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17 Azubis starten bei airberlin-Technik in Düsseldorf

Am 02. September begrüßte die airberlin technik am Standort Düsseldorf 17 neue Auszubildende. Davon beginnen 14 Jugendliche ihre Ausbildung als Fluggerätemechaniker mit der Fachrichtung Instandhaltung und drei als Bürokauffrau/Bürokaufmann. Mit rund 80 Auszubildenden ist die airberlin technik einer der größten Ausbildungsbetriebe in der Region Düsseldorf.

An ihrem ersten Tag lernten die neuen Auszubildenden bei einem Rundgang ihren neuen Arbeitsplatz bei der airberlin technik am Flughafen Düsseldorf kennen und wurden von Tobias Hundhausen, Senior Vice President Production and Accountable Manager airberlin technik, willkommen geheißen. "Mit unserem eigenen Ausbildungsbetrieb investieren wir nicht nur in die Zukunft der Jugendlichen, sondern sichern durch die Förderung von hochqualifiziertem Nachwuchs auch die höchsten Standards der airberlin technik bei der Flugzeugwartung", sagt Tobias Hundhausen.

Neben den theoretischen und praktischen Grundlagen für die zukünftige Tätigkeit stehen spannende Projekte auf dem Ausbildungsplan. Erst Ende August hatten Auszubildende im ersten Lehrjahr einen Space Balloon konstruiert, der in einem Experiment bis auf 40.000 Meter Höhe in die Stratosphäre steigen sollte, um dann an einem Fallschirm wieder zu Boden zu gleiten. Bei diesem Projekt hatten die Auszubildenden nicht nur Spaß, sondern haben auch gleichzeitig wichtige Zusammenhänge für die Luftfahrt gelernt.

Ab dem kommenden Jahr bietet die airberlin technik erstmals die Ausbildung zum Fluggerätmechaniker mit der Fachrichtung Fertigung an. Bewerbungsfrist für alle Ausbildungsberufe für den Ausbildungsstart im September 2014 ist der 31.10.2013.

Fraport: Dr. Stefan Schulte bleibt CEO bis 2019

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Der Aufsichtsrat der Fraport AG beschloss die Verlängerung des bis Ende August 2014 laufenden Vertrags mit dem Vorsitzenden des Vorstands Dr. Stefan Schulte um weitere fünf Jahre bis zum 31. August 2019. Mit diesem Votum hat das Gremium bereits frühzeitig die Kontinuität an der Fraport-Spitze gesichert.

"Wir freuen uns sehr, dass Herr Schulte in den kommenden Jahren mit seiner Erfahrung und Kompetenz seine erfolgreiche Arbeit als Vorstandsvorsitzender von Fraport fortsetzen wird. Unter seiner Führung hat sich das Unternehmen von Frankfurt aus erfolgreich zu einem der führenden internationalen Flughafenbetreiber weiter entwickelt. Im Namen des Aufsichtsrats wünsche ich ihm sowie dem gesamten Vorstand viel Erfolg für die weitere Arbeit bei Fraport", sagte Karlheinz Weimar, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Fraport AG.

Schulte ist seit September 2009 CEO der Fraport AG und war zuvor seit April 2007 stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Vorab war er von April 2003 an Finanzvorstand des Unternehmens. Der in Wuppertal geborene Bankkaufmann und promovierte Betriebswirt war von der Kölner Deutz AG zur Fraport gekommen. Dort war er Finanzvorstand und Arbeitsdirektor.

Strandkorb-Racing auf der Lübecker Startbahn

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Unter voller Anflugbefeuerung gelangten die Strandkörbe, die normalerweise am Timmendorfer Strand ihren Heimathafen haben, in die Ziellinie. Beim ultimativen Challenge-Punkt ging es um Anschub, Ausdauer und Muskelkraft: Ausgestattet mit Helm und Gelenkschonern mussten die Finalisten 140 Meter zurücklegen.

Dabei saß jeweils ein Team-Kollege als Steuermann im Strandkorb und der andere sorgte für den notwendigen Schwung. Für die schnellsten und geschicktesten Piloten stiftete Europcar ein tolles Cabrio-Wochenende, sicherlich auch ein Anlass für Philipp Zukunft und Christoph Cleophas vom Team Yolo das Rennen zu machen – und zwar knapp vor der VfB-Lübeck-Auswahl Dennis Voß und Henrik Sirmais, die in Grün-Weiß angetreten waren.

Bogenschießen und Go-Cart auf der Startbahn

Abschließend verriet das Gewinner-Duo auch ihr Geheimrezept: Der gelungene Abflug gelang durch Ahoi-Brause, was wohl besonders bei der Lübecker Segelschule gut angekommen sein mag, die eine der Stationen auf dem Weg zum Finale stellte sowie einen mehrtägigen Segel-Schnupperkurs für die Zweitplatzierten. Insgesamt acht Stationen mussten die Zweier-Teams beim ersten Runway Challenge am Lübeck Airport durchlaufen. Darunter waren auch Bogenschießen unter fachmännischer Anleitung von Try and Arrow und ein Go-Cart- und Segway-Parcours von Tobys Fahrradverleih.

An der Station des Lübecker Vereins für Luftfahrt mussten aeronautisch-knifflige Fragen beantwortet werden, beim Surf Center Lübeck wurden Stand-up Paddling Boards aufgepumpt und außerdem galt es, die Reifen der Flughafen Follow-me Autos einen schnellen "Turn-around" zu geben und das alles in Teamarbeit. "Dabei war körperliche Fitness gefragt, aber auch Geschicklichkeit und Wissen", berichtete ein begeisterter Henrik Sirmais vom VfB.

Auftakt für weitere Vanstaltungen – mit mehr Besuch

Für Jürgen Friedel, Geschäftsführer des Flughafens, war die Veranstaltung ein toller Auftakt für zukünftige Aktionen: "Unser Ziel war es, Anbieter spannender und typischer Freizeitaktivitäten aus dieser schönen Region am Airport zusammenzubringen."

Sein Fazit: "An der Besucherzahl müssen wir ganz bestimmt noch arbeiten, aber auch eine "Institution" wie Wacken Open Air hat einmal mit einer Handvoll Zuschauern angefangen. Die Stimmung bei allen Teams war wirklich großartig, ebenso die Partner aus der Region – und die Bilder des eigentlichen Strandkorb-Rennens als Höhepunkt der Veranstaltung, vergisst man nicht so schnell – spritzig und voller Tatendrang. Damit möchten wir die Kreativität und Flexibilität zeigen, die den Lübeck Airport auch in anderen Bereichen auszeichnet."

Darwin Airline verbindet Leipzig/Halle mit Paris und Amsterdam

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Die schweizerische Regionalfluggesellschaft Darwin Airline verbindet ab sofort täglich den Leipzig/Halle Airport mit den Flughäfen Paris-Charles de Gaulle und Amsterdam Schiphol. "Die Einführung dieser neuen Strecken bedeutet für Darwin Airline einen weiteren Schritt vorwärts hinsichtlich unserer Expansionspläne im Europäischen Raum", sagt Maurizio Merlo, Chief Executive Officer (CEO) von Darwin Airline.

Der Flughafen Leipzig/Halle sei für Darwin Airline zudem die erste Basis in Deutschland und soll die Zusammenarbeit und das Wachstum der Airline in Europa weiter unterstützen.

Strategischer Partner für Hochfrequenz-Verbindungen

"Mit Darwin Airline haben wir einen Partner gewinnen können, der dank seiner strategischen Ausrichtung und Flottenstruktur über die spezifischen Voraussetzungen verfügt, ab Mitteldeutschland hochfrequente Linienverkehre zu europäischen Metropolen anzubieten. Diese Kooperation eröffnet unseren beiden Unternehmen die Chance, marktorientierte Angebote zu unterbreiten und so nachhaltig wachsen zu können." erklärt Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Airport Holding.

"Darwin Airline bietet mit den neuen Verbindungen einen direkten Zugang zu zwei bedeutenden internationalen Drehkreuzen." betont Dierk Näther, Geschäftsführer des Flughafens Leipzig/Halle, und unterstreicht weiter: "Das über die Flughäfen Paris-Charles de Gaulle und Amsterdam Schiphol verfügbare Streckennetz der Air France ergänzt ideal das bestehende Portfolio an weltweiten Flugverbindungen und bindet Leipzig/Halle noch besser in das globale Luftverkehrsnetz ein."

24 Flüge pro Woche für bis zu 50 Passagiere

Die Verbindungen nach Paris und Amsterdam werden montags bis freitags jeweils zwei Mal täglich bedient. Sonnabends und sonntags weist der Flugplan je eine Verbindung nach Paris und Amsterdam aus. Damit bietet Darwin Airline insgesamt 24 Flüge pro Woche vom Leipzig/Halle Airport an. Zum Einsatz kommen Flugzeuge vom Typ Saab 2000, die bis zu 50 Passagieren Platz bieten.

Einen Hin- und Rückflug nach Paris beziehungsweise Amsterdam ist bereits ab 199 Euro inklusive Steuern und Gebühren zu haben.

Über die internationalen Drehkreuze Paris Charles de Gaulle und Amsterdam können Kunden der Darwin Airline zahlreiche Verbindungen innerhalb des globalen Netzwerks von Air France nutzen.

Brennstoffzellen-Projekt bei Airbus bekommt greentec award

Das Airbus-Forschungsprojekt zur Integration von Brennstoffzellentechnologie als alternativer Energiequelle für Verkehrsflugzeuge wurde mit dem GreenTec Award 2013 in der Kategorie "Luftfahrt" ausgezeichnet. Mit dem Projekt "Integration multifunktionaler Brennstoffzellensysteme" will Airbus auch das APU-Aggregat ersetzen.

Neben der Anwendung multifunktionaler Brennstoffzellen als Ersatz für das Hilfsenergieaggregat (APU) soll auch die Staudruckturbine (RAT) ersetzt werden. An der Preisverleihung in Berlin, Deutschland, nahmen rund 800 Gäste teil.

Brennstoffzelle hat größte Bedeutung für Luftfahrt

"Airbus hat sich schon immer für eine umweltverträglichere Gestaltung der Luftfahrt eingesetzt und investiert jährlich rund zwei Mrd. Euro in die Forschung und Entwicklung, um die Leistung seiner Flugzeuge weiter zu verbessern. Wir halten damit direkten Kurs auf die Verwirklichung der kurzfristigen Umweltziele der Luftfahrtbranche, die unter anderem ein nachhaltiges und CO2-neutrales Wachstum ab 2020 vorsehen", sagte Günter Butschek, Chief Operating Officer von Airbus.

"Brennstoffzellen sind eine der vielversprechendsten Technologien mit bahnbrechender Bedeutung, um unsere Flugzeuge noch wirtschaftlicher, sauberer und leiser zu machen. Die Anerkennung unseres Brennstoffzellenprojekts bei den GreenTec Awards unterstreicht die Bedeutung unsere Aktivitäten. Ich danke unseren Partnern und gratuliere dem gesamten Team zu dieser großartigen Leistung" so Butschek.

Eine Brennstoffzelle ist eine elektrochemische Anlage, die elektrischen Strom durch Kombination von Wasserstoff mit Sauerstoff erzeugt. Bei diesem Vorgang fallen als einzige Nebenprodukte reines Wasser, Wärme und Inertgas (hauptsächlich Stickstoff) an. Die Airbus-Brennstoffzellenforschung konzentriert sich auf "multifunktionale Brennstoffzellensysteme", die das Flugzeug nicht nur mit Strom versorgen, sondern auch die Nebenprodukte in den verschiedenen Flugzeugsystemen effizient nutzen. Die elektrische Energie kann für herkömmliche Flugzeugsysteme, aber auch zum Anlassen der Triebwerke und für den emissionsfreien autonomen Bodenbetrieb auf Flughäfen genutzt werden.

Wasser und Inertgas genutzt – Flugzeug leichter

Zugleich ersetzt das Inertgas (Stickstoff) die übliche Halon-Brandschutzausrüstung im Frachtraum und kann zur Inertisierung der Treibstofftanks genutzt werden. Zudem kann das Wasser für das Wasserversorgungssystem des Flugzeugs verwendet werden. Ein weiterer Vorteil dieser Technologie ist die beträchtliche Gewichtsreduzierung des Flugzeugs: Dies ermöglicht eine Reduzierung des Treibstoffverbrauchs und der Emissionen im Flug sowie weniger Fluglärm und Emissionen während des Bodenbetriebs auf Flughäfen.

Die GreenTec Awards gehören zu Europas wichtigsten Umwelttechnologie- und Wirtschaftspreisen. Sie werden alljährlich für Projekte in den Bereichen Umweltmanagement und umweltfreundliche Technologien verliehen. Die Jury besteht aus Experten aus verschiedenen Bereichen wie Technik, Wirtschaft und Medien und wird von Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien unterstützt.

