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Landungen wegen Bauarbeiten Landebahn eingeschränkt

Wegen Arbeiten an einem Sendemast ist die große Start- und Landebahn des Köln Bonn Airport in den kommenden drei Tagen, vom 27. bis zum 29. August, jeweils von 08:00 bis 17:00 Uhr für Landungen gesperrt.

Entsprechend kann es zu veränderten Anflugrouten der Flugzeuge kommen. Bei Bedarf sind Landungen als Ausnahme dennoch möglich. Starts können durchweg stattfinden. Für Landungen am Köln Bonn Airport wird in dieser Zeit verstärkt die Querwindbahn genutzt.

Flughafen Zürich: Halbjahresergebnis sackt durch Sondereffekte ab

Die Flughafen Zürich AG weist für das erste Halbjahr 2013 einen Gewinn von 10,1 Millionen Franken und damit einen Rückgang um 87 Prozent aus. Der Sondereffekt aus der Restrukturierung langfristiger Finanzverbindlichkeiten verminderte dabei den Konzerngewinn um 73,3 Millionen Franken.

Der Umsatz der Flughafen Zürich AG lag mit 469,4 Millionen Franken um 2,7 Prozent und der EBITDA mit 245,3 Millionen Franken um 1,3 Prozent über dem Vergleichswert der Vorjahresperiode. Das Passagieraufkommen nahm um 0,1 Prozent zu.

Leichter Zuwachs an Passagieren in Zürich

Von Januar bis Juni 2013 nutzten 11,8 Millionen Passagiere (plus 0,1 Prozent) den Flughafen Zürich als Ausgangs-, Umsteige- oder Zielort ihrer Flugreise. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres erhöhte sich die Anzahl der Lokalpassagiere um 1,6 Prozent. Die Zahl der Transfer-passagiere ging im Vergleich um 2,5 Prozent zurück. Ihr Anteil an der Gesamtpassagierzahl lag im ersten Halbjahr 2013 bei 33,8 Prozent.

Die Anzahl Flugbewegungen reduzierte sich im ersten Halbjahr 2013 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,0 Prozent auf 128.509 Starts oder Landungen. Die Sitzplatzauslastung pro Flug-bewegung stieg von 72,5 Prozent auf 73,6 Prozent und die durchschnittliche Anzahl Passagiere pro Flugbewegung erhöhte sich um 2,7 Prozent auf 106 Passagiere. Die am Flughafen Zürich umgeschlagenen Frachtgüter gingen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2,7 Prozent auf 204.606 Tonnen zurück.

Umsatz im Fluggeschäft gestiegen

Der Umsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 2,7 Prozent auf 469,4 Millionen Franken. Die Erträge im Fluggeschäft erhöhten sich trotz stagnierender Verkehrsentwicklung um 1,5 Prozent auf 287,9 Millionen Franken. Die Erträge im Nichtfluggeschäft nahmen um 4,7 Prozent auf 181,5 Millionen Franken zu.

Mit der zum Januar 2013 abgeschlossenen Übernahme der Kontrollmehrheit an der chilenischen Managementgesellschaft A-Port Operaçiones wird dieses Unternehmen neu vollkonsolidiert. Im ersten Halbjahr 2013 trug A-Port Operaçiones mit rund 3,7 Millionen Franken zum Umsatz innerhalb des Nichtfluggeschäftes bei.

Finanzverbindlichkeiten belasten als Sondereffekt

Im Mai 2013 wurde ein 2003 aufgenommenes japanisches Darlehen frühzeitig zurückbezahlt. Ausserdem wurde das entsprechende Instrument zur Absicherung der Währungsrisiken aufgelöst. Zur Refinanzierung platzierte die Flughafen Zürich AG im April 2013 eine neue Anleihe mit zehnjähriger Laufzeit.

Die Restrukturierung der langfristigen Finanzverbindlichkeiten führte insgesamt zu einem einmaligen Finanzaufwand nach Steuern in der Höhe von 73,3 Millionen Franken. Durch diese Restrukturierung können die Zinskosten nachhaltig und substanziell gesenkt werden. Ohne diesen Sondereffekt würde der Gewinn im ersten Halbjahr 2013 bei 83,4 Millionen Franken liegen (plus 4,0 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2012).

Konsolidierung und Pensionskasse erhöhen Ausgaben

Die Betriebskosten stiegen gegenüber dem ersten Halbjahr 2012 um 4,3 Prozent auf 224,1 Millionen Franken. Die erstmalige Vollkonsolidierung von A-Port Operaçiones trug mit 3,4 Millionen Franken zum Anstieg der Kosten bei. Unter Ausklammerung dieses Effekts stiegen die Betriebskosten zu einem wesentlichen Teil aufgrund höherer Spar- und Sanierungsbeiträge an die Pensionskasse BVK. Auch der aussergewöhnlich strenge Winter trug seinen Teil zu höheren Betriebskosten bei. Die Verwaltungskosten konnten durch striktes Kostenmanagement markant gesenkt werden.

Kosten durch Lärmfondszahlungen

Im ersten Halbjahr 2013 wurden aus dem Fluglärmfonds insgesamt 18,7 Millionen Franken – 10,3 Millionen Franken Entschädigungen für formelle Enteignungen und 8,4 Millionen Franken Entschädigungen für Lärm- und Anwohnerschutz – ausbezahlt. In der Vorjahresperiode beliefen sich diese Zahlungen auf insgesamt 6,7 Millionen Franken. In diesem Jahr wurden die Auszahlungen aus dem Lärmfonds damit substanziell vorangetrieben.

Scheitern der Gespräche zur Gebührenverhandlung

In der Verhandlung über die Flughafengebühren am Flughafen Zürich, welche erstmals nach den Vorgaben der Flughafengebührenverordnung durchgeführt wurde, kam zwischen den Verhandlungsteilnehmern keine Einigung zustande. Die Verhandlungen haben am 25. Februar 2013 begonnen und wurden am 24. Juni 2013 auf Wunsch aller Parteien um das Maximum von zwei Monaten verlängert. Die Flughafen Zürich AG wird nun dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) einen Gebührenvorschlag zur Prüfung und Genehmigung einreichen. Ein Genehmigungsentscheid des Bundesamtes wird nicht vor Oktober 2013 erwartet.

Projekt "The Circle" geht in Planungsphase

Das Vorprojekt für das Immobilienprojekt "The Circle" konnte zum 30. Juni 2013 abgeschlossen werden. Dabei wurde das Projekt weiter verfeinert und zusätzliche Sicherheit bezüglich Investitionskosten erreicht. Die Flughafen Zürich AG löst darauf basierend nun die nächste Phase – die Planung des Bauprojektes – aus. Der Vorvermietungsstand für die erste Etappe liegt derzeit bei rund 30 Prozent und soll bis zum geplanten Baustart Ende 2014 auf rund 50 Prozent erhöht werden.

Mit einer Fertigstellung der ersten Etappe wird im Jahr 2018 gerechnet, wobei erste Baukörper bereits im Jahr 2017 in Betrieb gehen können. Ebenso fand im ersten Halbjahr 2013 die Ansprache möglicher Finanzierungspartner statt. Im zweiten Halbjahr 2013 wird nun mit einem ausgewählten Kreis der Interessenten eine vertiefte Due Diligence durchgeführt mit dem Ziel, die Finanzierungsverträge bis Ende dieses Jahres abzuschliessen.

Leichte Steigerung fürs Gesamtjahr 2013 erwartet

Die Flughafen Zürich AG geht für das laufende Geschäftsjahr von einem stagnierenden, höchstens moderaten Wachstum beim Passagieraufkommen aus. Die Anzahl Flugbewegungen wird erneut rückläufig erwartet. Für das finanzielle Geschäftsjahr 2013 prognostiziert die Flughafen Zürich AG unter Ausschluss der Sondereffekte des Vorjahres und des Sondereffekts aus der Restrukturierung langfristiger Finanzverbindlichkeiten im Jahr 2013 ein leicht höheres Ergebnis.

Motorschaden zwingt Diamond zur Notlandung

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Das Flugzeug, eine DA 40 D, startete um 09:58 Uhr vom Flugplatz Egelsbach zu einem Flug nach Bonn-Hangelar. Der Flugweg führte südlich um die Kontrollzone des Flughafens Frankfurt. Im weiteren Flugverlauf wurde mit nordwestlichem Kurs der Flugplatz Bonn-Hangelar angeflogen. Zirka 14 nautische Meilen (NM) südöstlich von Koblenz hörte der Pilot nach seinen Angaben einen lauten Knall aus dem Motorraum.

Sachverhalt

Ereignisse und Flugverlauf

Anschließend ging die Öldruckanzeige in den roten Bereich und die Motorleistung ließ nach. Der Pilot bereitete sich auf eine Notlandung auf einem abgeernteten Feld in der Nähe des Ortes Kasdorf vor. Nach seinen Angaben war der Wind in der letzten Phase der Landung stärker als erwartet. Im Anflug wurde das davorliegende Maisfeld gestreift. Daraufhin setzte das Flugzeug um 10:29 Uhr hart auf dem geplanten Notlandefeld auf. Der Pilot und der Passagier konnten das schwer beschädigte Flugzeug aber unverletzt verlassen.

Identifikation

  • Art des Ereignisses: Unfall
  • Datum: 09. September 2008
  • Ort: nahe Kasdorf
  • Luftfahrzeug(e): Flugzeug
  • Hersteller / Muster: Diamond Aircraft Industries GmbH/DA 40 D
  • Personenschaden: keiner
  • Sachschaden: Luftfahrzeug schwer beschädigt
  • Drittschaden: leichter Flurschaden


Das erste Bild zeigt das Polizeifoto von der notgelandeten Maschine auf dem Feld.

Angaben zu Personen

Der 54-jährige Pilot war im Besitz einer Lizenz für Privatpiloten (PPL (A)), ausgestellt am 19. August 2008 nach den Regelungen JAR-FCL deutsch. In die Lizenz war die Klassenberechtigung für einmotorige, kolbenmotorgetriebene Landflugzeuge eingetragen. Diese Berechtigung war bis zum 19. August 2010 gültig. Er hatte ein bis zum 13. März 2010 gültiges Tauglichkeitszeugnis Klasse 2 nach den Regelungen JAR- FCL 3 deutsch. Seine Flugerfahrung betrug:

Gesamt: 113 Stunden.

Davon in den letzten 90 Tagen: Vier Stunden.

In den letzten 30 Tagen: 02:43 Stunden, davon 01:59 Stunden als Flugschüler.

Auf dem Muster gesamt : 113 Stunden, davon 01:44 Stunden als verantwortlicher Luftfahrzeugführer.

