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Mobilität für Morgen: Auf der Suche am Flughafen München

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Wie sieht die Mobilität von morgen aus? Dieser Frage geht die aktuelle Ausstellung „Simply Move“ von bayern design, dem Kompetenzzentrum für Gestaltung des Freistaats Bayern, in Kooperation mit dem Münchner Airport nach.

Das Spektrum reicht von autonom fahrenden Autos über senkrechtstartende Lufttaxis bis hin zum einzigartigen Innovationszentrum LabCampus am Flughafen München. Insgesamt neun spannende Zukunftsvisionen können Besucher im Check-in-Bereich des Terminal 2 bestaunen.

Neben BMW, der Lilium GmbH oder dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt stellt auch die LabCampus GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Flughafen München GmbH, ihre Mobilitätsideen für die Zukunft vor. An dem branchenübergreifenden Innovationsstandort können auch Mobilitätskonzepte aus der Ausstellung aufgegriffen und umgesetzt werden. Mehr noch: Auf dem LabCampus finden Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Start-ups und Kreative auf 500.000 Quadratmetern beste Kollaborationsbedingungen, um neue Produkte zu entwickeln, zu testen und zu präsentieren.

Flughafen zum Wissensstandort machen

In Kooperation mit dem renommierten Senseable City Lab des Massachusetts Institute of Technology (MIT) wird der LabCampus zu einer Smart City entwickelt, einem idealen Testfeld für innovative Mobilitätslösungen. Autonomes Fahren, E-Mobilität, Sharing- und Pooling-Konzepte, sowie innovative Mikromobilität werden hier Realität.

„Simply Move“ bildet den Auftakt einer fünfteiligen Ausstellungsreihe, die innovative Designleistungen und -produkte aus Bayern in den Fokus rückt. Noch bis zum 27. Februar 2019 können Besucher die Exponate auf der Ausstellungsfläche im südlichen Abflugbereich von Terminal 2 besichtigen. Im Anschluss an „Simply Move“ folgt ab März der Schwerpunkt „Digital Nature“ bei dem sich alles darum dreht, wie mithilfe von Digitalisierung und Innovation das natürliche Design des menschlichen Körpers ergänzt oder erweitert werden kann. Weitere Schwerpunkte der bis Anfang 2020 laufenden Ausstellungsreihe werden „Discoverers“, „Well Connected“ und „Smart Living“ sein.

BGH: IT-Ausfall für Airlines „außergewöhnlicher Umstand“

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Ein Ausfall der Computersysteme an einem Flughafen sei außerhalb der Betriebstätigkeit eines Luftfahrtunternehmens und könne von diesem nicht beherrscht werden.

Der Bundesgerichtshof hat jetzt geurteilt, dass eine Flugverspätung aufgrund eines mehrstündigen Systemausfalls an sämtlichen Abfertigungsschaltern eines Terminals, die zu einer Verspätung von mehr als drei Stunden gegenüber der ursprünglich geplanten Ankunftszeit geführt hat, einen „außergewöhnlichen Umstand“ im Sinne dieser Vorschrift darstellt und das ausführende Luftfahrtunternehmen somit von seiner Ausgleichspflicht befreien kann.

Computerausfall am Flughafen und Streik

Die Klägerinnen buchten bei dem beklagten Luftverkehrsunternehmen Flüge von New York nach London mit Anschlussflügen nach Stuttgart. Die Flüge von New York nach London starteten verspätet und landeten mehr als zwei Stunden nach der vorgesehenen Ankunftszeit. Infolgedessen erreichten die Reisenden den ursprünglich vorgesehenen Weiterflug in London nicht und kamen mit einer Verspätung von mehr als neun Stunden in Stuttgart an. Die Beklagte beruft sich auf außergewöhnliche Umstände.

Das Berufungsgericht hat in beiden Fällen die Klage abgewiesen. Nach seinen Feststellungen wurde die Verspätung der Flüge durch einen Ausfall aller Computersysteme an den Abfertigungsschaltern des Terminals 7 am John-F.-Kennedy-Flughafen New York verursacht. Aufgrund eines Streiks bei dem für die Telekommunikationsleitungen gegenüber dem Flughafenbetreiber verantwortlichen Unternehmen konnte der Systemausfall erst nach 13 Stunden behoben werden.

Systemausfall von Fluggesellschaft nicht zu beherrschen

Der Bundesgerichtshof hat in beiden Fällen die Revision der Klägerinnen zurückgewiesen. Nach den Urteilen des für das Personenbeförderungsrecht zuständigen X. Zivilsenats ist das Berufungsgericht zu Recht davon ausgegangen, dass ein mehrstündiger Ausfall aller Computersysteme an den Abfertigungsschaltern eines Terminals außergewöhnliche Umstände im Sinne des Art. 5 Abs. 3 der Fluggastrechteverordnung begründen kann. Der Betrieb der technischen Einrichtungen eines Flughafens, zu denen auch die Telekommunikationsleitungen gehören, obliegt dem Flughafenbetreiber. Ein Systemausfall, der darauf beruht, dass die Funktionsfähigkeit derartiger Einrichtungen durch einen technischen Defekt über einen längeren Zeitraum beeinträchtigt oder aufgehoben wird, stellt ein Ereignis dar, das von außen auf den Flugbetrieb des Luftverkehrsunternehmens einwirkt und dessen Ablauf beeinflusst. Ein derartiges Vorkommnis ist von diesem Unternehmen jedenfalls nicht zu beherrschen, da die Überwachung, Wartung und Reparatur derartiger Einrichtungen nicht in seinen Verantwortungs- und Zuständigkeitsbereich fällt.

Auch die Würdigung des Berufungsgerichts, die Beklagte habe mit der manuell und über Mitarbeiter in Washington telefonisch durchgeführten Abfertigung der Fluggäste alle ihr zumutbaren Maßnahmen ergriffen, um den durch den Systemausfall bedingten Beeinträchtigungen entgegenzuwirken, lässt keinen Rechtsfehler erkennen. Dass die Beklagte, wie die Revisionen rügen, durch ein Ausweichen auf die technischen Einrichtungen eines anderen Terminals die Verspätung hätte verhindern können, ist weder festgestellt noch vorgetragen.

Unerheblich ist, ob die Beklagte, wie die Revisionen ferner meinen, den Start des gebuchten Flugs von London nach Stuttgart verschieben, die Klägerinnen auf einen anderen Flug von London nach Stuttgart umbuchen oder einen zusätzlichen Flug nach Stuttgart hätte durchführen können. Selbst wenn darin der Beklagten zumutbare Maßnahmen gesehen würden, kommt es hierauf nicht an, weil damit die für Art. 5 Abs. 3 der Fluggastrechteverordnung allein erhebliche Verspätung des Fluges von New York nach London nicht hätte verhindert werden können.

Luftverkehrswirtschaft begrüßt Urteil

Zum aktuellen Urteil des Bundesgerichtshofes zur Fluggastrechteverordnung erklärt Matthias von Randow, Hauptgeschäftsführer des BDL: „Wir begrüßen die heutige Entscheidung des BGH, einen Systemausfall an sämtlichen Abfertigungsschaltern eines Terminals als außergewöhnlichen Umstand zu bewerten. Dass der BGH erneut zur Auslegung der Fluggastrechteverordnung angerufen wird, zeigt jedoch, dass die EU diese Verordnung und damit den Begriff der außergewöhnlichen Umstände präzisieren und die Verordnung unmissverständlich neu formulieren muss. Wir brauchen schon lange eine Revision der Verordnung, die Airlines und den Passagieren umfassend Rechtssicherheit gibt.“

In der Auslegung der nationalen Gerichte gibt es immer wieder unterschiedliche Meinungen darüber, welche Ereignisse als „außergewöhnlich“ im Sinne der Verordnung zu definieren sind. „Mit dem Novellierungsentwurf der ‎Europäischen Kommission liegt ein geeigneter Kompromissvorschlag vor, der – dem Koalitionsvertrag folgend – auch von der Bundesregierung unterstützt wird und der vom Rat nun endlich beschlossen werden sollte“, so von Randow. „Die Summe der Belastungen, die sich aus den verschiedenen Urteilen zur Fluggastrechteverordnung ergibt, verzerre immer mehr die Lage im internationalen Luftverkehr. Davon hätten weder Airlines noch Verbraucher etwas.

A220 erhält 180 Minuten ETOPS

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Airbus erhielt jetzt für seine A220, das jüngste Mitglied in der Verkehrsflugzeugfamilie, von der kanadischen Zivilluftfahrtbehörde Transport Canada die Zulassung für 180 Minuten ETOPS.

Damit können A220-Kunden neue Strecken direkt und ohne Einschränkung über Wasser, abgelegene oder unterversorgte Regionen bedienen. „Dieser ETOPS-Meilenstein für die A220 erweitert die zahlreichen Leistungsmerkmale, mit denen die überragende A220-Familie schon heute aufwarten kann“, sagte Florent Massou, Head of Airbus A220 Programme. Die A220 sei zudem das einzige heute gebaute Flugzeug in dieser Klasse, das sowohl Steilanflüge als auch Langstreckenflüge durchführen kann. Damit biete sie den Airlines völlig neue Möglichkeiten für die Eröffnung von Routen, ergänzte Rob Dewar, Head of Engineering and Customer Support, A220 Programme.

ETOPS: Merkmal für Zuverlässigkeit

ETOPS (Extended-range Twin engine aircraft Operations) ist ein Mitte der 1980er Jahre von der International Civil Aviation Organisation ICAO  eingeführtes Regelwerk, als „EDTO“ (Extended Diversion Time Operations) bezeichnet, das es zweistrahligen Verkehrsflugzeugen erlaubt, Strecken zu fliegen, die mehr als 60 Flugminuten vom nächstgelegenen Flughafen entfernt sind und die zuvor nur von Flugzeugen mit mehr als zwei Triebwerken bedient wurden. Die A220 ist das erste Verkehrsflugzeug, das die nationale ETOPS-Zulassung von Transport Canada erhalten hat. Dieses Leistungsmerkmal ist als Option für A220-100- und A220-300-Betreiber verfügbar und ermöglicht es ihnen, Strecken zu bedienen, die bis zu 180 Flugminuten vom nächsten Ausweichflugplatz entfernt sind.

Die A220 ist auch das einzige Flugzeug, das speziell für das Marktsegment der 100-150-Sitzer gebaut wird. Das Single-Aisle-Flugzeug verbindet überragende Treibstoffeffizienz mit echtem Widebody-Komfort. Dank modernster Aerodynamik, fortschrittlicher Materialien und Pratt & Whitney PW1500G-Getriebefan-Triebwerken der neuesten Generation bietet das Flugzeug einen um mindestens 20 Prozent geringeren Treibstoffverbrauch pro Sitz im Vergleich zu Flugzeugen der vorherigen Generation. Mit einer Reichweite von maximal 3.200 nautischen Meilen (5.920 km) bietet die A220 die gleiche Leistung wie größere Single-Aisle-Flugzeuge. Der Auftragsbestand beläuft sich bisher schon auf über 537 Flugzeuge, und die A220 erfüllt alle Voraussetzungen, um den Löwenanteil des Marktes der 100- bis 150-Sitzer für sich zu gewinnen.

Streik: Fast keine Auswirkungen auf Flüge von LHC

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Die Gewerkschaft ver.di hat für Dienstag, 15. Januar, das Sicherheitspersonal am Frankfurter Flughafen (FRA) noch bis 20:00 Uhr Ortszeit zu einem umfassenden Streik aufgerufen. Die Frachterverbindungen von Lufthansa Cargo können weitgehend planmäßig verkehren.

