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Vorfeld A am Köln Bonn Airport: Vorbereitung der Planfeststellung

Der Köln Bonn Airport bereitet für ein Teilstück seines Vorfeldes A die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens vor. Der Flughafen reagiert damit auf eine geänderte Rechtslage und eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes vom Dezember vorigen Jahres. Dieses hatte nach Klagen von zwei Flughafen-Anwohnern die Nutzung des Vorfeld-Teilstücks für den Flugbetrieb bis zum Abschluss eines luftrechtlichen Zulassungsverfahrens untersagt. Bei der Fläche handelt es sich um sechs Parkpositionen für Flugzeuge auf dem Vorfeld A, die 2007 fertiggestellt wurden. Die Erweiterung des Vorfeldes A hatte der Flughafen Köln/Bonn im Jahr 2007 beim Landesverkehrsministerium beantragt.

Die Genehmigungsbehörde hatte auf Basis der seinerzeit geltenden Rechtslage festgestellt, dass ein Planfeststellungsverfahren dafür nicht notwendig ist. „Wir möchten diese Fläche wieder für den normalen Flugbetrieb nutzen können und gleichzeitig Rechtssicherheit auf der Grundlage der neuen Rechtslage herstellen“, begründet Flughafenchef Michael Garvens die Entscheidung für ein Planfeststellungsverfahren. Der Flughafen-Aufsichtsrat wird darüber noch im Juni final entscheiden. Im nächsten Schritt stellt der Airport die erforderlichen umfangreichen Unterlagen und Gutachten zusammen, um voraussichtlich Mitte 2016 den Antrag auf Durchführung des Planfeststellungsverfahrens für das Vorfeld A beim NRW-Verkehrsministerium einreichen zu können.

Jochen Schröder Chef der Abteilung „Projekte Tiefbau“ am Hamburg Airport

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Seit dem 01. Mai 2015 ist Jochen Schröder Leiter der Abteilung „Projekte Tiefbau“ im Geschäftsbereich Real Estate Management am Hamburg Airport. Bereits seit Juli 2012 ist Schröder für den Bereich Real Estate Management tätig und hat bisher die Leitung von Projekten auf den Flugbetriebsflächen übernommen. In seiner neuen Funktion trägt Jochen Schröder zusammen mit seiner Abteilung die Verantwortung für die Wahrnehmung der Eigentümerfunktion für sämtliche tiefbauliche Anlagen am Hamburg Airport. Zu diesen Anlagen zählen beispielsweise alle zum Flughafen gehörenden Straßen, Parkflächen außerhalb von Parkhäusern sowie sämtliche Flugbetriebsflächen.

Damit umfassen die zu betreuenden Anlagen rund 1,3 Quadratkilometer versiegelte Flugbetriebsfläche, 4,1 Quadratkilometer unversiegelte Flugbetriebsfläche, 124 km Regenwasserkanäle sowie jegliche unterirdische Infrastruktur. Darüber hinaus wird Schröder seine Funktion als Projektleiter der grundhaften Erneuerung des Vorfeldes 1, deren Bauarbeiten im Jahr 2016 beginnen werden, beibehalten.

Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport: „Mit Jochen Schröder rückt ein engagierter und erfahrener Mitarbeiter in die Leitung der Abteilung vor. Durch seinen hohen Qualitätsanspruch und sein umfassendes Fachwissen rund um die Infrastruktur von Hamburg Airport wird er den Bereich Tiefbau sicherlich erfolgreich und nachhaltig weiterentwickeln.“

Airlines erweitern Sommer-Kapazitäten ab Wien mit größeren Flugzeugen

Ab Anfang Juni 2015 mehr Flugangebote ab Wien nach Asien: China Airlines erweitert ihre Sitzplatzkapazitäten auf den drei wöchentlichen Verbindungen nach Taipei und setzt dabei eine Boeing 747 anstelle des bisher eingesetzten Fluggeräts Airbus A340 ein. Korean Air stockt mit 01. Juni 2015 die Frequenzen nach Seoul mit einer zusätzlichen Boeing 777 auf vier Flüge pro Woche auf und erhöht ab Anfang Juli nochmals um einen weiteren Flug mit einer weiteren Boeing 777. Zusätzlich zu den bereits bekannten Neuerungen im Sommerflugplan 2015 erweitern mehrere Airlines ihre Kapazitäten ab Wien.

Austrian Airlines, British Airways, China Airlines, Korean Air, Kuwait Airways, Qatar Airways und Turkish Airlines stocken Flugverbindungen auf oder setzen größere Flugzeuge ein. Nach Doha stockt Qatar Airways von 01. Juli bis 31. August 2015 auf neun Flüge pro Woche auf und setzt dafür ebenfalls eine Boeing 787 ein. Kuwait Airways bedient von 21. Juli 2015 bis 24. Oktober 2015 die Verbindung nach Kuwait City mit einem Airbus 320 drei Mal wöchentlich.

Austrian Airlines erweitert mit Anfang Juni 2015 ihre Flugverbindung nach Linz von sechs auf zehn Verbindungen pro Woche. Turkish Airlines stockt von 22. Juni 2015 bis 19. September 2015 ihre Frequenzen nach Istanbul-Atatürk um zwei auf 30 Verbindungen pro Woche auf. Mit 17. September 2015 nimmt British Airways eine neue Flugverbindung nach London-Gatwick auf und wird die Destination bis zu sechs Mal pro Woche ab Wien bedienen.

Neue Bell 505 Jet Ranger X Helicopter für Atlas Air Service

Atlas Air Service unterzeichnet den Kaufvertrag über zwei neue Bell 505 Jet Ranger X Helicopter. Seit Oktober 2014 verantwortet das niedersächsische Geschäftsreiseflug-Unternehmen zudem den deutschlandweiten Vertrieb von Bell Helicopter.

„Wir haben uns für den Nachfolger des legendären Jet Rangers und für den erfolgreichsten einmotorigen Turbinenhubschrauber der Welt entschieden“, so Hans Doll, Verkaufsleiter der Atlas Air Service AG. „Der Bell 505 Jetranger wird den Markt in Europa anführen. Wir sind überzeugt vom Erfolg dieses Modells und wollen mit dem Kauf Lieferpositionen für unsere Kunden sichern!“ Der Bell 505 Jet Ranger X ist ein fünfsitziger, einmotoriger Turbinen-Helikopter ausgestattet mit dem Arrius 2R Triebwerk des französischen Herstellers Turbomeca mit moderner FADEC.

Mit einer Reisegeschwindigkeit von mehr als 125 Knoten (230 km/h), einer Reichweite von mehr als 360 nautischen Meilen (665 km) und einer Zuladung von 680 kg sowie einem großem Gepäckvolumen ist der Helikopter flexibel einsetzbar. Er wird vielen Anforderungen wie Versorgungs- und Charterflügen, der Sportfliegerei und der Pilotenschulung gerecht werden.

Der Prototyp absolvierte im Oktober 2014 am Produktionsstandort im kanadischen Mirabel seinen Erstflug. Allein in Europa zählt Bell Helicopter bereits 45 Vorbestellungen. Mit den ersten Auslieferungen des neuen Jet Rangers soll in den kommenden zwei Jahren begonnen werden.

Auf dem Foto von links nach rechts: Sebastien Moulin (Regional Sales Manager Europe Bell Helicopter), Patrick Moulay (Vice President Global Sales and Marketing Bell Helicopter), Nicolas von Mende (CEO Atlas Air Service), Hans Doll (Sales Director Atlas Air Service) and Hans Obermeier (Managing Director Augsburg Air Service)

Rundfahrt am Airport München zu „Natur und Technik im Einklang“

Der Flughafen München nimmt in diesem Jahr wieder an den „Deutschen Aktionstagen Nachhaltigkeit“ teil. Diese Veranstaltungsreihe geht auf eine Initiative des von der Bundesregierung eingesetzten „Rates für Nachhaltige Entwicklung“ zurück. Erstmals sind die deutschen Aktionstage heuer auch ein Beitrag zur Europäischen Nachhaltigkeitswoche, die vom 30. Mai bis zum 05. Juni 2015 stattfindet. Der Flughafen München bietet im Rahmen der Aktionswoche unter dem Motto „Natur und Technik im Einklang“ eine besondere Rundfahrt über den Münchner Airport an, bei der das Nebeneinander von Technik und Natur im Mittelpunkt steht.

Von fachkundigen Führern wird den Besuchern erläutert, welche Maßnahmen erforderlich sind, um etwa den Anforderungen des Vogelschutzes ebenso wie denen des Luftverkehrs zu entsprechen. Die Gäste können sich umfassend über das Biotopmanagement auf den Flughafenwiesen und den Umweltschutz am Airport informieren.

Daneben werden auch Themen wie Luft- und Lärmmessstationen, Solartechnik oder Flugzeugenteisung behandelt und an praktischen Beispielen erläutert. Auf der rund eineinhalb Stunden dauernden Rundfahrt, die auch durch den Sicherheitsbereich des Flughafens führt, können die Teilnehmer sich selbst davon überzeugen, dass sich Umweltschutz und Flugbetrieb keinesfalls ausschließen müssen.

Die Flughafen München GmbH bietet diese besondere Rundfahrt am Dienstag, den 02. Juni 2015, an. Sie dauert ca. 90 Minuten und beginnt um 10:00 Uhr im Besucherpark. Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings ist eine Anmeldung erforderlich. Kontakt:

Airbus liefert erste A330 242t MTOW an Delta Airlines

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Airbus hat den ersten A330-300 in der neuen Variante mit „242-Tonne Maximum Take-Off Weight“ (MTOW) an Delta Air Lines ausgeliefert. Die Airline aus Atlanta, Georgia/USA, ist damit Erstkunde für diesen Flugzeugtyp. Insgesamt hat das Flugzeug schon elf Kunden.

Die aerodynamischen und technischen Verbesserungen erlauben laut Airbus eine erhöhte Reichweite des Flugzeugs auf bis zu 6.100 Nautischen Meilen bei zwei Prozent weniger Treibstoffverbrauch. Der Flugzeugbauer hat im April 2015 bereits die Musterzulassung der EASA für die neue A330-Variante erhalten, zuvor war auch die Zulassung durch die US-Behörde FAA erteilt worden.

Delta Airlines hat bereits seit 12 Jahren A330 in der Flotte. Mit der erhöhten MTOW-Variante können sowohl transatlantische als auch transpazifische Routen bedient werden. Die A330-300 242t MTOW stellt für Deltas Flotte gewissermaßen einen Wegbereiter für die A330neo und die A350 XWB dar. Derzeit betreibt die Airline, der größte A330-Betreiber in Nordamerika, 57 A319ceo und 69 A320ceo Flugzeuge, dazu elf Maschinen der A330-200 und 21 A330-300. Die neuen A330 hat Delta mit GE CF6-80E1-Triebwerken geordert.

