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Haifischhaut für Flugzeuge: Lufthansa bei Automation

Lufthansa Technik arbeitet an der Entwicklung eines roboterbasierten Führungsarmes zur hochautomatisierten Erzeugung haifischhautähnlicher Flugzeugoberflächen („Riblet“-Struktur). Durch das neue Lacksystem mit einer den Strömungswiderstand verringernden Mikrostruktur wird zukünftig eine Treibstoffersparnis von etwa einem Prozent erwartet.

Lufthansa Technik plant die industrielle Umsetzung des Applikationsverfahrens nach Beendigung des noch bis zum März 2017 laufenden Forschungsprojektes „FAMOS“ (Führungssystem zur automatisierten Applikation multifunktionaler Oberflächenstrukturen).

Einzeltechnologien und Direct Printing kombinieren

Das Folgeprojekt „FAMOS“ baut auf den Erkenntnissen des Forschungsprojektes „Multifunctional Coating“ auf, bei dem die Beständigkeit der neuen „Riblet“-Struktur bereits erfolgreich anhand kleiner Patches unter Realbedingungen getestet wurde. Zusammen mit dem Bremer Werk für Montagesysteme GmbH (bwm) und der Airbus Operations GmbH wird zur Zeit ein umfassendes, hochautomatisiertes System für den Einsatz unterschiedlicher Einzeltechnologien wie beispielsweise zum Reinigen, Entlacken, Lackieren und Applizieren strömungswiderstandverringernder Flugzeugoberflächen entwickelt.

Darüber hinaus soll mit dem neuen System ein Verfahren zum direkten Aufdrucken fotorealistischer Bilder (Direct Printing) auf die Außenhaut zum Einsatz kommen. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Forschungsprogramm „FAMOS“ ist sowohl ein technologischer Beitrag zur konsequenten Treibstoffkosteneinsparung als auch zur Reduzierung der CO2-Emissionen.

Beschichtung hat technischlogische Vorreiterrolle

„Wenn es uns gelingt, nach dem erfolgreichen Abschluss von FAMOS mit den neuen funktionalen Beschichtungen wie der Riblet-Struktur eine industrielle Umgebung zu entwickeln, wird Lufthansa Technik einen großen technologischen Schritt hinsichtlich Treibstoffeffizienz und Umweltfreundlichkeit machen. Hiermit kommen wir dem Ziel einer weltweiten technologischen Vorreiterrolle auf dem Gebiet des umweltfreundlichen Luftverkehrs deutlich näher“, so Dr. Mathias Nolte, Projektleiter „FAMOS“ bei Lufthansa Technik. Im Rahmen der diesjährigen MRO Europe in Madrid hielt Dr. Helge Sachs, Leiter Innovationsmanagement und Produktentwicklung bei Lufthansa Technik, am 08. Oktober einen Vortrag zum Thema strömungsgünstige Flugzeugoberflächen.

„Nacht der Ausbildung“ am Flughafen München

Der Flughafen bei Nacht, eine Glitzerwelt, eine Shopping-Meile sowie Hotels, Bars und Restaurants als passender Rahmen für die dritte Ausgabe der "Nacht der Ausbildung" am Münchner Flughafen: Hier präsentieren sich am kommenden Freitag, den 10. Oktober 2014, zwischen 16:30 Uhr und 22:00 Uhr im München Airport Center (MAC) insgesamt 27 Betriebe, die in rund 70 Ausbildungs- und Studienberufen Jugendliche ausbilden. Der Besuch der rund 3.000 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche kann für viele Schüler zu einem Meilenstein in ihrer beruflichen Zukunft werden.

Unter dem Motto "Entdecke deine Zukunft" geben Mitarbeiter der Flughafen München GmbH (FMG) und weiterer Ausbildungsbetriebe am Airport Jugendlichen eine Orientierungshilfe für ihre berufliche Karriere. Bei dieser Veranstaltung können Schüler, Eltern und Lehrer das ganze Spektrum an Ausbildungsberufen, Praktika und dualen Studiengängen kennenlernen. Der Eintritt zur Ausbildungsmesse ist kostenlos.

550 Unternehmen vom Handwerk bis zur Dienstleistung

Mit seinen über 550 Unternehmen und mehr als 33.000 Arbeitsplätzen ist der Münchner Flughafen die größte Arbeits- und Ausbildungsstätte der Region. Bei der letzten Arbeitsplatzstudie aus dem Jahr 2012 wurden bereits 695 Auszubildende in 39 Ausbildungsberufen auf dem Flughafen-Campus gezählt. Allein bei der FMG und ihren Tochtergesellschaften erlernen gegenwärtig 89 Azubis einen Beruf.

Während der Nacht der Ausbildung können die Jugendlichen ihren potentiellen Arbeitgeber genau unter die Lupe nehmen. Die Palette der Unternehmen und Behörden reicht von den mechatronischen Werkstätten, der IT-Welt und der Security Control der FMG bis zum Hotel Novotel. Bei der Gastronomie-Tochter Allresto steht Show-Cooking und Cocktailmixen auf dem Programm. Alleine die FMG bietet insgesamt zwölf Ausbildungszweige in kaufmännischen und technischen Berufen an, darunter auch fünf Bachelor-Studiengänge. Bei einem Gewinnspiel winken attraktive Preise.

Bustouren zu den Ausbildungsstätten

Darüber hinaus können Schüler kostenlos digitale Bewerbungsfotos anfertigen lassen und sie per USB-Stick mitnehmen. Die Agentur für Arbeit bietet einen Bewerbungsmappen-Check an. An den Meeting-Points am Messe-Infostand werden verschiedene Bustouren zu den Ausbildungsstätten vor Ort angeboten. Für die Bustouren ist generell ein gültiges Ausweisdokument mitzuführen.

Besucher, die mit dem Auto anreisen, können ihren Wagen kostenlos im Parkhaus P20 abstellen. Entsprechende Gutzeitkarten sind am Messe-Infostand erhältlich. Eine Themenseite des Flughafens gibt es online.

Lufthansa will Handy-Nutzung von Gate zu Gate ermöglichen

Nach Vorstellung von Lufthansa soll bald schon der Flugmodus für mitgebrachte elektronische Geräte der Vergangenheit angehören. Fluggästen können dann ihr Smartphone, Tablet oder Laptop von Gate zu Gate eingeschaltet lassen. Möglich macht dies eine kürzlich vorgestellte Initiative der Europäischen Flugsicherheitsagentur EASA in Köln. "Wir begrüßen diesen logischen Schritt und hoffen jetzt schnell Grünes Licht von Flugzeugherstellern und Luftfahrtbundesamt zu erhalten", Jens Bischof, Mitglied des Passagevorstandes – Vertrieb, Produkt & Marketing.

"Für unsere Gäste, die schon unser Breitbandinternet an Bord der gesamten Langstrecke schätzen, eine praktische Ergänzung." Auch auf der Kurz- und Mittelstrecke bereitet das Unternehmen ein Internetangebot vor; eine internationale Ausschreibung dazu läuft bereits.

Wann genau und für welchen Flugzeugtyp die neue Regel greift, ist momentan noch nicht abschätzbar. Technische Grundlage für die weltweit zu beobachtende Lockerung beim Gebrauch elektronischer Geräte ist die nachweislich gute Abschirmung des Bordsystems von Verkehrsflugzeugen. Eine Vorgabe der EASA, um den Passagieren den durchgängigen Betriebsmodus zu erlauben.

Schon jetzt ist allerdings klar, dass bei Lufthansa das Telefonieren an Bord selbst – auch per Internet – unerwünscht bleibt. Dies hat keinen technischen Grund, vielmehr ist Umfragen zufolge die Sorge unter den Fluggästen weitverbreitet, sich durch Telefonate in der Kabine gestört zu fühlen.

Heli Aviation übertrifft eigenen Flugstundenrekord duch Hilfseinsätze

Heli Aviation hat zum wiederholten Mal den firmeneigenen Flugstundenrekord gebrochen und nach Abschluss des dritten Quartals bereits über 4.500 Flugstunden absolviert. Das Plus von mehr als 20 Prozent wurde durch den starken Zuwachs speziell im Flugbetrieb mit Hubschraubern der Ecureuil- und Dauphin-Familie erreicht.

Die Hubschrauber der Dauphin Familie waren für humanitäre Hilfsprojekte in Afrika dauerhaft im Einsatz. Mensch und Maschine haben auch in schwierigsten Umgebungsbedingungen hervorragende und zuverlässige Hilfe und Unterstützung geleistet.

Auch bei Filmflügen, VIP- und Transportflügen im In- und Ausland konnten die Piloten auf verschiedenen Hubschraubermustern von der 700 kg "leichten" Cabri G2 bis zur fünf Tonnen schweren EC155 die geflogenen Stunden des Vorjahres weit übertreffen.

All das kommt schlussendlich auch den Flugschülern zugute, da die gesammelte Einsatzerfahrung von unseren Piloten in Ihrer Tätigkeit als Fluglehrer im Ausbildungsbetrieb an zukünftige Piloten weitergeben wird. Flugschüler aus dem In- und Ausland kommen zur Heli Aviation Training Academy, die Privat- und Behördenkunden absolvieren Ihre Ausbildung auf Cabri G2, Robinson R44 und AS350.

Fraport-Umweltmanagement orientiert sich an EMAS-Verordnung

Bereits zum 15. Mal hat Flughafenbetreiber Fraport sein Umweltmanagement nach der europäischen Verordnung EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) prüfen lassen. EMAS ist ein freiwilliges Instrument der Europäischen Union, das Organisationen jeder Größe und Branche dabei unterstützt, ihre Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern. Der aktuelle Bericht zum Umweltmanagement der Fraport AG liegt nun vor. Alle für Fraport wesentlichen Umweltaspekte werden in der Umwelterklärung berücksichtigt und bewertet.

Darunter die Themen Fluglärm, Klimagase, Energieverbrauch und Verkehr, Luftschadstoffe, Auswirkungen auf die Biodiversität, Wasserverbrauch und Abwasser sowie Abfall. Die in der Umwelterklärung dokumentierten Daten und Fakten zeigen, wie sich das Fraport-Umweltmanagement in den vergangenen Jahren weiterentwickelt hat und welche Handlungsansätze verfolgt werden.

Technische Entwicklungen schnellstmöglich zum Einsatz bringen

Diese Handlungsansätze beinhalten, die Lärmbelastungen für die Menschen in der Region so niedrig wie möglich zu halten und alle sich anbietenden Maßnahmen zur Lärmminderung umzusetzen. Deswegen ist Fraport seit vielen Jahren internationaler Vorreiter beim aktiven und passiven Schallschutz. Auch in Zukunft werden neue Verfahren und technische Entwicklungen schnellstmöglich zum Einsatz gebracht. Dabei setzt Fraport konsequent die Maßnahmen der "Allianz für Lärmschutz" mit den Partnern Hessische Landesregierung, Deutsche Lufthansa AG, "Forum Flughafen und Region", DFS Deutsche Flugsicherung GmbH und dem Luftfahrtverband BARIG um.

