Start Blog Seite 118

Urlaubsmesse in Österreich bringt rundum Freizeitinfos

0

Die Besucher der größten Urlaubsshow in Österreich erwartet jede Menge Inspiration für das nächste Reiseziel, dazu Beratung, Tipps und günstige Messe-Angebote fürs Reisen, Fliegen und Shoppen.

Die Ferien-Messe Wien in der Messe Wien zelebriert vier Tage von 10. bis 13. Januar ein noch nie dagewesenes, riesiges Angebot. Die Urlaubsmesse beeindruckt mit Ausstellern, Programmpunkten, Gewinnspielen, Workshops, Aktions-Bereichen und Unterhaltung.

Ferienpartner in nah und Fern

Zusätzlich zu den 800 Ausstellern aus 80 Ländern warten auf der Urlaubsmesse noch jede Menge andere Erlebnisse: Erstmals auf der Ferien-Messe vertreten und auf jeden Fall einen Besuch wert sind die Aussteller der Länder Turkmenistan, Uruguay und Nepal. Sie bringen Eindrücke zu ihren Destinationen und Tipps für neue Abenteuer mit. Das Partnerland Indonesien sowie die Partnerregion Burgendland zeigen an ihren Ständen auf beeindruckende Weise die Schönheit und Vielseitigkeit ihrer Heimat. Mit dem Eintrittsticket können neben der Ferien-Messe mit der Bike Village Vienna, der Genusswelt und der Premiere der Sportwelt auch die orts- und zeitgleich stattfindende Vienna Autoshow besucht werden.

Flagcarrier AUA vor Ort

Österreichs Homecarrier Austrian Airlines ist auch in diesem Jahr wieder offizieller Fluglinienpartner der Messe. Am Messestand der Fluglinie, Nummer 1140 in der Halle A, tauchen Interessierte ganz in die neue Austrian Airlines Welt ein. So kann man schon mal vor Ort in der Austrian Airlines Premium Economy Class „Probe sitzen“. Mit einer Virtual Reality Brille erhält man einen Blick in die Flugzeugkabine und kann das Flugfeeling der Austrian Airlines Economy Class, Premium Economy Class und Business Class auf der Messe erleben.

Auch in diesem Jahr hat AUA wieder spezielle Messe-Angebote für Charter- und Linienflüge parat, die nur an den vier Buchungsschaltern vor Ort und online während der Ferienmesse von 10. bis 13. Januar gebucht werden können. So geht es beispielsweise bereits ab 519,- Euro von Wien nach Kapstadt oder ab 479,- Euro nach Los Angeles (jeweils Hin- und Rückflug). Mit Austrian Holidays geht es schon ab 59,- Euro nach Italien, ab 79,- Euro nach Spanien und ab 99,- Euro nach Griechenland (jeweils oneway). Erstmals in Kontakt mit Austrian Airlines kommen Besucher der Ferienmesse übrigens bereits in der gebrandeten U2 U-Bahn-Station „Messe“. Im Foyer, nach den Drehkreuzen, gibt es ein interaktives Gewinnspiel von Austrian Holidays, bei dem pro Messetag zwei Urlaubsflüge als Preis winken.

Flughafen Wien als Urlaubsstartpunkt

Der Flughafen Wien ist für viele Reisende das Tor in den Urlaub und daher heuer wieder fixer Bestandteil auf der Ferienmesse: Reisende finden am Stand 0529 in der Halle A alle Informationen zu Angeboten und Services am Flughafen Wien sowie Auskünfte zu den Angeboten von 14 Fluglinien. Mit dabei sind: Aeroflot, Air Canada, All Nippon Airways (ANA), Croatia Airlines, Hainan Airlines, LEVEL, LOT Polish Airlines, Luxair, Nordica, People’s Viennaline, SunExpress, TAP Portugal, Tunisair und Ukraine International Airlines. Der Airport-Stand bietet auf 120m² Highlights wie etwa eine sieben Meter breite Videowall, auf der mit eindrucksvollen Videoinstallationen die Faszination Flughafen hautnah spürbar wird.

Flugtickets zu gewinnen

Zu jeder vollen Stunde haben Besucher die Chance beim Gewinnspiel am Flughafen Wien-Stand tolle Sachpreise, sowie Park-, und Lounge-Gutscheine oder Eintrittskarten für die Besucherwelt am Flughafen Wien zu gewinnen. Mit ein wenig Glück winken für Messebesucher Flugtickets für die nächste Urlaubsreise: Gemeinsam mit den Airline-Partnern Air Canada, All Nippon Airways (ANA), LEVEL, People’s Viennaline, SunExpress und Tunisair verlost der Flughafen Wien Flüge in traumhafte Urlaubsdestinationen.

Für Luftfahrtinteressierte, die einen Blick hinter die Kulissen des Flughafens werfen wollen, ist wiederum das Angebot der Besucherwelt besonders attraktiv: So sind etwa Rundfahrten auf das Flughafen-Vorfeld oder auch Sonder-Touren zum größten Passagierflugzeug A380 möglich. Spektakuläre Eindrücke bietet außerdem ein Erlebnisraum, der in vier Videoinstallationen verschiedene Bereiche des Airports spürbar macht. Noch mehr Kerosinluft schnuppern können Interessierte in 21 Metern Höhe auf der Besucherterrasse am Dach des Terminal 3 – atemberaubender 180 Grad Ausblick auf das Vorfeld inklusive.

Rahmenprogramm und Events für Freizeit

Die Showbühne wartet mit neuem Programm auf. Im Foyer A der Messe Wien bitten Peter Agathakis und Gerald Fleischhacker Stargäste auf die Bühne und verteilen bei Gewinnspielen tolle Preise unter den Besuchern. So feiert ein Glücksticket Premiere. Erstmals kann schon die Eintrittskarte mit etwas Glück das Ticket in den nächsten Urlaub bedeuten. Das Drehkreuz entscheidet, welcher Besucher einen kostenlosen Urlaub mit nach Hause nehmen darf.

Damit Urlaubs-Schnappschüsse auch wirklich gelingen, bietet die Wiener Fotoschule täglich geführte Fotowalks durch die Ferien-Messe. Beim Fotowettbewerb winkt als Gewinn die neue Olympus Kamera. Weitere Infos sowie Anmeldung auf der Website. Einen etwas umfangreicheren Workshop zum Thema Fotografieren auf Reisen gibt es von zwei Wildlife Photographer of the Year 2018.

Dazu gibt es auf der Ferien-Messe das Reisekino, am Wochenende die Sportwelt, eine Genusswelt mit nationalen und internationalen Köstlichkeiten sowie eine Bike Village Vienna die zeigt, was alles mit zwei Rädern möglich ist. Geöffnet ist die Ferien-Messe Wien von Donnerstag, 10. bis Sonntag, 13. Januar 2019 in der Messe Wien täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr.

Bodensee-Airport legte 2018 bei Passagieren zu

0

Knapp fünf Prozent Passagiere mehr als im Vorjahr konnte der Bodensee-Airport Friedrichshafen 2018 begrüßen. Über 540.000 Passagiere nutzten den Flughafen insgesamt, der von zehn Airlines regelmäßig angeflogen wird.

Wichtigster Wachstumsträger am Bodensee-Airport war die Fluggesellschaft Germania, die ihr touristisches Angebot hier um mehr als 15 Prozent aufstockte. Neben der im Sommer täglich bedienten Top-Destination Mallorca waren vor allem die Strecken nach Antalya, Hurghada und Rhodos erfolgreich. Für 2019 wird Germania erstmals Ibiza und Sardinien (Olbia) direkt anfliegen.

Auch Regionalflüge legen zu

Auch die Regionalfluggesellschaft SUN-AIR, die seit Juni 2018 als Franchise-Partner von British Airways die Strecke nach Düsseldorf bedient, trug zu den steigenden Passagierzahlen bei. Für 2019 wird sich diese Entwicklung verstärken, wenn SUN-AIR mit der Aufnahme von zwei täglichen Verbindungen nach Hamburg ihre Präsenz in Friedrichshafen mehr als verdoppelt. Mit der Einstellung von örtlichen Crews aus der Region erfolgt eine nachhaltige lokale Verankerung.

Ebenfalls steigende Passagierzahlen konnten im Jahr 2018 die beiden Netzwerk Carrier Lufthansa und Turkish Airlines verzeichnen, die den Bodensee-Airport Friedrichshafen mit ihren effizienten Umsteigeverbindungen an das weltweite Streckennetz des Luftverkehrs anbinden. Mit vier täglichen Lufthansa-Flügen ist Frankfurt die wichtigste Destination im Flugplan. Ab Ende März 2019 wird Turkish Airlines einen täglichen Linienflug zum neuen Flughafen in Istanbul anbieten.

Reiseangebot folgt steigener Nachfrage

Im Verkehr nach Großbritannien verzeichneten British Airways und easyJet Zuwächse, die deshalb zu einer weiteren Ausweitung des Flugangebotes im Winter 2018/2019 führten. Wizz Air erhöhte auf den Strecken nach Skopje (Mazedonien) und Tuzla (Bosnien-Herzegowina) ihre Kapazitäten. Während der Hochsaison 2018 bot erstmals Corendon Airlines Flüge nach Antalya an, die für 2019 aufgrund der starken Nachfrage die gesamte Sommerflugplanperiode zweimal pro Woche angeboten werden und das Angebot in die Türkei nochmals deutlich erweitern.

Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer der Flughafen Friedrichshafen GmbH, sieht dabei einen Trend: „Wir freuen uns über die positive Passagierentwicklung im vergangenen Jahr, die die starken Partnerschaften mit den insgesamt zehn Fluggesellschaften widerspiegeln, die die Bodensee-Region mit den wichtigsten Zielen im In- und Ausland verbinden. Trotz eines zunehmend herausfordernden Umfeldes rechnen wir für 2019 mit weiter deutlich steigenden Passagierzahlen..“

Flugrückgang am Hamburg Airport 2018

0

2018 haben sich die Verkehrszahlen am Hamburg Airport auf weiterhin hohem Niveau konsolidiert. Durch einen immer effizienteren Luftverkehr verzeichnet der Flughafen nochmals sinkende Flugbewegungen und dadurch geringere Lärmimissionen als in den vergangenen zwei Jahren.

Für 2019 erwartet der Flughafen wieder ein leichtes Wachstum bei den Passagier- und Flugbewegungszahlen. Der Flughafen Hamburg will sich auf die wachsende Nachfrache für Mobilität mit einer optimierten Infrastruktur einstellen.

