Start Blog Seite 369

Airbus Gold Award für Recaro – Gemeinsame Entwicklung des 3530Swift

0

Airbus hat seinem Zulieferer und Flugzeugsitz-Hersteller Recaro Aircraft Seating den „Gold Award“ als „Best Performer“ vergeben. Der Flugzeughersteller würdigt damit das Engagement des Sitzlieferanten zur Erreichung der Termin- und Qualitätsziele von Airbus. Das Unternehmen hat die Auszeichnung am 13. April 2015 im Rahmen des jährlichen „Airbus Supply Chain and Quality Improvement Program (SQIP) Day“ in Hamburg vergeben.

„Der ,Gold Award‘ macht uns sehr stolz. Er würdigt unseren Einsatz, mit dem wir das Ziel verfolgen, unseren Kunden Top-Qualität und exzellente Lieferperformance zu bieten“, erklärt Dr. Mark Hiller, geschäftsführender Gesellschafter von Recaro Aircraft Seating. „Er motiviert uns auch, unser Streben nach Exzellenz fortzusetzen.“ Recaro Aircraft Seating hat den „Gold Award“ als „Best Performer“ für die nachhaltig hohe Qualität im Jahr 2014 an den Standorten in Deutschland, Polen und China erhalten. „Diese Auszeichnung bestätigt damit das hohe Qualitätslevel und die Liefertermintreue unseres internationalen Produktionsverbunds“, ergänzt er.

Auszeichnung für Exzellenz-Initiative

Mark Hiller sieht mit dem „Gold Award“ den eingeschlagenen Kurs der vergangenen Jahre bestätigt. Aus diesem Grund hat das Unternehmen 2007 eine Operations-Excellence-Initiative gestartet, die in der Zwischenzeit volle Wirkung entfaltet hat. „Mit unserem Shopfloor-Management-System haben wir eine besondere Führungsphilosophie etabliert, die uns dabei hilft, Probleme frühzeitig zu erkennen und dauerhaft abzustellen“, so Mirjam Bruhns, Bereichsleiterin Qualität und Prozess-Management bei Recaro Aircraft Seating. „Wir haben eine Kultur zur konsequenten Verbesserung der Führungsleistung und Kommunikation entwickelt: Dank des regelmäßigen Austauschs untereinander werden Probleme frühzeitig erkannt, wird auf Abweichungen sofort reagiert, und Lösungen werden schnell umgesetzt.“

Unterdessen haben Recaro und Airbus ein gemeinsames „Supplier-Furnished Equipment (SFE)“-Projekt gestartet: Die beiden Unternehmen entwickeln einen neuen Sitz für die A320-Familie, der auf dem erfolgreichen Economy-Class-Sitz BL3530 basiert. Der Sitz namens 3530Swift wird erstmals auf der Aircaft Interiors Expo 2015 in Hamburg präsentiert.

Airbus und Recaro planen, den Sitz 3530Swift noch in diesem Jahr als „Supplier-Furnished Equipment“ (SFE) für die Erstausstattung und Nachrüstung der A320-Familie anzubieten. „Wir freuen uns darüber, dass wir der erste Sitzlieferant sind, der SFE-Sitze für Airbus-Kunden anbietet“, erklärt Dr. Mark Hiller. „Die Entscheidung von Airbus, unseren BL3530 als Basis für den neuen SFE-Sitz zu verwenden, bestätigt unsere Produktstrategie, die auf Passagierkomfort, Leichtbau und Effizienz setzt. Ebenso hat unsere konsequente Performance in Sachen Prozesssicherheit, Produktqualität und Liefertreue bei der Entscheidung eine grundlegende Rolle gespielt.“

Individualisierungsoptionen für Airlines

„Airbus freut sich über die Partnerschaft mit Recaro Aircraft Seating. Wir arbeiten bereits zusammen, um den Kunden der A320-Familie erstmals eine Option für einen SFE-Economy-Class-Sitz zu bieten“, sagt Heino Ostermeier, Senior Vice President of Cabin Procurement bei Airbus. „Wir sind zuversichtlich, dass der Sitz Recaro 3530Swift die richtige Lösung für die Anforderungen unserer Kunden ist – vor allem hinsichtlich kurzer Durchlaufzeiten, einer effizienten Auswahl an Individualisierungsoptionen, verlässlicher Zeitplanung und Liefertermintreue.“

Wenn der Sitz vollumfänglich bestellt werden kann, werden Airlines den 3530Swift mit einer Auswahl unterschiedlicher und kombinierbarer Katalog-Paketoptionen individualisieren können: Zu den Optionen zählen Lederbezüge, Komfortkissen, mehr Stauraum und eine sechsfach einstellbare Kopfstütze. Außerdem stehen den Kunden auch ein Tablet-PC-Halter, ein Staufach für elektronische Geräte sowie USB- und Stromanschlüsse zur Auswahl.

„Die kurzfristige Verfügbarkeit des 3530Swift ist für die Airlines ein weiteres überzeugendes Argument“, ergänzt Mark Hiller. „Diese Sitze werden in vordefinierten und vorzertifizierten Airbus-Layouts und Katalogkonfigurationen angeboten. Damit entfällt ein erheblicher Zeitaufwand für die individuelle Produktzulassung.“

Airbus hat sich mit dem Recaro BL3530 für ein vielfach ausgezeichnetes Basisprodukt entschieden, das in Sachen Platzgewinn für Passagiere weltweit Standards gesetzt hat. Der Sitz nutzt die Breite der A320-Kabine optimal und bietet eine komfortable Sitzbreite mit 18 Zoll zwischen den Armlehnen. Gleichzeitig erlaubt das intelligente Design den Airlines, mehr Sitzreihen im Flugzeug unterzubringen, ohne dabei die Beinfreiheit für Passagiere zu beeinträchtigen.

Luftfahrtmesse AERO startet morgen in Friedrichshafen

0

Leise Elektroflugzeuge, sichere Reisemaschinen und schnittige Business-Jets sind einige der Highlights der Luftfahrtmesse AERO, die am Dienstag im Rahmen eines Presserundgangs vorgestellt wurden. Die internationale Messe für die Allgemeine Luftfahrt, also für alle Bereiche außerhalb der Militär- und Linienfliegerei, beginnt am Mittwoch, 15. April und dauert bis Samstag, 18. April 2015. Die 23. Auflage geht mit einem neuen Ausstellerrekord an den Start, insgesamt 645 Aussteller aus 38 Nationen sind auf der AERO präsent. Die Fachbesucher bekommen alles zu sehen, was die Allgemeine Luftfahrt zu bieten hat.

Vom Segelflugzeug über Ultraleichte, ein- oder mehrmotorige Kolbenmotorflugzeuge, Turboprops und Business Jets bis hin zum Gyro- oder Helikopter reicht die Palette. In einer Sonderausstellung werden unbemannte zivile Drohnen gezeigt. Projektleiter Roland Bosch und Messechef Klaus Wellmann freuen sich auf eine AERO, die mit 645 Ausstellern einen neuen Rekord in der Geschichte der Fachmesse aufstellt: „Europas Nummer eins in der Allgemeinen Luftfahrt setzt international neue Maßstäbe“, erklärt Klaus Wellmann. „Gemessen an der Zahl der ausstellenden Flugzeughersteller ist die AERO sogar die größte Fachmesse der Allgemeinen Luftfahrt weltweit“, ergänzt Projektleiter Roland Bosch.

Kleine Flugzeuge und ihre Sicherheitssysteme

In Deutschland gibt es derzeit rund 40.000 Inhaber von Privatpilotenlizenzen (PPL) für Motorflugzeuge, dazu mehr als 20.000 Ultraleichtflug-Lizenzinhaber. Zudem haben mehr als 20.000 Menschen hierzulande eine Segelfluglizenz, oft in Kombination mit Ultraleichtflug- und Motorfluglizenzen. Daneben gibt es 2015 in Deutschland etwas mehr als 10.000 Piloten und Pilotinnen mit einer Verkehrsflugzeugführerlizenz ATPL, der sogenannten Airline Transport Pilot License, die damit einen Airliner fliegen dürfen.

Sparsame und effiziente Flugzeuge, aber auch schnelle Business-Jets stehen im Fokus der AERO 2015. Den Journalisten wurde beim Presserundgang etwa die neue viersitzige Reisemaschine C4 des deutschen Herstellers Flight Design präsentiert. Das Besondere an dem Propellerflugzeug aus Verbundwerkstoffen: Es besitzt ein eingebautes Gesamt-Rettungssystem. Gerät die Maschine in Not, etwa durch schlechtes Wetter oder eine Kollision in der Luft, kann der Pilot oder einer der Mitflieger einen Fallschirm auslösen. An diesem schwebt das ganze Flugzeug zu Boden. Zwar wird das Flugzeug beim Kontakt mit dem Erdboden beschädigt, die bis zu vier Insassen sollten einen derartigen Unfall aber normalerweise unverletzt überstehen.

Eine weitere Neuheit auf der AERO ist die Diamond DA 50 JP7. Die Maschine des österreichischen Herstellers Diamond Aircraft ist als robustes Mehrzweckflugzeug konzipiert, das auch von unbefestigten Runways, also beispielsweise von Schotter-, Gras- oder Sandpisten aus operieren kann. Es kann neben einem Pilot bis zu sechs Passagiere aufnehmen.

Elektroflugzeug von Pipistrel für Flugschüler

Äußerlich erscheint die neue Maschine vom Typ Alpha Electro des slowenischen Herstellers Pipistrel auf der AERO zwar unscheinbar, aber es ist ein ganz besonderes Flugzeug: Die zweisitzige Maschine ist das erste Elektro-Flugzeug, das vor allem für die Ausbildung von Pilotenschülern konzipiert wurde. Durch seinen flüsterleisen E-Motor eignet sich das Flugzeug vor allem für lärmsensible Flugplätze oder solche mit strengen Auflagen bei den Betriebszeiten. Da Flugschüler in der Anfangsphase ihrer Ausbildung vor allem das Starten und Landen üben müssen, reicht auch die Flugdauer des Akkupacks von etwa einer Stunde aus. Auf der Sonderausstellung e-flight-Expo im Rahmen der AERO sind zudem weitere umweltfreundliche Elektroflugzeuge ausgestellt.

Die Risen von Swiss Excellence Airplanes ist ein Ultraleichtflugzeug aus Vollcarbon und kommt aus der Schweiz. Sie hat ein unkonventionelles V-Leitwerk. Das spart Gewicht gegenüber einem konventionellen Leitwerk mit Seiten- und Höhenrudersegment und verbessert die Aerodynamik. Hersteller Swiss Excellence Airplanes verspricht eine Reisegeschwindigkeit von bis zu 300 km/h, die Maschine hat zudem ein aerodynamisch günstiges Einziehfahrwerk.

Am oberen Ende der Palette der ausgestellten Flugzeug ist der Businessjet Lear 75 des kanadischen Flugzeugherstellers Bombardier zu finden. Der zweistrahlige Lear 75 kann maximal acht Passagiere über eine Reichweite von mehr als 3.000 Kilometer befördern – und das mit einer Reisegeschwindigkeit von etwa 990 Kilometern in der Stunde. Er fliegt dann in einer Höhe von bis zu 15.500 Meter. In diesen Regionen ist der Lear 75 deutlich oberhalb des Wettergeschehens unterwegs. Die beiden Piloten und ihre Passagiere an Bord eines Learjet 75 müssen somit keinerlei wetterbedingte Umwege auf ihrer geplanten Flugroute befürchten.