313 Landungen insgesamt, in den letzten 90 Tagen: 22 Landungen.

Angaben zum Luftfahrzeug

Luftfahrzeug-Hersteller: Diamond Aircraft Industries GmbH

Muster: DA 40 D

Werknummer: D4.105

Baujahr: 2004

Höchstzulässige Startmasse: 1.150 kg

Gesamtflugzeit Zelle: 692:12

Seit letzter Prüfung: 20 Stunden

Seit letzter Wartung: 84 Stunden

Triebwerkmuster: Thielert TAE 125-01

Startleistung: 99 kW bei 3.900 min-1

Maximale Dauerleistung: 99 kW bei 3.900 min-1

Bei der DA 40 handelt es sich um einen einmotorigen Tiefdecker mit vier Sitzplätzen in Faserverbundbauweise. Er ist mit einem starren Dreibeinfahrwerk ausgerüstet. Bei dem Triebwerk TAE125-01 handelt es sich um einen elektronisch gesteuerten Vierzylinder-Dieselmotor mit hydraulisch betätigtem Constant-Speed Propeller.

Meteorologische Informationen

Zum Unfallzeitpunkt lag die Sicht über 10 km und es war wolkenlos. Der Wind wehte schwach aus unterschiedlichen Richtungen. Folgende Routinewettermeldungen (METARs) lagen vor:

Flughafen Frankfurt (EDDF):

090820Z 07005KT CAVOK 17/13 Q1018 A 3006 1005 2968 NOSIG

Comments: Wind 18: 05004G08KT/300V110 VIS: 28KM

090850Z 08004KT CAVOK 18/13 Q1018 A 3006 1005 2968 NOSIG

Comments: Wind 18: 02003G06KT/310V080 VIS: 28KM

Flugplatz Köln-Bonn (EDDK):

090820Z 14009KT CAVOK 17/11 Q1017 NOSIG

090850Z 15009KT CAVOK 18/12 Q1017 NOSIG

Außerdem lagen Beobachtungsergebnisse der Stationen Bendorf und Koblenz-Falkenstein vor. Zu den Windverhältnissen wurden folgende Angaben gemacht:

Bendorf:

10:00 Uhr: 2 kt aus 220°

11:00 Uhr: 4 kt aus 270°

Koblenz-Falkenstein:

10:00 Uhr: Windstille

11:00 Uhr: Windstille

Funkverkehr

Der Pilot stand in Kontakt mit dem Fluginformationsdienst. Die Umschrift des Funkverkehrs stand für die Untersuchung zur Verfügung.

Flugdatenaufzeichnung

Das Luftfahrzeug war weder mit einem Flugdatenschreiber (FDR) noch mit einem Cockpit Voice Recorder (CVR) ausgestattet. Beide Aufzeichnungsgeräte waren nach den gültigen luftrechtlichen Regelungen nicht gefordert. Die Engine Control Units zeichnen ihre Versorgungsspannung, verschiedene Triebwerksparameter und den statischen Luftdruck auf.

Unfallstelle und Feststellungen am Luftfahrzeug

Die Unfallstelle befand sich auf einem ebenen, abgeernteten Feld. In dem davorliegenden Maisfeld zeigten sich Spuren der Berührung mit dem Flugzeug.

Das Fahrwerk, der Leitwerkträger und die Tragflächen im Bereich des Rumpfanschlusses wurden zerstört. Das Bugfahrwerk und das Rad des linken Hauptfahrwerkes waren abgebrochen. Der verloren gegangene Pleuel konnte an der Unfallstelle nicht aufgefunden werden.

Untersuchung des Triebwerkes

Äußerlich sichtbar war eine ausgebrochene Öffnung im Bereich des Zylinders Nr. 1. Der Pleuel dieses Zylinders fehlte. Der Kolben war im Bereich der Lagerung des Kolbenbolzens getrennt. Der untere Bereich des Kolbenhemdes fehlte vollständig. Der obere Teil des Kolbens befand sich um ca. 45° im Zylinder verdreht in der Laufbuchse. Er war freigängig. Der gesamte Pleuel einschließlich der beiden Pleuelschrauben sowie der Kolbenbolzen waren nicht vorhanden.

Die Öleinspritzdüse war abgerissen. Die Lagerflächen der übrigen Zylinder waren ohne Auffälligkeiten. Aus dem Motor wurden ca. 700 ml einer öligen Flüssigkeit abgelassen. Im Bereich der Ölwanne wurden kleinere Bruchstücke und Späne gefunden. Die Steuerkette war gerissen.

Nicht dokumentierter Turbolader-Anbau

Weiterhin wurde festgestellt, dass auf dem Turbolader eine Seriennummer stand, die nicht mit den Aufzeichnungen des Herstellers über den Auslieferungszustand übereinstimmt. Weitere Nachfragen ergaben, dass der Turbolader bei einem Instandsetzungsbetrieb von einem defekten Motor abgebaut worden war und später an den Motor des Flugzeuges angebaut wurde. Eine Dokumentation dieses Vorganges in den Aufzeichnungsunterlagen erfolgte nicht.

Brand

Es gab keinen Hinweis auf ein Feuer im Flug oder nach dem Aufprall.

Beurteilung

Der Motor fiel infolge eines Versagens des Pleuels des Zylinders Nr. 1 aus. Die Ursache für das Versagen konnte nicht ermittelt werden, da der Pleuel nicht auffindbar war. Die Schlagmarken am Gehäuse und am Rest des Kolbens ließen keinen eindeutigen Schluss zu, ob der Pleuel zuerst am Kolben oder zuerst an der Kurbelwelle versagte. Die Schleifspuren und die Schlagmarken am Kolben weisen darauf hin, dass der Bruch des Kolbens nach dem Versagen des Pleuels entstand. Die Steuerkette war ebenfalls nach dem Versagen am Zylinder Nr. 1 gerissen. Der installierte Turbolader stammte aus einem defekten Motor. Die Lufttüchtigkeit dieses Turboladers war nicht nachgewiesen. Seine Installation hatte aber keinen Einfluss auf das Versagen des Pleuels.

Das Flugzeug war ordnungsgemäß zum Betrieb zugelassen. Der Luftfahrzeugführer war im Besitz einer gültigen Lizenz und verfügte über ausreichend Flugerfahrung auf dem Muster. Er hatte eine geringe Flugerfahrung. Mit einer Flugzeit von ca. 110 Stunden als Flugschüler hatte er eine relativ lange Ausbildung absolviert. Die Sichtflugwetterbedingungen waren gut, meteorologische Besonderheiten lagen nicht vor. Entsprechend der vorhandenen Wettermeldungen war der Wind in Boden nähe gering. Das von dem Piloten gewählte Landefeld war für die Notlandung geeignet. Die Landung wurde ohne Höhenreserven zur Korrektur plötzlich eintretender meteorologischer Einflüsse eingeteilt.

Schlussfolgerungen

Der Flugunfall ist darauf zurückzuführen, dass der Motor ausfiel und der Pilot den Windeinfluss im Landeanflug zur Notlandung ohne Triebwerksleistung nicht richtig einschätzte und es beim Anflug des ausgewählten Landegeländes zur Hindernisberührung kam.

 

Quelle und Bilder, wenn nicht anders angegeben: BFU. Alle angegebenen Zeiten, soweit nicht anders bezeichnet, entsprechen Ortszeit.

Germania erste Airline am Flughafen BER

Premierenflug in Grün: Die Berliner Fluggesellschaft Germania zieht als erste Airline an den BER. Darauf haben sich Germania und die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH verständigt. Mit dieser Zusage schafft das mittelständische Unternehmen die nötige Planungssicherheit, die die Flughafengesellschaft für den vorgezogenen Flugbetrieb im Pier Nord benötigt.

Oliver Pawel, Chief Commercial Officer (CCO) von Germania: „Germania unterstützt die Betreiber des Flughafens mit einer verlässlichen Zusage, am BER an Bord zu sein. Wir freuen uns sehr, in Zukunft vom Pier Nord zu fliegen.“ Die Airline fliegt ab Berlin nach Adana, Beirut und Skopje sowie im Auftrag renommierter Reiseveranstalter zu vielen beliebten Ferienzielen in Nordafrika und dem Nahen Osten.

„Als Berliner Fluggesellschaft haben wir großes Interesse an einer raschen Eröffnung des BER. Es ist wichtig, dass alle Akteure der Luftverkehrswirtschaft an einem Strang ziehen, um die aktuellen Herausforderungen gemeinsam zu meistern – das war bislang viel zu wenig der Fall.“, so Pawel weiter.

Umzug von Tegel zum November

In einem ersten Schritt zieht die Airline bereits zum 01. November 2013 vom bisherigen Heimatflughafen Tegel an den Airport Schönefeld um. Damit schafft die Fluggesellschaft die Voraussetzungen für einen raschen Wechsel zum BER, an dem im Pier Nord ein vorgezogener Flugbetrieb geplant ist. Einen genauen Fahrplan will die Flughafengesellschaft noch bekannt geben.

Pawel: „Als mittelständisches Unternehmen verfügen wir traditionell über kurze Entscheidungswege und flache Hierarchien. Mit dem Umzug an den Airport Schönefeld sind wir daher in der perfekten Ausgangslage, um beim Start des Flugbetriebs am BER sofort an Bord zu sein. Nun hoffen wir auf eine ebenso rasche und unbürokratische Unterstützung seitens der Genehmigungsbehörden für eine zügige Eröffnung des Pier Nord.“

Germania fliegt im Winterflugplan 2013/2014 ab Berlin jeweils zweimal pro Woche nach Skopje in Mazedonien sowie nach Beirut im Libanon und einmal pro Woche nach Adana in der Türkei. Für renommierte Reiseveranstalter startet Germania zudem von Berlin zu Charterflügen auf die Kanarischen Inseln, nach Ägypten sowie in die Vereinigten Arabischen Emirate.

Germania mit eigenen Zielen und Flugdienstleistung

Germania Technik Brandenburg (GTB), ein Tochterunternehmen von Germania, betreibt in Schönefeld bereits einen Wartungshangar gemeinsam mit Air Berlin. Der Umzug vom bisherigen Standort Tegel nach Schönefeld erlaubt der Germania-Gruppe den Abbau kostenintensiver Doppelstrukturen bei Technik und Wartung. Außerdem vermeidet die Fluggesellschaft Positionierungsflüge zwischen beiden Airports.

Das Streckennetz der unabhängigen Fluggesellschaft umfasst gegenwärtig über 50 internationale Destinationen. Wichtigste Abflughäfen sind Berlin, Bremen, Düsseldorf, Erfurt/Weimar und München. Aktuell betreibt Germania zehn Jets des Typs Boeing 737 sowie acht Airbus A319. Ein Teil der Flugzeuge fliegt im Wet-Lease für andere Fluggesellschaften.