Weniger Flüge in Hamburg 2018

Im Jahr 2018 nutzten 17,23 Millionen Fluggäste den Hamburger Flughafen, das sind ca. 2,2 Prozent weniger als im Jahr 2017. Mit rund 156.400 Starts und Landungen lag die Anzahl an Flugbewegungen 2018 niedriger als im Jahr 2000, damals nutzten jedoch nur knapp 10.000.000 Passagiere den Hamburger Flughafen. Im Vergleich zu 2017 ist die Zahl der Flugbewegungen um ca. 2,1 Prozent gesunken.

„Nach dem unerwartet hohen Wachstum im Jahr 2017 haben wir 2018 eine Konsolidierung bei den Passagierzahlen auf weiterhin hohem Niveau verzeichnet“, sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport. „Durch den vermehrten Einsatz von modernen und größeren Flugzeugtypen sowie einer steigenden Auslastung der Flugzeuge ist die Anzahl der Flugbewegungen zudem weiter gesunken. Diesen Effizienzgewinn im Luftverkehr fördern wir am Hamburg Airport aktiv, indem wir Anreize für den Einsatz modernster Flugzeuge und Technologien setzen.“

Mehr Reisende pro Flugzeug

Ein Blick auf die erneut gestiegene Auslastung der Flugzeuge verdeutlicht den Effizienzgewinn: Die Zahl der Passagiere pro Flug lag 2018 durchschnittlich bei 123,0 Gästen, im Jahr 2017 waren es noch 121,4. Die durchschnittliche Anzahl an Sitzen pro Flug erhöhte sich von 156 auf 157. Im Vergleich zu 2017 ist die Auslastung der Maschinen am Hamburger Flughafen um 0,4 Prozentpunkte auf 78,2 Prozent gestiegen.

Die Luftfracht war im Hamburg Airport auch 2018 auf Wachstumskurs: Insgesamt wurden rund 80.000 Tonnen Luftfracht, also 6 Prozent mehr als in 2017, am Hamburg Airport umgeschlagen. Besonders stark war das Wachstum bei der Lkw-Fracht: Sie stieg um 21 Prozent auf ca. 46.500 Tonnen. Die geflogene Fracht ging um 9 Prozent auf ca. 33.500 umgeschlagene Tonnen zurück.

Airport: Rückgang beim Fluglärm

Der Rückgang bei den Flugbewegungen sowie die gestiegene Effizienz zeigen Wirkung: Im Jahr 2018 hat sich die sogenannte Lärmkontur um Hamburg Airport um 4,8 Prozent verkleinert. Die Lärmkontur bildet die flächenmäßige Ausbreitung der Geräuschemissionen rund um den Hamburger Flughafen ab. Erfasst wird die Fläche, in der die Belastung in den sechs verkehrsreichsten Monaten (Mai bis Oktober) einen äquivalenten Dauerschallpegel Leq3 von 62 dB(A) oder höher erreicht. 2018 liegt die Lärmkontur bei 13,95 Quadratkilometer – in 2017 lag sie noch bei 14,66 km2, in 2016 bei 13,96 Quadratkilometer.

Seit zehn Jahren ist die Lärmkontur rund um Hamburg Airport nahezu unverändert – obwohl in den verkehrsreichen Monaten heute rund 44 Prozent mehr Passagiere transportiert werden als damals. Seit dem Vergleichsjahr 1997, in dem eine verbindliche Lärmobergrenze für den Hamburger Flughafen definiert wurde, haben sich die Lärmimissionen rund um Hamburg Airport sogar um knapp 32 Prozent reduziert – damals lag die Lärmkontur noch bei 20,4 Quadratkilometer.

Ein Grund für die dauerhaft konstante Lärmkontur ist, dass die Fluggesellschaften immer modernere und leisere Flugzeuge, wie dem Airbus A320neo, verwenden. Hamburg Airport setzt sich aktiv für den Einsatz neuester Flugzeugtechnik ein. So konnte zum Beispiel im zweiten Halbjahr 2018 (Juli bis Dezember) die Anzahl der Flugbewegungen des Airbus-Typs „neo“ in Hamburg um fast 62 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert werden.

18 Mio. Passagiere 2019 im Blick

Für das laufende Jahr prognostiziert Hamburg Airport eine positive Entwicklung: „2019 erwarten wir wieder ein Wachstum bei den Passagierzahlen“, sagt Michael Eggenschwiler. „In unseren Planungen rechnen wir mit einem Plus von 2,5 Prozent. Ich hoffe, dass wir sogar noch ein wenig mehr zulegen können und erstmals den Meilenstein von 18 Millionen Fluggästen in einem Jahr erreichen werden.“

Mancherorts in Deutschland stößt der Luftverkehr an seine Kapazitätsgrenzen. Hamburg Airport investiert daher 2019 weiter in die Optimierung der Infrastruktur. Auch die Streckenvielfalt für die Hamburger Passagiere soll weiter wachsen: Mit Friedrichshafen, Kalamata, Krakau, Zadar und Elazig wurden bereits einige attraktive neue Ziele angekündigt, die ab der ersten Jahreshälfte angeflogen werden.

Ryanair fliegt Lappeenranta und Tallinn ab Berlin

Ryanair hat heute den Start zwei neuer Strecken von Berlin Schönefeld nach Lappeenranta in Finnland und Tallinn, die Haupstadt von Estland, bekannt gegeben, die beide ab April starten.

Die Strecke nach Lappeenranta wird zweimal wöchentlich, die nach Tallinn dreimal wöchentlich bedient. Diese Routen sind Bestandteil des bisher größten Sommerflugplans der Ryanair in Berlin, der insgesamt 51 Routen umfasst. Dazu gehören unter anderem acht neue Strecken nach Banja Luka, Brünn, Edinburgh, Faro, Kiew, Lappeenranta, Marrakesch und Tallinn.

Berliner Kunden und Touristen können sich über ein günstiges Startangebot freuen: Um die Strecken zu feiern bietet Ryanair Flüge ab Berlin Schönefeld für April 2019 bereits ab 19,99 Euro an. Diese sind nur bis Freitag, 11. Januar 2019, um Mitternacht (24:00 Uhr) online buchbar. Ryanair’s Sales & Marketing DACH, Lisa-Maria Rumpf, dazu: „Ryanair freut sich, die neuen Verbindungen von Berlin Schönefeld nach Lappeenranta und Tallinn ankündigen zu können, die ab April 2019 bedient werden. Diese neuen Strecken sind die siebte und achte neue Route von Berlin Schönefeld im Rahmen unseres Sommerflugplans 2019…“

Low-Cost-Pionier Herbert Kelleher gestorben

0

Eine inspirierende Größe der heutigen Luftverkehrswirtschaft ist gestorben: Herbert D. Kelleher, Gründer und Chairman Emeritus der amerikanischen Fluggesellschaft Southwest Airlines, starb gestern im Alter von 87 Jahren.

Herbert war ein Pionier und Innovator, der sein eigenes Ding machte. Der heutige Chairman und CEO der Airline, Gary Kelly, nannte Kelleher einen Freund und lebenslangen Mentor. Er habe der gesamten Branche vorgemacht, wie man das Fliegen für jedermann erschwinglich machen könne und sie so entscheidend geprägt. In der Tat durchgreift die Luftfahrtbranche weltweit der Trend zum Low-Cost.

Kelleher hatte damit angefangen, kostenintensive und nicht unbedingt nötige Leistungen zusammenzustreichen und diente damit als Vorbild heutiger Billigfluggesellschaften. Dabei loben Airline und Wegbegleiter Kelly die ausgesprochen offenherzige und motivierende Art Kellehers. Man trauere über einen Unternehmer, dessen Wirken in der Branche noch lange weiterhin sichtbar würde.

60 Flugzeuge Airbus A220 für Moxy besiegelt

0

Airbus hat nun den Kaufvertrag mit der Airline „Moxy“, einem US-Start-up, über 60 Flugzeuge der Serie A220-300 abgeschlossen.

Die Pläne des Airline-Aufbaus mit diesen Flugzeugen wurden auf der Farnborough International Air Show im Juli bekannt. Dahinter steht der Invester David Neeleman, bereits Gründer von JetBlue Airways, Azul Brazilian Airlines und Investor bei TAP Air Portugal. Neeleman lobte die A220 als komfortabel einzigartig in ihrem Streckensegment. Die modernste Flugzeuggeneration wird von den Getriebefantriebwerken PW1500G angetrieben und fliegt damit 3.200 Nautische Meilen oder 5.020 km. Für die Kapazität von 100 bis 150 Sitzplätzen ist das einmalig.

Die Flugzeuge sollen passenderweise im neuesen Airbus-Werk in den USA gebaut werden. In Mobile, Alabama, soll nun die Fertigungsstraße für die A220 neben der Montagelinie der A320 gebaut werden. Airbus verzeichnet damit für die von Bombardier entwickelten, ursprünglich CS100 und CS300 genannten Flugzeuge nun schon über 500 Aufträge.

CH-47D Chinook von Spanien erhalten Upgrade

Boeing soll den 17 CH-47D Chinook von Spanien ein Upgrade spendieren, sodass die Hubschrauber in die F-Konfiguration überführt werden.

Dazu gehören ein digitales automatisches Flugkontrollsystem, eine einheitliche Avionische Architektur und eine verbesserte Frachttüchtigkeit. Boeing erhält damit den ersten Auftrag dieser Art von einem ausländischen Kunden. Die US-Army hatte im Juli einen ähnlichen Auftrag erteilt, zunächst für sechs von bis zu 156 Chinook Hubschraubern. Der zweimotorige Lastenhubschrauber mit Tandomrotoren schafft bis zu 9,53 Tonnen Nutzlast. Die ersten überarbeiteten CH-47D Chinook für Spanien sollen 2021 ausgeliefert werden. Die US-Army hat zudem eine verbesserte Version CH-47F Block II u.A. mit neuen Rotoren in Auftrag gegeben.

Ryanair schon mit fast 140 Mio. Passagieren 2018

0

Ryanair hat die Passagier- und Auslastungsstatistik für Dezember 2018 und das letzte Jahr überhaupt mitgeteilt. Darin finden sich neue Höchstwerte für den irischen Low-Cost-Carrier.

So sind im Dezember 2018 10,3 Mio. Passagiere mit Ryanair geflogen. Im Vorjahr waren es noch 9,3 Mio. Passagiere. Dies ist ein Zuwachs von 12 Prozent. Darin enthalten sind auch die Passagiere von Laudamotion, mit der Niki Lauda aus Flugzeugbeständen der insolventen airberlin 2018 den Flugbetrieb aufnahm. Ryanair allein verzeichnete einen Zuwachs von neun Prozent auf zehn Millionen Fluggäste.

