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92 Prozent der Ryanair-Flüge im Oktober pünktlich

Robin Kiely, Head of Communications von Ryanair: Die  Kundenzufriedenheit habe sich laut Robin Kiely, Head of Communications von Ryanair, verbessert, Ryanair habe im Oktober 8,4 Millionen Fluggäste befördert. 92 Prozent dieser fast 50.000 Flüge waren dabei pünktlich. Die aktuelle Oktober-Kundenstatistik von Ryanair unterstreiche so, dass Ryanair Europas Fluglinie mit dem besten Kundenservice ist.

Alle Passagiere von Ryanair haben nun die Möglichkeit, ein zweites kostenloses Handgepäck mit an Bord zu nehmen. Zudem kann man sich einfach über App registrieren und Buchungen so schneller vornehmen und dabei mit einer mobilen Bordkarte reisen.

  • 92 Prozent aller 50.000 Ryanair Flüge waren pünktlich
  • Weniger als eine Beschwerde pro 1.000 Passagiere
  • Weniger als eine Beschwerde aufgrund des Gepäcks pro 2.000 Passagiere
  • Über 99 Prozent aller Beschwerden innerhalb von sieben Tagen

Auch gebe man den Kunden die Möglichkeit, "Stille Flüge" zu buchen, Sitzplatzreservierungen vorzunehmen und ihre mobilen Endgeräte während des ganzen Fluges zu benutzen.

Oktober 2013 2014
Pünktliche Flüge 91% 92%
Beschwerden pro 1.000 Kunden 0.64 0.60
Gepäck Beschwerden pro 1.000 Kunden 0.39 0.45
Beschwerden beantwortet innerhalb von 7 Tagen 99% 99%

 

Condor mit weiterer Boeing 767-300ER für Langstrecken

Condor ist weiterhin auf Wachstumskurs auf der Langstrecke: Im Sommer 2015 wird eine zusätzliche Boeing 767-300ER in den Flugbetrieb des Ferienfliegers aufgenommen. Das Flugzeug vergrößert die Langstreckenflotte von Condor auf insgesamt 13 Maschinen des gleichen Typs und wird die Kennung D-ABUS tragen.

Das Flugzeug wurde im Jahr 2001 gebaut. Damit wächst Condor als Teil der Thomas Cook Group Airlines auch künftig weiter: Jüngst stattete der Ferienflieger seine gesamte Langstreckenflotte mit einer neuen Kabine aus und kündigte die Aufnahme zweier weiterer Ziele, Providence (Rhode Island) und Portland (Oregon) in den USA, für den kommenden Sommerflugplan an.

In den aktuellen Winterflugplan nahm Condor insgesamt drei neue Verbindungen auf: nonstop von Köln/Bonn nach Varadero auf Kuba, sowie von Frankfurt nach Grenada (Karibik) und Windhoek (Namibia), wobei letzteres als Ganzjahresziel und damit auch im Sommerflugplan angesteuert wird.

Umrüstung auf neue Kabinenausstattung

"Condor kann die Synergien, die innerhalb der Thomas Cook Group Airlines in UK, Skandinavien und Belgien nachhaltig ausgeschöpft werden, nutzen, und ihr Geschäftsmodell als Ferienflieger weiter ausbauen", so Ralf Teckentrup, Managing Director von Condor.

Die dreizehnte Boeing 767 bei Condor wird im Juni 2015 in die Flotte integriert und direkt für die neuen Zielen in den USA zum Einsatz kommen. Zuvor wird die D-ABUS auf Condor Standard umgerüstet und erhält sowohl die neue Condor Kabine mit Business Class, In-Seat-Entertainment System in allen Klassen sowie neuen Sitzen, als auch die neue Condor Lackierung in gelb-grau mit dem Sunny Heart im Leitwerk, welches die Zugehörigkeit des Ferienfliegers zum Thomas Cook-Konzern ausdrückt.

Condor-Reisende können dank der engen Zusammenarbeit innerhalb der Thomas Cook Group Airlines auch bequem von verschiedenen englischen Abflughäfen zu den neuen Zielen von Thomas Cook Airlines UK, wie New York, Miami, Orlando und Reno in den USA fliegen.

Bald kommen werksneue A321-211 zu Thomas Cook

Bis Juni 2015 wird Condor darüber hinaus auch für die Kurz- und Mittelstrecke weitere vier werksneue Flugzeuge des Typs Airbus A321-211 erhalten; zwei neue Flugzeuge dieses Typs hatte der Ferienflieger bereits erfolgreich in den Flugbetrieb aufgenommen. Der Konzern erhält so bis 2016 insgesamt 25 neue Airbus A321, die fast ein Drittel der gesamten Kurz- und Mittelstreckenflotte der Thomas Cook Group Airlines ersetzen.

Die Airbus A321 Flugzeuge werden im Rahmen eines Kurz- und Mittelstreckenprogramms des gesamten Thomas Cook Konzerns ausgeliefert und mit neuesten technischen Eigenschaften wie den sogenannten Sharklets zur Verringerung des Treibstoffverbrauchs und CO2-Emissionen, ausgestattet.

Luftfracht- und Logistikhallen am Flughafen Frankfurt suchen Mieter

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Die Vermarktung der im zweiten Bauabschnitt entstehenden Erweiterungsflächen in der CargoCity Süd am Flughafen Frankfurt hat begonnen. Die Flächen in den Luftfracht- und Logistikhallen werden an potenzielle Mietinteressenten aus der Frachtbranche vergeben. Damit knüpft die aktuelle Mietinteressentenanfrage inhaltlich an die Ausschreibung aus dem Jahr 2011 an, in der bereits Mietverträge für neu realisierte Frachtflächen mit Unternehmen geschlossen wurden. Die geplanten Frachthallen werden aller Voraussicht im Jahr 2017 fertiggestellt sein.

Die Erweiterung der CargoCity Süd soll dazu beitragen, den Luftfrachtstandort Frankfurt zu stärken und noch nachhaltiger in den weltweiten Transportketten zu positionieren. Die Bekanntmachung endet am 10. Dezember 2014. Bereits in der Vergangenheit legte Fraport großen Wert auf eine transparente Vergabe der Flächen. Detaillierte Informationen zum Mietinteressentenverfahren will der Flughafen online stellen.

Flughafen Münster/Osnabrück erhält 16 Mio. Euro von Gesellschaftern

Der Flughafen Münster/Osnabrück ist unverzichtbar für die Region. Aus dieser Sicht hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am Montagabend (10. November) sich einstimmig auf ein zukunftsfähiges Finanzierungskonzept geeinigt und den FMO-Gesellschaftern zur Annahme empfohlen. "Damit bekommt der Flughafen eine klare Zukunftsperspektive, kann im Wettbewerb bestehen und seine wichtige Aufgabe für die Region auch künftig erfüllen", sagte der FMO-Aufsichtsratsvorsitzende, Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe.

Der Aufsichtsrat hat in sechs Sitzungen verschiedene Finanzierungsvarianten erörtert und nun ein Konzept mit Gesellschafterdarlehn und neuem Eigenkapital verabschiedet. Zunächst soll 2015 ein Gesellschafterdarlehn in Höhe von ca. 16 Mio. Euro gewährt werden. Die Flughafengesellschaft wird dieses Darlehn über die Jahre tilgen und einen marktgerechten Zins zahlen.

Die Flughafeneigentümer werden mit dieser Beschlussempfehlung in ihre kommunalen Gremien gehen, um dort die erforderlichen Beschlüsse herbeizuführen. Im Dezember soll die FMO-Gesellschafterversammlung den endgültigen Finanzierungsbeschluss fassen. Bereits zu Beginn des kommenden Jahres sollen die Beschlüsse für die Kapitalzuführungen ab 2016 vorbereitet und umgesetzt werden.

easyJet kommt nach Stuttgart und steuert London und Mailand an

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Die britische Fluggesellschaft easyJet wird im kommenden Jahr erstmals ab Stuttgart fliegen. Wie die Airline bekanntgab, wird sie im Sommerflugplan 2015 gleich zwei neue Strecken in ihr Programm aufnehmen: Die charakteristisch orangefarbenen Maschinen werden Stuttgart mit London-Gatwick und Mailand-Malpensa verbinden. Die 1995 von dem griechischen Unternehmer Stelios Haji-Ioannou gegründete easyJet gehört heute zur easyGroup und zählt neben Ryanair zu den erfolgreichsten Low Cost Carriern in Europa.

Nach London-Gatwick startet die Maschine ab dem 29. März 2015 täglich zweimal, jeweils um 10:20 Uhr und abends um 18:45 Uhr, samstags und sonntags geht je ein Flug. Nach Mailand-Malpensa fliegt Easyjet ab dem 24. April 2015 werktags täglich um 18:20 Uhr, mit einer weiteren Verbindung am Wochenende. Von ihrem Heimatflughafen London-Luton aus betreibt Easyjet eine Flotte von 217 Flugzeugen, mit denen im Jahr 2013 zuletzt 60,8 Millionen Fluggäste befördert wurden.

Boeing spendiert 787-8 Dreamliner fürs Museum

US-Flugzeugbauer Boeing und seine Mitarbeiter feierten die feierliche Übergabe eines richtigen 787-8 Dreamliner aus der Entwicklungsflotte als Spende an das Museum of Flight in Seattle.

Der Dreamliner mit der internen Bezeichnung ZA003 ist die dritte hergestellte B787-8. Das Flugzeug hat eine einzigartige Vergangenheit, zunächst als wichter Baustein in der Zulassungskampagne für das völlig neu entwickelte Flugzeugmodell, dann bei einer Welt-Tournee, der Dream Tour, bei der das Flugzeug über 68.000 Besuchern in 23 Ländern vorgestellt wurde.

Testflugzeug bei historischer Sammlung

Die ZA003 ist dabei das erste von drei 787-8-Testflugzeugen, die Boeing Museen auf der ganzen Welt zur Verfügung stellen will. Das revolutionäre Flugzeug kröne die historische Sammlung an Zivilflugzeugen des Museum of Flight, sagte Doug King, Präsident und CEO des Museum of Flight. Diese beginnt mit einer Boeing 247 aus dem Jahr 1932, welcher der erste voll-metallische, moderne Airliner war. 1969 kam schließlich der Prototyp des legendären Jumbo-Jets, der 747, hinzu. Nun befindet sich auch noch der erste Airliner aus Komposit-Materialien in der Sammlung.

Der Feierlichkeit wohnten einige Boeing-Mitarbeiter bei, die am Design, Bau und Test des 787 Dreamliner beteiligt waren. Jede Person stieg aus dem Flugzeug und präsentierte den Führern des Museums besondere Artefakte dieses Flugzeuges. Dies waren etwa Erinnerungsstücke, die beim Jungfernflug an Bord waren, bis zu sehr frühen künstlerischen Darstellungen der "7E7". Diese Mitbringsel finden nun alle im Museum of Flight Platz.

Einzigartige Exponate im Museum in Seattle

Das Museum of Flight ist eines der größten Museen seiner Art auf der Welt, mit über 500.000 Besuchern jedes Jahr. Zur Sammlung der unabhängigen non-Profit-Organisation gehören über 160 historische und bedeutende Flugzeuge und Raumschiffe, original Boeing-Produktionsanlagen, und der einzige original-große NASA Space Shuttle Trainer.

Rasierschaum rettet Materialforschung – EML auf ISS

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Ein widerspenstiger Bolzen und knifflige Zusammenbauten im All machen den Elektromagnetischen Levitator (EML) schon vor seinem wissenschaftlichen Einsatz zu einem besonders anspruchsvollen Experiment auf der Internationalen Raumstation ISS.

In einer überirdischen Zusammenarbeit bereiteten Astronaut Alexander Gerst im All und das Team im Kontrollraum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit Ingenieuren von Airbus Defence and Space auf der Erde den Schmelzofen für die ersten Testläufe vor. Während Gerst die Rückreise zur Erde antritt, steuert das Team nun den Schmelzofen und testet ihn für die ersten Experimente.

Erst mal nur Erhitzen

„Als nächstes steht eine Art Trockenübung an – die Probe fährt in den Ofen, wird erhitzt, aber noch nicht geschmolzen“, erläutert Angelika Diefenbach, DLR-Projektleiterin für die Nutzung des EML. Ist der Schmelzofen bereit für seinen Einsatz, sollen metallische Proben frei schwebend aufgeschmolzen werden und ohne störende Einflüsse und Wechselwirkungen untersucht werden.

Damit erhalten die Materialphysiker Daten, die ihnen die thermophysikalischen Eigenschaften der Proben unverfälscht von externen Kräften zeigen. Doch bevor es soweit ist, waren und sind zahlreiche minutiös geplante Arbeitsschritte notwendig, um den Schmelzofen für den Betrieb zu installieren, zu testen und schließlich zu betreiben.

Paketlieferung fürs Columbus-Labor

Am 12. August 2014 startete der Schmelzofen an Bord des europäischen Raumtransporters ATV-5 „Georges Lemaître“ zur Internationalen Raumstation. Neun riesige Pakete, gut verpackt und zum Teil waschmaschinengroß, mussten ausgeladen, in einer ausgeklügelten Choreographie durch die ISS befördert und an ihren Bestimmungsort, das Forschungslabor Columbus, gebracht werden. Dort sollte Astronaut Alexander Gerst die verschiedenen Bestandteile passgenau in ein vorhandenes Experiment-Rack einbauen.

Bis ins letzte Detail wurden Pläne vorbereitet, mit denen Alexander Gerst bereits vor seinem Flug zur ISS immer wieder den Zusammen- und Einbau im All trainierte. Ziel der Aufgabe, benötigte Werkzeuge, voraussichtliche Dauer, exakte Anweisungen für jeden einzelnen Handgriff, Ausrichtung der beiden Kameras, mit denen das Bodenteam die Arbeiten beobachten konnte – alles musste vom Team des DLR-Nutzerzentrums für Weltraumexperimente (MUSC) in sogenannten Prozeduren aufgelistet und immer wieder perfektioniert werden.

