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Instrumenten-Landesystem in Köln/Bonn bald betriebsbereit

Die Arbeiten der Deutschen Flugsicherung (DFS) zum Austausch des Instrumenten-Landesystems (ILS) auf der großen Start- und Landebahn des Köln Bonn Airport sind fast abgeschlossen. Es sind aber noch abschließende Arbeiten nötig, die den Flugbetrieb einschränken.

Wegen der noch ausstehenden Feinabstimmung des Systems steht die große Start-und Landebahn deshalb am 25. Oktober zwischen 11:00 und 14:00 Uhr, sowie am 29. Oktober und möglicherweise auch am 30. Oktober zwischen 09:00 und 17:00 Uhr für Landungen nicht zur Verfügung. In diesen Zeiten ist mit einer verstärkten Nutzung der Querwindbahn zu rechnen.

Flughafen Frankfurt als Zufriedenheits-Gewinner

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Der Frankfurter Flughafen punktet bei den Passagieren: Nach einer aktuellen Studie kann sich Deutschlands größter Flughafen über die höchste Kundenzufriedenheit aller heimischer Airports freuen. Darüber hinaus zählt der Flughafen als "Service Champion" in Gold nunmehr in Sachen Serviceerlebnis zu den 150 besten heimischen Unternehmen.

"Der Sprung in die Top-150 und zum Branchensieger ist Ergebnis der kontinuierlichen Investitionen in unser Service-Angebot", so Thomas Kirner, Leiter Servicequalität der Fraport AG. "Dabei haben wir mit ‚Great to have you here!‘ ein Programm ins Leben gerufen, dass das Abfliegen und Umsteigen noch schneller und komfortabler macht. Und das wird von den Passagieren honoriert", zeigt Kirner sich stolz.

Zu den wichtigsten Neuerungen der letzten Jahre gehören unter anderem extra-Raucher-Lounges, die Einrichtung bequemer Ruhezonen für Erwachsene und großzügiger Spielflächen für Kinder zur Unterstützung eines entspannten Aufenthalts am Flughafen Frankfurt.

Für internationale Passagiere sind Online-Services wie etwa der Airport Guide und der Transfer Guide in jeweils bis zu elf Sprachen verfügbar. Eine Airport App erleichtert in deutscher, englischer und chinesischer Sprache die Orientierung am Flughafen. Ein weiterer Service sind speziell ausgebildete, so genannte "Personal Shopper". Sie unterstützen Passagiere aus Russland und China bei ihrem Aufenthalt am Frankfurter Flughafen, geben Einkaufstipps und begleiten sie auf Wunsch durch die Sicherheitskontrolle bis zum Gate.

Die "Service Champions", Deutschlands größtes Gütesiegel für Kundenzufriedenheit, basieren auf mehr als einer Million Kundenbewertungen zu über 1.500 Unternehmen aus 180 Branchen.

Kasachstan bestellt weitere C295 Transporter

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Airbus Military hat einen Vertrag mit Kazspecexport, einem staatlichen Konzern, der zum Verteidigungsministerium Kasachstans gehört, unterschrieben. Dazu sollen zwei militärische Transportflugzeuge des Typs C295 inklusive der zugehörigen Service-Leistungen mit Ersatzteilen und Bodenzubehör geliefert werden.

Mit dieser Bestellung wird die Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) umgesetzt, die 2012 zwischen dem Verteidigungsministerium Kasachstans und Airbus Military zur Anschaffung von insgesamt acht C295 getroffen wurde, und nach der auch schon zwei C295 dieses Jahr ausgeliefert wurden.

Die ersten zwei C295 sind bereits bei den kasachischen Luftstreitkräften in Dienst, die dritte und vierte sollen planmäßig 2014 bzw. 2015 geliefert werden. Was die übrigen vier Flugzeuge in der MoU angeht, strebe man eine Lieferung für die kommenden Jahre an. Airbus Military zeigte sich sehr stolz, dass das kasachische Verteidigungsministerium eine Wiederholungsbestellung für die C295 abgibt. Dies zeige das Vertrauen in die Fähigkeiten und der Kosteneffizienz des Flugzeuges, so Antonio Rodriguez Barberan, Head of Commercial bei Airbus Military.

Die neue C295 ist für Verteidigungs- und Zivilmissionen konzipiert, wie humanitäre Aktionen, Heimatschutz und Umweltüberwachung. Neben Transport- und Absetz-Fähigkeiten bietet sie auch ISR-Fähigkeiten (Intelligence, Surveillance and Reconnaissance; Nachrichtendienst, Überwachung und Aufklärung), U-Boot- und Schiffs-Bekämpfung und maritime Überwachung. Die C295 gehört zur Familie der leichten und mittleren Transportflugzeuge von Airbus Military, zu denen auch die kleineren NC212i- und CN235-Plattformen gehören. Im vierten Quartal will Airbus Military die neue C295W vorstellen, die mit stärkeren Triebwerken und standardmäßigen Winglets für sparsameren Betrieb und mehr Leistung ausgestattet werden wird.

Eurostar-E3000-Plattform für HD-Fernsehen in Brasilien

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Der europäische Satellitenbauer Astrium hat von dem US-Unternehmen DIRECTV Latin America den Auftrag für Bau eines neuen Kommunikationssatelliten erhalten. Dieser Satellit wird auf der äußerst zuverlässigen Eurostar-E3000-Plattform von Astrium basieren und soll Anfang 2016 in den Orbit geschossen werden.

Der Satellit wird Rundfunkdienste für Brasilien über bis zu 60 Ku-Band-Transponder bereitstellen und so landesweit die Kontinuität von Standard-Diensten gewährleisten. Zusätzlich sollen auch neue Dienste wie HDTV angeboten werden. Zu diesem Zweck wird seine Reichweite ganz Brasilien umfassen. 20 Spotbeams werden die Versorgung einzelner Regionen mit TV-Kanälen sicherstellen.

"Dieser Auftrag ist eine gute Nachricht", sagt Eric Béranger, CEO von Astrium Satellites. "Unsere Vorzeige-Plattform Eurostar E3000 mit insgesamt mehr als 480 Betriebsjahren im Weltall ist weltweit die zuverlässigste Plattform und wird auch immer noch stark nachgefragt, da sie die Ansprüche der Kunden sehr gut erfüllt."

"DIRECTV möchte die bestehende gute Zusammenarbeit mit Astrium für die Entwicklung von Hochleistungsrundfunk-Satelliten ausbauen", sagte Phil Goswitz, Senior Vice President im Bereich von Space and Communications bei DIRECTV. "Der neue Satellit wird es uns ermöglichen, weiterhin von den enormen Wachstumsmöglichkeiten in Brasilien zu profitieren."

Der Satellit wird ein Eurostar-E3000-Satellit sein, mit einer Startmasse von 6.300 kg und einer elektrischen Leistung von über 16 kW. Er ist auf eine Nennlebensdauer von 15 Jahren im Orbit ausgelegt.

Grooving-Arbeiten an Wiener Piste 16/34 abgeschlossen

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Die Grooving-Arbeiten auf der Start- und Landepiste 16/34 am Flughafen Wien konnten im Zeitrahmen abgeschlossen werden. Seit 21. Oktober 2013 ist die Piste wieder in vollem Umfang für den Flugbetrieb freigegeben.

Zur Durchführung der Sanierungsarbeiten an der Piste 16/34 musste diese in insgesamt 12 Nächten von 02. bis 20. Oktober 2013 teilweise gesperrt werden. Starts und Landungen von Flugzeugen wurden in diesen Zeiten über die Piste 11/29 abgewickelt. Nachdem nun beide Pisten wieder verfügbar sind, kann der Flugbetrieb wieder entsprechend der im Mediationsvertrag vereinbarten Regelungen abgewickelt werden.

Ryanair fliegt von Memmingen nach Shannon in Irland

Am 01. April nächsten Jahres startet erstmals eine Maschine der Fluggesellschaft Ryanair von Memmingen nach Shannon im Südwesten Irlands. Drei Mal wöchentlich wird dann die Strecke vom Allgäu Airport bedient. Mit Dublin verfügt der Airport dann über zwei ständige Verbindungen auf die grüne Insel.

Immer am Dienstag, Donnerstag und Samstag geht es ab April von Memmingen nach Shannon. „Als Tor zum Westen der bei Urlaubern sehr geschätzten Insel bereichert diese neue Strecke unser Angebot ungemein“, betont Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. Irland sei längst mehr als nur ein touristischer Geheimtipp. Bei Irland-Urlaubern sehr beliebt ist in der Region der Ring of Kerry, eine 179 Kilometer lange Panoramaküstenstraße im County Kerry. Für eine ausgedehnte Rundreise auf der grünen Insel kann man jetzt die Verbindungen nach Shannon und Dublin kombinieren und ideal nutzen.

„Aber auch der Weg nach Bayern wird durch eine tägliche Anbindung Irlands noch einfacher“, betont Schmid. Schon bisher verzeichne der Dublin-Flug – zur Zeit vier Mal pro Woche – einen hohen Anteil an sogenannten Incoming-Passagieren, und zwar nicht nur während des Oktoberfestes. Vielmehr habe sich Memmingen für Iren und Engländer längst als beliebter Flughafen im deutschen Süden etabliert. Selbstverständlich werden auch das Allgäu und die Landeshauptstadt München von dieser neuen Strecke profitieren.

Ryanair, das mit dem neuen Ziel auch auf die Abschaffung der irischen Luftverkehrsabgabe reagiert hat, will Flugtickets nach Shannon zu Preisen ab 42,99 Euro anbieten.

ADAC-Luftrettung will Offshore-Lücke schließen

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Schwerverletzte oder akut erkrankte Patienten an exponierten Notfallorten stellen eine große Herausforderung für die Rettungsdienste dar. Insbesondere im alpinen und maritimen Bereich sind Hubschrauber, die mit einer Winde ausgestattet sind, häufig die idealen und einzigen Rettungsmittel für derartige Notfallkonstellationen.

Deshalb trainiert die ADAC Luftrettung die Windenrettung mehrmals im Jahr. Gerade für Arbeiter, die im Offshore-Bereich, z. B. in Windparks oder auf Arbeitsplattformen tätig sind, stellt der Hubschrauber den schnellsten Weg der Rettung im Notfall dar.

Versorgungslücke in der Offshore-Rettung

Der ADAC erkannte frühzeitig, dass unter anderem durch den rasanten Zuwachs von Offshore-Windparks eine Versorgungslücke außerhalb des Wirkungsbereiches der öffentlich-rechtlichen Rettung entstehen würde. Um diese zu schließen und im Notfall schnell und effizient Hilfe leisten zu können, hat sich die ADAC Luftrettung gGmbH mit Wiking Helikopter Service GmbH zusammengeschlossen. Wiking hat mit über 40.000 Windenmanövern über See bereits langjährige Offshore-Erfahrung und stellt die Hubschrauber und Piloten.

Für den notfallmedizinischen Part, also für das medizinische Personal, die Ausrüstung und die rettungsdienstliche Logistik ist die ADAC Luftrettung zuständig. Neben diesem operativen Teil bringen sich die „Gelben Engel der Lüfte“ aber vor allem mit ihrer umfassenden Expertise im Bereich Luftrettung und Notfallversorgung in die Kooperation ein.

