Start Blog Seite 385

Flugtauglichkeit: Start-up lagert Patienten-Daten in die Cloud

Innerhalb der Arbeitsmedizin ist die Flugmedizin ein besonders sensibler Bereich, da die Flugsicherheit direkt mit der Gesundheit von Piloten und Flugpersonal verknüpft ist. Das deutsche Start-up Preveniomed spezialisiert sich auf Dienstleistungen und Beratung für die Flugmedizin und untersucht Patienten hinsichtlich ihrer Flugtauglichkeit. Dabei nutzt Preveniomed die Cloud von SoftLayer im Rechenzentrum in Frankfurt als sichere und stets verfügbare IT-Infrastruktur. In der IT-Wolke werden nicht nur Patientendaten sicher gespeichert und archiviert, sondern dort laufen auch die von Preveniomed eingesetzten Anwendungen von Stock Informatik.

Verschlüsselt werden die Informationen in der Datenbank mit dem eperi Gateway for Databases. "Das Hochwasser, das wir im letzten Jahr in Münster hatten, gab für uns endgültig den Ausschlag, die IT in ein sicheres und geschütztes Rechenzentrum auszulagern", sagt Andreas Adrian, Arzt und Gründer von Preveniomed. "Wir haben uns für IBM und eperi als IT-Partner entschieden, da wir mit der SoftLayer Cloud unsere Patientendaten nicht nur hundertprozentig vor Ausfällen schützen können, sondern mit dem eperi Gateway auch höchste Anforderungen an den Datenschutz erfüllen."

Für Berufspiloten und Hobbyflieger

Preveniomed setzt seinen Schwerpunkt innerhalb der Arbeitsmedizin auf medizinische Dienstleistungen und Beratungen für Beschäftige der Luft- und Raumfahrt. Egal ob es sich um Berufspiloten oder Hobbyflieger handelt, die Lizenzen für Flugzeuge, Hubschrauber oder Zeppeline erwerben wollen – der Gesundheitscheck für Erstzulassungen und Verlängerungen ist obligatorisch. Dabei unterstehen die Patientendaten höchsten Datenschutzbestimmungen und es gilt stets das oberste Gebot der ärztlichen Schweigepflicht.

IBM sorgt mit der SoftLayer Cloud für eine skalierbare und stets verfügbare IT-Infrastruktur, die mit Standort in Frankfurt auch eine nationale Datenspeicherung bietet. Das eperi Gateway for Databases verschlüsselt die Patientendaten entsprechend allen Anforderungen und Vorgaben der deutschen Bundesärztekammer (BÄK) und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Zudem ist die eperi-Lösung auch vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) geprüft.

Preveniomed speichert nicht nur die Daten in der SoftLayer Cloud, sondern hostet darin auch seine Anwendungen. Dabei setzt es die Software von Stock Informatik ein. Stock Informatik ist europäischer Marktführer für Software in den Bereichen Arbeits- und Präventionsmedizin sowie Arbeitssicherheit.

Datenhosting flexibel für ausländische Luftfahrtbehörden

"Innerhalb von nur einem Arbeitstag konnten wir die Datenbanken und Anwendungen von Preveniomed komplett in die SoftLayer Cloud migrieren – so blieb die Umstellung für die Mitarbeiter nahezu unbemerkt", sagt Elmar Eperiesi-Beck, Gründer und Geschäftsführer von eperi. "Und weil unser eperi Gateway nicht nur die Dateien der Datenbank verschlüsselt, sondern die Inhalte der Datenbank selbst, garantieren wir höchste Sicherheitsstandards. Nicht einmal ein Datenbankadministrator könnte die Einzeldaten der Patienten dechiffrieren, geschweige denn jemand von außen."

Preveniomed kann sich nun voll und ganz auf seine Kernaufgaben innerhalb der Arbeits- und Flugmedizin konzentrieren und muss sich um Themen wie Datenschutz, Skalierbarkeit oder IT-Sicherheit kaum mehr Gedanken machen. Zudem bietet die globale Verfügbarkeit der SoftLayer Cloud von IBM die Möglichkeit, die IT auch außerhalb von Deutschland in IBM Cloud Rechenzentren zu betreiben. Für Preveniomed ist das ein durchaus wichtiges Argument, da Geschäftsführer Andreas Adrian auch Fliegerarzt für die britische Civil Aviation Authority (CAA) und die US-amerikanischen Federal Aviation Administration (FAA) ist.

"Gerade die vergangenen Monate haben uns gezeigt, dass Cloud nicht nur bei den etablierten Unternehmen immer stärker als IT-Ressource in den Fokus rückt, sondern vor allem auch junge Start-ups überzeugt", sagt Rainer Strohm, Direktor Cloud Services bei IBM für das SoftLayer-Angebot in Deutschland, Österreich und der Schweiz "Durch Angebote wie unsere SoftLayer Cloud können sich selbst kleine Unternehmen innerhalb weniger Tage eine sichere IT aufbauen, die nicht nur stets verfügbar und skalierbar ist, sondern auch weltweit eingesetzt werden kann."

AS350 B3e für Polizei in Botswana mit Nachtsichtgeräten

0

Die Polizei von Botswana hat mit Airbus Helicopters einen Vertrag über drei neue AS350 B3e "Ecureuil"-Hubschrauber für die Unterstützung der Polizeikräfte aus der Luft unterzeichnet.

Die neuen Hubschrauber werden für die Anforderungen des Botswana Police Service angepasst. Dazu gehören Installation speziell für Sicherheitsbehörden und für nächtliche Einsätze, etwa Nachtsichtgeräte. Die ersten Maschinen sollen noch später im Jahr 2015 übergeben werden.

Neben Botswana sind AS350 B2-, B3- and B3e-Varianten auch in den Ländern Südafrika, Namibia and Angola im Einsatz. Das starke Turboméca Arriel 2D-Triebwerk verleiht dem Helikopter aus der Ecureuil-Familie, der sich in den heißen klimatischen Bedingungen bewährt hat, besonders viel Leistung im Vergleich zu andernen Hubschraubern dieser Größe. Neben den Maschinen erbringt Airbus Helicopters Southern Africa auch noch Schulungen für Piloten und Techniker.

