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In gestrigen Berichten wurde von sogenannten "Extrakosten" für den in Höhe von 3,2 Milliarden Euro berichtet. Dies ist eine irreführende Aussage. Richtig ist, dass es sich bei dem zitierten Dokument um ein illegal entwendetes internes Papier der handelt. In dem Papier wird ein strategischer Ausblick bis zum Jahr 2035 gegeben, in dem die FBB mit deutlich mehr Passagieren rechnet als heute. Das Papier bündelt interne Überlegungen zu diesem Thema, stand aber zu keinem Zeitpunkt zur Entscheidung an.

Wenn Erweiterungen des BER anstehen, werden diese in Einzelmaßnahmen markt- und zeitgerecht zugeschnitten und im Aufsichtsrat der FBB beraten. Insgesamt gilt, dass die derzeit im Aufsichtsrat benannten Fertigstellungskosten für den BER bleiben wie sie sind. Für die nach der BER-Eröffnung notwendigen strategischen Investitionen für anstehende Kapazitätserweiterungen bedarf es keiner weiteren Gesellschaftermittel.

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Thomas Zimmermann
Thomas Zimmermann ist Redaktionsleiter bei Luftfahrtmagazin.de und erfahrener Fachjournalist im Bereich Luftfahrt mit 15 Jahren Erfahrung und einem tiefen Wissen und großer Leidenschaft für Luftfahrtdesign, nachhaltige Innovationen und Luftverkehrspolitik. Mit einem klaren Blick für Fakten, berichtet er seit Jahren fundiert und prägnant über die Entwicklungen am Himmel.