Windenrettung mit Patientenversorgung verbinden

Die ADAC Luftrettung verfügt über langjährige Kompetenz in den Verfahren der Windenrettung in Kombination mit einer situationsgerechten Patientenversorgung unter schwierigen Umgebungsbedingungen. Um den hohen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden und das Know-how weiter auszubauen, finden mehrmals im Jahr intensive Windentrainings mit Patientensimulationstraining statt.

Ziel für die Retter muss es sein, eine effiziente, bedarfsgerechte und vor allem professionelle Versorgung mit einem Höchstmaß an Flug- und Patientensicherheit für diesen Einsatzbereich sicherzustellen.

So werden die Rettungsübungen an Originaleinsatzorten, etwa an der Nordsee oder im alpinen Gelände durchgeführt. Dabei wird nicht nur die Windenrettung an sich trainiert, sondern auch der Ablauf des Einsatzgeschehens in seiner gesamten Komplexität, sowie die Kommunikation zwischen allen Beteiligten.

Flughafen BER steckt Umbauziele ab – Amann verlässt Technik

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Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH startet weitere Planungen und Restbauarbeiten, die für die Inbetriebnahme des Flughafens Berlin Brandenburg „BER“ nötig sind. Wie berichtet hat die Flughafengesellschaft in der vergangenen Woche gemeinsam mit Siemens schon einen Vertrag zum Umbau der Entrauchungssteuerung des BER unterzeichnet.

Damit die Arbeiten von Siemens starten können, sind jedoch einige Planungen und Vorarbeiten nötig. Zum jetzt verabschiedeten Paket gehören unter anderem:

  • Die vorbereitenden Planungen für bauliche Anpassungen einzelner Entrauchungsanlagen im Fluggastterminal
  • Planung und Koordinierung der Bauleistungen von Siemens und weiteren Firmen
  • Der Bau der Sprinkleranlage für das Nordpier des Flughafens BER, für die seit der vergangenen Woche die Baugenehmigung vorliegt
  • Bauliche Restleistungen im Pier Nord und im Fluggastterminal

Der Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH entschied heute zudem, Horst Amann eine neue Aufgabe in der Flughafengesellschaft hauptamtlich zu übertragen. Er wird die Geschäftsführung der Flughafen Energie und Wasser GmbH übernehmen. Die FEW betreibt als 100-prozentige Tochtergesellschaft der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH die Ver- und Entsorgungssysteme der Flughäfen in Berlin. Damit endet Herrn Amanns Tätigkeit als Geschäftsführer Technik/BER der FBB.

Check-In-Schalter am Flughafen Stuttgart werden verlegt

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Von Montag, 28. Oktober bis Montag, 09. Dezember werden Check-In-Schalter verschiedener Airlines am Flughafen Stuttgart wegen Umbauten an den Röntgenkontrollgeräten in der Gepäckanlage vorübergehend verlegt. Betroffen sind vor allem Fluggesellschaften, die im Terminal 3 ansässig sind. So sind unter anderen die TUIfly, die Condor oder die Air France/KLM in diesem Zeitraum nicht am gewohnten Ort zu finden.

Bei anderen Airlines wie zum Beispiel Air Berlin, United Airlines oder Delta Airlines wird das Gepäck, das die Fluggäste am Check-In-Schalter aufgeben, direkt am Schalter mit Röntgengeräten kontrolliert. Weil es dabei zu Verzögerungen kommen kann, werden Passagiere gebeten, ausreichend Zeit für den Check-In einzuplanen. Es wird generell empfohlen, mindestens zwei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein, damit die Reise entspannt beginnen kann.

Online-Check-in empfohlen

Um Wartezeiten zu vermeiden, können Fluggäste bei manchen Airlines ihr Gepäck entweder schon am Vorabend kostenpflichtig einchecken oder das Angebot des online-Check-ins nutzen und vor Abflug nur noch das Gepäck abgeben.

Airbus A400M Entwicklungsflotte leistet 2.000. Flug

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Airbus Militarys Entwicklungsflotte von fünf Airbus A400M Transportmaschine hat ihren 2000. Testflug absolviert. Den Meilenstein erreichte das Flugzeug schon am 18.. Oktober mit einem routinemäßigen Testflug von Manching nach Toulouse.

Es war das fünfte Flugzeug mit der Bezeichnung MSN6 mit dem Spitznamen Grizzly 5. Seit dem ersten Flug einer A400M im Jahr 2009 haben die Entwicklungsflugzeuge zusammen 5.665 Flugstunden geleistet. Auf dem Foto ist die Crew von Grizzly 5 mit dem zugehörigen Bodenpersonal direkt nach dem Flug von der Maschine zu sehen.

ESA sendet Abschalte-Signal an Planck-Sonde

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Nach knapp viereinhalb Jahren, in denen es unermüdlich die Reststrahlung des Urknalls beobachtet und Sterne und Galaxien quer durch die Geschichte des Universums erforscht hat, wurde das Weltraumteleskop Planck der ESA nun abgeschaltet. Die Missionskontrolleure im Raumflugkontrollzentrum der ESA in Darmstadt (ESOC) schickten heute Nachmittag den letzten Befehl an Planck.

Damit ist das Ende der "Zeitmaschine" der ESA besiegelt. Aufgabe des 2009 gestarteten Satelliten war die Erfassung der schwächsten Reststrahlung des Urknalls, der sogenannten kosmischen Mikrowellen-Hintergrundstrahlung, die das Universum in seinem Zustand rund 380.000 Jahre nach dem Urknall veranschaulicht und Einzelheiten zu den Ursprungsbedingungen liefert, die zu dem Universum geführt haben, in dem wir heute leben.

"Planck hat uns einen größeren Einblick in die Entwicklung des Universums gegeben als jede andere Mission bisher", meint Alvaro Giménez, der Direktor der ESA für Wissenschaft und robotische Exploration, und fügt hinzu: "Das von Planck erstellte Bild der kosmischen Mikrowellen-Hintergrundstrahlung ist das bisher schärfste "Babyfoto" des Universums, und die Fülle der von unseren Kosmologen noch auszuwertenden Daten wird uns weitere Einzelheiten verschaffen."

Auf Parkposition gebracht, Sendegeräte abgeschaltet

Das Ende der Mission wurde im August eingeleitet, als der Satellit aus seiner Einsatzbahn um den L2-Punkt zwischen der Sonne und der Erde bugsiert und in eine entferntere langfristige Parkbahn um die Sonne befördert wurde.

In den letzten Wochen wurde Planck mit den Abschlusstätigkeiten, in deren Verlauf sämtliche Treibstoffreste aufgebraucht wurden, und der Abschaltung des Sendegeräts auf seine endgültige Außerbetriebnahme vorbereitet.

"Wir waren sehr bedrückt, als wir die letzten Betriebsabläufe an Planck vorgenommen haben", räumt Steve Foley, der Planck-Flugbetriebsleiter im ESOC, ein, fügt jedoch sogleich hinzu: "Umgekehrt haben wir Grund zur Freude über eine äußerst erfolgreiche Mission."

Auch Missionsbetriebsleiter Paolo Ferri nimmt Stellung: "Planck war ein ausgefeilter Satellit, der eine komplexe Mission zu absolvieren hatte, aber dank der engen Zusammenarbeit zwischen den Missionskontrolleuren, den Flugdynamikspezialisten, den Bodenstationen und unseren Partnern in der Industrie konnte Europa einen hervorragenden wissenschaftlichen Ertrag aus seiner Investition erzielen."

Millionstel Grad-Celsius-Unterschiede aufgenommen

Die ESA-Mitgliedstaaten haben Schlüsseltechnologien wie den innovativen Kühlmechanismus bereitgestellt, der die ständige Kühlung der Missionsinstrumente auf lediglich ein Zehntel Grad über dem absoluten Nullpunkt des Universums von -273,15°C ermöglichte, so dass die empfangenen Signale nicht durch die Eigenwärme des Satelliten verzerrt wurden. Auf diese Weise konnten in der kosmischen Mikrowellen-Hintergrundstrahlung Temperaturschwankungen von wenigen Millionstel Grad erfasst werden.

Die Kühlung von Instrumenten auf diese Extremtemperaturen kann jedoch nicht unbegrenzt fortgesetzt werden, und so ging denn auch der Flüssighelium-Kühlmittelvorrat des Hochfrequenzinstruments (HFI) wie erwartet im Januar 2012 zur Neige.

Unterdessen konnte das Niedrigfrequenzinstrument (LFI) unter Verwendung der verbleibenden beiden Kühlgeräte auch bei etwas höheren Temperaturen noch bis zum 03. Oktober 2013 Beobachtungen durchführen. Nach Abschluss der Tätigkeiten im Anschluss an die wissenschaftlichen Beobachtungen wurde das LFI am 19. Oktober manuell abgeschaltet.

Fünf komplette Himmelsdurchmusterungen

Als ursprüngliches Ziel der Mission waren zwei vollständige Himmelsdurchmusterungen geplant. Tatsächlich konnten mit beiden Instrumenten fünf komplette Durchmusterungen vorgenommen werden, wobei das LFI Mitte August seine achte Durchmusterung des gesamten Himmels abgeschlossen hat.

"Planck hat das LFI bis letzte Woche genutzt und damit sämtliche Erwartungen übertroffen und uns mit einer Fülle von Daten für unsere künftige Arbeit versorgt", so Jan Tauber, der Planck-Projektwissenschaftler der ESA.

Das erste detaillierte Bild des von Planck erfassten schwachen Signals der kosmischen Mikrowellen-Hintergrundstrahlung wurde Anfang dieses Jahres veröffentlicht, nachdem die Emissionen im Vordergrund, d. h. unserer Milchstraße und aller anderen Galaxien, herausgefiltert worden waren. Ergebnis dieser Daten war ein neuer Katalog von Objekten, darunter zahlreiche nie zuvor erblickte Galaxienhaufen im fernen Universum.

Die 2013 herausgegeben Daten lassen darauf schließen, dass sich die Bestandteile des Universums – normale Materie, aus denen Sterne und Galaxien bestehen, dunkle Materie, die bis dato nur indirekt über ihren Gravitationseinfluss nachgewiesen werden konnte, und dunkle Energie, eine mysteriöse Kraft, die allen Vermutungen zufolge die Ausdehnung des Universums beschleunigt – anders verteilen als bisher angenommen.

"Planck hat uns einen neuen Blick auf die Zusammensetzung und die Entwicklung des Universums beschert, aber wir arbeiten nach wie vor hart daran, zu verstehen, wie das Universum sich vom unendlich Kleinen zum ungemein Großen ausdehnen konnte, und hoffen, im kommenden Jahr Einzelheiten bekanntgeben zu können", so Dr. Tauber.

Auswertung der Planck-Daten durch die beteiligten Forscher

Die 2009 gestartete Sonde hat den Sternenhimmel in neun verschiedenen Frequenzen kartiert, wozu zwei technisch komplexe Instrumente eingesetzt wurden: das Niedrigfrequenzinstrument (LFI), das die Frequenzbänder zwischen 30–70 GHz abdeckte, und das Hochfrequenzinstrument (HFI), das die Frequenzbänder zwischen 100–857 GHz erfasste. Das HFI hat seine Durchmusterungen Anfang 2012 abschließen können, während die wissenschaftlichen Beobachtungen des LFI noch bis 03. Oktober 2013 andauerten, bevor es am 19. Oktober abgeschaltet wurde.

