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DRF-Rettungshubschrauber seit 20 Jahren in Freiburg

Seit 20 Jahren bringt nun schon der Freiburger Hubschrauber der DRF Luftrettung schnelle medizinische Hilfe bei Notfällen. Allein im August startete "Christoph 54" 148-mal zu oft lebensrettenden Einsätzen. Anlässlich seines 20-jährigen Jubiläums hatte die DRF Luftrettung heute zu einer Feierstunde geladen. Rund 80 geladene Gäste, unter ihnen Kooperationspartner aus Politik, Rettungsdienst und Medizin, folgten der Einladung.

Steffen Lutz, Vorstand der DRF Luftrettung, eröffnete den Festakt mit den Worten: "20 Jahre rot-weiße Luftrettung in Freiburg sind gleichbedeutend mit nahezu 20.000 Patienten, die unseren Besatzungen in der Region ihre Gesundheit oder ihr Leben verdanken. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich unsere Freiburger Station zu einem wichtigen Standort für die Luftrettung in der Bundesrepublik entwickelt. Denn viele Gegenden im Hochschwarzwald sind auf dem bodengebundenen Rettungsweg nur schwer oder zeitverzögert zu erreichen."

Apell für 24-Stunden-Station in Baden-Württemberg

Im Anschluss an Vorstand Steffen Lutz würdigten mehrere Grußredner das Engagement der Besatzungen. Herbert Hellstern, Ministerialdirigent des Innenministeriums des Landes Baden-Württemberg betonte: "Der DRF Luftrettung kommt mit dem Intensivtransporthubschrauber Christoph 54 eine zentrale Bedeutung in Baden-Württemberg zu – dies zeigen auch die steigenden Einsatzzahlen. Damit Luftrettung in unserem Land nicht mit dem Sonnenuntergang endet, möchte Innenminister Reinhold Gall, dass noch in diesem Jahr ein Standort für eine 24-Stunden-Station in Baden-Württemberg feststeht."

Auch Ulrich von Kirchbach, Bürgermeister der Stadt Freiburg für Kultur, Integration, Soziales und Senioren, gratulierte den Besatzungen zu ihrem Jubiläum: "Der Freiburger Hubschrauber der DRF Luftrettung ist in den vergangenen 20 Jahren zu einem unverzichtbaren Rettungsmittel geworden. Insbesondere der Schwarzwald wird durch die Luftrettung hervorragend abgedeckt. Ich selbst durfte die kompetente Arbeit der Besatzungen bei Einsätzen einmal selbst erleben und war beeindruckt."

Abschließend würdigten Wolfgang Schweizer, Geschäftsführer der Bezirksdirektion Südlicher Oberrhein der AOK-Baden-Württemberg, sowie Helmut Schillinger, Geschäftsführer des Regionalverbundes kirchlicher Krankenhäuser (RkK) gGmbH Freiburg die erfolgreiche Entwicklung von "Christoph 54".

Im Anschluss an die Reden wurde den Freiburger Luftrettern von der Bevölkerung für ihre Arbeit gedankt: Ein junger ehemaliger Patient der Kinderkrebsstation der Universitätsklinik Freiburg dankte der leitenden Hubschrauberbesatzung für unvergessliche Stunden an der Station und überreichte eine selbstgemachte Collage. Anschließend übergaben die Motorradfreunde Grunholz der Crew einen symbolischen Scheck in Höhe von 4.000 Euro und spendeten damit die Erlöse ihres Motorradfestes an die Retter aus der Luft.

Christoph 54-Tag mit Bestsellerautor Jörg Nießen

Im Fokus der diesjährigen Fortbildung der Freiburger Station am Samstag, den 14. September 2013 um 16:00 Uhr stehen die Herausforderungen des Alltags im Rettungsdienst. Bestsellerautor Jörg Nießen liest aus einem seiner Bücher und schildert skurrile Einsätze im Rettungsdienst.

Im Anschluss gibt Michael Steil, Bundeskoordinator für Psychosoziale Notfallversorgung, Tipps wie sich Stress und Frustration im Arbeitsalltag vermeiden lassen. Dass gesunde Ernährung auch im Rettungsdienst möglich ist, wird anschließend bei einer Koch-Show im Hubschrauberhangar gezeigt.

Tag der offenen Tür mit Rettungsvorführungen

Am Sonntag, den 15. September 2013, laden die Freiburger Luftretter zwischen 11:00 und 18:00 Uhr herzlich zu einem Tag der offenen Tür ein. Besucher können dabei einen Blick hinter die Kulissen werfen. Neben "Christoph 54" werden auch die regionalen Rettungsdienste mit ihren Fahrzeugen vor Ort sein.

Die Bergwacht wird die Höhenrettung aus einer Skigondel demonstrieren, die Feuerwehr wird eine technische Rettung nach einem Verkehrsunfall simulieren und die Rettungshunde-Staffel zeigt die Suche nach einer vermissten Person. Die medizinische Besatzung von "Christoph 54" wird zudem an Patientensimulatoren zeigen wie eine verunglückte Person in Narkose gelegt wird oder eine sogenannte Thoraxdrainage funktioniert.

Angeboten werden darüber hinaus kostenlose Kinder lernen helfen-Kurse der DRF Luftrettung, in denen Mädchen und Jungen spielerisch lernen, wie sie sich im Notfall richtig verhalten. Für das leibliche Wohl der Besucher ist an Getränke- und Imbissständen gesorgt. Kostenlose Parkplätze befinden sich vor der Station.

Christof 54 mit Station in Freiburg

Der Freiburger Hubschrauber der DRF Luftrettung mit dem Funkrufnamen "Christoph 54" ist täglich von 08:00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Einsatzorte im Umkreis von 50 Kilometern kann der rot-weiße Hubschrauber in maximal 15 Minuten erreichen.

Auf dem Bild zu sehen von links nach rechts: Herbert Hellstern, Ministerialdirigent des Innenministeriums des Landes Baden-Württemberg, Ernst Peleikis, Fachbereichsleiter Luftrettung der DRF Luftrettung, Ulrich von Kirchbach, Bürgermeister der Stadt Freiburg für Kultur, Integration, Soziales und Senioren, Wolfgang Schweizer, Geschäftsführer der Bezirksdirektion Südlicher Oberrhein der AOK-Baden-Württemberg, Helmut Schillinger, Geschäftsführer des Regionalverbundes kirchlicher Krankenhäuser (RkK) gGmbH Freiburg und Steffen Lutz, Vorstand der DRF Luftrettung.

Freund-Feind-Erkennung für Kampfflugzeuge verbessert

Cassidian, die Verteidigungsdivision von EADS, hat eine neue Identifikationsfunktion entwickelt, mit der Kampfflugzeuge und Hubschrauber zur Vermeidung von Freundbeschuss zuverlässig ermitteln können, ob sich verbündete Truppen in einem speziellen Gebiet befinden, ehe sie Waffen einsetzen.

Wie das Unternehmen auf der Londoner Messe DSEI mitteilte, wurde eine entsprechende Erweiterung der so genannten IFF-Ausrüstung (Identification Friend-or-Foe) zur militärischen Freund-Feind-Erkennung erfolgreich getestet.

Diese erweiterte Version mit der Bezeichnung "Reverse IFF" (RIFF) ermöglicht es Flugzeugen, die Präsenz verbündeter Truppen in einem vorgegebenen Bodenbereich durch das Aussenden von Abfragesignalen zu ermitteln. Bisher antworten Flugzeuge nur auf Signale von bodengestützten Abfragern, während sie keine Möglichkeiten haben, selbst Bodentruppen zu identifizieren.

Komplexe Verschlüsselung der Signale

"Unsere RIFF-Lösung basiert auf dem neuesten IFF-Standard der NATO, Mode 5, und kann aufgrund unserer hochkomplexen Verschlüsselung vom Gegner nicht erfasst werden", erklärt Elmar Compans, Leiter des Bereichs Sensors & Electronic Warfare von Cassidian.

Die Mode-5-basierte RIFF-Lösung ermöglicht es Flugzeugen und Hubschraubern, die Cassidian-Transponder neben ihrer bisherigen Funktion, der Antwort auf Abfragen von Bodenstationen, nun auch für Luft-Boden-Abfragen zu nutzen, ohne dass größere Änderungen an der Flugzeugausrüstung vorzunehmen sind.

Cassidian hat die neue Funktion bereits bei verschiedenen Kampagnen getestet, zuletzt Ende August auf dem deutschen Testgelände Baumholder. Davor unterstützte das Unternehmen die deutschen Truppen bei der überwiegend in North Carolina (USA) durchgeführten Übung "Bold Quest 2013" mit Ausrüstung für die gesamte IFF-Wirkungskette: MSSR-2000-I-Abfrager in Bodenstationen (MSSR, Monopulse Secondary Surveillance Radar), LTR400-Transponder (LTR, Lightweight Transponder) an Bord einer C160 "Transall" der deutschen Luftwaffe und neueste QRTK3/4NG-Kryptorechner.

Interoperabilität mit IFF-Standart Mode 5 der NATO

Diese Ausrüstung hat ihre Interoperabilität mit den verwendeten IFF-Systemen nach den Standards Mode 4 und Mode 5 der Bündnispartner unter Beweis gestellt. Damit konnte der reibungslose Einsatz des IFF-Standards Mode 5 der neuen Generation, der ab 2014 bei den NATO-Truppen eingeführt wird, demonstriert werden.

Bei militärischen Missionen verwendet das IFF-Verfahren standardisierte Abfrage-Antwort-Signale, um anfliegende Flugzeuge verbündeter Truppen rasch zu erkennen und damit die Befehlshaber bei der Bekämpfungsentscheidung zu unterstützen. Zur Vermeidung einer Signalmanipulation von feindlicher Seite kommen bei den IFF-Geräten von Cassidian im Gegensatz zu bisherigen Systemen hochentwickelte Verschlüsselungsverfahren zum Einsatz.