Unter anderem durch die Investition in das satellitengestützte Präzisionsanflugsystem "Ground Based Augmentation System" (GBAS), das beim Landeanflug neue Lärmminderungsoptionen eröffnen kann. Die lärmabhängige Spreizung der Lande- und Startentgelte, die für Airlines einen wirtschaftlichen Anreiz setzt, in lärmärmere Maschinen zu investieren, ist eine Innovation des Flughafens Frankfurt, die weltweit Schule gemacht hat.

Flughafenausbau und Schienenverkehr

Des weiteren ist der Klimaschutz eine der größten Umweltherausforderungen der Zeit. Zwei zentrale Ziele sind es, die Kohlendioxid-Emission pro Passagier und pro 100 kg Fracht um 30 Prozent bis 2020 am Standort FRA zu mindern und trotz Flughafenausbau die CO2-Emissionen der Fraport AG auf 238.000 Tonnen pro Jahr zu reduzieren. Dafür gibt es einen umfangreichen Maßnahmenkatalog, der von der Sanierung von Technikzentralen im Terminal bis hin zum weiteren Einsatz emissionsärmeren Equipments zur Abfertigung von Flugzeugen und deren optimiertem Einsatz reicht. Neubauten werden ökologisch und energieeffizient geplant und gebaut. Es werden zunehmend elektrisch angetriebene Fahrzeuge eingesetzt.

Insbesondere durch den Fernbahnhof und die ICE-Neubaustrecke nach Köln wurden Schiene, Straße und Flugverkehr effektiv und komfortabel vernetzt. Über 40 Prozent der Passagiere nutzen den öffentlichen Verkehr, um den Flughafen zu erreichen bzw. abzureisen. Auch mehr als ein Drittel der Beschäftigten am Flughafen, der auch die größte Arbeitsstätte Deutschlands ist, nutzen den öffentlichen Verkehr.

Fraport unterzieht sich seit 15 Jahren regelmäßig den EMAS-Prüfungen, um ein hohes Maß an Transparenz und Zuverlässigkeit des Fraport-Umweltmanagementsystems sicherzustellen.

Lufthansa Cargo will Fracht trotz Streik transportieren

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Trotz der Ankündigung der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit, am Mittwoch und Donnerstag die Frachterflüge von Lufthansa Cargo ab Frankfurt zu bestreiken, plant die Frachtairline alle in diesen Zeitraum geplanten Flüge durchzuführen. Zwei Flüge werden zeitlich vorverlegt und starten so außerhalb des angekündigten Streikzeitraums. Da zudem grundsätzlich etwa die Hälfte der Fracht von Lufthansa Cargo an Bord der Passagierflugzeuge von Lufthansa und Austrian Airlines befördert wird, gelingt es Lufthansa Cargo, die Auswirkungen gering zu halten.

Lufthansa hat in den Gesprächen mit der Vereinigung Cockpit Kompromissbereitschaft gezeigt und weitere Verhandlungen zu strittigen Fragen angeboten. Vor diesem Hintergrund ist dieser erneute Streikaufruf aus Sicht der Airline weder verständlich noch verhältnismäßig – insbesondere da ein Eintritt in die Übergangsversorgung bei Lufthansa Cargo bereits heute erst mit 60 Jahren möglich sei. Hier finden Sie weitere Hintergründe und die aktuellsten Streitfragen.

Forschungsflug im Business Jet durch die Gewitter

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Gewitterwolken über dem Regenwald sind ein wichtiges Element im Klimasystem. Von Anfang September bis Anfang Oktober 2014 war das vom DLR betriebene Forschungsflugzeug HALO in Manaus im Amazonasgebiet in Brasilien, um die Entstehung, Entwicklung und Eigenschaften von tropischen Wolken zu vermessen.

Mit der Mission ACRIDICON (Aerosol, Cloud, Precipitation and Radiation Interactions and Dynamics of Convective Cloud Systems) wollen die Forscher die die Klimawirkung bestimmenden mikrophysikalischen Vorgänge in den Wolkentürmen genauer verstehen. Zudem untersuchen die Forscher, wie Spurenstoffe durch hochreichende Wolken nach oben transportiert werden und wie Brandrodungen die Wolkeneigenschaften und den Niederschlag beeinflussen.

Flugkampagne zu Aerosolen und Spurengasen

Die wissenschaftliche Leitung der Messflüge lag beim Max-Planck-Institut für Chemie (MPIC) und der Universität Leipzig. Insgesamt sind an der HALO-Flugkampagne 23 wissenschaftliche Institutionen beteiligt. Das Forschungsflugzeug HALO ist eine Gemeinschaftsinitiative deutscher Umwelt- und Klimaforschungseinrichtungen.

"Das DLR war bei der Mission mit umfangreichen Spurengas-, Aerosol- und Eispartikelmessungen beteiligt", sagt Dr. Hans Schlager vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre, der das DLR-Forschungsteam in Brasilien leitete. "Der Schwerpunkt der Forschungsarbeiten des DLR liegt in der Untersuchung des Transports und der Prozessierung von Spurengasen und Aerosolen in den Wolken sowie der Neubildung von Partikeln." Beispielsweise können sich neue Aerosole in den am Oberrand von Gewittern ausströmenden Luftmassen bilden.

Verschmutzte Wolken bestehen aus kleineren Wassertröpfchen

Der Zeitplan der Kampagne war eng gesteckt: Abzüglich der Zeiten für die Vorbereitung einzelner Messflüge hatten die Forscher vor Ort nur 14 Flugtage zur Verfügung. Von der Brasilianischen Millionenstadt Manaus aus führten sie Messungen in den Wolken über dem Regenwald durch. Die Messflüge dauerten jeweils rund sieben Stunden.

HALO basiert auf dem Ultra-Long Range Business Jet G550 von Gulfstream Aerospace. Mit einer Reichweite von weit mehr als 8.000 Kilometern sind mit HALO auch Mesungen in der Dimension von Kontinenten möglich. Alle Regionen von den Polen bis zu den Tropen und auch abgelegenen Gebieten des Pazifiks kann das Forschungsflugzeug somit erreichen. Die maximale Flughöhe von über 15 Kilometern ermöglicht auch Messungen in der unteren Stratosphäre, außerhalb der Tropen.

Unter anderem wurde untersucht, wie sich Wolken in sauberer Urwaldluft von denen in verschmutzten und entwaldeten Regionen unterscheiden. Bei den Vegetationsbränden im Amazonasgebiet entstehen große Mengen an Rauchpartikeln, die hoch in die Atmosphäre steigen und dort die Wolkenbildung und Wolkeneigenschaften beeinflussen. Erste Analysen zeigen, dass verschmutzte Wolken eine höhere Konzentration von Wassertröpfchen, dafür aber kleinere Wassertröpfchen als saubere Wolken enthalten.

Fliegerisch anspruchsvoll bis in 15 km Höhe

Forschungsflüge nahe großer Gewitterzellen, die teilweise auch in größere Wolkenformationen hineinführen, sind für die Testpiloten des DLR ein nicht ganz alltägliches Handwerk. "Die ACRIDICON-Messflüge waren die bisher komplexesten Flugabläufe für HALO", sagt DLR-Testpilot Steffen Gemsa. "Fliegerisch besonders anspruchsvoll waren für uns die wiederholten Durchflüge von Quellwolken und von Ausflussgebieten hochreichender tropischer Gewitterwolken."

Fünf verschiedene wissenschaftliche Flugmuster flogen die Piloten mit HALO von niedrigen Flughöhen über dem brasilianischen Regenwald bis zu Flughöhen von etwa 15 Kilometer Höhe. Bei den Forschungsflügen in Brasilien überstrich HALO regelmäßig einen Bereich der Atmosphärentemperatur von rund 100 Grad Celsius. Während es am Boden oft über 35 Grad Celsius heiß wurde, herrschen in der oberen Troposphäre etwa minus 65 Grad Celsius.

Für die Wissenschaftler war die Forschungskampagne ACRIDICON eine einmalige Gelegenheit, umfassende Flugzeugmessungen über dem brasilianischen Regenwald durchzuführen. "Die Messflugkampagne hat reichlich Daten geliefert, um die Einflüsse von Aerosolen und Wolken auf das Klima besser zu verstehen", sagt Prof. Dr. Meinrat O. Andreae vom MPIC, der gemeinsam mit Prof. Dr. Ulrich Pöschl vom MPIC und Prof. Dr. Manfred Wendisch vom Institut für Meterologie der Universität Leipzig die Mission leitete. Detaillierte Ergebnisse der Mission werden nun von zahlreichen Wissenschaftlern der beteiligten Institute erarbeitet.

HALO fliegt im Dienste einer großen Forschungs-Kooperation

Das Forschungsflugzeug HALO ist eine Gemeinschaftsinitiative deutscher Umwelt- und Klimaforschungseinrichtungen. Gefördert wird HALO durch Zuwendungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Helmholtz-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), der Leibniz-Gemeinschaft, des Freistaates Bayern, des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ, des Forschungszentrums Jülich und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Die Forschungsmission ACRIDICON fand in enger Zusammenarbeit mit dem Brasilianischen Projekt CHUVA (brasilianisches Wort für Regen), der US-Amerikanisch-Brasilianischen Messkampagne GOAmazon (Green Ocean Amazon) und dem internationalen Amazonasforschungsprojekt LBA (Large Scale Biosphere-Atmosphere Experiment in Amazonia) statt. Zu den direkt an ACRIDICON-CHUVA beteiligten Institutionen gehören: Das Max-Planck-Institut für Chemie (MPIC), die Universität Leipzig, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Forschungszentrum Jülich (FZJ), das Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS), das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), die Universität Frankfurt, die Universität München, die Universität Heidelberg und die Universität Mainz aus Deutschland.

Die Beiträge der universitären Partner werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert. Weiterhin beteiligt sind die Hebrew University of Jerusalem aus Israel sowie das Instituto Nacional de Pesquisas Espaciais (INPE), die Universidade de São Paulo (USP), das Centro Técnico Aeroespacial (CTA), die Sistema de Proteção da Amazônia (SIPAM) und das Instituto Nacional de Pesquisas da Amazônia (INPA) aus Brasilien.

Insgesamt waren rund 100 Wissenschaftler, darunter zahlreiche Partner aus Brasilien und den USA, in Manaus vor Ort. Gefördert wird die Mission ACRIDICON von der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) sowie dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und dem Forschungszentrum Jülich (FZJ).