Daneben werden am Dienstag auch die Flughäfen Bremen (BRE), Dresden (DRS), Erfurt (ERF), Hamburg (HAM), Hannover (HAJ), Leipzig/Halle (LEJ) und München (MUC) bestreikt. Lediglich Flug LH8170 nach Atlanta (ATL) wird ab Köln (CGN) statt ab Frankfurt starten und Flug LH8290 nach Kairo (CAI) wird um wenige Stunden auf Mittwochfrüh verspätet. Im Interkontinentalverkehr der Deutschen Lufthansa werden 17 Annullierungen erwartet. Betroffene Frachtsendungen werden automatisch umgebucht. Lufthansa Cargo arbeitet mit Hochdruck daran, die Auswirkungen für unsere Kunden so gering wie möglich zu halten. Im TrackIT-System bieten wir finden Versender aktuelle Informationen zum Status ihrer Sendungen.

LHT versorgt Airbus A350 von Japan Airlines

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Die vereinbarten Leistungen umfassen die Instandhaltung, Programme für die Zuverlässigkeitsüberwachung und -verbesserung sowie Logistikleistungen der JAL A350.

Vom neuen Airbus A350 hält Japan Airlines (JAL) 31 feste Bestellungen und 25 Optionen. Lufthansa Technik und JAL haben bereits eine langjährige Vereinbarung über umfassende Komponentenleistungen (Total Component Support – TCS®) für die A350-Flotte der Fluggesellschaft für das moderne Großraumflugzeug laufen. Der neue Vertrag betrifft die Mehrzahl der Airbus A350-Komponenten von Japan Airlines über einen Zeitraum von zehn Jahren.

JAL: Optimierung für A350

Atsushi Maeda, Executive Officer of Procurement bei Japan Airlines, sagte: „Der Airbus A350 ist ein wesentlicher Bestandteil der zukünftigen Flotte von Japan Airlines. Wir sind überzeugt, dass uns diese Vereinbarung eine noch stabilere und reibungslosere Komponentenversorgung und somit die höchste Leistungsfähigkeit für unsere Kunden bringen wird. Darüber hinaus bietet sie uns zusätzliche Vorteile wie optimierte Instandhaltungskosten und Kostenkontrolle. Gleichzeitig erweitert sie unsere langjährige Partnerschaft mit Lufthansa Technik.“

Gerald Steinhoff, Vice President Corporate Sales Asia Pacific bei Lufthansa Technik, erläuterte, die Erweiterung der Leistungen um umfassende MRO-Lösungen für die Airbus A350-Flotte werde auch zu einer weiteren Aufstockung von A350-Komponenten in den Lagern in der Region führen. Mit der neuen Vereinbarung baut Japan Airlines die Kooperation mit Lufthansa Technik weiter aus, die bereits eine Vielzahl von Instandhaltungsleistungen umfasst. Unter anderem versorgt Lufthansa Technik seit 2011 die Boeing 787-Flotte der Airlines im Rahmen eines TCS®-Vertrags mit Komponenten.

Sun-Air kommt mit zweiter Do 328 zum Bodensee

Sun-Air wird künftig die Hansestadt Hamburg mit zwei täglichen Flügen bedienen. Somit erhalten vor allem Geschäftsreisende effiziente Nonstop-Verbindungen zwischen Hamburg und der Vierländerregion.

Mehr als 20 Sänger des Seemannschor Friedrichshafen leisteten dem ersten ankommenden Linienflug aus Hamburg am Bodensee-Airport Friedrichshafen eine aviatisch-maritime Begrüßung. Die dänische Regionalfluggesellschaft SUN-AIR arbeitet als Franchisepartner von British Airways im Flugbetrieb und in der Vermarktung intensiv mit dem britischen Flag Carrier zusammen.

Zweite Dornier 328 am Bodensee stationiert

Zum Einsatz kommen Jetflugzeuge vom Typ Dornier 328, die mit 32 Sitzen ausgestattet sind. Angeboten wird ein an der Business Class orientierter Bordservice mit einem entsprechenden Snackangebot und Getränken. Für diese Flüge wird SUN-AIR ein zweites Flugzeug fest am Bodensee-Airport stationieren und hier zusätzliches Personal einstellen.

Die seit 40 Jahren im Regionalflugverkehr tätige SUN-AIR ist bereits seit August 1996 Franchise Partner von British Airways (BA). Alle Flüge werden unter BA-Flugnummer durchgeführt und die Flugzeuge sind in British Airways-Farben lackiert. Für Passagiere wichtig: für Buchungen wird das weltweite Reservierungssystem der BA genutzt, der Online-Check In erfolgt über die BA-Website, es kann auch das BA Vielfliegerprogramm Executive Club genutzt werden.

Die SUN-AIR wurde 1978 in Billund/Dänemark als Regionalfluggesellschaft gegründet. Die Airline hat 230 Angestellte und verfügt über 25 Flugzeuge im Eigenbesitz, davon 16 Dornier 328 JET. Seit Juni 2018 ist die Airline mit Flügen nach Düsseldorf erfolgreich in Friedrichshafen vertreten. Der zweite fest am Bodensee-Airport Friedrichshafen stationierte Jet verdeutlicht das Vertrauen des Carries in die Marktpotenziale der Bodensee-Region.

In 80 Minuten nach Hamburg

Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer der Flughafen Friedrichshafen GmbH: „In nur achtzig Minuten nach Hamburg – damit gibt es jetzt wieder eine zeitsparende Verbindung in die Hansestadt. Bereits auf der innerdeutschen Strecke nach Düsseldorf hat SUN-AIR mit ihrem hochwertigen Servicelevel und operationeller Zuverlässigkeit ihre Kunden überzeugt – wir freuen uns, dass dieses tolle Produkt ab heute auch auf der Strecke nach Hamburg buchbar ist.“

Buchungen sind über die Website der British Airways und in Reisebüros über alle Reservierungssysteme möglich. Flüge soll es ab 199 Euro (return) geben. Auf dem Bild (v.l.n.r.): Seemannschor Friedrichshafen, Claus-Dieter Wehr (Geschäftsführer Flughafen Friedrichshafen GmbH), Kristian Tvergaard (Commercial Director SUN-AIR), Andreas Humer-Hager (Bereichleiter Marketing & Kommunikation Flughafen Friedrichshafen GmbH), SUN-AIR Crew.

Wizz Air mit neuen Urlaubszielen Skopje und Ohrid

Nach Kiew und Danzig verkündet Wizz Air nun auch die dritte Stecke ab Bremen Airport, nämlich nach Skopje. Zudem will die Low-cost-Airline Dortmund Airport aus Ohrid anfliegen.

Ab 20.03.2019 geht es von Bremen zweimal wöchentlich ins mazedonische Skopje. Die geografische Lage Skopjes ermöglicht es Reisenden, innerhalb kürzester Zeit nach Albanien, Serbien, Bulgarien oder in das Kosovo weiterzureisen.

Beeindruckende Landschaften erleben

Skopje ist eine Stadt der Gegensätze. Der Mix aus osmanischer und christlicher Kultur und Architektur macht den Charme dieser Stadt aus. Hoch über Skopje steht der Berg Vodno mit seinem Millenniums-Kreuz. Es steht für die Zukunft einer von Zerstörung und dem Wiederaufbau geprägten Stadt. Und wer atemberaubende Landschaften sucht – rund um Skopje und auf der gesamten Balkan-Halbinsel wird man fündig. Wizz Air verbindet Bremen mit Skopje ab März immer mittwochs und sonntags.

Freizeit am Ohridsee

Ab dem 02. Juli können Reisende mit Wizz Air vom Dortmund Airport aus nach Ohrid fliegen. Die ungarische Airline steuert die Stadt in Mazedonien dienstags und samstags von Dortmund aus an. Ohrid ist schon die zweite neue Destination ab DTM 2019. Bereits im vergangenen Jahr kündigte Wizz Air an, ab dem 21. April von Dortmund nach Palanga in Litauen zu fliegen. Der Flughafen Dortmund stärkt damit seine Funktion als ‚Tor zum Osten‘ und wird für Touristen und Sommerurlauber noch interessanter.

Ohrid gilt vor allem aufgrund des gleichnamigen Sees als wahrer Geheimtipp für Urlauber. Der Ohridsee ist einer der ältesten weltweit und lädt mit klarem Wasser in Trinkwasserqualität zum Schwimmen und Verweilen ein. Auch die Altstadt, die Festungsanlage Kale sowie kleine Kirchen sind einen Besuch wert. Mit seinem eher mediterranen Klima ist Ohrid der ideale Ort, Badeurlaub und Sightseeing zu verbinden.

Streikexzess am Dienstag: Luftverkehr lahmgelegt

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Zum dritten Mal innerhalb weniger Tage ruft ver.di zu einem sogenannten „Warnstreik“ auf. Schon am Donnerstag wurde an den drei großen Flughäfen Düsseldorf, Stuttgart und Köln der Luftverkehr in Teilen Deutschlands für einen ganzen Tag lahmgelegt. Am Dienstag droht nun das gleiche am größten Flughafen Deutschlands, in Frankfurt, sowie an weiteren Flughafenstandorten im Osten und im Norden der Republik.

Leidtragende dieser Aktion sind die Passagiere, deren Reisepläne durcheinandergebracht werden, sowie die Flughäfen und Fluggesellschaften, die nicht an der Tarifauseinandersetzung beteiligt sind, aber die Folgen verkraften müssen. Die Durchführung der Passagier- und Gepäckkontrollen ist eine hoheitliche Aufgabe des Bundes. Sie wird von der Bundespolizei durchgeführt, die dafür private Sicherheitsunternehmen einsetzt. Damit kommt deren Vertretung ver.di ins Spiel.

Kein Eintritt in Sicherheitszone möglich

Wie der Flughafenbetreiber in Frankfurt mitteilt, werden die Sicherheitskontrollen außerhalb des Transitbereichs nicht besetzt sein. Fluggäste, die in Frankfurt ihre Reise beginnen, haben so während der gesamten Streikdauer keine Möglichkeit, ihren Flug zu erreichen. Lufthansa bittet daher diese Gäste, sich nicht zum Flughafen zu begeben und stattdessen bereits jetzt Umbuchungsmöglichkeiten online oder die Lufthansa App zu nutzen. In Frankfurt umsteigende Fluggäste betrifft dies ausdrücklich nicht.

Das Sicherheitspersonal am Frankfurter Flughafen ist zwischen 02:00 und 20:00 Uhr zu einem umfassenden Streik auf­gerufen und es ist mit einer erheblichen Beeinträchtigung des Flugbetriebs rechnen. Lufthansa bietet an ihrem größten Drehkreuz eine online genauere Information. Reisende mit einem Lufthansa-Flug ab Frankfurt können etwa von sofort an ihren Flug kostenlos auf ein Datum zwischen dem 11. und dem 20. Januar umbuchen. Flugstreichungen wird Lufthansa am Sonntagnachmittag auf ihrer Internetseite veröffentlichen. Von diesem Zeitpunkt an sind dann online Um­buchungen möglich. Fluggäste, die ihre Daten online hinterlegt haben, informiert Lufthansa aktiv über ihren Flugstatus.

Hamburg Airport: 24 Stunden Streik

Am Hamburg Airport ist der Streik für Dienstag, für 24 Stunden (00:00 bis 24:00 Uhr) ausgerufen. Betroffen sind hier alle Kontrollstellen des Flughafens, sowohl die Personal- und Warenkontrollen als auch die Passagierkontrolle. Am Dienstag, 15. Januar 2019, sind in Hamburg 178 Abflüge mit mehr als 20.000 Passagieren und 179 Ankünfte geplant. Aufgrund dieses Streiks kann es am Dienstag ganztägig zu Flugstreichungen und deutlichen Verzögerungen bei den Kontrollen kommen.

