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G7-Treffen in Elmau: Einschränkungen für Reisende und Piloten

Am 07. und 08. Juni 2015 wird auf Schloss Elmau in Oberbayern das Treffen der Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten stattfinden. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat nun auf Antrag der Polizei Bayern Flugbeschränkungsgebiete für den Schutz der Veranstaltung eingerichtet. Da alle Gäste auf dem Flughafen München ankommen und von hier auch wieder abfliegen werden sie aller Voraussicht nach mit Hubschraubern der Bundespolizei zum Veranstaltungsort geflogen und nach Abschluss des Gipfeltreffens in gleicher Weise zurückgebracht.

Die Delegationen der jeweiligen Staaten werden über die Straße nach Elmau fahren. Es gibt für Besucher des Airports aber keine Möglichkeit, die Ankunft oder den Abflug der Staatsgäste vor Ort zu verfolgen.

Grenzkontrollen und mögliche Behinderungen

Fluggäste sollten beachten, dass es nach Auskunft der Polizei in der Zeit vom 05. bis zum 08. Juni 2015 zu Verkehrsbehinderungen und auch zu Umleitungen kommen kann. Deshalb sollte für die Fahrt zum oder vom Airport ein größeres Zeitpolster eingeplant werden.

Der Flughafen wird versuchen, Verzögerungen bei der Flugbetriebsabwicklung zu vermeiden. In Ausnahmefällen kann es allerdings zu Beeinträchtigungen kommen. Aufgrund der erhöhten Sicherheitsanforderungen hat der Bundesinnenminister für die Zeit vom 26. Mai bis 15. Juni zusätzliche Grenzkontrollen beschlossen. Diese werden von der Bundespolizei örtlich und zeitlich flexibel durchgeführt und werden auch Flüge im Schengenraum betreffen. Details will das Ministerium online hier bereitstellen.

Flugflächen-Sperrung bis Österreich – Keine Flugmodelle

Flugbeschränkungsgebiete werden zur Vorbeugung und zur Gefahrenabwehr eingerichtet, es gibt dauerhafte Gebiete (beispielsweise über Atomkraftwerken oder auch dem Regierungsviertel Berlin) und solche mit zeitlicher Beschränkung. Für das anstehende Gipfeltreffen wurde ein Beschränkungsgebiet „Elmau Gesamt“ zur sicheren Anreise der Staatsgäste geschaffen, das den Luftraum von nördlich des Münchner Flughafens bis zur deutsch-österreichischen Landesgrenze umfasst. Dieses Gebiet reicht vom Boden bis zu einer Höhe von „Flugfläche 100“ bzw. „Flugfläche 130“, umgerechnet ca. 3.000 bzw. 4.000 Meter. Die zeitliche Aktivierung ist für den 07. und 08. Juni jeweils tagsüber (08:00 Uhr bis 18:00 Uhr bzw. 10:00 bis 20:00 Uhr) vorgesehen.

Für die Veranstaltung selbst gilt das kleinere Flugbeschränkungsgebiet „Schloss Elmau“, das sich entlang eines Kreisbogens mit einer Ausdehnung von rund 30 nautischen Meilen (55 Kilometer) rund um den Veranstaltungsort und bis zu einer Höhe von ebenfalls ca. 3.000 bzw. 4.000 Meter erstreckt. Dieses Gebiet wird voraussichtlich vom 07. Juni 2015, 08:00 Uhr bis 08. Juni, 20:00 Uhr aktiviert werden.

In beiden Gebieten sind alle Flüge einschließlich des Betriebs von Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen untersagt. Ausgenommen hiervon sind selbstverständlich die Anreiseflüge der Staatsgäste, Flüge ausschließlich nach Instrumentenflugregeln sowie Flüge der Polizei, Bundespolizei und anderer Einsatzkräfte.

Informationen zur Lage und Ausrichtung, eine Kartendarstellung der Beschränkungsgebiete sowie weitere Informationen will die DFS online bereitstellen.

Flugplan-Abweichungen am Köln Bonn Airport

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Am Köln Bonn Airport kann es in der nächsten Zeit zu Verzögerungen und Abweichungen vom Flugplan kommen. Aufgrund von Sanierungsarbeiten im Kreuzungsbereich der Querwindbahn ist die große Start- und Landebahn an den drei Samstagen 06. Juni, 13. Juni und 20. Juni jeweils in der Zeit von 20:00 Uhr abends bis 06:00 Uhr Sonntagmorgen gesperrt. Der Verkehr wird in der Zeit über die kleine Start- und Landebahn geleitet. Vereinzelt nehmen Airlines an diesen drei Samstagen Anpassungen bei den Flugzeiten vor.

Passagiere sollten sich gegebenenfalls direkt bei ihren Fluggesellschaften über etwaige Änderungen informieren.

Flughafen Düsseldorf baulich bereit für Airbus A380 ab Juli

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Der Airbus A380 kann kommen: Die baulichen Maßnahmen sind abgeschlossen und somit ist der Düsseldorfer Airport bereit für die Abfertigung des größten Passagierflugzeugs der Welt. Ab 01. Juli wird die Fluggesellschaft Emirates erstmals den Super-Airbus auf ihrer täglichen Mittagsverbindung zwischen Düsseldorf und dem Drehkreuz Dubai einsetzen. An der neuen Abfertigungsposition können die Passagiere dann über drei bewegliche Fluggastbrücken in den zweistöckigen Großraumflieger einsteigen. Einen Monat vor dem Erstflug, stellte der Flughafen Emirates die neue A380-Position am Flugsteig C offiziell vor und eröffnete diese gemeinsam mit seinem Airline-Partner.

„Wir sind stolz und freuen uns sehr, den Airbus A380 bald an unserem Airport begrüßen zu dürfen. Der Einsatz des Airbus-Flaggschiffs ist ein bedeutender Schritt, um das steigende Mobilitätsbedürfnis der Menschen in Nordrhein-Westfalen zu bedienen. Mit dieser Entscheidung betont Emirates die hohe Bedeutung, die unsere Region für die Airline hat. Ich danke unserem langjährigen Partner für das uns entgegengebrachte Vertrauen und blicke dem Erstflug am 01. Juli mit großer Freude entgegen. Auch unserem Projektteam, das den Düsseldorfer Airport mit großem Einsatz und viel Herzblut A380-tauglich gemacht hat, gilt ein besonderer Dank“, betont Dr. Ludger Dohm, Sprecher der Flughafengeschäftsführung.

Neue Fluggastbrücken und Markierungen

Der Düsseldorfer Flughafen hat für die Abfertigung des Riesenfliegers in den vergangenen zweieinhalb Jahren bauliche Änderungen vorgenommen und dafür insgesamt rund fünf Millionen Euro investiert. Mit Fertigstellung der Baumaßnahmen ist der Airport ab sofort für die Abfertigung von Großraumflugzeugen wie dem Airbus A380 gerüstet. Dafür wurde am Flugsteig C ein moderner Verbindungsanbau über zwei Ebenen mit drei beweglichen Fluggastbrücken für den schnellen und sicheren Ein- und Ausstieg der Passagiere gebaut. Einer der höhenverstellbaren „Finger“ führt die Passagiere künftig so direkt in das Oberdeck des Super-Airbus.

Der feste Teil der verglasten Brücke ist circa 22 Meter lang und etwa sieben Meter hoch sowie breit und führt zu einem Treppenhaus mit einer Gesamthöhe von circa elf Metern. Hierfür wurden insgesamt rund 130 Tonnen Stahl verbaut. Das angrenzende Gate im Flugsteig C wurde erweitert und bietet ab sofort Platz für insgesamt 225 Sitzplätze. Auf dem Vorfeld setzte der Airport an einigen Stellen neue Markierungen, um die A380-konformen Rollwegbreiten von 95 Metern für den Linienflugbetrieb zu gewährleisten. Über die baulichen Veränderungen hinaus wird für den A380-Betrieb auch der Einsatz größerer Fahrzeuge wie Tankwagen, Schlepper, Enteisungs- und Cateringfahrzeuge notwendig.

Airbus A380-Liniendienst mit Bord-Lounge

„Wir freuen uns, dass der Flughafen Düsseldorf erfolgreich seine A380-Vorbereitungen abgeschlossen hat und gratulieren zur neuen Abfertigungsposition. Seit unserem Erstflug im Jahre 2001 ist Düsseldorf unverändert ein strategisch wichtiges Ziel für Emirates. Wir sind stolz, als erste Airline die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens mit der unverwechselbaren A380 im Liniendienst anzufliegen. Der Einsatz von Flugzeugen mit mehr Kapazität ist für uns entscheidend, um der steigenden Passagiernachfrage nach Flügen zwischen einer der stärksten Wirtschaftsregionen Deutschlands und den aufstrebenden Volkswirtschaften in Asien, Afrika sowie im Nahen und Mittleren Osten durch eine nahtlose Verbindung über unser effizientes Drehkreuz Dubai nachzukommen“, so Volker Greiner, Emirates Vice President North & Central Europe.

Emirates fliegt mit dem Airbus A380 täglich um 15:25 Uhr nonstop nach Dubai und setzt auf dieser Strecke das Großraumflugzeug in einer Drei-Klassen-Konfiguration mit 517 Sitzplätzen ein, davon 14 Privatsuiten in der First Class, 76 Flachbettsitze in der Business Class sowie 427 moderne Economy-Class-Sitze mit eigenem Bildschirm. Auf dem Oberdeck steht First- und Business-Class-Reisenden eine exklusive Bord-Lounge mit Bar zur Verfügung. Auf der zweiten täglichen Verbindung um 21:25 Uhr wird die Fluggesellschaft weiterhin eine Boeing B777-300ER einsetzen.

airberlin-Lounge mitten in Berlin

Von Juni bis August 2015 verwandelt sich das Café in „QII0 – Die Deutsche Bank der Zukunft“ in der Berliner Friedrichstrasse in eine airberlin Lounge. Besucher der Deutschen Bank können ins Flugambiente von airberlin eintauchen und mittags die airberlin Currywurst oder das Sansibar Gourmetessen aus der Business Class genießen, das es ansonsten ausschließlich an Bord gibt.

Gemeinsam mit Nadin Chucher, Leiterin von QII0, hat Stefan Pichler, CEO airberlin, die ersten Gäste in der airberlin Lounge begrüßt und das Konzept der gemeinsamen Kooperation vorgestellt. „Das QII0 ist eine großartige Bühne im Herzen Berlins, die genau den Spirit von airberlin widerspiegelt. Alle Berliner und Berlinbesucher haben jetzt drei Monate die Gelegenheit, das Essen aus unserer Business Class und andere airberlin Specials zu erleben“, sagte Stefan Pichler anlässlich der gestrigen Eröffnung.

„Wir freuen uns sehr, airberlin als Co-Gastgeber in der QII0 Lounge zu haben. In QII0 können die Besucher ihre Bankgeschäfte erledigen, aber auch neue Möglichkeiten des Banking erfahren und ihre Ideen und Meinungen dazu einbringen. In QII0 werden mehrere Sprachen gesprochen, denn täglich besuchen uns Menschen aus aller Welt. Mit airberlin werden wir in den kommenden Monaten noch internationaler“, sagte Nadin Chucher, Leiterin von QII0.

Currywurst und noch einen Flug dazu

Noch bis Ende August haben Besucher die Möglichkeit werktags täglich ab 10:00 Uhr die airberlin-Produktwelt in QII0 zu entdecken und auszuprobieren. Jeden Monat wird ein spezielles airberlin Produkt in der „Experience Week“ in den Mittelpunkt gerückt. Im Juni ist das zum Beispiel der Business Class Sitz.

Die Deutsche Bank besuchen pro Woche mehrere tausend Gäste. Davon nutzen täglich 40-50 die Lounge, in der sie jetzt das Sansibar Gourmetessen ausprobieren können, für das airberlin mit dem renommierten Mercury Award ausgezeichnet wurde. airberlin bietet seit 2007 an Bord ihrer Flüge hochwertige Gourmetmenüs und Snack-Variationen der Sylter Sansibar an und serviert auch in der Business Class exklusive Sansibar Menükreationen.

