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Elke Schaefer wird Compliance Officer am Flughafen BER

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat ihr Compliance Management verstärkt und die neu geschaffene Stelle des Compliance Officers mit der bisherigen Ombudsfrau des Unternehmens, der Rechtsanwältin Elke Schaefer, besetzt. Ihre Hauptaufgabe wird die Prävention, Aufdeckung und Reaktion auf jegliche Compliance-Verstöße sein. Mitarbeiter der Flughafengesellschaft und externe Dritte wie Auftragnehmer, Dienstleister oder Geschäftspartner können sich mit möglichen Hinweisen und Fragen zum Thema Compliance – insbesondere zu Korruption – sowohl an den internen Compliance Officer als auch an einen externen Ombudsmann wenden.

Rechtsanwältin Schaefer als Compliance Officer

Neuer Compliance Officer ist Rechtsanwältin Elke Schaefer. Frau Schaefer kennt das Unternehmen bereits aus ihrer Funktion als Ombudsfrau für die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Sie bringt langjährige Erfahrung im Bereich der Prävention von Wirtschaftskriminalität und Beratung zu Compliance Management Systemen mit. Darüber hinaus hat Frau Schaefer diverse Ombudsstellen aus dem öffentlichen und privaten Bereich betreut.

Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: "Die Flughafengesellschaft hat sich in Sachen Compliance nun noch besser aufgestellt. Unsere Linie ist klar: Null-Toleranz bei Korruption oder anderen Verstößen. Mit der Funktion eines Compliance Officers haben wir eine zentrale Stelle innerhalb des Unternehmens für die Vorbeugung von Wirtschaftskriminalität und sonstiger Verstöße installiert."

Fachanwalt für Strafrecht Dr. Frank Ombudsmann

Die Funktion als Ombudsmann für Korruptionsprävention der FBB hat am 01. September 2014 Dr. Rainer Frank, Gründungspartner der Fachanwälte für Strafrecht am Potsdamer Platz, übernommen. Der 56-jährige unterstützt als externer und unabhängiger Experte den Compliance Officer der Gesellschaft bei der Aufnahme und Verfolgung von Hinweisen auf Korruption, Betrug, Untreue oder sonstige Wirtschaftsstraftaten im Unternehmen.

Als Ombudsmann nimmt Dr. Frank Hinweise auf Straftaten oder schwerwiegende Ordnungswidrigkeiten von Mitarbeitern, Auftragnehmern, Dienstleistern oder Geschäftspartnern der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH vertraulich entgegen.

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH setzt sich bereits seit längerem für Transparenz und Prävention von Wirtschaftskriminalität im Unternehmen ein.

  • Seit Anfang 2005, also bereits vor Beginn der Bauarbeiten am BER, hatte die FBB mit der unabhängigen Organisation Transparency International Deutschland e. V. einen Integritätsvertrag zur Vorbeugung gegen Korruption und illegale Absprachen beim Bau abgeschlossen. Als damals bundesweit erstes Unternehmen hatte die Flughafengesellschaft mit Prof. Peter Oettel auch einen unabhängigen externen Beobachter eingesetzt, der seitdem die Einhaltung des Integritätsvertrages überwacht.
  • 2010 verschärfte die FBB ihre Korruptionsprävention noch einmal. Mitarbeiter der Flughafengesellschaft und externe Dritte wie Auftragnehmer, Dienstleister oder Geschäftspartner können sich seitdem mit möglichen Hinweisen und Fragen sowohl an einen internen Antikorruptionsbeauftragten als auch an eine externe Ombudsstelle wenden. Beide gehen Hinweisen und Verdachtsfällen wie z.B. auf Korruption, Betrug, Wirtschaftkriminalität oder Untreue nach.
  • Seit 2011 wird bei der FBB zudem der Corporate Governance Kodex für die Beteiligungen des Landes Brandenburg an privatrechtlichen Unternehmen (CGK Brandenburg) mit den dort enthaltenen Regeln für Unternehmen (Abschnitt VI.) angewendet. Der Kodex enthält Regeln guter und verantwortungsvoller Unternehmensleitung und -kontrolle.

A350, Dreamliner und 747-8 Intercontinental im Fraport-Winterfluplan

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98 Fluggesellschaften bieten in der Winterflugplan-Periode 2014/15 Passagierflüge von und nach Frankfurt an. Mit 250 direkt erreichbaren Zielen in 105 Ländern gehört Frankfurt zu den Flughäfen mit den meisten Verbindungen weltweit. Mehr als die Hälfte aller von "FRA" aus angeflogenen Destinationen liegt außerhalb Europas, was die internationale Drehscheibenfunktion des Frankfurter Flughafens unterstreicht. Der Winterflugplan tritt am 26. Oktober mit der Umstellung von Sommer- auf Winterzeit in Kraft.

Die Airlines weiten ihr Sitzplatzangebot ab Frankfurt um 2,2 Prozent auf 680.000 Plätze pro Woche aus, von denen 250.000 (plus drei Prozent) auf Interkontinental-Strecken entfallen. Durch den anhaltenden Trend zum Einsatz größerer Flugzeugmodelle steigt die durchschnittliche Anzahl angebotener Sitzplätze pro Flugbewegung gegenüber dem Vorjahr um sieben auf 177. Dadurch geht – trotz Ausweitung des Sitzplatzangebots und einem gleichbleibenden Frachtflugplan – die Anzahl der geplanten wöchentlichen Starts von Passagier- und Frachtmaschinen auf 4.080 zurück (minus 1,8 Prozent).

Neue und ganz neue Ziele im Flugplan ab Frankfrut

Als neues Ziel ist Marrakesch erstmals seit 2009 wieder direkt erreichbar (zweimal wöchentlich mit Lufthansa). Destinationen, die bereits im Sommerflugplan angesteuert wurden und nun auch im Winterflugplan angeboten werden, sind Changsha und Guangzhou in China (dreimal pro Woche mit China Southern), Jakarta in Indonesien (fünfmal wöchentlich mit Lufthansa) und Fortaleza in Brasilien (einmal wöchentlich mit Condor) sowie die Europa-Ziele Lublin in Polen (zweimal pro Woche mit Lufthansa), Valencia in Spanien (einmal täglich mit Lufthansa), Karlstadt in Schweden (bis zu elfmal pro Woche mit bmi Regional) sowie Tirana in Albanien (zweimal wöchentlich mit Adria Airways).

Die im Sommerflugplan 2014 hinzugekommenen Fluggesellschaften Air Europa und Pegasus Airlines bieten auch im Winter Abflüge nach Madrid in Spanien (zweimal täglich) beziehungsweise Istanbul-Sabiha Gökcen in der Türkei (einmal täglich) an. Außerdem behält Lufthansa die Angebotserweiterung aus dem Sommer nach Tel Aviv (Israel) im Winter aufrecht (Aufstockung von 14 auf 17-mal pro Woche), ebenso fliegt Austrian Airlines weiterhin nach Wien (Aufstockung von fünf- auf sechsmal täglich).

Condor nimmt Windhoek in Namibia (zweimal pro Woche) neu in ihr Streckennetz ab Frankfurt auf, genauso Onur Air die tägliche Verbindung nach Istanbul-Atatürk (Türkei). Aufstockungen gibt es auf den Strecken nach Kapstadt in Südafrika (von zwei- auf dreimal pro Woche mit Condor), Luanda in Angola (von zwei- auf dreimal pro Woche mit Lufthansa), Nanjing in China (von drei- auf fünfmal pro Woche mit Lufthansa), Muscat im Oman (ab 01. Januar 2015 von sechs- auf siebenmal pro Woche mit Oman Air), Sankt Petersburg in Russland (von fünf- auf siebenmal pro Woche mit Rossiya), Mailand-Linate in Italien (von 35 auf 41 mal pro Woche mit Lufthansa) sowie in die deutsche Hauptstadt nach Berlin-Tegel (von 35 auf 45 mal pro Woche mit Air Berlin).

Erster Airbus A350 überhaupt von Qatar Airways kommt

Der Erstkunde für den neuen Flugzeugtyp A350, Qatar Airways, wird das erste ausgelieferte Modell ab Januar 2015 auf der Strecke Doha – Frankfurt einsetzen. Der Frankfurter Airport wird überdies zu Beginn 2015 zur ersten internationalen Destination, die von Air China mit ihrem neusten Flugzeugmodell, der Boeing 747-8 Intercontinental, von Peking aus angeflogen wird. Bereits ab Dezember 2014 setzt Japan Airlines (JAL) den Dreamliner (Boeing 787) auf der Strecke Tokio – Frankfurt ein. Außerdem wird Lufthansa Delhi mit dem Airbus A380 ansteuern.

Der Fraport begrüßt den Einsatz neuester Flugzeuggenerationen, weil sie jeweils leiser sind als die Vorgängermodelle, die sie ablösen. Deshalb setzt der Flughafenbetreiber über die lärmabhängige Komponente der Start- und Landeentgelte gezielt finanzielle Anreize bei den Airlines zum Einsatz der lärmarmen Flugzeugmuster.

Auch für Lufthansa-Passagiere, die mit schnellen ICE-Verbindungen zu Deutschlands größtem Flughafen anreisen möchten, ergeben sich ab 15. Dezember neue Vorteile. Das gemeinsame "AiRail"-Angebot von Lufthansa und der Deutschen Bahn wird um die Abfahrtsorte Karlsruhe und Kassel ergänzt.

Condor von Kunden als „Fairste Airline“ bewertet

In einer Online-Umfrage wurden Kunden zu elf Fluggesellschaften befragt und Condor in allen fünf Kategorien mit "sehr gut" bewertet. Condor trägt damit den Titel "Fairste Airline". In der Studie zur Fairness bei Airlines erhielten die Kunden Fragebogen zu den fünf Kategorien faire Produktleistung, fairer Onboard-Service, faires Preis-Leistungsverhältnis, bestes Bordpersonal und fairer Kundenservice. Condor konnte sich im Vergleich zur letzten, 2012 durchgeführten Studie, in der der Ferienflieger mit "gut" abschnitt, erheblich verbessern und sicherte sich ein "sehr gut".

"Bei Condor steht der Kunde stets im Vordergrund und wir arbeiten stetig daran, noch besser auf die Wünsche unserer Kunden einzugehen. Dazu haben wir unser Servicekonzept an Bord komplett neugestaltet und bieten mit "MyWay" unseren Kunden die Möglichkeit, zusätzliche Leistungen flexibel und nach Bedarf hinzuzubuchen. Auch unsere Website haben wir im Frühsommer neu und noch übersichtlicher gestaltet. Hinzu kommt, dass wir Anfang des Jahres ein internes Programm gestartet haben, in dem jeder Mitarbeiter oder Mitarbeiterin, einschließlich der Führungskräfte, regelmäßig einen Tag im direkten Kundenkontakt an Bord, am Check-in oder im Kundenservice verbringen. Wir versprechen uns davon eine Stärkung des Kundenfokus im gesamten Unternehmen", erklärt Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Condor Geschäftsführung. "Diese Auszeichnung und die Verbesserung, die wir in der Fairness-Umfrage erreicht haben, macht uns stolz und bestärkt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind."

Knapp 1.000 Kunden konnten bei der Fairness-Studie im Juli 2014 ein oder zwei Fluggesellschaften bewerten, mit denen sie in den vergangenen 12 Monaten geflogen waren. Sie gaben insgesamt 1.400 Urteile über Air Berlin, Air France, British Airways, Condor, easyJet, Germanwings, KLM, Lufthansa, Ryanair, TUIfly und Turkish Airlines ab.

Im Service-Ranking 2014, in dem über 1.500 Unternehmen bewertet wurden, erhielt Condor mit 66,6 Prozent Silber und lag damit knapp unter eine Gold-Prämierung, die ab 66,7 Prozent vergeben wurde. Der Ferienflieger konnte die Bewertung des Services um 2,1 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr verbessern. In einer Studie zum Kundenvertrauen erhielt Condor das Prädikat "hohes Kundenvertrauen". Die Goethe-Universität Frankfurt am Main hat mit Partnern in einer wissenschaftlichen Untersuchung das Vertrauen von Kunden in über 800 Unternehmen in Deutschland untersucht. Condor steht nach der Studie in einem stark umkämpften Flugmarkt auf Platz drei der deutschen Airlines.

Ex-BER-Flughafen-Chef Schwarz erhält Bezüge

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Die Kammer für Handelssachen 93 des Landgerichts Berlin hat heute der Klage des früheren Sprechers der Geschäftsführung des Flughafens Berlin-Brandenburg Prof. Dr. Schwarz auf Fortzahlung seiner Bezüge – insgesamt 1.026.860,37 Euro – stattgegeben. Prof. Dr. Schwarz war im Juni 2013 von dem Aufsichtsrat fristlos entlassen worden. Hintergrund waren Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit der Verschiebung des Eröffnungstermins des Flughafens.

Im heutigen Verkündungstermin hat der Vorsitzende Richter am Landgericht Retzlaff in seiner mündlichen Begründung hervorgehoben, die fristlose Kündigung sei nicht wirksam erfolgt. Das Gericht hat betont, die Kündigung sei nicht darauf gestützt worden, ob Prof. Dr. Schwarz für die Verschiebung des Eröffnungstermins verantwortlich sei. Vielmehr gehe es darum, ob die Information über die notwendige Absage des Termins rechtzeitig erfolgt sei.

Diese Frage habe das Landgericht letztlich offen lassen können, da eine hierauf gestützte außerordentliche Kündigung im Juni 2013 zu spät erfolgt sei. Auch den von der beklagten Flughafengesellschaft in dem Termin nachgeschobenen weiteren Kündigungsgrund der Preisgabe interner Unterlagen hat das Landgericht nicht anerkannt. Hierzu sei Prof. Dr. Schwarz zur Wahrung seiner Rechte in dem Prozess berechtigt gewesen, so Retzlaff. Allerdings ist er auf Antrag der Flughafengesellschaft verurteilt worden, diese Unterlagen vollständig an sie herauszugeben. Gegen das Urteil kann bei dem Kammergericht Berufung eingelegt werden.