Alexander Gerst im ersten Außeneinsatz an der Raumstation ISS

Wenn sich heute, am 07. Oktober 2014, um 14:10 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) die Luke am amerikanischen Quest-Modul der Internationalen Raumstation ISS öffnet, beginnt für den deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst die wohl herausforderndste Aufgabe seines sechsmonatigen Aufenthaltes im All.

Der 38 Jahre alte Geophysiker aus Künzelsau wird – zusammen mit seinem amerikanischen NASA-Kollegen Reid Wiseman – zu einem Außenbordeinsatz (EVA – Extra Vehicular Activity) starten und die ISS für fast sieben Stunden verlassen.

"Alex ist damit nach Thomas Reiter und Hans Schlegel der dritte deutsche Astronaut, der überhaupt einen EVA absolviert. Das ist auch absolut kein Spaziergang, sondern ein akribisch geplanter und körperlich für die Astronauten sehr anstrengender Einsatz", erklärt Volker Schmid, Manager der "Blue-Dot"-Mission von Alexander Gerst beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Im Weltraum herrscht unter anderem Vakuum – der Luftdruck ist nahezu Null.

Luftdruck im Raumanzug nur ein Drittel Bar

"Unser Körper braucht aber Luft, weshalb in der Raumstation ein Luftdruck von etwa ein Bar aufrechterhalten wird, was dem Normaldruck in Meereshöhe entspricht", erklärt Tom Uhlig, Flugdirektor im Columbus-Kontrollzentrum beim DLR in Oberpfaffenhofen. Deshalb muss auch der amerikanische Raumanzug, den Alexander Gerst während seines EVA trägt, unter Druck stehen – jedoch nur gerade soviel, dass sich Gerst noch ein wenig bewegen kann, um Wartungs- und Reparaturarbeiten zu erledigen.

Tom Uhlig: "Der Luftdruck im Anzug ist auf etwa ein Drittel Bar reduziert. Trotzdem müssen die Astronauten immer noch gegen die verbleibende Steifheit der Arme, Finger, Beine anarbeiten." Außerdem musste sich Alexander Gersts Körper an diesen geringeren Luftdruck langsam gewöhnen – so wie ein Taucher aus größerer Wassertiefe und damit einem Ort mit erhöhtem Druck auch nur langsam wieder an die Wasseroberfläche zurückkehren kann.

Alexander Gerst wird gemeinsam mit NASA-Astronaut Reid Wiseman einen siebenstündigen Ausstieg in den offenen Weltraum unternehmen. Die vergangene Nacht hat der deutsche ESA-Astronaut deshalb in der Luftschleuse des Quest-Moduls verbracht: Hier wurde der Luftdruck langsam heruntergefahren und an die Situation im Raumanzug angepasst. Der deutsche ESA-Astronaut Hans Schlegel vergleicht einen Außenbordeinsatz mit einem Marathonlauf. In einem neuen DLR-Video erklärt er, wie ein Weltraumausstieg funktioniert, erzählt von seinem Weltraumausstieg und über die bevorstehenden Arbeiten von Alexander Gerst an der Internationalen Raumstation ISS.

Weltraumausstieg live im NASA-TV

Der Weltraumausstieg wird heute seit 13:00 Uhr MESZ live von NASA-TV übertragen. Alexander Gerst ist an einem rein weißen Anzug zu erkennen, Reid Wiseman trägt einen weißen Raumanzug mit roten Streifen. Gerst und Wiseman werden zusammen arbeiten. Der EVA ist der 27. US-amerikanische Außenbordeinsatz auf der ISS. Reid Wiseman hat das Rufzeichen EV1, Alexander Gerst EV2.

Sie werden eine defekte Kühlpumpe an ihre endgültige Position transportieren und dort montieren. Zusätzlich werden die beiden Astronauten ein Aggregat für die Stromversorgung des Roboterarms der ISS installieren. "Dieser Mobile Transporter erweitert den Wirkungskreis des Roboterarms, er kann etwa 40 Meter in beide Richtungen wie ein Schlitten bewegt werden und somit auch noch entferntere Bereiche der ISS erreichen", erklärt DLR-Missionsmanager Volker Schmid. Gegen 20:40 Uhr MESZ sollen Alexander Gerst und Reid Wiseman wieder zurück in der ISS sein.

Orlik MPT Trainingsflugzeug erstmals vorgestellt

Airbus Defence and Space das Trainingsflugzeug PZL 130 Orlik MPT (Multi Purpose Trainer) erstmals zu Luft und am Boden der Öffentlichkeit vorgestellt. Die einmotorige Orlik MPT ist mit Glascockpit ausgestattet und eine modernisierte Version der PZL-130 Orlik TC II Garmin, die bereits von den polnischen Luftstreitkräften eingesetzt wird.

Die Maschine wurde im polnischen Dęblin, an der vierten Militätischen Trainingsbasis, einem Spitzenpublikum aus Regierung und Streitkräften vorgestellt. Das Trainingsflugzeug hatte im März seinen Rollout, den Jungfernflug (Foto) hat die Orlik MPT im Mai diesen Jahres ausgeführt, anschließend folgten umfangreiche Systemtests. Dazu gehörte die Integration eines neuen Integrierten Avioniksystems (ZSA) für das Glascockpit, ein Backup-Avioniksystem, das Management für den Bordcomputer und Antennen- und elektrische Systeme für den Zweisitzer.

In bisher 30 Flugstunden hat die Maschine ihre Zuverlässigkeit beim Motor, der Hydraulik, Klimatisierung, Bremsen, Klappensteuerung und auch Steuerung der grundlegenden Notlande-Systeme bewiesen. Neben der Cockpit-Konfiguration wurden auch Steuerknüppel und Schubhebel der Orlik MPT, sowie Funk (COM1, COM2), Navigation (TACAN/DME, VOR/ILS/MKR) und Fluginstrumente (AHRS, ISFD) getestet. Als nächstes folgen noch weitere Tests, etwa für Eislandungen und automaische Rudersteuerung. Bisher hat die Orlik MPT schon die endgültige Zulassung für den Flug in der speziellen Kategorie erhalten.

Foto: (c) Airbus Defence and Space

Passagierzahlen am Paderborn-Lippstadt Airport steigen wieder

Der Paderborn-Lippstadt Airport verzeichnet wieder steigende Passagierzahlen. Die Zahl der Fluggäste wuchs im Vergleich zum Vorjahr im August um 4,7 Prozent und im September um 5,0 Prozent. Bereits Anfang des Jahres prognostizierte Flughafen Geschäftsführer Dr. Marc Cezanne einen positiven Verlauf der Verkehrszahlen zur Jahresmitte, der sich jetzt bestätigt. Im August wurden am Flughafen Paderborn-Lippstadt 94.087 Passagiere und im September 95.658 Fluggäste gezählt.

In den vergangenen vier Jahren rückläufiger Verkehrsbilanz ist die Freude über die positive Verkehrsentwicklung groß. Dank der guten und stabilen Nachfrage wurden in den vergangenen Monaten alle Flüge wie geplant durchgeführt und trugen gemeinsam mit einer sehr hohen Auslastung der Airlines von durchschnittlich 90 Prozent zu der Steigerung der Verkehrszahlen bei." Der Flughafen hat seine Arbeit in den letzten Jahren gemacht und ist gut aufgestellt. airberlin bietet in diesem Winter zum Beispiel wieder fünf zusätzliche Destinationen über Nürnberg an. Die Anzeichen für ein weiteres leichtes Wachstum verstärken sich, eine Stabilisierung der Passagierzahlen ist spürbar", zeigt sich Cezanne zuversichtlich.

Zufrieden blickt der Geschäftsführer auch auf die äußerst positive Entwicklung der sogenannten "Umsteiger", die am Paderborn-Lippstadt Airport starten. Waren es im August letzten Jahres noch 12 Prozent aller Reisenden, die das Lufthansa Drehkreuz in München zum Umsteigen in andere Länder nutzten, so betrug der Anteil derer – nur ein Jahr später – bereits 32 Prozent. Lufthansa-Gäste können aus bis zu vier täglichen Verbindungen vom Paderborn-Lippstadt Airport zum Drehkreuz wählen und Weiterflüge von dort im weltweiten Streckennetz der Airline buchen.

Seit April werden in München die Flüge zu europäischen und interkontinentalen Zielen in täglich sechs statt acht sogenannten Wellen gestartet. Dies verkürzt nicht nur die Wartezeit und macht das Fliegen ab Airport PAD angenehmer, auch die Zahl der erreichbaren Anschlüsse wird dadurch erhöht. Durch diese gute und zeitsparende Verknüpfung sind vom Paderborn-Lippstadt Airport pro Woche 2.300 Lufthansa-Verbindungen zu 129 Zielen in 45 Länd ern erreichbar.

Lufthansa rüstet Langstreckenflugzeuge auf Premium Economy um

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Lufthansa Technik hat das jüngste Lufthansa-Flugzeug Mitte September in Frankfurt mit der Premium Economy Kabine ausgestattet. Die Boeing 747-8 "Yankee Quebec" kam am 30. August frisch aus dem Werk in Seattle und erhielt Mitte September während ihrer Liegezeit zur Vollendung der Kabinenausstattung die neue Premium Economy Class. Lufthansa ließ das erste Flugzeug mit der neuen Ausstattung bereits abheben. Vom 10. Oktober bis 20. November werden weitere 14 Maschinen des Typs Boeing 747-8 aufeinanderfolgend innerhalb von jeweils drei Tagen in Frankfurt umgerüstet.

"Die Ersteinrüstung der 32 Sitze wurde im geplanten Zeitrahmen abgeschlossen. Das Team, bestehend aus über 30 Mitarbeitern, bereitet sich nun intensiv auf den Roll-out für die Flotte vor", sagt Michael Herrmann, Projektleiter für die Integration der Premium Economy Class in die gesamte Lufthansa Langstrecken-Flotte.

Bis zum Spätsommer 2015 wird die Lufthansa Technik AG insgesamt 101 Lufthansa Langstrecken-Flugzeuge in kurzen Liegezeiten von drei Tagen mit der neuen Klasse ausstatten. Der Umbau der Muster Airbus A380, A340-600, A340-300, A330 und Boeing 747-8 und 747-400 findet hauptsächlich an den beiden Lufthansa Hubs Frankfurt und München statt. Aber auch bestehende Liegezeiten in Hamburg, Manila und auf Malta werden für die Umrüstung genutzt.

Für alle Flugzeugmuster ist jeweils eine Ersteinrüstung inklusive EASA-Zulassung erforderlich, bevor die komplette Flotte mit der Premium Economy Class ausgestattet werden kann. Die Anzahl der Premium Economy Class-Sitze variiert: Während die A330 mit 21 Sitzplätzen auf Strecke gehen wird, bietet der Airbus A380 mit 52 Sitzplätzen die größte Premium Economy Class an.

