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5.555.555 Ryanair-Passagiere am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden

Ryanair, Europas beliebteste Low Cost-Airline, freut sich über einen Passagierrekord: Am Nachmittag des 13. wurde am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden der 5.555.555ste Passagier seit Aufnahme des Flugbetriebs im September 2003 begrüßt. Den Meilenstein erreichte Stefan Ringleb aus Karlsruhe, der heute um 13:05 Uhr nach London Stansted abhob.

Der Gewinner wurde feierlich beim Check-in Desk von Vertretern des Flughafens sowie Ryanair willkommen geheißen. Zu seiner großen Freude winkte ein Fluggutschein für zwei Personen nach London Stansted, was eine baldige Rückkehr in die britische Metropole bedeutet.

Ryanair bedient im Winterflugplan 2014/2015 sieben internationale Strecken ab Karlsruhe/Baden-Baden. Urlaubshungrige können zwischen verschiedenen Zielen in ganz Europa, wie London, Rom, Girona, Alicante, Porto, Bari oder ein wenig Wintersonne auf Teneriffa wählen.

Colm O’Shea, Sales & Marketing Manager bei Ryanair: "Wir gratulieren Herrn Ringleb ganz herzlich zum Erreichen des Meilensteins und freuen uns, dass er Ryanairs Angebot wählt. Wir sind sehr zufrieden mit den Buchungen in diesem Winterflugplan und freuen uns schon auf ein starkes Jahr 2015.

Um den Meilenstein gebührend zu feiern, bieten wir im Moment Flüge von Karlsruhe/Baden-Baden nach London Stansted und Rom Ciampino ab 19,99 Euro an. Diese Aktionstickets sind für Reisen von Dezember 2014 bis März 2015 gültig.." Bis Donnerstag den 20. November 2014 um Mitternacht können diese Tickets gebucht werden.

AeroGround am Flughafen München kooperiert mit Startrans Air Cargo

AeroGround am Flughafen München, die Abfertigungstochter der Flughafen München GmbH (FMG), begründet ihre Zusammenarbeit mit dem Luftfracht-Trucking Dienstleister Startrans Air Cargo GmbH. Die rumänische Fluggesellschaft TAROM konnte im November 2014 als erster Kunde der Kooperation gewonnen werden. In Zusammenarbeit mit den Schwestergesellschaften aerogate und Cargogate ist die AeroGround einziger Anbieter am Standort München, der alle land- und luftseitigen Leistungen rund um die Flugzeug-, Passagier- und Frachtabfertigung übergreifend aus einer Hand anbietet.

Seit Anfang Juni besteht zwischen Cargogate und der Luftfracht-Trucking- Dienstleister Startrans Air Cargo GmbH eine Kooperation. Durch die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen wird das Leistungsspektrum innerhalb der Bodenabfertigung unter dem Aspekt "Seamless Cargo Handling" um den Straßentransport erweitert.

Für Kunden besteht dadurch die Möglichkeit, das gesamte Bodenabfertigungsprodukt – von der Flugzeugabfertigung, über das Warehouse bis hin zum LKW-Transport – über den Zentralvertrieb der AeroGround zu beziehen. Startrans bedient momentan elf nationale, 35 internationale Routen sowie weitere individuelle Strecken auf Anfrage.

Im November konnte AeroGround das Vertragsverhältnis mit der rumänischen Fluggesellschaft TAROM langfristig verlängern. Der abgeschlossene Full-Handling Plus-Vertrag umfasst neben der Flugzeug- und Gepäckabfertigung, der Passenger und Operations- sowie Cargo- und Warehouse Leistungen nun auch Trucking- Leistungen ex Flughafen München. Unter dem Aspekt "Seamless Cargo Handling" ist die Fluggesellschaft damit auch der erste Kunde der Kooperation Cargogate und Startrans Air Cargo GmbH. Die Airline verbindet München mit Sibiu und Bukarest zweimal täglich mit einer B 737-300 und B 737-700.

Airbus Group Q3 2014: Jahresziele teils schon erreicht

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Die Airbus Group hat in den ersten neun Monaten 2014 einen höheres Ergebnis erzielt. Die veröffentlichten Zahlen spiegeln eine konzernweite Verbesserung im operativen Geschäft wider. Die starke Nachfrage bei Zivilflugzeugen hält allgemein an. Das zeigt sich im Netto-Book-to-Bill-Verhältnis über 1 (Stand Ende September), womit das Jahresziel bereits erreicht ist. Im Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäft ist ebenfalls eine anhaltende Wachstumsdynamik zu verzeichnen.

ARA Flugrettung Mitglied der alpinen Rettungskommission IKAR

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Seit kurzem ist die ARA Flugrettung Mitglied der IKAR (Internationale Kommission für Alpines Rettungswesen). Ziel der Organisation mit ihren 72 Mitgliedern ist es, die alpine Rettung und Sicherheit weiterzuentwickeln.

Einstimmig beschlossen wurde die Aufnahme der ARA Flugrettung auf der IKAR-Konferenz in Lake Tahoe, USA, bei der Delegierte aus 33 Ländern zusammen kamen. Die ARA Flugrettung kann ihr Know-How aus über zehn Jahren Einsatzerfahrung an ihren österreichischen Stationen in Reutte/Tirol und Fresach/Kärnten in die Arbeit der IKAR einbringen.

Erfahrungsaustausch und Simulierte Rettung

Themenschwerpunkte des Komitees "Flugrettung" waren auf der IKAR-Konferenz unter anderem Flugunfälle, Rettungsverfahren und Produktneuentwicklungen. Auch in den drei weiteren Komitees "Bodenrettung", "Lawinenrettung" und "Alpinmedizin" tauschten sich die Delegierten über aktuelle Einsätze aus. Eine simulierte Lawinenübung machte allen Teilnehmern deutlich, wie wichtig eine professionelle Zusammenarbeit der Rettungskräfte für die Sicherheit am Einsatzort ist. Die nächste Konferenz wird 2015 in Irland stattfinden. Hierbei wird die Zusammenarbeit von Besatzungsmitgliedern der Luftrettung und Bodenrettung im Fokus stehen.

"Im Rahmen der Delegiertenversammlung in Lake Tahoe habe ich das Aufgabengebiet der ARA Flugrettung präsentiert. Wir freuen wir uns sehr über die Zusage, ständiges Mitglied bei der IKAR zu sein. So werden wir uns noch besser auf internationaler Ebene vernetzen können", berichtet Michael Schweiger, Leitender Notfallsanitäter der Station Reutte, der die ARA Flugrettung als Delegierter bei der IKAR vertreten wird.

"Die ARA Flugrettung profitiert durch die Aufnahme in die IKAR von dem hochprofessionellen Austausch. Wir möchten unser langjähriges Know-How einbringen und auch unseren Beitrag für hohe Qualitätsstandards in der alpinen Rettung leisten", erläutert Steffen Lutz, Geschäftsführer der ARA Flugrettung.

ARA Flugrettung in Kärnten und Tirol

Die ARA-Flugrettungs-GmbH wurde 2001 als gemeinnützige GmbH gegründet und betreibt in Österreich professionelle Notfallmedizin mit Notarzthubschraubern. Das Luftrettungsunternehmen mit Sitz in Klagenfurt ist ein nach gültigen Richtlinien für die Luftfahrt lizenziertes Unternehmen mit einem Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC).

Notarzthubschrauber der ARA Flugrettung sind an den Stationen Fresach/Kärnten und Reutte/Tirol stationiert. Die beiden rot-weißen Maschinen verfügen über Rettungswinden für Alpineinsätze. Die mit erfahrenen Piloten, Notärzten, Notfallsanitätern und Bergrettern besetzten Hubschrauber sind medizintechnisch voll ausgestattet und täglich von 07:00 Uhr bis Sonnenuntergang einsatzbereit.

Die ARA-Flugrettungs GmbH gehört zur DRF Luftrettung. Die Organisation betreibt an 30 Stationen in Deutschland und Österreich rund 50 Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber. Eigene Ambulanzflugzeuge werden für weltweite Patiententransporte eingesetzt. Im Jahr 2013 leistete die DRF Luftrettung insgesamt 38.180 Einsätze.

Germanwings stößt in airberlin-Lücke am Flughafen Dortmund

Trotz des angekündigten Weggangs der airberlin aus Dortmund ist die Nachfrage nach Flügen von Dortmund nach Mallorca ungebrochen. Darauf reagiert nun als erste Airline Germanwings und erweitert ihr Angebot für Sommer 2015. "Viele Passagiere, die bereits einen Mallorca-Flug mit airberlin für das nächste Jahr gebucht hatten, stornieren und wechseln zu anderen Airlines, die Flüge ab Dortmund anbieten. Und auch die Reiseveranstalter haben uns mitgeteilt, dass ihre Kunden weiter Wert auf einen Flug ab Dortmund legen", erklärte Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager.

"Wir freuen uns, über dieses Bekenntnis zu Dortmund Airport. Die Menschen in der Metropole Ruhr schätzen ihren Flughafen vor Ort, die kurzen Wege und unsere hohe Servicequalität." Nun bietet Germanwings als erste Airline zusätzliche Flüge nach Mallorca. Statt achtmal will die Fluggesellschaft zwischen Juni und August 2015 elfmal pro Woche die Strecke fliegen.

Ungünstiger Zeitpunkt der Flug-Streichungen

"Die Verhandlungen mit weiteren Airlines und Reiseveranstaltern über zusätzliche Mallorca-Flüge verlaufen vielversprechend. Gleichzeitig merken wir allerdings auch, dass airberlin die Streichung der geplanten Flüge auf den denkbar ungünstigsten Zeitpunkt gelegt hat. Airlines und Veranstalter haben ihre Planungen für 2015 nahezu abgeschlossen. Das erschwert die Bemühungen, noch freie Kapazitäten zu finden und für uns zu gewinnen", erklärte Mager.

Im Oktober teilte der Airport mit, dass airberlin überraschend die noch verbliebene Mallorca-Verbindung streichen werde. Die Airline war seit fast 15 Jahren in Dortmund aktiv und hatte den touristischen Verkehr am Ruhrgebietsflughafen geprägt.

Fraport-Chef Schulte zum geplanten Terminal 3 in der SPD-Fraktion

Bei einer Anhörung der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag erläuterte der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG, Dr. Stefan Schulte, in Wiesbaden erneut die Notwendigkeit für einen Terminalneubau am Flughafen Frankfurt. Die Gutachten der unabhängigen Institute Intraplan und MKmetric zur Passagierentwicklung für den Flughafen Frankfurt bis zum Jahr 2030 gehen davon aus, dass am Frankfurter Flughafen bis zum Jahr 2021 mit einem Aufkommen von 68 bis 73 Millionen Passagieren zu rechnen ist.

"Die von uns bereits im September vorgestellten Gutachten zur Passagierentwicklung bestätigen die langfristige Wachstumserwartung für den Flughafen Frankfurt. Wir müssen bis zum Jahr 2021 mit einem Passagieraufkommen rechnen, bei dem die Kapazitäts- und Belastungsgrenzen der vorhandenen Terminalanlagen erreicht sein werden. Die rechtzeitige Inbetriebnahme des Terminals 3 ist daher notwendig, damit der Flughafen Frankfurt auch zukünftig die Qualitäts- und Servicestandards eines international führenden Flughafens bieten kann. Der Bau des neuen Terminals trägt so zum Erhalt eines der wichtigsten Wettbewerbsvorteile dieser Region bei – der internationalen Anbindung an die Wachstumsmärkte", bekräftigte Schulte die Notwendigkeit für Terminal 3.

Die aktuelle Auslastungsgrenze des internationalen Luftverkehrsdrehkreuzes von 64 Millionen Passagieren wird damit bis 2021 deutlich überschritten sein. "Wir sind überzeugt von der Notwendigkeit für ein weiteres Terminal am Flughafen Frankfurt. Um das Gebäude im Jahr 2021 in Betrieb zu nehmen, müssen wir 2015 mit dem Bau beginnen. Mit dem Terminal 3 schaffen wir ein hochmodernes, innovatives und nachhaltiges Gebäude für Deutschlands Tor zur Welt und zugleich ein architektonisches Aushängeschild für die Region", hob Schulte abschließend hervor.

