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Chef des Flughafen Dortmund begegnet Kritik zu Betriebszeiten

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Mit der am vergangenen Wochenende verbreiteten Kritik der Schutzgemeinschaft Fluglärm an den Prognosen zur Berechnung des Verkehrsaufkommens beanstandeten die Gegner der Betriebszeitenerweiterung, dass eine Verlängerung der Start- und Landebahn in den Verkehrsprognose-Gutachten nicht berücksichtigt worden sei.

Anlass dieser Kritik ist die Position des Geschäftsführers der Flughafen Dortmund GmbH, Udo Mager, zur Länge der Start- und Landebahn. Mager äußert sich dazu.

Bahnverlängerung gesondert von Betriebszeiten

"In der Tat bin ich – auch in der Tradition meiner Vorgänger – davon überzeugt, dass eine längere Start- und Landebahn die Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens im europäischen Umfeld stärkt. Allerdings steht diese Auffassung in keinem Zusammenhang mit der beantragten Verlängerung der Betriebszeit. Der Rat der Stadt Dortmund hat bereits 2010 die Flughafen Dortmund GmbH beauftragt, diesen Antrag bei der Bezirksregierung Münster zu stellen und gleichzeitig erklärt, er sehe derzeit keinen Handlungsbedarf für ein Planfeststellungsverfahren zur Bahnverlängerung.

Diesen Beschluss werde ich strikt beachten und umsetzen. Ohne andere, dafür zwingend notwendige Beschlüsse gibt es demnach auch keine prognoserelevanten Planungen. Es ist aber ebenso meine Pflicht als Geschäftsführer der Flughafen GmbH, gegenüber den Gesellschaftern Stadt Dortmund und DSW21 auf Handlungsbedarfe hinzuweisen, die zur Verbesserung wettbewerbsfähiger und marktgerechter Rahmbedingungen beitragen."

Frühere Gelegenheiten zur Rücksprache

Mager habe vor diesem Hintergrund erstaunt zur Kenntnis genommen, dass die aufgeworfene Fragestellung zum jetzigen Zeitpunkt formuliert werde. Bereits im April 2013 habe die Bezirksregierung Münster als zuständige Behörde nach einem schriftlichen Anhörungszeitraum zusätzlich eine öffentliche Anhörung abgehalten, bei der Gegner wie Befürworter der Betriebszeitenverlängerung die Gelegenheit gehabt hätten, Fragen an die Behörde, den Flughafen und alle Gutachter zu richten. "Gerne hätten wir uns schon in diesem öffentlichen Rahmen zu dem Thema geäußert und der Schutzgemeinschaft Fluglärm damit eine Sorge genommen, die sie nicht haben muss.", so Mager.

ILS in Frankfurt unter Westwetterlage wird neu vermessen

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In der Zeit vom 22. bis zum 24. November 2013 finden am Flughafen Frankfurt Vermessungsflüge statt. Das Instrumentenlandesystem (ILS) der Südbahn wird auf seine Genauigkeit hin vermessen. Nach der Vermessung der Centerbahn und der Südbahn unter Ostwetterlage vor einem Monat ist diesmal auch hier die Westwetterlage an der Reihe.

Untersucht wird die Betriebsrichtung 25L (Westwetterlage). Als Vermessungsflugzeug kommt eine zweimotorige Propellermaschine vom Typ Beechcraft King Air 350 zum Einsatz. In dieser Zeit ist auch in der Nacht mit Lärmbelästigungen zu rechnen. Falls die Vermessungen zum geplanten Termin, zum Beispiel wegen schlechten Wetters, nicht durchgeführt werden können, werden sie auf den Zeitraum vom 29.11. bis zum 01.12.2013 verlegt.

Trotz des Nachtflugverbots am Flughafen Frankfurt dürfen technische Überprüfungsflüge, wie zum Beispiel Vermessungsflüge, auch während der Nacht stattfinden. Die Vermessung technischer Einrichtungen ist für die Sicherheit im Luftverkehr notwendig, die DFS bittet die Bevölkerung daher um Verständnis.

 

Lufthansa gibt „The Airline Group Limited“-Anteile an USS ab

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Die Deutsche Lufthansa AG verkauft 86 Prozent ihrer Anteile an der Airline Group Limited, einer 41,9-prozentigen Anteilseignerin der britischen Flugsicherung NATS Holdings Limited, an den britischen Pensionsfonds Universities Superannuation Scheme Limited (USS). Mit dem Verkauf der Anteile erzielt Lufthansa Erlöse in Höhe von rund 45 Millionen Euro.

Mit dem Verkauf sinkt der Anteil der Lufthansa Group an der Airline Group Limited von 14,5 auf zwei Prozent. Die Lufthansa Group betrachtet den Schritt als konsequente Fortsetzung ihres aktiven Beteiligungsmanagements. Die Transaktion soll im ersten Quartal 2014 abgeschlossen werden und bedarf der Zustimmung der Europäischen Kommission.

Bis auf einen geringen Minderheitsanteil verkaufen zeitgleich mit der Lufthansa Group und zu gleichen Bedingungen auch Thomas Cook Group plc, TUI Travel PLC und Virgin Atlantic Airways Limited jeweils ihre Anteile an der Airline Group an USS. Mit dem Kauf der Anteile der Airlines erwirbt USS insgesamt einen Minderheitsanteil von 49,9 Prozent an der Airline Group.

Luftverkehrssteuer verlagert Flugverkehr ins Ausland

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Die seit Anfang 2011 in Deutschland erhobene Luftverkehrsteuer stellt nach dem Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) weiterhin eine erhebliche Belastung für die deutschen Fluggesellschaften und Flughäfen dar. Der Flugverkehr verlagert sich in die Nachbarstaaten Deutschlands, in denen der Luftverkehr fast doppelt so stark gewachsen ist wie in Deutschland – trotz schlechterer Wirtschaftslage.

Das sind Ergebnisse der neuesten Evaluierung der Folgen der Luftverkehrsteuer in Deutschland für die Jahre 2012 und 2013 (erstes Halbjahr). Damit verlieren Länder und Gemeinden Steuereinnahmen in Millionenhöhe. "Diese Steuer schafft viele Verlierer", sagte BDL Präsident Klaus Peter Siegloch heute in Berlin.

Luftfahrt-Unternehmen bleiben auf Kosten sitzen

"Nur auf die eine Milliarde Einnahmen für den Bund zu sehen ist eine Milchmädchen-Rechnung". Im Jahr 2012 zahlten allein die fünf deutschen Fluggesellschaften 530 Millionen Euro Luftverkehrssteuer an den Fiskus. Die Folge: Rote Zahlen bei vielen Fluggesellschaften und Flughäfen. Der neue Bericht bestätigt die Ergebnisse des Bundesministeriums der Finanzen: Die deutschen Fluggesellschaften können die Steuer aufgrund des starken Wettbewerbs zum großen Teil nicht an die Passagiere weiterreichen – eine jährliche Zusatzbelastung in dreistelliger Millionenhöhe.

"Der Luftverkehr ist ein Motor für die deutsche Wirtschaft. Durch die Luftverkehrsteuer und andere einseitige Belastungen kommt dieser Motor aber ins Stottern. Die Luftverkehrsteuer muss abgeschafft werden", so Siegloch.

Der BDL wurde 2010 als gemeinsames Sprachrohr der deutschen Luftverkehrswirtschaft gegründet. Er wird geleitet von Klaus-Peter Siegloch als Präsident und Matthias von Randow als Hauptgeschäftsführer. Der BDL setzt sich für eine Stärkung des Luftverkehrsstandortes Deutschland ein. Als zentraler Ansprechpartner für Politik, Medien und Öffentlichkeit, bündelt und kommuniziert er die Themen, die von Bedeutung für die Branche sind. Mitglieder des Verbandes sind Fluggesellschaften, Flughäfen, die Deutsche Flugsicherung und die Gebrüder Heinemann als Leistungsanbieter im deutschen Luftverkehr.

Eurocopters EC175 stellt neue Weltrekorde im Steigflug auf

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Die EC175 setzt neue Maßstäbe im Marktsegment für mittelschwere zweimotorige Hubschrauber: Mit zwei Steiggeschwindigkeitsrekorden hat die Eurocopter-Maschine der neuen Generation erneut die herausragenden Leistungen unter Beweis gestellt, die das Flughandbuch bereits vorgibt.

Dieses wurde jetzt im Rahmen des Zertifizierungsprozesses der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) vorgelegt. Knapp ein Jahr nach dem das Muster die Piloten beim Erstflug begeisterte, ist der Hubschrauber-Hersteller weiter auf Kurs.

Die beiden Rekorde wurden aufgestellt, während Eurocopter die EASA-Zertifizierung der EC175 für das Frühjahr 2014 anstrebt. Die Zertifizierung markiert den letzten Schritt vor Beginn der Auslieferungen an die ersten drei Kunden, die ebenfalls für 2014 vorgesehen sind. Die Produktion läuft weiter auf Hochtouren. Derzeit befindet sich der 15. Hubschrauber in der Endmontage.

Rekord: 6.000 Meter in unter sieben Minuten

"Die EC175 hat gezeigt, dass sie in ihrer Kategorie die leistungsfähigste und wirtschaftlichste Maschine mit dem besten Handling ist", erklärte Laurent Vautherin, Leiter des EC175-Programms. "Dieser Erfolg ist auf die Arbeit unserer Entwicklungsteams sowie auf die enge Abstimmung mit Betreibern auf der ganzen Welt zurückzuführen."

Die EC175 absolvierte einen Steigflug auf 6.000 Meter in sechs Minuten und 54 Sekunden sowie einen Steigflug auf 3.000 Meter in drei Minuten und zehn Sekunden. Beide Rekorde wurden bereits vom internationalen Luftsportverband FAI (Fédération Aéronautique Internationale) bestätigt.

Die Wettbewerbsfähigkeit der EC175 beruht unter anderem auf der empfohlenen Reisegeschwindigkeit von 150 Knoten (etwa 278 Kilometer pro Stunde). Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei über 165 Knoten (etwa 306 Kilometer pro Stunde). Gleichzeitig ist das Vibrationsniveau äußerst niedrig.

Leistungsniveau sorgt für hohe Sicherheit bei Triebwerksausfall

Zum beeindruckenden Leistungsspektrum der EC175 gehört der Schwebeflug außerhalb des Bodeneffektes (hover out of ground effect, HOGE) bei einem maximalen Startgewicht von 7,5 Tonnen auf einer Höhe von über 1.300 Metern (4.500 ft) bei 20 °C über der internationalen Standardatmosphäre (ISA). Auch bei Ausfall eines Triebwerks (One Engine Inoperative, OEI) überzeugt der Hubschrauber im Schwebeflug, was eine hohe Betriebssicherheit beispielsweise bei Such- und Rettungsmissionen gewährleistet. Zudem bietet die Maschine große Leistungsreserven und eignet sich dank ihres einzigartigen Potenzials im OEI-Fall für sichere Starts von Ölplattformen bei maximalem Startgewicht und bis zu 20 °C über ISA.

Mit 16 Passagieren kann die EC175 in Oil & Gas-Konfiguration beispielsweise bis zu 140 Seemeilen (rund 259 Kilometer), mit 12 Passagieren sogar 200 Seemeilen (370 Kilometer) zurücklegen.

Zudem wird der Eurocopter EC175 mit "Helionix" – dem neuen Avioniksystem für die EC175 – ausgestattet. Es sorgt für höchste Sicherheit und Flexibilität im Einsatz. Es übertrifft sogar die unbestritten überragenden Leistungen der EC225 in Sachen Flugbereichssicherung, Pilotenunterstützung und Gewährleistung einer genauen Lageübersicht. Helionix beinhaltet das innovativste Alarm- und Selbstüberwachungssystem und entspricht damit den neuesten internationalen Standards.

Direkverbindung nach Istanbul vom Flughafen Münster/Osnabrück

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Turkish Airlines, die aktuell expansivste Fluggesellschaft, wird den Flughafen Münster/Osnabrück in ihr Streckennetz aufnehmen. Wie die Airline heute mitteilte, werden demnächst auch Flüge vom FMO zum internationalen Drehkreuz Istanbul in der Türkei angeboten.

Von dort bestehen umfangreiche Weiterflugmöglichkeiten zu weltweit 239 Zielen in über 100 Ländern. Für Fluggäste ab Münster/Osnabrück ergeben sich dadurch besonders interessante Umsteigeverbindungen neben innerhalb der Türkei auch in Richtung Asien, Afrika, Naher und Mittlerer Osten und zum indischen Subkontinent.

Flughafengeschäftsführer Prof. Gerd Stöwer bezeichnete die Entscheidung als "Meilenstein in der Entwicklung des FMO". Neben Frankfurt und München habe man dann Anschluss an ein weiteres Drehkreuz mit zahlreichen zusätzlichen Streckenangeboten.

Neue Flugzeuge bei ausgezeichneter Airline

Aktuell besteht die Flotte der Turkish Airlines aus 233 Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von nur 6,5 Jahren. Bis 2020 sollen 140 neue Flugzeuge beschafft werden, um den Flugzeugbestand auf 375 Stück zu erhöhen.