Plancks erste den gesamten Himmel erfassende Aufnahme wurde 2010, der erste wissenschaftliche Datensatz 2011 herausgegeben. Das erste Bild der kosmischen Mikrowellen-Hintergrundstrahlung wurde im März 2013 veröffentlicht. Der nächste Satz an kosmologischen Daten wird für Anfang 2014 erwartet.

Die wissenschaftliche Zusammenarbeit bei Planck vereint alle an der Entwicklung der Mission und an der wissenschaftlichen Auswertung ihrer Daten während der zugangsbeschränkten Frist beteiligten Wissenschaftler. Sie sind Mitglieder eines oder mehrerer der folgenden vier Konsortien: LFI-Konsortium, HFI-Konsortium, DK-Planck-Konsortium und ESA-Büro für Planck-Forschung. Die beide unter europäischer Leitung stehenden Planck-Datenverarbeitungszentren befinden sich in Paris und im italienischen Triest.

Das LFI-Konsortium steht unter der Leitung von N. Mandolesi von der Agenzia Spaziale Italiana (ASI) (stellvertretender Hauptexperimentator: M. Bersanelli, Università degli Studi di Milano, Mailand) und war für die Entwicklung und den Betrieb des LFI-Instruments verantwortlich. Das HFI-Konsortium steht unter der Leitung von J.‑L. Puget vom Institut d’Astrophysique Spatiale in Orsay bei Paris (stellvertretender Hauptexperimentator: F. Bouchet, Institut d’Astrophysique de Paris) und war für die Entwicklung und den Betrieb des HFI-Instruments verantwortlich.

Bilder: ESA.

Neuerungen im Winterflugplan ab Zürich

Mit der Umstellung auf die Winterzeit tritt am 27. Oktober 2013 auch in Zürich der neue Winterflugplan in Kraft. Dieser gilt bis und mit 29. März 2014. Gleichzeitig ändern sich auch die Öffnungszeiten der Zuschauerterrasse B am Flughafen. Der Flugplan ist von diversen saisonalen Aufstockungen geprägt.

Öffnungszeiten Zuschauerterrasse B

Ab dem 27. Oktober 2013 bis zum 29. März 2014 ist die Zuschauerterrasse B täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Die Zuschauerterrasse E bleibt in den Wintermonaten geschlossen. Die öffentlichen Rundfahrten werden während der Wintermonate lediglich sonntags angeboten.

Wichtigste Änderungen im Winterflugplan 2013/2014

Swiss International Air Lines (LX) Mit Beginn des Winterflugplans 2013/2014 wird die Airline die ukrainische Hauptstadt Kiew in ihr europäisches Streckennetz aufnehmen. Ab dem 27. Oktober wird die Destination von SWISS einmal täglich mit einem Airbus A320 von Zürich aus bedient.

Air Berlin (AB) baut im Winter ihre Verbindungen nach Spanien aus und fliegt jeweils sonntags nach Alicante. Zudem wird Antalya erstmals auch im Winter einmal wöchentlich durch die Tochtergesellschaft Belair angeflogen.

Air Serbia (JU): Die vormals als JAT Airways bekannte Fluggesellschaft erhöht die Flugfrequenz nach Belgrad von 10 auf neu 14 wöchentliche Flüge.

Edelweiss (WK): Die Flüge nach Tampa (Florida) werden ab Anfang März 2014 verdoppelt, neu werden dann zwei wöchentliche Flüge ins Ferienziel angeboten.

Emirates (EK): Ab dem 01. Januar 2014 wird Emirates sein kontinuierlich wachsendes A380-Streckennetz weiter ausbauen und auf der Nachmittagsrotation nach Zürich täglich das grösste Passagierflugzeug der Welt, den Airbus A380, einsetzen. Die Abendrotation wird wie bisher mit einer Boeing 777 durchgeführt.

Germanwings (4U): Die Tochtergesellschaft von Lufthansa erhöht ihre Frequenzen nach Köln und fliegt neu 25 mal pro Woche statt wie bisher 19 mal wöchentlich in die Domstadt.

Pegasus Airlines (PC): Pegasus erhöht die Anzahl Flüge zwischen Zürich und Istanbul-Sabiha Gökçen und bietet mit Beginn Winterflugplan sieben wöchentliche Verbindungen an.

Winterdienst am Stuttgart Airport probt Wintereinbruch

Rechtzeitig zum Beginn der kalten Jahreszeit macht sich der Winterdienst am schwäbischen Landesflughafen startklar für den Einsatz: Derzeit absolvieren die Winterdienst-Einsatztrupps ein Fahr- und Funktraining zur Auffrischung. Mit den nächtlichen Trockenübungen rüsten sich die rund 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um auf Sonderfahrzeugen wie Schneepflügen, Fräsen und Sprühfahrzeugen fit zu sein.

Besonders geübt wird das Fahren im Konvoi. Beim Räumen bewegen sich die Schneepflüge V-förmig hintereinander versetzt über Rollwege und die Start- und Landebahn.

Zuerst Flughafenfuerwehr, dann Winterdienst

Von November bis April sind jeweils 60 der freiwilligen Helferinnen und Helfer in ständiger Rufbereitschaft. Bei Schneefall rückt erst einmal die Flughafenfeuerwehr, die ohnehin rund um die Uhr vor Ort ist, zum Ersteinsatz aus – der Winterdiensttrupp kommt so schnell wie möglich dazu.

Falls nötig, wird die Start- und Landebahn kurzfristig gesperrt und innerhalb einer viertel bis halben Stunde komplett geräumt. Anschließend testen die Mitarbeiter der Verkehrsleitung die Piste auf ihre Griffigkeit und geben sie dann wieder für den Flugbetrieb frei. Die komplette Fläche, die das Winterdienstteam bei Schneefall räumen muss, ist rund 1,3 Millionen Quadratmeter groß, etwa wie fast 180 Fußballfelder. Bei anhaltenden Schneefällen wird der Vorgang wiederholt.

Räumfahrzeuge und Enteisungsmittel im Einsatz

Über 30 Räumfahrzeuge mit insgesamt rund 20.000 PS stehen bereit, darunter Schneefräsen, die bis zu 5.000 Tonnen Schnee pro Stunde aus dem Weg schaffen können. Auch Pflüge mit bis zu 450 PS kommen zum Einsatz, die selbst schweren nassen Schnee gut bewegen können.

Bei Schnee und Glatteis verteilen Spezialfahrzeuge flüssige und granulierte Enteisungsmittel, die zu 100 Prozent biologisch abbaubar sind. Das anfallende Abwasser wird in Rückhaltebecken am Flughafen gespeichert, vorbehandelt und in kontrollierten Mengen dosiert den Kläranlagen Plieningen und Sielmingen zugeleitet.

Airbus bekommt VDZ-Auszeichnung für Kooperation

Airbus hat am Dienstagabend in Berlin die "Goldene Victoria Europäische Idee 2013" des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) erhalten. Mit dem international renommierten Preis würdigt der Spitzenverband den Erfolg des Flugzeugherstellers als Beispiel für gelungene europäische Kooperation und Integration. Airbus COO Günter Butschek nahm den Preis stellvertretend für die gesamte Belegschaft entgegen.

In diesem Jahr wurde erstmals ein Unternehmen geehrt, Preisträger in den vergangenen Jahren waren beispielsweise EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso.

Zusammenarbeit als Vorbild für andere Branchen

"Airbus ist gelebte europäische Integration. Unser Erfolg zeigt, was in Europa durch Zusammenarbeit erreicht werden kann", sagte Butschek. "Wir haben uns vom Start-up zum Weltmarktführer in einer hart umkämpften Industrie entwickelt – ich hoffe, dies ist Vorbild für andere Branchen und die gesamte europäische Wirtschaft."

Der VDZ würdigte Airbus als eine außergewöhnliche europäische Erfolgsgeschichte. Die Entwicklung des Unternehmens sei ein Beispiel, welche Spitzenleistungen in Europa durch Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft über Ländergrenzen hinweg erreichbar seien.

Airbus: Vom Start-up zum Weltmarktführer

Die Erfolgsgeschichte von Airbus begann vor rund 40 Jahren. Damals entschlossen sich Deutschland, Frankreich und Spanien zur Kooperation bei der Flugzeugherstellung. Kurz darauf stieß auch Großbritannien hinzu. Die Nationen bündelten ihre Kräfte und entwickelten mit dem Airbus A300 das erste Großraumflugzeug "Made in Europe".

Viele Zweifler sahen kaum Potential für das Flugzeug auf dem Weltmarkt. Doch in den vergangenen Jahrzehnten entwickelte sich der Konzern zum Weltmarktführer. Inzwischen sind über 13.000 Airbus-Flugzeuge verkauft. Mehr als 8.000 sind bei Fluggesellschaften auf allen Kontinenten im Einsatz. Mittlerweile baut der Mutterkonzern EADS sogar ein Airbus A320-Werk in Mobile in den USA.

52 Airbus A320 für VivaAerobus` Boeing 737-Flotte

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Die VivaAerobus Group hat mit Airbus einen Vertrag über den Kauf von 52 Flugzeugen der A320-Familie (40 A320neo und 12 A320ceo) unterzeichnet. Dies ist der bisher größte Auftrag für Airbus-Flugzeuge einer einzelnen Fluggesellschaft in der lateinamerikanischen Geschichte. VivaAerobus, eine mexikanische Low-Cost-Airline, wird die Triebwerke für die neuen Jets noch bekannt geben.

Die neue A320-Familie spielt eine Schlüsselrolle für die Expansionspläne von VivaAerobus auf Inlandsrouten und im internationalen Streckennetz. Die Betriebskosten liegen bei der A320-Familie unter denen aller anderen Single-Aisle-Flugzeuge. Aufgrund dieser Eigenschaften erfüllt die A320-Familie die Anforderungen von VivaAerobus perfekt.

Boeing 737-Flotte wird durch Airbus ersetzt

VivaAerobus ist im gemeinsamen Besitz von IAMSA, einem der größten Busunternehmen in Mexiko, und Irelandia Aviation, einem weltweiten Betreiber und Entwickler von Low-Cost-Airlines. Die Airline wird bis 2016 ihre gesamte Flotte von 737-300-Flugzeugen durch eine reine Airbus-Flotte ersetzen. VivaAerobus ist ein Pionier des mexikanischen Modells "Bus to Air", einer Initiative, die Busfahrgäste zu Fluggästen machen will.

"Wir haben die neueste Flugzeugtechnologie im Hinblick auf weitere Kostensenkungen und Verbesserungen in puncto Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Flugerlebnis beurteilt. Heute geben wir mit Stolz bekannt, dass wir uns endgültig für den Airbus A320 entschieden haben. Dies ist ein wichtiger Meilenstein für unsere Kunden, Aktionäre und Mitarbeiter", sagte Juan Carlos Zuazua, CEO von VivaAerobus.

"Wir sind sehr stolz darauf, VivaAerobus in der Airbus-Familie begrüßen zu dürfen", sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus. Die A320 bringe die kürzesten Abfertigungszeiten und den sparsamsten Treibstoffverbrauch unter allen Single-Aisle-Jets. Außerdem biete sie die breiteste und komfortabelste Kabine.

