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Geschäfte am Flughafen Hamburg feiern mit Shopping und Events

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Im Jahr 2003 haben sich die Non-Aviation-Geschäfte, Gastronomiebetriebe, Serviceeinrichtungen und Reisebüros am Flughafen Hamburg zu einer Vermarktungs-Kooperation zusammengeschlossen, die die Passagiere und Besucher auf die Airport Erlebniswelt aufmerksam macht. Zum 10. Geburtstag laden die Geschäfte nun am Hamburg Airport alle Norddeutschen ein, vier Tage lang mit einem vorwiegend kostenlosen Programm am Flughafen zu feiern.

Von Donnerstag, 14. November, bis Sonntag, 17. November, dreht sich am Hamburg Airport alles rund um das Jubiläum. Von einer Lesung mit Heinz Strunk, Hamburgs Kult-Autor von "Fleisch ist mein Gemüse", dem Improvisationstheater Steife Brise über Moonlight-Shopping und dem "1. Deutschen Airport-Slam" bis hin zum großen Geburtstagssonntag für die ganze Familie.

Lesung mit Kultautor Heinz Strunk

Los geht’s am 14. November mit einer Lesung des Buches "Junge rettet Freund aus Teich" – dem zweiten biographischen Werk von Kult-Autor Heinz Strunk. Veranstaltungsort ist das Airport Conference Center auf der Galerieebene in Terminal 2. In dem Werk blickt Heinz Strunk zurück auf seine Kindheit und das Aufwachsen in Hamburg-Harburg.

Wer dabei sein möchte, erhält die Karten im Vorverkauf am Airport Office (Airport Plaza) oder an der Abendkasse ab 19:00 Uhr – die Anzahl der Plätze ist auf 90 begrenzt. Beginn der Lesung ist 20:00 Uhr. Der komplette Eintrittspreis von fünf Euro pro Karte wird an das Diakonische Werk Hamburg-West/Südholstein gespendet.

Interaktive Unterhaltung mit Impro-Theater Steife Brise

Wie die Geschichte des Stückes sich entwickelt und ausgeht, entscheidet das Publikum. Beim Improvisationstheater ist seitens der Schauspieler Spontanität und Kreativität gefragt, denn es gilt, die Impulse aus dem Publikum einzubauen. Steife Brise, Hamburgs bekannteste Impro-Gruppe, ist am Geburtstagsfreitag zu Gast im Airport Conference Center in Terminal 2.

Karten gibt es im Vorverkauf am Airport Office (Airport Plaza) oder an der Abendkasse ab 19:00 Uhr, Beginn der Veranstaltung ist 20:00 Uhr – die Anzahl der Plätze ist auf 90 begrenzt. Der komplette Eintrittspreis von fünf Euro pro Karte wird an das Diakonische Werk Hamburg-West/Südholstein gespendet.

Moonlight-Shopping mit Attraktionen rundherum

Am Sonnabend, den 16. November, ist Vollmond. Grund genug, die Nacht zum Tag werden zu lassen und am Hamburger Flughafen auf Entdeckungsreise zu gehen. In beiden Terminals und der Airport Plaza halten die Geschäfte ab 16:00 Uhr beim Moonlight-Shopping jede Menge kostenlose Geburtstagsüberraschungen bereit: After-Work-Massagen vom Meridian Spa bringen Entspannung nach einem langen Tag.

Hair & Make-up Artist Kyra Tazi sorgt für das passende Styling beim Einkaufen, während die Besucher von der Metropolitan Pharmacy eine Hautberatung erhalten oder sich professionell die Nägel lackieren lassen können. Die Hamburg Freezers sind mit einer Torschussanlage vor Ort und laden von 17:00 bis 18:00 Uhr zu einer Autogrammstunde mit den Spielern Frédérik Cabana, Matt Pettinger und Sébastien Caron ein.

In der Fotobox können sich die Besucher vor einem Wunschhintergrund fotografieren lassen und das Bild gleich mitnehmen, Live-Karikaturist und Schnellzeichner "Mirror Man" sorgt für Spaß beim Shopping. Zu einem ausgiebigen Bummel inklusive Beratung laden die Geschäfte im öffentlichen Bereich beim Moonlight-Shoppen bis 22:30 Uhr ein.

1. Airport-Poetry-Slam – Applausometer kürt Gewinner

Im Anschluss wird gereimt, getextet und gevotet: Beim 1. Deutschen Airport-Slam treten sieben bekannte Slam-Autoren in einem literarischen Wettstreit gegeneinander an. Sie tragen selbst geschriebene Gedichte und Geschichten zum Thema "Flughafen" vor. Das Publikum kürt per Applausometer den Gewinner. Der Eintritt zu dem 90-minütigen Text-Feuerwerk ist kostenlos. Los geht’s ab 22:30 Uhr in Terminal 1 auf der Abflugebene. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

FC St. Pauli-Stars Autogrammstunde am Sonntag

Auch ohne Flugticket ist Hamburg Airport am 17. November eine Reise wert: Von 11:00 bis 18:00 Uhr steigt die große Geburtstagsparty für die ganze Familie. Die Aktionen sind kostenlos und finden in beiden Terminals sowie der Airport Plaza statt. Die Besucher treffen die Kiezrabauken vom FC St. Pauli inklusive Autogrammstunde ab ca. 15:00 Uhr mit den Spielern Bernd Nehring und Markus Thorandt oder lassen sich von Karikaturist und Schnellzeichner "Mirror Man" verewigen.

Märchen für Kinder, Gutscheine für Reisen und Gastro

Beim Kinderparcours, Bullriding und vielen weiteren Aktionen stellen sie ihre Geschicklichkeit unter Beweis. Kreativität ist beim Drachenbau und im Flugzeug-Desing-Studio gefragt. Auch Kinderschminken, ein XXL Tischkicker, der heiße Draht, Glitzer-Tattoos, eine Nintendo-Wii-Station, Jonglage und eine Fotobox warten auf die großen und kleinen Gäste. In der Lesehöhle können es sich die Kinder von 14:00 bis 18:00 Uhr gemütlich machen. Hier tauchen sie mit Jugend- und Kinderbuchautoren in geheimnisvolle Welten ein, Marché lädt alle Leckermäulchen zum Kinderbacken ein.

Wer lieber genießt als selbst zu backen, sollte den großen Geburtstagskuchen nicht verpassen. Viele Verlosungen warten auf glückliche Gewinner. So können die Besucher beim Thomas Cook Reisebüro das Glücksrad drehen und Reisegutscheine gewinnen, während am Eventcounter McDonald’s-Gutscheine für Kindergeburtstage ergattert werden können. Auch die Shops am Flughafen und die Gastronomie sind mit vielen Aktionen dabei. So bietet zum Beispiel die Metropolitan Pharmacy eine kostenlose Hautberatung an, im Buchshop Relay gibt es Logo-Äpfel, während die Boutique Ladywa eine typgerechte Styleberatung veranstaltet.

Lufthansa unterstützt Mitarbeiter bei Job-Wechsel

Mit dem COMPASS-Programm will die Lufthansa Group Verantwortung für ihre Mitarbeiter übernehmen, der Konzern will seit Januar 2013 nachhaltige Personalpolitik betreiben, in dem er seine Mitarbeiter und Führungskräfte dabei unterstützt, sich beruflich erfolgreich neu zu orientieren.

Zu diesem Zweck arbeitet die Deutsche Lufthansa AG eng mit namhaften, international tätigen Personalberatungsunternehmen zusammen. Mehr als 500 Mitarbeiter nehmen das Beratungsangebot derzeit in Anspruch.

Vermittlungsberatung und Coaches helfen

COMPASS richtet sich nicht nur an Beschäftigte, deren Arbeitsplatz gefährdet ist, sondern auch an jene, die eine neue berufliche Herausforderung anstreben. Dies kann sowohl der Wunsch nach einem Wechsel innerhalb des Konzerns, aber auch nach einer Tätigkeit außerhalb des Unternehmens sein.

Im Rahmen eines vertraulichen Orientierungsgesprächs erhalten Interessenten ohne Preisgabe ihrer Identität von externen Coaches eine kompetente Beratung und umfassende Informationen über das Spektrum der Angebote und Möglichkeiten.

Die Vermittlungsberatung wird bis zu sechs Monate angeboten und umfasst zusätzlich zur persönlichen und beruflichen Standortbestimmung eine Stärken- und Chancenanalyse. Nach erfolgreicher Vermittlung begleitet der persönliche Coach den Mitarbeiter für weitere drei Monate, um den erfolgreichen Einstieg in die neue Position zu unterstützen.

Anonyme Recherche in unternehmensnahem Stellenmarkt

Anfang Juli hat der Konzern aus dem eigenen Kontaktnetzwerk zusätzlich einen unternehmensnahen Stellenmarkt eingerichtet, der attraktive Vakanzen von Partnerunternehmen wie beispielsweise BASF, Volkswagen und Deutsche Bahn zeigt. Mitarbeiter können dort anonym recherchieren. Mehr als 6.000 Beschäftige haben sich die Angebote der Stellenbörse bisher angesehen.

Jede zweite über die Stellenbörse versandte Bewerbung mündete in einer Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Das COMPASS-Programm leistet auf diese Weise einen wichtigen Beitrag zur sozialverträglichen Gestaltung der Anpassungen, die im Rahmen des laufenden Zukunftsprogramms notwendig werden.

Lufthansa-Fluggesellschaften steigern Auslastung

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Die Lufthansa Group hat im Oktober die Auslastung ihrer Flugzeuge weiter gesteigert. Konzernweit waren die Passagierflugzeuge im Durchschnitt zu 80,5 Prozent besetzt. Im Vorjahresvergleich ist dies eine Steigerung von 1,6 Prozentpunkten.

Die bessere Auslastung ist das Resultat eines um 3,9 Prozent höheren Absatzes (gemessen in Passagierkilometern). Das Angebot (gemessen in Sitzkilometern) war um 1,8 Prozent höher als im Oktober 2012.

Europa-Amerika-Verbindungen Spitze

Die Auslastung stieg in allen Verkehrsgebieten. Die größte Auslastungssteigerung erzielte der Konzern mit einem Plus von zwei Prozentpunkten auf Strecken von und nach Europa. Die stärkste Steigerung beim Absatz erzielten die Fluggesellschaften der Lufthansa Group mit 7,5 Prozent für Flüge von und nach Nord-, Süd- und Mittel-Amerika.

Die Zahl der von Lufthansa, Germanwings, Swiss und Austrian Airlines insgesamt beförderten Fluggäste stieg um 2,4 Prozent auf 9,8 Millionen. Auch im Frachtgeschäft steigerte der Konzern die Verkehrsleistung im saisonal starken Vorweihnachtsgeschäft. Insgesamt beförderte die Lufthansa Group im Oktober 172.000 Tonnen Fracht und Post, ein Plus von einem Prozent. Das Angebot in Fracht-Tonnenkilometern stieg um 4,8 Prozent, der Absatz um 4,4 Prozent, und der Fracht-Nutzladefaktor blieb mit konzernweiten 69 Prozent (-0,3 Prozentpunkte) nahezu stabil.

Absatz und Angebot erhöht

Zur besseren Auslastung im Passagierverkehr des Konzerns trugen im Oktober vor allem die Lufthansa und die Germanwings bei. Die beiden deutschen Fluggesellschaften im Konzern steigerten die Auslastung ihrer Flugzeuge im Vorjahresvergleich um 1,9 Prozentpunkte auf 79,7 Prozent. Das Angebot der beiden Airlines erhöhte sich um 1,4 Prozent, der Absatz stieg um 3,9 Prozent.