Umweltoptimierung von Herstellung bis Entsorgung

Neben der Brennstoffzellen-Forschung gehören die Entwicklung moderner und sparsamer Flugzeuge wie die A320neo und die A350 XWB, Industriepartnerschaften für die Vermarktung nachhaltig erzeugter Flugkraftstoffe, effizienteres Luftverkehrsmanagement und umweltoptimierter Flugbetrieb zu den Forschungsinitiativen von Airbus. Darüber hinaus betrachtet Airbus den gesamten Lebenszyklus eines Flugzeugs und strebt die Umweltoptimierung aller Zwischenschritte von der Fertigung bis zur Entsorgung an.

Fraport-XXL-Gruppenfoto: 250 Azubis waren mit dabei

250 Auszubildende am Frankfurter Flughafen versammelten sich am vergangenen Freitag zu einem XXL-Gruppenfoto. Zum Start des Ausbildungsjahres macht die Initiative "Ja zu FRA!" mit der Aktion auf die vielfältigen beruflichen Chancen aufmerksam, die das internationale Luftverkehrsdrehkreuz schafft. Die rund 500 Unternehmen und Einrichtungen am Airport sorgen zusammen für über 1.000 Ausbildungsplätze und etwa 78.000 Arbeitsplätze.

Ein Flughafen ist nicht Tor zur Welt – für die zahlreichen Auszubildenden der Beginn ihrer beruflichen Karriere: Fraport, Lufthansa, Condor, DHL Global Forwarding, Logwin Air & Ocean, Gebr. Heinemann und das InterCityHotel Frankfurt Airport, deren Auszubildende bei dem Gruppenfoto dabei waren, bieten insgesamt 40 Ausbildungsberufe an.

Nicht nur Flughafens-spezifische Berufe

Die Perspektiven sind vielfältig und reichen vom kaufmännischen, technischen und gastronomischen bis hin zum Luftfahrt- und Sicherheitsbereich. Allein der Flughafen-Betreiber Fraport beschäftigt etwa 21.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie mehr als 300 Auszubildende am Standort Frankfurt.

90 Prozent von ihnen kommen aus der Region Rhein-Main und jährlich werden rund 110 junge Menschen in bis zu 28 kaufmännischen und technischen Berufen sowie in bis zu acht dualen Studiengängen neu eingestellt. Dazu zählen Luftverkehrskaufleute, Rettungsassistenten, Medizinische Fachangestellte, Werksfeuerwehrleute, Fachinformatiker, Geomatiker, Mechatroniker, Konstruktions- und Anlagenmechaniker, Fachkräfte für Lagerlogistik und Bauzeichner.

Ausbildung im Dualen Studium

Es gibt aber nicht nur sehr vielseitige Jobs am Airport, sondern vor allem auch flughafenspezifische Tätigkeiten. Die Fluglinien bilden zum Beispiel Fluggerätemechaniker und Elektroniker für luftfahrttechnische Systeme aus und ermöglichen ein duales Studium in Luftverkehrsmanagement / Aviation Management.

Von den deutschlandweit rund 1.500 Auszubildenden und Studierenden bei der Lufthansa starten dieses Jahr 200 neu am Standort Frankfurt. Und auch Condor stellt ein: Vier der insgesamt zehn Auszubildenden sind seit diesem Jahr dabei. Außerdem kommen zu den acht dualen Studierenden der Fluglinie ab September vier weitere hinzu.

Tyroleans Betriebsübergang durch Urteilsspruch in Frage gestellt

Das Arbeits- und Sozialgericht Wien hat in seinem Urteil die Rechtmäßigkeit des Betriebsübergangs der Tyrolean Airways zusammen mit Austrian Airlines in Frage gestellt. Grundsätzlich, so der Richter in seinem Urteilsspruch, wurden die Bestimmungen des Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetzes (AVRAG) genau beachtet, eine "vordergründig zu erblickende Gesetzesübertretung" liege demnach nicht vor.

Allerdings gibt das Arbeits- und Sozialgericht in seinem Urteil dem Arbeitnehmerschutz eine besonders hohe Bedeutung und stellt den Betriebsübergang innerhalb eines Konzerns in Frage. Der Betriebsübergang des fliegenden Personals von Austrian Airlines zur Tyrolean war Bestandteil des Sanierungskonzepts der Airline-Gruppe, nachdem die Verhandlungen mit dem Betriebsrat Bord im vergangenen Jahr gescheitert waren.

"Wir nehmen den erstinstanzlichen Urteilsspruch zur Kenntnis. Ich möchte mich bei dem Richter bedanken, dass er sich mit unserem Fall auseinandergesetzt hat und trotz politischer Brisanz zu einer Entscheidung gekommen ist. Es überrascht uns, dass er mit seinem Urteil die gängige Praxis des Betriebsübergangs bei Konzern-Restrukturierungen insgesamt in Frage stellt", so Austrian Airlines CEO Jaan Albrecht in einer ersten Stellungnahme.

Weitere Instanzen offen

"Wir werden alle rechtlichen Möglichkeiten im Instanzenweg ausschöpfen, um auch rechtlich unseren Restrukturierungskurs abzusichern. Währenddessen hoffen wir, dass die bereits begonnenen Gespräche mit dem Betriebsrat zum Kollektivvertrag unabhängig vom Gerichtsurteil zu einer tragfähigen Lösung am Verhandlungstisch führen. Wir fühlen uns auch weiterhin und unabhängig des Urteils verantwortlich, alles zu tun, um die Wettbewerbsfähigkeit der Austrian Airlines sicher zu stellen" so Albrecht weiter. Offen bleibt auch noch die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs (OGH) zur Nachwirkung des Kollektivvertrages. Der OGH hatte die Austrian Airlines im Juni darüber informiert, dass er zur Klärung einzelner Rechtsfragen noch den Europäischen Gerichtshof (EuGH) befragen müsse.

Während der OGH nur die Frage der Nachwirkung des gekündigten Kollektivvertrages des ehemaligen Austrian Bordpersonals klären soll, hat das Arbeits- und Sozialgericht Wien alle konkreten arbeitsrechtlichen Auswirkungen des Betriebsübergangs behandelt. Formal betrachtet hat das Verfahren des Arbeits- und Sozialgerichts keine Auswirkung auf die Entscheidung des OGH.

Die Austrian Airlines Group startete Anfang 2012 ein umfassendes Restrukturierungsprogramm, um den Fortbestand der größten heimischen Fluggesellschaft abzusichern. Zentraler Punkt dabei war die Übertragung des Teilbetriebs "Flugbetrieb" auf die Tochter Tyrolean Airways zum 01. Juli 2012 nach gescheiterten Verhandlungen. Im Vorfeld wurde von der Wirtschaftskammer der alte Bord-Kollektivvertrag der Austrian Airlines gekündigt. Die Gewerkschaft kündigte als Reaktion den Bord-Kollektivvertrag der Tyrolean Airways. Heute gelten im Flugbetrieb die Unternehmensrichtlinien, die auf dem Kollektivvertrag der Tyrolean Airways fußen.

Funktions-Upgrade für TerraSAR-X-Satelliten

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Ganz offiziell könnte der deutsche Radarsatellit TerraSAR-X schon seit über einem halben Jahr außer Dienst sein, denn solange hat er bereits seine vorgesehene Lebensdauer hinter sich gelassen. Doch die Ingenieure des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben dem Satelliten im Vorruhestand sogar noch ein Funktions-Upgrade verpasst.

So haben die Forscher dem am 15. Juni 2007 gestarteteten TerraSAR einen neuen Modus beigebracht: TerraSAR-X kann jetzt auch Bildstreifen mit einer Breite von über 200 Kilometern aufnehmen.

"Dazu tastet der Satellit dieses große Gebiet durch vielfaches, enorm schnelles Schwenken des Radarstrahls quer zur Flugrichtung in mehreren Schritten ab", erläutert DLR-Missionsmanager Stefan Buckreuß. Die Aufnahme der Deutschen Bucht beispielsweise zeigt die friesischen Inseln von Borkum bis Wangerooge und unter anderem die Städte Wilhelmshaven und Bremen. Der neue "Weitwinkel"-Modus ist vor allem für Meeresforscher spannend, die damit Tidenhub, Veränderungen im Wattenmeer, Schiffsbewegungen, Wellenmuster, Eisbewegungen oder auch Windaufkommen untersuchen können.

Ozeanographie profitiert von größeren Blickfeldern

Über 120.000 Bilder hat der Radarsatellit TerraSAR-X seit seinem Start bereits geliefert. Bisher waren die Bildstreifen des TerraSAR-X-Satelliten aber auf eine Breite von 100 Kilometern beschränkt. "Zum ersten Mal haben wir nun eine Aufnahme der kompletten Deutschen Bucht von Osten nach Westen zu einem Zeitpunkt und in hoher Auflösung", betont Dr. Susanne Lehner.

Das freifallende Watt und seine Priele zwischen den einzelnen Inseln und der Küste, der hohe Wasserstand in der Elbmündung und bei Sylt – für die Ozeanographin bietet die Radaraufnahme aus über 500 Kilometern Höhe zahlreiche Informationen. Weiter nördlich schaut der Satellit auf Sylt und mehrere Windparks mit Windkrafträdern, die sich als geometrisch angeordnete helle Punkte auf der Schwarz-Weiß-Aufnahme zeigen.

Auch einzelne Schiffe sind auf den Radaraufnahmen erkennbar, so dass mit einer Auflösung von 40 Metern im sogenannten Wide-ScanSAR-Mode auch die Schiffsrouten verfolgt werden können. Eines sieht man auf den ersten Testaufnahmen zum Glück allerdings nicht – "Wir können keine Ölverschmutzung in der Deutschen Bucht feststellen – diese würden sich auf der Aufnahme deutlich abzeichnen, wenn sie vorhanden wären", erläutert DLR-Wissenschaftlerin Susanne Lehner. Bei Plattformen in der nördlichen Nordsee hingegen stießen die Wissenschaftler über die Auswertung von Satellitenbildern bereits auf solche Ölverschmutzungen.

Betrieb von TerraSAR-X verlängert – Treibstoff bis 2015

DLR-Wissenschaftlerin Dana Floricioiu nutzt die Aufnahmen, um beispielsweise das Kalben von Eisbergen oder die Bewegung der Gletscher zu untersuchen. "Der neue Modus ermöglicht es, weiträumig glaziologische Prozesse zu beobachten und Eisstrukturen zu kartieren." Mit Aufnahmen in Zeitabfolgen beobachtet die Wissenschaftlerin auch die Risse, die im Eis entstehen, bevor ein Eisberg sich von der Eismasse löst. In der Pine Island Bay in der Antarktis hat Floricioiu den Eisberg B22A im Blick, der mit seinen 81,5 mal 44,4 Kilometern ein Überbleibsel eines noch größeren Eisbergs aus dem Jahr 2002 ist.

"Mit dem neuen Modus haben die Wissenschaftler auf einen Schlag einen sehr guten Überblick über ein großes Gebiet", betont Missionsmanager Stefan Buckreuß. Für die Ingenieure und Wissenschaftler ist diese neue Aufnahmetechnik, die ursprünglich für die Mission gar nicht vorgesehen war, ein weiterer Grund dafür, dass der Satellit im All noch nicht in Rente gehen wird: "Der technische Zustand von TerraSAR-X ist sehr gut, und die Treibstoffreserven erlauben noch einen Betrieb bis mindestens 2015."

 

Sicherheit mit kleinen Schönheitsfehlern am Lübeck Airport

Lübeck Airport ist sicher. Das wird durch die Genehmigungen der Landesluftfahrtbehörde und die Deutsche Flugsicherung bestätigt. Von den fünf Beanstandungen, die noch im vorletzten Jahr auf der von der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit herausgegebenen Liste für Lübeck standen, wurden im Zusammenhang mit der Installation des Instrumentenlandesystems der Betriebsstufe II (ILS Cat II) drei beseitigt.

Die von der Vereinigung Cockpit aufgezeigten Einschränkungen sind der speziellen Geschichte und der Lage des Flughafen Lübecks geschuldet. So verfügt der Airport über eine verkürzte Anflugbefeuerung. Die Voraussetzungen für Präzisionsanfluge auf den Lübeck Airport sind jedoch gegeben und die Anflugbefeuerung ist von der Deutschen Flugsicherheit (DFS) abgenommen und genehmigt.

Die beiden noch bestehenden Kritikpunkte der Vereinigung Cockpit werden leider auch in den nächsten Jahren bestehen bleiben. Grund dafür sind das Naturschutzgebiet und die Bebauung im Osten des Flughafens. Am Lübeck Airport ist die Start- und Landebahn nur an einem Ende über einen Rollweg (Taxiway A) zu erreichen. Nicht aber am anderen Ende der Start-/Landebahn, dort muss das Flugzeug drehen.