Der Bau des Terminal 3 wird ausschließlich privatwirtschaftlich finanziert: Die Fraport AG kalkuliert für den Bau des Terminals 3 einschließlich aller weiteren Infrastrukturmaßnahmen ein Investitionsvolumen von 2,5 bis 3 Milliarden Euro. Die Bedarfsanalyse zum Terminal 3 stellte Fraport bereits Mitte September der Öffentlichkeit vor.

Spatenstich für Lufthansa-Technik A320 MRO-Center in Puerto Rico

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Mit einem symbolischen ersten Spatenstich haben der Gouverneur von Puerto Rico, Alejandro Garcia Padilla, und Dr. Thomas Stüger, Vorstand Produkt & Service der Lufthansa Technik AG, heute den Bau des neuen Überholungsstandortes Lufthansa Technik Puerto Rico gestartet.

Damit verstärkt Lufthansa Technik ihre Präsenz auf dem amerikanischen Kontinent weiter und ergänzt ihr Angebot um Instandhaltungsleistungen für Flugzeuge der Airbus A320-Familie. Bereits jetzt ist das Unternehmen über Hawker Pacific Aerospace, BizJet und Lufthansa Technik Component Services in den USA aktiv.

Erste Kunden-Airlines für Standort

"Lufthansa Technik Puerto Rico wird uns den Zugang zum weltgrößten Luftfahrtmarkt in vielerlei Hinsicht erleichtern und uns näher an unsere bestehenden und potenziellen Kunden bringen. Mit Jetblue und Spirit Airlines haben wir bereits verlässliche Partner und Kunden gefunden, deren Anforderungen rund um die Flugzeuginstandhaltung Lufthansa Technik Puerto Rico bestens bedienen kann", sagt Dr. Thomas Stüger. "Wir sind sehr froh über die großartige Unterstützung durch Gouverneur Padilla und seine Verwaltung, die uns unseren Projektfortschritt maßgeblich erleichtert."

"Die Partnerschaft Puerto Ricos mit Lufthansa Technik bildet den Eckpfeiler der Luftfahrtindustrie, die meine Verwaltung hier gerade aufbaut", sagt Gouverneur Alejandro García Padilla. "Die Investition der Lufthansa Technik steigert die Bedeutung unserer Insel in der Luftfahrtindustrie und hilft maßgeblich dabei, hochqualifizierte Arbeitsplätze in einem Wachstumsmarkt der Weltwirtschaft zu schaffen."

Der neue Hangar in Puerto Rico wird auf einer Fläche von mehr als 20.000 Quadratmeter über fünf Überholungslinien verfügen. Dank modernster Technologien können die Maschinen in einer Linie im Anschluss an die Überholung lackiert werden. Das spart Zeit und Kosten, da die Flugzeuge nicht extra umgeschleppt werden müssen.

Know-how für hohen Durchsatz

Das Hallenlayout (Grafik) orientiert sich an bestehenden Base-Maintenance-Betrieben der Lufthansa Technik Gruppe, wo wertvolles Know-how in der Überholung dieser Kurzstreckenmuster gesammelt wird: Schnelle Durchlaufzeiten gepaart mit hoher Qualität bei wettbewerbsfähigen. "Dieses Erfolgsrezept übertragen wir an unseren neuen amerikanischen Standort", so Sören Stark, Senior Vice President Aircraft Base Maintenance Lufthansa Technik. Spirit Airlines wird im Juli 2015 der erste Kunde für Lufthansa Technik Puerto Rico sein, JetBlue folgt im November.

Bis zu 400 hochqualifizierte Mitarbeiter werden ab 2016 auf fünf Linien Flugzeuge überholen und instand setzen. Bereits jetzt verfügt das junge Unternehmen über mehr als 50 Mitarbeiter, vorrangig aus Puerto Rico. Auch die Ausbildung läuft auf Hochtouren: Der erste Strukturmechanik-Kurs mit 18 Teilnehmern wurde im September beendet und die Auszubildenden sind momentan bei Lufthansa Technik Budapest (Ungarn) oder Shannon Aerospace (Irland) für weitere Trainings.

Rekrutierung durch Ausbildung und Trainings

"Durch die praktische Ausbildung an etablierten Überholungsstandorten stellen wir sicher, dass das Qualitätsversprechen der Lufthansa Technik auf der ganzen Welt erfüllt wird", sagt Elmar Lutter, CEO Lufthansa Technik Puerto Rico. Weitere Ausbildungskurse in Puerto Rico laufen zurzeit.

Die Universität von Puerto Rico und die FAA-zertifizierte Schule in Ceiba, Puerto Rico, stellen mit der Unterstützung von Lufthansa Technical Training und ihren speziell konzipierten Kursen sicher, dass die Mechaniker sowohl die notwendigen Kenntnisse über Metallbearbeitungen in der Base Maintenance als auch Airbus A320-Typentrainings erhalten.

Ab 2015 werden auch Trainings für Nachwuchsmechaniker ohne Vorkenntnisse angeboten. Zu dem Zeitpunkt wird die Schule von Ceiba nach Aguadilla in die Nachbarschaft des MRO-Betriebes ziehen. Hier wird sie unter dem Dach des neu gegründeten Aerospace and Aviation Institute of Puerto Rico (AAIPR) eine wichtige Rolle für den Aufbau des Lufthansa Technik-Betriebes, aber auch für weitere MRO-Betriebe am Flughafen Rafael Hernandez in Aguadilla (BQN), spielen. "Die Universität von Puerto Rico unterstützt die Lufthansa Technik bestmöglich mit ihrem Aviation-Institut durch das Angebot von modularen Ausbildungen und der Kombination von Arbeit und Studium", erklärt Prof. Wilmer Arroyo, Exekutivdirektor des AAIPR.

Flughafen Nürnberg schickt neue Schneefräse aufs Rollfeld

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Der erste Schnee ist in Bayern schon gefallen, und so hat der Nürnberger Airport sich auf die ersten Räumungs-Einsätze eingestellt: 32 Mitarbeiter der Winterdienstbereitschaft und unterstützende Kräfte der Flughafentochter AirPart sowie über 20 Winterdienstfahrzeuge halten den Flughafenbetrieb im Winter am Laufen.

Rund 570.000 Quadratmeter Fläche – so viel wie etwa 80 Fußballfelder – müssen auf der Luftseite des Airports von Schnee und Eis befreit werden.

In zehn Minuten Piste für den Flieger frei

Freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen des Flughafens sowie deren Tochtergesellschaften melden sich jährlich zum Winterdienst und unterstützen das "Profiteam" des Platzdienstes. Das Team Winterdienst sorgt dafür, dass der Flughafen auch im Winter 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche, betriebsbereit ist. Vom 01. November bis zum 31. März steht das speziell für diese Aufgabe geschulte Personal in drei täglichen Schichten bereit. Im Ernstfall befreit das Team Winterdienst die 2.700 Meter lange und 60 Meter breite Start- und Landebahn in nur zehn Minuten von Schnee und Eis.

Auf Runway, Vorfeld und Zurollbahnen kommen moderne Fahrzeuge zum Einsatz, die teils aus dem alpinen Bereich stammen und teils extra für Flughäfen konzipiert sind: Zehn Kehrblasgeräte mit 5,5 Metern Räumbreite, zwei weitere mit 3,5 Meter breiten Schilden, zwei Balkensprüher zur Flächenenteisung, ein Sprühstreuer, ein Sandstreuer und ein LKW mit Pflug. Außerdem stehen mehrere Unimogs mit Schneepflügen und diverse Kleingeräte bereit.

Neue Schneefräse angeschfft

Neuste Anschaffung ist eine besonders leistungsstarke Schneefräse, die das alte Gerät, das bereits seit rund 35 Jahren im Einsatz ist, künftig unterstützt. Die neue Schneefräse am Airport, eine Supra 4002, hat 435 PS und schleudert den geräumten Schnee bis zu 40 Meter weit. Der individuell einstellbare Kamin ermöglicht eine exakte Einstellung der Wurfweite sowie der Wurfrichtung. Bei einer Arbeitsgeschwindigkeit von bis zu 40 km/h räumt die Fräse rund 3.500 Tonnen Schnee in der Stunde.

Oktober 2014 brachte mehr Passagiere und Flüge nach Zürich

Im Oktober 2014 sind 2.394.184 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht dies einem Wachstum von 5,5 Prozent. Die Anzahl Lokalpassagiere stieg im Oktober 2014 um 11,1 Prozent auf 1.757.751. Der Transferanteil in diesem Zeitraum lag bei 26,4 Prozent (minus 3,7 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr), und die Zahl der Umsteigepassagiere sank um 7,5 Prozent auf 629.896.

Die Anzahl der Flugbewegungen stieg im Oktober 2014 um 3,9 Prozent auf 23.804. Die durchschnittliche Anzahl Passagiere pro Flug lag mit 114 Fluggästen 1,6 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Sitzplatzauslastung ist im Oktober um 1,6 Prozentpunkte auf 78,4 Prozent gestiegen.

Fracht wurden im Oktober 2014 am Flughafen Zürich 36.610 Tonnen abgewickelt. Dies entspricht einem Plus von 2,9 Prozent gegenüber dem Oktober 2013.

Fraport bei Bundesfamilienministerin: Familie und Beruf – auch für Väter

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Fraport-Arbeitsdirektor Michael Müller folgte in dieser Woche einer Einladung von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig nach Berlin. Als Regionalvertreter für das Land Hessen im Unternehmensprogramm "Erfolgsfaktor Familie" beteiligte er sich an einem Austausch über eine familienfreundliche Arbeitswelt.

Dabei diskutierten die Unternehmensvertreter gemeinsam mit dem Ministerium Leitlinien, welche die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter begünstigen sollen. Auch die Förderung berufstätiger Väter wurde erörtert. Männliche Arbeitnehmer sollen demnach ermutigt werden, familienfreundliche Angebote in gleichem Maße in Anspruch zu nehmen wie Frauen. Maßnahmen wie vollzeitnahe Arbeitszeitmodelle für beide Elternteile sollen unter anderem zu dieser Förderung beitragen. "Viele Väter wünschen sich mehr Zeit für die Familie", betonte Schwesig bei dem Treffen im Bundesfamilienministerium.

Väter nicht mehr nur Ernährer

"Wir brauchen deshalb eine neue Qualität der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mütter und Väter brauchen neue Angebote, wenn Unternehmen sie als Arbeitskräfte halten und gewinnen möchten." Das geplante "Elterngeld plus" steht für diesen Ansatz der Bundesfamilienministerin.

Müller bestätigte auch seinerseits die Beobachtung, dass dieses Thema bislang vor allem mit Blick auf Frauen diskutiert worden sei: "Das traditionelle Vaterbild als Ernährer der Familie hat sich aber längst gewandelt, viele Väter sind heute stärker an der Erziehung der Kinder beteiligt. Im Spannungsfeld zwischen altem Rollenbild und veränderten Erwartungen der männlichen Arbeitnehmer müssen familienfreundliche Angebote einen echten Kompromiss bieten."

Flughafenbetreiber Fraport steht bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf vor besonderen Herausforderungen, da in vielen Bereichen an 365 Tagen im Jahr im Schichtbetrieb gearbeitet wird. "Dabei setzt Fraport nicht auf starre Arbeitszeiten und Rahmenbedingungen, sondern auf pragmatische Lösungen, die sich an den individuellen Bedürfnissen der Beschäftigten und den betrieblichen Anforderungen des jeweiligen Aufgabenbereichs orientieren", berichtet Müller von den Ansätzen im eigenen Unternehmen.

Arbeitszeit-Tauschbörse für Angestellte am Flughafen

Um die Beschäftigten bei der Wahrnehmung ihrer familiären Aufgaben zu unterstützen, bietet Fraport bereits seit 1987 in allen Unternehmensbereichen möglichst flexible Arbeitszeitmodelle an und entwickelt diese bedarfsgemäß weiter. Das Spektrum umfasst unter anderem Gleitzeitmodelle, Teilzeitverträge, Telearbeitsplätze, Jobsharing und Lebensarbeitszeitkonten. Besondere Angebote an Beschäftigte im Schichtdienst sind die Arbeitszeit-Tauschbörse sowie die sogenannten "Wunschdienstpläne", bei denen die persönlichen Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Dienstplanerstellung berücksichtigt werden sollen.

