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VIP-Kabinenausstattung bei LHT im Konfigurator visualisieren

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Die Designabteilung der Lufthansa Technik AG für VIP-Flugzeugkabinen ("Creative Design") hat ein IT-basiertes Konfigurationstool entwickelt, das sowohl für das gemeinsam mit Airbus angebotene ACJ Elite-Programm als auch für das Leadership Select-Programm der Lufthansa Technik angewendet werden kann.

Mit dem Tool erhält der Kunde bereits im ersten Gespräch eine visuelle Darstellung der Möglichkeiten, die eine standardisierte und modulare VIP-Kabinenausstattung bietet. Das Konfigurationstool kann auf verschiedenen elektronischen Geräten eingesetzt werden und zeigt jeweils interaktive 3D-Ansichten der Innenausstattung. Es bietet die Möglichkeit, die große Vielfalt von Kabinenkonfigurationen in den beiden Ausstattungslinien zu demonstrieren und das Layout der Kabine schnell an individuelle Kundenbedürfnisse anzupassen.

Leadership Select, das neue modulare Konzept für Airbus ACJ319- und Boeing BBJ2-Flugzeuge, ist auf verschiedene Einsatzmöglichkeiten hin optimierbar. Dazu gehört das Gewicht der Kabinenausstattung, der Sitzkomfort, genügend Stauvolumen oder die Integration von kundenorientierten Funktionen für maximalen Komfort und Benutzerfreundlichkeit, wie ein Kingsize-Bett, ein Waschtisch, ein Master-Bad mit Dusche in Stehhöhe und ein privates Büro.

Mit Leadership Select ist der Kunde in der Lage, eine Vielzahl unterschiedlicher Elemente zu verbinden und bekommt so eine fast vollständig individualisierte Kabine. So können beispielsweise Betreiber des ACJ319 aus 96 Variationen auswählen. Für den längeren BBJ2 und vergleichbare Flugzeugtypen sind sogar 720 Kombinationen möglich.

Ruag beginnt Bau der neuen Lackierhalle in Emmen

Die Ruag hat heute im Beisein von rund 30 geladenen Gästen den Grundstein für den Bau der Flugzeug- und Großteil-Lackierhalle gelegt. Mit dem Bau der neuen Lackierhalle bietet die Ruag ihren Divisionen Aviation und Space für die nächsten Jahrzehnte wiederum die Grundlage für einen reibungslosen Betrieb.

Seit dem Eingang der Baubewilligung im September 2014 laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Bei der heutigen Grundsteinlegung im Beisein von Vertretern der Gemeinde Emmen, der Totalunternehmung Losinger Marazzi, sowie der künftigen Nutzer der Lackierhalle, wurde traditionell eine Blechkiste mit der aktuellen Ausgabe der lokalen Tageszeitung sowie den Bauplänen versenkt.

Hans Rudolf Hauri, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Ruag Real Estate AG bemerkte in seiner Rede: "Mit dem modernen Ersatzbau, stärken wir auch den Wirtschaftsstandort Emmen und die Region." Die Inbetriebnahme der Anlage ist für Herbst 2015 vorgesehen. Die Investitionen in das Gebäude mit höchsten Prozessstandards belaufen sich auf rund 8,8 Mio. Franken.

Im bestehenden Industriegebäude in Emmen führen die beiden Divisionen Nasslackierungen für Flugzeuge und Nutzlastverkleidungen aus. Die bereits 40-jährige Lackierhalle sowie die Infrastruktur genügen den heutigen betrieblichen Anforderungen nicht mehr. Die Anlagen sind technisch veraltet, Ersatzteile fehlen. Ab 2016 produziert die Ruag Space am Standort eine neue und größere Generation Nutzlastverkleidungen für Trägerraketen, die in der bestehenden Lackierhalle nicht mehr lackiert werden kann.

Die Investitionen umfassen den Grund- und Mieterausbau, eine Erweiterung der elektrischen Versorgung sowie Maßnahmen zum Schutz vor Hochwasser. Das neue Gebäude ist als Anbau auf der Nordseite an die bestehende Flugzeughalle 3 konzipiert. Die alte Lackierhalle wird weiter als Einstellhalle und Vorbereitungsraum genutzt.

Leipzig/Halle und Dresden legen gemeinsamen Winterflugplan auf

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Ab Sonntag, 26. Oktober, gilt an den Flughäfen Leipzig/Halle Airport und Dresden International der Winterflugplan. An beiden Airports gibt es zusammen bis zu 414 Starts pro Woche von 25 Fluggesellschaften. Angeflogen werden 46 Ziele in 14 Ländern Süd- und Mitteleuropas, Nordafrikas und Vorderasiens. Neu ab Dresden sind Direktflüge nach Wien sowie Agadir und Marsa Alam in Nordafrika. Salalah im Oman ist ein neues Ziel im Flugplan von Leipzig/Halle. Erstmals wird das Angebot beider Flughäfen, die unter dem Dach der Mitteldeutschen Airport Holding vereinigt sind, mit einem gemeinsamen Flugplanheft vermarktet.

Damit soll auf einen Blick erkennbar werden, dass sich zahlreiche Angebote ergänzen. Für den Fluggast steigt damit die Flexibilität bei der Reiseplanung. Der Winterflugplan ist gültig bis 28. März 2015.

23 Ziele, 10 Länder, 16 Airlines ab Dresden International

In Deutschland werden sechs Ziele angeflogen. Lufthansa startet nach Frankfurt (34x wöchentlich) und München (33). Germanwings verbindet Dresden mit Köln/Bonn (16), Stuttgart (12) und Hamburg (11). Nach Düsseldorf (39) fliegen sowohl Germanwings als auch Air Berlin.

Dazu gibt es ab Dresden Nonstopverbindungen zu acht europäischen Städtezielen. Etihad Regional – operated by Darwin Airline – nimmt ab 03. November die vielfach nachgefragte Strecke nach Wien wieder auf (12x wöchentlich). Diese Airline startet außerdem nach Amsterdam (7) und Zürich (14). Direkt geht’s auch zu den Moskauer Flughäfen Scheremetjewo und Wnukowo mit Aeroflot bzw. UTair (9x wöchentlich), nach London-City mit Cityjet (5), Basel mit Easyjet (4), Krasnodar mit Yakutia (1) und Barcelona mit Vueling (Einzeltermine zum Jahreswechsel).

Neue Sonnenziele im Dresdner Flugplan sind Marsa Alam in Ägypten (ab 03.11.) und Agadir in Marokko (ab 06.11.). Anbieter ist die Fluggesellschaft Germania, welche für ihre Flüge auch Einzelplatztickets verkauft. Weitere Urlaubsziele im Dresdner Winterflugplan sind Antalya an der Türkischen Riviera, Hurghada am Roten Meer, Palma de Mallorca (ab Februar) und die Kanaren (Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa).

39 Ziele, 13 Länder, 16 Airlines ab Flughafen Leipzig/Halle

Fünf innerdeutsche Ziele sind ab Leipzig/Halle direkt erreichbar. Lufthansa startet nach Frankfurt (34x wöchentlich) und München (27). Germanwings nimmt Kurs auf Düsseldorf (17), Köln/Bonn (12) und Stuttgart (12).

Salalah am Arabischen Meer ist erstmals ab Leipzig/Halle erreichbar. Sun Express Deutschland fliegt freitags zu diesem exotischen Sonnenziel im Oman. Darüber hinaus gibt es Urlaubsflüge in viele weitere Länder und Regionen: Kanaren (Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, Teneriffa, La Palma via Nürnberg), Palma de Mallorca, Ägypten (Hurghada, Luxor, Marsa Alam, Sharm el Sheik), Tunesien (Djerba, Enfidha), Türkei (Antalya, Istanbul, Gazipasa), Marokko (Agadir) und Portugal (Madeira). Air Berlin ermöglicht am Drehkreuz Palma de Mallorca Weiterflüge aufs spanische Festland (Alicante, Almeria, Bilbao, Jerez de la Frontera, Malaga, Sevilla, Valencia), nach Ibiza und Faro an der Algarve.

In Dresden oder Leipzig/Halle abheben, nur einmal umsteigen und nahezu jedes Ziel in Europa auf der Welt erreichen: Die Fluggesellschaften Aeroflot, Air Berlin, Austrian Airlines, Cityjet, Etihad Regional, Germanwings, Lufthansa, Turkish Airlines, UTair und Vueling machen das möglich. Sie bieten viele praktische Anschlüsse zu Metropolen und Urlaubszielen an. Die Aufenthaltszeiten am jeweiligen Drehkreuz sind kurz. Die Vielzahl der Zubringerflüge ermöglicht eine flexible Reiseplanung.

Lufthansa Technik offeriert neues VIP-Kabinenkonzept „Executive Shuttle“

Die Lufthansa Technik AG hat ihr Angebot an VIP-Kabinenkonzepten für preisbewusste Kunden erweitert. Anlässlich der Messe für die Geschäftsluftfahrt NBAA in Orlando, Florida, hat das Unternehmen ihr neues Konzept "Executive Shuttle" für die Airbus A320- und Boeing 737-Flugzeugreihen mit einer Airline-Innenausstattung vorgestellt.

Walter Heerdt, Leiter des Geschäftsbereichs VIP & Executive Jet Solutions, sagte: "Wir sehen einen konkreten Bedarf für unser Executive Shuttle-Konzept. Potenzielle Kunden aus verschiedenen Regionen, darunter Unternehmen genauso wie beispielsweise Kasinobetreiber, suchen nach Möglichkeiten, ihren eigenen Kunden auf Zubringerflügen eine exklusive Atmosphäre an Bord zu bieten. Dabei sollen die Kosten für das Design und die Ausstattung der Kabine in einem überschaubaren finanziellen Rahmen bleiben. Wir glauben, dass unser Konzept diese Anforderungen exakt erfüllt. Darüber hinaus sehen wir Möglichkeiten des Einsatzes bei der Weiternutzung gebrauchter Mittelstreckenflugzeuge mit renovierten Kabinenausstattungen."

Business-Class bis zum Konferenz- und Schlafraum

Auf Basis entsprechender Anfragen einer Reihe von potenziellen VIP-Kunden bietet das "Executive Shuttle"-Konzept eine große Vielfalt an Kabinendesigns, die speziell für den Einsatz im Zubringer-Flugbetrieb von Unternehmen geschaffen wurden. Dazu hat die Designabteilung der Lufthansa Technik 20 verschiedene Kabinenlayouts für beide Flugzeugfamilien entworfen. Die Konzepte reichen von einer durchgehenden Business- oder First Class-Einrichtung bis zu komplexeren Konfigurationen mit Schlafmöglichkeiten, Konferenz- und Essbereichen oder privaten Räumlichkeiten an Bord.

