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A400M „Atlas“ für Deutschland meistert Erstflug

Der erste A400M Lufttransporter für die deutsche Luftwaffe hat seinen Jungfernflug absolviert. Dieses Ereignis ist ein wichtiger Meilenstein Richtung Auslieferung. Das Flugzeug mit der Seriennummer MSN 18 hob Dienstag um 14:30 Uhr Ortszeit vom spanischen Sevilla ab.

Nach einer Flugdauer von 4 Stunden 58 Minuten landete die Maschine wieder um 19:28 Uhr sicher auf dem Flughafen. Verantwortlicher Pilot war der Deutsche Thomas Wilhelm. "Es ist eine große Auszeichnung für mich, diesen ersten Flug der ersten A400M für die deutsche Luftwaffe durchgeführt zu haben", sagte der Testpilot nach der Landung.

"Dieses Flugzeug vereint strategische Reichweite mit echten taktischen Eigenschaften wie hoher Agilität und der Fähigkeit, auf kurzen unbefestigten Pisten zu landen. Deshalb bin ich absolut überzeugt davon, dass die A400M das Leistungsspektrum des Lufttransports enorm erweitern wird. Das gilt für militärische wie humanitäre Einsätze gleichermaßen." Das Flugzeug ist das erste von 53 bestellten Flugzeugen für die deutsche Luftwaffe und trägt die Typenbezeichnung A400M "Atlas".

Foto: Erste A400M der deutschen Luftwaffe beim Abheben zu ihren Jungfernflug (c) Airbus Defence and Space

Sonderflugplan bei Germanwings und Statusanzeige

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Germanwings reagiert mit einem Ersatzflugplan auf den Streik der Pilotengewerkschaft Cockpit. Diese hatte ihre Mitglieder für heutigen Donnerstag zwischen 12:00 und 24:00 Uhr zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. 80 Prozent aller 500 Flüge, die für Donnerstag geplant waren, werden jedoch stattfinden. Etwa 100 – vornehmlich innerdeutsche – Flüge müssen gestrichen werden. Die stattfindenden Flüge werden von freiwilligen Piloten der Germanwings, Lufthansa und Eurowings geflogen.

Der Ersatzflugplan wurde bei der Airline online veröffentlicht. Alle Fluggäste sollten dort den aktuellen Status ihres Fluges prüfen. Dort werden regelmäßig die neuesten Informationen veröffentlicht. Sollte ihr Flug gestrichen werden, können Fluggäste ihren Flug kostenlos stornieren oder umbuchen.

Da bereits am Donnerstag der Rückreiseverkehr aus den Herbstferien in Nordrhein-Westfalen einsetzt, hat Germanwings alles daran gesetzt, Flüge mit Gästen aus den Urlaubsgebieten sicherzustellen. Dazu hat Germanwings auch Flugzeuge bei anderen Fluggesellschaften angemietet. Die deutsche Fluggesellschaft stellt ferner Gutscheine zur Verfügung, mit denen Kunden auf die Bahn ausweichen können.

Luftfahrt und Politik beraten über Rahmenbedingungen für Standort Deutschland

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Die Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Lufthansa, Air Berlin, der Flughäfen Frankfurt und München sowie der Deutschen Flugsicherung und der Präsident des BDL dankten Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Alexander Dobrindt für die Übernahme der Schirmherrschaft der Initiative Luftverkehr für Deutschland (ILfD). Angesichts einer stark veränderten Wettbewerbslage im internationalen Luftverkehr sind konkrete Entscheidungen der Politik in Bund und Ländern und der EU notwendig, um entstandene Wettbewerbsverzerrungen zu reduzieren und Deutschland eine faire Chance im internationalen Wettbewerb zu ermöglichen.

Ziel der gemeinsamen Plattform ILfD von Luftverkehrsbranche und Politik ist es, den Luftverkehrsstandort Deutschland im globalen Wettbewerb nachhaltig zu stärken. Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, sagte: "Die von Bundesverkehrsminister Dobrindt angekündigte ‚Marktentwicklungs- und Wettbewerbsanalyse‘ ist eine zentrale Grundlage, um künftig in der Politik besser Folgenabschätzung zu leisten und damit die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Luftfahrt zu stärken."

Das bedeutet vor allem die Abschaffung der Luftverkehrsteuer, keine weiteren Nachtflugbeschränkungen, keine europäische Insellösung beim Emissionshandel", so Klaus-Peter Siegloch anlässlich eines Gesprächs mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, den Spitzen der deutschen Luftverkehrswirtschaft und Vertretern verschiedener Landesregierungen im Rahmen der ‚Initiative Luftverkehr für Deutschland‘.

Wirtschaftlicher Druck von Außen auf die Branche

Lufthansa-Chef Carsten Spohr erklärte: "Mit klugen und weitsichtigen Entscheidungen hat sich Europa in den letzten 50 Jahren eine Spitzenposition im weltweiten Luftverkehr erarbeitet. Eine Spitzenposition halten auch die Airlines des Lufthansa Konzerns. Der globale Luftverkehr befindet sich aber in einem dramatischen Wandel. Staatlich subventionierte Airlines, vor allem aus der Golf-Region, fluten gerade auch den deutschen Markt mit enormen Überkapazitäten."

Spohr weiter: "Die neuen Flugzeuge werden unsere Kunden mit dem besten verfügbaren Bordprodukt begeistern. Und nicht minder wichtig: Jedes der Flugzeuge sichert mehrere hundert deutsche und europäische Arbeitsplätze. Parallel führen wir neue Geschäftsmodelle ein, um auch aus dem Zentrum Europas heraus stärker am Wachstum des Weltluftverkehrs teilzuhaben und um für Deutschland und Europa attraktive Mobilität anzubieten. Wir machen als Unternehmen unsere Aufgaben, hoffen aber, dass die Bundesregierung bei der Ausgestaltung der zukünftigen Luftfahrtpolitik der großen Bedeutung des Luftverkehrssektors für Deutschland Rechnung trägt. Luftfahrt Made in Germany brauchen wir auch im 21. Jahrhundert – wir haben es in der Hand."

Folgen für Flughäfen

Die Wettbewerbsverzerrungen haben auch für die Flughäfen enorme wirtschaftliche Folgen, ergänzte Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. "Das Passagierwachstum läuft zunehmend an Deutschland vorbei. Drehkreuze wie Istanbul oder Dubai sind zwischen 2010 und 2013 um 59,7 Prozent bzw. 40,9 Prozent gewachsen. Wichtige europäische Netzwerkcarrier konnten ihr Angebot an deutschen Flughäfen im gleichen Zeitraum um zehn Prozent erhöhen, während deutsche Fluggesellschaften ihre Angebote in dieser Zeit um 4,8 Prozent senken mussten. Wir verlieren langfristig Wertschöpfung, Arbeitsplätze und unsere strategische Anbindung an die Weltmärkte."

An den diesjährigen Gesprächen der Spitzen der Luftfahrtbranche nahmen neben Bundesverkehrsminister Dobrindt, der Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt und Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundeswirtschaftsminister Zypries, auch folgende Ländervertreter teil: Minister Groschek (Verkehr NRW), Minister Jörg Vogelsänger (Infrastruktur Brandenburg), Staatssekretär Eck (Innen und Verkehr Bayern), , Staatssekretär Samson (Wirtschaft und Verkehr Hessen), Staatssekretär Gaebler (Stadtentwicklung und Umwelt Berlin).

Bundestagsausschuss einstimmig gegen Abschaffung der Luftverkehrssteuer

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Aktuell werden knapp 60 Prozent der Luftverkehrsteuer von sechs deutschen Fluggesellschaften aufgebracht, während über 100 ausländische Fluggesellschaften lediglich 40 Prozent der Steuer zu erbringen haben. Eine Branche deren Gewinne pro Jahr meist unter einer Milliarde liegt, wird dadurch massiv beschädigt, wenn man ihr auch weiterhin zusätzliche Lasten von fast 600 Millionen Euro auferlegt, so die Vereinigung Cockpit.

"Wir sind sehr enttäuscht über die Entscheidung die von der VC eingebrachte Petition zur Abschaffung der Luftverkehrssteuer einstimmig abzulehnen", so Ilja Schulz, Präsident der Vereinigung Cockpit. "Mögen die Gründe für die einzelnen Fraktionen auch unterschiedliche sein, die Folgen der Luftverkehrssteuer auf die deutsche Luftverkehrsindustrie sind eindeutig. Die Luftverkehrssteuer führt zu massiven Wettbewerbsverzerrungen zulasten der deutschen Fluggesellschaften und Flughäfen, schadet dem Wirtschaftsstandort Deutschland und bedroht dadurch tausende Arbeitsplätze. Die Politik wird nun weiter zusehen müssen, wie die pro Passagier abzuführende Ticketsteuer dazu führt, dass Reisende gerade in grenznahen Regionen abwandern, deutsche Unternehmen finanziell unter Druck geraten und Arbeitsplätze gefährdet werden."

Luftverkehrsteuer als Hemmnis für Investitionen

Umweltschutzbemühungen würden behindert, indem den Fluggesellschaften wichtiges Kapital, welches für die Investitionen in leisere und verbrauchsärmere Flugzeuge notwendig ist, entzogen werde. Die Luftverkehrsteuer vernichtet Arbeitsplätze und Wohlstand und behindert den Umweltschutz in Deutschland, so die VC.

"Wir fordern daher die Bundesregierung auf, nicht an einer Steuer festzuhalten die den Unternehmen und Arbeitnehmern mehr Nachteile beschert, als sie dem Staat einbringt. Die Abschaffung der Luftverkehrsteuer ist dringend notwendig um weiteren Schaden von der deutschen Luftfahrt abzuwenden, sowie den damit verbundenen Arbeitsplatzabbau zu verhindern", so Schulz abschließend.

Gegen die Luftverkehrsabgabe hatte die Vereinigung Cockpit, unterstützt von anderen Gewerkschaften und Verbänden, eine Petition im Deutschen Bundestag eingereicht. Mit fast 150.000 Unterschriften und viel Zuspruch aus der Politik ist sie die zweiterfolgreichste Petition, die jemals eingereicht wurde.

Hier soll Philae landen

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Nach detaillierten Untersuchungen steht nun fest, es wird der im September ausgewählte Landeplatz J auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko. Das Team im Lander-Kontrollraum des DLR kann sich somit definitiv auf die Landung auf dem Kopf des entenförmigen Kometen vorbereiten.