Eine besondere Herausforderung ist darüber hinaus die Urlaubsplanung: Gerade in der klassischen Ferienzeit ist am Flughafen Hochsaison. Trotz des dann besonders hohen Arbeitsvolumens macht Fraport auch im Sommer für einen Teil der Beschäftigten den Urlaub möglich. Für diejenigen, die trotzdem arbeiten müssen, bietet das Unternehmen eigene Kinder-Betreuungsprogramme in den Ferien an. Darüber hinaus bietet Fraport allen Angestellten die Möglichkeit einer Kinderbetreuung in den hauseigenen Kinderkrippen sowie eine Lösung im Falle eines kurzfristigen Ausfalls der geplanten Kinderbetreuung an. In letztgenanntem Fall springt die arbeitsplatznahe Betreuungseinrichtung "Fluggi-Land" ein.

Mit verschiedenen Informationsveranstaltungen und Publikationen wendet sich das Unternehmen aktiv an Mütter und Väter, um sie bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen und ihnen die entsprechenden Angebote des Arbeitgebers näherzubringen. Um den zukünftigen Aufgaben eines attraktiven Arbeitgebers gegenüber den männlichen Angestellten noch besser gerecht zu werden, ist eine Kooperation mit der Väter GmbH in Form von gezielten Informationsveranstaltungen, Weiterbildungsmaßnahmen, Outdoor-Aktivitäten und Netzwerken zum Austausch für die Zukunft geplant. Dadurch soll die Zielgruppe der berufstätigen Väter verstärkt unterstützt werden und die Arbeitgeberattraktivität der Fraport AG auch für junge Eltern erhöht werden.

MTU wird MRO-Partner für Dreamliner-Triebwerk GEnx

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MTU Aero Engines hat mit GE Aviation einen strategischen Vertrag über die Instandhaltung der Turbinenzwischengehäuse für den GEnx-Antrieb geschlossen. Damit ist Deutschlands führender Triebwerkshersteller weltweiter MRO-Dienstleister für das Turbine Center Frame (TCF) dieses Triebwerksmodells des US-Herstellers im GE Aviation Netzwerk. GEnx-Triebwerke treiben den Boeing 787-Dreamliner und exklusiv die Boeing 747-8 an. Der unterzeichnete Vertrag läuft über den gesamten Lebenszyklus des Triebwerks und bedeutet für die MTU ein erwartetes Umsatzvolumen von mehr als drei Milliarden Euro.

MTU Aero Engines setzt damit die Erfolgsgeschichte des Turbinenzwischengehäuses für das GEnx-Triebwerk fort. „Seit rund fünf Jahren tragen wir als einziges Unternehmen weltweit die Verantwortung für die Entwicklung und Produktion dieses Bauteils des GEnx-Antriebs“, betont Michael Schreyögg, MTU-Vorstand Programme, die Bedeutung für die MTU. „Das Triebwerk für die Boeing-Langstreckenflieger hat sich im Markt hervorragend durchgesetzt; für die MTU ist es langfristig ein großes Plus sowohl bei der Produktion des GEnx als auch am Aftermarket beteiligt zu sein.“

Instandsetzung für Dreamliner-Triebwerk in Hannover

Die Auftragszahlen sprechen für sich: Bisher liegen rund 1.600 Bestellungen für den neuen GEnx-Antrieb vor. „Unser Unternehmen ist für die Instandhaltung dieser High-Tech-Komponente bestens aufgestellt,“ so Stefan Weingartner, Vorstand für die zivile Instandhaltung. „Noch in 2014 ist unser Maintenance Standort in Hannover bereit, erste Instandsetzungsaufträge für das GEnx-Turbinenzwischengehäuse umzusetzen. Hierbei profitieren wir von der langjährigen Instandsetzungserfahrung an diesem Standort.“

Seit 2009 spielt das Turbine Center Frame (TCF) des GEnx – der Übergang der Hochdruck- zur Niederdruckturbine – bei der MTU eine wichtige Rolle: Als Risk- und Revenue-Sharing-Partner hat das Unternehmen einen Anteil am GEnx-Programm übernommen. Ende August 2011 ging das erste Serienmodul an GE. Bis heute hat die MTU bereits über 500 Module an GE Aviation übergeben.

Airbus A350-900 XWB erhält Musterzulassung der FAA

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Das neueste Zivilflugzeug der Welt, der Airbus A350-900, hat jetzt die Musterzulassung der US-Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) erhalten. Das zugelassene Flugzeug wird von Rolls-Royce Trent XWB-Triebwerken angetrieben.

Der Meilenstein fügt sich zur Musterzulassung für die A350 XWB, die bereits von der EASA ausgestellt wurde. Die EASA- und FAA-Zulassung ist der krönende Abschluss eines straffes Entwicklungs- und Testprogrammes bei Airbus, bei dem die Flugzeugzelle und Systeme der A350-900 weit über ihre erforderlichen Belastungsgrenzen hinaus getestet wurden, um die Erfüllung aller Lufttüchtigkeitskriterien sicherzustellen. Die Flotte von fünf A350-900-Flugzeugen hat die Testkampagnen pünktlich abgeschlossen, und dabei mehr als 2.600 Flugstunden geleistet. Laut Marktführer Airbus war es eines der ehrgeizigsten Zulassungsverfahren für Zivilflugzeuge überhaupt.

Die A350 XWB-Flugzeugfamilie ist eine komplett neue, mittelgroße Generation von Langstreckenflugzeugen. Neben verbesserter Aerodynamik und effizienteren Triebwerken soll besonders die Leichtbauweise mittels Verbundwerkstoffen eine Treibstoffeinsparung von 25 Prozent bewirken. Bis jetzt hat Airbus 750 Bestellungen von 39 Kunden erhalten.

Lufthansa stockt Verbindung nach Tampa in Florida auf

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Lufthansa baut ihr Streckennetz in die USA weiter aus. Ab 25. September 2015 sind erstmals Verbindungen nach Tampa im US-amerikanischen "Sunshine State" Florida ganzjährig im Angebot. Ein Flugzeug vom Typ Airbus A340-300 wird im Sommer fünfmal und im Winter viermal pro Woche ab Frankfurt eingesetzt.

Neben Miami und Orlando ist die Hafenstadt an der Westküste des Bundesstaates ab kommenden Herbst dann das dritte Lufthansa-Ziel in Florida. Tampa selbst liegt an einer Bucht (Tampa Bay) des Golfs von Mexiko und bildet mit den benachbarten Städten St. Petersburg und Clearwater einen schnell wachsenden Ballungsraum, in dem inzwischen fast drei Millionen Einwohner leben.

LH 482 verlässt jeweils vormittags das Lufthansa-Drehkreuz Frankfurt und erreicht Tampa am Nachmittag (Ortszeit) nach einer Reisezeit von fast elf Stunden. Der Rückflug startet in Florida als Nachtflug am frühen Abend und landet am Morgen des darauffolgenden Tages am Frankfurt Airport.

Individuelles Inflight-Entertainment und Breitband-Internet für Alle

An Bord erwartet die Fluggäste auf insgesamt 298 Sitzen in der Business, Premium Economy und Economy Class der gewohnt hohe Lufthansa-Komfort mit dem neuesten Kabinenlayout in allen Klassen: In der neuen Business Class lässt sich der Sitz per Knopfdruck in ein bequemes Bett mit einer horizontalen Liegefläche von 1,98 Metern Länge verwandeln und die vor kurzem eingeführte Premium Economy Class wartet mit neuem Freiraum und mehr Sitzabstand auf. In allen Reiseklassen stehen Passagieren ein breites Unterhaltungsangebot im individuellen Inflight-Entertainment-System sowie FlyNet, das drahtlose Breitband-Internet, zur Verfügung.

"Wir freuen uns, dass unsere Gäste mit dem neuen USA-Ziel Tampa künftig auch den Westen Floridas bequem mit Lufthansa nonstop erreichen können", sagt Karl Ulrich Garnadt, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Lufthansa AG. "Großes Interesse und hohe Nachfrage erwarten wir vor allem bei Privatreisenden." Die Region um Tampa bietet für Urlauber viele Sehenswürdigkeiten und Vergnügungsparks wie Busch Gardens, Adventure Island, Florida Aquarium und Legoland Florida.

Mit Florida zum Wachstum im Privatreisesegment

Aber auch kulturelle Anziehungspunkte wie das Dali Museum in Tampa (mit Glasarchitektur) sowie die feinsandigen Strände um Clearwater und St. Petersburg bringen viele Urlauber in diese Region, die außerdem für ihre hervorragenden Golfplätze bekannt ist. "Wir sehen gerade auf der Langstrecke vielversprechende Wachstumspotentiale im Privatreisesegment, deshalb wollen wir uns hier zukünftig stärker engagieren. Der Neuanflug von Tampa ist hierbei ein erster Schritt, weitere attraktive Verbindungen werden bald hinzukommen," so Karl Ulrich Garnadt weiter.

Tampa gilt auch als die Geburtsstätte der kommerziellen Luftfahrt, als vor gut 100 Jahren, am 01. Januar 1914, auf der Strecke von St. Petersburg nach Tampa der erste kommerzielle Flug weltweit durchgeführt wurde. Einen Hin- und Rückflug nach Tampa soll es bereits ab 739 Euro geben.

Verbindungsdaten Frankfurt – Tampa im Überblick

Verbindung Frankfurt – Tampa (USA)
Flughäfen (Drei-Letter-Code) Frankfurt Airport, Terminal 1 (FRA); Tampa International Airport (TPA);
Zeitzone (Sommer) Weltzeit +02:00 Std. Weltzeit -04:00 Std.
Flugplan (alle Zeitangaben in jeweiliger Ortszeit; Sommerzeit)
Neu ab 25. September 2015: Montag, Dienstag, Freitag, Samstag und Sonntag LH 482 Frankfurt 11:00 Uhr – Tampa 15:50 Uhr LH 483 Tampa 17:20 Uhr – Frankfurt 08:45 Uhr (Folgetag)
Durchschnittliche Flugdauer 10 Stunden 50 Minuten
Entfernung 7.721 km (4.169 Nautische Meilen)
Flugzeugtyp Airbus A340-300 (298 Sitzplätze, davon 18 in Business, 19 in Premium Economy und 261 in Economy Class)

 

Condor feiert weiteren Erstflug zu Langstrecken-Urlaubsziel ab München

Heute hob der erste Condor-Flug von München (MUC) nach Puerto Plata (POP) in der Dominikanischen Republik ab.

Condor nahm München erst im vergangenen Winter als damals zweite deutsche Langstreckenbasis auf. Neben Puerto Plata als zusätzliches Ziel werden in diesem Winter auch die Nonstop-Flüge nach Cancun (CUN) in Mexiko auf zwei wöchentliche Abflüge, jeden Montag und Freitag, aufgestockt.

Condor bietet ihren Gästen somit ab München im Winter 2014/15 je einen wöchentlichen Flug nach Mauritius (MRU), Montego Bay (MBJ) auf Jamaika, Santa Clara (SNU) und Varadero (VRA) auf Kuba sowie Puerto Plata in der Dominikanischen Republik. Punta Cana (PUJ) in der Dominikanischen Republik und Cancun werden mit zwei Flügen pro Woche bedient.

Die Flüge ab München bringen dabei nicht nur Vorteile für Gäste in und um München, sondern durch die erhöhte Anzahl an Verbindungen mehr Flexibilität für Reisende in ganz Deutschland. Durch günstige Zubringerflüge oder Rail & Fly Tickets können Condor-Gäste ihre Urlaubsdauer individuell festlegen. Die Flüge soll es zu einem Oneway-Komplettpreis ab 299,99 Euro in der Economy Class und ab 359,99 Euro in der Premium Economy Class von München nach Puerto Plata geben.

Philae steht definitiv aufrecht auf dem Kometen, aber nicht verankert

Die ESA hat bestätigt, dass Philae korrekt auf dem Kometen steht. Die ROLIS-Kamera konnte einige Rundum-Fotos schießen. Zunächst herrschte Unklarheit, da der Kontakt mit der Kometenoberfläche eindeutig zustande kam. Jedoch wurde dann eine Taumeln in den Signalen festgestellt, und man konnte lange Zeit nicht sagen, wo sich Philae befindet. In der Nacht herrschte dann Gewissheit. Es hat tatsächlich drei Landungen gegeben, sagte die ESA. Auch der Landespot wurde hervorragend getroffen, "man hätte nicht mehr Glück haben können. Zumindest, bei der ersten Landung".