Dies bedeutet breitere Sitze, breitere Gänge und mehr Platz für die Passagiere. Die neuen Triebwerke der A320neo und die aerodynamisch optimierten Sharklets an den Flügelenden ermöglichen Treibstoffeinsparungen von 15 Prozent.

Airbus auf Wachstumskurs in Lateinamerika

Airbus hat in ganz Lateinamerika und der Karibik bisher über 800 Flugzeuge verkauft und verzeichnet noch knapp 400 auszuliefernde Bestellungen für diese Region, in der gegenwärtig mehr als 500 Airbus-Flugzeuge fliegen. In den letzten zehn Jahren hat Airbus seine im Einsatz befindliche Flotte in der Region verdreifacht und über 60 Prozent aller dort betriebenen Flugzeuge ausgeliefert.

Airbus und GEDC verleihen Auszeichnung für Diversität

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Der europäische Flugzeughersteller Airbus und GEDC (Global Engineering Deans Council), die führende internationale Organisation im Bereich der Ingenieurausbildung, haben Ana Lazarin von der Wichita State University (WSU), USA, als Preisträgerin für den ersten "GEDC Airbus Diversity Award" ausgewählt, wie auf der Jahreskonferenz der GEDC im Art Institute of Chicago bekannt gegeben wurde.

Ana Lazarin wurde für ihre Öffnungs-, Anwerbungs- und Bindungsprogramme ausgezeichnet, mit denen die Zahl der Studierenden aus unterrepräsentierten Minderheiten am College of Engineering der WSU in den letzten fünf Jahren um 91 Prozent gestiegen ist.

Vielfalt als Innovationstreiber

Der Award belohnt Initiativen, die Studierende unabhängig von Profil, Geschlecht, sozialem Hintergrund, Nationalität, Kultur oder Behinderungen dazu ermuntern, ein Ingenieurstudium aufzunehmen. Langfristig soll die Auszeichnung dafür sorgen, dass sich in der Welt der Ingenieure die Vielfalt der Gemeinschaften widerspiegelt, aus denen sie sich zusammensetzt. Dabei wird Vielfalt als Innovationstreiber anerkannt, der für zukünftiges Wachstum unentbehrlich ist.

"Airbus beschäftigt Menschen aus rund 100 Nationen. Unsere 59.000 Mitarbeiter sprechen mehr als 20 verschiedene Sprachen. Diese Vielfalt trägt zur Förderung der Innovationen und Leistung bei, die für unsere Branche unverzichtbar sind", sagte Charles Champion, Executive Vice President Engineering von Airbus. "Alle drei Finalistinnen haben inspirierende Programme entwickelt, die die Welt verändern werden. Ihr persönlicher Einsatz ist beeindruckend und spiegelt unser Engagement bei Airbus für mehr Vielfalt in unserer Belegschaft wider."

Vielfältigeren Bewerberkreis gewinnen

Sarah Rajala, Dekanin der Ingenieurwissenschaften an der Iowa State University und GEDC-Vorsitzende, fügte hinzu: "Angesichts der weltweit steigenden Nachfrage nach Ingenieuren muss die Industrie einen immer vielfältigeren Bewerberkreis für sich gewinnen. Wir hoffen, dass sich weitere Bildungseinrichtungen motiviert fühlen, dem Beispiel von Ana zu folgen und die Herausforderung anzunehmen, damit sich im Ingenieurwesen mit seinen Hochschulabsolventen die Gesellschaft widerspiegelt, in der wir leben, arbeiten und lehren."

Ana Lazarin wird mit 10.000 US Dollar Preisgeld zur Unterstützung ihrer weiteren Arbeit belohnt. Jeweils 1.500 US-Dollar erhalten die beiden anderen Finalistinnen von der University of Notre Dame, USA, und der Universität Sevilla, Spanien. Ein mit Experten aus Industrie und akademischer Welt besetztes Evaluation Committee unter dem Vorsitz von Charles Champion traf die Finalistinnen in Chicago und wählte die Preisträgerin aus.

Zusätzlich zum Preisgeld wird Ana von Airbus eingeladen, im kommenden Jahr als VIP-Gast einen der Hauptfertigungsstandorte zu besuchen und dort mit Airbus-Führungskräften zusammenzutreffen.

Boeing und South African Airways für Biotreibstoff

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Boeing und South African Airways (SAA) wollen bei der Entwicklung und Implementierung einer nachhaltigen Versorgungskette für Bio-Flugkraftostoffe in Südafrika zusammenarbeiten, der ersten ihrer Art auf dem Kontinent. Beide Unternehmen unterzeichneten dazu eine Absichtserklärung im Beisein Firmen- und Regierungsvertretern mehrerer Länder.

Die Kooperation zwischen Boeing und SAA ist Teil unternehmensübergreifender Anstrengungen, Südafrikas soziale und wirtschaftliche Entwicklung zu fördern, aber auch ein ökologisch nachhaltiges Wirtschaften für die Airlines und Unternehmen der zivilen Luftfahrt insgesamt zu erreichen.

Impulse für wirtschaftliche Entwicklungen vor Ort

"South African Airways nimmt bei nachhaltigen Flugkraftstoffen die Führungsposition ein und kann so, mit bestem Beispiel vorangehend, die Projekte für Bio-Flugkraftstoffe in der Region positiv mitgestalten." sagte Ian Cruickshank, Head of Group Environmental Affairs bei der SAA. Durch die Zusammenarbeit mit Boeings Biokraftstoff-Team, das schon Erfahrung beim Partnering hat um solche Treibstoffe näher zur Marktreife zu bringen, wolle man weltweite Spitzentechnologien bei den speziellen Gegebenheiten Südafrikas zur Anwendung bringen. Der Bevölkerung in Südafrika böten sich dabei ganz neue Möglichkeiten, und SAA diversifiziert gleichzeitig auch seine Energiequellen.

Der Flugzeugbauer hat weitläufige Kooperationen mit Fluggesellschaften, Forschungsinstituten, Regierungen und den Anteilseignern um Roadmaps zur Versorgung mit Bio-Flugkraftstoffen in verschiedenen Ländern und Regionen zu auszuarbeiten, so in den USA, China, Australien und Brasilien. Das Projekt mit der SAA ist nun das erste derartige Unterfangen Boeings in Afrika.

Biokraftstoff besser als Erdöl-basierter Treibstoff

Flugtests haben gezeigt, dass aus organischen Quellen wie Pflanzen oder Algen gewonnene Biokraftstoffe ebenso gute oder sogar bessere Eigenschaften haben als Erdöl-basierte Flugzeugtreibstoffe. Wenn sie nachhaltig gewonnen werden können, tragen solche Biokraftstoffe bei Weitem weniger zu einem globalen Klimawandel bei als traditionelle Treibstoffe, da das Kohlendioxid (CO2) zuvor durch Wachstum des pflanzenbasierten Ausgangsmaterials der Atmosphäre entzogen wurde.

Biokraftstoffe haben sich unter den Anforderungen für den Flugbetrieb schon als Beimischung von bis zu 50 Prozent zu konventionellem Treibstoff bewährt. Seit dem die Tauglichkeit des Treibstoffes gezeigt wurde, wurden weltweit schon über 1.500 Passagierflüge mit Biokraftstoffen geflogen.

Wichtige Rolle für CO2-Reduktion

"Nachhaltige Bio-Flugkraftstoffe werden eine zentrale Rolle bei der langfristigen Reduzierung des CO2-Ausstoßes in der Luftfahrt spielen, und wir sehen ein enormes Potential für diese Treibstoffe in Afrika," sagte Julie Felgar, Bereichsleiterin für Umweltstrategien bei Boeing Commercial Airplanes.

"Boeing und South African Airways haben sich der Suche nach Ausgangsstoffen und Prozessen verschrieben, die den strengen Nachhaltigkeitsrichtlinien entsprechen, und positive Impulse für Südafrikas Wirtschaft haben können."

Boeing und SAA teilen die Auffassung, dass es mit neuen Technologien möglich sein wird, Biomasse ohne Konkurrenz mit anderen Sektoren, zum Beispiel zur Nahrungsproduktion oder zur Trinkwasserversorgung, auf nachhaltige Weise in Flugtreibstoff umzuwandeln. Der World Wildlife Fund-South Africa soll dazu die Einhaltung dieser Nachhaltigkeitsvorgaben überwachen und damit die Integrität der Biokraftstoffe und ihren Beitrag bei der CO2-Reduktion sicherstellen.

Lufthansa verbessert Operativen Gewinn

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Die Lufthansa Group hat in den ersten neun Monaten 2013 ihr bereinigtes operatives Ergebnis um 47 Prozent gesteigert. Vor Restrukturierungskosten aus dem Programm Score (168 Millionen Euro) und Projektkosten (30 Millionen Euro) für Produktverbesserungen erzielte der Konzern für den Zeitraum Januar bis September einen operativen Gewinn in Höhe von rund 860 Millionen Euro.

Dies ist eine Steigerung von rund 280 Millionen Euro gegenüber dem ebenfalls bereinigten Ergebnis aus dem Vorjahreszeitraum. Inklusive der Ergebnisbelastung durch Projekt- und Restrukturierungskosten beträgt das operative Ergebnis in den ersten neun Monaten rund 660 Millionen Euro.

Umsatz stabil – Gewinn mit Sondereffekten

Im Vorjahr wurde im gleichen Zeitraum ein operatives Ergebnis von 907 Millionen Euro erwirtschaftet. 2012 hatten der bei Austrian Airlines erfolgte Betriebsübergang zu Tyrolean Airways und auch die Abgeltung von Pensionsverpflichtungen der veräußerten British Midland Ltd. einmalig insgesamt 325 Millionen Euro positiv zum Ergebnis beigetragen.

Den Umsatz konnte der Konzern mit 22,8 Milliarden Euro stabil halten. Trotz einer Reduzierung der Anzahl von Flügen blieben das Angebot (in Sitzkilometern) und die Anzahl der Passagiere konstant. Die Auslastung der Flüge stieg.

Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, sagte anlässlich der Veröffentlichung der Finanzkennzahlen: "Die Lufthansa Group hat das Ergebnis aus dem operativen Geschäft der ersten neun Monate gesteigert. Wir haben den Umsatz mit weniger Flügen und trotz erheblicher negativer Wechselkurseffekte stabil gehalten. Insbesondere im Passagiergeschäft gelang es, die Stückkosten zu senken."

Wechselkurse und Treibstoffkosten belasten

Bereinigt um Treibstoffkosten haben die Fluggesellschaften des Konzerns die Kosten pro angebotenem Sitzkilometer (CASK) in den ersten neun Monaten im Vorjahresvergleich gesenkt. Dies ist das Ergebnis der Score-Projekte und wirkt nachhaltig.

Auf der Ertragsseite belasteten Wechselkurseffekte das Geschäft. Dies wirkte sich spürbar negativ auf die Umsatzentwicklung in Euro aus. Für das Gesamtjahr 2013 rechnet das Unternehmen mit einem operativen Gewinn von 600 bis 700 Millionen Euro. Die darin enthaltenen Restrukturierungs- und Projektkosten sollen sich auf insgesamt 300 Millionen Euro belaufen. Bereinigt um diesen Posten soll der operative Gewinn dann 900 bis 1.000 Millionen Euro betragen.

