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airberlin startet Direktflüge Düsseldorf – Marrakesch

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Ab heute verbindet airberlin zweimal pro Woche Düsseldorf mit Marrakesch, der "Perle des Südens", und bietet für diese neue Destination zahlreiche Anschlussflüge an.

Der Direktor des Marokkanischen Fremdenverkehrsamts für Deutschland und Österreich, Karim Harouchi (4.v.r.) und Erik Bergmüller, Manager Touristic Business Development bei airberlin (4.v.l.), verabschiedeten heute Morgen die Crew des Erstflugs um Kapitän Götz Kuhlmann und Copilotin Carina Over mit einer traditionellen Teezeremonie.

Lufthansa startet mit Flugzeug-Umrüstung auf Wirbelgeneratoren

Lufthansa rüstet als erste Fluglinie weltweit ihre Flugzeuge der Kurz- und Mittelstreckenflotte mit schallreduzierenden Wirbelgeneratoren aus. Bereits neun fabrikneue Flugzeuge des Typs Airbus A320 hat der Hersteller Airbus direkt ab Werk mit den neu entwickelten Generatoren an Lufthansa ausgeliefert. Im Oktober haben die Experten von Lufthansa Technik nun auch den ersten Airbus A319 aus der bestehenden Flotte mit dem neuen, geräuschreduzierenden Bauteil ausgestattet.

Das Flugzeug mit der Registrierung D-AIBH fliegt seit wenigen Tagen auf Strecken in Deutschland und Europa mit weniger Fluglärm. Insgesamt sind damit bereits zehn Flugzeuge der A320-Familie mit der leiseren Technologie unterwegs.

A320-Familie der Lufthansa wird umgerüstet

Die Experten von Lufthansa Technik modifizieren in den kommenden Monaten insgesamt 157 Flugzeuge der Typen A319, A320 und A321, die in der Lufthansa-Flotte fliegen. Nach derzeitigen Planungen wird die gesamte Maßnahme in etwa einem Jahr abgeschlossen sein. Rund 100 Neubestellungen dieses Typs werden direkt ab Werk mit den neuen Wirbelgeneratoren ausgerüstet sein.

Die Ein- und Umrüstung der A320-Flotte ist eine der umfangreichsten Maßnahmen zum aktiven Schallschutz, die Lufthansa bisher durchgeführt hat. Mit Hilfe der Wirbelgeneratoren gelingt es, den im Anflug eines Flugzeugs entstehenden Schall in einer Entfernung von 17 bis zehn Kilometer vom Flughafen um bis zu vier Dezibel zu verringern. Überflugmessungen ergaben, dass zwei als besonders störend wahrgenommene Töne mit dem Bauteil komplett beseitigt werden können.

Bei neuen Flugzeugen ab Werk

Die Bemühungen von Lufthansa zur Lärmminderung beschränken sich nicht nur auf die A320-Flotte. In den kommenden Jahren ergänzen 59 hochmoderne Flugzeuge – 34 Boeing 777-9X und 25 Airbus A350-900 – die Langstreckenflotte der Lufthansa Group. Die A350-900 wird bereits ab 2016 ausgeliefert. Ab diesem Zeitpunkt werden sukzessive Flugzeuge der Typen Boeing 747-400 und Airbus A340-300 abgelöst. Die Geräuschentwicklung der neuen Modelle wird erheblich geringer sein als bei älteren Flugzeugen.

Dresden jetzt mit täglicher Wien-Verbindung – Dazu Marsa Alam und Agadir

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Der Dresdner Flughafen startet mit neuen Angeboten in die Herbst-/ Wintersaison. Die Fluggesellschaft Etihad Regional – operated by Darwin Airline – hat am 03. November die Linie Dresden – Wien wieder aufgenommen. Die Hauptstadt Österreichs wird nun täglich angeflogen. Die Fluggesellschaft Germania startet seit 03. November wöchentlich nach Marsa Alam in Äygpten und ab 06. November auch nach Agadir in Marokko.

Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG: "Nach Zürich und Amsterdam mit Etihad Regional und Hamburg mit Germanwings ist Wien das nunmehr vierte neue Städteziel des laufenden Jahres im Dresdner Flugplan. Dank dieser Akquise-Erfolge bietet der Flughafen Dresden in Kombination mit den vielfältigen Angeboten von Lufthansa, airberlin, Aeroflot, Easyjet, Cityjet und Vueling das umfassendste Angebot an nationalen und internationalen Destinationen der letzten zehn Jahre. Dazu gibt es mit Marsa Alam und Agadir zwei neue Urlaubsziele in Nordafrika, die nun ohne Umsteigen ab Dresden zu erreichen sind." Die Flüge sind bereits online und in Reisebüros buchbar.

Flughafen Paderborn/Lippstadt will höhere Verlust-Übernahme von Eignern

Die Geschäftsführung des Flughafens Paderborn/Lippstadt informierte jetzt Landräte, Vorsitzende der Fraktionen aus den politischen Gremien der Gesellschafter sowie weitere Vertreter der Anteilseigner über die aktuelle Lage des Flughafens, dessen Perspektiven und den zukünftigen Finanzierungsbedarf. Airport-Geschäftsführer Dr. Marc Cezanne führte aus, dass die Passagierzahlen im zweiten Halbjahr 2014 nach Jahren des Rückgangs erstmals wieder über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum liegen werden.

Auf Grundlage des geplanten Programms der Fluggesellschaften seien stabile Passagierzahlen zu erwarten. So werde beispielsweise die Deutsche Lufthansa auf den vier täglichen Flügen nach München größere Flugzeuge einsetzen, und reagiert damit auf den gestiegenen Anteil der Fluggäste, die diese Verbindung vermehrt dazu nutzen, um über das Drehkreuz München das weltweite Streckennetz der Lufthansa sowie der Condor wahrnehmen zu können.

Im direkten Flughafen-Vergleich moderater Verlust

Nachdem in diesem Jahr die Auslastung der Ferien- und Urlaubsflüge gesteigert werden konnte, werde auch das touristische Angebot 2015 moderat wachsen. Die Erholung der Passagierzahlen wird sich voraussichtlich ab 2016 in einer Stabilisierung der Jahresergebnisse niederschlagen. Diese erfreuliche Entwicklung wird auch durch umfangreiche Kostensenkungsmaßnahmen möglich, die alle Unternehmensbereiche betreffen und konsequent umgesetzt wurden sollen.

Die hervorragende Aufstellung des Paderborn-Lippstadt Airports wird besonders im Vergleich zu anderen Flughäfen deutlich. So lag der Jahresfehlbetrag des Flughafens Münster-Osnabrück in 2013 bei vergleichbaren Passagierzahlen mit einem Minus von zehn Mio. Euro fünfmal höher als der des Paderborn-Lippstadt Airports. Im gleichen Zeitraum wies der Flughafen Dortmund trotz deutlich mehr Passagieren einen Verlust von über 18 Mio. Euro aus und lag damit neunmal höher als der von Paderborn-Lippstadt.

"Unser Flughafen weist im Vergleich zu allen anderen deutschen Regionalflughäfen vorbildliche wirtschaftliche Ergebnisse aus", so Dr. Marc Cezanne. Das strikte Kostenmanagement werde weitergeführt, zur nachhaltigen Reduzierung der Jahresfehlbeträge sei darüber hinaus jedoch ein Anstieg der Passagierzahlen notwendig. Die Passagierzuwächse im zweiten Halbjahr dieses Jahres sowie die für 2015 geplanten Kapazitätsausweitungen der Deutschen Lufthansa und der touristischen Fluggesellschaften sind erste Anzeichen für eine Rückkehr auf den Wachstumspfad. Bis dieser wieder erreicht wird, rechnet die Geschäftsführung mit Jahresfehlbeträgen, die weiterhin über der von den Anteilseignern zugesagten jährlichen Verlustübernahme in Höhe von 1,25 Mio. Euro liegen.

Flughafen für Erhöhung der Verlustübernahmegrenze

Zur Sicherung der Liquidität und zur Aufrechterhaltung der Infrastruktur hat die Geschäftsführung des Flughafens Paderborn/Lippstadt die Anteilseigner deshalb um eine entsprechende Erhöhung der Verlustübernahmegrenze auf jährlich 2,5 Mio. Euro gebeten. Der neue Präsident der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, Wolf D. Meier-Scheuven, hob in der Informationsveranstaltung die große Bedeutung des Paderborn-Lippstadt Airports als wichtige Infrastruktureinrichtung für die Bewohner und die Wirtschaft des gesamten Einzugsgebietes hervor.

Der Landrat des Kreises Paderborn, Manfred Müller, Vorsitzender des Aufsichtsrates und Vertreter des Hauptgesellschafters, betonte, dass der Flughafen ein unverzichtbares Gemeinschaftsprojekt der gesamten Region sei und die Anteilseigner mit vereinten Kräften dessen erfolgreiche Zukunft sichern können.

Fraport setzt Ausbildungs-Förderprogramm „Startklar“ unbefristet fort

Die Fraport AG setzt das bewährte Berufsvorbereitungsprogramm "Startklar" dauerhaft fort. Im November 2012 war das Programm zur Förderung der Ausbildungsreife ins Leben gerufen und zunächst für drei Jahre angesetzt worden. Die steigenden Erfolgsquoten gaben allerdings Anlass zum Umdenken: Dank "Startklar" konnte Fraport freie Ausbildungsplätze mit passenden Bewerbern besetzen und so dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Deshalb fasste der Vorstand nun den Entschluss, das Programm auf unbestimmte Zeit fortzusetzen.

"Startklar ist zu einer echten Erfolgsstory geworden", begründet Michael Müller, Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektor der Fraport AG, die Entscheidung. "Die Entfristung ist die logische Weiterentwicklung in unserem Bemühen, das Spektrum an Ausbildungsberufen zu erhalten und die lange Tradition unserer Programme und Maßnahmen zur beruflichen Qualifikation fortzusetzen".

Qualifizierung und sozialpädagogische Betreuung

"Startklar" ist ein Gemeinschaftsprojekt der Fraport AG mit der Agentur für Arbeit Frankfurt am Main, der IHK Frankfurt am Main und der Pittler ProRegion Berufsausbildung GmbH in Langen. Es richtet sich an junge Menschen aus der Region, die noch nicht alle Voraussetzungen für einen direkten Einstieg in eine Berufsausbildung erfüllen. Die achtmonatige Qualifizierungsmaßnahme dient deshalb der Vorbereitung auf einen Ausbildungsplatz. Im Fokus steht aber nicht nur eine fachliche Einführung, sondern auch Förderunterricht in Deutsch und Mathematik.