"Der Landeplatz hat ausreichend Sonne und relativ flaches Gelände", sagt Lander-Projektleiter Dr. Stephan Ulamec vom DLR. Einfach wird die Aufgabe dennoch nicht – bisher kennen die Wissenschaftler beispielsweise nicht die Bodenbeschaffenheit. Die Landung wird nicht nur deshalb eine große Herausforderung. Am 12. November 2014 um 09:35 Uhr soll der Lander von der Rosetta-Sonde getrennt werden und rund sieben Stunden später auf dem Kometen aufsetzen. Gesteuert und überwacht wird die erste Landung überhaupt auf einem Kometen aus dem Lander Control Center des DLR in Köln.

Rosetta nur 10 km vom Kometen entfernt

Mit der Rosetta-Mission, die am 02. März 2004 startete, wollen die Kometenforscher einen Blick in die Entstehungszeit unseres Sonnensystems werfen. Zum ersten Mal haben sie dabei die Möglichkeit, das ursprüngliche Material eines Kometen nicht nur bei einem weit entfernten Vorbeiflug zu untersuchen, sondern aus dem Orbit und sogar direkt vor Ort auf der Kometenoberfläche. Die Rosetta-Sonde selbst ist zurzeit nur noch zehn Kilometer von Churyumov-Gerasimenko entfernt.

Sobald Philae auf dem Kometen gelandet ist, werden zehn wissenschaftliche Instrumente die ersten Daten von einer Kometenoberfläche liefern. Drei Instrumente werden dabei federführend vom DLR-Institut für Planetenforschung durchgeführt: Die Sonde MUPUS hämmert sich bis zu 40 Zentimeter tief in den Boden, um beispielsweise die Wärmeleitfähigkeit zu messen, SESAME sendet und horcht auf akustische und elektrische Signale, und die Kamera ROLIS nimmt bereits während des Abstiegs in Richtung Komet die ersten Bilder auf.

Landesonde Philae erhält Programmierung für die Landung

Doch zunächst muss am 12. November 2014 die anspruchsvolle Landung gelingen. Noch am Tag zuvor sowie in der Nacht zum 12. November 2014 werden mehrfach Entscheidungen getroffen, ob die Landung ausgelöst werden soll. Rund zwei Stunden vor der Separation des Landers wird die Rosetta-Sonde auf die entsprechende Flugbahn gesteuert. Rund 22,5 Kilometer über der Kometenoberfläche beginnt dann nach der Separation der Flug von Philae, der über eine vorab im DLR programmierte Computer-Sequenz autonom verlaufen wird.

509.500.000 Kilometer werden Rosetta und Philae dann von der Erde entfernt sein, und ein Signal wird über 28 Minuten aus dem All bis zum Boden benötigen. Gegen 17:00 Uhr erwartet das Team im Lander-Kontrollraum dann die Information, dass Lander Philae sicher auf dem Kometen aufgesetzt hat. Etwa eine Stunde nach der Landung wird das DLR-Lander-Kontrollzentrum dann mit der ersten wissenschaftlichen Phase beginnen, bei der alle Instrumente auf dem Lander in Betrieb genommen werden.

Airbus in Toulouse empfängt Schülerinnen bei „Frauen für die Zukunft“

Am 17. Oktober empfängt Airbus 80 Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse an seinem Standort in Toulouse zu einem Tag der Entdeckung und Begegnung rund um die Luftfahrtindustrie. Mit der von Airbus in 2011 gestarteten Initiative "Elles du Futur" (Frauen der Zukunft) sollen Berufe der Luftfahrtindustrie bei jungen Frauen besser bekannt gemacht werden.

Neu in diesem Jahr ist, dass dieser Tag auch für Jungen geöffnet ist, die ebenso wie die Mädchen, Botschafter in ihren Schulen sind. Nach einer Präsentation über Airbus und seine Berufe werden die Schülerinnen und Schüler die Flugzeugmontagelinien besuchen und Mitarbeiterinnen von Airbus mit unterschiedlichsten Ausbildungsniveaus treffen, um über ihre beruflichen Laufbahnen und Berufe zu diskutieren.

"Oft ist es Unkenntnis, die junge Frauen zögern lässt, sich zum Zeitpunkt der beruflichen Orientierung für Berufe in der Luftfahrtindustrie zu entscheiden. Wir bemühen uns, die Geschlechtervielfalt in unserer Branche und unseren Teams zu verstärken, denn mehr Vielfalt bedeutet mehr Kreativität und Innovation", erklärte Marc Jouenne, Personalleiter von Airbus in Frankreich. "Die meisten Berufe in diesem Bereich sind für Frauen zugänglich, deshalb müssen wir die Stereotypen bekämpfen", fügte er hinzu.

Diese Maßnahmen zur Sensibilisierung werden von Airbus nun im dritten Jahr in Folge durchgeführt. Die vorhergehenden Veranstaltungen fanden an den Standorten von Airbus in Nantes, Saint Nazaire und Toulouse statt, sowie an seinen Produktionsstandorten in Großbritannien, Deutschland und Spanien.

Diese Initiativen sind Teil der Politik für die Geschlechtervielfalt von Airbus, die das Ziel verfolgt, den Anteil an Frauen in traditionell männlichen Berufen zu erhöhen, und die auch zur CSR-Politik von Airbus gehört. Airbus unterstreicht damit seinen Willen, sich aktiv für die Vielfalt einzusetzen, die ein grundlegender Wert für das Unternehmen ist. Die Politik der Vielfalt betrifft alle Airbus-Unternehmen in der Welt und hat vier wichtige Schwerpunkte: Geschlechtervielfalt, Generationenvielfalt, kulturelle und soziale Vielfalt sowie Behinderung.

Foto: (c) Airbus

Kampfmittelentschärfung in Düsseldorf behindert Flughafen-Anfahrt

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Im Düsseldorfer Stadtteil Lichtenbroich ist heute eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die Bombe soll noch heute gegen 20:00 Uhr entschärft werden. Der Flugbetrieb ist durch die Maßnahme nicht beeinträchtigt. Durch die behördlich angeordneten Sicherheitsmaßnahmen wird die Anreise zum Flughafen aufgrund umfassender Straßensperrungen ab 19:00 Uhr deutlich erschwert. Von westlicher Richtung ist der Airport über die Autobahn A52 und die Danziger Straße erreichbar.

Der Terminalring ist befahrbar, der Kieshecker Weg wird aber gesperrt. Auch die Autobahn A44 wird gegen 19:30 Uhr im Flughafenbereich in beiden Richtungen vorübergehend abgesperrt.

Die Fluggäste und Besucher, die heute Abend zum Düsseldorfer Airport anreisen, werden geben, sich über mögliche Straßensperrungen zu informieren und entsprechende Verzögerungen in ihrer Anreise einzuplanen. Eine frühzeitige Anreise vor 19:00 Uhr wird empfohlen.

Im Nordosten des Flughafengeländes gilt in einigen technischen Gebäuden in der Frachtstraße ein sogenanntes luftschutzmäßiges Verhalten. Aus Sicherheitsgründen darf sich hier zum Beispiel niemand im Freien aufhalten. Auch der SkyTrain-Betrieb muss ab 18:45 Uhr vorübergehend eingestellt werden. Unmittelbar nach der Entschärfung werden alle Maßnahmen aufgehoben. Auf den Flugbetrieb hat die Entschäfung keine Auswirkungen.

Hubschrauber „Christoph Berlin“ der HDM Luftrettung feiert 20-Jähriges

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Seit 20 Jahren startet "Christoph Berlin" der HDM Luftrettung täglich zu Einsätzen, um Patienten schnellstmöglich medizinisch zu versorgen und in Spezialkliniken zu transportieren. Anlässlich dieses Jubiläums hat die HDM Luftrettung gestern zu einer Feierstunde an die Station Berlin geladen.

Rund 90 geladene Gäste, unter ihnen Kooperationspartner aus Politik, Rettungsdienst und Medizin, folgten der Einladung. Prof. Dr. Walter Schaffartzik, Ärztlicher Leiter des Unfallkrankenhauses Berlin (ukb), eröffnete die Veranstaltung im Kesselhaus des ukb: "Wir im Unfallkrankenhaus Berlin sind stolz, dass ‘Christoph Berlin’ bei uns stationiert ist. Denn ein kritisch Kranker oder schwerstverletzter Patient hat nur eine realistische Überlebenschance, wenn er schnellstmöglich in einem spezialisierten Zentrum weiter behandelt werden kann. Die Spezialkliniken des ukb bieten eine solche schnelle und hochqualifizierte Versorgung von Notfall- und Intensivpatienten."

Hubschrauber in der Region absolut notwendig

Dr. Hans Jörg Eyrich, Geschäftsführer der HDM Luftrettung, schloss sich an mit den Worten: "Rund sechs Millionen Menschen leben in der Metropolregion Berlin-Brandenburg, eine Region, die unterschiedlicher kaum sein könnte: Berlin als Hauptstadt mit einer enormen Bevölkerungsdichte und Brandenburg als eines der am dünnsten besiedelten Flächenländer in der Bundesrepublik. Für den Rettungsdienst ist dies eine besondere Herausforderung.

Inmitten dieser Region ist ‘Christoph Berlin’ seit 20 Jahren stationiert und fest etabliert: Waren es anfangs unter 100 Einsätze pro Jahr, wurde er im vergangenen Jahr 1.167-mal alarmiert. Diese Zahl heute verdeutlicht, dass die Stationierung unseres Hubschraubers hier in Berlin absolut notwendig war. Als erster Hubschrauber in Berlin/Brandenburg wird ‘Christoph Berlin’ von Beginn an rund um die Uhr für verletzte oder schwer erkrankte Patienten eingesetzt."

Uwe Grünhagen, Landesvorsitzende des ASB Berlin, sprach im Anschluss und betonte besonders die stabile Partnerschaft des ASB Berlin und der HDM Luftrettung, die auch in den nächsten Jahren so erfolgreich wie bisher weiter geführt gehen soll.

Sieglinde Ehbrecht, Referatsleiterin Ambulante Versorgung des VDEK, Dietrich Schneider, Unternehmensbereichsleiter Sonstige Leistungserbringer der AOK Nord-Ost, und Christian Reuter, Bundesgeschäftsführer des ASB Deutschland schlossen mit ihren Grußworten und würdigten das Engagement und die wichtige Arbeit der Mitarbeiter der Station. Abschließend sprachen Dr. Jörg Beneker, ärztlicher Leiter der Station Berlin, und Thomas Reimer, Pilot und Leiter der Berliner Station, ihrer Berliner Besatzung einen Dank aus, ohne die eine Luftrettung rund um die Uhr nicht möglich wäre.

