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Spitzenwert bei Fluggästen bei weniger Flügen ab München

Der Münchner Flughafen verzeichnete im ersten Quartal 2015 deutliche Zuwächse bei den Passagierzahlen und bei der Luftfracht: Rund 8,7 Millionen Fluggäste – ein Plus von 2,5 Prozent – bedeuten einen neuen Höchstwert in einem ersten Quartal. Die Anzahl der Starts und Landungen lag mit 87.240 Flugbewegungen dennoch 0,9 Prozent unter dem Wert des ersten Quartals 2014. Dieser Rückgang resultiert aus den Annullierungen infolge des viertägigen Pilotenstreiks bei der Lufthansa von Mitte März. Ohne diese streikbedingten Ausfälle wäre das Bewegungsaufkommen auf dem Vorjahresniveau gewesen und der Anstieg des Passagieraufkommens um einen Prozentpunkt höher ausgefallen.

Das gestiegene Passagieraufkommen des bayerischen Luftverkehrsdrehkreuzes im ersten Quartal geht in erster Linie auf Zuwächse im internationalen Verkehr zurück. Mit knapp 1,5 Millionen Fluggästen und einem Zuwachs von rund sieben Prozent legte der Interkontinentalverkehr erneut am stärksten zu. Sehr gut angenommen wurden die neuen Fernreiseangebote ab München. Dies sind die Verbindungen von United Airlines nach Houston, die beiden neuen Langstrecken der Lufthansa nach Mexico-Stadt und Miami sowie der Air China nach Shanghai. Einen guten Start verzeichnete auch die im März eröffnete Verbindung der Mahan Air nach Teheran.

Im Kontinentalverkehr wurde ein Anstieg auf knapp fünf Millionen Fluggäste registriert. Dies waren rund zwei Prozent mehr als 2014. Hier profitierten vor allem der Spanien- und Italienverkehr von hohen Zuwachsraten. Im innerdeutschen Verkehr meldet die Statistik einen leichten Anstieg von rund einem Prozent auf rund 2,2 Millionen Fluggäste.

Bei der Luftfracht wurden insgesamt 74.400 Tonnen registriert. Dies sind rund acht Prozent mehr an Waren und Gütern, die am Münchner Flughafen umgeschlagen wurden.

2015 2014 Veränderung
Passagieraufkommen Gewerblicher Verkehr 8.660.200 8.451.400 + 2,5 %
Flugbewegungen Gesamt 87.240 88.070 -0,9 %
Frachtumschlag (in Tonnen) geflogene Luftfracht 74.400 68.900 + 7,9 %

Ryanair verbindet Berlin mit Madrid und Palermo

Madrid und Palermo rücken noch näher an die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Die irische Low-cost Airline verbindet Berlin neu mit der spanischen Metropole Madrid und der Hauptstadt Siziliens Palermo. Ab Herbst 2015 wird die Airline ihr Engagement weiter ausbauen und Berlin zur Basis machen.

Ab dem 27. Oktober 2015 wird die irische Low-Cost Airline Berlin als neue Basis eröffnen und fünf Maschinen des Typs Boeing 737-800 am Flughafen Berlin-Schönefeld stationieren. Mit 17 neuen Strecken ab Berlin verdreifacht Ryanair ihre Präsenz auf insgesamt 23 Strecken und bietet neue attraktive Flugverbindungen.

Flüge von Schönefeld nach Madrid und Palermo

Neu schon jetzt im Sommerflugplan: Seit dem 29. März bedient die Airline zweimal täglich die Strecke Berlin-Madrid. Die Flugzeuge heben jeweils um 09:45 Uhr und 20:10 Uhr in Berlin-Schönefeld ab. In der spanischen Hauptstadt starten die Flüge nach Berlin täglich um 06:25 Uhr und um 16:50 Uhr.

Seit dem 03. April geht es mit Ryanair zweimal pro Woche in die sizilianische Hauptstadt, Palermo. Die Maschinen starten – immer montags und freitags – um 13:30 Uhr von Schönefeld mit Ankunft um 16:05 Uhr in Palermo. Zurück geht es ebenfalls jeden Montag und Freitag um 10:30 Uhr mit Landung in Schönefeld um 13:05 Uhr. Auf beiden Strecken setzt Ryanair Maschinen des Typs Boeing 737-800 ein, die 189 Passagieren Platz bietet.

Berlin wird Ryanair-Basis

Mit diesem Engagement plant die irische Fluggesellschaft 191 Flüge pro Woche, die jährlich bis zu 2,6 Millionen Passagiere befördern. Darunter werden auch fünfmal täglich innerdeutsche Flüge nach Köln/Bonn angeboten.

Madrid – Hauptstadt Spaniens

Die spanische Hauptstadt liegt im Zentrum der iberischen Halbinsel und bildet das kulturelle und wirtschaftliche Rückgrat Spaniens. Bei über 200 Sonnentagen lassen sich prunkvolle Paläste, prächtige Kirchen, imposante Plätze und idyllische Parks erkunden. Die kulinarische Vielfalt und ein ab-wechslungsreiches Nachtleben sind weitere Highlights dieser lebhaften Metropole. Im Umland lockt der gigantische Königspalast „El Escorial“ zu einem Besuch.

Palermo – Facetten Siziliens

Palermo beeindruckt seine Besucher mit reicher Geschichte, Kultur und vielen Sehenswürdigkeiten. Mit der Vielzahl an Kirchen und Palästen gilt Palermo als eine der kostbarsten Städte des Mittelmeeres. Highlight der Altstadt ist der historische Barockplatz Quattro Canti. Die Vielfalt Siziliens, vom Besuch des Ätna, des größten aktiven Vulkan Europas bis zu hin zu Zeugnissen der Antike, macht die Insel zu einem der beliebtesten Reiseziele Europas.

Auf dem Bild: Colm O’Shea (Marketing & Sales Manager Ryanair, 3.v.l.) und Simon Miller (Airline Marketing FBB, 5.v.l.) mit Crew freuen sich über die neue Verbindung.

airberlin lässt bei topbonus Meilen als Familie sammeln

airberlin bietet spezielle Konditionen seines Meilenprogramms topbonus für Familien: Die zwischen April und September 2015 erflogenen Prämienmeilen von einzelnen Familienmitgliedern können auf einem topbonus Konto konsolidiert werden. Voraussetzung dafür ist, dass jedes Familienmitglied ein eigenes topbonus Konto besitzt, auf dem im Aktionszeitraum seine erflogenen Prämienmeilen gutgeschrieben werden. Um für Familien und Wenigflieger attraktiver zu werden, gibt es jetzt auch eine erweiterte Kooperation mit der DeutschlandCard.

„Jedes Familienmitglied kann dann im Laufe des Septembers seine Prämienmeilen auf ein anderes topbonus Konto innerhalb der Familie übertragen. So kann die Familie zusammen schneller die benötigten Meilen für einen Prämienflug erreichen“, beschreibt Anton Lill, Geschäftsführer von topbonus, die Vorteile der Meilentransfer Familienaktion. Bis dato sammelte in einer Familie jeder Reisende ausschließlich für sich selbst Prämienmeilen. „Mit unserer Familienoffensive setzen wir ein deutliches Zeichen im Vielfliegermarkt. topbonus wird mit weiteren Innovationen die Gäste begeistern“, so Lill.

DeutschlandCard-Mitglieder sammeln zudem z.B. beim Einkaufen Punkte und diese können sie dann in topbonus Prämienmeilen eintauschen. Zu den Partnern der DeutschlandCard gehören beispielsweise Edeka, Marktkauf, Esso, Deutsche Bank und zahlreiche Online- und Regionalpartner. Durch die Kooperation können topbonus Teilnehmer jetzt noch schneller die Meilen für einen Prämienflug erhalten.

Von Vorteil ist dabei seit Neuestem, dass sowohl die Punkte der DeutschlandCard im Verhältnis 1:1 in Meilen getauscht, als auch topbonus Prämienmeilen im Verhältnis 3:1 in DeutschlandCard Punkte getauscht werden können. Bis zum jetzigen Zeitpunkt konnte man nur Punkte in Meilen tauschen.

