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Flughafen Dortmund erhält Ergänzungsgenehmigung

Die Flughafen Dortmund GmbH hat die zweite Ergänzungsgenehmigung ihrer luftrechtlichen Genehmigung von der Bezirksregierung Münster erhalten. Ausgangspunkt dazu war der Antrag der Flughafen Dortmund GmbH vom 30.09.2022 mit der Zielsetzung, die vom Oberverwaltungsgericht Münster in seiner Entscheidung vom 26.01.2022 gerügten Mängel in einem ergänztem Verfahren zu beseitigen.

Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision

Parallel dazu hatte die Flughafen Dortmund GmbH beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eine Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision eingelegt. Diese Beschwerde hat das Bundesverwaltungsgericht am mit Entscheidung vom 08.05.2023 abgewiesen.

Aufgrund der Ergänzung der Genehmigung gelten die aktuellen Betriebszeiten unverändert fort.

MGL versteigert Flug mit Luftfahrt-Legende auf ebay

Zum Tag der offenen Tür am 18. Juni laden der Flughafen Mönchengladbach (MGL) gemeinsam mit dem Profi für historische Flugzeuge, Flying Legends GmbH, und der Flugschule Blue Sky Aviation zu einer einmaligen Versteigerung auf ebay ein. 

Mustang P-51D „Frances Dell“ der Flying Legends vom Flugplatz Siegerland

Die Besucherinnen und Besucher erwartet dieses Jahr ein besonderer Gast beim Tag der offenen Tür: die Mustang P-51D „Frances Dell“ der Flying Legends vom Flugplatz Siegerland. Ein Höhepunkt für alle Luftfahrtenthusiasten – und nicht der einzige. Gemeinsam mit der Flying Legends GmbH und der Flugschule Blue Sky Aviation GmbH hat der MGL eine besondere Aktion ins Leben gerufen. Der Sitz des Co-Piloten und der damit verbundene Flug vom MGL zum Flughafen Siegerland mit der Frances Dell wird versteigert. Dem Gewinner winkt die einmalige Chance, den Mythos P-51 selbst zu erleben und zusätzlich etwas Gutes zu tun. Der Erlös der Versteigerung wird vollumfänglich dem Kinderhospiz Insel Tobi e. V. in Mönchengladbach gespendet. Den Rückflug aus dem Siegerland zum MGL übernimmt die Flugschule Blue Sky Aviation GmbH.

„Wir freuen uns darauf, den Besucherinnen und Besuchern am Trag der offenen Tür ein einzigartiges Flugzeug präsentieren zu können und gleichzeitig einen Beitrag für den guten Zweck zu leisten“, sagt MGL-Geschäftsführer Andreas Ungar. „Wir hoffen auf eine rege Beteiligung.“ Die Auktion wird über eBay abgewickelt. Interessierte können ihr Gebot vom 06. bis zum 16. Juni abgeben (Mindestbetrag 500,00 €).

Zur Auktion auf ebay »

Der Mustang P-51D „Frances Dell“ ist ein legendäres Flugzeug, das von der US Army Air Forces entwickelt wurde. Der 1.671 PS starke Jagdflieger brachte es auf eine Höchstgeschwindigkeit von über 700 km/h. Heute ist die „Frances Dell“ ein wertvolles Sammlerstück und Symbol für Tapferkeit der Piloten seinerzeit – und jetzt auch Teil der Spendenaktion für tapfere kleine Patienten und ihre Familien. Das Kinderhospiz Insel Tobi e.V ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für die Unterstützung von schwerkranken Kindern einsetzt. Es bietet verschiedene Therapieschwerpunkte, eine breite Unterstützung und Betreuung in der schweren Zeit.

Militärische Großübung „Air Defender“ im deutschen Luftraum

Vom 12. bis zum 23. Juni veranstaltet die Bundeswehr gemeinsam mit den NATO-Partnern unter der Bezeichnung „Air Defender 2023“ eine Großübung im deutschen und angrenzenden Luftraum. Mit mehr als 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 25 Nationen und mehr als 250 beteiligten Flugzeugen ist dies die größte militärische Verlege-Übung von Luftstreitkräften seit Bestehen der NATO. Festgelegte Teile des deutschen Luftraums werden jeweils zeitlich befristet für militärische Einsatzübungen reserviert und werden dann vorübergehend für zivilen Flugverkehr nicht zur Verfügung stehen.

Air Defender verursacht Verspätungen und verlängerte Flugzeiten

Zivile Flüge werden, wo erforderlich, umgeleitet und erhalten feste Startzeitfenster. Übersteigt die geplante Anzahl an Flügen die aus Flugsicherungsgründen akzeptable Kapazität, können Verspätungen entstehen.

Simulationen der europäischen Flugsicherungsagentur EUROCONTROL lassen erwarten, dass mit Flugannullierungen im Vorfeld nicht zu rechnen ist. Flugverspätungen sowie verlängerte Flugzeiten dagegen werden unausweichlich sein. Dies liegt an der zu erwartenden Dynamik dieser bislang einzigartigen Großübung und der ohnehin vorhandenen Komplexität des Systems.

DFS setzt mehr Personal ein

Die DFS Deutsche Flugsicherung wird im Zeitraum der Übung ihr Personal in außergewöhnlichem Umfang aufstocken. Fluggesellschaften und Flughäfen wurden schon früh mit allen relevanten Informationen versorgt. Sie haben ihrerseits operative Planungen beziehungsweise Bodenprozesse so weit wie möglich auf diese Situation angepasst.

Gemeinsam mit allen Systempartnern im Luftverkehr wird die DFS alles tun, um die Auswirkungen auf den zivilen Flugverkehr so gering wie möglich zu halten.

Klimaschützer besprühen Privatflieger am Flughafen Sylt

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Mit Bestürzung reagiert die German Business Aviation Association e.V. (GBAA) auf den jüngsten Vorfall am Flughafen Sylt, bei dem Klimaschutz-Demonstranten der Initiative Letzte Generation einen Privatjet mit oranger Farbe besprüht haben. Die Interessenvertretung der Geschäftsluftfahrt in Deutschland fordert eine sachliche Diskussion und ein Ende der Polemik. Denn dieser Bereich der Luftfahrt bringe einen erheblichen Beitrag zur Leistungsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland ein.

Privatflieger nicht nur für Millionäre

Eines vorweg: „Im Privatflieger sitzen nicht nur Millionäre, die nach Lust und Laune von A nach B fliegen“, betont GBAA-Geschäftsführer Andreas Mundsinger. „Das Gros dieser Flüge dient unseren weltweit vernetzten Unternehmen, um schnell reagieren zu können, um Liefer- und Produktionsketten zu stabilisieren und Serviceverträge einhalten zu können.“

Business Aviation sei ein wichtiges Werkzeug für Unternehmen und Organisationen aller Arten und Größen. Auch Regierungsbehörden, die Landwirtschaft, der Notfall- und Katastrophenschutz, humanitäre Dienste und selbst NGOs setzen auf diese Form der Fortbewegung.

Deshalb sei der jüngste Vorfall auf dem Flughafen Sylt ebenso bestürzend wie manche politische Forderung, die generelle Verbote vorschlagen. General Aviation stehe heute für 90 Prozent des globalen Luftverkehrs, der am weltweiten CO2-Ausstoß zwei Prozent betrage. Er umfasse alle Zweige der zivilen Luftfahrt, die nicht dem Linien- oder planmäßigen Charterverkehr zuzuordnen seien. Dazu zählen neben dem Businessverkehr auch die Sportfliegerei, Schul- und Trainingsflüge sowie Ambulanz- und Regierungsflüge.

German Business Aviation Association fordert ein Ende der Polemik und verurteilt Anschlag von Sylt

„Als Vertreter der Geschäftsluftfahrt begrüßen wir jede zukunftsorientierte und konstruktive Diskussion über die Reduzierung von CO2-Emisionen“, betont Mundsinger. „Wir sind jedoch über die tendenziöse Berichterstattung besorgt, die kaum Differenzierungen vornimmt.“ Anschläge wie auf Sylt müssten umgehend strafrechtlich geahndet werden. Mit Nachdruck setze man auf den Einsatz innovativer Technologien wie nachhaltiger Flugkraftstoff (SAF), Elektro-, Hybrid- und Wasserstoffantriebe, effizientere Betriebsabläufe. Die Steigerung der Produktion und des Einsatzes von SAF sei der wichtigste Schritt auf dem Weg zur flottenweiten Dekarbonisierung der Luftfahrt. Immer mehr Hersteller und Betreiber demonstrieren ihren proaktiven Ansatz, indem sie SAF regelmäßig einsetzen.

Darüber hinaus bieten einige Betreiber von Geschäftsflugzeugen in der EU bereits SAF-Beimischungen an, die weit über das in ReFuelEU Aviation vorgeschlagene Mandat hinausgehen. Zudem sind die Hersteller von Geschäftsflugzeugen Innovationstreiber. Sie haben als erste Winglets, Glascockpits, leichtere Verbundwerkstoffe, verbesserte Antriebssysteme und aerodynamischere Strukturen in ihre Produkte eingebaut, die alle zu einer höheren Treibstoffeffizienz und geringeren Kohlenstoffemissionen beitragen. Mundsinger: „Dies verdeutlicht, dass die Geschäftsluftfahrt ein direkter Innovations- und Technologie-Inkubator für die breitere Luftfahrtindustrie, einschließlich der kommerziellen Luftfahrt, ist und Technologien entwickelt, die in der Regel auf die kommerzielle Luftfahrt übertragen werden und oft drastische Leistungsverbesserungen und Treibstoff- und damit Emissions- Einsparungen ermöglichen.“ Mobilität solle nachhaltig und umweltschonend erhalten werden. „Sie per Gesetz zu verbieten, ist der falsche Weg.“

Die German Business Aviation Association e. V. (GBAA) ist die Interessenvertretung aller an der Wertschöpfungskette beteiligten Unternehmen der Geschäftsluftfahrt und kompetenter Ansprechpartner für die Politik. Die GBAA zählt über 100 Mitglieder aus den Bereichen Luftfahrtunternehmen und Werksflugbetriebe. Alle Flugzeughersteller sowie Wartungs- und Finanzunternehmen sowie weitere Dienstleister aus der Luftfahrt zählen ebenfalls zu den Mitgliedern. Insgesamt verfügen die Mitglieder über eine Flotte von mehr als 150 Verkehrsflugzeugen unterschiedlichster Größenklassen.

Die Geschichte und Entwicklung des Luftsports rund um die Welt

Luftsportarten nehmen einen besonderen Platz in der Welt des Sports ein. Das zeigen nicht nur bekannte Flugzeugrennen, sondern die weltweite Begeisterung für diesen Sport. Damit ersichtlich wird, wie es dazu kam, wollen wir im Rahmen dieses Artikels einen näheren Blick auf die Geschichte und Entwicklung des Luftsports werfen und dessen weltweite Wichtigkeit in der heutigen Zeit beschreiben.

Frühe Formen

Die frühesten Formen des Luftsports gehen auf Ballonfahrten zurück, die Ende des 18. Jahrhunderts vor allem durch dessen Pioniere Montgolfier, Blanchard und Co. interessant wurden. Sie waren die ersten, welche das Konzept eines mit heißer Luft gefüllten Ballons umgesetzt haben. Blanchard flog sogar den ersten bemannten Gasballon über den Ärmelkanal.