Sonderflüge bei Nacht zur ILS-Vermessung am Flughafen Frankfurt

In der Zeit vom 09. bis zum 12. Oktober 2014 finden am Flughafen Frankfurt Vermessungsflüge statt. Das Instrumentenlandesystem (ILS) der Landebahn Nordwest wird in beiden Betriebsrichtungen auf seine Genauigkeit hin vermessen. Als Vermessungsflugzeug kommt eine zweimotorige Propellermaschine vom Typ Beechcraft King Air 350 zum Einsatz. In dieser Zeit ist auch in der Nacht mit Lärmbelästigungen zu rechnen.

Falls die Vermessungen in den kommenden Tagen, zum Beispiel wegen schlechten Wetters, nicht durchgeführt werden können, werden sie auf den Zeitraum vom 16. bis zum 19. Oktober 2014 verlegt. Trotz des Nachtflugverbots am Flughafen Frankfurt dürfen technische Überprüfungsflüge, wie zum Beispiel Vermessungsflüge, auch während der Nacht stattfinden. Tagsüber würden diese Flüge zu einer großen Beeinträchtigung des regulären Flugverkehrs führen. Die DFS bittet die Bevölkerung um Verständnis für eventuelle Belästigungen. Die Vermessung technischer Einrichtungen ist für die Sicherheit im Luftverkehr unverzichtbar.

airberlin mit leichten Zuwächsen

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Mit 3.377.622 Fluggästen im September 2014 konnte airberlin einen Zuwachs von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnen. Die insgesamt von Passagieren zurückgelegten Kilometer (RPK) im weltweiten Streckennetz erhöhten sich auf knapp fünf Milliarden, ein Plus von zwei Prozent. In den ersten drei Quartalen lag die Anzahl der Fluggäste mit insgesamt 24.838.203 über dem Niveau des Vorjahres (+0,6 Prozent). Für airberlin ein guter Start in den Herbst.

Die angebotenen Sitzplatzkilometer (ASK) betrugen im September 5,7 Milliarden, damit 2,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Weiterhin wird der Ausbau des Angebots gut angenommen, die Auslastung blieb mit 87 Prozent (-0,3 Prozentpunkte) stabil.

Die zurückgelegten Passagierkilometer stiegen von Januar bis September auf 38,181 Milliarden (Vorjahr: 37,840 Milliarden), die angebotenen Sitzplatzkilometer stiegen auf 45,391 Milliarden (Vorjahr: 44,203 Milliarden).

  September 2014 2014 kumuliert
Fluggäste 3.377.622 (+2,1 %) 24.838.203 (+0,6 %)
ASK in Mio. 5.737,2 (+2,3 %) 45.391,1 (+2,7 %)
RPK in Mio. 4.988,7 (+2,0 %) 38.181,1 (+0,9 %)
Auslastung in Prozent 86,95 (-0,3 PP) 84,1 (-1,5 PP)

 

Airbus A400M erfüllt Schlüsselanforderung Container-Abwurf

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Der neue Lufttransporter, die A400M, hat einen weiteren Beweis ihrer Fähigkeiten erbracht, indem sie den Abwurf mehrerer Container, wie sie typischerweise in militärischen oder humanitären Szenarien eingesetzt werden, erfolgreich ausführte.

In Versuchen warf das neue Transportflugzeug nahe Cazaux in Franreich insgesamt 24 Container Delivery Systems (CDS) mit je einer Tonne Gewicht in einer Folge aus der Luft ab. Die 48 mal 48 Zoll (ca. 122 cm) großen Container waren in zwei Reihen im Frachtraum des Flugzeuges verstaut und wurden nur durch ihre eigene Schwere herausgelassen. Mit dem Test wurde das maximale Ladevermögen des Flugzeuges bei diesem Container demonstriert, was eine Schlüsselanforderung für die A400M war.

Quelle Abbildung 1: Airbus Group. Abbildung 2: Photo copyright DGA / Nicolas Audouin

Lufthansa Technik Desing-Partner und Wartungsspezialist für A350 XWB

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Pünktlich zum Markteintritt des Airbus A350 XWB bietet Lufthansa Technik den Betreibern des neuen zweistrahligen Großraumflugzeuges ein umfangreiches und flexibles MRO-Produktportfolio (Wartung, Reparatur und Überholung) für diesen Flugzeugtyp an.

"Lufthansa Technik ist schon heute bestens auf die Instandhaltung der A350 mit ihren Kohlefaserstrukturen, modernsten Triebwerken und Systemen vorbereitet", so Wolfgang Weynell, Vertriebsleiter der Lufthansa Technik.

Mehr IT durch stärkere Vernetzung mit Wartungssystemen

"Auch kommt unseren A350 Kunden unsere Erfahrung bei der Wartung der technologisch ähnlich anspruchsvollen A380 in den letzten Jahren sehr zugute. Die erforderlichen Leistungen bei Ingenieurs- und Instandhaltungsservices mit den neuesten Werkstoff- und IT-Technologien gehören bei Lufthansa Technik heute bereits zur Routine. Die zur A350-Instandhaltung benötigte Infrastruktur steht und alle Vorbereitungsarbeiten laufen nach Plan."

Das Spektrum an Serviceleistungen reicht über den gesamten Lebenszyklus der A350 XWB. Es umfasst die Produktionsüberwachung, Unterstützung bei der Aufnahme des Flugbetriebes, die Materialversorgung, die Wartung und das Wartungsmanagement sowie Ingenieursleistungen und die Triebwerksinstandhaltung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem IT-Management, da das Flugzeug und die Wartungssysteme deutlich stärker vernetzt sind als bei den bisherigen Flugzeuggenerationen.

Ingenieure der Airline designten Flugzeug mit

Zu der Erfahrung, die der Technik-Dienstleister aus dem Flug- und Wartungsbetrieb der A380 mitbringt, kommt ein breites Engagement im A350-Entwicklungsprogramm. Denn bereits seit 2008 beteiligen sich Lufthansa Technik-Ingenieure im Auftrag der Lufthansa an den Airline-Expertenteams, den so genannten Customer Focus Groups.

Diese Teams unterstützen Airbus bei den vielen unterschiedlichen Aspekten des Flugzeugdesigns – vom Flugbetrieb und der Instandhaltung bis zur Cockpitauslegung. Ziel der Expertenbeteiligung ist es, für die A350 mit der ersten Auslieferung und vom ersten Tag im Liniendienst an einen hohen Reife- und Zuverlässigkeitsgrad zu erreichen. Lufthansa wird ihre erste A350 XWB noch 2016 erhalten.

Fraport startet Kampagne mit persönlichen Perspektiven

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Der Kern einer neuen Öffentlichkeitskampagne, mit der die Initiative "Ja zu FRA!" zwischen Oktober und Dezember 2014 die Bedeutung des Flughafens Frankfurt für die Region unterstreichen will, sind sieben Persönlichkeiten aus Kultur, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft, stellvertretend für viele Menschen, Unternehmen und Institutionen der Rhein-Main-Region, welche aus ihrer ganz persönlichen Perspektive, warum der Flughafen für sie wichtig ist.

In kurzen Videoclips, in einem Kinospot und unter anderem auf Plakaten schildern die Testimonials der Kampagne ihre Sicht auf den Flughafen. Den Anfang der Plakatkampagne machen Ilse Schreiber von der Metzgerei Schreiber in der Kleinmarkthalle, Wolfgang Marzin, Vorstandschef der Frankfurter Messe, und Roland Mandler, Geschäftsführer der OptoTech Optikmaschinen GmbH aus Wettenberg bei Gießen.

Einige Wochen später werden weitere Motive auf Werbetafeln in Frankfurt und der Region zu sehen sein: Museumsdirektor Max Hollein aus Frankfurt, Frank Gotthardt vom Pharmaunternehmen Merck aus Darmstadt und Bruno Hübner, Sportdirektor der Eintracht Frankfurt.

Flughafen als Faktor für Global Playing

Die siebte im Bunde ist die Frankfurterin Barbara Ernst, die mit ihrem Verein ein Waisenhaus in Kenia unterstützt. Sie fliegt mehrmals im Jahr von Frankfurt nach Mombasa, immer mit vielen Geschenken für die Kinder. "Ohne Flughafen vor der Tür wäre das gar nicht zu stemmen. Für mich ist der Flughafen das Tor zum Herzen der Kinder in Mombasa", sagt Barbara Ernst. Firmenchef Roland Mandler verschickt sogar seine Maschinen per Flugzeug in die ganze Welt.

Das mittelständische Unternehmen OptoTech ist ein weltweit führender Hersteller von Maschinen für die Optikindustrie. "Der Flughafen macht uns zum Global Player, nicht der Gießener Bahnhof", so Mandler. Auch für Messechef Wolfgang Marzin ist die Bedeutung des Airports sehr groß: "Frankfurt spielt in der Champions League der Weltmessen. Weil wir Partner wie den Flughafen haben", sagt Marzin bei den Filmaufnahmen in der Frankfurter Festhalle.

Unterschiedliche Bereiche und facettenreiche Statements

"Der Flughafen hat für die Rhein-Main-Region aus vielen Gründen eine große Bedeutung: für mittelhessische Maschinenbauer ebenso wie für die Frankfurter Kleinmarkthalle, für die internationale Messe wie für unsere einzigartigen Museen und den Sport der Region", sagt Jürgen Harrer, Leiter der Unternehmens­kommunikation der Fraport AG. "Wir haben Persönlichkeiten aus ganz unterschiedlichen Bereichen nach ihren Gründen gefragt.

Die Antworten sind teils sehr bewegend, teils auch amüsant; vor allem aber zeigen sie sehr anschaulich und facettenreich, welchen positiven Einfluss der Flughafen auf Leben, Kultur und Wirtschaft in der Region hat", so Harrer.

Neben Außenwerbung mit City-Light-Postern, Mega-Lights und Infoscreens kommen bei der Kampagne auch Online- und mobile Werbeformate zum Einsatz. Außerdem wird es zusätzliche Aktionen in den sozialen Medien geben.