Abhängig von der ausgewählten Ausstattung werden die Liegezeiten für die Kabinenarbeiten zwei Monate bis zu einem halben Jahr in Anspruch nehmen. Die Aufbereitung der Kabine wird in einem der Lufthansa Technik VIP-Ausrüstungszentren erfolgen.

Aufgrund des erwarteten starken Interesses am "Executive Shuttle"-Konzept in Asien wird Lufthansa Technik mit der Asian Sky Group zusammenarbeiten. Die Asian Sky Group mit Sitz in Hongkong ist eines der erfahrensten Unternehmen für Luftfahrt-Consulting im asiatisch-pazifischen Raum und hat eine hohe Präsenz in der gesamten Region.

Kostenvorteil dank Gebraucht-Maschinen

"Das Executive Shuttle-Konzept und sein Kostenvorteil basieren auf der Nutzung gebrauchter Boeing 737- oder A320-Flugzeuge", sagte Jeffrey C. Lowe, Geschäftsführer der Asian Sky Group. "Die Expertise von Asian Sky Group in der Bewertung und beim Erwerb gebrauchter Flugzeuge wird ein wichtiger Faktor bei der Unterstützung von Kunden in Asien sein. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Lufthansa Technik bei diesem spannenden neuen Produkt."

Lufthansa Technik bietet Kabinenkonfigurationen mit 20 bis 52 Sitzplätzen für die Airbus A320-Familie und Innenausstattungen mit 20 bis 56 Sitzen für die Boeing 737-Reihe.

Das "Executive Shuttle"-Konzept ist der jüngste Schritt der Lufthansa Technik, um ihr Produktportfolio für kostenbewusste Kunden zu erweitern. Mit "Leadership Select" hat Lufthansa Technik auf der EBACE 2014 im Frühjahr bereits ein modulares Kabinenkonzept für Airbus- und Boeing-Mittelstreckenflugzeuge präsentiert. Leadership Select bietet eine große Vielfalt an Konfigurationen, und die Flugzeuge können ihrem Einsatzzweck entsprechend optimiert werden. Das betrifft vor allem das Gewicht der Einbauten, den Sitzkomfort, Stauraum sowie die Integrationsmöglichkeit für kundenspezifische Einbauten in Sachen Komfort und Funktionalität. Dazu gehören neben einem großen Bett und einem Schminktisch auch ein großes Badezimmer mit einer vollwertigen Dusche sowie ein privates Arbeitszimmer.

1.000. Einsatz 2014 für Rettungshubschrauber in Leonberg

Gestern wurde der Leonberger Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung zu seinem 1.000. Einsatz in diesem Jahr alarmiert. Ein Mann hatte in Schlechtbach im Rems-Murr-Kreis über Herzprobleme geklagt. Die Leitstelle Rems-Murr alarmierte "Christoph 41" – so der Funkrufname des rot-weißen Hubschraubers – um 15:54 Uhr, keine zwei Minuten später war die Besatzung in der Luft und auf dem Weg nach Osten. Vor Ort übernahmen der Hubschraubernotarzt und der Rettungsassistent den Patienten von der Besatzung eines Rettungswagens. Dieser zeigte deutliche Anzeichen eines lebensbedrohenden Herzinfarkts.

Die medizinische Besatzung des Hubschraubers stabilisierte den Mann mit Medikamenten und bereitete ihn auf den Transport in eine Klinik vor. Nach kurzem Flug konnte der Patient den schon vorinformierten Ärzten des Herzkatheterlabors einer Klinik übergeben werden.

Pilot Volker Dejung hebt die schnelle und reibungslose Abwicklung des Einsatzes hervor: "Nur 38 Minuten nach der Alarmierung konnten wir schon mit dem Patienten an der Klinik landen. Bei schweren Erkrankungen wie Herzinfarkt oder auch Schlaganfall zählt jede Minute. Schnelle notärztliche Hilfe aus der Luft und ein unverzüglicher schonender Transport mit dem Hubschrauber in eine spezialisierte Klinik retten hier Leben."

Joint Venture für Central Europe FAB CE

Bei der Umsetzung des funktionalen Luftraumblockes Central Europe (FAB CE) wurde ein weiterer Meilenstein erreicht. Am 17. Oktober 2014 wurde in Brnik, Slowenien von den Geschäftsführern der FAB CE Air Navigation Service Provider die Gründungsurkunde für eine gemeinsame Gesellschaft unterzeichnet.

Das Joint Venture "FAB CE Aviation Services Ltd." wurde damit in Kooperation von Austro Control und den Flugsicherungen aus Tschechien, Kroatien, Ungarn, der Slowakei und Slowenien offiziell etabliert.

Mit der Gründung von "FAB CE Aviation Services Ltd." – einer der ersten Firmen in Europa, die im Rahmen eines funktionalen Luftraumblocks gegründet wurde – leistet FAB CE einen wesentlichen Beitrag zur erfolgreichen Implementierung von Single European Sky (SES). Die neue Firma wird sich im Wesentlichen auf Basis eines koordinierten Projektmanagements um eine professionelle Umsetzung und Implementierung der aktuellen bzw. zukünftigen FAB CE Projekte kümmern. Eine langfristige Perspektive stellt auch die Umsetzung gemeinsamer Infrastrukturprojekte dar.

„Mit der Etablierung dieser gemeinsamen Gesellschaft hat FAB CE als einer der ersten Luftraumblöcke in Europa die Qualität der Zusammenarbeit auf eine neue Ebene gehoben. Ich erwarte mir durch die Intensivierung unser Kooperation neben einer effizienteren und rascheren Projektabwicklung für unseren eigenen FAB auch eine Vorbildwirkung für die übrigen Luftraumblöcke in Europa“, so Austro Control CEO Heinz Sommerbauer in einer ersten Stellungnahme.

Die Etablierung dieser Gesellschaft stellt nicht nur für FAB CE einen wichtigen Schritt dar, sondern bringt auch die Umsetzung von Single European Sky wesentlich voran. Allerdings gibt es auch Widerstände gegen den SES.

Challenger 650 erhält Bordunterhaltung von LHT

Bombardier Business Aircraft hat den Geschäftsbereich Original Equipment Innovation der Lufthansa Technik AG mit der Lieferung des Kabinen-Management- und Bordunterhaltungssystems nice® HD für die neue Bombardier Challenger 650 beauftragt.

Der kanadische Flugzeughersteller hatte sich in der Vergangenheit bereits auf den Flugzeugmustern Learjet 70, Learjet 75, Learjet 85 und Challenger 350 für nice® HD entschieden. Bis heute hat Lufthansa Technik mehr als 400 Systeme der ersten nice®-Generation sowie des Nachfolgers nice® HD an Bombardier Business Aircraft ausgeliefert.

HD Video-on-Demand im Business-Jet

Mit nice® HD erhält die Challenger 650 ein hochmodernes Kabinen-Managementsystem. Standard sind unter anderem die größten in dieser Klasse verfügbaren Displays mit HD-Auflösung, 3D-Karten, Audio- Video-on-Demand, die Integration von Bluetooth sowie branchenführende Möglichkeiten bei der Medien-Auswahl.

Das von Lufthansa Technik entwickelte und exklusiv für Bombardier maßgeschneiderte Kabinen-Managementsystem der nächsten Generation stellt Passagieren alle von Heim- oder Büroanwendungen bekannten Steuerungsmöglichkeiten für Bord-Unterhaltung und Arbeitsumgebung zur Verfügung, die jedem anderen Flugzeug dieses Segments überlegen sind.

Steuerung mittels eigenem Smartphone

Das vollausgerüstete Multimediasystem der Challenger 650 (Grafik) ermöglicht den Nutzern, ihre eigene Musik, Filme oder andere Medien zu speichern und abzuspielen. Das System verfügt als einziges in seiner Klasse über die Fähigkeit, DRM-lizenzierte (Digital Rights Management) Medien zu verwalten und gestattet damit Abonnenten, aktuellste Filme und Unterhaltung zu genießen. Die Kabinenfunktionen können zudem mit Apple- oder Android-Geräten angesteuert werden.

nice® HD ist kompatibel mit iPod/iPad, PCs oder Smartphones und ermöglicht einen drahtlosen oder kabelgebundenen Zugang zu den jeweiligen Inhalten. Mittels USB, HDMI, Bluetooth und anderen Schnittstellen haben Nutzer so eine schnelle Verbindung mit ihren mobilen Endgeräten.

Eine Demonstration des nice® HD-Systems findet an Bord des Challenger 650-Mock-ups im Ausstellungsbereich von Bombardier Business Aircraft am Geschäftsflughafen von Orlando, Florida, anlässlich der diesjährigen Messe der NBAA (National Business Aviation Association) statt. An Bord eines Learjet 75 und einer Challenger 350 werden darüber hinaus weitere in Produktion befindliche nice® HD-Systeme betriebsbereit ausgestellt. Lufthansa Technik ist mit nice® HD auch am NBAA-Stand (Nr. 2289) präsent.

Frauen in die Studien-Stiftung der MTU Aero Engines

Training in lockerer Atmosphäre: Die MTU Aero Engines hat auch dieses Jahr wieder junge Frauen dazu eingeladen, an den Stiftungstagen der MTU Studien-Stiftung teilzunehmen. Diese Stiftung richtet sich an Frauen, die ein naturwissenschaftlich-technisches Studium absolvieren und sich professionelle Unterstützung mit Rat und Tat wünschen. "Wir möchten mit der Stiftung speziell junge Frauen dabei unterstützen, ihre Stärken vor allem in technischen Berufen zu nutzen und sich in einer von Männern dominierten Berufswelt durchzusetzen", kommentiert Gudrun Bauer, die Vorsitzende der Stiftung. Das Leitthema der Stiftungstage in diesem Jahr war "Zeit- und Projektmanagement".

Ziel der MTU Studien-Stiftung ist es, besonders begabte und engagierte junge Frauen in naturwissenschaftlich-technischen Studiengängen zu fördern. Deutschlands führender Triebwerkshersteller möchte leistungsorientierte Studentinnen bei ihrer persönlichen Entwicklung aktiv begleiten und unterstützen, um sie auf das spätere Berufsleben vorzubereiten. Höhepunkt sind dabei jedes Jahr die Stiftungstage, die im Spätsommer stattfinden.