Mit 7,1 Millionen Fluggästen entschieden sich außerdem drei Prozent mehr Passagiere für einen Flug mit Lufthansa oder Germanwings als noch ein Jahr zuvor. Swiss konnte die bereits sehr gute Auslastung ihrer Flugzeuge ebenfalls weiter steigern. Hier stieg der Sitzladefaktor um 0,4 Prozentpunkte auf 84,2 Prozent. Die Gesellschaft beförderte 1,5 Millionen Fluggäste (plus 0,5 Prozent). Austrian Airlines steigerte den Sitzladefaktor um einen Prozentpunkt auf 80 Prozent und beförderte eine Million Fluggäste (+0,9 Prozent).

Lufthansa-Passagierzahlen in tabellarischer Übersicht

  Oktober 2013 Veränderung zum Vorjahr in % Kumulativ Veränderung zum Vorjahr in %
Lufthansa Passage1 / Lufthansa Cargo
Fluggäste in 1.000 7.127 +3,0 65.254 +1,2
Angebotene Sitzkilometer (in Mio.) 17.242 +1,4 165.432 +1,1
Verkaufte Sitzkilometer (in Mio.) 13.744 +3,9 131.697 +2,5
Sitzladefaktor (%) 79,7 +1,9P. 79,6 +1,1P.
Fracht/Post in 1.000 t 150 +0,7 1.420 -1,7
Fracht-Nutzladefaktor (%) 69,6 +0,1P. 69,4 +0,3P.
SWISS
Fluggäste in 1.000 1.507 +0,5 14.554 +0,7
Sitzladefaktor (%) 84,2 +0,4P. 84,0 +1,0P
Austrian Airlines
Fluggäste in 1.000 1.038 +0,9 9.643 -1,5
Sitzladefaktor (%) 80,0 +1,0P. 78,9 +1,1P.
 
Lufthansa Konzern2
Fluggäste in 1.000 9.671 +2,4 89.451 +0,8
Angebotene Sitzkilometer (in Mio.) 23.289 +1,8 223.345 +0.9
Verkaufte Sitzkilometer (in Mio.) 18.748 +3,9 179.393 +2,3
Sitzladefaktor (%) 80,5 +1,6P. 80,3 +1,1P.
Fracht/Post in 1.000 t 172 +1,0 1.627 -1,6
Fracht-Nutzladefaktor (%) 69,0 -0,3P. 68,5 -0,3P.
Zahl der Flüge 92.549 -2,9 872.277 -3,9

1. Inkl. Lufthansa Regional und Germanwings

2. Lufthansa Passage (inkl. Germanwings), SWISS (inkl. Edelweiss), Austrian Airlines

50 Diamond DA40 Tundra Star für Russland

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Am 11. November wurden in Jekaterinburg (Ural) die ersten 50 Diamond Aircraft DA40 Tundra Stars aus russisch-österreichischer Gemeinschaftsproduktion vorgestellt.

Bei den 50 Flugzeugen handelt es sich um die erste Teillieferung aus einem Gesamtauftrag von 117 Maschinen an das russische Luftfahrtministerium. Diamond Aircraft ist es in Kooperation mit UWCA (Ural Works of Civil Aviation) gelungen, innerhalb eines halben Jahres, 50 Einheiten des einmotorigen Viersitzers DA40 Tundra Star fertig zu stellen.

Fliegt auch mit Kerosin im Tank

Die DA40 Tundra Star wurde unter anderem speziell für den russischen Raum konzipiert. Sie erfüllt die dortigen strengen Richtlinien für das Landen auf hartem, unwegsamem Gelände sowie für das raue Klima und ist mittlerweile ein Bestseller. Da sie mit Kerosin betankt werden kann, hat man zusätzlich die Auswahl zwischen verschiedenen Treibstoffen, wie Jet A-1, Jet A, ТС-1 und РТ.

Das russische Luftfahrtministerium, vertreten durch Herrn Alexander Neradko (Generaldirektor von Rosavia), zeigte sich hochzufrieden mit dem Ergebnis. Auch Denis Manturov, Minister für Industrie und Handel der Russischen Föderation, nahm die Flugzeuge genau in Augenschein. Als Hubschrauberpilot war er so beeindruckt, dass er nun auch seinen Flugzeug-Pilotenschein auf Maschinen von Diamond Aircraft starten möchte.

Anfang 2014 werden die DA40 Tundra Stars bei den zwei staatlichen Flugschulen in Ulyanovsk und St. Petersburg in Betrieb genommen.

Gabelflug nach Jamaika und Kuba: Condor startet ab München

Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, und Achim Lameyer, Leiter Fremdvertrieb der Condor Flugdienst GmbH, gaben offiziell den Startschuss für die neue Verbindung von München (MUC) nach Santa Clara (SNU).

Dabei gab es durch den gleichzeitigen Erstflug nach Montego Bay (MBJ) auf Jamaika gleich doppelten Grund zum Feiern. Condor ist die einzige Airline in Europa, die Santa Clara nonstop anfliegt. Die Route des Gabelflugs führt von München nach Santa Clara, dann über Montego Bay zurück nach München.

Nach kurzen Ansprachen wurde die Verbindung durch den Banddurchschnitt offiziell eröffnet, bevor die Erstflugtorte angeschnitten wurde. Eine Tanzgruppe stimmte die Fluggäste auf die karibischen Rhythmen in ihrem Urlaubsziel ein.

Zweiter Langstrecken-Startplatz neben Frankfurt

Achim Lameyer sagte bei dem Event: "…München ist aufgrund wirtschaftlicher Vorteile gegenüber dem bisher einzigen deutschen Abflughafen für die Langstrecke in Frankfurt wichtiger Standort für Condor. Wir hoffen, dass unser Angebot auf der Langstrecke weiterhin gut angenommen wird, dass wir uns auch langfristig hier erfolgreich positionieren können."

Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh freut sich über das verstärkte Engagement der Airline: "Die Entscheidung der Condor für unseren Flughafen macht einmal mehr deutlich, dass unsere Partner auf der Airlineseite großes Vertrauen in den Standort München setzen. Das tun sie völlig zu Recht – ich bin fest davon überzeugt, dass die Condor mit ihrem neuen Münchner Langstreckenangebot eine große Resonanz finden wird – auf den Mittelstrecken ist dies ja ohnehin seit langem der Fall."

Empfang mit kubanischen Cocktails

Nach Landung der Maschine in Santa Clara wurden die Gäste mit Cocktails und landestypischer Musik herzlich durch das Fremdenverkehrsamt Kuba begrüßt.

Die Stadt am westlichen Fuße des Escambray-Gebirges ist geschichtlich und kulturell sehr bedeutsam. In Zeiten der kubanischen Revolution wurde Diktator Batista in Santa Clara vom berühmten Rebellen Führer Che Guevara vertrieben. Einige Sehenswürdigkeiten in Santa Clara, das Denkmal von Che Guevara oder der Platz vor seinem Grab zeigen, wie präsent die Geschichte Kubas in der Stadt bis zum heutigen Tag ist.

Sehenswert ist auch die Universitätsstadt im Herzen Kubas, sie ist sehr vielseitig: von Kolonialarchitektur über traumhafte Parks bis hin zur Berglandschaft mit dem Stausee Hannabanilla.

Preise für Oneway-Tickets soll es ab 399,99 Euro in der Economy Class, ab 499,99 Euro in der Premium Economy Class und ab 999,99 Euro in der Comfort Class von München nach Santa Clara geben.

Montego Bay – Kaffee und Austern aus Jamaika

Bisher wurde Montego Bay lediglich von Frankfurt aus angeflogen – nun steht mit München auch eine direkte Verbindung ab Süddeutschland bereit.

Montego Bay ist für seine beliebten Badeorte Doctor’s Cave und White Sands bekannt. Die Stadt im Herzen der Goldküste bietet zahlreiche Sportmöglichkeiten aller Art. Vom Hafen aus werden die heimischen Produkte in alle Welt exportiert. Gäste können in den Genuss von jamaikanischen Bananen, Kaffee, Rum oder auch Austern kommen.

Nach Montego Bay lässt sich im Winter 2013/14 immer montags mit Oneway-Tickets ab einem Komplettpreis von nur 399,99 Euro in der Economy Class, 549,99 Euro in der Premium Economy Class und 1199,99 in der Comfort Class nach fliegen.

Airport Weeze erhält Strom aus Sonne und Region

Ab dem 01. Januar 2014 werden die Stadtwerke Kleve für drei Jahre den Airport Weeze mit Strom beliefern. In einem großangelegten Wettbewerbsvergleich konnte sich der Energielieferant aus Kleve durchsetzen.

Der Airport Weeze, der in den 10 Jahren seit seiner Eröffnung über 16 Millionen Passagiere begrüßen konnte, benötigt knapp sieben Millionen Kilowattstunden Strom für seine Bewirtschaftung. Ein Großteil seines Strombedarfes wird auch über eine 14 MW-Solaranlage abgedeckt, die derzeit die größte Photovoltaikanlage in ganz NRW ist.

Ludger van Bebber, Geschäftsführer des Airport Weeze sagte: "Wir freuen uns, dass sich mit den Stadtwerken Kleve ein renommierter und leistungsstarker Partner aus der Region behaupten konnte."

Rolf Hoffmann, der seit 20 Jahren die Geschicke des hiesigen Energie- und Wasserversorgers verantwortet, ist sehr stolz auf die Zusage: "Mittlerweile betrachten immer mehr Kunden auch den regionalen Aspekt und erkennen, dass der regionale Anbieter nicht nur preislich mithalten kann, sondern darüber hinaus guten Service und ein erhebliches regionales Engagement bietet."

Das Bild zeigt die Geschäftsführer Ludger van Bebber (Airport Weeze, links) und Rolf Hoffmann (Stadtwerke Kleve).

Direktverbindung Hamburg – Madrid mit Norwegian

Norwegian nimmt ab Juni 2014 eine neue Flugverbindung zwischen Hamburg und Madrid auf. Die spanische Hauptstadt wird dann viermal pro Woche von der skandinavischen Airline ab Hamburg Airport angeflogen.

Nach Alicante, Malaga, Las Palmas und Teneriffa eröffnet Norwegian in Madrid im kommenden Jahr die fünfte Basis in Spanien. Vom neuen Standort aus werden insgesamt sechs neue Strecken bedient. Dazu gehören neben Hamburg außerdem Oslo, Stockholm, Helsinki, Warschau und London.

"Wir begrüßen das Engagement von Norwegian am Hamburg Airport sehr. Spanische Ziele bieten enormes Potenzial…", sagte Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport, und zeigte sich sicher, dass die Verbindung gut angenommen werden wird.

Madrid als strategisches Ziel

Mit Madrid bietet Norwegian in Hamburg nun Ziel Nummer sechs an. Schon seit 2005 fliegt die Airline von der Hansestadt nach Oslo. Im Oktober und November wurden zudem Flüge nach Alicante, Malaga, Teneriffa und Gran Canaria aufgenommen.