Verkaufsschlager an Bord von airberlin ist die beliebte Currywurst mit über 150.000 verkauften Portionen pro Jahr. Sie kann auf Flügen ab 90 Minuten auch spontan an Bord gekauft werden. Eine große Auswahl von Sansibar Gourmetmenüs. Wer das Sansibar Essen an Bord erleben will, kann in QII0 direkt am airberlin Terminal den nächsten Flug buchen.

Falcon 5X: Snecma bringt neuen Jet auf hohe Reichweite

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Dassault hat die neue Falcon 5X auf dem Flughafen Bordeaux-Mérignac der Öffentlichkeit präsentiert. Als Lieferant der Triebwerke und anderer Schlüsselsysteme des Falcon 5X nahm auch der Technologiekonzern Safran an der Vorstellung des neuen Business Jets von Dassault Aviation teil, welcher eine besonders hohe Reichweite verspricht.

Mit 5.200 nm (9.630 km) Reichweite kommt der Hersteller einem starken Kundenwunsch nach, der Falcon 5X kann die Mehrzahl der meistbereisten Städte der Welt miteinander verbinden. Der Falcon 5X bietet laut Dassault den größten Kabinenquerschnitt aller expliziten Business Jets. Dabei ist der zweistrahlige Jet nicht nur Treibstoff-sparsamer, er ermöglicht sogar eine Fluggeschwindigkeit von nur 105 Knoten, was bereits in den Bereich von Turboprop-Flugzeugen fällt, und den Piloten ermöglicht, noch mehr Flughäfen anzusteuern. Der Jungfernflug des neuen Jets ist noch für vor dem Herbst 2015 vorgesehen.

Am Falcon 5X sind mehrere Safran-Unternehmen beteiligt: Sagem liefert unter anderem die elektronische Triebwerkssteuerung; Techspace Aero den Niederdruck-Kompressor am Triebwerk, Microturbo den auxiliary power unit (APU); Labinal Power Systems ist an der Verkabelung beteiligt. Safran liefert das gesamte Antriebssystem; es umfasst das neu entwickelte Silvercrest® Triebwerk (Snecma), Triebwerksgondel und Schubumkehr (Aircelle) sowie weitere Ausrüstung. Safran umfasst als Technologie-Konzern die drei Kerngeschäftsfelder Luft- und Raumfahrt (Antriebe und Ausrüstung), Verteidigung und Sicherheit.

Halber Geräuschpegel und weniger Verbrauch

„Wir sind sehr stolz auf unsere Position als einer der Hauptpartner des Falcon 5X“, sagte Safran-CEO Philippe Petitcolin beim Rollout. „Unser Silvercrest-Triebwerk wurde für den am stärksten wachsenden Bereich des Markts für Business Jets entwickelt: große ‚super-midsize‘ Modelle mit hoher Reichweite. In diesem Segment könnten 8.000 neue Flugzeuge bis zum Jahr 2030 ausgeliefert werden. Wir zielen dabei auf einen Marktanteil von 25-30 Prozent.“

Das Silvercrest-Triebwerk nutzt neueste Technologien der beiden Safran-Tochterunternehmen Snecma und Turbomeca. Es mindert den Treibstoffverbrauch und die CO2-Emissionen um 15 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Triebwerken und reduziert neben Stickoxiden auch den Lärm. Sein am Boden messbarer Geräuschpegel ist nur halb so hoch wie der gängiger Triebwerke seiner Schubklasse. Safran zeigt ein Modell des Silvercrest-Triebwerks auf der Pariser Luftfahrtmesse Le Bourget, vom 15. Bis 21. Juni, an seinem Stand (A252, Hall 2A).

Fotos: © Dassault Aviation

Erstmals über 80.000 Beschäftigte am Flughafen Frankfurt

Der Flughafen Frankfurt unterstreicht seine Funktion für die Rhein-Main-Region als Wirtschaftsfaktor und Job-Motor: Zum Stichtag 31. Dezember 2014 arbeiteten mehr als 80.000 Beschäftigte – so viele wie nie zuvor – bei den annähernd 500 Unternehmen und Institutionen, die an der neuesten Arbeitsstätten- und Beschäftigtenerhebung am Airport teilnahmen. Damit untermauert der Frankfurter Flughafen seine Position als größte lokale Arbeitsstätte Deutschlands. Der Blick zurück bestätigt einen Zusammenhang von Passagier- und Beschäftigungswachstum: So flogen im Jahr 1990 mehr als 26 Millionen Passagiere von und nach Frankfurt, im gleichen Jahr wurden rund 53.000 Beschäftigte am Airport registriert.

„Die neuesten Zahlen belegen einmal mehr den langfristigen Trend, dass die steigende Zahl der Beschäftigten am Flughafen Frankfurt mit dem Passagierwachstum korreliert“, sagt Michael Müller, Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor der Fraport AG. „Wir freuen uns sehr, dass diese einzigartige Arbeitsstätte ihren guten Ruf bestätigt und erneut gewachsen ist.“ Der Zuwachs um mehr als 27.000 auf heute über 80.000 Beschäftigte entspricht in etwa der Einwohnerzahl der Stadt Rödermark.

Flughafen will mit Terminal 3 ausbauen

„Mit der Entscheidung für Terminal 3 haben wir die Chance, diese Erfolgsgeschichte fortzuschreiben und weitere Jobs und berufliche Perspektiven für die Menschen in der Region zu schaffen. Terminal 3 stärkt die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts und trägt damit zur nachhaltigen Sicherung der bestehenden Beschäftigungsverhältnisse bei“, blickt Müller zuversichtlich in die Zukunft.

Neben der Beschäftigtenzahl wurde auch die vertragliche Ausgestaltung der Beschäftigungsverhältnisse in der Untersuchung abgefragt. 95 Prozent der erfassten Beschäftigten arbeiten demnach bei einem Unternehmen mit Tarifbindung;  zwei Drittel der Arbeitgeber, die an der Online-Befragung teilgenommen haben, bieten zudem betriebliche Zusatzleistungen wie Jobtickets, betriebliche Altersversorgung oder Erfolgsbeteiligungen an. „Mit diesen Ergebnissen können wir eindeutig die hohe Wertigkeit der Arbeitsverhältnisse am Flughafen nachweisen. Die Mehrzahl der angebotenen Jobs sind ordentlich bezahlte und dauerhafte Beschäftigungsverhältnisse“, bekräftigt Müller. „Dies gilt selbstverständlich auch für die rund 21.000 Fraport-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Frankfurt.“

Beschäftigungserhebung nach Branchen aufgeschlüsselt

Die Erhebung lässt außerdem Rückschlüsse zu, in welchen Branchen die Arbeitsplätze am Standort Flughafen existieren. Demnach arbeiten zwei Drittel der erfassten Beschäftigten bei einer Luftverkehrsgesellschaft, im Flughafenbetrieb oder im Speditions- und Transportgewerbe. Weitere aufgeführte Branchen sind Behörden, Catering, Sicherheitsdienste, Personaldienstleistungen, Beratung, Hotelerie und Gaststätten sowie der Einzelhandel. Die meisten noch offenen Stellen wurden bei den Anbietern von Sicherheitsdienstleistungen und Behörden registriert.

Grundlage der aktuellen Arbeitsstätten- und Beschäftigtenerhebung ist der Postleitzahlbezirk 60549, welcher der Stadt Frankfurt und hier speziell dem Stadtteil „Flughafen“ zugeordnet ist. Dieses abgeschlossene Siedlungsgebiet beinhaltet das Flughafenbetriebsgelände sowie die Bereiche „The Squaire“ und „Gateway Gardens“, die einen unmittelbaren Zugang zum Betriebsgelände haben. Erfasst wurden sozialversicherungspflichtige Beschäftigte, die mit ihren Tätigkeiten im Frankfurter Stadtteil „Flughafen“ gemeldet sind.

Erster A350 XWB für die zweite Airline hebt zum Erstflug ab

Der erste Airbus A350 XWB in den Farben der Vietnam Airlines ist in Toulouse zum ersten Mal abgehoben. Vietnam Airlines ist die erste Fluggesellschaft aus Asien und nach Qatar Airways die zweite überhaupt, die die A350 XWB erhält.

Das Flugzeug erfährt nun die Fertigstellung, was die Kabinenausstattung sowie boden- und luftgestützte Tests umfasst. Vietnam Airlines wird 14 A350 XWB einflotten, davon vier unter Leasing. Die A350 XWB in der Flotte sollen auf Premium-Langstrecken eingesetzt werden und als Erstes Hanoi mit Paris verbinden. Die erste Maschine soll noch Mitte des Jahres ausgeliefert werden. Für die neue A350 XWB hat Airbus 780 feste Besgellungen von 40 Kunden erhalten.

Oldtimerfestival bot Spektakel am Boden und in der Luft

Die Gastgeber des 1. Siegerländer Oldtimerfestivals, die Oldtimergruppe „Sterntakt“ und der Verein für Flugsport Geisweid (VfL), sind am vergangenen Wochenende förmlich überrannt worden – von Zuschauern. Hier die imposanten Eindrücke.

Viele Tausend Besucher standen sich auf der Lipper Höhe die Beine in den Bauch, um die hier versammelten historischen Schätze aus den Kinder- und Jugendjahren des Automobil- und Flugzeugbaus zu bestaunen – am Boden und in der Luft. 8.000 Menschen mögen es an beiden Tagen allemal gewesen sein, die das Flugfeld säumten oder staunend über das weitläufige Ausstellungsgelände wanderten. Eher noch mehr. Und aufgrund dieser immensen Publikumsresonanz dürfte klar sein: Das war zwar das erste, aber nicht das letzte Mal. 

Luftfahrt-Klassiker in Aktion

An den beiden ereignisreichen Tagen hatten sich Schnauferl auf vier Rädern, Nostalgieflugzeuge mit zwei bzw. vier Tragflächen aus ganz Deutschland und dem benachbarten europäischen Ausland auf dem Siegerlandflughafen ein Stelldichein gegeben. Über 150 Exponate von unschätzbarem Wert, aber allesamt noch praxistauglich. Da bekamen die Nostalgie- und Vintage-Fans glänzende Augen, egal, ob sie nun auf boden- bzw. straßengestützte Oldies fixiert waren, oder sich eher der himmlischen Fraktion zugehörig fühlten.

Apropos: Am Himmel wurde es zeitweilig ziemlich eng. Das fliegerische Rahmenprogramm der Veranstaltung dürfte jeder offiziellen Airshow zur Ehre gereicht haben. Doppeldecker-Formationen, Kunstflugvorführungen, Rund- und rasante Überflüge. Da war ständig Bewegung in der Luft. Und die vielen Fotografen konnten aus dem Vollen schöpfen. Für sie gab es Motive en masse.

Eine Luftfahrtveranstaltung ohne die Eichhörner sei nur halb so schön, befand Airshow-Moderator Manfred Burk, der beredet und kenntnisreich durchs Programm führte und dem Publikum viele interessante Hintergrundinformationen vermittelte. Er spielte damit auf Vater und Sohn Eichhorn aus Bad Camberg an, die gemeinsam eine der besten Formationskunstflug-Formationen in Europa bilden und dem Programmreigen auf der Lippe an beiden Tagen jeweils ein Sahnehäubchen aufsetzen. Aber da waren der Akrobaten noch viel mehr, die, ob als Solisten oder in Formation, am Burbacher Himmel ihre Kunst- und Kabinettstückchen absolvierten.

Von Segelflug bis „Legendary Fighters“

Michael Göst und Tine Kirchberg erteilten Anschauungsunterricht in der hohen Schule des Segelkunstfluges, während das Doppeldecker-Quartett der Sterntakt-Gruppe für ein weiteres optisches Highlight der Show sorgte. Zu den Höhepunkten zählten zweifellos auch die Staunen hervorrufenden Vorführungen der „Legendary Fighters“, einer hochprofessionellen Großmodell-Equipe, die sich auf Warbirds aus dem 2. Weltkrieg spezialisiert hat. Und über allem und allen zog, allerdings nur am ersten Veranstaltungstag, die legendäre „Tante Ju“, das Traditionsflugzeug der Lufthansa, majestätisch ihre Kreise.

