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Lufthansa sucht Auszubildende – Großer Bedarf bei Technik

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Gute Nachrichten für Schülerinnen und Schüler: Wer sich frühzeitig Gedanken um seine Ausbildung und Zukunft macht, hat jetzt die besten Chancen, im Lufthansa Konzern einzusteigen. Heute veröffentlicht der Konzern über sein Karriereportal „Be-Lufthansa“ die ersten Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten für das Jahr 2016. Insgesamt können dann in der Lufthansa Gruppe 230 junge Menschen eine Ausbildung oder ein Studium beginnen. Allein in Frankfurt werden es mehr als 155 sein. Dabei ist die Vielfalt an Ausbildungsmöglichkeiten in den Unternehmen der Lufthansa groß: 35 verschiedene Ausbildungsberufe umfasst das Angebot – von Luftverkehrskaufmann über Systemgastronomen und Gastronominnen bis hin zu Kaufleuten für Spedition und Logistikdienstleistungen.

Zudem bietet Lufthansa verschiedene Studienprogramme an. Traditionell machen die technischen Berufe wie Fluggerätmechaniker oder Elektroniker für luftfahrttechnische Systeme den größten Teil an Ausbildungsplätzen aus. Die meisten Ausbildungsplätze im Konzern gibt es bei Lufthansa Technik in Frankfurt und Hamburg. Aber auch in den übrigen Geschäftsfeldern wie Passagierbeförderung, Logistik und Catering haben junge Menschen die Möglichkeit, einen Beruf mit Perspektive zu erlernen.

Insgesamt arbeiten deutschlandweit heute rund 1.350 Auszubildende und Studenten im Lufthansa Konzern. Hinzu kommen weitere Auszubildende und Studenten, die im Ausland an über 80 Standorten für die Lufthansa im Einsatz sind. Ausführliche Informationen zu Einstiegsmöglichkeiten im Lufthansa Konzern und Voraussetzungen finden Interessenten hier online. Bewerbungen sind ausschließlich über das Karriereportal möglich. A Oder einfach einmal den entsprechenden Blog dazu besuchen: Hier gibt es nützliche Tipps zur möglichen Ausbildung bei Lufthansa.

Für jeden was: Kofferversteigerung des Flughafens München

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Beste Unterhaltung und dazu die Möglichkeit, ein Schnäppchen zu erwerben: All das bietet die nächste Fundsachen-Versteigerung des Münchner Airports. Rund 300 Fundsachen, die am Flughafen verloren oder vergessen wurden, werden am kommenden Samstag, den 23. Mai 2015, ab 13:00 Uhr im Festzelt an der Hofstarringerstraße in 84439 Steinkirchen unter den Hammer kommen. Die Bandbreite der Auktionsgüter reicht von Armbanduhren über Spiegelreflexkameras, Laptops, Tablets, Handtaschen, Sonnenbrillen und Mobiltelefone bis hin zu Bekleidung und Schmuck.

Das Angebot umfasst aber auch außergewöhnliche Fundstücke, etwa eine Kuckucksuhr, ein Vogelhaus oder – für Handwerker interessant – Schweißstäbe, Bohraufsätze und Motorsägen. Natürlich gibt auch wieder „Themen-Koffer“ und ungeöffnete „Überraschungskoffer“. Interessenten haben am Versteigerungstag von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr die Gelegenheit, die Fundsachen zu besichtigen. Versteigert werden die Fundstücke wieder von Josef „Sepp“ Mittermeier. Die ersteigerten Fundsachen müssen bar bezahlt werden. Ein Teil der Erlöse wird für karitative Zwecke in der Flughafenregion verwendet.

Champions League Finale: airberlin fliegt Fans in 18 Flügen nach Berlin

Die italienischen und die spanischen Fußballfans dürfen sich freuen. airberlin bringt auf 18 Sondermaschinen die Barca- und Juve-Anhänger in die deutsche Hauptstadt. Zum ersten Mal in der Historie der Fußball Champions League wird das Finalspiel am 06. Juni im Berliner Olympiastadion ausgetragen. Dabei treffen vor mehr als 70.000 Zuschauern Juventus Turin und der FC Barcelona aufeinander. Los geht’s mit den zusätzlichen Flügen bereits am 05. Juni. Um 08:30 Uhr startet der erste airberlin-Flieger von Turin nach Berlin-Tegel.

Weitere Flüge folgen 13:30, 18:30 und 19:15 Uhr. Am Finaltag werden zwei Champions League Flieger nach Berlin Tegel (Abflüge: 07:30, 12:30 Uhr) und vier nach Berlin Schönefeld (Abflüge: 08:00, 08:30, 12:55, 13:15 Uhr) angeboten. Die Barca-Fans heben am 06. Juni 06:35 Uhr ab in Richtung Berlin Schönefeld. Die zusätzlichen Linienflüge haben insgesamt eine Kapazität von fast 3.900 Sitzen (Hin- und Rückflug). Zudem stellt airberlin sieben Sondercharter-Flüge bereit. Die Flüge können ab sofort online und rund um die Uhr im telefonischen Service-Center zum Ortstarif gebucht werden.

Tipps für Reisen mit Lufthansa

Wartezeiten am Check-in vermeiden, Gepäck bequem von Zuhause abholen lassen und den Check-in für Kinder zum Erlebnis machen: Lufthansa verteilt Tipps an seine Reisenden für einen reibungslosen Start in den Urlaub.

Frühzeitiger Check-in und Gepäckautomaten

Um bequem in den Urlaub zu starten, empfiehlt Lufthansa allen Fluggästen, ab 23 Stunden vor Abflug per Online-Check-in die gewünschten Sitzplätze auszuwählen und die Bordkarten selbst auszustellen. Das Gepäck kann ebenfalls ab 23 Stunden vor Abflug im Terminal 2 des Münchner Flughafens aufgegeben werden. Besonders zeitsparend können Passagiere ihre Koffer an einem der 27 Gepäckautomaten einchecken.

Die Automaten führen mit leicht verständlichen Hinweisen in wenigen Schritten durch die Kofferabgabe. Einzige Voraussetzung ist die Bordkarte, die online oder an den Check-in Automaten am Flughafen ausgestellt werden kann. Die Automaten befinden sich an beiden Seiteneingängen zum Terminal 2 und am zentralen Economy Check-in.

Lufthansa-Premiumgäste können den Priority Check-in an der südlichen Vorfahrt des Terminal 2 nutzen. Lufthansa bietet ihren HON Circle Member und First-Class-Gästen zudem einen Valet-Parking-Service an.

Gepäck-Abholdienst von Zuhause

Angenehmer geht es nicht: Lufthansa Gäste, die im Umkreis von 80 Kilometern rund um München wohnen, können künftig ohne große Koffer und Taschen zum Münchner Flughafen anreisen. Bei der Abholung des Gepäcks müssen Fluggäste bereits online eingecheckt haben und damit im Besitz einer Bordkarte sein.

Lufthansa bietet den neuen Service in Kooperation mit dem Logistikunternehmen INTERKEP aus Taufkirchen bei München an. Die Abholung des Gepäcks bis zu acht Stunden vor Abflug muss ab 19,90 Euro gebucht werden.

Besonderheiten für Familien und Kinder

Familien und Kinder sollen sich auch vor dem Abflug besonders wohlfühlen. Im „Family Check-in Bereich“ wird das Ausstellen der Bordkarten für die kleinen Passagiere zum echten Erlebnis. Kinder können im Terminal 2 den Check-in Vorgang über eine eigene kleine Treppe beobachten. Auch an das mitgebrachte Plüschtier ist gedacht: Es geht mit einer „Kuscheltier-Bordkarte“ auf die Reise.

Familien erhalten bereits am Check-in alle wichtigen Informationen zum Reisen mit Kindern. Der „Familienlotse“ enthält unter anderem einen Lageplan mit eingezeichneten Spielplätzen, Aussichtspunkten und Wickeltischen im Terminal 2. Die Familienschalter befinden sich im nördlichen Check-in Bereich der Abflugebene (Schalter 423 und 424) des Terminal 2.

Ein beliebter Zwischenstopp für kleine Besucher und deren Eltern ist außerdem das im München Airport Center vor dem Terminal 2 gelegene Kinderland, das von Lufthansa unterstützt wird.

Vorschriften fürs Handgepäck

Um nicht kurz vor Abflug an den Sicherheitskontrollen noch in Zeitnot zu geraten, sollten alle Fluggäste an die geltenden Gepäckregelungen denken. Dies gilt insbesondere für die Mitnahme von Flüssigkeiten, Gels und Cremes im Handgepäck. Nach EU-Regelungen sind diese Substanzen auf 100 ml pro Behältnis beschränkt, müssen in einem verschließbaren Plastikbeutel mit einem Maximalvolumen von einem Liter verstaut und an der Sicherheitskontrolle separat vorgezeigt werden. Ausgenommen sind Medikamente und Spezialnahrung (z.B. Babynahrung oder Diabetikerkost), die auch in größeren Mengen mitgeführt werden dürfen.

Reisen online vorbereiten

Ausführliche Informationen rund um die Flugreise sind auf der Internetseite www.lh.com zusammengefasst. Unter der Rubrik „Info & Service“ gibt es alles rund um eine perfekte Reisevorbereitung. Hier können auch Sitzpläne ausgedruckt und Informationen zur Datenerfassung für die USA Reise erfragt werden. Der „Lufthansa Travel Guide“ bietet Wissenswertes und spannende Reiseberichte zu vielen weltweiten Reisezielen.

Die Seite lufthansa gibt online wichtige Informationen zu Reisen mit Kindern. Es können auch spezielle Kindermenüs vorbestellt werden. Diese sind speziell für die kleinen Passagiere zusammengestellt, wobei bei der Auswahl der Nahrungsmittel auf eine kindgerechte Ernährung geachtet wird. Erste Meilen können im JetFriends Club nach Anmeldung gesammelt werden. Dem Club für flugbegeisterte Kids und Teens sind inzwischen über 400.000 junge Meilensammler beigetreten.

A400M: Betreiber sollen elektrische Steuerungen prüfen

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Airbus Defence and Space hat heute an alle Betreiber des A400M Militärtransporters ein Alert Operator Transmission (AOT) gesandt, um sie über bestimmte System-Checks zu informieren, die an der A400M-Flotte durchgeführt werden sollen. Dabei sollen die Betreiber bestimmte Aktionen an elektrischen Steuersystemen ausführen um mögliche Risiken bei weiteren Flügen zu begegnen. Kürzlich war ein Flugzeug des neuen Luftfrachters A400M in Spanien abgestürzt. Obwohl keine näheren Details bekannt gegeben wurden, liegt ein Zusammenhang mit der Unglück nahe.

Im AOT werden die Betreiber der A400M aufgefordert, vor dem nächsten Flug mit der A400M einmalig eine spezielle Prüfungen der elektronischen Steuereinheiten (Electronic Control Units, ECU) bei jedem der Triebwerke durchzuführen. Weiter werden auch die Checklisten erweitert, die bei jedem Triebwerks- oder ECU-Austausch zu beachten sind. Auch die Untersuchungsbehörden wurden über den Schritt informiert. Das AOT rührt laut Airbus DS von internen Analysen, unabhängig von den offiziellen Untersuchungen.

