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Boeing geht jetzt mit seinem Joint Venture für Flugzeugsitze an den Start. Gemeinsam mit Autositzhersteller Adient will der US-Flugzeugbauer ein Portfolio an Flugzeugsitzen und Nachrüstungen entwickeln.

Adient ist einer der größten Autositzehersteller weltweit mit über 85.000. Beschäftigten an 238 Standorten in 34 Ländern. Adient hat dabei das breite Entwicklungs-Know-how für Sitze und Komponenten aller Fahrzeugklassen. Da der Luftfahrtmarkt weiter im begriffen ist, steigt auch die Nachfrage nach Ausstattungsmerkmalen und die Möglichkeit für , sich durch Services und das Flugerlebnis voneinander abzuheben. Dabei spielt die eine entscheidende Rolle. Das mit geründete Joint Venture Adient soll hier neue Flugzeugsitze entwickeln, aber auch Lösungen für Kabinenerneuerungen (Retrofit) anbieten.

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Entwicklungsabteilung in Kaiserslautern

Adient Aerospace nimmt nun seine Arbeit auf. Neben einem Kundenservice-Center in , , wird gerade in Kaiserslautern eine Produktentwicklungsabteilung aufgebaut. Adient Aerospace soll hier zu Beginn als flache Betten ausfahrbare Sitze für die Class in Großraumflugzeugen entwickeln. Personell haben sich Boeing und Adient schon im Management verzahnt. Adient Aerospace CEO Wittman war vor Kurzem noch Director of Business Operations für das Programm 787 Dreamliner bei Boeing.

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Thomas Zimmermann
Thomas Zimmermann ist Redaktionsleiter bei Luftfahrtmagazin.de und erfahrener Fachjournalist im Bereich Luftfahrt mit 15 Jahren Erfahrung und einem tiefen Wissen und großer Leidenschaft für Luftfahrtdesign, nachhaltige Innovationen und Luftverkehrspolitik. Mit einem klaren Blick für Fakten, berichtet er seit Jahren fundiert und prägnant über die Entwicklungen am Himmel.