Schüler stellen ihre Fragen Alexander Gerst in der Raumstation

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20 Minuten mit Alexander Gerst – dem deutschen ESA-Astronauten, der am 28. Mai zur Internationalen Raumstation ISS geflogen ist und am 10. November mit einer russischen Sojus-Raumkapsel wieder zur Erde zurückkehren soll.

Die Aufregung und Vorfreude ist groß bei den Grundschülern der Klasse 4b aus dem bayerischen Alling. 20 Minuten lang – von 14:25 bis 14:45 Uhr – durften die 20 Jungen und Mädchen am 23. Oktober 2014 vom Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum beim DLR in Oberpfaffenhofen aus Alexander Gerst ihre persönlichen Fragen stellen.

Der 38 Jahre alte Astronaut antwortet mit minimalem Zeitverzug, obwohl er 400 Kilometer über der Erde schwebt. "Live-Call" nennt sich das außergewöhnliche Telefonat, das die Schüler im Rahmen ihrer Teilnahme am bundesweiten Ideenwettbewerb "Beschützer der Erde" führten. Das DLR Raumfahrtmanagement hat diesen Wettbewerb im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie organisiert.

Fragen an den Astronauten zum Umweltschutz auf der Erde

"Warum sind Sie auf der ISS? Was ist das Wichtigste, was die Menschen besser machen müssen, um die Erde zu schützen und haben Sie selbst einen guten Vorsatz, wenn Sie zurück auf der Erde sind? Kann man von der ISS aus wirklich Plastikmüll auf den Meeren schwimmen sehen…?" – Das wollten Miriam, Annika, Felix und ihre Mitschüler wissen. Aber auch Fragen zur Größe der ISS, zur Wissenschaft und zum Alltag im All brannten den Kindern auf den Nägeln. Vom Kontrollraum K3 im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum aus nahmen sie per Video Verbindung mit Alexander Gerst auf.

Und damit Alexander Gerst wusste, mit wem er unten auf der Erde sprach, hatten die Grundschüler ihm vorab ein Klassenfoto auf die ISS gemailt. Anhand einer in der Schwerelosigkeit auf der Raumstation schwebenden Gummi-Erde demonstrierte der deutsche Astronaut, wie er unseren Heimatplaneten gerade sieht. Umgeben von einer dünnen, fragilen Atmosphäre "müssen wir einfach erkennen, wie kostbar und auch verletztlich die Erde ist und dass wir besser auf diesen besonderen Planeten aufpassen müssen."

Sein tägliches Leben verglich Gerst mit Blick auf den "Komfort" mit einem Campingtrip: "Wir haben hier nicht die Annehmlichkeiten, die wir von zu Hause kennen, tragen ein T-Shirt auch mal eine Woche lang und haben auch keine weltraumtaugliche Waschmaschine – die Ihr übrigens gerne mal erfinden könnt…". Doch das sei auch nicht so wesentlich: "Die Zeit auf der ISS vergeht trotzdem wie im Fluge – das ist so wie mit den Sommerferien. Das Leben und Arbeiten im All macht mir sehr viel Spaß."

Über 3.000 Schüler aus ganz Deutschland dabei

Die Grundschule Alling hatte sich als eine der ersten Klassen für den "Beschützer der Erde"-Wettbewerb registriert. "Insgesamt haben sich 173 Klassen, allesamt Viertklässler, aus ganz Deutschland angemeldet. Das sind etwa 3000 Schüler. Mit der Resonanz sind wir – auch im Vergleich zu anderen ähnlichen Wettbewerben – sehr zufrieden", erklären Dr. Franziska Zeitler und Frauke Lindert vom DLR, die Organisatorinnen des Wettbewerbs. "Wir möchten bei den Jungen und Mädchen frühzeitig ein Bewusstsein für Umweltthemen und den nachhaltigen Umgang mit unserer Erde schaffen. Raumfahrt kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten", erläutern die beiden DLR-Mitarbeiterinnen.

Als Beobachter und "Botschafter" aus dem All begleitet Alexander Gerst die teilnehmenden Klassen mit eigenen Videobotschaften von der ISS. In diesen Videos konzentriert sich der deutsche ESA-Astronaut auf fünf Themenschwerpunkte, die entscheidend für die Zukunft unserer Erde sind: Ozeane, Länder, Flüsse/Seen, Berge und Wälder. "Zu diesen fünf Schwerpunkten fertigen die Schüler jetzt auch ihre Wettbewerbsbeiträge an. Dabei sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt – wir sind sehr gespannt auf die Ergebnisse", erläutert Franziska Zeitler.

Themenwahl sehr ungleichmäßig – Bewerbung bis Dezember

Seit dem 15. Oktober läuft die Uhr. Bis zum 15. Dezember 2014 müssen alle Bewerbungen vorliegen. Bemerkenswert ist die Verteilung der Klassen auf die Themen: Nur eine Klasse hat sich für das Thema "Berge" registriert, 24 Klassen für das Thema "Land", 36 Klassen für den Schwerpunkt "Flüsse/Seen", 39 Klassen wollen sich mit "Ozeanen" und 73 Klassen mit "Wäldern" befassen.

Eine unabhängige Jury bewertet die Einsendungen und ermittelt die Sieger. Die jeweils Erstplatzierten aller fünf Schwerpunktthemen dürfen Alexander Gerst im März 2015 persönlich in Berlin treffen. Und wer weiß: Vielleicht sind ja die Grundschüler aus Alling dabei und können Alexander Gerst dann nicht nur aus der Ferne mit Fragen löchern, sondern ihm auch einmal auf kurzem Wege die Hand schütteln.

Flughafen BER erweitert Pistenräumer-Flotte für den Winter

Das winterliche Wetter wird voraussichtlich nicht mehr lang auf sich warten lassen. Unabhängig davon, wann der Wintereinbruch tatsächlich kommt, die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH und ihre Partner haben sich erneut bestmöglich auf den anstehenden Winter vorbereitet. Unter anderem wurden in diesem Jahr vier neue Fahrzeuge für die Pistenkolonne angeschafft.

Auch wenn der Blick nach draußen vielleicht noch einen Goldenen Herbst verspricht, beginnt am 26. Oktober offiziell die Winterflugplansaison. Enteisen, Streuen, Räumen – Winterdienst bei Schnee und Eis ist für Viele eine Selbstverständlichkeit. Doch dem geht Einiges voraus: Am Flughafen beginnt man schon an den Winter zu denken, während andere sich noch über den Sommer freuen. Denn bereits seit Mitte des Jahres laufen die Vorbereitungen auf den Winterdienst auf Hochtouren. Damit im Winter alles rund läuft, müssen schon frühzeitig Personal und Fuhrpark fit gemacht werden.

Gut vorbereitet bei Technik und Personal

Bei der Flughafengesellschaft steht neben der planerischen Organisation des Winterdienstes die Bereitstellung, Schulung und das Training des Personals an erster Stelle. Dabei werden die Kenntnisse der Mitarbeiter über die Winterdienstordnung aufgefrischt und der Umgang mit den Spezialfahrzeugen trainiert. Darüber hinaus gilt es, frühzeitig Material und Technik bereitzustellen: Die Enteisungs- und Streumittel wurden bestellt und gelagert, die Fahrzeuge und Geräte wurden überprüft und gewartet, ein Vorrat an Winterdiesel wurde angelegt.

Auch bei der GlobeGround Berlin GmbH & Co. KG wurden die Mitarbeiter bereits frühzeitig auf ihren Einsatz im kommenden Winter vorbereitet. Der Schulungsumfang für neue Mitarbeiter umfasst sieben Tage, die Auffrischungskurse für die Flugzeugenteisung umfassen zwei Tage. Dabei kommt ein Enteisungs-Simulator während der praktischen Trainingsmodule und für Auffrischungskurse zum Einsatz.

Rollfelder und Gehewege von Eis befreien

Grundsätzlich wird am Flughafen in allen Bereichen unternehmensübergreifend in enger Abstimmung gearbeitet. Dies gilt insbesondere für den Winterdienst. Die Flughafenbetreibergesellschaft ist für die Flächenräumung zuständig und befreit Start- und Landebahnen, Rollwege, Vorfelder, Betriebsstraßen sowie alle auf der Landseite liegenden Straßen und Gehwege von Schnee und Eis. An beiden Standorten übernimmt die GlobeGround Berlin die Flugzeugenteisung.

In Schönefeld und Tegel wurde in den vergangenen Jahren im jeweiligen Airport Control Center (ACC) vor Ort eine zentrale Enteisungskoordination eingerichtet, von wo aus alle zentralen Flughafenprozesse gesteuert und überwacht werden. Dieses Konzept hat sich bewährt und wird auch in Zukunft so beibehalten.

Neue Kehrblasgeräte und Organisation an den Airports

Insgesamt sind ca. 300 Mitarbeiter im Wintereinsatz an beiden Standorten

  • Davon sind geplant circa 150 Mitarbeiter der Flughafengesellschaft an der Flächenräumung und -enteisung beteiligt.
  • Davon sind ungefähr 150 Mitarbeiter der GlobeGround Berlin für die Flugzeugenteisung geplant, es werden stetig Mitarbeiter nachgeschult.
  • Die Mitarbeiter der Flughafengesellschaft sind mit City-Rufempfängern ausgestattet und im Bereitschaftsdienst jederzeit für ihren Einsatz verfügbar.

Insgesamt werden in Schönefeld und Tegel rund 50 flughafenspezifische Großräumgeräte der Flughafengesellschaft eingesetzt.

  • Darunter sind u.a. Großflächenstreuer und Kehrblasgeräte
  • In diesem Jahr wurden vier neue Kehrblasgeräte für die Pistenkolonne angeschafft, die auf beide Standorte verteilt zum Einsatz kommen: Zwei 6-Zylindermotoren mit je 428 PS, 11.950 cm3, 2.000 Nm sorgen für die notwendige Räumleistung auf den Flugbetriebsflächen. Allein der Schneepflug hat eine Breite von 7,2 Metern und wiegt 2,7 Tonnen.

Räumfläche wie 650 Fußballfelder

  • Zu räumende Bewegungsfläche TXL: 130 Hektar (≙ rund 180 Fußballfelder)
  • Zu räumende Bewegungsfläche SXF und BER: 340 Hektar (≙ rund 470 Fußballfelder)
  • Verwendetes Streumaterial: Kalziumformiat als Granulat und Flüssigkeit (Chemische Mittel, so genannte Formiate, auf Basis von Ameisensäure), Blähschiefer/Sand
  • Redundanz durch zwei Lieferanten, Bestellung 24/7 möglich, Nachlieferung innerhalb von maximal 48 Stunden vertraglich garantiert
  • Beispiel Enteisungsmittelverbrauch in 2013: ca. 1.300 Tonnen Feststoffe und 1.700 Tonnen Flüssigkeit
  • Dauer eines Flächenenteisungsdurchgangs (eine Start-/ Landebahn): ca. 30 Minuten (stark witterungsabhängig)
  • Streumittelverbrauch bei einem Durchgang: zwei Streuer (ca. 12 Tonnen flüssig, sechs Tonnen fest)

10 bis 20 Minuten pro Flugzeugenteisung

  • Insgesamt sind 21 Enteisungsfahrzeuge der Typen Vestergaard Elephant Beta und Gamma einsatzbereit, davon 15 in Tegel und 6 in Schönefeld.
  • Die Fahrzeuge werden von eigenen Werkstätten durch speziell geschulte Mitarbeiter gewartet und betriebsbereit gehalten.
  • Dauer der Enteisung (abhängig von Flugzeuggröße, Wetterbedingungen und Enteisungsart): Im Durchschnitt dauert eine Standardflugzeugenteisung ca. 10 bis 20 Minuten.
  • Je nach Witterung, Niederschlag und Flugzeugtyp können ca. 150 Liter ADF (Aircraft De-Icing Fluid) ausreichend sein. Bei starkem Schnee können allerdings über tausend Liter Enteisungsflüssigkeit notwendig sein.
  • Hohe Umweltverträglichkeit, da biologisch abbaubar
  • Operative ADF Lagerkapazität (Nenninhalt der Lager- und Fahrzeugtanks): über 750.000 Liter an beiden Standorten, davon in Tegel insgesamt 274.300 Liter und in Schönefeld insgesamt 480.000 Liter.
  • Kapazität des Notfalllagers in Berlin: 500.000 Liter.
  • Im Zwischenlager in Schkopau (Sachsen-Anhalt) werden erhebliche Eigenmengen an ADF eingelagert.

Hinweise für Reisende am Flughafen

Bei witterungsbedingten Einflüssen gerade im Winter sollten Passagiere mehr Zeit für ihre Anreise zum und ihren Aufenthalt am Flughafen einplanen und sich rechtzeitig vor Reiseantritt über die aktuelle Lage an den Flughäfen und den Flugstatus informieren. Passagiere erhalten Auskunft zu ihren gebuchten Flügen bei der jeweiligen Fluggesellschaft oder dem Reiseveranstalter, oft auch über Apps, bei der Flughafeninfo.

Schnee und Eis sind für alle Verkehrssysteme die größten Widersacher, Einschränkungen und Verzögerungen können deshalb nicht ausgeschlossen werden. Die Flughafengesellschaft bittet betroffene Passagiere, etwaigen Ausnahmesituationen und den Mitarbeitern vor Ort mit Verständnis zu begegnen.

Über 3.400 PS gegen den Schnee

Diese vier Kehrblasgeräte (Titelbild) hat die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH in diesem Jahr neu im Einsatz. Jedes der Fahrzeuge besitzt zwei Motoren mit jeweils 428 PS Leistung – ein Motor zum Antrieb des rund 21 Tonnen schweren Räumfahrzeuges und eine weitere Maschine für den Antrieb der 6,3 Meter langen Bürste und der Blasdüse mit einem Luftvolumenstrom von 10 Kubikmetern pro Sekunde.

