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PK-4-Labor in der Schwerelosigkeit lässt Plasmakristalle entstehen

Es gewittert, es blitzt und plötzlich entsteht es – Plasma. Ein ionisiertes Gas, das auf der Erde sonst selten auftritt. Ein Blick zu unserem Plasmaball Sonne verrät seine natürliche Umgebung: den Weltraum.

Es kann auch künstlich hergestellt werden und wird besonders im technischen Bereich genutzt, etwa in Plasmafernsehern oder Leuchtstoffröhren. Künftig sind auch Anwendungen in der Medizin, im Umweltschutz und vielen anderen Bereichen denkbar. Zur Erforschung von Eigenschaften und Verhalten von einem sehr speziellen, dem komplexen Plasma, haben bisher mehr als 30 Kosmonauten und Astronauten Plasmakristall-Experimente im Weltall durchgeführt.

Meilenstein zur Forschung am Aggregatzustand Plasma

Die Forschungsgruppe Komplexe Plasmen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) plant eine neue Experimentreihe: Am 29. Oktober 2014 startete in Baikonur eine Progress-Rakete mit dem Plasmakristall-Labor "PK-4" zur Internationalen Raumstation ISS.

"Seit zwölf Jahren arbeitet unsere Gruppe am PK-4-Projekt zusammen mit unserem russischen Partnerinstitut. Nach dieser langen Vorentwicklungs-, Design-, Fertigungs- und Qualifikationsphase kommt jetzt endlich die lang ersehnte wissenschaftliche Phase. Für unsere Forschungsgruppe und unsere zukünftige Entwicklung wird das ein Meilenstein", so Dr. Hubertus Thomas, Leiter der Forschungsgruppe Komplexe Plasmen am DLR. PK-4 ist ingesamt das dritte Plasmakristall-Labor, welches an Bord der ISS zum Einsatz kommt. Geplant ist ein Betrieb von mindestens vier Jahren.

Plasma ist elektrisch neutral geladenes Gas und neben fest, flüssig und gasförmig der vierte Aggregatzustand der Materie. Es ist auch der ungeordnetste Zustand. Die Erkenntniss, dass sich im Plasma geordnete Strukturen, sogenannte Plasmakristalle, bilden können, veränderte 1994 das Bild der Physik. Plasmakristalle entstehen, wenn in einem geladenen Gas zusätzlich Staubpartikel oder andere Mikropartikel enthalten sind. Die Besonderheit: Die nur wenige Mikrometer kleinen Plasmateilchen besitzen eine vergleichsweise hohe Masse.

Schwerelosigkeit ermöglicht Forschung in 3. Dimension

Jede Veränderung geschieht verlangsamt – wie in Zeitlupe. So lässt sich sogar die Bewegung einzelner Partikel beobachten. Komplexe Plasmen sind damit ideale Modellsysteme zur Erforschung von dynamischen Vorgängen in der Materie, bei denen die Staubteilchen Atome oder Moleküle repräsentieren. Mit jedem Experiment gewinnen Dr. Hubertus Thomas und seine Kollegen neue und einzigartige Erkenntnisse.

Auf der Erde können komplexe Plasmen im Wesentlichen nur auf zweidimensionaler Ebene untersucht werden: Die Partikel breiten sich im Schwerefeld nicht homogen aus, sondern sinken ab und stauchen das System in Richtung der Schwerkraft. Erst in der Schwerelosigkeit wird sichtbar, wie die Plasmateilchen sich im Raum verhalten und sich gegenseitig beeinflussen.

Mit der neuen Anlage wollen die Wissenschaftler gezielt der flüssigen Phase von komplexen Plasmen auf den Grund gehen. Im Fokus steht dabei die Erforschung von Selbstorganisation, Turbulenzerscheinungen, die Bestimmung von Grenzen von Nanoflüssigkeiten sowie die Untersuchung des Beginns von kollektiven Effekten in stark gekoppelten Systemen.

PK-4-Labor weltweite Forscher-Kooperation

Das PK-4-Labor ist eine europäisch-russische Kooperation, finanziert durch die europäische Weltraumorganisation ESA und die russische Raumfahrtbehörde ROSKOSMOS. Die russische Seite, wissenschaftlich beteiligt über das Joint Institute for High Temperatures (JIHT), ist zuständig für den Transport des Labors, den Transport der Videodaten zurück zur Erde und stellt die Crew-Zeit. Auch die Entwicklung des PK-4-Labors wurde in engem Kontakt zum JIHT durchgeführt.

Die experimentelle Hardware ist eine Eigenentwickung der Forschungsgruppe (ehemals MPE) in Zusammenarbeit mit dem MPE und der OHB System AG, die auch für die Infrastruktur von PK-4 zuständig war. Zusätzliche Finanzierung des Projektes in Deutschland erfolgte durch das Raumfahrtmanagement DLR und der Max-Planck-Gesellschaft.

Wissenschaftlich beteiligt sind neben dem Kernteam aus Forschungsgruppe und JIHT auch ein europäisches Team (Frankreich, Italien und Schweden) sowie ein internationales Team (Japan und USA). Die Ergebnisse der Plasmakristiall-Experimente auf der ISS erreicht damit die Forschergemeinschaft weltweit.

Forschungsgruppe Komplexe Plasmen am DLR

Die Forschungsgruppe Komplexe Plasmen ist die jüngste Forschungseinheit des DLR. Dabei blickt sie bereits auf rund 20 Jahre Erfahrung zurück, erarbeitet am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE). Den Start der Trägerrakete mit der wertvollen Ladung verfolgte das 20-köpfige Team rund um Dr. Hubertus Thomas von ihrer neuen Forschungsheimat aus, in Oberpfaffenhofen.

Mit der Eingliederung in das DLR wurde die Fortführung der erfolgreichen Plasmaforschung auf der ISS sichergestellt. Finanziert wird die Forschungsgruppe Komplexe Plasmen zu gleichen Teilen vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, des DLR-Raumfahrtmanagement im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und dem DLR.

A350 XWB für Vietnam Airlines kommt aus der Montagehalle

Airbus bringt das A350-Programm weiter auf Trab. Nach der erfolgreichen Zulassung des komplett neuen Langstrecken-Jets rollte nun das erste Flugzeug für Vietnam Airlines von der Montagehalle zur Station 30 Roger Béteille Final Assembly Line (FAL) in Toulouse, Frankreich.

Damit sind bereits die Hauptarbeiten zur Montage des Flugzeug-Rumpfes sowie die elektrische Verkabelung erfolgreich ausgeführt. Das über AerCap geleaste Flugzeug durchläuft nun Bodentests, während die in der vorigen Station 40 begonennen Kabinenarbeiten weiterlaufen.

Die A350 XWB soll Mitte 2015 ausgeliefert werden, Vietnam Airlines ist damit die erste Asiatische Fluggesellschaft und weltweit erst der zweite Betreiber für das neue Großraumflugzeug. Vietnam Airlines hat insgesamt zehn Maschinen des Typs bestellt, vier weitere kommen über Partner wie AerCap. Dieses Flugzeug soll das Premium-Angebot auf den Langstrecken bedienen. AerCap selbst, vormals ILFC, hat insgesamt 20 A350 XWB bestellt.

Mit dem Antritt zum regulären Flugdienst noch in diesem Jahr wird die A350 XWB einen Sprung bei der Effizienz bewerkstelligen. 25 Prozent Treibstoff sollen gegenüber heutigen Flugzeugen dieser Kategorie eingespart werden, was bei einem Drittel Airline-Kosten für Kerosin ein gewaltiger Wert ist. Bis heute hat Airbus 750 feste Aufträge für die A350 XWB von 39 Kunden erhalten.

Ryanair stationiert Flugzeug am Flughafen Köln/Bonn

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Ryanair feierte heute mit der Eröffnung ihrer Basis in Köln den fünften festen Standort in Deutschland (68 Europaweit). Mit einem stationierten Flugzeug sollen pro Jahr 800.000 Passagiere befördert und mit Ryanairs Investition von über 95 Millionen US Dollar in den Flughafen Köln/Bonn 800 Arbeitsplätze pro Jahr gesichert werden.

Ryanair feiert den Start der neuen Basis Köln/Bonn mit dem Verkauf von 100.000 Tickets für das gesamte Europäische Netzwerk zu einem Preis von 19,99 Euro bei Flügen im November, Dezember und Januar. Diese günstigen Tickets können bis Donnerstag, den 30. Oktober 2014, Mitternacht (00:00 Uhr) gekauft werden.

Ryanairs neue Basis in Köln

  • Ein stationiertes Flugzeug
  • Acht Winter Strecken
  • Elf Sommer Strecken (mit sieben neuen Strecken nach Alicante, Barcelona, Dublin, London, Madrid, Riga und Rom)
  • 800.000 Passagiere pro Jahr

Colm O’Shea, Sales & Marketing Manager Deutschland von Ryanair: "Ryanair freut sich, die neue Basis in Köln mit einem stationierten Flugzeug und einer Investition von über 95 Millionen Euro zu eröffnen. Deutsche Passagiere bevorzugen bereits unsere günstigen Angebote, den besten Kundenservice und die große Auswahl an Strecken. Jetzt können sie ihre Sommerflüge 2015 sogar noch früher über unsere verbesserte Webseite buchen, unsere tolle neue App nutzen, ein zweites kostenloses Handgepäck mitführen, Sitzplatzreservierungen vornehmen sowie unsere neuen Family Extra und Business Plus Services buchen und ihre persönlichen elektronischen Geräte während des gesamten Fluges benutzen…"

2.346 Hubschrauber-Landestellen an Krankenhäusern weiter nutzbar

Seit heute gilt die EU-Verordnung, die den Betrieb von Luftfahrzeugen innerhalb der EU verbindlich regelt. Sie gibt auch Regelungen für den sicheren Flugbetrieb mit zivilen Hubschraubern durch gewerbliche Luftrettungsunternehmen vor. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat dafür gesorgt, dass Hubschrauberlandestellen an Krankenhäusern weiter uneingeschränkt angeflogen werden können. Damit wird der hohe Standard der Luftrettung in Deutschland erhalten.

