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Online-Buchung von Ferienreisen liegt im Trend

Ferienreisende buchen immer häufiger online. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Fluggastbefragung am Dortmund Airport. Die Untersuchung aus den Sommerferien 2014 zeigte, dass 81 Prozent aller Privatreisenden angaben, ihre Reise im Internet gebucht zu haben. Im Vorjahr lag der Anteil noch bei 70 Prozent. Gleichzeitig ändert sich auch das Buchungsverhalten insgesamt. Am Ruhrgebietsflughafen fliegen 84 Prozent aller Passagiere ohne eine Pauschalreise gebucht zu haben. Und sogar gut die Hälfte (51 Prozent) derjenigen, die ihre Reise klassisch im Reisebüro buchen, verlassen das Geschäft mit einer "Nur-Flug-Buchung".

Der Dortmund Airport führt regelmäßig Fluggastbefragungen durch. Dreimal jährlich werden die Reisenden in einem festen Zeitraum nach Reiseziel und Buchungsdetails befragt. Die Angaben sind anonym und freiwillig.

Viele ethnisch Reisende

"Am Dortmund Airport geht der Trend in Richtung individueller Urlaubgestaltung. Gleichzeitig verbinden viele Fluggäste die Reise ab Dortmund mit einem Familienbesuch im Ausland", erklärte Geschäftsführer Udo Mager. So lag der Anteil der sogenannten ethnisch Reisenden bei der Befragung im Juli bei 36 Prozent. Unter den gefragtesten Zielen aller Privatreisenden lagen demnach neben Palma de Mallorca (14 Prozent) und London (12 Prozent) auch Bukarest (9 Prozent), Kattowitz (7 Prozent), Budapest und Danzig (beide 5 Prozent).

Bei den Geschäftsreisenden waren dagegen vor allem München (46 Prozent), London (19 Prozent) und Kattowitz (12 Prozent) gefragte Flugziele. In der Juli-Befragung war die Gruppe der Business-Passagiere allerdings klein. Während außerhalb der Ferien gut ein Viertel aller Passagiere angeben, geschäftlich zu reisen, lag der Anteil in den Sommerferien nur bei zehn Prozent.

Anders verteilt sich die Gruppe im sogenannten Incoming-Verkehr. Immerhin 25 Prozent aller Fluggäste fliegen aus ganz Europa zum Ruhrgebietsflughafen für einen Aufenthalt in Dortmund und Umgebung. Dabei geben diese Reisenden zu 40 Prozent an, geschäftlich unterwegs zu sein. Gleich im Stadtgebiet Dortmund bleiben 37 Prozent.

Ungarische Airline am stärksten in Dortmund

Weitere 51 Prozent haben ein Reiseziel in bis zu 100 km Entfernung. Dabei kommt fast ein Drittel (29 Prozent) der Incoming-Passagiere aus London nach Dortmund. Die meisten Passagiere befördert allerdings Wizz Air in die Region. Während auf die Gesamtzahl gerechnet etwa 45 Prozent aller Passagiere am Ruhrgebietsflughafen die ungarische Airline nutzen, kommen Dortmund-Besucher sogar zu 54 Prozent mit Wizz Air.

„Tag der offenen Tür“ 2014 am DLR-Standort Oberpfaffenhofen

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Am Sonntag, den 12. Oktober 2014 findet von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr der nächste "Tag der offenen Tür" im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen statt. Über 12.000 Besucher kamen letztes Mal, nun lädt der Standort des DLR wieder ein – dieses Mal unter dem Motto "Eine Reise ins All". Denn mit dem 37-jährigen Alexander Gerst ist seit Mai 2014 wieder ein deutscher Astronaut auf der Internationalen Raumstation ISS, er bleibt insgesamt für sechs Monate im All.

Am "Tag der offenen Tür" erhält man Einblicke in alle Forschungsbereiche aus Oberpfaffenhofen: Atmosphären- und Klimaforschung, Robotik, Kommunikations- und Navigationstechnologien, bis hin zu den Flugzeugen der DLR-eigenen Forschungsflugzeuge. Bei gutem Wetter bietet die Flugsportgruppe auch wieder Rundflüge über den Standort an.

Rahmenprogramm und Kinderprogramm

Erwachsene:

  • Astronauten berichten über ihre Arbeit
  • Führungen durch das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum
  • Live Musik
  • Luftballonkünstler
  • Grillstand und weitere Essens- und Getränkeauswahl auf dem Gelände

Kinder (Alter 1-4):

Es findet keine Kindergartenbetreuung statt! Die Aufsicht der Kinder erfolgt eigenverantwortlich durch die Erziehungsberechtigten.

  • Kinderschminken
  • Luftballonkünstler
  • Buttonmaker

Kinderquiz (ab 6 Jahre):

  • Das "DLR Kidspoint"-Zeichen führt auf dem Gelände zu den Antworten – Mitmachen und eins von drei Überraschungspaketen, der "DLR-Spacebox", gewinnen!

Schülerlabor (Alter 7-17):

  • Experimente durchführen im DLR_School_Lab Kinderführungen durch das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum

Anfahrts-Tipps und einen Raumplan stellt das DLR hier in einem Besucher-Flyer zusammen.

Nordamerika-Expansion hilft Austrian Airlines gegen Krisen

In den neun Monaten des laufenden Jahres sind in Summe 8,7 Millionen Passagiere mit Austrian Airlines geflogen. Das kleine Plus von rund 50.000 Fluggästen oder 0,6 Prozent war von der Langstreckenexpansion nach Nordamerika getragen. 2014 wurden rund 110.000 oder 8,8 Prozent mehr Passagiere nach Übersee geflogen. Nicht so gut lief es im Kontinentalverkehr. Die politischen Krisen in der Ukraine und dem Nahen Osten zogen kurzfristige Flugstreichungen und Flugplanausdünnungen nach sich. Austrian Airlines musste daher im Europaverkehr ein kleines Minus von 0,8 Prozent hinnehmen.

"Europa ist derzeit ein hartes Pflaster. Im Osten sehen wir Krisen, im Westen macht uns die Billigkonkurrenz zu schaffen. Mit der Interkontinentalexpansion haben wir unter diesem Gesichtspunkt auf die richtige Karte gesetzt", kommentiert Austrian Airlines CEO Jaan Albrecht die Verkehrszahlen zum dritten Quartal 2014.

Angebot und Auslastung gesteigert

Das Flugangebot, in angebotenen Sitzkilometern (ASK) gemessen, wurde in den Monaten Januar bis September um 4,6 Prozent erhöht. Die Passagierkilometer (RPK) sind um 5,9 Prozent gestiegen. Die Auslastung (Passagierfaktor) ist um 1,0 Prozentpunkte auf 79,8 Prozent gesteigert worden, ein Trend, der weiter fortgesetzt werden konnte. In der isolierten Betrachtung des Einzelmonats September wurden im Vergleich zum Vorjahr bei ausgeweitetem Angebot insgesamt weniger Passagiere befördert. Hier ist allerdings auch die Auslastung zurückgegangen.

Europaverkehr

7,3 Millionen Fluggäste waren mit rot-weiß-roter Heckflosse unterwegs Im Zeitraum Januar bis September 2014 sind in Europa rund 7,3 Millionen Passagiere mit Austrian Airlines geflogen. Dies entspricht einem Rückgang von 0,8 Prozent im Vergleich zu den drei Quartalen des Vorjahres. Das Angebot, ausgedrückt in ASK, wurde um 1,1 Prozent zurückgenommen.

Darunter fallen zum Beispiel Flüge aus und in die Ukraine. Dort zählen die Destinationen Kharkov und Dnjepropetrovsk zu den traditionellen AUA-Zielen. Auch das Angebot nach und von Russland wurde auf Grund der rückläufigen Nachfrage angepasst. Die Auslastung ist in den neun Monaten des Jahres 2014 um 0,1 Prozentpunkte auf 77,4 Prozent leicht zurückgegangen.

Interkontinentalverkehr

1,3 Millionen Passagiere flogen ‚AUA‘, Steigerung um knapp neun Prozent Im Zeitraum Januar bis September 2014 sind rund 1,3 Millionen Passagiere mit Austrian Airlines auf Interkontinental-Flügen unterwegs gewesen. Das sind um 8,8 Prozent mehr Fluggäste als im Vorjahr. Das Angebot wurde um 10,4 Prozent ausgeweitet, die Auslastung ist um 1,8 Prozentpunkte auf 82,1 Prozent gestiegen.

Im Einzelmonat September sind rund 166.400 Passagiere mit Austrian Airlines auf Interkontinental-Flügen geflogen. Das sind um 13,0 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung lag mit 83,2 Prozent allerdings mit einem Prozentpunkt unter Vorjahresniveau.

TamDEM-X vor Science Phase – Deutschland führend bei Radartechnologie

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Seit Juni 2007 kreist der Radarsatellit TerraSAR-X um die Erde, im Juni 2010 folgte ihm sein Zwilling TanDEM-X ins All. Seit knapp vier Jahren werden nun beide Satelliten beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im engen Formationsflug betrieben. Die Satelliten nahmen dabei Daten für die neue globale Topographie der Erde auf.

Das Ziel der Mission TanDEM-X (TerraSAR-X add-on for Digital Elevation Measurement) ist ein hochgenaues, dreidimensionales Abbild unserer Erde in einheitlicher Qualität und bislang unerreichter Genauigkeit.

Neue Radartechniken in der Science Phase

Für weite Teile der Erde existieren derzeit nur grobe, uneinheitliche oder lückenhafte Höhenmodelle aus unterschiedlichen Datenquellen und Erhebungsmethoden. TanDEM-X schließt diese Lücken und liefert ein homogenes Höhenmodell als unentbehrliche Grundlage für viele kommerzielle Anwendungen und wissenschaftliche Fragestellungen.

Mit Beginn der sogenannten Science Phase von TanDEM-X ist ein weiterer wesentlicher Meilenstein der Mission erreicht. "In der kommenden fünfzehnmonatigen Missionsphase werden Orbit und Aufnahmemodus so eingestellt und optimiert, dass neuartige Radartechniken und innovative Anwendungen erprobt und demonstriert werden können.

Die Erwartungen in der wissenschaftlichen Nutzergemeinde für die Science Phase sind sehr groß, und mehr als hundert Science Angebote wurden bereits eingereicht", erklärt Professor Alberto Moreira, Direktor des DLR-Instituts für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme. Mit dem Start der Umstellung der Formation am 17. September 2014 wurden die ersten Vorbereitungen für die Science Phase eingeleitet.

Formationsflug während sich die Erde weiterdreht

TanDEM-X entfernte sich von TerraSAR-X und fliegt seit dem 20. September 2014 mit einem Abstand von 76 Kilometern hinter seinem Zwilling. Dadurch entsteht ein zeitlicher Versatz von zehn Sekunden. Da sich die Erde am Äquator mit etwa 500 Metern pro Sekunde dreht, musste der Orbit von TanDEM-X zusätzlich um fünf Kilometer seitlich verschoben werden, damit beide Satelliten dasselbe Gebiet am Boden aufnehmen.