Foto: © Copyright Airbus Helicopters Southern Africa Pty Ltd.

Bombardier einig bei Verkauf von Military Aviation Training (MAT) an CAE

0

Bombardier, der Regionalflugzeug-Hersteller aus Kanada, will sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren. Daher hat das Unternehman bekannt gegeben, das die unter Military Aviation Training (MAT) laufende Division verkauft werden soll. Eine endgültige Übereinkunft dazu sei nun getroffen worden. Käufer ist CAE Inc. Der Verkauf hat einen Wert von 19,8 Mio. Kanadischen Dollar und steht, neben einigen üblichen noch zu klärenden Bedingungen, noch unter Vorbehalt der Genehmigung von Aufsichtsbehörden und Regierung.

Bombardier Military Aviation Training erbringt Dienstleistungen für Schulung und Ausbildung militärischen Flug- und Bodenpersonals. CAE Inc. mit Sitz in Montreal, Québec ist Hersteller von Flugsimulatoren für zivile und militärische Programme. Der Verkauf soll ca. zum Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Trainingshubschrauber EC135 T2+ für ADF schon im Erstflug

0

Der erste Hubschrauber EC135 T2+ für die neue, modernisierte Flotte der zweimotorigen Drehflügler der Australian Defence Force (ADF) für ihr neues Helicopter Aircrew Training System (HATS), hat in Europa bereits seinen Erstflug absolviert.

Beim HATS-Projekt als gemeinsame Ausbildungeinheit für die Fliegerstaffeln der Army und Navy sollen 15 Airbus Helicopters EC135 T2+ Trainingshubschrauber, neben weiteren EC135-Flugsimulatoren und neuen, mit Flight-Deck ausgestatteten Trainings-Wasserfahrzeugen zum Einsatz kommen. Das Foto zeigt den HATS No. 1 EC135 T2+ Helikopter mit der Seriennummer 1179, beim Abheben am Airbus Helicopters Stammwerk Donauwörth.

Die EC135 T2+, als ziviler Hubschrauber entworfen, bewährt sich auch als vollwertiger militärischer Trainer. Der Erstflug bei Airbus Helicopters sei ein fantastischer Meilenstein, der nur zwei Monate nach Auftragseingang im November erreicht wurde, sagte Peter Harris, Airbus Helicopters Head of Sales für Australien und Pazifik.

Hauptauftragnehmer für das Trainingssystem ist Boeing Defence Australia (BDA) mit Thales Australia als Partner für die Flugsimulatoren. Die volle Trainingsstärke soll 2018 erreicht werden, dann sollen bis zu 130 Piloten, Waffenoffiziere, Flugpersonal und technische Betreiber jedes Jahr im HATS-Programm qualifiziert werden.

Foto: © Copyright Airbus Helicopters, Charles Abarr

SC Freiburg-Stadionbau für DRF-Rettungshubschrauber kein Problem

0

Der Freiburger Hubschrauber der DRF Luftrettung ist derzeit Bestandteil der Debatte um den Stadionneubau des SC Freiburg. Die DRF Luftrettung stellt klar: Ein möglicher Neubau des Stadions bringt keine Einschränkungen für den Freiburger Hubschrauber, solange der Flugplatz in Betrieb ist. Unabhängig von den bisherigen Diskussionen führt die DRF Luftrettung gemäß ihres öffentlich-rechtlichen Auftrags mit ihrem Freiburger Hubschrauber Intensivtransporte, d. h. Patiententransporte zwischen Kliniken, sowie Notfalleinsätze durch. "Christoph 54" leistet damit einen wichtigen Beitrag im Rettungswesen.

Der Freiburger Hubschrauber der DRF Luftrettung ist täglich von 08:00 Uhr bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Die Luftretter führen Intensivtransporte von Patienten über den Schwarzwald bis hin zum Allgäu durch. Diese Aufgaben wird die DRF Luftrettung in Freiburg auch weiterhin wahrnehmen, ungeachtet der jetzigen Diskussion um den Stadionneubau in der Nähe des Freiburger Flugplatzes.

Keine Flüge mit dem DRF-Learjet

Notfalleinsätze werden hauptsächlich bis an den Hochrhein im Süden, an den Rhein im Westen, Offenburg im Norden und den Feldberg im Osten geflogen. Im Ambulanzflugbereich ist die DRF Luftrettung in Freiburg nicht tätig: Sie führt keine Transporte mit Ambulanzflugzeugen – im Betrieb befindet sich ein Learjet – vom Flugplatz bzw. zum Flugplatz Freiburg durch.

Flughafen Köln/Bonn Crazy Sunday zu Kaneval

Am 08. Februar lädt der Flughafen Köln/Bonn kleine und große Karnevalsfans im Rahmen der Reihe Crazy Sunday zum "Alaaf am Airport" ein. Von 11:00 bis 16:00 Uhr gibt es auf der Besucherterrasse im Terminal 1 zahlreiche närrische Aktionen für Kinder. Die kölsche Band "C’est la vie", das Porzer Dreigestirn und das Kinderdreigestirn sowie eine Tanzgruppe sorgen für die passende Stimmung zur Fünften Jahreszeit. Die Shops und Gastronomie-Einrichtungen in den Terminals bieten beim "Alaaf am Airport" wieder etliche Sonderaktionen und der Flughafen kostenlose Besucherführungen an.

Im Rahmen des Auftritts vom Porzer Dreigestirn findet auf der Besucherterrasse ein Kostümwettbewerb für Kinder statt, die verkleidet zum Airport kommen sollten. Beim Kinder-Karnevalsparcours hat derjenige die Nase vorn, der am schnellsten das Clowns-Outfit anhat und nach Eierlaufen, Sackhüpfen und Dosenwerfen als Erster die Ziellinie überquert. Und beim Mitmach-Konzert können die kleinen Jecken ihr Gesangstalent unter Beweis stellen, während sich die Eltern an der Maredo-Grillstation ein saftiges Steak oder nebenan einen klassischen Reibekuchen gönnen.

