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Flughafen-Fundsachen des Flughafens München in Hallbergmoos

Startschuss für die beliebten Versteigerungen des Münchner Flughafens im Jahr 2015: Rund 300 Fundsachen, die am Airport verloren oder vergessen wurden, werden am kommenden Samstag, den 25. April 2015, ab 13:00 Uhr im Festzelt in der Predazzoallee in 85399 Hallbergmoos unter den Hammer kommen. Die Bandbreite der Auktionsgüter reicht von Armbanduhren über Spiegelreflexkameras, Laptops, Tablets, Handtaschen, Sonnenbrillen und Handys bis hin zu Bekleidung und Schmuck. Interessant für alle Hobby-Köche: Unter den Fundstücken finden sich auch eine Brotbackmaschine sowie ein Bratenthermometer.

Handwerklich begabte Schnäppchenjäger können auch Motorsägen ersteigern. Es gibt aber auch so Skurriles wie einen 3D Modell-Helicopter. Sicherlich gespannt sind viele Interessenten auf den Inhalt der insgesamt vier ungeöffneten Koffer sowie zweier Boxen, die als „Überraschungspakete“ versteigert werden sowie auf weitere „Themen-Koffer“.

Interessenten haben am Versteigerungstag von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr die Gelegenheit, die Fundsachen zu besichtigen. Versteigert werden die Fundstücke wieder von Josef „Sepp“ Mittermeier. Die ersteigerten Fundsachen müssen bar bezahlt werden. Ein Teil der Erlöse wird für karitative Zwecke in der Flughafenregion verwendet.

Bestzeit 01:17:37 am Airport Night Run-Halbmarathon auf der BER-Piste

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So viele Teilnehmer wie nie zuvor: Insgesamt 4.065 Läuferinnen und Läufer sind beim diesjährigen Airport Night Run über das beleuchtete Gelände des BER gelaufen. 1.147 Teilnehmer liefen den Halbmarathon über 21,0975 Kilometer.

2.875 Läuferinnen und Läufer haben sich für den 10-Kilometer-Lauf entschieden, 43 von ihnen für das 10-Kilometer-Power-Walking. Die Strecke führte in den Abendstunden über die beleuchtete südliche Start- und Lande-bahn, vorbei am Tower der Deutschen Flugsicherung, dem Terminal und dem Südpier des BER. Der Startschuss zum neunten Lauf am BER fiel um 19:00 Uhr. Der Lauf wurde in diesem Jahr bereits zum dritten Mal als Night Run veranstaltet.

Beste Ergebnisse des Halbmarathons

Mit einer Zeit von 01:14:12 Stunden hat Daniel Naumann aus Hennigsdorf wie bereits im vergangenen Jahr den Halbmarathon gewonnen. Auf den zweiten Platz kam Nicholas Baer mit 01:17:37 Stunden. Dritter wurde Benjamin Bertrand (Zeit: 01:17:42 Stunden). Siegerin des Halbmarathons wurde Anne Schreckenberger aus Berlin mit 01:33:52 Stunden. Als zweite Läuferin ins Ziel lief Katja Czerr mit einer Zeit von 01:33:57 Stunden. Den dritten Platz belegte Anne Grießbach-Baerns (Zeit: 01:34:28 Stunden).

Bestplatzierte des 10-Kilometer-Laufs

Bei den Männern wurde Bernd Romeikat mit einer Zeit von 33:45 Minuten Sieger des 10-Kilometer-Laufs. Zweiter im Ziel war Jan Stelzner. Er lief die Strecke in 34:11 Minuten. Auf Platz Drei landete Moritz Meißner mit 34:21 Minuten. Bei den Frauen siegte Karsta Parsiegla mit 40:15 Minuten vor Joa-na Möde auf Platz Zwei (Zeit: 42:15 Minuten). Den dritten Platz erkämpfte sich Sandra Kötzle (Zeit: 42:40 Minuten).

Schnellste und die teilnehmerstärkste Firma

Auch in diesem Jahr nahmen zahlreiche Firmen am Airport Night Run teil. Bei dem Halbmarathon war die Firma Berliner Pilsener die schnellste, beim 10-Kilometer-Lauf die FBB. Die Flughafengesellschaft stellte mit insgesamt 62 Läuferinnen und Läufern die meisten Teilnehmer.

Teilnehmerstärkste Schule aus der Gegend

Auch beim diesjährigen Airport Night Run nahmen einige Schulen aus dem Umland teil. Das Gymnasium Villa Elizabeth aus Wildau wurde zur teilnehmerstärksten Umlandschule gekürt. Die Schule erhielt einen Scheck über 150 Euro.

Germanwings-Absturz: Taskforce stellt weitere Sicherheitsfragen

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Die Taskforce hat heute zum zweiten Themenkomplex ihres Auftrages, dem Bereich „Tauglichkeit“ beraten. Die Taskforce war unter dem Eindruck des Absturz-Fluges 4U9525 des Germanwings-Airbus A320 unter mutmaßlicher Mitwirkung des Co-Piloten eingesetzt worden. Unter Leitung des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) kamen Fachleute aus dem Bundeverkehrsministerium und Luftfahrt-Bundesamt, der Flugsicherung, von Fluggesellschaften und Berufsverbänden zusammen und tauschten sich mit Flugmedizinern sowie psychologischen und psychiatrischen Sachverständigen zur geltenden Rechtslage und deren praktischer Umsetzung aus.

Die Taskforce verständigte sich darauf, in nun folgenden Arbeitsgesprächen mögliche Verbesserungsvorschläge bei der medizinischen, psychologischen bzw. psychiatrischen Tauglichkeitsüberprüfung der Piloten zu bewerten.

Diskutierte Fragen der Taskforce:

  1. Die Erlangung der Flugtauglichkeit
  2. Die regelmäßige Überprüfung der Flugtauglichkeit
  3. Die Informationsflüsse zwischen beteiligten Ärzten, Unternehmen und Behörden

Ebenso sollen Vorschläge zur Optimierung der Informationsflüsse und der Dokumentationspflichten bewertet werden. Mögliche Vorschläge sollen im Lichte der weiteren Ergebnisse der Unfalluntersuchung gewichtet werden.

Schon am 16. April hatte sich die Taskforce zu Funktion und Funktionsweise der Cockpittüren beraten. Dabei hatte sie sich geeinigt, die technischen und prozeduralen Fragestellungen, Verfahren sowie Optimierungspotenziale – nach der im Luftverkehr bewährten Methodik der Sicherheitsanalyse – gemeinsam zu bewerten.

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) wurde 2010 als gemeinsame Interessenvertretung der deutschen Luftverkehrswirtschaft gegründet. Mitglieder des Verbandes sind die Fluggesellschaften, Flughäfen, die Deutsche Flugsicherung und weitere Leistungsanbieter im deutschen Luftverkehr.

Verbindung Zürich – Leipzig/Halle Airport mit SWISS gestartet

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Am vergangenen Samstag startete die erste Maschine von Swiss International Air Lines (SWISS) in Richtung Zürich zum Leipzig/Halle Airport. Mit einer feierlichen Eröffnungszeremonie weihte SWISS die Verbindung heute ein. Die Fluggesellschaft bringt ihre Gäste ab sofort einmal täglich in die Schweizer Metropole – und von dort weiter zu mehr als 100 Zielen weltweit. Ziele ab Zürich sind dann etwa Paris, Nizza, Bareclona bis hin zu Tel Aviv, Peking oder San Francisco, und auch ab Zürich erreichbar. Aktuelle Buchungen zeigen, dass die neue Verbindung gut angenommen wird.

Über den Flughafen Zürich, das Drehkreuz der Schweizer Fluggesellschaft, ist Leipzig/Halle an das SWISS Streckennetz mit weltweit über 100 Reisezielen angebunden. Ob beispielsweise nach Mailand, Nizza, Paris oder Bareclona: Flüge innerhalb Europas soll es ab 2151 Euro geben. Verbindungen zu interkontinentalen Zielen wie Miami, Peking, San Francisco oder Tel Aviv soll es ab 3152Euro geben. „Wir freuen uns sehr, den Bedürfnissen unserer Kunden in der Region Leipzig/Halle jetzt noch besser gerecht zu werden, indem wir sie über Zürich an unser weltweites Streckennetz anbinden“, erklärt Iris Malich, Deutschlanddirektorin von SWISS.

Ebenfalls begeistert zeigt sich Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG: „Wir begrüßen es sehr, dass SWISS nach Dresden nun auch Leipzig/Halle in ihr Streckennetz aufgenommen hat. Für die beiden mitteldeutschen Flughäfen sind die Verbindungen zu weltweit mehr als 100 Zielen in 49 Ländern ein echter Zugewinn. Damit bieten wir unseren Gästen noch mehr Reisemöglichkeiten – und das mit einer Qualitätsairline wie SWISS“, erklärt Kopp.

Leipzig/Halle ist eines von insgesamt 22 neuen attraktiven Reisezielen, die SWISS mit dem Sommerflugplan 2015 bedient. Ende März wurde bereits Dresden in das Streckennetz der Schweizer Fluggesellschaft aufgenommen. Die Zahl der SWISS Abflughäfen in Deutschland steigt damit von neun auf elf. Neben dem Ausbau des Streckennetzes investiert SWISS kontinuierlich in eine moderne Flotte. So werden die Avro RJ100 Flugzeuge, die zunächst auf der Verbindung von Leipzig/Halle nach Zürich eingesetzt werden, mittelfristig durch Bombardier CSeries Modelle ersetzt.

Swiss International Air Lines (SWISS) bedient ab Berlin, Düsseldorf, Dresden, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig/Halle, München, Nürnberg und Stuttgart über Zürich und Genf weltweit mehr als 100 Ziele in 49 Ländern (Sommerflugplan 2015). Mit einer Flotte von 95 Flugzeugen befördert SWISS jährlich über 16 Millionen Passagiere. Als Teil des Lufthansa-Konzerns und Mitglied der Star Alliance bietet SWISS ihren Passagieren ein weltweites Netzwerk an Flugverbindungen und ein bequemes und schnelles Umsteigen am Drehkreuz Zürich.

1. Preis für Hin- und Rückflug ab Leipzig via Zürich nach Barcelona inklusive aller Steuern und Gebühren bei online-Buchung beim Anbieter ( Stand: 13.04.2015).

2. Preis für Hin- und Rückflug ab Leipzig via Zürich nach Tel Aviv inklusive aller Steuern und Gebühren bei online-Buchung beim Anbieter ( Stand: 13.04.2015)

Flughafen Köln/Bonn: Wisskirchen wird Betreiber des Frachtcenters CBCC

Neuer Betreiber des Cologne Bonn Cargo Centers (CBCC) am Flughafen Köln/Bonn wird am 01. Juli diesen Jahres die Wisskirchen Handling Service GmbH. Ein entsprechender Vertrag wurde heute unterzeichnet. Mit diesem Schritt sichert der Airport langfristig Wachstum und Beschäftigung im Geschäftsfeld General Cargo. Wisskirchen wird die Frachthalle pachten und eine 30 Jahre laufende Konzession für die Abfertigung von Luftfracht am Köln Bonn Airport erhalten.