Zum Start der erweiterten Partnerschaft mit der DeutschlandCard bietet topbonus auch Extrameilen an. Bis zu 1.500 Meilen für die topbonus Neuanmeldung und 500 Meilen für die Aktivierung des kostenlosen Meilenabos, bei dem monatlich die gesammelten DeutschlandCard Punkte automatisch vom Punktekonto abgebucht und auf das topbonus Meilenkonto gutgeschrieben werden. In Summe sind das bis zu 2.000 Extrameilen. Ab 3.000 Meilen gibt es bereits attraktive Prämienflüge.

Wizz Air lässt Dortmund Airport mit Passagier-Plus starten

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Im ersten Quartal 2015 lagen die Passagierzahlen am Dortmund Airport um elf Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Mit mehr als 380.000 Passagieren nutzten damit in den ersten drei Monaten des Jahres rund 40.000 Fluggäste mehr den Ruhrgebietsflughafen. Besonders stark war der März. Hier lag das Wachstum sogar bei 16 Prozent. Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager begründete das außergewöhnlich starke Wachstum vor allem mit dem Erfolg der Fluggesellschaft Wizz Air und der Entwicklung auf der London-Strecke. Dabei sind auch noch Kapazitäten ab Dortmund zu ersetzen.

„Die Dortmunder London-Verbindungen von easyJet und Ryanair entwickeln sich sehr erfreulich. Immerhin war der Großraum London im vergangenen Jahr das gefragteste Ziel ab Dortmund. Das setzte sich auch in den vergangenen drei Monaten fort. Vor allem aber das allgemeine Wachstum der Wizz Air ist ein wesentlicher Faktor für unser Passagier-Wachstum.“

Gleichzeitig sieht Mager in dem starken ersten Quartal in erster Linie einen komfortablen Puffer für das restliche Jahr. Nachdem airberlin im Herbst ihre geplanten Mallorca-Flüge gestrichen hat, konnte bisher ein Teil dieser Flüge mit anderen Carriern ersetzt werden. Die Nachfrage in der Region sei jedoch unverändert groß und Fluggesellschaften wie auch Reiseveranstalter sehr an Ersatz interessiert. „So kurz vor der Hauptsaison konnten bisher allerdings nicht ausreichend freie Kapazitäten gefunden werden, um das gesamte entfallene Angebot zu kompensieren. Vor diesem Hintergrund wird es nicht einfach, die angepeilte Marke von zwei Millionen Passagieren schon in diesem Jahr zu erreichen. Ein leichtes Wachstum knapp über dem Vorjahrswert wird aber immer wahrsch einlicher“, erklärte Mager.

GuideU Fluchtweg-Markierung für Embraer 170 und 190 zugelassen

Das bewährte Fluchtweg-Markierungssystem GuideU von Lufthansa Technik ist jetzt auch für die Regionaljets Embraer 170 und Embraer 190 verfügbar. Rechtzeitig zur Aircraft Interiors Expo wurde das erforderliche STC (Supplemental Type Certificate) erteilt.

Über eine Weiterentwicklung des bestehenden Systems können auch die für diesen Flugzeugtyp erforderlichen eleganten Kurvenschwünge in einem Stück produziert und entsprechend einfach verlegt werden.

Mit dieser Neuentwicklung trägt Lufthansa Technik dem Bedarf vielen Kunden Rechnung, die zehn Jahre nach Betriebsaufnahme der Embraer 170 und Embraer 190 Modifikationen des Kabinen Interiors vorbereiten. Das völlig wartungsfreie System kann nach einmaliger Integration über das gesamte Flugzeugleben in der Kabine verbleiben.

Leichter und leuchtet ohne Strom

Torben Biehl, Leiter Produktentwicklung GuideU bei Lufthansa Technik, unterstreicht die Vorteile der Innovation: „GuideU ist rund 35 Prozent leichter als die Vorgängerversion. Dadurch erzielen wir eine Gewichtsersparnis von bis zu 15 Kilogramm für einen Airbus A380. Außerdem entstehen den Kunden deutlich geringere Logistik- und Montagekosten als bei herkömmlichen elektrischen Systemen.“ 

GuideU ist das flachste und leichteste Fluchtweg-Markierungssystem der Welt und das erste nicht-elektrische System, das eine nahezu beliebige Formgebung ermöglicht. So profitieren Flugzeughersteller, Kunden und Interior-Designer gleichermaßen. GuideU absorbiert das Kabinenlicht und kann nach minimaler „Aufladezeit“ für bis zu 22 Stunden ununterbrochen den Weg zu den Notausgängen zeigen.

GuideU wird in vielen verschiedenen Farbtönen angeboten. Optional ist für Kunden auch ein noch flacherer „Filler“ als Unterlage und ein spezieller „Flexible Carpet Protector“ zum Schutz der Teppichkanten verfügbar. Dieser ist ebenfalls in mehreren Farben erhältlich und lässt sich optisch an die Farbpalette von GuideU anpassen.

Foto: © Lufthansa Technik AG

März bringt airberlin mehr Fluggäste und höhere Auslastung

Im März 2015 begrüßte airberlin 2.294.498 Fluggäste an Bord. Die Passagierzahl erhöhte sich damit im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,6 Prozent. Innerhalb des weltweiten Streckennetzes der airberlin legten die Gäste im Monat März insgesamt 3,768 Milliarden Kilometer (RPK) zurück. Dies entspricht einer Steigerung um 2,6 Prozent bei gleicher Ergebnisbetrachtung im Jahr 2014 und bestätigt den weiterhin anhaltenden positiven Trend. Die Sitzplatzkilometer (ASK) verringerten sich rückblickend zum Vorjahresmonat leicht um 0,2 Prozent auf 4,360 Milliarden.

Jedoch konnte zugleich eine signifikante Steigerung der Auslastung (RPK/ASK) im gesamten Streckennetz um 2,4 Prozentpunkte auf 86,4 Prozent bei der Betrachtung des gleichen Vorjahreszeitraums erzielt werden. Von Januar bis einschließlich März des Jahres 2015 erhöhte airberlin die Auslastung um weitere 1,4 Prozent auf insgesamt 83,2 Prozent, wobei sich seit Jahresbeginn 2015 die Anzahl der Fluggäste mit insgesamt 5.810.397 aufgrund der reduzierten Anzahl der angebotenen Sitze um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr leicht verringerte.

Stefan Pichler kommentiert als neuer CEO die Entwicklung wie folgt: „Unsere kurzfristig umgesetzten operativen Steuerungsmaßnahmen haben im Februar und März die gewünschte Wirkung entfacht. Jetzt gilt es, diesen positiven Trend in den nächsten Monaten zu verfestigen.“

Die zurückgelegten Passagierkilometer stiegen von Januar bis März auf 9,843 Milliarden (Vorjahr: 9,530 Milliarden). Auch die angebotenen Sitzplatzkilometer erhöhten sich auf 11,827 Milliarden (Vorjahr 11,649 Milliarden). Auf Basis des ersten Quartals 2015 erwartet airberlin einen positiven Trend für das Gesamtjahr.

Übersicht Fluggastzahlen airberlin

März 2015 kumuliert 2015
Fluggäste 2.294.498 (+1,6 Prozent) 5.810.397 (-0,8 Prozent)
ASK in Mio. 4.360 (-0,2 Prozent) 11.827 (+1,5 Prozent)
RPK in Mio. 3.768 (+2,6 Prozent) 9.843 (+3,3 Prozent)
Auslastung in Prozent 86,4 (+2,4 PP) 83,2 (+1,4 PP)

Rekordjahr 2014 für Schweizer Flugzeugbauer Pilatus

Das Jahr 2014 wurde für Flugzeubauer Pilatus aus der Schweiz zum erfolgreichsten in der Firmengeschichte. Noch nie zuvor konnte ein so hoher Umsatz erreicht werden: Mit 1,174 Milliarden Franken wurde dieser im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 16 Prozent gesteigert. Und noch nie zuvor hat Pilatus ein so gutes Betriebsergebnis erarbeitet. Mit 200 Millionen Franken ist es sogar um 38 Prozent höher als im Jahr zuvor. Dazu geht es nicht nur in der Produktion und der Geschäftsfliegerei an sich, sondern auch bei Entwicklung spürbar voran.