Flughafen Wien AG verbesserte Umsatz und Nettoergebnis

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Trotz des im ersten Quartal 2015 erwartungsgemäß eingetretenen Rückgangs bei Passagierzahlen (minus 2,8 Prozent) und Flugbewegungen (minus 3,0 Prozent) konnte sich die Flughafen Wien AG bei Umsatz (plus 0,9 Prozent) und Nettoergebnis (plus 15,4 Prozent) verbessern. Der Passagierrückgang ist vor allem auf Kapazitätsreduktionen bei Austrian Airlines, aber auch auf die Folgen der politischen Krisen in Russland und der Ukraine sowie im Nahen und Mittleren Osten zurückzuführen. Die trotzdem erzielte Verbesserung beim Nettoergebnis ist im Wesentlichen auf Produktivitätsgewinne und strikte Kostendisziplin zurückzuführen.

Der starke Cash Flow führte auch zu einem weiteren Rückgang der Nettoverschuldung. „Die Entwicklungen aufgrund der Krisensituationen in Russland und der Ukraine sowie die Reduktionen im Flugangebot einzelner Airlines spürt auch der Flughafen Wien. Trotzdem konnten Umsatz und Nettoergebnis im ersten Quartal gesteigert werden. Das zeigt, dass wir mit unserer Strategie zur Kostenreduktion und Produktivitätssteigerung auf dem richtigen Weg sind. Daher werden wir aus heutiger Sicht die Ergebnisziele für 2015, Umsatz und Konzernergebnis weiter zu steigern, auch erreichen.“, erläutert Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

„Mit neuen Langstrecken nach Sri Lanka, Mauritius und Miami, sowie weiteren neuen Destinationen, wie Tallinn, Bordeaux und vielen anderen, sowie Frequenzaufstockungen stehen für heuer schon zahlreiche Neuerungen im Flugangebot ab Wien fest. Trotz der schwächeren Auslastung bleiben wir bei unserer Verkehrseinschätzung für 2015. Erfreulich ist die Entwicklung im Retailbereich, hier ist es uns trotz rückläufiger Passagierzahlen gelungen, die Umsätze aus Shopping und Gastronomie zu steigern.“, sagt Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Verkehr rückläufig – Prognose für Gesamtjahr bleibt

Wie vom Flughafen Wien bereits angekündigt, war das Verkehrsaufkommen im ersten Quartal 2015 rückläufig. Vor allem aufgrund der Reduktionen im Flugangebot von Austrian Airlines und der Krisensituationen in Russland und der Ukraine sowie im Nahen und mittleren Osten wurden in den ersten drei Monaten des Jahres mit 4.300.592 Passagieren um 2,8 Prozent weniger abgefertigt als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Das Passagieraufkommen nach Osteuropa ging um 15,3 Prozent zurück, die westeuropäischen Destinationen verzeichneten einen Passagierrückgang um 1,6 Prozent und das Passagieraufkommen in den Nahen und Mittleren Osten war mit 0,7 Prozent leicht rückläufig. Im Gegensatz dazu nahm das Passagieraufkommen in den Fernen Osten um 5,3 Prozent und nach Nordamerika um 12,6 Prozent zu. Nach Afrika stieg das Passagieraufkommen durch die im Vorjahr neu aufgenommenen Verbindungen sogar um 65,3 Prozent. Die Verkehrsprognose für das Gesamtjahr 2015 bleibt weiterhin aufrecht: Beim Passagieraufkommen wird ein Zuwachs zwischen 0 Prozent und 2 Prozent und bei den Bewegungen zwischen 0 Prozent und 1 Prozent erwartet.

Durch die Strategie der Airlines, größere Flugzeuge einzusetzen, gingen in den ersten drei Monaten des Jahres 2015 die Flugbewegungen um 3,0 Prozent auf 49.658 Bewegungen zurück und die durchschnittliche Auslastung (Sitzladefaktor) war mit 67,7 Prozent im Vergleich zu 68,6 Prozent im Vorjahreszeitraum ebenfalls leicht abgeschwächt. Das Höchstabfluggewicht (Maximum Take Off Weight, MTOW) nahm hingegen um 0,5 Prozent auf 1.772.403 Tonnen leicht zu. Das Frachtaufkommen verzeichnete im ersten Quartal 2015 ein Minus von 1,2 Prozent auf 63.311 Tonnen (Luftfracht und Trucking).

Umsatz und Ergebnisentwicklung der Segmente

Die Umsätze des Segments Airport stiegen in den ersten drei Monaten des Jahres 2015 um 0,9 Prozent auf 70,9 Mio. Euro im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres. Die Umsatzerlöse im Segment Handling blieben mit minus 0,3 Prozent bei 35,2 Mio. Euro beinahe unverändert. Das Segment Retail & Properties konnte seine Umsätze um 3,1 Prozent auf 30,9 Mio. Euro steigern. Die Umsätze des Segments Sonstige Segmente blieben mit 3,8 Mio. Euro nahezu unverändert.

Investitionen von ca. 95 Mio. Euro

Von den insgesamt 17,0 Mio. Euro Investitionen im ersten Quartal 2015 entfielen 10,7 Mio. Euro auf Winterdienst- und Geräteeinstellhallen, Investitionen im Zusammenhang mit der dritten Piste mit 2,1 Mio., Kältemaschinen mit 1,0 Mio. Euro und die Errichtung des neuen Charterbusparkplatzes mit 0,3 Mio. Euro Für das Gesamtjahr 2015 werden Investitionen von rund 95 Mio. Euro erwartet.

April 2015 mit Minus 1,1 Prozent bei den Passagieren

Die Anzahl der abgefertigten Passagiere ging im April 2015 im Vergleich zum April 2014 um 1,1 Prozent auf insgesamt 1.915.233 Fluggäste zurück. Treiber dafür sind vor allem die gesunkene Auslastung im Flugangebot von Austrian Airlines sowie die Krisensituationen in Russland und der Ukraine mit den damit verbundenen Rückgängen im Transferverkehr. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm im April 2015 um 1,5 Prozent zu, bei den Transferpassagieren verzeichnete der Flughafen Wien im selben Zeitraum allerdings einen Rückgang von 8,4 Prozent gegenüber dem April 2014. Die Flugbewegungen sanken um 0,9 Prozent, dafür entwickelte sich das Höchstabfluggewicht (MTOW) mit plus 5,3 Prozent deutlich positiv. Das Frachtaufkommen sank im April 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Prozent.

Die Anzahl der Passagiere nach Westeuropa verzeichnete im April 2015 einen Rückgang um 1,5 Prozent und nach Osteuropa, vor allem bedingt durch die Krisensituationen in Russland und der Ukraine, einen Rückgang von 10,5 Prozent. Das Passagieraufkommen in den Nahen und Mittleren Osten ging im April 2015 um 2,0 Prozent zurück, jenes in den Fernen Osten sank um 1,2 Prozent. Stark angestiegen ist hingegen das Passagieraufkommen nach Nordamerika mit plus 11,3 Prozent und nach Afrika mit plus 30,3 Prozent.

Beteiligungen Malta und Kosice positiv

Gut haben sich auch die Auslandsbeteiligungen der Flughafen Wien AG entwickelt: Malta Airport verzeichnet ein kumuliertes Passagierwachstum von Januar bis April 2015 von 5,1 Prozent auf 1.085.809 Passagiere in den ersten vier Monaten. Der Flughafen Kosice konnte im selben Zeitraum die Passagierentwicklung um 15,7 Prozent auf 74.822 Passagiere steigern.

April 2015 Veränderungin Prozent Januar – April 2015 kumuliert Veränderung in Prozent
Passagiere 1.915.233 -1,1 6.215.825 -2,3
Lokalpassagiere 1.384.537 +1,5 4.559.817 +1,4
Transferpassagiere 523.208 -8,4 1.620.530 -12,7
Maximum Take Off Weight (in Tonnen) 722.684 +5,3 2.495.087 +1,8
Flugbewegungen (an + ab) 19.315 -0,9 68.973 -2,5
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking) 23.030 -1,3 86.341 -1,3

Flughafen Wien Konzernzwischenabschluss

Gewinn und Verlustrechnung in Mio. Euro Q1/2015 Q1/2014 Veränderung in Prozent
Umsatzerlöse 140,7 139,5 0,9
Sonstige betriebliche Erträge 3,6 4,2 -15,2
Betriebsleistung 144,3 143,7 0,4
Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen -9,6 -11,3 -15,2
Personalaufwand -62,2 -60,1 3,5
Sonstige betriebliche Aufwendungen -18,5 -19,1 -2,9
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 54,0 53,2 1,4
Planmäßige Abschreibungen -32,1 -32,3 -0,7
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 21,9 20,9 4,8
Zinsertrag 1,0 0,4 163,2
Zinsaufwand -5,7 -6,1 -6,5
Finanzergebnis ohne at-Equity Unternehmen -4,8 -5,8 -17,5
Anteilige Periodenergebnisse at-Equity Unternehmen 1,2 0,8 38,7
Finanzergebnis -3,6 -4,9 -27,0
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 18,3 16,0 14,7
Ertragsteuern -4,2 -3,8 12,2
Periodenergebnis 14,0 12,2 15,4
Davon entfallend auf:
Gesellschafter der Muttergesellschaft 14,1 12,2 15,4
Nicht beherrschende Anteile (in T€) -0,6 -1,9 -66,4
Ergebnis je Aktie (in Euro, verwässert = unverwässert) 0,67 0,58 15,4
Bilanzkennzahlen in Mio. Euro 31.03.2015 31.12.2014 Veränderung in Prozent
AKTIVA:
Langfristiges Vermögen 1.789,4 1.803,4 -0,8
Kurzfristiges Vermögen 86,0 88,8 -3,2
PASSIVA:
Eigenkapital 967,2 952,5 1,5
Langfristige Schulden 664,7 672,2 -1,1
Kurzfristige Schulden 243,5 267,5 -9,0
Bilanzsumme 1.875,4 1.892,2 -0,9
Nettoverschuldung 492,9 506,2 -2,6
Gearing (in Prozent) 51,0 53,1 n.a.
Cashflow Rechnung in Mio. Euro Q1 2015 Q1 2014 Veränderung in Prozent
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 42,3 46,7 -9,4
  • aus Investitionstätigkeit
  • -28,8 -18,3 57,3
  • aus Finanzierungstätigkeit
  • -13,6 -28,5 -52,3
    Free-Cashflow 13,6 28,4 -52,3
    CAPEX 17,0 10,1 68,3

    *Periodenergebnis nach nicht beherrschenden Anteilen

    Anfahrt zum Flughafen beim Streik mit Bedacht planen

    Die Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) hat ihre Mitglieder ab Mittwoch, 20.05., 02:00 Uhr zu einem erneuten Streik im Personenverkehr aufgerufen. Wie lange der Streik dauern soll, ist derzeit nicht bekannt. Passagiere, die rund um Pfingsten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Flughäfen an- und abreisen, sollten sich für ihre Anfahrt über den jeweils aktuellen Stand auf den Seiten der Bahn und dem Nahverkehr informieren. Regionalbusse und Fernbuslinien, die den Flughafen regulär anfahren, verkehren nach ihren üblichen Fahrplänen.