Christof Berlin 24 Stunden am Tag einsatzbereit

"Christoph Berlin" wird für den schnellen und schonenden Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken eingesetzt. Darüber hinaus wird er bei Notfällen in Ergänzung zum bereits vorhandenen Rettungsdienst auch als schneller Notarztzubringer alarmiert. Dazu ist er vom Unfallkrankenhaus Berlin aus 24 Stunden täglich einsatzbereit. Innerhalb von 15 Minuten kann er jeden Einsatzort im Umkreis von 50 Kilometern Luftlinie erreichen. Er wird vorrangig für Einsätze in Berlin und Brandenburg, aber auch in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern eingesetzt. Im ersten Halbjahr 2014 leisteten die Berliner Luftretter insgesamt 584 Einsätze.

HDM und DRF Luftrettung

Die HDM Luftrettung gehört zur DRF Luftrettung. Diese setzt an 30 Stationen in Deutschland und Österreich Hubschrauber für die Notfallrettung und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein, an acht davon sogar rund um die Uhr. Über die Hubschrauberrettung hinaus führt die DRF Luftrettung weltweite Patiententransporte mit Ambulanzflugzeugen durch. Im vergangenen Jahr starteten die rot-weißen Luftretter zu insgesamt 38.180 Einsätzen.

Zur Finanzierung ihrer lebensrettenden Arbeit ist die gemeinnützig tätige Organisation auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen, Informationen dazu gibt es auf der DRF-Onlinepräsenz.

ukb Unfallkrankenhaus Berlin

Das Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) ist ein hoch spezialisiertes klinisches Zentrum zur Behandlung Schwerkranker und zur Rettung und Rehabilitation Schwerverletzter aus dem gesamten Bundesgebiet. In Spezialdisziplinen wie der Therapie von Brand-, Rückenmark- und Handverletzungen belegt das ukb international eine Spitzenposition.

Das 1997 eröffnete Haus in Berufsgenossenschaftlicher Trägerschaft ist mit 550 Betten, 25 Kliniken, Instituten und Zentren, 20 Stationen, einer Aufnahmestation, zehn Zentral OPs, zwei ambulanten OPs und einem spezialisierten Operationssaal im Zentrum für Schwerbrandverletzte eines der modernsten Schwerpunktkrankenhäuser Europas. Jährlich werden über 87.000 Patienten behandelt.

Flughafen Zürich startet GBAS-Präzisionsanflugsystem

Am 14. Oktober 2014 wurde am Flughafen Zürich der erste Anflug mit Hilfe des Präzisionsanflugsystems GBAS (Ground Based Augmentation System) von einem Airbus 320 der Swiss durchgeführt. Das neue Anflugverfahren ermöglicht ab sofort einen GPS-Anflug auf die Piste 14 auch bei tiefliegenden Wolken oder bei schlechter Sicht. Bereits seit März 2011 kann der Flughafen Zürich mittels satellitengestützter GPS-Technologie angeflogen werden. Das moderne Anflugverfahren leitet die Flugzeuge von Norden auf die Piste 14.

Durch die neue, auf dem Flughafenareal erstellte GBAS-Bodenstation wird die Präzision des GPS-Signals so erhöht, dass entsprechend ausgerüstete Flugzeuge von nun an auch bei tiefliegenden Wolken oder bei schlechten Sichtverhältnissen mit der GPS-Technologie anfliegen können. Der neue Anflug auf Piste 14, dessen Flugwege den heutigen entsprechen, wird mit der offiziellen Publikation am Donnerstag, 16.10.2014, für den regulären Betrieb freigegeben. Weiterhin wurde mit dem neuen System die technische Voraussetzung geschaffen, in der Zukunft Umwelt- und Lärm-optimierte Verfahren, wie beispielsweise sogenannte kontinuierlich sinkende Präzisionsanflüge (Continuous Descent Approaches, CDA), durchzuführen.

Mit der Investition von vier Millionen Schweizer Franken ist derzeit die Flughafen Zürich AG Inhaberin der Honeywell GBAS-Bodenstation und bekräftigt somit ihre Rolle als führender Flughafen bei der Entwicklung und Einführung modernster satellitengestützter Flugverfahren, wie auch manch andere Flughäfen das GBAS-Verfahren bereits nutzen. Betrieben wird die Anlage wie alle Navigationsanlagen in der Schweiz durch Skyguide.

„Merhaba Turkey“ ist Name der MD-11F „D-ALCE“ der Lufthansa Cargo

Lufthansa Cargo unterstreicht die Bedeutung der Türkei als wichtigen Luftfrachtmarkt und tauft eines ihrer Frachtflugzeuge auf den Namen "Merhaba Turkey" ("Hallo Türkei"). Am 14. Oktober wurde der MD-11F mit der Registrierung "D-ALCE" bei einer Zeremonie auf dem Ataturk Flughafen von Istanbul der neue Taufname übertragen.

"Die Türkei hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der dynamischsten Luftfrachtmärkte weltweit entwickelt. Wir stehen in diesem Markt für höchste Qualität und bieten unseren Kunden schnellste Verbindungen von und zu vier verschiedenen Standorten im Land", sagte Vorstandsmitglied Dr. Karl-Rudolf Rupprecht am Dienstag in Istanbul. "Dabei binden wir die wichtigsten Wirtschaftszentren des Landes sowohl über zahlreiche Verbindungen unserer Passagierflugzeuge als auch über reine Frachterflüge an unser weltweites Streckennetz an."

Zusätzlich transportiert Lufthansa Cargo in den Bäuchen der Passagiermaschinen von Lufthansa, Austrian Airlines und Sun Express Fracht aus der und in die Türkei. Sun Express, eine je 50-prozentige Tochter von Lufthansa und Turkish Airlines, fliegt über die Flughäfen von Izmir, Antalya und Ankara mehr als 20 Ziele in Deutschland und Europa an. Austrian Airlines verbindet das Drehkreuz Wien während des Sommerflugplans mit dem türkischen Markt.

"Hello around the world" in 20 Sprachen

Die "Merhaba Turkey" ist bereits das sechste Flugzeug von Lufthansa Cargo, das in den vergangenen zwölf Monaten neu getauft wurde. Die Namen der Frachter orientieren sich an der siegreichen Leitidee eines offenen Kreativwettbewerbs, den Lufthansa Cargo zur Namensgebung ihrer gesamten Flotte 2013 ausgeschrieben hatte. Aus den mehr als 40.000 potenziellen Flugnamen, die innerhalb von sechs Wochen bei Lufthansa Cargo eingereicht wurden, entschied sich eine Jury für die Leitidee "Say hello around the world". Entsprechend werden alle Frachter der Lufthansa Cargo Flotte fortan auf Begrüßungsformeln in rund 20 Sprachen getauft.

Wieder Piloten-Streik bei Germanwings ab Donnerstag Mittag

Die Vereinigung Cockpit (VC) kündigt für morgen, 16. Oktober 2014 weitere Streiks an. Die Piloten der Germanwings werden am Donnerstag von 12:00 bis 23:59 Uhr ihre Arbeit niederlegen. Betroffen sind alle Flüge der Germanwings deutschlandweit. Die Piloten kämpfen damit gegen die Abschaffung Ihrer Übergangsversorgung. Ziel des Arbeitskampfes ist ein neuer Tarifvertrag für alle Piloten. Bedauerlicherweise habe die Lufthansa alle Kompromissvorschläge der VC nicht aufgegriffen und mauere weiter.

Deswegen müssen sich die Kunden in der nächsten Zeit auf weitere Streiks einstellen. Die VC bedauere die Unannehmlichkeiten für die Passagiere und fordert die Lufthansa auf, ihre starre Haltung zu verlassen und ihren Beitrag zur Beilegung des Tarifkonflikts zu leisten.

250 Airbus-Flugzeuge A320neo für Indische Airline IndiGo

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Es ist der größte Einzelauftrag für Flugzeuge in der Firmengeschichte von europäischen Flugzeugbauer Airbus. IndiGo, die nach Marktanteil größte Inlandsfluggesellschaft Indiens, und die beiden Gründer des Unternehmens, Rakesh Gangwal und Rahul Bhatia, Group Managing Director von InterGlobe, haben eine Grundsatzvereinbarung über den Kauf von 250 Flugzeugen der A320neo-Familie unterzeichnet.

Aditya Ghosh, President von IndiGo, sagte: "Dieser neue Auftrag unterstreicht IndiGos Einsatz für die langfristige Entwicklung erschwinglicher Flugreisen in Indien und im Ausland. Mit den zusätzlichen Flugzeugen können wir unsere preiswerten Tickets und unseren ausgezeichneten, freundlichen Service für noch mehr Kunden und in noch mehr Regionen anbieten. Gleichzeitig schaffen wir damit Arbeitsplätze und Wachstum. Das IndiGo-Team ist begeistert über diese neue Phase unserer Expansion." IndiGo hat bei Airbus bisher schon 280 moderne Flugzeuge bestellt, 100 A320ceo und 180 A320neo.

"Die NEO-Modelle behaupten weiter einen beherrschenden Anteil am Weltmarkt. Diese neue Vereinbarung bestätigt die A320-Familie als die bevorzugten Flugzeuge in den Luftfahrtregionen mit der größten Wachstumsdynamik. Wir danken IndiGo und den beiden Gründern des Unternehmens, Rakesh Gangwal und Rahul Bhatia, für dieses enorme Vertrauensvotum", sagte Fabrice Brégier, President und CEO von Airbus.

Indien wird nach den Erwartungen von Airbus in Zukunft ein zunehmend wichtiger Markt für Verkehrsflugzeuge werden. In der jüngsten Marktanalyse spielen dabei die Ballungszentren und wachsende Verkehrsströme zwischen jenen eine Rolle, die zu einer Zunahme von Strecken im inner-indischen Markt führen. Der Auftrag von IndiGo unterstreicht diese Entwicklung.

Die A320neo ("new engine option") wird dank zahlreicher Innovationen wie Triebwerken der neuesten Generation und großen Sharklets an den Flügelspitzen bis zu 15 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen. Dies entspricht einer jährlichen Einsparung von 3.600 Tonnen CO2 pro Flugzeug. Bis 2020 werden die NEO-Modelle einen um 20 Prozent reduzierten Treibstoffverbrauch bieten.