Der Flughafen hat sich mit den Fluggesellschaften und Behörden bestmöglich auf den Ver.di-Streik vorbereitet. Dennoch müssen Passagiere mit vielen Flugausfällen und sehr langen Wartezeiten rechnen. Aufgrund der eingeschränkten Kontrollkapazität wird ein Großteil der Fluggäste die Kontrollstelle nicht pünktlich passieren können. Bevorzugte Sicherheitskontrollen (z. B. Fast Lane) sind mangels Kapazität nicht möglich.

Neben Frank­furt am Main und Hamburg soll auch an den Flug­hä­fen in Erfurt, Dres­den, Leipzig/Halle, Bre­men sowie Han­no­ver auch der Flug­hafen und Mün­chen gestreikt werden. Vor allem im inner­deut­sche Rei­sende wer­den auch an ande­ren Flug­hä­fen betrof­fen sein. Das deut­sche Flug­netz droht an die­sem Tag lahm­ge­legt zu wer­den, so der Flughafenverband ADV und spricht von einem Streikexzess.

Branchenverbände kritisieren massiven Ausstand

Ralph Bei­sel, Haupt­ge­schäfts­füh­rer des Flug­ha­fen­ver­ban­des ADV: „Es ist unver­ant­wort­lich von ver.di, die Streiks bis zum exor­bi­tan­ten Exzess aus­zu­deh­nen. Am Diens­tag wer­den auf einen Schlag acht deut­sche Flug­hä­fen betrof­fen sein. Jede Dimen­sion eines Warn­streiks wird gesprengt. An den acht Flug­hä­fen wer­den etwa 220.000 Pas­sa­giere von Flug­strei­chun­gen und Ver­spä­tun­gen betrof­fen sein. Wei­tere zehn­tau­send Pas­sa­giere kom­men an den Flug­hä­fen hinzu, von denen keine Flüge zu den bestreik­ten Flug­hä­fen raus­ge­hen kön­nen. Dauer und Umfang der Streiks sind unver­hält­nis­mä­ßig und mehr als rück­sichts­los und, den Flug­hä­fen sind die Hände gebun­den… Ein­mal mehr wer­den die Flug­hä­fen als Schau­platz in einem Arbeits­kampf miss­braucht, bei dem sie noch nicht ein­mal Tarif­par­tei sind“. Schon am letz­ten Don­ners­tag gab es erheb­li­che Beein­träch­ti­gun­gen durch die ganz­tä­gi­gen ver.di-Streiks an den Flug­hä­fen Köln/Bonn, Düs­sel­dorf und Stutt­gart.

Matthias von Randow, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL): „Wir stehen zur Tarifautonomie und dazu gehört das Arbeitskampfrecht der Tarifpartner, das in bestimmten Situationen auch einen Warnstreik umfassen kann. Doch mit dem nun angekündigten großflächigen und erneut ganztägigen Streik an mehreren Flughäfen wird das Instrument des Warnstreiks ad absurdum geführt. Das ist kein Warnstreik mehr, das ist völlig unverhältnismäßig. Und darüber hinaus konterkariert das die Anstrengungen von Bund und Ländern, die mangelnde Effizienz der Luftsicherheitskontrollen in Deutschland deutlich zu verbessern.“

Von Randow weiter: „Allein seit 2011 sind die Löhne der Beschäftigten an den Sicherheitskontrollen um fast 50 Prozent gestiegen. Damit liegt das Lohnniveau der Luftsicherheitsassistenten, deren Aufgabe eine reine Anlerntätigkeit ist, inzwischen höher als das von Berufsbildern, für die eine mehrjährige Berufsausbildung erforderlich ist (Hotelkaufmann, Bäcker, Krankenpflegerhelfer, chemisch-technischer Assistent etc.). Gleichzeitig wissen wir aber auch, dass die Qualität nicht mit dem Lohnniveau mitgewachsen ist. Dabei sind die Sicherheitskontrollen in Deutschland weniger effizient organisiert als in anderen europäischen Ländern, wie etwa in den Niederländen, Belgien, Spanien und Großbritannien, wo pro Stunde annähernd doppelt so viele Passagiere pro Kontrollspur abgefertigt werden… Die nun völlig aus dem Ruder laufende Ausweitung der Streiks zu massiven Flächenstreiks konterkariert das Ziel, die Effizienz, Kundenzufriedenheit und Mitarbeiterzufriedenheit in Deutschland deutlich zu erhöhen.“

Alle Fluggäste sind aufgefordert, sich vor der Anreise zum Flughafen über den Status ihres Fluges zu informieren. Zudem sollten sie möglichst viel Zeit für das Passieren der Kontrollstellen einrechnen und Handgepäck auf ein Minimum reduzieren. Bei Fragen zu Verspätungen, Ausfällen, Umbuchungen etc. wenden sich Passagiere bitte direkt an die Hotlines der jeweiligen Fluggesellschaften oder den Reiseveranstalter.

Fraport: 2018 noch einmal fünf Mio. Passagiere mehr

Der Flughafen Frankfurt zählte im Jahr 2018 über 69,5 Millionen Fluggäste und erreichte damit einen neuen Höchstwert. Im Vergleich zum Vorjahr legte das Passagieraufkommen damit um rund 5.000.000 bzw. 7,8 Prozent zu. Das starke Wachstum ist sowohl auf neu angebotene Ziele ab Frankfurt wie auch auf eine Erhöhung der Frequenzen durch die Airlines zurückzuführen.

„Das vergangene Jahr hat erneut gezeigt, dass das Produkt „Fliegen“ sehr gefragt ist. In Frankfurt haben wir den größten absoluten Zuwachs unserer Geschichte erreicht und unsere Rolle als eines der führenden europäischen Drehkreuze bestätigt“, bilanzierte Fraport-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte. „Gleichzeitig brachte das enorme Wachstum in der Luftfahrt insgesamt große Herausforderungen für uns und die gesamte Branche mit sich. Wir arbeiten gemeinsam mit unseren Partnern daran, die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit im Luftverkehr wieder zu verbessern.“

Mehr als 500.000 Starts und Landungen

Die Zahl der Flugbewegungen stieg im abgelaufenen Jahr um 7,7 Prozent auf 512.115 Starts und Landungen. Auch die Höchststartgewichte legten um 5,1 Prozent auf rund 31,6 Millionen Tonnen zu. Das Cargo-Aufkommen war mit etwa 2,2 Millionen Tonnen leicht rückläufig (minus 0,7 Prozent). Grund waren die gestiegenen Unsicherheiten im weltweiten Handel insbesondere in der zweiten Jahreshälfte.

Im Dezember legten die Passagierzahlen am Flughafen Frankfurt gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres um 7,8 Prozent auf mehr als 4,9 Millionen zu. Mit 38.324 Starts und Landungen wuchs die Zahl der Flugbewegungen um 9,0 Prozent. Die Höchststartgewichte stiegen um 6,5 Prozent auf rund 2,4 Millionen Tonnen, während das Cargo-Aufkommen um 1,9 Prozent auf 183.674 Tonnen zulegte.

Rekorde globaler Trend

An den internationalen Beteiligungsflughäfen verzeichnete Fraport im abgelaufenen Jahr ebenfalls deutliche Zuwächse. Die Fraport AG konnte aber auch an fast allen Flughäfen weltweit neue Rekordmarken im Passagieraufkommen erzielen. Schulte: „Wir investieren weiterhin auch in unser internationales Portfolio, um die Flughäfen langfristig zu entwickeln. Derzeit setzen wir insbesondere in Griechenland, Brasilien und Peru große Ausbauprojekte um und schaffen zusätzliche Kapazitäten.“

Der Flughafen im slowenischen Ljubljana notierte zum Jahresende ein Plus von 7,7 Prozent auf über 1,8 Millionen Fluggäste. Das Passagieraufkommen an den beiden brasilianischen Airports Fortaleza und Porto Alegre stieg insgesamt um 7,0 Prozent auf rund 14,9 Millionen Fluggäste. Die 14 griechischen Regionalflughäfen legten gemeinsam um 8,9 Prozent auf knapp 29,9 Millionen Passagiere zu. Die drei verkehrsstärksten Airports waren dabei Thessaloniki (plus 7,1 Prozent auf über 6,7 Millionen Fluggäste), Rhodos (plus 5,0 Prozent auf rund 5,6 Millionen Passagiere) und Korfu (plus 15,3 Prozent auf knapp 3,4 Millionen Fluggäste).

Der peruanische Flughafen in Lima zählte über 22,1 Millionen Fluggäste (plus 7,3 Prozent). Mit einem Zuwachs von 12,2 Prozent auf rund 5,6 Millionen Passagiere schlossen die beiden Twin Star Flughäfen Varna und Burgas in Bulgarien das Jahr 2018. Antalya in der Türkei steigerte das Aufkommen um 22,5 Prozent auf knapp 32,3 Millionen Fluggäste. Der Flughafen im russischen St. Petersburg wuchs um 12,4 Prozent und notierte über 18,1 Millionen Fluggäste. Mit einem Anstieg von 6,7 Prozent erhöhte der Airport im chinesischen Xi’an seine Passagierzahlen auf rund 44,7 Millionen Fluggäste.

Kurt Rossner mit Aufsichtsratsvorsitz beim Eurofighter

Die Anteilseigner des Eurofighterkonsortiums haben Kurt Rossner von Airbus Defence & Space GmbH zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates berufen.

Kurt Rossner ist über drei Jahrzehnte bei Airbus im Bereich der Kampfflugzeuge tätig und leitet derzeit das Kampfflugzeuggeschäft aus Deutschland. Zuvor war er am Programm des militärischen Lufttransporters A400M mit Veranwortlichkeit für die militärischen Flugtests involviert. Rossner wird bereits mit Wirkung zum 01. Januar Aufsichtsratsvorsitzender.

Eurofighter für Zukunft modernisieren

Kurt Rossner: „Der Eurofighter Typhoon festigt seine Position im Herzen der Luftstreitkräfte seiner Kundenländer durch eine besonders hohe Einsatzverfügbarkeit bei derzeitigen Aufstellung.“ Dabei werde die Weiterentwicklung seiner Fähigkeiten die operative Stellung des Eurofighters noch für Jahrzehnte sichern, so Rossner. Die Eurofighter Jagdflugzeug GmbH hat kürzlich ebenso Herman Claesen zum neuen CEO ernannt. Claesen kommt von BAE Systems und begann diese Position ebenfalls zum 01. Januar.

Gute Voraussichten zum Neujahrsempfang am DUS

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Traditionell zum Jahresbeginn hatte der Düsseldorfer Airport am Donnerstagabend wieder Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Luftverkehrsbranche und Nachbarschaft zum festlichen Neujahrsempfang eingeladen.

Die Flughafengeschäftsführer Thomas Schnalke, Michael Hanné und Dr. Martin Kirchner-Anzinger begrüßten rund 700 hochkarätige Gäste in der Eventlocation Station Airport mit herrlichem Blick auf das abendlich erleuchtete Flughafengelände. Der Rückblick auf ein ebenso erfolgreiches wie forderndes Flughafenjahr in Zeiten tiefgreifender Veränderungen in der Luftverkehrsbranche und die Freude auf das noch junge Jahr 2019 standen im Mittelpunkt des Abends.

„2018 war für den Flughafen Düsseldorf ein überaus erfolgreiches, in vielen Belangen aber auch ausgesprochen anspruchsvolles Jahr, das uns viel abverlangt hat. Nur dank einer außerordentlichen Teamleistung der gesamten Flughafenbelegschaft und der lösungsorientierten Zusammenarbeit mit unseren Partnern ist es uns gelungen, den Verkehr im Jahr Eins nach dem Aus der airberlin binnen Jahresfrist zu kompensieren. Für diese positive Entwicklung haben mehrere Tausend Menschen sehr hart und intensiv im zurückliegenden Jahr gearbeitet. Ihnen allen gilt mein besonderer Dank“, erklärte der Sprecher der Geschäftsführung, Thomas Schnalke, in seiner Begrüßung mit Blick auf die großen Umwälzungen im Luftverkehrsmarkt nach der Insolvenz der airberlin.

