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Flugzeugtaufe für Lufthansa-Airbus A319 „Herborn“

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Ein Airbus A319 trägt künftig als "fliegender Botschafter" den Namen der Stadt Herborn durch Europa. Der Jet mit dem Kennzeichen D-AIBH wurde auf dem Frankfurter Flughafen von Ursula Benner, Gattin des Bürgermeisters der Stadt, auf den Namen "Herborn" getauft.

Gemäß dem Lufthansa-Protokoll für Flugzeugtaufen enthüllte anschließend Bürgermeister Hans Benner den Namenszug "Herborn" und unterzeichnete zusammen mit Karl Ulrich Garnadt, Vorstandsvorsitzender Lufthansa Cargo AG, die Taufurkunde. Mit dabei war Kapitän Jens Kohl, ein gebürtiger Herborner.

Name und Wappen der Stadt in Europa unterwegs

Der Airbus A319, der in Zukunft den Namen und das Wappen der Stadt Herborn tragen wird, kann mit beeindruckenden Leistungsdaten aufwarten: Der Jet ist rund 34 Meter lang, die Spannweite beträgt sogar mehr als 34 Meter. Das Flugzeug hebt mit einem maximalen Startgewicht von über 68 Tonnen ab und fliegt mit einer Reisegeschwindigkeit von rund 840 km/h in einer Reiseflughöhe von bis zu 11.900 Metern.

Die "Herborn" ist eines von insgesamt 32 Flugzeugen des Typs Airbus A319-100 in der Flotte der Lufthansa. Die Maschine fliegt auf Kurzstrecken und wird seit 1997 bei der Fluggesellschaft eingesetzt. Künftig wird der Jet zahlreiche Metropolen in Deutschland und Europa anfliegen. Als erste Ziele direkt nach der Taufe stehen London-Heathrow und Amsterdam auf dem Flugplan.

"Bravo-Hotel" für Piloten

Die täglich wechselnden Besatzungsmitglieder kennen die "Herborn " übrigens unter einer ganz anderen Bezeichnung: Weil das offizielle Luftfahrtkürzel des Jets D-AIBH lautet, heißt sie gemäß dem internationalen Pilotenalphabet "Bravo-Hotel".

Die Tradition, Flugzeuge der Lufthansa mit den Namen deutscher Bundesländer und Städte zu versehen, geht auf den September 1960 zurück. Damals gab es in Frankfurt die erste Flugzeugtaufe, als Lufthansa ihren ersten Langstrecken-Jet, die damals moderne Boeing 707, in Dienst stellte. Der vierstrahlige Jet erhielt den Namen "Berlin". Taufpate war der damalige Regierende Bürgermeister der Stadt Berlin, Willy Brandt.

Spracherkennung unterstützt Fluglotsen bei schnellen Entscheidungen

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Fluglotsen stehen einem immer komplexer werdenden Geflecht aus startenden und landenden Maschinen an den Flughäfen gegenüber. Insbesondere im Anflugbereich auf größere Airports sind Lotsenassistenzsysteme mittlerweile unverzichtbar. Sie zeigen dem Lotsen auf, in welcher Reihenfolge die landenden Maschinen effizient aufgereiht und verteilt werden können.

Weicht der Lotse aber vom Plan des Systems ab, erkennt das System dies erst eine halbe Minute später über die eingehenden Radardaten. In diesem Zeitraum kann es den Lotsen nicht optimal unterstützen. Eine Lösung liegt in der Nutzung des Sprechfunks zwischen Fluglotse und Cockpit.

Spracherkennung hört Kommunikation zum Cockpit mit

Zusammen mit der Deutschen Flugsicherung und der Universität des Saarlandes (UdS) untersucht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am 30. und 31. Oktober 2013, wie ein Assistenzsystem durch Auswertung der Sprachkommunikation schneller auf die Absichten eines Lotsen reagieren kann.

"In den kommenden Tagen und in noch folgenden Versuchen wollen wir herausfinden, wie zuverlässig unser System bereits die sprachlichen Anweisungen erkennt", sagt der Leiter des Projekts AcListant® (Active Listening Assistant) Prof. Dr. Hartmut Helmke vom DLR-Institut für Flugführung. "Wir sind zuversichtlich, dass wir durch die zusätzliche Datenquelle aus dem Spracherkenner Lotsenassistenzsysteme deutlich verbessern können."

Im Projekt AcListant® arbeiten die DLR-Forscher mit dem Lehrstuhl für Sprach- und Signalverarbeitung (LSV) der Universität des Saarlandes (UdS) zusammen. Während das DLR für die Entwicklung des Assistenzsystems und die Validierung zuständig ist, steuert die UdS den Spracherkenner bei. Zudem wird das Projekt durch die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH unterstützt.

Für die aktuellen Versuche sind Lotsen des Flughafens Düsseldorf in dem Braunschweiger DLR-Institut für Flugführung zu Gast. An typischen Flugsituationen für den Düsseldorfer Luftraum stellen die Forscher mit Hilfe der Lotsen die neue Kombination aus Spracherkenner und Assistenzsystem auf die Probe.

Assistenzsystem zeigt mögliche Komandos

Manchmal ist es notwendig, dass ein Fluglotse Anweisungen erteilt, die von den Vorschlägen des Lotsenassistenzsystems abweichen. Nach einer solchen Anweisung benötigen heutige Assistenzsysteme ohne Spracherkenner etwa 30 Sekunden, bis sie die Absicht des Lotsen sicher registriert haben. In dieser Zeit bieten sie keine verlässliche Unterstützung. Um diese Situation zu verbessern, ist eine Spracherkennung mit hoher Zuverlässigkeit notwendig.

"Wir wollen diese Zuverlässigkeit erreichen, indem wir unser Lotsenassistenzsystem nicht einfach nur um einen Spracherkenner ergänzen. Zusätzlich soll der Spracherkenner vom Assistenzsystem verbessert werden: Das Assistenzsystem weiß zwar nicht genau, wie der Lotse als nächstes reagieren wird, aber es kann dem Spracherkenner die in der aktuellen Verkehrssituation möglichen Anweisungen liefern. Das Besondere von AcListant® ist somit, dass sich Assistenzsystem und Spracherkenner gegenseitig verbessern", erklärt Prof. Helmke.

Beispielsweise erwartet der Computer für ein landendes Flugzeug vor allem Manöver, bei denen die Maschine absinkt und langsamer wird. So muss der Spracherkenner nur noch aus einer vergleichsweise kleinen Anzahl von aktuell möglichen Wörtern das gerade Gesprochene erkennen. Auf Grundlage der schneller erfassten Verkehrssituation können dem Lotsen schneller weitere empfohlene Manöver über den Arrival Manager angezeigt werden. Arrival Manager sind Assistenzsysteme, die Fluglotsen in komplexen Verkehrssituationen etwa mit Vorschlägen für die Lande-Reihenfolge unterstützen.

Fluglotsen testen im Echtzeitsimulator

Die Wissenschaftler testen das neue System im Air Traffic Management and Operations Simulator (ATMOS) des DLR-Instituts für Flugführung in Braunschweig. Die Experimentaleinrichtung ist Teil des Validierungszentrums Luftverkehr und ermöglicht es, beliebige Luftverkehrssituationen in Echtzeit auf den Bildschirm zu bringen. So können neue Anflug- und Landeverfahren hinsichtlich Flugsicherheit, Schadstoffreduzierung und Verkehrskapazität getestet werden.

Die DFS stellt den Forschern Fluglotsen und Wissen aus der operationellen Praxis zur Verfügung. Bis Anfang 2015 sind umfangreiche Validierungen der neuen Software mit verschiedenen Fluglotsen beim DLR geplant. Über die Luftfahrt hinaus ist das Konzept des "aktiven Zuhörens" für Anwendungen interessant, bei denen Menschen miteinander per Sprache präzise Informationen austauschen müssen.

Vickers Viscount V814 im Technik-Museum Speyer

Vertreter der Lufthansa Technik AG und Lufthansa Technical Training GmbH haben heute eine Vickers Viscount V814 offiziell dem Technik Museum Speyer übergeben. Das Flugzeug war von 1962 bis 1969 im Liniendienst bei Lufthansa im Einsatz und wurde 1972 zum Flugzeug der technischen Ausbildung umfunktioniert.

Bis heute absolvierten an dieser Maschine über 2.000 junge Menschen in der Lufthansa Group ihre Basisausbildung zum Fluggerätmechaniker sowie Elektroniker.

Maschine in Originallackierung zusammengebaut

Ausbilder und Auszubildende der Lufthansa Technik AG haben die V814 mit der Kennung "D-ANAF" zusammen mit dem Werkstattteam des Technik Museum Speyer nun zu Ausstellungszwecken restauriert. Das Flugzeug wurde zunächst für den Transport nach Speyer demontiert. Vor Ort erfolgten der Zusammenbau und die originalgetreue Lackierung in der Kennzeichnung der 1960er Jahre.

Die Azubis von Lufthansa Technik haben in 2.096 Arbeitsstunden ganze Arbeit geleistet – das Ergebnis können die Museumsbesucher ab sofort bestaunen. In den 1960er Jahren war die Vickers Viscount V814 das "Arbeitstier" im Europa-Verkehr. Sie zählte zu den beliebtesten Propellerflugzeugen, die je auf Kurz- und Mittelstrecken eingesetzt wurden. Seit 1958 hatte Lufthansa insgesamt elf Maschinen für innerdeutsche und europäische Liniendienste eingesetzt.

Flottenerneuerung fürs Museum

Zwischen der Lufthansa Technik AG, Ehrenmitglied des Museumsvereins, und dem Technik-Museum Speyer besteht eine enge Freundschaft. Beide Unternehmen arbeiten seit Jahren erfolgreich in gemeinsamen Projekten zusammen. Bereits im Jahr 2003 hatte Lufthansa eine ausgemusterte Boeing 747-200 mit der Kennung "D-ABYM" dem Museum für einen symbolischen Euro übergeben. Unter Beifall rollte die "Yankee Mike", wie sie nach ihrem Kürzel YM im Fliegerjargon heißt, damals auf ihre letzte Parkposition. Ein neues Zuhause hat jetzt auch die Vickers Viscount V814 gefunden.

Während die Lufthansa Group gegenwärtig im größten Flottenerneuerungsprozess ihrer Geschichte 36 Milliarden Euro in neue, noch umweltverträglichere Flugzeuge investiert, stellt die Vickers Viscount im Sinne des Wortes eine "historische Flottenerneuerung" im Technik Museum Speyer dar.

Maßnahmen für leiseren Flugverkehr am Fraport

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Am Flughafen Frankfurt arbeiten Flughafenbetreiber, Airlines, Flugsicherung und Politik an verschiedenen Stellschrauben zur Reduzierung von Lärmemissionen. Die bereits im vergangenen Jahr gegründete "Allianz für Lärmschutz" hat dazu ein Paket von 19 Maßnahmen des aktiven Schallschutzes und eine deutliche Ausweitung des passiven Schallschutzes beschlossen.