Alexander Dobrindt: "Mit dem Zukunftsplan sichern wir den hohen Standard der Luftrettung in Deutschland. Die Notfallversorgung wird auch weiterhin schnell und sicher erfolgen. Alle Hubschrauberlandestellen an Krankenhäusern werden erhalten, nicht eine muss geschlossen werden."

Zukunftsplan BMVI

Bisherige Landesstellen werden in "Landestellen von öffentlichem Interesse" (Public Interest Sites / PIS) umgewandelt – im Interesse der Notfallvorsorge. Keine Hubschrauber-Landestelle muss geschlossen werden.

Jede Landestelle kann weiterhin in einer unmittelbaren Notlage eines Patienten angeflogen werden, wenn der Pilot dies als sicher einschätzt. Die Ausnahmemöglichkeit, Krankenhäuser bei unmittelbarer Notlage eines Patienten, also im Rahmen der Hilfeleistung bei Gefahr für Leib und Leben einer Person (§25 Absatz 2 Luftverkehrsgesetz) anfliegen zu können, soll weiter gegeben bleiben.

BMVI und Luftfahrtbundesamt waren dazu mit den Luftrettungsunternehmen sowie der Deutschen Krankenhausgesellschaft in enger Abstimmung. Es wurde eine Liste der künftigen Landestellen von öffentlichem Interesse erarbeitet. Erstmals werden dadurch bundesweit Landestellen an Krankenhäusern erfasst. Den Luftrettungsunternehmen ist die Genehmigung zur Nutzung dieser Landestellen auf Grundlage der Verordnung (EU) Nr. 965/2012 erteilt worden.

Insgesamt wurden dabei 2.346 Landestellen an Krankenhäusern erfasst. Sollten Krankenhäuser oder Kliniken noch Bedarf für eine Deklarierung als Public Interest Site (PIS) sehen, werden sie bei der weiteren Überarbeitung der Listen zusätzlich berücksichtigt.

Raumkapsel bringt Plasmakristall-Labor „PK-4“ zur ISS

Freude und Frust liegen manchmal nah beieinander. Während gestern die Cygnus-Raumkapsel mit Nachschub für die Raumstation ISS beim Start explodierte, startete am heutigen 29.10.2014, um 08:09 Uhr MEZ, das europäisch-russische Plasmakristall-Labor "PK-4" erfolgreich mit einer Progress Rakete vom Kosmodrom Baikonur zur internationalen ISS.

Als permanente Forschungsanlage im europäischen Forschungsmodul Columbus soll "PK-4" neue Erkenntnisse über komplexe Plasmen ermöglichen. Planmäßig dockte der Raumfrachter am frühen Nachmittag an die ISS an. Die OHB System AG (vormals Kayser-Threde GmbH) war wie bei den beiden Vorgängeranlagen als Hauptauftragnehmerin für alle Systemaufgaben der Anlage verantwortlich.

Plasmakristall-Anlage weltraumtauglich gemacht

OHB System hat zwei Rack-Einschübe entwickelt und gefertigt, die Stromversorgung, Kommunikation und Datenaufzeichnung sicherstellen. Außerdem hat OHB System die Fertigung und Integration eines Großteils der mechanischen Struktur sowie die Steuerungs- und Bediensoftware des Experiments realisiert. Installiert wird PK-4 in dem aus dem Hause OHB System AG stammenden European Physiology Module (EPM), einer fest in das europäische Raumlabor integrierten Vorrichtung für Standardnutzlasten.

"Wieder gelang es unserem Team, die komplexen Anforderungen an diese neue Plasmakristall-Apparatur in eine weltraumtaugliche Forschungsanlage für die Raumstation ISS umzusetzen. Wir freuen uns auf die wissenschaftlichen Ergebnisse", sagt Boris Penné, der für das Projekt verantwortliche Vorstand der OHB System AG.

Laut Planung wird das Plasmakristall-Labor "PK-4" im Dezember 2014 zum ersten Mal im All in Betrieb gesetzt. Das OHB Integrationsteam wird dafür im zuständigen Kontrollzentrum CADMOS in Toulouse vor Ort sein und die Inbetriebnahme begleiten. Der Beginn der Forschungsarbeiten mit "PK-4" über mindestens vier Jahre ist für April 2015 angesetzt.

Forschung an Planetenentstehung und Halbleitern für Medizin

Plasma macht 99 Prozent der sichtbaren Materie im Weltraum aus. Komplexe Plasmen (zusammengesetzt aus Ionen, Elektronen, Neutralgas und Mikropartikeln) können am besten in der Schwerelosigkeit untersucht werden, da dort die Sedimentation der Partikel vermieden werden kann. "PK-4" erzeugt komplexe Plasmakristalle in einer mit einem Edelgas gefüllten Glasröhre.

Die Daten aus den unterschiedlichen Experimenten sollen neue Erkenntnisse liefern über die Physik kondensierter Materie (hier dienen komplexe Plasmen bei der Kristallisation als Modellsysteme), für verschiedene astrophysikalische Fragestellungen (etwa die Staubagglomeration bei der Planetenentstehung) oder künftige Anwendungen in der Halbleitertechnologie oder Medizin.

OHB System AG führte die Arbeiten im direkten Auftrag der ESA durch. Dabei wurde eng mit dem Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik (MPE), der aus dem MPE hervorgegangenen "Forschungsgruppe Komplexe Plasmen" im Deutschen Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) und Wissenschaftlern am Moskauer Institut JIHT (Joint Institute for High Temperatures) zusammengearbeitet. Die russische Raumfahrtbehörde ROSKOSMOS stellt neben dem Transport des Labors zur ISS auch die Crew-Zeit der Kosmonauten und sorgt für den Transport der Experimentdaten zurück zur Erde.

MTU feiert 25 Jahre A320-Triebwerk IAE V2500

Die MTU Maintenance, einer der weltweit führenden Anbieter von Instandhaltungsleistungen für zivile Flugantriebe, feiert Jubiläum: Seit nunmehr 25 Jahren betreut das Unternehmen das Triebwerk V2500 der International Aero Engines AG (IAE). Das V2500 ist rund um den Globus ein Bestseller und kommt in Flugzeugen der A320-Familie von Airbus zum Einsatz. Der Mutterkonzern der MTU Maintenance, die MTU Aero Engines, hat einen Anteil von 16 Prozent am IAE-Konsortium und ist für die Entwicklung und Fertigung verschiedener Bauteile der Niederdruckturbine verantwortlich.

"Für die MTU ist das V2500 nach wie vor das wichtigste zivile Triebwerksprogramm", sagte Dr. Stefan Weingartner, MTU-Vorstand Zivile Instandhaltung. "Bis heute wurden mehr als 6.000 V2500-Triebwerke an über 200 Kunden auf der ganzen Welt ausgeliefert. Dieser höchst erfolgreiche Antrieb hat sich auch für unser Instandhaltungs- und Ersatzteilgeschäft zu einem bedeutenden Umsatzträger entwickelt. Wir sind sehr stolz auf diesen Erfolg und freuen uns auf die Fortsetzung unserer langjährigen und guten Zusammenarbeit mit IAE."

Das erste V2500 wurde im Jahr 1989 in Dienst gestellt. Im gleichen Jahr nahm die MTU Maintenance Hannover den Triebwerkstyp in ihr Instandhaltungsportfolio auf. Heute wird rund ein Drittel aller Shopvisits von der MTU Maintenance abgewickelt – entweder in Hannover oder am Standort Zhuhai in China. Mit über 3.700 V2500-Überholungen für rund 50 Airlines und Leasingfirmen ist das Unternehmen bei der Instandhaltung dieses Triebwerks weltweit die Nummer eins.

Patentierte Wartungs-Verfahren – 6.000 Triebwerke bis 2020

Kunden, die ihre V2500-Triebwerke von der MTU Maintenance instand halten lassen, profitieren innovativen Hightech-Reparaturverfahren, die zum Großteil vom Unternehmen selbst entwickelt wurden, patentiert sind und unter dem Markennamen MTUPlus Repairs vermarktet werden. Außerdem bietet die MTU ihren Kunden maßgeschneiderte Servicepakete an. Dazu gehören On-Wing- und On-Site-Services, Anbaugeräte- und LRU-Management, Triebwerkszustandsüberwachung und technische Betreuung sowie das Triebwerkleasing über die neu gegründete MTU Maintenance Lease Services B.V. Die Leistungen können individuell kombiniert werden.

Angesichts der enormen Popularität des Antriebs und der Tatsache, dass die A320 noch bis zum Ende dieses Jahrzehnts produziert wird, ist man bei der MTU Maintenance zuversichtlich, dass das V2500 in der Instandhaltung noch viele Jahre eine wichtige Rolle spielen wird. "Auch wenn das PW1100G nächstes Jahr im A320neo den Liniendienst aufnehmen wird, gehen wir davon aus, dass die Zahl der im Einsatz befindlichen V2500-Triebwerke bis 2020 auf 6.000 ansteigen wird", so Weingartner.

Lufthansa baut Bord-Unterhaltung auf der Mittelstrecke aus

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Ein umfangreiches Angebot von Hollywood-Filmen, Fernsehprogrammen, Musik und digitaler Presse bietet Lufthansa ihren Gästen neuerdings an Bord ausgewählte Mittelstrecken-Flugzeuge an. Zur Auswahl zählen Spielfilme in bis zu acht Sprachfassungen, beliebte Fernsehserien und 100 CDs – von Klassik über Rock und Pop bis hin zu Hörbüchern. Darüber hinaus haben Fluggäste Zugriff auf die abwechslungsreichen Lufthansa-Radioprogramme, verschiedene Tageszeitungen und Zeitschriften als eJournal sowie auf Fluginformationen.