TanDEM-X beschreibt weiterhin eine helixförmige Bahn. Im Gegensatz zu den Aufnahmen für das Digital Elevation Model (DEM), dem digitalen Höhenmodelle der Erde, wird die Helix aber nicht für mehrere Wochen festgehalten, sondern es werden deutlich stärkere Variationen zugelassen: Der Abstand zwischen TanDEM-X und dem nominalen Orbit von TerraSAR-X wird in den nächsten fünf Monaten zwischen 0 und 1.000 Meter schwanken

"In der neuen Orbitkonfiguration können zum Beispiel Daten für Höhenmodelle mit einer Höhengenauigkeit von wenigen Dezimetern erstellt werden, was neue Anwendungen im Bereich der Geosphäre, Kryosphäre und Hydrosphäre eröffnet. Diese Daten sind einmalig und werden bei der Untersuchung von Vulkaneruptionen, Eisschmelze bis hin zu tomographischen Aufnahmen im Stadtbereich verwendet", so Professor Moreira. Die Orbitkonfiguration wird im Frühjahr 2015 nochmals verändert, um weitere Anwendungen und Demonstrationen zu ermöglichen.

Globales Höhenmodell der Erde wird prozessiert

Ziel ist es, beide Satelliten weiterhin interferometrisch zu betreiben, um eine dreidimensionale Abbildung der Erdoberfläche zu ermöglichen. Nach der Umstellung des Orbits in den letzten Wochen von TanDEM-X werden die beiden Satelliten unabhängig voneinander im sogenannten "Pursuit Monostatic"-Abbildungsmodus betrieben. Der Vorteil dieser neuen Orbitkonfiguration ist, dass die Abstände zwischen den Satelliten, die sogenannten Basislinien, wesentlich flexibler gestaltet werden können.

Hochaktuelles Thema ist das Auftauen der Permafrostböden, das durch die Erwärmung der Erde hervorgerufen wird und zu massiven Schädigungen an Straßen, Häusern und zu Hangrutschungen beiträgt. Heute weiß man, dass riesige Flächen betroffen sind, doch das genaue Ausmaß ist noch unbekannt. "In der neuen Missionsphase wird TanDEM-X exemplarisch mit einer sehr hohen räumlichen Auflösung diese Gebiete kartieren und wertvolle Erkenntnisse zur Veränderung des Klimas beitragen", erklärt Professor Irena Hajnsek, die Wissenschaftskoordinatorin der Mission TanDEM-X.

Bereits am 17. September 2014 wurden bis auf wenige Ausnahmen die Aufnahmen für das globale Höhenmodell (DEM) abgeschlossen. Ein Datensatz von mehr als 2.500 Terabyte bildet die Grundlage für die neue Topographie der Erde. Die Qualität der bisher erstellten Höhenmodelle übertrifft alle Anforderungen. Finale DEM-Kacheln für mehr als ein Viertel der Landfläche – zum Beispiel für flache Gebiete Australiens, Nordamerikas, Sibiriens, Süd- und Westafrikas sowie Südamerikas – wurden bereits prozessiert. Bis Ende 2015 soll die neue 3D-Karte global verfügbar sein.

Deutschland hat führende Stellung in der Radartechnologie

"Beide Satelliten funktionieren einwandfrei, und der Treibstoff reicht sicherlich bis 2020", ergänzt Manfred Zink, DLR-Wissenschaflter und Projektleiter für das TanDEM-X-Bodensegment. "Wir denken schon über die Science Phase hinaus. Der operationelle Betrieb zweier SAR-Satelliten im engen Formationsflug ist ein Alleinstellungsmerkmal und der Beweis für Deutschlands führende Stellung in der Radartechnologie. Damit können wir noch genauere Höhenmodelle oder präzise Küstenlinien erstellen."

Der Erfolg von TanDEM-X bildet die Basis für weitere Entwicklungen innovativer Radartechnologien. Wissenschafler arbeiten bereits an einem neuen Missionsvorschlag mit einer digitalen Radarantenne: Tandem-L. Sie soll eine deutlich höhere Aufnahmefähigkeit erreichen, die TanDEM-X um den Faktor 100 überschreitet. Während TanDEM-X nur eine globale Aufnahme der Erde pro Jahr ermöglicht, wird Tandem-L zweimal pro Woche die gesamten Landmassen der Erde mit einer hohen Auflösung abbilden.

Somit kann Tandem-L dynamische Veränderungen auf der Erdoberfläche mit der erforderlichen Aufnahmewiederholfrequenz erfassen und dringend benötigte Informationen zur Lösung hochaktueller wissenschaftlicher Fragestellungen aus den Bereichen der Bio-, Geo-, Kryo- und Hydrosphäre liefern. Der Start für eine solche Mission könnte bereits 2020 erfolgen.

Abb. 1 zeigt das Pjasinadelta, wo sich der Strom in die Karasee mäandert.

Abb. 2 zeigt die durch Wind geformten Sandsteindühnen und Salzseen der Kalarahi im Osten Namibias.

Abb. 3 zeigt den Mount Hanang, mit einer Höhe von 3.418 Metern, im ostafrikanischen Grabenbruch in der Massaisteppe Tansanias im TanDEM-X Höhenmodell.

Abb. 2 zeigt den Palo Duro Canyon, den zweitgroßten Canyon der USA, im Norden von Texas

Lufthansa Group mit Rekord bei Passagierzahlen und Auslastung

Mit einer nachfrageorientierten und flexiblen Steuerung von Angebot und Absatz lastet die Lufthansa Group ihre Passagierflugzeuge besser aus als je zuvor. Im August erzielte der Konzern im Passagiergeschäft mit einem durchschnittlichen Sitzladefaktor von 86,4 Prozent für den einzelnen Monat eine historische Rekordmarke. Die Auslastung der Passagierflugzeuge erreichte in den ersten drei Quartalen im Konzern den Rekordwert von 80,6 Prozent. Dies entspricht einer Steigerung von 0,3 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr.

Das Angebot, gemessen in Sitzkilometern, erhöhte der Konzern in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 Prozent. Den Absatz, gemessen in verkauften Sitzkilometern, steigerte die Lufthansa Group in diesem Zeitraum dagegen um 2,6 Prozent.

Lufthansa, Germanwings, SWISS und Austrian Airlines beförderten im Zeitraum von Januar bis September insgesamt 81,2 Millionen Fluggäste und damit mehr als je zuvor in den ersten drei Quartalen eines Jahres. Dies obwohl 2,2 Prozent weniger Flüge im Vergleich zum Vorjahr angeboten wurden. Möglich war die Steigerung der Passagierzahlen bei weniger Flügen vor allem durch den Einsatz größerer Flugzeuge im Rahmen der laufenden Flottenmodernisierung.

Mehr Fluggäste trotz Streiks

Lufthansa Passage inklusive Germanwings und Lufthansa Regional konnte in den ersten neun Monaten des Jahres trotz zahlreicher Streiks der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit und dadurch über 4.200 ausgefallener Flüge 59,3 Millionen und damit 2,1 Prozent mehr Fluggäste als im Vorjahr an ihr Ziel bringen. Das Angebot steigerte die Gesellschaft in diesem Zeitraum um 1,9 Prozent, den Absatz konnte Lufthansa mit einer Steigerung von 2,5 Prozent noch stärker erhöhen. Die Auslastung der Flugzeuge stieg entsprechend um 0,4 Prozentpunkte auf hohe 80 Prozent.

SWISS beförderte in den ersten drei Quartalen insgesamt 13,2 Millionen Fluggäste, 0,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Gesellschaft steigerte ihr Angebot in diesem Zeitraum um 2,0 Prozent, der Absatz erhöhte sich um 1,5 Prozent. Der Sitzladefaktor lag zum Ende des dritten Quartals bei hohen 83,7 Prozent und damit annähernd auf Vorjahresniveau. Austrian Airlines beförderte von Januar bis September 8,7 Millionen Fluggäste, 0,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Fluglinie steigerte das Angebot um 4,6 Prozent. Den Absatz konnte Austrian Airlines überproportional, um 5,9 Prozent, steigern. Die Auslastung der Flugzeuge stieg entsprechend um einen Prozentpunkt auf 79,8 Prozent.

Auch bei Lufthansa Cargo war der trotz des anspruchsvollen Marktumfelds stabile Fracht-Nutzladefaktor von 69,1 Prozent (-0,2 Prozentpunkte) das Resultat einer erfolgreichen Kapazitätssteuerung. Die Gesellschaft reduzierte das Angebot in den ersten neun Monaten des Jahres um 1,1 Prozent, der Absatz ging um 1,5 Prozent zurück. Insgesamt transportierte Lufthansa Cargo von Januar bis September 1.227.000 Tonnen Fracht und Post, ein Minus von 3,2 Prozent im Vorjahresvergleich

  Monat Veränderung zum Vorjahr in % Kumulativ Veränderung zum Vorjahr in %
Lufthansa Passage Airlines1        
Fluggäste in 1.000 7.618 +4,2 59.326 +2.1
Angebotene Sitzkilometer (Mio.) 18.448 +4,9 151.065 +1,9
Verkaufte Sitzkilometer (Mio.) 15.411 +7,6 120.888 +2,5
Sitzladefaktor (Prozent) 83,5 +2,0P. 80,0 +0,4P.
Zahl der Flüge 64.020 -1,6 533.793 -1,5
Swiss (inkl. Edelweiss)        
Fluggäste in 1.000 1.585 +4,9 13.168 +0,9
Sitzladefaktor (Prozent) 86,3 1,3P. 83,7 -0,3P.
Zahl der Flüge 14.285 +0.9 124.519 -1,3
Austrian Airlines        
Fluggäste in 1.000 1.079 -2,9 8.658 +0,6
Sitzladefaktor (Prozent) 81,8 -1,3P. 79,8 +1,0P.
Zahl der Flüge 11.325 -7,0 97.321 -5,3
Lufthansa Cargo AG        
Fracht/Post in 1.000 t 140 -1,8 1.227 -3,2
Angeb. Fracht-Tonnenkm (Mio.) 1.075 -1,9 9.184 -1,1
Verk. Fracht-Tonnenkm (Mio.) 726 -1,9 6.344 -1,5
Fracht-Nutzladefaktor (Prozent) 67,5 -0,0P. 69,1 -0,2P.
Zahl der Flüge 782 -21,8 7.250 -17,7
Lufthansa Konzern2        
Fluggäste in 1.000 10.281 +3,5 81.152 +1,7
Sitzladefaktor (Prozent) 83,8 +1,6P. 80,6 +0,3P
Zahl der Flüge 90.412 -2,2 762.883 -2,2

1) Inkl. Lufthansa Regional und Germanwings
2) Lufthansa Passage Airlines (inkl. Germanwings), Swiss (inkl. Edelweiss), Austrian Airlines

Aufgeladene Akkus zwecks Sicherheitskontrollen auf USA-Flügen erforderlich

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Die amerikanische Transportsicherheitsbehörde, Transportation Security Administration (TSA), dehnt einzelne Sicherheitsmassnahmen auf weitere europäische Flughäfen aus. Ab sofort sind auch Passagiere von Direktflügen von Zürich in die USA betroffen. Die TSA hat zusätzliche Sicherheitsmassnahmen für Flüge von Zürich in die USA verfügt. Passagiere mit Direktflügen in die USA können somit ab sofort an den Abflug-Gates einer zusätzlichen Sicherheitskontrolle unterzogen werden.