Cassidian hat bereits verschiedene NATO-Länder mit IFF-Systemen für boden-, see- und luftgestützte Anwendungen beliefert. So schützt der auf große Reichweiten ausgelegte Abfrager MSSR 2000 I unter anderem sämtliche Schiffe der Deutschen Marine sowie Schiffe der britischen Royal Navy und die BPC-Führungsschiffe der französischen Seestreitkräfte. Er kommt weiter bei allen deutschen und britischen Luftverteidigungsradaren großer Reichweite zum Einsatz.

In Deutschland hat Cassidian das Flugverkehrskontrollnetzwerk der deutschen Luftwaffe mit einer Abdeckung von 1.700 auf 1.500 Kilometern aufgebaut. Insgesamt sind bei Cassidian mehr als 370 solcher Systeme für rund 30 verschiedene Länder unter Vertrag, darunter auch die USA.

Eurocopter testet LPV-Anflüge in Donauwörth

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Noch mehr Sicherheit bei schlechter Sicht – davon profitieren seit kurzem die Piloten bei Eurocopter in Donauwörth. Der werkseigene Hubschrauberlandeplatz am deutschen Hauptsitz von Eurocopter verfügt als erster in ganz Europa über das hochpräzise satellitengestützte Instrumentenanflugverfahren LPV (Localizer Performance with Vertical guidance).

Die Betriebsgenehmigung des Hubschrauberlandeplatzes für LPV-Anflüge ermöglicht Eurocopter in Donauwörth zudem, das neue Verfahren zur Erprobung und Zulassung modernster Navigationssysteme an seinen Helikoptern einzusetzen. Derzeit finden diese Tests mit den zweimotorigen Hubschraubermodellen EC135 und EC145 T2 in Donauwörth statt.

LPV: Navigationsystem mit 3. Dimension

Das neue Verfahren ergänzt die konventionelle horizontale Flugführung um eine vertikale Komponente. Damit wird die Führung für den Anflug erstmals dreidimensional angezeigt. Die genauere Flugführung entlastet die Piloten und erhöht die Sicherheit. Somit können Hindernisse selbst bei schlechten Sichtverhältnissen sicher überflogen werden.

Von der Verbesserung der Bedingungen für den Landeanflug profitieren auch die internationalen Kunden von Eurocopter, da sie auch bei schlechteren Wetterverhältnissen an- und abfliegen können. Darüber hinaus führt der Hubschrauberhersteller für seine Kunden Schulungen auf dem neuen System durch.

Das Instrumentenanflugverfahren LPV basiert auf dem satellitengestützten Format EGNOS (European Geostationary Navigation Overlapping Service). Es ergänzt das weltweit eingesetzte Satellitennavigationssystem GNSS (Global Navigation Satellite System). EGNOS ermöglicht, gegenüber GNSS, eine dreidimensionale Positionsbestimmung.

Donauwörth Vorreiter bei Hubschrauberlandeplätzen

Der Einsatz des LPV-Anflugs stellt erneut das umfassende Know-How von Eurocopter für modernste Hubschrauberflugplatztechnik unter Beweis. Bereits vor der Einführung von LPV war Eurocopter Vorreiter beim Einsatz innovativer Anflugverfahren.

In Donauwörth ist beispielsweise der erste europäische Hubschrauberlandeplatz, auf dem 2008 das satellitengestützte Flächennavigations-Verfahren RNAV (area navigation) speziell für den Betrieb mit Helikoptern eingeführt wurde. Kürzlich wurde von Eurocopter in Marignane zudem erfolgreich ein neues Landeverfahren für leisere Hubschrauberlandungen zugelassen, das auf einer erweiterten Satellitenunterstützung basiert.

Darüber hinaus ist der werkseigene Sonderlandeplatz von Eurocopter mit seinen rund 6.000 Starts und Landungen pro Jahr einer der wenigen Hubschrauberlandeplätze weltweit, der für den Allwetterflugbetrieb nach den internationalen Vorschriften der Zivilluftfahrtorganisation ICAO (International Civil Aviation Organization) zugelassen ist.

Vermessungsflüge am Flughafen Frankfurt

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Aktuell und noch bis zum 15. September 2013 finden am Flughafen Frankfurt wieder Vermessungsflüge statt. Vermessen werden beide Betriebsrichtungen (Ost- und Westwetterlage) der Nordwestlandebahn. In dieser Zeit ist auch in der Nacht mit Lärmbelästigungen zu rechnen.

Als Vermessungsflugzeug kommt eine zweimotorige Propellermaschine vom Typ Beechcraft King Air 350 zum Einsatz. Falls die Vermessungen zum geplanten Termin, zum Beispiel wegen schlechten Wetters, nicht durchgeführt werden können, werden sie auf den Zeitraum vom 19. bis zum 22. September 2013 verlegt.

Trotz des Nachtflugverbots am Flughafen Frankfurt dürfen technische Überprüfungsflüge wie auch solche Vermessungsflüge, auch während der Nacht stattfinden.

Die Vermessung technischer Einrichtungen ist für die Sicherheit im Luftverkehr unverzichtbar. Daher bittet die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH die Bevölkerung um Verständnis für etwaige Lärmbelästigungen.

ILS am Flughafen Köln Bonn ausgetauscht

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Die Deutsche Flugsicherung (DFS) tauscht derzeit das Instrumenten-Landesystem (ILS) auf der großen Start- und Landebahn des Köln Bonn Airport aus.

Bei schlechtem Wetter kommt es deshalb vermehrt zu Landeanflügen über die Querwindbahn aus östlicher Richtung. Nach Angaben der DFS werden die Arbeiten am ILS noch bis etwa Mitte Oktober andauern.

Flughafen Hamburg: Verkehrsbeeinträchtigung durch Autobahnarbeiten

Auf der Autobahn A7 wird von heute, Freitag, 13.09.2013, 18:00 Uhr bis Montag, 16.09.13, 05:00 Uhr zwischen der Anschlussstelle Hamburg-Schnelsen und der Landesgrenze Schleswig-Holstein die Fahrbahn saniert. Dabei kommt es zu einer Einengung von Fahrstreifen, was zu Verkehrsbeeinträchtigungen führen kann.

Zudem ist die Auffahrt Schnelsen Nord in Richtung Norden gesperrt. Da die Asphaltarbeiten witterungsabhängig sind, ist bei starken Regenfällen eine Verschiebung der Bauarbeiten möglich, erklärt die Verkehrsbehörde. Fluggästen und Besuchern empfiehlt es sich, mehr Zeit einzuplanen und sich über die aktuelle Verkehrslage zu informieren.

Richtfest für Terminal 2-Satelliten am Flughafen München

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Über 800 geladene Gäste feierten gestern auf dem Münchner Flughafen das Richtfest für den neuen Terminalsatelliten, mit dem das von der Flughafen München GmbH (FMG) und der Deutschen Lufthansa AG gemeinsam betriebene Terminal 2 erweitert wird.

Das neue Passagiergebäude ist eine wesentliche Voraussetzung, um die herausragende Entwicklung des im Jahr 2003 eröffneten Terminal 2 am Münchner Flughafen fortzusetzen.

Passagierkapazität elf Millionen – und erweiterbar

Als erster Flughafen in Deutschland erhält München damit ein sogenanntes Midfield-Terminal, also ein Passagiergebäude, das sich gewissermaßen in Insellage mitten auf dem Vorfeld befindet. Da die Flugzeuge hier an beiden Seiten des Gebäudes abgestellt werden können, bietet der Satellit insgesamt 27 Flugzeugen eine Abstellposition.

Die Passagierkapazität steigt durch das neue Abfertigungsgebäude um elf Millionen und kann, wie Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh in seinem Grußwort betonte, in einer zweiten Baustufe nochmals erweitert werden: "Diese Option ist in dem Satelliten bereits angelegt. Die Passagierkapazität würde damit auf 17 Millionen erweitert. Angesichts dieser Größenordnung kann man die Bedeutung des Satelliten für die weitere Entwicklung unseres Flughafens gar nicht hoch genug einschätzen", erklärte der Vorsitzende der FMG-Geschäftsführung.

Thomas Klühr, Mitglied des Lufthansa Passagevorstandes, Finanzen & Hub München, hob in seinem Grußwort die hohen Qualitäts- und Servicestandards des neuen Bauwerks hervor: "Unseren Gästen wird künftig durch das Gesamtangebot Terminal 2 plus Satellit ein hervorragendes Reiseerlebnis geboten. Das neue Gebäude ist state of the art – hochmodern und auf dem neuesten Stand der Technik. Um es mit einem Satz zu sagen: Das Terminal 2 und der Satellit werden künftig das bayerische Drehkreuz in eine neue Dimension führen."

52 Abfluggates auf 600 Metern

Die Kapazitätserweiterung wurde notwendig, weil das für 25 Millionen Passagiere ausgelegte Terminal 2 mittlerweile bereits an seine Grenzen stößt. Das neue Satellitengebäude entsteht auf der Gepäcksortierhalle auf dem östlichen Vorfeld des Flughafens als funktionaler Bestandteil des Terminal 2. Der gut 600 Meter lange Pier verfügt über 52 Abfluggates.

Der Satellit ist kein eigenständiges Terminal, weil er über keine landseitige Anbindung verfügt. Fluggäste, die in München über das neue Gebäude abfliegen oder ankommen, nutzen die Check-in-Einrichtungen und die Gepäckausgabebänder im Terminal 2. Die Verbindung zwischen beiden Gebäuden erfolgt über ein unterirdisches Personentransportsystem – eine Art U-Bahn in einem bereits bestehenden 400 Meter langen Tunnel unter dem Vorfeld.