Eine der vereinbarten Maßnahmen ist die Umrüstung aller Flugzeuge der A320-Familie der Deutschen Lufthansa, wodurch der Gesamtschallpegel der Flugzeuge im Anflug um bis zu zwei Dezibel reduziert werden kann. Die insgesamt 157 Flugzeuge, die unter anderem von Frankfurt aus zu europäischen Zielen eingesetzt werden, sollen Anfang des kommenden Jahres mit Wirbelgeneratoren ausgerüstet werden, wie Lufthansa bekanntgegeben hat.

Anreiz für leisere Flugzeuge: Flughafenentgelte

Die Fraport AG begrüßt diesen zusätzlichen Schritt für aktiven Lärmschutz: "Frankfurt und die Region profitieren von der Investition der Lufthansa, denn ein großer Teil ihrer Flotte wird dadurch in Zukunft mit geringeren Lärmemissionen an unserem Flughafen verkehren", stellt Peter Schmitz, Vorstand Operations der Fraport AG, fest.

Auch der Fluggesellschaft selbst komme ihre Entscheidung zugute, so Schmitz weiter, da für den Einsatz leiserer Fluggeräte geringere Start- und Landeentgelte zu entrichten seien: "Über unsere Entgelt-Politik leisten wir einen Beitrag zum aktiven Schallschutz, denn über die lärmabhängige Komponente der Flughafenentgelte setzen wir konkrete Anreize zum Einsatz leiserer Flugzeuge in Frankfurt."

GBAS und Anfluggleitwinkel von bis zu 4,49 Grad am Fraport

Der Flughafen Frankfurt bestätigt durch die Umsetzung der in der Allianz für Lärmschutz vereinbarten Maßnahmen seine Vorreiter-Rolle in Sachen aktiver Lärmschutz. Jüngst wurde der Spatenstich für eine neue satellitengestützte Präzisionsanflughilfe (Ground Based Augmentation System – GBAS) gesetzt. Dadurch sollen langfristig auch segmentierte oder gekurvte Anflüge – mit dem positiven Effekt einer Lärmentlastung auch in Gebieten unter dem Endanflugbereich – sowie eine Anhebung des Anfluggleitwinkels auf allen Landebahnen von derzeit drei auf 3,2 Grad (Steep Approach) ermöglichen soll. Testflüge für einen noch steileren Anflugwinkel von bis zu 4,49 Grad (Steeper Approach) fanden kürzlich in Zusammenarbeit von Umwelthaus und Condor statt.

Flughafenabhänige Parameter

Weiterhin wurden bereits die Höhe der Gegenanflüge um 1.000 Fuß angehoben, ein konstanter Sinkflug eingeführt (Continous Decent Operations – CDO), morgendliche Lärmpausen durch die Nutzung beziehungsweise Nicht-Nutzung bestimmter Startbahnen in den Morgenstunden geschaffen (Dedicated Runway Operations – DROps) sowie die weitere Spreizung der lärmabhängigen Start- und Landeentgelte zum Beginn des Jahres 2013 umgesetzt.

Norwegian baut Strecken Málaga und Teneriffa aus

Norwegian setzt seine Expansion in Europa fort: Ab Hamburg wird die skandinavische Fluggesellschaft die Anzahl ihrer wöchentlichen Verbindung nach Spanien verstärken. Ab Februar wird die Frequenz nach Málaga von drei- auf viermal pro Woche und nach Teneriffa von zwei- auf dreimal pro Woche erhöht.

Zudem verstärkt Norwegian sein Engagement in Spanien und gibt die Eröffnung einer neuen Basis auf Teneriffa bekannt. Zur Eröffnung der neuen Crew Basis erweitert Norwegian das Spanische Streckennetz mit neuen Strecken und Frequenzerhöhungen.

Norwegian mit vierter Basis in Spanien

Die neue Basis am Flughafen Teneriffa Süd (TFS) ist nach Alicante, Málaga und Gran Canaria bereits Norwegians vierte Basis in Spanien. "Wir eröffnen unsere neue Basis auf Teneriffa wegen der großen Nachfrage nach hochwertigen Flügen zu günstigen Preisen zwischen Europa und Teneriffa. Wir sehen ein großes Potenzial auf Strecken zwischen Spanien, Deutschland und Großbritannien. Die positive Resonanz auf unseren Strecken zwischen Spanien und Skandinavien ermutigt uns auch, Frequenzen auf unseren bestehenden Strecken zu erhöhen", so Bjørn Kjos, CEO von Norwegian.

Neue Strecken und mehr Flüge ab Deutschland

Norwegian führt auch zwei neue Strecken von Berlin-Schönefeld nach Gran Canaria und Teneriffa ein. Los geht es ab dem ersten und zweiten Februar, Tickets soll es ab 49,90 Euro pro Flug geben. Zudem erhöht Norwegian ab Februar die Anzahl der Flüge auf den Málaga-Verbindungen ab München und Köln/Bonn.

Frequenzerhöhungen in Hamburg

Hamburg (HAM) – Teneriffa-Süd (TFS): Erhöhung von zwei auf drei wöchentliche Flüge ab 04. Februar. Flugtage: Dienstag, Donnerstag und Sonntag.

Hamburg (HAM) – Málaga (AGP) Erhöhung von drei auf vier wöchentliche Flüge ab 16. Februar. Flugtage: Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag.

Pilotenvertretung bei Ryanair formuliert erste Forderungen

Vertreter des Ryanair Pilot Group (RPG)-Interimsrats haben heute erstmals Ziele und Forderungen des Ryanair-Pilotenverbandes vorgestellt und forderten das Management der Fluggesellschaft auf, über bessere Arbeitsbedingungen für die Piloten bei Ryanair zu verhandeln.

Die RPG ist auf Initiative von Ryanair Piloten und mit Unterstützung des europäischen Pilotenverbandes ECA sowie dessen Mitgliedsorganisationen gegründet worden. Zum jetzigen Zeitpunkt vertritt die RPG mehr als 50 Prozent der Piloten, die für Ryanair fliegen.

In einer Umfrage unter ihren Mitgliedern hat die RPG die fünf wesentlichen Themen identifiziert, mit denen sich ihre Vertretung auseinandersetzen soll:

  • Festanstellungen für alle bei Ryanair beschäftigten Piloten, die die rechtlichen Anforderungen derjenigen Länder erfüllen, in denen sie stationiert sind. Momentan sind nach Angabe der RPG über 72 Prozent der Piloten bei Ryanair als sogenannte "Vertragspiloten" ("Contract Pilots") über Agenturen beschäftigt.
  • Probleme hinsichtlich Steuerfragen, die sich aus dem Vertragspiloten-Beschäftigungsmodell von Ryanair ergeben, müssen von Ryanair – nicht von den einzelnen Piloten – gelöst werden. Derzeit besteht aufgrund von Gerichts- und Ermittlungsverfahren in zahlreichen europäischen Ländern große Unsicherheit innerhalb der Ryanairbelegschaft.
  • Es soll ein transparentes System für Abwesenheit durch Urlaube etc. geschaffen werden.
  • Die Stationierung an einer anderen Basis soll auf der Grundlage von Senioritätslisten, die sich am Eintrittszeitpunkt in das Unternehmen orientieren, geregelt werden.
  • Alle Piloten, die aufgrund ihrer Mitwirkung bei der Etablierung der RPG mit Sanktionen bedroht oder diszipliniert wurden, sollen rehabilitiert werden.

Das aktuelle Beschäftigungsmodell bei Ryanair sorgt innerhalb der Pilotenschaft für Unsicherheit und setzt die Beschäftigten unter Druck. Laufende Gerichts- und Ermittlungsverfahren in diversen europäischen Ländern zeigen, wie unklar die Situation für die Ryanairbeschäftigten derzeit ist.

Die RPG fordert das Ryanair Management auf, diese Unsicherheiten – auch im Interesse der Flugsicherheit – für die Piloten zu beseitigen und Arbeitsbedingungen zu schaffen, die den Piloten bei Ryanair planbare Karrieren ermöglichen.

Wirbelgeneratoren an Flügelunterseite reduzieren Fluglärm

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Lufthansa setzt sich aktiv für den Lärmschutz ein und investiert in die deutschlandweite Umrüstung von insgesamt 157 Flugzeugen ihrer Airbus A320-Familie mit Wirbelgeneratoren. Diese Flugzeuge verbinden die Lufthansa-Drehkreuze Frankfurt und München mit den Zielen ihres dichten europäischen Streckennetzes.

Für Flugzeuge der A320-Familie hat der Flugzeughersteller Airbus eigens sogenannte Wirbelgeneratoren entwickelt. Diese basieren auf Forschungsergebnissen von Lufthansa und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt.

Einsatz in neuen Flugzeugen und als Nachrüstung

Überflugmessungen ergaben, dass die Wirbelgeneratoren zwei störende Töne beseitigen und dadurch den Gesamtschallpegel des Flugzeugs im Anflug um bis zu zwei Dezibel reduzieren. Sie können sowohl in bereits eingesetzte als auch in neu auszuliefernde Flugzeuge vom Typ Airbus A319, A320 und A321 eingebaut werden."

Mit dem Einsatz der Wirbelgeneratoren in unserer Airbus-Kurz- und Mittelstreckenflotte investieren wir weiter in den aktiven Schallschutz," sagt Kay Kratky, Mitglied des Lufthansa Passagevorstandes, Operation & Hub Frankfurt. "Neben der umfangreichen Modernisierung unserer Flotte in den kommenden Jahren ist dies eine von vielen Maßnahmen, die wir zur Lärmminderung umsetzen. Damit bekennen wir uns insbesondere an unseren Drehkreuzen zu unserer Verantwortung, an der Balance von Luftverkehr und Anwohnerinteressen mitzuarbeiten."

Verwirbelungen vor der Tankdruckausgleichsöffnung

Die durch Wirbelgeneratoren künftig reduzierten Töne entstehen an der Flügelunterseite durch die Tankdruckausgleichsöffnungen, die im Flug angeströmt werden, als blase man Luft über eine Glasflasche. Die Bauteile erzeugen vor diesen Tankdruckausgleichsöffnungen Luftverwirbelungen und verhindern so die Schallentwicklung.

Die Umrüstung der bestehenden Flotte soll Anfang des Jahres 2014 beginnen. Alle Neuauslieferungen vom Typ A320 und A321 werden bei Lufthansa künftig entsprechend standardmäßig ausgerüstet sein.

Flugzeug-Bestellung für 10.000. Maschine der A320-Familie

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Kurz nachdem die Fluggessellschaft JetBlue Airways ihr allererstes A321-Flugzeug von Airbus erhalten hat, hat sie auch schon eine weitere Bestellung für 15 A321ceo und 20 A321neo aufgegeben. Dazu sollen auch noch die bisher bestellten acht A320ceo und zehn A320neo in die größeren 321ceo und A321neo umgewandelt werden. Damit wird dann die 10.000. Maschine aus der A320-Familie von Airbus gebaut.

Mit den größeren Maschinen will die Airline die Kapazitäten an die Nachfrage anpassen. Die A321 sei ein ideales Flugzeug für Märkte mit hoher Dichte, sie sollen auf den Routen New York – Los Angeles und New York – Chicago eingesetzt werden. Ebenso nimmt man eine neue Nachrüst-Option von Sharklets für A320-Flugzeuge in Anspruch.