Die Öffnungszeiten der AERO vom 15. bis 18. April 2015: Mittwoch bis Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr und am Samstag von 09:00 bis 17:00 Uhr.

Recaro CL3710 als Verkaufsschlager – IFE mit 13,3-Zoll Monitor integriert

Auf der Aircraft Interiors Expo 2015 präsentiert Recaro Aircraft Seating sein Highlight-Produkt CL3710 mit neuen Features. Seit seiner Produkteinführung ist dieser innovative Sitz für Langstreckenflüge in der Economy Class dank zahlreicher Kundenaufträge immer stärker präsent. Zahlreiche internationale Recaro Kunden haben den CL3710 bereits für ihre Flotte geordert. Als erste Fluggesellschaft nahm KLM Royal Dutch Airlines den Sitz Ende 2014 in Betrieb. Die Verkaufszahlen des CL3710 liegen aktuell im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich.

„Als wir den CL3710 vor zwei Jahren erstmals in den Markt eingeführt haben, hat der Sitz eine neue Dimension eröffnet. Das Economy-Class-Produkt für die Langstrecke besticht durch sein geringes Gewicht. Mit weniger als 12 Kilogramm ist der CL3710 das leichteste Produkt seiner Klasse. Er bietet schon bei einem Sitzabstand ab 29 Zoll größtmögliche Knie- und Beinfreiheit. Dies ist auf die patentierte hohe Literaturtasche sowie andere intelligente Lösungen zurückzuführen“, erklärt Dr. Mark Hiller, geschäftsführender Gesellschafter von Recaro Aircraft Seating. „Seit seiner Premiere im Jahr 2013 ist der CL3710 im Steigflug.“

Mark Hiller freut sich über zahlreiche Aufträge, die dieses Produkt erhalten hat. „Der CL3710 ist Benchmark im Bereich der Langstreckenflüge in der Economy Class. Der Sitz erzielt Bestnoten für die Kombination aus ergonomischem Komfort, platzsparendem Design und geringem Gewicht. Unsere Kunden haben unser Premium-Produkt für verschiedene Boeing und Airbus Single-Aisle- sowie Wide-Body-Flugzeugmodelle bestellt.“

Der Tradition der stetigen Verbesserung des CL3710 folgend, wird Recaro Aircraft Seating die Innovation auf der Aircraft Interiors Expo 2015 mit neuen Sitz-Features präsentieren: Die neue ausklappbare Fußstütze mit integriertem Fußnetz erhöht den ausgezeichneten Komfort vor allem in der Schlafposition. Der neue Cup Holder ermöglicht die sichere Platzierung von Getränken, ohne dass der gesamte Tisch herausgeklappt werden muss. Zudem wird als weitere Option ein einteiliger Tisch angeboten, der die Anpassung des CL3710 auf individuelle Kundenbedürfnisse ermöglicht.

IFE-Lösung mit Panasonic entwickelt

Das Design des CL3710 ist mit dem begehrten „iF Design Award 2015“ ausgezeichnet worden. Auf der Aircraft Interiors Expo präsentiert Recaro zudem die erfolgreiche Integration eines 13,3-Zoll-Monitors in diesen Sitz – damit zeigt das Unternehmen die bislang größte Monitor-Generation in einem Recaro Economy-Class-Sitz.

Recaro und Panasonic Avionics Corporation punkten so mit einer zukunftsweisenden „Inflight Entertainment (IFE)“-Lösung: Dem Sitzlieferanten und dem IFEC-Technologieführer ist es gelungen, einen 13,3-Zoll-Monitor in den CL3710 – das Recaro Highlight-Produkt für die Economy Class – zu integrieren. Diese Innovation hat es in das Finale des internationalen Branchenpreises Crystal Cabin Award 2015 geschafft, der am 14. April 2015 verliehen wird.

„Der CL3710 erzielt Bestnoten für seinen Komfort, sein geringes Gewicht und sein modernes Design. Zudem überzeugt er durch seine Modularität, die die Anpassung des CL3710 auf unterschiedlichste Airline-Wünsche zulässt. Dr. Mark Hiller, geschäftsführender Gesellschafter von Recaro Aircraft Seating: „Unser Bestreben ist es, der beste Sitzlieferant aus Sicht unserer Kunden zu sein: Daher wollen wir Airlines nicht nur höchste Qualität, ergonomischen Komfort, geringes Gewicht und innovatives Design bieten, sondern auch modernste IFE-Lösungen. Aus diesem Grund arbeiten wir bei diesem Projekt eng mit Panasonic zusammen.“

Paul Margis, President und Chief Executive Officer von Panasonic Avionics, sagt: „Dieses gemeinsame Projekt unterstreicht wie wichtig es ist, für ein besonderes Flugerlebnis und innovative Komfort-Features in der Economy Class zu sorgen, in der die meisten Passagiere reisen. Was die Monitorintegration in den Sitz und das Design anbelangt, haben wir gemeinsam das Maximum herausgeholt: So sorgen wir für ein Komforterlebnis, das normaler-weise höheren Klassen vorbehalten ist.“

Viel Platz und großer Bildschirm

Das Ergebnis der exklusiven Zusammenarbeit der Projektpartner Recaro und Panasonic setzt Maßstäbe in der Economy Class: „Mit der zukunftsweisenden IFE-Integration in unser Highlight CL3710 bieten wir den Fluggästen nicht nur höchsten Komfort, sondern auch erstklassiges Entertainment – für das ultimative Flugerlebnis“, sagt Mark Hiller. Paul Margis ergänzt: „Die nahtlose Integration des schmalen 13,3-Zoll-HD-Monitors in den Sitz sorgt einerseits für erstklassiges Heimkino-Feeling und verschafft Recaro andererseits die Freiheit, den Sitz so zu designen, dass er maximale Beinfreiheit und Komfort bietet.“ In Kombination mit einem Handset ist der Monitor äußerst vielseitig einsetzbar. Er ermöglicht hochmoderne Benutzeroberflächen und kann zum Spielen, Lesen oder Internet-Surfen eingesetzt werden. Passagiere können zudem ihre elektronischen Geräte an den Monitor anschließen und auf diese Weise eigene Inhalte abspielen.

Das Design besticht durch die moderne und wertige Anmutung sowie die nahtlose Integration des Monitors in den Sitz: Der Bildschirm ist rahmenlos und vollflächig in den oberen Teil der Rückenlehne eingebaut. Der Monitor, den die Passagiere für einen optimalen Blickwinkel neigen können, fügt sich perfekt in die Architektur des Sitzes ein. Unter dem Monitor befinden sich neben Audio- und USB-Anschlüssen sowie HDMI-Schnittstelle auch Handset und Leselicht.

Die Verbindung eines derart großen Monitors samt Handset mit der patentierten Literaturtasche, die aus dem Kniebereich entfernt und oberhalb des Esstischs platziert wurde, macht diese Integrationslösung einzigartig. Auf diese Weise wird die Rückenlehne zur Benutzeroberfläche für Passagiere, die zugleich maximale Beinfreiheit genießen. Zudem wurde Stauraum für die Bordlektüre geschaffen. Je nach Kundenwunsch können die Projektpartner die Sitzlösung schnell in den Markt bringen und an individuelle Kundenanforderungen anpassen.

Die hochkarätig besetzte Jury des Crystal Cabin Award zeigte sich sehr angetan von der exklusiven Zusammenarbeit zwischen den Projektpartnern Recaro und Panasonic: Der Sitz hat es in der Kategorie „Passenger Comfort Systems“ in die Finalrunde der einzigen internationalen Auszeichnung geschafft, die für Innovationen im Bereich der Flugzeugkabine verliehen wird. Das Fachgremium, bestehend aus Wissenschaftlern, Fachjournalisten und Vertretern von Airlines und Flugzeugherstellern, wird die Gewinner am 14. April 2015 bekannt geben.

Prag und Billund ab Berlin im Flugbetrieb

Auf geht’s nach Prag und Billund! Roxana Rosenlöcher und Christof Lutz, beide Flugbegleiter bei airberlin, begrüßten am 13. April gleich zwei neue Destinationen im airberlin Streckennetz.

Die tschechische Hauptstadt Prag ist ab sofort bis zu drei Mal täglich ab Berlin-Tegel erreichbar, die dänische Stadt Billund ist täglich im Angebot. Beide „Neulinge“ sind gut an das Drehkreuz in Berlin angebunden, so dass zahlreiche Anschlussverbindungen zur Verfügung stehen.

Mehr Passagiere und weniger Umstieg am Flughafen Zürich

Im März 2015 sind 1.988.825 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Dies entspricht einem Plus von 2,6 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Die Zahl Lokalpassagiere stieg im März 2015 um 5,2 Prozent auf 1.355.066. Der Transferanteil lag im gleichen Zeitraum bei 31,6 Prozent (-1,6 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr). Die Zahl der Umsteigepassagiere sank um 2,4 Prozent auf 627.782. Fracht wurden im März 2015 am Flughafen Zürich 38.505 Tonnen abgewickelt. Dies entspricht einem Rückgang um 2,5 Prozent gegenüber März 2014.

Mit 21,058 Flugbewegungen reduzierte sich im März 2015 deren Anzahl um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 108 Fluggästen 0,8 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Sitzplatzauslastung ist im März 2015 um 0,7 Prozentpunkte auf 74,4 Prozent gestiegen.

Flugzeugsitz-Hersteller Recaro stellt sich auf Wachstum ein

Mit innovativen Sitzen für die Economy und Business Class hat sich Recaro Aircraft Seating bei führenden Airlines einen Namen gemacht. Heute zählt das global agierende Unternehmen zu den Top drei unter den Flugzeugsitzlieferanten weltweit. Auf der Aircraft Interiors Expo vom 14. bis 16. April 2015 in Hamburg präsentiert Recaro ein perfekt auf die Bedürfnisse der Airlines abgestimmtes Produktportfolio für die Business und Economy Class. Recaro Aircraft Seating setzt bei den Flugzeugsitzen auf Qualität, ergonomischen Komfort, geringes Gewicht und innovatives Design. Der Fokus liegt dabei auf der Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Produkte – und das auf den gesamten Lebenszyklus der Sitze bezogen.

„Durch die Gewichtsreduzierung der Sitze, den Einsatz modernster Materialien und intelligentes Design unterstützen wir die Airlines dabei, wirtschaftlicher und gleichzeitig auch ökologischer zu fliegen“, erklärt Dr. Mark Hiller, geschäftsführender Gesellschafter von Recaro Aircraft Seating. „Wir bieten Produkte, die den Airlines dank Differenzierung zu einem Wettbewerbsvorteil verhelfen und die Kundenzufriedenheit steigern.“

Mit dem so genannten „Life Cycle Assessment“ bewertet das Unternehmen unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten die Auswirkungen eines Produkts auf die Umwelt. Mit der Ökobilanz kann Recaro objektiv belegen, wie umweltfreundlich die Sitze sind.

