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Hubschrauber-Absturz mit Ansage: Großaufgebot am Flughafen Dortmund

In einer großangelegten Flugunfallübung proben rund 150 Einsatzkräfte am kommenden Samstag, 08. November, am Dortmund Airport den Ernstfall. Flughafenfeuerwehr, Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt Dortmund, Feuerwehr der Stadt Unna und die Dortmunder Polizei üben dann gemeinsam mit dem Krisenstab des Flughafens und dem Spezialteam für die psychosoziale Betreuung von Überlebenden und Angehörigen. Über 40 Schauspieler, echte Flugzeug- und Hubschrauberrümpfe sowie ein ausrangierter Linienbus sollen für möglichst realitätsnahe Bedingungen sorgen.

„Als internationaler Verkehrsflughafen möchten wir auf den Ernstfall, der hoffentlich nie eintritt, vorbereitet sein, egal ob in Dortmund oder sonst wo in Europa einer unserer Flüge in ein Unglück verwickelt ist. Die von der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) vorgeschriebenen Notfallübungen sind ein Garant für maximale Sicherheit im Schadensfall“, erklärte Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager.

Vielschichtiges Notfall-Szenario

Dabei macht es das Übungsszenario für die Teilnehmer nicht leicht. Denn simuliert wird der Absturz eines Hubschraubers, der beim Aufprall mit seinem Heckrotor ein vorbeirollendes Kleinflugzeug trifft. Die Piloten und Passagiere sind verletzt, einige davon schwer. Erschwerend hinzu kommen soll, dass ein vorbeifahrender, vollbesetzter Bus mit Passagieren einer Linienmaschine im nachgestellten Szenario von Trümmerteilen getroffen wurde.

Mit den Übungen wollen die Beteiligten die Notfallplanung überprüfen und eventuelle Schwachstellen erkennen und beseitigen. „Unser Ziel ist, die vorgeschriebenen internationalen Sicherheitsbestimmungen zu erfüllen oder gar zu übertreffen und dabei eine möglichst kompetente psychosoziale und menschliche Betreuung für alle Beteiligten zu gewährleisten“, so Mager.

Besonders wichtig ist den Beteiligten dabei eine reibungslose Zusammenarbeit. „Im Ernstfall müssen wir schnell und effizient helfen können. Innerhalb von gerade einmal 180 Sekunden kann die Flughafenfeuerwehr an jedem Punkt auf dem Flughafengelände vor Ort sein. Doch eine Lage ist nur dann unter Kontrolle zu bekommen, wenn die nachrückenden Kräfte intelligent eingebunden werden, die Führung im Hintergrund funktioniert und alle Hand in Hand arbeiten“, beschreibt Rüdiger Schulz, Chef der Flughafenfeuerwehr.

Möglichst realitätsnah üben

Um dieses Ziel zu erreichen und im Ernstfall Fehler zu vermeiden, werde im Anschluss an die Übung gemeinsam analysiert, wo Optimierungspotenzial besteht. Auch für die Polizei Dortmund ist die Sicherheit am Flughafen Dortmund ein bedeutendes Thema. „Bei der Bewältigung von Flugzeugunfällen müssen Polizei, Feuerwehr und andere Behörden eng und koordiniert mit dem Flughafen zusammenwirken – dies gelingt am Besten, wenn es realistisch geübt wird“, so Polizeidirektor Andreas Wien, Leiter des Ständigen Stabes beim Polizeipräsidium Dortmund.

Die Flugunfallübung am Dortmund Airport findet am Samstag, 08. November 2014, zwischen 09:00 und 15:00 Uhr im Sicherheitsbereich des Flughafens statt. Öffentliche Straßen werden am Übungstag nicht gesperrt. „Sollte es dennoch zu Unannehmlichkeiten kommen, bitte wir Anwohner um Verkehrsteilnehmer um Verständnis“, so Mager.

Meteogramme für Ballonfahrer nun dreimal täglich von Austro Control

Bei Meteogrammen handelt es sich, vereinfacht gesagt, um grafisch aufbereitete Vorhersagen (Zeit/Höhenschnitte) für Wind, Temperatur, Luftdruck, Bewölkung, Niederschlag und spezifische Gefahren für Ballonfahrer.

Statt wie bisher zweimal, werden die 24-Stunden-Meteogramme von Austro Control ab sofort dreimal täglich ausgegeben und zwar um 09:00 Uhr, 15:00 Uhr und 24:00 Uhr Lokalzeit. Die neue Ausgabezeit für das 72-Stunden-Meteogramm ist 15:00 Uhr Lokalzeit.

Ballon-Meteogramme keine Entscheidungsgrundlage

Eine weitere wesentliche Neuerung ist, dass die bisher automatisch generierten Meteogramme vor der Ausgabe von Meteorologen geprüft bzw. adaptiert und optimiert werden. Den meteorologischen Input dazu liefern Meteorologen der Meteoserve Wetterdienst GmbH – einer 100 Prozent-Tochter von Austro Control.

Die Ballon-Meteogramme werden bei abweichender Wetterentwicklung nicht berichtigt. Sie gelten daher nicht als Entscheidungsgrundlage für die unmittelbare Fahrtdurchführung sondern als unverbindliche Vorinformation im Rahmen der Flugvorbereitung.

Die Meteogramme für die nächsten 24 Stunden werden stündlich aufgelöst, während die Meteogramme für die nächsten 72 Stunden in sechsstündiger Auflösung dargestellt werden. Bei den 24-Stunden-Meteogrammen ist zu beachten, dass speziell jene Zeiten dargestellt werden, die in der Regel für Ballonfahrten in Betracht kommen.

Diskrete zeitliche Auflösung

Die neuen Meteogramme stehen ab sofort für registrierte Personen online im Bereich Ballonfahrer zur Verfügung. Über die Österreich-Karte können die 24-Stunden-Meteogramme ebenso wie das 72-Stunden Meteogramm für die 18 Ballonregionen abgerufen werden. Mit diesem zusätzlichen Angebot bietet Austro Control allen Ballonfahrern verbesserte Informationen für eine optimale Fahrtvorbereitung im Sinne der höchstmöglichen Sicherheit.

Dummies sollen Wärme-Signatur von Passagieren nachbilden

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat in Braunschweig mit dem Forschungsflugzeug ATRA Möglichkeiten getestet die Luftzirkulation in Passagiermaschinen zu verbessern. Dummies, die die menschliche Wärmeausstrahlung simulieren und moderne Sensortechnik helfen den Forschern dabei ihre Strömungsmodelle weiterzuentwickeln.

Wissenschaftler des DLR-Instituts für Aerodynamik und Strömungstechnik erforschen gemeinsam mit Airbus Belüftungskonzepte für Flugzeugkabinen. "Im hochmodifizierten DLR-Forschungsflugzeug ATRA ist es nicht möglich, die Kabine mit menschlichen Passagieren voll zu besetzen", beschreibt Gerald Ernst von der DLR-Forschungsflugabteilung den Versuchsaufbau.

Bessere Kabinenluft erhöht Komfort-Gefühl der Passagiere

"Deshalb greifen wir auf Dummies zurück, die aus einem speziellen Hightech-Materialmix bestehen." Diese werden mit genau definierter Leistung beheizt. So erreichen sie eine sehr ähnliche thermische Signatur wie die eines realen Menschen. Teilweise werden die Dummies sogar gezielt auf noch höhere Temperaturen erhitzt. Grund hierfür ist der Trend hin zum Einbau von mehr In-Flight-Entertainment-Systemen und Stromanschlüssen in Passagiermaschinen. Das führt zu einer höheren Wärmelast in der Kabine – was es wiederum nötig macht, mehr oder noch kältere Luft einzuspeisen.

Mit dem Wissen, wo wieviel Luft und warum entweicht, wollen die Forscher die Effizienz bei der Belüftung von Kabinen verbessern. "Das steigert letztendlich auch den Komfort der Passagiere, da weniger unangenehm kalte Luft in die Kabine gepumpt werden muss", erläutert Dr. Johannes Bosbach vom DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik die Versuchsreihe.

Testflüge, um Einflüsse zu identifizieren

Aber nicht nur die inneren Einflüsse interessieren die DLR-Experten. Auch die äußeren Druck- und Luftverhältnisse sind für die Erstellung von exakten Modellen wichtig. Ziel ist es, herauszufinden, wie sich äußere Einflüsse auf das Kabinenklima in Passagierflugzeugen auswirken. "Es besteht immer ein Zusammenhang von Sonneneinstrahlung, Wärmelasten und Außentemperaturen auf die Strömung in der Kabine", erklärt Dr. Johannes Bosbach.

"Um diese Einflüsse zu erforschen, führen wir systematische Versuchsreihen und sehr genaue Messungen im DLR-Forschungsflugzeug ATRA durch." Dazu werden gezielt verschiedene Flughöhen angeflogen und die Änderungen im Kabinenklima untersucht. Um die so erhaltenen Ergebnisse beurteilen zu können, fliegen die Forscher nicht nur tagsüber. Zwei Forschungsflüge fanden bereits in der Nacht statt. So soll der Einfluss der Sonne aus den Messergebnissen herausgefiltert werden.

airberlin mit mehr Sitzplatzkilometern und Passagieren im Oktober

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Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft konnte im Oktober 2014 mit 3.056.987 Fluggästen einen Zuwachs von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Die insgesamt von Passagieren zurückgelegten Kilometer (RPK) im weltweiten Streckennetz der Airline erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,9 Prozent auf 4.621,9 Milliarden. Die angebotenen Sitzplatzkilometer (ASK) betrugen im Oktober 5,5 Milliarden. Das sind 2,6 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Die Auslastung ist bei einem Ausbau der Kapazität zum Vorjahr in Höhe von 2,1 Prozent weitestgehend stabil (-0,6 Prozentpunkte). In den bisherigen zehn Monaten des Jahres 2014 konnte airberlin 27.895.190 Fluggäste an Bord begrüßen (+0,7 Prozent). Das gesamte Sitzplatzangebot (ASK) betrug 50,894 Milliarden Kilometer (Vorjahr: 49,567 Milliarden), die zurückgelegten Passagierkilometer (RPK) 42,803 Milliarden (Vorjahr: 42,378 Milliarden).