Seit der Einführung 1984 hat sich die A320-Familie entsprechend der Märkte mitentwickelt. So kommt sie heute mit den Innovationen wie Sharklets, den hochgestellten Flügelenden, mit denen sich Treibstoff sparen lässt. Ebenso bekommen die neo (new engine option) sparsamere Triebwerke, die eine größere Reichweite ermöglichen. Zusammen mit Sharklets sind so Einsparungen von vier Prozent möglich.

Die A320 neo verkauft sich so rasant wie kein anderes kommerzielles Flugzeug zuvor, mit einem Verkaufsanteil von ca. 60 Prozent. Fast 2.400 Flugzeuge der neo sind schon seit Programmstart verkauft worden. JetBlue selbst betreibt auch eine reine Airbus-Flotte, und ist Launch-Partner für die Nachrüst-Option von Sharklets an Airbus-Maschinen.

JetBlue wird auch das erste Flugzeug aus der neuen Fertigungsanlage in Mobile, im US-Bundesstaat Alabama, erhalten. Das Werk ist derzeit noch im Bau und soll ab 2016 an Flugzeuge von Airbus "made in USA" ausliefern. Ab 2018 sollen dann 40 bis 50 Flugzeuge pro Jahr vom Werk gebaut werden.

 

Radar-Komponenten für Sentinel A1 fertiggestellt

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Das Radarinstrument für den Umweltsatelliten Sentinel-1A ist nun bei Astrium fertiggestellt und wird zum Einbau in den Satelliten nach Rom zu Thales Alenia Space ausgeliefert. Sentinel-1A ist der erste einer ganzen Reihe von Sentinel ("Wächter")-Satelliten für das Europäische "Copernicus"-Programm. Zu ihm wird sich der Zwillingssatellit Sentinel-1B gesellen.

"Copernicus" ist ein Gemeinschaftsvorhaben der Europäischen Kommission, der europäischen Weltraumorganisation ESA und der europäischen Umweltagentur EEA. Mit "Copernicus" soll ein nachhaltiges europäisches Netzwerk zur Erfassung und Auswertung von Umweltdaten und für zivile Sicherheitsaufgaben geschaffen werden.

Expertise aus früheren Radar-Geräten für Erdüberwachung

"Mit den Instrumenten für die Sentinel-1-Satelliten schlagen wir ein neues Kapitel unserer Erfolgsgeschichte mit Radartechnologie für den Weltraum auf", sagte Eckard Settelmeyer, Leiter des Bereichs Erdbeobachtung, Navigation und Wissenschaft in Deutschland. "Astrium hatte die industrielle Verantwortung für europäischen Satelliten ERS-1/ERS-2 und Envisat inne und entwickelte und baute die Radar-Nutzlasten für AMI (ERS), ASAR (Envisat) und ASCAT (MetOp). Darüber hinaus hatte Astrium die übergreifende Verantwortung für die deutschen Radar-Satelliten-Projekte TerraSAR-X und TanDEM-X sowie für die geplanten Phased-Array-Satelliten des SARah-Programms – alles in Allem eine lange und erfolgreiche Reihe von Technologien und Produkten."

Sentinel-1 ist speziell für ein breites Aufgabenspektrum im Bereich Umwelt ausgelegt. Sentinel-1 dient folglich der Überwachung des maritimen Umfelds und der Beobachtung von Meereis, Ölteppichen, Erdrutschen sowie Überschwemmungen und hilft bei der Aufklärung und Einsatzunterstützung in Katastrophenfällen, in denen aktuelle Daten binnen kürzester Zeit verfügbar sein müssen.

Darüber hinaus können die Daten auch für die Auswertung von längerfristigen Vorgängen verwendet werden. So kann beispielsweise die Beobachtung der abschmelzenden Eismassen in Grönland wichtige Daten liefern, auf deren Grundlage Aussagen über die Höhe des Anstiegs des Meeresspiegels gemacht werden können.

Novum: Kontinuierliche Radar-Aufnahme durch Sentinel-A1

Der rund 2,3 Tonnen schwere Satellit wird ab 2014 die Erde in rund 700 Kilometern Höhe umrunden. Seine Umlaufbahn führt ihn bei jedem Umlauf über die Erdpole, so dass das Radarinstrument die Erde "streifenweise" abtasten kann, während diese sich unter ihm hindurch dreht. Neu ist, dass das Astrium-Radar ein kontinuierliches Aufnehmen – also rund um die Uhr – ermöglicht. Mindestens sieben Jahre lang soll Sentinel-1A die Erde aus dem Orbit beobachten.

Rund 18 Monate nach dem Start von Sentinel-1A mit einer Sojus-Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou (Französisch-Guyana) soll mit Sentinel-1B ein Zwillings-Satellit gestartet werden, um die zeitliche Auflösung (d.h., die Erreichbarkeit jedes Punktes auf der Erde in kürzerer Zeit) zu verbessern. Dann kann die gesamte Landmasse in nur sechs Tagen (Sentinel-1A und -1B zusammen) kartiert werden.

Das von Astrium Friedrichshafen gebaute C-Band SAR-Instrument ist das Herzstück der Mission, dessen Basistechnologie wie die T/R-Module, die Front-End-Elektronik für die Antenne und das Datenmanagement und Übertragungssubsystem von Thales Alenia Space gebaut wurden. Auffälligstes "Merkmal" ist die 12,30 Meter mal 0,90 Meter große Hohlleiterantenne. Beim Synthetic Aperture Radar (SAR) wird durch die Flugbewegung des Satelliten eine wesentlich größere Antenne simuliert als tatsächlich vorhanden ist.

Bodenveränderungen im Millimeterbereich

Dadurch wird die Auflösung der Aufnahmen erheblich verbessert. Das Radar von Sentinel-1 operiert im C-Band-Wellenbereich. Der C-Band-Radarstrahl, der eine Wellenlänge von sechs Zentimetern hat, dringt durch Kulturpflanzen bis auf den Erdboden durch, Bewegungen/Veränderungen der Erdoberfläche werden mit seiner Hilfe im Millimeterbereich wahrgenommen.

Das Sentinel-1-SAR-Instrument ist mit einer aktiven Antenne ausgestattet, die aus 560 miteinander gekoppelten Einzelantennen besteht und die von Astrium in Friedrichshafen gebaut wurde. Die angeschlossene SAR-Elektronik stammt von Astrium aus Großbritannien (Portsmouth). Die aktive Antenne kann elektronisch auf ein Aufnahmegebiet gerichtet werden ohne dass sie hierzu bewegt werden muss. Mit Hilfe dieser Technik können beim Überflug mehrere nebeneinander liegende Streifen abgetastet und später zu einem größeren Gesamtbild zusammengesetzt werden.

Eurofighter Typhoon bekommt Upgrade bei Waffen-Einsatzmöglichkeiten

Cassidian hat die Flugerprobung der sogenannten "Phase 1 Enhancements" (P1E) zur Fähigkeitserweiterung des Eurofighter Typhoon erfolgreich abgeschlossen. Der neue Standard bietet den Luftwaffen der Kundennationen eine robuste gleichzeitige Multi-/Swing-Role-Fähigkeit. P1E steht Ende 2013 zur Übergabe an die Kunden bereit.

P1E wurde im Rahmen von intensiven Flugtests mit den instrumentierten Serienflugzeugen IPA 4 und IPA 7 (Instrumented Production Aircraft) in den militärischen Luftfahrtzentren von Cassidian in Manching und im spanischen Getafe in Zusammenarbeit mit BAE Systems und Alenia Aermacchi erprobt.

Mehrere Bewaffnungen gleichzeitig einsetzbar

"Das P1E-Programm wird die Einsatzfähigkeiten des Eurofighter deutlich verbessern. Der gleichzeitige Einsatz mehrerer Bewaffnungen unter schwierigen Angriffsbedingungen und bei jedem Wetter wird einfacher als je zuvor", sagte Chris Worning, Eurofighter-Projekt-Pilot bei Cassidian.

P1E implementiert umfassende Luft-Boden-Fähigkeiten des Eurofighter (einschließlich Laser-Zielbeleuchter – Laser Designator Pod), die komplette Integration präzisionsgelenkter Munition (Smart Bombs), moderne, sichere Freund-Feind-Erkennung (IFF Mode 5), verbesserte Funkgeräte, erweiterte direkte Spracheingabe und Helmsichtsystem mit Luft-Boden-Funktionalität, verbesserte Luft-Luft-Fähigkeiten einschließlich digitaler Integration von Luft-Luft-Kurzstreckenlenkflugkörpern und aktualisierte MIDS-Datenlinkfunktionen (Multifunctional Information Distribution System) für eine verbesserte Interoperabilität mit den Koalitionsstreitkräften.

Umsetzung der Eurofighter-Weiterentwicklungsabkommen

Die Verbesserungen umfassen Auslegung, Entwicklung, Qualifizierung und Freigabe des ersten großen Weiterentwicklungsprogramms nach dem Hauptentwicklungsvertrag (Main Development Contract). Das Programm stellt einen wesentlichen Meilenstein in der Entwicklung des Eurofighter Typhoon dar. Es ermöglicht nicht nur die vollständige Integration der Luft-Boden-Fähigkeiten des Flugzeugs, es bildet auch die Grundlage für zukünftige Weiterentwicklungen wie z.B. AESA-Radar (Active Electronically Scanned Array) und das Lenkflugkörpersystem Meteor.

Der Eurofighter Typhoon als das modernste und leistungsfähigste Mehrrollen-Kampfflugzeug der neuen Generation, das zurzeit auf dem Weltmarkt verfügbar ist, wurde bislang schon von sieben Nationen (Deutschland, Großbritannien, Italien, Spanien, Österreich, Saudi-Arabien und Oman) in Auftrag gegeben. Mit 719 Flugzeugen unter Vertrag und 571 Bestellungen ist der Eurofighter das derzeit größte militärische Beschaffungsprogramm in Europa und stärkt mit seiner Hochtechnologie die Position der europäischen Luftfahrtindustrie im internationalen Wettbewerb.

Russlands Nummer 3 Utair startet Verbindung Moskau – Dresden

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Die russische Fluggesellschaft UTair verbindet seit heute die Flughäfen Moskau-Wnukowo und Dresden International. Der Premierenflug wurde am Mittag von der Dresdner Flughafenfeuerwehr mit der traditionellen Willkommensdusche begrüßt. Es handelte sich um die erste Landung von UTair in Dresden überhaupt.

Die Airline fliegt im seit heute gültigen Winterflugplan zweimal wöchentlich auf dieser Strecke. Eine komfortable Boeing 737-800 mit 168 Economy-Plätzen landet immer mittwochs und sonntags um 11:45 Uhr in Dresden und startet wieder um 12:50 Uhr nach Moskau, wo zu vielen Zielen im Streckennetz von UTair umgestiegen werden kann. Der Flug dauert rund zweieinhalb Stunden.

Touristen aus Russland an Bord

UTair fliegt im Auftrag des Reiseveranstalters DVM hauptsächlich russische Touristen nach Dresden und zurück. "Die Stadt Dresden ist eines der wichtigsten Zentren der europäischen Kultur", begründet Natalya Nikolaeva, Head of Promotion bei UT Air, das Engagement der Airline. Die neue internationale Flugverbindung ist kein reiner Charterverkehr, denn in beiden Richtungen sind auch Einzelplätze buchbar. Bislang hat die Fluggesellschaft Yakutia Airlines diese Flüge für DVM durchgeführt.