Unter anderem kann dabei auch die Funktionsfähigkeit elektronischer Geräte überprüft werden. Der Flughafen Zürich empfiehlt deshalb allen betroffenen Passagieren sicherzustellen, dass ihre Mobiltelefone, Laptops, Tablets, Fotoapparate oder andere elektronische Geräte aufgeladen sind. Geräte mit leeren Akkus dürfen nicht mit an Bord genommen werden. Für die Umsetzung der neuen Sicherheitsmassnahmen sind die Fluggesellschaften mit Direktflügen von Zürich in die USA verantwortlich.

Air Race Piloten auf Spritztour durch Nevada

Kirby Chambliss aus den USA, Nigel Lamb aus Großbrittanien, Pete McLeod aus Kanada und Martin Sonka aus der Tschechischen Republik nahmen noch ein paar der malerischsten Anblicke des amerikanischen Südwestens mit, als sie bei einer Spritztour, angefangen bei der Glitzerstadt Las Vegas, bis zum beeindruckenden Hoover Damm am Lake Mead, dem größten Wasserreservoir des Landes, flogen.

Alle vier Piloten werden, ebenso wie der Rest der 12 Mann starken Gruppe, beim siebten Stopp der Red Bull Air Race World Championship 2014 diesen Samstag und Sonntag in Las Vegas, in Aktion treten.

Mit nur zwei Rennen ist der Wettkampf dieser Saison der engste in der Geschichte dieses Sports. Die Top-Drei der Piloten, Lamb auf Platz 3, Hannes Arch aus Österreich auf Platz 2, und Paul Bonhomme aus Großbrittanien auf Platz 1, stehen auf der Rangliste der Weltmeisterschaft nur einen Punkt außeinander.

Ryanair verteilt individuelle Flug-Infos über Twitter

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Ab sofort startet Ryanair ein Twitter-Konto, mit dem alle Kunden die Möglichkeit haben, Echtzeit-Informationen für alle 1.600 täglichen Flüge der irischen Airline zu erhalten.

Nutzer von Twitter, die @RyanairFlights folgen, können ganz einfach die Flugnummer ihres Ryanair Fluges per direkter Nachricht senden und bekommen daraufhin als Tweet ein sofortiges Update über den Status ihres Fluges. Kunden müssen dafür nur drei einfache Schritte befolgen:

  • Dem Ryanair Twitter Konto @RyanairFlights folgen
  • Die Flugnummer (z.B.: FR102) per direkter Nachricht an diesen senden
  • Das Update zu dem angefragten Flug erhalten

 

Das Twitter-Konto @RyanairFlights ist der jüngste Schritt zu Verbesserungen am Kundenservice, wie bereits der Möglichkeit von reservierten Sitzplätzen, einem zweiten kostenlosen Handgepäck, einer neuen Webseite und App sowie dem engagierten Family Extra und Business Plus Programm.

Robin Kiely, Head of Communication von Ryanair: "Ryanair freut sich den Start von @RyanairFlights bekannt zu geben, der ab sofort sofortige Echtzeit-Informationen über alle unsere 1.600 täglichen Flüge liefert…"

Anreiseplanung zum Flughafen hilft im Ferienansturm – Fraport mit App

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In Kürze beginnen in Hessen und in einigen anderen Bundesländern die Herbstferien und damit für viele Familien die ersehnte Urlaubszeit. Aufgrund des erwarteten hohen Passagieraufkommens empfiehlt Flughafenbetreiber Fraport eine frühzeitige Anreise zum Airport, und das auch für Geschäftsreisende.

Passagiere sollten sich generell spätestens zweieinhalb Stunden vor Abflug an ihren Check-in Schaltern einfinden. Die Schalternummern der Airlines sind im online beim Flughafen abrufbar. Die Website liefert darüber hinaus viele weitere sinnvolle Hinweise und Planungshilfen, um unnötigen Stress zu Beginn des Urlaubs zu vermeiden und den Aufenthalt am Airport für die ganze Familie erlebnisreich und bequem zu gestalten.

Vieles lässt sich so bereits von zu Hause aus regeln: den optimalen Parkplatz finden, einchecken, zusätzliche Services buchen, Pass- und Zollformalitäten klären und – vor allem – richtig packen. Wertvolle Anregungen erhalten insbesondere Reisende mit Kindern, Fluggäste mit eingeschränkter Mobilität sowie Passagiere mit Tieren. Lagepläne, Restaurant-, Shopping- und Erlebnistipps für die Zeit vor dem Abflug runden das Informationsangebot ab. Diese Informationen bietet der Flughafen auch über eine kostenlose FRA Airport App fürs Smartphone.

Flughafen Saarbrücken legt wieder Oktoberfest im Terminal auf

Am Samstag, 11. Oktober wird es wieder zünftig bayrisch zugehen im Terminal des Flughafens Saarbrücken. Zum zweiten Mal findet in dieser ungewöhnlichen, aber reizvollen Location ein Oktoberfest statt, das nach der erfolgreichen Premiere 2013 die zweite Auflage erlebt.

Auch in diesem Jahr wird die Terminalhalle des Flughafens Saarbrücken wieder in ein typisch bayrisches Ambiente ausstrahlen, aber eben etwas anderes als in der Vielzahl der Festzelte, ein Novum im Saarland. Etwa 1.000 Besucher werden erwartet; geboten wird ein echtes Oktoberfestprogramm mit zünftiger Live-Musik und ebensolchen Speisen und Getränken – bis in die Nacht. Los geht es um 18:00 Uhr.

In der Terminalhalle wartet neben einer Dirndl-DJane und einem Fassanstich die Band "Bayerische Music Power" auf die Besucher. Bayerische Speisen und Getränke gibt es und ein kostenloser Shuttle-Bus bringt die Besucher ab Rathaus Saarbrücken hin und auch wieder zurück.

Der Ticketpreis beträgt 12 Euro ohne Platzreservierung. Sie ist bei Buchung eines Tisches für zehn Personen von 150 Euro beziehungsweise von 130 Euro im hinteren Bereich im Preis einbegriffen. Buchungen sind online beim Flughafen möglich.

Check-in- und Gepäckaufgabeautomaten am Hamburg Airport

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Hamburg Airport bietet seinen Fluggästen seit September 2014 moderne Check-in- und Gepäckaufgabeautomaten an. An diesen kann man seine Bordkarte nun selbst drucken und das Gepäck bequem und unkompliziert selbst aufgeben. Bei der Gepäckaufgabe reicht dazu das Einscannen der Bordkarte. Die neuen Anlagen ersparen dem Reisenden viel Zeit und wurden in Terminal 1 installiert, sie können derzeit von Passagieren der Airlines Lufthansa und easyJet genutzt werden. Im Laufe der Zeit werden weitere Airlines hinzukommen.

Das Prinzip, dass Check-in- und Gepäckaufgabeautomaten zur Flughafeninfrastruktur gehören und für Passagiere unterschiedlicher Airlines gleichzeitig zur Verfügung stehen, ist weltweit einzigartig. Neben der Automatennutzung besteht selbstverständlich weiterhin die Möglichkeit, den Check-in-Vorgang und die Gepäckaufgabe am Schalter vorzunehmen.

Geschaffen wurde ein System, das die Check-in-Abläufe optimiert, größten Komfort bietet, höchsten Sicherheitsanforderungen entspricht und sich optisch in das Design der Abfertigungsbereiche einfügt. "Damit bieten wir unseren Passagieren verbesserten Service durch verringerte Wartezeiten, kürzere Wege und einfachere Orientierung", erklärt Thomas Lüders, Projektleiter Terminalmanagement am Hamburg Airport. "Nun gehen wir mit der Erweiterung des Self-Service-Angebotes optimistisch in die nächste Phase", so Thomas Lüders weiter.

Der Flughafen Hamburg ist mit rund 13,5 Millionen Fluggästen pro Jahr der fünftgrößte Airport in Deutschland, Tendenz steigend. Um den wachsenden Anforderungen bei der Passagierabfertigung auch weiterhin auf dem gewohnt hohen Serviceniveau gerecht werden zu können, wurden zur optimalen Kapazitätsnutzung der Check-in-Bereiche zusammen mit der Materna GmbH und den Designern von EVANS Airport Solutions die neuen Check-in-Anlagen entwickelt.

Acht Prozent mehr Flüge im Winterflugplan ab Stuttgart

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Ab Sonntag, 26. Oktober 2014, haben Fluggäste in Stuttgart die Wahl unter 74 Zielen im Winterflugplan. Bis zum 28. März 2015 fliegen 34 Airlines regelmäßig 27 Länder an, insgesamt sind rund acht Prozent mehr Flüge im Plan als im Winter des Vorjahres. Bei den touristischen Zielen stehen Spanien und die Türkei unverändert an vorderster Stelle. Palma de Mallorca ist mit 21 Verbindungen pro Woche die Nummer eins, gefolgt von Antalya mit 15 Flugpaaren pro Woche und Hurghada mit wöchentlich zehn Flügen.

Eines der Highlights im Angebot ist die Verbindung nach Abu Dhabi, mit der Air Berlin ab 01. Dezember ein attraktives Sonnenziel mit interessanten Umsteigemöglichkeiten bietet. Neu im Plan ist auch das Ziel Madrid, das von der spanischen Airline Iberia Express viermal pro Woche angesteuert wird. Eurolot hat die Verbindung nach Warschau wieder aufgenommen und bedient die Strecke zweimal am Tag.

Aufgestockt auf vier tägliche Verbindungen hat Turkish Airlines ab Dezember die Strecke nach Istanbul. Die Fluggesellschaft Condor bietet erstmals Funchal auf Madeira an und verstärkt ihr Angebot nach Lanzarote, Gran Canaria und Teneriffa. Auch TUIfly verstärkt das Angebot ab Stuttgart u.a. nach Hurghada und Fuerteventura. Neu im Streckennetz von Sunexpress Deutschland sind Sharm el Sheikh am Roten Meer und Marrakesch – ein Angebot für alle, die in den Wintermonaten Licht und Wärme suchen.

Bei der Zahl der Fluggäste gab es im Dritten Quartal 2014 einen deutlichen Aufwärtstrend: Der August war mit 1.077.401 Passagieren der stärkste Monat in der Geschichte des Landesflughafens. Auch im September wurde nach vorläufigen Zahlen mit 1.058.544 Passagieren die Millionenmarke überschritten, was einem Zuwachs von 5,3 Prozent zum Vorjahr entspricht. Von Juli bis September 2014 wurden insgesamt 3.099.571 Passagiere gezählt, das sind 2,8 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahresquartal (3.012.706 Fluggäste). Von Januar bis September waren es insgesamt 7.431.336 Fluggäste (+0,3 Prozent).

Die Zahl der Starts und Landungen ist im Dritten Quartal mit 27.815 Flugbewegungen um 1,5 ProzentProzent gestiegen. Auf das ganze Jahr gesehen wird sich die Gesamtzahl der Bewegungen im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich weiter verringern.