Mitflugmöglichkeiten gab es auch darüber hinaus zur Genüge – in historischen Maschinen wie in solchen jüngeren Datums oder im Hubschrauber. Angenehmer Nebeneffekt der himmlischen Show: Mit der Entrichtung der Parkgebühr von fünf Euro pro Fahrzeug unterstützten die Besucher einen guten Zweck. Der Reinerlös der Veranstaltung fließt der Cargo Human Care zu, einem gemeinnützigen, international operierenden medizinischen Hilfswerk, das von Mitarbeitern der Lufthansa Cargo in Zusammenarbeit mit Ärzten aus ganz Deutschland betrieben wird.

Bild-Eindrücke vom Siegerländer Oldtimerfestival

Beech: Die Beech 18 im Landeanflug. Von diesem zweimotorigen Tiefdecker wurden zwischen 1937 und 1970 rund 9.000 Exemplare in unzähligen Versionen gebaut.

Quartett: Nicht tot- und klein zu kriegen sind diese vier prächtigen Doppeldecker der Oldtimergruppe „Sternstakt“ – immer ein Hingucker.

On Air: Schon am zeitigen Sonntagvormittag waren Veranstaltungsgelände, Parkplatz und Flugfeld gut gefüllt. Im Laufe des Tages strömten über 5.000 Menschen zum Ort des Geschehens.

Vintage: Träume in Lack und Chrom: Von den rollenden Kostbarkeiten im Ausstellungsbereich war eine schöner als die andere.

Waldi: Wachdienst: Sie passten auf, dass sich keine Automarder an den wertvollen Oldtimern vergriffen.

JU-52: Die „Tate Ju“ der Lufthansa zog über dem Veranstaltungsgelände majestätisch ihre Kreise.

Fotos: Christoph Konrad, 4x Elfi Jung, Torsten Jung.

Aquila-Prototyp A211 mit Rotax 912iS

Als AQUILA Aviation 2015 mit einem Stand auf der AERO in Friedrichshafen war, präsentierte AQUILA bereits den Prototyp der A211 mit dem Rotax 912iS.

Die AQUILA mit dem Einspritzer soll vorraussichtlich 2016 in die Serienproduktion gehen. Ebenfalls konnte man dabei die A211 der Flugschule Günter Watschinger aus Österreich sehen. Die Flugschule Watschinger wurde 1979 gegründet und ist damit einer der ältesten Flugschulen Österreichs.

Bundeswehr schließt Support-Vertrag für KSK-Hubschrauber H145M

Die Bundeswehr hat Airbus Helicopters mit dem Full-Service-Support für ihre neuen H145M-Hubschrauber beauftragt. Die ersten beiden Maschinen sollen noch in diesem Jahr an die Luftwaffe ausgeliefert werden.

Der Siebenjahresvertrag über umfassenden kooperativen Support und Service wird die Einsatzbereitschaft der 15 H145M für die Luftwaffe sicherstellen. Die früher als EC645 T2 bezeichneten Hubschrauber sind vor allem für Einsätze des Kommandos Spezialkräfte vorgesehen. Airbus Helicopters übernimmt unter anderem das Reparatur- und Wartungsmanagement, die Ersatzteilversorgung und die Gewährleistung der Lufttüchtigkeit. Das Unternehmen wird am Heeresflugplatz Laupheim in Baden-Württemberg ein eigenes Team stationieren, um eng mit den Bundeswehrtechnikern zusammenzuarbeiten, die die Hubschrauber bei ihren weltweiten Einsätzen betreuen werden.

„Wir werden im Rahmen dieses ersten Full-Service-Vertrags für die neue H145M umfassende, hochwertige Leistungen erbringen“, sagte Klaus Przemeck, Leiter des Military Support Center von Airbus Helicopters in Deutschland. „Damit wollen wir an unseren erfolgreichen Support für die EC135-Schulungshubschrauber bei der Heeresfliegerwaffenschule in Bückeburg anknüpfen, wo die Einsatzverfügbarkeit der Flotte bei über 90 Prozent liegt.“

Militärischer Mehrzweckhubschrauber H145M

Der zweimotorige Mehrzweckhubschrauber H145M ist die militärische Version der leistungsstarken H145 für zivile und halbstaatliche Aufgaben. Er kann für ein breites Spektrum militärischer Aufgaben konfiguriert werden, von Transport und Aufklärung über Such- und Rettungseinsätze bis hin zur Feuerunterstützung und Evakuierung von Verletzten. Airbus Helicopters hat diesen Monat die Zulassung für die H145M erhalten. Damit ist der Weg frei für die weitere militärische Qualifizierung im Sommer und die ersten Auslieferungen.

Das maximale Startgewicht der H145M beträgt 3,7 Tonnen. Der Hubschrauber kann mit einem drehbaren Bordmaschinengewehr an den Seitentüren und Mehrzweckhalterungen für weitere Außenwaffen ausgestattet werden. Elektrooptische und infrarotgestützte Sensoren für die Zielerfassung gehören ebenso zum Ausrüstungspaket wie militärische Bordavionik für Kommunikation, Navigation und Flugsteuerung. Für Spezialeinsätze steht optional eine Abseilvorrichtung zur Verfügung. Die gepanzerte Kabine der H145M, selbstdichtende Treibstofftanks und ein elektronisches Selbstschutzsystem erhöhen die Überlebensfähigkeit der Maschine und ihrer Crew.

Leicht und leistungsfähig

Die H145M profitiert von der Robustheit, den niedrigen Betriebskosten und der hohen Einsatzverfügbarkeit der bewährten Modellfamilie EC145 bzw. H145. Sie verfügt über Arriel-2E-Triebwerke von Turbomeca mit digitaler Zweikanal-Steuerung (Dual-FADEC), einen ummantelten Fenestron®-Heckrotor sowie leistungsfähigere Haupt- und Heckrotorgetriebe. Das maximale Bruttostartgewicht der H145M wurde um 50 kg erhöht. Ihre herausragenden Eigenschaften im Schwebeflug, selbst bei Ausfall eines Triebwerks, sind für die Flugsicherheit und besonders für Spezialmissionen sowie Such- und Rettungseinsätze im Gefechtsfeld von größter Bedeutung.

Im Einklang mit der neuen Firmenidentität, nach vollständiger Eingliederung in die Airbus Group, hat Airbus Helicopters die Kennzeichnung seiner Produktpalette vom früheren „EC“ in „H“ geändert.

Wizz Air-Flüge von Dortmund nach Craiova gestoppt

Wizz Air stellt vorübergehend die Dortmunder Verbindung in das rumänische Craiova ein. Die Universitätsstadt in der historischen Region Kleine Walachei steht erst seit Juli 2014 im Dortmunder Flugplan und wurde zuletzt zweimal wöchentlich angeflogen. Gegenüber der Flughafengesellschaft begründete die Airline den Schritt mit Erneuerungsarbeiten an der dortigen Start- und Landebahn, die über den gesamten Sommerzeitraum andauern sollen. Die vorübergehende Einstellung von Craiova-Flügen betreffe demnach alle Flüge von und nach Craiova und soll eine schnelle Abwicklung der erforderlichen Maßnahmen fördern. Im Jahresverlauf sollen die Verbindungen wieder aufgenommen werden.

Betroffene Passagiere werden von der Airline kontaktiert. Über die Flughäfen in Temeswar, Cluj-Napoca, Targu Mures, Sibiu und Bukarest ist Rumänien auch weiterhin umfassend mit der Metropole Ruhr und Westfalen verbunden.

Airbus Group mit Venture-Capital im Silicon Valley

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Die Airbus Group richtet einen Corporate-Venture-Capital-Fonds sowie ein Technologie- und Business-Innovationszentrum im Silicon Valley ein. Mit der strategisch günstigen Ansiedlung von Airbus Group Ventures und dem Business-Innovationszentrum will das Unternehmen seine internationale Präsenz stärken. Die neuen Einheiten verbessern zudem die Möglichkeiten, innovative und transformative Technologien und Geschäftsmodelle zu identifizieren und auszuschöpfen. Der Venture-Capital-Fonds ist mit anfänglichen Mitteln in Höhe von 150 Millionen US-Dollar ausgestattet. Chief Executive Officer (CEO) von Airbus Group Ventures wird mit sofortiger Wirkung Tim Dombrowski, 54, ehemals bei Google für  Smartphone-Projekt Ara beschäftigt.

Der Fonds investiert in die Finanzierung weltweit entstehender erfolgversprechender, innovativer und disruptiver Geschäftsideen mit Bezug zu den Themengebieten des Konzerns. Bevor er die Leitung von Airbus Group Ventures übernahm, war Dombrowski als Partner bei der kalifornischen Venture-Capital-Gesellschaft Andreessen Horowitz für die Geschäftsentwicklung der Portfoliounternehmen zuständig.

Außerdem war er als Director of Global Business Development bei HP und als Director of Worldwide Business Consulting bei Opsware Inc. tätig. Neben seiner umfangreichen Erfahrung in den Bereichen Venture Capital und Geschäftsentwicklung verfügt Dombrowski zudem über Erfahrung in der Luft- und Raumfahrt. Während seiner Tätigkeit bei PTC war er in Verteidigungs-, Satelliten- und Drohnenprogramme eingebunden, bei Goodrich arbeitete er im Zivilflugzeug- und bei UTC Sikorsky im Militärhubschrauberbereich.

Ebenfalls mit sofortiger Wirkung wurde Paul Eremenko, 35, zum CEO des Technologie- und Business-Innovationszentrums der Airbus Group im Silicon Valley ernannt. Eremenko kommt von Google Inc., wo er als Director of Engineering der Unternehmensabteilung Advanced Technology and Projects (ATAP) tätig war und im Rahmen von Project Ara die Entwicklung des modularen Google-Smartphones leitete. Zuvor arbeitete er in verschiedenen Führungspositionen bei Motorola und der Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA), der wichtigsten Denkfabrik für disruptive Innovationen des US-Verteidigungsministeriums.

Bei der DARPA leitete er die Abteilung für sämtliche Entwicklungen im Bereich Flugzeuge, Raumfahrzeuge und weiterer Großsysteme. Auch Eremenko bringt Erfahrung in der Luftfahrzeugentwicklung mit: Er leitete die Entwicklung des unbemannten Flugsystems GoldenEye 100 bei Aurora Flight Sciences und verschiedener unbemannter Plattformen im Charles Stark Draper Laboratory. Er hält im Fach Luftfahrt Bachelor- und Masterabschlüsse des Massachusetts Institute of Technology und des California Institute of Technology. Zudem besitzt er einen Abschluss in Rechtswissenschaften und ist begeisterter Pilot.

„Wir freuen uns, Tim Dombrowski und Paul Eremenko bei der Airbus Group zu begrüßen. Beide bringen enorme Erfahrung aus ihren jeweiligen Fachgebieten und einen Unternehmergeist mit, der zu unserer Vision für den Venture-Capital-Fonds wie auch für das Business-Innovationszentrum der Airbus Group passt. Unsere Investitionen und unser Engagement im Rahmen dieser neuen Initiativen sind Schlüsselelemente der weltweiten Transformation unseres Unternehmens“, sagte Tom Enders, CEO der Airbus Group.

„Das Silicon Valley ist ein einzigartiger Dreh- und Angelpunkt für bahnbrechende technologische Entwicklungen und bietet enormes Potenzial, von der Vielzahl der dort ansässigen Player zu lernen und Partnerschaften zu schließen. Wir haben uns zwar strategisch im Silicon Valley positioniert, wollen jedoch mit Innovationsführern weltweit in Kontakt treten, auch in unseren europäischen Heimatländern. Mit diesem Ansatz beschleunigen wir den Wandel unseres Konzerns zu einem internationalen Innovationsführer der Luft- und Raumfahrttechnik. Zugleich profitieren unsere Kunden und Partner von unseren innovativen Produkten und Services.“

In ihren jeweiligen neuen Rollen werden Paul Eremenko und Tim Dombrowski an Airbus Group CEO Tom Enders berichten.

Flughafen BER: Pavillions zum Hauptterminal fertiggestellt

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat in dieser Woche die baulichen Arbeiten an den beiden jeweils rund 14.000 Quadratmeter großen Pavillons links und rechts vom Hauptterminal abgeschlossen. Damit konnten im Rahmen der Restarbeiten für den BER weitere Terminalflächen fertiggestellt werden.

