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BDL-Report zeigt wirtschaftliche Bedeutung der Luftfahrtbranche

Der BDL-Report "Luftfahrt und Wirtschaft" ist in Kooperation mit dem ifo Institut München entstanden. Das Münchner Institut befragte im Rahmen seiner monatlichen Umfrage zum ifo Geschäftsklimaindex die Unternehmen zum ersten Mal, wie wichtig Flugverbindungen für sie sind.

"Unsere Umfrage belegt, welche herausragende volkswirtschaftliche Bedeutung die Luftfahrt hat," so Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo Instituts. "Besonders für die Kernbranchen des Industriestandortes Deutschland spielt der Luftverkehr eine wichtige Rolle. Für knapp 74 Prozent der Industrieunternehmen in Deutschland sind Flugverbindungen sehr wichtig oder wichtig."

"Über 6.800 Antworten von deutschen Unternehmen wurden ausgewertet. Ein so umfassendes und repräsentatives Bild zur Bedeutung des Luftverkehrs für die deutsche Wirtschaft hat es bisher noch nie gegeben," so Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft.

Zahlen aus dem BDL-Report

  • Luftfracht: Flugzeuge befördern im Außenhandel jährlich Waren im Wert von über 200 Mrd. Euro.
  • Arbeitsplätze: 823.100 Menschen waren 2012 im Luftfahrtsektor und seiner Zulieferbranchen beschäftigt.
  • Steuern und Sozialversicherungszahlungen: Luftfahrtunternehmen und deren Beschäftigte zahlten 2012 insgesamt 23,1 Mrd. Euro an Steuern und Sozialversicherungsabgaben.
  • Tourismus: Das Flugzeug ist das meistgenutzte Verkehrsmittel für Reisen nach und aus Deutschland.

"Wir belegen mit dem Report schwarz auf weiß, wie wichtig der Luftverkehr für die Schlüsselbranchen der deutschen Wirtschaft und damit für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist. Umso wichtiger ist es, dass die Politik diese Rolle anerkennt. Sie sollte die Bedingungen für die deutsche Luftfahrt verbessern und sie nicht weiter einseitig belasten," so Klaus-Peter Siegloch.

Abbild der gesamten Wirtschaft Deutschlands

Das ifo Institut wertet für seinen Geschäftsklimaindex über 7.000 Meldungen von Unternehmen aus Industrie, Bauhauptgewerbe, Groß- und Einzelhandel aus; der ebenfalls erhobene ifo Konjunkturtest Dienstleistungen basiert auf ca. 2.500 monatlichen Meldungen.

Die Struktur der befragten Unternehmen bildet die gesamte deutsche Wirtschaft ab: vom Weltkonzern bis hin zum Kleinstunternehmen. Aufgrund der Größe und Zusammensetzung der Stichprobe sind die Ergebnisse für die Luftfahrt einzigartig und wurden in dieser Form erstmals erhoben.

A350 XWB-Testflugzeug Nummer 5 geht in Endmontage

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MSN5, das fünfte und letzte Mitglied der A350 XWB-Testflotte von Airbus, ist auf dem Weg zur Endmontage. Das Flugzeug wird dazu gerade für die Verbindung der Rumpfsegmente in Stellung gebracht. Vor Kurzem waren die drei Segmente im Endmontagewerk für die XWB in Touluse angekommen.

Die MSN5 ist dabei das zweite Testflugzeug der A350 XWB die mit einer Kabine ausgestattet werden wird. Die Maschine soll im Frühjar 2014 erstmals abheben und besonders die Kabinen-relevanten Flugtests durchführen. Sie wird auch bei den ersten Flügen über weitere Strecken teilnehmen, bei denen Airbus-Angestellte als Passagiere fungieren werden. So sollen die Systeme in der Kabine unter realistischen Bedingungen erprobt werden, um sicher zu stellen, dass das Design bei der Indienststellung ausgereift ist.

Zusätzlich wird die MSN5 reale Flugrouten absolvieren, um den Zulassungsbehörden zu zeigen, dass das Flugzeug in den Flughafenprozessen fehlerfrei funktioniert. Das Testflugprogramm war mit dem Erstflug der A350 XWB im Juni gestartet worden.

Bis jetzt wurden die beiden A350 XWB-Flugzeuge, MSN1 und MSN3, schon in über 500 Flugstunden auf über 100 Flügen getestet. Von 39 Kunden weltweit hat das Muster schon über 760 feste Bestellungen erhalten, die erste Auslieferung einer Maschine wird für die zweite Hälfte 2014 an Qatar Airways erwartet.

Condor steuert ab Wien nonstop Mombasa an

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Ab sofort bedient der Ferienflieger Condor eine neue saisonale Langstreckendestination ab Wien. Einmal wöchentlich geht es nach Mombasa in Kenia. Das Condor-Flugzeug hebt jeden Dienstag um 21:00 Uhr in Wien ab und erreicht Mombasa am nächsten Tag um 07:00 Uhr morgens. Die Flugzeit beträgt rund acht Stunden, zum Einsatz kommt eine Boeing 767-300.

Mit der neuen Destination erweitert Condor ihr Angebot an saisonalen Langstreckendestinationen ab Wien und eröffnet eine komfortable Verbindung in eine der interessantesten Urlaubsdestinationen weltweit: Kenia ist ein faszinierendes Land, das vielfältige Landschaften mit Savannen, Regenwäldern, schneebedeckten Bergen am Äquator, tropischen Stränden und erloschenen Vulkanen vereint. Über die Destination Mombasa sind zahlreiche Wildreservate und Nationalparks gut erreichbar.

Mombasa, Punta Cana und Varadero ab Wien

Bei einem symbolischen Ribbon Cutting am Flughafen Wien freuten sich H. E. Michael A. O. Oyugi, Botschafter der Republik Kenia in Österreich, Tobias Schnitker, Head of International Sales Condor und Mag. Nikolaus Gretzmacher, Leiter des Geschäftsbereichs Operations der Flughafen Wien AG über die neue Strecke.

Die Condor Flugdienst GmbH wurde 1956 gegründet und ist eine 100prozentige Tochter von Thomas Cook, einem der weltweit führenden Reiseveranstalter. Nach Punta Cana (Dominikanische Republik) und Varadero (Kuba) ist Mombasa (Kenia) für Condor die dritte saisonale Langstreckenverbindung ab Wien.

Jährlich fliegen weltweit über sechs Millionen Passagiere mit Condor in rund 75 Destinationen in Europa, Asien, Afrika und Amerika. Die Flotte der Ferienfluggesellschaft besteht aus 39 modernen und umweltfreundlichen Flugzeugen: Zwölf Airbus A320, zwei Airbus A321, dreizehn Boeing 757-300 und zwölf Boeing 767-300.

ARA Flugrettung: Pilot Jürgen Würtz neuer Flugbetriebsleiter

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Seit dem 01. Oktober 2013 hat die ARA Flugrettungs GmbH mit Jürgen Würtz einen neuen Flugbetriebsleiter. Er ist der Nachfolger von Fritz Stern, der sich in den Ruhestand verabschiedet hat. Die ARA Flugrettung betreibt an den Stationen Fresach/Kärnten und Reutte/Tirol die einzigen zwei Notarzthubschrauber (Typ BK117-C1) mit Rettungswinde in Österreich.

Als neuer Flugbetriebsleiter und Stationsleiter in Fresach verantwortet Jürgen Würtz damit den Flugbetrieb der ARA Flugrettung gegenüber der österreichischen Luftfahrtbehörde. Dies umfasst nicht nur die Implementierung der durch die EASA (Europäische Agentur für Flugsicherheit) oder JAR-OPS (Betriebsvorschrift für den gewerblichen Verkehr mit Luftfahrzeugen/Helikoptern) festgelegten Bestimmungen im Unternehmen. Auch die Lizensierung des Personals und die Planung aller technischen Maßnahmen an den Luftfahrzeugen gemeinsam mit dem Werftbetrieb der DRF Luftrettung gehören zu seinen Aufgaben.

Erfahrener Militärpilot, Zeppelin-Führer und Rettungsflieger

Jürgen Würtz kann auf über 5.600 Flugstunden in den unterschiedlichsten Luftfahrzeugen zurückblicken. Bevor er 2008 zur ARA Flugrettung wechselte, war er sechs Jahre lang bei der Deutschen Zeppelin Reederei (DZR) in Friedrichshafen als Luftschiffkapitän auf dem Zeppelin NT eingesetzt – dem mit 75 Metern derzeit größten Luftschiff der Welt. Dieser wird beispielsweise für geologische Messflüge in der Kalahari-Wüste im südlichen Afrika eingesetzt. In seiner Zeit bei der DZR sammelte Würtz erste Erfahrungen als ständiger Vertreter des Flugbetriebsleiters. 2005 war er als „Supervisions-Kapitän“ auch am Aufbau des Luftschiffbetriebes in Tokio/Japan beteiligt.

Den Grundstein für seine fliegerische Karriere legte der aus Lindau am Bodensee stammende Würtz bei der Bundeswehr in Ulm und Laupheim (Baden-Württemberg). Seine fundierte Ausbildung als Militärhubschrauberführer kommt ihm heute insbesondere bei Windeneinsätzen im hochalpinen Gelände zugute: „Die Kombination aus Gebirge, sich schnell ändernden Wetterlagen und dem Fliegen mit Außenlast verlangen ein Höchstmaß an Konzentration und Präzision. Umso schöner ist das Gefühl beim Heimflug, wenn man dazu beigetragen konnte, ein Menschenleben zu retten“, betont Würtz. „Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben. Und auch wenn die neue Funktion sehr arbeitsintensiv ist, werde ich meine Aufgaben als Einsatzpilot und Stationsleiter weiter wahrnehmen.“

ARA Luftrettung mit zwei Hubschraubern

Die in Fresach und Reutte stationierten Notarzthubschrauber der ARA Flugrettung „RK-1“ und „RK-2“ sind täglich an 365 Tagen im Jahr von 07:00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Sie sind mit erfahrenen Piloten, Notärzten, Winchoperatorn/Notfallsanitätern und Flugrettern besetzt und medizintechnisch voll ausgestattet. Als einzige Notarzthubschrauber in Österreich sind die rot-weißen Maschinen der ARA Flugrettung mit einer Rettungswinde für Alpineinsätze ausgestattet. Mit diesen Rettungswinden können Einsätze im alpinen Gelände durchgeführt werden, wenn die Landung am Einsatzort nicht möglich ist.

Die ARA Flugrettung gehört zur DRF Luftrettung. Die gemeinnützig tätige Organisation betreibt an 31 Stationen in Deutschland, Österreich und Dänemark rund 50 Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber. Darüber hinaus werden Ambulanzflugzeuge für weltweite Patiententransporte eingesetzt.

Kampfmittel-Beseitigung legt Flughafen Stuttgart lahm

In der Nacht von Samstag, 09. November 2013 auf Sonntag, 10. November 2013 ist die Zufahrt zum Flughafen von circa 22:00 Uhr bis voraussichtlich circa 03:00 Uhr wegen eines Einsatzes des Kampfmittelbeseitigungsdienstes des Regierungspräsidiums Stuttgart gesperrt. Betroffen sind auch die öffentlichen Verkehrsmittel wie S-Bahnen und Busse.

Die letzte S-Bahn S2 ab Flughafen in Richtung Hauptbahnhof fährt an diesem Samstagabend um 22:08 Uhr. Die Autobahn A 8 muss in Richtung Stuttgart zwischen der Anschlussstelle Esslingen und dem Echterdinger Ei sowie in Richtung München zwischen der Anschlussstelle Flughafen/Messe und der Anschlussstelle Neuhausen ab etwa 22:45 Uhr voll gesperrt werden, eine Umleitung ist ausgeschildert.