Flugzeugsitze für Kurz-, Mittel- und Langstrecke

Recaro Aircraft Seating bietet Fluggesellschaften für jeden An-wendungszweck und alle Kabinen in der Economy Class das geeignete Produkt – von der Kurz- bis hin zur Langstrecke. Nach der gefeierten Premiere 2014 des Full-Flat-Sitzes CL6710 für die Langstrecke wird das Unternehmen im aktuellen Jahr erneut seine Innovationsstärke im Business-Class-Bereich unter Beweis stellen. Recaro präsentiert auf der Aircraft Interiors Expo 2015 den neuen CL5710 für die Kurz- und Mittelstrecke, der Komfort und Effizienz in einzigartiger Weise miteinander verbindet.

Der Sitzlieferant zeigt zudem seinen CL6710 mit weiter optimiertem Passagierkomfort. Der Gewinner des angesehenen „German Design Award – Special Mention“ verfügt nun über zusätzliche Optionen, die für mehr Privatsphäre sorgen, einstellbare Armlehnen und ein neues Design für die Seat Control Unit. Darüber hinaus wird Recaro seine aktuellsten Entwicklungen in der Economy Class präsentieren.

Recaro-Kapazitäten werden weltweit ausgebaut

Recaro Aircraft Seating produziert seit mehr als 40 Jahren Premium-Flugzeugsitze. Heute zählt das Unternehmen zu den drei größten Flugzeugsitzherstellern. „Wir analysieren laufend Trends und Anforderungen der unterschiedlichen Märkte. Um der Marktentwicklung und wachsenden Nachfrage nach Recaro Produkten zu begegnen, haben wir unsere Kapazitäten an den weltweiten Standorten gezielt ausgebaut“, berichtet Mark Hiller. „Wir sind nun in allen drei wesentlichen Luftfahrt-Märkten – Asien, Europa und Amerika – mit eigenen Produktionsstandorten vertreten.“

Nach Werkserweiterungen in Deutschland, Polen und Südafrika im Jahr 2012 hat Recaro Anfang 2013 den Werksausbau am US-Standort Dallas/Fort Worth eingeweiht: Mit einem zusätzlichen Gebäude wurde die Fläche von 10.000 auf rund 23.000 Quadratmeter vergrößert – und damit mehr als verdoppelt. Ende 2013 eröffnete Recaro sein neues Werk im chinesischen Qingdao – nur zehn Monate nach der Grundsteinlegung. Seit Januar 2014 ist das Produktionswerk offiziell zertifiziert.

Zudem hat Recaro im vergangenen Jahr sein neues Customer Center Middle East in Dubai eröffnet. Nicht zuletzt hat Recaro am Standort in Schwäbisch Hall rund drei Millionen Euro in den systematischen Ausbau der Komponentenfertigung investiert, um für mehr Flexibilität und Schnelligkeit zu sorgen. „Die Performance unserer weltweiten Standorte ist sehr gut. Positive Ratings der Flugzeughersteller sowie der Gold Award als ,Best Performer‘, den wir aktuell von Airbus erhalten haben, bestätigen das hohe Qualitätslevel und die große Liefertermintreue unseres internationalen Produktionsverbunds“, ergänzt Hiller.

Wachstum dank Airbus und Boeing

Aktuell entwickeln, fertigen und vertreiben mehr als 1.900 Mitarbeiter Sitze für Passagierflugzeuge von Airbus und Boeing sowie für alle führenden Airlines weltweit. 2013 erzielte das deutsche Unternehmen einen Umsatz von rund 337 Millionen Euro. Bis zum Jahr 2018 wird der internationale Mitarbeiterstamm auf 2.400 Beschäftigte anwachsen, der Umsatz soll dann 590 Millionen Euro betragen.

Flughafen Frankfurt im ersten Quartal mit 12,5 Millionen Passagieren

Im März lag die Zahl der Passagiere am Flughafen Frankfurt bei über 4,6 Millionen, was einem Anstieg im Vorjahresvergleich um 2,5 Prozent und einer neuen Höchstmarke für den Monat März entspricht. Dabei war Frankfurt an insgesamt vier Tagen vom Lufthansa-Pilotenstreik betroffen und am 31. März wirbelte Orkantief „Niklas“ den Flugplan durcheinander. Ohne diese Ereignisse wären rund 150.000 Passagiere mehr über Frankfurt geflogen, rund 1.250 Annullierungen sind darauf zurückzuführen. Die Zahl der Flugbewegungen ging dementsprechend um 2,3 Prozent auf 37.218 Starts und Landungen zurück.

Die Summe der Höchststartgewichte legte hingegen leicht auf 2,37 Millionen Tonnen (plus 1,2 Prozent) zu. Das Cargo-Aufkommen ist um 6,1 Prozent auf 189.546 Tonnen gesunken. Auch hier zeigen sich die Auswirkungen der streikbedingten Annullierungen, die zu einer Minderung der Belly-Kapazitäten im bedeutungsvollen Interkontinentalverkehr geführt haben.

Frankfurt zieht für das erste Quartal eine positive Bilanz: Mehr als 12,5 Millionen Passagiere nutzten den größten Flughafen Deutschlands, was einem Plus von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Damit wurde trotz der Einflüsse durch Streiks sowie durch Winterwetter und Stürme der bisherige Höchstwert für ein erstes Quartal aus dem Jahr 2008 um rund 260.000 Fluggäste übertroffen. Besonders starkes Wachstum zeigten der Asienverkehr sowie die touristischen Ziele in Nordafrika.

Die Gesamtzahl der Starts und Landungen sank gemäß dem Trend der letzten Monate um 2,2 Prozent auf 104.780 Flugbewegungen. Die kumulierten Höchststartgewichte legten trotzdem um 2,1 Prozent auf 6,6 Millionen Tonnen zu. Das Cargo-Aufkommen ging im ersten Quartal um zwei Prozent zurück auf 511.355 Tonnen.

Auch im internationalen Portfolio konnte die Fraport AG im ersten Quartal 2015 ein überwiegend positives Fazit ziehen. Der slowenische Flughafen Ljubljana konnte mit 236.263 Passagieren (minus 0,2 Prozent) sein Vorjahresniveau nahezu halten. Der peruanische Flughafen in Lima begrüßte insgesamt rund vier Millionen Fluggäste und erreichte damit einen starken Anstieg von 8,6 Prozent. Die beiden bulgarischen Twin-Star Airports Varna und Burgas zählten gemeinsam im Quartal 96.821 Passagiere (plus 7,4 Prozent).

Am türkischen Flughafen in Antalya starteten und landeten von Januar bis März etwa 2,4 Millionen Reisende, was einem deutlichen Plus von 6,3 Prozent entspricht. Der russische Flughafen St. Petersburg registrierte einen leichten Rückgang von 0,6 Prozent auf knapp 2,5 Millionen Fluggäste. Die deutlichsten Zuwächse verzeichnete der chinesische Flughafen in Xi‘an – hier wurde mit über 7,6 Millionen Passagieren in den ersten drei Monaten ein Plus von 17,6 Prozent erzielt. Am niedersächsischen Flughafen in Hannover-Langenhagen notierte das Fluggastaufkommen mit einem Plus von 5,3 Prozent auf 974.487 Passagiere.

Lufthansa Technik erhält 29. VIP-Auftrag aus Region China

Die Lufthansa Technik AG setzt ihre Erfolgsgeschichte auf dem asiatischen VIP-Markt fort. Jüngster Schritt ist die Vertragsunterzeichnung für die Kabinenausstattung eines Airbus ACJ319 für einen ungenannten Kunden aus der Greater China Region. Die Kabinenausstattung wird von der US-Tochtergesellschaft der Lufthansa Technik, BizJet International in Tulsa, Oklahoma durchgeführt. Partner ist dabei der Maßschneiderei-Bereich von Hérmes – bekannt für seine Expertise bei anspruchsvollsten Designs und Polsterungen. Im Frühjahr 2016 soll das Flugzeug an den Kunden zurückgegeben werden.

Die individuell gestaltete VIP-Kabine besteht aus einem geräumigen Speise- und Lounge-Bereich, einem privaten VIP-Schlafzimmer/Büro sowie einem voll ausgestatteten Badezimmer mit großer Dusche.

Exklusivität mit Tablet-Steuerung in der Kabine

Brian Barber, Leiter des Bereichs Completions und Marketing & Sales bei BizJet International sagte: „Der ACJ319 wird über 19 Sitze verfügen, von denen zwölf in eine flache Schlafpositionen geklappt werden können. Unser Kunde wünscht sich für das Design und die Ausrüstung der VIP-Sitze- und Liegen etwas ganz Besonderes. Sie werden deshalb von Hérmes-Spezialisten in Paris entwickelt und gepolstert. Beim Kabineninterieur werden darüber hinaus auch im Wandbereich und bei den Vorhängen im hinteren Kabinenbereich verschiedene exklusive Hérmes Stoffe genutzt. Wir bei Lufthansa Technik und BizJet sind stolz, Teil dieses außergewöhnlichen Projektes zu sein.“

Zusätzlich zu der geschmackvollen Inneneinrichtung wird das Flugzeug mit einem In-Flight Entertainment- und Kabinenmanagementsystem ausgestattet, das dem neuesten Stand der Technik entspricht. Es kann mit Tablet-PCs über eine drahtlose Verbindung in der Kabine gesteuert werden. Alle Möbel, auch die Küche, werden in den Werkstätten bei BizJet gebaut.

Der neue ACJ319 Vertrag ist die 29. VIP-Ausstattung der Lufthansa Technik Gruppe für Kunden in der Region. Ein weiteres Mittelstreckenflugzeug wurde im März 2015 an einen ungenannten chinesischen Kunden ausgeliefert; ein BBJ und ein BBJ2 für chinesische Kunden befinden sich derzeit bei BizJet für eine VIP-Kabinenausstattung. Damit ist die Lufthansa Technik Gruppe der führende Anbieter in dieser wichtigen und dynamischen Region.

Lufthansa Technik seit 30 Jahren in China

„Seit Mitte der 1980er Jahre ist Lufthansa Technik in China aktiv“, sagte Wieland Timm, Executive Director Sales, VIP & Special Mission Aircraft, bei Lufthansa Technik. „Ich möchte unseren Kunden aus der Region für ihr Vertrauen danken. Wir sind sehr stolz darauf, als Lufthansa Technik zum Marktführer für die VIP-Kabinenausstattung und -Flugzeuginstandhaltung im Großraum China geworden zu sein. 2015 ist das 30. Jahr von Lufthansa Technik in China und unser Ziel ist es, den Auftrag für die 30. Kabinenausstattung zu gewinnen.“

„Ich bin sicher, dass unser breites Angebot die Grundlage für unseren Erfolg darstellt“, so Timm weiter. „Unser Portfolio reicht von höchst individuell gestalteten Kabineninnenausstattungen über vorkonfektionierte Kabinenkonzepte bis hin zu umfassenden Dienstleistungen im Bereich After Sales, Betrieb und Wartung, die wir vor Ort in Asien anbieten. Wir werden unser Angebot stetig erweitern, und ich verspreche unseren Kunden, dass wir sie mit neuen und einzigartigen Ideen im Kabinendesign überraschen werden, die momentan noch in der Entwicklung sind.“

Flughafen Wien mit weniger Passagieren und Starts im ersten Quartal

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien war nach zwei schwachen Monaten Januar und Februar im ersten Quartal 2015 vor allem aufgrund der Reduktionen im Flugangebot von Austrian Airlines und der Krisensituationen in Russland und der Ukraine mit den damit verbundenen Rückgängen im Transferverkehr rückläufig. Insgesamt wurden in den ersten drei Monaten des Jahres 2015 4.300.592 Passagiere (minus 2,8 Prozent) abgefertigt. Wie bereits das Passagierwachstum im März 2015 belegt, soll sich diese Entwicklung aber im weiteren Jahresverlauf wieder verbessern. Für das Gesamtjahr 2015 wird weiterhin ein Passagierzuwachs zwischen null und zwei Prozent erwartet.