UTair Aviation zählt zu den Top drei russischen Fluggesellschaften. 2012 beförderte sie 8.582.681 Passagiere. Der Flotte der Airline besteht aus mehr als 200 Flugzeugen. Das zentrale Drehkreuz der Fluggesellschaft befindet sich am internationalen Flughafen Moskau-Wnukowo. Von dort aus führt UTair täglich mehr als 100 Flüge zu 110 Destinationen in Russland und im Ausland durch.

Aeroflot fliegt bald täglich nach Moskau

Die Flugverbindungen zwischen Russland und Dresden haben sich in den vergangenen Jahren sehr gut entwickelt. Aeroflot nahm im Sommer 2009 zunächst zwei Linienflüge pro Woche von und nach Moskau-Scheremetjewo auf. Inzwischen fliegt Aeroflot bis zu viermal wöchentlich, von 26. Mai 2014 an sogar täglich. Die Linie von und nach Moskau-Wnukowo gibt es seit Herbst vergangenen Jahres.

Ab 02. November 2013 wird Hamburg Airways einmal pro Woche Krasnodar und Dresden nonstop verbinden. Zu den Linienflügen kommt seit 2011 ein reger Charterverkehr verschiedener Airlines. Von der Kaufkraft russischer Gäste können Dresdens Hotellerie, Einzelhandel und Gastronomie profitieren.

Spezialeinheit stürmt Flugzeug: Notfallübung am Flughafen Zürich

Heute fand am Flughafen Zürich eine groß angelegte Notfallübung unter Aufsicht des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) statt. Die internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO fordert, dass auf internationalen Flughäfen alle zwei Jahre die gesamte Notfallorganisation geübt wird.

Übungsanlage war die fiktive Entführung eines Airbus A320 mit 91 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern an Bord. Spezialeinheiten stürmten das Flugzeug um 11:00 Uhr und befreiten die Figuranten.

Die Übung durchgeführt hatten die Kantonspolizei Zürich, die Fluggesellschaft SWISS sowie die Flughafenbetreiberin. Gleichzeitig wurde die rückwärtige Notfallorganisation des Flughafens – der Krisenstab, die Kriseninformation und die Betreuungsdienste – aufgeboten und getestet. Auch das speziell für Notfälle eingerichtete Nottelefon für Angehörige wurde in Betrieb genommen.

Zentrales Ziel von "Libero 13" war es, dass die Einsatzkräfte und Organisationen ihre Abläufe trainieren und wichtige Erkenntnisse für einen möglichen Ernstfall gewinnen konnten. Die groß angelegte Notfallübung oblag der Leitung der Kantonspolizei Zürich, die Aufsicht hatte das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL).

Die Ergebnisse werden nun ausgewertet und fließen in eine detaillierte Gesamtbewertung ein. Die Erkenntnisse aus diesem Schlussbericht sollen zur weiteren Optimierung der Notfallorganisation beitragen.

Startschuss für DHL Express am Flughafen Stuttgart

Pünktlich zum geplanten Starttermin hat die DHL Express Deutschland heute ihren neuen Standort am Flughafen Stuttgart in Betrieb genommen. Ab sofort werden hier sämtliche Sendungen der Region auf einem Areal von knapp 28.000 Quadratmeter für den nationalen und internationalen Versand vorbereitet und abgefertigt.

Das Besondere der neuen Station auf der Südseite des Stuttgarter Flughafens ist die gleichzeitige Anbindung an das nationale Straßennetz auf der einen und das globale Luftfrachtnetzwerk von DHL Express auf der anderen Seite, die so erstmals in Deutschland realisiert wurde.

Luft- und Landseite auf einem Areal

"Der neue Standort schafft durch seine Lage, die deutlich größeren räumlichen Gegebenheiten und die Kombination von Air- und Landside vielfältige Vorteile für unsere Mitarbeiter und Kunden, aber auch für die Bürger von Filderstadt", freut sich Wolfgang P. Albeck, Vorsitzender des Bereichsvorstands von DHL Express Deutschland, über die Finalisierung des Bauprojekts.

"Wir finden hier optimale bauliche Voraussetzungen für unsere operativen Prozesse vor und verfügen nun über deutlich mehr Produktionsfläche für das prognostizierte Volumenwachstum am Standort. Zudem bieten wir unseren Beschäftigten bessere Arbeitsbedingungen mit technisch modernen Arbeitsplätzen und einer Produktionsanlage, die neuesten Ergonomiestandards entspricht." Darüber hinaus könne DHL Express seinen Kunden in der Region Stuttgart dank sehr kurzer Umschlagswege spätestmögliche Abholzeiten bieten."

Hochleistungsabfertigung mit Sicherheitszertifikat

Die Station ist mit direkten Be- und Entlademöglichkeiten für 120 Fahrzeuge gleichzeitig ausgestattet. Die moderne Sortieranlage kann ein Sendungsvolumen von rund 6.000 Stück pro Stunde bewältigen. Des Weiteren erfüllt die neue Air-/Landside Facility auch die Sicherheitsanforderungen der Transported Asset Protection Association (TAPA) und erhält damit die weltweit anerkannte TAPA Klasse A-Zertifizierung.

Durch eine Reduzierung der Zubringerverkehre – jährlich lassen sich durch die Zusammenlegung der ehemals getrennten Stationen mehrere tausend Fahrzeugbewegungen vermeiden – die Verlagerung des Verkehrs auf die Nordwestumfahrung und den Bau von Lärmschutzwänden im direkten Umfeld tragen außerdem zu einer nachhaltigen Entlastung der Anwohner bei.

Das Investitionsvolumen für den neuen DHL Express Standort mit insgesamt rund 300 Beschäftigten beläuft sich auf einen zweistelligen Millionenbetrag.

Astronomen finden zweites Sonnensystem im All

Ein Team von Astrophysikern am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat mit deutschen und europäischen Kollegen das bisher umfangreichste Planetensystem um einem anderen Stern entdeckt: Um den Stern KOI-351 kreisen sieben Planeten, so viele, wie in keinem anderen bekannten Planetensystem außerhalb unseres Sonnensystems.

Sie sind darüber hinaus ähnlich angeordnet wie unsere acht Planeten, mit kleinen Gesteinsplaneten nahe dem Zentralgestirn und riesigen Gasplaneten in größerer Entfernung. Allerdings ist das Planetensystem KOI-351 wesentlich dichter zusammengedrängt, bietet aber trotzdem einen interessanten Vergleich zu unserer kosmischen Heimat.

Umlaufzeiten ähnlich, "Zwillingssonnensystem" weiter gesucht

Schon lange sind Astrophysiker auf der ganzen Welt auf der Suche nach einem Sternensystem, das dem unseren ähnelt. Nun hat das Team um den Astrophysiker Dr. Juan Cabrera vom DLR-Institut für Planetenforschung in Berlin-Adlershof einen großen Schritt in diese Richtung getan. Insgesamt sieben Planeten umkreisen den Stern KOI-351. Drei von ihnen wurden bereits in den letzten Jahren entdeckt. Sie umkreisen den Stern mit Perioden von 331, 211 und 60 Tagen, also Umlaufzeiten, die mit denen der Erde, der Venus und des Merkur vergleichbar sind.

Die Planeten, die jetzt von Cabrera und seinem Team entdeckt wurden, befinden sich zum Teil noch näher am Stern und haben Umlaufzeiten von 7, 9, 92 und 125 Tagen. Der äußerste der sieben Planeten umkreist den Stern in einer Entfernung von etwa 150 Millionen Kilometern. Das ist eine "Astronomische Einheit" (AE) und entspricht ziemlich genau der Distanz der Erde von der Sonne. Das bedeutet, das System aus sieben Planeten ist auf einem Raum zusammengedrängt, der dem Raum zwischen Erde und Sonne entspricht.

Besondere Ähnlichkeit zu unserem Sonnensystem

Juan Cabrera und seine Kollegen betonen in ihrem jetzt erschienenen Aufsatz, die Ähnlichkeit zwischen KOI-351 und unserem Sonnensystem: "Kein anderes Planetensystem zeigt eine solche Übereinstimmung mit der 'Architektur' unserer kosmischen Heimat wie dieses System um KOI-351", sagt Dr. Cabrera. "Genau wie bei unserem Sonnensystem sind auf den inneren Bahnen Gesteinsplaneten in ähnlicher Größe wie die Erde zu finden, und auf den äußeren Bahnen Gasriesen ähnlich zu Jupiter und Saturn."

"Wir können nicht genug betonen, wie wichtig diese Entdeckung ist. Es ist ein großer Schritt auf der Suche nach einem 'Zwilling' zu unserem Sonnensystem und damit auch auf der Suche nach der zweiten Erde", so Cabrera.

Heike Rauer, Leiterin der Abteilung Extrasolare Planeten und Atmosphären am DLR-Institut für Planetenforschung und Professorin im Zentrum für Astronomie und Astrophysik an der TU Berlin fügt hinzu: "Die Entdeckung dieses komplexen Planetensystems hilft uns, die Prozesse, die solche Planetensysteme entstehen lassen, besser zu verstehen."

Software ermöglichte Entdeckung – Bald noch mehr?

Erst die Entwicklung eines speziellen Computer-Algorithmus ermöglichte Juan Cabrera die Entdeckung der vier neuen Planeten an KOI-351. Der DLR-Astrophysiker war dadurch in der Lage, die charakteristischen Lichtkurven, die den "Transit" eines Planeten vor dem Stern verraten, aus den Messdaten des Kepler-Weltraumteleskops herauszufiltern. Unter einem Transit versteht man ein winziges, periodisch wiederkehrendes Abdimmen des Sternenlichts beim Vorbeiziehen des Planeten vor der Sternenscheibe.

Cabreras Technik dürfte wegweisend für die Suche nach ähnlichen Mehrfachsystemen in den großen Datensätzen zukünftiger Weltraumteleskope sein. Die Entdeckung wurde kurz darauf auch von einer amerikanischen Gruppe um Joseph R. Schmitt von der amerikanischen Universität Yale durch visuelle Inspektion der von Kepler aufgezeichneten Lichtkurven bestätigt.

KOI ist die Abkürzung für "Kepler Object of Interest", das bedeutet, der Stern wurde während der Mission des Weltraumteleskops Kepler der NASA zwischen 2008 und 2013 beobachtet und dabei als Kandidat für die Existenz von Exoplaneten eingestuft. KOI-351 ist nun der Stern mit den meisten bekannten "extrasolaren" Planeten, oder auch kurz Exoplaneten. Der Stern befindet sich in 2.500 Lichtjahren Entfernung.