Im Berichtsjahr hat Pilatus 127 Flugzeuge gebaut und an Kunden übergeben – 15 mehr als im Jahr zuvor. Eine Hälfte im zivilen Bereich, die andere im Bereich der Trainingsflugzeuge.

Flotten-Auslieferungen nach Zeitplan

Der Bereich der Trainingsflugzeuge, die Business Unit Government Aviation, blickt erneut auf ein äußerst erfolgreiches Jahr zurück. Der Umsatz konnte noch einmal um volle 22 Prozent gesteigert werden. Siebzig Prozent des gesamten Jahresumsatzes von Pilatus wurden im Berichtsjahr von ihr erwirtschaftet.

Diese Tatsache ist erfreulich, doch war es auch schon umgekehrt, dass die General Aviation 70 Prozent des Umsatzes von Pilatus generierte. Darum verfolgt Pilatus konsequent die Zweibeinstrategie, um Schwankungen in den beiden Bereichen auszugleichen. Die laufenden drei Großprojekte von Indien, Saudi-Arabien und Qatar sind alle im Zeitplan, die geplanten Auslieferungen an Kunden finden fristgerecht statt.

Geschäftsfliegerei legte deutlich zu

Im Berichtsjahr 2014 hat sich die sich leicht erholende Wirtschaftslage der USA für Pilatus positiv ausgewirkt, auch wenn die „goldenen Zeiten“ von vor 2008 noch lange nicht wieder erreicht sind. Im Berichtsjahr hat Pilatus 66 PC-12 NG in die ganze Welt ausgeliefert, 50 davon in die USA.

Die Marktbearbeitung in China läuft außerdem auf Hochtouren und mit Erfolg: Von den zehn im Berichtsjahr verkauften Pilatus Porter PC-6 gingen neun nach China.

Investitionen am Hauptsitz

Bei Pilatus investiert man lieber in Flugzeugprojekte als in Beton. Aber irgendeinmal musste der Hersteller über den eigenen Schatten springen, die Parksituation war für die Mitarbeitenden unhaltbar geworden. So wurde ein neues Parkhaus gebaut, mit über 1.000 Parkplätzen auf vier Etagen.

Noch im Bau ist das neue Logistikgebäude mit einem 24 Meter hohen, vollautomatisierten Hochregallager – das teuerste und komplexeste Gebäude, das Pilatus je gebaut hat. Schließlich rückt der Tag näher, an dem die serienmäßige Montage des PC-24 einsetzen wird. Dazu ist eine neue Montagehalle unabdingbar. Die Vorarbeiten zu diesem Bauprojekt sind bereits angelaufen.

PC-24 – Erstflug steht an

Pilatus hat den PC-24 im Mai an der EBACE in Genf erstmals zum Verkauf angeboten – obwohl das Flugzeug damals erst auf dem Papier existierte. In nur zwei Tagen gingen 84 Bestellungen ein! Die Produktion, die im Jahr 2016 anlaufen wird, ist damit bis Ende 2019 ausverkauft.

Nach dem Rollout, welcher am 01. August stattgefunden hat, folgt im Mai 2015 nun der Erstflug des ersten PC-24 Prototypen. Weitere harte Entwicklungsarbeit von über 300 Ingenieuren wird danach laufen, um die in Aussicht gestellten Leistungswerte schlussendlich erfüllen und mit den Ablieferungen im Jahr 2017 starten zu können.

Oscar J. Schwenk sagte zum Geschäftsjahr 2014: „Ich bin stolz, dass wir im 2014 das Betriebsergebnis nochmals steigern und einen weiteren Rekord erzielen konnten – in Schweizer Franken wohlgemerkt, einer der stärksten Währungen der Welt. Das ist keine Kleinigkeit und schon gar nicht eine Selbstverständlichkeit! Wir sind ein Unternehmen, welches an den Denk- und Werkplatz Schweiz glaubt und hier in der Schweiz auch in Zukunft weiter wachsen will. Der Personalbestand von Pilatus hat um 116 Vollzeitstellen auf 1.725 am Hauptsitz in Stans zugenommen – das bedeutet sieben Prozent mehr Schweizer Arbeitsplätze in einem Jahr!“

Vom Erfolg der Pilatus profitiert die ganze Region. Viele Verträge gehen in Millionenhöhe an Firmen in der näheren und weiteren Umgebung. Ebenfalls bringt die Kaufkraft der zusätzlichen Mitarbeitenden vielen, auch kleineren Firmen in der Region zusätzliche Umsätze.

Taskforce nach Germanwings-Absturz berädt über Konsequenzen

Die Taskforce, die am vergangenen Donnerstag in einem Spitzengespräch zwischen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und Vertretern der deutschen Luftfahrt zu möglichen Konsequenzen aus dem Germanwings-Unglück vereinbart wurde, hat in Berlin ihre Arbeit aufgenommen. Die Ergebnisse aus ihrer Arbeit sollen helfen, die richtigen Schlüsse aus dem womöglich mit Vorsatz des Piloten verursachten Absturz und Vorbereitungen für die Sicherheit in der Luftfahrt zu ziehen. Die Ergebnisse sollen in die Diskussionen auf europäischer und internationaler Ebene einfließen, also bei EASA, ICAO und IATA.

Die Taskforce arbeitet vertraulich, die Ergebnisse werden über den BDL bekannt gegeben.

Von der Taskforce getroffene Absprachen

  • Die Taskforce arbeitet unter dem Dach des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL). In ihr sind Experten der Fluggesellschaften, der Flugzeughersteller, Flugmediziner, das Bundesverkehrsministerium, das Luftfahrt-Bundesamt, die Berufsverbände VC und UFO sowie psychiatrische und psychologische Sachverständige vertreten.
  • Gemeinsam haben die Beteiligten einen ersten Arbeits- und Zeitplan verabschiedet. Sie haben sich darauf verständigt, dass mögliche Schlussfolgerungen die Ergebnisse der Flugunfalluntersuchungen und weiterer Ermittlungen einbeziehen müssen und deswegen unmittelbar vom Fortschritt der Untersuchungen abhängig sind.

Thermenbereiche, die laut Taskforce erörtert werden sollen

  1. Muss es Veränderungen an den Sicherheitsfunktionen der Cockpittüren geben?
  2. Kann die Feststellung und Überprüfung der Flugtauglichkeit von Piloten verbessert werden? Hierbei sollen sowohl Fragen der Erlangung der Flugtauglichkeit, nach eventuell ergänzenden Untersuchungen als auch Fragen des Informationsflusses beraten werden.

Die Fachberatungen der Taskforce zu diesen Themenbereichen werden in der nächsten Woche beginnen; am Donnerstag , 16. April 2015 zum Themenkomplex 1, sowie am Montag, 20. April 2015, zum Themenkomplex 2. Weitere Fachberatungen sollen folgen.

Matthias von Randow, der als BDL-Hauptgeschäftsführer die Beratungen leitet, sagte nach der ersten Sitzung: „Im Interesse der Sicherheit werden wir alle Handlungsoptionen sorgfältig und umfassend untersuchen, um Vor- und Nachteile von Veränderungen abwägen zu können.“ Randow wies darauf hin, dass die Ergebnisse der Expertenberatungen nicht in nationalen Alleingängen umgesetzt werden können.