Dieses Jahr ging es für die jungen Frauen nach Bayrischzell in die oberbayerischen Alpen: Während dieser zwei Tage soll es den Teilnehmerinnen ermöglicht werden, überfachliche Qualifikationen für den späteren Berufseinstieg zu erlernen sowie interessante Kontakte zu knüpfen. Diesmal sollte den 16 Studentinnen näher gebracht werden, was bei einer Abwicklung eines Projektes zu beachten ist, und auch welche sozialen Fähigkeiten ein Projektmanager mitbringen muss.

Den theoretischen Input konnten die jungen Frauen bei Outdoor-Übungen und unter Anleitung kompetenter Trainer unmittelbar ausprobieren. "Im Gegensatz zu den von Männern dominierten Studiengängen kommen die Teilnehmerinnen der Studientage hier mit anderen jungen Frauen zusammen – man vernetzt sich und es entstehen Kontakte, auch über den Workshop hinaus", sagt Gudrun Bauer.

Die MTU Studien-Stiftung existiert seit dem Jahr 2000. Schwerpunkt der Förderung ist das Erlernen von Soft Skills, also von sozialer, persönlicher und methodischer Qualifikationen. Die MTU Studien-Stiftung will Frauen, die Spaß an Technik haben, insbesondere dabei unterstützen, selbstbewusst einen bislang männlich dominierten Bereich zu besetzen.

Junge Frauen können sich im Laufe des Jahres für die Stiftung mit aussagekräftigen Unterlagen bewerben. Einige herausragende Stipendiatinnen werden bei den Stiftungstagen ausgewählt; Ihnen steht eine Vielzahl weiterer Fördermöglichkeiten zur Verfügung, wie finanzielle Förderung, persönliches Mentoring und die Vermittlung von Praktika und Abschlussarbeiten.

Lufthansa-Technik baut Spezial-Flugzeug für Parabelflüge

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Die Lufthansa Technik AG als Lieferant technischer Dienstleistungen für Verkehrsflugzeuge sowie VIP- und Special Mission-Flugzeuge, arbeitet in ihren VIP-Wartungseinrichtungen in Hamburg zurzeit an zwei einzigartigen Flugzeugen für "Space"-Einsätze.

Seit Juli befindet sich SOFIA, eine umgebaute Boeing 747SP, zur Überholung in Hamburg. Das Flugzeug wird gemeinsam von der National Aeronautics and Space Administration der USA (NASA) und dem DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) als Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie betrieben. Die beiden Forschungszentren haben Lufthansa Technik für die Überholung des Flugzeugs ausgewählt (im Bild), weil das Unternehmen über die umfassendste Erfahrung in der Instandhaltung dieses Flugzeugmusters verfügt.

Parabelflüge für die französische CNES

Seit September arbeitet Lufthansa Technik auch an der Umrüstung eines ehemals bei der deutschen Luftwaffe betriebenen Airbus A310 für Novespace, ein Tochterunternehmen des nationalen französischen Raumfahrtzentrums CNES (Centre National d'Etudes Spatiales). Das Flugzeug in VIP-Konfiguration wird zu einem Versuchsflugzeug für Schwerelosigkeitsexperimente bei Parabelflügen umgebaut. Gleichzeitig führt Lufthansa Technik umfassende Wartungsarbeiten an diesem Flugzeug durch, das später gemeinsam vom DLR, der CNES und der Europäischen Raumfahrtagentur ESA genutzt wird.

"Neben unserem klassischen Geschäft der VIP-Ausrüstung und Instandhaltung für private und staatliche Kunden haben sich unsere technischen Dienstleistungen für Special Mission-Flugzeuge in den vergangenen Jahren zu einem sehr erfolgreichen Geschäft entwickelt", sagte Wieland Timm, Verkaufsdirektor VIP & Special Mission-Flugzeuge. Das Leistungsspektrum von Special Mission-Flugzeugen reicht vom Transport von Truppen und Fracht über Tanker- und MedEvac-Aufgaben (medizinische Evakuierung) bis hin zum Wissenschaftsbetrieb wie SOFIA und ZeroG.

Keine Routineprozesse für Spezialflugzeuge

"Aufgrund unserer umfassenden Erfahrung mit einer Vielzahl von Verkehrsflugzeugmustern schenken uns immer mehr Kunden ihr Vertrauen. Die Herausforderung liegt darin, dass keines dieser Flugzeuge – obwohl sie auf Verkehrsflugzeugen basieren – den Einsatz von Routineprozessen erlaubt. Oft sind es ältere Plattformen, die in der kommerziellen Luftfahrt kaum noch eingesetzt werden, die jedoch für ihren speziellen Zweck mit modernster technischer Ausrüstung versehen sind.", so Timm.

Vor mehr als 50 Jahren hat Lufthansa Technik mit der Unterstützung der VIP-Flugzeuge der deutschen Luftwaffe begonnen. Heute liefert das Unternehmen technische Dienstleistungen für mehr als 20 Special Mission-Flugzeuge verschiedener Luftwaffen und Forschungsorganisationen. Dazu gehören die Wartung, Reparatur und Überholung von Flugzeugen, Motoren und Komponenten, das Wartungsmanagement, die Logistik und die Unterstützung der technischen Dokumentation.

X-37B nach fast zwei Jahren im All wieder gelandet

Fortschritt beim Boeing X-37B Orbital Test Vehicle (OTV). Am Freitag landete der Experimental-Wiedereintrittskörper an der Vandenberg Air Force Base nach seinem dritten erfolgreichen Flug. Die X-37B war am 11. Dezember 2012 von der Cape Canaveral Air Force Station in Florida aus gestartet worden.

Damit schließt das Raumfahrzeug eine 674 Tage dauernde Testmission für das U.S. Air Force Rapid Capabilities Office ab. Bereits seit einem Jahrzehnt forscht Boeing an Weltraum-gestützten, unbemannten Flugkörpern, einschließlich der X-40 vom Air Force Research Lab, der X-37 der NASA und dem Steuerungs- und Landeprogramm für die X-37 der Defense Advanced Research Projects Agency.

Ken Torok, Boeing director of Experimental Systems, zeigte sich über das Ergebnis erfreut. Mit 1.367 Tagen im All über insgesamt drei OTV-Missionen haben die kleinen Raumfahrzeuge nun schon mehr Tage im All verbracht als alle Space Shuttles zusammen (1.334 Tage). Die X-37B vereine dabei die besten Eigenschaften eines Flugzeuges und eines Raumfahrzeuges, und stelle eine weitere Option zur Versorgung bemannter Missionen durch ein wiederverwendbares unbemanntes Gerät dar.

Die erste OTV-Mission begann am 22. Aprill 2010 und endete am 03. Dezember, nach 224 Tagen in der Umlaufbahn. Die zweite Mission brachte es ab 05. März 2011 schon auf 468 Tage im All. Die X-37B soll damit eine zuverlässige und wiederverwendbare Experimental-Plattform für die US-Air Force darstellen. An ihr sollen Technologien für den Wiedereintritt, aber auch Risiko-Vermeidung und Missions-Konzepte entwickelt werden, die dann in zukünftigen Missionen zum Einsatz kommen sollen.

Simulatortraining der DRF Luftrettung bewährt sich seit 10 Jahren

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Über einen Computer steuert das Instruktorenteam die klinischen Symptome bei den Patientensimulatoren ein. Kameras filmen die jeweils ca. 15-20 minütigen Simulatorsequenzen aus unterschiedlichen Perspektiven und verschiedene Mikrofone nehmen die Kommunikation im Team auf.

Der „Patient“ atmet schwer, sein Röcheln ist unüberhörbar. Dann setzt auch noch sein Herz aus. Jetzt müssen Notarzt und Rettungsassistent schnell reagieren. Es geht um Menschenleben, jeder Handgriff muss sitzen: Wiederbelebungsmaßnahmen, Infusionen verabreichen, intubieren. In diesem Fall handelte es sich glücklicherweise nicht um einen richtigen Patienten, sondern um eine mobile High-Tech-Puppe

Am vergangenen Wochenende fand ein solches Simulatortraining an der Leonberger Hubschrauberstation der DRF Luftrettung statt, um Notfälle realitätsnah zu trainieren. In den videounterstützten Nachbesprechungen weisen die Instruktoren die Teilnehmer auf ihre Handlungsstrategien am Patienten hin: Was war besonders gut? Was kann optimiert werden und warum? Seit zehn Jahren bietet die DRF Luftrettung dieses Fortbildungskonzept erfolgreich mit dem Institut für Patientensicherheit und Teamtraining InPASS an.

„Professionelle Leistungen auf höchstem Niveau können von Teams nur dann erwartet werden, wenn regelmäßig kritische Situationen im Team trainiert werden. Wir können mit dem SimMan, einer High Tech Simulatorpuppe zum Beispiel einen Herzinfarktpatienten darstellen und klinische Symptome, wie relevante Notfall-EKG-Rhythmen, abbilden. Die Teilnehmer verabreichen dem SIM-Man über Infusionsleitungen Medikamente und können wichtige therapeutische Schritte einleiten.

Realistische Szenarien – Puppe klagt über Schmerzen

Der „Patient“ kann intubiert, defibrilliert oder reanimiert werden, er kann aber auch sprechen und über Schmerzen klagen. Die Teams vergessen meist nach 2-3 Minuten, dass es sich eigentlich um eine Trainingssituation handelt, so realistisch und damit praxisrelevant sind die Szenarien. Die über 130 stattgefundenen SIM-Trainings in den vergangenen zehn Jahren und die positiven Beurteilungen unserer über 2.000 Teilnehmer zeigen, dass sich unser Konzept bewährt hat. Wir erkennen einen positiven nachhaltigen Lerneffekt, eine Verbesserung der Kommunikation im Team und damit eine Optimierung der Patientensicherheit“, erläutert Dr. Gerson Conrad, Medizinischer Abteilungsleiter Fort- und Weiterbildung der DRF Luftrettung.

Großer Lerneffekt auch für erfahrene Mediziner

„Bis zu 70 Prozent aller Zwischenfälle in der Medizin sind auf menschliche Faktoren zurückzuführen“, so Conrad. „Ursachen sind dabei in der Regel nicht mangelnde Fachkenntnisse, sondern Probleme beim Umsetzen des Wissens unter realen Bedingungen.“

Die Leonberger Besatzung ist mit dem Verlauf des Trainings sehr zufrieden. „Im Rahmen der Simulatorsequenzen waren wir als medizinische Besatzung immer wieder aufs Neue gefordert und mussten uns stets auf unvorhergesehene Zwischenfälle einstellen, wie im realen Einsatzalltag auch. Insbesondere durch die videounterstützten Nachbesprechungen ist ein großer Lerneffekt selbst bei sehr erfahrenen Notfallmedizinern gegeben“, berichtet Dr. Matthias Plattner, Leitender Arzt an der Station Leonberg.