Flugzeugenteisung am Flughafen Schönefeld: Ein Elephant der GlobeGround Berlin enteist eine Maschine der easyJet am Flughafen Berlin-Schönefeld. In der Wintersaison 2014/15 sind insgesamt 21 Enteisungsfahrzeuge der Typen Vestergaard Elephant Beta und Gamma einsatzbereit, davon 15 in Tegel und sechs in Schönefeld (Archivbild, alle in Reihenfolge).

Schneeräumung am Flughafen Schönefeld: Die Mitarbeiter der Flughafengesellschaft und der Bodenverkehrsdienste sind im Bedarfsfall Tag und Nacht im Einsatz. Hier wird ein Rollweg zur Start- und Landebahn auf dem Flughafen Schönefeld in Kolonne geräumt (Archivbild).

Flugzeugenteisung am Flughafen Schönefeld: In der Wintersaison 2014/15 sind insgesamt 21 Enteisungsfahrzeuge der Typen Vestergaard Elephant Beta und Gamma einsatzbereit, davon 15 in Tegel und 6 in Schönefeld (Archivbild).

Schneeräumung am Flughafen Schönefeld: Die Mitarbeiter der Flughafengesellschaft und der Bodenverkehrsdienste sind im Bedarfsfall Tag und Nacht im Einsatz. Hier wird ein Rollweg zur Start- und Landebahn auf dem Flughafen Schönefeld in Kolonne geräumt (Archivbild).

Gemeinsam gegen Schnee und Eis: Die Flughafengesellschaft stellt die Räumung der Start- und Landebahnen, der Rollwege, der Vorfelder, der Betriebsstraßen sowie aller auf der Landseite liegenden Straßen und Gehwege sicher. Die GlobeGround Berlin übernimmt die Flugzeugenteisung (Archivbild).

Terminal 2 des Flughafen Frankfurt wird 20 Jahre

Am 24. Oktober 1994 dockte in den frühen Morgenstunden gegen 06:00 Uhr das erste mal ein Flugzeug an Terminal 2 des Frankfurter Flughafens an – ein Jumbo der Cathay Pacific aus Hongkong mit rund 350 Fluggästen und 22 Personen Besatzung an Bord.

Morgen begeht das Abfertigungsgebäude mit der markanten, von der Autobahn A3 gut sichtbaren Glasfassade, seinen zwanzigsten Geburtstag. Mit seiner großzügigen Raumgestaltung, dem edlen Design und der hohen Zufuhr von Tageslicht setzte das Gebäude neue Maßstäbe für das Flughafenerlebnis der Reisenden. Die Bilder zeigen das Terminal im Jahr 1994 und heute.

Schon für sehr große Flugzeuge dimensioniert

Mit einer Gesamtfläche von circa 306.000 Quadratmetern war Terminal 2 bereits in den 1990er-Jahren das erste Terminal weltweit, das für die neue Generation von Großraumflugzeugen konzipiert war. Wenn auch der Flugzeugtyp A380 damals noch lange nicht serienreif gewesen ist, plante Flughafenbetreiber Fraport bereits mit sehr großen Spannweiten, um sich auf immer größere Flugzeugtypen vorzubereiten.

Mittlerweile zählt das Gebäude bereits über 1.200 Flugbewegungen des größten Passagierflugzeugs der Welt, der A380, die dort abgefertigt wurden. Insgesamt 18 Airlines zogen zur Eröffnung 1994 in den neuen Gebäudekomplex. Diese Zahl hat sich seither mehr als verdreifacht: Aktuell beheimatet Terminal 2 über 70 Fluggesellschaften aus aller Welt, darunter die Mitglieder der beiden Airline-Allianzen "SkyTeam" und "OneWorld".

Ein trauriges Ereignis in der Geschichte des Terminals 2 markiert das Attentat auf amerikanische Soldaten vom 02. März 2011 in einem Bus vor dem Gebäude, bei dem zwei Personen ums Lebens kamen und zwei weitere schwer verletzt wurden. Dies führte zu einer weiteren Verschärfung der umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen am Frankfurter Flughafen.

Passagierspitzen auf 200.000 am Tag verdoppelt

Die Größenordnungen haben sich in den vergangenen 20 Jahren rapide verändert: Während seinerzeit an den passagierstarken Tagen am Flughafen Frankfurt rund 100.000 Fluggäste gezählt wurden, liegt diese Zahl heute an Spitzentagen bei über 200.000 Passagieren. Insgesamt nutzten in den 20 Jahren über 147 Millionen Passagiere das Terminal 2. Die "Sky Line", eine zwischen Terminal 1 und 2 verkehrende vollautomatische Hochbahn, ermöglicht eine Umsteigezeit von 45 Minuten auch bei einem Wechsel zwischen den beiden Terminals. Die Sky Line wurde zeitgleich mit Terminal 2 in Betrieb genommen und kann in zwei Waggons bis zu 120 Personen pro Fahrt transportieren. Somit ist sie für die erfolgreiche Integration von Terminal 2 in den Betrieb des Frankfurter Flughafens genauso mit verantwortlich, wie die unterirdische Gepäckanlage, die beide Terminals verbindet.

"Mit dem Bau von Terminal 2 ist es uns damals gelungen, die Weichen für die Fortführung der Erfolgsgeschichte des Frankfurter Flughafens und der Rhein-Main Region zu stellen. Die frühzeitige bedarfsgerechte Planung und Umsetzung ermöglichte es uns, Frankfurt nachhaltig unter den weltweit bestvernetzten Luftverkehrsdrehkreuzen zu etablieren", so Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG.

Von Tageslicht geflutet

Ebenfalls neue Standards setzte das Design des Gebäudes, welches vom Architekturbüro JSK in Frankfurt entworfen wurde. Die offene Raumgestaltung und natürliches Licht sorgen für Wohlbefinden bei den Passagieren, Besuchern und Beschäftigten. Die Glasfassade misst über 30.000 Quadratmeter, hinzu kommen 8.000 Quadratmeter Dachfenster-Fläche, die das Terminal mit Tageslicht fluten.

Der hochwertige helle Granitboden wurde mittlerweile auch in Terminal 1 verlegt. Seit 2005 begeistert die 2.730 Quadratmeter große Besucherterrasse Familien und Flughafen-Fans aus nah und fern. Über 1,4 Millionen Gäste genossen bereits die schöne Aussicht von der Terrasse, die eines der beliebtesten Ausflugsziele der Region ist. Nach derzeitigen Modernisierungsarbeiten wird sie im Frühjahr 2015 wieder ihre Pforten öffnen.

MTU legt Wachstumszahlen der ersten drei Quartale vor

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Der Umsatz der MTU Aero Engines AG ist in den ersten neun Monaten 2014 um sechs Prozent auf 2.811,6 Mio. Euro gestiegen (Januar bis September 2013: 2.659,6 Mio. Euro). Das Unternehmen erwirtschaftete ein operatives Ergebnis1 von 270,9 Mio. Euro (Januar bis September 2013: 267,8 Mio. Euro) und erzielte eine operative Ergebnismarge von 9,6 Prozent (Januar bis September 2013: 10,1 Prozent). Der Gewinn nach Steuern2 legte um fünf Prozent auf 178,3 Mio. Euro zu (Januar bis September 2013: 169,1 Mio. Euro).

"Auf der Grundlage der guten Neun-Monats-Zahlen und der erhöhten Planungssicherheit bis zum Jahresende heben wir unseren Umsatzausblick heute auf den ursprünglichen Prognosewert von rund 3.750 Mio. Euro an", sagte Reiner Winkler, Vorstandsvorsitzender der MTU Aero Engines AG. "Auch beim operativen Ergebnis und beim Gewinn nach Steuern erwarten wir höhere Jahresendwerte als bisher.

Ziviles Triebwerksgeschäft bringt Wachstum

Das bereinigte EBIT soll auf etwa 380 Mio. Euro steigen, der Gewinn nach Steuern auf rund 250 Mio. Euro." Die MTU hatte die Umsatzprognose zum Halbjahr von rund 3.750 Mio. Euro auf etwa 3.650 Mio. Euro gesenkt (2013: 3.574,1 Mio. Euro). Das bereinigte EBIT war mit rund 375 Mio. Euro stabil erwartet worden (2013: 373,1 Mio. Euro). Beim Gewinn nach Steuern (Net Income bereinigt, 2013: 235,7 Mio. Euro) hatte man mit rund 245 Mio. Euro gerechnet.

Der Umsatzanstieg in den ersten neun Monaten ist vor allem auf das starke Wachstum des zivilen Triebwerksgeschäfts zurückzuführen: Hier legte der Umsatz um 12 Prozent auf 1.563,9 Mio. Euro zu (Januar bis September 2013: 1.402,9 Mio. Euro). Die größten Umsatzanteile entfielen auf den A320-Antrieb V2500, das GP7000 für die Airbus A380 sowie das GEnx des Boeing 787 Dreamliner und der Boeing 747-8.

Mit 920,8 Mio. Euro ist der Umsatz der zivilen Instandhaltung stabil geblieben (Januar bis September 2013: 911,8 Mio. Euro). Wichtigster Umsatzträger war das V2500. "Unser Quartalsumsatz in der zivilen MRO war im dritten Quartal höher als je zuvor. Damit haben wir die Trendwende geschafft und die negative Umsatzentwicklung in diesem Segment, die wir Anfang und Mitte des Jahres gesehen haben, überwunden", ergänzte Winkler.

Im militärischen Triebwerksgeschäft ist der Umsatz um vier Prozent auf 351,7 Mio. Euro zurückgegangen (Januar bis September 2013: 368,0 Mio. Euro). Hauptumsatzträger war der Eurofighter-Antrieb EJ200.

Autragsbestand für drei Jahre

Der Auftragsbestand der MTU lag mit 10.747,8 Mio. Euro um 15 Prozent über dem Jahresendwert 2013 (9.374,6 Mio. Euro). Das entspricht einer Produktionsreichweite von etwa drei Jahren. Der A320-Antrieb V2500 und die Getriebefan-Triebwerke der PW1000G-Familie für die Airbus A320neo, die Bombardier CSeries, die neue E-Jet-Generation von Embraer, den Mitsubishi Regional Jet und die Irkut MS-21 spielen hier eine zentrale Rolle.

Das Ergebnis der MTU war in beiden Segmenten annähernd konstant: Im OEM-Geschäft erzielte die MTU ein bereinigtes EBIT von 189,4 Mio. Euro (Januar bis September 2013: 185,8 Mio. Euro) und eine EBIT-Marge von 9,9 Prozent (Januar bis September 2013: 10,5 Prozent). Das bereinigte Ergebnis der zivilen Instandhaltung erreichte 79,9 Mio. Euro nach 80,5 Mio. Euro im Vergleichszeitraum. Die EBIT-Marge lag bei 8,7 Prozent (Januar bis September 2013: 8,8 Prozent).

Für Forschung und Entwicklung hat die MTU in den ersten neun Monaten 124,8 Mio. Euro ausgegeben (Januar bis September 2013: 148,1 Mio. Euro). Die eigenfinanzierten F&E-Aufwendungen gemäß Gewinn- und Verlustrechnung erreichten 58,0 Mio. Euro (Januar bis September 2013: 69,1 Mio. Euro). Im Mittelpunkt der Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten standen die Getriebefan-Programme.

Der Free Cashflow lag mit 84,3 Mio. Euro um 26 Prozent über dem Vorjahreswert (Januar bis September 2013: 67,1 Mio. Euro). "Der Free Cashflow spiegelt den Erfolg unserer Optimierungsprogramme wider. Die Verbesserungen sind nachhaltig und wir gehen davon aus, dass wir trotz der Kosten, die im Zusammenhang mit unserer Beteiligung am GE9X im Jahresverlauf noch auf uns zukommen, zum Jahresende einen positiven Free Cashflow erreichen", sagte Winkler.

Investiert und Effizienz gesteigert

In Sachanlagen hat die MTU in den ersten neun Monaten 64,3 Mio. Euro investiert, 30 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum (Januar bis September 2013: 49,5 Mio. Euro). Finanziert wurden vor allem die Maschinenausstattung der Produktionshalle für Getriebefan-Bauteile und der Neubau des Logistikzentrums in München sowie der Ausbau der MTU Aero Engines Polska.

Die MTU hatte zum Quartalsende 8.349 Mitarbeiter (31. Dezember 2013: 8.343 Mitarbeiter). Winkler: "Auch hier zeigt sich die hohe Produktivität der MTU: Wir haben mit einer konstanten Mitarbeiterzahl ein Umsatzplus von sechs Prozent und damit ein deutlich gestiegenes Geschäftsvolumen erwirtschaftet."

MTU Aero Engines – Eckdaten für die ersten neun Monate 2014 (Beträge in Mio. Euro, vergleichbar gerechnet, Rechnungslegung nach IFRS):

MTU Aero Engines Per September 2013 Per September 2014 Veränderung
Umsatz 2.659,6 2.811,6 + 5,7%
  • davon OEM-Geschäft
1.770,9 1.915,6 + 8,2%
  • davon ziviles Triebwerksgeschäft
1.402,9 1.563,9 + 11,5%
  • davon milit. Triebwerksgeschäft
368,0 351,7 – 4,4%
  • davon zivile Instandhaltung
911,8 920,8 + 1,0%
EBIT (vergleichbar gerechnet) 267,8 270,9 + 1,2%
  • davon OEM-Geschäft
185,8 189,4 + 1,9%
  • davon zivile Instandhaltung
80,5 79,9 – 0,7%
EBIT-Marge (vergleichbar gerechnet) 10,1% 9,6%  
  • im OEM-Geschäft
10,5% 9,9%  
  • in der zivilen Instandhaltung
8,8% 8,7%  
Net Income (vergleichbar gerechnet) 169,1 178,3 + 5,4%
Net Income (reported) 125,2 132,9 + 6,2%
Ergebnis je Aktie (unverwässert, reported) 2,46€ 2,61€ + 6,1%
Free Cashflow 67,1 84,3 + 25,6%
Forschungs- und Entwicklungsausgaben 148,1 124,8 – 15,7%
  • davon eigenfinanzierte F&E
107,1 98,2 – 8,3%
  • davon fremdfinanzierte F&E
41,0 26,6 – 35,1%
Eigenfinanzierte F&E gemäß GuV 69,1 58,0 – 16,1%
Investitionen in Sachanlagen 49,5 64,3 + 29,9%
  31. Dezember 2013 30. September 2014 Veränderung
Auftragsbestand 9.374,6 10.747,8 + 14,6%
  • davon OEM-Geschäft
5.403,6 6.592,8 + 22,0%
  • davon zivile Instandhaltung
3.971,0 4.155,0 + 4,6%
Mitarbeiter 8.343 8.349 + 0,1%

1. EBIT adjusted = Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern, vergleichbar gerechnet

2. Net Income adjusted = Ergebnis nach Ertragsteuern, vergleichbar gerechnet

Flughafen Zürich mit mehr Frequenz bei Fernzielen im Winter

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Mit der Umstellung auf die Winterzeit tritt auch Flughafen Zürich am 26. Oktober 2014 der neue Winterflugplan in Kraft. Dann werden von Zürich aus weltweit 126 Destinationen direkt angeflogen. Der Flugplan ist von diversen saisonalen Aufstockungen geprägt. Swiss International Air Lines fliegt neu an bestimmten Tagen auch morgens nach São Paulo und zweimal täglich nach Miami. Edelweiss bietet eine dritte wöchentliche Verbindung nach Kapstadt an. Zudem bedient die amerikanische Fluggesellschaft Delta Air Lines jetzt ganzjährig die Metropole New York.