Außerdem rückte auch das Fallschirmspringen, was seinen Ursprung im Militär hat, immer mehr in den Fokus. Es wurde ursprünglich dafür entwickelt, um Ballonfahrern die Möglichkeit zu bieten in einem Notfall sicher den Erdboden erreichen zu können. Auch das Gleiten wurde immer wichtiger. Sowohl George Cayley als auch Otto Lilienthal führten eine Reihe bahnbrechender Experimente durch, um das Prinzip des Auftriebs und die Steuerung von Flugzeugen zu erforschen. 

Der Aufstieg der Luftfahrt

Eine bahnbrechende Ära in der Geschichte in der Luftfahrt wurde durch den Aufstieg der Luftfahrt sichergestellt. Der Grund hierfür waren bedeutende Fortschritte, welche sogar die moderne Luftfahrt prägen.

Die Gebrüder Wright haben es 1903 zum ersten Mal geschafft einen kontrollierten Motorflug mit ihrem Flugzeug „Flyer“ zu schaffen, welcher als Grundstein der modernen Luftfahrt und heutiger Flugzeuge betrachtet wird. Das führte schließlich auch dazu, dass die Luftfahrt mit ihren Luftrennen in den 1920er und 1930er Jahren ihren Höhepunkt feiern konnte. Diese Leistungen sowie verschiedene Rekordversuche trugen zur allgemeinen Beliebtheit der Luftfahrt bei. 

Aerobatics, also der sogenannte Kunstflug, wurden in diesem Zusammenhang zu einer beliebten Form der Luftfahrtunterhaltung. Piloten wurden für ihre waghalsigen Manöver und besonderen Shows bekannt, die das Publikum im Rahmen von Luftfahrtshows begeisterten. 

Diversifikation des Luftsports

Während zu Beginn vornehmlich Flugzeuge das Bild prägten erfolgte im Laufe der Jahre eine zunehmende Diversifikation des Luftsports, bei der beispielsweise das Hanggliding durch die Pioniere Rogallo und Dickenson immer mehr Anklang fand. Durch die speziellen Drachenflügel war es Hangglidern nämlich möglich besondere Flugmanöver durchzuführen. 

Paragliding war vor allem in Europa ein großer Trend. Dank spezieller Gleitschirme war es Piloten nun möglich sanft in die Lüfte aufzusteigen und über lange Strecken zu fliegen. Das vermittelte ein besonderes Gefühl der Freiheit und machten es zu einer aufregenden Erfahrung für immer mehr Menschen. 

Skydiving war in diesem Zusammenhang ebenfalls eine bekannte Form des Luftsports, die immer mehr Menschen angezogen hat. Für diejenigen, die noch mehr Adrenalin spüren wollten, waren Wingsuits die erste Wahl. Mit diesen ließen sich besondere Flugfiguren und atemberaubende Geschwindigkeiten schaffen. 

Weltweite Verbreitung

Dank der vielfältigen Formen und etlichen Varianten des Luftsports, die abhängig von der geografischen Lage und kulturellen Aspekten waren, hat sich dieser im Laufe der Zeit stark verbreitet und immer mehr Menschen mitgerissen. Das hat nicht nur dazu geführt, dass es immer mehr Menschen ausprobieren wollten, sondern auch, dass es immer mehr Menschen gab, die es bestaunen wollten. 

Diese Popularität führte dazu, dass viele unterschiedliche internationale Wettbewerbe und Organisationen ins Leben gerufen wurden, die dieser Nachfrage gerecht werden sollten. Dazu gehören beispielsweise die Fédération Aéronautique Internationale (FAI), das Red Bull Air Race und viele weitere. 

Trotz dieser Popularität gibt es allerdings auch Menschen, welche den Luftsport kritisch beäugen. Die Gründe hierfür sind Fragen der Sicherheit, des Lärmschutzes und auch der Emissionen. 

Die Zukunft der Luftsportarten

Trotz dessen, das Luftsportarte wie Fallschirmspringen, Gleitschirmfliegen oder Ballonfahren nicht so populär sind wie traditionelle Sportarten wie Fußball, Basketball oder Tennis, die auf Portalen wie Chillybets Sportwetten vertreten sind, verdienen sie dennoch Anerkennung und haben das Potenzial, durch technologische Fortschritte in Zukunft an Beliebtheit zu gewinnen.

Eine entscheidende Rolle für die Entwicklung der Luftsportarten spielen technologische Neuerungen, da diese den Grundstein für mögliche Innovationen legen. Elektrische Flugzeuge eröffnen hierbei ungeahnte Möglichkeiten und auch persönliche Luftfahrzeuge könnten die Art und Weise, wie wir das Fliegen interpretieren, für immer verändern. 

Und auch soziale und wirtschaftliche Trends spielen für die Zukunft des Luftsports eine wichtige Rolle. Hierzu zählen beispielsweise Abenteuertourismus und die städtische Luftmobilität, die dazu beitragen können, dass es immer mehr Menschen in die Lüfte zieht. 

Außerdem darf auch die Ethik und Regulierung nicht vergessen werden. Mit einem größeren Fokus auf die Umwelt wird davon auszugehen sein, dass die Regularien strenger werden und auch die Frage nach der Zugänglichkeit, Gleichberechtigung und Verantwortung muss im Rahmen der Ethik betrachtet werden. 

Fazit

Abschließend lässt sich sagen, dass Luftsportarten eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen haben und immer mehr in den Vordergrund gerückt werden. Vom Ballonfahren und Gleitschirmfliegen bis hin zu heutigen Flugzeugrennen hat sich viel getan. Und auch die moderne Luftfahrt hat ihren bedeutenden Beitrag zu einer globalen Welt geleistet, weshalb es sich immer lohnt am Ball zu bleiben und auch dank einer Luftsport-Community am Ball zu bleiben, um von den neuesten Veränderungen zu erfahren.

SunExpress fliegt Eintracht Frankfurt zum Pokalfinale

Der nächste Titel ist in Reichweite und die SunExpress fiebert mit: SunExpress, ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, fliegt die Mannschaft aus Frankfurt als offizieller Airline-Partner zum Pokalfinale nach Berlin. Am 03. Juni trifft der Fußballbundesligist im Berliner Olympiastadion auf RB Leipzig, nachdem er im Halbfinale gegen den VfB Stuttgart mit 3:2 gewonnen hat.

„Bereits letztes Jahr hat die Eintracht im Finale des Europa-Pokals gezeigt, wie gut ihnen ein Pokal steht – all der Kampfgeist, das harte Training, die Leidenschaft haben sich ausgezahlt. Dieses Gefühl wünschen wir uns auch dieses Jahr wieder für die Spieler beim Finale“, bekräftigt SunExpress CEO Max Kownatzki. „Als offizieller Airline-Partner verfolgen wir die beeindruckende Entwicklung von Eintracht natürlich ganz genau. Wir sind stolz, als langjähriger Wegbegleiter an Bord zu sein und drücken die Daumen für Samstag! Das wäre das dritte Mal, dass das Team mit einem Pokal im Gepäck in einer SunExpress Maschine nach Hause fliegt. Und wie man so schön sagt: Aller guten Dinge sind drei.“ 

SunExpress Boeing 737 in unverkennbarer Sonderlackierung

Die SunExpress Maschine gleitet in unverkennbarer Sonderlackierung durch die Luft: Getreu dem Eintracht-Frankfurt-Design, haben Fans die besondere Lackierung einer Boeing 737 im Rahmen eines Votings selbst gewählt. Der PokalExpress ist bereits seit rund drei Jahren im gesamten SunExpress-Streckennetz unterwegs.

Die erfolgreiche Partnerschaft der Fluggesellschaft, die von Skytrax als „World’s Best Leisure Airline“ ausgezeichnet ist und Eintracht Frankfurt besteht bereits seit der Saison 2017/18. Highlights der bisherigen Partnerschaft sind unter anderem der Rückflug von Berlin nach Frankfurt nach dem gewonnenen Finale 2018 gegen Bayern München, Charterflüge für Eintracht-Fans während der Europa-Pokal-Saison 2018/19 sowie die eigens eingesetzten Sonderflüge zum Europa-Pokal 2022. Dazu zählt insbesondere der Rückflug von Sevilla nach Frankfurt nach dem gewonnenen Finale.

Flugunfallübung am Dortmund Airport angekündigt

Am Samstag, dem 03. Juni, erfolgt erneut eine turnusmäßige Flugunfallübung am Dortmund Airport. Dutzende Einsatzkräfte der Flughafenfeuerwehr, der Feuerwehr und des Rettungsdienstes der Stadt Dortmund sowie Spezialeinheiten der Bundespolizei proben von ca. 8.00 bis 11.00 Uhr am Dortmund Airport den Ernstfall. Ergänzt werden die städtischen Einheiten zusätzlich durch ein Team für Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV).

Flugunfallübung alle zwei Jahre

Gemäß den Vorgaben der „European Aviation Safety Agency“ (EASA) und den Richtlinien der „International Civil Aviation Organization“ (ICAO) sind Verkehrsflughäfen verpflichtet, alle zwei Jahre eine Flugunfallübung durchzuführen. Die Übung am Dortmund Airport findet im westlichen Teil des Sicherheitsbereichs statt. Öffentliche Straßen und Zugänge werden am Übungstag nicht gesperrt. Der Flugbetrieb ist ebenfalls nicht betroffen. Falls es dennoch im Zuge der Übung zu Unannehmlichkeiten kommen sollte, bitten wir Anwohnerinnen und Anwohner, Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Passagiere um Verständnis.

Meteoritenfall von Elmshorn: Einschläge aus dem All

Am 25. April 2023 leuchtete um 14:14 MESZ für etwa zwei Sekunden eine Tageslicht-Feuerkugel über Schleswig-Holstein auf. Diese helle Leuchterscheinung wurde von zwei Meteorkameras des Allsky7-Netzwerks aufgezeichnet und von einigen Augenzeugen in Deutschland und den Niederlanden beobachtet. Kurz darauf entdeckten drei Einwohner der Stadt Elmshorn Einschläge auf Dächern bzw. in ihren Gärten und fanden Meteorite von einigen hundert Gramm bis mehrere Kilogramm Masse. Journalisten kontaktierten daraufhin Dieter Heinlein aus Augsburg, den Meteoriten-Spezialisten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Dieser konnte bereits anhand von Fotos sicherstellen, dass es sich um echte Steinmeteorite handelt, welche die Schäden an Hausdachpfannen verursacht hatten, und er organisierte die wissenschaftliche Untersuchung der Himmelssteine.

Dankenswerter Weise stellten die Eigentümer der Meteoritenstücke umgehend Material für die Analysen zur Verfügung: Ein Glücksfall für die Meteoriten- und damit auch die Planetenforschung. Mit der raschen Untersuchung können kurzlebige Radioisotope – instabile und schwach strahlende Nuklide oder „Sorten“ von radioaktiven Elementen – untersucht werden und wichtige Hinweise zur Herkunft und Geschichte des Steinmeteoriten liefern.