Die Gebäude verfügen über jeweils acht Sicherheitskontrolllinien und zwölf Check-in-Counter, die an die BER-Gepäckförderanlage angeschlossen sind. Die technische Inbetriebnahme wird mit der Inbetriebnahme des Terminals erfolgen. Nun wird der von einer Airline zusätzlich gewünschte „Premium-Check-in“ im Pavillon Süd sowie die BER-einheitliche Kennzeichnung sogenannter Kabelzählpunkte an bestimmten Kabeln fertig gestellt.

Lufthansa bringt Patient Transport Compartment in die A380 und B747-8

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Die weltweit einzigartige „fliegende Intensivstation“ wird ab Juni 2015 auf der gesamten Lufthansa-Langstreckenflotte zur Verfügung stehen. Das Patient Transport Compartment (PTC) haben Lufthansa Technik und der Medizinische Dienst von Lufthansa gemeinsam entwickelt.

Damit kann Lufthansa ihr PTC künftig im gesamten Langstreckennetz ab ihren Drehkreuzen Frankfurt und München anbieten. Seit 1999 nutzt Lufthansa das PTC bereits auf den Flugzeugmustern Boeing 747-400, Airbus A340 und A330. Pro Jahr sind bis zu 100 Intensivpatienten auf diese Weise mit Lufthansa unterwegs. Für die Teilflotten Airbus A380 und Boeing 747-8 wurde eine weiterentwickelte Version des PTC konstruiert und bei einer Buchung in die modernen Langstreckenjets eingebaut.

Gegenüber einem herkömmlichen Ambulanzjet verfügt das PTC über etliche Vorteile, wie die Zeitersparnis von bis zu 50 Prozent durch den Einbau in ein Linienflugzeug sowie durch niedrigere Kosten. Der großzügige Innenraum des PTC bietet ausreichend Platz für eine Patientenliege, zwei Sitze für den behandelnden Arzt und eine Lufthansa-Begleitperson (PTC Medical Crew Member) sowie für intensivmedizinische Ausrüstung und erforderliches Verbrauchsmaterial und Medikamente.

Mit ihrem breiten medizinischen Produktportfolio ist Lufthansa die führende Fluggesellschaft weltweit. Für Patienten, die keine intensivmedizinische Versorgung mit einem PTC benötigen, sind transportbegleitende medizinische Leistungen wie der so genannte „Stretcher“ oder auch bei Bedarf eine gesonderte Sauerstoffversorgung vorab buchbar. Die Leistungen des Medical Operation Center (MOC) umfassen neben Fragen zur Flugreisetauglichkeit auch die Erstellung medizinischer Angebote. Zudem bietet Lufthansa das Programm „Arzt an Bord“, dem sich weltweit bereits mehr als 9.000 Ärzte angeschlossen haben. An allen Zielorten vermittelt Lufthansa gegen Gebühr ausgewählte Vertragsärzte für den Fall, dass Fluggäste erkranken oder medizinische Hilfe benötigen.

Lufthansa Technik hält CFM56-5C der A340 von Aerolineas Argentinas instand

Aerolineas Argentinas und Lufthansa Technik haben einen exklusiven Vertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren für die Instandhaltung, Reparatur und Überholung der CFM56-5C Motoren unterschrieben, mit denen Aerolineas ihre sieben Airbus A340-300 betreibt. Für den Motortyp CFM56-7 haben Lufthansa Technik und Aerolineas Argentinas vereinbart, ein gemeinsames Shopvisit Programm aufzusetzen, in dem – abhängig vom Arbeitsumfang – die Airline die Motoren in Buenos Aires in Module zerlegen wird. Anschließende Reparaturen werden bei der Lufthansa Technik in Hamburg durchgeführt.

Lufthansa Technik wird den Aufbau der neuen Triebwerkwerkstatt begleiten und in den Bereichen Layout, Ausrüstung, Gestaltung der notwendigen Infrastruktur und Etablierung von Prozessen bis zu notwendiger Logistik unterstützen. Zudem wird der Hamburger MRO-Provider Aerolineas Argentinas bei der Ausbildung von Mitarbeitern für die neuen Triebwerksmuster begleiten.

„Lufthansa Technik hat langjährige Erfahrung mit CFM56 Motoren und ein umfassendes ‘smart.life‘ Konzept, das auf einem ‘Enhanced Performance Improvement‘ Programm basiert. Hinzu kam ein wettbewerbsfähiger Preis und die bekannte Zuverlässigkeit und Qualität. Und dies zusammen mit einem sehr guten Verständnis von operationellen Notwendigkeiten. Nach einem sorgfältigen Auswahlprozess hat das Lufthansa Technik zu unserer ersten Wahl gemacht. Wir wissen, wir können auf die Unterstützung und Flexibilität von Lufthansa Technik zählen, um unseren Kunden die Zuverlässigkeit und hohe Qualität im Betrieb zu liefern, die sie von Aerolineas Argentinas erwarten“, sagt Christian Landriscina, Vizepräsident – Produktion von Aerolineas Argentinas.

„Dieser Vertrag ist das nächste Kapitel in einer langfristigen Geschäftsbeziehung zwischen Lufthansa Technik und Aerolineas Argentinas. Seit fast zwei Jahrzehnten unterstützt die Lufthansa Technik Gruppe Aerolineas Argentinas in verschiedenen MRO-Bereichen, zum Beispiel bei den Triebwerke, den Komponenten und in der Flugzeugwartung“, sagt Jörg Femerling, Direktor Vertrieb Lateinamerika bei Lufthansa Technik.

Neben dem kürzlich unterschriebenen Vertrag kooperiert Lufthansa Technik mit Aerolineas Argentinas bei der Instandhaltung der CFM56-7 Motoren ihrer großen Flotte von 38 Boeing 737NG Flugzeugen und den CF34-10 Triebwerken von Australs Flotte mit 22 Embraer 190. Austral ist Aerolineas Argentinas bedeutende Regional-fluggesellschaft in Südamerika.

SolarImpulse 2: Stabil und mit vollen Akkus über den Pazifik

Einmal in der Luft um die Welt und das einzig mit der Kraft der Sonne. Die Schweizer Bertrand Piccard und André Borschberg haben sich auf diese abenteuerliche Reise mit ihrem Leichtbauflugzeug Solar Impulse 2 begeben.

Auf ihrem Weg um den Globus in zwölf Etappen sind ihre größte Herausforderung die Ozeane. Insbesondere der Flug von Nanjing in China nach Hawaii ist eine echte Bewährungsprobe. Der ähnlich einem Linienjet große Solarflieger soll dabei mit nur einem Piloten fünf Tage und fünf Nächte in der Luft bleiben. Am Tag werden die vier elektrischen Propeller von der Sonne angetrieben, in der Nacht durch die tagsüber geladenen Batterien.

Ein Projekt ganz in der Tradition erster fliegerischer Pioniertaten, das die Perspektive regenerativer Energien für die Luftfahrt ins Licht der öffentlichen Wahrnehmung rückt. Schon die filigrane Konstruktion, die kaum mehr wiegt als ein schwerer Mittelklassewagen und die Spannweite eines Jumbos überbietet, ist ein Wagnis. Das DLR hat sie getestet. Drei DLR-Wissenschaftler geben Antworten zum Schwingungsverhalten dieses außergewöhnlichen Solarflugzeugs, zur Perspektive des elektrischen Fliegens und zur Bedeutung alternativer Treibstoffe für die zukünftige Luftfahrt.

Dr.-Ing Yves Govers vom DLR-Institut für Aeroelastik leitete 2014 die Standschwingungsversuche am neuen Flugzeug von Solar Impulse, das jetzt auf der Reise um den Globus ist, und testete schon 2010 den ersten Solar-Flieger des Schweizer Projekts.

Herr Govers, die Solar Impulse 2 hat eine Spannweite, die die Tragflächen eines Jumbojets überbietet und wiegt dabei kaum mehr als ein großer PKW. Ist solch ein Fluggerät nicht sehr empfindlich gegenüber jeglichen Belastungen in der Luft wie etwa starken Winden?

Ohne extremen Leichtbau wäre dieses Projekt nicht möglich und hier bewegt man sich tatsächlich am Rande des technisch Machbaren. Aerodynamische Belastungen etwa infolge von Böen sicher zu tolerieren, war von Beginn an ein Treiber für die Entwicklungen von Solar Impulse. Dennoch wird das Projekt von Meteorologen begleitet, die eine optimale und gefährdungsarme Route bei der Weltumrundung bestimmen. So versucht man Unwettern aus dem Weg zu gehen.

Sich verstärkende Schwingungen haben schon ganze Brücken zum Einsturz gebracht. Wie lässt sich sicher vor dem ersten Flug ausschließen, dass es nicht zum gefürchteten Flattern bei solch einem sensiblen Flugzeug kommt?

Wir haben vergangenes Jahr die SolarImpulse 2 in einem Standschwingungsversuch ausführlich getestet. Anschließend wurde auf Grundlage der Testdaten eine numerische Simulation durchgeführt, die das Flatterproblem behandelt und eine genaue Beurteilung der Flattergefährdung zulässt. Theoretisch können danach noch strukturelle Veränderungen am Flugzeug nötig sein. Danach kann das Flattern ausgeschlossen werden.

Wie hat die Solar Impulse 2 die anspruchsvollen Tests bestanden?

Die Schwingungstests sind nach Plan verlaufen. Die Ingenieure bei SolarImpulse haben da wirklich erstklassige Arbeit geleistet. Die SolarImpulse 2 ist ein außergewöhnliches Flugzeug, ebenso außergewöhnlich waren für uns die Standschwingungsversuche. Die extreme Leichtbauweise des Solarfliegers führt gewollt zu sehr langsamen Schwingungen mit großen Auslenkungen, die man mit bloßem Auge deutlich sehen kann. Das ist ein einzigartiger Anblick.

Dr.-Ing Josef Kallo ist Leiter des Fachgebiets Elektrochemische Systeme am DLR-Institut für Technische Thermodynamik. Als Projektleiter hat er das DLR-Brennstoffzellenflugzeug Antares DLR-H2 in die Luft gebracht und forscht an neuen Technologien für das elektrische Fliegen von morgen.

Herr Kallo, mit der Weltumrundung von Solar Impulse wird der Traum vom emissionsfreien Fliegen in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Wie weit sind wir davon noch im regulären Flugbetrieb entfernt?

Einen Menschen emissionsfrei um die Welt fliegen zu lassen ist tatsächlich eine besondere Leistung. Das Konzept vereint eine Vielzahl hochoptimierter Systeme für diesen besonderen Einsatz. Im regulären, alltäglichen Flugbetrieb ist der Einsatz dieses Konzeptes jedoch aufgrund der geringen Antriebsleistung und der niedrigen Fluggeschwindigkeit von nur rund 70 Kilometern pro Stunde nicht absehbar.

Ist die Nutzung von Solarzellen als Energielieferant der wahrscheinlichste Weg für das elektrische Fliegen der Zukunft?

Für unbemannte hochfliegende Plattformen sind Solarzellen in der Tat ein vielversprechendes Energieumwandlungssystem, um ausreichend elektrische Energie für den Flugantrieb bereit zu stellen. Für bemannte elektrische Flugzeuge mit einigen Passagieren ist das allerdings nicht der günstigste Weg. Hier stellt ein Hybrid aus Wasserstoffbrennstoffzellen und Hochleistungsbatterie eine sehr vielversprechende Energiequelle für den Antrieb dar. Wenn der Wasserstoff mithilfe erneuerbaren Energiequellen als Treibstoff produziert wird, so ist dieses Konzept ebenso wie bei der Nutzung der Sonnenenergie mit Solarzellen eine CO2- und schadstofffreie Antriebstechnik.

Die Solar Impulse 2 ist ja nicht gerade schnell mit gut 70 Kilometern pro Stunde unterwegs, allerdings bei einer theoretisch unbegrenzten Reichweite. Wie leistungsfähig können elektrische Flugzeuge noch werden?