Im Juni 2013 wurde Turkish Airlines bei den "Skytrax World Airline Awards" – den Oscars der Luftfahrtbranche – wie schon in den beiden Jahren zuvor als "Best Airline in Europe" ausgezeichnet. Turkish Airlines ist wie u.a. auch die Lufthansa Mitglied des globalen Airline-Netzwerkes Star Alliance.

Satelliten-Trio zur Integration auf Rakete in Plesetsk

Die Vorbereitungen für den Start der von Astrium gebauten Satellitenflotte Swarm vom russischen Weltraumbahnhof Plesetsk (ca. 800 km nordöstlich von Moskau) laufen auf Hochtouren. Die drei Satelliten werden auf die Raketenoberstufe montiert. Das Satellitentrio soll am 22. November 2013 mit nur einer einzigen Trägerrakete von Eurockot Launch Services gestartet werden.

Die Swarm-Mission (engl. für Schwarm) soll das Erdmagnetfeld und seine Entwicklung mit einer bisher nicht erreichten Genauigkeit untersuchen. Die Erkenntnisse werden unser Verständnis des Erdinnern und seiner Wechselwirkung mit dem Weltraum verbessern. Sie wurden im September mit per Iljuschin von München auf den Weg zum russischen Startplatz geschickt.

Blick ins Erdinnere: Aus dem Weltall

Die drei identischen Swarm-Satelliten sollen in eine polare Umlaufbahn in 490 Kilometern Höhe geschossen werden und die bislang genaueste Vermessung des Erdmagnetfeldes und seiner Veränderungen durchführen. Die Swarm-Mission wird Jules Vernes Reise zum Mittelpunkt der Erde indirekt nachvollziehen. Um neue Einblicke in die Zusammensetzung und die Prozesse im Erdinneren zu gewinnen, braucht man heute nicht immer in die Erde zu graben oder zu bohren.

Man muss vielmehr in eine Erdumlaufbahn fliegen. Das Schlagwort heißt Satellitenfernerkundung. Direkte Einblicke in das Erdinnere vermitteln das Schwere- und Magnetfeld der Erde, deren orts- und zeitabhängige Variationen mit dynamischen Vorgängen im Erdkern in Verbindung gebracht werden. Diese können umfassender vom Weltall aus erfasst werden.

Sehr präzise und hochauflösende Messungen von Stärke, Ausrichtung und Schwankungen des Erdmagnetfelds, ergänzt durch präzise Navigation, Beschleunigungsmessungen und Messungen der elektrischen Feldstärke, liefern die notwendigen Beobachtungsdaten, um verschiedene Quellen des Erdmagnetfelds unterscheiden und in Modellen erklären zu können.

Exploration von Lagerstätten

Die hoch auflösenden Magnetfeldmessungen aus der Swarm-Mission werden auch der Kartierung von magnetisierten Gesteinen und Sedimenten dienen und zum Auffinden von Mineralien und Erzlagerstätten nützlich sein.

Neben dem Magnetfeld untersucht das Swarm-Trio auch die obere, zum Teil ionisierte und elektrisch leitende Atmosphäre. Schwankungen in der Elektronendichte können Funkwellen streuen und Navigations-Signale stören oder unterbrechen. Die Swarm-Satellitenflotte kann Gebiete mit solchen Störungen aufzuspüren. Swarm kann somit einen Beitrag zur Sicherung des Flugverkehrs leisten.

Eine weitere, große Herausforderung ist die Beobachtung von Ozeanströmungen. Die Bewegung von elektrisch leitendem Salzwasser erzeugt ein schwaches Magnetfeld. Die Swarm-Mission soll es ermöglichen, die großräumigen Meeresströmungen räumlich und zeitlich zu verfolgen. Die Dynamik der Ozeane spielt für das Klimageschehen eine wichtige Rolle. Swarm kann mit der Aufdeckung der Muster der globalen Ozean-Zirkulation einen wesentlichen Beitrag zur Klimaforschung leisten.

Satelliten aus der Reihe der "Magnetfeldforscher"

Bereits Ende der Siebziger Jahre entwickelte Astrium mit ISEE-B einen Satelliten zur Magnetfeldforschung im erdfernen Raum. Fortsetzung fand dies in der aus vier Satelliten bestehenden Cluster-Formation, die seit 2000 im Weltall arbeitet. Im erdnahen Bereich wurde der deutsche Satellit Champ (2000-2010) nach einem Design von Astrium realisiert.

Diese Mission erfährt jetzt mit der Swarm-Konstellation sozusagen eine logische Fortsetzung. Auch technisch gesehen hat Swarm mit Champ wie auch mit dem Eisforschungssatelliten Cryosat direkte Vorgänger. So können die Satellitenbauer der Astrium beispielsweise bei der Systemauslegung, bei bestimmten Subsystemen sowie bei Testanlagen und -verfahren auf Erfahrungen aus diesen beiden Projekten zurückgreifen.

111 Boeing 737 für Airline flydubai

Boeing und flydubai haben eine Vereinbarung für bis zu 100 Beoing 737 MAX 8 sowie elf Next-Generation 737-800-Flugzeuge auf der Dubai Airshow getroffen. Das Abkommen mit der Airline aus dem Emirat, mit einem Wert von 11,4 Mrd. US-Dollar nach Listenpreisen (Bestellungen und Kaufoptionen), ist die größte Einzelbeschaffung von Einzelgang-Flugzeugen im Mittleren Osten.

Mit dem Kauf baut flydubai seine reine Boeing 737-Flotte weiter aus. flydubai hat ihre erste Bestellung für 50 NG 737-800 im Jahr 2008 aufgegeben. Die erste Maschine wurde 2009 zugestellt und war das erste Flugzeug weltweit mit dem neuen Boeing Sky Interior. Bis heute hat flydubai 33 NG 737-800 erhalten.

Mit der 737 MAX will man bei Boeing auf den Erfolg und die Zuverlässigkeit der NG 737 aufbauen. Für die 737 MAX 8 wird eine um acht Prozent bessere Treibstoffeffizienz als die zukünftiger Konkurrenten erwartet. Mit der Entwicklung liegt Boeing nach eigenen Angaben im Zeitplan. Im November 2012 wurde der "Firm Concept"-Meilenstein für die 737 MAX erreicht, im Juli 2013 die genaue Konfiguration des Flugzeuges festgelegt. Nach dem Erstflug, planmäßig 2016, soll die Auslieferung an Kunden 2017 beginnen. Bereits jetzt liegen über 1.600 Bestellungen für das Flugzeug vor.

Festpreis-Special zur Weihnachtszeit bei airberlin

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Auch dieses Jahr bietet airberlin vom 19. bis 21. November 2013 wieder "Flying home for Christmas". Dieses Festpreis-Angebot richtet sich vor allem an alle Fluggäste, deren Familien in einer anderen Stadt leben und die trotzdem das Weihnachtsfest im Kreise der Liebsten verbringen möchten.

Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft fliegt Passagiere dabei auf ausgewählten Flügen zum Festpreis von 88 Euro für den Hin- und Rückflug zu Familienmitgliedern oder Freunden. Die Preise verstehen sich inklusive Steuern, Gebühren und topbonus Meilen.

Glühwein an Bord

Das Angebot gilt für Flüge im innerdeutschen airberlin Streckennetz. Der Reisezeitraum für die Flüge des "Flying home for Christmas"-Specials liegt zwischen dem 14. Dezember 2013 und dem 12. Januar 2014. Traditionsgemäß wird auf innerdeutschen Flügen mit airberlin ab 16:00 Uhr wieder Glühwein serviert. Zum Abschied reichen die Flugbegleiter das airberlin Schokoherz in einer weihnachtlichen Sonderedition.

Testfahrzeuge für Finnisch Lappland fliegen direkt ab Hannover

Der Flughafen Hannover hat zusammen mit der FlyCar GmbH und Visit- Finland die neue Flugverbindung nach Kittilä eröffnet. FlyCar bringt die Mitarbeiter aus der gesamten Automobilindustrie bereits seit 14 Jahren nach Arvidsjaur in Nord-Schweden und seit heute auch zweimal wöchentlich von Hannover nach Finnisch Lappland.

Auch für Touristen ist die neue Verbindung interessant, denn die bekannten Skigebiete Ylläs und Levi, wo gerade der Skiweltcup Station macht, sind von Kittilä einfach erreichbar.

Mit der neuen Flugverbindung festigt FlyCar seine Position als Flug- und Frachtdienstleistungspartner der Automobilindustrie, für Fahrzeugtransporte weltweit und deren Ingenieure und Techniker, die zur Wintererprobung nach Lappland reisen. Flugpartner auf allen Flügen sind Austrian Airlines sowie Germania.

Auf dem Bild freut sich FlyCar GmbH-Geschäftsführer Michael Fender (Mitte) gemeinsam mit Alfred Becker, Geschäftsführer der Zonista GmbH (links) und Hannover Airport Pressesprecher Sönke Jacobsen (rechts) über die neue Flugverbindung.

Airbus A380: Emirates bestellt weitere 50 Flugzeuge

Die Fluggesellschaft Emirates mit Sitz in Dubai hat weitere 50 Flugzeuge ihres Flaggschiffes Airbus A380 bestellt. Sie bestätigt damit die anhaltend starke Nachfrage nach Großraumflugzeugen im Mittleren Osten, welche dort erforderlich sind, um dem überdurchschnittlich hohen Verkehrswachstum gerecht zu werden.

Der Kaufvertrag wurde von Sheikh Ahmed Bin Saeed Al-Maktoum, Chairman und Chief Executive von Emirates Airline & Group, sowie Fabrice Brégier, President und CEO von Airbus bei einer Zeremonie auf der Dubai Airshow 2013 unterzeichnet.

A380 mit Schlüsselrolle für Slot-begrenzte Flughäfen

"Die A380 bleibt das Flaggschiff unserer Flotte. Sie ist auch fünf Jahre nach ihrer Einführung äußerst beliebt bei den Passagieren", sagte Sheikh Ahmed Bin Saeed Al-Maktoum, Chairman und Chief Executive von Emirates Airline & Group. "Die A380 ist immer noch eines der leistungsfähigsten Flugzeuge in Bezug auf Treibstoffverbrauch und Emissionsrate pro Fluggast. Sie kann in den Fällen, wo nur begrenzte Slots auf Flughäfen verfügbar sind, der Nachfrage unserer Passagiere gerecht werden. Mit diesem neuen Auftrag begleiten wir die Expansion unserer Flotte und werden ihren Modernisierungsanforderungen gerecht."

"Wir legen großen Wert auf die Partnerschaft mit Emirates und wir freuen uns, dass diese Beziehung im Laufe des Betriebs ihrer A380 immer stärker wird", sagte Fabrice Brégier, President und CEO von Airbus. "Emirates hat ihr Business strategisch auf die A380 konzentriert und stärkt dadurch mit jedem Flugtag ihre führende Position. Emirates hat von Anfang an erkannt, dass Leistungsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit und Passagierkomfort der A380 unübertroffen sind. Die A380 bleibt ein wahrer Publikumsmagnet und trägt zur schnellen Entwicklung der Emirates-Basis in Dubai bei."

Große Kabine, große Distanzen und größere Flotte

Emirates hat ihre erste A380 im Juli 2008 übernommen. Mittlerweile sind bei Emirates 39 Flugzeuge im Dienst. Die 39. A380 steht auf der Dubai Airshow 2013 auf dem Airbus-Stand. Alle A380 von Emirates sind mit GP7200-Triebwerken von Engine Alliance ausgerüstet.

Seitdem die A380 im Jahr 2007 in Betrieb genommen wurde, haben zehn Weltklasse-Airlines das Flugzeug in ihre Flotten aufgenommen. Ihre maximale Reichweite beträgt 8.500 Nautische Meilen bzw. 15.700 Kilometer, sie befördert mehr Passagiere zu niedrigeren Kosten. Das Flugzeug hat sich mit seiner geräumigen leisen Kabine und seinem angenehm ruhigen Flugprofil als Favorit bei den Fluggästen etabliert. Das trägt auf allen Flügen der A380 zu höheren Auslastungswerten bei.

Die A380-Flotte hat auf nahezu 140.000 Flügen über eine Million Flugstunden kumuliert. Rund 50 Millionen Passagiere haben bisher schon das Flugerlebnis an bord einer A380 gemacht. Alle fünf Minuten startet oder landet eine A380 auf einem der 34 Flughäfen, zwischen denen sie zurzeit verkehrt.

DRF Luftrettung lobt dritten Forschungspreis aus

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Die DRF Stiftung Luftrettung hat zum dritten Mal einen Forschungspreis zur Förderung des notfallmedizinischen Fachaustausches ausgeschrieben. Bis Ende Februar 2014 können aktuelle Arbeiten zur luftgestützten Notfallmedizin eingereicht werden.

Prämiert wurden 2013 und 2012 bereits Veröffentlichungen zur Videolaryngoskopie sowie zu Auswirkungen der Zielklinikenauswahl auf das Überleben von Patienten mit Herzstillstand.