Meteoritenstücke in Elmshorn

Das als erstes gefundene Meteoritenstück von 233 Gramm war von seinem Flug durch die Erdatmosphäre sogar noch handwarm. Kreuzen Staubkörner oder eben auch größere Gesteins- und (viel seltener) Metallfragmente die Bahn der Erde um die Sonne und treten im „Kollisionsfall“ dabei in die Erdatmosphäre ein, werden sie bei den hohen Geschwindigkeiten von bis zu 200.000 Kilometern pro Stunde und mehr von der Reibung der dadurch glühend heißen oberen Atmosphäre der Erde oberflächlich stark erhitzt. Dabei verglühen kleine Fragmente vollständig, was als Meteoroid oder „Sternschnuppe“ häufig von der Erde aus sichtbar ist.

Größere Eindringlinge aber bilden eine mehrere Sekunden lang am Firmament sichtbare Feuerkugel, die am Ende der Hochtemperaturphase in mehreren Zehntausendmeter Höhe mit lautem Knall zerbersten. Nur bei größeren Fragmenten bleiben Reste mit typischer Schmelzkruste übrig, die nach dem Abbremsen durch die Luftreibung abkühlen und mit Geschwindigkeiten von 150 bis 300 Kilometern pro Stunde als Meteoriten auf den Boden fallen.

DLR leitete sofortige Untersuchung der Meteoriten ein

„Insgesamt wurden in Elmshorn etwa vier Kilogramm Meteoritengestein gefunden“, freut sich Meteoritenexperte Dieter Heinlein, der für das DLR-Institut für Planetenforschung die Funde sofort eindeutig als Meteoriten identifizieren konnte. „Das größte Objekt wiegt 3.724 Gramm. Das allein ist für die Forschung großartig. Das Beste an diesem Meteoritenfall ist aber der Umstand, dass die Funde so schnell gemeldet und dadurch einer sofortigen Untersuchung zugeführt werden konnten. Der Fall von Elmshorn ist wirklich eine kleine Sensation für die Meteoritenforschung!“

Tatsächlich ereignete sich ein fast identischer Meteoritenfall nur zwei Wochen später, am 8. Mai 2023, im Ort Hopewell im US-Bundesstaat New Jersey, als eine Bürgerin im Schlafzimmer ihres Vaters einen 984 Gramm schweren Meteoriten auf dem Boden fand – darüber ein Loch in der Decke, durch das der Bote aus dem All eingedrungen war. Auch in New Jersey wurde kurz vor dem Fund eine Feuerkugel in der Hochatmosphäre gesichtet. Ein ganz außergewöhnlicher Zufall, die beiden Ereignisse stehen aber in keinem astronomischen Zusammenhang.

Dieter Heinlein kontaktierte für die sofortige Untersuchung von „Elmshorn“ das Institut für Planetologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und das VKTA – Strahlenschutz, Analytik & Entsorgung Rossendorf e.V. in Dresden. Am VKTA analysiert Dr. Detlev Degering einen der gefundenen Meteorite aktuell im Untertagelabor „Felsenkeller“ per Gammaspektrometrie auf vorrangig kurzlebige kosmogene Radionuklide, die allerdings extrem schwach strahlend sind und keine Gefahr für die Finder darstellten. Eine weitere Probe wird gegenwärtig am Institut für Planetologie in Münster von den Wissenschaftlern Dr. Markus Patzek und Prof. Dr. Addi Bischoff mineralogisch untersucht und klassifiziert. Unter Leitung der beiden Planetologen werden weitere Forschungsarbeiten an dem Elmshorn Meteoriten koordiniert, an denen unter anderem Institute aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz beteiligt sind.

„Elmshorn“ hat eine bewegte Entstehungsgeschichte

Vorläufige Ergebnisse bestätigen die zuvor gemachten Beobachtungen: Bei dem Meteoritenfall von Elmshorn handelt es sich um einen Chondriten vom Typ H, der intensive Brekziierung aufweist. Unter Brekzien versteht man Gesteine, die aus Gesteinsbruchstücken zusammengesetzt oder durch Hitze zusammengebacken wurde. Das bedeutet für den Elmshorn-Meteoriten, dass er ein Zeugnis komplexer Vermischung und Verfestigungsprozesse durch vorherige Impakte im Asteroidengürtel ist.

Entstanden sind diese Gesteinsbrocken zusammen mit den Planeten des Sonnensystems vor viereinhalb Milliarden Jahren. Zwischen den Planeten Mars und Jupiter hätte sich aus Millionen dieser Planetesimale noch ein weiterer Planet bilden können, was die Gravitation Jupiters, des mit Abstand massereichsten Körpers des Sonnensystems, verhinderte. Auf zumeist stabilen Bahnen umkreisen diese Überbleibsel der Planetenentstehung die Sonne.

Nach dem Meteoritenfall von Flensburg im Jahr 2019 ist es der nächste beobachtete Meteoritenfall in Deutschland, bei dem Bruchstücke eines fremden Himmelskörpers, der mit der Erde kollidierte, gefunden wurden. Wenige Kilogramm schwere Meteoritenfälle wie „Elmshorn“ oder 2002 „Neuschwanstein“ erzeugen in der Natur einen meist nur wenige Dezimeter tiefen Krater. In besiedeltem Gebiet kann der Fall natürlich Schaden an Gebäuden verursachen. Das ist extrem selten und passierte aufgezeichnet in den vergangenen beiden Jahrhunderten nur wenige Male, so zum Beispiel am 25. April 2023 in Elmshorn.

Wizz Air eSIM bietet Zugang zu über 245 Mobilfunknetzen

Wizz Air, Europas am schnellsten wachsende und nachhaltigste Fluggesellschaft, hilft seinen Kunden sparen. Denn mit dem neuen  eSIM-Data Service kann man auf Auslandsreisen Roaming-Gebühren vermeiden.

Mit eSIM bietet Wizz Air seinen Kunden erschwingliche mobile Datenoptionen mit Zugang zu über 245 Mobilfunknetzen. So kann man in mehr als 150 Ländern in Verbindung bleiben, ohne die SIM-Karte wechseln zu müssen. Denn mit dem eSIM-Service erhalten Kunden kostenoptimierte mobile Prepaid-Datenpakete, die teure Roaming-Dienste überflüssig machen und unsichere WLAN-Verbindungen vermeiden. Die Datennutzung lässt sich bequem überwachen und man kann sicherstellen, dass die Gebühren innerhalb der zugewiesenen Grenzen bleiben. Darüber hinaus kann die eSIM bis zu zwölf Monate nach der letzten Reise verwendet werden.

Wizz Air fliegt in Deutschland ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Bremen und Saarbrücken.

Wasserstoff für Luftverkehr: BMWK gibt Millionen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz BMWK fördert mit 45,2 Millionen Euro die Beschaffung eines Regionalflugzeugs sowie dessen Umrüstung und Nutzung als fliegender Wasserstoff-Prüfstand (Flying Testbed).

CO2-Neutralität für die Luftfahrt – das ist das visionäre Ziel, an dem mit vielen Ansätzen gearbeitet wird. Eine Rolle dafür kann der Wasserstoff spielen, wofür nun ein Flugzeug mit angeschaft und umgebaut werden soll. Die Förderung für die Jahre 2023 bis 2025 ist Teil des BMWK-Luftfahrtforschungsprogramms LuFo Klima, mit dem die Bundesregierung die Luftfahrtbranche zur Erforschung CO2-neutraler Ansätze unterstützt. Den entsprechenden Förderbescheid hat die Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt, Dr. Anna Christmann, heute an die Vorstandvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Professor Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla, übergeben.

Regionalflugzeug soll mit Wasserstroff-Antrieb fliegen

Nach Beschaffung und Umrüstung eines Regionalflugzeugs sollen erste Flugversuche bereits im kommenden Jahr stattfinden. Das fliegende Testlabor wird Industrie- und Forschungspartnern offenstehen – gerade auch kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und Start-ups, die selbst keine Möglichkeit für Flugtests haben. Auf diese Weise können vielversprechende Antriebs-, Treibstoff- und Systemtechnologien für die Dekarbonisierung der Luftfahrt schnell und unter realen Flugbedingungen erprobt werden, um deren Entwicklung maßgeblich zu beschleunigen.

Luft- und Raumfahrtkoordinatorin Dr. Christmann: „Um das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 auch in der Luftfahrt zu erreichen, muss die Technologieentwicklung jetzt auf breiter Front Fahrt aufnehmen. Mit dem neuen fliegenden Wasserstoff-Testlabor und seinem open-source-Ansatz gehen wir gemeinsam mit DLR und Industrie einen neuen Weg. Wir wollen mit möglichst vielen Partnern gemeinsam Technologien zu einem frühen Entwicklungszeitpunkt im Flug erproben. Dies ist zugleich eine Einladung an weitere europäische Partner, sich frühzeitig für den nächsten Schritt – die Entwicklung eines Demonstrators für einen Mittelstreckenjet – in ähnlicher Art und Weise zu vernetzen und Kollaborationen aufzubauen.“

Klimaschutz: Flugversuchsträger für neue Wasserstoff-Technologie

DLR-Vorstandsvorsitzende Professor Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla: „Vor dem Hintergrund des Pariser Klimaschutzabkommens verfolgt das DLR das Ziel einer klimaverträglichen Luftfahrt. Der Weg dorthin erfordert auch disruptive Ansätze bei der Entwicklung neuer Antriebe und Systeme einschließlich hybrid-elektrischer Konzepte auf Basis von Wasserstofftechnologien und neuartigen Treibstoffen. Hier werden etwa zukünftige Systemtechnologien, Brennstoffzellen, Kraftstoffsysteme und deren Integration eine wichtige Rolle spielen. Wir freuen uns daher besonders, nun mit dem neuen fliegenden Testlabor einen vielseitigen Flugversuchsträger für diese Wasserstofftechnologien der klimaverträglichen Luftfahrt aufbauen zu können, der den Weg zu einer neuen Flugzeuggeneration ebnet. Mit der Systemkompetenz des DLR in der Luftfahrtforschung bringen wir uns an zentraler Stelle ein in enger Abstimmung und in Kooperation mit der Luftverkehrsindustrie, der Luftverkehrswirtschaft ebenso wie mit KMU und Start-ups.“

Das Luftfahrtforschungsprogramm LuFo Klima und sein seit 2022 aufgebauter Schwerpunkt für disruptive H2-Technologien ist ein zentrales Förderinstrument des Bundes, um Unternehmen der deutschen Luftfahrtindustrie und Forschungseinrichtungen bei der Entwicklung von klimaneutralen Technologien zu unterstützen. Der heute übergebene Bescheid ist dabei Bestandteil des neuen H2-Förderschwerpunkts UpLift H2 Aviation (UpLift) in LuFo Klima, mit dem ab 2023 ein nochmals verstärkter Fokus auf die frühzeitige praktische Erprobung von Wasserstoff-Technologien im Flug und in Bodenprüfständen gelegt wird.

Girls’ Day am Flughafen Dortmund

Nach 4 Jahren Corona bedingter Pause begrüßte Ludger van Bebber, Geschäftsführer des Dortmund Airport, im Rahmen des Girls‘ Day junge Mädchen ab der 7. Klasse, die so einen Tag lang Einblick in die Flughafen-Feuerwehr erhielten und in den spannenden, eher männerdominierten Beruf der Feuerwehrleute reinschnuppern konnten. Praxis-Übungen und informative Gespräche machten den Tag für die Teilnehmerinnen zu einem aufschlussreichen und unvergesslichen Erlebnis.