Oman Air baut per 01. Januar 2015 ihre Strecke von Zürich nach Muskat zur täglichen Verbindung aus. Der Winterflugplan gilt bis einschließlich 28. März 2015 und bringt auch Änderungen im Rundfahrtenbetrieb am Flughafen Zürich.

Öffnungszeiten der Zuschauerterrasse B

Mit dem Wechsel zum Winterflugplan ändern sich auch die Öffnungszeiten der Zuschauerterrasse B am Flughafen Zürich. Ab dem 26. Oktober 2014 bis zum 28. März 2015 ist die Zuschauerterrasse B täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Die Zuschauerterrasse E bleibt in den Wintermonaten geschlossen. Die öffentlichen Rundfahrten werden während den Wintermonaten lediglich sonntags angeboten. Weitere Informationen zu den Öffnungszeiten sind erhältlich unter Zuschauerterrassen.

Der detaillierte Winterflugplan ist unter Saisonflugplan zu finden. Die wichtigsten Änderungen im Winterflugplan 2014/2015:

Swiss International Air Lines

SWISS baut im Winter ihre Verbindungen nach São Paulo und Miami aus. In der Winterflugplanperiode wird in die brasilianische Metropole São Paulo zusätzlich zu den täglichen Abendflügen neu jeweils montags, donnerstags, samstags und teilweise auch sonntags ein Morgenflug angeboten. Miami wird diesen Winter zudem fast durchgehend mit zwei Flügen pro Tag bedient.

Aegean Airlines

Die im Sommer aufgenommene Verbindung nach Athen wird auch im Winter mit fünf wöchentlichen Flügen angeboten.

Air Canada

Air Canada wird diesen Winter neu fünfmal wöchentlich (statt wie bisher viermal) von Zürich nach Toronto fliegen.

Edelweiss Air

Die saisonale Nonstop-Verbindung von Zürich nach Kapstadt wird während der südafrikanischen Sommersaison auf drei Verbindungen pro Woche erweitert. Neu fliegt Edelweiss jeweils auch am Mittwoch, zusätzlich zu den bereits bestehenden Flügen am Montag und Freitag, in die südafrikanische Metropole.

Delta Air Lines mit Flat-Bed-Sitzen

Neu fliegt Delta Air Lines ganzjährig von Zürich nach New York. Bisher hatte die Fluggesellschaft die Route nur im Sommer bedient. Auf der Verbindung kommen Maschinen des Typs Boeing 767-300 zum Einsatz. Die Flugzeuge verfügen über das neue Business-Class-Produkt mit Flat-Bed-Sitzen.

Oman Air

Per 01. Januar 2015 baut Oman Air das Angebot von bisher vier wöchentlichen Flügen auf eine tägliche Verbindung aus. Die Strecke wird weiterhin mit einem Airbus A330 bedient. Die Flugzeiten präsentieren sich ab dann einheitlich: Flug WY154 verlässt Zürich täglich um 21:55 Uhr und landet am Folgetag um 07:20 Uhr Lokalzeit in Muskat. Der Rückflug ist auf 14:05 Uhr angesetzt, mit Landung in Zürich um 18:40 Uhr.

Sonderflüge 1.000 m über Berlin zum Jubiläum Deutsche Einheit

Zum 25. Jubiläum des Mauerfalls bietet airberlin am Abend des 08. November drei Rundflüge über Berlin entlang des ehemaligen Mauerverlaufs an. Die Flüge werden mit einer Bombardier Dash Q400 mit 76 Sitzplätzen durchgeführt und starten zwischen 17:30 Uhr und 20:30 Uhr am Flughafen Berlin-Tegel. Sie tragen die Flugnummern AB1989, AB1990 und AB1991 und erinnern damit an das Jahr des Mauerfalls, das Jahr der Wiedervereinigung und das Jahr der Neugründung von airberlin als deutsche Fluggesellschaft nach der Wende.

In der besonders niedrigen Flughöhe von rund 1.000 Metern Höhe werden die Gäste der Sonderflüge insbesondere die 15 Kilometer lange "Lichtgrenze" aus 8.000 leuchtenden Ballons zwischen Bornholmer Straße und Oberbaumbrücke aus der Luft sehen können. Die Lichtinstallation wird vom 07. bis 09. November einen Teil des ehemaligen Mauerverlaufs zum Leuchten bringen. Ein erfahrener Stadtführer wird die Sonderflüge begleiten und von der Geschichte des geteilten Berlins erzählen.

35.000 Gäste kommen nach Berlin

"Es ist schön, dass wir in diesem Jahr 25 Jahre Mauerfall und 35 Jahre airberlin gemeinsam feiern können. Wir freuen uns ganz besonders, dass wir die Feierlichkeiten sowohl mit unseren Sonderflügen als auch als offizieller internationaler Carrier unterstützen können. Insgesamt werden wir am Jubiläums-Wochenende vom 07. bis 09. November rund 36.000 Gäste nach Berlin fliegen. Keine andere Airline bringt mehr Fluggäste zum Mauerjubiläum in die deutsche Hauptstadt", sagt Götz Ahmelmann, Chief Commercial Officer bei airberlin.

Auch am Boden ist airberlin an einem Teil der "Lichtgrenze" an der East Side Gallery vertreten. Passend zum Jubiläumsjahr der Airline wurden 35 Ballonpatenschaften weltweit über ihre Social Media-Kanäle, die Webseite, internationale Medien sowie unter Mitarbeitern verlost. Die Paten werden am Abend des 9. November persönlich an der Strecke sein, um ihren mit Helium gefüllten Ballon aus der Verankerung zu lösen und damit die "Lichtgrenze" nach und nach zum Fliegen zu bringen.

Ein weiteres Highlight am Nachmittag des 09. November wird die Bemalung von zwei Original-Mauerstücken für airberlin durch den bekannten französischen Künstler Thierry Noir sein. Dieser hatte bereits 1990 Teile der East Side Gallery gestaltet, die heute unter Denkmalschutz stehen. Das Kunstwerk auf den T-förmigen Stücken mit einer Höhe von 3,60 Metern wird Thierry Noir live vollenden. Die Mauerstücke werden danach für sechs Monate am Flughafen Berlin-Tegel ausgestellt.

airberlin verlor als amerikanische Charter-Airline Flugrechte

Der Mauerfall steht in der 35-jährigen Geschichte von airberlin für einen besonderen Meilenstein: Während der deutschen Teilung durften nur Fluggesellschaften der Alliierten West-Berlin anfliegen. Gegründet als amerikanische Charterairline, war es airberlin daher ab 1979 möglich, Flüge ab West-Berlin anzubieten. Mit der deutschen Wiedervereinigung veränderte sich die Situation grundlegend und airberlin verlor ihre Flugrechte. Erst die Neugründung als deutsche Fluggesellschaft im Jahr 1991 legte den Grundstein für die weitere Entwicklung zur zweitgrößten deutschen Airline. Tickets für die Sonderflüge soll es ab 99 Euro pro Person geben.

Rosetta fotografiert Aktivität von Komet Churyumov-Gerasimenko

Der Komet Churyumov-Gerasimenko hat die Wissenschaftler nicht nur mit seiner ungewöhnlichen Form überrascht, sondern ist nun auch schon recht aktiv geworden. "Es gibt kräftig etwas zu sehen – und das fast über den gesamten beleuchteten Kometenkörper hinweg", sagt Dr. Ekkehard Kührt, wissenschaftlicher Leiter für die Rosetta-Mission im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Nähert sich der Komet auf seiner Reise durchs All der Sonne, erwärmen sich seine eisigen Bestandteile und werden gasförmig. Bisherige Aufnahmen hatten erkennen lassen, dass die schmale Region zwischen den beiden Kometenteilen bereits frühzeitig aktiv war. Nun kann man auf ausgedehnten Flächen auf beiden Teilkörpern die Zeichen der Aktivität erkennen. Auch in der Nähe des ausgewählten Landeplatzes wacht Churyumov-Gerasimenko zunehmend aus seinem eisigen Schlaf auf.

Überbelichtete Bilder zeigen "Jets"

"Dabei sind wir noch mehr als 450 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt." Aufnahmen der OSIRIS-Kamera zeigen deutlich, dass die Aktivität in den letzten Wochen zugenommen hat: Gasströme reißen dabei mit hohen Geschwindigkeiten Staubteilchen mit sich ins All. Um die sogenannten "Jets" am pechschwarzen Kometen sichtbar zu machen, mussten die Wissenschaftler die Aufnahmen drastisch überbelichten.

"Bei den ausströmenden Molekülen könnte es sich um Wasser, Kohlenmonoxid und Kohlendioxid handeln. Wir wissen aber noch nicht, welches Gas hauptverantwortlich für die Aktivität ist", sagt Kometenforscher Kührt. "Wir haben den Vorgang selbst noch nicht vollständig verstanden, deshalb sind diese Nahaufnahmen von Churyumov-Gerasimenko und die Messungen der Rosetta-Instrumente sehr spannend für uns."

Den Höhepunkt erreicht die Mission am 12. November 2014, wenn Lander Rosetta auf dem Kometen gegen 16:30 Uhr aufsetzen soll. Bereits um 09:35 Uhr wird Philae mit seinem siebenstündigen Abstieg zur Kometenoberfläche beginnen. Überwacht wird er dabei vom Lander Control Center (LCC) des DLR in Köln. Nach der Landung soll dann umgehend die wissenschaftliche Arbeit beginnen, bei der in den ersten 64 Stunden alle zehn Instrumente zum Einsatz kommen und zum ersten Mal Daten direkt von einer Kometenoberfläche liefern werden.

Lufthansa nimmt Aalborg und Reykjavík nonstop in den Streckenplan

Lufthansa baut ihr Angebot im nächsten Sommerflugplan weiter aus. Ab dem 29. März 2015 verbindet die Airline 14 Mal pro Woche neu den Flughafen Frankfurt mit Aalborg im dänischen Jütland. Die Handels- und Universitätsstadt ist neben Kopenhagen und Billund das dritte Lufthansa-Ziel in Dänemark. Außerdem wird die Fluggesellschaft zwischen dem 02. Mai und dem 26. September 2015 erstmals zwei wöchentliche Nonstop-Verbindungen zwischen Frankfurt und der isländischen Hauptstadt Reykjavík anbieten.

"Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Kunden Nonstop-Flüge zu zwei weiteren attraktiven Zielen aus unserem größten Drehkreuz anbieten können. Mit dem Neuanflug nach Aalborg erschließen wir einen bedeutenden Teil Norddänemarks mit seinen zahlreichen Unternehmen und Universitäten. Reykjavík wiederum ist eine attraktive Destination sowohl für Geschäfts- als auch Privatreisende", sagt Kay Kratky, Mitglied des Lufthansa Passagevorstandes Operations & Hub Frankfurt.

Bombardier CRJ900 bringt nach Aalborg

Auf dem Flug nach Aalborg wird zwei Mal täglich ein Flugzeug des Typs Bombardier CRJ900 mit 90 Sitzen in der Business und Economy Class eingesetzt. LH 844 verlässt jeweils morgens um 08:25 Uhr und nachmittags als LH 846 um 16:10 Uhr das Lufthansa-Drehkreuz und erreicht Aalborg um 10:05 Uhr beziehungsweise 17:50 Uhr. Die Rückflüge landen um 12:25 Uhr und um 20:10 Uhr in Frankfurt.

"Die neuen Verbindungen sind sowohl für unsere Kunden aus Europa als auch für Reisende aus Nordamerika und Asien zeitlich so abgestimmt, dass sie bequem in Frankfurt umsteigen können."

Aalborg ist mit rund 120.000 Einwohnern Dänemarks viertgrößte Stadt und liegt am Limfjord, der über eine Entfernung von etwa 35 Kilometern die Verbindung zur Ostsee herstellt. Die Hafenstadt verfügt über eine starke Chemie-, Metall- und Textilindustrie sowie den Schiffbau. In den letzten Jahren ist die Region zusätzlich zu einem bedeutenden Zentrum in der Hochtechnologieentwicklung avanciert. Eines der international bekanntesten Produkte aus der Region ist der Aalborg Aquavit, kurz Aalborger genannt.

Airbus A319 bringt nach Reykjavík

Die Dienste nach Reykjavík werden jeweils donnerstags und samstags mit einem Airbus A319 durchgeführt, der 138 Sitze in der Business und Economy Class bietet. LH 856 startet in Frankfurt jeweils vormittags und landet zur Mittagszeit in Reykjavík. LH 857 erreicht den Rhein-Main-Flughafen wieder am frühen Abend.