Das neue Satellitengebäude bietet auf einer Fläche von über 125.000 Quadratmetern alle wichtigen Serviceeinrichtungen. Darunter sind zwei Lufthansa Service Center mit insgesamt 24 Transferschaltern sowie insgesamt 42 Passkontrollstellen für die Ein- und Ausreise.

Mit fünf Lufthansa Lounges im Satelliten wird auch das Lounge Angebot im gesamten Bereich des Terminal 2 verdoppelt. Im Zentrum des Satelliten befinden sich auf beiden Passagierebenen attraktive "Marktplätze", die den bereits bestehenden Vorfeldtower umschließen. Auf einer Fläche von mehr als 9.000 Quadratmetern finden Fluggäste hier ein breites Angebot an Geschäften und Restaurants. Der Satellit wird nach den Grundsätzen des nachhaltigen Bauens erstellt. Dadurch verbessert sich die CO2–Bilanz gegenüber den beiden bestehenden Terminals um 40 Prozent.

Fertigstellung 2015 im Zeitplan

Die Bauarbeiten für den Satelliten liegen im Zeitplan: Derzeit entsteht die Fassade des Gebäudes. Der Innenausbau und die technische Ausrüstung haben bereits begonnen. Mittlerweile wurden auch schon sieben Anschlussbauwerke für die neuen Fluggastbrücken installiert. Die bauliche Fertigstellung des Terminal 2 Satelliten soll im Jahr 2015 erfolgen.

Die Investitionskosten für das Gebäude in Höhe von rund 650 Millionen Euro werden wie beim Terminal 2 im Verhältnis von 60 zu 40 zwischen FMG und Lufthansa aufgeteilt. Verantwortlicher Generalplaner für das Satellitengebäude ist das Münchner Architekturbüro Koch + Partner, das bereits beim Terminal 2 die Federführung hatte.

Flughafen Zürich verzeichnet Passagierplus im August 2013

Im August 2013 haben 2.443.236 Passagiere den Flughafen Zürich benutzt. Dies entspricht einem Plus von 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Anzahl Lokalpassagiere nahm im August 2013 um 3,8 Prozent auf 1.619.434 zu.

Im gleichen Zeitraum nahm die Anzahl Umsteigepassagiere am Flughafen Zürich im Vergleich zur Vorjahresperiode um 1,4 Prozent auf 815.186 ab, was einem Transferanteil von 33.4 Prozent entspricht (-1.2 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr).

Die Anzahl Flugbewegungen lag im August 2013 mit 24.102 Bewegungen 0,9 Prozent unter Vorjahr. Die durchschnittliche Anzahl Passagiere pro Flug lag mit 117 Fluggästen 2,9 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der durchschnittliche Sitzladefaktor (SLF) steht im August bei 79.6 Prozent und somit 1,4 Prozentpunkte über dem Vorjahresmonat.

Im August 2013 wurden 35.116 Tonnen Fracht am Flughafen Zürich abgewickelt. Dies entspricht einem Plus von 3,5 Prozent gegenüber August 2012.

Lokalpassagiere sind Passagiere, deren Ausgang- oder Endpunkt ihrer Reise Zürich ist. Umsteigepassagiere bzw. Transferpassagiere sind solche, die am Flughafen Zürich umsteigen. Transitpassagiere sind diejenigen, die einen Zwischenstopp in Zürich einlegen, aber im selben Flugzeug weiterfliegen.

Lufthansa mit starkem August in Europa und Amerika

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Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group haben im August 2013 3,4 Prozent mehr Fluggäste befördert als im gleichen Monat des Vorjahres. Die Zahl der Flüge lag um 2,8 Prozent niedriger. Damit stieg die Auslastung der Passagierflugzeuge um 1,6 Prozentpunkte auf 85,4 Prozent (Vorjahr 83,8 Prozent). Insgesamt entschieden sich im August 10,1 Millionen Fluggäste für einen Flug mit Lufthansa, Germanwings, Swiss oder Austrian Airlines.

Ausschlaggebend für die bessere Auslastung der Flugzeuge war unter anderem die flexiblere Steuerung von Angebot und Absatz. Den Absatz (gemessen in verkauften Sitzkilometern) steigerte der Konzern im Passagiergeschäft um 4,3 Prozent, das Angebot (in angebotenen Sitzkilometern) erhöhte er um 2,3 Prozent.

Sommerferien und Fastenmonat sorgen für Plus

In Europa trugen die Sommerferien zum Plus von 1,9 Prozentpunkten bei der Auslastung bei. Im Verkehrsgebiet Naher Osten / Afrika wirkte sich der Fastenmonat Ramadan positiv auf die Auslastung aus. Hier verzeichnete der Konzern im Vorjahrsvergleich ein Plus von 2,7 Prozentpunkten.

Bei den Passagieren verzeichneten die Verkehrsgebiete Amerika und Europa die konzernweit höchsten Wachstumsraten. Die niedrigsten Wachstumsraten wies das Verkehrsgebiet Naher Osten / Afrika auf. Aber auch hier entwickelten sich sowohl der Absatz als auch die Auslastung positiv, ebenso im Verkehrsgebiet Asien / Pazifik.

Unter den Passagierfluggesellschaften des Konzerns verzeichnete die Lufthansa Passage, zu der auch Germanwings und Lufthansa Regional gehören, im August das größte Plus an Passagieren (plus 3,9 Prozent), Angebot (plus 2,5 Prozent) und Absatz (plus 4,8 Prozent). Insgesamt flogen im August 7,3 Millionen Fluggäste mit Lufthansa und Germanwings.

Europa- und Amerikageschäft mit starkem Zuwachs

Die Auslastung steigerten die Gesellschaften um 1,9 Prozentpunkte auf 84,7 Prozent. Die stärksten Zuwachsraten bei Passagieren erzielte Lufthansa in den Verkehrsgebieten Europa und Amerika (Europa plus 4,0 Prozent, Amerika plus 5,6 Prozent), Absatz (Europa plus 6,6 Prozent, Amerika plus 5,9 Prozent) und Auslastung (Europa plus 2,4 Prozentpunkte, Amerika plus 1,1 Prozentpunkte).

Swiss verbesserte den Sitzladefaktor im August um 1,1 Prozentpunkte auf 88,3 Prozent. Die Gesellschaft beförderte 1,7 Millionen Fluggäste, ein Plus von 2,4 Prozent. Austrian Airlines steigerte die Auslastung ihrer Flugzeuge um 0,7 Prozentpunkte auf 86,1 Prozent und beförderte insgesamt 1,1 Millionen Fluggäste, 1,9 Prozent mehr als im August 2012.

Lufthansa Cargo weitete das Angebot (gemessen in Fracht-Tonnenkilometern) im August um 4,4 Prozent aus. Der Absatz (ebenfalls in Fracht-Tonnenkilometern) erhöhte sich um 1,7 Prozent, so dass der Fracht-Nutzladefaktor gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Prozentpunkte auf 66,5 Prozent zurückging. Insgesamt transportierte Lufthansa Cargo 136.000 Tonnen Fracht und Post. Das sind 1,3 Prozent weniger als im gleichen Monat des Vorjahres.

  August Veränderung zum Vorjahr in % Kumulativ Veränderung zum Vorjahr in %

Lufthansa Passage1/ Lufthansa Cargo

Fluggäste in 1.000 7.315 +3,9 50.820 +0,5
Angebotene Sitzkilometer (in Mio.) 18.458 +2,5 130.622 +0,6
Verkaufte Sitzkilometer (in Mio.) 15.627 +4,8 103.631 +1,8
Sitzladefaktor (%) 84,7 1,9 P. 79,3 0,9 P.
Fracht/Post in 1.000 t 136 -1,3 1.124 -2,5
Fracht-Nutzladefaktor (%) 66,5 -1,8 P. 69,5 0,5 P.
SWISS
Fluggäste in 1.000 1.651 2,4 11.534 1,0
Sitzladefaktor (%) 88,3 1,1 P. 83,9 1,4 P.
Austrian Airlines
Fluggäste in 1.000 1.101 1,9 7.493 -1,9
Sitzladefaktor (%) 86,1 0,7 P. 78,2 1,2 P.
Lufthansa Konzern2
Fluggäste in 1.000 10.066 3,4 69.847 0,3
Zahl der Flüge 90.394 -2,8 687.257 -4,3

1. Inkl. Lufthansa Regional und Germanwings

2. Lufthansa Passage (inkl. Germanwings), SWISS (inkl. Edelweiss), Austrian Airlines

Vertrieb airberlins strukturiert sich stärker hin zu Veranstaltern

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Unter der Leitung von Senior Vice President Detlef Altmann wurde die Struktur des Bereiches Sales Touristic Services bei Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft optimiert. "Wir wissen um die Bedeutung der Veranstalter und unserer Vertriebspartner. Daher möchten wir uns noch stärker auf deren Bedürfnisse einstellen und den bestmöglichen Service bieten", sagt Altmann.

In der für das Veranstaltergeschäft zuständigen Abteilung "Tour Operator Sales" gibt es zukünftig unter der Leitung von Nicola Gregor vier Key Account Manager, die zentrale Ansprechpartner für die Veranstalterkunden sind.

Verträge und Revenue zentralisiert

Das "Sales Management"-Team erarbeitet unter anderem die touristischen Planungswünsche für das Netzmanagement, verwaltet zentral alle Verträge und koordiniert übergreifende Sales- und Pricingthemen. Die fünf Revenue Management Touristic Teams wurden in das zentrale Revenue Management Team überführt. "Somit können sämtliche Prozesse und der Einsatz neuer Techniken aus einer Hand realisiert werden", erläutert Altmann.