Eine sozialpädagogische Betreuung begleitet die Gruppe regelmäßig und hilft den Jugendlichen dabei, sich in der Arbeitswelt zu orientieren und eigene Stärken zu entfalten. Auch der eine oder andere Konflikt muss mithilfe der Pädagogen ausgeräumt werden. Abgerundet wird das Programm durch umfassende sportliche Aktivitäten. Wird die Berufseinstiegsqualifizierung erfolgreich absolviert, winkt eine Übernahme in einen technischen Ausbildungsberuf beim Flughafenbetreiber.

Zehn von zwölf Teilnehmer wurden übernommen

Dass dieses Konzept Erfolge verbucht, beweisen aktuelle Zahlen: Zehn der zwölf Teilnehmer des zweiten Jahrgangs entwickelten sich so positiv, dass sie alle Voraussetzungen für eine Ausbildung erfüllten und von Fraport übernommen wurden.

"Jungen Menschen eine Chance geben, das war die Grundidee von ‚Startklar‘. Dass diese so erfolgreich ist und in Zukunft fortgeführt wird, erfreut uns umso mehr", bekräftigt Thomas Keil, Geschäftsführer von Pittler ProRegion. Mit dem heutigen Tag geht das Projekt in die nächste Runde. Fraport begrüßt wieder 14 motivierte junge Menschen am Flughafen, um sie startklar für die Zukunft zu machen.

Erstflug der Verbindung Nürnberg – Bukarest von WizzAir

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Über 2.000 Passagiere haben bereits die im Oktober aufgenommenen neuen Verbindungen vom Airport Nürnberg nach Rumänien genutzt und sind mit WizzAir von/nach Cluj-Napoca (Klausenburg) geflogen. Seit dieser Woche ist mit Bukarest eine weitere Europäische Metropole aus Nürnberg direkt zu erreichen.

Die Rumänische Hauptstadt, die zweimal pro Woche angeflogen wird, hat sich seit jeher als "Paris des Ostens" verstanden und mit dieser Bezeichnung seine Zugehörigkeit zum Westen Europas betont. Der französische Einfluss, besonders in der Architektur, brachte Bukarest diesen Beinamen ein. Die neuen Flugverbindungen machen die Stadt jetzt auch für Franken zu einem bequemen Reiseziel.

Das Flugzeug startet immer Donnerstag und Sonntag um 21:50 Uhr von Nürnberg (‏NUE) mit Ankunft in Bukarest Otopeni Apt (‏OTP) um 00:55 Uhr. Rückflüge sind ebenfalls immer Donnerstag und Sonntag mit Start um 20:05 Uhr in Bukarest und Ankunft in Nürnberg um 21:20 Uhr möglich.

Das neue Angebot wird laut Flughafen sehr gut angenommen, die Auslastung der WizzAir Flüge ab/bis Nürnberg liegt durchschnittlich bei 80 Prozent. Nicht nur die Buchungszahlen sprechen für sich, auch die zahlreichen in Franken ansässigen Siebenbürger und Rumänen zeigten sich erfreut über die neue Flugverbindung zwischen ihrer "alten Heimat" und der "neuen Heimat". Das Foto zeigt Vertreter von Airport Nürnberg und WizzAir während der Begrüßung des Erstfluges am Flughafen Nürnberg.

Germania steuert regelmäßig Urlaubsziele ab Rostock an

Die Berliner Fluggesellschaft Germania fliegt ab sofort ganzjährig einmal wöchentlich nonstop von Rostock-Laage (IATA: RLG; ICAO: ETNL) nach Gran Canaria. Unter der Flugnummer ST3758 ist am Sonntag erstmals ein Germania-Jet auf die beliebte Ferieninsel im Atlantik gestartet.

Flug ST3758 startet ab sofort immer sonntags um 15:00 Uhr in Rostock-Laage und erreicht Gran Canaria um 19:25 Uhr. Der Rückflug ST3759 hebt um 08:05 Uhr auf der Sonneninsel im Atlantik ab und erreicht den Flughafen im Norden Deutschlands um 14:10 Uhr. Serviceleistungen wie 20 kg Freigepäck, Snacks und Softdrinks sowie Zeitungen an Bord sind bei Germania grundsätzlich im Flugpreis inklusive.

Vier Ferienziele ab Rostock mit Germania

Mit der Aufnahme der neuen Strecke unterstreicht die Airline ihr Engagement im Nordosten Deutschlands. Neben Gran Canaria sind im Winter 2014/2015 auch die Ziele Antalya, Hurghada und Teneriffa ab Rostock-Laage im Angebot.

Gran Canaria ist nicht nur für Strandurlauber, sondern besonders auch für Kulturinteressierte immer eine Reise wert: Mit einer pittoresken Altstadt, prächtigen Palästen und einem Strand direkt in der Stadt hat die Inselhauptstadt Las Palmas viele schöne Seiten. Besonders sehenswert ist die Kathedrale Santa Ana, deren Bau mehr als 300 Jahre gedauert hat. Auch das gastronomische Angebot sowie das Nachtleben lassen keine Wünsche offen.

Ferienflieger startet auf Jumbo-Piste

Das Streckennetz der Airline umfasst aktuell mehr als 140 internationale Destinationen in Europa, Nordafrika sowie in Westasien. Germania betreibt insgesamt 24 Flugzeuge und beschäftigt mehr als 850 Mitarbeiter. Die Flüge soll es oneway bereits ab 99 Euro geben, inklusive Steuern und Gebühren und enthalten bereits die gesetzlich vorgeschriebene Luftverkehrsabgabe.

Der Flughafen Rostock-Laage ist der größte Verkehrsflughafen Mecklenburg-Vorpommerns mit einer 24-Stunden-Betriebserlaubnis, und kann Frachtflugzeuge bis zur Jumbogröße abfertigen.

Karsten Balke, Chief Executive Officer (CEO) von Germania: "Mit Gran Canaria startet Germania ab Rostock-Laage zu gleich vier beliebten Ferienzielen. Wir freuen uns sehr, dass Urlauber aus Norddeutschland in dieser Wintersaison direkt aus ihrer Region zu mehr Sonnenzielen als je zuvor fliegen können."

Weihnachtsbummel im Duty-Free am Flughafen Zürich auch für Besucher

Vor zehn Jahren wurde am Flughafen Zürich das Airside Center eröffnet. Zutritt zu diesem Gebäude haben nur Passagiere mit einer gültigen Boardingkarte. Zum Jubiläum des Airside Centers hat sich die Flughafen Zürich AG aber eine besondere Weihnachtsaktion einfallen lassen: Der  Flughafen macht das Airside Center an zwei Adventswochenenden ausnahmsweise öffentlich zugänglich. An den Adventswochenenden vom 29./30. November und 13./14. Dezember 2014 wird das gesamte Angebot an Läden und Restaurants im Passagierbereich auch für Nicht-Passagiere geöffnet.

Am gesamten Flughafen Zürich finden an diesen vier Tagen zudem besondere Weihnachtsaktionen und Events statt. Aus Sicherheitsgründen ist aber eine vorgängige Anmeldung nötig.

Weihnachtsbummel im Duty-Free – Begrenzung

Die tägliche Besucherzahl im Airside Center ist limitiert. Um auch die Sicherheitsvorschriften zu erfüllen, müssen sich Besucherinnen und Besucher im Vorfeld online registrieren und erhalten einen "X-mas Boarding Pass", der zum einmaligen Zutritt ins Airside Center und zum Einkaufen in den dortigen Läden berechtigt. Auch der Einkauf in den Duty-Free-Geschäften ist möglich, allerdings gelten hier Sonderregelungen.

Tabakwaren sind gänzlich vom Weihnachtsverkauf für Nicht-Passagiere ausgeschlossen. Für den Einkauf von Alkohol gelten folgende Bedingungen: 1 Liter Spirituosen ab 18 Jahren sowie 5 Liter Wein, Süßwein und Schaumwein pro Person. Die Wertfreigrenze von 300 Schweizer Franken für Duty Free-Artikel darf überschritten werden, da die Flughafenbetreiberin als Weihnachtsgeschenk für alle Besucher nebst den Zollgebühren auch die Mehrwertsteuer übernimmt. Bei jedem Einkauf muss der "X-mas Boarding Pass" vorgewiesen werden. Dieser berechtigt lediglich zu einem einmaligen Zutritt ins Airside Center.

Anmeldung erforderlich

Am 29. und 30. November sowie am 13. und 14. Dezember können Besucherinnen und Besucher von 06:00 Uhr bis 22:00 Uhr neben dem Angebot im Airport Center auch im Airside Center einkaufen und die gastronomische Vielfalt im Airside Center genießen.

Die Besucher verlassen den luftseitigen Bereich wie die Passagiere über den Zollausgang. Der Flughafen Zürich will für die Anmeldung ab Freitag, 14. November 2014, eine Seite zur online-Anmeldung freischalten.

easyJet verbindet Wien mit Rom und neu auch mit Genf

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Bis zu viermal wöchentlich verbindet easyJet ab sofort Wien mit der Metropole am Genfersee. Ob Geschäftsreise oder Urlaub in den Schweizer Bergen bzw. den französischen Alpen, die neue Flugstrecke bringt österreichische Passagiere schnell und bequem nach Genf. Ab sofort startet der Airbus A319 von easyJet jeden Montag, Freitag und Sonntag um 14:30 Uhr in Genf und landet um 16:00 Uhr in Wien, der Rückflug hebt um 16:35 Uhr in Wien ab und landet um 18:15 Uhr in der Stadt am Genfersee.

Ab Dezember wird die Verbindung mit Mittwoch zu den gleichen Flugzeiten auf viermal pro Woche erweitert.

Genf als Ausgangspunkt in abwechslungsreiche Gegend

Der Flughafen Genf ist direkt an das gut funktionierende Schweizer Eisenbahnnetz angebunden. Die Weiterreise in die übrige französischsprachige Schweiz gestaltet sich deshalb problemlos, sei es nach Lausanne, in die zum UNESCO-Weltkulturerbe gekürte Weinregion Lavaux, ins malerische Gruyère oder bis nach Zermatt und zum Matterhorn. Wer nur kurz übers Wochenende oder geschäftlich verreist, ist mit der Bahn in sechs Minuten im Genfer Stadtzentrum.