Die am nördlichsten gelegene Hauptstadt der Welt ist das kulturelle und kommerzielle Zentrum Islands. Die Stadt dient Touristen als Ausgangspunkt für Ausflüge in das landschaftlich attraktive Umland mit seinen Gletschern und Vulkanlandschaften. Der Tourismus bildet den zweitgrößten Wirtschaftszweig und spielt insbesondere in den Sommermonaten eine bedeutende Rolle.

Red Bull Air Race-Rivalen erreichen Spielberg

Hannes Arch aus Österreich führte die Red Bull Air Race Rivalen Nicolas Ivanoff aus Frankreich, Paul Bonhomme aus Großbrittanien und Peter Besenyei aus Ungarn schon mal zu einem Erkundungsflug durch stürmische Lüfte des Red Bull Ring in Spielberg.

Arch, gebürtiger Steirer und Weltmeister von 2008, ist derzeit zweitplatzierter in der Wertung des bisher spannendsten Saison dieses Wettkampfes. Arch hat bisher zwei Rennen in der Saison gewonnen. Trotz starker Winde nach dem Sturm "Gonzalo", der nachts zuvor mit bis zu 140 km/h über die Steiermark fegte, freuen sich die Piloten über die verbesserten Wetterbedingungen laut den Vohersagen für das Training und Qualifying Freitag und Samstag.

Lufthansa Cargo macht Alexis von Hoensbroech zum Vertriebs-Chef

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Neuer Produkt- und Vertriebsvorstand der Lufthansa Cargo AG wird Dr. Alexis von Hoensbroech. Damit hat sich der Aufsichtsrat der Frachtairline für einen Lufthansa-internen Nachfolger von Dr. Andreas Otto entschieden.

Von Hoensbroech ist derzeit als "Leiter Commercial Frankfurt" der Lufthansa Passage für das Netzmanagement, die Buchungssteuerung sowie die kaufmännische Leitung des Passagiergeschäfts am größten Drehkreuz der Airline verantwortlich. Der 44-jährige Manager tritt zum 1. Dezember die Nachfolge von Dr. Andreas Otto an. Dieser hatte das Produkt- und Vertriebsressort mehr als 14 Jahre geleitet und war zum 01. Oktober zum Chief Commercial Officer der Austrian Airlines AG ernannt worden.

"Ich freue mich sehr, dass mit Dr. Alexis von Hoensbroech ein erfahrener und versierter Manager aus den eigenen Reihen diese zentrale Position im Vorstand der Lufthansa Cargo übernehmen wird", betonte Harry Hohmeister, Aufsichtsratsvorsitzender der Lufthansa Cargo AG. "Mit seiner umfangreichen Expertise im Airline-Management wird er die Zukunft von Lufthansa Cargo in einem anspruchsvollen Marktumfeld wesentlich mit gestalten."

Neben dem weltweiten Vertrieb wird Dr. Alexis von Hoensbroech als Vorstand der Lufthansa Cargo auch für das Produktmanagement, das Margin Management, die Netzplanung & Ver-triebssteuerung sowie das Plattformmanagement der Austrian Airlines und das strategische Projekt eCargo verantwortlich sein.

Dr. Alexis von Hoensbroech studierte Physik an der Universität Bonn und promovierte anschließend in einem Thema aus der Astrophysik am Max-Planck-Institut für Radioastronomie. Von 1999 bis 2005 war er bei der Unternehmensberatung The Boston Consulting Group in München und Tokio tätig, zuletzt als Projektleiter. Zu seinen Kunden zählten vor allem Unternehmen aus der Luftfahrtbranche. Im Jahr 2005 wechselte Dr. Alexis von Hoensbroech zur Deutschen Lufthansa AG und übernahm die Verantwortung für den Bereich "Strategie und Beteiligungen" der Lufthansa Passage.

2009 wurde er zum "Projektleiter Integrationsmanagement Airlines" ernannt und verantwortete in dieser Funktion die Integration mehrerer Airlines wie Austrian Airlines und Brussels Airlines in die Lufthansa Group. Seit Juli 2010 ist der Manager "Leiter Commercial Frankfurt" der Lufthansa Passage. Dr. Alexis von Hoensbroech ist verheiratet und Vater von vier Kindern.

Winterflugplan mit Sommertemperaturen am Allgäu Airport

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Bewährte, bekannte und beliebte Flugziele prägen den Winterflugplan des Allgäu Airport, der am kommenden Sonntag (26. Oktober) in Kraft tritt.

Premiere feiert am 01. November freilich Temeswar (rumänisch: Timisoara). Mit dieser Stadt, zweitgrößte des Landes und wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Westrumäniens, verbinden viele Menschen in der Region eine besondere Beziehung, gilt sie doch als Heimat der Donauschwaben. Zahlreiche verwandtschaftliche Kontakte können mit dieser neuen Flugverbindung, die Wizz Air am Dienstag und am Samstag anbietet, ebenso gepflegt werden wie geschäftliche Beziehungen. Denn viele deutsche Firmen unterhalten in der Region Zweigbetriebe.

Mit dem Ziel Sonne steigen wieder jene Gäste ins Flugzeug, die von Memmingen nonstop nach Teneriffa fliegen und dort sommerliche Temperaturen genießen. Auch Rom, die Ewige Stadt, steht in diesem Winter wieder drei Mal pro Woche auf dem Flugplan. Sonne versprechen obendrein die spanischen Städte Alicante und Malaga sowie Porto. Seit Beginn spielt der Allgäu Airport, mittlerweile der größte süddeutsche Standort der Fluggesellschaften Ryanair und Wizz Air, im Winter eine wichtige Rolle für all jene, die im Allgäu, im nahen Österreich oder in der Schweiz Skiferien verbringen wollen.

So landen in diesem Winter bis zu acht Mal pro Woche Ryanair-Maschinen aus London in Memmingen. Samstags wurde die Zahl auf zwei Flüge für britische Skifahrer erhöht. Sowohl die Verbindungen mit Dublin wie auch mit Kiew, die aufgrund der dortigen politischen Situation vorerst auf zwei pro Woche beschränkt bleiben, werden häufig von Skitouristen genutzt. In Osteuropa verbindet die Fluggesellschaft Wizz Air neben Temeswar zudem die Städte Belgrad, Skopje und Targu Mures mehrfach wöchentlich mit Memmingen. Nonstop in den Schnee oder in die deutschen Metropolen Hamburg und Berlin führen nach wie vor die bewährten innerdeutschen Strecken, die auch im Winter am Donnerstag und am Sonntag angeboten werden.

Thailand ordert EC645 T2 und EC725

Thailand verbessert seine Fähigkeiten zu Luft mit durch die Verstärkung von zwei Hubschrauber-Modellen, nämlich der EC645 T2 und EC725 aus der 11-Tonnen-Klasse, die mit voller Missionstauglichkeit der Marine und Luftwaffe des Landes dienen sollen.

Die Royal Thai Navy orderte für Transportaufgaben fünf EC645 T2, die Anfang 2016 ausgeliefert werden sollen. Diese Anschaffung stellt den ersten Export dieser militarisierten Version der EC145 T2 dar. Die EC645 T2 hat ein digitales Cockpit und 4-Achsen-Autopilot. Das maximale Abfluggewicht beträgt 3,7 Tonnen. Der ummantelte Fenestron-Heckrotor sorgt für zusätzliche Sicherheit der Truppe insbesondere bei Flugoperationen in engen Landestellen und bei laufendem Rotor am Boden. EC645 T2 wird von zwei Turbomeca-Triebwerken Arriel 2E mit vollautonomer digitaler Zweikanal-Triebwerkssteuerung (FADEC) ausgestattet.

In der Nachbestellung für die Airbus Helicopters EC725 erhält das Militär zwei taktische Hubschrauber für SAR/CSAR (search and rescue/combat search and rescue)-Missionen. Sie sollen von Wing 2 der Lop Buri Air Base der gleichnamigen Provinz in Thailand aus betrieben werden. Thailand hat bereits vier EC725 geordert. Das Modell kommt auch mit 4-Achsen-Autopilot und wird von einem Fünfblatt-Rotor aus Verbundmaterialien getragen. Die Lieferung für die neuesten Maschinen ist für 2017 angesetzt. Die EC725 wurde bereits von Frankreich, Brasilien, Mexico und Malaysia angeschafft, und wurde auch im Libanon, Mali, Afghanistan und auch von NATO-Truppen in Libyen eingesetzt.

Foto: © Anthony Pecchi

Flughafen FMO mit mehr Reisenden und Angeboten

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Die Verkehrszahlen haben sich in den Sommermonaten am Flughafen Münster/Osnabrück sehr positiv entwickelt. Im dritten Quartal konnten 330.405 Fluggäste gezählt werden. Gegenüber dem dritten Quartal des Vorjahres ergibt sich damit ein Plus von 9,2 Prozent. Für das gesamte Jahr 2014 erwartet der FMO einen Anstieg der Passagierzahlen um knapp fünf Prozent. Damit wächst der FMO derzeitig deutlich stärker als die Branche (plus 2,2 Prozent). Auch der Winterflugplan, der am 26. Oktober in Kraft tritt, bietet ein abwechslungsreiches Angebot an Urlaubs- und Linienflügen.

Kanaren als Winterurlaub

Schon fast traditionell sind die Kanaren das Top-Ziel im Winter ab FMO. Vier Nonstop-Flüge pro Woche bietet Germania im Auftrag des Reiseveranstalters TUI an, um dem heimischen Schmuddelwetter zu entkommen. Mit einem Airbus A319 mit 150 Sitzplätzen geht es jeden Montag nach Fuerteventura, samstags und sonntags nach Gran Canaria und jeden Freitag nach Teneriffa.

Hurghada in Ägypten

Neu im Programm befindet sich Hurghada in Ägypten. Diese Urlaubsregion am Roten Meer besticht auch im Winter mit angenehmen Temperaturen. Einmal pro Woche steuert Germania dieses Ziel zu günstigen Tarifen an. Mit modernsten Flugzeugen der Baureihe Airbus A319 geht es immer mittwochs in das nordafrikanische Land. Buchbar sind die Flüge bei Fluggesellschaft und Flughafen, und in Kombination mit einem Pauschalreisearrangement über Reiseveranstalter.

Türkischen Riviera

Sun Express und Corendon Airlines bieten in diesem Winter für alle Sonnenhungrigen Nonstop-Verbindungen nach Antalya an. Zweimal pro Woche jeweils mittwochs und sonntags wird der Süden der Türkei mit komfortablen Flugzeiten angeflogen.

Mallorca im Winter

Der Dauerbrenner Mallorca wird auch im Winter angeflogen. Mehrmals pro Woche steuert airberlin die Baleareninsel an, ab Ende Februar steht Mallorca dann wieder täglich im Flugplan.

Istanbul als Drehkreuz und Reiseziel

Turkish Airlines fliegt ganzjährig und somit auch im Winterflugplan das Drehkreuz Istanbul-Atatürk an. Mit vier wöchentlichen Flügen am Dienstag, Mittwoch, Freitag und Samstag erreicht man auch zahlreiche Umsteigeverbindungen innerhalb der Türkei, in den Nahen und Mittleren Osten, nach Afrika und Asien. Aber auch das Ziel Istanbul selbst ist attraktiv für Privat- und Geschäftsreisende.

Mit flybe täglich nach London

Auch im Winter wird die brittische Fluggesellschaft flybe täglich nach zum Londoner Flughafen Southend fliegen. Southend ist der neueste Londoner Flughafen, der gerade als bester Airport Großbritanniens ausgezeichnet wurde. Nur wenige Schritte vom Terminal entfernt befindet sich der Flughafenbahnhof.

In nur 40 Minuten erreicht man mit der Bahn die Station Stratfort im Londoner Finanzdistrikt, und in rund 50 Minuten ist man bereits an der Liverpool Street Station im Herzen der Stadt. Tickets soll es ab 34,99 Euro für den einfachen Flug inkl. Steuern und Gebühren geben.

Lufthansa und AIS Airlines

Vom Flughafen Münster/Osnabrück startet Lufthansa jeweils viermal täglich zu den großen Umsteigeflughäfen Frankfurt und München. Von den zentralen Drehkreuzen sind über 200 Ziele der Lufthansa in 80 Ländern bequem zu erreichen. Weltenbummler und Geschäftsreisende können so ohne Probleme zu internationalen Zielen aufbrechen.

Die niederländische Regionalfluggesellschaft AIS Airlines fliegt jeweils montags bis freitags zweimal täglich von Münster/Osnabrück nach Stuttgart und zurück. Mit optimalen Flugzeiten bietet die Verbindung gerade für Geschäftsreisende eine schnelle und bequeme Anreise.

Ryanair fliegt zum Winterflugplan ab Hamburg Airport

Am Hamburg Airport tritt am 26. Oktober 2014 der neue Winterflugplan in Kraft. Er ist bis zum 28. März 2015 gültig. Rund 65 Airlines heben zu mehr als 120 Destinationen ab. "Gemeinsam mit den Fluggesellschaften haben wir auch für diese Saison wieder ein vielfältiges Angebot zusammengestellt. Durch das Engagement unserer vielen Partner können wir attraktive und abwechslungsreiche Ziele anbieten", sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.

Warme Ziele in nah und fern

Die Fluggesellschaft Germania baut ihr Engagement in Hamburg weiter aus: Ab dem 04. November fliegt die Airline jeweils dienstags und freitags nach Marrakesch. Die als "Perle des Südens" bekannte Stadt im Südwesten Marokkos wird zum ersten Mal ab Hamburg Airport angeboten. Nach einer Flugzeit von rund 3,5 Stunden können die Reisenden ihr Verhandlungsgeschick auf einem der größten Basare testen und sich auf Ausflüge und Wandertouren in das Hohe Atlas-Gebirge freuen.

Zum Winterflugplan kommt mit Madeira zudem ein beliebtes Ziel im Atlantik hinzu. Die Blumeninsel Madeira wird von Germania ab dem 02. November immer sonntags angesteuert. Ab März 2015 fliegt Germania zweimal wöchentlich direkt nach Tel Aviv und einmal wöchentlich nach Paphos auf Zypern.