Rasierschaum rettete Kamera-Installation

Gerst baute einzelne Komponenten wie eine Wasserpumpe ein, während im DLR-Kontrollraum das Team über Kameras die Arbeiten mitverfolgte und den Astronauten unterstützte (2. Bild). Schließlich passierte es: Ein Bolzen klemmte – ausgerechnet auf der glatten Fläche, auf der die Kamera des Schmelzofens sitzen sollte. „Innerhalb weniger Tage haben wir mehrere Arbeitsabläufe geschrieben“, sagt Diefenbach, die mit ihrem Team damals fieberhaft nach einer Lösung suchen musste.

Einfach mit der Zange ließ sich der Bolzen nicht lösen, Säge und Feile mussten zum Einsatz kommen, ohne dass Astronaut Alexander Gerst zum Beispiel herumschwebende Sägespäne einatmen könnte. Die Idee: Rasierschaum! Der Astronaut schmierte die Sägestelle ein, sägte – und das Schrauben-Problem war erledigt. „Von da an ging die Installation des EML reibungslos über die Bühne.“

Allerdings: Der ursprüngliche Zeitplan war damit hinfällig, der Bolzen hatte für eine deutliche Verzögerung gesorgt und die Astronauten-Arbeitszeit war knapp und ausgeplant. „Es war sehr hilfreich, dass Alexander Gerst sich sehr für das Experiment eingesetzt hat und bereit war, in seiner frei verfügbaren Zeit daran zu arbeiten.“ Gemeinsam mit dem DLR-Kontrollraumteam installierte er den von Airbus Defence and Space im Auftrag der ESA und des DLR gebauten Schmelzofen – nun folgen die Inbetriebnahme und die dafür notwendige Testphase.

Vorbereitungen für EML am Boden – Industrielles Interesse

Die Überprüfung der Anlage und ihrer Subsysteme ist mittlerweile abgeschlossen. „Dafür steuern wir den EML immer wieder mit unzähligen Einzelkommandos an, um alle Komponenten zu testen.“ Gas- und Vakuumsystem, Videokamera, Kommunikationskanäle zum Boden – alles wurde auf die Probe gestellt. Was jetzt folgt, ist der letzte Schritt, bevor die wissenschaftliche Nutzung möglich ist und die ersten Experimente anlaufen können: Wissenschaftler steuern die erste Probe in den Schmelzofen und werden vier Tage und drei Nächte lang den Experimentablauf testen, ohne die Probe tatsächlich zu schmelzen.

550 Experimente werden alleine im nächsten Jahr mit dem Elektromagnetischen Levitator durchgeführt. In den ersten zwei Jahren wird der Schmelzofen von mehr als 50 Wissenschaftlern aus Belgien, Deutschland, England, Finnland, Frankreich, Italien, Österreich, Schweiz, Spanien und Ungarn sowie Forschern aus Japan, Kanada, Korea, Russland, USA und Unternehmern der metallverarbeitenden Industrie genutzt.

Vorbereitet werden die Experimente durch das DLR-Institut für Materialphysik im Weltraum: Dort werden die Experimente im Auftrag von Industriepartner Airbus Defence and Space an einer Bodenanlage des EML vorbereitet – ebenfalls frei schwebend, aber nicht ohne die Einwirkungen beispielsweise von konvektiven Strömungen. Noch dieses Jahr sollen die ersten Experimente durchgeführt werden. Ferngesteuert vom DLR-Kontrollraum aus wird der Schmelzofen dann seine Arbeit aufnehmen.

Ryanair startet Sonderflug für Borussia Dortmund-Fans

Mit einem ganz besonderen Fußball-Sonderflug auf der Strecke London Stansted – Dortmund möchte die Low-Cost Airline Ryanair die Hunderten von deutschen Fußballfans, die in Großbritannien leben, willkommen heißen, die regelmäßig nach Dortmund reisen, um Borussia Dortmund in ihrem Heimatstadion spielen zu sehen.

Über 1.000 Fans reisen alle zwei Wochen zum Westfalenstadion, um dort den BVB spielen zu sehen. Deshalb hat Ryanair die beliebte Verbindung an Samstagen zeitlich verlegt, um die Fußballfans pünktlich zu ihren Spielen zu bringen.

Ab dem 29. November 2014 hebt der Ryanair Flug von London Stansted bereits Samstag um 07:30 Uhr Richtung Dortmund ab und bringt die Fußballfans wie gewohnt am Sonntag um 15:45 Uhr wieder auf die Insel. So können die Freunde des gelb-schwarzen Vereins auch weiterhin live bei spannenden Fußball-Duellen mitfiebern.

Robin Kiely, Head of Communications von Ryanair: "Borussia Dortmund hat sich in Großbritannien eine große Fangemeinde aufgebaut, weshalb Ryanair gerne seinen Flugplan für den Flug London Stansted – Dortmund geändert hat. Ab dem 29. November 2014 wird der Fußball-Spezial-Flug bereits um 07:30Uhr abheben und am Sonntag um 15:45 Uhr wieder zurückfliegen. So können alle deutschen Dortmund-Fans in Großbritannien ihre "echte Liebe" mit Hilfe der günstigsten Preise unter Beweis stellen."

Stellen- und Ausbildungszuwachs am Baden-Airpark

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Das Ergebnis der aktuellen Arbeitsplatzerhebung, die alle zwei Jahre von der Baden-Airpark GmbH erstellt wird, bestätigt einmal mehr die Bedeutung des Flughafens und des Gewerbeparks als Jobmotor für die Region. Im September 2014 boten 129 auf dem Gelände des Baden-Airpark angesiedelte Firmen 2.380 Menschen einen Arbeitsplatz. Damit sind am Baden-Airpark 157 zusätzliche Arbeitsplätze in den letzten beiden Jahren entstanden. 124 junge Menschen befinden sich im Jahr 2014 auf dem Baden-Airpark in einem Ausbildungsverhältnis.

Damit wurde nicht nur wiederum die Zahl von 100 Ausbildungsplätzen überschritten, sondern auch die Zahl von 105 Auszubildenden im Jahr 2012 übertroffen. Manfred Jung, Geschäftsführer der Baden-Airpark GmbH, ist stolz auf diese Entwicklung. "Die hohe Anzahl an Ausbildungsplätzen und der erneute Anstieg an Arbeitsplätzen auf dem Baden-Airpark zeigt die Bedeutung des Baden-Airpark nicht nur im touristischen Bereich sondern auch als Jobmotor für die ganze Region."

Der Zweckverband Gewerbepark mit Regionalflughafen Söllingen, in dem sich die Kommunen der Region zusammengeschlossen haben, hat mit dem Bebauungsplan für den Gewerbepark, die richtigen Rahmenbedingungen für diese Entwicklung geschaffen.

Investitionen zeigen Wirkung

Reiner Dehmelt, Bürgermeister der Gemeinde Hügelsheim und zurzeit Vorsitzender des Zweckverbandes, zeigt sich ebenfalls sehr erfreut. "Die im Zweckverband beteiligten Landkreise Karlsruhe und Rastatt, der Stadtkreis Baden-Baden, die Städte Ettlingen und Bühl und die Gemeinden Hügelsheim und Rheinmünster sehen in der anhaltend günstigen Entwicklung der Arbeitsplatzanzahl die erwartete Bestätigung für die in den Anfangsjahren getätigten Investitionen, die den beteiligten Landkreisen, Städten und Gemeinden angesichts der seinerzeitigen wirtschaftlichen Lage nicht leicht gefallen sind.

Insbesondere die Investitionszuschüsse für Infrastrukturmaßnahmen in der Größenordnung von rund zehn Mio. Euro zeigen nun ihre Wirkung. Die damaligen Entscheidungen waren von wirtschaftlichem Weitblick geprägt. Der Zweckverband wird weiterhin die Verantwortlichen der Baden-Airpark GmbH konstruktiv unterstützen, um die Entwicklung des Airparks mit Regionalflughafen als Arbeitsplatzmotor und Säule der mittelbadischen Wirtschaftsregion auch in der Zukunft fortzuführen."

Astronaut Alexander Gerst: Die Erde hat ihn wieder

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Der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst ist nach fünfeinhalb Monaten im All wieder zurück auf der Erde: der 38 Jahre alte Geophysiker und Flugingenieur landete am 10. November 2014 nach dreieinhalb Stunden Flugzeit an Bord eines russischen Sojus-Raumschiffs um 04:58 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (09:58 Uhr Ortszeit) in der kasachischen Steppe, rund 100 Kilometer von der Stadt Arkalik entfernt.

Alexander Gerst flog mit seinen beiden Crew-Kollegen der ISS Expeditionen 40 und 41, dem Kosmonauten Maxim Surajew und dem NASA-Astronauten Reid Wiseman. Das Trio war am 28. Mai 2014 ebenfalls an Bord eines Sojus-Raumschiffs vom russischen Weltraumbahnhof in Baikonur in Kasachstan aus zur Internationalen Raumstation gestartet.

Volles Programm im All und auf dem Boden

Gerst ist der erste deutsche Astronaut, der nach seinem Raumflug unmittelbar nach Deutschland zurückkehren und sich im :envihab des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), einer der weltweit modernsten Luft- und Raumfahrtmedizinischen Forschungseinrichtungen, untersuchen lassen wird.

"Mit der sicheren Landung der Sojus-Kapsel hat die Blue Dot-Mission von Alexander Gerst ein erfolgreiches Ende gefunden. Mission erfüllt!", sagte Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR. "Ich freue mich besonders über die rund 100 Experimente, an denen Alex Gerst beteiligt war, 25 Versuche allein aus Deutschland. Mit seinem Flug hat sich gezeigt, dass Deutschland in der astronautischen Raumfahrt, insbesondere deren Nutzung, eine weltweit führende Rolle spielt", betonte Wörner.

Von einem "Mammutprogramm", das der promovierte Vulkanologe in 165 Tagen auf der ISS absolviert habe, spricht auch Volker Schmid, DLR-Manager für die Blue Dot-Mission von Alexander Gerst. "Die wissenschaftlichen Disziplinen reichten von Fluidphysik, Materialwissenschaften, Humanphysiologie über Strahlenbiologie und Astrophysik bis hin zu Robotik und Technologiedemonstrationen.

Auch zwei industrielle Experimente waren dabei, die erfolgreich abgeschlossen bzw. begonnen wurden." Ein Highlight seiner Mission war sein mehr als sechsstündiger Außenbordeinsatz (Extra Vehicular Activity, EVA) am 07. Oktober 2014, bei dem er zusammen mit Reid Wiseman wichtige Wartungsarbeiten an der ISS erledigte.

Forschung und Wartung für die ISS

Alexander Gerst startete am 28. Mai 2014 vom Weltraumbahnhof in Baikonur mit einer Sojus TM-A 13 (39S). Gut sechs Stunden später dockte das Raumschiff am ISS-Modul "Rassvet" am russischen Teil der Raumstation an. Gerst war seit 2008 der erste Deutsche im All und der zweite, der nach Thomas Reiter (2006) einen Langzeitaufenthalt von fast einem halben Jahr auf der ISS absolviert hat.

Neben der alltäglichen wissenschaftlichen Arbeit hat der jüngste und insgesamt elfte deutsche Astronaut Wartungsarbeiten erledigt und Versorgungsfahrzeuge in Empfang genommen; darunter den letzten europäischen Frachter ATV-5 "Georges Lemaitre", der am 12. August 2014 an der ISS andockte. ATV-5 hatte unter anderem die deutschen Experimente EML, MagVector, WiseNet und SpaceTex an Bord, die Gerst ausgepackt und im europäischen Forschungslabor Columbus installiert hat.

"Gerst war auch trainiert für die Ankunft der US-Versorgungsraumschiffe Dragon und Cygnus, von denen er während seiner Mission jeweils eines mithilfe des Manipulatorarms an die Station ankoppelte", berichtet DLR-Missionsmanager Volker Schmid. Darüber hinaus hat Alexander Gerst Menschen weltweit mit seinen persönlichen Eindrücken, Fotos und Videos aus dem All fasziniert, die er regelmäßig in den sozialen Medien geteilt hat. Auch so genannte "Live-Calls" – ein Telefonat aus dem All – gehörten zu den Aufgaben. So sprach Alex Gerst am 04. September 2014 mit rund 5.000 begeisterten Zuhörern in seiner baden-württembergischen Heimatstadt Künzelsau. Auch im direkten Funkkontakt sprach Gerst mit einer Schulklasse, als die ISS über Deutschland flog.

Kontrollzentrum plante Rekordpensum für die Astronauten

Für einen reibungslosen Ablauf der Arbeiten auf der ISS ist eine ständige Verbindung zwischen den Astronauten und den Teams in den Bodenstationen entscheidend: Die zentrale "Heimat"-Bodenstation für Alexander Gert war das Columbus-Kontrollzentrum beim DLR in Oberpfaffenhofen. "Wir haben mit weit über 30.000 Arbeitsstunden Alex‘ Mission unterstützt. Nicht nur während der Mission an den permanent besetzten Konsolen im Kontrollraum, sondern auch in der monatelangen Vorbereitung und über die verschiedenen Koordinierungsaufgaben hinter den Kulissen", erklärt Columbus-Flugdirektor Thomas Uhlig.

