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A330-300 mit 242 Tonnen MTOW erhält Ok der EASA

Die neueste Variante des Airbus A330 – der A330-300 in 242 Tonnen – hat die Zulassung durch die europäische Flugaufsichtsbehörde EASA erhalten. Der Zulassung war eine 100-stündige Testflugkampagne vorausgegangen. Für die Testflüge dienten zwei Maschinen, für die aerodynamischen Verbesserungen die Maschine mit der Werksnummer MSN0871, und ein neu gebautes Flugzeug mit der Nummer MSN1628. Dieses Flugzeug diente zur Validierung für den Mitteltank, wie er schon beim A330-200 Standard ist. Der Erstflug der A330 242t fand im Januar statt.

Die Zulassung durch die US-Behörde FAA werde bald erwartet. Die A330-300 242t ermöglicht Flüge von bis zu 15 Stunden. Aus ihrer Struktur soll auch die A330neo hervorgehen. Zudem soll auch demnächst die kleinere Verion A330-200 von der 242t-Entwicklung der -300 profitieren, so der Flugzeugbauer.

Das erste Flugzeug der A330-300 mit 242 Tonnen MTOW (Maximum Take-Off Weight, Startgewicht) wird von Triebwerken des Typs CF6-80E1 angetrieben. Die Zulassungen für die anderen Typen, dem PW4000 und Trent 700, müssen noch erfolgen. Bisher haben sich schon elf Kunden für 242t-A330 entschieden. Das Flugzeug soll gegenüber dem Vorgänger, der 235t-Version, um 500 nautische Meilen weiter fliegen können und bei zwei Prozent weniger Verbrauchmehr Fracht aufnehmen.

Vueling bedient Routen Leipzig/Halle und Dresden – Barcelona

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Vueling, Spaniens größte Airline, verbindet Dresden ab April wieder mit Barcelona. Die Airline startet bis zu dreimal wöchentlich (dienstags, donnerstags, sonntags), in Leipzig/Halle zweimal wöchentlich (montags, freitags). Von den versetzten Flugtagen profitieren die Fluggäste aus Mitteldeutschland, weil damit ihre Flexibilität bei der Reiseplanung steigt. Am Drehkreuz Barcelona ermöglicht Vueling Anschlüsse zu mehr als 140 Zielen in ganz Europa und Afrika. Vueling startete 2004 in Spanien mit zwei Airbus A320, vier Strecken und dem Ziel. Über zehn Jahre später bedient die Fluglinie 325 Routen zu 160 Zielen in ganz Europa, dem Mittleren Osten und Afrika.

Mit nur einem Zwischenstopp in Barcelona, dem Drehkreuz von Vueling, gelangen Passagiere aus Leipzig/Halle und Dresden bequem und günstig weiter auf die Balearen (Mallorca, Menorca, Ibiza), die Kanaren (Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura) oder auf das spanische Festland (z. B. Sevilla, Málaga, Granada, Santiago de Compostela). In Afrika stehen Destinationen wie Marrakesch, Fez, Banjul, Dakar, Ghana und Djerba zur Auswahl. Das Gepäck kann beim Abflug direkt bis zum Zielort aufgegeben werden.

Mit dem Gutschein „My25 Prozent“ sparen Vueling-Passagiere bei jedem Flug dabei Urlaubsgeld. Wer diesen Gutschein kauft, erhält Ermäßigungen von mindestens 25 Prozent auf den Grundpreis der Tarife Optima und Basic. Bei „My25 Prozent“ handelt es sich um einen personenbezogenen Rabatt mit unbegrenzt vielen Flügen für wahlweise drei oder sechs Monate.

Vueling operiert mit mehr als 100 Flugzeugen von 23 Flugbasen aus und beförderte bislang mehr als 100 Millionen Passagiere. Bei den Air Transport News Awards wurde Vueling 2015 als bester Low Cost-Carrier ausgezeichnet. Die Flüge mit Vueling soll es ab 44,99 Euro pro Strecke inklusive Steuern und Gebühren geben.

Ruag mit Politik im Gespräch über Rückzug aus Brunnen

Regierungs- und Gemeindevertreter trafen sich am 01. April mit dem Verwaltungsrat und der Geschäftsleitung der Ruag, um über den geplanten Wegzug aus Brunnen zu sprechen. Eine Delegation des Regierungsrats und des Gemeinderats Ingenbohl-Brunnen sowie eidgenössische Parlamentarier aus dem Kanton Schwyz mit Vertretern des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung der Ruag kamen dazu zum gegenseitigen Meinungsaustausch. In einer offenen und konstruktiven Atmosphäre wurden die individuellen Standpunkte dargelegt und Handlungsoptionen geprüft. Die Verhandlungsteilnehmer vereinbarten, sich voraussichtlich Ende Mai zu einer zweiten Gesprächsrunde zu treffen.

Vor dieser Zusammenkunft wird das Treffen zwischen Bundesrat Ueli Maurer, Vorsteher des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport, und der Delegation aus dem Kanton Schwyz stattfinden, sodass die Ergebnisse dieses Gesprächs in die zweite Verhandlungsrunde einfliessen werden.

Die Ruag hatte am 28. Januar 2015 bekannt gegeben, dass die rund 110 Arbeitsplätze des Standortes Brunnen bis 2017 an andere Standorte verlagert werden. Der Regierungsrat des Kantons Schwyz und der Gemeinderat von Ingenbohl-Brunnen haben in der Folge Gespräche mit dem Verwaltungsrat und der Geschäftsleitung der Ruag sowie mit dem Bundesrat verlangt. Dabei sollten Möglichkeiten ausgelotet werden, ob und allenfalls wie dieser Entscheid rückgängig gemacht oder zumindest abgefedert werden kann.

Ziele und Airlines im Sommerflugplan 2015 ab Wien

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Seit der Zeitumstellung Ende März 2015 ist aum am Flughafen Wien ein neuer Sommerflugplan mit zahlreichen Neuerungen in Kraft. So stocken mehrere Airlines ihre Flugverbindungen auf und mit Bordeaux, Toulouse, Tallinn und anderen Städten sind auch neue Destinationen ab Wien erreichbar. Ab Ende Oktober 2015 werden im nächsten Winterflugplan auch die amerikanische Metropole Miami, die beliebte Urlaubsdestination Mauritius und das asiatische Fernreiseziel Sri Lanka mit der Hauptstadt Colombo direkt ab Wien angeflogen.

Austrian Airlines erweitert Lang- und Mittelstrecke

Austrian Airlines erweitert ihr Nordamerika-Angebot und stockt ab April ihre Verbindungen nach Newark (US) auf sieben Frequenzen pro Woche auf. Auch erweitert die Airline ihre Flugverbindungen in die griechische Hauptstadt Athen auf elf wöchentliche Frequenzen. Viermal pro Woche geht es ab März 2015 außerdem nach Odessa (UA). Ab Juni verstärkt AUA ihr Spanienangebot und fliegt mit Menorca eine neue Destination an. Hinzu kommen weitere Aufstockungen nach Neapel und Lamezia Terme in Italien.

Mit Oktober 2015 erweitert Austrian Airlines außerdem ihr Langstreckenangebot um drei neue Destinationen: So starten mit Ende Oktober 2015 je eine wöchentliche Flugverbindung nach Sri Lanka (LK) und Mauritius (MU, von 19. Dezember 2015 bis 27. Februar 2016 zwei Mal wöchentlich), sowie fünf mal wöchentlich nach Miami (US).

NIKI mit Reisezielen in Südeuropa

NIKI baut ihr Destinationsangebot weiter aus und nimmt ab dem Frühjahr mit Catania (IT), Alicante (ES) und Athen (GR) drei neue Südeuropaziele in den Flugplan. Außerdem werden mit Anfang April die Flugverbindungen nach Paphos (CY) und Zürich (CH) aufgestockt.

Griechenland, Türkei und Rom (IT) ab Wien

Die Ferienfluglinie TUIFly startet mit Mai 2015 neu ab Wien in Richtung Griechenland und bedient künftig die Ziele Rhodos, Kos, Corfu und Heraklion in der Sommersaison. Auch der griechische Carrier Aegean erweitert sein Angebot und nimmt ebenfalls ab Mai Rhodos als neue Destination sowie zusätzliche Frequenzen nach Heraklion und Athen in sein Programm auf.

Die Türkei wird ebenfalls noch besser erreichbar: Pegasus Airlines stockt ab Juni ihre Flugverbindungen nach Istanbul auf und SunExpress erweitert ihr Angebot um zusätzliche Verbindungen nach Antalya und die neue Destination Dalaman. Auch Rom (IT) wird ab Sommerflugplan verstärkt angeflogen: EasyJet stockt ihre Flugverbindungen in die italienische Hauptstadt auf sieben pro Woche auf und Vueling nimmt die Destination mit ebenfalls sieben Flügen wöchentlich in ihr Programm auf.

Ziele ab Wien: Bordeaux, Toulouse, Tallinn, Tiwat

Neu im Destinationsangebot ab Wien sind die französischen Städte Bordeaux und Toulouse, die von der französischen Airline Europe Airpost von Anfang Mai bis September 2015 jeweils zwei Mal wöchentlich bedient werden. Auch Tallinn ist künftig direkt ab Wien erreichbar: Ab April 2015 sind Direktverbindungen von Estonian Air und Air Baltic in die Hauptstadt Estlands geplant. Air Moldova kehrt ab Ende März mit ihrer Strecke nach Chisinau in Moldawien zurück und Montenegro Airlines nimmt von Juni bis September eine neue Flugverbindung in die montenegrinische Hafenstadt Tiwat auf.

Fotoausstellung „Friedensbild des Jahres“ im Terminal des Flughafens Wien

„Wie sieht Frieden aus?“ – diese Frage wurde 2014 im Rahmen des „Alfred Fried Photography Awards“ von 1.549 Fotografen in 99 Ländern auf fünf Kontinenten untersucht. Eine umfassende Auswahl mit dem „Friedensbild des Jahres“, der Shortlist und vielen weiteren Arbeiten werden ab 01. April 2015 am Flughafen Wien als Multimedia-Präsentation gezeigt. Zu sehen sind die Arbeiten für die Dauer von zwei Wochen im Terminal 3 bei Gate F01. Ausgelobt wird der „Alfred Fried Photograpy Award“ von der Photographischen Gesellschaft, der Edition Lammerhuber, der UNESCO, dem Österreichischen Parlament, der Vereinigung der Parlamentsjournalisten und Ipi.

Eingereicht wurden 5.271 Arbeiten von 1.549 Fotografen. Der mit 5.000 Euro dotierte Hauptpreis für das „Worlds Best Picture on Theme of Peace“ ging an den russischen Fotografen Emil Gataullin. Der in Moskau lebende Fotograf hat für die Serie „Towards the horizon“ mit seiner analogen Kamera das russische Hinterland durchstreift und dabei Menschen und Momente in eindrucksvollen Schwarz-Weiß-Bildern festgehalten. Weitere Auszeichnungen gingen an Arbeiten von Pierre Adenis (für die Arbeit „Tempelhofer Freiheit“), Heidi & Hans-Jürgen Koch (für „Bison“), Max Kratzer (für „Status“), Davide Tremolada (für „Heal“) und Ann-Christine Woehrl (für „IN/VISIBLE“).