Am DUS trifft die Region die Welt

Thomas Schnalke weiter: „Das Mobilitätsbedürfnis der Menschen und Unternehmen in der Rhein-Ruhr-Region ist weiter ungebrochen hoch und wird in Zukunft weiter zunehmen. Die 24,3 Millionen Passagiere im vergangenen Jahr sind ein eindeutiger Beleg hierfür. Für das Jahr 2019 erwarten wir erneut ein spürbares Passagierwachstum. Hierauf bereiten wir uns bereits seit Wochen sehr gewissenhaft vor. Gleichzeitig arbeiten die deutschen Flughäfen Hand in Hand mit den Fluggesellschaften, der Deutschen Flugsicherung, den Dienstleistungsunternehmen, den Behörden und der Politik mit großer Energie und hohem Mitteleinsatz daran, die Zuverlässigkeit im Luftverkehr auf ein Maß zu erhöhen, das unsere gemeinsamen Kunden, die Anwohner und nicht zuletzt auch uns selbst als Branche zufriedenstellt.“

Auf der Gästeliste standen unter anderem: Oberbürgermeister Thomas Geisel (Landeshauptstadt Düsseldorf), die Generalkonsulinnen Fiona Evans (USA), Maria Papakonstantinou (Griechenland), Sule Gürel (Türkei), der designierte neue Vorsitzende des Flughafen-Aufsichtsrates, Dr. Rolf Pohlig, Gerhard Schroeder und Holger Linkweiler (AviAlliance), Oliver Wagner (Eurowings), Ralf Teckentrup (Condor), Oliver Lackmann (Tuifly), Hiroshi Goto (All Nippon Airways), Messe-Chef Werner Matthias Dornscheidt, die Stadtwerke-Vorstände Manfred Abrahams und Hans-Günther Meier, Karin-Brigitte Göbel, Uwe Baust, Dr. Stefan Dahm und Dr. Michael Meyer (Stadtsparkasse Düsseldorf), Georg Berghausen (Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf), Düsseldorfs Polizeipräsident Norbert Wesseler, Helge Scharfscheer (Bundespolizei), Generalsekretär Michael Hoppe (Barig – Board of Airline Representatives in Germany e.V.), der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrs-wirtschaft, Prof. Klaus-Dieter Scheurle, der Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV, Ralph Beisel, sowie Dr. Michael Engel vom Bundesverband der deutschen Fluggesellschaften. Ebenfalls unter den Gästen waren Norbert Fiebig (Deutscher Reiseverband), Klaus Laepple (Willy Scharnow-Stiftung für Touristik), Frank Schrader und Ole Friedrich (Düsseldorf Marketing & Tourismus), Sabrina Herrmann (Siemens), Rolf Königs (AUNDE-Gruppe), Dr. Alexander Schröder-Frerkes (Bird & Bird Rechtsanwälte / American Chamber of Commerce), Josef Klüh und Frank Theobald (Klüh Service Management), Wolfgang Rolshoven (Düsseldorfer Jonges), Rüdiger Goll (Wirtschaftsclub Düsseldorf), Dr. Oliver Dörschuck (SSP), Stephanie Peifer (Verdi), Stephan Schneider (Digitale Stadt Düsseldorf) sowie zahlreiche weitere Repräsentanten der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik sowie der Luftfahrtbranche.

Passagierrekord und 413.469 Starts und Landungen in MUC

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Der Münchner Flughafen verzeichnet erneut ein Rekordjahr: Mit einem kräftigen Anstieg von knapp 1,7 Millionen auf rund 46,3 Millionen Fluggäste erzielte Bayerns Luftverkehrsdrehkreuz 2018 abermals einen neuen Passagierrekord. Dies entspricht einem Wachstum von rund vier Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Anzahl der Starts und Landungen erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 2,2 Prozent auf mehr als 413.000 Flugbewegungen. Dabei profitierte der Flughafen von seinem breit aufgestellten, weltweiten Streckennetz. Das Passagieraufkommen auf den Langstreckenflügen legte gegenüber dem Vorjahr gleich um sieben Prozent zu. Im Europaverkehr stieg die Anzahl der Reisenden um rund fünf Prozent. Der innerdeutsche Verkehr ist dagegen um ein Prozent zurückgegangen.

Verdoppelung der Passagiere in zwei Jahrzehnten

Die Passagiernachfrage in München wächst nach wie vor dynamisch. Bereits zum neunten Mal in Folge verzeichnete der Münchner Flughafen eine Steigerung im Jahresergebnis. Damit hat sich das jährliche Fluggastaufkommen an Bayerns Tor zur Welt seit der Jahrtausendwende bereits mehr als verdoppelt. Im gleichen Zeitraum ist die Anzahl der Starts und Landungen um rund 100.000 Flugbewegungen angestiegen. Ein Indiz für die stetig steigende Attraktivität des Airports und der Destination München ist auch die abermals verbesserte Sitzplatzauslastung: Mit nunmehr 77,5 Prozent wurde der bisher höchste Wert in der Geschichte des Airports erzielt.

Der Münchner Flughafen bleibt für Bayerns Wirtschaft ein wichtiger Umschlagplatz für Waren und Güter. Mit über 368.000 Tonnen wurden 2018 zwar 2,8 Prozent weniger Fracht und Post als im Vorjahr befördert. Dennoch erzielte der Münchner Airport damit das bisher zweitbeste Ergebnis beim Cargoaufkommen.

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, Dr. Michael Kerkloh, zeigte sich mit dem abgelaufenen Betriebsjahr mehr als zufrieden: „Unter dem Strich ist dies ein hervorragendes Verkehrsergebnis. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen mit der Insolvenz diverser Airlines und überdurchschnittlich vielen Flugausfällen haben wir 2018 ein sehr ordentliches Plus beim Passagieraufkommen und den Flugbewegungen erzielt. Dank der Stationierung neuer Langstreckenflugzeuge vom Typ Airbus A380 und A350 sowie der Aufnahme neuer, attraktiver Interkontinentalverbindungen sehe ich für den Münchner Flughafen trotz zunehmender Kapazitätsengpässe gute Perspektiven.“

Jahresergebnis am Flughafen München

Verkehrszahlen 2018 2017 Veränderung
Passagieraufkommen, Gewerblicher Verkehr 46.253.623 44.577.241 + 3,8 %
Flugbewegungen, Gesamt 413.469 404.505 +2,2 %
Cargo (in Tonnen)
Luftfracht- und Luftpost 368.377 378.803 – 2,8 %
Davon Luftfrachtumschlag 351.547 362.831 – 3,1 %

Lage an Flughäfen normalisiert sich

Nach dem ganztägigen Warnstreik der Fluggastkontrolleure am gestrigen Donnerstag ist am Köln Bonn Airport wieder Normalität eingekehrt: In der vergangenen Nacht um 00:00 Uhr endete der 24-stündige Streik, zu dem die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi aufgerufen hatte.

Auch in Düsseldorf und Stuttgart waren die Sicherheitsdienste am Flughafen im Streik. Die Mitarbeiter der privaten Sicherheitsunternehmen an den Passagier- und Personal-Kontrollstellen nahmen die Arbeit heute wieder auf. Der Köln Bonn Airport erwartet heute regulären Flugbetrieb. Zeitweise waren gestern zwei Drittel aller Flüge während des ganztägigen Warnstreiks der Fluggast-Kontrolleure am Köln Bonn Airport gestrichen worden. Insgesamt wurden 131 Flüge gestrichen, davon 69 Abflüge und 62 Ankünfte.

Hoheitliche Aufgabe outgesourcet

Die Passagierkontrollen am Köln Bonn Airport sind eine hoheitliche Aufgabe der Bundespolizei, die dafür private Sicherheitsunternehmen einsetzt. Die Personal- und Warenkontrolle liegt in der Verantwortung des Flughafenbetreibers, der dafür ebenfalls private Sicherheitsdienstleister beauftragt. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hatte die privaten Sicherheitsunternehmen an den Passagier- sowie an den Personal-Kontrollstellen zu einem ganztägigen Streik aufgerufen. Lediglich zwei von insgesamt 28 Kontrollspuren waren besetzt, zeitweise sogar nur eine. Abflüge werden ausschließlich über Terminal 1 abgewickelt.

Da die Airlines die meisten Flüge zuvor bereits annulliert und entsprechend darüber informiert hatten, war der Großteil der betroffenen Passagiere heute gar nicht erst angereist. Ursprünglich waren 199 Passagierflüge für Donnerstag (100 Starts, 99 Landungen) am Köln Bonn Airport geplant. Da auch die Personal-Kontrollstellen bestreikt wurden, konnten am Morgen zahlreiche Flughafen-Mitarbeiter, deren Arbeitsplatz im Sicherheitsbereich des Airports liegt, ihren Dienst erst verspätet antreten. Auf dem Flugplan stehen an diesem Freitag insgesamt 241 Flüge (120 Starts, 121 Landungen).

MTU in Polen feiert 1.000. Triebwerk

Die Niederlassung in Polen MTU Aero Engines Polska hatte vor rund dreieinhalb Jahren die erste Niederdruckturbine für den Getriebefan vom Typ PW1100G-JM montiert; Ende des Jahres 2018 hat der Standort in Polen nun das 1.000. Modul fertiggestellt und an Pratt & Whitney ausgeliefert.

In jedem Getriebefan (GTF) für die A320neo von Airbus steckt Technologie der MTU Aero Engines, Deutschlands führendem Triebwerkshersteller. Nun hat die MTU einen weiteren Meilenstein für den Serienhochlauf des zukunftweisenden Antriebsprogramms am Standort in Rzeszów erreicht.

Technologiepartner der modernsten Flugzeuge

Mehr als 350 Flugzeuge in den Flotten von 32 Fluggesellschaften und Betreibern sind bereits mit Pratt & Whitney GTF Triebwerken im Einsatz. Derzeit haben weltweit über 80 Fluglinien insgesamt mehrere tausend Getriebefan-Antriebe bestellt. Beim Geared Turbofan wird dabei der Fan untersetzt, damit der hintere Anteil des Schaufeln schneller laufen kann. Triebwerke der GTF-Familie von Pratt & Whitney kommen in fünf Flugzeugfamilien zum Einsatz: Airbus bietet den GTF für die A320neo an. Darüber hinaus ist der GTF der exklusive Antrieb für die A220 (ehemals Bombardier C-Series), den MRJ von Mitsubishi und die neuen E-Jets der Familien E-170-E2 und E-190-E2 von Embraer. Auch Irkut will den Getriebefan für die MC-21 anbieten.

Einen entscheidenden Beitrag leistet dazu die MTU Aero Engines Polska, die seit 2015 die Niederdruckturbinen für die spritsparenden Getriebefans montiert. Ferner ist die Niederlassung in Polen auch für die Entwicklung und Fertigung von Schaufeln und Komponenten der Niederdruckturbine zuständig. Neben der GTF-Familie kommen diese in den Triebwerken für den Airbus A320 und A380, dem Boeing 787-Dreamliner und der 777X sowie in Business Jets von Cessna und Gulfstream zum Einsatz. Darüber hinaus montiert das Unternehmen Niederdruckturbinen und Turbinenzwischengehäuse für eine Reihe weiterer Triebwerke. Ein Einsatzgebiet sind aber auch Industriegasturbinen der LM6000-Serie.