Lufthansa Technik als Entwickler auf der Aircraft Interiors Expo

Die Lufthansa Technik AG präsentiert auf der Aircraft Interiors Expo in Hamburg ihr Kabinen-Portfolio mit Inflight-Entertainment, Lichtkonzept, medizinischer Versorgung oder Sitzkonfigurationen – als Entwicklungsbetrieb und gleichzeitig Ideenschmiede, der Entwickler, Hersteller und Instandhaltungsbetrieb mit sechs Jahrzehnten Erfahrung vereint. Mit dem eigenständigen Geschäftsbereich „Original Equipment Innovation“ hat Lufthansa Technik zudem im zurückliegenden Jahr die Aktivitäten rund um Entwicklung und Produktion von Kabinen-Produkten in einer Hand gebündelt und die organisatorischen Grundlagen für einen Ausbau der Position als Herstellungsbetrieb geschaffen.

Alle Produkte, die die Lufthansa Technik als Hersteller (OEM) im Markt anbietet, werden in dieser neuen Product Division unter Leitung von Andrew Muirhead entwickelt, geplant, hergestellt und vertrieben. Über 130 interdisziplinäre Expertinnen und Experten aus aller Welt sind dafür in dieser Einheit tätig. Je nach Projekt stehen ihnen die umfassenden Kapazitäten des hauseigenen Engineerings, der VIP- sowie Base Maintenance Interior-Werkstätten aber auch hochspezialisierte Labore und geschäftsfeldübergreifende Innovationsteams zur Seite.

Die Lufthansa Technik kann so branchenweit einmalig Kompetenzen vernetzen und im Bedarfsfall hohe Kapazitäten flexibel bereitstellen. Erst jüngst wurden die für Forschung und Innovation zur Verfügung stehenden Mittel des Unternehmens in einem zunächst bis 2018 laufenden Projekt vervierfacht. Das Thema Innovation ist seit April direkt beim neuen Vorstandsvorsitzenden der Lufthansa Technik, Dr. Johannes Bußmann, angesiedelt.

„Wir kombinieren hohe Innovationskraft mit unserer Kompetenz und unseren Kapazitäten als Herstellungs- und Instandhaltungsbetrieb, um dem Kunden genau die Produkte bauen zu können, die dem Passagier das optimale Reiseerlebnis bieten“, unterstreicht Andrew Muirhead die Ansprüche an sich und sein Team.

Die Flugzeugkabine ist für die Airlines eines der wichtigsten Unterscheidungs-Merkmale für ihren Kunden. Die Passagiere erwarten in immer kürzeren Zyklen, neue Produkte und Erlebniswelten erleben zu können. Als MRO-Anbieter mit Airline-Verbindung eröffnen sich hier Möglichkeiten für den Einsatz und die Integration modernster Systeme in der Kabine und im Flugzeug. „Wir können Ideen sehr schnell in die Praxis bringen. Airline-Anforderungen, VIP-Kabinenausstattung, Flugbetrieb, Instandhaltung und vieles mehr aus der Welt der Lufthansa Technik: all dieses Wissen läuft bei uns zusammen.“

Auf der Aircraft Interiors Expo 2015 stellen Andrew Muirhead und sein Team unter anderem ein völlig neu entwickeltes Sitzkonzept „chairTM“ aus, eine Lösung zur Integration von Tablets in Flugzeugsitze, und erstmals im Original die Patiententransporteinheit (PTU) der nächsten Generation.

Ausbildung in Lagerlogistik am Flughafen Dortmund auch ohne Frachtflugzeuge

Dortmund Airport erweitert sein Ausbildungsangebot. Neben jährlich vier Auszubildenden zu Servicekaufleuten im Luftverkehr baut der Dortmunder Airport sein Ausbildungsprogramm damit um eine weitere Stelle aus. Im Luftfrachtbereich des Ruhrgebietsflughafens besteht ab August die Möglichkeit zur Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik. Interessierte können sich noch bis zum 01. Juni 2015 bewerben. Während der dreijährigen Ausbildung werden die verschiedenen Lagerbereiche im Cargo-Service durchlaufen. Sendungsannahmen von Luft-, Seefracht und Warenlieferungen, Einlagerung und Verladung und die Dokumentation der Sendungen gehören zu den zentralen Tätigkeiten.

„Die Auszubildenden der nächsten Jahre lernen einen Flughafen-Bereich kennen, der normalen Reisenden verborgen bleibt. Denn auch ohne dass Frachtflugzeuge in Dortmund starten, schlagen wir jährlich rund 6.000 Tonnen Fracht um. Versender geben schon bei uns ihre Sendungen in Airline-Hände, die dann für den Sammeltransport per LKW sorgen“, ist sich Martin Runte, Bereichsleiter Cargo-Service, sicher, eine spannende Ausbildung anzubieten.

Mit seinen Dienstleistungen rund um den Cargo-Versand verbindet der Ruhrgebietsflughafen die Region mit der Welt und sichert auch mittelständischen und kleinen Unternehmen eine gut funktionierende Import- und Exportwirtschaft. Für einen reibungslosen Ablauf sorgen dabei alle relevanten Partner der Lieferkette, die gemeinsam im Luftfrachtzentrum des Dortmunder Flughafens angesiedelt sind und eng zusammenarbeiten: Spediteure, Fluggesellschaften, der Zoll und der Cargo-Service des Dortmund Airport. Mehr zu den Ausbildungsberufen am Flughafen Dortmund gibt es hier.

Mädchen verletzt sich schwer an Rolltreppe des Köln/Bonn Airport

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Ein einjähriges Mädchen ist auf einer Rolltreppe am Flughafen Köln/Bonn, die im Terminal 1 hinunter zur Gepäckausgabe führt, verletzt worden. Das Kind, das in Begleitung seiner Mutter war, ist mit einem Finger in den Kamm am Ende der Treppe geraten. Dabei wurde ein Glied des kleinen Fingers abgetrennt. Das Mädchen hatte Zeugenaussagen zufolge schon die Rolltreppe verlassen und die Gepäckausgabe erreicht. Es muss dann wieder zurück zur Rolltreppe gelaufen sein. Das Mädchen wurde in ein Kölner Krankenhaus gebracht. Der Unfallhergang wird nun von der Polizei untersucht.

Die betreffende Rolltreppe ist routinemäßig zuletzt vor gut einer Woche von einem Sachverständigen überprüft worden. Es wurden keine Mängel festgestellt. Der Flughafen bedauert, dass es zu dem Unfall gekommen ist, hofft auf baldige Aufklärung des Unfallhergangs und wünscht dem Kind gute Besserung.

Ryanair mit mehr Passagieren und 90 Prozent Auslastung

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Ryanair hat heute ihre Passagier- und Auslastungsstatistik für März 2015 veröffentlicht. Die Passagierzahlen stiegen im März demnach um 28 Prozent auf über 6,67 Millionen beförderte Fluggäste. Auch Auslastung stieg um zehn Prozent auf 90 Prozent. Diesen Anstieg führt die Low-Cost-Airline auf eine offensive Frühbucherstrategiezurück. Dadurch sei die Auslastung im deutlich ausgeweiteten Winterflugplan besser als erwartet angestiegen. Zu neuen Zielen im Streckenplan und erhöhten Frequenzen kommen laut der Airline Neuerungen wie eine neue Kabineneinrichtung in den Flugzeugen, ein ausgeweitetes Bordmenü aber auch geringere Flughafengebühren.

Es sollen auch noch weitere digitale Funktionen hinzukommen, wie zum Beispiel eine Preissicherungs-Option, Informationen zu Reisezielen und die Möglichkeit Preise zu vergleichen.

Vermessungsflüge für ILS und DME in der Region um Frankfurt

In der Zeit vom 09. bis zum 12. April 2015 finden am Flughafen Frankfurt wieder Vermessungsflüge statt. Die Instrumentenlandesysteme (ILS) der Nordwest-Landebahn werden für beide Betriebsrichtungen (Ost- und Westwetterlage) auf ihre Genauigkeit hin vermessen. Außerdem wird die einwandfreie Funktion einer weiteren Navigationseinrichtung, der Entfernungsmesseinrichtung (Distance Measuring Equipment, DME), überprüft. Dies geschieht mittels kreisförmiger Flüge im Abstand von 18 bzw. 45 Kilometern zum Flughafen. Die Kreisflüge berühren im Norden die Region Gießen/Wetzlar, im Osten Gelnhausen, im Süden Mannheim, im Westen Bad Kreuznach und werden in einer Flughöhe von rund 1.500 Metern stattfinden.