Elektrische Flugzeuge mit Batterie und Wasserstoffbrennstoffzellen-Antrieb fliegen bereits heute mit Geschwindigkeiten bis zu 200 Kilometern pro Stunde und mit einer Reichweite von bis zu 700 Kilometern. In naher Zukunft sind mit heutiger Technologie viersitzige Flugzeuge mit bis zu 1.500 Kilometern Reichweite realisierbar. Ein 40-60 sitziges Flugzeug mit elektrischem Hybridantrieb ist zukünftig denkbar, wobei es noch einiger Entwicklungs- und Integrationsarbeit bedarf, speziell um den Energiespeicher und den Antrieb für den Flugzeugeinsatz zu optimieren. Im Langstreckenlinienverkehr bleibt die Nutzung eines elektrischen Antriebs wohl auf längere Sicht noch ein Traum.

Dr. Patrick Le Clercq vom DLR-Institut für Verbrennungstechnik leitet das Forschungsprojekt ECLIF (Emission and Climate Impact of Alternative Fuels), in dessen Rahmen sowohl die Verbrennung im Triebwerk als auch die resultierenden Emissionen alternativer Treibstoffe bei Flugversuchen im Herbst 2015 untersucht werden. 2014 war er bereits bei ähnlichen Flugversuchen beteiligt, die das DLR gemeinsam mit der NASA durchführte.

Herr Le Clercq, im Langstreckenbereich werden Elektroflugzeuge auf lange Sicht nicht mit konventionellen Flugzeugen konkurrieren können. Welche Möglichkeiten gibt es im Bereich alternative Treibstoffe auf regenerative Energien zu setzen?

Man muss sich vor Augen führen, dass es ein gewaltiger Schritt ist, ein vollständig neues Antriebssystem in der Luftfahrt einzuführen. Für den Lang- und Mittelstreckenluftverkehr ist es deshalb ein konsequenter Weg, den heutigen Verbrennungsantrieb von Flugzeugen hinsichtlich einer nachhaltigen Nutzung weiterzuentwickeln. Technisch ist die Verwendung alternativer Treibstoffe, die nicht aus Rohöl gewonnen werden, möglich und nachgewiesen. Entscheidend ist für die Zukunft, wie möglichst regenerativ, gesellschaftsverträglich und kosteneffizient alternative Treibstoffe für die Luftfahrt bereitgestellt werden können.

Kerosingewinnung aus Biomasse, die nicht in Konkurrenz zu Nahrungsmitteln steht wie etwa durch Algenzüchtung, wird dabei sicher ein wichtiges Thema sein. Besonders interessant für die weitere Zukunft ist die Gewinnung von Kerosin aus CO2, Wasser und Sonnenenergie, wie es im EU-Projekt Solar-Jet, an dem wir beteiligt waren, bereits im Labor untersucht wurde. Wird diese Treibstoffgewinnung eines Tages alltagstauglich, hätten wir einen nachhaltigen Wandel im Lang- und Mittelstreckenverkehr ohne die Antriebstechnik neu zu erfinden.

Lassen sich die Emissionen und deren Klimawirkung anhand des Treibstoffs beeinflussen?

Vorneweg ist hier festzuhalten, dass der Ausstoß von CO2 nicht anhand der Zusammensetzung des Treibstoffs reduziert werden kann sondern nur indirekt wie gerade benannt über die CO2-neutrale Herstellung. Die Energie für die Fortbewegung eines Flugzeugs kommt aus der Verbrennung der Kohlenwasserstoffe im Kerosin und diese wird weiter benötigt. Doch es gibt weitere Emissionen wie Stickoxide, Schwefeloxide und Ruß auf die sehr wohl im Rahmen der Zusammensetzung alternativer Treibstoffe Einfluss genommen werden kann. Ein Thema sind schwefelarme Treibstoffe.

Hierzu hat das DLR im vergangenen Jahr eine Flugversuchskampagne gemeinsam mit der NASA durchgeführt mit vielversprechenden Ergebnissen in Hinblick auf die klimarelevanten Nicht-CO2-Emissionen. In diesem Jahr planen wir DLR-Flugversuche zu alternativen Treibstoffen bei denen die Variation der ringförmigen Kohlenwasserstoffe, sogenannter Aromaten, und deren resultierende Emissionen im Mittelpunkt stehen. Diese haben Einfluss auf die Rußbildung, die wiederum die Kondensstreifen Bildung beeinflusst und damit die Klimawirkung des Luftverkehrs.

Welche Perspektive sehen Sie für alternative Treibstoffe in der Luftfahrt für die kommenden Jahre?

Kurzfristig folgt das Interesse an alternativen Kraftstoffen dem Ölpreis, der zurzeit ja recht niedrig ist. Langfristig kann das aber nicht die entscheidende Rolle spielen, denn es gibt von vielen Seiten ambitionierte Ziele. Beispielsweise hat der internationale Dachverband der Fluggesellschaften IATA (International Air Transport Association) als Ziel formuliert, dass der Luftverkehr im Jahr 2050 eine Halbierung seines CO2-Ausstoßes im Vergleich zum Jahr 2005 erreichen soll.

In der europäischen Luftfahrtvision, dem Flightpath 2050, steht das beschlossene Ziel den CO2-Ausstoß des Luftverkehrs bis zur Mitte des Jahrhunderts sogar um 75 Prozent gegenüber dem Jahr 2000 zu senken. Zu diesen Zielen können die regenerativen Treibstoffe für die Luftfahrt einen entscheidenden Beitrag leisten. Es zeichnet sich ein schrittweiser Transformationsprozess ab, der weitere umfangreiche Forschungsarbeiten beinhaltet.

Die Interviews führte Falk Dambowsky.

DRF-Rettungshubschrauber Stuttgart mit 20.000 Einsätzen

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Am vergangenen Freitag wurde „Christoph 51“ zu seinem 20.000. Einsatz seit Gründung der Station im Jahr 1989 alarmiert. Die rot-weiße Maschine war damals am Flughafen Stuttgart stationiert.

Seit 2009 befindet sich die Station am Flugplatz Pattonville. Um 11:20 erreichte der Alarm die Stuttgarter Luftretter. Ein schwer kranker älterer Mann rang im Kreisklinikum Nagold um sein Leben, er hatte sich bei einem Unfall eine schwere Lungenverletzung zugezogen. Nur ein sofortiger Transport zur Operation in der Lungenfachklinik Schillerhöhe in Gerlingen konnte ihn retten. Pilot, Notarzt und Rettungsassistent beendeten zügig eine Patientenübergabe in Neresheim und starteten schnellstmöglich Richtung Nagold.

Im dortigen Kreiskrankenhaus übernahmen sie den intubierten und narkotisierten Patienten von den Ärzten der Intensivstation und bereiteten ihn für den Transport vor. Kurze Zeit später war „Christoph 51“ in der Luft und auf dem Weg in den Landkreis Ludwigsburg. Nur rund zehn Minuten später landete der Pilot auf der Schillerhöhe und der Patient wurde sofort den dortigen Ärzten übergeben. Ein Transport im Rettungswagen hätte rund 40 Minuten in Anspruch genommen.

Der am Flugplatz Pattonville stationierte Hubschrauber ist täglich von 08:00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit, um dringende Patiententransporte zwischen Kliniken durchzuführen. Außerdem wird er zu Notfalleinsätzen in den Gebieten Stuttgart, Ludwigsburg, Esslingen, Calw, Pforzheim, Rems-Murr, Ost­alb, Göppingen, Reutlingen, Tübingen, Zollern-Alb, Heilbronn, Schwäbisch Hall und Hohenlohe alarmiert. Er ist mit erfahrenen Piloten, Notärzten und Rettungsassistenten besetzt und mit allen medizintechnischen Geräten ausgestattet, die für eine optimale Patientenversorgung notwendig sind.

Nervenkitzel Tandemsprung guter Zweck über Breitscheid

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Hängepartie für einen guten Zweck bzw. derer zwei. Wobei sich der Begriff „Hängen“ auf selbiges an bzw. unter einem Fallschirm bezieht. Die Breitscheider Skydiver zeigen wieder soziales Engagement und legen sich erneut für Mitmenschen, denen es nicht so gut geht wie ihnen selbst, in die Gurte. Für das erste Juni-Wochenende (05. bis 07.06.) laden die Luftsportler zu ihrem dritten Tandem-Charity-Event ein.

Die Gelegenheit schlechthin, das Angenehme/Rasante mit dem Nützlichen/Guten zu kombinieren. Nervenkitzel inklusive. Passagierspringen ist die einfachste und sicherste Art, sich diesem Adrenalin-lastigen Sport zu nähern. Und wenn dann noch als nützlicher Nebeneffekt eine saftige Spende für gemeinnützige Hilfsorganisationen dabei abfällt, umso besser.

Wie im vergangenen Jahr ist der Reinerlös zu gleichen Teilen für die „Bärenherz“-Stiftung und das global operierende Hilfswerk „Fly & Help“ des Rundfunkmoderators Reiner Meutsch bestimmt. „Bärenherz“ betreibt in Deutschland mehrere Pflegeeinrichtungen für unheilbar kranke Kinder, Meutsch und Co bauen u.a. Schulen und Krankenhäuser in der Dritten Welt.

Im vergangenen Jahr hatte er sich sein Spendengeld hart verdienen müssen. Die Fallschirmspringer hatten zur Bedingung gemacht, ihm das Geld nur dann überreichen zu wollen, wenn er den entsprechenden Scheck im freien Fall zwischen Himmel und Erde entgegennehmen würde. Nach einiger Bedenkzeit stimmte Meutsch dem Deal zu und ließ sich, begleitet von einem Tandemmaster, mit schlotternden Knien in 4.000 Metern Höhe aus dem Flugzeug fallen. Der Geldbriefträger mit dem entsprechenden Wertschein in der Hand war zum vereinbarten Zeitpunkt pünktlich zur Stelle gewesen – und Meutsch auf den Geschmack gekommen. Dieses Jahr gleiche Welle, gleiche Stelle.

Pro Sprung überweisen die Damen und Herren Skydiver jeweils 50 Euro in die „Kriegskasse“. Im vergangenen Jahr waren auf diese Weise über 5.000 Euro zusammengekommen. Weitere Informationen zum organisatorischen und zeitlichen Ablauf sowie über Preise gibt es hier. Der himmlische Spaß beginnt am Freitag, den 05. Juni, um 15:00 Uhr. Schauplatz des Ganzen: Die „Dropzone“ von Skydive Westerwald auf dem Breitscheider Flugplatz. Samstag (06. Juni) und Sonntag (07. Juni) wirft der Pilot des Absetzflugzeuges bereits ab 09:00 Uhr die Motoren an. Der Sprungbetrieb an allen drei Tagen erfolgt bis 20:00 Uhr.

Angeleint an einen erfahrenen Tandemmaster können die Gäste den Rausch des freien Falls (mehr oder weniger) entspannt genießen. In 4.000 Metern Höhe wird es jeweils Ernst. Dann öffnet sich die Ausstiegsluke und der Passagier muss sich, seinen „Steuermann“ im Genick, als erster ins Bodenlose fallen lassen. Etwas Bammel ist da ganz normal, aber der Spaß überwiegt eindeutig. Eine Minute freier Fall, dann öffnet sich der Schirm und das menschliche Doppelpaket gleitet sanft der Erde entgegen. Panoramarundumblick inklusive. Die Landung ist so sanft, als würde man/frau von einem Küchenstuhl hopsen.

Um lange Wartezeiten zu vermeiden, ist eine Voranmeldung zwingend erforderlich. Auf der Webseite der Springer (siehe oben) steht ein Anmeldeformular zum Download bereit. Telefonisch können Tandemsprünge unter 02777-1871 gebucht werden. Mehr Infos zu den Projekten unter www.fly-and-help.de und www.baerenherz.de.

Foto: Skydive Westerwald

Besucher aufs Vorfeld: Historische Flugzeug-Show am Airportday München

Den 14. Juni 2015 sollten sich alle Luftfahrtinteressierten unbedingt im Kalender anstreichen: Der Flughafen München öffnet an diesem Sonntag seine Pforten für kleine und große Airportfans und präsentiert beim ersten Münchner „Airportday“ Luftfahrt „zum Anfassen“. Startschuss der Veranstaltung ist um 11:00 Uhr im Besucherpark. Richtig spannend wird es für alle Gäste dann ab 12:00 Uhr, wenn die Besucher direkt auf das Vorfeld des Flughafens dürfen und somit auf Tuchfühlung mit den Hauptattraktionen des Airportdays kommen. Zu sehen sind hier unter anderem „Stammgäste“ des Airports wie eine Boeing 777 der Frachtfluggesellschaft FedEx.