Die rund 40 Flughafen-Mitarbeiter, die im CBCC tätig sind, behalten ihre Arbeitsplätze und bleiben beim Flughafen angestellt. Betriebsbedingte Kündigungen gibt es nicht. Die Firma Wisskirchen Handling Services GmbH gehört zum Wisskirchen-Unternehmensverbund. Wisskirchen fertigt mehr als 500.000 Tonnen Luftfracht jährlich mit rund 500 Beschäftigten ab und verfügt über mehr als 25 Jahre Berufserfahrung in der Luftfrachtbranche. Seit 2004 und unterhält Wisskirchen eine Niederlassung am Flughafen Köln/Bonn.

AERO Friedrichshafen 2015 in Bildern

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Auf der bedeutenden Luftfahrt-Messe AERO in Friedrichshafen zeigten sich Hersteller und Ausrüster der Allgemeinen Luftfahrt, von Drohnen über Ultraleicht-Flugzeuge bis hin zu Business-Jets. Wer die Gelegenheit nicht wahrnehmen konnte um die modernen und historischen Flugzeuge aus der Nähe zu betrachten, für den hat Aerosieger.de nochmal aus Fotos eine Bilder-Show zusammengestellt.

Die AERO findet alljährlich am Bodensee statt. Internationale Aussteller der General Aviation knüpfen Kontakte, selbst HondaJet war mit einem Flugzeugrumpf als Ausstellungsstück dieses neuen Players auf der Messe vertreten. Aber auch Piloten erfahren von den neuesten Trends wie Gyrokopter, elektrische Antriebe, Avionik- und Funkstandards. Zudem konnte man Maschinen unter die Haube schauen und viel über Antriebs-Steuer- und Konstruktionstechnik erfahren.

Auch wenn die Allgemeine Luftfahrt die zivile Luftfahrt, aber nicht den Linien- bzw. Charterverkehr und das Militär umfasst, hat auch die Bundeswehr einige Exponate, wie den Kampfjet Tornado und den CH-53 Helikopter, ausgestellt. Neben der Möglichkeit, modernes Fluggerät zu begutachten konnten auch viele historische Flugzeuge bewundert werden. Zudem luden Flugsimulatoren und offene Cockpits zum begutachten ein.

Immerhin auf ein eindrückliches Luftfahrzeug kann sich auch freuen, wer es dieses Mal nicht zur AERO an den Bodensee geschafft hat. Das Zeppelin aus Friedrichshafen, dem Ursprungsort dieses Luftgefährts, bietet bei gutem Wetter den ganzen Sommer die Gelegenheit, ein Stück Luftfahrtgeschichte in Aktion zu sehen.

Die AERO 2016 findet vom 20. bis 23. April wieder auf dem Messegelände in Friedrichshafen statt.

Hauptstadt-Flughafen: BER erhält 1,1 Mrd. Euro von Gesellschaftern

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Die Gesellschafterversammlung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH FBB hat beschlossen, dass die Gesellschafter die Liquidität der FBB mit bedarfsgerechten Kapitalzuführungen aus den beteiligten Haushalten in der Höhe von bis zu 1.107 Mio. Euro unterstützen. Gleichzeitig wurde der Wirtschaftsplan für das laufende Jahr 2015 bestätigt. Damit können die BER-Bauarbeiten wie geplant fortgesetzt werden. Die Gesellschafter haben erklärt, die jeweils geltenden haushaltsrechtlichen Voraussetzungen für die Kapitalzuführungen zu schaffen.

Flughafenchef Karsten Mühlenfeld zeigte sich nach der Gesellschafterversammlung zufrieden mit dem Ergebnis: „Die Gesellschafter stehen zum BER. Das ist in der heutigen Sitzung deutlich geworden. Die reinen Baukosten für den BER mit einer Startkapazität von 27 Millionen Passagieren liegen bei 5,4 Milliarden Euro. Heute haben die Gesellschafter einen Haken an das Thema gemacht. Unser Technikchef Herr Marks kann nun die nächsten Aufträge für die Baustelle auslösen.“

Die in der Aufsichtsratssitzung vom 13. März 2015 beratenen und heute beschlossenen Kosten in Höhe von rund 1,1 Milliarden Euro entfallen zum Großteil auf die Umsetzung des Brandschutzkonzepts, den Umbau der Entrauchung, die bauliche Fertigstellung des Terminals, weitere Bau- und Planungsleistungen, die Sanierung der nördlichen Start- und Landebahn, das Schallschutzprogramm und die Risikovorsorge. Die reinen Baukosten für den BER mit einer Startkapazität von 27 Millionen Passagieren liegen damit wie zuletzt nach der Aufsichtsratssitzung vom 13. März 2015 berichtet bei 5,4 Milliarden Euro.

AERO Friedrichshafen 2015 mit Besucher-Plus und zufriedenen Ausstellern

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Mit 33.900 Fachbesuchern aus 60 Nationen nach vier Messetagen verzeichnete die AERO 2015 am Ende eine deutliche Steigerung der Eintritte. Auch die Flugzeug-Bauer und Aussteller zeigten sich sehr zufrieden.

Vor allem aus dem Ausland hat die Luftfahrtmesse am Bodensee noch einmal einen kräftigen Schub verzeichnet: „Die AERO Friedrichshafen hat sich in knapp vierzig Jahren aus einer kleinen Sonderschau für Segelflugzeuge zur weltweit wichtigsten Fachmesse der Allgemeinen Luftfahrt entwickelt“, zogen Messechef Klaus Wellmann und AERO-Projektleiter Roland Bosch am Samstag zu Messeschluss ein überaus positives Fazit.

Neuheiten und Publikum im Plus

Mit 645 Ausstellern aus 38 Nationen war die Internationale Luftfahrtmesse schon mit einem neuen Rekord an den Start gegangen. Auch die Zahl der Weltpremieren und Neuheiten, die auf der AERO präsentiert wurden, überragte alle bisherigen Veranstaltungen. Die Fachbesucher aus dem In- und Ausland erwartete neben einem umfassenden Produktangebot und der Präsenz der Marktführer ein hochspezialisiertes und internationales Angebot der Allgemeinen Luftfahrt.

Das Branchenmeeting am Bodensee steht bei den Flugzeugexperten und bei Piloten als festes Ziel im Kalender: 33.900 Besucher aus 60 Nationen (2014: 29.700 Besucher) sorgten für ein deutliches Plus.

Im Fokus der Fachwelt und der Medien standen neue Maschinen aus dem Segment der Geschäftsreise-Jets wie auch neue Ultraleicht- und Segelflugzeuge sowie Helikopter und Drohnen auf der RPAS-Expo. Auf der e-flight-Expo standen die Elektroflugzeuge im Mittelpunkt des Interesses, auch die Politik wurde darauf aufmerksam: Die EU-Kommissarin Violeta Bulc und der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann besuchten am letzten Messetag deswegen auch die AERO in Friedrichshafen.

Projektleiter Roland Bosch: „Wir setzen die Erfolgsgeschichte von Graf Zeppelin fort. Der Graf baute in Friedrichshafen die größten Luftschiffe der Welt, wir veranstalten 100 Jahre später die größte und bedeutendste Messe für die Allgemeine Luftfahrt der Welt.“ Nicht nur der Aussteller- und Besucherrekord zeugt davon, sondern vor allem die sehr hohe Qualität der ausgestellten Maschinen. „Ob dies Hightech Segelflugzeuge sind oder der exklusive Businessjet. Mit den ersten serienreifen Elektroflugzeugen, die auf der AERO zu kaufen sind, ist der Blick auch auf die Nachhaltigkeit der Luftfahrt gerichtet“, erklärte Roland Bosch.

Aussteller über AERO und Kontakt zu Piloten und Kunden

Eckhard Breuer, Sales Director, Bombardier Business Aircraft: „Für Bombardier war es der erste Auftritt mit einem Learjet 75 in Friedrichshafen. Wir waren beeindruckt von der Entwicklung, die die AERO in den letzten Jahren hin zum Marktsegment der Business Jets durchlaufen hat. Neben einer Reihe guter Gespräche mit Besuchern aus diesem Geschäftsfeld haben wir uns insbesondere auch über das große Interesse der vielen begeisterten Privatpiloten an unserem Learjet 75 gefreut. Die Zusammenarbeit mit dem Team der Messe Friedrichshafen war sehr professionell und überaus angenehm.“

Alberto Porto, Geschäftsführer, Swiss Excellence Airplanes: „Die Messe verlief für uns sehr zufriedenstellend und wir hatten viele interessierte Besucher bei uns am Stand. Es kamen auch sehr viele Aussteller unseres Segments zu uns. Der Wettbewerb ist hart. Wir hatten jedoch auch einige mögliche Neukunden.“

Tine Tomazic, Chef-Ingenieur Elektroflug, Pipistrel d.o.o. Ajdovscina: „Wir sind sehr zufrieden, dass der Trend hin zum E-Flug, den wir 2007 initiierten, nun von mehr und mehr Menschen verfolgt wird. Wir hatten dieses Jahr den stärksten Zulauf bei uns am Stand. Ein Grund dafür mag auch sein, dass wir der einzige Aussteller sind, der zwei Elektro-Flugzeuge direkt zum Verkauf am Stand anbietet. Wir haben auch beobachtet, dass das Publikum bei uns am Stand sehr fachkundig war und großes Interesse gezeigt hat. Alles in allem, dies war die beste AERO, die wir je erlebt haben. Wir sind nächstes Jahr auf jeden Fall wieder mit dabei.“

Dr. Nicolas von Mende, Vorstand Firma Atlas Air Service AG (Cessna): „Atlas Air Service präsentiert sich mit der neuen Tochtergesellschaft Augsburg Air Service (ehemals Beechcraft Vertrieb und Service GmbH) auf der AERO 2015. Gemeinsam mit unseren Partnern Textron Aviation und Bell Helicopter zeigen wir die größte Produktpalette aller Aussteller: einmotorige und zweimotorige Sportflugzeuge, die zweimotorigen Turboprops Beechcraft King Air und Cessna Citation Jets sowie Bell Hubschrauber. Für unsere Präsentation hatten wir viele neue Ideen und Erwartungen an die Messegesellschaft, die all unsere Wünsche erfüllt hat.