Im Lufthansa WorldShop sind dabei neueste Markenprodukte rund um die Themen Reise, Lifestyle, Sport oder Elektronik vom Flugzeugsitz aus bequem nach Hause lieferbar. Zunächst sind 20 Flugzeuge des Typs Airbus A321 mit dem System ausgestattet. Zu den geplanten Zielen gehören unter anderem Tel Aviv, Aschgabat, Baku und Gran Canaria.

Vor dem Flug laden die Gäste einfach die – wie das gesamte Angebot – kostenfreie Lufthansa-Entertainment-App oder das Browser Plug-in Microsoft Silverlight für Notebooks herunter. Während des Aufenthalts an Bord können Fluggäste ihr persönliches Lieblingsprogramm zusammenstellen.

Das neue Angebot basiert auf der BoardConnect-Plattform von Lufthansa Systems, die anders als konventionelle Systeme keine aufwändige Verkabelung jedes Sitzes benötigt. Es arbeitet vielmehr per handelsüblichem WLAN, für das Lufthansa Technik die Zugangspunkte (Wireless Access Points) in der Kabine entwickelt und installiert hat.

56 C295 für Indiens Avro-Flotte: Airbus-Gebot mit Tata Advanced Systems

Airbus Defence and Space und Tata Advanced Systems (TASL) wollen ein gemeinsames Gebot für zur Ablösung der Flotte von Avro-Flugzeugen der indischen Luftwaffe durch das mittelgroße Transportflugzeug C295 von Airbus abgeben.

Die Zusammenarbeit folgt einer genauen industriellen Begutachtung und Bewertung des privaten indischen Luftfahrtsektors durch Airbus Defence and Space, welche zur Wahl von TASL als Exklusiv-Partner für die Produktion führten.

Insgesamt sollen 56 Avro-Flugzeuge ersetzt werden. Im Falle des Zuschlags will der Flugeugbauer zunächst 16 Maschinen aus dem eigenen Produktionswerk liefern. Die übrigen 40 C295-Flugzeuge sollen bei Tata Advanced Systems in Indien gefertigt werden. Dazu zählen Montage der Flugzeugstruktur, Flugzeug-Fertigstellung, Systemintegration und Testen sowie das Management der inländischen Zulieferer.

"Die C295 ist ein super-zuverlässiges und robustes Flugzeug mit außerordentlicher Wirtschaftlichkeit, das sich in den schwierigsten Einsatzbedingungen weltweit bewährt hat. Es wurde schon von 19 Ländern bestellt, viele davon haben Nachbestellungen vorgenommen. Und erst dieses Jahr hat es den Markt mit nicht weniger als 20 Flugzeug-Bestellungen aus fünf Ländern angeführt." sagte Domingo Ureña Raso, Airbus Defence and Space Executive Vice President Military Aircraft.

Boeing liefert 300. CH-47F Chinook an die US-Army

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Boeing hat der US-Army die 300. Maschine eines CH-47F-Chinook Hubschraubers übergeben. Die Lieferung erfolgte 75 Tage vor dem geplanten Termin.

"Dies markiert einen weiteren Spitzenwert im CH-47F-Programm." sagte Lt. Col. Michael Hauenstein, bei der Army CH-47F-Produktmanager aus dem Büro für Transport-Hubschrauber. Noch wichtiger sei jedoch, dass man das überpünktlich, im Kostenrahmen, und für ein Luftfahrzeug erreicht habe, welches weltweit gebraucht wird.

Die CH-47F hat eine modernisierte Flugzeugzelle, ein CAAS-Cockpit (Common Avionics Architecture System) für eine verbesserte Situational Awareness der Crew, und ein Digitales automatisches Flugkontrollsystem (DAFCS), was die Steuerung des Helikopters für die verschiedenen Einsatzbedingungen erleichtert. Seit der ersten Fertigstellung einer CH-47F im Jahr 2006 wurden 18 Einheiten von US-Army und Nationalgarde mit dem markanten "Bananen"-Hubschrauber ausgerüstet.

Novelle der LVR in Österreich betrifft Luftraum und Transponderpflicht

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Genauso wie im Straßenverkehr gibt es auch im Luftverkehr Regeln. Die aktuelle Novelle der Luftverkehrsregeln in Österreich dient einerseits dazu, Anflugverfahren auf Verkehrsflughäfen noch sicherer zu gestalten, und setzt andererseits neue Vorgaben der EU (SERA – Standardized European Rules of the Air) um. Luftverkehrsregeln (LVR) sind dazu da, das Miteinander von so verschiedenen Luftverkehrsteilnehmern wie Paragleitern, Fallschirmspringern, Segelfliegern und großen Linienmaschinen sicher zu gestalten. Die Novellierung der Luftverkehrsregeln erfolgte durch das österreichische Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), die wichtigsten Stakeholder waren im Rahmen von Arbeitsgruppen eingebunden.

Die LVR 2014 treten mit 11. Dezember in Kraft, die dazugehörigen Publikationen werden in der luftfahrtüblichen Weise veröffentlicht.

Umsetzung und Evaluation der neuen Luftverkehrsregeln

Das Ziel der Novelle war es, das höchstmögliche Sicherheitsniveau im Flugverkehr zu garantieren und gleichzeitig den für alle Beteiligten bestmöglichen Kompromiss zu finden. Die Umsetzung wird durch ein Maßnahmenbündel begleitet, um auf eventuelle Konflikte rasch und unbürokratisch reagieren zu können.

  • Mit Start der Flugsaison 2015 wird ein laufendes Monitoring unter Einbindung des Österreichischen Aero-Clubs eingeführt. Für lokale Probleme können so rasch lokale Lösungen gefunden werden.
  • Nach Ende der Flugsaison 2015 werden die LVR einer unabhängigen Evaluation unterzogen und im Bedarfsfall weiter optimiert.

Die wichtigsten Änderungen im Überblick

Freigabepflichtiger Luftraum erweitert – Freie Tage

Freigabepflichtiger Luftraum bedeutet, dass die Teilnehmer des Luftverkehrs vor Durchflug eines solchen Luftraumes mittels Funk bei der Flugsicherung Freigabe erbitten müssen. Diese Lufträume wurden in zwei Bereichen erweitert. Erstens in An- und Abflugbereiche der Verkehrsflughäfen zur Erweiterung des Schutzbereichs für bereits bestehende (satellitengestützte) Anflugverfahren. Und zweitens in Höhen, in denen Flugverkehr mit großen Geschwindigkeiten (über 250 Knoten – über 460 km/h) unterwegs ist.

Der freigabepflichtige Luftraum beginnt zukünftig in definierten Bereichen ab 9.500 ft bzw. 2.896 m, davor lag die Grenze bei 12.500 ft bzw. 3.810 m. Der freigabepflichtige Luftraum kann in einzelnen Bereichen (z. B. um den Grazer Schöckl) temporär dem Flugsport abgetreten werden. Das bedeutet, dass die Flugsicherung den gesamten Bereich für einen definierten Zeitraum (z. B. von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang) nicht für die zivile Luftfahrt nutzt und gänzlich dem Flugsport zur Verfügung stellt. Segelflieger, Paragleiter u.a. können diesen Bereich dann nutzen, ohne sich extra bei der Flugsicherung anzumelden. Diese neu geschaffenen Segelfluggebiete findet man auf den Luftfahrtkarten mit grünen Linien markiert.

Im Bereich der Zentralalpen steht der Luftraum exklusiv für den Flugsport zur Verfügung, indem sowohl militärischer als auch kommerzieller Verkehr diese Bereiche nicht nutzen. Im Bereich über Zell am See konnte der freie Luftraum deutlich ausgeweitet werden.

Änderung der Transponderpflicht bei Koptern

Die Transponderpflicht ist bereits derzeit geltendes Recht für motorangetriebene Zivilflugzeuge mit starrer Fläche und wird lediglich um Helikopter und Gyrokopter erweitert. Paragleiter und Segelflieger sind von dieser Änderung nicht betroffen.

Das BMVIT hat gemeinsam mit den involvierten Luftfahrtbehörden Austro Control, dem Aeroclub und der Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes nach den Grundsätzen der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO und EASA (European Aviation Safety Agency) ein "State Safety Programme (SSP)" für die Luftfahrt erarbeitet. Das Programm beschreibt erstmals, in einem Dokument zusammengefasst, das regulatorische Umfeld sowie die Aktivitäten und Rollenverteilung in der Sicherheitsaufsicht über die Zivilluftfahrt in Österreich.

Urteil nach Korruption am Flughafen BER: Mehdorn lobt Ermittlungsarbeit

Die Staatsanwaltschaft Neuruppin, verurteilte einen ehemaligen Mitarbeiter der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH wegen Bestechlichkeit und Betrugs zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr. Flughafenchef Hartmut Mehdorn dazu am Montag: "Die Staatsanwaltschaft Neuruppin hat den Korruptionsverdacht durch ihre konsequente Ermittlungsarbeit sehr zeitnah erhärten können. Wir sehen durch die Ermittlungsergebnisse unseren Weg der Null-Toleranz-Linie gegenüber Korruption bestätigt." Die FBB hatte nach einem Hinweis eines Planerbüros den Fall im Mai 2014 der Staatsanwaltschaft übergeben und öffentlich gemacht.

Bereits seit Jahren engagiert sich die FBB aktiv in Sachen Korruptionsprävention. Vor Beginn der Bauarbeiten am BER hatte die FBB Anfang 2005 mit der unabhängigen Organisation Transparency International Deutschland e. V. einen Integritätsvertrag zur Vorbeugung gegen Korruption und illegale Absprachen beim Bau abgeschlossen. Als damals bundesweit erstes Unternehmen hatte die Flughafengesellschaft mit Prof. Peter Oettel auch einen unabhängigen externen Beobachter eingesetzt, der seitdem die Einhaltung des Integritätsvertrages überwacht. Erst vor kurzem hat die FBB ihr Compliance Management verstärkt und die neu geschaffene Stelle des Compliance Officers mit der bisherigen Ombudsfrau des Unternehmens, der Rechtsanwältin Elke Schaefer, besetzt.