Darüber hinaus werden aber auch eine ganze Reihe von außergewöhnlichen Flugzeugen präsentiert, die man sonst nicht am Flughafen München antrifft.

Historische Flugzeuge am Flughafen München

So fliegt der Airbus-Konzern eine historische Me HA 200 D nach München. Ein echtes Highlight dürfte die Landung der viermotorigen Breitling Super Constellation werden, die die Deutsche Lufthansa in den 50er Jahren für Transatlantikflüge nutzte. Die „Königin der Lüfte“ besucht zum ersten Mal den Münchner Flughafen und kann nach ihrer Landung auf der Ausstellungsfläche bestaunt werden. Die Bundeswehr präsentiert den Eurofighter Typhoon und eine Transportmaschine vom Typ C-160 Transall.

Einer der Höhepunkte am Airportday wird nachmittags dann die Ankunft der „Flying Bulls“ sein. Mit den beiden zweimotorigen B-25 Mitchell und der P-38 Lightning aus den 40er Jahren fliegen zwei Größen der Luftfahrt-Historie aus Salzburg ein. Den krönenden Abschluss des Fly-Ins am Airportday bildet das Gastspiel des Kunstflugzeuges Zivko Edge 540, das von Matthias Dolderer, dem einzigen deutsche Air-Race-Piloten von Red-Bull, geflogen wird.

Hinter den Flughafen-Kulissen

Aber nicht nur auf dem Vorfeld wird einiges geboten. Im Besucherpark gibt es unter anderem Vorführungen der Flughafenfeuerwehr, die ihr Können zeigt. Auch die Landes- und Bundespolizei werden hier ihre Einsatzfahrzeuge präsentierten. Darüber hinaus wird am Airportday auch ein Polizeihubschrauber im Besucherpark einschweben.

Eine Premiere feiert am Airportday der neue Weltenspielplatz des Münchner Flughafens im Besucherpark. Das erheblich erweiterte und vollkommen neu gestaltete Spielplatzareal ist jetzt in vier Kontinente unterteilt, die die kleinen Gäste zu einer spielerischen Weltreise einladen.

A380-Push-back als Mitfahrer zu gewinnen

Kostenlose Tickets für den ersten Airportday am Münchner Flughafen können sich alle Interessierten ab heute hier online herunterladen. Unter den Besuchern werden auch Preise verlost, die man für Geld nicht kaufen kann: So haben die Gewinner unter anderem die Chance auf eine außergewöhnliche Mitfahrgelegenheit in einem Push-Back-Fahrzeug, das den Riesen-Airbus A380 von seiner Abstellposition auf den Rollweg schiebt.

Germania baut Flüge und Ziele ab FDH aus

Germania verbindet im Winterflugplan den Bodensee-Airport Friedrichshafen (FDH) ganz bequem mit neuen Zielen im Süden und bietet auf bereits bestehenden Strecken erhöhte Frequenzen. Im Winter fliegt die Berliner Fluggesellschaft ab Friedrichshafen erstmals nach Lanzarote, Madeira und Marsa Alam. Das Flugangebot nach Palma de Mallorca und Gran Canaria wird ausgebaut. Die Flüge sind ab sofort sowohl als Einzelplätze direkt bei der Fluggesellschaft als auch als Pauschalreisearrangement viele deutsche Reiseveranstalter buchbar.

Neu ab FDH ist Marsa Alam, das immer montags angeflogen wird, sowie Arrecife auf Lanzarote und Madeiras Hauptstadt Funchal, die jeweils dienstags im Flugplan stehen. Samstags geht es zudem auf die Baleareninsel Mallorca, die damit das ganze Jahr über aus der Vierländerregion zu erreichen ist. Gran Canaria wird mit den beiden Flugtagen Donnerstag und Sonntag sogar zweimal wöchentlich von Germania angeflogen, was nicht nur für Familienurlauber ideal ist, sondern auch für Kurzurlauber interessante Buchungsmöglichkeiten eröffnet. Neben den neuen Zielen werden auch im Winter die beliebten Destinationen Hurghada, Teneriffa und Fuerteventura angeboten.

Gerold Tumulka, Geschäftsführer der Flughafen Friedrichshafen GmbH: „Wir freuen uns, im Winter die Angebotspalette mit attraktiven neuen Destinationen bereichern zu können. Dass mit Germania eine Traditionsairline das Angebot ab Friedrichshafen weiter ausbaut, ist zudem ein deutliches Zeichen für die Stärke der Vierländerregion.“

Karsten Balke, Chief Executive Officer (CEO) der Germania: „Im Winter ab dem Bodensee-Airport Friedrichshafen wieder ein breiteres Angebot an attraktiven Zielen vorstellen zu können, untermauert auch Germanias Bekenntnis zum Flughafen Friedrichshafen. Wir freuen uns, Urlaubern aus der Region damit noch mehr spannende Reisen in die Sonne zu ermöglichen.“

Winterflugplan Germania am FDH – Verkehrstage ab 01.11.2015

Montag Marsa Alam (RMF)
Dienstag Lanzarote (ACE), Madeira (FNC)
Mittwoch Hurghada (HRG)
Donnerstag Gran Canaria (LPA)
Freitag Teneriffa (TFS)
Samstag Palma de Mallorca (PMI), Fuerteventura (FUE)
Sonntag Gran Canaria (LPA)

Alle Flüge sind schon bei der Airline online, telefonisch sowie im Reisebüro buchbar.

Fraport AG: Vorstand entlastet und Dividende erhöht

Die Aktionärinnen und Aktionäre auf der 14. ordentlichen Hauptversammlung der Fraport AG stimmten dem Dividendenvorschlag von 1,35 Euro je Aktie zu. Damit steigt die Dividende für das Geschäftsjahr 2014 um zehn Cent je Aktie. Zuletzt war die Dividende für das Geschäftsjahr 2010 erhöht worden. Außerdem entlasteten die Anteilseigner den Vorstand (99,85 Prozent Zustimmung) und den Aufsichtsrat (98,42 Prozent Zustimmung) der Flughafen-Betreibergesellschaft für das Geschäftsjahr 2014, nachdem Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte über das abgelaufene Geschäftsjahr berichtet und die Fragen der Aktionäre beantwortet hatte.

Zur diesjährigen Hauptversammlung begrüßte die Fraport AG insgesamt 1.282 Aktionärinnen und Aktionäre. Der Aufsichtsratsvorsitzender Karlheinz Weimar eröffnete die Versammlung in der Jahrhunderthalle Frankfurt-Höchst um 10:00 Uhr und schloss sie um 15:08 Uhr.

Lufthansa Cargo 2014 als die Beste in Italien geehrt

Lufthansa Cargo ist als beste Frachtfluggesellschaft 2014 in Italien vom Verband der italienischen Luftfrachtspediteure (ANAMA) ausgezeichnet worden. Der „Quality Award for Overall Performance“ honoriert das Engagement der Fluggesellschaft rund um die Luftfracht in Italien.

In den Kategorien „Innovation“ und „Safety & Security“ holte der Frachtkranich vergangene Woche in Mailand ebenfalls den ersten Platz. In der Kategorie „Customer Service“ erreichte das Team um Thomas Egenolf, Director Italy & Malta bei Lufthansa Cargo, Platz zwei.

ANAMA-Präsidentin Marina Marzani hob die Beweggründe für die Ehrung hervor: „Lufthansa Cargo hat sich die Auszeichnung als beste Frachtairline redlich verdient. Durch die Professionalität ihres Customer Service Teams, ihr Commitment und die Unterstützung der Luftfrachtindustrie Italiens, ihre hohe Kompetenz in allen Belangen der Luftfracht und ihre fantastische Arbeit unter den aktuell schwierigen Marktbedingungen hat uns Lufthansa Cargo besonders überzeugt.“

Für Thomas Egenolf war es ein besonderer Moment, zum ersten Mal überhaupt wurde dieser begehrte Award an Lufthansa Cargo in Italien vergeben: „Wir haben seit Jahren darauf hingearbeitet, die beste Frachtairline im Land zu werden und dieses Mal nehmen wir den Preis tatsächlich mit nach Hause. Wir sind glücklich und stolz, dass unsere Arbeit in dieser Form gewürdigt wird. Wir wollen weiter besser werden und für unsere Kunden der verlässlichste Partner sein.“

Der Verband der italienische Luftfrachtspediteure (ANAMA) vergibt jedes Jahr die „Quality Awards“ an ihre Industriepartner. General Sales Agents, Handling Agenten und Airlines werden im Rahmen einer Gala geehrt. Für die Airlines werden Prämierungen vorgenommen, die den Einsatz der Gesellschaften in verschiedenen Kategorien honorieren. Daneben werden herausragende Persönlichkeiten der Branche geehrt und der begehrte „Quality Award for Overall Performance“ vergeben.

Airbus schickt erste Teile zur Flugzeugproduktion in die USA

Die Airbus-Flugzeugproduktion in den USA liegt im Zeitplan. Die ersten Flugzeugteile wurden dazu nun im Hafen von Hamburg per Schiff auf die Reise geschickt. Das erste Flugzeug, eine A321ceo, ist 2016 für JetBlue bestimmt.

Airbus baut in Mobile im US-Bundesstaat Alabama ein weiteres Werk für die A320-Familie vor. Dorthin wurden nun für die ersten Maschinen Major Component Assemblies (MCA) auf den Weg gebracht, dazu zählen Flügel, die aus Großbrittanien kommen, die hintere Rumpf-Sektion aus Deutschland mit dem Seitenleitwerk, welches in Spanien hergestellt wird sowie die vordere Rumpf-Sektion mit dem Cockpit, das in Frankreich gebaut wird. Alle Komponenten bestehen selbst aus Teilen, die aus der ganzen Welt kommen. Die Höhen- (aus Spanien) und Seitenruder (aus Deutschland) sind ebenfalls mit an Bord.

Nach etwa 20 Tagen Schiffsreise sollen die Teile in Alabama ankommen. Airbus-Mitarbeiter verabschiedeten die Teile am Hafen. In den US-Hallen von Airbus sollen A319, A320 und A321 gebaut und ausgeliefert werden. Es ist die erste Produktionsanlage für Airbus-Flugzeuge in den USA und die vierte weltweit. Sie soll neben Toulouse, Hamburg und Tianjin (China) den wachsenden Bedarf an Passagiermaschinen nicht nur in den USA decken.

Fotos: Airbus

Austrian Airlines fliegt Wien – Manchester ab Herbst 2015

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Austrian Airlines nimmt im Jahr 2015 wieder eine neue Destination in das Flugprogramm auf: Ab 10. September 2015 geht es bis zu einmal täglich nach Manchester. Die Stadt ist ein wichtiges Industrie- und Kulturzentrum und Mittelpunkt der Region Greater Manchester, eine der einwohnerstärksten Regionen in England. Die neuen Flüge, in eine der meistbesuchten britischen Städte stellen ein optimales Angebot für den Lokalverkehr dar, um Wien mit dem Wirtschaftsstandort Manchester zu verbinden. Neben den bereits bestehenden 28 wöchentlichen Flügen nach London kommen die bis zu sieben zusätzlichen Frequenzen nach Manchester hinzu.

Zusätzlich bietet Austrian Airlines bestmögliche Umsteigeverbindungen in die Bundesländer sowie nach Zentral- und Osteuropa. Mit Manchester baut Austrian Airlines ihr westeuropäisches Portfolio aus und stärkt ihre Präsenz im britischen Markt. Die Flüge werden mit einer Fokker durchgeführt. Insgesamt bietet die österreichische Fluggesellschaft, mit London, zwei Direktverbindungen nach Großbritannien mit bis zu fünf täglichen Flügen an.

Neuer H145 Rettungshubschrauber für DRF Regensburg

Ab sofort starten die Besatzungen der Regensburger Station der DRF Luftrettung mit einem Hubschrauber der neuesten Generation zu ihren Einsätzen: der H145 von Airbus Helicopters.