TUI verbindet Hamburg wieder mit der Karibik Wem es während des Winters in Hamburg zu kalt wird, der kann auch in der kommenden Saison wieder einfach und schnell in karibische Traumziele flüchten. Möglich machen das wöchentlich drei Nonstop-Flüge der TUI: Zweimal wöchentlich geht es nach Punta Cana und einmal nach Cancún. Mit einem Langstrecken-Jet der britischen Schwester Thomsonfly vom Typ Boeing 767 reisen die Passagiere von Hamburg aus nonstop in die Dominikanische Republik und nach Mexiko.

Jeweils dienstags und samstags startet TUI im Winter nach Punta Cana. Dieses Ziel eignet sich ideal als Ausgangspunkt für einen Sonnenurlaub an den Traumstränden des Inselostens. Wer Strandurlaub in Kombination mit Kultur mag, wird auch Cancún lieben. Das tropische Klima auf der Halbinsel Yucatán bietet bestes Wetter von Januar bis Dezember. Das ganze Jahr hindurch liegen die Temperaturen zwischen 25 und 33 Grad. Die Flüge ins mexikanische Cancún starten immer Sonntag.

EasyJet erweitert Basis in Hamburg

Die Airline hebt ab dem 03. November 2014 bis zu sechsmal die Woche nach Amsterdam ab. Die Hauptstadt der Niederlande ist als wichtiges Geschäftszentrum sowohl für Business- als auch Freizeitreisende interessant. Zudem starten im November zusätzlich Flugverbindungen nach Fuerteventura, Lanzarote, Genf, Krakau und Salzburg. Seit März 2014 betreibt easyJet eine feste Basis am Hamburg Airport und baute seither das Streckennetz der Airline von ursprünglich sechs auf nun 19 Destinationen aus. Für die neuen Flugziele stationiert easyJet eine dritte Maschine fest in Hamburg.

Flybe wieder in Hamburg

Die britische Fluggesellschaft kehrt zurück und bietet ab der Wintersaison wieder die Strecke Hamburg – Birmingham an. Die zweitgrößte Stadt des Vereinigten Königsreichs wird von Montag bis Sonntag einmal täglich angeflogen. Zuletzt war Flybe bis September 2012 am Hamburg Airport vertreten – damals ebenfalls mit der Verbindung nach Birmingham.

Ryanair und neue Städte im Flugplan

Dank Czech Airlines ist für Reisende ab Hamburg Göteborg wieder erreichbar. Neben der bestehenden Verbindung nach Prag wurde der Flugplan im September um die zweitgrößte Stadt Schwedens erweitert. Göteborg wird von Montag bis Samstag täglich bedient. Ganz neu in Hamburg ist ab Winter Ryanair. Der irische Low-Cost-Anbieter nimmt mit Lissabon und Porto zwei Ziele auf. British Airways wird ab Ende Oktober London-City zweimal täglich von Montag bis Freitag anbieten. Die Flüge übernimmt die dänische Franchise-Airline von BA, Sun-Air.

Für Geschäftsreisende dürfte auch die neue Strecke zwischen Hamburg und Mannheim interessant sein: Seit dem 14. Oktober bietet die Fluggesellschaft Rhein-Neckar-Air dienstags, mittwochs und donnerstags morgens und abends Flüge mit einer Dornier DO-328 an.

Flughafen Köln/Bonn verteuert Starts und Landungen bei Nacht

Passage-Airlines müssen am Köln Bonn Airport zukünftig deutlich mehr Gebühren bezahlen, wenn ihre Maschinen nachts starten oder landen. Das sieht die neue Gebührenordnung des Flughafens vor, die Anfang April 2015 in Kraft treten soll und beim NRW-Verkehrsministerium zur Genehmigung eingereicht worden ist. Nach der neuen Gebührenordnung steigt das vom Flugzeugtyp abhängige fixe Landeentgelt deutlich an, so dass insbesondere Passagier-Fluggesellschaften für Flüge zwischen 22:00 und 06:00 Uhr stärker zur Kasse gebeten werden.

Gleichzeitig werden die Tagestarife gesenkt, um durch ein größeres Tag-Nacht-Gefälle stärkere finanzielle Anreize für die Verlagerung von Flugbewegungen aus der Nachtzeit in den Tag zu setzen.

Nach lauten Flugzeugen kommen die Nacht-Flieger

"Die erneute Verteuerung von nächtlichen Flugbewegungen stellt einen weiteren Schritt auf dem Weg zu weniger Lärm-Emissionen und stärkerer Entlastung für unsere Anwohner dar", sagt Flughafen-Chef Michael Garvens. Nach der Erhöhung der Lärmzuschläge im Frühjahr 2013, die gezielt den nächtlichen Einsatz der lauteren Frachtflugzeuge erheblich verteuert hat, legt der Flughafen bei der neuerlichen Gebührenerhöhung den Fokus auf Passagiermaschinen. "Damit kommen wir der politischen Forderung nach, die Passage-Airlines stärker in die Pflicht zu nehmen", führt Garvens aus.

Die neue Gebührenordnung sieht eine Erhöhung der fixen Landeentgelte für Flugbewegungen zwischen 22:00 und 06:00 Uhr vor. Davon sind Fracht-Fluggesellschaften nur marginal betroffen, in erster Linie müssen Passage-Airlines mehr zahlen. So verteuern sich beispielsweise nächtliche Starts oder Landungen mit den im Passagierverkehr besonders oft eingesetzten Flugzeugtypen A319 und Boeing 737-800 um gut 20 Prozent.

In Köln/Bonn werden mehr als 60 Prozent aller Passagierflüge mit diesen beiden Flugzeugtypen durchgeführt. Das Fliegen am Tag wird dagegen etwas günstiger, was dazu führt, dass die Schere zwischen Tag und Nacht nochmals größer wird. So zahlt eine Fluggesellschaft für einen Start- und Landevorgang (Umlauf) mit einem A319 nachts 51 Prozent mehr als am Tag, bei der 737-800 sind es sogar 55 Prozent.

Für den Airport unterm Strich aufkommensneutral

"Unser Ansatz ist, die Nacht zu verteuern und den Einsatz am Tag zu belohnen. Beides zusammen entfaltet eine Lenkungswirkung", erklärt Garvens. Um diese Lenkungswirkung noch zu verstärken, hat der Flughafen im Zuge der Gebühren-Novellierung auch die Abrechnungsmodalitäten verändert: Anders als bislang werden Landung und Start nach der neuen Entgeltordnung nicht mehr in einer Gesamtgebühr, sondern separat abgerechnet.

Dadurch lohnt sich bereits die Verlagerung von einem Start oder einer Landung in den Tag, weil Einsparungen von knapp 20 Prozent möglich sind. Derzeit gibt es den ermäßigten Tag-Preis nur, wenn Start und Landung am Tag stattfinden. Für den Flughafen ist dieses Vorgehen aufkommensneutral. "Was wir in der Nacht mehr einnehmen, geben wir für Preisnachlässe am Tag wieder aus", so Garvens.

Bereits 2013 hat der Flughafen den Einsatz lauter Frachtmaschinen in der Nacht empfindlich verteuert – und die lärmabhängigen Entgelte in der Spitze um mehr als das Dreifache erhöht. So stieg der Lärmzuschlag für eine MD11 von 280 auf 925 Euro. Unter dem Strich ist dieses Flugzeug heute im Nachtbetrieb zweieinhalb Mal so teuer wie tagsüber. Seit dieser Entgelterhöhung können Airlines aber auch erheblich Geld sparen, wenn sie laute Flugzeuge durch bevorzugte ersetzen – etwa eine MD11 durch eine B777.

Rückgang der lauten Flugzeuge

Der Flughafen Köln/Bonn gewährt dann im Laufe von drei Jahren bis zu knapp eine Million Euro Gebührenrabatte. "Dieses Prinzip funktioniert. Die Zahl der MD11-Flugbewegungen ist in den vergangenen zwei Jahren um gut ein Drittel gesunken. Die Zahl der Flüge mit der rabattierten B777 hat im selben Zeitraum um über 60 Prozent zugenommen", betont Garvens. Pro Jahr erlasse der Airport den Frachtfluggesellschaften, die die leise B777 einsetzen, rund 300.000 Euro Gebühren. "Inzwischen findet mehr als die Hälfte der Flugbewegungen mit den großen Frachtern am Tag statt."

Die Gebühren für die Nutzung eines Flughafens setzen sich aus einer Vielzahl von Komponenten zusammen. Bei den Landeentgelten sind das Gewicht des Flugzeugs und die Lärm-Emissionen maßgeblich. Hinzu kommt ein auf Schadstoffe bezogener emissionsabhängiger Teil und bei Passagierflügen ein Passagierentgelt.

Lufthansa-Airlines fliegen zu neuen Zielen im Winterflugplan

Die Fluggesellschaften im Lufthansa-Verbund – Austrian Airlines, Brussels Airlines, Germanwings, Lufthansa und SWISS – bieten ihren Kunden auch im bevorstehenden Winterflugplan 2014/15 wöchentlich 18.900 Flüge im Streckennetz. Über ihre Drehkreuze Frankfurt, München, Zürich, Wien und Brüssel, aber auch auf vielen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, verbinden die Lufthansa-Verbund-Airlines im Winter 260 Ziele in 100 Ländern auf vier Kontinenten miteinander. Rund 20.500 wöchentliche Codeshare-Flüge mit weiteren Partnerairlines ergänzen das jeweilige Flugangebot und ermöglichen die Buchung aus einer Hand.

Die Winterflugpläne der einzelnen Verbund-Airlines gelten vom Sonntag, 26. Oktober 2014 bis Samstag, 28. März 2015. Die einzelnen Streckennetze der Verbund-Airlines wachsen dabei mehr und mehr zusammen. Fast alle Ziele sind über ein Drehkreuz der Lufthansa Group (Hub) miteinander verbunden. Durchgängige Tarifangebote ermöglichen den Kunden zahlreiche Flugverbindungen mit bequemen und pünktlichen Anschlussverbindungen.

Mehr Sitzplatzangebot und weniger Flüge: in größeren Flugzeugen

Dabei wächst das Flugangebot konzernweit aufgrund des Einsatzes größerer Flugzeuge um 2,9 Prozent in angebotenen Sitzplatzkilometern gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Gleichzeitig reduziert sich die Anzahl der Flüge in der Flugplanperiode um 2,9 Prozent. Rechnerisch startet somit im Schnitt alle 32 Sekunden ein Flugzeug der Lufthansa Group.

Inzwischen buchen 49 Prozent der jährlichen fast 105 Millionen Passagiere eine Umsteigeverbindung über ein Lufthansa Drehkreuz. 19 europäische Flughäfen werden sogar von allen fünf Verbund-Airlines der Lufthansa Group zusammen bedient.

Lufthansa mit Urlaubsfokus bei der Langstrecke

Lufthansa erweitert im kommenden Winter ihr Streckennetz zu neuen Urlaubszielen in warmen Regionen. Nach über 15 Jahren Unterbrechung wird Lufthansa im Winter wieder auf die Kanaren nach Las Palmas fliegen. Am 26. Oktober startet die neue Verbindung zu diesem neuen Ziel immer sonntags – in den Ferien auch samstags – zwischen München und Gran Canaria.

Neu in den Wintermonaten sind auch die München-Verbindungen nach Split (Kroatien) und Valencia (Spanien). Bereits seit 02. Oktober startet Lufthansa erstmals ab Frankfurt mit Kurs auf die marokkanische Stadt Marrakesch. Die Kulturstadt liegt im Landesinneren Marokkos am Rande des Atlasgebirges und kann in knapp vier Stunden in einem Airbus A320 jeweils donnerstags und sonntags erreicht werden.

In München steht künftig Miami in Florida, dem "Sunshine State" der USA mit einer neuen täglichen Nonstop-Verbindung auf dem Flugplan. Außerdem wird die indische Hauptstadt Delhi ab Frankfurt künftig mit dem Airbus A380 bedient. Die Verbindung Frankfurt-Luanda, der Hauptstadt Angolas, wird um einen zusätzlichen, dritten wöchentlichen Flug verstärkt.

Lufthansa und die Deutsche Bahn werden zum 15. Dezember ihr gemeinsames AiRail-Angebot mit schnellen ICE-Zugverbindungen als Zubringer zum Flughafen Frankfurt künftig auch ab Karlsruhe und Kassel für Lufthansa-Kunden anbieten.

SWISS nun 14 Mal pro Woche nach Miami

Im Winterflugplan 2014/2015 passt SWISS ihre Flugpläne entsprechend der Nachfrage in den Wintermonaten an. Neben der saisonalen Reduzierung von einzelnen Frequenzen erhöht SWISS ihr Angebot für beliebte Reiseziele. So baut SWISS ihre Fernstrecke zwischen Zürich und Miami mit vier zusätzlichen Flügen pro Woche aus, so dass das Angebot auf vierzehn wöchentliche Verbindungen steigt.

Darüber hinaus wird die Bedienung der größten brasilianischen Stadt São Paolo im Winter um drei zusätzliche wöchentliche Anflüge aufgestockt und insgesamt künftig zehn Mal in der Woche angeflogen. Los Angeles wird auch im Winter wieder täglich ins Flugprogramm aufgenommen. In Genf führt SWISS zahlreiche Destinationen aus dem Sommerprogramm auch im Winter fort, darunter die Flüge nach Kopenhagen, Rom, Lissabon und Pristina.

Austrian Airlines baut Newark weiter aus

Austrian Airlines bietet ihren Passagieren im Winterflugplan 2014/2015 wieder ein umfassendes Angebot von bis zu 100 Destinationen in 56 Ländern weltweit an. Nach der erfolgreichen Streckeneinführung des Flugziels Newark (USA) im vergangenen Juli wird Austrian Airlines bereits ab April 2015 sein Angebot von fünf Mal die Woche auf sechs wöchentliche Frequenzen erhöhen, ab Juni sogar auf tägliche Anbindung.