Ryanair führte im Dezember über 57.000 Flüge durch, wobei über 81 Prozent laut der Fluggesellschaft pünktlich ankamen und somit die beste Pünktlichkeit aller großen EU-Fluggesellschaften erreichte. Insgesamt haben die Iren 2018 ca. 139.200.000 Fluggäste bei einer Auslastung von 96 Prozent befördert, das sind acht Prozent mehr Passagiere gegenüber den 128.900.000 aus 2017.

Flughafen Dresden lockt mit Reisetag und Unterhaltung

Am 31. März beginnt der Sommerflugplan. Viele Ziele sind auch schon buchbar und die Reiseveranstalter gewähren teils sogar Rabatte. Wer einen Flug oder eine Flugreise ab Dresden für Frühjahr, Sommer oder Herbst 2019 sucht, wird insbesondere am Reisetag im Terminal fündig.

Strandurlaub oder Städtereise – der Flugplan des Dresdner Flughafens bietet viele Möglichkeiten, die Welt zu bereisen. Die Reisebüros auf der Abflugebene – Dresdens größter Reisemarkt – bieten am Sonntag, den 06. Januar 2019, von 10:00 bis 18:00 Uhr umfassende Reiseberatung. Der Eintritt zum Reise- und Erlebnistag ist frei.

Frühbucherrabatt und neue Ziele

Neu ab Dresden sind Nonstop-Flüge mit der Fluggesellschaft Germania nach Larnaka (Zypern) und Dalaman (Türkei). Auch die im vergangenen Jahr eingeführten Strecken von Dresden nach Athen, Thessaloniki, Monastir und Bastia (Korsika) stehen ab dem Frühjahr wieder auf der Abflugtafel. Zudem startet Germania ab Ende März wieder dreimal pro Woche von Dresden nach Barcelona. In der laufenden Wintersaison gibt es im März freitags und sonntags Nonstop-Flüge zwischen beiden Städten.

Die Airlines und Reiseveranstalter bieten im Sommerflugplan ab Dresden über 30 Direktziele in Europa, Nordafrika und Vorderasien an. Aufgrund der sehr guten Anbindung an die nationalen und internationalen Luftfahrt-Drehkreuze können Urlauber und Geschäftsreisende auch zu entfernteren Destinationen schnell und bequem ab Dresden fliegen. Beispielsweise sind New York, Sri Lanka oder Singapur mit nur einem Umstieg erreichbar.

Sachsens schnellster Skilangläufer

Bereits eine knappe Woche vor Austragung des FIS Skiweltcup Dresden wird am 06. Januar ab 12:30 Uhr Sachsens schnellster 100-Meter-Skilanglauf-Sprinter ermittelt. Dafür präpariert der Winterdienst am Flughafen Dresden eine circa 140 Meter lange Schneefläche – direkt auf dem Vorfeld. Die Wettkampfleitung übernimmt Georg Zipfel, der auch beim Skiweltcup Dresden am 12. und 13. Januar als Wettkampfchef verantwortlich ist. Der ehemalige Skilanglauf-Profi und frühere Langlauf-Bundestrainer gewährleistet, dass der Wettkampf fair und unter professionellen Bedingungen abläuft.

Sollte bis zum 06. Januar nicht ausreichend Schnee gefallen sein, greifen die Organisatoren der CitySki GmbH auf Kunstschnee zurück. „Für den Sprint-Wettkampf auf dem Vorfeld können wir auf den Schnee zurückgreifen, den wir seit Anfang Dezember hier am Flughafen für den Skiweltcup produzieren. Die beiden eingesetzten Snowfactories werden mit 100 Prozent Ökostrom betrieben und nutzen das am Airport gesammelte Regenwasser“, sagt René Kindermann, Weltcup-Organisator und Geschäftsführer der CitySki GmbH. Nach dem Wettkampf am 6. Januar wird der Schnee wieder im Westschiff des Terminals eingelagert und in der darauffolgenden Woche für die Präparierung der Strecke am Elbufer genutzt.

Da der Flughafensprint im Sicherheitsbereich stattfindet, ist die Athletenanzahl auf maximal 30 begrenzt. In den vergangenen Wochen wurden bereits die Mitglieder der sächsischen Skivereine aufgefordert, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. Die Anmeldung für Hobbyathleten und -athletinnen ist noch bis 04. Januar 2019, 18:00 Uhr per E-Mail möglich: flughafensprint@skiweltcup-dresden.de. Bei mehr als 30 Anmeldungen entscheidet das Losverfahren. Zudem müssen die Athleten mindestens 16 Jahre alt sein, über ein „wettkampffähiges“ Langlaufniveau verfügen und eine eigene Ausrüstung mitbringen. Die Sportler starten im Prolog zunächst einzeln, Beginn ist um 12:30 Uhr. Für 13:00 Uhr sind die Viertelfinals geplant. Dabei laufen immer zwei Sportler gegeneinander. Insgesamt 44 Läufe in der freien Technik bestimmen am Ende den Sieger und die Siegerin auf der 100-Meter-Strecke. Der schnellste Sachse und die schnellste Sächsin erhalten einmal zwei Tickets für den Skiweltcup Dresden am 12. Januar 2019.

Programm für Besucher

Während parallel zum Wettkampf die Flugzeuge starten und landen, können Besucher das Geschehen auf dem Vorfeld von der Galerieebene im Terminal verfolgen. Dort befindet sich auch die Bühne, auf der ein Moderator das Sportevent kommentiert und Tickets für den Skiweltcup verlost. Außerdem sind die bekannten Märchenfiguren Schneekönigin, Eisprinzessin und Olaf an diesem Tag mit einem Programm und Kinderschminken zu Gast. Die Shows auf der Bühne sind für 11:30 bis 12:30 Uhr und von 16:00 bis 17:00 Uhr geplant.

Weitere Mitmachaktionen gibt es für die kleinen Besucher auf der Abflug- und Konferenzebene. Während sich Erwachsene in den Reisebüros informieren und Angebote vergleichen können, wartet auf Kinder eine Indianerwelt mit Tipis, Goldsuchen, Basteln und Hufeisenwerfen. Weitere Aktionen im Terminal: Eisstockschießen, Zielwerfen mit Schneebällen, Mini-Eisenbahn, Tischkicker und vieles mehr.

Anfahrt mit und ohne Auto

Die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen, da die Parkplatzkapazitäten begrenzt sind. Nutzer von Bus und Bahn gelangen mit der S-Bahn-Linie S2 sowie den Buslinien 77 und 80 schnell und bequem zum Dresdner Flughafen. Das Parken im terminalnahen Parkhaus kostet während des Reise- und Erlebnistages pauschal vier Euro. Die Mitarbeiterinnen der Flughafen-Information und der Parkhausaufsicht rabattieren das Einfahrtticket.

Landeverfahren am Fraport werden komplett vermessen

0

In den Nächten noch bis 06. Januar 2019 finden derzeit am Flughafen Frankfurt wieder Vermessungsflüge statt. Diesmal werden dabei alle An- und Abflugverfahren aller Start- und Landebahnen auf ihre Genauigkeit hin vermessen.

Untersucht werden beide Betriebsrichtungen 25, (Westwetterlage) sowie 07 (Ostwetterlage). Messen wird dabei ein Vermessungsflugzeug vom Typ Beechcraft Super King Air 350, eine zweimotorige Propellermaschine. In dieser Zeit ist auch in der Nacht mit Lärmbelästigungen zu rechnen. Tagsüber würden diese Flüge zu einer großen Beeinträchtigung des regulären Flugverkehrs führen.

Rettungshubschrauber über Bautzen auch im Nachtflug

1

Mit dem Jahreswechsel hat die DRF Luftrettung die Station Bautzen in Betrieb genommen – und damit bundesweit ihre zehnte Nachtflug-Station. Keine andere Luftrettungsorganisation in Deutschland betreibt so viele 24h-Stationen.

Europaweit ist die DRF Luftrettung unter den zivilen Betreibern der Nachtflug-Experte, mit den meisten Flugstunden bei Dunkelheit. Sie verfügt über hochmoderne, für den Nachtflug besonders geeignete Hubschrauber und setzt hochqualifiziertes Personal ein.

„Luftrettung bei Dämmerung und Dunkelheit – darin sind wir der Experte. Seit dem 01. Januar tragen wir mit unserem Knowhow nun an zehn Stationen dazu bei, dass schwer verletzte oder kranke Patienten auch nachts schnell notärztlich versorgt oder in die für sie optimal geeignete Klinik transportiert werden“, sagt Vorstandsvorsitzender Dr. Krystian Pracz.

Verfahren für Nachtflug mit Hubschrauber erarbeitet

Die gemeinnützige Organisation hat schon vor Jahren spezielle Verfahren für den Anflug von Einsatzorten bei Nacht entwickelt. Das Konzept umfasst den Einsatz von zwei Piloten mit Instrumentenflugberechtigung (IFR), ein Satellitennavigationssystem mit digitaler Karte, die Einhaltung spezieller Anflugprofile, den Einsatz von Nachtsichtbrillen (NVGs) und für den Instrumentenflug ausgerüstete Hubschrauber mit Hochleistungsscheinwerfern. Ihr nächtliches Einsatzprofil reicht von den Inseln der Nordsee bis zu den Gebirgsketten der Alpen.

In Bautzen nimmt die DRF Luftrettung mit einem Rettungshubschrauber des Typs H145 den Betrieb auf. Die rot-weiße Maschine ist durch ihre Nachtsichtausrüstung und eine speziell konfigurierte Kabinenbeleuchtung in besonderer Weise für nächtliche Rettungseinsätze geeignet. Zudem verfügt sie über eine fest installierte Rettungswinde. „Unsere Besatzungen profitieren auch bei Windeneinsätzen von der langjährigen Erfahrung der Organisation“, sagt Dr. Krystian Pracz. Der erste Einsatz der DRF Luftrettung mit Rettungswinde erfolgte bereits vor über 20 Jahren.

Bundesweit setzt die DRF Luftrettung an 29 Luftrettungsstationen in Deutschland sowie an zwei Stationen in Österreich Hubschrauber für die schnelle Notfallrettung und für dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein. Pro Jahr leistet sie rund 38.000 Einsätze.

DRF Bautzen bei Nacht und mit Winde

Die am 01. September 1998 gegründete Station befindet sich am Flugplatz Bautzen. „Christoph 62“ ist täglich rund um die Uhr bei Notfällen als schneller Notarztzubringer und für den schonenden Transport von Patienten zwischen Kliniken einsatzbereit. Angefordert wird die Besatzung über die Integrierte Regionalleitstelle Ostsachsen in Hoyerswerda oder über die Koordinierungsstelle für Verlegungsflüge des Freistaates Sachsen in Dresden.