    Wegen des Streiks ist damit zu rechnen, dass Fluggäste verstärkt mit dem Auto anreisen. Aufgrund des erwarteten erhöhten Verkehrsaufkommens zu Pfingsten werden Passagiere deshalb dringend aufgefordert, mehr Zeit für die Parkplatzssuche einzuplanen.

    Flugwegplanungslösung Lido/Flight 4D soll mit Nagarro weiter entwickelt werden

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    Nagarro, IT-Dienstleister für die agile Software-Entwicklung, hat von Lufthansa Systems den Auftrag für die gemeinsame Weiterentwicklung der marktführenden Flugwegplanungslösung Lido/Flight 4D erhalten. Lido/Flight ist die erfolgreichste Flugwegplanungslösung in Europa und hat einen weltweiten Marktanteil von 35 Prozent. Die nächste Version der von mehr als 60 Fluggesellschaften eingesetzten Lösung soll eine funktionale Weiterentwicklung mit den Schwerpunkten Optimierung, Automatisierung und Visualisierung ermöglichen. Darüber hinaus zielt das System auf eine noch stärkere Integration aller verfügbaren flugrelevanten Daten ab.

    Die Lufthansa Systems GmbH & Co KG zählt zu den führenden IT-Anbietern in der Airline-Industrie. Das Portfolio umfasst Beratungsleistungen und innovative IT-Produkte, auf die mehr als 300 Airline-Kunden vertrauen. Nagarro ist ein auf die Software-Entwicklung und Managed Services spezialisierter IT-Dienstleister. Mit einem agilen Entwicklungsansatz für Enterprise-Umgebungen, -Strukturen und -Prozesse ermöglicht Nagarro seinen Kunden, ihre Geschäftsposition in unterschiedlichen Aufgabenfeldern und Märkten auf- und auszubauen.

    Im Rahmen einer serviceorientierten Architektur (SOA) übernimmt Nagarro die Integration von Automatisierungstechnologien und neu entwickelten Komponenten zur Verarbeitung von größeren und präziseren Datenmengen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Vereinheitlichung der Datenbestände, um Informationen aus unterschiedlichsten Quellen in das System noch effizienter einbeziehen und auswerten zu können.

    Manas Fuloria, CEO Nagarro GmbH: „Für Nagarro ist es eine große Auszeichnung, die klügsten Köpfe in einem der spannendsten und prestigeträchtigsten Projekte der Luftfahrtindustrie einzubringen. Wir arbeiten bereits seit 2009 in einer Reihe von hochkomplexen, zeit- und geschäftskritischen Softwareinitiativen mit der Lufthansa Gruppe erfolgreich zusammen. Die jetzige Zusammenarbeit unterstreicht einmal mehr Nagarros führende Position bei der Bereitstellung weltweiter IT-Dienste mit starkem Fokus auf agiler Projektentwicklung durch hochqualifizierte Techniker.“

    Zeitintensive und komplexe IT-Aufgaben wie die Detaillierung der Softwarearchitektur oder Programmieraufgaben werden von Nagarro übernommen. Lufthansa Systems konzentriert sich in diesem Projekt auf die strategische Weiterentwicklung des Produktes, die allgemeine Projektsteuerung sowie die Integration der Software. In gemeinsamen Projekten haben beide Partner bereits mehrfach unter Beweis gestellt, wie sich anspruchsvolle Herausforderungen bei der computergestützten Optimierung von Geschäftsprozessen und der Realisierung entsprechender Effizienzvorteile erfolgreich umsetzen lassen.

    Stefan Auerbach, Managing Director Lufthansa Systems GmbH & Co.KG: „Wir freuen uns, mit Nagarro einen zuverlässigen und erfahrenen Anbieter und Partner gefunden zu haben, der in der Vergangenheit bereits erfolgreiche Projekte für Lufthansa Systems durchgeführt hat. Von der neuen Lösung versprechen wir uns neben dem Einsatz aktueller Technologien einen Ausbau der Funktionalitäten und somit eine weitere Stärkung unseres Produktes im Markt.“

    787-8 Dreamliner als Business Jet bestellt

    Boeing Business Jets (BBJ) vermeldet neue Bestellungen auf der European Business Aviation Convention & Exhibition EBACE in Genf. Von zwei nicht genannten Kunden habe einer einen 787-8 Dreamliner als Business Jet bestellt. Zudem habe der erste BBJ 787-9 Dreamliner das Werk verlassen und werde nun mit der Wunschkabine des Kunden versehen. Anfang 2015 hat auch noch die erste Boeing 747-8 als Business Jet ihren Dienst angetreten. Boeing ermöglicht mit seinen Flugzeugen Business Jets mit ultra-großer Kabine und Langstreckentauglichkeit.

    Der amerikanische Hersteller bietet die Möglichkeit neben der BBJ and BBJ MAX-Familie auch die Großraumflugzeuge B787, 777 and 747-8 als Business Jet auszustatten.

    Mercedes-Benz Style für Luxus bei Flugzeug-Innengestaltung

    Auf der EBACE (European Business Aviation Convention and Exhibition) 2015 in Genf haben die deutschen Premiummarken Mercedes-Benz Style und Lufthansa Technik eine Kooperation für das Design und die Ausstattung von VIP-Flugzeugkabinen bekannt gegeben.

    Die beiden Unternehmen entwickeln gemeinsam ein völlig neuartiges, luxuriöses und ganzheitliches Kabinenkonzept für Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge.

    Dynamik im Design

    Im gemeinsamen Ansatz der beiden Unternehmen wird die klassische Trennung von Decke, Wand und Boden durch eine dynamische, spiralförmige Raumaufteilung vollständig aufgelöst. So entstehen neue, eigenständige Raumzonen ohne die flugzeugtypische Anordnung von Sitz- und Wandelementen. Zusätzlich verstärkt wird der neuartige Raumeindruck durch das Mercedes-typische, starke Spiel mit Kontrasten bei Materialien, Farben und Beleuchtung.

    Das gesamte Design ist geprägt von der Ästhetik des modernen Luxus der Marke Mercedes-Benz. Lufthansa Technik bringt ihre jahrzehntelange Erfahrung in der individuellen Ausstattung von VIP- und VVIP Flugzeugen ein, dieses einmalige Design mit den besonderen Anforderungen einer Flugzeugkabine in Einklang zu bringen. Mit dem innovativen Ausstattungskonzept wollen Mercedes-Benz Style und Lufthansa Technik weltweit Privatkunden ansprechen, die eine starke Affinität zu einzigartigem Design haben.

    Völlig neues Konzept zur Ausstattung

    „Innovative Design- und Technikkompetenz miteinander zu verbinden, ist das Ziel unserer Kooperation mit Mercedes-Benz Style. Wir wollen anspruchsvollsten Kunden auf der ganzen Welt eine Innenraumausstattung anbieten, die keine Wünsche offen lässt. Ob privat oder geschäftlich genutzt, unser modulares Ausstattungskonzept passt sich jedem Zweck perfekt an“, so Walter Heerdt, Senior Vice President VIP & Executive Jet Solutions, Lufthansa Technik AG.

    Das Interieurkonzept geht völlig neue Wege abseits der bekannten Gestaltung von Flugzeuginnenräumen. Die Innenausstattung kleidet wie eine DNA-Helix organisch und homogen die Kabine aus. Boden, Wand und Decke gehen fließend ineinander über. Die Möbel fügen sich mit ihrem sinnlich-klaren Design nahtlos in das Kabineninterieur ein und sind mit zahlreichen innovativen Detaillösungen umgesetzt.

    Fenster-Design nach Mercedes-Benz S-Klasse

    Die Kabinenfenster werden durch vorgesetzte Glasscheiben, sogenannte Black Panels, verdeckt. Sie scheinen wie eine Lichtkorona vor den Fenstern zu schweben und sind durch das Screendesign der Mercedes-Benz S-Klasse inspiriert. Dank der innovativen Mercedes-Benz Magic-Sky-Technologie lassen sich die Glasscheiben elektrisch von schwarz zu transparent dimmen. Bildschirme und Touch Screens für Unterhaltung und Information können problemlos in die Black Panels integriert werden.

    „Die Design-Philosophie der sinnlichen Klarheit in die Luftfahrzeugtechnik zu übertragen, ist eine inspirierende Herausforderung. Die spektakuläre Architektur des Interieurs zeugt von Kreativität und Modernität. Sinnliche Flächen und klare Formen, kombiniert mit intelligentem Hightech, offenbaren einen formvollendeten, modernen Luxus, welcher das prägende Merkmal des Mercedes-Benz Design darstellt.“ erläutert Gorden Wagener, Leiter Design Daimler AG.

    Die beiden Unternehmen wollen in den nächsten Monaten gemeinsam das allgemeine Kundeninteresse am VIP-Markt evaluieren, sowie die Detaillierung des Designkonzeptes weiterentwickeln.

    Foto:© Daimler AG

    InterSky fliegt Memmingen – Köln und erweitert Berlin und Hamburg

    Das Streckennetz am Allgäu Airport weitet sich innerdeutsch erheblich aus und bietet ab Oktober an fünf Werktagen morgens und abends Flüge nach Köln sowie eine weitere Verbindung am Sonntag. Zu diesem Zweck stationiert die österreichische Regionalfluglinie InterSky ein Flugzeug in Memmingen.

    Außerdem werden die Flüge nach Hamburg und Berlin weiter ausgebaut. Seit März betreibt InterSky die innerdeutschen Flüge von Memmingen nach Hamburg und Berlin. „Die Nachfrage hat uns Recht gegeben und uns ermutigt, nun auch Köln anzubieten“, erklärte InterSky Geschäftsführer Roger Hohl bei einer Pressekonferenz am heutigen Montag am Memminger Flughafen. „Hier sehen wir ein großes Potential, das wir nutzen wollen.“

    Allgäu Airport-Geschäftsführer Ralf Schmid kann mit diesem neuen Angebot einen lange gehegten Wunsch der Allgäuer Wirtschaft und der Touristiker wahr werden lassen. „Mit dieser Route binden wir das Allgäu an den starken Wirtschaftsraum Nordrhein-Westfalen an.“ Und da es sich um eine sogenannte Tagesrandverbindung handelt – Abflug in Memmingen um 07:00 Uhr, Start am Abend in Köln um 19:45 Uhr – sei sie ideal für Geschäftsleute, die den schnellen und bequemen Flug für einen langen Tag vor Ort nutzen können. Aber auch der heimischen Industrie komme diese Verbindung zugute. „Schließlich haben wir viele Mittelständler in der Region“, so Schmid, „die enge Beziehungen zu Rhein und Ruhr unterhalten.“ Obendrein bestehe dort ein Millionen-Publikum für den Tourismus im Allgäu und in den angrenzenden Regionen.