Der Lander, der sich mit einer Geschwindigkeit von einem Meter pro Sekunde auf den Kometen zubewegte, prallte jedoch wieder von ihm ab. Dies deute auf eine härtere Beschaffenheit der Oberfläche hin als wie erwartet. Das Abprallen Philaes vom Kometen erfolgte dann mit einer Geschwindigkeit von ca. 38 cm pro Sekunde, daraufhin schwebte Philae nochmals zwei Stunden durch den luftleeren Raum. Dabei bewegte sich der Lander auf Grund der geringen Schwerkraft in einen Kilometer Höhe.

Der zweite "Sprung" dauerte dann nur noch sieben Minuten, und der Lander sandte stabile Positionsdaten. Die Bilder zeigen auch, dass einer der drei Landefüße in der "Luft" hängt, allerdings ist die Perspektive eingeschränkt und das Bildmaterial noch nicht komplett fertig prozessiert. Es stehen weitere Aufnahmen an. Die wissenschaftlichen Messungen der Instrumente auf Philae wurden mit dem ersten Kontakt automatisch gestartet, obwohl der Lander zunächst noch durch den Raum schwebte. Der Bohrer, die sich in den Boden arbeiten soll, muss aber wohl erst mal warten, da sich Philae nicht richtig verankern konnte. Man habe aber keine Hinweise auf irgendwelche Beschädigungen am Lander durch die Landung.

Im Kontrollzentrum ging es denn auch durchaus emotional zu, als die erfolgreiche Arbeit der Teams verkündet und mit den ersten Bildern gekrönt wurde. Die aufgrund der sich förmlich überschlagenden Ereignisse der Kometenlandung etwas übernächtigt wirkenden Wissenschaftler zeigten dabei eine mögliche Landezone, in der sich Philae nun befinden könnte. Diese befindet sich am anderen Ende der kraterartigen Struktur am "Kopf" des Kometen. Genaueres wolle man aber nicht sagen, es sei noch zu unsicher. Mittlerweile wurden Komposit-Bilder vom Panorama um Philae von der ESA veröffentlicht. In einer Aufnahme ist der Lander eingezeichnet. Womöglich steht er auf felsartigen Strukturen.

Möglicherweise zeigen die schroffen Wände der ersten Bilder demnach Teile eines Hanges in dieser Hohlform. Ob sich durch die stärkere Abschattung eine geringere Stromversorgung aus den Solarzellen und eine kürzere Betriebszeit ergebe, müsse noch bewertet werden, wenn man die genaue Position wisse.

Bilder: ESA/Rosetta/Philae/CIVA

airberlin spart und macht 49,9 Mio. Euro Quartalsgewinn

airberlin erreichte im dritten Quartal des Jahres in einem schwierigen Marktumfeld ein positives operatives Ergebnis (EBIT) bei einem um 2,6 Prozent auf 1.311,9 Millionen Euro gesunkenen Umsatz. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sank das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) auf 74,9 Millionen Euro. Unter Berücksichtigung der bereits anlaufenden Restrukturierungskosten von 15 Millionen Euro beläuft sich das bereinigte EBIT auf 90 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte airberlin 115,6 Millionen Euro ausgewiesen.

Der Nettogewinn im dritten Quartal 2014 lag bei 49,9 Millionen Euro. airberlin verfügte zum Quartalsende über knapp 800 Millionen Euro Liquiditätsressourcen. Dem allgemeinen Marktumfeld folgend, ging auch bei airberlin der Yield um 4,4 Prozent auf 119,42 Euro (Vorjahr 124,93 Euro) zurück.

Trotz Spareffekte weniger Yield

Das Flugangebot wurde bei der Anzahl der Flüge um 0,9 Prozent und bei den angebotenen Sitzplatzkilometern (ASK) um 0,9 Prozent erhöht. Die Auslastung lag mit 87,2 Prozent fast unverändert auf dem Wert des Vorjahresquartals mit 87,3 Prozent. Der Umsatz pro Sitzplatzkilometer (RASK) lag auf Grund des gesunkenen Yields mit 7,40 Cent um 3,4 Prozent unter dem Vorjahresquartal (2013: 7,66 Cent).

Die bereits eingeleiteten Kostensenkungsinitiativen zeigten auch im dritten Quartal positive Effekte. Im Jahresvergleich gelang es airberlin, die Kosten pro angebotenem Sitzplatzkilometer (CASK) exklusive Treibstoff um 0,9 Prozent auf 5,22 Cent (Vorjahr 5,27 Cent) zu senken. Inklusive Treibstoff reduzierten sich die CASK um 1,4 Prozent auf 6,99 Cent (Vorjahr 7,09 Cent).

Die Kostensenkungen konnten trotz der um 5,8 Prozent gestiegenen Ausgaben für Flughafengebühren, Flugsicherungsentgelte und der entsprechenden Luftverkehrssteuer erreicht werden. Die Personalkosten erhöhten sich durch Lohnsteigerungen und Einmaleffekte wie z.B. die Schließung von Crewbasen um 6,4 Prozent.

Die Zahl der Fluggäste auf den Codeshare-Strecken mit oneworld® Partnern hat sich mit einem Wachstum von fünf Prozent auf 488.000 positiv entwickelt. Auch die Partnerschaft mit Etihad Airways entwickelte sich im dritten Quartal weiterhin positiv. Die Zahl der Fluggäste auf gemeinsamen Strecken stieg in den ersten neun Monaten auf insgesamt 413.000 Gäste und damit um vier Prozent. Zusätzliche Strecken von Berlin, Stuttgart und Wien werden zukünftig zum weiteren Wachstum beitragen.

Neustrukturierung soll 400 Millionen Euro Verbesserung bringen

Die Ergebnisbeiträge setzen sich wie folgt zusammen: ca. 40 Prozent durch Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen, ca. 20 Prozent durch die Netzwerkrestrukturierung sowie weitere 40 Prozent durch zusätzliche Erträge sowie eine deutlich verbesserte Marktbearbeitung.

In Europa und in der Touristik positioniert sich airberlin als leistungsstarke "Value Based Airline", die ihren Gästen ein attraktives Preis- und Serviceangebot bietet. Auf der Langstrecke sollen Wachstumschancen mit einem Premium Full-Service-Angebot gemeinsam mit den Partnern Etihad Airways und der oneworld Allianz realisiert werden.

Im Zuge der Umsetzung der Neustrukturierungsmaßnahmen ist in diesem Jahr noch mit einem einmaligen Aufwand im hohen zweistelligen Millionen Euro Bereich zu rechnen. Nach der erfolgreichen Rekapitalisierung verfügt airberlin über die notwendige Liquidität, um die Neustrukturierung mit den damit einhergehenden Einmalkosten durchzuführen.

Elemente der Neustrukturierung bei airberlin

  • Streckennetz: Mit der Umstrukturierung des Streckennetzes hat airberlin die Kernmärkte gestärkt und nicht profitable Strecken aus dem Netzwerk gestrichen. Hauptmärkte werden mit erhöhten Frequenzen bedient um ein starker Mitbewerber auf diesen Strecken zu sein. Insgesamt hat diese Streckennetzanpassung zu einer Kapazitätsminderung von fünf Prozent geführt. airberlin baut ihre Marktführerschaft in Berlin, Düsseldorf und Palma de Mallorca sowie die starke Position in anderen wichtigen Zielen in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus.
  • Flottenharmonisierung: Das europäische Streckennetz künftig mit einer einheitlichen Narrowbody-Jet-Flotte im Kurz- und Mittelstreckenbereich betrieben. Die Vereinheitlichung von der Boeing 737 auf die Airbus A320-Familie soll bis Ende 2016 abgeschlossen sein. airberlin hat zur Zeit noch zehn Flugzeuge des Typs Airbus A321 geordert und wird weitere A320-Flugzeuge am Markt erwerben sowie 14 Maschinen von einer europäischen Airline übernehmen. Um weitere Synergien in der Flotte zu realisieren, wird der Langstreckenbereich weiter mit A330 Flugzeugen betrieben, deren Leasingverträge zu attraktiven Konditionen verlängert werden konnten. airberlin hat bereits im September mit Boeing eine Einigung darüber erzielt, dass die Bestellungen von 18 Boeing 737- und 15 Boeing 787-Flugzeugen aufgehoben werden. Dies wird den künftigen Kapitalaufwand von airberlin reduzieren sowie die Bilanzstruktur erheblich verbessern.
  • Fortschritte bei der Straffung der operativen Plattformen: airberlin arbeitet daran, die Effizienz ihrer operativen Plattformen (AOCs) zu steigern mit dem Ziel, dass jede Plattform zum Ergebnis beiträgt. Die Umstrukturierung der Schweizer belair ist bereits angelaufen. Hier soll eine ähnlich tragfähige Kostenstruktur geschaffen werden wie bei NIKI und der LGW. Für die österreichische NIKI wurde ein Kollektivvertrag zu wettbewerbsfähigen Bedingungen abgeschlossen.
  • Personalanpassungen: airberlin hat bereits fünf von 15 Crew-Basen in Dresden, Dortmund, Erfurt, Hannover und Münster/Osnabrück geschlossen. Den Mitarbeitern wurden entsprechende Angebote an den anderen deutschen Standorten gemacht. Nachdem im Rahmen des Programms "Turbine" bereits 850 Stellen entfielen, kommt airberlin um einen sozialverträglich gestalteten Abbau weiterer 200 Stellen in der Verwaltung und bestimmter Bodenbeschäftigungsverhältnisse nicht umhin. Dazu hat die Geschäftsführung Gespräche mit den zuständigen Arbeitnehmervertretungen aufgenommen.
  • Marktbearbeitung: airberlin will ihre kommerzielle Effizienz deutlich steigern. Ein neues Revenue-Management-System soll für eine schnellere Marktbearbeitung sorgen und Umsatzpotenziale durch exaktere Voraussagen über bestimmte, nachgefragte Strecken, potenzielle No-Shows oder Stornierungen heben. Eine optimierte Analyse und Steuerung dieser Faktoren erlaubt eine präzisere Preispolitik und wirkt sich insgesamt umsatzsteigernd aus. airberlin etabliert zudem eine neue Distributionsstrategie für die Zielgruppen-adäquate Ansprache aller Segmente. Zeitgemäße online Vertriebskanäle und Apps sollen dem digitalen Lebensstil entgegenkommen und neue Kundengruppen erschließen. airberlin wird ebenso ihre Position als Nummer 1 in der Touristik ausbauen und die Zusammenarbeit sowohl mit den Gästen direkt als auch mit den Reiseveranstaltern intensivieren.
  • Erweiterte Kooperationen: Durch eine enge Zusammenarbeit mit Alitalia wird airberlin ihre Position in Südeuropa stärken und künftig eine Reihe neuer Destinationen in Italien bedienen, unter anderem durch eine Verlagerung der Aktivitäten in Mailand von Malpensa nach Linate und damit aus der DACH Region ein einmaliges Angebot bereitstellen. Weitere Codeshares und eine engere Zusammenarbeit sind mit den oneworld Partnern American Airlines und Iberia in der Planung. Zur Wintersaison wurden auch neue Flüge von Stuttgart und Wien nach Abu Dhabi aufgenommen. Diese werden ebenso mit einer Flugnummer vom Partner Etihad Airways versehen wie die zusätzlichen Flüge ex Berlin.

Mit den begonnenen Maßnahmen soll sichergestellt werden, dass airberlin auch in Zukunft ein wettbewerbsfähiger Anbieter in Europa, ein starker Partner für die Touristik und ein Full-Service-Anbieter mit einem Premiumprodukt auf der Langstrecke bleibt.

Früher fertig: Lufthansa startet Langstrecke mit Premium Economy

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Die Lufthansa Premium Economy Class geht neun Tage früher als geplant an den Start. Bereits ab 22. November 2014 wird die Reiseklasse erstmals auf allen Strecken angeboten, die mit einer Boeing 747-8 geflogen werden (u.a. nach Bangalore, Buenos Aires, Chicago, Hong Kong, Los Angeles, Mexiko-Stadt, Peking, Sao Paolo, Seoul, Tokio-Haneda und Washington D.C.). Ursprünglich war der Starttermin auf der neuesten und modernsten Langstreckenflotte von Lufthansa mit der neuen Klasse für den 01. Dezember vorgesehen. Die neue Kabine konnte jedoch schneller als geplant eingebaut werden.