Wer mit seiner Restaurant-Rechnung am Gewinnspiel "Sie essen – wir zahlen" teilnimmt, bekommt mit etwas Glück die Rechnung vom Flughafen erstattet. Außerdem können Kinder im Terminal 1 Karnevalsorden basteln, beim beliebten Kinderschminken Platz nehmen oder sich von den Puppen des Kölner Figurentheaters verzaubern lassen. Zudem werden kostenlose Besucherführungen angeboten. Die Anmeldung mit Personalausweis erfolgt ab 11:00 Uhr im Terminal 1 (Bereich 1 B). Kinder müssen mindestens fünf Jahre alt sein.

Wer in Urlaubsstimmung ist, auf den warten in den Reisebüros im Terminal 2 zahlreiche Angebote. Die ersten 200 Veranstaltungsbesucher, die eine Reise ab Köln/Bonn buchen, dürfen ihr Auto während der Urlaubsreise bis zu zwei Wochen kostenlos im Parkhaus 2 abstellen. Für Kinder gibt es im Terminal 2 (Reisemarkt) einen Stand, an dem Bonbon-Ketten gebastelt werden.

Für alle Besucher der Veranstaltung ist das Parken am Köln Bonn Airport wie sonntags vergünstigt: Veranstaltungsbesucher mit Ein- und Ausfahrten zwischen 08:00 und 20:00 Uhr bezahlen im Parkhaus 2 lediglich drei Euro.

Reiseverbindungen ab Flughafen Nürnberg erweitert

0

Der Sommer kann kommen: Sylt, Dubrovnik, Lamezia Terme in Kalabrien und Tivat in Montenegro – diese vier neuen Ziele sind ab dem Sommer mit airberlin, flyniki und Montenegro Airlines nonstop ab Nürnberg erreichbar. WIZZ Air führt die im Oktober aufgenommene Verbindungen nach Bukarest und Cluj/Napoca in (Klausenburg in Siebenbürgen) in Rumänien fort. Die neuen Ziele sind ab sofort buchbar.

Den touristischen Schwerpunkt des Sommerflugplans am Albrecht Dürer Airport Nürnberg, der ab 29. März 2015 gilt, bildet wieder die Türkei mit mindestens 28 Wochenabflügen nach Antalya, dicht gefolgt von Palma de Mallorca mit 26 Abflügen pro Woche.

Am Fuß des italienischen Stiefels liegt das Badeparadies Lamezia Terme. Die Region Kalabrien ist der südlichste Teil des italienischen Festlandes, der Flughafen liegt direkt an der tyrrhenischen Küste und wird von airberlin-Partner flyniki angesteuert.

Dubrovnik, die Perle der Adria, ist neben Split das zweite airberlin-Ziel in Kroatien. Die Altstadt ist seit 1979 Weltkulturerbe und ab Start des Sommerflugplans am 29. März von Nürnberg mit airberlin erreichbar.

Der Reiseveranstalter trendtours Touristik bietet erstmals ab Nürnberg das Reiseziel Tivat in Montenegro an, geflogen durch Montenegro Airlines. Montenegro beeindruckt durch pittoreske Orte und wunderschöne Buchten.

Mit airberlin geht es ab dem 29. März 2015 nach Westerland auf Sylt. Sonnen an der legendären Sansibar, Spazierengehen am Roten Kliff in Kampen: Sylt ist von Franken nur eine entspannte Flugstunde entfernt.

Außerdem setzt die Low Cost-Airline WIZZ Air ihre im Winter aufgenommenen Linienflüge in die rumänische Hauptstadt Bukarest und nach Cluj-Napoca (Klausenburg) in Siebenbürgen auch im Sommer fort.

easyJet konsolidiert sich ans North Terminal in London Gatwick

easyJet, die größte Airline in Großbrittanien, will ihren ganzen Flugbetrieb am London Gatwick Airport am North Terminal konsolidieren. Die Pläne für eine Konzentration auf ein einzelnes Terminal bis zum Herbst 2016 sollen es für easyJet leichter machen zu expandieren.

Neben einer Verbesserung für die Airline sollen aber auch die Reisenden der Fluggesellschaft einfacher und bequemer über die größte Basis von easyJet zu reisen können.

easyJet begann seinen Flugdienst ab Gatwick 1999 und hat heute 57 Flugzeuge dort stationiert, welche 109 Routen bedienen. 2014 beförderte die Airline mit 1.400 Crew-Angestellten und 700 Piloten 16 Mio. Passagiere in London Gatwick. Die Ziele ab Gatwick sollen weiter ausgebaut werden und die Flotte erneuert. So sollen A319-Flugzeuge durch A320 mit 180 Sitzen, und ab 2017 A320neo ersetzt werden.

Flughafen Dresden bietet wieder Führungen in der Ferienzeit

Flughafen-Führungen in Dresden zur Ferienzeit: Wie lang ist die Start- und Landebahn? Welches Flugziel ist am weitesten von Dresden entfernt? Warum piept es bei der Personenkontrolle? Fragen wie diese beantworten die Gästeführer des Dresdner Flughafens in den sächsischen Winterferien. Treffpunkt ist die Flughafen-Information auf der Ankunftsebene im Terminal. Nach einem Rundgang durch das moderne Flughafengebäude und einer Personenkontrolle beobachten die Besucher aus dem Vorfeldbus heraus die Flugzeugabfertigung. Dabei besteht die Möglichkeit, je nach Verkehrslage Starts und Landungen zu fotografieren und zu filmen.