Die am Rettungshubschrauber fest installierte Winde (90 Meter Seillänge) ist für die topographischen Einsatzbedingungen in Ost-Sachsen erforderlich: Einsätze bringen die Hubschrauberbesatzungen unter anderem in die Gebiete des Erzgebirges und der sächsischen Schweiz. Partner für solche Rettungseinsätze ist die Bergwacht Sachsen. Darüber hinaus kann die Rettungswinde auch überregional angefordert werden.

Neben erfahrenen Piloten und Notfallsanitätern der DRF Luftrettung kommen an der Station Bautzen Notärzte aus dem Städtischen Klinikum Dresden zum Einsatz. Den Zuschlag hatte die Luftrettungsorganisation im Rahmen einer Ausschreibung von der Landesdirektion Sachsen erhalten. Der Vertrag läuft über acht Jahre.

Andreas Pötzsch Co-Leiter bei DFS Aviation Services

Zum 01. Januar 2019 übernimmt Andreas Pötzsch (51), an der Seite des Mit-Geschäftsführers Oliver P. Cristinetti, die Geschäfte der DFS Aviation Services GmbH, einer Tochtergesellschaft der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH.

Andreas Pötzsch wird sich in seiner Position um die operativen Geschäfte, also die Erbringung der Flugsicherungsdienste, Sicherheits- und Qualitätsmanagement und Personalstrategie der DFS Aviation Services sowie mit um die Tochtergesellschaften kümmern. Pötzsch hatte zuvor mehr als sechs Jahre lang den größten operativen Bereich der DFS als Director Enroute and Approach geleitet. Davor war der studierte Wirtschaftsingenieur, mit MBA in Aviation, Leiter des Bereichs Tower gewesen und hatte verschiedene andere Stationen bei der DFS durchlaufen. Pötzsch begann seine Laufbahn 1992 bei der DFS als Fluglotse.

Know-how für kommerzielles DFS-Geschäft

Auch international ist Andreas Pötzsch ein erfahrener und anerkannter Luftfahrt-Manager: Er ist in verschiedenen internationalen Kooperationen wie iTEC und FABEC tätig. Unter anderem war er von 2014 bis 2017 Chairman des FABEC Standing Committee Operation und seit 2018 Chairman Network Director Operations Meeting bei EUROCONTROL. „Ich freue mich darauf, mit Andreas Pötzsch und seinen internationalen Erfahrungen die Geschäfte unserer Kunden und das kommerzielle Geschäft der DFS weiter auf Erfolgskurs zu bringen.“, sagt Oliver P. Cristinetti, Geschäftsführer der DFS Aviation Services GmbH. Der bisherige Mit-Geschäftsführer der DFS Aviation Services, Dirk Mahns, übernimmt jetzt die Leitung des Bereiches Center als Director Enroute and Approach bei der DFS.

Sören Stark Vorstand bei Lufthansa Technik

0

In seiner neuen Rolle verantwortet der 51-jährige Diplom-Wirtschaftsingenieur ab sofort die Bereiche Fleet Services, Base Maintenance, Components, Logistik, IT und Qualitätsmanagement.

Zum Jahreswechsel hat Sören Stark seinen Dienst als Vorstand für Technical Operations, Logistics & IT angetreten, zu dem er im September 2018 durch den Aufsichtsrat der Lufthansa Technik AG bestellt wurde. Zudem nimmt Sören Stark auch die Funktion des Accountable Managers gemäß EASA Part 145, EASA Part 21/G und EASA Part M wahr.

Flugzeugüberholung und Logistik geleitet

Sören Stark war bereits in verschiedenen Gesellschaften der Lufthansa Group tätig, zuletzt im Vorstand der Lufthansa Cargo. Zuvor war er unter anderem Leiter der Flugzeugüberholung und der Logistik-Services bei Lufthansa Technik. Im Vorstand der Lufthansa Technik AG folgt Sören Stark auf Dr. Thomas Stüger, der dem Vorstand mehr als 14 Jahre lang angehörte und im Dezember in den Ruhestand verabschiedet wurde.

„Auf zahlreichen Positionen innerhalb der Lufthansa Technik-Gruppe hat Sören Stark immer wieder sein umfassendes Verständnis des Technikgeschäfts demonstriert“, sagte Dr. Johannes Bußmann, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Technik AG. „Auch wegen seiner erfolgreichen Arbeit als Vorstandsmitglied der Lufthansa Cargo bin ich überzeugt, dass wir mit Sören Stark genau den richtigen Mann gefunden haben, um die großen Fußstapfen von Thomas Stüger auszufüllen.“

Austro Control jetzt mit neuer Geschäftsführung

0

Mit 01. Januar 2019 übernehmen Dr. Valerie Hackl und DI Mag. Axel Schwarz die Austro Control Geschäftsführung.

Valerie Hackl war zuletzt Mitglied des Vorstandes der ÖBB-Personenverkehr AG. Sie hat Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien studiert sowie an der University of British Columbia in Vancouver und ihr Promotionsstudium an der Hochschule St. Gallen absolviert. Zu Beginn ihrer Berufslaufbahn war Valerie Hackl Consultant bei Bain & Company.

Physiker als Segel- und Linienpilot

Axel Schwarz hat technische Physik und Rechtswissenschaften studiert. Als Pilot hat er die Ausbildungen vom Segelflug bis zum Linienpiloten absolviert und hält neben seiner Fluglehrerberechtigung auch die Prüferberechtigung. Axel Schwarz ist seit vielen Jahren als IATA-IOSA Auditor weltweit bei Fluglinien unterwegs und war bereits von 2005 bis 2008 bei Austro Control im Bereich Lizenzierung tätig. Prokuristen sind Dr. Christoph Gottstein Dr. Hubert Walter.

NASA-Sonde New Horizons vor nächstem Kontakt

0

Gespanntes Warten auf der Reise ins Unbekannte: Die Sonde „New Horizons“ steht nur noch wenige Stunden vor einer außerplanmäßigen Begegnung jenseits von Pluto.

New Horizons hatte hauptsächlich das Ziel, den Zwergplaneten Pluto aus nächster Nähe zu erforschen. Nachdem New Horizons 2016 mit den ersten detaillierten Bildern von Pluto faszinierte, flog sie weiter in die Tiefen des Alls – zumindest für unsere irdischen Maßstäbe. Auf der Suche nach potenziellen Begegnungen mit Himmelskörpern, die ungefähr auf der Strecke liegen könnten, haben Forscher die Gegend mit dem Hubble Weltraumteleskop abgesucht und 2014 dabei ein Objekt ausfindig gemacht, dem die Sonde nun nahe begegnet und es dabei untersuchen kann: Ultima Thule.

Blind date in 6,6 Mrd. km Entfernung

Das Objekt aus dem Kuipergürtel könnte laut Beobachtungsdaten aus Sternenbedeckungen ein Doppelobjekt sein, ähnlich wie Komet Tschuri. Noch weiß niemand, was die Sonde dabei genau erwartet. Die Fotos und Messdaten der 2006 gestarteten Sonde New Horizons sollen diese Fragen klären. Viel Zeit bleibt dazu nicht, denn die Sonde wird mit einer relativen Geschwindigkeit von 14,3 Kilometer pro Sekunde an dem Körper vorbeiziehen. Der Abstand wird dabei geringstens 3.500 km betragen. Auch das Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist an der Erforschung beteiligt. Das Messinstument REX soll anhand von Radiowellen die Wärmestrahlung helfen, die Masse von Ultima Thule genauer zu bestimmen.

Das auf wenige Dutzend Kilometer groß geschätzte Objekt umkreist die Sonne einmal in 297 Jahren in über 6,5 Mrd. Kilometern Entfernung. Die naheste Begegnung soll New Horizons am Morgen des 01. Januar 2019 um 06:33 erreichen. Bis alle Daten in höchster Auflösung an die Erde gesendet werden, vergehen indes noch Monate, da sich die Sonde erst wieder mit ihrer Hauptantenne auf die Erde ausrichten muss und von der Erde aus gesehen nun fast genau hinter der Sonne befindet, was den Funkkotakt stört.Auf dem Bild die Flugbahn von New Horizons. Die NASA hatte die Sonde 2006 gestartet. New Horizons besucht nun den Kleinkörper 2014 MU69, der vorläufig Ultima Thule heißt.

Düsseldorf: Wieder über 24 Mio. Flugpassagiere

0

Der Düsseldorfer Airport knackt im Verkehrsjahr 2018 erneut die Marke von 24 Millionen Fluggästen. Mit rund 24,3 Millionen Passagieren wird der größte Flughafen des bevölkerungsreichsten Bundeslandes trotz des Aus der airberlin nur leicht unter dem Rekordergebnis des Vorjahres liegen (-1,6 Prozent).

Während in den ersten neun Monaten noch Basiseffekte aus der Airline-Insolvenz gegriffen hatten, konnte der Airport seit Oktober bereits wieder ein deutliches Plus bei den Verkehrs- und Passagierzahlen vorweisen. Auch bei den Flugbewegungen erwartet der Airport mit etwa 219.000 Starts und Landungen ein annähernd hohes Ergebnis wie im Vorjahr (minus 1,2 Prozent).

airberlin: Ausfälle überwunden

„Wir sind stolz, dass das Flugangebot in Düsseldorf schon wieder auf dem Niveau von vor dem airberlin-Aus liegt. Das Mobilitätsbedürfnis der Menschen und Unternehmen in der Rhein-Ruhr-Region ist weiter ungebrochen hoch. All das ist ein großer Erfolg, wenn wir berücksichtigen, dass airberlin zuvor fast jeden dritten Flug in Düsseldorf abgewickelt hat“, betont Thomas Schnalke, Sprecher der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens.

Schnalke weiter: „Es ist eine herausragende Leistung aller Beteiligten, dass ein derart großer Einbruch quasi binnen Jahresfrist kompensiert werden konnte. Diese positive Entwicklung freut uns besonders, weil mehrere Tausend Menschen für diesen Erfolg sehr hart und sehr intensiv in den zurückliegenden Jahren gearbeitet haben. Weiteres Passagier- und Verkehrswachstum erwarten wir am Standort auch für das kommende Jahr.“

EC135 beim ADAC für Sachsen startklar

0

Crew und Hubschrauber EC135 sind einsatzbereit: Ab 01. Januar 2019 startet die gemeinnützige ADAC Luftrettung auch von Zwickau aus zu ihren oft lebensrettenden Einsätzen. Das Einsatzgebiet von „Christoph 46“ erstreckt sich über einen Radius von bis zu 70 Kilometern.