Fluggäste auf der Boeing 747-8 können nun bereits ab Ende November sämtliche Vorteile und den Komfort der Premium Economy Class nutzen. Im Vergleich zur Economy Class kann jeder Gast mit zwei Gepäckstücken reisen und damit doppelt so viel Freigepäck mitnehmen. Gegen einen Aufpreis von 25 Euro haben Passagiere zudem die Möglichkeit, vor ihrem Abflug die Annehmlichkeiten der Lufthansa Business Lounges zu genießen. An Bord wird jeder Fluggast mit einem Welcome Drink begrüßt.

Premium-Economy-Reisende finden an ihren Plätzen ein hochwertiges Amenity Kit mit praktischen Reiseaccessoires, einen Stromanschluss sowie eine eigene Wasserflasche. Die Mahlzeiten werden auf Menükarten präsentiert und auf Porzellangeschirr serviert. Schließlich können die Fluggäste das umfangreiche Inflight Entertainment Programm über einen, im Vordersitz eingelassenen, großen Bildschirm genießen.

Einführungsrabatt für Premium Economy-Zusatz

Als Einführungsangebot werden Buchungen in der Premium Economy Class noch bis zum 09. Dezember 2014 bis zu 15 Prozent günstiger angeboten. Economy-Class-Gäste können im Reisebüro oder telefonisch vor Antritt ihrer Reise auf die Premium Economy Class gegen einen Aufpreis upgraden. Miles & More-Teilnehmer können ab sofort auch ihre Meilen oder eVouchers für das Upgrade nutzen. Bei Verfügbarkeit von Premium Economy-Plätzen sind auch kurzfristige Upgrades am Flughafen möglich

Die gesamte Langstreckenflotte soll bis Spätsommer 2015 mit der Premium Economy Class ausgestattet sein. Die Langstreckenflugzeuge von Lufthansa werden sukzessiv umgerüstet, nach der B747-8-Flotte wird nun die Airbus A380-Flotte mit der neuen Klasse ausgestattet Buchbar ist die Premium Economy jedoch bereits schon auf vielen Strecken.

Philae insgesamt drei Mal auf dem Kometen gelandet

Philae scheint nun doch sicher auf dem Kometen gelandet zu sein. Nach der Hängepartie erst mit der ausgefallenen Kaltgas-Düse und den nicht abgeschossenen Harpunen zum fixieren war der Status des Landers zunächst unklar. Nun teilte die ESA mit, der gestrige Tag sei ziemlich anstrengend für den kleinen Lander gewesen. Er hätte gleich drei Landungen hingelegt.

Demnach ist Phila das erste Mal um 15:30 Uhr UTC (Weltzeit) auf dem Kometen aufgetroffen. Dann muss er nochmal ins All zurückgeprallt sein, die ESA vermeldet die zweite Landung für 17:26 Uhr, und schließlich für 17:33 Uhr. Damit wären die taumelnden Signale zu erklären, die Philae wohl gesendet hat. Schlußendlich hat es wohl geklappt.

Dann hat Philae das erste Foto überhaupt von einer Kometenoberfläche aus gemacht. Es zeigt eine schroffe Wand, daneben das tiefe Schwarz des Universums und einen Teil seines Landefußes. Heute Nachmittag will die ESA genauere Informationen über den Status von Philae, dessen Batterien zunächst 60 Stunden durchhalten sollen, machen. Auch wird erwartet, das noch weitere Bilder präsentiert werden. Es ist ein gewaltiger Erfolg für die Rosetta-Mission. Rosetta selbst kreist weiter um den Kometen, und fotografiert dessen Ausgasen.

Fotos: ESA/Rosetta/Philae/CIVA

Philae hat auch ein Harpunen-Problem: Status auf dem Kometen noch unklar

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Nach gespanntem Warten während des siebenstündigen Abstiegs zur Oberfläche des Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko erreichte das Signal zur Bestätigung der erfolgreichen Landung um 17:03 Uhr MEZ die Erde. Die Bestätigung wurde über den Rosetta-Orbiter an die Erde weitergeleitet und zeitgleich von der ESA-Bodenstation in Malarguë, Argentinien, und der NASA-Station in Madrid empfangen. Das Signal, das das Auslösen des Landemanövers anzeigte, wurde vom Raumflugkontrollzentrum der ESA (ESOC) in Darmstadt und vom DLR-Kontrollzentrum für das Landegerät in Köln umgehend bestätigt.

Diese ersten von den Instrumenten des Landegeräts erfassten Daten wurden an das Wissenschafts-, Betriebs- und Navigationskontrollzentrum für Philae bei der französischen Raumfahrtagentur CNES in Toulouse übertragen.

Jedoch scheint es neben dem Ausfall der Kaltgas-Düse, die zum Andrücken des Landers an den Kometen gedacht ist, noch ein weiteres Problem zu geben. War man erst über eine erfolgreiche Landung erfreut, blieb man bei der ESA zunächst noch nüchtern. So teilte die ESA mit, die Harpunen hätten sich doch nicht aktiviert, der Grund dafür sei aber noch nicht klar. Ebenso ist die genaue Orientierung von Philae auf dem Kometen noch nicht eindeutig geklärt. Es muss nun erst wieder gewartet werden, bis Rosetta wieder hinter dem Kometen hervorkommt, um weitere Daten vom Lander zu empfangen.

Premieren im All

"Unsere ehrgeizige Rosetta-Mission hat sich einen Platz in den Geschichtsbüchern gesichert: Nachdem sie zunächst als erste Sonde überhaupt einen Kometen angeflogen und umrundet hatte, hat sie nun in einer weiteren Premiere ein Landegerät auf der Oberfläche eines Kometen abgesetzt", stellte ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain fest. "Mit Rosetta öffnen wir die Tür zum Ursprung des Planeten Erde und fördern ein besseres Verständnis unserer Zukunft. Die ESA und ihre Partner bei der Rosetta-Mission haben heute Außergewöhnliches geleistet."

Kometen sind wie Zeitkapseln, die ursprüngliche Materie aus dem Zeitalter der Entstehung der Sonne und ihrer Planeten enthalten. Mit der Untersuchung von Gas, Staub, Aufbau des Kerns und anderem organischem Material des Kometen aus der Ferne und an dessen Oberfläche dürfte die Rosetta-Mission der Schlüssel zur Enthüllung der Entstehung und Entwicklung unseres Sonnensystems sein.

"Nach einer mehr als zehnjährigen Reise durch den Weltraum können wir nun die bisher beste wissenschaftliche Analyse eines der ältesten Bestandteile unseres Sonnensystems vornehmen", so der ESA-Direktor für Wissenschaft und robotische Exploration, Alvaro Giménez. "Der Weg zum heutigen Erfolg wurde in jahrzehntelanger Vorbereitung geebnet, um sicherzustellen, dass Rosetta in der Kometenwissenschaft und der Weltraumexploration auch künftig eine Pionierrolle spielt."

"Wir sind sehr erleichtert, dass das Landegerät sicher auf der Oberfläche des Kometen steht, vor allem angesichts der besonderen Herausforderung im Zusammenhang mit seinem Zustand", meinte Stephan Ulamec, Philae-Projektleiter beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Rosetta wurde am 02. März 2004 gestartet und ist am 06. August 2014 nach einem Flug von 6,4 Milliarden km durch das Sonnensystem an ihrem Zielkometen angekommen.

"Rosettas Reise war eine ständige betriebliche Herausforderung und erforderte ein innovatives Konzept, Präzision und langjährige Erfahrung", sagte Thomas Reiter, der Direktor der ESA für bemannte Raumfahrt und Betrieb. "Dieser Erfolg zeugt von der herausragenden Teamarbeit und dem einzigartigen Know-how beim Betrieb von Raumfahrzeugen, das die Europäische Weltraumorganisation in den letzten 50 Jahren erworben hat."

Keine leichten Entscheidungen fürs Kontrollzentrum

Der Agilkia genannte Landeplatz, der auf der kleineren der beiden Hälften des eigentümlich geformten Kometen liegt, wurde nur sechs Wochen nach dem Einschwenken der Sonde in die Umlaufbahn des Kometen anhand von Bildern und Daten aus Entfernungen zwischen 30 und 100 km zu dem Kometen ausgewählt. Die ersten Bilder zeigten bald, dass die Oberfläche des Kometen mit Gesteinsbrocken übersät ist, hoch aufragende Felswände und steile Abgründe und Gruben aufweist und Gas- und Staubfontänen hinter sich lässt.

Nach einer gewissen Zeit in zehn km Entfernung wurde Rosetta zur Vorbereitung des Ausklinkens von Philae wieder in eine höhere Umlaufbahn befördert. Vorige Nacht und am frühen Morgen wurden fünf kritische Entscheidungen zur Bestätigung der verschiedenen Bereitschaftsstufen getroffen und das letzte Manöver des Orbiters vor der Abtrennung durchgeführt.

Die Abtrennung in einer Entfernung von 22,5 km vom Mittelpunkt des Kometen wurde um 10:03 Uhr MEZ bestätigt. Während des siebenstündigen Abstiegs ohne Antrieb oder Lenkung nahm Philae Bilder auf und sammelte Informationen über das Umfeld des Kometen.

"Eine der größten Unsicherheiten in Verbindung mit dem Absetzen des Landegeräts war die Position von Rosetta zum Zeitpunkt des Ausklinkens, die von der Aktivität des Kometen zu diesem besonderen Zeitpunkt abhing, von der wiederum auch die Abstiegsbahn des Landegeräts hätte beeinflusst werden können", erklärte Sylvain Lodiot, der Rosetta-Flugbetriebsleiter der ESA. "Hinzu kommt, dass wir diese Vorgänge in einer 510 Millionen km von der Erde entfernten Umgebung durchführen, mit deren Erkundung wir gerade erst begonnen haben."

Für die Landung war eine Geschwindigkeit von etwa einem Meter pro Sekunde geplant, wobei der dreibeinige Landeuntersatz den Aufprall abfing, um ein Zurückfedern in den Weltraum zu verhindern, und an jedem Bein angebrachte Eisschrauben sich in den Boden drehten.

Indes wurde während der letzten Überprüfungen des Zustands des Landegeräts vor der Abtrennung ein Problem bei der kleinen, oben auf dem Gerät angebrachten Düse festgestellt, die dem Rückstoß der beiden Harpunen entgegenwirken und das Raumfahrzeug wieder auf die Oberfläche des Himmelskörpers drücken sollte. Die Landungsbedingungen einschließlich der Frage, ob die Düse funktioniert hat oder nicht, und die genaue Position von Philae auf dem Kometen werden zurzeit analysiert, ebenso das Harpunen-Problem.

Eine Batterie und ein Akku für Betrieb bis 2015

Das Landegerät soll in den nächsten zweieinhalb Tagen erste wissen­schaftliche Beobachtungen vornehmen, vorausgesetzt die Hauptbatterie bleibt funktionsfähig. Anschließend könnte eine weitere wissenschaftliche Beobachtungsphase unter Nutzung der wieder aufladbaren Zweitbatterie erfolgen, wenn das Sonnenlicht ausreicht und die Solar­paneele nicht durch Staubablagerungen beeinträchtigt werden. Diese erweiterte Phase könnte bis März 2015 anhalten, bis sich die Temperatur im Landegerät für einen weiteren Einsatz zu stark aufgeheizt hat.

An wissenschaftlichen Highlights der ersten Beobachtungsphase werden eine Panorama-Ansicht des Landeplatzes, Ausschnitte davon auch in 3D, hochauflösende Aufnahmen der Oberfläche unmittelbar unter dem Landegerät, eine In-situ-Analyse der chemischen Zusammensetzung der Kometenoberfläche sowie die Entnahme von Bohrkernen aus einer Tiefe von 23 cm und deren anschließende Analyse durch die Laborgeräte an Bord erwartet.

Philae wird auch die elektrischen und mechanischen Eigenschaften der Oberfläche messen und außerdem durch den Kometenkern hindurch Radiosignale mit niedriger Frequenz zum Rosetta-Orbiter senden, um den inneren Aufbau des Kometen zu erforschen. Die Messungen, die Philae von seinem Landeplatz aus im Detail vornehmen wird, werden die den gesamten Kometen erfassenden Fernerkundungsdaten des Rosetta-Orbiters ergänzen und kalibrieren.