Aufbau mit 3D-Druck

Bereits im April 2009 hatte die MTU Aero Engines Polska mit der Produktion von Triebwerkskomponenten für die MTU-Gruppe begonnen. Innerhalb von fünf Jahren wuchs die Belegschaft des Standorts in Rzeszów von zunächst 200 auf 500 hochqualifizierte Mitarbeiter. Inzwischen beschäftigt MTU Aero Engines im polnischen Aviation Valley über 860 Mitarbeiter. Die bestehende Betriebsfläche der MTU Aero Engines Polska soll bis Ende 2019 um 11.400 Quadratmeter erweitert werden.

Der Schwerpunkt des neu errichteten Bereichs soll vor allem auf neuen Technologien wie zum Beispiel der additiven Fertigung liegen; aber auch um die steigenden Produktionsmengen von Komponenten für die neuesten Getriebefan-Triebwerke sowie die Aktivitäten zur Montage und Produktion von Komponenten und Modulen für die neuesten Antriebssysteme der Langstreckenflieger 787 Dreamliner und 777X zu bewältigen. Nach dieser Erweiterung wird die Anlage über eine Gesamtbetriebsfläche von 38.500 Quadratmetern verfügen.

US-Air Force akzeptiert Tankflugzeug KC-46A Pegasus

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Die US-Air Force hat das erste Tankflugzeug von Boeing, eine KC-46A Pegasus, angenommen. Damit kann das Flugzeug bald an der McConnell Air Force Base in Wichita stationiert werden.

Auf der KC-46A ruht damit die Aufgabe der Luftbetankung für die nächsten Jahrzehnte der US-Streitkräfte Air Force und Navy. Sechs KC-46 haben über 3.800 Flugstunden an Tests hingelegt und dabei Flugzeuge der Typen A-10, B-52, C-17, KC-10, KC-135, KC-46, F-15E, F-16 und F/A-18 betankt. Mit dem DD250 genannten Schriftstück kann die Auslieferung beginnen. An der McConnell Air Force Base in Kansas sollen vier Tanker KC-46 stationiert werden. Diese stehen schon bereit.

USA wollen bis zu 179 Tankflugzeuge

Boeing hat die ersten KC-46 bereits in seiner Auslieferungsstatistik für 2018 genannt. Weitere Flugzeuge können bald an die Altus Air Force Base in Oklahoma überführt werden. Boeing hat im ersten Vertrag 52 Flugzeuge für die Air Force von bis zu 179 Tankern insgesamt zugesagt. Das KC-46 Tankflugzeug basiert auf der Konstruktion des Passagierjets B767 und wird in Everett gebaut.

Lufthansa mit Rekord von 142 Millionen Fluggästen im Jahr

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Die Fluggesellschaften unter dem Dach der Lufthansa Group haben im Jahr 2018 rund 142 Millionen Fluggäste transportiert und damit einen neuen Passagierrekord aufgestellt. Die Auslastung der Flugzeuge war auf den mehr als 1,2 Millionen Flügen mit einem Sitzladefaktor von 81,4 Prozent so hoch wie nie zuvor.

Das Frachtangebot lag im Dezember um 4,7 Prozent höher als im Vorjahr, die abgesetzten Tonnenkilometer legten um 0,4 Prozent zu. Daraus ergibt sich ein um 2,8 Prozentpunkte niedriger Nutzladefaktor von 66,1 Prozent. Insgesamt lag das Frachtangebot im Jahr 2018 um 4,3 Prozent höher als im Vorjahr. Gleichzeitig konnte der Absatz in diesem Zeitraum um 0,8 Prozent gesteigert werden. Der Nutzladefaktor war mit 66,4 Prozent um 2,3 Prozentpunkte niedriger als im Jahr zuvor.

Passagierwachstum breit aufgestellt

Wachstumstreiber bei den Netzwerk-Airlines waren neben dem Hub Zürich mit einem Passagierplus von 9,5 Prozent die Hubs München und Wien mit Zuwächsen von 9,3 Prozent und 8,5 Prozent. Die Zahl der Fluggäste am Hub Frankfurt ist 2018 um 4,7 Prozent gewachsen. Eurowings hatte 2018 mit einem Zuwachs von 18 Prozent ihren Anteil am neuen Passagierrekord der Lufthansa Group.

Im Dezember 2018 haben die Airlines der Lufthansa Group rund zehn Millionen Fluggäste an Bord ihrer Flugzeuge begrüßt. Dies entspricht einer Steigerung von 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die angebotenen Sitzkilometer lagen um 11 Prozent über dem Vorjahr, gleichzeitig konnte der Absatz um 10,6 Prozent gesteigert werden. Daraus ergibt sich ein Sitzladefaktor, der mit 78,5 Prozent um 0,3 Prozentpunkte niedriger ausfällt als im Dezember 2017.

Fluglinien im Netzwerk

Die Netzwerk-Airlines Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines haben im Dezember insgesamt rund 7,3 Millionen Fluggäste befördert und damit 5,8 Prozent mehr als im gleichen Monat des Vorjahres. Das Angebot in Sitzkilometern wurde im Dezember um 9,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgeweitet. Der Absatz in Sitzkilometern stieg im gleichen Zeitraum um 9,1 Prozent. Der Sitzladefaktor verringerte sich um 0,1 Prozentpunkte auf 78,7 Prozent. Insgesamt haben die Netzwerk-Airlines im letzten Jahr rund 104 Millionen Passagiere und damit 7,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitrum befördert. Der Sitzladefaktor bei den Netzwerk-Airlines stieg in diesem Zeitraum um 0,4 Prozentpunkte auf 81,5 Prozent.

Eurowings

Im Punkt-zu-Punkt-Verkehr hat die Lufthansa Group mit den Airlines Eurowings (inklusive Germanwings) und Brussels Airlines im Dezember 2,6 Millionen Fluggäste befördert, davon rund 2,3 Millionen auf Kurzstreckenflügen und 294.000 auf Langstreckenflügen. Dies entspricht einer Steigerung von 9,9 Prozent in Vergleich zum Vorjahr. Einem im Dezember um 19,5 Prozent erhöhten Angebot stand ein um 17,5 Prozent erhöhter Absatz gegenüber. Der Sitzladefaktor lag mit 78 Prozent um 1,4 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahresmonat.

Auf der Kurzstrecke wurden im Dezember die angebotenen Sitzkilometer um 18 Prozent erhöht, die verkauften Sitzkilometer stiegen im gleichen Zeitraum um 13,9 Prozent. Der Sitzladefaktor lag mit 74,3 Prozent um 2,6 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahresmonat. Auf der Langstrecke ist der Sitzladefaktor im selben Zeitraum um 0,3 Prozentpunkte auf 83,1 Prozent gestiegen. Hier stand einem um 21,6 Prozent erhöhten Angebot ein um 22,1 Prozent gestiegener Absatz gegenüber. Eurowings hat im Jahr 2018 insgesamt rund 38,5 Millionen Passagiere befördert und damit 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Sitzladefaktor lag in dieser Zeit mit 81,3 Prozent um 1,4 Prozentpunkte über dem des Vorjahres.

OHB nimmt neue Kleinsatelliten Triton-X in Angriff

Mit Triton-X schafft LuxSpace für die OHB-Gruppe neue Perspektiven und für den globalen Satellitenmarkt neue Chancen im NewSpace Bereich. Jetzt startet LuxSpace mit der Umsetzung ihrer Mikrosatellitenplattform Triton-X durch und beginnt, gemeinsam mit drei Partnerunternehmen, die Arbeiten an der Hardware.

Innerhalb der letzten 12 Monate hat LuxSpace die Architektur für Triton-X entworfen, ein Multimissionsmikrosatelliten der nächsten Generation, der erschwingliche regionale und globale LEO-Konstellationen ermöglichen soll. Unterstützt wird Triton-X maßgeblich von der Raumfahrtagentur in Luxemburg (LSA) und von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Die Entwicklung wird im Rahmen des ARTES Programms der ESA für fortgeschrittene Forschung in Telekommunikationssystemen durchgeführt.

Triton-X als potente Plattform

LuxSpace hat das Konzept für die Plattform und deren Subsysteme bereits finalisiert und plant, die Plattform mit Partnerfirmen aus Luxemburg, Deutschland und der Schweiz zu entwickeln. Dazu gehören beispielsweise die Firma EmTroniX aus Luxemburg sowie die Firmen Syderal und ASP Equipment. So werden ASP Equipment und LuxSpace ein modulares Energieversorgungssystem entwickeln, während die innovative Avionik in Zusammenarbeit mit EmTroniX und Syderal entwickelt wird.

„Unsere Eigenentwicklungen machen Triton-X, im Vergleich zu anderen kommerziellen Plattformen, flexibler, leistungsfähiger und dadurch kostengünstiger“, so Dr. Thomas Görlach, Chief of the Executive Board, „Das Konzept steht. Wir gehen jetzt den nächsten Schritt, in dem wir unsere Prototypen bauen und die Hardware direkt testen.“ In diesem Jahr beginnen bereits erste Tests auf Systemebene, Mitte 2020 will LuxSpace, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, die Bodenqualifikation für Triton-X abschließen. 2021 soll dann die erste kommerzielle Mission starten. In der Grafik: Kleinsatellitenplattform SmallGeo.

DFS plant Personal für Flugsicherung in Bahrain

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Die DFS Aviation Services hat mit dem Ministerium für Verkehr und Telekommunikation des Königreichs Bahrain einen Vertrag zur Personalgestellung unterzeichnet.

Dafür wurde die Gesellschaft DFS Aviation Services Bahrain Co. W.L.L mit Sitz in Manama gegründet. Bahrains Ministerium für Verkehr und Telekommunikation (MTT) ist die zuständige Regierungsbehörde für die Entwicklung und Regulierung des Verkehrs, der Telekommunikationsinfrastruktur und der entsprechenden Systeme des Königreichs. Die neue Tochtergesellschaft hat zum 01. Januar 2019 ihre Geschäfte aufgenommen. Der Dienstleistungsvertrag über die Erbringung von Personalmanagementleistungen, der im vergangenen Jahr geschlossen wurde, umfasst die unterstützende Gestellung des operativen und administrativen Flugsicherungspersonals in Bahrain. Dazu wurde das Personal der Vorgänger-Organisation übernommen, so dass der laufende Betrieb reibungslos fortgeführt werden kann. Die DFS Aviation Services hatte 2018 an einem internationalen Ausschreibungsverfahren teilgenommen und sich gegen namhafte Mitbewerber durchgesetzt.

Das Königreich Bahrain verfolgt damit das strategische Ziel, den Luftverkehrssektor des Landes auf die steigenden Anforderungen des wachsenden Luftverkehrs auszurichten, um Bahrain effizient mit dem Rest der Welt zu verbinden. Die Vorreiterrolle des Königreichs in der Branche wird am Beispiel der Bahrain Flight Information Region (BFIR) deutlich, die einen Schlüsselfaktor zur Vereinfachung des zivilen Luftverkehrs von und nach Europa und Südostasien darstellt. Hierbei ist die langjährige Erfahrung des sachkundigen bahrainischen Personals, das aus einem Team hochqualifizierter Fluglotsen besteht, die nach höchstem internationalem Standard ausgebildet wurden, ein ausschlaggebender Erfolgsfaktor für die Erreichung des Ziels.