Als Vermessungsflugzeug kommt eine zweimotorige Propellermaschine vom Typ Beechcraft King Air 350 zum Einsatz. Falls die Vermessungen in diesem Zeitraum, zum Beispiel wegen schlechten Wetters, nicht durchgeführt werden können, werden sie auf 16. bis 19. April 2015 verlegt. In dieser Zeit ist auch in der Nacht mit Lärmbelästigungen zu rechnen.

Da die Vermessung technischer Einrichtungen für die Sicherheit im Luftverkehr unverzichtbar ist, dürfen technische Überprüfungsflüge, wie zum Beispiel Vermessungsflüge, trotz des Nachtflugverbots am Flughafen Frankfurt auch während der Nacht stattfinden. Tagsüber würden diese Flüge zu einer großen Beeinträchtigung des regulären Flugverkehrs führen.

Erich-Becker-Stiftung gibt 95.000 Euro für Forschung zur Luftfahrt

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Die Erich-Becker-Stiftung wurde 1988 gegründet und verfolgt das Ziel, Nachwuchswissenschaftler bei der Forschung im Bereich Luftverkehr, Mobilität und Logistik zu fördern. Die Stiftung der Fraport AG hat auch im vergangenen Jahr wieder junge Wissenschaftler bei der Erstellung von akademischen Arbeiten finanziell unterstützt. Dafür stellte sie im Jahr 2014 einen Betrag von 95.000 Euro zur Verfügung, Förderschwerpunkt war das Thema Nachhaltigkeit im Luftverkehr. In den 27 Jahren seit ihrer Gründung hat die Stiftung nahezu 2,9 Millionen Euro für die Anfertigung von Diplom-, Master- und Studienarbeiten sowie Dissertationen und Habilitationsschriften bewilligt.

Thomas Schäfer, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes, erläutert dazu: „Untersuchungen zur Nachhaltigkeit im Luftverkehr bieten vielfältige Forschungsansätze. Hierbei geht es beispielsweise um die Erprobung von Batterien für elektrobetriebene Fahrzeuge an Flughäfen oder die Konstruktion von lärmreduzierenden Materialien für den Flugzeugrumpf. Gefördert wurden außerdem Arbeiten, welche die Entwicklung von Luftverkehrsdrehscheiben in Asien und Afrika erforschen.“

In der Zusammensetzung des Stiftungsbeirates gab es einige Veränderungen. Professorin Birgitta Wolff, neue Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt am Main und damit qua Amt in diesem Gremium, und Professor Dr. Georg Teutsch, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), sind neu in den Beirat berufen worden. Verabschiedet wurde hingegen Professor Doktor Johann-Dietrich Wörner, der ab Mitte des Jahres an der Spitze der Europäischen Weltraumorganisation ESA in Paris tätig sein wird.

Viele der geförderten Vorhaben werden in enger Kooperation mit angesehenen internationalen Forschungseinrichtungen in Europa und Übersee, Partnerflughäfen und Airlines durchgeführt. Für den Transfer der wissenschaftlichen Ergebnisse in die Praxis veröffentlicht die Erich-Becker-Stiftung regelmäßig einen Alumni-Nachrichten und richtet Stipendiaten-Symposien aus. Weiterführende Informationen gibt es auf der Website der Erich-Becker-Stiftung.

Flughafen Nürnberg wird 60 und lädt alle zur Feier am Tag der Luftfahrt

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Vor 60 Jahren, am 06. April 1955, wurde der „Flughafen Nürnberg-Kraftshof“ eröffnet. Die Stadt war vom Krieg noch gezeichnet, aber zwischen den Äckern des Knoblauchslandes entstand ein Zukunftsprojekt: Der erste neu gebaute Verkehrsflughafen in Deutschland nach dem Krieg.

Er war damals schon Nordbayerns Tor zur Welt vor den Toren der Stadt. „Die Anfänge waren bescheiden […] Ein Lokal mit Gartenwirtschaft schloss direkt ans Vorfeld an. Wenn die Flugzeuge ihre Motoren starteten, wehte es mitunter die Sonnenschirme um“, erinnert sich Kurt Raum, Jahrgang 1937, langjähriger Sprecher des Flughafens.

Alle sind herzlich eingeladen, am 14. Juni 2015 das 60-jährige Jubiläum und den Tag der Luftfahrt am Albrecht Dürer Airport Nürnberg mit zu feiern. Ein kulinarisches Highlight garantieren die beliebten Foodtrucks. Der Flughafen feiert dieses Jahr 60. Geburtstag. Am Sonntag, den 14. Juni 2015 feiert der Airport nicht nur sein Jubiläum, sondern auch den Tag der Luftfahrt. Von 11:00 bis 17:00 Uhr können Besucher einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Platz nehmen im Flugsimulator und Einsatzfahrzeug

Flugzeuge ansehen, Flugsimulatoren ausprobieren, in den Einsatzfahrzeugen der Flughafenfeuerwehr probesitzen – unsere Gäste erwartet ein buntes Programm. Außerdem stehen viele Experten des Flughafens für Gespräche bereit und geben Einblicke in die Arbeit, die getan werden muss, damit die Fluggäste am Albrecht Dürer Airport Nürnberg entspannt abheben können.

Heute, 60 Jahre später, gehört der Albrecht Dürer Airport Nürnberg zu den „Top 10“ der deutschen Verkehrsflughäfen und zählt zu den Wirtschaftsmotoren der Region. „Der Airport ist in der Metropolregion Nürnberg fest verwurzelt. Die meisten Franken sind mit ihm aufgewachsen. Er ist seit 60 Jahren unser Tor zur Welt und hat sich zeitgemäß weiterentwickelt“, so Dr. Michael Hupe, Flughafengeschäftsführer. 

Hamburg Airport: Stefanie Harder leitet Passagierservice und Kommunikation

Stefanie Harder ist seit dem 01. April 2015 Leiterin des Bereichs Unternehmenskommunikation am Hamburg Airport. Damit trägt sie die Gesamtverantwortung für die interne und externe Kommunikation sowie den Passagierservice des größten Verkehrsflughafens in Norddeutschland.

Seit dem Jahr 2001 war die 46-jährige Diplom-Kauffrau Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit. Neben der Flughafen-Kommunikation verantwortete sie auch die Fachbereiche Nachbarschaftsarbeit, Social Media, und Veranstaltungen, wie die Airport Days.

Im Bereich Kommunikation wird Stefanie Harder die politische Kommunikation und Nachbarschaftsarbeit am Hamburg Airport hervorheben, um die Bedeutung des Flughafens und der hier beschäftigten 15.000 Menschen noch stärker in der norddeutschen Politik zu verankern. In Ihre neue Verantwortung gehört auch der Passagierservice mit den Funktionen Flughafeninformation, Airport Office, VIP-Service und Lounge-Betrieb. Künftig wird so eine inhaltliche Verzahnung der unterschiedlichen Disziplinen ermöglicht.

Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport: „Ich schätze Stefanie Harder als starke Kommunikatorin, die in der deutschen Luftfahrtindustrie ausgezeichnet vernetzt ist. Sie hat einen hohen Qualitätsanspruch und ein hervorragendes Dienstleistungsverständnis. Ich bin sicher, dass Frau Harder die Kommunikation und den Passagierservice am Hamburg Airport im Sinne einer Ideenmanagerin mit innovativen Konzepten erfolgreich weiterentwickeln wird.“

Kollisionsgefahr von Hubschraubern mit Drohnen

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Die Piloten der ADAC-Luftrettung sehen sich mit der Zunahme der Drohnen einer steigenden Kollisionsgefahr ausgesetzt. Denn für Rettungshubschrauber stellen auch kleinere Modelle eine ernstzunehmende Gefahr dar. Für die Außenkontrolle von Hochhäusern oder spektakuläre Luftaufnahmen werden Drohnen, wie ferngesteuerte Multikopter mit integrierter Funkkamera, von Profis zwar schon lange eingesetzt. Seit diese Fluggeräte erschwinglich geworden sind, nutzen sie aber auch immer mehr Hobby-Piloten. Die Bandbreite reicht von kleinen Spielzeugen für den Flug durchs heimische Wohnzimmer bis zu mehreren tausend Euro teuren High-Tech-Geräten. Der Freizeitspaß birgt aber Gefahren für Luftfahrzeuge.