Übersicht airberlin Fluggastzahlen

  Oktober 2014 Oktober 2014 kumuliert
Auslastung in Prozent 84,0 (-06 PP) 84,1 (-1,4 PP)
ASK in Mio. 5.502,6 (+2,6 Prozent) 50.893,7 (+2,7 Prozent)
RPK in Mio. 4.621,9 (+1,9 Prozent) 42.803,0 (+1,0 Prozent)
Fluggäste 3.056.987 (+1,5 Prozent) 27.895.190 (+0,7 Prozent)

 

Germania bringt vier neue Urlaubsziele nach Berlin-Schönefeld

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Mit Germania in den Sommer zurückfliegen: Im neuen Winterflugplan der Berliner Fluggesellschaft Germania stehen gleich vier neue Sonnenziele. Ab sofort geht es mit Germania immer mittwochs ins ägyptische Badeparadies Hurghada.

Die  Das Streckennetz der Airline Germania umfasst aktuell mehr als 140 internationale Destinationen in Europa, Nordafrika sowie in Westasien. Germania betreibt insgesamt 24 Flugzeuge und beschäftigt mehr als 850 Mitarbeiter.

Pünktlich um 08:05 Uhr hob Flug ST4192 in Richtung Ägypten ab. Bereits seit dem 02. November 2014 fliegt die am Standort Schönefeld ansässige Airline jeden Sonntag nach Teneriffa-Süd. Gran Canaria wird am 13. Dezember 2014 neu in den Winterflugplan der Fluggesellschaft aufgenommen. Diese Verbindung wird jeweils samstags angeboten. Ab dem 16. Dezember 2014 verbindet die Airline jeweils dienstags Berlin-Schönefeld mit Lanzarote. Beirut und Antalya stehen als attraktive Ziele zudem weiterhin ab Schönefeld auf dem Flugplan der Airline.

Karsten Balke, Chief Executive Officer (CEO) der Germania: "Wir freuen uns sehr, dass wir das Angebot an unserem Heimatflughafen ausbauen und das Streckennetz ab Berlin-Schönefeld um vier angesagte Ferienregionen erweitern können. Hurghada am Roten Meer steht besonders bei Wassersportlern aus Berlin und Brandenburg hoch im Kurs. Auch die Kanarischen Inseln sind in diesem Winter hoch im Kurs. Mit unseren neuen Verbindungen reagieren wir auf die hohe Nachfrage nach Direktflügen in diese gefragten Urlaubsziele."

Übersicht Germania-Winterflugziele ab Berlin Schönefeld SXF

Destination Flugtag Abflug SXF Ankunft Flugnummer
Teneriffa-Süd Sonntag 10:00 Uhr 14:30 Uhr ST2990
    08:05 Uhr 12:35 Uhr ST2990 (ab 21.12.)
Hurghada Mittwoch 08:05 Uhr 13:45 Uhr ST4192
Gran Canaria Samstag 04:55 Uhr 09:00 Uhr ST8422
Lanzarote Dienstag 06:10 Uhr 10:20 Uhr ST3548

Kanarische Inseln

Teneriffa

Die zu Spanien gehörende Vulkaninsel Teneriffa ist die größte der Kanarischen Inseln und zeichnet sich durch ein ganzjährig angenehmes Klima sowie milde Temperaturen aus. Strandurlauber, Wassersportler, Naturliebhaber sowie Wanderer kommen in den kontrastreichen Landschaften der Insel auf ihre Kosten.

Das Vulkanmassiv im Zentrum Teneriffas mit bizarren Gesteinsformationen, Kraterlandschaften, ursprünglichen Dörfer und endlos scheinende Strände locken jährlich Millionen Touristen auf die Insel.

Gran Canaria

Die drittgrößte der Kanarischen Inseln begeistert durch ein ganzjährig warmes Klima, Vielfalt und Kontraste. Das landschaftliche Spektrum der auch Miniaturkontinent genannten Insel ist groß. Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Gran Canarias gehören die Dünen von Maspalomas, der Fischerort Puerto de Mogán, der auch das Venedig des Südens genannt wird, sowie die Cenobio de Valerón, die 290 Höhlen, die von Ureinwohnern in Tuffstein gehauen wurden.

Lanzarote

Einzigartig und bezaubernd ist die östlichste der Kanarischen Inseln Lanza-rote. Mondlandschaften, der Timanfaya-Nationalpark, Lavahöhlen, Strände sowie mildes, niederschlagsarmes Klima laden ein, den Winter für ein paar Tage zu vergessen.

Ägypten: Hurghada

Das am Roten Meer gelegene Hurghada ist das ideale Urlaubsziel für Badeurlauber und Wassersportler. Neben ganzjähriger Sonnengarantie lockt die ägyptische Hafenstadt insbesondere mit weißen Sandstränden und der faszinierenden Unterwasserwelt des Roten Meeres.

Flughafenverband ADV sucht politische Beendigung der Luftverkehrsteuer

Dazu erklärte Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV: "Für die deutschen Flughäfen ist das Karlsruher Urteil eine schlechte Nachricht. Die Hoffnung, dass mit der heutigen Entscheidung auf juristischem Weg eine hausgemachte, milliardenschwere Zusatzbelastung von den Schultern der deutschen Airlines und Flughäfen genommen wird, hat sich damit zerschlagen". Zahlen, die dem Flughafenverband ADV vorliegen, belegen die wettbewerbsverzerrende Wirkung der Luftverkehrsteuer, die zulasten der deutschen Flughäfen und Airlines geht.

Die Luftverkehrsteuer produziere viele Verlierer, so Beisel: "Die deutschen Flughäfen verlieren jedes Jahr mehrere Millionen Passagiere, die ins benachbarte Ausland fahren, um ihre Reise dort von grenznahen Flughäfen aus anzutreten. Verlierer sind auch die deutschen Fluggesellschaften, die in einem harten internationalen Wettbewerb stehen und daher die Mehrkosten, die ihnen die deutsche Luftverkehrsteuer aufbürdet, nicht an ihre Kunden weitergeben können. Und letztlich macht die Luftverkehrsteuer auch den deutschen Fiskus nicht wirklich zum Gewinner, denn die Einnahmen aus dieser Zusatzsteuer halbieren sich de facto, wenn man so ehrlich ist, die Einnahmeverluste bei Ländern und Gemeinden, die daraus resultieren, auch zu betrachten", so Beisel.

Aus Sicht der deutschen Flughäfen sei es nun umso wichtiger, dass die wettbewerbsverzerrende Luftverkehrsteuer auf politischem Wege abgeschafft wird, erklärte Beisel: "Ein weiterer Verlierer der Luftverkehrsteuer bereitet uns allen derzeit große Sorgen: Die deutsche Wirtschaft. Die Luftverkehrsteuer ist eine Wachstumsbremse, die wir uns in Zeiten sich verdüsternder Konjunkturaussichten erst recht nicht leisten können. Die deutschen Flughäfen appellieren daher an die Bundesregierung, die Luftverkehrsteuer so bald wie möglich abzuschaffen".

LH CityLine „Approved Service Facility“ für Bombardier CRJ 700 und CRJ 900

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Lufthansa CityLine und Bombardier Commercial Aircraft haben eine neue Technikpartnerschaft vereinbart. Die Airline ist ab sofort neue "Approved Service Facility" (ASF) für die Bombardier-Flugzeugtypen CRJ 700 und CRJ 900. Als offizieller Wartungspartner kann Lufthansa CityLine sämtliche Wartungs- und Überholungsarbeiten im Auftrag von Bombardier anbieten und am Technikstandort Köln durchführen.

Der moderne Wartungsbetrieb mit 170 Mitarbeitern ist EASA-zertifiziert und betreut neben der eigenen Flotte bereits heute über 20 externe Kundenairlines. "Wir freuen uns, dass wir einen weiteren Schritt in der engen Zusammenarbeit mit Bombardier gehen und unsere Erfahrung und Fachkenntnis in Bezug auf CRJ-Flugzeuge immer mehr Airlines anbieten können", betont Michael Knitter, Geschäftsführer von Lufthansa CityLine. "Mit unseren drei Wartungsstandorten in Köln, München und Frankfurt können wir kurzfristig und flexibel auf die Erfordernisse und Wünsche unserer Wartungskunden eingehen."

"Durch diese Vereinbarung erhalten unsere CRJ-Kunden in Europa und den Nachbarregionen einen verbesserten Zugang zu professionellen Wartungsdienstleistungen und erstklassiger Kundenbetreuung", sagt Todd Young, Vice President, Customer Services von Bombardier Commercial Aircraft. "Lufthansa CityLine kennt unsere CRJ-Modelle bestens und genießt darüber hinaus in der Branche einen exzellenten Ruf. Ich bin sicher, unsere Kunden werden unser Vertrauen in die Expertise von Lufthansa CityLine teilen."

Lufthansa CityLine ist ein langjähriger Kunde von Bombardier. Zu der Flotte aus insgesamt 51 Flugzeugen zählen 18 moderne Regionaljets der Typen CRJ 700 und CRJ 900. Im Jahr 1992 war die Airline Erstkunde für den CRJ Regional Jet. Seitdem betreibt und wartet Lufthansa CityLine ohne Unterbrechung die jeweils aktuellsten CRJ-Muster.

Air Gateway-Eröffnung von TNT am Flughafen Hannover

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Logistiker TNT hat das Air Gateway am Flughafen Hannover eröffnet. Das Air Gateway wird täglich zweimal von einer TNT Boeing 737-400 angeflogen. Die Maschine mit Fracht für Norddeutschland und die skandinavischen Länder landet früh morgens und fliegt nach erfolgtem Umschlag Richtung Dänemark weiter.

Ein aus Norwegen kommendes Flugzeug fliegt abends nach dem Beladungsstopp am Hannover Airport zum TNT Euro Hub in Lüttich (Belgien). "Wir freuen uns darüber, dass uns TNT mit der Eröffnung des Air Gateways an unserem Flughafen mit in sein europäische Luftnetzwerk einbindet", so Dr. Raoul Hille, Geschäftsführer des Hannover Airport.

"Wir sind überzeugt davon, dass unsere hervorragenden betrieblichen Voraussetzungen am Standort sowie das hohe lokale Luftfrachtaufkommen diese Partnerschaft in Zukunft nachhaltig unterstützen werden." TNT ist seit vielen Jahren in Hannover ansässig. Im Jahr 2012 bezog das Unternehmen mit seinem Road Transit Hub und dem angeschlossenen Service Center einen großen Neubau in unmittelbarer Nähe zum Flughafen.