"Die Blue-Dot-Mission hat großes öffentliches Interesse ausgelöst. Bei unserem Tag der Offenen Tür am 12. Oktober 2014 war das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum kontinuierlich von Menschenmassen belagert", schildert Uhlig und ergänzt: "In den vergangenen Jahren konnte die Zeit, die die Astronauten mit wissenschaftlichen Experimenten verbringen, deutlich erhöht werden. Alexander Gerst und seine Kollegen halten mit 80 Stunden Wissenschaft in einer Woche den derzeitigen Rekord."

Als eine der letzten Aktivitäten hatte Alexander Gerst den Elektromagnetischen Levitator (EML), einen neuartigen Schmelzofen aktiviert und damit dessen Probebetrieb eingeleitet. Am 23. November soll die italienische ESA-Astronautin Samantha Christoforetti zur ISS starten. Sie wird viele der von Alexander Gerst begonnenen Experimente weiterführen.

Flughafen Köln/Bonn erwartet eine Mio. Euro Gewinn für 2014

2014 wird der Flughafen Köln/Bonn im Passagierverkehr und beim Frachtumschlag deutlich zulegen und einen Überschuss von einer Million Euro erwirtschaften. Die Zahl der Fluggäste steigt um vier Prozent auf 9,4 Millionen. Die umgeschlagene Frachtmenge wird drei Prozent über dem Niveau des Vorjahres liegen – und zum Jahresende das Allzeithoch von 760.000 Tonnen erreichen. Besonders erfreulich sei, dass Köln/Bonn sich im laufenden Jahr besser als der deutsche Markt entwickelt habe.

"Wir verzeichnen seit über einem Jahr einen stabilen Aufwärtstrend, der uns am Jahresende in beiden Verkehrssegmenten deutliche Zuwächse und ein erneut positives Betriebsergebnis von einer Million Euro bescheren wird", sagt Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH.

Dieses Ergebnis sei gleich auf mehrere positive Faktoren zurückzuführen. "Große Kunden wie der Lufthansa-Konzern und airberlin haben ihre Kapazitäten aufgestockt, die Touristik hat uns eine starke Sommersaison beschert und auch die Low-Cost-Carrier wachsen wieder", erklärt Garvens. Zudem wird bei der Luftfracht in diesem Jahr ein neues historisches Rekordergebnis erzielt. "Der Markt hat sich vom schwächeren Jahr 2013 erholt."

Passagierverkehr in Köln/Bonn mit Höchstwert

Seit September 2013 weist die monatliche Passagierstatistik für den Flughafen Köln/Bonn durchgängig Zuwachsraten aus. In den Sommermonaten Juni bis September 2014 betrug das Wachstum jeweils fünf Prozent. So war beispielsweise der September mit exakt 1.033.371 Passagieren der beste Monat seit vier Jahren, das heißt seit September 2010. Auch im August wurde die Marke von eine Million Fluggästen übertroffen.

Ein wesentlicher Grund dafür ist der Kapazitätsaufbau beim Lufthansa-Konzern und bei airberlin: Nach zuletzt drei Jahren, in denen das Sitzplatzangebot aufgrund des Sparkurses bei beiden Airlines zurückgegangen ist, sind die Kapazitäten wieder ausgebaut worden. "Der Lufthansa-Konzern und airberlin sind zwei unserer größten Wachstumstreiber", so Garvens mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr. Auch das Touristik-Geschäft hat in dieser Saison wieder angezogen und dem Flughafen zusätzlichen Aufwind beschert.

Im Ranking der wachstumsstärksten deutschen Airports rangiert Köln/Bonn mit einem Plus von 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr Ende des dritten Quartals auf Rang vier. Und es hätte sogar noch etwas mehr sein können: Durch Streiks gingen in diesem Jahr schon rund 56.000 Passagiere verloren.

Auch im Schlussquartal dieses Jahres werden am Köln Bonn Airport mehr Passagiere erwartet als im Vorjahr. Highlight im aktuellen Winterflugplan ist die neue Langstreckenverbindung nach Varadero/Kuba: Seit dem 04. November fliegt Condor einmal pro Woche von Köln in die Karibik. Dazu hat Ryanair zum Winterflugplan eine Basis eröffnet und steuert mit London, Dublin, Rom, Riga und Madrid 5 neue Ziele an.

Und auch Germanwings baut ihr Angebot in der Winterflugplan-Periode um Strecken nach Dublin, Faro, Hurghada, Larnaca und Stockholm aus. Dazu kommen zusätzliche Flüge im Osteuropa- und Touristikverkehr. "Auch in den traditionell schwächeren Wintermonaten sind wir besser unterwegs als im Vorjahr", sagt Garvens.

Höchstwerte bei Frachtverkehr durch Logistiger

Seit Jahresbeginn wird in Deutschland wieder mehr Luftfracht umgeschlagen. Der Köln Bonn Airport profitiert davon in besonderer Weise und wächst seit Januar mit einem Plus von rund 3 Prozent etwas besser als der Markt. "Verantwortlich für die guten Zahlen sind in erster Linie unsere Expressfrachtkunden UPS und FedEx", sagt Michael Garvens.

Am Jahresende wird die Luftfracht in Köln/Bonn einen neuen historischen Höchststand erreichen: Rund 760.000 Tonnen Waren und Güter sind dann umgeschlagen worden – so viel wie noch nie in der Geschichte des Flughafens. "Das unterstreicht die Bedeutung Köln/Bonns als einem der wichtigsten Expressfracht-Airports in Europa", so Garvens.

Wirtschaftliche Entwicklung besonders bei Non-Aviation

Aufgrund der guten Verkehrsentwicklung wird der Flughafen auch in diesem Jahr ein positives Jahresergebnis erzielen. Der Gewinn fällt dabei mit 1,0 Millionen Euro ebenso hoch aus wie im Vorjahr. "Damit gehört Köln/Bonn erneut zu den wenigen Flughäfen in Deutschland, die Gewinn machen", verweist Garvens auf die großen finanziellen Schwierigkeiten vieler deutscher Flughäfen, insbesondere der kleineren Regional-Airports. Zum Jahresende werden voraussichtlich wie schon im Vorjahr nur sechs von 22 Verkehrsflughäfen in Deutschland schwarze Zahlen schreiben.

In Köln/Bonn werden die Umsatzerlöse bis zum Jahresende um 1,3 Millionen Euro auf insgesamt 272,4 Millionen Euro klettern, was einem leichten Plus von 0,5 Prozent entspricht. Das EBITDA steigt um 1,7 Millionen Euro auf 54,5 Millionen Euro (+3,2 Prozent). Außerordentlich erfreulich stellt sich die Entwicklung im Non-Aviation-Geschäft dar: Die Erlöse klettern in diesem Geschäftsfeld gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Prozent auf 90,7 Millionen Euro – so viel wie noch nie in der Flughafen-Geschichte. "Unsere Investitionen in den Non-Aviation-Bereich, insbesondere in den Ausbau der Terminals zu modernen Shopping-Malls, zahlen sich aus", so Garvens.

Sanierung der Start- und Landebahn und gegen "Betonkrebs"

Bis zum Jahr 2022 werden in etwa 75 Millionen Euro für die Sanierung der bestehenden Infrastruktur des Köln Bonn Airport aufgewendet. Kern des größten Sanierungsprogramms in der Flughafengeschichte ist die Erneuerung der Großen Start- und Landebahn sowie der Querwindbahn. "Das Start- und Landebahnsystem ist das Herzstück des Flughafens. Die Sanierungen der Runways sind strategisch wichtige Bauvorhaben, die die Zukunft des Flughafens langfristig sichern", erläutert der Flughafenchef.

In einem ersten Schritt wird im kommenden Jahr mit der rund 6,25 Millionen Euro teuren Ertüchtigung der Querwindbahn begonnen. 2016 und 2017 wird im zweiten Schritt die Betondecke der Großen Start- und Landebahn erneuert. Der Kostenrahmen für diese Baumaßnahme beläuft sich auf etwa 24,5 Millionen Euro. "Beide Sanierungen werden wir bei laufendem Betrieb durchführen", so Garvens.

Ebenfalls saniert wird in den kommenden Jahren das Entwässerungssystem des Flughafens (rund 10 Millionen Euro) und der sogenannte Taxiway Bravo (30 Millionen Euro). Zum 75-Millionen-Euro-Sanierungsprogramm gehört außerdem die Entfernung von sogenanntem "Betonkrebs" auf Vorfeldflächen.

Winterdiensttrupp nach Trockenübungen in Rufbereitschaft

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Rechtzeitig zum Beginn der kalten Jahreszeit ist der Winterdienst am Flughafen Stuttgart bereit für Eis und Schnee: Mit nächtlichen Trockenübungen machten sich die rund 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf verschiedenen Sonderfahrzeugen wie Schneepflügen, Fräsen und Sprühfahrzeugen fit für den Einsatz.

Besonders geübt wird alljährlich das Fahren im Konvoi. Beim Räumen bewegen sich die Schneepflüge V-förmig und fahren hintereinander versetzt über die Rollwege und die 45 Meter breite Start- und Landebahn. Dazu haben die Winterdienst-Einsatztrupps zur Auffrischung ein Fahr- und Funktraining absolviert.

Winterdiensttrupp in bereit für die Piste

Von November bis April sind jeweils 60 der freiwilligen Helferinnen und Helfer in ständiger Rufbereitschaft. Bei Schneefall rückt erst einmal die Flughafenfeuerwehr, die ohnehin rund um die Uhr vor Ort ist, zum Ersteinsatz aus – der Winterdiensttrupp kommt so schnell wie möglich dazu. Falls nötig, wird die Start- und Landebahn kurzfristig gesperrt und innerhalb einer viertel bis halben Stunde komplett geräumt. Anschließend testen die Mitarbeiter der Verkehrsleitung die Piste auf ihre Griffigkeit und geben sie dann wieder für den Flugbetrieb frei. Bei anhaltenden Schneefällen wird der Vorgang wiederholt.

Die komplette Fläche, die das Winterdienstteam bei Schneefall räumen muss, ist rund 1,3 Millionen Quadratmeter groß, also fast 180 Fußballfelder. Über 30 Räumfahrzeuge mit insgesamt rund 20.000 PS stehen bereit, darunter Schneefräsen, die bis zu 5.000 Tonnen Schnee pro Stunde aus dem Weg schaffen können. Auch Pflüge mit bis zu 450 PS kommen zum Einsatz, die schweren, nassen Schnee gut bewegen können.

Bei Schnee und Glatteis verteilen Spezialfahrzeuge flüssige und granulierte Enteisungsmittel, die vollständig biologisch abbaubar sind. Das anfallende Abwasser wird in Rückhaltebecken am Flughafen gespeichert, vorbehandelt und in kontrollierten Mengen den Kläranlagen Plieningen und Sielmingen zugeleitet.

Sojus-Kapsel TMA-13M bringt Astronaut Gerst zur Erde zurück

Der ESA-Astronaut Alexander Gerst, der russische Kommandant Maxim Surajew und der NASA-Astronaut Reid Wiseman sind heute sicher zur Erde zurückgekehrt. Ihre Sojus-Kapsel TMA-13M – dieselbe, mit der sie am 28. Mai zur Internationalen Raumstation (ISS) geflogen waren – landete um 04:58 Uhr MEZ in der kasachischen Steppe. Alexander Gerst wird sich am 13. November in einer einstündigen Pressekonferenz im EAC zum ersten Mal wieder der Öffentlichkeit stellen. Gerst wird dann persönlich Neues zu seinen wissenschaftlichen Experimenten im Weltraum zu erzählen.

In unmittelbarem Anschluss hieran wird Gerst zu dem für die ESA-Astronauten zuständigen Europäischen Astronautenzentrum (EAC) nach Köln geflogen, wo das Ärzte-Team der ESA überwachen wird, wie sich sein Organismus nach fünf Monaten im All wieder an die Schwerkraft der Erde anpassen wird.

Im Laufe seiner vielen Erdumrundungen in 400 km Höhe führte der ESA-Astronaut mehr als 50 Experimente unter Schwerelosigkeit durch. Einen Großteil von ihnen wird die ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti im Rahmen ihrer in knapp zwei Wochen beginnenden Mission "Futura" fortsetzen können, wobei sie gleichzeitig auch neue Versuche durchführen wird.

Zu den Höhepunkten von Gersts Mission "Blue Dot" gehörten

100 A320-Flugzeuge für CALC aus China

Airbus steht vor einem weiteren Großauftrag aus dem Reich der Mitte. Für den am stärksten wachsenden Markt will der größte chinesische Flugzeug-Leasinggeber China Aircraft Leasing Company (CALC) 100 Flugzeuge aus der A320-Familie bestellen.

Dies wurde in einer Absichtserklärung vereinbart. Darunter sind 74 Maschinen des Modells A320neo, 16 A32ceo und zehn A321ceo. Mit dieser Ankündigung steigt die Order von CALC auf 140 A320-Flugzeuge. Die überarbeiteten Versionen mit der "neo"-Erweiterung (New Enginge Option) bringen mehr Sparsamkeit bei größerer Reichweite. Kürzlich hat Airbus den Erstflug des ersten A320neo-Flugzeugs erfolgreich durchgeführt.

Rosetta detektiert CO2 und Wasser in Kometen-Koma

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Bereits im August 2014 hatte das Instrument VIRTIS (Visible and Infrared Thermal Imaging Spectrometer) vom Orbiter der Rosetta-Mission aus die durchschnittliche Temperatur der Oberfläche des Kometen Churyumov-Gerasimenko gemessen. Nun haben die Wissenschaftler mit weiteren Messungen Wasser und Kohlendioxid (CO2) in der Koma, die sich mit zunehmender Aktivität zu entwickeln beginnt, detektieren können.

"Auf der Grundlage der gewonnenen Spektren ist es bereits möglich, vieles über die kometare Koma zu erfahren", sagt Planetenforscherin Dr. Gabriele Arnold vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die die deutschen wissenschaftlichen Beiträge zu diesem Experiment leitet.