Nämlich dann, wenn die Geräte die Flugbahn etwa von Hubschraubern kreuzen. Trotz ihrer geringen Masse können sie, bedingt durch ihre kinetische Energie, einen Hubschrauber gefährden und im ungünstigsten Fall zum Absturz bringen. Ihre schlechte Sichtbarkeit aufgrund ihrer geringen Größe und der oftmals dezenten Farbgebung erschwert ein Ausweichen in der Luft.

Nach Ansicht des ADAC sind die aktuellen gesetzlichen Regelungen zu unbemannten Luftsystemen, gerade im Hinblick auf die Entwicklungen in diesem Bereich, nicht ausreichend. Vor allem Neueinsteiger in das Hobby sollten sich vor Inbetriebnahme über die geltenden Bestimmungen informieren. Hierfür eignen sich ein Besuch bei einem Modellbauclub bzw. in einem Fachgeschäft und das Internet. Damit der Luftraum für alle Beteiligten weiterhin sicher bleibt, sollten beim privaten Umgang mit Drohnen folgende Punkte beachtet werden:

  • Modelle unter fünf Kilogramm dürfen ohne spezielle Erlaubnis aufsteigen, zwischen fünf und 25 Kilogramm bedarf es der Erlaubnis der zuständigen Luftfahrtlandesbehörde.
  • Wer eine Drohne steuert, braucht eine gesonderte Halterhaftpflichtversicherung. Gerade Neueinsteigern ist das weitgehend unbekannt. Daher fordert der Club eine Aufklärungspflicht der Hersteller oder der Vertriebsstellen über diese Pflicht und die bereits bestehenden gesetzlichen Regelungen.
  • Generell dürfen Drohnen nur in Sichtweite geflogen werden. Ohne Sichtkontakt zum Fluggerät kann dessen Betreiber nicht sehen, ob sich andere Fluggeräte in der Nähe befinden. Ein Zusammenstoß wäre so nicht zu verhindern. Daher ist dieser Punkt für die Sicherheit des Luftraums von großer Bedeutung und sollte allen Drohnen-„Piloten“ klar sein.
  • Ein Anti-Kollisionslicht zur einfacheren Sichtbarkeit und die Verpflichtung, ein solches bei jedem Flug in Betrieb zu nehmen, würde zu einer deutlich erhöhten Sichtbarkeit führen.

100. Embraer Phenom Executive Jet aus Melbourne

Embraer Executive Jets feiert die Auslieferung des 100. in Melbourne, Florida, produzierten Phenom-Jets. Die Phenom 300 war 2014 zum zweiten Mal in Folge das meistausgelieferte Business-Flugzeug. Fünf Jahre nach ihrem Start hat die Phenom 300 mittlerweile 57 Prozent Marktanteil bei den leichten Jets. Der Flugzeugtyp wird seit drei Jahren in dem Werk produziert. Das Werk in Melbourne nahm 2011 seinen Betrieb auf, mit dem Bau der Phenom 100, die Phenom 300 wird seit August 2012 dort gebaut.

Die Meilenstein-Maschine, eine Phenom 300, ging an NetJets® Inc., ein Unternehmen von Berkshire Hathaway, soll in die europäische Flotte eingegliedert werden. NetJets hat bei Embraer 50 Phenom 300 Jets bestellt, weitere 75 Flugzeuge sind auf Option bestellt. Der Gesamtwert liegt insgesamt bei über einer Milliarde US-Dollar. Embraer hat damit 40 Phenom 300 an NetJets geliefert, die bei verschiedenen Besitzern in den USA und Europa fliegen.

Bombardier CRJ der Estonian Air verbindet Wien mit Tallinn

Die estnische Fluglinie Estonian Air verbindet ab sofort Wien mit Tallinn, der Hauptstadt Estlands. Tallinn ist seit 1997 UNESCO-Weltkulturerbe und bietet vielfältige Kunst- und Kulturangebote. Geflogen wird dreimal pro Woche mit einer Bombardier CRJ900.

Im Rahmen des Erstfluges wurde die neue Verbindung gemeinsam mit Indrek Randveer, CCO Estonian Air, Tarmo Mutso, Direktor des Estonian Tourist Board, Eve-Külli Kala, Botschafterin der Republik Estland in Österreich sowie Mag. Belina Neumann, Leiterin Aviation Marketing der Flughafen Wien AG, eröffnet. Jeden Mittwoch, Freitag und Sonntag startet jeweils ein Bombardier CRJ900 um 07:00 Uhr in Tallinn und landet um 08:20 Uhr in Wien. Der Rückflug startet um 09:20 Uhr in Wien und landet um 12:35 Uhr in Tallinn.

Die 1991 gegründete Airline Estonian Air mit Sitz in Tallinn ist der größte Carrier am Tallinn Airport und betreibt derzeit insgesamt sieben Maschinen des Typs Embraer 170 und Bombardier CRJ900. 2014 beförderte Estonian Air 553.147 Passagiere. Die estnische Hauptstadt Tallinn ist eine der interessantesten Destinationen der Region. Die ehemalige Kulturhauptstadt Europas bietet zahlreiche Attraktionen im Bereich Kunst und Kultur, eine Vielzahl von Musikveranstaltungen, verschiedenste Ausstellungen und viele weitere kulturelle Höhepunkte.

Ebenso bekannt ist Tallin aber auch für seine geschichtliche Tradition als Seehandelszentrum, zahlreiche historische Gebäude und eine wunderschöne Altstadt zeugen heute noch davon. Seit 1997 wird die Stadt auch als UNESCO-Weltkulturerbe gelistet.

Einschränkungen zur Zufahrt zum Flughafen Hamburg

Erneut kann in Richtung Norden die Anschlussstelle Schnelsen-Nord – und damit der Hamburger Flughafen – nur über den verbleibenden rechten Fahrstreifen erreicht werden: Von Dienstag, 07. April bis Donnerstag, 09. April werden im Hamburger Gebiet auf der A7 die Überholfahrstreifen während der Nachtstunden gesperrt. Verkehrsteilnehmer aus Richtung Süden mit Ziel Flughafen sollen der Beschilderung zum Flughafen genau folgen und sich rechts zu halten. Die Autobahn kann lediglich über den verbleibenden rechten Fahrstreifen an den Anschlussstellen Schnelsen und Schnelsen-Nord verlassen werden.

Nutzer des linken Fahrstreifens können erst weiter im Norden an der Anschlussstelle Quickborn abfahren, um zurück zur Anschlussstelle Schnelsen-Nord zu gelangen. Erste Hinweise zum rechtzeitigen Einordnen erfolgen einen guten Kilometer vor dem Autobahndreieck Hamburg Nordwest.

Siemens-Elektromotor mit Rekordleistung für die Luftfahrt

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Forscher bei Siemens haben einen neuartigen Elektromotor entwickelt, der bei einem Gewicht von nur 50 Kilogramm rund 260 Kilowatt elektrische Dauerleistung liefert. Das ist fünfmal so viel wie vergleichbare Antriebe. Der Motor soll speziell in Luftfahrzeugen in Einsatz kommen.

Dank seines Rekord-Leistungsgewichtes können damit erstmals auch größere Flugzeuge mit Startgewichten von bis zu zwei Tonnen elektrisch angetrieben werden. Um den Motor zu realisieren, haben die Siemens – Experten alle Komponenten bisheriger Motoren auf den Prüfstand gestellt und bis ans technische Limit optimiert.