Flüge mit Sondergenehmigung ab 05:00 Uhr

Da die Flughafenterminals am Samstagabend ab 22:00 Uhr evakuiert sein müssen, wurden insgesamt 10 Flüge vorgezogen bzw. auf den Sonntagmorgen verlegt. Um die Verschiebungen aufzufangen, hat das Regierungspräsidium Stuttgart für den Sonntag auf Antrag eine Ausnahmegenehmigung für zwei Flüge ab 05:00 Uhr erteilt. Nach jetzigem Stand werden die beiden Maschinen bereits um kurz nach 05:00 Uhr landen. Fluggäste sollten sich rechtzeitig bei ihrer Airline oder ihrem Reiseveranstalter über ihren jeweiligen Flug informieren.

Für das Personal der am Flughafen ansässigen Firmen, die innerhalb des zu evakuierenden Bereichs liegen und für Passagiere, die eventuell schon während der Sperrzeit anreisen, ist die Halle 9 der Landesmesse als Sammelstelle geöffnet und ausgeschildert. Über die Aufhebung der Beschränkungen bei der Zufahrt zum Flughafen wird online informiert.

ICS komplett gesperrt – Messe findet statt

Komplett gesperrt ist das Verwaltungsgebäude der Messe am Samstag ab 20:00 Uhr sowie das ICS Internationales Congresscenter, einschließlich Halle C2, ab 20:30 Uhr. Auch der Aufenthalt auf der Messepiazza sowie im Messe-Eingang Ost wird ab 20:30 Uhr nicht mehr möglich sein. Der Weg über die Messepiazza zur S-Bahnhaltestelle am Flughafen ist bis 21:45 Uhr offen, danach wird auch dieser Bereich abgesperrt.

Die Hochzeitsmesse "Wir Heiraten!" am Samstag und Sonntag, 09. und 10. November, von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr im ICS ist von der Geländesperrung nicht betroffen und kann (nach derzeitigem Kenntnisstand) uneingeschränkt besucht werden.

Lufthansa fliegt deutsche Ärzte nach Nairobi

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Cargo Human Care (CHC), ein gemeinnütziger Verein, der 2007 von Mitarbeitern von Lufthansa Cargo zusammen mit deutschen Ärzten gegründet wurde, leistet schnelle und unbürokratische Hilfe für notleidende und kranke Menschen in Nairobi und Umgebung. Und er konnte jetzt sein medizinisches Angebot erweitern.

Neu wird einmal monatlich eine Krebsvorsorge-Sprechstunde speziell zum Thema Gebärmutterhalskrebs angeboten. Diese Erkrankung tritt gerade in Entwicklungsländern gehäuft auf und ist, wenn sie rechtzeitig erkannt und mit der richtigen Therapie behandelt wird, heilbar.

Sprechstunden und medizinische Versorgung

Die Sprechstunden und medizinischen Untersuchungen finden im Medical Center von Cargo Human Care statt. Dort bietet der Verein bereits eine Impfsprechstunde und eine Beratung rund um die Schwangerschaftsvorsorge an. Im Medical Center erhalten schwerpunktmäßig Kinder des benachbarten CHC-Waisenhauses Mothers‘ Mercy Home sowie unterversorgte Menschen aus der Umgebung ärztliche Betreuung.

Insgesamt 37 deutsche Ärzte verschiedenster Fachbereiche arbeiten ehrenamtlich für CHC. Dreimal pro Monat fliegen die engagierten Mediziner nach Kenia, um für jeweils drei Tage mittellose Patienten zu behandeln. Seit 2008 haben sie rund 1.700 Einsatztage vor Ort geleistet.

Lufthansa stellt Flugtickets und Frachtkapazitäten

Jeden Monat werden rund 2.000 Patienten versorgt. Lufthansa Cargo stellt die Flugtickets für die deutschen Ärzte bereit und unterstützt CHC darüber hinaus seit der Gründung durch die Bereitstellung von kostenlosen Frachtkapazitäten.

Seit 2011 bietet CHC auch Patenschaften für kranke, behinderte und vernachlässigte Kinder im Umfeld des Waisenhauses "Mothers‘ Mercy Home" an. Sie umfassen das Schulgeld, die medizinische Betreuung und die Unterstützung der Eltern bei den Lebenshaltungskosten und erforderlichen Hilfsmitteln.

Navigation zentimetergenau für Fahrzeug und Flugzeug

Der Gesamtgewinner des Ideenwettbewerbs "Copernicus Masters 2013" ist Hartmut Runge vom Earth Observation Center (EOC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. Seine Idee wird Autofahrern auf der ganzen Welt helfen: ein hochpräzises, zentimetergenaues Navigationssystem, das auf Landmarken basiert, deren Position mittels Daten von Radarsatelliten bestimmt wird.

Mit der Genauigkeit im Zentimeterbereich werden künftig Anwendungen für Fahrerassistenzsysteme und autonomes Fahren möglich. Denn Runge schlägt ein Verfahren vor, das markante Landmarken erfasst, deren genaue Koordinaten bekannt sind. Dazu wird zunächst die heute bereits häufig im Fahrzeug vorhandene Bordsensorik genutzt. Die Position und Bewegung des Fahrzeugs wird dann durch Triangulation bestimmt und mittels spezieller Korrekturverfahren auf wenige Zentimeter genau berechnet.

Leitplanke als Orientierungspunkt

Als Landmarken eignen sich beispielsweise Straßenlaternen, Pfosten von Leitplanken, Brückengeländer oder Gebäudekanten. Die genauen Koordinaten und Objektinformationen solcher Landmarken sollen aus hochauflösenden Radardaten gewonnen werden, insbesondere von den Satelliten TerraSAR-X oder Sentinel-1. Die deutsche Satellitenmission TanDEM-X liefert zudem hochaufgelöste 3D-Daten von der Oberfläche der gesamten Erde. Das Verfahren könnte damit weltweit genutzt werden. Weitere Anwendungsmöglichkeiten dafür finden sich im Bereich Verkehr und Sicherheit, etwa als Navigationshilfe für unbemannte wie bemannte Flugzeuge und Schiffe.

"Wir sind von dem hohen Innovationslevel dieser Vision und ihrer Bedeutung für das hochautomatisierte Fahren begeistert", erklärt Benjamin Krebs von der BMW Group Forschung und Technik. Denn Runges Idee überzeugte gleich doppelt: So gewann der DLR-Wissenschaftler die Einzelausschreibung in der Kategorie "BMW Connected Drive Challenge", bevor er in der Runde der Finalisten zum Hauptgewinner gekürt wurde. Den mit 20.000 Euro dotierten Preis "Copernicus Masters 2013" überreichte Prof. Dr. Volker Liebig, Direktor der Erdbeobachtungsprogramme der ESA, am 05. November 2013 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in München.

Städte unter Satellitenbeobachtung

Die Einzelkategorie "DLR Environmental Challenge" – vom DLR im Rahmen des Copernicus Masters ausgeschrieben und von einer externen Fachjury ausgewertet – ging an Kaupo Voormansik mit seinem Team von der Universität Tartu in Estland. Die Wissenschaftler haben die Idee, Erdbeobachtungsdaten zu nutzen, um ein System zur Erfassung von Städtewachstum- und Entwicklung aufzubauen.

Der Service wird basierend auf Radardaten aktuelle und präzise Informationen zum Wachstum von Siedlungen bereitstellen. Dafür eignen sich insbesondere die hochauflösenden Daten des Sentinel-1, der 2014 starten soll. Der europäische Radarsatellit wird künftig die Erde umrunden, so dass alle 12 Tage hochauflösende Aufnahmen derselben Gebiete entstehen. So können in einer Zeitreihe Siedlungsstrukturen erfasst werden – Planungsbehörden erhalten damit einen Überblick, wo Städte in welchem Umfang wachsen.

Mit den entsprechenden Radar-basierten Verfahren machte sich Voormansik als Gastwissenschaftler am DLR in Oberpfaffenhofen bereits vertraut. Unter Einbeziehung weiterer Informationen, etwa Mobilfunkdaten, könnte das System in einem weiteren Schritt darstellen, welche Gebiete bei der Bevölkerung besonders beliebt sind. Dieser Service kann künftig übergeordnete Behörden wie die Europäische Kommission, Umweltschutzbehörden und große Gemeinden bei der Planung von Umweltschutzmaßnahmen und Infrastrukturentwicklung unterstützen.

Wettbewerb für Satellitennavigation

Neben dem "Copernicus Masters" wurden am Abend auch die Gewinner des "European Satellite Navigation Competition" (ESNC) gekürt. Der Ideenwettbewerb feiert 2013 sein zehnjähriges Jubiläum und prämiert die besten Innovationen im Bereich der Satellitennavigation. Wie in der Vergangenheit ist das DLR auch in diesem Jahr mit einer Einzelausschreibung, dem DLR-Spezialpreis, beteiligt. Als Preis stiftet das DLR-Technologiemarketing die Weiterentwicklung der Gewinneridee.

"Das DLR legt sehr großen Wert auf Technologietransfer. Schließlich legen Innovationen den Grundstein für wirtschaftlichen Erfolg und besitzen beträchtliche Potenziale für die Gesellschaft. Der ESNC-Ideenwettbewerb hat sich zu einer treibenden Kraft hinter dem innovativen Einsatz von Satellitennavigationstechnologien entwickelt und zu einem Ausgangspunkt für zahlreiche erfolgreiche Startup-Unternehmen in Bayern, Deutschland, Europa und dem Rest der Welt", erklärt Dr. Gerd Gruppe, DLR-Vorstand für das Raumfahrtmanagement, während der ESNC-Preisverleihung.

Verbesserung der Navigationssignale gewürdigt

Der DLR-Spezialpreis des ESNC geht in diesem Jahr an Baastian Ober von der niederländischen Firma Integricom und John Wilde von der britischen Partnerfirma DWI. Das Team verfügt über ein System, das Navigationssignale im Luftverkehr überwacht und aufzeichnet. Das sogenannte "GNSS Performance Monitoring System" (GPMS) soll nun weiterentwickelt und auf sämtliche Satellitennavigationssysteme, insbesondere Galileo, ausgeweitet werden.

Im Fokus stehen dabei die Ermittlung und Korrektur von Ionosphären-Effekten und anderen Signalstörungen ebenso wie die Berücksichtigung von Szintillationsmodellen. Eine Echtzeit-Erfassung ermöglicht es den Luftaufsichtsbehörden, Ausfälle in der Signalverfügbarkeit zu detektieren und die Nutzer, etwa Flughäfen und Behörden, zu warnen.

Die Ideenwettbewerbe "European Satellite Navigation Competition" (ESNC) sowie "Copernicus Masters" werden von der Anwendungszentrum GmbH Oberpfaffenhofen ausgerichtet und finden jedes Jahr statt.

airberlin im Oktober mit weiter hoher Auslastung

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Auch im Oktober des Jahres flog airberlin mit einer sehr hohen Auslastung und konnte erneut mehr Gäste pro Flug begrüßen. Die Auslastung im gesamten airberlin Streckennetz betrug 84,61 Prozent und lag damit leicht über dem Wert des Vorjahreszeitraums (84,49 Prozent). Insgesamt begrüßte airberlin 3.013.054 Gäste im Monat Oktober.