Die A320-Familie ist mit fast 11.000 verkauften und über 6.200 an 400 Kunden und Betreiber ausgelieferten Flugzeugen das erfolgreichste Single-Aisle-Programm der Welt. Dank der breitesten Kabine in ihrer Kategorie bieten sämtliche Modelle der A320-Familie in allen Klassen den branchenweit höchsten Komfort mit 18 Zoll breiten Sitzen als Standard in der Economy Class.

Urlaubsziele ab Paderborn/Lippstadt mit Zuwachs im Winterflugplan

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Der neue Winterflugplan am Paderborn-Lippstadt Airport tritt am Samstag, den 01. November 2014, in Kraft und dauert bis zum 30. April 2015. Fluggäste gelangen in der kalten Jahreszeit ab Airport PAD täglich in warme Urlaubsregionen. Mit airberlin zu fünf neuen Zielen Marsa Alam, Hurghada, Agadir, Funchal sowie Santa Cruz de La Palma airberlin bietet in diesem Winter zusätzliche Destinationen über Nürnberg an. Ab November kann man zudem zu fünf neuen Zielen vom Paderborn-Lippstadt Airport abheben.

Vom 04. November 2014 bis zum 28. April 2015 bringt airberlin ihre Gäste dienstags via Nürnberg mit AB 2670 um 06:00 Uhr ab Paderborn/Lippstadt in Richtung Agadir, Santa Cruz de La Palma, Funchal, Marsa Alam, sowie nach Hurghada. Die Hafenstadt Agadir im Süden Marokkos erreichen Urlauber bereits um 12:50 Uhr, Santa Cruz de la Palma, die Hauptstadt der Kanarische Insel von La Palma, zehn Minuten später.

Urlaubsziele rund ums Mittelmeer

Vergleichbar schnell (Ankunft 13:15 Uhr) kommt man ab Paderborn-Lippstadt Airport in Funchal an, der malerischen Hauptstadt Madeiras. Die bei Urlaubern beliebte Kleinstadt Marsa Alam im südlichen Ägypten und auch Hurghada, das größte ägyptische Touristenzentrum am Roten Meer, erreichen Fluggäste bereits um 13:20 Uhr.

Die Geschäftsführung am Paderborn-Lippstadt Airport sieht im Engagement und der Aufstockung von airberlin eine interessante Angebotsverbesserung und freut sich, dass der Flughafen für Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft nach wie vor im touristischen Flugverkehr ein wichtiger Standort ist und bleibt und den heimischen Fluggästen dadurch mehr Top-Sonnen- und Urlaubsziele im Winter anbieten kann.

Nonstop geht es mit airberlin im Winter vom Paderborn-Lippstadt Airport nach Teneriffa Süd und nach Palma de Mallorca. Der Flughafen der pulsierenden Hauptstadt der spanischen Mittelmeerinsel Mallorca ist darüber hinaus ein bedeutendes Drehkreuz und bietet Urlaubern die Möglichkeit, vom Flughafen Paderborn/Lippstadt mit airberlin zu Zielen wie Alicante, Almeria, Bilbao, Ibiza, Sevilla, Madrid, Malaga, Jerez de la Fronterra oder in die portugiesische Stadt Faro abzuheben.

Condor mit sieben nonstop-Zielen ab PAD

Vor vier Jahren – am 01.11.2010 – setzte die beliebte Fluggesellschaft Condor ein wirtschaftlich wichtiges Zeichen und stationierte wieder einen Airbus A320 am Paderborn-Lippstadt Airport. Seitdem ist die drittgrößte deutsche Fluggesellschaft ein verlässlicher Partner und bietet in diesem Winter allein sieben nonstop-Flüge vom heimischen Flughafen. Mit Condor können Urlauber komfortabel, schnell und ohne umzusteigen nach Antalya, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, Palma de Mallorca, Teneriffa Süd und zum neuen Reiseziel Hurghada vom Airport PAD starten.

Im Condor Buchungsportal ist der Paderborn-Lippstadt Airport zudem auch bequem für Langstrecken buchbar. Mit den Zubringerflügen der Lufthansa geht es für Passagiere vorab von Paderborn/Lippstadt nach München. Dort startet Condor dann zu Langstreckenflügen wie unter anderem nach Punta Cana oder Puerto Plata in der Dominikanischen Republik, Sanata Clara auf Kuba, Cancún, der Stadt an der Küste der Halbinsel im südöstlichsten Teil Mexikos, nach Mombasa, Kenias zweitgrößte Stadt oder nach Mauritius, der traumhaften Insel im Indischen Ozean.

Für den Fluggast bedeutet das, dass er Sonne und Sommerziele einfach und schnell erreichen kann. Bereits am Paderborn-Lippstadt Airport erhält er beim Check-in seine Bordkarte mit weiteren Informationen für den Weiterflug, das Gepäck wird in München automatisch weiterverladen und man muss sich um nichts Weiteres kümmern.

Der PAD – bedeutend für die Region

Der Flughafen Paderborn/Lippstadt ist nicht nur ein erstklassiger Standort für den Touristikverkehr, er ermöglicht der heimischen Wirtschaft auch einen direkten und schnellen Zugang zu den weltweit wichtigen Märkten und Metropolen. Ostwestfalen-Lippe ist die viertstärkste Wirtschaftsregion in Deutschland. In fast allen Branchen wächst die Relevanz internationaler Märkte und mit ihr die Notwendigkeit internationaler Flugverbindungen. Bei Standortentscheidungen der Investoren spielt die Erreichbarkeit zum Flughafen in vielen Branchen eine große Rolle, von der das gesamte Umfeld profitiert.

Kunden in aller Welt müssen schnell erreichbar sein. Und auch Kunden aus aller Welt benötigen gute Flugverbindungen, um die Unternehmen in der Region schnell und bequem zu erreichen. Lufthansa behält starkes Europanetz Vom Airport PAD weiterhin viermal täglich nach München Vom Paderborn-Lippstadt Airport geht es deshalb auch in der Wintersaison wieder täglich nonstop mit Lufthansa nach München. Gäste können aus bis zu vier täglichen Verbindungen zum Drehkreuz in München wählen und Weiterflüge buchen.

Verkürzte Wartezeiten ab München

Durch diese Verbindung vernetzt der Paderborn-Lippstadt Airport nicht nur Wirtschaftsräume und ist Basis für die vielen und bedeutenden Unternehm en in Ostwestfalen-Lippe, er wird auch mehr und mehr für Touristen interessant. Waren es im August letzten Jahres noch 12 Prozent aller Reisenden, die das Lufthansa Drehkreuz in München zum Umsteigen in andere Länder nutzten, so betrug der Anteil derer – nur ein Jahr später – bereits 32 Prozent. Auch dank neuer Ziele: Sao Paulo, Bangkok, Warschau, Toronto, Venedig.

Seit April werden in München die Flüge zu europäischen und interkontinentalen Zielen in täglich sechs statt acht sogenannten Wellen von Lufthansa gestartet. Das verkürzt nicht nur die Wartezeit und macht das Fliegen vom Flughafen Paderborn/Lippstadt angenehmer, die Zahl der erreichbaren Anschlüsse ab Airport PAD erhöht sich dadurch. Ziele wie u.a. Shanghai, New York, Sao Paulo, Bangkok, Toronto, Mexiko-Stadt, Warschau oder Wien sind aus Ostwestfalen-Lippe gut zu erreichen.

Geschäftsreisende und Touristen können bereits innerhalb von rund 40 Minuten Wartezeit am Münchener Flughafen mit einem Anschlussflug wieder durchstarten. Durch diese gute und zeitsparende Verknüpfung sind vom Paderborn-Lippstadt Airport pro Woche 2.300 Lufthansa-Verbindungen zu 129 Zielen in 45 Ländern erreichbar.

Sun Express, Corendon Airlines und Onur Air

Neben airberlin, Condor und Lufthansa starten in dieser Wintersaison drei weitere Fluggesellschaften vom Paderborn-Lippstadt Airport in den warmen Süden. Die türkischen Fluggesellschaften Sun Express (montags, freitags, sonntags), Onur Air (dienstags) und Corendon Airli nes (donnerstags und samstags) bieten Flüge nach Antalya an. Für viele Touristen ist Antalya auch in den Wintermonaten so beliebt, weil die turbulente Stadt und die Umgebung bei milden Temperaturen schöne Badestrände aber auch touristische, kulturelle und abwechslungsreiche Möglichkeiten bieten.

Erlebnis- und Sonderreisen ab Paderborn-Lippstadt Airport

Faszinierende Kulturen, märchenhafte Landschaften und kulinarische Highlights in einigen der schönsten Regionen dieser Erde. Auch in der kommenden Saison bieten Experten interessante und abwechslungsreiche Sonder- oder Erlebnisreisen ab Paderborn-Lippstadt Airport an. Noch in diesem Jahr, vom 21. November 2014 bis zum 26. November 2014 geht es mit Westfalen-Urlaubsreisen in die Traummetropole New York. Am Vormittag mit Lufthansa von Paderborn-Lippstadt via München in die faszinierendste Stadt auf unserem Globus und am späten Nachmittag (Ortszeit) bereits am Flughafen New York-Newark.

Im März 2015 geht es mit Reiseanbietern wie "Globalis Erlebnisreisen" oder "mundo Reisen GmbH & Co. KG" unter anderem vom Flughafen Paderborn/Lippstadt nach Sizilien, an den Golf von Sorrent, nach Ischia oder im April nach Apulien in Italien, nach Kroatien oder Montenegro und Dubrovnik.

Flughafen Zürich mit über 5 Prozent Passagier-Plus

Im September 2014 sind 2.386.880 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht dies einem Wachstum von 5,1 Prozent. Die Anzahl Lokalpassagiere stieg im September 2014 um 8,2 Prozent auf 1.681.105. Der Transferanteil in diesem Zeitraum lag bei 29,4 Prozent (-1,9 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr); die Zahl der Umsteigepassagiere sank um 1,6 Prozent auf 699.218.

Die Anzahl der Flugbewegungen stieg im September 2014 um 4,2 Prozent auf 24.101, bei einer durchschnittlichen Anzahl Passagieren pro Flug von 114, das sind 0,5 Prozent mehr Fluggäste als auf Vorjahresniveau. Die Sitzplatzauslastung ist im September um 1,0 Prozentpunkte auf 78,7 Prozent gestiegen.