Im ersten Planfestellungsverfahren des Flughafens sollte dort eine Taxiway-Anbindung erfolgen. Diese wurde aber zugunsten des Naturschutzes nicht realisiert. Das ist im Fall des Lübeck Airports bei dem momentanen Verkehrsaufkommen sinnvoll – denn so kommen immerhin auch die "gefiederten Flieger" zu ihrem Recht.

topbonus Prämien- und Statusmeilen extra für Viel-Reisende im Herbst

Im vergangenen Jahr hat airberlin mehr als 33 Millionen Fluggäste befördert. Für die Treue der Gäste möchte sich die Airline mit Herz bedanken und bietet den Teilnehmern des Vielfliegerprogramms topbonus einen Monat lang die Möglichkeit, zusätzliche Prämien- und Statusmeilen zu sammeln.

Das Meilen-Special gilt auf allen Strecken innerhalb Deutschland und Europas im Buchungszeitraum vom 29. August bis 29. September 2013 für Reisen vom 12. September bis 31. Dezember 2013. Bereits ab fünf One-Way-Flügen erhalten topbonus Teilnehmer zusätzlich 3.000 Status- und Prämienmeilen.

Für die Buchung von insgesamt zehn Flügen im deutschen oder europäischen Streckennetz von airberlin schenkt die Airline den topbonus Teilnehmern dann nochmals 7.000 Status- und Prämienmeilen, so dass insgesamt bis zu 10.000 Extrameilen erreicht werden können. Für die Teilnahme ist eine einmalige Registrierung bis 29. September 2013 online nötig.

Aktuell nehmen mehr als drei Millionen Fluggäste am topbonus Programm teil und nutzen die exklusiven Vorteile der zahlreichen topbonus Partner, wie zum Beispiel Hotels, Mietwagen, Versicherungen oder Zeitschriften. Durch die Partnerschaft mit Etihad Airways und den oneworld® Beitritt ist topbonus für Vielflieger noch attraktiver geworden: Inhaber einer topbonus Statuskarte haben weltweit Zugang zu den Airport Lounges von Etihad Airways und oneworld. Der neueste Service für Vielflieger ist seit Mitte August ein Exklusiver Parkbereich am Hamburger Flughafen. Exklusive Parkbereiche stehen zudem an den Flughäfen Düsseldorf, München, Nürnberg, Stuttgart und Wien zur Verfügung.

Flugzeugschau am Tag der Luft- und Raumfahrt in Köln

Ein Windkanal mit eisigen Temperaturen, Brennkammerprüfstände, in denen Turbinen der nächsten Generation ihr Feuer speien, das größte DLR-Forschungsflugzeug Airbus A320 ATRA: Das sind nur einige der High-Tech-Forschungsgroßgeräte, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am 22. September 2013 am Hauptsitz in Köln zeigt.

Der Tag der Luft- und Raumfahrt hat viel aus der Luftfahrtforschung zu bieten: Fünf DLR-Institute zeigen ihre Arbeit für sparsame, leise und sichere Flugzeuge.

Triebwerkstechnik für die Luftfahrt der Zukunft

In den Hochdruckbrennkammerprüfständen des DLR-Instituts für Antriebstechnik wird das Herz einer jeden Turbine, die Brennkammer, bis ins kleinste Detail getestet. Neue Brennkammertechnologien zünden hier das erste Mal. Dabei kommt nicht nur Kerosin zum Einsatz, sondern die Forscher erproben auch alternative Treibstoffe, etwa Wasserstoff.

Zum Tag der Luft- und Raumfahrt öffnet eine der Testeinrichtungen, die schon einmal den Strombedarf einer Kleinstadt entwickeln kann, ihre Tore. Die DLR-Forscher arbeiten darüber hinaus in vielen Bereichen an leistungsfähigeren und leiseren Flugzeugtriebwerken. Im DLR-Institut für Werkstoff-Forschung werden beispielsweise Schutzschichten für Triebwerksschaufeln gezeigt.

Windkanäle, die Eiseskälte und Überschall erzeugen

Bis zu minus 173 Grad Celsius kalt, ist es im Kryo-Kanal Köln, den die Forscher mit flüssigem Stickstoff kühlen. In den kältesten Windkanal Europas passen menschengroße Flugzeugmodelle, deren Aerodynamik durch die eiskalte Luft bei Geschwindigkeiten bis zu rund 500 Kilometer pro Stunde besonders gut untersucht werden kann.

Noch rasanter geht es in den Windkanälen der Über- und Hyperschalltechnologie des DLR-Instituts für Aerodynamik und Strömungstechnik zu: Dort forschen die Strömungstechniker an den Überschalljets von morgen und wie Raumfahrzeuge den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre überstehen. Im großen Maßstab werden im Europäischen Transsonischen Windkanal (ETW) Luftfahrzeugkonzepte bei Geschwindigkeiten unterhalb der Schallmauer untersucht. Alle Windkanäle laden zum Schauen und Staunen ein.

Tauchkammer in der Höhe und einfache Flughafen-Navigation

Auf Reiseflughöhe, 10.000 Meter über dem Meer, wird die Luft dünn. Selbst in der bedruckten Flugzeugkabine ist der Luftdruck nur etwas größer als auf der Zugspitze. Noch höher, bei geringerem Luftdruck, sind Überschalljet-Piloten unterwegs. Um die Auswirkungen der Druckverhältnisse im Flug auf den menschlichen Körper zu untersuchen, betreiben die Forscher des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin eine Druckkammer, die unter anderem im neuen Forschungszentrum des Instituts „:envihab“ zu sehen ist. Außerdem werden viele weitere spannende Forschungsanlagen wie die neue DLR-Kurzarmzentrifuge sowie ein neuartiges Schlaflabor gezeigt.

Nur einen Steinwurf entfernt forscht das DLR-Institut für Flughafenwesen und Luftverkehr daran, wie es am Flughafen noch schneller und einfacher durch das Labyrinth aus Check-In, Sicherheitskontrolle und Boarding geht. Dazu hat das DLR eine App entwickelt, die mittels gut auffindbarer QR-Codes den Weg durch das Labyrinth erleichtert. Zum Tag der Luft- und Raumfahrt können die Besucher mittels der App und QR-Codes im Institut navigieren.

Flugzeugschau der DLR-eigenen Forschungsflotte

Die Präsentation der DLR-Forschungsflotte ist ein Highlight des Tags der Luft- und Raumfahrt. Vier Typen der größten europäischen Flotte ziviler Forschungsflugzeuge und -hubschrauber sind auf dem Static Display zu sehen: darunter der größte DLR-Flugversuchsträger Airbus A320-ATRA (Advanced Technology and Research Aircraft), der „Vulcano Ash Hunter“ Falcon 20E, der „Fliegende Hörsaal“ Cessna 208B Gran Caravan sowie der leichte Mehrzweckhubschrauber BO-105.

Ein besonderes Highlight ist die Visite des Parabelfliegers A300 Zero-G. Ein Parabelflug ermöglicht durch steile Flugmanöver etwa 22-sekündige Sequenzen annähernder Schwerelosigkeit und wird vom DLR für Experimente der Schwerelosigkeitsforschung genutzt.

Airbus A400M im Überflug

Daneben sind in der Ausstellung weitere spannende Fluggeräte zu Gast: Die Flugbereitschaft der Bundeswehr zeigt Regierungsflugzeuge und Hubschrauber sowie Transport- und Kampfflugzeuge.

In der Flugzeugausstellung können die Besucherinnen und Besucher des Tags der Luft- und Raumfahrt die einzigartigen Maschinen der DLR-Forschungsflotte besichtigen: die Cessna 208B Grand Caravan, einen „fliegenden Hörsaal“, das größte DLR-Forschungsflugzeug Airbus A320 ATRA, die Dassault Falcon 20E, den Eurocopter BO105 und das Parabelflugzeug Airbus A300 ZERO-G. Dieses ist ab mittags begehbar.

Die Luftwaffe stellt folgende Maschinen aus: Transall C-160D, Tornado, Global 5000, Eurofighter, CH-53G, A340-313, A319 CJ, A-310 als MRTT (Multi Roll Transporter and Tanker), A-310 mit MedEvac-Rüstsatz. Außerdem sind eine Boeing 777 von FedEx, eine Boeing 767-300 von UPS sowie der AS 332 L1 Super Puma der Bundespolizei mit dabei.

Apell im EU-Parlament gegen EASA-Flugdienstzeitregelungen

Am 25.07.2013 überstellte die EU-Kommission dem Europäischen Parlament ihren Gesetzesvorschlag zu den neuen Flugdienstzeit-Regelungen, jedoch ohne ihn zuvor den Empfehlungen diverser wissenschaftlich-medizinischer Gutachten anzupassen. Der Vorschlag erreichte das Parlament somit knapp vor Beginn der vierwöchigen parlamentarischen Sommerpause.

Bedingt durch geschickte Planung diverser Sitzungstermine werden die wesentlichen Entscheidungen und Abstimmungen schon für Anfang/Mitte September 2013 erwartet. Somit verbleiben den Abgeordneten nur wenige Tage – statt der üblichen drei Monate – um sich mit dem umfangreichen und komplexen Thema zu beschäftigen.

VC: "Sicherheit dem Profit geopfert"

"Die EU-Kommission nutzt alle Möglichkeiten, um das äußerst umstrittene Gesetzesvorhaben durchzupeitschen.", so Ilja Schulz, Präsident der Vereinigung Cockpit e.V. (VC). "Da der Vorschlag der EU-Kommission nachweislich gegen wissenschaftliche Erkenntnisse verstößt, muss davon ausgegangen werden, dass auch in Zukunft übermüdete Piloten im Cockpit sitzen werden. Wir fordern das Parlament auf, das Gesetzesvorhaben abzulehnen, da hier Sicherheit dem Profit geopfert werden soll."

Bis zuletzt haben die mehr als 38.000 Piloten, die durch den europäischen Pilotenverband ECA vertreten werden, versucht, den Vorschlag zum Schutze der Passagiere und Besatzungen zu verbessern. Aber sowohl die Europäische Flugsicherheitsagentur EASA als auch die EU-Kommission haben sich den einstimmigen Empfehlungen der Wissenschaftler, nachts nicht mehr als zehn Stunden Flugdienstzeit zuzulassen, konsequent verweigert und auch eine Beschränkung der Bereitschaftszeiten mit anschließendem Flugdienst auf maximal 18 Stunden wiederholt abgelehnt.

Gegen wissenschaftliche Erkenntnisse – Blankoscheck für EASA

Unmissverständlich machte zuletzt der Müdigkeitsexperte Dr. Alexander Gundel, der in der Anhörung des EP-Verkehrsausschusses im Juni 2013 zu den Konsequenzen der Neuregelung befragt wurde, den Abgeordneten klar: "Wenn Sie sich für den vorgelegten Vorschlag entscheiden, dann entscheiden Sie gegen die Erkenntnisse der Wissenschaft."

"Die Europäische Kommission geht hier bewusst Risiken ein – und zwar vermeidbare Risiken. Anstatt schon heute sichere und wissenschaftlich fundierten Regeln einzuführen, ist dies unverantwortlich und keineswegs im Interesse der Flugpassagiere." betont Ilja Schulz. "Und nicht zuletzt wird schlichtweg die parlamentarische Demokratie stückchenweise ausgehöhlt, da viele wichtige Teile der Flugdienstzeiten zukünftig nicht mehr durch das Parlament kontrolliert werden sollen. Vielmehr soll das Parlament dem EASA-Management eine Art Blankoscheck ausstellen und sich damit teilweise selbst entmachten."

"Die EASA hat die Profitinteressen der Airlines vor die Sicherheitsinteressen der Bevölkerung gestellt. Nun ist das EU-Parlament gefordert im Interesse der Bürger diesem Vorhaben einen Riegel vorzuschieben.", so Ilja Schulz, Präsident der VC.

Victoria‘s Secret am Hamburg Airport erster Shop in Deutschland

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Für modebewusste Vielfliegerinnen und Trendsetterinnen hat nun Deutschlands erster Victoria’s Secret Shop am Hamburg Airport eröffnet. Der Schwerpunkt des Sortiments liegt auf Pflegeprodukten und Accessoires. Zu finden ist der 95 Quadratmeter große Shop in der nur für Passagiere zugänglichen Fluggastpier.

Das Geschäft, das der Retail-Experte The Nuance Group AG betreibt, liegt gegenüber der Gates A19/A20 und ist täglich von 06.00 bis 21.00 Uhr geöffnet. "Wir freuen uns, mit der Eröffnung des Victoria’s Secret Shop eine Deutschland-Premiere am Hamburger Flughafen feiern zu können. Unsere Fluggäste haben exklusiv die Möglichkeit, Produkte der bekannten, internationalen Marke zu erwerben. Das steigert die Attraktivität der Shoppingwelt am Hamburg Airport", sagt Lutz Deubel, Leiter Center Management am Hamburg Airport.

Breites Sortiment für Trend- und Jetsetterinnen

Bei Victoria’s Secret können sich die Kunden auf eine große Bandbreite an Accessoires freuen, wie z. B. Handtaschen, Geldbörsen, Schals oder Sonnenbrillen. Auch eine Aus-wahl an erlesener Unterwäsche verschiedener Farben und Designs bietet der neue Shop ebenso wie Pflegeprodukte, darunter Cremes, Körpersprays, Lipgloss und Parfüm. Speziell für die Reise hat Victoria’s Secret beispielsweise Ausweisetuis, Handytaschen und Trolleys im Sortiment.