DRF Luftrettung und Christoph 41

Die DRF Luftrettung setzt an 30 Stationen in Deutschland und Österreich Hubschrauber für die Notfallrettung und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein, an acht Standorten sogar rund um die Uhr. „Christoph 41“ wird in den Landkreisen Böblingen, Stuttgart, Rems-Murr, Schwäbisch-Hall, Heilbronn, Göppingen, Ludwigsburg, Enzkreis, Calw, Tübingen, Reutlingen und Esslingen alarmiert.

Über die Hubschrauberrettung hinaus führt die DRF Luftrettung weltweite Patiententransporte mit Ambulanzflugzeugen durch. Im vergangenen Jahr starteten die rot-weißen Luftretter zu insgesamt 38.180 Einsätzen.

Dortmund Airport sucht Alternative wegen airberlin

In der aktuellen Diskussion um die Streichung der Mallorca-Verbindung der Air Berlin ab Dortmund ab dem kommenden März äußert sich Geschäftsführers der Flughafen Dortmund GmbH, Udo Mager. Wenn der Eindruck vermittelt werde, dass ein Preiskampf zwischen der Airline und Reiseveranstaltern mit ausschlaggebend für die Entscheidung gegen Dortmund gewesen sein soll, sei das für ihn vollkommen unverständlich. Ein Preiskampf würde dann auf dem Rücken der Dortmunder Passagiere ausgetragen.

Um das zu vermeiden und um den bisherigen Umfang an Mallorca-Flügen zu bieten, bemühe sich der Flughafen um Alternativen ab Dortmund. Schon jetzt stünden allen Passagieren, die nur einen Flug mit airberlin gebucht haben, mit germanwings und Ryanair zwei alternative Airlines zur Verfügung. Für Pauschalreisenden arbeiteder Flughafen gemeinsam mit Airlines und Reiseveranstaltern unter Hochdruck an Alternativen. Die Ergebnisse werden dann kommuniziert.

Die zu vernehmende Häme, die aus den Reaktionen von Flughafenkritiken spricht, werde der Sachlage nicht gerecht, überrasche aber auch nicht, so Mager. Festzustellen bliebe, dass Dortmund Airport 2014 mit einem Passagierwachstum beenden wird. Und auch für 2015 werde erst am Jahresende Bilanz gezogen.

Bisher 35 München-Flüge ab Stuttgart vom Streik betroffen

Vom erneuten Streik, zu dem die Vereinigung Cockpit die Piloten der Lufthansa bis Dienstag 23:59 Uhr aufgerufen hat, ist am Köln Bonn Airport soweit nur die München-Strecke betroffen. 25 Lufthansa-Flüge von und nach München fallen im Streikzeitraum aus, sieben am heutigen Montag und 18 am morgigen Dienstag. Die Zahl der von den Ausfällen betroffenen Passagiere schätzt der Flughafen auf etwa 2.600. Die Lufthansa-Töchter wie Germanwings oder Lufthansa Cargo sind vom Streik nicht betroffen. Allerdings soll nun auch auf Langstrecken gestreikt werden.

Der Airport rät allen Fluggästen von Lufthansa, sich auf über den aktuellen Flugstatus zu informieren. Zumal ab Dienstag auch auf Interkontinentalflügen gestreikt werden soll, Lufthansa hat einen aktualisierten Notflugplan erstellt.

Flughafen München beim Klimamanagement ausgezeichnet

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Die Flughafen München GmbH (FMG) wurde in der Münchner BMW Welt für ihr erfolgreiches Engagement bei der Reduzierung klimarelevanter Emissionen ausgezeichnet. Bereits ein Jahr nach ihrem erfolgreichen Debut beim CDP (Carbon Disclosure Projekt) gelang der Sprung in den Carbon Performance Leadership Index (CPLI) – der "Champions-League" international renommierter Unternehmen, die sich für einen effektiven Klimaschutz einsetzen. Damit ist die FMG der einzige Flughafenbetreiber weltweit in dieser Spitzenklasse.

Das CDP ist die international bedeutendste Ratingagentur, die sich mit Klimastrategien und der CO2-Berichterstattung von Unternehmen befasst. Die Organisation mit Sitz in London analysiert und bewertet jährlich weltweit über 5.000 Unternehmen mit einem Börsenwert von ca. 78 Billionen US-Dollar hinsichtlich ihrer Aktivitäten auf diesem Feld. Beim CDP Rating erhielt der Münchner Airport in der Kategorie "Disclosure Score" 98 von 100 möglichen Punkten. Bewertet wurden hier die Transparenz und die Vollständigkeit der Klima-Berichterstattung. Darüber hinaus erzielte die FMG in der Kategorie "Performance Score" die Bestnote "A". Hier werden die Qualität und Effektivität der Umweltaktivitäten untersucht.

Für die FMG ist der Umwelt- und Klimaschutz bereits seit langer Zeit fester Bestandteil der Unternehmenspolitik. "Das klare Bekenntnis zur Nachhaltigkeit und einem ressourcenschonenden Flughafenbetrieb ist auch eine Verpflichtung für die Zukunft. Die Auszeichnung zeigt, dass wir uns beim Klimaschutz international bereits heute auf höchstem Niveau bewegen", erklärte Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der FMG-Geschäftsführung anlässlich der Preisverleihung in der BMW Welt.

Streik auch auf Langstrecke der Lufthansa – Dienstag neuer Sonderflugplan

Nachdem die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit für Montag und Dienstag, den 20. und 21. Oktober, im Zeitraum von 13:00 Uhr (20. Oktober) bis 23:59 Uhr (21. Oktober) MESZ einen deutschlandweiten Streik auf allen Lufthansa-Flügen mit Maschinen vom Typ Airbus A320-Familie, Boeing 737 und Embraer angekündigt hat, arbeitet Lufthansa mit Hochdruck an Sonderflugplänen für den Streikzeitraum. Der Sonderflugplan soll für die ersten 24 Stunden des Streiks Gültigkeit haben. Den zweiten Sonderflugplan für den Folgezeitraum hat die Fluggesellschaft am Montag, den 20. Oktober, gegen 13:00 Uhr veröffentlicht.

Mit der Erstellung der Sonderflugpläne will Lufthansa den Flugverkehr nach Ende des Streiks wieder planmäßig stattfinden lassen. Eine Übersicht über die gestrichenen Flüge findet man unter Gestrichene Flüge. Den aktuellen Status des Fluges kann man vor Reiseantritt hier ersehen.

Langstreckenflüge am Montag planmäßig

Insbesondere auf Kurz- und Mittelstreckenflügen von Lufthansa ist aufgrund der Länge des Streiks im Streikzeitraum mit starken Beeinträchtigungen zu rechnen. Lufthansa prüft jedoch im Rahmen der Sonderflugpläne zurzeit, welche Flüge trotz des Streiks dargestellt werden können. Langstreckenflüge werden darüber hinaus am Montag planmäßig stattfinden. Dennoch werden alle Lufthansa-Reisenden gebeten, sich vor dem Abflug über den Status des Fluges zu informieren. Dazu rät Lufthansa ihren Passagieren vor allem die Internetseite zu nutzen, da aufgrund der Ankündigung des Streiks an einem Sonntag die Kapazitäten in den Call-Centern nur langsam auf ein Maximum erhöht werden können.

Fluggäste deren Flug streikbedingt gestrichen wird, haben die Möglichkeit, ihre Buchung kostenfrei umzubuchen oder den Flug kostenfrei zu stornieren. Und auch Fluggäste, die einen Lufthansa-Flug für den 20. oder 21. Oktober gebucht haben, der aber nicht gestrichen wird, können ihren Flug einmalig kostenfrei umbuchen. Tickets für innerdeutsche Flüge können wieder online oder an einen Lufthansa Quick-Check-In-Automaten in eine Bahnfahrkarte umgewandelt werden.

Flüge der Lufthansa Group Fluggesellschaften finden statt

Austrian Airlines, Brussels Airlines, Germanwings, SWISS und Air Dolomiti (operated by OS, SN, 4U, LX, EN) werden auch während des Streiks flugplanmäßig durchgeführt. Und auch die Lufthansa Cargo ist weitestgehend nicht von dem Streik betroffen. Germanwings prüft darüber hinaus derzeit, ob die Gesellschaft bis zu vier Lufthansa-Flüge durchführen kann, die andernfalls streikbedingt gestrichen werden müssten.

Außerdem arbeiten Lufthansa-Mitarbeiter bereits mit Hochdruck daran, vor allem Umsteigepassagiere auf Verbindungen über die Drehkreuze Zürich, Wien oder Brüssel zu leiten, um diese Fluggäste trotz des Streiks planmäßig an ihr Ziel bringen zu können. Fluggäste, die ihre Kontaktdaten hinterlegt haben werden per SMS oder Email über Änderungen im Flugplan informiert.

Unverständnis bei Lufthansa für Streik

Lufthansa hält die Streikankündigung der Vereinigung Cockpit für vollkommen unverständlich und unverhältnismäßig. Die anhaltende Streikserie zeige laut Lufthansa auch, dass es beim Streikrecht in Deutschland für Unternehmen der kritischen Verkehrsinfrastruktur dringenden und eiligen Handlungsbedarf gebe.

Die Übergangsversorgung, die Lufthansa anbiete, sei und bliebe eine der besten, wenn nicht die beste weltweit, und damit ein Privileg – also das exakte Gegenteil von sozialem Kahlschlag, wie von der Vereinigung Cockpit behauptet. Das konkretisierte Angebot zur Neuregelung der Übergangsversorgung sehe einen umfassenden Bestandsschutz und einen gestaffelten Übergang in ein nachhaltiges Modell für alle bisherigen Piloten vor.

Selbst für Mitarbeiter, die ab dem 01. Januar 2014 eingestellt worden seien oder noch würden, wolle Lufthansa weiterhin ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Flugdienst ermöglichen. Zur Frage der Finanzierung der Übergangsversorgung für diese neuen Mitarbeiter habe Lufthansa der Vereinigung Cockpit weitere Gespräche angeboten. Von der VC sei dem Unternehmen bislang kein Vorschlag zur Neuregelung der Übergangsversorgung bekannt.