Rekord am Flughafen München: Schon über 30 Millionen Fluggäste

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Rekord-Bilanz nach den ersten drei Quartalen des Jahres 2014 am Münchner Flughafen: Erstmals wurden in diesem Zeitraum mehr als 30 Millionen Fluggäste registriert. Dazu trug insbesondere die starke Passagiernachfrage im dritten Quartal bei: Mit rund 11,4 Millionen Fluggästen flogen zwischen Juli und September so viele Passagiere wie noch nie zuvor in einem Quartal. Der September geht dabei auch als neuer Rekordmonat in die Verkehrsstatistik ein

Die neue Höchstmarke liegt bei 3,8 Millionen Fluggästen. Am Freitag, den 26. September, wurde mit 144.954 Passagieren zudem ein neuer, absoluter Spitzentag erzielt. Die Anzahl der Flugbewegungen lag wegen der eingesetzten größeren Flugzeuge mit rund 285.000 Starts und Landungen um 1,5 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Interkontinentalverkehr steigt am stärksten

Der Passagierzuwachs am Münchner Flughafen basiert auf der starken Entwicklung des internationalen Verkehrs. In den ersten neun Monaten des Jahres entwickelte sich vor allem der Interkontinentalverkehr überdurchschnittlich. In diesem Verkehrssegment stiegen die Fluggastzahlen um knapp sieben Prozent auf rund 4,7 Millionen. Im Kontinentalverkehr nutzten 18,4 Millionen Fluggäste das umfangreiche Angebot, 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Leicht rückläufig ist das Fluggastaufkommen im innerdeutschen Verkehr, das um 0,6 Prozent abnahm.

Analog zu den gestiegenen Fluggastzahlen gab es auch bei der Luftfracht einen neuen Rekordwert. Insgesamt wurden in den ersten neun Monaten des Jahres etwas über 215.000 Tonnen an Gütern und Waren umgeschlagen. Dies waren 7,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit wurde die bisherige Bestmarke aus dem Jahr 2011 übertroffen.

Memmingen bekommt Antalya-Verbindung ab 2015

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Wer im nächsten Sommer in die Türkei reisen möchte, kann dies wieder vom Allgäu Airport aus tun und dank günstigen Parkens und kurzer Wege stressfrei seinen Urlaub beginnen. Denn ab Pfingsten nächsten Jahres verbindet die Fluggesellschaft SunExpress, ein gemeinsames Unternehmen der Lufthansa und Turkish Airlines, Memmingen mit Antalya.

Bis Oktober fliegt dann eine Boeing 737-800 mit bis zu 189 Sitzplätzen jeweils am Dienstag und am Freitag in die türkische Ferienmetropole. Der Erstflug findet am 22. Mai 2015 statt und ist ideal für sonnige Pfingstferien.

"Wir freuen uns sehr, dieses wichtige Ferienziel wieder im Programm zu haben", betont Allgäu Airport Vertriebsleiter Marcel Schütz. "Gerade Familien schätzen die Türkei als attraktives Urlaubsland sehr." Buchbar sind die Flüge online oder in Verbindung mit Reisearrangements namhafter Veranstalter.

Beliebte Reiseziele am Allgäu Airport

Aber auch die anderen Reiseziele des Sommerflugplans 2015 sind bereits buchbar. Angefangen mit den beliebten Sonnenzielen von Teneriffa über Faro, Malaga, Alicante, Mallorca, Alghero, Trapani und Chania auf Kreta bis hinzu Städten wie London, Dublin, Barcelona, Porto, Rom sowie Hamburg und Berlin. Das bei Irland-Reisenden beliebte Shannon ist ebenfalls wieder mit dabei.

In Osteuropa stehen weiterhin Kiew, Targu Mures, Temeswar, Belgrad und Skopje auf dem Flugplan. Ebenfalls fix sind bereits die Korsika-Flüge im kommenden Jahr. Ab 03. Mai startet der Korsika-Experte Rhomberg Reisen wieder mit seinen sonntäglichen Flügen auf die Mittelmeer-Insel. Auch die beliebten Reisen nach Neapel und Ischia sind bald schon für den Sommer 2015 buchbar. Auch unter dem Reiseportal des Allgäu Airport soll es bald entsprechende Reisepakete geben.

Streik bei den Piloten der Lufthansa-Cargo am 08. und 09. Oktober

Die Vereinigung Cockpit (VC) plant für diesen Mittwoch und Donnerstag, den 08. und 09. Oktober 2014, Arbeitskampfmaßnahmen bei der Lufthansa Cargo AG. Die Piloten der Lufthansa Cargo AG werden somit am 08. Oktober 2014 im Zeitraum von 03:00 Uhr durchgehend bis Donnerstag, 09.10.2014, 22:30 Uhr die Arbeit niederlegen und keine Abflüge von deutschen Flughäfen durchführen. Mit diesem Streik will die VC weiterhin einen neuen Tarifvertrag zu Übergangsversorgung für die Piloten erreichen.

Da das Lufthansa-Management seit Monaten auf weitestgehend unveränderten Maximalforderungen beharre, sehe sich die VC zu diesen Maßnahmen gezwungen. Die Vereinigung Cockpit erklärt weiterhin, dass sie jederzeit einigungsbereit ist, um Streiks abzuwenden und fordert den Konzernvorstand auf, endlich Signale zu senden, die eine Wiederaufnahme konstruktiver Verhandlungen ermöglichen. In den vergangenen Streikrunden hatten sich allerdings auch freiwillige Crews gemeldet, welche die Flüge dann doch durchführten.

Terrasse B am Flughafen Zürich mit 5.000.000. Gast

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Am Sonntagvormittag, 05. Oktober 2014, wurde der millionste Eintritt zur Zuschauerterrasse B am Flughafen Zürich gezählt. Die millionste Besucherin und ihre Familie wurden von Mitarbeitenden der Flughafen Zürich AG begrüsst und mit einem Geschenk überrascht. Alle Besucher profitierten zudem an diesem Tag von Gratiseintritten und kostenlosen Rundfahrten.

Die neue Zuschauerterrasse B ist seit dem 01. Dezember 2011 in Betrieb. Auf über 7.500 Quadratmetern laden ein Mini-Flugplatz für Kinder, Fluginformationsstelen und ein Entdeckungspfad rund um das Thema "Faszination Fliegen" zum Verweilen ein.

Der Flughafen Zürich zählt mit seinen zwei Zuschauerterrassen auf dem Dock B und E zu den beliebtesten Ausflugszielen der Schweiz. Durchschnittlich besuchen pro Tag rund 1.000 Flughafenfans die Zuschauerterrassen. Auf dem begehbaren Vorfeldturm sind Besucher dem Flugbetrieb so nah wie an keinem anderen Flughafen auf der Welt. Außerdem liefern mediale Ferngläser, die so genannten Airportscopes, Hintergrundinformationen zu interessanten festen und mobilen Punkten am Flughafen Zürich.

 

MORFI detektiert Strukturrisse im Flugzeugrumpf über Infrarot

Lufthansa Technik hat ein robotergestütztes Verfahren zur Inspektion von metallischen Flugzeugrumpfstrukturen entwickelt. Ergebnis des Forschungsprojekts "TCD – Thermographic Crack Detection" ist ein mit einer thermographischen Prüfeinheit ausgerüsteter mobiler Roboter, der die Außenhaut des Flugzeugrumpfes auf vorgegebenen Routen abläuft und binnen kurzer Zeit auf Risse hin untersucht. Roboter MORFI (Mobile Robot for Fuselage Inspection) verfügt über aktive Vakuumpads, mit denen er sich selbst an vertikalen und überhängenden Bereichen des Rumpfes bewegen und positionieren kann.

Bei der thermographischen Risskontrolle werden die zu kontrollierenden Bereiche auf der Rumpfoberfläche mit einem durch Spulen induzierten, kurzen elektrischen Impuls lokal um wenige Kelvin erwärmt. Mit einer Infrarot-Kamera wird der erwärmte Kontrollbereich zeitgleich aufgenommen.

Erfasste Risse heben sich auf den Infrarot-Bildern aufgrund von charakteristischen Temperaturprofilen deutlich vom Hintergrund ab, da sie sich stärker erwärmen als die Umgebung. Mit Hilfe einer entsprechenden Auswertungs-Software können selbst kleinste Risse sichtbar gemacht und somit erkannt werden.

Der 75 Kilogramm leichte Roboter-Demonstrator MORFI ist während der MRO Europe-Ausstellung in Madrid vom 07. bis 09. Oktober auf dem Stand Nr. 478 von Lufthansa Technik live zu erleben.

Airbus überträgt mehr Entwicklungsverantwortung auf Sitzhersteller Recaro

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Recaro Aircraft Seating hat erweiterte Unterschriftenrechte von Airbus erhalten. Die nun erfolgte Übertragung der Verantwortung und Rechte im Entwicklungsbereich an den Flugzeugsitzlieferanten aus Schwäbisch Hall ist ein weiterer bedeutender Meilenstein in der erfolgreichen Zusammenarbeit der beiden Unternehmen. Bei der sogenannten "Signature Delegation" werden ausgewählte Entwicklungspartner, die in der Lage sind, die hohen Anforderungen des Flugzeugherstellers und der europäischen Luftfahrtbehörde zu erfüllen, in den Flugzeugentwicklungsprozess eingebunden.

Sie sind damit erweitert verantwortlich im Namen der Airbus Design-Organisation. Sie erhalten das Privileg, Unterschriftenrechte für technische Dokumente, die im Rahmen der Flugzeugentwicklung und -zulassung benötigt werden, an qualifizierte Mitarbeiter zu delegieren.

Vollmacht auch für elektronische Komponenten

"Die Airbus-Verantwortlichen haben die Prozesse bei Recaro Aircraft Seating eingehend untersucht – mit Erfolg: Wir erfüllen alle Anforderungen, um die Prüfung und Freigabe zulassungsrelevanter technischer Dokumente unter der Airbus Design-Organisation selbst vornehmen zu können", berichtet René Dankwerth, Mitglied der Geschäftsleitung von Recaro Aircraft Seating.

Bereits 2009 wurde Recaro Aircraft Seating als Entwicklungspartner im A350-Programm zum "Airbus Extended Enterprise" ernannt. In diesem Zusammenhang hat Airbus dem Unternehmen 2012 die ersten technischen Unterschriftenrechte übertragen. "Diese Vollmacht wurde nun auf alle Airbus-Flugzeugtypen ausgedehnt", so René Dankwerth. "Recaro Aircraft Seating ist bis jetzt der einzige Flugzeugsitzlieferant, dem diese Rechte auch in Bezug auf die Entwicklung elektronischer Software- und Hardware-Komponenten eingeräumt wurden."

Durchlaufzeiten verkürzt, Excellence gestärkt

Marco Krämer, Bereichsleiter Plattformentwicklung, ergänzt: "Bislang mussten technische Nachweisdokumente von Recaro Aircraft Seating und im Anschluss nochmals von Airbus geprüft werden. Indem nun unsere qualifizierten Mitarbeiter die finale Prüfung und Freigabe für Airbus übernehmen können, reduzieren sich der Abstimmungsaufwand und damit auch die Durchlaufzeiten – was letztlich für unsere Kunden von Vorteil ist."

