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Hainan Airlines und BER feiern fünf Jahre Berlin-Peking

Hainan Airlines, die viertgrößte Fluggesellschaft Chinas, fliegt seit September 2008 nonstop von Berlin nach Peking. Damit feiert die Verbindung zwischen der deutschen und der chinesischen Hauptstadt ihren fünfjährigen Geburtstag. Seit 2008 hat die Airline insgesamt rund 260.000 Passagiere auf der Strecke befördert.

Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: "Die Verbindung Berlin-Peking trägt entscheidend zur Attraktivität des Luftverkehrsangebot der Hauptstadtregion bei. Ich gratuliere Hainan Airlines ganz herzlich zu diesem Jubiläum und freue mich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit in den nächsten Jahren."

Berlin beliebtes Reiseziel bei Chinesen

Zhiwei Shi, der General Manager bei Hainan Airlines Deutschland ist, sagte: "Die Flüge von und nach Berlin sind für unser Unternehmen in der Zwischenzeit zu einem wichtigen Standbein geworden. Wir verstehen die Verbindung zwischen den Hauptstädten Berlin und Beijing als eine Brücke, die maßgeblich den wirtschaftlichen und kulturellen Austausch der beiden Länder fördert. Wir freuen uns, auch in der Zukunft als zuverlässiger Partner mithelfen zu können, dass Deutschland und China näher zusammenrücken."

Die Bedeutung der Strecke lässt sich auch an den Besuchszahlen der Gäste aus China und Hong Kong in der Hauptstadt Berlin ablesen. Sowohl die Besuche als auch die Übernachtungen in Berlin haben sich seit 2008 mehr als verdoppelt. Im Jahr 2008 wurden noch 68.007 Übernachtungen registriert, 2012 lag die Zahl bereits bei 153.472.

Fünf-Sterne-Service – Codeshar mit airberlin

Hainan Airlines fliegt bis zu fünf Mal pro Woche mit modernen Flugzeugen des Typs Airbus A330-200 in ca. neuneinhalb Stunden nonstop nach Peking. Die Flüge werden seitens Hainan Airlines auch im Codeshare von airberlin vermarktet. Im Gegenzug dazu bietet airberlin europäische Zubringerflüge nach Berlin unter der Flugnummer der Hainan Airlines an. In den meisten Buchungsklassen ist auch eine kostenlose Anreise mit der Deutschen Bahn nach Berlin möglich. Reisende können in Peking bequem umsteigen und mit Hainan Airlines zu 60 Destinationen in Asien weiterfliegen.

Das Serviceangebot von Hainan Airlines wurde vom renommierten Airline-Bewertungsportal Skytrax bereits zum dritten Mal in Folge mit fünf Sternen ausgezeichnet.

Siegerland-Airport jetzt „Partner der Feuerwehr“

Die gute Bühne des Flughafentages nutzte die Gemeinde Burbach, um die Siegerland-Flughafen GmbH als "Partner der Feuerwehr" auszuzeichnen. Der Deutsche Feuerwehrverband stellt auf Antrag von Kommunen die Urkunde aus, um das Engagement von Unternehmern für die Feuerwehr zu würdigen.

Im Rahmen des Flughafentages wurde der Siegerland-Flughafen als Partner der Feuerwehr ausgezeichnet. Moderator Reiner Meutsch, Tobias Klein, Leiter der Burbacher Wehr, Bürgermeister Christoph Ewers, Landrat Paul Breuer und Geschäftsführer Henning Schneider freuten sich über die Auszeichnung.

Engere Zusammenarbeit von Arbeitgebern und Feuerwehren

"Ziel der Auszeichnung ist es, die Zusammenarbeit zwischen den Arbeitgebern der Feuerwehrangehörigen und den betreffenden Wehren zu fördern", erklärte Burbachs Bürgermeister Christoph Ewers bei der Übergabe der Urkunde und der entsprechenden Plakette an Flughafengeschäftsführer Henning Schneider im Beisein von Landrat Paul Breuer und dem Leiter der Burbacher Feuerwehr, Tobias Klein.

Auf dem Siegerland-Flughafen wird diese Zusammenarbeit in vielfacher Hinsicht deutlich. Insgesamt sind sechs Mitarbeiter des Flughafens bei der Freiwilligen Feuerwehr Burbach engagiert. Sie wohnen in unmittelbarer Nähe des Flughafens, so dass die Wege im Falle eines Falles zum gemeindlichen Gerätehaus kurz sind. Darüber hinaus ermöglicht der Airport flexible Dienstzeiten der Feuerwehrangehörigen, damit die entsprechenden Übungsabende besucht und geleitet werden können. Das gilt auch für Besuche in den Schulen und Kindergärten der Gemeinde im Sinne der Brandschutzerziehung und der Werbung für die Feuerwehr.

Arbeitnehmer freigestellt – Win-Win-Situation

"Letztlich werden Mitarbeiter für Aus- und Weiterbildungen freigestellt. Hier entsteht eine besondere Win-Win-Situation, da die erworbenen Kenntnisse auch im dienstlichen Betrieb des Flughafens genutzt werden können. Umgekehrt können die im Rahmen des Dienstbetriebes am Flughafen erlernten Fähigkeiten bei Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehr Burbach angewandt werden", beschreibt Ewers den beiderseitigen Nutzen. Und gerne übernehmen die Angehörigen der Flughafenfeuerwehr den Besucherdienst für Feuerwehrgruppen, um das technische Gerät, allen voran das große Flugfeldlöschfahrzeug, vorzustellen. "Damit wird natürlich auch für die Feuerwehr geworben", so Flughafengeschäftsführer Henning Schneider.

Alle stellten insgesamt die wichtige Aufgabe der Feuerwehrleute für das Allgemeinwohl dar. Wichtig sei es, dass die Arbeitgeber die Bereitschaft zeigten, Betriebsangehörige für den Dienst in der Feuerwehr freizustellen. Insgesamt gibt es in Burbach nunmehr sechs Betriebe, die als "Partner der Feuerwehr" ausgezeichnet sind.

Qatar Airways ab 30. Oktober 2013 in der oneworld-Allianz

Qatar Airways wird ab Mittwoch, 30. Oktober 2013, als vollständiges Mitglied der oneworld®-Allianz angehören. Damit tritt eine der am besten bewerteten und am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften der Welt dieser Luftfahrtallianz bei.

Qatar Airways ist eine von nur sieben Fluggesellschaften weltweit, die von der unabhängigen Rating-Agentur Skytrax mit fünf Sternen ausgezeichnet wurde. 2011 und 2012 wurde der Airline außerdem der Titel "Fluggesellschaft des Jahres" verliehen; 2013 erreichte sie in dieser Kategorie den zweiten Platz. Qatar Airways ist die einzige der drei großen Fluggesellschaften in der Golfregion, die sich einer der globalen Luftfahrtallianzen anschließt.

Die Genehmigung zum Beitritt erfolgte nach einer umfassenden Überprüfung, die vom oneworld Team in Zusammenarbeit mit British Airways durchgeführt wurde. British Airways unterstützt als Allianz-Pate die Aufnahme von Qatar Airways.

Schnellster Aufnahmeprozess bisher

Qatar Airways schließt den oneworld Aufnahmeprozess nur ein Jahr nach der Einladung zum Beitritt ab. Diese wurde auf einer Pressekonferenz der Allianz im Oktober 2012 in New York bekanntgegeben. Die Vorbereitungen der Fluggesellschaft für den Beitritt zu oneworld gehören damit zu einer der kürzesten in der Geschichte der Allianz. Üblicherweise nimmt dieser Prozess etwa eineinhalb Jahre in Anspruch.

Der Beitritt von Qatar Airways zu oneworld erfolgt unmittelbar vor dem Umzug der Fluggesellschaft auf ihren neuen Heimatflughafen, Hamad International Airport. Dieser soll Dohas Rolle als herausragendes globales Drehkreuz stärken und wird letztendlich über eine Kapazität für die Beförderung von 50 Millionen Passagieren im Jahr verfügen.

Ab Mittwoch, 30. Oktober, bietet Qatar Airways ihren Passagieren die volle Bandbreite der Leistungen und Vorteile von oneworld. Von diesem Zeitpunkt an genießen die drei Millionen Mitglieder des Vielfliegerprogramms Privilege Club von Qatar Airways bei jedem Flug mit einer oneworld Mitgliedsfluggesellschaft Vielfliegervorteile.

Zu den Mitgliedern gehören führende Airlines aus aller Welt – airberlin, American Airlines, British Airways, Cathay Pacific Airways, Finnair, Iberia, Japan Airlines, LAN Airlines, Malaysia Airlines, Qantas, Royal Jordanian, S7 Airlines sowie rund 30 angeschlossene Fluggesellschaften. Bei Flügen mit diesen Airlines können Passagiere im Rahmen des Vielfliegerprogramms Qmiles sammeln und einlösen und erhalten darüber hinaus Qpoints für ihre Statusstufe.

Privilegien und Meilen im oneworld-Verbund

Mitglieder des Privilege Club mit Platinum-Status genießen bei oneworld die Vorteile der Emerald Statusstufe. Privilege Club Gold entspricht Sapphire bei oneworld und Privilege Club Silver der oneworld Statusstufe Ruby.

Ab dem 30. Oktober haben Mitglieder des Privilege Club mit Platinum- und Gold-Status Zutritt zu den weltweit 550 Flughafen-Lounges der oneworld-Mitgliedsfluggesellschaften, wenn sie mit einer der Fluggesellschaften der Allianz fliegen. Passagiere in der First und Business Class von Qatar Airways können die Lounges der oneworld Airlines ebenso nutzen.

Ebenfalls ab dem 30. Oktober können die 130 Millionen Mitglieder der verschiedenen Vielfliegerprogramme der oneworld Fluggesellschaften bei Qatar Airways Meilen und Punkte sammeln und einlösen sowie alle weiteren oneworld Vorteile genießen.

Qatar Airways beteiligt sich bereits an Global Explorer, dem Round-the-World-Tarif, der von allen oneworld Mitgliedern und verschiedenen nicht zur Allianz gehörenden Fluggesellschaften angeboten wird. Sobald Qatar Airways der Allianz angehört, wird das Streckennetz von Qatar Airways, das 130 Ziele in 70 Ländern im Nahen Osten, in Europa, Afrika, Nord- und Südamerika, Asien und Australasien umfasst, in dem umfangreichen Angebot an Allianztarifen und Produkten von oneworld abgedeckt sein.

oneworld nun führende Allianz im Nahen Osten

Das oneworld Streckennetz wird durch Qatar Airways um 20 Flugziele und fünf Länder ergänzt: Äthiopien, Iran, Ruanda, Serbien und Tansania. Qatar Airways wird das Angebot der Allianz gleichzeitig durch hervorragende Flugstreckenalternativen zwischen Hunderten von Städten verbessern. So stehen Passagieren, die zwischen Asien und Südamerika oder zwischen Asien und Afrika reisen, jetzt bequeme Verbindungen mit nur einem Zwischenstopp zur Verfügung, die zuvor im oneworld Streckennetz nicht angeboten wurden.

Der Beitritt von Qatar Airways, durch den oneworld zur führenden Allianz im Nahen Osten wird, findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem die Allianz das größte Wachstum ihrer Geschichte erlebt:

  • Die Aufnahme von Malaysia Airlines, einer der am häufigsten ausgezeichneten Fluggesellschaften, vor einem halben Jahr stärkte die Position von oneworld in Südostasien, der wachstumsstärksten Region im Bereich Flugreisen.
  • Im zweiten Quartal 2014 plant TAM den Wechsel zu oneworld von Star Alliance. TAM ist die führende Fluggesellschaft Brasiliens, des wirtschaftlich stärksten Landes in Lateinamerika. Der Wechsel soll zusammen mit der ihr angeschlossenen Fluggesellschaft in Paraguay erfolgen und im Anschluss an den Beitritt des neuesten Mitglieds der LAN-Gruppe, LAN Colombia, zu oneworld am 01. Oktober 2013 durchgeführt werden – eine weitere Stärkung von oneworld als führende Allianz in Lateinamerika.
  • Anfang des nächsten Jahres wird SriLankan Airlines oneworld beitreten. Als erste Airline des indischen Subkontinents, die Mitglied einer weltweiten Allianz wird, macht sie oneworld zusammen mit Qatar Airways zur führenden Allianz in der Region.