Seit Unternehmensgründung im Jahre 1986 ist Germania in der Branche durch hohen Ausbildungs- und Qualitätsstandards in den Bereichen technische Wartung, fliegendes Personal und Service fest etabliert. Aktuell beschäftigt die Germania einschließlich der 100-prozentigen Tochtergesellschaft Germania Technik Brandenburg 600 Mitarbeiter.

Flugzeugreifen platzen bei Landung: Notfallübung am Flughafen Dresden

Feuer, Blaulicht, Sirenen: Am Flughafen Dresden International wurde heute ein Flugzeugunfall simuliert. Bei der Notfallübung "Lilienthal 2013" probte die Flughafen-Feuerwehr gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr Dresden, Freiwilligen Feuerwehren aus Dresden (Klotzsche, Langebrück, Weixdorf, Hellerau, Wilschdorf), der Bundespolizei und vielen Helfern den Ernstfall.

Rund 150 Einsatzkräfte waren beteiligt. Laut den Richtlinien der Internationalen Luftfahrtorganisation ICAO ist der Flughafen verpflichtet, in einem Abstand von höchstens zwei Jahren Notfallübungen durchzuführen. Das Szenario: Ein Passagierflugzeug absolvierte Trainingsflüge mit zwei Piloten an Bord. Beim Landeanflug platzten beide Reifen am rechten Fahrwerk.

Das Flugzeug brach nach rechts aus und kam im östlichen Bereich des Flughafens zum Liegen. Durch konzentrierten Löscheinsatz wurde ein Brand schnell unter Kontrolle gebracht und es konnte nach kurzer Zeit "Feuer aus" gemeldet werden.

Die Notfallübung "Lilienthal 2013" sollte die Zusammenarbeit und das richtige Handeln der Einsatzkräfte trainieren. So kann das Risiko für Opfer und Helfer im Katastrophenfall minimiert werden. Um das Löschmittel zur Übungsstelle zu befördern, war der Aufbau einer langen Löschwasserstrecke notwendig. Außerdem wurden die gültigen Alarm- und Einsatzpläne überprüft sowie die Koordination der verschiedenen Fachdienste und Führungsebenen am Flughafen getestet.

Gigapixel-Kamera Gaia: Weltraumteleskop mit schärfstem Auge

Gaia, das modernste europäische Weltraumteleskop, hat nach abschließender Montage und Prüfung das Werk vom Hersteller Astrium in Toulouse verlassen. Es befindet sich nun auf dem Weg zum europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana, wo es für einen Start an Bord einer Sojus-Rakete vorbereitet wird.

Gaia wurde von Astrium für die Europäische Weltraumorganisation entwickelt und gebaut und soll die bisher detaillierteste Karte unserer Galaxie, der Milchstraße, anfertigen und bis heute unbekannte Gebiete erfassen. Das Ziel der Mission sind tiefere Einblicke in die Ursprünge und die Entwicklung des Universums.

Es wird erwartet, dass während der Gaia-Mission Hunderttausende bisher unbekannter Himmelskörper aufgespürt werden, beispielsweise Planeten außerhalb unseres Sonnensystems oder "misslungene Sterne", so genannte Braune Zwerge. Innerhalb unseres Sonnensystems sollen Zehntausende von Asteroiden identifiziert werden.

Spitzen-Know-How bei Siliziumkarbid-Teleskopen

Gaia wird mit modernster Nutzlast bestückt, unter anderem mit dem sensibelsten Teleskop, das je gebaut wurde. Diese Spitzentechnologie wurde möglich durch die einzigartige Erfahrung von Astrium auf dem Gebiet der Siliziumkarbid- (SiC) Teleskope, die bereits bei dem Weltraumteleskop an Bord von Herschel wie auch bei allen Instrumenten, die Astrium für Erdbeobachtungsmissionen gebaut hat, zum Einsatz gekommen ist.

Eine Keramik mit großer Härte und hoher Wärmeleitfähigkeit. Astrium und sein Partner Boostec, ein innovativer mittelständischer Betrieb, haben damit im Zuge der Umsetzung von Weltraumprojekten einen regelrechten Wirtschaftszweig begründet – eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte. Das in der Region Midi-Pyrénées erzeugte Siliziumcarbid wird in die gesamte Welt exportiert.

Gigapixel-Kamera in Gaia erkennt Finger vom Mond aus

Zudem wird Gaia einen "fotografischen" Sensor mit bisher unerreichter Genauigkeit nutzen. Die Messgenauigkeit von Gaia ist so hoch, dass der Satellit vom Mond aus noch den Fingernagel eines Menschen auf der Erde vermessen könnte. Das Teleskop hat eine große Fokalebene, die aus 106 CCD-Detektoren mit eine Milliarde Pixel besteht. Für die Lageregelung nutzt das Raumfahrzeug ein Kaltgas- (Stickstoff) Triebwerk, mit dem die Richtleistung kontinuierlich mit der erforderlichen höchsten Präzision geregelt werden kann.

Gaia wird an Punkt L2 stationiert, einem der fünf Lagrange-Punkte in unserem Sonne-Erdsystem. Lagrange-Punkte sind sehr genaue Punkte im Kosmos, an denen Körper, wie beispielsweise Satelliten, fest und vollkommen stabil im Weltraum stehen bleiben. Diese 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernten Standorte sind für Weltraummissionen zu astronomischen Observationszwecken von großer Bedeutung, da für diese eine sehr hohe Richtstabilität erforderlich ist.

Sonderflüge zur ILS-Messung in Zürich bis September 2013

Ab kommendem Montag bis Ende übernächster Woche finden periodische Messflüge für die Überprüfung der Navigationsanlagen am Flughafen Zürich statt. Die Flüge erfolgen sowohl am Nachmittag als auch in der Nacht bis spätestens um zwei Uhr morgens.

Von Montag, 26. August, bis Samstag, 07. September 2013, werden die Instrumentenlandesysteme (ILS) der verschiedenen Pisten und das Drehfunkfeuer Kloten (VOR KLO) vermessen. Die Messflüge finden teilweise am Nachmittag, aber auch nachts, nach Beendigung des ordentlichen Flugbetriebes, bis spätestens um zwei Uhr morgens statt.

Anflüge abweichend von normalen Flugrouten

Für die Überprüfung des ILS sind Anflüge seitlich, oberhalb und unterhalb des publizierten Flugweges erforderlich. Aus diesem Grund erfolgen die Messflüge teilweise auch abseits der gewohnten Anflugrouten. Für eine Vermessung wird die jeweilige Piste mehrmals angeflogen, um ein möglichst genaues Resultat zu erzielen. Die Signale der entsprechenden Sendeanlagen werden aufgezeichnet und ausgewertet. Um die Genauigkeit dieser Navigationsanlagen zu gewährleisten, werden sie periodisch getestet.

Für die Messflüge wird ein zweimotoriges Propellerflugzeug vom Typ Beechcraft King Air 350 eingesetzt. Die Maschine ist mit modernsten Navigationshilfsmitteln und einem hochpräzisen Flugvermessungsgerät ausgerüstet. Verantwortlich für die Planung und Durchführung der Flüge ist die Flugsicherung Skyguide.

airberlin-Flüge per PayPal zahlbar

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Deutschlands zweitgrößte Airline baut kontinuierlich den Service für ihre Gäste aus. So akzeptiert airberlin jetzt bei vielen Buchungen auch PayPal als Zahlungsmittel. "Wir möchten das Reisen für unsere Gäste so bequem wie möglich gestalten. PayPal funktioniert wie ein digitales Portemonnaie und das umständliche Eingeben der Bankverbindung entfällt", sagt Paul Gregorowitsch, Chief Commercial Officer airberlin.

airberlins Fluggäste, die am Vielfliegerprogramm topbonus teilnehmen und ihre airberlin Visa Card bei PayPal als Zahlungsmittel hinterlegen, sammeln automatisch bei jeder PayPal-Zahlung topbonus Prämienmeilen.

PayPal zählt bereits über zwölf Millionen aktive Nutzer in Deutschland. Dabei sind die persönlichen Daten der Nutzer bei PayPal sicher wie in einem Schließfach hinterlegt. Es genügt die Eingabe von Nutzername und Passwort – und der Warenkorb wird über eines der im PayPal-Konto hinterlegten Zahlungsmittel beglichen.

Rettungshubschrauber „Christoph 6“ feiert 40. Geburtstag

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Vor 40 Jahren lernte "Christoph 6" das Fliegen. Der ADAC Rettungshubschrauber ist seitdem über 42.000 Einsätze geflogen und hat vielen Menschen das Leben gerettet. Im letzten Jahr waren es über 1.500 Einsätze.

Die Geschichte der ADAC-Luftrettung begann 1970 mit "Christoph 1" in München. Drei Jahre später begann "Christoph 6" seinen Auftrag als Katastrophenschutzhubschrauber in Bremen. Bereits in dieser Zeit betreute der ADAC die Station. Das Klinikum Links der Weser stellte Anästhesisten, der Arbeiter-Samariter-Bund die Rettungssanitäter. Die Piloten kamen damals vom Bundesgrenzschutz.

1996 gab es Bestrebungen seitens des Bundes, "Christoph 6" abzuziehen. Bremen wollte seinen Rettungshubschrauber behalten und der ADAC erhielt ein Jahr später den Zuschlag zur Übernahme der Station am Klinikum Links der Weser. Seitdem sorgt ein festes Team dafür, dass der Hubschrauber seine Patienten sicher erreicht und transportiert: Ein Pilot des ADAC, ein Rettungsarzt des Klinikums sowie ein Rettungsassistent des Arbeiter-Samariter-Bundes.

"Schnelle Hilfe von oben – das ist unser Leitsatz. Dabei haben wir an uns selbst den Anspruch, die höchste Qualität zu bieten, und sowohl für unsere Crew als auch für unsere Patienten Sicherheit zu gewährleisten", berichtet Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC-Luftrettung GmbH. In Kooperation mit über 700 Ärzten des Klinikums Links der Weser und fast 300 Rettungsassistenten des Arbeiter-Samariter-Bundes umfasst die ADAC-Luftrettung 49 Hubschrauber an 35 Stationen in Deutschland.

Quelle: ADAC

Gebührenverhandlungen am Flughafen Zürich gescheitert

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In den sechs Monate dauernden Gebührenverhandlungen konnten die Verhandlungsteilnehmer trotz intensiver Gespräche keine Einigung zur Neugestaltung der Flughafengebühren finden. Die Flughafen Zürich AG bedauert das Scheitern. Sie hatte sich stets für eine Einigung eingesetzt und zuletzt ein Angebot für eine sehr moderate Erhöhung der Flughafengebühren unterbreitet.