"Wir eröffnen unsere neue Basis in Madrid wegen des großen Bedarfs an Direktflügen zwischen der Hauptstadt Spaniens und den wichtigen Städten Europas. Wir sehen an Madrids bedeutendstem Flughafen ein großes Passagier-Potenzial. Gleichzeitig ist es für Norwegian auch strategisch wichtig, eine Basis in der spanischen Hauptstadt zu betreiben – vor dem Hintergrund unserer Präsenz auf dem spanischen Markt und unseren Plänen für die Zukunft", so Bjørn Kjos, CEO von Norwegian.

airberlin soll nicht fort vom Berliner Flughafen

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH verwahrt sich gegen eine Meldung, wonach die FBB der airberlin den Weggang aus Berlin nahegelegt habe. Die Interpretation, die Flughafengesellschaft habe airberlin den Weggang aus der Hauptstadt nahegelegt, sei "Unsinn und vollkommen aus der Luft gegriffen", so Flughafenchef Hartmut Mehdorn.

"Es ist hinlänglich bekannt, dass es zwischen airberlin und der FBB eine rechtliche Auseinandersetzung im Zusammenhang mit der Verschiebung des BER-Eröffnungstermins 2012 gibt, und da werden juristisch komplexe Sachverhalte verhandelt. Aber es ist doch klar: airberlin ist unser größter Kunde und trägt seit Jahren mit steigenden Passagierzahlen zum Wachstum in Berlin bei. Wir wollen, dass das so bleibt. Wir wollen, dass airberlin auch in den nächsten Jahren bei uns weiter zulegt." sagte Hartmut Mehdorn.

Mehdorn hatte dabei selbst, noch bevor er vom CEO der airberlin zum Chefposten beim Berliner Großflughafen wechselte, die Klage gegen die Betreibergesellschaft des neuen Flughafens angestrengt. Für die Fluggesellschaft soll es dabei um einen Millionenschaden gehen. Den Verhandlungen dazu zwischen der Airline und dem Flughafen nimmt Mehdorn selbst nicht mehr teil.

DFS warnt VFR-Flieger vor Luftraum C und D

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Mehr als achtzig unerlaubte Einflüge in die Lufträume C und D, sowohl im An- und Abflugbereich großer deutscher Verkehrsflughäfen als auch oberhalb Flugfläche 100 zählte die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH allein in den ersten neun Monaten dieses Jahres. Hinzu kommen weitere Verstöße wie zum Beispiel unerlaubte Einflüge in Flugbeschränkungsgebiete.

Abgesehen von den empfindlich hohen Bußgeldern, die das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) verhängt, warnt die DFS vor den Gefahren, die ein zu dichtes Heranfliegen an die Luftraumgrenzen verursacht.

Die Luftraumkategorien C und D wurden etabliert, um IFR Verkehr vor unbekanntem VFR Verkehr zu schützen und somit Zusammenstöße und gefährliche Annäherungen (Aircraft Proximities) zu vermeiden.

Piloten fliegen zu knapp an Luftraumgrenze

Die Luftraumstruktur an den großen Verkehrsflughäfen Deutschlands weist treppenförmig angeordnete, vertikal unterschiedliche Untergrenzen auf. Der Allgemeinen Luftfahrt wird dadurch die Möglichkeit gegeben, die freigabepflichtigen Lufträume zu meiden. Untersuchungen der DFS zeigen jedoch, dass viele VFR-Piloten diese Möglichkeit quasi bis "auf den letzten Fuß" ausreizen und diese Lufträume so knapp wie möglich unterfliegen.

Hierbei ist die Gefahr jedoch groß, dass das Luftfahrzeug aufgrund geänderter Wind- oder Thermikverhältnisse in einen langsamen und zunächst unbemerkten Steigflug übergeht und unbeabsichtigt in einen freigabepflichtigen Luftraum einfliegt. Auch ist es vorgekommen, dass Piloten durch Navigation oder Sprechfunk abgelenkt waren und dabei eine leichte Höhenänderung nicht bemerkt haben.

Wird der DFS ein ungenehmigter Einflug bekannt – oft geschieht dies durch den TCAS-Report eines Verkehrsflugzeugpiloten – muss die DFS eine Verstoßmeldung an das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) senden. Einen Ermessensspielraum hat die DFS dabei nicht. Unerlaubte Einfluge werden als Ordnungswidrigkeiten mit Bußgeldern geahndet, die durchaus im drei- bis vierstelligen Bereich liegen können.

Gefahr für VFR-Flieger: Wirbelschleppen

Abgesehen von den finanziellen Folgen geht eine weitere ernste Gefahr von den Wirbelschleppen der Verkehrsflugzeuge aus. IFR-Flüge werden oft nur 500 Fuß oberhalb des Luftraums E und damit recht dicht über dem Kleinflugzeug geführt. Für tiefer fliegende Kleinflugzeuge besteht dadurch eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Die Wirbelschleppen sinken nämlich nicht nur ab, sondern bewegen sich je nach Windverhältnissen auch zur Seite und können noch minutenlang vorhanden sein, auch wenn das Verkehrsflugzeug nicht mehr zu sehen ist.

Daher empfiehlt die DFS den VFR-Piloten, die sich im Luftraum E aufhalten, in jedem Fall den IFR-Verkehr zu beachten und diesem rechtzeitig und großräumig auszuweichen. Hilfreich ist dabei auch der von der DFS angebotene Fluginformationsdienst.

Elektro-Bus für Passagiere am Flughafen Stuttgart

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Auf dem Vorfeld des Stuttgarter Flughafens sind seit Kurzem drei neue Elektrofahrzeuge unterwegs: Ein Passagierbus, ein Flugzeugschlepper und ein Förderband erweitern den Fuhrpark des Landesflughafens – alle aus Batterien betrieben.

Stuttgart ist damit einer der ersten Airports überhaupt mit einem elektrisch angetriebenen Passagierbus im regulären Betrieb und nicht nur im Testbetrieb.

Elektrofuhrpark ausgebaut

Bis Ende des Jahres sollen zwei batteriebetriebene Gepäck- und ein Frachtschlepper hinzukommen. "Bereits 1991 haben wir die ersten Gepäckschlepper mit Elektroantrieb gekauft. Seitdem ergänzen wir unseren Fuhrpark ständig um umweltfreundliche Antriebe, wie beispielsweise Elektrotransporter oder ein wasserstoffbetriebenes Follow-Me Fahrzeug", erklärt Prof. Georg Fundel, Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG).

Die neuen Abfertigungsfahrzeuge sind Teil des Projektes "eFleet", das die besonderen Anforderungen und Einsatzmöglichkeiten von Elektrofahrzeugen an Airports erforscht. "eFleet" ist eines von 23 Projekten im Schaufenster Elektromobilität Baden-Württemberg. Es wird mit 1,3 Mio. Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen der Schaufensterinitiative der Bundesregierung gefördert.

Das Gesamtprojektvolumen beträgt 2,3 Millionen Euro. Mit dem finalen Förderbescheid am 01. März 2013 war der Startschuss für das drei Jahre dauernde Projekt gegeben. "Das Thema emissionsarme Mobilität hat am Flughafen Stuttgart einen hohen Stellenwert. Wir freuen uns, Teil des Schaufensters Elektromobilität zu sein und die technologische Antriebsentwicklung voranzutreiben.", so Fundel weiter.

Förderprojekt zur Verkehrserprobung

Die Bundesregierung hat im April 2012 vier Regionen in Deutschland als "Schaufenster Elektromobilität" ausgewählt und fördert hier auf Beschluss des Deutschen Bundestags die Forschung und Entwicklung von alternativen Antrieben. Insgesamt stellt der Bund für das Schaufensterprogramm Fördermittel in Höhe von 180 Mio. Euro bereit. In den groß angelegten regionalen Demonstrations- und Pilotvorhaben wird Elektromobilität an der Schnittstelle von Energiesystem, Fahrzeug und Verkehrssystem erprobt.

Germania verbindet Wien mit der Nordsee

Seit gestern, Donnerstag, den 07. November 2013, verbindet die deutsche Fluglinie Germania den Flughafen Wien mit Bremen an Deutschlands Nordseeküste. Zwei Mal pro Woche hebt die Airline in die Hansestadt ab.

Eröffnet wurde die neue Strecke am Abend mit einem Ribbon Cutting des Erstfluges durch Paul Scodellaro, Strecken Manager Austria bei Germania und Belina Neumann, Leitung Aviation Marketing & Business Development der Flughafen Wien AG direkt am Airport.

Germania hebt jeden Donnerstag und Sonntag jeweils um 20:55 Uhr in Wien ab und landet um 22:30 Uhr in Bremen. Zum Einsatz kommt ein Airbus A319. Weltbekannt ist Bremen durch ein Märchen der Gebrüder Grimm, die Bremer "Stadtmusikanten", die als Bronzestatue direkt vor dem über 600 Jahre alten Rathaus zu sehen sind.

Die deutsche Airline Germania wurde im Jahr 1986 gegründet und bietet Linien- und Charterflüge zu über 50 internationalen Destinationen in Europa, Nord- und Westafrika und dem Nahen Osten. Aktuell betreibt Germania zehn Jets des Typs Boeing 737 sowie acht Airbus A319. Germania führt auch ein Wartungen am Flughafen Schönefeld durch, zu dem die Airline kürzlich komplett umzog.

Airbus mit 25 Tonnen Hilfsgüter im Katastrophengebiet

Ein Großraum-Airbus der Lufthansa vom Typ A340-600 ist mit 25 Tonnen Hilfsgütern an Bord auf dem Weg in die Hauptstadt der Philippinen. Flug LH 9922 wurde heute ab 07:00 Uhr mit 5.400 Fleece-Decken, 3.000 großen Plastikplanen und Zelten sowie dringend benötigter Medizintechnik beladen, um nach dem verheerenden Supertaifun auf den Philippinen schnelle Ersthilfe leisten zu können.

Der Airbus startete um 09:20 Uhr in Frankfurt. LH 9922 wird am Abend nun gegen 22:00 Uhr deutscher Zeit in Manila erwartet. Die Aktion kam ins Rollen, nachdem Lufthansa-Kapitän Frank-Alexander Uhdris spontan angeregt hatte, Kapazitäten im Frachtraum des Langstrecken-Airbus gratis zur Verfügung zu stellen.

Freien Frachtraum spontan genutzt

Anschließend lief eine beispiellose Aktion der Lufthansa Passage, Lufthansa Cargo und Lufthansa Technik zusammen mit den Organisationen World Vision e. V. und I.S.A.R Germany an. Das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe koordinierte die Hilfsangebote. In weniger als 36 Stunden schnürten die Beteiligten am Drehkreuz Frankfurt ein 25 Tonnen schweres Hilfspaket, das in mehr als 10.000 Kilometern Entfernung noch heute Abend erwartet wird.

"Im Katastrophenfall kommt es auf jede Stunde an, ganz besonders bei der Organisation der Logistik…", sagte Karl Ulrich Garnadt, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo. Europas führende Frachtfluglinie stimmt sich seit Monaten eng mit dem Nothilfebündnis "Aktion Deutschland Hilft" ab, um im Falle schwerer Katastrophen weltweit eine Ad-Hoc-Lieferung von Hilfsgütern zu ermöglichen. Vertreter der Organisationen hatten zu Jahresbeginn unter dem Motto "Gemeinsam schneller helfen" einen entsprechenden Kooperationsvertrag am Frankfurter Flughafen unterzeichnet.

"Wir freuen uns sehr über dieses erste sichtbare Zeichen der Zusammenarbeit zwischen World Vision und Lufthansa. Diese schnelle, unbürokratische Hilfe ist sehr im Sinne der Opfer eines Taifuns, der so viel Zerstörung auf den Philippinen angerichtet hat. Selten zuvor haben wir dringend benötigte Hilfsgüter so schnell zu notleidenden Menschen auf einen fernen Kontinent transportiert," betonte der Vorstand von World Vision, Christoph Hilligen.