Zudem beabsichtigt US Airways einen Wechsel von Star Alliance zu oneworld als Teil der geplanten Fusion mit American Airlines, sofern die erforderlichen Genehmigungen erteilt werden.

  • Zusammen mit Qatar Airways und den anderen designierten Mitgliedsfluggesellschaften wird oneworld fast 1.000 Flughäfen in über 150 Ländern mit 14.000 Flügen täglich bedienen;
  • 480 Millionen Passagiere pro Jahr mit einer Gesamtflotte von fast 3.500 Flugzeugen befördern;
  • einen Jahresumsatz von 140 Milliarden US-Dollar generieren.

Der Aufnahmeprozess von Qatar Airways zu oneworld stellt eines der umfangreichsten Projekte in der 16-jährigen Geschichte der Fluggesellschaft dar, in dessen Rahmen Arbeitsgruppen in 20 Bereichen aktiv waren. Die Projekte nähern sich ihrem Abschluss; verschiedene interne Prozesse und Abläufe wurden den Anforderungen der Allianz entsprechend neu ausgerichtet.

Umstellungen zum Beitritt am 30. Oktober

Der Chief Executive Officer von Qatar Airways, Akbar Al Baker, sagte: "Im Laufe der relativ kurzen Firmengeschichte von Qatar Airways sind wir für Innovation, Qualität und Spitzenleistungen bei allem, was wir tun, bekannt geworden. Wir freuen uns, dass wir darauf aufbauen können, indem wir die einzige große Fluggesellschaft der Golfregion sind, die einer weltweiten Luftfahrtallianz beitritt. Und wir sind stolz darauf, dass wir mit oneworld zur besten Allianz gehören werden – und dies in Rekordzeit erreicht haben."

Gegenwärtig werden bei Qatar Airways und den bestehenden Mitgliedern der Allianz umfangreiche Mitarbeiterschulungen und Kommunikationsprogramme durchgeführt. So soll gewährleistet werden, dass die Leistungen und Vorteile von oneworld ab dem 30. Oktober in der gesamten Allianz angeboten werden können.

Der CEO von oneworld, Bruce Ashby, sagte: "oneworld zeichnet sich seit jeher durch höchste Qualität aus. Daher freuen wir uns, mit Qatar Airways unserer Allianz eine weitere Fluggesellschaft mit den höchsten Qualitätsstandards hinzufügen zu können. Das Ziel von oneworld ist, für alle internationalen Vielflieger die Allianz erster Wahl zu sein. Qatar Airways wird unsere Verbindungen zwischen vielen der für diese Kunden wichtigsten Flugziele erheblich verbessern."

Qatar Airways – Junge Airline mit junger Flotte

Qatar Airways wurde 1997 gegründet und hat sich in kürzester Zeit als eine der weltweit am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften mit den höchsten Qualitätsstandards etabliert.

Von der unabhängigen Rating-Agentur Skytrax als Fluggesellschaft des Jahres 2012 und 2011 ausgezeichnet, war sie im siebten Jahr in Folge auch "Beste Fluggesellschaft im Nahen Osten" der Agentur und hält seit 2004 ein Ranking von fünf Sternen.

Qatar Airways, deren IATA-Code QR lautet, beförderte 2012 17 Millionen Passagiere. Die aus 130 Flugzeugen bestehende Flotte ist eine der jüngsten der Welt: Die Flugzeuge sind im Durchschnitt vier Jahre alt. Auch das neueste Passagierflugzeug der Welt, die Boeing 787, gehört dazu. 250 neue Flugzeuge sind entweder bestellt oder optioniert und werden in den nächsten Jahren geliefert, darunter 13 Airbus A380-800, 80 Airbus A350, 52 weitere Boeing 787 und 80 Airbus A320neo.

Zu den 130 weltweit bedienten Flugzielen gehören die oneworld Drehkreuze Amman, Berlin-Tegel, Buenos Aires Ezeiza, Hongkong, London Heathrow, Kuala Lumpur, Madrid, Melbourne, Moskau-Domodedowo, New York JFK, Osaka Kansai, Sydney, Tokio Narita, Sao Paulo, die Heimat vom designierten oneworld Mitglied TAM und Colombo, der Heimatflughafen des zukünftigen oneworld Mitglieds SriLankan Airlines.

Mit den oneworld Mitgliedern American Airlines und Malaysia Airlines führt Qatar Airways bereits Codeshare-Flüge durch. Zwei bestehende Mitgliedsfluggesellschaften von oneworld fliegen derzeit Doha, den Heimatflughafen von Qatar Airways, an: British Airways von ihrem Drehkreuz London und Royal Jordanian von ihrer Basis Amman – und auch das designierte Mitglied SriLankan Airlines vom Drehkreuz Colombo.

oneworld mit 550 Flughafen-Lounges

oneworld ist eine Luftfahrtallianz der weltweit führenden Fluggesellschaften und bietet internationalen Vielfliegern ein Höchstmaß an Service und Komfort. Die Mitgliedsfluggesellschaften von oneworld bieten gemeinsam ein erstklassiges, reibungsloses Reiseerlebnis. Die Fluggäste erhalten besondere Privilegien und Vielflieger-Boni und können somit Meilen und Punkte im gesamten Netz der Luftfahrtallianz sammeln und einlösen.

Inhaber der höchsten Stufe im Vielflieger-Programm (Emerald und Sapphire) erhalten Zugang zu rund 550 Flughafen-Lounges. Den am häufigsten Reisenden (Emerald) stehen außerdem separate Sicherheitskontrollen (Fast Track Security Lanes) auf ausgewählten Flughäfen zur Verfügung und sie können zusätzliches Freigepäck aufgeben.

5-Sterne-Auszeichnung für Lufthansas First Class Service

Bei einer Zeremonie im vielfach ausgezeichneten Lufthansa First Class Terminal am Frankfurter Flughafen erhielt die deutsche Fluggesellschaft heute den begehrten "International 5 Star Diamond Award" von der American Academy of Hospitality Sciences (AAHS). Insgesamt wurden drei Leistungen des Lufthansa Services ausgezeichnet.

Diese sind das Lufthansa First Class Angebot an Bord der Langstreckenflotte, das Lufthansa First Class Terminal in Frankfurt und die Lufthansa First Class Lounge am Flughafen JFK in New York.

Joseph Cinque, Präsident und CEO der AAHS erklärte: "Die American Academy of Hospitality Sciences ist durch ihren International Star Diamond Award weltweit einzigartig aufgestellt, Unternehmen der 5 Sterne Kategorie im Reise- und Luxussegment auszuzeichnen. Lufthansas beispielloses Engagement im First Class Service, die Gastfreundlichkeit an Bord und das Qualitätsversprechen sind mehr als beindruckend und verdienen den International 5 Star Diamond Award."

Führung im Premiumsegment als Ziel

Jens Bischof, Chief Commercial Officer der Lufthansa Passage Airlines ergänzte: "Der heutige Tag ist ein wichtiger Meilenstein auf unserem Weg, die weltweit führende Fluggesellschaft im Premiumsegment zu werden. Viele unserer Verbesserungen die wir an Bord und am Boden eingeführt haben werden von Kunden und branchenführenden Organisationen geschätzt und hervorgehoben. Wir freuen uns sehr, heute diesen Award der Academy verliehen bekommen zu haben, sicherlich eines der führenden Institute zur Bewertung von Qualität und Kundenfreundlichkeit."

2005 öffnete Lufthansa das First Class Terminal am Frankfurter Flughafen, das nach wie vor weltweit einzigartig ist. Lufthansa hat langjährige Erfahrungen mit exklusiven und hochwertigen Serviceleistungen, die den Kunden die Freiheit geben, sich sowohl an Bord als auch am Boden zu entspannen. Weltweit gibt es 60 moderne Lounges mit mittlerweile über 45.000 m2, die es den Passagieren ermöglichen, sich zu entspannen und der hektischen Atmosphäre der Flughäfen hinter sich zu lassen.

Lufthansas neue First Class an Bord der Langstreckenflotte hat wiederholt die höchsten Auszeichnungen in Kundenumfragen erhalten. Die großzügige Aufteilung zwischen offener Gestaltung und exklusiver Umgebung mit schlichten, deutlichen Linien und dezenten Farben schafft eine lichte, ansprechende und einladende Atmosphäre. Die First Class bietet nicht nur die breitesten Sitze in der Branche, sondern auch eine große Auswahl an Bordservice, wie beispielsweise ausgewählte Weine und Speisen, Luftbefeuchtungssysteme, eine Geräusch reduzierte Kabine oder den Porsche und Mercedes Limousinen Service.

Top-Auszeichnung im Luxus-Segment

Die AAHS wurde ursprünglich 1949 in Chicago, Illinois gegründet. 1989 wurde der Hauptsitz von Chicago nach New York City verlegt, wo er bis heute ist. Die American Academy of Hospitality Sciences ist die einzige Organisation, die Auszeichnungen im Bereich des weltweiten Luxusreisesegmentes verleiht und der International Star Diamond Award ist der exklusivste Award, der Top-Leistungen auf internationaler Ebene auszeichnet. Die Academy erweiterte die Anerkennung des International Star Diamond Award über Fünf Sterne Hotels und Restaurants hinaus und schließt nun auch Airlines mit ein.

Auf dem Foto sind Joseph Cinque (zweiter von rechts), Präsident und CEO der AAHS zu bei der Übergabe der Auszeichnung an den CCO der Lufthansa Passage Airlines, Jens Bischof (zweiter von links) und zwei Personal Assistants des Lufthansa First Class Terminals zu sehen. (Foto: Jürgen Mai).

Car-Sharing am Köln Bonn Airport mit extra-Parkplätzen

Der Köln Bonn Airport "fährt" mit der Zeit: Seit dem heutigen Dienstag können Passagiere für den Weg zum beziehungsweise vom Flughafen auch die Autos des Car-Sharing-Anbieters car2go nutzen. Mit diesem Angebot, das sich vor allem in Großstädten zunehmender Beliebtheit erfreut und nicht das Einzige bleibt, schafft der Airport eine zusätzliche Möglichkeit für die An- oder Abreise und verbessert seine Erreichbarkeit.

In Kürze wird dies nämlich auch mit den Wagen des Car-Sharing-Unternehmens DriveNow möglich sein. Für die Fahrzeuge von car2go respektive künftig DriveNow gibt es am Flughafen Köln/Bonn jeweils 10 separate Parkplätze. Sie befinden sich auf dem sogenannten P32 auf der Ankunftsebene, nach dem Terminal 2 unmittelbar auf der rechten Seite.

Dort können die Autos kostenfrei abgestellt oder abgeholt werden. Die Zufahrt erfolgt über ein automatisches Erkennungssystem. Auf allen anderen Parkflächen des Flughafens ist ein kostenloses Abstellen der car2go-Smarts nicht möglich.

Wachstum am Flughafen BER von Januar bis August 2013

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Das Wachstum im Luftverkehr in der Region Berlin-Brandenburg hält auch im August an. In den ersten acht Monaten des Jahres nutzten insgesamt 17.280.729 Passagiere die Flughäfen Schönefeld und Tegel, ein Plus von 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Von Januar bis August wurden in Tegel 12.862.871 Fluggäste gezählt, das sind 8,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig wurden am Flughafen Schönefeld bis August 4.417.858 Passagiere abgefertigt, das sind 7,1 Prozent weniger als in Vergleichszeitraum 2012.

Tegel legt zu, Schönefeld fällt übers Halbjahr

Die Zahl der Flugbewegungen insgesamt sank in diesem Zeitraum auf insgesamt 158.114 Start und Landungen, ein Rückgang um 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld sank die Zahl der Flugbewegungen im Vorjahresvergleich auf 42.919. Das entspricht einem Rückgang von 10,7 Prozent. In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Anstieg um 2,2 Prozent. Insgesamt wurden in Tegel in den ersten acht Monaten des Jahres 115.195 Flugbewegungen gezählt.