Ende einer Mission: GOCE verglüht in der Erdatmosphäre

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Nachdem der Satellit GOCE über vier Jahre lang die Veränderungen des Schwerefelds der Erde mit beispielloser Genauigkeit kartiert hat, hat der Satellit seinen Treibstoff nun vollends verbraucht, sodass die Mission nun für beendet erklärt wurde. Bald verglüht er in der Erdatmosphäre.

Seit März 2009 umkreist der Satellit zur Bestimmung des Schwerefelds und der stationären Ozeanzirkulation die Erde auf der niedrigsten Umlaufbahn, auf der ein Forschungssatellit je flog.

Globaler Ozean, Moho-Diskontinuität aus dem Seismologie im All

Sein Gradiometer – ein Präzisionsinstrument zur Messung des Schwerefelds in 3D – war das erste in den Weltraum gestartete Instrument dieser Art. Es hat die Veränderung des Schwerefelds der Erde mit bisher unerreichter Detailtreue aufgezeichnet. Das Ergebnis ist ein einzigartiges Geoid-Modell, das im Wesentlichen die Form eines idealen globalen Ozeans im Ruhezustand aufweist und damit für Präzisionsmessungen der Ozeanströmungen und der Veränderung des Meeresspiegels maßgeblich ist.

GOCE hat dynamische Topografie- und Zirkulationsmuster der Ozeane von einzigartiger Qualität und Auflösung geliefert und damit das Verständnis der Dynamik der Weltmeere verbessert.

Die Wissenschaftler haben die Daten von GOCE ferner genutzt, um die erste globale hochauflösende Karte der Grenzfläche zwischen der Erdkruste und dem Erdmantel – die sogenannte Moho-Diskontinuität – zu erstellen. Der Satellit wurde außerdem zum ersten Seismometer in der Umlaufbahn, als er Schallwellen des schweren Erdbebens, das Japan am 11. März 2011 traf, aufspürte.

Missionsverlängerung dank Treibstoff-Vorrat

Obgleich die ursprünglich geplante Mission im April 2011 endete, konnte die ESA GOCE weiterhin nutzen, da der Treibstoffverbrauch für das Ionentriebwerk aufgrund schwacher Sonnenaktivität bedeutend geringer war als vorhergesehen. Dabei fällt die Ausdehnung der Erdatmosphäre geringer aus, und der Satellit wurde weniger abgebremst als erwartet.

Im August 2012 begann das Kontrollteam dann, die Umlaufbahn von GOCE von rund 255 km Höhe auf 224 km abzusenken. Die so getaufte "zweite GOCE-Mission" lieferte durch die niedrigere Umlaufbahn Messungen von noch größerer Genauigkeit und Auflösung, was den Wissenschaftlern die Kenntnisse über detailliertere Ozeaneigenschaften wie zum Beispiel Wirbelströme vertiefen hilft.

"Diese innovative Mission war eine Herausforderung für das gesamte darin eingebundene Team – von der Herstellung des ersten Gradiometers für den Weltraum über die Beibehaltung einer extrem niedrigen Umlaufbahn, wobei sich der Satellit ständig im freien Fall befand, bis zur noch stärkeren Absenkung des Orbits", so Volker Liebig, ESA-Direktor für Erbbeobachtungsprogramme.

GOCE-Mission war "jede Angstrengung wert"

"Das Ergebnis ist fantastisch. Wir haben die genauesten Schwerefelddaten erhalten, die Wissenschaftlern je zur Verfügung standen. Dies allein zeigt, dass GOCE jede Anstrengung wert war. Und noch immer ergeben die Auswertungen neue wissenschaftliche Ergebnisse."

Datenempfang und Satellitenbetrieb werden sich noch etwa zwei Wochen fortsetzen, bis die Systeme aufgrund der rauen Umweltbedingungen auf solch niedriger Höhe aufhören werden zu funktionieren. Dann wird der Satellit abgeschaltet, was gleichzeitig das Ende der Tätigkeit des GOCE-Flugkontrollteams bedeutet.

Wiedereintritt in zwei Wochen – Trümmer erwartet

Am 21. Oktober ging die Mission somit auf natürlichem Weg zu Ende, da der Treibstoffvorrat des Satelliten erschöpft war. Letzterer wird voraussichtlich nach den kommenden rund zwei Wochen in die Erdatmosphäre eintreten.

Ein Großteil des Satelliten wird in der Atmosphäre verglühen, dennoch ist damit zu rechnen, dass kleinere Teile die Erdoberfläche erreichen. Wann und wo diese Teile auf der Erde auftreffen, kann noch nicht vorhergesagt werden, mit dem Näherrücken des Wiedereintritts in die Erdatmosphäre wird der betroffene Bereich jedoch genauer eingegrenzt werden.

Ein weltweites Team ist in die Überwachung des Satellitenabstiegs eingebunden, darunter der Interinstitutionelle Koordinierungsausschuss für Weltraummüll. Das ESA-Büro für Weltraumtrümmer beobachtet die Situation kontinuierlich und wird regelmäßige Wiedereintrittsprognosen veröffentlichen.

Die ESA hält ihre Mitgliedstaaten und die zuständigen Behörden auf dem Laufenden. Aktuellste Informationen zu den wissenschaftlichen Ergebnissen der Mission und dem Wiedereintritt des Satelliten in die Erdatmosphäre stellt die ESA auch online zur Verfügung.

Frühbucher-Rabatt für ILA-Aussteller

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Für die ILA Berlin Air Show 2014 vom 20.-25.05.2014 registrieren ihre Veranstalter ein reges Interesse an dieser internationalen Leistungsschau von High-Tech aus der Luft- und Raumfahrt. Noch bis Ende Oktober gibt es bei der Anmeldung einen Frühbucherrabatt bei der Standfläche.

Die drei ersten ILA-Tage (20.-22.5.) sind ausschließlich Fachbesuchern vorbehalten. Das Publikumswochenende (23.-25.5.) bietet unter anderem ein mehrstündiges Flugprogramm mit Fluggeräten aller Größen, Kategorien und aus allen Epochen der Luftfahrtgeschichte.

Der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI) sowie die Messe Berlin GmbH greifen auf der ILA mit neu gegliederten ILA-Segmenten die aktuellen Entwicklungen des Marktes auf. Dazu zählen unter anderem "Zivile Luftfahrt", "Raumfahrt", "Verteidigung und Sicherheit", "Unbemannte Flugsysteme", "Ausrüstung, Triebwerke und Werkstoffe" mit dem angegliederten "International Suppliers Center ISC (20.-22.5.)", "Hubschrauber" und das "ILA CareerCenter" (23.-24.5.).

Rabtatt für Aussteller

Aussteller erhalten bei Anmeldung bis zum 31. Oktober 2013 einen Frühbucherrabatt in Höhe von zehn Prozent auf die Stand-Flächenmiete. Einen Discount für die Ausstellung von Fluggerät gibt es nicht. Aussteller können ihren Messestand für die ILA Berlin Air Show 2014 online in der neuen "Exhibitor Zone" buchen. Alle Informationen für die Anmeldung sind online hinterlegt.

Veranstaltungsort ist das Berlin ExpoCenter Airport, das im Jahr 2012 mit der ILA eingeweiht wurde. Es liegt direkt neben dem künftigen Hauptstadtflughafen BER und ist für den Flugbetrieb der ILA hervorragend ans Verkehrsnetz angeschlossen.

Das ILA-Akquisitionsteam ist mit einem eigenen ILA Berlin Air Show 2014-Stand auf der Seoul Air Show vom 29. Oktober bis 03. November 2013 (H9-BZ) und auf der Dubai Airshow 2013 vom 17. bis 21. November 2013 im Rahmen des Deutschen Gemeinschaftsstandes (Stand 915) präsent.

Vermessungsflüge Ende Oktober über Frankfurt

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In der Zeit vom 24. bis zum 27. Oktober 2013 finden am Flughafen Frankfurt Vermessungsflüge statt. Vermessen wird das Instrumentenlandesystem der Südbahn (Ostwetterlage) sowie das Instrumentenlandessystem der Centerbahn (Westwetterlage).

In dieser Zeit ist auch in der Nacht mit Lärmbelästigungen zu rechnen. Als Vermessungsflugzeug kommt eine zweimotorige Propellermaschine vom Typ Beechcraft King Air 350 zum Einsatz. Falls die Vermessungen zum geplanten Termin, zum Beispiel wegen schlechten Wetters, nicht durchgeführt werden können, werden sie auf den Zeitraum vom 31.10. bis zum 03.11.2013 verlegt.

Technische Überprüfungsflüge, wie zum Beispiel Vermessungsflüge, dürfen trotz des Nachtflugverbots am Flughafen Frankfurt stattfinden. Tagsüber würden diese Flüge zu einer großen Beeinträchtigung des regulären Flugverkehrs führen.

Aquila-Absturz im Wegdrehen nach Start

Der Luftfahrzeugführer einer bei einer ortsansässigen Flugschule gecharterten Aquila AT01 startete um 09:56 Uhr auf der Piste 25 am Verkehrslandeplatz Schönhagen (EDAZ) zu einem Flug zum Flugplatz Gera (EDAJ). Nach Zeugenaussagen hob das Flugzeug ab und drehte in eine Linkskurve nach Süden, als sich im weiteren Verlauf der eingeleiteten Kurve sich die Querneigung des Luftfahrzeuges sukzessive weiter erhöhte.

Identifikation

  • Art des Ereignisses: Unfall
  • Datum: 23. September 2009
  • Ort: Flugplatz Schönhagen
  • Luftfahrzeug: Flugzeug
  • Hersteller / Muster: Aquila Aviation / Aquila AT01
  • Personenschaden: Luftfahrzeugführer tödlich verletzt
  • Sachschaden: Luftfahrzeug zerstört
  • Drittschaden: Forstschaden

Sachverhalt

Ereignisse und Flugverlauf

Dabei hätte die Aquila nach der Drehung keine Höhe mehr hinzugewonnen. Das Flugzeug sei dann mit abgesenkter Flugzeugnase und einem nach oben ragenden rechten Tragflügel in den Wald geprallt. Der Luftfahrzeugführer wurde beim Aufprall tödlich verletzt. Das Luftfahrzeug wurde zerstört und geriet in Brand. Abbildung 1 zeigt den Flugweg nach Augenzeugenberichten.

Angaben zu Personen

Der 69-jährige Luftfahrzeugführer war seit 1989 im Besitz einer Lizenz für Privatpiloten PPL (A). In die bis zum 24.06.2014 gültige JAR-FCL-Lizenz war die Berechtigung als verantwortlicher Pilot (PIC) für einmotorige Flugzeuge mit Kolbentriebwerk (SEP land) eingetragen. Die Klassenberechtigung war bis zum 07.07.2010 gültig. Ferner verfügte er über eine Nachtflugqualifikation (NFQ).

Das flugmedizinische Tauglichkeitszeugnis Klasse 2 war bis zum 28.06.2010 gültig, verbunden mit der Auflage eine Brille zu tragen und eine Ersatzbrille mit sich zu führen.