Kinder allein im Flugzeug – Steigende Tendenz bei der Lufthansa

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Ob ein Besuch bei Freunden oder bei Verwandten – immer mehr junge Lufthansa-Passagiere gehen ohne Begleitung eines Erwachsenen auf die Reise. Aber die Kinder und Jugendlichen können sich durch die Rund-um-Betreuung der Lufthansa gut aufgehoben fühlen.

Für alle innerdeutschen Flüge und Direktverbindungen in Europa beträgt die Betreuungsgebühr 40 Euro pro Strecke. Bei europäischen Umsteigeverbindungen und interkontinentalen Direktflüge werden 80 Euro berechnet. Die Betreuung für Interkontinentalflüge mit mehreren Streckenabschnitten kostet 100 Euro.

Für jüngere Kinder Betreuungsservice obligatorisch

Kinder zwischen fünf und elf Jahren können bei Lufthansa nur fliegen, wenn sie den Lufthansa-Betreuungsdienst in Anspruch nehmen oder zusammen mit einer Begleitperson reisen, die älter als zwölf Jahre alt ist.

Allein am Drehkreuz München verzeichnete die Fluggesellschaft in diesem Sommer von Mai bis Mitte August rund 12.000 allein reisende Kinder und damit einen Zuwachs von fünf Prozent. Im Juli 2013 starteten hier pro Tag durchschnittlich 170 Kinder allein zu einem Lufthansa Ziel.

Mehr als doppelt so viele waren es sogar am Lufthansa Drehkreuz Frankfurt, wo im Juli durchschnittlich 390 Kinder pro Tag betreut wurden. Spitzentag war jeweils der erste Sonntag nach Ferienbeginn. So zählte Lufthansa in Frankfurt am 07. Juli fast 600 allein reisende Kinder, am Drehkreuz München waren es am 04. August rund 400 kleine Passagiere.

Eigener Check-in für Kinder

Lufthansa-Mitarbeiter sorgen dafür, dass sich die Kleinen schon vor dem Start bestens aufgehoben fühlen. An den Lufthansa Drehkreuzen Frankfurt und München steht Kindern ein eigener Check-in Schalter zur Verfügung. Dabei erhalten allein reisende Kinder eine kleine gelbe Umhängetasche, in der sich alle erforderlichen Reisedokumente befinden und die sie während der gesamten Reise tragen.

Anschließend werden sie entweder von Lufthansa-Personal, den Eltern oder anderen Bevollmächtigten zum Flugsteig gebracht. Auch an Bord wird das Kind von der Crew betreut. Am Zielflughafen nimmt ein Lufthansa-Mitarbeiter das Kind direkt an der Flugzeugtür in Empfang und sorgt dafür, dass der Schützling in die richtigen Hände gelangt.

Kleinen Passagieren, die in Frankfurt oder München umsteigen, steht zudem ein Betreuungsraum zur Verfügung. Hier haben die Vielflieger von morgen die Wahl, im Tischfußball gegeneinander anzutreten oder Disney-Filme anzuschauen. In der Spielecke gibt es Lego, Playmobil und Malsachen. Spannende Abwechslung versprechen die WII- und Nintendo DS Stationen. Zur Erfrischung zwischendurch werden Saft, Gummibärchen und Kekse angeboten. Für diejenigen, die sich eine kurze Pause gönnen wollen, steht eine bequeme Ruheecke zur Verfügung.

RUAG mit Wachstum durchs Zivilgeschäft – Projekte ausgelaufen

Der internationale Technologiekonzern RUAG steigerte im ersten Halbjahr den Nettoumsatz gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Prozent auf 845 Mio. Schweizer Franken (CHF, Vorjahr 817 Mio. CHF). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich um 13 Prozent auf 44 Mio. CHF (39 Mio. CHF). Das zivile Geschäft befindet sich gegenüber dem militärischen nach wie vor im Aufwind.

56 Prozent des Umsatzes wurden mit zivilen Anwendungen erwirtschaftet. Am stärksten wuchs der Auslandumsatz der RUAG in Nordamerika sowie im asiatisch-pazifischen Raum. Sowohl ziviles Wachstum als auch Ausland­expansion wirkten sich positiv auf die Profitabilität aus.

Wachstum in fast allen Bereichen

Vier von fünf Divisionen verzeichneten im ersten Halbjahr ein Wachstum. Einzig bei der Division Defence, der strategischen Technologiepartnerin für Landstreitkräfte, verringerte sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Mit dem Werterhaltungsprogramm für den Panzer Leopard und der Auslieferung des Genie- und Minenräumpanzers für die Schweizer Armee sind grosse mehrjährige Projekte ausgelaufen. Trotz neuer internationaler Aufträge im Defence-Bereich ist es noch nicht gelungen, die verlorenen Volumen in gleichem Masse auszugleichen.

Sowohl das zivile Wachstum als auch die Auslandexpansion begründeten die Steigerung des EBIT von 13 Prozent und erwiesen sich damit als Profitabilitätstreiber. Mit zivilen Anwendungen erwirtschaftete die RUAG 56 Prozent (53 Prozent) des Nettoumsatzes, mit militärischen Anwendungen 44 Prozent (47 Prozent).

Im zivilen Bereich konnten insbesondere der Flugzeugstrukturbau, die Raumfahrtsparte sowie die Geschäftsfliegerei zulegen. Der Umsatz des nach wie vor wichtigsten Einzelkunden VBS (Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport) ist mit 33 Prozent des Umsatzes (34 Prozent) erneut leicht zurück gegangen.

USA und Fernost treibende Kräfte

Die RUAG erzielte 60 Prozent (56 Prozent) des Umsatzes mit Kunden aus dem Ausland und 40 Prozent (44 Prozent) mit Schweizer Kunden. Das grösste regionale Wachstum verzeichnete die RUAG in Nordamerika mit 10 Prozent (8 Prozent) sowie im asiatisch-pazifischen Raum mit 5 Prozent (2 Prozent) Umsatzanteil. Die Aufwendungen des Technologiekonzerns für Forschung und Entwicklung blieben bei 68 Mio. CHF (69 Mio. CHF) konstant.

Die Rückgänge bei Auftragseingang und Auftragsbestand sind im Wesentlichen auf die ausgelaufenen Grossprojekte bei RUAG Defence zurückzuführen. Zudem führten die rückläufigen Verteidigungsbudgets in den Hauptmärkten dazu, dass geplante Beschaffungen hinausgeschoben wurden. Insgesamt fand beim Auftragseingang eine Umschichtung von langfristigen Projekt- zu kurzfristigen Unterhaltsaufträgen statt. Im Auftragseingang sind mehrjährige Rahmenverträge nur im Umfang von effektiv erfolgten Abrufbestellungen berücksichtigt. Für das Gesamtjahr erwartet die RUAG einen Nettoumsatz in der Grössenordnung des Vorjahres.

In Erfüllung der Vorgaben der Kaderlohnverordnung des Bundes hat der Verwaltungsrat ab 2013 einen Long Term Incentive Plan eingeführt, der die Mitglieder der Konzernleitung mit einem Teil der variablen Lohnkomponente am langfristigen Unternehmenserfolg misst.

Gigabit-Datenübertragung mit mobilem Laser-Terminal

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Ob Naturkatastrophe oder humanitärer Krisenfall – Hilfseinsatzkräfte vor Ort benötigen schnellstmöglich aktuelle Lageinformationen, in Form von Luftbild- oder Satellitenaufnahmen. Doch gerade in Krisenregionen fehlen wichtige Infrastrukturen – Stromversorgung, Telekommunikation, Verkehrswege. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat jetzt erfolgreich ein System zur autonomen Datenübertragung getestet: TOGS.

Die mobile Bodenstation TOGS (Transportable Optical Ground Station) kann an einem beliebigen Ort auf der Erde aufgebaut werden und empfängt in Echtzeit hochauflösende Bilder, die von einem Flugzeug oder Satelliten über eine Laserverbindung übertragen werden. So können sich Einsatzkräfte in Katastrophengebieten jederzeit einen Überblick über die aktuelle Lage verschaffen.

Für die Demonstrationstests wurde das TOGS-System des DLR-Instituts für Kommunikation und Navigation in einem realen Szenario in Betrieb genommen. Empfangen wurden Luftbilder, die im Rahmen des DLR-Projektes VABENE (Verkehrsmanagment bei Großereignissen und Katastrophen) an Bord des DLR-Forschungsflugzeugs Dornier Do228-212 aufgenommen wurden:

"Mit diesem Experiment konnten wir den Nachweis erbringen, dass die schnelle optische Datenübertragung von Flugträgern zu Bodenstationen auch unter operationellen Gesichtspunkten einsetzbar ist", so Christopher Schmidt, Projektleiter des optischen Datenlinks beim DLR-Institut für Kommunikation und Navigation.

Datenübertragung 1.000-mal schneller als DSL

Das Flugzeug ist mit einem speziell entwickelten Laserterminal ausgestattet, das bei einem Überflug die Daten mit einem Gigabit pro Sekunde an die Bodenstation senden kann. Dies entspricht etwa der tausendfachen DSL-Geschwindigkeit und übertrifft damit die üblichen, bei einer Luft-Boden-Verbindung einsetzbaren Datenlinks um den Faktor 100.

Die Verbindung zwischen dem Laserterminal am Flugzeug und dem Präzisionsteleskop der Bodenstation hat eine Reichweite von bis zu 150 Kilometern. Aufgrund der geringen Strahlaufweitung des Laserstrahls ist das System zudem sehr leistungseffizient und abhörsicher.

Dank der zusätzlichen Datenrate können im Ernstfall noch schneller noch detaillierte Luftbilder an die Einsatzzentrale übermittelt werden. Dies ist wichtig, da sich auch die Leistungsfähigkeit der Luftbildkameras im Hinblick auf Auflösung und Framerate ständig erhöht. Der Laserlink über TOGS wird daher beispielsweise auch künftig im Rahmen des DLR-Projekts VABENE genutzt, das zuletzt im Juni die Hochwassergebiete in Deutschland überflog und den Einsatzkräften hochaufgelöste Luftbilder ergänzend zur Verfügung stellte.

System besonders transportabel – leicht, stabil, präzise

Die Entwicklung des TOGS-Systems erfolgte vollständig am DLR-Institut für Kommunikation und Navigation. Die transportable Bodenstation ist im Transportformat eine 2,1 Meter lange und 1,4 Meter breite Box, die am Einsatzort innerhalb weniger Minuten betriebsbereit ist. Für den Körper der Bodenstation wurde kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff gewählt, um die Spezifikationen bezüglich Gewicht und Steifigkeit zu erfüllen.

Herzstück ist das Aluminium-Teleskop mit einem Durchmesser von 60 Zentimetern. Die hochpräzise, in Zusammenarbeit mit dem DLR-Institut für Robotik und Mechatronik entwickelte Ausrichteinheit erlaubt eine Nachführung des Teleskops mit einer Genauigkeit im Bereich von eintausendstel Grad, das sind etwa vier Bogensekunden.

Zudem wurde das am Flugzeug angebrachte Laserterminal zur Übermittlung der Daten ebenfalls am Institut entwickelt. Bei Bedarf kann die mobile Bodenstation per Flugzeug oder Hubschrauber zum Lagezentrum der Einsatzkräfte gebracht werden. Für den Transport auf Rädern steht ein spezielles Fahrzeug mit integriertem Arbeitsbereich zur Verfügung.

Übertragung besonders zu niedrigen Satelliten

Die aktuelle Demonstration der transportablen Bodenstation wurde in Verbindung mit dem DLR-Forschungsflugzeug Dornier Do228-212 realisiert. An Bord der Flugzeugs wurden dazu das 3K-Luftbildkamerasystem des DLR und der eigenentwickelte Sender für die Laserkommunikation betrieben. Die Zulassungsreife dieser Modifikationen oblag der DLR-Einrichtung Flugexperimente, ebenso wie die Bereitstellung des Betriebspersonals und die Durchführung der Missionsplanung.

Künftig wird die bei TOGS eingesetzte Technologie zur Datenübertragung per Laser nicht nur bei Flugzeugen eingesetzt werden, sondern auch bei Fernerkundungssatelliten. Dies gilt insbesondere für kleine Satelliten, die auf niedrigen Umlaufbahnen in circa 600 Kilometern Höhe fliegen. Hierfür entwickeln und optimieren die DLR-Forscher speziell einen optischen Datenlink. Dieser Datenlink soll bei der für 2014 geplanten DLR-Satellitenmission BiROS zum Einsatz kommen. Der BiROS-Satellit wird im Rahmen der FIREBIRD-Mission eingesetzt, um Waldbrände aus dem Weltall mittels Thermalerkundung zu detektieren.

