Start Blog Seite 361

Flughafen Bremen saniert Rollwege

Bevor die Bremer und die Niedersachsen ab dem Flughafen Bremen in den wohlverdienten Sommerurlaub starten, nutzt der Airport die Zeit zwischen Pfingsten und den Sommerferien, um auf dem Rollweg A Sanierungsmaßnahmen durchzuführen. Dadurch wird der Flugbetrieb nicht behindert. Für Starts Richtung Osten gelangen in dieser Zeit die Flugzeuge über den Rollweg C auf die Runway, rollen diese gen Westen entlang und machen einen sogenannten „Backtrack“ – um dann nach einer Drehung auf der Start- und Landebahn den Start wie gewohnt einzuleiten.

Kleine und mittelgroße Maschinen drehen direkt auf der Runway, große Maschinen nutzen in dieser Zeit für ihren Backtrack die Sonderstartbahn „West“, da sie einen größeren Radius zum Drehen benötigen. Die Landesluftfahrtbehörde hat dieses Verfahren genehmigt und die Gemeinde Stuhr hat ihm ebenfalls zugestimmt.

Direktanflug nach Low Fuel einer PA-46-350P am FKB

Am Unfalltag plante der Pilot in Begleitung von drei Fluggästen einen Flug nach Instrumentenflugregeln (IFR) von Rom-Ciampino (LIRA) nach Karlsruhe/Baden-Baden (EDSB). Laut Flugplan startete das Flugzeug um 19:10 Uhr und flog die geplante Route in Flugfläche (FL) 260 nach Karlsruhe/Baden-Baden.

Identifikation

  • Art des Ereignisses: Unfall
  • Datum: 18. April 2007
  • Ort: Karlsruhe/Baden-Baden
  • Luftfahrzeug: Flugzeug
  • Hersteller / Muster: The New Piper Aircraft Inc. / PA-46-350P
  • Personenschaden: drei Personen leicht verletzt, eine Person schwer verletzt
  • Sachschaden: Luftfahrzeug zerstört
  • Drittschaden: keiner

Sachverhalt

Weitere Ereignisse und Flugverlauf

Laut Aufzeichnung des Funkverkehrs gab der Pilot um 21:30 Uhr der Anflugkontrolle folgende Information: „[…] descending flight level 100 just passing 115 inbound KBA […].“ In den folgenden zwei Minuten erteilte der Controller dem Piloten eine Anweisung zum Sinken auf Flugfläche 70 und drei Anweisungen zum Kurswechsel über 340°, 310° und 295° (Radar Vectoring) für den Instumentenanflug auf die Landebahn 03. Die Anweisungen wurden vom Piloten zwar bestätigt, aber laut Aussage des Controllers nicht umgesetzt. Abb. 2 zeigt einen Auszug aus der Radaraufzeichnung 21:16 Uhr bis 21:40 Uhr (Quelle: Flugsicherungsorganisation, Bearbeitung BFU).

Um 21:33 Uhr bat der Pilot um einen Direktanflug. Auf die Nachfrage des Controllers, ob er den Anflug nach Sicht beenden möchte, antwortete dieser: „With a very short if possible.“ Der Controller antwortete: „[…] I will do the shorter I can to keep security conditions at heading 295 it will be the shortest I can give you.“ Danach nannte der Pilot den Grund für seinen Wunsch: „Not possible to have a shorter approach due to low fuel?“ Der Sichtanflug auf die Landebahn 03 wurde um 21:35 Uhr genehmigt und das Flugzeug an den Tower des Flughafens übergeben.

Abb. zeigt die Radaraufzeichnung zum Sichtanflug an Landebahn 03 (Quelle: Flugsicherungsorganisation, Bearbeitung BFU). Laut Radaraufzeichnung flog das Flugzeug um 21:38 Uhr in die Kontrollzone ein. Die gemessene Geschwindigkeit betrug nach Einflug in die Kontrollzone 182 Knoten bei einer Sinkrate von 2.640 Fuß pro Minute und war bis zum Erreichen der Schwelle der Landebahn 03 auf 137 Knoten und einer Sinkrate von 1.560 Fuß pro Minute reduziert worden.

Laut Aussage des Piloten sei das Flugzeug im Bereich hinter der Schwelle aus einer geschätzten Höhe von einem bis zwei Metern – ohne Überziehwarnung – „durchgesackt“. Er sei der Meinung gewesen, bereits unten gewesen zu sein. Nach dem erneuten Abheben, kam es anschließend zum zweiten harten Aufsetzen. Das Triebwerk habe er nicht mehr abschalten können. Erst nach dem Überschlag sei es zum Stillstand gekommen.

Nach den Bodenspuren setzte das Flugzeug erstmalig 420 Meter hinter der Schwelle auf. Dabei brach die Befestigung des hydraulischen Arbeitszylinders am Bugfahrwerk und der Propeller schlug auf die Piste. Beim zweiten Aufsetzen ca. 210 Meter hinter der Schwelle brach das linke Hauptfahrwerk. Anschließend rutschte das Flugzeug nach rechts von der Bahn und überschlug sich im unbefestigten Seitenstreifen. Die vier Personen an Bord konnten sich mithilfe von Rettungskräften aus dem Wrack des Flugzeuges befreien.

Angaben zu Personen

Der 46-jährige verantwortliche Luftfahrzeugführer besaß einen Luftfahrerschein für Berufsflugzeugführer (CLP(A)) nach den Richtlinien der ICAO, erstmalig ausgestellt am 23. März 2004, gültig bis 23. März 2008. Die Lizenz beinhaltete folgende Klassenberechtigungen:

  • PA46, PIC, IR, gültig bis 11. April 2008
  • SE piston (land), PIC, IR, gültig bis 11. April 2008

Sein flugmedizinisches Tauglichkeitszeugnis Klasse 1, erteilt am 03. April 2007, war bis 04. Oktober 2007 gültig.

Nach eigenen Angaben betrug die Gesamtflugerfahrung ca. 950 Stunden, davon ca. 350 Stunden auf dem betroffenen Muster. In den letzten 90 Tagen hatte er auf dem Muster 22 Starts und Landungen absolviert.

Angaben zum Luftfahrzeug

Bei dem Flugzeug handelte es sich um eine Piper PA-46-350P des Herstellers The New Piper Aircraft Inc., Baujahr 1996 mit der Seriennummer 46-36026. Die maximal zulässige Flugmasse betrug 1.950 kg bei einer Leermasse von 1.428 kg. Es war ein Triebwerk Pratt & Whitney PT 6-21 und ein Verstellpropeller Hartzell HC- E4N-3N/D8292 eingebaut. Die Tankbehälter hatten ein Fassungsvermögen von 154,2 US Gallonen, davon waren 151,1 US Gallonen ausfliegbar.

Die maximal zulässige Geschwindigkeit zum Ausfahren der Landeklappen (Maximum Flap Extended Speed) betrug bei 10° 169 Knoten, bei 20° 134 Knoten und bei 36° 117 Knoten. Der Geschwindigkeitsbereich zum Ausfahren der Landeklappen (Airspeed White Arc, Flaps Down) lag zwischen 57 Knoten und 117 Knoten. Die Landegeschwindigkeit (Landing Final Approach Speed) betrug 77 Knoten.

Die Gesamtbetriebszeit des Flugzeuges betrug 704 Stunden. Das Flugzeug war in Deutschland für den nichtgewerblichen Verkehr zugelassen. Die letzte Bescheinigung der Jahresnachprüfung war am 10. November 2006 ausgestellt worden und bis 30. November 2007 gültig.

Meteorologische Informationen

Die Routinewettermeldung (METAR) für den Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden um 21:20 Uhr lautete: Wind aus 030° mit 7 kt, Sicht größer als 10 km, keine Wolken unter 5.000 ft über Grund und keine sonstigen Wettererscheinungen, Temperatur 10 °C, Taupunkt 0 °C, Luftdruck 1.023 hPa.

Funkverkehr

Der Pilot war durchgängig in Funkkontakt mit einer Flugsicherungsstelle. Im Bereich Karlsruhe/Baden-Baden wurde er von „Straßburg Radar“ kontrolliert. Der Funkverkehr wurde aufgezeichnet und lag zur Auswertung vor. Relevante Passagen sind im Abschnitt Sachverhalt aufgeführt.

Angaben zum Flugplatz

Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden liegt 6,5 nautische Meilen (NM) westlich von Baden-Baden. Die Höhe beträgt 409 ft AMSL. Der Flughafen verfügt über eine asphaltierte bzw. betonierte Piste mit der Ausrichtung 031°/211° (03/21) und der Abmessung 3.000 Meter mal 45 Meter.

Flugdatenaufzeichnung

Das Flugzeug war nicht mit einem Flight Data Recorder (FDR) bzw. Cockpit Voice Recorder (CVR) ausgestattet. Diese Aufzeichnungsgeräte waren nicht vorgeschrieben.

Der Flugweg wurde von der Flugsicherungsorganisation aufgezeichnet. Die Aufzeichnungen wurden durch die BFU ausgewertet und sind im Bericht aufgeführt.

Unfallstelle und Feststellungen am Luftfahrzeug

Das Flugzeug lag 820 Meter hinter der Bahnschwelle 03 in Rückenlage im rechten Sicherheitsstreifen. Das Titelbild zeigt die Endlage des Flugzeugwracks. Die rechte Tragfläche war abgerissen, die linke Tragfläche deformiert. Der Rumpfkonus war gestaucht und das Leitwerk abgeknickt.

Am Bugfahrwerk war die obere Befestigung des hydraulischen Arbeitszylinders abgeschert, an den Hauptfahrwerken waren die Räder abgerissen. Die Turbine war gestaucht, die Propellerblätter waren verbogen. Die Landeklappen waren eingefahren, der Klappenbedienhebel und die Klappenanzeige standen auf null.

Brand

Es gab keinen Hinweis auf ein Feuer im Flug oder nach der Landung.

Zusätzliche Informationen

Restkraftstoffmenge

Nach einer Berechnung des Kraftstoffverbrauchs müssten zum Unfallzeitpunkt noch ca. 3,1 US Gallonen verfügbarer Kraftstoff an Bord gewesen sein.

Stabilisierter Anflug

Die Flight Safety Foundation definiert laut Approach-and-landing Accident Reduction (ALAR) Briefing Note 7-1 einen stabilisierten Anflug wie folgt: „All flights must be stabilized by 1 000 feet above airport elevation in IMC and 500 feet above airport elevation in VMC. An approach is stabilized when of the following criteria are met:

  • The Aircraft is on the correct flight path
  • Only small changes in heading/pitch are necessary to maintain the correct flight path
  • The airspeed is not more than VRef + 20 kts indicated speed and not less than VRef
  • The aircraft is in the correct landing configuration
  • Sink rate is no greater than 1 000 feet/minute, if an approach requires a sink rate greater than 1 000 feet/minute a special briefing should be conducted
  • Power setting is appropriate for the aircraft configuration and is not below the minimum power for the approach as defined by the operating manual
  • All briefings and checklists have been conducted
  • An approach that becomes unstabilised below 1 000 feet above airport elevation in IMC or 500 feet above airport elevation in VMC requires an immediate go-around.“

Untersuchungsbericht

Der Untersuchungsbericht wurde gemäß § 18 FlUUG summarisch abgeschlossen, d.h. ausschließlich mit Darstellung der Fakten.

Die Untersuchung wurde in Übereinstimmung mit der Verordnung (EU) Nr. 996/2010 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Oktober 2010 über die Untersuchung und Verhütung von Unfällen und Störungen in der Zivilluftfahrt und dem Gesetz über die Untersuchung von Unfällen und Störungen beim Betrieb ziviler Luftfahrzeuge (Flugunfall-Untersuchungs-Gesetz – FlUUG) vom 26. August 1998 durchgeführt. Danach ist das alleinige Ziel der Untersuchung die Verhütung künftiger Unfälle und Störungen. Die Untersuchung dient nicht der Feststellung des Verschuldens, der Haftung oder von Ansprüchen.

Alle angegebenen Zeiten, soweit nicht anders bezeichnet, in Ortszeit. Quelle sowie Bilder, wenn nicht ander angegeben: BFU.

Memmingen – Antalya: Neue SunExpress-Verbindung zum Jubiläum

Pünktlich zum Beginn der Pfingstferien ist am Freitag (22.05.) die neue Flugverbindung von Memmingen nach Antalya gestartet. Bis Anfang November fliegt eine Boeing 737-800 mit bis zu 189 Sitzplätzen jeweils am Dienstag und am Freitag in die türkische Ferienmetropole.