Zu den neun weiteren A330-300 und 45 A321ceo, die noch auf dem Lieferplan stehen, hat Delta auch noch 25 A350-900 und 25 A330-900neo Großraumflugzeuge bestellt. Das Bild zeigt den ersten 242-Tonne Maximum Take-Off Weight (MTOW) A330-300 bei der Auslieferung an Delta Air Lines.

Foto: (c) Airbus

Oldtimer-Treffen: Siegerlandflughafen wird zum Freilichtmuseum

Ob auf vier Rädern oder mit zwei bzw. vier (Trag-)Flächen, Oldies sind Goldies! Relikte aus längst vergangenen Epochen, über die Jahre in die Neuzeit gerettet. Am letzten Maiwochenende gibt es dahingehend auf dem Siegerlandflughafen eine Menge zu sehen – und zu bewundern.

Restauriert, erhalten und gepflegt, und das mit einem immensen Aufwand, dessen Dimension Außenstehende kaum ermessen können. Aber man/frau sieht auf den ersten Blick, wie viel Herzblut drin steckt. Am. 30. und 31.05.2015 verwandelt sich die nordwestliche Seite des Airports in ein Freilichtmuseum, wobei die Exponate alles andere als museumsreif sind.

Das auch vom Verein für Flugsport Geisweid (VfF) genutzte Areal ist Schauplatz des 1. Siegerländer Oldtimerfestivals. Wobei die VfF-Piloten neben der ebenfalls auf der Lippe beheimateten Oldtimergemeinschaft „Sterntakt“ auch Gastgeberund Veranstalter dieses außergewöhnlichen Stell- und Flugdicheins sind.

Parade aus Chrom, Lack, Streben und Holmen

Die Parade aus Chrom, Lack, Holz, Tuch und Streben wird stattlich sein. 120 betagte Automobile und Flugzeuge aus allen Teilen Deutschlands und dem benachbarten europäischen Ausland heranbrummend und -tuckernd, präsentieren sich von ihrer Schokoladenseite. Wobei, der Mix macht’s in diesem Fall, sowohl die Fans der landgestützten Schnauferl, als auch die der himmlischen Fakultät glänzende Augen bekommen dürften. Hier schlagen Sternstunden des internationalen Auto- und Luftfahrzeugbaus von anno dazumal. Ob das ein Studebaker Baujahr 1929 ist, die Dax Cobra oder der wahr gewordene Traum eines Rolls Royce aus dem Jahr 1950, das ist nur die Spitze des Eis-, oder besser: Blechbergs.

Und angesichts einer „Waco UEC“, die immerhin auch schon 85 Jährchen auf den Holmen hat, eines „Fieseler Storchs“ oder einer Messerschmitt 108 „Taifun“ mag sich die aero-affine Fankurve kaum mehr einkriegen. Reden wir erst gar nicht von all den prächtigen Abgesandten der großen Bücker-131- oder denen der Focke-Wulf-„Stieglitz“-Familie. Von einer „Ercoupe“ aus dem Jahr 1944 oder der Boeing „Stearman“ ganz zu schweigen. Das wird, dem Namen der Veranstaltung entsprechend, ein Fest!

Rahmenprogram mit Motor- und Segelkunstflug

Ein großer Teil der ausgestellten Kostbarkeiten kann natürlich in seinem ureigenen Element beobachtet werden – beim Fahren oder Fliegen. Davon abgesehen wartet ein rasantes Rahmenprogramm auf die Besucher. Es wird eng und spannend am Himmel über der Lippe. Motor- und Segelkunstflug, sowohl mit modernen als auch mit historischen Maschinen steht auf der aerotischen Agenda. Die ausführenden Piloten zählen zu den Besten ihrer Zunft.

Was per se für die Eichhorn-Equipe gilt. Vater und Sohn gehören als Formationskünstler mit ihren beiden Extras 330 LT zu den aufregendsten Show-Acts in Europa. Die Bad Camberger sind als Joker gesetzt, aber an den beiden Tagen natürlich nicht die einzigen Virtuosen in der Luft. Programmdetails und Teilnehmerliste sind auch hier einsehbar.

Passagier-Rundflüge in der Ju-52

Gäste, auf die ein gut sortiertes kulinarisches Angebot wartet, erhalten auch die Gelegenheit, Luftaufklärung über dem schönen Siegerland zu betreiben. Für Passagierrundflüge in Segel- und Motorflugzeugen ist die Gelegenheit günstig. Auch die Traditionsmaschine der Lufthansa, die legendäre „Tante Ju“, steht an diesem Wochenende für himmlische Sightseeing-Touren bereit. Für die klang- und humorvolle Komponente des Ganzen zeichnen (Fliegende) Holländer verantwortlich. Hans Nordsieks abgedrehte Artisten- und Mimentruppe des „Flying Circus“ verwandelt den Flugfeldrand in eine Spaßmanege.

Reinerlös geht an guten Zweck

Der Reinerlös – statt Eintritt wird pro Besucherfahrzeug eine von der Zahl der Insassen unabhängige Parkgebühr in Höhe von fünf Euro erhoben – ist für einen guten Zweck bestimmt. Er fließt der Cargo Human Care (CHC) zu, einem gemeinnützigen, international operierenden medizinischen Hilfswerk, das von Mitarbeitern der Lufthansa Cargo in Zusammenarbeit mit Ärzten aus ganz Deutschland betrieben wird. „Start frei“ heißt es dann am Samstag, 30. Mai ab 13:00 Uhr, während am Sonntag (31. Mai) die Motoren ab 11:00 Uhr brummen. Gute Fahrt, Hals- und Beinbruch!

Abb. 1: Komm‘ mir nicht zu nahe! An solche Anblicke wird man sich während des Oldie-Festivals auf und über der Lipper Höhe gewöhnen müssen. Eine Bücker 132 „Jungmann“ und der vermutlich weltweit älteste noch flugfähige „Stieglitz“ im Formationsflug. (Foto: Henning Leusch)

Abb. 2: Eskortservice: Auch die „Tante Ju“ der Lufthansa ist über der Lipper Höhe im Rundflugeinsatz.

Abb. 3: Der Messerschmitt-Willy ließ nicht nur Flugzeuge bauen. Aus seinen Produktionshallen stammt auch dieser Kabinenroller. Diesem besonders erlesenen Exemplar dürfte auf Siegerland die Aufmerksamkeit des Publikums gewiss sein.

Abb. 4: Seniorenklasse: Dieser Studebaker, Baujahr 1929, wird bei den Oldie-Fans für glänzende Augen sorgen. (Fotos 2-4: Veranstalter)

Anfahrt Hamburg Airport: Behinderungen an Oldesloer Straße und A7

Vom 28. Mai bis 12. Juni beeinträchtigen Bauarbeiten in der Oldesloer Straße (B432) die An- und Abreise zum Flughafen. In diesem Zeitraum wird die Fahrbahndecke der Oldesloer Straße im Bereich zwischen der A7-Anschlussstelle HH-Schnelsen-Nord und der Kreuzung Swebenweg erneuert. Die Straße bleibt während der Arbeiten durchgehend mit einem Fahrstreifen in jede Richtung befahrbar. Da trotzdem mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist, sollten Besucher des Flughafens für die Anreise mehr Zeit einplanen und gegebenenfalls auf eine Alternativroute ausweichen.

Die Umleitungsstrecke zum Hamburg Airport verläuft von der A7 über die Ausfahrt HH-Schnelsen, Schleswiger Damm, Friedrich-Ebert-Straße, Garstedter Weg und Krohnstieg.

Vollsperrung der Anschlussstelle Schnelsen-Nord

An den Wochenenden 28. Mai bis 01. Juni sowie 04. bis 08. Juni (jeweils ab Donnerstag, 20:00 Uhr, bis Montag, 05:00 Uhr) ist die Zu- und Abfahrt von der A7 zum Hamburg Airport über die Anschlussstelle HH-Schnelsen-Nord aus Richtung Süden gesperrt. Autofahrer, die aus Richtung Süden kommend die Ausfahrt nutzen möchten, werden über die Anschlussstelle HH-Schnelsen umgeleitet.

Außerdem steht der Linksabbiegestreifen aus Richtung Flughafen auf die A7 zur Fahrt nach Norden nicht zur Verfügung. In dieser Zeit können Autofahrer über die oben genannte Umleitungsstrecke in umgekehrter Richtung ausweichen. Auch hier sollten Passagiere und Abholer bei der Fahrt zum Hamburg Airport durch die Umleitungen mit entsprechend mehr Fahrzeit rechnen.

Drei Jahre Turkish Airlines am Flughafen Leipzig/Halle

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Am 28. Mai 2012 landete erstmals eine Maschine der Turkish Airlines am Flughafen Leipzig/Halle. Die heutige Ankunft des Fluges TK1337 aus Istanbul markiert somit das dreijährige Jubiläum der erfolgreichen Linienverbindung. Dank dieser ist die Region Mittedeutschland täglich an das globale Netzwerk der zum vierten Mal in Folge zur „Besten Airline in Europa“ gekürten Fluggesellschaft angebunden. Als Turkish Airlines die Route vor drei Jahren neu in das Programm aufnahm, startete man mit vier wöchentlichen Verbindungen von und nach Istanbul. Bereits nach nur einem Monat konnte das Flugangebot erweitert werden.

Damit stehen tägliche Nonstopflüge von und nach Istanbul zur Verfügung und bieten Zugang zu einem der am schnellsten wachsenden Streckennetze. Turkish Airlines optimierte mit Beginn des Sommerflugplans auf ihren Vormittags-Flügen von und nach Istanbul am Dienstag, Donnerstag und Samstag die Abflugzeiten. Aufgrund der früheren Starts in Istanbul (08:55 Uhr) bzw. in Leipzig/Halle (11:40 Uhr) können die Fluggäste ihre Anschlussflüge am Drehkreuz Istanbul noch besser erreichen.

„Mit unserem mehrfach prämierten Produkt und attraktiven Flugpreisen bieten wir unseren Gästen in Leipzig und Mitteldeutschland ein überzeugendes Preis-Leistungsverhältnis. Über die positive Resonanz in der Region und das bereits 3. Jubiläum von Turkish Airlines am Flughafen Leipzig/Halle freuen wir uns sehr,“ erklärt Hayrullah Türhan, General Manager Turkish Airlines Leipzig.