Die Gesamtflugerfahrung betrug mehr als 530 Stunden, davon sieben Stunden innerhalb der letzten 90 Tage. Mit der Aquila AT01 hatte er vom 28.02.2009 bis zum 18.09.2009 13 Flüge mit ca. sieben Stunden Flugzeit absolviert.

Angaben zum Luftfahrzeug

Die Aquila AT01 ist ein einmotoriger Tiefdecker in Faserverbundbauweise mit einem Triebwerk Rotax 912. Die maximale Abflugmasse beträgt 750 kg. Das Flugzeug mit der Werknummer AT-110 wurde 2003 gebaut und seitdem 1.041 Stunden betrieben.

Es war in Deutschland zum Verkehr zugelassen und befand sich in Halterschaft einer Flugschule. Die letzte Prüfung der Lufttüchtigkeit wurde am 24.06.2009 durchgeführt.

Meteorologische Informationen

Am Flugplatz Schönhagen herrschte zum Unfallzeitpunkt folgendes Wetter:

  • Wolken / Sicht: CAVOK
  • Wind: 240° / 8 kt
  • Temperatur: 16 °C
  • Taupunkt: 10 °C
  • Luftdruck (QNH): 1.022 hPa

Funkverkehr

Es bestand Funkverbindung mit der Flugleitung von Schönhagen. Der Funkverkehr wurde jedoch nicht aufgezeichnet.

Angaben zum Flugplatz

Der Flugplatz Schönhagen befindet sich rund 40 km südwestlich von Berlin. Er verfügt über zwei asphaltierte Pisten mit den Ausrichtungen 070°/250° und 120°/300°. Der Flugplatzbezugspunkt liegt in einer Höhe von 131 ft AMSL. Zum Unfallzeitpunkt war die 1.510 m lange Piste 25 in Betrieb.

Flugdatenaufzeichnung

Der BFU stand keine Flugdatenaufzeichnung zur Verfügung.

Medizinische und pathologische Angaben

Der Leichnam des Luftfahrzeugführers wurde obduziert und eine chemisch-toxologische Untersuchung durchgeführt. Hierbei wurde festgestellt, dass er sich beim Aufprall tödliche Verletzungen (Polytrauma mit postmortaler Verbrennung) zugezogen hatte.

Nach den Ergebnissen der toxologischen Untersuchung hat keine Beeinflussung durch Alkohol, Medikamente und/oder Drogen des Untersuchungsspektrums bestanden.

Es wurde weiter festgestellt, dass bei dem Luftfahrzeugführer eine „mäßige Herzkranzschlagaderverkalkung ohne grobe Gefäßeinengungen vorlag“. Ob hierdurch eine Gesundheitsbeeinträchtigung mit einem möglichen Herzanfall gegeben war, wird vom Gutachter als „weniger wahrscheinlich“, aber nicht als „völlig ausgeschlossen“ bewertet.

Unfallstelle und Feststellungen am Luftfahrzeug

Die Unfallstelle befand sich in einem Kiefernwald etwa 600 m südlich des Flugplatzes Schönhagen. Die Unfallstelle war ca. 40 m lang und in zwei Teilbereiche gegliedert. Um die Endlage des ausgebrannten Wracks, mit Rumpf und rechter Tragfläche, bestand eine kreisrunde Brandfläche mit einem Durchmesser von ca. zehn Metern. Westlich davon war eine ca. 30 Meter lange und bis zu fünf Meter breite Schneise in dem Kiefernbestand, in der zehn gekappte und umgestürzte Kiefern vorgefunden wurden.

Der äußere Beginn der Schneise mit dem ersten gekappten Baum befand sich von der Endlage des Wracks aus gesehen in südlicher Richtung. Unterhalb dieses Baumes lag das äußere, rund zwei Meter lange Segment der linken Tragfläche. Innerhalb der langgestreckten Unfallstelle waren weitere kleinere Einzelteile von Rumpf, Tragflächen und Leitwerk auf dem Waldboden und in dem Astwerk der Bäume verstreut.

Das Flugzeug war vollständig ausgebrannt. Die Funktion der Steuerorgane sowie die Stellungen von Schaltern und Bedienhebeln konnten aufgrund des Zerstörungsgrades durch den Brand nicht geprüft bzw. nachvollzogen werden. Das Triebwerk und die Instrumente waren zu großen Teilen verschmort.

Brand

Im Bereich des Hauptwracks war ein Brand entstanden, der sich auf den umliegen- den Waldboden und Baumbestand mit einem Durchmesser von ca. zehn Metern erstreckte.

Unfallstelle

Abbildung 2 zeigt die Unfallstelle im Wald.

Zusätzliche Informationen

Von der Flugschule in Schönhagen wurde zu einem späteren Zeitpunkt der Unfallflug mit einer Aquila simuliert. Dabei hat der Pilot die Steuerung des Flugzeuges nach dem Abheben vorrübergehend sich selbst überlassen. Nach dem Abheben sei der beim Unfallflug beobachtete Flugweg eingenommen worden.

Nachdem die Querneigung des Luftfahrzeuges zugenommen hatte, habe der Luftfahrzeugführer in die Steuerung der Aquila eingegriffen. Seinen Angaben zufolge wäre das Luftfahrzeug bei dem Nachfliegen in etwa an der Unfallstelle abgekippt.

Lage der Unfallstelle

Abbildungen 3 und 4 zeigen die Lage der Unfallstelle.

Beurteilung

Der Luftfahrzeugführer hatte die erforderliche Lizenz zur Durchführung des Fluges und ausreichende Erfahrung auf dem Flugzeugmuster. Das Luftfahrzeug war ordnungsgemäß zum Verkehr zugelassen und nachgeprüft. Die vorliegenden Fakten sprechen für folgenden wahrscheinlichen Ablauf des Unfallgeschehens:

Der Luftfahrzeugführer startete auf der Piste 25 des Flugplatzes Schönhagen. Die Zeugenaussagen belegen übereinstimmend, dass die Aquila nach dem Abheben in einer Kurve nach links wegdrehte und sich bis auf eine Höhe von ca. 300 ft im Steigflug befand.

Anschließend stieg das Flugzeug nicht mehr weiter und gelangte in eine Fluglage mit zunehmender Querneigung, aus der es abkippte und in ein Waldstück südlich der Piste 25 aufschlug.

Das Wegdrehen nach links und der weitere Flugverlauf bis zum Absturz lassen die Vermutung zu, dass der Luftfahrzeugführer die Aquila nach dem Abheben nicht mehr steuerte.

Ein Wegdrehen der Aquila nach dem Abheben erfolgt, bedingt durch das Drehmoment des Motors, automatisch nach links, wenn der Pilot dies nicht durch Steuerausschläge mit dem Seitenruder verhindert.

Die sukzessive Erhöhung der Querneigung in der Linkskurve spricht dafür, dass der Luftfahrzeugführer die Führung des Luftfahrzeuges nicht beeinflusste. Nach dem Ergebnis der Obduktion käme ein Herzanfall dafür in Betracht.

Bei einem möglichen technischen Defekt, z.B. durch ein blockiertes Ruder, wäre ein anderer als der beobachtete Flugverlauf anzunehmen gewesen, da noch zwei Ruder zur Verfügung gestanden hätten.

Schlussfolgerungen

Der Unfall ist mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf zurückzuführen, dass der Luftfahrzeugführer beim Startvorgang die Fähigkeit zur Führung des Luftfahrzeuges verlor und den weiteren Flugverlauf nicht mehr beeinflussen konnte.

Alle angegebenen Zeiten in Ortszeit. Bilder: BFU/Polizei. Quelle: BFU.

Boeing senkt Produktionsrate der 747-8

Boeing reduziert die Produktionsrate der neuesten Version der des Jumbo-Jets 747-8. Das teilte der Flugzeugbauer aus den USA nun mit. Bis 2015 sollen aufgrund geringerer Marktnachfrage bei Passagier- und Fachtmaschinen nur noch 1,5 statt bisher 1,75 Flugzeuge pro Monat vom Band rollen.

Die Anpassung stabilisiere den Produktionsfluss und komme dem Unternehmen bei kurzfristigen Nachfragen entgegen. Ebenso sei das Programm der 747-8 mit ihrer Wirtschaftlichkeit und Leistung dann besser aufgestellt, sobald sich der Markt wieder erholt, sagte Eric Lindblad, Vice President und General Manager für das 747-Program bei Boeing Commercial Airplanes. Das Bekenntnis des Unternehmens in das 747-8-Programm blieben jedoch von der Drosselung der Produktion unberührt.

Boeing erwartet ab 2014 wieder ein langfristiges Wachstum im Luftfrachtmarkt und sieht hier über die nächsten 20 Jahre einen weltweiten Bedarf an 760 großen Flugzeugen wie die 747-8, und einem Wert von 280 Mrd. US-Dollar. Damit unterscheidet sich Boeing vom europäischen Konkurrenten Airbus, der bei großen Flugzeugen für den Frachtbereich mehr als 1.000 Einheiten bis zum Jahr 2032 erwartet.

Mit der Boeing 747-8 erhalten Airlines ein Flugzeug mit zweistelligen Verbesserungen im Treibstoffverbrauch, Betriebskosten und Schadstoffausstoß. Bei großerer Kapazität sind die 747-8 dabei um 30 Prozent leiser. Bisher hat Boeing 107 Aufträge für die 747-8 als Fracht- oder Passagierversion erhalten, davon wurden 56 bereits ausgeliefert.

Die neue Produktionsrate soll Anfang 2014 umgesetzt werden, wesentliche finanzielle Auswirkungen erwartet der Flugzeuhersteller laut eigener Angaben nicht.

Beechcraft Augsburg: Florian Kohlmann neuer Technischer Leiter

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Die Flugzeugwerft Beechcraft am Augsburger Flughafen konnte mit Florian Kohlmann neues Führungspersonal dazugewinnen. Florian Kohlmann übernimmt die Position als technischer Leiter von Günter Klar, der die Leitung interimsweise übernommen hatte. Ihm obliegt die Gesamtverantwortung für die ordnungsgemäße Durchführung aller Instandhaltungs- und Reparaturmaßnahmen an Flugzeugen.

Florian Kohlmann ist seit frühester Jugend mit der Luftfahrtbranche vertraut: Nach einem Praktikum bei der OLT (1998) und dem Erwerb des Fachabiturs Technik an der FOT Oldenburg absolvierte er bei der Hanseatischen Luftwerft GmbH in Bremen erfolgreich seine Ausbildung zum Fluggerätmechaniker. Er war anschließend für das Nachfolge-Unternehmen Atlas Air Service in verschiedenen Funktionen als Prüfer, Teamleiter und zuletzt als Leiter für Flugwerk und Triebwerk unter anderem für die Citation-Serien 510, 525, 525 A/B/C und 750 sowie für die komplette King Air-Serie und den Airliner 1900 tätig.

Florian Kohlmann hält neben einer EASA B1- und FAA-Prüflizenz zahlreiche Type Ratings auf PT6 Turbine, Williams FJ44-Triebwerke (inkl. HSI), für NDI (1900er Serie) sowie für Klimaanlagen-Service (alle Flugzeug-Muster). Dies eröffnet dem Unternehmen neue Dienstleistungen, die künftig direkt im Haus durchgeführt werden können. "In Herrn Kohlmann haben wir einen geschätzten Flugzeug-Experten eingestellt, der unsere Werft langfristig bereichern und führen wird.", so Geschäftsführer Hans Obermeier.