Der Allgäu Airport beginnt damit eine neue Ära seiner Ferienflüge. „Denn mit SunExpress haben wir einen wichtigen strategischen Partner für den langfristigen Ausbau unserer Urlaubsdestinationen gefunden“, erklärte Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid beim Erstflug in Memmingen. Die Ferienfluggesellschaft, ein gemeinsames Unternehmen der Lufthansa und Turkish Airlines, verfüge über langjähriges Know-how in diesem Bereich und arbeite sehr erfolgreich.

SunExpress feiert 25-jähriges Bestehen

So feiert sie in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Bisher hat sie über 65 Millionen Passagiere befördert. Die erste Maschine ab Memmingen, die am Freitag von Henning Lindemann, Leiter Netzwerkplanung bei SunExpress, und Marcel Schütz auf die Reise geschickt wurde, war bereits ausgebucht. Das soll sich bis zum letzten Flug am 03. November so fortsetzen. Bereits jetzt sind Flüge von Memmingen nach Antalya ab 01. März nächsten Jahres buchbar.

„Wir haben uns bei der Suche nach einem neuen Partner Zeit gelassen“, so Ralf Schmid, „und werden nun mit einem erstklassigen Produkt und einer starken Nachfrage belohnt.“ Für SunExpress Manager Lindemann ist Memmingen Teil einer Wachstumsstrategie. „Mit unserer neuen Verbindung von Memmingen nach Antalya bieten wir unseren Gästen eine weitere Nonstop-Verbindung an die Türkische Riviera,“ betonte er, „und bauen so das starke Flugangebot aus Deutschland zum Sonnenziel Nummer 1 in der Türkei weiter aus.“

700 Verbindungen pro Woche und 21 Abflughäfen in Deutschland

Nicht zuletzt deshalb habe man sich entschlossen, im nächsten Jahr bereits am 01. März die Flüge ab Memmingen wieder aufzunehmen. Mit über 700 Verbindungen pro Woche und 21 Abflughäfen in Deutschland, darunter Memmingen, sei heuer das Angebot so vielfältig wie nie. Insgesamt zählen über 110 internationale Verbindungen zum Streckenportfolio der Fluggesellschaft.

„Gerade bei Ferienflügen können wir unsere Vorteile der kurzen Wege und preiswerten Parkentgelte voll ausspielen“, betonte auch Allgäu Airport Vertriebsleiter Marcel Schütz. „Bei uns beginnt der Urlaub bereits mit stresslosem Check-In, kurzen Abfertigungszeiten und einer freundlichen Atmosphäre im Terminal.“ Die Türkei als attraktives Urlaubsland sei ein wichtiger Bestandteil im Angebot und insbesondere bei Familien mit Kindern sehr beliebt. Buchbar sind die Flüge beispielsweise direkt über die Airline oder in Verbindung mit Reisearrangements namhafter Veranstalter in jedem Reisebüro.

Flughafen Weeze veranstaltet Reisen nach Perugia und Assisi

Vom 25. bis 28. September geht es mit dem Airport Weeze nach Umbrien, dem grünen Herzen Italiens. Diese italienische Region in der Nachbarschaft der Toskana ist reich an Kunst, Kultur, Natur und Geschichte.

Mit der Marke „Airport Weeze Reisen“ will der Flughafen künftig in Zusammenarbeit mit regionalen Partnern ausgewählte und begleitete Gruppenreisen direkt vom heimischen Flughafen aus anbieten.

Ein Höhepunkt der Reise ist der Besuch der eindrucksvollen Pilgerstadt Assisi, dem Geburtsort des heiligen Franziskus. Die Mitreisenden haben außerdem Gelegenheit, mit einem ortskundigen Begleiter die renommierte Hauptstadt Umbriens zu erkunden. In Perugia, deren malerische Altstadt auf einer Anhöhe liegt, übernachten die Teilnehmer während der Reise in dem guten drei-Sterne-Hotel Ligo.

Ein weiterer Tagesausflug führt per Schiff auf eine kleine, hauptsächlich von Fischern bewohnte Insel im Lago Trasimeno, dem viertgrößten Binnensee Italiens. Am Nachmittag geht es dann weiter zu einem landestypischen Weingut, wo eine Weinprobe und ein leckerer Imbiss warten.

Die viertägige, begleitete Reise soll ab 479 Euro angeboten werden und enthält die Flüge ab/bis Weeze, drei Übernachtungen mit Frühstück und drei-Gang-Abendessen sowie alle Transfers und Tageausflüge mit modernen Reisebussen. Partner und Veranstalter der ab sofort buchbaren Premieren-Reise nach Umbrien ist das Reisebüro Schatorje aus Kevelaer.

Über 40 Ziele, die Ryanair ab Weeze anfliegt, die neuen Gruppenbuchungsmöglichkeiten, der deutlich verbesserte Kundenservice und die weiterhin unschlagbar günstigen Tickets der beliebten Airline, sind eine gute Basis für interessante und komfortable Gruppen-Kurztrips unter dem Label „Airport Weeze Reisen“ – da sind sich die Flughafenverantwortlichen und die Reiseexperten von Schatorje einig.

In Abb. 1: Ausblick über Assisi; in Abb. 2: Basilica di San Francesco d´Assisi.

Aegean Airlines startet Flüge Wien – Rhodos

Die griechische Fluglinie Aegean Airlines erhöht ab dem 22. Mai 2015 ihr Flugangebot mit einer neuen Verbindung von Wien nach Rhodos. Ab sofort verbindet das Star Alliance-Mitglied zweimal die Woche die österreichische Bundeshauptstadt mit der viertgrößten griechischen Insel.

Dienstag landet die Maschine um 08:20 Uhr in Wien und hebt um 09:20 Uhr Richtung Rhodos ab, Freitag erfolgt die Landung aus Rhodos um 09:35 Uhr in Wien, der Rückflug startet um 10:35 Uhr. Durchgeführt werden die Flüge mit einem Airbus A320 mit einer Sitzkapazität von 174 Plätzen.

Aegean Airlines Aegean ist die größte Fluggesellschaft Griechenlands und bietet seit 1999 einen erstklassigen Full-Service auf Kurz- und Mittelstreckenflügen an. 2010 wurde Aegean ein Mitglied der Star Alliance, dem weltweit führenden Luftfahrtbündnis. Als Folge der Übernahme von Olympic Air im Oktober 2013 profitieren Aegean-Fluggäste nun von erhöhten Flugfrequenzen und vielen zusätzlichen Verbindungen zu innergriechischen und internationalen Reisezielen.

Im Jahr 2014 beförderten beide Gesellschaften Aegean und Olympic zusammen 10,1 Millionen Passagiere. In diesem Jahr stockt die Airline ihr Flugplatzangebot auf über 15,4 Millionen auf, eine Steigerung um fast 2,4 Millionen Plätze im Vergleich zu 2014. 2014 wurde Aegean im Rahmen der Skytrax World Airline Awards als „Beste regionale Fluggesellschaft in Europa“ prämiert. Aegean hat diese Auszeichnung bereits zum fünften Mal erhalten, nach den Jahren 2013, 2012, 2011 und 2009.

Flughafen Bremen mit drittem „Panther“-Hightech-Löschfahrzeug

Großkatzen leben bekanntlich gerne im Rudel. Das gilt auch für die „Panther“-Hightech-Löschfahrzeuge der Feuerwehr des Flughafen Bremen. Deshalb hat die Feuerwehr des Airports jetzt ihren dritten Panther in Betrieb genommen.

Damit ist die Modernisierung der Flughafenfeuerwehr fast abgeschlossen, um auch weiterhin die internationalen Standards zu erfüllen. Auch wenn die Fahrzeuge nicht schwarz, sondern wie es sich gehört feuerwehrrot sind – schnell sind die Panther allemal. 1.400 PS haben alle drei 8×8 Löschfahrzeuge der Firma Rosenbauer unter der Haube, die rund 48 Tonnen wiegen und sie bringen es auf eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h. Der Neuzugang führt 12.500 Liter Wasser mit sich, dazu 1.500 Liter Schaummittel und 100 Kilogramm Kohlendioxid.

Einen Unterschied gibt es aber zu den beiden anderen Panthern: Anstelle des Löscharms befindet sich auf dem Dach ein Schaum-Wasserwerfer, der 6.000 Liter Wasser oder Schaum pro Minute verspritzen kann. Und kaum in Bremen angekommen, durfte der „Neue“ auch schon gleich zeigen, was alles in ihm steckt: Zum Einsatz kamen der dritte Panther und seine zwei „Kollegen“, sowie alle Kollegen der Flughafenfeuerwehr bei der jährlich stattfindenden Heiß-Übung mit der Brandsimulationsanlage des Firefighting Training Center der Fraport AG. Diese Übungen werden regelmäßig am Airport Bremen durchgeführt, um den hohen Ausbildungs- und Trainingsstandard aufrechtzuerhalten.

Tarifeinheit: Pilotengewerkschaft moniert weiter Einschnitte beim Streikrecht

0

Die heute im Bundestag durchgeführte Anhörung zum Entwurf des Tarifeinheitsgesetzes machte klar, dass die Große Koalition das Streikrecht einschränken möchte, ohne dies explizit sagen zu wollen. Die Gutachter aus dem Arbeitgeberlager gäben sich, so die Vereinigung Cockpit (VC), größte Mühe, das eigentliche Ziel zumindest nicht explizit zu nennen. Die VC sieht aus verfassungsrechtlicher Perspektive kein Zweifel daran, dass der Gesetzentwurf massiv in das Grundrecht der Koalitionsfreiheit eingreift und heute etablierten Gewerkschaften das Recht verwehrt, eigenständige Tarifverträge abzuschließen.

„Der Großteil der Gutachter attestierten dem Gesetz inhaltliche wie handwerkliche Mängel und eine begrenzte Wirkung. Das Gesetz ist somit nicht nur nutzlos, sondern schafft zudem zusätzliche Probleme. Die Befürworter jedoch waren sich im Ergebnis einer politisch erzwungenen Tarifeinheit einig, dass man lieber ein schlechtes Gesetz sehen möchte als keines“, so Markus Wahl, Pressesprecher der Vereinigung Cockpit.

Eine kleinere Gewerkschaft im Betrieb unterliegt zukünftig einem faktischen Streikverbot, weil Arbeitskampfmaßnahmen nach geltender Rechtsprechung ein tariflich regelbares Ziel voraussetzten. Ein Tarifvertrag einer Minderheitsgewerkschaft würde nach dem Gesetzentwurf nicht zu Anwendung kommen können – eine Arbeitskampfmaßnahme wäre dann unzulässig.

Die Vereinigung Cockpit sieht ein Gesetz zur politisch erzwungenen Tarifeinheit als Angriff auf die gewerkschaftliche Existenz. „Wir werden dies nicht hinnehmen und uns mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln politisch und rechtlich zur Wehr setzen. Im Falle einer gesetzlichen Regelung werden wir zum frühestmöglichen Zeitpunkt gegen das Gesetz Verfassungsbeschwerde einlegen“, so Wahl weiter.

Anlässlich der 3. Lesung des Tarifeinheitsgesetzes erklärt Ilja Schulz, Präsident der Vereinigung Cockpit: „Heute ist ein schwarzer Tag für die Freiheit in Deutschland. Die große Koalition hat das Tarifeinheitsgesetz ohne Rücksicht auf zwischenzeitliche Diskussionen umgesetzt. Minderheitsgewerkschaften wird ihr grundgesetzlich verbrieftes Streikrecht genommen. Das ist nicht nur ein Verfassungsbruch, es wird auch negative Auswirkung auf den Betriebsfrieden haben.“

Gerhart Baum, Bundesinnenminister a.D. und Rechtsanwalt hat für die Vereinigung Cockpit die Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz geprüft und kommt zu einem klaren Urteil: „Die Bundesregierung bestreitet die Auswirkungen auf das Streikrecht, weil sie weiß, welche verfassungsrechtlichen Folgen damit verbunden wären. Die ganze Konstruktion, die den Letztentscheid der Mehrheitsgewerkschaft vorsieht, würde jedoch in sich zusammenfallen, wenn die Minderheitsgewerkschaft weiter streiken würde. Demgemäß nimmt das Gesetz ihr das Streikrecht.“

Eine ganze Reihe von Gutachten namhafter Experten für Verfassungsrecht, Staatsrecht und Arbeitsrecht, wie auch der Deutsche Anwaltsverein und der Richterbund haben in fachlichen Gutachten die Verfassungskonformität in Zweifel gezogen. Darüber hinaus verstößt die Feststellung der Mehrheit im Betrieb, zu der die Mitgliedschaft zu einer Gewerkschaft offenlegen werden muss gegen das Recht der Beschäftigten auf informationelle Selbstbestimmung.