Flughafen Hannover bereitet Terminal-Umbau vor

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Der Hannover Airport baut um für die Zukunft. Am 22. Oktober dieses Jahres starten die Umbaumaßnahmen in der Abflugebene im Terminal A, die bis zum Sommer 2014 andauern werden. Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um eine Optimierung der Funktionalität des Terminals bei steigenden Standards der Sicherheitsanforderungen und Verbesserung im Service.

Gemeinsam mit dem Münchner Architekturbüro Koch + Partner hat die Planungsabteilung des Flughafens ein Konzept für eine nachhaltige Neugestaltung des 40 Jahre alten Gebäudes erstellt.

Zentrales System für Passagierkontrolle

Eine wesentliche Veränderung bezieht sich vor allem auf die Neupositionierung der Luftsicherheitskontrollen. Das aktuelle dezentrale System der Passagierkontrollen wird durch ein zentrales System abgelöst. Die dezentralen Kontrollstellen werden zukünftig zusammengeführt und befinden sich dann zentral gelegen auf der Abflugebene.

Der neue Kontrollbereich wird Platz für die Prüfgeräte der neuesten Generation bieten und somit auch die Anforderungen an die Sicherheitstechnik in den nächsten Jahren abdecken. Die Check-in Schalter selbst bleiben auch in Zukunft weiterhin erhalten. Sie werden lediglich im Bereich der Fördertechnik verbessert und angepasst.

Der neue Kontrollbereich hat gleich mehrere Vorteile. So werden nicht nur die Arbeitsbedingungen verbessert, auch die Fluggäste werden von einer besseren Orientierung und schnelleren Abfertigung profitieren. Bei einem größeren Aufkommen von Fluggästen können dann bedarfsgerecht mehrere Sicherheitskontrollspuren gleichzeitig geöffnet werden.

Nur noch ein zentraler Duty-Free-Shop

Eine deutliche Optimierung findet auch im zentralen Wartebereich statt. Statt bislang drei separater Duty-Free-Shops wird es künftig nur einen, zentralen Shop geben. Dadurch ist vor allem ein umfangreicheres Warenangebot entsprechend der Kundenbedürfnisse möglich.

Auch die ankommenden Fluggäste werden den Umbau visuell freundlicher erleben. Der Ebenenwechsel von der Abflugebene zur Ankunftsebene wird durch ein neues Lichtkonzept deutlich verbessert.

Zu den aufwendigsten Teilen des Umbaus zählt vor allem der Austausch des Bodenbelages des Terminals. Die rund 6.000 Quradratmeter umfassende Fläche aus Kunststeinplatten soll mit Hilfe von Minibaggern zurückgebaut und durch neuen, hochwertigen Granitboden ersetzt werden. Auch die veralteten Sanitäranlagen auf der Abflugebene werden saniert.

Flugverkehr während Umbau komplett auf Terminals B und C

Während der Umbauphase wird die Abflugebene im Terminal A komplett gesperrt und der gesamte Flugverkehr auf die Terminals B und C verlegt. Innerhalb kürzester Zeit – quasi innerhalb weniger Stunden – wird die Verkehrsverlagerung der Airlines abgeschlossen sein.

Für Fluggäste bleibt das Parkhaus 1 vor dem Terminal A/B weiterhin zugänglich. Nur die Kurzzeitparkplätze auf der Abflugebene vor dem Gebäude werden für die Dauer der Bauarbeiten abgesperrt.

Roskosmos liefert Satellitenbilder für internationale Krisenhilfe

Auf dem Luft- und Raumfahrtsalon MAKS Moskau hat die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos im feierlichen Rahmen eine Erklärung über den Beitritt zur "International Charter Space and Major Disasters" unterzeichnet. Darin stellen Raumfahrtagenturen weltweit im Fall von großen Katastrophen kurzfristig Satellitenaufnahmen der Unglücksregionen zur Verfügung.

Die Charta setzt den Rahmen für ein internationales Netzwerk aus nunmehr 15 Raumfahrtagenturen, den Vorsitz der Charta hat derzeit das Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) inne.

"Mit Roskosmos gewinnen wir ein weiteres wichtiges Mitglied für die Charter Space and Major Disasters", freut sich der DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Johann-Dietrich Wörner. "Die russischen Satelliten helfen uns, bei internationalen Hilfsaktionen die Krisenstäbe in Katastrophengebieten mit einer noch besseren Abdeckung an schnell verfügbaren Satellitendaten zu unterstützen", so Wörner weiter. Der internationale Verbund hat sich bewährt: Seit dem Jahr 2000 wurde die Charta in fast 400 Katastrophenfällen aktiv, allein 2012 erfolgten 40 Aktivierungen.

Karten für Helfer beim Hochwasser in Russlands Osten

Noch vor der offiziellen Unterzeichnung hat das DLR die russische Raumfahrtagentur bereits in einem aktuellen Katastrophenfall unterstützt: Derzeit ergießt sich am Amur ein mächtiges Hochwasser über den fernen Osten Russlands. In weiten Teilen der Grenzregion zu China ist der Fluss über die Ufer getreten. Daher aktivierte die russische Katastrophenschutzbehörde am 19. August 2013 die Charta, woraufhin die Mitglieder zahlreiche Aufnahmen zur Verfügung stellten. Das DLR lieferte Szenen des deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X.

"Die Aufnahmen werden von den Kollegen in Moskau zu Karten weiterverarbeitet und an die Hilfskräfte gereicht", erklärt Jens Danzeglocke, der als DLR-Vertreter im "Executive Secretariat" der Charta im DLR-Raumfahrtmanagement die deutschen Beiträge zu dem internationalen Zusammenschluss koordiniert. "Deutlich zeigen unsere Aufnahmen das Ausmaß der Flut in der Amur-Region: Teilweise ist der Fluss auf etwa 20 Kilometer Breite angewachsen", so Danzeglocke. Mit Hilfe der Satellitenbilder und daraus erstellten Karten können die Helfer erkennen, welche Gebiete von der Außenwelt abgeschnitten und welche Wege noch passierbar sind.

Jahrhunderthochwasser übersteigt Hausdächer

Die Häuser mancher Dörfer stehen bei einem Pegelstand von über sieben Metern bereits bis zu den Dächern im Wasser des Amur. Die russischen Behörden sprachen bereits bei der Charta-Aktivierung von einem "Jahrhunderthochwasser". Laut Wetterdienst könnte durch anhaltende Regenfälle bis September sogar ein Pegel von über acht Metern erreicht werden. Seit Ende Juli regnet es in der Region unaufhörlich.

Die deutsche Beteiligung an der "International Charter Space and Major Disasters" wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) ermöglicht und durch das DLR-Raumfahrtmanagement und das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum des DLR, zu dem auch das DLR-Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) gehört, gemeinsam umgesetzt. Das DLR ist seit 2010 Mitglied in der Charta und hat im April 2013 den Vorsitz übernommen.

Satellitenbild-Auflösung bis 1,5 Meter

Der DLR-Satellit TerraSAR-X umkreist seit 2007 die Erde in über 500 Kilometern Höhe auf einer polaren Umlaufbahn. Sein Vorteil: Er kann mittels Radar unabhängig von Tageszeit und auch durch Wolkendecken hindurch Bilder aufnehmen, in denen Überflutungsflächen sehr gut erkennbar sind. Im sogenannten Spotlight-Modus erreicht er eine Auflösung von bis zu 1,5 Metern.

Flughafen Dortmund begrüßt Kinder aus Mazedonien

Zwölf Jugendliche aus Mazedonien landeten am Dienstag am Dortmund Airport. Im Rahmen des Austauschprogramms "Don’t look away!" wurden die Jungen und Mädchen mit geistiger und körperlicher Beeinträchtigung von ihren Austauschpartnern aus dem niedersächsischen Ammerland und Flughafen Geschäftsführer Udo Mager begrüßt.

Gegen 14:00 Uhr landete die Wizz Air-Maschine aus Skopje mit den Austauschteilnehmern und deren Betreuern am Dortmunder Flughafen. Das Jugendaustauschprogramm unterstützt Menschen mit physischer und psychischer Beeinträchtigung und ermöglicht es ihnen, Freundschaften in aller Welt zu knüpfen, neue Kulturen kennen zu lernen und durch Workshops ihre körperlichen Fähigkeiten bestmöglich zu nutzen.

Der Verein Naturkultur e.V. aus Bremen und Oldenburg ist ein Partner dieser Organisation und bringt Menschen unter anderem aus Mazedonien und Griechenland, Bosnien und Serbien oder Israel und Palästina zusammen.

110 starten Ausbildung am Flughafen Frankfurt – 22 Berufe möglich

Die Fraport AG begrüßte heute zum Start des Ausbildungsjahres insgesamt 110 neue Nachwuchskräfte am Flughafen Frankfurt. 33 weibliche und 77 männliche Auszubildende im Alter von 15 bis 27 Jahren beginnen ihre Ausbildung beim Betreiber von Deutschlands größtem Flughafen.

„Fraport ist in der Region verwurzelt und bietet deshalb selbstverständlich auch jungen Menschen einen Einstieg in das Berufsleben. Wir investieren in ein umfangreiches und vielfältiges Ausbildungsangebot, um die Zukunft der Berufsanfänger und der Geschäftsfelder im Konzern zu sichern. Die Berufsausbildung ist und bleibt  ein bedeutender Baustein unserer Unternehmensentwicklung und unserer Konzernphilosophie“, sagte Arbeitsdirektor und Vorstandsmitglied Michael Müller bei der offiziellen Begrüßung der jungen Nachwuchskräfte.

Arbeitsvertrag für jeden erfolgreichen Absolventen

Mit derzeit mehr als 380 Auszubildenden sowie rund 48 jungen Männern im Qualifizierungsprogramm „Jugend Mobil“ ist der Flughafenbetreiber schon seit Jahren einer der größten Ausbildungsbetriebe in der Region. Fraport zieht dabei überwiegend Nachwuchs aus dem Rhein-Main-Gebiet an, rund 90 Prozent der Auszubildenden sind aus der Region.

Jeder Auszubildende bekommt nach erfolgreichem Abschluss einen einjährigen Arbeitsvertrag angeboten. Die Bandbreite der insgesamt 22 angebotenen Ausbildungsberufe umfasst vor allem technische und kaufmännische Bereiche. Luftverkehrskaufleute, Werkfeuerwehrleute, Anlagenmechaniker, Rettungsassisstenten und Mechatroniker sind nur einige Berufsbilder, in denen Fraport ausbildet. Das Angebot richtet sich dabei an die Absolventen aller Schulformen.

In den nächsten drei Jahren absolvieren so beispielsweise 21 junge Frauen und Männer in Kooperation mit der Fachhochschule Frankfurt am Main, der Dualen Hochschule Baden-Würtemberg und der Hochschule Rhein-Main ein duales Studium. Von den sechs Studiengängen ist der Bachelorstudiengang Luftverkehrsmanagement besonders beliebt. Er wird in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Frankfurt durchgeführt und in diesem Jahr zwölf neue Studierende aufnehmen.

Erstmalig wird die Ausbildung Servicekraft für Schutz und Sicherheit angeboten. Vier männliche und zwei weibliche Berufsanfänger werden hierbei durch Fraport Security Services GmbH, einer hundertprozentigen Tochterfirma der Fraport, ausgebildet.

Berufsvorbereitung wird fortgeführt

Bereits im zweiten Jahr wird zusätzlich das Berufsvorbereitungsprogramm „Startklar“ ab dem 01. November 2013 mit voraussichtlich zwölf neuen Teilnehmern fortgesetzt. Ziel ist es, Jugendlichen, denen bisher die Ausbildungsreife fehlt, auf eine Lehre im technischen Bereich vorzubereiten.

Die betriebliche Einstiegsqualifizierung wird durch die Kooperation mit der Frankfurter Agentur für Arbeit, der IHK und der Pittler ProRegion Berufsausbildungs GmbH ermöglicht. Fraport will allen erfolgreichen Absolventen der Maßnahme eine Ausbildung in einem technischen Berufsbild offerieren. Aus dem ersten Jahrgang konnten so von zwölf Teilnehmern acht in ein Ausbildungsverhältnis übernommen werden.

Wer im nächsten Jahr einen der begehrten Ausbildungsplätze ergattern möchte, sollte die Bewerbungsfrist für den Ausbildungsbeginn im Jahr 2014 beachten, die am 30. September 2013 endet.

Andreas Mogensen wird erster Däne im Weltall

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Der dänische ESA-Astronaut Andreas Mogensen wird im September 2015 mit einer Sojus vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan aus zur Internationalen Raumstation (ISS) fliegen. Die zehntägige Mission wird nicht nur Mogensens erster Raumflug sein, sondern der erste eines dänischen Astronauten überhaupt.

Der Flug steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der neuen Ära beim ISS-Betrieb: Ab Mai 2015 werden zwei erfahrene Raumfahrer aus den USA und Russland ein ganzes Jahr lang auf der ISS arbeiten. Mogensen wird während seines Aufenthalts an Bord eine Reihe von Experimenten zur Vorbereitung künftiger Missionen und zur Erprobung neuer Technologien durchführen.