Mit der Ausschreibung soll die Forschung und Strategieplanung in der präklinischen Notfallversorgung vorangetrieben werden. Verliehen wird der mit 5.000 Euro dotierte Preis anlässlich der Jahrestagung der leitenden Notärzte und Rettungsassistenten der DRF Luftrettung in Stuttgart im Mai 2014.

Ausschreibungskriterien für Forschungsarbeiten

Eingereicht werden können aktuelle Studien, klinische Untersuchungen bzw. innovative Versorgungsforschung mit Bezug zur luftgestützten Notfallmedizin aus dem deutschsprachigen Raum und der Europäischen Union. Voraussetzung für eine Bewerbung ist die Veröffentlichung (elektronisch oder Print) als vollwertige Originalarbeit in einer Fachzeitschrift innerhalb des letzten Jahres vor Einreichung (01.01. bis 31.12.2013).

Die Arbeiten können in den Sprachen Deutsch oder Englisch per E-Mail eingereicht werden. Ausschreibungsende ist am 28.02.2014 (E-Mail-Eingangsdatum). Kontakt/Informationen: Einreichungen per E-Mail an forschungspreis@drf-luftrettung.de.

Für Auskünfte zum Forschungspreis steht PD Dr. Erik Popp, Tel. 06221-5636370 zur Verfügung. Mehr Informationen zum Forschungspreis gibt es online bei der DRF-Luftrettung.

Airbus ewartet Flugzeuge für 292 Mrd. US-Dollar in Lateinamerika

Airbus geht in seiner jüngsten globalen Marktprognose (Global Market Forecast, GMF) davon aus, dass lateinamerikanische Airlines im Zeitraum von 2013 bis 2032 etwa 2.307 neue Flugzeuge benötigen werden.

Von diesen neuen Flugzeugen entfallen demnach 1.794 auf Flugzeuge mit nur einem Mittelgang (Single-Aisle-Jets), 475 auf Großraumflugzeuge (Twin-Aisle-Jets) und 38 auf Supergroßraumflugzeuge (VLA). Der Wert dieser Flugzeuge beläuft sich auf rund 292 Milliarden US-Dollar. Weltweit werden bis 2032 rund 29.230 neue Passagier- und Frachtflugzeuge im Wert von knapp 4,4 Billionen US-Dollar zur Deckung der anhaltend hohen Marktnachfrage benötigt.

Wirtschaftswachstum lässt Verkehrsaufkommen wachsen

Die Wachstumsrate des BIP in dieser Region lag in den letzten zwei Jahren mit jährlich 3,6 Prozent deutlich über dem weltweiten Durchschnitt von 2,6 Prozent. Zudem deuten die sozioökonomischen Indikatoren darauf hin, dass Lateinamerikas wachsende Mittelschicht bis 2032 mehr als die Hälfte der Bevölkerung bilden wird. Im Zeitraum zwischen 2012 und 2020 wird das Wirtschaftswachstum in Lateinamerika voraussichtlich über dem weltweiten Durchschnitt liegen, was hauptsächlich auf die Verbraucherausgaben in Mexiko und Brasilien zurückzuführen ist. Damit dürfte auch das Verkehrsaufkommen in Lateinamerika in den nächsten 20 Jahren um jährlich 5,2 Prozent wachsen, also deutlich stärker als der weltweite Durchschnitt von 4,7 Prozent.

Die wachsende Mittelschicht sowie höhere Verbraucherausgaben haben dazu geführt, dass Flugreisen in den letzten zehn Jahren für immer mehr Menschen in ganz Lateinamerika erschwinglich geworden sind und die Zahl der angeflogenen Städte um 14 Prozent gestiegen ist. Dennoch bieten bisher nur 40 Prozent der 20 wichtigsten lateinamerikanischen Städte täglich mindestens eine Passagierverbindung an – im Vergleich dazu liegt der Prozentsatz in den 20 größten Städten Nordamerikas und Europas bei fast 100 Prozent. Daher wird in den nächsten 20 Jahren für den intraregionalen und inländischen Verkehr eine beachtliche Wachstumsrate von 6,3 Prozent erwartet, womit die Region für lateinamerikanische Betreiber zum größten Markt werden dürfte.

Airlines in Lateinamerika folgen auf Nahen Osten

Dieses noch weitgehend unerschlossene Potenzial innerhalb der Region erklärt zum Teil, weshalb Airbus in seiner Prognose davon ausgeht, dass in den nächsten 20 Jahren zwei Drittel der Bevölkerung in den aufstrebenden Märkten einmal jährlich fliegen und lateinamerikanische Fluggesellschaften die zweithöchsten Wachstumsraten im weltweiten Luftverkehr nach den Airlines im Nahen Osten verzeichnen werden.

Da sich zehn der 92 Megastädte des weltweiten Luftverkehrs mit täglich mehr als 10.000 internationalen Passagieren bis 2032 in Lateinamerika befinden werden, eröffnen sich weitere attraktive Möglichkeiten für lateinamerikanische Airlines. Derzeit halten die sechs größten Fluggesellschaften Lateinamerikas im Langstreckenverkehr der Region einen Marktanteil von 19 Prozent, während der Anteil von Nordamerika und Europa bei knapp 40 Prozent liegt.

"Supergroßraumflugzeuge wie die A380 tragen nicht nur dazu bei, das wachsende Verkehrsaufkommen auf stark frequentierten Flughäfen zu bewältigen, sondern sie können die lateinamerikanischen Fluggesellschaften auch im Wettbewerb mit ihren ausländischen Konkurrenten unterstützen", sagte Rafael Alonso, Executive Vice President von Airbus für Lateinamerika und die Karibik. "Zugleich entspricht die A380 den internationalen Luftverkehrsanforderungen für Langstreckenflüge nach Europa."

Junge Flotten durch harten Low-Cost-Wettbewerb

Ein weiterer Trend in Lateinamerika ist die steigende Anzahl von Low-Cost-Airlines, deren Marktanteil im gesamten Luftverkehr der Region von nur 12 Prozent im Jahr 2003 auf mittlerweile knapp 40 Prozent gestiegen ist – wobei Mexiko und Brasilien fast den gesamten Low-Cost-Markt für sich beanspruchen. Durch den wettbewerbsintensiven Low-Cost-Markt sind Airlines stets auf der Suche nach den effizientesten Flugzeugen, die auf dem Markt erhältlich sind. Dadurch liegt das Durchschnittsalter bei der im Einsatz befindlichen Flotte in Lateinamerika bei 9,5 Jahren und ist somit seit 2000 um 42 Prozent gesunken – im Vergleich dazu liegt das Durchschnittsalter der Flugzeuge weltweit bei 10,7 Jahren.

Viele lateinamerikanische Airlines haben bereits große Anstrengungen unternommen, um eine junge und hoch effiziente Flotte zu betreiben. Das Durchschnittsalter der Flugzeuge in Lateinamerika könnte noch weiter sinken, sobald Betreiber in der Karibik mit der Flottenerneuerung beginnen.

Airbus-Flotte hat sich verdreifacht

"Die Flugzeuge in der Karibik sind im Durchschnitt etwa 17 Jahre alt, also mehr als sieben Jahre älter als die Flugzeuge in Lateinamerika und im weltweiten Durchschnitt", sagte Rafael Alonso. "Einige Airlines in der Karibik haben schon begonnen, die aktuellen Marktchancen zu nutzen und mit Flugzeugen der neueren Generation Vorteile für den Flugbetrieb zu erzielen. Wenn sich weitere Airlines zu diesem Schritt entschließen, wird das Durchschnittsalter der Flugzeuge in der Region weiter sinken."

Airbus hat in ganz Lateinamerika und der Karibik bisher über 800 Flugzeuge verkauft und verzeichnet noch knapp 400 auszuliefernde Bestellungen für diese Region, in der gegenwärtig mehr als 500 Airbus-Flugzeuge fliegen. In den letzten zehn Jahren hat Airbus seine im Einsatz befindliche Flotte in der Region verdreifacht und über 60 Prozent aller dort betriebenen Flugzeuge ausgeliefert.

Die Airbus-Marktprognose (Global Market Forecast) analysiert detailliert weltweite Entwicklungen im Luftverkehr. 208 gesonderte Passagier- und 130 Frachtverkehrsströme werden dabei berücksichtigt. Ein weiterer Analyseschwerpunkt ist die jährliche Flottenentwicklung bei den weltweit größten Flugzeugbetreibern. Hier untersucht Airbus, wie sich die Flotten von fast 800 Passagier-Airlines und 200 Frachtbetreibern in den nächsten 20 Jahren verändern werden.

Lufthansa Cargo organisiert weiteren Hilfsflug Richtung Philippinen

Lufthansa Cargo startet am 22. November um 12:40 Uhr einen Hilfsflug in Richtung Philippinen. Die Frachtairline der Lufthansa Group führt diesen Sonderflug kostenlos durch. Gemeinsam mit dem Nothilfebündnis „Aktion Deutschland Hilft“ leistet Lufthansa Cargo in Kooperation mit anderen Unternehmen des Konzerns damit schnelle Hilfe für die vom Taifun schwer getroffene Bevölkerung.

Der Konzern hat eine lange Tradition, bei humanitären Katastrophen schnell und professionell Hilfsflüge in die Krisenregion durchzuführen. Das Frachtflugzeug vom Typ MD-11 der Lufthansa Cargo mit rund 55 Tonnen Hilfsgütern wird mehr als doppelt so viel Fracht ins Krisengebiet bringen als die erste Sondermaschine der Lufthansa in der Vorwoche.

Frachtkapazität für „Aktion Deutschland Hilft“

Die Hilfsgüter, darunter dringend benötigte Nahrungspakete, Medizintechnik, Wasseraufbereitungsanlagen und Zelte, wurden von verschiedenen Organisationen des Nothilfebündnisses „Aktion Deutschland Hilft“ bereitgestellt – unter ihnen World Vision, Malteser, Help und Action Medeor. Die aufwändige Logistik in Manila wird der Logistikkonzern und enge Lufthansa Cargo Partner DHL übernehmen und gemeinsam mit den Hilfsorganisationen den schnellen Weitertransport gewährleisten. Neben Manila hat DHL bereits seit mehreren Tagen seine sogenannte Katastropheneinsatzteams in der Region Cebu im Einsatz, die sich dort pro bono für die Abwicklung eintreffender Hilfsgüter einsetzen.

Hilfe per Flugzeug unverzichtbar

„Rund eine Woche nach dem verheerenden Taifun ist die Not auf den Philippinen noch immer unvorstellbar groß“, sagte Karl Ulrich Garnadt, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo. „Gemeinsam mit unserem Partner ‚Aktion Deutschland Hilft‘ und den beteiligten Organisationen wollen wir den Menschen vor Ort professionell und unbürokratisch helfen. Schnelle Transporte per Flugzeug sind dafür unverzichtbar.“

Der Hilfsflug der Lufthansa Cargo ist bereits der zweite eines Unternehmens der Lufthansa Group binnen kürzester Zeit: Schon am 10. November hatte Lufthansa einen Airbus A340-600 Passagierjet mit 25 Tonnen dringend benötigter Hilfsgüter nach Manila geflogen.

Pilot lässt Flugzeug beladen – Lufthansa verdoppelt Hilfe

Auf Initiative eines Lufthansa Piloten, der die Maschine zur Wartung leer auf die Philippinen geflogen hätte, wurde die Gelegenheit kurzerhand für die lebensrettende Mission genutzt. In einer beispiellosen Aktion schnürten Mitarbeiter von Lufthansa, Lufthansa Cargo und Lufthansa Technik am Wochenende zusammen mit den Organisationen World Vision und I.S.A.R. Germany mit freiwilligem Engagement ein Hilfspaket von Hilfsgütern.

Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG: „Ich danke allen, die diesen Flug mit großem persönlichen Engagement möglich gemacht und dafür gesorgt haben, dass die Hilfsgüter schnell an den Bestimmungsort gekommen sind.“ Gleichzeitig warb er für Spenden an die gemeinnützige Organisation HelpAlliance, die von Mitarbeitern getragen und von der Lufthansa Group unterstützt wird: „Ein Anfang ist gemacht, aber hunderttausende Menschen brauchen weiter Hilfe.“ Die Spenden kommen lokalen Organisationen vor Ort für den Wiederaufbau zu Gute. Die Lufthansa Group wird den von ihren Mitarbeitern gespendeten Betrag verdoppeln.

Behörden verfügen neue Start- und Landegebühren für Zürich

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Das Bundesamt für Zivilluftfahrt in der Schweiz (BAZL) erlässt eine Verfügung zu den Flugbetriebsgebühren für die Jahre 2014 bis 2017. Insgesamt werden die Gebühren für die Passagiere in Zukunft tiefer ausfallen. In der Verhandlung über die Flughafengebühren war vergangenen August keine Einigung zwischen den Verhandlungspartnern erzielt worden.

Die Verordnung über die Flughafengebühren sieht vor, dass die Flughafenbetreiberin in einem solchen Fall dem BAZL einen Gebührenvorschlag einreicht. Das Bundesamt hat nun die entsprechende Verfügung erlassen.