Innerhalb des Lufthansa Konzerns gibt es für rund die Hälfte der insgesamt knapp 10.000 Piloten bereits heute Regelungen, die ein Ausscheiden aus dem Flugdienst mit frühestens 60 Jahren oder überhaupt keine Übergangsversorgung vorsehen. Die Vereinigung Cockpit selbst hat solche Tarifverträge bereits innerhalb der Lufthansa Group abgeschlossen. Für die jetzt von der Vereinigung Cockpit vertretenen Piloten wolle die Gewerkschaft, so Lufthansa, aber offenbar an einer Regelung festhalten, die für sie in der weltweiten Luftfahrtindustrie Sondervorzüge biete.

Die anderen rund 115.000 Mitarbeiter der Lufthansa hätten ihren Beitrag zur langfristigen Zukunfts- und zur Wettbewerbsfähigkeit der Lufthansa in einem harten und unfairen weltweiten Wettbewerb geleistet. Es sei daher nicht ansatzweise nachvollziehbar, dass diese Mitarbeitergruppe offenbar ausschließlich daran interessiert sei, ihre Besitzstände für die nächsten Jahrzehnte und für Piloten zu sichern, die heute noch gar nicht bei der Lufthansa beschäftigt seien.

airberlin passt Streckennetz und Flüge an – Langstrecke mit NIKI

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airberlin passt ihr Streckennetz an und setzt dabei auf mehr Effizienz und die weitere Reduzierung der Saisonalität. Mit der strategischen Ausrichtung auf mehr Effizienz geht eine Fokussierung auf die Kernmärkte Deutschland, Österreich sowie die Schweiz einher. Die Änderungen im Streckennetz beinhalten auch eine Zunahme der Flüge auf bestimmten Strecken, wie beispielsweise auf den Transatlantikstrecken ab Düsseldorf in die Drehkreuze des oneworld® Partners American Airlines.

Von diesen Drehkreuzen aus stehen airberlin-Reisenden Anschlussflüge zu rund 60 zusätzlichen Zielen in ganz Nordamerika zur Verfügung. Das Streckennetz der östlichen Hemisphäre erschließt sich den Gästen von airberlin durch Flugverbindungen nach Abu Dhabi, dem Drehkreuz von airberlins Partner Etihad Airways.

Ausbau und Bereinigung von Strecken

Neben dem Ausbau zentraler Ziele wurde bei der Umstrukturierung des Streckennetzes auch eine gezielte Bereinigung um unwirtschaftliche und stark saisonabhängige Strecken vorgenommen. Wolfgang Prock-Schauer, Chief Executive Officer von airberlin, sagte: "Wir haben unser Streckennetz umstrukturiert, unsere Kernmärkte gestärkt und nicht profitable Strecken aus dem Netzwerk entfernt.

Unsere Strategie ist es, die Hauptmärkte mit erhöhten Frequenzen zu bedienen und ein starker Mitbewerber auf diesen Strecken zu sein. Insgesamt hat diese Streckenrevision zu einer Kapazitätsminderung von fünf Prozent geführt. Wir bauen auf unsere Marktführerschaft in Berlin, Düsseldorf und Palma de Mallorca sowie auf unsere starke Position in anderen wichtigen Zielen in Deutschland, Österreich und der Schweiz."

Marktführerschaft bei Urlaubsflügen

"Als der größte touristische Carrier in Deutschland, Österreich und der Schweiz bieten wir unseren Gästen zudem Flüge zu den wichtigsten touristischen Destinationen im Mittelmeerraum, auf die Kanaren und in die Karibik an und behaupten unsere Stellung als Marktführer in diesem Segment", so Wolfgang Prock-Schauer weiter.

Einen deutlichen Ausbau zum Winter 2014/15 gibt es beispielsweise beim Marokko-Programm mit mehreren wöchentlichen Flügen nach Agadir und neu nach Marrakesch. Beide Ziele werden von Flughäfen in Deutschland und Österreich aus angeflogen. Mit bis zu 318 wöchentlichen Flügen von 16 Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu insgesamt 19 Zielen im Sommerflugplan 2015, spielt auch Griechenland eine wichtige Rolle im Streckennetz.

Diesen Winter wird airberlin 26 Mal pro Woche zu Zielen in der Karibik fliegen und ihrem Streckennetz auf der touristischen Langstrecke damit vier wöchentliche Flüge hinzufügen. Im Sommer 2015 wird airberlin mit einem zusätzlichen wöchentlichen Flug von Düsseldorf nach Varadero in Kuba die Frequenz im Vergleich zum Vorjahressommer ebenfalls erhöhen.

Angebot ab kleineren Airports reduziert, Langstrecke ausgebaut

In der Hochsaison im Sommer 2015 wird airberlin bis zu 430 Mal wöchentlich von 23 Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Mallorca fliegen und ist damit die größte Airline auf dem bedeutendsten europäischen Ferienflughafen. Abflüge von kleineren Flughäfen zu Urlaubszielen werden teilweise reduziert. Dies betrifft Flughäfen wie Bremen und Dortmund.

Dem Flughafen Düsseldorf kommt durch die Netzwerkoptimierungen künftig eine noch größere Bedeutung als Langstrecken-Drehkreuz zu. Bereits ab diesen Winter geht es täglich von der Rheinmetropole nach New York und ab Sommer 2015 erhöht airberlin zudem die Anzahl der Flüge auf 14 wöchentliche Flüge. Noch häufiger startet airberlin im Sommer auch nach Los Angeles und bietet insgesamt sechs anstatt vier wöchentliche Flüge an die US-Westküste an. Mehr Flüge bereits ab diesem Winter gibt es dauch auf verschiedenen europäischen Städteverbindungen zum Beispiel nach Rom, Salzburg und Zürich.

Berlin bleibt zentral

Der Flughafen Berlin-Tegel ist zentraler Bestandteil der Netzwerkstrategie von airberlin. Durch die Erhöhung der Anzahl der Flüge nach New York auf einen täglichen Flug und nach Chicago auf sechs wöchentliche Flüge ab Winter 2015/16 schafft airberlin ein ganzjährig konstantes Flugprogramm mit einem Angebot, welches insbesondere für Geschäftsreisende noch attraktiver ist. Die Verdoppelung der Frequenzen nach Abu Dhabi auf zwei tägliche Flüge ist gleichfalls von großer Bedeutung und erlaubt den Gästen, Abu Dhabi als Ausgangspunkt für Reisen zu den wichtigsten Zielen in Asien und Australien zu nutzen.

Um ihre Stellung im innerdeutschen Verkehr zu stärken, will die zweitgrößte deusche Fluggesellschaft diesen Winter auch die Anzahl der Flüge von Berlin nach Frankfurt erhöhen und verbindet die deutsche Hauptstadt dann 48 Mal wöchentlich mit der Mainmetropole. Ab Winter 2014/15 wird airberlin die unprofitablen Destinationen Barcelona und Oslo aus dem Streckennetz nehmen. Auch Miami wird ab Mai 2015 nicht mehr nonstop ab Berlin-Tegel bedient und stattdessen über eine tägliche Verbindung via Düsseldorf an die deutsche Hauptstadt angebunden.

Flughafenwechsel nach Mailand und Codeshare mit Alitalia

Die neue Codeshare-Partnerschaft zwischen airberlin und Alitalia bedeutet dass airberlin ihren Gästen zukünftig noch mehr Flüge von Berlin nach Mailand anbietet und ihre Position auf dem italienischen Markt weiter stärkt. Bereits ab 26. Oktober 2014 profitieren Gäste, die mit der airberlin group nach Mailand fliegen, auch vom Flughafenwechsel von Mailand-Malpensa zum Flughafen Mailand-Linate, der nur 20 Minuten vom Stadtzentrum entfernt liegt und ein bedeutendes Drehkreuz für Alitalia ist. Sowohl die drei täglichen Flüge von Düsseldorf als auch die zwei täglichen Flüge von Berlin-Tegel werden ab diesem Zeitpunkt in Linate landen. Dies gilt auch für die drei täglichen Flüge der zur airberlin group gehörenden österreichischen Fluglinie NIKI.

Partnerschaft mit Etihad Airways – NIKI erstmals mit Langstrecke

Die Zusammenarbeit mit dem Equity- und Codeshare-Partner Etihad Airways ist ein wichtiger Bestandteil der Netzwerkstrategie von airberlin. Die Streckennetze beider Partner sind optimal aufeinander abgestimmt und ermöglichen es airberlin Fluggästen, das umfassende Flugangebot von Etihad Airways nach Asien, Australien, auf den indischen Subkontinent sowie zu weiteren Zielen in der Golfregion zu nutzen. So sind beispielsweise Ziele in asiatischen Ländern wie China, Indonesien, Japan, Malaysia, Thailand oder Vietnam schon jetzt mit einer einfachen Umsteigeverbindung via Abu Dhabi zu erreichen.

Durch den konstanten Ausbau des Flugangebots von Deutschland nach Abu Dhabi und ab Winter 2014/15 erstmals auch von Österreich, wird es zukünftig noch mehr Möglichkeiten für Fluggäste geben, das weiterführende Streckennetz des Partners zu nutzen. Der weitere Ausbau der Strecken nach Abu Dhabi startet mit der Aufnahme der zweiten täglichen Verbindung zwischen Berlin und Abu Dhabi ab 26. Oktober 2014, durch welche ideale Umsteigeverbindungen zu 43 Destinationen im Streckennetz von Etihad Airways geschaffen werden. Ab dem 01. Dezember 2014 wird airberlin zudem eine tägliche Flugverbindung zwischen Stuttgart und Abu Dhabi aufnehmen.

Die neue Strecke ist die erste Nonstop-Verbindung zwischen der baden-württembergischen Landeshauptstadt und dem Emirat. Ebenfalls neu ab 24. November 2014 ist der tägliche Nonstop-Flug von Wien nach Abu Dhabi. Dieser Flug ist gleichzeitig der erste Langstreckenflug für NIKI und nimmt damit innerhalb des Netzwerks der Airline eine strategisch besonders bedeutende Rolle ein.

Tourismus im Fokus ab Österreich und der Schweiz

In Wien kommt es im Zuge der weiteren Netzwerkoptimierung zu Anpassungen im Bereich der europäischen City-Strecken. So bietet NIKI bereits mit dem Beginn des Winterflugplans 2014/15 keine Flüge mehr zwischen Wien und Frankfurt sowie Wien und Kopenhagen an. Ab Beginn 2015 stellt NIKI zudem die Flüge nach Moskau ein. Im Gegenzug wird die touristische Kompetenz von NIKI mit zusätzlichen Flügen nach Griechenland, Italien, Spanien sowie Zypern gestärkt.