"Ich freue mich umso mehr, diese Mission bekanntgeben zu können, als es sich bereits um die fünfte für die Gruppe der 2009 eingestellten Astronauten handelt", kommentierte Thomas Reiter, der Direktor der ESA für bemannte Raumfahrt und Betrieb, die Entscheidung und fügte hinzu: "Der erste dieser Gruppe, Luca Parmitano, hält sich gegenwärtig auf der ISS auf, und drei andere haben ihre Vorbereitung auf ihre bevorstehenden Missionen begonnen: Die neuen Astronauten der ESA sind also sehr stark beschäftigt. Dank der Beschlüsse der Mitgliedstaaten auf der Ministerratstagung im November letzten Jahres werden wir unsere Verpflichtung erfüllen können, bis Ende 2017 alle sechs neuen Astronauten in den Weltraum zu schicken."

"Diese Mission ist die Erfüllung eines Lebenstraums und die Krönung vieler Jahre harter Arbeit und Ausbildung", sagte Mogensen. "Ich freue mich sehr darauf, am herausragenden Programm der ESA für Wissenschaft und Technologieentwicklung an Bord der Internationalen Raumstation teilzunehmen, und es ist mir eine Ehre, Dänemark und Europa im Weltraum zu repräsentieren. Die Mission ist eine einzigartige Gelegenheit für Europa, die für die Zukunft der bemannten Exploration des Weltraums erforderlichen Technologien zu entwickeln und zu testen."

Neue Technologien und wissenschaftliche Untersuchungen

Die Mission beginnt am 30. September 2015 mit dem Start an Bord einer Sojus TMA‑18 (44S) und endet am 10. Oktober mit dem Rückflug Mogensens zur Erde in einer Sojus TMA‑16 (42S).

Während seines Flugs wird Mogensen innovative Methoden der Interaktion zwischen den Mannschaften am Boden und im Weltraum mittels eines mobilen Geräts testen, das von den Astronauten freihändig genutzt werden kann und mit einer Reihe von Mehrbenutzer-Kommunikationstechniken ausgerüstet ist.

Das System bietet außerdem fortschrittliche 3D-Visualisierung und erweiterte Realität – Eigenschaften, die gemeinsam mit tragbaren Computern und Kameras ihr volles Potenzial entfalten werden, wenn jedermann ggf. sogar in Echtzeit Tätigkeiten auf der ISS "aus der Sicht eines ESA-Astronauten" wird mitverfolgen können.

Stimulation und Spezialanzug gegen den Muskelabbau

Mogensens kurze Mission ist eine hervorragende Gelegenheit für mehrere Wissenschaftsstudien, vor allem auf dem Gebiet der Lebenswissenschaften. Die Kombination der Proben und Messungen einer kurzen Mission mit dem auf Langzeitmissionen gesammelten Forschungsmaterial erhöht den Wert biomedizinischer Statistiken. Sämtliche für physiologische, biologische und materialwissenschaftliche Experimente benötigten Instrumente stehen im Columbus-Labor zur Verfügung, und Proben können zur weiteren Untersuchung rasch zur Erde zurückgebracht werden.

Eine kurze Mission ist auch ideal für die Erprobung einer neuen Generation von Sensoren zur Überwachung des Gesundheitszustands, von wichtigen Messgeräten und von die Mobilität unterstützenden Geräten zur elektrischen Stimulation der Muskeln. Diese sind von unmittelbarem Vorteil für künftige Explorationsmissionen und können auf der Erde sogar noch früher genutzt werden, etwa durch Bediener schwerer Maschinen oder zur Unterstützung der Reha nach Sportunfällen.

Mogensen führt außerdem besondere Arbeitskleidung mit: Während seiner normalen Tätigkeit wird er einen neuartigen, eng anliegenden Anzug aus elastischem Material tragen, der den Effekt der Schwerkraft der Erde simulieren und so passiv zur Eindämmung der Dekonditionierung von Astronauten im Weltraum beitragen soll.

Nach der Ankunft der Sojus werden sich vorübergehend neun Personen auf der ISS aufhalten, eine Zahl, die seit der Einmottung des Space Shuttle 2011 nicht mehr erreicht worden war.

Zwischen Parmitanos laufender Mission und dem für 2015 angesetzten Flug Mogensens werden 2014 die ESA-Astronauten Alexander Gerst und Samantha Cristoforetti jeweils zu Langzeitaufenthalten auf der ISS starten. Als nächster Europäer nach Mogensen wird im Dezember 2015 Tim Peake zur ISS fliegen und als Mitglied der "Expedition"-Mannschaften 46 und 47 seinerseits eine Langzeitmission absolvieren.

Flugingenieur Mogensen Nummer 2 in der Sojus-Kapsel

Für einen Luft- und Raumfahrtingenieur wie Mogensen ist eine technologiebetonte Mission wie diese wie geschaffen. In ihrem Verlauf sind nicht nur mehrere Premieren und Demonstrationen geplant, sondern Mogensen wird außerdem als Flugingenieur im linken Sitz der Sojus sitzen, was ihn zur Nummer 2 an Bord macht.

Mogensen wurde am 02. November 1976 in Kopenhagen geboren. Er erwarb 1999 ein Master-Diplom in Luftfahrttechnik am Imperial College in London und promovierte 2007 an der University of Texas in Austin zum Doktor der Luft- und Raumfahrttechnik.

Im Mai 2009 wurde er als ESA-Astronaut ausgewählt und schloss im November 2010 gemeinsam mit den anderen fünf Neuen die Astronautengrundausbildung ab. Mogensen ist qualifizierter Eurocom-Funkkontrolleur im Columbus-Kontrollzentrum in München, von wo aus er regelmäßig mit den Astronauten an Bord der ISS kommuniziert.

Zusätzlich zu seiner Ausbildung und Arbeit hat Mogensen für die ESA im ESTEC im niederländischen Noordwijk am Programm für das Mondlandegerät mitgewirkt, genauer gesagt am Entwurf des Lenkungs-, Navigations- und Steuerungssystems für eine punktgenaue Landung auf dem Mond.

Mogensen wird vom Europäischen Astronautenzentrum in Köln aus seine Missionsvorbereitung mit den ISS-Partnern in Angriff nehmen. Diese Vorbereitung wird ihn ins Johnson Space Center in Houston und in die Sternenstadt bei Moskau sowie nach Japan und Kanada führen.

Für alle die alltägliche Einblicke in die Astronautenausbildung haben wollen, unterhält Mogensen einen Blog in dänischer Sprache zur Weltraumexploration und zu seiner Arbeit: videnskab.dk/profil/andreas-mogensen.

MAKS in Moskau zeigt DLR-Technologien am Deutschland-Stand

Vom 27. August bis 01. September 2013 findet der Moskauer Aerosalon MAKS 2013 in Schukowski bei Moskau statt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) präsentiert sich zum fünften Mal bei der alle zwei Jahre erfolgenden nationalen Luft- und Raumfahrtausstellung Russlands. Ein Schwerpunkt der DLR-Präsentation ist die Satellitentechnologie.

Im Rahmen des deutschen Gemeinschaftsstands zeigt das DLR auf 119 Quadratmetern Konzepte und Technologien für die Raumfahrt und Luftfahrt von Morgen.

"Ein Teil der Missionen und Projekte, die das DLR in Moskau zeigt, wurde und wird gemeinsam mit unseren russischen Partnern realisiert. Die historisch gewachsene deutsch-russische Zusammenarbeit ist eine der Grundlagen, auf denen der Erfolg deutscher Wissenschaft und Technologie in der Luft- und Raumfahrt beruht", betont Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner aus Anlass der Eröffnung des Moskauer Aerosalons.

"Auch in den kommenden Jahren werden gemeinsame Vorhaben, nicht nur in der bemannten und unbemannten Raumfahrt, sondern auch in der Luftfahrtforschung die Zusammenarbeit unserer beiden Länder vertiefen und zur Bewältigung aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen", so Wörner weiter.

Künftige Kooperationen und Gemeinsame Raumfahrtprojekte

Während des Moskauer Aerosalons finden vielfältige Konsultationen zwischen dem DLR-Vorstand und russischen Organisationen und Unternehmen statt. Unter anderem mit dem Chef der russischen Raumfahrtagentur Roscosmos zu den gemeinsamen Projekten eRosita (extended ROentgen Survey with an Imaging Telescope Array) und ICARUS. eRosita soll an Bord des russischen Satelliten Spectrum-X-Gamma (Spektrum-Röntgen-Gamma) voraussichtlich im Jahr 2014 mit einer Zenith-Fregat-Rakete in den Weltraum gebracht werden und neue wissenschaftliche Erkenntnisse bezüglich der Dunklen Energie sammeln.

Bei ICARUS handelt es sich um ein Projekt zur globalen Beobachtung und Erforschung der Bewegungen und Verhaltensmuster von Tieren unter Verwendung einer Kommunikationsinfrastruktur auf dem russischen Segment der Internationalen Raumstation ISS. Weiterhin ist der geplante Beitritt Russlands zur International Charter Space and Major Disasters ein Gesprächsthema. Bei einem Treffen mit dem Direktor des russischen Raumfahrtunternehmens RKK Energija, Witali Lopota, sprechen die Projektpartner über die weitere Zusammenarbeit auf der Internationalen Raumstation.

IFAR – Allianz der Luftfahrtforschungseinrichtungen auf der ganzen Welt

Das International Forum for Aviation Research, IFAR, führt seine diesjährige Jahrestagung auf Einladung von TsAGI, Central Aerohydrodynamic Institute, im Rahmen der MAKS in Moskau durch. "Bei unserem Treffen sprechen wir über die Perspektive der Luftfahrt in den nächsten Jahrzehnten und darüber, wie die globalen Herausforderungen gemeistert werden können", sagt IFAR-Koordinatorin Dr. Olivia Drescher-Schwenzfeier. IFAR kann aufgrund seiner Mitgliederstruktur in besonderem Maße verschiedene kulturelle, geographische und strukturell spezifische Anforderungen berücksichtigen und Lösungsvorschläge unterbreiten.

Ein Symposium, eine Exkursion zu TsAGI, der Besuch der MAKS und eine Konferenz mit IFAR Jungwissenschaftlern runden das Programm der Jahrestagung ab. 2010 auf Initiative des DLR gegründet, hat sich IFAR inzwischen zur neuen, globalen Plattform der Luftfahrtforschungseinrichtungen mit derzeit 23 Mitgliedern weltweit entwickelt. Ziel ist es, sich der Verantwortung für eine umwelt- und klimafreundliche Luftfahrt zu stellen.

Raumfahrt-Missionen des DLR auf der Ausstellung

3D-Modell der gesamten Erdoberfläche: Die Mission TanDEM-X

Die TanDEM-X-Mission (TerraSAR-X add-on for Digital Elevation Measurement) basiert auf zwei nahezu identischen Erdbeobachtungssatelliten: TerraSAR-X und TanDEM-X. Beide sind mit einem modernen, leistungsfähigen Radarsystem ausgestattet, das mit dem Synthetic Aperture Radar (SAR)-Verfahren die Erde unabhängig von Tageslicht und Wolkenbedeckung abbildet.

TerraSAR-X wurde bereits 2007 gestartet, TanDEM-X folgte im Juni 2010. Für drei Jahre fliegen die beiden Satelliten auf ihrer Umlaufbahn in 514 Kilometern Höhe in Formation – in einem Abstand von nur wenigen hundert Metern. Innerhalb dieser Zeit sammeln sie Daten für ein hoch aufgelöstes 3D-Höhenmodell der gesamten Landoberfläche der Erde. Auf dem DLR-Stand werden Satellitenbilder auf ein dreidimensionales Bodenrelief projiziert.

Müllentsorgung für Satelliten-Schrott im All

Ein zentrales Projekt auf dem Gebiet der Robotik ist die Deutsche Orbitale Servicing-Mission (DEOS). Mit DEOS entwickelt das DLR Raumfahrtmanagement eine Technologie-Erprobungsmission zur Wartung, zur Reparatur und zur kontrollierten Rückholung defekter Satelliten. Im Rahmen dieser Mission werden alle wesentlichen Technologien des On-Orbit-Servicing demonstriert. Dazu gehören das Finden, Erkennen, Anfliegen und Inspizieren eines Satelliten, sein Einfangen, die Durchführung von Services, wie etwa Betankung oder Austausch von Bauteilen, bis hin zu seiner endgültigen und sicheren Entsorgung.

Neben einer anschaulichen Animation gibt es auf dem DLR-Stand ein Modell des Client- und Service-Satelliten. DEOS wird wichtige technologische Beiträge zum Aufbau einer nachhaltigen Raumfahrtinfrastruktur leisten, die den ökonomischen und ökologischen Ansprüchen einer modernen Welt gerecht werden kann und zur Lösung des akuten Problems Weltraummüll weist.