    Dash8 Q300 in Memmingen stationiert

    Für die Köln-Flüge wird die Fluggesellschaft InterSky, die in Bregenz zu Hause ist und ihre Maschinen an Flughäfen in Friedrichshafen und Graz stationiert hat, nun eine Dash8 Q300 nach Memmingen verlegen. „Es freut uns sehr“, so Schmid, „Home Base von InterSky zu werden.“ Die letzten Wochen der Zusammenarbeit hätten gezeigt, dass man den richtigen Partner mit regionaler Verwurzelung und modernstem Fluggerät in der passenden Größe gefunden habe.

    Der neue Flugplan bietet ab 05. Oktober von Montag bis Freitag täglich um 07:00 und um 18:00 Uhr einen Flug von Memmingen nach Köln. Die Rückflüge starten um 08:45 und um 19:45 Uhr und erreichen Memmingen um 10:00 und um 21:00 Uhr. Am Sonntag geht es um 14:30 Uhr in die Rheinmetropole (Rückflug 16:15 Uhr, Ankunft 17:30).

    Deutlich erweitert wird ab 25. Oktober auch das bestehende Flugangebot nach Hamburg und Berlin. Denn künftig geht es täglich in die beiden Metropolen „Somit werden diese beiden Strecken noch attraktiver“, erläuterte InterSky Geschäftsführer Roger Hohl. Neu sind Hamburg-Flüge am Samstag und am Sonntag sowie eine zusätzliche Verbindung nach Berlin am Samstag. „Dies ist ein besonderer Service für alle Allgäu-Urlauber“, erläutert Ralf Schmid. Denn gerade der Samstag sei noch immer ein wichtiger Wechsel-Tag in der heimischen Hotellerie. „So kann man bequem und schnell zu angenehmen Flugzeiten an- und abreisen.“

    Werksneue ATR 72-600 und Dash8 im Dienst

    Aber auch die Skifahrer aus dem hohen Norden und aus dem Westen werden die neuen Flüge zu schätzen wissen. „Ob Wintersport-Woche oder Kurztrip in die Berge“, so Schmid, „jeder findet nun seine schnelle Verbindung ins Allgäu.“ Aber auch eine Städtereise übers Wochenende nach Hamburg, Berlin und Köln sei nun noch einfacher möglich.

    Geflogen wird mit einer werksneuen ATR 72-600 mit 70 eleganten Ledersitzen und der nun in Memmingen stationierten 50-sitzigen Dash8 Q300. Tickets soll es bereits jetzt ab 99 Euro für die einfache Strecke (inklusive aller Steuern und Gebühren) geben.

    Übersicht der InterSky-Flugverbindungen ab Memmingen

    Memmingen – Köln/Bonn (ab 05. Oktober 2015)
    Mo-Fr Memmingen – Köln/Bonn 07:00 – 08:15 Uhr
    Mo-Fr Memmingen – Köln/Bonn 18:00 – 19:15 Uhr
    So Memmingen – Köln/Bonn 14:30 – 15:45 Uhr
    Köln/Bonn – Memmingen (ab 05. Oktober 2015)
    Mo-Fr Köln/Bonn – Memmingen 08:45 – 10:00 Uhr
    Mo-Fr Köln/Bonn – Memmingen 19:45 – 21:00 Uhr
    So Köln/Bonn – Memmingen 16:15 – 17:30 Uhr
    Memmingen – Hamburg
    Mo-Fr Memmingen – Hamburg 13:10 – 14:50 Uhr (bisher)
    Sa Memmingen – Hamburg 08:35 – 10:15 Uhr (ab 26. Okt. 2015)
    So Memmingen – Hamburg 18:00 – 19:40 Uhr (ab 26. Okt. 2015)
    Hamburg – Memmingen
    Mo-Fr Hamburg – Memmingen 15:20 – 17:00 Uhr (bisher)
    Sa Hamburg – Memmingen 10:45 – 12:20 Uhr (ab 26. Okt. 2015)
    So Hamburg – Memmingen 20:10 – 21:50 Uhr (ab 26. Okt. 2015)
    Memmingen – Berlin
    Mo-Fr Memmingen – Berlin Tegel 13:15 – 14:50 Uhr (bisher)
    Sa Memmingen – Berlin Tegel 08:45 – 10:20 Uhr (ab 26. Okt. 2015)
    So Memmingen – Berlin Tegel 18:05 – 19:40 Uhr (bisher)
    Berlin – Memmingen
    Mo-Fr Berlin Tegel – Memmingen 15:20 – 16:55 Uhr (bisher)
    Sa Berlin Tegel – Memmingen 10:55 – 12:30 Uhr (ab 26. Okt. 2015)
    So Berlin Tegel – Memmingen 20:10 – 21:45 Uhr (bisher)

    Zeiten sind Lokalzeiten, Änderungen vorbehalten.

    Foto: InterSky

    Work-Life-Balance für Angestellte der Luft- und Raumfahrt verbessern

    ARTS und der LRT (Kompetenzzentrum Luft- und Raumfahrt Sachsen/Thüringen e.V.) laden am 27.05.2015 zum zweiten Arbeitskreis Per­sonal bei den Elbe Flugzeugwerken in Dresden ein und stellen das Thema Work-Life-Balance in den Fokus.

    Aileen Kreibich, Expertin für betriebliche Ge­sund­heits­förderung (BGF), verrät zum zweiten von ARTS und LRT ins Leben gerufenen Ar­beits­kreis Personal, wie Unternehmen schon mit klei­nen, nicht kostenintensiven Maßnahmen zu­frie­dene, motivierte und gesunde Mitarbeiter an sich binden. Dabei geht Fr. Kreibich auch auf die Aus­gangs­situation der teilnehmenden Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrt ein.

    Es ist ein Mythos zu glauben, dass Arbeits- und Privatleben Gegensätze bilden, denn die beliebten flexiblen Arbeitszeitmodelle lassen die Grenzen beider „Leben“ eher verschwimmen. Heutzutage schätzt der moderne Arbeitnehmer, dass er selbst entscheiden kann, wie er mit Hilfe von Home-Office Privates und Berufliches besser vereint.

    Es ist die Fürsorgepflicht eines jeden Arbeitgebers das Wohlbefinden und die Ge­sund­heit seiner Mitarbeiter am Arbeitsplatz mit ent­sprechenden Maßnahmen zu fördern. Dabei ist die flexible Arbeitszeitgestaltung nur eine Maß­nahme unter vielen; auch sportliche sowie ge­sundheitliche Aktivitäten, beispielsweise in Ko­operation mit gesetzlichen Krankenkassen, schaf­fen eine ausgeglichene Belegschaft.

    Im Rahmen eines interaktiven Vortrages geht Fr. Kreibich auf folgende Aspekte ein:

    • Aufbau eines Partnernetzwerks im Bereich Work-Life-Balance
    • Vorstellung des Maßnahmenkatalogs mit grobem Kostenplan (Praxisbeispiel)
    • Starthilfe zur Einführung „Betrieblicher Gesundheitsförderung“

    Nach dem erfolgreich absolvierten Studium im Personalmanagement zertifizierte sich Aileen Kreibich zusätzlich im betrieblichen Gesund­heits­management. Für einen sächsischen Auto­mobil­zulieferer konzeptionierte sie bereits Modelle zur betrieblichen Gesundheitsförderung und führte diese erfolgreich ein.

    Die aktive Betreuung der 700 Mitarbeiter sowie die Weiterentwicklung von Maßnahmen im Rahmen der BGF lagen in ihrer Verantwortung. Seit 2015 ist sie HR Mitarbeiterin bei ARTS und berät u. a. Unter­nehmen der Luft- und Raumfahrt, wie sie be­trieb­liche Gesundheitsförderung effizient und nach­haltig umsetzen.

    Flughafen-Feuerwehr Hamburg: Startschuss für Erweiterungsbau

    Heute haben die Bauarbeiten zur Erweiterung der Flughafenfeuerwehr begonnen. Geplant ist ein Anbau auf einer Grundfläche von 700 Quadratmetern mit vier neuen Fahrzeugstellplätzen, einer modernen Einsatzleitstelle sowie verschiedenen Aufenthaltsräumen und Werkstätten. Darüber hinaus wird es zahlreiche andere Erweiterungen geben. Dazu zählt auch eine Anlage, auf der – wie vorgeschrieben – die Löschschaum-Ausstoßrate aus den Fahrzeugen getestet werden kann. Außerdem wird eine Brandsimulationsanlage für realitätsnahe Übungen beschafft. Der Kostenaufwand für die Baumaßnahmen liegt bei rund 7,5 Millionen Euro.

    Aber auch die bestehende Wache werde modernisiert, um gewachsenen Anforderungen gerecht zu werden, so der Leiter der Flughafenfeuerwehr, Thomas Barke. „In den vergangenen Jahren hat sich im täglichen Betrieb vieles verändert“, erläutert Barke. „Nicht nur der Verkehr hat zugenommen, sondern auch diverse neue Vorschriften haben dazu beigetragen, dass jetzt erweitert oder umgebaut werden muss.“

    Ausrüstung erneuern und Fuhrpark erweitern

    Die neuen Hallen werden Platz für die künftige Fahrzeuggeneration bieten. Eine der schon bisher vorhandenen Fahrzeughallen soll unterdessen zur Desinfektion der Rettungswagen genutzt werden. Dies geschieht im gewöhnlichen Betrieb in regelmäßigen Zeitabständen sowie nach besonderen Einsätzen – zum Beispiel nach dem Transport von Infektionspatienten. Weiterhin sollen die Einrichtungen zur Wartung der Feuerlöscher modernisiert, der sogenannte „Schwarzbereich“ für die Lagerung der Einsatzbekleidung vergrößert und die für die Feuerwehr typischen Rutschstangen optimiert werden. Sie dienen dazu, dass die Einsatzkräfte sekundenschnell von ihren Aufenthaltsräumen zu den Fahrzeugen gelangen können.

    „Die Sicherheit und die dafür erforderliche Ausstattung hat für uns immer höchste Priorität“, betont Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung von Hamburg Airport. „Deshalb freue ich mich ganz besonders, dass wir mit den Baumaßnahmen dazu beitragen können, unserer schlagkräftigen Feuerwehr optimale Bedingungen für ihr umfangreiches Arbeitsspektrum zu bieten.“

    Einsätze nehmen mit den Passagierzahlen zu

    Mit steigenden Fluggastzahlen haben auch die Einsätze zugenommen. „Im vergangenen Jahr wurden wir 1.990-mal alarmiert. Dazu gehörten rund 850 Rettungswagen-Einsätze. Häufig galt es auch, ausgelaufenen Treibstoff zu beseitigen und umweltgerecht zu entsorgen oder zu Brandmelder-Alarmierungen auszurücken“, sagt Thomas Barke. Ein Flughafen sei schließlich so etwas wie eine kleine Stadt.