Das Siegerbild und eine umfassende Auswahl von über 320 Fotografien werden im Rahmen einer Multimedia-Installation am Flughafen Wien bei den Gates F01 im Terminal 3 gezeigt. Zu sehen ist die Präsentation von 01. April bis 15. April 2015.

Carsten Spohr und Thomas Winkelmann besuchen Seyne-les-Alpes

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Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender Deutsche Lufthansa AG, und Thomas Winkelmann, Sprecher Geschäftsführung Germanwings, haben heute Einsatzkräfte und Anwohner in Seyne-les-Alpes besucht und ihnen für ihre Unterstützung nach dem Absturz des Germanwings-Fluges 4U 9525 gedankt. Lufthansa und Germanwings unterstützen weiterhin Angehörige und Freunde der Opfer von Flug 4U 9525 bestmöglich. Unmittelbar nach dem Unglück haben Lufthansa und Germanwings sich um die Hinterbliebenen in Marseille, Düsseldorf und Barcelona gekümmert.

„Wir haben höchsten Respekt davor, mit welchem Einsatz und welcher Professionalität hier die Untersuchung und auch die Bewältigung des Absturzes von Flug 4U 9525 durchgeführt wird“, so Carsten Spohr. „Wir wissen, wie groß die seelischen und körperlichen Belastungen der Helfer sind. Dafür können wir uns nicht genug bedanken.“ Sein aufrichtiger Dank gelte auch den Flugunfall-Untersuchern der Behörden sowie den Anwohnern der Region, in der sich der Absturz ereignet hatte.

Seit dem 28. März wurde in Marseille das Family Assistance Center (FAC) als zentrale Betreuungsstelle aufgebaut. Bis auf weiteres sind in Marseille insgesamt 90 Kräfte engagiert, um Hinterbliebenen persönlich zur Seite zu stehen und sie bei einem Besuch der Absturzregion bei Seyne-les-Alpes zu unterstützen und zu begleiten. Bisher haben in den drei Betreuungszentren insgesamt über 200 Angehörige und Freunde der Opfer von diesem Angebot Gebrauch gemacht.

„Auch die vielen Helfer in Marseille, in Barcelona, in Düsseldorf, in Haltern und an anderen Orten möchte ich erwähnen. Ebenso betreuen Freiwillige aus unseren Reihen die Angehörigen und Freunde der Opfer. Die Betreuung der Hinterbliebenen ist das mindeste, was wir in diesen Tagen tun können“, ergänzt Thomas Winkelmann.

Boeing liefert 20. 787 Dreamliner in Sonderbemalung an Air India

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Boeing und Air India haben die Auslieferung des 20. 787 Dreamliner aus dem Werk in North Charleston gefeiert. Das Flugzeug trägt als aller erstes überhaupt sowohl den 787-Schriftzug, den der Airline Air India als auch den der Star Alliance – dem ältesten weltweiten Airline-Verbund.

Air India bedient über 60 heimisch und 37 internationale Destinationen. Die Fluggesellschaft hat insgesamt 27 Maschinen des 787 Dreamliner bestellt.

Geschäftsjahr 2014 am Hamburg Airport mit Gewinn und Passagierrekord

Hamburg Airport hat das Geschäftsjahr 2014 wirtschaftlich positiv abgeschlossen und ein Ergebnis von 40,2 Millionen Euro erzielt. Im Jahr 2013 waren es 37,3 Millionen Euro. Die aufgehellte Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich positiv auf die Luftverkehrsbranche ausgewirkt.

Die niedrige Arbeitslosigkeit führte zu einer wachsenden Konsum- und somit auch Reisefreudigkeit. Der Umsatz des Flughafens lag 2014 bei 271,3 Millionen Euro (2013: 254,5 Millionen Euro). Es nutzten 14,76 Millionen Fluggäste den Hamburg Airport. Das ist ein Plus von 9,3 Prozent und ein neuer Passagierrekord für den Flughafen. Die Fluggesellschaften haben den starken Hamburger Markt für sich erkannt und ihr Portfolio in der Hansestadt verstärkt. Das macht sich auch in dem guten Ergebnis bemerkbar.

„Hamburg Airport ist eine feste Größe im Streckennetz vieler Fluggesellschaften. Wir konnten im Jahr 2014 insgesamt 44 Erstflüge feiern – so viele wie nie zuvor. Das bedeutet Vielfalt im Hamburger Flugplan und eine stetig wachsende Auswahl für alle norddeutschen Passagiere.“ sagte Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport. Mit Investitionen von 51,8 Millionen Euro (plus 30,2 Prozent) hat der Flughafen gestaltet der Flughafen auch seine Zukunft: Die größten Projekte waren das Parkhaus P1 und der Ersatzbau des Luftfrachtzentrums.

Passagierrekord mit 14,76 Millionen

Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet Hamburg Airport 2014 ein Passagierwachstum von 9,3 Prozent auf 14,76 Millionen Fluggäste. Die Zahl der Flugbewegungen ist im Vergleich zum Vorjahr um 7 Prozent auf 153.876 gestiegen. Dank einer effizienteren Auslastung der Flugzeuge liegen die Flugbewegungen damit auf dem Niveau des Jahres 1997, als ca. 8,7 Millionen Passagiere ab Hamburg Airport geflogen sind. Die Zahl der Passagiere pro Flug liegt bei rund 107 Gästen, im Jahr 1997 waren es noch 71 Gäste pro Flugzeug.

Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport, weist auf den guten Weg hin, auf dem sich der Flughafen bei der Lärmentwicklung befindet: „Besser ausgelastete, größere und modernere Flugzeuge haben eine positive Wirkung auf die Lärmbelastung der Umgebung. Im Vergleich zum Jahr 1997 verzeichnete das vergangene Jahr 35 Prozent weniger Lärm bei 70 Prozent mehr Passagieren und gleicher Anzahl an Flugbewegungen. Das ist eine durchaus beeindruckende Zahl.“

Im Durchschnitt nutzten im Jahr 2014 täglich rund 40.400 Passagiere den Hamburger Flughafen, die Starts und Landungen lagen bei durchschnittlich 422 pro Tag (je 211 Starts und 211 Landungen täglich). Die geflogene Luftfracht legte um 2,3 Prozent auf rund 28.948 Tonnen zu, während die LKW-Luftfracht um 34 Prozent auf 24.770 Tonnen zurückgegangen ist. Grund dafür ist die Standort-Verlagerung der Lufthansa nach Norderstedt.

Easyjet, Germanwings und Germania erweitern Ziele

Die Fluggesellschaft Easyjet setzt ihre Expansion in Hamburg fort: Während des Sommerflugplans 2015 wird die Airline sechs neue Ziele anfliegen: Heraklion, Thessaloniki, Pisa, Paris Orly, Alicante und Bologna. Easyjet bietet damit ab dem Sommer 28 Ziele mit zwei stationierten A319 und einer A320 an. Außerdem werden die Flugfrequenzen nach Athen, Genf, Mailand, Nizza, Split und Palma de Mallorca erweitert.

Auch Germanwings erweitert das Hamburger Streckennetz. Neu sind die Ziele Bari und Izmir. Zudem wird die Fluggesellschaft auf vielen bestehenden Strecken wie Budapest, Stockholm und Madrid die Kapazitäten durch den Einsatz von größerem Fluggerät erhöhen. Insgesamt fliegt Germanwings ab Hamburg 50 Ziele an.

Germania zählt ebenfalls zu den Wachstumstreibern am Hamburg Airport. Die Fluggesellschaft hat Maschhad im Iran, Tel Aviv und Paphos auf Zypern neu ins Programm aufgenommen. Es folgen Santorini (Griechenland) und Beirut.

Neue Ziele durch neue Airlines in Hamburg

Zudem ist die spanische Fluggesellschaft Iberia wieder in Hamburg am Start und fliegt norddeutsche Passagiere viermal wöchentlich nach Madrid. Intersky hat das Ziel Memmingen übernommen und fliegt diese Strecke montags bis freitags. Auch die belgische Fluggesellschaft VLM wird ab April neue Ziele ab Hamburg anbieten: Rotterdam und Antwerpen mit Weiterflug nach Southampton. Neu am Hamburg Airport ist Air Lituanica. An drei Tagen in der Woche fliegt die litauische Airline von Hamburg nach Vilnius. Die Hauptstadt von Litauen wird immer dienstags, donnerstags und sonntags angeflogen.

Weiterer Aufwärtstrend für 2015 erwartet

Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport, blickt optimistisch auf das Jahr 2015: „Das neue Geschäftsjahr wird viel Positives bringen: Für die Fluggäste gibt es zahlreiche neue Strecken und somit mehr Auswahl. Die Nachbarn können weiterhin auf die Verlässlichkeit und Transparenz des Flughafens zählen. Hamburg Airport ist bereits gut ins Jahr 2015 gestartet, denn in den ersten beiden Monaten ist die Zahl der Passagiere um 6,3 Prozent gewachsen. Insgesamt rechnet der Flughafen mit über 15 Millionen Passagieren in 2015.“

bmi regional stationiert Flugzeuge in München – Codeshare mit Lufthansa

Der Münchner Flughafen begrüßt einen neuen „Homecarrier“: Die britische Fluggesellschaft bmi regional hat zwei Flugzeuge vom Typ Embraer 145 fest in München stationiert und steuert damit in der jetzt beginnenden Sommerflugplanperiode drei neue europäische Ziele an. In Kooperation mit der Deutschen Lufthansa bietet die Airline ab sofort täglich Flüge von München nach Bern, Lüttich und Rotterdam durch. Geplant sind jeweils drei tägliche Verbindungen nach Bern und Rotterdam, nach Lüttich stehen täglich zwei Flüge auf dem Programm. Die Flüge werden zusammen mit Lufthansa im Codesharing mit gemeinsamen BM- und LH-Flugnummern durchgeführt.

Derzeit bedient bmi regional bereits zweimal täglich die Strecke nach Bristol. Mit den neuen Verbindungen steigt die Airline gemessen an der Anzahl ihrer täglichen Flüge zur Nummer 5 in München auf. Durch das Engagement der bmi regional werden mit dem heutigen Erstflug nach Lüttich die Konnektivität und Attraktivität des Drehkreuzes München weiter gestärkt. Passagiere aus Bern, Lüttich und Rotterdam erhalten durch die neuen Verbindungen einen schnellen Zugang zu Fernstreckenzielen in aller Welt.