Schwerkraft-Resonanzen zwischen den Planeten

"Die Resonanzen der Planetenbahnen sind ein weiteres interessantes Merkmal dieses Systems", erklärt Dr. Szilárd Csizmadia vom DLR und Mitglied des Teams um Dr. Cabrera. Von Resonanzen spricht man, wenn zwei oder mehrere Himmelskörper periodisch auf ihren Bahnen so zueinander stehen, dass sie sich mit ihrer Schwerkraft gegenseitig beeinflussen (Erklärung zur Resonanz weiter unten). "Resonanzen spielen auch in unserem Sonnensystem eine wichtige Rolle, beispielsweise bei den Jupitermonden. Sie machen KOI-351 zu einer Art 'Goldmine' für alle Forscher, die sich mit Planetenformation und der Stabilität von Mehrkörpersystemen beschäftigen".

Diese Resonanzen um KOI-351 erschwerten allerdings die Suche nach den Planeten erheblich. Durch die starke Wechselwirkung zwischen den Planeten waren die Signale, die Juan Cabrera in den Keplerdaten suchte, nicht mehr wie üblich streng periodisch, sondern wiesen starke Abweichungen in den Umlaufzeiten auf. Prof. Rudolf Dvorak von der Universität Wien hebt daher den Planeten KOI-351g als besonders interessant hervor: "Bei ihm dauerte der zuletzt beobachtete Umlauf überraschend einen Tag länger als der vorangegangene. Störungen dieser Art kannte man schon vorher, aber bisher nur mit maximalen Abweichungen von wenigen Minuten."

Meilenstein für Exoplanetenforschung – Bald PLATO-Mission?

Die Entdeckung ist auch ein Zeichen in die Zukunft bei der Suche nach extrasolaren Planeten. Nachdem die beiden erfolgreichen Weltraumteleskope Kepler und CoRoT in diesem Jahr ihren Dienst aufgeben mussten, schauen die Planetenjäger nun voller Hoffnung auf die zur Entscheidung anstehende PLATO-Mission. PLATO (PLAnetary Transits and Oscillations of Stars) soll auf den Erfahrungen von CoRoT und Kepler aufbauen und nach Planetensystemen um nahe und damit helle Sterne suchen, für die umfangreiche Nachbeobachtungen möglich sind.

Dadurch könnte man neben dem Radius (wie bei dem System KOI-351) der Planeten auch ihre genaue Masse bestimmen. Dies würde einen ersten Blick auf die Zusammensetzung der Planeten erlauben. Außerdem wäre es für solche nahe Systeme sogar möglich, die Atmosphäre der Planeten zu untersuchen, in denen vielleicht Hinweise auf die Aktivität von Lebewesen zu finden sein könnten. Dies wäre ein entscheidender Durchbruch auf der Suche nach der 'zweiten Erde'. Die Europäische Weltraumorganisation ESA wird Anfang 2014 eine Entscheidung über die PLATO-Mission fällen.

Erst vor kurzem, nur etwa 25 Jahre nach der ersten, zunächst gar nicht realisierten Entdeckung eines extrasolaren Planeten, wurde der 1000. Exoplanet entdeckt. Insgesamt sind heute 771 Sterne mit Planeten bekannt. Die meisten der an anderen Sternen entdeckten Planeten sind allerdings "Einzelgänger". Lediglich von 170 Sternen ist bekannt, dass sie von mehr als einem Planeten umkreist werden. Große Planetensysteme sind dabei jedoch die Ausnahme, aber nicht, weil es sie nicht geben würde, sondern weil sie besonders schwierig zu entdecken und zu charakterisieren sind. So sind derzeit nur eine Handvoll Systeme mit wenigstens fünf Planeten bekannt.

Details zu einzelnen Planeten um KOI-351:

Die Planeten KOI-351b und KOI-351c wurden neu entdeckt, sie sind nur 31 Prozent bzw. 19 Prozent größer als die Erde. Um solch kleine Planeten entdecken zu können, wurde von Dr. Juan Cabrera ein spezieller Algorithmus entwickelt. Neben der Größe dieser Planeten ist bemerkenswert, dass sie sich in einer sogenannten 5:4 Resonanz befinden: In der Zeit, in der Planet "b" den Stern fünf mal umkreist, hat Planet "c" den Stern genau vier mal umkreist. Ähnliche Resonanzen kennen wir auch von den inneren Monden des Jupiter.

Planet KOI-351d war schon bekannt. Er umkreist den Stern mit einer Periode von 60 Tagen. Der Durchmesser ist 2,9-mal so groß wie der der Erde. Er ist damit wahrscheinlich eine sogenannte "Super-Erde" oder ein "Mini-Neptun". Da die Masse nicht bekannt ist, ist es bisher nicht möglich zu entscheiden, welcher der beiden Klassen dieser Planet angehört.

Nachbarplaneten häufig ähnlich in der Größe

Der Planet KOI-351e ist ebenfalls eine Neuentdeckung und in etwa so groß wie KOI-351d (2,9-facher Durchmesser der Erde). Das Phänomen, dass benachbarte Planeten in Planetensystemen ähnliche Größen haben, kennen wir auch von unserem Sonnensystem, beispielsweise bei Neptun und Uranus bzw. bei Venus und der Erde. Bei Exoplaneten wurde dies jetzt erstmalig beobachtet. Auch dies unterstreicht die Ähnlichkeit dieses Systems zu unserem Sonnensystem.

Die großen Gasriesen KOI-351g und KOI-351h (etwa achtfacher bzw. elffacher Durchmesser der Erde) umkreisen ihren Stern auf langperiodischen, äußeren Bahnen (211 bzw. 331 Tage). Dies erinnert sehr an unser Sonnensystem, in dem es ebenfalls nach den vier Gesteinsplaneten (Merkur, Venus, Erde, Mars) zwei Gasriesen (Jupiter und Saturn) mit zehn- bzw. achtfachem Erddurchmesser gibt.

Airbus für 18 Zoll-Standard beim Economy-Sitz auf Langstrecken

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Airbus veröffentlicht heute eine neue Studie über Auswirkungen der Sitzbreite auf den Komfort der Passagiere an Bord von Langstreckenflügen in der Economy Class. Das Unternehmen appelliert nun an die Luftfahrtindustrie, einen Mindeststandard von 18 Zoll (45,72 cm) auf Langstreckenflügen zu setzen, um den Komfort nachhaltig zu verbessern.

Eine aktuelle Untersuchung habe klar ergeben, dass eine Mindestsitzbreite von 18 Zoll die Schlafqualität gegenüber dem 17-Zoll-Standard der 50er Jahre um mehr als 50 Prozent verbessert. Diese Studie wurde vom medizinischen Zentrum in der Harley Street "The London Sleep Centre" mittels Polysomnographie* zur Aufzeichnung aller standardisierten physiologischen Schlaf-Parameter durchgeführt. Sie schließt die Überwachung von Hirnwellen, Augen-, Bauch-, Brust-, Hüft- und Beinbewegung ein. (Hinweise zur Methodik und weitere Ergebnisse**)

Signifikante Schlafverbesserung mit 18 Zoll

Dr. Irshaad Ebrahim, MBChB MRCPsych des "London Sleep Centre", erklärte: "Der Unterschied war signifikant. Alle Passagiere haben im 18 Zoll breiten Sitz einen tieferen, weniger gestörten und längeren Nachtschlaf erlebt. Sie wechselten von einer Schlafphase zu nächsten wie dies unter normalen Umständen zu erwarten war. Unterdessen kam es bei Passagieren in dem 17 Zoll breiten Sitz zu zahlreichen Störungen während des Schlafs, was bedeutet, dass sie selten einen tiefen, erholsamen Schlaf erlebt haben. Bei einem Langstreckenflug in der Economy Class bringt ein Zoll also einen bedeutenden Unterschied beim Passagier- und Schlafkomfort."

Flugreisen haben sich in den letzten 50 Jahren stark verändert. Es gibt mehr Passagiere, die über längere Distanzen fliegen. Allein in den letzten fünf Jahren hat sich die Anzahl von Flügen über mehr als 11.000 km Distanz, das heißt 13 oder mehr Stunden Flugdauer, um 70 Prozent von 24 auf 41 tägliche Flüge erhöht. In den nächsten 15 Jahren wird sich der Passagierverkehr verdoppeln und bis 2032 werden die Airlines in der ganzen Welt mehr annähernd 30.000 neue Passagier- und Frachtflugzeuge in Dienst stellen.

Kevin Keniston, Head of Passenger Comfort von Airbus, erklärte: "Wenn die Luftfahrtindustrie heute nicht Stellung bezieht, riskieren wir, den Passagierkomfort bis 2045 und darüber hinaus zu gefährden. Dies bedeutet, dass eine weitere Generation von Passagieren an Sitze gefesselt ist, die auf längst überholten Standards basieren."

Nicht alle Flugzeughersteller ziehen mit

Airbus hat in seiner Geschichte in seinen Economy-Class-Kabinen für Langstreckenflugzeuge immer einen Standard von mindestens 18 Zoll (45,72 cm) eingehalten. Andere Hersteller untergraben jedoch die Standards für den Passagierkomfort, indem sie zu schmaleren Sitzbreiten aus den 50er Jahren zurückkehren, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Geänderte Sichtweisen in Bezug auf den persönlichen Raum haben in anderen Bereichen, wie in der Freizeit- und Automobilbranche, dazu geführt, die Sitzbreite zu überdenken. Außerdem haben neuere Studien, die bei Langstreckenpassagieren in der Economy Class an mehreren internationalen Flughäfen** durchgeführt wurden, gezeigt, dass Sitzkomfort bei der Buchung eines Langstreckenflugs in der Economy Class heute das wichtigste Kriterium ist, noch vor dem Flugplan.

Kevin Keniston fügt hinzu: "Unsere Studie zeigt, dass die Sitzbreite nicht nur starke Auswirkungen auf den Passagierkomfort hat, sondern es heute auch eine wachsende Zahl von anspruchsvollen Economy-Passagieren gibt, die nicht bereit sind, sich für Langstreckenflüge in 17 Zoll breite Sitze zwängen zu lassen. Stattdessen werden sie Airlines wählen, die einen breiteren und besseren Sitzkomfort bieten, häufig indem sich über soziale Medien oder spezialisierte Websites informieren… Man kann sich gar nicht genug bewusst machen, welchen Unterschied ein Zoll bei einem Langstreckenflug in der Economy Class macht."

*Die komplette Polysomnographie zeichnete alle standardisierten physiologische Schlafmesswerte bei ausgewählten Passagieren auf, einschließlich Hirnwellen, Augen-, Bauch-, Brust, Hüft- und Beinbewegung. Die Untersuchung basierte auf festgelegten Prinzipien einer klinischen Studie. Dies war eine Cross-Over-Analyse zur Bewertung der Auswirkung von zwei verschiedenen Sitzgrößen – 17 und 18 Zoll – auf die Schlafvariablen bei einer kleinen Stichprobe von sechs gesunden Erwachsenen.

Sie wurden vorher auf medizinische und Schlafstörungen überprüft. Der Aufbau der Kabinenumgebung simulierte eine echte Flugumgebung vom Starten an so realistisch wie möglich, einschließlich Beleuchtung, Hintergrundgeräusche, In-Flight Entertainment und Catering. (Oktober 2013)

Alle Teilnehmer der Studie hatten einen durchschnittlichen "Body Mass Index" (BMI) und waren ohne festgestellte Gesundheits- oder Schlafprobleme. Die Studie wurde als Blindstudie durchgeführt. Jeder Teilnehmer schlief eine Reihe von Nächten in Flugsimulationen, bei welchen ein Langstreckenflug in der Economy Class nachgeahmt wurde. Alle Variablen wurden konstant von der Sitzbreite getrennt gehalten, die zwischen 17 und 18 Zoll schwankte.