Rosetta-Mission am Kometen steht erst am Anfang

"Rosetta versucht, Antworten auf die grundlegenden Fragen zur Geschichte unseres Sonnensystems zu geben: Welche Bedingungen lagen in seiner Entstehungszeit vor und wie entwickelte es sich weiter? Welche Rolle spielten Kometen für diese Entwicklung? Wie verhalten sich Kometen?", so Matt Taylor, ESA-Projektwissenschaftler für Rosetta. "Die erfolgreiche Landung heute ist sicherlich das Sahnehäubchen auf unserem vier km großen Kuchen, aber wir werden nicht hier verharren, sondern nach vorne zur nächsten Phase dieser bahnbrechenden Mission blicken, da wir dem Kometen auf seiner Bahn um die Sonne noch weitere 13 Monate lang folgen und die Veränderungen seiner Aktivität und auf seiner Oberfläche ins Visier nehmen werden."

Während Philae seine In-situ-Analysen auf der Kometenoberfläche in Angriff nehmen wird, muss sich Rosetta zunächst wieder von der Position, von der aus es sein Landegerät abgetrennt hatte, auf eine Umlaufbahn um den Kometen begeben, um bis zum 06. Dezember eine Höhe von 20 km zu erreichen.

Im nächsten Jahr wird Rosetta mit zunehmender Aktivität des Kometen mehr auf Distanz gehen müssen und ungebundene Bahnen fliegen, wobei kurze, riskante Vorbeiflüge aus nächster Nähe, zum Teil bis zu acht km an das Kometenzentrum heran, geplant sind.

Seinen sonnennächsten Punkt wird der Komet am 13. August 2015 mit einer Entfernung von 185 Mio. km ungefähr zwischen den Umlaufbahnen von Erde und Mars erreichen. Rosetta wird ihm auch noch den Rest des Jahres 2015 folgen, wenn die Aktivität des Kometen mit zunehmender Entfernung von der Sonne wieder nachlassen wird.

"Es war eine äußerst lange und beschwerliche Reise für ein absolut einmaliges Ereignis, aber es hat sich allemal gelohnt. Wir freuen uns jetzt auf die kommenden Erfolge dieses großartigen wissenschaftlichen Unterfangens, denn die Mission Rosetta wird unser Wissen über Kometen revolutionieren", so Fred Jansen, ESA-Missionsleiter für Rosetta.

Abflug mit Surface Pro 3-Tablet: Austrian Airlines rüstet auf EFB um

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Bei Austrian Airlines wird derzeit ein Projekt umgesetzt, das die Arbeit der Piloten im Cockpit grundlegend ändert und den Flugbetrieb auf völlig neue Beine stellt. Durch die Ausstattung aller Piloten mit Surface Pro 3 Tablets vollzieht die größte österreichische Airline einen enormen Modernisierungs- und Produktivitätsschub. Die gesamte Flotte mit allen Flugzeugtypen soll mit Tablets im Cockpit unterwegs sein, und erhält entsprechende Halterungen für das Tablet. Der alte Pilotenkoffer hat aber trotzdem noch nicht ausgedient.

"Immer mehr Airlines setzen auf Innovationen von Microsoft, um ihren Flugbetrieb zu verbessern und Kunden eine noch bessere Servicequalität zu bieten. Wir sind sehr stolz darauf, dass sich mit Austrian Airlines die größte österreichische Fluglinie für Surface Pro 3 und Windows 8.1 entschieden hat, um damit ihren Betrieb noch moderner zu gestalten. Dieser Schritt unterstreicht auch die Positionierung von Surface am Markt, das als vollwertiges Tablet und Arbeitsgerät in einem überzeugt – egal ob am Boden oder über den Wolken", so Alexander Linhart, Leiter des Geschäftsbereichs Windows bei Microsoft Österreich.

Papierloses Cockpit dank EFB

"Der Traum des vollständig papierlosen Cockpits, der Ende der 90er Jahre mit dem Einzug der ersten Notebooks in die Pilotenkanzel begonnen hat, wird mit den Surface-Tablets von Microsoft nun tatsächlich Wirklichkeit", erklärt Dr. Philipp Haller, Pilot bei Austrian Airlines. Als Electronic Flight Bag (EFB) Administrator ist Haller auch Leiter des aktuellen Projekts.

"Die AUA war 1999 europaweit die erste Airline, die Flugunterlagen digital – quasi als Vorläufer der modernen Electronic Flight Bags von heute – für ihre Piloten zur Verfügung gestellt hat. Aufgrund der zahlreichen Vorteile durch den verstärkten Einsatz digitaler statt papiergebundener Pilotenkoffer haben wir den Flugbetrieb im Laufe der letzten Jahre kontinuierlich weiterentwickelt. Jedoch war es uns bisher nicht möglich, den Pilotenkoffer komplett zu ersetzen. Mit den Electronic Flight Bags auf Basis der Surface-Tablets ist das jetzt anders." sagte Haller.

Tablet erstmals ständiger Begleiter des Piloten

Die Vorteile des digitalen Pilotenkoffers liegen für Haller, der als Boeing 777 Pilot auch auf der Langstrecke im Einsatz ist, klar auf der Hand: "Wir sind nun in der Lage, die Tablets erstmals als ‚echtes‘ Electronic Flight Bag im Flugbetrieb einzusetzen. Im Unterschied zu bisherigen Lösungen wird dabei das Tablet zum ständigen Begleiter des Piloten." Das beginnt bereits bei den Vorbereitungen, indem sich die Piloten die aktuellsten Fluginformationen und -dokumente (beispielsweise Flugpläne, Wetterinfos, Positions-, Umwelt und Systemdaten) über eine bestehende Internetverbindung auf das Tablet laden, das sie anschließend mit ins Cockpit nehmen.

Dort sind die Surface Pro 3 Tablets – aus Sicherheitsgründen immer mindestens zwei pro Flug – über spezielle Halterungen im Cockpit fixiert. "Durch diese Fixierung sind unsere Piloten nun in der Lage, das am Tablet installierte Electronic Flight Bag erstmals in allen Flugphasen zu verwenden. Das gilt nun insbesondere auch bei kritischen Phasen wie Start, Landung oder im Falle von Turbulenzen."

Ausstattung der gesamten Flotte mit Tablets

Austrian Airlines hat sich für die Implementierung eines flächendeckenden Electronic Flight Bags auf Basis von Surface Pro 3 und Windows 8.1 entschieden. Die hohe Performance, das große Display und das im Vergleich dazu sehr geringe Gewicht machen das Tablet von Microsoft zum idealen Arbeitsgerät für die Cockpit-Besatzung. Im Zuge des Projekts hat Austrian insgesamt rund 950 Surface Pro 3 Tablets in der Ausstattungsvariante mit 128 GB Speicher, Intel i5 Prozessor und 4 GB RAM angeschafft.

Anfang November 2014 wurde mit dem Roll-out der Tablets und der Ausrüstung der Austrian Flotte begonnen. Dazu werden die Cockpits aller Airbus A320, Boeing 767, Boeing 777, Dash 8 Q400 und Fokker Flugzeuge Schritt für Schritt mit EFB-Halterungen ausgestattet, sodass künftig alle Piloten – egal, auf welchem Flugzeugtyp sie fliegen – die Surface-Tablets und das darauf installierte Electronic Flight Bag durchgehend im Flugbetrieb einsetzen können. Unterstützt wird die Einführung des neuen Systems durch die Microsoft-Partner ACP und Danube IT Services.

Piloten haben tausende Seiten Daten offline dabei

"Piloten arbeiten zu 95 Prozent ihrer Zeit offline. Mit der Umstellung auf den digitalen Pilotenkoffer hat die Cockpit-Besatzung künftig alle relevanten Informationen für den Flug immer offline mit dabei", erklärt Philipp Haller. "Das Electronic Flight Bag auf den Microsoft Tablets ermöglicht es uns, eine Vielzahl an Daten, Informationen und flugrelevanten Dokumenten vor Flugantritt aktuell zu synchronisieren, um diese anschließend während des Flugs jederzeit offline griffbereit zu haben. Die unmittelbare Verfügbarkeit von Handbüchern, Kartenmaterial oder Checklisten im Umfang von mehreren tausend Seiten erweitert die Handlungsfähigkeit in der Luft enorm", bringt Haller die Vorteile aus Sicht eines Piloten auf den Punkt.

Pilotenkoffer in Hardware bleibt

Ein kleines bisschen Tradition bleibt aber dennoch auch in Zukunft bestehen: "Die Freiheit über den Wolken ist – trotz aller Sehnsüchte – nicht komplett grenzenlos", so der Pilot, der bereits seit über 16 Jahren für Austrian Airlines in die Luft geht. Denn auch wenn der Inhalt des bisherigen papiergebundenen Pilotenkoffers durch Tablets ersetzt wird, so wollen diese letztlich auch irgendwie transportiert werden.

Dass Pilotenkoffer nicht vollständig aus den Cockpits dieser Welt verschwinden werden, hat für Haller außerdem noch weitere Gründe: "Zumindest als Gepäckstück für persönliche Reiseutensilien ist der Pilotenkoffer auch in Zukunft sehr beliebt. Und eines darf man trotz allem nicht vergessen: Selbst wenn mittlerweile alles im Cockpit digital ist, die Pilotenlizenz hingegen wird die Piloten noch länger auch in Papierform begleiten".

Lion Group erhält die ersten von 234 bestellten Airbus-Flugzeugen

Die Lion Group hat ihre ersten Airbus-Flugzeuge, drei A320, erhalten. Die Flugzeuge wurden bei einer feierlichen Zeremonie in Toulouse mit Rusdi Kirana, Chairman und Mitgründer der in Indonesien beheimateten Lion Group, und Fabrice Brégier, Airbus Präsident und CEO, übergeben. Es sind die ersten Maschninen aus einer historischen Bestellung von 234 Flugzeugen.

Die im März 2013 getätigte Bestellung umfasst 109 Flugzeuge des Typs A320neo, 65 A321neo und 60 A320ceo. Die erste Lieferung dient zur Flottenerweiterung der firmeneigenen Sparte Batik Air, mit der heimische und regionale Strecken bedient werden sollen. Die Flugzeuge für Batik Air werden von CFM56-Triebwerken angetrieben, und befördern in einer Zweiklassenkonfiguration bis zu 156 Passagiere.

Lion Group, im Jahr 2000 gegründet, ist eine schnell wachsende Fluggesellschaft im aufstrebenden Markt Südostasien. Mit der eigenen Batik Air und weiteren Airline-Beteiligungen bedient die Gruppe derzeit über 70 Ziele in Südostasien.

Philae erfolgreich auf dem Kometen gelandet

Philae ist gelandet! Wie die ESA verkündete, hat der Lander auf dem Kometen erfolgreich aufgesetzt und befindet sich in aufrechter Position. Die Nachricht wurde im Philae-Kontrollzentrum des DLR mit Applaus und Begeisterung aufgenommen. Ein großer Schritt für die Wissenschaft und die Menschheit. Es sehe so einfach aus, aber das ist es nicht. "Wir sind die ersten, die so etwas je gemacht haben." sagte der Generaldirektor der ESA, Jean-Jaques Dordain.

Gerade, weil man es nicht beeinflussen kann, und sich die Dinge in 500.000.000 Kilometern Entfernung automatisch abspielten, sei das geradezu ein Wunder, so Volker Bouffier, anwesend als Bundesratspräsident. Die Glückwünsche waren auch entsprechend emotional. Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich WörnerProf. Hans-Dietrich Wörner, Vorsitzender des Vorstandes des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), der zugab, zunächst nicht an den Erfolg solch einer Mission zu glauben, zog denn nun auch sein Jarket aus und zeigte sich im T-Shirt mit Logo der Mission und 67/P-Aufschrift.

Nun beginnen die ersten Messungen des Landers, in drei Wissenschaftlichen Phasen laufen nun innerhalb der 60 Stunden Batterielaufzeit Messungen ab. Diese werden über die Muttersonde Rosetta zur Erde gefunkt. Die Signale brauchen auf Grund der Entfernung eine halbe Stunde. Die ersten Aufnahmen von der Kometenoberfläche von Philae werden für ca. 19:00 Uhr auf der Erde erwartet.

"Science fiction has become science fact. Hollywood is good, but Rosetta is better"

Der erste Datenempfang von Philae besagt, dass bestimmte Signale vom Lander gesendet wurden, was beweist, dass das Gerät auf dem Kometen gelandet ist. So funkte Philae etwa, dass er die Harpunen zur Verankerung auf dem Kometen ausgeschossen hat.

