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airberlin erhöht Frequenzen nach Wien

airberlin erhöht ab 01. November 2013 montags bis freitags die Zahl der Flugverbindungen ab Berlin-Tegel und Düsseldorf nach Wien von fünf auf sechs tägliche Flüge. Im Winter 2013 fliegt airberlin somit 36 Mal pro Woche ab Düsseldorf und 37 Mal wöchentlich ab Berlin-Tegel in die österreichische Bundeshauptstadt.

Dreimal täglich ist Wien auch ab Frankfurt, Hamburg, Hannover, München und Nürnberg und damit für Privatreisende wie auch Geschäftsreisende gut erreichbar.

Auch Salzburg fliegt airberlin ab 13. Dezember 2013 öfter an: Zukünftig hebt airberlin in Hamburg zehn Mal pro Woche Richtung Salzburg ab. Auch ab Berlin-Tegel und Düsseldorf fliegt die Airline mehrmals täglich nach Salzburg. Sechsmal pro Woche verbindet airberlin die deutsche Hauptstadt mit Graz.

Dortmund Airport kritisiert Einstufung im Landesentwicklungsplan

In dem Entwurf für einen neuen Landesentwicklungsplan (LEP), der am Dienstag in Essen vorgestellt wurde, wird dem Dortmund Airport nur regionale Bedeutung attestiert. Auch Vertreter des Dortmund Airport nahmen an der Informationsveranstaltung teil, um sich über den neuen Landesentwicklungsplan zu informieren.

"Die Kategorisierung im LEP entspricht meiner Ansicht nach nicht der tatsächlichen Bedeutung des Dortmunder Flughafens im europäischen Luftverkehr. Der Flughafen Dortmund hat nicht nur eine hohe Bedeutung für den Touristikverkehr. Auch die Wirtschaft im östlichen Ruhrgebiet, in Westfalen und darüber hinaus, ist auf Flugverbindungen ab Dortmund angewiesen", erklärte dazu Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager.

So sei insbesondere auch die Anbindung an Osteuropa, aber auch nach London und in das Lufthansa-Drehkreuz München für die Wirtschaft wichtig. Während in dem Entwurf Flughäfen zwischen 21 Millionen und weniger als einer Million Passagieren landesweite Bedeutung erhalten, falle dagegen der Flughafen Dortmund mit rund zwei Millionen Passagieren aus dieser Kategorie heraus. Ein Wachstum von 4,4 Prozent machte den Dortmund Airport 2012 zum wachstumsstärksten NRW-Flughafen. Auch für 2013 sei mit weiterem Wachstum zu rechnen.

Einschränkung der Gesellschafter des Flughafens

"Durch die vorgenommene Kategorisierung im Landesentwicklungsplan könnte der Dortmund Airport nur in Abhängigkeit von den landesbedeutsamen Flughäfen an die technischen und verkehrlichen Entwicklungen angepasst werden. Damit wären unsere Gesellschafter Stadt Dortmund und DSW21 fremdbestimmt in jeder Entscheidung, die über den Status quo hinausgeht.

Die Einschätzung im LEP NRW stellt damit die Sicherung der bisherigen Investitionen, die Handlungsfähigkeit der Gesellschafter und die wettbewerbsfähige Gestaltung des Dortmund Airports infrage. Mit äußerst eingeschränkten Betriebszeiten und der kürzesten Start- und Landebahn ist schon jetzt kaum fairer Wettbewerb möglich. Diese Situation würde so noch verschärft", sagte Mager weiter.

"Während viele Flughäfen in Deutschland und Europa unter extremen Veränderungen im Luftverkehr leiden, konnten diese in Dortmund aufgefangen werden. So haben seit dem weitgehenden Rückgang von easyJet- und Air Berlin-Verbindungen die drei neuen Fluggesellschaften Ryanair, Vueling und euroLot das Potenzial am Dortmund Airport erkannt und fliegen seit 2013 erfolgreich ab Dortmund", beschrieb Mager die Situation des Flughafens.

Flughafen für Mitwirkung am Luftverkehrskonzept

"Betrachtet man die tatsächliche Bedeutung des Flughafens Dortmund und die Passagierentwicklung der letzten Jahre, bleibt als Konsequenz nur, den Dortmund Airport ebenfalls als einen landesbedeutsamen Flughafen einzustufen. Im Übrigen sollte solch grundlegenden Einteilungen ein Luftverkehrskonzept unter Mitwirkung der Flughäfen vorangehen, um hieraus die entsprechenden landesplanerischen Zielsetzungen abzuleiten. Wir werden das bereits begonnene Anhörungsverfahren nutzen, um unsere Positionen einzubringen und auf eine Änderung hinzuwirken."

3D-Drucktechnik für Luftfahrt prämiert

Cassidian, die Verteidigungsdivision von EADS, fördert Technologie-Innovationen im eigenen Haus durch die Prämierung herausragender Leistungen auf allen Kompetenzfeldern der technischen Entwicklung. Dabei wurde nun ein 3D-Druckverfahren für die Fertigung in der Luftfahrt prämiert.

Entwicklungsleiter Andrew Anderson vergab dazu im Dornier-Museum Friedrichshafen im Beisein von Cassidian-CEO Bernhard Gerwert den hauseigenen „Engineering Award“ an sechs Mitarbeiterteams aus Standorten des Unternehmens in ganz Europa.

3D-Druck für komplexe Strukturen

„Für ein Hochtechnologieunternehmen wie Cassidian ist Innovation überlebenswichtig“ sagte Cassidian-CEO Bernhard Gerwert. „Durch die rasche Übernahme technischer Fortschritte in unsere Prozesse sind wir in der Lage, sicherheitskritische Produkte für Luftfahrt und Verteidigung schneller und kostengünstiger zu liefern.“

Der Preis wird in sechs Kategorien verliehen. In der Kategorie „Top Innovation or Design“ wurde dabei ein Team ausgezeichnet, das die neueste Technologie des 3D-Druckens auf die Entwicklung von Nichtstrukturbauteilen für die Luftfahrt und Sensorik anwendet. Beim 3D-Drucken geht es um ein Verfahren, bei dem komplexe 3D-Strukturen in mikrometerdünnen Schichten aus Metallstaub dreidimensional aufgebaut und mit einem Laser zu einem extrem fein gearbeiteten Bauteil verschmolzen werden.

ALM beschleunigt Entwicklung und spart Recourcen

Bisher mußten solche Komponenten aus massiven Werkstoffblöcken herausgefräst oder aufwändig aus Einzelteilen zusammengesetzt werden. Mit der neuen Technik unter der Bezeichnung „Additive Layer Manufacturing, ALM“ – zu deutsch „Additiver Schichtaufbau“ – kann der Ressourcenverbrauch drastisch gesenkt und die Entwicklungszeit für komplexe 3D-Bauteile deutlich verringert werden.

„Die neue Technik revolutioniert die Entwicklung und Fertigung solcher komplexen Strukturen „, sagte Andrew Anderson, der Leiter der Entwicklung und Chief Technology Officer des Unternehmens. „Deshalb arbeiten wir im gesamten Konzernverbund intensiv daran, die Vorteile von ALM für neue und effizientere Produkte nutzbar zu machen“. Bei der Produktion von Bauteilen für die Drohne „Atlante“ haben deutsche und spanische Ingenieure von Cassidian bereits ermutigende Ergebnisse erzielt.

In fünf weiteren Kategorien wurde der Cassidian-Entwicklungspreis an Teams mit insgesamt 48 Mitarbeitern vergeben. Beispielsweise wurde auch eine miniaturisierte und mobile Version einer Vermittlungsstelle für den Behördenfunk prämiert.

Auf dem Bild sind Andrew Anderson (rechts), CTO und Entwicklungsleiter von Cassidian, und Aimo Bülte (links), Leiter für Forschung und Technologie bei Cassidian, bei der Auszeichnung der Preisträger, die das 3D-Druckverfahren für die Produktion von Bauteilen in der Luftfahrt entwickelt haben. (c) Cassidian.

Rekord-Investition bei Lufthansa: 59 Flugzeuge von Airbus und Boeing

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Auf Empfehlung des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG unter Vorsitz von Dr. Christoph Franz hat der Aufsichtsrat den Kauf von insgesamt 59 hochmodernen Flugzeugen für den Konzern beschlossen. 34 Boeing 777-9X und 25 Airbus A350-900 werden die Langstreckenflotten der Lufthansa Group zukünftig ergänzen. Die neuen Flugzeuge werden bereits ab 2016 geliefert.

Bis 2025 werden ältere Flugzeuge der Typen Boeing 747-400 und Airbus A340-300 abgelöst. Die neuen Flugzeuge dienen primär dem Ersatz bestehender Flugzeuge bei Lufthansa. Die jüngste Bestellung der Lufthansa Group hat ein Investitionsvolumen von 14 Milliarden Euro zu Listenpreisen und ist die größte, private Einzel-Investitionen in der deutschen Industriegeschichte.

Flotte modernisieren, Mustervielfalt verringern

"Diese Investition sichert allein bei Lufthansa rund 13.000 Arbeitsplätze. Dazu kommen tausende Stellen bei unseren Partnern im Luftverkehr und bei anderen Zulieferern", stellte Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Group, die Investition bei einer Pressekonferenz in Frankfurt in einen gesamtwirtschaftlichen Kontext.

Diese Investition in neue Technologie, Effizienz und Kundenkomfort ist eine Fortsetzung der laufenden Flottenmodernisierung bei den Fluggesellschaften des Konzerns. Lufthansa betreibt eine Langstreckenflotte von rund 107 Flugzeugen, darunter zehn hochmoderne Airbus A380 und neun Boeing 747-8 sowie den Airbus A330-300 (18 Flugzeuge). Auch Airbus A340 (48) und die Boeing 747-400 (22) gehören zur Flotte. Dazu kommen 31 Langstrecken-Flugzeuge bei der Schweizer Tochter Swiss sowie die Flotte der österreichischen Austrian Airlines, die für ihr Langstreckennetz 12 Maschinen erhält.

Ziel ist es, die Mustervielfalt und die Flottenkomplexität im Geschäftsfeld Passage Airline Gruppe zu verringern und darüber hinaus durch modernstes Fluggerät zu ersetzen. Erst im März hatte der Lufthansa-Konzern den Kauf von rund 100 Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen beschlossen. Diese Bestellung umfasste auch sechs neue Boeing 777-300ER für Swiss, die dort ebenfalls ältere Airbus A340-300 ersetzen sollen.

Einstieg in "2-Liter-Klasse" pro 100 Passagierkilometer

Die A350 XWB eigne sich laut Lufthansa-Flottenmanagement in puncto Größe und Reichweite für das gesamte Lufthansa-Netz. Zu den 25 Festbestellungen der A350-900 kommen noch Optionen für 30 weitere Maschinen. "Sparsamer im Verbrauch, geringere CO2-Emissionen und weniger Lärm: Mit den bestellen Flugzeugen gelingt uns ein Quantensprung in Sachen Effizienz und der Einstieg in die 2-Liter-Klasse", sagte Christoph Franz. Die A350-900 und die Boeing 777-9X werden bezogen auf den Kerosinverbrauch pro Passagier und 100 Kilometer Flugstrecke so sparsam fliegen wie kein anderer Flugzeugtyp.