Den Zuschlag für den Betrieb der Station hatte die Landesdirektion Sachsen im August nach einer europaweiten Ausschreibung an die ADAC Luftrettung vergeben. Der Vertrag für den Betrieb läuft über acht Jahre. Der Rettungshubschrauber „Christoph 46“ der neuen ADAC Luftrettungsstation ist wie sein Vorgänger am Heinrich-Braun-Klinikum (HBK) stationiert. Mit 50 Rettungshubschraubern und 36 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem und werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle.

„Wir freuen uns, dass wir mit unserem Qualitätskonzept überzeugen konnten und nun neben Leipzig auch für Patienten in Westsachsen schnelle Hilfe aus der Luft sicherstellen können. Für die optimale notfallmedizinische Versorgung der Menschen in der Region steht eine sehr erfahrene und hochprofessionelle Crew zur Verfügung“, sagt Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC Luftrettung. Und betont: „Mit dem Heinrich-Braun-Klinikum (HBK) haben wir einen zuverlässigen Partner mit viel Luftrettungskompetenz an der Seite“. Die Klinik kann zusammen mit dem Know-how der ADAC Luftrettung stellt damit eine qualitativ hochwertige Notfallversorgung in der Region weiterhin sicherstellen.

Vorbereitung für den Rettungsbetrieb

Die Vorbereitungen für den Start in Zwickau laufen bereits seit Wochen auf Hochtouren. Anfang Dezember gab es Sicherheits- und Arbeitsschutzeinweisungen sowie Schulungen zu Qualitätsmanagement, Hygiene und Medizingeräten. In den kommenden Monaten folgen noch umfangreiche Modernisierungs- und Erweiterungsarbeiten. Die Crew von „Christoph 46“ rechnet mit rund 1.300 Einsätzen pro Jahr. Der Hubschrauber startet täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Die Koordinierung der Einsätze erfolgt über die Integrierte Regionalleitstelle Zwickau.

Das Team der Station besteht aus 24 Crew-Mitgliedern: darunter drei Piloten, fünf Notfallsanitäter (TC HEMS) und 16 Notärzte. Die Piloten stammen allesamt von der bisherigen ADAC Luftrettungsstation in Bautzen. Stationsleiter ist Pilot Mario Hartmann, Leitender Notfallsanitäter Frank Peschel und Leitender Hubschraubernotarzt Dr. Frank Thümmler vom Heinrich-Braun-Klinikum.

„Christoph 46“ gehört zu den modernsten Rettungshubschraubern. Die Maschine des Typs EC 135 hat mehr als 1.200 PS. Sie ist rund zwölf Meter lang, etwa zweieinhalb Meter breit und dreieinhalb Meter hoch. Der Rotordurchmesser beträgt rund zehn Meter. Die Reichweite einer EC135 liegt bei rund 600 Kilometern. Die Einsatzgeschwindigkeit beträgt mehr als 220 Stundenkilometer. Bundesweit starten die Hubschrauber der ADAC Luftrettung im Jahr zu mehr als 54.000 Notfällen. Im Durchschnitt heben die Crews der ADAC Luftrettungsstationen damit rund 150 Mal am Tag ab.

Wer noch abreist: Behältnisse im Fluggepäck beachten

Taschenmesser und volle Marmeladengläser schaffen es im Handgepäck nicht durch die Sicherheitschecks am Airport. Nicht mal eine große Tube Sonnencreme.

Flüssiges ist im Handgepäck nur erlaubt, wenn das Behältnis höchstens 100 ml fasst. Fluggäste müssen diese Gegenstände in einem verschließbaren Ein-Liter-Klarsichtbeutel an der Sicherheitskontrolle vorlegen. Am Flughafen Stuttgart haben können sich die Fluggäste, die etwas zurücklassen müssen, immerhin etwas trösten: Die unerlaubten Gegenstände wandern nicht in den Abfall, sondern gehen an wohltätige Einrichtungen. Rund 20.000 Produkte wechselten so 2018 den Eigentümer. In den Läden der Fildertafel e. V. in Filderstadt und der Diakonie Karlshöhe in Ludwigsburg finden die Objekte für wenig Geld neue Besitzer.

Boeing und Sikorsky zeigen neuartigen SB>1 DEFIANT™

0

Sikorsky und Boeing haben zum ersten Mal einen neuen Hubschrauber gezeigt, welcher im Rahmen des Joint Multi-Role als Demonstrator für die US-Army entwickelt wird: „SB>1 DEFIANT™“.

Zu sehen ist ein Hubschrauber mit doppelten, gegenläufigen Hauptrotoren, wie schon beim einstigen russischen Kampfhubschrauber Kamow Ka-50. Anstelle des Heckrotors, der dabei entfallen kann, tritt beim SB>1 DEFIANT™ noch ein weiterer Propeller, welcher zusätzlichen Vortrieb leistet. Der SB>1 DEFIANT™ soll so die doppelte Geschwindigkeit und Reichweite üblicher Hubschrauber erreichen und noch agiler und besser manövrierbar sein.

Boeing stellt neben Flugzeugen auch militärische Hubschrauber her. Sikorsky gehört zu Lockheed Martin. Mit dem Hubschrauber soll das Senkrechtstarterprogramm der US-Army für die Zukunft ertüchtigt werden. Mit dem Demonstrator sollen Daten und Referenzwerte gewonnen werden, welche der Army dann als Grundlage für Anforderungen an ihre künftigen Hubschraubermuster dienen sollen. Diese sollen ab den 2030er Jahren in Dienst gestellt werden.

MC-21-Programm jetzt mit drei Testflugzeugen

Die Irkut Corporation hat das dritte MC-21-300 Testflugzeug fertiggestellt. Am 25. Dezember wurde der neue Airliner zum Testflugplatz der Irkutsk Flugzeugwerke geflogen.

Laut dem russischen Hersteller Irkut Corporation wurden die Erfahrungen aus dem Bau und dem Zulassungsverfahren des ersten MC-21-300 bereits berücksichtigt. Erste Tests hatten beispielsweise dazu geführt, dass der Flügelkasten noch eine minimale Verstärkung erhalten hat. Die Produktion der nächsten Flugzeuge geht derweil weiter.

MC-21 soll 2019 hochgefahren werden

Gerade durchlaufen zwei MC-21 als Testflugzeuge die Zulassungsverfahren auf dem Flugfeld des M.M Gromov-Instituts bei Moskau. Ein weiteres Flugzeug durchläuft statische Tests am Central Aerohydrodynamic Institute (TsAGI). Ein Rumpf wurde hier im Dezember für Langzeittests angeliefert. Laut Mutterholding UAC konnte das aerodynamische Design des Flugzeugs bestätigt werden. Die Teile der ersten Flugzeuge für Kunden werden auch schon produziert. Das Hauptaugenmerk liege 2019 auf dem Anlauf der Serienproduktion.

2018 war ein produktives Jahr für die russische Flugzeugindustrie. Die EASA schickte Piloten in den Simulator, damit sie die Lizenzen für das neue Flugzeugmuster erwerben können. Die Herstellung und Zulassungsschritte des neuen MC-21-300 kamen in großen Schritten voran. Hierzu wurden tiefgreifende Modernisierungsprozesse der beteiligten Herstellerfirmen umgesetzt, wie Denis Manturov, Minister für Industrie und Handel der Russischen Förderation sagte. High-Tech-Unternehmen wurden ganz neu geschaffen. Der MC-21 besteht zu mehr als sonst ein Flugzeug dieser Klasse aus leichten Kohlefaserverbundwerkstoffen.

Marslander Insight erkundet Bohrstellen für Maulwurf

0

Es war eine zentimetergenaue Detailarbeit. In den vergangenen Wochen haben DLR-Forscher jeden Stein auf den Bildern der InSight-Landestelle vermessen und mit dem Radiometer des HP³-Experiments den Staub an der Marsoberfläche analysiert, die idealen Absetzstellen für die Instrumente der InSight-Mission zu identifizieren.

Mit der nun erfolgten Platzierung des Seismometers vor dem Lander beginnt die Erkundung des Marsinneren gemeinsam mit amerikanischen und französischen Kollegen. Der Marsmaulwurf des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird Ende Januar 2019 einen Meter östlich des Seismometers positioniert werden. Wissenschaftler des Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Kalifornien bildeten auf Grundlage der Untersuchungen InSights angrenzende Umgebung exakt im Labor nach und testeten die Absetzmanöver mit einem Nachbau der NASA-Sonde.

Gute Landestelle für Marsexperimente

Ein vierköpfiges Team des Kölner DLR-Nutzerzentrums für Weltraumexperimente verbleibt für die Kommandierung und Überwachung des HP³-Experiments auch über Weihnachten und Silvester in Kalifornien. „Wir sind sehr glücklich über InSights sandige, flache Landestelle, sagt der wissenschaftliche Leiter des HP³-Experiments Prof. Tilman Spohn vom DLR-Institut für Planetenforschung in Berlin. „Nach intensiver Analyse der geologischen Gegebenheiten, in die sich viele DLR-Kollegen des HP³-Teams intensiv eingebracht haben, können wir aufatmen. Ohne größere Steine im Arbeitsbereich des robotischen Arms oder Fragmente, die auf größere Steine direkt unter der Oberfläche schließen lassen, ist uns die Auswahl der Absetzstelle für HP³ schließlich deutlich leichter als erwartet gefallen.“ Die jetzt festgelegte Absetzstelle befindet sich in rund 1,60 Meter Entfernung mit möglichst großem Abstand zur Muttersonde. Das verhindert Schattenwürfe, die sonst die Temperaturmessungen mit HP³ stören würden.

Das Foto von der Marsoberfläche zeigt InSights erstes vollständiges Selfie auf dem roten Platen. Man erkennt gut die Solarmodule und die Plattform des Landers. Auf der Plattform befinden sich seine wissenschaftlichen Instrumente und die UHF-Antenne. Bei Auswahl und Tests der Absetzstellen mussten die Forscher auch sicherstellen, dass die empfindlichen Kabel, die die Instrumente am Boden mit der Muttersonde verbinden, nicht an scharfen Felskanten verfangen oder reiben. Auch hierbei war die flache, weitestgehend steinfreie Umgebung hilfreich.

„Vermutlich ist InSight am 26. November 2018 in einem mit Sand aufgefüllten Meteoritenkrater gelandet“, erklärt HP³-Wissenschaftler Dr. Matthias Grott die geologischen Gegebenheiten. „Das sollte es dem Marsmaulwurf erleichtern, wie geplant in bis zu fünf Meter Tiefe für Temperatur und Wärmeflussmessungen vorzudringen.“ Allerdings bleibt es Ende Januar spannend, welche Verhältnisse der Maulwurf unter der Mars-Oberfläche vorfindet. „Unter der Landesonde haben wir größere Steine gesehen, die natürlich auch tiefer auftreten könnten“, so der DLR-Planetenforscher über die bleibende Anspannung.