Die Anzahl der abgefertigten Passagiere stieg im März 2015 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,0 Prozent auf insgesamt 1.678.451. Die Anzahl der Lokalpassagiere stieg ebenfalls im selben Zeitraum um 5,2 Prozent an. Bei den Transferpassagieren verzeichnete der Flughafen Wien im März 2015 einen Rückgang von 10,5 Prozent gegenüber dem März 2014. Die Flugbewegungen sanken um 0,7 Prozent und das Höchstabfluggewicht (Maximum Take Off Weight) entwickelte sich mit Plus 2,7 Prozent positiv. Das Frachtaufkommen sank im März 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Prozent.

Die Anzahl der Passagiere nach Westeuropa stieg im März 2015 um 2,9 Prozent. Osteuropa verzeichnete bei den Passagierzahlen, unter anderem bedingt durch die Krisensituationen in Russland und der Ukraine, einen Rückgang von 9,8 Prozent. Das Passagieraufkommen in den Nahen und Mittleren Osten stieg im März 2015 um 2,0 Prozent, jenes in den Fernen Osten um 12,0 Prozent. Stark angestiegen ist das Passagieraufkommen nach Nordamerika mit Plus 19,8 Prozent im März 2015. Sehr gut entwickelte sich auch das Passagieraufkommen nach Afrika mit einem Anstieg um 85,8 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Gut haben sich die Auslandsbeteiligungen der Flughafen Wien AG entwickelt: Die Passagierzahlen des Malta Airport stiegen von Januar bis März 2015 um 5,6 Prozent auf 693.133 Passagiere. Am Flughafen Kosice stieg die Anzahl der Passagiere im selben Zeitraum um 15,0 Prozent auf 54.305 Passagiere.

März 2015 Veränderung in Prozent Januar – März 2015 kumuliert Veränderung in Prozent
Passagiere: 1.678.451 +1,0 4.300.592 -2,8
Lokalpassagiere: 1.238.641 +5,2 3.176.166 +1,4
Transferpassagiere: 431.202 -10,5 1.096.436 -14,7
Maximum Take Off Weight (in Tonnen): 656.180 +2,7 1.772.403 +0,5
Flugbewegungen (an + ab): 18.324 -0,7 49.658 -3,0
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking): 23.854 -4,5 63.311 -1,2

Ölverlust im Germanwings-Airbus: Ausweichlandung mit einem Triebwerk

Wie Germanwings nun mitteilte, landete am Samstagvormittag, 04.04.2015, ein Airbus A319 von Germanwings mit 123 Passagieren und fünf Crew-Mitgliedern an Bord außerplanmäßig am Flughafen Stuttgart. Auf dem Flug 4U814 von Köln/Bonn nach Venedig wurde ein Ölverlust angezeigt. Aus Sicherheitsgründen wurde ein Triebwerk abgeschaltet und eine Ausweichlandung in Stuttgart vorgenommen. Es handelt sich hierbei um eine Standard-Sicherheitsprozedur. Die Landung war keine Notlandung. Die Passagiere haben das Flugzeug auf normalem Weg verlassen.

Gegenwärtig wird das Flugzeug von Technikern untersucht. Die Passagiere sollten um die Mittagszeit mit einem Ersatzflugzeug nach Venedig weiterbefördert werden.

„Planetary Defence Conference“ zur Gefahrenabwehr aus dem All

0

Die ESA ist Gastgeberin der 4. „Planetary Defence Conference“ (PDC 2015) der Internationalen Akademie der Astronautik. Die Veranstaltung unter dem Motto „Beurteilung der Einschlagsgefahr und Steuerung der Reaktion“ findet von heute, 13. bis Freitag, 17. April 2015 in der ESA-Niederlassung ESRIN bei Rom statt. Dabei geht es um die internationale Zusammenarbeit für Erkennung von gefährlichen Objekten und die Abwehr von Gefahren, die durch mögliche Einschlagskörper ausgehen. Die Ergebnisse sollen der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Die PDC 2015 (http://www.pdc2015.org) bietet führenden Experten aus Raumfahrtagenturen, Hochschulen und Unternehmen aus aller Welt ein Forum für die Präsentation der neuesten Forschungsergebnisse und die Erörterung des gegenwärtigen wissenschaftlichen Stands in Bezug auf die Gefahr von Asteroiden, die mit unserem Planeten Erde kollidieren könnten.

Bedrohung durch 12.000 erdnahe Objekte und ihre Ablenkung

Zu den Themen der PDC 2015 gehören der Schutz des Planeten, die unermüdliche internationale Suche nach bisher unentdeckten NEO (Near Earth Objects), die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse über Asteroiden und ihre physikalischen Eigenschaften, Eindämmungstechniken, künftige Ablenkungsmissionen, die Warnung vor und die Auswirkungen von Einschlägen, die Reaktionen des Zivilschutzes sowie Bildungsfragen.

Im Rahmen der Konferenz wird eine Übung stattfinden, in deren Verlauf die Teilnehmer das Beschlussfassungsverfahren für die Entwicklung von Ablenkungs- und Zivilschutzmaßnahmen als Reaktion auf die hypothetische Gefahr eines Asteroideneinschlags simulieren sollen. Am Donnerstag, den 16. April sollen diverse Fachleute Vorträge halten und die Ergebnisse der einwöchigen Veranstaltung für die Öffentlichkeit zusammenfassen.

Von den über 600.000 bekannten Asteroiden unseres Sonnensystems sind mehr als 12.000 als erdnahe Objekte (NEO) eingestuft, da ihre Umlaufbahnen der der Erde relativ nahekommen.

Energie wie Atombomben

Dass jeder dieser Asteroiden auf der Erde einschlagen könnte, zeigte sich auf dramatische Weise am 15. Februar 2013, als ein unbekanntes Objekt mit einem geschätzten Durchmesser von 17 bis 20 Metern mit einer Geschwindigkeit von 66.000 km/h auf die Erde zuraste und hoch über Tscheljabinsk in Russland explodierte, wobei es das 20- bis 30-fache der Energie der Atombombe von Hiroshima freisetzte.

Dieses Objekt war der größte bekannte natürliche Eindringling in die Erdatmosphäre seit dem Tunguska-Ereignis, bei dem im Jahr 1908 ein entlegenes Waldgebiet in Sibirien zerstört wurde. Die von der jüngsten Explosion verursachte Druckwelle führte zu weitreichenden Schäden und Verletzungen.

Koordinierung der internationelen Programme

Bei der ESA wird die internationale Zusammenarbeit beim Umgang mit der Bedrohung durch NEO vom Büro für das Programm zur Erfassung der Weltraumlage (SSA) koordiniert. Neben der Koordinierung von Europas Jagd auf Asteroiden vertritt das SSA-Programmbüro die ESA im internationalen Netz zur Asteroidenwarnung (IAWN) und in der Beratergruppe für die Planung von Raumfahrtmissionen (SMPAG), den vom UN-Ausschuss für die friedliche Nutzung des Weltraums (UNCOPUOS) mit der Entwicklung einer Strategie für die Reaktion auf die mögliche Gefahr eines Asteroideneinschlags beauftragten technischen Gremien.

Konferenzfahrplan am 16. April 2015 im ESA-Zentrum für Erdbeobachtung, ESRIN, in Frascati bei Rom:

CREOP-Saal, Gebäude 11, ESRIN

10:30 Uhr: Die „Planetary Defence Conference“: Weltweite Zusammenarbeit gegen die Bedrohung durch Asteroiden Dr. Detlef Koschny, Leiter der Abteilung für NEO, ESA-Programm zur Erfassung der Weltraumlage

10:45 Uhr: Aufspürung von Asteroiden und Vermeidung von Einschlägen: Maßnahmen der Raumfahrtagenturen zum Schutz vor künftigen Katastrophen – Dr. Lindley Johnston, Verantwortlicher für NEO-Programme, Direktion für Wissenschaftsmissionen, Sitz der NASA

11:00 Uhr: Der Umgang mit Szenarien der Bedrohung durch Asteroiden – Die Bedeutung von Einschlags­simulationsübungen – Debbie Lewis, Direktorin, Resilience Planning, Axiom (Alderney) Ltd.

11:15 Uhr Präsentation der Ergebnisse der PDC 2015 – Dr. William Ailor, Ingenieur, The Aerospace Corporation, Mitvorsitzender der PDC 2015, Richard Tremayne-Smith, Berater, The Secure World Foundation, Mitvorsitzender der PDC 2015

12:00 Uhr Ende der Konferenz – Gelegenheit zu Einzelinterviews – Besichtigung des NEO-Koordinierungszentrums der ESA in kleinen Gruppen.

Die ESA hat mittlerweile 20 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik und das Vereinigte Königreich. Davon sind 18 auch Mitgliedstaaten der EU. Zwei weitere EU-Mitgliedstaaten, Ungarn und Estland, haben Abkommen über ihren Beitritt zum ESA-Übereinkommen unterzeichnet und werden in Kürze neue Mitgliedstaaten der ESA sein.

Im Rahmen von Kooperationsabkommen unterhält die ESA Beziehungen zu sechs anderen EU-Mitgliedstaaten. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil.

Die ESA entwickelt Raumfahrzeugträger, Satelliten und Bodenanlagen, um sicherzustellen, dass Europa bei Raumfahrtvorhaben weltweit an der Spitze bleibt.

Sie entwickelt und startet Erdbeobachtungs-, Navigations-, Telekommunikations- und Astronomiesatelliten, schickt Raumsonden in entlegene Regionen des Sonnensystems und beteiligt sich an der bemannten Exploration des Weltraums.

Flughafen Frankfurt optimiert Frachtbereich mit neuem Lkw-Parkplatz

0

Am Flughafen Frankfurt wurde nach einjähriger Bauzeit ein neuer Lkw-Stellplatz in der CargoCity Süd eröffnet. Direkt hinter Tor 31 stehen nun rund um die Uhr mehr als 70 Parkplätze für Sprinter, Lkw und Sattelschlepper zur Verfügung. Sanitäre Anlagen inklusive zwei Duschen ergänzen das Angebot für die Lkw-Fahrer. „Mit diesem Parkplatz erfüllen wir den lang gehegten Wunsch der Luftfrachtbranche, Lkw-Fahrern einen adäquaten Aufenthaltsort zur Überbrückung von Warte- und Ruhezeiten bereitzustellen“, freut sich Anke Giesen, Vorstand Operations der Fraport AG.

So soll die Anlage dafür genutzt werden, Aufenthaltszeiten im Zuge von Zollgestellungen oder in Erwartung der Be- und Entladung an den Rampen der Cargo-Terminals am Flughafen aufzufangen. Vor allem während der Verkehrsspitzenzeiten können durch die aktive Einbeziehung der neuen Infrastruktur Behinderungen reduziert werden.