Insgesamt werden, unter Berücksichtigung der Sistierung des „Lärmfünflibers“ (5 CHF pro abfliegenden Passagier), die Flughafengebühren für die Passagiere am Flughafen Zürich tiefer ausfallen als bisher. Die folgende Übersicht zeigt die vom BAZL verfügte Entwicklung der passagierbezogenen Gebühren auf:

Lokalpassagiere in CHF heute 2014 2015 2016 2017
Passagiergebühr 21,00 23,20 23,70 24,20 24,70
Sicherheitsgebühr 14,50 12,80 12,80 12,80 12,80
Lärmgebühr 5,00 0,00 0,00 0,00 0,00
PRM-Gebühr 0,90 1,00 1,00 1,00 1,00
Total 41,40 37,00 37,50 38,00 38,50
Transferpassagiere in CHF heute 2014 2015 2016 2017
Passagiergebühr 8,00 8,00 8,30 8,60 8,90
Sicherheitsgebühr 10,00 10,00 10,00 10,00 10,00
Lärmgebühr 5,00 0,00 0,00 0,00 0,00
PRM-Gebühr 0,90 1,00 1,00 1,00 1,00
Total 23,90 19,00 19,30 19,60 19,90

Für die Flughafen Zürich AG stehen auch in Zukunft bedeutende Investitionen in die Flugbetriebsinfrastruktur an. Um deren Finanzierung langfristig zu sichern und um auch in Zukunft einen qualitativ hochstehenden, effizienten und sicheren Betrieb aufrecht zu erhalten, ist die verfügte, moderate Erhöhung der Passagiergebühr notwendig.

Lärmgebühr wird aufgehoben

Die Sicherheitsgebühr für Lokalpassagiere kann leicht gesenkt werden. Dank dem neuen Sicherheitskontrollgebäude werden die Sicherheitskontrollen von Lokalpassagieren seit Dezember 2011 zentralisiert durchgeführt, was einen effizienteren und somit auch kostengünstigeren Betrieb erlaubt.

Die fünf Franken der Lärmgebühr werden aufgehoben. Der Fluglärmfonds verfügt nach heutigem Wissensstand über genügend Mittel, um beispielsweise die Kosten für Lärmschutzmassnahmen in dem vom Fluglärm betroffenen Gebiet und jene für formelle Enteignungen zu decken. Zudem fliessen dem Lärmfonds jährlich weiterhin Einnahmen aus lärmabhängigen Landegebühren in tiefer zweistelliger Millionenhöhe zu.

Änderungen bei Lande- und Flugzeugabstellgebühr

Für die Verrechnung der Lande- und Flugzeugabstellgebühr werden Flugzeuge in Zukunft in neun Flugzeugklassen eingeteilt. Für jede dieser Flugzeugklassen sind die Tarife, welche pro Landung, bzw. in Abhängigkeit der Standzeit verrechnet werden, für die Jahre 2014 bis 2017 festgelegt worden. Bisher war das Abfluggewicht in Tonnen für die Landegebühren bedeutend. Die eindeutigere Zuteilung der Flugzeuge vereinfacht nun den Verrechnungsprozess und führt zu höherer Transparenz.

Gebühren ab erstem Quartal 2014 in Kraft

Gleichzeitig hat das BAZL die Umsetzung des kürzlich erfolgten Entscheides des Bundesverwaltungsgerichts in Sachen Lärmgebühren verfügt. Die Flughafenbetreiberin wird, gemeinsam mit den zuständigen Behörden und unter Einbeziehung der Partner einen neuen Vorschlag für die Lärmgebühren in den Tagesrand- und Nachtstunden ausarbeiten. Dieser muss dem BAZL bis Ende 2014 eingereicht werden. Damit soll dem Entscheid des Bundesverwaltungsgerichtes hinsichtlich verstärkter Lenkungswirkung der Lärmgebühren in den Tagesrand- und Nachtstunden Rechnung getragen werden.

Parken am Flughafen Innsbruck per Chip Coin

Bei der anstehenden Erneuerung des Parkbereichs, welche in diesem Tagen abgeschlossen werden wird, hat sich der Flughafen Innsbruck für ein zukunftsorientiertes "Chip Coin-System" entschieden.

Der Flughafen Innsbruck hat hierbei, wie auch schon in den vergangenen Jahren, neben innovativer Technik auch größten Wert auf die Nachhaltigkeit, die Umweltfreundlichkeit sowie bestmöglichen Komfort für alle Nutzer gelegt.

"Damit folgen wir nicht nur dem Trend der Zeit" zeigt sich auch Flughafendirektor Mag. Reinhold Falch vom neuen System begeistert, "sondern das System bietet sowohl für Kunden als auch für uns als Betreiber wesentliche Vorteile."

Besonderes Augenmerk wurde bei dem neuen System auch auf die Barrierefreiheit gelegt (bei jenem Kassenautomaten, der sich direkt beim Ausgang nahe der Ankunftshalle befindet). Somit ist gewährleistet, dass die Bedienelemente und auch der Bildschirm für Kunden mit eingeschränkter Mobilität gut einsehbar und zu erreichen sind.

Eckpunkte des neuen Parksystems

  • Einheitliche Tarifgestaltung im Parkhaus und auf den Freiflächen.
  • Parken ist für 30 Minuten gratis. Der Besucher kann in diesem Fall mit dem Chip Coin direkt ausfahren, ohne ihn vorher am Kassenautomaten entwerten zu müssen. Um die Parkdauer abfragen zu können, wird es zukünftig noch einen Informationsterminal im Bereich der Bankomaten nahe der Ankunft geben.
  • Eine wesentliche Verbesserung ist, dass auf den beiden größten Parkflächen (Parkhaus und P1) sowohl die Einfahrt als auch die Ausfahrt mittels Kreditkarten möglich ist. Eine Bezahlung am Kassenautomat ist bei diesem Parkvorgang nicht mehr erforderlich. Die Abrechnung erfolgt direkt über den jeweiligen Kartenanbieter.
  • Für Besitzer von Dauerpark- und Wertkarten wird es berührungslose Transponderkarten geben.

Carsharing DriveNow zum Flughafen Hamburg gestartet

DriveNow, das Carsharing-Joint Venture der BMW Group und der Sixt AG, bietet seinen Service ab sofort auch am Flughafen Hamburg an. Ab sofort wird es möglich sein, mit DriveNow-Fahrzeugen direkt von der Hamburger City an den Flughafen zu fahren und dort die Miete an ausgewiesenen Abstellflächen zu beenden.

Ebenso gelangen ankommende Passagiere mit DriveNow bequem in die Innenstadt. Direkt gegenüber der Airport Plaza und nur eine Gehminute von den Terminals entfernt, stehen den Kunden an der Parkspur N des Parkplatzes P4 Stellplätze zur Verfügung.

Servicegebühren statt Parkticket

"Bereits kurze Zeit nach unserem erfolgreichen Start erweitern wir für die Hamburger das DriveNow-Geschäftsgebiet um den Flughafen", sagt Nico Gabriel, Geschäftsführer bei DriveNow. "Nach den gelungenen Airport-Verbindungen der DriveNow-Städte München, Berlin, Düsseldorf und Köln können wir nun auch allen Hansestadt-Fluggästen zu mehr Komfort während ihrer Reise verhelfen." Zusätzlich zu bestehenden Flughafenverbindungen bietet DriveNow eine preisgünstige und flexible Alternative zur An- und Abreise.

Für die Abgabe und Anmietung der BMWs und MINIs am Hamburg Airport fällt eine Servicegebühr in Höhe von fünf Euro an. Ein extra Parkticket ist nicht nötig, weil die DriveNow-Fahrzeuge beim Befahren oder Verlassen des Parkplatzes automatisch erkannt werden und sich die Schranke selbständig öffnet. Wie gewohnt können die DriveNow-Fahrzeuge vor der Buchung kostenfrei via Smartphone-App für 15 Minuten vorreserviert werden.

Gutschrift bei Anmeldung bis 18. November

DriveNow startete am 04. November dieses Jahres in Hamburg und zählt dort bereits mehr als 10.000 Kunden. Das "040"-Angebot, bei dem sich Hamburger Neukunden mit dem Gutscheincode "Hamburg" kostenlos für DriveNow registrieren können und zusätzlich 40 Minuten Fahrtguthaben erhalten, wurde aufgrund der großen Nachfrage bis zum 18. November verlängert.

Rund 185.000 registrierte Kunden nutzen DriveNow in den fünf deutschen Städten München, Berlin, Düsseldorf, Köln und Hamburg sowie in San Francisco bereits. Damit zählt DriveNow zu den am schnellsten wachsenden Carsharing-Unternehmen in Deutschland. Städteübergreifend stehen derzeit rund 2.300 Fahrzeuge der Marken BMW und MINI zur flexiblen Anmietung bereit.

Flughafen Wien: Parkhaus nach Auto-Einbruchsserie wieder sicher

Anlässlich der Information durch die Behörden sprach der Flughafen Wien auch im Namen seiner Kunden dem Bundesministerium für Inneres und der Landespolizeidirektion Niederösterreich seine Dankbarkeit für die außerordentlich rasche Aufklärung der Kfz-Einbruchsserie in einem Parkhaus am Flughafen aus.

Mit der bekanntgegebenen Aufklärung dieses Falles sei jedenfalls gewährleistet, dass Fahrzeugbesitzer wieder völlig beruhigt ihr Fahrzeug am Flughafen abstellen könnten.

Um die Sicherheit auch weiterhin zu gewährleisten, will der Flughafen die getroffenen Vorkehrungsmaßnahmen, wie verstärkte Kontrollgänge in den Parkeinrichtungen, jedenfalls weiterhin durchführen.

Kooperation der Flughäfen Leipzig/Halle und Cincinnati/Northern Kentucky

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Der Leipzig/Halle Airport und der Cincinnati/Northern Kentucky International Airport haben heute eine Kooperation zur engeren Zusammenarbeit im internationalen Luftfrachtmarkt beschlossen. Die Zusammenarbeit hat das Ziel, die internationalen Luftfrachtaktivitäten weiter auszubauen und die Stellung beider Flughafenstandorte innerhalb der globalen Luftfrachtindustrie zu stärken.

Einer der zentralen Punkte der künftigen Kooperation ist es, kontinuierlich Erfahrungen und Know-how auszutauschen und die so generierten Erkenntnisse praktisch umzusetzen. Im Rahmen der Kooperation ist zudem eine Initiative für gemeinsames Marketing geplant.

Der Cincinnati/Northern Kentucky International Airport und der Leipzig/Halle Airport verstehen sich beide als wichtige Luftfrachtdrehkreuze und Ansiedlungsstandorte. Zwei der drei größten DHL Express Hubs sind an den Airports beheimatet.

"Die Kooperationsvereinbarung ist ein weiterer Schritt, den Cincinnati/Northern Kentucky International Airport im internationalen Luftfrachtverkehr wettbewerbsfähiger zu machen", erklärt Candace McGraw, Geschäftsführerin des Flughafens. "Wir blicken der Zusammenarbeit mit dem Leipzig/Halle Airport sehr positiv entgegen und freuen uns über das Wissen, dass wir durch diese Kooperation dazugewinnen."

Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Airport Holding: "Vernetzung ist ein entscheidendes Kriterium für den Erfolg von Flughäfen wie Cincinnati und Leipzig/Halle. Als Team können wir an beiden Standorten sowohl die Servicequalität als auch die Leistungen für unsere Kunden verbessern".

Tegel mit mehr, Schönefeld mit weniger Passagieren

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Von Januar bis Oktober 2013 starteten und landeten 22.339.666 Passagiere an den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel. Das ist ein Zuwachs von vier Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In Schönefeld wurden in den ersten zehn Monaten des Jahres 5.707.512 Passagiere registriert (minus 6,5 Prozent), in Tegel waren es 16.632.154 Fluggäste (8,2 Prozent Plus).

Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: "Das positive operative Geschäft in Schönefeld und Tegel ist außerordentlich erfreulich. Zum Ende des Jahres stehen wir erneut vor einem Passagierrekord. An keinem Flughafen in Deutschland wachsen die Passagierzahlen so stark wie hier in der Hauptstadtregion."

Flugbewegungen in Schönefeld stark rückläufig

Die Zahl der Flugbewegungen sank im Zeitraum Januar bis Oktober auf insgesamt 202.430 Starts und Landungen, ein Rückgang um 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld sank die Zahl der Flugbewegungen im Vorjahresvergleich auf 55.099. Das entspricht einem Rückgang von 10,6 Prozent. In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Anstieg um 1,9 Prozent. Insgesamt wurden in Tegel in den ersten zehn Monaten des Jahres 147.331 Flugbewegungen registriert.