Aufwärmen gegen knapp -90 Grad Celsius

Aktuell befindet sich HP³ noch auf der InSight-Landeplattform. Dort haben die Wissenschaftler bereits das Radiometer des Experiments in Betrieb genommen, das unter anderem die Oberflächentemperatur auf dem Mars registriert. Diese soll später mit den Temperaturmessungen des Maulwurfs im Untergrund verglichen werden. „Derzeit kalibrieren wir unser ‚Marsthermometer‘, wobei uns erste Daten zeigen, dass es wie erwartet an der Landstelle in der Ebene Elysium Planitia nachts mit etwa -90 Grad Celsius empfindlich kalt ist und sich am Tage die oberste Sandschicht in der Mittagssonne auf bis zu 15 Grad Celsius erwärmen kann“, sagt HP³-Operationsmanager Christian Krause vom DLR-Nutzerzentrum für Weltraumexperimente. „Über den Jahreswechsel werden wir den Einsatz von HP³ weiter vorbereiten. Dabei kümmern wir uns um Testläufe zum Vorheizen des Maulwurf-Motors und der Kabel für das Aussetzen des Instrumentes. An Heiligabend und am ersten Weihnachtsfeiertag haben wir kurz frei, dann geht es direkt weiter.“

Das Operations-Team um Christian Krause wird Ende Januar auch das für mehrere Wochen geplante Hämmern in den Marsboden kommandieren. Später, nach Erreichen der Zieltiefe, sollen die Daten der Temperatur- und Wärmflussmessungen am Kontrollzentrum beim DLR in Köln empfangen, aufbereitet und dann von den Wissenschaftlern am DLR-Institut für Planetenforschung in Berlin ausgewertet werden.

Zwei Jahre lang sollen die Temperaturfühler insgesamt Daten zum Temperaturgefälle im Untergrund liefern. Zusammen mit der Wärmeleitfähigkeit können die Forscher dann berechnen, wieviel Wärme das Marsinnere heute noch abgibt und schlussfolgern, wie sich das Innere des Mars entwickelt hat, wie aktiv er heute noch ist, ob der Planet noch immer über einen heißen flüssigen Kern verfügt und was die Erde im Vergleich zum Mars so besonders macht.

Auftakt mit dem Seismometer SEIS

Zuerst ist aber nun am Morgen des 20. Dezember 2018 (MEZ) das unter der Leitung der französischen Raumfahrtagentur CNES gebaute Seismometer SEIS erfolgreich ausgesetzt worden. Erste Bilder zeigen das Instrument, wie es exakt 1,64 Meter vor dem Lander steht. „Mit dem Seismometer können wir Bodenbewegungen des Roten Planeten, die von Marsbeben oder Meteoriteneinschlägen hervorgerufen werden, detailliert untersuchen“, sagt der am SEIS-Experiment beteiligte DLR-Planetenforscher Dr. Martin Knapmeyer.

„Durch die Analyse, wie seismische Wellen durch die verschiedenen Schichten des Planeten laufen, können wir als Seismologen die Tiefen dieser Schichten ableiten und herausfinden woraus sie bestehen, ähnlich wie bei einer medizinischen Ultraschalluntersuchung.“ SEIS soll nach ersten Tests im Januar mit einer vor Wind und Temperaturschwankungen schützenden Haube überdeckt werden, um die empfindlichen Sensoren von Störungen abzuschirmen.

HP³-Instrument auf der NASA-Mission InSight

Die Mission InSight wird vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Pasadena, Kalifornien, im Auftrag des Wissenschaftsdirektorats der NASA durchgeführt. InSight ist eine Mission des NASA-Discovery-Programms. Das DLR steuerte zur Mission das Experiment HP³ (Heat Flow and Physical Properties Package) bei. Die wissenschaftliche Leitung liegt beim DLR-Institut für Planetenforschung, wo das Experiment auch federführend entwickelt wurde, in Zusammenarbeit mit den DLR-Instituten für Raumfahrtsysteme, Optische Sensorsysteme, Raumflugbetrieb und Astronautentraining, Faserverbundleichtbau und Adaptronik, Systemdynamik und Regelungstechnik sowie Robotik und Mechatronik.

Daneben sind beteiligte industrielle Partner: Astronika und CBK Space Research Centre, Magson und Sonaca sowie die Astro- und Feinwerktechnik Adlershof GmbH. Wissenschaftliche Partner sind das ÖAW Institut für Weltraumforschung und die Universität Kaiserslautern. Der Betrieb von HP³ erfolgt durch das Nutzerzentrum für Weltraumexperimente (MUSC) des DLR in Köln. Darüber hinaus hat das DLR Raumfahrtmanagement mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie einen Beitrag des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung zum französischen Hauptinstrument SEIS (Seismic Experiment for Interior Structure) gefördert.

Condor baut Flugzeugwartung in Düsseldorf aus

0

Condor, die zweitgrößte Fluggesellschaft am Flughafen Düsseldorf, wartet ihre Airbus-Flotte künftig am Standort DUS über die Unternehmenstochter Condor Technik GmbH. Der erste Check eines Airbus A320 findet derzeit im Hangar 7 im östlichen Bereich des Flughafens statt.

Der Mietvertrag ist auf zehn Jahre festgeschrieben und im Sommer 2019 sollen bereits rund 80 Mechaniker und Technikexperten sowie etwa 20 Logistikmitarbeiter vor Ort im Einsatz sein. Wachstum in Düsseldorf nicht nur in der Luft, sondern auch am Boden.

Condor baut Ziele und Flotte auf

Condor war im Sommer 2018 in Düsseldorf mit einer Vielzahl an neuen Zielen rund um das Mittelmeer stark gewachsen und bietet auch im kommenden Sommerflugplan wieder Neuigkeiten im Flugplan: Cagliari und Neapel in Italien sowie Kefalonia und Volos in Griechenland ergänzen die bereits bestehenden 32 Ziele. „Wir haben die Anzahl unserer stationierten Flugzeuge in Düsseldorf zuletzt von vier auf neun aufgestockt und bieten seit Sommer 14 zusätzliche und insgesamt 35 Ziele an. Damit sind wir die zweitgrößte Fluggesellschaft am Düsseldorfer Flughafen. Es ist daher ein logischer Schritt für uns, mit dem eigenen Wartungsbetrieb mitzuwachsen, um auch vor Ort in Düsseldorf vertreten zu sein. Mit diesem Wachstum schaffen wir am DUS darüber hinaus rund 100 Arbeitsplätze“, so Christian Schmitt, Managing Director & Accountable Manager Condor. Im aktuellen Winterflugplan 2018/19 fliegt Condor erstmals seit acht Jahren wieder nach Palma de Mallorca.

„Die Eröffnung eines Wartungsstandorts in Düsseldorf ist ein starkes Bekenntnis der Condor für unseren Flughafen. Mit einem eigenen Technikbetrieb stehen die Zeichen bei der Fluggesellschaft weiterhin auf Wachstum an NRWs größtem Airport. Wir freuen uns sehr über diese Entscheidung, die erneut Ausdruck der hohen Nachfrage der Airlines an unserem Standort ist. Gleichzeitig werden durch diesen Schritt zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen. Damit ist diese Entwicklung eine sehr gute Nachricht für die Region“, so Thomas Schnalke, Sprecher der Geschäftsführung des Düsseldorfer Airports

Fläche unterm Hangardach gemietet

Bei der Mietfläche der Condor-Wartungshalle handelt es sich um eine Teilfläche des Hangar 7 im östlichen Bereich des Flughafens. Die Mietfläche umfasst 7.400 Quadratmeter innerhalb der Halle sowie Lagerflächen, Büros und Werkstätten in einem angrenzenden Anbau. Die Fläche im Hangar bietet Platz für drei Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge. Gewartet werden hier künftig alle Flugzeuge des Typs Airbus A320 und A321, die für die in Deutschland registrierten Flugzeuge der Thomas Cook Group Airline im Einsatz sind. Der Reisefluganbieter will für die neuen Kapazitäten auch neue Fluggerätmechaniker oder -elektroniker in Düsseldorf oder auch am Standort Frankfurt an Bord holen.

flyadeal nimmt Boeing 737 MAX 8 für Saudi Arabien

0

flyadeal, eine Airline aus dem Mittleren Osten, hat bei Boeing einen Großauftrag über neue 737 MAX erteilt, um ihre Flotte auszubauen.

Einige Vertragsdetails müssen noch ausgehandelt werden, aber dann hat der Kauf einen Wert von 5,9 Mrd. US-Dollar nach Listenpreisen. flyadeal gehört zu Saudi Arabian Airlines und führt günstige inländische Flüge durch. Für ihr heimisches Wachstum sowie mögliche internationale Expansion hat die Airline eine Evaluation über 50 Flugzeuge aus dem Standardrumpfsegment durchgeführt. Bisher betreibt flyadeal neue Airbus A320, habe sich für das weitere Wachstum jedoch für die 737 MAX entschieden, wie Boeing verkündet.

Insgesamt 30 Flugzeuge der 737 MAX werden nun bestellt, 20 Flugzeuge kommen als Option hinzu. Aus ihrem Sitz in Jeddah steuert flyadeal derzeit die Ziele Riad, Jeddah, Dammam, Qassim, Tabuk, Gizan, Madina und Abha an. Die B737 MAX 8 für die Fluggesellschaft bieten dazu 198 Passagieren in einer Klasse Platz, das sind 12 Sitze mehr als die derzeitigen Airbus A320 und acht Prozent geringere Betriebskosten pro Sitz, rechnet Boeing vor.

Drohnen blockieren Flugbetrieb in London Gatwick

Am Londoner Flughafen Gatwick wurden alle Flüge gestrichen. Grund hierfür waren die Sichtungen von Drohnen, unbemannten Fluggeräten, über der Start- und Landebahn.

Der Flughafen hatte bereits tagsüber dazu aufgefordert, garnicht erst zum Airport anzureisen ohne den Flugstatus zu überprüfen. Aufgrund der Drohnen hatten Fluggesellschaften damit begonnen, alle Flüge zu streichen. Gerade zur Weihnachtszeit treffen die Ausfälle viele Passagiere. Der Flughafen hofft, die Auswirkungen auf den morgigen Tag möglichst eindämmen zu können.