In Bezug auf die fälschlicherweise von Arbeitsministerin Andrea Nahles propagierte Erwartung an das Gesetz stellt Ilja Schulz weiterhin fest: „Opportunitäten wecken Begehrlichkeiten. Die neuen Möglichkeiten für Mehrheitsgewerkschaften werden die bisher weithin praktizierten Kooperationen eher stören als fördern. Strukturveränderungen werden zu einem verschärften Wettbewerb um Mitglieder und damit zu Unfrieden in den Betrieben führen.“

Von den zu erwartenden Strukturveränderungen ist auch die Vereinigung Cockpit bedroht und wird gegen das Gesetz beim Bundesverfassungsgericht Beschwerde einlegen und mit dem Antrag auf Einstweilige Anordnung versuchen das Inkrafttreten des Gesetzes zu verhindern.

Radar-Vermessung per Flugzeug über Grönlands Eis

0

Derzeit testen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bei einer Forschungsflugkampagne auf Grönland gemeinsam mit Kollegen der ETH Zürich neue Radar-Abbildungsverfahren.

Grönlands Eisschild ist zum Teil mehr als drei Kilometer dick und ein Angelpunkt in der weltweiten Klimaforschung. Die Methode per Flugzeug soll zukünftig die dreidimensionale Schnee- und Eisbeschaffenheit in bis zu 50 Metern Tiefe aus der Luft vermessen können. „Dadurch soll sich auf lange Sicht der Einfluss des Klimawandels auf die interne Schichtung von Schnee, Firn und Eis bestimmen lassen“, erklärt Prof. Irena Hajnsek, Projektleiterin der ARCTIC15 Kampagne. Alle Arbeiten werden im Rahmen der HGF-Allianz „Remote Sensing and Earth System Dynamics“ durchgeführt.

Interessant ist das beispielsweise, um zu untersuchen, wie viel Wasser des an der Oberfläche tauenden Schnees beim Einsickern wieder gefriert und somit nicht zum Anstieg des Meeresspiegels beiträgt. Ein Effekt der in bisherigen Klimamodellen noch unzureichend berücksichtigt ist, wie es im aktuellen Bericht des Weltklimarats (IPCC) heißt.

Mit der Do-228 über Gletscherspalten und Gipfel

Montiert ist das sogenannte F-SAR (Flugzeuggestütztes Radar mit synthetischer Apertur) auf dem DLR-Forschungsflugzeug Do-228 D-CFFU, das in der rund sechswöchigen Forschungskampagne bis Ende Mai fünf Untersuchungsgebiete im südlichen Teil Grönlands mehrfach überfliegt. „Es ist schon etwas Besonderes über das ewige Eis Grönlands zu fliegen“, sagt DLR-Pilot Thomas van Marwick von den DLR-Flugexperimenten. „Gerade die weiten Distanzen zwischen den Landemöglichkeiten und die teilweise extremen Witterungsbedingungen müssen speziell berücksichtigt werden“.

Die Crew an Bord des DLR-Forschungsflugzeugs fliegt unter anderem in Gebieten entlang der Küsten, wo das Eisschild in mächtige Gletscherzungen übergeht und große Spalten bildet, sowie über dem südlichen Hochland, wo sie auch den höchsten Punkt, den sogenannten South Dome passiert. Die Flüge dauern in der Regel vier bis fünf Stunden. Es sei denn, es müssen aufgrund der zum Teil großen Strecken zusätzliche Flughäfen für Tankstopps angeflogen werden.

50 Meter in die Tiefe schauen

„Mit der neuen Radartechnik werden sich zukünftig die verschiedenen Schnee- und Eisarten aus der Luft und dem Weltraum erkennen lassen“, sagt Kampagnenleiter Ralf Horn vom DLR-Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme. „Verschiedene Eisarten reflektieren die Radarstrahlung unterschiedlich und das F-SAR des DLR ist in der Lage, diese Unterschiede zu erfassen, teilweise in Tiefen von bis zu 50 Metern.“

Das Eis auf Grönland zeigt dabei einen sehr unterschiedlichen Aufbau, je nachdem welche Region betrachtet wird. Die zentral und sehr hoch gelegenen Gebiete erfahren auch im Sommer kaum Schneeschmelze, wodurch sich das Eis unter einer dutzende Meter dicken Firnschicht befindet, die erst über den Druck der darüber liegenden Schichten zu Eis umgewandelt wird. Im Gegensatz dazu findet man in Küstennähe blankes Eis, das nur im Winter eine geringe Schneeauflage aufweist. Der Blick in die Tiefe des Eises ist gleichzeitig auch ein Blick in das Klima der letzten Jahrzehnte, da über die Jahre Eisschicht um Eisschicht entstand.

Einsatz bei minus 25 Grad Celsius und starkem Wind

Bevor die Flugkampagne mit der Do-228 des DLR begann, mussten die abgelegenen Gebiete am Boden erkundet, Radarreflektoren installiert und Schnee, Firn und Eis von Hand untersucht werden. Dazu nutzten die DLR-Wissenschaftler ein gechartertes schneelandefähiges Flugzeug. Während der fünf- bis sechsstündigen Aufenthalte bei zum Teil weniger als minus 25 Grad Celsius und starkem Wind kam dabei auch ein Bodenradar, eine Leihgabe des Alfred-Wegener-Instituts, und eine Schneesonde zum Einsatz. „Die härtesten und spannendsten Arbeitsbedingungen, die ich in meiner wissenschaftlichen Laufbahn bisher erlebt habe“, sagt DLR-Forscher Georg Fischer, der die vorausgehende Expedition der zu befliegenden Gebiete organisierte und mit zwei Kollegen, vom DLR und der ETH Zürich, umsetzte.

Nach der Rückkehr aus Grönland ist geplant auf Basis dieser Forschungskampagne neue Methoden zur Schnee- und Eisanalyse zu entwickeln, die dann auch auf die Daten zukünftiger Satellitenmissionen wie etwa Tandem-L anwendbar sind. Dadurch könnte auf neue Art und Weise flächendeckend aus dem All beobachtet werden, wie sich Gletscher und Eisschilde der Erde verändern. Bisher sind diese Erkenntnisse nur punktuell durch aufwändige Expeditionen möglich.

DLR-Forschungsflugzeug auf Grönland

Abb. 1: Das Forschungsflugzeug Do-228 D-CFFU des DLR mit dem F-SAR Radar System an Bord bei einer Zwischenlandung in Ilulissat, Grönland. Die Radarantennen sind seitlich am Rumpf des Flugzeugs zu erkennen.

Abb. 2: Die DLR-Wissenschaftler Martin Keller und Georg Fischer verankern zwei Radar Reflektoren auf dem grönländischen Eisschild. Im Vordergrund sieht man zwei GPS-Basisstationen, die die präzise Vermessung der Reflektoren ermöglichen.

Abb. 3:DLR-Forscher Georg Fischer läuft zu der nächsten Stelle im weiten Eis, an der ein Radar-Reflektor platziert wird. Am South Dome, dem höchstgelegenen Testgebiet, herrschten günstige Wetterbedingungen, die es ermöglichten, die Radarreflektoren in einer Entfernung von bis zu einem Kilometer vom Flugzeug entfernt zu verankern.

Bilder: DLR (CC-BY 3.0), 2x Silvan Leinss, ETH Zürich.

Germania baut Reiseziele ab Flughafen Münster/Osnabrück aus

0

Die deutsche Fluggesellschaft Germania will ihr Engagement mit Reisezielen am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) weiter ausbauen, erklärte Karsten Balke, Geschäftsführer der Germania Fluggesellschaft.

In diesem Sommer startet insgesamt 15-mal pro Woche ein Airbus A319 mit 150 Sitzplätzen zu elf verschiedenen beliebten Urlaubsregionen. Es gibt Flüge zu den griechischen Inseln Kreta, Rhodos, Kos und Korfu. Zudem werden die Kanarischen Inseln Gran Canaria, Fuerteventura und Teneriffa angeflogen. Die beliebten Mittelmeerinseln Mallorca und Ibiza sind genauso im Programm wie der ägyptische Badeort Hurghada und Antalya an der Türkischen Riviera. Die Flüge sind sowohl als Einzelplätze direkt bei der Fluggesellschaft als auch als Pauschalreisearrangement über viele deutsche Reiseveranstalter buchbar.

Im kommenden Winterflugplan sind mit der Blumeninsel Madeira und der Kanarischen Insel Lanzarote gleich zwei komplett neue Ziele im Flugplan. Zusätzlich geht es im Winter noch nach Antalya, Mallorca, Hurghada sowie nach Gran Canaria, Teneriffa und Fuerteventura. Bereits jetzt laufen intensive Gespräche über den Sommerflugplan 2016. „Wir werden unser Flugangebot für die nächste Sommersaison noch einmal deutlich aufstocken“, sagte Balke.

Mehr Reiseziele ab FMO – Madeira und Lanzarote

Wolfgang Griesert, Osnabrücks Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafengesellschaft, betonte, dass das Engagement der Germania eine große Chance für den FMO und die ganze Region sei. „Ein attraktiver Flugplan auch im touristischen Bereich bedeutet ein gutes Stück Lebensqualität für die Menschen in unserer Region“, so Griesert. Im Wettbewerb der Regionen um qualifizierte Fachkräfte sei der Faktor Lebensqualität für viele Menschen ein immer wichtigeres Kriterium. Hier könne unsere Region mit der Existenz eines internationalen Flughafens punkten.

FMO-Geschäftsführer Prof. Gerd Stöwer stellte die Bedeutung der Germania für den Angebotsmix am Flughafen Münster/Osnabrück heraus. „Nach dem Teilrückzug der airberlin von zahlreichen kleinen Airports kam es für uns darauf an, möglichst schnell für adäquaten Ersatz zu sorgen. Das ist uns mit Germania für den Touristikbereich mehr als gelungen.“ Germania biete den Fluggästen ein qualitativ sehr hochwertiges Produkt. Die Airline habe zudem nicht nur eine Vielzahl von Destinationen übernommen, sondern biete sukzessive auch komplett neue Ziele an.

Verkehrsbehinderungen zur Reisewelle am Flughafen FKB

Aufgrund der am Freitag noch andauernden Straßenbauarbeiten an der Kreuzung B 500 und B 36 im Zufahrtsbereich des Flughafens Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) wird den Fluggästen empfohlen, genügend Zeit für die Anreise einzuplanen. Mit dem Start der Pfingstferien beginnt am FKB die erste „Hochsaison“ des Jahres. Bereits am Freitag, 22. Mai werden im Tagesverlauf knapp 5.000 Passagiere auf 37 Flügen den FKB für ihre Reisen nutzen. Insgesamt 78 Städte- und Urlaubsziele werden ab dem FKB angeboten, davon 27 im Direktflug. Vorallem die Türkei, Mallorca und das spanische Festland erfreuen sich bei den FKB-Pfingsturlaubern großer Beliebtheit.

Für einen stressfreien Start in den Pfingsturlaub sollten Passagiere spätestens zwei Stunden vor dem geplanten Abflug am Flughafen zu sein. Auch sollte mehr Zeit für die Anreise zum Flughafen FKB eingeplant werden: Die Straßenbauarbeiten an der B 500 und B 36 verursachen längere Anreisezeiten.

Cessna Citation Latitude noch besser – Ok für Citation CJ3+

0

Cessna hat im Rahmen der EBACE mitgeteilt, dass die neue Citation Latitude mit noch besseren Performance-Werten an den Start gehen wird als erwartet. Und auch für die Citation CJ3+ gibt es gute Neuigkeiten.

So durchläuft der Business Jet Latitude bereits das Zulassungsverfahren der U.S. Federal Aviation Administration (FAA) mit den verbesserten Werten bei Reichweite und Rollweg. Mit den nun abgeschlossenen Tests zeigt die Citation Latitude folgende Leistungsdaten: 5.278 Kilometer (2.850 Nautische Meilen) beim Reiseflug für große Reichweite, damit eine Verbesserung um 277 Kilometern (150 Nautische Meilen), sowie ein verbesserter Startrollweg von nur noch 1.091 Meter (3.580 Fuß) gegenüber den vormals erwarteten 1.116 Meter (3.660 Fuß).

Bei hoher Geschwindigkeit ist in den Spezifikationen zudem die Reichweite von noch 5.000 km (2.700 Nautische Meilen) berücksichtigt. Der Erstflug der Citation Latitude fand im Februar 2014 statt. 690 Flüge und 1.700 Flugstunden wurden seither geflogen. Ausgestattet wird sie mit der Garmin G5000 Avionik, die Reisehöhe der Latitude beträgt 13.716 Meter (45.000 Fuß).

Citation CJ3+ erhält EASA-Zulassung

Zudem hat Cessna verkündet, dass es die Musterzulassung für die Cessna Citation CJ3+ von der EASA (European Aviation Safety Agency) erhalten hat und damit die ersten Maschinen noch 2015 ausgeliefert werden können. Bereits im letzten September hat die Citation CJ3+ die Zulassung in den USA erhalten. Bis Ende 2014 hatte der Flugzeugbauer bereits zehn Citation CJ3+ ausgeliefert. Zudem hat die Citation CJ3+ nun auch die Zulassung der Agência Nacional de Aviação Civil für Brasilien erhalten.