Die Flughafenbetreiberin wird nun dem Bundesamt für Zivilluftfahrt einen Vorschlag zur Festsetzung der Gebühren einreichen. Die Verhandlungen über die Flughafengebühren am Flughafen Zürich wurden erstmals nach der neuen Gebührenverordnung durchgeführt. Leider kam zwischen den Verhandlungsteilnehmern innerhalb der maximalen Verhandlungsfrist keine einstimmige Einigung zustande.

Flughafen Zürich bedauert Scheitern

Die Flughafen Zürich AG drückte ihr außerordentliches Bedauern darüber aus, dass die Verhandlungen gescheitert sind. Dies, obwohl nach intensiven Gesprächen ein letztes Verhandlungsangebot mit einer sehr moderaten Erhöhung unterbreitet wurde. Die von der Flughafen Zürich AG im Rahmen der Verhandlungen unterbreiteten Anpassungen der Gebührentarife lagen insgesamt weit unter den fälschlicherweise in manchen Medien genannten zweistelligen Prozentzahlen.

Die als letztes Angebot vorgeschlagenen Tarifanpassungen bewegten sich in einem tiefen einstelligen Prozentbereich. Der Anteil Passagiergebühren bei den Flughafengebühren wurde letztmals am 01. September 2003 erhöht.

Luftverkehrsvertreter im Gespräch

Die Verhandlungen haben am 25. Februar 2013 begonnen und wurden am 24. Juni 2013 auf Wunsch aller Parteien um das Maximum von zwei Monaten verlängert. An der Verhandlung haben Swiss International Air Lines Ltd., Air Berlin & Co. Luftverkehrs KG, eine Vertretung der Linienfluggesellschaften, eine Vertretung der General Aviation, eine Vertretung der Business Aviation sowie eine Vertretung der Speditionsunternehmen teilgenommen.

Das Schweizer Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat die Verhandlung als Beobachter begleitet. Die Flughafen Zürich AG wird nun dem BAZL einen Gebührenvorschlag zur Prüfung und Genehmigung einreichen. Ein Genehmigungsentscheid des Bundesamtes wird nicht vor Oktober 2013 erwartet.

Pilotinnen bei Lufthansa: 25-jähriges Dienstjubiläum

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„Ich sehe mich nicht als Vorkämpferin, ich liebe einfach meinen Beruf“, bringt es Flugkapitänin Evi Hetzmannseder auf den Punkt. Dabei war es eine kleine Sensation als sie zeitgleich mit Nicola Lisy am 23. August 1988 in Frankfurt als erste Pilotinnen in den Liniendienst von Lufthansa wechselten. Zuvor hatten sie die zweijährige Ausbildung zur Verkehrspilotin in Bremen und Phoenix/Arizona erfolgreich absolviert.

In dem Vierteljahrhundert seit diesen Pioniertagen sind ihnen viele Frauen ins Cockpit gefolgt. Heute sind bei Lufthansa rund 300 Pilotinnen tätig; knapp 80 davon als Flugkapitänin. Allerdings liegt der Frauenanteil im Cockpit von Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings damit weiterhin bei nur rund sechs Prozent. Der Grund hierfür ist die falsche Annahme vieler potenzieller Bewerberinnen, die Cockpitarbeit sei nicht für Frauen geeignet. Nur etwa 20 Prozent der Bewerbungen stammen von Frauen. Wobei man bei der Lufthansa diesen Anteil aktiv erhöhen will.

Lizenzerhalt: Simulatortraining während der Mutterschaft

Beim ersten Flug mit Gästen an Bord der Boeing 737 hatte sie noch „Schwammerl in die Knie“, erinnert sich Hetzmannseder. Im Gegensatz zu Nicola Lisy, die aus einer Pilotenfamilie stammt, gab es bei ihr keinen familiären Bezug zur Fliegerei. Trotzdem nahm sie sich vor knapp 30 Jahren fest vor, Pilotin zu werden, als sie in München-Riem ein Flugzeug zur Landung ansetzen sah: „Da will ich vorn drinsitzen“, beschloss Hetzmannseder und bewarb sich bei Lufthansa.

Der erste Flug ihres Lebens führte nach Hamburg zur Auswahlprüfung. Anfängliche Karriereklippen wie der Lizenzerhalt trotz Mutterschaft ließen sich durch zusätzliches Simulatortraining und das Angebot familienfreundlicher Teilzeitmodelle lösen. Wesentlicher Meilenstein war wie für alle Pilotinnen und Piloten der begehrte vierte Streifen auf der Uniform; im Jahr 2000 wechseln Evi Hetzmannseder und Nicola Lisy als erste bei Lufthansa ausgebildete Pilotinnen auf den Kapitänssitz der Boeing 737.

„Erhebendes Gefühl“ im A340

Mittlerweile fliegt Hetzmannseder von München aus Langstrecken: „Es ist ein erhebendes Gefühl, in einem großen Flugzeug wie dem Airbus A340 zu sitzen“. Zum Ausgleich greift Evi Hetzmannseder gelegentlich zum Akkordeon und macht zünftige Gaudimusik im Trio „des-wenni-wissert“. In der Geschichte des Fliegens haben Frauen schon eine sehr lange Tradition. Als weltweit erste Frau erhielt Raymonde de Laroche am 08. März 1910 vom Aéro-Club de France den Pilotenschein. Marga von Etzdorf steuerte seit dem 01. Februar 1928 eine Junkers F13 namens „Kiek in die Welt“.

Ryanair schon mit 100.000 Fluggästen seit März in Dortmund

Am Donnerstag wurde am Flughafen Dortmund der 100.000 Ryanair-Passagier seit Aufnahme des Flugbetriebs der Low-Cost Fluggesellschaft im März 2013 begrüßt. Den Meilenstein erreichte Jasmin Gamotin aus Solingen, die um 14:55 Uhr von Dortmund ins portugiesische Faro flog.

Die junge Frau und ihr Freund verbringen eine Woche an der Algarve, bevor es am kommenden Mittwoch mit Ryanair zurück in die Heimat geht. Die Gewinnerin wurde feierlich vom Dortmunder Flughafengeschäftsführer Udo Mager sowie Ryanair-Vertreterin Svenja Damzog auf dem Vorfeld verabschiedet. Zu ihrer großen Freude winkte Frau Gamotin zum Erreichen des Ryanair-Meilensteins ein Fluggutschein für zwei Personen als Gewinn.

Torte für alle im Gate

Zur guten Ferienstimmung der anderen Passagiere trug die Torte bei, die vor Abflug an alle Passagiere am Gate verteilt wurde. "Seit ihrem Start im März wird Ryanair am Flughafen Dortmund sehr positiv angenommen. Fluggastbefragungen zeigen, dass fast die Hälfte aller Ryanair-Passagiere zum ersten Mal ab Dortmund fliegen. Deshalb begrüßen wir Frau Gamotin besonders gerne als den 100.000 Ryanair-Passagier in Dortmund", gratulierte Udo Mager beim Überreichen des Gutscheins.

Svenja Damzog, Sales & Marketing Executive bei Ryanair, freut sich über die positive Bilanz in Dortmund: "Wir gratulieren Frau Gamotin ganz herzlich zum Erreichen des Meilensteins am Flughafen Dortmund und freuen uns, dass sie Ryanairs Angebot ab der Westfalenstadt wählt. Dass wir nach nur fünf Monaten bereits einen so runden Meilenstein feiern, zeigt, dass unsere günstigen Tarife ohne Kerosinzuschlag, trotz eines vielfältigen Angebots in der Region, sehr beliebt sind. Wir freuen uns auf einen verkehrsstarken Winter in Dortmund mit vier spannenden Zielen."

Weniger Ziele im Winterflugplan

Ryanair bedient im Sommerflugplan sieben internationale Strecken ab Dortmund. Attraktive Verbindungen in Länder wie Italien, Spanien, Portugal oder Polen stehen den Passagieren seit März zur Verfügung. Im kommenden Winterflugplan, welcher Mitte November beginnt, reduziert die irische Fluggesellschaft ihre Verbindungen auf vier Strecken nach Krakau, Palma, Malaga und Porto.

Windkanal-Forschung in Göttingen: Mit Mach 2,2 auf dem Boden

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Von den Anfängen der Airbus-Familie bis zum Eurofighter und A400M – in einem der bedeutendsten Windkanäle Deutschlands wird seit 50 Jahren Luftfahrtforschung betrieben. Der Transsonische Windkanal Göttingen (TWG) wird auch heute noch für die Erforschung künftiger Raumfahrzeuge, Flugzeuge und Hubschrauber eingesetzt.

Betrieben wird der Windkanal von der Stiftung Deutsch-Niederländische Windkanäle (DNW), einer 1976 gegründeten gemeinsamen Tochter des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und des Niederländischen Luft- und Raumfahrtlaboratoriums (NLR).

Simulationen bis Mach 2,2

Im TWG kann simuliert werden, wie sich Flugzeuge im so genannten transsonischen Bereich nahe der Schallgeschwindigkeit (etwa 1.000 km/h) und darüber hinaus (bis zu mehr als zweifacher Schallgeschwindigkeit, Mach 2,2) verhalten. "Für diesen Geschwindigkeitsbereich ist der Göttinger Windkanal die wichtigste Anlage Deutschlands", sagt Professor Georg Eitelberg, Direktor der DNW.

Der 50 Meter lange und zwölf Meter hohe Windkanal hat einen Wert von 45 Millionen Euro. Ein Verdichter lässt mit einer Leistung von bis zu 12 Megawatt Luft an maßstabsgetreuen Modellen in einer ein Mal ein Meter großen Messstrecke vorbeiströmen. Mithilfe modernster Technik kann diese Strömung sichtbar gemacht und vermessen werden.

Der TWG wurde 1963 in Betrieb genommen, um die nach dem Zweiten Weltkrieg wiedererstandene deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie zu unterstützen. "Vergleichbare Anlagen gab es damals in Deutschland nicht", sagt Dr. Karl-Wilhelm Bock, Leiter der DNW in Göttingen und Köln. 1992 sowie 2009 wurde er umfangreich modernisiert. Dabei sind die Leistungen des Windkanals deutlich ausgebaut worden.

Vom Beginn von Airbus bis hin zu Raumgleitern

Der TWG ist die wichtigste Anlage, die die DNW auf dem Gelände des DLR-Standortes in Göttingen betreibt. Weitere Testeinrichtungen der DNW befinden sich in Amsterdam und Marknesse in den Niederlanden sowie in Göttingen, Braunschweig und Köln in Deutschland. Hauptaufgabe der DNW sind Windkanal-Untersuchungen für die Grundlagenforschung, aber auch im Auftrag der internationalen Luft- und Raumfahrtindustrie.