"Die zusätzliche Verbindung unserer Standorte an das Express-Luftnetzwerk wird sich positiv auf die Dienstleistungsqualität für unsere Kunden in Norddeutschland auswirken", sagt Alexander Ferrier, Director Operations & Engineering. "Davon profitieren unter anderem auf zeitkritische Ex- und Importe angewiesene Unternehmen aus den Bereichen Automotive und Maschinenbau…"

ADV-Experten geben Leitlinien für Bürgerbeteiligung bei Bauvorhaben

Eine Arbeitsgruppe des Flughafenverbandes ADV hat Leitlinien für eine gute Bürgerbeteiligung bei Ausbauvorhaben an den deutschen Flughäfen entwickelt. In der Arbeitsgruppe waren Fachexperten der großen, mittleren und kleinen Airports in ganz Deutschland sowie des größten österreichischen Flughafens Wien Schwechat (ICAO: LOWW) vertreten. Die Leitlinien für eine gute Bürgerbeteiligung wurden heute in Berlin vorgestellt.

Geleitet wurde die Arbeitsgruppe von Athanasios Titonis, Technikgeschäftsführer des Flughafens Köln/Bonn. Bei der Vorstellung der Leitlinien betonte Titonis das freiwillige Engagement der deutschen Airports: "Die neuen Leitlinien der Flughäfen für gute Bürgerbeteiligung gehen über die gesetzlich vorgeschriebenen Verfahren hinaus. Sie basieren auf einem transparenten Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern, der von gegenseitigem Respekt gekennzeichnet ist. Die Flughäfen werden sich an diesem Anspruch messen lassen und möchten auch in Zukunft verlässliche Partner sein".

Vor- und Nachteile von Mobilität für die Menschen

ADV-Präsident Dr. Michael Kerkloh erklärte dazu: "Mobilität ist ein legitimes Grundbedürfnis der Menschen in unserem Land und eine wichtige Grundlage für den Erfolg unserer Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft. Natürlich ist Mobilität auch mit negativen Begleiterscheinungen verbunden. Entscheidend für die Akzeptanz von Ausbauvorhaben im Bereich der Verkehrsinfrastruktur ist, die Betroffenen frühzeitig in die Planungen einzubeziehen.

Die berechtigten Interessen der Anwohner gilt es wirksam zu schützen. Die deutschen Flughäfen stehen dabei vor der Herausforderung, zwischen diesen Einzelinteressen und dem Gemeinwohl einen nachhaltigen Ausgleich zu schaffen. aDabei werden die Leitlinien für eine gute Bürgerbeteiligung helfen."

Die Vorstellung der Leitlinien wurde um Praxisbeispiele ergänzt, die zeigen sollten, wie die Flughäfen gemeinsam mit ihren Anwohnern vor Ort maßgeschneiderte Antworten auf die jeweiligen Herausforderungen entwickeln. Jürgen Bula, Geschäftsführer des Flughafens Bremen, stellte in diesem Zusammenhang das Schallschutzprogramm "CALMAR" vor, das der City Airport der Hansestadt aufgelegt hat.

Anwohner einbeziehen und unterstützen

Das "CALMAR"-Programm sieht direkte Gespräche und Begehungen vor Ort vor und bietet den Bürgern Unterstützung bei der Suche nach fachkundigen Handwerksunternehmen für Schallschutzmaßnahmen an. Zudem können Anwohner damit finanzielle Risiken und Vorleistungspflichten vermeiden, indem sie beispielsweise im Gegensatz zum behördlichen Verfahren auf ein kostspieliges Gutachten verzichten können und vor der Durchführung von Arbeiten der Umfang der Erstattung vereinbart wird.

"Wir stehen zu unserer Verantwortung, unsere Nachbarn bestmöglich zu schützen und führen mit ihnen daher einen direkten Dialog. Dabei orientieren wir uns an ihren individuellen Bedürfnissen. Wir gehen aktiv auf unsere Nachbarn zu und setzen auf den direkten Austausch, damit die bereitgestellten Geldmittel auch schnell bei ihnen ankommen."

Die Leitlinien für eine gute Bürgerbeteiligung bei Ausbauvorhaben hat der Verband der deutschen Verkehrsflughäfen in einem PDF-Dokument zusammengestellt.

S-Bahnlinie 2 während des Streiks stündlich zum Flughafen Stuttgart

Die Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) hat ihre Mitglieder von Donnerstag, 06.11.2014 ab 02:00 Uhr, bis Montag, 10.11.2014, 04:00 Uhr zu einem Streik im Nah- und Fernverkehr aufgerufen. Passagiere, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Flughafen Stuttgart an- und abreisen, sollten sich für ihre Anfahrt über den jeweils aktuellen Stand informieren. Die S-Bahnlinie S 2 wird den Flughafen während des Streiks stündlich anfahren. Ebenfalls stündlich, mit einem halbstündigen Abstand zu den Abfahrten der S-Bahn, verkehrt ein Busersatzverkehr zwischen dem Terminal und dem Albplatz in Stuttgart-Degerloch.

Dort gibt es die Möglichkeit, auf die Stadtbahn umzusteigen. Der Busersatzverkehr fährt täglich zwischen 06:38 Uhr und 23:38 Uhr, nähere Angaben dazu beim Verkehrs- und Tarifverbundes Stuttgart. Auch Regionalbusse und Fernbuslinien, die den Flughafen regulär anfahren, verkehren nach ihren üblichen Fahrplänen. Erste Züge können zugunsten des Notfallplans der Bahn auch heute schon ausfallen.

Polen schafft Full Flight Simulator für C295 an

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Airbus Defence and Space hat mit dem polnischen Verteidigungsministerium die Lieferung für einen Full Flight Simulator (FFS) für die C295-Flotte der polnischen Luftwaffe vereinbart.

Die C295 ist Teil der Familie der leichten und mittleren Transportflugzeuge von Airbus Defence and Space. Zu dieser Familie gehören auch die kleineren NC212i- und die CN235-Plattformen. Die C295 gibt es nun auch in der Variante C295W, welche mit stärkeren Triebwerken und standardäßig mit Winglets kommt.

Der FFS soll im Trainingszentrum in Krakau installiert werden, wo die C295-Flotte stationiert ist. Sie ist mit 16 Flugzeugen die derzeit größte C295-Flotte weltweit. Der Vertrag umfasst auch die Schulung für die FFS-Trainer und Techniker der Luftstreitkräfte. Ab der Inbetriebnahme im Jahr 2017 sollen dann 40 Crews pro Jahr trainiert werden.

Das Titelfoto zeigt Jan Wozniak als Vertreter der polnischen Beschaffungsbehörde. Im zweiten Bild sind die C295 und der Airbus A400M zu sehen, als sie in Berlin waren.

Fotos: (c) Airbus Defence and Space

BDL kritisiert BVG-Entscheidung zur Luftverkehrsteuer

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Das Karlsruher Urteil entfacht die Diskussion um die Luftverkehrsteuer erneut. "Die zentrale Frage ist ja nicht, ob Herr Schäuble nach der Verfassung eine Milliarde Euro pro Jahr kassieren darf, sondern welchen Schaden diese Steuer für unsere Wirtschaft anrichtet", erklärte Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL). Das Gericht hatte auch die Zielsetzung von Steuereinnahmen erwähnt. Dagegen mache die Luftverkehrsteuer die deutschen Fluggesellschaften flügellahm, so der BDL.

Die deutschen Fluggesellschaften können aufgrund des harten internationalen Wettbewerbs die Steuer weitgehend nicht an die Passagiere weitergeben. Sie müssen sie daher zu großen Teilen aus ihrem Betriebsergebnis selbst zahlen. Ein Großteil der Ergebnisse der rigiden Sparprogramme der deutschen Luftfahrtunternehmen wurde somit von der Steuer inzwischen wieder aufgefressen.

Während deutsche Fluggesellschaften seit Einführung der Steuer ihre Angebote an deutschen Flughäfen um 4,8 Prozent senken mussten, konnten europäische Wettbewerber ihre Starts von deutschen Flughäfen um zehn Prozent erhöhen. "Dieser Schaden ist auch im vierten Jahr dieser Steuer nach wie vor groß. Den deutschen Fluggesellschaften sind so rund zwei Milliarden Euro abgenommen worden. Davon hätten sie zum Beispiel 28 leisere, kerosinsparende A320-Flugzeuge kaufen können", so Siegloch weiter. "Weniger direkte Verbindungen in alle Welt schaden auch der Exportwirtschaft", so Siegloch. Die Luftverkehrsteuer sei also weiter eine "Schadsteuer".

Luftverkehrsteuer verstößt nicht gegen Grundgesetz

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Das Luftverkehrsteuergesetz ist mit dem Grundgesetz vereinbar. Dies hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts mit heute verkündetem Urteil entschieden. Die Erhebung und Ausgestaltung der in die Gesetzgebungskompetenz des Bundes fallenden Steuer verstößt nicht gegen das Gleichheitsgebot. Sie verletzt auch nicht die Berufsfreiheit der Luftverkehrsunternehmen und der Passagiere.

Zum Sachverhalt sagt das Gericht: Das Luftverkehrsteuergesetz begründet eine Steuerpflicht für die in Deutschland ab dem 01. Januar 2011 startenden Abflüge von Fluggästen, die von einem gewerblichen Luftverkehrsunternehmen transportiert werden, nicht aber für private Flüge und Frachtflüge. Von der Besteuerung ausgenommen sind ferner Flüge zu hoheitlichen, militärischen und medizinischen Zwecken, Versorgungsflüge von und zu Nordseeinseln sowie Transit- und Transferflüge.

Neben der Erzielung von Einnahmen in Höhe von einer Milliarde Euro jährlich soll die Abgabe nach der Gesetzesbegründung lenkend wirken, indem sie Anreize für ein umweltgerechteres Verhalten im Bereich des Flugverkehrs setzt. Die Regierung des Landes Rheinland-Pfalz hat das Luftverkehrsteuergesetz im Verfahren der abstrakten Normenkontrolle zur Prüfung gestellt.

Wesentliche Erwägungen des Senats

Die mit der Normenkontrolle der Sache nach angegriffenen Normen des Luftverkehrsteuergesetzes sind verfassungsgemäß.

1. Die Gesetzgebungskompetenz des Bundes für den Erlass des Luftverkehrsteuergesetzes folgt aus Art. 105 Abs. 2 Alt. 1 GG in Verbindung mit Art. 106 Abs. 1 Nr. 3 GG. Bei der Luftverkehrsteuer handelt es sich um eine in die Zuständigkeit des Bundes fallende sonstige auf motorisierte Verkehrsmittel bezogene Verkehrsteuer im Sinne des Art. 106 Abs. 1 Nr. 3 GG. Der Begriff des Verkehrsmittels umfasst neben demjenigen des Straßenverkehrs auch solche des Schiffs-, Bahn- und Flugverkehrs.