Logistisches Know-How für Hilfsorganisationen

Das internationale Kinderhilfswerk war am Zustandekommen der Kooperation "Gemeinsam schneller helfen" maßgeblich beteiligt. Das Bündnis "Aktion Deutschland Hilft" vereinigt neben World Vision 21 weitere renommierte deutsche Hilfsorganisationen, die bei Auslandseinsätzen auf das logistische Know-How von Lufthansa Cargo und die Leistungsfähigkeit des Lufthansa-Netzwerks zurückgreifen können. Schirmherr der Kooperation ist Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer.

"Die Koordination und das Ressourcenmanagement bei internationalen Hilfeleistungsersuchen ist eine Aufgabe unseres Gemeinsamen Melde- und Lagezentrums und ich freue mich, dass das BBK damit einen Beitrag leisten konnte, den betroffenen Menschen auf den Philippinen zu helfen", sagte Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

ESA-Astronaut Parmitano auf der Erde gelandet

ESA-Astronaut Luca Parmitano, der russische Kommandant Fjodor Jurtschichin und NASA-Astronautin Karen Nyberg sind heute sicher zur Erde zurückgekehrt. Ihre Sojus-Kapsel TMA‑09M – dieselbe, mit der sie am 29. Mai zur Internationalen Raumstation (ISS) geflogen waren – landete nach dem Wiedereintritt um 03:49 Uhr MEZ in der kasachischen Steppe.

Parmitano und Nyberg werden nun ins texanische Houston geflogen, wo sie medizinisch untersucht werden, bevor sie sich am 13. November um 14:30 Uhr MEZ der Öffentlichkeit zeigen.

Parmitano hat im Rahmen seiner in einer bilateralen Übereinkunft zwischen der italienischen Raumfahrtagentur und der NASA geregelten Mission "Volare" fünf Monate auf der ISS verbracht. Während dieser Zeit hat er mehr als 30 wissenschaftliche Experimente durchgeführt, zwei Außenbordeinsätze absolviert, Betriebsaufgaben wahrgenommen und an der Instandhaltung des orbitalen Außenpostens mitgewirkt.

Experimente mit Material- und Hautproben

Zu seinem Wissenschaftsprogramm gehörten der Aufbau und die Durch­führung von Experimenten mit Emulsionen, die der Industrie dabei helfen sollen, Lebensmittel und Medikamente mit längerer Haltbarkeitsdauer zu entwickeln.

Im Weltraumofen der ESA erhitzte der Italiener Metall auf 1.400°C, um Mikrostrukturen beim Gießen von Legierungen beobachten zu können. Diese Art der Forschung ist nur in der Schwerelosigkeit möglich und ebnet den Weg für neuartige ultraleichte und äußerst stabile Metalle.

In einem anderen Experiment steuerte Parmitano Proben seiner eigenen Haut zur Entwicklung eines Modells des Alterns unseres Gewebes bei. Außerdem zeichnete er seine Schlafphasen auf, um neue Einblicke in die Regulierung des Schlafverhaltens durch den menschlichen Körper zu gewinnen.

Diese und andere Experimente tragen sowohl zu Verbesserungen für die Allgemeinheit auf der Erde als auch zur Vorbereitung von Menschen auf die weitere Exploration unseres Sonnensystems bei. Dank früherer Versuche konnte das industrielle Verfahren zur Herstellung komplexer Titan­legierungen entscheidend verbessert werden, was eine kostengünstigere und schnellere Fertigung hochwertiger Werkstoffe ermöglicht.

Technische Arbeiten an der ISS und ATV-4

Zusätzlich zu seinem Forschungspensum war Parmitano mit Wartungs- und Betriebstätigkeiten betraut, etwa der Überwachung des Andockmanövers des 4. Automatischen Transferfahrzeugs der ESA, ATV-4 "Albert Einstein", und des Entladens des Raumfrachters, der mit mehr als 1.400 Gegenständen zur ISS gestartet war.

Außerdem sorgte er gemeinsam mit Teamkollegin Karen Nyberg für das reibungslose Einfangen und Anlegen von Cygnus, dem zweiten kommerziellen Raumfahrzeug, das die ISS angeflogen hat.

Parmitanos ereignisreiche Mission umfasste zwei Außenbordeinsätze zur Anbringung externer Experimente und zur Vorbereitung der Station auf die Ankunft eines im kommenden Jahr zu startenden neuen russischen Moduls.

Einsatzabbruch durch Wasser im Helm

Der zweite dieser Einsätze musste vorzeitig abgebrochen werden, nachdem eine Fehlfunktion in seinem Raumanzug zu einer Ansammlung von Wasser in seinem Helm geführt hatte und er und sein NASA-Teamkollege Chris Cassidy gezwungen waren, so schnell wie möglich zur Luftschleuse zurückzukehren. Dank seiner Erfahrung als Testpilot der italienischen Luftwaffe behielt Parmitano trotz Unterbrechungen beim Funkkontakt und stark eingeschränkter Sicht aus seinem Helm heraus einen kühlen Kopf und gelangte sicher zurück in die ISS.

Die Mission war die erste für Parmitano und für die 2009 eingestellte Gruppe neuer ESA-Astronauten. Der nächste ISS-Besucher aus dieser Gruppe wird Alexander Gerst sein, der am 28. Mai 2014 von Kasachstan aus starten soll.

Die ESA hat zahlreiche Fotos der Mission "Volare", von denen Parmitano viele selbst aufgenommen hat, veröffentlicht.

Airport-Festival begeistert Flieger-Fans und Reiselustige

Rund 20.000 Besucher kamen nach polizeilicher Schätzung gestrigen Sonntag zum großen Airport-Festival an den Flughafen Stuttgart. Von 10:00 bis 17:00 Uhr gab es ein spannendes Programm zum Thema Fliegen mit zahlreichen Publikumsaktionen der Airlines und Reiseveranstalter.

Zum ersten Mal konnten sich mutige Besucher den Airport aus der Vogelperspektive anschauen, ohne selbst zu fliegen: In einer Aussichtgondel mit Glasboden ging es direkt neben dem Terminal auf knapp 50 Meter in die Höhe. Von dort oben genossen viele den Flughafen einmal aus einer ganz ungewohnten Perspektive.

Kofferversteigerung und Flugsicherung zum Miterleben

Bei zwei Kofferversteigerungen durch das Auktionshaus Eppli fanden 36 Gepäckstücke neue Besitzer, und auch die Reiseversteigerung mit Preisen wie zwei Flügen nach New York oder einem All Inclusive Cluburlaub fand bei den Besuchern großen Anklang. Der Rekorderlös der Auktionen in Höhe von 12.175 Euro geht an den Verein Frauen helfen Frauen Filder e.V. und das Jugendcafé Domino in Leinfelden-Echterdingen.

Im Terminal 3 zeigte Showpilot Daniel Golla mit seinem Modellflugzeug eindrucksvolle Flugmanöver und Magier Thorsten Strotmann bezauberte die staunenden Zuschauer. Mitarbeiter der Deutschen Flugsicherung (DFS) erläuterten für Neugierige live den Flugverkehr.

Flugsimulator und Tower-Führung für Besucher

Die beiden Flugsimulatoren, bei denen man selbst als Pilot oder Passagier einer Passagiermaschineabheben konnte, waren ebenfalls dicht umlagert. Bei mehreren Gewinnspielen ergatterten glückliche Besucherinnen und Besucher exklusive Ausflüge aufs Vorfeld oder auf den Tower bei der DFS. Schnell weg waren auch die Tickets für die gratis Flughafenführungen.

Großes Gedränge herrschte auf der Hüpfburg und auch im Reisemarkt im Terminal 3 – dort freuten sich zwei glückliche Gewinner über einen Reisezuschuss von jeweils 1.000 Euro. Trotz Regen wagten sich einige auf die Besucherterrasse, um von dort aus das Geschehen auf dem Rollfeld zu betrachten.

Austrian Airlines Fokker und Dash mit neuer Kabine

Austrian Airlines hat die Neu-Ausstattung und das Redesign aller Fokker und Dash 8-400 Flugzeuge abgeschlossen. Damit erscheinen ab sofort alle 47 Flugzeuge der Austrian Airlines Kurzstreckenflotte im neuen Innendesign. Das neue Design unterscheidet sich damit farblich deutlich vom bisherigen Erscheinungsbild.

Die gesamte Optik ist dem Farbkonzept der Europa-Kabine angepasst, die Sitze und der Teppich sind in vornehmes Grau mit roten, für Austrian typische Akzente getaucht. Darüberhinaus wurden alle Sitze mit Lederbezügen ausgestattet: In den 14 Flugzeugen der Type Dash 8-400, wurden insgesamt 1.064 Sitze mit neuen Lederbezügen aufgewertet. Auch die gesamte Fokker Flotte, darunter acht Fokker 70 und fünfzehn Fokker 100, bekam 2.055 neue Lederbezüge.

Neue Farben, auch für Kurzstrecke

"Buntes Grün war gestern. Vornehmes Grau ist heute," kommentiert Karsten Benz, CCO Austrian Airlines das endgültige Aus für das alte Farbkonzept: "Mit unserem neuen Design liegen wir bei Kundenbefragungen ganz vorne. Die neue Kabine verbindet modernes Design mit Komfort und überzeugt."

Damit ist der Umbau der gesamten Austrian Airlines Flotte abgeschlossen. Die heimische Fluggesellschaft hat im Jahr 2011 mit der Modernisierung ihrer Kabinen begonnen. Zuerst wurde die gesamte Mittelstreckenflotte, alle Flugzeuge der Airbus A320 Familie, mit der neuen Europa Kabine ausgestattet.

Neue Sitze in Leichtbauweise

Kernelement dieser neuen Kabine war der völlig neu entwickelte Sitz in Leichtbauweise. Seit August 2013 hebt auch die gesamte Austrian Langstreckenflotte, sechs Boeing 767 und vier Boeing 777, mit einer neuen Kabine (mit Bilderserie) ab. Dazu gehört ein neuartiger Sitzkomfort in der Economy Class mit einem modernen Bord-Entertainment-System für non-stop Unterhaltung on demand sowie ein innovativer Business Class Sitz, der sich zu völlig flachen Betten umwandeln läßt.

Mit der Neuausstattung und dem Redesign der Austrian Kurzstreckenflotte ist nun der letzte Schritt getan. Damit erscheint nun die gesamte Flotte der Austrian Airlines Group, die aktuell 76 Flugzeuge umfasst, in einem einheitlichen Erscheinungsbild mit Grautönen und roten Akzenten.

GOCE über dem Meer verglüht

Am 11. November gegen 01:00 MEZ trat der ESA-Satellit GOCE während eines Überflugs, der ihn über Siberien, den westlichen Teil des Pazifischen Ozeans, den östlichen Teil des Indischen Ozeans und die Antarktis führte, in die Erdatmosphäre ein. Der Satellit verglühte wie erwartet großteils in der oberen Atmosphäre.

Der im März 2009 gestartete Satellit zur Bestimmung des Schwerefelds und der stationären Ozeanzirkulation (GOCE) hat die Veränderung des Schwerefelds der Erde mit bisher unerreichter Detailtreue aufgezeichnet. Das Ergebnis ist die genaueste jemals erzeugte Darstellung des Geoids – einem hypothetischen globalen Ozean im Ruhezustand – die dem besseren Verständnis der Ozeanströmungen, des Meeresspiegels, der Eisdynamik und des Erdinneren dient.