Täglich außer sonntags finden zwei Maxi-Touren statt. Die 90-minütigen Führungen beginnen um 09:30 und 11:30 Uhr (09.02. bis 13.02. und 16.02. bis 20.02.) sowie 09:30 Uhr und 12:00 Uhr (14.02. und 21.02.). Kinder/Schüler bis einschließlich 14 Jahre zahlen sechs Euro, Erwachsene neun Euro. Darüber hinaus machen die Gäste einen Abstecher zu den Löschfahrzeugen der Flughafenfeuerwehr, zum Beispiel dem Panther 8×8. Außerdem wird in der Feuerwache ein Miniaturmodell des Flughafens besichtigt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine rechtzeitige Reservierung unbedingt erforderlich unter Tel. 0351-8813300 (am Wochenende: 0351-8813360).

Charterflüge für Kreuzfahrt-Reisende bringt Passagier-Plus nach Rostock

Für die kommende Sommersaison 2015 hat Europas größtes Kreuzfahrtunternehmen Costa Crociere wöchentliche Charterflüge zu dem Flughafen Rostock-Laage (RLG) aufgenommen. Vom 22. Mai bis 28. August 2015 können internationale Kreuzfahrtgäste der Reederei eine direkte Fluganbindung nach Rostock nutzen. Die überwiegend italienischen, spanischen und französischen Gäste werden nach ihrer Ankunft in Rostock per Bus-Shuttle nach Warnemünde zum Passagierterminal zur Costa Favolosa gefahren. Von dort legt das Kreuzfahrtschiff zu einwöchigen Kreuzfahrten in die Norwegischen Fjorde und ins Baltikum ab. Insgesamt rechnet der Flughafen Rostock-Laage mit mehr als 20.000 Passagierabfertigungen.

Die Kreuzfahrtreisenden können durch das neue Charterprogramm mit Costa Crociere direkt aus Paris, Rom, Mailand und Madrid nach Rostock an- und abreisen. "Dank der wöchentlichen Flugverbindung beschert die Costa Gruppe dem Hafen Warnemünde in diesem Jahr ein deutliches Plus an internationalem Passagierverkehr. Das erhöhte Verkehrsaufkommen des Flughafens ist zudem ein wichtiger Impuls für die ganze Region, sowohl wirtschaftlich als auch touristisch", erklärt Felix Eichhorn, Senior Vice President Sales der Costa Gruppe Deutschland.

Auch bei AIDA freut man sich über die neue Zusammenarbeit: "Wir haben mit unseren italienischen Kollegen diese Initiative zusammen ausgearbeitet. Der Flughafen Rostock kann mit unserer Unterstützung rechnen", so Dennis Schrahe, Director Flight Operations für AIDA. Dr. Rainer Schwarz, Geschäftsführer des Flughafens Rostock-Laage: "Der Flughafen Rostock ist schon lange das Eingangstor Mecklenburg-Vorpommerns für ausländische Touristen. Als Dienstleister für die Region unterstützt er nun auch Kreuzfahrten ab dem Hafen Warnemünde." Kreuzfahrtgäste aus Frankreich, Italien und Spanien können hätten es bequem bei der Anreise mit dem Flugzeug und dem Dienst direkt zum Schiff.

Lufthansa bedient München – Fuerteventura und Teneriffa ab Winter 2015

0

Ab dem kommenden Winter können Lufthansa-Kunden der kalten Jahreszeit, neben Gran Canaria (LPA), zu zwei weiteren attraktiven Destinationen entfliehen. Am 25. Oktober, bereits vor Beginn der bayrischen Herbstferien, startet der erste Flug von München nach Fuerteventura (FUE). Am 31. Oktober folgt die Verbindung nach Teneriffa (TFS). Beide Ziele werden sonntags, beziehungsweise samstags mit einem Airbus A321 mit 200 Sitzen in zwei Klassen angeflogen. Damit können Lufthansa-Gäste ihre Flüge auf die Kanarischen Inseln auch in der Business Klasse genießen. Darüber hinaus wird Las Palmas auf Gran Canaria im kommenden Winter wieder angeflogen.

Durch die Abflugzeiten um 08:50 Uhr bestehen ideale Anschlussverbindungen für Zubringerflüge aus Deutschland und Europa. "Lufthansa Kunden haben erstmals die Möglichkeit, diese drei großen Kanarischen Inseln innerhalb weniger Flugstunden zu erreichen. Unsere Gäste können damit ab dem Winter 2015/2016 unter 15 attraktiven Urlaubsdestinationen wählen", sagt Thomas Klühr, Mitglied des Lufthansa Passagevorstands Finanzen & Hub München.

Den Hin- und Rückflug zu den Kanarischen Inseln kann soll es ab 280 Euro geben. Flüge können bei den Lufthansa-Reisbüropartnern sowie an den Lufthansa-Verkaufsschaltern an den Flughäfen, aber auch online gebucht werden.

Überischt über die neuen Lufthansa-Flüge

Flughäfen/Drei-Letter-Code/Zeitzone (Winter) München, Terminal 2 (MUC); Weltzeit +01:00 Std.

Fuerteventura (FUE), Teneriffa (TFS); Las Palmas (LPA); Weltzeit +01:00 Std.

Flugplan (alle Zeitangaben in jeweiliger Ortszeit) MUC-FUE wöchentlich (Sonntag), 25.10.2015- 20.03.2016

MUC-TFS wöchentlich (Samstag), 31.10.2015 – 26.03.2016

MUC-LPA wöchentlich (Sonntag), 18.10.2015 – 20.03.2016

LH 1836: MUC 08:50 Uhr – 12:35 Uhr FUE

LH 1837: FUE 13:50 Uhr – 19:25 Uhr MUC

LH 1838: MUC 08:50 Uhr – 12:40 Uhr TFS

LH 1839: TFS 13:40 Uhr – 19:25 Uhr MUC

LH 1832: MUC 08:50 Uhr – 12:40 Uhr LPA

LH 1833: LPA 13:40 Uhr – 19:15 Uhr MUC

Flugdauer (im Schnitt) München – Fuerteventura 04:45 Std.

München – Teneriffa-Süd 04:50 Std.

München – Gran Canaria 04:50 Std.