Vogelspinnen mal ganz legal am Flughafen beim „Familien-Sonntag“

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Vogelspinnen sind am Düsseldorfer Flughafen normalerweise nicht gerne gesehen. Am Sonntag, 02. November, dagegen schon. Im Rahmen des "Familien-Sonntags" unter dem Motto "Herbst ade" ist das Aquazoo Löbbecke Museum zu Gast und stellt neben Spinnen auch andere Waldbewohner wie Insekten und Kriechtiere aus. Programm an diesem Tag sind auch das Legoland, herbstliches Basteln, ein Puppentheater, ein Erlebnisparcours und viele Spielmöglichkeiten sorgen zwischen 11:00 und 18:00 Uhr auf der Abflugebene und im Shoppingbereich für einen abwechslungsreichen Tag.

Wie entsteht ein Fossil? Wovon ernähren sich Vogelspinnen? Und wie viele Füße hat ein Tausendfüßler wirklich? Antworten auf solche und andere spannende Fragen möchte der Aquazoo Löbbecke in seiner Ausstellung "Das große Krabbeln" geben. Da das Museum zurzeit saniert wird, sind am "Familien Sonntag" einige Tiere im Terminal zu Besuch. Zum Angucken und – wer mag – auch zum Anfassen. Es kriecht und krabbelt, kreucht und fleucht. Ein Biologe steht für Fragen zur Verfügung. Wie an jedem Sonntag haben auch die Geschäfte und Gastronomien geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Puppentheater, Basteln, Gewinnspiel im Glaszylinder

Auch die anderen Angebote und Aktionen versprechen Abwechslung. So können sich mutige Besucher einem Herbststurm aussetzen. In einem Glaszylinder gilt es, zwischen umherwirbelndem Herbstlaub Glücks-Voucher zu fangen, die gegen kleine Geschenke eingetauscht werden können. Etwas ruhiger geht es in der Bastelecke zu. Hier entstehen stimmungsvolle Herbstlichter. Die Kinder können eine Runde auf Stoff-Ponys reiten oder sich auf der Hüpfburg verausgaben.

Beim Kinderschminken bekommen sie farbenfrohe Verzierungen ins Gesicht gemalt. Die Spielecke bietet etwa Riesen-Bausteine, Pedalos und eine Werkbank. "Violettas Puppenbühne" zeigt die Stücke "Der Froschkönig" und "Kasper und der Zauberstein". Das Legoland ist mit seinen bunten Bausteinen vertreten und erklärt den Besuchern, wie sie daraus ein Flugzeug bauen können. Im Erlebnisparcours warten viele Möglichkeiten darauf, die eigenen motorischen Fähigkeiten wie Gleichgewicht oder das Zusammenspiel mit anderen zu testen.

Airport Rallye und Urlaub als Gewinn am "Familien-Sonntag"

Ergänzt wird das Programm mit besonderen Aktionen des Flughafens. Während die Besucher bei der Airport Rallye auf eigene Faust Fragen rund um den Flughafen beantworten, bekommen die Gäste der Flughafenrundfahrten eine rund eineinhalbstündige Bustour entlang des Vorfelds geboten. Eine Anmeldung mit Personalausweis bei der Event-Info ist hierfür notwendig. Die Fahrten werden für Kinder ab fünf Jahren empfohlen. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

Das Gewinnspiel "Sie buchen. Wir zahlen" ist an jedem "Event Sonntag" ein beliebter Anreiz, sich im Reisemarkt auf den Ebenen 1 und 2 näher umzusehen. Wer hier noch am selben Tag eine Reise bucht und die Gewinnspielkarte ausfüllt, bekommt das Geld mit ein wenig Glück zurückerstattet. Wegen Umbauarbeiten ist die Flughafenterrasse am "Familien Sonntag" nicht geöffnet. Natürlich gibt es auch die Klassiker des "Familien-Sonntags" wie Gastro-Specials für Familien und Kinder, Sonntags-Shopping, eine kostenlose Kinderbetreuung für Kids zwischen zwei und elf Jahren und eine besonders günstige Parkpauschale zwischen 10:00 und 20:00 Uhr. Um das Angebot in Anspruch zu nehmen, müssen sie ihr Parkticket vor dem Bezahlen bis 18:00 Uhr bei der Event-Info umtauschen. Ausgenommen sind die Kurzzeitparkplätze P11 und P12 sowie die Parkfläche am Fernbahnhof (Q-Park).

Patrick Candrian wird CCO am Flughafen Zürich AG

Neuer Chief Commercial Officer und Mitglied der Geschäftsleitung der Flughafen Zürich AG wird ab Anfang 2015 Patrick Candrian. Er tritt die Nachfolge von Stephan Widrig an, welcher ab dem 01. Januar 2015 als Chief Executive Officer die Unternehmung leiten wird. Der 42-jährige Patrick Candrian ist seit 2004 Mitglied der Geschäftsleitung bei der Firma Candrian Catering AG und leitet aktuell die gastronomischen Betriebe am Hauptbahnhof Zürich. Davor arbeitete er in den Vereinigten Staaten und bei PricewaterhouseCoopers.

Patrick Candrian wird als Chief Commercial Officer der Flughafen Zürich AG die nicht-aviatischen Aktivitäten der Unternehmung führen. Er übernimmt den Bereich von Stephan Widrig, der per 01. Januar 2015 als neuer CEO der Flughafen Zürich AG walten wird.

Candrian bringt ein breites betriebswirtschaftliches Know-how mit und kennt das Zusammenspiel von Verkehrsdrehscheibe und Kommerzgeschäft aus seinen bisherigen Tätigkeiten bestens. Patrick Candrian hat an der Universität Zürich ein Wirtschaftsstudium und an der Cornell University in New York einen Masters in Hospitality abgeschlossen. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

VC kritisiert Ministerin Nahles: Gewaltenteilung über Bord geworfen

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Mit den Worten von Arbeitsministerin Nahles zu dem geplanten Gesetz einer staatlich erzwungenen Tarifeinheit zeige die Große Koalition laut Vereinigung Cockpit, dass sie kleinen Gewerkschaften durch einen Verfassungsbruch mit Ansage durch die Hintertür essentielle und vom Grundgesetz geschützte Rechte absprechen wolle.

Ilja Schulz, Präsident der Vereinigung Cockpit erklärt dazu: "Die Ministerin weiß durch zahlreiche interne wie externe Gutachten und Expertenmeinungen sehr genau, dass ein direkter Eingriff ins Streikrecht verfassungsrechtlich auf keinen Fall möglich ist. Den Arbeitgebern geht es doch nicht um mehr Solidarität der Arbeitnehmer, sondern schlicht um das Brechen der Macht von kleineren Gewerkschaften.

Rechtsunsicherheit anstatt Differenzierung der Arbeitsbedingungen

Da dieser Spagat rechtlich nicht möglich ist, hat Frau Nahles in ihrem Ministerium ein Gesetz erarbeiten lassen, welches das eigentliche Ziel nicht regelt, sondern bewusst eine Form von Rechtsunsicherheit erzeugt. Die Gewerkschaften sollen so handlungsunfähig gemacht werden. Den Eingriff in das Streikrecht verlagert sie somit zu den Arbeitsgerichten. Die Judikative soll so zum Handlanger und Erfüllungsgehilfen für die Aushebelung gewerkschaftlicher Rechte werden.

Es ist schon eine bemerkenswerte Rechtsauffassung einer gewerkschaftsnahen SPD-Ministerin, unverhohlen dafür zu kämpfen, eine Zweiklassengesellschaft der Arbeitnehmervertreter einzuführen. Unbeschädigt sollen durch das Gesetz zunächst die im DGB zusammengeschlossenen Großgewerkschaften bleiben." Das eigentliche Problem jedoch, die Differenzierung der Arbeitsbedingungen und eine dadurch unzureichende Vertretung einzelner Arbeitnehmergruppen, würden in den Großgewerkschaften nicht gelöst, so Schulz.

Stattdessen würden durch das Gesetz auch die Gewerkschaften, die sich im Sinne Ihrer Mitglieder entschieden haben, sich aktiv gegen die vielerorts kampflos hingenommene Abwärtsspirale von Lohn- und Sozialstandards zu stellen, geschwächt. Arbeitnehmer würden so von der Politik ihrer Grundrechte beraubt, wenn sie sich einem Tarifdiktat der Arbeitgeber wehren wollen.

Keine Stärkung der Tarifautonomie

"Während die Ministerin in einem Interview mit der FAZ angibt, dass es das oberste Ziel des Gesetzentwurfs sei, die Tarifautonomie zu stärken, tut sie tatsächlich das Gegenteil. Dies ist ein klarer Fall von links blinken und rechts abbiegen. Nicht verwunderlich, dass Frau Nahles die Arbeitgeber in dieser Sache sicher auf dem Beifahrersitz weiß, aber schwer verständlich, dass der DGB diese Spritztour immer noch auf dem Rücksitz mitmacht, statt die Notbremse zu ziehen.

Eins sollte auch den Großgewerkschaften im DGB klar sein: Es wird nicht lange dauern bis auch vermeintliche Großgewerkschaften in Folge einer politisch erzwungenen Tarifeinheit Einschränkungen ihres Streikrechts feststellen müssen. Hier sollte der DGB Vorsitzende Hoffmann aussteigen, denn spätestens vor dem Verfassungsgericht wird die Ministerin Schiffbruch erleiden."

Die Vereinigung Cockpit bereitet sich derzeit schon gemeinsamem mit der Kanzlei des ehemaligen Bundesinnenministers Gerhart Baum, Baum, Reiter und Collegen, auf eine verfassungsrechtliche Klärung vor.

„Airlebnistag Herbstgenuss“ am Flughafen Frankfurt bot Info und Unterhaltung

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Sinnliche Erlebnisreise am Flughafen Frankfurt: Zahlreiche musikalische und kulinarische Highlights erwarteten die Besucher des "Airlebnistages Herbstgenuss" am Sonntag am Frankfurter Flughafen. Mit Anna Scheps und Alexey Pudinov verzauberten zwei – aktuell für den Deutschen Pianistenpreis nominierte – Virtuosen des "International Piano Forums" am Steinway-Flügel ihre Zuhörer.

Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt von Julia Neigel mit einem Ausschnitt aus ihrem Programm "Stimme mit Flügel", begleitet von Piano und Gitarre.

Fernsehkoch Mirko Reeh präsentierte beim Show-Kochen mit Kindern kulinarische Köstlichkeiten und hatte wertvolle Tipps für Hobby-Köche parat. Außerdem konnten die Kleinen ihre Kreativität an Herbstbasteleien ausleben und sich beim Halloween-Schminken in kleine Hexen, Vampire und Monster verwandeln lassen.

An der Duftorgel konnten interessierte Gäste – unter fachlicher Anleitung – ihr individuelles Parfüm komponieren, Star-Barkeeper Arnd Heißen kreierte den passenden Cocktail zum Lieblingsduft. Für Entspannung und Wohlbefinden sorgten Massagen sowie Beratung und Styling einer Profi-Visagistin.

Der Flughafen wurde zum Parcours der Sinne: Genaues Hinhören, Sehen, Riechen, Fühlen und Schmecken waren auch bei der Flughafen-Rallye von großen und kleinen Besuchern gleichermaßen gefragt. Die Teilnehmer konnten tolle Preise gewinnen, u.a. einen Besuch in einer Wellness-Therme, einen Kochkurs mit Mirko Reeh und eine Führung durch die Kleinmarkthalle.

Düsseldorf wird von airberlin mit Mailand-Linate verbunden

Seit Sonntag, 26. Oktober 2014, starten und landen alle Flüge der airberlin group auf dem Flughafen Mailand-Linate. Die Crew des Fluges AB8406 aus Düsseldorf, Mitarbeiter von Alitalia sowie Bodenmitarbeiter von airberlin begrüßten die ersten Flüge mit einem offiziellen "Benvenuto Linate".

Das Codeshare-Abkommen zwischen der airberlin group und Alitalia ermöglicht es den Fluggesellschaften, alle insgesamt 412 Nonstop-Flüge von airberlin, NIKI und Alitalia zwischen Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien ihren Gästen unter gemeinsamer Flugnummer anzubieten.

3D-Druck halbiert Gewicht für Raumfahrt-Bauteile

Das Schweizer Technologie- und Raumfahrtunternehmen Ruag Space will schon bald Satelliten mit Bauteilen ausrüsten, die aus einem 3D-Drucker kommen. Das soll Gewichts- und Kostenvorteile bringen. Ein Bauteil wurde bereits hergestellt.

In einem Pilotprojekt haben die Spezialisten der Ruag Space eine Halterung für die Antenne eines Erdbeobachtungssatelliten gebaut. Eine vergleichbare, jedoch mit einem herkömmlichen Verfahren produzierte Halterung hatte die Ruag für Sentinel-1A, einen Radarsatelliten der Europäischen Raumfahrtagentur ESA geliefert. Gemeinsam mit Spezialisten der Firma Altair haben die Ingenieure der Ruag diese Halterung nun komplett neu entwickelt, um sie für die Herstellung im 3D-Druck zu optimieren.

3D-Druck liefert mehr Steifigkeit bei weniger Gewicht

Die Altair-Software machte es dabei möglich, die Gestaltungsfreiheit, welche die additive Fertigung bietet, auszunutzen. Die Formgebung (Topologie) des Bauteils wird dabei so optimiert, dass nur noch genau so viel Material eingesetzt wird, wie unbedingt nötig. Das bei EOS, einem deutschen Spezialisten für den industriellen 3D-Druck, gefertigte Bauteil wiegt im Vergleich zum alten Modell nur noch die Hälfte und ist dennoch steifer. Mit rund 40 cm Länge ist die Antennenhalterung eines der größten jemals im Pulverbett-Verfahren hergestellten Bauteile.

Derzeit wird die neue Halterung intensiven Tests unterzogen, um sie für den Einsatz im Weltall zu qualifizieren. Ende des Jahres sollen diese Qualifikationstests abgeschlossen sein. "Unser Ziel ist es, zukünftige Sentinel-1-Satelliten, mit Antennen-Halterungen auszurüsten, die im 3D-Druck hergestellt worden sind", erklärt Michael Pavloff, Chief Technical Officer der Ruag Space.

Leichter, schneller und billiger zu fertigen

Seit 2013 beschäftigt sich die Ruag Space intensiv mit der Forschung & Entwicklung im Bereich des "Additive Manufacturing", wie die Herstellung von dreidimensionalen Objekten mithilfe von 3D-Druckern in Expertenkreisen auch genannt wird. Beim 3D-Druck wird ein Pulver schichtweise aufgetragen und in der gewünschten Form verbunden, etwa, indem es durch Laser automatisch an den entsprechenden Stellen geschmolzen wird.

Gegenüber konventionellen Verfahren bietet die Herstellung von Metall- und Kunststoffteilen im 3D-Druck eine Reihe von Vorteilen: Sie sind leichter, schneller zu fertigen und letzten Endes billiger herzustellen. Vor allem die Gewichtsersparnis ist in der Raumfahrt ein entscheidender Faktor, denn je leichter ein Satellit ist, umso kostengünstiger kann er ins All gebracht werden.

Ganz neue Möglichkeiten für funktionale Strukturelemente

Die jetzt gebaute Antennenhalterung wird kein Einzelfall bleiben: "Der 3D-Druck hat ein gigantisches Potenzial für die Raumfahrt. Wir entwickeln derzeit weitere Anwendungen", so Ruag Space CTO Pavloff. Zukünftig werde es möglich sein, ganze Satellitenstrukturen im 3D-Druck zu erstellen. Baugruppen, die heute noch getrennt gefertigt werden, beispielsweise Kabelbäume, Reflektoren oder Heizrohre könnten dann direkt in die Strukturelemente integriert werden.

Auch die Design-Spezialisten von Altair profitieren vom gemeinsamen Projekt: "Die Zusammenarbeit mit der Ruag Space und EOS ermöglicht es uns, noch innovativere durchgängige Design- und Optimierungsprozesse anzubieten, mit denen die Vorteile der additiven Fertigung optimal ausgenutzt werden können", erklärt Pietro Cervellara, Geschäftsführer von Altair.

Im Bild: Die im 3D-Druck hergestellte Antennenhalterung für einen Sentinel-1-Satelliten.

Foto: Ruag

Madrid und Warschau ab Stuttgart im Flugplan

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Mit dem seit Sonntag, 26. Oktober 2014 gültigen Winterflugplan sind in Stuttgart neue Verbindungen an den Start gegangen. Die Fluggesellschaft Iberia Express fliegt jetzt jeweils Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag nach Madrid.

Der Hinflug startet in Stuttgart abends um 19:10 Uhr, Rückflug nach Stuttgart ist um 15:50 Uhr. Im Einsatz ist ein Airbus A320 mit einer Business und Economy Class und insgesamt 177 Sitzplätzen.

Die 2011 gegründete Iberia Express ist ein Tochterunternehmen der Fluggesellschaft Iberia. Von ihrem Heimatflughafen Madrid-Barajas aus bestehen Umsteigemöglichkeiten zu 32 weiteren Zielen in Spanien, nach Lissabon und Porto in Portugal, zu elf afrikanischen Zielen sowie zu 16 Städten in Lateinamerika und drei Zielen in den USA.

Ebenfalls neu im Plan ist die Airline Eurolot mit ihren täglichen Verbindungen von Stuttgart nach Warschau. Im Einsatz ist eine moderne Bombardier Q400, ein zweimotoriges Flugzeug mit 78 Sitzplätzen. Montag bis Freitag werden zwei Hin- und Rückflüge angeboten (Abflug in Stuttgart um 10:05 Uhr und 19:40 Uhr, Abflug in Warschau um 07:15 Uhr und 16:45 Uhr), am Wochenende gibt es am Samstag einen Hinflug und Sonntag einen Rückflug.

Die polnische Fluggesellschaft Eurolot, die 1996 gegründet wurde, fliegt neben ihren regionalen Zielen wie Krakau, Danzig oder Breslau auch zahlreiche europäische Städte wie Paris, Wien oder Zürich an.

Austrian Airlines erweitert Regionalflotte um Dash 8-Q400 „Innsbruck“

Austrian Airlines erweitert seine Regionalflotte um vier Flugzeuge auf 18. Eine der vier "Turboprops" der Dash 8-Q400 Familie mit der Registrierung OE-LGO wurde gestern Nachmittag am Flughafen Innsbruck-Kranebitten auf den Namen "Innsbruck" getauft. Taufpatin war die Innsbrucker Bürgermeistern Christine Oppitz-Plörer. Die Bombardier Q-Series ist aufgrund ihrer Bauart besonders zuverlässig und effizient.

"Ich freue mich, dass wir mit diesem Flugzeug einen fliegenden Botschafter Innsbrucks in der Luft haben", sagt Oppitz-Plörer. "Zusätzlich zur ‚Innsbruck‘ wollen wir auch den anderen drei Flugzeugen bewusst Tiroler Namen geben", erklärt Jaan Albrecht, CEO von Austrian Airlines. Denn die Flottenerweiterung stärkt die Austrian Airlines Group nicht nur als Ganzes, sondern auch den Standort Innsbruck als Spezialist für Turboprop-Flugzeuge.

"Innsbruck" verbindet Zürich und Lugano

Am Standort Innsbruck arbeiten insgesamt knapp 300 Mitarbeiter. 118 Mitarbeiter davon in der Technik und 36 Mitarbeiter auf der Station am Flughafen. Dazu kommt das Servicecenter ATS mit 75 Mitarbeiter. Vom fliegenden Personal sind 57 Mitarbeiter in der Tiroler Hauptstadt stationiert.