Bei der Luftfracht konnten von Januar bis August 2013 an den Flughäfen Schönefeld und Tegel 21.784 Tonnen registriert werden, ein Plus von 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Verkehrsbericht August: Deutlicher Frachtrückgang

Im Monat August 2013 nutzten insgesamt 2.380.784 Passagiere die Flughäfen Schönefeld und Tegel – ein Plus von 2,3 Prozent zum Vergleichsmonat des Vorjahres. In Tegel konnten im Monat August 1.772.657 Passagiere registriert werden, 5,9 Prozent mehr als im August 2012. Auf dem Flughafen Schönefeld wurden im vergangenen Monat 608.127 Fluggäste gezählt. Das sind 6,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Die Gesamtzahl der Flugbewegungen belief sich im August auf 20.592 Starts und Landungen, ein Rückgang um 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die beförderte Luftfracht verzeichnete im August ein Rückgang von 9,8 Prozent auf 2.806 Tonnen.

 

A380 für Qatar Airways im Jungfernflug nach Hamburg

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Der erste Airbus A380 für Qatar Airways ist in Toulouse zu seinem Jungfernflug nach Hamburg gestartet, wo die Maschine mit der Kabine ausgestattet wird und ihre Bemalung erhalten wird.

Die in Doha ansäßige Fluggesellschaft hat zehn A380 fest bestellt und wird die elfte Airline in der Reihe der A380-Betreiber, wenn sie ihre Maschine 2014 erhalten wird.

Seit dem ersten Dienstantritt einer A380 im Jahre 2007 sind heute 108 A380 bei zehn der größten Gesellschaften weltweit in Betrieb und haben insgesamt mehr als eine Million Flugstunden auf mehr als 120.000 kommerziellen Flüge absolviert. Bis heute haben 44 Millionen Passagiere das besondere Flugerlebnis in einer A380 genossen.

Condor-Flüge nach Ägypten bis 29. September 2013 ausgesetzt

Aufgrund des unveränderten Sicherheitshinweises des Auswärtigen Amtes wird der deutsche Ferienflieger Condor keine Fluggäste mit Abflügen bis einschließlich 29. September 2013 nach Ägypten befördern. Damit passt Condor ihr Vorgehen an das ihrer Muttergesellschaft Thomas Cook AG und der weiteren großen deutschen Reiseveranstalter an.

Bereits gebuchte Flugreisen nach Ägypten mit Anreise bis einschließlich 29. September werden gegen Erstattung der kompletten Kosten storniert. Condor Gäste können sich für Umbuchungen zu anderen Destinationen an die Gesellschaft wenden. Condor beobachtet die Situation sehr genau und steht in ständigem Kontakt mit den relevanten Behörden und Flughäfen sowie den Reiseveranstaltern.

Treibhausgase Beobachtung – 10 Jahre SCIAMACHY

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Kohlenstoffdioxid (CO2) und Methan (CH4) sind die beiden einflussreichsten vom Menschen verursachten Treibhausgase in unserer Atmosphäre. Sie sind maßgeblich für den Klimawandel und die Erderwärmung verantwortlich. Eine Zusammenfassung der SCIAMACHY-Daten zeigt jetzt die Entwicklung der Treibhausgase in den letzten zehn Jahren.

Als im Jahr 2002 das deutsch-niederländisch-belgische Instrument SCIAMACHY (Scanning Imaging Absorption Spectrometer for Atmospheric Chartography) auf dem ESA-Umweltsatelliten ENVISAT erstmals genutzt werden konnte, um per Satellitenmessung CO2 und CH4 in der Atmosphäre aufzuspüren, war das ein Meilenstein für die Klimaforschung.

Das Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat diese wichtige Arbeit zur Klimaforschung von Beginn an über sein Raumfahrtmanagement mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) unterstützt. Nun haben Forscher der Universität Bremen erstmals über den Gesamtzeitraum der ENVISAT-Mission SCIAMACHY-Daten ausgewertet und so ein vollständiges Bild über zehn Jahre CO2- und CH4-Entwicklung erhalten.

"Wenn wir wissen wollen, wie sich das Klima der Erde in den kommenden Jahren verhält, müssen wir uns ein Bild der Vergangenheit machen und das Verhalten der Treibhausgase über Jahre studieren. Dank SCIAMACHY konnten Wissenschaftler ein Jahrzehnt lang bis zum Betriebsende von ENVISAT Kohlendioxid und Methan vom Weltall aus global und genau messen und mit speziellen Computerprogrammen Weltkarten und Zeitserien der mittleren Konzentrationen und ihren räumlichen und zeitlichen Veränderungen erstellen", sagt Dr. Achim Friker, SCIAMACHY-Projektmanager des DLR Raumfahrtmanagements.

Anstiege von CO2 und Methan vom All aus messbar

ENVISAT war eigentlich nur für fünf Jahre Lebensdauer ausgelegt. "Der SCIAMACHY-Datensatz über zehn Jahre ist für die Wissenschaft ein Geschenk", so Friker. Kohlendioxid und Methan sind die wichtigsten vom Menschen gemachten Treibhausgase der Erdatmosphäre. Ihr Anstieg trägt am stärksten zum weltweiten Klimawandel bei. CO2-Konzentration über zehn Jahre gemessen und ausgewertet.

Aus dem Weltall lässt sich erkennen, wo permanent erhöhte Konzentrationen zu finden sind. Daraus können Rückschlüsse auf die Ursachen gezogen werden. "Atmosphärisches CO2 nimmt trotz aller internationalen Anstrengungen zur Emissionsreduktion beständig zu, und zwar derzeit um etwa 0,5 Prozent jährlich.

Beim Methan ist die Lage komplizierter: bis 2006 war es nahezu konstant, aber seit 2007 steigt es mit etwa 0,3 bis 0,5 Prozent pro Jahr an", erklärt Dr. Michael Buchwitz vom Institut für Umweltphysik (IUP) der Universität Bremen. Die Grafiken des IUP Bremen zeigen die globale Verteilung der Konzentrationen für Methan (XCH4) und CO2 bzw. dessen Anstieg in ppm (parts per million, Millionstel-Anteil) und ppb (parts per billion, Milliardstel-Anteil).

Was geschieht mit Treibhausgasen in der Atmosphäre?

Die Hauptquelle von CO2 ist die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Öl und Gas durch Verkehr, Industrie oder im Haushalt. Jährlich werden vom Menschen rund 36 Milliarden Tonnen in die Atmosphäre geblasen – Tendenz steigend. Während etwa die Hälfte von natürlichen Senken wie Ozeanen oder großflächigen Waldgebieten aufgenommen wird, verbleiben die restlichen 50 Prozent langfristig in der Atmosphäre. Wie sich diese natürlichen Senken in der Zukunft verhalten werden, ist jedoch unklar, und daher ein wichtiger aktueller Forschungsschwerpunkt.

Auch Methan wird maßgeblich vom Menschen freigesetzt: Kohleabbau, Öl- und Gasgewinnung, undichte Leitungen, Müllentsorgung sowie Viehzucht kommen als Quellen in Frage. Die Konzentration von Methan ist noch sehr viel kleiner als von CO2. Seine klimaschädliche Wirkung pro Kilogramm ist aber 25-mal stärker.

"Warum CO2 ansteigt ist bereits lange klar: Steigende Emissionen durch Verbrennung fossiler Brennstoffe. Wir sehen insbesondere einen starken Anstieg der Emissionen in China. Warum das Methan jedoch bis 2006 nahezu konstant war und seit 2007 wieder ansteigt, wird erst langsam klar. Neueste Analysen mittels SCIAMACHY-Daten zeigen, dass der Methananstieg aller Wahrscheinlichkeit nach durch zunehmende anthropogene Emissionen verursacht wird. Die Analyse zeigt jedoch auch, dass es starke Jahr-zu-Jahr Variationen durch wetterbedingt schwankende Emissionen von Sumpfgebieten sowie großräumigen Bränden gibt", erklärte Buchwitz.

Kooperationen für lückenlose Zeitreihen der Daten

Um diese Informationen zu erhalten, haben die Forscher die SCIAMACHY-Daten mit globalen Modellen verglichen und mittels Modellsimulationen Rückschlüsse auf die Quellen gezogen. "Dank der SCIAMACHY-Daten können wir bereits viele Fragen recht genau beantworten. So sind wir am Puls des Klimawandels", betont Friker.

"Lange unterbrechungsfreie Zeitreihen sind gerade für die Klimaforschung unverzichtbar. Daher setzen wir die SCIAMACHY Treibhausgas-Zeitreihen derzeit mit den Daten des japanischen GOSAT-Satelliten fort. Für die Methanforschung entwickelt das DLR in Zusammenarbeit mit der französischen Raumfahrtagentur CNES den Erdbeobachtungssatelliten MERLIN. Dies geschieht in enger Kooperation mit japanischen und europäischen Wissenschaftlern", so Buchwitz. Das Satelliteninstrument SCIAMACHY hat bis zum Ausfall von ENVISAT am 08. April 2012 die von der Atmosphäre zurückgestreute Sonnenstrahlung analysiert.

Aus den charakteristischen Spektrallinien der atmosphärischen Bestandteile ließen sich die Konzentrationen einer Vielzahl von Spurengasen bestimmen, die für die Luftqualität, den Treibhauseffekt und die Ozonchemie wichtig sind. SCIAMACHY entstand in deutsch-niederländisch-belgischer Kooperation. Auf deutscher Seite lagen die Projektleitung beim DLR und die wissenschaftliche Leitung beim Institut für Umweltphysik der Universität Bremen.

Astriums Übergabe von NIRSpec an die ESA

Astrium hat das Flugmodell des Spektrometers NIRSpec (Near Infrared Spectrograph) fertig gestellt und an die ESA übergeben. "Für die Erforschung der Entstehungsgeschichte unseres Universums ist das James-Webb-Teleskop von enormer Bedeutung. Die Astrium beweist mit NIRSpec einmal mehr ihre hohe Kompetenz. Wir sind stolz, die wissenschaftlichen Forschungen mit dem James-Webb-Instrument zu unterstützen," sagte Eric Béranger, CEO von Astrium Satellites.

"Astrium ist die führende Raumfahrtschmiede in Europa und mit NIRSpec liefern wir beste Technologie für die moderne Astronomie." so Béranger weiter. Das Instrument wird in Kürze in die USA verschifft, wo es nach weiteren Tests bei der NASA in das James Webb Space Telescope (JWST) integriert werden wird.

Tiefer Blick ins All – und die Vergangenheit

Die Fertigstellung von NIRSpec ist für den Bau des James Webb Weltraumteleskops ein wichtiger Meilenstein. Nach seinem Start vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch Guyana im Jahr 2018 mit einer Ariane 5 wird es schwächste Strahlung der ersten Galaxien, die sich in unserem Universum bildeten, registrieren und analysieren.

NIRSpec wurde von Astrium als Hauptauftragnehmer im Auftrag der ESA produziert. Das Spektrometer wird künftig gleichzeitig bis zu einhundert Himmelskörper, wie Galaxien und Sterne erfassen können. Das JWST-Weltraumteleskop beobachtet große Teile des Weltraums in bisher unerreichter Tiefe, und da das Licht von dort sehr alt ist, ermöglicht es damit auch einen Blick in die Vergangenheit.

NASA, ESA und Kanadas Weltraumagentur CSA kooperieren bei der Entwicklung des JWST, welches künftig das legendäre Hubble-Teleskops ersetzen wird und Beobachtungen und Messungen im Infraroten erlauben wird. Das JWST soll alle Phasen der Entstehung unseres Universums – von den ersten Lichtstrahlen nach dem Urknall bis zur Bildung der Planetensysteme in unserer Milchstraße heute – genauestens erforschen.

Größter Spiegel im Weltall

Möglich wird dies durch den riesigen Primärspiegel (mit 18 sechseckigen Segmenten), der mit 6,5 Metern Durchmessern der größte Spiegel im All sein wird und vier hochsensible wissenschaftliche Instrumente, darunter NIRSpec.

Das rund 200 Kilogramm leichte NIRSpec muss auf der JWST-Umlaufbahn 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt bei Temperaturen von minus 233 Grad Celcius arbeiten. Die Betriebsdauer im Weltraum ist auf bis zu zehn Jahre ausgelegt.