Diese Bestellung unterstreicht den Wunsch des Unternehmens, im Sinne der Umwelt in neueste Technologie zu investieren. Im Schnitt werden die 59 neuen Flugzeuge nur noch 2,9 Liter Kerosin pro Passagier und 100 Kilometer Flugstrecke verbrauchen. Das sind rund 25 Prozent weniger als bei heute verfügbaren Flugzeugen, was sich gleichermaßen positiv auf die CO2-Bilanz auswirken wird. Die Stückkosten sinken gegenüber Vorgängermodellen um rund 20 Prozent.

Die neuen Flugzeuge werden von hochmodernen, leistungsfähigen und geräuscharmen Triebwerken angetrieben: Der Airbus A350 von Rolls Royce "Trent XWB 84"-Motoren, die Boeing 777-9X vom "GE-9X"-Aggregat des Herstellers General Electric, und auch der Lärmteppich der neuen Modelle wird mindestens 30 Prozent kleiner sein, als bei heutigen Flugzeugen.

Mehr Platz und mehr Komfort für die Passagiere

"Beide Typen haben im Vergleich zum Airbus A340 eine nochmals deutlich breitere Kabine, was uns beim Design der Innenausstattung neue Möglichkeiten zur Verbesserung des Komforts für unsere Kunden gibt", sagte Carsten Spohr, Mitglied des Vorstands der Lufthansa Group. Das positive Feedback der Kunden zum Airbus A380 und zur Boeing 747-8 zeige, dass Investitionen in neue Flugzeugtypen honoriert würden.

Beschäftigte pro Flugzeug wie ganzes Unternehmen

Diese Flugzeugbeschaffung ist ein Bekenntnis zu einer modernen, zukunftsfähigen Lufthansa Flotte und auch eine wichtige Investition in den Wirtschaftsstandort Deutschland und Europa. "Jeder einzelne A350 und jede einzelne Boeing 777 entfaltet in Deutschland die Beschäftigungswirkung eines mittelständischen Unternehmens", sagte Christoph Franz mit Blick auf die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Bestellung.

Alleine bei der Lufthansa sichert jedes Flugzeug direkt rund 220 Arbeitsplätze. Für 59 Flugzeuge ergeben sich so 13.000 direkt zurechenbare Stellen. Nochmals rund 90 Stellen pro Flugzeug kommen bei Flughäfen, Flugsicherung, Herstellern, Spediteuren und weiteren Systempartnern dazu. Der Beschäftigungseffekt der 59 Langstreckenflugzeuge beläuft sich damit auf über 20.000 Arbeitsplätze in Deutschland und Europa.

"Diese Bestellung schafft ausgezeichnete Perspektiven für das Unternehmen und auch für unsere Mitarbeiter weltweit", sagte Carsten Spohr. Rund die Hälfte der Arbeitsplätze, die an einem Flugzeug hängen, entstünde beim fliegenden Personal. Der Rest verteile sich auf die Bereiche Fluggastdienste, Catering, Überholung und Wartung sowie anteilig auch auf die notwendigen Managementdienste, etwa im Verkauf, Marketing und Controlling.

295 Flugzeuge für 36 Mrd. Euro bis 2025

Die Lufthansa Group durchläuft gegenwärtig eine grundlegende Erneuerung. Dazu gehören die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle wie das der neuen Germanwings ebenso wie die Restrukturierung der konzerninternen Dienstleistungen in den Bereichen Einkauf, Finanzen und Personaladministration.

"Mit dem Zukunftsprogramm SCORE, das wir seit 2012 umsetzen, schaffen wir die strategischen und finanziellen Voraussetzungen für solche Investitionen", sagte Christoph Franz. Die Bezahlung der Flugzeuge soll aus den liquiden Mitteln des Konzerns und über externe Finanzierung erfolgen.

Nach der im März dieses Jahres bereits erfolgten Flugzeugbestellung hat der Konzern aktuell insgesamt 295 fabrikneue Flugzeuge zu einem Listenwert von 36 Milliarden Euro auf seiner Bestellliste. Diese sollen bis 2025 ausgeliefert werden.

Die Gesamtzahl an Bestellungen der Lufthansa-Gruppe bei Airbus liegt bisher bei insgesamt 535 Flugzeugen, derzeit sind 397 im Einsatz: 282 Single-Aisle-Jets der A320-Familie, 42 A330, 63 A340 und zehn A380. Mit 100 Flugzeugen der A320-Familie soll die Single-Aisle-Flotte in der Kategorie der 150- bis 230-Sitzer komplett auf Airbus umgestellt werden.

airberlin startet ab 2014 von Düsseldorf nach Madrid

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Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft airberlin setzt auf weiteres Wachstum im strategisch wichtigen Markt Spanien und beginnt das Jahr 2014 mit dem Start einer neuen Verbindung zwischen Düsseldorf und Madrid. Ab 13. Januar 2014 geht es täglich nonstop von der Rheinmetropole in die spanische Hauptstadt.

"Mit dem Ausbau unseres Streckennetzes auf die iberische Halbinsel stärken wir unsere Spanien-Kompetenz und demonstrieren einmal mehr die Wichtigkeit unseres Kernmarktes Spanien. Neben dem neuen Nonstop-Flug ab Düsseldorf verbindet airberlin bereits seit Februar dieses Jahres Berlin und Madrid. Von diesem breiten Flugangebot ab Deutschland in die spanische Metropole profitieren Geschäfts- und Urlaubsreisende gleichermaßen", so Wolfgang Prock-Schauer, CEO airberlin.

Wachstum nach Spanien – Düsseldorf als Drehkreuz

"airberlin setzt weiter auf das größte Drehkreuz Nordrhein-Westfalens und baut durch den täglichen Flug nach Madrid den Standort Düsseldorf aus. Die zusätzliche Verbindung ist eine Bereicherung für den Verkehr zwischen der Rhein-Ruhr-Region und der spanischen Hauptstadt", sagt Christoph Blume, Sprecher der Flughafengeschäftsführung des Düsseldorfer Airports.

"Wir freuen uns, dass airberlin ab Anfang 2014 zusätzliche Verbindungen zwischen Düsseldorf und der spanischen Hauptstadt Madrid in den Flugplan aufnehmen wird. Mit den täglichen Flüge wird der steigenden Nachfrage nicht nur der Urlaubs- sondern auch der Geschäftsreisen zwischen beiden Städten entsprochen", so Alicia Lillo, Direktorin des Spanischen Fremdenverkehrsamtes in Düsseldorf.

Ab 13. Januar 2014 startet airberlin täglich um 07:50 Uhr ab Düsseldorf und landet in Madrid um 10:15 Uhr. Zum Rückweg startet der Flieger um 11:10 Uhr von der spanischen Hauptstadt mit Ankunft in Düsseldorf um 13:40 Uhr.

Die airberlin group nimmt außerdem ebenfalls am 13. Januar 2014 eine neue Nonstop-Verbindung zwischen Wien und Madrid auf. Der Flug wird von der zur airberlin group gehörenden österreichischen Airline NIKI durchgeführt und wird die beiden Hauptstädte täglich miteinander verbinden.

Frequenzen nach Madrid werden erhöht

Zusätzlich erhöht airberlin ab November 2013 ihre Frequenzen zwischen Berlin und Madrid und verbindet die beiden Metropolen dann zwölf Mal pro Woche. Die Eröffnung der beiden neuen Strecken im Januar stellt gemeinsam mit den erhöhten Frequenzen zwischen Berlin und Madrid die Weichen für weiteres Wachstum in Spanien.

Alle Flüge der airberlin group landen und starten in Madrid-Barajas von Terminal 4, der auch von den anderen Fluggesellschaften der oneworld® Luftfahrtallianz genutzt wird.

Neues Luftfrachtzentrum für den Hamburg Airport

Seine alten Luftfrachtgebäude ersetzt der Hamburg Airport bald durch ein neues Luftfrachtzentrum. Das hat der Aufsichtsrat des Hamburger Flughafens in seiner heutigen Sitzung beschlossen. Ihre Größe von 60.000 Quadratmetern behält die Anlage, die allerdings von ihrem derzeitigen Standort in Terminal- und Pier-Süd-Nähe auf die Fläche des Holiday-Parkplatzes P8 am Weg beim Jäger ziehen soll.

Mit den Bauarbeiten beginnt der Flughafen Anfang 2014, geplante Fertigstellung ist Mitte 2015. Für den Wegfall der Stellplätze auf dem Holiday-Parkplatz P8 will der Flughafen Ausgleichsflächen schaffen.

45 Mio. Euro aus eigenen Mitteln

"Luftfracht ist ein wichtiges Geschäftsfeld des Hamburger Flughafens. Daher freuen wir uns, dass sich der Aufsichtsrat heute für ein neues Luftfrachtzentrum am Hamburg Airport ausgesprochen hat. Der Flughafen wird aus eigenen Mitteln zwischen 40 und 45 Millionen Euro in die neuen Anlagen investieren und somit die Zukunftsfähigkeit des Standortes sichern", erläutert Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.

Die bisher genutzten Luftfrachtgebäude sind in den 1960er Jahren entstanden; mit dem Ersatzbau entspricht der Flughafen dem Wunsch vieler der hier ansässigen Abfertigungsunternehmen und Speditionen nach einer Modernisierung. "Die Ausgestaltung der neuen Anlage erfolgte in guter und enger Abstimmung mit unseren Kunden. So sind mit den größten zukünftigen Mietern bereits vertragliche Regelungen geschlossen worden. Das neue Luftfrachtzentrum entspricht den Vorstellungen unserer Kunden und wir freuen uns über ein großes Interesse", sagt Lutz Deubel, Leiter Center Management.

150.000 t Jahreskapazität – Platz für Air Cargo Screening

Der neue Gebäudekomplex, bestehend aus Abfertigungsräumen und Büros, ist so konzipiert, dass es eine Jahreskapazität von maximal 150.000 Tonnen Luftfracht aufnehmen kann. Anhand einer Mieterbefragung hat der Flughafen die Größe des neuen Luftfrachtgebäudes entwickelt. Die Flächen sind folgendermaßen aufgeteilt:

  • Abfertigungsunternehmen für Luftfracht werden insgesamt ca. 20.000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung haben, davon sind
  • ca. 3.000 Quadratmeter für Speditionen vorgesehen,
  • Büroflächen sind in einer Größe von insgesamt ca. 6.000 Quadratmetern geplant.
  • Bis zu 40 Laderampenpositionen für LKW und 36 Stellplätze für Lastzüge wird die Luftfrachtanlage besitzen.