Astronauten aus Deutschland – Expeditin 40/41 mit Alexander Gerst

Das DLR zeigt den Besucherinnen und Besuchern eine Präsentation, die einen Überblick über die bisherigen Deutschen Astronauten gibt. Mit beeindruckenden Bildern werden die einzelnen Missionen nochmals in Erinnerung gerufen. Am Ende der Präsentation liegt der Schwerpunkt auf Alexander Gerst. Von Mai bis November 2014 wird Gerst zu einer Langzeitmission zur Internationalen Raumstation (ISS) fliegen. Er soll als Flugingenieur die Expeditionen 40 und 41 begleiten. Derzeit läuft seine Spezialausbildung für die Mission in Houston, Moskau, Köln, Montreal und Tokio. Im Weltraum wird er vorrangig im europäischen Forschungslabor Columbus Experimente durchführen.

Planet Mars in 3D und Farbe – bis 10 Meter Auflösung

Ein bislang einmaliges Experiment ist die am Institut für Planetenforschung des DLR entwickelte High Resolution Stereo Camera (HRSC). Diese befindet sich auf der Mars Express-Mission der ESA. Zum ersten Mal auf einer Weltraummission bildet eine Spezialkamera eine Planetenoberfläche systematisch in der dritten Dimension und in Farbe ab. Die Ergebnisse sollen die Beantwortung fundamentaler Fragen zur geologischen und klimatischen Geschichte des Roten Planeten ermöglichen.

Die räumliche Auflösung der Stereobilder übertrifft bisherige topographische Daten der Marsoberfläche und erlaubt es den Geowissenschaftlern, Details mit einer Größe von 10 bis 30 Metern dreidimensional zu analysieren. Die Besucherinnen und Besucher der Moskauer Luft- und Raumfahrtausstellung können sich eine Auswahl von Marsbilden mit einer 3D-Brille anschauen.

Date mit dem Kometen im All – Inklusive Landung

Die 1993 von der ESA beschlossene Rosetta-Mission ist eine strebsame Unternehmung der europäischen Raumfahrt. Die im März 2004 gestartete Sonde Rosetta soll nach mehr als zehn Jahren Flug voraussichtlich im November 2014 den Kometen Churyumov-Gerasimenko erreichen. Die Sonde schwenkt zunächst in eine Umlaufbahn ein, um erste Messungen durchzuführen und nach einer geeigneten Landestelle zu suchen. Dann wird sich das Landegerät "Philae" vom Mutterschiff lösen und auf dem Kometen aufsetzen. Die Mission soll helfen, mehr über den Ursprung und die Entwicklung unseres Sonnensystems und damit auch über unsere eigene Entstehungsgeschichte herauszufinden.

Asteroid als Landeplattform

Im Jahr 2014 soll die japanische Sonde Hayabusa-II zum Asteroiden 1999 JU 3 starten, um dort Bodenproben zu sammeln. Mit an Bord sein wird der Asteroidenlander MASCOT (Mobile Asteroid Surface Scout) des DLR: Dieser soll 2018 nach Ankunft beim Asteroiden aus der Sonde ausgeklinkt werden, auf dem Asteroiden landen, sich automatisch aufrichten und sich durch Hüpfen von einer Messung zur nächsten bewegen.

Nach der Ankunft wird Hayabusa II zunächst neben dem Asteroiden fliegen und von dort aus die Oberfläche des Himmelskörpers vermessen. Nach dieser ersten Kartographiephase kommt MASCOT zum Einsatz, den das DLR in Kooperation mit der französischen Raumfahrtagentur CNES und der japanischen Raumfahrtagentur JAXA entwickelt hat.

Hyperschallgeschwindigkeit für den Luftverkehr

Vision für die Zukunft: In nur 90 Minuten von Europa nach Australien fliegen. Das ist die Vision der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Raumfahrtsysteme, die ein solches System entwickeln. Das Konzept steht bereits: Der SpaceLiner des DLR soll wie ein Space Shuttle vor dem Start aufrecht stehen und mit Raketentriebwerken auf seine Reise starten.

Die wiederverwendbare Booster-Stufe trennt sich nach dem ersten Schub vom Orbiter, in dessen Passagierkapsel 50 Passagiere Platz finden. Nach acht Minuten würde dann der Gleitflug mit 20facher Schallgeschwindigkeit (Mach20) beginnen. Das DLR präsentiert auf der MAKS ein Modell des visionären SpaceLiner.

Flugzeugtechnik aus der neuesten Forschung

Wie sieht das Flugzeug der Zukunft aus? Dieser Frage gehen die Forscherinnen und Forscher des DLR nach. Eine mögliche Variante ist ein so genannter "Blended Wing Body" (BWB), also ein Flugzeug dessen Rumpf fließend in den Flügel übergeht. Solch ein Modell präsentiert das DLR auf seiner Ausstellungfläche.

Diese Flugzeuge sollen mehr Platz für Passagiere bieten, leichter sein und weniger Treibstoff verbrauchen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben erstmals den Rumpf sowie eine Kabinengestaltung am Computer zusammengeführt und eine theoretische Grundlage für den erweiterten integrierten Flugzeugentwurf geschaffen.

Laserkommunikation für Flugzeuge und Drohnen

Das DLR forscht an der Kommunikation per Laser für Flugzeuge und unbemannte Flugplattformen (UAV). In einer Vielzahl von Flugkampagnen auf dem Forschungsflugzeug Do228 wurde der Einsatz dieser Technologie erfolgreich gezeigt und ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Mit Laserkommunikation können Datenraten von mehr als einem Gigabyte pro Sekunde erreicht werden, die mit konventioneller Funkübertragung nicht möglich sind.

Ein 2010 erstmals gezeigter Prototyp für den Highspeed-Datenlink zwischen Flugzeugen oder vom Flugzeug zur Bodenstation wurde inzwischen zu einem miniaturisierten Laserkommunikationsterminal (MLT-20) mit einer optischen Apertur von 20 Millimetern weiterentwickelt.

Niedrigstpreisgarantie bei airberlins Online-Buchungen

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Bisher kannte man das eher vom Elektromarkt, doch nun bietet mit Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft auch airberlin für Online-Buchungen eine Best Price Guarantee. Wird der gleiche Flug in einem anderen Online-Portal am gleichen Buchungstag mehr als zehn Euro günstiger angeboten, erstattet airberlin den Kunden den Differenzbetrag.

 "Wir optimieren kontinuierlich unser Produkt. Mit diesem neuen Service garantieren wir, dass unsere Gäste den auf airberlin.com gebuchten Flug stets zum besten Preis erhalten", sagt Paul Gregorowitsch, Chief Commercial Officer.

Die Differenz soll der Fluggesellschaft bis 24:00 Uhr am Buchungstag gemeldet werden können, dann prüft airberlin den Garantieanspruch innerhalb von drei Tagen. Sofern die Buchung des von airberlin unter der AB-Flugnummer durchgeführten Fluges online bei der Fluggesellschaft erfolgte und bereits vollständig bezahlt ist veranlasst airberlin die Überweisung des Differenzbetrags.

Automatische Frachtabfertigungsanlage am Fraport eingeweiht

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Die Fraport AG hat die Infrastruktur für die Fracht-Abfertigung am Flughafen Frankfurt weiter aufgewertet: In der Cargo City Süd wurde gestern ein neuer "neutraler Frachtübergabeplatz" offiziell eröffnet. Nachdem die Einrichtung bereits seit 31. Juli im vorläufigen Betrieb genutzt wurde, übernahm Anke Giesen, Vorstand Ground Handling der Fraport AG, sie gestern in einer Feierstunde mit den Nutzern der Cargo City Süd in den Regelbetrieb.

"Mit dem neuen Verladeterminal haben wir eine hochmoderne, automatisierte Infrastruktur zur effizienten Frachtabwicklung an unserem Flughafen geschaffen." Das Angebot richte sich an Unternehmen, die Luftfracht abfertigen, aber keine Übergabefläche direkt am Vorfeld besitzen, sagte Anke Giesen.

Sicherheitskontrolle im Fracht-Übergabeplatz

"Mit dieser zukunftsweisenden Investition trägt Fraport dazu bei, dass die Prozesse effizienter werden und alle am Luftfrachttransport beteiligten Unternehmen gemeinsam dem künftig wachsenden Frachtaufkommen gerecht werden können", bekräftigte Anke Giesen.

Der neutrale Frachtübergabeplatz ist eine Einrichtung der zentralen Infrastruktur des Frankfurter Flughafens, an der Fracht zwischen der Landseite und der Luftseite übergeben wird. Wie Passagiere müssen auch Frachtsendungen sicherheitskontrolliert werden, bevor sie an das Flugzeug geliefert werden. Die Integration der Sicherheitskontrolle in den Übergabeplatz ist ein Novum am Flughafen Frankfurt.

Automatisierte Abladung vom LKW – Ausbau möglich

Zuletzt wurde ungefähr ein Zehntel der Fracht am Frankfurter Flughafen über den bisherigen neutralen Frachtübergabeplatz befördert. Insgesamt sollen 2013 etwa 200.000 Cargo-Einheiten über die vier automatisierten Schleusen umgeschlagen werden. An ihnen können je Stunde maximal 64 Frachteinheiten abgefertigt werden. Dabei passt sich das Andocksystem für die Lastkraftwagen automatisch an das jeweilige Fahrzeug an und die Fracht kann auf Knopfdruck entladen werden.

Danach wird die Fracht innerhalb der Schleuse sicherheitskontrolliert und anschließend luftseitig bis zur weiteren Beförderung zum Flugzeug auf einer Bereitstellungsfläche abgestellt, die von bisher rund 25.000 Quadratmetern auf nun 31.000 Quadratmeter erweitert wurde. Ein zukünftiger Ausbau des Übergabeplatzes um sechs weitere Schleusen ist bei Bedarf möglich, zudem kann auch die Bereitstellungsfläche nochmals vergrößert werden.

Jürgen Heinrich neuer Geschäftsführer bei Austro Engine

Nach dem Ausscheiden von Herrn Thomas Müller Ende Juli, hat nun Jürgen Heinrich die Position des Geschäftsführers bei der Austro Engine übernommen. Der aus Graz stammende Diplomingenieur begann seine berufliche Laufbahn in der Automobilbranche, wo er zunächst die Betreuung internationaler Marktentwicklungsprojekte für einen deutschen Nutzfahrzeughersteller übernahm.

Jürgen Heinrich absolvierte sein Studium an der Fachhochschule Joanneum und schloss dort mit Diplom in der Fachrichtung Industrial Management ab, bevor er 2007 erstmalig in die Diamond Aircraft Gruppe eintrat. Hier begann er zunächst als Trainee im Bereich Sales & Marketing, um 2008 als Executive Assistant des CEO und Corporate Development Manager zu arbeiten.

Nach zwei Jahren als Leiter einer Marktentwicklungskampagne im mittleren Osten für ein großes Baumaschinenunternehmen, kehrte Heinrich 2013 zu Diamond Aircraft zurück. In seiner Aufgabe als Sales & Marketing Director übernahm er ebenfalls die Koordination der gesamten Vertriebsentwicklung des Unternehmens.

Zur Unterstützung seiner anstehenden Aufgaben hat Heinrich, Peter Lietz, bisher Marketing, Sales & After Sales Leiter bei Austro Engine, als Chief Operating Officer ernannt.

Oneway Tickets innerhalb Österreichs bei Austrian Airlines

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Austrian Airlines startet ab sofort mit günstigen Oneway Tickets für Flüge zwischen Wien und den Bundesländer-Hauptstädten: Die Tickets gibt es ab 59 Euro für eine Richtung zwischen Wien und Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz und Salzburg.

Die Preispolitik der Austrian Airlines basiert zwar grundsätzlich auf kombinierten Hin- und Retour-Tickets. Mit dem neuen Preiskonzept will die Fluggesellschaft aber dem steigenden Wunsch der Kunden nach Intermodalität innerhalb Österreichs Rechnung tragen.

"Die Kundenbedürfnisse haben sich auf den kurzen Strecken in Österreich gewandelt. Wir reagieren darauf. Unsere attraktiven Oneway Tickets bieten die Option, Flug mit Bahn oder Auto innerhalb von Österreich zu kombinieren." erklärt Karsten Benz, Chief Commercial Officer von Austrian Airlines.

Das biete den Passagieren mehr Flexibilität und innerhalb Österreichs günstigere Preise. Austrian Airlines bietet bis zu vier tägliche Flüge von Wien nach Graz und Salzburg und bis zu fünf tägliche Flüge nach Innsbruck, Klagenfurt und Linz.

Flugzeug-Klassiker, Musik und Mode an den „DUS Classics“

Oldtimer, die der Düsseldorfer Flughafen im Rahmen des Airlebnis Sonntags in seinem Terminal präsentiert, haben eines gemeinsam: Sie genießen Kultstatus. Bei den "DUS Classics" am Sonntag, 01. September, sind die "alten Schätzchen" in guter Gesellschaft. Denn zwischen 11:00 und 18:00 Uhr dreht sich am Airport alles um Klassiker.