Die Reichweite der CJ3+ beträgt 3.778 Kilometer (2.040 Nautische Meilen), was etwa die non-stop-Strecken London – Moskau oder Kairo und Madrid – St. Petersburg abdeckt. Die CJ3+ kann bis zu neun Personen an Bord nehmen und in 27 Minuten auf 13.716 Meter (45.000 Fuß) steigen. Auch wird sie mit Garmin G3000 Avionik und modernsten Systemen wie Turbulenzerkennung (siehe Link oben) ausgerüstet.

Raumsonde DAWN manövriert sich näher an Ceres heran

Zuletzt umkreiste die Dawn-Sonde den Zwergplaneten Ceres in einer Höhe von 13.600 Kilometern – mittlerweile schraubt sie sich nach und nach auf eine Höhe von 4.400 Kilometern hinunter und blickt während ihrer Reise auch auf die geheimnisvollen hellen Flecken, deren Ursprung sich die Wissenschaftler bisher noch nicht erklären können.

ch belieZuletzt umkreiste die Dawn-Sonde den Zwergplaneten Ceres in einer Höhe von 13.600 Kilometern – mittlerweile schraubt sie sich nach und nach auf eine Höhe von 4.400 Kilometern hinunter und blickt während ihrer Reise auch auf die geheimnisvollen hellen Flecken, deren Ursprung sich die Wissenschaftler bisher noch nicht erklären können. Am 16. Mai 2015 entstand dabei eine Aufnahme aus 7.200 Kilometern Entfernung, die in einem der Krater gleich eine ganze Gruppe dieser Flecken zeigt. „An diesen Stellen reflektiert Material auf der Oberfläche von Ceres die Sonnenstrahlen besonders stark“, erläutert Prof. Ralf Jaumann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Wissenschaftler der Dawn-Mission. „Es könnte frisches Eis sein, es könnte Salz sein – da gehen die Meinungen noch auseinander.“

Bei einer Auflösung von 700 Metern pro Bildpunkt ist eine genaue Untersuchung der Flecken noch nicht möglich. Ändern wird sich das, wenn die Sonde im Laufe der Mission immer weiter hinuntersinkt und den Zwergplaneten schließlich aus einer Höhe von nur noch 375 Kilometern Entfernung erforscht. Schon zuvor erstellt das DLR-Institut für Planetenforschung jedoch ein dreidimensionales Geländemodell der Oberfläche von Ceres, dass mit jedem neuen Orbit verfeinert und optimiert wird. Erste Auswertungen der bisher erfassten Daten zeigen, dass der Zwergplanet eine Oberfläche mit extremen Höhenunterschieden, unterschiedlichen Kraterformen, aufgetürmten Domen, aber auch größeren Ebenen aufweist.

Auf ihrem Weg zur nächst-niedrigeren Umlaufbahn um den Zwergplaneten werden noch weitere Bilder von der Navigationskamera aufgenommen werden. Möglich sind diese Aufnahmen allerdings nur dann, wenn das Ionentriebwerk der Sonde nicht in Betrieb ist. Am 06. Juni 2015 soll die Dawn-Sonde dann ihren ersten Beobachtungsorbit in 4.400 Kilometern Höhe erreicht haben.

Die Mission Dawn wird vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der amerikanischen Weltraumbehörde NASA geleitet. Das Kamerasystem an Bord der Raumsonde wurde unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Göttingen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Berlin und dem Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze in Braunschweig entwickelt und gebaut.

Foto: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA⁞

Flughafen Wien bekommt 2016 Verbindung nach Edinburgh

Eine neue Destination ab Wien für den Sommerflugplan 2016 steht bereits heute fest: Ab 29. April 2016 fliegt Jet2 nach Edinburgh. Zwei Mal wöchentlich wird die britische Airline die schottische Hauptstadt mit Wien verbinden.

„Wien ist eine wichtige Destination in unserem Streckennetz und wir freuen uns, mit der neuen Direktverbindung nach Edinburgh Schottland für die Österreicherinnen und Österreicher besser erreichbar zu machen. Unsere Verbindung zwischen Wien und Manchester erweist sich ebenfalls als sehr erfolgreich“, freut sich Steve Heapy, Vorstandsvorsitzender von Jet2.com.

Zweimal pro Woche Wien – Edinburgh

Jeweils Montag und Freitag wird die Maschine aus Edinburgh kommend um 17:30 Uhr in Wien landen und um 18:10 Uhr zum Rückflug starten. „Gerade die Region Schottland und der Norden Großbritanniens ist vor allem in touristischer Hinsicht sehr attraktiv. Wir freuen uns daher sehr, dass Jet2.com nach Manchester eine weitere Destination von Wien aus in diese Region anbietet.“, so Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Die britische Fluglinie mit acht Standorten in Großbritannien wurde bereits vielfach ausgezeichnet, beispielsweise mit dem Group Travel Award 2012 – Best Airline for Groups, Globe Travel Award 2012 – Best Short Haul Airline, Scottish Passenger Agents’ Association (SPAA) Award 2011 – Best Low-cost Airline, Telegraph Travel Award 2011 – Runner Up Best Short Haul Airline, 2010 British Travel Award for Best Trade Booking Website (Flights) – Bronze Award. Die Airline ist eine Tochter der Dart Group plc, eine Luftfahrt- und Logistikgruppe mit 30-jähriger Erfahrung in der kommerziellen Luftfahrt.

VIP-Sitzfamilie der Lufthansa Technik besteht 9g-Crashtest

Auf der EBACE 2015 präsentiert Lufthansa Technik AG ihre chair™-Sitzfamilie für VIP- und Geschäftsreiseflugzeuge. Die neue und konstruktiv bahnbrechende Technologie hat jetzt die von den Luftfahrtbehörden geforderten 9g-Crashtests mit maximaler Last nach den Vorschriften der Europäischen Technischen Standardzulassung (European Technical Standard Orders, ETSO) abgeschlossen und bestanden. Die Testreihe für die gesamte Sitzfamilie war wesentlich intensiver und umfassender als für einzelne standardisierte Sitze. Zurzeit laufen noch Tests mit einer Belastung des 16-fachen der Erdbeschleunigung (16g).

Tests bis zur 16-fachen Erdbeschleunigung

Diese sollen in den nächsten Wochen abgeschlossen sein. Die ersten, kritischen, dynamischen Tests wurden bereits erfolgreich abgeschlossen. Nach erfolgreichem Abschluss der 16g-Testreihe werden alle Ergebnisse an die europäische Luftfahrtbehörde EASA für die Zulassung übergeben. Die Zertifizierung der chair™-Sitze für 9g bzw. 16g wird für den Spätsommer 2015 erwartet.

chair™ wird dann nicht nur als ETSO-zugelassenes Produkt verfügbar sein, sondern wird dank einer Ergänzenden Musterzulassung (STC) auch das Risiko und den Arbeitsaufwand für Kunden minimieren. chair™ ermöglicht es Designern von Flugzeug-Innenausstattungen, die Sitzstruktur und Funktionalität spezifisch an den jeweiligen Einsatzzweck und die Anforderungen der Airline, Business Jet und VIP-Kunden anzupassen. Das Sitzkonzept deckt die gesamte Bandbreite vom einfachen Bürosessel über Lounge- und Esstischstühle bis hin zu Liegeflächen ab. Das Konzept bietet dabei erhebliche Gewichts- und Platzeinsparungen.

„An Bord von Flugzeugen sind die Sitze die zentrale Schnittstelle von den Passagieren zur Kabine“, sagt Andrew Muirhead, Leiter des Lufthansa Technik-Geschäftsbereichs Original Equipment Innovation. „Über Jahrzehnte haben sich Sitze primär nur in Form und Farbe verändert. Passagiere haben heute wesentlich höhere Erwartungen, und zwar auf allen Ebenen – von einfachsten Sitzen bis zu solchen der Spitzenklasse. Sie erwarten den Komfort und die Zweckmäßigkeit einer innovativen Kabine, die Vielfalt, die sie von Wohnungseinrichtungen kennen, und mehr Bewegungsfreiheit in der Kabine.“

Ergonomie in Premium-Design

Das Konzept von chair™ wurde in Zusammenarbeit mit dem renommierten Designer für Kabinenausstattungen Jacques Pierrejean, Leiter des Pierrejean Design Studios, entwickelt. Er beschreibt chair™ mit dieser Analogie: „chair ist mein Freund. Er trägt unterschiedliche Kleidung, je nachdem welchen Komfort ich brauche, je nach der Situation, in der ich mich befinde, und je nach der Kultur, in der ich lebe. Das chair™-Konzept eröffnet Innenarchitekten und Designern einen völlig neuen Freiheitsgrad.“

„Das Kabinendesign kann mit chair™ völlig neu gedacht werden“, unterstreicht Oliver Thomaschewski, Produktmanager für chair™. „Es ist ein neuartiger konstruktiver Ansatz, um Designern bislang ungeahnte Möglichkeiten zu bieten, die perfekte Sitzkonfiguration und -anordnung für jeden einzelnen Kabinengrundriss umzusetzen. Das Familienkonzept von chair™ bietet tausende Konfigurationsalternativen.“

Der neue Sitz ist „Made in Germany“ in Zusammenarbeit mit dem Premium-Automobilzulieferer Dräxlmaier. Alle chair™-Konfigurationen basieren auf einer primären Sitzstruktur, die optimal an den menschlichen Körper angepasst ist. Sitzlehnen mit individuell geformten Rippen, maßgeschneiderte Polsterung jeder gewünschten Dicke, Rückenlehnen in unterschiedlicher Höhe, ergonomische Funktionen in Arm- und Rückenlehnen sowie eine Vielzahl weiterer flexibler Zusatzelemente schaffen eine bisher ungeahnte Vielseitigkeit.

BVB nach DFB Pokal-Finale am Flughafen Dortmund – Mehr Zeit einplanen

0

Wenn am 31. Mai 2015 der BVB vom DFB Pokal-Finale aus Berlin zurückkehrt, wird am Dortmunder Flughafen alles ganz im Zeichen des Endspiels stehen. Am Flughafen freut sich über den Einzug des BVB in das Endspiel des DFB-Pokals und wünscht viel Erfolg gegen den VFL Wolfsburg. Wenn die Mannschaft am Nachmittag landet, wird sie sich während dieser Zeit jedoch nicht öffentlich zeigen. Die Mannschaft wird direkt aus dem Flugzeug in den Mannschaftsbus steigen und für Fans und andere Passagiere leider nicht zu sehen sein. Aus Sicherheitsgründen und um den Flugbetrieb aufrecht zu erhalten, ist in der Zeit von 10:00 bis 15:00 Uhr nur Fluggästen und deren Begleitpersonen der Zugang zum Terminal und die Zufahrt zum Gebäude möglich.

Die Maßnahmen sind insbesondere erforderlich, da sich in der Abflughalle aus Sicherheitsgründen maximal 2.000 Personen gleichzeitig aufhalten dürfen. Die Flughafenbetreiber raten daher, am 31. Mai eine längere Anreisezeit einzuplanen und frühzeitig zum Flughafen aufzubrechen.

Elite-Konzept auch für den ACJ319

0

Airbus Corporate Jets (ACJ) und Lufthansa Technik werden ihre erfolgreiche Zusammenarbeit im Bereich vorkonfektionierte Kabinenausrüstungen erweitern und das Elite-Konzept auch für den ACJ319 anbieten.

Die Entscheidung fiel vor dem Hintergrund der Erfolgsgeschichte der kleineren ACJ318 Elite mit bisher 19 ausgelieferten Flugzeugen und der grundsätzlichen Nachfrage im Markt. Das neue Produkt „ACJ319 Elite“ wird offiziell auf der EBACE 2015 vorgestellt und ist ab sofort verfügbar.

„Aufgrund der herausragenden Bestätigung des Marktes haben wir das Basiskonzept der ursprünglichen ACJ318 Elite beibehalten“, so Walter Heerdt, Leiter des Bereiches VIP & Executive Jet Solutions der Lufthansa Technik. Der Airbus ACJ319 Elite ergänzt die von Airbus Corporate Jets und Lufthansa Technik bereits verfügbaren modularen Kabinenkonzepte und maßgeschneiderten Innenausstattungen für den ACJ319.

Die Basiskonfiguration des ACJ319 Elite besteht aus einem Ruhebereich für die Crew und einem Bereich für die Begleitung, einem großzügigen Salon mit Clubsesseln, die in Liegeposition gebracht werden können sowie Liegen mit Schlaffunktion. An diesen Bereich schließt sich ein privates Büro an, das als Schlafzimmer nutzbar ist, weiterhin ein großes Bad, das auf Wunsch über eine Dusche verfügt.