Somit fliegt Austrian ab Juni 2015 alle Nordamerika Destinationen täglich an. Außerdem stockt Austrian Airlines auf Grund der positiven Nachfrage im Transitverkehr die Verbindung von und nach Chişinău auf: von bisher sieben Flügen pro Woche auf künftig in Zukunft bis zu zehn Verbindungen wöchentlich.

Brussels Airlines verbessert Afrika-Anbindung

Im Winter wird die größte belgische Fluggesellschaft ihren Flugplan um ein neues Europa-Ziel erweitern und zahlreiche Verbindungen durch zusätzliche Flüge im Angebot verbessern: Riga, die Hauptstadt Litauens, wird ab dem 26. Oktober sechsmal wöchentlich von Brüssel aus bedient. Riga ist einer der bedeutendsten kulturellen und wirtschaftlichen Zentren im Baltikum und in der ersten Jahreshälfte 2015 der Sitz der EU-Präsidentschaft.

Brussels Airlines stockt ihr Angebot durch zusätzliche Flüge ab Brüssel auf: Tel Aviv, Madrid, Marrakesch, Budapest, Genf, Vilnius, Hannover und Bologna. Auch die Afrika-Ziele Douala, Yaoundé, Nairobi, Kigali, Bujumbura und Luanda werden durch zusätzliche Flüge besser angebunden.

Germanwings: Weitere Lufthansa-Strecken

Germanwings bietet im kommenden Winterflugplan von den Standorten Berlin/Tegel, Dortmund, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Köln/Bonn und Stuttgart insgesamt 84 Ziele an. Schwerpunkt für den Ausbau des Angebots bildet weiterhin Düsseldorf; dort übernimmt Germanwings weitere Strecken von Lufthansa.

Neu sind Verbindungen in hoher Frequenz ab der Rheinmetropole nach Berlin (57 Flüge pro Woche), London-Heathrow (33 Flüge pro Woche) und nach Zürich (24 Flüge pro Woche). Zum Düsseldorf-Angebot kommen zudem Málaga (zwei Flüge pro Woche), Neapel (drei Flüge pro Woche), Nizza (zwei Verbindungen pro Woche), Moskau (sieben Flüge pro Woche) und Rom (fünf Flüge pro Woche) hinzu. Die Übernahme von Lufthansa-Strecken wird mit Düsseldorf – Zürich am 08. Januar 2015 kommenden Jahres vollständig umgesetzt.

Ganz neu legt Germanwings die Strecke Düsseldorf – Istanbul mit zwei wöchentlichen Flügen auf. Berlin/Tegel – Tel Aviv, mit zwei Verbindungen pro Woche ebenfalls von Lufthansa übernommen, ergänzt das Germanwings-Angebot in der Hauptstadt. Mit einer Verbindung in der Woche startet die deutsche Airline zudem ab Köln/Bonn eine neue Strecke in die Hafenstadt Larnaca auf Zypern.

Modulares Ersatzteile-Kit zu mehr Sicherheit für VVIP-Flugzeuge

Die Lufthansa Technik AG stellt ein neues Produkt für den Markt der VVIP- und Special Mission-Flugzeuge vor, den "Fly Away Kit". Der modulare Teilesatz ist in einem LD9-Container untergebracht und stellt im Flugbetrieb die Verfügbarkeit wichtiger Ersatzteile durch Mitnahme an Bord sicher.

Mitgeführt werden können zum Beispiel Räder, ein mobiler Flugzeugheber, kritische Ersatzteile oder Öl. Der schnelle Zugang im Frachtraum garantiert den Technikern die Verfügbarkeit dort, wo die Teile gebraucht werden. Der Fly Away Kit in VIP-Konfiguration ist wie ein Werkzeugkasten übersichtlich nach dem so genannten Shadow-Board-Prinzip organisiert.

Mehr Sicherheit durch die wichtigsten Ersatzteile an Bord

Das durch den Geschäftsbereich VIP & Executive Jet Solutions der Lufthansa Technik entwickelte neue Produkt wurde bereits von einem VVIP-Kunden geordert, der als Staatsoberhaupt einen Airbus A340 betreibt.

Walter Heerdt, Leiter des Geschäftsbereichs VIP & Executive Jet Solutions der Lufthansa Technik, sagte: "Dieses neue Produkt gibt unseren Kunden die Unabhängigkeit, zu jedem entfernten Ziel zu fliegen mit dem guten Gefühl, die wichtigsten Ersatzteile an Bord zu haben. Insbesondere in Kombination mit unseren mobilen Reparaturteams oder mitfliegenden Technikern können wir die Zuverlässigkeit im VIP-Betrieb maximieren."

Auf Basis der einzigartigen Erfahrung der Lufthansa Technik in der Komponentenversorgung kann das Fly Away Kit auf die individuellen Anforderungen, den Betrieb und den Einsatz jedes Kunden maßgeschneidert werden. So kann zum Beispiel die mobile Intensivstation der Lufthansa Technik, die Patient Transport Unit der neuen Generation, zusammen mit weiterer medizinischer Notfallausrüstung im Container untergebracht werden. Auch Betreiber von Special Mission Aircraft können die gesamte Ausrüstung in diesem Standardcontainer mit sich führen.

Modulares Container-Prinzip

Das modulare Konzept des Transports an Bord ermöglicht eine Vielzahl individueller Lösungen für jede Anforderung und jeden Container-Typ, die sowohl für Mittelstrecken- als auch für Großraumflugzeuge geeignet sind. Die Abmessungen eines Standard-Containers LD9 sind 3,2 Meter Breite und 2,2 Meter Tiefe bei einer Höhe von 1,6 Metern.

Als ein Beispiel für die vielfältigen Transportmöglichkeiten stellt Lufthansa Technik auf ihrem Stand (Nr. 2289) bei der Geschäftsluftfahrtmesse NBAA Convention 2014 in Orlando, Florida, zum ersten Mal ein 1:6-Modell des Fly Away Kits und der Transportlösung für die Patient Transport Unit der nächsten Generation vor.

Airport München Winterflugplan mit neuen Zielen und Airlines

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Fluggästen des Münchner Airports stehen im neuen Winterflugplan, der am kommenden Sonntag, den 26. Oktober 2014, in Kraft tritt, wieder zahlreiche und vielseitige Reiseziele zur Auswahl. Insgesamt werden 225 Ziele, davon 192 im regelmäßigen Passagierverkehr, angeboten. Neben 15 innerdeutschen Zielen und 127 Destinationen auf der Mittelstrecke können Reisende weltweit auch unter mittlerweile 50 Zielen im Interkontinentalverkehr auswählen. Insgesamt haben die Luftverkehrsgesellschaften für die Winterperiode, die bis zum 28. März 2015 dauert, rund 145.000 Flüge angemeldet.

Die Highlights im Fernreiseverkehr: Oman Air stockt im Winterflugplan ihre Langstreckenflüge ab München nach Maskat auf: Mit drei zusätzlichen Frequenzen pro Woche wird die Hauptstadt des Omans nunmehr täglich bedient. Ihr Debut in München gibt die Fluggesellschaft Mahan Air. Die größte private iranische Airline fliegt ab dem 12. November zweimal, ab März 2015 sogar dreimal wöchentlich in die Hauptstadt Teheran.

Die Deutsche Lufthansa hat erstmals wieder Miami im Angebot: Ab Anfang Dezember geht es fünfmal pro Woche und während der Weihnachtsferien sogar täglich in den "Sunshine-State" Florida. Darüber hinaus führt die Kranichlinie ihre im Sommer neu aufgenommene Verbindung nach Mexico City (fünfmal pro Woche) auch im Winter durch. Erstmals ab München angeflogen wird die Karibikinsel Guadeloupe: Ab dem 12. Dezember steuert die Ferienfluggesellschaft Condor einmal wöchentlich die Insel der Kleinen Antillen an.

Im Kontinentalverkehr baut die britische Fluggesellschaft easyJet ihr Angebot ab München weiter aus: Mit Beginn des Winterflugplans fliegt die Low-Cost-Airline viermal pro Woche nach London-Luton. In die italienische Metropole Mailand geht es sogar zwölfmal wöchentlich.

Die russische Fluggesellschaft Ural Airlines stockt die Anzahl ihrer Flüge zwischen München und Moskau erheblich auf: Statt einmal wird der Flughafen Domodedovo nunmehr fünfmal wöchentlich bedient. Zudem bietet die Airline ihre im Sommer aufgenommene Verbindung nach Krasnodar (einmal wöchentlich) auch im Winter an.

Starkes Passagierwachstum am Flughafen Dortmund, auch ohne Ferien

Die Herbstferien 2014 haben am Dortmund Airport alle Erwartungen übertroffen. Insgesamt nutzten 110.877 Passagiere den Ruhrgebietsflughafen in diesem Zeitraum. Damit konnten 14 Prozent mehr Fluggäste verzeichnet werden, als in den Herbstferien des Vorjahres. Dabei werde das Wachstum weniger durch die touristischen Ziele getragen. Vielmehr sorge vor allem das generelle Wachstum der Verbindungen nach Mittel- und Osteuropa für einen Passagieranstieg.

Vor den Ferien war mit einem Anstieg von zwei Prozent auf 100.000 Passagiere gerechnet worden. "Von einer derartigen Steigerung sind wir nicht ausgegangen. Diese Verbesserung ist eine erfreuliche Entwicklung. Die Airlines hatten auf ihren Maschinen hervorragende Auslastungen", erklärte Geschäftsführer Udo Mager.

Neben Osteuropäischen Angeboten bietet easyJet neben seiner Verbindung nach London Luton seit November 2013 Ryanair Flüge nach London-Stansted an. "London ist eines unserer gefragtesten Ziele und hat zu den Passagierzahlen in den Herbstferien besonders beigetragen", so Mager.

Flughafen Stuttgart erhält „Manfred Rommel Flughafen“-Schild

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Am heutigen Mittwoch, den 22.10.2014, wurde von Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn das neue Straßenschild mit der Namenserweiterung "Manfred Rommel Flughafen" enthüllt.

Im Juli 2014 hatte der Aufsichtsrat der Flughafen Stuttgart GmbH beschlossen, den Landesflughafen nach dem ehemaligen Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart zu benennen. Der neue Name erscheint auf der Beschilderung der Flughafenstraße, auf der Vorfeldseite des Terminals wurde für ankommende Passagiere ein zusätzlicher Schriftzug am Gebäude angebracht.

Bei der kurzen Zeremonie anwesend waren auch Lilo Rommel, die Frau des Geehrten und seine Tochter Catherine. Fritz Kuhn, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart, sagte: "Manfred Rommel ist außerordentlich beliebt in Stuttgart. Er war und ist vielen ein großes Vorbild, denn er steht für Toleranz und Weltoffenheit. Die Benennung ist eine Verbeugung vor seiner Lebensleistung. Rommels liberale Grundhaltung ging mit dem Bemühen einher, Brücken in die Welt zu bauen."

Professor Dr. h.c. Manfred Rommel (1928 bis 2013) war von 1975 bis 1996 Oberbürgermeister der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Rommel war von 1974 bis 1997 Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flughafengesellschaft, danach war er Ehrenvorsitzender des Flughafenbeirats. Während seiner Amtszeit engagierte er sich mit Nachdruck für die Belange des Flughafens. So befürwortete er in den 1980er-Jahren gegen großen Widerstand den Ausbau und die Verlängerung der Start- und Landebahn.

Das offizielle Kürzel für den Flughafen Stuttgart, der sogenannten 3-Letter-Code der internationalen Luftfahrtorganisation IATA (International Air Transport Association), bleibt unverändert. Auf den Gepäckanhängern der Passagiere von und nach Stuttgart erscheint weiterhin "STR" als Destination.

Lufthansa-Tarifkonflikt und noch kein Ende

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In den vergangenen Tagen haben die Piloten des Lufthansa-Konzerns dem Lufthansa Management in großer Geschlossenheit demonstriert, dass sie hinter der Tarifpolitik der VC stehen. Die Lufthansa zeige jedoch keine Bereitschaft zu einer Lösung. Dabei scheint jedes Mittel recht, die VC in der Öffentlichkeit zu diskreditieren – auch, um die Politik zu einem faktischen Verbot von Spartengewerkschaften zu drängen. Aussagen der Lufthansa, dass man nach vielen Monaten der Auseinandersetzung nicht wisse, was die VC eigentlich wolle, seien schlicht unaufrichtig, so die Gewerkschaft.

Schließlich hätte man sich zuletzt mehrfach gemeinsam mit einem Mediator getroffen und dabei die jeweiligen Interessen klar formuliert. So hatte die Konzerntarifkommission bereits im Frühjahr zugesagt, dass sie bereit ist, eine Kostendeckelung bei der Übergangsversorgung zu vereinbaren und sogar über eine Kostensenkung zu verhandeln. Damit sei deutlich geworden, dass es nicht das Ziel der VC ist, das bestehende System 1:1 fortzuführen, sondern einen neuen Tarifvertrag Übergangsversorgung unter Berücksichtigung der aktuellen Erfordernisse für alle Piloten abzuschließen.

Seit Wochen tue das Lufthansa-Management jedoch nichts, um diesen Tarifkonflikt zu beenden. Stattdessen soll einer Lösung mit rechtlichen Mitteln ausgewichen werden. Erneute Versuche, der VC den Arbeitskampf mittels Einstweiliger Verfügung verbieten zu lassen, waren etwa sowohl vom Arbeitsgericht Frankfurt, als auch vom Hessischen Landesarbeitsgericht abgewiesen worden, und die Lufthansa musste das fünfte und sechste Mal während dieses Konfliktes eine Niederlage vor Gericht hinnehmen.

So schade das Management mit seiner kompromisslosen und gegen das Personal gerichteten Eskalationsstrategie dem gesamten Unternehmen. Die Vereinigung Cockpit warnt Lufthansa daher davor, nur auf ein Gesetz zur Tarifeinheit zu warten und solange ohne Rücksicht auf die Kunden weitere Arbeitskämpfe zu provozieren. Die VC fordert das Lufthansa-Management auf, mit ernstgemeinten, lösungsorientierten Inhalten an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Lufthansa Technik mit neuem Hangar in Tulsa für Business Jets

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Die Lufthansa Technik AG hat ihre Kapazität in den USA ausgebaut, um Kunden mit VIP- oder Executive Jets noch besser bedienen zu können. BizJet International, US-Tochter der Lufthansa Technik in Tulsa, Oklahoma, hat einen neuen Hangar für Wartung und Innenausstattung in Betrieb genommen.