In den bisherigen zehn Monaten des Jahres 2013 konnte Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft kontinuierlich die Auslastung der Flüge im Jahresvergleich um insgesamt 1,8 Prozentpunkte auf den hohen Wert von 85,50 Prozent steigern und insgesamt über 27,709 Millionen Fluggäste begrüßen. Das gesamte Sitzplatzangebot (ASK) betrug 49,567 Milliarden Kilometer, die zurückgelegten Passagierkilometer (RPK) 42,378 Milliarden.

Da sich airberlin auf etablierte Strecken konzentriert und hier die Frequenzen erhöht, reduzierte die Fluggesellschaft insgesamt die angebotenen Sitzplatzkilometer im Oktober 2013 um 3,7 Prozent auf 5,364 Milliarden im Jahresvergleich (Vorjahr: 5,569 Milliarden). Aufgrund der Auslastungssteigerung gingen die zurückgelegten Passagierkilometer nur um 3,6 Prozent auf 4,538 Milliarden zurück (Vorjahr: 4,705 Milliarden).

  Oktober 2013 Oktober 2013 kumuliert
Auslastung in Prozent 84,61 (-0,1 PP) 85,50 (+1,8 PP)
ASK in Mio. 5.363,6 (-3,7 Prozent) 49.567,4 (-6,3 Prozent)
RPK in Mio. 4.537,9 (-3,6 Prozent) 42.378,3 (-4,3 Prozent)
Fluggäste 3.013.054 (-5,2 Prozent) 27.709.264 (-5,8 Prozent)

 

Flughafen Düsseldorf: Info-Veranstaltungen mit neuen Terminen

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Wenn der größte Flughafen in NRW zukünftig in den Tagesstunden nachfrageorientierter und flexibler arbeiten kann, hat das Bedeutung für die Region. Aber auch Auswirkungen für die Nachbarn. Der Düsseldorfer Airport informiert die Bürger in den kommenden Wochen im Rahmen von Informationsveranstaltungen über die Hintergründe des angestrebten Antrags auf Planfeststellung mit einer Änderung der Betriebsgenehmigung.

Dieser soll voraussichtlich Mitte 2014 beim Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MBWSV) gestellt werden.

Nachdem der Sprecher der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens, Christof Blume, überraschend verstorben war, waren die ersten Termine zunächst abgesagt worden. Flughafengeschäftsführer Thomas Schnalke wird mit den Bürgern nun bei acht neu terminierten Veranstaltungen in acht Städten persönlich ins Gespräch kommen. Die Daten dafür sind folgende:

  • 21. November Kaarst Beginn: 19:30 Uhr. Ort: Jugendzentrum Bebop in der Pestalozzistraße 1
  • 27. November Mülheim Beginn: 18:30 Uhr. Ort: Stadthalle, Festsaal Ost, Theodor-Heuss-Platz 1
  • 02. Dezember Essen Beginn: 18:30 Uhr. Ort: Restaurant Petershof, Hauptstraße 140
  • 03. Dezember Meerbusch Beginn: 18:30 Uhr. Ort: Städt. Maria-Montessori-Gesamtschule, Aula, Weißenberger Weg 8-12
  • 05. Dezember Düsseldorf Beginn: 18:30 Uhr. Ort: Internationale Schule, Aula, Niederrheinstraße 336
  • 09. Dezember Ratingen Beginn: 18:30 Uhr. Ort: Stadthalle, Kleiner Saal, Schützenstraße 1
  • 18. Dezember Neuss Beginn: 19:30 Uhr. Ort: Thomas-Morus-Haus, Adolfstraße 54
  • 19. Dezember Duisburg Beginn: 18:30 Uhr. Ort: Pädagogisches Forum des Bertolt-Brecht-Berufskollegs, Am Ziegelkamp 28-30, Eingang Biegerfelder Weg

Die ursprünglich für Oktober vorgesehenen Informationsveranstaltungen des Airports mussten aufgrund des plötzlichen Todes von Christoph Blume, Sprecher der Flughafengeschäftsführung, kurzfristig verschoben werden.

Bereits Ende August hatte der Airport seinen Anwohnern eine Broschüre zukommen lassen, die in kompakter Form über den Antrag, den Ablauf des Verfahrens sowie Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung informiert und Ansprechpartner sowie Informationsangebote nennt.

Darüber hinaus gibt der größte Flughafen Nordrhein-Westfalens im gesamten Prozess online, über eine Bürger-Hotline, einen Bürgerbus in den Umlandgemeinden vor Ort und im Airport Bürgerbüro Auskunft. Anregungen und Kommentare der regionalen Bevölkerung werden zu jedem Zeitpunkt vor und nach der Antragstellung entgegengenommen.

 

Eurocopter liefert EC145 für Polizei in Peru

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Das peruanische Innenministerium nimmt die Lieferung der ersten von vier zweimotorigen EC145 entgegen. Die Hubschrauber dienen der Flotten-Modernisierung der peruanischen Nationalpolizei. Die EC145 wurde im Beisein von Frankreichs Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian offiziell übergeben.

Er ließ anlässlich seines Besuchs die Kooperation Frankreichs und Perus im Verteidigungs- und Sicherheitsbereich Revue passieren. Die Maschinen – die ersten dieses Typs in Peru – werden am Haupt-Flottenstützpunkt der Polizeiflugstaffel stationiert. Von dort aus sollen landesweite Einsätze für die öffentliche Sicherheit sowie Hilfsmissionen für die Bevölkerung gestartet werden. Die übrigen drei Hubschrauber werden noch vor Jahresende übergeben.

Mit der Auslieferung dieses Hubschraubers – nur wenige Monate nach der Vertragsunterzeichnung über vier Hubschrauber Ende 2012 – festigt Eurocopter seine Beziehung zur peruanischen Nationalpolizei (Policía Nacional del Perú, PNP). Damit verfügt die Polizeiflugstaffel künftig über Maschinen der neuesten Generation für Überwachungsmissionen und Aufgaben der nationalen Sicherheit.

Referenzmaschine mit Polizei-Erfahrung

"Die Modernisierung unserer polizeilichen Flugstaffel ist für unser Land von größter Bedeutung. Ich bin stolz darauf, unseren Einsatzkräften einen Hubschrauber zur Verfügung stellen zu können, mit dem andere Polizeikräfte auf der ganzen Welt schon gute Erfahrungen gemacht haben", erklärte Perus Innenminister Wilfredo Pedraza, der sich zudem überaus zufrieden zeigte, dass dieser Kauf im Rahmen einer Vereinbarung zwischen den Regierungen in Paris und Lima erfolgte.

Als Referenzmaschine im Segment leichter zweimotoriger Hubschrauber ist die EC145 eine der beliebtesten ihrer Klasse und genießt weltweit einen herausragenden Ruf für Aufgaben der öffentlichen Sicherheit sowie Hilfsmaßnahmen für die Bevölkerung. Bis heute wurden bereits mehr als 500 dieser Maschinen ausgeliefert. Sie werden von Polizeiflugstaffeln in 26 Ländern eingesetzt, beispielsweise in Frankreich, wo das Innenministerium über 15 Hubschrauber dieses Typs verfügt.

"Diese Übergabe verdeutlicht und vertieft einmal mehr die etablierte Zusammenarbeit zwischen der französischen Gendarmerie Nationale und der peruanischen Nationalpolizei. Es freut mich, diese Kooperation jetzt auf den Flugbereich ausgeweitet zu sehen, wo Eurocopter technologisch führend ist", so Frankreichs Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian.

US-Regierung setzt auf EC145

Auch auf dem amerikanischen Kontinent ist die EC145 erfolgreich. So hat die US-amerikanische Regierung 345 dieser Hubschrauber als Ersatz für den UH-1H der US-Streitkräfte gekauft. In Lateinamerika wird die EC145 in mehreren Ländern für polizeiliche und öffentliche Aufgaben eingesetzt, darunter Argentinien, Bolivien und Brasilien.

Dank ihrer Leistungsstärke und Vielseitigkeit passt sich die EC145 perfekt an die operativen Voraussetzungen in Peru an. Sie meistert Missionen unter Extrembedingungen wie auf Höhe des Meeresspiegels, im Urwald oder auf der anspruchsvollen Hochebene. Die neuen EC145 der peruanischen Polizei können bei einer Nutzlastkapazität von 1,7 Tonnen und einer Reichweite von 370 Seemeilen bis zu zehn Passagiere transportieren und sind mit Außenlautsprechern, Sirenen und Multifrequenz-Funkgeräten ausgestattet.

Einer der Hubschrauber verfügt zudem über eine Infrarot-Kamera der jüngsten Generation. Diese neue hochauflösende und in Peru einmalige Kamera kann Live-Bilder zur Kommandozentrale oder zu den Bodenkräften übertragen. Sie optimiert die Überwachungseinsätze und Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung.

Eurocopter-Wachstumsmarkt Südamerika

"Peru hat das ambitionierte Projekt gestartet, seine Hubschrauberflotte zu modernisieren. Sowohl im zivilen, als auch im halbstaatlichen und militärischen Bereich ", sagte Dominique Maudet, Eurocopters Executive Vice President Global Business and Services. "Eurocopter möchte ein strategischer Partner Perus werden und das Wachstum der peruanischen Flotte mit neuen Möglichkeiten bei Koproduktion, Herstellung, Wartung und Schulung begleiten." Ganz ähnlich dazu hat Eurocopter im Februar 2013 eine Produktionsanlage in Mexico eröffnet.

In den letzten Jahren hat sich die Eurocopter-Flotte in Peru verdreifacht. Ein großer Teil dieser Flotte – annähernd 40 Hubschrauber – sind einmotorige leichte Hubschrauber der Ecureuil-Reihe, mit denen Arbeitseinsätze durchgeführt werden. Mit der Inbetriebnahme der leichten zweimotorigen EC145 durch die PNP wächst die Eurocopter-Flotte in Peru nochmals hinsichtlich Umfang und Vielfalt.

Bild: ©Eurocopter, Charles Abarr

TUIfly baut Flugangebot ab Nürnberg aus

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TUIfly fliegt bald auch ab Nürnberg Urlaubsziele rund um das Mittelmeer und auf den Kanaren an. Der Ferienflieger weitet im Sommer 2014 das Flugprogramm ab Nürnberg deutlich aus, sechs neue Ziele werden im Sommer 2014 angeboten.

Neu im Programm sind Korfu, Dalaman, Fuerteventura, Las Palmas, Mahon und Teneriffa. Zusätzlich fliegt TUIfly zweimal in der Woche nach Heraklion. Die Strecke nach Palma de Mallorca wurde mit einer zusätzlichen Verbindung ebenfalls verstärkt.

Insgesamt können TUIfly-Passagiere im Sommer 2014 ab Nürnberg auf 20 wöchentlichen Flügen elf Ziele bereisen und mit den sonnengelben Flugzeugen nonstop in ihren Urlaub starten. Das Bild zeigt den frisch angetretenen Flughafen-Chef des Nürnberg Airports Dr. Michael Hupe zusammen mit Olaf Petersenn, Managing Director von TUIfly.

Condor: Erste Langstrecken-Boeing mit neuer Kabine

Fliegen mit Condor wird jetzt noch bequemer: Die erste Boeing 767-300 des Ferienfliegers wurde jetzt mit rundum erneuerter Kabine in den Flugbetrieb integriert. Das Flugzeug kehrte Anfang der Woche nach Deutschland zurück, nachdem sie in einem mehrwöchigem Umbau eine komplette Kabinenumrüstung erhalten hatte.