VIRTIS sieht genau auf aktive Regionen

Eine der Aufgaben von VIRTIS ist es, die Emission verschiedener Gase des Kometen 67/P Churyumov-Gerasimenko global zu kartieren und die Veränderungen zu untersuchen, die mit der Zunahme der kometaren Aktivität entstehen. Das Instrument kann im Wellenlängenbereich des Sichtbaren und nahen Infrarot die Temperatur, mineralogische und chemische Zusammensetzung sowie die räumliche Verteilung der gefundenen Elemente und Moleküle des Kometenkerns und seiner Koma erfassen.

Anfang Oktober diesen Jahres wurde eine Region am so genannten "Nacken" des Kometen soweit aktiv, dass Wasser und Kohlendioxid vom spektral hochauflösenden VIRTIS-H Kanal (Observatoire de Paris) detektiert werden konnte. Die Spektren zeigen molekulare Banden im infraroten Bereich, deren Formen von der Temperatur der Koma und deren Intensität von der Anzahl der Moleküle entlang der Beobachtungslinie von VIRTIS abhängen.

In Bild 1: Das Spektrometer VIRTIS auf Rosetta hat Wassermoleküle in der Koma des Kometen 67/P Churyumov-Gerasimenko nachgewiesen. Die Darstellung zeigt die Messungen (weiß) mit dem Kanal H des Spektrometers VIRTIS auf Rosetta im Vergleich zu Simulationen (Modell, rot), die eine sehr gute Übereinstimmung aufweisen. Die detektierten Molekülbanden zeigen die typische Struktur einer Kombination von Rotationsschwingungslinien. Das Gas entweicht, mit der Erwärmung des Kometen und dem Beginn seine Aktivität, aus dem Kern.

Die Messkurve in Bild 2 zeigt die Detektion von CO2 in der Koma des Kometen. Die Darstellung zeigt dabei wiederum die Messungen (weiß) mit dem Kanal H des Spektrometers VIRTIS auf Rosetta im Vergleich zu Simulationen (Modell, blau), die ebenfalls eine sehr gute Übereinstimmung aufweisen.

Churyumov-Gerasimenko nicht wie andere Kometen

Aus diesen Messungen konnte eine relative Häufigkeit von Kohlendioxid relativ zu Wasser von vier Prozent abgeschätzt werden. Das weist darauf hin, dass 67P/C-G nicht so reich an Kohlendioxid ist wie beispielsweise der Komet 103P/Hartley – für diesen wurde im Rahmen der NASA-Mission EPOXI ein Wert von 20 Prozent gemessen. "Beide Kometen sind Vertreter der Jupiterfamilie, und dennoch sehr unterschiedlich", sagt Dr. Gabriele Arnold. "Der Vergleich ist deshalb für uns Kometenforscher sehr spannend."

Seit Juli misst VIRTIS auch die mittlere Oberflächentemperatur, die gegenwärtig bei etwa minus 70 Grad Celsius liegt. Nun erlauben die neuen Untersuchungen der Koma dem wissenschaftliche Team vom VIRTIS, Aussagen über die Temperatur in einer gewissen Entfernung vom Kometen zu machen. In einem Abstand von einem Kilometer von der Oberfläche entfernt beträgt die Temperatur minus 183 Grad Celsius.

Die Ursache für diese erwartete Differenz liegt darin begründet, dass die Gase bei ihrer Ausdehnung in der Koma beschleunigt und heruntergekühlt werden, wobei ihre Temperaturen auf Werte absinken, die vielfach niedriger als die Temperatur der Oberfläche sind. Diesen Prozess nennt man adiabatische Expansion. Etwa so, wie sich auch Luft abkühlt, die sich ausdehnt.

Aktivität des Kometen steigt an

"Die Detektion von Gasen in den frühen Phasen der Entwicklung der Koma ist wichtig, um die Struktur der eisförmigen Komponenten des Kometeninneren besser zu verstehen". Während Wasser und Kohlendioxid schon beispielsweise von den Orbiter-Instrumenten MIRO und ROSINA beobachtet wurden, kann VIRTIS beide Moleküle mit dem gleichen Instrument bestimmen und deshalb direkt ihre relativen Häufigkeiten messen.

"Diese zusätzliche Information ist bedeutend, da der Nachweis der relativen Häufigkeiten dort am Kometenkern erbracht werden kann, von wo die Gase entweichen." Zusätzlich unterstreicht die unabhängige Detektion durch verschiedene Instrumente der Mission die Validität und Robustheit der Messungen. "Damit sind die neuen Messungen ein wichtiges Puzzleteil auf dem Weg die Frage zu beantworten: Woraus bestehen Kometen?"

Im August 2015 erreicht 67P/C-G seinen sonnennächsten Punkt (Perihel). Mit der Annäherung an diesen Ort nimmt die kometare Aktivität zu und das VIRTIS-Team wird verfolgen, wie sich die Temperaturen in der Koma und auf der Oberfläche verändern. In der gesamten Zeit wird VIRTIS kontinuierlich die Verteilung von Kohlendioxid und Wasser, aber auch von Nebenprodukten wie Kohlenmonoxid (CO), Methanol (CH3OH), Methan (CH4), Formaldehyd (H2CO) und Kohlenwasserstoffen wie Azetylen (C2H2) und Ethan (C2H4) kartieren.

Zugang zu den Daten von VIRTIS

VIRTIS (Visible, InfraRed and Thermal Imaging Spectrometer) ist das visuell-infrarote Spektrometer an Bord der ESA-Sonde Rosetta. Es wird Informationen zur Zusammensetzung des Kometenkerns liefern und die Verteilung des Materials an der Oberfläche sowie der Gase und Moleküle in der Koma kartieren. VIRTIS wurde von einem Konsortium unter der wissenschaftlichen Leitung des Istituto di Astrofisica e Planetologia Spaziali of INAF in Rom (Italien) gebaut, das auch den wissenschaftlichen Betrieb leitet.

Zum Konsortium gehören das Laboratoire d’Études Spatiales et d’Instrumentation en Astrophysique of the Observatoire in Paris (Frankreich) und das Institut für Planetenforschung des DLR (Deutschland). Die Entwicklung des Instruments wurde gefördert und koordiniert durch die nationalen Raumfahrtagenturen: Agenzia Spaziale Italiana (ASI, Italien), Centre National d’Études Spatiales (CNES, Frankreich) und des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR, Deutschland). Die Unterstützung durch das Rosetta Science Operations Centre und das Rosetta Mission Operations Centre wird dankend gewürdigt. Die kalibrierten Daten von VIRTIS sind über das ESA Planetary Science Archive erhältlich.

Airbus baut erste A330 mit 242 Tonnen Höchstabfluggewicht

Die Montage des erste Airbus A330 mit dem neuen Höchstabfluggewicht (MTOW, Maximum Take-Off Weight) schreitet in der A330-Final Assembly Line in Toulouse voran. Vor der Kabinenausstattung durchläuft das Flugzeug gerade den Rumpf-Zusammenbau, es soll später für die Zulassungstests genutzt werden.

Ein zweites Flugzeug wird gleichzeitig gebaut, dieses soll dann im zweiten Quartal 2015, beim Erstkunden für die neue Gewichts-Variante Delta Air Lines, den Flugdienst antreten. Patrick Piedrafita, Leiter des A330-Programms bei Airbus, zeigte sich stolz dass die 242 Tonnen-Variante der erfolgreichen A330 nur zwei Jahre nach Programmstart schon in der Montage ist. Auch ist diese Version die Basis der zukünftigen A330neo.

Mit der 242 Tonnen-A330 können mehr Passagierge auf noch längeren Strecken fliegen, und sich dabei auf eine Verlässlichkeit von 99,4 Prozent verlassen. Die Reichweite der A330 mit 242 Tonnen MTOW werde dabei, dank Verbesserungen bei der Aerodynamik für weniger Luftwiderstand und neuesten Triebwerks-Optimierungen, 500 Nautische Meilen mehr und der Treibstoffverbrauch bis zu zwei Prozent weniger betragen. Die Flüge der A330-300 mit 242 Tonnen MTOW können bis zu 13 Stunden, die der A330-200 mit 242 Tonnen MTOW bis zu 15 Stunden betragen. Bis jetzt haben seit Programmstart im November 2012 schon neun Kunden diese Option der A330 gewählt.

Kometen-Landung: Projektleiter Dr. Ulamec spricht

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Seit dem 02. März 2004 ist Lander Philae an Bord der Rosetta-Sonde unterwegs zu seinem Ziel, dem Kometen Churyumov-Gerasimenko. Am 12. November 2014 wird er dort in 22,5 Kilometern Höhe über dem Kometen von der Sonde abgekoppelt und setzt – so der Plan – rund sieben Stunden später auf der Kometenoberfläche auf.

Eine Kaltgasdüse und Harpunen sollen dann dafür sorgen, dass Philae auf die Oberfläche gedrückt und verankert wird. Das Signal des Aufsetzens wird gegen 17:00 Uhr im Lander Control Center (LCC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erwartet. Von dort aus wird der Lander Philae überwacht und kommandiert. Zu den Aufgaben des LCC gehört auch die Programmierung der Landesequenz, die von der Separation vom Rosetta-Orbiter bis zur Landung auf dem Kometen ablaufen wird.

Die Kommandos für Philae und seine zehn Instrumente an Bord werden vom Kontrollzentrum in Köln zum europäischen Missions-Kontrollzentrum ESOC in Darmstadt und von dort aus über Bodenstationen zu Rosetta und Philae geschickt. Die Telemetrie von Philae gelangt in umgekehrter Richtung über das ESOC zum LCC. Projektleiter Dr. Stephan Ulamec erläutert im Interview den Ablauf und die Risiken dieser ersten Landung überhaupt auf einem Kometen.

Am 12. November 2014 soll Philae auf Churyumov-Gerasimenko aufsetzen. Wann gibt es das letzte Mal Kontakt zum Lander, bevor der Landevorgang ausgelöst wird?

Die Sequenz, die die Landung steuert, schicken wir über den Orbiter am 08. November, am Samstag, bereits zu "Philae". Eingeschaltet und geheizt wird der Lander dann am Montag. Währenddessen haben wir auch fast permanent Kontakt zum Lander. Nur wenn von einer Bodenantenne zur nächsten geschaltet wird, gibt es kurze Unterbrechungen der Verbindung.

Was könnte ein Auslösen der Landung letzendlich verschieben oder verhindern?

Es muss natürlich geprüft werden, ob die Kommandos für den Lander tatsächlich auch angekommen sind am Orbiter, in den sogenannten "Stored Telecommand Buffern" (STCB) – dort werden Kommandosequenzen abgespeichert. Die Separation würde auch verschoben werden, wenn Subsysteme wie beispielsweise die Batterie am Lander nicht funktionieren oder wenn das Schwungrad nicht aufspinnt. Solche Dinge halt.

Ab welchem Moment ist der Punkt erreicht, an dem es kein Zurück mehr für eine Auslösung der Landung gibt?

Von Seiten des Landers geben wir sieben Stunden vor der Separation unser letztes Go. Zwei Stunden vor der Separation prüft die ESA dann noch, ob die Bahn von Rosetta wirklich korrekt ist und das letzte Bahnmanöver richtig funktioniert hat. Die Kommandosequenzen für den Lander sind dann zwar schon oben, man könnte das aber noch stoppen.

Wenn man zum Beispiel herausfinden würde, dass Rosetta auf einer falschen Bahn fliegt und dies die Landung von Philae gefährden könnte. Dann stoppt man den Vorgang, und es passiert nichts. Rosetta fliegt dann einfach weiter, geht in einen höheren Orbit und wir würden dann voraussichtlich in zwei Wochen noch einmal einen Versuch starten.

Wann erhält das Team im Lander Control Center am 12. November denn die ersten Rückmeldungen von Philae?

Wir empfangen bereits während des Abstiegs Daten – die Verbindung beginnt etwa zwei Stunden nach der Separation. Dann sendet der Lander Daten zum Orbiter und von dort aus gehen sie zur Erde. Das sind Informationen zum Zustand von Philae, sogenannte "Housekeeping"-Daten, und auch schon einige wissenschaftliche Daten. Beispielsweise erhalten wir die Rückmeldung, ob das Landegestell ausgeklappt wurde. Und wir erhalten Bilder der ROLIS-Kamera vom Abstieg und Daten zum Beispiel des Instruments CONSERT.

Direkt nach der Landung kommen ebenfalls sofort Daten – sofort heißt dann natürlich wie immer mit der Zeitverzögerung von 28 Minuten Signallaufzeit. So lange dauert es, bis wir im Kontrollraum die Rückmeldung erhalten. Der Touchdown ist vorgesehen für 16:34 Uhr, um 17:02 Uhr müssten dann die Daten eintreffen. Ganz so genau geht’s aber nicht: Wir haben eine Lande-Ellipse mit einem Durchmesser von einem Kilometer, das heißt der Ort der Landung ist ungenau. Und auch der Zeitpunkt ist etwas ungenau – es kann ein wenig früher oder später sein.

Welche Aufgaben hat das Team im Lander-Kontrollraum des DLR bei der Landung?

Es gibt ja einige Entscheidungskriterien für oder gegen das Auslösen der Separation, für die wir die Daten des Landers überprüfen und analysieren müssen. Dies geschieht im Lander Control Center in Köln. Weicht dann einer der Werte von den Nominalwerten ab, wird es besonders anspruchsvoll: Dann muss man schauen, ob dies ein Übermittlungsfehler ist, ob ein Sensor falsche Daten liefert oder ob tatsächlich irgendein System nicht richtig funktioniert. In diesem Fall müssen wir entscheiden, ob man dies durch ein neues Kommando korrigieren kann oder ob man den Landevorgang stoppen muss.