Wind der oberen Atmosphäre gemessen

GOCEs innovatives Inonentriebwerk, mit dem der Satellit auf einer äußerst niedrigen Umlaufbahn von unter 260 km gehalten wurde, sowie seine Beschleunigungsmessungen erbrachten zudem neue Erkenntnisse über Luftdichte und Windgeschwindigkeiten in der oberen Atmosphäre.

Am 21. Oktober endete die Mission mit dem Verbrauch des letzten Treibstoffs. In den vergangenen drei Wochen verlor der Satellit kontinuierlich an Höhe. Sein Wiedereintritt wurde von einem internationalen Team, darunter der Interinstitutionelle Koordinierungsausschuss für Weltraummüll und das ESA-Büro für Weltraumtrümmer, überwacht.

Dabei wurden die Daten und die Funktionstüchtigkeit des Satelliten erfasst. Zuletzt hatte um 23:42 Uhr MEZ über antarktische Troll Station Kontakt mit dem Satelliten bestanden, der in weniger als 120 km Höhe schon eine Temperatur von 84°C an der Batterie und 80°C am Zentralcomputer hatte.

Reste stürzten auf die Erde

Obwohl ein Großteil des 1.100 kg schweren Satelliten dann gegen 01:00 Uhr MEZ in der Atmosphäre über Siberien/Pazifik verglühte, erreichte etwa ein Viertel seiner Masse noch die Erdoberfläche.

"Der eine Tonne schwere GOCE-Satellit macht nur einen Bruchteil der 100 bis 150 Tonnen an vom Menschen produzierten Weltraumobjekten aus, die jedes Jahr einen Wiedereintritt in die Erdatmosphäre vollführen", so der Leiter des ESA-Büros für Weltraumtrümmer, Heiner Klinkrad.

"In den 56 Jahren seit Beginn der Raumfahrt sind ca. 15.000 Tonnen an von Menschenhand gemachten Weltraumobjekten wieder in die Erdatmosphäre eingetreten, ohne dass jemals Menschen verletzt wurden."

Satellit GOCE stürzt auf die Erde

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Satellit Goce kommt der Erde immer näher. Um 15:37 Uhr MEZ nahm die KSAT's Svalbard-Station noch einmal Kontakt zur Sonde auf, die noch einwandfrei funktionierte. 133 Kilometer kreiste die Sonde da nurnoch über der Erde, dabei verliert der Satellit jede Stunde 1,5 Kilometer, rasant zunehmend. Es seien da nur noch weniger als zehn Stunden bis zum Wiedereintritt.

Aus den Radar-Daten zwischen den Satelliten zusammen mit den Daten des Inter-Agency Space Debris Coordination Committee (IADC), kann man den Wiedereintrittszeitpunkt auf plus/minus zwei Stunden genau berechnen. Die Wahrscheinlichkeit für ein Abstürzen über Europa sei extrem gering, teilte die ESA mit. GOCE würde irgendwo über dem Pazifik oder den Polen niedergehen.

Das Raumfahrzeug funktionierte samt Lagekontrollsystem noch tadellos, ebenso das wissenschaftliche GPS-System von GOCE. Dabei wird die Außenhülle des Satelliten immer wärmer. Der Zentralcomputer hatte eine Temperatur von 40°C, 25°C mehr als eineinhalb Stunden zuvor. Einige Kontakte mit Bodenstationen sollen sich noch ergeben, diese wolle man auch nutzen, so die ESA.

19:56 Uhr: GOCE flog in nur noch 126 km Höhe über der Station Kiruna vorbei. Der Satellit funktionierte einwandfrei, der Zentralcomputer hat eine Temperatur von über 50°C.

20:50 Uhr: GOCE flog über der Troll-Station in der Antarktis vorbei. Der Zentralcomputer hat eine Temperatur von über 40°C. Wiedereintritts-Zeit wird auf zwischen 23:30 Uhr und 01:30 Uhr MEZ geschätzt.

22:36 Uhr: GOCE ist immer noch in Funktion. Batterie und Zentralcomputer haben jetzt eine Temperatur von 64°C. Einige Umwandler des Computers laufen auf 80°C. Der nächste Kontakt zu einer Bodenstation wird für 23:42 Uhr MEZ erwartet.

Flughafen Dortmund zur Segelflugzeug-Annäherung an Airliner

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Der Geschäftsführer der Flughafen Dortmund GmbH, Udo Mager, äußerte sich zu Berichten über einen der BFU gemeldeten und dort als schwere Störung eingestuften Vorfall vom 04. August 2013. Darin wird die Annäherung eines Segelflugzeugs an einen im Anflug auf den Dortmund Airport befindlichen Airbus A320 der Wizz Air in einer Flughöhe von 2.500 ft beschrieben.

Mager sagte, die Sicherheit des Luftraumes über dem Dortmunder Flughafen, mit der professionellen Betreuung durch die TTC (The Tower Company) – der in Dortmund für die Luftraumüberwachung zuständigen Tochtergesellschaft der DFS (Deutsche Flugsicherung) – sei unbestritten. Gerade deshalb war das beschriebene Ereignis schon bei Bekanntwerden im Sommer Anlass für vom Airport initiierte Gespräche zwischen allen Beteiligten.

Damit habe dieser auch einen Impuls für eine Prüfung der Neuordnung der Luftraumstruktur in dem Umfeld geben wollen, die unabhängig von der Anzahl der Flugbewegungen die Durchmischung von Sichtflug und Instrumentenflug aufgreift. Die Flugsicherheit könne dadurch weiter erhöht und das Risiko vergleichbarer Vorfälle minimiert werden. Dies sei jedoch nur den zuständigen Flugsicherungsstellen möglich.

Mager halte die in den Berichten teilweise verwendete Wortwahl einer "Beinahe-Katastrophe" für nicht angemessen. Selbstverständlich darf dieser Vorfall nicht verharmlost werden. Es bleibe aber festzustellen, dass es sich um eine Annäherung der Maschinen handelte. Solange im Luftraum über Dortmund die gesetzlichen Vorgaben eingehalten und alle Regeln der Vorsicht und Sorgfalt mit gegenseitiger Rücksichtnahme unter den Piloten weiterhin beachtet werden, bleibe es am Dortmund Airport so sicher wie an jedem anderen deutschen Verkehrsflughafen.

Blindgänger am Flughafen Stuttgart entschärft

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In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde am Flughafen Stuttgart ein Blindgänger durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst erfolgreich entschärft. Kurz vor Mitternacht hatten die Experten des Regierungspräsidiums Stuttgart das Objekt abschließend erkundet und unschädlich gemacht.

Die Zufahrtsstraßen zum Flughafen wurden um 23:40 Uhr wieder freigegeben. Auch die Sperrung der Autobahn A 8 in Richtung Stuttgart zwischen der Anschlussstelle Esslingen und dem Echterdinger Ei sowie die Sperrung in Richtung München zwischen der Anschlussstelle Flughafen/Messe und der Anschlussstelle Neuhausen wurde wieder aufgehoben. Der Flugverkehr startet pünktlich zum Betriebsbeginn um 06:00 Uhr.

Bei Bauarbeiten für den geplanten Fernbusbahnhof am Flughafen auf dem Parkplatz P 12 war vor einigen Tagen im Boden ein Gegenstand geortet worden, der sich nach genauerer Untersuchung als Blindgänger herausstellte, ein Überbleibsel aus den zahlreichen Luftangriffen auf den Flughafen im Zweiten Weltkrieg.

Um den Straßenverkehr, den Flugbetrieb und den ÖPNV möglichst wenig einzuschränken, war die Erkundung auf die Nacht von Samstag auf Sonntag gelegt worden.

BFU: Segelflugzeug-Start braucht „Flächenmann“

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Unfallursache Personalmangel? Vor Kurzem ereignete sich ein Flugunfall mit einem eigenstartfähigen Segelflugzeug im Windenstart. Eine DG 600M startete auf der Graspiste eines Segelfluggeländes an der Winde. Zeugen beobachteten, dass das Segelflugzeug sofort nach dem Abheben eine steile Fluglage einnahm.

In einer Höhe von ca. 20 Metern wurde der Steigwinkel flacher. Das Luftfahrzeug begann linksherum um die Längsachse zu drehen. Es wurde von einer Drehung ähnlich einer gerissenen Rolle berichtet. Nach etwa eineinviertel Umdrehungen blieb das Segelflugzeug mit der linken Tragfläche in Messerfluglage am Boden hängen.

Nur zwei Personen beim Start

Ca. 150 Meter vom Startpunkt entfernt schlug es mit dem Cockpit auf. Das Luftfahrzeug wurde zerstört. Der Pilot wurde getötet. Bei der Untersuchung des Ereignisses stellte sich heraus, dass an der Durchführung des Windenstarts nur zwei Personen beteiligt waren: Pilot und Windenfahrer! Der Windenfahrer war gleichzeitig Flugleiter. Auf einen Startleiter, der die Startkommandos an die Winde weitergibt, wurde ebenso verzichtet wie auf einen Starthelfer, der die Tragfläche gerade hält.

Es muss davon ausgegangen werden, dass dies kein Einzelfall war und dass ähnliche Startmethoden zumindest gelegentlich angewendet wurden. Zeugen des Vorfalles vertraten die Ansicht, dass ein Windenstart mit abgelegter Fläche handbuchkonform sei, schließlich seien an den Flächenenden Räder eingebaut. Der Eigenstart ohne sogenannten "Flächenmann" sei im Flug- und Betriebshandbuch des Motorseglers beschrieben.

Tatsächlich ist der Eigenstart ohne "Flächenmann" bei eigenstartfähigen Segelflugzeugen generell zulässig. Oft wird jedoch, z.B. in der Segelflugbetriebsordnung (SBO) und auch in einigen Flug- und Betriebshandbüchern, ein Helfer, der die Tragfläche führt, empfohlen. Diese Empfehlung betrifft vor allem Eigenstarts bei Seitenwind.

Bei anderen Startarten sollte jedoch niemals mit abgelegter Fläche gestartet werden, auch wenn das jeweilige Flug- und Betriebshandbuch nicht ausdrücklich einen Helfer fordert. Ein störungsfreier Startablauf ist ohne diesen Helfer nicht gewährleistet. Deshalb wird der "Flächenmann" auch in der SBO gefordert.

Entgegen den Festlegungen in der Segelflugbetriebsordnung musste im vorliegenden Fall

  • das Schleppseil vom Piloten selbst eingeklinkt werden, noch bevor er im Cockpit saß (Punkt 2.1.8 SBO),
  • wurden die Startkommandos an den Windenfahrer/Flugleiter per Flugfunk übermittelt (Punkt 2.1.5 SBO),
  • war eine Tragfläche auf dem Boden abgelegt (Punkt 2.1.10 SBO).

Viele Unfälle beim Segelflug-Start

Das Ablegen des Flächenendes auf einer Stütze (Bank, o. Ä.) stellt keine Alternative dar. Diese "Methode" wurde bei einem Windenstart im Jahre 2008 angewendet. Bei dem Startversuch mit einem Discus 2b mit Wasserballast wurde der Pilot schwer verletzt und das Segelflugzeug zerstört. Die Statistik der BFU weist in den letzten fünf Jahren 24 Unfälle aus, bei denen in der Rollphase von Segelflugstarts eine Tragfläche den Boden berührte.

