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Nach zwölf Stunden kehrt Germanwings zum Normalbetrieb zurück. Erste starteten heute kurz nach Mitternacht von / nach Tanger und sowie von nach Izmir. Für Freitagmorgen wurde bereits wieder normaler Flugbetrieb erwartet. Germanwings absolvierte trotz des Streiks der Pilotengewerkschaft circa 80 Prozent der für Donnerstag vorgesehenen .

100 der geplanten 500 Flüge mussten gestrichen werden. Ein am Vortag veröffentlichter Ersatzflugplan funktionierte gut. Germanwings hatte per SMS oder E-Mail nahezu alle der von Streichungen betroffenen erreicht und vorab informiert. Die offensive Informationspolitik zahlte sich laut aus: An den Flughäfen blieb die Situation während des Streiks der Piloten ruhig. Dennoch entstand der Airline ein großer wirtschaftlicher Schaden.

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Etwa 400 Flüge starteten wie vorgesehen, im Cockpit saßen Piloten von sowie freiwillige Piloten der Germanwings und . Vornehmlich hatte Germanwings innerdeutsche Verbindungen gestrichen. Den Gästen waren Gutscheine zur Verfügung gestellt worden, mit denen Kunden auf die Bahn ausweichen konnten.

Flugzeug-Anmietung für Urlaubsrückkehrer

Da bereits am Donnerstag der Rückreiseverkehr aus den Herbstferien in einsetzte, hatte Germanwings alles daran gesetzt, Flüge mit Gästen aus den Urlaubsgebieten sicherzustellen. Dazu hat Germanwings auch bei anderen angemietet. Germanwings bedauere dennoch die Unannehmlichkeiten sehr, die Passagieren durch die Streikmaßnahmen entstanden sind.

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Thomas Zimmermann
Thomas Zimmermann ist Redaktionsleiter bei Luftfahrtmagazin.de und erfahrener Fachjournalist im Bereich Luftfahrt mit 15 Jahren Erfahrung und einem tiefen Wissen und großer Leidenschaft für Luftfahrtdesign, nachhaltige Innovationen und Luftverkehrspolitik. Mit einem klaren Blick für Fakten, berichtet er seit Jahren fundiert und prägnant über die Entwicklungen am Himmel.