Damit sei zwar noch nicht ganz sicher, in welcher Position sich der Lander befindet, er könnte auch schräg stehen. Im Kontrollcenter sagte man, dass die gesendeten Signale aber nur unter bestimmten Bedingungen ausgelöst werden sein können, der Empfang zeige, dass die Landung ingenieurtechnisch geklappt habe. Auch sendet die Antenne die Signale nur nach "oben", wenn der Lander also umgefallen wäre, so hätte er die Signale zur Sonde nicht senden können.

Erste Bilder von Philae gesendet

Das erste Bild wurde vom ROLIS-Instrument an Bord von Philae am 12. November 2014 um 15:38:41 Uhr (MEZ) aufgenommen, als Philae sich dem Kometen zur Landung näherte. Es wurde aus etwa drei Kilometern Entfernung zur Kometenoberfläche gemacht und hat eine Auflösung von etwa drei Meter pro Bildpunkt. Das zweite Bild zeigt den Blick Philaes auf die Kometenoberfläche aus nur noch 40 Metern Abstand.

Das ROLIS-Instrument, das unter Leitung des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) steht, hat während des Abstiegs vom Orbiter Bilder von der Landestelle auf dem Kometen aufgenommen. Nach der Landung wird ROLIS sich auf einen Abstand von 30 Zentimeter fokussieren, um Bilder von der Kometenoberfläche unterhalb des Landers aufzunehmen. Am oberen rechten Bildrand ist ein Teil von Philaes Landegestell sichtbar. ROLIS (ROsetta Lander Imaging System) wurde vom DLR-Institut für Planetenforschung in Berlin entwickelt.

Bild: ESA – Rosetta/Philae/CIVA; ESA – Rosetta/Philae/ROLIS/DLR

Passagiere, Flugbewegungen und Luftfracht an Berliner Flughäfen mit Plus

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An den Flughäfen Schönefeld und Tegel starteten und landeten im Oktober 2.682.234 Passagiere, vermeldete die Betreibergesellschaft BER. Das ist ein Zuwachs von 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In Schönefeld wurden im Oktober 718.907 Passagiere registriert (plus 9,7 Prozent), in Tegel waren es 1.963.327 Fluggäste (plus 5,4 Prozent). Die Zahl der Flugbewegungen stieg im Oktober auf insgesamt 23.229 Starts und Landungen, ein Anstieg um 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen im Vorjahresvergleich auf 6.532.

Das entspricht einer Zunahme von 7,4 Prozent. In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls einen Anstieg um 4,3 Prozent. Insgesamt wurden in Tegel im Oktober 16.697 Flugbewegungen registriert. Von Januar bis Oktober nutzten insgesamt 23.721.563 Passagiere die Flughäfen Schönefeld und Tegel, ein Plus von 6,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

In den ersten zehn Monaten des Jahres wurden in Schönefeld 6.148.827 Passagiere gezählt. Das sind 7,7 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2013. Gleichzeitig wurden am Flughafen Tegel 17.572.736 Fluggäste abgefertigt, das sind 5,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum 2013.

Die Zahl der Flugbewegungen insgesamt stieg im Zeitraum Januar bis Oktober auf insgesamt 213.423 Starts und Landungen, eine Zunahme um 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen im Vorjahresvergleich auf 59.316. Das entspricht einem Plus von 7,7 Prozent. In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 4,6 Prozent. Insgesamt wurden in Tegel von Januar bis Oktober 154.107 Flugbewegungen registriert.

Bei der Luftfracht konnten im Oktober an den Flughäfen Schönefeld und Tegel 3.854 Tonnen registriert werden, ein Plus von 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Philae sinkt zur Kometenoberfläche: Landebeine raus!

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Der Count Down für die Kometenlandung läuft. Philae wurde von Rosetta abekoppelt und es gelang, den Lander per Funk wieder zu kontaktieren. Für kurzen Schreck sorgte die Nachricht, dass die Kaltgas-Düse, welche den Lander auf den Kometenboden drücken soll, wohl nicht funktioniert. Damit müsse man sich voll auf die Harpunen verlassen, welche Philae in den Grund schießen wird, um sich zu verankern, so die ESA. Schließlich soll der Lander den Kometen auch anbohren.

Gerade hat das DLR verkündet, dass Philae seine Landebeine ausgefahren hat. Allein dadurch, dass eines der Landebeine nicht mehr die Solarpaneele des Landers abschattet, habe man ein Signal in der Spannungsversorgung wahrnehmen können. Die Landeprozedur war dabei erst nach dem Start an einem Modell geprobt und berechnet worden, und dann erst an die Sonde gesandt.

Die Systeme von Philae funktionieren soweit einwandfrei. Philae rotiert etwas schneller als berechnet, aber das sei noch in der Toleranz. Man warte innerhalb der nächsten 30 Minuten auf die genauen Telemetrie-Daten. Auf dem Bild, aufgenommen vom Lander soll Philae, ist die Sonde Rosetta kurz nach dem Abkoppeln zu sehen.

Bild: ESA – Philae/Rosetta/MPS

 

Oktober brachte trotz Streiks Passagier-Plus an den Fraport-Flughäfen

Am Flughafen Frankfurt setzte sich die positive Verkehrsentwicklung auch im Oktober weiter fort. Trotz rund 1.100 streikbedingter Flug-Annullierungen verzeichnete der Frankfurter Flughafen einen Zuwachs beim Passagieraufkommen um 1,4 Prozent auf 5,5 Millionen Fluggäste. Ohne den Pilotenstreik wäre das Passagier-Wachstum auf etwa vier Prozent angestiegen. Das Cargo-Aufkommen stieg im Vorjahresvergleich um 1,1 Prozent auf 188.062 Tonnen. Auch die Summe der Höchststartgewichte nahm um 1,6 Prozent auf rund 2,6 Millionen Tonnen zu.

Insgesamt 41.947 Starts und Landungen entsprechen einem Rückgang um 1,5 Prozent. Ohne die streikbedingten Annullierungen hätte die Anzahl der Flugbewegungen leicht über Vorjahresniveau gelegen.

Die internationalen Flughafenbeteiligungen im Fraport-Konzern erzielten im Oktober ebenfalls positive Ergebnisse: Der slowenische Flughafen Ljubljana wurde erstmalig voll konsolidiert und verzeichnete mit 117.491 Fluggästen ein Plus von 6,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der Flughafen in der peruanischen Hauptstadt Lima begrüßte knapp 1,4 Millionen Passagiere, was einem Plus von 4,5 Prozent entspricht. Die bulgarischen Twinstar-Flughäfen Varna und Burgas notierten zusammen ein Plus von 2,6 Prozent auf 78.078 Fluggäste.

Am türkischen Airport in Antalya ging das Passagieraufkommen um 4,8 Prozent auf rund 2,8 Millionen zurück. Der russische Airport in St. Petersburg erzielte mit gut 1,1 Millionen Fluggästen ein Plus von 5,6 Prozent. Mit 571.082 Passagieren schloss der Flughafen Hannover-Langenhagen den Berichtsmonat ebenso mit einem Plus von 5,6 Prozent ab. Auch der chinesische Flughafen Xi’an erreichte einen starken Zuwachs an Fluggästen um 13,7 Prozent auf gut 2,7 Millionen.

Mehr Imbiss-Variationen süß und herzhaft auf airberlin-Flügen

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Auf Flügen ab 90 Minuten Flugdauer bietet airberlin zukünftig ergänzend zum bereits bestehenden Angebot an Gourmetessen der Sylter Sansibar und den kostenfreien Snacks süße und herzhafte Imbiss-Variationen an. Die Deutschen sind für ihre Brotkultur in aller Welt bekannt und airberlin greift diese Tradition nun mit ihrem neuen Sandwichangebot auf: Das Holsteiner Roggenmischbrot ist belegt mit Truthahnsalami, Frischkäse und einem knackigen Gemüsemix.

Bei dem Club Sandwich handelt es sich um ein mit Hähnchenbruststreifen, Putenspeck, Ei, Mayonnaise und Tomate belegtes Mehrkornbrot. Für Vegetarier hält die Airline ab sofort eine Laugenstange mit Emmentaler Käse, Schnittlauchfrischkäse und einem Salatmix bereit. Neu sind auch Schokoladen- bzw. Blaubeer-Muffins. Erstmalig bietet airberlin auch Müsli an.

Happy Hour im Flieger

"In den Abendstunden haben wir einen besonderen Service für unsere Gäste an Bord entwickelt: Auf Flügen nach Deutschland bieten wir bei Verfügbarkeit nach 19:00 Uhr eine Happy Hour an – alle verfügbaren Snacks sind dann einen Euro günstiger, bei unseren Gourmetessen aus der Sylter Sansibar sparen unsere Gäste während der Happy Hour sogar zwei Euro pro Gericht", sagt Thomas Ney, Leiter Guest Experience bei airberlin.

Die auf innerdeutschen Flügen von den Flugbegleitern stets gestellte Frage "Süß oder salzig" hören airberlin Gäste nun auch auf vielen Mittelstreckenflügen. Das heißt, auch hier erhalten airberlin Gäste kostenfrei einen süßen oder salzigen Snack. Vor 10:00 Uhr am Morgen stehen eine warme Laugenstange oder ein warmes Rosinenbrötchen zur Wahl. Auf späteren Flügen reichen die Flugbegleiter als herzhaften Snack zum Beispiel Chips und als süßen Snack zum Beispiel einen Schokoladenriegel.

Currywurst bleibt der Renner über den Wolken

"Unsere Gäste sollen ihren Aufenthalt an Bord genießen. Gerade Geschäftsreisende nutzen die Zeit im Flugzeug für eine kleine Verschnaufpause. Mit unserem Angebot kann jeder Gast in Ruhe einen kleinen Imbiss oder auch eine warme Mahlzeit zu sich nehmen. Selbstverständlich bleibt unser kostenfreies Angebot mit kalten und warmen Getränken sowie einem süßen oder salzigen Snack weiterhin bestehen", erläutert Ney.

Das beliebteste Gourmetmenü an Bord ist und bleibt die Currywurst mit rund 150.000 verkauften Portionen pro Jahr. Die Top 3 unter den alkoholfreien Getränken sind Mineralwasser, Cola und Orangensaft. Gleich danach folgt der Klassiker Tomatensaft, von dem airberlin etwa 670.000 Liter pro Jahr serviert. Platz 1 unter den alkoholhaltigen Getränken in der Economy Class nimmt Bier ein, gefolgt von Sekt und Weißwein.

Gute Nachrichten auch für alle, die das airberlin Schokoherz mögen: Zukünftig reicht airberlin ihren Gästen das Schokoherz auch auf vielen Mittelstreckenflügen. Bisher gab es das Schokoherz als süßen Abschiedsgruß beim Verlassen des Flugzeuges nach einem Kurzstreckenflug.

Austrian Airlines: Schwacher Europaverkehr kompensiert Langstrecke

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Im Zeitraum Januar bis Oktober 2014 sind in Summe rund 9,7 Millionen Passagiere mit Austrian Airlines geflogen. Das entspricht dem Niveau des Vorjahres. Im Bereich der Interkontinentalflüge konnte dabei ein Passagierzuwachs von 8,6 Prozent verzeichnet werden. Im Europaverkehr kam es hingegen zu einem Minus von 1,4 Prozent, da aufgrund der politischen Krisen in der Ukraine und im Nahen Osten kurzfristige Flugstreichungen und Flugplanausdünnungen erforderlich waren.

Die Kapazität wurde aufgrund der zusätzlichen Boeing 777 und der Nordamerika-Expansion in Summe um 4,5 Prozent erhöht. Die Passagierkilometer (RPK) sind um 5,4 Prozent gestiegen. Die Auslastung konnte somit um 0,7 Prozentpunkte auf 79,7 Prozent gesteigert werden.

"Die Krisenregionen im Nahen Osten, Russland und der Ukraine drücken nach wie vor auf die Nachfrage. Der Zuwachs auf der Langstrecke konnte aber die gedämpfte Nachfrage in Europa ausgleichen und die Passagierzahlen auf dem Niveau des Vorjahres halten," so Austrian Airlines CEO Jaan Albrecht.

Im Einzelmonat Oktober 2014 sind über 993.000 Passagiere mit Austrian Airlines geflogen. Dieser Rückgang von 4,6 Prozent gegenüber Vorjahr ist vor allem auf die Krisenregionen Russland, Ukraine und den Nahen Osten zurückzuführen. In Summe wurde die Kapazität um 3,4 Prozent erhöht. Die Passagierkilometer (RPK) sind um 1,1 Prozent gestiegen. Die Auslastung ist somit um 1,8 Prozentpunkte auf 78,2 Prozent zurückgegangen.