Auch Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG, würdigt das nachhaltige Engagement von Turkish Airlines am Flughafen Leipzig/Halle: „Die tägliche Linienverbindung der Turkish Airlines ist sowohl für den Flughafen Leipzig/Halle wie auch für die Region eine nicht mehr wegzudenkende Bereicherung. Flugreisende aus und nach Mitteldeutschland sowie darüber hinaus profitieren von der sehr guten Anbindung an das weltweite, stetig wachsende Streckennetz der mehrfach prämierten Airline.“

Turkish Airlines fliegt aktuell weltweit mehr als 270 Destinationen in 110 Ländern mit einer Flotte von über 270 Flugzeugen an. In Deutschland fliegt Turkish Airlines bis zu 270 Mal wöchentlich ab Berlin, Bremen, Friedrichshafen, Hamburg, Hannover, Düsseldorf, Köln, Leipzig/Halle, Frankfurt, Stuttgart, Nürnberg, München und Münster/Osnabrück in die Türkei.

Ausbildungsberufe und Bewerbung am Flughafen Düsseldorf – Infoabend

Düsseldorfer Airport hat Vielfalt – bei seinem Flugplan genauso wie bei der Anzahl an Ausbildungsberufen, auf die Schulabgänger sich direkt beim Flughafenkonzern bewerben können. Acht Berufsbilder sowie ein dualer Studiengang stehen zurzeit zur Auswahl: vom Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik über Kaufleute für Marketingkommunikation bis hin zu Werkfeuerwehrleuten. Womit der Airport als Ausbildungsort konkret lockt und was genau sich hinter den einzelnen Berufsfeldern verbirgt, verrät Susanne Epping, Leiterin des Bereichs Personalentwicklung des Flughafens, unterstützt von Azubis beim Infoabend des Nachbarschaftsbüros am 29. Mai 2015.

Welche Voraussetzungen müssen Bewerber mitbringen? Gibt es ein Online-Bewerbungstool? Wie lange dauert die Ausbildung – und wie wird sie vergütet? Fest steht: Auszubildende und duale Studenten können sich am Düsseldorfer Airport auf abwechslungsreiche Aufgaben, ein spannendes und internationales Arbeitsumfeld sowie nicht zuletzt auf eine sichere berufliche Startbahn in die Zukunft freuen. 53 junge Männer und Frauen machen aktuell eine Ausbildung am größten Airport NRWs.

Hinzu kommt ein Mitarbeiter, der ein duales Studium im Bereich Energiemanagement absolviert. Insgesamt sind rund 1.980 Angestellte für den Flughafenkonzern tätig. Als größte Arbeitsstätte Düsseldorfs mit rund 19.800 Arbeitsplätzen gibt der Airport erhebliche Beschäftigungsimpulse für das Land.

Die Informationsveranstaltung findet im Maritim Hotel, Raum Teneriffa, direkt neben dem Flughafenterminal statt. Einlass ist ab 17:30 Uhr, Beginn ist um 18:00 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen.

Erkundungsflug zum Red Bull Air Race Schauplatz in Rovinj

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Am Mittwoch erhielten einige Piloten, aufgeteilt in zwei Gruppen, durch den traditionellen Erkundungsflug einen ersten Eindruck vom Track der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft in Rovinj/Kroatien. Kirby Chambliss aus den USA führte seine Kontrahenten Nicolas Ivanoff (Frankreich) und Pete McLeod (Kanada) in einer der beiden Gruppen vor der atemberaubenden Kulisse der historischen Stadt über den Racetrack vor einer der malerischsten Städte der Adriaküste. Chambliss flog anschließend noch mit Vorjahressieger Hannes Arch (Österreich) und dem Deutschen Matthias Dolderer vorbei am kultigen Leuchtturm „St. John“ und den faszinierenden Inseln vor der Küste von Rovinj, das zum zweiten Mal in Folge Austragungsort eines Red Bull Air Race ist.

Der Brite Paul Bonhomme führt die acht Stationen umfassende Weltmeisterschaft nach seinen beiden Siegen zum Saisonauftakt in Abu Dhabi und Chiba mit 24 Punkten an. Bonhomme will Revanche für das letztjährige Rennen nehmen, in dem er sich Arch mit nur acht Hundertstelsekunden Rückstand geschlagen geben musste. Es war die knappste Entscheidung beim Red Bull Air Race überhaupt.

Das Rennen in Rovinj ist das erste von insgesamt vier Rennen in Europa und würdigt die große Luftfahrttradition in der Region und den nahegelegenen Ländern Slowenien, Österreich und Italien. Für Dolderer und Martin Sonka (Tschechische Republik) ist das Rennen in Rovinj ebenso wie für Arch eine Art Heimrennen.

Air Charter Service expandiert mit Niederlassung in Genf

Air Charter Service (ACS) hat in Genf sein siebtes europäisches Büro eröffnet. Insgesamt unterhält das Unternehmen, einer der weltweit führenden Anbieter für Passagier- und Frachtcharterflüge, damit 19 internationale Niederlassungen. Zwei weitere sollen in den kommenden neun Monaten aufgebaut werden.

Für Andy Christie, Director Private Jets bei ACS, ist der kontinuierliche Ausbau des globalen Netzwerkes von großer Bedeutung: „Den Bedarf für die Eröffnung eines Büros in der Schweiz haben wir frühzeitig erkannt. Nachdem wir über unsere Niederlassungen in Deutschland und Frankreich im Laufe der letzten Jahre einen starken Kundenstamm in der Region aufbauen konnten, war für uns jetzt der richtige Zeitpunkt für die Expansion gekommen.“

Das Herzstück der Dienstleistungen des Commercial, Executive und Cargo Charterers ACS ist eine elektronische Luftfahrzeugdatenbank, mit der permanent die Bewegungsdaten und die Verfügbarkeit von weltweit über 50.000 Luftfahrzeugen verwaltet werden. Das ermöglicht den Brokern, ihren Kunden jederzeit das passende Fluggerät anbieten zu können. Darüber hinaus organisiert ACS auf Wunsch den kompletten Transfer bis zum Bestimmungsort.

„Wir haben uns sehr bewusst für den Standort Genf entschieden, da dieser einerseits ein wichtiges Drehkreuz für Privatjets und andererseits ein beliebtes Reiseziel für viele unserer Kunden ist. Außerdem sind zahlreiche unserer Kunden vor Ort ansässig. Wir können hier also nicht nur neues Geschäft generieren, sondern gleichzeitig auch unsere Bestandskunden noch individueller betreuen“, ergänzt Andy Christie.

Die neue Niederlassung ist in Genf registriert, sie arbeitet mit lokalen Bankkonten. Das dürften viele potenzielle Kunden zu schätzen wissen, die lokale Partner bevorzugen. Für den Aufbau des neuen Büros hat ACS erfahrene Charterspezialisten herangezogen, die in den vergangenen sechs Monaten in den Niederlassungen in London, Frankfurt und Paris gearbeitet haben. In Deutschland hat Air Charter Service ein Büro in Frankfurt am Main. 2014 organisierte Air Charter Service mehr als 9.000 Charterflüge und machte einen Umsatz von über 450 Millionen US-Dollar.

Prämie für geworbene Mitarbeiter am Flughafen Hamburg

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Die Hamburg-Airport-Gruppe setzt auf die Empfehlung ihrer Mitarbeitenden – jetzt auch im Personalauswahlverfahren. Mit dem Programm „Mitarbeiter werben Mitarbeiter“ wird für jede erfolgreiche Vermittlung eines neuen Kollegen erstmals eine Prämie in Höhe von 500 Euro gezahlt. Damit möchte der Flughafen Hamburg das Netz seiner mehr als 1.800 Beschäftigten noch stärker nutzen, um erhöhten Personalbedarf in einzelnen Bereichen, beispielsweise bei den Bodenverkehrsdiensten, besser abdecken zu können. Die Initiative „Mitarbeiter werben Mitarbeiter“ läuft vorerst befristet bis zum 31. Dezember 2015.

„Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass persönliche Empfehlungen in den meisten Fällen zu langfristigen, für beide Seiten zufriedenstellenden Beschäftigungsverhältnissen führen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben ein sehr gutes Gespür dafür, wer zur Hamburg-Airport-Family passt. Das möchten wir jetzt belohnen“, begründet Sandra Carstensen, Leiterin des Zentralbereichs Personal, die neue Recruiting-Initiative.

Bedingung ist Festanstellung

Voraussetzung für die Prämie ist, dass der geworbene Kandidat das übliche Bewerbungsverfahren durchläuft und die sechsmonatige Probezeit erfolgreich absolviert. Ausbildungs- und Praktikastellen fallen nicht in die Aktion. Vermittlungen werden nur berücksichtigt, wenn sich die Bewerbung explizit auf eine ausgeschriebene Stelle im Bereich Direkteinstieg oder eine Tätigkeit bei den Bodenverkehrsdiensten bezieht.

Airbus Group-Aktionäre genehmigen Aktienrückkauf und Umwandlung in SE

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Auf der Jahreshauptversammlung 2015 haben die Aktionäre der Airbus Group alle 13 vorgeschlagenen Beschlüsse genehmigt – einschließlich der Ernennung eines neuen unabhängigen Board-Mitglieds und der Umwandlung des Unternehmens in eine Europäische Gesellschaft (Societas Europaea – SE). Die Aktionäre stimmten der Ernennung von María Amparo Moraleda Martínez als unabhängiges Non-Executive Mitglied des Board of Directors zu. Sie folgt Josep Piqué i Camps nach, der sein Mandat wie geplant mit dem Ende der Hauptversammlung niederlegte.

Die vorgeschlagene Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 1,20 Euro je Aktie auf Basis des Ergebnisses des Berichtsjahrs 2014 wurde von den Aktionären ebenfalls gebilligt. Die Dividende, die damit 60 Prozent höher ausfällt als im Vorjahr, wird am 03. Juni 2015 ausgeschüttet.

Airbus Group SE

Die Aktionäre sprachen sich für die vorgeschlagene Umwandlung in eine Europäische Gesellschaft aus, wonach die Airbus Group N.V. in Airbus Group SE umbenannt und der eingetragene Sitz und die Zentrale weiterhin in Amsterdam bleiben werden. Hauptzweck der Umwandlung der Rechtsform ist es, der breit gefächerten operativen Präsenz des Konzerns in den verschiedenen europäischen Ländern Rechnung zu tragen.