Um zu gewährleisten, dass den Anforderungen der zukünftigen Nutzer Rechnung getragen wird, erfolgten Planung und Realsierung der Stellflächen in enger Zusammenarbeit mit dem Fachverband Spedition und Logistik Hessen/Rheinland-Pfalz e.V. (SLV) sowie den am Standort ansässigen Lkw-Speditionen. Volker Oesau, Vorstand des SLV, lobt die neue Infrastruktur als „strategisch wichtigen Meilenstein in der Weiterentwicklung der CargoCity Süd. Durch die gemeinsame Kooperation mit Fraport ist eine wirklich bedarfsorientierte Lösung entstanden“.

Initiiert wurde das Projekt des neuen Lkw-Parkplatzes noch von dem Vorläufer des neuen Frachtvereins „Air Cargo Community Frankfurt“, der ehemaligen „CargoCity Frankfurt Task Force“. Der Flughafenbetreiber und die Luftfrachtunternehmen am Standort hatten das Vorhaben damals angestoßen, um den Fahrern eine angemessene Infrastruktur am Standort zu bieten und gleichzeitig die Stellflächen in der CargoCity Nord zu entlasten. Der neue Lkw-Stellplatz ist eine weitere Maßnahme, Frankfurts Position als führenden Cargo-Hub in Europa zu stärken. So kann der Parkplatz auch auf dem Weg hin zu einem digitalisierten Fracht-Hub in das neue Verabredungssystem am Flughafen „Fair@Link“ integriert werden.

IFALPA kritisiert Flugunfall-Untersuchung zu Germanwings-Absturz 4U9525

0

Der Weltpilotenverband IFALPA kritisiert die bisherige Flugunfalluntersuchung des Germanwings Fluges 9525 und veröffentlicht im Rahmen der 70. Jahreskonferenz in Madrid ein gemeinsames Statement. Darin wird die fehlende Konformität der Flugunfall-Unterusuchung zu internationalen Standards, nämlich ICAO Annex 13, kritisiert und medialer Druck und politische Erwägungen genannt, die das Umfeld für eine unabhängige Untersuchungen beeinträchtigten.

Statement der Piloten zur Absturz-Untersuchung von 4U9525

Wir, die Gemeinschaft der professionellen Piloten sind weltweit in unserer Bestürzung über den tragischen Absturz von Germanwings 9525 vereint. Die mutmaßlichen Umstände dieses Absturzes, wie von der französischen Staatsanwaltschaft beschrieben, sind jenseits unseres Vorstellungsvermögens und würden einen extremen Einzelfall darstellen.

Unsere Passagiere setzen jeden Tag ihr Vertrauen in uns und wir nehmen diese Verantwortung gerne an. Wir Piloten haben und werden auch in Zukunft unsere Passagiere sicher, effizient und komfortabel zu ihrem Reiseziel bringen – auf jedem Flug, an jedem Tag.

Jede Flugunfall-Untersuchung muss nach internationalen, im ICAO Annex 13 festgelegten Standards durchgeführt werden. Die aktuelle Untersuchung hat diese Standards bisher nicht erfüllt. Die Veröffentlichung von vertraulichen Informationen, medialer Druck und politische Erwägungen beschädigen jenes hart erkämpfte Umfeld, auf welches sich die Luftfahrtindustrie geeinigt hat um Flugunfälle zu untersuchen und daraus Verbesserungen zu erarbeiten. Dieses Umfeld bildet die Basis, welche das Fliegen zur sichersten Art des Reisens macht.

Nur das endgültige Ergebnis einer ordentlichen Flugunfalluntersuchung erlaubt es, gesicherte Schlüsse zu ziehen und geeignete Verbesserungen zu identifizieren. Der Weg zu solchen Verbesserungen führt über eine enge Zusammenarbeit zwischen Behörden, Luftfahrtindustrie und der Gemeinschaft der Piloten. Dies ist die Voraussetzung um sicherzustellen, dass unsere Passagiere auch weiterhin auf höchste Sicherheitsstandards in der Luftfahrt vertrauen können.

Auch die Vereinigung Cockpit fordert alle Beteiligten auf sich auf die unabhängige und faktenorientierte Flugunfalluntersuchung zu konzentrieren. „Die über Jahrzehnte gewachsene und weltweit standardisierte Flugunfalluntersuchung dient der Erhöhung der Flugsicherheit. Politische und mediale Interessen dürfen keinen Einfluss auf die professionelle Arbeit der Experten haben“, sagt Ilja Schulz, Präsident der Vereinigung Cockpit.

Das Statement wurde aus dem Englischen Original ins Deutsche übersetzt.

Berufsbörse „Tag der Logistik“ 2015 am Flughafen Leipzig/Halle

Am 16. April zeigt die Logistikbranche in Mitteldeutschland, was sie zu bieten hat. Zum „Tag der Logistik“ laden das Netzwerk Logistik Leipzig-Halle und der Leipzig/Halle Airport zur dritten Logistik-Berufsbörse von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr in den zentralen Check-in-Bereich des Flughafens ein. Rund 40 Aussteller aus der Region präsentieren offene Ausbildungs- und Stellenangebote sowie die vielfältigen Berufsmöglichkeiten in der Logistik. Die Logistik ist mit einem Umsatz von 235 Milliarden Euro der drittgrößte Wirtschaftsbereich Deutschlands. Als Zukunftsbranche setzt die Logistik auf Hightech, so gehören beispielsweise Apps – etwa zur Überwachung und Steuerung von Transportketten – längst zum Berufsalltag.

Neben den klassischen Berufsbildern vom Lageristen und Kraftfahrer ist eine große Bandbreite neuer spannender Berufsbilder entstanden. Am „Tag der Logistik“ gibt die Branche Einblicke in ihre vielfältigen Tätigkeitsfelder. Auch in Mitteldeutschland wächst die Logistikwirtschaft und sucht Nachwuchskräfte.

Kostenloses Interviewtraining und Branchen-Einblicke

„Die Jobbörse am Flughafen Leipzig/Halle ist für Schüler, Studenten und Arbeitssuchende eine ideale Chance, sich umfassend über die Berufe der Logistikbranche zu informieren und direkt Kontakte zu den Unternehmen zu knüpfen“, sagt Dierk Näther, Geschäftsführer der Flughafen Leipzig/Halle GmbH. „Auch der Flughafen bietet eine Vielzahl an spannenden Ausbildungsmöglichkeiten an.“

Für den optimalen Start ins Berufsleben erhalten Besucher der Jobbörse ein kostenloses professionelles Coaching mit Interviewtraining, Check der Bewerbungsmappen sowie die Möglichkeit, ein Bewerbungsbild vor Ort aufnehmen zu lassen. Die frisch erstellten Mappen können die Bewerber dann direkt bei den Messeständen der Unternehmen abgegeben.

Um die Wahrnehmung der Logistik in der Öffentlichkeit zu schärfen und besonders junge Menschen für eine Karriere in der Logistik zu begeistern, organisiert die Bundesvereinigung Logistik in diesem Jahr bereits zum achten Mal den „Tag der Logistik“. Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung gewähren allen Interessierten kostenlos Einblick in ihre Betriebe. Im vergangenen Jahr nutzen rund 37.500 Besucher bei knapp 400 Veranstaltungen die Chance, hinter die Kulissen zu blicken und logistische Lösungen und Leistungen zu erleben.

Nachfrage bei Berufseinsteigern – Eintritt frei

„Im vergangenen Jahr kamen bereits mehr als tausend Interessierte zu der Jobbörse. Das zeigt, dass die Attraktivität steigt und die Logistikbranche für immer mehr junge Menschen ein Zukunftsbild sein kann“, betont Toralf Weiße, Vorstandsvorsitzender im Netzwerk Logistik Leipzig-Halle.

Logistik-Berufsbörse am Leipzig/Halle Airport: am Donnerstag, 16. April 2015, von 10:00 bis 15:00 Uhr im Check-in-Bereich des Flughafens Leipzig/Hall. Der Eintritt ist frei und ohne Voranmeldung möglich. Für Besucher der Logistik-Berufsbörse wird ein Sonderparktarif in Höhe von 2,50 Euro angeboten.

Breit aufgestelltes Passagierwachstum am Köln Bonn Airport

Der Köln Bonn Airport befindet sich weiter auf Wachstumskurs. Im ersten Quartal 2015 lag die Passagierzahl mit sieben Prozent deutlich über dem Vorjahresniveau. Von Januar bis März starteten und landeten rund 1,75 Mio. Fluggäste (Vorjahr 1,64 Mio.) in Köln/Bonn. Bei der Luftfracht lag das Volumen im ersten Quartal mit minus zwei Prozent beziehungsweise 181.000 Tonnen leicht unter dem Wert des Vorjahres (1. Quartal 2014: 184.000 t). Die Luftfracht sei schleppender angelaufen. Aber auch in dem Segment rechnet der Airport im Gesamtjahr noch mit Zuwächsen.

Zum Passagierwachstum sagte Flughafenchef Michael Garvens: „Das ist sehr erfreulich, vor allem weil sich das Wachstum auf mehrere Airlines verteilt, wie etwa Ryanair, Wizz Air, SunExpress, Pegasus Airlines und Condor. Ich bin optimistisch, dass uns dieser Aufwärtstrend auch im weiteren Jahresverlauf begleiten wird, zumal im November die neue Eurowings mit Low-Cost-Langstreckenverbindungen ab Köln/Bonn an den Start geht“.

Flughafen Zürich führt Starts nach Südkonzept fort

Um die Pünktlichkeit am Wochenende wieder zu verbessern, will der Flughafen Zürich den bisherigen Testbetrieb während des Südkonzepts in geänderter Form fortführen. Starts nach europäischen Destinationen erfolgen an Wochenenden und deutschen Feiertagen ca. von 07:00 Uhr bis 07:30 Uhr zusätzlich auf der Piste 28 nach Westen. Die Landungen auf der Piste 34 entfallen in dieser Zeit. In Absprache mit dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL), der Flughafen Zürich AG, der Flugsicherung Skyguide sowie der Swiss wird der jetzige Betrieb während des Südkonzepts ab Samstag, 18. April 2015, leicht modifiziert weitergeführt.

Neu erfolgen Starts nach europäischen Destinationen an Wochenenden und baden-württembergischen Feiertagen ca. von 07:00 bis 07:30 Uhr zusätzlich auf der Piste 28 nach Westen. Um die Pünktlichkeit zu verbessern, stehen in dieser Zeit also – wie schon vor Beginn des Testbetriebs am 14. Juni 2014 – mit den Pisten 28 und 32 wieder zwei Startpisten zur Verfügung, was mit dem geltenden Betriebsreglement möglich ist. Landungen auf der Piste 34 entfallen in diesen rund 30 Minuten. Danach wird bis 09:00 Uhr auf der Piste 32 nach Norden gestartet und auf der Piste 34 von Süden her gelandet.

Die Skyguide, Swiss und Flughafen Zürich AG erhoffen sich durch diese Modifikation einen Rückgang der Verspätungen bei gleichzeitiger Reduktion der Komplexität mit den sich kreuzenden Pisten. Auf den Winterflugplan Ende Oktober 2015 hin wird eine Neubeurteilung vorgenommen und entschieden, in welcher Form das Südkonzept an Wochenenden und baden-württembergischen Feiertagen definitiv weitergeführt wird.