WM-Krimi beim Red Bull Air Race

Nach sechs von insgesamt acht Stopps halten Bonhomme und Arch jeweils zwei Siege. Die besten Karten hat aber vielleicht ein anderer Pilot: Nach seinem Sieg in Putrajaya (Malaysia) landete der Brite Nigel Lamb dreimal in Folge auf Rang zwei (Gdynia, Ascot und Fort Worth) und geht hochmotiviert in das vorletzte Rennen der Saison in Las Vegas. Die unglaublich hohe Leistungsdichte der WM 2014 spiegelt sich in den bisherigen Ergebnissen wider: Bei den sechs Rennen standen vier verschiedene Piloten ganz oben auf dem Podest, während der Franzose Nicolas Ivanoff und der Deutsche Matthias Dolderer vor allem in der zweiten Saisonhälfte mit starken Leistungen für Aufsehen gesorgt haben.

Brite Bonhomme übernahm Führung

Das Spielerparadies Las Vegas gibt die spektakuläre Kulisse für das siebte Rennen der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft. Wer den Gesamtsieger 2014 richtig tippen will, braucht allerdings neben einer feinen Nase auch eine gehörige Portion Mut, denn zwei Runden vor Schluss führt der Brite Paul Bonhomme die WM-Wertung mit 45 Punkten hauchdünn vor seinem Landsmann Nigel Lamb und dem Österreicher Hannes Arch (beide 44 Punkte) an.

Vor wenigen Wochen kam Bonhomme in Fort Worth (USA) bereits zum dritten Mal in dieser Saison nicht über Rang fünf hinaus, sein engster Rivale Arch landete jedoch noch weiter hinten auf Platz acht. Damit übernahm der Brite, der im Jahr 2014 zweimal Erster und einmal Zweiter war, erneut die Führung im Kampf um den WM-Titel. Nach der ersten Saisonhälfte hatte Arch die Gesamtwertung mit 13 Punkten Vorsprung angeführt.

In Ascot (England) und Fort Worth verbuchte der WM-Sieger des Jahres 2008 jeweils nur einen Punkt. Nichtsdestotrotz ist der 47-jährige Steirer zuversichtlich, dass er bei der Premiere der schnellsten Motorsport-Serie der Welt in Las Vegas zu seiner alten Form zurückfinden kann. "So ist es halt im Motorsport", resümiert Arch. "Klar bin ich über die Ergebnisse in Ascot und Fort Worth enttäuscht. Dort ist rein gar nichts nach Plan gelaufen. Wenn man das aber bedenkt, ist die Gesamtsituation gar nicht so schlecht. Wir drei an der Spitze der Gesamtwertung fangen quasi wieder bei null an. Ich bin gleich motiviert wie immer."

Bisher spannendste Red Bull Air Race Weltmeisterschaft

Auch Nicolas Ivanoff, Sieger in Fort Worth, sowie Matthias Dolderer (zweimal in Folge Platz vier), der Kanadier Pete McLeod (Dritter in Fort Worth) und der Australier Matt Hall (Vierter in der Gesamtwertung) haben zur bisher spannendsten Weltmeisterschaft in der Geschichte des Red Bull Air Race beigetragen. Wenn in Las Vegas die Würfel fallen, werden auch die beiden US-Amerikaner Kirby Chambliss (Weltmeister 2006) und Michael Goulian (2009 Sieger in Budapest) vor Heimpublikum alles geben, um im Gesamtklassement den Sprung nach vorne zu schaffen.

WM-Gesamtwertung

1. Paul Bonhomme (GBR) 45 Punkte

2. Hannes Arch (AUT) 44

3. Nigel Lamb (GBR) 44

4. Matt Hall (AUS) 28

5. Nicolas Ivanoff (FRA) 27

6. Pete McLeod (CAN) 25

7. Matthias Dolderer (GER) 14

8. Yoshi Muroya (JPN) 10

9. Martin Sonka (CZE) 10

10. Peter Besenyei (HUN) 6

11. Kirby Chambliss (USA) 5

12. Michael Goulian (USA) 0.

Bundespolizei kritisiert BFU-Bericht zum Hubschrauberunglück in Berlin

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Die Bundespolizei nimmt Stellung zum Abschlussbericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) zum tragischen Hubschrauberunglück auf dem Berliner Maifeld vom 21. März 2013. Diesen nehme sie zur Kenntnis. Unbeschadet der noch ausstehenden sorgfältigen Auswertung des Berichts kommt die Bundespolizei aber schon jetzt, nach einer ersten eigenen Bewertung, zu teilweise anderen Ergebnissen als der Untersuchungsführer der BFU. Konkret beurteilt die Bundespolizei den Vorhalt von angeblich zu geringen Abständen der gelandeten bzw. des zur Landung ansetzenden Hubschraubers auf dem Maifeld anders als der Untersuchungsführer der BFU.

Die polizeilichen Einsatzszenarien bieten in den wenigsten Fällen Landemöglichkeiten, die denen zugelassener Flugplätze nahe kommen. Im täglichen bundespolizeilichen Flugbetrieb wird unter weit schwierigeren Bedingungen und Abständen geflogen und gelandet (wie z.B. beim letzten Elbehochwasser).

Abbruch der Landung nach White Out unmöglich

Auch der Vorhalt eines angeblich „zu späten Abbruchs“ des zur Landung ansetzenden 3. Hubschraubers gehe laut Bundespolizei fehl. Vor dem sogenannten Referenzverlust („White Out“) war ein Abbruch des Landevorganges nicht nötig, weil der Pilot bis wenige Sekunden vor der Kollision Sichtkontakt zum Einweiser hatte und die ersten beiden Hubschrauber problemfrei landeten. Nach dem Referenzverlust war ein Abbruch nicht mehr möglich.

Ebenso wird der Vorhalt von angeblich unzureichenden Kommunikationsverhalten der eingesetzten Hubschrauberbesatzungen zurückgewiesen. Aus fliegerischer Sicht verringert unnötige Kommunikation grundsätzlich die Konzentration, insbesondere während anspruchsvoller Landemanöver, speziell bei Verbandsflugverfahren. Die Angehörigen des Bundespolizei-Flugdienstes sind, sofern als fliegendes Personal eingesetzt, grundsätzlich gehalten, im Cockpit nur die zwingend erforderliche Kommunikation zu betreiben, insbesondere bei Start und Landungen (Funkdisziplin).

Kommunikation nicht vollständig ausgewertet

Der erfolgreiche Einsatz des Bundespolizei-Flugdienstes, zum Beispiel im Zusammenhang mit der Rettung eines in der Riesendinghöhle verunglückten Forschers im Frühsommer des laufenden Jahres (unter sehr schwierigen Wetterbedingungen), aber auch die tägliche Luftrettung, gebe diesem Prinzip Recht. Außerdem habe der Untersuchungsführer der BFU die Kommunikation nicht vollständig ausgewertet.

Für die Bundespolizei sind und bleiben Polizeihubschrauber unverzichtbares Einsatzmittel zur Unterstützung einer Vielzahl von polizeilichen Lagen, zur Luftrettung und zur Katastophenhilfe. Dabei hält die Bundespolizei mögliche Risiken für Mensch und Material so klein als irgend möglich. Unabwendbare Risiken sind jedoch sowohl im Einsatz als auch Übungs- und Ausbildungsflugbetrieb nicht immer zu vermeiden. Der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Dr. Dieter Romann, dazu: „Ich hatte und ich habe vollstes Vertrauen in unseren Bundespolizei-Flugdienst – vor dem Maifeld und nach dem Maifeld.“

Flughafen PAD – Christkindlesmarkt für 89 Euro

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Der Nürnberger Christkindlesmarkt ist einer der ältesten und sicher der berühmteste Weihnachtsmarkt der Welt. Jährlich erliegen Millionen Menschen dem besonderen Charme des Marktes mit seiner historischen Kulisse. In den Holzbuden des "Städtleins aus Holz und Tuch gemacht" findet man traditionellen, oft handgearbeiteten Weihnachtsschmuck, Rauschgoldengel, hölzerne Nussknacker, Krippen und bunte Sterne, süße Leckereien wie Lebkuchen und Spekulatius und vieles mehr.

Wer die unverwechselbare Atmosphäre der festlich geschmückten Altstadt genießen möchte, kann das demnächst einfach und besonders kostengünstig vom Paderborn-Lippstadt Airport aus realisieren. Nachdem das Christkind zur Eröffnung am 28. November 2014 seine Gäste mit den Worten "Ihr Herrn und Frau’n, die Ihr einst Kinder wart, seid es heut wieder" begrüßt hat, können Fluggäste immer dienstags bequem vom Airport PAD gen Nürnberg abheben.

Für nur 89,- Euro (hin und zurück) hebt airberlin um 06:00 Uhr mit einer Boeing 737-800 vom Flughafen Paderborn/Lippstadt zum Nürnberger Airport ab, der nur 12 U-Bahn–Minuten vom Stadtzentrum entfernt ist. Die U-Bahn-Station der Linie U2 und Taxen befinden sich direkt vor den Terminals, so dass Fluggäste ab Paderborn – Lippstadt bereits bei Eröffnung des Christkindlesmarkts um 10:00 Uhr (bis 21:00 Uhr) über den Markt bummeln und den Duft von Zimt, Glühwein und Lebkuchen einatmen und genießen können.

Man kann sich ausgiebig Zeit dazu nehmen, die ganze historische Altstadt bietet viele Sehenswürdigkeiten zum besuchen. Schließlich kann man dann gemütlich um 19:15 Uhr mit der AB 2671 wieder zum Paderborn-Lippstadt Airport aufbrechen.

Von PAD nach Nürnberg
Flugtag Airline Flug Nr. Abflug Ankunft
Dienstags Air Berlin AB 2670 06:00 06:50
Von Nürnberg nach PAD
Flugtag Airline Flug Nr. Abflug Ankunft
Dienstags Air Berlin AB 2671 19:15 20:05

airberlin Start-Guthaben im Firmen-Bonusprogramm business points

Mit dem 2010 eingeführten Bonusprogramm airberlin business points für Firmen mit geringem bis mittlerem Flugaufkommen und den Firmentarifen für Unternehmen mit hohem Flugvolumen verzeichnet airberlin großen Erfolg: rund 15.000 Firmen nutzen eines der beiden Firmenprogramme, um Reisekosten zu senken und den herzlichen Service der airberlin group zu genießen. Firmen, die sich bis zum 15. November 2014 neu für business points registrieren, können einmalig einen Bonus von 300 Punkten erhalten, der dem Wert eines innerdeutschen Prämienfluges entspricht.

Gutgeschrieben werden die extra-Punkte, wenn bis 30. November 2014 zwei Flüge wahrgenommen/angetreten wurden. Prämienflüge können auch online und ohne Vorausbuchungsfrist gebucht werden. Ein Vorteil, den viele Reisestellen zu schätzen wissen.