Christian Hackl, Stationsleiter und Pilot in Regensburg, beschreibt die Vorteile der H145: „Wir freuen uns sehr, seit heute die neue H145 einsetzen zu können. Für unser Einsatzprofil hier in der Region – dringende Patiententransporte zwischen Kliniken und Notfalleinsätze – ist der Hubschrauber optimal geeignet. Er ist sehr leistungsstark und bietet dank des ummantelten Heckrotors mehr Sicherheit im Einsatz. Auch die Funk- und Navigationsanlagen wurden neu entwickelt: Beispielsweise werden uns alle wichtigen Flugdaten auf großen Displays angezeigt.“

Flexible Kabine erleichtert Rettungsarbeit

Eine Besonderheit der H145 ist das vollkommen neu gestaltete medizinische Innenraumkonzept, an dessen Entwicklung die DRF Luftrettung beteiligt war. Unter anderem wurde die Trage von links nach rechts platziert, um der Besatzung ergonomischeres und effizienteres Arbeiten zu ermöglichen. Die Sitze der Besatzungsmitglieder können gedreht und an verschiedenen Stellen der Kabine positioniert werden. Damit können sich Notarzt und Rettungsassistent optimal auf die Anforderungen jedes einzelnen Patienten einstellen.

„Christoph Regensburg“ ist mit zwei Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten unterwegs. Er ist 24 Stunden täglich einsatzbereit und medizinisch als fliegende Intensivstation ausgestattet. In der Notfallrettung wird er in den Leitstellengebieten Regensburg, Ingolstadt, Landshut, Amberg, Weiden, Straubing und Passau alarmiert. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern erreicht er in maximal 15 Minuten.

Mehr Flüge nach Curacao: airberlin baut Kapazitäten in die Karibik aus

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30 Mal pro Woche startet airberlin ab kommenden Winter aus Berlin, Düsseldorf bzw. München in Richtung Puderzuckerstrand, wenn der Samstagsflug ab Düsseldorf die Dienstagsverbindung ergänzt. Dabei fliegt der Carrier als einzige Airline nonstop von Deutschland nach Curacao. „Mit der Aufnahme von Curacao in unser Streckennetz lagen wir 2011 goldrichtig. Insbesondere Gäste aus Nordrhein-Westfalen buchen uns. Aber Curacao ist auch deutschlandweit sowie für unsere Gäste in der Schweiz und aus Österreich mit unseren Anschlussflügen super erreichbar und schon jetzt die neue Trenddestination in der Karibik. Und unsere Nachbarn aus den Niederlanden fliegen ebenfalls gern mit airberlin auf ihre Lieblingsinsel“, sagt airberlin CEO Stefan Pichler.

Auch auf ihren anderen Karibik-Flügen bleibt airberlin trotz einer ausgeprägten Wettbewerbssituation mit stabilem Programm im Markt. „Wir bieten im kommenden Winter wöchentlich fast 10.000 Sitze Richtung Karibik an. Mit der Touristik sind wir groß geworden. Das können wir wie kein anderer und das wissen unsere Gäste.“, sagt Pichler.

Kuba steht bei vielen Reisenden derzeit hoch im Kurs. airberlin fliegt insgesamt fünfmal pro Woche ab Berlin, Düsseldorf und München nach Varadero. Nicht wegzudenken sind die Flüge in die Dominikanische Republik: Punta Cana ist ab Düsseldorf und München siebenmal wöchentlich erreichbar, Puerto Plata wird dreimal pro Woche angeflogen. Wer es scharf mag, fliegt nach Mexiko. Dreimal pro Woche geht es mit airberlin nach Cancun.

Wer nicht nur relaxen möchte, sondern auch ausgelassene Unterhaltung sucht, der fliegt nach Miami. Kein Problem mit airberlin, die täglich in Düsseldorf Richtung Miami abhebt! Etwas ruhiger geht es in Fort Myers zu – airberlin fliegt dreimal pro Woche hin.

DLR errichtet Schülerlabor in Darmstadt

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Technische Universität (TU) Darmstadt haben am 29. Mai 2015 die Gründung eines Schülerlabors beschlossen. Die Eröffnung ist für die zweite Jahreshälfte 2016 geplant.

Im „DLR_School_Lab TU Darmstadt“ werden Kinder und Jugendliche künftig zu einer „Reise in die Zukunft“ eingeladen. Das Schülerlabor soll junge Menschen für Naturwissenschaften und Technik begeistern, ihnen Einblicke in die aktuelle Forschung bieten und auch berufliche Perspektiven vorstellen.

Die Koordinatorin für Luft- und Raumfahrt der Bundesregierung und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, begrüßt die Initiative des DLR und der TU Darmstadt: „Ich freue mich sehr über die Gründung des Schülerlabors in Darmstadt. Für unsere wirtschaftliche Zukunft sind hervorragende Nachwuchskräfte zentral, vor allem in den MINT-Fächern. Mit Initiativen wie dem Schülerlabor wollen wir gemeinsam mit Wirtschaft und Wissenschaft junge Menschen für diese Fachrichtungen begeistern. Wir hatten hier schon sehr erfolgreiche Projekte wie beispielsweise „Beschützer der Erde“, das wir gemeinsam mit dem DLR durchgeführt haben. In diesem Projekt haben über 2000 Schülerinnen und Schüler die ISS-Mission von Alexander Gerst begleitet.“

Besucher treten „Reise in die Zukunft“ an

„Das geplante Schülerlabor wird dem Erfolgsrezept unserer übrigen DLR_School_Labs folgen“, so der DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Johann-Dietrich Wörner. „Die Kinder und Jugendlichen können dabei selbst eine Vielzahl spannender Experimente durchführen und so aktiv die Faszination Forschung erleben.“ Inhaltlich wird es dabei in Darmstadt um aktuelle Projekte aus der Raumfahrt, aber auch um Luftfahrt, Informatik und andere High-Tech-Bereiche gehen.

Der Vizepräsident der TU Darmstadt, Prof. Ralph Bruder, betonte: „TU und DLR werden zusammen mit weiteren Partnern attraktive Forschungsfelder identifizieren und altersgerecht in spannende Hands-on-Versuche übersetzen. Allen Themen wird gemeinsam sein, dass sie in die Zukunft weisen und unsere Welt von morgen prägen werden. Der Besuch im DLR_School_Lab TU Darmstadt wird für die Schulen daher gewissermaßen zu einer Reise in die Zukunft.“ Auch andere Einrichtungen wie die Europäische Weltraumorganisation ESA, die in Darmstadt das ESOC-Kontrollzentrum betreibt, sollen mit ihren spannenden Inhalten in das neue Schülerlabor einbezogen werden.

Zwölf außerschulische DLR-Lernorte

Bislang hat das DLR zwölf DLR_School_Labs gegründet, die insgesamt jährlich über 36.000 Schülerinnen und Schüler zu Gast haben. Acht dieser sogenannten außerschulischen Lernorte befinden sich an DLR-Standorten, vier werden von befreundeten Hochschulen (TU Hamburg-Harburg, TU Dortmund, RWTH Aachen und TU Dresden) betrieben. Schulklassen oder -kurse können hier nach Anmeldung durch die Lehrkräfte einen oder mehrere Tage lang in die Welt der Forschung „eintauchen“.

Kern der DLR_School_Lab-Philosophie ist das eigene Experimentieren durch die Kinder und Jugendlichen. Dabei haben die Versuche immer einen konkreten Bezug zu aktuellen Forschungsarbeiten. „Die Schülerinnen und Schüler verstehen so, wozu das im Physikunterricht und in anderen MINT-Fächern erworbene Wissen in der Praxis dient. Das motiviert, weckt Interesse und zeigt den jungen Leuten, dass Naturwissenschaften und Technik sogar Spaß machen können“, sagt Prof. Wörner.

Die Angebote der DLR_School_Labs werden laut Wörner von den Schulen äußerst positiv angenommen. „Die Nachfrage ist so groß, dass es teils Wartezeiten von bis zu einem Jahr gibt. Und wir sind davon überzeugt, dass auch das neue DLR_School_Lab in Darmstadt für Schulen aus der Region und weit darüber hinaus ein lohnendes Ziel sein wird. Denn was gibt es spannenderes als einen ‚Ausflug in die Zukunft‘?“

Airlebnis-Sonntag am Flughafen Düsseldorf: Tanz-Event in der Abflughalle

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Der Airport bittet zum Tanz. Am Sonntag, 07. Juni, treffen sich am Düsseldorfer Flughafen wieder Tanzsportfreunde aus ganz NRW. Bei „TanzTerminal, tanz!“ kämpfen Spitzensportler um den Düsseldorf Airport Cup und werden dabei unter anderem von Joachim Llambi bewertet. Auch die Stars von „Let‘s Dance“ geben sich die Ehre. Mit den Paaren Minh-Khai Phan-Thi/Massimo Sinató und Enissa Amani/Christian Polanc treten die Publikumslieblinge der aktuellen Staffel kurz nach dem Finale auf und zeigen noch einmal ihre schönsten Choreographien. Und auch die Zuschauer können aktiv werden: Entweder in einem der zahlreichen Tanzkurse oder beim Discofox-Wettbewerb.

Das Tanz-Spektakel findet von 11:00 bis 18:00 Uhr mitten in der Abflughalle des Flughafens statt. Der Eintritt ist frei. Das beliebte Event geht in diesem Jahr bereits in die sechste Runde und die Veranstalter haben sich wieder einiges einfallen lassen, um die Hüften zum Wackeln zu bringen. So werden an diesem „Airlebnis Sonntag“ auf dem großen Tanzparkett mitten im Terminal Profi-Paare im Latein-Turnier gegeneinander antreten.

Ein bekanntes Gesicht sitzt dabei seit Jahren in der hochkarätigen Jury: Den wachsamen Augen von Tanzjuror Joachim Llambi entgeht nicht der kleinste Fehler. Der Spaß am Tanzen steht bei den beiden Paaren aus der aktuellen „Let’s Dance“-Staffel im Vordergrund. Nach dem Finale der TV-Show zwei Tage zuvor sind Minh-Khai Phan-Thi mit ihrem Tanzpartner Massimo Sinató und Enissa Amani mit Christian Polanc noch gut im Training. Sie werden nicht nur ihre schönsten Choreographien noch einmal vorführen, sondern stehen – genau wie Joachim Llambi – auch für Autogramme zur Verfügung. Wild wird es beim Auftritt der „Tap Dogs“: Die weltweit gefeierte Steppformation aus Australien, die derzeit in Düsseldorf gastiert, wird zu einem exklusiven Auftritt nun auch am Airport zu Gast sein.

Besucher sind zum Mitmachen eingeladen

Doch auch die Zuschauer können das Tanzbein schwingen. In diesem Jahr werden noch mehr Tanzkurse zum Schnuppern für Anfänger und Fortgeschrittene angeboten. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Ob Disco Fox, Walzer, Cha Cha Cha oder Rock ‘n‘ Roll mit Roman Frieling, die Urlaubstänze Bachata, Dirty Dancing und Westcoast Swing oder Workshops in Hip Hop und Streetdance, die sich vor allem an die jüngeren Besucher richten. Amateur-Paare haben die Gelegenheit, ihr Können beim Discofox-Wettbewerb auf dem großen Tanzparkett unter Beweis zu stellen und tolle Preise zu gewinnen. Letzte Anregungen dafür können sie sich beim Showauftritt der amtierenden Weltmeister im Discofox, Martha Wermann und Igor Pokasanew, holen. Bewerben können sich alle Paare, die Spaß am Tanzen haben, am „Airlebnis Sonntag“ direkt an der Event Info im Terminalgebäude.

Traditionell wird das Event am späten Nachmittag mit einem offenen Tanzparkett für alle, die sich bewegen wollen, beendet. Doch auch abseits des Tanzbereichs ist für Unterhaltung gesorgt. Neben der Möglichkeit, einen Einkaufsbummel durch den Shoppingbereich des Flughafens zu unternehmen oder sich in einem der Cafés und Restaurants zu entspannen, können die Besucher einen kostenlosen Schuhputz-Service in Anspruch nehmen oder sich auf eine entspannende Nackenmassage einladen lassen. Das Team der Marke „Smashbox“ von Estée Lauder bietet Besucherinnen ein kostenloses Make-up an. In der DUS Fotobox entstehen Erinnerungsfotos vom „Airlebnis Sonntag“, die auch gleich per Mail an Freunde und Bekannte verschickt oder auf Facebook hochgeladen werden können.