Neben NIRSpec ist Astrium in Großbritannien auch an der Entwicklung eines anderen wichtigen JWST-Instruments beteiligt: des Mid-Infrared Instrument (MIRI), einer Kamera mit Spektrographen für den mittleren Infrarotbereich. MIRI soll die frühesten Lichtquellen, die Bildung von Galaxien und die Entstehung von Sternen erforschen. MIRI wurde bereits 2012 an die ESA ausgeliefert und anschließend an die NASA weitergegeben.

10.000 Einsätze für Magdeburgs Rettungshubschrauber

"Christoph 36", der am Klinikum Magdeburg stationierte Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung, hat nun seinen 10.000. Einsatz geleistet. In Magdeburg war ein Mann mit seinem Fahrrad unterwegs. Beim Abbiegen stieß er frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen, flog über die Motorhaube und prallte auf die Windschutzscheibe.

Die Besatzung von "Christoph 36" war schnell zur Stelle und versorgte den verunglückten Radfahrer. Es bestand der Verdacht, dass er sich eine Verletzung der Wirbelsäule sowie ein Schädel-Hirn-Trauma zugezogen hatte.

Daher wurde er nach der medizinischen Versorgung durch die Hubschraubernotärztin, Dr. Jana Bergner, und den Rettungsassistenten, Torsten Böhm, in das Klinikum Magdeburg gebracht. Insgesamt wurde der rot-weiße Hubschrauber an dem Tag noch zu sieben Einsätzen alarmiert.

Flugzeuge voll bei airberlins Zahlen für August

In den Monaten Januar bis August des Jahres 2013 konnte airberlin die Auslastung der Flüge im Jahresvergleich um 2,2 Prozentpunkte auf 85,36 Prozent steigern und insgesamt über 21,386 Millionen Fluggäste begrüßen. Das gesamte Sitzplatzangebot betrug 38,597 Milliarden Kilometer, und 32,948 Milliarden Passagierkilometer wurden zurückgelegt.

Im August 2013 konnte airberlin annähernd 3,4 Millionen Fluggäste begrüßen und die Auslastung im Jahresvergleich mit 88,00 Prozent auf sehr hohem Niveau stabilisieren.

Im Zusammenhang mit der Flugplanoptimierung reduzierte airberlin die angebotenen Sitzplatzkilometer (ASK) im August 2013 im Jahresvergleich um drei Prozent auf 5,967 Milliarden (Vorjahr: 6,154 Milliarden). Auch die zurückgelegten Passagierkilometer (RPK) reduzierten sich somit um 3,6 Prozent auf 5,251 Milliarden (Vorjahr: 5,445 Milliarden).

Im Jahr 2013 hat airberlin die Berechnung der Auslastung geändert. Die Auslastungsermittlung wurde dem Branchenstandard angepasst und die zurückgelegten Passagierkilometer (RPK) den verfügbaren Sitzplatzkilometern (ASK) gegenübergestellt. Für den Jahresvergleich wurde die Auslastung aus dem Jahr 2012 ebenfalls neu berechnet.

  August 2013 in Prozent August 2013 kumuliert in Prozent
Auslastung 88,00 (-0,5 PP) 85,36 (+2,2 PP)
ASK in Mio. 5.966,7 (-3,0) 38.596,9 (-6,8)
RPK in Mio. 5.250,9 (-3,6) 32.947,7 (-4,4)
Fluggäste 3.382.922 (-5,3) 21.386.656 (-5,8)

 

Stefan Hafenscher jetzt oberster Controller bei Austrian Airlines

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Stefan Hafenscher (35) übernimmt als Vice President die Leitung des Corporate Controllings der Austrian Airlines Group. Hafenscher folgt Wolfgang Henle, der die Leitung der Austrian Technik in Bratislava übernommen hat.

Der gebürtige Wiener ist seit 2002 Konzerncontroller bei Austrian Airlines. 2004 wurde ihm als Director Controlling Ground Operations die erste Führungsfunktion anvertraut, 2009 wurde er in das Team rund um die Lufthansa-Integration berufen. 2010 folgte nach einem internen Nachwuchsführungskräfteprogramm der nächste Karriereschritt als Director Controlling Operations.

Heinz Lachinger, CFO der Austrian Airlines Group: "Ich freue mich sehr über diese Besetzung. Sie beweist, dass wir innerhalb der Austrian Airlines über gute Nachwuchsführungskräfte verfügen."

Stefan Hafenscher startete seine berufliche Laufbahn im Jahr 2000 im Bankwesen bei der sImmofin im Controlling. Der Vater einer Tochter ist Absolvent der Fachhochschule für Finanz-, Rechnungs- und Steuerwesen in Wien und war fixes Mitglied im Sanierungsteam der Airline.

 

China kooperiert mit Airbus beim Air Traffic Management

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Airbus hat mit der chinesischen Luftverkehrsmanagementbehörde (Air Traffic Management Bureau, ATMB) eine Grundsatzvereinbarung über die Zusammenarbeit bei der Modernisierung des chinesischen Air Traffic Managements (ATM) und die Einführung der neuesten ATM-Technologien unterzeichnet.

Die Zusammenarbeit wird zur Harmonisierung des chinesischen Air Traffic Managements auf globaler und regionaler Ebene beitragen. Für die Einführung modernster ATM-Technologien und Lösungen wird Airbus ProSky, die ATM-Tochtergesellschaft von Airbus, zuständig sein.

ATM: Optimierung für Verkehrsflüsse und Landesysteme

Die von Airbus und ATMB im Namen der chinesischen Zivilluftfahrtbehörde (CAAC) unterzeichnete Grundsatzvereinbarung sieht Verbesserungen im Luftverkehr, Kapazitäts- und Effizienzsteigerungen sowie Beiträge zu einer nachhaltigen Gestaltung der Zukunft vor.

Im Rahmen der Grundsatzvereinbarung werden in diesem Jahr vier Projekte anlaufen:

  • Verkehrsflussregelung im Luftraum (Air Traffic Flow Management, ATFM)
  • Gemeinsame Entscheidungsfindungen von Flughäfen (Airport Collaborative Decision Making, A-CDM)
  • Kapazitätsbewertung am Chengdu Airport und Einführung des optimierten Navigationsverfahrens RNP AR* und des Instrumentenlandesystems ILS**
  • Leistungsoptimierung der Instrumentenlandesysteme am Beijing Capital Airport

"Wir freuen uns sehr, das ATM-Kooperationsprogramm heute mit Airbus auf den Weg zu bringen," sagte Wang Liya, Director General von CAAC ATMB. "Die vier gestarteten Projekte werden die Weichen für eine künftig noch umfassendere Zusammenarbeit zwischen uns und Airbus stellen. Die Einführung neuer ATM-Technologien ist von zentraler Bedeutung für die Modernisierung des ATM-Systems in China. Dank der Zusammenarbeit profitieren wir von den Erfahrungen anderer Regionen bei der Entwicklung unseres künftigen ATM-Systems, das in die globalen Systeme stärker integriert sein wird", so Wang weiter.

China bald als größter inländischer Zivilluftmarkt

"Wir sind hoch erfreut über den Start unseres Kooperationsprogramms mit CAAC ATMB im Bereich Luftverkehrsmanagement", sagte Eric Chen, President von Airbus China. "Die ATM-Modernisierung ist sehr wichtig für die effizientere Gestaltung des Luftverkehrs. Sie spielt auch eine Schlüsselrolle für den effizienten Ausbau der Kapazitäten im Luftverkehr. China ist auf dem besten Weg, sich zum weltgrößten inländischen Zivilluftmarkt zu entwickeln. Wir freuen uns, China bei der Modernisierung seines ATM-Systems behilflich zu sein, das der chinesischen Zivilluftfahrt allgemein wichtige Entwicklungsimpulse vermitteln wird", fügte Eric Chen hinzu.

Weltweit wird die Modernisierung der ATM-Systeme auch der Umwelt bedeutende Vorteile bringen: Dazu gehören Kraftstoffeinsparungen von rund 13 Milliarden Liter pro Jahr, eine Minderung der CO2-Emissionen um jährlich ca. 29 Mio. Tonnen und eine Zeitersparnis von etwa vier Mio. Stunden Flugzeit. Schätzungen zufolge werden wegen ineffizienter ATM-Systeme weltweit rund acht Prozent der Flugkraftstoffe vergeudet.

Airbus ProSky, die auf das Air Traffic Management spezialisierte Tochtergesellschaft von Airbus, setzt sich für ein leistungsfähigeres Luftverkehrsmanagement weltweit ein. Anerkannte Experten von Airbus ProSky erarbeiten mit Stakeholdern intelligente ATM-Lösungen, mit denen deutliche Verbesserungen der Effizienz, Kapazität und ökologischen Nachhaltigkeit erzielt werden. Airbus ProSky und seine Tochtergesellschaften wirken gemeinsam auf mehr Leistung und Effizienz im globalen Luftraum hin.

*Required Navigation Performance Authorization Required

**Instrumenten-Lande-System

Lufthansa sucht Teilzeit-Flugbegleiter für Sommermonate

Lufthansa stellt in Frankfurt und München neue Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter ein. Fürs weltweite Streckennetz sucht das Unternehmen nach aktueller Planung für das kommende Jahr insgesamt mehr als 500 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dabei geht es um ein Teilzeitmodell, in dem ein Halbjahr am Stück gearbeitet wird.

Es handelt sich um ein innovatives, vollkommen neuartiges Modell, bei dem Mitarbeiter ganzjährig beschäftigt werden, jedoch nur in den Sommermonaten aktiv tätig sind, um den dann erhöhten Personalbedarf auszugleichen.

Der Vertrag hat eine Laufzeit von zwei Jahren mit einmaliger Verlängerungsmöglichkeit auf vier Jahre. Der Mehrbedarf ergibt sich vor allem durch größere Flugzeuge wie weiterer Boeing 747-8 in Frankfurt oder dem Ersatz des Airbus A340-300 durch A340-600 in München.

Teilzeit im Jahr konzentriert auf Sommermonate

Speziell Studenten oder jungen Berufseinsteigern bietet das neue Jahresarbeitszeit-Modell (JAZ) eine ideale Möglichkeit, für eine bestimmte Zeit als Flugbegleiter zu arbeiten. Sie absolvieren die gleiche etwa zwölfwöchige Grundschulung wie alle anderen Lufthansa-Flugbegleiter. Im Anschluss daran kommen die JAZ-Flugbegleiter auf Basis eines 50-Prozent-Teilzeitmodells zum Einsatz auf der Kurz- und Langstrecke.

Als Besonderheit leisten sie den Arbeitszeit- und Freizeitblock jedoch kompakt von jeweils sechs Monaten am Stück ab. Gehalt und Sozialversicherung zahlt Lufthansa dabei durchgängig über zwölf Monate.

Das Angebot für die Tätigkeit als Flugbegleiterin und Flugbegleiter im Jahresarbeitszeit-Modell stößt laut der Fluggesellschaft auf großes Interesse. Bewerberinnen und Bewerber sollten sich nach Möglichkeit kurzfristig melden, da die ersten Schulungskurse in Frankfurt und München bereits im Dezember beginnen.

BDL: Insellösung der ICAO zum Emissionshandel schadet Wettbewerb

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Der ICAO-Rat hat einen Vorschlag für marktbasierte Instrumente verabschiedet, der als Diskussionsgrundlage in die nächste ICAO-Vollversammlung Ende September eingebracht wird. Der Vorschlag wird jedoch vom BDL als nicht wettbewerbsneutral kritisiert, wenn er auf europäischen Luftraum begrenzt bleibt.

Laut Entwurf sollen im internationalen Maßstab bis 2016 markbasierte Instrumente ausgestaltet werden, die dann ab 2020 eingeführt werden sollen. "Wir unterstützen den Versuch des ICAO-Rates für eine internationale Lösung des Konfliktes um den EU-Emissionshandel (ETS). Der ICAO-Vorschlag muss aber wettbewerbsneutral umgesetzt werden, d.h. der europäische Emissionshandel muss deswegen bis 2020 ausgesetzt werden," sagte Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft.

"Der Vorschlag der ICAO würde den Emissionshandel bis 2020 auf den europäischen Luftraum begrenzen. Dies stellt eine massive Wettbewerbsverzerrung für die europäischen Airlines und einen Widerspruch zu den bisherigen Zusicherungen der EU-Kommission dar, da die EU-Fluggesellschaften prozentual viel mehr Verkehr in Europa abwickeln", so Siegloch.