Geschätztes Know-how der deutschen Flugsicherung

Anlässlich der Gründung der DFS Aviation Services Bahrain erklärt Kamal bin Ahmed Mohamed, Minister für Verkehr und Telekommunikation: „Die DFS-Gruppe wird als eine der besten Flugsicherungsorganisationen angesehen und verfügt über umfassende Erfahrung und Fachkenntnis. Ich bin zuversichtlich, dass unsere Leistungsfähigkeit im Bereich Zivilluftfahrt durch diese Partnerschaft noch weiter steigen wird.“

Untersekretär für Zivilluftfahrt des Ministeriums, Mohamed Thamir Al Kaabi: „Die Vereinbarung mit DFS Aviation Services ermöglicht es der CAA, ihre Aufgaben auf höchstem Niveau zu erfüllen, so dass unser Team internationale Erfahrungen im Bereich Flugsicherung, Luftsicherheit, Regulierung und auf weiteren Gebieten sammeln kann. Ich freue mich, dass wir diese Partnerschaft mit einem so angesehenen Partner wie der DFS-Gruppe aufbauen können.“

Oliver P. Cristinetti, Geschäftsführer der DFS Aviation Services GmbH, selbst ein Tochterunternehmen der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, sagte: „Es ist eine Ehre für uns, Bahrain als modernen und dynamischen Partner gewonnen zu haben. Aufgrund der raschen Entwicklung des Landes ist dieses Projekt besonders aufregend für uns. Wir freuen uns darauf, die Zukunft der Flugsicherung gemeinsam zu gestalten und das Ministerium für Verkehr und Telekommunikation von Bahrain bei der Entwicklung des Landes zu einem pulsierenden Verkehrsknotenpunkt zu unterstützen und seine internationale Bedeutung zu stärken.“

Delta Air Lines ordert mehr und größere Airbus A220

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In den Händen von Airbus nimmt der Absatz für das neue Flugzeug A220 Fahrt auf. Delta Air Lines hat jetzt einen Folgeauftrag über 15 Airbus A220 erteilt. Der neue Auftrag betrifft erstmals das Modell A220-300.

Damit steigt das Auftragsvolumen der neuesten Generation sehr treibstoffsparender Flugzeuge, die die zweitgrößte Airline der Welt bestellt hat, auf insgesamt 90 Maschinen. Delta Airlines wandelte zudem frühere A220-Bestellungen in die größere A220-300 um, wodurch das Auftragsvolumen auf 50 Maschinen dieses Typs steigt. „Diese zusätzlichen Flugzeuge vom Typ A220 sind für Delta von strategischer Bedeutung, da sie es ermöglichen, unsere Flotte zu modernisieren und Fortschritte in Bezug auf das Kundenerlebnis voranzutreiben. Gleichzeitig sind sie eine hervorragende Investition in das nächste Jahrzehnt für unsere Kunden, Mitarbeiter und die Anteilseigner von Delta“, sagte Gil West, Chief Operating Officer von Delta. „Wir freuen uns darauf, 2020 unsere erste A220-300 an der Airbus-Montagelinie in Mobile, Alabama in Empfang zu nehmen.“

Airbus-Werk in den USA kommt zum Zug

Delta bestellte bereits 2016 die ersten 75 Maschinen. Produziert wird die A220-300 in einer neuen Montagelinie in Mobile, Alabama (USA). Die Bauarbeiten für das neue Werk, in direkter Nachbarschaft zur bestehenden A320-Montagelinie, beginnen Ende Januar 2019. „Delta hat schon immer großen Wert auf eine vorzügliche Passagiererfahrung gelegt, und die A220 passt perfekt zu dieser Philosophie“, erklärte Christian Scherer, Airbus Chief Commercial Officer. „Ein Blick in die Kabine der A220 von Delta genügt, um zu wissen, dass hier neue Maßstäbe für den Komfort auf Kurzstreckenflügen gesetzt werden. Mit dem Komfort und den Annehmlichkeiten der A220 wird das Fliegen für die Passagiere wieder zu einem Vergnügen…“

Die A220 ist derzeitig das einzige Flugzeug, das speziell für das Marktsegment der 100- bis 150-Sitzer entwickelt wurde und neue Maßstäbe für Treibstoffeffizienz und Passagierkomfort setzt. Weitere Pluspunkte der A220 sind fortschrittliche Aerodynamik, modernste Materialien und die neu entwickelten PW1500G-Getriebefan-Triebwerke von Pratt & Whitney, die mindestens 20 Prozent weniger Treibstoff pro Sitz verbrauchen als Flugzeuge der Vorgängergeneration.

Mit einer Reichweite von bis zu 3.200 Seemeilen (5.920 km) bietet die A220 die Leistung größerer Single-Aisle-Flugzeuge in dieser Kategorie. Angesichts eines Auftragsbestands von bereits jetzt mehr als 500 Maschinen schickt sich die A220 an, den Löwenanteil des 100- bis 150-Sitzer-Marktes einzunehmen, der auf ein Volumen von mindestens 7.000 Flugzeugen in den kommenden 20 Jahren geschätzt wird. Das Titelbild zeigt die aller erste A220 für Delta Air Lines bei ihrem Jungfernflug.

Airbus schafft Punktlandung von 800 Flugzeugen im Jahr

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Airbus SE schlüsselte seine Flugzeugauslieferungen aus dem vergangenen Jahr genauer auf. Im sechzehnten Jahr in Folge ist es Airbus gelungen, die Zahl der ausgelieferten Verkehrsflugzeuge im Jahresvergleich zu steigern.

So lieferte Airbus 2018 entsprechend der Lieferprognose für das Gesamtjahr 800 Verkehrsflugzeuge an 93 Kunden aus und stellte damit einen neuen Unternehmensrekord auf. Die Auslieferungen lagen um elf Prozent über dem bisherigen Rekord von 718 Flugzeugen aus dem Jahr 2017. Insgesamt wurden 2018 folgende Passagierflugzeuge ausgeliefert:

  • 20 Flugzeuge A220 (seit der Integration in die Airbus-Familie im Juli 2018)
  • 626 Maschinen der A320-Familie (gegenüber 558 im Jahr 2017), davon 386 Flugzeuge der A320neo-Familie (gegenüber 181 A320neo im Jahr 2017)
  • 49 Flugzeuge A330 (2017: 67), einschließlich der ersten drei A330neo 2018
  • 93 Flugzeuge A350 XWB (gegenüber 78 im Jahr 2017)
  • 12 Flugzeuge A380 (gegenüber 15 im Jahr 2017)

Die Verkaufszahlen entwickelten sich wie folgt: 2018 konnte Airbus 747 Nettobestellungen verbuchen, gegenüber 1.109 Nettobestellungen im Jahr 2017. Ende 2018 erreichte der Auftragsbestand einen neuen Branchenrekord und lag bei 7.577 Verkehrsflugzeugen, einschließlich 480 Maschinen vom Typ A220, im Vergleich zu 7.265 Ende 2017. Gemessen an zivielen Flugzeugen kann Airbus somit als größter Flugzeugbauer der Welt betrachtet werden, vor Boeing mit 796 ausgelieferten Verkehrsflugzeugen 2018. Heute wurde zudem bekannt, dass Delta Air Lines schon wieder 15 Flugzeuge der A220-300 nachbestellt.

Markt für Verkehrsflugzeuge wächst langfristig

„Trotz beträchtlicher operativer Herausforderungen konnte Airbus 2018 den Produktionshochlauf fortsetzen und eine Rekordzahl von Flugzeugen ausliefern. Ich danke unseren Teams weltweit, die bis zum Jahresende dafür gearbeitet haben, dass wir unsere Zusagen einhalten konnten“, sagte Guillaume Faury, President Airbus Commercial Aircraft. „Ich freue mich zudem über den soliden Auftragseingang, der die gute Auftragslage auf dem Markt für Verkehrsflugzeuge und das Vertrauen, das unsere Kunden in uns setzen, unterstreicht. Ich danke allen für ihre kontinuierliche Unterstützung.“ Er fügte hinzu: „Wenn wir unsere industrielle Effizienz steigern wollen, muss die Digitalisierung unseres Geschäfts für uns weiterhin oberste Priorität haben.“

In den vergangenen 16 Jahren hat Airbus seine Produktion mit den Endmontagelinien in Hamburg, Toulouse, Tianjin und Mobile stetig gesteigert. 2018 kam die A220-Montagelinie im kanadischen Mirabel hinzu. Einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Airbus-Auslieferungen im Jahr 2018 leisteten die Endmontagelinien in den USA und China. Vor allem die A320-Familie ist überaus erfolgreich.

Die Endmontagelinie (Final Assembly Line – FAL) in Mobile, Alabama, lieferte die hundertste A320 aus und produziert nun mehr als vier Flugzeuge pro Monat. An der „FAL Asia“ in Tianjin, China, wurde die vierhundertste A320 ausgeliefert, während in Hamburg die neue vierte Produktionslinie ihren Betrieb aufnahm. Das A320-Programm ist auf einem guten Weg, das Produktionsziel von 60 Flugzeugen pro Monat bis Mitte 2019 zu erreichen. Die Airbus-Teams haben bei der A350 einen wichtigen industriellen Meilenstein erreicht und die angestrebte Rate von zehn Flugzeugen pro Monat erzielt.

Die Nettobestellungen und der Auftragsbestand des Gesamtjahres 2018 entsprechen der vertraglichen Situation. Der Auftragsbestand für das Gesamtjahr 2018 wird gemäß IFRS 15 erstellt und wird den erzielbaren Betrag der Umsätze aus diesen Verträgen widerspiegeln. Ergebnisse für das Gesamtjahr 2018 will Airbus am 14. Februar präsentieren.

Schweiz lässt Cougar in Emmen modernisieren

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Bis Mitte 2022 will die Schweiz die im Jahr 1998 beschafften Cougar-Helikopter ihrer Luftwaffe in Emmen auf den neuesten Stand der Technik bringen. Dabei werden die elektronischen Systeme für die Flugsteuerung und Navigation sowie für die Kommunikation umfassend modernisiert

Die Transporthubschrauber der Luftwaffe Cougar werden von der Ruag runderneuert. Gleichzeitig mit dem Upgrade werden die Helikopter der Luftwaffe bei Ruag von Grund auf überholt. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten Vertreter von armasuisse und Ruag im Dezember in Bern.

Neue Avionik und Schutz vor Raketen und Strahlung

Die Helikopter erhalten neue Flugmanagement-Computer, ein Präzisions-Navigationssystem für den Instrumentenflug, ein Kollisionswarnsystem, das vor gefährlichen Annäherungen mit anderen Luftfahrzeugen warnt, sowie ein von Ruag entwickeltes System, das beim Verlassen einer definierten Flughöhe Alarm schlägt. Helmdisplays projizieren den Piloten zukünftig die wichtigsten Flugdaten direkt ins Sichtfeld. Funkgeräte der neuesten Generation und Satellitentelefone ermöglichen sichere und effiziente Kommunikation.

Ruag wird die Helikopter auch mit der neusten Generation des Selbstschutzsystems IDAS-3 ausrüsten. Dieses System warnt die Besatzungen vor der Erfassung mit Radar-, Laser- oder elektro-optischer Strahlen sowie vor dem Beschuss mit Raketen. Außerdem umfasst es Abwehrmaßnahmen, wie beispielsweise den Ausstoss von Täuschkörpern.

Hubschrauber zerlegen – Cougar danach wie neu

Für die Überholung zerlegen werden die Transporthubschrauber zerlegt, alle relevanten Einzelteile auf Verschleiss und Schäden geprüft und repariert oder ersetzt. Wenn die Luftwaffe die Helikopter zurückerhält, befinden sie sich quasi im Neuzustand. „Die Einsatzbereitschaft der Helikopterflotte der Schweizer Armee sicherzustellen, ist Teil unseres Kernauftrags. Mit diesem Upgrade ist gewährleistet, dass die Luftwaffe auch im kommenden Jahrzehnt über eine Transporthelikopterflotte verfügt, die dem aktuellen Stand der Technik entspricht und erfolgreiche Missionen gewährleistet“, erklärt Philipp Berner, Senior Vice President Military Aviation Ruag.