Teilnehmende Unternehmen erhalten für geschäftliche Flüge mit airberlin, NIKI, Etihad Airways und weiteren Partner-Airlines wertvolle Punkte und können damit Reisekosten senken und den Komfort für ihre fliegenden Mitarbeiter erhöhen. Die Punkte können für Prämienflüge in der Economy oder Business Class sowie für Upgrades in die Business Class eingelöst werden.

Mit business points können Firmen ihre Reisekosten effektiv senken, indem alle Mitarbeiter auf Flügen mit airberlin, NIKI und auf vielen Codeshare-Verbindungen mit Etihad Airways auf einem gemeinsamen Konto Punkte sammeln. Auch auf Anschlussflügen innerhalb der USA mit dem oneworld® Partner American Airlines können Punkte gesammelt werden.

BEXUS Forschungsballone forschen wieder an Natur und Technik

Am 08. Oktober 2014 startete um 19:56 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) der Forschungsballon BEXUS 19 vom schwedischen Raumfahrtzentrum Esrange zu seinem Nachtflug. Wenige Tage später soll ein weiterer BEXUS-Ballon folgen.

An Bord der beiden Ballongondeln schicken Studententeams aus Deutschland, Schweden, Italien und Spanien neun spannende Experimente in Richtung Stratosphäre, von denen diesmal fünf aus deutschen Ideenschmieden stammen.

Die Experimente der gemeinsamen Missionen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Schwedischen Raumfahrtbehörde SNSB können im Wesentlichen zwei Schwerpunkten zugeordnet werden: Zum einen wird der Ballon wie ein Satellit zur Datenübertragung und als Testumgebung für Technologien eingesetzt, die sich später auf Kleinsatelliten bewähren sollen, zum anderen tragen die BEXUS-Ballons Messgeräte, um mehr über die Atmosphäre und das Weltraumwetter herauszufinden.

BEXUS 19: Forschung zur Kosmischen Strahlung und Ozon

An Bord von BEXUS 19 befinden sich zwei deutsche Experimente: ADAM und TamaOS. Bei dem Experiment ADAM wollen die Studierenden der Christian Albrechts Universität Kiel mehr über die Wirkung kosmischer Strahlung herausfinden. Wenn die hochenergetischen Strahlen auf die Sauerstoff und Stickstoffatome der Atmosphäre treffen, werden sie abgebremst und erzeugen Schauer von geladenen und neutralen Teilchen.

In einer Höhe von 20 Kilometern tritt der höchste Teilchenfluss auf, das sogenannte Pfotzer-Maximum. Ungeklärt ist bislang allerdings, in welcher Richtung sich die Partikel durch die Atmosphäre bewegen. Die Kieler Forscher messen oberhalb des Maximums. Sie haben ihre Detektoren so angeordnet, dass auftreffende geladene Teilchen zwei hintereinander angeordnete Sensoren durchlaufen müssen. Daraus kann ihre Flugbahn bestimmt und die Winkelverteilung berechnet werden.

Das Experiment TamaOS der TU Dresden misst den Gehalt des atomaren und des molekularen Sauerstoffs sowie den Ozongehalt in der Atmosphäre vor allem während des Aufstiegs, das heißt in Abhängigkeit von der Flughöhe. Dabei verwenden sie neue, an der TU Dresden entwickelte Sensoren. Auch Temperatur und Luftdruck werden von der selbstgebauten Experimentanlage registriert. Mit dem BEXUS-Flug wollen die Studierenden demonstrieren, dass diese Messtechnik geeignet ist, genaue Informationen über die Sauerstoff- und Ozonverteilung in der Atmosphäre zu erhalten. Insbesondere der Einsatz der kleinen Ozonsensoren auf Wetterballons könnte für die Wetterdienste interessant sein.

Zwei weitere, spanische Experimente, sind in der Gondel von BEXUS 19 untergebracht: Das Experiment TORMES 2.0 der Universität Barcelona empfängt die von der Erdoberfläche reflektierten und gestreuten Signale der Globalen Navigationssatelliten-Systeme wie zum Beispiel GPS. Aus ihren Laufzeiten und Signalformen soll die Topographie und Struktur der Erdoberfläche bestimmt werden. GranaSAT testet ein System mit Kamera, Beschleunigungssensoren und Magnetometer, mit dessen Hilfe die Orientierung des geplanten gleichnamigen Cubesats im Weltraum bestimmt werden soll.

BEXUS 18: Technologie-Erprobung für Erde und Mars

ARCA heißt das Projekt der Studierenden von der Ernst-Abbe Hochschule in Jena, ein "Kommunikationsexperiment" auf BEXUS 18. Sie empfangen und entschlüsseln während des Ballonflugs die Daten von ADS-B, einem automatischen bordabhängigen Überwachungssystem, die von modernen Flugzeugen einmal pro Sekunde abgestrahlt werden und Informationen über Flugnummer, Position, Flugzeugtyp, Geschwindigkeit und geplante Flugrichtung enthalten. Für Empfangsstationen am Boden beträgt die Reichweite ungefähr 370 Kilometer.

Eine Empfangsstation auf einem Ballon in der Stratosphäre oder gar auf einem Satelliten im Weltraum erweitert den von einem System beobachtbaren Bereich erheblich – ein möglicherweise interessantes und realisierbares Konzept für Gebiete, die nicht von der üblichen Flugüberwachung erfasst werden. Für die Flughöhe des Ballons erwarten die Studierenden einen Radius von mehr als 500 Kilometern.

Die Besonderheit von ARCA besteht darin, dass das Studententeam sogar den Empfänger selbst entwickelt und gebaut hat, der nun unter realen Bedingungen eingesetzt wird. Die von den Flugzeugen gesendeten Signale werden über den Standard-Downlink von der Gondel direkt zum Laptop des Teams gesendet, wo der Flugweg direkt graphisch verfolgt werden kann.

Auf dem Mars ist es sehr gebirgig. Das Valles Marineris ist mit einer Tiefe von 13 Kilometern das tiefste Tal in unserem Sonnensystem. Erkundet ein Rover dieses Tal und will Kontakt mit einer Bodenstation auf der Oberfläche des Roten Planeten aufnehmen, dann ist der direkte Weg durch Felsen versperrt. Könnte in dieser Situation ein Ballon als "Relaisstation" die Daten über das Hindernis hinweg vom Rover zur Bodenstation und umgekehrt übermitteln und so die Kommunikation aufrechterhalten? Dieser Frage geht das internationale COUGAR-Experimentteam nach.

Die Studierenden des Spacemasters Programms der Universität Würzburg und der Lulea Technical University, Kiruna, wollen von der Bodenstation aus via Ballon einen selbstgebauten Rover steuern und einen kleinen Roboterarm bewegen. Bei bemannten Flügen könnte so auch der Einsatz von Astronauten in einer lebensfeindlichen Umgebung reduziert werden.

Satelliten am Ballon und Antiprotonen

Fit für ihren Weltraumeinsatz möchte das Studententeam der TU München neueste Sensortechnologie und Elektronik für Echtzeitmessungen im Experiment AFIS-P machen. Das "P" im Experimentnamen weist BEXUS als vorbereitende sogenannte Precursor-Mission für den geplanten Einsatz von AFIS im Weltraum hin, für den das Experiment in einem würfelförmigen Cubesat-Kleinstsatelliten mit Kantenlängen von jeweils zehn Zentimetern untergebracht werden muss.

Daher soll die Technologie bereits auf BEXUS alle geometrischen Anforderungen und notwendigen Raumfahrtstandards erfüllen. AFIS soll den Durchfluss von Antiprotonen im Erdmagnetfeld messen. Das ist die in der kosmischen Strahlung enthaltene, negativ geladene Antimaterie zu den in jedem Atomkern vorhandenen positiv geladenen Protonen. Sie kommt auf der Erde nicht natürlich vor. Wie Wechselwirkungen und Transportmechanismen kosmischer Strahlung entstehen und funktionieren, sind fundamentale Fragen der Astrophysik.

Zwei weitere Experimente von Studierenden italienischer Universitäten sind in der Gondel von BEXUS 18 untergebracht: A5-UNIBO aus Bologna misst die Dichte und Größenverteilung von den Aerosolen in der Atmosphäre, die für die Wolkenbildung verantwortlich sind. Das Technologieexperiment POLARIS aus Padua kontrolliert die Temperatur eines Dummy-Experiments mit Hilfe einer Wärmetauscherplatte, die von neuartigen elektroaktiven Polymer-Elementen je nach Notwendigkeit an die Experimentoberfläche zum Kühlen angepresst oder wieder entfernt wird.

In BEXUS entwickelt der wissenschaftliche Nachwuchs

Das deutsch-schwedische Programm BEXUS (Ballon-Experimente für Universitäts-Studenten) ermöglicht Studenten, eigene praktische Erfahrungen bei der Vorbereitung und Durchführung von Raumfahrtprojekten zu gewinnen. Die diesjährige Ausschreibungen des DLR Raumfahrtmanagements in Bonn sowie der Europäischen Weltraumorganisation ESA und des Swedish National Space Board SNSB für BEXUS 20/21 im Herbst 2015 und das Raketenprojekt REXUS 19/20 laufen bereits.

Neue Experimentvorschläge können bis zum 13. Oktober 2014 eingereicht werden. Jeweils die Hälfte der Ballon-Nutzlasten steht für Experimente von Studenten deutscher Universitäten und Hochschulen zur Verfügung. Die schwedische Raumfahrtagentur SNSB hat ihren Anteil auch für Studierende der übrigen ESA-Mitgliedsstaaten geöffnet. Die deutschen Studententeams erhalten technische und logistische Unterstützung vom Zentrum für Angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation (ZARM) in Bremen. Die Flüge werden von EuroLaunch, einem Joint Venture der Mobilen Raketenbasis des DLR (MoRaBa) und dem Esrange Space Center des schwedischen Raumfahrtunternehmens SSC, durchgeführt.

Flughafen Dortmund gewinnt Höhe im Gegenwind

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Die Fluggastzahlen am Dortmund Airport steigen weiter. Mit einem Passagierwachstum von 1,8 Prozent im dritten Quartal 2014 trotzte der Ruhrgebietsflughafen den Widrigkeiten der vergangenen drei Monate. So konnten, trotz Blitzeinschlag, Starknebel, Pilotenstreik und Ukraine-Krise 624.033 Passagiere gezählt werden. Damit nutzten 11.222 Passagiere mehr den Dortmunder Flughafen als im dritten Quartal 2013. Besonders groß war der Zuwachs demnach im Juli. Um 3,8 Prozent auf 210.020 Passagiere stiegen die Zahlen im Sommerferien-Monat.

"Die Jahresspitze haben wir im August erreicht. Es kamen 212.829 Passagiere – der stärkste Monat des Jahres, das ist schon jetzt klar", erklärte Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager. Dabei liegen die August-Zahlen aufgrund der frühen Ferien mit 0,3 Prozent nur leicht über dem Vorjahres-Monat. Der September hingegen brachte erneut Wachstum. Es flogen 201.184 Passagiere, ein Plus von 1,6 Prozent.

Damit hält der Ruhrgebietsairport weiter an seinem Ziel fest, auch im Gesamtjahr 2014 die Passagierzahlen zu steigern. "Die Zeichen stehen gut, wir sind zuversichtlich, den notwendigen Wachstumskurs fortzusetzen", sagte Mager.