Europaverkehr

Im Oktober 2014 sind rund 831.200 Passagiere in Europa mit Austrian Airlines geflogen. Das entspricht einem Rückgang von 6,4 Prozent. Dies begründet sich vor allem in der schwachen Nachfrage nach Russland und in die Ukraine. Die Auslastung ist um 2,6 Prozentpunkte auf 75,2 Prozent gesunken.

Im Zeitraum Januar bis Oktober 2014 sind in Europa rund 8,2 Millionen Passagiere mit Austrian Airlines geflogen. Das entspricht einem Rückgang von 1,4 Prozent. Die Auslastung ist um 0,3 Prozentpunkte auf 77,2 Prozent zurückgegangen.

Interkontinentalverkehr

Im Oktober 2014 sind rund 161.800 Passagiere mit Austrian Airlines auf Interkontinental-Flügen geflogen. Das sind um 6,4 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung ist um 1,5 Prozentpunkte auf 80,5 Prozent gesunken.

Im Zeitraum Januar bis Oktober 2014 sind rund 1,5 Millionen Passagiere mit Austrian Airlines auf Interkontinental-Flügen unterwegs gewesen. Das sind um 8,6 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung ist um 1,4 Prozentpunkte auf 81,9 Prozent gestiegen.

Verkehrsergebnisse Januar–Oktober 2014 Austrian Airlines

  Oktober 2014 Veränderung zum Vorjahr in Prozent Januar bis Oktober 2014 Veränderung zum Vorjahr in Prozent
Ausgelastete Passagier-Km (RPK) Mio 1.659,9 1,1 15.850,7 5,4

Europa

707,0 -9,0 7.214,7 -2,0

Interkontinental

952,9 10,1 8.636,0 12,5
Angebotene Sitz-Km (ASK) Mio 2.123,7 3,4 19.892,7 4,5

Europa

940,6 -5,8 9.350,2 -1,6

Interkontinental

1.183,1 12,2 10.542,5 10,6
Passagierfaktor Prozent 78,2 -1,8P. 79,7 0,7P.

Europa

75,2 -2,6 P.77,2 -0,3P.

Interkontinental

80,5 -1,5P. 81,9 1,4P.
Beförderte Passagiere in 1.000 993,0 -4,6 9.654,5 0,0

Europa

831,2 -6,4 8.158,7 -1,4

Interkontinental

161,8 6,4 1.495,8 8,6
Ausgelastete Tonnen-Km (RTK) Mio 199,6 1,2 1.888,0 6,9

Europa

71,0 -8,1 724,0 -1,6

Interkontinental

128,6 7,2 1.164,0 12,9
Angebotene Tonnen-Km (ATK) Mio 278,3 5,4 2.584,4 7,1

Europa

98,8 -5,2 985,2 -1,2

Interkontinental

179,5 12,3 1.599,2 13,0
Gewichtsladefaktor Prozent 71,7 -3,0P. 73,1 -0,2P.

Europa

71,8 -2,2P. 73,5 -0,3P.

Interkontinental

71,6 -3,4P. 72,8 -0,1P.

 

EFB im Tablet-PC und Vernetzung: DRF bekommt Kunden-Auszeichnung

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Die DRF Luftrettung hat den diesjährigen "Customer Innovation Award" des IT-Unternehmens Matrix42 in der Kategorie Enterprise Mobility gewonnen. Ausgezeichnet wurde damit die mobile Lösung, die zur Verwaltung aller bei der DRF Luftrettung verwendeten iPhones und zum App-Management eingesetzt wird.

Jedes Jahr zeichnet das IT-Unternehmen Matrix42 Projekte mit Vorbildcharakter aus. Die DRF Luftrettung habe "den innovativen Einsatz der mobilen Anwendung gezeigt, vor allem durch die Verzahnung mit dem restlichen Portfolio", so begründete die Jury von Matrix42 die Entscheidung für die Luftrettungsorganisation, die sich gegenüber 20 Bewerbern durchgesetzt hat. Die feierliche Preisübergabe im Rahmen des Matrix42 Customer Day in Frankfurt hatte am 06. November stattgefunden.

Die DRF Luftrettung hat mehrere Anwendungen auf Basis der Matrix42-Produktpalette im Einsatz. Dazu zählt beispielsweise eine Lösung zur Verwaltung der Tablet-PCs (Electronic Flight Bags, EFBs), die bereits an Bord ihrer Ambulanzflugzeuge zum Einsatz kommen und auch an Bord aller Hubschrauber genutzt werden sollen. Die digitalen Helfer erleichtern den Besatzungen bei ihren Einsätzen nicht nur die Wetterabfrage und die Flugplanung sondern auch die Navigation.

Des Weiteren nutzt die gemeinnützig tätige Luftrettungsorganisation die gesamte Workspace-Management-Lösung von Matrix42, die eine umfassende Arbeitsplatzverwaltung und Anwenderbetreuung ermöglicht. Die IT-Abteilung hat darauf aufbauend ein Self-Service-Portal individuell konfiguriert. Damit können die Mitarbeiter der DRF Luftrettung unter anderem Störungen mit IT-Anwendungen anhand von Tickets selbst anlegen und weiterverfolgen.

Zeitplan mit Livestream zur Landung von Philae auf dem Kometen

Zurzeit wird der Lander Philae aufgeheizt, damit er pünktlich zur Landung auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko auch die richtige Temperatur hat. Schichtdienst rund um die Uhr gilt daher für das Team im Lander Control Center (LCC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Gestern Abend begannen um 19:00 Uhr die letzten Vorbereitungen für Separation, Abstieg und Landung. Heute um 02:35 Uhr, fällt dann die Entscheidung: Ist Philae fit für die Landung und kann das Lander Control Center des DLR Grünes Licht für die Separation geben?

Anschließend beginnt dann eine ausgeklügelte Choreographie, die Lander Philae mit auf den Weg gegeben wurde, damit die Landung und der Einsatz der zehn Instrumente an Bord reibungslos ablaufen kann. Die Bestätigung der Landung wird gegen 17:00 Uhr erwartet.

Instrumente starten vor der Abkopplung

Bereits um 04:35 Uhr wird Philae – der Lander sitzt dann noch in der Rosetta-Sonde – das erste Instrument eingeschaltet: ROMAP, dass das Magnetfeld des Kometen und seine Plasma-Umgebung untersuchen wird. Ab 08:21 Uhr folgen weitere Instrumente: Die Thermalsonde MUPUS, die sich auf dem Kometen bis in eine Tiefe von 40 Zentimeter hämmern soll, wird ebenso eingeschaltet wie SESAME, das mit Sensoren unter anderem die akustischen Eigenschaften des Kometenkerns erkundet. Um 09:13 Uhr geht CONSERT in Betrieb – dieses Instrument besteht aus Komponenten auf Lander und Orbiter und soll den Kometen mit Radiowellen durchleuchten.

Um 09:35 Uhr sollte die Rosetta-Sonde, gesteuert vom Kontrollzentrum der ESA, auf ihrer Bahn den Punkt erreichen, an dem Philae ausgestoßen wird. Sieben Stunden lang wird Philae dann im Schritttempo in Richtung Kometenoberfläche sinken. Um 09:44 Uhr soll dann das Landegestell ausgefahren werden. Das Team im Lander Control Center (LCC) des DLR wird dies genau überwachen, denn sollte Philae nicht wie geplant den Ablauf einhalten, müsste der Lander neue Steuerkommandos erhalten. Ab 11:35 Uhr beginnt die Kommunikationsverbindung zwischen Philae und dem DLR-Kontrollraum, aus dem der Lander gesteuert und betrieben wird.

Erste Bilder nach Verifikation des "Gesundheitszustands"

Bereits während des Abstiegs nimmt die Kamera ROLIS, die an der Unterseite des Landers sitzt, die ersten Bilder der Landestelle auf. Diese werden voraussichtlich gegen 19:00 Uhr die Wissenschaftler am Boden erreichen. Setzt Philae wie geplant um 16:33 Uhr auf, wird die Nachricht der Landung die Erde erst rund 28 Minuten später erreichen – so lange benötigt das Signal für die Strecke zwischen Komet und Kontrollraum. Daher rechnet das LCC gegen 17:00 Uhr mit der Bestätigung aus dem All, dass die erste Landung überhaupt auf einem Kometen erfolgt ist.

Für das Team im Kontrollraum geht die Arbeit allerdings auch nach der Landung nahtlos weiter: Der "Gesundheitszustand" des Landers wird detailliert analysiert, die Landestelle identifiziert und die nächsten Abläufe geplant. Zu den Ereignissen der ersten Kometenlandung vom Rosetta-Lander Philae schaltet das DLR einen Livestream ab 12:25 Uhr (MEZ). Bereits jetzt laufen dort interessante Videos zur Mission.

DFB und Lufthansa verlängern Partnerschaft

Als "Airline des Sports" setzt Lufthansa weiterhin auf ihr Engagement im Fußball und hat ihre Partnerschaft mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) bis 2018 verlängert. Damit bleibt Lufthansa "Offizieller Partner des Deutschen Fußball-Bundes".

Der Vertrag dazu wurde heute von Wolfgang Niersbach, Präsident des DFB, und Jens Bischof, Mitglied des Passagevorstandes und verantwortlich für Vertrieb, Produkt und Marketing, in Frankfurt unterzeichnet.

Frauen-/Nationalmannschaft zur EM nach Frankreich

Als "Official Carrier" fliegt Lufthansa die Spieler, Trainer, Mitarbeiter und Delegationsmitglieder des DFB-Teams zu allen Länderspielen und Turnieren. So wird die Nationalmannschaft mit Lufthansa unter anderem zur Fußball-Europameisterschaft 2016 nach Frankreich und 2018 zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft nach Russland reisen – genauso wie die Frauen-Nationalmannschaft im kommenden Jahr zur WM in Kanada.

Der Vertrag garantiert für Lufthansa umfangreiche Rechte und Marketingleistungen des DFB, beispielsweise Logopräsenzen auf allen DFB-Kommunikationsmitteln sowie Inhalte für die Social-Media-Plattformen der Airline. Darüber hinaus planen Lufthansa und der DFB gemeinsame Aktionen mit Repräsentanten und Fans des DFB.

Ein besonderes Highlight der Zusammenarbeit in der letzten Vertragsperiode war der Flug der Nationalmannschaft zur WM 2014 nach Brasilien sowie der Rückflug mit dem Lufthansa-"Siegerflieger" direkt zur WM-Party in Berlin.

"Lufthansa ist und bleibt ein verlässlicher Partner des Sports. Unsere Partnerschaft mit dem Deutschen Fußball-Bund liegt uns besonders am Herzen. Lufthansa freut sich bereits heute, die Mannschaft mit dem Siegerflieger nach der Europameisterschaft 2016 und der WM 2018 in Russland – hoffentlich jeweils erneut als Sieger – zurück nach Deutschland zu bringen," sagte Jens Bischof anlässlich der Vertragsunterzeichnung.

Nationaler Förderer bei Sport-Großereignissen

Wolfgang Niersbach, Präsident des DFB, ergänzt: "Von den Länderspielen unserer A-Nationalmannschaft bis hin zu den Turnieren unserer U-Teams und den internationalen Einsätzen unserer Auslandsexperten ist der DFB weltweit unterwegs. Wir sind froh, dass wir dabei mit Lufthansa einen zuverlässigen Partner an unserer Seite haben, der unsere Anforderungen kennt, flexibel ist und sich mit dem deutschen Fußball identifiziert. Das Bild des "Siegerfliegers" über der Fanmeile bei der Rückkehr unserer Weltmeister aus Brasilien war ein schönes Beispiel für diese Partnerschaft."

Lufthansa unterhält langjährige Kooperationen mit dem Deutschen Fußball-Bund (seit 2005), dem FC Bayern München (seit 2004) und Eintracht Frankfurt (seit 2008). Zudem engagiert sich die Fluggesellschaft als Nationaler Förderer der Deutschen Sporthilfe und ist seit vielen Jahren Partner des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Dazu gehört traditionell die Beförderung der Deutschen Mannschaften zu den Olympischen Spielen und als Partner des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) zu den Paralympics.