Paul Sies, der kaufmännische Geschäftsführer von bmi regional, ergänzte vor den geladenen Gästen: „Die neuen Strecken stellen für bmi einen bedeutenden Schritt nach vorne dar. Das Luftverkehrsdrehkreuz München bietet uns ausgezeichnete Anschlussverbindungen zu etlichen Destinationen in aller Welt. Wir sind zuversichtlich, dass die neuen Routen sehr erfolgreich sein werden und freuen uns darauf, unseren Gästen diese neuen Reisemöglichkeiten in Kooperation mit der Lufthansa anbieten zu können.“

Wizz Air stockt Flüge nach Kiew auf – Automatische Umbuchungen

Nachdem in der Vergangenheit im Zuge der politischen Unruhen in der Ukraine die Flüge von Memmingen nach Kiew deutlich reduziert wurden, stockt nun die Fluggesellschaft Wizz Air ihre Verbindungen in die ukrainische Hauptstadt wieder auf. Ab 04. Juni geht es drei Mal – Dienstag, Donnerstag und Samstag – vom Allgäu Airport in die Ukraine. Von 20. April bis 01. Juni finden die ursprünglich für Montag und Freitag vorgesehenen Flüge am Dienstag und am Samstag statt. Im Zuge einer Umstrukturierung werden alle bereits gekauften Wizz Air-Tickets von Memmingen nach Kiew mit einer Gültigkeit ab 20. April umgebucht. Den Passagieren entstehen dabei keine Kosten, sie werden von der Fluggesellschaft direkt informiert.

Ursache ist eine Verlagerung des Ukraine-Engagements der Airline, die künftig ihre Geschäfte im Land von ihrer ungarischen Unternehmenstochter durchführen lässt. Etliche europäische Verbindungen wurden in dem Zusammenhang gestrichen, die Zahl der Memmingen-Flüge nun jedoch erhöht. Am Allgäu Airport unterhält die Airline, die seit kurzem an der Börse in London notiert ist, ihren größten und wichtigsten Standort in Süddeutschland.

Die Airline erweitert im September ihr Streckennetz von und nach Memmingen um das Ziel Sofia. Ab 26. Juni geht es erstmals nach Tuzla, der drittgrößten Stadt der Föderation Bosnien und Herzegowina. Zusammen mit Temeswar, Kiew, Tirgu Mures, Belgrad und Skopje sind es dann sieben Ziele in Osteuropa, die mehrmals wöchentlich angeflogen werden.

Austrian Airlines CEO Jaan Albrecht wechselt zu SunExpress

Jaan Albrecht (60), seit November 2011 CEO von Austrian Airlines, wechselt mit 01. Juni 2015 an die Unternehmensspitze von SunExpress, einem Joint Venture von Lufthansa und Turkish Airlines. Das wurde heute im SunExpress Aufsichtsrat beschlossen. Albrecht (60) wird bis Ende Mai CEO von Austrian Airlines bleiben. Der Aufsichtsrat wird zu einem späteren Zeitpunkt über seine Nachfolge entscheiden. Jaan Albrecht ist seit 2011 Vorstandsvorsitzender der Austrian Airlines AG. Zuvor war er zehn Jahre CEO der Star Alliance. Seine Karriere begann Jaan Albrecht als Pilot bei der mexikanischen Airline Mexicana.

Dort war er 20 Jahre als First Officer, Captain und Chief Pilot der Boeing-727-Flotte tätig, bevor er 1990 ins Management wechselte und verschiedene leitende Positionen im operativen und kommerziellen Bereich innehielt. Jaan Albrecht ist mexikanischer und deutscher Staatsbürger und spricht fließend Spanisch, Englisch und Deutsch.

Internationale Erfahrung für grenzüberschreitendes Joint Venture

SunExpress wurde im Oktober 1989 als Tochtergesellschaft von Turkish Airlines und Lufthansa gegründet. Mit mehr als 700 Flügen pro Woche zu über 110 Zielen im Sommer 2015 bietet SunExpress eine große Vielfalt an Nonstop-Verbindungen. Gemeinsam mit renommierten Veranstalterpartnern bringt der Ferienflieger über sieben Millionen Fluggäste zu vielen Urlaubsregionen in der Türkei, am Roten Meer, und dem gesamten Mittelmeerraum sowie ins Sultanat Oman. Außerdem bedient SunExpress auch viele Inlandsrouten in der Türkei.

Jaan Albrecht sagte zu seinem Wechsel: „Ich sage es, wie es ist: Ich werde Ende Mai schweren Herzens Wien und die Austrian verlassen. Aber ich gehe mit einem guten Gefühl. Denn Austrian befindet sich auf gutem Kurs. Ich freue mich gleichzeitig bei einem grenzüberschreitendem Joint Venture meine Erfahrung noch einmal einbringen zu dürfen.“

Harry Hohmeister, Aufsichtsratsvorsitzender der Austrian Airlines: „Der Entschluss, Jaan zu bitten, eine neue Funktion im Konzern zu übernehmen, ist uns nicht leicht gefallen. Schließlich hat er Austrian Airlines aus der Krise in den Turnaround geführt. Seine guten internationalen Kontakte und seine Erfahrung auf verschiedenen Positionen in unserer Branche machen ihn zu einem idealen CEO der SunExpress.“

Paul Schwaiger (60), derzeitiger CEO von SunExpress, wird zum 31. Mai 2015 SunExpress verlassen. Zur Sicherstellung eines nahtlosen Übergangs wird Paul Schwaiger den Wechsel in der Geschäftsführung des Gemeinschaftsunternehmens von Lufthansa und Turkish Airlines begleiten und Jaan Albrecht noch bis Mitte Juli zur Seite stehen.

Die Vorsitzenden des Board of Directors der SunExpress, Coşkun Kiliç und Stefan Lauer, sagen: „Mit Paul Schwaiger geht nicht nur ein sehr erfolgreicher Airline Chef und Touristiker von Bord, sondern zugleich auch ein hochgeschätzter Pionier der Entwicklung des Tourismus zwischen der Türkei, Deutschland und Europa. Umso mehr freut sich das Board of Directors, mit Jaan Albrecht einen so erfahrenen und engagierten Manager für SunExpress gewinnen zu können. Jaan Albrecht hat sich durch die Erfolge in seiner Funktion als langjähriger CEO der Star Alliance und der Austrian Airlines einen exzellenten Ruf erarbeitet, auch in der Türkei.“

Fusion von Austrian und Tyrolean – COO Klaus Froese

Mit der morgigen Fusion von Austrian Airlines und Tyrolean Airways wird es eine weitere personelle Änderung bei Austrian geben: Klaus Froese wechselt als Chief Operating Officer (COO) in den erweiterten Vorstand der Austrian Airlines und wird dort die Verantwortung für den Flugbetrieb übernehmen. Der erweiterte Vorstand besteht aus Jaan Albrecht (CEO bis 31. Mai 2015), Andreas Otto (CCO), Heinz Lachinger (CFO) und Klaus Froese (COO).

Wie berichtet werden nach der Einigung über einen neuen Bord-Kollektivvertrag mit 01. April 2015 etwa 3.000 Flugbegleiter und Piloten von Tyrolean zu Austrian Airlines wechseln. Damit wird der gesamte operative Flugbetrieb in die Austrian Airlines integriert, der Zusatz „operated by Tyrolean“ wird mit diesem Datum wegfallen. Zudem wechseln alle Stationsmitarbeiter in den Bundesländern und alle Mitarbeiter im Bereich der Flugbetriebsadministration ihren Arbeitgeber.

Klaus Froese (52) begann seine fliegerische Laufbahn 1987 als Erster Offizier beim Vorläufer der Lufthansa CityLine, der Deutschen Luftverkehrsgesellschaft mbH, DLT. Seit 1989 fliegt er als Pilot in der Lufthansa Gruppe. 2002 übernahm er die Leitung der Abteilung „Konzernsicherheitspilot und Qualitätsmanagement Operations“ der Lufthansa. 2006 wurde der Bonner zum Geschäftsführer der Lufthansa CityLine GmbH bestellt.

Familienfest zum Ostermontag am Flughafen München

Großes Familienfest am Ostermontag, den 06. April 2015, im Besucherpark des Münchner Flughafens. Von 12:00 bis 17:00 Uhr bietet das Kinderland-Team des Airports den jungen Gästen spannende Spiele und verwandelt die Kids beim Schminken in kleine Osterhasen. Beim Osterbasteln und Bemalen von Eiern dürfen die Kinder kreativ werden. Sogar echte Kaninchen gibt’s an diesem Tag im Besucherpark, die von den Kleinen gestreichelt werden dürfen. „Wichtigster“ Gast an diesem Tag ist der Osterhase, der durch den Besucherpark hoppelt und kleine Überraschungen für die Gäste dabei hat. Bestens versorgt werden die Gäste auch in Tante Ju’s Speisenwerkstatt, das täglich geöffnete Restaurant im Besucherpark.

Nicht entgehen lassen sollten sich alle Osterausflügler auch die Dauerattraktionen des Airport-Besucherparks: Vom Besucherhügel hat man einen guten Überblick über die Aktivitäten der modernen Verkehrsmaschinen auf dem westlichen Vorfeld des Flughafens. Die Flugzeug-Oldtimer im Besucherpark geben Einblick in die Anfänge der zivilen Luftfahrt.

Wer einen hautnahen Einblick in die Flughafenwelt erleben will, sollte sich am Ostermontag eine der Flughafentouren nicht entgehen lassen. Von 11:00 bis 17:00 Uhr werden stündlich Airport-Touren angeboten. Kinder fahren an diesem Tag kostenfrei mit. Tickets gibt es, solange der Vorrat reicht.

Wer in den Ferien den Flughafen lieber an einem anderen Tag besichtigen möchte, hat dazu gleich drei Mal am Tag Gelegenheit: Jeweils um 11:00 Uhr startet die 90-minütige „Airport-Tour XXL“, Familien mit kleineren Kindern können bei der 50-minütigen „Kids-Tour“ um 13:00 Uhr mitmachen. Um 14:30 Uhr beginnt die „Airport-Live-Tour“, die ebenfalls 50 Minuten dauert. Ticketreservierungen sind telefonisch unter der Nummer 089-97541333 bzw. per E-Mail möglich.

Ein Ausflug zum Besucherpark in den Ferien lässt sich gut mit einem Abstecher zum Kinderland im München Airport Center kombinieren, das täglich außer Karfreitag und Ostermontag geöffnet ist. Dort finden in den Ferien jeweils dienstags und donnerstags österliche Workshops statt.