Galerien, hochkarätige Ausstellungen, aber auch das Museum des Internationalen Roten Kreuzes, die charmante Altstadt, das internationale Flair, kulinarische Genüsse aus aller Welt, schöne Parkanlagen und ausgiebige Spaziergänge am See sorgen für einen abwechslungsreichen Aufenthalt. Das benachbarte Frankreich ist von Genf aus schnell erreicht – ob Evian, das hübsche Annecy oder der imposante Mont Blanc.

  • Wien-Genf: bis viermal wöchentlich (Mo, Mi, Fr, So) ab 52,49 Euro* pro Strecke, inkl. Bearbeitungsgebühr. Erstflug am 31. Oktober 2014.

Viermal pro Woche Wien-Rom

Seit 17. September 2014 bedient easyJet bereits die Strecke Wien-Rom viermal pro Woche: Jeweils Montag, Freitag und Samstag hebt die Maschine um 18:45 Uhr in Wien ab und landet um 20:30 Uhr in Rom-Fiumicino, zurück geht es um 21:05 Uhr ab Rom bis 22:45 Uhr in Wien. Am Mittwoch startet der Flug um 14:25 Uhr und erreicht Rom-Fiumicino um 16:10 Uhr, der Retourflug startet um 16:50 Uhr und landet um 18:30 Uhr in Wien.

  • Wien-Rom: Viermal wöchentlich (Mo, Mi, Fr, So) ab 52,49 Euro* pro Strecke, inkl. Bearbeitungsgebühr

easyJet ist führend auf Europas Top-100-Strecken und auf den 50 größten europäischen Flughäfen vertreten. Jährlich fliegen mehr als 63 Millionen Passagiere mit easyJet, 12 Millionen von ihnen sind Geschäftsreisende. easyJet fliegt mit einer Flotte von über 200 Flugzeugen und einem Angebot von über 700 Strecken über 130 Flughäfen in 32 Ländern an.

* Flugpreise: One-Way-Preis pro Person basierend auf zwei Passagieren, die mit der gleichen Buchung reisen, inklusive 15 Euro Bearbeitungsgebühr und Flughafensteuer, zuzüglich Kreditkartengebühr und variabler Kosten für Aufgabegepäck. Weitere Informationen auf easyJet.com. VIEGVA 234 Sitze zum Preis von 52,49 Euro oder günstiger, VIEFCO275 Sitze zum Preis von 52,49 Euro oder günstiger verfügbar zwischen dem 29. Dezember 2014 und 06. September 2015.

 

Konzern-Kollektivvertrag für Bord-Mitarbeiter von Austrian Airlines unterzeichnet

Wirtschaftskammer und Gewerkschaft haben gestern den fertig textierten Konzern-Kollektivvertrag für die rund 3.200 Bord-Mitarbeiter von Austrian Airlines unterschrieben. Damit ist die Verhandlungslösung auch formal paktiert. Geschäftsführung und Betriebsrat Bord der Tyrolean Airways hatten sich Anfang Oktober auf Eckpunkte für einen neuen Konzern-Kollektivvertrag geeinigt. Der neue Konzern-Kollektivvertrag soll bereits ab 01.Dezember 2014 für die rund 900 Piloten und 2.300 Flugbegleiter gelten.

Er regelt die zukünftigen Gehälter und Pensionen, Arbeitszeit und die Karriereentwicklung für das Cockpit- und Kabinenpersonal. Die Details sollen den Mitarbeitern nächste Woche in eigenen Informationsveranstaltungen vorgestellt werden. Der Konzern-Kollektivvertrag wird in den nächsten Tagen durch Hinterlegung kundgemacht. Bis dahin können keine Details veröffentlicht werden.

Wesentlicher Bestandteil der Verhandlungslösung ist der Wechsel der Flugbegleiter und Piloten in die Austrian Airlines. Die Übertragung ist für den 31. März 2015 geplant. Die exakte gesellschaftsrechtliche Form der Übertragung wird zurzeit noch diskutiert.

"Mit der Einigung haben wir einen Startpunkt für eine neue, gemeinsame Austrian Airlines geschaffen. Nun können wir uns auf die Gestaltungsphase konzentrieren", sagt Austrian Airlines CEO Jaan Albrecht. Austrian Airlines beschäftigt insgesamt rund 6.200 Mitarbeiter. Die Flotte zählt 80 Flugzeuge, die vom Heimatflughafen Wien zu rund 130 Destinationen fliegen.

Triebwerksausfall von AS 350BA durch Anti-Ice-Zusatz?

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Für einen schwedischen Auftraggeber führte das norwegische Luftfahrtunternehmen seit dem Frühjahr 2012 mit Hubschraubern des Musters AS 350 Laser-Scan-Messflüge in Norwegen, Schweden, Dänemark und Deutschland durch. Während eines Überführungsfluges mit einem Hubschrauber AS 350BA von Deutschland nach Schweden brach im Bereich der Lübecker Bucht der Radar- und Funkkontakt ab.

SpaceShipTwo von Virgin Galactic abgestürzt

Weiterer herber Rückschlag für die private Raumfahrt in den USA: Der Anbieter für private Raumflüge, Virgin Galactic, meldet einen Unfall mit dem Raumflugkörper SpaceShipTwo. Das Flugzeug-ähnliche Gefährt, das mit einem Flugzeug gestartet wurde, sei dabei zerstört worden.

Mit SpaceShipTwo möchte Virgin Galactic einmal neben zwei Piloten bis zu sechs Fluggäste auf eine Höhe von 150 Kilometern transportieren, um dort Schwerelosigkeit zu erlebbar zu machen. Virgin Galactic teilte mit, der Testflug sei von dem Partner-Unternehmen Scaled Composites durchgeführt worden. Nach ersten Berichten sei bei dem Unglück einer der beiden Piloten ums Leben gekommen. Man arbeite an der Ermittlung der Ursachen und wolle bald möglichst weitere Informationen bekannt geben, so das Unternehmen.

Bilder: Archiv/Virgin Galactic.

Parabelflieger Airbus A300 ZERO-G geht in Ruhestand

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5.200 Flüge, 4.200 Flugstunden und 13.180 Parabeln hat der Airbus A300 ZERO-G im Dienste der Wissenschaft und Schwerelosigkeitsforschung gemeistert. Nun verabschiedet sich der Parabelflieger der französischen Firma Novespace nach der 25. Forschungskampagne des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in den wohlverdienten Ruhestand.

Seit dem Jahr 1999 haben Wissenschaftlerteams aus Deutschland mehr als 400 Experimente in 15 Stunden Schwerelosigkeit an Bord der Maschine durchgeführt und dadurch wichtige biologische, medizinische und physikalische Fragen beantwortet. Ebenso standen viele technologische Tests auf dem Programm. Experimentiereinrichtungen wurden für ihren späteren Einsatz im Weltraum – zum Beispiel auf der Internationalen Raumstation ISS – erprobt.

Parabelflüge für Doktorarbeiten und neue Behandlungsmöglichkeiten

Pflanzen "wissen", wo Oben und Unten ist. Woher "wissen" sie das aber auch in der Schwerelosigkeit? Welche Rolle spielt die Schwerkraft für gesunde, funktionsfähige Zellen? Wie verändern sich unsere Gehirnaktivitäten, und wie reagiert unser Immunsystem, wenn die Schwerkraftwirkung aufgehoben ist? Was können wir bei Untersuchungen in Schwerelosigkeit für den Menschen auf der Erde lernen? Wie sammelt man Weltraumschrott am besten ein? Wie kann man die Eigenschaften von Metalllegierungen verbessern? Wie sind unsere Planeten entstanden?

"Alle diese und noch viele weitere wissenschaftliche Fragen wurden während der 25 deutschen Parabelflugkampagnen untersucht und haben vielen Nachwuchswissenschaftlern unerlässliche Daten für ihre Forschung beschert", sagte Dr. Ulrike Friedrich, Projektleiterin der Parabelflüge im Raumfahrtmanagement des DLR. Bild 1 zeigt Schmelzversuche der TEMPUS-Anlage an Bord des A300 ZERO-G.

Über 150 wissenschaftliche Abschlussarbeiten von Studierenden und Doktoranden basieren auf Parabelflugergebnissen. Dabei gibt es immer wieder Beispiele dafür, dass Ergebnisse aus der Grundlagenforschung zu verbesserter Diagnose oder Behandlung von Erkrankungen bei Menschen auf der Erde führen. Zum Beispiel kamen Forscher durch Parabelflugexperimente auf die Idee, Ganzkörpervibration nicht nur für ein verbessertes Astronautentraining, sondern auch in der klinischen Rehabilitation einzusetzen. Es gibt Hinweise darauf, dass dadurch Kinder mit spastischen Lähmungen ihre Bewegungsmotorik, ihre Koordination und Kondition verbessern können.

Flüge mit Mond- und Mars-Parabel

Für manche wissenschaftliche Untersuchungen werden unterschiedliche Beschleunigungen benötigt. Deshalb gibt es auch Flüge mit Schwerkraftbedingungen, wie sie auf dem Mond (0,16 g) oder dem Mars (0,38 g) herrschen. Eine "Mondparabel" bietet die entsprechende Beschleunigung für 25 Sekunden, eine "Marsparabel" für 35 Sekunden. "g" bezeichnet dabei als Einheit den Faktor, in welcher Schwerkraft – gemessen an dem Schwerefeld der Erde – Gewichtsbeschleunigungen auf einen Körper wirken.

Derartige Kampagnen wurden zum Beispiel in den Jahren 2011 und 2012 zusammen mit der französischen Raumfahrtagentur CNES und der Europäischen Weltraumorganisation ESA geflogen. Bild 2 zeigt die Durchführung von Experimenten der Universität Duisburg zu Staubphänomenen, wie sie auf anderen Planeten herrschen.

Parabelflug – Brückenfunktion zur Raumstation

Es gibt viele wissenschaftliche Fragen, die mehr Untersuchungszeit als die 22 Sekunden Schwerelosigkeit einer 0 g-Parabel zu Beantwortung benötigen. Zwar steigt und fällt das Flugzeug 31 Mal und garantiert so elf schwerelose Minuten pro Flugtag – bei drei bis fünf Flugtagen herrscht also 33 bis 55 Minuten Schwerelosigkeit pro Kampagne, jedoch kann es oft notwendig sein, Schwerkraft über einen längeren Zeitraum am Stück zu vermeiden. Die dauerhafte Schwerelosigkeit ist nur im Weltraum möglich. Deshalb wollen viele Wissenschaftler auch auf der ISS in permanenter Schwerelosigkeit forschen.