Austrian Airlines mit fast 12 Prozent weniger Passagieren

0

Die sehr schwache Nachfrage im Winter ließ Austrian Airlines das Angebot im ersten Quartal reduzieren. In angebotenen Sitzkilometern (ASK) gemessen wurde das Angebot um 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verringert. In Summe sind im ersten Quartal fast zwei Millionen Passagiere mit Austrian Airlines geflogen. Dies entspricht einem Minus von 11,9 Prozent. Die Passagierkilometer (RPK) sind um 8,3 Prozent geringer ausgefallen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Auslastung ist um 1,2 Prozentpunkte auf 73,1 Prozent zurückgegangen. Das erste Quartal war traditionsgemäß schwach, Austrian Airlines will im Sommerflugplan die Produktion aber wieder voll hochfahren.

Im Einzelmonat März 2015 hat Austrian Airlines das Flugprogramm, wie schon in den Monaten Januar und Februar, proaktiv reduziert. Das Angebot gemessen in angebotenen Sitzkilometern (ASK) wurde um 5,2 Prozent gegenüber März 2014 verringert. In Summe sind im März rund 788.100 Fluggäste mit Austrian Airlines geflogen. Dies entspricht einem Minus von 7,4 Prozent. Die Passagierkilometer (RPK) sind um 5,6 Prozent geringer ausgefallen als im März des Vorjahres. Die Auslastung konnte mit einem marginalen Rückgang von 0,3 Prozentpunkten auf 75,7 Prozent relativ stabil gehalten werden.

Europaverkehr

Im ersten Quartal 2015 sind in Europa über 1,6 Millionen Passagiere mit Austrian Airlines geflogen. Das sind um 13,2 Prozent weniger Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung ist um 2,0 Prozentpunkte auf 68,5 Prozent gesunken.

Im Einzelmonat März 2015 sind rund 661.800 Passagiere in Europa mit Austrian Airlines geflogen. Das sind um 8,2 Prozent weniger Fluggäste als im Vorjahr. Dies liegt zum einen an der nachfrageschwachen Saison, zum anderen am Rückgang an Passagieren aus Russland und der Ukraine, die auf Grund der Krise vor Ort ausbleiben und somit auch im Transfergeschäft fehlen. Die Auslastung ist um 1,6 Prozentpunkte auf 72,2 Prozent zurückgegangen.

Interkontinentalverkehr

Im ersten Quartal 2015 sind rund 338.200 Passagiere mit Austrian Airlines auf der Langstrecke geflogen. Das sind um 4,6 Prozent weniger Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung ist um 1,1 Prozentpunkte auf 76,7 Prozent gesunken.

Im März 2015 sind rund 126.300 Passagiere auf Interkontinentalflügen mit Austrian Airlines geflogen. Das sind um 3,0 Prozent weniger Fluggäste als im Vorjahr. Die Auslastung lag mit 78,5 Prozent um 0,5 Prozentpunkte über dem Niveau des Vorjahres.

Anfahrt zum Terminal 1 des Flughafen Frankfurt gesperrt

Ab heutigen Montag, den 13. April 2015, wird die Vorfahrtsstraße auf der Ankunftsebene von Terminal 1 am Flughafen Frankfurt aufgrund umfangreicher Umbaumaßnahmen für die nächsten zwölf Monate für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Autofahrern wird empfohlen, die Terminal 1 Parkhäuser (P1 bis P5) zu nutzen, dort gilt während der Baumaßnahme ein vergünstigter Parktarif von einem Euro für die ersten 30 Minuten – anschließend gelten die regulären Tarife. Wer diese Parkmöglichkeiten verpasst, kann entlang einer ausgeschilderten Umleitung Terminal 1 erneut anfahren. Zusätzliches Personal hilft den Autofahrern bei der Orientierung.

Die Verkehrsumleitung ist nötig, weil Fraport die gesamte Terminalvorfahrt sowie die Gebäudefassade modernisiert, Gehwege erneuert und hindernisfrei gestaltet. Das gesamte Areal soll mit neuer Beleuchtung heller und freundlicher werden, auch durch eine weitere Verkehrsberuhigung wird der Raum für Fußgänger attraktiver. Nach Abschluss der Baumaßnahe wird die Terminalvorfahrt wieder für den öffentlichen Verkehr geöffnet, die Verkehrsführung wird dann deutlich übersichtlicher und der Verkehrsfluss verbessert sein.

Von der Sperrung ausgenommen sind Linienbusse, Reisebusse und Taxis, diese können auf eigens eingerichteten Ausweichflächen weiterhin die Ankunftsebene vor Terminal 1 anfahren. Die Abflugebene bleibt von der Sperrung unberührt, sie steht jedoch wegen begrenzter Kapazitäten nicht als Ausweichmöglichkeit zur Verfügung. Hier wurden bereits Schrankenanlagen installiert, welche die Einfahrt regulieren. Um Staus und zusätzliche Wege zu verhindern, werden alle Autofahrer gebeten, die genannten Parkhäuser zu nutzen. Ebenfalls unberührt bleibt die Zufahrt von Terminal 2, hier haben die bisherige Verkehrsführung und Parktarife auch während der Baumaßnahme Bestand.

3-Liter Wasserverbrauch für Flugzeug-Spülmaschine

0

Statt Berge von schwerem Geschirr und Bestecken auf Langstreckenflüge mitzunehmen, einfach mal zwischendurch den Abwasch machen. Unter der Führung von Ingenieuren der Lufthansa Technik AG entwickelte hs2 engineering jetzt „Dishwashair“, einen speziell für den Einsatz an Bord von Verkehrsflugzeugen geeigneten Geschirrspüler.

Das Serien-Profigerät mit komplexen Sicherheitsmechanismen erlaubt es, in nur sechs Minuten mit drei Litern Wasser zu spülen. Unterbringung und Anschluss in Standard-Flugzeugküchen eingeschlossen.

Zur Unterbringung von Geschirr und Bestecken im Geschirrspüler können Körbe verwendet werden, die in jede standardisierte Bordküche passen. Das Gerät selbst kann einfach an die vorhandenen Frisch- und Abwasser- oder Vakuumsysteme des Flugzeugs angeschlossen werden. Mit nur einer Füllung der beiden erforderlichen Reinigungsmittel sind bis zu 40 Wasch-Durchgänge möglich.

„Gerade in großen Langstreckenflugzeugen werden jede Menge Geschirr-Artikel mitgenommen, die bei kluger Logistik deutlich reduziert werden können“, sagt Oliver Thomaschewski, Leiter „Seating and Structures“ im Bereich „Original Equipment Innovation“ der Lufthansa Technik und Entwickler des Systems. „Kein normaler Haushalt wird für jede Mahlzeit eigenes Geschirr vorhalten. Mit unserem ‚Dishwashair‘ ist es jetzt auch im Flugzeug möglich, nur die tatsächlich für den Service nötigen Mengen mitzuführen.“

Erste VIP-Kunden der Lufthansa Technik haben sich bereits für die Installation des „Diswashair“ entschieden. Auf der Aircraft Interiors Expo in Hamburg sollen jetzt Gespräche geführt werden, die die Verwendungsmöglichkeiten auch auf Airline-Flotten ausloten.

Der 37-jährige Maschinenbau-Ingenieur Oliver Thomaschewski, Leiter „Seating and Structures“ im Bereich „Original Equipment Innovation“ der Lufthansa Technik, ist auf der Aircraft Interiors Expo vom 14. bis 16. April am Stand der Lufthansa Technik in Halle B6, Stand 6B80 vor Ort.

Copa Airlines macht historische Bestellung mit 61 Boeing 737

0

Der Präsident Panamas und der USA, Juan Carlos Varela Rodriguez und Barack Obama, wohnten bei der Unterzeichnung eines historischen Vereinbarung bei – der Bestellung von 61 Flugzeugen des Typs Boeing 737 für die Copa Airlines.

Mit einem Listebpreis von 6,6 Mrd. US-Dollar ist es der größte Deal zwischen einem panamaischen und einem US-Unternehmen aller Zeiten.  Bei der Vereinbarung waren in Panama City waren neben den Präsidenten Varela und Obama auch Copa Chairman Stanley Motta, Copa CEO Pedro Heilbron und Boeing Chairman und CEO Jim McNerney anwesend. Die Flugzeuge sollen als 61 Boeing 737 MAX 8 und MAX 9 geliefert werden. Derzeit ist die Next-Generation 737 das Rückgrat der Copa-Flotte. Die neuen Maschinen sollen für Ersatz und strategisches Wachstum eingesetzt werden.

Die Flugzeuge werden mit CFM International LEAP-1B Triebwerken und Winglets ausgestattet. Sie verbrauchen laut Boeing 14 Prozent weniger Treibstoff und 20 Prozent weniger als die erste B737. Für Copa passt das Muster ideal in das Langstreckennetzwerk. Als erste Airline wird sie den Flugzeugtyp im tiefen Südamerika einsetzen. Die Airline wurde schon als die beste in Südamerika bezeichnet.

Luxair bringt App für Flugbuchung und Flugstatus heraus

Luxair gibt die Einführung einer neuen Mobile App für iOS und Android in Form eines echten digitalen persönlichen Reiseassistenten bekannt. Dank dieser neuen App können die Kunden von Luxair sämtliche Aspekte ihres Flugs von ihrem Smartphone und Tablet aus steuern – Flugbuchung, Mobile Check-in, Echtzeit-Flugstatus, MyLuxair, Stadtführer und wertvolle zusätzliche Services. Die App gibt es in drei Sprachen. Zukünftig sollen die Funktionalitäten der App noch ausgebaut werden.

Alberto O. Kunkel, Executive Vice President Sales & Marketing, betont: „Die Kunden von heute möchten ihr Leben digital und von unterwegs aus managen können. Die App, die wir heute herausbringen, ist nur ein Aspekt unserer langfristigen Strategie, mit der wir den konkreten Erwartungen der Luxair-Kunden begegnen und uns gleichzeitig auf zukünftige Buchungstrends und die Anforderungen einer nahtlosen digitalen Travel Experience vorbereiten möchten. Die neue Mobile App von Luxair verdeutlicht, wie wichtig es ist, eine digitale Multi-Channel-Vertriebspräsenz aufzubauen. Wir glauben, dass diese App dazu beitragen wird, das Markenimage von Luxair zu modernisieren, neue Kunden zu gewinnen und unsere ehrgeizige Wachstumsstrategie für die Zukunft zu unterstützen.“ Die neue Mobile App von Luxair ist in englischer, französischer und deutscher Sprache verfügbar und im AppStore und im Google Play Store erhältlich.

Features der Luxair-App

  • Buchung von Luxair-Flügen mit wenigen Klicks
  • Mobile Check-in mit mobiler 2D – Bordkarte
  • Mobiler Flugplan für alle Flüge von Luxair
  • Echtzeit-Flugstatus für alle Luxair – Flüge aus und nach Luxemburg
  • Erstellung eines MyLuxair-Profils und Zugriff auf alle MyLuxair-Services: Buchungshistorie, Speicherung der Profildaten und mehr
  • Stadtführer mit Highlights am Zielort und Download-Optionen
  • Gepäck informationen

Die App wurde für Smartphones und Tablets optimiert. Luxair möchte in Zukunft noch weitere App-Services zur Verfügung stellen. Diese zusätzlichen Features werden eine Reihe attraktiver neuer E-Services vervollständigen, die im Laufe der nächsten Monate eingeführt werden. Luxair hat sich bei der Konzeption und Entwicklung der Mobile Apps für Backelite entschieden, eine Tochtergesellschaft von Prosodie-Capgemini, der französischen Expertenagentur für mobile Dienstleistungen mit fundierter Erfahrung in der Transportbranche. Das Team von Backelite UX hat das Design vollständig optimiert, um eine attraktive, intuitive und effiziente User Experience zu gewährleisten.