Die Boeing 767-300 mit der Kennung D-ABUB verfügt über 18 Plätze in der neuen Business Class, 35 in der Premium Economy Class und 206 Plätze in der Economy Class. Gäste des Condor Flugs DE3326 von Frankfurt auf die Malediven, waren die ersten Passagiere, die in den Genuss der neuen Kabine kamen.

"Das Projektteam hat ganze Arbeit geleistet. Condor ist eine Qualitätsairline und die neue Kabine macht deutlich, dass wir in das Wohlbefinden unserer Gäste investieren", so Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Condor Geschäftsführung. "Die neue Kabine zeigt auch, wie die Airlines der Thomas Cook Group zusammenwachsen: Das Kabinendesign wurde in Zusammenarbeit mit Experten der Airlines in Belgien, Skandinavien und UK erarbeitet und ist die Grundlage für zukünftige Umrüstungen des Konzerns. Das Flugzeug trägt das neue Logo der Thomas Cook Group, das Sunny Heart, auf dem Leitwerk, welches die Group Airlines innerhalb des Konzerns auch in ihrem äußerlichen Look vereinheitlicht und unsere Kunden während ihrer gesamten Reise begleitet."

Entertainment-System mit Touch Screen

Die gesamte Kabine erstrahlt in einem modernen, frischen Design. Ein besonderes Highlight der neuen Kabine ist die Condor Business Class: Die vollautomatischen, komfortablen Liegesitze der neuen Business Class sind elektrisch verstellbar und bieten dem Passagier mit einer Neigung von 170 Grad verschiedenste Positionen zum Relaxen. Das breitgefächerte Entertainment-System on demand kann auf den modernen 15,4 Zoll Monitoren in den Rückseiten der Sitze via Touch Screen bedient werden.

Das neue Design der Condor Business Class lässt die Kabine heller und frischer wirken. Neben den innovativen Sitzen, einem neuen Teppich in grau-blauem Farbton, der Teil eines gruppenübergreifenden Kabinendesigns ist, und einer neuen Wandverkleidung wurde ein neues Logo für die Business Class entworfen: Von nun an ist die Condor Business Class mit einem silbernen Schriftzug gekennzeichnet.

Neue Sitze in Economy – Entertainment zum zubuchen

Die Sitze der Premium Economy sind mit höhen- und seitenverstellbaren Kopfstützen sowie bequemen Fußstützen ausgestattet. Sie haben eine verstärkte Rückenlehne, die zusätzlichen Komfort bietet, wozu die doppelt so große Neigung der Rückenlehnen um 23,3 Zentimeter ebenfalls beiträgt. Der Abstand zwischen den Sitzreihen beträgt weiterhin rund 15 Zentimeter mehr als in der Economy Class. Durch die neuen Sitze haben die Fluggäste in der Premium Economy und Economy Class durch eine schmalere Rückenlehne 'gefühlt' mehr Platz. Auch die Waschräume wurden komplett modernisiert.

In der Premium Economy Class erhalten die Fluggäste kostenfreien Zugang auf alle Inhalte des Bordunterhaltungsprogramms, in der Economy Class wird ein Grundangebot, vergleichbar mit dem bisherigen Unterhaltungsprogramm zur Verfügung stehen. Dazu gehören ein Spielfilm und eine TV-Serie.

Um in den Genuss des spannenden und umfassenden Programms zu kommen, können Gäste der Economy Class einen Freischalt-Code für sieben Euro bei der Crew erwerben. Sobald die komplette Flotte umgerüstet ist, wird es auch die Möglichkeit geben, vor dem Flug den erweiterten Zugriff auf das In-Flight Entertainment-Programm vorab zu buchen.

Nächste Boeing im November umgerüstet

Als zweite Maschine wird eine Boeing 767-300 mit 30 Sitzen in der Business Class umgerüstet, die ab Ende November eingesetzt wird. Ihr Einsatz bildet den Startschuss für die Split Fleet, also unterschiedliche Kabinenkonfigurationen innerhalb der Flotte. Die Maschinen mit 30 Business Class Sitzen werden dann auf Strecken mit einer erhöhten Business Class Nachfrage eingesetzt, zum Beispiel auf die Seychellen, nach Mauritius oder auf die Malediven.

44.000 Einsätze mit Rettungshubschrauber „Christoph 43“

Die Karlsruher Station der DRF Luftrettung leistete gestern ihren 44.000. Einsatz seit Gründung der Station im September 1975. Die Rettungsleitstelle Pforzheim alarmierte um 11:26 Uhr die Besatzung zu einem Reitunfall.

Ein 15 Jahre altes Mädchen war bei einem Ausritt mit seinem Pferd gestürzt und unter dem Tier zu liegen gekommen. Der bodengebundene Notarzt, der umgehend alarmiert worden war, befürchtete aufgrund beginnender Lähmungserscheinungen eine Verletzung der Wirbelsäule.

Per Hubschrauber in die Spezialklinik

Ein möglichst schneller und schonender Transport der jungen Patientin in eine Spezialklinik war dringend geboten. Der Notarzt forderte über die Leitstelle den in Karlsruhe stationierten Hubschrauber der DRF Luftrettung an. Pilot Michael Niegisch landete nach nur zehn Minuten Flugzeit den rot-weißen Hubschrauber in der Nähe der Unfallstelle.

Der Hubschrauber-Notarzt Dr. Markus Benz und der Rettungsassistent Harry Hartmann übernahmen die junge Frau vom bodengebundenen Rettungsdienst. Anschließend flog dann die Besatzung sie mit dem Hubschrauber zur weiteren Diagnostik und Behandlung in eine auf Verletzungen der Wirbelsäule spezialisierte Klinik.

Karlsruhe dritte Luftrettungsstation der DRF

In diesem Jahr feiert die DRF Luftrettung ihr 40-jähriges Jubiläum: Im März 1973 erfolgte in Stuttgart der erste Einsatz eines rot-weißen Rettungshubschraubers. Vier Jahrzehnte und rund 700.000 Einsätze später kommen an 31 Stationen in Deutschland, Österreich und Dänemark Hubschrauber der DRF Luftrettung zum Einsatz; acht davon rund um die Uhr.

Die Karlsruher Luftrettungsstation wurde als dritte Station der DRF Luftrettung 1975 gegründet. Allein im letzten Jahr war "Christoph 43" 1.435-mal im Einsatz. Er wird im Leitstellenbereich Karlsruhe sowie in den Landkreisen Pirmasens, südliche Weinstraße, Germersheim, Speyer, südlicher Rhein-Neckar-Kreis, Heilbronn, Pforzheim, Calw, Baden-Baden, Rastatt und Ortenau angefordert..

 

Condor-Langstrecke startet nach Cancún neu ab München

Deutschlands beliebtester Ferienflieger bringt seine Gäste ab sofort immer freitags von München (MUC) ins mexikanische Cancún (CUN). Die erste Condor Maschine hob pünktlich um 09:10 Uhr vom Flughafen München "Franz Josef Strauß" in das Zentrum des Urlaubgebietes Riviera Maya ab.

Der Flug bildet den Startschuss für neue Condor Langstreckenflüge ab dem Flughafen München, den Condor als zweite deutsche Langstreckenbasis aufgenommen hat. Im Winter 2013/14 sind zwei Flugzeuge des Typs Boeing 767-300 in München stationiert.

"Wir freuen uns über die neue Verbindung zwischen Mexiko und Deutschland. Cancún ist ein Reiseziel, das den Besuchern von monumentalen prähispanischen Stätten bis hin zu wunderschönen Stränden eine breite Palette von Attraktionen bietet. Die Gäste finden hier eine erstklassige Serviceinfrastruktur und ein reichhaltiges Angebot kulinarischer Genüsse. Cancún bietet außerdem beste Möglichkeiten zur Weiterreise in andere Teile des Landes", so Patricia Espinosa Cantellano, Botschafterin von Mexiko in Deutschland.

Mit Cancún eröffnet Condor ihren Fluggästen ein weltweit bekanntes Urlaubsziel mit traumhaften Sandstränden, türkisfarbenes Wasser und kulturellen Sehenswürdigkeiten aus den Zeiten der Maya wie zum Beispiel archäologische Stätten wie Chichén Itzá, Tulum oder Coba. Aus einstigen kleinen Fischerdörfern und Ruinen der Maya hat sich eine pulsierende Stadt entwickelt, die gleichzeitig den alten ruhigen Charme beibehalten hat.

Dementsprechend ist für jeden Gast ein tolles und vielseitiges Angebot vor Ort. Für Aktivurlauber bietet die geografische Lage eine Vielzahl an Möglichkeiten: Sporttauchen, Schnorcheln, Klettern im Seilgarten, mit dem Mountainbike durch den Urwald, oder mit dem Segelboot den atemberaubenden Sonnenuntergang genießen. Für Gäste, die eher entspannen und genießen möchten, stehen über 30 Wellness Center zu Verfügung, die eine Oase der Entspannung bieten. In den Abendstunden bietet Cancún kulinarische Köstlichkeiten in den Restaurants der Stadt. Eine Spezialität sind für die Region typische Gerichte mit leckerem Fisch und Meeresfrüchten.

Vietnam bei airberlin über Codeshare mit Etihad Airways

airberlin baut die Codeshare-Vereinbarung mit ihrem strategischen Partner Etihad Airways weiter aus und bietet ihren Fluggästen nun auch Codeshare-Verbindungen nach Vietnam an. Seit Anfang Oktober verbindet Etihad Airways ihr Drehkreuz Abu Dhabi erstmals mit Vietnam und fliegt täglich nach Ho-Chi-Minh-Stadt.

airberlin bietet diese neue Verbindung unter einer airberlin-Flugnummer an und bietet somit erstmals ein Flugticket aus Deutschland und Europa nach Ho-Chi-Minh-Stadt an.

airberlin: Kooperation mit Etihad Airways weiter verstärkt

Wolfgang Prock-Schauer, CEO airberlin, sagte: "Die Codeshare-Vereinbarung zwischen airberlin und Etihad Airways hat sich für beide Partner und unsere gemeinsamen Gäste sehr positiv entwickelt. Durch die Erweiterung der Vereinbarung können airberlin Fluggäste nun täglich ab Berlin und Düsseldorf über Abu Dhabi nach Ho-Chi-Minh-Stadt fliegen…" Die strategische Zusammenarbeit mit Etihad Airways hat sich in der Vergangenheit als erfolgreich erwiesen und ist daher bereits verstärkt worden.

"Ab Frankfurt und München fliegen unsere Gäste im Codeshare mit Etihad Airways und ab zahlreichen weiteren Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bieten wir Zubringerflüge an. Seit Beginn unserer strategischen Partnerschaft haben wir das Angebot an Codeshare-Flügen stetig erhöht und bieten mittlerweile fast 100 weltweite Verbindungen an. Mehr als 300.000 Fluggäste haben in 2012 das gemeinsame Streckennetz von airberlin und Etihad Airways genutzt und unser Ziel ist es, dies in 2013 noch zu steigern." so Prock-Schauer weiter.

Teilnehmer der Vielfliegerprogramme beider Airlines – airberlin topbonus und Etihad Guest – können bereits auf sämtlichen von airberlin und Etihad Airways durchgeführten Flügen Meilen sammeln und einlösen.

Flughafen Nürnberg mit neuem Chef Dr. Michael Hupe

Dr. Michael Hupe ist nun neuer Geschäftsführer des Airport Nürnberg. Zum 01. November 2013 trat er die Nachfolge der bisherigen Flughafen-Geschäftsführer Karl-Heinz Krüger und Harry Marx an. Der Aufsichtsratsvorsitzender, Innenminister Joachim Herrmann zeigte sich zuversichtlich, dass Dr. Hupe für den notwendigen Aufwind sorgen wird, um den Flughafen fit für die Zukunft zu machen.