Zum Beispiel in der Luft bei den Rundflügen mit der historischen "Prinses Amalia". Oder auf der Bühne, auf der Musiklegende Peter Kraus mit seinen Hits rocken wird. Modeschauen, kultige Jukeboxes, Tanz-Workshops und vieles mehr runden das Programm ab. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Eine Zeitreise durch die Geschichte des Automobils: Wohl erstmalig lädt ein großer deutscher Verkehrsflughafen zu einer besonderen Oldtimer-Ausstellung ein. Einen einzigen Tag lang können die Besucher des Düsseldorfer Airports auf der Abflugebene des Terminals dann viele Fahrzeugklassiker bestaunen. Von den Pionieren aus den Vorkriegsjahren, über die Rennwagen aus den goldenen 20-ern oder den Limousinen aus der Wirtschaftswunderzeit, bis hin zu den Youngtimern der poppigen 80-er – für jeden Geschmack ist etwas dabei.

"Roter Baron" und DC-3 starten zu Rundflügen

Dass Oldtimer auch fliegen können, beweist die Dutch Dakota Association. Sie ist mit der legendären "Prinses Amalia" von KLM, einem fast 70 Jahre alten Douglas DC-3-Flugzeug, zu Gast am Düsseldorfer Flughafen und lädt zu rund 30-minütigen Rundflügen ein. Bis zu zwölf Personen können pro Tour daran teilnehmen. Wer sich Tickets für die beliebten Flüge mit dem Klassiker der Luftfahrt sichern möchte, hat dazu online unter https://www.dutchdakota.nl/de/plan-en-boek/ die Möglichkeit.

Mit der Antonov AN-2, dem "Roten Baron", steht außerdem eines der ältesten und größten noch fliegenden Doppeldecker der Welt für einen kurzen Flug zur Verfügung. Wer mit dem "Roten Baron" fliegen möchte, kann sich beim Ticketschalter in der Nähe des b2b-Cafés auf der Abflugebene im Bereich B einen der Plätze sichern. Dort sind – je nach Verfügbarkeit – auch noch Buchungen für die DC-3 möglich. Alle, die am Boden bleiben, können im eigens eingerichten Kinosaal auf der Galerieebene 1 in Terminal B, nahe des Wöllhaf Konferenzcenters, unter anderem in historischen Filmausschnitten der Lufthansa schwelgen.

Musik der 50er und 60er Jahre mit Peter Kraus

Als Sänger und Schauspieler ließ er in den 1950ern und 1960ern die Herzen der Frauen höher schlagen: Rock `n` Roll-Star Peter Kraus. Dass der Entertainer auch heute noch begeistern kann, beweist er bei seinem Auftritt auf der Abflugebene im Bereich Terminal A. Dann lässt er mit "Sugar Baby" und einigen weiteren "weltbekannten" Hits die Zeit des Rock `n` Roll wieder aufleben. Wer sich im Anschluss an die Bühnenshow eine Erinnerung sichern möchte, hat dazu bei einer Autogrammstunde von Peter Kraus die Gelegenheit.

Musik, Tanz und Mode aus unteschiedlichen Jahrzehnten

Auch bei "The Speedos" dreht sich musikalisch vieles um Petticoats und Haartollen. Ob Rock `n`Roll, Country oder andere Evergreens – die mobile Band, die sich auch gerne einmal unter das Publikum mischt, interpretiert beliebte Songs im Stil der 50er Jahre. Außerdem mit an Bord ist die A-capella-Gruppe "Peter and the Wolvettes", die mit Abba-Hits bei den Zuhörern für gute Laune sorgt.

Noch mehr Songs aus den vergangenen Jahrzehnten liefert die kleine Sammlung von Original-Jukeboxes. Tanzgruppen in schillernden, zeitgemäßen Outfits machen vor wie man dazu tanzen kann und präsentieren in Terminal C Tänze aus unterschiedlichen Zeiten. Wer dabei Lust bekommt, selbst das Tanzbein zu schwingen, erfährt bei den angebotenen Workshops mehr über Swing, Lindy Hop, Boogie Woogie oder Rock `n`Roll.

Auch die Mode aus der Zeit der Flugzeug-Klassiker spielt bei den "DUS Classics" eine große Rolle. Und zwar von Kopf bis Fuß. Bei der großen Modenschau mit Originalstücken aus den 1920-er bis 70-er Jahren zeigen die Models, was Frauen im vergangenen Jahrhundert am Tag oder auch am Abend trugen. Bei der "Hutmacherei" dreht sich alles um die passende Kopfbedeckung. Die Besucher können aus der ersten Reihe mitbeobachten, wie historische Hüte gefertigt werden. Damit auch unter der Kopfbedeckung alles perfekt sitzt, steht ein 50-er Jahre Barbershop bereit. Interessenten erhalten hier den gewünschten Damen- oder Herrenhaarschnitt.

Rundfahrten übers Vorfeld kostenlos

Ein Flipper-Turnier, eine Carrera-Bahn, ein Schuhputz-Service und ein VW Käfer-Fahrsimulator runden die Zeitreise von den goldenen 20ern bis zu den poppigen 80ern ab. Wer darüber hinaus in der Jetztzeit Flughafenatmosphäre schnuppern möchte und mindestens fünf Jahre alt ist, kann – unter Vorlage des Personalausweises – an den kostenlosen, rund eineinhalbstündigen Vorfeldrundfahrten teilnehmen. Die beiden Besucherterrassen des Düsseldorfer Airports locken darüber hinaus mit vergünstigtem Zutritt. Wer auf dem Weg zur Plattform über Flugsteig B im Reisemarkt seinen Urlaub bucht, kann am Gewinnspiel "Sie buchen – wir zahlen!" teilnehmen – und hat dann die Chance, die gesamten Reisekosten zurückerstattet zu bekommen.

Wer sich ein Bild der aktuellen Herbstmodetrends machen oder sich beispielsweise bei einem Eis, einer Tasse Kaffee oder einer frischen Pizza stärken möchte, hat dazu in den Shops und Restaurants auf der Ankunfts- und der Abflugebene bis 21:00 Uhr die Möglichkeit. Besucher, die mit dem PKW anreisen und ihr Parkticket am Airlebnis Infopoint umtauschen, profitieren vom Parkspecial: Für die Zeit zwischen 10:00 und 20:00 Uhr fällt dann lediglich eine Pauschale von fünf Euro an. Ausgenommen von dem Angebot sind die Kurzzeitparkplätze P11, P12 und der Parkplatz am Fernbahnhof.

Ausbau Air Cargo: Delegation bei MAKS in Moskau

Vertreter des Leipzig/Halle Airports und der sächsischen Landesregierung nehmen an der größten Luft- und Raumfahrtmesse in Russland teil. Neben Markus Kopp, dem Vorstand der Mitteldeutschen Airport Holding, gehören der Delegation Dierk Näther, Geschäftsführer des Leipzig/Halle Airport und Hansjörg König, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium der Finanzen, an.

Die Gruppe reist vom 27. August bis zum 01. September 2013 zur internationalen Fachmesse MAKS in Schukowski bei Moskau. "Der Leipzig/Halle Airport wird von der russischen Logistikwirtschaft zunehmend als Gateway zu den europäischen Märkten genutzt und entwickelt. Die Investitionen der russischen Luftfahrtindustrie am Standort Leipzig/Halle haben ein neues Kapitel unserer Zusammenarbeit eröffnet, das wir jetzt in Moskau fortschreiben wollen. Auch im Passagierverkehr profitieren unsere Kunden vom Ausbau der Linienflugverbindungen zwischen Moskau und der Region Mitteldeutschland", erklärt Markus Kopp.

Potentiale für Zusammenarbeit der Drehkreuze

Zusätzlich zu den Moskau-Verbindungen der Aeroflot und Yakutia am Flughafen Dresden International verbindet die deutsche Fluggesellschaft Germania ab Dezember 2013 Leipzig/Halle zweimal wöchentlich mit dem Moskauer Flughafen Domodedowo.

Im Rahmen des sechsten Europäischen Luftfrachtkongresses, der während der MAKS stattfindet, wird Dierk Näther, gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Klaus-Peter Willsch, Vorsitzender der Parlamentsgruppe Luft- und Raumfahrt, dem sächsischen Staatssekretär König und Ildar Iljasow, Geschäftsführer der Volga-Dnepr Technics GmbH (Leipzig), die erfolgreiche Entwicklung am Standort Leipzig/Halle vorstellen. Zudem sollen Chancen und Potenziale einer Zusammenarbeit mit russischen Luftfrachtdrehkreuzen erörtert werden.

Rund 500 Aussteller und mehr als eine halbe Million Besucher erwartet der Veranstalter der Fachmesse MAKS, die im Zweijahresrhythmus stattfindet. Gemeinsam mit der Transport- und Logistikmesse TransRussia im April dieses Jahres gehört die Teilnahme an der MAKS zu den Pflichtterminen für die Entwicklung von Geschäftsbeziehungen nach Russland und Osteuropa.

Für russische Partner sind die leistungsfähige Infrastruktur und die günstige geografische Lage des Flughafens Leipzig/Halle interessant. Dies unterstreichen die bisherigen Projekte. So wurde im Januar 2013 am Leipzig/Halle Airport ein Hangar der Volga-Dnepr Technics GmbH, einem Unternehmen der Volga-Dnepr Gruppe, eröffnet. Der Standort ermöglicht die wetterunabhängige Wartung von Maschinen des Typs Antonow AN-124, dem größten in Serie gefertigten Frachtflugzeug.

Kapazitäten für wachsenden Frachtverkehr

Ferner übernimmt die Ruslan Salis GmbH, eine Kooperation der Volga-Dnepr-Gruppe und des Antonov Design Bureau, am Leipzig/Halle Airport mit den Antonow-Großraumfrachtern Charterflüge für die Europäische Union und NATO-Partnerstaaten. Jede der beiden dafür am Standort stationierten Frachtmaschinen vom Typ Antonow AN-124 besitzt eine Transportkapazität von bis zu 150 Tonnen.

Der Leipzig/Halle Airport ist nach dem Flughafen Frankfurt am Main das zweitgrößte Frachtdrehkreuz Deutschlands. Das Frachtaufkommen ist hier im Juli 2013 weiter angestiegen, im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,4 Prozent auf 75.000 Tonnen. Das komplette erste Halbjahr 2013 wurde mit einem Plus von 3,8 Prozent bei einem Umschlag von 438.274,5 Tonnen abgeschlossen.

Rollout des ersten Dreamliners 787-9

Boeing hat die erste Maschine des neuen Dreamliner-Typs 787-9 gebaut. Das zweite Mitglied von Beoings modernen und treibstoffsparenden Flugzeug-Familie hatte nun am Werk in Everett im US-Bundesstaat Washington seinen Rollout, wo es für seinen ersten Flug noch diesen Sommer vorbereitet wird.

Die erste 787-9 war im Juni in die Endmontage gekommen. Die Dreamliner-Version ist sechs Meter länger als die 787-8 und verfügt über mehr Kapazität und Reichweite: 40 Passagiere und 555 Kilometer (300 nautische Meilen) an Strecke beträgt die Mehrleistung.

Neben dem modernen Design der 787-9, die einen um 20 Prozent reduzierten Treibstoffverbrauch und Umweltausstoß im Vergleich mit vergleichbaren Flugzeugen dieser Größe leistet, bringt das neue Flugzeug auch ein besseres Reiseerlebnis für die Passagiere. Dazu gehören Merkmale wie große, dimmbare Fenster, große Gepäckfächer, moderne LED-Beleuchtung, höhere Luftfeuchtigkeit und geringere Kabinendruckhöhe.

Bei Boeings Fertigung arbeitet man auch schon an der zweiten und dritten Maschine der Dreamliner-Version 787-9. Die erste Auslieferung, die Air New Zealand erhalten soll, ist für Mitte 2014 vorgesehen.

Antalya statt Ägypten: Mehr Flüge zu airberlins Alternativ-Ziel

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airberlin nimmt kurzfristig zusätzliche Flüge ab mehreren deutschen Flughäfen nach Antalya an der türkischen Riviera auf. Damit reagiert die Fluggesellschaft auf die aktuelle Situation in Ägypten und bietet ihren Gästen damit eine weitere Alternative zu den Urlaubszielen am Roten Meer.

Die zusätzlichen Flüge nach Antalya starten im Zeitraum vom 01. September bis 03. November 2013 ab Berlin, Frankfurt, Köln-Bonn, Leipzig, München und Nürnberg. Die Laufzeit variiert dabei je nach Abflugort.

Ab Berlin, Frankfurt, Leipzig und München steht airberlin Gästen ein zusätzlicher wöchentlicher Nonstop-Flug jeden Sonntag zur Verfügung. Ab Nürnberg startet airberlin zusätzlich zum bisherigen Flugprogramm jeden Donnerstag nonstop in die beliebte türkische Urlaubsregion. Auch ab Köln-Bonn erweitert die Fluggesellschaft ihr Türkeiangebot und fliegt zusätzlich jeweils donnerstags und sonntags nach Antalya.