Bei der Luftfracht konnten von Januar bis Oktober 2013 an den Flughäfen Schönefeld und Tegel 28.826 Tonnen registriert werden, ein Plus von 5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Verkehrszahlen der Flughäfen für Oktober

Im vergangenen Monat nutzten insgesamt 2.519.100 Passagiere die Flughäfen Schönefeld und Tegel (plus 4,2 Prozent). Auf dem Flughafen Schönefeld wurden im vergangenen Monat 655.527 Fluggäste gezählt. Das sind 3,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. In Tegel konnten im Monat Oktober 1.863.573 Passagiere registriert werden, 7,1 Prozent mehr als im Oktober 2012.

Die Gesamtzahl der Flugbewegungen belief sich im Oktober auf 22.095 Starts und Landungen, ein Rückgang um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die beförderte Luftfracht verzeichnete im Oktober einen Zuwachs von 23,7 Prozent auf 3.657 Tonnen.

EADS-Ergebnis verbessert, Airbus-Auftragseingang verdreifacht

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EADS konnte in den ersten neun Monaten 2013 seinen Umsatz und Gewinn steigern. Getragen wurde diese Entwicklung vom starken zivilen Flugzeuggeschäft.

Der Auftragseingang4 hat sich mit 138,2 Mrd. Euromehr als verdoppelt; der Auftragsbestand belief sich Ende September auf 642,5 Mrd. Euro. Die Nettoliquidität betrug zum 30. September 2013 5,2 Mrd. Euro.

EADS-Konzernzahlen

"Bei Umsatz und Ertragskraft haben wir in den ersten neun Monaten gute Verbesserungen erzielt – insbesondere in unserem zivilen Flugzeuggeschäft", sagte EADS-CEO Tom Enders. "Dennoch stehen wir vor einigen großen Herausforderungen. Dazu zählen die Cash-Generierung sowie das Programm A350 XWB, das in die nächste entscheidende Phase eingetreten ist. Ich begrüße die Fortschritte bei der Neuorganisation des Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäfts in der Division Airbus Defence and Space. Vor Jahresende werden wir weitere Informationen zu diesem Thema veröffentlichen."

Zugpferd ziviles Flugzeuggeschäft

In den ersten neun Monaten 2013 erhöhte sich der Umsatz von EADS um sieben Prozent auf 40,0 Mrd. Euro (Neun-Monatsergebnis 2012: 37,3 Mrd. Euro). Diese Entwicklung spiegelt die steigende Anzahl an Auslieferungen bei Airbus Commercial sowie die zunehmende Aktivität bei Airbus Military (A400M) wider. Eurocopter, Astrium und Cassidian verbuchten weitgehend stabile Umsätze.

Das EBIT* vor Einmaleffekten – die Kennzahl zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung von Einmaleffekten aus Rückstellungsveränderungen für Programme und Restrukturierungen oder Währungsschwankungen – stieg auf 2,3 Mrd. Euro für EADS (Neun-Monatsergebnis 2012: 1,9 Mrd. Euro) sowie auf 1,7 Mrd. Euro für Airbus (Neun-Monatsergebnis 2012: 1,2 Mrd. Euro). Maßgeblich getragen wurde diese Verbesserung vom guten operativen Ergebnis bei Airbus Commercial. Die EBIT*-Marge des Konzerns vor Einmaleffekten lag bei 5,8 Prozent.

Konzernergebnis gestiegen

Das berichtete EBIT* von EADS stieg auf 2,1 Mrd. Euro (Neun-Monatsergebnis 2012: 1,6 Mrd. Euro). Einmalaufwendungen fielen lediglich für die bereits bekannte Reparatur der A380-Flügelverbindungsklammern, für die Währungsdifferenz von Dollar-Zu- und Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten sowie für bilanzielle Neubewertungen bei Airbus an. Das Finanzergebnis lag bei minus 445 Mio. Euro (Neun-Monatsergebnis 2012: minus 337 Mio. Euro), das Konzernergebnis3 stieg auf 1.195 Mio. (Neun-Monatsergebnis 2012: 880 Mio. Euro, a). Dies entspricht einem Gewinn je Aktie in den ersten neun Monaten von 1,50 Euro (Neun-Monatsergebnis 2012: 1,08 Euro, a). Die Aufwendungen für eigenfinanzierte Forschung & Entwicklung (F&E) stiegen leicht auf 2.179 Mio. Euro (Neun-Monatsergebnis 2012: 2.145 Mio. Euro).

Der Free Cash Flow vor Übernahmen belief sich auf minus 4.815 Mio. Euro (Neun-Monatsergebnis 2012: minus 3.235 Mio. Euro) und spiegelt folgende Effekte wider: die Entwicklung des Nettoumlaufvermögens aufgrund der zeitlichen Staffelung der Auslieferungen, den industriellen Hochlauf, diverse Kundenfinanzierungsaktivitäten sowie die Saisonalität des Regierungsgeschäfts. Die Investitionen lagen bei 2,1 Mrd. Euro und entfielen insbesondere auf Fortschritte bei den A350-XWB-Entwicklungsflugzeugen und auf gemäß IAS 38 aktivierte A350-XWB-Entwicklungskosten in Höhe von 196 Mio. Euro.

Die Nettoliquidität des Konzerns lag zum Ende der ersten neun Monate 2013 bei 5,2 Mrd. Euro (Jahresende 2012: € 12,3 Mrd.) – unter Berücksichtigung von 1,9 Mrd. Euro zur Finanzierung des Aktienrückkaufprogramms sowie der Dividendenzahlung in Höhe von 468 Mio. Euro für das Jahr 2012. Der Brutto-Zahlungsmittelbestand belief sich zum 30. September 2013 auf 12,5 Mrd. Euro und gewährleistet finanzielle Flexibilität und Sicherheit.

Auftragseingang mehr als verdoppelt

Der Auftragseingang4 von EADS stieg deutlich auf 138,2 Mrd. Euro (Neun-Monatsergebnis 2012: 50,4 Mrd. Euro), da sich die starke Wachstumsdynamik im Zivilgeschäft im dritten Quartal fortsetzte – insbesondere bei Airbus. Eurocopter verzeichnete im dritten Quartal eine leichte Erholung der Bestellungen kommerzieller Hubschrauber, Astrium berichtete einen wesentlichen Anstieg des Auftragseingangs. Ende September 2013 war der Auftragsbestand4 des Konzerns auf 642,5 Mrd. Euro angewachsen (Jahresende 2012: 566,5 Mrd. Euro). Der Auftragsbestand im Verteidigungsgeschäft belief sich auf 47,7 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 49,6 Mrd. Euro), die Zahl der Mitarbeiter bei EADS belief sich zum 30. September 2013 auf 144.156 Mitarbeiter (Jahresende 2012: 140.405).

Ausblick

Der Ausblick von EADS für das Geschäftsjahr 2013 basiert auf der Annahme, dass Weltwirtschaft und Luftverkehr gemäß den vorherrschenden unabhängigen Prognosen wachsen und dass es zu keinen größeren Turbulenzen kommt. Ausgehend von den Ergebnissen der ersten neun Monate 2013 hat EADS die Prognose für das Gesamtjahr 2013 in einigen Punkten angepasst.

Für 2013 strebt EADS durch eine weitere Verbesserung der 2012 erzielten operativen Gewinnspanne ein EBIT* vor Einmaleffekten von 3,5 Mrd. Euro an sowie einen Gewinn je Aktie* vor Einmaleffekten von rund 2,50 Euro (2012: 2,24 Euro) – vor dem Aktienrückkaufprogramm.

A380 mit weniger Auslieferungen

Die Zahl der Bruttobestellungen für Zivilflugzeuge dürfte im Jahr 2013 bei über 1.200 Flugzeugen liegen. Die Auslieferungen von Airbus dürften sich auf bis zu 620 Zivilflugzeuge belaufen. Aufgrund geringerer A380-Auslieferungen und basierend auf einem angenommenen Wechselkurs von 1 Euro = 1,35 US-Dollar dürfte der Konzernumsatz 2013 moderat wachsen.

Abgesehen von den Belastungen durch die A380-Flügelreparatur in Höhe von rund 85 Mio. Euro im Jahr 2013, basierend auf 25 Auslieferungen, sollten sich die Einmaleffekte nach derzeitigem Stand auf folgende potenzielle Belastungen beschränken: auf das A350-XWB-Programm, auf Währungseffekte aufgrund der Differenz von Dollar-Zu- und Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten sowie auf bilanzielle Neubewertungen.

Das A350-XWB-Programm birgt weiterhin Herausforderungen. Jede Änderung des Zeitplans könnte zunehmend höhere Rückstellungen zur Folge haben.

Eine Abschätzung möglicher Einmalkosten durch die Gründung von Airbus Defence and Space wird im vierten Quartal 2013 erfolgen.

Der Free Cash Flow nach Kundenfinanzierungen und vor Übernahmen wird voraussichtlich negativ ausfallen und bei rund minus 1,5 Mrd. Euro liegen. Dies spiegelt sowohl die Investitionen des Unternehmens in den Produktionshochlauf und in Entwicklungsprogramme wider, als auch die jüngsten Haushaltseinschnitte bei Regierungskunden.

EADS-Divisionen

Airbus verdreifacht Auftragseingang

Der konsolidierte Umsatz von Airbus erhöhte sich auf 28.770 Mio. Euro (Neun-Monatsergebnis 2012: 26.051 Mio. Euro, a), was auf den Anstieg bei den Auslieferungen von Zivil- und Militärflugzeugen zurückzuführen ist. Das konsolidierte EBIT* der Division stieg auf 1.502 Mio. Euro (Neun-Monatsergebnis 2012: 844 Mio. Euro, a). Der Netto-Auftragseingang wuchs deutlich auf 127,1 Mrd. Euro (Neun-Monatsergebnis 2012: 40,9 Mrd. Euro, a). Der Umsatz von Airbus Commercial kletterte auf 27.552 Mio. (Neun-Monatsergebnis 2012: 25.155 Mio. Euro, a) aufgrund des Anstiegs bei den Auslieferungen von Airbus-Serienflugzeugen auf 445 Flugzeuge (Neun-Monatsergebnis 2012: 403 Flugzeuge mit Umsatzrealisierung).

Das berichtete EBIT* von Airbus Commercial belief sich auf 1.521 Mio. Euro (Neun-Monatsergebnis 2012: 823 Mio. Euro, a), das EBIT* vor Einmaleffekten auf 1.710 Mio. Euro (Neun-Monatsergebnis 2012: 1.157 Mio. Euro, a). Das EBIT* vor Einmaleffekten von Airbus Commercial profitierte dabei von einer besseren operativen Performance mit günstigen Volumen-Effekten und einigen Preissteigerungen. Der Umsatz von Airbus Military stieg auf 1.769 Mio. Euro (Neun-Monatsergebnis 2012: 1.194 Mio. Euro) bei einem EBIT* von acht Mio. Euro (Neun-Monatsergebnis 2012: acht Mio. Euro).

Viele Bestellungen für A350 XWB, Fokus auf mehr A380

In den ersten neun Monaten 2013 verbuchte Airbus Commercial 1.062 Nettobestellungen für Verkehrsflugzeuge (Neun-Monatsergebnis 2012: 382 Nettobestellungen) ohne die ATR- Bestellungen. Die A350 XWB erfreute sich anhaltender Nachfrage. Airbus nahm unter anderem Aufträge von Lufthansa über 25 A350-900 und von IAG/British Airways über 18 A350-1000 entgegen. Diese Wachstumsdynamik setzte sich auch im vierten Quartal fort. Im Oktober unterzeichnete Japan Airlines als Neukunde einen Auftrag über 31 Maschinen vom Typ A350 XWB, einschließlich 13 A350-1000.

Auch bei den Single-Aisle-Flugzeugen wurden im dritten Quartal starke Ergebnisse erzielt: easyJet bestellte 135 und IAG/Vueling 62 Flugzeuge der A320-Familie. Im September unterzeichnete Airbus zudem einen Schlüsselauftrag mit Delta Air Lines über 30 Single-Aisle-Flugzeuge und zehn Maschinen vom Typ A330-300. A380-Kampagnen haben weiterhin Priorität.

Das A350-XWB-Programm macht gute Fortschritte; das zweite Testflugzeug absolvierte im Oktober 2013 seinen Erstflug. Bis zum Abschluss des 2.500-stündigen Flugtestprogramms und zur Zulassung ist es zwar noch ein weiter Weg, doch das Programm ist auf Kurs für die geplante Indienststellung in der zweiten Jahreshälfte 2014. Verstärkter Aufwand zur Vorbereitung des industriellen Hochlaufs sowie das Bestreben, ein ausgereiftes Produkt an die Kunden auszuliefern, haben die Kosten etwas erhöht.

Airbus Military verzeichnete acht Nettobestellungen (Neun-Monatsergebnis 2012: 30 Nettobestellungen) und lieferte 18 Flugzeuge aus (Neun-Monatsergebnis 2012: 11 Flugzeuge). Zwei A400M wurden bereits an die französische Luftwaffe ausgeliefert, weitere Lieferungen werden derzeit vorbereitet. Auch der industrielle Hochlauf schreitet gut voran. In Abstimmung mit den Kunden sollen dieses Jahr insgesamt drei A400M ausgeliefert werden. Anschließend werden die militärischen Fähigkeiten der A400M – in Abstimmung mit den Kunden – schrittweise ausgebaut. Zum 30. September 2013 verzeichnete Airbus einen konsolidierten Auftragsbestand in Höhe von 602,3 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 525,5 Mrd. Euro, a).