Aktienrückkauf gebilligt

Die Aktionäre ermächtigten das Board of Directors zudem zum Rückkauf von bis zu zehn Prozent des ausgegebenen Aktienkapitals der Gesellschaft im Rahmen eines außerordentlichen Aktienrückkaufprogramms. Dies verleiht dem Board und dem Management die nötige Flexibilität zur Überprüfung der künftigen Mittelverwendungsoptionen, insbesondere in Bezug auf die Nutzung von Erlösen aus Desinvestitionen und die Rückzahlung eines Teiles davon an die Aktionäre.

Jede Entscheidung des Boards, ob und wann ein Aktienrückkauf gemäß dieser Beschlussfassung weiter zu verfolgen ist, basiert auf den zum Zeitpunkt der Entscheidung herrschenden Marktbedingungen und anderen Kapitalmarktüberlegungen, auf weiteren operativen Fortschritten und Desinvestitionen sowie auf Mittelzuweisungs- und Finanzierungsprioritäten.

Biometrischer Scan der Handvenen als Kontrolle am Flughafen Wien

Ab 15. Juni 2015 ist für Zugangsberechtigte bzw. Beschäftigte der Flughafen Wien AG und anderer wichtiger Unternehmen am Standort – etwa Fluglinien oder Sicherheitsfirmen – der Zugang in den Sicherheitsbereich nur mehr nach Überprüfung durch Handvenenscan möglich. Eine Täuschung über die Identität der eintretenden Person ist durch diese Einrichtung künftig technisch ausgeschlossen. Der Handvenenscan bringt das derzeit höchste erreichbare Sicherheitsniveau bei der eindeutigen Identifizierung einer Person und ist auch als wirksame Abschreckung gegen jedweden Manipulationsversuch zu sehen. Die Einführung dieses Systems ist seit langem geplant und steht nicht mit dem aktuellen Missbrauch von Zutrittskarten durch Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma in Zusammenhang.

Sie wird solche Malversationen in Zukunft aber ausschließen. Um in die Bereiche nach der Grenzkontrolle oder der Sicherheitskontrolle zu gelangen, wird künftig die Handfläche des Mitarbeiters biometrisch gescannt und überprüft, ob für diese Person der Zutritt zu diesen Gebäudebereichen vorgesehen ist. Ein Zutritt durch Unbefugte ist dadurch ausgeschlossen.

Unabhängig davon muss – wie schon bisher – jede Person durch die Sicherheitskontrolle, um in den Sicherheitsbereich zu gelangen, also jenen Bereich, der den Zugang zu den Luftfahrzeugen ermöglicht. Das gilt auch für alle Beschäftigten oder Beauftragten am Standort. Damit wird verhindert, dass sie gefährliche oder verbotene Gegenstände bzw. Flüssigkeiten mit sich führen können.

Die technischen Anlagen für die biometrischen Zugangskontrollen wurden in den vergangenen 12 Monaten bereits eingerichtet, die Kosten beliefen sich auf etwa eine Million Euro. Nach Prüfung aller datenschutzrechtlichen Bedingungen können die Scanner nun mit 15. Juni 2015 in Betrieb genommen werden.

Parallel dazu wird über Initiative der Flughafen Wien AG eine ständige Arbeitsgruppe mit den wichtigsten beteiligten Unternehmen, insbesondere Fluglinien und Sicherheitsdienstleister, eingerichtet, die die Zutrittsverfahren laufend evaluieren und etwaige sinnvolle Verbesserungen in der Prozesskette diskutieren und entscheiden soll.

Josef Bogdanski neuer CIO und CPO der Lufthansa Group

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Josef Bogdanski ist seit Mai 2015 neuer Chief Information Officer/Chief Process Officer (CIO/CPO) der Lufthansa Group. Er verantwortet damit das weltweite IT- und Prozessmanagement des Luftfahrt-Konzerns.

Auch kümmert er sich um die Integration der Airline- und Servicegesellschaften in diesem Bereich. In seiner neuen Funktion berichtet er an Harry Hohmeister, Konzern-Vorstand Verbund-Airlines, Logistik und IT.

Bogdanski hatte seit dem Beginn seiner Karriere bei der Deutschen Lufthansa AG im Jahr 1984 führende Positionen im Management inne, darunter die Leitung des Area Management Middle East, Southeast Europe & Africa mit Sitz in Dubai und anschließend die Leitung des Vertriebs Deutschland, Globales Key Account Management /Online-Vertrieb. Vor seiner aktuellen Ernennung zum CIO/CPO war er für das Zukunftsprogramm „SCORE-Change for Success“ verantwortlich, das in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen wird. Bogdanski folgt Dr. Christoph Kollatz, der die Lufthansa Group im April verlassen hat.

Air Alliance autorisiertes Pilatus PC-24 Servicecenter

Die Pilatus Flugzeugwerke AG ernennt Air Alliance GmbH zum autorisierten Pilatus PC-24 Verkaufs- und Servicecenter für Deutschland und Österreich. Künftig darf Air Alliance nebst dem PC-12 NG neu auch den PC-24 vertreten.

Die Air Alliance GmbH ist seit mehr als 20 Jahren als zuverlässiger Service-Partner in der General- und Business-Aviation  aktiv. Angefangen mit einem kleinen Werftbetrieb hat sich die Unternehmung zu einem modernen Luftfahrtdienstleister entwickelt, welches sich seit 2014 auch um die Vermarktung des PC-12 NG kümmert. Air Alliance beschäftigt mehr als 100 Personen in Burbach auf dem Flughafen Siegerland in Deutschland.

„Wir sind mit Air Alliance im Zusammenhang mit dem PC-12 NG sehr erfolgreich gestartet und glücklich darüber, dass das Unternehmen nun auch die Vertretung für unseren neuen Super Versatile Jet übernehmen wird“, sagt André Zimmermann, VP PC-24 von Pilatus.

Der brandneue PC-24 ist der erste Businessjet weltweit, der serienmäßig mit einem Frachttor ausgestattet ist und auf sehr kurzen Pisten starten und landen kann. Das bringt mit einer Vielzahl an Flugplätzen Reisende näher ans Ziel.

Anfang Mai 2015 absolvierte der erste PC-24 Prototyp in Buochs seinen Erstflug (im Foto). Insgesamt werden drei PC-24 Prototypen gebaut, mit welchen in den kommenden zwei Jahren ein rund 2‘300 Stunden umfassendes Testprogramm geflogen werden wird. Die Zertifizierung und Auslieferungen der ersten Serienflugzeuge an Kunden sind ab 2017 vorgesehen.

Foto: © Pilatus Aircraft Ltd.

airberlin fliegt auch im Winter nach Island

Im Winter nach Island! Winterreisen auf die Vulkaninsel sind dank des milden Klimas durch den warmen Golfstrom und der hohen Polarlicht-Aktivität nicht nur bei Abenteurern gefragt. airberlin bietet in diesem Jahr erstmalig auch im Winter zwei wöchentliche Flüge nach Reykjavík an. Die Berliner sind damit die erste deutsche Airline mit einem ganzjährigen Flugprogramm. Von November bis April fliegt airberlin immer donnerstags und sonntags von Berlin-Tegel nonstop auf die Insel am nördlichen Polarkreis. Im Sommer fliegt airberlin bereits 16 Mal pro Woche ab Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München und Wien nonstop nach Reykjavik und erweitert auch hier das Angebot.

Im Vergleich zum Vorjahr wurden die Laufzeiten der Flüge von Anfang Mai bis Ende Oktober so verlängert, dass insgesamt rund 50 Prozent mehr Kapazität angeboten werden. „Island wächst und wir haben’s gleich erkannt. Jetzt sind wir die erste deutsche Airline, die im Winter nach Island fliegt. Na klar, freut uns das!“, sagt Stefan Pichler, CEO von airberlin.

Flugdaten Berlin – Reykjavík

Donnerstag
Von Nach Flug Abflug Ankunft
TXL KEF AB3546 09:05 11:50
KEF TXL AB3547 12:35 20:40
Sonntag
Von Nach Flug Abflug Ankunft
TXL KEF AB3546 12:45 15:30
KEF TXL AB3547 16:15 20:40

Fitness-Mobil für die Arbeiter direkt auf dem Vorfeld

Premiere am Flughafen Frankfurt: Die Beschäftigte der Fraport AG erhalten eine innovative Trainingsmöglichkeit zur Stärkung der Rumpf- und Rückenmuskulatur. Das zu einem Fitness-Mobil umgebaute Neufahrzeug kommt direkt auf das Flughafenvorfeld und bietet den Beschäftigten die Möglichkeit, während ihrer Arbeitszeit die Rumpf- und Rückenmuskulatur zu stärken.

Ausgestattet ist das Fitness-Mobil mit Analyse- und Trainingsgerät sowie Kleinequipment für funktionales Training zur Kräftigung von Bauch- und Rückenmuskulatur und Förderung der Beweglichkeit in der Wirbelsäule. Während des Trainings steht den Beschäftigten ein Team von Trainern zur Seite, die Fragen beantworten und Hilfestellung zur korrekten Ausführung der Übungen geben.

Training als Ausgleich bewährt

Das Training soll einen Ausgleich zu den täglichen Arbeitsbelastungen bieten. Denn gerade die Tätigkeiten in den operativen Bereichen auf dem Vorfeld – wie beispielsweise das Verladen von Gepäck in und aus dem Flieger – beanspruchen durch wiederholtes Heben und Tragen die Rückenmuskulatur in besonderem Maße. In administrativen Tätigkeitsfeldern wie der klassischen Arbeit am PC wiederum wirkt häufiges Sitzen und zu wenig Bewegung negativ auf die Stützmuskulatur.

„Das Fitness-Mobil bietet eine optimale Ergänzung des bereits bestehenden Sport- und Gesundheitsangebots für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Frankfurter Flughafen“, erklärt Michael Müller, Vorstand und Arbeitsdirektor der Fraport. „Die Beschäftigten müssen keine langen Wege zurücklegen, sondern können in unmittelbarer Nähe ihres Arbeitsplatzes und in ihrer Arbeitskleidung trainieren.“ Dem Einsatz des Fitness-Mobils ging eine sechsmonatige Testphase voraus, in der sowohl die Funktionalität der mobilen Trainingsstätte im Arbeitsalltag als auch die unmittelbaren Auswirkungen auf die Fehlzeiten der Beschäftigten beobachtet wurden.

Weniger Ausfallzeiten der Mitarbeiter

Die ersten Ergebnisse waren vielversprechend. Einerseits stellte sich heraus, dass eine mobile Trainingskomponente langfristig einen positiven Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hat, auf der anderen Seite konnten erhöhte Ausfallzeiten durch Muskel-Skelett-Erkrankungen insbesondere im direkt an der Testphase nachfolgenden Quartal verringert werden.