„Chancengleichheit ist in unseren Unternehmensgrundsätzen fest verankert“, so Ludger van Bebber, „daher ist es uns ein besonderes Anliegen, den Girls‘ Day und seine Botschaft zu unterstützen.“

Lufthansa A350-900 „Erfurt“ wird Forschungslabor mit Klima-Messsonden

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Airbus fliegt für die Klimaforschung: In einem weltweit einmaligen Projekt bauen die Lufthansa Group und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) derzeit die Lufthansa A350-900 „Erfurt“ (Registrierung D-AIXJ) in ein fliegendes Forschungslabor um.

Jetzt konnte ein wesentlicher Meilenstein im Projekt erreicht werden: Experten der Lufthansa Group haben erstmals das eigens für das Projekt entwickelte Messsondensystem am unteren Flugzeugrumpf der A350 angebracht und im Flug erfolgreich getestet. Piloten der Lufthansa absolvierten ein mit den Zulassungsbehörden abgestimmtes Flugprogramm im Luftraum über Süddeutschland. Das nun erprobte Messsystem am Flugzeug ist das komplexeste seiner Art und verfügt neben der Lufteinlassfunktion über Sensoren zur hochfrequenten und -präzisen Messung von Druck und Temperatur. Ab 2024 wird der Airbus während regulärer Passagierflüge umfassende Klimadaten für die europäische Forschungsinfrastruktur IAGOS-CARIBIC sammeln.

Fliegen fürs Klima

„Wir wollen das Fliegen nachhaltiger machen. Deshalb unterstützen wir bereits seit Jahrzehnten die Klimaforschung. Die Umrüstung unseres Lufthansa Airbus A350 zum Klimaforschungsflieger ist ein weltweit einmaliges Projekt, bei dem Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichsten Bereichen von Lufthansa gemeinsam mit Partnern in der Wissenschaft über Jahre zusammenarbeiten. Dabei ist es unser Anspruch, einen wertvollen Beitrag für die Klimaforschung zu leisten. Die Daten, die unser Flugzeug künftig weltweit sammeln wird, sollen helfen, heutige Atmosphären- und Klimamodelle und damit deren Aussagekraft für das zukünftige Klima auf der Erde zu verbessern“, sagt Jens Ritter, CEO Lufthansa Airlines.

In den nächsten Monaten wird ein für das Projekt speziell entwickeltes, gut zwei Tonnen schweres Messlabor aufgebaut. Rund 20 Messinstrumente werden in dem Labor installiert, das später als Cargo-Container in den Frachtraum geladen und mit dem Messsystem am äußeren Rumpf des Flugzeugs verbunden wird. Im kommenden Jahr wird dieses High-Tech-Labor dann erstmals abheben und auf ausgewählten Flügen im weltweiten Lufthansa Linienbetrieb Klimadaten sammeln.

Klima-Messsonden: Flugzeug misst vor Ort am besten

Das Labor erfasst kontinuierlich über 100 verschiedene Spurengase, Aerosol- und Wolkenparameter vom Boden bis in die Tropopausenregion in neun bis dreizehn Kilometern Höhe. Das Besondere: Klimarelevante Parameter können in dieser Höhe mit deutlich höherer Genauigkeit und zeitlicher Auflösung an Bord des Flugzeugs erfasst werden als dies mit satelliten- oder bodengestützten Messsystemen möglich wäre.

„IAGOS-CARIBC hilft eine essenzielle Lücke in unserem Verständnis des Klimasystems zu schließen. Mit den hochgenauen Messungen vieler Parameter können wir verstehen, welche atmosphärischen Prozesse sich wie im Klimawandel ändern und zwar in einer Höhenregion in der der Großteil des Strahlungshaushalt der Atmosphäre also des Treibhauseffekts generiert und verändert wird. Wir können damit Prozess-spezifisch Fehler und deren Ursachen in Klimamodellen identifizieren und im Folgendem deren Prognosefähigkeit verbessern“ sagt Dr. Andreas Zahn vom KIT und Koordinator von IAGOS-CARIBIC. „Wir sind extrem dankbar für das große Engagement und die Unterstützung von Lufthansa.“

Der Umrüstung der A350 „Erfurt“ zu einem Forschungslabor ging eine mehrjährige Planungs- und Entwicklungsphase voraus. Am IAGOS-CARIBIC Projekt sind neben der Lufthansa Group und dem KIT sechs weitere Firmen (Lufthansa Technik, Airbus, Safran, enviscope, Dynatec und ACC COLUMBIA Jet Service) beteiligt. Das KIT fungiert darüber hinaus als Koordinator eines wissenschaftlichen Konsortiums von momentan zwölf Forschungseinrichtungen in Europa und den USA, deren komplexe Messinstrumente im fliegenden Forschungslabor die Atmosphäre erkunden werden. Die Abkürzung IAGOS steht für „In-service Aircraft for a Global Observing System und CARIBIC für „Civil Aircraft for the Regular Investigation of the atmosphere Based on an Instrument Container“.

Lufthansa hilft seit nunmehr fast 30 Jahren in der Klima- und Wetterforschung mit und hat hierzu schon mehrere Flugzeuge mit Messinstrumenten ausgestattet. Bereits von 2004 bis März 2020 hat ein Lufthansa Airbus A340-600 (Registrierung D-AIHE) im Rahmen des CARIBIC-Projektes rund 500 Messflüge absolviert und Dienste für die Klima- und Atmosphärenforschung geleistet.

Embraer bringt die A-29N Super Tucano in NATO-Konfiguration auf den Markt

Embraer gab während der LAAD Defense & Security 2023 den Start des A-29 Super Tucano-Flugzeugs, eines leichten Angriffsflugzeugs, einer bewaffneten Aufklärung und einer fortgeschrittenen Ausbildung in der Konfiguration der NATO (North Atlantic Treaty Organization) bekannt, mit einem anfänglichen Fokus auf Erfüllung der Bedürfnisse der Nationen in Europa. Die neue Version des Flugzeugs, die A-29N, wird Ausrüstung und Funktionen enthalten, um die operativen Anforderungen der NATO zu erfüllen, wie beispielsweise eine neue Datenverbindung und den Betrieb mit einem Piloten.

Einsatz in JTAC-Trainingsmissionen

Diese Merkmale werden die Einsatzmöglichkeiten des Flugzeugs weiter erhöhen und beispielsweise den Einsatz in JTAC-Trainingsmissionen (Joint Terminal Attack Controller) ermöglichen. Auch die Trainingsgeräte werden auf die weltweit anspruchsvollsten Standards aufgerüstet, darunter Virtual, Augmented und Mixed Reality.

„Dies ist eine neue Phase im Einsatzleben der A-29 Super Tucano“, sagte Bosco da Costa Junior, President und CEO von Embraer Defense and Security. „Wir sehen derzeit viele Anwendungsmöglichkeiten für die A-29N. Mehrere europäische Länder haben Interesse an bestimmten Flugzeugfunktionen gezeigt, die wir jetzt mit dieser Version eingeführt haben.“

Mit mehr als 260 ausgelieferten Einheiten weltweit wurde das Flugzeug von mehr als 15 Luftstreitkräften weltweit ausgewählt, einschließlich der United States Air Force (USAF).

Niedrige Betriebskosten und hohe Verfügbarkeit

Die A-29 Super Tucano wurde als äußerst vielseitiges Flugzeug entwickelt und kann eine breite Palette von Missionen durchführen, darunter leichte Angriffe, Luftüberwachung und -abfangen sowie Aufstandsbekämpfung. Die A-29 ist robust und vielseitig und operiert von abgelegenen und unbefestigten Start- und Landebahnen auf vorgeschobenen Operationsbasen mit wenig Unterstützung, alles mit niedrigen Betriebskosten und hoher Verfügbarkeit (über 90 %).

Neben Kampfrollen wird das Flugzeug häufig als fortgeschrittener Trainer eingesetzt. Seine Fähigkeit, Kampfeinsätze zu simulieren und Flugdaten hoch- und herunterzuladen, hat es zu einer äußerst effektiven Trainingsplattform gemacht. Als echtes Multi-Mission-Flugzeug verfügt die A-29 über die Flexibilität, Luftstreitkräften eine einzige Plattform für leichte Angriffe, bewaffnete Aufklärung, Luftnahunterstützung und Weiterbildung bereitzustellen und so ihre Flotten zu optimieren.

Überlegene Flugzeugleistung mit Waffen, integrierten Sensoren und Überwachungssystemen

Es ist mit verschiedenen hochmodernen Sensoren und Waffen ausgestattet, darunter ein elektrooptisches/infrarotes System mit Laserbezeichner, Nachtsichtbrillen, sicherer Sprachkommunikation und einem Datenverbindungspaket. Somit stellt die A-29 Super Tucano den Goldstandard in ihrem Bereich dar, indem sie überlegene Flugzeugleistung mit Waffen, integrierten Sensoren und Überwachungssystemen des 21. Jahrhunderts kombiniert, um eine äußerst einflussreiche Luftwaffenkomponente zu schaffen.

Eurowings verdoppelt Flugangebot ab BER

Mit dem Sommerflugplan und pünktlich zu den Osterferien in Berlin und Brandenburg verdoppelt die Airline Eurowings ihr Flugangebot auf 30 Destinationen ab BER. Gleichzeitig hat die Airline nun insgesamt sechs Flugzeuge am Flughafenstandort Berlin-Brandenburg stationiert. 

Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Eurowings fliegt vom BER mit mehr Flugzeugen zu mehr Zielen. Das freut mich sehr! Es ist ein starkes Signal für wachsenden touristischen Verkehr in die Hauptstadtregion und für die Urlauber aus Berlin und Brandenburg. Mit ihrem abwechslungsreichen Portfolio ermöglicht die Airline den Menschen der Region Direktflüge zu vielen spannenden Urlaubs- und Städtezielen in Europa.“

Jens Bischof, CEO Eurowings: „Berlin ist und bleibt ein absoluter Touristenmagnet und kulturell wie historisch eine der spannendsten Metropolen Europas. Da ist es nur konsequent, wenn wir als größte Ferienfluglinie Deutschlands unsere Präsenz ausbauen und mehr Eurowings in die Hauptstadt bringen. Zugleich steht unser Wachstum in Berlin exemplarisch für den ersten ungetrübten Sommer ohne Reisebeschränkungen. Fluggäste aus Berlin und Brandenburg können sich auf zahlreiche neue Eurowings-Ziele freuen, die auf der Wunschliste der Urlauber:innen ganz oben stehen.“

Im Fokus des signifikanten Wachstums stehen neue Verbindungen und zusätzliche Frequenzen zu Zielen in Nord-, Mittel- und Südeuropa sowie zu beliebten Warmwasserzielen. Göteborg (Schweden), Helsinki (Finnland) und Kopenhagen (Dänemark) werden in Richtung Nordeuropa neu angeflogen. Nach Mittel- und Südeuropa geht es mit Eurowings künftig direkt nach Graz (Österreich), Ibiza (Balearen, Spanien), Nizza (Frankreich), Porto (Portugal) und Zakynthos (Griechenland). Mallorca steht deutlich häufiger im Flugplan als noch im letzten Sommer. 