Auch die Abteilung "Touristic Sales" wird unter der Leitung von Beate Kassner vertriebsfreundlicher ausgerichtet und ist für das touristische Reisebürogeschäft, Kooperationen, dynamische Paketierer, Consolidator sowie das Gruppengeschäft in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich.

Großkunden stärker im Fokus

Das Team "Key Account Management & Agency Administration" betreut bei airberlin die Großkunden. Der Vertriebsaußendienst betreut mit Unterstützung vom Vertriebsinnendienst die airberlin Partner direkt vor Ort. Das Team "Sales Promotion" ist für das Vertriebsmarketing verantwortlich.

Die Gruppenabteilung ist ab sofort aufgeteilt in Teams nach Ländern und Großkunden sowie ein Spezial-Team für das für airberlin immer bedeutender werdende MICE-Segment. Das Team arbeitet eng mit dem neu aufgestellten Revenue Management Team für Gruppen zusammen.

„Official Carrier“ bringt von Deutschland direkt nach Sotschi

Wenn die deutschen Sportler bei den Olympischen Winterspielen und Paralympics 2014 in Sotschi auf Medaillenjagd gehen, können Fans hautnah dabei sein. Denn Lufthansa bringt als "Official Carrier" der Deutschen Olympiamannschaft und des Nationalen Paralympischen Komitees nicht nur die Athleten, Betreuer und Medienvertreter ans Schwarze Meer, sondern auch alle Sportbegeisterten – und das auf direktem Wege ohne Umstieg.

So können sich die Sportler optimal auf die Wettkämpfe vorbereiten und Fans sparen Energie zum Anfeuern im Stadion oder an der Piste. Nur dreieinhalb Stunden benötigt der Airbus A321 von Frankfurt nach Adler/Sotschi.

LH 1474, der erste Direktflug des Olympiaflugplans, startet am 24. Januar 2014 um 09:40 Uhr von Frankfurt aus und landet gegen 16:15 Uhr am Schwarzen Meer in Russland. Der Rückflug mit der Flugnummer LH 1475 hebt um 17:15 Uhr in Adler/Sotschi ab und landet um 18:35 Uhr in Frankfurt. Dafür stehen noch einige Restkapazitäten zur Verfügung.

Dr. Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG: "Wir freuen uns sehr, die deutschen Athleten, Partner und Fans zu den Olympischen Spielen und Paralympics 2014 nach Sotschi zu fliegen. Damit setzen wir eine mehr als vierzigjährige Tradition fort." Bei den Olympischen Spielen in München 1972 war Lufthansa zum ersten Mal "Official Carrier". Seitdem fliegen die deutschen Sportlerinnen und Sportler und ihre Fans mit Europas größter Airline zu den Wettkämpfen in aller Welt.

Lufthansa ist seit 2006 Co-Partner des Deutschen Olympischen Sportbundes und seit 2008 Co-Partner des Deutschen Behindertensportverbandes. Beide Kooperationen wurden Anfang des Jahres um weitere vier Jahre verlängert. Als Nationaler Förderer der Stiftung Deutsche Sporthilfe unterstützt Lufthansa auch den Sportnachwuchs.

Cargo-Halle am Airport Cochstedt mit Richtfest

Anlässlich des Ausbaus des Airport Parks feiert der Flughafen Magdeburg/Cochstedt international am 18.09.2013 Richtfest der ersten von insgesamt zwei Cargo-Hallen. Mit dabei sind die Betriebsleitung des Flughafens Silke Buschmann sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft.

Bereits innerhalb kürzester Zeit nach Bewilligung des Bauantrags wurde am Flughafen Magdeburg/Cochstedt international das Fundament der ersten Cargo-Halle gelegt. Somit begann der Bau der 1.000 Quadratmeter und 7.000 Quadratmeter großen Logistikzentren in der letzten Woche und läuft seither auf Hochtouren.

Logistik für unterschiedlichste Anforderungen

Die Cargo-Hallen umfassen spezielle Bereiche für unterschiedliche Temperaturzonen, Lagerflächen für Warehousing, einen Lebendtier-Bereich sowie Flächen für gefährliche Güter, und stehen somit für die unterschiedlichsten Anforderungen zur Verfügung.

Dank direkter Vorfeldanbindung können besonders die luftaffinen Unternehmen und Dienstleister von diesem Vorteil profitieren. Des Weiteren verfügt der Flughafen als Reglementierter Beauftragter über die Möglichkeit zum selbstständigen Screening.

10.000 Euro aus Fundsachenversteigerung für FFWs Elbe-Havel

Da sich freiwillige Feuerwehren wesentlich durch Spenden finanzieren und eine solche Ausstattung viel Geld kostet, haben sich die Mitarbeiter des Airport Offices entschieden, den Erlös aus der Fundsachenversteigerung in diesem Jahr an die freiwilligen Feuerwehren des Elbe-Havel-Landes zu spenden.

In diesem Sommer überfluteten die Elbe und ihre Seitenarme Tausende Häuser und Straßen Niedersachsens und Sachsen-Anhalts. Die freiwilligen Feuerwehren des Elbe-Havel-Landes haben während dieser Flutkatastrophe unermüdlichen Einsatz gezeigt. Darunter haben die Einsatzmaterialien und die Einsatzkleidung stark gelitten, sodass eine neue Grundausstattung nötig ist.

Etliche Gegenstände jedes Jahr vergessen

Die Fundstücke, ob Bücher, Handys oder Laptops, werden nach einer sechsmonatigen Aufbewahrungsfrist im Fundbüro des Airport Office unter den Flughafenmitarbeitern versteigert. Der Erlös beider Versteigerungen wird zusammengelegt und traditionell einem guten Zweck gespendet.

Am heutigen 12. September 2013 um 12:00 Uhr wurden Andrea Köhpcke und André Rahlf, Mitarbeiter des Airport Office, in Schönhausen (Elbe) von dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Herrn Witt, feierlich empfangen. Anschließend wurde der Scheck im Wert von 10.000 Euro von Frau Köhpcke und Herrn Rahlf an den Verbandsgemeindewehrleiter der freiwilligen Feuerwehren des Elbe-Havel-Landes, Herrn Karl Heinz Pick, überreicht.

„Weltkarte“ vom Asteroiden nach Vestas Foto-Shooting

Zum ersten Mal schoss die Kamera an Bord der Raumsonde DAWN am 11. Mai 2011 ein Foto von Asteroid Vesta. Der Himmelskörper erschien trotz eines Durchmessers von 530 Kilometern gerade einmal als weißer Punkt auf der Aufnahme. Aber nach der Ankunft kreiste die Sonde um den unregelmäßig geformten Asteroiden und nahm tausende von Fotos aus nächster Nähe auf.

Immerhin war sie zunächst noch 975.000 Kilometer von ihrem Ziel entfernt, schließlich kreiste sie aber nur noch in einer Höhe von 210 Kilometern um den Himmelkörper. Das Ergebnis der aufwändigen Mission, ein Atlas des Asteroiden Vesta, wird nun für die Öffentlichkeit online gestellt.

„Diesen Atlas aus den vielen Aufnahmen zusammenzustellen, war eine mühsame Arbeit“, sagt Dr. Thomas Roatsch vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), wo die gewonnen Daten während der Mission zu Karten und Höhenmodellen verarbeitet wurden.

Unerwartet komplexe Geologie von Vesta

Asteroid Vesta erwies sich für die Planetenforscher ein wenig als „Wundertüte“: Drei übereinanderliegende Krater, die schnell den Spitznamen „Schneemann“ erhielten, Einschlagskrater, wie man sie bisher nicht kannte, Täler, Canyons und ein Berg, der drei Mal so hoch wie der Mount Everest ist – der Asteroid zeigt die unterschiedlichsten Formen und versetzte die Wissenschaftler ins Staunen.

„Wir hatten nicht mit einer derart komplexen Geologie gerechnet. Allein die Topografie mit Höhenunterschieden von bis zu 20 Kilometern spricht für eine gewaltige Dynamik der Oberflächengestaltung, ebenso wie die Unterschiedlichkeit und Vielfalt der Einschlagskrater, die Täler und Canyons, die Vesta umspannen, und die großen Helligkeitsunterschiede des Oberflächenmaterials“, sagt Prof. Ralf Jaumann vom DLR-Institut für Planetenforschung.

Extreme Geländeunterschiede nebeneinander

Aus der Datenflut der Kamera entstand nach und nach eine „Weltkarte“ von Vesta, auf der wie bei einer normalen Landkarte ein Zentimeter ungefähr zwei Kilometern auf der Asteroidenoberfläche entspricht. Rund 10.000 Einzelaufnahmen wurden für den Atlas verwendet, um aus diesem Mosaik ein Gesamtwerk zu schaffen. „Für jedes Kartenblatt der Serie haben wir etwa 400 Aufnahmen der Kamera verwendet“, erläutert Planetenforscher Thomas Roatsch, der den Atlas auf dem European Planetary Science Congress (EPSC) in London präsentiert.

„Der Atlas zeigt, wie extrem das Gelände auf einem eher kleinen Himmelskörper ist. Auf dem Kartenblatt mit dem Südpol Vestas zum Beispiel ist der 18 Kilometer tiefe Krater Severina zu sehen und nur hundert Kilometer davon entfernt türmt sich ein sieben Kilometer hoher Berggipfel auf.“ Die Gesamtansicht von Vesta mit den verschiedenen Kartenregionen ist auf einem der Bilder zu sehen (Quelle: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA)

Raumsonde Dawn fliegt mittlerweile schon längst wieder durch den Weltraum: Noch 46.397.129 Kilometer, dann wird sie 2015 mit Asteroid Ceres ihr zweites Missionsziel erreichen. Während Vesta ein „trockener“ Asteroid mit einem nur geringen Anteil Wassereis ist, erwartet die Planetenforscher mit Ceres ein „nasser“ Asteroid. Beide werden aber den Forschern einen Einblick in die früheste Zeit des Sonnensystems geben, weil sie sich nicht vor 4,56 Milliarden Jahren zu Planeten formten, sondern durch Jupiters Schwerkraft davon abgehalten wurden.