Flughafengesellschaft BER: September allzeit bester Monat

Mit insgesamt 107.505 abgefertigten Flugästen an den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel war der 26. September 2014 der passagierreichste Tag in der Geschichte der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg. An jenem Freitag wurden an den beiden Standorten 815 Flugbewegungen gezählt. Im September starteten und landeten 2.685.433 Passagiere an den Flughäfen Schönefeld und Tegel. Das ist ein Zuwachs von 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

In Schönefeld wurden im September 688.699 Passagiere registriert (+8,6 Prozent), in Tegel waren es 1.996.734 Fluggäste (+4,8 Prozent). Die Zahl der Flugbewegungen stieg im September auf insgesamt 22.934 Starts und Landungen, ein Anstieg um 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen im Vorjahresvergleich auf 6.293. Das entspricht einer Zunahme von 3,2 Prozent. In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls einen Anstieg um 3,2 Pro-zent. Insgesamt wurden in Tegel im September 16.641 Flugbewegungen registriert.

Passagierzahlen, Flugbewegungen und Frachtumschlag nehmen zu

Von Januar bis September nutzten insgesamt 21.039.202 Passagiere die Flughäfen Schönefeld und Tegel, ein Plus von 6,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

In den ersten neun Monaten des Jahres wurden in Schönefeld 5.429.920 Passagiere gezählt. Das sind 7,5 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2013. Gleichzeitig wurden am Flughafen Tegel 15.609.282 Fluggäste abgefertigt, das sind 5,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum 2013.

Die Zahl der Flugbewegungen insgesamt stieg in den ersten neun Monaten des Jahres auf insgesamt 190.194 Starts und Landungen, eine Zunahme um 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen im Vorjahresvergleich auf 52.784. Das entspricht einem Anstieg von 7,7 Prozent. In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 4,6 Prozent. Insgesamt wurden in Tegel von Januar bis September 137.410 Flugbewegungen registriert.

Bei der Luftfracht konnten im September an den Flughäfen Schönefeld und Tegel 3.847 Tonnen registriert werden, ein Plus von 13,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bei den Angaben handelt es sich um vorläufige Zahlen von der Flughafengesellschaft BER.

Austrian Airlines nimmt nächste Dash 8-Q400 in die Flotte

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Austrian Airlines heißt die dritte der insgesamt vier zusätzlichen Dash 8-Q400 in ihrer Flotte willkommen. Die Turbo-Prop des kanadischen Herstellers Bombardier mit der Registrierung OE-LGQ landete gestern um 18:00 Lokalzeit am Flughafen Innsbruck-Kranebitten.

Die Q-Series gilt aufgrund ihrer Bauart für besonders zuverlässig und effizient. Die Dash 8-Q400 bietet Platz für 76 Passagiere und ist auf Strecken mit einer Reichweite von bis zu 1.600 km unterwegs. Die Flotte der Austrian Airlines Group vergrößert sich mit der OE-LGQ auf 79 Flugzeuge, davon 17 Turboprop Maschinen des Typs Dash 8-Q400.

Die kleine Expansion steht im Zusammenhang mit einem sogenannten wet-lease Vertrag mit der Konzernschwester SWISS. Die Dash-Wartung der Tyrolean Technik in Innsbruck wird nun verschiedene Umbauarbeiten an der Maschine durchführen und diese auf Austrian Airlines Standard bringen.

Das "Q" steht übrigens für "quiet". Die Dash 8-Q400 verbraucht als Turboprop-Flugzeug im Vergleich zu einem Passagierjet mit gleicher Sitzplatzkapazität 40 Prozent weniger Kerosin. Dadurch sinken auch die CO₂ Emissionen. Flugzeuge dieser Bauart erreichen zudem Flughäfen, auf denen größere Maschinen nicht landen können oder dürfen. Das ist beispielsweise in Lugano in der Schweiz der Fall.

Foto: Dash 8-Q400. Quelle und ©: Austrian Airlines Group

September stärkster Monat seit vier Jahren am Köln/Bonn Airport

Zum zweiten Mal in Folge zählt der Köln/Bonn Airport mehr als eine Million Passagiere in einem Monat. Wie schon im August wurde auch im September die Millionen-Marke geknackt. Genau 1.033.371 Fluggäste starteten oder landeten im September in Köln/Bonn. Damit ist er der stärkste Monat des Jahres. Gegenüber dem Vorjahresmonat betrug das Wachstum fünf Prozent. Und nicht nur das: mehr Passagiere in einem Monat zählte Köln/Bonn zuletzt vor vier Jahren – im September 2010.

Das deutliche Plus ist vor allem den Airlines Germanwings, Norwegian und SunExpress zu verdanken. Der Aufwärtstrend dieses Jahres setzt sich damit weiter fort. In den ersten drei Quartalen gegenüber dem Vorjahreszeitraum zeigt die Statistik einen Zuwachs von vier Prozent. Auch die Luftfracht legte zu. 63.422 Tonnen bedeuten ein Plus von drei Prozent gegenüber dem September des letzten Jahres. Auch in den ersten neun Monaten liegt der Zuwachs bei drei Prozent.

Vulkanasche lässt Triebwerksschaufeln aufschmelzen

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Vulkanasche kann im Luftverkehr zu ernstzunehmenden Problemen führen. Im Rahmen des Projekts VolcATS-Vehicle (Volcanic Ash Impact on the Air Transport System) erforschen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Auswirkungen von Vulkanasche auf Flugzeuge.

Im Fokus stehen dabei die Auswirkungen der Asche auf die Triebwerke sowie der Einfluss von Vulkanasche auf die Leistung von Luftfahrzeugen durch verschmutzte Flugdatensensoren sowie Navigations- und Kommunikationseinrichtungen.

Auswirkungen von Asche noch unzureichend erforscht

Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sollen helfen, das Gefahrenpotential von Vulkanasche für Luftfahrzeuge detaillierter einzuschätzen. Die gewonnenen Daten, beispielsweise zu Schubverlusten, fließen in die Konzeption weiterer Experimente ein und werden auch für Computersimulationen verwendet, die die Wirkung der Vulkanasche auf Triebwerkskomponenten simulieren.

"Der Grenzwert für den Luftverkehr liegt derzeit bei einer Aschekonzentration von zwei beziehungsweise vier Milligramm pro Kubikmeter. Ein bedeutender Faktor ist jedoch auch die Asche-Dosis, die im Laufe eines Fluges aufgenommen wird." sagt Dr. Hendrik Lau, Projektleiter VolcATS-Vehicle. "Wir wollen mit unseren Untersuchungen näher eingrenzen, in welchem Bereich eine für Triebwerke schädliche Aschedosis liegt."

Der Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjalla im Jahr 2010 sowie ähnliche Ausbrüche rund um den Globus, haben gezeigt, dass der internationale Luftverkehr durch derartige Naturphänomene empfindlich gestört werden kann. Die Auswirkungen der Aschepartikel auf entscheidende Komponenten eines Flugzeugs, wie Brennkammer, Verdichter und Sensorik, sind noch nicht hinreichend bekannt und müssen tiefergehend erforscht werden.

Prüfstände mit künstlicher Vulkanasche

Der Projektabschnitt VolcATS-Vehicle wird von den DLR-Instituten für Werkstoffforschung, Flugsystemtechnik und Antriebstechnik bearbeitet. Die Arbeitspakete beschäftigen sich mit dem direkten Einfluss auf das Triebwerk, die Triebwerksschaufeln sowie die Brennkammer. Zudem beschäftigen sich die DLR-Forscher mit der Entwicklung und thermophysikalischen Charakterisierung von künstlicher Vulkanasche für realitätsnahe Versuche und der Analyse von bekannten Vorfällen im Luftverkehr, die in Verbindung mit Vulkanasche standen.

Um die unterschiedlichen Konstellationen unter realistischen Bedingungen wissenschaftlich zu untersuchen, sind verschiedene Prüfstände und Testverfahren entwickelt worden. Hier können die verschiedenen Betriebsphasen und -temperaturen eines Triebwerks realitätsnah simuliert werden.

Asche schädigt Triebwerk auf verschiedene Weise

Vulkanasche schädigt Flugzeugtriebwerke hauptsächlich durch die von scharfkantigen Partikeln verursachte Erosion und durch geschmolzene Asche. Das Zusetzen von Brennstoffdüsen, Kühlluftbohrungen und Turbinenströmungsquerschnitten stellt ein zusätzliches Problem dar. Bei Flügen durch Vulkanaschewolken wurde zudem von Funkunterbrechungen und Auswirkungen auf Navigationssysteme berichtet. Beispielsweise wurden die für die Geschwindigkeitsmessung genutzten Pitot-Sonden mit Vulkanasche kontaminiert.

"Der Grad der Beschädigung ist stark abhängig von der jeweiligen Geometrie der Partikel, ihrer Konzentration, den Betriebsbedingungen des Triebwerks und den physikalischen und chemischen Eigenschaften der Asche", erklärt Dr. Hendrik Lau. Während die Erosion durch Vulkanasche weitgehend der durch Wüstenstaub verursachten Erosion gleicht, gab es bislang kaum Erkenntnisse, welche Schäden Vulkanasche-Partikel in der Brennkammer und an den Hochdruckturbinen-Schaufeln anrichten.

Um eine effiziente und saubere Verbrennung zu gewährleisten, herrschen in modernen Turbinen Temperaturen weit über dem Schmelzpunkt von Stahl, Flammentemperaturen von bis zu 2.000 Grad Celsius und mehr. Deshalb sind thermisch besonders belastete Bauteile wie Brennkammern und Turbinenschaufeln mit einer keramischen Hitzeschutzschicht ausgestattet. Diese Schutzschicht ist durch ihre säulenartige Struktur flexibel und kann sich dem temperaturbedingten Ausdehnen der darunterliegenden Metallstruktur anpassen.

Keramikschutz platzt ab, Turbinenschaufeln schelzen an

Vulkanasche besitzt aufgrund ihrer komplexen chemischen Zusammensetzung keinen Schmelzpunkt sondern einen Schmelzbereich, der bereits bei 900 Grad Celsius beginnen kann. Honigartig erweicht, kann sie so auf der keramischen Schutzschicht festbacken, wodurch sie der säulenartigen Struktur ihre Flexibilität nimmt und damit die Thermoschockbeständigkeit der Wärmedämmschicht herabsetzt.

Ähnlich wie bei einem Emaille-Topf, bei dem die kompakte Emaille (Keramik) bei einer Deformation des Topfes abplatzt, platzt eine durch geschmolzene Vulkanasche kompaktierte Wärmedämmschicht von einer Turbinenschaufel ab, die sich, je nach Flugphase, temperaturbedingt ausdehnt und zusammen zieht.

Demzufolge kommen ungeschützte, metallische Oberflächen der Turbinenschaufeln in Kontakt mit dem heißen Gasstrom und können lokal aufgeschmolzen werden. Durch diesen lokalen Schmelzprozess verlieren die Turbinenschaufeln ihre optimale aerodynamische Form, was zu einem Leistungsverlust sowie zu einem erhöhten Treibstoffverbrauch führt. In Extremfällen kann es zu einem Ausfall der Turbine kommen.