In diesem Jahr sind wir erstmals mit unserem neuen Partner Bell Helicopter auf der AERO 2015. Wir präsentieren den erfolgreichen Bell 429 und den neuen Bell 505 Jet Ranger X. Damit ist das Marktsegment Turbinenhubschrauber auf der AERO 2015 erstmals durch Atlas Air Service und Bell präsentiert. Das Interesse der Messebesucher hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Wir wünschen uns, dass sich die Messe für kleine und mittelgroße Hubschrauber für zivile und kommerzielle Kunden zur relevanten Hauptmesse entwickelt. AERO 2015 war für uns auch konkret erfolgreich: Wir konnten am vorletzten Messetag einen Kaufvertrag mit einem süddeutschen Flugbetrieb für eine neue Citation XLS+ abschließen.“

Christian Wenger, Geschäftsführer Flight Design: „Die AERO 2015 war für uns überaus erfolgreich. Alle Händler aus Europa, aber auch weltweit kommen hierher und diese bringen wiederum ihre Kunden mit. Für Europa ist die AERO mit Sicherheit die wichtigste Messe im GA-Bereich. Ebenso wichtig erachten wir, die Plattform hier für unser neues Modell zu nutzen. Die C4 ist eingeschlagen wie erwartet. Wir sind sehr zufrieden und sind nächstes Jahr auf jeden Fall wieder mit dabei.“

Bernd Weber, Schempp-Hirth Flugzeug-Vertriebs-GmbH: „Wir sind auf der Messe in erster Linie, um uns hier zu präsentieren. Als führender Hersteller des Segments Segelflug ist für uns der Auftritt obligatorisch und wir nutzen die Messe, um unser neues Modell einer breiten Besucherschaft erstmals zu präsentieren.“

Henry Franke, Marketing Lanitz Brena Oratex: „Der Besucherstrom auf der AERO 2015 war vergleichend mit den letzten Jahren. Erfreulich finde ich den hohen Anteil an Fachpublikum, die mit der Absicht kommen, sich Infos zu unseren zum Teil hochtechnischen Produkten zu holen. Bei uns am Stand wird dementsprechend getestet. Da die Info-Nachfrage sehr hoch ist, bieten wir vor Ort auch Workshops zur Produktdarstellung an. Für uns ist es auf jeden Fall wichtig, auf der AERO präsent zu sein, vor allem was den Erstkontakt zum Endkunden betrifft. Zum Teil entstehen auch neue Händlerkontakte vor allem für den ausländischen Markt. Die AERO 2015 hat unseren Erwartungen entsprochen.“

Horst Lieb, Geschäftsführender Gesellschafter Comco Ikarus GmbH: „Der Besucherstrom war anfangs noch etwas verhalten, ist dann aber zum Wochenende hin angestiegen. Hier in Friedrichshafen treffen wir unsere Händler und Vertriebspartner aus ganz Europa. Ein hoch internationales Publikum wird auch seitens unserer Händler bestätigt. Dieses Jahr haben wir überraschenderweise mehr Verkäufe direkt vor Ort getätigt als in den vergangenen Jahren, das liegt vielleicht auch an unserer internen Umstrukturierung im Bereich Marketing und Vertrieb. Hier bauen wir einen optimalen Rahmen für unsere Händler und Interessenten, was das Nachmessegeschäft betrifft. Die AERO ist wichtig für uns, sie wird weltweit wahrgenommen und die AERO wird gelobt.“

Andy Wall, Sales Manager AutoGyro GmbH: „Die AERO hat unsere Erwartungen in diesem Jahr übertroffen. Wir erreichten eine Menge Aufmerksamkeit durch unseren neuen gewerblich zertifizierten Gyrocopter, ebenso unser neu eingeführter Motor. Das AERO-Publikum ist sehr fachkundig und interessiert. Die Besucher begegneten außerdem unserem Electro-Gyro mit unglaublichem Interesse. Wir sind sicher, dass sich mit neuen Technologien, die Lebensdauer von Batterien für E-Flugzeuge stark verbessern wird und dadurch in Zukunft sehr wichtig sein werden. Wir haben elf bestätigte Verkäufe getätigt und sieben weitere werden noch abgewickelt. Deutschland ist sehr wichtig für uns und macht 25 Prozent unseres Marktes aus. Mit Sicherheit sind wir 2016 wieder dabei.“

Hratch Astarjian, Manager, Global Aviation Sales and Service Bose: „Wir stellen immer sehr gerne auf der AERO aus, weil dies eine gute Gelegenheit ist, direkt mit Piloten und den Vertretern aus der Industrie in Kontakt zu kommen. Wir erfahren hier auch viel über die wichtigsten Trends und Entwicklungen auf dem Markt. Die AERO 2015 verlief sehr positiv, aber das hatten wir auch so erwartet.“

Die nächste AERO findet vom 20. bis 23. April 2016 wieder auf dem Messegelände in Friedrichshafen statt.

Airbus verkauft 1.500. A330

Airbus konnte für sein Großraumflugzeug A330 nun die 1.500. feste Bestellungen verbuchen. Der Flugzeugtyp hat gleichzeitig über 100 Kunden. Die Verkäufe belaufen sich nun auf insgesamt 1.501 Flugzeuge mit jüngsten Bestellungen von Turkish Airlines über vier A330-200 Freighter und 25 A330-900neo für die Air Lease Corporation.

Die A330 ist laut Airbus eines der erfolgreichsten und wirtschaftlichsten Flugzeuge seiner Klasse, alle 20 Sekunden startet oder landet eines der 1.100 ausgelieferten A330-Flugzeuge auf weltweit über 400 Flughäfen. Airbus arbeitet aber schon an einer weiterentwickelten Verion dieser Flugzeugfamilie, der Version mit 242 Tonnen Startgewicht für beide Mitglieder A330-200 und A330-300, an einer für Regionalstrecken optimierten A330 und an einer A330neo.

Die A330-800neo und A330-900neo wurden im Juli 2014 verkündet und sollen den Treibstoffverbrauch um 14 Prozent pro Sitz gegenüber der heutigen A330 verringern. Dies soll ihr dauerhaft die größte Kosteneffizienz für Großraumflugzeuge auf mittleren Strecken sichern. Für die A330-800neo and A330-900neo  hat der Flugzeugbauer 145 Bestellungen von sieben Kunden erhalten.

Internationale Fernerkundungs-Konferenz ISRSE zu Gast in Berlin

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) organisiert vom 11. bis 15. Mai 2015 in Berlin die 36. Internationale Erdbeobachtungs-Konferenz ISRSE (International Symposium on Remote Sensing of Environment). Beachtung findet dabei auch die Weiterentwicklung der Fernerkundung durch Mikrosatelliten und Drohnen.

Die Tagung findet seit den 1960er Jahren alle zwei Jahre statt – zuletzt 2013 in Peking und 2011 in Sydney. „Wir erwarten rund 750 Teilnehmer aus mehr als 65 Ländern“, berichtet Dr. Helmut Staudenrausch, Leiter des DLR-Organisationsteams. Gunter Schreier, für die Fachvorträge zuständig, ergänzt: „Die fünftägige Konferenz umfasst 500 Vorträge und über 150 Poster-Präsentationen. Hochrangige Experten der internationalen und nationalen Raumfahrtagenturen, der globalen Erdbeobachtungsinitiativen und aus der Wirtschaft diskutieren darüber hinaus in fünf Plenarsitzungen über die Zukunft der Erdbeobachtung, zum Beispiel über das derzeit weltweit ambitionierteste Erdbeobachtungsprogramm Copernicus sowie über den Einsatz von neuen Technologien wie Mikrosatelliten und Drohnen.“

Thema sind auch die deutschen Radarsatelliten-Missionen TerraSAR-X und TanDEM-X: Die beiden Fernerkundungssatelliten haben auch den Berliner Hauptbahnhof millimetergenau aus dem All vermessen, wie im Titelbild zu sehen. Im Laufe eines Jahres verformt sich der Stahlkomplex vertikal um bis zu 1,8 und horizontal zwischen 1,5 und 3,5 Zentimeter. Zu anderen „kritischen Infrastrukturen“, die das „Radarauge“ aus dem All vermisst, gehören Brücken oder Staudämme.

Der grönländische Jakobshavn-Gletscher im zweiten Bild ist einer der schnellsten Gletscher der Welt. Mit bis zu 35 Metern pro Tag wandert die Eismasse Richtung Meer. Durch den Klimawandel ist auch dieser Gletscher bedroht. Durch den Vergleich von Satellitenaufnahmen lässt sich der Fortschritt der Gletscherschmelze dokumentieren. Das letzte Bild sieht auf den ersten Blick aus wie ein „Flickenteppich“, in Wirklichkeit bietet diese Aufnahme eines Fernerkundungssatelliten von der Kleinstadt Demmin in Mecklenburg-Vorpommern wichtige Informationen über den Zustand von landwirtschaftlich genutzten Flächen.

Die Konferenz bietet die Möglichkeit, die weltweit wichtigsten Erdbeobachtungsprogramme kennenzulernen und mit Experten zu sprechen.

  • Wie können Erdbeobachtungssatelliten die Landwirtschaft unterstützen und zur Ernährungssicherheit beitragen?
  • Wie werden durch sie brachliegende Energiepotenziale nutzbar?
  • Wie hilft die Fernerkundung, Krisen- und Katastrophen zu bewältigen und knappe Umweltressourcen wie Wasservorkommen zu schützen und zu managen?
  • Welche Antworten und Anwendungen bieten Satelliten auf Herausforderungen wie die globale Urbanisierung und die Veränderungen im Ökosystem der Erde?

Neben den inhaltlichen Aspekten bietet die ISRSE die Chance, sich über neue Schlüsseltechnologien in der Erdbeobachtung und im Datenmanagement zu informieren und auszutauschen. „Big Data“ hält auch Einzug in die Erdbeobachtung.

Kooperationspartner der 36. ISRSE-Konferenz sind das Internationale Zentrum für Umweltfernerkundung in Tuscon (Arizona) und die Internationale Gesellschaft für Photogrammetrie und Fernerkundung. Die Konferenz findet im Berlin Congress Center (bcc) statt. Hauptsponsoren sind neben dem DLR die Europäische Weltraumagentur ESA, die Europäische Kommission, die Europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten (EUMETSAT) sowie die US-Raumfahrtbehörde NASA.

Zu den Hauptrednern gehören unter anderem der DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Johann-Dietrich Wörner, der Direktor für die Erdbeobachtungsprogramme der NASA, Dr. Michael Freilich, EUMETSAT-Generaldirektor Alain Ratier, der ESA-Direktor für Erdbeobachtung, Prof. Volker Liebig, und der stellvertretende Generaldirektor für Forschung und Innovation der Europäischen Kommission, Dr. Rudolf Strohmeier.

MTU Maintenance zählt bei Embraer 190 ihren 15.000. Shop Visit

35 Jahre nach ihrer Gründung feiert die MTU Maintenance nun 15.000 vollendete Shop Visits. Das Jubiläumstriebwerk, ein CF34-10E, wurde an Aeroméxico Connect ausgeliefert. Die Airline ist bereits seit 2010 Kunde der MTU Maintenance, einem der Top 5 der weltweiten Dienstleister für Flugzeugtriebwerke. Mit einem globalen Standortnetzwerk garantiert das Unternehmen echte MRO-Alternativen und Dienste aus einer Hand. Aeroméxico Connect ist der regionale Arm von Mexikos staatlicher Fluglinie Aeroméxico. Mit einer Flotte von 65 Embraer Flugzeugen ist sie die wichtigste regionale Airline des Landes und einer der größten Embraer-Betreiber weltweit.