Co-Pilot von Flug 4U9525 teilte Verkehrsfliegerschule Erkrankung mit

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Neue Informationen zum Piloten des abgestürzten Germanwings-Airbus. Wie die Lufthansa nun mitteilte, Dass der Co-Pilot des Germanwings-Fluges 4U9525 in seiner Ausbildung in der Verkehrsfliegerschule eine Unterbrechung von mehreren Monaten vornahm, war bereits bekannt. Die Ursache dafür unterläge ärztlicher Schweigepflicht, und sei der Lufthansa auch nicht bekannt, hieß es zunächst. Nach der Unterbrechung wurde dem Co-Piloten die erforderliche ärztliche Flugtauglichkeit jedoch wieder bestätigt. Nun hat Lufthansa der Staatsanwaltschaft Düsseldorf nach weiteren internen Recherchen zusätzliche Unterlagen übergeben, insbesondere Ausbildungsunterlagen und medizinische Unterlagen. Daraus geht die Erkrankung des Piloten offensichtlich hervor.

So umfassen die Unterlagen auch eine E-Mail-Korrespondenz des Co-Piloten mit der Verkehrsfliegerschule. Darin hatte er im Jahr 2009 als Flugschüler im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme seiner Ausbildung durch Übersendung medizinischer Unterlagen die Verkehrsfliegerschule über eine „abgeklungene schwere depressive Episode“ informiert. Lufthansa will die Aufklärung der Ermittlungsbehörden weiterhin unterstützen, aber derzeit keine weiteren Erklärungen abgeben und den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Düsseldorf nicht vorgreifen.

Keine Feier zum 60. Geburtstag der Lufthansa

Unterdessen hat die Lufthansa die ursprünglich für den 15. April 2015 vorgesehenen Feierlichkeiten zum 60-jährigen Bestehen des Unternehmens abgesagt. Stattdessen soll der Staatsakt aus dem Kölner Dom, bei dem Angehörige und Freunde am 17. April 2015 der Opfer gedenken werden, für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lufthansa übertragen werden.

Flugzeuge und Passagiere in Stuttgart: Statistischer Jahresbericht 2014

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Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) hat ihren Statistischen Jahresbericht 2014 vorgelegt: Auf 51 Seiten informiert der Flughafen in detaillierten Zahlen über die aktuelle Entwicklung bei Passagieren und Flugbewegungen. Viele Themen sind genau aufgeschlüsselt: Wie viele Passagiere sind mit welcher Airline geflogen? Was sind die beliebtesten Ziele? Welche Fluggesellschaft hat wie viele Starts und Landungen im Lauf des Jahres, welche Flugzeugmuster werden am häufigsten eingesetzt? Neben zahlreichen Daten zu Luftfracht und Luftpost findet sich auch die Gesamtzahl der Passagiere seit Beginn des zivilen Luftverkehrs in Stuttgart on 1948 bis Ende 2014.

In dieser Zeit sind laut statistischer Aufzeichnung insgesamt 261.318.326 Fluggäste am baden-württembergischen Landesflughafen gestartet oder gelandet. Im Jahr 2014 stieg die Zahl der Passagiere um 1,5 Prozent auf 9.730.531. Gleichzeitig gingen die Flugbewegungen 2014 auf 124.452 Starts und Landungen im Vergleich zum Vorjahr mit 124.588 Flugbewegungen um 0,1 Prozent zurück.

Die Luftfracht nahm auf 20.543 Tonnen und dabei 6,9 Prozent im Vergleich zu dem Vorjahr mit damals 19.211 Tonnen zu. Luftpost wurden insgesamt rund 11.055 Tonnen, damit 1,1 Prozent mehr als im Vorjahr, umgeschlagen. Der Statistischen Jahresbericht 2014 ist als PDF online hier zu beziehen (ca. 2 MB).

Flughafen Frankfurt Hahn will Housing der US-Streitkräfte verkaufen

Der Flughafen Frankfurt-Hahn arbeitet derzeit an der Vermarktung eines 125.000 Quadratmeter großen Grundstücks, der so genannten Housing, das bis in die 1990er Jahre vom US-Militär bebaut und genutzt worden war. Die Fläche soll nun verkauft werden. Das Gelände der ehemaligen Kaserne ist 125.000 Quadratmeter groß, gelegen zwischen dem Flughafengelände und der Landespolizeischule und auch planungsrechtlich bietet die Liegenschaft viele Entwicklungsmöglichkeiten. Zulässig sind auf der Fläche sowohl Wohn- als auch Bürogebäude, Gewerbebetriebe dürften sich ebenfalls ansiedeln. Bereits Ende des vergangenen Jahres hatte sich der Flughafen von einem Großteil seiner landseitigen Liegenschaften getrennt und an den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) verkauft.

In Abstimmung mit dem LBB soll nun die so genannte Housing in die Vermarktung gehen. Dies übernimmt der Flughafen, um potenziellen Kaufinteressenten schnellstmöglich entgegenzukommen und einen Wettbewerb zu ermöglichen. „Mit dem Verkauf treiben wir unser gemeinsames Vorhaben voran, die landseitigen Flächen des Flughafens zu entwickeln und zu vermarkten“, sagt Ulrike Schulte, die am Flughafen Frankfurt-Hahn das Zukunftsprogramm verantwortet, zu dem auch der Sanierungsplan des Airports gehört.

Angebote für Housing bis 10. April

Interessenten können Angebote für die Immobilie bis zum 10. April abgeben. Der Zuschlag soll an denjenigen Bieter gehen, der einerseits den höchsten Preis, andererseits aber auch ein überzeugendes Nutzungskonzept vorlegt. „Das Projekt soll für den Flughafen wirtschaftlich sein, aber auch die Region als Wirtschaftsstandort weiter beleben“, erläutert Schulte. Die zuständigen Behörden und umliegenden Gemeinden haben für dieses Vorhaben bereits ihre Unterstützung signalisiert.

Gestaltungsmöglichkeiten für das Gelände der ehemaligen Kaserne der US-Streitkräfte gibt es viele, so ist auf der Fläche, auf der sich 24 Wohngebäude mit je 16 Einheiten sowie ein ehemaliges Büro- und Lagergebäude befinden, sowohl eine Weiternutzung, Umnutzung als auch Abriss und Neubau möglich. Es besteht darüber hinaus die Option, Teilbereiche der Liegenschaft zu übernehmen. „Unser Ziel ist es, die Entwicklung der Fläche, die schon sehr lange brachliegt, im Rahmen eines transparenten Verkaufsprozesses zu ermöglichen“, sagt Schulte. Ein Expose einmal zur Liegenschaft Housing sowie zu den Anlagen und eine Luftaufnahme der Gebäude ist hier verfügbar.

Sommerflugplan 2015 in Nürnberg mit Schwerpunkt Reisezielen

Rund 50 Ziele sind im Sommer 2015 nonstop ab Nürnberg erreichbar. Der Sommerflugplan geht pünktlich zu Ostern und zur Ferienzeit an den Start und ist in Linie und Touristik breit aufgestellt. Rund 140.000 Fluggäste werden während der Osterferien am Albrecht Dürer Airport Nürnberg entspannt abheben, Daheimgebliebene können die Feiertage für die Planung ihres Sommerurlaubs nutzen. Neben klassischen Urlaubszielen stehen auch regelmäßige Verbindungen zu den europäischen Drehkreuzen auf dem Programm.

Die beliebtesten Sommerziele unserer Fluggäste sind Palma de Mallorca mit bis zu 26 Wochenabflügen und Antalya, bis zu 30 Abflügen pro Woche, und auch die neuen Strecken werden sehr gut angenommen. „Mit Sylt, Skopje, Dubrovnik, Lamezia Terme in Kalabrien und Tivat in Montenegro kommen attraktive neue Ziele dazu, die unser bestehendes Angebot gut ergänzen“, so Dr. Michael Hupe, Geschäftsführer des Albrecht Dürer Airport Nürnberg.

Mit insgesamt 19 angeflogenen Destinationen im Sommer 2015 hat airberlin nicht nur das breiteste touristische Angebot, sondern ist mit täglichen Verbindungen nach Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Wien auch in der Linie gut aufgestellt und damit die größte Airline am Albrecht Dürer Airport Nürnberg. TUIfly fliegt 16 Mal pro Woche zu insgesamt zehn Zielen und hat dabei den Markenbotschafter an Bord: der gelbe „Dürer & Klexi“ Flieger ist bis zum Ende des Sommerflugplans unterwegs und bringt Familien in die Ferien.

Nach Istanbul geht es dreimal täglich mit Turkish Airlines, ein langjähriger und wichtiger Partner am Albrecht Dürer Airport Nürnberg. Weitere Ziele in der Türkei sind Izmir, Dalaman, Ankara und Adana. Erreichbar u.a. mit Pegasus und SunExpress. Nürnbergs Partnerstadt Skopje ist mit WIZZ Air nur rund 2 Stunden entfernt. Die Airline fliegt auch nonstop nach Bukarest und Cluj-Napoca in Rumänien.

Von Nürnberg aus sind auch die großen europäischen Drehkreuze gut zu erreichen, nach Paris geht es mit Air France, nach Amsterdam mit KLM, oder nach München, Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg und Berlin mit Lufthansa und Germanwings. Swiss fliegt nach Zürich, Ryanair nach London.

UH-72A Lakota-Trainingshelikopter für US-Army übergeben

Airbus hat den ersten UH-72A Lakota-Helikopter aus dem Werk von Airbus Helicopters Inc. an die US-Army in der Konfiguration für die neueste Mission der Lakota als Trainingshubschrauber für die Grundausbildung geliefert.

Die Army hat bereits sieben Lakotas in ihrem Bestand, die bereits eine Modifizierung zum Trainingsgerät erfahren haben und zum Fort Rucker überstellt wurden. Dort findet das so genannte Initial Entry Training (IET) als Teil der Grundausbildung der Army statt. 2016 sollen die Hubschrauber mit dem Trainingseinsatz beginnen. Die US-Army plant mit einer Trainingsflotte von 187 Lakotas, die teils neu angeschafft, teils aus bestehenden Hubschraubern modifiziert werden sollen.

Bisher hat das US-Verteidigungsministerium Department of Defense 411 Lakotas. einer militärischen Version der H145, bestellt, 400 davon für die US-Army. Mit der jüngsten Lieferung wurden nun 332 Hubschrauber komplett im Zeit- und Kostenrahmen vom der Airbus Helicopters Inc. Produkitionsstätte in Columbus, Mississippi überstellt.

Die UH-72A Lakota ist mit Glascockpit ausgerüstet und kompatibel für Nachtsichtbrillen. Der zweimotorige Helikopter ist als Einzelpiloten nach Instrument Flight Rules zugelassen. Laut Airbus wird der Hubschrauber Columbus mit einer Arbeitskraft zu 43 Prozent aus US-Militärveteranen hergestellt.

Seit der Auftragsgewinnung der Lakota für das US-Militär im Jahr 2006 wird der Hubschrauber für verschiedene Zwecke bei der Army und der Nationalgarde eingesetzt, wie SAR (Search and Rescue), medizinischer Transport, Grenzschutz, VIP-Transport sowie Mehrzweck- und Trainingsmissionen. Darüberhinaus kommt die Lakota in der Pilotenausbildung bei der U.S. Naval Test Pilot School zum Einsatz.