Das Luftfrachtzentrum wird durch eine Unterführung unter der Straße Weg beim Jäger direkt mit dem Flughafengelände verbunden, so dass die Fracht bei der Entladung an den Flugzeugen über das neue Luftfrachtzentrum in die LKW geladen werden kann und umgekehrt die Beladung der Flugzeuge ebenso schnell funktioniert. Für die gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitskontrollen von Luftfracht – das sogenannte Air Cargo Screening, das eine vollständige Überprüfung jedes einzelnen Frachtstücks vorsieht – will der Hamburg Airport ausreichend Flächen einplanen.

EADS nominiert Führungsspitze für Airbus Defence & Space

EADS hat drei weitere Nominierungen für das Führungsteam seiner künftigen Division Airbus Defence & Space bekannt gegeben, die im Jahr 2014 ihre Arbeit aufnehmen soll. So werden Pilar Albiac-Murillo (60), Christian Scherer (51) und Lars Immisch (46) neue Aufgaben anvertraut.

Am 31. Juli 2013 hatte EADS bekannt gegeben, dass Airbus Military, Astrium und Cassidian in einer Division zusammengeführt und der Konzern mit seinen Divisionen künftig unter dem weltweit bekannten Markennamen Airbus auftreten werden. Die Airbus Group wird künftig aus Airbus, Airbus Defence & Space und Airbus Helicopters bestehen.

Führungsspitze für neue Division

Pilar Albiac-Murillo (60), derzeit Chief Operating Officer und CEO von Cassidian Spanien, wird damit Executive Vice President Operations bei der neuen Division. Sie wird den Transformationsprozess von Airbus Defence & Space leiten. Christian Scherer (51), derzeit Chief Sales Officer und Head of International Operations von Cassidian, wird Executive Vice President Sales & Marketing von Airbus Defence & Space. Lars Immisch (46), derzeit Head of Compensation and Benefits in der EADS/Airbus-Personalabteilung, wird Executive Vice President HR der neuen Division.

"Wir kommen mit den Nominierungen für das Führungsteam der Division gut voran. Mit den aktuellen und den bereits im Juli angekündigten Ernennungen sind wir dabei, eine hochkompetente, international ausgerichtete und teamorientierte Führungsmannschaft für Airbus Defence & Space aufzustellen", sagte Bernhard Gerwert, derzeitiger CEO von Cassidian und designierter CEO von Airbus Defence & Space.

Umstrukturierung im Führunspersonal

"Unsere oberste Priorität ist es nun, gemeinsam die Verteidigungs- und Raumfahrtaktivitäten des Konzerns mit Hochdruck zu prüfen, damit wir im vierten Quartal einen Plan für den erfolgreichen Aufbau der neuen Division vorlegen können."

Im Juli 2013 hatte EADS ebenso bereits folgende Personalien bekannt gegeben: Bernhard Gerwert (60) wird künftiger CEO von Airbus Defence & Space, Domingo Ureña-Raso (55) wird den Bereich Military Aircraft leiten und François Auque (57) den Bereich Space Systems. Evert Dudok (54) wird für den Bereich Communication, Intelligence & Security Systems verantwortlich sein, Thomas Müller (55) für den Bereich Equipment. Julian Whitehead (50) wurde zum Chief Financial Officer von Airbus Defence & Space ernannt.

Alexander Gerst 2014 ISS-Astronaut aus Deutschland

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Alexander Gerst ist der nächste deutsche Astronaut, der im Mai 2014 für sechs Monate zur Internationalen Raumstation ISS aufbricht. Der 37-jährige promovierte Geophysiker gehört seit 2009 dem Astronautenkorps der europäischen Weltraumorganisation ESA an.

Gerst hat sich in den vergangenen vier Jahren auf die besondere Herausforderung vorbereitet, in der Schwerelosigkeit in 400 Kilometern über der Erde zu leben und zu forschen. Er wird als Flugingenieur die ISS-Expeditionen 40 und 41 begleiten und mit einem russischen Soyuz-Raumschiff in den Orbit aufbrechen.

Weitere Details zur ISS-Mission vom gebürtigen Künzelsauer Alexander Gerst gibt es auch am 22. September 2013, dem Tag der Luft- und Raumfahrt des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) in Köln und der ESA.

Cargo-Halle macht Magdeburg/Cochstedt fit für Fracht

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Der Airport Magdeburg/Cochstedt feierte anlässlich des Ausbaus des Airport Parks das Richtfest der ersten 1.000 Quadratmeter großen Cargo-Halle. Flughafen-Inhaber Peter Sølbeck, Geschäftsführer Uwe Hädicke und Betriebsleiterin Silke Buschmann begrüßten geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und den Medien im Terminal. Der Airport erhält damit Kompetenzen rund um Frachtabfertigung.

Uwe Hädicke informierte über die diversen Möglichkeiten, die durch den Ausbau des Flughafens zum Cargo- und Logistikstandort mit Flugfeldanbindung entstehen und verdeutlichte die Wichtigkeit für die Region. „Mit der ersten Investition im Bereich Luftfracht, in unsere neue 1.000-Quadratmeter-Halle haben wir in vertrauensvoller Zusammenarbeit zwischen dem Land Sachsen-Anhalt, dem Salzlandkreis, der Grundstücksfand Sachsen-Anhalt GmbH und unserer ersten in Cochstedt stationierten Airline – RAF-AVIA aus Lettland – ein für die künftige Entwicklung unseres Flughafens und der Region zentrales Verkehrsprojekt und wichtiges Geschäftsfeld auf den Weg gebracht.“ Insgesamt werden innerhalb der nächsten zwei Jahre ca. acht Mio. Euro in das gesamte Projekt „Cargo“ fließen.

Cargo komplett von AWB-Erstellung bis Zoll

Mit Fertigstellung dieser ersten Frachthalle ist der Flughafen in der Lage, Stück für Stück ein Full-Service-Angebot für reibungslose Abläufe bei Zollgestellung, Manifesterstellung, Gefahrgutabwicklung, Dokumentenabwicklung, AWB-Erstellung, Auf- und Abbau der ULDs, Be- und Entladung der Lkw, Palettieren und Entpalettieren, Lagerung von Sonderfrachten, Handling von Speditionsgut und Kommissionierung von Ladungen anzubieten.

„Vor allem unsere strategisch günstige Lage in Mitteldeutschland half uns bei der Entscheidung, eine zukunftsweisende Investition in die Infrastruktur Sachsen-Anhalts und des Wirtschaftsraumes Mitteldeutschland zu starten“, erklärt Uwe Hädicke.

Das sehen Judith und Prof. Dr. Hartmut Zadek ebenso, denn mit Ihrem Ausspruch „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!“ lobte Prof. Dr. Zadek den „unternehmerischen Weitblick“ und sprach vom Flughafen als potentielle neue „Logistikdrehscheibe, bei der eine von-Tür-zu-Tür-Abwicklung kostengünstig und bei hoher Durchführungsqualität während des Handlings von Fracht möglich sein wird.“

Standortvorteil: 24-Stunden-Genehmigung

Nachfolgend dankte Sachsen Anhalts Wissenschafts- und Wirtschaftsminister Hartmut Möllring für die Einhaltung der im Kaufvertrag vereinbarten Zusagen und sprach sogar vom Übertreffen der Versprechen. Minister Möllring zeigte sich über die gute Entwicklung des Flughafens sehr erfreut. In den Vordergrund seiner Ansprache stellte er die Bedeutung des Airports für die Infrastruktur Sachsen-Anhalts, besonders wegen der uneingeschränkten 24-Stunden-Genehmigung.

Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr aus Cochstedt leitete die Gäste und Journalisten nach dem Verlesen der Ansprachen vom Terminal zur neuen Cargo-Halle, wo Richtmeister Feist (Firma Sicon) den traditionellen Richtspruch verlas und gemeinsam mit Peter Sølbeck und Uwe Hädicke auf eine glückliche Zukunft anstieß. Anschließend wurden die Gläser vor der Halle zerschlagen, denn bekanntlich sollen Scherben Glück bringen.

Der Flughafen bedankte sich dabei für die bisherige Unterstützung aller in den Prozessen beteiligten Behörden, Unternehmen und Personen. So konnte innerhalb kürzester Zeit nach Bewilligung des Bauantrags am Flughafen Magdeburg/Cochstedt international das Fundament der ersten Cargo-Halle gelegt werden. Somit begann der Bau der 1.000 Quadratmeter und 7.000 Quadratmeter großen Logistikzentren Anfang September und läuft seither auf Hochtouren.

Die Fertigstellung inklusive Eröffnung der ersten Cargo-Halle ist für November geplant, während die zweite und größere Halle voraussichtlich im zweiten Quartal an den Start geht.

Lufthansa flegt im Oktoberfest-Look nach New York, Tokio und Chicago

Wenige Tage vor Beginn des Oktoberfests heißt es "take-off" für die mittlerweile legendäre Lufthansa Trachtencrew. Sie startete heute Vormittag unter der Flugnummer LH410 von München nach New York. Weitere Flüge in Lufthansa Tracht sind am 24. September nach Chicago und am 30. September nach Tokio geplant.

Die Trachtenflüge sind bei Lufthansa eine gelebte Tradition, die die Passagiere begeistert. Wie im vergangenen Jahr wurden die zwölf Flugbegleiterinnen und zwei Flugbegleiter von Angermaier Trachten aus München ausgestattet. Das Wiesn-Dirndl der Flugbegleiterinnen wurde in den Lufthansa-Farben gelb, blau und weiß kreiert.

Das Mieder ist gelb und mit blauen Blumen bedruckt, der Rock blau-weiß gestreift. Dazu tragen die Damen eine blaue Seidenschürze. Die Flugbegleiter erscheinen in einer Trachtenlederhose, die mit passendem Janker und Weste kombiniert wird. Die Krawatte ist dabei farblich auf die Dirndl abgestimmt.

Flughafen Düsseldorf sperrt Nordbahn für Landungen

Der Düsseldorfer Flughafen investiert in die Modernisierung seines Entwässerungssystems. Im östlichen Bereich des Flughafengeländes baut der Airport eine moderne Regenwasserbehandlungsanlage. Da bei den Bautätigkeiten auch mobile Kräne zum Einsatz kommen, wirken sich die Arbeiten auf die Nutzung der Nordbahn des Airports aus.

Das Baufeld für die Regenwasserbehandlungsanlage Ost liegt im Sicherheitsbereich des Airports zwischen dem Flughafenzaun und der Nordbahn. Bis zum Sommer 2014 entstehen hier ein Regenrückhalte- sowie zwei Regenklärbecken mit einem Volumen von insgesamt 8.500 Kubikmetern – inklusive einer Pumpstation, einem so genannten Leichtflüssigkeitsabscheider sowie einem Betriebsgebäude.

Ausschließlich Starts auf der Nordbahn

Die neue Anlage wird die neuesten technischen Anforderungen erfüllen und dient der ordnungsgemäßen Beseitigung des Regenwassers. Die Bauarbeiten an der Anlage finden montags bis freitags zwischen 07:00 und 19:00 Uhr statt.

Während der täglichen Arbeiten darf die Nordbahn des Düsseldorfer Flughafens aus Sicherheitsgründen ausschließlich für Starts genutzt werden. Außerhalb der Arbeitszeiträume steht die Piste im Rahmen der Betriebsgenehmigung des Airports uneingeschränkt zur Verfügung.