Der Auftragsbestand bei Airbus Commercial lag bei 582,7 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 505,3 Mrd. Euro, a). Dies entspricht einer Stückzahl von 5.299 Flugzeugen ohne ATR-Aufträge (Jahresende 2012: 4.682 Flugzeuge). Der Auftragsbestand von Airbus Military belief sich auf 20,2 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 21,1 Mrd. Euro).

Der Umsatz von Eurocopter lag mit 4.132 Mio. Euro (Neun-Monatsergebnis 2012: 4.116 Mio. Euro) stabil auf Vorjahresniveau, die Zahl der Auslieferungen stieg auf 312 Hubschrauber (Neun-Monatsergebnis 2012: 300 Hubschrauber). Das EBIT* von Eurocopter fiel um 21 Prozent auf 217 Mio. Euro (Neun-Monatsergebnis 2012: 275 Mio. Euro, a). Dies spiegelt einen schwächeren Umsatzmix wider, mit rückläufigen Super-Puma-Aktivitäten einschließlich zugehöriger Services und höheren Aufwendungen für Forschung und Entwicklung.

Eurocopter unternahm entscheidende Schritte zur Wiederherstellung der Einsatzfähigkeit der EC225 Super Puma. Der Hubschrauber wurde von den Aufsichtsbehörden weltweit uneingeschränkt für alle Missionsarten freigegeben und der Flugbetrieb der EC225-Flotte konnte wieder aufgenommen werden. Im Neugeschäft verbuchte Eurocopter drei EC225-Bestellungen von Avincis und lieferte an DanCopter die vierte EC225 für Offshore-Transportaufgaben in der Nordsee aus. Ein EC225-Trainingscenter in Norwegen wird qualifiziert. Zudem lieferte Eurocopter den ersten NH90-Hubschrauber in der Marineversion (NFH – NATO Frigate Helicopter) an die belgischen Streitkräfte aus.

In den ersten neun Monaten 2013 verzeichnete Eurocopter 276 Nettobestellungen (Neun-Monatsergebnis 2012: 286 Nettobestellungen). Ende September 2013 belief sich der Auftragsbestand von Eurocopter auf 13,0 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 12,9 Mrd. Euro). Dies entspricht 1.034 Hubschraubern (Jahresende 2012: 1.070 Hubschrauber).

Astrium verbuchte in den ersten neun Monaten 2013 einen Umsatz von 4.014 Mio. Euro (Neun-Monatsergebnis 2012: 3.934 Mio. Euro) bei einem EBIT* von 205 Mio. Euro (Neun-Monatsergebnis 2012: 190 Mio. Euro, a). Die EBIT*-Zunahme spiegelt die guten Ergebnisse im Satelliten- und Trägerraketengeschäft sowie geringere Aufwendungen für F&E wider, obwohl dieser Entwicklung eine geringere Aktivität im Services-Geschäft gegenüberstand.

Im dritten Quartal verzeichnete Astrium den 56. und 57. erfolgreichen Start einer Ariane 5 in Folge. Die Division erhielt einen Auftrag im Wert von 344 Mio. Euro zum Bau eines Aufklärungsradarsatelliten und unterzeichnete mit Arianespace eine Rahmenvereinbarung im Wert von über 400 Mio. Euro, die die Produktion von 18 weiteren Schwerlast-Trägerraketen vom Typ Ariane 5 ECA vorsieht. Zudem wurde Astrium von Telesat und DIRECTV mit dem Bau von Telekommunikationssatelliten beauftragt. Im Oktober erhielt Astrium drei Aufträge der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA im Gesamtwert von 414 Mio. für die Entwicklung der Trägerraketen Ariane 5 ME und Ariane 6. Der Auftragseingang der Division in den ersten neun Monaten 2013 stieg deutlich auf 4,3 Mrd. (Neun-Monatsergebnis 2012: 2,9 Mrd. Euro). Am 30. September 2013 lag der Auftragsbestand bei 12,9 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 12,7 Mrd. Euro).

Der Umsatz von Cassidian lag mit 3.498 Mio. Euro (Neun-Monatsergebnis 2012: 3.484 Mio. Euro) auf Vorjahresniveau bei einem EBIT* von 153 Mio. Euro (Neun-Monatsergebnis 2012: 145 Mio. Euro, a). Die operative Leistung spiegelt insbesondere beim Eurofighter das gute Programm-Management wider, das Umsatz und Ertragskraft stützt.

Aufgrund der Saisonalität des Geschäfts dürften die Auswirkungen des Ende 2012 gestarteten Transformationsprogramms im letzten Quartal 2013 sichtbar werden. Cassidian hat bei der Minimierung von Risiken bei Aufträgen im Bereich Kommunikations- und Sicherheitslösungen gute Fortschritte erzielt. Einige Aufträge bleiben jedoch weiterhin herausfordernd. Für die angestrebte Risikominimierung hat Cassidian mit einigen Kunden Gespräche über das weitere Vorgehen aufgenommen.

Im dritten Quartal erhielt MBDA einen Auftrag von Großbritannien über die Produktion des Luftverteidigungs-Waffensystems Sea Ceptor. Im November hat das Luftverteidigungssystem MEADS (Medium Extended Air Defense System) zwei gleichzeitig anfliegende Ziele erfolgreich abgefangen und zerstört. Der Netto-Auftragseingang sank auf 3,0 Mrd. Euro (Neun-Monatsergebnis 2012: 3,4 Mrd. Euro). Der Auftragsbestand von Cassidian belief sich Ende September 2013 auf 14,8 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 15,6 Mrd. Euro).

Anmerkungen

Der Umsatz für das dritte Quartal (Q3) 2013 stieg im Vergleich zum dritten Quartal 2013 um 11 Prozent. Getragen wurde diese Entwicklung von höheren Auslieferungszahlen bei Airbus und Eurocopter.

Das EBIT* für das dritte Quartal (Q3) 2013 verbesserte sich um 26 Prozent. Dies ist auf die kontinuierliche Verbesserung der operativen Leistung zurückzuführen.

1. Gewinn vor Zinsen, Steuern, Wertminderungen, Abschreibungen und außerordentlichen Posten.

2. Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten.

3. EADS verwendet weiterhin den Terminus Konzernergebnis. Das Konzernergebnis ist identisch mit dem Ergebnis, das den Eigentümern des Mutterunternehmens gemäß den IFRS-Regeln zusteht.

4. Beiträge und Bestände aus dem zivilen Flugzeuggeschäft zum Auftragseingang bzw. Auftragsbestand von EADS basieren auf Listenpreisen.

5. Die berichtspflichtigen Segmente Airbus Commercial und Airbus Military sind Teil der Airbus-Division. Eliminierungen werden auf Divisionsebene vorgenommen.

* EADS verwendet das EBIT vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung. Der Terminus "außerordentliche Posten" bezieht sich auf Sachverhalte wie Aufwendungen aus Abschreibungen der aufgedeckten stillen Reserven aus der Gründung von EADS, dem Airbus-Unternehmens-Zusammenschluss, der Gründung von MBDA sowie in diesem Zusammenhang stehende Wertminderungen aufgrund von Werthaltigkeitstests.

a. Bestimmte Zahlen für die ersten neun Monate 2012 und das Jahresende 2012 wurden angepasst, um der veränderten Pensionsbilanzierung gemäß IAS 19 Rechnung zu tragen. Die Daten von Airbus spiegeln zudem die Konsolidierung von ATR und Sogerma innerhalb Airbus Commercial wider. In der Vergangenheit wurden ATR und Sogerma unter "Übrige Aktivitäten" konsolidiert.

Passagierzuwachs bei deutlich weniger Flügen in Wien

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Die Anzahl der abgefertigten Passagiere stieg im Oktober 2013 im Vergleich zum Oktober 2012 um 1,0 Prozent auf insgesamt 2.010.190 Fluggäste an. Die Flugbewegungen verzeichneten einen Rückgang von 5,0 Prozent und das Höchstabfluggewicht (Maximum Take Off Weight) nahm um 0,3 Prozent zu.

Bei den Transferpassagieren verzeichnete der Flughafen Wien im Oktober 2013 ein Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem Oktober 2012. Die Anzahl der Lokalpassagiere ist im selben Zeitraum um 1,2 Prozent gestiegen.

  Oktober 2013 Veränderung in Prozent Jauar bis Oktober 2013 Veränderung in Prozent
Passagiere: 2.010.190 +1,0 18.748.395 -0,9
Lokalpassagiere: 1.354.270 +1,2 12.840.243 +0,3
Transferpassagiere: 653.686 +0,6 5.886.848 -3,2
Maximum Take Off Weight (in Tonnen): 713.801 +0,3 6.677.110 -3,0
Flugbewegungen (an + ab): 20.512 -5,0 195.853 -5,6
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking): 24.339 +14,0 210.372 0,0

Satellit SPOT 6 für Copernicus-Erdbeobachtung

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Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat die Qualifizierung für den hochauflösenden Satelliten SPOT 6 von Astrium Services zur Teilnahme am Erdbeobachtungsprogramm Copernicus erteilt. Mit dessen Satellitenaufnahmen soll ein umfassendes Bild des Zustands unseres Planeten geliefert werden.

Copernicus, das 1998 unter dem Namen GMES (Global Monitoring for Environment and Security) ins Leben gerufene Programm für globale Umwelt- und Sicherheitsüberwachung, soll neben den In-situ-Instrumenten – das heißt Messungen vor Ort – auch Daten von Beobachtungssatelliten zur Verfügung stellen. Mit der Qualifizierung von SPOT 6 für Copernicus sind nunmehr insgesamt sechs Satelliten von Astrium Services durch die ESA dafür qualifiziert.

Auflösung der Satellitenbilder bis 1,5 Meter pro Pixel

SPOT 6 und sein künftiger Schwestersatellit SPOT 7 gehören zu einer neuen Satellitengeneration, die in einer Konstellation betrieben werden. Aufgrund ihrer Agilität und der mehrmals täglichen Aktualisierung der Programmierungspläne auch auf Grundlage von Wettervorhersagen bieten diese Satelliten eine deutliche höhere Bilderfassungsrate.

Diese Leistungen sind insbesondere für das Katastrophen- und Krisenmanagement von großem Wert. Die Satelliten der neuen Generation können zudem weite Gebiete großflächig mit einer Auflösung von 1,5 Metern abtasten, eine Fähigkeit, die für die Einrichtung von Umweltdiensten im kontinentalen und lokalen Maßstab benötigt wird.

Zu den Satelliten von Astrium für Copernicus zählen die Optik- und Radarsatelliten SPOT 5, Pléiades 1A und 1B sowie TerraSAR-X und TanDEM-X, die bereits Daten für Copernicus-Dienste liefern. Ein weiterer Beitrag ist der Bau der Sentinel-Satelliten, die die Daten der bestehenden Raumfahrtmissionen – den so genannten Copernicus Contributing Missions – ergänzen sollen.

Umwelt- und Klimaaufgaben zielgerecht umsetzens

Ziel des Europäischen Programms ist es, bei der Erstellung nationaler, europäischer und internationaler Rechtsvorschriften für Umwelt- und insbesondere Klimaschutzbelange mitzuwirken und deren richtige Anwendung sicherzustellen.

Über das von der Europäischen Kommission finanzierte Programm erhalten nationale, regionale und lokale Institutionen der EU-Mitgliedstaaten Zugang zu Umweltdaten und ‑services für Anwendungen in den Bereichen Umweltschutz, Flächennutzung, nachhaltige Entwicklung sowie Sicherheits- und Risikomanagement.

Die von Copernicus gebotenen Informationsdienste lassen sich in sechs Themenbereiche untergliedern – Landüberwachung, Überwachung der Meeresumwelt, Katastrophen- und Krisenmanagement, Überwachung der Atmosphäre, Überwachung des Klimawandels sowie zivile Sicherheit.

Die SPOT-Plattform kommt darüberhinaus auch bei Envisat, ERS-, Metop- sowie mitlitärischen Satelliten zum Einsatz. Die Bilder zeigen die Satelliten SPOT 6 mit Technikern, SPOT 5 und Pléiades.

Germania erhält ersten Airbus A321 mit Sharklets

Airbus A321 für Germania: S.A.T., die Holding des in Berlin basierten deutschen Carriers Germania, hat ihren ersten von zwei bestellten Airbus A321 entgegengenommen. Beide Flugzeuge sind mit den als Sharklets bezeichneten treibstoffsparenden Vorrichtungen an den Flügelspitzen ausgestattet. Acht A319-Flugzeuge sind bereits seit 2011 erfolgreich bei der Airline im Einsatz.

Die neue A321 von Germania wird exklusiv für Alltours fliegen, eine der größten Reiseagenturen Deutschlands. Die Airline hat sich für eine geräumige Einklassenkabine mit 208 Sitzen entschieden. Die Kabine bietet ein modernes Bordunterhaltungs-System mit Videobildschirmen und Audiokanälen in den Sitzen. Die Flugzeuge sind mit CFM-Triebwerken ausgestattet.