Der Erstflug der "Innsbruck" ist bereits für den 01. November 2014 im Wet-Lease im Auftrag der Schwester SWISS auf der Strecke Zürich-Lugano geplant. Diese Route wird zukünftig vier Mal täglich bedient werden. Durch den Einsatz der größeren Maschinen erhöht SWISS ihre Kapazitäten auf der Strecke damit um 50 Prozent.

Die gesamte Flotte der Austrian Airlines Group vergrößert sich durch diesen kleinen Expansionsschritt auf 79 Flugzeuge, davon 18 Turboprop Maschinen des Typs Dash 8-400. Der Neuwert eines Flugzeugs dieses Typs beträgt zwischen 25 und 30 Mio. US-Dollar. Über den tatsächlichen Kaufpreis der gebrauchten Maschinen wurde allerdings Stillschweigen vereinbart.

Turboprop hochmodern und sparsam – Piloten-Training für Lugano

"Turboprops" werden fälschlicherweise oft für veraltete Technologie gehalten, dabei ist die Dash 8-400 ein hochmodernes Flugzeug. Durch ihren Propellerantrieb verbraucht die Dash im Vergleich mit einem Passagierjet mit gleicher Sitzplatzkapazität um 40 Prozent weniger Kerosin. Dadurch sinken auch die CO2 Emissionen.

Das "Q" steht übrigens für "quiet". Ein ausgeklügeltes System sorgt dafür, die mit Propellern verbundenen Geräusche und Vibrationen zu unterdrücken. Flugzeuge dieser Bauart erreichen zudem Flughäfen, auf denen größere Maschinen nicht landen können oder dürfen. Das ist in Lugano beispielsweise der Fall. Auch die Piloten werden speziell auf das Landeverfahren trainiert und brauchen eine eigene Ausbildung dafür.

Die OE-LGO "Innsbruck" wird übrigens in der Star-Lackierung fliegen. Austrian und auch SWISS sind ja Teil des weltumspannenden Verbunds internationaler Fluggesellschaften.

4k-Bilder aus Katastrophen von Hubschrauber und Oktokopter

Am 25. Oktober 2014 übte die Medizinische Task Force (MTF) des Bundes, wie Verletzte bei Großschadenslagen bestmöglich versorgt werden können. Hierbei wurden verschiedene Kamerasysteme im Rahmen des Projektes VABENE++ des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) eingesetzt.

Bei der Übung auf dem Truppenübungsplatz in Lehnin (Landkreis Potsdam-Mittelmark) trainierte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) gemeinsam mit Helferinnen und Helfern aus vier Bundesländern.

Verkehrslage im Katastrophenfall erfassen

In der MTF-Übung kam neben bodengestützter Sensorik zur Verkehrserfassung auch ein hochauflösendes Kamerasystem auf dem DLR-Forschungshubschrauber BO-105 zum Einsatz, um präzise Lagebilder der Übung zu liefern. Aufgabe des Systems ist die Unterstützung von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) und Verkehrsbehörden beim Umgang mit Katastrophen und Großveranstaltungen.

Gerade bei Großveranstaltungen, Großschadenslagen oder Katastrophensituationen ist die Funktionsfähigkeit des Verkehrssystems von besonderer Bedeutung. "In diesen Situationen ist es wichtig, sich möglichst schnell ein genaues Bild von der Verkehrslage machen zu können, um die Arbeitsfähigkeit der Einsatzkräfte zu gewährleisten", sagt Ronald Nippold vom DLR-Institut für Verkehrssystemtechnik in Berlin und verantwortlich für die Übung.

"Das Verkehrsmanagement muss in der Lage sein, auch unter extremen Bedingungen die Rettungskräfte zügig an ihren Einsatzort zu bringen und die notwendige Rettungslogistik effizient zu leiten. Darüber hinaus ist es wichtig, dass auch die umliegenden Verkehrsströme nicht vollständig zum Erliegen kommen und die Mobilität der Bevölkerung und der Wirtschaftsverkehr gewährleistet bleibt", beschreibt Prof. Dr. Karsten Lemmer, Direktor des DLR-Instituts für Verkehrssystemtechnik.

Hubschrauber und Oktokopter liefern 4k-Luftbilder

Die Übung der MTF konnte genutzt werden, um die unterschiedlichen Sensoren für die Gewinnung eines Verkehrs- und Gesamtlagebildes zu erproben. "Dabei haben wir neue und weiterentwickelte Sensoren und Datenübertragungswege erfolgreich getestet und Echtzeit-Informationen über die aktuelle Position und die voraussichtliche Ankunftszeit der Rettungskräfte an die Einsatzleitung übermittelt", erläutert Ronald Nippold. Während der Übung wurden Luftbilder mit Hilfe des 4k-Kamerasystems, welches am Hubschrauber BO-105 montiert ist, gewonnen, an Bord weiterverarbeitet und per Mikrowellendatenlink direkt zum Gebäude der Einsatzleitung übertragen.

Dort wurden die Bilder als Zusatzinformation für die Lageerfassung bereitgestellt, visualisiert und in aktuelle Kartenprodukte eingebunden. "Insgesamt sind wir drei Stunden über dem Einsatzgebiet geflogen und haben aus der Luft beispielsweise den Aufbau und die Abläufe eines Behandlungsplatzes beobachtet", sagt DLR-Testpilot Sebastian Soffner. Zusätzlich zu den Luftbildern aus größeren Höhen und den Bildern der terrestrischen Kameras ermöglichten Aufnahmen einer Kamera, die an einem Oktokopter montiert wurde, einen weiteren Blickwinkel auf das Übungsgeschehen.

32 Spezialfahrzeuge für 120 Verletzte

Zum Einsatz kamen insgesamt 130 Helferinnen und Helfer aus acht unterschiedlichen MTF-Einheiten. 32 Spezialfahrzeuge waren an der Versorgung von 120 beteiligt. Dabei wurden zugleich Ausbildungsrichtlinien, theoretische Konzepte und alle vom Bund zur Verfügung gestellten Einsatzmittel hinsichtlich ihrer Funktionalität und Tauglichkeit überprüft.

Die MTF-Übung bildete den idealen Rahmen für den Test von unterschiedlichen Sensorsystemen. Im Nachgang der Übung können somit die gewonnenen Daten überprüft und damit Aussagen zur Verlässlichkeit und Einsatzreife einzelner Komponenten gemacht werden. Diese Erkenntnisse dienen sowohl den Forschern und Entwicklern, als auch den Bevölkerungsschützern als Grundlage für die Arbeit der kommenden Jahre.

VABENE++ liefert Ressourcen für Sicherheitsaufgaben

Im Projekt VABENE++ werden leistungsfähige Unterstützungswerkzeuge für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben und Verkehrsbehörden für den Umgang mit Katastrophen und Großveranstaltungen entwickelt. Das Ziel ist, sowohl die notwendige Rettungslogistik als auch die umliegenden Verkehrsströme selbst unter extremen Bedingungen effizient zu leiten und somit Einsatzkräfte schnell an ihren Einsatzort zu bringen.

Wissenschaftler der DLR-Institute für Verkehrssystemtechnik, Methodik der Fernerkundung, Kommunikation und Navigation, Hochfrequenztechnik und Radarsysteme sowie des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums arbeiten in diesem Forschungsprojekt zusammen und werden durch die Flugbetriebe des DLR unterstützt. Die Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen Simulation und großflächiger Verkehrsmodellierung, luftgestütztes Verkehrsmonitoring, verkehrliche Risikobewertung, Datenfusion/Datenmanagement sowie der Weiterentwicklung von Webtechnologien im GIS-Umfeld.

Germanwings bedient Berlin-Tegel – Tel Aviv

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Germanwings verbindet die deutsche Hauptstadt mit Israel. Seit dem Start des Winterflugplans zum 26. Oktober 2014 bietet die deutsche Airline zwei wöchentliche Verbindungen ab Berlin/Tegel nach Tel Aviv an. Die Verbindung wird von da an von der Konzernmutter Lufthansa übernommen. Germanwings startet jeweils sonntags um 07:55 Uhr in Richtung Israel, der Rückflug nach Berlin startet dort um 14:00 Uhr Ortszeit am Nachmittag.

Das Angebot wird ergänzt um einen zweiten wöchentlichen Flug jeweils donnerstags: Dann fliegt die Airline ab Berlin um 08:10 Uhr in Richtung Israel und startet in Tel Aviv um 14:15 Uhr Ortszeit zum Rückflug.

Germanwings fliegt die zweitgrößte Stadt Israels neben Berlin ebenfalls zweimal pro Woche auch von Köln/Bonn aus an. Für den Sommerflugplan werden ab Köln/Bonn drei wöchentliche Verbindungen angeboten.

Lufthansa Cargo B777F zwischen Housten und Stavanger

Die norwegische Stadt Stavanger wird erstmals in den Frachterflugplan von Lufthansa Cargo aufgenommen. Ab dem 08. November verbindet eine Boeing 777F des Frachtkranichs immer samstags Houston und Stavanger, zwei der weltweit wichtigsten Standorte der Öl- und Gasindustrie, mit einer Direktverbindung.

„Sowohl in Houston als auch Stavanger wird insbesondere zeitkritische Technologie für die Offshore- und Untersee-Ölförderung produziert“, erläutert Alexander Kohnen, Director Sales & Handling Nordic and Baltic bei Lufthansa Cargo. „Geschwindigkeit beim Transport ist zumeist oberstes Gebot. Mit unserer Frachter-Direktverbindung erreichen kritische Expresssendungen nun in 24 Stunden fast jeden Punkt der Welt.“

Insgesamt bedient Lufthansa Cargo im kommenden Winterflugplan mehr als 300 Ziele in rund 100 Ländern. 45 Stationen werden durch die Frachterflotte angeflogen.