Verbesserung der Schlafqualitätsvariablen

  • Bei der Zeit bis zum Einschlafen (Sleep Onset Latency) ergab sich auf dem 18 Zoll breiten Sitz eine Verbesserung von 14,7 Prozent (sechs Minuten)
  • Beim Erwachen nach dem Einschlafen (Wake After Sleep Onset – WASO) ergab sich auf dem 18 Zoll breiten Sitz eine durchschnittliche Verringerung von 28 Minuten
  • Der Arousal Index – die sensibelste Messung der Schlafqualität – zur Messung der Anzahl und Häufigkeit von Störungen der Hirnwellen während der Nacht wies auf dem 18 Zoll breiten Sitz eine durchschnittliche Verbesserung von 53 Prozent auf
  • Das Gliederzucken reduzierte sich auf dem 18 Zoll breiten Sitz um 11 Prozent

Subjektive Daten der Teilnehmer

67 Prozent der Studienteilnehmer berichteten von einer besseren Schlafqualität und 86 Prozent von einer besseren Schlafquantität auf dem 18 Zoll breiten Sitz.

** Internationale Studie mit 1.500 Teilnehmern, die an 4 internationalen Flughäufen rekrutiert wurden (Singapur, Charles de Gaulle, Frankfurt und Amsterdam).

Experten diskutieren Luftrettung im Wandel der Zeit

Die Luftrettung in Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Auf einer Fachtagung sollen diese weitreichenden Veränderungen durch die demographische Entwicklung und der akutmedizinischen Versorgungsstruktur sowie neue Rahmenbedingungen bei der Organisation und Finanzierung behandelt werden.

Vom 29. bis 31. Oktober 2013 beraten Experten aus allen Bereichen über die aktuellen Entwicklungen bei der "15. Fachtagung Luftrettung" in Mainz. Unter dem Motto "Luftrettung – akutmedizinische Grundversorgung bei Tag und Nacht?!" stehen neben dem Strukturwandel die Regelungsvielfalt und die daraus resultierende Kostensteigerungen im Mittelpunkt.

Die von der ADAC Luftrettung initiierte Fachtagung bietet seit 1980 eine Plattform für die Weiterentwicklung im medizinischen, technischen und organisatorisch-politischen Bereich. Über 400 Experten aus allen Disziplinen werden in Mainz erwartet. Neben Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen stehen Workshops zur Fort- und Weiterbildung auf dem Programm. Weitere Informationen und das komplette Kongressprogramm gibt es online.

Alitalia startet neue Verbindung nach Mailand-Linate ab Wien

Ab heute, mit Beginn des Winterflugplans, nimmt die italienische Fluglinie Alitalia eine neue Verbindung ab Wien nach Mailand-Linate auf. Im Rahmen eines Ribbon Cuttings anlässlich des Erstfluges begrüßten Marco Martinasso von Alitalia und Mag. Nikolaus Gretzmacher vom Flughafen Wien die neue Direktverbindung zur italienischen Metropole.

Zweimal pro Werktag, sowie je einmal am Samstag und Sonntag wird Alitalia die Strecke mit einer Embraer E-175 bedienen. Zusätzlich zur bestehenden Verbindung nach Rom bedient Alitalia damit zwei Destinationen direkt ab Wien.

Abflug- und Landezeiten

  • Wien – Mailand Linate: Montag bis Samstag 09:20 Uhr – 10:45 Uhr
  • Wien – Mailand Linate: Montag bis Freitag sowie Sonntag 19:05 Uhr – 20:30 Uhr
  • Mailand Linate – Wien: Montag bis Samstag 07:00 Uhr – 07:30 Uhr
  • Mailand Linate – Wien: Montag bis Freitag sowie Sonntag 16:55 Uhr – 18:25 Uhr

Austrian Airlines verstärkt Nordamerika-Angebot – New Jersey neu

Im Sommerflugplan 2014 erweitert Austrian Airlines ihr Nordamerika-Angebot massiv: Ab 02. Juli 2014 nimmt die heimische Fluggesellschaft mit Newark eine neue Destination in ihr Flugprogramm auf. Die fünf Flüge pro Woche werden mit einer Boeing 767 durchgeführt.

Zusätzlich zu den täglichen Flügen zum New Yorker Flughafen JFK bietet Austrian Airlines damit Flüge zu den zwei größten internationalen Flughäfen im Großraum New York an. Der Newark Liberty International Airport liegt im Bundesstaat New Jersey und der John F. Kennedy International Airport liegt in Queens/Long Island. In diesem Einzugsgebiet leben rund 20 Millionen Einwohner.

Mit größerer Boeing täglich nach Chicago

Das Angebot zu den Destinationen Chicago und Washington wird im Sommer 2014 ausgeweitet: Ab 01. Juli 2014 geht es mit einer Boeing 777 statt wie bisher mit einer Boeing 767 täglich nach Washington, was eine Erweiterung des Sitzplatzangebotes um rund 90 Sitzplätze pro Flug bedeutet. Die Boeing 777 bietet je nach Konfiguration für etwa 308 Passagiere Platz an Bord, während die Boeing 767 über 220 Sitzplätze verfügt.

Austrian Airlines wird auf Grund der hohen Nachfrage ab Mai 2014 täglich nach Chicago fliegen. Derzeit bietet sie fünf Flüge pro Woche an. Die bestehenden täglichen Flüge nach Toronto in Kanada mit einer Boeing 767 runden das Nordamerika-Angebot ab. "Nordamerika hat Potential. Unsere Flüge sind sehr beliebt, daher stocken wir auf. Im Sommer 2014 werden wir unser Angebot nach Nordamerika um rund 30 Prozent ausbauen", so Karsten Benz, CCO Austrian Airlines.

130.000 Passagiere erwartet

"Wir wachsen auf der Langstrecke, stärken unser Flugangebot nach USA und rechnen mit etwa 130.000 zusätzlichen Passagieren für 2014. Der Hub unserer Partnerairline bietet viele zusätzliche Städteverbindungen aus Wien über das Drehkreuz Newark."

Newark liegt im US Bundesstaat New Jersey. Der Newark Liberty International Airport mit dem Kürzel "EWR" bildet eine wesentliche Business-Destination im Ballungsraum New York. Zum Einzugsgebiet des Airports zählen die Industriegebiete New Jersey und Pennsylvania mit über 20 Millionen Einwohnern.

Flughafen Zweibrücken erhält acht Ankara-Verbindungen im Sommer 2014

Eine neue Destination bereichert im kommenden Sommer den Flugplan des Zweibrücker Flughafens. Zwischen dem 24. Juli und dem 12. September stehen acht Flüge auf dem Plan. Weitere Flüge sind optional möglich.

Die Flüge starten jeweils Donnerstag um 21:45 Uhr in Zweibrücken. Ankunft in Ankara: 02:05 Uhr Rückflug ist freitags ab Ankara um 02:55 Uhr, Ankunft in Zweibrücken um 05:30 Uhr (Flugzeiten sind Ortszeiten). Zielflughafen ist der Hauptstadt-Airport Ankara – Esenboga (ESB), benannt nach dem gleichnamigen Stadtteil. Die Flüge werden von TUIfly als Charterflüge durchgeführt. Der türkische Veranstalter Öger – Türktur hat die entsprechenden Angebote bereits zur Buchung aktiviert.

Die Geschäftsführung des Flughafens Zweibrücken dazu: "Wir freuen uns, neben Antalya und Istanbul mit Ankara nun beide türkischen Metropolen im Angebot zu haben. Damit werden wir der wachsenden Nachfrage gerecht. Wir wissen das Vertrauen der Airlines und der Veranstalter in den Flughafen und seine Mitarbeiter zu schätzen und zu würdigen."

Mikrowellenradiometer für Sentinel-3A fertiggestellt

Das Proto-Flugmodell (PFM) des Mikrowellenradiometers (MWR) ist fertig. Astrium hat es an Thales Alenia Space für die Integration in den Satelliten ausgeliefert. Das Topografiemessungs-Instrument ist für Sentinel-3A, den Umweltüberwachungssatelliten der Europäischen Weltraumorganisation ESA, bestimmt.

Das MWR wird zusammen mit dem SRAL-Radarhöhenmesser bei der Topografiemission Sentinel-3 eingesetzt und misst die Feuchtigkeit entlang der ausgesendeten Radarimpulse.

Verfeinerung der Messergebnise – Weiters Gerät im Bau

Diese Daten werden verwendet, um die feuchtigkeitsbedingten Störungen auszugleichen, was die Genauigkeit der Meeresspiegelmessungen erhöht. Zudem erlauben sie eine Charakterisierung der physikalischen Boden- und Kryosphärevariablen sowie eine Auswertung der Oberflächen-Energiebilanzen.

Das MWR, ein so genanntes Noise-Injection Radiometer (NIR), sendet Rausch-Wellen in zwei Frequenzen (23,8 und 36,5 GHz) aus. Das rund 25 kg schwere und 1.400 mal 630 mal 630 mm große Instrument hat einen Energieverbrauch von 34 Watt.

Auch die Arbeiten an dem zweiten Flugmodell, das in den Satellit Sentinel-3B integriert werden wird, sind bereits weit fortgeschritten. Die Endintegration der Elektronik- und Thermalkontrolleinheiten ist für Januar 2014 vorgesehen. Von Februar bis April folgt eine Testkampagne und die endgültige Auslieferung wird Mitte 2014 erfolgen.

Das MWR wurde von Astrium durch die beiden spanischen Tochterunternehmen Astrium CASA Espacio (Hauptauftragnehmer) und Astrium CRISA (zuständig für das Subsystem zur Radiometer-Verarbeitungselektronik) entwickelt. Die Vorschalt-Elektronik des Radiometers wurde von Thales Alenia Space geliefert.

Sentinel-Satelliten für Europas Langzeit-Beobachtungen

Die Sentinel-Satellitenreihe ist für den Erdbeobachtungsbedarf Europas als Teil des Copernicus-Programms der Europäischen Union konzipiert. Die Sentinel-3-Mission wurde insbesondere dafür entwickelt, um hochqualitative Langzeit-Messungen von Ozeanen, Erdoberfläche und Atmosphäre zu sammeln. Die Mission wird von EUMETSAT, der Europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten, betrieben.

Ein Datenzentrum für die Sentinel-1 und Sentinel-3 Satelliten wurde Anfang des Jahres in Oberpfaffenhofen eingeweiht. Am Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sollen die Daten verarbeitet und dauerhaft gespeichert werden.

Über Standorte in Frankreich, Deutschland, Spanien und Großbritannien leistet Astrium einen wichtigen Betrag für die Sentinel-Satelliten wie für Sentinel-2 und Sentinel-5 Precursor sowie für eine Reihe von Instrumenten (Sentinel-1-Radar, Sentinel-3-MWR und Sentinel-4-Spektrometer).