VolcATS für Echtzeitvorhersagen für den Luftverkehr

Forschungsarbeiten zu den Auswirkungen von Vulkanasche auf den Luftverkehr bündelt das DLR im Projekt VolcATS (Volcanic Ash Impact on the Air Transport System) sowie auch im Projekt iVar (Increased Volcanic Ash Resistance, in Kooperation mit der Fachhochschule Düsseldorf, Labor für Umweltmesstechnik). VolcATS umfasst ein satellitengestütztes Verfahren, das in Echtzeit die Ascheverteilung in der Luft bestimmt und die Wolkenausbreitung vorhersagt und unterstützt ein flexibles Luftverkehrsmanagement für aschefreie und damit sichere Bereiche für den Flugverkehr. Ergänzend werden die noch unzureichend bekannten Folgen von Vulkanasche für Flugzeugtriebwerke untersucht sowie ein Asche-Warnsystem für Linienmaschinen entworfen.

Beteiligt sind die DLR-Institute für Physik der Atmosphäre, Flugführung, Werkstoff-Forschung, Antriebstechnik, Flugsystemtechnik sowie die DLR-Lufttransportsysteme und die DLR-Flugexperimente. Die Falcon gehört zu den wenigen Forschungsflugzeugen in Europa, die in der Lage sind im Rahmen gesetzlicher Aschegrenzwerte in großen Höhen und über längere Distanzen in Vulkanaschewolken einzufliegen. Während des Ausbruchs des Eyafjallajökull 2010 haben die Messflüge mit der DLR-Falcon dazu beigetragen, gesperrte Lufträume über Deutschland wieder freizugeben.

Versuchsaufbau mit Asche für die Kleingasturbine

Im Projekt iVar werden in Zusammenarbeit mit dem Labor für Umweltmesstechnik der FH Düsseldorf erstmalig die Turbinenschaufeln einer Kleingasturbine mit kommerziellen, flugerprobten sowie auch zukünftigen Wärmedämmschichten versehen.

In einem Windkanal-ähnlichen Versuchsaufbau werden in der Ansaugluft der Turbine definierte Vulkanasche-Konzentrationen dispergiert und dadurch Bedingungen eines Fluges der Turbine durch eine quasi-reale Vulkanasche-Wolke geschaffen. Dies erlaubt die Erforschung des schädigenden Einflusses von Vulkanasche-Partikeln auf ein Strahltriebwerk unter möglichst realen Testbedingungen.

Bild 1 und 2 zeigen eine aufgeschmolzene und schwer beschädigte Turbinenschaufel.

Bild 3 zeigt eine durch Aschepartikel beschädigte Keramikschicht, vergleichbar zum Abplatzen von Emaille.

Bild 4 zeigt die splitterförmigen Aschepartikel des Vulkans Eyjafjalla, welche sich nach Passieren eines 1.700 °C heißen Gasstroms Schmelztropfen formen.

Bild 5 zeigt die Gasturbine, die im Versuchsaufbau mit Turbinenschaufeln unterschiedlicher Materialien bestückt werden kann.

Hamburg – Warschau von LOT am Tagesrand ausgeweitet

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Die Fluggesellschaft LOT Polish Airlines unterstreicht ihr Engagement im Norden Deutschlands und bietet Kunden zwischen Hamburg und Warschau ab dem Winterflugplan 2014/2015 eine neue Reisemöglichkeit im Tagesrand. Der zusätzliche Flug findet vier Mal wöchentlich statt. Dadurch ergeben sich optimierte Anschlüsse innerhalb Polens, nach Osteuropa, in den Nahen und Mittleren Osten sowie nach Asien.

Der zusätzliche Flug LO402 startet ab 26. Oktober 2014 montags, dienstags, donnerstags und samstags um 07:50 Uhr am Hamburg Airport und erreicht die polnische Hauptstadt um 09:20 Uhr. In der Gegenrichtung haben Fluggäste künftig die Auswahl aus zwei Abendverbindungen: Der neue Tagesrandflug LO401 startet montags, mittwochs, freitags und sonntags um 20:15 Uhr und erreicht Hamburg um 21:50 Uhr. Täglich besteht außerdem bereits eine Reisemöglichkeit mit LO393 um 17:20 Uhr mit Landung in „HAM“ um 18:55 Uhr.

Mehr Zeit in Warschau – Crew macht „Nichtstop“

Mit dem neuen Flugplan optimiert LOT besonders das Angebot für Geschäftsreisende. Sie können an vier Werktagen bereits am Vormittag für Termine in Warschau vor Ort sein. Durch die neuen Abflugzeiten am Abend stehen LOT-Kunden in der Gegenrichtung vor der Rückreise nach Hamburg außerdem nahezu drei Stunden mehr Zeit in der polnischen Hauptstadt zur Verfügung. Bislang erfolgt der letzte Flug Richtung Hamburg bereits um 17:25 Uhr.

Durch die Anpassung der Flugzeiten ergeben sich außerdem zusätzliche Frequenzen zu vielen Zielen in Polen, Osteuropa, dem Nahen und Mittleren Osten und Asien, zum Beispiel nach Danzig oder Moskau. In der Gegenrichtung können Fluggäste von LOT Polish Airlines unter anderem mit einer neuen Abendverbindung von St. Petersburg, Minsk oder Budapest über Warschau nach Hamburg reisen. Mit der Tagesrand-Verbindung investiert LOT außerdem in einen täglichen „Nightstop“ am größten Flughafen in Norddeutschland, das heißt, dass LOT-Crews in Hamburg übernachten, um für einen Abflug am frühen Morgen vor Ort zu sein.

Embraer-Regionaljets im Einsatz

Wegen der zusätzlichen Verbindung am Morgen startet der bisherige Vormittagsflug von Hamburg nach Warschau ab Ende Oktober etwa eine halbe Stunde später (Abflug Hamburg: 09:35 Uhr; Ankunft Warschau: 11:05 Uhr). Alle Flüge zwischen Hamburg und Warschau werden mit modernen Embraer-Regionaljets durchgeführt, die in allen Service-Klassen ausschließlich über Gang- und Fensterplätze verfügen und daher besonders viel Komfort bieten.

Änderungen gibt es zum Winterflugplan außerdem auf der Strecke von Düsseldorf nach Warschau. Die Verbindung zwischen der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt und dem internationalen Drehkreuz in Warschau wird dann im Rahmen eines Codeshare-Abkommens durch den Partner Eurolot bedient.

Boeing erwartet Verdopplung der Frachtflugzeuge bis 2033

Boeing prognostiziert, dass der Luftfrachtverkehr mit einer jährlichen Wachstumsrate von 4,7 Prozent innerhalb der nächsten zwanzig Jahre ansteigen wird. Dabei wird eine Verdopplung des weltweiten Luftfrachtverkehrs bis zum Jahr 2033 erwartet. Das Unternehmen hat heute seinen alle zwei Jahre erscheinenden World Air Cargo Forecast auf der International Air Cargo Forum and Exhibition vorgestellt.

"Wir sehen starke Anzeichen für eine Erholung, während das Luftfrachtverkehrsvolumen nach mehreren Jahren der Stagnation weiter ansteigt", sagte Randy Tinseth, Vice President Marketing von Boeing Commercial Airplanes. "Der Luftfrachtmarkt wächst nun fast auf dem Niveau der Langzeit-Wachstumsraten."

Erholung im Luftfrachtverkehr

Der weltweite Luftfrachtverkehr ist im zweiten Quartal 2013 erstmals wieder gewachsen und hat für die ersten sieben Monate des Jahres 2014 eine Wachstumsrate von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum erreicht. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, wird 2014 das stärkste Wachstumsjahr für die Luftfrachtindustrie seit 2010 werden.

Ein Großteil des schwachen Wachstums der Luftfracht in den vergangenen Jahren kann auf zwei Hauptgründe zurückgeführt werden – eine schwächelnde Weltwirtschaft und lahmendes Handelswachstum, vor allem bei Waren, die traditionell von der Luftfrachtindustrie bedient werden.

Wachstumsraten in Asien Spitze

Die neue Prognose von Boeing zeigt, dass Asien-Nordamerika und Europa-Asien weiterhin die weltweit dominierenden Luftfrachtmärkte mit dem höchsten Verkehrsaufkommen sein werden. Die schnellsten Wachstumsraten werden in den nächsten 20 Jahren in den Märkten innerhalb Asiens und Chinas sowie Asien-Nordamerika erwartet.

Mit steigendem Luftfrachtverkehr wird erwartungsgemäß auch die weltweite Frachterflotte ansteigen – mit Auslieferungen von 840 neu gebauten Flugzeugen sowie 1.330 von Passagier- zu Frachtflugzeugen (P2F) umgebauten Flugzeugen. Boeing erwartet, dass mehr als 52 Prozent dieser Auslieferungen ältere Flugzeuge, die außer Dienst gestellt werden, ersetzen werden und der Rest für zusätzliches Wachstum genutzt wird.

Flugzeugtyp Auslieferungen gesamt Wert US-Dollar
Mittel (40-80 Tonnen) 250 50 Milliarden
Groß (>80 Tonnen) 590 190 Milliarden
Insgesamt 840 240 Milliarden

Mehr als 70 Prozent der neu gebauten Flugzeuge, die zwischen 2014 und 2033 ausgeliefert werden sollen, werden laut Prognose große Frachter wie die 747-8 und die 777 sein.

"Boeing ist der Frachtindustrie wie kein anderes Unternehmen verpflichtet", sagte Tinseth. "Unser gesamtes Portfolio an effizienten, leistungsstarken Frachtern ist gut aufgestellt, um weiterhin mehr als die Hälfte des weltweiten Luftfrachtvolumens zu befördern, während der Markt weiter erstarkt." Boeing veröffentlicht den alle zwei Jahre erscheinenden World Air Cargo Forecast seit 1986 als separaten Bericht.

Germanwings im Queen’s Terminal am London/Heathrow Airport

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Germanwings ist in London/Heathrow, dem größten Verkehrsflughafen der britischen Hauptstadt, seit Mittwoch, 08. Oktober 2014, im Terminal 2 zu finden. In dem neu errichteten Gebäude, dem so genannten Queen’s Terminal, sind die Dienste von 23 Star Alliance Mitgliedern, Germanwings und Aer Lingus zusammengefasst. Damit steht den Kunden der deutschen Airline nun auch an Londons attraktivstem Airport ein vollkommen neues und nach modernsten Erfordernissen geplantes Abfertigungsgebäude zur Verfügung.

Es ist so konzipiert, dass alle Abläufe rund um die Abfertigung der Flugverbindungen nahtlos und schnell organisiert werden können. Damit macht Germanwings den Kunden für London ein in der Low-Cost-Welt besonderes Angebot. Allein das Terminal 2 ist an Europas größtem Flughafen für die Abfertigung von 15 bis 20 Millionen Passagieren pro Jahr ausgerichtet.