Fracht wurden im September 2014 35.663 Tonnen am Flughafen Zürich abgewickelt. Dies entspricht einem Plus von 4,1 Prozent gegenüber September 2013.

SIL-Anpassung wegen Lärm-Verschiebung am Flughafen Zürich

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Die Flughafen Zürich AG hat beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) Änderungen des Betriebsreglements zur Genehmigung eingereicht. Dabei geht es u.a. um eine Entflechtung der An- und Abflugrouten im Osten des Flughafens. Das neue Betriebsreglement wird öffentlich aufgelegt. Die Flughafenbetreiberin hat beim Bund zudem ein Plangenehmigungsgesuch für Schnellabrollwege ab den Pisten 28 und 34 eingereicht. Dieses wird ebenfalls öffentlich aufgelegt. Die Anpassungen des Betriebsreglements werden unter dem Titel Betriebsreglement 2014 zusammengefasst.

Die Anpassungen des Betriebsreglements werden unter dem Titel Betriebsreglement 2014 zusammengefasst. Inhaltlich geht es dabei um die Umsetzung weiterer Maßnahmen aus der Sicherheitsüberprüfung am Flughafen Zürich, darunter insbesondere um eine Entflechtung der An- und Abflugrouten im Osten des Flughafens.

Anpassung gemäß Staatsvertrag mit Deutschland

Im Hinblick auf eine allfällige Inkraftsetzung des 2012 mit Deutschland abgeschlossenen Staatsvertrags beantragt der Flughafen zudem, die darin vereinbarte erste Reduktion der Flugzeiten über Deutschland ins Betriebsreglement zu übertragen.

Nicht Bestandteil des Betriebsreglements 2014 sind Starts in Richtung Süden geradeaus oder das ertüchtigte Ostkonzept mit den Verlängerungen der Pisten 28 und 32. Das BAZL legt das Betriebsreglement 2014 in den Kantonen Aargau, Schaffhausen und Zürich öffentlich auf. Das Auflagedossier ist ab dem 20. Oktober auch auf der Webseite des BAZL einsehbar.

Verschiebung der Lärmbelastung entgegen Sachplan

Der zum Betriebsreglement erstellte Umweltverträglichkeitsbericht zeigt, dass sich die Fluglärmbelastung insgesamt nicht markant verändert. Lokale Verschiebungen führen aber dazu, dass die im Bericht ausgewiesene Lärmbelastung nicht mehr mit der Lärmkurve im Objektblatt des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) übereinstimmt. Auf Antrag der Flughafen Zürich AG sieht das BAZL daher vor, die Lärmkurve im SIL-Objektblatt anzupassen. Zu dieser Anpassung können sich die betroffenen Kantone und Gemeinden sowie die Bevölkerung äußern.

Das Baugesuch für die Schnellabrollwege ab den Pisten 28 und 34 hatte der Flughafen bereits 2003 zusammen mit dem vorläufigen Betriebsreglement eingereicht. Die 2007 vom UVEK erteilte Plangenehmigung wurde vom Bundesgericht wegen einer fehlenden raumplanerischen Grundlage im SIL in der Folge allerdings aufgehoben. Im Sommer 2013 schuf der Bundesrat diese Grundlage, der Flughafen reichte das Gesuch für diese Rollwege sodann erneut ein. Das Plangenehmigungsgesuch wird im Kanton Zürich aufgelegt. Die Einsprachefrist läuft vom 20. Oktober bis zum 18. November 2014.

Die Bevölkerung kann sich in dieser Zeit auch zu den Änderungen am SIL-Objektblatt äußern. Vor einem abschließenden Entscheid holt das BAZL auch die Stellungnahmen der zuständigen Fachstellen der betroffenen Kantone sowie des Bundes ein. Zur Stellungnahme eingeladen werden ferner die Kantone St. Gallen und Thurgau sowie die süddeutschen Gebietskörperschaften.

airberlin und Alitalia besiegeln Codeshare Agreement

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airberlin, Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft, und Alitalia, Italiens führende Fluglinie, haben ein Codeshare Agreement unterzeichnet, um ihren Gästen eine größere Auswahl und angenehmere Flugverbindungen zu bieten. Alle wöchentlichen 412 Nonstop-Flüge von airberlin und Alitalia zwischen Italien, Deutschland, Österreich und der Schweiz werden mit Beginn des Winterflugplans als Codeshare-Flüge durchgeführt.

Ab 26. Oktober 2014 werden die drei täglichen airberlin Flüge von Düsseldorf sowie die zwei täglichen Flüge von Berlin-Tegel nach Mailand-Linate anstatt nach Malpensa durchgeführt. Auch die drei täglichen Flüge der österreichischen Fluglinie NIKI, die zur airberlin group gehört, werden nach Linate verlegt.

Die Partner haben zudem Codeshares auf ausgewählten Anschlussflügen beschlossen. Alitalia wird ihre Flugnummer mit dem "AZ" Code zum Beispiel auf die innerdeutschen airberlin Flüge von München nach Köln, Düsseldorf, Hamburg und Berlin legen. Gleichzeitig können ausgewählte inneritalienische und internationale Alitalia Flüge über Rom und Mailand-Linate beispielsweise nach Neapel, Brindisi, Reggio Calabria, Alghero, Kairo oder Malta unter airberlins "AB" Flugnummer gebucht werden. Alle Codeshare-Flüge werden in den Buchungssystemen ab 20. Oktober 2014 für Flüge ab dem 26. Oktober 2014 veröffentlicht. Die Codeshares auf Alitalia’s Langstreckenflügen stehen zur Buchung bereit, sobald die behördlichen Genehmigungen erteilt wurden.

Meilen sammeln aus beiden Vielfliegerprogrammen

Fluggäste von airberlin und Alitalia profitieren nicht nur von den neuen Codeshare-Flügen und bequemeren Anschlussverbindungen, sondern haben ab 01. November 2014 auch die Möglichkeit, im gesamten Streckennetz als Teilnehmer der Vielfliegerprogramme beider Airlines Meilen zu sammeln und einzulösen.

Wolfgang Prock-Schauer, CEO von airberlin, sagt: "Das Codeshare-Abkommen mit Alitalia hebt Italiens Bedeutung für airberlin auf ein neues Niveau. Wir werten unser Angebot nach Mailand sowohl für Geschäfts- als auch Privatreisende auf, indem wir unser Flugangebot nach Linate verlagern. Der Flughafen ist optimal an Italiens wichtigste Geschäfts- und Modemetropole angebunden. Darüber hinaus bieten wir zusammen mit Alitalia das umfangreichste Netzwerk an Nonstop-Verbindungen zwischen den Top Destinationen in Italien und Deutschland an."

Gabriele Del Torchio, CEO von Alitalia, fügt hinzu: "Wir sind über das neue Codeshare-Abkommen mit airberlin hocherfreut. Dieses Abkommen ermöglicht es uns, unseren Gästen noch mehr Nonstop-Flüge zwischen Italien und Deutschland anzubieten, die aufgrund des Flugplans sowohl für Geschäfts- als auch für Urlaubsreisen ideal sind. Das Abkommen stärkt die Rolle Alitalias, den Reiseverkehr zwischen den beiden Ländern weiter auszubauen. Wir führen unsere Strategie fort, kommerzielle Abkommen mit großen internationalen Unternehmen einzugehen, um unseren Gästen eine wachsende Zahl an Destinationen, Flugverbindungen und Frequenzen anzubieten."

Flugzeugrotationen optimieren

Die Kooperation zwischen airberlin und Alitalia ist das Ergebnis einer mehrjährigen Planungsphase als auch durch eine liberalere Allianzführung, die Partnerschaften über die Verbundgrenzen hinaus ermöglicht. airberlin und Alitalia bleiben Mitglieder von oneworld® beziehungsweise Skyteam. Weitere Synergien werden durch optimierte Flugzeugrotationen und die Vermeidung von kostenintensiven Nachtstopps erzielt.

Der internationale Flughafen Linate am östlichen Stadtrand von Mailand kann vom Stadtzentrum aus in 20 Minuten oder weniger erreicht werden. Linienbusse verkehren regelmäßig alle 30 Minuten zwischen Flughafen und Hauptbahnhof. Linate ist ein bedeutendes Drehkreuz für Alitalia, die derzeit 22 Destinationen mit bis zu 687 wöchentlichen Flügen von diesem Flughafen aus bedient.

Anpassungen des Betriebsreglements für den Flughafen Zürich

Das geltende Betriebsreglement (umgangssprachlich: "vorläufiges Betriebsreglement") für den Flughafen Zürich wurde nach dem Bundesgerichtsurteil vom 22. Dezember 2010 auf den 30. Juni 2011 in Kraft gesetzt. Das Objektblatt Flughafen Zürich des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) und die Sicherheitsüberprüfung erfordern eine Anpassung dieses Betriebsreglements. Deshalb hat die Flughafen Zürich AG im Oktober 2013 ein entsprechendes Gesuch beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) eingereicht.

Anpassungen im Überblick

Basierend auf dem SIL-Objektblatt des Flughafens Zürich vom 26. Juni 2013 sind im Gesuch Änderungen von Flugrouten und Anpassungen der Höheneinschränkungen für die Starts auf Piste 32 vorgesehen. Diese Betriebsreglementsänderungen sind für einen stabilen Betrieb des Ost- und Südkonzepts ebenso erforderlich wie die Schnellabrollwege für die Pisten 28 und 34.

Das Plangenehmigungsgesuch für die Schnellabrollwege wurde zeitgleich mit dem Änderungsgesuch eingereicht. Die Schnellabrollwege erlauben den landenden Flugzeugen, die Piste schneller zu verlassen und für das nächste Flugzeug wieder freizugeben. Sie sind als Ergänzung zur Betriebsreglementsänderung für einen stabilen Betrieb des Ost- und Südkonzeptes erforderlich und als Massnahme im SIL-Objektblatt vorgesehen.

Flugrouten und Entflechtung

Mit der Verabschiedung der ersten Etappe des SIL-Objektblattes liegt die Grundlage zur Anpassung der An- und Abflugrouten vor. Hauptbestandteil der neuen An- und Abflugrouten bildet die Entflechtung des Ostkonzepts in der Luft mit Anflügen von Osten auf die Piste 28 und Starts Richtung Norden auf den Pisten 32 und 34. Dies wurde in der Sicherheitsüberprüfung für den Flughafen Zürich als wichtige Maßnahme ausgewiesen, denn das Ostkonzept gilt heute mit zahlreichen sich kreuzenden An- und Abflugwegen als komplex.