Mexico erhält erste C295W – Stärker durch Winglets

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Die Mexikanischen Seestreitkräfte (Semar) wurde zum Erstkunden der neuesten Version des mittelschweren Lufttransporters C295 von Airbus: der neuen und mit Flügelflossen ausgestatteten C295W.

Damit kann das Flugzeug bei Treibstoffeinsparung von ca. vier Prozent auch in heißen und hohen Umgebungen mehr Fracht über weitere Strecken transportieren. Erst hat die mexikanische Navy die Winglets genannten Flügelflossen zusätzlich für zwei schon georderte C295 spezifiziert, nun aber sollen die Winglets Standard für neu bestellte C295 sein.

Flughäfen Berlin mit neuen Zielen im Sommer

Mit Beginn des Sommerflugplans verbinden 73 Airlines Berlin und Brandenburg mit 165 Zielen in 50 Ländern. Am 29. März tritt der neue Sommerflugplan an den Flughäfen Schönefeld und Tegel in Kraft.

Neue Airlines auf einen Blick:

  • Die belgische Fluggesellschaft Jetairfly fliegt ab dem 18. April neu ab Berlin nach Antwerpen. Die Strecke Berlin-Tegel nach Antwerpen wird dreimal wöchentlich – immer montags, mittwochs und samstags – angeboten.
  • Erstmalig ab dem 24. April startet Adria Airways von Berlin nach Ljubljana, die Hauptstadt Sloweniens. Die Verbindung wird immer montags, mittwochs und freitags bedient.
  • Ab dem 02. Mai fliegt Azal Azerbaijan Airlines neu von Berlin-Tegel nach Baku. Insgesamt zweimal pro Woche wird die Strecke Berlin – Baku von der aserbaidschanischen Fluggesellschaft angeboten.

Ziele ab Berlin-Tegel

Mit 13 Inlandsflügen, 103 europäischen Zielen, 12 Interkontinentalverbindungen, davon sieben Langstrecken, sowie gestiegenen Frequenzen bietet der TXL-Sommerflugplan ausgezeichnete Verbindungen in die Welt. Neue Strecken sind:

  • Ab dem 13. April erweitert airberlin, die Fluggesellschaft mit dem größten Marktanteil in Berlin, ihr Streckennetz um zwei Destinationen: Dreimal täglich startet die Airline von Berlin-Tegel nach Prag. Mit weiteren fünf Verbindungen am Wochenende bietet airberlin 20 Flüge pro Woche von Berlin in die tschechische Hauptstadt an. Billund in Dänemark wird ab dem 13. April täglich ab Berlin angeflogen. Beide Destinationen sind optimal an das Drehkreuz Berlin-Tegel angebunden. Reisenden stehen Anschlussmöglichkeiten im weltweiten airberlin-Streckennetz zur Verfügung. Weiterhin erhöht airberlin die Anzahl der Flüge nach Danzig, Graz und Warschau. Ab dem 23. Mai fliegt die Airline einmal pro Woche neu nach Rimini.
  • Die Airline Estonian Air fliegt Berlin bereits seit dem 14. März neu an. Sie verbindet dreimal wöchentlich Tallinn, die Hauptstadt Estlands, mit Berlin.
  • Die lettische Airline AirBaltic startet ebenfalls neu ab Tegel nach Tallinn. Ab dem 06. Mai wird die Hauptstadt von Estland viermal wöchentlich angeflogen.
  • Alitalia baut ihr Streckennetz weiter aus: Zweimal pro Woche startet die italienische Fluggesellschaft ab Berlin nach Pisa. Im Codeshare mit airberlin verbindet Alitalia die deutsche Hauptstadt bereits mit den drei Städten Mailand, Venedig und Rom.
  • Die niederländische Transavia Airline bietet ab dem 01. April eine Verbindung ab Berlin-Tegel nach Rotterdam. Sechsmal pro Woche wird die Strecke Berlin-Rotterdam geflogen.
  • Nach Palermo und Izmir geht es von Berlin-Tegel mit Germanwings. Palermo wird ab dem 04. April zweimal die Woche bedient. Ab dem 05. Mai fliegt die Airline zweimal wöchentlich nach Izmir.
  • Vueling baut sein Streckennetz ab Berlin weiter aus. Die Verbindung von Berlin-Tegel nach Santiago de Compostela steht ab dem 28. Juni im Flugplan der Airline.

Neue Ziele ab Berlin-Schönefeld

Insgesamt 25 Airlines starten im Sommerflugplan ab Berlin-Schönefeld. Passagiere können zwischen 70 europäischen und zehn interkontinentalen Destinationen wählen. Folgende Verbindungen sind neu:

  • Die irische Fluggesellschaft Ryanair startet mit gleich zwei Strecken ab Berlin-Schönefeld. Ab dem 29. März verbindet die Airline zweimal täglich Berlin mit Madrid. Ab dem 03. April kommt die Strecke Schönefeld – Palermo hinzu. Palermo wird zweimal wöchentlich angeflogen. Ryanair wird ab Ende Oktober Berlin als neue Basis eröffnen und fünf Maschinen des Typs B737-800 am Flughafen stationieren. Insgesamt 22 Strecken werden ab Berlin-Schönefeld geflogen, darunter sind 16 Strecken neu.
  • Ab dem 31. März verbindet easyJet Berlin-Schönefeld mit Zypern. Larnaca, eine Hafenstadt im Südosten der Mittelmeerinsel, wird zweimal wöchentlich bedient.
  • Die Berliner Fluggesellschaft Germania baut im Sommerflugplan ihr Flugangebot mit insgesamt fünf Zielen ab Berlin-Schönefeld aus. Bereits seit dem 22. Februar verbindet die Fluggesellschaft Teheran mit Berlin und Brandenburg. Mit Beginn des Sommerflugplans starten die Flüge immer montags und freitags. Seit dem 25. März bietet die Airline eine neue Verbindung von Berlin-Schönefeld nach Paphos an. Nach Ibiza startet Germania ab dem 01. Mai. Einen Tag später, ab dem 02. Mai, nimmt die Airline Enfidha in ihren Flugplan auf. Mit Djerba wird eine weitere tunesische Destination von der Berliner Fluggesellschaft ab dem 05. Mai angeflogen.

Austrian Airlines fliegt Ukraine-Ziel Odessa an

Heute Vormittag ist der erste Flug von Wien nach Odessa in der Ukraine abgehoben. Damit startet Austrian Airlines ihre neue Flugverbindung, die nun vier Mal pro Woche. Die Strecke wird jeden Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag bedient. Damit nimmt die österreichische Fluglinie wieder eine neue Destination in ihrem Fokusmarkt Osteuropa in das Flugprogramm auf. Durchgeführt werden die Flüge nach Odessa mit einer Fokker. Austrian Airlines bot bisher in der Ukraine drei Destinationen an.

„Die Ukraine zählt für Austrian Airlines nach wie vor zu den wichtigsten Märkten in Osteuropa, zumal ein Großteil der Passagiere in unser Netz nach Westeuropa, in den Nahen Osten oder Richtung Nordatlantik umsteigt“, so Austrian Chief Commercial Officer Andreas Otto. „Auch wenn die Krise im letzten Jahr zu einer schwächeren Nachfrage geführt hat, so sehen wir in dem Markt nach wie vor Potenzial.“ Mit Odessa erweitert der österreichische Carrier die Anzahl der Flugziele neben Kiew, Dnjepropetrovsk und Lemberg in Summe auf vier.

Strecke Flugnummer Flugtage Abflug – Ankunft (Lokalzeiten)
Wien – Odessa
OS619 Montag, Mittwoch, Freitag, Sonntag 10:30 bis 13:20
Odessa – Wien
OS620 Montag, Mittwoch, Freitag, Sonntag 15:40 bis 16:40

Embraer mit Großauftrag von Air France/KLM Group

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer hat eine feste Bestellung von 15 E175- und zwei E190-Jets durch KLM Cityhopper bekannt gegeben. Der Vertrag für die 17 E-Jets beinhaltet auch eine Option für 17 weitere E-Jets für KLM Cityhopper oder die andere Air France-Regionaltochter „HOP!“.

Die feste Bestellung hat einen Auftragswert von ca. 764 Mio. US-Dolar nach aktuellen Listenpreisen. Mit den Optionen beläuft er sich auf ca. 1,5 Mrd. US-Dollar. Sowohl die E190 als auch die E175 werden in einer Einklassenkonfiguration geliefert. Sie sollen bei KLM Cityhopper die letzten 19 Fokker F70 ersetzen, und kommen zu bereits 28 E190 in der fliegenden Flotte.

Fokker ersetzt – 71 E-Jets

Die ersten E190 sollen bereits zu Jahresende geliefert werden. Die ersten E175 kommen im ersten Halbjahr 2016 zu KLM Cityhopper. Die Air France/KLM Group begann den Austausch der Fokker 100 durch E-Jets bei Regional/Air France und KLM Cityhopper 2008, um ihr Streckennetz auszubauen und weitere Routen bedienen zu können. Mit insgesamt 71 E-Jets wird die Gruppe dann die größte E-Jet-Flotte in Europa betreiben.

Mit technischen Verbesserungen an der E175 wie etwa Flügelflossen reduziert sich der Treibstoffverbrauch um 6,4 Prozent gegenüber den ursprünglichen E175-Jets. Damit kommen die Maschinen laut Embraer in den Bereich von gößeren Turboprop-Flugzeugen, was Ökonomie und Einsatzfelder angeht. Von der Flugzeugfamilie der E-Jets, für 70 bis 130 Sitze, hat Embraer seit Marktstart 2004 insgesamt 1.560 Bestellungen verbucht, 1.100 E-Jets wurden ausgeliefert. Sie fliegen bei 65 Betreibern in 45 Ländern.

Volles Terminal beim Oster-Ferienstarter am Paderborn-Lippstadt Airport

Volles Terminal, mehrere tausend Besucher, tolle Angebote – so das Fazit zum Ferienstarter am Paderborn-Lippstadt Airport, der alle Erwartungen der Organisatoren übertraf. Trotz des schlechten Wetters strömten die Gäste schon vor dem offiziellen Beginn des Terminal-Events zum Flughafen. Lange Schlangen bis nach draußen bildeten sich bereits vor 13:00 Uhr, als die beiden Fußballspieler der 1. Bundesliga – Uwe Hünemeier und Christian Strohdiek vom SC Paderborn 07 Autogrammkarten signierten und sich für alle Fans die Zeit für ein gemeinsames Erinnerungsfoto nahmen.