„Um die im ACJ319 angebotene zusätzliche Fläche voll ausnutzen zu können, haben Kunden die Wahlmöglichkeit, das optionale Büro als zusätzlichen Privatraum zu gestalten. Durch die Trennung des großen Bades, des privaten Schlafzimmers und des Arbeitszimmers vom Hauptbereich der Kabine genießen VIP-Kunden ein Maximum an Privatsphäre an Bord und verfügen über eine perfekte Arbeitsumgebung an Bord“, ergänzt Heerdt.

Über das Büro und die Dusche hinaus bietet die ACJ319 Elite den Kunden mehr als 20 zusätzliche Optionen für Kabinenlayout und -systeme. Obwohl vordefinierte Farb- und Materialkonzepte angeboten werden, können Kunden diese nach ihrem persönlichen Geschmack auswählen.

Um Optik und Haptik ihrer VIP-Kabine möglichst realistisch zu erfahren, steht Kunden die für das iPad verfügbare ACJ319 Elite-App zur Verfügung. Zahlreiche Layout-Varianten und Farbmuster können ausgewählt und in Echtzeit betrachtet werden, einschließlich hochrealistischer dynamischer 3D-Ansichten der Kabine. Die App demonstriert die große Variabilität der verfügbaren Konfigurationen. Sie wird auf dem Stand der Lufthansa Technik auf der EBACE 2015 (Halle 6, #T089) sowie dem Airbus-Stand vorgestellt.

Bei allen neuen interessanten Merkmalen und Optionen soll die ACJ319 Elite in konkurrenzlos schnellen Liegezeiten ab sechs Monaten Dauer ausgerüstet werden können.

Foto: © Lufthansa Technik AG

DFFA: Fitte Feuerwehrleute am Flughafen Hahn

Dass die Feuerwehrleute auf dem Flughafen Hahn sind topfit sind, belegten diese beim Wettbewerb zum Deutschen Feuerwehr-Fitnessabzeichen (DFFA) mit gleich zwei Plätzen. Die Wachabteilung I kann sich über einen ersten Platz, die Wachabteilung II über den zweiten Platz freuen.

Ein schweres Atemschutzgerät tragen, giftigen Chemikalien, Hitze und Rauch trotzen – Feuerwehrleute müssen in Extremsituationen alle Leistungsreserven abrufen können: „Der körperliche Leistungsbereich im Einsatz ist vergleichbar mit dem von Spitzensportlern“, sagte Jördis Gluch, Präventionsexpertin und Sportwissenschaftlerin bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz.

„Mit dem Unterschied, dass der Zeitpunkt des Einsatzes nicht vorhersehbar ist. Sportler können sich auf einen Wettkampf vorbereiten – Feuerwehrleute müssen permanent bereit stehen. Daher ist es unabdingbar, dass sich alle Feuerwehrkräfte regelmäßig sportlich betätigen, ob Frau oder Mann, ob jung oder alt“, so Jördis Gluch bei der Gratulation und der Übergabe des Preisgeldes.

Condor als „beliebteste Fluggesellschaft“ 2015 in Deutschland

0

Bei einer Umfrage zur Kundenzufriedenheit sicherte Condor sich den Titel „beliebteste Fluggesellschaft“ und setzte sich mit 75,4 von 100 Punkten gegen sieben weitere Anbieter durch. Auf Platz 2 und 3 folgten Tuifly und Lufthansa. Des Weiteren fanden airberlin, Germanwings, Turkish Airlines, Easyjet und Ryanair einen Platz im Ranking. Die befragten Kunden zeigten sich auch in diesem Jahr besonders mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis sehr zufrieden. Auch in den Kategorien Service und Flugangebot hatte der Ferienflieger die Nase vorne.

Bei Condor fiel zudem der Anteil an Kunden, die über ein negatives Erlebnis berichteten, mit gut sieben Prozent am niedrigsten aus. Die Bereitschaft zur Weiterempfehlung war sehr ausgeprägt. Durchgeführt wurde die Umfrage vom Deutschen Institut für Service Qualität (DISQ). Bereits 2012 wurde Condor auf Platz 1 der Airlines mit der höchsten Kundenzufriedenheit gewählt.

Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Condor Geschäftsführung, freut sich über die Auszeichnung: „Unser Produkt, den Service und das Angebot passen wir laufend an die Wünsche unserer Kunden an. In regelmäßigen Kundenbefragungen sehen wir als Resultat eine steigende Zustimmung, was uns sehr freut. Die Auszeichnung bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und wir sehen sie gleichzeitig als Ansporn, weiterhin in allen Bereichen den Kunden und seine Wünsche in den Mittelpunkt zu stellen. Es sind oft die kleinen Dinge, die für einen großen Unterschied sorgen.“

1.407 Bewertungen von Kunden, die in den letzten zwölf Monaten mindestens eine Flugreise unternommen hatten, wurden in der Online-Umfrage berücksichtigt. Punkte konnten in den Kategorien Service, Preis-Leistungs-Verhältnis, Flugangebot und Zuverlässigkeit/Sicherheit vergeben werden und auch Kundenärgernisse und die Weiterempfehlungsbereitschaft flossen in die Gesamtwertung mit ein.

Regensburg weiterhin mit DRF-Rettungshubschrauber

Seit 1994 wird der Hubschrauber „Christoph Regensburg“ durch die HDM Luftrettung betrieben. Auch in den nächsten fünf Jahren wird ein rot-weißer Hubschrauber rund um die Uhr an der Station am Universitätsklinikum Regensburg für den schnellen und schonenden Transport schwer kranker und verletzter Menschen und für die Notfallrettung bereit stehen.

Dies ist das Ergebnis einer vom Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Regensburg durchgeführten europaweiten Neuausschreibung der Hubschrauberstation. Der Zweckverband unter Leitung der Regensburger Landrätin Tanja Schweiger erteilte der Bietergemeinschaft HDM Luftrettung gemeinnützige GmbH und DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG den Zuschlag.

Dr. Hans Jörg Eyrich, Vorstand der DRF Luftrettung, betont: „Wir freuen uns über das uns entgegengebrachte Vertrauen, die Luftrettung in Regensburg auch zukünftig fortführen zu können. Über 1.200 Einsätze im Jahr verdeutlichen die Bedeutung einer schnellen Hilfe aus der Luft. Auch in den nächsten Jahren werden wir uns für die Patienten in der Region und in Bayern einsetzen.“

„Christoph Regensburg“ wird für dringende Transporte von Intensivpatienten und als schneller Notarztzubringer in Ergänzung des bereits vorhandenen Rettungsdiensts alarmiert. Es werden auch Inkubatortransporte, Transporte von Transplantationsteams sowie intensivmedizinische Maximaltherapien wie ECLA, IABP etc., durchgeführt. Der mit Pilot, Notarzt und Rettungsassistent besetzte Hubschrauber ist mit allen medizintechnischen Geräten ausgestattet, die für eine optimale Patientenbetreuung notwendig sind. „Christoph Regensburg“ ist rund um die Uhr einsatzbereit.

Das Foto zeigt einen DRF-Rettungshubschrauber bei der Patientenübergabe (Quelle: DRF).

FMG und AeroGround als Berater bei Etihad Airways

0

Die AeroGround Flughafen München GmbH, die als 100 prozentige Tochter der Flughafen München GmbH (FMG) in der Flugzeugabfertigung am Münchner Airport tätig ist, hat einen wichtigen neuen Auftrag akquiriert. Gemeinsam mit der Stabstelle „Internationales Geschäft“ der FMG überzeugte die AeroGround die Fluggesellschaft Etihad von ihrer Beratungskompetenz. Ab sofort werden die Münchner Ground Handling Experten die arabische Luftverkehrsgesellschaft an ihrem Heimatflughafen Abu Dhabi bei Fragen der Bodenabfertigung unterstützen. Im Zuge dieses Projektes wird eine Restrukturierung des Ground Handlings von Etihad Airways in drei Arbeitspaketen durchgeführt.

Damit ist AeroGround für die organisatorische und operative Neukonzeption der Bereiche Flugzeugabfertigung- und des Gepäckservices, sowie entsprechende Schulungskonzepte und deren Umsetzung zuständig. „Dass wir von unserem Airlinekunden einen Consulting-Auftrag mit einem Volumen von circa 400 Manntagen erhalten, ist ein erfreulicher Beleg für die Zufriedenheit mit unserer Abfertigungsqualität und das Vertrauen in unser konzeptionelles Know-How“ freut sich Herbert M. Keffel, Leiter Internationales Geschäft der AeroGround über die Entscheidung.

Die vorgesehene Projektdauer beläuft sich auf circa sieben Monate. In dieser Zeit werden vier bis fünf Mitarbeiter der AeroGround das Projekt sowohl vor Ort als auch von München aus betreuen. „Wir sind stolz darauf, dass wir so ein umfangreiches und bedeutendes Projekt für uns gewinnen konnten. Mit der Kompetenz unserer Mitarbeiter werden wir in Abu Dhabi erfolgreiche Arbeit leisten.“, kommentiert Siegfried Pasler, Geschäftsführer der AeroGround, den Zuschlag von Etihad Airways.

Austrian Airlines konkretisiert Wachstumspläne und Ausrichtung

Nach der Restrukturierung der vergangenen Jahre möchte Österreichs Flag-Carrier Austrian Airlines wieder auf einen vorsichtigen Wachstumskurs drehen. Das Konzept dazu: Ein neues Preismodell, eine neue Mittelstreckenflotte, neue Destinationen, Ausbau des Geschäfts als Operating Carrier in der Lufthansa Group und ein neuer, rot-weiß-roter Marktauftritt. Durch die Restrukturierung hat sich Austrian Airlines innerhalb der Lufthansa Group zum Kostenführer hochgearbeitet. Diese Position lässt sich auch an internen Aufträgen festmachen. So fliegt Austrian seit Frühjahr 2015 beispielsweise vier Dash 8-400 für die Schwester SWISS im sogenannten wet-lease.

Mehr Passagiere und Kapazität auf dem Programm

Die Austrian Flugzeuge fliegen im Auftrag und im Netz der SWISS, werden allerdings von Austrian Crews bereedert. Für Lufthansa operiert Austrian ein weiteres Flugzeug im wet-lease. Austrian Airlines erwartet sich insbesondere in diesem Geschäftssegment einen weiteren Wachstumsschub. So sollen noch heuer zwei Airbus A320 für die Konzernschwester Eurowings durch Austrian Airlines Personal bereedert werden.

„Wir erwarten für die kommenden drei bis fünf Jahre Wachstum an Passagieren, Umsatz und Mitarbeitern“, so Austrian CFO Heinz Lachinger. In ihren Plänen geht Austrian von einem Zuwachs von rund zehn Prozent in ihrem Kern- und Zusatzgeschäft als Operating Carrier aus. In absoluten Zahlen ausgedrückt: 1,5 Mio. Passagiere, 400 Arbeitsplätze oder 210 Millionen Euro mehr Umsatz erwartet die Fluglinie in den nächsten Jahren. „Aber“, so Lachinger, „wir werden stets die Kosten und die Profitabilität im Auge behalten.“

Individualisierung mit „myAustrian“ und neue Tarife

Mit Herbst 2015 startet Austrian Airlines ihr neues Tarifkonzept mit „myAustrian“ im Österreich- und Europaverkehr. Es sieht für die Passagiere zukünftig mehr Wahlfreiheit von Zusatzleistungen vor. So werden beispielsweise DO&CO á la Carte Menüs an Bord, Lounge-Zugang, Zusatzgepäck oder andere Services unabhängig von den Tarifpaketen individuell buchbar sein. Der Fluggast wird sich „seinen“ Flug individuell zusammenstellen können. Damit im Einklang stellt Austrian ein „my“ vor den Markennamen.

Künftig wird es, wie bereits im vergangenen März bekannt gegeben, vier Tarifbündel mit unterschiedlichen Service-Features zur Auswahl geben. Neben der bestehenden Business Class werden die drei neuen Tarifoptionen für die Economy-Class „Light“, „Classic“ und „Flex“ für Reisen innerhalb Europas ab Herbst 2015 bei Austrian Airlines eingeführt. Der Verkauf startet bereits ab Sommer 2015. Der „Light“ Tarif wird bei den Linienflügen in Europa die günstigste Tarifklasse für Passagiere sein, die nur mit Handgepäck reisen und keine Umbuchungs- und Erstattungsmöglichkeiten benötigen. Auch die anderen Airlines der Lufthansa Group werden diese neue Tarifstruktur einführen.