Die Ermächtigung des Bundesministeriums der Finanzen in § 11 Abs. 2 LuftVStG, durch Rechtsverordnung die Steuersätze jeweils mit Wirkung zu Beginn eines Kalenderjahres unter Berücksichtigung der Vorjahreseinnahmen aus dem Handel mit Treibhausgasemissionszertifikaten prozentual abzusenken, genügt den Anforderungen, die das Grundgesetz an eine gesetzliche Ermächtigung der Exekutive zum Erlass von Rechtsverordnungen im Bereich des Steuerrechts stellt. Sie räumt dem Verordnungsgeber keine Entscheidung über das "Ob" oder das "Wie" der Senkung der Luftverkehrsteuer ein, sondern überlässt ihm nur die jährlich obligatorische Neuberechnung der Steuersätze nach genau bestimmten Vorgaben.

2. Die zur verfassungsrechtlichen Überprüfung gestellten Vorschriften sind hinsichtlich der Auswahl des Steuergegenstandes, der steuerlichen Privilegierungen und der Ausgestaltung des Steuertarifs mit dem Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG vereinbar.

a) Mit der Belastung von gewerblichen Passagierflügen hat der Gesetzgeber den Steuergegenstand in verfassungsgemäßer Weise gewählt. Der Gesetzgeber war nicht aus Gleichheitsgründen gehalten, zugleich auch den privaten Flugverkehr und Frachtflüge mit der Luftverkehrsteuer zu belegen.

Wegen seines weitgehenden, demokratisch legitimierten Spielraums bei der Auswahl von Steuergegenständen wird der Gesetzgeber vom Gleichheitssatz nicht gezwungen, nach einer einmal getroffenen Entscheidung für ein bestimmtes Steuerobjekt zugleich auch alle ähnlichen, für den Steuerzweck ebenfalls geeigneten Steuerobjekte in die Belastung einzubeziehen. Erst nachdem der Steuergegenstand ausgewählt ist, unterliegt der Gesetzgeber bei der Ausgestaltung des Steuergesetzes engeren Bindungen aus Art. 3 Abs. 1 GG.

b) Die vom Luftverkehrsteuergesetz bestimmten Ausnahmen von der Steuerbelastung werden durch stichhaltige Sachgründe getragen. Die Steuerentlastung von Inselflügen sichert die Daseinsvorsorge für die Inselbewohner. Die Befreiung von Flügen zu militärischen und anderen hoheitlichen Zwecken rechtfertigt sich bereits aus dem gewählten Gegenstand der Besteuerung. Das Umsteigerprivileg soll die deutschen Flughäfen als internationale Drehkreuze schützten, indem sie in dieser Funktion einer geringeren Belastung unterliegen.

c) Die angegriffene Ausgestaltung des Steuertarifs verletzt den allgemeinen Gleichheitssatz nicht. Der Gesetzgeber hat mit der Anknüpfung der Besteuerung an die mit dem Flug zurückgelegte Distanz einen geeigneten und hinreichend realitätsgerechten Besteuerungsmaßstab gewählt, der dem Umweltschutzzweck des Gesetzes entspricht. Ungleiche Belastungen, die dadurch entstehen, dass die Höhe des Steuertarifs an den größten Verkehrsflughafen des Ziellandes statt an den tatsächlichen Zielflughafen anknüpft, führen nicht zur Unvereinbarkeit des vom Gesetzgeber bestimmten Steuermaßstabes mit Art. 3 Abs. 1 GG.

Der für die Besteuerung maßgebliche Flughafen des Ziellandes mit dem größten Verkehrsaufkommen gibt nur bei wenigen sehr großen Ländern oder beim Flug in überseeische Territorien einiger Länder den Distanzmaßstab nicht korrekt wieder. Diese geringen Verwerfungen sind aus Vereinfachungsgründen gleichheitsrechtlich noch tragbar.

3. Die Besteuerung des Passagierluftverkehrs verletzt schließlich weder die Berufsfreiheit der Luftverkehrsunternehmen noch die Berufsfreiheit der Passagiere. Für den Fluggast stellt die Luftverkehrsteuer bereits keinen Eingriff in seine Berufsfreiheit dar, weil ihr insoweit ein berufsregelnder Bezug fehlt. Die Beeinträchtigung der Berufsausübungsfreiheit der Luftverkehrsunternehmen wird durch den vom Gesetzgeber verfolgten Zweck des Umweltschutzes gerechtfertigt.

Hamburg – Marrakesch zwei Mal pro Woche von Germania bedient

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Der Traum aus 1001 Nacht ist ab sofort nur noch gut vier Flugstunden von Hamburg entfernt: Die Berliner Fluggesellschaft Germania hat am Dienstagvormittag eine neue Verbindung in die Trenddestination Marrakesch aufgenommen. Die Gäste des Premierenflugs wurden vor dem Boarding am Hamburg Airport stilecht mit marokkanischem Minztee und traditionellem Gebäck auf ihr Urlaubsziel eingestimmt. Marrakesch wird zweimal wöchentlich und ab Norddeutschland ausschließlich von Germania nonstop angesteuert.

Flug ST2064 startet ab sofort immer Dienstag und Freitag um 10:00 Uhr von Hamburg und erreicht Marrakesch um 13:30 Uhr. Der Rückflug ST2065 hebt um 14:15 Uhr in der "Perle des Südens" ab und erreicht die Hansestadt um 19:30 Uhr.

Königsstadt und Ausgangspunkt für Atlas

Marrakesch ist eine der vier Königsstädte Marrokkos, die als beliebtestes Ziel für einen Städtetrip in Nordafrika gilt. Die Altstadt verzaubert Urlauber mit verwinkelten Gassen und farbenfrohen Basaren. Besonders sehenswert sind die Stadtpaläste im maurischen Stil und der weitläufige Jardin Majorelle, der zu einem der schönsten Gärten der Welt gehört. Immer in Blickweite: Der schneebedeckte Hohe Atlas. Für einen Ausflug in das Gebirge ist Marrakesch der ideale Ausgangspunkt.

Karsten Balke, Chief Executive Officer (CEO) von Germania: "Marrakesch hat sich in den vergangenen Jahren zu einer echten Trenddestination mit dem gewissen Etwas gemausert. Wir freuen uns sehr, dass wir diese Stadt ab sofort zweimal wöchentlich und als einziger Anbieter nonstop aus Norddeutschland heraus im Programm haben. Wir sind uns sicher, dass die neue Strecke bei Urlaubern aus Hamburg und Umgebung auf großes Interesse stoßen wird."

Lücke ab Norddeutschland geschlosen

Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport: "Durch das Engagement Germanias wird das touristische Streckenangebot ab Hamburg noch attraktiver. Marrakesch ist ein ganz neues Ziel für Hamburg und zum ersten Mal überhaupt in unserem Flugplan. Ich bin sicher, dass diese Verbindung gut angenommen wird."

Mit der neuen Strecke eröffnet die Airline ihren Winterflugplan in der Hansestadt – Mitte November kommt mit Madeiras Hauptstadt Funchal ein weiteres Ziel ins Programm. Ab Anfang März 2015 fliegt Germania zudem von Hamburg direkt nach Tel Aviv in Israel sowie nach Paphos auf Zypern.

Flüge nach Marrakesch soll es oneway bereits ab 79 Euro geben, inklusive Steuern und Gebühren und enthalten bereits die gesetzlich vorgeschriebene Luftverkehrsabgabe.

Luftverkehrswirtschaft zu Ergebnissen der NORAH-Studie über Lärmauswirkung

Mit der ersten NORAH (Noise Related Annoyance, Cognition and Health) Teilstudie wurde die Wirkung von Lärm auf die Leseleistung und Lebensqualität von Grundschülern umfassend analysiert. "Die Ergebnisse haben die Basis für eine sachlich fundierte Diskussion zu den Auswirkungen von Lärm auf Zweitklässler geschaffen. Zudem hat sich gezeigt, dass die Luftfahrt mit ihren bisherigen Maßnahmen zum Lärmschutz auf dem richtigen Weg ist!" sagte Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft heute in Berlin.

Erfreulich ist, dass die Lebens- und Schlafqualität bei den befragten Eltern und Grundschülern rund um den Frankfurter Flughafen selbst in den vergleichsweise stark betroffenen Gebieten hoch eingeschätzt wird. Es zeigte sich auch, dass sich Fluglärm auf die Lesefähigkeit von Zweitklässlern zwar nur gering, aber dennoch nachweisbar auswirkt. Wie schnell ein Kind lesen lernt, hänge aber weniger vom Umgebungslärm als von anderen Faktoren ab, wie beispielsweise der Anzahl von Kinderbüchern im Haushalt oder den vorhandenen Deutschkenntnissen, so der BDL.

Die Erkenntnisse der NORAH-Studie können helfen, Lärmschutzmaßnahmen zielgerichtet einzusetzen, betonte Siegloch: "Wir engagieren uns weiterhin, Fluglärm zu reduzieren. Als nächstes werden wir die Ergebnisse detailliert analysieren und bewerten, um sinnvolle Schlüsse ziehen und entsprechende Maßnahmen ableiten zu können."

Die nun veröffentlichte NORAH-Teilstudie zum Einfluss von Lärm auf die Leseleistung und Lebensqualität von Grundschülern ist ein Modul von insgesamt drei Modulen der Studie. Im nächsten Jahr werden die Ergebnisse aus den Teilstudien zum Einfluss von Lärm auf die allgemeine Lebensqualität von Menschen und zum Einfluss von Lärm auf die Gesundheit veröffentlicht.

Condor flog volles Flugzeug erstmals von Köln/Bonn nach Kuba

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Der Ferienflieger Condor feierte den Erstflug vom Köln Bonn Airport (CGN) nach Varadero (VRA) auf Kuba. Um 14:45 Uhr hob die erste Maschine in Richtung Karibikinsel ab und gab den Startschuss für die erste Condor-Langstreckenverbindung von der Rhein-Metropole.

Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, Uwe Balser, Condor Geschäftsführer Operations, der Botschafters Kubas in Deutschland, Seine Exzellenz René Juan Mujia Cantelar, sowie Botschaftsrätin Isabel Docampo kamen zum Start der neuen Verbindung. Köln/Bonn ist damit der dritte deutsche Flughafen mit einer Condor Langstreckenverbindung.

Highlight Langstrecke – Erster Flug schon ausgebucht

"Dies ist ganz besonderer Moment für uns", freute sich Michael Garvens, "eine Langstreckenverbindung eröffnet man nicht alle Tage. Nicht nur für unserer Passagiere sind die Flüge nach Varadero auf der wunderschönen Insel Kuba ein ganz besonderes Highlight, sondern auch für uns. Wir sind sicher, dass wir gemeinsam mit unserem Partner Condor diese neue Strecke zum Erfolg führen werden. Die Voraussetzungen dafür könnten jedenfalls nicht besser sein."