    Sämtliche Bauarbeiten werden unter laufendem Betrieb stattfinden. Mitte kommenden Jahres soll der neue Anbau fertiggestellt sein und anschließend die moderne Leitstelle in einen Probebetrieb gehen. Für Januar 2017 ist der Abschluss aller Arbeiten vorgesehen.

    Kaminfeuer-Ambiente auch im Business Jet

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    Auf der EBACE 2015 (European Business Aviation Convention & Exhibition) in Genf, Schweiz, zeigt Lufthansa Technik erstmalig die Designstudie eines feuerlosen Kamins für VIP-und Executive Jets.

    Viele Privatkunden wünschen sich im Flugzeug ein Innenraumdesign, das ähnlich komfortabel und gemütlich ist wie ihr eigenes Wohnzimmer. Bisher war ein offener Kamin aus Sicherheitsgründen jedoch ein absolutes „No-Go“ an Bord eines Flugzeugs.

    Der „Fireless Fireplace“ von Lufthansa Technik genügt nicht nur den Sicherheitsanforderungen der Behörden, sondern sieht auch aus und klingt wie ein echter Kamin, und vermittelt den Fluggästen dadurch ein heimeliges Gefühl in Reiseflughöhe. Das Design des „Fireless Fireplace“ kann zudem individuell an den Geschmack des Kunden angepasst werden.

    Kaminfeuer per Fernbedienung steuern

    Der „Fireless Fireplace“ simuliert ein echtes Kaminfeuer, indem in Kombination mit einer beleuchteten Imitation glühender Holzscheite Wasserdampf angestrahlt wird. Dadurch entsteht ein sehr realistischer, dreidimensionaler Eindruck eines echten Holzfeuers, wobei die „Flamme“ jedoch kalt ist. Hitze, Klang und Intensität der Flammen lassen sich per Fernbedienung regulieren. Der Fireless Fireplace selbst wiegt ohne dekorative Einfassung ca. 30 kg. Der Stromverbrauch liegt bei bis zu 1.300 W.

    Foto: © Lufthansa Technik AG

    Beechcraft King Air-Flugzeuge mit neuer Avionik

    Beechcraft hat auf der European Business Aviation Convention and Exhibition (EBACE) hat angekündigt, dass die neuen King Air Turboprops demnächst standardmäßig mit der Avionik Pro Line Fusion® von Rockwell Collins ausgestattet werden. Zudem soll die Teileversorgung in Europa zentralisiert werden.

    Die Zulassung für alle drei Modelle werde in den nächsten Monaten erwartet. Desweiteren will Beechcraft die neue Avionik für die King Air auch mit weiteren Kabinenausstattungen anbieten.

    Eigenschaften der neuen Avionik

    Pro Line Fusion® für die King Air verfügt laut Hersteller über die ersten vollen Touchscreen-Fähigkeiten auf allen drei Haupt-Flugdisplays für die kommerzielle Luftfahrt. Die 14-Zoll-Displays im Flugdeck sind untereinander austauschbar, hochauflösend und Cursor-gesteuert. Weitere Pro Line Fusion®-Merkmale sind:

    • Integrierte Touchscreen Checklisten
    • Intuitive grafische Touchscreen-Flugplanung
    • High-Resolution SVS (Synthetic Vision System) mit patentierter Flughafen-Kuppelgrafik
    • Voreinstellungen zur Anpassung aller drei Displays mit nur einer Bewegung
    • Multi-Sensor Flugmanagementsystem
    • Möglichkeit zum automatischen und drahtlosen Datenbank- und Karten-Upload
    • Offene und skalierbare Architektur für zukünftige Erweiterungen

    Zusätzlich zur neuen Avionik will Beechcraft auch die Passagierkabine in der King Air-Familie weiterentwickeln. Dazu gehört auch die Vernetzbarkeit über Wi-Fi in den King Air 350i- und 250-Flugzeugen, optional auch in der C90GTx. Alle werden auch mit elektronisch dimmbare Fenster ausgestattet.

    Zentralisierung der Teileversorgung in Europa

    Die ersten Turboprop-Flugzeuge King Air 250 mit den genannten Neuerungen sollen ab dem dritten Quartal 2015 ausgeliefert werden, gefolgt von der King Air 350i/ER im vierten Quartal 2015 und der C90GTx Anfang 2016. Maschinen mit der Pro Line 21™-Avionik können bei Textron-Service-Zentren ein Upgrade erhalten. Von den Beechcraft King Air-Turboprops wurden bisher über 7.300 Flugzeuge ausgeliefert.

    Textron Aviation Inc., zu der die Beechcraft Corporation gehört, hat zudem bekannt gegeben ihre Teile-Versorgung in Europa zu zentralisieren. Der Lagerbestand für alle Flugzeugmodelle wird dazu im Verteilzentrum in Düsseldorf aufgestockt. Die Teile in dem Inventar sind bereits innerhalb der Europäischen Union verzollt und bereit für unmittelbaren Gebrauch.

    TCAS II 7.1 Upgrades für Citation

    Textron Aviation will auch bald TCAS II 7.1 Upgrades für frühe Versionen der Cessna Citation Business Jets anbieten. Damit soll den Vorschriften für den europäischen Luftraum ab Ende 2015 Rechnung getragen werden. Ab 01. Dezember 2015 müssen alle mit TCAS ausgerüsteten Flugzeuge mit einem Gewicht von über 5.700 kg die Upgradeversion 7.1 der Software für das TCAS (Traffic Alert and Collision Avoidance System) haben um in europäischem Luftraum betrieben zu werden. Nach der Zulassung will Textron ein Service Bulletin für die entsprechenden älteren Citations herausgeben und mit den Upgrades in seinen Service Centern starten.

    Air Astana verbindet Hannover wieder mit Kostanaj und Astana

    Air Astana, die mehrfach ausgezeichnete nationale Fluggesellschaft Kasachstans, hat gestern, mit der Landung des Fluges KC923, die erneute saisonale Verbindung zwischen Hannover und Kostanaj wieder aufgenommen.

    Bis zum 13. September 2015 verkehrt die Fluggesellschaft jeden Sonntag nonstop mit einem Airbus 320 nach Kasachstan. Der Flug KC924 verlässt Hannover um 19:20 Uhr und kommt am nächsten Tag um 04:15 Uhr Ortszeit in Kostanaj an. Der Rückflug KC923 startet von der nordkasachischen Stadt Kostanaj um 17:10 Uhr (Ortszeit) und landet am gleichen Tag um 18:20 Uhr in Hannover. Die Flugzeit beträgt etwa fünf Stunden.

    Viele deutschstämmige in Kasachstan

    Für die Verbindung hält Air Astana spezielle Tarife bereit, die 30 Kilogramm Freigepäck und den kostenlosen „Zug zum Flug Service“ der DB zum Flughafen Hannover mit einschließen. In der Region um das mehr als 200.000 Einwohner zählende Kostanaj lebten einst viele deutschstämmige Bürger, die in den letzten Jahrzehnten in die Bundesrepublik – insbesondere nach Niedersachsen – ausgewandert sind. Daraus hat sich eine rege ethnische Nachfrage nach Non-Stop-Flügen entwickelt, der Air Astana mit einer Direktverbindung zwischen Hannover und Kostanaj saisonal nachkommt.

    Auch wer als Geschäftsreisender von Hannover in die moderne kasachische Hauptstadt Astana fliegen will, ist mit der neuen Verbindung bestens bedient, denn die Maschine fliegt von Kostanaj im Anschluss weiter nach Astana und landet dort als Flug KC324 um 07:00 Uhr. Die gleiche One-Stop-Verbindung besteht auch auf dem Rückflug.

    Niki Lauda holt sich Bombardier Global 7000 Business-Jet

    Formel 1-Weltmeister Niki Lauda will eine neue Global 7000 kaufen. Das teilte Lauda in Genf zur European Business Aviation Convention and Exhibition (EBACE) mit.

    Die Global 7000 ist dabei der neueste Jet aus der Serie der Geschäftsflugzeuge, den der erfahrene Pilot Lauda nun aquiriert und betreibt. Bis vor Kurzem betrieb der dreimalige Formel 1-Weltmeister und Markenbotschafter für Bombardier Business-Jets Lauda ein Global 5000-Flugzeug und einen Challenger 300-Jet als Privatflugzeug, mit dem er häufig zu den Formel 1-Rennen weltweit unterwegs war. Zur Zeit hat Niki Lauda bereits eine Global 6000 in Betrieb.

    Die Global 7000 kommt erstmals mit echter vier-Zonen-Kabine und soll eine Reisegeschwindigkeit von 0,90 Mach erreichen. Der Global 7000 Business-Jet soll dabei eine Reichweite von 7.300 nm (13.520 km) bewältigen und etwa Genf mit Honolulu oder London mit Singapur verbinden können. Diese Global 7000-Leistungsdaten nennt Bombardier als gültig für bestimmte Bedingungen.

    Pilot Matthias Dolderer in Chiba auf dem Podium

    Der deutsche Pilot Matthias Dolderer hat beim zweiten Rennen der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2015 in Chiba, Japan mit Rang drei den dritten Podiumsplatz seiner Karriere unter Dach und Fach gebracht. Der Sieg ging wie beim Auftaktrennen in Abu Dhabi an den Briten Paul Bonhomme, Zweiter wurder der Australier Matt Hall. Mit einem beeindruckenden dritten Platz bei der zweiten Station der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2015 in Chiba ist dem deutschen Piloten ein großer Coup gelungen. Der 44-Jährige aus Tannheim musste sich vor 60.000 Zuschauern im Final 4 in 53,903 Sekunden (inkl. Zwei-Sekunden-Zeitstrafe) lediglich dem Briten Paul Bonhomme (51,502) und dem Australier Matt Hall (51,884) geschlagen geben.

    Wingtips verschaffen Vorteil beim Fliegen

    „Natürlich sind wir mit dem Podium zufrieden. In Abu Dhabi war der Speed auch schon da, aber der neunte Platz mit dem neuen Rennformat war schon demoralisierend“, erklärte Dolderer. „Die neuen Wingtips (Flügelspitzen) testen wir immer noch, aber sie haben sich schon bewährt. Jetzt freue mich auf das nächste Rennen in Rovinj – wieder ein Rennen über Wasser.“ Rang vier ging an den Franzosen Nicolas Ivanoff.

    Dolderer hatte bereits am Samstag vor ebenfalls 60.000 Zuschauern mit Platz zwei hinter Ivanoff im Qualifying überzeugt. In der ersten Runde des Renntages, der Round of 14, setzte sich der WM-Siebte aus dem vergangenen Jahr zunächst in der K.o.-Runde gegen den Ungarn Peter Besenyei durch. In der Round of 8 zog der Weltmeister von 2006, der US-Amerikaner Kirby Chambliss, gegen den Deutschen den Kürzeren.