Reiseziele Colombo in Sri Lanka, Menorca, Mauritius, Miami

Im Bereich des Streckennetzes wird Austrian Airlines einen leichten strategischen Schwenk zu mehr touristischen Destinationen vollziehen. Hintergrund ist ein Trend zu mehr Privatreisen, insbesondere zu Warmwasserdestinationen im Winter, um das starke saisonale Geschäft auszugleichen. Ab 20. Juni 2015 hebt die heimische Fluglinie ein Mal pro Woche in die Hauptstadt der spanischen Baleareninsel Menorca, nach Mahon, ab und ab 16. Oktober 2015 fünf Mal pro Woche nach Miami. Ab 29. Oktober 2015 geht es jeden Donnerstag mit einer Boeing 767 nonstop von Wien nach Mauritius und jeweils Freitags zurück.

Aufgrund der großen Nachfrage wird Austrian Airlines außerdem im Zeitraum zwischen 19. Dezember 2015 und 27. Februar 2016 einen zweiten Flug pro Woche nach Mauritius in das Programm aufnehmen. Ab 27. Oktober 2015 wird Austrian Airlines außerdem jeweils Dienstags in die Hauptstadt Sri Lankas, nach Colombo, fliegen. Damit bietet sie neben Delhi, Bangkok, Malediven, Peking und Tokio ein weiteres Reiseziel in Asien an.

Flottenerneuerung: Embraer statt Fokker

Am 19. März 2015 wurde im Austrian Aufsichtsrat die Erneuerung der Mittelstreckenflotte entschieden. Die Umflottung von Fokker zu Embraer wird zum Jahreswechsel 2015/16 starten und Ende 2017 abgeschlossen sein. Austrian wird mehrere hundert Millionen Euro in dieses Projekt investieren.

‚Tyrolean Spirit‘ bleibt

Nach der Einigung über einen neuen Bord-Kollektivvertrag mit der Fusion am 01.04.2015 sind alle Flugbegleiter und Piloten von Tyrolean zu Austrian Airlines gewechselt. Damit wurde der gesamte operative Flugbetrieb in die Austrian Airlines integriert. „Der 01.04.2015 wird für die österreichische Luftfahrt ein historisches Datum bleiben. An diesem Tag haben wir die Geschichte von Austrian und Tyrolean zusammengeführt. Der Zusammenschluss war für uns der Startschuss für die neue Austrian“, sagt CEO Jaan Albrecht.

In Innsbruck wurde rund um den Zusammenschluss eine der zusätzlich erworbenen neuen Dash 8-400 auf den Namen ‘Tyrolean Spirit‘ getauft. „Wir wünschen uns, dass der ‚Tyrolean Spirit‘ lange in der Austrian weiterlebt, sagt COO Klaus Froese, „seit jeher steht Tyrolean für Unternehmertum, Effizienz und Wandelbarkeit. Das sind Werte, die wir auch in der neuen Austrian erhalten wollen,“ so Froese weiter.

Klaus Froese, ehemaliger Geschäftsführer der Tyrolean Airways wechselte per 01.04.2015 als Chief Operating Officer in den erweiterten Vorstand der Austrian. Der erweiterte Vorstand besteht seit April aus Jaan Albrecht (CEO), Andreas Otto (CCO), Heinz Lachinger (CFO) und Klaus Froese (COO). Per 01. August 2015 wird Kay Kratky als neuer CEO das Steuer von Jaan Albrecht übernehmen.

Neue Bemalung und Uniform: Weiter in kräftigem Rot

Fast pünktlich zur Fusion wurde auch die neue Uniform und das neue Livery (Flugzeuglackierung) vorgestellt. Die neue Uniform, die ab 2016 von rund 3.500 „roten Uniformträgerinnen und -trägern“ auf den Stationen und an Bord getragen werden wird, wurde von der österreichischen Designerin Marina Hoermanseder entworfen. Sie hat sich unter mehreren Top-Designern aus Österreich mit dem besten Konzept durchgesetzt. Hoermanseder wurde in Wien geboren, sie arbeitet und lebt seit einigen Jahren in Berlin. Ihre Mode steht für ausgeprägten Individualismus und vereint handwerkliche Raffinesse mit exaltiert-elegantem Design.

Das kräftige Rot soll nach Vorstellungen der Designerin weiterhin Teil der Austrian Airlines Uniform sein. Ob die rote Farbe der Schuhe und Strümpfe bleibt, wird in den nächsten vier Wochen von den roten Uniformträgerinnen per Abstimmung entschieden werden.

Insgesamt erwirtschaftet Austrian Airlines einen Umsatz von 2,1 Milliarden Euro und beschäftigt rund 6.000 Mitarbeiter. Die Flotte zählt 74 Flugzeuge, die vom Heimatflughafen Wien zu rund 130 Destinationen fliegen. 2014 zählte der österreichische Flag-Carrier 11,2 Millionen Passagiere. Die angebotenen Sitzkilometer (ASK) lagen bei 23.300.

20 Jahre Luftfahrt-Forschungsprogramm LuFo in Deutschland

Seit 1995 wird die deutsche zivile Luftfahrtindustrie von einem nationalen Forschungsprogramm durch die Bundesregierung gefördert. Gleichzeitig war dies die Geburtsstunde des DLR Projektträgers Luftfahrtforschung und -technologie, der „zur Unterstützung der Bundesressorts, die Projektförderung mit der erforderlichen Sachkunde und dem notwendigen engen Kontakt zu den Forschungs- und Entwicklungsstellen“ durchführt, wie es in der damaligen Rahmenvereinbarung hieß. Die geförderten Forschungsthemen für die Luftfahrt haben sich seitdem erweitert. Der Auftrag ist bis heute geblieben.

„Für nationale Luftfahrtunternehmen ist der Erhalt und Ausbau technologischer Kompetenz unbedingt notwendig, um sich im zunehmenden internationalen Wettbewerb langfristig behaupten zu können“, sagt Friedrich König, Leiter des DLR Projektträgers Luftfahrtforschung und -technologie. „Mit den Fördermitteln des Luftfahrtforschungsprogramms werden wichtige Impulse gesetzt, die den Technologiestandort Deutschland stärken. Wir leisten dabei den gesamten Verwaltungsaufwand zur Erfüllung vorgegebener Ziele durch die Bundesregierung.“

500 Projekte und 150 Millionen Euro – pro Jahr

Die Förderung deckt dabei die thematische Breite aller Luftfahrtdisziplinen ab, vom Fluggerät mit allen Komponenten und Systemen bis zum Luftverkehr. Kernelement der Förderung ist die Partnerschaft von Wissenschaft und Industrie in gemeinsamen Verbundprojekten.

Der DLR-Projektträger Luftfahrtforschung und -technologie ist heute direkter Auftragnehmer des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und konnte sich dafür jeweils in öffentlichen Vergabeverfahren durchsetzen. „Wir betreuen im Rahmen des Luftfahrtforschungsprogramms derzeit rund 500 Verbundprojekte und verwalten jährlich etwa 150 Millionen Euro“, berichtet Friedrich König. „Dazu bereiten wir die Ausschreibungen für jeweils neue Runden des Programms vor, bearbeiten eingehende Anträge, betreiben finanzielles und inhaltliches Fortschrittscontrolling und prüfen zum Ende von Projekten ebenso die Ergebnisse und deren Verwertung.“

Einst belächelt: Foroschung an der Kabine

Begonnen hatte 1995 alles mit den klassischen Luftfahrtdisziplinen, zu denen von Beginn an die Kabinen als eigenständiges Forschungsthema hinzugekommen waren. „Damals wurde die Kabinenforschung noch belächelt, mittlerweile hat sich diese prächtig entwickelt und zahlreiche wichtige Ergebnisse für einen verbesserten Passagierkomfort und verbesserte Sicherheit hervorgebracht“, so König.

Heute deckt das Luftfahrtforschungsprogramm, kurz LuFo, eine Palette an Forschungsthemen ab, die sich über die gesamte System- und Zulieferindustrie erstreckt. Neu dazu gekommen ist seit LuFo IV-4 der Bereich Ökoeffizienz, der Technologien für ein lärm- und emissionsarmes, insgesamt klimaneutrales Luftverkehrssystem fördern soll. Zudem spielen die Themen automatisiertes Fliegen und unbemannte Luftfahrzeugsysteme eine zunehmende Rolle im Programm.

Innovationspotential der Mittelständler für Forschung

Zuletzt organisierte der DLR Projektträger Luftfahrtforschung und -technologie den 2. Aufruf zur mittlerweile fünften Auflage des Luftfahrtforschungsprogramms (LuFo V). Neu im laufenden Aufruf ist die noch weiter verstärkte Einbindung von Kleinen und Mittelständischen Unternehmen (KMU) in die Forschungsnetzwerke des Luftfahrtforschungsprogramms. Hierzu wurde ein eigener Förderschwerpunkt geschaffen, in dem ausschließlich diese Unternehmen und ihre akademischen Forschungspartner antragsberechtigt sind.

Die große Resonanz zeigt, dass gerade bei kleinen Unternehmen und Mittelständlern ein großes Innovationspotential vorhanden ist, das so für die Luftfahrtforschung erschlossen werden kann. Für das zweite und dritte Quartal 2015 sind Entscheidungen zu den zahlreichen Anträgen im aktuellen Aufruf geplant. Dann wird sich zeigen welche Themen die Luftfahrtforschung in den kommenden Jahren in Deutschland prägen werden.

LuxairGroup mit Gewinnsprung

0

Mit einer alle Erwartungen übertreffenden Leistung hat LuxairGroup das Jahr 2014 mit einem Anstieg seines Nettogewinns abgeschlossen. Nachdem 2013 die Gewinnzone wieder erreicht werden konnte, wiederholt LuxairGroup ihre Ergebnisverbesserung im Jahr 2014 und schließt das Jahr mit einem positiven Betriebsergebnis und einem Nettogewinn ab. Diese Leistung ist umso bemerkenswerter, da das gesamtwirtschaftliche Umfeld des Unternehmens träge blieb und es in allen Märkten einem harten Wettbewerb ausgesetzt war. Auch mit der Flottenwntwicklung soll es weiter gehen.

„LuxairGroup schloss das Jahr 2014 mit beeindruckenden Ergebnissen ab. Angesichts des ungünstigen Umfelds, in dem das Unternehmen das ganze Jahr über gearbeitet hat, ist dies ein so nicht erwarteter Erfolg, der ein gutes Omen für die Zukunft ist“, sagte Paul Helminger, Präsident des Verwaltungsrates.

Luxembourg Airlines erstmals mit über einer Mio. Passagiere

Adrien Ney, Generaldirektor der LuxairGroup, zeigte sich mit der im Jahr 2014 vollbrachten Leistung zufrieden: „Im Laufe der letzten beiden Jahre hat LuxairGroup ihre Innovationsfähigkeit unter Beweis gestellt und es damit geschafft, sich dem Wettbewerb zu stellen. In 2014 wurde die Millionenmarke bei den Passagieren der Fluggesellschaft Luxair Luxembourg Airlines zum ersten Mal überschritten. Des Weiteren konnte der Verlust im Airline-Geschäft um 30 Prozent reduziert werden. In unseren anderen Geschäftsbereichen konnten wir ebenfalls, dank gut überlegten Investitionen, insbesondere in unsere Flotte und Luftfracht-Infrastruktur, gute Ergebnisse erzielen“.

Verbesserung bei Betriebsergebnis und Nettogewinn

Luxair Luxemburg Airlines hat das Jahr mit einem operativen Verlust von 8,4 Mio. Euro abgeschlossen, was eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum operativen Verlust von 12 Mio. Euro im Jahr 2013 ausmacht. Auch LuxairTours konnte das Betriebsergebnis auf 10,1 Mio. Euro gegenüber Euro 9,4 Mio. im Jahr 2013 verbessern. LuxairCARGO blieb mit 1,7 Mio. Euro stabil, und bestätigte somit die Rückkehr zur Profitabilität. Die Aktivitäten Passagierabfertigung und Catering beendeten das Jahr mit sinkenden Betriebsergebnissen von 0,4 Mio. Euro gegenüber einer Mio. Euro beziehungsweise einer Million Euro gegenüber 1,4 Mio. Euro im Vorjahr.

Das Gesamt-Betriebsergebnis der Gruppe war mit 5,1 Mio. Euro positiv und beläuft sich nach Berücksichtigung der Beiträge der Beteiligungen der LuxairGroup auf 1,3 Mio. Euro.

Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses, der außergewöhnlichen Ergebnisse welche hauptsächlich auf dem Verkauf eines Teils der Beteiligung von LuxairGroup an der Cargolux beruhen, und der Steuern, schließt LuxairGroup das Jahr 2014 mit einen Nettogewinn von 9,7 Mio. Euro , gegen über 1, 9 Mio. Euro im Jahr 2013, ab.