Sieben Personen wurden dabei schwer und drei Personen tödlich verletzt. In zwei Fällen war beim Windenstart auf den Starthelfer verzichtet worden. Besonders beim Windenstart wirken Kräfte, die mit denen beim Eigenstart nicht vergleichbar sind. Unregelmäßigkeiten und Ausbrechtendenzen beim Anschleppen ergeben sich auch dann, wenn die Tragfläche nicht im Bewuchs oder einer Unebenheit hängenbleibt.

Vor Bodenkontakt des Flügels ausklinken!

Beim Versuch dies auszusteuern, können ungewollte Steuereingaben auf das Höhenruder dazu führen, dass durch heftige Rotation die Anfangssteigfluglage zu steil wird. Falls nicht sofort nachgedrückt wird, gerät das Segelflugzeug innerhalb weniger Augenblicke in eine unkontrollierbare Fluglage. Die sich daraus ergebenden Unfälle enden oft tödlich. Untersuchungen zum Thema Windenstart kommen zu dem Ergebnis, dass bei sich senkender Tragfläche noch vor der Bodenberührung ausgeklinkt werden soll, um Überschläge und den sogenannten Ringelpiez zu vermeiden.

Die BFU vertritt daher folgende Auffassungen:

  • Ein "Flächenmann" bei der Durchführung von Windenstarts ist unerlässlich.
  • Es sollten Platzhalter keinen Flugbetrieb ohne ausreichende personelle Besetzung für die erforderlichen Aufgaben zulassen.
  • Es sollten Fluglehrer und Einweisende auf die Gefahren eingehen, die entstehen können, wenn Vorschriften und bewährte Verhaltensweisen nicht beachtet werden.

Lufthansa-Sonderangebote Frankfurt – Montreal und – Valencia

Zwischen dem 16. Mai und 12. Oktober 2014 wird die Lufthansa einen saisonalen Sommerdienst von Frankfurt ins kanadische Montreal anbieten. Die Nonstop-Flüge werden fünf Mal wöchentlich, von Dienstag bis Freitag sowie sonntags, mit einem Flugzeug der Typen Airbus A340-300 und A330-300 mit Business und Economy Class durchgeführt.

Lufthansa verbindet bereits München und Montreal mit täglichen Nonstop-Flügen. Auch die Partnerairline Swiss bietet tägliche Dienste aus ihrem Hub Zürich in die Stadt am Mont Royal an. Der neue Flug ergänzt auch das Angebot von Star Alliance Partner Air Canada, der Frankfurt und Montreal mit täglichen Flügen verbindet.

Zum Sommerflugplan am 30. März wird außerdem das europäische Lufthansa-Netzwerk um tägliche Flüge nach Valencia weiter ergänzt. An Bord des Airbus A320 finden bis zu 168 Passagiere in der Business und Economy Class. LH 1160 verlässt Frankfurt um 09:15 Uhr und erreicht die spanische Hafenstadt um 11:40 Uhr. Der Rückflug LH 1161 startet um 12:30 Uhr und landet um 15:00 Uhr in Deutschland. Insgesamt sind das künftig Direktverbindungen zu 19 nordamerikanischen Zielen an Frankfurt, nach Spanien sind es sieben Destinationen mit Direktflügen.

Der Flug LH 478 nach Montreal startet am frühen Nachmittag in Frankfurt und erreicht sein Ziel um 15:35 Uhr Lokalzeit. Damit haben Reisende über Montreal hinaus die Möglichkeit, ins Netzwerk des Lufthansa-Partners Air Canada umzusteigen. Der Rückflug LH 479 verlässt Kanada um 17:10 Uhr und kommt in Deutschland am nächsten Morgen an.

Flüge nach Montreal soll es ab sofort bis zum 03. Dezember 2013 ab 659 Euro geben. Reisezeitraum für dieses Angebot ist vom 16. Mai bis 23. Juni 2014. Nach Valencia sollen Tickets ab sofort ab 129 Euro kosten.

Übersicht zu den Verbindungen

Frankfurt – Montreal (Kanada)
Flughäfen/

Drei-Letter-Code/

Zeitzone (Sommer)

  • Frankfurt, Terminal 1 (FRA); Weltzeit +02:00 Stunden
  • Montreal Pierre Elliott Trudeau International Airport (YUL); Weltzeit -04:00 Stunden
Flugplan (alle Zeitangaben in jeweiliger Ortszeit; Sommerzeit)

Neu ab 16. Mai 2014

  • Verkehrstage: Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Sonntag LH478 Frankfurt 13.30 Uhr
  • Montreal 15.35 Uhr LH479 Montreal 17.10 Uhr
  • Frankfurt 06.25 Uhr (Folgetag)
Flugzeugtyp
  • Airbus A340-300/A330-300 (267 Sitzplätze, davon 42 Business Class, 225 Economy Class bzw. 221 Sitzplätze, davon 56 Business Class, 165 Economy)

 

Frankfurt – Valencia (Spanien)
Flughäfen/

Drei-Letter-Code/

Zeitzone (Sommer)

  • Frankfurt, Terminal 1 (FRA); Weltzeit +02:00 Stunden
  • Valencia (VLC); Weltzeit +02:00 Stunden
  • Frankfurt, Terminal 1 (FRA); Weltzeit +02:00 Stunden

Flugplan (alle Zeitangaben in jeweiliger Ortszeit; Sommerzeit)

Neu ab 30. März 2014, Verkehrstage: täglich

  • LH1160 Frankfurt 11:15 Uhr – Valencia 13:40 Uhr
  • LH1161 Valencia 14:30 Uhr – Frankfurt 17:00 Uhr
Flugzeugtyp
  • Airbus A320 (168 Sitzplätze in Business und Economy Class)

 

Fortschritt für Airbus: Erstflug für Testflugzeug A350 XWB MSN3

Der zweite Test-Airbus A350 XWB hat seinen Erstflug absolviert. Die Maschine mit der Bezeichnung MSN3 landete nach dem ca. fünfstündigen Flug erfolgreich auf dem Flughafen Toulouse-Blagnac in Frankreich.

Die A350 XWB MSN3 wurde von Frank Chapman und Tierry Bourges, Testpiloten bei Airbus, schon im Oktober geflogen. Begleitend im Cockpit saß Testflugingenieur Gérard Maisonneuve, während die weiteren Ingenieure Tuan Do, Robert Lignée and Stéphane Vaux den Flugverlauf aufzeichneten. MSN3 ist, ähnlich wie das Modell MSN1, nicht mit einer Kabine, sondern mit schweren Testgerätschaften ausgerüstet.

Airbus verfolgt ein straffes Programm, um das neue Langstrecken-Flugzeug fertigzustellen, und bezeichnete das A350 XWB-Programm denn auch als herausfordernd. Airbus will die Testflotte zügig ausbauen, damit keine Rückstellung riskiert werden.

Die erste Maschine der Reihe A350 XWB, mit der Bezeichnung MSN1, startete dann am 14. Juni zu ihrem Erstflug und hat bisher zum Erstflug des zweiten Modells in fast 70 Testflügen etwa 330 Flugstunden erreicht. Heute sind es zusammen über 100 Flüge und 500 Flugstunden. Diese Tests dienten der Bestimmung aller Vorflügel- und Klappen-Konfigurationen, Zuladungen und aerolastischen Versuchen sowie der Evaluation der Steuereigenschaften des Flugzeugs und der Systeme in allen betriebsüblichen Situationen.

Drei weitere A350 XWB-Testflugzeuge werden zu MSN1 und MSN3 hinzukommen, um die nach Plan angestrebten 2.500 Flugstunden bis zur Musterzulassung zu erreichen. MSN5 soll dann auch eine Kabine erhalten. Die Rumpfsegmente von MSN5 wurden erst vor wenigen Tagen in die Endmontage überführt.

Germania: Start und Wartung in Schönefeld

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Pünktlich um 11:25 Uhr hob heute der A319 der Germania mit der Flugnummer ST8166 nach Adana in die Türkei ab. Der Umzug der bisher in Berlin-Tegel ansässigen Airline an den Flughafen Berlin-Schönefeld ist damit vollzogen. Alle Linienverbindungen wie auch die meisten Charterflüge der Germania starten und landen ab sofort im Südosten Berlins.

Germania Technik Brandenburg, ein Tochterunternehmen von Germania, betreibt in Berlin-Schönefeld bereits einen Wartungshangar gemeinsam mit airberlin. Die Konzentration des Flugbetriebs erlaubt der Germania-Gruppe den Abbau kostenintensiver Doppelstrukturen bei Technik und Wartung. Gleichzeitig werden mit dem Umzug zum Standort Schönefeld unnötige und teure Positionierungsflüge zwischen den Flughäfen Tegel und Schönefeld vermieden.

Airline und Technik an einem Ort

Oliver Pawel, Chief Commercial Officer von Germania: "Wir freuen uns sehr, dass wir den Umzug unseres Flugbetriebs von Tegel nach Schönefeld planmäßig und pünktlich abgeschlossen haben. Durch die Nähe unserer neuen Heimatbasis zum Wartungshangar der Germania Technik Brandenburg in Schönefeld können die einzelnen Bereiche unseres Unternehmens enger und wirtschaftlicher zusammenarbeiten. Dadurch sind wir in einer idealen Ausgangslange, um künftig noch flexibler und schneller auf Veränderungen am Markt reagieren zu können."

"Wir freuen uns, dass Germania ab sofort ihren Flugbetrieb von Berlin-Schönefeld abwickelt. Germania ist und bleibt ein wichtiger Partner der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Der Umzug nach Schönfeld ist ein deutliches Bekenntnis zum Standort Berlin-Schönefeld und für die Region. Darüber hinaus trägt der Umzug zur operativen Entlastung wie auch zur Lärmreduzierung am Standort Berlin-Tegel bei." sagt Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

Nordafrika, Naher und Mittlerer Osten als Ziele

Für Reiseveranstalter fliegt Germania ab Berlin-Schönefeld auf die Kanarischen Inseln, nach Ägypten sowie in die Vereinigten Arabischen Emirate. Fortgeführt wird die erfolgreiche Linienverbindung nach Beirut. Flug ST6002 startet jeweils montags und freitags um 14:00 Uhr in Schönefeld und erreicht die Hauptstadt des Libanon um 18:50 Uhr. Der Rückflug ST6003 hebt um 19:55 Uhr ab und erreicht Berlin um 22:45 Uhr.

Ab Mitte Dezember fliegt Germania außerdem zweimal pro Woche von Berlin-Schönefeld nonstop nach Skopje. Die Hauptstadt Mazedoniens wird montags und freitags bedient. Flug ST1992 hebt um 15:25 Uhr in Berlin ab und erreicht Skopje um 17:25 Uhr. In der Gegenrichtung ist um 18:55 Uhr "Take-Off" für Flug ST1993, der um 20:55 Uhr auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld landet. Flüge nach Adana soll es oneway ab 131 Euro, nach Beirut ab 109 Euro und nach Skopje ab 89 Euro geben.

Satellit ASTRA 5B unterwegs nach Kourou zum Startplatz

Nach Abschluss der Endintegration und der Testkampagne hat ASTRA 5B Toulouse (Frankreich) verlassen. Astrium hat diesen Telekommunikationssatellit für den Satellitenbetreiber SES entwickelt und gefertigt. Der Satellit ist nun auf dem Weg zum Startplatz in Kourou (Französisch-Guayana), von wo er im Dezember 2013 an Bord einer Ariane-5-Trägerrakete ins All gestartet wird.

Mit an Bord wird auch eine sekundäre L-Band-Nutzlast (Hosted Payload) für das EGNOS-Programm der Europäischen Kommission (European Geostationary Navigation Overlay Service) sein.