Eurowings-Sommerflugplan in der Übersicht

Nordeuropa

  • Dänemark: Kopenhagen (NEU)
  • Finnland: Helsinki (NEU)
  • Schweden: Göteborg (NEU), Stockholm

Mitteleuropa

  • Deutschland: Düsseldorf, Köln/Bonn, Stuttgart
  • Österreich: Graz (NEU), Salzburg

Südeuropa

  • Griechenland: Heraklion, Kos, Rhodos, Zakynthos (NEU)
  • Kroatien: Dubrovnik, Rjieka, Split, Zadar
  • Spanien: Alicante (NEU), Ibiza (NEU), Malaga (NEU), Mallorca
  • Kanarische Inseln: Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote 
  • Frankreich: Bastia, Nizza (NEU)
  • Portugal: Porto (NEU)
  • Türkei: Antalya (NEU)
  • Zypern: Larnaca (NEU)

Portfolio der Familien- und Heimatbesuche

  • Libanon: Beirut

Boeing erhält Upgrade-Auftrag für KC-46A der US Air Force

Boeing [NYSE: BA] wird die erweiterten Kommunikationsfähigkeiten der KC-46A durch ein Block-1-Upgrade im Rahmen eines von der US Air Force vergebenen Vertrags über 184 Millionen US-Dollar verbessern.

KC-46A mit verbesserten Fähigkeiten im Kampfraum

Zu den Upgrades gehören Kommunikationstechnologien für die Sichtlinie und die Sichtlinie jenseits der Sichtlinie mit Anti-Jamming- und Verschlüsselungsfunktionen. Diese Fähigkeiten werden die Daten- und Kommunikationskonnektivität weiter verbessern, die der KC-46A gemeinsamen und verbündeten Streitkräften für das Situationsbewusstsein im Kampfraum bietet.

„Dieses Upgrade zeigt die langfristige Investition von Boeing und der Air Force“, sagte James Burgess, Vizepräsident und KC-46-Programmmanager. „Die KC-46A wurde entwickelt, um modernste Fähigkeiten direkt in die DNA des Flugzeugs zu integrieren, wenn sich die Anforderungen der Mission weiterentwickeln.“

Der KC-46A bietet bereits eine sicherere Kommunikation und mehr Datenintegration als jeder Tanker und gibt der Besatzung und der Flotte ein Situationsbewusstsein für die Entscheidungsfindung in Echtzeit. Durch die Lieferung von Daten und Treibstoff an die gemeinsame Truppe verändert der KC-46A die Rolle des Tankers für das 21. Jahrhundert und wird seine Gefechtsnetzwerkfähigkeiten, einschließlich der Integration des Advanced Battle Management Systems, weiter ausbauen.

Im Jahr 2022 genehmigte das U.S. Air Force Air Mobility Command (AMC) die KC-46A für weltweite Kampfeinsätze. Die KC-46A hat Konnektivität und Situationsbewusstsein im Betrieb bewiesen, die AMC-Führungskräfte als „bahnbrechend“ bezeichneten.

Boeing baut KC-46A-Flugzeuge auf der 767-Produktionslinie in Everett

Boeing baut KC-46A-Flugzeuge auf der 767-Produktionslinie in Everett, Washington, unterstützt von einem Lieferantennetzwerk von etwa 37.000 amerikanischen Arbeitern, die in mehr als 650 Unternehmen in mehr als 40 US-Bundesstaaten beschäftigt sind. Boeing hat 69 KC-46A-Tanker an die U.S. Air Force und zwei an die Japan Air Self-Defense Force geliefert und ist vertraglich verpflichtet, vier KC-46A-Tanker an die israelische Luftwaffe zu liefern.

Als ein weltweit führendes Luft- und Raumfahrtunternehmen entwickelt, fertigt und wartet Boeing Verkehrsflugzeuge, Verteidigungsprodukte und Raumfahrtsysteme für Kunden in mehr als 150 Ländern. Als führender US-Exporteur nutzt das Unternehmen die Talente einer globalen Lieferantenbasis, um wirtschaftliche Chancen, Nachhaltigkeit und Auswirkungen auf die Gemeinschaft zu fördern. Das vielfältige Team von Boeing engagiert sich für Innovationen für die Zukunft, führt mit Nachhaltigkeit und pflegt eine Kultur, die auf den Grundwerten des Unternehmens, Sicherheit, Qualität und Integrität, basiert. Mehr zu Karrieremöglichkeiten bei Boeing finden Sie unter boeing.com/careers.

Feuerwehr am Flughafen Paderborn/Lippstadt hat 40 neue Notfallhelfer

Für eventuelle Notfälle ist der Flughafen Paderborn/Lippstadt jetzt noch besser gerüstet. In Kooperation mit dem Kreis Paderborn absolvierten 40 Mitglieder der Flughafen-Feuerwehr eine Ausbildung zum Notfallhelfer NRW. Die 50 Unterrichtseinheiten beinhalteten eine Erste-Hilfe-Ausbildung, eine sanitätsdienstliche Ausbildung, eine Einweisung in die Frühdefibrillation und ein Fallbeispiel-Training.

Umfangreiche Weiterbildung der Feuerwehr

Im Rahmen der sanitätsdienstlichen Ausbildung mit Frühdefibrillation bildeten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderen in den Bereichen Anatomie und Physiologie, Herz-Lungen-Wiederbelebung, Schock, Polytrauma und Schädelverletzungen weiter. Zudem vermittelte die intensive Ausbildung wertvolle Informationen zur Puls- und Blutdruckmessung, Blutzuckerkontrolle, Beutel-Masken-Beatmung, Sauerstoffinhalation und -beatmung sowie Stillung von Blutungen mit Notverband. Auch der Einsatz bei Großschadenslagen war Bestandteil der Maßnahme.

„Dank der hohen Kompetenz unserer Feuerwehrleute waren wir schon immer sehr gut vorbereitet auf mögliche Notfall-Situation. Dank der sehr guten Ausbildung verfügen wir nun über 40 neue Notfallhelfer in unserem Team und haben damit noch mehr Kompetenz gewonnen“, betonen Flughafen-Gesschäftsführer Roland Hüser und der Leiter der Flughafen-Feuerwehr, Roland Kempkensteffen.

Flughafen Mönchengladbach (MGL) lädt zum Tag der offenen Tür

Der Flughafen Mönchengladbach (MGL) und noi! Event & Catering laden am 18. Juni gemeinsam mit dem Förderverein des Flughafens nach vierjähriger coronabedingter Pause zum Tag der offenen Tür ein. Geboten wird ein buntes Programm für Jung und Alt.

Um 11 Uhr geht’s los, der Eintritt ist frei. Dann heißt es, Informationen und Eindrücke sammeln, spannende Luftfahrzeuge bestaunen und mit den Partnern am Platz feiern. Gäste können den Flughafen auf unterschiedliche Weise erkunden – per Busrundfahrt über das Gelände oder bei einem Rundflug per Helikopter aus der Vogelperspektive.

Mustang P-51D „Frances Dell“ der Flying Legends aus dem Siegerland

Dieses Jahr kann der MGL zudem eine echte Legende der Luftfahrt als Gast am Tag der offenen Tür in Mönchengladbach begrüßen: die Mustang P-51D „Frances Dell“ der Flying Legends aus dem Siegerland. Ein Höhepunkt für alle Luftfahrtenthusiasten – und nicht der einzige. Der Sitz des Co-Piloten und der damit verbundene Flug vom Flughafen Siegerland nach Mönchengladbach mit der Frances Dell wird versteigert. Dem Gewinner winkt die einmalige Chance, den Mythos P-51 selbst zu erleben und zusätzlich etwas Gutes zu tun.

Der Erlös der Versteigerung wird vollumfänglich dem Kinderhospiz Insel Tobi e. V. in Mönchengladbach gespendet. Luftfahrt-Fans können sich darüber hinaus auf weitere spannende Luftfahrzeuge und natürlich auch unseren Dauergast „Tante Ju52″ freuen. Interessierte erfahren in Führungen mehr über das legendäre Flugzeug des Mönchengladbacher Luftfahrt-Pioniers Hugo Junkers. Der Verein der Freunde historischer Luftfahrzeuge e. V. gewährt hierbei Einblicke ins Innere des fliegenden Kulturguts.

50.000 Starts und Landungen pro Jahr

Der Flughafen Mönchengladbach ist einer der größten General-Aviation-Airports in Deutschland und ein wichtiger Wirtschaftsstandort für Mönchengladbach. Was das konkret bedeutet, dazu informieren das Team des MGL sowie die Unternehmen, Behörden und Partner am Platz. Mit knapp 50.000 Starts und Landungen pro Jahr bedient der Flughafen Mönchengladbach neben privatem und gewerblichem Flugbetrieb auch Zukunftsprojekte in der Luftfahrt. Zudem hat sich der MGL als Wartungs- und Ausbildungsstandort sowie als besondere Event- und Ausflugslocation einen Namen gemacht. Der Tag der offenen Tür ist die einmalige Gelegenheit, Einblicke in den Betrieb des Flughafens zu gewinnen und die besondere Atmosphäre am Platz zu erleben.

Unterhaltung und Rahmenprogramm

Dabei kommt auch der Spaß nicht zu kurz. Die kleinen Besucher dürfen sich auf Hüpfburgen, die Präsentation der Feuerwehr, der Polizei und die spezielle Kids-Flughafen-Führung freuen. Für das leibliche Wohl sorgt noi! Event & Catering mit Streetfood, Grillstationen, leckeren Kuchen und Getränken. Lassen Sie sich am Abend von einem einzigartigen Musikprogramm überraschen. Details hierzu werden noch bekannt gegeben, soviel sei schon mal verraten: Die JU52 bildet hierbei die Kulisse, getreu der beliebten Veranstaltungsreihe „Musik zu Hause bei Tante JU“. 

500 kostenlose Parkplätze

Die NEW wird die Buslinie 25 an diesem Tag verstärkt einsetzten. Darüber hinaus stehen über 500 kostenlose Parkplätze im Umfeld bereit. Die begrenzten Parkplätze unmittelbar am Terminal werden kostenpflichtig bewirtschaftet sein.

Air Astana Sommerflugplan erhöht internationale Flüge

Air Astana, die mehrfach ausgezeichnete nationale Fluggesellschaft Kasachstans, erhöht im aktuellen Sommerflugplan, der bis zum 29. Oktober in Kraft bleibt, kontinuierlich die Anzahl der internationalen Flüge.

Zahlreiche Verbindungen ab der kasachischen Hauptstadt Astana

Zahlreiche Verbindungen ab der kasachischen Hauptstadt Astana sowie der Wirtschaftsmetropole Almaty werden mit zusätzlichen Frequenzen aufgestockt. Diese können auch bequem als Umsteigeverbindungen über die beiden Drehkreuze für die täglichen Flüge ab Frankfurt genutzt werden – oder Passagiere legen einen Zwischenstopp in Astana oder Almaty mit dem attraktiven „Stopover Holidays“-Programm ein. So offeriert Air Astana im Sommer beispielsweise bis zu 14 Flüge pro Woche ab Almaty und fünf wöchentliche Flüge ab Astana nach Taschkent, der Hauptstadt Usbekistans. Auch beliebte Ferienorte wie die thailändische Insel Phuket erreichen Reisende bis zu viermal in der Woche ab Almaty. Die Verbindung Bangkok-Almaty wird dreimal in der Woche angeboten.