Ein weiterer Vorteil des Fitness-Mobils ist seine Flexibilität. Es ist sowohl für das Vorfeld, als auch den öffentlichen Verkehr zugelassen und erreicht somit alle interessierten Beschäftigten. Auch die Einsatzzeiten sind in Absprache mit den Fachbereichen auf die unterschiedlichen Arbeitszeiten abgestimmt.

Neben der Reduzierung von Ausfallzeiten hat das neue Angebot auch das Ziel, eine langfristige Verhaltensänderung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter herbeizuführen. Durch einfache, aber effektive Übungseinheiten wird bereits nach kurzer Zeit ein positiver Einfluss auf die Gesundheit erzielt und das persönliche Wohlbefinden fühlbar gesteigert.

NASA und DLR: Windvermessung in Europas Wetterküche

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Für eine präzise Wettervorhersage und verbesserte Klimamodelle ist entscheidend, die Winde über dem Nordatlantik möglichst exakt zu erfassen. Im Mai 2015 erprobt das DLR eine Lasertechnik zur Windvermessung mit dem Forschungsflugzeug Falcon.

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben den Prototypen eines Wind-Lidar (light detection and ranging) entwickelt, der ab Ende 2016 auf einem ESA-Wettersatelliten zum Einsatz kommen soll. Ausgehend von Island fliegen die Forscher über die Eisflächen Südgrönlands.

Laserlicht-Streuung erfasst Windfelder exakt

Ein weiteres bewährtes Wind-Lidar, das bereits bei Vulkanasche-Messungen über Island im Zuge des Eyjafjallajökull-Ausbruchs 2010 im Einsatz war, dient dabei als Vergleichsinstrument. Die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde NASA ist in Island mit eigenem Forschungsflugzeug und Messgeräten zur Unterstützung der Kampagne vor Ort.

„Für die Messungen nutzen wir den Dopplereffekt, den viele Menschen vom Martinshorn eines Krankenwagens her kennen.“ Kommt der Wagen auf einen zu, klingt der Sirenenton durch den Dopplereffekt höher, denn die Wellenlänge des Schalls ist etwas verkürzt. Entfernt sich der Wagen nach der Vorbeifahrt, klingt der Sirenenton plötzlich tiefer, denn die Schallwellen werden in die Länge gezogen.

„Beim Doppler-Lidar ist es ähnlich: Wir schicken Laserlicht einer genau bestimmten Wellenlänge in ein Windfeld hinein. Je nach Bewegung des Windfeldes wird das Licht mit einer nur minimal veränderten Wellenlänge zurückgestreut. Daraus bestimmen wir die entsprechende Windgeschwindigkeit“, so Reitebuch weiter. Mit dieser Technik sind die DLR-Forscher in der Lage, die gerade einmal zehn Milliardstel kleinen Wellenlängenänderungen exakt zu erfassen.

Neuartiger Wettersatellit misst Wind und Wolken

Die großen Windfelder über den Ozeanen werden derzeit noch optisch von Wettersatelliten über die Verfolgung der Wolkenbewegungen erfasst oder indirekt mittels Radar vermessen, die die Wellenbewegung auf der Meeresoberfläche wiedergeben. „Die Wind-Lidar-Messungen erlauben es uns zukünftig, direkt die Windgeschwindigkeiten vom Boden bis in 20 Kilometer Höhe mit deutlich höherer Präzision zu messen. Höhenabhängig erreichen wir dabei eine Auflösung von 500 bis 1.000 Metern“, erklärt Dr. Oliver Reitebuch.

Die Wind-Lasermesstechnik, die jetzt auf dem Flugzeug erprobt und kalibriert wird, ist ein wichtiger Schritt zur ESA-Mission ADM-Aeolus (Atmospheric Dynamics Mission), die weltweit als erste in der Lage sein wird, die Windfelder der Erde im Detail zu vermessen. Mithilfe eines Doppler-Wind-Lidar wird dieser neuartige Wettersatellit aus dem Weltraum nahezu in Echtzeit Wind-, Wolken- und Aerosolprofile entlang seiner Bahn zur Erde senden. Diese Profile werden in eine verbesserte Vorhersage zur Entwicklung des Wetters einfließen. Wissenschaftler der DLR-Institute für Physik der Atmosphäre und Methodik der Fernerkundung werden die Daten des Satelliten prozessieren.

Extremste Winde der Erde als Testfeld

Die arktische Polarregion um Island und Grönland ist die Wetterküche Europas. Dort, wo kalte Luftmassen aus polaren Regionen auf warme Luftmassen treffen, können sich kleine Anomalien zu ganzen Wettersystemen entwickeln. Berühmt sind die Islandtiefs, die hier entstehen. Zudem ist die Polarregion Grönlands von besonderem Interesse für die Klimaforschung aufgrund der ansteigenden Temperaturen in der Arktis und dem einhergehenden Rückgang des Polareises. Derzeit vermisst das DLR in einer anderen Mission mit der Do-228 auch das Eis Grönlands.

„Bei der jetzigen Forschungsflugkampagne kalibrieren wir das neue Wind-Lidar über den grönländischen Eisflächen und testen dabei bereits unsere Algorithmen, damit später im Weltraum alles glatt läuft“, sagt Dr. Oliver Reitebuch vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre. „Speziell die Südspitze Grönlands ist als windigster Ort der Welt das perfekte Testgelände für unsere neue Windmesstechnik, die dort mit ausgeprägten Oberflächenjets und Starkwindbändern besonders gefordert ist.“

DLR-Falcon fliegt mit DC-8 der NASA

„Wir fliegen über das ewige Eis Grönlands in mehreren Runden pro Flugtag und haben dabei bereits für Vergleichsdaten eine auf 3.200 Metern gelegene Gipfelstation unserer amerikanischen Forschungskollegen angesteuert“, sagt DLR-Testpilot Philipp Weber. Von Island aus plant die Crew der Falcon jeweils einen Tankstopp im Grönländischen Kangerlussuaq ein, um anschließend zwei Stunden über Grönland zu kreisen.

Insgesamt sind rund zehn Testflüge über Grönland geplant, die größtenteils koordiniert mit dem Forschungsflugzeug DC-8 der NASA stattfinden. Daten der NASA-DC-8 und der DLR-Falcon werden miteinander verglichen. An Bord der DC-8 kommen sowohl zwei Lidar-Instrumente zum Einsatz, als auch Messsonden, die aus dem Flugzeug über einen Schacht ausgeworfen werden.

Kritische Daten für Wettermodelle in Europa

Neben der Erprobung des Wind-Lidars über Grönland sammeln die DLR-Atmosphärenforscher bereits Daten zur Entstehung und Entwicklung von Islandtiefs. Die Forscher wollen besser verstehen, wie sich aus kleinen Anomalien über Island, Grönland und dem Nordatlantik in kurzer Zeit die weitläufigen Tiefdrucksysteme bilden.

„Von Island aus können wir Messungen in Starkwindbändern über dem Nordatlantik durchführen. Die genaue Kenntnis der Windverteilung ist hier besonders wichtig, da fehlende Windinformationen besonders schnell zu Fehlern in Wettervorhersagemodellen führen“, erläutert Reitebuch. „Diese Fehler beeinflussen eine exakte Vorhersage der Entwicklung von Tiefdruckgebieten, die häufig in Richtung Europa ziehen und durch hohe Windgeschwindigkeiten und starke Niederschläge eine besondere Bedeutung für unser alltägliches Leben haben.“

Die DLR-Forschungsflugkampagne ADM (Atmospheric Dynamics Mission) über Island und Grönland ist ein Beitrag des DLR zur ESA-Mission ADM-Aeolus. Beteiligt sind das DLR-Institut für Physik der Atmosphäre, die DLR-Flugexperimente, die europäische Raumfahrtagentur ESA, und die Universität Leeds, die für diese Mission ein Wind-Lidar auf der grönländischen Gipfelstation für Vergleichsmessungen am Boden installiert hat. Zudem wird diese Mission in Kooperation mit der NASA durchgeführt. Weltweit erstmalig kommen dabei gleichzeitig vier Wind-Lidar-Instrumente auf zwei Flugzeugen zum Einsatz.

Fotos: DLR (CC-BY 3.0)

Airbus Group auf der Paris Air Show in Le Bourget

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Die Airbus Group wird auf der Paris Air Show vom 15. bis 21. Juni in Le Bourget ein innovatives Portfolio von Zivil- und Militärflugzeugen, Raumfahrtsystemen und neuen Technologien präsentieren.

Der Konzern zeigt insgesamt vier hocheffiziente Großraumflugzeuge der Typen A350 XWB und A380 – mehr als bei jeder anderen Luftfahrtausstellung – und hebt damit seine führende Marktstellung in diesem Segment sowie den hohen Kabinenkomfort in allen Klassen hervor. Im Static Display werden eine A350 XWB des Erstkunden Qatar Airways sowie eine A380 desselben Kunden zu sehen sein. Im Flugprogramm werden die ganze Woche über zwei Testflugzeuge, eine A350 XWB mit vollausgestatteter Passagierkabine und eine A380 gezeigt.

2015 jährt sich der Erstflug der A380 zum zehnten Mal. Seither sind mehr als 80 Millionen Passagiere mit der A380 geflogen; alle drei Minuten startet oder landet eine Maschine dieses Typs. Die Abschluss-Pressekonferenz des Unternehmens findet am 18. Juni im Pavillon der Airbus Group statt.

Bemanntes und unbemanntes Militärgerät

Eine zentrale Rolle spielt das breite Portfolio von Airbus Defence and Space, das Militär- und Missionsflugzeuge, unbemannte Flugsysteme, Satelliten und Trägerraketen umfasst. Das neue Transportflugzeug A400M sowie Modelle der unbemannten Flugsysteme Tanan und Harfang werden im Static Display zu sehen sein. Schwerpunkte im Ausstellungsbereich sind die neue europäische Trägerrakete Ariane 6 und Telekommunikationssatelliten, mit denen Airbus Defence and Space seine Position als weltweite Nummer eins bei Elektroantrieben unter Beweis stellt. Vorgestellt wird auch das sehr hoch auflösende Erdbeobachtungssystem PeruSAT-1, das auf der neuen Satellitenplattform AstroBus-S basiert.