René Dankwerth fühlt sich in dem Kurs bestätigt, den das Unternehmen eingeschlagen hat: "Seit 2007 verfolgen wir mit unserer Excellence-Initiative konsequent unsere Mission, bester Sitzlieferant aus Sicht unserer Kunden zu sein. Wir haben dafür eine Kultur zur kontinuierlichen Verbesserung von Führungsleistung, Prozessen und Kommunikation in den unterschiedlichen Unternehmensbereichen entwickelt. Die ,Signature Delegation‘ für die Nachweisdokumentation zeigt uns einmal mehr, dass sich unsere Anstrengungen lohnen und unsere Leistung von Airbus honoriert wird."

Ryanair mit Passagier-Rekord und 90 Prozent Auslastung im September

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Ryanairs Passagierzahlen wuchsen im September um 400.000 auf eine neue Rekordhöhe von 8,5 Millionen. Das ist ein Wachstum von fünf Prozent für den September.

Ryanair, Europas beliebteste Low-cost Airline, hat seine Passagier- und Auslastungsstatistik für September 2014 veröffentlicht. Die wichtigsten Daten daraus:

  • Die Passagierzahlen stiegen um 400.000 auf 8.5 Millionen Kunden (+5 Prozent)
  • Die Auslastung stieg von 85 Prozent auf 90 Prozent (+5 Prozent)
  • Das jährliche Passagieraufkommen stieg um vier Prozent auf 83,8 Millionen

Passagierzahlen Ryanair

  September 13 September 14 Zuwachs
Passagiere 8,1 Mio. 8,5 Mio. +5%
Auslastung 85% 90% +5%

 

Lufthansa lässt erstmals neue Premium Economy Class fliegen

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Start des Sonderfluges LH 9880 um 11:00 Uhr am Flughafen Frankfurt:  Mit an Bord der Boeing 747-8: die neue Premium Economy Class und Experten von Lufthansa Technik. Die Boeing 747-8 mit der Registrierung D-AIYQ ist das erste Flugzeug in der Lufthansa-Flotte, das die neue Reiseklasse trägt. Die Techniker hatten die Maschine mit den 32 neuen Sitzen der Premium Economy Class ausgerüstet und alle notwendigen Qualitätschecks durchgeführt.

Das Flugzeug, das den Taufnamen "Schleswig-Holstein" trägt, flog während eines zweistündigen Sonderflugs über seine Taufregion.

"Heute erleben wir eine echte Premiere. Nach 35 Jahren starten wir erstmalig wieder mit einer neuen Reiseklasse", sagte Karl Ulrich Garnadt, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Lufthansa AG und Vorsitzender des Lufthansa Passagevorstandes. Die Premium Economy sei ein wichtiger Teil des "größten Produkt-Upgrades in der Geschichte der Lufthansa", betonte Garnadt.

Premium Economy Class startet ab 01. Dezember

Bis Spätsommer nächsten Jahres wird Lufthansa im Rahmen ihrer Qualitätsoffensive die komplette Langstreckenflotte in der First, Business und Premium Economy Class wie geplant umrüsten. "Dann werden wir alleine mit der Premium Economy Class rund 1,5 Millionen Passagieren pro Jahr die Möglichkeit geben, zusätzlichen Komfort und Qualität zu erschwinglichen Preisen zu buchen", sagte der Passage-Vorstandschef.Neun Tage früher als geplant, schon ab dem 01. Dezember, können Lufthansa-Kunden die Premium Economy Class auf allen Flügen an Bord der Boeing-747-8-Flotte genießen. Dann bietet die "Strich-Acht-Flotte" durchgängig das modernste und exklusivste Reiseerlebnis bei Lufthansa.

Der Anteil der Premium-Economy-Class-Sitze beträgt rund zehn Prozent der gesamten Sitzplatzkapazität pro Langstreckenflugzeug. Somit baut Lufthansa in den nächsten Monaten zwischen 21 (Airbus A330-300) und 52 (Airbus A380-800) neue Sitze pro Flugzeug ein. An Bord der Boeing 747-8 werden 32 Sitze mit der Premium Economy Class umgerüstet. Insgesamt hat die Fluglinie 3.600 Sitze beim Hersteller ZIM in Auftrag gegeben.

Buchungen steigen – Weitere Umrüstungen

"Der bisherige Buchungseingang übertrifft deutlich unsere Erwartungen. Das zeigt, dass wir mit dem neuen Angebot den Nerv der Kunden treffen. Neben preisbewussten Geschäftsreisenden erreichen wir damit auch die schnell wachsende Zielgruppe der Privatreisenden, die auch bei der Urlaubsreise auf Komfort an Bord nicht verzichten wollen", ergänzte Garnadt.

Neben der Premium Economy Class setzt Lufthansa auch die Umrüstung der First und Business Class an Bord ihrer Langstreckenflugzeuge mit Hochdruck fort. All diese Qualitätsmaßnahmen sollen bis Spätsommer 2015 abgeschlossen werden. Damit wird Lufthansa ihren Gästen künftig das exklusive Reiseerlebnis einer preisgekrönten Fünf-Sterne-First-Class sowie der neuen Business Class bieten, bei der sich der Flugzeugsitz per Knopfdruck in ein bequemes Bett mit einer horizontalen Liegefläche von 1,98 Metern Länge verwandeln lässt. "Ich bin überzeugt, dass wir mit diesem Produkt- und Maßnahmenpaket unser Ziel sicher erreichen, die erste westliche 5 Star-Airline zu werden", so Garnadt.

Lufthansa bietet momentan besondere Startpreise für Flüge mit der Premium Economy an. So sind beispielsweise Hin- und Rückflüge nach Washington D.C. bereits ab 1.199 Euro buchbar und Passagiere nach Peking erhalten schon ab 1.249 Euro die Möglichkeit, das neue Reiseerlebnis zu genießen.

Umbuchungen ohne Gebühren

Außerdem fallen bei der Umbuchung eines Economy-Class-Tickets in die Premium Economy Class keine Umbuchungsgebühren an. Sobald auf einer Flugverbindung die Lufthansa Premium Economy Class buchbar ist, kann eine bestehende Economy-Class-Buchung in die Premium Economy Class umgewandelt werden. Dabei wird lediglich die Tarifdifferenz als Aufpreis berechnet, sofern die ursprünglich gebuchten Flüge unverändert bleiben. Diese Umbuchung ist auch möglich, wenn es sich beim Original-Ticket um einen nicht umbuchbaren Tarif handelt.

Um die neue Reiseklasse im Markt weltweit bekannt zu machen, hat Lufthansa bereits Mitte September eine breit angelegte Marketingkampagne gestartet. Im Mittelpunkt steht der TV-Spot "Recorder". Er zeigt den britischen Musiker Duncan Townsend bei seiner ersten Begegnung mit den Extras der Premium Economy Class am Flughafen. Ausgestattet mit einem Aufnahmegerät, fügt er zahlreiche Soundschnipsel, die ihm auf seiner Reise begegnen, zu einem Rhythmus zusammen, der schließlich eine neu interpretierte Version von Billy Idols "Rebel Yell" ergibt: "More, more, more…".

Merkmale der neuen Lufthansa Premium Economy Class

Der Sitz ist je nach Flugzeugtyp um bis zu drei Zentimeter breiter. Zusätzlich sorgen eine eigene, breite Armlehne an jedem Sitz und eine Mittelkonsole zwischen den Sitzen für mehr Privatsphäre und damit insgesamt rund 10 Zentimeter mehr Freiraum zur Seite. Die Rückenlehne lässt sich weiter nach hinten neigen, und der Sitzabstand ist mit 38 Inch beziehungsweise 97 Zentimetern deutlich großzügiger. Somit wächst der persönliche Freiraum im Vergleich zur Economy Class um etwa die Hälfte.

Die stufenlos einstellbare Kopfstütze ist auch an den Seiten klappbar und gibt bequemen Halt. Höhenverstellbare Fußstützen ab der zweiten Reihe und – konstruktionsbedingt – Beinauflagen mit integrierter Fußstütze in der vorderen Reihe bieten zusätzlichen Komfort. Praktische Details am Sitz wie ein Wasserflaschenhalter, eine Steckdose und viel Stauraum für persönliche Gegenstände tragen ebenfalls zu einer entspannten und angenehmen Reise bei.

Mit zwei Gepäckstücken bis zu je 23 Kilogramm kann jeder Fluggast doppelt so viel Freigepäck mitnehmen wie in der Economy Class. Gegen einen Aufpreis von 25 Euro haben die Passagiere zudem die Möglichkeit, vor ihrem Abflug die Annehmlichkeiten vieler Lufthansa Business Lounges zu genießen. Der Zugang zur Welcome Lounge in Frankfurt ist gegen eine Gebühr von 50 Euro möglich. Der Check-in- und der Boardingprozess sowie die Handgepäckbestimmungen entsprechen denen der Economy Class.

Welcome Drink und mehr Service an Bord

An Bord erwartet die Premium-Economy-Passagiere ein aufgewerteter Service: Jeder Fluggast wird mit einem Welcome Drink begrüßt, und am Platz erwarten die Gäste eine eigene Wasserflasche sowie ein hochwertiges Amenity Kit mit praktischen Reiseaccessoires. Die Mahlzeiten werden in einem der neuen Klasse entsprechenden Rahmen mit Menükarten präsentiert und auf Porzellangeschirr serviert.

Das umfangreiche Inflight-Entertainment-Programm können die Fluggäste über den eigenen Touchscreen-Bildschirm im Vordersitz verfolgen und zusätzlich mit einer Fernbedienung steuern, die gleichzeitig als Controller für die Computerspiele dient. Der Monitor ist mit einer Bilddiagonale von elf bis zwölf Zoll (28 bis 30 Zentimeter) je nach Flugzeugtyp um mindestens zwei Zoll größer als der Monitor in der Economy Class. Außerdem bietet jeder Platz einen USB-Anschluss und eine Steckdose zur Nutzung eigener Geräte. Eine vielfältige Auswahl an Zeitungen und Zeitschriften ergänzt das Unterhaltungsangebot.

Flughafen Paderborn-Lippstadt erwartet Herbstreisewelle in den Süden

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen fallen, die Blätter verfärben sich. "Der Herbst ist der Frühling des Winters!" – so be schrieb der französischer Maler und Grafiker Henri de Toulouse – Lautrec seinerzeit den Herbst. Viele sehen das allerdings anders und ziehen eine Verlängerung des Sommers vor. Sie tauschen kühler werdende Tage gegen warme Sonnenstrahlen und verreisen in den Süden. Diese Reiselust ist derzeit auch am Flughafen Paderborn-Lippstadt zu spüren.