Das Start- und Landebahnsystem in Düsseldorf besteht aus zwei parallelen Pisten, der Süd- sowie der Nordbahn. Die Nordbahn darf jedoch nur in Zeiten des Spitzenverkehrs über Tage (06:00 bis 22:00 Uhr) und als Ersatzbahn genutzt werden, wenn die Südbahn nicht verfügbar ist.

Der Gewässerschutz spielt am Düsseldorfer Flughafen eine wichtige Rolle. Das Entwässerungssystem umfasst neben den Regenklär- und Regenrückhaltebecken noch verschiedene Pumpstationen sowie ein insgesamt rund 120 Kilometer langes Kanalnetz.

Pilotenschlaf auf Langstreckenflügen – Probanden in der Tauchkammer

753 Millibar misst der Luftdruck in einer Flugzeugkabine auf Reiseflughöhe. Die Luft ist fast so dünn, wie Wanderer sie auf der Zugspitze atmen. In einer Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) untersuchen Forscher, wie sich die "Höhenluft" auf den Schlaf auswirkt, was insbesondere auch für Piloten wichtig ist.

"Ungestörter Schlaf in den Ruhepausen während der Langstreckenflüge ist absolut essentiell für die Leistungsfähigkeit der Piloten und damit auch für die Sicherheit", erklärt dazu Dr. Daniel Aeschbach, Leiter der Abteilung Flugphysiologie des Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin.

Um den Zusammenhang von Luftdruck, Sauerstoffkonzentration und Schlafqualität zu untersuchen, wurden vom 23. August bis 16. September dieses Jahres Probanden in der (Unter-)Druckkammer am DLR-Standort Köln untersucht. Ziel der Studie ist es, herauszufinden, ob eine moderate Sauerstoffanreicherung der "dünnen" Kabinenluft den Schlaf verbessern kann.

"Jeder kennt es von einer Autofahrt hinauf in die Berge genauso wie beim Steigflug im Flugzeug: Der Luftdruck sinkt und das merken wir auf den Ohren", erklärt Daniel Rooney, Projektleiter in der Abteilung Flugphysiologie. "Durch den geringeren Druck sind weniger Sauerstoffmoleküle in der Luft enthalten und das kann sich auch auf den Schlaf auswirken, insbesondere bei älteren und empfindlicheren Menschen", fährt Rooney fort.

Einmalige Tauchkammer mit Kabinen-Innendruck

Doch die Wissenschaftler haben eine Idee, der sie im Rahmen einer Studie in einer umgebauten Tauchkammer nachgehen: "Wir untersuchen, wie die Schlafqualität sich verändert, wenn wir den Sauerstoffanteil der Luft anheben, ohne aber den Gesamtdruck zu erhöhen", erklärt Rooney. In der Fachsprache reden die Kölner Schlafforscher davon, dass sie nur den Sauerstoffpartialdruck erhöhen, nicht aber den Kabineninnendruck. Es ist wie ein Wechselspiel: Für den Sauerstoff, den sie hinzufügen, nehmen sie in gleichem Maße Stickstoff aus der Luft heraus. "Das wäre in gewissem Maße schon mit vorhandener Technik in der Flugzeugkabine machbar", so Rooney.

Für die aktuelle Studie am DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin haben sich von Nacht zu Nacht zwei vierköpfige Probandengruppen abgewechselt. Die Probanden sind jeweils gegen 23:00 Uhr in eine massive Tauchkammer gestiegen, die ursprünglich bei hohem Druck für die Erforschung tiefer Tauchgänge eingesetzt wurde. Nun nutzen die Wissenschaftler die Anlage mit einigen Modifikationen für die Luftfahrtforschung. Über ein am DLR selbst entwickeltes Regelungssystem können die Forscher per Computersteuerung auch sehr schnelle Druckwechsel präzise in der Anlage simulieren. "Diese Möglichkeit macht die Druckkammer in Köln-Porz einmalig", freut sich Rooney.

Probanden werden überwacht, Sauerstoff variiert

In der Kammer sind Liegen eingerichtet. Zum Schlafen hören die Probanden ein gleichmäßiges Rauschen wie in einer Flugzeugkabine. Von außen überwachen die Luftfahrtmediziner Herzschlag, Atmung und Bewegungen der Probanden. Außerdem werden die elektrische Aktivität des Gehirns und die Sauerstoffsättigung des Bluts aufgezeichnet. Dadurch ist es hinterher möglich, die individuelle Schlafarchitektur zu beurteilen.

Über das Lebenserhaltungssystem wird die Sauerstoffmenge in der Druckkammer von Nacht zu Nacht variiert. In einigen Nächten steht den Probanden nur so viel Sauerstoff wie in einer echten Flugzeugkabine zur Verfügung, in anderen atmen sie die gleiche Menge wie auf Meereshöhe oder sie werden entsprechend einer Stufe zwischen diesen Extremen versorgt.

"Dass Flugzeuge nicht einfach mit einem Bar, also dem Luftdruck auf Meeresniveau, in der Kabine unterwegs sind, hat einen einfachen Grund", sagt Rooney. "Maschinen, die so einem Druck standhalten könnten, wären zu schwer, um noch einen wirtschaftlichen Betrieb zu erlauben." Zuversichtlich blicken die Schlafforscher auf die neue Forschungsanlage ":envihab" des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin. Dort steht neben einem modernen Schlaflabor und einer Kurzarmzentrifuge auch eine neu errichtete Druckkammer bereit. Mit ihr können die Wissenschaftler noch detaillierter den Schlaf für die Luft- und Raumfahrt untersuchen. Ergebnisse der aktuellen Probandenstudie sollen bis Ende des Jahres vorliegen.

Lufthansa-Mitarbeiter geben BWL-Coaching an Schulen

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Praxisnahe Wissensvermittlung zu wirtschaftlichen Themen steht im Zentrum der Bildungsinitiative business@school, die von Mitarbeitern der Lufthansa Group bereits seit 2002 unterstützt wird. Etwa 2.000 Oberstufenschüler aus ganz Deutschland nehmen jährlich an der von der Unternehmensberatung The Boston Consulting Group (BCG) gegründeten Initiative teil.

Im Schuljahr 2013/14 engagieren sich im Rahmen von business@school rund 30 Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen der Lufthansa Group ehrenamtlich als Schulpaten. Während ihrer jeweils sechs bis acht Besuche in den Schulen vermitteln sie Schlüsselqualifikationen wie Teamarbeit und Zeitmanagement und trainieren als Experten aus der Wirtschaft auch das unternehmerische Denken der Schüler.

Dazu gehört unter anderem die Betreuung eines Schülerteams bei der Berechnung von Kennzahlen und Analyse eines Geschäftsberichts sowie bei der Entwicklung eines eigenen Geschäftsmodells inklusive Businessplan.

Schülerwettbewerb bei Businessplänen

In Regionalentscheiden präsentieren die Jugendlichen ihre Geschäftsideen einer Jury aus den teilnehmenden Unternehmen. Die besten Schülerteams qualifizieren sich für das Europafinale, das zum Schuljahresende in München stattfindet. Hier werden die drei besten Teams mit Preisen ausgezeichnet, die von den Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Lufthansa stiftet jedes Jahr einen der Hauptpreise für das Europafinale – einen Erlebnistag am Flughafen Frankfurt mit Blick hinter die Kulissen der Lufthansa Group.

Von business@school profitieren nicht nur die Schüler. Auch die ehrenamtlichen "Schul-Coaches" können so ihre fachlichen und sozialen Kompetenzen erweitern und ihr Netzwerk durch das Zusammentreffen mit anderen Wirtschaftsvertretern vergrößern.

Flughafen Frankfurt stellt Bauantrag für Terminal 3

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Die Fraport AG hat heute wie geplant den Bauantrag für das Terminal 3 auf dem südlichen Gelände des Frankfurter Flughafens bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde der Stadt Frankfurt eingereicht. Der Bau des neuen Terminals ist Teil des durch den Planfeststellungsbeschluss genehmigten Ausbaus des Frankfurter Flughafens.

"Entscheidend im Luftverkehr ist eine langfristige Perspektive. Alle Prognosen bestätigen unsere Erwartung eines nachhaltigen Wachstums in Frankfurt. Mit dem neuen Terminal 3 schaffen wir die Flughafeninfrastruktur- und Abfertigungseinrichtungen für den Bedarf des kommenden Jahrzehnts. Deshalb beginnen wir rechtzeitig, um die notwendige Kapazität dann zur Verfügung zu haben, wenn sie auch tatsächlich gebraucht wird", bekräftigte Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, anlässlich der Einreichung des Bauantrags.

Kapazität für weitere 25 Millionen Passagiere

Für das neue Terminal 3 ist eine modulare Bauweise vorgesehen. In der ersten nun eingereichten Bauphase wird zunächst ein zentrales Terminalgebäude mit zwei Flugsteigen und einer Kapazität von 14 Millionen Passagieren im Jahr gebaut. Die Ergänzung um zwei weitere Flugsteige und einer Gesamtkapazität von dann bis zu 25 Millionen Passagieren im Jahr ist zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen.

Die aktuelle Analyse und Prognose der Verkehrsentwicklung geht davon aus, dass die derzeitigen Kapazitäten in Terminal 1 und Terminal 2 noch etwa für die nächsten sieben bis acht Jahre ausreichen. Vor diesem Hintergrund wird jetzt der Bauantrag eingereicht, damit der Baubeginn ab 2015 erfolgen und der erste Bauabschnitt des Terminals 3 ab 2021 in Betrieb genommen werden kann, um die dann erwartete Nachfrage zu bedienen.

Die notwendige Vernetzung des Terminals 3 mit den Terminals 1 und 2 und den Bahnhöfen wird durch die Erweiterung der Gepäckförderanlage und des Passagier-Transfersystems "Skyline" sichergestellt. Zudem erhält das neue Terminal einen zusätzlichen Autobahnanschluss und ein eigenes Parkareal mit mehr als 2.500 Stellplätzen.

Keine externe Energie für Heizung des Gebäudes

Die Grundfläche des ersten Bauabschnitts wird ca. 90.000 Quadratmeter betragen, die Geschossfläche (BGF) rund 306.000 Quadratmeter, was ungefähr 62 Fußballfeldern entspricht. An den beiden Flugsteigen des ersten Bauabschnitts wird es 24 Gebäudepositionen für die Flugzeugabfertigung geben (im Vollausbau 50).

Die Gebäudeplanung orientiert sich insgesamt an einem hohen Energieeffizienz-Standard. Das technische Anlagenkonzept des Gebäudes ist beispielsweise so ausgelegt, dass auf Zufuhr externer Heizenergie komplett verzichtet werden kann. Der benötigte Kühlenergiebedarf wird zu einem Großteil über regenerative Energien erzeugt.