Kameratechnik vom DLR in Katlenburg-Lindau

Die Mission DAWN wird vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der amerikanischen Weltraumbehörde NASA geleitet. JPL ist eine Abteilung des California Institute of Technology in Pasadena. Die University of California in Los Angeles ist für den wissenschaftlichen Teil der Mission verantwortlich.

Das Kamerasystem an Bord der Raumsonde wurde unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Katlenburg-Lindau in Zusammenarbeit mit dem Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Berlin und dem Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze in Braunschweig entwickelt und gebaut. Das Kamera-Projekt wird finanziell von der Max-Planck-Gesellschaft, dem DLR und NASA/JPL unterstützt.

August trotzt schwachem Jahrestrend am Flughafen Wien

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien verzeichnete im August 2013 im Vergleich zum August 2012 ein Plus von 2,2 Prozent auf 2.185.472 Fluggäste. Bei weniger Flugbewegungen stiegen die Höchstabfluggewichte.

Die Flugbewegungen verzeichneten einen Rückgang von 4,6 Prozent und das Höchstabfluggewicht (Maximum Take Off Weight) stieg um 0,4 Prozent. Das Frachtaufkommen verzeichnete einen Anstieg um 4,8 Prozent. Die Anzahl der Lokalpassagiere ist im selben Zeitraum um 1,9 Prozent gestiegen. Bei den Transferpassagieren verzeichnete der Flughafen Wien im August 2013 eine Steigerung von 2,6 Prozent gegenüber dem August 2012.

Osteuropa verzeichnete bei den Passagierzahlen im Vergleich zum August 2012 ein Minus von 0,4 Prozent. Die Anzahl der Passagiere nach Westeuropa stieg um 3,3 Prozent. Der Nahe und Mittlere Osten verzeichnete im August 2013 einen Passagieranstieg von 4,7 Prozent.

  August 2013 Veränderung in Prozent Januar bis August 2013 Veränderung in Prozent
Passagiere: 2.185.472 2,2 14.592.223 -1,1
Lokalpassagiere: 1.444.984 1,9 10.038.051 0,6
Transferpassagiere: 737.012 2,6 4.537.482 -4,3  
Maximum Take Off Weight (in Tonnen): 715.359 0,4 5.246.095 -3,8  
Flugbewegungen (an + ab): 20.723 -4,6 154.658 -5,8  
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking): 19.783 4,8 163.085 -3,4

 

Zufall enttarnt Don Quixote als Kometen

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Seit seiner Entdeckung 1983 galt (3552) Don Quixote als Asteroid – wenn auch mit einer stark kometenähnlichen Bahn. Jetzt sind die Planetenforscher allerdings mit dem Weltraum-Teleskop "Spitzer" einem Geheimnis des vermeintlichen Asteroiden auf die Spur gekommen: Don Quixote zeigt mit einem schwachen Schweif und einer Koma aus Staub und Gas deutlich, dass er zu den aktiven Kometen gehört.

Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler am Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Asteroiden mit kometenhafter Umlaufbahn

"Diese Entdeckung konnte nur mit dem empfindlichen Infrarot-Teleskop Spitzer erreicht werden – Teleskope auf der Erde reichen dafür nicht aus", betont Michael Mommert von der Northern Arizona University (NAU), der die Forschungsarbeit als Doktorand am DLR durchführte. Mit der Methode können wahrscheinlich auch andere Asteroiden als Kometen entlarvt werden.

Schon seit längerem stand Don Quixote ganz oben auf der Liste der Asteroidenkandidaten mit einem Ursprung als Komet: "Seine Umlaufbahn ähnelt einem Kometen, er hat auch eine sehr dunkle Oberfläche, die auf einen Kometen hinweist – nur die physikalischen Beweise fehlten bisher", erläutert DLR-Planetenforscher Prof. Alan Harris. So ging man davon aus, dass der Asteroid eigentlich ein inaktiver, toter Komet ist.

Dass nun sogar Beweise für seine kometäre Aktivität vorliegen, verdanken die Wissenschaftler auch ein wenig dem Zufall. Die Aufnahme mit dem Infrarot-Teleskop wurde zu lange belichtet, auf dem Bild zeigte sich dadurch allerdings ein schwacher Kometenschweif und eine Koma aus Staub und Gas um Don Quixote herum. Die Planetenforscher wurden aufmerksam und analysierten die Infrarot-Aufnahmen des Himmelskörpers erneut.

Kohlendioxid und Wassereis in großen Mengen

Bisher wird Don Quixote mit seinen 19 Kilometern Durchmessern als drittgrößter erdnaher Asteroid in den Katalogen der Planetenforscher geführt. "Diese Klassifizierung wird sehr wahrscheinlich geändert", sagt Harris. Die Entscheidung darüber trifft die International Astronomical Union (IAU).

Das Bild des Himmelskörpers hat sich bereits jetzt schon deutlich geändert: Don Quixote müsste nach der Einschätzung der Wissenschaftler der Northern Arizona University und des DLR ein nasser Himmelskörper sein und wie alle aktiven Kometen noch über große Mengen Kohlendioxid und Wassereis verfügen. Vorgestellt werden die Ergebnisse, die im Rahmen eines Projekts der NAU entstanden, auf dem diesjährigen European Planetary Science Congress in London.

Schätzungsweise fünf Prozent der gesamten erdnahen Asteroiden waren ursprünglich Kometen, die die flüchtigen Bestandteile vor langer Zeit verloren haben, stellten Michael Mommert und ein Wissenschaftler-Team in einer vorhergehenden Studie fest. Vergleichbar wie Don Quixote könnten aber auch weitere vermeintlich tote erdnahe Kometen noch Kohlendioxid und Wassereis mit sich tragen. "Mit den Beobachtungen im Infrarotbereich wissen wir jetzt, dass es sich lohnt, weitere Objekte im Weltraum mit dieser Methode zu untersuchen", sagt Asteroidenforscher Prof. Harris.

Benefiz für Fragebogen: Mitarbeiterbefragung bei Lufthansa

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Ohne Mitarbeiterengagement kein Erfolg. Das gilt grundsätzlich und ganz besonders in Zeiten des Umbruchs und der Neuausrichtung in einem extrem kompetitiven Marktumfeld. Die Lufthansa Group legt daher einen Schwerpunkt auf die Implementierung neuer Dialogformate und Plattformen zur Förderung des Austauschs zwischen Top-Management, Führungskräften und Mitarbeitern.

Bis Ende 2013 sollen beispielsweise weltweit 51 Dialogveranstaltungen stattfinden, darunter "Vorstand im Dialog". Das leitende Lufthansa Gremium steht darin den Mitarbeitern verschiedener Standorte im Dialog Rede und Antwort. Ein weiteres Format, das der Konzern etabliert hat, ist das "Frühstück beim Vorstand". Mitarbeiter aus verschiedenen Geschäftsfeldern haben hier die Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre die aktuelle Lage der Lufthansa Group und Hintergründe zu Managemententscheidungen mit einem Vorstandsmitglied zu erörtern.

Ferner verfügt der Konzern mit dem Employee Feedback Management (EFM) über einen effizienten Prozess, der ebenfalls darauf abzielt, einen kontinuierlichen, unternehmensweiten Dialog zwischen Führungskräften und Mitarbeitern zu pflegen. Derzeit führt das Unternehmen bereits die neunte EFM-Mitarbeiterbefragung Lufthansa durch.

Mehr als 36.000 Mitarbeiter können bis zum 06. Oktober an der Befragung zu Engagement, Identifikation und Aspekten der Mitarbeiterzufriedenheit teilnehmen. Mithilfe von EFM lassen sich auch Informationen gewinnen, die zu einer stärkeren Einbeziehung der Mitarbeitermeinung in die Unternehmenssteuerung führen.

Besonderer Pluspunkt der aktuellen EFM-Runde: Für jeden ausgefüllten Fragebogen spendet das Unternehmen einen Euro an die gemeinnützige, von Mitarbeiten der Lufthansa Group getragene Hilfsinitiative HelpAlliance.

Rekord-August bei Frankfurts Passagierzahlen

Im August zählte der Flughafenbetreiber Fraport an seinem Heimatstandort Frankfurt rund 5,8 Millionen Passagiere (plus 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat) und damit so viele wie noch nie in einem Kalendermonat. Der deutliche Zuwachs resultiert neben dem Marktwachstum auch aus Sondereffekten, wie etwa Streiks am Ende des Vorjahresmonats, die zu Flugstreichungen führten.

Die Flugplananpassungen der Airlines führen weiterhin dazu, dass sich die Anzahl der Flugbewegungen um 0,6 Prozent auf 42.441 reduzierten. Das Cargo-Aufkommen betrug 173.905 Tonnen (plus 1,5 Prozent). Die Höchststartgewichte lagen bei rund 2,6 Millionen Tonnen (plus 0,1 Prozent). Sie erzielten damit ebenso eine neue Bestmarke für einen August, wie auch der Pünktlichkeitswert, der 86 Prozent erreichte.

Ferienzeit für Spitzenzahlen verantwortlich

Fraport-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte zieht ein differenziertes Fazit: "Wir freuen uns über die die positive Entwicklung im Cargo- und vor allem im Passagiergeschäft. Ich bedanke mich ausdrücklich angesichts der hervorragenden Pünktlichkeitswerte während der aufkommensstarken Sommerferien bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ohne deren Engagement diese Spitzenwerte nicht möglich gewesen wären."