Auch der Osterhase hatte reichlich zu tun. Zunächst von einigen kleinen Kindern noch ängstlich beäugt, schlug die Sympathie aber sofort um, als der sympathische Osterbote die Schokoladenlutscher hervorholte. Alexandra Werner, Organisatorin des Ferienstarters, zeigte sich beeindruckt: „Ich bin begeistert, dass sich auch bei diesem schlechten Wetter so viele Besucher, und selbst mit vielen kleinen Kindern, extra auf den Weg gemacht haben. Ein Zeichen, dass sich unsere Terminalveranstaltungen der vergangenen zwei Jahren bereits unter den Gästen positiv herumgesprochen haben und die Angebote gefielen.“

Und diese positive Resonanz gab es auch beim Ferienstarter. Jede Menge Abwechslung und Angebote für Groß und Klein trugen dazu bei. Von interessanten Reisevorträgen zu den Ferienzielen Ägypten und Kos angefangen, bis hin zu bunten Blumen- und Osterpräsentationen, bequemen Sitzsäcken, Blumenzwiebeln, Holzfiguren, grazilem und ausgefallenem Besteckschmuck, hochwertiger Jafra-Kosmetik und Jemako-Produkte, einem Imker mitsamt Honigverkostung, fantasievollen Blumenarrangements und Ideen für Ostern. Viele weitere Anregungen – auch für die kleinen Besucher, die sich beim Basteln, Schminken und beim Luftballonkünstler am liebsten aufhielten – zogen die Aufmerksamkeit auf sich.

easyJet startet Verbindung Stuttgart – London Gatwick

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Die britische Fluggesellschaft easyJet hat gestern am Sonntag, 29.03.2015 zum ersten Mal die Strecke Stuttgart – London Gatwick bedient. Ab dem Start des Sommerflugplans fliegt die Airline täglich zweimal, jeweils um 10:20 Uhr und abends um 18:45 Uhr, samstags und sonntags geht je ein Flug.

Die 1995 von dem griechischen Unternehmer Stelios Haji-Ioannou gegründete easyJet gehört heute zur easyGroup und zählt neben Ryanair zu den erfolgreichsten Low Cost Carriern in Europa. Von ihrem Heimatflughafen London-Luton aus betreibt easyJet eine Flotte von 217 Flugzeugen, mit denen im Jahr 2013 zuletzt 60,8 Millionen Fluggäste befördert wurden.

Querwindbahn in Köln Bonn: Kein Flugbetrieb

Der Köln Bonn Airport beginnt mit der Sanierung seines Start- und Landebahnsystems: Vom 01. April bis voraussichtlich Ende Oktober wird die sogenannte Querwindbahn umfangreich ertüchtigt. Die Querwindbahn bleibt während dieser Zeit für den Flugbetrieb geschlossen. Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf rund sechs Millionen Euro. Die Baumaßnahme ist Teil eines groß angelegten Sanierungsprogramms. Bis zum Jahr 2022 will der Flughafen rund 80 Millionen Euro aufwenden, insbesondere für die Erneuerung von Start- und Landebahnen sowie von Rollwegen.

Die 2.459 Meter lange und 45 Meter breite Querwindbahn wurde zuletzt 1996 in größerem Umfang saniert. Im Rahmen der Baumaßnahme wird auf einer Länge von rund 1.000 Metern eine neue Asphaltdecke gebaut. Etwa 30.000 Quadratmeter Fläche müssen abgefräst, rund 22.000 Quadratmeter Beton und Spannbeton abgebrochen werden. Während der Bauarbeiten werden etwa 13.000 Kubikmeter Boden bewegt, auf rund 45.000 Quadratmetern wird eine neue Asphaltdeckschicht eingebaut.

Im zweiten Schritt folgt 2017 die Erneuerung der Asphaltdecke der Großen Start- und Landebahn. Der Kostenrahmen für diese Baumaßnahme beläuft sich auf etwa 25 Millionen Euro. Ebenfalls saniert werden in den kommenden Jahren der sogenannte Taxiway Bravo (30 Mio. Euro) und das Entwässerungssystem des Flughafens (rund zehn Mio. Euro).

Der Flughafen Köln/Bonn verfügt als einziger Airport in Nordrhein-Westfalen über 3 Start- und Landebahnen: Die große Start- und Landebahn (3.815m), die kleine Bahn (1.863m) und die Querwindbahn (2.459m).

Galileo-Satelliten 7 und 8 senden Signale aus korrekter Umlaufbahn

Am 27. März 2015 sind um 22:46 Uhr mitteleuropäischer Zeit (18:46 Uhr Ortszeit) die neuen Galileo-FOC-Satelliten (Full Operational Capability) „Adam“ und „Anastasia“ erfolgreich mit einer russischen Sojus-Rakete vom Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guyana ins All gestartet.

Sämtliche Stufen der Sojus funktionierten einwandfrei, und die Fregat- Oberstufe setzte die Satelliten 3 Stunden und 48 Minuten nach dem Start in ihrem Zielorbit in der mittleren Erdumlaufbahn aus. Damit ist die Flotte des europäischen Satellitennavigationssystems von sechs auf acht Satelliten angewachsen.

30 Satelliten für weltweite Navigationssignale

Nachdem „Adam“ und „Anastasia“ ihren Zielorbit erreicht hatten, entfalteten sich planmäßig die Solarpaneele, die die Satelliten mit Energie versorgen. Sämtliche Stufen der Sojus funktionierten deinwandfrei, und die Fregat- Oberstufe setzte die Satelliten 03:48 Stunden nach dem Start in ihrer Zielbahn in 23.500 km Höhe aus. In 23.222 Kilometern Höhe kreisen „Adam“ und „Anastasia“ nun um die Erde, die sie in etwa 14 Stunden einmal umrunden. Kurz darauf gab es die ersten „Lebenszeichen“ im französischen Kontrollzentrum des CNES in Toulouse. Von dort werden in den kommenden Tagen auch die ersten Funktionstests an beiden Satelliten durchgeführt.

Die ersten 22 Satelliten der Aufbauphase werden von der OHB AG in Bremen gebaut. Marco R. Fuchs, Vorstandsvorsitzender der OHB SE, verfolgte den Start live aus Bremen: „Das war ein sehr emotionaler Moment für uns alle, die wir aus Bremen, Toulouse, Kourou und von überall auf der Welt beim Start und in den Stunden danach mitgefiebert haben. Ich bin sehr glücklich jetzt zu wissen, dass beide Satelliten in ihrem Zielorbit angekommen sind…“ Dr. Ingo Engeln, Vorstand der OHB System AG, war während des Starts in Kourou: „Der Moment in dem die Rakete abhebt, das ist ein unbeschreibliches Gefühl. Aber mit der Verantwortung für die Satelliten hat sich die Anspannung eben erst einige Stunden nach dem Start gelöst, als klar war, dass die Satelliten auch im Orbit einwandfrei funktionieren“. Beide Satelliten befinden sich im richtigen Orbit, sind korrekt ausgerichtet, haben ihre Solarpaneele erfolgreich entfaltet und die Verbindung zu Adam und Anastasia steht.

Die Satelliten senden nun hochpräzise Navigationssignale aus, die weltweit empfangen werden können. Benannt wurden auch diese Satelliten nach den Kindern, die im Jahr 2011 den Galileo-Malwettbewerb der Europäischen Kommission gewonnen hatten. Insgesamt 30 Satelliten, 24 für den Einsatz und sechs Ersatzsatelliten, soll die Flotte des europäischen Navigationssystems bei Erreichen der vollen Funktionsfähigkeit im Jahr 2020 umfassen.

Rettungsmanöver für die Galileo-FOC-Satelliten

„Nach dem Fehleinschuss der beiden Galileo-Satelliten im letzten Jahr ist der erfolgreiche Start der Satelliten sieben und acht ein wichtiges Signal für den weiteren Aufbau von Galileo“, betont René Kleeßen, Galileo-Programm-Manager beim Raumfahrtmanagement des DLR. „In der weiteren Planung für 2015 sind noch zwei weitere Starts im September und Dezember vorgesehen. Setzt sich der Aufbau des Systems so fort, plant die Europäische Kommission im Jahr 2016, eine offizielle Erklärung zu den ersten Galileo-Diensten abzugeben.“ Galileo wird 2020 Ortungs- und Navigationsdienstleistungen in bisher nicht erreichter Präzision ermöglichen. Mindestens vier Satelliten decken dann rund um die Uhr jeden Punkt der Erde mit Signalen ab.

Der erste Galileo-FOC-Satellit namens Doresa erreichte seine korrigierte Umlaufbahn Ende November 2014. Sowohl die Navigationsnutzlast als auch die Nutzlast des Such- und Rettungsservice konnten in den folgenden Wochen intensiv getestet werden und haben inzwischen alle Tests erfolgreich bestanden. Auch der zweite Galileo-FOC-Satellit hat seine korrigierte Umlaufbahn, in der die Leistungsfähigkeit der Navigationsnutzlast getestet werden kann, erreicht.

Dies beinhaltete die schrittweise Anhebung der Satelliten über 3500 km, bei gleichzeitiger Überführung des Satelliten in eine kreisförmigere Umlaufbahn. Diese Operation begann Mitte Januar und konnte sechs Wochen später, nach insgesamt 14 einzelnen Manövern erfolgreich beendet werden. Der zweite FOC-Satellit namens Milena absolviert derzeit die gleiche Testphase für die Nutzlast wie zuvor der erste und konnte bisher alle Tests erfolgreich absolvieren.

Genauigkeit der Galileo Satellitennavigation ein bis vier Meter

Das Satellitensystem soll insgesamt vier Dienste anbieten: Einen offenen Dienst mit einer Genauigkeit bis zu vier Metern, einen kommerziellen Dienst mit höherer Genauigkeit von bis zu einem Meter, einen Dienst mit verschlüsselten und zuverlässigen Signalen – beispielsweise für Behörden – sowie einen Such- und Rettungsdienst. Galileo macht Europa aber auch unabhängig von den militärisch genutzten Diensten GPS (USA), GLONASS (Russland) sowie Beidou (China) und garantiert damit, dass die Navigationsdaten jederzeit zur Verfügung stehen.

Mit „Milena“ und „Doresa“ waren im August 2014 die ersten beiden Satelliten aus der so genannten Aufbauphase von Galileo gestartet. Aufgrund eines technischen Defektes an der Oberstufe (Fregat) der Sojus-Trägerrakete wurden sie jedoch in einer Umlaufbahn ausgesetzt, die außerhalb des Zielorbits lag. Dies hat dazu geführt, dass die Satelliten nicht in der geplanten kreisförmigen, sondern in einer elliptischen Umlaufbahn um die Erde fliegen.

Zwar hat Galileo-Kontrollzentrum Oberpfaffenhofen ESA und mit deren Unterstützung inzwischen eine Bahnkorrektur durchführen können, um den Orbit zu optimieren. Doch wenn die Satelliten vollständig in den Galileo-Betrieb integriert werden sollen, wäre noch eine Anpassung des Bodensegments notwendig. „In Zusammenarbeit mit mehreren an Galileo beteiligten europäischen Kontrollzentren ist es unserem Betriebsteam gelungen, die Satelliten mit dem bordeigenen Antriebssystem und dem begrenzten Treibstoff in eine bessere Ausgangssituation zu bringen“ , erläutert Walter Päffgen, Geschäftsführer der DLR GfR mbH, die das Galileo-Kontrollzentrum beim DLR in Oberpfaffenhofen betreibt.