Das Routennetz umfasst tägliche 300 Flüge zu 42 Zielen in Mexiko, zehn in den Vereinigten Staaten und vier in Mittelamerika. Erst kürzlich hat Aeroméxico Connect ihren bestehenden Exklusivvertrag mit der MTU Maintenance bis 2022 erweitert. Das Unternehmen ist nun für die Instandhaltung aller 65 CF34-10E Triebwerke, die die Embraer 190-Flotte der Airline antreiben, zuständig.

CF34-Spezialist MTU-Standort in Berlin-Brandenburg

Das CF34 ist eines der beliebtesten Triebwerke für Regionalflugzeuge mit 50 bis 100 Sitzen. Als autorisierter CF34 Service Provider ist der Standort der MTU Maintenance in Berlin-Brandenburg auf die Instandsetzung dieses Triebwerktyps spezialisiert und der erste unabhängige Dienstleister weltweit, der alle Varianten der Triebwerksserie bedient. Dazu zählen auch On-Wing-Reparaturen. Seit dem Start des Triebwerkprogramms im Jahr 2001 hat die MTU Maintenance rund 1.500 Antriebe bzw. Triebwerksmodule instandgesetzt. Etwa die Hälfte waren On-Wing-Reparaturen.

MTU-Bauteile kommen bei einem Drittel der weltweiten Verkehrsflugzeuge zum Einsatz. Im Bereich der zivilen Instandhaltung zählt das Unternehmen zu den Top 5 der weltweiten Dienstleister für Luftfahrtantriebe und Industriegasturbinen. Die Aktivitäten sind unter dem Dach der MTU Maintenance zusammengefasst. Die Kernkompetenzen der MTU liegen bei Niederdruckturbinen, Hochdruckverdichtern, Turbinenzwischengehäusen sowie Herstell- und Reparaturverfahren.

Nachhaltigkeitspreis der Bundesvereinigung Logistik für Flughafen Stuttgart

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Für ihr Nachhaltigkeitskonzept wurde die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) mit dem Nachhaltigkeitspreis Logistik 2015 der Bundesvereinigungen Logistik (BVL) Deutschland und Österreich ausgezeichnet.

Die Jury zeigte sich von dem ganzheitlichen Ansatz überzeugt, das vom fairport-Leitbild über das Umweltmanagement des Flughafens bis hin zur integrierten Unternehmenssteuerung nach Nachhaltigkeitskriterien, dem so genannten fairport-Controlling, reicht. „Unser Flughafenbetrieb hat große Auswirkungen auf Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft. Weil wir uns dieser Verantwortung bewusst sind, haben wir das fairport-Konzept entwickelt, um unser Handeln möglichst verträglich zu gestalten. Die Prämierung unseres Nachhaltigkeitsengagements zeigt, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind“, sagte Flughafengeschäftsführer Walter Schoefer bei der Preisverleihung am 16. April 2015 in Wien.

Der Nachhaltigkeitspreis wird in diesem Jahr zum vierten Mal verliehen und soll Impulse für Nachhaltigkeitsinitiativen in Wirtschaft und Wissenschaft geben. Er wird an Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung sowie bereits realisierte kooperative Forschungsprojekte vergeben. Prämiert werden Arbeiten und Lösungen, die in den drei Säulen der Nachhaltigkeit – Ökologie, Ökonomie und Gesellschaftliche Verantwortung – maßgebende Ergebnisse liefern. In den Vorjahren zählten die Audi AG und die Tchibo GmbH zu den Preisträgern.

Ziel der FSG ist es, langfristig und dauerhaft zu einem der leistungsstärksten und nachhaltigsten Flughäfen in Europa zu werden – zum fairport STR. Umweltschutz sowie Energie- und Ressourceneinsparung sind elementarer Teile dieses Konzeptes und für den Flughafen Stuttgart ein unternehmensweites Anliegen. Für ihre Nachhaltigkeitsleistungen wurde die FSG zuletzt bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Green-Controlling Preis der Péter Horváth-Stiftung und dem Best Airport Award des europäischen Flughafendachverbandes ACI Europe.

Auf dem Foto (von links): Roman Stiftner, Präsident BVL Österreich, Walter Schoefer, Geschäftsführer Flughafen Stuttgart GmbH, Prof. Mag. Dr. Manfred Gronalt, Institutsleiter, Institut für Produktionswirtschaft und Logistik, Universität für Bodenkultur, Wien, Prof. Dr.-Ing. Thomas Wimmer, Präsident BVL Deutschland.

Ruag unter den beliebtesten Arbeitgebern für zukünftige Ingenieure

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Die Ruag ist eines der sieben beliebtesten Unternehmen für zukünftige Ingenieure in der Schweiz. Im Vergleich zum Vorjahr rückt die Ruag damit zwei Plätze nach vorne. Das zeigt die aktuelle Umfrage von Universum. Damit platziert sich der Schweizer Industriekonzern für Luft- und Raumfahrt sowie Sicherheits- und Wehrtechnik zum vierten Mal in Folge unter den Top Ten Arbeitgebern für Ingenieurberufe. Das Beratungsunternehmen Universum hat 2015 in der Schweiz über 12.000 Studierende befragt. Dabei haben mehr als 200 Talente im Rahmen dieser Umfrage die Ruag als ihren idealen Arbeitgeber gewählt.

Damit rangiert die Ruag auf dem siebten Rang bei den beliebtesten Unternehmen für zukünftige Ingenieurinnen und Ingenieure. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Technologiekonzern damit um zwei Rangplätze verbessert und zählt erneut zu den Top Ten Unternehmen.

Für Dr. Christian Ferber, Chief Human Resource Officer, bestätigen die positiven Resultate die Strategie und Anstrengungen der vergangenen Jahre: „Wir bieten jungen Talenten Inspiration, Verantwortung und Unterstützung. Wir helfen ihnen, ihre persönlichen Ziele zu definieren, zu erreichen und sogar zu übertreffen.“ Die Ruag bietet insbesondere Ingenieuren der Studienrichtungen Maschinenbau, Luft- und Raumfahrttechnik, Elektrotechnik sowie Informatik einen interessanten Einstieg ins Berufsleben.

Neben interessanten Stellen bietet die Ruag Studierenden von Fach- und Hochschulen vielfältige Möglichkeiten, ein Praktikum in einer der Ruag Divisionen zu durchlaufen. Zudem ermöglicht die Ruag jährlich zehn Studierenden der ETH Zürich ein fünfwöchiges Grundpraktikum in der Lehrwerkstatt in Emmen zu absolvieren. Zudem bietet die Ruag im Rahmen von Bachelor- und Masterarbeiten den Forschungs- und Entwicklungsalltag in einem internationalen Technologiekonzern näher kennenzulernen.

An folgenden Tagen haben Studierende die Möglichkeit, mehr über die Tätigkeiten bei Ruag zu erfahren:

  • 21. April 2015 Polymesse ETH, Zürich
  • 06. Mai 2015 Career Day Technik, Fachhochschule Nordwestschweiz, Windisch

Multi-role Raumfahrzeug Dream Chaser: DLR verlängert US-Kooperation

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Während des US German Aerospace Roundtables (UGART) im Rahmen des 31. Space Symposiums haben das US-amerikanische Unternehmen Sierra Nevada Corporation (SNC) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Unterzeichnung für die Zusammenarbeit am neuen Projekt Dream Chaser bekanntgegeben.

Mit mehr als 3.000 Mitarbeitern, die an 31 Standorten in 17 Bundesstaaten und drei Niederlassungen in Europa tätig sind, erlangte die SNC einen ausgezeichneten Ruf als Anbieter schnell verfügbarer, innovativer und agiler Technologielösungen in den Bereichen Elektronik, Luftfahrt, Bordelektronik, Raumfahrt, Triebwerke, Kleinsatelliten, Flugzeuge, Kommunikationssysteme und Solarenergie.

Multi-role Raumfahrzeug für Astronauten und Fracht

Eines der im Rahmen dieses Abkommens mit dem DLR unternommenen Projekte war die von der SNC, der OHB System AG (OHB) und dem Raumfahrtmanagement des DLR durchgeführte Studie mit der Bezeichnung DC4EU. Sie untersuchte den Nutzen der entwickelten Technologien für den Transport von Astronauten und Versorgungsgütern für Europa.

„Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit im Dream Chaser Team der SNC“, sagte Prof. Jan Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR. „Wir sind uns des besonderen Werts des Dream Chaser insbesondere zur Versorgung von Satelliten in erdnaher Umlaufbahn bewusst und freuen uns auf die gemeinsame Erkundung neuer Einsatzmöglichkeiten. Die Vielseitigkeit des Dream Chaser – ob bemannt oder unbemannt – eröffnet ein breites Anwendungsspektrum. So könnte der Raumgleiter beispielsweise für den Transport von Fracht und Astronauten oder zum aktiven Entfernen von Weltraumschrott aus der Umlaufbahn genutzt werden.“

Landung auf jedem Verkehrsflughafen der Welt

Der Dream Chaser von SNC lässt sich flexibel als unabhängige Forschungsplattform, Logistikmodul oder als Fahrzeug zur Wartung und Montage orbitaler Infrastrukturelemente mit der Fähigkeit zum Stationieren, Einfangen, Reparieren, Ersetzen, Montieren oder Betanken von Satelliten im Weltraum einsetzen. Der Raumgleiter ist der einzige wiederverwendbare Lifting-Body-Raumtransporter, der auf jedem normalen Verkehrsflughafen der Welt aufsetzen kann – er bietet damit eine ebenso sichere wie bezahlbare, flexible und zuverlässige Möglichkeit zum Transportieren von Personen und Fracht in den Weltraum.

Raumfahrtexpertise der SNC

Die Abteilung Raumfahrtsysteme der Sierra Nevada Corporation mit Sitz in Louisville im US-Bundesstaat Colorado entwickelt und produziert modernste Flugkörper, Raumfahrzeuge, Raketenmotoren sowie Subsysteme und Komponenten für orbitale Fluggeräte für die US-Regierung und Geschäftskunden, aber auch für den internationalen Markt. Der Unternehmensbereich Raumfahrtsysteme der SNC war durch die Bereitstellung von über 4.000 Systemen, Subsystemen und Komponenten an insgesamt mehr als 400 erfolgreichen Weltraumeinsätzen beteiligt.

Die SNC mit Hauptsitz in Sparks im US-Bundesstaat Nevada zählt zu den „10 innovativsten Raumfahrtunternehmen der Welt“. In den vergangenen 30 Jahren entwickelte sich die SNC unter der Geschäftsführung von Eren Ozmen und CEO Fatih Ozmen zu einem der am schnellsten wachsenden Privatunternehmen Amerikas und einem der wichtigsten, von Frauen geleiteten Auftragnehmern der amerikanischen Regierung.