"Der Parabelflug ist ihre Brücke zur Raumstation. Denn haben die Experimente hier interessante Ergebnisse erzielt, können die Wissenschaftler darauf hoffen, ihre Forschung in 400 Kilometern Höhe über der Erde fortzusetzen", erklärte Dr. Friedrich. Beispielsweise wurden für 18 deutsche ISS-Experimente vorher umfangreiche Voruntersuchungen auf den DLR-Parabelflügen durchgeführt.

"Fliegendes Klassenzimmer" – Schüler und Lehrer im A300 ZERO-G

Parabelflüge sind auch dazu geeignet, den ganz jungen wissenschaftlichen Nachwuchs direkt mit Themen der Schwerelosigkeitsforschung in Kontakt zu bringen. Bei sechs medizinischen und biologischen Projekten waren dutzende Schülerinnen und Schüler an der Vorbereitung und Auswertung der Parabelflugexperimente beteiligt. Etliche konnten sogar mitfliegen. Ein anderes Mal haben ein Dutzend Lehrer und Lehrerinnen Demonstrationsexperimente ausprobiert, die später der deutsche Astronaut Alexander Gerst auf der Raumstation durchgeführt hat.

Der Heimatflughafen des Airbus A300 ZERO-G ist das französische Bordeaux-Mérignac: Hier bietet die Firma Novespace, von der das DLR die Kampagnen durchführen lässt, die entsprechende Infrastruktur, die für die Vorbereitung und den Ablauf der Kampagnen nötig ist. Auch seine letzte wissenschaftliche Parabelflugkampagne – die gleichzeitig die 25. DLR-Kampagne ist – startete dort. Direkt im Anschluss führt ihn seine allerletzte Reise am 03. November zu seinem endgültigen Ziel – dem Flughafen Köln/Bonn, wo er zukünftig öffentlich besichtigt werden kann.

Damit ist die Ära der wissenschaftlichen Parabelflüge jedoch nicht zu Ende – ein Nachfolgeflugzeug steht bereits in den Startlöchern: ein Airbus A310, der seit 1989 als deutsches Regierungsflugzeug seinen Dienst tat und unter anderem die amtierende Bundeskanzlerin Angela Merkel zuverlässig zu ihren Zielen brachte. Nach seinem Umbau wird dieser Airbus als neuer "ZERO-G" für künftige Parabelflugkampagnen genutzt.

Germania fliegt schon im Winter ab FMO zu südlichen Urlaubszielen

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Die renommierte Fluggesellschaft Germania fliegt im Sommer 2015 von Münster/Osnabrück zu elf beliebten Ferienzielen. Die Airline, die schon jetzt einen modernen Airbus A319 mit 150 Sitzplätzen in Münster/Osnabrück stationiert hat, hat nun ihren gesamten Flugplan für den nächsten Sommer zur Buchung freigeschaltet. Münster/Osnabrück steht bei Germania bereits ab diesen Winter im Flugplan. Ab 05. November fliegt die Airline ins ägyptische Hurghada. Urlaubslaune kommt dabei bereits an Bord auf, denn Snacks, Softdrinks und Zeitschriften sind inklusive.

Ab sofort kann man Flüge zu den griechischen Inseln Kreta, Rhodos, Kos und Korfu buchen. Zudem werden die Kanarischen Inseln Gran Canaria, Fuerteventura und Teneriffa angeflogen. Die beliebten Mittelmeerinseln Mallorca und Ibiza sind genauso im Programm wie der ägyptische Badeort Hurghada und Antalya an der Türkischen Riviera.

Alle Flüge des Sommerprogramms sind nicht nur als "Nur-Flug-Angebot" unter verfügbar, sondern auch über Reiseveranstalter in Reisebüros als Pauschalreise mit einem dazugehörigen Hotelarrangement.

Messe für weltweite Wein-Genießer im Terminal

Vom 07. bis 09. November verwandelt sich das Terminal 1 des Airports in eine spannende Kulisse für die erste internationale Weinmesse am Flughafen Frankfurt. Unter dem Motto "Destination Wine" präsentieren über 40 Aussteller – allesamt handverlesene Winzer und Händler aus aller Welt – ihre edelsten und außergewöhnlichsten Tropfen.

Die Stände sind jeweils von 12:00 bis 20:00 Uhr geöffnet und befinden sich in der Halle B auf der Abflugebene – mittendrin in der eindrucksvollen Szenerie des Airports mit seinem einzigartigen internationalen Flair. Eintritt wird in Form eines Glaspfands in Höhe von zehn Euro erhoben, das bei Glasrückgabe zur Hälfte erstattet wird.

Edle Weine am Umschlagplatz verkosten

Das "Tor zur Welt" wird mit dem innovativen Veranstaltungskonzept "Destination Wine" einmal mehr seiner Vorreiterrolle gerecht: Wo sich täglich die Wege hunderttausender Passagiere kreuzen und Güter – natürlich auch Weine – aus aller Herren Länder umgeschlagen werden, bietet die neue Messe Weinliebhabern die Möglichkeit zur Verkostung hervorragender Tropfen.

Am Frankfurter Flughafen präsentieren sich sowohl etablierte Weingüter wie Schloss Reinhartshausen und Höfferle als Spezialist für südamerikanische Weine als auch vielversprechende Newcomer, die das internationale Parkett des Standorts zu schätzen wissen. So kommen denn auch lediglich 25 Prozent der Aussteller aus Deutschland. Bereits im ersten Jahr werden die Gäste von "Destination Wine", Fachpublikum wie Endkunden, am Airport auf nahezu alle relevanten Anbauländer der Welt treffen.

Wein-Sortiment der First-Class und Musikbegleitung

Darüber hinaus stellt Lufthansa am Heimatstandort über die Tochtergesellschaft LSG die exquisite Wein-Auswahl der First- und Business-Class vor. Für das leibliche Wohl sorgt Catering-Partner Nordsee mit hochwertigen Meeresfrüchten an der Austern-Bar. Musikalisch begleitet wird die Messe von Live-Auftritten internationaler Künstler an Piano und Saxophon.

Im Airport Conference Center finden zahlreiche Wein-Seminare statt, in denen echte Kenner und Experten ihr Wissen weitergeben. Hier gibt es Weiteres zum Programm der Weinmesse.

Flughafen München mit neuen Kehrblasgeräten bereit für den Winter

Um die riesigen Flächen des Vorfeldes, der Rollwege und vor allem der Start-und Landebahnen von Schnee, Eis und Matsch zu befreien, setzt der Münchner Flughafen in der kalten Jahreszeit zahlreiche Spezialfahrzeuge ein. Jetzt hat die Flughafen München GmbH (FMG) neun neue Superräumer in den Dienst genommen – Kehrblasgeräte, die heute offiziell von der Herstellerfirma Aebi-Schmidt übergeben wurden.

Neun neue Kehrblasgeräte wurden so am Münchner Flughafen in den Fuhrpark der Winterdienstfahrzeuge aufgenommen. Sie sollen bei Schneefall die Landebahnen und Rollwege auf dem Airport reinigen.

Speziel für Rollwege konzipierte Kehrblasgeräte

Die Kehrblasgeräte leisten einen besonders wertvollen Beitrag zum Winterdienst. Die imposanten, zwölf Meter langen Kehrblasgeräte wurden speziell für die Herausforderungen beim Reinigen der Rollwege und Landebahnen konzipiert. Sie schaffen es, in einem Durchgang einen Streifen von über fünf Meter Breite zu kehren.

Ein solches Kehrblasgerät wiegt über zwölf Tonnen und wird von einer Zugmaschine gezogen, wie sie bei einem LKW verwendet wird. Vorne an der Zugmaschine ist ein fast acht Meter breiter und schräg gestellter Schneepflug montiert, der einen knapp sechs Meter breiten Durchgang frei räumen kann. Das Gespann aus Zugmaschine und Kehrblasgerät erreicht zusammengenommen eine Länge von fast 19 Metern.

Die Räumung einer der vier Kilometer langen Start- und Landebahnen am Münchner Flughafen beansprucht mit Hilfe dieser Räumgiganten lediglich 30 Minuten. Bereits in einem einzigen Durchgang kann eine Startbahn mit 60 Metern Breite geräumt werden. Ein Dutzend dieser Zuggespanne mit Schneeschpflügen und Kehrblasgeräten fahren seitlich gestaffelt.

Ausrücken zum Räumen ab zwei Millimetern Schnee

Schon ab zwei bis drei Millimetern Schnee auf der Start- und Landebahn kommen die Kehrblasgeräte zum Einsatz. Darüber hinaus werden Verladefräßen zum Verladen des Schnees und Traktoren mit Frontschneepflügen und Heckbesen eingesetzt. Die zu bearbeitende Fläche beträgt gut vier Millionen Quadratmeter, was in etwa der Größe des Wörthsees entspricht.

Für die Gewährleistung eines störungsfreien Flugbetriebs auf Start- und Landebahnen, Rollwegen und Vorfeldern sorgen am Münchner Flughafen pro Schicht bis zu 179 Mitarbeiter des Winterdienstes mit ihren Spezialfahrzeugen. Insgesamt stehen für den Winterdienst am Münchner Airport 640 Mitarbeiter zur Verfügung. Das personelle Rückgrat des Winterdienstes stellen Landwirte und Fuhrunternehmer aus dem unmittelbaren Flughafenumland: Diese rund 390 Mitarbeiter, die mit mehr als 155 eigenen Fahrzeugen arbeiten, werden für die Räumung und Schneeabfuhr am Flughafen eingesetzt. Insgesamt verfügt der Fuhrpark des Winterdienstes für den nichtöffentlichen und öffentlichen Bereich über 196 Fahrzeuge.

Quarzsand als Enteisungsflüssigkeit auf der Startbahn

Die mechanische Säuberung der Verkehrsflächen genießt wegen des Umweltschutzes Priorität. Nur bei Vereisungsgefahr der Betriebsflächen wird der Einsatz von Enteisungsmitteln erforderlich. Auf einem Teil der Flächen wird anstatt Enteisungsflüssigkeit Quarzsand ausgebracht. Beiderseits der Startbahnen verlaufende Rinnen aus Stahlbeton fangen die abtauende Flüssigkeit auf und leiten sie zum Schmelzwasser-Rückhaltebecken. Von hier aus wird das Schmelzwasser kontrolliert an das Klärwerk in Eitting weitergeleitet.