"Von Kölle nach Kuba lautet heute unser Motto. Wir freuen uns besonders, dass wir hier einen neuen Abflughafen der Langstrecke feiern können. Umso schöner: Der Flug scheint richtig eingeschlagen zu haben. Der erste Flug ist ausgebucht und voller Kunden, die sich auf den neuen Flug mit uns in ihren Urlaub freuen", so Uwe Balser, Geschäftsführer Operations bei Condor. "Wir würden uns natürlich besonders freuen, wenn die Langstreckenflüge so gut ankommen, dass wir im kommenden Jahr noch aufstocken können."

"Wir freuen uns sehr, dass Condor sich für einen neuen Direktflug von Köln/Bonn nach Varadero entschieden hat. Dadurch werden die wöchentlichen direkten Flugfrequenzen, die Kuba mit Deutschland verbinden, auf 12 erhöht. Es ist im Interesse unserer Tourismusindustrie für die gegenwärtige Wintersaison und für die Zukunft, die Flugkapazität und die Einkünfte aus Deutschland sowie aus den Nachbarländern zu vergrößern. Im Jahr 2013 ist der Tourismus aus Deutschland nach Kuba um sieben Prozent gewachsen.

Entspannen in unvergleichlichem Kuba-Flair

Bis Ende September diesen Jahres ist der Zuwachs mit 14 Prozent beziffert worden. Diese Zahlen weisen auf einen bedeutenden und stabilen Zuwachs hin. Sie festigen Deutschland als einem der bedeutendsten Quellmärkte für Kuba und unterstreichen, dass das Interesse der Deutschen für die kulturellen, landschaftlichen, historischen und sozialen Attraktionen des Lands nicht aufhört zu wachsen", sagte der Botschafter René Juan Mujia Cantelar. Flüge von Köln/Bonn nach Varadero starten wöchentlich immer Dienstag und sollen zu einem Oneway-Komplettpreis ab 339,99 Euro in der Economy Class zu haben sein.

Mit Varadero eröffnet Condor Fluggästen nicht nur in Köln und Umgebung sondern bis in die Beneluxstaaten hinein ein traumhaftes Ziel auf Kuba. An der Nordküste des Landes gelegen ist Varadero ein wahres Karibikparadies. Strände wie die Laguna de Maya oder die Playa El Coral locken mit feinem weißem Sand, glasklarem Wasser sowie einer atemberaubendem Unterwasserwelt Taucher und Segler und all diejenigen, die einfach nur entspannen möchten. Wer neben Strand und Sonne die kubanische Mentalität erleben möchte, findet in der nahe gelegenen Hafenstadt Cárdenas das typische Kuba mit Pferdekutschen und Oldtimern. Auch Havanna, die nicht weit entfernt gelegene Landeshauptstadt, lädt zu einem Besuch ein. Dort begeistert beispielsweise die Plaza Vieja in der Altstadt mit beeindruckenden kolonialen Palästen und zahlreiche Bars und Cafés.

Rail & Fly und Germanwings zum Anschluss

Kunden können mit dem Condor Partner Germanwings und bequemen Umsteigezeiten von den deutschen Flughäfen Dresden (DRS), Hamburg (HAM), Leipzig/Halle (LEJ) und Berlin-Tegel (TXL), ab Wien (VIE), Zürich (ZRH), Mailand (MXP) sowie London-Stansted (STN) nach Köln/Bonn anreisen. Alle Condor Flüge können samt Zubringerflügen oder Rail & Fly Tickets im Reisebüro gebucht werden.

Seit 2013 ist die deutsche Fluggesellschaft Condor Teil der Thomas Cook Group Airlines, in denen die vier Fluggesellschaften Thomas Cook Airlines UK, Belgium, Scandinavia und Condor zusammengeführt wurden. Die Flotte der Airlines der Thomas Cook Group besteht aus 88 modernen Flugzeugen, davon 40 Flugzeugen der Condor Flotte: Zwölf Airbus A320, drei Airbus A321, dreizehn Boeing 757-300 und zwölf Boeing 767-300. Die Flugzeuge werden von dem eigenen Technikbetrieb der Airlines gewartet. Condor ist Mitinitiator der Vier-Liter-Kampagne des Bundesverbandes der deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL): Die deutsche Luftfahrt verbraucht auf 100 Kilometern und pro Passagier weniger als vier Liter Kerosin.

NORAH-Studie zeigt Einfluss von Fluglärm auf Lerngeschwindigkeit bei Kindern

Der Einfluss von Fluglärm auf die Lesefähigkeiten von Kindern ist messbar, aber insgesamt vergleichsweise gering. Deutlich stärker sollen andere Faktoren, wie beispielsweise sozioökonomische Einflüsse oder unterrichtliche Rahmenbedingungen wirken. Das ist ein Ergebnis des nun in Frankfurt vorgestellten Moduls III der sogenannten NORAH-Studie. Weiterhin zeigt die Studie, dass Fluglärm keine Auswirkungen auf die Ausprägung sogenannter Vorläuferfähigkeiten wie etwa das Verstehen von Worten oder das Hören von Silben hat.

Ein Einfluss lässt sich laut Studie auf die Leseleistung von Grundschulkindern feststellen. Im Zuge der Studie gaben Eltern zwar leicht erhöhte Medikamentenverordnungen und Sprech- bzw. Sprachstörungen in stärker von Fluglärm betroffenen Gebieten an. Die Werte liegen jedoch unter dem Bundesdurchschnitt, wie sie in anderen Studien namhafter Institute ermittelt wurden. Ferner zeigt die NORAH-Studie ("Noise-Related Annoyance, Cognition, and Health") keine Ursache-Wirkung-Beziehung zum Fluglärm auf.

Insgesamt wird die gesundheitsbezogene Lebensqualität und das Wohlbefinden von Kindern und Eltern in der Region als hoch eingeschätzt. Die NORAH-Studie wird seit April 2011 von einem unabhängigen Konsortium von Wissenschaftlern durchgeführt und hat zum Ziel, eine möglichst repräsentative und wissenschaftlich abgesicherte Beschreibung der Auswirkungen des Lärms vom Flug-, Schienen- und Straßenverkehr auf die Gesundheit und Lebensqualität zu geben. Auftraggeber der Studie ist die gemeinnützige Umwelthaus GmbH, die zu 100 Prozent dem Bundesland Hessen gehört.

Daten-Erhebung startete 2012

"Die ersten Ergebnisse der NORAH-Studie bestätigen, wie wichtig und richtig unser starkes Engagement beim Lärmschutz ist", sagte Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, zur Veröffentlichung der Ergebnisse des sogenannten Kindermoduls der NORAH-Studie. "Mein persönlicher Dank gilt den Kindern, Eltern und Lehrkräften, die sich mit großem Einsatz an der Studie beteiligt haben und natürlich auch Frau Professor Klatte und ihrem Team.

Die Ergebnisse sind für uns Ansporn, unsere Arbeit nach allen Kräften fortzusetzen. Seit Ende der Datenerhebung von NORAH im Jahr 2012 haben wir weitere große Fortschritte beim Lärmschutz gemacht, die in dieser Studie noch nicht berücksichtigt sind. Wir werden die jetzt gewonnenen Erkenntnisse genau untersuchen und gemeinsam mit allen Beteiligten prüfen, wie wir sie zur weiteren zielorientierten Ausrichtung unseres Lärmschutz-Engagements nutzen können."

Das Design der Studie ist so angelegt, dass tatsächlich auf Fluglärm zurückzuführende Effekte mit hoher Wahrscheinlichkeit identifiziert werden konnten. Entsprechend genau sind die Ergebnisse.

  • So entspricht der von der NORAH-Studie festgestellte Einfluss von Fluglärm auf die Leseleistung von Grundschulkindern einem Leserückstand von etwa einem Monat bei einem Anstieg des Fluglärms um je zehn Dezibel. Das ist gleichbedeutend mit einem Leserückstand von maximal rund zwei Monaten in den am stärksten von Fluglärm betroffenen Gebieten im Rhein-Main-Gebiet. Zum Vergleich: Der Leserückstand von Kindern aus Haushalten mit wenigen Kinderbüchern beträgt circa 3,5 Monate.
  • Die Ergebnisse der NORAH-Studie bestätigten eine durchgehend hohe berichtete Lebensqualität bei Eltern und Kindern im Rhein-Main-Gebiet. Das gilt auch für Kinder in vergleichsweise höher fluglärmbelasteten Gebieten – sie bewerten ihre gesundheitliche Lebensqualität im Durchschnitt nur minimal niedriger als ihre Altersgenossen in weniger betroffenen Gebieten.
  • In Gebieten mit vergleichsweise hoher Fluglärmbelastung gaben Eltern eine höhere Anzahl an diagnostizierten Sprach- und Sprechstörungen sowie Medikamentenverordnungen an. Die Studie bietet aber keinen Anhaltspunkt dafür, dass sich beides auf Fluglärm zurückführen lassen könnte – im Gegenteil erwähnten auch Eltern aus vergleichsweise gering belasteten Gebieten jeweils höhere Anzahlen bei Medikamentenverordnungen und Sprech-/Sprachstörungen als Eltern aus mittel belasteten Gebieten. Zudem hatten Studien mit vergleichbaren Fragestellungen bereits sowohl gezeigt, dass die Medikamenteneinnahmequote im gesamten Bundesgebiet deutlich über der Einnahmequote in den NORAH-Regionen liegt, als auch nachgewiesen, dass Sprach- und Sprechstörungen bei Kindern bis 14 Jahren häufiger vorkommen. Ferner unterscheiden sich die benannten Kinder in ihren Leseleistungen nicht vom Rest der Gruppe.
  • Störungen des Unterrichts durch Fluglärm sind nachweisbar, wobei die seit dem Studienzeitpunkt 2012 gemachten Fortschritte beim aktiven und passiven Lärmschutz in der Studie noch nicht berücksichtigt sind.

Aktivitäten gegen Fluglärm und weitere Ergebnisse

Der Fraport und seine Partner sind seit vielen Jahren Vorreiter beim aktiven und passiven Lärmschutz.

Die Ergebnisse des Teilmoduls III von NORAH wurden nun vorgestellt, das den Einfluss von Fluglärm auf die Lebensqualität und die geistige Entwicklung von Grundschulkindern untersucht. Im kommenden Jahr sollen Erkenntnisse über den Einfluss von Lärm auf die allgemeine Lebensqualität von Menschen (Modul I) und Erkenntnisse zum Einfluss auf die Gesundheit (Modul II) folgen.