Airbus Helicopters: Neue Technologien und Modelle

Der Messeauftritt von Airbus Helicopters steht im Zeichen der Produkterneuerung und umfasst neben Modellen der innovativen H160 und der kürzlich zertifizierten H145M im Static Display auch ein Modell der H175 im Pavillon der Airbus Group. Ebenfalls gezeigt werden die neueste, im Oktober 2014 zertifizierte Version der äußerst beliebten H135 sowie die einsatzerprobte H225M, die kürzlich in Polen in die Vorauswahl der Mehrzweckhubschrauber-Ausschreibung kam und nun eine Testphase absolvieren soll.

Weitere bewährte Militärhubschrauber wie der NH90 TTH Caiman der französischen Heeresflieger werden am Stand von NH Industries sowie täglich im Flugprogramm gezeigt. Der Tiger und ein NH90 NFH sind am Stand der französischen Beschaffungsbehörde DGA zu sehen. Im Bereich neuer Technologien ist Airbus Helicopters mit dem Modell einer High Compression Engine (HCE) am Stand des „Clean Sky“-Programms vertreten. Weitere Highlights sind ein Blue-Edge-Rotorblatt und ein maßstabsgetreues Modell der H160, die als erster Hubschrauber mit diesen leiseren und leistungsstärkeren Rotorblättern ausgestattet sein wird.

Elektrisches Fliegen: E-Fan und Flugdeck

Das globale Forschungs- und Technologienetzwerk Airbus Group Innovations wird eine Auswahl seiner technologischen Fähigkeiten und Upstream-Konzepte präsentieren. Hervorzuheben ist der vollelektrische E-Fan-Technologie Demonstrator der im Laufe der Woche an Flugvorführungen teilnehmen wird. Dieses von Airbus Group Innovations geleitete E-Aircraft-Programm wird zudem im Ausstellungsbereich zu sehen sein – zusammen mit einem 1:1 Modell der Produktionsversion E-Fan 2.0, deren Endmontagelinie am Pau Pyrénées Airport im Südwesten Frankreichs vor Kurzem bekannt gegeben wurde.

Es wird auch das Konzept „Connected Cockpit“ präsentiert, das ein völlig neues Flugdeck für Elektroflugzeuge einführt, das die Arbeitsbelastung des Piloten verringert, die Bedienung vereinfacht und Flüge unter maximaler Nutzung der Bord-Energieversorgung ermöglicht. Zudem ergänzt die Airbus Group Experience, ein virtueller Rundgang durch einige der erfolgreichsten Produkte des Unternehmens, als interaktive Komponente die Ausstellung des Corporate Technical Office. Für akkreditierte Journalisten steht im Airbus Group Pavillon (am Ende der Chalet-Reihe A) während der gesamten Ausstellung ein Pressebereich zur Verfügung.

Haupstadt-Flughafen BER tritt Spekulationen entgegen

In den zurückliegenden Tagen gab es von verschiedenen Seiten Spekulationen zum Bau des Flughafens Berlin Brandenburg. Demnach stünde wiederum eine Verzögerung von sechs Monaten für den Eröffnungstermin im Raum. Dies trifft laut Flughafen nicht zu. Richtig sei, dass es Auflagen hinsichtlich der Fertigstellung der Entrauchung gibt, die sich auch auf den Bereich der Anlieferhöfe beziehen. Wie bereits durch die FBB gemeldet, sind derzeit einige Meilensteine bei der Fertigstellung des BER verzögert, ohne aber die Gesamtplanungen zu verzögern.

Auf die Gesamtplanung, den Abschluss der baulichen Arbeiten im zweiten Quartal 2016 und die geplante Eröffnung des Flughafens im zweiten Halbjahr 2017, hat dieser Vorgang deshalb keine Auswirkungen, weil die Arbeiten parallel vorangetrieben werden, so der Flughafen.

MTU Ludwigsfelde bewährt sich mit 4.000. P&WC-Triebwerks-Instandhaltung

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Die MTU Maintenance Berlin-Brandenburg und das Pratt & Whitney Canada Customer Service Centre Europe (CSC) feiern gemeinsam das 4.000 instandgesetzte Triebwerke des Herstellers Pratt & Whitney Canada am Standort in Ludwigsfelde. Das Jubiläumstriebwerk, ein PW305A, wurde an die Aero-Dienst GmbH & Co. KG übergeben. Das Unternehmen ist Deutschlands zweitältester Anbieter von Geschäftsflugreisen und Dienstleistungen in der Geschäftsluftfahrt. Dazu gehören Instandhaltungsdienste, Flugbetrieb, Flugzeugverkauf und Flugzeugmanagement. Eine Feier zu Ehren des Kunden fand im Rahmen der diesjährigen European Business Aviation Convention and Exhibition (EBACE) in Genf statt.

„Wir sind stolz darauf, diesen Meilenstein mit unseren Partnern, dem CSC und der Aero-Dienst GmbH & Co. KG. feiern zu können. 4.000 reparierte Triebwerke sind eine reife Leistung und wir sind zuversichtlich, dass wir unseren Erfolg in der Zukunft fortsetzen können,“ sagte André Sinanian, Geschäftsführer der MTU Maintenance Berlin-Brandenburg. Carsten Behrens, Geschäftsführer des CSC fügte hinzu: „Das CSC bietet ein beträchtliches Triebwerks-Know-how und zusammen mit der MTU Maintenance Berlin-Brandenburg herausragende Kompetenzen bei der Instandhaltung. Damit haben wir das Vertrauen unserer Kunden gewonnen. Wir werden alles dafür tun, ihre Erwartungen weiter vollständig zu erfüllen.“

Die MTU Maintenance Berlin-Brandenburg gehört zu einem der weltweit führenden Dienstleistern für die Instandhaltung ziviler Flugzeugtriebwerke, der MTU Maintenance. Am Standort in Ludwigsfelde werden kleinere zivile Flugzeugtriebwerke und Industriegasturbinen instandgesetzt. Betreut werden Triebwerke von Pratt & Whitney Canada – darunter das PT6A, das PW200, das PW300 und das PW500, sowie die CF34-Familie von GE. Das CSC ist ein Gemeinschaftsunternehmen der gleichberechtigten Partner MTU Maintenance Berlin-Brandenburg und Pratt& Whitney Canada (P&WC). Es ist verantwortlich für die Marketing- und Vertriebsaktivitäten für P&WC-Triebwerke und betreut Kunden in Europa, Afrika sowie im Nahen und Mittleren Osten.

Die MTU Aero Engines ist seit 1985 Kooperationspartner von Pratt & Whitney Canada für das PW300 und hält einen 25-prozentigen Anteil an diesem Triebwerkstyp. Die MTU ist zuständig für die Entwicklung und Fertigung der Niederdruckturbine. Das PW300 treibt verschiedene mittelgroße Business- und Regionaljets an, darunter den Learjet 60. Die MTU Maintenance Berlin-Brandenburg kümmert sich seit 2001 um die Instandhaltung dieses Triebwerks.

Drohnen und Multikopter: Neue Vorschriften auch für Hobby-Flieger

Immer mehr Drohnen, in der Fachsprache „unbemannte Luftfahrtsysteme“ genannt, sind im Luftraum unterwegs. Und alle, ob kleines Flugmodell, Fotodrohne oder Multikopter, müssen sich an die Regeln der Flugsicherung halten. Diese sind jedoch den Betreibern oft nicht bekannt. Damit die Sicherheit des Luftverkehrs gewährleistet bleibt, hält es die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH für dringend notwendig, auf diese Regeln aufmerksam zu machen. Den Betreibern von Drohnen sollte bewusst sein, dass sie sich bei Nichtbeachtung wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr strafbar machen. Neu ist ab dem 01. Juni 2015 die Regelung im Umkreis der 16 internationalen deutschen Verkehrsflughäfen.

Innerhalb eines Abstandes von 1,5 km vom Flughafenzaun ist die Nutzung von Flugmodellen und unbemannten Flugsystemen (Drohnen) grundsätzlich ganz verboten. Die internationalen deutschen Verkehrsflughäfen sind: Hamburg, Bremen, Hannover, Berlin-Tegel, Berlin-Schönefeld, Münster-Osnabrück, Dresden, Erfurt, Leipzig, Düsseldorf, Köln/Bonn, Frankfurt, Saarbrücken, Stuttgart, Nürnberg, München. Hier schützt eine sogenannte Kontrollzone individueller Lage und Ausdehnung den an- und abfliegenden Verkehr des Flughafens.

Außerhalb des 1,5 km-Abstandes benötigt jedes Luftfahrzeug, das in die Kontrollzone einfliegt, eine Freigabe der Flugsicherung. Dies gilt auch für kleine Flugmodelle und unbemannte Luftfahrzeuge. Die Freigabe für Flüge von Flugmodellen bis fünf Kilo Gesamtgewicht und einer Höhe von höchstens 30 Metern über Grund gilt mit der neuen Regelung pauschal als erteilt. Für unbemannte Luftfahrzeuge bis 25 Kilo Gesamtgewicht gilt dies bis zu 50 Meter Flughöhe.

Steuerung bis Sichtweite und Blickkontakt

Für beide Gruppen sind bei der Nutzung noch weitere wichtige Grundregeln zu beachten: Der Flugbetrieb darf nur in direkter Sichtweite des Steuerers stattfinden. Ferngläser, On-Board Kameras, Nachtsichtgeräte oder ähnliche technische Hilfsmittel fallen nicht unter den Begriff der direkten Sichtweite. Der Luftraum ist während des Fluges, insbesondere im Hinblick auf anderen Verkehr, ständig vom Steuerer oder einer zweiten Person, die mit dem Steuerer in Kontakt steht, zu beobachten. Bemanntem Flugverkehr ist stets auszuweichen. Über Menschenmengen, militärischen Objekten, Kraftwerken und Krankenhäusern darf grundsätzlich nicht geflogen werden. Gerät ein Flugmodell oder ein unbemanntes Luftfahrzeug außer Kontrolle, ist dies unverzüglich der Flugsicherung zu melden.

Die Grundregeln gelten selbstverständlich auch für Flüge im unkontrollierten Luftraum. Über weitere Regeln und über die Lage und Größe der Kontrollzonen informiert die Website der DFS unter der Rubrik „Luftsport und Freizeit“.

Antonov AN124-100 transportiert Spezialfracht nach Armenien

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Chapman Freeborn und Ruslan International haben in einem bedeutenden Frachttransport Rundfunkequipment aus Tianjin in China in die Hauptstadt Armeniens Jerewan geliefert. Die 40 Tonnen schwere Fracht bestand aus drei Übertragungswagen und zugehörigem Equipment einschließlich eines mobilen Generators.