 

FMO Aiport mit Reise-Messe und Familienprogramm

Vom 24. bis 25. Januar 2015 sind am Flughafen Münster/Osnabrück wieder die Türen geöffnet für die Messe "Reise & Freizeit". Reise- und freizeitinteressierte Besucher haben dann die Gelegenheit, sich ein Wochenende lang zu den Themen Reise, Freizeit, Unterhaltung und Erholung sowie vom Flughafen selbst inspirieren zu lassen. Auch im fünften Messejahr präsentiert die Messe eine große Anzahl an Ausstellern; aus jeder Richtung und für jeden Geschmack winken gibt es Informationen. Der Schwerpunkt liegt dabei unverändert auf dem Angebot lokaler, regionaler und nationaler deutscher Tourismusorganisationen und Reiseanbieter, die die große Spannbreite ihrer Möglichkeiten präsentieren.

Neben Urlaubszielen an Nord- und Ostsee und weiteren interessanten Regionen stellen sich Freizeitangebote wie Themenparks und Freizeitbäder sowie Experten aus den Bereichen Fahrrad, Wellness und Unterhaltung vor. Außerdem können sich die Messegäste wieder auf attraktive Angebote für Städtereisen, Pauschal- und All-Inclusive-Reisen sowie über manches Last-Minute-Schnäppchen freuen.

Das abwechslungsreiche Bühnenprogramm lockt zum zweiten Mal die ganze Familie, in diesem Jahr mit außergewöhnlich vielen Sportdarbietungen von Trendsportarten bis zur Kampfkunst-Vorführung. Nicht weniger begeisternd ist für alle kleinen Besucher am Samstagnachmittag der Auftritt der beliebten Kinderstars "Frank und seine Freunde", sowie am Sonntag das Kindermusical "FABULARA".

Neben dem Bühnenprogramm bietet ein buntes Rahmenprogramm für die ganze Familie an beiden Tagen viele Highlights in den Hallen, aber auch im Außenbereich. Fursten Forest sorgt für Fahrspaß der besonderen Art in einem echten Hummer H1, die Flughafenführung bietet mehrmals täglich kostenlos für einen Blick hinter die Kulissen eines internationalen Flughafens und mit einem großen Gewinnspiel winken ebenso wie bei der Verlosung am Glücksrad auf der Bühne attraktive Gewinnchancen für die Besucher, wie zum Beispiel eine Paris-Reise oder Karten für das Udo Jürgens Musical. Ein kunterbuntes Bastel- & Spielprogramm, mit den bereits aus den vergangenen Jahren bekannten und beliebten Spezialisten "bauernhofferien.de" und "HOPPLA –die Spielarena" lädt zum Spielen und Toben ein.

Für zwei Tage öffnet die Messe "Reise & Freizeit" ihre Türen. Beginn ist am Samstag, dem 24. Januar 2015, ab 10:00 Uhr. Am Sonntag wird die Messe von 11:00 bis 18:00 Uhr für Besucher geöffnet sein. Der Eintritt ist frei.

MSA Aufklärungsflugzeug bereit zur Demonstration

Das Flugzeug Maritime Surveillance Aircraft (MSA) bei Boeing ist startklar für die ersten Demonstrationsflüge mit Kunden, nachdem die vorausgesetzten Tests und Systemprüfungen abgeschlossen wurden. In den nächtsten Monaten geht es mit den Flügen rund um die Welt los. Die Lufttüchtigkeit und Zulassung waren 2014 erteilt worden.

Das Testflugprogramm zeigte die Leistungsfähigkeit der Sensoren an Bord und ware eine große Leistung vom MSA-Team, sagte David Utz, MSA Demonstrator Testflug-Manager. Im März 2014 hob die Maschine zu ihrem Erstflug ab. Hunderte Szenarien in den Tests bestätigten nun die Leistung des Automatic Identification System, des Radars, der Elektro-Optischen Infrarot-Kamera, Funk- und Datenlinks, Aufklärungssysteme sowie elektronischen Unterstützungsmaßnahmen.

Als Plattform für den MSA nutzt Boeing einen Business-Jet vom Typ Bombardier Challenger 604. MSA soll als Maritime Überwachungsplattform dienen, welches auch von Investitionen in andere luftgestützte Überwachungsprogramme wie P-8A Poseidon oder Airborne Warning and Control System Block 40/45 profitiert. Damit wird ein leistungsstarkes Überwachungs- und Aufklärungssystem basierend auf einem mittelgroßen Business-Jet realisiert. Einsatzgebiete sind Piraterie-Bekämpfung, Schutzraumüberwachung, Grenz- und Küstenschutz sowie sehr weite Search and Rescue-Missionen.

A400M für die RMAF bereit für erste Tests

0

Der erste Airbus A400M Lufttransporter für die Royal Malaysian Air Force (RMAF) hat seine neuen Farben beim Anstrich am Airbus Defence and Space Werk in Seville, Spanien, erhalten. Nun folgen die Tests vor der Auslieferung.

In den nächsten Tagen soll das Flugzeug mit der Werksnummer MSN22 erste Boden- und Flugtests absolvieren, bevor es ausgeliefert wird. RMAF-Piloten, Wartungsingenieure und Techniker durchlaufen bereits die Schulungen für das Muster im Airbus Defence and Space International Training Centre. Auf dem Bild ist die A400M in den RMAF-Farben zu sehen.

Foto: (c) Airbus Defence and Space

Warnstreik der Sicherheitskontrollen an Flughäfen Stuttgart und Hamburg

0

Nachdem die Arbeitgeber (BDSW Landesgruppe Baden-Württemberg) in den Verhandlungen am Dienstag ihr Angebot nur geringfügig verbessert hatten und zu keinem neuen Verhandlungstermin bereit waren, hat auch die dortige ver.di-Tarifkommission heute beschlossen, sich an den morgigen Arbeitsniederlegungen, die in Hamburg und Niedersachsen stattfinden, zu beteiligen. Mit Beginn der Frühschicht um 03:00 Uhr ruft ver.di deshalb am Freitag erneut die Beschäftigten der Sicherheitsdienste am Stuttgarter Flughafen zum Warnstreik auf. Flüge am Hamburg Airport werden am Morgen bis 11:00 Uhr nicht betroffen sein. Die Fluggäste können rechtzeitig umbuchen oder auf andere Reisemöglichkeiten umsteigen.