Angebote am „Airlebnis Sonntag“

  • Flughafenrundfahrten: Blick hinter die Kulissen des Airports. Die Tour dauert etwa 1,5 Stunden und ist ohne Pausen. Anmeldung mit Personalausweis an der Event Info erforderlich (ab 10:45 Uhr). Empfohlenes Mindestalter: 5 Jahre. Begrenzte Teilnehmerzahl
  • Airport Rallye: Den Flughafen erkunden und tolle Preise gewinnen
  • „Sie buchen.Wir zahlen“: Gewinnen Sie Ihre am „Event Sonntag“ im Reisemarkt gebuchte Reise
  • Kinderbetreuung: Die Kleinen (zwei bis elf Jahre) vergnügen sich bei der kostenlosen Kinderbetreuung, die Großen genießen den Airport
  • Sonntags-Shopping in über 60 Shops, Bars und Restaurants
  • Park-Special: Parkpauschale von 10:00 bis 20:00 Uhr: Nur 5 Euro. Ausgenommen sind die Kurzzeitparkplätze P11 und P12 sowie der Parkplatz am ICE-Bahnhof (Q-Park). Tauschen Sie Ihr Parkticket bis 18:00 Uhr an der Event Info, danach in der Parkservicezentrale im Erdgeschoss von P3 ein.

Fraport-Hauptversammlung: Zugkraft durch weltweit steigende Mobilität

Bei der 14. ordentlichen Hauptversammlung der Fraport AG in der Jahrhunderthalle Frankfurt-Höchst standen die Unternehmensentwicklung und das Konzern-Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres 2014 auf der Tagesordnung. Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte informierte die Aktionärinnen und Aktionäre über die finanziellen Eckdaten sowie die Entwicklung des Luftverkehrs im Geschäftsjahr 2014. Diese war gekennzeichnet durch eine weltweit steigende Nachfrage nach Mobilität, insbesondere getrieben durch die Wachstumsmärkte in Asien. Auch in Europa betrug der Passagierzuwachs über fünf Prozent.

Diesen positiven Schwung konnte Fraport aufnehmen und erreichte trotz streikbedingter Annullierungen einen neuen Passagierrekord von annähernd 60 Millionen Fluggästen. Auch beim Cargo-Umschlag konnte sich der Frankfurter Flughafen mit rund 2,1 Millionen Tonnen erneut als wichtigstes Luftfracht-Drehkreuz in Europa behaupten.

Eine ebenso positive Entwicklung war im internationalen Geschäft zu beobachten, das 2014 insbesondere durch den Zuschlag für den slowenischen Hauptstadtflughafen in Ljubljana und den Kauf der AMU Holdings Inc. in den USA geprägt war. Diese Erweiterung schafft mit dem Centermanagement für das Retail-Geschäft an vier Flughäfen ein Standbein in den USA, das auch in anderen Bereichen des Flughafengeschäfts ausgebaut werden soll. Die neuen Terminalanlagen in Varna und Burgas sowie in St. Petersburg wurden reibungslos in den Betrieb integriert und von den Fluggästen sehr gut angenommen. Die Flughäfen Lima in Peru, Antalya in der Türkei, Xi’an in China und Hannover entwickelten sich 2014 mit teils zweistelligen Wachstumsraten erfreulich.

Aus wirtschaftlicher Sicht konnte die Fraport AG in 2014 ihren bereinigten Umsatz insbesondere aufgrund des Verkehrswachstums um über drei Prozent auf 2,38 Milliarden Euro steigern. Geringere Aufwendungen für Winterdienste, Energie- und Versorgungsdienstleistungen, ein insgesamt gutes Kostenmanagement sowie eine wiederum erfreuliche Entwicklung des internationalen Geschäfts trugen zusätzlich zu einer Steigerung des operativen Konzern-Ergebnisses (EBITDA) um fast acht Prozent auf gut 790 Millionen Euro bei.

Das Konzern-Ergebnis konnte mit einem Plus von rund sieben Prozent auf knapp 252 Millionen Euro gesteigert werden. Der Free Cash Flow verzeichnete einen Anstieg um über 210 Millionen Euro auf 247 Millionen Euro. „Wir haben die für 2014 gesteckten Ziele voll erreicht. Diese sehr erfreuliche Entwicklung hat uns im Vorstand und Aufsichtsrat dazu veranlasst, den Dividendenvorschlag auf nunmehr 1,35 Euro pro Aktie zu erhöhen“, erläuterte Schulte die Geschäftsentwicklung und den Dividendenvorschlag. Zuletzt wurde die Dividende für das Geschäftsjahr 2010 erhöht.

Der Wettbewerb der internationalen Drehkreuze erfordere es, hochwertige Dienstleistungen und eine moderne Infrastruktur zu bieten. Neben neuen Serviceangeboten und Investitionen im Bestand nannte Schulte den Bau des Terminals 3 als Voraussetzung für die Schaffung der künftig benötigten Kapazitäten im Einklang mit einem hohen Qualitätsstandard in Frankfurt. „Die uns bekannten und vorliegenden Prognosen erwarten bis zum Jahr 2030 in Deutschland ein Passagierwachstum in der Bandbreite von 2 bis 3 Prozent pro Jahr. Zwei renommierte Institute bestätigen ebenfalls unabhängig voneinander den Anstieg der Fluggastzahlen speziell in Frankfurt in dieser Größenordnung.

Rund um das Jahr 2021 werden demnach etwa 68 bis 73 Millionen Passagiere in Frankfurt erwartet. Unsere bestehenden Kapazitäten wären damit eindeutig überschritten“, erklärte Schulte. Somit sei der Bau des dritten Terminals nach gründlicher Prüfung notwendig, um dieser prognostizierten Entwicklung gerecht zu werden. Terminal 3 werde zeit- und budgetkonform fertiggestellt und festige die Wettbewerbsstellung des Flughafens Frankfurt als größter Flughafen Deutschlands wie auch als größte lokale Arbeitsstätte und Hessens „Tor zur Welt“.

Gleichzeitig bekannte sich Schulte zum umfassenden Engagement seines Unternehmens für den Lärmschutz. Es stehe außer Frage, dass Fraport auf diesem Feld auch in den kommenden Jahren nicht nachlassen werde. „Auch weiterhin werden wir unserer internationalen Vorreiterrolle beim Thema Schallschutz gerecht werden“, betonte der Vorstandsvorsitzende.

Im laufenden Jahr setzt sich das insgesamt gute Ergebnis aus 2014 fort: Das prognostizierte Wachstum im Passagierverkehr von zwei bis drei Prozent für Frankfurt bestätigte sich in den ersten vier Monaten des Jahres mit einem Zuwachs von mehr als vier Prozent. Erstmals wurde die Grenze von fünf Millionen Fluggästen in einem April-Monat überschritten. Aus wirtschaftlicher Sicht erwartet der Konzern die Fortsetzung des positiven finanziellen Trends trotz eines schwierigen Umfelds. Konkret soll ein Konzern-EBITDA zwischen rund 820 Millionen Euro und etwa 840 Millionen Euro und ein Konzern-EBIT von etwa 500 Millionen bis zirka 520 Millionen Euro erreicht werden. Auch beim Konzern-Ergebnis wird ein weiterer Anstieg auf einen Wert zwischen rund 265 Millionen Euro und etwa 285 Millionen Euro erwartet.

Austro Control legt 2014 Rekordergebnis vor

Austro Control kann für 2014 eine positive Bilanz ziehen. Das Unternehmen hat mit einem neuerlichen Rekord-EGT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) von 27,7 Mio. Euro (Vorjahr 14,9 Mio. Euro) bzw. einem EBIT von 34,5 Mio. Euro sehr gut gewirtschaftet.

Aus operativer Sicht konnte die Pünktlichkeit sowohl im Überflug als auch im An- und Abflugbereich weiter verbessert werden. Die vereinbarten Leistungsvorgaben für die erste „Single European Sky“ Regulierungsperiode (2012 bis 2014) wurden punktgenau erfüllt bzw. sogar übererfüllt. So liegt Austro Control mit einer durchschnittlichen Senkung der regulierten Gebührenrate um 2,6 Prozent pro Jahr bis 2014 deutlich besser als der europäische Schnitt (2,2 Prozent).

Steigerung bei Gesamtflugbewegungen

Erstmals seit 2011 hat es im österreichischen Luftraum mit einer Zunahme von 3,4 Prozent wieder eine Steigerung bei den Flugbewegungen gegeben. Die Gesamtzahl der Landungen an den sechs österreichischen Flughäfen blieb mit -0,4 Prozent praktisch unverändert. Die Entwicklungen der einzelnen Flughäfen waren jedoch unterschiedlich. Während Wien im Vergleich zum Vorjahr stabil blieb, wurden in Linz, Graz und Klagenfurt Verkehrsrückgänge verzeichnet. Leichtes Verkehrswachstum gab es in Innsbruck und Salzburg.

„Mit dem vergangenen Jahr können wir sehr zufrieden sein. Die Unternehmenskennzahlen haben sich gut entwickelt, die europäischen Leistungsvorgaben im Rahmen von „Single European Sky“ wurden erfolgreich umgesetzt. Für die bevorstehende zweite Regulierungsperiode (2015 bis 2019) ist das Unternehmen gut aufgestellt und wird auch die neuen Leistungsziele erfüllen“, unterstrich Austro Control CEO Heinz Sommerbauer.

Rekordwerte bei Pünktlichkeit

Die Pünktlichkeit konnte 2014 trotz sich ändernder Rahmenbedingungen erneut verbessert werden. Durch die Öffnung des Luftraums über dem Kosovo im April und Auswirkungen von Luftraumsperren aufgrund von Krisengebieten kam es im oberen Luftraum zu einem Verkehrsanstieg von bis zu sieben Prozent. Trotz dieser Verkehrszunahme wurden im Überflugsbereich praktisch keine Verspätungen registriert. Mit einem Wert von lediglich 0,03 Minuten, dem niedrigsten Wert seit zehn Jahren, gehört Austro Control zu den pünktlichsten Flugsicherungen in Europa. Auch im An- und Abflugbereich Wien konnten gute Ergebnisse erzielt werden: nur 0,37 Minuten Verspätung pro Flug bedeuten einen historischen Tiefstwert.

„Auch aus operativer Sicht war 2014 ein hervorragendes Jahr. Im Überflug hat Austro Control trotz einer deutlichen Verkehrszunahme praktisch keine Verspätungen verursacht. Neben der guten Arbeit unserer Fluglotsinnen und Fluglotsen hat dabei auch die ausgezeichnete Performance unseres neuen Flugsicherungssystems „TopSky“, das seit Februar 2013 erfolgreich in Betrieb ist, eine wesentliche Rolle gespielt“, so Austro Control COO Thomas Hoffmann.

Luftraumoptimierungen konsequent fortgesetzt

Austro Control setzt die Optimierung des österreichischen Luftraumes im Einklang mit den Vorgaben von „Single European Sky“ in enger Zusammenarbeit mit den Flugsicherungen der Staaten des „Functional Airspace Block Central Europe“ (FAB CE – Österreich, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Kroatien, Bosnien-Herzegowina) konsequent fort. Anfang April wurde ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Vollimplementierung von „Free Route“ umgesetzt. Austro Control bietet jetzt insgesamt 122 sogenannte „Direct Routings“ mit direkteren Routenführungen und kürzeren Strecken im österreichischen Luftraum an. Dadurch werden sowohl Flugzeiten als auch der Kerosinverbrauch weiter reduziert. Die Vollimplementierung von „Free Route“ in Österreich ist für 2016 geplant. Piloten geben dann lediglich Ein- und Ausflugspunkt bekannt und fliegen auf direktem Weg durch den österreichischen Luftraum.

Bis 2019 soll „Free Route“ im gesamten FAB CE-Luftraum umgesetzt sein und damit zu einer wesentlichen Kosten- und Schadstoffreduktion im europäischen Luftraum beitragen. Durch die Verfügbarkeit von grenzüberschreitenden begradigten Flugwegen im FAB CE-Luftraum werden bis 2019 die Flugrouten um rund 15 Mio. Kilometer verkürzt und damit die CO2 Emissionen um bis zu 172.000 Tonnen reduziert. Für die Airlines bedeutet das eine Kosteneinsparung von 77 Mio. Euro.