Weitere Frequenzerhöhungen werden auf folgenden Strecken vorgenommen:

  • Almaty-Antalya (Türkei), 10x pro Woche
  • Astana-Antalya (Türkei), 7x pro Woche
  • Almaty-Tiflis (Georgien), 7x pro Woche
  • Astana-Tiflis (Georgien), 3x pro Woche
  • Almaty-London (UK), bis zu 5x pro Woche
  • Almaty-Bischkek (Kirgisistan), 9x pro Woche
  • Almaty-Peking (China), täglich
  • Astana-Peking (China), bis zu 2x pro Woche
  • Almaty-Istanbul (Türkei), 11x pro Woche
  • Astana-Istanbul (Türkei), bis zu 7x pro Woche
  • Atyrau-Istanbul (Türkei), 3x pro Woche
  • Almaty- Baku (Aserbaidschan), bis zu 4x pro Woche
  • Almaty-Duschanbe (Tadschikistan), bis zu 4x pro Woche

Folgende saisonale Verbindungen werden im Sommerflugplan wieder aufgenommen:

  • Almaty-Bodrum (Türkei), 3x pro Woche
  • Almaty-Heraklion (Griechenland), 3x pro Woche
  • Almaty-Podgorica (Montenegro), 3x pro Woche
  • Astana-Podgorica (Montenegro), 3x pro Woche
  • Almaty-Batumi (Georgien), 5x pro Woche

Volotea fliegt nonstop nach Toulouse ab Hannover Airport

Freitags geht es für Städteliebhaber und Urlauber in den Süden Frankreichs: Volotea fliegt ab dem 21. April Passagiere direkt von Hannover in die südfranzösische Stadt Toulouse. Der Rückflug nach Hannover findet sonntagabends statt. Somit eignet sich die Verbindung besonders gut für Wochenendtrips. Die Strecke wird von der Volotea bedient. Zum Einsatz kommt ein Airbus A319 mit 138 Sitzplätzen.

„La Ville Rose“

Toulouse ist die Hauptstadt der südfranzösischen Region Okzitanien und die viertgrößte Stadt Frankreichs. Den Spitznamen „La Ville Rose“ (die pinke Stadt) verdankt Toulouse den in zahlreichen Gebäuden verbauten Terrakotta-Ziegeln.

Volotea ist eine spanische Low-Cost-Airline, die 2011 gegründet wurde. Ab dem 21. April wird sie die Strecke Hannover – Toulouse bedienen.

Tickets nach Toulouse sind auf allen gängigen Buchungsportalen und www.volotea.com/de/ ab 29 € erhältlich.

Delta fliegt wieder nonstop von Stuttgart nach Atlanta

Delta Air Lines kommt zurück nach Stuttgart: Die Fluggesellschaft hat den saisonalen Nonstop-Service zwischen der Hauptstadt Baden-Württembergs und Atlanta wieder aufgenommen. Bis zum 28. Oktober wird die Flugstrecke viermal pro Woche bedient. Die Flugroute verbindet das Herz der deutschen Automobil-Industrie mit Deltas größtem Drehkreuz in Atlanta. Zugleich ist es der einzige Nonstop-Service von Stuttgart in die Vereinigten Staaten. 

Weiterflugmöglichkeiten zu mehr als 200 Destinationen

Die Delta-Fluggäste ab Stuttgart erhalten nahtlose Weiterflugmöglichkeiten zu mehr als 200 Destinationen in den USA und darüber hinaus. Die Wiederaufnahme der Stuttgart-Verbindung ist Teil des größten Sommerflugplans, den die Airline je über dem Transatlantik aufgelegt hat. Insgesamt werden rund 620 wöchentliche Flüge von 32 europäischen Flughäfen in die USA angeboten. 

„Ob es private oder geschäftliche Reisen sind, wir freuen uns sehr darüber, unseren Nonstop-Service nach Stuttgart in diesem Sommer wieder durchzuführen und damit eine komfortable Reisemöglichkeit in die USA anbieten zu können“, betont Nicolas Ferri, Deltas Vice President Europe, Middle East, Africa & India. „Auf der Flugverbindung kommt mit Delta Premium Select unsere neueste Premium-Kabine zum Einsatz, die den Fluggästen ein entspanntes Flugerlebnis über den Atlantik bieten wird.“

Tägliche Flüge zwischen Deutschland und den USA

Delta intensiviert in diesem Sommer sein Netzwerk nach Europa und bietet acht tägliche Flüge zwischen Deutschland und den USA an. Neben dem Rückkehr-Flug nach Stuttgart werden saisonale Verbindungen nach Berlin und Düsseldorf aufgenommen. Darüber hinaus gibt es bestehende Flüge nach Frankfurt und München. 

Ulrich Heppe, CEO Flughafen Stuttgart GmbH (FSG): „Wir freuen uns sehr, dass Delta Air Lines die Strecke nach Atlanta wieder nonstop anbietet. Damit hat der Landesflughafen nach der Unterbrechung durch die Pandemie wieder eine schnelle und bequeme Verbindung in die USA. Das ist wichtig vor allem für die Wirtschaft in Baden-Württemberg, aber auch für die vielen Reisenden hier aus der Region, die aus privaten und familiären Gründen von hier in die USA möchten und umgekehrt“.

Boeing 767-300 ab Stuttgart im Einsatz

Auf dem Flug wird eine Boeing 767-300 eingesetzt, die alle vier Delta-Kabinen anbietet. Hierzu zählen der Luxus eines völlig flachen Sitzes in Delta One ebenso wie ein breiterer Sitz mit mehr Liegefläche in Delta Premiums Select bis hin zu Delta Comfort+ und die Main Cabin. 

Kunden, die mit Delta One reisen, kommen in den Genuss neuer Annehmlichkeiten und Dienstleistungen, darunter die handgefertigten ‚Someone Somewhere`-Amenity Kits, weiche und bequeme Betten aus recycelten Materialien, ein Getränkeservice vor dem Abflug, vom Chefkoch entwickelte Drei-Gänge-Menüs sowie Desserts mit Eisbechern zum Selbermachen. Die Kunden haben außerdem kostenlosen Zugang zu den Delta Sky Clubs in den USA.

Premium-Entertainment und kostenloses Messaging-System

In jeder Kabine von Delta stehen den Kunden Bildschirme mit Premium-Entertainment über Delta Studio, Strom an den Sitzen und High Speed Wi-Fi (kostenpflichtig, kostenloses Wi-Fi bis Ende 2024) bereit. Zudem kann ein kostenloses Messaging-System über iMessage, WhatsApp und Facebook Messenger genutzt werden. 

In Atlanta ist Delta die größte Fluggesellschaft, die täglich bis zu 800 Flüge durchführt – fast achtmal so viele wie die nächstgrößere Fluggesellschaft. Als Deltas Heimatflughafen bietet Hartsfield-Jackson in Atlanta auch eine Fülle an Einkaufs- und Essensmöglichkeiten sowie mehrere Delta Sky Clubs – darunter einen im internationalen Concourse F, der über ein Sky Deck im Freien verfügt.

Flugverbindungen von Delta ab Stuttgart (alle Zeiten Lokalzeiten)

Flugnummer                Abflugzeit                               Ankunftszeit

DL117                           Stuttgart um 10.40 Uhr            Atlanta um 14.55 Uhr

DL116                           Atlanta um 17.45 Uhr              Stuttgart um 8.40 Uhr (Folgetag)

Emirates Airbus A380 fliegt täglich nach Bali

Emirates, die weltweit größte internationale Fluggesellschaft, setzt sein A380-Flaggschiff ab dem 01. Juni täglich nach Bali ein und setzt mit dem ersten A380-Liniendienst nach Indonesien einen Meilenstein in der Luftfahrtgeschichte des Landes. Emirates setzt auf der Strecke künftig eine A380 in einer Zwei-Klassen-Konfiguration ein und ersetzt damit einen der zwei täglichen Bali-Flüge, die derzeit mit Jets des Typs 777-300ER durchgeführt werden.

Der A380-Erstflug von Emirates (Flugnummer EK368) verlässt den Dubai International Airport (DXB) um 03.25 Uhr nachts und erreicht den Denpasar International Airport (DPS) um 16.35 Uhr. Der Rückflug (Flugnummer EK369) hebt um 19.40 Uhr von Bali ab und landet um 00.45 Uhr in Dubai. Alle Zeiten sind Ortszeiten.

Beliebteste Touristenziele im weltweiten Netzwerk der Fluggesellschaft

Adnan Kazim, Chief Commercial Officer von Emirates, hebt besonders die gute Zusammenarbeit mit den Luftfahrtbehörden auf Bali hervor und betont, dass die Destination eine der beliebtesten Touristenziele im weltweiten Netzwerk der Fluggesellschaft darstelle. „Das Debut der Emirates A380 unterstreicht unsere langjährige Verbundenheit mit dem dortigen Tourismussektor“, betont er. „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir noch mehr Privat- und Geschäftsreisenden die Gelegenheit bieten können, nach Dubai sowie zu Zielen in Europa und Nord- bzw. Südamerika zu fliegen.“

„Bali gehört zu unseren derzeit am stärksten nachgefragten Inseldestinationen aus Deutschland heraus und wir freuen uns, dass wir ab Juni täglich ein durchgängiges A380-Erlebnis von Deutschland nach Bali anbieten können“, ergänzt Volker Greiner, Emirates Vice President North & Central Europe.

Den ersten Nonstop-Flug von Dubai nach Bali nahm Emirates im Jahr 2015 auf. Er ergänzte die bereits bestehenden Flüge nach Jakarta, die im Jahr 1992 begonnen hatten. Emirates hat bislang über 49.000 Flüge nach Indonesien durchgeführt und über neun Millionen Passagiere zwischen Indonesien und Dubai befördert. Derzeit bietet Emirates 28 wöchentliche Flüge nach Bali und Jakarta an. Zugleich gibt es Weiterflugmöglichkeiten zu 29 lokalen Zielen über die Partnerabkommen mit Garuda Indonesia und Batik Air.

Im Zwei-Klassen-A380 mit preisgekröntem Bordunterhaltungssystem nach Bali

Die Zwei-Klassen-A380 von Emirates bietet Passagieren 58 Liegesitze in der Business Class und 557 großzügig angeordnete Sitze in der Economy Class. Kunden, die von und nach Bali reisen, können sich auf die geräumigen und komfortablen Flugkabinen von Emirates freuen sowie auf die charakteristischen Produkte für ein unvergessliches Flugerlebnis wie die A380-Bord-Lounge oder regional-inspirierte Menüs, darunter eine Reihe indonesischer Gerichte. Das preisgekrönte Bordunterhaltungssystem von Emirates, ice, bietet über 5.000 On-Demand-Kanäle.

Emirates baut sein A380-Streckennetz weiter aus und begegnet damit der weltweit steigenden Nachfrage nach Flugreisen. Das Flaggschiff der Fluggesellschaft bedient derzeit 41 Ziele, inklusive Dubai, und wird voraussichtlich bis zum Ende des Sommers fast 50 Ziele anfliegen.

Dortmund Airport startet Sommerflugplan mit 43 Flugzielen

Am Sonntag, den 26. März, ist der Dortmund Airport in die Sommersaison gestartet und bietet Flüge zu insgesamt 43 Zielen in 22 Ländern an. Ob Kultur, Natur oder Erholung – bei dem abwechslungsreichen Destinationsangebot ist für jeden etwas dabei.

Sonne, Strand und Meer ab Dortmund Airport

Wer sich nach Sonne, Strand und Meer sehnt, kann zum Beispiel zwischen Zielen in Spanien (Alicante/ Malaga/ Palma de Mallorca), Griechenland (Kreta/ Rhodos/ Thessaloniki) oder an der Schwarzmeerküste (Varna/ Zonguldak) wählen.