Herrmann betont: "Dr. Hupe hat uns mit seinen ausgezeichneten Referenzen, seiner hohen Kompetenz und seinem großen Erfahrungsschatz überzeugt. Bei Dr. Hupe ist unser Flughafen in den besten Händen."

Auch für den stellvertretende Vorsitzenden Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly ist Dr. Hupe der ideale Mann für den Flughafen: "Dr. Hupe hat langjährige Erfahrung als Alleingeschäftsführer in Dresden gesammelt und dort unter Beweis gestellt, dass er mit Erfolg neue Destinationen an den Flughafen bringen kann."

Aufsichtsrat und Finanzminister Dr. Markus Söder hebt hervor: "Dr. Hupe hat schon in Dresden gezeigt, wie erfolgreiche Zusammenarbeit von Flughafen und Region funktioniert. Diesen Ansatz wollen wir auch in Nürnberg auf Grundlage des Entwicklungskonzepts weiter stärken. Außerdem bringt Dr. Hupe den nötigen Schwung und die unkonventionellen Ideen zur Stärkung des Non Aviation-Bereichs mit."

Gebürtig in den USA und mit viel Erfahrung in Finanzen

Der 1964 in Seattle/USA geborene Dr. Michael Hupe war nach seinem Studium zum Diplom-Wirtschaftsingenieur von 1990 bis 1995 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Hochschule Darmstadt tätig. Nach Abschluss seiner Promotion begann er 1995 seine berufliche Karriere bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Im Mai 1998 wechselte Dr. Hupe zur Fraport AG in den Bereich Controlling, Rechnungswesen und Finanzierung und übernahm später den Posten des Leiters Konzernfinanzierung.

Seit 2002 war er als alleinverantwortlicher Geschäftsführer der Flughafen Dresden GmbH tätig. Dr. Michael Hupe war darüber hinaus Vorstandsvorsitzender des Tourismusverbands Dresden e.V., im Vorstand des Landestourismusverband Sachsen e.V., Mitglied des Verwaltungsrates der Sächsischen Dampfschiffahrts GmbH & Co KG sowie Vorsitzender des Fachausschusses Verkehr in der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV).

Dank an Harry Marx und Karl-Heinz Krüger

Die bisherigen Geschäftsführer Karl-Heinz Krüger und Harry Marx leiteten seit 2001 die Geschicke des Flughafens Nürnberg. In ihre Ära fallen maßgebliche Erweiterungen der Infrastruktur wie der Bau der Transfer Control Terminals sowie des Parkhauses P3, die Komplettsanierung der Start- und Landebahn sowie die Anlage des Biotops Bucher Landgraben.

In ihre Zeit fiel ein überproportionales Wachstum der Passagierzahlen auf über vier Millionen Fluggäste im Jahr. Dies gelang durch die Etablierung des airberlin-Drehkreuzes, das für die Region zusätzlich viele reizvolle Nonstop-Urlaubsziele erschloss. Den Flughafen entwickelten Marx und Krüger zum größten Arbeitgeber im Nürnberger Norden mit zweitweise über 4.000 Beschäftigten am Standort.

Mehrfach wurde ihre Leistung als "Bester deutscher Flughafen" gewürdigt. Beide sind auf eigenen Wunsch aus der Geschäftsführung ausgeschieden, um den Weg für einen Neuanfang freizumachen, nachdem sich airberlin zuletzt wieder zurückzog. Der Aufsichtsrat dankte ihnen für ihren jahrelangen Einsatz zum Wohle des Nürnberger Flughafens.

Piste in Schönefeld gesperrt, Flüge werden verlegt

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In den Nächten vom 04.11. auf 05.11. bis 08. 09. sowie vom 11. auf 12. bis 15.11. auf 16.11. wird die Start- und Landebahn des Flughafens Schönefeld gesperrt. Betroffene Flüge von Germania und Condor wurden zeitlich verlegt.

Aufgrund von Baumaßnahmen an den Flugbetriebsflächen wird die Start- und Landebahn des Flughafens Schönefeld in den Nächten jeweils in der Zeit von 23:30 Uhr bis 05:00 Uhr gesperrt. Die Baumaßnahmen werden im Zuge der derzeit laufenden Instandhaltungsarbeiten auf den Flughäfen Schönefeld und Tegel realisiert.

Bei Fragen können Passagiere die Flughafeninfo telefonisch rund um die Uhr für Auskünfte zur erreichen.

Luftrettung in Deutschland: Flugzeiten und Altersbeschränkung behindern

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Das Luftrettungssystem in Deutschland gilt als wegweisend, effizient und erfolgreich. Dennoch machen weitreichende Veränderungen in der demographischen Entwicklung, in der Krankenhauslandschaft sowie neue verschärfte Regularien eine Anpassung der Rahmenbedingungen und Organisationsformen dringend notwendig.

Vor dem Hintergrund eines spürbar zunehmenden akutmedizinischen Mangels in ländlichen Regionen muss eine Ausdehnung der Betriebszeiten nach Bedarf möglich sein.

Personeller Engpass durch Flugverbot ab 60

"Es darf heute nicht mehr sein, dass Menschen in Not nachts zu spät oder gar nicht geholfen wird. Alle Voraussetzungen für Rettungsflüge nach Sonnenuntergang sind erfüllt", erklärte Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC Luftrettung, am Rande der "15. Fachtagung Luftrettung", die heute in Mainz zu Ende ging.

Auch die im April 2013 in Kraft getretene EU-Vorschrift, nach der Piloten ab 60 Jahren nicht mehr alleine fliegen dürfen, muss auf den Prüfstand. "Derzeit gilt zwar noch eine Ausnahmeregelung für Deutschland. Wenn die aber ausläuft und nicht verlängert wird, ist eine flächendeckende Versorgung aufgrund personeller Engpässe gefährdet", so Bruder.

Luftrettung nicht kostendeckend

Der zunehmende Kostendruck durch verschärfte Gesetze macht den Luftrettungsbetreibern zu schaffen. "Luftrettung in Deutschland kann nicht kostendeckend geleistet werden. Die Lücke zwischen den finanziellen Erfordernissen durch neue Vorschriften zur Rückerstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen wird immer größer", erklärte Susanne Matzke-Ahl, Geschäftsführerin der ADAC Luftrettung. Allein die ADAC Luftrettung wird in den nächsten vier Jahren 135 Millionen Euro in den gesetzlich vorgeschriebenen Hubschrauberaustausch investieren.

Die von der ADAC Luftrettung initiierte Fachtagung bietet seit 1980 eine Plattform für die Weiterentwicklung im medizinischen, technischen und organisatorisch-politischen Bereich. Neben Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen standen in Mainz Workshops zur Fort- und Weiterbildung auf dem Programm.

ATV-4 verglüht beim Wiedereintritt in der Erdatmosphäre

ATV-4, das vierte Automatische Transferfahrzeug der ESA mit der Bezeichnung "Albert Einstein", schloss heute mit seinem kontrollierten Wiedereintritt in die Erdatmosphäre und sicheren Verglühen über einem unbewohnten Gebiet des Südpazifik seine fünfmonatige Mission zur Versorgung der Internationalen Raumstation (ISS) ab.

Die ATV sind die technisch anspruchsvollsten Raumfahrzeuge, die je in Europa entwickelt wurden, und zugleich die größten und leistungsfähigsten Frachttransporter, die an der ISS andocken.

Mit einem Gesamtgewicht von 20 Tonnen stellte das ATV-4 bei seinem Start von Europas Raumflughafen in Französisch-Guayana am 05. Juni gewichtsmäßig einen Rekord für die Ariane-5 auf. Zehn Tage später dockte es an der ISS an. Die Rekordfracht von 2.480 kg umfasste über 1.400 Einzelteile.

Das ATV "Albert Einstein" lieferte Frachtgut, das für den Betrieb der Raumstation unerlässlich ist und den sechs Astronauten auf ihrem orbitalen Außenposten die Durchführung von Experimenten ermöglicht.

Frachtgut für NASA und Kibo-Labor transportiert

ESA-Astronaut Luca Parmitano überwachte das automatische Andocken und war für die Entladung und Verstauung der wissenschaftlichen Ausrüstung, Ersatzteile, Frachtgüter, Kleidung und Nahrungsmittel verantwortlich.

Ein kleiner Teil der Fracht des ATV-4 umfasste Experimente für Emulsionen, die die Industrie bei der Herstellung von länger haltbaren Lebens- und Arzneimitteln unterstützen werden, eine Ersatzwasserpumpe für das europäische Columbus-Labor, einen neuen Wasseraufbereiter für die NASA, eine GPS-Antenne für das japanische Kibo-Labor und 3D-bedruckte Werkzeugkästen für den Weltraum.

Während das ATV-4 mit der Raumstation gekoppelt war, zündete es sechsmal seine Triebwerke, um dem atmosphärischen Widerstand entgegenzuwirken und die Raumstation in ihrer Bahn zu halten. Ohne die Bahnanhebungsmanöver mit den ATV und den kleineren russischen Progress-Fahrzeugen würde die ISS mit der Zeit absinken und letztlich auf die Erde fallen.

Vor seiner Abkopplung wurde das Druckmodul von den Astronauten mit Abfall beladen, wodurch auf der ISS Platz geschaffen wurde. Wie beim Hinflug wird das ATV-4 auch bei seinem Abstieg einen neuen Rekord aufstellen, da es so viel Abfall an Bord hatte wie kein anderes ATV zuvor.

Albert Einstein trennte sich am 28. Oktober um 09:55 Uhr MEZ von der ISS und begab sich ca. 100 km unterhalb der Raumstation in eine sichere Rückflugbahn.

Wiedereintritt unter Beobachtung der Astronauten

Das mit Abfall beladene ATV-4 verglühte dann am 02. November um 13:04 Uhr MEZ gefahrlos in der oberen Schicht der Erdatmosphäre. Das ATV absolvierte eine Reihe schwieriger Manöver, um seinen Wiedereintritt unter der Raumstation zu vollführen, sodass die Astronauten sein Verglühen in der oberen Schicht der Erdatmosphäre mitverfolgen und einzigartige Informationen über die physikalischen Gegebenheiten beim Wiedereintritt gewinnen konnten.

Die automatischen Transferfahrzeuge führen alle Manöver einschließlich des automatischen Andockens unter der genauen Überwachung des gemeinsam von der ESA und der französischen Raumfahrtagentur CNES betriebenen ATV-Kontrollzentrums in Toulouse, Frankreich, durch.

"Der Missionsverlauf war perfekt – für das ATV-Team und mich selbst wie für jede Mission im Weltraum ist dies eine tolle Sache", so der ATV-4-Missionsleiter Alberto Novelli. "Der reibungslose Ablauf dieser vierten Mission zeigt den Reifegrad des ATV-Programms und stellt eine vielversprechende Ausgangsbasis für künftig ebenfalls erfolgreiche Vorhaben dar."

ATV-5 schon zum Startplatz unterwegs

Das nächste ATV der Serie, Georges Lemaître, kam bereits per Schiff an Europas Raumflughafen in Französisch-Guayana an. Die Beladung des Druckmoduls wird im März nächsten Jahres beginnen. Im Anschluss werden die Module des ATV-5 montiert und das Raumfahrzeug wird an den Ariane-Träger gekoppelt. Der Start ist für Ende Juni geplant.