Auf dem Bild: Vor den imposanten neun neuen Kehrblasgeräten überreichte die Herstellerfima Aebi-Schmidt heute am Münchner Airport symbolisch den Schlüssel für diese Spezialfahrzeuge. V.l.n.r.: Günther Schmitz (Leiter Fahrzeugmanagement FMG), Markus Sellmeier (Leiter Luftverkehrsflächen und –anlagen), Rudi Rosenkamp (CCO Aebi Schmidt), Gerd Kröning (Vertriebsleitung Aebi Schmidt), Andreas Fritzsche (Aebi Schmidt), Jochen Schneider (Leitung Division Schmidt).

Stellenangebote bei Hubschrauber-Flugschule in Augsburg

Die Heli Aviation GmbH in Augsburg offeriert weitere Stellenangebote. Das Unternehmen sucht Mitarbeiter, die über ausreichend Erfahrung und Motivation verfügen. Freie Stellen gibt es als Luftfahrtprüfer Klasse 1/B1 (m/w), Fluggerätemechaniker CAT A (m/w), Avionik/Elektroniker (m/w) sowie Hubschrauberpiloten (m/w) und Co-Piloten (m/w).

In allen Bereichen des Unternehmens gibt es abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeiten im In- und Ausland. Unter Jobs & Karriere werden derzeit gesucht:

  • Certifying Staff Class 1/1B (m/w)

    • Certifying Staff EC 135
    • Certifying Staff EC 155
    • Certifying Staff AS 332 Super Puma
  • Helicopter Mechanic CAT A (m/w)
  • Helicopter Avionics / Electronics Technician (m/w)
  • Helicopter Pilots (m/w)

    • Pilots AS 332 Super Puma
  • Helicopter Co-Pilots (m/w)

    • Co-Pilots AS 332 Super Puma

Die Heli Aviation GmbH setzt auf ein gesundes und vorausschauendes Wachstum der Firma. Es gibt ein breites Aus- und Weiterbildungsangebot für Mitarbeiter. Für Bewerbungsunterlagen gibt es die E-Mail-Adresse info@heli-aviation.de oder hier die Kontaktadresse in Augsburg.

10 Jahre erfolgreiche Städteverbindung Stuttgart – Dresden mit Germanwings

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Seit zehn Jahren verbindet Germanwings die beiden Städte Stuttgart und Dresden – damit ist die Strecke eine der ältesten und erfolgreichsten im gesamten Netz der deutschen Airline. Germanwings hatte die Flüge zwischen den beiden Kultur- und Wirtschaftsmetropolen nach dem Aufbau ihres zweiten Drehkreuzes in Stuttgart am 31. Oktober 2004 gestartet. Derzeit wird der Metropolen-Express werktags am Morgen und am frühen Abend angeboten. Am Wochenende fliegt Germanwings jeweils Samstag-Morgen und am Sonntag-Nachmittag.

Wie auf vielen anderen innerdeutschen und innereuropäischen Strecken setzt die Airline auch bei dieser Strecke auf einen Mix aus Privat- und Geschäftsreisenden. Sie können sich seit vergangenem Jahr aus drei Tarifvarianten BASIC, SMART und BEST ihr individuelles Reiseerlebnis ganz nach ihren Bedürfnissen zusammenstellen und damit entweder besonders preisgünstig oder besonders komfortabel reisen. Alle Varianten bieten für jeden Kunden ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis.

Lufthansa hält an Gewinnziel fest – Rekordauslastung in Passagen

Die Deutsche Lufthansa AG hält nach einem schwierigen dritten Quartal und trotz einer Ergebnisbelastung in Höhe von insgesamt 170 Millionen Euro durch Streiks an ihrem Gewinnziel für 2014 fest. Rund eine Milliarde Euro operativen Gewinn will der Konzern im Gesamtjahr erzielen. Darin nicht enthalten sind Belastungen aus möglichen weiteren Streiks im Jahresverlauf. Die Prognose wird untermauert von einem guten Ergebnis zum Ende des dritten Quartals. Rund 849 Millionen Euro operativen Gewinn erwirtschaftete der Konzern von Januar bis September, 186 Millionen Euro mehr als im Vorjahreszeitraum.

Bereinigt um Restrukturierungs- und Projektkosten entspricht dies einem Gewinn von rund einer Milliarde Euro für die ersten neun Monate des Jahres. Im dritten Quartal betrug der Gewinn 735 Millionen Euro, ein Plus von 145 Millionen Euro gegenüber dem dritten Quartal 2013.

Konzern zur Zukunftsfähigkeit umkrämpeln

Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, sagte: "Um unsere langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, arbeiten wir mit ganzer Kraft an der Umsetzung unseres Arbeitsprogramms mit sieben strategischen Handlungsfeldern. Qualität, Innovation und Effizienz stehen dabei im Fokus. Wir investieren massiv in Qualität und Service für unsere Kunden und wir erschließen neue Kundengruppen und Wachstumsmöglichkeiten mit neuen Strukturen und innovativen Geschäftsmodellen. Zudem entwickeln wir bestehende Geschäftsbereiche weiter, indem wir ihre Effizienz kontinuierlich steigern. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir mit dieser Strategie erfolgreich sein werden, denn Lufthansa hat in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass das Unternehmen flexibel auf den dynamischen Wandel der Märkte reagieren kann und aus Herausforderungen gestärkt hervorgeht."

Das Arbeitsprogramm, das der Konzernchef Mitte Juli vorgestellt hatte, sieht vor, dass die Umsätze aus den Service-Gesellschaften und aus neuen Geschäftsmodellen auf bis zu 40 Prozent ansteigen sollen. Dazu beitragen soll unter anderem das Multi-Plattform-Konzept "WINGS", in dem die Punkt-zu-Punkt-Verkehre der Passagier-Airlines gebündelt und neue Wachstumsmöglichkeiten erschlossen werden sollen.

Profitabilität mit Belastung durch Piloten-Streik

Innerhalb des Lufthansa Airline-Verbunds mit den Qualitätsmarken Lufthansa, SWISS, Austrian Airlines und Brussels Airlines sollen die Vertriebsstrukturen harmonisiert und die Verantwortung für das weltweite Firmenkundengeschäft zusammengeführt werden. Gleichzeitig sollen die Tarifstrukturen und Preisklassen der Fluggesellschaften auf Kurz- und Mittelstrecken angeglichen werden. Damit kann die Lufthansa Gruppe ihren Kunden künftig bessere Vertriebsangebote machen und dabei die Flugleistungen aller Airlines einbeziehen, wobei sich der interne Koordinationsaufwand reduziert. Eine gemeinsame und übergreifende Vertriebsstrategie stärkt zudem die Position der Airline-Gruppe im Wettbewerb. Fluggäste werden bereits im kommenden Jahr erste Vorteile durch eine deutlich bessere Kombinierbarkeit von Angeboten der Airlines erleben können.

In den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres konnten die Service-Gesellschaften und Lufthansa Cargo gute Ergebnisse erreichen. Vier von fünf Geschäftsfeldern haben ihren Gewinn im Vergleich zum Vorjahr steigern können.

Im Passagiergeschäft belasteten insbesondere die Kosten und Erlösausfälle aus den Pilotenstreiks das Ergebnis der ersten neun Monate. Dazu Carsten Spohr: "Wir müssen im Interesse aller Mitarbeiter, Kunden und Aktionäre Lösungen finden, die die nachhaltige Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens auch in den kommenden Jahrzehnten gewährleisten. Diese Maßgabe können wir auch bei den laufenden Tarifgesprächen nicht außer Acht lassen."

Lufthansa-Auslastungen auf Rekordniveau, Umsatz stabil

Das Ergebnis im Passagiergeschäft wurde in den ersten neun Monaten des Jahres neben den Streikbelastungen auch durch den hohen Wettbewerbsdruck und damit einhergehend sinkenden Durchschnittserlösen bei den Airlines belastet. Trotzdem konnten die Verkehrserlöse im dritten Quartal dank starker Nachfrage sowie einem flexiblen und nachfrageorientierten Kapazitätsmanagement wieder gesteigert werden. Die Auslastung bei den Passagierairlines erreichte im Sommer ein neues Rekordniveau. Positiv auf das Ergebnis wirkten sich zudem im Vorjahresvergleich niedrigere Restrukturierungskosten und Abschreibungen auf Flugzeuge aus.

Den Umsatz konnte die Lufthansa Group trotz 2,2 Prozent weniger Flügen mit 22,6 Milliarden Euro annähernd stabil halten. Das Konzernergebnis lag in den ersten neun Monaten des Jahres bei insgesamt 482 Millionen Euro, ein Plus von 235 Millionen Euro.

Simone Menne, Vorstand Finanzen und Aviation Services der Deutschen Lufthansa AG sagte: "In einem schwierigen Marktumfeld mit harter Konkurrenz erreichen wir zum Ende des dritten Quartals ein solides Ergebnis, sodass wir unsere Prognose für das laufende Jahr bestätigen können. Aber die absehbare Eintrübung der Konjunktur und wettbewerbsbedingt sinkende Durchschnittserlöse im Passagiergeschäft werden unsere Rahmenbedingungen im kommenden Jahr prägen. Daher mussten wir unsere Prognose für 2015 anpassen, obwohl wir nächstes Jahr mit einem Ergebnis deutlich über dem diesjährigen rechnen. Mittelfristig muss es uns gelingen, angesichts der hohen Investitionssummen, die auf uns zukommen, unser operatives Ergebnis weiter zu verbessern. Diese Notwendigkeit und die ansteigende Verschuldung sind für uns klare Indikatoren dafür, dass wir mit strukturellen Veränderungen, die wir jetzt auf den Weg bringen, gegensteuern müssen."

Die Airlines der Lufthansa Gruppe tragen dem Druck auf die Durchschnittserlöse Rechnung und reduzieren daher das geplante Kapazitätswachstum in Sitzkilometern für 2015 von ursprünglich fünf auf nun rund drei Prozent.

Flotte bleibt stabil

Im Geschäftsfeld Passagierbeförderung erzielte der Konzern von Januar bis September einen Gewinn von 473 Millionen Euro (-41 Millionen Euro). Die Lufthansa-Passage hatte daran einen Anteil von 260 Millionen Euro (-56 Millionen Euro). Zum Ergebnis trug auch der weiterhin profitable Europaverkehr der Airline bei. Auch Germanwings, die am 08. Januar mit der Verbindung Düsseldorf-Zürich die letzte europäische Punkt-zu-Punkt-Verbindung von Lufthansa übernehmen wird, rechnet weiterhin für 2015 mit einem operativen Gewinn.