Raynair feiert 555.555. Passagier in Lübeck

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Steffen Schebesta aus Hamburg knackte die Marke auf dem Flug nach Porto und wurde feierlich von Vertretern des Flughafens sowie von Ryanair auf dem Vorfeld verabschiedet. Zu seiner großen Freude winkte dem Hanseaten zum Erreichen des Ryanair-Meilensteins als Gewinn ein Fluggutschein für zwei Personen.

Zur Ferienstimmung der anderen Passagiere trugen die Lübecker Marzipanherzen bei, die vor Abflug an alle Passagiere am Flugsteig verteilt wurden.

Fluggutscheine für den Meilenstein-Passagier

Svenja Damzog, Ryanair Sales & Marketing Executive, freute sich, den Meilenstein am Flughafen Lübeck feiern zu dürfen: "Wir gratulieren Herrn Schebesta ganz herzlich zum Erreichen des Meilensteins am Flughafen Lübeck und freuen uns, dass er mit Ryanair von der Hansestadt fliegt. Dass wir bereits den 5.555.555 Passagier feiern, zeigt, dass unsere günstigen Tarife ohne Kerosinzuschlag trotz eines vielfältigen Angebots in der Region auch bei den Hamburgern sehr beliebt sind. Wir freuen uns auf einen verkehrsstarken Winter mit drei spannenden Zielen hier in Lübeck."

Prof. Dr. Jürgen Friedel, Geschäftsführer des Airport Lübecks: "5.555.555 Ryanair-Passagiere sind eine stolze Zahl für Lübeck, wir freuen uns auf den nächsten Meilenstein und tolle Verbindungen."

Ryanair bietet im Sommerflugplan sieben Ziele ab dem Airport Lübeck an: Dreimal die Woche geht es nach Girona-Barcelona, ins portugiesische Porto sowie nach Mailand Bergamo. Mallorca, die Lieblingsinsel der Deutschen, wird gleich sechsmal die Woche angeflogen. Italienliebhaber haben viermal die Woche die Möglichkeit nach Pisa in der Toskana und zweimal die Woche nach Trapani in Sizilien zu fliegen. Schwedens Hauptstadt Stockholm ist ebenfalls viermal wöchentlich im Programm.

Flughafen München – Fundsachen-Versteigerung in Geisenfeld

Bereits zum fünften Mal kommen in diesem Jahr Fundsachen unter den Hammer, die am Münchner Flughafen verloren oder vergessen wurden. Die Versteigerung findet am kommenden Samstag, den 21. September 2013, ab 13:00 Uhr auf dem Volksfest an der Jahnstraße in 85290 Geisenfeld statt.

Das Spektrum der insgesamt rund 250 Auktionsgüter reicht von Armbanduhren, über Handys, Laptops, Spiegelreflexkameras bis hin zu Bekleidung und Schmuck. Angeboten wird auch Außergewöhnliches wie eine Golftasche mit Schlägern. Schnäppchenjäger können auch für fünf ungeöffnete Koffer bieten, die als "Überraschungspakete" versteigert werden.

Interessenten haben am Versteigerungstag von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr die Gelegenheit, die Fundsachen zu besichtigen. Versteigert werden die Fundstücke wieder von Josef "Sepp" Mittermeier. Die ersteigerten Fundsachen müssen bar bezahlt werden. Ein Teil der Erlöse wird für karitative Zwecke in der Flughafenregion verwendet.

Flughafen Dortmund: Fluggastkontrollen ab 2015 ausgeschrieben

An der jüngsten Aufsichtsratstagung des Dortmunder Flughafens informierte Airport-Geschäftsführer Udo Mager die Mitglieder über aktuelle Themen. So wolle der Flughafen gegenüber der EU-Kommission Stellung beziehen bezüglich des Leitlinien-Entwurfs zu Flughafen-Beihilfen. "Der Entwurf der EU zeigt in erster Linie, dass die Bedeutung regionaler Flughäfen erkannt wurde und in die Leitlinien einfließt", so Mager.

"Die Absicht der EU, Flughäfen die Gelegenheit zu geben, in einem angemessenen Zeitraum in die Rentabilität zu wachsen, ist richtig und wichtig. Die im EU-Entwurf immer noch enthaltenen Schranken und Restriktionen sind jedoch nicht zielführend", erklärte Mager weiter. Anpassungen in diesem Bereich seien zwingend erforderlich um die Investitionen zu sichern und eine zukunftsorientierte Entwicklung der Flughafeninfrastruktur zu ermöglichen.

Fluggastkontrollen ab 2015 ausgeschrieben

Nachdem bereits im Juli die Bezirksregierung Münster die Fluggastkontrollen ab dem Jahr 2015 ausgeschrieben hat, informierte Mager darüber, dass der Flughafen Dortmund sich an dieser Ausschreibung beteilige. "Seit mehr als zwei Jahrzenten führen wir diese Dienstleistung für die Bezirksregierung durch. Wir wollen die mehr als 100 Arbeitsplätze in diesem Bereich durch eine erfolgreiche Teilnahme an der Ausschreibung sichern. Mit viel Erfahrung, Qualität und marktgerechten Preisen sind wir guter Dinge."

Ebenfalls auf der Agenda standen anstehende Investitionen. "Nach den positiven Erfahrungen in unserem Parkhaus P1 werden auch die Parkflächen P4 und P5 bis Ende des Jahres auf LED-Technik umgerüstet. Die CO2-Reduzierung und Energiekostensenkung, die uns die 60.000 Euro-Investition bringen wird, sind beachtlich. Der Stromverbrauch kann hier über 60 Prozent gesenkt werden", erklärte Mager.

Auch auf Seiten der Feuerwehr investieren die Flughafenbetreiber. Ein neues Flugfeldlöschfahrzeug soll das älteste Fahrzeug der Feuerwehr-Flotte aus dem Jahr 1996 ersetzen. Durch den Verkauf des alten Fahrzeuges soll die Investition in Teilen gegenfinanziert werden.

Fraport AG erneut im „Dow Jones Sustainability Index World“

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Die Mitgliedschaft der Fraport AG im Dow Jones Sustainability Index (DJSI) World ist in diesem Jahr zum siebten Mal in Folge bestätigt worden. Gleichzeitig wurde der Flughafenbetreiber auch wieder in den DJSI Europe aufgenommen, in dem das Unternehmen zuletzt 2009 gelistet war.

"Wir freuen uns, dass die Aktivitäten, mit denen wir uns kontinuierlich weiter entwickeln, honoriert werden", betont Stefan Schulte, Vorsitzender der Vorstands der Fraport AG. "Dazu gehört, dass wir zu Jahresbeginn 2013 Verhaltenskodizes für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für unsere Lieferanten verabschiedet haben, die wir nun im Sinne einer verantwortungsvollen Unternehmensführung sukzessive konzernweit einführen.

Wiederholte Auszeichnung für Fraports Nachhaltigkeit

Vorangetrieben hat Fraport auch sein Klimareporting. Es wird künftig auf einem automatisierten CO2-Controlling basieren, das eine zügige Bilanzierung ebenso ermöglicht wie eine zeitnahe Kontrolle und Steuerung von Energieverbräuchen.

Die Leistungen der Fraport AG im Bereich Nachhaltigkeit werden auch in anderen führenden Nachhaltigkeitsratings positiv bewertet: Schon Anfang des Jahres haben RobecoSAM und die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG Fraport mit der Auszeichnung "SAM Bronze Class" in das Sustainability Yearbook 2013 – eine der weltweit umfassendsten Veröffentlichungen zur Nachhaltigkeitsperformance von Unternehmen – aufgenommen. Im Juni 2013 wurde die Mitgliedschaft im FTSE4Good Index bestätigt.

2012 zeichnete oekom research die Fraport für ihre sozialen und ökologischen Leistungen mit dem oekom Prime Status aus. Außerdem wurde Fraport in den STOXX Global ESG Leaders Index aufgenommen. Beim Carbon-Disclosure-Projekt konnte Fraport 2012 seine bisherige gute Performance nochmals steigern und qualifizierte sich für den DACH CDLI, in dem die Besten der teilnehmenden Unternehmen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich gelistet sind.

Dow Jones Sustainability Indexes (DJSI)

Die DJSI sind eine Familie von Aktienindizes, die neben ökonomischen auch ökologische und gesellschaftliche Kriterien bei der Bewertung von Unternehmen berücksichtigen. Der Dow Jones Sustainability World Index (DJSI World) zeigt die in Bezug auf ihre Nachhaltigkeitsleistung jeweils branchenbesten zehn Prozent aus den 2.500 weltgrößten Unternehmen des S&P Global Broad Market Index sowie Dow Jones Global Total Stock Market Index. Der DJSI Europe zeigt die jeweils branchenbesten 20 Prozent aus den 600 größten europäischen Unternehmen des S&P Global Broad Market Index.

Stimmungsvolles Glenfiddle-Konzert im Lübecker Flugzeughangar

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Noch während sich im Terminal die Passagiere zu Ihren Abflug-Gates nach Bergamo, Pisa, Antalya oder Kiew begaben, trafen Freitagabend die ersten Konzertbesucher am Tor 1 des Flughafens ein, in ein ganz besonderes Konzert-Erlebnis zu starten.

Konzerterlebnis mit Airport-Ambiente

Die Flugzeughalle erstrahlte dann auch in einem völlig anderen Licht, als Jan der Spielmann von Lübeck mit seiner Partnerin Bianca Feodora die Besucher als Vorgruppe bei dem ersten Glas Kilkenny mit eingängigem Sound aus Irland und Schottland sowie fröhlicher mittelalterlicher Marktmusik empfingen.

Spätestens als dann Glenfiddle die Bühne betrat, rissen sich auch diejenigen Konzertbesucher los, die an dem überraschend freundlichem Spätsommerabend die einmalige Flughafen-Atmosphäre mit Vorfeldblick direkt auf der "Luftseite" des Flugzeug-Hangars genossen hatten und ließen sich entführen auf die musikalisch-internationale Reise.

Neben traditionellen und rockigen Klängen mit keltischen Wurzeln hatten die vier Vollblut-Musiker auch portugiesisch und afrikanisch Angehauchtes im Gepäck – und als ganz besondere Überraschung wurde Martha Wegner auf die Bühne gebeten, die mit ihrer unglaublichen Stimme gleichzeitig die große Halle füllte und für Gänsehaut sorgte.

Freiflüge nach Danzig und über Lübeck

Der Flughafen sorgte dann dafür, dass die Pause bestens überbrückt wurde, denn nun galt es die überglücklichen Gewinner der Freiflüge mit Wizzair nach Danzig zu ermitteln und ebenso die drei Gewinner, die demnächst mit der Flugschule FTO Nord in die Luft gehen können.

FTO Nord ist eine der Flugschulen am Lübeck Airport und gehört ebenso wie die Flugschule Hohensee zu den Mietern, die es schnell und unkompliziert möglich machten, dass das Konzert stattfinden konnte, als sich die Abflugzeiten der Airlines so verschoben, dass das Konzert nicht mehr wie geplant im Abflugbereich stattfinden konnte. Besonders schöne Mitflug-Gewinne stellte auch Ulli Buch, Inhaber der Segelflugschule Lübeck, zur Verfügung und beglückte ebenfalls drei fröhliche Konzertbesucher, die an der Verlosung teilgenommen hatten und bald wortwörtlich abheben dürfen.