Welche Möglichkeiten gibt es denn während des Abstiegs, um noch einzugreifen?

Auch nach dem Abkoppeln können wir im schlimmsten Fall noch Kommandos zum Lander schicken. Das haben wir in Simulationen schon durchgespielt. Dabei haben wir angenommen, dass Philae das Separationssignal vom Orbiter nicht erhalten hat. Dann fällt er sieben Stunden, weiß nicht, dass er abgekoppelt ist und das Landebein würde nicht ausgeklappt.

Das war lehrreich: Wir haben hier im LCC die Kommandos generiert, dass Philae das Landegestell noch ausfahren soll und in den Touchdown-Modus umschaltet, in dem auch die Harpunen scharfgestellt werden. Das hat in der Simulation gut geklappt. Vorgesehen ist das natürlich nicht, aber im Notfall würde dies so geschehen. Dann würden wir die fünf Stunden vor der Landung, in denen wir bereits Kontakt zu Philae haben, für Korrektur-Kommandos nutzen.

Und in welchem Fall muss das LCC nur abwarten und kann nicht korrigieren?

Was wir überhaupt nicht können, sind Bahnkorrekturen beim Absinken auf den Kometen. Die können wir nicht ausführen, denn Philae ist nicht steuerbar.

Es gibt kein Video in Echtzeit, dass die Landung ins Lander Control Center überträgt. Woher weiß das Team überhaupt, dass Philae gelandet ist?

Wir bekommen mit den Lander-Daten das "Touchdown"-Signal, das bei Philae die Harpunen auslöst und die Kaltgasdüse auf der Oberseite des Landers aktiviert. Ausgelöst wird dieses "Touchdown"-Signal wiederum in dem Moment, in dem das zentrale Element des Landegestells durch das Aufsetzen und den Anpressdruck nach innen gedrückt wird. Dann weiß der Lander: Die Harpunen müssen schießen, die ROLIS-Kamera kann ausgeschaltet werden. Und wir wiederum wissen, ob Philae auf der Kometenoberfläche gelandet ist.

Die Signale werden dann erst mal detaillierter analysiert: Sind die Harpunen gefeuert worden und wurden sie wieder zurückgezogen, um sie im Boden zu verankern? Die Bilder der Panoramakamera kommen relativ schnell, und wir sehen die Landschaft und vielleicht sogar den Horizont des Kometen. Dann ist alles gut und die weitere wissenschaftliche Sequenz kann beginnen.

Was könnte denn eine so reibungslose Landung gefährden?

Das größte Risiko sehe ich in der Landung selbst. Wir haben eine relativ große Lande-Ellipse, etwa einen Quadratkilometer. Auf diesem Gebiet ist zwar viel flaches Gelände – deshalb haben wir es ausgewählt – aber es gibt auch einen gewissen Prozentsatz des Gebiets, wo es steile Hanglagen oder einige Brocken gibt.

Wenn man Pech hat und mit einem Bein genau auf so einem Brocken oder einem Hang landet, kann der Lander umkippen. Ist der Hang zum Beispiel deutlich über 30 Grad geneigt, ist es sogar wahrscheinlich, dass Philae "purzelt". Es ist schwer, vorherzusehen, was dann passiert. Landet er mit den Beinen nach oben und den Antennen nach unten, können wir nicht mit ihm kommunizieren. Das wäre dann auch das Ende der Lander-Mission.

Liegt er durch Zufall auf der Seite, würden wir versuchen, das Signal noch zu empfangen und könnten so einen Teil der Wissenschaft retten. Steht er auf dem Boden, hat sich aber nicht verankert, würden wir den Bohrer SD² und die Sonde MUPUS zunächst nicht einsetzen. Wohlmöglich würde man dadurch nämlich den Lander vom Boden heben und umstoßen. Kameras, Radarinstrument, Massenspektrometer im "Schnüffelmodus" und das Magnetometer kann man dann aber dennoch betreiben.

Dass Philae den Kometen verfehlt und daran vorbeifliegt, ist ein extremer Fall. Da halte ich die Wahrscheinlichkeit für sehr gering. Der Orbiter müsste dann schon eine falsche Ausrichtung oder Position genau in dem Moment des Aussetzens haben.

Was passiert nach einer erfolgreichen Landung als Nächstes?

Dann beginnt die sogenannte erste wissenschaftliche Phase (First Science Sequence). Wenn wir wissen, wie und vor allem wo wir genau gelandet sind, werden wir sehr schnell eine Analyse machen, wie die tatsächliche Beleuchtung ist. Wir haben zwar typische Beleuchtungsszenarien für dieses Landegebiet berechnet, aber letztlich hängt es schon davon ab, ob Philae auf einem sonnigen Hang oder hinter einem schattenspendenden Brocken steht.

Das ist wichtig für die spätere wissenschaftliche Phase, in der die Batterien des Landers über die Sonnenenergie aufgeladen werden. Die erste wissenschaftliche Sequenz, in der alle Instrumente in Betrieb genommen werden, kann auch noch modifiziert werden. Weil wir eben wissen, wann die Sonne auf- und untergeht oder wann es Kommunikationsmöglichkeiten über den Orbiter zum Lander und weiter zur Erde gibt.

Was geschieht in der ersten Nachtschicht im LCC, wenn der Lander keine Funk-Verbindung zum Boden hat?

Dann muss im LCC fieberhaft gearbeitet werden, um in den wenigen Stunden bis zum nächsten Kontakt alle Daten und Bilder so zu analysieren, dass wir den genauen Status des Landers kennen. Zum Beispiel: Wie ist der Lander auf dem Kometen ausgerichtet? Wie fest steht er? Dann muss entschieden werden, ob es ungefährlich ist, zu bohren. Oder ein Instrument andere Einstellungen benötigt, um gut arbeiten zu können. Dafür werden auch die Wissenschaftler konsultiert, die im Lander Control Center vor Ort sind.

Wie geht es mit Philae weiter, wenn der Komet weiter in Richtung Sonne fliegt?

Der Lander ist von seinem Thermaldesign her so ausgelegt, dass er noch bis in eine Entfernung von zwei Astronomischen Einheiten von der Sonne, das sind rund 300 Millionen Kilometer, funktioniert. Dieser Punkt wird Ende März 2015 erreicht sein. Dann könnte es sein, dass der Lander überhitzt und somit nicht mehr betrieben werden kann. Es könnte aber auch sein, dass viel Staub auf die Kometenoberfläche zurückfällt und somit auch auf die Solarpaneele. Das würde bedeuten, dass Philae keinen Strom mehr erhält, um betrieben werden zu können.

Die gesamte Mission von der Planung bis zur Landung läuft nun seit rund 20 Jahren. Steigt die Aufregung im Team so kurz vor der Landung?

Natürlich. Wir haben alles getan, damit die Landung erfolgreich ist. Ob wir auf einem Hang landen oder auf einem flachen Gebiet – das ist ein wenig Glück, da können wir nichts mehr tun. Wir haben das Beste getan, um einen guten Landeplatz zu wählen, der relativ sicher ist. Jetzt muss es einfach klappen.

Das Interview führte Manuela Braun.

Lufthansa und Austrian Airlines stocken Urlaubs-Flüge in Nah und Fern auf

Lufthansa und Austrian Airlines wollen auch im kommenden Jahr ihr Flugangebot zu attraktiven touristischen Zielen ausweiten. Neu im Lufthansa-Flugplan sind die Sonnenziele Kreta und Sevilla. Die Hauptstadt Andalusiens wird künftig von den Lufthansa-Drehkreuzen Frankfurt und München angeflogen, außerdem können Lufthansa-Kunden erstmals von beiden Drehkreuzen nonstop nach Island fliegen. Bei den bestehenden Saisonzielen sind Bodrum (Ägäis/Türkei) und Cagliari (Sardinien/Italien) jetzt auch an Frankfurt angebunden.

Von München startet Lufthansa im kommenden Sommer erstmals nach Glasgow. Außerdem werden die bestehenden Spanienverbindungen von Frankfurt nach Málaga, Palma de Mallorca und Valencia sowie von München nach Bodrum durch zusätzliche Flüge verstärkt. Sämtliche Saisonverbindungen für den Sommer 2015 können schon gebucht werden. Austrian Airlines nimmt im Winter 2015/16 Flüge von Wien nach Mauritius in das Flugprogramm auf.

Der Lufthansa-Flugplan wird damit im kommenden Sommer um 16 zusätzliche saisonale Feriendestinationen bereichert. Passagiere können dabei auf den umfassenden Service und die Verlässlichkeit einer Linienfluggesellschaft bauen. Während der Sommerferien werden viele Urlaubsziele mit zusätzlichen Flügen verstärkt.

Passagiere haben die Möglichkeit, ihre Reise in die "schönsten Wochen des Jahres" in der Economy Class oder auch in der komfortablen Business Class zu genießen. Freigepäck und Catering sind bei Lufthansa im Flugpreis inbegriffen, Meilen des Vielfliegerprogramms Miles & More können gesammelt oder für den Urlaubsflug eingelöst werden. Lufthansa bietet für viele der genannten Ziele komplette Reisen mit Flug und Hotel.

Details der neuen Urlaubs-Verbindungen und Flüge

  • Erstmals seit vielen Jahren wird die südspanische Stadt Sevilla wieder von Lufthansa ab Frankfurt und München angeflogen. Ab Frankfurt startet ein Airbus A320 dreimal pro Woche jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag, ab München jeweils am Sonntag nach Andalusien. Nach nur drei Stunden Flugzeit kann man durch die historische Altstadt mit ihrem Labyrinth enger Gassen schlendern, Restaurants auf den Plätzen der malerischen Stadtviertel entdecken und beeindruckende Kathedralen und Paläste besichtigen.

Sevilla ist außerdem ein idealer Ausgangspunkt zu zahlreichen Strandbädern an der Costa de la Luz. Lufthansa bietet dieses neue Ziel ab 129 Euro an. Die neue Destination wird ab Frankfurt und München bereits zu Beginn der Osterferien ab dem 26. März 2015 angeflogen.

  • Ein weiteres neues Sonnenziel ist Heraklion auf Kreta, der größten griechischen Insel. Lufthansa fliegt ab München mit einem Airbus A320 immer samstags in knapp drei Stunden nach Kreta. Von dort lassen sich alle Urlaubsressorts und Hotels auf der 260 Kilometer langen und 60 Kilometer breiten Insel schnell erreichen. Kreta bietet seinen Besuchern über tausend Kilometer Küstenlinie mit unzähligen Buchten und Stränden. Der Flug zu einer der sonnenreichsten Inseln des Mittelmeeres ist ab 129 Euro buchbar.
  • Die beiden Drehkreuze Frankfurt und München bekommen zum nächsten Sommer eine Lufthansa-Verbindung nach Island. Der dortige Flughafen Keflavík, der 50 Kilometer von der Hauptstadt Reykjavík entfernt ist, wird zwischen Mai und September 2015 zur Hauptreisezeit ab Frankfurt jeden Donnerstag und Samstag mit einem Airbus A319 und ab München am Samstag angesteuert, beide ab 249 Euro.

Das Land der Geysire und Vulkane erfreut sich seit Jahren wachsender Beliebtheit, vor allem während der Sommermonate. Die Natur der Vulkaninsel mit ihren Gletschern, heißen Quellen und Wasserfällen sowie Reittourismus und weitere Outdoor-Aktivitäten ziehen viele Reisende auf die Insel im Nordatlantik.

  • Die beliebten mediterranen Badeziele Bodrum und Cagliari werden neben den bestehenden Strecken ab München zusätzlich auch ab Frankfurt angeboten. Bodrum liegt direkt an der türkischen Ägäis und bietet Wassersportlern und Badeurlaubern vielfältige Möglichkeiten. Ab Mitte Mai startet ein Airbus A320 von Rhein-Main und ergänzt die Verbindung ab München, die künftig auch um einen Flug am Samstag aufgestockt wird. Bodrum kann bereits ab 159 Euro gebucht werden.

Auch Cagliari im Süden der italienischen Insel Sardinien wird durch Lufthansa an Frankfurt mit einer Embraer 190 der Lufthansa CityLine jeden Samstag angebunden. Dies ergänzt die bestehende Verbindung aus München, die jeweils samstags und sonntags bedient wird. Ab 129 Euro erreicht man bequem eine der beliebtesten Urlaubsinseln des Mittelmeeres.

  • Lufthansa wird erstmals Bayern mit Schottland verbinden. Immer samstags wird ein Airbus A319 direkt von der bayrischen Landeshauptstadt nach zwei Stunden 20 Minuten Flugzeit in Glasgow landen, der größten Stadt Schottlands und drittgrößten des Vereinigten Königreichs.

Die früher industriell geprägte Stadt bietet heute eine moderne Kulturszene und macht sich als bedeutende Universitätsstadt einen Namen. Glasgow ist außerdem ein idealer Ausgangsort für Fahrten in die Schottischen Highlands und an die Westküste mit ihren zahlreichen vorgelagerten Inseln. Ein Flug von der Isar an den River Clyde und zurück ist ab 129 Euro buchbar.

  • Im Ausblick auf den Winterflugplan 2015/16 wird Austrian Airlines nach vielen Jahren wieder Flüge von Wien nach Mauritius in das Flugprogramm aufnehmen und somit ihr Segment an touristischen Reisezielen erweitern. Ab dem 29. Oktober 2015 geht es einmal pro Woche jeden Donnerstag nonstop mit einer Boeing 767 von Wien nach Mauritius. Passagiere erreichen die Insel im Indischen Ozean nach einer Flugzeit von zehn Stunden und vierzig Minuten. Tickets sind bei Austrian Airlines bereits ab 899 Euro in der Economy Class buchbar.