Kooperation mit DLR bis 2017 verlängert

„Wir schätzen die Partnerschaft mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt hoch“, sagte Mark N. Sirangelo, Corporate Vice President des Unternehmensbereichs Raumfahrtsysteme der SNC. „Diese Beziehung, um die wir uns sehr bemüht haben, ist ein großartiges Beispiel für eine gelungene Partnerschaft zwischen einem branchenführenden Unternehmen und einer öffentlichen Institution, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Unser Dream Team möchte die Entwicklung des Dream Chaser fördern und damit ein in jeder Hinsicht globales Projekt weiter voranbringen. Wir freuen uns auf die nächste Phase unserer Zusammenarbeit mit dem DLR im Zuge der weiteren Verwirklichung dieses neuen Abkommens.“

Die am 16. April 2015 beschlossene Kooperationsvereinbarung knüpft an das erfolgreiche Abkommen aus dem Jahr 2013 über die einjährige technische Zusammenarbeit zur Weiterentwicklung des Dream Chaser an. Auf Grundlage dieser neuen Vereinbarung mit einer Laufzeit bis 2017 soll die bereits geleistete, wertvolle Entwicklungsarbeit fortgesetzt und darüber hinaus an der Sondierung neuer Technologien und Verfahren gearbeitet werden. Sie sollen es ermöglichen, den Dream Chaser in Zukunft als flexibles Raumtransportsystem für unterschiedlichste Missionen und Auftraggeber zur Beförderung von Besatzungen oder Nutzlast in eine niedrige Erdumlauflaufbahn (Low-Earth Orbit, LEO) zu nutzen.

Streiks bremsten Passagierwachstum in Leipzig/Halle und Dresden

Die beiden Verkehrsflughäfen unter dem Dach der Mitteldeutschen Flughafen AG, Leipzig/Halle und Dresden, zählten im ersten Quartal insgesamt 686.388 Fluggäste. Das Passagieraufkommen an beiden Airports lag damit 0,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Ursächlich hierfür sind mehrere Streiks der Pilotengewerkschaft Cockpit sowie des Sicherheitspersonals an anderen deutschen Flughäfen. Die Zahl der Flugbewegungen an beiden Flughäfen stieg um 4,4 Prozent auf 21.224 Starts und Landungen.

Streiks am Flughafen Leipzig/Halle

Der Flughafen Leipzig/Halle verzeichnete im ersten Quartal 380.629 Passagiere. Damit liegt das Ergebnis in Folge von Streikmaßnahmen 0,6 Prozent unter dem Vorjahreswert, der 382.970 Fluggäste umfasste. Bedingt durch die Arbeitsniederlegungen konnten rund 3.400 Passagiere ihren Flug ab beziehungsweise nach Leipzig/Halle nicht antreten. Die Zahl der Flugbewegungen stieg von Januar bis März um 2,1 Prozent auf 14.704.

Fracht wächst mit Rekordaufkommen

Das Frachtaufkommen am Flughafen Leipzig/Halle erzielte 2014 zum zehnten Mal in Folge einen Höchstwert und auch 2015 setzt sich das deutliche Wachstum weiter fort. Von Januar bis März stieg der Frachtumschlag im Vergleich zum Vorjahr um 8,4 Prozent auf rund 233.637 Tonnen und lag damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Im März konnte zudem mit 83.846 Tonnen ein neuer Rekordmonat verzeichnet werden.

Mehr Flugbewegungen am Flughafen Dresden International

Am Flughafen Dresden lag das Passagieraufkommen im ersten Quartal mit 305.759 Fluggästen ebenfalls streikbedingt 0,6 Prozent unter dem Vorjahreswert, der 307.524 Passagiere auswies. In den ersten drei Monaten konnten auf Grund diverser Arbeitskampfmaßnahmen rund 5.200 Passagiere ihren Flug ab und nach Dresden nicht antreten. In Folge dessen wurde der bis Februar zu verzeichnende Aufwärtstrend vorerst gestoppt. Deutliche Zuwächse verzeichnet die Zahl der Flugbewegungen, die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,2 Prozent auf 6.520 Starts und Landungen stieg.

„Die an sich positive Passagierentwicklung an unseren Flughäfen ist im ersten Quartal durch nicht weniger als fünf Streiks in Mitleidenschaft gezogen worden. Dadurch wurde das Wachstum an beiden Standorten vorläufig ausgebremst“, erklärt Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG. Mit Blick auf die anhaltenden Zuwächse beim Frachtaufkommen am Flughafen Leipzig/Halle betont Kopp: „Das nachhaltige Wachstum im elften Jahr in Folge unterstreicht die herausragende Rolle des Flughafens Leipzig/Halle als eines der am dynamischsten wachsenden Frachtdrehkreuze Europas. Von dieser positiven Entwicklung profitiert die gesamte Wirtschafts- und Logistikregion Mitteldeutschland.“

ILS-Vermessung am Flughafen Frankfurt für Südbahn und Centerbahn

In der Zeit vom 24. bis zum 26. April 2015 finden am Flughafen Frankfurt Vermessungsflüge statt. Vermessen wird das Instrumentenlandesystem der Südbahn (Ostwetterlage) sowie das Instrumentenlandessystem der Centerbahn (Westwetterlage). Als Vermessungsflugzeug kommt eine zweimotorige Propellermaschine vom Typ Beechcraft King Air 350 zum Einsatz. In dieser Zeit ist auch in der Nacht mit Lärmbelästigungen zu rechnen. Falls die Vermessungen zum geplanten Termin, zum Beispiel wegen schlechten Wetters, nicht durchgeführt werden können, werden sie auf den Zeitraum vom 07. bis 10. Mai 2015 verlegt.

Trotz des Nachtflugverbots am Flughafen Frankfurt dürfen technische Überprüfungsflüge, wie zum Beispiel Vermessungsflüge, auch während der Nacht stattfinden. Tagsüber würden diese Flüge zu einer großen Beeinträchtigung des regulären Flugverkehrs führen. Die Vermessung technischer Einrichtungen ist für die Sicherheit im Luftverkehr unverzichtbar.

Lufthansa Technik: Komponenten für A320-Flotte der Frontier Airlines

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Lufthansa Technik AG und die US-amerikanische Low-Cost-Fluggesellschaft Frontier Airlines haben einen umfangreichen und langfristigen Vertrag zur Komponentenversorgung des Carriers abgeschlossen. Der Vertrag läuft bis November 2024 und schließt die gegenwärtige und zukünftige Airbus A320-Flotte der Airline ein. Die Vereinbarung über einen integrierten Total Component Support TCS® deckt die Instandhaltung von Komponenten und Ingenieurleistungen ab sowie auch die Bereitstellung (Pooling) an der Heimatbasis der Airline. Die Versorgung wird über die Lufthansa Technik-Standorte in Miami/Fort Lauderdale und Los Angeles sichergestellt.

„Diese neue langfristige Vereinbarung mit Lufthansa Technik wird dazu beitragen sicherzustellen, dass Frontier auch weiterhin die Erwartungen ihrer Passagiere an einen zuverlässigen und freundlichen Service zu vernünftigen Preisen erfüllen kann“, sagte Jimmy Dempsey, Finanzvorstand von Frontier Airlines.

Frontier betreibt zurzeit eine Flotte von A319/A320-Flugzeugen und hat neun Airbus A321 bestellt, die beginnend mit dem Jahresende 2015 ausgeliefert werden sollen. Die Airline soll außerdem in 2016 erste Flugzeuge der A320neo-Familie erhalten.

Taskforce stellt Fragen zur Funktion der Cockpittüren

Die Taskforce hat heute zum ersten Themenbereich ihres Auftrages, „Funktion und Funktionsweise der Cockpittüren“, getagt. Dabei haben unter dem Dach des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) Experten des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, des Luftfahrt-Bundesamtes, der Fluggesellschaften und Vertreter der Hersteller und der Berufsverbände zunächst die rechtlichen und technischen Fragen zur Sicherheitsfunktion der Cockpittüren erörtert. Das Thema der Sicherheitstüren fürs Cockpit rückte mit dem mutmaßlich vorsätzlich zum Absturz gebrachten Germanwings-Airbus A320 von 4U9525 in den Fokus.

Besprochen wurden dabei folgende Fragen:

  1. Welche Zielsetzungen und Anforderungen gibt bzw. gab es im Kontext der Einführung der verstärkten Cockpittür?
  2. Welche alternativen Verfahren wurden bei der Umsetzung damals geprüft?
  3. Gibt es neue Anforderungen an die Sicherheitsfunktion der Cockpittür?

Die Taskforce hat sich darauf verständigt, dass nach der im Luftverkehr bewährten Methodik der Sicherheitsanalyse die technischen und prozedualen Fragestellungen, Verfahren sowie Optimierungspotenziale gemeinsam bewertet werden. Am 20. April wird die Taskforce ihre Beratungen zum zweiten Themenbereich, den medizinischen Untersuchungen der Piloten und dem Informationsfluss zwischen den beteiligten Ärzten, Unternehmen und Behörden aufnehmen.

Fliegerbombe beeinträchtigte Flugverkehr am Köln Bonn Airport

Am Köln Bonn Airport kam es am heutigen Donnerstagabend zwischenzeitlich zu Verspätungen im Flugverkehr. Grund war die Entschärfung einer Fliegerbombe in Porz-Wahn. Nach Angaben der Deutschen Flugsicherung sollte deshalb in der Zeit zwischen 19:45 Uhr und 20:45 Uhr kein Flugzeug am Köln Bonn Airportstarten oder landen. In der betreffenden Zeit stehen normalerweise sechs Ankünfte und sieben Abflüge auf dem Flugplan. Zunächst waren aber einige Ankünfte ohnehin verspätet.

Auf den regulären Betrieb in den Terminals hatte die Entschärfung der Bombe in Porz-Wahn keine Auswirkungen.

MTU Werksmuseum öffnet wieder mit historischen und aktuellen Flugmotoren

Die diesjährigen Öffnungszeiten des MTU-Werksmuseums stehen fest: Die Antriebssammlung an der Dachauer Straße 665 wird in diesem Jahr wieder an drei Sonntagen sowie während der Langen Nacht der Münchner Museen für externe Besucher zugänglich gemacht. Los geht es am letzten April-Sonntag um 13:00 Uhr. Auftakt im diesjährigen Museumskalender ist der 26. April, an diesem Sonntag können Luftfahrtfans von 13:00 bis 18:00 Uhr das Museum von Deutschlands führendem Triebwerkshersteller besichtigen. Die weiteren Sonntagstermine fallen auf den 26. Juli und den 29. November – bei gleicher Öffnungszeit. „Die Besucher können die Sammlung alleine erkunden oder an Führungen fachkundiger MTU-Mitarbeiter teilnehmen“, erklärt Pressesprecherin Martina Vollmuth. Die Lange Nacht der Münchner Museum findet in diesem Jahr am Samstag, 17. Oktober, von 19:00 bis 02:00 Uhr statt. Die MTU nimmt wieder teil und veranstaltet an diesem Abend wie gewohnt Rundgänge durchs Museum und hält Snacks bereit.