Ryanair startet von Dortmund täglich nach London-Stansted

Ab November fliegt die irische Fluggesellschaft Ryanair täglich ab Dortmund den Flughafen London-Stansted an. Damit wird neben der bestehenden easyJet-Verbindung nach London-Luton das Angebot in die britische Hauptstadt noch ausgeweitet.

"Ich freue mich über das zusätzliche Angebot in den weltgrößten Luftverkehrsmarkt nach London. Ryanair unterstreicht damit die große Nachfrage nach London-Flügen ab Dortmund", sagte Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager.

Er gehe davon aus, dass sich beide Londoner Ziele mindestens so gut ergänzen, wie beispielsweise die bestehende Doppel-Verbindung in den Großraum Krakau/Kattowitz. So sei London, neben Touristen und Geschäftsreisenden aus dem Einzugsgebiet, auch für Incoming-Verkehre spannend. "Spätestens zum Dortmunder Weihnachtsmarkt sind wieder zahlreiche Touristen aus England zu erwarten, um nur ein Beispiel zu nennen", beschrieb Mager die Vielfalt der Verbindung.

Ryanair startet seit März 2013 ab Dortmund und erwartet im laufenden Jahr 250.000 Passagiere. Der 100.000. Ryanair-Passagier in Dortmund dabei schon im August begrüßt werden. Im Winterhalbjahr 2013/2014 wird die Airline ab Dortmund die Flughäfen in Porto, Palma de Mallorca, Malaga und Krakau anfliegen. Die Irische Fluggesellschaft ist Europas führende Low Cost Airline, bedient derzeit über 1.600 Strecken in 29 Ländern und fliegt dabei mit mehr als 1.600 Flügen pro Tag 180 verschiedene Flughäfen an. Ryanair verfügt aktuell über 57 europäische Basen und unterhält eine Flotte von 303 Boeing 737-800.

Airbus Joint Venture liefert A350 XWB-Hauptkomponenten

Das Harbin Hafei Airbus Composite Manufacturing Centre (HMC) – ein Joint Venture zwischen Airbus und seinen chinesischen Partnern – hat mit der Auslieferung von Höhenrudern für das A350 XWB-Programm begonnen. Die Auslieferung des ersten Höhenrudersatzes wurde heute mit einer Zeremonie in Harbin gefeiert. Die im HMC gefertigten Höhenruder werden an die spanische Aernnova Aerospace (ANN) geliefert.

Von dort aus werden sie an das Airbus-Werk in Getafe, Spanien, geliefert und in das A350 XWB-Höhenleitwerk eingebaut. ANN ist ein wichtiger Zulieferer von Strukturbauteilen für Airbus.

Im Rahmen einer von HMC und ANN in Jahr 2010 unterzeichneten Vereinbarung übernimmt das HMC die Herstellung und Montage der vollständigen Höhenruder aus Kohlefaser-Verbundwerkstoffen und damit von kritischen Komponenten am Flugzeug. Die Höhenruder sind bewegliche Flächen am Höhenleitwerk zur Steuerung des Anstellwinkels und damit zur Veränderung der Flughöhe.

XWB-Höhenruder komplett von HMC in China

In der ersten Phase wurden die A350 XWB-Höhenruder ausschließlich von ANN produziert. Die Produktion in China wurde 2012 aufgenommen. Nach einer Übergangsphase, in der die Höhenruder sowohl von ANN als auch von HMC hergestellt werden, wird das HMC alleiniger Zulieferer von A350 XWB-Höhenrudern.

Im Jahr 2007 hatten Airbus und die chinesische Regierung grundsätzlich vereinbart, fünf Prozent der A350 XWB-Strukturpakete in China fertigen zu lassen. Ein Großteil der chinesischen Arbeitsanteile von fünf Prozent entfällt auf die von HMC übernommenen Arbeitspakete.

Rafael González-Ripoll, Chief Operating Officer von Airbus China, sagte: "Die Auslieferung des ersten vollständigen A350 XWB-Höhenrudersatzes von HMC ist ein wichtiger Meilenstein in unserer langfristigen Partnerschaft mit der chinesischen Luftfahrtindustrie. Die A350 XWB hat ihren Erstflug absolviert, und das Programm kommt weiterhin planmäßig voran. Unsere chinesischen Partner haben allen Grund, auf ihre Einbindung in die A350 XWB-Fertigung stolz zu sein."

Geng Ruguang, Executive Vice President von AVIC (Muttergesellschaft der chinesischen Partner mit Mehrheitsbeteiligung am HMC), sagte: "Es ist für die chinesische Luftfahrtindustrie sehr inspirierend, an der Entwicklung und Produktion des modernsten und effizientesten Flugzeugs der Welt, der A350 XWB, mitzuwirken und ein fester Bestandteil der internationalen Lieferkette von Airbus zu werden. Mit der Auslieferung des ersten A350 XWB-Höhenruders hat das HMC einen weiteren Schritt in Richtung seines Ziels erreicht. Die Entwicklung des HMC wird auch eine Zugwirkung auf die einschlägige lokale Industrie ausüben."

Hauptkomponenten von HMC: Holme und Ruder

Pedro Fuente, Chief Operating Officer von ANN, sagte: "Wir sind mit dem sehr effektiven Teamwork-Modell sehr zufrieden, das Aernnova gemeinsam mit dem Harbin Manufacturing Centre für die Serienreifmachung und schrittweise Übertragung der A350 XWB-Höhenruderproduktion aufgebaut hat. Wir sind beeindruckt von den täglich rasant wachsenden Fähigkeiten. Dies sind starke Säulen für eine langfristige Zusammenarbeit und den gemeinsamen Erfolg."

An den Feierlichkeiten nahmen Regierungsbeamte aus China, Vertreter der europäischen Regierungen, Führungskräfte von Airbus und seiner chinesischen Partner, darunter AVIC, ein Luftfahrtkonzern aus China, Vertreter von ANN und andere Branchenexperten teil.

Das im Jahr 2009 errichtete Harbin Hafei Manufacturing Centre übernimmt bereits Arbeitspakete (Fertigung der Seiten- und Höhenruder sowie Höhenleitwerksholme) für die Airbus A320-Familie und hat nun die erste Hauptkomponente für das A350 XWB-Programm ausgeliefert. Für die Übernahme dieser Arbeitspakete und vor allem derjenigen für das A350 XWB-Programm wie Seiten- und Höhenruder, Wartungsluken in der Sektion 19 und Teile für die Rumpfverkleidung (Belly Fairing) begann das HMC im Jahr 2009 mit dem Bau neuer Anlagen. Die neuen, hochmodernen Anlagen wurden Anfang 2011 eingeweiht.

airberlin erhält Öko-Effizienz-Auszeichnung

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Am 12. September erhielt airberlin im Rahmen der Eco-Aviation Awards in den USA eine Auszeichnung als "Silver Eco-Airline of the Year". Die Jury hob bei der Verleihung in Washington D.C. insbesondere das umfassende Treibstoffeffizienz-Programm von airberlin hervor, das Deutschlands zweitgrößte Airline zu einem Pionier in Sachen Öko-Effizienz macht.

"Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung. Das ist eine tolle Bestätigung für den Erfolg unserer kontinuierlichen und umfassenden Arbeit auf diesem Gebiet. Da wir uns jedoch nicht mit dem bislang Erreichten zufrieden geben, hat airberlin zusätzlich zu den 55 bereits bestehenden Maßnahmen des Ökoeffizienz-Programms weitere Projekte und Innovationen erarbeitet, die dazu beitragen, den Verbrauch kontinuierlich in Richtung 3-Liter Marke zu senken.

Der Herbst steht bei airberlin ganz im Zeichen der Ökoeffizienz: In den nächsten Wochen wird die Airline die neuen Maßnahmen wie beispielsweise eine eigens entwickelte Software für den optimalen Luftstromfluss sowie ein Trainingsprogramm zum treibstoffsparenden Fliegen detaillierter vorstellen", sagt Hermann Lindner, Vice President Environment and Infrastructure bei airberlin, der den Preis in Washington entgegen nahm.

Mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 3,4 Litern pro 100 geflogene Personen-Kilometer hat Deutschlands zweitgrößte Airline in 2012 eine neue Bestmarke erreicht. Insgesamt hat airberlin mit allen Maßnahmen im vergangenen Jahr mehr als 100.000 Tonnen CO2 eingespart. Das entspricht knapp 7.000 Flügen von München nach Palma de Mallorca. Für ihr Engagement im Bereich Ökoeffizienz wurde airberlin schon mehrfach ausgezeichnet.

Flugfunkgeräte von Dittel jetzt komplett bei Funkwerk Avionics

Funkwerk Avionics GmbH aus Buchloe die Rechte zur Produktion und Vermarktung der Handfunkgeräte FSG4, FSG5, FSG5W und FSG7016VOX von Dittel Messtechnik GmbH, Landsberg/Lech übernommen. Nach Übernahme der Flugfunkgeräte FSG90 und FSG2T bereits im Mai diesen Jahres ist damit der vollständige Transfer des Unternehmensbereichs Flugfunkgeräte von Dittel Messtechnik auf Funkwerk Avionics abgeschlossen.

Funkwerk Avionics ist heute einer der Marktführer in Europa hinsichtlich des Verkaufs von Flugfunkgeräten und Mode S Transpondern für den Einsatzbereich der Allgemeinen Luftfahrt. Mit dem Abschluss des Erwerbs der Funkgeräte von Dittel Messtechnik (Flugfunkgeräte FSG90 und FSG2T sowie Handfunkgeräte FSG4, FSG5, FSG5W und FSG7016VOX) erweitert das Unternehmen das Produktportfolio im Hinblick auf neue Marktsegmente sowie eine Ausweitung des Geschäfts außerhalb Europas.

Gesellschafter trennten sich von der Sparte Flugfunk

Dittel Messtechnik GmbH, im Jahr 1959 gegründet, begann ihre Aktivitäten im Bereich Flugfunkgeräte und Leistungselektronik. Im Laufe der Jahre erfolgte eine Diversifikation des Produktportfolios. Kerngeschäft wurde die Messtechnik. 2012 wurde Dittel Messtechnik GmbH von der Marposs-Gruppe übernommen. Als Ergebnis einer strategischen Entscheidung der neuen Gesellschafter sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren, erfolgte die Entscheidung des Unternehmens, sich vom Bereich Flugfunkgeräte zu trennen.

"Wir freuen uns mit dem Erwerb der Dittel-Flugfunkgeräte die erfolgreiche weltweite Vermarktung dieser allseits anerkannten Geräte auch im Interesse zahlreicher Bestandskunden fortsetzen zu können. Die Übernahme komplettiert unsere Funkgeräte-Produktlinie und wird zu neuen weltweiten Geschäftsbeziehungen führen", fasst Funkwerk Avionics Geschäftsführer Dr. Thomas Wittig zusammen.