In der ersten Phase von Galileo, der so genannten Entwicklungsphase, wurden 2011 und 2012 insgesamt vier Satelliten zur Erprobung des Systems ins Weltall gestartet. Im März 2013 konnte mit ihrer Hilfe die erste autonome Position mit Galileo-Signalen ermittelt werden. Diese Satelliten wurden von Airbus Defense and Space in Ottobrunn bei München gebaut.

Produktion der Galileo-FOC-Satelliten

Der fünfte Galileo-FOC hat bereits alle Funktions-, Performance- und Umwelttests bestanden. Auch Nummer sechs hat alle Funktions- und Performancetests bestanden und wird in den nächsten Wochen die Umwelttests absolvieren. Bei OHB in Bremen wird derzeit an insgesamt sieben Produktionsinseln parallel an der Fertigung der Galileo-FOC-Satelliten gearbeitet.

Die Gesamtkosten für die Entwicklung und den Aufbau von Galileo liegen bei zirka sechs Milliarden Euro. Daran ist Deutschland mit rund 20 Prozent beteiligt. Die Aufbauphase wird von der Europäischen Kommission beauftragt, finanziert und durchgeführt. In ihrem Auftrag verhandelt die ESA die Industrieverträge für Entwicklung und Bau des Systems.

Die Ausschreibung für die restlichen acht Satelliten soll voraussichtlich noch in diesem Jahr durch die Europäische Kommission erfolgen. Am DLR-Standort in Oberpfaffenhofen ist eines von zwei Galileo-Kontrollzentren stationiert. Am 05. April 2015 übernimmt das Galileo-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen im Auftrag der ESA und der Europäischen Kommission auch die Verantwortung für Anastasia, am 06. April für Adam. Später übernimmt die Bodenstation in Fucino die Inbetriebnahme der Nutzlast. Für den Aufbau der deutschlandweiten Galileo-Testgebiete, der GATEs, ist das DLR Raumfahrtmanagement in Bonn verantwortlich.

Die Abbildung zeigt den Start der Sojus-Rakete mit den beiden Galileo-Satelliten Nr. 7 und 8 in Kourou.

Austrian Airlines erweitert Reiseziele

Austrian Airlines nimmt nach Mauritius und Miami wieder eine weitere neue Destination in das Flugprogramm auf. Ab 27. Oktober 2015 wird die österreichische Airline jeweils dienstags in die Hauptstadt Sri Lankas, nach Colombo, fliegen. Damit bietet sie neben Delhi, Bangkok, Malediven, Peking und Tokio ein weiteres Reiseziel in Asien an. Die Flüge ins rund 7.450 km entfernte Colombo sollen mit einer Boeing 767 durchgeführt werden. Die Flugdauer von Wien nach Colombo beträgt rund 09:10 Stunden. Die Airline verfolgt derzeit einen strategischen Schwenk zu mehr touristischen Destinationen.

„Mit Sri Lanka eröffnen wir neben den Malediven und Mauritius eine weitere Destination im indischen Ozean“, erklärt Austrian Chief Commercial Officer Andreas Otto. „Damit setzen wir verstärkt auf touristische Fernziele, die besonders im Winter sehr gefragt sind.“

Die auch als Gewürzinsel bezeichnete Insel ist hauptsächlich für Touristen interessant, die die lokale Kultur genießen, auf den Stränden entspannen oder im Aktiv- und Abenteuerurlaub Land und Leute kennenlernen wollen. Die Destination wird nur im Winterflugplan angeboten. Tickets soll es ab 679 Euro hin und retour inkl. Steuern und Gebühren geben.

Mauritius ab Winter 2015/2016

Austrian Airlines nimmt im Winter 2015/2016 Flüge nach Mauritius in das Flugprogramm auf. Ab 29. Oktober 2015 geht es jeden Donnerstag mit einer Boeing 767 nonstop von Wien nach Mauritius und jeweils freitags zurück. Aufgrund der großen Nachfrage wird Austrian Airlines nun im Zeitraum zwischen 19. Dezember 2015 und 27. Februar 2016 sogar einen zweiten Flug pro Woche nach Mauritius in das Programm aufnehmen. Dann geht es zusätzlich jeden Samstag auf die Sonneninsel. Der Flug auf die rund 8.630 km entfernte Insel dauert ca 10:40 Stunden. Tickets soll es ab 899 Euro hin und retour inkl. Steuern und Gebühren geben.

Oster-Reisewelle am Paderborn-Lippstadt Airport

Raus aus der Schule und rein in den Flieger. Am Paderborn – Lippstadt Airport beginnt die erste große Urlaubsreisewelle des Jahres. Für die Wochen um Ostern ist der Flughafen gut gerüstet. In den beiden Osterferienwochen – von Samstag, den 28. März 2015 bis Sonntag, den 12. April 2015 – werden bei einer Auslastung von 90 Prozent rund 32.360 Fluggäste am Regionalflughafen Paderborn/Lippstadt erwartet. Für die Osterferienzeit haben die Airlines allein 128 Starts angemeldet.

Allein am ersten Ferienwochenende – ab Freitag, den 27. bis Sonntag 29. März 2014 – starten 28 Flieger mit rund 4.100 Passagieren an Bord.  Die meisten Flieger gehen zu Sonnenzielen rund ums Mittelmeer. Ganz oben auf der Liste stehen dabei die Destinationen Antalya und Mallorca, dicht gefolgt von den Kanarischen Inseln Fuerteventura, Lanzarote, Gran Canaria und Teneriffa.

H135: Erste Maschine in der ADAC-Rettungshubschrauber-Flotte

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Die ADAC Luftrettung hat in Donauwörth die weltweit erste Maschine vom Hubschraubertyp H135 mit Pratt&Wittney Triebwerken von Airbus Helicopters in Empfang genommen.

Mit diesem weiterentwickelten Muster der EC135, die seit 1996 in der deutschen Luftrettung zum Einsatz kommt, schreitet der Flottenaustausch der ADAC Luftrettung weiter voran.

Gelbe Engel Deutschlandweit einsatzbereit

Mit 52 Helikoptern an 36 Stationen ist die ADAC Luftrettung die größte zivile Luftrettungsorganisation in Deutschland. Mehr als 190 Mitarbeiter in den Stationen und in der Verwaltung sorgen in Zusammenarbeit mit den Ärzten und Rettungsassistenten verschiedener Organisationen für einen optimalen Ablauf. Im Jahr 2014 versorgten die Gelben Engel der Lüfte bei 52.577 Einsätzen rund 47.000 Notfallpatienten.

Im Beisein von Dr. Wolfgang Schoder, CEO Airbus Helicopters Deutschland, betonte ADAC Präsident Dr. August Markl in Donauwörth die lange andauernde erfolgreiche Zusammenarbeit von ADAC und Airbus: „Airbus Helicopters ist von jeher ein verlässlicher Partner, der durch gemeinsames schnelles Handeln eine permanente Sicherstellung des Luftrettungsdienstes gewährleistet.“

Neuer ADAC-Hubschrauber H135 bleibt in der Region

Bis 2018 wird ein großer Teil der Hubschrauberflotte, die derzeit 52 Maschinen umfasst, aufgrund verschärfter EU-Vorgaben sukzessive modernisiert. Insgesamt investiert der ADAC bis 2018 über 130 Millionen Euro für 17 neue Hubschrauber.

Die neue H135 verspricht einen deutlichen Zugewinn an Leistung und eine spürbare Reduzierung des Treibstoffverbrauchs. Die heute ausgelieferte Maschine wird in der Werft der ADAC Luftfahrt Technik in Halle-Oppin für den Luftrettungsdienst ausgerüstet, ehe sie voraussichtlich am Standort „Christoph 32“ in Ingolstadt zum Einsatz kommen wird.

airberlin-Ergebnis unter Erwartungen – Wende durch Neuausrichtung

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Das vorläufige operative Ergebnis (EBIT) von airberlin beläuft sich im durch hohe Restrukturierungsaufwendungen geprägten Geschäftsjahr 2014 auf -278,8 bis -303,8 Millionen Euro (2013: -231,9 Millionen Euro). Der Gesamtumsatz für das Jahr 2014 beträgt 4,16 Milliarden Euro, was einem Plus von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2013: 4,15 Milliarden Euro) entspricht. Unter Berücksichtigung der entstandenen Aufwendungen für den Turnaround in Höhe von 85 bis 110 Millionen Euro liegt das vorläufige bereinigte EBIT bei -193,3 Millionen Euro. Restrukturierungsmaßnahmen umfassen unter anderem Mehraufwendungen im Rahmen der Flottenharmonisierung sowie mitarbeiterbezogene Aktivitäten.

Die Höhe der für das Geschäftsjahr 2014 anzusetzenden Restrukturierungsrückstellungen ist derzeit noch in abschließender Prüfung. Daher wird der endgültige Konzern- und Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 für Ende April 2015 erwartet. Das vorläufige Nettoergebnis im Geschäftsjahr 2014 lag bei -361,7 bis -386,7 Millionen Euro (2013: -315,5 Millionen Euro). Die Air Berlin PLC verfügte zum 31. Dezember 2014 über 259,2 Millionen Euro Liquidität (Geschäftsjahr 2013: 223,1 Millionen Euro).

Geschäftsjahr deutlich unter den Erwartungen

Der durchschnittliche Yield von airberlin war im Vergleich zum Vorjahr rückläufig und betrug im Geschäftsjahr 2014 120,1 Euro (Vorjahr 121,0 Euro). Während der Yield in den ersten drei Quartalen 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent sank, stieg der Yield im vierten Quartal 2014 bedingt durch die erfolgreiche Restrukturierung des Netzwerks im selben Quartal um 4,0 Prozent. In den ersten Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2015, setzte sich dieser positive Trend durch eine weitere Verbesserung des Yield-Managements fort. Für das 1. Quartal 2015 erwartet das Management im Vergleich zum Vorjahr eine Yield-Steigerung von ungefähr 4,2 Prozent (zirka 4,9 Euro/Passagier).

Das Flugangebot in 2014 erhöhte sich in Bezug auf Flüge um 2,1 Prozent und hinsichtlich der angebotenen Sitzplatzkilometer (ASK) um 3,1 Prozent. Die Auslastung lag mit 83,5 Prozent leicht unter dem Wert des Vorjahres von 84,8 Prozent. Der Gesamtumsatz pro Sitzplatzkilometer (RASK) lag bei 7,05 EURct (Vorjahr: 7,24 EURct). Die bereits im Vorjahr eingeleiteten Turnaround-Maßnahmen führten dazu, dass die Stückkosten (CASK) für das Jahr 2014 um 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr von 7,75 EURct auf 7,40 EURct sanken.