Landung von Astronaut und Kommandant Gerst

0

ESA-Astronaut Alexander Gerst ist heute mit NASA-Astronautin Serena Auñón-Chancellor und Roskosmos-Kosmonaut Sergej Prokopjew auf die Erde zurückgekehrt. Die Sojus-Kapsel MS-09, mit der die drei Raumfahrer am 06. Juni 2018 bereits zur Internationalen Raumstation (ISS) geflogen waren, landete am 20. Dezember um 06:02 Uhr MEZ.

„Wir freuen uns sehr, dass Alexander Gerst gesund zur Erde zurückgekehrt ist und seine Mission horizons so erfolgreich verlaufen ist. Wir freuen uns auch, als DLR einen wichtigen Teil der Mission vorbereitet und in den letzten sechs Monaten hautnah mit umgesetzt zu haben – 40 der 65 europäischen Experimente stammten aus Deutschland …“, sagt Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Das Columbus-Kontrollzentrum des DLR in Oberpfaffenhofen und mit :envihab in Köln ist das DLR Teil des Mission-Teams am Boden.

Erfolgreiche Forschung im All

Nach „Blue Dot“ 2014 war Alexander Gerst am 06. Juni 2018 vom russischen Weltraumbahnhof in Baikonur (Kasachstan) zu seiner zweiten Reise ins All aufgebrochen. Gerst hat dabei an rund 200 Experimenten gearbeitet (Blue Dot: etwa 160), davon 65 ESA-Experimente, von denen wiederum 41 aus Deutschland oder mit deutscher Beteiligung liefen. „Es war eine sehr intensive, aber auch sehr erfolgreiche Mission“, zieht Volker Schmid, horizons-Missionsleiter im DLR, eine erste Bilanz:

„Alexander konnte alle geplanten Experimente und Arbeiten seiner Mission erledigen, nur der Start des Photobioreaktors hat sich auf März 2019 verschoben. Zudem waren einige Premieren dabei wie der erste Einsatz von CIMON in Schwerelosigkeit, des in Deutschland gebauten und entwickelten robotischen Assistenzsystems, das mit künstlicher Intelligenz ausgestattet ist, und der Einsatz des Fluoreszenzmikroskops FLUMIAS, das erstmals live die Biochemie in Zellkulturen im All sichtbar machte“.

Erster deutscher Kommandant auf der ISS

Darüber hinaus ist Gerst am 03. Oktober der erste deutsche und zweite europäische Kommandant auf der ISS geworden und hatte nach dem Sojus-Startabbruch am 11. Oktober die besondere Aufgabe, mit einer verkleinerten Crew an Bord (drei statt sechs Astronauten) zwei Monate lang – bis zur Ankunft der aktuellen ISS-Crew (Expedition 58) am 03. Dezember 2018 – alle Aufgaben zu bewältigen. Wie schon 2014 versorgte Alexander Gerst die Menschen auf der Erde regelmäßig mit teils wunderschönen, teils erschreckenden Bildern der Erde aus 400 Kilometern Höhe, die uns einmal mehr zeigen, wie einzigartig, aber auch verletzlich unser „Raumschiff“ ist und dass Klimawandel und Raubbau an Natur und Umwelt bereits tiefe Spuren hinterlassen haben.

Mit insgesamt zwölf so genannten ARISS-Calls mit Schulen und einem Dutzend „Live-Calls“ für Medien, Politik und interessierte Öffentlichkeit in Deutschland war es Gerst auch vor diesem Hintergrund ein starkes Anliegen, insbesondere Kinder und Jugendliche für die Raumfahrt und wissenschaftlich-technische Fragen zu interessieren und uns allen bewusst zu machen, dass unsere Zukunft auf dem blauen Planeten in unseren eigenen Händen liegt.

Ankommen im :envihab in Köln

Nach seiner Landung am 20. Dezember 2018 zieht es Alexander Gerst schnellstmöglich in die Heimat: Ein Spezialflugzeug der NASA bringt ihn mit Zwischenstopp in Norwegen zum Köln-Bonner Flughafen. Nach seiner Landung dort gegen 20:45 Uhr geht es für den 42-Jährigen auf direktem Wege ins raumfahrtmedizinische Forschungszentrum :envihab beim DLR in Köln, wo er die nächsten Tage gemeinsam von DLR und Europäischem Astronautenzentrum (EAC) betreut wird.

„Das :envihab bietet ideale Bedingungen, um sich von den körperlichen Strapazen eines langen Weltraumaufenthalts zu erholen. Hier werden die Astronauten von einem eingespielten, hochspezialisierten Team betreut, das über die notwendigen Labore und modernste medizinische Anlagen verfügt“, betont Prof. Jens Jordan, Leiter des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin. Bereits vier europäische Astronauten haben sich hier in den ersten Wochen nach ihrem Allaufenthalt unter der Aufsicht von Raumfahrtmedizinern wieder an die Bedingungen auf der Erde angepasst, so auch Alexander Gerst nach seinem ersten Flug 2014.

Das Ärzte- und Wissenschaftler-Team wird Gerst – mit Ausnahme der Weihnachtsfeiertage, so es sein Zustand zulässt – die kommenden zwei Wochen rund um die Uhr betreuen und Untersuchungen im Auftrag der ESA, NASA und anderen Weltraumagenturen durchführen. Unter anderem prüfen die Wissenschaftler anhand von Blut- und Speichelproben, wie sich sein Immunsystem durch den Aufenthalt im All verändert hat.

Alexander Gerst hat nun insgesamt 363 Tage an Bord der ISS gelebt und gearbeitet. Um die Auswirkungen auf die Muskelfunktionstätigkeit zu untersuchen, werden außerdem Tonus, Elastizität und Steifigkeit der Muskeln gemessen. Viele medizinische Tests wie zum Beispiel MRT-Messungen, EKG, Fitness-Tests und Augenuntersuchungen wurden bereits vor und während der Mission durchgeführt. Mit exakt den gleichen Messgeräten wie im All werden sie nun auf der Erde fortgesetzt und liefern den Forschern Daten, mit denen sie die Veränderungen durch den ISS-Aufenthalt erfassen können.

Betreuung durch das Raumfahrtkontrollzentrum

Über 3.000-mal umrundete Alexander Gerst die Erde während seiner horizons-Mission. Wenn er oder seine Astronautenkollegen in dieser Zeit im europäischen Forschungslabor Columbus an Experimenten arbeiteten, standen sie in engem Austausch mit dem Columbus-Kontrollzentrum (Col-CC) im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum des DLR in Oberpfaffenhofen. Marius Bach war als Flugdirektor für die Planung und den richtigen Ablauf der Experimente verantwortlich. „Wir freuen uns, dass Alex so viele deutsche und auch internationale Experimente erfolgreich durchführen konnte. Insgesamt hat er fast alle 100 Stunden Experimentzeit für den europäischen Teil seiner Mission abarbeiten können.“

Mit einem Team von 50 Mitarbeitern sorgte das Col-CC rund um die Uhr dafür, dass die Astronauten im Columbus-Labor die richtigen Bedingungen vorfanden. Jeden Dienstag haben Marius Bach und seine Kollegen direkt mit dem Astronauten die Arbeiten im Columbus-Forschungslabor abgesprochen. Neben einer effizienten Planung mussten Bach und nach dem routinemäßigen Wechsel ab Mitte September auch seine Nachfolgerin Laura Zanardini dafür sorgen, dass der Astronaut seine Kräfte richtig einteilen konnte: „Alex ist dafür bekannt, dass er sehr sorgfältig arbeitet, deshalb wurde er von der ESA und auch der NASA oft für komplexe Aufgaben angefragt. Unsere Aufgabe war es immer wieder sicherzustellen, dass er in den Tagen danach auch seine Ruhephasen bekommt und einhält.“

Astronaut Gerst und seine Landung auf den Fotos

  • Zurück auf der Erde: Am 20. Dezember 2018 um 6.02 Uhr MEZ ist der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst zusammen mit NASA-Astronautin Serena Auñón-Chancellor und Roskosmos-Kosmonaut Sergei Prokopiev in einer Sojus-Kapsel auf der Erde gelandet.
  • Vor dem Spacewalk: Die Expeditionen 56 und 57 am 10. Dezember 2018., kurz vor dem Spacewalk. Während des EVAs am 11. Dezember halfen die Crewmitglieder den russischen Astronauten beim Ein- und Ausstieg.
  • Alexander Gerst in der Cupola: Der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst beobachtet den Anflug des Dragon-Raumschiffs aus der Cupola.
  • Transportraumschiff an der ISS: Das Raumfahrzeug befindet sich im Griff des Roboterarms. Das Einfang-Manöver ist für die Astronauten jedes mal eine Herausforderung.
  • Arbeit am Experiment: Alexander Gerst arbeitet an einem Experiment zur Erforschung der Parkinson-Krankheit. Die für die Krankheit typischen Proteinkristalle werden in Schwerelosigkeit größer als auf der Erde.
  • Vorbereitungen für die neue Crew: Am 09. November wird die Internationale Raumstation auf die Ankunft der neuen Crew vorbereitet. Das Sojus-MS-11-Raumschiff wird drei weitere Astronauten zur ISS bringen.
  • Blick auf die Erde bei Nacht: Von der ISS aus kann man die Kapsel sehen, mit der Alexander Gerst zur Erde zurückgekehrt ist. Darunter ist die Erde bei Nacht zu erkennen.

Rettungshubschrauber H145 für Bautzen angekommen

0

Die DRF Luftrettung übernimmt zum Jahreswechsel die Station in Bautzen. Der rot-weiße Hubschrauber, der künftig als Christoph 62 starten wird, ist nun vor Ort eingetroffen. Ab 31. Dezember 2018 kommt die hochmoderne Maschine des Typs H145 in der Region zum Einsatz.

Der Rettungshubschrauber wird täglich rund um die Uhr für den schonenden Transport von Patienten zwischen Kliniken und bei Notfällen als schneller Notarztzubringer eingesetzt. Die DRF Luftrettung ist europaweit der erfahrenste Betreiber im Bereich nächtlicher Rettungseinsätze. Mit der Station Bautzen betreibt sie bundesweit zehn Hubschrauber im 24-Stunden-Dienst.

Neben erfahrenen Berufspiloten der DRF Luftrettung kommen auf Christoph 62 weiterhin die Notfallsanitäter und Notärzte zum Einsatz, die bisher an der Luftrettungsstation tätig waren. Dazu hat die DRF Luftrettung fünf Notfallsanitäter von der ADAC Luftrettung übernommen. Den Zuschlag hatte die DRF Luftrettung im Rahmen einer Ausschreibung von der Landesdirektion Sachsen erhalten. Der Vertrag läuft über acht Jahre.