Die Ausrüstung war ein Geschenk der chinesischen Bevölkerung an das Volk von Armenien, um die Fernsehübertragung der Gedenkfeier für die geschätzt 1,5 Millionen Zivilisten, die ihr Leben in den letzten Tagen des Osmanischen Reiches verloren haben, sicherzustellen.

Das Chapman Freeborn Team aus China organisierte den Flug und wählte den Luftfrachtspezialisten Ruslan International im weltweiten Transport von schwerer und übergroßer Fracht für dieses Projekt aus. Aufgrund der außergewöhnlichen Höhe eines der Fahrzeuge nutzte Ruslan International eine besonders flache Rampe, um den reibungslosen Ladevorgang zu gewährleisten.

Das im Juli 2006 durch ein Joint Venture von Antonov Airlines und Volga-Dnepr Airlines gegründete Ruslan International betreibt eine Flotte bestehend aus 17 Antonov AN124-100 Frachtflugzeugen. Es verfügt als Spezialist über eine 25-jährige Expertise in der Durchführung von Frachtflügen sowie Lade- und Routenplanung für übergroße und schwere Luftfrachttransporte. Das Ruslan International beschäftigt 38 Mitarbeiter und ist am Flughafen London Stansted in Großbritannien ansässig.

Allen Liu vom Chapman Freeborn Team in China sagte zu dem Projekt: „Wir sind stolz darauf, unseren Kunden mit diesem Frachttransport unterstützt und zum Erfolg dieses wichtigen Anlasses beigetragen zu haben. Wir möchten Ruslan International für die Professionalität bei der sicheren und pünktlichen Zustellung der Fracht danken.“

Alexander Kraynov von Ruslan International ergänzte: „Wir freuen uns, Chapman Freeborn bei diesem Projekt unterstützt zu haben und fühlen uns sehr geehrt, diese besondere Fracht nach Armenien liefern zu dürfen. Alle Frachttransporte sind wichtig für uns. Dieses Projekt hat jedoch eine besondere Bedeutung, da es die armenische Bevölkerung bei der Ausrichtung der Gedenkfeier für einen solch entscheidenden Moment in ihrer Geschichte unterstützt hat.“

Chapman Freeborn ist der weltweit führende Flugdienstleister für Großraumflugzeuge, Privatjets und Helikopter. Die international agierende Flugzeugchartergesellschaft verfügt über mehr als 30 Niederlassungen weltweit und führt jährlich über 6.000 Flüge durch. Seit über 40 Jahren organisiert das erfahrene Team des inhabergeführten Unternehmens Executive- und Group Charter, Gruppentickets auf Linienflügen, On Board Courier (OBC) Dienstleistungen und Frachttransporte.

Low Cost-Fliegen: Immer mehr Ziele ab Deutschland

Anfang 2015 wird erstmals seit Jahren ein neuer Rekord im Low Cost Segment des Luftverkehrs erreicht. 518 Strecken wurden im vergangenen Winter in und ab Deutschland mit preisgünstigen Flügen von Low Cost Carriern bedient.

Damit wird die bisherige Höchstmarke von 507 Strecken im Winterflugplan 2011 überboten. Gleichzeitig schiebt sich Germanwings erstmals mit einem deutlich erweiterten Angebot an die Spitze der Airlines mit Low Cost Angeboten in Deutschland und verdrängt airberlin auf den zweiten Platz. Ein teilweise zunehmender Wettbewerb unter den Anbietern günstiger Flugtickets führt zu moderat sinkenden Preisen. Aktuelle Ergebnisse zur Entwicklung der „Günstigflieger“ enthält der nun erschienene „Low Cost Monitor 1/2015“ (LCM). Seit 2006 veröffentlicht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) den Bericht jeweils im Frühling und Herbst.

Verbindungen nach Großbritannien steigen

„Im vergangenen Winter haben wir ein Wachstum der Strecken um gut elf Prozent im deutschen Low Cost Verkehr festgestellt“, sagt Studienleiter Dr. Peter Berster vom DLR-Institut für Flughafenwesen und Luftverkehr. „Das sind 52 Verbindungen mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum, wobei insbesondere die Streckendichte innerhalb Deutschlands mit elf Prozent und zwischen Deutschland und Großbritannien mit zehn Prozent deutlich zugenommen hat.“ Verbindungen nach Spanien und Italien haben jeweils rund ein Prozent zugelegt. Derweil gab es auch Rückgänge im Low Cost Angebot, beispielsweise bei Verbindungen nach Norwegen.

Germanwings überholt arberlin an der Spitze

„Deutliche Auswirkungen auf den Low Cost Verkehr ergeben sich aus der anhaltenden Neustrukturierung der Germanwings“, erläutert Berster. „Die Lufthansatochter bot in diesem Winter noch einmal 53 Prozent mehr Flüge an.“ Mit insgesamt 1.800 Starts pro Woche und einem Marktanteil von mittlerweile 38 Prozent erobert die Airline, die zahlreiche klassische innerdeutsche und europäische Verbindungen der Lufthansa übernommen hat, den Spitzenplatz und verdrängt airberlin.

Die Berliner Fluggesellschaft schrumpft indes ihr Low Cost Angebot weiter auf 1.700 Flüge pro Woche. Nur 35 Prozent aller Billigflüge finden sich noch im Angebot der airberlin. Insgesamt vereinen die sieben größten Low Cost Carrier Germanwings, AirBerlin, Ryanair, Easyjet, Wizz, flybe und Norwegian in diesem Winter 95 Prozent des deutschen LCC-Marktes auf sich.

Preise für Flüge sinken weiter

Je nach Carrier lagen die über alle Strecken und Buchungszeiten ermittelten Durchschnittspreise zwischen 50 und 130 Euro brutto. Damit ist das Billigfliegen im Vergleich zum Frühjahr 2014 wieder günstiger geworden. Damals lag die durchschnittliche Preisspanne zwischen 70 und 160 Euro brutto. „Hierbei kommt ein zunehmender Wettbewerb zwischen den Low Cost Airlines zum Tragen“, so Berster. „Durch das verstärkte Angebot von Günstigflügen an großen Flughäfen, insbesondere durch die Pläne von Ryanair innerdeutsche Verbindungen wie die Strecke Köln/Bonn-Berlin wieder aufzunehmen, wird dieser direkte Wettbewerb künftig weiter zunehmen.“

Berliner Flughäfen haben die meisten Passagiere

Im Jahr 2014 nutzten auf den 26 internationalen und regionalen Verkehrsflughäfen in Deutschland über 67 Millionen Passagiere Billigflieger, was einem Anteil von rund 32 Prozent bei insgesamt 209 Millionen Passagieren entspricht. „Insgesamt hatten die Berliner Flughäfen zusammen genommen mit rund 18 Millionen Passagieren im Low Cost Verkehr das höchste Aufkommen aller Flughäfen in Deutschland“, erläutert Berster. „Dahinter folgen die Flughäfen Düsseldorf, Köln/Bonn und Hamburg“.

An den Flughäfen Hamburg und Düsseldorf hat es durch die Umstrukturierung von Lufthansa und Germanwings aber auch durch den Ausbau der Angebote von flybe, Easyjet oder Norwegian eine hohe Zunahme im Low Cost Segment gegeben. Auch Köln/Bonn konnte das Angebot an Low Cost Flügen steigern. Dies ist beispielsweise auf einen Ausbau der Angebote von Ryanair zurückzuführen. Im Gegensatz dazu gab es Rückgänge auf Flughäfen wie Lübeck, wo Ryanair sich komplett zurückgezogen hat und stattdessen Flüge vom Flughafen Hamburg aus anbietet.

Ryanair in Europa immer stärker

Großbritannien bleibt mit rund 7.700 Starts pro Woche europaweit das Land mit dem größten Billigflugangebot. Auf den weiteren Plätzen folgen Deutschland, Italien und Spanien. Dabei baut Ryanair seine europaweite Spitzenposition mit einer satten zehnprozentigen Steigerung aus: Mit fast 8.400 Flügen pro Woche auf mehr als 1.500 Strecken erreicht die irische Airline vergangenen Winter einen europaweiten Marktanteil von 24 Prozent im Low Cost Segment.

Easyjet schafft es dahinter auf Platz zwei mit immerhin noch 17 Prozent. Europaweit führt Barcelona mit 1.185 Starts die Rangliste der Flughafen im Low Cost Bereich an. Zusammengenommen kommen die drei Londoner Flughäfen auf 2.767 Starts. „Auf europäischer Ebene ist zu erkennen, dass durch die Angebote von Norwegian ab Skandinavien und London auch der Langstrecken Low Cost Verkehr nach Nordamerika und Asien zunimmt „, ergänzt Berster.

Low Cost durchdringt traditionellen Linienflugbetrieb

Die Geschäftsmodelle der Fluggesellschaften vermischen sich zunehmend. Etablierte Fluggesellschaften greifen über Tochtergesellschaften verstärkt in den Markt der preisgünstigen Flugangebote ein, wie etwa in Spanien die Gesellschaften Iberia mit Iberia Express und Vueling. In Deutschland hat Lufthansa ihre innerdeutschen und europäischen Flüge außer an den Drehkreuzflughäfen Frankfurt und München an die Tochtergesellschaft Germanwings abgegeben, wodurch es zu einem starken Anstieg bei den Low Cost Angeboten gekommen ist. Hier ist es teilweise zu einer Verschiebung zwischen den Gesellschaften gekommen.

Ebenso wie Germanwings bieten inzwischen auch andere klassische Low Cost Carrier mit Preisaufschlägen verbundene Leistungen an, die sich vornehmlich an Geschäftsreisende richten. So werden die vom DLR im Low Cost Monitor betrachteten Fluggesellschaften nicht aufgrund ihres Geschäftsmodells identifiziert, sondern sind solche, die eine hohe Anzahl von Angeboten im Niedrigpreissegment des Gesamtmarktes aufweisen. Typisch für das Low Cost Preissegment bleiben die niedrigen Preise, ihre generelle Verfügbarkeit und die in Abhängigkeit von der Vorausbuchungsdauer große Spreizung zwischen dem billigsten und dem teuersten Preisangebot auf einer Strecke.

Die genannten Ergebnisse der Studie basieren auf Daten einer Referenzwoche in der ersten Jahreshälfte 2015. Die Flugpreise wurden in einer zehnprozentigen Stichprobe aller Low Cost Strecken Deutschlands für vier verschiedene Zeitpunkte (Vorausbuchungszeitraum: 1 Tag, 1 Woche, 1 Monat, 3 Monate) ermittelt.