So sind wiederverwendbare Raumfahrzeuge ähnlich dem Space Shuttle, elastische Tragflügel für Transportflugzeuge oder leise Hubschrauberrotoren Beispiele für Auftragsmessungen im TWG. Für die Grundlagenforschung werden neuartige Steuerungssysteme, der Strömungslärm in Passagierflugzeugen oder der Einfluss von Böen und Turbulenzen auf Flugzeuge untersucht. Pro Jahr werden im TWG Messungen im Umfang von mehr als 2,5 Millionen Euro durchgeführt.

Oktoberfestführungen am Flughafen Münster/Osnabrück

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Der Flughafen Münster/Osnabrück bietet auch in der zweiten Jahreshälfte wieder besondere Besucherführungen an. Den Höhepunkt in diesem Herbst bildet die Oktoberfestführung. Besucher können dabei nicht nur den Flughafen kennenlernen, sondern sich auch während einer bayerischen Brotzeit mit Brezel und Weißbier auf die Oktoberfestzeit einstimmen.

Jeder Teilnehmer kann, ebenso wie die Besucherführer, in Tracht an der Führung teilnehmen, das originellste Outfit wird am Ende der Veranstaltung prämiert.

Wer sich den Flughafen lieber bei nächtlicher Beleuchtung anschauen möchte, kommt bei der Veranstaltungsreihe "FMO Night Flight" auf seine Kosten. Am 18. Oktober um 20 Uhr beginnt die Nachtführung mit einem Dinner-Buffet im Flughafenrestaurant "Miró". Von dort aus haben die Gäste bereits einen guten Blick auf das Vorfeld und die Flugzeuge. Anschließend startet der Rundgang über den Flughafen.

Flughafentour über befeuerten Runway

Dabei wartet ein Highlight auf die Teilnehmer: Eine Busfahrt über die beleuchtete Start- und Landebahn. "Die nächtliche Beleuchtung auf dem Vorfeld erzeugt eine ganz besondere Atmosphäre", weiß FMO-Marketingleiter Andrés Heinemann zu berichten.

Für 39 Euro pro Person und 25 Euro für Kinder unter zwölf Jahren bekommen die Besucher die Flughafenführung, das Abendessen (ohne Getränke), kostenfreies Parken auf dem FMO-Gelände und ein kleines Präsent des Flughafens.

Die Teilnehmerzahl für die Sonderveranstaltung ist auf 30 Personen begrenzt,f ür den 19. September, 28. September und 05. Oktober 2013 gibt es noch Plätze. Die Teilnahmegebühr beträgt für Erwachsene 18,50 Euro pro Person und 12 Euro für Kinder bis zwölf Jahren. In der Gebühr sind schon die Flughafenführung, die Pause mit Brezel und ein Getränk sowie kostenfreies Parken auf dem FMO-Gelände enthalten.

Luftfahrt erleben am Flughafen-Tag des Siegerland Airports

Kunstflugvorführungen, Rundflüge mit Flugzeug oder Helikopter, Blicke hinter die Kulissen, Frühschoppen-Konzert und Live-Musik am Nachmittag, und mehr – sowie eine Tombola mit Reisepreisen im Wert von über 30.000 Euro: Das alles gibt es am Sonntag, 01. September 2013, auf der Lipper Höhe.

"Nach den positiven Erfahrungen mit unserem letzten Tag der offenen Tür im Juli 2011 haben wir sehr schnell beschlossen, in 2013 erneut einen Flughafen-Tag auszurichten", sagt Henning Schneider, bevor er mit Blick auf die Witterungsverhältnisse in 2011 schmunzelnd hervorhebt, "diesmal aber bitte im Sommer".

Attraktionen und Tombola am Regionalflughafen

"Nun ist es endlich so weit: Am 01. September sind von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr alle Interessierten herzlich eingeladen, den Siegerland Flughafen kennenzulernen und einen spannenden und unterhaltsamen Tag auf dem heimischen Regionalflughafen zu verbringen und sich über die Bedeutung des Airports für die heimische Wirtschaft zu informieren. Dazu gibt es Vorführungen von Heimatvereinen, Tanzvorführungen, Oldtimer, Hüpfburg und Dornseiff-Kran mit Gondel.

Wer sich die Chance auf einen der wertvollen Tombolapreise sichern will, kann das bereits schon jetzt: Lose zum Preis von einem Euro gibt es in den Verkaufsstellen am Siegerland Flughafen, im Rathaus der Gemeinde Burbach, in der Servicestelle des Kreishauses in Siegen sowie in der Außenstelle des Kreises in Bad Berleburg, ebenso wie am Siegerland-Flughafen-Tag. Dort wird am Nachmittag auch die Ziehung der Hauptpreise stattfinden.

Reiner Meutsch moderiert – Erlös für guten Zweck

Moderiert wird die Veranstaltung von Reiner Meutsch, der auch seine Stiftung "Fly and Help" vorstellt. Sie hat das Ziel, Kindern auf der ganzen Welt durch das Ermöglichen von Schulbildung eine Zukunft zu ermöglichen. Meutsch ist dem Siegerland Flughafen seit vielen Jahren verbunden, und so geht auch der Reinerlös des Flughafen-Tags an die Stiftung, und zwar konkret für ein Grundschulprojekt in Yesero, Äthiopien.

"Ich würde mich sehr freuen, wenn bereits im Vorfeld viele die Gelegenheit nutzen, diese tolle Arbeit mit einem Loskauf zu unterstützen und dann auch am 01. September zu uns auf den Siegerland Flughafen kommen", sagt Geschäftsführer Henning Schneider.

Gesundheitsrisiko beim Weltraumtourismus – Erste Studien beim DLR

Der Weltraumtourismus steht zwar noch anseinem Anfang, doch die ersten Tickets sind bereits verkauft. Die Passagiere werden dabei nicht nur trainierte und körperlich völlig gesunde Astronauten sein, sondern es werden auch Menschen mit sehr unterschiedlichen gesundheitlichen Verfassungen an den Start gehen. Wissenschaftler arbeiten deshalb in einer ersten Pilotstudie, welche Risiken für diese Touristen bestehen.

In einer Langarmzentrifuge setzen die Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit Medizinern der Universität Witten/Herdecke Probanden über 15 Minuten den Kräften aus, die durchschnittlich bei Start und Landung auf die Weltraumtouristen zukommen. Ziel der Studie ist es, den Einfluss der erhöhten Schwerkraft auf die Blutgerinnung zu erforschen.

Schwerkraft in der Zentrifuge wirkt auf Kreislaufsystem

Insgesamt 20 Probanden werden dabei in einer Kabine an einem sechs Meter langen Arm mit 22 Umdrehungen pro Minute beschleunigt. Bereits 15 Sekunden nach dem Anfahren erleben die Männer zwischen 25 und 40 Jahren die dreifache Schwerkraft. "Das Atmen fällt schwerer, da muss man sich erst daran gewöhnen", erläutert Proband Max Schneider nach seiner Fahrt an der Langarmzentrifuge. Schon vor der Fahrt hatten Ulrich Limper und Peter Gauger vom DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin die ersten Blutproben genommen, um den ursprünglichen Zustand analysieren zu können.

Während die dreifache Schwerkraft auf Max Schneider wirkt, überwachen Zentrifugen-Operator Hartmut Friedrich und Arzt Jürgen Wenzel die Reaktionen des Probanden. Eine Kamera überträgt das Gesicht des Probanden in den Kontrollraum. Regelmäßige Messungen von Blutdruck und Herzschlag zeigen: Dem Probanden geht es trotz der Belastung gut. Sobald die Kabine nach 15 Minuten stoppt, muss er die nächsten Blutproben abgeben.

"Damit können wir die ganz unmittelbaren Auswirkungen der erhöhten Schwerkraft feststellen", erläutert Ulrich Limper. Eine halbe Stunde später werden die letzten Blutabnahmen durchgeführt, denn einige Reaktionen werden im Blut erst mit einer Zeitverzögerung ausgelöst.

Gesundheitsrisiken für Weltraumtouristen definieren

"Bei einem Weltraumtouristen müssen wir davon ausgehen, dass er älter ist, vorher vielleicht Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Beinvenen-Thrombosen hatte – aber dennoch ins Weltall fliegen möchte und sich dafür den körperlichen Belastungen aussetzt", sagt Mediziner Limper. Die privaten Anbieter der Flüge werden dabei einem möglichst breiten Publikum die Reise in die mehrminütige Schwerelosigkeit anbieten wollen.

Dafür müsse man die Risiken kennen, ein effektives medizinisches Durchchecken vor dem Start festlegen oder in einem nächsten Schritt auch Lösungen für solche Risiken anbieten. Nehmen Passagiere beispielsweise Medikamente, die nach einem Schlaganfall oder einer Lungenembolie die Fähigkeit zur Blutgerinnung heruntersetzen, könnte deren Wirkung während des Flugs vermindert werden. "Dieses Risiko muss definiert werden – damit es minimiert werden kann", sagt Arzt Ulrich Limper über das gemeinsame Forschungsprojekt von DLR und der Universität Witten/Herdecke.

Schwerkraft erhöht Blutgerinnung

Eine erste Tendenz der Studie liegt bereits vor: "Die erhöhte Schwerkraft erhöht sehr wahrscheinlich die Gerinnbarkeit des Blutes." Bisher wurde dieser Effekt lediglich an menschlichen Blutzellen in einer Zentrifuge oder auch an Tieren untersucht. Die Arbeit mit Probanden ermöglicht den Wissenschaftlern allerdings genauere Untersuchungen: "Die Blutgerinnung steht unter anderem in einem engen Zusammenhang mit dem menschlichen Gefäßsystem – das kann man mit Blutproben in einer Zentrifuge nicht berücksichtigen."

Um möglichst eindeutige Ergebnisse zu erhalten, wurden die Probanden nach einem strikten Schema ausgewählt: Nur wer die Untersuchung der Fliegerärztlichen Untersuchungsstelle des DLR bestand und keine Auffälligkeiten bei der Blutgerinnung hatte, wurde zur Studie zugelassen.

Die Probandengruppe soll möglichst einheitlich sein, so dass die festgestellten Ergebnisse zur Blutgerinnung auch ausschließlich auf die Zentrifugenfahrt zurückzuführen sind. Ausfälle gab es aber auch hier. So musste bei einigen die Fahrt abgebrochen werden. "Auch wer einen gesunden Körper hat, kann manchmal nicht mit seinem Kreislauf die Auswirkungen der erhöhten Schwerkraft ausgleichen." so Limper.