Airline mit verbesserter Preispolitik

Mit 1,09 Mio. Passagieren in 2014 erzielte Luxair Luxembourg Airlines ein 19 Prozentiges Wachstum bei den beförderten Passagieren, womit der Erfolg seiner vor zwei Jahren formulierten Strategie bestätigt wird. Diese Strategie, die eine allmähliche und kontrollierte Erhöhung der Kapazität mit einem Anstieg des Anteils der Einstiegspreis-Tickets in Verbindung bringt (Familie der Primo-Tarife mit Flugpreisen ab 99 Euro für Hin- und Rückflug), ermöglicht es Luxair, sich mit Servicequalität und Preistransparenz gegenüber ihren Wettbewerbern aufzustellen und gleichzeitig neue Freizeitkunden zu gewinnen.

Der Umsatz der Luxair Luxembourg Airlines wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent. Das Geschäft profitierte von verringerten Treibstoffkosten in der zweiten Hälfte des Jahres und von kontrollierten Lohnkosten, wobei sich der Wettbewerb auf mehreren von Luxair bedienten Strecken erhöht hat. Das Jahr war von der erfolgreichen Markteinführung drei neuer Strecken (Lissabon, Dublin, Stockholm) gekennzeichnet.

LuxairTours mit mehr Gewinn

Der Reiseveranstalter LuxairTours verzeichnete mit 539.000 Touristen 2014 eine nahezu stabile Anzahl von Passagieren im Vergleich zu 2013, während sich der Betriebsgewinn auf 10,1 Mio. Euro, nach 9,4 Mio. Euro im vorigen Jahr, belief und der Umsatz um ein Prozent gegenüber dem Vorjahr stieg. Diese Leistung bestätigt die Strategie, die auf Diversifizierung der Reiseziele und den Ausbau der Boeing 737-800 Flotte beruht. Die sehr zuverlässigen Boeing-Jets bieten den Passagieren ein hohes Niveau an Komfort bei bemerkenswert niedrigen Kosten pro Passagiersitz.

Reiseziele, welche wegen des arabischen Frühlings gelitten hatten konnten sich 2014 allmählich erholen. Diese Entwicklung wurde allerdings nach den Terroranschlägen, Anfang 2015 in Paris und Tunis wieder in Frage gestellt. LuxairTours beginnt das Geschäftsjahr 2015 jedoch unter guten Vorzeichen dank der sechsprozentigen Erhöhung der Sitzplatzkapazität welche von einer neuen Boeing 737-800 herrührt. Dies ermöglicht es, in politisch stabileren Reisezielen wie z.B. Mallorca oder Korfu mehr Kapazität anzubieten. Dazu kommt Olbia, Sardinien, als neues Reiseziel und die Erhöhung des Angebots der beliebten LUXiClub‘s (Kinder animation), welche in 13 Hotels angeboten werden.

LuxairCARGO mit Profitabilität

2014 konnte LuxairCARGO, mit einem fünfprozentigen Anstieg der Tonnage auf nun 723.000 Tonnen und einem stabilen operativen Ergebnis von 1,7 Mio. Euro, seine Rückkehr zur Profitabilität bestätigen. LuxairCARGO hat somit von der wirtschaftlichen Erholung und von der guten Auslastung seines Hauptkunden, Cargolux, profitiert. Die Aktivität bleibt jedoch fragil, zum einen wegen der langsamen Konjunkturerholung und zum anderen weil sie wegen der Gehälterstruktur dem Wettbewerb sehr stark ausgesetzt ist.

Um ihre operativen Fähigkeiten zu stärken, hat LuxairCARGO im Jahr 2014 und 2015 weiter in Infrastrukturen investiert, hier sind vor allem die neuen Hochlader zu erwähnen, welche es ermöglichen bis zu sechs Boeing 747 gleichzeitig abzufertigen. Parallel dazu hat LuxairCARGO ihr Know-how und ihr Angebot in Bezug auf Nischenaktivitäten, ins besonders für Pharma- und Gesundheitsprodukte sowie für Tiertransport, erweitert.

Flottenerneuerung mit Q400

Hinsichtlich der guten Ergebnisse im Jahr 2014 konnte der Verwaltungsrats der LuxairGroup im Februar 2015 eine ehrgeizige Flottenerneuerungsstrategie genehmigen, die es dem Unternehmen erlauben soll, sein Wachstum im kommenden Jahrzehnt weiterzuführen. Diese Strategie ist in zwei Phasen gegliedert: die erste beinhaltet die Lieferung von drei neuen Bombardier Q400-Twin-Turbo-Reaktoren bis zum Jahr 2016, wovon die ersten beiden Flugzeuge bis Ende des Jahres erwartet werden.

In einer zweiten Phase, etwa 2018 bis 2020, sollen mittelgroße Jets der neuen Generation mit reduzierten Passagiersitzkosten angeschafft werden, die es der Airline erlauben sollen ihre Entwicklung fortzusetzen. Diese Flottenstrategie entspricht der Notwendigkeit für Luxair, ihr Wachstum dank einer allmählichen Steigerung der Kapazität fortzuführen und zugleich dank kontrollierten Stückkosten weiter rentabel zu bleiben.

Entwicklung der Luxair-Flotte

Flotte 2014 2013 2012
Embraer ERJ-145 6 6 6
Bombardier Q 400 7 6 6
Boeing 737-700 2 3 3
Boeing 737-800 2* 2* 2*

 

* Zuzüglich ein Flugzeug im Wet-lease während der Sommersaison (XL Airways France)

Austrian Airlines-Crew in neuer Mode

Austrian Airlines zeigt die neue Uniform, die ab 2016 von rund 3.500 „roten Uniformträgerinnen und -trägern“ auf den Austrian Stationen (Flughäfen) und an Bord getragen werden wird.

Die neue Mode wurde von der österreichischen Designerin Marina Hoermanseder entworfen. Sie hat sich unter mehreren Top-Designern aus Österreich mit dem besten Konzept durchgesetzt. Hoermanseder wurde in Wien geboren, sie arbeitet und lebt seit einigen Jahren in Berlin. Ihre Mode steht für ausgeprägten Individualismus und vereint handwerkliche Raffinesse mit exaltiert-elegantem Design.

Das kräftige Rot soll nach Vorstellungen der Designerin weiterhin Teil der Austrian Airlines Uniform sein. Ob auch die rote Farbe der Schuhe und Strümpfe bleibt, wird in den nächsten vier Wochen von den roten Uniformträgerinnen per Abstimmung entschieden werden.

„Das Design für die Uniform von Austrian Airlines zu entwerfen, war für mich eine sehr spannende Aufgabe und hat mich als Österreicherin ganz besonders gefreut. Das kräftige Rot von Austrian Airlines wollte ich unbedingt beibehalten, es verleiht den Crewmitgliedern einen starken Auftritt“, so Designerin Marina Hoermanseder.

Insgesamt beschäftigt Austrian Airlines rund 6.000 Mitarbeiter, davon tragen 3.500 die rote Uniform. Neben der logistischen Herausforderung spielt die Qualität der Materialien eine entscheidende Rolle. Jedes Uniformteil wird vor seiner Einführung sowohl Wasch- und Tragetests unterzogen als auch im Labor getestet. Eine eigene Arbeitsgruppe wird die Einführung der neuen Uniform begleiten und dabei eine wichtige Rolle spielen.

„Unsere Mitarbeiter sind die Visitenkarte von Austrian Airlines. Mit der unverkennbaren Uniform werden sie weltweit auf allen Flughäfen erkannt. Ich freue mich auf die Weiterentwicklung und das neue, moderne Design. Alleine im Jahr 2014 haben wir über 51.000 rote Uniformteile- und Accessoires an unsere Mitarbeiter ausgegeben“, so Amir Aghamiri, Head of Brand Management bei Austrian Airlines.

Wolkenhöhe messen: Wetterdienst der Niederlande nutzt Technik aus Stuttgart

0

Zukünftig wird die Wolkenhöhe in den Niederlanden von Produkten des mittelständischen Mess- und Regeltechnikunternehmens Lufft aus Fellbach bei Stuttgart bestimmt.

Lufft setzte alle Hebel in Bewegung, um den harten Anforderungen der Ausschreibung von Wolkenhöhenmessern des niederländischen Wetterdienstes KNMI (Koninklijk Nederlands Meteorologisch Instituut) zu entsprechen. Die Bemühungen haben sich gelohnt: Nach erfolgreich bestandenem CAT (Ceilometer Acceptance Test) bekam Lufft Mitte Februar 2015 den Zuschlag und wird 39 Sensoren mit dem Namen CHM 15k zur Bestimmung der Wolkenhöhe an das Königlich-Niederländische Meteorologische Institut liefern.

Messbereich bis in 15 km Höhe

Die ersten 20 Geräte gehen diesen Sommer an den niederländischen Wetterdienst, 19 weitere sind für 2016 zur Auslieferung eingeplant. Damit ersetzt KNMI Teile des alten Wolkenhöhenmessnetzes, welches derzeit zur meteorologischen Observation im Einsatz ist, mit der neuesten Technik von Lufft. Voraussetzung war unter anderem, dass die Ceilometer in der Lage sind zwischen 7,5 und 12 Kilometern hoch in den Himmel zu messen. Der CHM 15k von Lufft geht darüber hinaus und schafft 15 Kilometer – neben dem besten Preis-Leistung-Verhältnis ein wichtiges Argument, mit denen die Mitbewerber ausmanövriert werden konnten. Der Startschuss der Ausschreibung fiel am siebten Mai 2014 – es dauerte somit fast ein Jahr bis zur Entscheidung.

Das KNMI (Königlich-Niederländisches Meteorologisches Institut) wurde bereits im Jahre 1854 auf königlichen Beschluss von König Willem III. gegründet und befindet sich seit 1897 in De Bilt. Die 345 KNMI-Mitarbeiter sind unter anderem verantwortlich für die tägliche Wettervorhersage in den Niederlanden, aber auch für Klimaforschung und Seismologie. Das Institut versorgt die Royal Dutch Air Force (KLU), die Royal Dutch Navy (KM), die nationale Flugverkehrskontrolle (LVNL) sowie das Ministerium für Infrastruktur und Umwelt mit Wetterdaten. Damit ist KNMI ein sehr wichtiger meteorologischer Kunde für Lufft.

Aus der Sparte der Jenoptik

Das Geschäftsfeld „optische Sensoren“ von Lufft existiert seit April 2014 und ist ein ehemaliger Bereich der ESW GmbH, einem zur Jenoptik-Sparte Verteidigung & Zivile Systeme gehörendes Tochterunternehmen der Jenoptik AG in Jena. Nach der Akquisition durch das spezialisierte Mess- und Regeltechnikunternehmen Lufft wird der Fortbestand und die Weiterentwicklung des hochwertigen Wolkenhöhenmessers CHM 15k sowie der Schneehöhensensoren SHM 50 und SHM 30 gesichert. Dies geschieht immer noch von Berlin aus, aber in neuen Räumlichkeiten, in denen sich die Entwicklung, der Vertrieb und die Verwaltung der optischen Sensoren befinden.

Nach der kürzlich gewonnenen Ausschreibung beim Deutschen Wetterdienst (DWD) ist dies bereits der zweite Erfolg für den Wolkenhöhenmesser von Lufft. In Zukunft möchte das mittelständische Unternehmen den Bereich Wettermesstechnik weiter ausbauen.

Lufthansa verbraucht 3,84 Liter Kerosin pro Passagier auf 100 km

0

Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group haben erneut einen Effizienzrekord aufgestellt: Durchschnittlich verbrauchten die Flugzeuge der Passagierflotten im Jahr 2014 nur noch 3,84 Liter Kerosin (2013: 3,91 l/100pkm), um einen Fluggast 100 Kilometer weit zu befördern. Dies entspricht einer Verbesserung von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Konzern hat damit das anspruchsvolle Luftfahrt-Branchenziel der jährlichen Effizienzsteigerung von 1,5 Prozent wie in den Vorjahren eingehalten. Ob Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines und Germanwings – alle Airlines der Lufthansa Group haben ihre spezifischen Verbrauchswerte weiter verbessert.

Auch die Frachtflugzeuge von Lufthansa Cargo waren mit 0,183 Liter/Tonnenkilometer – eine Verbesserung um 5,2 Prozent gegenüber 2013 – so effizient wie nie zuvor unterwegs. Konzernweit konnte die Effizienz bei der Frachtbeförderung im Jahr 2014 um 0,8 Prozent gesteigert werden. Der absolute Treibstoffverbrauch im Konzern erhöhte sich im Berichtsjahr 2014 geringfügig um 0,7 Prozent bei einer Steigerung der Transportleistung um 1,9 Prozent, sodass der Trend zur Entkopplung von Transportleistung und Treibstoffverbrauch ebenfalls erfolgreich fortgeführt werden konnte.