Zu sehen gibt es im MTU-Werksmuseum über 30 Exponate aus allen Epochen des Motorflugs: wertvolle historische Flugmotoren, darunter weltweite Unikate, moderne Triebwerke von heute sowie innovative Technologien für die Flugzeuge von morgen. Ein Star der Ausstellung flankiert unübersehbar den Museumseingang: das gigantische GP7000, das mit der A380 das größte Passagierflugzeug der Welt in die Luft bringt.

Die Kernkompetenzen der MTU liegen bei Niederdruckturbinen, Hochdruckverdichtern, Turbinenzwischengehäusen sowie Produktions– und Reparaturverfahren. Im zivilen Neugeschäft spielt das Unternehmen eine Schlüsselrolle mit der Entwicklung, Fertigung und dem Vertrieb von Hightech-Komponenten im Rahmen internationaler Partnerschaften. MTU-Bauteile kommen bei einem Drittel der weltweiten Verkehrsflugzeuge zum Einsatz. Auf dem militärischen Gebiet ist die MTU Aero Engines der Systempartner für fast alle Luftfahrtantriebe der Bundeswehr.

Germanwings-Airbus A320 nach Bombendrohung wieder freigegeben

Die Suche nach einer Bombe an Bord eines Airbus A320 von Germanwings für den Flug 4U826 von Köln/Bonn nach Mailand Malpensa aufgrund einer Bombendrohung blieb ohne Ergebnis. Die zuständigen Behörden konnten weder im Flugzeug noch im Gepäck der Passagiere Auffälligkeiten feststellen, das Flugzeug ist inzwischen wieder für den Flugbetrieb freigegeben. Gegen den Germanwings Flug 4U826 war am Sonntagabend, 12.04., über die Bundespolizei eine entsprechende Drohmeldung eingegangen. Das Flugzeug hatte den Flughafen Köln/Bonn zu diesem Zeitpunkt noch nicht verlassen.

Der Tower kontaktierte sofort den Piloten, der den Rollvorgang abbrach und das Flugzeug an eine für solche Fälle vorgesehene Position brachte. Dort verließen Passagiere und Crew geordnet das Flugzeug, danach wurden Flugzeug und Gepäck mit Sprengstoffhunden durchsucht.

Airbus Group nennt Themen zur Hauptversammlung

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Die Airbus Group hat die Tagesordnung sowie weitere Informationen zu ihrer Hauptversammlung veröffentlicht, die am 27. Mai 2015 um 14:00 Uhr Ortszeit in Amsterdam stattfindet. Im Rahmen einer Beschlussfassung werden die Aktionäre um Zustimmung zur Ernennung von María Amparo Moraleda Martínez als unabhängiges Non-Executive-Mitglied des Board of Directors gebeten. Sie würde Josep Piqué i Camps nachfolgen, der mit dem Ende der Hauptversammlung sein Mandat niederlegen wird. Der Hauptversammlung wird zudem vorgeschlagen, eine Dividende von 1,20 Euro je Aktie zu genehmigen. Mit einem Anstieg um 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einer Ausschüttungsquote von 40 Prozent bewegt sich die Dividende damit im oberen Bereich der Dividendenpolitik des Konzerns.

Die vorgeschlagene Ausschüttung spiegelt die gute finanzielle Entwicklung im vergangenen Jahr und das Vertrauen in den positiven Ausblick der Airbus Group für 2015 wider.

Weitere Beschlussfassungen betreffen die Ermächtigung des Board of Directors zum Rückkauf von bis zu zehn Prozent des ausgegebenen Aktienkapitals der Airbus Group im Rahmen eines außerordentlichen Aktienrückkaufprogramms. Dies würde dem Board und dem Management die nötige Flexibilität zur Überprüfung der künftigen Mittelverwendungsoptionen verleihen, insbesondere in Bezug auf die Nutzung von Erlösen aus Desinvestitionen und zur Rückzahlung eines Teiles an die Aktionäre.

Aktienrückkauf nach Marktbedingungen

Jede Entscheidung des Boards, ob und wann ein Aktienrückkauf gemäß dieser Beschlussfassung weiter zu verfolgen ist, basiert auf den zum Zeitpunkt der Entscheidung herrschenden Marktbedingungen und anderen Überlegungen bezüglich der Kapitalzuweisung sowie auf den erzielten Fortschritten bei der Bewältigung industrieller Herausforderungen und bei geplanten Desinvestitionen.

Zusätzlich zu einem solchen außerordentlichen Aktienrückkauf soll ein weiterer Beschluss das Board ermächtigen, erneut bis zu zehn Prozent des Aktienkapitals des Unternehmens zurückzukaufen. Hauptgrund dieser Ermächtigung ist nach wie vor hauptsächlich der Mitarbeiteraktienplan.

Die Airbus Group beabsichtigt nicht, nach parallel erfolgten Rückkäufen gemäß zweier Beschlussfassungen mehr als zehn Prozent ihres ausgegebenen Aktienkapitals zu halten. Der Konzern würde die im Rahmen des außerordentlichen Aktienrückkaufs erworbenen Aktien sofort einziehen.

Umwandlung der Gesellschaft geplant

Die Aktionäre werden auch um ihre Zustimmung zur Umwandlung des Unternehmens in eine Europäische Gesellschaft (Societas Europaea – SE) gebeten. Hauptzweck der Umwandlung der Rechtsform ist es, der breit gefächerten operativen Präsenz des Konzerns in den verschiedenen europäischen Ländern Rechnung zu tragen. Die Airbus Group N.V. würde in Airbus Group SE umbenannt. Der eingetragene Sitz und die Zentrale in Amsterdam würden bestehen bleiben. Die Aktien der Airbus Group würden weiterhin unverändert an den Börsen in Paris, Frankfurt und in Spanien gehandelt werden.

Cessna Grand Caravan EX mit 14 Sitzen erhält EASA-Zulassung

Cessna gab heute im Rahmen der Luftfahrtmesse AERO Friedrichshafen bekannt, dass die Cessna Grand Caravan EX die Zulassung der EASA für die 14-Sitz-Konfiguration erhalten hat.

Die Grand Caravan EX wird von einem Pratt & Whitney Canada PT6A-140 Triebwerk mit 867 PS angetrieben, was ihr eine um 38 Prozent bessere Steigrate gegenbüber der Grand Caravan, eine 350-Fuß kürzere Takeoff-Strecke und 10-12 Knoten mehr durchschnittliche Reisegeschwindigkeit verleiht. Cessna will im Jahr 2015 die 2.500. Caravan ausliefern, das Muster ist in 100 Ländern zugelassen und hat seit ihrem Start 1985 über 13 Millionen Flugstunden akkumuliert.

Die 14-Sitz-Konfiguration ist bereits in zehn anderen Ländern zugelassen. Mit der EASA-Erlaubnis kann die neueste Grand Caravan mit Bestuhlungen in höherer Dichte auch in Europa betrieben werden. Der Flugzeugbauer zeigt eine Grand Caravan EX auf dem Static Display am Friedrichshafen Airport.

Flughafen Wien mit neuem Charterbus-Landeplatz

Heute wurde der neue Charterbus-Parkplatz am Flughafen Wien von Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, Kunden und Branchenpartnern offiziell präsentiert. Busreisende, wie beispielsweise Reisegruppen und Teilnehmer von Flussschifffahrten, die über den Flughafen in ihre Ziel- oder Heimatdestination gelangen, profitieren damit von einem neuen und komfortablen Service am Vienna Airport.

„Diese neue Parkfläche schafft mehr Servicequalität für unsere Passagiere und rundet das Angebot an öffentlicher Erreichbarkeit des Flughafen-Standortes ab. Mit der neuen Einrichtung konnten wir ein lange geplantes Vorhaben nun realisieren.“, freut sich Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG anlässlich der Eröffnung.

Charterbus-Parkfläche bietet Platz für 28 Busfahrzeuge Der neue Charterbus-Parkplatz bietet auf rd. 4.500 Quadratmeter Platz für 28 Fahrzeuge der unterschiedlichsten Bus-Kategorien und Fahrzeugdimensionen. Die Ankunftshalle als auch die Abflugebenen im Terminal 1 und Terminal 3 sind durch kurze Fußwege schnell erreichbar. Der neue Parkplatz kann daher von Charterbus-Unternehmen für den „drop-off“ von abfliegenden Passagieren genauso genutzt werden wie für die Abholung von ankommenden Reisenden in Wien.

Vor allem Reisegruppen profitieren von dem neuen Angebot. Möglich wurde die neue Einrichtung durch den Abschluss der Bauarbeiten zum Fernbahnhof, der im Dezember 2014 in Betrieb ging. Die ehemalige Baustellenfläche konnte damit als neue Parkfläche für Charterbusse adaptiert werden.

2014 für Flugsicherung DFS: Sicherheit unter Herausforderungen gewährleisten

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Für das Jahr 2014 konnte der DFS-Chef eine gute Leistung der DFS vermelden, was das Kernthema Sicherheit im deutschen Luftraum angeht. Hier wurde das hohe Niveau der vergangenen Jahre fortgeführt. Die unabhängige Expertenkommission APEG (Aircraft Proximity Evaluation Group) identifizierte im vergangenen Jahr keinen Vorfall der Kategorie A (unmittelbare Gefährdung) und fünf Vorfälle der Kategorie B (Sicherheit nicht gewährleistet), davon zwei mit Beteiligung der Flugsicherung. Auch ging der DFS-CEO auf das Germanwings-Unglück ein.

Bei der jährlichen Vorstellung der Leistungszahlen zu den Themen Sicherheit, Verkehr, Pünktlichkeit und Wirtschaftlichkeit fand der CEO der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, Prof. Klaus-Dieter Scheurle, zunächst auch Worte zum Absturz der Germanwings-Maschine.

4U9529: Bodenkontrolle von Passagierflugzeugen

Das Mitgefühl gelte allen Angehörigen der Opfer des Absturzes der Germanwings-Maschine vom 24. März. „Die ganze Luftverkehrsbranche“, so Scheurle in Langen, „ist getroffen und betroffen von diesem so einschneidenden und so furchtbaren Ereignis.“ Im Zusammenhang mit dem Unglück regte der DFS-Chef an, über Systeme nachzudenken, mit denen es möglich ist, die Kontrolle über ein Flugzeug in einer Notsituation vom Boden aus zu übernehmen.

Insgesamt stiegen die Verkehrszahlen im Jahr 2014 zwar leicht an, erläuterte Scheurle die Lage im deutschen Luftraum, mit 2.980.437 Flügen nach Instrumentenflugregeln bewegt sich jedoch die Anzahl seit 2009 noch immer unter der Drei-Millionen-Marke und die Rekordzahl des Jahres 2008 (3,15 Millionen) konnte seitdem nicht wieder erreicht werden.