Betroffen werden wieder die Personalkontrollen, die Kontrollen der Passagiere sowie die Frachtkontrollen sein. Der Warnstreik endet um 14:00 Uhr. Die Gehalts-Tarifverhandlungen für das Wach- und Sicherheitsgewerbe werden derzeit in vier Ländern geführt und sind bisher überall ohne Ergebnis.

Eva Schmidt, ver.di Verhandlungsführerin: "Obwohl auch wir in Sondierungen zu erheblichen Zugeständnissen bereit waren, lag am Ende noch deutlich zu wenig für eine Einigung auf dem Tisch. Wir wollen weiter verhandeln. Die Beschäftigten sind fest entschlossen, den Druck für den noch fehlenden Schritt zu liefern."

Die Luftsicherheitsassistenten der Passagier- und Gepäckkontrolle in Baden-Württemberg haben einen Stundenlohn von 15,00 Euro, dazu kommen Zuschläge für Nachtarbeit, Sonntags- und Feiertagsarbeit. Seit 2011 wurde in den Tarifrunden eine Steigerung von über 25 Prozent erzielt. Mit den Warnstreiks möchte die Gewerkschaft ver.di ihrer Forderung nach einer Erhöhung um 19 Prozent für die Luftsicherheitsassistenten und die Bewacher kerntechnischer Anlagen Nachdruck verleihen.

Verdeckte Kontrollen, keine Fehler, schnell

Die Gehälter in der Bewachung liegen in den unterschiedlichen Bereichen zwischen 9,20 Euro und 15,55 Euro. Am Flughafen arbeitet ein Teil der Beschäftigten laut ver.di zu Löhnen zwischen 13 und 14 Euro. Die angesichts der angespannten Sicherheitslage ausgesprochen verantwortungsvolle Arbeit findet im Schichtbetrieb statt, die Kolleginnen und Kollegen müssen ständig mit verdeckten Kontrollen ihrer Arbeit rechnen: So wird regelmäßig versucht, Waffen einzuschleusen. Erwartet wird eine fehlerfreie Kontrolle der Passagiere, von den Airlines aber vor allem auch eine schnelle Abfertigung.

Schmidt: "Rund um die Uhr so freundlich wie möglich die von Kontrollen häufig genervten Passagiere zu bedienen und dabei nie Fehler machen dürfen, das ist ein echter Knochenjob. Dafür fordern wir eine halbwegs angemessene Bezahlung."

Der zweite Warnstreik des Sicherheitspersonals am Stuttgarter Flughafen findet im Tarifkonflikt im Wach- und Sicherheitsgewerbe in Baden-Württemberg statt. ver.di hatte bereits letzte Woche erstmals zu Warnstreiks bei der Bewachung der kerntechnischen Anlagen Philippsburg, Neckarwestheim und Obrigheim sowie bei Sicherheitsdiensten für weitere Gebäude und Unternehmen aufgerufen.

Die vierte Verhandlungsrunde war am 20. Januar trotz leichter Annäherungen ohne Ergebnis und ohne neuen Termin beendet worden. Betroffen sind in Baden-Württemberg insgesamt rund 19.000 Beschäftigte in den unterschiedlichen Bereichen des Bewachungsgewerbes.

Streik auch am Flughafen Hamburg

ver.di ruft am morgigen Freitag, den 23. Januar 2015 die Beschäftigten des Bewachungsgewerbes und im Sicherheitsdienst auch am Hamburger Flughafen zum Warnstreik auf.  Bevorzugte Sicherheitskontrollen (z. B. Fast Lane) sind mangels Kapazität nicht möglich. "Wir brauchen in Hamburg Großstadtlöhne, damit die Kollegen ihre Miete ohne Wohngeldzuschuss zahlen können," bekräftigt Verhandlungsführer Peter Bremme die Lohnforderungen, "denn Sicherheit ist ein hohes Gut, das hat seinen Preis!"

"Wir wollen die Arbeitgeber dazu bewegen, am Montag, den 26. Januar in den Verhandlungen ein neues Angebot auf den Tisch zu legen. Die bisherigen Verhandlungen brachten keine Einigung. So boten die Arbeitgeber als Einstiegslohn 8,75 Euro, dies sind 25 Cent über dem jetzt geltenden gesetzlichen Mindestlohn und damit untragbar für eine Großstadt wie Hamburg. Für die Sicherheitsbeschäftigten am Hamburger Flughafen wurde ein einheitliches Niveau von 15 Euro ebenso abgelehnt wie ein neues Entgeltstufensystem." so Bremme.

Ende 2014 endete die Friedenspflicht und bereits im Dezember hat ver.di angekündigt, "den Unmut der Beschäftigten auf die Straße zu tragen." Bei der neuen Streikstrategie werden die Öffentlichkeit, die Fluggäste und die Objektkunden 24 Stunden vor Streikbeginn informiert.

Früher einchecken, Flugzeuge warten nur kurz

Am morgigen Freitag, 23. Januar 2015 sind 194 Abflüge ab Hamburg Airport geplant. Etwa 20.000 abfliegende Passagiere sind an diesem Tag von dem Streik betroffen. In der Zeit von 11:00 und 16:00 Uhr stehen 53 Abflüge im Flugplan. Aufgrund der sehr eingeschränkten Kontrollkapazität wird ein Großteil der Fluggäste die Kontrollstelle nicht pünktlich passieren können. Die Fluggesellschaften haben angekündigt, die Flüge nur mit leichten Verspätungen durchzuführen und nicht zu warten.