Ursächlich für den gegenüber dem Vorjahr niedrigeren Gewinn waren rückläufige Durchschnittserlöse und der Ergebnisschaden aus den Pilotenstreiks. Um die Profitabilität zu stärken, sieht die Modernisierung der Flotte vor, dass die Anzahl der Flugzeuge bei der Lufthansa Group auch im Jahr 2015 stabil gehalten wird. SWISS erwirtschaftete 217 Millionen Euro Gewinn (+35 Millionen Euro).

Das operative Ergebnis von Austrian Airlines betrug minus sieben Millionen Euro (-26 Millionen Euro). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr steht auch in Zusammenhang mit Kosten aus dem geplanten neuen Kollektivvertrag für das Bord- und Bodenpersonal, der sich perspektivisch jedoch positiv auf die Gesellschaft auswirken soll. Bei allen Airlines wirkte sich die veränderte Abschreibungspraxis mit einem Ergebnisbeitrag von insgesamt 260 Millionen Euro in den ersten neun Monaten deutlich positiv aus.

Lufthansa Technik erzielte einen hohen Gewinn von 335 Millionen Euro (plus 3 Millionen Euro), LSG SkyChefs einen Gewinn von 66 Millionen Euro (plus 3 Millionen Euro) und Lufthansa Systems einen Gewinn von 21 Millionen Euro (plus 4 Millionen Euro). Im Geschäftsfeld Logistik erhöhte sich der operative Gewinn um sechs Millionen Euro auf 51 Millionen Euro, auch bedingt durch Effekte, die sich im Vorjahr negativ auf das Ergebnis ausgewirkt hatten.

Zahlen Januar bis September 2014

Der Umsatz des Konzerns in den ersten neun Monaten betrug 22,6 Milliarden Euro, 0,6 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die betrieblichen Erträge des Konzerns verringerten sich um 0,6 Prozent auf 24,2 Milliarden Euro. Gleichzeitig ist es gelungen, die betrieblichen Aufwendungen für Januar bis September überproportional um 1,9 Prozent auf 23,3 Milliarden Euro zu senken. Die Treibstoffkosten gingen um 269 Millionen Euro oder 4,9 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro zurück. Darin enthalten ist das Preissicherungsergebnis von minus 53 Millionen Euro. Die Gebühren lagen um 1,4 Prozent über dem Vorjahreswert.

Die Lufthansa Group erzielte in den ersten neun Monaten 2014 ein operatives Ergebnis in Höhe von 849 Millionen Euro. Das Konzernergebnis lag bei 482 Millionen Euro, eine Steigerung um 235 Millionen Euro. Das Ergebnis pro Aktie in den ersten neun Monaten stieg auf 1,05 Euro (Vorjahr: 0,54 Euro).

Die Lufthansa Group steigerte im Berichtszeitraum die Investitionen in die Modernisierung und Instandhaltung der Flotte auf 1,9 Milliarden Euro. Insgesamt investierte der Konzern 2,2 Milliarden Euro, 339 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Der operative Cashflow betrug 2,1 Milliarden Euro, der Free Cashflow (operativer Cashflow abzüglich Nettoinvestitionen) lag bei 229 Millionen Euro. Der Konzern weist zum Ende des dritten Quartals 2014 eine gegenüber dem Jahresabschluss 2013 um 567 Millionen Euro gestiegene Nettokreditverschuldung von 2,3 Milliarden Euro aus. Die Eigenkapitalquote beträgt 15,2 Prozent, ein Minus von 5,8 Prozentpunkten gegenüber dem Jahresabschluss 2013.

Lufthansa Konzern   Januar bis September 2013 Januar bis September 2014 Veränderung
Umsatzerlöse Mio. € 22.624 22.767 -143
davon Verkehrserlöse Mio. € 18.460 18.664 -204
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit Mio. € 889 584 305
Operatives Ergebnis Mio. € 849 663 186
Einmaleffekte Mio. € 155 198
Operatives Ergebnis normalisiert* Mio. € 1.004 861 143
Vergleichbare operative Marge** In Prozent 4,1 3,2 0,9
Konzernergebnis Mio. € 482 247 235
Investitionen Mio. € 2.235 1.896 339
Operativer Cashflow Mio. € 2.052 3.006 -954
Mitarbeiter zum 30.09.   119.023 117.609 1.414
Ergebnis pro Aktie 1,05 0,54 0,51

*) Operatives Ergebnis bereinigt um Restrukturierungs- und Projektkosten

**) Operatives Ergebnis zuzüglich Rückstellungsauflösungen dividiert durch den Umsatz

 

Germanwings mit neuen Zielen im Sommerflugplan 2015

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Germanwings baut ihr Streckenangebot weiter aus und bietet für den Sommerflugplan des kommenden Jahres, 29. März bis 25. Oktober 2015, zusätzliche Flugverbindungen zu attraktiven Zielen ab Düsseldorf, Stuttgart, Berlin, und Köln/Bonn. Die deutsche Fluggesellschaft ergänzt die beiden Strecken ab Düsseldorf nach Zadar in Kroatien und zu dem Flughafen Bari in der italienischen Region Apulien um jeweils eine weitere wöchentliche Verbindung. Ab Düsseldorf wird der Flugplan nach Lamezia Terme in Kalabrien um einen zusätzlichen wöchentlichen Flug erweitert.

Ab Stuttgart werden zwei weitere Flüge nach Brüssel pro Woche in den Sommerflugplan 2015 aufgenommen, sodass die Strecke künftig sechzehnmal wöchentlich geflogen wird.

In den Sommermonaten wird das Streckennetz ab Berlin/Tegel im kommenden Jahr weiter aufgewertet: Von dort können Germanwings-Fluggäste mit einer zusätzlichen wöchentlichen Verbindung zum Flughafen Rijeka auf der kroatischen Insel Krk ihren Urlaub flexibel planen.

Gleich an mehreren deutschen Abflughäfen baut Germanwings die Flugverbindungen nach Pristina, die Hauptstadt des Kosovo, aus: Düsseldorf, Hamburg, Köln/Bonn, Hannover und Berlin/Tegel bekommen weitere Flüge jeweils samstags. Ab Stuttgart werden zusätzliche Flüge mittwochs, freitags und sonntags aufgenommen. Die neuen Flüge sind bereits buchbar.

DA40 NG zu neuer Flugschule nach Algerien überstellt

Die kürzlich in Hassi Messaoud (Algerien) gegründete Flugschule Aviation Training School (ATS), ein Unternehmen der Red Med Group, entschied sich dafür, ihren Betrieb mit einer DA40 NG von Diamond Aircraft zu starten. Man ist in Verhandlungen über weitere Bestellungen. Dies ist das allererste Diamond Aircraft Flugzeug, welches in Algerien zum Einsatz kommt.

Ausschlaggebend für ATS sind die unschlagbare Effizienz und Sicherheit, die hochmoderne Avionik und die herausragenden Flugeigenschaften der einmotorigen DA40 NG.

Das Flugzeug hob in Wiener Neustadt, Österreich (Diamond Aircraft Zentrale) mit Ziel Malta, wo es an die algerischen Piloten übergeben wurde, ab. Am darauffolgenden Tag landete die DA40 NG in ihrer Zieldestination Hassi Messaoud.

Die Piloten flogen die Distanz von 1.747 NM (3.235,4 km) in 14 Stunden und verbrauchten dabei im Schnitt nur 24,6 l/Stunde. Die Flugroute verlief in folgenden Etappen: Wiener Neustadt, Österreich – Bari, Italien – Valetta, Malta – Algier, Algerien – Hassi Messaoud, Algerien.

ATS Repräsentant Herr Mamma dazu: "Ich fühle mich geehrt das erste Mal mit der Diamond DA40 New Generation geflogen zu sein. Mein erstes Gefühl war, dass die Maschine im Flug sehr stabil ist. Ich würde sagen, dass dieses Flugzeug hervorragend für das Training ist. Es bietet perfekte Rundumsicht und ein leistungsfähiges Garmin G1000, welches den Piloten mit hilfreichen Information versorgt, kombiniert mit zuverlässiger Leistung."

Hamburg Airport erhält EMAS-Zertifikat

Bereits zum sechsten Mal hat Hamburg Airport das EMAS-Zertifikat (EMAS = Eco Management and Audit Scheme) für sein vorbildliches Umweltmanagementsystem erhalten. Dazu hat der unabhängige Umweltgutachter Bernd Eisfeld die Aktivitäten des Flughafens nach internationalen Richtlinien in einem umfassenden Audit überprüft. Um das EMAS-Label führen zu dürfen, müssen nicht nur strenge internationale Richtlinien erfüllt werden. Die Aktivitäten müssen auch über die gesetzlich geforderten Maßnahmen hinausgehen.

"Der umsichtige Umgang mit Ressourcen und der Umwelt ist in unserem Wertekodex fest verankert, und hat deshalb im Denken und Handeln unserer Mitarbeiter ein besonderes Gewicht", so Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport, zu der erneuten Auszeichnung. "Gerade als stadtnaher Flughafen nehmen wir die Verantwortung für unsere Nachbarn und für die Umwelt sehr ernst". Zugleich wies er auf die neue Umwelterklärung hin, in der die Ziele für die kommenden drei Jahre festgeschrieben sind.

Zertifizierung nach EMAS und ISO 14.001

Die Überprüfung der Maßnahmen im Umweltschutz erfolgt alle drei Jahre durch unabhängige Gutachter. Das EMAS-Label definiert und beschreibt die Normen der Europäischen Union. Darüber hinaus verlangt EMAS von Unternehmen die Veröffentlichung einer Umwelter-klärung, die über Umweltauswirkungen des Standortes und über Umweltschutzmaßnahmen Rechenschaft ablegt. Neben den EMAS-Kriterien wurden auch die Anforderungen der internationalen Norm ISO 14.001 erreicht.

Das Umweltprogramm 2014 – 2017

CO2-Reduktion: In seiner sechsten umfassenden Umwelterklärung hat Hamburg Airport Um-weltziele für die kommenden drei Jahre festgelegt. So sollen zum Beispiel im Rahmen der Zerti-fizierung des Flughafens nach der Airport Carbon Accreditation (ACA), Level 3, die gebäudebezogenen CO2-Emissionen weiter deutlich gesenkt werden – obwohl die ursprünglich geplante Reduktion um 15 Prozent bis 2020 bereits erreicht wurde. Bei ACA handelt es sich um ein mehrstufiges, internationales Klimaschutz-Zertifizierungssystem des Flughafenverbands ACI Europe. In Hamburg wurden die ACA-Anforderungen in die Regelungen zu EMAS integriert.