Lufthansa CityLine hat die Verwaltung von Köln nach München umgezogen

Lufthansa CityLine hat ihre Verwaltung von Köln nach München verlegt. Damit arbeiten rund 250 Mitarbeiter neu am Münchner Flughafen. Insgesamt sind rund 1.000 Angestellte des Unternehmens am Airport beschäftigt. Neben der Verwaltung und einem eigenen Technikbereich umfasst dies auch den Flugbetrieb mit 550 Piloten und Flugbegleitern.

Die Airline ist eine 100prozentige Tochtergesellschaft der Lufthansa und fliegt in deren Auftrag von München aus 64 Ziele in 24 Ländern an. München hat sich in den vergangenen Jahren zum wichtigsten Standort der Fluggesellschaft entwickelt. Lufthansa CityLine führt heute rund 45 Prozent aller europäischen Lufthansa Flüge von und nach München durch.

"Lufthansa CityLine leistet einen großen Beitrag zum Erfolg unseres Münchner Drehkreuzes. Mit dem Umzug können unsere Teams noch enger zusammenarbeiten, um unseren Kunden ein optimales Reiseerlebnis zu bieten", sagt Thomas Klühr, Mitglied des Lufthansa Passagevorstands Finanzen & Hub München.

Lufthansa CityLine verbindet mit München eine lange Tradition. Vor 41 Jahren erschien "MUC" zum ersten Mal im Flugplan der damaligen "Ostfriesischen Lufttransport GmbH (OLT)", Vorgängerin der heutigen Lufthansa CityLine. 1986 eröffnete das Unternehmen einen eigenen Technikstandort in München-Riem.

1992 wurde die Airline in Lufthansa CityLine umbenannt, seit 2010 existiert ein eigenes Crew-Trainingszentrum in Schwaig. Lufthansa CityLine betreibt in München 37 Flugzeuge der Typen Embraer 195 und Bombardier CRJ700/900. Insgesamt umfasst die Flotte 54 Jets. Die Airline beschäftigt deutschlandweit rund 2.300 Mitarbeiter.

Inspektion der großen Startbahn am CGN abgeschlossen

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Die Arbeiten an der großen Start- und Landebahn des Köln-Bonn Airport sind vorzeitig abgeschlossen. Ab Donnerstag, den 09. Oktober, wird sie wieder für den Verkehr frei gegeben. Die Bahn war seit dem 15. September jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit von 10:40 Uhr bis 16:30 Uhr für den Flugverkehr gesperrt, weil das Abwassersystem einer umfangreichen Kanal-TV-Inspektion unterzogen werden musste.

Gemäß der ursprünglichen Planung war die Sperrung bis Mitte Oktober vorgesehen. Insgesamt wurden rund 35 Kilometer Abwasserkanalnetz und 850 Schächte von Fachleuten per Kamera abgefahren und untersucht. Die Arbeiten wurden ausschließlich tagsüber durchgeführt, um die Belastung durch die in diesen Stunden veränderten Anflug- und Abflugrichtungen für Anwohner möglichst gering zu halten. In die Sperrzeit fielen knapp 20 Prozent der täglichen Flugbewegungen.

Einigung zwischen Betriebsrat der Tyrolean Airways und Austrian Airlines

Nach einer neuen und intensiven Verhandlungsrunde haben sich Geschäftsführung und Betriebsrat Bord der Tyrolean Airways gestern Nacht auf Eckpunkte für einen neuen Konzernkollektivvertrag für die rund 3.200 Bord-Mitarbeiter geeinigt. Ein entsprechendes Papier wurde von den Sozialpartnern bereits unterschrieben. Auch der Aufsichtsrat von Austrian Airlines hat gestern Abend grünes Licht zu der vorgeschlagenen Lösung gegeben. Das Eckpunkte-Papier dient als Basis für einen neuen Konzern-Kollektivvertrag, der nun textiert und bereits ab 01. Dezember 2014 für die rund 900 Piloten und 2.300 Flugbegleiter gelten soll.

Austrian Airlines CEO Jaan Albrecht dazu: "Ich bin erleichtert. Die Einigung ist für Austrian Airlines die beste aller Varianten. Wir konnten einen allfälligen Umbau noch rechtzeitig verhindern. Die Verhandlungspartner haben Verantwortung gezeigt, ich zolle ihnen Respekt."

Überführung des Flugbetriebs infolge der Bündelung

Wesentlicher Bestandteil der Verhandlungslösung ist auch die Überführung des Flugbetriebs in die Austrian Airlines zum 01. März 2015. In diesem Zusammenhang wurden Sonder-Abfertigungszahlungen vereinbart.

Austrian Airlines ist Österreichs größte Fluggesellschaft und betreibt ein weltweites Streckennetz von rund 130 Destinationen. In Zentral- und Osteuropa ist das Streckennetz mit 41 Destinationen besonders dicht. Austrian Airlines ist Teil des Lufthansa Konzerns, dem größten Airline Verbund Europas sowie Mitglied der Star Alliance, dem ersten weltumspannenden Verbund internationaler Fluggesellschaften. Der Flugbetrieb der Austrian Airlines Group ist seit 01. Juli 2012 in der 100 Prozent Tochter Tyrolean gebündelt.

"Mit der Einigung haben wir einen neuen Startpunkt für eine neue, gemeinsame Austrian Airlines geschaffen. Flown by Austrian und operated by Austrian. Mit der Einigung können wir uns nun auf die Gestaltungsphase konzentrieren. Dazu gehört auch die Modernisierung der Flotte", so Jaan Albrecht. Austrian Airlines beschäftigt insgesamt 6.300 Mitarbeiter. Die Flotte zählt 78 Flugzeuge, die vom Heimatflughafen Wien zu rund 130 Destinationen fliegen.

Rechtssicherheit fürs Unternehmen

Der neue Konzern-Kollektivvertrag regelt die zukünftigen Gehälter und Pensionen, Arbeitszeit und die Karriereentwicklung für das Cockpit- und Kabinenpersonals. Über Details wurde zwischen den Verhandlungsparteien Stillschweigen vereinbart.

Klaus Froese, Tyrolean Geschäftsführer und Verhandlungsführer auf der Arbeitgeberseite dazu: "Es war sehr schwierig, eine tragfähige Lösung zu finden. Der gemeinsame Wille hat uns letztlich zum Ziel geführt. Mit der erreichbaren Einigung, insbesondere mit der angestrebten Rechtssicherheit, haben wir wesentliche Voraussetzungen für eine gute Entwicklung unseres Unternehmens geschaffen."

Ryanair mit neuem Sommerflugplan ab Weeze und 100.000 Spar-Angeboten

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Ryanair hat heute in Düsseldorf-Weeze seinen Sommerflugplan 2015 mit fünf neuen Strecken nach Agadir, Bydgoszcz, Stockholm, Tallinn und Vaxjo vorgestellt. Dadurch will die Airline 1,75 Millionen Kunden pro Jahr am Flughafen Düsseldorf Weeze transportieren. Ryanair wird auch in Zukunft Düsseldorf-Weeze mit den wichtigsten Geschäftszentren in Europa verbinden. Dies mit den Destinationen Edinburgh (dreimal wöchentlich), London (täglich) und Mailand (viermal wöchentlich).

Folgendes beinhaltet der Ryanair Sommerflugplan 2015 für Düsseldorf-Weeze:

  • Fünf neue Strecken: Agadir, Bydgoszcz, Stockholm, Tallinn und Vaxjo
  • Insgesamt 36 Strecken ab Düsseldorf Weeze
  • 135 wöchentliche Hin- und Rückflüge
  • 1,75 Millionen Kunden pro Jahr
Ziel Frequenz
Agadir einmal wöchentlich
Bydgoszcz zweimal wöchentlich
Stockholm dreimal wöchentlich
Tallinn zweimal wöchentlich
Växjö zweimal wöchentlich

Alle deutschen Passagiere können aus 36 verschiedenen Reisezielen ab Düsseldorf-Weeze wählen und von den Vorteilen Sitzplatzreservierung, einem zweiten kostenlosen Handgepäck, einer neuen App mit der Möglichkeit von mobilen Bordkarten und dem neuen Ryanair Family Extra sowie dem Business Plus Paket Gebrauch machen.

100.000 Plätze im Flugzeug europaweit für 19,99 Euro

Europas beliebteste Low-Cost Airline feiert den Start seines Düsseldorf-Weeze Sommerflugplans 2015 und fünf neuen Strecken mit einer ganz besonderen Aktion: 100.000 Sitzplätze für Flüge im November, Dezember und Januar sind für das gesamte europäische Flugnetz zum Preis von nur 19,99 Euro verfügbar. Dieses Angebot kann bis Donnerstag Mitternacht des 09. Oktobers gebucht werden.

Colm O‘Shea, Sales & Marketing Manager bei Ryanair: "Ryanair freut sich den Düsseldorf-Weeze Sommerflugplan 2015 bekannt zu geben, der fünf neue Flugstrecken nach Agadir, Bydgoszcz, Stockholm, Tallinn und Vaxjo beinhaltet. Mit nun 36 aufregenden neuen Sommerstrecken wird Ryanair bis zu 1,75 Millionen Passagiere ab Düsseldorf-Weeze befördern können.

Deutsche Kunden wählen Ryanair bereits jetzt aufgrund unserer günstigen Preise, dem marktführenden Kundenservice und unserer großartigen Streckenverbindungen. Ab sofort können alle Passagiere ihre Sommerflüge für 2015 noch früher auf unserer Webseite und über unsere neue App buchen…"

Ryanair bedient derzeit täglich über 1.600 Strecken (über 500.000 pro Jahr) in 30 Ländern und fliegt dabei mit mehr als 1.600 Flügen pro Tag 186 verschiedene Flughäfen an. Der Preiswertanbieter verfügt aktuell über 69 europäische Basen und unterhält eine Flotte von mehr als 300 Boeing 737-800. Ryanair hat jüngst eine feste Bestellung von 280 neuen Boeing 737 Maschinen bekannt gegeben, als auch eine Option auf 100 weitere Boeing 737 MAX 200.

Verbindung Düsseldorf – Wien jetzt bei Germanwings

Mit drei Flügen pro Werktag startete Germanwings heute am Mittwoch, 08. Oktober 2014, die Bedienung der Strecke Düsseldorf – Wien. Die Route übernimmt die deutsche Airline aus dem Portfolio der Konzernmutter Lufthansa, die bislang die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt mit der österreichischen Hauptstadt verbunden hatte. Der Erstflug hob am Mittwoch pünktlich um 07:15 Uhr am Flughafen Düsseldorf ab.

An Samstagen steht die Metropolen-Verbindung künftig mit einem Morgenflug im Germanwings-Flugplan, sonntags bietet die Fluggesellschaft einen Nachmittags- und einen Abendflug an. An den übrigen Tagen startet der erste Jet früh morgens um 07:15 Uhr ab Düsseldorf. Der zweite Flug beginnt um 13:10 Uhr und erreicht Wien um 14:45 Uhr. Abends startet Germanwings ab Nordrhein-Westfalen um 17.45 Uhr und landet um 19:20 Uhr in Wien. Der späteste Rückflug ab Wien hebt um 20:00 Uhr in Schwechat ab.