Flottenmodernisierung: Lufthansa packt den Propeller ein

Wenn heute Abend der Flug LH 1940 von München nach Triest startet, endet eine Ära: Es ist der letzte Lufthansa-Flug mit einer Propellermaschine. Die Außerdienststellung der Propellerflugzeuge ist ein weiterer Schritt bei der Modernisierung und Konsolidierung der Europaflotte.

Das Flugzeug vom Typ ATR 72-500 des Lufthansa-Regionaltochter Air Dolomiti startet planmäßig um 21:45 Uhr vom Flughafen der bayerischen Landeshauptstadt und landet um 22:55 Uhr in der norditalienischen Hafenstadt. Künftig setzt Lufthansa in ihrer Regionalflotte ausschließlich Düsenjets der Typen Embraer 190/195 sowie Bombardier CRJ700/900 ein, die 70 und mehr Passagieren Platz bieten.

An diesem Wochenende verlassen mit Ende des Sommerflugplans neben drei ATR-Maschinen auch fünf Turboprops des Typs Bombardier Q400 die Lufthansa-Flotte. Beide Flugzeugtypen waren zuletzt im Verbund "Lufthansa Regional" auf Zubringer- und Regionalflügen von und nach München im Einsatz.

In der Geschichte der Lufthansa gab es bereits einmal eine Zeit ohne Propellerflugzeuge: 1971 stellte Lufthansa ihre letzte Vickers Viscount 814 nach einem Flug von München über Frankfurt nach Hamburg außer Dienst. Für knapp zehn Jahre flog Lufthansa mit einer reinen Düsenflotte, ehe ab Ende der 1970er Jahre moderne Propellerflugzeuge wieder im Regionalverkehr zum Einsatz kamen. Ihre Blütezeit erlebten die Turboprops bei Lufthansa in den Jahren ab 2001, als mehr als 50 Propellerflugzeuge für die Fluggesellschaft im Einsatz waren. Insbesondere auf kurzen Flügen mit niedrigen Passagieraufkommen waren die Maschinen mit bis zu 70 Sitzplätzen gefragt.

Wartungsbetrieb Luftfahrt Technik des ADAC wird 50 Jahre

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Die ADAC Luftfahrt Technik GmbH (ALT) kann in diesem Jahr auf 50 erfolgreiche Jahre bei Wartung und Instandhaltung von Hubschraubern zurückblicken. Das Jubiläum wurde nun am Standort Bonn-Hangelar mit einem Festakt gefeiert.

Das Unternehmen ging aus der 1963 in Köln gegründeten Air Lloyd Deutsche Helicopter Flugservice GmbH hervor und hat seit 1970 seinen Sitz in Bonn-Hangelar. Zur Gründungszeit eroberten die Hubschrauber mehr und mehr den zivilen Bereich der Luftfahrt und die Einsatzmöglichkeiten wurden vielfältiger.

Das Serviceprogramm bestand unter anderem in Überwachungsflügen, Katastropheneinsätzen, humanitären Hilfsaktionen sowie die damit auch notwendig gewordene Instandhaltung und Reparatur von Hubschraubern.

Nach einer ersten Beteiligung 1992 übernahm der ADAC vier Jahre später den luftfahrttechnischen Betrieb in einer eigenständigen GmbH zu 100 Prozent. Im Jahr 2007 wurde die Air Lloyd Luftfahrt Technik GmbH in ADAC Luftfahrt Technik GmbH umbenannt. Mit den drei Standorten in Bonn-Hangelar, Landshut-Ellermühle und Halle-Oppin kann die ALT heute in Deutschland flächendeckend ihre Dienstleistungen anbieten.

Das moderne Unternehmen bedient heute neben den Hubschraubern der ADAC Luftrettung auch weitere nationale und internationalen Kunden auf dem Gebiet der Wartung und Instandhaltung. Fast 140 Mitarbeiter sorgen dafür, dass die Hubschrauber immer auf dem neuesten technischen Stand sind. Die notwendige Ausstattung der Werkstätten sowie die ständige Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sind dabei die Investition in eine weitere erfolgreiche Zukunft im Bereich der Hubschrauberwartung.

Die ADAC Luftrettung selbst ist mit 49 Hubschraubern an 35 Stationen die größte zivile Luftrettungsorganisation in Deutschland. 2012 absolvierten die Gelben Engel der Lüfte insgesamt 49.243 Einsätze.

Frankfurts Flughafen mit insgesamt weniger Zielen im Winter

Morgen tritt am Flughafen Frankfurt der Winterflugplan 2013/14 in Kraft. Im Passagierverkehr bieten 99 Luftverkehrsgesellschaften Flüge zu 252 Zielen an. Auch wenn sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum die Anzahl der Ziele um zwölf sowie die Zahl der angeflogenen Länder von 113 auf 107 reduziert, hat Frankfurt das größte internationalen Streckenangebot Deutschland.

Mit insgesamt fast 4.000 Starts pro Woche liegt das Angebot aller geplanten Passagierflüge ab Frankfurt auf dem Niveau des Winterflugplans des Vorjahres. Das wöchentliche Sitzplatzangebot erhöht sich um 2,2 Prozent auf 670.000. Hier verdeutlicht sich der nachhaltige Trend zum Einsatz größerer Flugzeugtypen, so steigt im Winter die durchschnittliche Sitzplatzanzahl pro Passagierflug um vier auf 170 Sitze an.

Im Interkontinentalverkehr werden im Winter drei neue Verbindungen fortgeführt, die bereits im Sommer 2013 aufgenommen wurden: Air China fliegt dreimal wöchentlich nach Chengdu (China), Iraqi Airways einmal wöchentlich nach Bagdad und Erbil (Irak).

Die Lufthansa fliegt mit den beiden modernsten Langstreckenflugzeugen, dem Airbus A380 und der Boeing 747-8, im Winter zusätzlich drei Destinationen an. Bereits seit Ende September fliegt die A380 fünf Mal pro Woche in die chinesische Metropole Shanghai, die B747-8 verkehrt auf der Strecke zwischen Frankfurt und Mexico City sowie ab Oktober zwischen Frankfurt und Chicago.

Bürgerkrieg lässt Flüge nach Syrien auf Eis

Während die Lufthansa ihre Flugverbindung nach Philadelphia, USA um zwei und nach Damman, Saudi-Arabien um drei auf jeweils sieben Starts wöchentlich aufstockt, stellt sie ab Dezember die Strecken von Frankfurt nach Libreville (Gabun) und Pointe Noire (Republik Kongo) ein.

TAM Airlines hat seit August die Verbindung in das brasilianische Rio de Janeiro eingestellt – diese wird aber weiterhin einmal täglich von Lufthansa bedient. Aufgrund des syrischen Bürgerkriegs werden weiterhin die Strecken von Frankfurt nach Aleppo und Damaskus nicht angedient.

Neu im Europaverkehr sind jeweils elf Verbindungen wöchentlich nach Barcelona mit der spanischen Fluggesellschaft Vueling sowie nach Bristol mit der britischen Fluggesellschaft bmi Regional. Lufthansa dient zudem einmal täglich das italienische Neapel an. Zu den bereits bestehenden vier täglichen Abflügen nach Istanbul-Atatürk bedient Turkish Airlines die Stadt am Bosporus im Winterprogramm durch einen zusätzlichen täglichen Flug zu dem im asiatischen Teil der Stadt gelegenen Flughafen Sabiha Gökcen.

Aufgrund der Olympischen Winterspiele, die im Februar 2014 in der russischen Stadt Sotschi stattfinden, bieten mehrere Airlines bis zu dreimal täglich Flüge an die russische Riviera an.

Lufthansa erhöht Frequenzen

Um jeweils sieben Flüge pro Woche stockt Lufthansa gegenüber dem letzten Winterflugplan die Verbindungen zu einigen Zielen auf. Dazu gehören Barcelona in Spanien (dann 49 Abflüge pro Woche), das norwegische Bergen und Krakau in Polen (jeweils 21 Abflüge), Tallin in Estland (14 Abflüge) sowie die bulgarische Hauptstadt Sofia und das schottische Edinburgh (jeweils 14 Abflüge). Zusätzlich erhöhen sich die Frequenzen in die polnischen Regionen nach Poznan (um sechs auf 13 Abflüge pro Woche) sowie Rzeszow (um fünf auf elf Abflüge pro Woche).

Im Cargo-Bereich bleibt die Anzahl der Flüge im Winterflugplan weiterhin stabil mit 225 wöchentlichen Starts. Mit einem Plus von 2,1 Prozent entwickelt sich das Aufkommen der Interkontinental-Flugbewegungen (145 Starts) im Vorjahresvergleich positiv, womit Frankfurt seinen hohen Anteil an allen deutschen Interkontinental-Frachtflügen von 61,5 Prozent hält.

Markus Kopp und Bettina Ganghofer leiten Flughafen Dresden

Die Aufsichtsräte und Gesellschafter der Flughafen Dresden GmbH haben gestern Dr. Michael Hupe für seine langjährige Tätigkeit in der Unternehmensgruppe gedankt und ihn zum 31.10.2013 als Geschäftsführer abberufen. Der Vorstand der Mitteldeutschen Airport Holding Markus Kopp dankte Herrn Dr. Hupe für sein Engagement und wünschte ihm für seine neue Aufgabe als Chef des Flughafens Nürnberg viel Erfolg.

In gleicher Sitzung haben die Gesellschafter die Geschäftsführung neu bestellt. Ab 01.11.2013 wird Markus Kopp als Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Dresden GmbH fungieren und dabei die strategische Entwicklung des Unternehmens federführend übernehmen.

Neben ihm wird Bettina Ganghofer als zweite Geschäftsführerin die operative Steuerung der Gesellschaft verantworten. Frau Ganghofer war seit 2009 als Geschäftsführerin der PortGround GmbH im Unternehmensverbund tätig.

Auch die Geschäftsführung der PortGround wird künftig von einer Doppelspitze geleitet. Ebenfalls zum 01.11.2013 wurden Uli Köhler und Alexander König zu neuen Geschäftsführern bestellt. Uli Köhler ist bereits seit mehreren Jahren als Leiter Unternehmensentwicklung und –poltik bei der Mitteldeutschen Flughafen AG tätig, Alexander König verantwortete zuletzt Controlling und Vertragsmanagement der PortGround.

Nachhaltigkeitsbericht der FMG erhält den Econ Award Gold

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Höchste Auszeichnung für den Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht "Perspektiven 2011" der Flughafen München GmbH (FMG): Der sogenannte "Integrierte Bericht" wurde von der Jury beim diesjährigen "Econ Award Unternehmenskommunikation" als bester Nachhaltigkeitsbericht gewürdigt.

Dafür wurde er mit dem Econ Award Gold ausgezeichnet. Am Donnerstag wurde der Preis für die FMG in einer Feierstunde in Berlin überreicht. Der Flughafen München hat für das Jahr 2011 – wie für die beiden Vorjahre – einen integrierten Bericht zur umfassenden Dokumentation der unternehmerischen Leistungsbilanz vorgelegt. "Einen der Extraklasse", wie das Preisgericht befand. Die Jury kürte die Publikation zum besten integrierten Bericht Deutschlands.