Daher ist es für die europäische Luftverkehrswirtschaft wichtig, dass es in der Zeitspanne bis 2020 keine auf Europa isolierte Insellösung gibt. Siegloch weiter: "Der Emissionshandel kann nur dann funktionieren, wenn er ohne Ausnahme für alle gilt. Das sollte Diskussionsgrundlage der ICAO-Vollversammlung sein. Auch die Bundesregierung hat uns zugesichert, sich für eine wettbewerbsneutrale Einführung einzusetzen."

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) wurde 2010 als gemeinsames Sprachrohr der deutschen Luftverkehrswirtschaft gegründet. Er wird geleitet von Klaus-Peter Siegloch als Präsident und Matthias von Randow als Hauptgeschäftsführer.

Erdgasfahrzeuge bei Lufthansas LSG Sky Chefs

Als Innovationstreiber der Luftfahrtbranche engagiert sich die Lufthansa Group seit vielen Jahren auch in Projekten, die die Umweltauswirkungen im Bodenbereich von Flughäfen reduzieren helfen. Dabei steht die Frage im Fokus, wie sich der Kraftstoffverbrauch und die Schadstoff- und Lärm-Emissionen bei Roll- und Schleppvorgängen sowie bei bodengebundenen Verkehrsmitteln wirksam verringern lassen.

LSG Sky Chefs, ein Tochterunternehmen der Lufthansa Group, das als Weltmarktführer pro Tag mehr als 1,4 Millionen Mahlzeiten herstellt, hat kürzlich am Frankfurter Flughafen einen Praxistest für erdgasbetriebene Catering-Hubfahrzeuge erfolgreich abgeschlossen. Ab Ende November letzten Jahres war ein Mercedes-Benz Econic mit "Natural Gas Technology" Teil der Frankfurter Fahrzeugflotte von LSG Sky Chefs.

Das Pilotprojekt soll klären, inwieweit sich das Fahrzeug für den Einsatz im Flughafenumfeld eignet. Erste Ergebnisse werden noch in Laufe dieses Jahres erwartet. Mit der neuen Technologie könnte eine signifikante Reduktion des Ruß- und Feinstaubausstoßes und somit eine deutliche Verbesserung der Luftqualität erreicht werden kann.

Auch im Bereich Elektromobilität ist das Catering-Unternehmen Pionier. Unter dem Namen eLift treibt LSG Skychefs aktuell die Entwicklung eines elektrisch betriebenen Catering-Hubwagens voran. Ziel des Anfang 2013 gestarteten Projekts ist es, Konzepte zur Elektrifizierung einzelner Komponenten des Hubwagens wie beispielsweise der Hebe-Einrichtung zu erarbeiten. Das Vorhaben ist Bestandteil der Initiative "E-Port an", an der die Lufthansa Group mit mehreren Elektromobilitäts-Projekten am Flughafen Frankfurt beteiligt ist. Insgesamt setzt der Catering-Spezialist der Lufthansa Group aktuell rund 2.400 Hubfahrzeuge an über 200 Standorten ein.

NIRSpec fürs James-Webb-Weltraumteleskop fertiggestellt

Die ESA hat die Entwicklung des Spektrografen für das nahe Infrarot, NIRSpec, abgeschlossen. Das James-Webb-Weltraumteleskop (JWST) ist ein Gemeinschaftsvorhaben der NASA, der ESA und der kanadischen Raumfahrtagentur. NIRSpec ist das zweite von der ESA für das internationale James-Webb-Weltraumteleskop bereitgestellte Instrument.

Das Teleskop soll 2018 mit einer Ariane-5 gestartet werden und die Nachfolge des überaus erfolgreichen Hubble-Weltraumteleskops antreten. Es wird aus einem segmentierten Hauptspiegel mit einem Durchmesser von insgesamt 6,5 m bestehen, womit ein neuer Größenrekord für Weltraumteleskope aufgestellt werden dürfte. Dieser Spiegel leitet die Lichtstrahlen an vier hochkomplexe wissenschaftliche Instrumente weiter, darunter den NIRSpec-Spektrografen, der für die ESA von der Astrium GmbH in Deutschland gebaut wurde.

Licht der ersten Sterne des Universums zerlegen

Mit NIRSpec soll die Strahlung der ersten Sterne und Galaxien aufgespürt werden, die sich im frühen Universum in einer Zeit etwa 400 Millionen Jahre nach dem Urknall gebildet haben, als sich das All von seinem heutigen Zustand ca. 13,8 Milliarden Jahre später noch deutlich unterschied.

NIRSpec wird das von diesen Himmelskörpern empfangene Infrarotlicht in einzelne Wellenlängen (sein Spektrum) zerlegen und den Wissenschaftlern dadurch wichtige Informationen zur Entfernung, chemischen Zusammensetzung, den dynamischen Eigenschaften und dem Alter dieser Objekte liefern. NIRSpec wird in der Lage sein, bis zu 100 Beobachtungsziele gleichzeitig ins Visier zu nehmen.

NIRSpec ist ein äußerst vielseitiges Instrument, das auch die Frühphasen der Entstehung von Sternen in unserer Milchstraße untersuchen und die atmosphärischen Eigenschaften von Planeten anderer Sterne analysieren wird, womit die Möglichkeiten für außerirdisches Leben besser eingeschätzt werden können.

"Die förmliche Übergabe von NIRSpec durch Astrium an die ESA stellt einen wichtigen, mit Spannung erwarteten Meilenstein für den Beitrag Europas zur JWST-Mission dar", erklärte der ESA-Direktor für Wissenschaft und robotische Exploration, Alvaro Giménez, auf der feierlichen Veranstaltung bei Astrium in Ottobrunn bei München.

Übergabe an die NASA zur Integration

"Nachdem letztes Jahr bereits MIRI, ein mit einer Kamera und einem Spektrografen ausgerüstetes Instrument für den mittleren Infrarotbereich, an die NASA ausgeliefert wurde, sind wir nun stolz darauf, dass europäische Ingenieure und Wissenschaftler bei dieser bedeutenden internationalen Mission eine so tragende Rolle übernehmen konnten."

NIRSpec wurde in Europa anspruchsvollen Funktionstests unterzogen. Es wird bis Ende des Monats der NASA übergeben, die es in das Instrumentenmodul des JWST integrieren und im Verlauf des Zusammenbaus des fertigen Teleskops nochmals testen und kalibrieren wird.

"Wir freuen uns, dass das NIRSpec-Instrument der ESA nun fertiggestellt ist und wir es in unserem Goddard Space Flight Center zusammen mit den anderen wissenschaftlichen Instrumenten des JWST integrieren können", gab Eric Smith, amtierender JWST-Programmdirektor der NASA, zu Wort.

Tennisplatz-großer Sonnenschild

Frei von dem störenden Einfluss der Erdatmosphäre werden die hinter einem Sonnenschild von der Größe eines Tennisplatzes in der Dunkelheit und Kälte des Weltraums arbeitenden JWST-Instrumente von ihrer 1,5 Millionen km von der Erdumlaufbahn entfernten Warte aus Beobachtungen mit einer bisher unerreichten Messempfindlichkeit vornehmen können.

NIRSpec deckt einen Wellenlängenbereich von 0,6 bis 5 Mikrometer ab, d.h. vom sichtbaren Rot am Ende des optischen Spektrums bis zum nahen Infrarot. Gebaut wurde es von europäischen Unternehmen, wobei die Leitung von der ESA-Niederlassung ESTEC im Rahmen des JWST-Projekts der ESA aus erfolgte.

Gekühlt für 10 Jahre auf Lagrange-Punkt L2

Das fertige JWST soll 2018 an Bord einer Ariane-5 von Europas Raumflughafen Kourou in Französisch-Guayana aus gestartet und anschließend auf seinem 1,5 Millionen Kilometer von der Umlaufbahn der Erde um die Sonne entfernten Orbit, dem so genannten Lagrange-Punkt L2, positioniert werden, wo sich die Schwerkraft der Sonne und der Erde die Waage halten. Das Teleskop und seine Instrumente werden dort, geschützt durch einen riesigen Sonnenschild, auf Temperaturen unter -233 °C gekühlt und über einen Zeitraum von bis zu 10 Jahren wissenschaftliche Beobachtungen vornehmen.

"Mit der Fertigstellung des NIRSpec kommen wir den mit dem JWST gesteckten wissenschaftlichen Zielen einen Schritt näher, d.h. der Beantwortung noch ungelöster Fragen in der Astrophysik, wie etwa der Entstehung und weiteren Entwicklung der ersten Galaxien und Sterne", erklärte Peter Jensen, ESA-Projektleiter für das JWST.

JWST als Gemeinschaftsprojekt realisiert

Das als Gemeinschaftsvorhaben der NASA, der ESA und der kanadischen Raumfahrtagentur entwickelte JWST wird mit den folgenden vier wissenschaftlichen Instrumenten ausgestattet: NIRCam, einer Kamera für den nahen Infrarotbereich, NIRSpec, einem Spektrografen für das nahe Infrarot, MIRI, einem mit einer Kamera und einem Spektrografen ausgerüsteten Instrument für den mittleren Infrarotbereich, sowie FGS-NIRISS, einer Kombination aus einem Leitsensor zur Feineinstellung und einem Abbildungsgerät und spaltlosen Spektrographen für das nahe Infrarot.

Das JWST und seine Instrumente wurden besonders auf die Messung von Infrarot ausgelegt, um die Strahlung ferner Galaxien analysieren oder Wolken kosmischen Staubs durchdringen zu können, die z. B. junge Sterne umgeben.

Hauptauftragnehmer von NIRSpec ist die Astrium GmbH in Ottobrunn bei München. Die NIRSpec-Untersysteme für Detektoren und Mikroklappen wurden vom Goddard Space Flight Center der NASA bereitgestellt.

Flughafen BER öffnet Tore zum Familienfest

Der Flughafen Berlin Brandenburg lädt am Wochenende des 14./15. September 2013 zum Familienfest am Flughafen ein. Besuchern wird ein abwechslungsreiches und zugleich informatives Programm rund um den zukünftigen Flughafen geboten. Im Angebot sind dabei Touren ins Terminal und über das Flughafengelände sowie ein informatives Programm mit Film- und Fotovorträgen.

"Wir wollen interessierten Berlinern und Brandenburgern die Möglichkeit geben, sich selbst ein Bild vom neuen Flughafen zu machen", sagt Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

Geboten wird ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Unterhaltung und Wissenswertem rund um den BER und das Thema Luftfahrt. Ein Rundgang durch das Terminal, ein Blick in den Bahnhof, kostenfreie Touren über das Flughafengelände sowie ein Bühnenprogramm informieren zum BER. Zahlreiche Aussteller präsentieren neueste Technik und gewähren Einblick in die Arbeit am Flughafen. Flughafenfeuerwehr, Bundespolizei und Globeground sind mit Fahrzeugen und Hubschraubern vor Ort. Ein buntes Familienprogramm in der Airport City und vor dem Terminal, Hubschrauberflüge sowie weitere spannende Attraktionen rund um das Fliegen runden das Angebot ab.

Anreise mit dem Auto

Das Familienfest am Flughafen Berlin Brandenburg ist mit dem Auto einfach zu erreichen. Die von der Autobahn A113 abgehende Autobahnabfahrt führt über die Schönefelder Allee direkt auf die Airport City und das Terminal zu. Über die A113 besteht Anschluss zur Berliner Stadtautobahn A100 und zum Berliner Ring A10. Ausreichende Parkmöglichkeiten gibt es in den in der Airport City gelegenen Parkhäusern P7 und P8. Der Weg zur Veranstaltung und zu den Parkhäusern wird ab der Autobahn ausgeschildert sein. Ziel-Adresse für die Anreise mit dem Navigationssystem ist die Brunolf-Baade-Straße 1 bzw. 2, 12529 Schönefeld.

Anreise mit Öffentlichen Verkehrsmitteln

Die An- und Abfahrt mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgt über kostenfreie Shuttle-Busse ab Schönfeld. Der Weg zur Shuttle-Bus-Haltestelle wird ab dem S-Bahnhof Schönfeld bzw. Flughafenterminal SXF ausgeschildert sein. Die Shuttle-Busse fahren in kurzen, regelmäßigen Abständen von Schönefeld zum Veranstaltungsgelände am BER und zurück.