Ebenfalls neu beantragt wird eine Ausnahmeregelung für Starts von vierstrahligen Flugzeugen auf der Piste 32 analog zur bereits heute geltenden Regelung auf der Piste 34. Für die Pisten 16 und 28 wurden noch keine Änderungen der Flugrouten beantragt.

Betriebsreglementstext für VFR-Priorität

In der Betriebsreglementsänderung 2014 sind auch textliche Anpassungen enthalten. Ein Beispiel ist der Verweis auf die Festsetzung der Flughafengebühren, für welche heute die neue Verordnung über die Flughafengebühren massgebend ist. Des Weiteren soll die Regelung zum Benützungsvorrang gemäß SIL-Objektblatt angepasst werden, sodass neu generell Verkehr nach Instrumentenflugregeln (IFR-Verkehr) gegenüber dem Sichtflugverkehr (VFR) Priorität erhält. Zudem soll die heute während der Nacht geltende Flight-Level-80-Regel gemäß den Vorgaben des SIL-Objektblatts und den vorgeschlagenen Maßnahmen aus der Sicherheitsüberprüfung angepasst werden.

Staatsvertrag mit Deutschland

Ebenfalls im Gesuch enthalten sind die neuen Sperrzeiten (Montag bis Freitag ab 20:00 Uhr statt wie bisher ab 21:00 Uhr) gemäss Staatsvertrag Schweiz-Deutschland. Diese Änderung gilt jedoch nur für den Fall, dass der Staatsvertrag auch von deutscher Seite genehmigt wird. Diese neuen Sperrzeiten treten zwei Monate nach Austausch der Ratifizierungsurkunden in Kraft.

Lufthansa Cargo stockt im Winterflugplan Verbindungen auf

Lufthansa Cargo stärkt im Winterflugplan 2014/2015 ihre Präsenz auf dem afrikanischen Kontinent. Bereits seit Mitte September fliegt die Frachtairline Lagos in Nigeria zweimal wöchentlich mit der MD-11F an. Ende Oktober wird die tunesische Hauptstadt Tunis in das Streckennetz aufgenommen. Die Strecke wird jeweils dienstags mit der MD-11F bedient. Aber noch mehr Ziele in Afrika, Südamerika und bald Japan rücken in Reichweite.

"Afrika nimmt als Wachstumsmarkt einen immer größeren Stellenwert ein", unterstreicht Hermann Zunker, Director Africa bei Lufthansa Cargo, die Bedeutung des Kontinents. "Tunesien gilt inzwischen als eines der wettbewerbsfähigsten Länder Afrikas. Starke Importe von Konsumgütern sowie wachsende Exportnachfrage vor allem aus der Automobil- sowie Textilindustrie lassen die Nachfrage nach Luftfracht weiter steigen."

Nigeria bietet vor allem Chancen für Importgüter. "Lagos ist der ‚Big Apple‘ Afrikas. Der Lebensstandard steigt und damit der Bedarf nach Konsumgütern. Traditionell ist auch die auf schnelle Luftfrachtverbindungen angewiesene Öl-und Gasindustrie in Nigeria ein wichtiger Kunde von Frachtairlines."

Zudem werden All Nippon Airways (ANA), Japans größte Airline, und Lufthansa Cargo gegen Ende des Jahres ein strategisches Joint Venture auf Routen zwischen Japan und Europa und umgekehrt starten. Dies ist weltweit das erste Joint Venture dieser Art in der Luftfrachtindustrie. Kunden erhalten durch die Partnerschaft eine größere Streckenauswahl und mehr Service-Möglichkeiten. Die erste Sendung aus Japan ist für Anfang Dezember 2014 geplant.

Bogotá wurde wieder neu in das Streckennetz aufgenommen und erweitert ab Januar 2015 das Streckennetz in Mittel- und Südamerika. In der kolumbianischen Hauptstadt füllen vor allem Frischwaren wie Blumen die Frachtflugzeuge.

Insgesamt bedient Lufthansa Cargo im kommenden Winterflugplan mehr als 300 Ziele in rund 100 Ländern. 44 Stationen werden durch die Frachterflotte angeflogen. In Europa befinden sich acht Frachterziele. Nach Asien und in den Mittleren Osten bietet Lufthansa Cargo 15 Frachterverbindungen. In Nordamerika werden sieben Städte mit Frachtern angeflogen, in Mittel- und Südamerika acht Metropolen. Der afrikanische Kontinent steht mit sechs Städten im Streckennetz von Lufthansa Cargo.

A400M für Deutschland beginnt mit ersten Rolltests

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Der erste Airbus A400M für die deutsche Luftwaffenahm nahm mit ersten Rolltests den nächsten Schritt hin zur Auslieferung. Das Flugzeug fuhr am Airbus Defence and Space-Werk in Seilla ertmals aus eigenem Antrieb.

Mithilfe der von MTU Aero Engine in München gebauten TP400 Turbopop-Triebwerke unternahm der neue Lufttransporter eine Reihe von Bewegungen und enge Kurven. In den nächsten Tagen folgen noch Versuche bei erhöhter Geschwindigkeit, bevor der Erstflug der Maschine startet.

Passagier- und Frachtzuwachs am Flughafen Wien

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Die Anzahl der abgefertigten Passagiere stieg am Flughafen Wien im September 2014 im Vergleich zum September 2013 um 1,9 Prozent auf insgesamt 2.186.382 Fluggäste. Das Frachtaufkommen nahm um 5,4 Prozent zu, die Flugbewegungen verzeichneten einen Anstieg von 0,7 Prozent und das Höchstabfluggewicht (Maximum Take Off Weight) stieg um 4,2 Prozent. Bei den Transferpassagieren verzeichnete der Flughafen Wien im September 2014 einen Rückgang von 7,5 Prozent gegenüber dem September 2013. Die Anzahl der Lokalpassagiere ist im selben Zeitraum um 5,9 Prozent gestiegen.

Die Anzahl der Passagiere nach Westeuropa stieg im September 2014 um 3,1 Prozent, Osteuropa verzeichnete bei den Passagierzahlen einen Rückgang von 11,9 Prozent. Der Nahe und Mittlere Osten verzeichnete im September 2014 einen Passagieranstieg von 0,8 Prozent und in den Fernen Osten erhöhte sich die Anzahl der Passagiere um 14,7 Prozent. Ebenfalls zugenommen hat das Passagieraufkommen nach Nordamerika mit einem Plus von 35,8 Prozent im Vergleich zum September 2013.

Gut haben sich die Auslandsbeteiligungen der Flughafen Wien AG entwickelt: Malta Airport verzeichnet ein kumuliertes Passagierwachstum von Januar bis September 2014 von 7,2 Prozent auf 3,4 Mio. Passagiere in den ersten neun Monaten. Der Flughafen Kosice konnte im selben Zeitraum die Passagierentwicklung um 54,2 Prozent auf 299.039 Passagiere steigern.

Aufkommen September 2014 Veränderung in % Januar bis September 2014 Veränderung in %
Passagiere 2.186.382 +1,9 17.220.242 +2,9
Lokalpassagiere 1.532.221 +5,9 12.082.321 +5,2
Transferpassagiere 644.740 -7,5 5.086.310 -2,8
Maximum Take Off Weight (in Tonnen) 747.359 +4,2 6.174.010 +3,5
Flugbewegungen (an + ab) 20.832 +0,7 175.683 +0,2
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking) 24.190 +5,4 199.615 +7,3

 

UVEK genehmigt Neubau des „Aile Ost“ am Genfer Flughafen

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Am 13.10.2014 hat das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) in der Schweiz die Pläne für den Neubau des Ostflügels ("Aile Est") des Genfer Flughafens genehmigt. Das derzeitige Gebäude aus den 1970er-Jahren ist veraltet. Es dient als Abfertigungshalle für Passagiere von Großraumflugzeugen, deren Standplätze sich östlich des Hauptterminals befinden. In dem neuen Gebäude sollen hauptsächlich Langstreckenflüge abgefertigt werden. Mit dem Neubau will der Flughafen seinen Passagieren mehr Servicequalität bieten.

Das Projekt umfasst zwei Phasen: In einem ersten Schritt werden die bestehenden Anlagen rückgebaut, anschließend werden sie durch ein neues Terminalgebäude ersetzt. Über den rund 520 Meter langen, 20 Meter breiten und 19 Meter hohen Neubau gelangen die Passagiere künftig direkt aus dem Flughafengebäude in ihr Flugzeug. Zahlreiche Bustransfers zwischen dem Flughafengebäude und den Standplätzen werden damit überflüssig.

Das Plangenehmigungsgesuch war Gegenstand einer Anhörung der Bundes- und Kantonsbehörden. Im Mai 2013 wurde das Gesuch außerdem öffentlich aufgelegt. Im Zuge dessen gingen zahlreiche Einsprachen ein, namentlich von Anwohnern und Umweltschutzverbänden. Die Gegner befürchteten einen Anstieg der Passagierzahlen und eine Zunahme der Lärm- und Luftbelastung.

Zahl der abgefertigten Flugzeuge bleibt gleich

Das Vorhaben sah ursprünglich eine flexible Nutzung des neuen Terminals vor, da die Standplätze so konzipiert sind, dass anstelle eines Großraumflugzeugs auch zwei kleinere Maschinen Platz fänden. Im Zuge des Verfahrens verpflichtete sich der Flughafen Genf indessen dazu, künftig maximal sechs Flugzeuge gleichzeitig abzufertigen. Damit wird der Status quo beibehalten.

Für eine Änderung dieser Betriebsform muss die Flughafenbetreiberin eine besondere Bewilligung einholen. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) machte gegenüber den Einsprechern die Zusage, dass diese Einschränkung für die Nutzung des neuen Ostflügels als rechtlich bindende Auflage im Plangenehmigungsentscheid verankert wird. Sämtliche Einsprachen wurden am Ende zurückgezogen.