Umweltschutz im Fuhrpark: Schon vor einem Jahr hat Hamburg Airport das "Mobilitätskonzept 2020" beschlossen. Es sieht vor, den Großteil aller Fahrzeuge mit alternativen Antrieben auszurüsten. Dabei sollen Standardfahrzeuge zu 100 Prozent ersetzt werden, Spezialfahrzeuge, unter anderem bei den Bodenverkehrsdiensten, zu mindestens 50 Prozent. Konventionelle Varianten mit Diesel- oder Benzinmotoren sollen nur noch in begründeten Einzelfällen und für Spezialmaschinen zum Einsatz kommen. Zurzeit sind am Hamburg Airport bereits 132 Fahrzeuge mit alternativem Antrieb im Einsatz – das entspricht einer Quote von 30 Prozent und einer Steigerung um das Doppelte seit Anfang 2013.

Weitere konkrete Maßnahmen für den Umweltschutz: Vermehrt wird in Zukunft auf energetisch hoch effiziente Gebäude gesetzt. Immerhin kann schon jetzt rund 70 Prozent des Energiebedarfs am Flughafen durch das flughafeneigene erdgasbetriebene Blockheizkraftwerk vergleichsweise klimafreundlich gedeckt werden. Dazu wird die Steuerungstechnik ständig nach neuesten Erkenntnissen optimiert.

Bereits seit fünf Jahren wird zur ökoeffizienten Klimatisierung der Terminalgebäude erfolgreich ein sogenanntes Thermolabyrinth genutzt. Und seit zwei Jahren wird die Luftversorgung mit CO2-Sensoren dem Bedarf entsprechend genauer angepasst. Weiteres Einsparpotenzial sehen die Experten bei der Gebäudebeleuchtung, wo zunehmend auf LED-Technik gesetzt wird. Auch bei der Beleuchtung der Außenflächen und der Start- und Landebahnen gibt es weitere Möglichkeiten zum Energiesparen. Darüber hinaus wird verstärkt Regenwasser genutzt, und beim Abfall soll durch den Einsatz spezieller Schleusen eine noch bessere Trennung der unterschiedlichen Kategorien erreicht werden.

Schallschutzprogramme: In den vergangenen Jahren hat der Flughafen bereits über 40 Millionen Euro in seine bisherigen Lärmschutzprogramme investiert. Zurzeit setzt Hamburg Airport gemeinsam mit Hamburg und Schleswig-Holstein das 9. Lärmschutzprogramm für seine Nachbarn um. Grundlage ist das bundesweit gültige Fluglärmgesetz und die dazugehörigen Verordnungen. Das Programm startete 2012 und wird auch in den kommenden Jahren weitergeführt.

Lufthansa Cargo steigt bei „Same Day Delivery“-Versand ein

Seit 2014 bietet der Lieferdienst "Liefery" seinen Kunden den Service, in spätestens 90 Minuten das Bestellte in der Hand zu halten – ob Mode und Lebensmittel für Privatkunden oder fehlende Bohrer und Schrauben für Baustellenbetreiber. Den Lieferort bestimmt der Kunde. Wer die Lieferung erst später wünscht, definiert ein 60-minütiges Zeitfenster. "Liefery ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Lufthansa mit Innovation am Rande ihres Kerngeschäftes in neuen Marktsegmenten wachsen kann. Damit schaffen wir positive Impulse, auch für unser Kerngeschäft – hier Cargo und Logistik – und Wert für unsere Shareholder", sagte Sadiq Gillani, Leiter Konzernstrategie der Lufthansa Group.

Möglich wird die schnelle und pünktliche Sendung, weil "Liefery" auf Einzelhändler und Onlineshops aus jeweils der Stadt zurückgreift, in der Kunden bestellen. Damit werden im wachsenden Segment des Multi-Channel-Handels lokale Betriebe gestärkt. Den Service gibt es bereits in über 35 deutschen Städten. Die Nachfrage der angeschlossenen Handelsketten steigt, daher plant "Liefery" bis Ende 2015 eine Ausweitung des Services auf mehr als 100 Städte in Deutschland. Auch erste europäische Metropolen sind in Planung.

Same Day Delivery-Konzept mit Logistik-Mutter

"Liefery" ist aus der time:matters-Gruppe hervorgegangen, einer führenden europäischen Plattform im dynamischen Markt für "Same Day Delivery". Die Lufthansa Cargo ist mit 49 Prozent an time:matters beteiligt. Das Start-up-Unternehmen Liefery mit Sitz in Neu-Isenburg profitiert von 12 Jahren Erfahrung des Mutterunternehmens im Logistikgeschäft. "Liefery" greift auf ein Netzwerk von über 600 Kurier-Partnern von time:matters zurück. Über 400 lokale Einzelhändler und zwölf Handelsketten setzen bereits auf das Konzept.

"Der neue Lieferservice erleichtert das Einkaufen und das rasche und unkomplizierte Erledigen von diversen Besorgungen", so Franz-Joseph Miller, Mitbegründer und CEO der time:matters-Gruppe. "Zudem geben wir mit Liefery lokalen Händlern die Möglichkeit, mit zusätzlichem Service ihre Positionierung gegenüber dem stark wachsenden Online-Handel zu stärken", so Miller weiter.

Fraport AG holt sich 350 Millionen Euro bei Schuldscheinemission

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Die Fraport AG nutzt die aktuell günstigen Bedingungen am Kapitalmarkt und sichert sich durch eine Schuldscheinemission langfristige Finanzmittel. Das Schuldscheindarlehen hat eine siebenjährige Laufzeit und einen Kupon von 1,436 Prozent. Die Emission wurde von einem Bankenkonsortium, bestehend aus Bayerischer Landesbank, DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Landesbank Hessen-Thüringen sowie HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, begleitet. Das Volumen war ursprünglich auf 200 Millionen Euro festgelegt worden, aufgrund der mehr als dreifachen Überzeichnung wurde das Orderbuch bereits eine Woche nach Bekanntgabe vorzeitig geschlossen.

Die starke Nachfrage ermöglichte es Fraport, das Emissionsvolumen auf 350 Millionen Euro aufzustocken. Damit ist es eine der bisher größten Schuldscheinemissionen im laufenden Jahr in Deutschland. Der Risikoaufschlag von 0,7 Prozent über dem Referenzzinssatz lag deutlich unter dem Aufschlag der letzten Emission im Jahr 2012.

"Wir freuen uns über das starke Interesse und das große Vertrauen der Investoren in unser Unternehmen. Die zusätzlichen verfügbaren Mittel füllen unsere strategische Liquiditätsreserve wieder auf und verschaffen dem Management Handlungsspielräume, unter anderem bei dem Vorhaben, unser internationales Portfolio weiter auszubauen", begründet Fraport-Finanzvorstand Dr. Matthias Zieschang die Transaktion.

Die Fraport AG betreibt mit dem Flughafen Frankfurt eines der größten Verkehrsdrehkreuze der Welt und ist darüber hinaus an zehn weiteren Flughäfen auf vier Kontinenten weltweit tätig, darunter Lima in Peru, Xi’an in China und Antalya in der Türkei. In diesem Jahr erweiterte das MDAX-Unternehmen sein Spektrum bereits zweimal. In den USA wurde die Airmall-Gruppe übernommen, die Retail-Flächen an nordamerikanischen Flughäfen vermarktet. Außerdem wurde im September die Mehrheit an der Betreibergesellschaft des Flughafens Ljubljana in Slowenien erworben.

EU-Parlamentsmitglied Karl-Heinz Florenz am Airport Weeze

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Nach der positiven Entscheidung der EU zum Airport ließ sich Karl-Heinz Florenz, Mitglied des Europäischen Parlaments für den Niederrhein, bei seinem Besuch am Airport Weeze von Geschäftsführer Ludger van Bebber, Landrat Wolfgang Spreen und Bürgermeister Ulrich Francken über die aktuellen Entwicklungen des Flughafens informieren.

Die EU Kommission hatte nach einer umfassenden Untersuchung bekanntlich im Juli diesen Jahres bestätigt, dass die Finanzierung des niederrheinischen Airports vollständig den EU-Vorschriften entspricht. Dabei würdigte die Kommission das große Engagement des privaten Investors sowie das bedeutende grenzüberschreitende Einzugsgebiet des Airports in Weeze.

Beim Besuch des Europaabgeordneten wurden insbesondere die zunehmenden nationalstaatlichen Alleingänge und die daraus resultierenden Wettbewerbsverzerrungen für den niederrheinischen Flughafens angesprochen. Die diskriminierende Luftverkehrsteuer bremse die erfolgreiche Entwicklung des Flughafen bereits seit 2011 massiv, erklärten die Gastgeber. Landrat Wolfgang Spreen betonte, dass die Mautpläne der Bundesregierung die gesamte europäische Idee im Grenzraum konterkarieren. Eine Maut würde deutliche negative Konsequenzen für den gesamten Kreis Kleve und damit natürlich auch für den Airport nach sich ziehen.

Karl-Heinz Florenz erklärte, er sei skeptisch ob die deutschen Mautpläne EU-kompatibel sind. Am Ende zeige das Beispiel der Luftverkehrsteuer deutlich, dass nationale Alleingänge nicht mehr funktionieren. Dies gelte auch für die geplante Maut. Er favorisiere in einem gemeinsamen Europa eine europäische Lösung, die über Grenzen hinweg funktioniere. Bürgermeister Ulrich Francken konnte dem aus seiner Sicht als Vorsitzender der Euregio Rhein-Waal nur zustimmen und forderte insbesondere die Bundespolitik dazu auf, sich wieder auf die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Europa zu konzentrieren anstatt neue Grenzen aufzubauen.

Auf dem Bild: v.l.n.r.: Flughafenchef Ludger van Bebber, Karl-Heinz Florenz, MdEP, Ulrich Francken, Bürgermeister der Gemeinde Weeze und Wolfgang Spreen, Landrat des Kreis Kleve

Austellung zur Raumfahrt Europas in Brüssel

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Am 28. Oktober wird die von der ESA und der Europäischen Kommission ausgerichtete Raumfahrtausstellung "Space for our future" offiziell von EK-Präsident José Manuel Barroso und ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain eröffnet. Die Ausstellung rückt die europäischen Erfolge in der Raumfahrt, ihren konkreten Nutzen für die Bürger und die in nächster Zukunft zu erwartenden Entwicklungen in den Mittelpunkt. Sie findet von 27. Oktober bis 14. November im Berlaymont-Gebäude in Brüssel, dem Sitz der Europäischen Kommission, statt und wird am 28. Oktober um 12:00 Uhr MEZ in Anwesenheit von EU-, nationalen und Medienvertretern feierlich eröffnet.