Die Abflüge in die Feriengebiete sind mit Deutschland, Österreich und der Schweiz und weiteren bedeutenden europäischen Metropolen durch ein Umsteigekonzept verbunden. Die Flüge zu den Ferienzielen bietet NIKI von fünf Flughäfen in Österreich (Graz, Innsbruck, Linz, Salzburg, Wien) an. Insbesondere Griechenland bleibt ein bedeutender strategischer Eckpfeiler im Streckennetz von NIKI und wird auch 2015 auf weitgehend stabilem Niveau bedient. Neu im Streckennetz von NIKI ab Wien sind neben dem täglichen Flug nach Abu Dhabi, der bereits diesen Winter startet, zwei wöchentliche Flüge nach Alicante an der Costa Blanca in Spanien und nach Catania auf Sizilien ab Sommer 2015.

In Zürich wird sich airberlin weiterhin auf den Ausbau der Flüge nach Deutschland und Österreich sowie die Stärkung des touristischen Segments fokussieren. Mehr Flüge gibt es unter anderem nach Berlin, Düsseldorf und Wien sowie nach Palma de Mallorca. Neu ab Sommer 2015 ist ein Flug nach Faro zweimal pro Woche. Insgesamt verzeichnet airberlin 2015 am Standort Zürich neun Prozent mehr Flüge als im Vorjahr.

Lufthansa-Piloten sollen ab Montag 35 Stunden streiken

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit kündigt den nächsten Streik an. So sollen die Piloten der Lufthansa Passage von Montag, 20.10.2014, 13:00 Uhr bis Dienstag, 21.10.2014, 23:59 Uhr erneut in Streik treten. Betroffen sein werden alle Flüge der Lufthansa Passage mit Flugzeugen vom Typ Airbus 320-Family, Boeing 737 und Embraer deutschlandweit. Die Piloten wehren sich gegen die Abschaffung ihrer Übergangsversorgung.

Ziel des Streiks ist ein neuer Tarifvertrag für alle Beschäftigten des Cockpitpersonals. Bedauerlicherweise habe Lufthansa nach nunmehr sieben Streiks seit April dieses Jahres Kompromissvorschläge nicht aufgegriffen und mauere, so die VC.

Airbus senkt Rate der A330-Produktion

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Airbus hat mitgeteilt, dass die Produktionsrate der A330-Familie von derzeit zehn Maschinen pro Monat auf neun bis zum vierten Quartal 2015 gesenkt werden soll. Seit 2013 hat Airbus den Typ mit zehn Maschinen pro Monat gebaut, was die höchste Rate in der Branche für ein Flugzeug dieser Größenkategorie sei, so der Marktführer für Verkehrsflugzeuge.

Laut Tom Williams, Airbus Executive Vice President Flugzeugprogramme, sagte, man könne so für einen sanften Produktionsfluss auch für die Lieferketten sorgen. Nach der guten Akzeptanz der A330neo, zusätzlich zur 242 Tonnen-Version und einer für Mittelstrecken optimierten Version der A330 werde man mit dem A330neo-Hochlauf eine stabile Produktion vorhalten.

NASA entdeckt vielleicht entfernteste Galaxie

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Die NASA hat ein Foto des Weltraumteleskops Hubble veröffentlicht, das die bislang vielleicht am weitesten entfernte Galaxie zeigt. Die winzige Galaxie ist schätzungsweise 13 Mrd. Lichtjahre entfernt, und wird durch den Gravitationslinsen-Effekt wie durch eine Lupe auf der Hubble-Aufnahme vergrößert.

Die Galaxie bietet einen Blick in die Beschaffenheit der frühen Jahre des Universums, und stellt womöglich sogar nur die Spitze des Eisberges dar. Laut Studienleiter Adi Zitrin vom California Institute of Technology in Pasadena ist sie ein Beispiel für einen als sehr häufig erachteten Grundstoff an extrem kleinen und zaghaften Objekten, die es in den ersten ca. 500 Mio. Jahren nach dem Urknall gab. Weitere Studien solcher Objekten könnten helfen, die Entwicklung des Universums und der Galaxien bis heute besser zu verstehen.

Mehrere Ergebnisse kombiniert – Gravitationslinse hilft

Die Ergebnisse stammen aus dem Frontier Fields Programm, in dem die Forscher der NASA Daten von Hubble mit denen anderer Observatorien wie Spitzer oder Chandra (für Röntgenstrahlung) kombinierten, um so mithilfe großer Galaxiencluster das frühe Universum zu erforschen. Solche Galaxiencluster haben aufgrund ihrer großen Masse die Eigenschaft, sogar den Weg des Lichtes zu beeinflussen. Dieser Effekt wurde von Albert Einstein erstmals vorhergesagt, und bewirkt eine Bündelung von Lichtstrahlen, was als Gravitationslinsen-Effekt bezeichnet wird.

Dadurch wird das Licht von sehr schwachen, sehr weit enfternten Objekten gesammelt und konzentriert, welche sonst oft nicht mehr detektierbar wären. Randbereiche werden zudem verzerrt dargestellt. Im aktuellen Fall wurde der Galaxienhaufen Abell 2744, auch Pandoras Cluster genannt, beobachtet. Die beobachteten Objekte werden durch diesen zehnfach heller und größer abgebildet. Das gefundene kleine Exemplar einer Galaxie besteht wohl nur aus ca. 40 Millionen Sonnen, und hat mit 850 Lichtjahren Durchmesser eine 500-fach geringere Größe als unsere Milchstraße mit eineigen hundert Milliarden Sternen.

Objekt zu schwach für Spektroskopie

Üblicherweise nutzen Astronomen die Rotverschiebung, um die Entfernung von Objekten spektroskopisch zu messen. Das ist bei diesem schwachen und entfernten Objekt jedoch nicht möglich. Eine Kombination aus verschiedenen Abbildungen des Objektes und derer Winkel zueinander aus der Gravitationslinse, in Verbindung schlicht mit der Farbe statt Spektroskopie, erlaubte jedoch eine Abschätzung der Entfernung. Laut Zitrin sei man sich zu 95 Prozent sicher, dass die Rotverschiebung 10 beträgt, eine enorme Rotverschiebung.

Für die Forscher ist die Frage nun spannend, ob diese schwachen Objekte am Anfang des Universums ausreichten, um den Wasserstoff, der sich bald nach dem Urknall abkühlte, aufzuheizen. Dieser Reionisierung genannte Prozess geschah etwa 200 Mio. bis eine Mrd. Jahre nach dem Urknall. Die Reionisierung machte das All auch erst transparent für das Licht, also durchsichtig, wie wir es auch heute vorfinden.

GDS-Partnerschaft von Ryanair mit Amadeus

Die neue GDS-Partnerschaft von Ryanair und Amadeus, Europas führendem Anbieter für hoch entwickelte technologische Lösungen im weltweiten Reisebereich, nimmt Fahrt auf. Ab sofort haben alle europäischen Reiseagenturen, die mit Amadeus zusammenarbeiten, Zugang zu den Tickets und dem Business Plus Paket von Ryanair sowie Europas größtem Streckennetz. Über GBS-Dienste (global distribution system) können Reisebüros weitere Leistungen wie Leihwägen und Hotels gleich mitbuchen.

Die Kombination von Ryanairs umfassenden Streckennetz mit Primär- und Sekundärflughäfen und dem führenden Marktanteil in den meisten europäischen Hauptreiseländern sowie der Technologie von Amadeus gibt Ryanair die Möglichkeit, seine Angebote für Geschäftsreisen auszubauen. Diese Partnerschaft – Ryanairs zweite GDS-Partnerschaft – folgt direkt auf das im August gestartet Business Plus Programm und ermöglicht noch mehr europäischen Unternehmen, auf die günstigsten Preise der irischen Low-Cost Airline zuzugreifen.

Diese Partnerschaft ist die neuste Angebots-Erweiterung von Ryanair, neben etwa der neuen App mit der Möglichkeit für mobile Bordkarten, Sitzplatzreservierungen und einem zweiten kostenlosen Handgepäck.

Kenny Jacobs, Chief Marketing Officer von Ryanair: "Im Rahmen unserer stetigen Verbesserung der Angebote für Unternehmen und für reguläre Kunden ist unsere neue Partnerschaft mit Amadeus nicht nur für Ryanair eine bedeutende Entwicklung, sondern auch für all unsere Kunden in Europa. Als Europas größte Fluglinie werden wir dieses Jahr bis zu 87 Millionen Passagiere auf dem größten Streckennetz befördern und dabei 186 Flughäfen in 30 Ländern verbinden.

Bereits jetzt sind gut 27 Prozent unserer Kunden Geschäftsreisende, weshalb wir auch weiterhin daran arbeiten werden, Europas besten Service für Unternehmen zu verbessern und den Unternehmen die günstigsten Preise, die pünktlichsten Flüge und unser maßgeschneidertes Business Plus Programm zu bieten…"

Holger Taubmann, SVP Distribution von Amadeus: "Wir freuen uns, dass Ryanairs Tarife in unserem Amadeus System ab sofort buchbar sind. Ryanair bedient Europas größtes Streckennetz und Nutzer von Amadeus in ganz Europa können nun einen größten Teil der Flüge der Airline buchen. Unsere einfache Ticket Technologie ermöglicht einen reibungslosen Buchungsvorgang genau wie bei allen Full-Service-Arlines bei Amadeus auch."

Neuer Name für „Landestelle J“ auf Churyumov-Gerasimenko gesucht

Als noch zehn mögliche Landestellen für die erste Landung auf einem Kometen im Rennen waren, mussten die ersten zehn Buchstaben des Alphabets genügen. Nun steht allerdings fest, wo Lander Philae auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko aufsetzen wird – auf „Landeplatz J“.

Und „J“ ist kein besonders schöner Name. Deshalb rufen das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die französische Raumfahrtagentur CNES, die italienische Raumfahrtagentur ASI und die ESA mit einem Wettbewerb dazu auf, einen Namen für die Landestelle vorzuschlagen. Bis einschließlich 22. Oktober 2014 konnten Namens-Vorschläge für den Landeplatz J online eingereicht werden. Der Gewinner und der ausgewählte Name für die Landstelle werden am 03. November 2014 bekanntgegeben, die Abkopplung von der ESA-Sonde Rosetta soll am 12. November 2014 erfolgen.