50 Jahre Fluglärm-Erfassung um Frankfurter Flughafen

Am 29. Oktober 1964 nahm der damalige hessische Minister für Wirtschaft und Verkehr, Rudi Arndt, die erste Fluglärm-Überwachungsanlage am Flughafen Frankfurt in Betrieb. Damit startete Frankfurt als erster deutscher Flughafen in die Ära der automatisierten Erfassung von Fluglärm.

"Die Lärmmessungen sind ein wichtiger Baustein bei der Erarbeitung und Evaluierung von aktiven Schallschutzmaßnahmen. Mit der Anlage können wir die Wirksamkeit der Maßnahmen aufgrund der auch international anerkannten hohen Datenqualität verlässlich überprüfen.

Mit den ersten Stationen zur Fluglärmüberwachung waren wir schon vor 50 Jahren internationaler Vorreiter und Innovationstreiber in Sachen Lärmschutz. Aktiver und passiver Schallschutz haben am Flughafen Frankfurt Tradition und wir werden unsere Aktivitäten auch in Zukunft konsequent weiterentwickeln", sagte Anke Giesen, Vorstand Operations der Fraport AG, anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Messanlagen.

Die 1964 aus sechs Messstationen bestehende Anlage wurde im Laufe der Jahre kontinuierlich erweitert. Bereits elf Jahre später erfassten schon 16 Messeinrichtungen in den Nachbar-Gemeinden des Flughafens den Lärm der an- und abfliegenden Flugzeuge. Heute besteht die Anlage aus einem Netz von 28 Stationen, die durch drei mobil und flexibel einsetzbare Messanlagen ergänzt werden. Neuester Messpunkt ist die Station in der Mainzer Oberstadt, die Anflüge auf die Landebahn Nordwest überwacht.

Die Messergebnisse bilden zudem die Grundlage zur Berechnung der lärmabhängigen Entgelte, womit Anreize geschaffen werden, in Frankfurt moderne und leisere Flugzeuge einzusetzen.

Flughafen Dresden bietet Interessierten Winterdienste-Tour zum Nikolaus

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Was macht der "Elefant" beim Enteisen der Flugzeuge? Wie viele PS hat die stärkste Schneefräse? Welche Temperatur besitzt die Enteisungsflüssigkeit? Fragen wie diese beantworten die Gästeführer des Dresdner Flughafens am 06. Dezember bei einer exklusiven Winterdienst-Tour mit Nikolaus-Schmaus. Nach reichhaltigem Frühstück im Konferenzcenter beginnt die spannende Exkursion mit Terminal-Rundgang, Sicherheitskontrolle und Vorführung der Winterdiensttechnik. Bei winterlichem Wetter wird ein Einsatz sogar "live" aus dem Vorfeldbus heraus beobachtet.

Am Ende der Tour erhält jeder Gast eine kleine Nikolaus-Überraschung. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine rechtzeitige Reservierung deshalb unbedingt erforderlich.

Diese Winterdienst-Exkursion findet am Dresdner Flughafen zum ersten Mal überhaupt statt. Die Teilnehmer treffen sich um 09:00 Uhr im Konferenzcenter auf der Ebene 02 im Terminal. Für das Frühstück und die Führung sind jeweils rund zwei Stunden eingeplant. Während der Tour besteht die Möglichkeit, die Winterdiensttechnik sowie – je nach Verkehrs- und Wetterlage – Starts und Landungen der Flugzeuge zu fotografieren. Die Führung inkl. Frühstück und freiem Parken im Parkhaus kostet 29,90 Euro (Erwachsene) bzw. 22,90 Euro (Kinder/Schüler bis 14 Jahre). Die Einfahrttickets werden vom Kundendienst im Konferenzcenter entwertet.

Germania startet von Karlsruhe / Baden-Baden nach Agadir

Feinster Sandstrand und beste orientalische Küche: Die Berliner Fluggesellschaft Germania bringt Urlauber ab sofort aus Baden-Baden nonstop nach Agadir in Marokko. Unter der Flugnummer ST2136 ist gestern früh erstmals ein Germania-Jet vom Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) in den Ferienort abgeflogen. Agadir ist nicht nur eine der Trenddestinationen Marokkos, sondern zählt auch zu Nordafrikas gefragtesten Reisezielen.

Als Ausgangspunkt für Reisen ins Umland oder eine Fahrt nach Marrakesch, ist Agadir der ideale Urlaubsort. Ebenfalls bequem erreichbar: Die Filmstadt Ouarzazate, in der viele bekannte Bibel- und Monumentalfilme gedreht wurden, unter anderem "Gladiator" und "Der Medicus". Bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt Agadir selbst ist die alte Kasbah, die auf einem Berg über der Stadt thront.

Flug ST2136 startet donnerstags um 08:00 Uhr in Karlsruhe / Baden-Baden und erreicht Agadir um 10:45 Uhr. Der Rückflug ST2137 hebt um 11:30 Uhr in Marokko ab und landet um 16:15 Uhr am Oberrhein. Oneway-Tickets nach Agadir soll es ab 79 Euro, inklusive Steuern und Gebühren und der gesetzlich vorgeschriebene Luftverkehrsabgabe geben.

Urlaubsziele ab Karlsruhe / Baden-Baden mit Germania

Die Aufnahme der Flugverbindung nach Agadir gibt den Startschuss für Germanias Winterflugplan in Karlsruhe / Baden-Baden: Anfang 2015 kommen zudem auch Madeiras Hauptstadt Funchal und die Metropole Tel Aviv ins Programm. Madeira wird ab 10. Februar 2015 immer dienstags, Tel Aviv ab 02. März 2015 immer montags bedient.

Karsten Balke, Chief Executive Officer (CEO) von Germania: "Das Einzugsgebiet des Flughafens Karlsruhe / Baden-Baden ist eine der wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands mit einer hohen Nachfrage nach Direktflügen in beliebte Ferienregionen. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Marokko eines der angesagtesten Ziele in Nordafrika komfortabel und schnell für Urlauber aus Baden-Baden und Umgebung erreichbar machen."

Manfred Jung, Geschäftsführer Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden ergänzt: "Mit dem wöchentlichen Direktflug nach Agadir in Marokko bieten wir unseren Kunden ein neues Reiseziel, das insbesondere im Winter unser Angebot an interessanten Sonnenzielen ergänzt. Agadir ist der ideale Ausgangspunkt und Urlaubsort für Fahrten in das spektakuläre Umland."

Berliner Flughäfen schaffen weiter Arbeits- und Ausbildungsplätze

Berliner Flughäfen schaffen weiter Arbeitsplätze. Insgesamt 21.362 direkte Luftverkehrsarbeitsplätze gibt es in der deutschen Hauptstadtregion. Dies entspricht einer Zunahme von 1.978 Arbeitsplätzen (+10,2 Prozent) seit der letzten Arbeitsstättenerhebung vor zweieinhalb Jahren.

Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, sagt zum Ergebnis der aktuellen Erhebung: "Seit über zehn Jahren steigen die Passagierzahlen in Berlin stärker als im Bundesschnitt. Jahr für Jahr schaffen wir an unseren Airports gute Arbeitsplätze. Seit der ersten Erhebung 1993 hat sich die Anzahl der Arbeitsplätze mehr als verdoppelt. In diesem Jahr erwarten wir einen neuen Rekord von über 27 Millionen Passagieren. Das Arbeitsplatzwachstum wird also weitergehen."

Steueraufkommen verdreifachte sich

Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB): "Die Entwicklung der vergangenen Jahre im Umfeld des Flughafens bestätigt, dass der BER bereits heute ein wichtiger Job- und Wachstumsmotor ist. Die Gemeinde Schönefeld beispielsweise hat mittlerweile mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte als Einwohner. Innerhalb von zehn Jahren hat sich ihr Steueraufkommen verdreifacht. Für das Umland ist der Flughafen also jetzt schon ein Gewinn.

Mit der vollständigen Inbetriebnahme wird es noch stärker profitieren. Der BER birgt einzigartiges Wachstumspotenzial und ist eine Riesenchance für die gesamte Region – und insbesondere für Brandenburg. Deshalb müssen sich die drei Gesellschafter trotz aller Rückschläge auf diese Chance besinnen und gemeinsam die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Fertigstellung des BER schaffen."

Die Arbeitsstättenerhebung 2014 erfasst sämtliche direkten, vom Berliner Flugverkehr abhängigen Arbeitsplätze bei der Flughafengesellschaft sowie deren Mietern und Konzessionären. Eingeschlossen in die Erhebung sind Vollzeitbeschäftigte, Teilzeitbeschäftigte und Auszubildende. Stichtag war der 01.07.2014. Die Arbeitsstättenerhebung wird regelmäßig seit 1993 durchgeführt.

Ergebnisse aus der Erhebung

  • Am Flughafen Berlin-Tegel arbeiten 12.063 Menschen. Dies entspricht einer Zunahme von 131 Arbeitsplätzen (plus 1,1 Prozent) gegenüber 2012. Im Vergleich zu 2006 sind die Arbeitsplätze um 66 Prozent gestiegen.
  • Die Zahl der Beschäftigten am Standort Berlin-Schönefeld stieg um 907 (plus 12,9 Prozent) auf nun 7.937 Arbeitsplätze.
  • Am zukünftigen Flughafen Berlin Brandenburg arbeiten derzeit 765 Personen (ohne Planung und Bau).
  • Hinzu kommen 597 sogenannte Off-Airport-Arbeitsplätze (z.B. Callcenter, Behörden, sonstige Dienstleitungen) mit Betriebsstätten in nicht unmittelbarer Flughafennähe.
  • Die vier größten Arbeitgeber an den Berliner Flughäfen sind der Lufthansa-Konzern (3.071 Beschäftigte), airberlin (2.796 Beschäftigte), der WISAG-Konzern inkl. GlobeGround Berlin (2.087 Beschäftigte) sowie die Flughafengesellschaft (1.868 Beschäftigte).
  • Die Gesamtzahl der Arbeitsstätten auf den Berliner Flughäfen stieg gegenüber der 2012er-Erhebung von 331 auf 445. Dies entspricht einem Plus von 114 Betriebsstätten (plus 34,44 Prozent). Nach der Umgestaltung, Optimierung und Erweiterung des Non-Aviation-Geschäftes bereichern allein in Tegel mehr als 50 Shops und Gastronomieeinheiten die Angebotspalette auf den Flughäfen. Hinzu kommen diverse neue Serviceangebote durch "Sonstige Dienstleistungen" und "Einzelhandel".
  • Die beschäftigungsstärksten Branchen waren wie schon in den Vorjahren die Branchen Airline, Handling/Wartung/Technik/Representation, Sicherheitsdienste, Flughafenbetreiber und Behörde/Dienststelle gefolgt von den Sonstigen Dienstleistern, der Gastronomie/Catering, den Reisebüros bzw. Reiseveranstaltern und Callcentern sowie den Reinigungs- und Instandhaltungsfirmen.

FBB attraktiv als Arbeitgeber

Auch bei der Flughafengesellschaft selbst sind neue Arbeitsplätze entstanden. Die FBB beschäftigte zum Stichtag der Erhebung 1.868 Mitarbeiter, was einer Steigerung von 26,8 Prozent gegenüber der Erhebung 2012 entspricht. Die FBB verfolgt bei ihrer Personalpolitik einen klaren Fahrplan: Know-how-Aufbau im Unternehmen für den Bau, aber auch den späteren Betrieb des BER.

Vor diesem Hintergrund wurde das Unternehmen in den zurückliegenden eineinhalb Jahren neu aufgestellt. So wurden unter anderem die Führungsstrukturen modernisiert, ein neuer Geschäftsbereich Technik & Bau eingerichtet und mehr Mitarbeiter im Bereich Operations eingestellt.

Ausbildung an den Berliner Flughäfen

Zur Sicherung des zukünftigen Fachkräftebedarfs in der Luftfahrtbranche und den luftfahrtaffinen Unternehmen und Branchen wird großes Augenmerk auf die betriebliche Ausbildung gelegt. Zum Stichtag 01.07.2014 waren insgesamt 290 Auszubildende an den Berliner Flughäfen beschäftigt. Davon arbeiten 194 Auszubildende in Schönefeld, 73 in Tegel, am Flughafen Berlin Brandenburg arbeiteten 19 Auszubildende und vier Off-Airport. Allein die Flughafengesellschaft zählte zum Stichtag 60 Auszubildende und Studenten im dualen Studium.

Ein wesentlicher Ausbildungsschwerpunkt liegt bei den kaufmännischen und technisch-gewerblichen Berufen wie Luftverkehrskaufleuten, Bürokaufleuten, Systeminformatiker/innen und Mechatroniker/innen. Das vom Unternehmen unterstützte duale Studium an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin betrifft die Fachrichtungen BWL/Industrie, BWL/ Immobilienwirtschaft, BWL/Facility Management sowie Wirtschaftsinformatik.

airberlin baut Flüge nach Sylt aus: Frequenzerhöhung und neu ab Nürnberg

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Im kommenden Sommer bringt airberlin ihre Gäste wieder aus mehreren Städten direkt auf die deutsche Insel Sylt. Um noch mehr Urlaubern den schnellen und direkten Weg zur Nordseeinsel zu ermöglichen, wird Deutschlands zweitgrößte Airline ihr Sylt-Angebot ausbauen. Neu ist der Nonstop-Flug von Nürnberg nach Sylt immer Samstag ab Mai 2015. Das bestehende Sylt-Programm wird außerdem um zusätzliche Frequenzen erhöht: Ab Düsseldorf wird das Angebot um zwei Frequenzen erweitert, so dass airberlin nun 16 Mal pro Woche ab Düsseldorf nach Sylt fliegt.