    Für Paul Bonhomme, Weltmeister 2009 und 2010, war es bereits der zweite Sieg im zweiten Rennen der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2015. „Das ist wirklich ein optimaler Start in die Saison“, erklärte der Brite, der in der Round of 8 gegen den Lokalmatadoren Yoshihide Muroya antreten musste, der in der ersten Runde noch die schnellste Zeit geflogen war. „Die K.o.-Runden sind sehr interessant für die Zuschauer, aber für uns als Piloten sehr hart.“ Bonhomme führt die WM-Gesamtwertung mit 24 Punkten vor Hall (18) und Weltmeister Nigel Lamb (Großbritannien/8) an. Dolderer liegt mit sieben Punkten auf Rang vier.

    Parcours in Chiba mit Luftfahrt-Tradition

    Das Rennen in Chiba war das insgesamt 60. in der Geschichte des Red Bull Air Race seit dem Debüt 2003. Die Stadt blickt auf eine große Flugtradition zurück, hatte 1912 den ersten Zivilflughafen in Japan überhaupt. Und mit 120.000 verkauften Tickets am Rennwochenende setzte das Rennen in Chiba neue Maßstäbe.

    Die insgesamt 14 Piloten aus elf Nationen navigieren beim Red Bull Air Race ihre äußerst leichten und extrem manövrierfähigen Rennflugzeuge mit einer Geschwindigkeit von bis 370 km/h nur wenige Meter über dem Boden bzw. Wasser durch einen Parcours, der aus 25 Meter hohen aufgeblasenen Pylonen besteht, und erreichen dabei Fliehkräfte von bis zu 10G. Das nächste Rennen der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft findet am 30./31. Mai im kroatischen Rovinj statt.

    Zeitgesteuerte Laderampen verbessern Frachtabfertigung am Flughafen Frankfurt

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    Die LUG aircargo handling GmbH führte nun ein dynamisches Rampensteuerungssystem mit Zeitfenstermanagement an ihrem Standort in der Cargo City Süd am Frankfurter Flughafen ein. Eine innovative Software automatisiert die Zuweisung und Vergabe der Laderampen für die Anlieferung und Abholung von Sendungen sowie für Road Feeder Services (RFS). Das System wurde von Ende 2014 bis Anfang 2015 ausgiebig getestet. Es steigert die Abfertigungsqualität und bringt Spediteuren und Transportunternehmen signifikante Vorteile. Die Nutzung des Systems ist kostenfrei.

    aiRSS-Anmeldung übers Web

    Der Nutzer gibt auf der LUG-Webplattform aiRSS unter anderem die geplante Ankunftszeit des Fahrzeugs, die Art des Transports (Import/Export) und die Sendungsdaten ein. Das System überprüft und bestätigt die Anfrage und weist dem Kundenfahrzeug ein Zeitfenster sowie eine Laderampe zum Wunschtermin zu oder schlägt Alternativen vor. Gleichzeitig wird anhand der Frachtmenge und Struktur die Be- oder Entladezeit berechnet. Parallel dazu werden die zur Frachtannahme benötigten Dokumente bis zur Ankunft des Fahrzeugs vorbereitet.

    Bei Ankunft am LUG-Terminal fährt der Fahrer direkt an die ihm zugewiesene Rampe und meldet sich anschließend mit den Frachtdokumenten im LUG Customer Service Center (CSC). Dort muss er sich ausweisen und die Dokumente werden mit der Voranmeldung abgeglichen. Danach kann die Be- oder Entladung beginnen. Falls das Fahrzeug vor der angemeldeten Zeit eintrifft, sich verspätet oder sich die Frachtmenge ändert, können die Daten über die Website (auch via mobile Geräte) kurzfristig aktualisiert werden. Das System reagiert dynamisch und schnell. Es weist dem Kundenfahrzeug, falls dies notwendig sein sollte, ein neues Zeitfenster oder eine andere Laderampe zu und informiert die LUG-Mitarbeiter entsprechend.

    aiRSS-Interaktion mit Fair@Link

    Spediteure, die Fair@Link, das Cargo Community System des Frankfurter Flughafens nutzen, können die Transportvoranmeldung für zulaufende bzw. abgehende Transporte wie gewohnt über Fair@Link vornehmen. Die Voranmeldung wird an LUG gesendet und automatisch in aiRSS importiert. Kunden, die ihren Lkw nicht vorangemeldet haben, können sich bei Ankunft vom LUG-Kundendienst im CSC ein Zeitfenster reservieren lassen. Diese sehr kurzfristige Anmeldung führt allerdings zu einer Wartezeit, wenn alle zeitnahen Slots und Rampen bereits vergeben sind.

    Vorteile für Spediteure am Flughafen

    „Das aiRSS bringt unseren Kunden interessante Vorteile“, erläutert Sven Kaufmann, Sales Executive, LUG aircargo handling GmbH. „Wer sich über das aiRSS anmeldet, kann mit kürzeren Stand- und Durchlaufzeiten, einer schnelleren Be- oder Entladung und auch kürzeren Bearbeitungszeiten für die Dokumente rechnen. Der Spediteur sieht bei der Anmeldung, wann wir ausgelastet oder wann Kapazitäten vorhanden sind. Er kann so ein Zeitfenster wählen, in dem er direkt an eine Rampe fahren kann.“

    „Diese Transparenz schafft eine Win-Win-Situation“, ergänzt Philipp Wahlig, Leiter Customer Service Center und Projektverantwortlicher aiRSS, LUG aircargo handling GmbH. „Die Speditionen profitieren von einer schnelleren Abfertigung mit erhöhter Planungssicherheit. Wir als LUG können Dank der Voranmeldung unseren Personalbedarf und Equipment-Einsatz besser planen und präziser auf das Frachtaufkommen abstimmen.“

    H145M von Airbus Helicopters erhält EASA-Zulassung

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    Airbus Helicopters H145M hat die Zulassung der europäischen Flugaufsichtsbehörde EASA (European Aviation Safety Agency) erhalten, was den Weg für die Genehmigung der militärischen Variante mit zwei ersten Auslieferungen noch 2015 bereitet. Der zweistrahlige multi-Role Militärhubschrauber geht an die Deutsche Bundeswehr als Erstkunden, die 15 Hubschrauber für die Deutsche Luftwaffe geordert hat. Die ersten Drehflügler für den zweiten H145M-Kunden, die Royal Thai Navy, soll 2016 erfolgen. Mit der zivilen Zertifizierung der H145M sollen die Betreiber von niedrigeren Kosten und Risiken profitieren, indem eine doppelte militärische Qualifizierung für den Hubschrauber vermieden wird.

    Die H145M basiert auf der H145 von Airbus Helicopters, und wurde ehemals als EC145 T2 bezeichnet. Sie hat eine größere Startmasse und kann vielseitig ausgerüstet werden, so kann sie etwa Waffen an externen Pylonen tragen und besitzt selbstabdichtende Tanks. Die H145M kommt mit Turbomeca Arriel-2E Triebwerken mit digitaler FADEC-Steuerung und dem Fenestron® ummantelten Heckrotor.

    Foto: H145M im Flug (© Copyright Airbus Helicopters, Charles Abarr).

    Bombardier senkt Produktion der Global 5000 und 6000

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    Bombardier senkt die Produktionsrate der Business Jets Global 5000 und Global 6000. Wie der Kanadische Flugzeughersteller mitteilte, hätten die Krisen in verschiedenen Regionen auf der Welt, wie etwa in China, Russland und Lateinamerika branchenweite Auswirkungen auf die aufgegebenen Bestellungen. Von der Ankündigung betroffen seien ca. 1.750 Mitarbeiter in Montréal, Toronto und Belfast. Die Produktion soll ab Juni 2015 bis ins erste Quartal 2016 heruntergefahren werden.

    Nach Zahlen von Auslieferung und Abrechnung ist Bombardier laut der US-amerikanischen General Aviation Manufacturers Association (GAMA) im ersten Quartal 2015 immer noch der industrieweite Anführer nach ausgelieferten Einheiten.

    Life Ball-Gäste landen mit Flug OS 1088 aus New York in Wien

    Heute um 10:14 Uhr Ortszeit ist der Flug OS 1088 mit insgesamt 180 Passagieren aus New York in Wien gelandet. Mit an Bord waren etliche Stars wie Dita Von Teese, Carmen Electra, Kelly Osbourne, Amanda Lepore, Paula Abdul, Yasmine Petty, Carmen Carrera und Roseanne Barr.

    Die Celebrities reisten in Begleitung von Hairstylisten, Visagisten und Managern, die für einen unvergesslichen Auftritt beim alljährlichen Charityevent Life Ball sorgen werden. Austrian Airlines unterstützt karitative und soziale Organisationen, Institutionen und Projekte mit weltweiter Relevanz. Der Life Ball ist eines der Projekte, bei denen die heimische Fluggesellschaft ihr Engagement unterstreicht.

    Seit mittlerweile zehn Jahren bringt Austrian die zahlreichen, prominenten Unterstützer für den Kampf gegen Aids nach Wien. Als Zeichen der Solidarität tragen Austrian Kollegen red ribbon Bänder. Austrian Airlines hat mit der finanziellen Unterstützung von Wien Tourismus speziell für den Life Ball eine Boeing 767 gebrandet. Diese Boeing fliegt seit 07. Mai 2015 mit dem speziellen Design unter anderem nach New York, Toronto, Dubai und Peking. Austrian freut sich, mit diesem offiziellen Life Ball Flieger 2015 die prominenten Gäste von New York nach Wien gebracht zu haben.

    Foto: © Austrian Airlines – Michèle Pauty

    Flughafen Stuttgart mit weniger Parkplätzen zur Ferien-Reisewelle

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    Zum Beginn der Pfingstferien in Baden-Württemberg erwartet der Flughafen Stuttgart in den Terminals Hochbetrieb mit vielen Urlaubern. Verkehrsreichster Tag ist bereits der Freitag, 22. Mai 2015 mit derzeit 362 angemeldeten Flugbewegungen.

    Insgesamt werden am Freitag rund 25.000 an- und abfliegende Passagiere in den Terminals erwartet. Die beliebtesten Flugziele ab Stuttgart sind wie bereits in den Vorjahren Spanien mit Palma de Mallorca an der Spitze und die Türkei, die beide mit konstant warmen Temperaturen und viel Sonne locken.

    Für einen stressfreien Start in den Urlaub wird Fluggästen empfohlen, genügend Zeit für die Anreise und Parken, für den Check-in und die Sicherheitskontrollen einzuplanen – spätestens zwei Stunden vor dem geplanten Abflug sollten Passagiere bereits am Airport sein. Manche Fluggesellschaften bieten einen Vorabend-Check-in an, bei dem bereits das Gepäck aufgeben und die nötigen Formalitäten erledigt werden können.

    Weniger Parkplätze durch Baustellen

    Wer mit dem Auto zum Flughafen kommt, sollte mithilfe des Parkleitsystems frühzeitig einen Parkplatz ansteuern. Wegen mehrerer Baustellen auf dem Flughafengelände sind momentan weniger Parkplätze direkt am Terminal verfügbar, deshalb zur Sicherheit etwas Fußweg bis zum Check-In einkalkulieren. Auch die Messeparkplätze P 34 und P 25 stehen für Fluggäste zur Verfügung. Am Terminal gibt es kostenlose Kofferkulis, die mit einer Pfandmünze (ein Euro oder 50 Cent) benutzt werden können.