Hubschrauber Tag und Nacht einsetzbar

Die H145 von Airbus Helicopters ist für den Einsatz mit Nachtsichtgeräten (Night Vision Goggles) zugelassen. Bei Nachtflügen werden die Piloten der DRF Luftrettung außerdem durch einen Hochleistungsscheinwerfer und eine spezielle Cockpit-Konfiguration unterstützt. Als Spezialausstattung verfügt sie über eine Rettungswinde, die für die topographischen Einsatzbedingungen in Ost-Sachsen erforderlich ist. Partner für solche Rettungseinsätze in unwegsamem Gelände ist die Bergwacht Sachsen.

Aufklärungssatellit für Frankreich im All

0

Der erste Erdbeobachtungssatellit des CSO-Programms (Composante Spatiale Optique – Optische Weltraumkomponente) für die französischen Streitkräfte wurde an Bord einer Sojus-Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana erfolgreich gestartet.

Das CSO-Programm stellt den französischen Streitkräften, ihren Partnern in Deutschland, Belgien und Schweden Geo-Aufklärungsdaten mit sehr hoher Auflösung zur Verfügung. Die CSO-Satelliten verfügen über ein äußerst flexibles Ausrichtsystem und werden von einem sicheren Bodenkontrollzentrum aus gesteuert.

Ende 2010 erhielt Airbus von der CNES im Auftrag der französischen Beschaffungsbehörde DGA den Zuschlag für CSO. Der Vertrag enthielt eine Option für einen dritten Satelliten, von der nach dem Beitritt Deutschlands zum Programm im Jahre 2015 Gebrauch gemacht wurde. Als Hauptauftragnehmer des CSO-Satellitenprogramms lieferte Airbus die flexible Plattform und die Avionik und war für Integration, Test und Auslieferung der Satelliten an die französische Raumfahrtagentur CNES zuständig. Thales Alenia Space lieferte das sehr hoch auflösende optische Instrument an Airbus. Der Betrieb des Nutzerbodensegments bleibt weiterhin in den Händen der Airbus-Teams, wie dies auch bei anderen Programmen (Helios, Pléiades, SarLupe, Cosmo-Skymed) der Fall ist.

Satellitenprogramm als europäische Zusammenarbeit

„Dank unserer weitreichenden Kompetenzen und der engen Partnerschaft mit dem französischen Verteidigungsministerium seit den Anfängen des französischen Weltraumengagements sowie der überwältigenden Unterstützung durch die Industrie und unsere Partner, insbesondere durch Thales Alenia Space, haben wir es geschafft! Heute können wir mit großem Stolz sagen, dass wir in der Lage sind, modernste und effizienteste Beobachtungsfähigkeiten für die Sicherheit unserer Bürger und zur Aufrechterhaltung der Souveränität und Unabhängigkeit Frankreichs und Europas bereitzustellen. CSO ist in der Tat ein gewaltiger Schritt nach vorn hinsichtlich Auflösung, Komplexität, Sicherheit der Datenübertragung, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit. Nur wenige andere Nationen können mit diesen Fähigkeiten aufwarten“, sagte Nicolas Chamussy, Leiter von Space Systems bei Airbus.

„Seit Jahrzehnten arbeitet Airbus mit seinen Partnerunternehmen erfolgreich an der Entwicklung neuer Technologien, Instrumente, Plattformen und sicherer Netzwerke. Bisherige Ergebnisse waren die Systeme Helios 1, Pléiades und Helios 2, die zur Sicherstellung der französischen und europäischen Souveränität beitragen. Heute ist CSO auch das Ergebnis einer perfekten Zusammenbarbeit auf europäischer Ebene!“

Dank seiner außerordentlichen Flexibilität und Stabilität kann der Satellit den Nutzern selbst bei den komplexesten Erfassungskonfigurationen schnell äußerst hochwertige Bilder des optischen Instruments von Thales Alenia Space liefern. Airbus setzt bei gyroskopischen Stellantrieben, Faserkreiseln, Bordelektronik und Steuersoftware zur Gewichts- und Trägheitsoptimierung Komponenten der neusten Generation ein, sodass der Satellit erheblich schneller ausgerichtet werden kann.

Turkish Airlines kommt mit A330 nach Hamburg

Turkish Airlines will ab dem 01. Januar 2019 an sechs Tagen pro Woche den größeren Airbus A330 mit bis zu 289 Sitzplätzen auf ihrer Strecke nach Istanbul nach Hamburg einsetzen und bringt damit noch mehr Flugreisende zu dem Drehkreuz am Bosporus.

Bisher kamen auf der Strecke größtenteils Flugzeuge vom Typ Airbus A321 zum Einsatz. Flugzeugbegeisterte können die A330 von Turkish Airlines bereits ab sofort auch als Modell im Miniatur Wunderland Hamburg bestaunen. „Mit dem Einsatz des Airbus A330 durch Turkish Airlines wächst die Kapazität auf der Verbindung zwischen Hamburg und dem Drehkreuz Istanbul weiter an“, sagt Dr. Jörgen Kearsley, General Manager Aviation Marketing am Hamburg Airport. „In Istanbul profitieren unsere Passagiere von einer umfangreichen Auswahl an Umsteigeverbindungen, zum Beispiel nach Asien, Afrika und zu weiteren Zielen in der Türkei. Künftig haben Flugzeugfans die Wahl und können die A330 von Turkish Airlines sowohl in Groß am Hamburg Airport als auch in Klein im Miniatur Wunderland bestaunen.“

Istanbul: Weltweites Drehkreuz

„Turkish Airlines reagiert auf die wachsende wirtschaftliche Bedeutung Hamburgs. Der tägliche Einsatz eines Langstreckenflugzeugs aus unserer hochmodernen A330-Flotte wird täglich mehr Kapazität für Passagiere und Fracht bieten. Turkish Airlines, die Fluggesellschaft mit mehr internationalen Zielen und Zielländern als jede andere, ermöglicht es ihren Passagieren, von Hamburg aus über das globale Drehkreuz der Fluggesellschaft in Istanbul bequem mehr als 300 Ziele in über 120 Ländern zu erreichen“, sagt Nurullah Oguz, General Manager von Turkish Airlines in Hamburg.

Nicht nur als Originalversion ist die A330 von Turkish Airlines in Hamburg vertreten, sondern ab sofort auch in Klein: Turkish Airlines ist seit dem 18. Dezember 2018 mit einem Modell ihres Airbus A330 auf dem Modellflughafen „Knuffingen“ im Miniatur Wunderland Hamburg zu bestaunen. Das originalgetreue Modell der A330 im Maßstab 1:87 ist zu seinem Erstflug standesgemäß mit einer Flugzeugtaufe durch die Miniatur Wunderland-Feuerwehr begrüßt worden.

Der Erstflug der Fluggesellschaft zwischen Hamburg und Istanbul fand im Jahr 1984 statt. Im aktuellen Winterflugplan verbindet Turkish Airlines Hamburg dreimal täglich mit Istanbul. Im Sommerflugplan 2019 werden wieder vier tägliche Flüge angeboten. Eingesetzt werden auf der Strecke neben dem Airbus A330 auch Maschinen des Typs Airbus A321.

Die Flotte von Turkish Airlines besteht derzeit aus 330 Flugzeugen, von denen ein großer Teil im Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder gefertigt wurde. Zusätzlich wurden 92 neue Flugzeuge des Typs A321neo bestellt. Das Star Alliance-Mitglied Turkish Airlines bietet ihren Hamburger Passagieren und besonders Geschäftsreisenden viele Vorteile wie attraktive Firmentarife, Flexibilität bei Umbuchungen und Stornierungen sowie zusätzliche Freigepäckmengen.

Fraport leistet weiter Abfertigung für Lufthansa

0

Die Deutsche Lufthansa AG beauftragt die Bodenverkehrsdienste der Fraport AG für weitere sieben Jahre mit der Abfertigung aller Flugzeuge der Lufthansa am Standort Frankfurt. Eine entsprechende Vereinbarung haben beide Unternehmen am heutigen Donnerstag geschlossen.

Der Vertrag tritt am 01. Januar 2019 in Kraft und endet am 31. März 2026. Über das Vertragsvolumen haben beide Partner Stillschweigen vereinbart. „Wir freuen uns, die langjährige und erfolgreiche Partnerschaft mit unserem wichtigsten Kunden in Frankfurt fortzuführen. Nach konstruktiven und vertrauensvollen Gesprächen haben wir ein überzeugendes Angebot unterbreitet. Der neue Vertrag umfasst ein umfangreiches Paket an Leistungen und vereinbarten Qualitätsstandards“, sagt Michael Müller, Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektor der Fraport AG.

Leistungen für die Flugzeuge am Boden

Die Bodenverkehrsdienste der Fraport AG übernehmen gemäß den vereinbarten Leistungen das Be- und Entladen der Passagiermaschinen der Lufthansa, die Gepäck- und Frachttransporte, den Bustransfer der Passagiere von und zu den Flugzeugen sowie Pushback, Ver- und Entsorgungsleistungen.

Die beiden Partner haben bei der Vereinbarung einen besonderen Fokus auf Pünktlichkeit, Umsteigequalität, Gepäckausgabezeiten sowie Standards für Prozessstabilität gesetzt. Hierdurch soll die führende Position des Drehkreuzes Frankfurt auch in Zukunft sichergestellt werden. Fraport und Lufthansa planen, während der Vertragslaufzeit weitere Innovationen in verschiedenen Prozessen umzusetzen, um die Abfertigung noch effizienter abzuwickeln und die Qualität kontinuierlich weiter zu erhöhen.

AWACS Upgrades in Manching abgeschlossen

0

Boeing hat nun auch das letzte der AWACS-Aufklärungsflugzeuge modernisiert und wieder an die NATO übergeben.

Die AWACS (Airborne Warning and Control System) erhielten eine moderne Avionik mit Glascockpit und war das 14. Flugzeug, das, für künftige Luftraumüberwachung und Navigation gewappnet, wieder an den NATO-Standort in Manching übergeben wurde.

AWACS-Modernisierung in Manching

Das AWACS-Flugzeug hat dabei fünf Farbdisplays bekommen, welche die aus den 1970ern stammenden Tafeln ersetzen und der Crew anpasspare Gerätesteuerung und Radardaten bieten. Die erste NATO AWACS-Maschine war bei Boeing in Seattle erneuert worden und 2016 wieder ausgeliefert. Die anderen 13 Flugzeuge sind in Manching selbst modernisiert worden. Mit dem Upgrade sollen die Flugzeue auf für die militärische Luftraumüberwachung auch der nächsten Jahre optimal ausgerüstet sein.