Wirtschaftlicher Betrieb mit 208 Sitzen

"Mit der Auslieferung unserer ersten fabrikneuen A321 beginnt für Germania eine neue Ära", sagte Andreas Wobig, Chief Executive Officer von Germania. "Mit 208 Sitzplätzen verfügt das Flugzeug über eine Kapazität, die mehr als ein Drittel über unseren bisherigen Jets liegt. Damit lassen sich besonders beliebte Routen im Charter- wie im Linienverkehr künftig noch wirtschaftlicher betreiben. Das A321 Modell ist außerdem besonders treibstoffeffizient und leistet daher auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz."

"Wir freuen uns, Germania als neuesten Betreiber des größten Familienmitglieds unserer erfolgreichen A320-Familie begrüßen zu dürfen. Dank dem einmaligen Airbus-Kommunalitätskonzeptes werden sich die neuen A321 reibungslos in bestehende A319-Fotte von Germania einfügen… Gleichzeitig werden die Passagiere von der breiten und komfortablen Kabine der A320-Familie profitieren", sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus.

Sharklets aus Verbundwerkstoff als Nachrüstung

Sharklets bestehen aus leichten Verbundwerkstoffen und sind 2,4 Meter groß. Sie ermöglichen Treibstoffeinsparungen von bis zu vier Prozent auf längeren Strecken und bieten den Betreibern die Flexibilität, entweder 100 nautische Meilen weiter zu fliegen oder eine höhere Nutzlast von bis zu 450 kg mitzuführen.

Airbus liefert seit Dezember 2012 Sharklets als Option bei neuen Flugzeugen aus. Darüber hinaus wird neuerdings die Sharklet-Nachrüstoption für neuere Flugzeuge angeboten, die mit in der Produktion strukturell verstärkten Flügeln ausgeliefert wurden. Alle Mitglieder der A320neo-Familie werden standardmäßig mit Sharklets ausgestattet. Die A320neo wird im Oktober 2015 den Betrieb aufnehmen.

Weltraum-Roboter scheitern noch an DLR SpaceBot Cup-Herausforderungen

Nach zwei spannenden und ereignisreichen Tagen ist der DLR SpaceBot Cup zu Ende gegangen – jedoch ohne klaren Gewinner, aber auch ohne echte Verlierer: "Alle zehn Teams sind sehr motiviert und mit innovativen technischen Lösungen angetreten. Dafür gebührt allen Teilnehmern ein großes Lob! Die Aufgabenstellung war komplex, die Anforderungen hoch.

Insgesamt lagen die Teams mit ihren einzelnen Leistungen aber so nah beieinander, dass es der Jury nicht möglich war, eine eindeutige und belastbare Platzierungsreihenfolge festzulegen. Letztlich hat zwar kein Team das Missionsziel erreicht. Trotzdem war die Resonanz des Wettbewerbs bei den Teams und auch im Publikum sehr positiv. Das motiviert uns, weiterzumachen", sagte Dr. Gerd Gruppe, DLR-Vorstand für das Raumfahrtmanagement, bei der Übergabe der Urkunden an die Teams.

Roboter gescheitert, Impulse gewonnen

"Alle Roboter haben gezeigt, dass sie im Entwicklungsstadium funktionieren – aber die Überführung der Technologien in eine reale Raumfahrtmission erfordert mehr – das nehmen die Teams und auch wir als Veranstalter aus diesem ersten Wettbewerb mit", ergänzen Daniel Nölke und Thilo Kaupisch von der Wettbewerbsleitung im DLR Raumfahrtmanagement.

Wettbewerbsziel war, der Raumfahrt-Robotik neue, innovative Impulse zu geben und die Kompetenzen, die es auf diesem Gebiet in Deutschland gibt, weiter auszubauen. "Wir wollen Ideen, kreative Wissenschaftler und notwendige Finanzierung zusammenbringen, auch mit Blick auf den immer wichtiger werdenden Technologietransfer", sagte DLR-Vorstand Gerd Gruppe. "Wir haben den hohen technologischen Leistungsstand gesehen, aber für konkrete Raumfahrtmission reicht das noch nicht aus. Aber wir sehen die hervorragende Grundlage, auf der wir jetzt aufbauen können. Für die Zukunft wünschen wir uns mehr interdisziplinäre Teams und den schärferen Blick auf das Gesamtziel."

Der vom DLR Raumfahrtmanagement mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) organisierte Wettbewerb lockte auch zahlreiche Besucher in die Supercrosshalle nach Rheinbreitbach bei Bonn. Diese war in eine künstliche Planetenlandschaft verwandelt worden.

Begeisterung für Hochtechnologie fördern

"Der Wettbewerb bietet ein ideales Testfeld für neue Entwicklungen, die im Weltraum und auf der Erde Anwendung finden können. Wir setzen mit dieser Förderung gleichzeitig ein Zeichen für die Zukunft des Wissenschafts- und Technologiestandorts Deutschlands, denn er begeistert junge Menschen für Hochtechnologie und für Natur- und Ingenieurwissenschaften. Und Wissen, Know-how und innovative Technologien sind wichtige Voraussetzungen für neues Wirtschaftswachstum", betonte Dr. Sven Halldorn, Abteilungsleiter der Technologiepolitik im BMWi, bei der Eröffnung.

Denn bei kommenden Missionen zu anderen Planeten in unserem Sonnensystem werden Roboter eine Hauptrolle spielen. "Roboter sind intelligente Werkzeuge. Die Weltraumrobotik ist dabei Vorbild für viele Anwendungen auf der Erde, zum Beispiel bei Tiefseerobotern oder Robotik-Systemen für die Medizin. Durch unseren Wettbewerb möchten wir bisher unentdecktes, verstecktes oder verborgenes Know-how für die Raumfahrt, aber auch für die Nutzung auf der Erde, erschließen", fassen Daniel Nölke und Thilo Kaupisch zusammen.

Im Rahmen des DLR SpaceBot Cups hatte jedes Team 50.000 Euro für Entwicklung und Bau der Robotiksysteme erhalten. Nach einem halben Jahr Entwicklungszeit ging es dann ums Ganze: Am ersten Tag traten die Berlin Rockets der FU Berlin, das Team NimbRo Centauro der Universität Bonn, das space-bot 21-Team der Hochschule 21 in Buxtehude, das Team ARTEMIS des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) und das Jacobs Robotics Team der Jacobs University in Bremen an. Am zweiten Tag schickten das Chemnitz University Robotics Team der TU Chemnitz, das Locomotec Research Team der Augsburger Locomotec GmbH, die SpaceLions der TU Brauschweig, das Team SEAR der TU Berlin sowie das LAUROPE-Team des Forschungszentrums Informatik (FZI) aus Karlsruhe ihre Robotersysteme ins Rennen.

Aufgabenparcours für teilautonome Roboter

Alle Teams hatten eine Stunde Zeit, typische Aufgaben von Explorationsszenarien zu lösen (siehe unten). Ausgehend von der Landezone mussten sie zeigen, dass sie in der Lage sind, sich autonom zu bewegen und drei Objekte aufzufinden – konkret waren dies ein Batteriepack, ein Becher mit Wasser und ein so genanntes Basisobjekt. Dieses war fest am Boden montiert und hatte einen seitlichen Steckplatz für das Batterie-Pack. Auf der Oberseite mussten die Roboter auf einem speziell markierten Bereich den Becher mit Wasser abstellen. Um die Aufgaben zu erfüllen, hat jedes Robotiksystem während des Laufs mit seiner Bodenstation "kommuniziert".

Jedes Robotersystem startete mit einer groben Umgebungskarte. Kurz nach der "Landung" ging das System dann auf eine Erkundungsreise mit zahlreichen Hindernissen: Gesteinsbrocken, heftige Steigungen und wechselnder Untergrund versperrten den Weg. Die Roboter haben mit High-Tech-Kameras die neue Umgebung erfasst und eine exakte Karte erstellt. Dabei mussten sie sich möglichst selbstständig durch den Parcours bewegen, Gegenstände finden, die gefundenen Gegenstände erkennen, transportieren und daraus dann ein Gesamtsystem zusammensetzen.

Funkverzögerung zum Landefahrzeug mit Blackout

Bei der Reise zu fremden Planeten dauert zudem der Funkkontakt zur Bodenstation sehr lange. Das bedeutet, Roboter auf anderen Himmelskörpern können nur in sehr eingeschränktem Maß von der Erde ferngesteuert werden. Was für Mars und Mond gilt, musste auch für Rheinbreitbach gelten. Obwohl die Bodenstation nur zehn Meter Luftlinie von den Robotern entfernt war, hatten die Teams keinen direkten und nur sehr eingeschränkten Kontakt zu ihrem Roboter. Dreimal durften sie steuernd und mit Zeitverzögerung eingreifen.

Erlaubt war auch, die Systeme fernzuwarten, also zum Beispiel umfangreichere Uploads, Systemchecks, Re-Konfigurationen und Software-Updates durchzuführen. Danach gab es Strafzeiten für jeden Eingriff. Die Roboter mussten also alle gestellten Aufgaben möglichst selbstständig erfüllen. Bilder von der Planetenoberfläche gingen den Crews in der Bodenstation nur zeitversetzt zu. Zweimal – nach zwanzig und nach vierzig Minuten – wurde der Kontakt zu dem Gefährt sogar gänzlich abgebrochen – wie es auch im wahren Explorationsalltag der Fall ist. Die Bildschirme wurden schwarz und für jedes Team begannen vier lange Minuten Blackout, ohne Kontakt zum Roboter. Berücksichtigt wurde in der Bewertung auch die Geschwindigkeit. Da der DLR SpaceBot Cup ein Wettrennen – also ein Spiel auf Zeit – war, mussten alle Aufgaben in einer Stunde erfüllt sein, sonst gab es Strafminuten.

Wie gut die einzelnen Aufgaben gelöst wurden, hat eine fünfköpfige unabhängige Jury beurteilt. "Wir sind beeindruckt von den vielen verschiedenen Lösungsansätzen. Unter den gegebenen Randbedingungen war der Grad der Aufgabenerfüllung bei allen Teams aber nicht ausreichend, um eine finale Rangfolge abzuleiten. Das ist jedoch nicht ungewöhnlich für solche Wettbewerbe: Bei der Erstauflage der Darpa Grand Challenge in den USA gab es auch keinen eindeutigen Sieger. Trotzdem liefert dieser Wettbewerb wichtige Impulse. Aus unserer Sicht war dies eine Premiere für eine empfehlenswerte Veranstaltungsreihe in der Raumfahrtrobotik", erklärte Jurysprecher Dr. Frank Schneider vom Fraunhofer Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie (FKIE).

Raumfahrt-spezifische Herausforderungen unterschätzt

"Wir haben hier faszinierende Roboter gesehen, die laufen und fahren auf unterschiedlichen Untergründen, Objekte greifen können, Steigungen erklimmen und damit offensichtlich alle Voraussetzungen haben, um die Wettbewerbsaufgaben prinzipiell erfolgreich zu lösen. Allerdings war unser Eindruck, dass alle Teams die raumfahrtspezifischen Herausforderungen wie z.B. Kommunikationsverzögerungen, Verbindungsabbruch und Isolation unterschätzt haben", fügte sein Jury-Kollege Prof. Dr. Jürgen Rossmann, Leiter des Instituts für Mensch-Maschine-Interaktion an der RWTH Aachen, hinzu.

Zur Jury gehörten außerdem: Dr. Sabine Klinkner von der von Hoerner & Sulger GmbH, Dr. André Schiele vom Telerobotik-Labor des ESA-Technologiezentrum ESTEC und Dr. Andreas Ciossek von der telerob Gesellschaft für Fernhantierungstechnik mbH. Die zehn Teams des DLR SpaceBot Cups hatten seit dem offiziellen Kick-Off im März 2013 Zeit, ihre Robotersysteme zu entwickeln und konkret auf den Wettbewerb vorzubereiten.

Flugbewegungen in Zürich rückläufig

Im Oktober 2013 haben 2.270.108 Passagiere den Flughafen Zürich genutzt. Dies entspricht einem Plus von 0,7 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Die Anzahl Lokalpassagiere nahm im Oktober 2013 um 1,4 Prozent auf 1.582.000 zu.

Im gleichen Zeitraum nahm die Anzahl Umsteigepassagiere im Vergleich zur Vorjahresperiode um 0,8 Prozent auf 681.084 ab, was einem Transferanteil von 30,1 Prozent entspricht (-0,4 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr).

Die Anzahl Flugbewegungen lag im Oktober 2013 mit 22.908 Bewegungen 2,1 Prozent unter Vorjahr. Die durchschnittliche Anzahl Passagiere pro Flug lag mit 112 Fluggästen 1,8 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der durchschnittliche Sitzladefaktor (SLF) steht im Oktober gegenüber dem Vorjahresmonat praktisch unverändert bei 76,8 Prozent.