Zusätzlich zu den zehn Cougar-Helikoptern setzt die Luftwaffe 15 weitere Transporthelikopter ein, welche Ende der 1980er Jahre beschafft wurden – damals noch unter der Bezeichnung Super Puma. Die Serienausstattung der älteren Modelle hat Ruag bereits zwischen 2011 und 2014 modernisiert. Die Transporthelikopter sind fliegende Schwerarbeiter und Lebensretter: Sie transportieren Menschen und Material, sie helfen bei der Suche und Rettung von Vermissten und leisten wertvolle Unterstützung bei Katastropheneinsätzen im In- und Ausland.

Rostock-Laage setzt auf Passagiere für Kreuzfahrt

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Der Ostsee-Flughafen in Rostock-Laage hat mit 296.027 Passagieren einen leichten Zuwachs von 1,85 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (290.654 Passagiere) verzeichnet. Davon waren ca. 60.000 Passagiere geschäftlich unterwegs, die insbesondere nach München, Köln und Stuttgart.

Germania ist in Rostock ein wichtiger Carrier für Urlaubsflieger. Sonnige Ziele wie Mallorca, Antalya, Hurghada, die Kanarischen Inseln und Ziele in Bulgarien und Griechenland waren bei ca. 130.000 Passagieren gefragt. Ca. 18.000 Passagiere nutzten 2018 Rostock-Laage als Start nach Hurghada.

Umgekehrt ist Rostock ein Ziel für Kreuzfahrttouristen. 82.320 Passagiere der Reedereien Costa Crociere, MSC Cruises und Pullmantur Cruises aus Italien, Spanien, Frankreich, der Schweiz und Österreich flogen für eine Kreuzfahrt an die Ostsee. Um dieses, in den letzten Jahren neu gewachsene Segment besser bedienen zu können, will der Flughafen auch seine Piste auf Vordermann bringen. Am Rollweg Süd sollen Arbeiten rechtzeitig für die nächste Saison fertig werden, um dann auch Großraumflugzeuge, wie im Sommer 2018 den Dreamliner – eine Boeing 787-300, auf dem zivilen Vorfeld abfertigen zu können.

Rekord bei der Besucherwelt am VIE – Sicht vom Tower

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Die Besucherwelt am Flughafen Wien hat 2018 einen neuen Rekord erreicht: Mit 162.440 Gästen stieg die Besucherzahl um 37,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ab sofort wird die Besucherwelt auch am Sonntag geöffnet sein.

162.440 Gäste kamen im Jahr 2018 in die gemeinsam mit Thomas Brezina gestaltete Besucherwelt Flughafen Wien, was einem deutlichen Plus gegenüber 2017 von 37,5 Prozent entspricht und das Interesse der Menschen am „Phänomen Flughafen“ unterstreicht.

Neue Rundfahrten und Tower-Sonderführungen

Für Spannung und bestmögliche Unterhaltung sorgt 2019 das erweiterte Besucherangebot: So hat ab 13. Januar 2019 sonntags der Erlebnisraum geöffnet, die faszinierende Rundfahrt über das Vorfeld ist dann ebenso möglich. Damit können beliebte Sondertouren wie zum Airbus A380, dem größten Passagierflugzeug der Welt oder der Flughafen-Feuerwehr-Tour, auch sonntags von Familien besucht werden. Ebenfalls neu eingeführt wird die Premium A380-Tour, bei der das größte Passagierflugzeug der Welt von innen besichtigt werden kann. Im Frühjahr starten gegen Voranmeldung Sonderführungen mit Blick vom Flughafen-Tower. Der Tower am Flughafen Wien ist mit 109 Metern der höchste in Europa.

Im mehr als 600 m² großen Erlebnisraum erfahren Besucher mittels multimedialer Videoinstallationen in vier Stationen Interessantes rund um das Thema Luftfahrt. Wer immer schon den Flugzeugen bei der Abfertigung sowie bei Starts und Landungen aus unmittelbarer Nähe zuschauen wollte, für den bietet die Besucherwelt eine spannende Tour im modernen Doppeldecker-Bus über das Flughafen-Vorfeld. Abgerundet wird das bunte Rahmenprogramm durch die Besucherterrasse. Die ganzjährig geöffnete Aussichtsplattform ermöglicht auf 1.800 m² einen faszinierenden 180 Grad Ausblick auf das rege Flughafengeschehen.

Touren für Kinder und mehrsprachig

Das vielfältige Angebot der Besucherwelt am Flughafen Wien kann individuell auf große und kleine Gäste abgestimmt werden: So gibt es das Kombiticket Erlebnisraum-, Tour und Terrasse etwa zum Spezialpreis für Familien, außerdem werden eigene Touren für Schulklassen oder Kindergeburtstage organisiert. Faszinierende Einblicke bieten zudem Sondertouren wie zum A380, der Flughafen Feuerwehr oder seit kurzem auch zum VIP-Terminal. Für internationale Gäste sind der Erlebnisraum in Englisch und die Bustouren sogar in Englisch, Ungarisch, Slowakisch, Tschechisch und Russisch zu buchen.

Die Rundfahrt und der Erlebnisraum haben Montag bis Samstag von 08:30 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet und ab 13. Januar 2019 sonntags von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Die Besucherterrasse ist Montag bis Sonntag von 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet. Ab 01. Mai bis 30. September 2019 gelten auf der Terrasse längere Sommer-Öffnungszeiten, von 08:00 Uhr bis 22:00 Uhr.

Streiks an deutschen Flughäfen am Donnerstag

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft die Beschäftigten des Sicherheitspersonals an den Flughäfen in Düsseldorf, Köln-Bonn und Stuttgart am Donnerstag, dem 10. Januar 2019, den den ganzen Tag zu einem Warnstreik auf.

Neben Schneechaos der letzten Tage kommen nach Berlin auch an weiteren deutschen Flughäfen Beeinträchtigungen auf die Reisenden zu. Laut ver.di werden die Streiks in Stuttgart mit der ersten Frühschicht gegen 03:00 Uhr aufgenommen, in Düsseldorf und Köln-Bonn ab 00:00 Uhr. Wie schon am Montag in Berlin ist auch an diesen Standorten mit starken Einschränkungen im Luftverkehr zu rechnen. Passagiere sollten sich auf längere Wartezeiten einstellen und daher mehr Zeit am Flughafen einplanen. Die Verhandlungen werden am 23. Januar 2019 in Berlin fortgesetzt.

BDLS habe nicht reagiert

Nachdem der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) nicht auf das starke Signal der Beschäftigten durch die Warnstreiks in Berlin-Tegel und Schönefeld am vergangen Montag reagiert und noch immer kein verhandlungsfähiges Angebot avisiert habe, werden die Beschäftigten in Düsseldorf, Köln-Bonn und Stuttgart am morgigen Donnerstag in einen ganztägigen Streik treten, so die Gewerkschaft.

Die Streiks stehen im Zusammenhang mit bislang vier erfolglosen bundesweiten Tarifverhandlungen zwischen dem BDLS und ver.di. Die Arbeitgeber hatten in der letzten Verhandlungsrunde am 20./21. Dezember 2018 ihr Angebot für eine Entgelterhöhung lediglich von 1,8 auf 2,0 Prozent pro Jahr bei einer zweijährigen Vertragslaufzeit erhöht. Die Lohnanpassung für ostdeutsche Bundesländer soll erst nach fünf Jahren beendet sein.

20 Euro Lohn brutto gefordert

Die Gewerkschaft fordert eine Erhöhung des Stundenlohns im Bereich der Passagier-, Fracht-, Personal- und Warenkontrolle auf 20 Euro brutto. Das bislang vorliegende Angebot der Arbeitgeber beläuft sich auf eine Erhöhung von rund 40 Cent. „Auf dieser Grundlage ist ein Tarifkompromiss nicht möglich“, betont ver.di-Verhandlungsführer Benjamin Roscher.

Die Arbeitgeber hätten auch nach dem Streik der Beschäftigten an den Berliner Flughäfen die Möglichkeit gehabt, ein verbessertes Angebot vorzulegen. Den Arbeitgebern sollte klar sein, dass die Beschäftigten bereit und in der Lage sind, für ihre Forderungen einzutreten, so Roscher weiter. Sollte es weiterhin kein verbessertes Angebot geben, seien auch weitere Streiks nicht auszuschließen.

796 Ziviflugzeuge von Boeing 2018 ausgeliefert

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US-Flugzeugbauer Boeing hat im Dezember 69 Flugzeuge der 737 ausgeliefert und damit für das Gesamtjahr 2018 den neuen Rekord von 806 Flugzeugen, davon 796 Zivilflugzeugen erreicht.

2017 waren es noch 763 Flugzeugauslieferungen gewesen. Ebenso wuchs das Auftragsbuch mit 203 Verkäufen im Dezember auf 893 Nettobestellungen mit einem Wert von rund 143.700.000.000 US-Dollar nach Listenpreisen. 2018 verbuchte Boeing demnach allein 218 Aufträge für Großraumflugzeuge.

Damit sind die Auftragsbücher für sieben Jahre im Voraus gefüllt. Mitte des vergangenen Jahres hatte Boeing die Produktionsrate für die meistverkaufte Familie, die 737, auf 52 Flugzeuge pro Monat erhöht. Dabei gehen schon fast die Hälfte der 580 Flugzeuge aus dem B737-Programm auf die neue Version 737 MAX zurück, inklusive der ersten 737 MAX 9. Der 787 Dreamliner wurde im letzten Jahr 109 mal bestellt – große Nachbesteller waren hier American Airlines (47 Flugzeuge) und United Airlines (13 Flugzeuge) – und erreicht so ca. 1.400 Bestellungen.

Tankflugzeug KC-46 macht Statistik voll

Die 777 Flugzeugfamilie zählte 51 Nettobestellungen, die 737 MAX hat die Schwelle von 5.000 Bestellungen im Dezember erreicht. Auch beim 787 Dreamliner hat Boeing alles für eine hohe Rate getan und konnte so 145 Flugzeuge im Jahr 2018 ausliefern. Die übrigen Einheiten gehen auf die verschiedenen Versionen der Programme 777, 767 und 747-8 zurück. Hierzu zählt Boeing aber auch jene zehn Flugzeuge der B767, welche als 767-2C Tankflugzeuge von Boeing Defense, Space & Security an die US-Air Force als KC-46 überstellt wurden. Boeing hat somit 796 Zivilflugzeuge ausgeliefert, und wurde damit von Airbus übertrumpft, das mitteilte, 2018 die Schallmauer von 800 Flugzeugauslieferungen erstmals erreicht zu haben.

Cirrus zeigt zweite Generation des Vision Jet

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Flugzeughersteller Cirrus Aircraft hat jetzt den Start der zweiten Generation seines revolutionären Vision JetTM – ‘G2’ – verkündet. Der G2 Vision Jet soll noch leistungsfähiger und sicherer sein was Reisehöhe, Fluggeschwindigkeit und Reichweite angeht.

Der Vision Jet ist der erste Single-Engine Personal JetTM. 2018 hat Cirrus für den Vision Jet die renommierte Luftfahrtauszeichnung Robert J. Collier Trophäe erhalten. Das einstrahlige Flugzeug erhielt ein erneuertes Perspective Touch+TM Flight Deck von Garmin®. Gehobene Sitze in der Kabine und eine ausgeklügelte Geräuschreduzierung sind nur zwei der Verbesserungen für die G2-Passagiere.

Der G2 Vision Jet fliegt dabei noch höher, schneller und weiter. Eine erweiterte Flugflächenspanne auf einschließlich Flight Level 310 (31.000 ft) und Kompetenz für Reduced Vertical Separation Minimum (RVSM)-Flugflächen sorgen für eine auf über 1.200 Nautische Meilen (ca. 2.222 km) verbesserte Reichweite des G2 Vision Jet. Klassische Reisen können nun zB. 150 Pfund mehr auf einer Strecke von 800 NM transportieren, und das bei Geschwindigkeiten von über 300kts.