Passagiere werden gebeten, möglichst viel Zeit für das Passieren der Passagierkontrollen einzurechnen. Fluggäste, deren Flüge zwischen 11:00 und 16:00 Uhr in Hamburg abfliegen, sollten bereits vor 11:00 Uhr die Sicherheitskontrolle durchlaufen haben. Bei Fragen zu Verspätungen, Ausfällen, Umbuchungen etc. wenden sollten sich Passagiere am besten direkt an die Hotlines der entsprechenden Fluggesellschaften wenden.

Das Personal an den Passagierkontrollstellen sowie an den Personal- und Warenkontrollen am Hamburg Airport, die sogenannten Luftsicherheitsassistenten, sind Angestellte eines privaten Sicherheitsdienstleisters, die im Auftrag der Bundespolizei bzw. der Flughafen Hamburg GmbH die Kontrolle der Flugpassagiere und des Flughafen-Personals übernehmen.

Duty-Free-Lieferservice an den Flugzeugsitz bei Condor

0

Entspannter kann Einkaufen nicht sein: Mit Airshoppen von Condor können Gäste bereits vor ihrem Flug von zu Hause steuerfrei einkaufen und dabei bis zu 60 Prozent sparen. Das deutschlandweit einmalige Airshoppen-Konzept wird ab sofort auf alle Condor Flüge ab und nach Deutschland ausgeweitet. Condor gibt Gästen dabei eine Bestpreisgarantie auf die rund 950 Airshoppen-Produkte. Ob Pflegeprodukte, Schmuck, Düfte, Spirituosen, Tabakwaren, Süßigkeiten, Wein oder Spielzeug: Sollten Kunden innerhalb eines Monats nach Kauf einen Duty-Free-Artikel in Deutschland günstiger finden als online bei airshoppen, erstattet Condor die Differenz.

"Stressfrei, günstig und eine riesige Auswahl – mit Airshoppen bieten wir viele Vorteile für unsere Kunden", so Rainer Kröpke, Direktor Marketing & Produktmanagement bei Condor. Condor Gäste erhalten den Airshoppen-Katalog per Post und können die Produkte online vorbestellt werden. Airshoppen bietet bis zu 60 Prozent Ersparnis – gleichzeitig gibt es sogar noch eine "4 Produkte zum Preis von 3"-Aktion.

Nach der Bestellung online oder den Katalog wird der Einkauf wahlweise auf dem Hin- oder Rückflug an den Sitzplatz des gebuchten Fluges geliefert. Eine Bestellung ist bis sechs Tage vor Abflug möglich. Ab Mitte Februar soll vorab online bezahlen möglich sein.

Beispiel-Ersparnis bei Produkten im Winter 2014/15

  • 62 Prozent Ersparnis (125 Euro): Bacardi Reserva Limitada 40 Prozent, 1 Liter, 75 Euro statt 200 Euro (Inlandspreis)
  • 44 Prozent Ersparnis (20 Euro): Monkey Shoulder, Blended Malt Scotch Whisky, 1 Liter, 25 Euro statt 45 Euro (Inlandspreis)
  • 39 Prozent Ersparnis (23 Euro): Clarins Sun Care Duo: Sun Wrinkle Control Cream for Face SPF 30, 75ml, Körpercreme Sun Care SPF 20, 200ml, für 35 Euro statt 58 Euro (Inlandspreis)
  • 50 Prozent Ersparnis (15 Euro): Das Minibar-Paket: Achtmal je zwei Spirituosen wie Bacardi oder Baron Otard Cognac im Minibar-Format für 15 Euro (nur für den Hinflug lieferbar)
  • 25 Prozent Ersparnis (19 Euro): My Burberry, Eau de Parfum, 50 ml, für 56 Euro statt 75 Euro (Inlandspreis)
  • 25 Prozent Ersparnis (18 Euro): Clarins Extra Firming Night Cream, 50ml, für 52 Euro statt 70 Euro (Inlandspreis)
  • 25 Prozent Ersparnis (13 Euro): Polo Red, Eau de Toilette, 75 ml, für 39 Euro statt 52 Euro (Inlandspreis)

Wirtschaftsminister Olaf Lies besuchte Offshore-Leitstelle – Notfall-Einsatz

0

Bei einem Informationsbesuch der Offshore-Leitstelle VENTUSmedic in Berne, konnte sich der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies von der Kompetenz des ganzheitlichen Rettungskonzeptes WINDEAcare überzeugen, live bei der Durchführung eines echten Notfalleinsatzes.

Auch das Heli Aviation Tochterunternehmen Northern HeliCopter war mit einem Offshore-Rettungshubschrauber an der Aktion beteiligt.

Der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies traf am Freitag, den 09.01.2015, zu einem Informationsbesuch in der Offshore-Leitstelle VENTUSmedic in Berne ein. Die Leitstelle wird von den Johannitern betrieben und gehört zum ganzheitlichen Rettungskonzept WINDEAcare. Der Minister konnte sich intensiv über die Leistungsfähigkeit von WINDEAcare informieren.

Orkan hinderte Menschen, nicht den Hubschrauber

Während seines Informationsbesuchs ereignete sich ein Unfall auf einer Offshore-Plattform auf der Nordsee, ca. 130 km vor der Küste. Ein Techniker hatte sich eine Verletzung zugezogen, die in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Obwohl der Rettungshubschrauber den Einsatz hätte fliegen können, war auf Grund des Orkans ein Betreten des Landedecks der Plattform lebensgefährlich und somit gesperrt. Ein Offshore-Rettungsassistent von WINDEAcare, der rund um die Uhr auf der Plattform für die Erstversorgung von Verletzungen und Erkrankungen der Offshore-Techniker im Dienst ist, hat die Versorgung des Verletzten mit telemedizinischer Unterstützung eines Arztes durchgeführt.

Der Offshore-Rettungsassistent war per Internet und einem telemedizinischen Endgerät mit dem eigens dafür vorgehaltenen Mediziner am Klinikum Oldenburg verbunden. Nachdem der Wind etwas nachgelassen hatte, konnte der Patient nach ca. fünf Stunden vom Rettungshubschrauber der NHC (Northern HeliCopter GmbH) ausgeflogen werden.