LuxairGroup besteht aus vier Abteilungen: Luxair Luxemburg Airlines, die regelmäßige Flüge zu 20 Zielen in Europa anbietet, LuxairTours, ein Reiseveranstalter mit 40 europäischen, nordafrikanischen, Mittelmeer – und Atlantik-Destinationen, LuxairCARGO, der größte Luftfracht-Handler am Flughafen Luxemburg, und LuxairServices, die Flughafendienstleistungssparte des Unternehmens. Die Flotte des Unternehmens besteht aus fünf Embraer ERJ145, sieben Bombardier Q400, zwei Boeing 737-700 und drei Boeing 737-800.

Airport Night Run zum neunten Mal am Flughafen Berlin Brandenburg

0

Am Samstag, den 18. April 2015, findet der Airport Night Run zum neunten Mal am Flughafen Berlin Brandenburg statt. Auch in diesem Jahr führt der Airport Night Run über die südliche Start- und Landebahn des BER sowie das Vorfeld mit Blick auf das Terminal, das Pier Süd und den Tower. Teilnehmer können zwischen einem Halbmarathon und der 10-Kilometer-Strecke wählen. Kurzfristige Anmeldungen sind noch möglich. Um 19:00 Uhr beginnt der Halbmarathon mit einer Distanz von 21,0975 Kilometern, der 10-Kilometer-Lauf sowie ein 10-Kilometer-Power-Walking starten um 20:00 Uhr.

Karsten Mühlenfeld, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Wir freuen uns, dass sich bis heute bereits knapp 3.500 Teilnehmer für den Lauf über die beleuchtete südliche Start- und Landebahn angemeldet haben. Interessierte haben noch bis zum 15. April 2015 die Möglichkeit, sich online anzumelden. Kurzentschlossene können sich auch vor Ort noch anmelden, sofern Startplätze verfügbar sind. Allen Läuferinnen und Läufern wünschen wir viel Erfolg.“

Rund 25 Minuten vor dem jeweiligen Startschuss können sich Teilnehmer beim offiziellen Warm-up vorbereiten. Die besten Läuferinnen und Läufern in den drei Disziplinen, aber auch die Firma mit der besten Zeit sowie mit den meisten Teilnehmern werden ausgezeichnet.

Anreise am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Das Veranstaltungsgelände befindet sich am Flughafen Berlin Brandenburg in der Service Area South. Kostenfreie Parkplätze stehen vor Ort zur Verfügung. Es wird jedoch empfohlen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Zwischen dem S-Bahnhof Flughafen Berlin-Schönefeld und dem Startbereich vor der neuen Maintenance Area des Flughafens (Haltestelle Hugo-Eckener-Allee) fährt ein Shuttle-Service ab 15:33 Uhr im 10-Minuten-Takt, ab 18:00 Uhr im 5-Minuten-Takt.

Vor Ort ist für das leibliche Wohl der Besucher, Begleiter und Teilnehmer gesorgt. Im Startbereich haben Läuferinnen und Läufer die Möglichkeit Toiletten, Umkleiden und Duschen sowie die Kleideraufbewahrung zu nutzen. Besucher und Begleiter können die Teilnehmer im Start- und Zielbereich in der Service Area South anfeuern. Die Begleitung auf der Strecke ist leider nicht möglich.

Anmeldung noch online oder vor Ort

Rund 4.000 Läuferinnen und Läufer werden erwartet. Gestern endete die Anmeldefrist für schriftliche Anmeldungen. Online-Anmeldungen sind noch bis zum 15. April hier möglich. Nachmeldungen können nur noch bei der Startunterlagenausgabe gegen Bar- oder EC-Kartenzahlung und am Nachmelde-Counter bis eine Stunde vor dem Start erfolgen, sofern noch Startplätze zur Verfügung stehen. Am Veranstaltungstag kostet die Nachmeldung 45 Euro (Halbmarathon) bzw. 25 Euro (10-Kilometer-Lauf).

Die Nutzung eines Real-Time-ChampionChips ist während des Laufs obligatorisch für jede Läuferin und jeden Läufer. Teilnehmer, die noch keinen Real-Time-ChampionChip für die elektronische Zeitmessung besitzen, können diesen für sechs Euro ausleihen.

Ryanair kommt mit Manchester-Verbindung an den Flughafen Stuttgart

Ihren offiziellen Erstflug nach Stuttgart absolvierte die irische Fluggesellschaft Ryanair am Donnerstag, 09.04.2015. Der Flughafen begrüßte die neue Gesellschaft mit einer Wasserdusche. Sechs Mal pro Woche verbindet sie jetzt Manchester mit Stuttgart.

Um 12:20 Uhr Ortszeit startet die Airline in der Stadt im Nordwesten Englands, um pünktlich um 15:15 Uhr am Stuttgarter Airport zu landen. Schon 15:40 Uhr geht es wieder zurück nach Manchester, Landung nach Plan ist dort um 16:35 Uhr.

Die 1985 gegründete Ryanair zählt zu den erfolgreichsten Low Cost Carriern in Europa. Die Fluggesellschaft betreibt eine Flotte von 305 Flugzeugen und beförderte 2014 knapp 80 Millionen Fluggäste.

Auf dem Bild sind abflugbereit die Ryanaircrew mit Flughafen-Marketingleiter Jörg im Wolde (3.v.links) und Marketingmanager von Ryanair Colm O`Shea (2.v.rechts), vor dem offiziellen Erstflug nach Manchester.

Roboter sollen bei Instandhaltung von Flugzeugen mehr Produktivität bringen

Um die Basis für zukunftssichernde Folgeprojekte beispielsweise im Kontext von Industrie 4.0 zu schaffen und die Wettbewerbsfähigkeit des Instandhaltungsbetriebes am Standort Hamburg zu sichern, hat sich Lufthansa Technik maßgeblich an dem Forschungs- und Entwicklungsverbundprojekt „Auto-Pro“ beteiligt.

Früher undenkbar, heute in vielen Bereichen schon fast eine Selbstverständlichkeit: Roboter und Mensch Seite an Seite in Industrieunternehmen. Die Rollen sind dabei klar verteilt: Der Mensch führt, der Roboter assistiert, ergänzt und entlastet die Mitarbeiter und garantiert bei hoher Produktivität immer die gleiche, höchstmögliche Qualität.

Ziel des von März 2014 bis Februar 2016 laufenden, plattformbasierten Gesamtprojektes „Auto-Pro“ ist es, ausgewählte Automatisierungspotenziale in der Luftfahrt zu bewerten und in zwei prototypischen Anwendungsfällen zu verifizieren. Das Verbundprojekt „Auto-Pro“ soll so effiziente Automatisierungslösungen generieren und den Know-how Austausch zwischen den Projektpartnern in der Freien und Hansestadt Hamburg fördern. Das Projekt ist in insgesamt drei sich sinnvoll ergänzende Teilprojekte unterteilt, die sich sowohl konzeptionell, als auch technologisch unterscheiden und von jeweils unterschiedlichen Projektpartnern betrieben werden.

Automatisierung mit „Auto-Pro+“

Das übergreifende Teilprojekt „Auto-Pro+“ hat die Funktion einer Potenzialbeurteilung von zukünftigen Automatisierungslösungen bei Lufthansa Technik. Dabei soll genau festgestellt werden, wo der größte Nutzen liegt und was zu einer (weiteren) Automatisierung der Prozesse führen kann. Die Ergebnisse dienen dabei als verlässliche Bewertungsgrundlage für zukünftige Automatisierungsprojekte.

Verbundpartner des Teilprojektes sind das Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung (ZAL), das auch als Koordinator des Gesamtprojektes „Auto-Pro“ fungiert, Lufthansa Technik und die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg.

Mobile Robotereinheit testen bei „Auto-Pro I“

Im Rahmen des Teilprojektes „Auto-Pro I“, das von den Verbundpartnern Lufthansa Technik und der Technischen Universität Hamburg-Harburg betriebenen wird, soll der Roboter-Demonstrator „MORFI“ weiterentwickelt werden. Dazu erfolgten eine Analyse und eine Bewertung von Prozessen in der Wartung und Überholung von Verkehrsflugzeugen hinsichtlich ihrer Automatisierbarkeit mittels einer mobilen Robotereinheit.

Zudem wurden ein problemangepasstes Navigationssystem zur flugzeugtypunabhängigen Positionsbestimmung entwickelt und alternative Roboterkonzepte entworfen. Hierzu wurde auf die Ergebnisse der Prozessanalyse zurückgegriffen und definiert, welchen Anforderungen eine Automatisierungslösung der Zukunft genügen muss.

Auch in vielen anderen Bereichen hat Lufthansa Technik die Automatisierung von Prozessen in den letzten Jahren deutlich vorangetrieben: So konnte beispielsweise im Forschungsprojekt „Laser CWR-Panzerung“ 2013 – durch die Entwicklung eines automatisierten Reparaturverfahrens für moderne 3D-Hochdruckverdichterschaufeln in Triebwerken – deren Lebenserwartung verlängert und die Triebwerkseffizienz deutlich erhöht werden. Unterstützt wird das Gesamtvorhaben „Auto-Pro“ mit seinen Teilprojekten im Rahmen der Hamburger LuFo-Förderung durch die Hamburgische Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg.

Technologie-Mapping der Lufthansa Technik

Mit Hilfe des Teilprojektes „Auto-Pro+“ soll ein umfassender Überblick über die Technologielandschaft der Lufthansa Technik gewonnen werden. Ziel ist es, bewertbare Größen als Entscheidungsgrundlagen für Umsetzungsprojekte zu gewinnen und für Automatisierungsprozesse bereitzustellen. In der Folge sollen gezielt Umsetzungsprojekte gestartet werden, die eine Effizienzsteigerung der Prozesse im zweistelligen Prozentbereich beinhalten und wesentlich zu den anvisierten Einsparzielen der Lufthansa Technik beitragen. Der konkrete Nutzen des Teilprojektes besteht in der Verbesserung und Harmonisierung der Qualität, Standardisierung von Reparaturprozessen, kürzeren Reaktionszeiten, höherer Produktivität, reduzierten Beständen und einer besseren Ausnutzung der flugplanbedingten Bodenzeiten.

Erstets Bild: AutoPro ARP Robot – Die Laserschweißanlage ermöglicht komplexe Schweißprozesse und erschließt somit neue Anwendungsfelder im Reparaturprozess von Triebwerksbauteilen.

Zweites Bild: AutoPro Laser Welding – Bereits in der zweiten Generation verknüpft der Befundroboter verschiedene Messaufgaben zu einem automatisierten Gesamtprozess.

Drittes Bild: AutoPro Fluid Analysis – Eine deutliche Arbeitserleichterung stellt die automatisierte Analyse von galvanischen Bädern zur Qualitätssicherung dar.

Air Moldova verbindet Wien mit Chisinau in Moldavien

0

Ab sofort verbindet die moldawische Fluglinie Air Moldova den Flughafen Wien mit Chisinau, der Hauptstadt Moldawiens. Mit der neuen Verbindung ab Wien bietet Air Moldova vom Standort Chisinau Flugverbindungen zu über 25 Destinationen in Europa an.