Vision Jet mit Perspective Touch+ und Autothrottle

Der G2 Vision Jet führt auch die ‘Perspective Touch+’ (gesprochen „Perspective Touch Plus“) von Garmin ein, was schnellere Hardware und eine bessere Bildschirmauflösung im Cockpit bedeutet, wie es für High-end Businessjets üblich ist. Auch eine Schubautomatik (Autothrottle) ist vorhanden, wodurch der Autopilot dem echten Piloten noch mehr Arbeit abnimmt. 3D Synthetic Vision, SurfaceWatchTM, automatische Warnfunktionen und Wetterdaten, natürlich ADS-B und Satellitenkommunikation sind auch dabei.

In der Familienkonfiguration passen fünf Erwachsene und zwei Kinder in die Kabine, wobei jeder Sitz individuell umgestellt oder ausgebaut werden kann. 25 mögliche Sitzkonfigurationen sollen so laut Cirrus möglich sein. Der Vision Jet hat 2016 seine Zulassung durch die FAA erhalten und wurde der erste Personal Jet mit Einzeltriebwerk. Cirrus nennt nun an die 100 Auslieferungen weltweit für das neue Flugzeug.

Manager Torsten Schrank kommt aus München für CGN

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Der Aufsichtsrat der Flughafen Köln/Bonn GmbH hat Torsten Schrank zum neuen zweiten Geschäftsführer der Flughafengesellschaft berufen. Der 44-jährige Diplom-Kaufmann für Betriebswirtschaftslehre wird seine Tätigkeit voraussichtlich Anfang Mai aufnehmen.

Torsten Schrank ist seit mehr als 20 Jahren in verschiedenen Funktionen und Führungspositionen am Flughafen München beschäftigt. In seiner neuen Funktion als Geschäftsführer (CFO, Chief Financial Officer) am Flughafen Köln/Bonn wird Torsten Schrank künftig die Bereiche Finanzen, Personal, Infrastruktur und Informationstechnik verantworten.

Seit 2016 leitet er das Konzern-Controlling sowie das Beteiligungsmanagement und war auch maßgeblich für die erfolgreiche Umsetzung eines unternehmensweiten Programms zur Ergebnisverbesserung verantwortlich. Darüber hinaus ist er derzeit als Geschäftsführer der „Flughafen München Baugesellschaft“ mit der Planung und Realisierung von Infrastrukturmaßnahmen betraut. Er war wesentlich an der Entwicklung des „Satelliten-Terminals“ mit einer Gesamtinvestition von 900 Millionen Euro sowie des neuen Start-up-Zentrums „LabCampus“ beteiligt.

Airport-Experte und gebürtiger Kölner

„Torsten Schrank verfügt über ein breit gefächertes Spektrum an Wissen und Erfahrung bezüglich aller flughafenspezifischen Aufgaben. Er hat umfassende Kenntnisse in den Bereichen Finanzen sowie Infrastruktur. Wir freuen uns, dass wir mit ihm einen qualifizierten und erfahrenen Manager gewinnen konnten, der bereits bewiesen hat, dass er auch strukturelle Veränderungs­prozesse erfolgreich gestalten kann“, sagt Friedrich Merz, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Flughafen Köln/Bonn GmbH.

Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH: „Mit Torsten Schrank komplettiert ein ausgewiesener Flughafenexperte unser Management-Team, der eine erfolgreiche Karriere am zweitgrößten deutschen Airport absolviert hat. Ich freue mich darauf, mit ihm die vor uns liegenden Herausforderungen anzugehen.“ Torsten Schrank ist gebürtiger Kölner. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

800 Zivilflugzeuge von Airbus 2018 ausgeliefert

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Airbus hat heute bestätigt, dass es sein Ziel für 2018, nämlich 800 Zivilflugzeuge auszuliefern, erreicht hat.

Die Zahl 800 wurde nach dem Abschluss eines Auditingprozesses bekräftigt. Airbus will am 09.01.2018 aktualisierte Daten und Grafiken veröffentlichen, welche die gesicherten Werte berücksichtigen. Airbus fährt seit Jahren kontinuierlich seine Produktion hoch, einerseits in den bestehenden Werken, aber auch mit der Eröffnung neuer Montagelinien wie in Mobile, Alabama, USA.

Airbus verstärkt Flugzeugbau

Besonders nachgefragt ist die neue Generation der A320neo-Familie. Hierbei gab es jedoch Probleme mit der Versorgung durch die neue GTF-Triebwerksgeneration. Auch hat Airbus seine Flugzeugfamilie nach unten erweitert, durch die Übernahme der CSeries-Flugzeuge, welche bis 150 Sitzplätze fassen und vom kanadischen Hersteller Bombardier entwickelt wurden. Mit erstmals 800 ausgelieferten Flugzeugen hat Airbus einen neuen Meilenstein erreicht.

Über sechs Prozent Passagierplus am Flughafen Nürnberg

Noch nie in der 64-jährigen Geschichte des Airport Nürnberg wurden so viele Passagiere gezählt wie 2018: 4,467 Millionen Fluggäste nutzten Deutschlands beliebtesten Flughafen für ihre Geschäfts- oder Urlaubsreisen.

Das Plus von 6,7 Prozent im Vorjahresvergleich ist vor allem dem starken Wachstum im Touristikbereich zu verdanken. Verkehrsstärkster Monat war der August mit erstmals über 500.000 Passagieren, stärkster Tag der 19. August 2018 mit 20.777 Fluggästen. 27 Länder wurden 2018 von Nürnberg aus angeflogen.

Beliebteste Ziele des letzten Jahres waren Antalya, Palma de Mallorca, Hurghada, Heraklion und Fuerteventura. Hohe Zuwächse verzeichnete auch Osteuropa mit der Ukraine, Litauen und Polen. Im Ranking der beliebtesten Zielländer steht Spanien mit den Balearen und Kanaren an erster Stelle. Als größte Airline in der Touristik hat sich Germania etabliert, die seit dem Marktaustritt von airberlin besonders stark wuchs.

Linienverkehr im Wandel

Der Linienverkehr entwickelte sich mit -0,9 Prozent leicht rückläufig. Hauptgrund dafür war der insolvenzbedingte Marktaustritt der airberlin, was sich vor allem bei den innerdeutschen Strecken bemerkbar machte. Dieser Rückgang wurde allerdings im innereuropäischen Linienverkehr weitgehend durch Ryanair, Eurowings, Air France / KLM, Turkish Airlines und LOT kompensiert. Letztere verbindet seit Mai 2018 zweimal täglich das Drehkreuz in Warschau mit Nürnberg und ergänzt damit das Streckennetz.

„Dieses Rekordergebnis basiert auf einem attraktiven Mix aus europäischen Städteverbindungen und touristischen Zielen, der im Markt gut ankommt. Uns ist es mit diesem Streckennetz zudem gelungen, viele internationale Gäste in die Metropolregion zu bringen. Diese Entwicklung ist für uns ein Ansporn, das Angebot für die Menschen und die Wirtschaft der Metropolregion Nürnberg weiter zu verbessern“, so Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe. Im Ausblick auf 2019 geht Dr. Hupe von einem leichten Wachstum aus, auch durch neue, attraktive Ziele unter anderem in Italien (neu: Crotone, Pisa und Neapel) und Kroatien (neu: Split und Zadar).

Bremen Airport hat wieder steigende Passagierzahlen

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In den Saisons des Jahres 2018 standen bis zu 52 Direktziele auf dem Flugplan des Bremen Airport. 2019 kommen voraussichtlich sechs neue Ziele ab Bremen dazu: Kiew und Danzig (ab März 2019 mit Wizz), Bastia/Korsika, Larnaka/Zypern, Ibiza und Zadar/Kroatien (alles mit Germania ab Mai, Zadar ab Juni).

Die Passagierzahlen des Flughafens Bremen weisen für das vergangene Jahr 2.561.535 Passagiere aus. Das ist rund ein Prozent mehr als im Jahr 2017 (2.540.084 Passagiere). Damit kann der Flughafen Bremen das erste Mal seit dem Allzeithoch in 2014 wieder ein leichtes Passagierplus verzeichnen. Die den Starts- und Landungen verzeichnet der Flughafen ein Wachstum von 3,1 Prozent (2018: 31.088 gegenüber 2017: 30.163). Zudem trat 2018 Elmar Kleinert seinen Posten als neuer Geschäftsführer der Flughafen Bremen GmbH an.

Veränderungen in der Airline-Welt

2018 haben den Flughafen zwei Airline-Pleiten getroffen: sowohl Small Planet als auch SkyWork wurden im vergangenen Jahr gegroundet und entfallen somit aus dem Portfolio des Flughafens. Dafür ist es dem Bremen Airport gelungen, einen neuen Low-Cost-Anbieter für Bremen zu gewinnen: Wizz Air nimmt seinen Flugbetrieb erstmals im kommenden März ab Bremen auf und fliegt die Städte Kiew und Danzig an. Dazu fliegt die Swiss bereits seit vergangenem Oktober zwölfmal wöchentlich nach Zürich.

Im Gegensatz zu der Erfolgsmeldung bzgl. Wizz Air stand hingegen die Schließung der Ryanair Crew-Base in Bremen. Ryanair bekennt sich dennoch zum Standort Bremen. Ab Ende März können Reisende dann elf Direktziele in Griechenland, Italien, Portugal und Spanien oder sehenswerte Städte in Litauen Schweden und Großbritannien erreichen. Durch die zum Teil erhöhten Frequenzen haben Fluggäste im kommenden Sommer die Möglichkeit, ihre An- und Abreise noch flexibler zu gestalten.

Geschäftsführung und Flughafenranking

Am 01. Juli 2018 hat Elmar Kleinert seinen Posten als neuer Geschäftsführer der Flughafen Bremen GmbH angetreten und ist bereits gut in Bremen und am Flughafen angekommen. Mit der Gesamtnote 1,7 schneidet der Flughafen Bremen bei der alljährlichen Sicherheitsstudie der Vereinigung Cockpit auch im Jahr 2018 – und damit bereits das vierte Jahr in Folge – erneut als bester Airport in Norddeutschland ab und liegt nur knapp hinter Leipzig/Halle und München (beide 1,6) und gleichauf mit dem Flughafen Stuttgart.

Mit dem Prädikat „mängelfrei“ und der Gesamtnote von 1,7 liegt der Flughafen Bremen deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 2,3.Ausgezeichnet: Bremen Airport ist beliebt bei GeschäftsreisendenDer Bremen Airport ist beliebt bei Geschäftsreisenden. Im Juli 2018 wurde er von den Lesern des Geschäftsreisemagazins „Business Traveller“ als zweitbester deutscher Flughafen für Geschäftsreisende gewählt. Das ist bereits die fünfte Auszeichnung nach 2009 (3.Platz), 2010 (2. Platz), 2015 (3. Platz) und 2016 (2. Platz).

Erlebnis Fliegen als Kinderausstellung Airport

Der Bremen Airport hat eine neue Ausstellung, die BRE-Entdeckerwelt. Sie richtet sich vor allem an die kleinen Fluggäste, die neugierig auf die „Welt des Flughafens“ sind: Wie viele Bienen leben eigentlich auf den Wiesen rund um den Airport? Welches ist das Top-Ziel, das von Bremen aus angeflogen wird? Und wie kann der Flughafen dafür sorgen, dass die Anwohner so wenig wie möglich vom Fluglärm beeinträchtigt werden? Antworten dazu und viele weitere Informationen rund um die Themen Umwelt und Schallschutz finden sich in der neuen BRE-Entdeckerwelt im 2. Obergeschoß des Terminals.