ILS-Vermessung am Flughafen Frankfurt Oktober/November

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Das Instrumentenlandesystem (ILS) der Centerbahn (Westwetterlage) und der Landebahn Nordwest (Ostwetterlage) des Flughafens Frankfurt wird auf seine Genauigkeit hin vermessen. Als Vermessungsflugzeug kommt eine zweimotorige Propellermaschine vom Typ Beechcraft King Air 350 zum Einsatz. In dieser Zeit ist auch in der Nacht mit Lärmbelästigungen zu rechnen. Falls die Vermessungen in den kommenden Tagen, zum Beispiel wegen schlechten Wetters, nicht durchgeführt werden können, werden sie auf den Zeitraum vom 30. Oktober bis zum 02. November 2014 verlegt.

Trotz des Nachtflugverbots am Flughafen Frankfurt dürfen technische Überprüfungsflüge, wie zum Beispiel Vermessungsflüge, auch während der Nacht stattfinden. Tagsüber würden diese Flüge zu einer großen Beeinträchtigung des regulären Flugverkehrs führen. Die DFS bittet die Bevölkerung daher um Verständnis für die nächtlichen Flüge.

Freeflying-Gewinner am Siegerland Airport im Fokus

TV-Teams der unterschiedlichsten Sendeanstalten haben sich in den vergangenen Wochen bei den Fallschirmspringern auf dem Siegerlandflughafen die Klinken, Kameras und Mikrofone in die Hand gegeben. Seit dem Triple-Erfolg der Skydiver bei den Deutschen Meisterschaften (Meistertitel, Silber- und Bronzemedaille) sind erstere telegen und televisionär quasi dauerpräsent.

Was es mit der "Faszination Freeflying", eine der Königsdisziplinen des modernen Fallschirmsportes, auf sich hat, und wie sich die symbolische Meisterkrone auf dem Kopf anfühlt, wurden Saskia Richter, Matthias Kraft und Michael Wagner gefragt, die als "Feierfly"-Team der Konkurrenz bei den nationalen Titelkämpfen davongeflogen waren. Fantastische Freifallaufnahmen steuerte Videoflyer Wagner aus seinem Fundus bei.

"Artistic Freeflying" ist eine besonders schnelle und innovative Variante des Fallschirmspringens, bei der die Akteure vertikale Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 300 km/h erreichen und während des freien Falls eine bestimmte Abfolge komplexer choreografischer Figuren fliegen müssen.

Neben dem Springer-Ehepaar Saskia und Chrissi Richter präsentierte sich auch ein waschechte Siegener Bub: Stefan Gessner. Der 27-jährige ist Freifallkameramann. Sein Job: Die luftigen Kapriolen der Kameraden am Himmel zu dokumentieren. Auf seine filmische Ausbeute hatte sich die Jury bei der Bewertung gestützt. Gessner war mit seiner "Vertigo"-Mannschaft, zu der neben ihm Sebastian Picard und Chrissi Richter zählten, Deutscher Vizemeister geworden.

Bild 1 zeigt die Deutschen Meister im "Artistic Freeflying". V.l.n.r. Videoflyer Michael Wagner, Saskia Richter und Matthias Kraft.

Bild2: Das Ehepaar Chrissi und Saskia Richter (vorne) im benachbarten Breitscheid, wo die Springer im Wechsel mit dem Siegerland-Airport ihrem Sport nachgehen.

Fotos: Skydive Westerwald

Aufwärtstrend an den Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle

Am Flughafen Dresden International setzt sich der seit Mitte des Jahres zu verzeichnende Aufwärtstrend bei den Fluggastzahlen weiter fort. So stieg das Passagieraufkommen im September im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,4 Prozent auf 200.272. Dank dieser positiven Entwicklung lag das Gesamtaufkommen der ersten neun Monate bei 1.313.830 Passagieren und damit nur zwei Prozent unter dem Vorjahreswert. Zum Halbjahr 2014 wies das Ergebnis noch ein Minus von 5,4 Prozent aus und konnte somit im dritten Quartal mehr als halbiert werden.

"Die seit Jahresmitte zu verzeichnende positive Entwicklung des Passagieraufkommens am Flughafen Dresden und die Aufnahmen weiterer neuer Verbindungen in den kommenden Wochen stimmen uns optimistisch", erklärt Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG und ergänzt: "Dank unserer Akquiseerfolge bereichern Etihad Regional, Germanwings und Germania mit Zielen wie Amsterdam, Zürich, Wien und Hamburg sowie Agadir, Marsa Alam und Hurghada den Flugplan."

Der Flughafen Dresden bietet damit in Kombination mit Lufthansa, Air Berlin, Aeroflot, Easyjet sowie Cityjet das umfassendste Angebot an nationalen und internationalen Destinationen der letzten zehn Jahre; dieses soll im kommenden Jahr noch um Linienverbindungen nach Brüssel und Kopenhagen erweitert werden.

Das Passagieraufkommen am Flughafen Leipzig/Halle wuchs auch im September weiter und wies mit 275.204 Fluggästen gegenüber dem Vorjahresmonat ein Plus von 6,4 Prozent aus. Von Januar bis September erhöhte sich das Aufkommen gegenüber dem Vorjahr um 4,3 Prozent und stieg auf 1.778.060 Fluggäste. Weiter positiv entwickelte sich ebenfalls das Frachtaufkommen, das in den ersten neun Monaten um 1,4 Prozent auf 667.181 Tonnen steigt.

Damit wächst der Frachtumschlag im zehnten Jahr in Folge, was die Position des Airports als einer der bedeutendsten Luftfrachtumschlagplätze in Europa untermauert. Neben dem Engagement der DHL, die seit 2008 am Flughafen Leipzig/Halle ihr europäisches Drehkreuz betreibt und aktuell ihre Kapazitäten erweitert, tragen zum anhaltenden Wachstum unter anderem die seit Sommer neu von Air Bridge Cargo bediente Linienverbindung nach Moskau sowie zahlreiche Charterverkehre nach Asien und weltweit bei.

"Das Passagieraufkommen am Flughafen Leipzig/Halle ist seit Jahresbeginn durch deutliche Zuwächse gekennzeichnet. Zum Wachstum tragen insbesondere die neuen und erweiterten Angebote im touristischen Verkehr, speziell durch Condor und Sun Express, sowie das wachsende Engagement der Etihad Regional bei. Ebenso beflügeln neue Städteverbindungen nach Zürich, Barcelona und Genf sowie das umfassende Angebot unserer Kunden Lufthansa, Germanwings, Turkish Airlines, Air Berlin und Austrian Airlines die Fluggastzahlen", betont Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG und ergänzt mit Blick auf den Luftfrachtverkehr: "Leipzig/Halle hat sich dank eines seit zehn Jahren stetig steigenden Frachtaufkommens fest unter den Top fünf der europäischen Cargo-Airports etablieren können und bietet, im Gegensatz zu vielen anderen Standorten, auch mittel- bis langfristig Wachstumspotentiale."

Flugzeug- und Lärm-Daten vom Düsseldorf Airport in fast live-Anzeige

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Auf der vom Düsseldorfer Flughafen nun freigeschalteten TraVis-Seite kann man jetzt sämtliche Flugbewegungen nahezu live auf einer Karte mitverfolgen. Auch der Schallpegel, die Geschwindigkeit, der Flugzeugtyp und viele weitere Informationen der in Düsseldorf startenden und landenden Maschinen werden angezeigt. "Mit diesem neuen Service informieren wir so umfassend wie möglich. Bei den Flügen von oder nach Düsseldorf können Interessierte und Luftfahrtbegeisterte jede einzelne Flugspur fast in Echtzeit mitverfolgen", betont Flughafengeschäftsführer Thomas Schnalke.

Eine Software zur Darstellung der Flugspuren mit dem Namen Track Visualisation, kurz "TraVis", macht diese präzise Darstellung des Flugverkehrs über Düsseldorf möglich. Verkehrs- und Radardaten, Wetterinformationen sowie die Messergebnisse über Einzelschallpegel für den Düsseldorf Airport aus insgesamt 13 festen und zwei transportablen Fluglärm-Messstellen im Umland werden in dem neuen System zusammengeführt und mit einer Zeitverzögerung von etwa 15 Minuten übersichtlich angezeigt.

Weltweit ist das webbasierte Modul, das Flugbewegungen zusammen mit den in der Nachbarschaft eines Flughafens gemessenen Lärmdaten übersichtlich darstellt, bereits an mehreren Airports im Einsatz. Etwa für den Köln/Bonn Airport und München. Anhand kleiner Flugzeugsymbole auf einer digitalen Landkarte lassen sich flugspezifische Informationen wie Flugweg, Flughöhe, Geschwindigkeit, Fluggesellschaft, Flugzeugtyp und Flugziel ablesen.

Öffentliche Angebotslegung Flughafen Wien AG

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Die Flughafen Wien AG gibt bekannt, dass sie heute über die öffentliche Angebotslegung für eine Minderheitsbeteiligung durch IFM Global Infrastructure Fund informiert wurde: "IFM Global Infrastructure Fund: Öffentliches Angebot für Minderheitsbeteiligung an Flughafen Wien AG – IFM Global Infrastructure Fund ("IFM GIF") beabsichtigt, ein freiwilliges öffentliches Angebot gemäß §§ 4 ff Übernahmegesetz für den Erwerb einer Minderheitsbeteiligung zwischen 20 Prozent und 29,9 Prozent des Grundkapitals an der Flughafen Wien AG, (ISIN AT0000911805) abzugeben.

Das öffentliche Angebot wird von Airports Group Europe S.à r.l. ("Airports Group Europe" oder "Bieterin"), einer indirekten Tochtergesellschaft von IFM GIF gelegt werden. Der Großteil der Investoren von IFM GIF sind institutionelle Pensionsfonds, die im Namen von Millionen von Arbeitnehmern Erspartes veranlagen.

Die Investoren von IFM GIF stammen aus verschiedensten Rechtsordnungen, einschließlich Australien, dem Vereinigten Königreich, Kontinentaleuropa, den Vereinigten Staaten und Kanada. IFM GIF wird von IFM Investors Pty Limited ("IFM Investors") beraten. Der Preis pro Aktie wird 80 Euro betragen; dies entspricht einem Aufschlag von 29,7 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom Freitag, den 10. Oktober 2014."