Naturliebhaber kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Die Regionen um Antalya, Catania (Sizilien) oder das polnische Olsztyn-Mazury sind bekannt für ihre atemberaubende Landschaft.

Städtetrips und kulturelle Highlights

Auch für Städtetrips ist der Dortmunder Flughafen eine gute Wahl. London, Rom, Porto oder neu im Angebot – Jerewan bieten ihren Besucherinnen und Besuchern kulturelle Highlights und unvergessliche Eindrücke.

„Wir freuen uns, unseren Passagieren auch in diesem Jahr wieder ein vielfältiges Angebot an Destinationen anbieten zu können“, sagt der Geschäftsführer des Dortmunder Flughafens Ludger van Bebber. „Wir sind überzeugt, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist, und wünschen unseren Passagieren eine angenehme Reise.“

Wizz Air startet nach Iași (Rumänien) ab Berlin

Wizz Air, Europas schnellst wachsende und weltweit nachhaltigste Fluggesellschaft, startet ihre neue Verbindung vom Flughafen Berlin Brandenburg nach Iași im Nordosten Rumäniens. Auch bekannt als die „Stadt der großen Liebesgeschichten“ und die „Stadt des Neubeginns“ bietet Iași reichlich Neuland für Städtereisende und Entdecker. Sehenswürdigkeiten wie der Schlossgarten, die Gheorghe Asachi Bibliothek, der Kulturpalast und das Nationaltheater „Vasile Alecsandri“ wollen erkundert werden. Iași wird auch als „Stadt der 100 Kirchen“ bezeichnet. Zu den beeindruckendsten gehört die Kirche der Drei Hierarchen mit ihren einzigartigen Kunstwerken.

„Wir freuen uns, heute unser starkes Engagement in Deutschland mit einer weiteren neuen Destination ab Berlin zu unterstreichen“, erklärt Valeria Bragarenco, Corporate Communications Manager bei Wizz Air. „Mit der neuen Verbindung zwei Mal pro Woche nach Iași bieten wir deutschen Reisenden noch mehr Möglichkeiten, sowohl Städte- als auch lange Urlaubsreisen zu genießen.“ 

Mit dieser neuen Destination  fliegt Wizz Air von Deutschland aus in nunmehr 15 Länder und erweitert ihre Verbindung auf 32 Destinationen. Wizz Air fliegt in Deutschland ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Bremen und Saarbrücken.

Terminal 2 am BER von 20% der Passagiere genutzt

Jeder fünfte Passagier nutzte in den vergangenen zwölf Monaten das Terminal 2 des Flughafens Berlin Brandenburg. Es wurde am 24. März 2022, eröffnet. Seitdem wurden dort rund 4,5 Millionen Fluggäste begrüßt. Die irische Fluggesellschaft Ryanair ist Hauptnutzer des Terminals. Weiterhin sind dort die Airlines Wizz Air und Norwegian fest verortet. Von den drei Airlines werden insgesamt 64 Ziele über das Terminal 2 angeflogen. In dem am kommenden Sonntag beginnenden Sommerflugplan werden die drei Airlines insgesamt etwa zehn Prozent mehr Flüge anbieten als während der Sommersaison vergangenen Jahres.

Terminal 2 mit Hauptterminal T1 am Willy-Brandt-Platz fußläufig verbunden

Das T2 ist fußläufig mit dem Hauptterminal T1 am Willy-Brandt-Platz verbunden. Fluggäste können dort ebenso wie im T1 an Self-Service-Automaten eigenständig einchecken oder ihr Gepäck selbst aufgeben. Die Sicherheitskontrollen erfolgen an modernen Kontrollspuren, die einen hohen Durchlauf ermöglichen. Auf der Plaza im Sicherheitsbereich mit 1.400 Quadratmetern Fläche finden Passagiere im T2 zudem eine Auswahl an Shops, Gastronomie- und Serviceeinrichtungen, darunter den Heinemann Duty Free.  

Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Das Terminal 2 hat sich bewährt und ist als wichtiger Bestandteil der Flughafeninfrastruktur aus dem Betrieb des BER nicht mehr wegzudenken. Es freut uns sehr, dass das Terminal 2 sowohl von unseren Fluggästen als auch von den Airlines gut angenommen wird. Das Terminal hat einen maßgeblichen Anteil daran, dass wir am BER auch in Spitzenzeiten wie in den kommenden Osterferien verlässliche Passagierprozesse bieten.“ 

Terminal 2: Verbindung mit Ryanair nach London Stansted am frequentiertesten

Das Terminal 2 wurde Ende September 2020 vor der Eröffnung des BER fertiggestellt. Auf Grund der geringen Passagierzahlen während der Corona-Pandemie wurde es zunächst nicht genutzt. Die am meisten frequentierte Strecke am Terminal 2 ist die Verbindung mit Ryanair nach London Stansted. Sie wurde bisher von 330.000 Passagieren genutzt.

Airline-Verband BARIG verurteilt Groß-Streik an deutschen Flughäfen

Neben der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat auch die Gewerkschaft Verdi im Rahmen der andauernden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst zu weiteren Warnstreiks am 27. März aufgerufen. Davon ist einmal mehr auch die Luftfahrt betroffen, denn an allen deutschen Flughäfen (mit Ausnahme des BER) wird der Verkehr nahezu zum Erliegen kommen, am Flughafen München sogar bereits am 26. März.

Rund 380.000 Geschäfts- und Privatreisende von Streik betroffen

Laut dem Flughafenverband ADV werden rund 380.000 Geschäfts- und Privatreisende ihren Flug nicht antreten können. Dies hat erneut gravierende wirtschaftliche Auswirkungen, die weit über die bundesdeutschen Grenzen hinausgehen.

Dazu erklärt Michael Hoppe, BARIG Chairman und Executive Director: „Der am Montag bevorstehende Groß-Streik an deutschen Flughäfen sowie dem gesamten Mobilitätssektor ist verantwortungslos und äußerst kontraproduktiv. Viele tausend Passagiere und Frachtladungen unserer Airlines sind betroffen und der Betrieb steht erzwungenermaßen still. Die unverhältnismäßig massiv eingeschränkte Mobilität erschwert die nationalen wie auch internationalen Verkehrsströme, den Warentransport, gegebenenfalls wichtige humanitäre Hilfslieferungen und das gesellschaftliche Zusammenleben allgemein. Es entsteht ein sehr hoher wirtschaftlicher Schaden – und das nicht nur bei vielen Unternehmen allein in Deutschland, sondern weit über die Grenzen hinaus. 

Erneut appellieren wir an die Konfliktparteien, am Verhandlungstisch in konstruktiven Gesprächen zu einer Einigung zu gelangen. Die wiederholten Streikmaßnahmen sind verantwortungslos gegenüber der Gesellschaft und der Wirtschaft und haben langfristige Folgen. Es ist daher dringend geboten, in der nächsten Verhandlungsrunde der Situation angemessene Abschlüsse zu erzielen, damit Luftverkehr und Mobilität wieder zuverlässig ermöglicht werden.“

Dortmund Airport: Kein regulärer Flugbetrieb wegen ver.di-Warnstreik

Im Zuge der Tarifauseinandersetzungen im öffentlichen Dienst ruft die Gewerkschaft ver.di die Beschäftigten am Dortmund Airport erneut zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Am Montag, den 27. März, wird wegen des geplanten Streiks kein stattfinden. Auch der AirportShuttle und der AirportExpress verkehren an diesem Tag nicht.

Passagieren, die am Streiktag eine Flugreise von oder nach Dortmund geplant haben, wird dringend empfohlen, sich mit ihrer Fluggesellschaft in Verbindung zu setzen.

Für Montag wären 46 Flugbewegungen geplant gewesen. Von dem Streik werden voraussichtlich rund 7.000 Passagiere betroffen sein.

Hannover Airport: ver.di-Warnstreik verhindert regulären Flugbetrieb

Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten am Hannover Airport für Montag, den 27. März zu einem Warnstreik aufgerufen. Aufgerufen sind neben den Beschäftigten der Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH auch die Beschäftigten der Abfertigung. Aus diesem Grund wird in der Zeit

  • von Sonntag, 26. März, 21:00 Uhr
  • bis Dienstag, 28. März, 01:30 Uhr

kein regulärer Flugbetrieb am Hannover Airport stattfinden.

Für Not- und Rettungsflüge ist der Flughafen Hannover auch im Streikzeitraum erreichbar.

Am Flughafen Hannover waren für diesen Zeitraum insgesamt 116 Flugbewegungen geplant (54 Abflüge und 62 Ankünfte). Der Hannover Airport bittet alle betroffenen Passagiere, Kontakt mit ihrer Fluggesellschaft oder ihrem Reiseveranstalter aufzunehmen.

BER Sommerflugplan: 142 Ziele in Europa, Afrika, Asien und Amerika

Mit Beginn der Sommerzeit startet am Sonntag, 26. März, der Sommerflugplan am Flughafen Berlin Brandenburg. 142 Ziele werden im Zeitraum von Ende März bis Ende Oktober direkt mit der Hauptstadtregion verbunden. Gegenüber dem Vorjahr werden im neuen Flugprogramm Djerba in Tunesien von Nouvelair, Billund in Dänemark von Ryanair, Graz in Österreich von Eurowings sowie Verona in Italien und Lyon in Frankreich von Volotea direkt vom BER angeflogen. Im Mai startet eine weitere Verbindung in die USA mit dem Nonstop-Flug in die Hauptstadt Washington D.C. Über das Sommerhalbjahr sind mit dem Flugangebot von 64 Fluggesellschaften ab BER 49 Länder ohne Umstieg erreichbar.

Neue Angebote im europäischen und interkontinentalen Verkehr

Mit erhöhten Frequenzen zu beliebten Zielen und der Ergänzung des Flugplans durch wächst die Attraktivität des Verkehrsstandortes BER. Im Mai liegt der Fokus mit den USA auf Verbindungen Richtung Westen: United Airlines startet am 26. Mai die Direktverbindung von Hauptstadtregion zu Hauptstadtregion zwischen dem BER und Washington/Dulles. Am selben Tag nimmt Delta Air Lines ihren Flug nach New York JFK auf. Damit fliegen ab Ende Mai mit NORSE Atlantic Airways, United Airlines und Delta Air Lines drei Fluggesellschaften zum Big Apple. Nach den Vereinigten Staaten sind im Sommer Interkontinentalverbindungen nach Ägypten (Hurghada, Kairo, Marsa Alam, Sharm-el-Sheikh), Katar (Doha), Tunesien (Tunis, Monastir, Djerba) und Singapur am gefragtesten. Zusätzlich wird auch die Hainan Airlines ihre Direktflüge nach Peking weiter aufstocken. Ab April ist ein zweiter wöchentlicher Flug in die chinesische Hauptstadt geplant. 