Ku- und Ka-Band-Sender für Einspeisung in DVB-T

ASTRA 5B, der auf der äußerst zuverlässigen Plattform Eurostar E3000 von Astrium basiert, wird auf der Orbitalposition 31,5 Grad Ost eingesetzt. Er bietet Zusatzkapazität im Ku- und Ka-Band zur Abdeckung von Osteuropa und der benachbarten Märkte für Direktempfang (DTH) und Direct-to-Cable (DTC) sowie Einspeisung von Programmen in terrestrische Digitalfernsehnetze (DVB-T).

Nach den erfolgreichen Starts der Satelliten ASTRA 2F im September 2012, SES-6 im Juni 2013 und ASTRA 2E im September 2013 ist ASTRA 5B der achte Eurostar-Satellit der SES-Flotte. Ein weiterer Eurostar-Satellit der E3000-Reihe für SES (ASTRA 2G) befindet sich derzeit in der Endintegrations- und Testphase bei Astrium.

13 kW aus Sonnensegeln

ASTRA 5B hat eine Startmasse von sechs Tonnen, eine Spannweite von 40 Metern bei entfalteten Solargeneratoren im Orbit und eine Nutzlastleistung von 13 kW bis zum Ende seiner 15-jährigen Nennlebensdauer. Die Aktivitäten für die erste Phase der Satellitenmission, die so genannte "Launch and Early Orbit Phase" (LEOP), werden vom Astrium-Satellitenkontrollzentrum in Toulouse durchgeführt.

Die Grafik zeigt einen Eurostar-Satelliten aus der E3000-Reihe.

airberlin feiert 5. Jahr der Route Berlin – Paris

Seit fünf Jahren verbindet airberlin die Metropolen an Seine und Spree sowie die Menschen dieser beiden Städte miteinander. Anlässlich dieses Jubiläums suchte airberlin deshalb Gäste mit den emotionalsten Geschichten rund um die beiden Hauptstädte. Zwei Gäste wurden ausgewählt und flogen heute mit airberlin nach Paris, wo sie am Flughafen Orly schon sehnsüchtig erwartet wurden.

Die Berlinerin Doris Franke traf letztes Jahr nach 35 Jahren ihre große Liebe Pascal wieder und pendelt nun zwischen Berlin und Paris, bevorzugt natürlich mit der Airline mit Herz. Auch Klaus Kronewitz konnte eine langjährige Freundin in die Arme schließen, die er 1972 auf einem Schüleraustausch kennengelernt hat.

Aktuell fliegt airberlin montags bis freitags zwei Mal täglich ab Berlin-Tegel nach Paris-Orly und bietet insgesamt zwölf Verbindungen pro Woche an.

Lufthansa mit Direktverbindung Frankfurt – Jakarta

Im Sommerflugplan 2014 wird Lufthansa von Frankfurt wieder Direktflüge nach Jakarta anbieten. Bislang konnten Passagiere vier Mal wöchentlich mit Zwischenstopp in Bangkok nach Kuala Lumpur reisen.

Für alle Indonesien-Reisende hält Lufthansa ein besonderes Angebot bereit: Hin- und Rückflüge von Frankfurt nach Jakarta sind ab sofort bis zum 03. Dezember 2013 bereits ab 699 Euro buchbar. Reisezeitraum für dieses Angebot ist vom 30. März bis 31. Mai 2014.

Fünf mal pro Woche in 3-Klassen-Bestuhlung

Die Hauptstadt Malaysias wird zukünftig ohne Zwischenstopp angeflogen. Ab 30. März 2014 bietet Lufthansa donnerstags bis montags fünf wöchentliche Nonstop-Flüge an. Nach einem kurzen Aufenthalt fliegt LH 782 weiter nach Jakarta. An Bord eines Flugzeugs des Typs Airbus A340-600 werden Sitzplätze in der First, Business und Economy Class angeboten. Die Zeiten sind optimal auf eine Anbindung in das weltweite Lufthansa-Netzwerk abgestimmt. Bis Ende 2012 wurde Jakarta aus München via Singapur angeflogen.

Kay Kratky, Mitglied des Lufthansa Passagevorstandes Operations & Hub Frankfurt, erklärte dazu: "Nach Asien werden wir künftig 127 wöchentliche Flüge zu 22 Zielen anbieten."

28 Millionen-Metropole Jakarta

Indonesien ist nach Einwohnerzahl der viertgrößte Staat der Welt. Die Hauptstadt Jakarta gilt mit etwa 28 Millionen Einwohnern als die größte Metropolregion Südostasiens und stellt einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt dar. Jakarta ist das Bankenzentrum des Landes und wichtiger Standort der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie sowie Textil- und Lederindustrie. Die Stadt an der Nordwestküste Javas ist aber auch ein beliebtes Ziel für Touristen aus aller Welt, die die Schönheit und kulturelle Vielfalt der vielen indonesischen Inseln genießen.

Informationen und Buchung zu Lufthansa-Flügen sind online oder das Lufthansa Call Center möglich. Außerdem können Kunden ihre Flüge bei den Lufthansa Reisbüropartnern sowie den Lufthansa Verkaufsschaltern an den Flughäfen buchen. Lufthansa bietet für Kuala Lumpur und Jakarta auch Flug und Hotel im Komplettpaket an.

Verbindungsdaten in der Übersicht

Frankfurt – Kuala Lumpur (Malaysia) – Jakarta (Indonesien)
Flughäfen/ Drei-Letter-Code/ Zeitzone (Sommer)
  • Frankfurt, Terminal 1 (FRA); Weltzeit +02:00 Stunden
  • Kuala Lumpur International Airport (KUL); Weltzeit +08:00 Stunden
  • Jakarta Soekarno-Hatta Airport (CGK) Weltzeit +07:00 Stunden
Flugplan (alle Zeitangaben in jeweiliger Ortszeit; Sommerzeit)
  • Neu ab 30. März 2014 Verkehrstage: Montag, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag LH782 Frankfurt 22:05 Uhr
  • Kuala Lumpur 16:05 Uhr (Folgetag) Kuala Lumpur 17:25 Uhr
  • Jakarta 18:20 Uhr LH783 Jakarta 19:35 Uhr – Kuala Lumpur 22:35 Uhr Kuala Lumpur 23:55 Uhr
  • Frankfurt 06:30 Uhr (Folgetag)
Flugzeugtyp
  • Airbus A340-600 (326 Sitzplätze, davon acht First Class, 48 Business Class, 270 Economy Class)

 

Flughafen Münster/Osnabrück Standortfaktor für Region

Am Flughafen Münster/Osnabrück wurden jetzt die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie von Prof. Dr. Richard Klophaus, Fachhochschule Worms und Zentrum für Recht und Wirtschaft des Luftverkehrs (ZFL) zur volkswirtschaftlichen Bedeutung des Airports vorgestellt.

Auftraggeber der Studie waren die Industrie- und Handelskammern Nord Westfalen und Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, die Handwerkskammern Münster und Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim sowie die FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH.

Im Rahmen dieser Studie wurden auch Kennzahlen und Aussagen auf der Basis von konkreten Zählungen bzw. anerkannten wissenschaftlichen Methoden erarbeitet.

FMO: Wertschöpfung, Beschäftigung und Standortfaktor

Direkt, indirekt, induziert sowie über Incoming-Reisende sind im Jahr 2012 insgesamt 3.450 Arbeitsplätze mit der Leistungserstellung am Flughafen Münster/Osnabrück verbunden. Aus dieser Beschäftigung resultiert eine Bruttowertschöpfung von jährlich 170,2 Mio. Euro.

Direkt auf dem Flughafengelände gibt es 1.289 Arbeitsplätze in 62 Betrieben, die eine Bruttowertschöpfung von 59,7 Mio. Euro erzeugen.

Die Luftverkehrsanbindung ist für 86 Prozent der in den Flughafenumlandregionen Deutschlands befragten international tätigen Unternehmen ein sehr wichtiger oder wichtiger Standortfaktor für ihr Investitionsengagement. 57 Prozent der befragten international tätigen Unternehmen hätten bei unzureichender Luftverkehrsanbindung an einem anderen Standort im In- oder Ausland investiert.

Fiskalische Umwegrentabilität – Einnahmeüberschuss

Die Leistungserstellung am Flughafen Münster/Osnabrück erzeugte im Jahr 2012 ein Steueraufkommen von 39,8 Mio. Euro. Davon erhält der Bund 20,2 Mio. Euro (vor Abzug der Abführungen an die EU), die Länder 14,2 Mio. Euro und die Gemeinden 5,4 Mio. Euro. Die öffentlichen Haushalte haben durch die Leistungserstellung am Flughafen Münster/Osnabrück im Jahr 2012 insgesamt einen fiskalischen Einnahmeüberschuss erzielt.

Weitere Kennzahlen und Aussagen sowie die Darlegung der wissenschaftlichen Vorgehensweisen können einer Ergebniszusammenfassung, der Kurzfassung (9 Seiten) und der Langfassung (59 Seiten) entnommen werden. Alle drei Unterlagen stellt der Flughafen auf Nachfrage bereit.

Stöwer: Wettbewerbsvorteil Flughafen in der Region

Prof. Gerd Stöwer, Geschäftsführer der Flughafengesellschaft, sagte anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse durch Prof. Klophaus: "Gerade in der aktuellen Phase des FMO ist es wichtig, noch einmal aufzuzeigen, welche wichtige volkswirtschaftliche Bedeutung der Flughafen für die gesamte Region wahrnimmt." Es sei unumstritten, so Stöwer weiter, dass Flughäfen insbesondere im zunehmenden europäischen Wettbewerb der Regionen ein äußerst wichtiges Kriterium der Standortgunst und auch der privaten Lebensqualität seien. Mit der aktuellen wissenschaftlichen Studie werden diese allgemein bekannten Aussagen durch konkrete Zahlen für den FMO belegt.

Prof. Dr. Richard Klophaus betonte im Rahmen der Präsentation der Studienergebnisse vor allem die durch den FMO direkt, indirekt und induziert verbundenen 3.450 Arbeitsplätze und die dadurch entstehende Bruttowertschöpfung in Höhe von 170 Mio. Euro jährlich. Darüber hinaus wies Klophaus darauf hin, dass gemäß vorliegenden deutschlandweiten Studien für 86 Prozent der Unternehmen in Flughafenregionen die Luftverkehrsanbindung sehr wichtig sei.

Hier sei das Alleinstellungsmerkmal des FMO gegenüber den regionalen Nachbarflughäfen, jeweils viermal täglich an die internationalen Drehkreuze Frankfurt und München angeschlossen zu sein, von elementarer Bedeutung. Gleiches gelte aber auch, so Klophaus, für die weiteren Linienstrecken nach London und Stuttgart. Klophaus: "Ich empfehle der Flughafengesellschaft, den erfolgreich eingeschlagenen Weg der Rückgewinnung weiterer Linienstrecken konsequent fortzusetzen." Dies sei, so Klophaus weiter, für die Unternehmen der Region von immanenter Bedeutung.

AERO Friedrichshafen mit Trends der Allgemeinen Luftfahrt

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AERO kommt wieder. Zum 22. Mal findet vom 09. bis 12. April 2014 die wichtigste Messe für die Allgemeine Luftfahrt in Friedrichshafen am Bodensee statt. In 11 Messehallen und auf dem Static Display zwischen Messe und Flughafen präsentieren rund 600 Aussteller aus 30 Ländern die Innovationen der Branche.