September 2014 passagierstärkster Monat am Frankfurter Flughafen

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Die Passagierentwicklung am Frankfurter Flughafen zeigt weiterhin einen deutlich positiven Trend. Insgesamt nutzten im September rund 5,9 Millionen Fluggäste den größten Flughafen Deutschlands, was einem klaren Anstieg von 5,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Damit war der aktuelle Berichtsmonat der passagierstärkste September in der Geschichte des Frankfurter Flughafens. Außerdem wurden am 26. September mit knapp 214.000 Fluggästen so viele Flugreisende an einem Tag gezählt, wie noch nie zuvor. An weiteren elf Tagen des Monats überstieg das Tages-Aufkommen die Marke von 200.000 Passagieren.

Das Cargo-Aufkommen war im September bei 178.667 Tonnen stabil. Die Anzahl der Starts und Landungen war mit 42.452 Flugbewegungen leicht rückläufig (minus 0,2 Prozent), allerdings sind auch über 400 Flugbewegungen streikbedingt ausgefallen. Die Summe der Höchststartgewichte legte um 2,5 Prozent auf über 2,6 Millionen Tonnen zu. Genauso wie die Höchststartgewichte erreichten auch die Anzahl der angebotenen Sitzplätze, die Auslastung der Flugzeuge sowie die Anzahl der Passagiere pro Flugbewegung neue historische September-Höchstwerte.

In der Kumulation der ersten neun Monate 2014 verzeichnete der Frankfurter Flughafen im Vorjahresvergleich einen Zuwachs an Fluggästen (plus 3,2 Prozent auf über 45,6 Millionen), Cargo (plus 2 Prozent auf rund 1,6 Millionen Tonnen) und Höchststartgewichten (plus 2,2 Prozent auf rund 21,9 Millionen Tonnen) bei einer gleichzeitig leicht rückläufigen Anzahl an Flugbewegungen (minus 0,1 Prozent auf 357.016).

Die internationalen Beteiligungs-Flughäfen im Fraport-Konzern erzielten in den ersten drei Quartalen ebenfalls sehr positive Ergebnisse. So verzeichnete der Flughafen in der peruanischen Hauptstadt Lima einen deutlichen Passagierzuwachs um 4,9 Prozent auf 11,6 Millionen (im September plus 7,2 Prozent auf 1,3 Millionen). Die bulgarischen Twinstar-Flughäfen Varna und Burgas verzeichneten einen Zuwachs im Passagierverkehr um 2,8 Prozent auf zusammen 3,8 Millionen Fluggäste (im September minus 4,8 Prozent auf über 515.000). Der türkische Flughafen in Antalya notierte ein Plus von 5,9 Prozent auf 23,4 Millionen Passagiere (im September minus 2,6 Prozent auf 3,7 Millionen).

Der Flughafen St. Petersburg in Russland erreichte einen starken Zuwachs an Fluggästen um 12,2 Prozent auf 11,3 Millionen (im September plus 9,9 Prozent auf 1,4 Millionen). Der chinesische Airport in Xi’an wuchs um 10,4 Prozent auf 21,8 Millionen Fluggäste (im September plus 11,2 Prozent auf 2,6 Millionen Passagiere). Lediglich der deutsche Flughafen Hannover liegt nach neun Monaten leicht um 0,2 Prozent im Minus bei vier Millionen Fluggästen, wobei der September einen deutlichen Zuwachs um 4,8 Prozent auf 587.070 Passagiere brachte.

Austro Control zeigte bei „Info@Night“ alles über Flugsicherung

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Wie in den vergangenen Jahren herrschte auch heuer wieder enormes Besucherinteresse bei der Austro Control "Nacht der Flugsicherung" in Wien Erdberg. Über 1.500 Besucherinnen fanden wieder den Weg in die Schnirchgasse. Exklusive Führungen in die Überflugskontrollzentrale, von wo aus der gesamte Flugverkehr über Österreich abgewickelt wird, waren einer von zahlreichen Höhepunkten der "Info@Night".

Bereits zum sechsten Mal fand am 11. Oktober die "Austro Control Info@Night" statt. Besucher hatten dabei die einmalige Gelegenheit, live den gesamten Flugverkehr über Österreich zu beobachten und dabei mehr über die konkreten Arbeitsabläufe in der Flugsicherung zu erfahren (im Bild 1: Das ACC – Area Control Centre). Austro Control sucht auch laufend Fluglotsinnen und Fluglotsen. Bei der "Info@Night" konnte man sich aus erster Hand auch über diesen faszinierenden und verantwortungsvollen Beruf informieren.

Aber auch viele weitere Attraktionen sorgten für regen Besucherandrang. So konnte man einen Blick in den virtuellen 360° Towersimulator (Bild 2) werfen, sich eine persönliche Flugwetterprognose holen oder einmal erfahren, wie Funk- und Radartechnologie funktionieren.

"Wir freuen uns, das vielfältige Aufgabenspektrum von Austro Control einer so breiten Öffentlichkeit näher zu bringen und Jahr für Jahr so viele interessierte Besucherinnen und Besucher bei uns zu begrüßen", so Austro Control CEO Heinz Sommerbauer in einem ersten Resümee.

Lufthansa Cargo investiert und kooperiert beim Streckennetz

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Lufthansa Cargo konnte in den ersten neun Monaten des Jahres ihre Flugzeuge gut ausgelastet in die Luft schicken. Zwar blieb auch im dritten Quartal das Marktumfeld herausfordernd. Dank eines flexiblen und nachfrageorientierten Kapazitätsmanagements erreichte die Frachtairline aber einen Nutzladefaktor von gut 69 Prozent – ein für die Branche sehr hoher Wert. Die Menge an beförderter Fracht und Post reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 Prozent.

"Lufthansa Cargo bleibt auch in einem anspruchsvollen Markt auf Kurs", sagte der Vorstandsvorsitzende der Frachtairline, Peter Gerber. Beim Blick in das vierte Quartal zeigte sich Gerber vorsichtig optimistisch. Er erwarte eine weitere saisonale Belebung der Nachfrage zum Weihnachtsgeschäft.

Joint Venture von Lufthansa Cargo mit All Nippon Airways (ANA)

Lufthansa Cargo erweitert die Reichweite für die Kunden durch das Joint Venture mit All Nippon Airways (ANA) auf den Strecken zwischen Japan und Europa. Ab Dezember profitieren Kunden von dem kombinierten Netz der beiden Fluggesellschaften und haben dann die Auswahl aus wesentlich mehr Direktverbindungen.

Gezielt hat Lufthansa Cargo auch im vergangenen Quartal in das eigene Netzwerk investiert. Seit Mitte September fliegt die Frachtairline Lagos in Nigeria zweimal wöchentlich mit der MD-11F an. Weitere neue Strecken sollen in den kommenden Wochen folgen. Das wirtschaftliche Ergebnis für die ersten neun Monate des Jahres wird am 30. Oktober bekannt gegeben.

Ebola an deutschen Flughäfen: Keine Messung der Körpertemperatur

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Die deutschen Flughäfen sind für den Umgang mit Ebola-Verdachtsfällen gleichwohl gut vorbereitet. Die Internationalen Gesundheitsvorschriften der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sehen für Deutschland fünf Flughäfen vor, die zum Schutz der öffentlichen Gesundheit so genannte Kernkapazitäten vorhalten müssen. Im Falle der Ankunft eines Passagierflugzeuges, das einen Ebolaverdachtsfall an Bord hat, würde die betreffende Maschine zu einem dieser Flughäfen umgeleitet. In Deutschland zählen dazu Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt, München und zukünftig Berlin (BER).

An Flughäfen keine Messung der Körpertemperatur

Auf eine Messung der Körpertemperatur von Passagieren wolle man aber verzichten. Dazu erklärte Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV: "Aus gutem Grund empfehlen derzeit weder das Robert-Koch-Institut noch die Weltgesundheitsorganisation das so genannte Thermoscreening. Der Aufwand bei der Umsetzung der massenhaften Temperaturmessung an einreisenden Passagieren ist extrem hoch. Dabei haben die Erfahrungen mit SARS gezeigt, dass der Nutzen dieser Maßnahme sehr zweifelhaft ist, da theoretisch schon die Einnahme eines einfachen fiebersenkenden Arzneimittels genügt, um einen erkrankten Passagier für die Temperaturkontrolle unauffällig zu machen.

Auch aufgrund der Inkubationszeit von 21 Tagen ist die Chance, einen mit Ebola infizierten Passagier mittels Thermoscreening zu entdecken, extrem gering. In diesem Zeitraum zeigen die Betroffenen nach Auskunft von Medizinern keine Symptome. Entscheidend ist daher die Umsetzung geeigneter Maßnahmen in den Ebola-Krisenregionen, also bevor ein möglicherweise infizierter Passagier überhaupt in ein Flugzeug einsteigen kann".

Notfallpläne wie bei SARS, Lassafieber und Schweinegrippe

Grundsätzlich sind die Gesundheitsbehörden der jeweiligen Bundesländer zuständig für die Umsetzung der Maßnahmen. Notfallpläne für den Umgang mit gefährlichen Infektionen auf deutschen Flughäfen existieren auch bereits seit Jahren und haben sich in der Vergangenheit bewährt, so etwa 2003 bei SARS, 2006 bei einem Fall von Lassafieber oder 2009 im Zuge der Ausbreitung der Schweinegrippe. Grundlage für die kontinuierliche Weiterentwicklung dieser Notfallpläne sind Erkenntnisse und Vorschriften der Weltgesundheitsorganisation.

In der Praxis sähe das wie folgt aus: Sollte an Bord ein Passagier mit entsprechenden Symptomen auffallen, würde der Pilot dies über die Flugsicherung melden. Das Flugzeug würde dann auf einer Sonderposition geparkt, damit speziell geschultes medizinisches Personal an Bord gehen kann. Der betreffende Passagier würde dann nach dem so genannten "Frankfurter Modell" mit einem roten Punkt markiert und mit einem Spezialfahrzeug direkt in eine Sonderisolierstation gebracht.

Fluggäste, die näheren Kontakt mit dem möglicherweise erkrankten Passagier hatten, würden einen gelben Punkt erhalten und nach dem Ermessen der zuständigen Mediziner gegebenenfalls unter Quarantäne gestellt. Alle anderen Passagiere würden den Status "grün" erhalten, mit detailliertem Informationsmaterial versorgt und könnten anschließend nach Hause gehen. Auf dem Vorfeld des Flughafens würden dann gelbe und grüne Busse bereitstehen, um die Menschen in unterschiedliche Räume auf dem Flughafengelände zu bringen. Dabei würde sichergestellt, dass sie auf dem Flughafen nicht miteinander und nicht mit anderen Passagieren in Kontakt kämen.