Sommerflugplan für Europa

Auch in Europa gibt es im Sommerflugplan zusätzliche Verbindungen und attraktive neue Ziele für Kulturreisen, Städtetrips oder ans Meer. Mit Eurowings geht es im Sommer zu 30 Destinationen. Darunter sind zum Beispiel im Süden die Mittelmeerziele Ibiza, Nizza und Alicante genauso wie Göteborg, Helsinki und Kopenhagen im Norden. Richtung Osten plant die Airline FLYONE ab Mitte Mai Flüge in die Hauptstadt der Republik Moldau, Chişinău. Zusätzlich wird Ryanair die im Winter aufgenommene Verbindung nach Banja Luka auch im Sommerflugplan anbieten. Die serbische Metropole Belgrad steht als neues Ziel der Wizz Air im Flugprogramm. Neu hinzu kommt bei der ungarischen Fluggesellschaft auch eine Verbindung nach Iaşi in Rumänien. Am beliebtesten sind Reisen innerhalb Europas in die südeuropäischen Länder Spanien, Türkei, Italien und Frankreich sowie in das Vereinigte Königreich.

Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Der Sommerflugplan am BER mit seinen 142 Destinationen bietet Reisenden mehr Flüge zu stark nachgefragten Zielen und auch zusätzliche Verbindungen in faszinierende Städte. Wir freuen uns auch über das auf 30 Ziele verdoppelte Angebot der Eurowings und die verstärkte Anbindung von Nordamerika.“

Ausgewählte Angebote der Fluggesellschaften ab BER im Sommerflugplan

Interkontinentale Ziele

  • United Airlines: Washington D.C. (USA)
  • Delta Air Lines: New York-JFK (USA)
  • Air Cairo: Marsa Alam (Ägypten)
  • Sundair: Monastir (Tunesien)
  • Nouvelair: Tunis und Djerba (Tunesien)

Europäische Ziele 

  • Eurowings: Helsinki (Finnland); Kopenhagen (Dänemark); Göteborg (Schweden); Malaga, Ibiza und Alicante (Spanien); Nizza (Frankreich); Porto (Portugal); Larnaca (Zypern), Zakynthos (Griechenland), Antalya (Türkei), Graz (Österreich)
  • Ryanair: Billund (Dänemark), Banja Luka (Bosnien und Herzegowina)
  • Volotea: Verona (Italien), Lyon (Frankreich)
  • Wizz Air: Belgrad (Serbien), Iaşi (Rumänien)
  • FLYONE: Chișinău (Republik Moldau)

Flughafen Hannover führt digitales Parksystem ein

Der Hannover Airport lässt derzeit auf den Kurzzeitparkplätzen vor den Terminals das digitale Parksystem des System- und Serviceanbieters Peter Park System GmbH installieren. Ab April wird das System in der Ankunftsebene in Betrieb genommen. Zu den Sommerferien wird dann auch das Parken in der Abflugebene digital.

Das neue System dürfte vielen Fluggästen und Besuchern aus Hannover schon vom Parkhaus am Hauptbahnhof Hannover bekannt sein. Dort wurde das System bereits vor einiger Zeit erfolgreich eingeführt.

Vorteile des digitalen Parken

Für Fluggäste und Besucher ist das neue System äußerst bequem und kundenfreundlich. Die wesentliche Neuerung: Bezahlt wird künftig nicht mehr im Voraus, sondern erst vor Verlassen des Parkplatzes. So müssen sich Besucher oder Abholer nicht schon beim Verlassen des Fahrzeuges für eine Parkdauer entscheiden und auch nicht nachzahlen. Der zu begleichende Betrag beschränkt sich auf die tatsächlich geparkte Verweildauer.

Der Parkvorgang beginnt und endet automatisch beim Einfahren und Verlassen der Parkflächen. Das Parken geht damit schneller und einfacher. Ein herkömmliches Ticket aus Papier oder Plastik gibt es nicht, das reduziert Kosten und Müll.

Für die Flughafengesellschaft reduzieren sich Aufwand und Kosten durch die digitale Verwaltung von Parkflächen und Parkverstößen. Auch ist keine Fremdfirma zur Parkscheinkontrolle mehr erforderlich.

Funktionsweise des neuen digitalen Parksystems

Beim Ein- und Ausfahren zum Terminalbereich wird das Kennzeichen des Fahrzeugs mithilfe eines Scanners gelesen und automatisch die Parkdauer ermittelt. Die Bezahlung erfolgt unter Eingabe des Kennzeichens an einem der bedienfreundlichen Kassenautomaten. Das System bietet umfangreiche Zahlungsmöglichkeiten von Bargeld bis hin zu Karte, Apple und Google Pay (NFC) sowie Online-Zahlungen via App.

Der zu begleichende Betrag beschränkt mit der Einführung auf die tatsächlich geparkte Verweildauer. Ausgehängte Beschilderung erinnert nochmals daran, das Bezahlen vor dem Wegfahren nicht zu vergessen. Ist der Zahlungsvorgang abgeschlossen, kann die Fläche mit dem Fahrzeug nahtlos und ohne Anhalten verlassen werden.

Wird die Parkfläche innerhalb der 10 Minuten Freiparkdauer wieder verlassen, fällt kein Parkentgelt an und man kann sich den Gang zum Kassenautomaten sparen, was den Vorgang zusätzlich vereinfacht.

Wichtiger Hinweis für alle Nutzer

Es werden nur eine Bildaufnahme des Fahrzeug-Kennzeichens sowie eine Textdatei mit Zeit- und Datumsstempel zur Ermittlung der Parkdauer festgehalten. Es findet ausdrücklich keine Video-Aufzeichnung statt. Es wird auch kein öffentlicher Grund erfasst. Das Lesen des Kennzeichens erfolgt gemäß Art 6 Abs. 1 lit. b und f DSGVO. Liegt kein Parkverstoß vor und erfolgt die Zahlung vor Verlassen des Parkplatzes, werden die Daten über Ein- und Ausfahrt automatisch gelöscht. 

Flughafen-Pressesprecher Sönke Jacobsen: „Wir möchten unseren Service für alle Besucher und Fluggäste des Hannover Airport immer weiter verbessern und freuen uns daher, wenn wir ein bequemes und kundenfreundliches Parksystem anbieten können. Mit Peter Park, einem der Marktführer im Bereich digitaler Parkraumverwaltung, haben wir dabei einen kompetenten Partner an unserer Seite, der das gesamte digitale Parkraumsystem von der Software bis hin zu den Automaten und Scannern stellt. Und dass, ohne eine notwendige Erhöhung der Parkgebühren durch aufwendige Installationen.“

„Es ist uns eine Freude, den Hannover Airport bei der Digitalisierung seiner Parkflächen zur Seite zu stehen und durch die Prozessautomatisierung zur Steigerung der Effizienz und Kundenfreundlichkeit am Standort beizutragen“, so Maximilian Schlereth, Geschäftsführer der Peter Park System GmbH. „Der Flughafen Hannover schafft damit Deutschlands erste schrankenfreie, voll automatisierte Hochfrequenzzone an einer Terminal-Vorfahrt.“

Das Parken in den Parkhäusern am Hannover Airport bleibt vorerst wie gewohnt.

Flughafen Memmingen: Sommerflüge zu Palmen, Sonne & Meer

Fremde Länder erkunden oder unter Palmen in der Sonne liegen – der Flughafen Memmingen bietet dazu in seinem neuen Sommerflugplan, der am Sonntag (26.03.) in Kraft tritt, weit über 50 Möglichkeiten. Neu sind dabei Flüge nach Malta, Neapel, Rom, Valencia, Korfu und ins polnische Krakau.

Rom und Neapel für Kurzentschlossene

Für Kurzentschlossene rückt Bella Italia noch ein Stück näher. Denn bereits am kommenden Sonntag geht es erstmals mit Ryanair von Memmingen nach Neapel. Oder sollen es doch lieber die Hauptstadt Rom und der Vatikan sein? Auch dieses Ziel fliegt Ryanair ab Sonntag wieder zwei Mal pro Woche an. Nonstop in die italienische Metropole geht es zudem mit der Fluggesellschaft Wizz Air, die Memmingen mit der Ewigen Stadt ab 05. September verbindet. 

Nonstop nach Malta, Valencia, Korfu und Krakau

Wer sofort Wärme tanken möchte, kann dies erstmals auch mit einem Nonstopflug von Memmingen nach Malta tun. Die Sonneninsel im Mittelmeer, längst mehr als ein Geheimtipp, wird ab 27. März zwei Mal wöchentlich von Ryanair ab Flughafen Memmingen bedient. Valencia feiert ab diesem Montag ebenfalls ein Comeback auf dem Flugplan. Wenige Tage später, am Freitag, 31. März, steht erneut eine Premiere an: Korfu, eine der grünsten Inseln Griechenlands, wird nun freitags mit Memmingen verbunden. Wer lieber einen Städtetrip unternehmen möchte, findet ab 28. März neben den Klassikern auf dem Memminger Flugplan nun das neue Ziel Krakau. Die zweitgrößte Metropole Polens trägt den Titel UNESCO-Literaturstadt und war im Jahr 2000 Kulturhauptstadt Europas.

Frequenzen erhöht: Täglich statt wöchentlich

„Der Nachholbedarf an Reisen ist weiterhin sehr groß“, erklärt Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid. „Er wird sich in diesem Sommer noch stärker auswirken.“ Deshalb rechnet er mit einer sehr großen Nachfrage. „Unser Angebot mit 53 Destinationen ist ungemein attraktiv und bietet eine Vielzahl an Reisemöglichkeiten.“ Vom Bade- und Strandurlaub bis zur Kulturreise, vom Besuch bei Freunden und Verwandten bis zur Erkundung neuer Reiseziele reicht die Palette. Das Angebot sei noch attraktiver geworden, da auf einigen Strecken aufgrund der großen Nachfrage die Frequenzen erhöht wurden und die Airlines täglich statt nur wöchentlich fliegen. „Unsere Mannschaft ist gut vorbereitet“, so Schmid, „und stellt sich auf eine starke Saison ein.“ Dass dabei in diesem Jahr die Zwei-Millionen-Grenze bei den Passagierzahlen mühelos überschritten wird, stehe außer Diskussion.

Flüge nach Kreta, Heraklion, Antalya, Korsika, Mallorca

Sehr erfreut zeigen sich die Flughafen-Verantwortlichen auch über den weiter anhaltenden Trend, dass immer mehr Charter- und Reiseveranstalter den Memminger Airport schätzen und nutzen. So bietet der Reisekonzern TUI ab Pfingsten auf Kreta eine Fülle attraktiver Reisepakete ab Flughafen Memmingen an. Die größte Fluggesellschaft Griechenlands, Aegean Airlines, startet ab 30. Mai jeden Dienstag und ab 08. Juni zusätzlich jeden Donnerstag nonstop nach Heraklion. Während der Pfingstferien geht es mit TUI und Tailwind Airlines auch ins türkische Antalya. Schon seit Jahren setzt der Vorarlberger Korsika-Experte Rhomberg auf Memmingen. Ab 30. April fliegt er jeden Sonntag mit seinem Charter nonstop nach Calvi. Bereits am 01. April beginnt Eurowings mit seinen Flügen nach Mallorca.

Mit dem Bus zum Terminal

Besonders zu Ferienzeiten, darauf weisen die Verantwortlichen des Flughafens hin, ist es ratsam, Parkplätze vorab online zu buchen und rechtzeitig anzureisen. Ausgebaut wurde auch der Anschluss mit dem Öffentlichen Personennahverkehr. Alle halbe Stunde verkehrt nun der Airport City Shuttle täglich in der Zeit von 4.25 bis 23.25 Uhr zwischen Memminger Bahnhof und dem Terminal.