Mit ihrer Serie von fünf ATV wird die ESA ihren Beitragsverpflichtungen für eine Nutzung der ISS bis Ende 2017 nachgekommen sein.

Die ESA übernimmt zur Deckung der Betriebskosten ihrer eigenen Bauelemente – dem Columbus-Labor mit Experimenten und der entsprechenden wissenschaftlichen Ausrüstung – sowie der Kosten für die regelmäßigen Flüge ihrer Astronauten einen erheblichen Teil der Wartungsarbeiten auf der Raumstation.

Flugzeugwartung am FMO jetzt durch PAD Aviation Technics

Die Firma PAD-Aviation-Technics hat sich sich mit 01.11.2013 als Luftfahrttechnischer Betrieb (LTB) am Flughafen Münster/Osnabrück niedergelassen. Ab jetzt werden allen Fluggesellschaften am FMO von dem unabhängigen Unternehmen technische Dienstleistungen wie Wartungsarbeiten und Reparaturen an allen am FMO gängigen Flugzeugtypen angeboten.

Dazu gehören zum Beispiel die Flugzeuge Boeing 737 NG und Classic oder die der Airbus A318/319/320/321-Familie (CFM56/IAE V2500). Außerdem werden diese Dienste auch für kleine Business-Flugzeuge bereitgestellt. Mit Beginn des Jahres 2014 wird die Firma auch die große Wartungshalle, die bisher von der Airberlin-Wartungsstation genutzt wurde, übernehmen.

Wartungs-Lücke nach Air-Berlin-Rückzug geschlossen

Air Berlin hatte vor einigen Monaten bekannt gegeben, die Flugzeugwartung am FMO zum 31.10.13 im Rahmen deutschlandweiter Schließungen von Wartungsstandorten zu beenden. Mit dem neuen Unternehmen steht nun den Fluggesellschaften nahtlos ein neuer und neutraler Anbieter mit allen erforderlichen behördlichen Lizenzen für eine professionelle Flugzeugwartung am FMO zur Verfügung.

Flughafengeschäftsführer Prof. Gerd Stöwer sagte: "Wir sind sehr froh, dass wir mit der PAD-Aviation-Technics nun auch nach dem Rückzug der Air-Berlin-Wartung nahtlos allen Airlines am FMO professionelle technische Dienste wie Flugzeugwartungen und Reparaturen anbieten können. Dies ist eine wichtige Entscheidung für den Standort FMO."

Neu als "FMO-Aviation-Technics"

Peter Framke, Geschäftsführer der PAD-Aviation-Technics sagte: "Wir haben uns ganz bewusst für die Aufnahme des Betriebes am FMO entschieden, weil wir hierfür ein sehr gutes Potenzial sehen." Man werde, so Framke weiter, zunächst eine Niederlassung der PAD-Aviation-Technics am FMO betreiben, um dann zum Beginn des nächsten Jahres diese Niederlassung in ein Unternehmen mit dem Namen "FMO-Aviation-Technics" mit Sitz in Greven zu überführen.

AIS Airlines nimmt Verbindung Stuttgart – Münster-Osnabrück auf

Die niederländische Fluggesellschaft AIS Airlines landete am heutigen Montag, 04. November 2013 erstmals am Flughafen Stuttgart. Von montags bis freitags wird die Airline nun zweimal täglich von Stuttgart nach Münster-Osnabrück fliegen. Die Jetstream-Propellermaschine mit 19 Sitzen startet jeweils um 08:40 Uhr in Stuttgart, Ankunft in Münster-Osnabrück ist um 10:10 Uhr.

Die Region Münster-Osnabrück ist ein wichtiges Wirtschaftszentrum mit zahlreichen Mittelstandsfirmen in Industrie, Dienstleistung und Forschung. Von dort geht es abends um 17:30 Uhr wieder zurück, planmäßige Ankunft in Stuttgart ist um 19:00 Uhr. Wer dort um 19:25 Uhr wieder die Maschine nach Norden nimmt, ist um 20:55 Uhr wieder in der nordrhein-westfälischen Stadt.

Flughafen und Weihnachten erleben

Weihnachtsfeier mit Gaumenschmaus als After Work oder Triple-Tour: Der Frankfurter Flughafen hat wieder zwei weihnachtliche Angebote im Programm: Die "Winter-Tour hoch 3", einem Programm aus drei Frankfurter Highlights (Flughafen-Rundfahrt, Main-Schifffahrt & Weihnachtsmarkt), sowie eine Flughafen-Rundfahrt mit einem anschließenden Weihnachtsessen.

Gestartet wird das vorweihnachtliche Erlebnis mit einer Maxi-Tour am Flughafen Frankfurt. Auf dieser 90-minütigen Fahrt erleben Gäste hautnah das Geschehen auf dem Vorfeld und fahren direkt zu den Start- und Landebahnen.

Im Anschluss geht es zum "Mainhafen" an den Eisernen Steg nach Frankfurt, wo man mit der Primus Linie zu einer 50-minütigen Schifffahrt ablegt. Die Tour führt im abendlichen Lichtermeer vorbei an der beeindruckenden Skyline "Mainhattans" und den schön gestalteten Mainufern. Zum Ausklang geht es dann zu einem der ältesten Weihnachtsmärkte Deutschlands, wo sich eine festliche Atmosphäre erleben lässt. Am Wochenende kostet eine Tour 32 Euro pro Person, während der Woche richtet sich der Preis nach der Personenanzahl.

Für eine besondere Weihnachtsfeier am Flughafen Frankfurt eignet sich die 90-minütige "Frankfurt Airport by Night"-Tour in Verbindung mit einem Weihnachtsmenü im Restaurant am Frankfurt Airport. Die jeweiligen Gastronomiepreise gelten immer nur in Verbindung mit einer Rundfahrt.

Fraport gibt Jugendlichen mit „Startklar“ Chance auf Ausbildung

"Startklar" am Flughafen Frankfurt, das gilt täglich nicht nur für knapp 700 Flugzeuge, sondern bald auch fürs Berufsleben von 12 Jugendliche, welche die klassischen Einstellungskriterien vieler Unternehmen nicht erfüllen können. Schlechte Schulnoten, eine hohe Anzahl an Fehltagen oder eine schlechte Beurteilung des Sozialverhaltens im Zeugnis sind dort schier unüberwindbare Hürden für ein reguläres Ausbildungsverhältnis.

Mit ihrem "Startklar"-Projekt setzt sich die Fraport AG für die Integration dieser Jugendlichen in das Arbeitsleben ein. Am 01. November startet bereits der zweite Jahrgang.

In Kooperation mit der Frankfurter Agentur für Arbeit sowie der IHK Frankfurt bietet die Fraport AG innerhalb der achtmonatigen Einstiegsqualifizierung nicht nur eine fachliche Einführung, sondern auch Förderunterricht in Deutsch und Mathematik. Eine sozialpädagogische Betreuung begleitet die Gruppe regelmäßig und hilft den Jugendlichen dabei, sich in der Arbeitswelt zu orientieren und eigene Stärken zu entfalten.

Gute Erfahrungen aus erstem Durchgang

Auch der eine oder andere Konflikt muss mit Hilfe der Pädagogen ausgeräumt werden. Abgerundet wird das Programm durch umfassende sportliche Aktivitäten. Wird die Berufseinstiegs-Qualifizierung erfolgreich absolviert, winkt eine Übernahme in einen technischen Ausbildungsberuf beim Flughafen-Betreiber.

Im November vergangenen Jahres begrüßte die Fraport AG schon einmal zwölf technisch interessierte Jugendliche in der ersten Auflage von "Startklar". Auf Vermittlung des Arbeitsamts sind sie an den Flughafen gekommen, hatten dort einen geregelten Tagesablauf und lernten die Übernahme von Verantwortung. Das in sie gesetzte Vertrauen bestätigte die Gruppe, acht Teilnehmer absolvierten das Programm erfolgreich und sind mittlerweile mit einem Ausbildungsvertrag ausgestattet.

"Es hat sich gelohnt, diesen Menschen eine Chance zu geben. Wir haben nicht die schlechten Noten oder den Migrationshintergrund der Teilnehmer in den Mittelpunkt gerückt, sondern die Menschen und deren Begabungen", erklärt Michael Müller, Arbeitsdirektor und Vorstandsmitglied der Fraport AG. Eine Berufsausbildung solle für jedermann zugänglich sein, daher werde das Programm auch zukünftig fortgesetzt, um weiterhin jungen Menschen aus der Region eine berufliche Perspektive bieten zu können, so Müller weiter.

Mit "Startklar" zur Mechatroniker-Ausbildung

Alexander Krug, 20 Jahre alt, ist einer der Teilnehmer der ersten Auflage von "Startklar". Den Hauptschulabschluss hat er nach elf Schuljahren mit schlechten Noten erreicht – mit seinem Zeugnis hatte er keine Aussicht auf einen Ausbildungsplatz. Heute ist er dankbar für die Chance, die ihm "Startklar" gab: "Wenn man Mechatroniker werden will, muss man besonders in Mathematik und Elektronik eine gute Figur machen. Ich habe mich reingehängt, denn ich wollte unbedingt Mechatroniker werden."

Im Rahmen der Qualifizierung hatte er verschiedene handwerkliche Disziplinen wie Metallbearbeitung, Elektronik, Pneumatik und Steuerungstechnik kennengelernt und wurde so optimal auf die Ausbildung vorbereitet. Er hat "Startklar" erfolgreich abgeschlossen und absolviert nun eine Ausbildung in seinem Wunschberuf Mechatroniker.

DLR misst Lärmreduzierung bei steileren Anflügen

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Im Auftrag des Forums Flughafen und Region fanden am 04. Oktober 2013 am Frankfurter Flughafen von der Deutschen Flugsicherung überwachte Versuchsflüge mit einer Maschine der Condor statt. In einem steileren Endanflug wurden Wohngebiete in größerer Höhe überflogen. Dadurch soll der Fluglärm am Boden reduziert werden.

Nun hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf der Konferenz für aktiven Schallschutz ICANA 2013 die Ergebnisse vor Ort vorgestellt. Der Trend ist eindeutig: Gemeinden, die mehr als zehn Kilometer von der Landebahn entfernt liegen, können durch das neue Anflugverfahren mit weniger Lärm rechnen. In 33 Kilometer Entfernung (Messpunkt Appenheim) wurde der gemessene Maximalpegel sogar bis zu sechs Dezibel geringer. Für präzise, über längere Zeiträume gemittelte Zahlenwerte, sind aber noch weitere Versuchsflüge nötig.

"Im DLR forschen wir für die ökoeffiziente Luftfahrt von Morgen, die Mensch und Natur weniger belastet", sagt der DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner. "Durch die erfolgreichen Testflüge im Projekt Steeper Approaches konnten wir auch durch die breite Unterstützung aller Beteiligten zeigen, dass zur Lösung gesellschaftlicher Probleme, wie der Lärmbelastung entlang von Flugrouten, manchmal erstaunlich einfache Ideen einen wichtigen Schritt nach vorn bedeuten."

Steeper Approaches: Anflüge in zwei Abschnitten

"Steeper Approaches" bezeichnet ein neues Landeverfahren, bei dem das Flugzeug länger als bisher in 2.400 Meter Höhe verbleibt und sich anschließend in einem etwas steileren Sinkflug von 4,49 Grad (bisher 3 Grad) der Landebahn nähert. Ab einer Höhe von etwa 600 Meter geht der Pilot in eine gewöhnliche Landung über, bei der er in einem Winkel von 3 oder 3,2 Grad dem Gleitpfad des Instrumentenlandesystems (ILS) folgt. In der Übergangsphase fährt das Fahrwerk aus. Die Grafiken zeigen die neuen Anflugverfahren "Steeper Approaches" schematisch.