Auf dem Foto: Abfertigung einer Germanwings-Maschine am Köln/Bonn Airport (Quelle: Köln Bonn Airport).

Fraport AG lädt zur Hauptversammlung

Zur 14. ordentlichen Hauptversammlung lädt die Fraport AG ihre Aktionärinnen und Aktionäre für Freitag, den 29. Mai 2015, in die Jahrhunderthalle in Frankfurt-Höchst ein. Der Einlass erfolgt ab 09:00 Uhr, um 10:00 Uhr wird die Versammlung offiziell eröffnet. Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, informiert die Anteilseigner über das abgelaufene Geschäftsjahr 2014 und die Entwicklung im derzeitigen Geschäftsverlauf. Für diese Rede soll es einen Livestream geben. Im Anschluss folgt die Generaldebatte. Die Hauptversammlung wird vom Aufsichtsratsvorsitzenden der Fraport AG, Karlheinz Weimar, geleitet.

Die Eintrittskarte zur Versammlung dient den Aktionärinnen und Aktionären am 29. Mai als Fahrschein für die Hin- und Rückfahrt zur Jahrhunderthalle mit den öffentlichen Verkehrsmitteln des Rhein-Main Verkehrsbundes (RMV). Zudem berechtigt sie zur kostenlosen Nutzung der Shuttle-Busse, die ab 08:45 Uhr zwischen dem Bahnhof Höchst (Ausgang Nordseite, Ecke Michael-Stumpf-Straße / Gebeschus-Straße) und der Jahrhunderthalle pendeln. Den Livestream zur Rede soll es unter hauptversammlung.fraport.de geben.

Business Jet als Linienflugzeug: Citation CJ4 bei Hahn Air Lines

Hahn Air Lines baut eine Flotte aus Cessna Citation CJ4 als Linienflugzeug auf. Damit wird die CJ4 der erste Citation Business Jet im kommerziellen Airline-Einsatz. Die Linien- und Charter-Airline will die CJ4 auf der Route Düsseldorf – Luxemburg einsetzen.

Das Flugzeug ist auch der erste Business Jet in der Klasse, der die Zulassung für den kommerziellen Airline-Dienst erhalten hat. Für den Einsatz hatte Hahn Air Lines mit dem Heimatflughafen Düsseldorf die CJ4 als IATA-Mitglied (International Air Transport Association) einem umfassenden IATA-Audit zur Betriebssicherheit unterziehen müssen. Dazu zählten über 1.000 Richtlinien zur Sicherheit und umfassenden Flugbertieb.

Die Citation CJ4 hat eine Reichweite von 4.019 Kilometer (2.170 Nautische Meilen), wird von zwei Williams FJ44-4A Turbofan-Triebwerken angetrieben, hat eine nutzbare Zuladung von 3.164 Kilogramm und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 835 Km/h. Die CJ4 kann so bis zu zehn Personen befördern.

Graz und Kreuzfahrt: Neue Reisende in Rostock-Laage

Am Pfingstsonntag, den 24. Mai 2015, haben erstmals Gäste aus der Alpenrepublik die Möglichkeit genutzt, flugs die Berge gegen das Meer zu tauschen.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde die Maschine der Austrian Airline traditionell mit einem Wasserbogen der Flughafen-Feuerwehr begrüßt. Bei einem Sektempfang am roten Teppich direkt auf dem Vorfeld und Begrüßungsworten durch Herrn Christian Pegel – Minister für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung M-V, Herrn Bernd Fischer – Geschäftsführer des Tourismusverbandes M-V und Dr. Rainer Schwarz – Geschäftsführer des Flughafens Rostock-Laage, wurden die ersten Gäste aus Österreich gebührend empfangen.

Der österreichische Reiseveranstalter Eurotours International hat diese Charterflugverbindung zwischen Rostock-Laage und Linz initiiert; bedient wird die Strecke durch die größte österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines. Bis Anfang Oktober wird jeweils sonntags eine 76-sitzige Maschine des Typs Dash 8 Q400 um 11:30 Uhr in Linz starten und um 13:10 Uhr am Rostocker Flughafen landen.

Gäste zur Kreuzfahrt landen erstmals in Rostock-Laage

Als Dienstleister für die Region unterstützt der Flughafen Rostock-Laage erstmals das Kreuzfahrtgeschäft in Warnemünde. Nun sind die ersten ausländischen Touristen aus Frankreich, Italien und Spanien mit dem Flugzeug angereist und wurden direkt mit Busshuttles zu Ihrem Schiff Costa Favolosa nach Warnemünde gebracht.

Europas größtes Kreuzfahrtunternehmen Costa Crociere hat die wöchentlichen Charterflüge nach Rostock-Laage initiiert und somit können vom 22. Mai bis 28. August 2015 internationale Kreuzfahrtgäste der Reederei diese direkten Fluganbindung aus Paris, Rom, Mailand und Madrid nach Rostock nutzen. Mit den wöchentlichen Flugverbindungen über die Saison rechnet der Flughafen Rostock-Laage mit mehr als 20.000 Passagierabfertigungen.

Eine Besonderheit am Standort Rostock-Laage ist das mit der COSTA Crociere entwickelte, in Deutschland einzigartige Abfertigung-/Serviceprodukt für mit dem Flugzeug an- und abreisende Kreuzfahrtpassagiere. Durch die Optimierung von Abfertigungsprozessen und Entwicklung neuer Verfahren in Abstimmung mit den Behörden konnte die bisherige aufwendige Anreise von Flug-/Kreuzfahrtpassagieren optimiert werden.

Dies ermöglicht dem Flug-/Kreuzfahrtpassagier eine bequeme und komfortable Anreise zum Schiff per Luftfahrzeug ohne die mehrfache und lästige Reisegepäckaufgabe und -annahme. Dieses wird automatisch vom Ort des Abfluges bis in die Kabine des Schiffes befördert. Der Flughafen Rostock-Laage bietet optimale Voraussetzung zur Umsetzung dieses neuartigen Verfahrens. Eine moderne Infrastruktur, die Steuerung der Prozesse aus einer Hand und die hohe Qualität der Abfertigung in Verbindung mit der Zusammenarbeit mit den erfahrenen Hafenbetriebsverantwortlichen überzeugten die Kreuzfahrtgesellschaft COSTA Crocerie zur Beauftragung des Flughafens. Gestützt wird das ganze durch die schlanke Unternehmensstruktur, welche eine wirtschaftliche effiziente Durchführung der An- und Abreiseprozesse für die Kreuzfahrtpassagiere ermöglicht.

Die Bilder zeigen den Wasserbogen der Flughafen-Feuerwehr zum Empfang der Dash 8 Q400, v.l.: Dr. Rainer Schwarz (GF Flughafen Rostock-Laage), Jochen Schulte (Landtagsabgeordneter SPD) , Christian Pegel (Minister für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung M-V); Crewmitglieder Austrian Airline, Bernd Fischer (GF TMV), Stefan Bracher, die Begrüßung der Passagiere am roten Teppich sowie die Ankunft der Kreusfahrt-Passagiere im Jet.

Lufthansa fliegt im Sommer München – Island und Kreta

Zwei beliebte Urlaubsinseln werden im Sommerflugplan ab München neu zu finden sein: Island und Kreta – die größte Vulkaninsel Europas und die größte griechische Insel werden ab dem 23. Mai 2015 jeden Samstag angeflogen. Die neue Verbindung zum isländischen Flughafen Keflavik ergänzt gleichzeitig das Angebot ab Frankfurt: Island steht vom größten deutschen Drehkreuz dreimal wöchentlich auf dem Flugplan. Der kretische Flughafen in Heraklion wird von Lufthansa nur ab München geflogen „Bei vielen Passagieren stehen die beiden Destinationen auf der Liste ihrer persönlichen Traumziele. Die Vielfältigkeit an historischen und touristischen Angeboten machen sie zu besonders interessanten Destinationen für Reiseliebhaber“, sagt Thomas Klühr, Mitglied des Lufthansa Passagevorstands Finanzen & Hub München.

Neben Keflavik und Heraklion fliegt Lufthansa in diesem Sommer erstmals nach Glasgow/Schottland, Sevilla/Spanien und nach Perugia in Umbrien/Italien.

Island bietet spektakuläre Landschaften mit zum Teil aktiven Vulkanen, mit Gletschern und Wasserfällen. Keflavík ist mit über 8.000 Einwohnern die sechstgrößte Stadt Islands. Neben dem Hafen macht der internationale Flughafen Keflavík zu einem der bedeutendsten Orte Islands. Die nahe gelegene Hauptstadt Reykjavík bietet zahlreiche Museen und Sehenswürdigkeiten.

Kreta ist für seine gute touristische Infrastruktur bekannt und bietet mehr als tausend Kilometern Küstenlinie. Sehenswerte historische Bauwerke und Museen machen auch Heraklion zu einem interessanten Reiseziel. Das mediterrane Klima Kretas ist von trockenwarmen Temperaturen geprägt und bietet somit von Mai bis September die optimale Reisezeit. Der Hin- und Rückflug nach Island soll ab 249 Euro, nach Kreta ab 129 Euro zu haben sein.

Daten der Flüge nach Island und Kreta

München – Keflavik (23. Mai – 05. September 2015)
Flughäfen / Drei-Letter-Code / Zeitzone (Winter) München, Terminal 2 (MUC); Weltzeit +01:00 Stunde

Keflavik (KEF); Weltzeit -01:00 Stunde

Flugplan (alle Zeitangaben in jeweiliger Ortszeit) MUC-KEF 1-mal wöchentlich (Samstag) Flugzeug: Airbus A321 LH 2468: MUC 21:45 Uhr – 23:55 Uhr KEF

LH 2469: KEF 01:10 Uhr – 07:05 Uhr MUC

Flugdauer (im Schnitt) München – Keflavik 4:10 Stunden

Keflavik – München 3:55 Stunden

München – Heraklion (23. Mai – 24. Oktober 2015)
Flughäfen / Drei-Letter-Code / Zeitzone (Winter) München, Terminal 2 (MUC); Weltzeit +01:00 Stunde

Heraklion (HER); Weltzeit +02:00 Stunden

Flugplan (alle Zeitangaben in jeweiliger Ortszeit) MUC-HER einmal wöchentlich (Samstag) Flugzeug: Airbus A320

LH 1758: MUC 08:30 Uhr – 12:20 Uhr HER

LH 1759: HER 13:20 Uhr – 15:20 Uhr MUC

Flugdauer (im Schnitt) München – Heraklion 2:50 Stunden

Heraklion – München 3:00 Stunden