Fernbus „landet“ mit Bustaufe am Bodensee Airport

In der kommenden Woche startet die neue Partnerschaft zwischen dem Fernbusbetreiber FlixBus und dem Bodensee Airport Friedrichshafen. Zum ersten Mal wird dann ein Fernbus auf dem Flughafen der Vier-Länder-Region Bodensee "landen".

Unter dem Motto "Einfach Busfahren" werden von FlixBus zunächst die Strecken nach Freiburg und München je zweimal täglich im Liniendienst angeboten. FlixBus und der Flughafen Friedrichshafen sehen dies als Beginn einer starken Partnerschaft. Weitere Verbindungen sollen folgen und das Flugangebot am Airport ergänzen.

Diese neue Mobilitätsalternative am Flughafen wurde durch die Liberalisierung des Fernverkehrs ab dem 01.01.2013 gesetzlich möglich.

Flugzeugtaufe für den Bus

Anlässlich des Fernbusstarts findet vorab eine traditionelle "Bustaufe" des FlixBusses auf dem Vorfeld des Bodensee Airports ein.

Zur traditionellen Begrüßung in der Fliegerei und erstmals auch eines Fernbusses, gehören neben der Wasserfontäne der Feuerwehr, die Begleitung durch den Follow-me-Wagen, das Durchtrennen des Roten Bandes und der Anschnitt der "Erstflug-Torte".

Für alle Interessierten bietet die Besucherterrasse des Flughafens beste Aussichten auf dieses erstmalige und besondere Ereignis.

Frühstück für Fluthelfer des Flughafens Hannover

Das Hochwasser im Frühjahr 2013 hat einige Regionen in Deutschland hart getroffen und vielerorts enorme Schäden verursacht. In dieser Notlage halfen nicht nur die Einsatzkräfte der Bundeswehr und der Feuerwehr den Schaden zu begrenzen und die Betroffenen zu unterstützen, sondern auch Beschäftigte des Hannover Airport leisteten Hilfe vor Ort und wurden für die Zeit ihres Einsatzes vom Dienst freigestellt.

In überschwemmten Gebieten waren tausende der Betroffenen den schweren Folgen der Fluten ausgesetzt und mussten zum Teil sogar ihre Häuser verlassen.

Der Flughafen Hannover ist sehr stolz auf seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die durch ihr persönliches Engagement dazu beigetragen haben, die Lage wieder unter Kontrolle zu bekommen und ihren Mitmenschen gezeigt haben, dass Hilfsbereitschaft in einer Notsituation für sie großgeschrieben wird.

Flughafen-Geschäftsführer Dr. Raoul Hille bedankte sich persönlich bei den viele freiwilligen Fluthelfern, die ihren Mitmenschen in dieser schweren Zeit mit Rat und Tat zur Seite standen, für ihren Einsatz bei einem gemeinsamen Frühstück im Betriebsrestaurant Skylight.

Flughafen Varna mit neuem Terminal von Fraport

Die bulgarische Fraport-Beteiligungsgesellschaft Twin Star Airport Management AD hat am Flughafen Varna ihr neues Terminal feierlich in Betrieb genommen. Am 27. August kann das Abfertigungsgebäude des Airports an der bulgarischen Schwarzmeerküste offiziell für den Verkehr freigegeben werden.

"Mit der Inbetriebnahme dieses modernen und architektonisch ansprechenden Terminals kommen wir unserem Auftrag nach, die globale Wettbewerbsfähigkeit der bulgarischen Tourismuswirtschaft nachhaltig zu stärken. Der Flughafen Varna ist mit seiner exzellenten Infrastruktur und konkurrenzfähigen Preisen bereits jetzt ein wichtiger Start- und Zielort für Reisen in die Schwarzmeerregion", sagte Matthias Zieschang, Vorstand Finanzen der Fraport AG.

Die Geschäftsführerin der Fraport Twin Star, Aletta von Massenbach, ergänzte: "Der Zuschnitt des neuen Terminals soll dazu beitragen, den Fluggästen ihren Aufenthalt am Flughafen so angenehm wie möglich zu gestalten. Mit fast 20.000 Quadratmetern Fläche, und damit dreimal gößer als das alte Terminal, bietet das neue Gebäude großzügige Aufenthaltsbereiche für ankommende und abfliegende Passagiere. Es hält neben neuesten Systemen für Gepäckabfertigung und Fluggastkontrolle auch attraktive Flächen für Einzelhandel und Gastronomie vor."

Vielfach modernisierte Anlagen in Varnas Airport

Ergänzend zu den Hochbaumaßnahmen hat Fraport auch in die Wasser- und Energieversorgung des neuen Terminals investiert und ein umweltfreundliches System zur Regenwasser-Rückgewinnung errichtet. Darüber hinaus wurden zusätzliche Vorfeldflächen geschaffen und die Vorfeldbefeuerung erneuert. Seit 2012 verfügt der Airport der Feriendestination auch über eine grundlegend sanierte Start- und Landebahn.

Neben dem Flughafen Varna, der im vergangenen Jahr rund 1,2 Millionen Passagiere begrüßte, betreibt die Fraport Twin Star Airport Management AD in Bulgarien auch den Flughafen Burgas.

Sicherheit auf Seewegen: DLR bündelt Meeresüberwachung

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Die Bewegung von Eisschollen, unruhiger Wellengang, gefährliche Strömungen, Ölteppiche, die sich ausbreiten, oder auch die Position von Schiffen – aus dem All haben Satelliten den besten Blick auf die Ozeane, über das direkte Empfangen von Schiffssignalen oder die Erfassung per Radar. Die Forschungsarbeiten des Instituts für Methodik der Fernerkundung und des Instituts für Raumfahrtsysteme bündelt das DLR jetzt mit der Forschungsstelle Maritime Sicherheit in Bremen.

„Im Forschungsverbund Maritime Sicherheit führt das DLR seine wissenschaftlichen Kompetenzen zusammen, mit der die Situation auf den Ozeanen nahezu in Echtzeit und lückenlos dargestellt werden kann“, sagt DLR-Vorstandsvorsitzender Prof. Johann-Dietrich Wörner. „Die Ergebnisse kommen dann der Sicherheit auch in küstennahen Gebieten zugute.“ Aber auch das Elbhochwasser lässt sich auf Radarbildern erfassen. Weitere Forschungsstellen zur Sicherheit auf den Meeren hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Braunschweig, Neustrelitz und Oberpfaffenhofen eingerichtet

TerraSAR-X liefert Daten über Wind und Wasser

Eine große Rolle für die Bremer Forschungsstelle spielen dabei die Radaraufnahmen des deutschen Satelliten TerraSAR-X: Er kann unabhängig von Bewölkung und Tageszeit mit seinen Radarsignalen die Oberfläche der Erde und der Meere aus über 500 Kilometern Höhe erfassen. Die so gewonnenen Daten in hoher Auflösung verarbeiten die Wissenschaftler des DLR zu Produkten, die zum Beispiel Aufschluss geben über den Seegang oder über Windfelder über dem offenen Ozean. Auch die Topographie unter Wasser kann durch eine Auswertung der Satellitendaten kartiert werden. Oftmals werden dabei Daten der Radarsatelliten mit optischen Satellitenaufnahmen kombiniert, um Nutzern wie Behörden und Wirtschaft umfassende Informationen zu liefern.

AISat empfängt Schiffssignale auf hoher See

Ein weiteres Projekt im Forschungsverbund Maritime Sicherheit ist der Satellit AISat: Hierfür entwickelt das Institut für Raumfahrtsysteme in Bremen einen Nanosatelliten mit einer speziellen Antenne für den Empfang von AIS-Signalen der Schiffe. Die Besonderheit liegt in der Verwendung einer vier Meter langen Helix-Antenne, die es ermöglicht, neben den Signalen der kommerziellen und nicht-kommerziellen Schiffe auch Signale der Seenotrettungstransponder zu empfangen. Der Start des Satelliten ist für Ende 2013 vorgesehen.

Mit den Forschungsergebnissen können somit Fragen der Sicherheit von Seewegen, Küsten und Häfen untersucht werden. Dazu gehören das Vermeiden von Schiffskollisionen, das Aufspüren von Eisbergen, aber auch das Auffinden beispielsweise von entführten Schiffen oder das Aufdecken von illegalen Aktivitäten wie das Verklappen von Öl oder Sondermüll. Finanziert wird die Arbeit der vier Forschungsstellen unter anderem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) sowie den Bundesländern Bayern, Bremen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern.

Lübecks Airport-Chef Jürgen Friedel empfängt Alexandra Dinges-Dierig

Beim Flughafen-Besuch der Lübecker CDU-Direktkandidatin für die Bundestagswahl ging es um den persönlichen Austausch über Themen aus der Politik und Wirtschaft sowie um die Bedeutung des Flughafens für die wachsende Region um Lübeck. Der persönliche Kontakt ist wichtig, da stimmen Airport-Chef Jürgen Friedel und Alexandra Dinges-Dierig überein.

"Linienverbindungen öffnen die Welt", so Jürgen Friedel. "Dies gilt nicht nur für Ferienreisen und Sprachurlaube, auch die ansässige Wirtschaft profitiert von leistungsfähiger Infrastruktur." Dazu hält Frau Dinges-Dierig ein sehr gutes Beispiel parat: "Das Lübecker Unternehmen Jürgen Löhrke GmbH ist international tätig und mit dem Aufbau einer Niederlassung in Brasilien beschäftigt", weiß die Politikerin. "Die Geschäftsführung will die direkte Flug-Verbindung nach Porto nutzen, um Ingenieure und Fachkräfte aus Portugal zu gewinnen. Damit verfügt die Löhrke GmbH über Zugang zu hochqualifiziertem Personal mit bester Sprachkompetenz für das neue Vorhaben – und neue Mitarbeiter aus Portugal könnten in nur zwei Stunden und 50 Minuten nach Porto fliegen, um Ihre Familien zu besuchen."

In diesem Zusammenhang kam das Gespräch auch auf die Linienverbindung nach London-Stansted. Der Geschäftsführer des Airports bestätigte, dass die London-Strecke aufgrund der damals eingeführten Luftverkehrsabgabe entfallen ist. Diese Abgabe schadet nicht nur allen Airlines – den deutschen genauso wie ausländischen – sondern insbesondere auch den kleineren Airports, die auf das besonders preissensible Geschäft mit Low-Cost-Carriern ausgerichtet sind. Durch die Einführung der Luftverkehrsabgabe sind hier nachweislich Arbeitsplätze und günstige Flugmöglichkeiten für Jedermann verloren gegangen.