Bereits bei ersten Tests im Flugsimulator ebenso wie bei den Versuchsflügen am 04. Oktober 2013 mit einer Boeing 767-300 der Condor zeigte sich: Das neue Anflugverfahren ist fliegerisch absolut sicher. Durch den später einsetzenden Sinkflug werden Wohngebiete bis zu 915 Meter höher als gewöhnlich überflogen.

"In entfernteren Bereichen bei etwa 33 Kilometern vor dem Aufsetzen, haben wir bis zu sechs Dezibel weniger Lärm gemessen", sagt der Leiter des Projekts "Steeper Approaches", Dr. Bernd Korn vom DLR-Institut für Flugführung. "Bei 15 Kilometern waren es dann nur noch etwa zwei bis vier Dezibel leiser, da sich der steilere und der gewöhnliche Gleitpfad zur Landebahn hin annähern", fährt Dr. Korn fort. "Eine Verringerung der Lärmemissionen am Boden konnten wir bis etwa zehn Kilometer vor dem Aufsetzen messen."

Insgesamt wurden sechs steilere Anflüge mit der Boeing 767-300 von Condor durchgeführt. "Damit lassen sich noch keine abschließenden Aussagen treffen, da die Messwerte bei dieser kleinen Stichprobe bereits um bis zu 1,5 Dezibel schwanken. Um den positiven Trend in belastbarere Zahlen zu gießen, benötigen wir weitere Probeflüge mit dem neuen Anflugverfahren und deutlich mehr Lärmmessungen über einen längeren Zeitraum", so Korn.

Erste Tests im Simulator

Im Auftrag des Forums Flughafen und Region entwickelte das DLR das neue Anflugverfahren in Zusammenarbeit mit erfahrenen Piloten der Condor, Lufthansa und TuiFly. In Flugsimulatoren der Gesellschaften wurde das Verfahren auf allen in Frankfurt gängigen Flugzeugtypen und bei allen denkbaren Wetterverhältnissen getestet.

Auch normale Crews, die nicht an der Entwicklung beteiligt waren, erprobten den steileren Anflug. Im Anschluss erfolgte mit der Unterstützung von Condor die reale Erprobung in der Luft mit Anflügen auf die Nordwestlandebahn des Frankfurter Flughafens. Intensiv betreute die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH die Versuchsflüge mit extra eingewiesenen Lotsen. Am Boden standen sieben Fluglärm-Messstationen von Fraport AG und Umwelthaus für die Lärm-Messungen bereit.

Umsetzung erfordert Anpassung von ICAO-Vorschriften

Für die Zukunft schaut Projektleiter Korn bereits auf weitere Erprobungen der Steeper Approaches und damit noch genauere Messwerte zur Lärmentlastung der Bevölkerung: "Am Flughafen Hannover wird die Tuifly über ein Jahr das neue Anflugverfahren im Probebetrieb unter Sichtflugbedingungen testen." Eine Umsetzung in den täglichen Routinebetrieb ist derweil noch etwas ferner. So müssten Vorschriften der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) angepasst werden, ebenso wie die Ausstattung der Flugzeuge.

Bereits im September 2010 fanden Testflüge zum neuen Anflugverfahren am DLR-Standort Braunschweig statt. Damalige Erfahrungen bildeten die Grundlage für die nun erfolgten Versuchsflüge im von hohem Verkehrsaufkommen geprägten Frankfurter Luftraum.

Bilder: DLR. Grafiken: Credit: Gemeinnützige Umwelthaus GmbH.

Laser-Kommunikation zum Mond mit RUAGs Empfänger

Die nordamerikanische Raumfahrtbehörde Nasa hat eine experimentelle Datenautobahn zum Mond in Betrieb genommen. Mit Hilfe eines Laserstrahls hat die Mondsonde Ladee (Lunar Atmosphere and Dust Environment Explorer) eine Datenrate von 622 Megabit pro Sekunde (Mbps) erreicht und damit einen neuen Weltrekord für die Datenübertragung zwischen Mond und Erde aufgestellt.

Auch RUAG Space ist an diesem Experiment beteiligt, als ein führender europäischer Raumfahrt-Zulieferer hat RUAG den Empfänger für eine der Bodenstationen geliefert, welche die Daten des US-Satelliten empfangen.

Esa-Station auf Teneriffa empfing Signale

An Bord des LADEE-Satelliten befindet sich ein Terminal zur Übermittlung von Signalen mittels eines Laserstrahls. Diese Signale können auf der Erde von drei Bodenstationen empfangen werden. Zwei davon stehen in Amerika, die dritte ist die Optical Ground Station (OGS) der Europäischen Weltraumagentur ESA auf Teneriffa, die für dieses Experiment mit einem speziellen Receiver ausgerüstet wurde.

Diesen Receiver hat RUAG Space in im Auftrag der ESA entwickelt. Der RUAG-Receiver ist an das Teleskop der OGS angeschlossen. Ähnlich einer Digitalkamera wandelt er das eintreffende Licht in elektrische Signale um und übernimmt anschliessend auch die Decodierung dieser Signale.

Am vergangenen Wochenende gelang es erstmals, die Daten aus der Mondumlaufbahn auf Teneriffa zu empfangen. "Das ist ein toller Erfolg für die NASA, die ESA und auch für RUAG", erklärte Peter Guggenbach, CEO von RUAG Space. "Die RUAG Space unterstreicht damit ihre Rolle als eines der weltweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet der optischen Kommunikation im Weltraum. Wir verfügen über Technologien die dem Laserterminal auf Ladee sehr ähnlich sind und waren dadurch in der Lage die hohen Anforderungen unserer Kunden zu erfüllen", so Guggenbach weiter.

Laser-Kommunikation: Hoher Durchsatz mit wenig Energie

RUAG Space liefert nicht nur Bodenausrüstungen wie jetzt auf Teneriffa, das Unternehmen entwickelt und baut auch Laser-Kommunikationsterminals für den Einsatz an Bord von Satelliten. Die Anwendungsbereiche können ein breites Spektrum abdecken – von erdnahen Satellitenmissionen bis hin zur Deep-Space-Kommunikation.

Optische Kommunikation mit Laserstrahlen ist eine interessante Alternative zum Funk, wenn es darum geht, grosse Datenmengen über lange Distanzen durch das Weltall zu senden. Hohe Datenraten in Verbindung mit niedrigem Energieverbrauch und geringem Gewicht machen Laser-Kommunikationsterminals besonders attraktiv für den Einsatz an Bord von Satelliten.

Start- und Landebahn am Köln Bonn Airport vorrübergehend gesperrt

Die große Start- und Landebahn des Köln Bonn Airport ist wegen Sanierungsarbeiten von Montag, 04. November, bis Freitag, 08. November, jeweils von 07:00 bis 18:00 Uhr gesperrt. Die Bahn muss unter anderem vom Gummiabrieb der Flugzeugreifen befreit werden.

Bei Bedarf kann sie für einzelne Starts und Landungen von großen Flugzeugen frei gegeben werden. Der Flugverkehr wird durch die Sperrung nicht beeinträchtigt; dieser wird hauptsächlich über die sogenannte Querwindbahn abgewickelt.

Winterdienst an Hamburgs Flughafen stellt sich auf

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Die Wintersaison ist offiziell, die Temperaturen sinken und ab jetzt steigt Tag für Tag die Wahrscheinlichkeit für Schnee in Hamburg. Bereits bei 0,2 cm hohem Schneematsch müssen die Start- und Landebahnen unverzüglich geräumt werden. Zur Schneeräumung und Eisbeseitigung setzt die Hamburg Airport Gruppe insgesamt 30 eigene Mitarbeiter in vier Schichtgruppen ein.

So ist der Schnee- und Eisdienst des Flughafens von November bis April rund um die Uhr einsatzbereit. Allein für die Flugbetriebsflächen sind mindestens 25 Mitarbeiter pro Tages- bzw. Nachtschicht erforderlich. Die zusätzlichen Mitarbeiter kommen aus verschiedenen Unternehmen aus Hamburg, Schleswig Holstein und Niedersachsen. Zu den Start- und Landebahnen kommen noch 481.000 Quadratmeter Vorfeldfläche und 25 Kilometer Betriebs- und Versorgungsstraßen, Gehwege und Parkflächen.

"Friction-Tester" misst Bodenhaftung

Im Winter 2012/13 gab es an 104 von 182 Wintertagen Bodenfrost. Auch 2010/2011 gab es einen ungewöhnlich harten Winter. Aus diesen Erfahrungen hat der Airport das Tanklager für die Flächenenteisung erweitert. In den neuen Anlagen können etwa 350.000 Liter Enteisungsmittel für Flugbetriebsflächen lagern – so viel wie noch nie.

Ob die Spezialisten ausrücken müssen, lässt sich mit dem "Friction-Tester" feststellen – ein eigens umgebauter VW Sharan der Verkehrsaufsicht, aus dessen Kofferraum sich per Knopfdruck ein fünftes Rad absenken lässt. Er misst die Bodenhaftung der Start- und Landebahnen. Auch sonst ist der Fuhrpark des Schnee- und Eisdienstes gut ausgerüstet: Der gesamte Winterdienst-Fuhrpark umfasst 40 Maschinen (siehe unten). Alles in allem hat dieser Gerätepark einen Wert von mehr als sechs Millionen Euro.

Kaliumformiat statt Salz auf der Piste

Mit Hilfe der Räumfahrzeuge und Schneefräsen werden zwischen 90 und 95 Prozent der Schneemenge mechanisch beseitigt. Diese umweltfreundliche Lösung wird insbesondere durch bis zu 9,30 Meter breiten LKW-Schneepflüge und die riesigen Stahlbe-sen der Kehrblasgeräte, die sich je nach Typ 600 bis 800 Mal pro Minute drehen, gewährleistet. Für die restlichen fünf bis zehn Prozent darf allerdings kein Streusalz zum Einsatz kommen.

Zum einen würde das Salz die verschiedenen Materialien der Luftfahrzeuge angreifen. Zum anderen gelangen Streusalze ins Grundwasser, verschlemmen da-durch den Boden und schädigen Pflanzen. Die Verwendung eines Gemischs von festem und flüssigem Kaliumformiat hat sich als wirkungsvoll und umweltverträglich herausgestellt. Bei dem Kaliumformiat-Anteil handelt es sich um eine wässerige Lösung mit einem Anteil von 50 bis 80 Prozent Kaliumformiat. Feste Kalium-formiat (Granulat) wird als Trägermaterial für das Ausbringen des Flüssigmittels benötigt.

Räumergebnis wird überprüft

Der Schnee- und Eisdienst ist 24 Stunden im Einsatz Bei schweren Schneefällen werden bis zu acht Räumfahrzeuge, eine Schneefräse und zwei Feuchtsandstreuer sowie zwei Fahrzeuge der Verkehrsaufsicht zum Überprüfen des Räumergebnisses und Koordination gleichzeitig auf den Pisten eingesetzt, die den Schnee von den Bahnen ins Gelände werfen.

Für die Räumung einer Start-/Landebahn nach kräftigem Schneefall benötigt der Schnee- und Eisdienst etwa 30 Minuten. Bei ungünstigen Wetterbedingungen müssen die beiden Bahnen acht- bis zehnmal pro Tag von Schnee und Eis befreit werden.