Landeplatz J für Philae heißt nun „Agilkia“

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Es wurde in der ägyptischen Historie gestöbert, neue Wortschöpfungen erfunden und nach geeigneten Vergleichen gesucht – insgesamt rund 8.300 Namensvorschläge für den Landeplatz J von Lander Philae auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko wurden beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), der französischen Raumfahrtagentur CNES, der italienischen Raumfahrtagentur ASI und der europäischen Weltraumorganisation ESA eingereicht. Das "Steering Committee" des Landers stimmte als Jury ab und entschied sich für "Agilkia", die Insel, auf die der Tempel von Philae versetzt wurde.

"Die Entscheidung war sehr knapp", sagt Prof. Felix Huber vom DLR, der das "Steering Committee" leitet. "Wir hatten viele und gute Vorschläge, wie der Landeplatz J benannt werden könnte." Nun ist die Wahl auf Agilkia gefallen: Die Insel im Nil wurde 1980 der neue Standort für den Isis-Tempel, als dessen Standort – die Insel Philae – durch den Bau des Assuan-Staudamms überflutet wurde.

Mehr als 150 Teilnehmer hatten diesen Namen vorgeschlagen, so dass unter den Einreichungen das Los entscheiden musste: Gewinner des Wettbewerbs ist der Franzose Alexandre Brouste aus Le Mans. "Ich interessiere mich schon seit vielen Jahren für die Raumfahrt", sagt der Mathematikdozent. "An dem Wettbewerb habe ich teilgenommen, weil ich an dem historischen Augenblick der Landung auch beteiligt sein wollte." Agilkia habe er ausgewählt, weil die Insel so eng mit Philae verbunden sei. "Wenn die Landung gut verläuft, wird das ein großartiger Moment!"

Namensvorschläge vom alten Ägypten bis Star Trek

Allerdings fiel die Entscheidung für den neuen Namen denkbar knapp aus: Der Zweitplatzierte "Abydos", der Name einer antiken Stadt am Nil, wurde mit nur einem Punkt Abstand geschlagen. Gerade Ägypten und seine historischen Stätten hatten es vielen Bewerbern angetan, und so gehörten "Bigeh", "Osiris", "Kemet" und "Memphis" zu den oft genannten Namen. Aber auch neue Wortkreationen, bei denen die Teilnehmer das Thema spielerisch angingen, wurden eingereicht: Von "Philandujah" – bei dem der Jubel "Hallelujah" gleich enthalten ist – bis zu "Philaedelphia" und "Valojota", dem Tal des griechischen Buchstabens Jota, reichte die Phantasie im Wettbewerb. Auch wurde "Jaslafapbaglise" vorgeschlagen, was beginnend mit "J" zudem für "Just A Small Landing For A Probe, But A Giant Leap In Space Exploration" steht.

Selbst die Star-Trek-Sprache Klingonisch wurde als Vorschlag in den Ring geschickt: Qapla sei das klingonische Wort für "Erfolg" und deshalb passend, teilte ein Bewerber mit. Vergleiche mit der Mondlandung sorgten für Ideen wie "Meer der Ruhe II" in Anlehnung an den Landeplatz der Mondfähre oder auch für den Vorschlag, mit "Eagle" den Namen der Mondfähre auf den Kometen Churyumov-Gerasimenko zu bringen. Und auch "Moby Dick" hätte laut einem Bewerber als Name für die Landestelle gepasst: Schließlich habe man den ja auch mit einer Harpune beschossen – und auch Lander Philae wird sich beim Aufsetzen mit zwei Harpunen im Kometenboden verankern.

Landung aus 22,5 Kilometern Abstand

Am 12. November 2014 soll die erste Landung auf einem Kometen erfolgen. Im Lander Control Center (LCC) des DLR bedeutet dies: Schichtdienst rund um die Uhr, um den Lander Philae zu überwachen und zu betreiben. Gegen 09:35 Uhr mitteleuropäischer Zeit soll Philae in einer 22,5 Kilometern Entfernung von der Raumsonde Rosetta abdocken und auf den Kometen heruntersinken. Das Team des Lander Control Centers rechnet damit, gegen 17:00 Uhr die Landung bestätigen zu können. Wenn die dafür erforderlichen Daten aus dem Weltall im Kontrollraum in Köln ankommen, steht Philae bereits seit knapp 30 Minuten auf der Kometenoberfläche, denn durch die große Entfernung kann der Kontakt zum Lander nicht in Echtzeit erfolgen.

"Das Aufsetzen wird eine große Herausforderung sein", betont Philae-Projektleiter Dr. Stephan Ulamec vom DLR. Innerhalb der Lande-Ellipse mit einem Durchmesser von rund einem Kilometer erwartet den Lander nicht nur flaches Gelände, sondern auch einige Brocken oder Hänge – und dies könnte eine sichere Landung gefährden. Allerdings: Die Software, die Philae sicher und autonom steuern wird, wurde kontinuierlich getestet und optimiert, um den Lander auf möglichst viele Gegebenheiten vorzubereiten.

Unverzüglich nach dem Aufsetzen des Landers beginnen die wissenschaftlichen Untersuchungen am Boden: Insgesamt zehn Instrumente sitzen auf dem Lander und werden die Oberfläche, die Koma und die Bodenschichten unterhalb der Kruste untersuchen. Eine Premiere in der Geschichte der Kometenforschung: Noch niemals zuvor wurden Daten direkt auf der Oberfläche eines Kometen gemessen.

BER widerspricht Berichten über „Extrakosten“ – Fertigstellung unverändert

In gestrigen Berichten wurde von sogenannten "Extrakosten" für den BER in Höhe von 3,2 Milliarden Euro berichtet. Dies ist eine irreführende Aussage. Richtig ist, dass es sich bei dem zitierten Dokument um ein illegal entwendetes internes Papier der FBB handelt. In dem Papier wird ein strategischer Ausblick bis zum Jahr 2035 gegeben, in dem die FBB mit deutlich mehr Passagieren rechnet als heute. Das Papier bündelt interne Überlegungen zu diesem Thema, stand aber zu keinem Zeitpunkt zur Entscheidung an.

Wenn Erweiterungen des BER anstehen, werden diese in Einzelmaßnahmen markt- und zeitgerecht zugeschnitten und im Aufsichtsrat der FBB beraten. Insgesamt gilt, dass die derzeit im Aufsichtsrat benannten Fertigstellungskosten für den BER bleiben wie sie sind. Für die nach der BER-Eröffnung notwendigen strategischen Investitionen für anstehende Kapazitätserweiterungen bedarf es keiner weiteren Gesellschaftermittel.

Germanwings verbindet ab Juli 2015 Stuttgart mit Tunis

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Von Stuttgart aus mit Germanwings nach Nordafrika reisen. Im kommenden Sommer bietet die deutsche Airline eine wöchentliche Verbindung ab Baden-Württemberg zum internationalen Flughafen von Tunis an. Germanwings-Gäste können dann einmal pro Woche günstig und bequem in die tunesische Hauptstadt fliegen. Flugtag ist jeweils der Freitag: Dann verlässt ein Jet der deutschen Airline um 22:40 Uhr den Stuttgarter Flughafen und landet gegen 24:00 Uhr in der Nacht in der Metropole in unmittelbarer Nähe der Mittelmeerküste.

Kristallklares Meerwasser, kilometerlange Strände und warmes Klima kennzeichnen die mediterrane Atmosphäre der Hauptstadt Tunesiens. Nicht nur Sonnenhungrige kommen hier auf ihre Kosten, auch kulturell bietet Tunis zahlreiche Highlights: die Ez-Zitouna-Moschee, das Bardo-Museum, die Altstadt Medina oder die arabischen Märkte, die sogenannten Souks.

Die Metropole aus 1001 Nacht fasziniert ebenso als Shoppingparadies. Die Avenue Habib Bourguiba lädt zum Flanieren und Verweilen ein. In den Touristenzentren wie Hammamet, Monastir, Djerba, Sousse oder auch in Tunis gibt es ein besonders großes Angebot für Nachtschwärmer. Der erste Flug ist für den 24. Juli kommenden Jahres geplant, gebucht werden können die Flüge schon. Die Rückflüge starten um 02:55 Uhr Ortszeit und erreichen Stuttgart am frühen Samstag um 06:10 Uhr.

Ryanair gewährt am heutigen „Thank You Tuesday“ 25 Prozent Rabatt

Ryanair bedankt sich am heutigen "Thank You Tuesday" bei seinen 89 Millionen Kunden europaweit mit einer ganz besonderen Aktion: Alle Kunden, die heute einen Flug für Januar 2015 buchen, bekommen einen Preisnachlass von 25 Prozent. Das Angebot für den "Thank You Tuesday" gilt 24 Stunden von 00.01 Uhr des 04. November 2014 und besteht für alle Flüge im Januar 2015 auf über 1.600 Strecken, die mehr als 180 Flughäfen in 30 Ländern in ganz Europa und Nordafrika verbinden.

Bei Ryanair gibt es generelle Konditionen wie Sitzplatzreservierungen, einem zweiten kostenlosen Handgepäck sowie einer neuen App für mobile Bordkarten.

Bari/Apulien ab Frühjahr 2015 ab Hamburg

Germanwings bietet im kommenden Sommer ab Hamburg noch mehr Italien: zum 09. Mai 2015 startet die deutsche Airline eine neue Strecke nach Bari, der Hauptstadt Apuliens. Sie wird dann einmal pro Woche jeweils samstags angeflogen. Germanwings startet jeden Samstag um 15:00 Uhr in den Südosten Italiens und erreicht den Flughafen von Bari planmäßig um 17:25 Uhr. Der Rückflug verlässt die italienische Region um 18:00 Uhr und erreicht die Hansestadt wieder um 20:40 Uhr.

Bari ist eine Hafen- und Universitätsstadt an der Adria. Der Hafen von Bari bietet Fährverbindungen nach Kroatien, Albanien und Griechenland.

Besonders sehenswert ist der historische Kern von Bari, wo sich unter anderem die Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert, das Castello Svevo di Bari sowie die Basilica di San Nicola besichtigen lassen. Auch lohnt sich ein Ausflug ins nahegelegene, für seine Kegelbauten (Trulli) berühmte Alberobello, das 1996 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Die neue Urlaubsdestination ist bereits buchbar.