    Der Flughafen Stuttgart gibt hier für Reisende online Informationen zu den Bestimmungen für Gepäck und Handgepäck. Fluggäste sollten bereits beim Kofferpacken zu Hause die geltenden Regelungen beachten. Passagiere können sich vor der Abreise auch bei ihrer Fluggesellschaft informieren.

    Sabre Corporation plant Übernahme von Abacus International

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    Sabre Corporation gibt bekannt, dass es eine definitive Vereinbarung zur Übernahme von Abacus International, dem führenden Global Distribution System (GDS) im asiatisch-pazifischen Raum, geschlossen hat. Abacus wird derzeit von einem Konsortium bestehend aus elf asiatischen Fluggesellschaften und Sabre geführt – Sabre hält 35 Prozent Anteil an dem Unternehmen. Sabre wird den verbleibenden Teil von Abacus zu einem Nettokaufpreis von 411 Millionen US-Dollar erwerben. Abacus arbeitet mit über 100.000 Reisebüros in den 59 Märkten der asiatisch-pazifischen Region zusammen und hat sowohl globale als auch einzigartige lokale Partnerschaften mit Fluggesellschaften und Hotels, darunter das führende Portfolio von Low-Cost Content und Content chinesischer Fluggesellschaften.

    „Der asiatisch-pazifische Reisemarkt ist der größte und am schnellsten wachsende der Welt“, sagt Tom Klein, President und CEO von Sabre. „Mit dem Erwerb von Abacus kombinieren wir die globalen Fähigkeiten von Sabre mit der tiefgreifenden lokalen Marktkenntnis des führenden GDS im asiatisch-pazifischen Raum. Diese kraftvolle Kombination bietet unseren Kunden zusätzliche Optionen hinsichtlich Innovation und Service, wobei Sabre sein weltweites Wachstum äußerst kapitaleffizient beschleunigt – einschließlich der regionalen Synergien aller drei Geschäftsbereiche: Reiseagenturen, Airlines und Hotels.“

    Robert Bailey, International President und CEO von Abacus, ergänzt: „Mit unserem umfangreichen Netzwerk im asiatisch-pazifischen Raum, steht Abacus für eine vertrauenswürdige Marke mit einzigartiger Bedeutung und Größe. Wir haben jetzt die Gelegenheit, das Geschäft noch schneller voranzutreiben, dank der Erweiterung innerhalb der Sabre-Familie und der Unterstützung unserer Gesellschafter. Dies sind großartige Neuigkeiten für die Branche im asiatisch-pazifischen Raum und wir freuen uns, die Vorteile der Integration an alle Bereiche dieser vielfältigen regionalen Reise-Community weitergeben zu können.“

    Verstärkte Kooperationen mit Airlines

    Die Akquisition umfasst zusätzlich neue langfristige Vertriebsvereinbarungen zwischen Sabre und den elf Airline-Eigentümern von Abacus. „Wir freuen uns auf die Fortsetzung der langfristigen Geschäftsbeziehungen mit unseren ehemaligen Abacus-Partnern – unsere neuen Verträge bieten den Reisebüros im gesamten asiatisch-pazifischen Raum nun zusätzliche Vorteile und sorgen so für Vertrauen über viele Jahre hinweg“, sagt Greg Webb, President von Sabre Travel Network. „Abacus bietet seinen Kunden derzeit ein breites Dienstleistungsangebot mit Sabre-Technologie als Basis für die Vielzahl der Kernfunktionen, um Reisen im asiatisch-pazifischen Raum zu vertreiben und zu verkaufen“, fügt Webb hinzu. „Das alles, zusammen mit der tiefgreifenden lokalen Marktkenntnis, wird für einen reibungslosen Übergang der Kunden in der asiatisch-pazifischen Region sorgen – so werden die Vorteile der globalen Ausrichtung ersichtlich, während unsere vertraute und führende Technologie weiterverwendet wird.“

    Abacus wird als Region unter Sabre Travel Network geführt. Sabre rechnet damit, dass von der erweiterten direkten Präsenz im asiatisch-pazifischen Raum ebenso die Geschäftsbereiche Sabre Airline Solutions und Sabre Hospitality Solutions profitieren werden, die bereits 78 Airlines und tausende Hotels in dieser Region unterstützen. Sabre wird außerdem seine Technologie-Partnerschaft mit INFINI, einem lokalen japanischen GDS, fortführen.

    „Sabre und Abacus haben einen herausragenden Standard hinsichtlich Service und Content im asiatisch-pazifischen Raum etabliert, das wird nun noch besser“, so Klein. „Zusammen mit Abacus, wird Sabre den Kunden und Anbietern einen verbesserten und beschleunigten Zugriff auf die branchenführenden Innovationen von Sabre bieten, einschließlich Content von Low-Cost Airlines, Möglichkeiten für Zusatzleistungen, Datenanalyse und den neuesten Mobile- und Personalisierungslösungen. Darüber hinaus erhalten Fluggesellschaften und Reisebüros zusätzliche Optionen, um neue und differenzierte Produkte und Dienstleistungen speziell für Kunden im asiatisch-pazifischen Raum zu erstellen.“

    Vorbehaltlich Zustimmung der Behörden

    Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen und weiterer Bedingungen wird die Transaktion voraussichtlich im dritten Quartal 2015 abgeschlossen.

    Die Übernahme, die Anpassungen des Betriebskapitals und akquirierte Barmittel einschließt, wird voraussichtlich durch den Bargeldbestand in Höhe von circa 250 Millionen US-Dollar finanziert und durch inkrementelle Gesamtschulden in Höhe von circa 160 Millionen US-Dollar erweitert. Als Pro-forma-Angabe für die Transaktion geht Sabre davon aus, dass das Verhältnis zwischen seiner Gesamtverschuldung am 31. März 2015 zum um zwölf Monate verzögerten, bereinigten EBITDA bei 3,3x, im Vergleich zum berichteten Wert von 3,0x, liegen wird.

    Unter der Voraussetzung, dass es im dritten Quartal zu einem Abschluss kommt, erwartet Sabre, dass die Transaktion den Umsatz für das Jahr 2015 um circa 120 Millionen US-Dollar steigern wird, für den bereinigten Gewinn je Aktie (EPS) 2015 nahezu neutral ausfallen wird und zu einem moderaten Zuwachs beim diesjährigen bereinigten EBITDA führen wird.

    Für 2016 erwartet Sabre, dass die Transaktion den Umsatz um mehr als 300 Millionen US-Dollar steigern wird, sie das bereinigte EBITDA um circa 50 Millionen US-Dollar anwachsen lässt und zu einem Zuwachs von circa 0,05 US-Dollar beim bereinigten Gewinn je Aktie (EPS) führen wird.

    Ryanair fliegt ab Winter 2015 von Hamburg nach Alicante und Málaga

    Ryanair hat den Winterflugplan 2015 für Hamburg aufgestellt. Dieser beinhaltet zwei neue Verbindungen nach Alicante und Málaga. Ryanair will dann über 220.00 Passagiere ab Hamburg transportieren. Mit den bereits im letzen Winter aufgenommenen Verbindungen nach Spanien, nämlich Lissabon und Porto, können Reisende diesen Winter vier Verbindungen ab/nach Hamburg buchen. Dabei sind bei Ryanair Sitzplatzreservierungen, ein zweites kostenloses Handgepäck und eine neue App mit mobiler Bordkarte. Mit einem Family Extra und Business Plus Programm ist Ryanair auch Carrier für Familien, Geschäftsreisende und Urlauber.

    Um den Start des Hamburger Winterfluplans und die zwei neuen Routen zu feiern, bietet Ryanair für begrenzte Zeit 100.000 Sitzplätze für nur 19,99 Euro an. Diese Tickets müssen bis heute, 14. Mai 2015, gebucht werden und sind für Reisen im Juni verfügbar.

    Pistensanierung am Flughafen Zürich: Bauarbeiten auch bei Nacht

    Die Pisten und Rollwege am Flughafen Zürich sind einer konstant hohen Belastung ausgesetzt. Dies führt zu Abnützung und Schäden an den Oberflächen. Daher sind die alljährlichen Bau- und Unterhaltsarbeiten an den Rollwegflächen und Pisten, aber auch die Arbeiten außerhalb des Flughafenareals in Zusammenhang mit dem gerade gestarteten Großprojekt „The Circle“ in vollem Gang. Gewisse Arbeiten müssen teilweise nachts durchgeführt werden.

    Die Pisten, Rollwege und Vorfeldflächen müssen deshalb mit regelmäßigen Sanierungsarbeiten instand gehalten werden. Die Unterhaltsarbeiten werden wetterbedingt hauptsächlich in den Frühlings- und Sommermonaten durchgeführt. Sie haben bereits im April begonnen und dauern bis im Oktober.

    Weiter bedingen die Vorbereitungsarbeiten für das Busniness-Zentrumg „The Circle“ verschiedene Eingriffe am Butzenbüelring. Um den Verkehrsfluss auf dieser Haupterschliessung des Flughafens nicht zu beeinträchtigen, sind Nachtarbeiten unumgänglich.

    Bauarbeiten außerhalb des Flugbetriebs bei Nacht

    Die Bauarbeiten im Sicherheitsbereich der Pisten und Rollwege finden jeweils in den Nächten von Sonntagabend bis Freitagmorgen nach Flugbetriebsschluss von 23:30 Uhr bis 06:00 Uhr statt. In den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag wird im Pistenbereich in der Regel nicht gearbeitet. Die Bauarbeiten außerhalb des Flughafens werden so weit wie möglich tagsüber durchgeführt.

    Neue Recreation Area am Flughafen München

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    Gemütlich im Liegestuhl entspannen, einen packenden Roman lesen oder schnell die geschäftliche E-Mail-Korrespondenz erledigen – all diese Möglichkeiten bieten die Recreation Areas im Terminal 2 des Münchner Flughafens. Die beiden bereits bestehenden Wellness-Oasen erfreuen sich einer stetig wachsenden Beliebtheit, jetzt kommt eine dritte Recreation Area hinzu. Mit der neuen, jetzt eröffneten Recreation Area im Bereich der Gates G 43/44 stehen den Reisenden im Schengenverkehr nunmehr zwei dieser exklusiven Wartebereiche zur Verfügung. Pflanzen und Lichteffekte tragen dort zu einer speziellen Wohlfühl-Atmosphäre bei. Über Monitore wird der Fluggast über den aktuellen Status seines Fluges informiert.

    Auf einer Fläche von 170 Quadratmetern finden die Reisenden hier 28 bequeme Sitz- und Liegemöglichkeiten und 16 „Business-Stationen“. Die Arbeitsplätze sind mit einem eigenen Stromanschluss für Laptop, Handy oder Tablets ausgestattet. Daneben bietet die Area einen exklusiven Lesebereich, den der Buchhändler „Weltbild“ mit 600 Büchern ausgestattet hat, in denen der Passagier während seiner Wartezeit kostenlos schmökern kann. Außer den beiden Wartebereichen in der Schengen-Ebene steht bereits seit eineinhalb Jahren eine ähnlich gestaltete Recreation Area auf der Abflugebene H (Non-Schengen-Bereich) bereit.