Der Winterdienst am Hamburg Airport sorgt somit für einen reibungslosen Flugverkehr bei allen Schnee- und Frosteinbrüchen rund um die Uhr – unabhängig von den geltenden Nachtflugbeschränkungen. Denn lebensnotwendige Rettungsflugeinsätze müssen jederzeit möglich sein.

Eis am Flugzeug macht Steuerelemente unbeweglich

Für die Enteisung der Flugzeuge sorgt das Team der Flughafen-Tochtergesellschaft STARS. Rund 72 Enteiser arbeiten in den kalten Wintermonaten ab 03:30 Uhr im Schichtbetrieb auf dem Vorfeld. Die ausgebildeten Mitarbeiter befreien die Außenhaut der Maschinen von gefährlichem Eisansatz. Auch verhindern sie mit Hilfe eines Glykol-Gemisches, dass sich neues Eis vor dem Start bildet.

Eisschichten sind deshalb so gefährlich, weil sie die Steuerelemente unbeweglich machen können und so die Aerodynamik beeinträchtigen. Ein kontrollierter Flug ist dann nicht mehr möglich. Außerdem ist das Gewicht der Kälteplatten sicherheitsgefährdend, da es mehrere Tonnen pro Flugzeug betragen kann. Für die Enteisung der Flugzeuge werden ebenfalls Spezialfahrzeuge, die sogenannten "Elefanten", genutzt. Am Hamburger Flughafen sind zehn solcher "Elefanten" im Einsatz – zwei mehr als im Vorjahr.

Zahlen und Fakten zur Wintersaison 2013/2014 in Hamburg

Mitarbeiter im Einsatz

  • Insgesamt über 100 Mitarbeiter
  • Davon etwa 30 Mitarbeiter der Flughafen Hamburg GmbH zur Flächenräumung und -enteisung pro Schicht und Einsatztag
  • Davon etwa 72 Mitarbeiter der Flughafentochtergesellschaft STARS (Special Transport and Ramp Services GmbH & Co. KG) für die Flugzeugenteisung
  • Winterdienstbeauftragter am Hamburg Airport: Michael Rumstedt (Geschäftsbereich Aviation)

Fuhrpark und Geräte

Insgesamt sind 40 Spezialfahrzeuge und -geräte während der Wintersaison am Hamburg Airport im Einsatz.

  • Neun Schneeräumfahrzeuge (LKW mit Schneepflug und Kehrblasgerät)
  • Zwei Mittelachskehrgeräte
  • Drei Treckerbesen (für Vorfeldpositionen)
  • Zwei Schneefräsen
  • Drei Feuchtsandstreuer
  • Ein Enteisungssprühgerät mit 36 Meter langem Sprühbalken
  • Zwei Unimogs mit Streuer/Besen (für schwer erreichbare Flächen am Flughafen)
  • Zwei Schlepper mit Schneeschild
  • Zwei Friction-Tester (umgebauter VW-Sharan zur Messung der Bodenhaftung)
  • Vier weitere Fahrzeuge, die bei Bedarf umgerüstet werden können
  • Zehn Flugzeugenteisungsgeräte ("Elefanten")

Details zur Flächenräumung

  • Zu räumende Flächen: insgesamt ca. 125 Fußballfelder
  • Start- und Landebahnen: 432.112 Quadratmeter (entspricht ca. 60 Fußballfeldern)
  • Vorfeldfläche: 481.000 Quadratmeter (entspricht ca. 65 Fußballfeldern)

Schneeräumung: 90 bis 95 Prozent der Schneemenge wird mechanisch beseitigt, verwendetes Streumaterial ist ein Gemisch von festem und flüssigem Kaliumformiat. Bei dem Kaliumformiat-Anteil handelt es sich um eine wässerige Lösung mit einem Anteil von 50 bis 80 Prozent Kaliumformiat.

Dauer eines Flächenenteisungsvorganges (eine Start- und Landebahn): Ca. 30 Minuten (stark witterungsabhängig). Streumittelverbrauch pro Durchgang: 11 Tonnen (ca. 8,50 Tonnen flüssig, 2,5 Tonnen fest).

Flugzeugenteisung

Die Entscheidung, ob ein Flugzeug enteist werden soll, trifft jeder Kapitän vor dem Abflug je nach Witterung selbst. Eine Standardflugzeugenteisung dauert ca. 10 – 20 Minuten (abhängig von der Flugzeuggröße). Lagerkapazität am Flughafen: 250.000 Liter Enteisungsmittel.

 

Pilotenschule bei Lufthansa wieder mit 120 Plätzen

Im März 2014 nimmt die Lufthansa-Verkehrsfliegerschule in Bremen erstmals wieder neue Pilotenschülerinnen und -schüler auf. Insgesamt sind neun Lehrgänge geplant, sodass 120 Schulungsplätze verfügbar sind. Je nach wirtschaftlicher Entwicklung, lässt sich die Zahl der Schulungsplätze noch aufstocken.

Hinzu kommen außerdem weitere 24 Plätze im "Internationalen Studiengang Luftfahrtsystemtechnik und -management" mit Beginn Oktober 2014. Seit August vergangenen Jahres hatte Lufthansa die Aufnahme neuer Pilotenschüler ausgesetzt, da der Bedarf bis zum Jahr 2015 gedeckt war.

200 neue Piloten-Stellen zu vergeben

Dennoch lief die Eignungsprüfung weiter, und es haben sich dieses Jahr bis zum 30. September bereits 3.062 Frauen und Männer beworben. Germanwings hat in diesem Jahr bislang 147 Nachwuchspiloten übernommen; im kommenden Jahr sind innerhalb der Lufthansa Group insgesamt 200 Neueinstellungen von Piloten geplant.

Bei der Pilotenschulung wird es künftig einige Änderungen geben. Alle neuen Schüler absolvieren vor Beginn des abschließenden Simulatortrainings ein bis zwei vergütete viermonatige Praxiseinsätze in Bodenabteilungen der Lufthansa Group. Absolventen haben so die Chance, Einblicke in spannende Fachgebiete zu gewinnen und eventuelle Wartezeiten vor einer Einstellung mit abzufedern.

70.000 Euro Eigenanteil für Schulung

Die Schulungsdauer beläuft sich damit voraussichtlich auf 29 bis 33 Monate. Der Eigenanteil an den Schulungskosten beträgt jetzt 70.000 Euro – Lufthansa stellt ihn bis zur ersten Gehaltszahlung in einer Festanstellung zins- und tilgungsfrei. Im Gegenzug bietet die Fluggesellschaft eine der modernsten und qualitativ hochwertigsten Schulungen weltweit. Das Einstiegsgehalt für Copiloten beträgt momentan rund 63.000 Euro im Jahr (inklusive Schichtzulage).

Außer in Bremen findet die Schulung in Phoenix/Arizona statt. Interessenten sollen sich online bewerben und über die Voraussetzungen informieren können.

Norbert Draskovits airberlins neuer Senior Vice President für Linienverkauf

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Norbert Draskovits wird zum 11. November 2013 als Senior Vice President Sales Scheduled Services die Verantwortung für den Linienverkauf von airberlin übernehmen. Er folgt in der Funktion Otto Gergye, der innerhalb des Unternehmens in die Position des Senior Vice President Distribution wechselt und nun für die Steuerung der airberlin Vertriebskanäle zuständig ist.

Otto Gergye folgt in dieser Aufgabe auf Mats Jacobsson, der sich nach sechs Jahren in unterschiedlichen Führungspositionen bei airberlin entschieden hat, das Unternehmen zu verlassen und wieder in sein Heimatland Schweden zurückzukehren.

Wolfgang Prock-Schauer, CEO airberlin: "Ich freue mich, dass mit Norbert Draskovits und Otto Gergye zwei erfahrene und hoch qualifizierte Führungskräfte diese beiden Kernpositionen im Vertrieb besetzen und für die weitere positive Entwicklung in diesem Bereich sorgen werden."

Norbert Draskovits verfügt über langjährige Erfahrung in der Luftfahrt- und Touristikindustrie. Er hat in den vergangenen vier Jahren BCD Travel zum drittgrößten Anbieter von Geschäftsreisen in Österreich aufgebaut. Zuvor verantwortete er seit 1997 als CCO des größten österreichischen Touristikkonzerns, der Verkehrsbüro Group, unter anderem die Touristik und Hotellerie und war zehn Jahre lang bei Austrian Airlines in mehreren Leitungsfunktionen für die Bereiche Netzplanung und Vertrieb zuständig.

Im Bereich Touristic Sales werden Detlef Altmann und sein Team ihre Funktionen unverändert weiterführen.

Jahrhundert-Komet ISON vom Flugzeug aus beobachten

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Wenn der Komet ISON am 08. Dezember 2013 den Himmel über Mitteleuropa streift, brechen Hobbyastronomen in der Morgendämmerung zu einem ganz speziellen Beobachtungsflug auf. Auf einem ca. zweistündigen Sonderflug wird der Schweifstern besonders deutlich zu sehen sein.

Der Rundflug hebt um 05:15 Uhr in Köln/Bonn ab, um den Gästen an Bord der airberlin Boeing 737-800 optimale Sicht auf den kosmischen Besucher zu ermöglichen. An Bord des vom Charterflugvermittler Air Partner und dem Bonner Spezialreiseanbieter Eclipse-Reisen organisierten Fluges werden zwei erfahrene Himmelsfotografen der Volkssternwarte Bonn mit dabei sein und mit speziellem Equipment für alle Teilnehmer als Andenken an dieses Ereignis Fotos des Schweifsterns anfertigen.

ISON hat das Zeug zum Jahrhundert-Kometen

ISON könnte ein wahrer Jahrhundert-Komet werden. Der Komet nähert sich auf seiner Bahn Ende November der Sonne auf nur ca. 1 Mio. Kilometer. Dabei könnte der Komet, der hauptsächlich aus Staub und Eis besteht, durch die Sonnenhitze auch komplett in einem riesigen Schweif aufgehen und so hell werden, dass er am Tage mit bloßem Auge sichtbar ist.

"Der Komet ISON wird zum Zeitpunkt des Sonderfluges das Optimum seiner Helligkeit erreichen. So klar wie in einer Höhe von rund 41.000 Fuß wird der Komet auf dem Erdboden nicht zu erkennen sein. Das liegt vor allem an der Transparenz der Luft, die auf dem Erdboden wegen Dunst und Staub nicht erreichbar ist", erklärt Angela Weidenbach von Eclipse-Reisen.

Die Reiseroute des Beobachtungsfluges führt nordwestlich von Köln/Bonn über Belgien und die Niederlande. Karsten von dem Hagen, Leiter Verkauf Sonderflüge bei airberlin, hat Partnerunternehmen schon zahlreiche Sonderflüge ermöglicht. Den ersten Kometenflug hat er allerdings erst im März dieses Jahres gemeinsam mit Eclipse-Reisen und Air Partner organisiert.

Sonderflüge zu Himmelsphänomenen – Gute Nachfrage

"Die Nachfrage am Markt für spezielle Sonderflüge ist generell sehr gut. Wenn ein Sonderflug dann noch so erfolgreich ist, dass er wie der Kometenflug bereits zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres angeboten wird, freuen wir uns natürlich besonders", so von dem Hagen.

Bereits am 01. März 2014 starten die Kooperationspartner Air Partner und Eclipse-Reisen mit einer airberlin Boeing 737-700 zu ihrem nächsten Himmelsflug. Dann geht es für fünf Stunden zur Polarlichtbeobachtung in Richtung Island.