"Statt abgehobener Stilistik vertraut das Unternehmen auf profunde Inhalte, die sorgsam aufbereitet und in eine passende Bildwelt eingebettet wurden. Gerade die großartigen Aufnahmen ergänzen die Berichterstattung beispielhaft und geben Einblicke in die vielschichtigen Aktivitäten. Auf hervorragende Weise verbindet der Bericht die unterschiedlichen Perspektiven der Bereiche Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft", so das Votum der Jury.

Der integrierte Bericht der FMG zeigt anschaulich mit außergewöhnlichen Bildperspektiven das umfassende Leistungsangebot und die Tätigkeitsfelder des Unternehmens. Neben den Daten zur wirtschaftlichen Entwicklung enthält der Bericht auch ausführliche Informationen über die konkreten Maßnahmen, mit denen der Flughafenbetreiber seine ökologischen und sozialen Ziele verfolgt.

Frankfurt-Hahn mit mehr Frachtflügen nach China

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Die chinesische Airline "Yangtze River Express" mit Unternehmenssitz in Shanghai erhöht ihre wöchentliche Flüge vom Flughafen Frankfurt-Hahn. Zu den bisherigen sechs Flügen kommen ab dieser Woche zwei weitere hinzu.

Im August 2012 hatte die Airline ihren Erstflug vom Hahn nach Peking. Yangtze fliegt sowohl mit Boeing 747-400F als auch mit einem Airbus A332F. Yangtze River Express gehört zur HNA Group, einer der größten chinesischen Unternehmensgruppe im Bereich Luftverkehr und Tourismus. Die Airline ist mittlerweile eine der größten Frachtkunden am Flughafen-Hahn.

MetOp-SG: Echtzeitdaten für numerische Wettervorhersage

Das Raumfahrtunternehmen Astrium hat von der französischen Raumfahrtagentur CNES einen Auftrag über 230 Millionen Euro für einen neuen Satelliten zur Wettervorhersage erhalten. Dazu wird es die Infrared Atmospheric Sounding Interferometer-Instrumente der neuen Generation (IASI-NG) bauen.

Die IASI-NG-Instrumente sind Teil der hochmodernen Bordinstrumentierung der MetOp-Satelliten der zweiten Generation (MetOp-SG), die das Weltraumsegment des EUMETSAT Polar System Second Generation (EPS-SG) bilden. Die Prototyp-Satelliten werden von der Europäischen Weltraumorganisation ESA entwickelt und von EUMETSAT, der Europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten, betrieben.

"Mitte Juli hatte die ESA uns mit der Entwicklung und Herstellung der Mikrowellensensoren für MetOp-SG beauftragt und nun überträgt uns die französische Raumfahrtbehörde CNES die Entwicklung und Herstellung eines neuen Instruments für diese meteorologische Hightech-Mission", sagte Eric Béranger, CEO von Astrium Satellites.

"Zusammen mit den Hochleistungsinstrumenten für die EUCLID-Mission und dem Auftrag der koreanischen Raumfahrtagentur für ein ozeanographisches Abbildungs-Instrument, bei dem wir uns gegen die internationale Konkurrenz durchsetzen konnten, sind das vier Erfolge für Astrium innerhalb von vier Monaten im Bereich Raumfahrtinstrumente…"

Präzise Echtzeit-Daten für die Wettervorhersage

Herzstück des Instruments ist ein Fourier-Transformations-Infraspektrometer zur Erfassung der IASI-NG-Daten. Seine Hauptaufgabe besteht darin, die verschiedenen Schichten der Atmosphäre in ihrer gesamten Höhe zu überwachen und hochpräzise Daten zu Lufttemperatur und -feuchtigkeit zu liefern. Die Wetterdienste werden dann auf diese Informationen in Echtzeit zugreifen können. Das hoch leistungsfähige IASI-NG, das zweimal genauere Spektral- und Radiometriedaten liefert als die Vorgängergeneration, wird künftig deutlich bessere und zuverlässigere Vorhersagen ermöglichen.

IASI-NG wird auch Daten über die Konzentration bestimmter Gase, wie Ozon oder Kohlenmonoxid, in der Atmosphäre liefern. Diese Daten benötigen Wissenschaftler für die Untersuchung der atmosphärischen Chemie; ihre Verfolgung ermöglicht die Echtzeitüberwachung der Verschmutzung der Atmosphäre, des Zustands der Ozonschicht und des weltweiten Treibhauseffekts.

Hauptkomponenten von IASI-NG

  • Ein auf den Satellitenorbit abgestimmtes Abtastspiegelsystem, das eine komplette Abdeckung der Erde ermöglicht
  • Zwei ultraleichte Teleskope aus Siliziumkarbid (SiC) zur Erfassung der optischer Wellenlängen
  • Ein innovativer Interferenz-Frequenzmesser zur hochpräzisen, störungsfreien Datenerfassung, der auf einer von Astrium und CNES patentierten Technologie basiert
  • Ein Erfassungssystem, das bei Tiefsttemperatur gehalten wird (um -200° C) und die Abdeckung des Infrarotbands von 3,6 bis 15,5 Mikrometer mit einem optimalen Signal-Rausch-Verhältnis ermöglicht
  • Ein Bordsystem für die Echtzeit-Vorbearbeitung der enormen Datenmenge vor ihrer Übermittlung zur Erde

Flugschulen-Hubschrauber für IKRK-Einsätze im Südsudan

Bereits seit Mitte August fliegt die Augsburger Heli Aviation für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) im Südsudan. Bei den Einsätzen vor Ort sorgt die Flugschule mit der eigenen EC 155 mit Personal- und Gütertransportflügen für schnelle, sichere und zuverlässige Unterstützung aus der Luft.

Das Team hat beispielsweise schon in den Orten Walgak, Pibor, Bor und Nasser geholfen. Zusätzlich unterstützt das IKRK diese Region mit medizinischen Gütern für andere Hilfsorganisationen. Durch die Verbesserung des Zugangs zu sauberem Wasser soll gleichzeitig die Infrastruktur des Landes unterstützt werden. Das ICRC bietet auch Hilfe zur Wiederherstellung und zum Erhalt familiärer Bindungen an, Haftbesuche werden ebenso organisiert.

Hubschrauber bringt Rapid-Response-OP-Team

Seit 1986 das IKRK mit einem Büro im Südsudan aktiv. Die Organisation hilft dort der vom Konflikt betroffenen Bevölkerung zu überleben. Seit 2013 hat das IKRK auch ein Büro in der Region Jonglei. Zur schnellen chirurgischen Versorgung von Verletzten unterhält das IKRK dort ein Rapid-Response-OP-Team, welches eingesetzt wird um die schnelle Behandlung von schwer Verwundeten zu gewährleisten.

Mit dem Ziel den Menschen etwas mehr Unabhängigkeit zu ermöglichen, verteilte das ICRC im März 2.000 Ausrüstungen zum Fischfang an rund 12.000 von den Kämpfen betroffene Menschen in Pibor und Gumuruk. Zudem stellte die Organisation durch die Installation eines Wasserverteilungssystems in der Stadt Akobo und anderenorts der Reparatur von mehreren Pumpen die Verbesserung der Wasserversorgung sicher.

Auch im nördlichen Teil der Region Jonglei ist das IKRK aktiv an der Bereitstellung humanitärer Hilfe beteiligt. Da dort die Auswirkungen der großangelegten Überfälle auf die Rinderherden der jeweilig rivalisierenden Gruppen sehr stark waren, mussten im Mai und Juni alleine an den zwei Standorten Pieri und Waat beinahe 5.000 Menschen versorgt und unterstützt werden.

Erfahrung aus anderen Krisenregionen hilft

Nach erfolgreichen Hilfseinsätzen in Haiti und Kenia hat sich das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) auch in Südsudan für eine Zusammenarbeit mit der Flugschule entschlossen. Während Heli Aviation bei den vorangegangenen humanitären Einsätzen Eurocopter AS 350 B2, AS 350 B3 sowie eine BO 105 einsetzte, operiert sie im Südsudan mit einem Hubschrauber vom Typ Eurocopter EC 155 B Dauphin.

Dank ihrer modernen Antriebs- und Bordsysteme bietet die EC 155 B die hohe Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Flugsicherheit, die für den Transport von Personal und Gütern des IKRK unter den anspruchsvollen Bedingungen im Südsudan unabdingbar sind. Die aus den vorangegangenen Operationen bereits erfahrenen Kräfte der Flugschule leisten so mit der Flotte einen Beitrag zur Humanitären Hilfe und Stabilisierung der Situation im Südsudan.

Zu den Aufgaben des vom IKRK ausgewählten Helikopters gehört der Transport von Medikamenten, Lebensmitteln und medizinischem Personal. Auch wenn nunmehr das Ende der Regenzeit naht und somit der beschwerliche Landweg sowohl für rivalisierende Gruppen als auch Flüchtlingsströme wieder offen stehen wird, ist absehbar, dass Transportflüge in den weitläufigen Gebieten des Landes noch wichtiger werden.

Katastrophenübung am Flughafen Lübeck sucht Komparsen

In Zusammenarbeit mit dem Flughafen Lübeck im Rahmen eines europäischen Katastrophenschutz-Projektes "EURACARE Team Exercise" planen die Johanniter eine große Abschlussübung in Lübeck. Dafür werden noch Komparsen für Montag, den 18. November 2013, im Großraum Lübeck gesucht. Die Darsteller sollen die Rolle der zu Evakuierenden bzw. von Verletzten übernehmen.

EURACARE steht für "European Assistance Team for Citizens in Areas of Evacuations". Das Projekt wird derzeit von den Johannitern und dem Amt der Steiermärkischen Landesregierung durchgeführt und von der Europäischen Kommission mitfinanziert.

Im Rahmen des Projektes wird ein multinationales Team für weltweite Einsätze aufgebaut, das europäische Bürger in Katastrophengebieten unterstützen soll. Bei der Abschlussübung wird ein Einsatz an mehreren Schauplätzen simuliert: Europäische Staatsbürger müssen nach Unruhen in einem Drittland evakuiert werden.

Reiseflieger am Magdeburg/Cochstedt startet nach Dubai

Premiere nach Dubai: Schubert Touristik und EGT flogen am 22.10.2013 mit einer Germania-Maschine die ersten Gäste vom Flughafen Magdeburg/Cochstedt nach Dubai. Es waren 137 Passagiere an Bord, die sich sichtlich auf den Urlaub in den Vereinten Arabischen Emiraten freuten.

Der Urlaubsflieger legte fast pünktlich ab, lediglich eine zehnminütige Verspätung mussten die Gäste in Kauf nehmen, da die Passkontrolle der Bundespolizei von etwas längerer Dauer war, als ursprünglich geplant. Im Großen und Ganzen absolvierte der Flughafen jedoch ohne größere Zwischenfälle die Abfertigung der Maschine.

"Wir freuen uns, dass wir den Pilotflug in die Ferne gut gemeistert haben und alle Fluggäste gut in Dubai gelandet sind." Am 27. Oktober können alle Verwandten ihre braungebrannten Urlauber wieder abholen.

Sonne und Kultur gibt es auch bald beim Erstflug nach Marokko am 06.11.2013. Außerdem hebt Germania auch noch im 12. nach Dubai und am 19. Februar nach Marokko ab.