Das Familienfest am BER findet an beiden Tagen in der Zeit von 10:00 bis 18:00 Uhr statt. Startpunkt des Festes ist der Willy-Brandt-Platz in der Airport City. Von dort laufen Besucher über die Ankunftsebene des BER zur Abflugebene direkt vor dem Terminal. Der erste Shuttle-Bus fährt um 09:00 Uhr. Die Abreise vom Veranstaltungsgelände ist jederzeit möglich. Der letzte Shuttle-Bus verlässt um 19:00 Uhr (eine Stunde nach Veranstaltungsende) das Veranstaltungsgelände.

Zusatzinfos

Der Infotower ist an beiden Tagen in der Zeit von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet und kostenfrei begehbar. Bequemes Schuhwerk wird empfohlen. Tiere sind aus Sicherheitsgründen auf der Veranstaltung nicht gestattet.

Delta Air Lines bestellt wieder Airbus-Flugzeuge

Delta Air Lines hat bei Airbus 30 A321-Flugzeuge mit der aktuellen Triebwerksoption (A321ceo) sowie zehn A330-300-Flugzeuge fest in Auftrag gegeben. Dies ist ein starkes "Comeback" für eine Airline, die zuletzt vor rund zwanzig Jahren Flugzeuge bei Airbus bestellt hat.

Nach der Fusion mit Northwest Airlines betreibt Delta schon heute eine umfangreiche Airbus-Flotte mit 126 Flugzeugen der A320-Familie und 32 A330. Für ihre A321 hat die Fluggesellschaft CFM56-5B-Triebwerke von CFM International ausgewählt. Für die neuen A330 sind es CF6-80E1-Antriebe von GE Aviation. Die Auslieferung der ersten A330 ist für 2015 geplant. Die ersten A321 werden ab 2016 folgen.

Effiziente Flotte mit Sharklets

"Wir freuen uns immer sehr über Nachbestellungen von Airbus-Betreibern, weil diese der beste Beweis für den Wert und die Zuverlässigkeit der Airbus-Produktpalette sind", sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus. "Mit Delta verbindet uns eine langjährige Partnerschaft. Dennoch ist dies der erste Auftrag über Flugzeuge unserer modernen, komfortablen und effizienten A320- und A330-Familien, den wir von der Fluggesellschaft erhalten. Wir gehen davon aus, dass Delta mit dem Ausbau ihrer Airbus-Flotte die Erwartungen ihrer Kunden und Mitarbeiter über viele Jahre hinweg erfüllen und übertreffen wird."

"Wir bei Delta freuen uns sehr, mit Airbus als Partner die Erneuerung unserer Flotte fortzusetzen", sagte Ed Bastian, President von Delta Air Lines. "Die A330 und die A321 zeichnen sich durch hohe wirtschaftliche Effizienz aus und sorgen für ausgezeichnete Kundenzufriedenheit. Von diesen Eigenschaften profitieren wir bereits heute mit den 158 Airbus-Flugzeugen, die derzeit in unserer Flotte fliegen."

Alle A321 für Delta werden mit Sharklets aus leichten Verbundwerkstoffen ausgerüstet. Diese Vorrichtungen an den Flügelspitzen versprechen Einsparungen von bis zu vier Prozent beim Treibstoffverbrauch. Die Flugzeuge können so um bis zu 100nm (ca. 185 km) weiter fliegen oder mit bis zu 450 kg mehr Nutzlast beladen werden.

Produktion im neuen Werk in den USA

Ein großer Teil der A321 für Delta soll in der neuen Airbus-Endmontagelinie im Mobile, Alabama, gebaut werden. Das Werk befindet sich derzeit in Bau und wird voraussichtlich 2016 das erste dort montierte Flugzeug ausliefern. Mit dieser Investition im Umfang von rund 600 Mio. US Dollar am Golf von Mexiko werden etwa 1.000 neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen.

Die A321 für Delta werden für 190 Passagiere in zwei Klassen bestuhlt und ist das größte Modell in der A320-Familie – dem weltweit erfolgreichsten und modernsten Programm von Single-Aisle-Passagierjets. Mehr als 9.800 Flugzeuge der A320-Familie wurden bisher bestellt, über 5.600 an fast 390 Kunden und Betreiber auf der ganzen Welt ausgeliefert. Die Betriebskosten liegen bei der A320-Familie dank ihrer erwiesenen Zuverlässigkeit und verlängerter Wartungsintervalle unter denen aller anderen Single-Aisle-Flugzeuge.

Zur Erweiterung ihrer Flotte von Großraumflugzeugen hat sich Delta für die 242-Tonnen-Version der A330-300 entschieden. Diese weiter optimierte, neue Ausführung des Flugzeugtyps bietet bis zu 500nm (ca. 925 km) zusätzliche Reichweite und kann knapp fünf Tonnen mehr Nutzlast befördern als die frühere 235-Tonnen-Version. Die A330-300 für Delta erhalten eine Kabinenkonfiguration für 293 Passagiere in zwei Klassen.

Werkfeuerwehrmann mit IHK-Abschluss: Erste Absolventen am Fraport

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Sechs Auszubildende der Fraport-Flughafen-Feuerwehr haben in der vergangenen Woche ihre dreijährige Berufsausbildung zum Werkfeuerwehrmann erfolgreich abgeschlossen. Die jungen Männer sind damit die ersten Absolventen des 2010 in Hessen eingeführten Ausbildungsgangs und "Werkfeuerwehrmänner".

Den überwiegenden Teil ihrer Ausbildung absolvieren die angehenden Werkfeuerwehrleute im modernen Feuerwehr-Training-Center auf dem Flughafengelände. Wesentliche Ausbildungsinhalte sind Brandbekämpfung, Unfallrettung und ein handwerklicher Kompaktlehrgang.

Werkfeuerwehrmann staatlich anerkannt

Denn mit dem Erhalt ihres Prüfungszeugnisses von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt dürfen die Nachwuchskräfte den Titel "Werkfeuerwehrmann" von nun an erstmals mit staatlicher Anerkennung tragen.

"Die seit dem Jahr 2009 bestehende Ausbildungsverordnung für Werkfeuerwehrleute bietet jungen Menschen einen Anreiz, sich gleich nach ihrem Schulabschluss direkt für Fraport und die Flughafen-Feuerwehr zu entscheiden. Wir sind stolz darauf, alle sechs Auszubildenden in den regulären Dienst übernehmen zu können und ihnen damit eine hervorragende Perspektive für ihre weitere Entwicklung bei Fraport zu eröffnen", sagte Wolfgang Haas, Leiter Berufsbildung des Flughafenbetreibers.

Früher nur mit Berufsabschluss

Der Ausbildungsgang ebnet der Fraport AG neue Wege bei der Qualifizierung ihrer Nachwuchskräfte. Er ermöglicht Bewerberinnen und Bewerbern erstmals auch ohne einen vorherigen berufsbildenden Abschluss den Einstieg in das Tätigkeitsfeld der Werkfeuerwehren. Bisher war der Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf die alleinige Voraussetzung für die Übernahme in ein Dienstverhältnis bei der Flughafen-Feuerwehr. Fraport bietet die Berufsausbildung zum Werkfeuermann beziehungsweise zur Werkfeuerwehrfrau in einer Kooperation mit fünf anderen Werkfeuerwehren unter dem Dach des Hessischen Werkfeuerwehrverbandes an.

"Hinter uns liegen drei qualitativ hochwertige und für alle Beteiligten interessante Ausbildungsjahre. Mit den vielseitigen Unterrichtsinhalten bereiten wir die Azubis nicht nur auf ihren späteren Beruf, sondern auch auf die kleinen und großen Herausforderungen des alltäglichen Lebens vor", sagte Henri Lachmann, Ausbildungsleiter bei der Flughafen-Feuerwehr Frankfurt.

28 Anwärter in drei Jahrgängen absolvieren derzeit ihre Ausbildung bei Fraport. Nach ihrer bestandenen Abschlussprüfung erwarten die Feuerwehrmänner abwechslungsreiche Aufgaben an Deutschlands größtem Luftverkehrsdrehkreuz. Die 330-köpfige Belegschaft der Werkfeuerwehr arbeitet in zwei Wachschichten an vier Standorten auf dem Flughafengelände. Die Feuerwachen beherbergen insgesamt 60 Einsatzfahrzeuge und koordinieren bis zu 20 kleinere und größere Einsätze pro Tag. Sie tragen dort vor allem Verantwortung für täglich rund 155.000 Passagiere sowie für mehr als 78.000 Beschäftigte am Flughafen Frankfurt.

Köln Bonn mit 1,5 Mio. Ferien-Reisenden – 18 Mal zum Mond

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Mit den Sommerferien geht auch die Hochsaison am Köln Bonn Airport zu Ende. In den vergangenen Tagen füllten vor allem die Rückkehrer die Terminals und bescherten dem Flughafen am 02. September den verkehrsreichsten Tag des Jahres mit mehr als 37.000 Passagieren. Zu den Ferien des Vorjahres gab es einen leichten Rückgang.

Insgesamt haben in den sechseinhalb Wochen seit Ferienbeginn knapp 1,5 Millionen Menschen Köln/Bonn genutzt, etwa ein Prozent weniger als im Vorjahr.

Zusammen haben diese Passagiere 13.633.529 Kilometer zurückgelegt – so viel wie 340 Erdumrundungen am Äquator oder 18 Reisen zum Mond und zurück. Dabei hatten sie 1.125.000 aufgegebene Koffer und Reisetaschen dabei, die insgesamt so viel wogen wie 4.500 ausgewachsene Elefanten (22.500 Tonnen).

Beliebtestes Ferienziel in den Sommerferien war Palma de Mallorca (187.000 Passagiere) vor Antalya (107.000) und Istanbul-Sabiha Gökcen (47.000). Mit einem Marktanteil von 19 Prozent bleibt Spanien auch in diesem Jahr das liebste Urlaubsland der Fluggäste in Köln/Bonn, gefolgt von der Türkei (17 Prozent) und Italien (sieben Prozent).

Sperrung der Süd-Landebahn am Hannover Airport

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Aufgrund von dringend notwendigen Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten ist eine Sperrung der Südbahn des Hannover Airports erforderlich. Der gesamte Flugverkehr wird während dieser Zeit ausschließlich über die Nordbahn abgewickelt.

Die Sperrung der Südbahn erfolgt von Samstag, 07. September 2013, 06:30 Uhr bis Mittwoch, 16. Oktober 2013, 20:00 Uhr. Die Flughafengesellschaft bittet die dortigen Anwohner um Verständnis für diese erforderlichen Arbeiten und die sich daraus ergebende höhere Anzahl von Flugbewegungen.

VC kritisiert Aufkündigung der Versorgungs-Tarifverträge durch Lufthansa

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Nachdem das Lufthansa Management in den letzten Jahren durch Kündigungen und Arbeitsplatzverschiebungen in das billigere Ausland das Unternehmen in eine Art Schockstarre versetzt hat, kündigte es nun an noch einmal nachzulegen und auch an der Altersversorgung der Mitarbeiter anzutasten.

So erfuhren die Mitarbeiter aus den Median, dass ihre Altersversorgung angeblich nicht "zukunftssicher" sei und deshalb "reformiert" werden müsse – was bei der Vereinigung Cockpit als Euphemismus für "gekürzt" gewertet wird.

Entgegen der Politik zu mehr Betrieblicher Altersvorsorge

Darüber hinaus sollen auch die Tarifverträge zur Übergangsversorgung des Cockpit- und Kabinenpersonals gekündigt werden. Die Übergangsversorgung ermöglicht die vorzeitige Beendigung des fliegerischen Dienstes ab dem 55. Lebensjahr. Die Vereinigung Cockpit e.V. (VC) nimmt diese Ankündigung mit Empörung zur Kenntnis.

"Gerade in Zeiten, in denen die Politik die Wirtschaft auffordert aufgrund der Probleme des staatlichen Rentensystems die Altersversorgung verstärkt auf betriebliche Beine zu stellen, ist es eine Schande, dass sich das Lufthansa Management aus der Verantwortung stehlen möchte.", so Ilja Schulz, Präsident der VC. "Der normale Arbeitnehmer soll in eine unsichere Zukunft blicken, während die Altersversorgung der Vorstandsmitglieder ein vielfaches dessen betragen."