Funkwerk Avionics ist zugelassener Herstellungs- und Instandhaltungsbetrieb für Luftfahrtgeräte (EASA Part 21G und Part 145) und entwickelt, produziert und vermarktet Avionikgeräte und Avioniksystemlösungen in den Bereichen Kommunikation, Navigation und Anzeige. Für den Markt der Allgemeinen Luftfahrt bietet das Unternehmen die Filser-Produktreihen TRT (Mode-S Transponder) und ATR (Funkgeräte) an. Am Firmensitz in Buchloe/Bayern erfolgen die Herstellung, die Instandhaltung sowie der Verkauf der Avionikgeräte.

DFS-Gruppe übernimmt R. Eisenschmidt GmbH

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Die DFS International Business Services GmbH, eine Tochtergesellschaft der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, hat das Traditionsunternehmen für Luftfahrtbedarf, die R. Eisenschmidt GmbH, gekauft. Mit der Vertragsunterzeichnung gehört Eisenschmidt jetzt zur DFS-Gruppe. Die DFS bindet so die Distribution ihrer Luftfahrtpublikationen und -produkte wieder in den eigenen Konzern ein, nachdem dies mehrere Jahre ein externer Logistikdienstleister übernommen hatte.

Neuer Geschäftsführer der R. Eisenschmidt GmbH ist Achim Eckermann, langjähriger kaufmännischer Leiter im DFS-Geschäftsbereich Aeronautical Solutions, in dem neben anderen Dienstleistungen auch der Vertrieb der DFS-Luftfahrtprodukte angesiedelt war. Eckermann leitet das Unternehmen gemeinsam mit Jan-Eric Putze, der bei Eisenschmidt die Funktion des Prokuristen übernimmt. Seit 2008 hatte Putze bei der DFS den Vertrieb des Angebots für die Allgemeine und Geschäftsluftfahrt verantwortet.

Der Betrieb des Luftfahrtbedarfshändlers wird bis Anfang 2014 unverändert fortgeführt. In der Zwischenzeit wird das Produktangebot der DFS mit dem von Eisenschmidt kombiniert, beide Portfolios angepasst, die Logistik integriert und die Webshops beider Unternehmen zusammengeführt. Eisenschmidt wird alle Kunden zeitnah über wichtige Änderungen informieren.

Die Firma Eisenschmidt wurde bereits Ende des 19. Jahrhunderts gegründet und ist Luftfahrtverlag und Händler von Luftfahrtpublikationen und -produkten sowie technischem Zubehör für die Flugvorbereitung und -durchführung mit Sitz am Flugplatz Egelsbach.

Weltrekord-Versuch am Tag der Luft- und Raumfahrt des DLR

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Am Tag der Luft- und Raumfahrt zeigen DLR-Energieforscher, wie sie mit neuartigen Speichern Energie effizient auffangen können. Die DLR-Solarforscher demonstrieren, wie viel Kraft in der Sonne steckt und wie sie diese Energie in Sonnenkraftwerken nutzbar machen, und es gibt einen Weltrekord-Versuch in Sachen Klebekraft.

Die DLR-Werkstoffforscher wollen am 22. September 2013 demonstrieren, dass ein 15 Tonnen schwerer LKW über eine Stunde in der Luft bleiben kann. Im Institut für Werkstoff-Forschung können die Besucher ultraleichte und extrem stabile Materialien kennenlernen und Enerkietechnik und Verkehrstechnik steht ebenso auf dem Programm, von 10:00 bis 18:00 Uhr am DLR-Standort, Linder Höhe, 51147 Köln.

Weltrekordversuch: EC-Kartengroße Klebefläche hält LKW in der Luft

Ab 13:00 Uhr wollen die DLR-Werkstoff-Forscher am Tag der Luft- und Raumfahrt einen Weltrekord aufstellen: Mit einem im DLR entwickelten Verfahren werden zwei etwa EC-Kartengroße Stahlbolzen (sieben Zentimeter Durchmesser) miteinander verklebt. Allein an dieser Klebefläche gehalten, soll ein 15 Tonnen schwerer LKW eine Stunde lang an einem Mobilkran in der Luft schweben.

Wärme in Strom verwandeln – und umgekehrt!

Thermoelektrische Materialien können Wärme direkt, ohne mechanisch bewegte Teile, in Strom umwandeln. Forscher am Institut für Werkstoff-Forschung arbeiten daran, diese Materialien effizienter zum Einsatz zu bringen. Am Tag der Luft- und Raumfahrt zeigen sie, wie ein Thermoelektrischer Generator mit der Wärme einer Kerze eine Modell-Eisenbahn antreibt.

Dieser Effekt funktioniert auch umgekehrt, durch elektrische Energie können Thermoelektrische Elemente Wärme an verschiedene Orte pumpen und diese so wärmer oder kälter machen. An einer Versuchsanlage können die Besucher diese Kälte ertasten.

Ultraleichte Aerogele: Kochkurs für extreme Stabilität

Aerogele sind extrem leichte Feststoffe, meist Silicate, die bis zu 98 Prozent aus Poren, also aus Luft, bestehen. In Verbindung mit Beton oder anderen Stoffen ist es den Werkstoff-Forschern gelungen, aus Aerogelen extrem feste und gut isolierende Materialien herzustellen. Wie leicht und vielfältig diese Materialien sind, zeigen die Wissenschaftler im Gebäude des Instituts für Werkstoff-Forschung.

Im Vortragsprogramm im großen Hörsaal des DLR demonstrieren zwei Forscherinnen im "Science Slam" wie Aerogele hergestellt werden. In dieser 10-minütigen Wissenschaftsshow mit dem Titel: "Resorcin-Formaldehyd-Aerogele kochen(d) leicht gemacht" geht es lustig, turbulent und informativ zu.

Langzeit-Wärmespeicher im CeraSTorE

Die gar gekochten Nudeln kommen vom Herd auf den Tisch – die Hitze der noch heißen Herdplatte verpufft. So ähnlich geschieht dies auch bei vielen Industrie-Prozessen. Damit Wärmeenergie nicht verloren geht, sondern aufgefangen und wieder eingesetzt werden kann, entwickeln DLR-Energieforscher intelligente Speicheranlagen, die Wärmeenergie aufnehmen und bei Bedarf wieder zur Verfügung stellen.

Am Tag der Luft- und Raumfahrt können die Besucher im Kompetenzzentrum für Keramische Werkstoffe und thermische Speichertechnologien "CeraStorE" einen thermochemischen Speicher besichtigen, der mit Hilfe von Kalk Wärmeenergie in chemische Energie umwandeln kann. Der Vorteil des Kalk-Speichers: Er kann durch die chemische Reaktion pro Kubikmeter große Mengen an Wärmeenergie aufnehmen. Zudem ist er ein idealer Langzeitspeicher, der die zuvor eingebrachte Energie erst dann abgibt, wenn wieder Wasserdampf hinzugeführt wird. Die Wärmeenergie, die bei einer solchen Reaktion freigesetzt wird, machen die Forscher mit einer Wärmebildkamera in einem Demonstrationsversuch sichtbar.

Neben dem Kalk-Speicher stellt das DLR-Institut für Technische Thermodynamik weitere Speichermaterialien und -technologien vor. Hochtemperatur-Wärmespeicher können in bestehenden Gas- und Dampfkraftwerken zum Einsatz kommen, ebenso wie in Solar- und Druckluftkraftwerken und bei der Kraftwärmekopplung. Mit Hilfe von Speichern können Verbraucher somit Strom oder Wärme dann abrufen, wenn sie diese wirklich benötigen.

Keramische Faserverbund-Werkstoffe sind ebenso robust wie metallische Werkstoffe, dabei halten sie deutlich höhere Temperaturen aus und sind wesentlich leichter. Sie sollen unter anderem in Brennkammern von Gasturbinen zum Einsatz kommen, wodurch die Temperatur im Innern der Brennkammern weiter gesteigert und Kühlluft gespart werden kann. Im CeraStorE-Gebäude können die Fertigungsanlagen für diese Materialien besichtigt werden.

Sonnenstrahlen als Kraftwerks-Teibstoff

Wie funktioniert ein Sonnenkraftwerk? Das erfahren die Besucher beim DLR-Institut für Solarforschung. Die Wissenschaftler hier arbeiten an großen Solarkraftwerken, bei denen Spiegel die Strahlen der Sonnen einfangen und auf einen Punkt beziehungsweise eine Linie fokussieren. Mit dieser Wärmeenergie – bis zu 500 Grad Celsius – wird Wasser zu Wasserdampf erhitzt und damit eine Turbine angetrieben. Am DLR-Sonnenofen in Köln konzentrieren die Wissenschaftler die Sonnenstrahlen eines zirka 60 Quadratmeter großen Spiegels auf eine Fläche von zehn mal zehn Zentimeter. Die so konzentrierte Sonnenenergie erzeugt Temperaturen mit denen mühelos ein Tresor aufschmolzen werden kann.

Die Forscher nutzen diese Energie und entwickeln unter anderem ein Verfahren zur Wasserstoffherstellung. Welche Kraft konzentrierte Sonnenstrahlen tatsächlich haben, zeigen die Solarforscher an einem schüsselförmigen Spiegel, der – wenn die Sonne scheint – Münzen zum Schmelzen bringt. Zu einer wesentlichen Aufgabe der DLR-Solarforscher gehört das Testen der Qualität der riesigen Spiegel, ehe diese in Solarkraftwerken zum Einsatz kommen.

Am Tag der Luft- und Raumfahrt geben die Forscher Einblick in diese Arbeit. Zu sehen sind auch die bis zu sechs Meter hohen Parabolspiegel, die zum Beispiel in Solarkraftwerken in Spanien, den USA, Asien und Nordafrika die Sonnenstrahlung einfangen.

Lufthansa-Chef Christoph Franz geht mit Vertragsende 2014

Christoph Franz, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lufthansa AG, hat den Aufsichtsratsvorsitzenden des Unternehmens, Wolfgang Mayrhuber, heute darüber unterrichtet, dass er für die in Kürze anstehende Verlängerung seines Vertrages nicht zur Verfügung steht. Sein Vertrag endet am 31. Mai 2014.

Diese Entscheidung ist mir nach insgesamt knapp 15 Jahren in der Lufthansa Group alles andere als leicht gefallen", erklärte Christoph Franz, "Ich bin stolz auf die Lufthansa und ihre Mitarbeiter. Ich arbeite sehr gern für dieses Unternehmen. Aus beruflichen Gründen habe ich mich dennoch entschlossen, meine Tätigkeit für die Lufthansa Group nach Erfüllung meines Vertrages im Mai 2014 zu beenden. Das Zukunftsprogramm Score und wichtige Investitionsentscheidungen haben bis dahin die Grundlagen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Lufthansa Group gelegt. Dies ist ein passender Zeitpunkt für einen Führungswechsel."