Um jeweils eine Frequenz wird das Flugangebot nach Sylt ab München und Stuttgart erhöht. Damit startet airberlin in München viermal pro Woche und in Stuttgart fünfmal pro Woche nach Sylt. Das Angebot ab Berlin und Zürich bleibt mit jeweils zwei wöchentlichen Verbindungen stabil. Insgesamt landen auf Sylt wöchentlich 30 airberlin Flugzeuge.

"Sylt ist bei unseren Gästen im Sommer ein sehr gefragtes Urlaubsziel. Daher freuen wir uns, dass wir unseren Gästen zukünftig noch mehr Anschlussmöglichkeiten an die deutsche Ferieninsel bieten können. Gleichzeitig bauen wir unser Flugangebot am Flughafen Nürnberg mit der neuen Verbindung aus", sagt airberlin CCO Götz Ahmelmann.

"airberlin und der Flughafen Sylt sind traditionell lang verbunden. Wir freuen uns, dass Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft ihr Angebot nach Sylt erneut ausbaut und somit noch mehr Urlaubern die bequeme Anreise von verschiedenen Flughäfen aus Deutschland und der Schweiz ermöglicht. Schnell nach Sylt zum Urlaub oder einfach zwischendurch, das wird nun noch besser möglich", freut sich Peter Douven, Geschäfts-führer des Sylter Flughafens.

Kampagne „SafeSKY“ der Vereinigung Cockpit zur Sicherheit im Luftverkehr

Mit einem parlamentarischen Abend in Berlin startet die Vereinigung Cockpit (VC) heute offiziell ihre Kampagne "SafeSKY". Ziel der Initiative ist es, die Sicherheit des Luftverkehrs aufrechtzuerhalten und nachhaltig zu gewährleisten – daran arbeiten in der VC bereits seit mehr als 40 Jahren über einhundert Experten kontinuierlich auf nationaler und internationaler Ebene. Die Experten der Vereinigungen Cockpit haben dazu die fünf wichtigsten Themenfelder identifiziert, auf denen dringender Handlungsbedarf besteht um die Sicherheit im Flugverkehr auch in Zukunft zu gewährleisten.

Ilja Schulz, Präsident der Vereinigung Cockpit: "Das Flugzeug ist das sicherste Verkehrsmittel. Aber wir dürfen uns nicht auf dem Erreichten ausruhen. Der Flugverkehr wächst ständig. Wenn wir nicht von Jahr zu Jahr mehr Unfälle erleben wollen, müssen wir kontinuierlich an der Verbesserung des Flugverkehrs arbeiten."

Themenfelder für die Sicherheit im Flugverkehr

  • Kontaminierte Kabinenluft: Die Atemluft in Flugzeugen frei von gesundheitsgefährdenden Schadstoffen halten.
  • Manuelle fliegerische Fähigkeiten: Verstärkt "Basic Flying Skills" der Piloten trainieren, damit sie Flugzeuge nach Ausfall von Computersystemen manuell fliegen zu können.
  • Fatigue: Erschöpfung und Übermüdung von Besatzungen vorbeugen, indem Flugdienstzeitenregelungen auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse begrenzt werden.
  • Unbemannte Flugsysteme: Einsatz unbemannter Flugsysteme regulieren um die Sicherheit der bemannten Luftfahrt nicht einzuschränken.
  • Laserblendungen, eine schwere Gefahr für Piloten. Für Einfuhr und Handel mit leistungsstarken Lasern strenge gesetzliche Auflagen schaffen, konsequente Strafverfolgung gewährleisten.

"Die Sicherheit im Flugverkehr kann nur durch das Engagement aller daran beteiligten Akteure auch in Zukunft gewahrt werden. Dafür möchten wir mit unserer Kampagne das Bewusstsein bei allen Beteiligten schaffen und dafür werben, sich mit uns dafür einzusetzen", so Martin Locher, Vorstand Berufspolitik der Vereinigung Cockpit. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Themen der Kampagne sind in der Broschüre "SafeSKY 2015" zu finden. Dort werden auch Beispiele für reale Vorkommnisse von Gefährdungen aufgeführt, beispielsweise etwa als Mitarbeiter einer Flugzeugbesatzung durch verunreinigte Kabinenluft kurzfristige gesundheitliche Beeinträchtigungen erlitten, und fluguntauglich wurden.

Fluglärm-Prognose nach Wohnort am Flughafen BER

Mit der "Fluglärm-Prognose online" bietet die FBB als erste Flughafengesellschaft ein nutzerfreundliches Onlineangebot, mit dem Anwohner ihre zukünftige Fluglärmbelastung abfragen können. Das Online-Tool informiert über die prognostizierte Fluglärmbelastung nach Inbetriebnahme des neuen Flughafens. Bei der Fluglärm-Prognose können Anwohner aus der Nähe des BER ihre Adresse eingeben, um sich zu informieren, in welcher Höhe das eigene Haus voraussichtlich überflogen wird und welche Maximalpegel voraussichtlich auftreten werden.

Auch der errechnete Dauerschallpegel wird für jede eingegebene Adresse für den Tag- und Nachtzeitraum separat ermittelt. Bei dieser Methode wird aus den einzelnen Schallereignissen und den Lärmpausen ein Dauergeräusch errechnet.

Mit einem Klick auf "Ostabflüge" oder "Westabflüge" kann die Lärmbelastung für die jeweilige Richtung ermittelt werden, in die die Flugzeuge starten bzw. landen. Innerhalb des Onlineangebots können auch die FBB-Fluglärmmessstellen angeklickt werden, um aktuelle sowie längerfristige Messdaten zum Fluglärm einzusehen. Im näheren Flughafenumfeld sind in der Karte auch die vom Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung festgesetzten An- und Abflugrouten eingezeichnet.

Das neue Onlineangebot bietet auch eine Kartenabfrage zur Lage des Wohnorts innerhalb der Schallschutz- und Entschädigungsgebiete. Die Anwohner haben somit die Möglichkeit, sich einen Überblick über die Schutz- und Entschädigungsgebiete rund um den BER zu verschaffen. Ein Rechtsanspruch ergibt sich jedoch erst nach Prüfung des vollständigen Antrags auf Schallschutz. Zur interaktiven Karte mit der Fluglärm-Prognose geht es hier.

Die Informationen zu Maximalpegeln und Überflughöhen basieren auf aktuellen Messwerten der FBB-Fluglärmmessstellen. Die angegebenen Dauerschallpegel stützen sich auf eine Verkehrsprognose für das Jahr 2015.

Recaro bekommt German Design Award für Business-Class-Sitz CL6710

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Recaro Aircraft Seating wird mit dem "German Design Award 2015" ausgezeichnet: Für die herausragende Formgebung des Business-Class-Sitzes CL6710 wird der Schwäbisch Haller Flugzeugsitzlieferant mit dem international renommierten Preis gewürdigt. Der Business-Class-Sitz CL6710 überzeugte die Jury des "German Design Award" durch seine herausragende Formgebung: In der Kategorie "Transportation and Public Design" erhält Recaro Aircraft Seating daher die Auszeichnung "Special Mention". Damit werden Produkte gewürdigt, deren Design besonders gelungene Lösungen aufweist.

"Wir freuen uns sehr, dass wir das hochkarätige Expertengremium des Rats für Formgebung von unserem Highlight-Produkt CL6710 überzeugen konnten", erklärte Dr. Mark Hiller, Vorsitzender der Geschäftsführung und Gesellschafter von Recaro Aircraft Seating, anlässlich der Bekanntgabe der Preisträger am 27. Oktober 2014. "Die Auszeichnung spiegelt den erfolgreichen Weg wider, den unser Unternehmen in den vergangenen Jahren gegangen ist."

Denn mit der Einrichtung der Designabteilung vor nahezu 20 Jahren startete ein mehrjähriger Prozess bei Recaro Aircraft Seating, dem die Bereiche Design, Ergonomie, Modellbau und Engineering kontinuierlich aufgebaut wurden. Seither spielt Design eine wesentliche Rolle in der Produktentwicklung bei Recaro Aircraft Seating. Stand im Unternehmen zu Beginn vornehmlich die Umsetzung von Kundenwünschen im Vordergrund, setzen die Kunden des Flugzeugsitzlieferanten heute auf die Produkte, weil sie mit dem Markennamen Recaro neben Qualität und Leichtbau auch Design und ergonomischen Komfort verbinden.

Maßstäbe in Sachen Design, Komfort und Gewicht setzt auch das neueste Produkt von Recaro Aircraft Seating: Der CL6710, der erstmals 2014 auf der Branchenmesse Aircraft Interiors Expo vorgestellt wurde, ist ein Business-Class-Sitz, der sich zu einem 180 Grad flachen Bett ausfahren lässt. Er bietet hohen Komfort für Passagiere und lässt gleichzeitig eine effiziente Bestuhlung in der Kabine zu. Zudem überzeugt er durch herausragendes Platzangebot, direkten Zugang zum Gang und eine Vielzahl von Staufächern.

Nicht zuletzt zeichnet er sich durch sein leichtes Gewicht aus, ohne dabei Einbußen beim Passagierkomfort zu machen. Beim Design des Business-Class-Sitzes hat sich Recaro von modernen Trends in der Innenraumgestaltung von Hotels, Clubs und Lounges inspirieren lassen. Exklusive Materialien wie Leder- und Stoffbezüge, klare Linien und Konturen unterstreichen den visuellen Komfort und die Premiumqualität des Produkts. "Diese Kombination unterschiedlichster Eigenschaften in einem Sitz machen den CL6710 für die Business Class so einzigartig", so Hiller.

Germania von Friedrichshafen: Hurghada und Toulouse

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Bei diesem Flugziel sind Badesachen und Sonnenbrille Pflicht: Die Berliner Fluggesellschaft Germania fliegt ab sofort einmal pro Woche von Friedrichshafen direkt nach Hurghada in Ägypten. Unter der Flugnummer ST3954 ist am Mittwochnachmittag erstmals ein Germania-Jet in den beliebten Ferienort am Roten Meer gestartet, der damit komfortabel in nur rund vier Flugstunden vom Bodensee aus erreichbar ist.

Die Route von Friedrichshafen nach Hurghada und zurück wird immer mittwochs bedient. Flug ST3954 startet um 15:15 Uhr vom Bodensee Airport und erreicht den ägyptischen Badeort um 20:30 Uhr. Der Rückflug ST3955 hebt um 10:30 Uhr am Roten Meer ab und landet um 14:30 Uhr in Friedrichshafen. Serviceleistungen wie 20 kg Freigepäck, Snacks und Softdrinks sowie Zeitungen an Bord sind bei Germania grundsätzlich im Flugpreis inklusive.

Sonne, Service und Korallenriff

Sonnengarantie, beste Bedingungen zum Schnorcheln und Tauchen sowie freundlicher Service vor Ort: Für einen Urlaub in Hurghada gibt es viele Argumente. Der Blue Lagoon Beach mit seinem feinen weißen Sand ist insbesondere bei Familien beliebt. Wer unter die Wasseroberfläche abtaucht, kann eine beeindruckende Welt aus Korallenriffen und unzähligen Fischarten beobachten. Besonders spektakuläre Tauchgänge sind beim Wracktauchen möglich – Fans dieses Erlebnissports kommen aus der ganzen Welt ans Rote Meer.

Karsten Balke, Chief Executive Officer (CEO) von Germania: "Wer dem Winter am Bodensee entfliehen möchte, kommt jetzt wieder komfortabel und schnell in eines der beliebtesten Sonnenziele in Nordafrika. Wir freuen uns sehr, dass wir Urlaubern aus Friedrichshafen und Umgebung erneut eine attraktive Direktverbindung nach Hurghada bieten können.

Gerold Tumulka, Geschäftsführer Flughafen Friedrichshafen GmbH: "Wir freuen uns sehr, unseren Reisenden und Gästen aus der Vier-Länder-Region nun die Möglichkeit bieten zu können, wieder direkt von Friedrichshafen in die beliebte ägyptische Urlaubsregion zu fliegen. Mit Germania entwickelt sich eine starke Partnerschaft mit vielen interessanten Destinationen und wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit."

Ski-Gebiet Pyrenäen über Toulouse

Im Winter 2014/2015 fliegt Germania neben Hurghada auch einmal pro Woche in die südfranzösische Metropole Toulouse. Flug ST1987 startet immer sonntags in Friedrichshafen. In der Gegenrichtung gibt es jeweils freitags einen Direktflug. Von Toulouse ist es beispielsweise nur einen Katzensprung in die Skigebiete der Pyrenäen.

Das Streckennetz der Airline umfasst aktuell mehr als 140 internationale Destinationen in Europa, Nordafrika sowie in Westasien. Germania betreibt insgesamt 24 Flugzeuge und beschäftigt mehr als 850 Mitarbeiter. Den Hin- und Rückflug nach Hurghada soll es ab 279 Euro geben, ab 79 Euro fliegt Germania oneway nach Toulouse. Alle genannten Preise verstehen sich inklusive Steuern und Gebühren und enthalten bereits die gesetzlich vorgeschriebene Luftverkehrsabgabe.

„Orion“-Modul von ESA und Airbus DS für die NASA

Die ESA hat an Airbus Defence and Space einen Vertrag für die Entwicklung und den Bau des Versorgungsmoduls für die neue bemannte Raumkapsel „Orion“ der NASA vergeben. Damit wird Europa zum ersten Mal mit systemkritischen Elementen an einem US-Raumfahrtvorhaben beteiligt sein. Die ESA entwickelt Raumfahrzeugträger, Satelliten und Bodenanlagen, um sicherzustellen, dass Europa bei Raumfahrtvorhaben weltweit an der Spitze bleibt.