Jeden Montag, Mittwoch und Freitag startet ein Embraer 190-Jet um 13:50 Uhr in Chisinau und landet um 14:30 Uhr in Wien. Der Rückflug startet um 15:20 Uhr in Wien und landet um 17:50 Uhr in Chisinau.

Moldawien – Sehenswürdigkeiten in Landschaft und Geschichte

Die 1993 gegründete Airline ist der führende Carrier Moldawiens und eine der stärksten Marken des Landes. Als Reiseziel hat Moldawien mit seiner Hauptstadt Chisinau zahlreiche historische Attraktionen, die teilweise bis in das 15. Jahrhundert zurückreichen, sowie kulturelle Highlights und landschaftlich reizvolle Regionen zu bieten.

Im Rahmen des heutigen Erstfluges wurde die neue Verbindung gemeinsam mit Vasile Hincu, CCO Air Moldova, Sergiu Malai, Director Ground Operations Air Moldova, Andrej Popov, Botschafter der Republik Moldawien in Österreich sowie Mag. Nikolaus Gretzmacher, Leiter des Bereichs Operations der Flughafen Wien AG, eröffnet.

Memmingen brachte der Winter mehr Flugreisende

Eine positive Halbjahres-Bilanz zieht der Allgäu Airport. Während der Gültigkeit des Winterflugplans 2014/15 konnten deutlich mehr Passagiere verzeichnet werden. Die Auslastung der Maschinen stieg ebenfalls. Für das laufende Jahr plant Bayerns dritter Verkehrsflughafen ein Plus an Passagieren von elf Prozent. Insgesamt flogen ab und nach Memmingen in der Zeit vom 26. Oktober 2014 bis zum 28. März dieses Jahres 221.422 Passagiere. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, als man 207.253 Fluggäste begrüßen konnte, entspricht dies einem Zuwachs von knapp sieben Prozent.

Weiter verbessert hat sich auch die Auslastung der Maschinen, die um über sechs Prozent zunahm. „Wir bleiben“, betont Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid, „auf Wachstumskurs.“ Neu waren im Winterhalbjahr die Ziele Rom und Temeswar.

Die positive Prognose beruht auch auf der Tatsache, dass der neue Sofia-Flug bereits früher als geplant, nämlich am 25. Juli, rechtzeitig zur Hauptferienzeit startet. Zudem wird das beliebte Sommerziel Faro erstmals auch im Winter angeflogen. Insgesamt sind im Sommer bis zu 88 Abflüge pro Woche geplant. Auf einigen der 28 Strecken wurden aufgrund der großen Nachfrage schon jetzt Zusatzflüge aufgelegt.

Neue Ziele ab Memmingen

Fürs laufende Geschäftsjahr rechnet er mit einer Zunahme des Passagieraufkommens von elf Prozent auf insgesamt 830.000 Fluggäste. Positiv stimmt ihn die Tatsache, dass alle Ziele des letztjährigen Sommerflugplans auch heuer wieder auf dem Programm stehen. 28 Flugziele werden in diesem Sommer ab Memmingen angeflogen. Darunter sind mit Palermo, Tuzla, Sofia und Antalya vier neue Destinationen.

Gut in Fahrt gekommen sind auch die innerdeutschen Flüge nach Berlin und Hamburg, die seit Anfang März bis zu sechs Mal pro Woche von der österreichischen Fluggesellschaft InterSky durchgeführt werden und insbesondere Geschäftsreisenden nun mehr Flexibilität geben. Erfreulich ist für den Allgäu Airport zudem das Engagement der Fluggesellschaft Wizz Air, die in Memmingen ihren größten und wichtigsten Standort in Süddeutschland unterhält. Sie baut ihr Streckennetz kontinuierlich aus. Bulgariens Hauptstadt Sofia ist das siebte Ziel, das die insbesondere in Ost-Europa erfolgreiche Airline ab Memmingen anbietet. Nummer eins am Allgäu Airport bleibt Ryanair mit 15 Strecken in ganz Europa.

Flughafen Stuttgart mit über acht Prozent Passagier-Plus im ersten Quartal

Im ersten Quartal 2015 wurden am Flughafen Stuttgart nach vorläufigen Berechnungen insgesamt 1.818.036 Passagiere gezählt, das sind 8,2 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum (1.679.736). Die Zahl der Flugbewegungen stieg mit 20.159 Starts und Landungen um 7,1 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum (18.817 Bewegungen). Die durchschnittliche Auslastung der Flüge ab Stuttgart stieg um 1,8 Prozent auf 70,7 Prozent. Im Sommerflugplan, der von März bis Ende Oktober in Kraft ist, haben die Airlines rund acht Prozent mehr an Sitzplätzen als noch im Sommer 2014 im Angebot.

Prof. Georg Fundel, Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart GmbH: „Das starke Wachstum des ersten Vierteljahres ist ein klares Zeichen von einem stabilen wirtschaftlichen Umfeld und einer hohen Kaufkraft. Und dies trotz zahlreicher Streiks der Sicherheitskontrolleure und der Pilotenvereinigung Cockpit.“

Mit dem Sommerflugplan, der seit Ende März in Kraft ist, ist das Angebot an Flügen deutlich ausgeweitet. „Wie belastbar diese Entwicklung ist, werden wir in den kommenden Wochen sehen, zumal noch manche Airline ungelöste Hausaufgaben zu machen hat. Dann haben wir eine erste Tendenz, mit welchen Ergebnissen wir bis zum Jahresende rechnen können“, sagte Fundel.

Bruchlandung einer Maule MX-7 am Paderborn-Lippstadt Airport

Am Paderborn-Lippstadt Airport ereignete sich am frühen Freitagnachmittag eine missglückte Landung eines Sportflugzeugs. Dabei wurde niemand verletzt. Nach der Landung gegen 13:43 Uhr knickte bei dem Kleinflugzeug des Typs Maule MX-7 das Fahrwerk ein, so dass das Fluggerät nicht mehr selbstständig von der Start- und Landebahn rollen konnte. Die Rettungskräfte der Flughafenfeuerwehr sowie der Kreisfeuerwehrzentrale waren innerhalb zwei Minuten vor Ort. Aus Sicherheitsgründen wurde die Start- und Landebahn kurzzeitig gesperrt.

Der Flugverkehr am Paderborn-Lippstadt Airport wurde durch die Bruchlandung nicht beeinträchtigt. Es entstand nur ein geringer Sachschaden. Der Pilot blieb unverletzt, weitere Personen waren nicht an Bord des Flugzeugs.

Tablet Teil des Inflight-Entertainment in Qantas Boeing 717-Flotte

0

Qantas Airways, Australiens größte Fluggesellschaft, und der Geschäftsbereich Original Equipment Innovation der Lufthansa Technik AG haben gemeinsam ein neuartiges Inflight-Entertainment-Konzept (IFE) entwickelt, das die Nutzung von Tablets an Stelle der bislang üblichen in die Rückenlehne integrierten Bildschirmen ermöglicht. Das System wird nach erfolgreich abgeschlossenen Zulassungstests (HIC-Test) auf der Aircraft Interiors Expo in Hamburg gezeigt. Qantas nutzt in der Business Class der Boeing 717-Flotte Tablets, um den Reisenden ein umfassendes IFE-Angebot zur Verfügung zu stellen.

Das Problem bestand bislang darin, dass die Airline die Passagiere bei Start und Landung auffordern musste, die Geräte fest in den Händen zu halten, um den strengen Regularien der Luftfahrtbehörden Rechnung zu tragen.

Tablet-Integration in die Kabine

In enger Zusammenarbeit mit der ZIM Flugsitz GmbH wurde zunächst ein System entwickelt, das die sichere Befestigung der Geräte im Sitz ermöglicht und sich gleichzeitig flexibel für andere Smartphones, Tablets, Reader oder auch Bücher nutzen lässt. ZIM integrierte dieses so genannte „Utility Shelf“ in die Sitze.

Zusammen mit Qantas entwickelte Lufthansa Technik im nächsten Schritt ein luftfahrtrechtlich zulassungsfähiges Gehäuse für Tablets (PED Case). Damit lässt sich das Tablet in der im Sitz integrierten Halterung wie ein klassischer Monitor nutzen, ohne die Flexibilität eines individuellen Tablets zu verlieren.

„Angesichts immer kürzerer Innovationszyklen im Bereich Inflight-Entertainment hat unsere Entwicklung enorme Vorteile. Kostengünstiger und mit sehr geringem Instandhaltungsaufwand im Vergleich zu einem fest installierten Monitor können Fluggesellschaften ihren Kunden stets die neueste Technologie in der Bordunterhaltung bieten“, sagt Franziska Voerner, verantwortliche Projektleiterin bei der Lufthansa Technik. 

Erster Tablet-Einsatz als IFE in Qantas Boeing 717-Flotte

„In Kooperation von Qantas, ZIM und Lufthansa Technik steht jetzt erstmals eine Lösung zur Verfügung, die auf Basis kabelloser Bordsysteme während des gesamten Aufenthalts im Flugzeug die Nutzung des Inflight-Entertainments mit modernsten Kommunikationsendgeräten ermöglicht“, sagt Andrew Muirhead, Leiter des Geschäftsbereichs „Original Equipment Innovation“ der Lufthansa Technik. Das neue System wird in die Business Class-Kabine der Qantas Boeing 717-Flotte eingebaut und ermöglicht den Fluggästen vollen Zugang zum IFE-Angebot während aller Phasen der Reise.

Paul Jones, verantwortlicher Manager „Customer Experience“ bei Qantas: „Die eigentliche Produktentwicklung haben wir innerhalb von nur zehn Monaten umgesetzt. Das war eine echte Herausforderung, die wir nur meistern konnten, weil die Teams von Qantas, ZIM und Lufthansa Technik auf Basis höchsten Vertrauens zusammengearbeitet haben.“

Textron Service Center für Citation und King Air in Paris-Le Bourget

0

Am Paris-Le Bourget Airport hat Textron Aviation ihr neues State-Of-The-Art Paris Service Center eröffnet, das mit der kompletten Bandbreite an Maintenance- und Reparatur-Möglichkeiten für Citation Business Jets und Beechcraft King Air Turboprops aufwartet.

Zur Einweihung waren 200 Kunden und Gäste anwesend und besuchten das ca. 14.500 Quadratmeter große Gebäude mit dem ca. 3.900 Quadratmeter großen Ausstellungsbereich. Das neue Gebäude ist dreimal so groß wie das vorige, und ermöglicht einen schnelleren Service, einfacheren Zugang und Kundenbereiche in Erster Klasse. Mit der Kombination von Beechcraft, Cessna und Hawker unter Textron Aviation werde das Center robuster und füge sich besser in die anderen Niederlassung in Europa ein, sagte Brad Thress von Textron.

Cessna eröffnete 1997 in Le Bourget ihr erstes Service Center außerhalb der USA. Es wurde schnell eine der Top-Niederlassungen im ganzen Netzwerk und ist eines von sechs unternehmenseigenen Textron Aviation Service Centers in Europa. Alle sechs Niederlassungen haben die European Aviation Safety Agency (EASA)-Zertifizierung als Continuing Airworthiness Management Organization (CAMO).