Schulte weist jedoch auch auf die weiterhin herausfordernden Rahmenbedingungen für sein Unternehmen hin: "Die Airlines haben ihre Angebote konsolidiert, sie reagieren damit auf die Unsicherheiten, die in Europa durch die Schuldenkrise einiger Staaten herrschen. Zusätzlich belastet die Luftverkehrsabgabe die Nachfrage in Deutschland, was einen Wettbewerbsnachteil im europäischen Vergleich darstellt."

Frankfurt stabil, Lima mit Wachstumskrone

Für das Gesamtjahr rechne Fraport weiterhin mit einem Passagieraufkommen in etwa auf Vorjahresniveau. Die laufende Koordinierung für den Winterflugplan mache Hoffnung auf eine leichte Aufstockung von Sitzplatzkapazitäten durch die Fluggesellschaften.

Das internationale Flughafenportfolio entwickelte sich im August auch weiter positiv. Insgesamt fertigten die Flughäfen mit Fraport-Mehrheitsbeteiligung mehr als 12,4 Millionen Fluggäste (plus 5,6 Prozent) ab. Hauptwachstumstreiber bleibt der Flughafen Lima (Peru) mit einem Plus von 12,3 Prozent. Die türkische Urlaubsdestination Antalya zählte über 4,1 Millionen Fluggäste und damit 6,6 Prozent mehr als im selben Monat des Jahres 2012. Die Flughäfen Varna und Burgas an der bulgarischen Schwarzmeerküste verzeichneten gemeinsam über eine Million Passagiere (plus 4,8 Prozent).

Infotainment in Lufthansa-Flugzeugen: per WLAN auf den Laptop

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Auf Mittelstreckenflügen bietet Lufthansa ihren Gästen bald ein umfangreiches Angebot von Hollywood-Filmen, Fernsehserien, Musik, Spiele und Informationen an. Auch Produkte von Lufthansa WorldShop sind im kostenfreien Portal direkt vom Sitz aus direkt nach Hause bestellbar. Typische Ziele im Lufthansa-Streckennetz für das neue Angebot sind die GUS-Staaten, Naher Osten und Nordafrika.

Zur Nutzung verbindet der Fluggast den mitgebrachten eigenen Laptop, Tablet oder Smartphone einfach per WLAN mit dem bordeigenen Infotainment-Server. Im kommenden Jahr stattet die Fluggesellschaft 20 Airbus A321 mit der von Lufthansa Systems entwickelten Inflight-Entertainment-Lösung BoardConnect aus. Bei einem mehrmonatigen Testlauf im Frühjahr stieß das neue System bereits auf breite Zustimmung der Fluggäste.

"Dieses revolutionäre System bietet unseren Fluggästen eine breite Palette neuer Unterhaltungs- und Informationsangebote", sagt Dr. Reinhold Huber, Head of Product and Marketing, Lufthansa Passage. "Über die Unterhaltung hinaus ergibt sich eine spannende Perspektive für ganz neue Services und Interaktion mit dem Kunden."

Anders als konventionelle Systeme benötigt BoardConnect keine aufwändige Verkabelung jedes Sitzes. Es arbeitet vielmehr mit einem herkömmlichen WLAN-Netz nach dem gängigen Standard, für das Lufthansa Technik nur wenige Zugangspunkte in der Kabine installieren muss.

Abrissbirne am Parkhaus des Stuttgarter Airports

Am Flughafen Stuttgart haben die Abbrucharbeiten für das direkt an der Flughafenstraße gelegene Parkhaus P10 begonnen. Damit ist der Startschuss für das größte Bauprojekt der kommenden Jahre gefallen. Mit dem Abriss soll für den anstehenden Neubau der Deutschlandzentrale des Unternehmens Ernst & Young Platz geschaffen werden.

Das Parkhaus P10 liegt direkt an der Flughafenstraße. Die Verbindung zwischen Autobahnausfahrt A8 Stuttgart – München und den Flughafenterminals wird aber trotz der Abbrucharbeiten mit schweren Baumaschinen durchgehend befahrbar sein, ebenso wird der Fußweg vor dem Gebäude freigehalten. Der im Osten angrenzende Schnellimbiss und der Parkplatz davor werden durch spezielle Abdeckungen gegen Dreck und Staub geschützt.

Als Ersatz für das Parkhaus P10 wird ein neues Gebäude auf dem Gelände des ehemaligen Frachthofs errichtet. Die Flughafen Stuttgart GmbH investiert rund 35 Millionen Euro in die geplanten 1.560 Stellplätze des neuen Parkhauses in dessen Erdgeschoss der künftige Fernomnibusbahnhof der Landeshauptstadt Stuttgart integriert wird. An 17 Bussteigen sollen ab Ende 2015 täglich zwischen 80 und 170 Busse abgefertigt werden können.

Die Unternehmensberatung Ernst & Young, die international zu den Marktführern für Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung zählt, wird mit über 1.500 Mitarbeitern an den Flughafen umziehen. Geplante Fertigstellung der neuen Zentrale von Ernst & Young ist Ende 2015. Die Gesamtkosten des Bauvorhabens belaufen sich auf 133 Millionen Euro.

Der Abriss soll auf der Homepage des Flughafens live mitzuverfolgen sein, eine Kamera dokumentiert den Fortschritt der Arbeiten.

Glenfiddle-Konzert: Musikalische Reise am Lübeck Airport

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Während im Terminal die Reisenden nach Bergamo, Porto, Kiew und Antalya einchecken, verwandelt sich ein Airport-Hangar des Flughafen Lübeck in eine stimmungsvolle Konzert Location: Die Konzertbesucher erwartet dabei eine atemberaubende Bühnenshow mit traditionellen und rockigen Klängen.

"Alle Gäste mit dem Ziel einen musikalischen (Aus-) Flug in die Folk-Welt zu machen, werden jetzt zum Gate gebeten." So könnte es am Freitag, den 13. September, am Lübeck Airport aus den Lautsprechern schallen. Jeder der vier Musiker ist ein Multi-Instrumentalist, was den Stücken ein großes Spektrum an Klangfarben und den typischen Glenfiddle-Sound beschert – und das in einzigartiger Atmosphäre.

Bevor bekannte Songs wie "Whiskey in the Jar", "Irish Rover" und "Sailors Hornpipe" à la Glenfiddle erschallen, stimmt Jan der Spielmann von Lübeck die Gäste am Flughafen ein. Begleitet von Mandola, der friesischen Hommel und der "Davul" spielt er Dudelsack, Schalmei und Sackpfeyfe, mit eingängigem Sound aus Irland und Schottland sowie fröhlicher mittelalterlicher Marktmusik.

Noch gibt es bei den Vorverkaufsstellen Karten für dieses besondere Erlebnis zwischen "Land- und Luftseite" am Lübeck Airport, ebenso an der Abendkasse: Für 12 Euro erwartet den musikbegeisterten Besucher ein einmaliges Erlebnis!

Startbahnkopf-Erneuerung in Hamburg fertig

Fünf Tage früher als geplant beendet Hamburg Airport die Bauarbeiten an der Start- und Landebahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn). Der Flughafen hat rund 5,6 Millionen Euro investiert, um den Pistenkopf in Niendorf auf einer Länge von 285 Metern und einer Breite von 40 Metern von Grund auf zu erneuern. Währenddessen waren keine Landungen über Stellingen/Niendorf möglich.

Mit dem heutigen Abschluss der Bauarbeiten läuft der Flugbetrieb wieder ohne Einschränkungen nach den seit jeher gültigen Bahnbenutzungsregelungen.

Dank für Einsatz und Verständnis

"Jeder auf der Baustelle hat vollen Einsatz gezeigt, um den über 50 Jahre alten Startbahnkopf zu erneuern. Eine hohe Priorität bei der Maßnahme hatte der Lärmschutz für die Flughafenanwohner. Ich freue mich, dass wir die Bauarbeiten früher als geplant beenden und somit die Belastung für die Nachbarschaft so gering wie möglich halten konnten. Ausdrücklich möchten wir uns für etwaige Unannehmlichkeiten entschuldigen sowie uns für das entgegengebrachte Verständnis und die Toleranz bedanken", sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.

8.000 Kubikmeter Beton verbaut

Die Erneuerung des Startbahnkopfes hat neun Wochen angedauert. Mehr als 30 unterschiedliche Firmen und Institutionen waren an den Bauarbeiten beteiligt. Rund 8.000 Kubikmeter Beton haben die Bauarbeiter auf einer Fläche von 18.000 Quadratmetern verarbeitet. Für die Abgrenzung der Baustelle wurde ein 530 Meter langer Bauzaun als Luftsicherheitszaun aufgestellt.

Als Spezialmaschine kam unter anderem der besonders breite Betonfertiger Wirtgen SP 1500 zum Einsatz. Anders als bei herkömmlichen Straßenmaschinen konnte mit dieser Maschine die zu betonierende Fläche an einem Stück auf einer Breite von 15 Metern bearbeitet werden.

Pferd an Bord: 25 Polopferde über Hahn nach Aserbaidschan

Eine Frachtmaschine von Silkway Airlines ist gestern Abend vom Flughafen Frankfurt-Hahn mit 15 speziell gezüchteten Polopferden nach Aserbaidschan abgehoben. Die Pferde werden in Vorderasien beim ersten Arena Polo World Cup zum Einsatz kommen. Der Transport der Pferde ist für alle Beteiligten eine logistische Meisterleistung.

Die Tiere sind am Sonntag von Argentinien nach Deutschland geflogen worden, um am Frankfurter Flughafen eine Nacht in der Tierstation zu verbringen. Am Nachmittag wurden sie dann zum Flughafen Hahn in den Hunsrück gebracht. Hier kamen sie in spezielle Pferdeboxen, die im Vorfeld von einer niederländischen Firma angeliefert wurden.