Laut Frau Dinges-Dierig will sich die CDU weiterhin und intensiv für die positive Entwicklung des Lübecker Flughafens stark machen. Mit einer Wahl zur Abgeordneten im Bundestag will sich die Politikerin für die Abschaffung der Luftverkehrsabgabe einsetzen. Große Chancen im Bereich Gesundheitstourismus sehen Frau Dinges-Dierig und Jürgen Friedel durch den seit Januar 2013 am Lübeck Airport tätigen Investor Mohamad Rady Amar. "Medizintechnik und die großen Gesundheitsträger sind eines der wichtigsten Cluster der Region. Da liegt es auf der Hand, die Entwicklung in diese Richtung zu unterstützen."

Verschiebung und Mehrkosten bei BER-Bahnsanierung

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Zwölf Raumfahrtagenturen, darunter auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), haben am 20. August 2013 die zweite Version eines globalen Explorations-Fahrplans (Global Exploration Roadmap) veröffentlicht. Eine Expertengruppe, die "International Space Exploration Coordination Group" (ISECG), erarbeitet darin gemeinsame Ziele für künftige robotische und astronautische Missionen – nicht nur zum Mond.

Ziele sind auch erdnahe Asteroiden und unser roter Nachbarplanet Mars. Dr. Jürgen Hill, Leiter der Fachgruppe Exploration im DLR Raumfahrtmanagement, vertritt das DLR in der ISECG und beantwortet die wichtigsten Fragen.

Was ist die Global Exploration Roadmap?

Die Global Exploration Roadmap ist eine Art Fahrplan für die bemannte und robotische Erkundung des Weltraums bis 2035. Nach der ersten Veröffentlichung 2011 stellt die neue Version auf 50 Seiten zum ersten Mal ein international koordiniertes Szenario dar. Zwölf Raumfahrtagenturen, darunter das DLR, die europäische Weltraumorganisation ESA, die US-Raumfahrtbehörde NASA, die russische Raumfahrtagentur Roskosmos und die japanische JAXA, haben sich auf gemeinsame wissenschaftliche Ziele zur Erkundung von Mond, Mars und Asteroiden, die notwendigen Fahrzeuge, Wohnmodule und weitere Infrastrukturen sowie über konkrete Vorbereitungen im All und auf der Erde verständigt. Die Roadmap ist damit eine wesentliche Grundlage für Konzepte und Partnerschaften bei der Vorbereitung und Umsetzung der Missionen.

Um welche Szenarien geht es darin genau?

Die Roadmap stellt ein machbares Szenario für die Exploration vor. Dieses beginnt mit der Internationalen Raumstation ISS und erweitert schrittweise die Fähigkeiten der astronautischen Raumfahrt mit dem Ziel einer bemannten Marsmission. Die ISS bietet als Forschungs- und Technologieplattform einzigartige Möglichkeiten, um robotische und bemannte Missionen vorzubereiten.

Robotische Missionen zu Asteroiden, Mond und Mars werden durch ihre wissenschaftlichen und technologischen Erkenntnisse künftige astronautische Missionen sicherer machen. Bis 2025 soll sich die astronautische Raumfahrt auf den Raum zwischen Erde und Mond ausdehnen: der Fokus liegt auf erdnahen Asteroiden, auf mehrwöchigen bis mehrmonatigen Aufenthalten von Astronauten im All jenseits des Erdorbits und darauf, die Mondoberfläche über einen längeren Zeitraum genauer zu erforschen.

Dazu benötigen wir beispielsweise spezifische Energieversorgungssysteme, insbesondere, wenn längere Nachtzeiten ohne die Energie der Sonne überbrückt werden müssen. Den Mars werden mittelfristig robotische Missionen weiter erkunden: Im Rahmen des ExoMars-Programms der ESA sollen 2016 und 2018 in zwei Missionen ein Orbiter und ein Rover zum Roten Planeten geschickt werden. Das DLR ist auch an der Landemission InSight der NASA beteiligt, die 2016 zum Mars starten soll.

Außerdem werden die Entwicklungsarbeiten der Agenturen durch die Arbeit für die Roadmap zusammengeführt und analysiert. Zum einen, um sicherzustellen, dass wichtige neue Technologien rechtzeitig zur Verfügung stehen, zum anderen, um sinnvolle Partnerschaften zu identifizieren und Doppelarbeiten zu vermeiden. Darüber hinaus dienen sogenannte Analogmissionen auf der Erde dazu, technische Systeme und operationelle Konzepte für den Einsatz im All unter vergleichbaren Umweltbedingungen zu prüfen. So testen im Projekt AMASE (Arctic Mars Analogue Svalbard Expedition) Wissenschaftler des DLR und anderer Agenturen Instrumente, Rover und Raumanzüge in der marsähnlichen arktischen Umgebung auf Spitzbergen.

Welche Rolle spielt das DLR beim ISECG?

Das DLR ist seit der Gründung des Expertengremiums im Jahre 2008 in die ISECG eingebunden. Wir können damit auf Augenhöhe mit unseren internationalen Partnern über künftige Missionen und Prioritäten sprechen. Die Diskussion liefert uns wichtige Informationen für die programmatische Planung in Deutschland und Europa. Wir erhalten einen tiefen Einblick in aktuelle Arbeiten und Pläne anderer Agenturen. Zugleich stellen wir unsere eigene Expertise und technologischen Möglichkeiten auf den Prüfstand.

Einrichtungen des DLR wie das im Juli 2013 eröffnete Forschungslabor :envihab in Köln oder die planetare Rover-Testanlage in Oberpfaffenhofen können hier wichtige Beiträge liefern. In der Rover-Testanlage wurde zum Beispiel zuletzt ein Prototyp des Marsrovers der europäischen ExoMars-Mission getestet, um zu kontrollieren, dass er die sandigen Böden und Oberflächenhindernisse auf dem Mars bewältigen kann.

Welchen Nutzen hat die Roadmap für die Menschen auf der Erde?

Die Exploration des Weltraums erweitert die Einflusssphäre des Menschen über den Erdorbit hinaus und will dabei fundamentale Fragen beantworten: Woher kommen wir? Gibt es Leben außerhalb der Erde? Wie kann menschliches Leben außerhalb unseres blauen Planeten aussehen? Darüber hinaus stellt uns die Exploration vor Herausforderungen, die wiederum Basis sind für innovative Technologien auf der Erde.

Wir lernen zum Beispiel die begrenzten Ressourcen einer bemannten Raumfahrtmission wie Luft- und Wasserkreisläufe oder die Energieversorgung zu verstehen und zu managen. Dieses Wissen können wir auf der Erde in erneuerbare Energien und Recyclingprozesse einfließen lassen. Oder wir untersuchen Gemeinsamkeiten zwischen robotischen Mondmissionen und der Tiefseeforschung.

Nicht zuletzt bilden wir durch die Kooperationen in der Roadmap internationale Partnerschaften. In diese bringen wir die Kenntnisse und Erfahrungen des DLR sowie der deutschen Forschung und Industrie ein.

ESA-Wissenschaftskonferenz zu Umwelt-, Klima- und Sicherheitsüberwachung

Die europäische Raumfahrtagentur ESA veranstaltet ein Symposium "Lebender Planet", auf dem die neuesten Ergebnisse von Europas Satelliten und die Erfolge mehrerer anspruchsvoller Erdbeobachtungsinitiativen vorgestellt werden. Vom 09. bis 13. September werden dazu mehr als 1.500 Wissenschaftler und Nutzer aus aller Welt im Edinburgh Interna­tional Conference Centre ihre jüngsten aus Satellitendaten gewonnenen Erkenntnisse zur Umwelt und zum Klima unseres Planeten präsentieren.

Schwerpunkt wird die Vielseitigkeit der Erdforschungsmissionen der ESA sein. Die drei in der Umlaufbahn befindlichen Missionen, CryoSat, GOCE und SMOS, haben in den letzten Jahren nicht nur neue Informationen über die Kryosphäre der Erde, ihr Schwerefeld und die Bodenfeuchtigkeit und den Salzgehalt der Ozeane geliefert, sondern nebenbei auch eine Reihe von Ergebnissen jenseits ihres jeweiligen ursprünglichen Umfangs erzielt.

Mission: die Beschaffenheit der Erde erkunden

Während CryoSat weiterhin Dicke und Ausdehnung von Meereis und kontinentalen Eismassen misst, hat der Satellit seine Fähigkeit gezeigt, das Profil von Landoberflächen und Binnengewässern zu bestimmen, Veränderungen des Meeresspiegels zu beobachten und sogar zur Kartierung der Topografie der Meeresböden beizutragen.

Europas Schwerefeldmission GOCE hat genug Daten gesammelt, um das Schwerefeld der Erde mit bisher nie gekannter Genauigkeit zu kartieren. Wissenschaftler haben diese Daten jedoch außerdem genutzt, um eine Karte der Grenze zwischen Erdkruste und Erdmantel, der sogenannten Moho, zu erstellen. Darüber hinaus hat GOCE Schallwellen des gewaltigen Erdbebens aufgefangen, das am 11. März 2011 Japan erschüttert hat.

Die Mission SMOS zur Bestimmung der Bodenfeuchtigkeit und des Salzgehalts der Ozeane hat unser Verständnis des Wasserzyklus verbessert. Die Mission wird indes auch zur Messung der Dicke und Ausdehnung des arktischen Meereises genutzt und kann Windgeschwindigkeiten im Innern von Wirbelstürmen feststellen.

Swarm, die nächste Erdforschungsmission, soll noch in diesem Jahr gestartet werden. Die Konstellation aus drei Satelliten soll Licht in einen der geheimnisvollsten Aspekte unseres Planeten bringen: sein Magnetfeld.

"Copernicus": Sicherheitsüberwachung durch ESAs Satelliten

Während des Symposiums finden ferner Sondersitzungen zu den Programmen und Initiativen der ESA statt, darunter ihr Schlüsselbeitrag zur globalen Umwelt- und Sicherheitsüberwachung, die kürzlich in "Copernicus" umbenannt wurde. Die Finanzierung dieses anspruchsvollen Programms wurde Anfang dieses Sommers gesichert, als das Europäische Parlament das Budget des mehrjährigen Finanzrahmens für den Zeitraum 2014–2020 abgesegnet hat.

Copernicus stützt sich auf hauptsächlich von Erdbeobachtungssatelliten erfasste robuste Daten. Die ESA entwickelt zu diesem Zweck die Satelliten der Sentinel-Reihe, deren erste Exemplare im Verlauf des kommenden Jahres starten sollen.

Cross-Mentoring für Frauen als Führungskraft

Im September startet das bereits 1999 von der Lufthansa initiierte Cross-Mentoring-Programm mit der 15. Generation ambitionierter Frauen. Mentoring ist eine in der Lufthansa Group bewährte Methode zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern im Rahmen der Personalentwicklung. Dabei erhalten Frauen Führungskräfte anderen Firmen als Mentoren.