Check-in als Drive-in am Flughafen Frankfurt: Testbetrieb bei Condor

Ab 06. November 2014 können Condor-Reisende in Frankfurt noch bequemer und zeitsparender am Vorabend einchecken und währenddessen kostenlos am Flughafen Frankfurt parken. Dazu startet Condor zunächst für eine sechswöchige Testphase gemeinsam mit dem Team von Frankfurt Airport einen neuen Drive-in Service bis 23. Dezember 2014.

Der Condor Drive-in am Flughafen Frankfurt ist täglich von 17:00 Uhr bis 21:00 Uhr geöffnet und bietet einen Check-in-Service für Flüge, die bis 14:30 Uhr am Folgetag starten. Aufgrund gesonderter Bestimmungen ist der Condor Drive-in für Flüge in die USA und nach San Juan (Puerto Rico) leider nicht möglich.

Condor-Kunden finden den Drive-in in Richtung Terminal 1/Ankunft. Im Ankunftsbereich weisen Hinweisschilder zum "P 36" (Parkplatz 36), wo Condor Gäste, die den Condor Drive-in Service nutzen, ihr Auto kostenfrei parken können. Die Check-in-Schalter befinden sich in einem speziell gekennzeichneten Check-in-Häuschen direkt am P 36. Hier können Gäste ihr Gepäck aufgeben und erhalten dann ihre Bordkarte, so dass sie am nächsten Morgen direkt zum Gate gehen können.

Wie der Vorabend Check-in an den Condor Schaltern im Terminal ist dieser neue Service für Gäste der Business Class und Premium Economy Class sowie für Kinder unter zwölf Jahren kostenfrei und steht allen anderen Condor Passagieren schon für fünf Euro pro Person zur Verfügung.

BALF: Bigger Airplanes, Less Flights

Durch die gesamte zivile Luftfahrt lässt sich ein Trend erkennen, der besonders Passagiergesellschaften betrifft und den Luftverkehr verändert – davon profitieren alle.

  • Druck auf alle Airlines durch
    • Konkurrenz
    • Kosten für Treibstoff
  • Mehr Sitzplätze pro Flugzeug, wie etwa A380, aber auch B737-800.

So können Kapazitäten der Airlines auf ertragsstarken Routen steigen ohne mehr Flüge durchzuführen. Aber auch bestehende Kapazitäten können durch weniger Flüge kosteneffizienter werden.

der Quotient Passagiere pro Passagierflug stieg deutlich um 3,2 Prozent auf 130,3. (Fraport Artikel aus Februar 2016.)

Flughäfen litten in der Vergangenheit unter der Schwäche am Luftverkehrsmarkt, Airlines reduzierten das Angebot, um einer sinkenden Nachfrage zu begegnen. Im Sommer zog die Nachfrage an Flugreisen in Deutschland wieder an. Doch die Zahl der Flüge nahm mitunter immer noch ab. Diese Diskrepanz ist durch BALF zu erklären: Während die Airlines größeres Fluggerät einsetzten, und mehr Passagiere als zuvor beförderten, ging der Luftverkehr zurück!

Prognose der ADV (Artikel 19.12.): Eine Trendwende wird es bei den Flugbewegungen geben. Die ADV prognostiziert, dass nach drei Jahren die Flugbewegungen ins positive Wachstum zurückkehren.

Flugzeuge nicht nur sparsamer, sondern auch leiser.

Hier ein Beispiel, wo Passagierzahlen, und Flugbewegungen (aber nicht so stark, steigen. Trotzdem sinkt die Auslastung! -> Versatz ist BALF, oder?

Im Oktober 2017 sind 2.758.280 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspricht einem Plus von 3,6 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Die Anzahl Lokalpassagiere stieg im Oktober 2017 um 2,7 Prozent auf 2.052.928. Der Transferanteil lag bei 25,4 (+0,6 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr). Die Zahl der Umsteigepassagiere stieg um 6,2 Prozent auf 699.800. Die Anzahl Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,8 Prozent auf 24.236 Starts oder Landungen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 129,6 Fluggästen 3,3 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat um 0,3 Prozentpunkte auf 79,0 Prozent gesunken.

Letzter Flug des Airbus A300 ZERO-G: Herzlicher Empfang in Köln/Bonn

Der Köln Bonn Airport ist um eine Attraktion reicher. Die A300 ZERO-G, der zur Simulation von Schwerelosigkeit unter anderem vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) als sogenanntes Parabel-Flugzeug eingesetzt wurde, landete nach seinem allerletzten Flug in Köln/Bonn.

Das international bekannte Parabelflieger tritt am Köln Bonn Airport seinen wohlverdienten Flugzeug-Ruhestand an. Hier wird er nun dauerhaft zum Ausstellungsstück und kann von Besuchern des Flughafens im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Flughafenchef Michael Garvens, der Vorsitzende des DLR-Vorstands Johann-Dietrich Wörner und Ex-Astronaut Frank de Winne empfingen das Flugzeug am Flughafen.

A300 ZERO-G schon vorher als Exponat am Airport

"Es ist folgerichtig, dass unser Flughafen jetzt zur Heimat dieses außergewöhnlichen Flugzeugs wird", freut sich Flughafenchef Michael Garvens. "Die erste Landung auf deutschem Boden fand vor fast genau zehn Jahren hier bei uns statt. Köln/Bonn war viermal Gastgeber für die Parabelflug-Kampagne und der ZERO-G war Dauergast auf dem Tag der Luft- und Raumfahrt."

"Die A300 ZERO-G und ihre Besatzungen haben über viele Jahre hinweg einen entscheidenden Beitrag zur deutschen Raumfahrtforschung geleistet. In 25 vom DLR durchgeführten Forschungskampagnen und den dabei geflogenen hunderten Parabeln konnten Wissenschaftler aus Deutschland das Werkzeug Schwerelosigkeit für ihre Arbeit nutzen", erklärt Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR. "Dass dieses einzigartige Flugzeug nun seine letzte Landung auf dem Flughafen Köln/Bonn absolviert hat, ist etwas ganz besonderes und ich bedanke mich bei Novespace und dem Flughafen Köln/Bonn, die das ermöglicht haben."

Frank De Winne, Leiter des Europäischen Astronautenzentrums, erinnert sich: "Ich selbst habe meine ersten Erfahrungen im freien, schwerelosen Schweben in der Mikrogravitationsumgebung des ZERO-G Parabelflugzeugs gemacht. Nicht zu vergessen, dass unsere jungen Astronauten des Absolventenjahrgangs 2009, unter ihnen auch Alexander Gerst, ihr Training in diesem Flugzeug durchgeführt haben. Das ZERO-G-Parabelflugzeug hat mit Sicherheit zu der erfolgreichen Vorbereitung unserer Astronauten auf ihre Weltraumflüge, einschließlich einiger ihrer Experimente, beigetragen. So, in gewisser Weise, ist es nicht verkehrt zu sagen, dass dieses Flugzeug auch Teil der Erfolgsgeschichte der "Blue Dot"-Mission ist."

Vom Schwerelosigkeitstraining zur direkten Forschung

Parabelflüge wurden ursprünglich für das Schwerelosigkeitstraining von Astronauten initiiert. Heute werden sie hauptsächlich für wissenschaftliche Experimente in Schwerelosigkeit (Mikrogravitation) und zum Testen von Raumfahrttechnologien eingesetzt. Das DLR verwendet für seine Parabelflüge die A300 ZERO-G, auch die Europäische Weltraumorganisation ESA und die französische Raumfahrt-Agentur CNES nutzen die von der französischen Firma Novespace angebotene Fluggelegenheit.

Die A300 ZERO-G ist ein Flugzeug, das ausschließlich für Test- und Experimentalflüge genutzt wurde. Wo genau der ZERO-G am Köln Bonn Airport abgestellt wird, ist noch nicht endgültig entschieden. Es zeichnet sich ein Standort im öffentlichen Bereich des Flughafens ab.

Fraport zieht Bilanz aus Immobilienankaufprogramm Casa

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Mit dem Ende der Antragsfrist ihres freiwilligen Immobilienankaufprogramms Casa zum 31. Oktober 2014 zieht die Fraport AG eine positive Bilanz. Bis heute erfolgte in Flörsheim der Ankauf von 245 Wohnobjekten und es wurden bislang 125 Ausgleichzahlungen geleistet. Weitere 156 Anträge auf Ausgleichszahlung sowie 118 Anträge auf Ankauf befinden sich noch in der Bearbeitung. Bereits Mitte 2007 ist die Antragsfrist auf Ausgleichzahlungen für Objekte in Raunheim ausgelaufen. Dort wurden 122 Ausgleichszahlungen an Wohneigentümer geleistet.

Mit dem freiwilligen Programm bot die Fraport AG jenen Immobilienbesitzern eine Alternative, die vor der Diskussion des Ausbaus eine Immobilie gekauft oder gebaut hatten und die durch die Erweiterung des Flughafens Frankfurt und die Veränderungen des Betriebs besonders betroffen wurden.

Konditionen nach Gegebenheiten ermittelt

Im Rahmen des Casa-Programms kaufte die Fraport AG Wohnimmobilien, die besonders niedrig, das heißt mit weniger als 350 Metern, überflogen werden oder zahlte den Eigentümerinnen und Eigentümern eine Entschädigung. Der Ankaufspreis der Immobilien wurde dabei durch unabhängige Experten der TÜV SÜD ImmoWert GmbH auf der Grundlage der Gegebenheiten vor der Flughafen-Erweiterung festgelegt. Die alternative Entschädigung richtete sich nach der Lage der Immobilie und ihrer Entfernung von der durch Überflüge betroffenen Kernzone.

"Mit unserem, im internationalen Vergleich einmaligen Ankauf- und Ausgleichsprogramm für Wohnimmobilien konnten wir vielen Flughafenanrainern die Chance bieten, sich ohne wirtschaftlichen Schaden neue Perspektiven zu ermöglichen. Ziel des Casa-Programms war es, einen nennenswerten Ausgleich für die Menschen in den vom Flugbetrieb der Landebahn Nordwest neu und besonders betroffenen Gebieten zu leisten.", so Anke Giesen, Vorstand Operations der Fraport AG. "Insgesamt können wir eine positive Bilanz des Programms ziehen, das einen weiteren wertvollen Beitrag für die Vereinbarkeit zwischen dem für die Region wichtigen Luftverkehr und dem Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner geleistet hat."