Der Hangar kann ein Flugzeug bis zur Größe einer Boeing 737-800 aufnehmen. Im Hangarbereich befinden sich auch Büros für Kunden, um ihnen unmittelbaren Zugang zu den Arbeiten an ihrem Flugzeug zu ermöglichen.

Mehr Kapazitäten durch neuen Hangar

Brian Barber, Vice President für Completions bei BizJet, sagte: "Der Aufbau von Servicekapazitäten für VIP- und Special Mission-Flugzeuge ist speziell für US-Kunden sehr wichtig im Hinblick auf die Anforderungen des Marktes. Mit dem neuen Hangar, der für Instandhaltungsarbeiten, Ausstattungen und unvorhergesehene Wartungsereignisse genutzt wird, sind wir in der Lage, unseren Kunden schnellere Bearbeitungszeiten anzubieten, während wir gleichzeitig die Lufthansa Technik Top-Qualität beibehalten können."

Zusätzlich bietet BizJet mit einem jetzt eröffneten neuen FBO-Gebäude den Kunden noch mehr Services an. Das Gebäude bietet eine äußerst bequeme Zufahrtsrampe und kann bis zu sieben Flugzeuge in Gulfstream-Größe in seinem Hangar aufnehmen. Im FBO integriert sind ein Konferenzraum, Ruheräume, eine Pilotenlounge und weitere Annehmlichkeiten.

In Ergänzung zu den neuen Gebäuden hat BizJet auch seine Organisation restrukturiert. Eine Mobilitätsabteilung wurde gegründet, um die Kapazitäten des neuen FBO und des Außendienstteams BEST miteinander zu kombinieren. Die Mobilitätsabteilung, geführt von Caleb Benner, wird sich darauf konzentrieren, Kunden eine gemeinsame Anlaufstelle sowohl für FBO-Leistungen, als auch für Wartungs-Außenservices zu bieten.

Büro in Montreal für Bombardier Aerospace

Der Geschäftsbereich Original Equipment Innovation der Lufthansa Technik hat ein 215 Quadratmeter großes Büro in Montreal bezogen. Hier sind zwei Teams untergebracht: eines für den Kundendienst und für die Produktionsunterstützung von Bombardier Aerospace-Kunden vor Ort und ein weiteres für laufende Entwicklungsprojekte.

Die Einrichtung wurde geschaffen, um die Unterstützung für Bombardier Aerospace zu vereinfachen. Der kanadische Flugzeughersteller hat das Kabinenmanagement- und Bordunterhaltungssystem nice®HD der Lufthansa Technik für seine Flugzeugprogramme Learjet 70, Learjet 75, Learjet 85 sowie für die Challenger 350 und 650 ausgewählt. Bereits heute sind Pläne für den Ausbau der Einrichtung durch Vergrößerung und mehr Mitarbeiter vorhanden, um dem wachsenden Geschäftsvolumen gerecht zu werden.

Lufthansa Technik verlängert Vertrag für A318-Corporate Jets

Die Lufthansa Technik AG und Airbus Corporate Jets haben ihre Vereinbarung für die ELITE-Kabinenausstattung erneuert. Die Zusammenarbeit beider Unternehmen für dieses Ausstattungsprogramm begann 2005 mit der Einführung des ACJ318.

Der aktuelle Vertrag wurde jetzt bis 2020 verlängert. Lufthansa Technik wurde im Rahmen der ursprünglichen Airbus ACJ ELITE-Vereinbarung damit betraut, gemeinsam mit Airbus die Kabinen dieser Flugzeuge zu entwerfen und anschließend auch auszustatten.

Verlagerung der ACJ von Hamburg nach Tulsa, USA

Mit der vorkonfektionierten Kabine der ACJ ELITE wurde die breitere und höhere Kabine der Airbus ACJ320-Familie einem größeren Markt zugänglich gemacht. Gleichzeitig kann der Kunde aus verschiedenen Optionen und einer breiten Palette von Farben und Stoffen wählen. Zu diesen Optionen gehören nun auch zusätzliche Varianten des Grundrisses.

Die ersten ausgestatteten Airbus ACJ318 wurden 2007 ausgeliefert. Bisher wurden insgesamt 19 Einheiten produziert. Sie sind im Einsatz bei Kunden in aller Welt, darunter mehrere VVIP-Chartergesellschaften. Zu Beginn wurden die Flugzeuge des Typs Airbus ACJ318 im Hamburger Completion Center der Lufthansa Technik mit ELITE-Kabinen ausgestattet, später wurde die Arbeit zum US-Tochterunternehmen BizJet International in Tulsa, Oklahoma verlagert.

Mehr Komfort und Designmöglichkeiten für Corporate-Kunden

Der Airbus ACJ318 Enhanced, der erste einer aktualisierten Version, ist gerade fertiggestellt worden. Mehrere Ausstattungselemente, die bisher nur optional erhältlich waren, sind nun Standard, unter anderem gewölbte Decken über die gesamte Kabinenlänge. Weitere optionale Elemente wurden neu eingeführt. Der ACJ318 ELITE wurde ursprünglich unter dem Namen A318 ELITE eingeführt.

Die Lufthansa Technik "Creative Design"-Abteilung hat ein IT-basiertes Konfigurationstool für das ACJ ELITE-Programm entwickelt, das auf verschiedenen elektronischen Geräten eingesetzt werden kann. Damit erhält der Kunde eine visuelle Darstellung der großen Vielfalt der Kabinenkonfigurationen der ACJ ELITE. Dazu gehört auch die Visualisierung der unterschiedlichen Farbkonzepte und die Möglichkeit, das Layout der Kabine schnell an individuelle Kundenbedürfnisse anzupassen.

Der Konfigurator wird anlässlich der Geschäftsluftfahrtmesse NBAA Convention 2014 in Orlando, Florida, auf dem Lufthansa Technik Stand (Nr. 2289) gezeigt.

Köln Bonn Airport mit neuen Zielen im Winterflugplan 2014/15

Am kommenden Sonntag, den 26. Oktober, tritt der neue Winterflugplan des Köln Bonn Airport in Kraft. Insgesamt fliegen 24 Airlines zu 77 Destinationen – sieben mehr als im letzten Winterflugplan. Besonderes Highlight: die neue Langstreckenverbindung nach Varadero auf Kuba. Ab dem 04. November können Sonnenhungrige und Kulturliebhaber mit Condor immer dienstags vom Rheinland aus direkt auf die faszinierende Karibikinsel fliegen (Oneway-Komplettpreis schon ab 319,99 Euro).

Auch innerhalb Europas bietet der Winterflugplan 2014/15 viele neue Ziele – sowohl für Städtereisende als auch für Strandurlauber. Germanwings hat im Vergleich zum letzten Winterflugplan fünf neue Ziele ins Programm genommen. Dreimal in der Woche geht ein Flug nach Dublin, zweimal in der Woche nach Stockholm und Hurghada (Ägypten) sowie je einmal nach Faro (Portugal) und nach Larnaca auf Zypern. Die Mittelmeerinsel wird zum ersten Mal überhaupt im Winter ab Köln/Bonn angeflogen. Auch SunExpress hat im Südwesten Zyperns Paphos neu im Angebot.

Ryanair mit mehr Zielen und Flügen

Ryanair hat sein Angebot ebenfalls um fünf neue Ziele (und 36 zusätzliche Flüge pro Woche) aufgestockt. Der irische Low-Cost-Carrier fliegt neu zweimal täglich nach London-Stansted, einmal täglich ins irische Dublin und nach Rom-Ciampino, viermal die Woche nach Madrid und dreimal wöchentlich in die lettische Hauptstadt Riga. Flybe fliegt täglich nach Birmingham.

Osteuropa mit Wizz Air

Neben den klassischen Ganzjahres-Urlaubszielen wie Türkei, Spanien oder Ägypten bietet der Winterflugplan auch viele Destinationen in Osteuropa. Blue Air fliegt neu dreimal wöchentlich in die rumänische Hauptstadt Bukarest und Wizz Air nimmt Skopje (Makedonien) ins Programm auf.

IBM erledigt IT-Aufgaben des Lufthansa-Konzerns

Im Zuge der Neuausrichtung der Konzern-IT wird die Deutsche Lufthansa AG bald eine langfristige IT-Partnerschaft vereinbaren. Die Vereinbarung soll vorsehen, dass Lufthansa die gesamten IT-Infrastrukturleistungen im Konzern an IBM vergibt. Gleichzeitig soll der IT-Konzern den Geschäftsbereich Infrastruktur der heutigen Lufthansa Systems AG übernehmen. Der Outsourcing-Vertrag soll eine Laufzeit von sieben Jahren haben. Damit profitiert Lufthansa dauerhaft von einer Senkung der IT-Infrastrukturkosten um durchschnittlich rund 70 Mio. Euro pro Jahr. Ein entsprechendes Angebot liegt vor und soll jetzt final verhandelt werden.

Durch die Transaktion entstehen der Lufthansa Einmalbelastungen aus Restrukturierung und Kaufpreis von rund 240 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2014. Diese Belastungen werden nicht in dem für die Prognose relevanten operativen Ergebnis verbucht, belasten aber das IFRS-Konzernergebnis und das HGB-Ergebnis der Lufthansa.

Fusion mit Interessenausgleich und Sozialplan

Neuausrichtungen in den Bereichen hatte der Konzern bereits im April angekündigt. Die Lufthansa Systems soll in drei Gesellschaften aufgespalten und der Bereich Infrastruktur im Zuge des Outsourcings verkauft werden. Die Bereiche Airline Solutions und Industry Solutions der Lufthansa IT-Tochter sollen in Zukunft als eigenständige Unternehmen in ihren jeweiligen Märkten agieren. Die Vereinbarungen werden unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Lufthansa Aufsichtsrates sowie der fusionsrechtlichen Freigabe stehen und sehen für die Umsetzung den zeitgerechten erfolgreichen Abschluss von Sozialplan und Interessenausgleich vor.

"Die Zusammenarbeit mit einem global agierenden und erfolgreichen IT-Konzern wie IBM stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Konzernunternehmen sowie der Lufthansa Group insgesamt. Sie wird unsere Kostenbasis unmittelbar verbessern und den Zugriff auf neueste IT-Technologien sichern, mit denen wir zur weiteren Steigerung von Effizienz und Kundennähe die Digitalisierung unserer Geschäftsprozesse konsequent vorantreiben werden", sagt Simone Menne, Vorstand Finanzen und Aviation Services der Lufthansa Group und Vorsitzende des Aufsichtsrates der Lufthansa Systems AG. "Gleichzeitig erhalten die Mitarbeiter des Bereichs Infrastruktur eine klare Perspektive für ihre Arbeitsplätze und können an der weiteren technologischen Entwicklung teilnehmen", so Simone Menne weiter.

Gemäß aktuellem Verhandlungsstand sollen alle rund 1.400 Mitarbeiter des Geschäftsbereichs Infrastruktur übernommen werden. Die Standorte Kelsterbach und Budapest sollen erhalten werden. Zum Erhalt der Arbeitsplätze an den übrigen Standorten wurden ebenfalls klare Zusagen gemacht.

IBM als starker Partner

IBM ist einer der weltweit führenden IT-Konzerne. Ausschlaggebend für die Entscheidung der Lufthansa waren unter anderem die herausragende technologische Kompetenz von IBM sowie die globale Präsenz. Durch die Größe des IT-Partners wird Lufthansa von nennenswerten Skaleneffekten, den vielfältigen Erfahrungen im operativen Betrieb sowie der Innovationskraft profitieren.

Zugleich ergeben sich Kostenvorteile aus der Standardisierung von IT-Leistungen im Konzern. Dabei wird Lufthansa durch die Partnerschaft das Know-how und die Erfahrungen des Bereichs Infrastruktur für den Lufthansa Konzern aber auch für die rund 450 Kunden der heutigen Lufthansa Systems AG sichern.

Die Aufspaltung der Lufthansa Systems und der formale Start der neuen Gesellschaften sollen im ersten Quartal 2015 erfolgen. Der Vollzug des Infrastruktur-Verkaufs ist zum 31.03.2015 geplant. Um über die Aufspaltung der Lufthansa Systems hinaus eine störungsfreie, qualitativ hochwertige Versorgung der Lufthansa sowie aller externen Kunden sicherzustellen, arbeiten alle Bereiche daran, die Day-1-Readiness für 2015 herzustellen. Die Vorbereitungen dazu liegen laut Lufthansa voll im Plan.

Mehr Urlaubsreisende: Paderborn-Lippstadt Airport im Herbst

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Die Herbstreisezeit neigt sich dem Ende und das Fazit am Paderborn-Lippstadt Airport fällt durchweg positiv aus: In den NRW-Herbstferien nutzten etwa 52.000 Passagiere das Urlaubsangebot des heimischen Flughafens, das entspricht einem Anstieg von sechs Prozent zum Vorjahr. Als Top-Reiseziele führen Palma de Mallorca und Antalya die Liste an. Großen Zuwachs erfuhr dabei auch das Reiseangebot der Lufthansa. Die Lufthansa-Verbindung über das Drehkreuz München verzeichnete, im Vergleich zur letzten Herbstferienzeit, sogar neun Prozent mehr Fluggäste.

Mit den beginnenden Ferien in Hessen und in der nächsten Woche in Niedersachsen erwartet der Paderborn-Lippstadt Airport aber erfahrungsgemäß noch einige Passagiere aus den angrenzenden Bundesländern. Ab dem 01. November gilt dann der neue Winterflugplan. Zahlreiche interessante Ziele, wie z.B. Antalya, die kanarischen Inseln oder Hurghada über Nürnberg, sind auch im Winter ab Paderborn-Lippstadt Airport möglich.