Landeplatz J relativ flach und gut beleuchtet

In mehreren Schritten hatten sich Wissenschaftler und Ingenieure der Mission für den Landeplatz auf dem Kopf des zweiteiligen Kometen entschieden. Ausschlaggebend war dabei, dass „J“ für eine Landung das geringste Risiko aufweist. „Kritisch wäre es für Philae und seine Landung, wenn wir ein Gelände mit Neigungen von mehr als 30 oder 45 Grad hätten – in dem ausgewählten Landegebiet ist das aber kaum der Fall: Das Areal hat keine starken Gefälle“, sagt Lander-Projektleiter Dr. Stephan Ulamec vom DLR. Auch liegen nur verhältnismäßig wenige große Brocken innerhalb der Lande-Ellipse mit einem Durchmesser von rund einem Kilometer. Wichtig war auch, dass Philae genügend Sonnenlicht an seinem Standplatz auf Churyumov-Gerasimenko erreicht, damit sich seine Batterien immer wieder mit neuer Energie aufladen lassen.

Für die Kometenforscher ist besonders spannend, dass gleich in der Nähe aktive Regionen sind. Bei seinem Flug in Richtung Sonne erwärmt sich der Komet – einige Bestandteile werden gasförmig und als so genannte Jets mitsamt den Staubteilchen in Richtung All geschleudert. „Diesen Vorgang haben wir bisher noch nicht vollständig verstanden“, sagt Dr. Ekkehard Kührt, wissenschaftlicher Leiter für die Rosetta-Mission im DLR.

Namens-Ideen für „J“ gesucht

Mit dem relativ flachen Landeplatz mit ausreichend Sonne sind nun alle Beteiligten zufrieden: Im Vergleich zu den übrigen Landeplätzen auf dem ungewöhnlich geformten Kometen bietet „J“ nicht nur gute Bedingungen für eine möglichst sichere Landung, sondern auch für wissenschaftlich ergiebige Untersuchungen. Bestätigt wurde der ausgewählte Landeplatz, auf dem Philae am 12. November 2014 gegen 16:30 Uhr aufsetzen soll, in einem finalen Schritt am 14. Oktober 2014. Was nun noch fehlt, ist der rechte Namen.

Ausgeschlossen sind Personennamen – ansonsten ist fast alles erlaubt. Die Jury – das Philae Steering Committee – wird aus allen Vorschlägen den Gewinner auswählen, der zur Landung zur ESA in Darmstadt eingeladen wird. Wichtig ist dabei auch eine Begründung, die mit dem Namensvorschlag eingereicht werden muss. Eine Aufstellung der Bedingungen und Organisatorisches zum Einreichen der Namens-Vorschläge werden bereitgestellt. Der Gewinner erhält eine Einladung ins ESA Raumflugkontrollzentrum (ESOC) in Darmstadt, um dort samt VIP-Betreuung und Führung die Landung von Philae im live mitzuerleben.

Bereits für die Landung am 12. November 2014 wird der provisorische Name „J“ dann schon Vergangenheit sein und die Landestelle ihre neue Bezeichnung tragen. Um 09:35 Uhr wird Philae von der Rosetta-Sonde getrennt und durch die Schwerkraft des Kometen zu seiner Oberfläche sinken. Während dieses siebenstündigen Abstiegs werden jedoch schon verschiedene Instrumente eingeschaltet. Auch die Kamera ROLIS unter Leitung des DLR wird schon vor der Landung Bilder der Kometenoberfläche aufnehmen. Der gesamte Landevorgang vom Betrieb des Landers über den Einsatz der Instrumente bis hin zum Entfalten der Landebeine wurde bereits vorab im Lander Control Center (LCC) des DLR geplant und programmiert, damit Philae autonom landen kann.

ESOC in Darmstadt steuert Philae

Das Lander Control Center ist für die Überwachung und Kommandierung des Landers zuständig. Die Kommandos für Philae und seine zehn Instrumente an Bord werden vom Kontrollzentrum in Köln zum europäischen Missions-Kontrollzentrum ESOC in Darmstadt und von dort aus über Bodenstationen zu Rosetta und Philae geschickt. Die Telemetrie von Philae gelangt in umgekehrter Richtung über das ESOC zum LCC. Gegen 17:00 Uhr – nach einer Laufzeit von 28 Minuten vom Lander bis zur Erde – wird im LCC das Signal für eine erfolgreiche Landung auf Churyumov-Gerasimenko erwartet und erstmals werden Instrumente direkt auf einer Kometenoberfläche zum Einsatz kommen.

Red Bull Air Race – Entscheidung in Spielberg

Insgesamt viermal kam es zu einem Führungswechsel in der laufenden Red Bull Air Race Weltmeisterschaft. Bei den bisher sieben Rennen der Saison 2014 standen nicht weniger als fünf verschiedene Sieger auf dem Podium. Die bislang spannendste Saison der schnellsten Motorsportserie der Welt geht mit dem Finale am 25./26. Oktober am Red Bull Ring im österreichischen Spielberg zu Ende.

Hannes Arch, Weltmeister des Jahres 2008, liegt derzeit hinter dem Briten Nigel Lamb auf Platz zwei – der Titel ist für den Steirer dennoch zum Greifen nahe. Lamb katapultierte sich beim letzten Rennen in Las Vegas, Nevada, am 12. Oktober mit seinem fünften Podiumsplatz in Folge an die Spitze der Gesamtwertung. Allerdings haben sowohl Hannes Arch als auch der derzeit Drittplatzierte, Titelverteidiger Paul Bonhomme aus Großbritannien, noch Chancen auf den WM-Titel.

Titeljäger Matthias Dolderer – Piloten extrem nah beieinander

Nach seinem ersten Podiumsplatz der Saison in Las Vegas peilt Matthias Dolderer aus Tannheim in Oberschwaben nun den ersten Sieg seiner Karriere an. Mit einem starken dritten Rang und zwei vierten Plätzen in Folge sei die Zeit für einen Sieg reif, glaubt der Deutsche: "Wir sind von Rennen zu Rennen besser geworden. Ich glaube, es ist nun soweit, dass wir ein Event gewinnen."

Auch der Weltmeisterschaftsführende, Nigel Lamb, zeigt sich zuversichtlich: "Es war eine Wahnsinns-Saison. Ein Rennen war knapper als das andere", so der Brite, der mit 53 Punkten in der WM-Gesamtwertung vor Arch mit 48 und Bonhomme mit 47 Zählern liegt. Bei den letzten fünf Rennen zeigte Lamb konstant eine nahezu perfekte Leistung und holte sich 48 von 60 möglichen Punkten. Dabei bescherte ihm sein Höhenflug eine Topplatzierung (12 Punkte) sowie vier zweite Plätze in Folge (36 Punkte).

"So viele Piloten fliegen inzwischen mit nur Bruchteilen einer Sekunde Abstand zueinander – so knapp, dass man sofort verliert, wenn man nur den kleinsten Fehler macht", so der Brite. Tatsächlich schafften es diese Saison acht verschiedene Piloten auf das Podest – bisheriger Rekord – und nur wenige Hundertstel Sekunden trennten den Sieger jeweils von den Verlierern.

Showdown in Spielberg auch unterhalb des Treppchens

Auch hinter den Top 3 der Weltmeisterschaft wird die Action in Spielberg nicht zu kurz kommen, denn Platz vier wird ebenso heiß umkämpft. Der Kanadier Pete McLeod (37 Punkte), Sieger in Las Vegas, wird alles daran setzen, den Australier Matt Hall (33 Punkte) sowie den Gewinner des Rennens im texanischen Fort Worth, den Franzosen Nicolas Ivanoff (30 Punkte), abzuwehren.

Mit dem Showdown in Spielberg, dem insgesamt 58. Rennen in der Geschichte des Sports, kehrt das Red Bull Air Race zu seinen Ursprüngen zurück. Vor elf Jahren feierte die Serie mit dem ersten Rennen im benachbarten Zeltweg ihr Debüt. Seit der Premiere im Jahr 2003 wurde die Serie bisher in 18 Ländern ausgetragen. In diesem Jahr fanden die Highspeed-Rennen, die knapp über dem Boden bzw. der Wasseroberfläche geflogen werden, in Abu Dhabi, Kroatien, Malaysia, Polen, England und den USA statt.

Fliehkräfte von bis zu 10 G für die Piloten

Bei der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft treten zwölf der weltbesten Piloten in einem Motorsportwettkampf gegeneinander an, der eine Kombination aus Speed, Präzision und Können erfordert. Die Piloten absolvieren mit bis zu 370 km/h knapp über der Oberfläche einen aus 25 Meter hohen aufblasbaren Pylonen bestehenden Parcours und sind dabei Fliehkräften von bis zu 10 G ausgesetzt.

Rainer Schwarz wird Geschäftsführer des Flughafen Rostock-Laage

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Dr. Rainer Schwarz wird als neuer Geschäftsführer der Flughafen Rostock-Laage-Güstrow GmbH bestellt Die Gesellschafter der Flughafen Rostock-Laage-Güstrow GmbH (RLG) hatten im Mai 2014 die Position des Geschäftsführers der RLG ausgeschrieben.

Auf diese Ausschreibung hin haben sich mehr als 80 Bewerber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beworben. Nach einem detaillierten Auswahlverfahren wurden im September und Oktober 2014 Gespräche mit sechs Bewerbern durchgeführt. An den Bewerbergesprächen nahmen neben Vertretern der Gesellschafter auch der amtierende Vorsitzende des Aufsichtsrates der RLG teil. Die Gesellschafter haben sich darauf verständigt, Herrn Dr. Rainer Schwarz mit Wirkung zum 01. Dezember 2014 als neuen Geschäftsführer für die Dauer von fünf Jahren zu bestellen.

Gleichzeitig wird der interimsmäßig eingesetzte Geschäftsführer Herr Steffen Knispel abberufen und wird seine Aufgaben als Prokurist in der RVV GmbH wieder vollständig übernehmen. Gesellschafter und Aufsichtsrat sind Herrn Knispel sehr dankbar für sein zusätzliches erfolgreiches Engagement bei der RLG. Die Gesellschafter sind überzeugt, in Herrn Dr. Rainer Schwarz die fachlich kompetente Führungspersönlichkeit für die schwierige Aufgabe der Weiterentwicklung der Flughafen Rostock-Laage-Güstrow GmbH gefunden zu haben.

VC gibt sich von Germanwings-Notflugplan unbeeindruckt

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Entgegen der Germanwings-Mitteilung, man habe 80 Prozent aller Flüge am gestrigen Donnerstag darstellen können, zeigt sich die Pilotenschaft im Streik als komplett geschlossen hinter ihren Forderungen, wie die Aufnahme aus dem Köln Bonn Airport vom Donnerstag um ca. 17:00 Uhr, verdeutlicht.