Österreichs Luftverkehrswirtschaft appeliert an Regierung

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Die österreichische Luftverkehrswirtschaft, die 80.000 Arbeitsplätze und 1,8 Prozent der österreichischen Wirtschaftsleistung repräsentiert, fordert von der zukünftigen Regierung die Bereinigung von Standortnachteilen.Dazu hat sie einen Forderungskatalog ausgearbeitet und dieser Tage den entsprechenden Ministerien übergeben.

An die Adresse des Finanzministeriums ist die Abschaffung der Flugabgabe, auch Ticketsteuer genannt, gerichtet. Österreich ist eines der wenigen Länder Europas, in denen es eine Abgabe in dieser Form überhaupt gibt.

Anschluss an Wachstum werde verspielt

"Studien renommierter Institute belegen, dass der heimischen Luftverkehrswirtschaft durch die Flugabgabe etwa 1,1 Millionen Passagiere pro Jahr entgehen. Das entspricht einem BIP-Beitrag von 229 Millionen Euro und zusätzlichen indirekten Steuereinnahmen von 6,5 Millionen Euro, die verloren gehen. Gleichzeitig wachsen in Regionen außerhalb der EU wie in der Türkei und im Nahen und Mittleren Osten neue Mega-Airports heran, die keinen vergleichbaren Beschränkungen unterliegen und so viel schneller am weltweiten Verkehrswachstum partizipieren können", so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG und Präsident der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV). "Aus Sicht der heimischen Flughäfen ist die Ticketsteuer eine Belastung für den Luftverkehrsstandort Österreich und schwächt die internationale Konkurrenzfähigkeit. Eine Abschaffung würde außerdem 3.300 zusätzliche Jobs schaffen."

Für Gerhard Kunesch, Geschäftsführer des Flughafens Linz und damit Vertreter eines Regionalairports, besteht kein Zweifel, dass die Ticketsteuer ein Schuss ins eigene Knie war: "Vor allem die Bundesländerflughäfen leiden unter dem Wettbewerbsnachteil. Geahnt haben wir das bereits im letzten Jahr, jetzt wissen wir es. 2012 verzeichneten alle Bundesländerflughäfen sinkende Passagierzahlen. Für 2013 prognostiziert die Mehrheit der Bundesländerflughäfen erneut Passagierrückgänge." In der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV) sind alle heimischen Verkehrsflughäfen vertreten, darunter die Flughäfen Graz, Linz, Innsbruck sowie die Airports Kärnten, Salzburg und Wien.

Einbußen beim Tourismus als Folge

Christian Lesjak, Managing Director NIKI, erklärt die Wettbewerbsnachteile so: "Die Flugabgabe trifft am Ende den Tourismus und den Standort Österreich. Die hohe volkswirtschaftliche Bedeutung des Tourismus für Österreich – ungleich höher als etwa für Deutschland – wird so untergraben und nicht notwendigen Risiken ausgesetzt. Österreich legt sich selbst als touristisches Zielgebiet einen Wettbewerbsnachteil auf, im Vergleich zu Destinationen wie etwa Italien und Frankreich. Der gesamte Standort leidet."

Jaan Albrecht, CEO von Austrian Airlines, macht der Regierung Mut für autonome Entscheidungen: "Es ist Zeit für eine mutige österreichische Entscheidung." Die Flugabgabe wurde nach deutschem Vorbild in Österreich im April 2011 überraschend eingeführt.

Passagiere, die aus Österreich wegfliegen zahlen derzeit folgende Aufpreise:

  • Pro geflogener Kurzstrecke: 7,- Euro
  • Pro geflogener Mittelstrecke: 15,- Euro
  • Pro geflogener Langstrecke: 35,- Euro (unverändert)

Harmonisierung der Luftsicherung gefordert

Während in Europa 38 Behörden mit 57.000 Mitarbeitern den Luftraum überprüfen, ist es in den USA eine einzige Behörde mit 35.200 Beschäftigen für einen wesentlich höher frequentierten Luftraum, der Vergleich ist in der Grafik dargestellt. So handelt eine weitere Forderung der Luftfahrt von der längst überfälligen Umsetzung von Single European Sky, einer einheitlichen Luftraumüberwachung in Europa.

Das Single European Sky II Paket der Europäischen Kommission ist seit 2010 EU-Gesetz, dessen Umsetzung bereits im Regierungsprogramm 2008-2013 festgeschrieben ist. Geschehen ist in der vergangenen Legislaturperiode leider nicht viel, wobei der Hebel ein großer wäre: Die von der EU Kommission damals errechneten jährlichen Kosten in der Höhe von acht Milliarden Euro könnten durch Single European Sky halbiert werden und der CO2 Ausstoß um 50 Millionen Tonnen pro Jahr reduziert werden.

Anbindung des Luftverkehrs noch nicht am Ziel

Als begrüßenswert bezeichnen die Vertreter der österreichischen Luftverkehrswirtschaft die Anbindung des Flugverkehrs an den Hauptbahnhof zum Jahr 2015. Während sich im Hinblick darauf im Westen Österreichs bereits einiges getan habe und die Airport-Standorte via Schiene immer besser erreichbar sind, so hinke beispielsweise die Entwicklung im östlich gelegenen Einzugsgebiet des Standortes Flughafen Wien noch hinterher.

Eine bessere Erreichbarkeit des Wiener Flughafens via Schiene in der Ostregion würde zu einer massiven Aufwertung des Standortes und besserer Abschöpfung der Catchment Area führen. Auch der Ausbau des sogenannten intermodalen Verkehrs, also der besseren Integration von Straße, Schiene und Luftverkehr, ist Teil der Roadmap2020.

"Die meisten unserer Forderungen stehen bereits im 2008 verabschiedeten Regierungsprogramm, nun erwarten wir von der neuen Regierung die Umsetzung", so die Unterzeichner des Forderungskataloges.

Kunstflug, Musik und Rundflüge am Flughafenfest in Innsbruck

Große Flugzeug- und Hubschrauberausstellung, zahlreiche Unterhaltungen auch für die kleinen Gäste, Segelkunstflüge, Action und vieles mehr erwarten die Besucher. Am Samstag, den 26. Oktober 2013, findet das traditionelle Flughafenfest von 10:00 bis 17:00 mit einem vielseitigen Veranstaltungsprogramm am Flughafen Innsbruck statt.

So kommt der Nationalfeiertag zum bereits traditionellen Familienfest am 26. Oktober am Flughafen Innsbruck. „Geht man von den letzten Jahren aus, können wir wieder mit rund 20.000 begeisterten Besuchern rechnen“, freut sich Flughafendirektor Mag. Reinhold Falch auf das Familienfest.

Große Luftfahrzeugausstellung

Am Vorfeld des Flughafen Innsbruck gibt es zahlreiche aktuelle und historische Flugzeuge und Helikopter zu besichtigen. Das österreichische Bundesheer fliegt mit den Helikoptern Alouette, Black Hawk und Agusta Bell 212, dem Transportflugzeug Herkules C-130 sowie den Schulungsflugzeugen Saab 105, Pilatus PC6 und PC7 an. Die Flying Bulls stellen eine P-38 Lightning, einen Alphajet sowie eine große viermotorige DC-6B aus.

Dazu präsentieren Heli Tirol, Wucher Helicopter, Fly West, die Polizei, die Segel- und Motorflugschule Flugsportzentrum, die Innsbrucker Segelfliegervereinigung und Welcome Air/Tyrol Air Ambulance sich und ihre Fluggeräte vor Ort. Am „Segelfliegerareal“ (Kranebitter Allee/Flughafen Nord) werden von den verschiedenen Vereinen Schnupperflüge angeboten und Flugsimulatoren ausgestellt.

Bis 17:00 Uhr treten mehrere musikalische Liveacts auf, so die Jungen Thierseer, die Big Band Innsbruck und Gregor Glanz. Ein Kinderparadies mit verschiedenen Attraktionen wie Hüpfburgen, Riesenrutschen, Karussell, Malstation und vieles mehr gibt`s für Kinderunterhaltung. Rund um den Parkplatz und das Parkhaus fährt ein Bummelzug.

Rundflüge in der Antonov An-2, Kunstflug und Action der Spezialheinheit

Wer beim Bewundern der Luftfahrzeuge auf den Geschmack gekommen ist, kann direkt vor Ort kostenpflichtige Rundflüge mit einer Antonov 2, dem größten Doppeldecker der Welt, sowie bei Fly Tyrol, Heli Tirol und Wucher Helicopter buchen. Auch Austrian Airlines bieten wieder einen Rundflug an. Ein Höhepunkt des Flughafenfestes werden auch heuer wieder die Segelkunstflüge sein.

Leistungsschau von Rettung, Polizei und Feuerwehr Die Blaulichtorganisationen Rettung, Polizei und Feuerwehr nutzen das Flughafenfest, um sich einem großen Publikum vorzustellen. Die Spezialeinheit der Polizei, die Cobra, wird dabei ihr Können am Land und in der Luft vorführen. Auch die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) ist mit einem Stand vertreten und versucht den Besuchern, das Phänomen Wetter näher zu bringen.

Kaum Parkgelegenheiten am Flughafen

Am Flughafen Innsbruck stehen nur sehr begrenzt Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Besucher sollten daher die Gratis-Parkplätze beim Einkaufszentrum DEZ und dem Einkaufszentrum CYTA zu nutzen. Von dort und vom Hauptbahnhof fahren Gratis-Shuttle-Busse direkt zum Flughafengelände.

Sitzplatzwahl in Lufthansas Economy kostenlos

In Zukunft können alle Fluggäste der Lufthansa Economy Class schon bei der Buchung entscheiden, auf welchem Platz an Bord sie sitzen möchten. Ab 26. November 2013 kann man auf deutschen und europäischen Strecken seinen gewünschten Sitzplatz auch in der Economy auswählen.

In den mittleren und flexiblen Buchungsklassen der Economy Class wird dies kostenfrei möglich sein. Damit erweitert Lufthansa ihren kostenfreien Service auf Passagiere der mittleren Buchungsklassen. Bislang war die Sitzplatzreservierung Fluggästen der flexibelsten Buchungsklassen vorbehalten.

Sitzplatzwahl im Flugzeug gratis, Reservierung 10 Euro

Auch Passagiere, die ihren Flug in den günstigsten Buchungsklassen buchen, können ihren Sitzplatz ab Ende November gegen eine Gebühr von zehn Euro reservieren. Solche Reservierungen waren bislang nicht möglich und werden nun als zusätzliche Option angeboten. Ohne vorherige Sitzplatzreservierung können Passagiere ihren Sitzplatz wie gewohnt kostenfrei im Rahmen des Check-In ab 23 Stunden vor der Abflugzeit auswählen.

Fluggäste können darüber hinaus ab Ende November Sitzplätze mit mehr Beinfreiheit gegen Aufpreis reservieren. Sie befinden sich in der Regel in den Sitzreihen an den Notausgängen und haben mehr Abstand zu der jeweils vorderen Reihe. Bisher konnten diese Plätze nicht reserviert werden und wurden erst beim Check-In vergeben.