In den Herbstferien – von Freitag, den 03. Oktober 2014 bis Sonntag, den 19. Oktober 2014 – erwartet der Paderborn-Lippstadt Airport bei einer prognostizierten Auslastung der Maschinen von 92 Prozent (das war die effektive Auslastung der vergangenen Ferien) rund 26.940 Passagiere, die vom heimischen Airport in den Süden starten. Allein am ersten Wochenende – von Freitag, den 03. Oktober 2014 , bis Sonntag, den 05. Oktober 2014 – rechnet der OWL – Flughafen mit 4.980 startenden Urlaubern.

Wie in dieser Jahreszeit üblich, zieht es die Fluggäste in die sonnigen Warmwassergebiete wie Spanien, Tunesien, Griechenland, Bulgarien oder in die Türkei. Spitzenreiter ist nach wie vor Palma de Mallorca mit 49 Starts, gefolgt von Antalya mit 42 Abflügen und die Kanarischen Inseln (Fuerteventura, Gran Canaria und Teneriffa) mit 14 Flügen.

Fachmessen Motek und Bondexpo sorgen für Hochbetrieb am Stuttgarter Flughafen

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In der Woche nach dem Tag der Deutschen Einheit wird am Flughafen Hochbetrieb erwartet. Zum lebhaften Urlaubsverkehr der Nachsaison kommen Geschäftsreisende, die wieder verstärkt unterwegs sind. Zeitgleich findet auf der Messe Stuttgart die Fachmessen Motek, die Bondexpo 2014 und weitere parallele Veranstaltungen statt. Von Montag, 06.10.2014 bis Donnerstag, 09.10.2014, erwarten die Flughafen Stuttgart GmbH und die Messe deshalb hohen Andrang auf allen Parkplätzen.

Fluggästen und Abholern wird dringend empfohlen, genügend Zeit für die Stellplatzsuche einzuplanen und den Hinweisen des Parkleitsystems zu folgen. Stressfrei und einfach fährt an, wer an diesen Tagen gleich die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt.

Auf dem Gelände des Flughafens gibt es insgesamt rund 10.000 Parkplätze für Fluggäste, Mitarbeiter und Mietwagen, wegen mehrerer Baustellen ist das Angebot derzeit jedoch nicht vollständig verfügbar. Circa 8.000 weitere Stellplätze gibt es im Bereich der Messe.

Ozonloch bis 2050 geschlossen

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Nach neuesten Abschätzungen wird die Ozonschicht etwa Mitte des 21. Jahrhunderts wieder die gleiche Dicke haben wie zu Beginn der 1980er Jahre.

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben als Leitautoren und Gutachter bei der Erstellung des aktuellen Berichts der World Meteorological Organization (WMO) zur Entwicklung der Ozonschicht in der Stratosphäre mitgewirkt. Eine Zusammenfassung des wissenschaftlichen Berichts wurde von der in Genf ansässigen WMO im September 2014 präsentiert.

Politsche Konsequenzen aus Wissenschaftlichen Erkenntnissen

Grund für diese positive Entwicklung ist die erfolgreiche Regulierung der Produktion und des Gebrauchs von fluor-, chlor- und bromhaltigen Substanzen wie zum Beispiel der Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) durch das Montreal-Protokoll von 1987 und durch nachfolgende internationale Vereinbarungen. "In diesem Prozess hat sich gezeigt, welche positiven Folgen es hat, wenn wissenschaftliche Erkenntnisse politische Konsequenzen haben", erklärt Professor Martin Dameris vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre und ergänzt: "Diese positive Entwicklung ist nur dann gewährleistet, wenn die Vereinbarungen des Montrealer Protokolls weiterhin strikt befolgt werden."

Das Ozonloch wird seit Anfang der 1980er Jahre jeweils zu Beginn des antarktischen Frühlings – Mitte September bis Mitte Oktober – beobachtet. Es ist die Folge des hohen Chlorgehaltes in der Stratosphäre, also in der Atmosphärenschicht zwischen etwa zehn und 50 Kilometer Höhe, der durch die Emissionen von FCKW bedingt wird. Durch die drastische Reduktion des FCKW-Gehalts in der Atmosphäre konnte diese positive Wirkung auf die Ozonschicht hervorgerufen werden. Seit Mitte der 1990er Jahre ist die Verwendung von FCKWs nahezu ganz verboten. In Folge dessen beobachtet man seit Beginn dieses Jahrhunderts einen Rückgang der stratosphärischen Chlorbeladung.

Dickere Ozonschicht durch Klimawandel

In dem Bericht der WMO wird neben den positiven Effekten der FCKW-Reduktion auf die Ozonschicht dargestellt, dass in Zukunft der Klimawandel die Ozonschicht verstärkt beeinflussen wird. Das Ozonloch über der Antarktis wird sich bis etwa Mitte dieses Jahrhunderts wieder weitestgehend geschlossen haben. In einigen Regionen kann es zu einer sogenannten "Übererholung" kommen. Das bedeutet, dass die Ozonkonzentrationen nach dem vollständigen Abbau der FCKW sogar höher sind als vor dem ersten Auftreten des Ozonlochs in den frühen 1980er Jahren. Veränderungen klimarelevanter Spurengase, allen voran Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4) und Distickstoffmonoxid (N2O), werden ab Mitte dieses Jahrhunderts einen deutlichen Einfluss auf die Ozonschicht haben.

Es wird vorhergesagt, dass ansteigende Konzentrationen von CO2 und CH4 die globale Ozonschicht verstärken werden, wohingegen ansteigende N2O Konzentrationen zu einer Ozonabnahme führen. Insgesamt führen diese Effekte außerhalb der tropischen Regionen ab Mitte des Jahrhunderts zu einer dickeren Ozonschicht. In den Tropen hingegen reduziert sich die Dicke der Ozonschicht in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts. Denn dort erwarten die Wissenschaftler zusätzlich zu den chemischen Prozessen veränderte vertikale Luftströmungen durch den Klimawandel, die deutlichen Einfluss auf die Ozonverteilung haben. "Es zeigt sich, dass das komplexe Wechselspiel von Klimaveränderungen und der Ozonchemie dazu führen, dass sich die Ozonschicht weiter verändern wird und dies regional unterschiedlich. Die Entwicklung der Ozonschicht muss daher stets weiter beobachtet und analysiert werden", so Dameris.

Klima-Chemie-Modell als Blick in die Zukunft

Grundlage für die Vorhersagen des Ozon-Berichts sind Rechenmodelle, mithilfe derer physikalische, dynamische und chemische Prozesse in der Atmosphäre simuliert werden. Diese sogenannten "Klima-Chemie-Modelle" wurden unter anderem im DLR-Institut für Physik der Atmosphäre erstellt. Im Vordergrund der Arbeiten stehen Untersuchungen zum Einfluss des Klimawandels auf die Chemie der Atmosphäre im Allgemeinen und auf die Ozonschicht im Speziellen.

Zur Untersuchung der Ozonschicht wurden Langzeitsimulationen durchgeführt, die in der Vergangenheit beginnen (zum Beispiel im Jahr 1960) und bis in die Zukunft reichen. Rechenergebnisse für die Vergangenheit werden mit Beobachtungsdaten verglichen, unter anderem um die Qualität der Modellergebnisse zu bewerten. Nur auf Grundlage gut evaluierter Modelle ist es dann möglich, zuverlässige Abschätzungen zukünftiger Entwicklungen wie zum Beispiel der Ozonschicht zu liefern.

Satellitenbasierte Unterstützung der Messungen

Zum Verständnis atmosphärischer Vorgänge nutzen Atmosphärenforscher Daten des DLR-Instituts für Methodik der Fernerkundung. Die Wissenschaftler dieses Instituts sind an der Bereitstellung von globalen Ozon- und Spurengasmessungen beteiligt, die sich mithilfe satellitengestützter Messungen bestimmen lassen. Diese Satellitendaten werden im Institut mit anderen, unabhängigen Daten verglichen, um eine möglichst hohe Genauigkeit zu erlangen.

Operationelle Ozon- und Spurengasmessungen gewinnen die Wissenschaftler im DLR Earth Observation Center aus GOME-2 Messinstrumenten. Diese befinden sich auf den Satelliten MetOp-A und MetOp-B der Europäischen Organisation zur Nutzung meteorologischer Satelliten (EUMETSAT). GOME-2 setzt damit die Reihe der ESA-Instrumente GOME/ERS-2 und SCIAMACHY/ENVISAT fort, die seit 1995 beziehungsweise 2002 die Ozonschicht erfolgreich beobachten. Die GOME-2 Spektrometer auf MetOp-A und MetOp-B werden im Tandem betrieben und messen Spurengase in ihrer horizontalen und vertikalen Verteilung mit einer täglich globalen Abdeckung.

Mitwirkung der Fernerkundungsspezialisten vom DLR beim WMO

Die Beobachtung der Atmosphärenzusammensetzung wird mittels der EU Copernicus-Satellitenmissionen Sentinel-5P, -4 und -5 in die nächste Dekaden vorgesetzt. "Dank der hohen zeitlichen und räumlichen Auflösung können wir zukünftig mit den Sentinel-Spektrometern die Entstehung der Luftschadstoffe sogar auf Großstadtebene beobachtet und ihre Verfrachtung verfolgen. Am Ende stehen hochwertige, qualitätsgeprüfte Daten, mit denen wissenschaftlich gearbeitet werden kann." Erklärt Dr.-Ing. Diego Loyola vom Institut für Methodik der Fernerkundung.

Die World Meteorological Organization (WMO) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Sie beschäftigt sich mit dem Zustand und dem Verhalten der Erdatmosphäre, ihren Interaktionen mit den Ozeanen, das durch sie entstehende Klima und der daraus resultierenden Verteilung der Wasserressourcen. Seit der Entdeckung des Ozonlochs im Jahr 1985 veröffentlicht die WMO alle vier Jahre einen Bericht zum Zustand der Ozonschicht in der Stratosphäre, der zweiten Schicht der Erdatmosphäre zwischen etwa zehn und 50 Kilometer Höhe. Die DLR-Wissenschaftler Prof. Martin Dameris, PD Dr. Veronika Eyring, Dr.-Ing. Diego Loyola, Dr. Hella Garny, Melanie Coldewey-Egbers und Prof. Robert Sausen waren als Leitautoren und Mitwirkende beziehungsweise Gutachter an der Erstellung des WMO-Dokumentes beteiligt.

Kerkloh bleibt ADV-Präsident

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Dr. Michael Kerkloh, der seit zwölf Jahren den Vorsitz der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH führt, steht auch in den kommenden zwei Jahren an der Spitze der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Verkehrsflughäfen (ADV). Im Rahmen ihrer Jahrestagung in Brüssel wählten die Vorstände und Geschäftsführer der deutschen Flughäfen Kerkloh einstimmig für eine weitere Amtsperiode zum Präsidenten des Flughafenverbandes.