"Ich bedaure den Entschluss von Christoph Franz, sich beruflich neu zu orientieren. Ich respektiere seine Entscheidung und habe dafür auch Verständnis", erklärte Wolfgang Mayrhuber. "Als Vorsitzender des Aufsichtsrats der Deutschen Lufthansa AG wünsche ich ihm in den verbleibenden Monaten einen erfolgreichen Abschluss seiner Arbeit in unserem Unternehmen. Für die Zeit danach wünsche ich persönlich Christoph Franz alles Gute", so Mayrhuber weiter.

"Ich denke, im Namen aller Mitglieder des Aufsichtsrats sprechen zu dürfen, wenn ich Christoph Franz schon heute Dank und Anerkennung für sein großes Engagement ausspreche. Unter Franz` Führung hat die Lufthansa Group ihre Position als führender europäischer Aviationkonzern ausgebaut. Seine zukunftsweisenden Weichenstellungen bilden die Grundlage für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens", erklärt Wolfgang Mayrhuber weiter.

Airport BER Familienfest zählte 80.000 Besucher

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Am Wochenende öffnete der Flughafen Berlin Brandenburg seine Türen zum Familienfest am BER. Berliner und Brandenburger waren eingeladen, sich selbst ein Bild vom neuen Flughafen zu machen. Etwa beim Rundgang durch das Terminal, einem Blick in den unterirdischen Bahnhof oder das Flughafengelände und auf der neuen Start- und Landebahn.

"Die Berliner und Brandenburger interessieren sich für den Flughafen. Wir freuen uns über die zahlreichen Besucher und die positive Stimmung auf dem Familienfest", sagte Flughafenchef Hartmut Mehdorn.

Das Familienfest am zukünftigen Flughafen Berlin Brandenburg fand am Samstag und Sonntag jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr statt. Bereits am Samstag konnten bei bestem Wetter rund 30.000 Besucher gezählt werden, Sonntag nutzen sogar 50.000 Interessierte die Chance, sich direkt vor Ort zu informieren.

Neben drei unterschiedlichen, kostenfreien Touren über den BER gab es auf der Expertenbühne Kurzinterviews zu Themen rund um den neuen Flughafen. Bundespolizei, die Flughafenfeuerwehr, GlobeGround, der Zoll, zahlreiche Airlines sowie Vereine und Aussteller aus dem Umland sorgten für ein buntes Familienprogramm.

Airbus-Werk in Alabama macht Fortschritte

Auf dem Weg zum Abschluss der Fundamentanlagen des Brookley Aeroplexes für die Airbus-Fertigungshalle in Mobile in den USA nimmt die A320-Endmontagelinie immer mehr Formen an, indem die erste Stahlstütze dazu aufgerichtet wurde. Aber noch eine Menge solcher Stahlträger, die 30 Meter in die Höhe ragen, braucht es, um den Rahmen für das Montagegebäude zu bilden.

Der Spatenstich für das neue Airbus-Werk war im April dieses Jahres erfolgt und schlug ein neues Kapitel für Airbus auf. Mit der Fertigung im Land des Erzrivalen Boeing zeigt der Flugzeugbauer Selbsbewusstsein und ein starkes Signal für den amerikanischen Markt.

Der Baubeginn von Maschinen der A320-Familie in Moblie ist für 2015 angepeilt, erste Maschinen aus dem Werk sollen 2016 geliefert werden. Laut Airbus sollen dort bis zum Jahr 2018 40 bis 50 Flugzeuge pro Jahr hergestellt werden.

Windräder als Störer von Radar und Funkfeuer

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Wer Windräder im Umkreis von Radaranlagen und Funkfeuern aufstellen will, muss bestimmte Auflagen wie Sicherheitsabstände einhalten. Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) und die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH weisen dazu auf Gefahren für die Flugsicherheit hin, die von Windkraftanlagen ausgehen können.

So bedarf der Bau einer Windkraftanlage im Radius von 15 Kilometern um Radaranlagen und sogenannten UKW-Drehfunkfeuern der Zustimmung durch die Aufsichtsbehörde.

Der Direktor des BAF, Prof. Dr. Nikolaus Herrmann erläutert den Genehmigungsprozess basierend auf dafür geltende nationale und internationale Regelungen. "Wir sind keine Verhinderer der Energiewende, wie uns gelegentlich vorgeworfen wird", versicherte Herrmann, "wir sind für die Sicherheit im Luftverkehr verantwortlich und müssen mitunter unangenehme Entscheidungen treffen." So gebe es laut Herrmann Gründe dafür, warum der Bau von Windkraftanlagen gelegentlich aus Sicherheitsgründen abgelehnt oder eingeschränkt werden müsse.

Standort, Anzahl und Höhe entscheidend

DFS-Sprecher Axel Raab erklärte anhand der Funktionsweise der Navigationsanlagen, warum diese durch Windkraftanlagen gestört und zu einer potentiellen Gefahr für den Flugverkehr werden können. "Sicherheit hat bei uns höchste Priorität", stellte Raab klar, "beim Thema Sicherheit kann es keine Kompromisse geben." Die DFS erstellt im Auftrag des BAF die gutachterlichen Stellungnahmen, die zu einer Genehmigung, Ablehnung oder Einschränkung einer Windkraftanlage herangezogen werden. Wichtigste Kriterien im Genehmigungsverfahren sind der Standort, die Höhe und die Anzahl der einzelnen Windräder.

Dabei werden der Flugsicherung nur solche Bauanträge zur Begutachtung vorgelegt, die innerhalb der sogenannten Anlagenschutzbereiche um die Flugsicherungsanlagen liegen. Das BAF konnte bei diesen Anträgen in über 90 Prozent der Fälle eine Zustimmung zur Errichtung aussprechen. Häufig muss aber auch dort eine Zusage verweigert werden, wo zu bereits bestehenden Windenergieanlagen weitere hinzukommen sollen.

Informationen und Ansprechpartner

Die DFS hat eine Seite mit häufig gestellten Fragen zum Thema Windkraftanlagen und Flugsicherheit online gestellt, auch das BAF liefert Informationen zum Thema Windenergie-Anlagen und Drehfunkfeuer. Ansprechpartner bei BAF und DSF sind die Stellen der Öffentlichkeitsarbeit.

Ansprechpartnerin beim BAF:

  • Kerstin Weber, Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit, Telefon: 06103-8043145, E-Mail: presse@baf.bund.de

Ansprechpartner bei der DFS:

  • Axel Raab, Sprecher DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, Telefon: 06103-7074160, E-Mail: axel.raab@dfs.de

Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) ist die nationale Aufsichtsbehörde über zivile Flugsicherungsorganisationen in Deutschland. Sie ist dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) unterstellt und hat ihren Sitz in Langen (Hessen).

Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist ein bundeseigenes, privatrechtlich organisiertes Unternehmen mit 6.000 Mitarbeitern. Die DFS sorgt für einen sicheren und pünktlichen Flugverlauf. Die Mitarbeiter koordinieren täglich bis zu 10.000 Flugbewegungen im deutschen Luftraum. Deutschland ist damit das verkehrsreichste Land in Europa. Das Unternehmen betreibt Kontrollzentralen in Langen, Bremen, Karlsruhe und München.

Flughafen BER lädt zum Familienfest

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Am heutigen Samstag startet das Familienfest am Flughafen Berlin Brandenburg. Alle Berliner und Brandenburger sind dazu herzlich eingeladen. Mit Touren über das Gelände, Blick in den Untergrund-Bahnhof, Rundgang im Terminal, Hubschrauberflügen sowie einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm gibt es für alle Flughafeninteressierten und Luftfahrtfans ein spannendes Programm.

Auch bei regnerischem Wetter lohnt sich ein Besuch, da das Familienfest überwiegend unter dem Terminaldach abläuft. Zusätzlich ist an diesem Wochenende, 14. und 15. September 2013, der Infotower kostenfrei begehbar.

"Wir wollen interessierten Berlinern und Brandenburgern die Möglichkeit geben, sich selbst ein Bild vom neuen Flughafen zu machen", sagt Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. "Auf unserem Familienfest öffnen wir die Türen des BER für die Öffentlichkeit. Angeboten werden Touren ins Terminal und über das Flughafengelände sowie ein informatives Programm mit Film- und Fotovorträgen auf der Bühne. Besucher erhalten so die Möglichkeit sich direkt vor Ort zu informieren."

Abwechslungsreiches Programm

Das Familienfest am BER findet jeweils in der Zeit von 10:00 bis 18:00 Uhr statt. Die Besucher können an drei unterschiedlichen Touren teilnehmen. Alle Touren sind kostenfrei und dauern jeweils rund 15 Minuten:

  • Blick in den Bahnhof unter dem Terminal: Die Tour beginnt auf dem Willy-Brandt-Platz.
  • Bustour über den BER: bietet die Möglichkeit auf dem Flughafengelände des künftigen Flughafens auszusteigen. Startpunkt ist die Ankunftsebene des BER.
  • Tour ins Terminal des BE, beginnt auf der Abflugebene.

Zusätzlich stehen Experten auf der Bühne der Abflugebene und liefern Informationen und Beiträge zu wichtigen Themen rund um den künftigen Flughafen. Für ein buntes Familienprogramm für Groß und Klein sorgen verschiedene Aussteller, zahlreiche sportliche Aktivitäten und weitere spannende Attraktionen. Auf der Bühne sorgt zudem den ganzen Tag lang ein DJ für ein vielfältiges musikalisches Programm und die Möglichkeit an Gewinnspielen teilzunehmen.

Kostenlose Parkplätze

Das Familienfest am Flughafen Berlin Brandenburg ist mit dem Auto einfach und bequem zu erreichen. Die von der Autobahn A113 abgehende Autobahnabfahrt führt über die Schönefelder Allee direkt auf die Airport City und das Terminal zu. Über die A113 besteht Anschluss zur Berliner Stadtautobahn A100 und zum Berliner Ring A10.

Ausreichende Parkmöglichkeiten gibt es in den in der Airport City gelegenen Parkhäusern P7 und P8. Die Parkplätze stehen am gesamten Wochenende kostenfrei zur Verfügung. Der Weg zur Veranstaltung und zu den Parkhäusern wird ab der Autobahn ausgeschildert sein. Die Adresse für die Anreiseplanung mit dem Navigationssystem lautet: Brunolf-Baade-Straße 1 bzw. 2, 12529 Schönefeld.

Anreise mit Öffentlichen Verkehrsmitteln

Die An- und Abfahrt mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgt über kostenfreie Shuttle-Busse ab Schönfeld. Der Weg zur Shuttle-Bus-Haltestelle wird ab dem S-Bahnhof Schönfeld bzw. Flughafenterminal SXF ausgeschildert sein. Die Shuttle-Busse fahren in kurzen, regelmäßigen Abständen von Schönefeld zum Veranstaltungsgelände am BER und zurück. Der erste Shuttle-Bus fährt um 09:00 Uhr.

Die Abreise vom Veranstaltungsgelände ist jederzeit möglich. Der letzte Shuttle-Bus verlässt um 19:00 Uhr (eine Stunde nach Veranstaltungsende) das Veranstaltungsgelände. Es wird bequemes Schuhwerk empfohlen, Tiere sind aus Sicherheitsgründen auf der Veranstaltung nicht gestattet.