Mit Hilfe neuer Simulationstechniken und ausgeklügeltem Leichtbau erreicht der Antrieb ein einzigartiges Leistungsgewicht von fünf Kilowatt (kW) pro Kilogramm (kg) – vergleichbar starke Elektromotoren in der Industrie liegen unter einem kW pro kg, Antriebe für Elektroautos liefern rund zwei kW pro kg. Diese Leistung gibt der neue Motor bereits bei einer Drehzahl von nur 2.500 Umdrehungen pro Minute ab und kann ein Flugzeug so mit dem Propeller direkt, ganz ohne Getriebe, antreiben.

Elektrisch angetriebene Regionalflugzeuge realistisch

„Damit werden seriell-hybride Elektroflugzeuge mit vier oder mehr Sitzen möglich“, sagt Frank Anton, Leiter eAircraft bei der zentralen Siemens-Forschung Corporate Technology (im Bild). Noch im Jahr 2015 soll der Motor in die Flugerprobung gehen. Im nächsten Schritt wollen die Siemens-Forscher die Leistung noch weiter steigern. „Mittelfristig halten wir hybrid-elektrisch angetriebene Regionalflugzeuge mit 50 bis 100 Passagieren für realistisch“, erklärt Anton.

Bereits im Jahr 2013 hatten Siemens, Airbus und Diamond Aircraft gemeinsam den Motorsegler DA36 E-Star 2 mit seriell-hybridem Elektroantrieb zum Erstflug gebracht. Der damalige Elektromotor erreichte zwar ebenfalls ein bis dahin unerreichtes Leistungsgewicht von ca. fünf Kilowatt pro Kilogramm, lieferte aber nur eher bescheidene 60 Kilowatt Dauerleistung – allenfalls genug Motorleistung für einmotorige Sportflugzeuge.

Airbus A330-200 für Air Algérie mit neuem Kabinen-Layout

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Beim Besuch von Boultif Mohamed Salah, dem CEO von Algeriens Flag-Carrier Air Algérie, wurde in Toulouse die Kabine für die drei neuen Airbus A330-200 vorgestellt, die bald an die Fluggesellschaft übergeben werden sollen.

Deren A330-Flotte wächst damit auf fünf Flugzeuge an. Die neuen Flugzeuge werden dabei mit komplett neu entworfener Kabine, mit neuestem In-Flight Entertainment System und geräumigeren Sitzen, ausgestattet. Die A330-200 für Air Algérie werden in drei Klassen konfiguriert und erhalten 18 Sitze in der Business Class, 14 in der Premium Economy und 219 in der Economy Class.

ANA macht Zusatzbestellung der Airbus A320 fest

ANA Holdings bestellt fest sieben weitere Airbus A321-Flugzeuge (vier A321ceo mit Sharklets und drei A321neo), die Absicht zur Bestellung war bereits im Januar bekannt gegeben worden. Damit gibt ANA insgesamt 37 Flugzeuge aus der A320-Familie, 26 A321neo, vier A321ceo mit Sharklets und drei A321neo und sieben A320neo in Auftrag. Die ANA Group wird damit der erste japanische Carrier, der drei Varianten aus der A320-Familie betreiben wird. Die Kabinen werden in ‘Cabin-Flex’ konfiguriert.

Die A321neo wird dann bis zu 240 Passagiere umfassen, mit den Standard-Komfortsitzen mit mindesetens 18 Zoll (ca. 45,7 cm) Breite. Die A321ceo wird bis zu 220 und die A320neo bis zu 180 Gäste aufnehmen. Die A320neo hob erstmals im September 2014 erfolgreich zu ihrem Erstflug ab.

Vereinigung Cockpit gemahnt Besonnenheit nach Germanwings-Absturz

Im Rahmen der Unfalluntersuchungen des Germanwingsfluges 4U9525 hält die Vereinigung Cockpit es für nicht zielführend, dass in Politik und Öffentlichkeit vorschnell immer weitere Diskussionen über mögliche Maßnahmen zur Verhinderung einer solchen Katastrophe entbrennen. Um sinnvoll über Maßnahmen diskutieren zu können, ist es unabdingbar, zuerst die vollständige und lückenlose Untersuchung des Unglücks abzuwarten. Sobald diese abgeschlossen ist, ist es zwingend notwendig, dass Fluggesellschaften, Behörden und Piloten gemeinsam analysieren, welche Lehren aus dem Unfall gezogen werden müssen, wie eventuelle Maßnahmen aussehen und wie diese umgesetzt werden können.

„Vorschnelle Diskussionen schaden der Aufklärung, der Möglichkeit Lehren aus diesem schrecklichen Unglück zu ziehen und damit sinnvolle Maßnahmen zu entwickeln.“, so Ilja Schulz, Präsident der Vereinigung Cockpit. „Ich vertraue in das aktuelle Sicherheitssystem der Airlines! Dennoch ist die Gründung einer Taskforce aus Verkehrsministerium, Airlines, Berufsverbänden und weiteren Experten ein richtiger und wichtiger Schritt von Minister Dobrindt. Die Vereinigung Cockpit wird mit den Experten des Verbandes in diesen Prozess mit aller Kraft unterstützen.“, so Schulz weiter.

Surfer können jetzt von Zürich nach Faro fliegen

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Full House auf Belair-Erstflug AB3942 am Donnerstag von Zürich nach Faro. Die portugiesische Urlaubsregion ist besonders bei Surfern und Golfern sehr beliebt.

Die neue Verbindung an die Algarve konnte seit November gebucht werden. Aber besonders jetzt zu Ostern sei das Angebot ein Bestseller im Streckennetz, so Lucas Ochsner, CEO von Belair, der Schweizer airberlin Tochtergesellschaft.

Im Bild: Lucas Ochsner, CEO von Belair, (2. v. r.) und Rolf Hancock, Manager Airline Affairs Zürich Airport, (r.) mit der airberlin Crew des Erstfluges.

Köln Bonn mit neuen Verbindungen nach Lyon und Sofia

Chalair Aviation, ein Partner von Air France/KLM, fliegt ab dem 18. Mai neun Mal pro Woche – immer Montag bis Donnerstag jeweils um 08:35 Uhr und 20:05 Uhr sowie Freitag um 15:05 Uhr – vom Köln Bonn Airport nach Lyon. Eingesetzt wird eine Beechcraft 1900 mit 19 Sitzen. Passagiere können vom Vielfliegerprogramm „Flying Blue“ der Air France/KLM profitieren und Meilen sammeln. Die Flüge sind in allen Reisebüros und online bei den Airlines buchbar. Ebenfalls neu im Sommerflugplan ist Sofia.

Die bulgarische Hauptstadt Sofia wird von der ungarischen Wizz Air ab dem 25. Juli jeweils Montag und Freitag mit einem Airbus A320 angeflogen. Abflug ist um 19:00 Uhr.

Co-Pilot von A320-Flug 4U9525 recherchierte zu Suizid und Cockpit-Türen

Nach dem Absturz der Germanwings-Airbus A320 von Flug 4U9525 gehen die Ermittlungen weiter. Als mögliches Szenario war von den französichen Behörden ein vom Co-Piloten bewirkter, vorsätzlicher Absturz genannt worden, nachdem der Voice-Recorder geborgen und ausgewertet worden war. Mittlerweile gab die Lufthansa bekannt, der Co-Pilot hatte seine Verkehrsfliegerschule darüber informiert, die Pilotenausbildung aufgrund einer depressiven Erkrankung unterbrochen zu haben. Ein technischer Defekt kann aber bisher noch nicht ausgeschlossen werden. Erst am heutigen Donnerstag wurde auch der Flugschreiber von 4U9525 geborgen.

Die entsprechenden ärztlichen Dokumentationen weisen bislang keine organische Erkrankung aus. Der Co-Pilot war vor mehreren Jahren – vor Erlangung des Pilotenscheines – über einen längeren Zeitraum mit vermerkter Suizidalität in psychotherapeutischer Behandlung.

Selbstmordgefahr nicht attestiert – kein Motiv

Im Folgezeitraum und bis zuletzt haben weitere Besuche bei Fachärzten für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie mit entsprechenden Krankschreibungen stattgefunden, ohne dass dabei allerdings Suizidalität oder Fremdaggressivität attestiert worden sei.