    Alle drei Areas sind kostenlos nutzbar. Die Wartebereiche wurden von der Terminal 2 Gesellschaft – einer gemeinsamten Tochter der Flughafen München GmbH (60 Prozent) und der Deutschen Lufthansa AG (40 Prozent) – in Zusammenarbeit mit dem Möbelhersteller Vitra und den Münchner Planungsbüros „Studio ps“ und „ZTR“ konzipiert. Hier kann man einen 360°-Panoramablick in die neue Recreation Area werfen.

    Die beiden Geschäftsführer der Terminal 2 Gesellschaft, Christian Wallner und Marc Stadtlander freuten sich anlässlich der Eröffnung der neuen Ruhezone über die weiter steigende Aufenthaltsqualität und den steigenden Passagierkomfort im Terminal 2. Wallner: „…Einrichtungen wie unsere Recreation Areas, die für den Wohlfühlfaktor beim Warten sorgen, tragen entscheidend dazu bei, dass unser Flughafen weltweit eine so große Wertschätzung findet.“ Marc Stadtlander ergänzt: „Unsere Passagiere können in München nicht nur schnell und bequem umsteigen, auch die Wartezeit bis zum Start vergeht dank des attraktiven Ambientes wie im Flug.“

    Flughafen BER schafft Platz fürs Liebenthaler Pferd

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    Die Kompensationsmaßnahmen im Umfeld des neuen Flughafens Berlin Brandenburg sind fertiggestellt.

    Dr. Karsten Mühlenfeld, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Jörg Vogelsänger, Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg, Stephan Loge, Landrat des Landkreises Dahme-Spreewald, Dr. Udo Haase, Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld und Jörn Lehmann, Bürgermeister der Stadt Liebenwalde, begingen heute die Fertigstellung in der Parkanlage „In den Gehren“ mit der Übergabe der Wildpferde „Liebenthaler Wildlinge“ an die Gemeinde Schönefeld.

    Dr. Karsten Mühlenfeld: „Wie ein grünes Band ziehen sich die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für den Bau des BER auf einer Gesamtfläche von 500 Hektar rund um den neuen Flughafen. Wir nehmen unsere Verantwortung gegenüber den Anwohnergemeinden wahr. Und das nicht nur kurzfristig, wir werden in den kommenden 25 Jahren dafür sorgen, dass sich alle Maßnahmen optimal entwickeln. Die Parkanlagen können jetzt von den Anwohnern mit Leben gefüllt werden.“

    Besondere Pferderasse: Liebenthaler Wildlinge

    Jörg Vogelsänger, Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg: „Die Liebenthaler Wildlinge sind ein ganz besonderer Schatz und eine regionale Besonderheit. Diese lokale Pferderasse gibt es so nur in Liebenthal. Die genügsamen Tiere leben ganzjährig im Freiland, dienen der Verhaltensforschung und werden auch als Therapietiere eingesetzt. Es ist toll, dass ein Teil von ihnen nun hier in Schönefeld eine neue Heimat findet und mit dieser Kompensationsmaßnahme eine geradezu symbolhafte Verbindung von Wirtschaft und Naturschutz entsteht.“

    Stephan Loge, Landrat des Landkreises Dahme-Spreewald: „Im Rahmen der Ausgleichsmaßnahmen werden um den Flughafen herum drei neue Landschaftsparks eingerichtet und der ehemalige Gutspark Großziethen wird wiederbelebt. Der neue Park „In den Gehren“ soll durch Wildpferdbeweidung eine ganz besondere Landschaftspflege erhalten und reiht sich damit in ein grünes Band ein, das mit Hilfe von Kompensationsmaßnahmen um den Flughafen herum entwickelt wird. Neben den Parks gehören neu angelegte Alleen und Kleingewässer sowie Aufforstungen zu den Ausgleichmaßen, mit denen der Natur und der Landschaft in unmittelbarer Umgebung des Flughafens Raum zurückgegeben wird“.

    Dr. Udo Haase, Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld: „Durch die Fertigstellung dieser Kompensationsmaßnahme sind für die Gemeinde Schönefeld zwei Dinge ganz offensichtlich: Erstens, es geht in Sachen Flughafen BER voran, wenn auch mit vielen kleinen Schritten, die aber letztendlich zum Erfolg führen. Zweitens, das gute und vertrauensvolle Miteinander zwischen der Gemeinde Schönefeld und der Flughafengesellschaft FBB trägt einmal mehr Früchte und zeugt davon, dass sowohl die Menschen im Flughafenumfeld als auch die Flughafenbetreiber dadurch profitieren können.“

    Jörn Lehmann, Bürgermeister der Stadt Liebenwalde: „Aus der Liebenthaler Pferdeherde wurden für die Kompensationsmaßnahmen im Umfeld des Flughafens Berlin Brandenburg zehn Liebenthaler Pferde übergesiedelt. Das Liebenthaler Pferd – offiziell geschützte Bezeichnung – ist sehr gut für die Landschaftspflege geeignet. Es handelt sich um Wallache, d. h. kastrierte Hengste im Alter von zwei bis drei Jahren. Ich freue mich, dass auch Liebenwalde im weiteren Sinne einen Beitrag zum BER leisten konnte.“

    Weitere Kompensationsmaßnahmen des BER

    Die Flughafengesellschaft sorgt mit einer Vielzahl von Projekten dafür, dass die unvermeidbaren Veränderungen der Landschaft durch den Ausbau des neuen Flughafens Berlin Brandenburg ökologisch ausgeglichen werden. In unmittelbarer Nähe des Flughafens legen sich auf einer Gesamtfläche von rund 500 Hektar Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen wie ein grünes Band um den zukünftigen Airport. Ziel ist es, Erholungsräume im Umfeld des Flughafens zu schaffen und den Biotopverband zu stärken.

    Darüber hinaus wird die Zülowniederung entwickelt und ökologisch aufgewertet. Die rund 2.600 Hektar große offene Niederungslandschaft ist die größte Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme. Gemeinsam mit den ortsansässigen Landwirten werden hier Kompensationsmaßnahmen auf den Ackerflächen zum Biotopverbund angelegt und von den Betrieben gepflegt. Zu den Kompensationsmaßnahmen des Flughafens BER stellt der Airport hier ein PDF-Dokument mit Zahlen und Fakten bereit.

    Auf den Fotos: Mit der Fertigstellung der Parkanlage „In den Gehren“ wurden die Wildpferde „Liebenthaler Wildlinge“ an die Gemeinde Schönefeld übergeben. Dr. Karsten Mühlenfeld, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (3. v. l.), Jörg Vogelsänger, Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (4. v. l.), Stephan Loge, Landrat des Landkreises Dahme-Spreewald (5. v. l.), Dr. Udo Haase, Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld (2. v. l.) und Jörn Lehmann, Bürgermeister der Stadt Liebenwalde (1. v. l.), begingen heute die Fertigstellung in der Parkanlage „In den Gehren“ mit der Übergabe der Wildpferde „Liebenthaler Wildlinge“ an die Gemeinde Schönefeld.

    Gesamtschlichtung der VC mit Lufthansa: Keine Streiks bis Juli 2015

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    Die Vereinigung Cockpit (VC) hat der Lufthansa heute Nachmittag mitgeteilt, dass sie bereit ist, gemeinsam eine Gesamtschlichtung durchzuführen. „Nun muss zügig ein Schlichter gefunden werden, mit dem die Details und Inhalte der Schlichtung abgestimmt werden.“, so Markus Wahl, Sprecher der VC. Nach Auffassung der VC spielt – neben den wichtigen Versorgungsfragen – die Lösung der Dispute zu den Arbeitsplatz-Themen eine entscheidende Rolle bei der Gesamtbefriedung im Lufthansa-Konzern.

    „Den von der Lufthansa vorgeschlagenen Weg, diese strittigen Themen mit Arbeitsgruppen außerhalb der Schlichtung anzugehen, sehen wir daher mit gewisser Skepsis.“, so Wahl weiter.

    Um einen konstruktiven Einstieg in die Schlichtung zu ermöglichen, verzichtet die VC freiwillig auf Arbeitskampfmaßnahmen vom Beginn der Schlichtung bis Ende Juli 2015. Bis dahin sollte absehbar sein, ob ein Schlichtungsprozess zielführend ist und fortgesetzt werden kann.

    Lufthansa verbindet München mit Wintersport-Zentrum Kittilä in Lappland

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    Lufthansa-Kunden können ab dem kommenden Winter erstmals von München nonstop in das größte und bekannteste Wintersport-Zentrum Finnlands fliegen. Ab dem 19. Dezember 2015 startet die Airline jeden Samstag nach Kittilä. Von dort aus kann man das nah gelegene Skigebiet Levi bequem erreichen. Das neue Lufthansa-Ziel in der Region Lappland wird bis zum 26. März 2016 mit einem Airbus A320 und 168 Sitzen in zwei Klassen angeflogen, Kunden können ihren Flug auch in der Business Klasse buchen. Durch die Abflugzeit um 09:00 Uhr ab München bestehen ideale Anschlussverbindungen von innerdeutschen und den meisten europäischen Flughäfen.

    „Mit Kittilä bieten wir unseren Kunden erstmals ein exklusives Winterziel an. Das Skigebiet ist ein Eldorado für begeisterte Wintersportfans“, sagt Thomas Klühr, Mitglied des Lufthansa Passagevorstands Finanzen & Hub München.

    Kittilä und das nahe gelegene Skigebiet Levi liegen 170 Kilometer nördlich des Polarkreises. Das Wintersportzentrum in Lappland wurde bereits viermal zum besten Finnischen Skigebiet gewählt und erfüllt die internationalen und FIS Standards. Levi bietet mehr als 40 Liftanlagen mit Abfahrten für Familien bis hin zur Weltcupabfahrt. Zum Angebot gehören 230 Kilometer Loipen, dazu Schneeschuhwanderwege und 900 Kilometer Schneemobilrouten. Eine Besonderheit sind die Polarlichter, die beim Wintersport bewundert werden können. Den Hin- und Rückflug nach Kittilä soll es ab 249 Euro geben.

    Lufthansa-Flugdaten München – Kittilä

    Flughäfen / Drei-Letter-Code / Zeitzone (Winter) München, Terminal 2 / (MUC) / Weltzeit +01:00 Stunde – Kittilä / (KTT) / Weltzeit +02:00 Stunden
    Flugplan (alle Zeitangaben in jeweiliger Ortszeit) MUC-KTT einmal wöchentlich (samstags, 19.12.14 bis 26.03.16)

    LH 2460: MUC 09:00 Uhr – 13:25 Uhr KTT

    LH 2461: KTT 14:55 Uhr – 17:15 Uhr MUC

    Flugdauer (im Schnitt) München – Kittilä 03:25 Stunden