Weiteres Wizz Air-Ziel ab Dortmund angeflogen: Sibiu

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Am Sonntag hob zum ersten Mal ein Airbus der Wizz Air von Dortmund in Richtung Sibiu ab. Zweimal wöchentlich (Mittwoch und Sonntag) verbindet die größte Airline Mittel- und Osteuropas nun das Ruhrgebiet mit der Stadt im rumänischen Siebenbürgen. Damit startet die Fluggesellschaft mit Sitz in der Schweiz in diesem Jahr bereits zu ihrem vierten neuen Ziel ab Dortmund. Zusätzlich soll ab den kommenden März viermal pro Woche Warschau an Dortmund angebunden werden.

Wizz Air fliegt ab Dortmund dann 18 Ziele an. Sibiu ist auch unter dem deutschen Namen Hermannstadt bekannt. Im Jahr 2007 war die im Zentrum Rumäniens gelegene Stadt zusammen mit Luxemburg Kulturhauptstadt Europas. Sibiu ist eines der prosperierendsten Zentren des Landes. Auch viele deutsche Unternehmen investieren hier. Firmen wie Continental, Siemens und Thyssen Krupp sind in unmittelbarer Nähe des Flughafens angesiedelt.

Wizz Air ist die größte Low Cost-Airline in Mittel- und Osteuropa und verbindet mit einer Flotte von 54 Airbus A320 104 Ziele in 36 Ländern. In Dortmund ist Wizz Air mit fast eine Million Passagieren die stärkste Airline. Knapp 80 Prozent ihrer Deutschen Flüge starten hier.

Berlin-Tegel mit Abu Dhabi-Direktverbindung durch airberlin

Ab sofort verbindet airberlin die deutsche Hauptstadt zweimal täglich mit Abu Dhabi. Kapitän Christoph Runge und seine Crew flogen am Sonntag die erste doppelte Frequenz. Pünktlich um 11:30 Uhr hob der Airbus A330-200 mit 226 Gästen und zehn Crewmitgliedern an Bord von Berlin-Tegel in Richtung Abu Dhabi ab.

Die zweite tägliche Frequenz ermöglicht nicht nur zusätzliche Reiseoptionen in das Emirat, sondern auch mehr Anschlussverbindungen via Abu Dhabi in das globale Streckennetz des airberlin Partners Etihad Airways. So geht es für Reisende ab Berlin dank des zweiten täglichen Fluges mit nur einem Zwischenstopp zu zahlreichen zusätzlichen Zielen in Asien, Australien und Indien, beispielsweise nach Delhi, Melbourne, Mumbai, Perth, Shanghai oder Sri Lanka.

Hannover mit Madrid-Direktverbindung durch Iberia Express

Startschuss für die neue Spanien-Verbindung ab Hannover: Mit der Landung des Fluges I2 3694 auf dem Flughafen hat Iberia am frühen Abend ihre Verbindung zwischen Hannover und Madrid eröffnet. Drei Flüge pro Woche (Dienstag, Donnerstag und Samstag) werden die Hauptstadt Niedersachsens mit der spanischen Metropole verbinden.

Nach der Ankunft auf dem Airport der niedersächsischen Landeshauptstadt wurde das Flugzeug mit der traditionellen Wassertaufe der Flughafen-Feuerwehr empfangen.

Flugdaten Madrid – Hannover

  • Dienstag/Donnerstag 11:25 – 14:05 Uhr
  • Samstag 15:50 – 18:30 Uhr

Flugdaten Hannover – Madrid

  • Dienstag/Donnerstag 14:45 – 17:30 Uhr
  • Samstag 19:10 – 21:55 Uhr

Durch den Anschluss an das Netzwerk der Iberia Gruppe mit zahlreichen Zielen in Spanien und Lateinamerika ist die neue Verbindung sowohl für Business als auch für Städtetouristen und Strandurlauber interessant.

Iberia ist die führende Fluggesellschaft auf den Strecken zwischen Europa und Lateinamerika. Gemeinsam mit ihrem Tochterunternehmen Iberia Express und dem Franchise-Unternehmen Iberia Regional/Air Nostrum bietet sie durchschnittlich 600 Flüge täglich zu 100 Zielen in 38 Ländern mit einer Flotte von 130 Flugzeugen an.

Iberia ist die viertpünktlichste Fluggesellschaft der Welt nach dem amerikanischen Fluginformationsportal Flighstats. Die spanische Fluggesellschaft ist Mitglied der oneworld Allianz, die täglich mehr als 10.000 Flüge zu 890 Zielen in 150 Ländern anbietet.

Bergungseinsatz für Insassen einer Fokker 27 am Köln Bonn Airport

Ein Propellerflugzeug des Typs Fokker 27 der Lowtax Air, besetzt mit 50 Passagieren und vier Besatzungsmitgliedern, verfehlt im dichten Nebel die Landebahn 24 und landet auf dem Rollweg D. Unmittelbar danach kommt das Flugzeug vom Rollweg ab, durchquert eine Grünfläche und kommt in einer Böschung zum Stehen: Das war das Szenario einer Übung am Köln Bonn Airport.

Beim Aufprall in der Böschung tritt Treibstoff aus, der sich an heißen Triebwerksteilen entzündet. Es entsteht ein Teilbrand des Flugzeugs, der droht, auf eine nahegelegene Gerätehalle überzugreifen.

Die Cockpit-Crew wird beim Aufprall so schwer verletzt, dass sie nicht in der Lage ist, die Evakuierung des Luftfahrzeugs einzuleiten. In der Kabine sind eine zunächst unbekannte Zahl von Passagieren und die zwei Flugbegleiter verletzt. In den Sitzreihen 1 bis 3 sind mehrere Passagiere eingeklemmt und können sich nicht selbständig befreien.

Die Übung diente der Überprüfung des Notfall-Managements am Köln Bonn Airport. Geprobt wurde insbesondere die Zusammenarbeit von internen und externen Einsatzkräften. Mehr als 300 Personen nahmen an dem geprobten Ernstfall teil, darunter Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr Köln, der Polizei, der Flughafenfeuerwehr sowie etwa 90 Komparsen. Rund 80 Fahrzeuge sind im Einsatz.

Die Analyse und Auswertung der Übung erfolgt in den kommenden Tagen und soll für eventuelle Verbesserungen der Abläufe ausgewertet werden. Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) schreibt für Verkehrsflughäfen alle zwei Jahre eine große Notfallübung vor. Der normale Flugbetrieb wird durch die Übung nicht beeinträchtigt.

Nigel Lamb wird Red Bull Champion 2014 in Spielberg

Nigel Lamb aus Großbritannien holte sich in einem an Spannung kaum zu überbietenden Rennen den Titel der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2014 im österreichischen Spielberg.

In einem packenden Rennen belegte er den zweiten Platz, während Lokalmatador Hannes Arch vor 35.000 Zuschauern am ausverkauften Red Bull Ring mit einem vierten Platz seine Titelchancen vergab.

Paul Bonhomme im Super 8 raus, Arch enttäuscht

Nicolas Ivanoff aus Frankreich gewann sein zweites Saisonrennen an einem sonnigen Nachmittag in den österreichischen Südalpen, doch alles stand im Schatten eines dramatischen Dreikampf um den Titel, bei dem mit Paul Bonhomme der erste schon im Super 8 die Segel streichen musste. Im direkten Kampf um die Krone hatte Lamb ein bisschen mehr Glück und vermutlich die besseren Nerven als der Österreicher.

Arch, der die Weltmeisterschaft mit einem Rennsieg im Finale hätte gewinnen können, landete neun Punkte hinter Lamb und wurde zum dritten Mal Zweiter nach 2009 und 2010. "Ich wollte vermutlich zu viel", meinte ein enttäuscher Hannes Arch danach.

Noch schlechter ging es Matthias Dolderer, der nur Elfter wurde. "Ich bin sehr enttäuscht. Es tut mir leid für meine Fans, die aus Deutschland hierher gekommen sind. Ich freue mich aber schon auf nächstes Jahr."

Ergebnisse Rennen in Spielberg

1. Nicolas Ivanoff (FRA)

2. Nigel Lamb (GBR)

3. Martin Sonka (CZE)

4. Hannes Arch (AUT)

5. Paul Bonhomme (GBR)

6. Michael Goulian (USA)

7. Kirby Chambliss (USA)

8. Pete McLeod (CAN)

9. Yoshihide Muroya (JPN)

10. Matt Hall (AUS)

11. Matthias Dolderer (GER)

12. Peter Besenyei (HUN)

Ergebnisse Weltmeisterschaft (Finale)

1. Nigel Lamb (GBR) 62 points

2. Hannes Arch (AUT) 53

3. Paul Bonhomme (GBR) 51

4. Nicolas Ivanoff (FRA) 42

5. Pete McLeod (CAN) 38

6. Matt Hall (AUS) 33

7. Matthias Dolderer (GER) 21

8. Martin Sonka (CZE) 18

9. Yoshihide Muroya (JPN) 10

10. Kirby Chambliss (USA) 7

11. Peter Besenyei (HUN) 6

12. Michael Goulian (USA) 3

SunExpress stationiert Flugzeug zum Winterflugplan in Nürnberg

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Der neue Winterflugplan, gültig ab 26. Oktober 2014 bis 28. März 2015, bietet ein starkes Linienflugangebot innerhalb Europas, weltweite Verbindungen über die großen europäischen Drehkreuze sowie ein deutlich erweitertes Touristikangebot mit einer Kapazitätserhöhung von rund 30 Prozent.

Mit Agadir, Funchal, La Palma, Marsa Alam sowie Cluj-Napoca und Bukarest werden zahlreiche neue Ziele ab Nürnberg angeboten. Die Linienfluggesellschaften am Airport Nürnberg bilden durch ein stabiles Flugangebot und eine gute Auslastung die solide Basis für den Geschäftsreiseverkehr: Die Anschlüsse an die großen europäischen Städte und Wirtschaftszentren sind stark. Die innerdeutschen Flugrouten in die Wirtschaftszentren Düsseldorf, Berlin und Hamburg werden von airberlin und Germanwings bis zu sieben mal täglich zu den Tagesrandzeiten bedient.