Insgesamt liegt das Unternehmensergebnis für das Jahr 2014 deutlich unter den ursprünglichen Erwartungen der airberlin. Basierend auf der nunmehr eingeleiteten grundlegenden Neuausrichtung des Geschäftsmodells erwartet airberlin für das laufende Geschäftsjahr 2015 eine deutliche Ergebnisverbesserung, die die Grundlage für eine angestrebte Rückkehr zur Profitabilität in 2016 schaffen soll.

Passagierwachstum bei Codeshare-Strecken

Die Zahl der Fluggäste auf den Codeshare-Strecken mit oneworld® Partnern hat sich mit einem Wachstum von neun Prozent auf 1,113 Millionen positiv entwickelt. Auch die Partnerschaft mit Etihad Airways entwickelte sich 2014 weiterhin positiv.

Die Zahl der Fluggäste auf gemeinsamen Strecken stieg im Berichtszeitraum auf insgesamt gut 600.000 und damit um knapp sieben Prozent. Zusätzliche Codeshare-Strecken von Berlin, Stuttgart und Wien nach Abu Dhabi tragen zum weiteren Wachstum bei.

Der neue Executive Director und CEO Stefan Pichler stellte die Neuausrichtung für das Geschäftsmodells der airberlin vor.

Neuausrichtung des Geschäftsmodells für Profitabilität bis 2016

airberlin positioniert sich zukünftig als europäische Multi-Hub Airline mit einer starken Marktpositionierung in attraktiven Catchment Areas sowie mit Wettbewerbsvorteilen wie günstigere Stückkosten im Vergleich zu anderen Netzwerk-Carriern, eine höhere systemische Integration der Reiseveranstalter in den wichtigsten Absatzmärkten, den besseren Verbund mit ihren Partnern sowie veränderungsbereite, dynamische Mitarbeiter.

3 Phasen in der Neuausrichtung

Phase 1 – Verbessertes operatives Management sowie eine Neuausrichtung der Konzernstrukturen und Prozesse (bis September 2015)

  • Key Performance-Indikatoren (KPIs) und Leistungsanreize (Incentives) auf den drei obersten Management-Ebenen bereits 2015 eingeführt
  • Neuausrichtung der Unternehmensstruktur entlang der Airline-Wertschöpfungskette zur Ergebnisverbesserung
  • Überprüfung der Netzwerk-Strategie und Scheduling, Revenue-Management und Vertriebskanalmanagement bei gleichzeitiger Förderung der Mitarbeiterpartizipation

Phase 2 – Markt- und Kapazitätsanpassungen (bis März 2016)

  • Kurzfristige Kapazitätsoptimierung März bis Juni 2015 (minus 4,5 Prozent bereits umgesetzt)
  • Erhebliche Yield-Verbesserung durch neue Revenue Management Strategie
  • Neuausrichtung verschiedener Vertriebskanäle und Erhöhung der Marktanteile durch Partner-Airlines
  • Steigerung der Marktanteile in strategischen Zielmärkten und den Drehkreuzen der airberlin und neue Partnerschaften bzw. Rückzug aus nicht-strategischen Märkten
  • Stärkere Konzentration auf das Kerngeschäft
  • Neuausrichtung der Kostenstruktur nach Kapazitätsanpassungen

Phase 3 – Profitabilität und Wachstum (angestrebt ab April 2016)

  • Weiterentwicklung der Multi-Hub-Strategie sowie neue Langstreckenziele
  • Entscheidung Plattform-Wachstum-Strategie sowie Outsourcing von Nicht-Kernaktivitäten
  • Weiterentwickelte IT-Infrastruktur als Basis für zukünftiges Wachstum

Ausgangsbasis: Weiterer Ausbau der Partnerschaften

Ein wichtiger Baustein zur Stärkung von airberlin ist die Verwirklichung strategischer Kostenvorteile durch Synergien mit Etihad Airways und den übrigen Etihad Airways-Partnern und die Performance-Verbesserung der damit verbundenen Codeshare-Strecken. Mehr als 90 gemeinsame Codeshare-Strecken sowie über 2.600 Codeshare-Flüge von airberlin und Etihad Airways pro Woche sprechen für sich.

Synergien ermöglicht unter anderem die in 2014 unterzeichnete Codeshare-Partnerschaft mit Alitalia:

  • Optimierte Flugverbindungen von und nach Berlin, Düsseldorf, Mailand-Linate und Rom bieten mehr Komfort für unsere Fluggäste
  • airberlin und Alitalia führen ihre mehr als 400 wöchentlichen Nonstop-Flüge zwischen Italien und Deutschland, Österreich und der Schweiz im Codeshare durch
  • Gegenseitige Vielfliegerabkommen

Die enge Zusammenarbeit innerhalb des globalen Luftfahrtbündnisses oneworld, darunter American Airlines, British Airways, Iberia, JAL, Finnair, Royal Jordanian sowie die russische S7 Airlines, stärkt unsere globale Marktposition. Auf 241 gemeinsamen Codeshare-Strecken und fast 6.500 Codeshare-Flügen pro Woche bietet airberlin ihren Gästen ein erstklassiges, komfortables und weltumspannendes Streckennetz an.

Allein in den USA, einem der wichtigsten Luftverkehrsmärkte, fliegt airberlin im Codesharing mit American Airlines zu 57 Zielen. Dies unterstreicht die Bedeutung der Mitgliedschaft in oneworld in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld. airberlin wird die bestehenden Kooperationen innerhalb der oneworld Allianz vertiefen und um weitere Codeshare-Abkommen ergänzen.

NIKI-Tochter mit hoher Profitabilität – Reine Airbus-Flotte

NIKI weist auch 2014 erneut eine sehr profitable Kostenstruktur aus und setzt damit klare Akzente und erschließt sich Wachstumsperspektiven durch eine hervorragende Stückkostenposition. Dabei folgt NIKI der klaren strategischen Ausrichtung innerhalb der airberlin group als Wachstumscarrier innerhalb der DACH-Region mit klarem touristischem Fokus. NIKI wird zeitnah eine reine Airbus-Flotte betreiben, um von allen damit verbundenen Vorteilen zu profitieren.

Fokussierung auf Kernmärkte, Touristik stärken

Mit der Umstrukturierung des Streckennetzes hat airberlin in 2014 in einem ersten Schritt die Kernmärkte gestärkt und nicht profitable Strecken aus dem Netzwerk gestrichen. Hauptmärkte werden mit erhöhten Frequenzen bedient. Vor allem steht der Vertrieb im touristischen Bereich im wesentlichen Fokus. Mit einem Umsatzanteil von 65 Prozent in der DACH-Region und Kooperationen mit über 100 Reiseveranstaltern positioniert sich airberlin als starker Player. Ab Mai 2015 wird airberlin einen Veranstalter- und Reisebürobeirat einführen, die eine noch effizientere Zusammenarbeit ermöglichen sollen.

airberlin beabsichtigt ihre Marktführerschaft in Berlin, Düsseldorf und Palma de Mallorca sowie die starke Position in anderen wichtigen Zielen in Deutschland, Österreich und der Schweiz weiter auszubauen.

Flottenharmonisierung soll Effizienz steigern

Das europäische Streckennetz wird künftig mit einer einheitlichen Narrowbody-Jet-Flotte im Kurz- und Mittelstreckenbereich betrieben. Die Vereinheitlichung von der Boeing 737-Flotte auf die Airbus A320-Familie soll bis Ende 2016 abgeschlossen sein und wird durch die geringere Komplexität zu einer erheblichen Verbesserung der Kostenstruktur führen.

Vertrieb und Revenue Management sollen verbessert werden

airberlin wird und muss ihre kommerzielle Effizienz deutlich steigern. Durch den Einsatz eines neuen und effizienteren Revenue-Management-System können Auslastung und Yield wesentlich besser gesteuert werden, um die Stückerträge deutlich zu erhöhen. Gleichzeitig ermöglicht dieses System die Implementierung einer neuen Preis-und Yield-Management-Politik und verbessert die Qualität der Revenue-Prognose und damit auch die RASK-Performance.

airberlin wird in 2015 zudem eine neue Distributionsstrategie für die individuelle Zielgruppenansprache und Ausschöpfung aller Marktsegmente umsetzen. Digitale Kommunikation und Vertrieb prägen das Nachfrage- und Kaufverhalten der Kunden immer mehr und tragen zu einem steigenden Anteil zum Gesamtumsatz der airberlin group bei.

Ab Juni 2015 startet die neue airberlin 24/7 Serviceoffensive, bei der alle Kundenanfragen abschließend innerhalb von sieben Werktagen bearbeitet werden. Innerhalb von 24 Stunden erhält jeder Fluggast Feedback und innerhalb von sieben Tagen soll jeder Sachverhalt abgeschlossen werden. Damit investiert airberlin in ihre Kunden und verbessert somit auch die Servicequalität.

„Wir können es schaffen. Für unsere Kunden, unsere Mitarbeiter und unsere Aktionäre…“. Durch eine Neuausrichtung des Geschäftsmodells werde die negative Performancespirale vergangener Jahre 2015 durchbrochen, kommentierte Stefan Pichler, der seit Februar 2015 amtierende neue Executive Director und Chief Executive Officer, die geplante Neuausrichtung wie folgt.

Maxi-Touren durch den Flughafen Dresden in den Osterferien

Von Karfreitag (03.04.2015) bis Ostermontag (06.04.2015) findet am Flughafen Dresden täglich um 16:30 Uhr eine 90-minütige Maxi-Tour statt. Von Dienstag (07.04.2015) bis Freitag (10.04.2015) werden täglich zwei Maxi-Touren angeboten (09:30 Uhr und 11:30 Uhr). Warum z.B. piept es bei der Personenkontrolle? Was bedeuten die Schilder mit den Zahlen „04“ und „22“ an der Start- und Landebahn und welche Aufgabe hat das gelb-schwarz karierte Fahrzeug auf dem Vorfeld? Fragen wie diese beantworten die Gästeführer des Dresdner Flughafens am langen Osterwochenende und in den anschließenden Osterferien.

Treffpunkt ist die Flughafen-Information auf der Ankunftsebene im Terminal. Nach einem Rundgang durch das moderne Flughafengebäude und einer Personenkontrolle beobachten die Besucher aus dem Vorfeldbus heraus die Flugzeugabfertigung. Dabei besteht die Möglichkeit, je nach Verkehrslage Starts und Landungen zu fotografieren und zu filmen. Darüber hinaus machen die Gäste einen Abstecher zu den Löschfahrzeugen der Flughafenfeuerwehr, zum Beispiel dem Panther 8×8. Außerdem wird in der Feuerwache ein Miniaturmodell des Flughafens besichtigt.

Für Kinder/Schüler bis einschließlich 14 Jahre beträgt der Eintritt sechs Euro, für Erwachsene neuen Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine Reservierung unbedingt erforderlich unter Tel. 0351-8813300 (Wochenende: 0351-8813360).