Die mit Unterstützung der französischen Raumfahrtagentur CNES und dem europäischen Startdienstanbieter Arianespace organisierte Ausstellung, an der sich auch EUMETSAT, die Vereinigung europäischer Satellitenbetreiber, Eutelsat, Inmarsat, SES und Hispasat beteiligen, bietet ein Gesamtbild des europäischen Raumfahrtsektors.

Halbes Jahrhundert Europäische Zusammenarbeit

Sie würdigt die 50-jährige Zusammenarbeit Europas in der Raumfahrt und unterstreicht die enge Kooperation zwischen der ESA, ihren Mitgliedstaaten und der EU, die ein solides Fundament für künftige Vorhaben bilden.

Die Raumfahrt ist ein wertvolles Mittel zur Förderung der öffentlichen Unterstützung des Projekts Europa, und die Ausstellung wird einen Beitrag zur kollektiven Wahrnehmung dessen leisten, dass wir gemeinsam in der Lage sind, die spektakulärsten Projekte zu stemmen, unsere strategische Unabhängigkeit sicherzustellen und zugleich Wachstum und Beschäftigung in Europa zu fördern.

Die Raumfahrt-Ausstellung ist in die drei Themenkreise Wissen und Innovation, Dienst am Bürger und Wettbewerbsfähigkeit untergliedert, stellt die größten Herausforderungen für Europa vor und zeigt die Raumfahrtprojekte und -initiativen auf, die dabei helfen werden, diese zu meistern.

Live von der Kometanlandung Philaes

Am 12. November wird die Gelegenheit geboten, den im Rahmen der ESA-Mission Rosetta allerersten Landeversuch auf einem Kometen mitzuverfolgen. Dieses beachtliche Unterfangen, ein Meilenstein in der Geschichte der Menschheit, wurde von europäischen Wissenschaftlern und Ingenieuren möglich gemacht. Vertreter der Medien, der EU und der Behörden in Brüssel werden ebenfalls die Gelegenheit haben, diesem historischen Moment beizuwohnen.

Austrian Airlines mit leichtem Minus

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Austrian Airlines hat in den neun Monaten des laufenden Jahres 2014 ein operatives Ergebnis von minus sieben Millionen Euro erwirtschaftet. Der starke Rückgang des Ergebnisses im Vergleich zum Vorjahr (Januar bis September 2013: 19 Millionen Euro) steht vor allem im Zusammenhang mit Einmaleffekten aus der bilanziellen Berücksichtigung von Abfertigungszahlungen für das Flugbetriebspersonal der Tyrolean Airways. Bekanntlich wurde mit dem Betriebsrat Bord eine grundsätzliche Einigung über einen neuen Kollektivvertrag erzielt.

Teil dieser Einigung ist die Überführung der Mitarbeiter von der Tyrolean Airways in die Austrian Airlines. Austrian Airlines CEO Jaan Albrecht: "Ich bin mit dem finanziellen Ergebnis naturgemäß nicht zufrieden. Gleichzeitig freue ich mich darüber, dass wir mit der Grundsatzeinigung eine Lösung für unsere Zukunft gefunden haben. Für das heurige Jahr bedeutet das ein nochmaliges Senken unserer Prognose auf ein leichtes Plus über Null."

Zahlen und Entwicklung

Die operativen Aufwendungen konnten trotz der einmaligen Aufwendungen im Zusammenhang mit den Abfertigungszahlungen in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres auf 1.648 Mio. Euro stabil gehalten werden (Januar bis September 2013: 1.648 Mio. Euro).

Die operativen Gesamterlöse sind in den ersten neun Monaten 2014 um 1,6 Prozent auf 1.641 Mio. Euro leicht gesunken (2013: 1.667 Mio. Euro). Das operative Ergebnis hat zum 30.September 2014 minus sieben Mio. Euro betragen. Im Vorjahr lag das operative Ergebnis bei +19 Mio. Euro.

Austrian Airlines hat in den ersten neun Monaten 2014 8,7 Millionen Gäste befördert. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einer leichten Steigerung von 0,6 Prozent. Austrian hat sein Angebot zwar der schwächelnden Nachfrage in Europa angepasst, doch konnte sie gleichzeitig durch die Eröffnung einer weiteren US-Destination auf dem Nordatlantik wachsen.

Kapazität und Belegschaft erweitert, Pünktlichkeit Spitze

Die Kapazität, ausgedrückt in angebotenen Sitzkilometern (ASK), ist um 4,6 Prozent gestiegen. Die Auslastung hat sich um einen Prozentpunkt weiter auf 79,8 Prozent verbessert (2013: 78,8 Prozent). Der Personalstand der Austrian Airlines Group inklusive ihrer vollkonsolidierten Töchter lag zum Stichtag 30. September 2014 bei 6.188 Mitarbeitern (30. September 2013: 6.222 Mitarbeiter).

Spitzenwerte erreicht Austrian Airlines nach wie vor bei ihrer Pünktlichkeit. Mit einer Abflugspünktlichkeit von 89,9 Prozent lagen die Werte von Austrian Airlines weiterhin über dem europäischen Durchschnitt. Die Regelmäßigkeit lag bei 98,8 Prozent, leicht unter dem Vorjahr.

Krisen in Europa und Nahost, gute Performance in Nordamerika

Nach wie vor machen die Krisengebiete um die Ukraine und Russland Austrian Airlines als Osteuropa-Spezialist zu schaffen. Viele Strecken mussten temporär eingestellt werden – darunter Kharkov und Rostow. Die Airline verzeichnet deshalb dort Umsatz- und Passagierrückgänge. Eine ähnliche Situation findet sich im Nahen Osten wieder. Obwohl Austrian-Destinationen wie Erbil oder Tel Aviv wieder regelmäßig anfliegen kann, bleiben Destinationen wie Bagdad, Tripolis oder Damaskus wohl noch länger ausgesetzt.

Freude macht der österreichischen Fluglinie hingegen die Langstrecke nach Nordamerika. Die neuen Routen nach Chicago und Newark entwickeln sich sowohl bei der Auslastung als auch im Ergebnis hervorragend. Auch das erweiterte Anbot nach Washington, wo das eingesetzte Fluggerät von einer Boeing 767 auf eine größere Maschine vom Typ Boeing 777 getauscht wurde, konnte gut abgesetzt werden.

Mehr Passagiere mit Boeing 777 in der Langstreckenflotte 2014

Durch die Erweiterung der Flotte um ein Langstreckenflugzeug wird trotz der erwähnten Krisen in wichtigen Verkehrsgebieten ein moderates Passagierwachstum sowie eine Umsatzsteigerung angenommen. Austrian Airlines erwartet nun ein nur noch leicht positives operatives Ergebnis. Die Veränderung der Prognose ist im Wesentlichen auf die notwendige bilanzielle Vorsorge für die aus dem Kollektivvertragsabschluss resultierenden Abfertigungszahlungen zurückzuführen.

Glasfaserkabel auf Fahrbahnträgern bremsen „SkyTrain“ am Flughafen Düsseldorf

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Der "SkyTrain", die Kabinenbahn am Düsseldorfer Flughafen, macht vom 03. bis 08. November eine Betriebspause. Grund hierfür ist die planmäßige Verlegung von Glasfaserkabeln auf den Fahrbahnträgern. Mit den neuen Leitungen wird ein bestehender Datenkabelweg erweitert, der für die moderne Informationstechnik der Fahrzeuge genutzt wird. Während der Betriebspause der Kabinenbahn wird ein Ersatzverkehr durchgeführt.

Shuttle-Busse verbinden in diesem Zeitraum den Bahnhof "Düsseldorf Flughafen" und die Urlauberparkhäuser P4 und P5 mit dem Terminalgebäude.

Fluglärmentlastung durch Anflugverfahren in Frankfurt

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Die Deutsche Flugsicherung nimmt am morgigen 31. Oktober 2014 neue Verfahren zur Lärmentlastung der Bevölkerung im Rhein-Main-Gebiet in Betrieb. Die so genannten Gegenanflüge – in diesem Flugabschnitt werden die Maschinen in einem Abstand von etwa neun Kilometer entgegen der Landerichtung zum Endanflug geführt – werden teilweise um bis zu 2.000 Fuß (ca. 600 Meter) erhöht. Mit den neuen Verfahren, die zunächst im Probebetrieb getestet werden, erhofft sich die DFS auch eine Entlastung der Bevölkerung, die unterhalb der Abflugrouten wohnt.

Dadurch, dass Anflüge in größeren Höhen geführt werden, können auch die darunter startenden Abflüge schneller an Höhe gewinnen. Je nach Betriebsrichtung werden der Main-Taunus-Kreis, der Rheingau, der Hochtaunuskreis, die Wetterau, der Vogelsberg, das nördliche Stadtgebiet von Frankfurt, die Landkreise Aschaffenburg, Darmstadt-Dieburg, Mainz-Bingen und Offenbach mehr oder weniger entlastet.

Schon im Herbst 2012 hatte die DFS mehrere Verfahren zur Lärmentlastung eingeführt. So wurde der Gleitweg des Instrumentenlandesystems für die Landebahn-Nordwest von drei auf 3,2 Grad angehoben, die Eindrehvorgänge über Mainz und Offenbach verschoben und die Flughöhen auf den Gegenanflügen bereits um 1.000 Fuß (ca. 300 m) angehoben.

Ryanair hat Flüge ab Hamburg Airport aufgenommen

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Ryanair ist erfolgreich ab Hamburg gestartet. Am Vormittag des 29. Oktober erhielt eine Boeing 737 der Airline eine Wassertaufe der Flughafen-Feuerwehr zur offiziellen Begrüßung. Mit Beginn des neuen Winterflugplanes hat Ryanair zwei Flugziele in der Hansestadt aufgenommen. Seit dem 26. Oktober fliegt die irische Low-Cost-Airline täglich nach Lissabon. Am 28. Oktober 2014 folgte Porto. Die zweitgrößte Stadt Portugals wird drei Mal pro Woche angeflogen.

"Mit Ryanair wächst die Auswahl an günstigen Angeboten am Standort Hamburg weiter an", sagt Dr. Jörgen Kearsley, Leiter des Aviation Marketings am Hamburg Airport. "Wir freuen uns besonders, dass unser Flugplan mit Porto um ein attraktives und bei Passagieren beliebtes Flugziel erweitert wird, das bisher nicht direkt ab Hamburg erreichbar war."