Als ADV-Präsident setzt sich Kerkloh seit Januar 2013 engagiert und erfolgreich für die Anliegen der Branche ein. "Ein wirtschaftlich so vernetztes Land wie Deutschland ist auf eine leistungsfähige und effiziente Luftverkehrsinfrastruktur angewiesen. Deshalb trägt die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Luftverkehrsindustrie entscheidend zu Konjunktur und Beschäftigung am Standort Deutschland bei.

Eine der Kernaufgaben wird auch künftig darin bestehen, den wachsenden Mobilitätsbedarf der Bevölkerung und der Wirtschaft mit den berechtigten Anliegen des Klima- und Umweltschutzes in Einklang zu bringen. Dafür werde ich mich auch künftig sowohl als Münchner Flughafenchef als auch als ADV-Präsident stark machen", erklärte Kerkloh anlässlich seiner Wiederwahl.

Ferien-Reisezeit am Hamburg Airport: Bis zu 227 Abflüge pro Tag erwartet

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Wenn am 11. Oktober in Hamburg und Schleswig-Holstein die Herbstferien beginnen, herrscht wieder Urlaubsstimmung am Hamburg Airport. In den ersten fünf Ferientagen (11. bis 15. Oktober) starten 1.030 Flugzeuge mit ca. 123.600 Passagieren vom Hamburg Airport. Im Oktober 2013 waren es in den ersten fünf Ferientagen 1.003 Abflüge mit ca. 109.000 Passagieren. Hauptreisetag ist Montag, der 13. Oktober 2014 mit insgesamt 227 Abflügen. Ganz oben auf der Liste der beliebtesten Urlaubsländer stehen auch diesmal wieder Spanien, die Türkei und Griechenland.

Im Urlaub entspannen sich Körper und Geist. Damit die Erholung schon am Flughafen beginnt, sollten sich Fluggäste vor ihrer Reise gut informieren. Wie komme ich zum Flughafen? Wo kann ich parken? Was darf ins Handgepäck und was ins Reisegepäck? Welche Menge an Flüssigkeiten darf ich mitnehmen? Welche Urlaubsmitbringsel sind verboten? Zu diesen und vielen anderen Fragen gibt es hier Auskunft.

Aktuelle Informationen zum Parken

Aktuelle Informationen über die Parkplatzsituation, freie Stellplätze und die gültigen Parkpreise am Hamburg Airport finden Fluggäste online. Vor Ort führt ein Parkleitsystem zu den freien Parkplätzen. Im neuen, terminalnahen Parkhaus P1 mit rund 2.800 komfortablen Stellplätzen stehen Passagieren auch Holiday-Parkflächen fußläufig zu den Terminals zur Verfügung.

Online-Parkplatzreservierung sorgt für entspannten Reisestart

Die Passagiere können ihren Stellplatz vor Reisebeginn je nach Verfügbarkeit buchen und dabei sparen. Das Eröffnungsangebot "7 Tage, 75 Euro" für das Parkhaus P1 gilt noch bis 31. Dezember 2014 und nur online. Bezahlt wird bequem per EC- oder Kreditkarte. Der reservierte Parkplatz wird freigehalten und steht garantiert zur Verfügung – auch wenn die Parkhäuser in Ferienzeiten voll belegt sind. Die Buchungsmaske und weitere Informationen sind online in der Rubrik "An- und Abreise" zu finden.

Kurz-Parken für Bringer und Abholer

Kurzzeitparker haben jetzt mehr Zeit Passagiere abzuholen und zu bringen: Seit Beginn des Sommerflugplans können auf der Abflugebene Tickets im 20-Minuten-Takt bis zu einer Höchstparkdauer von 60 Minuten gelöst werden. Parkscheinautomaten stehen am Anfang und Ende der Parkzonen (2,00 Euro je 20 Minuten). In den terminalnahen Parkhäusern P1, P2, P4 und P5 kostet das Parken in den ersten 20 Minuten 1,00 Euro.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Als Alternative zur Anreise mit dem eigenen PKW bietet es sich an, den öffentlichen Nahverkehr und die S-Bahn zu nutzen. In nur 25 Minuten Fahrzeit gelangen Fahrgäste vom Hauptbahnhof zum Hamburg Airport und das in der Hauptverkehrszeit im 10-Minuten-Takt. Der aktuelle Fahrplan ist erhältlich unter www.hvv.de.

Kostenloser WLAN-Zugang am Hamburg Airport Schnell vor dem Abflug wichtige E-Mails auf dem Laptop, Tablet-PC oder Smartphone checken, ein Hotel am Flugziel buchen oder die Wartezeit mit dem World Wide Web verkürzen – das ist am Hamburg Airport kostenlos für eine Stunde möglich.

Neue Wartezeitanzeige vor der Sicherheitskontrolle

Auf der Internetseite in der Rubrik "Ankunft/Abflug live" und in der Hamburg Airport App bekommen Passagiere die Wartezeit an den Sicherheitskontrollen in Echtzeit angezeigt.

Vorabend-Check-in verkürzt die Wartezeit am Flughafen

Schon einen Tag vorher das Reisegepäck aufgeben – mit dem beliebten Vorabend-Check-in wird der Ferienbeginn noch entspannter. Für alle Abflüge am darauffolgenden Tag bieten Air Berlin (Terminal 1) und Condor (Terminal 2) den Check-in am Vorabend von 18:00 bis 20:00 Uhr an. Für Abflüge am nächsten Tag vor 12:00 Uhr können Passagiere von TUIfly und SunExpress (Terminal 1) am Vorabend ebenfalls von 18:00 bis 20:00 Uhr, Passagiere von Hamburg Airways bis 21:00 Uhr einchecken.

Lufthansa, Swiss und TAP Portugal (Terminal 2) checken von 19:00 bis 21:00 Uhr für alle Flüge des nächsten Tages ein. Bei Air Berlin-, TUIfly- und Condor-Flügen sowie bei Hamburg Airways und SunExpress wird für den Vorabend-Check-in eine Gebühr in Höhe von fünf Euro pro Person (ab 12 Jahren) erhoben.

Wie packe ich den Koffer richtig?

Meist kommt die Urlaubsvorfreude schon beim Packen des Koffers auf. Badehose, Sonnenbrille und Handtuch sind ein Muss. Einige Gegenstände gehören aber nicht in Koffer und Handgepäck. Dazu zählen Butangasbehälter, Nassbatterien, Bleichmittel oder Feuerwerkskörper. Gasfeuerzeuge (nur 1 Stück pro Person) dürfen ausschließlich direkt am Körper transportiert werden (nicht im Hand- oder Reisegepäck). Die Mitnahme von Benzinfeuerzeugen (z.B. von Zippo) ist weder im Hand- noch im Reisegepäck zulässig. Einzige Ausnahme: Das Feuerzeug ist neu und noch originalverpackt.

Auch Taucherlampen dürfen ausschließlich im Handgepäck transportiert werden. Bei ihnen ist während des Fluges die Licht- oder Energiequelle zu entfernen. Damit Kameras unbeschädigt an den Urlaubsort gelangen, sind sie ebenfalls besser im Handgepäck aufgehoben. Alle spitzen und scharfen Gegenstände wie Messer, Scheren oder auch Wanderstöcke sind an Bord des Flugzeuges nicht erlaubt, können aber im oder als Reisegepäck aufgegeben werden. Weitere Fragen zu diesem Thema beantwortet die jeweilige Fluggesellschaft.

Flüssigkeiten im Koffer verstauen

Laut EU-Vorschrift dürfen Fluggäste Flüssigkeiten, wie Getränke, Gels, Cremes und Pasten im Handgepäck nur noch in geringen Mengen mit sich führen. Deshalb packt man die Flüssigkeiten am besten in den aufzugebenden Koffer. Wer auf Flüssigkeiten im Handgepäck nicht verzichten kann, muss Folgendes beachten: Flüssigkeiten dürfen nur in Einzelbehältern mit einem maximalen Fassungsvermögen von jeweils 100 ml mitgeführt werden.

Diese müssen in einem transparenten und wiederverschließbaren Plastikbeutel mit einem maximalen Fassungsvermögen von einem Liter verstaut werden. Jeder Passagier darf nur einen solchen Beutel im Handgepäck transportieren. Die Beutel – z.B. handelsübliche Gefrierbeutel mit Zippverschluss – sind von den Fluggästen selbst mitzubringen.

Alternativ können sie an einem der sieben Flight-Bag-Automaten erworben werden, die im Bereich der zentralen Sicherheitskontrolle in der Airport Plaza stehen. Eine Packung mit zwei Beuteln kostet 1,00 Euro. Ausnahmen von der Beschränkung für Flüssigkeiten im Handgepäck gibt es für Medikamente und Babynahrung. Ausführliche Informationen hierzu sind im Internet unter www.hamburg-airport.de zu finden.

Beim Souvenirkauf auf den Artenschutz achten

Mit einem Souvenir aus fernen Ländern holt man sich die Urlaubsstimmung nach Hause. Doch aufgepasst: Viele Tiere stehen unter Artenschutz, weshalb es verboten ist, Souvenirs von geschützten Tieren aus dem Urlaub mitzubringen. Hierzu zählen zum Beispiel Elfenbeinprodukte, Korallen, Krokodilleder und Felle von Großkatzen. Eine Artenschutzvitrine am Hamburg Airport, die in der Fluggastpier steht, klärt Reisende schon vor dem Start in den Urlaub darüber auf, welche Souvenirs sie meiden sollten.

Sicherheit auf Reisen

Zum Thema "Sicherheit auf Reisen" informieren wieder Bundespolizei und Polizei Hamburgs Passagiere am Flughafen. Am 13. und 14.10.2014 jeweils von 07:00 bis 16:00 Uhr sind sie mit einem Informationsstand im öffentlichen Bereich des Terminal 1 auf der Abflugebene vertreten.

Sperrung der Nordbahn am Flughafens Hannover

Aufgrund von notwendigen Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten ist eine Sperrung der Nordbahn des Flughafens Hannover erforderlich. Der gesamte Flugverkehr wird während dieser Zeit ausschließlich über die Südbahn abgewickelt. Kürzlich war erst die Südbahn wegen Wartungsarbeiten gesperrt worden. Die Flughafengesellschaft bittet die dortigen Anwohner um Verständnis für diese erforderlichen Arbeiten und die sich daraus ergebende höhere Anzahl von Flugbewegungen.

Die Sperrung der Nordbahn erfolgt von

Montag, 06. Oktober 2014, 07:00 Uhr, bis

Freitag, 10. Oktober 2014, 20:00 Uhr.