Volumen von 100 Millionen Euro

Im Zuge der Aktivitäten der "Allianz für Lärmschutz" wurde im Jahr 2012 der Anspruch auf Immobilienverkauf auf das gesamte Fördergebiet in Flörsheim mit rund 1.000 Wohneinheiten erweitert. Antragsberechtigte Bürger, die ihre Immobilie nicht verkaufen wollten, konnten stattdessen eine Ausgleichszahlung beantragen. Insgesamt war das Maßnahmenvolumen im Casa-Programm damit auf über 100 Millionen Euro ausgelegt.

Info-Veranstaltung zur „Düsseldorf Airport City“

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Seit 2003 entwickelt sich am Düsseldorfer Airport direkt angrenzend an das Terminal der hochwertige Immobilienstandort "Düsseldorf Airport City". Durch die Vermarktung der einzelnen Baufelder und der entstanden Bürogebäude sind im Rahmen des mittlerweile ersten abgeschlossenen Bauabschnitts rund 3.000 Büroarbeitsplätze entstanden. Das Team des Airport Bürgerbüros lädt interessierte Bürger am Freitag, 07. November, zu einer besonderen Veranstaltung rund um den Business-Standort ein.

Treffpunkt ist der an der Flughafenverwaltung gelegene Kinosaal des Flughafens. Hier startet um 16:30 Uhr ein gemeinsamer Rundgang durch die Airport City. Danach geht es im Kinosaal des Flughafens weiter. Anja Dauser, Geschäftsführerin der Flughafen Düsseldorf Immobilien GmbH (FDI), stellt bei dem Rundgang bereits realisierte Projekte wie das Maritim Hotel, das VDI-Gebäude oder das Porschezentrum vor. Dabei erläutert sie auch die laufenden Bauvorhaben, wie zum Beispiel den Bau der neuen Flughafenverwaltung.

So kann sich jeder Teilnehmer ein ganz persönliches Bild von diesem Büro- und Dienstleistungsstandort mit seinen modernen Gebäuden sowie attraktiven Parkanlagen und Grünflächen machen. Im Rahmen der kurzen Präsentation erläutert Dauser die weiteren Planungen zur Airport City und steht für Fragen zur Verfügung.

Die Veranstaltung beginnt um 16:30 Uhr vor dem Kinosaal der Flughafenverwaltung. Die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen. Interessierte können sich bis Donnerstag, 06. November, per E-Mail unter buergerinfo(at)dus.com für die kostenfreie Veranstaltung anmelden.

Stefan Pichler von Air Pacific wird neuer CEO der Air Berlin PLC

airberlin hat heute bekanntgegeben, dass Stefan Pichler (56) die Funktion des Chief Executive Officers übernimmt, um das bereits angekündigte Neustrukturierungsprogramm zur Sicherung einer langfristigen und nachhaltigen Unternehmensrentabilität weiter voran zu treiben.

In seiner Rolle als CEO von Air Berlin PLC übernimmt Stefan Pichler die Verantwortung für alle Gruppenunternehmen und Marken. Zum 01. Februar 2015 tritt er dazu die Nachfolge von Wolfgang Prock-Schauer an, der diese Position auf eigenen Wunsch verlässt. Wolfgang Prock-Schauer wird weiterhin innerhalb der Gruppe tätig sein und seine frühere Funktion als Chief Strategy & Planning Officer wieder aufnehmen.

Luftverkehrs-Experte mit Turnaround-Erfahrung

Stefan Pichler übernimmt die Aufgabe mit dem Ziel, die Neustrukturierung der Gruppe voranzutreiben und eine nachhaltige und langfristige Rentabilität für airberlin zu realisieren. Seit 25 Jahren in der Luftverkehrsbranche tätig, besitzt der ausgewiesene Experte einzigartige Erfahrungen in der Führung von Low-Cost-, Charter- und Linienfluggesellschaften mit profitablen Streckennetzen.

Zuletzt war er bei Fiji Airways, ehemals Air Pacific, tätig, wo er ein Turnaround-Programm durchsetzte, um die Fluggesellschaft wieder in die Gewinnzone zu führen. Erst kürzlich hat Fiji Airways ihr bestes Halbjahresergebnis verzeichnen können und ist auf dem Weg, einen rekordbrechenden Jahresgewinn zu erzielen. Stefan Pichler ist zurzeit auch Vorsitzender des Aufsichsrates von Tourism Fiji, das für ca. 38 Prozent des Bruttoinlandsprodukts verantwortlich ist.

Bevor er zu Fiji Airways ging, war er Managing Director & Chief Executive von Jazeera Airways, wo sein erfolgreiches Restrukturierungsprogramm der Fluggesellschaft zu 13 gewinnträchtigen Quartalen in Folge verhalf, mit Gewinnmargen von 25,6 und 30,2 Prozent im Jahr 2011 bzw. 2012.

Zuvor war er Chief Commercial Officer & Deputy CEO bei Virgin Blue Airlines, die sich 2006 und 2007 mit zweistelligen Nachsteuer-Margen zu einer der ertragsstärksten weltweiten Fluggesellschaften entwickelte. Gleichzeitig hat er V Australia gegründet und war dort bis 2009 als Vorsitzender des Aufsichtsrates tätig.

Davor war Stefan Pichler Vorsitzender des Vorstandes der Thomas Cook AG. Außerdem hat er verschiedene leitende Positionen bei Lufthansa innegehabt, zuletzt als Chief Commercial Officer und Mitglied des Vorstandes mit der Verantwortung für die weltweiten Sales & Marketing Aktivitäten.

Zu seiner Ernennung sagte Stefan Pichler: "Ich freue mich sehr, das Team von airberlin zu stärken! Es ist eine ausgezeichnete Gelegenheit über 31 Millionen Fluggäste für uns zu begeistern und die Motivation und die Leidenschaft unserer Mitarbeiter weltweit weiter aufzubauen. Dieser Fokus wird uns als Team helfen, den Umschwung zu schaffen und erfolgreich zu sein. Es ist mein oberstes Ziel genau dies für airberlin zu erreichen, weil wir es wirklich alle wollen."

Prock-Schauer bleibt als Konzern-Stratege

Wolfgang Prock-Schauer nimmt seine Funktion als Chief Strategy & Planning Officer wieder auf, in der er ursprünglich, als er 2012 der Gruppe beitrat, tätig war. In dieser Rolle wird er seine umfangreiche Erfahrung auf den Gebieten Streckennetz und Revenue Management wirksam einsetzen, um die Streckennetze der airberlin Gruppe umzugestalten und somit den Fluggästen mehr Auswahl zu bieten und ebenso eine bessere Streckenrentabilität zu sichern.

Dr. Hans-Joachim Körber, Chairman des Boards of Directors, sagte: "Wir freuen uns, dass wir mit Stefan Pichler eine starke Führungspersönlichkeit für unser Managementteam verpflichten können. Er verfügt über anerkannte Erfolge und hervorragende Erfahrungen als Topmanager bei namhaften Fluggesellschaften. Er ist eine höchst willkommene Verstärkung im Führungsteam von airberlin und ich bin sicher, dass er einen unmittelbaren, positiven Einfluss haben wird.

Gleichzeitig danke ich Wolfgang Prock-Schauer für seinen Einsatz seit Januar 2013 im Rahmen der Entwicklung und der Implementierung unserer Neustrukturierung. Es freut mich sehr, dass er sich bereit erklärt hat, seine ursprüngliche Strategie- und Planungsfunktion wieder zu übernehmen, wo wir im Begriff sind, airberlin für eine erfolgreiche Zukunft zu positionieren."

Lufthansa Technik AERO Alzey (LTAA) Partner für GE CF34-Triebwerke

GE Aviation hat Lufthansa Technik AERO Alzey (LTAA) zu einem "Authorized Service Center" für die GE-Motoren der CF34-Reihe ernannt, die an Bombardier Challenger- und Embraer Lineage-Flugzeugen eingesetzt werden. Das Abkommen gestattet der LTAA ein breites Spektrum an Dienstleistungen für die CF34-Muster: Inspektionen bei der Triebwerkswartung, sowie Ausbau und Austausch von Motoren und Triebwerkskomponenten wie auch Reparaturen und Überholungen.

Diese Autorisierung erlaubt es LTAA außerdem, Lösungen im Rahmen von OnPointSM sowie Unterstützung für neue Triebwerksgewährleistungen von GE anzubieten. "GE Aviation und LTAA haben weitreichende Erfahrungen bei der Triebwerksinstandhaltung quer durch das ganze Flugzeugspektrum", so Brad Mottier, Vice President und General Manager bei GE Aviation Business & General Aviation. "Dieses neue Authorized Service Center ermöglicht lokalen CF34-Betreibern eine qualitativ hochwertige Unterstützung in ihrer unmittelbaren Nähe."

GE Aviation ist dabei, sein Service-Netzwerk für Triebwerke, die in der allgemeinen Luftfahrt sowie im Geschäftsreiseverkehr zum Einsatz kommen, mit über 50 Authorized Service Centern für die Motormuster M601, H80 und CF34 auszubauen. Dieses Netzwerk ermöglicht Kunden weltweiten Zugang zu Services und Unterstützung nach Qualitätsstandards des Originalherstellers.

Im Bereich der CF34-Familie hat GE bereits mehr als 6.000 Triebwerke ausgeliefert und investiert kontinuierlich in Produktverbesserungen. Zurzeit werden CF34-Triebwerke von mehr als 1.000 Business-Jet-Betreibern und mehr als 200 Regional-Jet-Betreibern in über 70 Ländern eingesetzt.

Ryanair mit starken Passagierzahlen im Oktober – Auslastung 89 Prozent

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Ryanair, Europas größte Low-Cost Airline, hat heute seine Passagier- und Auslastungsstatistik für Oktober 2014 bekannt gegeben. Demnach stiegen die Passagierzahlen um 400.000 auf 8,4 Millionen Kunden, ein Plus von fünf Prozent. Die Auslastung stieg um volle sechs Prozent von 83 Prozent auf 89 Prozent und das jährliche Passagieraufkommen stieg um vier Prozent auf 84,2 Millionen.

Übersicht Ryanair-Zahlen Oktober

  Oktober 2013 Oktober 2014 Veränderung
Passagiere 8 Mio. 8,4 Mio. +5%
Auslastung 83% 89% +6%

Kenny Jacobs, Chief Marketing Officer von Ryanair: "Diesen Anstieg haben wir nicht nur unseren günstigeren Preisen, sondern auch der Möglichkeit noch früher zu buchen und unserem verbesserten Kundenerlebnis zu verdanken…" Dazu gehörten u.A. die Ryanair App, die Möglichkeit von Sitzplatzreservierungen, ein zweites kostenloses Handgepäck und die Nutzung von elektronischen Endgeräten (PED) auf allen Flügen.