Eine Notwendigkeit dazu kann die VC nicht nur nicht erkennen, da Lufthansa eines der weltweit führenden und in Europa sogar das Luftfahrtunternehmen Nummer eins ist, sondern auch weil das Lufthansa Management bisher keinen nachvollziehbaren Grund für die geplanten Änderungen nennen konnte. Eine Absenkung der Marktzinsen hat keinerlei Einfluss auf die laufenden Zahlungen an die Rentner. Die Betriebsrenten werden aus den laufenden Einnahmen bezahlt und schmälern somit den Unternehmensgewinn. Hierin sind, neben der möglichen Auflösungen von Rückstellungen, die eigentlichen Beweggründe zu vermuten.

Völliges Unverständnis gibt es auf Seiten der Piloten

Die VC erkennt im Gegensatz dazu, nicht zuletzt seit Heraufsetzen des Renteneintrittsalters, neue Versorgungslücken, die es zu schließen gilt. Völliges Unverständnis gibt es auf Seiten der Piloten hinsichtlich der Kündigung ihrer Übergangsversorgung. Nicht nur, dass die Lufthansa durch das Urteil des BAG, seit Jahren von sinkenden Übergangsversorgungszahlungen profitiert, handelt es sich bei der Übergangsversorgung um eine Ansparleistung der Arbeitnehmer während ihrer Karriere. Das Lufthansa Management drohe nun offen damit, Arbeitnehmern, die seit 30 Jahren durch Lohnverzicht eingezahlt haben, ihrer Versorgung zu berauben, so die VC.

Die Rechtsauffassung, dass der Entfall eines Beschäftigungs-Endalters von 60 Jahren zu einer Unwirksamkeit des gesamten Tarifvertrages führen würde, weist die VC so auch entschieden zurück. Dass Cockpitmitarbeiter ab dem 55. Lebensjahr in die Übergangsversorgung gehen können wurde bisher von keinem Gericht in Frage gestellt.

390 neue Azubis starten bei Lufthansa

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Als größter Arbeitgeber in Frankfurt und Hessen werden im nun beginnenden neuen Ausbildungsjahr 2013 allein in Frankfurt mehr als 200 junge Menschen eine Ausbildung oder ein Studium im Lufthansa Konzern beginnen. Insgesamt starten rund 390 Auszubildende deutschlandweit jetzt ihre vielversprechende Zukunft mit der Lufthansa Group.

"Je besser unsere Auszubildenden qualifiziert werden, desto größer wird Ihr Beitrag zur Förderung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens sein", sagte Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender Deutsche Lufthansa AG, anlässlich einer Veranstaltung mit den neuen Auszubildenden des Konzerns in Frankfurt. So ließ er es sich heute nicht nehmen, Lufthansa Azubis persönlich zu begrüßen und ihnen einen guten Start in ein erfolgreiches Berufsleben zu wünschen.

Das Angebot an Ausbildungsgängen und Perspektiven sind bei Lufthansa außergewöhnlich vielfältig: Rund 60 verschiedene Einstiege stehen den jungen Menschen dieses Jahr zur Auswahl. Die Bandbreite reicht dabei von Servicekaufleuten im Luftverkehr über Koch und Köchin bis hin zu Kaufleuten für Spedition und Logistikdienstleistungen. Den traditionell größten Anteil an Ausbildungsplätzen stellen die technischen Berufe wie Fluggerätmechaniker oder Elektroniker für luftfahrttechnische Systeme.

Die meisten Ausbildungsplätze bietet die Lufthansa Group in Frankfurt und Hamburg. Aber auch an kleineren Standorten haben junge Menschen die Möglichkeit, einen Beruf mit Perspektive zu erlernen. Insgesamt arbeiten heute rund 1.500 Auszubildende und Studenten deutschlandweit in der Lufthansa Group Familie – nicht mitgerechnet die vielen jungen Menschen, die an 82 weltweiten Standorten der Lufthansa Group die Gelegenheit ergriffen haben, die Entwicklungschancen und Perspektiven eines Global Players zu nutzen.

Forschungsrakete REXUS/BEXUS sucht Projektideen

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Der siebte Wettbewerb des deutsch-schwedischen Studentenprogramms REXUS/BEXUS ist eröffnet: Studententeams deutscher Universitäten und Hochschulen können ab sofort bis zum Einsendeschluss am 21. Oktober 2013 Vorschläge für spannende Experimente auf Stratosphärenballons oder Forschungsraketen beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) einreichen.

Geeignet sind zum Beispiel Themen aus der Atmosphärenphysik, Ballon- und Raumfahrttechnik, Strahlenphysik oder -biologie, Forschung in reduzierter Schwerkraft, Fernerkundung oder Kommunikation. Auf den jeweils zwei BEXUS-Ballonen und REXUS-Raketen, die im Herbst 2014 beziehungsweise im Frühjahr 2015 vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden starten, können insgesamt bis zu 20 Experimente untergebracht werden.

Von der Raumfahrt-Idee bis zur Auswertung

Im REXUS/BEXUS-Programm können Studierende ihr Wissen in die Praxis umsetzen. Das Raumfahrtmanagement des DLR bietet ihnen die Möglichkeit, ein vollständiges "Raumfahrt"-Projekt von der eigenen Experimentidee über Design, Bau, Tests und Flug bis zur Aus- und Verwertung der Daten zu durchlaufen. Hierfür steht ihnen ein Zeitraum von etwa zwölf Monaten für BEXUS und von ungefähr 18 Monaten für REXUS zur Verfügung.

Die Experimente laufen unter Bedingungen ab, die sich deutlich von denen in einem normalen Labor unterscheiden: Hohe mechanische Belastungen während der Starts und Landungen, fallender Druck mit zunehmender Höhe, die reduzierte Schwerkraft, Temperaturen bis minus 40 Grad Celsius auf dem Ballon und die Automatisierung der Experimente stellen eine zusätzliche Herausforderung dar.

In der Experimentdokumentation, die alle Entwicklungen des Experiments umfasst, halten die Studierenden alle erforderlichen wissenschaftlichen, technischen und operationellen Informationen fest. Der Fortschritt wird mehrfach in Projektreviews überprüft, bis das Experiment funktions- und flugfähig zum festgelegten Termin für den Einbau in die Rakete beziehungsweise die Ballon-Gondel abgeliefert werden muss. Diese vielfältigen Aufgaben lassen sich am Besten in einem Team bewerkstelligen, dessen Mitglieder aus verschiedenen Fachrichtungen kommen und so alle erforderlichen Fähigkeiten einbringen können.

Studenten präsentieren ihre Forschungsergebnisse

Darüber hinaus werden die Studierenden ihr Experiment und die Ergebnisse Mitte 2015 auf einem Symposium vor Fachpublikum präsentieren, aber auch der allgemeinen Öffentlichkeit vorstellen. Manchmal gibt es am Ende noch ein "Sahnehäubchen” obendrauf: Das Team CERESS (REXUS 13, 2012) mit Studierenden der TU München hat mit seinem Experiment in diesem Jahr den Student Design Award von National Instruments gewonnen, verbunden mit einer Reise nach Texas.

Zunächst ist aber die erste Hürde zu nehmen, die Auswahl der Experimente aus den eingereichten Vorschlägen. Dazu werden nach einer Vorauswahl die Studententeams Anfang Dezember zu einem Workshop beim DLR Raumfahrtmanagement in Bonn eingeladen, wo sie ihr Experiment vorstellen und diskutieren können. Das "Flugticket" für die letztendlich ausgewählten Experimente enthält nicht nur einen Platz auf Rakete oder Ballon für diese selbst, sondern auch die Teilnahme der Studententeams an einer Trainingswoche und an der Startkampagne, beides auf dem Startplatz Esrange.

Außerdem erhalten die Teilnehmer technische und logistische Unterstützung von Raketen-, Ballon- und Raumfahrtexperten des DLR, dem Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) in Bremen und dem schwedischen Raumfahrtunternehmen SSC während der gesamten Projektdauer.

Möglichkeiten zur Nutzlastfreisetzung

Eine Höhe von bis zu 90 Kilometern erreichen die REXUS-Raketen während ihres insgesamt ungefähr siebenminütigen Flugs. Wie viel es genau wird, hängt von der Zahl und der Masse der studentischen Experimente ab, aus denen sich die wissenschaftliche Nutzlast der Rakete zusammensetzt. Jedes Experiment ist dabei in einem eigenen zylindrischen Modul montiert. Zwischen ihnen und dem Motor befinden sich das Servicemodul, von dem die Experimente mit Strom versorgt werden und über den die Kommunikation mit der Bodenstation erfolgt, sowie das Bergungsmodul mit dem Fallschirm.

In die Außenwand der Experiment-Module können Öffnungen für Kameras, Messinstrumente, aber auch zum Aussetzen kleiner Mess-Sonden geschnitten werden. Aus Stabilitätsgründen ist ihre Anzahl und Größe limitiert. Aber auch die Raketenspitze kann während des Flugs abgesprengt werden, um Messungen außerhalb der Rakete zu ermöglichen oder Experimente auszusetzen. Bei Bedarf lässt sich die Flug-stabilisierende Drehung der Rakete so abbremsen, dass über eine maximale Zeit von 120 Sekunden auch Experimente in reduzierter Schwerelosigkeit, das heißt bei ungefähr einem Hundertstel der Erdschwerkraft, durchführbar sind.

Ballon steigt bis zu 30 Kilometer

Die BEXUS-Ballone steigen ebenfalls abhängig vom Nutzlastgewicht auf eine Höhe von 20 bis 30 Kilometern. Ungesteuert fliegen sie mit dem Wind über einen Zeitraum von zwei bis fünf Stunden in Richtung Finnland. Die Studierenden können ihr Experiment je nach Zielsetzung an verschiedenen Positionen der Gondel einbauen, etwa mit Ausrichtung nach unten, oben oder zur Seite. Sensoren können auch außerhalb angebracht werden. Messungen können während des Aufstiegs, des horizontalen Flugs und beim Sinkflug erfolgen. Für die Landung am Fallschirm wird die Gondel vom Ballon getrennt.

Experimentstatus, Messwerte, aber auch Bilddaten werden sowohl aus den Raketen als auch von den Ballonen über Telemetriesysteme an die Bodenstation übertragen, so dass die Studententeams schon während des Flugs erste Ergebnisse erfahren können. Jedes Experiment sollte seine Daten zur Sicherheit aber auch noch einmal auf einem Datenträger speichern. Richtig losgehen kann die Auswertung, nachdem die am Fallschirm gelandeten Ballon- und Raketen-Nutzlasten per Hubschrauber oder LKW geborgen und an die Studenten zurückgegeben wurden.

Bewerbung und Deadlines

REXUS/BEXUS (Raketen- und Ballon-Experimente für Universitäts-Studenten) ist ein Programm des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Schwedischen Nationalen Raumfahrt-Behörde (SNSB). Deutsche und schwedische Studenten können daher jeweils die Hälfte der Raketen- und Ballon-Nutzlasten füllen. SNSB hat seinen Anteil zusätzlich für Studenten der übrigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Weltraumorganisation ESA geöffnet.

Die für die Bewerbung deutscher Studententeams notwendigen technischen und organisatorischen Informationen sowie die Formulare für die Anmeldung sind auf der REXUS/BEXUS-Webseite des DLR Raumfahrtmanagements und auf der REXUS/BEXUS Projekt-Webseite zu finden.

Trachtenflüge: Lufthansa-Crew im Oktoberfest-Outfit

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Die Trachtenflüge sind bei Lufthansa eine gelebte Tradition, die die Passagiere begeistert. Auch in diesem Jahr heißt es während des Oktoberfestes: "Take-off" für die Münchner Trachtencrew. Dann wird bayerisches Lokalkolorit auf ausgewählten Münchner Destinationen in die Welt getragen.

Diesmal starten die zwölf Damen und zwei Herren zu Zielen in Nordamerika und Japan: Am 18. September geht es nach New York, am 24. September nach Chicago und am 30. September nach Tokio. "Die Resonanz unserer Gäste ist überwältigend. An Bord und am Boden werden wir daher wieder an das Oktoberfest anknüpfen," sagt Thomas Klühr, Mitglied des Passagevorstands Finanzen & Hub München.