Aktuell führt der Konzern das Programm in Kooperation mit Axel Springer, Robert Bosch, Commerzbank, Deutsche Bank, Fraport, Hewlett-Packard, Merck und Sanofi Deutschland durch. Das Besondere am Cross-Mentoring: die Vernetzung von weiblichen Talenten und erfahrenen Führungskräften über Unternehmensgrenzen hinweg. Das ermöglicht es, einen Blick über den eigenen Tellerrand in eine andere Unternehmenskultur und deren Spielregeln zu werfen.

Zielgruppe sind Frauen am Beginn einer Managementkarriere mit einer hohen Karriereambition, die für ein Jahr von einem Mentor oder einer Mentorin aus einem der anderen Unternehmen begleitet werden. In vertraulichen Gesprächen bearbeiten die beratenden Mentoren und ihre Schützlinge, die Mentees, Fragen und Vorgehen in Sachen Karriere, Beruf/Familie und Positionierung im Unternehmen. Bei diesem Austausch profitiert die Kandidatin von der Erfahrung und dem Netzwerk ihres Mentors. Aber auch dieser kann in den Gesprächen die eigene Führungsrolle hinterfragen.

Kein Wunder, dass beide Seiten nur Positives über ihre Teilnahme am Programm und die Erweiterung ihres Netzwerkes rückmelden. Die Lufthansa-Mentees können meist über den nächsten Karriereschritt berichten und die Lufthansa-Mentoren haben für ihre Arbeit wertvolle Impulse gewonnen. Die Lufthansa Group beteiligt sich dieses Jahr mit 10 Mentees und ebenso vielen Mentoren an diesem "doppelten Perspektivenwechsel".

Schweizer Behörden im Austausch mit der Allgemeinen Luftfahrt

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Vertreter der Leichtaviatik und des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) haben an einem Forum die Anliegen der General Aviation diskutiert. Dabei geht es um die Bedürfnisse und Regelungen der Allgemeinen Luftfahrt. Das BAZL nimmt die Anregungen und Wünsche auf, verweist aber auch auf das übergeordnete europäische Recht.

Die Leichtaviatik oder General Aviation nimmt in der Schweizer Zivilluftfahrt einen wichtigen Platz ein. So sind im Schweizer Luftfahrtregister mehr als 3.600 Flächenflugzeuge, Helikopter oder Ballone eingetragen, Hunderte von Unterhaltsbetrieben generieren Arbeitsplätze und wirtschaftlichen Mehrwert. Hinzu kommt die Ausbildung künftiger Berufspiloten und technischer Fachleute für die kommerzielle Luftfahrt.

Schweiz mit Bedenken gegen zu hohe Regeldichte

An einem gemeinsamen Forum in Bern haben sich Vertreter der Leichtaviatik und des Bundesamtes für Zivilluftfahrt in einer konstruktiven Atmosphäre getroffen. BAZL-Direktor Peter Müller betonte, dass man beim BAZL die Anliegen der General Aviation ernst nehme. Man teile die Bedenken, dass eine zunehmende Regeldichte nicht unbedingt zu mehr Sicherheit in der Luftfahrt beitrage. Die Schweiz konnte denn auch dieses Anliegen in der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) erfolgreich einbringen. So mache es für Kleinbetriebe wenig Sinn, wenn sie regulatorisch die gleichen Ansprüche wie große international tätige Betriebe erfüllen müssten.

In einer Reihe von Workshops wurden dabei die Anliegen und Bedenken der Leichtaviatik besprochen und nach Lösungen gesucht. Zu den Themen gehörten die Rolle des Staates bei der Aufsicht und der Gebührenregelung, die Spezialfinanzierung Luftverkehr, aber auch Fragen rund um den Flugbetrieb und den Unterhalt von Luftfahrzeugen oder um die Ausbildung.

Dabei wurde auch der Wunsch der Luftfahrtindustrie laut, in gewisse Prozesse stärker eingebunden zu werden. Das BAZL wiederum verwies darauf, dass die Übernahme der europäischen Richtlinien in den meisten Fällen zwingend sei. Auch bringe eine einheitliche Gesetzgebung für Unternehmen, die auch ausserhalb der Schweiz tätig sind, Vorteile.

Rettungshubschrauber der DRF Nürnberg mit 26.000. Einsatz

Der Nürnberger Hubschrauber der DRF Luftrettung leistete gestern Abend seinen 26.000. Einsatz seit Übernahme der Gesamtorganisation der Station durch die DRF Luftrettung im April 1998. Die Leitstelle Regensburg alarmierte die Besatzung um 18:20 Uhr zu einem Traktorunfall.

In Pruppach war gerade ein Treffen von Oldtimer-Traktorfahrern zu Ende gegangen, als ein tragischer Unfall passierte: Auf der Heimfahrt stürzte ein 55-jähriger Mitfahrer von einem Traktor und zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu. "Nur zwei Minuten nach der Alarmierung starteten wir zum 25 Kilometer Luftlinie entfernten Einsatzort. Bereits zehn Minuten später landeten wir auf der Straße inmitten eines Waldgebietes und unsere medizinische Besatzung eilte zum Verunglückten", berichtet Werner Schwanitz, Pilot von "Christoph 27".

Der Patient hatte sich ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zugezogen und musste intubiert werden. Als er für den Transport an Bord des Hubschraubers stabilisiert war, konnte er schnellstmöglich in das Nürnberger Südklinikum geflogen werden. Insgesamt leistete "Christoph 27" gestern vier Patienten schnelle medizinische Hilfe.

airberlin mit mehr Punkte-Partnern für Geschäftsreisende

Mit zwei neuen Airline-Partnern haben Teilnehmer des airberlin Corporate Programms für Geschäftsreisende ab sofort noch mehr Möglichkeiten, um Punkte zu sammeln: Jat Airways und Virgin Australia sind neue business points Partner. Für Flüge im September und Oktober gibt es zudem ein Punkte-Special.

Damit können business points Teilnehmer auf allen Codeshare-Flügen mit den beiden Fluggesellschaften Punkte für Prämienflüge oder Upgrades in die Business Class sammeln. Unternehmen, die am airberlin Bonusprogramm teilnehmen, können jetzt bei der Planung von Flügen nach Osteuropa im September und Oktober zweifach profitieren, denn auf alle Osteuropaflüge im airberlin Streckennetz gibt es die doppelten Punkte.

Bei jeder Flugbuchung unter Angabe der Kundennummer werden die doppelten Punkte den business points Teilnehmern automatisch gut geschrieben. Dies gilt auch für die Codeshare-Flüge mit der neuen Partner Airline Jat Airways für alle Flüge ab Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart und Berlin nach Belgrad. Weitere airberlin Ziele in Osteuropa sind Budapest, Bukarest, Danzig, Kaliningrad, Krakau, Moskau, St. Petersburg, Sofia und Warschau.

Die gesammelten Punkte können sowohl für innerdeutsche und innereuropäische Flüge als auch Langstrecken-Flüge, z. B. nach Chicago, Los Angeles oder New York eingelöst werden. Die gesammelten Punkte können auch für ein Business Class Upgrade eingelöst werden. So kann der Reisende auf Langstreckenflügen den Komfort der Business Class ohne Zusatzkosten in Anspruch nehmen. Business Points Flüge können bis zwei Stunden vor Abflug gebucht werden und garantieren teilnehmenden Unternehmen dadurch eine hohe Ersparnis.

EMAS-Bremssystem gegen Overruns in Zürich

Auf Veranlassung des Schweizer Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) soll der Flughafen Zürich am Ende der Piste 28 ein EMAS-Bremssystem errichten. Dieses System dient als Sicherheit bei einem potentiellen Überrollen des Pistenendes.

Die Flughafen Zürich AG soll auf Veranlassung des BAZL Sicherheitsmaßnahmen für den Fall einer Überrollung der Piste 28 treffen und hat ein Plangenehmigungsgesuch für ein EMAS (Engineered Materials Arresting System) am Ende der Piste eingereicht. Das Gesuch wird nun öffentlich aufgelegt.

Overruns häufigste Unfälle in der Luftfahrt

Sollte ein Flugzeug bei der Landung oder bei einem Startabbruch die vergleichsweise kurze Piste 28 überrollen, wird es in ein Bett aus speziell gefertigten Betonblöcken geleitet. Dieses Bett absorbiert die kinetische Energie und bremst das Flugzeug rasch und gefahrlos ab.

Im vergangenen Jahr zählten sogenannte Overruns weltweit zu den häufigsten Unfallursachen in der Verkehrsluftfahrt. Die Einreichung eines Plangenehmigungsgesuchs für den Bau des EMAS ist Teil einer Reihe von Maßnahmen zur Optimierung der Sicherheit des Flughafens Zürich.

Passagier stirbt bei Gepäckausgabe am Köln/Bonn Airport

Ein 78-jähriger deutscher Fluggast ist in der Nacht von Sonntag auf Montag am Flughafen Köln/Bonn gestorben. Der aus Budapest kommende Passagier stürzte gegen Mitternacht in der Gepäckausgabe C im Terminal 1 zu Boden.

Nach Flughafenangaben blieben die Wiederbelebungsmaßnahmen der Rettungskräfte der Flughafenfeuerwehr und des hinzugezogenen Notarztes jedoch erfolglos. Die Todesursache ist zum jetzigen Zeitpunkt noch ungeklärt.

Fluggesellschaften stornieren Flüge und holen Urlauber aus Ägypten

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Aufgrund der aktuellen Situation in Ägypten und des verschärften Sicherheitshinweises des Auswärtigen Amtes wird der deutsche Ferienflieger Condor vorerst keine Fluggäste mit Abflügen bis einschließlich 15. September 2013 nach Ägypten befördern. Kunden, die eine Reise nach Ägypten gebucht haben, werden über die Reiseveranstalter und Condor entsprechend informiert.

Die Lage in den Urlaubszielen am Roten Meer ist weiterhin ruhig und die Gäste sind von den jüngsten Ereignissen nicht direkt betroffen. Bereits gebuchte Condor Gäste, die sich in Ägypten aufhalten, werden nach derzeitiger Lage im Rahmen des regulären Flugplanes nach Deutschland zurückgeflogen. Condor beobachtet die Situation sehr genau und steht in ständigem Kontakt mit den relevanten Behörden und Flughäfen sowie den Reiseveranstaltern.

Auch andere Gesellschaften wie LuxairTours haben nach den Warnungen durch die Behörden Flüge abgesagt und bieten Kunden in Ägypten eine vorzeitige Rückreise an; so ist eine leere Maschine nach Ägypten geflogen, um 185 Menschen zurückzubringen, auch wenn die Urlauber an den Badeorten nicht direkt von den aktuellen Geschehnissen betroffen seien.