Drei Pferde passen jeweils in eine der insgesamt fünf Boxen, die an den Wänden ausgepolstert und mit Holzspänen ausgelegt sind. Unter besonderer Aufsicht sind die Pferde am späten Abend wieder in den Flieger gebracht worden, der um 22:00 Uhr Richtung Aserbaidschan abhob.

100 Personen am Transport beteiligt

Die Pferde werden während des gesamten Fluges von fünf Profibegleitern betreut – darunter auch ein Tierarzt und ein Polospieler. Am kommenden Wochenende sollen weitere zehn Tiere von Argentinien über den Hahn nach Aserbaidschan gebracht werden.

An dem Transport waren nach Angaben des Unternehmens Intership aus Leverkusen mehr als 100 Menschen beteiligt. Angefangen vom Tierarzt in Argentinien, über die Transportunternehmen und Boxenhersteller bis hin zu den Behörden in Deutschland, der Animal Lounge in Frankfurt, weiteren Veterinären und vielen Beteiligten mehr. Das Unternehmen, das auf Pferdetransporte spezialisiert ist, hatte die komplette Organisation koordiniert.

Sperrung der Start- und Landebahn in Köln Bonn verschoben

Die für gestern und heute vorgesehenen Sanierungsarbeiten an der großen Start- und Landebahn des Köln Bonn Airport sind witterungsbedingt verschoben worden.

Der Flugverkehr wurde somit planmäßig über die große Bahn und nicht wie vorgesehen größtenteils über die Querwindbahn abgewickelt. Erst kürzlich waren Arbeiten am Sendemasten vorgesehen, weshalb Flugzeuglandungen auf die Querwindbahn ausweichen sollten. Über einen neuen Sanierungstermin will der Köln Bonn Airport frühzeitig informieren.

AUA schrumpft sich effizient – Spitzenauslastung nach USA

Die Austrian Airlines Group beförderte im Monat August 2013 über 1,1 Millionen Passagiere. Das entspricht einem Plus von 1,9 Prozent. Das Angebot gemessen in ASK ist auf Grund der neu eingeführten Chicago-Flüge um 1,7 Prozent gestiegen. Die Passagierkilometer (RPK) sind um 2,5 Prozent gestiegen. Die Auslastung der Flüge ist um 0,7 Prozentpunkte auf 86,1 Prozent gestiegen.

Karsten Benz, Chief Commercial Officer von Austrian Airlines: "Wir haben im Ferienmonat August wieder mehr Passagiere befördert. Die Auslastung auf den USA-Strecken und in die europäischen Ferienziele erreicht Spitzenwerte. Austrian macht über Produktivität und Wirtschaftlichkeit große Fortschritte."

Im Zeitraum Januar bis August 2013 ist die Passagierzahl der Austrian Airlines Group gegenüber dem Vorjahr um 1,9 Prozent auf rund 7,5 Millionen Passagiere zurückgegangen. Grund dafür ist, dass Austrian Airlines die Kapazität gezielt um 5,1 Prozent zurückgenommen hat. Im Rahmen der Flottenharmonisierung hat die heimische Fluglinie die Flotte um vier Mittelstreckenflugzeuge reduziert.

Zusätzlich hat sie im Zeitraum Januar bis August 2013 bis zu zwei Langstreckenflugzeuge weniger eingesetzt und mit der neuen Kabine ausgestattet. Die Passagierkilometer (RPK) sind um 3,6 Prozent zurückgegangen. Die Auslastung (Passagierfaktor) verbesserte sich gegenüber Vorjahr um 1,2 Prozentpunkte auf 78,2 Prozent.

Europageschäft

Im August 2013 sind 934.100 Passagiere in Europa mit Austrian Airlines geflogen. Das sind um 2,3 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung ist mit 83,3 Prozent unverändert hoch.

Im Zeitraum Januar bis August 2013 sind in Europa rund 6,4 Millionen Passagiere mit Austrian Airlines geflogen. Das entspricht einem Minus von 1,0 Prozent. Die Auslastung ist um 2,0 Prozentpunkte auf 76,7 Prozent gestiegen.

Interkontinental-Verkehr

Im August 2013 hat Austrian Airlines um 0,5 Prozent weniger Passagiere befördert als im Vorjahr. In Summe sind im August 167.300 Passagiere auf Interkontinental-Flügen mit Austrian Airlines geflogen. Die Auslastung ist um 1,5 Prozentpunkte auf 89,0 Prozent gestiegen.

Im Zeitraum Januar bis August 2013 sind rund 1,1 Million Passagiere auf Interkontinental-Flügen mit Austrian Airlines geflogen. Das sind um 7,0 Prozent weniger Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung ist um 0,5 Prozentpunkte auf 79,8 Prozent gestiegen.

Verkehrsleistung August Januar – August
  2013 Zum Vorjahr in Prozent 2013 Zum Vorjahr in Prozent
Ausgelastete Passagier-Km (RPK) in Mio. 1.823,9 2,5   11.665,3 -3,6  
Europa 885,5 2,1   5.709,6 -1,0  
Interkontinental 938,5 2,9   5.955,7 -5,9  
Angebotene Sitz-Km (ASK) in Mio. 2.118,1 1,7   14.912,8 -5,1  
Europa 1.063,2 2,2   7.448,2 -3,6  
Interkontinental 1.054,9 1,2   7.464,6 -6,5  
Passagierfaktor in Prozent 86,1 0,7 P. 78,2 1,2 P.
Europa 83,3 -0,1 P. 76,7 2,0 P.
Interkontinental 89,0 1,5 P. 79,8 0,5 P.
Beförderte Passagiere in 1.000 1.101,3 1,9   7.492,8 -1,9  
Europa 934,1 2,3   6.415,0 -1,0  
Interkontinental 167,3 -0,5   1.077.8 -7,0  
Ausgelastete Tonnen-Km (RTK) in Mio. 209,8 3,4   1.366,6 -4,3  
Europa 88,5 1,8   571,8 -1,0  
Interkontinental 121,4 4,5   794,8 -6,6  
Angebotene Tonnen-Km (ATK) in Mio. 268,3 1,8   1.884,9 -5,1  
Europa 110,8 1,4   782,6 -3,5  
Interkontinental 157,5 2,1   1.102,4 -6,3  
Gewichtsladefaktor in Prozent 78,2 1,2 P. 72,5 0,6 P.
Europa 79,8 0,3 P. 73,1 1,8 P.
Interkontinental 77,1 1,8 P. 72,1 -0,2 P.

 

Anmerkung: Die Verkehrszahlen werden auf Grund der neuen Privatreisestrategie, die Austrian Airlines im Januar 2013 vorgestellt hat, nicht mehr getrennt nach Linie und Charter ausgewiesen, sondern konsolidiert.

Technik am Tag der Luft- und Raumfahrt: Kometenlander zum Anfassen

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Raumfahrt ist vielseitig: Missionen zu anderen Himmelskörpern gehören ebenso dazu wie der Gesundheitscheck der Astronauten oder das Experimentieren in der Schwerelosigkeit bei einem Parabelflug. Diese und weitere Facetten der Raumfahrt zeigt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am 22. September 2013 beim Tag der Luft- und Raumfahrt in Köln.

Kometenlander Philae: Originalgroßes Modell vor Ort

Bereits seit März 2004 fliegt der Lander Philae an Bord der ESA-Raumsonde Rosetta auf sein Ziel zu: den Kometen P67/Churyumov-Gerasimenko. Im kommenden Jahr soll mit Philae dann die erste Landung auf einem Kometen erfolgen.

Am Tag der Luft- und Raumfahrt zeigen und erklären die Wissenschaftler und Ingenieure des Nutzerzentrums für Weltraumexperimente (MUSC) ein Modell in Originalgröße und erlauben den Blick in ihre Kontrollräume, aus denen Philae, aber auch verschiedene Experimente auf der Internationalen Raumstation ISS überwacht und gesteuert werden.

Probelauf im Windkanal mit Flugzeugmodellen

Startet eine Ariane-Rakete ins All oder tritt eine Raumkapsel in die Erdatmosphäre ein, bedeutet das vor allem eines: hohe Belastungen. Hitze und Druck sind enorm hoch, die Geschwindigkeiten sind schneller als der Schall. Die DLR-Wissenschaftler der Abteilung Über- und Hyperschalltechnologie des Instituts für Aerodynamik und Strömungstechnik untersuchen mit fünf Windkanälen unter anderem, wie sich dies auf das Flugverhalten von Raumtransportern und Kapseln auswirkt.

Am Tag der Luft- und Raumfahrt wird ein Windkanal für Testversuche in Betrieb genommen. Zudem werden die verschiedenen Modelle, die in den Windkanälen zum Testen von Triebwerken und Raumfahrzeugen verwendet werden, ausgestellt.

Fit fürs All? Mach den Test in ":envihab"

Eine Zentrifuge, die für den menschlichen Körper das Sechsfache der Erdanziehungskraft erzeugt und noch während der Rotation Ultraschalluntersuchungen der Organe ermöglicht, eine Druckkammer, die Höhen bis zu 5.500 Metern simuliert, und eine Probandenstation für Kopftieflage- oder auch Lichtstudien – die neue Großforschungsanlage ":envihab" des Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin besteht aus unterschiedlichen Modulen.

Hier forschen die Wissenschaftler nicht nur für die Gesundheit der Astronauten im Weltraum, sondern auch für die Gesundheit der Menschen auf der Erde. Am Tag der Luft- und Raumfahrt können die Besucher die verschiedenen Module besichtigen und testen, ob sie fit genug für einen Flug in den Weltraum wären.