Im Oktober 2013 wurden 35.577 Tonnen Fracht am Flughafen Zürich abgewickelt, ein Plus von 2,1 Prozent gegenüber Oktober 2012.

airberlin mit Umstrukturierung und besseren Zahlen

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airberlin konnte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im dritten Quartal trotz schwächerer Nachfrage im Hochsommer und weiter reduzierter Kapazität im Vergleich zum Vorjahresquartal um 14 Prozent auf 115,6 Millionen Euro (Vorjahr 101,2 Millionen Euro) verbessern.

Den Umsatz pro Sitzplatzkilometer (RASK) erhöhte airberlin im dritten Quartal auf 7,66 Cent (Vorjahr 7,62 Cent), der Umsatz pro Fluggast (Yield) stieg auf 124,90 Euro (Vorjahr 122,20 Euro). Die Auslastung konnte auf hohem Niveau bei 87,3 Prozent stabilisiert werden (Vorjahr 87,7 Prozent).

Wirtschaftlichkeit deutlich verbessert

Der Gesamtumsatz veränderte sich bei um 3,9 Prozent reduzierter Kapazität, gemessen in angebotenen Sitzplatzkilometern, um 3,5 Prozent auf 1,35 Milliarden Euro (2012: 1,40 Milliarden Euro). Trotz des Anstiegs einiger Kostenpositionen konnten die betrieblichen Aufwendungen im Zuge der Umsetzung von Turbine um 4,9 Prozent auf 1.246,5 Millionen Euro (1.311,0 Millionen Euro im Vergleichsquartal 2012) zurückgeführt werden.

Das Eigenkapital verbesserte sich im Laufe des dritten Quartals zum Stichtag 30. September um über 100 Millionen Euro auf -6 Millionen Euro. Zum Stichtagsabschluss verfügte airberlin über liquide Mittel in Höhe von 312 Millionen Euro, die um 94 Millionen Euro über dem Wert des Vorjahresstichtages liegen, und damit über eine ausreichende Liquiditätsausstattung.

airberlin CEO Wolfgang Prock-Schauer sagte bei der Präsentation der Ergebnisse des dritten Quartals 2013: "In einem schwierigen Marktumfeld konnten wir unser Ergebnis verbessern und wesentliche Kennziffern wie RASK und Yield erhöhen. Wir fliegen weiterhin mit einer guten Auslastung. Auch wenn das dritte Quartal ordentlich gelaufen ist, konnten wir unsere Ergebnisziele nicht erreichen, obwohl unser Turnaround-Programm Turbine den geplanten Ergebnisbeitrag für 2013 erbringt. Die Marktverhältnisse und externen Sonderfaktoren haben dies nicht zugelassen. Darüber hinaus werden wir es mit einem schwierigen Winterhalbjahr zu tun haben."

Nach den ersten neun Monaten des Jahres und angesichts der weiterhin herausfordernden Marktbedingungen wird airberlin daher die aktuell durchschnittlichen Markterwartungen für das Jahresergebnis 2013 nur durch Einmaleffekte und sonstige betriebliche Erträge annähernd erreichen können. Daran arbeitet das Unternehmen derzeit.

Turbine wirkt: Streckenoptimierung und Stellenabbau

Die Umsetzung von Turbine verläuft nach Plan. Wichtige Fortschritte konnte airberlin bei Verhandlungen mit relevanten Stakeholdern, der Streckennetzoptimierung, bei Produktivitätssteigerungen und der Anpassung des Personalbestands erzielen.

So hat airberlin die Verhandlungen mit Leasinggesellschaften erfolgreich abgeschlossen und bei Verhandlungen mit Flughäfen Verbesserungen erzielt. Auch die Streckennetzoptimierung hat airberlin fortgeführt und auf etablierten und wirtschaftlich ertragreichen Strecken die Frequenzen erhöht. Der Personalabbau verläuft wie geplant. Im Jahresvergleich zu Ende September sind bereits 562 Vollzeitstellen abgebaut.

Die nächsten Schritte bei der weiteren Umsetzung von Turbine sind bereits eingeleitet. airberlin hat eine Ausgliederung des Service Centers in ein gemeinsames Joint Venture mit dem Call Center-Spezialisten Competence Call Center initiiert, bei der etwa 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die neue Gesellschaft wechseln werden.

Flugzeug-Stationen typenrein spezialisiert

airberlin hat die Anzahl seiner Flugzeug-Stationen von 15 auf 10 reduziert und wird die Produktivität weiter steigern, indem fünf dieser Stationen eine typenreine Zuordnung der Mittelstreckenflugzeuge aufweisen. Mit dem aktuellen Winterflugplan hat airberlin auch das neu eingeführte effizientere Boarding-Verfahren und das verbesserte Handgepäck-Handling umgesetzt. Die Folge sind spürbar kürzere Turnaround-Zeiten und damit mehr Komfort für die Fluggäste sowie geringere Kosten für airberlin.

Kooperation mit Etihad Airways wächst um 25 Prozent

Auch im dritten Quartal übertrifft das exponentielle Wachstum der Fluggastzahlen im gemeinsamen Netzwerk mit Etihad Airways die Prognosen. 155.591 Gäste nutzten das gemeinsame Streckennetz von Etihad Airways und airberlin, eine Steigerung um 25,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Die Erwartung für das Gesamtjahr wurde mit über 537.000 Fluggästen – inklusive aller bis zum Oktober bereits vorgenommenen Buchungen – im gemeinsamen Streckennetz von Etihad Airways und airberlin bereits jetzt übertroffen.

Innerhalb der Etihad Airways Equity Alliance arbeitet airberlin mit Air Serbia bei Pilotenschulungen und in den Wintermonaten bei der Bereitstellung von Piloten für Airbus-Flugzeuge zusammen. Mit Virgin Australia wurden Codeshare-Verbindungen nach Australien vereinbart, die sich sehr positiv für airberlin entwickeln. Mit dem neuen Mitglied Jet Airways aus Indien werden derzeit Gespräche über mögliche Formen der Zusammenarbeit geführt.

Auch die Fluggastzahlen der oneworld® Allianz übertreffen die Erwartungen. Im dritten Quartal nutzten 204.916 Fluggäste gemeinsame Codeshare-Strecken von airberlin und ihren oneworld Partnern.

Satelliten-Karten des DLR helfen THW auf den Philippinen

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Im Schichtdienst rund um die Uhr erstellten Mitarbeiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) aus Satellitenaufnahmen erste Karten von den Katastrophengebieten der Philippinen. Nachdem am 08. November 2013 der Taifun Haiyan die Inseln erreichte und ganze Gebiete großflächig zerstörte, wurde das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des DLR aktiviert.

Das Technische Hilfswerk THW hat über das Bundesministerium des Innern (BMI) und die Internationale Charta "Space and Major Disasters" die Hilfe angefordert. Die ausgewerteten und aufbereiteten Satellitenaufnahmen dienen nun dem THW als Grundlage für den Einsatz auf der Insel Cebu.

Ausmaß der Schäden erkennbar

"Die einzelnen Häuser in Bogo City sind fast nicht mehr zu erkennen, weil dort die Zerstörung so großflächig ist, dass kaum noch etwas erhalten blieb", erläutert Hendrik Zwenzner, Koordinator dieser Krisenkartierung am Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) des DLR. Die rote Einfärbung, die auf einer der Katastrophenkarten sehr stark zerstörte Infrastruktur markiert, überwiegt.

Während der Nacht vom 12. auf den 13. November 2013 hatte ein vierköpfiges Team des ZKI Daten des optischen Satelliten Worldview-1 angefordert und diese Informationen zu Karten für die THW-Einsatzhelfer vor Ort aufbereitet. Dabei kam erschwerend hinzu, dass die Bewölkung über der Region den Blick des Satellitenauges nicht auf jede Fläche durchließ. "Wir haben für unsere Karten Archivaufnahmen mit den aktuellen Satellitenaufnahmen abgeglichen und so Informationen über die Zerstörung von Häusern, Straßen, Brücken und anderer Infrastruktur gewonnen. Die Katastrophenhelfer können damit den Einsatz ihrer Ressourcen noch effektiver planen."

Einsatzteams vor Ort erhalten aktuelle Karten

Bogo City, eine Stadt mit rund 70.000 Einwohnern an der Nordspitze der Insel Cebu, und seine Umgebung sind das Ziel eines THW-Einsatzteams, das am 14. November 2013 auf den Philippinen ankommen wird. Mit im Gepäck des 17-köpfigen Teams: unter anderem zwei Wasseraufbereitungsanlagen. "Wir wollen die Trinkwasserversorgung gewährleisten", erläutert Veronika Wolf, Referentin für Einsätze und Projekte im Auslandsreferat des THW. "Um die Ausrüstung mit dem Team zum jeweiligen Einsatzort transportieren zu können, benötigen wir aber vorab Informationen, die uns die Katastrophenkarten des DLR bieten."

Welche Straßen sind offen für den Transport, welche Regionen sind wie stark zerstört? "Wir gehen dorthin, wo bisher noch kein Hilfsteam war." Die Satellitenaufnahmen aus dem Weltall und ihre Auswertung durch das DLR liegen mittlerweile dem THW-Einsatzleiter vor Ort vor, der die Ankunft der Helfer vorbereitet und den Einsatz koordiniert. "Die Karten sind ideal für uns", betont Veronika Wolf.

Für die Internationale Charta "Space and Major Disasters" hat das DLR aktuelle Satellitendaten und Archivaufnahmen zu einem noch größeren Krisengebiet geliefert, die den internationalen Partnern zur Auswertung zur Verfügung gestellt werden. Diese leiten die Informationen wiederum an die verschiedenen Nutzer weiter. Zurzeit erstellt das ZKI weitere Detailanalysen für die Krisenregionen.

Fraport mit mehr Fracht und Passagieren im Oktober

Der Flughafen-Betreiber Fraport erzielte an seinem Heimatstandort Frankfurt im Oktober mit rund 5,4 Millionen Fluggästen (plus 3,5 Prozent) einen neuen Monats-Spitzenwert – das sind etwa 185.000 Passagiere mehr als im bisher aufkommensstärksten Oktober-Monat 2012. Damit setzte sich der positive Trend der Vormonate fort.

Das Cargo-Aufkommen stieg im Vorjahresvergleich um 3,5 Prozent auf 186.085 Tonnen. Die Summe der Höchststartgewichte reduzierte sich leicht auf 2,5 Millionen Tonnen (minus 0,4 Prozent). 42.580 Starts und Landungen entsprechen einem Rückgang um einen Prozent.

Die Fraport-Konzernflughäfen mit Mehrheitsbeteiligung entwickelten sich im Oktober ebenfalls positiv und begrüßten in Summe 9,81 Millionen Passagiere (plus 7,3 Prozent). Der peruanische Flughafen Lima erzielte mit insgesamt knapp 1,4 Millionen Fluggästen ein Plus von 12,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Rund drei Millionen Passagiere nutzten den türkischen Airport Antalya (plus 12,1 Prozent). Die bulgarischen Flughäfen an der Schwarzmeerküste in Varna und Burgas zählten gemeinsam 76.076 Fluggäste (plus 13,8 Prozent).

Handy im Flugzeug darf immer angeschaltet sein

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Die Europäische Flugaufsichtsbehörde EASA (European Aviation Safety Agency) hat für Ende November eine neue Richtlinie angekündigt, nach der persönliche Elektronikgeräte wie Handys, Smartphones, Tablets, e-Reader und MP3-Player während aller Flugphasen betrieben werden dürfen, wenn sie in den "Flight-Mode" geschalten werden.

Die derzeit gültige EASA-Richtlinie erlaubt das Benutzen von PED (personal electronic devices) im Flugzeug mit Ausnahme der Schleppvorgänge, des Starts und der Landung. Sperrige PED wie Laptops müssen wärend des Schleppens, des Starts und der Landung verstaut werden.

Handy im Flugzeug nur im "Flight Mode"

"Das ist ein großer Fortschritt beim Prozess zur Erweiterung der Nutzbarkeit eigener elektronischer Geräte an Bord des Flugzeuges, ohne Kompromisse bei der Sicherheit." sagte dazu Patrick Ky, EASA Executive Director.

Die Regeländerungen sind auf von europäischen Airlines betriebene Flugzeuge anwendbar. Mit den neuen Richtlinien können die Fluggesellschaften ihren Passagieren nun die Nutzung der eigenen elektronischen Geräte im "Flight Mode" bzw. im "Airplane Mode" erlauben.

Telefongespräche im Flugzeug

Das Ziel der Agentur ist es dabei, die Sicherheit, aber auch den angemessenen Gebrauch von PED an Bord von Flugzeugen europäischer Airlines zu gewährleisten.

Auf lange Sicht will man bei der EASA nach neuen Wegen suchen, um auch den normalen Gebrauch von Handys an Bord der Flugzeuge zuzulassen, und damit auch Telefongespräche zu ermöglichen. Bei der EASA ist man sich der immer stärkeren Verbreitung von PEDs und dem Wunsch der Reisenden, diese auch überall zu nutzen, bewusst.