Die ESA startet Erdbeobachtungs-, Navigations-, Telekommunikations- und Astronomiesatelliten, schickt Raumsonden in entlegene Regionen des Sonnensystems und beteiligt sich an der bemannten Exploration des Weltraums. Anlässlich der Unterzeichnung des Vertrags für Orion kommen am Montag, den 17. November 2014 um 14:00 Uhr in die Landesvertretung der Freien Hansestadt Bremen in Berlin.

Personen der historischen Konferenz

  • Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin und Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt
  • Mark S. Geyer, NASA Programmleiter Orion
  • Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen
  • Thomas Reiter, ESA-Direktor für bemannte Raumfahrt und Betrieb
  • Rolf Densing, Direktor ESA-Programme im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (eingeladen)
  • Bart Reijnen, Senior Vice President Orbitale Systeme und Weltraumerkundung bei Airbus Defence and Space

Die ESA hat 20 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik und das Vereinigte Königreich. Davon sind 18 auch Mitgliedstaaten der EU.

Im Rahmen von Kooperationsabkommen unterhält die ESA Beziehungen zu acht anderen EU-Mitgliedstaaten. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil. Darüber hinaus arbeitet die ESA mit der EU zusammen, um die Programme Galileo und Copernicus zu verwirklichen.

Fraport präsentiert Geschäftszahlen-Rallye

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Nach drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres 2014 bilanziert die Fraport AG einen Anstieg der Konzern-Umsatzerlöse im Vergleich zum bereinigten Vorjahreswert um 2,3 Prozent auf 1,79 Milliarden Euro. Grundlage für die gute Entwicklung der Finanzkennzahlen war die Verkehrsentwicklung in den ersten drei Quartalen: Obwohl mehrere Streiktage am Flughafen Frankfurt zu fast 3.700 Flugannullierungen führten und dabei über 430.000 Fluggäste betrafen, stieg die Passagierzahl um 3,2 Prozent an.

Das operative Konzern-Ergebnis EBITDA legte im Vorjahresvergleich um 6,4 Prozent auf 621,3 Millionen Euro zu, das Konzern-Ergebnis um plus 1,7 Prozent auf 219,6 Millionen Euro. Der operative Cash Flow wurde deutlich um 10,1 Prozent auf 408,9 Millionen Euro verbessert, auch der Free Cash Flow lag nach neun Monaten mit 204,4 Millionen Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 41,3 Millionen Euro.

Rokord-Rallye Montat für Monat

Seit Mai markierte jeder Monat bis inklusive September jeweils einen neuen Monats-Höchstwert, am letzten Freitag im September wurde mit rund 214.000 Passagieren ein neuer historischer Tageshöchstwert aufgestellt. Die umgeschlagene Cargo-Tonnage lag bei rund 1,6 Millionen Tonnen mit 2,1 Prozent im Plus. Bei einer stabilen Anzahl an Flugbewegungen (357.016 Starts und Landungen, minus 0,1 Prozent) stieg die Summe der Höchststartgewichte durch den Einsatz größerer Flugzeugtypen um 2,2 Prozent auf knapp 21,9 Millionen Tonnen.

Nicht nur in Frankfurt, sondern auch an allen ausländischen Beteiligungsflughäfen entwickelte sich der Verkehr weiterhin positiv. In diesem Jahr erweiterte das MDAX-Unternehmen sein Auslandsengagement bereits zweimal. In den USA wurde die Airmall-Gruppe übernommen, die Retail-Flächen an nordamerikanischen Flughäfen vermarktet. Außerdem erhielt Fraport im September den Zuschlag für die Übernahme der Betreibergesellschaft des Flughafens Ljubljana in Slowenien.

Fraport-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte bewertet die Zwischenbilanz positiv: „Wir liegen bei unseren Finanzkennzahlen auf Kurs und bestätigen den Ausblick für das Gesamtjahr. Unsere internationalen Aktivitäten leisten einen veritablen Beitrag zu unserem finanziellen Erfolg. Auch deshalb freuen wir uns über unsere beiden neuen Auslandsbeteiligungen.“

Fraport-Segmente im Überblick

Aviation: Der Umsatz im Segment Aviation stieg in den ersten neun Monaten 2014 von 642 Millionen Euro auf 673,4 Millionen Euro (plus 4,9 Prozent). Wesentliche Gründe waren das höhere Passagieraufkommen in Frankfurt sowie die Anhebung der Flughafen-Entgelte zum 01. Januar um durchschnittlich 2,9 Prozent. Der Tarifabschluss im Sicherheitsgewerbe verursachte zwar einen Anstieg des Personalaufwands, trotzdem legte das Segment-EBITDA um 17,8 Millionen Euro auf 197,7 Millionen Euro zu (plus 9,9 Prozent). Ebenfalls stark legte das Segment-EBIT zu, es stieg um 16,2 Millionen Euro beziehungsweise 17,3 Prozent auf 109,9 Millionen Euro.

Retail & Real Estate: Der Umsatz in Höhe von 334,9 Millionen Euro lag 3,3 Prozent unter dem Neun-Monats-Wert des Vorjahres. Ursächlich hierfür waren geringere Erlöse aus Grundstücksverkäufen, geringere Energie- und Versorgungsleistungen aufgrund des milden Winters sowie niedrigere Retail-Erlöse. Die Retail-Erlöse sanken im Wesentlichen aufgrund einer veränderten Passagierstruktur und Kaufkraftverlusten im Zusammenhang mit dem gegenüber vielen fernöstlichen Währungen unverändert starken Eurokurs.

Die Kennzahl „Netto-Retail-Erlös pro Passagier“ sank entsprechend von 3,44 Euro auf 3,27 Euro (minus 4,9 Prozent). Durch rückläufige Aufwendungen aus Grundstücksverkäufen sowie aus Energie- und Versorgungsleistungen konnte das Segment-EBITDA im Berichtszeitraum bei 264,1 Millionen Euro fast stabil gehalten werden (minus 0,4 Millionen Euro beziehungsweise 0,2 Prozent). Geringfügig höhere Abschreibungen führten zu einem Rückgang des Segment-EBITs um 1,5 Millionen Euro auf 202 Millionen Euro (minus 0,7 Prozent).

Ground Handling: Das Segment verzeichnete durch die gestiegene Passagierzahl, den Einsatz größerer Flugzeugtypen und die Anhebung der Infrastruktur-Entgelte in den ersten drei Quartalen einen leichten Umsatzanstieg um 1,3 Prozent auf 496 Millionen Euro (plus 6,2 Millionen Euro). Während der Personalaufwand aufgrund von Tariferhöhungen anstieg, sanken der Material- und sonstige betriebliche Aufwand aufgrund von Einmaleffekten im Vorjahr und des engen Kostenmanagements.

Insgesamt verbesserte sich das Segment-EBITDA deutlich um 8,8 Millionen Euro auf 35,2 Millionen Euro (plus 33,3 Prozent). Bei leicht rückläufigen Abschreibungen wurde das Segment-EBIT um 9,7 Millionen Euro verbessert, es liegt bei 7,2 Millionen Euro im Plus, wohingegen es im Vorjahr bei -2,5 Millionen Euro im negativen Bereich gelegen hatte.

External Activities & Services: Das Segment wies in den ersten neun Monaten einen Umsatzrückgang um 9,3 Prozent auf 292,6 Millionen Euro auf. Bereinigt um die Erfassung ergebnisneutraler kapazitativer Investitionen in den Konzern-Gesellschaften Twin Star und Lima (IFRIC 12), erhöhte sich der Segment-Umsatz von 270,7 Millionen Euro im Vorjahr auf 285,1 Millionen Euro im Berichtszeitraum (plus 5,3 Prozent). Grund für die positive Umsatzentwicklung war im Wesentlichen das Passagierwachstum an den Fraport-Beteiligungsflughäfen.

Das Segment-EBITDA nahm aufgrund der positiven zugrunde liegenden Umsatzentwicklung und rückläufiger Aufwendungen um 10 Prozent auf 124,3 Millionen Euro zu. Gestiegene Abschreibungen, die sich unter anderem aus den Terminal-Inbetriebnahmen in Varna und Burgas im vergangenen Geschäftsjahr ergaben, führten zu einem Segment-EBIT von 76,9 Millionen Euro, ein Anstieg um 4,4 Millionen Euro beziehungsweise 6,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

High-Tech-Erprobung im All lauscht Echo aus dem Urknall

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Gravitationswellen – vom deutschen Physiker Albert Einstein bereits 1916 auf der Grundlage seiner allgemeinen Relativitätstheorie vorausgesagt – erzählen uns die Geschichte unseres Universums. Wegen ihrer äußerst geringen Wirkung zweifelte Einstein allerdings daran, dass sie jemals nachweisbar wären.

Bisher ist es auch nicht gelungen, Gravitationswellen direkt zu messen. Heute – nahezu 100 Jahre nach Einsteins Vorhersage – stehen wir jedoch kurz davor, ihre "extrem leisen" Schwingungen "hörbar" zu machen. Der erste von zwei Sensorköpfen für das Messsystem Inertial Sensor Head (ISH) ist fertiggestellt und der zweite wird Mitte November folgen. Damit ist die wissenschaftliche Nutzlast von LISA Pathfinder (LISA: Laser Interferometer Space Antenna) vollständig und eine mehr als zehnjährige Entwicklungsarbeit erfolgreich abgeschlossen.

Die vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Rahmen des Wissenschaftsprogramms der Europäischen Weltraumorganisation ESA unterstützte Mission LISA Pathfinder als Vorbereitung zu dem geplanten europäischen Weltraumobservatorium eLISA geht nun mit großen Schritten auf einen Start im Herbst 2015 zu.

Schwingungen in Raum und Zeit – Nachhallen des Urknalls

Fällt ein Stein ins Wasser, dann breiten sich von seinem Aufschlagspunkt Schwingungen in Form von Wellen über die Wasseroberfläche aus. Ähnlich wie der Stein auf der Wasseroberfläche erzeugen auch große Massen, die sich sehr schnell und ungleichförmig beschleunigt im Weltall bewegen, Wellen. Sie breiten sich im Raum aus und sollten sich als winzige Längenänderungen der Raum-Zeit bemerkbar machen.

Mögliche Quellen dieser Gravitationswellen sind so exotische Objekte wie Supernovae, enge Doppelsternsysteme bestehend aus Weißen Zwergen, Kollisionen von Neutronensternen und Pulsaren, der Zusammenstoß von Schwarzen Löchern mit einigen Sonnenmassen bis hin zu den zentralen Objekten in Galaxienkernen mit milliardenfacher Masse der Sonne. Schließlich gehören sogar Gravitationswellensignale aus der Zeit unmittelbar nach dem Urknall zu den erwarteten Quellen.

Ausmaß der Stauchung: Tausendstel eines Atomkerndurchmessers

Allerdings sind die messbaren Auswirkungen von Gravitationswellen extrem gering: Eine Strecke von vier Kilometern dehnt oder staucht sich nur um die unvorstellbar kleine Länge von einigen milliardstel eines millionstel Millimeters – entsprechend etwa einem Tausendstel des Durchmessers eines Kohlenstoffatomkerns. Auch die Bewegung der Planeten um unsere Sonne erzeugt Gravitationswellen. Diese sind jedoch noch um ein Vielfaches schwächer.

Als Quellen messbarer Gravitationswellen kommen deshalb nur die energiereichsten und heftigsten astrophysikalischen Ereignisse in Frage. LISA Pathfinder soll nun nach seinem Start im Herbst 2015 durch die Erprobung kritscher Technologien dazu beitragen, dass das eLISA ab dem Jahr 2034 diese Wellen aufspüren kann. Ebenfalls bereits ab 2015 werden Gravitationswellen auf der Erde, wie wie Advanced LIGO in den USA und Virgo in Italien, in anderen Frequenzbereichen nach den Wellen suchen.

Das Weltraumobservatorium eLISA wird aus drei Raumsonden bestehen, die in Form eines gleichseitigen Dreickecks mit ungefähr zwei Millionen Kilometern Seitenlänge angeordnet sind. Das gesamte Dreieck rotiert und wird der Erde auf ihrer Bahn in zehn bis 25 Millionen Kilometern Abstand in einem sogenannten Driftorbit folgen. Die einzelnen Sonden werden durch Laserstrahlen miteinander verbunden – Präzisionsarbeit auf höchstem Niveau.

Laser-Interferenz verrät Gravitationswellen

Durchläuft eine Gravitationswelle die Anordnung der Sonden, kann das Weltraumteleskop ihre Schwingung im Frequenzbereich zwischen 0,1 MilliHertz bis 0,1 Hertz "hören". Da die Mission sehr komplex ist, muss die Technologie zuerst im Weltraum getestet werden. Diese Aufgabe wird LISA Pathfinder übernehmen. Die Bestandteile der wissenschaftlichen Nutzlast – des sogenannten LISA Technology Package LTP – wurden als Beistellungen von mehreren europäischen Ländern entwickelt und werden derzeit von der Airbus Defence & Space in Friedrichshafen zur Gesamtnutzlast integriert.

Die beiden Sensorköpfe sind dabei neben einem optischen Interferometer die zentralen Subsysteme, die nun von der Firma CGS (OHB AG) in Mailand (Italien) aus verschiedenen Komponenten zusammengebaut und für den Einsatz mit LISA Pathfinder qualifiziert wurden.

Der zweite Sensorkopf wird Mitte November zum Einbau in die Kerneinheit des LTP bereitstehen. Ab April nächsten Jahres wird dann die endgültige Integration der Kerneinheit in die LISA-Pathfinder-Sonde, das Science Modul, erfolgen. Der Start der Mission ist schließlich für den Herbst 2015 vorgesehen, dem sich ein einjähriger Betrieb auf einer Halobahn um den Lagrangepunkt L2 anschließen wird.