22 Sekunden Schwerelosigkeit im Flugzeug

Um die Einflüsse von Erdanziehungskraft und Schwerelosigkeit auf Materialproben, Pflanzen oder auch den menschlichen Körper zu untersuchen, gibt es nur wenige Möglichkeiten: Die Parabelflüge des DLR ermöglichen es den Wissenschaftlern jedoch bis zu 31 Mal jeweils 22 Sekunden lang, Schwerelosigkeit zu erfahren. Der A300 Zero-G kehrt zum Tag der Luft- und Raumfahrt von seiner 23. Parabelflugkampagne zurück und kann in der Flugzeugausstellung besichtigt werden.

Astronautenausbildung aus der ISS mit Luca Parmitano

Bevor die Mission in den Weltraum startet, steht für die Astronauten ein aufwändiges Training auf dem Programm. In kurzen moderierten Gesprächen erläutern Experten des Europäischen Astronautenzentrums (EAC) die verschiedensten Themen zur Ausbildung und Betreuung der Astronauten: Dazu gehören der medizinische Dienst oder auch der Bodenkontrollraum.

In der Trainingshalle sind zudem Modelle des Forschungslabors Columbus oder des europäischen Transporters ATV zu sehen. Astronaut Luca Parmitano wird von der ISS aus über seine Arbeit und sein Leben im All berichten, weitere Astronauten wie Hans Schlegel, Alexander Gerst oder Samantha Cristoforetti erzählen beim "Astronaut Talk" von ihren Erfahrungen.

EC145 Mercedes-Benz Style mit Erst-Bestellung aus China

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Henan New Continental Business Aviation of China beschafft zwei VIP Transport-Hubschrauber von Eurocopter um sein Chartergeschäft zu starten – mit exclusiv im Mercedes-Benz Style designten EC145. Diese sind damit auch die ersten Modelle, die nach Asien verkauft werden.

Ebenso wurde eine AS350 B3e aus der Ecureuil-Familie bestellt. Die beiden Hubschrauber bilden den Start von Henan New Continentals avisierten Aufbau einer Flotte, die die steigende Nachfrage nach VIP- und Geschäftspersonen-Transporten in China bedienen soll.

„Während der VIP-Helikoptertransport in China noch jung ist, wachsen die Kunden-Ansprüche enorm schnell.“ sagte Zhou Suiji, der Chairman der Henan New Continental Business Aviation. „Mit EC145 Mercedes-Benz Style-Hubschraubern sowie der AS350 B3e werden wir in der Lage sein, diese in Hinsicht auf Komfort als auch Exklusivität sogar noch zu übertreffen.“

Nach vier Modellen, die bereits nach Europa, darunter auch in Deutschland, und in die USA gegangen sind, werden diese beiden die ersten sein, die in China bestellt wurden. Während die AS350 B3e zum Jahresende geliefert werden soll, folgen die beiden EC145 Mitte 2014.

EC145 Mercedes-Benz Style: Hubschrauber fürs Premiumsegment

Eurocopters zweistrahlige EC145 Mercedes-Benz Style ist ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Mercedes-Benz Advanced Design Studio in Como, Italien. Für höchste Ansprüche ausgestattet bietet es vielfältige Möglichkeiten für Transportleistungen, Reisen, Freizeitgestaltung, Familienausflüge und Sport-Trips. Angelehnt an die Premiumfahrzeuge von Mercedes-Benz verfügt es über hochwertige Materialien, elegantes Holz und Kabinenbeleuchtung.

Die AS350 B3e ist Eurocopters jüngste Version aus der beliebten einstrahligen Ecureuil-Familie, die durch eine große Kabine, hohe Reisegeschwindigkeit sowie niedrige Vibrationen und Geräuschpegel für Passagiere punktet. Die B3e-Variante umfasst ein stärkeres Turbomeca Arriel 2D Triebwerk mit langer Lebensdauer und geringeren Instandhaltungskosten, einer next-generation FADEC (Full Authority Digital Engine Control), aufgewertetem Innendesign und Heckrotor-Modifikationen für eine sanftere Steuerbarkeit.

Verzögerungen nach Stromausfall am Flughafen Hamburg

Aufgrund eines Stromausfalls in Terminal 1 und im Airport Plaza ist es am Nachmittag des 10.9.2013 zu Verzögerungen bei der Passagierabfertigung gekommen. Der Stromausfall ist inzwischen behoben. Zur Zeit werden alle technischen Geräte nacheinader wieder in Betrieb genommen. Die entstandenen Warteschlangen lösen sich langsam auf.

Ursache des Ausfalls war eine Beschädigung der Stromleitung durch Bauarbeiten auf dem Flughafengelände. Passagiere, die für heute einen Flug ab Hamburg geplant haben, müssen mit leichten Verzögerungen rechnen. Ankommende Flüge sind nicht beeinträchtigt. Der Hamburg Airport bittet alle betroffenen Passagiere um Entschuldigung für die entstandenen Unannehmlichkeiten.

Radroute zum Flughafen Wien fertiggestellt

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Die neue Flughafen Radroute verbindet die Stadtgemeinde Schwechat über den Flughafen Wien mit der Stadtgemeinde Fischamend und stellt damit den Lückenschluss zwischen dem Radwegsystem in Wien und bestehenden Routen nach Carnuntum und zum Neusiedler See dar.

Dazu erfolgte am Wochenende die Verkehrsfreigabe der neuen Flughafen Radroute Schwechat-Flughafen-Fischamend durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll gemeinsam mit Herrn Mag. Thomas Ram (Bürgermeister der Stadtgemeinde Fischamend), Herrn NR Hannes Fazekas (Bürgermeister der Stadtgemeinde Schwechat), Herrn Dr. Günter Ofner (Vorstand der Flughafen Wien AG) und Herrn Dipl.-Ing. Peter Beiglböck (NÖ-Straßenbaudirektor).

Rad-Infrastruktur für Angestellte und Anwohner

Im näheren Umland des Flughafens leben rund 35.000 Menschen, am Standort Flughafen Wien arbeiten etwa 20.000 Menschen, wovon 40 Prozent aus Niederöstereich und 40 Prozent aus Wien kommen. Die gute Infrastruktur sowie die ausgezeichnete Vernetzung mit Anbindung an die Haupt- und Nebenradrouten ermöglichen diesen Menschen eine umweltfreundliche Abwicklung der Alltagswege zwischen Arbeit, Einkauf und Freizeit.

Die Flughafen-Radroute verknüpft die Hauptradrouten mit dem Radweg der Thermenregion, dem Donau-Radweg Süd und Nord und stellt eine Verbindung zum Nationalpark Donauauen und zum Neusiedler See dar.

An der Strecke wurden Radabstellanlagen und Next-Bike Leihradstationen sowie ein gut beschildertes Radleitsystem geschaffen. Ein Viertel aller Autofahrten in Niederösterreich ist kürzer als drei km. Ein Großteil dieser Fahrten kann leicht mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Niederösterreich möchte in den nächsten Jahren den Radanteil der täglichen Wege deutlich erhöhen und damit auch die CO2-Emissionen reduzieren. Dieses Ziel kann nur gemeinsam mit den Gemeinden erreicht werden. Das Land Niederösterreich unterstützt und schafft die notwendigen Rahmenbedingungen dafür.

Verlauf der Flughafen-Radroute

Die Flughafen Radroute beginnt bei Landesgrenze Wien/NÖ im Bereich der Dreherstraße, wo sie an das Radwegenetz der Stadt Wien anbindet. Die Radroute führt durch Schwechat über Mannswörth zum Flughafen, anschließend durch das Flughafenareal und weiter entlang der Landesstraße B 9 nach Fischamend. Hier bindet sie an bestehende Radrouten nach Petronell-Carnuntum (Donauradweg Süd) und zum Neusiedlersee an.

Diese Radroute ist rund 17 km lang, davon wurden ca. 5,5 km neu hergestellt. Die Gesamtkosten betragen rund 1,5 Mio. Euro, wovon ein Drittel der Errichtungskosten vom Land Niederösterreich gefördert werden und 2/3 der Kosten die Stadtgemeinden Fischamend und Schwechat und der Flughafen Wien übernehmen.

Erster Airbus A321 mit Sharklets an Finnair übergeben

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Finnair, der nationale Carrier in Finnland, ist der erste Kunde für eine mit Sharklets ausgestattete A321 überhaupt, und hat sein erstes Flugzeug nun erhalten. Der Flugzeug-Typ wird möglicherweise auch Finnairs bestehende Flotte von Boeing 757 ersetzen, und die Fluggesellschaft dann zu einem reinen Airbus-Betreiber machen.

Das Flugzeug wurde offiziell in einer Übergabezeremonie am Airbus-Werk in Hamburg an Ville Iho, Finnair Chief Operating Officer übergeben.

"Wir sind äußerst stolz den ersten Airbus A321 mit den treibstoffsparenden Flügelspitzen-Monturen zu erhalten. Dieses neue Flugzeug passt perfekt in unsere Flotte und wird zu unserer Betriebskostensenkung ebenso wie zur Reduzierung der Umweltbelastung beitragen." sagte Ville Iho, Finnair Chief Operating Officer.

"Wir blicken auf einen langen gemeinsamen Weg mit Finnair zurück, und freuen uns, dass die Airline zukünftig mit einer Flotte komplett von Airbus fliegt." sagte John Leahy, Airbus Chief Operating Officer – Customers. Die mit Sharklets ausgestattete A321 erbringe für Finnair nicht nur niedrigere Kosten, größere Reichweite und Effizienz, sondern durch die größte Kabine bei Einzelgang-Flugzeugen erleben auch die Passagiere mehr Komfort, so Leahy.

Finnair bekommt insgesamt fünf mit Sharklets ausgestattete A321. Bisher betreibt die Fluggesellschaft eine Airbusflotte von 40 Maschinen (25 der A320-Familie und 15 A330/A340). Finnair ist auch die erste Airline die sich mit 11 Bestellungen für den neuen A350 XWB entschieden hat.