Zur Klärung u.a. der Suizid-Theorie waren eine Reihe von Zeugen aus dem persönlichen und beruflichen Umfeld des Co-Piloten vernommen worden. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf will jedoch nach wie vor keine Spekulationen zur Motivlage des verstorbenen Co-Piloten anstellen. Gestern noch hieß es seitens der Staatsanwaltschaft, es fehle immer noch sowohl an einer belegbaren Ankündigung einer solchen Tat als auch an einem aufgefundenen Tatbekenntnisses. Ebenso wenig sind im unmittelbaren persönlichen und familiären Umfeld oder am Arbeitsplatz besondere Umstände bekannt geworden, die tragfähige Hinweise über ein mögliches Motiv geben können.

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf wertet jedoch in dem weiterhin als Todesermittlungssache geführten Verfahren durch eigene Ermittlungen sichergestellte Unterlagen sowie die beschlagnahmten Datenträger aus. Bei der Durchsuchung der Wohnung des Co-Piloten in Düsseldorf konnte dabei ein Tablet sichergestellt und ausgewertet werden.

Recherche im Tablet zu Suizid und Cockpit-Türen

Der Name des Anmelders, die persönliche Korrespondenz und eingegebene Suchbegriffe lassen den Schluss zu, dass das Gerät im relevanten Zeitraum vom Co-Piloten genutzt wurde. Der Browserverlauf war nicht gelöscht und so konnten insbesondere die in der Zeit vom 16.03. bis zum 23.03.2015 mit diesem Gerät aufgerufenen Suchbegriffe nachvollzogen werden.

Danach hat sich der Nutzer zum Einen mit medizinischen Behandlungsmethoden befasst, zum Anderen über Arten und Umsetzungsmöglichkeiten einer Selbsttötung informiert. An mindestens einem Tag hat sich der Betreffende darüber hinaus über mehrere Minuten mit Suchbegriffen über Cockpittüren und deren Sicherheits- vorkehrungen auseinandergesetzt.

Die Piloten-Vereinigung Cockpit (VC) warnt vor voreiligen Schlüssen, bevor nicht alle Ermittlungsergebnisse vorliegen, wozu auch die Auswertung des Flugdatenschreibers des A320 gehört. Er enthält die Aufzeichnungen über die technischen Flugdaten des Flugzeuges, und konnte immerhin laut französischer Behörden nungefunden werden.

Hubschrauber verteilen Hilfsgüter in Vanuatu

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Die Airbus Helicopters Foundation führt in Abstimmung mit dem Krisenzentrum des Auswärtigen Amtes von Frankreich Einsätze zur Verteilung von Medizinischen Gütern, Nahrungsmitteln und anderer humanitärer Hilfesgüter für die vom Tropensturm Pam getroffenen Menschen in Vanuatu, ca. 1.750 km östlich von Australien im Südpazifischen Ozean, durch.

Vanuatus Präsident Baldwin Lonsdale hatte zuvor um Hilfe für den Wiederaufbau des Landes gebeten. Hilfsorganisationen beschreiben die Situation vor Ort als die herausfordernste, der sie bisher begegneten. Die Infrastruktur sei laut Lonsdale völlig zerstört.

Die Airbus Helicopters Foundation hat sich nun bei Rettungseinsätzen beteiligt, indem sie den Hilfskräften die notwendigen Helikopterstunden zur Verfügung stellte, um die Menschen in den am schlimmsten Betroffenen Gebieten auf der Inselgruppe zu erreichen. Helikopter seien wirksame Transoportmitttel nach Katastrophen, sagte Guillaume Faury, Chairman des Board of Directors der Foundation und CEO von Airbus Helicopters.

Da nur wenige Hubschrauber in dem Inselstaat vorhanden sind hat die Airbus Helicopters Foundation in Kooperation mit Garden City Helicopters aus Neuseeland, welche auch auf Vanuatu aktiv ist, je einen Hubschrauber des Typs AS350 und BK117 nach Vanuatu transportiert. Die Maschinen kamen am 20. März in Port Vila an und begannen zwei Tage später mit Transportflügen medizinischer Versorgungsgüter. In den Bildern ist die BK117 bei der Beladung mit Gütern und mit der AS350 im Flug zu sehen. Die Foundation will die Einsätze solange unterstützen, wie die Hubschrauber vor Ort bleiben sollen.

Fotos: © Garden City Helicopters

ITH-Station Nürnberg erhält neuen DRF-Rettungshubschrauber H 145

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Innovationssprung in der Luftrettung: Seit heute fliegt ein Hubschrauber der neuesten Generation, die H 145, an der Nürnberger ITH-Station der DRF Luftrettung. Der neue „Christoph Nürnberg“ ist leistungsstärker, sicherer und hat modernste Technik an Bord.

„Christoph Nürnberg“ leistet rund um die Uhr dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken. In Nürnberg ist am Flughafen ein zweiter Hubschrauber der DRF Luftrettung stationiert: Der Rettungshubschrauber mit dem Funkrufnamen „Christoph 27“ ist täglich von 07:00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang in der Notfallrettung im Einsatz. Bei Bedarf soll auch die neue H 145 (bisher „EC 145 T2“) in der Notfallrettung in Nürnberg und den umliegenden Landkreisen eingesetzt werden.

Cockpit und Kabine für Nachtsicht optimiert

Der rund um die Uhr einsatzbereite Intensivtransporthubschrauber verfügt über eine spezielle Nachtflugausrüstung. So können die Besatzungen an Bord von „Christoph Nürnberg“ künftig erstmals Nachtsichtgeräte (sogenannte Night Vision Goggles, NVG) nutzen. Die NVGs verstärken das Restlicht und bieten damit den Piloten eine bessere Orientierung in der Dunkelheit, insbesondere bei schlechten Wetterbedingungen.

Das Cockpit und die Kabinenbeleuchtung wurden dafür speziell konfiguriert. Damit ist Nürnberg die bundesweit vierte Luftrettungsstation der DRF Luftrettung, die diese Technologie bei nächtlichen Rettungsflügen einsetzt. „Der Einsatz der H 145 ist in jeglicher Hinsicht ein Innovationssprung. Beispiele sind das hochmoderne Cockpit und das medizinische Innenraumkonzept. Erst vor wenigen Wochen haben wir an unserer Münchner Station den weltweit ersten Hubschrauber dieses Typs in Dienst gestellt. Wir sind stolz darauf, dass Nürnberg mit der zweiten H 145 folgt. Denn: Seit dem 01. April läuft unsere Beauftragung, die ITH-Station Nürnberg für weitere fünf Jahre zu betreiben“, erläutert Dr. Hans Jörg Eyrich, Vorstand der DRF Luftrettung.

Im Bild: Die nagelneue H 145 (im Vordergrund) ersetzt den bisherigen Hubschraubertyp Bell 412 an der Nürnberger ITH-Station der DRF Luftrettung.

BAZL genehmigt Darwin Airline die Kooperation mit Etihad Airways

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Die unter dem Namen Etihad Regional fliegende Tessiner Darwin Airline kann ihre Kooperation mit der Golf-Fluggesellschaft Etihad Airways eingehen. Mit dem neuen Geschäftsmodell ist Darwin nicht mehr im gleichen Maße von Etihad abhängig wie ursprünglich geplant. Mit dem neuen Geschäftsmodell von Darwin hat sich die betriebliche Abhängigkeit von Etihad deutlich verringert. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt hat im Rahmen der Eigentums- und Kontroll-Untersuchung (O&C) seine Beurteilung abgeschlossen. Die Tessiner Regionalfluggesellschaft Darwin Airline kann ihre Kooperation mit Etihad somit eingehen.

Neben Flügen im eigenen Risiko wird Darwin im Auftrag der Alitalia respektive der airberlin Flüge in Europa durchführen. Sollten sich die Kooperationsbedingungen wesentlich verändern, will das BAZL jedoch eine Neubeurteilung vornehmen.