Neue Flugzeuge: Effizienz steigt weiter

Mit der Investition in neue, besonders effiziente und geräuscharme Flugzeuge ist die weitere Absenkung des spezifischen Treibstoffverbrauchs absehbar. Gerade hat Lufthansa die letzte von 19 Boeing 747-8 in Dienst gestellt. Das Flugzeug ist 15 Prozent treibstoffeffizienter als das Vorgängermodell B 747-400. Bis zum Jahr 2025 erhält das Unternehmen 272 Flugzeuge zu einem Listenwert von 38 Milliarden Euro. Es handelt sich um das größte Flottenmodernisierungs-Programm in der Geschichte der Lufthansa Group. Allein im Jahr 2015 werden 17 Flugzeuge an den Konzern ausgeliefert.

Basis für weitere Erfolge in der Umweltbilanz ist die etablierte Vier-Säulen-Strategie für den Klimaschutz, die verschiedene umweltrelevante Maßnahmen verbindet. Neben zahlreichen Programmen zum effizienteren Einsatz der Ressource Kerosin setzt der Konzern auch auf die Erforschung und den Einsatz von alternativen, CO2-armen Kraftstoffen. Die Lufthansa Group ist darüber hinaus in der Elektromobilitäts-Initiative E-PORT AN am Flughafen Frankfurt engagiert, um auch die Roll- und Schleppvorgänge von Flugzeugen durch den Einsatz von Elektromobilität effizienter zu gestalten und so auch am Boden Kerosinverbrauch und CO2-Emissionen zu reduzieren.

Birgit Schrowange am Flughafen Hannover: Autoren lesen im Skylight

Auch im zweiten Halbjahr bleibt der Hannover Airport Anlaufpunkt für Liebhaber des geschriebenen und gesprochenen Wortes. In einer einmaligen Atmosphäre in der Eventlocation Skylight, mit direktem Blick auf die Start- und Landebahn, können Gäste wieder der exklusiven Auswahl an Autoren beim Vorlesen aus ihren aktuellen Büchern lauschen. Zum Auftakt im Juli erzählt der prämierte Filmregisseur und Drehbuchautor David Sieveking aus seinem Buch „Vergiss mein nicht“ die berührende Geschichte seiner an Alzheimer erkrankten Mutter. Sein gleichnamiger Film wurde 2012 u. a. als bester Dokumentarfilm mit dem hessischen Filmpreis ausgezeichnet.

„Vergiss mein nicht“ ist eine Liebeserklärung an eine beeindruckende Familie und zugleich die herzzerreißend realistische Darstellung einer heimtückischen Krankheit, vor der wir die Augen nicht verschließen dürfen. Auch „Akte“-Journalist Ulrich Meyer, Sängerin Maite Kelly & Kinderbuch-Autorin Britta Sabbag, Bestseller-Autorin Hera Lind, RTL-Moderatorin Birgit Schrowange und „Disco“-Urgestein Ilja Richter garantieren Gesprächs- und Lesungsabende mit besonderem Flair und Raffinesse.

Im Dezember wird es schließlich mystisch bei „AIRleben & AIRlesen“. Ein Millionenpublikum lässt sich seit Jahren von der faszinierenden Welt von „Game of Thrones“ fesseln. Ein fester Bestandteil der Serienbesetzung ist der deutsche Schauspieler Tom Wlaschiha. In seiner Rolle als Jagen H`ghar ist Wlaschiha mittlerweile auch in Hollywood ein gefeierter Star. Am Hannover Airport wird er seine Fans in die Fantasywelt von „Das Lied von Eis und Feuer“ entführen.

Nach der gut einstündigen Lesung haben die Besucher die Gelegenheit sich ihr Buch persönlich vom Star signieren zu lassen. Der Ticket-Vorverkauf startet ab sofort in den Virgin Stores am Hannover Airport und am Hauptbahnhof in Hannover. Die Tickets sollen 15 Euro kosten.

Termine der LEsungen im Überblick

  • 17.07.2015, 19:00 Uhr David Sieveking
  • 14.08.2015, 19:00 Uhr Ulrich Meyer
  • 13.09.2015, 15:00 Uhr Maite Kelly&Britta Sabbag
  • 23.09.2015, 19:00 Uhr Hera Lind
  • 24.10.2015, 19:00 Uhr Birgit Schrowange
  • 13.11.2015, 19:00 Uhr Ilja Richter
  • 18.12.2015, 19:00 Uhr Tom Wlaschiha

Lufthansa: „Planet Award of Excellence“ an Expeditors

Erneuter Erfolg für Expeditors beim Global Partner Council, dem jährlichen Spitzentreffen der größten Kunden von Lufthansa Cargo und dem Top Management von Europas führender Frachtairline: Erstmals seit dem Jahr 2007 gewann ein Unternehmen die Auszeichnung „Planet Award of Excellence“ zweimal in Folge. Wie im Vorjahr ging der Preis an den US-Logistikdienstleister Expeditors. Lufthansa Cargo würdigte damit die erneut herausragenden Leistungen von Expeditors bei der weltweiten Zusammenarbeit und bestätigte die Ausnahmestellung des Unternehmens in der globalen Logistikindustrie.

Grund für die Titelverteidigung war unter anderem die starke gemeinsame Weiterentwicklung der Kooperation mit einem deutlichen Anstieg der Luftfrachttonnage. Zudem haben die intensive Zusammenarbeit bei der Beförderung temperatursensibler Güter und das herausragende weltweite Engagement, Prozesse zu digitalisieren, überzeugt.

„Expeditors ist seit 2007 Teil des Global Partnership Programms von Lufthansa Cargo und die Zusammenarbeit ist so erfolgreich wie nie zuvor“, sagte Dr. Alexis von Hoensbroech, Vorstand Produkt & Vertrieb von Lufthansa Cargo. „Beide Unternehmen teilen die Philosophie, Prozesse kontinuierlich und miteinander abzustimmen und so das gemeinsame Geschäft zu optimieren. Das stärkt die Qualität, steigert die Nutzung digitaler Prozesse und macht Expeditors und Lufthansa Cargo zu einem besonders erfolgreichen Team“.

Für Expeditors nahm José Ubeda, Senior Vice President Air Cargo, den Award entgegen. „Wir sind sehr stolz, den Planet Award of Excellence zum zweiten Mal in Folge zu erhalten. Diese Auszeichnung von einer der führenden Airlines weltweit zu bekommen, ist für uns Bestätigung und Ansporn zugleich.“ Das Lufthansa Cargo Global Partnership Programm ist eine wichtige Plattform für nachhaltiges Wachstum von Lufthansa Cargo und ihren wichtigsten Kunden. Die elf Global Partner, zu denen neben Expeditors auch die Firmen Agility, CEVA, DACHSER, DB Schenker, DHL Global Forwarding, Hellmann, Kühne+Nagel, Panalpina, UPS und UTi gehören, stehen für rund die Hälfte des Umsatzes von Lufthansa Cargo.

Rega lässt 7.800 Landungen-Inspektionen von LBAS durchführen

Lufthansa Bombardier Aviation Services (LBAS) hat den Vertrag zur Durchführung der 7.800-Landungen-Inspektionen an drei Flugzeugen des Typs Challenger 604 der schweizerischen Rega erhalten. Industrieweit wurde diese Art von Inspektion erstmals durchgeführt. An zwei Flugzeugen wurden die Arbeiten bereits abgeschlossen, das dritte ist momentan in Bearbeitung. Die 7.800-Landungen-Inspektion ist eines der umfangreichsten Wartungsereignisse an Flugzeugen des Typs Challenger 604 und ist vergleichbar mit dem D-Check an einem Passagierflugzeug.

Gemeinsam mit dem Hersteller Bombardier hat LBAS ein spezielles Team für diese Inspektion zusammengestellt. Ernst Kohler, Geschäftsführer bei Rega, sagte: „Wir suchten nach einem glaubwürdigen und verlässlichen Partner, der unsere Ambulanzjets überholt. Eine kurze Liegezeit bei gleichzeitig hoher Qualität und effizienter Kostenplanung waren die ausschlaggebenden Faktoren für uns. Die positive Erfahrung mit der 96-Monats-Inspektion vor vier Jahren war der Grund dafür, dass wir LBAS auch für die 7800-Landings-Inspection ausgewählt haben. Und erneut sind wir sehr zufrieden mit den Servicedienstleistungen.“ LBAS führt aktuell die letzte Inspektion an einem der drei Rega Ambulanzjets durch.

Christoph Meyerrose, Geschäftsführer bei LBAS: „Zusammen mit dem LBAS-Anteilseigner Bombardier haben wir ein spezielles Team für diese Inspektion zusammengestellt. Zum ersten Mal wurde weltweit eine 7800-Landings-Inspection an einer Challenger 604 durchgeführt. Im Gegensatz zu allen anderen Inspektionen wurden an den Flugzeugen ausgiebige zerstörungsfreie Werkstoffprüfungen wie auch eine Röntgenuntersuchung des Flugzeugrumpfes vorgenommen. Damit dies möglich war, wurden das Höhenleitwerk und der Hecktank ausgebaut. Dank Lean Management konnten wir die Liegezeit kurz halten und die Arbeitsprozesse deutlich verbessern.“

Als einer der weltweiten Pioniere in der Luftrettung hat Rega eine lange Tradition im Einsatz bei medizinischen Notfällen rund um den Globus. Rega bietet hohe professionelle Luftrettung und Rückführung sowie detaillierte medizinische Beratung schon vor dem Flug an. Beide Services stehen täglich rund um die Uhr zur Verfügung. Rega betreibt drei vollausgestattete Ambulanzjets des Typs Challenger 604 für die Langstrecke. Sie werden exklusiv für Ambulanzflüge eingesetzt und sind mit intensivmedizinischen Einheiten ausgestattet, die eine optimale medizinische Betreuung gewährleisten. Die Zuverlässigkeit der Flugzeuge ist die Basis für den Erfolg der Flotte. Deshalb müssen Liegezeiten auf ein Minimum reduziert werden.

140.000 Fluggäste an einem Tag: Reisewelle am Munich Airport

Der Pfingstreiseverkehr sorgt ab kommendem Wochenende nicht nur auf den Straßen, sondern auch in der Luft für Hochbetrieb: Zum Auftakt der beiden Ferienwochen steht am Freitag, den 22. Mai 2015, mit 1.168 geplanten Starts und Landungen gleich der verkehrsreichste Tag dieser Reisezeit auf dem Programm am Münchner Flughafen. Traditionell ist der letzte Schultag vor den Pfingstferien auch einer der verkehrsstärksten Tage des Jahres: Allein an diesem Tag werden rund 140.000 Fluggäste erwartet. Insgesamt wurden für die Zeit vom 22. Mai bis einschließlich 07. Juni über 17.500 Flüge angemeldet. Rund zwei Millionen Passagiere werden den Airport während der Ferien für eine Flugreise nutzen.

Die meisten internationalen Starts ab München gehen in den Pfingstferien zu klassischen Feriendomizilen in Südeuropa und Nordafrika. Rund 2.900 Maschinen heben in Richtung Italien, Spanien, Frankreich, Türkei, Griechenland, Portugal und Ägypten ab. Jeweils rund 135 Flugzeuge starten dabei in die Urlauberhochburgen Antalya und Palma de Mallorca.

Wen es in die Ferne zieht, dem stehen allein über 300 Abflüge nach Nordamerika zur Auswahl. 140 Mal können Ziele am Arabischen Golf angesteuert werden. Insgesamt über 190 Maschinen starten von Bayerns internationaler Luftverkehrsdrehscheibe zu Destinationen in China, Indien, Japan, Singapur, Südkorea und Thailand. 17 Mal heben Flugzeuge in Richtung Brasilien, 16 Mal nach Südafrika ab.

Starker Reiseverkehr: Zeitpolster einplanen

Aufgrund des zu erwartenden, hohen Verkehrsaufkommens auf der Straße und in der Luft empfiehlt die Flughafen München GmbH Pfingsturlaubern, ein Zeitpolster einzuplanen. Wer rechtzeitig eincheckt und pünktlich am Gate erscheint, alte Gepäckaufkleber entfernt und keine Gefahrstoffe im Reisegepäck transportiert, trägt dazu bei, dass nicht nur die ganze Familie, sondern auch das dazugehörige Reisegepäck am Urlaubsort ankommt.

Im Terminal 2 steht wie in den vergangenen Jahren für die Dauer der Pfingstferien ein mobiler Welcome-Service bereit: Speziell geschulte und gut erkennbare Mitarbeiter sprechen Reisende an, die den Eindruck erwecken, dass sie Informationen oder Orientierungshilfe benötigen.