Auf Europaflügen erhebt Lufthansa hierfür einen Aufpreis von 20 Euro und auf Interkontinentalflügen von 60 Euro pro Strecke in allen Economy-Buchungsklassen. Alle genannten Zusatzleistungen bleiben für HON Circle Member und Senatoren sowie deren Mitreisende kostenfrei.

Reservierungen vorerst nur übers Reisebüro

Neben dem Verkauf über die Lufthansa Service Center und Ticketschalter werden Sitzplatzreservierungen ab dem 26. November zunächst über Reisebüros buchbar sein, ab dem Frühjahr 2014 sind die genannten Reservierungen auch online möglich.

Aufwärtstrend nach schwachem Start am Dortmund Airport 2013

Am Dortmund Airport flogen von Januar bis September fast 1,5 Millionen Passagiere. Damit wurde der Vorjahreswert nur um 15.000 Passagiere verpasst. Dabei stiegen im August und September die Passagierzahlen im Vergleich zum Vorjahr. Mit rund 198.000 Passagieren lag der September 2,9 Prozent über dem Vorjahresmonat.

Im August flogen rund 212.000 Passagiere ab Dortmund – sogar 4,2 Prozent mehr als 2012. Nur der Monat Juli trübt die Quartalsbilanz des Flughafens leicht. Mit 202.000 Passagieren lag man 4,9 Prozent hinter dem Juli 2012. Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager bewertet das dritte Quartal 2013 aber positiv. "Ich bin nach wie vor zuversichtlich, dass die Differenz zu den Passagierzahlen 2012 zum Jahresende abgebaut sein wird. Auch 2013 wird dem Dortmund Airport weiteres Wachstum bringen", erklärte er.

Das erwartet schwache erste Quartal wurde im bisherigen Jahresverlauf weitestgehend ausgeglichen. "Dass wir die durch Streckenreduzierungen von Air Berlin und easyJet entstandene Lücke mit neuen Airlines und gefragten Destinationen schon fast geschlossen haben, zeugt von der Attraktivität des Dortmund Airport für Westfalen, das Ruhrgebiet und darüber hinaus. Diese Entwicklung ist in der aktuellen Situation des Luftverkehrs nicht selbstverständlich.", resümierte Mager.

Einweihungsfeier für Hubschrauberhangar und DRF-Gebäude

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Am 01. Juli hat die Luftrettungsstation Villingen-Schwenningen ihr neues Gebäude am Schwarzwald-Baar-Klinikum bezogen. Heute fand die feierliche Einweihung des Dienstgebäudes und des Hubschrauberhangars mit rund 80 Gästen statt.

Herbert Fischer, Vorstand des DRK Kreisverbands Villingen-Schwenningen e.V., eröffnete die Feierstunde mit einem Rückblick auf die Bauzeit und den Umzug. Er hob hervor, dass der hochmoderne Neubau optimal auf die Anforderungen der Piloten, Notärzte und Rettungsassistenten der Station ausgelegt ist. Anschließend warf Steffen Lutz, Vorstand der DRF Luftrettung, einen Blick auf die wichtige Rolle, die die Station Villingen-Schwenningen für die medizinische Versorgung der Menschen in der Region spielt.

Efolgreiche Zusammenarbeit seit 1996

Allein seit die DRF Luftrettung den Flugbetrieb in Villingen-Schwenningen als Partner des DRK 1996 übernommen hat, sind die Besatzungen zu über 22.000 Einsätzen gestartet, um lebensbedrohlich verletzten oder erkrankten Menschen schnelle Hilfe auf dem Luftweg zu bringen. Gerade in der besonderen Topographie des Schwarzwalds ist der Hubschrauber oft das schnellste Rettungsmittel.

Beide würdigten die sehr gute Zusammenarbeit von DRK und DRF Luftrettung in Villingen-Schwenningen, die langfristig fortgesetzt werden soll. Reinhold Gall, Innenminister des Landes Baden-Württemberg, sprach im Anschluss und ging auf die künftige strategische Ausrichtung der Luftrettung in Baden-Württemberg ein. Zum Thema Nachtflug wies er auf derzeit laufende Gespräche hin und dankte der DRF Luftrettung für ihre Bereitschaft, die Umsetzung aktiv zu unterstützen.

Ihm folgte Joachim Gwinner, Stellvertretender Landrat und erster Landesbeamter des Landkreises Scharzwald-Baar, am Rednerpult. Er stellte die Einsatzzahlen von "Christoph 11" in seinem Landkreis vor und hob die Bedeutung des Hubschraubers für die Notfallversorgung hervor. Frank Winkler, Stellvertretender Leiter der Landesvertretung Baden-Württemberg vdek Verband der Ersatzkassen e.V., erzählte aus der Perspektive der Krankenkassen. Im Zentrum seiner Rede stand die Verpflichtung den Patienten gegenüber, zuverlässig medizinische Versorgung auf höchstem Niveau zu garantieren.

Der Oberbürgermeister der Stadt Villingen-Schwenningen, Dr. Rupert Kubon, sowie die Landesgeschäftsführerin des Badischen Roten Kreuzes e.V., Birgit Wiloth-Sacherer, schlossen mit ihren Grußworten und würdigten das Engagement und die wichtige Arbeit der Mitarbeiter der Station.

Planung für großzügege Arbeitsplätze des Rettungsteams

Im Anschluss bedankten sich Herbert Fischer (DRK) und Steffen Lutz (DRF Luftrettung) bei Andreas Helwig, Stationsleiter in Villingen-Schwenningen, Thomas Behringer, DRK-Rettungsdienstleiter, und Bernd Tabor, Rettungsassistent an der Station, für ihr außergewöhnliches Engagement während der Neubauphase.

Das neue Dienstgebäude wurde von der DRK Rettungsdienst Schwarzwald Baar gGmbH und der DRF Luftrettung gebaut und erhielten finanzielle Förderung vom Innenministerium des Landes Baden-Württemberg und dem Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen.

Neben großzügigen Arbeitsplätzen, einem Aufenthaltsraum und Sanitäranlagen stehen den Besatzungsmitgliedern auch Ruheräume zur Verfügung. Die Anregungen und Vorschläge der Besatzungsmitglieder waren von Anfang an in die Planung miteinbezogen worden, um ihnen so optimale Arbeitsbedingungen zur Verfügung zu stellen.

Auf dem Bild: Thomas Behringer (DRK-Rettungsdienstleiter), Frank Winkler (Stellvertretender Leiter der Landesvertretung Baden-Württemberg vdek Verband der Ersatzkassen e.V.), Joachim Gwinner (Stellvertretender Landrat und erster Landesbeamter des Landkreises Scharzwald-Baar), Steffen Lutz (Vorstand DRF Luftrettung), Reinhold Gall (Innenminister des Landes Baden-Württemberg), Herbert Fischer (Vorstand des DRK Kreisverbands Villingen-Schwenningen e.V.), Dr. Rupert Kubon (Oberbürgermeister der Stadt Villingen-Schwenningen), Birgit Wiloth-Sacherer (Landesgeschäftsführerin des Badischen Roten Kreuzes e.V.), Winfried Baumann (Geschäftsführer DRK Rettungsdienst Schwarzwald-Baar gGmbH) und Andreas Helwig (Stationsleiter in Villingen-Schwenningen).

PortGround erhält IHK-Auszeichnung für Logistiker-Ausbildung

PortGround hat erfolgreich am Edward, dem IHK-Bildungspreis der Leipziger Wirtschaftsregion, teilgenommen, welcher in diesem Jahr zum dritten Mal vergeben wurde. Der Anbieter von Bodenabfertigungs- und Frachtdienstleistungen beteiligt sich seit 2002 mit dem angebotenen Ausbildungsberuf "Fachkraft für Lagerlogistik" an dem Wettbewerb.

In der Kategorie Unternehmen bis 250 Mitarbeiter und belegte PortGround nun den zweiten Platz. Mit dieser Auszeichnung soll das große Engagement von Firmen in der Berufsorientierung sowie Aus- und Weiterbildung prämiert werden. PortGround bildet am Standort Leipzig/Halle jährlich bis zu drei Fachkräfte für Lagerlogistik aus.

"Wir alle brauchen engagierte, motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Eine gute Ausbildung legt hierfür den Grundstein, sie verjüngt das Unternehmen und bereichert es. Der Austausch zwischen Ausbildern und jungen, interessierten Menschen gibt positive Impulse und trägt somit zum nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg bei. Wir freuen uns über die sehr gute Platzierung, die gleichermaßen eine Auszeichnung für unsere Ausbilder als auch Azubis ist." erklärt Bettina Ganghofer, Geschäftsführerin der PortGround GmbH .

Ausbildungsberuf "Fachkraft für Lagerlogistik" prämiert

Fachkräfte für Lagerlogistik arbeiten im Bereich der logistischen Planung und Organisation. Ihre Aufgaben bestehen unter anderem darin, Güter anzunehmen, zu verladen, zu verstauen, zu transportieren und zu verpacken. Des Weiteren umfasst das Aufgabenspektrum Bestandskontrollen, das Erstellen von Ladelisten oder die Bearbeitung von Versand- und Begleitpapieren. Ferner werden an die Fachkraft für Lagerlogistik allgemeinere bzw. abstraktere Anforderungen gestellt, so zum Beispiel der Umgang mit EDV-Systemen, Kenntnisse der Arbeitssicherheit und des Umweltschutzes.

Durch die Neugruppierung des Berufsbildes und die Verknüpfung mit den kaufmännischen Berufen, wird auch der Umgang mit Lagerkennziffern und Grundbegriffen der Buchführung erwartet. Diese Inhalte ermöglichen der Fachkraft für Lagerlogistik, eine komplette Berechnung eines Lagers. Dies wird benötigt, um die Effizienz und die Wirtschaftlichkeit des Lagers zu prüfen und zu steuern. Die Ausbildung erfolgt bei der PortGround GmbH als Verbundausbildung in Kooperation mit der Gewerblich-Technischen Bildungsstätte (GTB) in Schkeuditz.

Mittelständiges Unternehmen beherscht Flugzeugtypen aller Art

PortGround bietet an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden Bodenabfertigungs- und Frachtdienstleistungen sowie weitere Serviceleistungen an. Mit derzeit ca. 370 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie einer umfangreichen Flotte von modernsten Fahrzeugen und Geräten für die Flugzeug- und Luftfrachtabfertigung kann PortGround ihre Einsatzfähigkeit 365 Tage im Jahr rund um die Uhr garantieren.

PortGround ist in der Lage, alle Flugzeugtypen und Luftfrachten mit zeitgemäßen technologischen Verfahren und nach internationalen Standards abzufertigen. Das Leistungsspektrum des Unternehmens erstreckt sich von der Be- und Entladung der Flugzeuge inklusive aller Transporttätigkeiten auf dem Vorfeld bis hin zu Aufgaben des Flugzeugservices. Im Bereich der Luftfracht bietet PortGround neben der physischen und dokumentarischen Abfertigung der Frachten auch Trucking Services und Schulungen an. Darüber hinaus werden Dienstleistungen und Beratungen rund um die Themen Gefahrgut sowie Luftfrachtsicherheit angeboten.