Am 27. Juni 2014, dem verkehrsreichsten Tag des Jahres, wurden 10.052 Flüge nach Instrumentenflugregeln gezählt; der verkehrsreichste Monat war der September. Auch die gute Pünktlichkeit der Flugsicherung hat sich mit rund 0,3 Minuten Verspätung pro Flug und keine durch die Flugsicherung verursachten Verspätungen im An-/Abflug fortgesetzt. Rund 98 Prozent aller Flüge waren im Zuständigkeitsbereich der DFS ohne jede Verzögerung unterwegs – so das positive Ergebnis für das Jahr 2014.

Kürzungen der DFS beim Personal

Eine große Herausforderung für das Management der DFS ist nach wie vor die wirtschaftliche Situation: Die Einnahmesituation kann aufgrund der Regulierung nicht beeinflusst werden, bei den Ausgaben wird dies – soweit möglich – getan. So wurde mit dem ambitionierten Fünf-Punkte-Programm, das auch Kürzungen im Personalbereich vorsieht, schon viel erreicht. Dem stehen jedoch hohe Aufwände für Pensionslasten entgegen. Insgesamt verzeichnete die DFS seit 2013 einen fluktuationsbedingten Personalrückgang um insgesamt 300 Stellen auf heute rund 5.800 Mitarbeiter.

Das Finanzergebnis des Jahres 2014 bezeichnete Prof. Klaus-Dieter Scheurle als „gut“. An Umsatzerlösen wurden 1.105 Millionen Euro erzielt. Als größten Posten der DFS mit 693 Millionen Euro und damit 71 Prozent an den Gesamtkosten der DFS gab er die Personalkosten, mit rund 73,5 Millionen Euro (nach HGB) den erwirtschafteten Jahresüberschuss an.

Neben dem Rückblick auf die Ergebnisse des Jahres 2014 informierte der DFS-Chef über die aktuellen Projekte der Flugsicherung. Auf europäischer Ebene wurden im Rahmen des Free-Route-Programms weit über 400 direkte Streckenführungen eingeführt, viele davon grenzüberschreitend. Hier baut die DFS auf die weiterhin gute Zusammenarbeit mit den europäischen Partnerorganisationen.

Umstrukturierungen im zivilen Luftverkehr

Das Projekt „Remote Tower Control“ sieht vor, die Flughäfen Saarbrücken, Dresden und Erfurt ab dem Jahr 2018 von Leipzig aus zu überwachen. Die Vergabe an den Systemlieferanten Frequentis AG ist erfolgt.

Fortgeführt werden die Forschungen am vielversprechenden Thema „Sektorloses Air Traffic Management“, das enorme Potenziale für die Zukunft verspricht. Hierbei handelt es sich um eine völlig neue Kontrollphilosophie, da von der bisherigen Arbeitsweise der Fluglotsen, nämlich dem Weiterreichen der Flugzeuge von Sektor zu Sektor, abgewichen wird. Stattdessen überwacht jeder Lotse eine begrenzte Anzahl von Flügen während des kompletten Flugverlaufs. Das ermöglicht eine erhöhe Kapazität im Luftraum und das Vermeiden von Engpässen.

Und mit „iCAS“ investiert die Flugsicherung in ein neues, in der Entwicklung befindliches Betriebssystem. Dieses System soll durch einen hohen Automatisierungsgrad das Flugverkehrsmanagement in komplexen und vielbeflogenen Lufträumen noch sicherer und effizienter gestalten. Bei der Erarbeitung von technologischen Grundlagen für iCAS arbeitet die DFS eng mit europäischen Flugsicherungsorganisationen zusammen, um Synergien zu realisieren. Die Umsetzung eines einheitlichen europäischen Luftraums (Single European Sky, SES), der die Effizienz und Dienstleistungsstandards verbessern soll, ist das gemeinsame Ziel.

„Bei den Investitionen in neue Technologien, Systeme und Anlagen“, so versicherte der DFS-Chef „werden wir auch in Zukunft nicht sparen“. Dies sei trotz aller Sparnotwendigkeiten, so Scheurle, letztlich eine Investition in das Ziel der internationalen Qualitätsführerschaft.

AERO in Friedrichshafen mit 645 Ausstellern eröffnet

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Nichts weniger als den Traum vom Fliegen will die internationale Luftfahrtmesse AERO erfüllen, die am heutigen Mittwoch, 15. April gestartet ist und noch bis Samstag auf dem Messegelände in Friedrichshafen stattfindet.

Die Flugzeughersteller aus der Allgemeinen Luftfahrt präsentieren sich ausgesprochen innovativ: Neue Ultraleichtflugzeuge, moderne Geschäftsreisejets, Hubschrauber und Segelflugzeuge werden am Bodensee gezeigt und der Elektroantrieb scheint in der Branche auf dem Vormarsch zu sein. Mit 645 Ausstellern aus 38 Nationen meldet die AERO, die führende europäische Fachmesse für die Allgemeine Luftfahrt, eine neue Rekordbeteiligung.

Weltweit gibt es aktuell rund 370.000 Flugzeuge der Allgemeinen Luftfahrt, in Deutschland werden davon etwa 24.000 Maschinen betrieben. Insgesamt 75.000 Piloten sitzen in den Cockpits, weltweit dürften es etwa eine Million Flugzeugführer sein. In der Allgemeinen Luftfahrt gehen die Experten in Deutschland von einem Jahresumsatz in Höhe von ungefähr zwei bis drei Milliarden Euro aus. Branchenvertreter berichteten zum Auftakt der internationalen Luftfahrtmesse am Mittwoch im Rahmen eines Pressegesprächs über die derzeitige Situation.

„Die AERO bietet immer neue Innovationen und ich bin gespannt, welche Neuheiten ich in diesem Jahr wieder entdecken werde“, erklärte Michael Feinig zum Auftakt der Fachmesse. „Elektroflugzeuge bieten eine große Möglichkeit. Die Industrie hat ausgereifte Antriebskonzepte entwickelt, das Problem liegt aktuell noch an den Batterien, aber auch in diesem Bereich wird weiter geforscht. Gerade Einsteigermodelle werden in Zukunft an Bedeutung gewinnen“, ist Feinig überzeugt.

Dr. Nicolas von Mende, Vorstand der Firma Atlas Air Service gratulierte dem Messeteam: „Fast alle Hersteller aus unserem Segment sind hier in Friedrichshafen vertreten, das ist ein großer Erfolg.“ Erfreulich sei, dass 2014 bei den Geschäftsreisejets erstmals wieder das Niveau aus 2008 erreicht wurde. Dies betreffe sowohl Neuverkauf wie auch den Umsatz. Interessant dabei sei, so von Mende, dass im vergangenen Jahr 780 Business-Jets verkauft wurden, während es vor sechs Jahren noch 1300 waren. Es ist somit eine Verdoppelung des Flugzeugwertes im Vergleich zu früher festzustellen. „Besonders bei kleineren und mittleren Business-Jets erwarten wir ein Wachstum. In Deutschland verzeichnen wir in den vergangenen Jahren ein leichtes Wachstum, was Flugbewegung und Verkauf von Neuflugzeugen angeht.“

In Südeuropa beobachten die Experten hingegen ein Schrumpfen des Marktes. Somit lässt sich insgesamt eine Stagnation feststellen. Vergleiche man die Wirtschaftsleistung Europas mit der der USA, so könne man feststellen, dass in Amerika vier Mal mehr Geschäftsfliegerei betrieben werde und daher der europäische Markt noch Potenzial habe.

Dr. Michael Erb, Geschäftsführer AOPA Germany, hörte von vielen Amerikanern, dass sie so eine Messe wie die AERO mit ihrer Infrastruktur auch gerne hätten. „Der Messecharakter hier in Friedrichshafen ist weltweit einmalig und der Höhepunkt der Saison.“ Gerade der Markt der Mittelklassemodelle ist unter Druck geraten, aufgrund der komplizierten Regelungen. „Es zeigt sich“, so Dr. Erb, „dass die Begeisterung fürs Fliegen da weiterhin ungebrochen ist, wo es einfach zu bewerkstelligen ist.“

Andy Wall ist Vertriebschef der deutschen Firma AutoGyro in Hildesheim. Weltweit ist das Unternehmen in 43 Ländern aktiv und es gibt insgesamt 2.000 Tragschrauber von AutoGyro. Deutschland ist der größte Markt mit 500 Maschinen. „Mit der Elektroversion der E-Gyros sind wir auch für die Zukunft gerüstet“, ist Andy Wall überzeugt. „Mit unserer Neuheit Gyro-Plane präsentieren wir unseren ersten Gyrocopter für kommerzielle Zwecke, mit dem man beispielsweise auch Pipelines untersuchen kann.“

Dr. Frank Liemandt, Sprecher Deutscher Hubschrauber Verband: „In Deutschland sind gut 40 Betriebe für den kommerziellen Hubschrauberbetrieb registriert, diese repräsentieren 310 Hubschrauber – ohne Bundespolizei (ca. 100), Landespolizei (ca. 60), Militär (381). Insgesamt werden rund 85.000 Flug-Stunden jährlich absolviert, Luftrettung und Arbeitsfliegerei sind jeweils zu 50 Prozent beteiligt. Die Luftrettung fliegt rund 110.000 Einsätze pro Jahr und das deutsche Rettungsnetz gehört zu den engsten und am besten ausgebauten.

Mit 645 Ausstellern vermeldet die größte Europäische Fachmesse der Allgemeinen Luftfahrt einen neuen Rekord. „Gemessen an der Zahl der ausstellenden Flugzeughersteller ist die AERO sogar die größte Fachmesse der Allgemeinen Luftfahrt weltweit, betonte Messechef Klaus Wellmann. Der starke Zuwachs an Ausstellern gegenüber der letzten AERO begründe sich nicht nur auf den Segelflugzeug-Herstellern, die in diesem Jahr wieder komplett vertreten seien, sondern auch an einer deutlichen Zunahme internationaler Aussteller aus insgesamt 38 Ländern. Nicht nur Segelflugzeuge sind die Stars der AERO, auch die neuesten Ultraleichtflugzeuge und Leichthelikopter von der 120 kg Einstiegsklasse stehen als Welt und Europaneuheiten in den Messehallen.

Die AERO 2015 läuft noch bis Samstag, 18. April 2015. Die Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr und am Samstag von 09:00 bis 17:00 Uhr.

Wizz Air nimmt Verbindung Memmingen – Vilnius in den Streckenplan

Der Allgäu Airport schlägt nun eine neue Brücke ins Baltikum: Ab Mitte September geht es zwei Mal pro Woche von Memmingen mit Wizz Air nach Vilnius, in die Hauptstadt Litauens. Am 14. September startet zu der Verbindung erstmals ein Airbus A320 von Memmingen. Stets am Montag und am Freitag geht es um 20:45 Uhr in die Hauptstadt Litauens (Vilnius-Memmingen 19:00 Uhr Abflug, 20:15 Uhr Ankunft). „Mit Vilnius bekommen wir eine sehr wichtige Verbindung zu den baltischen Staaten und ins angrenzende Weißrussland“, erläutert Allgäu Airport Vertriebsleiter Marcel Schütz. Denn bis zur weißrussischen Grenze sind es nur rund 40 Kilometer.