Vom Ultraleichtflugzeug und Gyrocopter bis zum zweimotorigen Propeller-Flugzeug, vom Hubschrauber bis zum Business Jet: Die AERO Friedrichshafen zeigt die Faszination des Fliegens in allen Facetten. Flugmotoren, Propeller, Avionik, Maintenance, Dienstleistungen und Pilotenzubehör vervollständigen die Angebotspalette der AERO 2014.

Die AERO Conferences sprechen die Fachleute und Experten direkt mit aktuellen Themen an und sind eine wichtige Ergänzung im Rahmenprogramm der Luftfahrtmesse. Mit über 100 Konferenzen, Vorträgen und Workshops bündelt die AERO an vier Messetagen alle wichtigen Themen der Branche. Experten der Zulassungsbehörden und Pilotenverbände sowie der Herstellerverbände GAMA und LAMA sprechen über politische Rahmenbedingungen, Trends und Innovationen der Branche.

Fokus auf Antriebstechnik

Bereits zum dritten Mal stehen Antriebssysteme verschiedenster Bauart und Technologie im Mittelpunkt. Bei der Engine Area ist alles präsent, vom Kolbenmotor über den Elektroantrieb bis hin zur Jet-Turbine. Ebenfalls im Fokus stehen Maintenance und Motormanagement-Systeme sowie alternative Treibstoffe und verbrauchsarme Triebwerke mit weniger Schadstoffausstoß.

Innerhalb der AERO hat sich die "e-flight-expo" schon fest etabliert. Electrical, Ecological und Evolutionary sind die Schlagwörter für die nachhaltigen Antriebskonzepte und Fluggeräte der Zukunft, auch deren Ziel es ist, mit möglichst schadstofffreier Energie zu fliegen.

Mit der Avionics Avenue dreht sich ein wichtiger Ausstellungsschwerpunkt erneut um das Thema Bordelektronik. Hier erfahren Piloten alles über Flugkontroll-, Management-, Kommunikations- und Navigationssysteme verschiedenster Hersteller. Auf der "Demo Stage for Mobile Cockpit Avionics" und in der "Headset Test Area" können die Besucher die neuesten Geräte und Anwendungen testen.

Stellenbörse für Luftfahrt-Branche

Die Jobbörse AeroCareer der Allgemeinen Luftfahrt informiert Studenten und Berufstätige umfassend über Berufsbilder, Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen in der Luftfahrt. Ob Pilot, Flugzeugmechatroniker oder Ingenieur als Berufswunsch – Betriebe und Hochschulen stellen sich vor und laden zum persönlichen Gespräch über die Karrieremöglichkeiten in der Branche. Workshops sowie eine große Stellenbörse unterstützen Interessenten beim Berufseinstieg.

Der Einsatz ziviler Drohnen spielt in der Allgemeinen Luftfahrt eine immer wichtigere Rolle. Im Rahmen der UAV / RPAS Expo sowie der Sonderschau "Observe by Air" werden verschiedene mit Sensor- und Messtechnik ausgerüstete, unbemannte und bemannte Flugzeuge vorgestellt. Die UAV Expo wird durch ein UAV Indoor-Flying Display abgerundet.

Top-Branchenmesse weltweit

Die AERO hat eine weltweite Strahlkraft: Die Fachbesucher – zu einem hohen Prozentsatz selbst Piloten – kommen aus aller Welt zum internationalen Branchenmeeting der Allgemeinen Luftfahrt an den Bodensee. Alles was fliegt – außer Linienjets und Militärmaschinen – spielt auf der Luftfahrtmesse AERO die Hauptrolle.

Die Luftfahrtmesse ist mittlerweile nicht nur in Europa, sondern weltweit die Nummer eins für alle Firmen, die in der Allgemeinen Luftfahrt operieren. Projektleiter Roland Bosch: "Die AERO Friedrichshafen ist ein wichtiges internationales Experten-Meeting. Hier treffen sich Ingenieure, Konstrukteure und Piloten, hier kommt es zum Erfahrungsaustausch auf höchstem Niveau. Die Faszination des Fliegens ist in allen Bereichen zu spüren."

Die AERO findet wieder vom 09. bis 12. April 2014 auf dem Messegelände in Friedrichshafen statt.

Fraport Konzernergebnis: Plus bei Umsatzerlös und EBITDA

Nach Abschluss der ersten drei Quartale des laufenden Jahres bilanziert der Flughafen-Betreiber Fraport Umsatzerlöse von rund 1,95 Milliarden Euro (plus 95,2 Millionen Euro beziehungsweise plus 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum). Das operative Konzernergebnis EBITDA stieg um 32,7 Millionen Euro (plus 4,9 Prozent) auf 706,2 Millionen Euro, das EBIT um 16,2 Millionen Euro (plus 3,8 Prozent) auf 446,2 Millionen Euro.

Das Konzernergebnis ging wie prognostiziert zurück auf 216 Millionen Euro (minus 25,6 Millionen Euro beziehungsweise minus 10,6 Prozent). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf hohe Vorjahreserträge aus dem Abgang von Anlagen im Rahmen des Finanzanlagen-Managements und dazugehörige Fremdwährungseffekte zurückzuführen. Entsprechend ist auch das unverwässerte Ergebnis je Aktie um 0,30 Euro auf 2,19 Euro (minus 12,0 Prozent) rückläufig.

Dr. Stefan Schulte: "Geschäftsprognosen bestätigt"

Ein niedrigeres Investitionsvolumen und eine gute operative Entwicklung führten demgegenüber zu einem deutlichen Anstieg des Free Cash Flows um 148,4 Millionen Euro auf 72,1 Millionen Euro (Vorjahreswert: minus 76,3 Millionen Euro). "Angesichts moderater konjunktureller Zuwächse ohne durchgreifende wirtschaftliche Erholung und Dynamik insbesondere im Euroraum hat die Geschäftsentwicklung in den ersten drei Quartalen unsere Prognosen bestätigt", kommentierte der Fraport-Vorstandsvorsitzende Dr. Stefan Schulte die Neun-Monats-Zahlen des Flughafenbetreibers.

Bei den Passagierzahlen verzeichnete Fraport am Standort Frankfurt in den ersten neun Monaten aufgrund einer guten Sommersaison ein leichtes Plus von 0,2 Prozent auf 44,2 Millionen. Damit konnte das durch den fehlenden Schalttag und Angebotsreduzierungen verschiedener Luftverkehrsgesellschaften bedingte Halbjahresminus von einem Prozent ausgeglichen werden. Das Cargo-Aufkommen am Flughafen Frankfurt legte im Neun-Monats-Vergleich gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozent auf rund 1,57 Millionen Tonnen zu.

Wachstumstreiber Lima und Antalya – Plus bei Lande-Entgelten

Konzernweit erwiesen sich insbesondere die Flughäfen Lima (plus 12,2 Prozent) und Antalya (plus 6,6 Prozent) als Wachstumstreiber. In Summe stieg die Zahl der Passagiere um 3,6 Prozent auf knapp 81 Millionen. Insgesamt verzeichneten die Fraport-Konzernflughäfen einen Anstieg des Cargo-Aufkommens auf gut 1,75 Millionen Tonnen (plus 0,8 Prozent). Vom positiven Ergebnis der Mehrheitsbeteiligungen profitierte auch das Segment External Activities & Services, wo im Berichtszeitraum ein Umsatzanstieg um 65,8 Millionen Euro beziehungsweise 16,5 Prozent auf 464 Millionen Euro erzielt wurde.

Der Umsatz im Segment Aviation in Höhe von 641,7 Millionen Euro lag nach den ersten neun Monaten 2013 um 13,3 Millionen über dem Wert des Vorjahreszeitraums (plus 2,1 Prozent). Bei einer nur geringfügig gestiegenen Passagierzahl war die Anhebung der Start- und Lande-Entgelte in Frankfurt um durchschnittlich 2,9 Prozent der wesentliche Grund für den Umsatzanstieg.

Trotz rückläufiger Höchststartgewichte am Standort Frankfurt stieg der Umsatz im Segment Ground Handling dank Preiseffekten bei den Infrastruktur-Entgelten leicht um 3,5 Millionen Euro auf 496,5 Millionen Euro (plus 0,7 Prozent). Im Segment Retail & Real Estate stieg der Umsatz um 3,8 Prozent (plus 12,6 Millionen Euro) auf 347,2 Millionen Euro und der Retail-Erlös pro Passagier kletterte um 10,3 Prozent auf 3,44 Euro.

Flugsteig A-Plus verbessert Flughafen-Komfort

Positiv auf das Ergebnis wirkte sich hier vor allem der neue Flugsteig A-Plus aus, durch den sich überdies Pünktlichkeitsrate und Servicequalität am Flughafen Frankfurt weiter verbessert haben. "Mit A-Plus haben wir einen Quantensprung in Sachen Passagierkomfort erzielt. Das energieeffiziente Gebäude besticht nicht nur durch eine hohe Aufenthaltsqualität, sondern auch durch eine hohe Akzeptanz und Zufriedenheit bei seinen Nutzern", bilanzierte Schulte den nunmehr einjährigen Betrieb der Terminalerweiterung.

Mit dem im September 2013 eingereichten Bauantrag für das neue Terminal 3 auf dem südlichen Flughafengelände investiere Fraport zudem weiter in die Infrastruktur und schaffe damit die Voraussetzungen, um das langfristig prognostizierte Verkehrswachstum in Frankfurt bedienen zu können.

Schwächeres Ergebnis für Gesamtjahr erwartet

Im Winterflugplan erwartet Fraport trotz einer geringeren Zahl an Flugverbindungen ein insgesamt größeres Sitzplatzangebot, da die Luftverkehrsgesellschaften vermehrt größere Flugzeugtypen mit erweiterten Kapazitäten einsetzen.

Schulte erklärte weiterhin, dass der Vorstand an seinen Verkehrs- und Ergebnisprognosen für das Gesamtjahr 2013 festhalte. Für den Standort Frankfurt werde weiterhin eine Passagierzahl in etwa auf dem Niveau des Vorjahres, das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) zwischen 870 Millionen Euro und 890 Millionen Euro sowie das Konzern-Ergebnis unter Vorjahresniveau erwartet.

Düsseldorf mit Verbindung zum türkischen Flughafen Gazipasa

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Die Fluggesellschaft Sun Express erweitert ihr Angebot am Düsseldorfer Airport und bietet im Winter eine Verbindung zum türkischen Flughafen Gazipasa an. Vor allem Strandurlauber und Langzeitreisende profitieren von der neuen Strecke. Der noch als Geheimtipp geltende Airport an der türkischen Riviera liegt nur 30 Fahrminuten von Alanya entfernt.

Seit dem 05. November verbindet Sun Express Düsseldorf und Gazipasa im Rahmen des Winterflugplans bis zu dreimal in der Woche mit einer Boeing 737-800. Jeweils dienstags, donnerstags und samstags startet die Airline früh morgens ab Düsseldorf und kehrt am Nachmittag von Gazipasa wieder zurück. In der Zeit vom 16. Januar bis 15. Februar 2014 entfällt der Flugtag am Dienstag.

Sun Express ist eine Touristik-Tochtergesellschaft von Lufthansa und Turkish Airlines mit mehr als 20 Jahren Erfahrung. Ab Düsseldorf fliegt sie insgesamt sechs türkische und vier ägyptische Ziele an. Die Airline hat im Jahr 2012 insgesamt über sieben Millionen Passagiere befördert.