Von 20 Germanwings-Flügen wurden elf annuliert, zwei vom späten Abend auf Freitagmorgen (außerhalb des Streikzeitraumes) verschoben und fünf durch andere Flugbetriebe durchgeführt (Wetlease). Lediglich zwei Flüge, damit also 10 Prozent, konnten durch den Einsatz von Germanwings-Management-Piloten planmäßig selbst durchgeführt werden.

Upgrade für Forschungsrakete Maxus

Ruag Space in Linköping hat von der Swedish Space Corporation (SSC) den Auftrag erhalten, das Steuerungssystem für die Höhenforschungsrakete Maxus zu aktualisieren. Das Upgrade für die Forschungsmission Maxus 9 mit einem GNC (Guidance, Navigation & Control System) der vierten Generation bringt die Steuerung der Rakete auf den aktuellen Stand der Technik. Höhenforschungsraketen werden verwendet, um wissenschaftliche Experimente an den Rand des Weltraums zu tragen, bevor Sie zurück auf die Erde fallen.

Dank eines neuen Trägheitsnavigationssensors und viel effizienterer Batterietechnik ist das aktualisierte System deutlich kleiner und leichter. Der neue Akku ist umweltfreundlich und hat im Vergleich zum Vorgängermodell nur noch ein Viertel der Grösse.

Die geringe Größe macht es auch möglich, das Ruag-System gemeinsam mit dem Fernsteuerungs- und Telemetriesystem auf einem Nutzlastdeck unterzubringen. Das schafft Platz für weitere wissenschaftliche Experimente. Das neue System soll Ende 2014 ausgeliefert werden.

Die Maxus Rocket ist in der Lage, eine Brutto-Nutzlast von 800 kg auf Höhe von mehr als 700 km zu transportieren. Dies entspricht rund 13 Minuten Schwerelosigkeit. Die Maxus 9 Mission dient einer Reihe materialwissenschaftlicher Experimente.

airberlin holt Arnd Schwierholz von LSG Sky Chefs

Arnd Schwierholz (44) ist zum Stellvertretenden Chief Financial Officer der airberlin ernannt worden und wird am 27. Oktober 2014 seine Tätigkeit bei der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft aufnehmen.

Mit Arnd Schwierholz verstärkt ein Finanzexperte das airberlin Finanzressort, der nach Tätigkeiten bei der UBS Investment Bank und als Unternehmensgründer nunmehr seit zwölf Jahren über umfangreiche Erfahrungen im Airline-Finanzbereich verfügt, unter anderem als Leiter des Bereichs Mergers & Acquisitions der Deutschen Lufthansa. Arnd Schwierholz war zuletzt für die LSG Sky Chefs, die Catering-Tochtergesellschaft der Deutschen Lufthansa AG, als Chief Financial Officer für Nordamerika zuständig.

Airlebnis-Tag am Flughafen Frankfurt mit Musik

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Der nächste Airlebnis-Tag am Flughafen Frankfurt findet am 26. Oktober statt. Zwischen 10:00 und 18:00 Uhr erwartet Besucher eine Reise ins Reich der Sinne mit zahlreichen musikalischen und kulinarischen Programmpunkten.

Mit Anna Scheps und Alexey Pudinov verzaubern zwei aktuell für den Deutschen Pianistenpreis nominierte Virtuosen des "International Piano Forum" am Steinway-Flügel ihre Zuhörer. Ein weiteres Konzert-Highlight ist der Auftritt von Julia Neigel mit einem Ausschnitt aus ihrem Programm "Stimme mit Flügel", begleitet von Piano und Gitarre.

Gäste haben an der Duftorgel unter fachlicher Anleitung die Möglichkeit zur Komposition ihres individuellen Parfums. Starbarkeeper Arnd Heißen kreiert den passenden Cocktail zum Lieblingsduft. Für Entspannung und Wohlbefinden sorgen eine Massage oder ein neues Styling von einer Profi-Visagistin.

Der Flughafen wird zum Parcours der Sinne: Genaues Hinhören, Sehen, Riechen, Fühlen und Schmecken sind auch bei der Flughafen-Rallye von großen und kleinen Besuchern gleichermaßen gefragt. Den Teilnehmern winken wieder tolle Preise.

Sternekoch Mirko Reeh präsentiert beim Show-Kochen für Kinder und mit Kindern originelle Köstlichkeiten und hat wertvolle Tipps für Hobby-Köche parat. Kinder werden mit kreativen Herbstbasteleien ihren Spaß haben und sich beim Halloween-Schminken in kleine Hexen, Vampire und Monster verwandeln.

Selbstverständlich haben sämtliche Shops und Restaurants am Airport an diesem Tag geöffnet und laden zum Bummeln und Verweilen ein. Ideale Ergänzung zu den Aktionen ist die Teilnahme an einer spannenden Flughafen-Rundfahrt, die auch vorausgebucht werden kann. Die Besucherterrasse und die vorgelagerte Food Plaza hingegen bleiben wegen umfangreicher Umbau- und Modernisierungsarbeiten leider bis zum kommenden Frühjahr geschlossen.

Gäste der Flughafen-Rundfahrt und Rallye-Teilnehmer erhalten einen Parkgutschein für vier Stunden in den Parkhäusern P2 und P3 am Terminal 1 oder P8 und P9 am Terminal 2. Die Parkgutscheine sind am Veranstaltungstag gültig und an der Rundfahrtenkasse in der Airport City Mall sowie an den Rallye-Stationen erhältlich.

Germanwings fliegt nach Streik wieder normal

Nach zwölf Stunden Streik kehrt Germanwings zum Normalbetrieb zurück. Erste Flüge starteten heute kurz nach Mitternacht von Köln/Bonn nach Tanger und Marrakesch sowie von Hannover nach Izmir. Für Freitagmorgen wurde bereits wieder normaler Flugbetrieb erwartet. Germanwings absolvierte trotz des Streiks der Pilotengewerkschaft Cockpit circa 80 Prozent der für Donnerstag vorgesehenen Flugverbindungen.

100 der geplanten 500 Flüge mussten gestrichen werden. Ein am Vortag veröffentlichter Ersatzflugplan funktionierte gut. Germanwings hatte per SMS oder E-Mail nahezu alle der von Streichungen betroffenen Fluggäste erreicht und vorab informiert. Die offensive Informationspolitik zahlte sich laut Airline aus: An den Flughäfen blieb die Situation während des Streiks der Piloten ruhig. Dennoch entstand der Airline ein großer wirtschaftlicher Schaden.

Etwa 400 Flüge starteten wie vorgesehen, im Cockpit saßen Piloten von Eurowings sowie freiwillige Piloten der Germanwings und Lufthansa. Vornehmlich hatte Germanwings innerdeutsche Verbindungen gestrichen. Den Gästen waren Gutscheine zur Verfügung gestellt worden, mit denen Kunden auf die Bahn ausweichen konnten.

Flugzeug-Anmietung für Urlaubsrückkehrer

Da bereits am Donnerstag der Rückreiseverkehr aus den Herbstferien in Nordrhein-Westfalen einsetzte, hatte Germanwings alles daran gesetzt, Flüge mit Gästen aus den Urlaubsgebieten sicherzustellen. Dazu hat Germanwings auch Flugzeuge bei anderen Fluggesellschaften angemietet. Germanwings bedauere dennoch die Unannehmlichkeiten sehr, die Passagieren durch die Streikmaßnahmen entstanden sind.

90 Reiseflieger ab Leipzig/Halle und Dresden gen Süden

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Zum Auftakt der sächsischen Herbstferien starten allein von Freitag bis Sonntag an den Flughäfen Leipzig/Halle Airport und Dresden International insgesamt 90 Flugzeuge nach Südeuropa, Nordafrika und Vorderasien. Am gefragtesten sind Antalya an der Türkischen Riviera (36 Starts) und Palma de Mallorca (16 Starts). Vom Flughafen Dresden International heben vom 17. bis 19. Oktober 28 Flugzeuge zu Urlaubsflügen ab. Spitzenreiter ist Antalya (16 Starts), wiederum gefolgt von Palma de Mallorca (5 Starts). Je zwei Flugzeuge starten nach Heraklion und Teneriffa. Je einmal angeflogen werden Enfidha, Hurghada und Barcelona.

Am Leipzig/Halle Airport starten im gleichen Zeitraum 62 Urlaubs-flieger. Top-Ziel ist auch hier Antalya (20 Starts), gefolgt von Palma de Mallorca 11 Starts sowie Heraklion, Hurghada und Istanbul (jeweils 3 startende Flugzeuge).

Ruag lädt Jugendliche zur Berufswahl am „TalentsDay“

Bereits zum zweiten Mal führt die Ruag ihren Berufswahltag "TalentsDay" durch. Mit über 350 Lehrstellen ist die Ruag einer der größten industriellen Lehrbetriebe der Schweiz. Mit dem TalentsDay am 18. Oktober öffnet der Technologiekonzern an sechs Standorten in der Deutschschweiz seine Türen. Den Jugendlichen im Berufswahlalter werden insgesamt 15 Lehrberufe vorgestellt. Im Vorfeld des TalentsDay findet am 17. Oktober in Emmen die Ruag Berufsbildungskonferenz zum Thema "Vom Talent zum Profi" mit prominenten Gästen und Referenten statt.

An sechs Deutschschweizer Standorten (Alpnach, Bern, Emmen, Interlaken, Thun und Zweisimmen) öffnen sich am 18. Oktober und am 24. Oktober in Bure die Türen der Ruag für Jugendliche im Berufswahlalter. Sie bekommen dabei die Möglichkeit, Ausbildungsberufe – aus erster Hand durch die Lernenden der Ruag – in einem spannenden technologischen Umfeld näher kennen zu lernen.

Ruag Berufsbildungskonferenz: "Vom Talent zum Profi"

Am Freitag, 17. Oktober, findet in Emmen die Ruag Berufsbildungskonferenz mit prominenten Referenten statt. Die Veranstaltung steht unter dem Leitgedanken "Vom Talent zum Profi". Zu Gast sind unter anderem Gian Gilli, ehemaliger Sportdirektor Swiss Olympic, Franz Grüter, CEO von green.ch sowie die 19 Zentralschweizer Goldmedaillen Gewinner der diesjährigen SwissSkills Bern.

Sie werden durch den Luzerner Regierungsrat Reto Wyss, Präsident der Zentralschweizer Bildungsdirektorenkonferenz für ihre außerordentlichen Leistungen geehrt. Moderiert wird der Anlass von Linda Fäh (Miss Schweiz 2009).