Das rund 500.000 Einwohner zählende Vilnius avancierte in der jüngsten Vergangenheit ebenso wie Riga in Lettland und Tallin in Estland immer mehr zum touristischen Ziel. So zählt die Altstadt mit einer Fläche von 360 Hektar zu den größten und besterhaltenen Europas und ist seit 1994 Teil des UNESCO-Welterbes. Etwa 30 Kilometer westlich von Vilnius liegt Trakai mit seiner wieder aufgebauten Wasserburg. Alle drei baltischen Staaten verfügen über zahlreiche wirtschaftliche Verbindungen nach Deutschland und gelten als Zukunfts-Märkte mit einer jungen und sehr Internet-affinen Bevölkerung.

Vilnius ist somit das achte Flugziel, das die Fluggesellschaft Wizz Air nun ab Memmingen anbietet. Sie baut ihren größten und wichtigsten Standort in Süddeutschland, den Allgäu Airport, kontinuierlich aus. Im Juni geht es auch erstmals nach Tuzla und ab Juli neu in die bulgarische Hauptstadt Sofia. Tickets soll es 24,99 Euro für den einfachen Flug bei Wizz Air geben.

Flughafen Frankfurt will noch 2015 mit Bau von Terminal 3 beginnen

Nach detaillierter Analyse der Prüfgutachten der Hessischen Landesregierung zur Bedarfsentwicklung am Frankfurter Flughafen kommt die Fraport AG zu der abschließenden Bewertung, in diesem Jahr mit dem Bau des dritten Terminals zu beginnen.

In seiner gestrigen Sitzung befasste sich der Aufsichtsrat des Unternehmens nochmals intensiv mit den vorliegenden Prognosen und Gutachten und bestätigte seine Entscheidung zur Realisierung des geplanten Terminals 3 im Süden des Flughafens. Grundlage für diese Entscheidung ist die durch zwei unabhängige Institute prognostizierte Verkehrsentwicklung, die im Kern auch durch die von der Landesregierung beauftragten Qualitätssicherer bestätigt wird.

So wird den von Fraport beauftragten Verkehrsprognosen attestiert, den anerkannten Regeln der Wissenschaft zu entsprechen. Die von Fraport im vergangenen September in Auftrag gegebenen Gutachten gehen davon aus, dass am Frankfurter Flughafen bis zum Jahr 2021 mit einem Passagieraufkommen von 68 bis 73 Millionen zu rechnen ist. Die aktuelle Auslastungsgrenze der bestehenden Terminals von 64 Millionen Passagieren wird damit bis 2021 deutlich überschritten sein.

Erweiterungen keine Alternative bei Kapazität und Großraumflugzeugen

Die qualitätssichernde Überprüfung der Gutachten zu baulichen Varianten und möglichen Alternativen im Norden bestätigt, dass der erste Bauabschnitt des Terminals 3 am wirtschaftlichsten ist. Die durch die Landesregierung vorgelegten Überlegungen, zunächst den Flugsteig A-Plus um eine Nordandienung zu erweitern und den Neubau Flugsteig C anzugehen, sind in qualitativer Hinsicht nicht uninteressant. Sie stellen jedoch keine Alternative zu Terminal 3 dar. Trotz eines relativ hohen Investitionsaufwands könnten dadurch weder die benötigten Gebäudepositionen für Großraumflugzeuge noch die erforderlichen Terminalkapazitäten geschaffen werden – abgesehen von der fehlenden planerischen Grundlage und luftrechtlichen Zulassung.

„Wir haben die Entscheidung für das Terminal 3 sehr sorgfältig geprüft und hinterfragt. Wir sind uns dabei unserer Verantwortung gegenüber den Anteilseignern, den Nutzern und Beschäftigten des Flughafens ebenso wie den Menschen in der Region sehr bewusst. Der Frankfurter Flughafen ist nicht nur die größte Arbeitsstätte in Deutschland, er ist zugleich Hessens und Deutschlands ‚Tor zur Welt‘. Terminal 3 wird diese Rolle festigen und damit unsere Region weiter stärken. Um der prognostizierten Verkehrsentwicklung Rechnung zu tragen, ist es nunmehr erforderlich, in diesem Jahr mit dem Bau des dritten Terminals zu beginnen“, begründet Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, die Entscheidung des Unternehmens.

Strategie wie bei Flugsteig A-Plus

„Mit einem Investitionsvolumen von 2,5 bis 3 Milliarden Euro ist der Bau des Terminals 3 eines der großen Infrastrukturprojekte in Deutschland. Die Fraport AG wird bewusst darauf verzichten, einen Generalunternehmer einzusetzen. Stattdessen wird der Flughafenbetreiber gezielt Einzelgewerke ausschreiben. Dieses Vorgehen hat sich bereits beim Bau des Flugsteigs A-Plus bewährt und soll vor allem den Unternehmen aus der Region die Möglichkeit eröffnen, vom Bau des Terminals 3 zu profitieren“, ergänzt Dr. Matthias Zieschang, Vorstand Controlling und Finanzen der Fraport AG.

In Kürze wird die europaweite Ankündigung und Ausschreibung für die erste Bauphase der Tiefbauarbeiten beginnen. Aufgrund der entsprechenden Fristen für solche Ausschreibungen soll der Beginn der Erdaushubarbeiten Ende des Jahres erfolgen. Die Bauzeit inklusive entsprechender Testphasen ist auf gut sieben Jahre angelegt, sodass die Inbetriebnahme im Jahr 2022 vorgesehen ist.

Zustimmung vom Sprachrohr der Luftfahrt in Deutschland BDL

Die Entscheidung des Fraport-Aufsichtsrats für den Bau des dritten Terminals am Frankfurter Flughafen sei eine wichtige Weichenstellung für den Wirtschaftsstandort Deutschland, erklärte Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft. „Alternative Varianten wurden genau geprüft, mehrere Gutachten sorgfältig bewertet und der Bedarf für das Terminal 3 bestätigt. Dass nun eine klare Entscheidung für dieses wegweisende Infrastrukturprojekt in Deutschland getroffen werden konnte, ist ein gutes Signal nicht nur für die Zukunftsfähigkeit des Flughafenstandortes im Rhein-Main-Gebiet, sondern auch für die Wirtschaftskraft ganz Deutschlands“, so Siegloch.

„Wer heute im internationalen Wettbewerb der großen Drehkreuzflughäfen bestehen und an dem weltweiten Wachs­tum des Luftverkehrs teilhaben will, muss neben international wettbewerbsfähigen Rahmen­bedingun­gen auch die notwendige Infrastruktur anbieten können. Der Flughafen Frankfurt als einer der welt­weit führenden Hubflughäfen kann im internationalen Wettbewerb mit anderen großen Flughäfen nur dann weiter erfolgreich sein, wenn er diese Voraussetzungen auch in Zu­kunft erfüllt“, so Siegloch.

Lufthansa-Technik Hangar in Puerto Rico steht im Rohbau

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Die Lufthansa Technik AG ist mit dem Bau des Hangars am neuen Standort in Aguadilla in Puerto Rico voll im Zeitplan. Sieben Monate nach der Grundsteinlegung 2014 ist der Rohbau der Überholungshalle fertiggestellt, ebenso die Bodenplatten für das erste und zweite Dock und den Großteil der Büros und Reparaturwerkstätten.

Zurzeit werden die Innenwände errichtet, Kanäle für die Lüftungs- und Klimaanlagen gebaut sowie elektrische Leitungen und Rohre verlegt. Insgesamt verfügt die Anlage über eine Fläche von knapp 20.000 Quadratmetern.

„Wir sind mit dem Fortschritt des gesamten Projekts sehr zufrieden, die Einstellung von Personal und Schulungen laufen durchgehend“, sagte Elmar Lutter, Geschäftsführer von Lufthansa Technik Puerto Rico. „Das erste Flugzeug wird von einem hochmotivierten Team in Empfang genommen werden, und wir sind zuversichtlich, dass das vor kurzem erweiterte Schulungssystem eine gute Basis für das wachsende Segment der Luft- und Raumfahrtindustrie in Puerto Rico sein wird.“

Lufthansa Technik Puerto Rico (LTPR) wird die Zulassungen nach FAA Part-145 und EASA Part-145 erhalten. Erstkunden werden amerikanische Betreiber der Flugzeugtypen Airbus A319, A320 und A321 sein. Die erste Liegezeit ist für Juli 2015 geplant, eine zweite Überholungslinie soll im November 2015 betriebsbereit sein. Drei weitere Linien werden bis Anfang 2017 fertiggestellt, dann werden auch Flugzeuge des Typs Boeing 737 mit ins Portfolio aufgenommen.

LTPR wird bis zu 400 hochqualifizierte Mitarbeiter beschäftigen. Um auch am neuen Standort den gewohnt hohen Qualitätsstandard zu gewährleisten, werden die neuen Mitarbeiter zusätzlich zur theoretischen Ausbildung, die in Puerto Rico vom Aviation Institute of Puerto Rico (AAIPR) übernommen wird, an den europäischen Standorten von Lufthansa Technik ausgiebig in die Praxis eingeführt.

In der neuen Halle werden fünf Überholungslinien für C-, IL- und D-Checks sowie für weitere Wartungsarbeiten an Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen zur Verfügung stehen. Modernste Technologien ermöglichen Flugzeug-Lackierarbeiten im Hangar parallel zu gleichzeitig stattfindenden Überholungsarbeiten.

Aguadilla, die Heimat von Lufthansa Technik Puerto Rico im Westen von Puerto Rico, befindet sich in Reichweite aller Flugzeuge der Airbus A320-Familie in Amerika. Der neue Standort wird sehr gut gerüstet sein, den zukünftigen Bedarf des Marktes in der Region abzudecken. Aktuellen Prognosen zufolge wird die Nachfrage nach Instandhaltungsleistungen, insbesondere für die Airbus A320-Familie, in den kommenden Jahren stetig wachsen.

Hubschrauber-Piloten in Augsburg gesucht für EC 155 Dauphin

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Heli Aviation bietet derzeit wieder freie Stellen als Helicopter Pilots EC 155 Dauphin (f/m), Helicopter Co-Pilots EC 155 Dauphin (f/m) sowie weitere Tätigkeiten rund um das Thema Hubschrauber.

Die Heli Aviation GmbH setzt auf ein gesundes und vorausschauendes Wachstum des Betriebs. Für Angestellte gibt es Aus- und Weiterbildungsangebote. Das Unternehmen sucht neben Technikern derzeit:

  • Helicopter Pilot EC 155 Dauphin (f/m)
  • Helicopter Co-Pilot EC 155 Dauphin (f/m)

Unter Jobs & Karriere weitere Informationen zu den im Unternehmen zu besetzenden Stellen zu finden.