30 bis 40 Mal täglich ist der Airport Nürnberg an neun europäische Drehkreuze angeschlossen. Mit Umsteigeverbindungen über die großen Drehkreuzflughäfen wie z.B. Frankfurt, Paris, Amsterdam oder Istanbul, die im Winter mit größeren Flugzeugen angeflogen werden, kommen Reisende aus Franken zu weltweit über 300 Zielen. Metropolen wie Shanghai, Sao Paulo oder New York sind dadurch mehrmals täglich von Nürnberg aus mit nur einem Umsteigestopp erreichbar.

Wizz Air bringt neue Linienziele nach Nürnberg

Seit Oktober fliegt der Osteuropa-Spezialist nach Rumänien (Bukarest und Cluj-Napoca) und erschließt damit neue Marktsegmente. Beide Routen werden zwei Mal wöchentlich mit modernen Airbus A320 bedient. Ryanair fliegt weiterhin täglich nonstop nach London-Stansted.

Das Angebot an Urlaubsflügen am Airport Nürnberg wird im Winter 2014/2015 um rund ein Drittel erhöht. Bis zu 47 wöchentliche Abflüge bringen Reisende in die beliebtesten Urlaubsregionenmit einem Schwerpunkt auf den Kanaren, Ägypten und der Türkei.

SunExpress stationiert Flugzeug über den Winter in Nürnberg

airberlin bringt Agadir, Funchal und La Palma wieder in den Flugplan. Damit zahlt sich die erfolgreiche Partnerschaft mit TUIfly, SunExpress, airberlin und weiteren Anbietern zugunsten der Fluggäste aus, die eine große touristische Vielfalt nutzen können.

Sun Express stationiert erstmals auch in der Wintersaison ein Flugzeug in Nürnberg und schafft damit erweiterte Kapazitäten in die Türkei und nach Ägypten. Neben Hurghada und Sharm el Sheik wird Marsa Alam mit airberlin bzw. SunExpress nonstop ab Nürnberg angelogen.

Mehr Auswahl gibt es auch schon vor dem Flug: Der Wartebereich am Flughafen, erst vor kurzem um den "Nürnberg Store" und Regionalecke erweitert, hat einen weiteren Neuzugang bekommen: Der Ravensburger-Store bietet auf 40 Quadratmetern Spielwaren des bekannten Herstellers.

Frankfurt Airport laut Kundenurteil „Service Champion“

Frankfurt Airport ist erneut "Service Champion". Im Ranking der insgesamt 1.500 auf Basis von einer Million Kundenurteilen bewerteten Unternehmen und Einrichtungen schafft es das Luftverkehrsdrehkreuz wie schon im Vorjahr auf einen Gold-Medaillen-Rang und ist auch wieder Branchenführer unter den deutschen Großflughäfen.

Grundlage der Bewertung ist der Service Experience Score, der für den Flughafen Frankfurt bei 69,6 Prozent liegt. Gut zwei Drittel der befragten Kunden waren der Meinung, bei ihrem Aufenthalt in FRA einen sehr guten Service erlebt zu haben. Die erneute Auszeichnung des Frankfurter Airports mit dem goldenen Siegel belegt den Erfolg des Service-Programms "Great to have you here!", das Flughafenbetreiber Fraport vor einigen Jahre aufgelegt hat und konsequent vorantreibt, um die Aufenthaltsqualität und die Kundenfreundlichkeit an Deutschlands wichtigstem Verkehrsknotenpunkt kontinuierlich zu steigern und weiterzuentwickeln.

Zu den bedeutendsten Maßnahmen gehörten im Bewertungszeitraum die neu gestaltete und um viele Funktionen erweiterte Frankfurt Airport App 2.0, die auf Deutsch, Englisch und Chinesisch verfügbar ist, sowie die Aufstockung des kostenlosen WLAN-Angebots auf 24 Stunden.

Außerdem wurde honoriert, dass Fraport im Rahmen von "Great to have you here!" stetig in Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen sowie in die Verschönerung des Ambientes in den Terminals und eine verbesserte Orientierung in den Fluggastgebäuden investiert.

Neu im Angebot hat der Frankfurter Flughafen die Services "My Airport Guide" – eine individuelle Begleitung durch den kompletten Abfertigungsprozess, die in rund zehn verschiedenen Sprachen zur Verfügung steht – sowie "Home to Gate" – ein Service, der die Betreuung am Airport um die Abholung von zu Hause bzw. einen anderen Startpunkt der Reise ergänzt.

Reiseziele im Winterflugplan 2014/15 ab Berlin

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Mit 12 Inlandsflügen, 96 europäischen Zielen, 22 Interkontinentalverbindungen, davon zehn Langstrecken, sowie gestiegenen Frequenzen, bietet der Berliner Winterflugplan 2014/2015 ausgezeichnete Verbindungen. Insgesamt 62 Airlines verbinden Berlin und Brandenburg diesen Winter mit 130 Zielen in 46 Ländern. Pünktlich mit Beginn der Winterzeit, am 26. Oktober 2014, tritt der neue Winterflugplan an den Flughäfen der Hauptstadtregion in Kraft.

Die beliebtesten Flugziele ab Berlin für Wintersportler sind traditionell Basel in der Schweiz sowie Salzburg, Graz, Innsbruck und Klagenfurt in Österreich. Die beliebtesten Skigebiete sind jeweils nur einen Katzensprung entfernt. Ab dem 28. November geht es mit Meridiana auch via Turin ins größte zusammenhängende Skigebiet Italiens Via Lattea.

Reisende, die dagegen dem deutschen Winter ein paar Tage entkommen wollen, bietet der Winterflugplan eine große Auswahl an Sonnenzielen in Südeuropa. Auch Tel Aviv ist im Winter eine Reise wert. Bei Germania können Sonnenanbeter gleich aus drei neuen Sonnenzielen wählen: Die Berliner Airline fliegt neu nach Teneriffa-Süd, Lanzarote und Hurghada am Roten Meer.

Neuigkeiten des Winterflugplans 2014/15 in Berlin

  • Die Airline bmi regional fliegt Berlin bereits seit dem 01. September 2014 neu an. Sie verbindet die beliebte schwedische Ferienregion Småland mit Berlin und Brandenburg. Sechsmal wöchentlich fliegt die Airline ab Berlin-Tegel nach Kalmar.
  • Die spanische Fluggesellschaft Iberia Express hat am 01. September 2014 ihre Flugfrequenz von Berlin nach Madrid ausgebaut. Bislang startete die spanische Low-Cost-Tochter der Iberia sechsmal wöchentlich vom Flughafen Berlin-Tegel. Jetzt verbindet die Airline elfmal pro Woche Berlin mit der spanischen Hauptstadt. Über das Drehkreuz Madrid bietet Iberia ihren Kunden attraktive Umsteigeverbindungen nach Mittel- und Südamerika an.
  • Die skandinavische Fluggesellschaft Norwegian hat ihr Streckennetz ab Berlin weiter ausgebaut: Seit dem 15. September 2014 fliegt die Low-Cost-Airline sechsmal wöchentlich von Berlin-Schönefeld nach London-Gatwick.
  • Ryanair nimmt mit Beginn des Winterflugplanes am 26. Oktober 2014 eine neue Flugverbindung von Berlin-Schönefeld nach Porto auf. Die Stadt im Norden Portugals wird viermal wöchentlich angeflogen.
  • Ebenfalls ab dem 26. Oktober 2014 fliegt die britische Airline Flybe von Berlin-Tegel nach Birmingham. Die neue Verbindung wird fünfmal wöchentlich geflogen.
  • Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft airberlin stockt ihr Flugangebot zwischen Berlin-Tegel und Abu Dhabi auf. Ab dem 26. Oktober 2014 wird die Strecke zweimal täglich geflogen. Damit verdoppelt sich die Anzahl der wöchentlichen Verbindungen auf insgesamt 8.344 Sitzplätze pro Woche. Die Flugzeiten ab Berlin sind mit dem internationalen Streckennetz von Etihad Airways ab Abu Dhabi abgestimmt. Damit haben die Fluggäste Anschluss zu Zielen in der Golfregion, Asien, Australien und dem indischen Subkontinent.
  • Ebenfalls mit Beginn des Winterflugplanes fliegt airberlin anstatt nach Mailand-Malpensa ab Berlin-Tegel den näher am Stadtzentrum liegenden Flughafen Mailand-Linate an. Die Flüge werden zweimal täglich angeboten. Hintergrund ist eine enge Kooperation mit der italienischen Airline Alitalia sowie ein Codesharing-Abkommen beider Airlines.
  • Die Fluggesellschaft British Airways stockt im Winterflugplan 2014/15 ihre Frequenzen ebenfalls auf. Ab dem 26. Oktober 2014 bietet die Airline täglich einen zusätzlichen Flug von Berlin-Tegel nach London-Heathrow an. Damit steht die Verbindung von Berlin in die britische Hauptstadt zukünftig 47 Mal wöchentlich im Flugplan von British Airways.
  • Die russische Fluggesellschaft Transaero baut mit Beginn des Winterflugplanes 2014/2015 ihr Flugangebot nach Moskau weiter aus. Ab dem 26. Oktober 2014 fliegt die Airline die Strecke Berlin-Moskau zweimal täglich. Zusätzlich zum Flug Berlin-Tegel nach Moskau-Domodedovo wird der Flughafen Moskau-Vnukovo ab Berlin-Tegel angeflogen.
  • Die italienische Fluggesellschaft Meridiana verbindet Berlin-Tegel ab dem 28. November 2014 zweimal wöchentlich direkt mit der norditalienischen Metropole Turin.
  • Die Berliner Fluggesellschaft Germania baut im Winterflugplan ihr Flugangebot mit drei neuen Ferienzielen ab Berlin-Schönefeld aus. Ab dem 02. November 2014 startet Germania neu zum Flughafen Teneriffa-Süd. Ab dem 05. November 2014 fliegt die Airline den ägyptischen Badeort Hurghada an. Neu nach Lanzarote geht es ab dem 16. Dezember 2014. Alle Germania-Destinationen werden einmal wöchentlich angeflogen.