Trachten in Lufthansa-Farben

Wie im vergangenen Jahr trägt die Crew Trachten aus dem Münchener Modehaus Angermaier Trachten. Das Wiesn-Dirndl der Flugbegleiterinnen wurde in den Lufthansa-Farben gelb, blau und weiß kreiert. Das Mieder ist gelb und mit blauen Blumen bedruckt, der Rock blau-weiß gestreift. Dazu tragen die Damen eine blaue Seidenschürze. Die Flugbegleiter erscheinen in einer Trachtenlederhose, die mit passendem Janker und Weste kombiniert wird. Die Krawatte ist dabei farblich auf die Dirndl abgestimmt.

"Oktoberfest an Bord" heißt es nicht nur in München. Im September und Oktober werden auf allen Langstreckenflügen ab Frankfurt, München und Düsseldorf die Gäste der Business Class mit Bayerischen Schmankerln verwöhnt. Zur Auswahl stehen deftige Spezialitäten wie Landjäger und Radi, Forelle, Tafelspitz, Obazda oder Knödel mit Schwammerl. Im Audioprogramm stimmt zudem ein Extrakanal auf die fünfte bayerische Jahreszeit ein.

In der Wiesnzeit haben auch Lufthansa-Mitarbeiter der Fluggastbetreuung am Flughafen München die Möglichkeit, in privater Tracht zum Dienst zu erscheinen. Darüber hinaus entstanden für die Stationsmitarbeiter in Zusammenarbeit mit Loden-Frey und dem Trachtenhaus Jäger in Miesbach maßgeschneiderte Dirndl und Trachtenanzüge.

Tradition wird wiederbelebt

Bereits vor über 50 Jahren tauschten Lufthanseatinnen erstmalig die Uniform gegen Tracht. 1957 hieß es in einer Meldung: "Lufthansa-Stewardessen in echten Dirndln werden zur Zeit des Münchner Oktoberfestes zwischen dem 17. September und 02. Oktober die Fluggäste an Bord der Super Constellation von New York nach Hamburg und die Passagiere auf den Lufthansa-Convair-Flugzeugen von London nach München vom 21. September bis 05. Oktober betreuen". Das hellblaue Dirndl war blonden Flugbegleiterinnen vorbehalten, Dunkelhaarige trugen ein rosafarbenes Kleid. Nach einer Unterbrechung wurde im Jahr 2005 die Tradition der Lufthansa-Trachtenflüge wieder aufgegriffen.

Ausbildungsstart bei Cassidian

Bei Cassidian in Friedrichshafen beginnen in diesem Jahr 13 junge Frauen und 35 junge Männer ihre Ausbildung bzw. ihr Duales Studium. Der Frauenanteil in den technischen Berufen ist gegenüber dem Vorjahr um 2% gestiegen. Zusammen mit den neuen Azubis werden derzeit an diesem Standort fast 160 junge Mitarbeiter in sieben Berufen sowie acht Studiengängen an der Dualen Hochschule ausgebildet.

Die nächsten Tage verbringen die Neuen mit der Einführung ins Unternehmen, einem dreitägigen Kommunikations- und Kooperationsseminar und mit Schulungen zu verschiedenen berufsspezifischen Fach- und Schlüsselqualifikationen. Darüber hinaus erhalten die Auszubildenden im Rahmen der Gesundheitsvorsorge eine Schulung und Exkursion zum Thema "Gesunde Ernährung".

"Diese Ausbildung ist ein wichtiges Puzzle-Teil auf Ihrem Weg zum Erfolg" sagte der stellvertretende Ausbildungsleiter Markus Zeeh in seiner Begrüßungsrede. Unmittelbar im Anschluss begann für die neuen Mitarbeiter der erste Tag mit einem Mix aus Theorie und Praxis. Neben ersten Informationen zu den organisatorischen Belangen des Berufsalltags und zur Firma stand dabei vor allem das Kennenlernen der bereits erfahreneren Auszubildenden und der Ausbilder im Vordergrund.

Neue Ausbildungsberufe hinzugekommen

Insgesamt hatten sich 1.300 Interessierte um eine Ausbildung bei Cassidian in Friedrichshafen beworben. Cassidian in Friedrichshafen bildet nicht nur Fachkräfte für den eigenen Bedarf aus, sondern auch für die vor Ort ansäßigen Firmen Astrium, NDSatCom, Matrium und ACE. Neu hinzugekommen ist in diesem Jahr die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker/in Kunststoff-/Kautschuktechnik, die in Kooperation mit der Firma Xperion angeboten wird.

Wiener Flughafen holt Starautor T. C. Boyle zu Buch-Verteilaktion

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Kultautor T.C. Boyle zu Gast am Flughafen Wien: Der diesjährige Stargast der Aktion "Eine Stadt, ein Buch" der Stadt Wien gibt am Mittwoch, den 11. September 2013 eine Signierstunde in der Ankunftshalle des Wiener Flughafen. Von 15:30 bis 16:30 Uhr können Fans vor dem Press & Books Shop im Check-in 3 den renommierten Autor live erleben und sich ihr persönlich signiertes Buch abholen.

2.000 Exemplare seines Kultbuches "América", dem diesjährigen Gratisbuch der Aktion "Eine Stadt, ein Buch", liegen ebenfalls am Flughafen Wien zur kostenlosen Abholung bereit.

Nicht als Passagier, sondern als Hauptact wird der Kultautor T.C. Boyle den Wiener Flughafen besuchen. Literaturinteressierte und Reisende können so einen der weltweit renommiertesten Schriftsteller in einem ungewöhnlichen Umfeld erleben. Der Flughafen Wien zeigt damit, dass ein Flughafen nicht nur eine Verkehrsdrehscheibe, sondern ein Ort der Emotionen und Erlebnisse sein kann.

T. C. Boyle eine Stunde live

Am Mittwoch, den 11. September 2013 von 15.:30 bis 16:30 Uhr wird der Autor seinen neuen Roman "San Miguel" vorstellen und signieren. Ort der Signierstunde ist die Ankunftshalle der Flughafen Wien vor dem Buchgeschäft Press & Books.

Bisherige Autoren im Rahmen der Aktion waren unter anderem die bekannten Autoren Johannes Mario Simmel, John Irving, Imre Kertész, Mario Vargas Llosa, Rafik Schami und viele andere.

100.000 Bücher werden kostenlos verteilt

Den Rahmen für diesen Besuch bildet die seit 2002 jährlich von der Stadt Wien durchgeführte Aktion "Eine Stadt, ein Buch". Für das heurige Jahr wurde das Werk "América" von T.C. Boyle ausgewählt, das in einer Auflage von 100.000 Exemplaren in ganz Wien und am Flughafen kostenlos verteilt wird. Der Autor kommt aus diesem Anlass für einen Besuch nach Wien.

Weltraumschrott von Sternwarte aus detektiert

Wenn bei gutem Wetter über dem Stuttgarter Talkessel die Dämmerung hereinbricht, macht sich ein kleines Team von Forschern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf den Weg zur Sternwarte auf der Uhlandshöhe. Dabei beobachten sie Weltraumobjekte und vermessen deren Flugbahn, etwa von Schrottteile,, aber auch von aktiven Satelliten oder der internationalen Raumstation ISS

Mit einem optischen Teleskop erfassen sie die Objekte, die von niedrigem Orbit bis hin zu eintausend Kilometern Höhe um die Erde kreisen. Mit Hilfe dieser Messungen entwickeln und erproben die Wissenschaftler des DLR-Instituts für Technische Physik eine neue Methode, um die Flugbahn von Schrottteilen genauer zu erfassen und so langfristig beispielsweise Zusammenstöße mit Satelliten zu verhindern.

Fotos der Objekte erfassen genaue Flugbahn

Die Forscher nutzen für ihre Messungen die Phase nach der Abend- und vor der Morgendämmerung, wenn das Sonnenlicht die Objekte vor einem dunklen Hintergrund beleuchtet. Im Gegensatz zu den Astronomen der Sternwarte, die nach Fixsternen Ausschau halten, müssen sich die DLR-Wissenschaftler dabei sputen: Denn die von ihnen beobachteten Gegenstände haben eine Geschwindigkeit von rund acht Kilometern pro Sekunde und sind über dem Stuttgarter Talkessel nur wenige Minuten sichtbar.

Um dieses Zeitfenster optimal zu nutzen, fährt das speziell für diesen Zweck aufgebaute Spiegelteleskop in eine vorbestimmte Position und wartet auf das Objekt. Die dazu notwendigen Koordinaten liefert ein bestehendes Verzeichnis von Weltraumobjekten, das grob angibt, wann welcher Gegenstand am Himmel über Stuttgart zu sehen ist.

Sobald beispielsweise der erwartete Satellit durch das Sichtfeld des Teleskops fliegt, macht die angeschlossene Kamera eine Aufnahme. Dann fährt das Teleskop in die nächste Position, wartet auf den Satelliten und macht ein weiteres Bild. Pro Überflug entstehen auf diese Weise zehn bis zwanzig Aufnahmen. Mit ihrer Hilfe können die Forscher nun sehr präzise die Flugbahn des verfolgten Objekts bestimmen. Dazu vergleicht ein spezielles Computerprogramm automatisch die Position des auf den Aufnahmen festgehaltenen Gegenstands relativ zu den ebenfalls abgebildeten Sternen, deren Koordinaten bekannt sind.

Detektion von Weltraumschrott soll verbessert werden

"Bereits jetzt können wir die auf der Uhlandshöhe gewonnen Daten nutzen, um bestehende Bahndaten von Weltraumobjekten in ihrer Genauigkeit zu verbessern", erläutert Wolfgang Riede, der das DLR-Projekt auf der Sternwarte leitet. "Hauptsächlich geht es uns aber darum, einen neuen technologischen Ansatz zu demonstrieren und weiter zu entwickeln, um immer kleinere Objekte, vor allem Weltraumschrott, zu erfassen und deren Flugbahn möglichst exakt zu bestimmen. Die Arbeiten auf der Uhlandshöhe sind dazu der erste Schritt", so Riede weiter.

Seit dem Start der Arbeiten im Frühjahr 2013 hat das Stuttgarter Wissenschaftlerteam um Wolfgang Riede bereits rund einhundert Weltraumobjekte beobachtet und vermessen. Die Bedingungen auf der Uhlandshöhe waren dabei besser als erhofft. Zwar beeinträchtigt die nachts hell erleuchtete Innenstadt die Messungen, allerdings sind die Turbulenzbedingungen wesentlich besser. Das heißt, die Temperaturunterschiede über dem Talkessel lenken die Lichtstrahlen nicht so stark ab wie erwartet.

Zusätzlich erhalten die DLR-Forscher fachliche Unterstützung von den Mitgliedern des Vereins der Schwäbischen Sternwarte, die das Observatorium auf der Uhlandshöhe ehrenamtlich betreiben und der Öffentlichkeit zugänglich machen. Die Sternwarte liegt außerdem nahe am Stuttgarter DLR-Standort im Stadtteil Vaihingen. So können die Wissenschaftler schnell und flexibel auf die Wetterbedingungen reagieren und das System in Betrieb nehmen.

Laser-Detektion für mehr Genauigkeit

In rund zwei Jahren wollen Wolfgang Riede und sein Team dann zum nächsten Schritt übergehen: "Bisher nutzen wir das Sonnenlicht in der Dämmerungsphase, um die Weltraumobjekte auszumachen, was wir im Fachjargon passiv-optische Detektion nennen. Um noch exaktere Messungen vornehmen zu können, wollen wir unsere Zielobjekte mit Hilfe eines Lasers anstrahlen – natürlich nur im augensicheren und von den Behörden genehmigten Betrieb", erklärt Riede die weiteren Planungen.

Das Thema Weltraummüll wird die DLR-Wissenschaft also nicht nur in Stuttgart noch länger beschäftigen: Vom Schrott im All geht eine steigende Gefahr aus. Denn selbst kleine Schrotteile können bei einem Zusammenstoß verheerende Schäden anrichten. Zudem wächst der Anteil kleiner Müllobjekte jährlich um mehrere Zehntausend. Technologien, um diese Objekte genau zu verfolgen, können so dazu beitragen, die Sicherheit der bemannten und unbemannten Raumfahrt zu erhöhen.