Hier säßen Pioniere und gebündelte Kompetenz, dank derer überhaupt Offshore Rettung stattfindet, betonte der Wirtschaftsminister. Diese Pioniere seien Wirtschaftsunternehmen, denen in einem fairen Wettbewerb das wirtschaftliche Überleben ermöglicht werden muss. Er teilte weiter mit, dass dazu Kriterien geschaffen werden müssen, wann staatliche Rettungsmittel eingesetzt und wann die deutlich schneller einsatzbereiten und notarztbesetzten Rettungshubschrauber wie die von NHC alarmiert werden.

Der Wirtschaftsminister wird einen Runden Tisch einsetzen, zu dem alle privaten Luftrettungsunternehmen die an der Offshore Rettung beteiligt sind, die staatlichen Stellen sowie die politisch Verantwortlichen der Küstenländer Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern eingeladen. Dabei werden richtungsweisende Entscheidungen für die weitere Entwicklung zu erwarten sein.

Luft- und Raumfahrt-Highlights des DLR 2015

Das Leitmotiv der Forschungsarbeiten im DLR ist auch 2015 "Wissen für Morgen". In interdisziplinären Projekten und Kooperationen arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung.

Mit BIROS startet 2015 ein Kleinsatellit, der Waldbrände aus dem All erkennt, das DLR-Atmosphärenforschungs-Flugzeug HALO (im Titelbild) fliegt im Sommer 2015 durch den Monsunwind und untersucht, welchen Einfluss die großräumige Luftströmung auf verunreinigte Luftmassen über Indien hat. Diese und viele weitere Themen werden von DLR-Forschern in den Bereichen Raumfahrt, Luftfahrt und Sicherheit im Jahr 2015 bearbeitet.

"Die Technologien, an denen das DLR arbeitet, gehören mit zu den stärksten Technologietreibern für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Deutschland. Dabei werden die nationalen Kompetenzen und Fähigkeiten in europäische Aktivitäten eingebunden", erklärt Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR.

"Wir müssen auch erkennen, dass ein Paradigmenwechsel notwendig ist. In der Forschung müssen gesellschaftliche Bedürfnisse erfasst und an deren Erfüllung gearbeitet werden. Wir dürfen uns nicht nur am Machbaren orientieren und Vorhandenes weiterentwickeln." so Wörner.

Raumfahrt-Programme und -Forschung

Regierungsflugzeug A310 für Parabelflüge umgebaut

Das DLR nutzt ab 2015 den ehemaligen deutschen "Kanzler-Airbus" A310 für seine wissenschaftlichen Parabelflugkampagnen. Die "Konrad Adenauer" soll nach ihrem Umbau vom VIP-Jet zum Forschungsflugzeug ab April von ihrem neuen Heimatflughafen im französischen Bordeaux für Schwerelosigkeitsforschung des DLR, der ESA und der französischen Raumfahrtagentur CNES im Einsatz sein. Die erste DLR-Forschungskampagne startet am 31. August 2015 in Bordeaux.

Waldbrandfrüherkennung vom Satelliten BIROS

Im Oktober 2015 wird der Kleinsatellit BIROS (Berlin Infrared Optical System) seinen Betrieb aufnehmen. Der Start erfolgt vom Weltraumbahnhof Satish Dhawan Space Centre in Indien. Wie der 2012 ins All gesandte TET-1 hat auch BIROS eine Infrarotkamera an Bord. Gemeinsam mit TET-1 wird er als Mission FIREBIRD ein Tandem zur präzisen Waldbrandfrüherkennung bilden. Entwickelt wurde der Kleinsatellit unter anderem vom DLR-Institut für Optische Sensorsysteme in Berlin.

Erdbeobachtung 2.0 und eine Datenautobahn durchs All

Mitte Mai 2015 ist der Start von Sentinel-2A geplant. Damit startet der zweite von insgesamt sechs Satelliten des neuen europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus. Im Herbst soll Sentinel-3A folgen. Deutschland ist wesentlich am Bau der Satelliten beteiligt. Vom 11. bis 15. Mai 2015 ist das DLR auch Gastgeber der weltweit führenden Erdbeobachtungskonferenz ISRSE in Berlin.

Zudem wird 2015 das Europäische Datenrelaissystem EDRS, ein Datenlink zwischen erdnahen und geostationären Satelliten (Bild 3), konkreter: Im Sommer soll die erste Flughardware für den geostationären Orbit (36.000 Kilometer Höhe) starten und die optische Datenübertragung in den operationellen Betrieb übergehen. Bei der geplanten europäischen Datenautobahn im All hat Deutschland die Programmführung innerhalb des EDRS-Programms der ESA.

Multispektrales Radiometer für die Wettervorhersage

Mit METimage entwickelt die deutsche Raumfahrtindustrie im Auftrag des DLR ein weltweit einzigartiges, multispektrales Radiometer für meteorologische Anwendungen. Ab 2021 sollen die drei geplanten METimage-Instrumente auf Satelliten der europäischen Organisation zur Nutzung von Wettersatelliten, EUMETSAT, fliegen und mehr als 20 Jahre lang zuverlässig Klimabeobachtungen und Wettervorhersagen ermöglichen.

Im Sommer 2015 soll dazu erstmals ein bilaterales Abkommen zwischen dem DLR Raumfahrtmanagement und EUMETSAT unterzeichnet werden. Ebenfalls auf der Agenda stehen die entsprechenden Industrieverträge für Bau und Test der Miniserie. METimage ist zudem das erste nationale Raumfahrtprogramm des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.

High-End Radartechnologie

Die deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X kreisen bereits seit 2010 im Formationsflug um die Erde (Bild 2) und vermessen diese hochpräzise. Seitdem wurde ein Datensatz von mehr als 2500 Terabyte erfasst, mit denen nun bis Mitte 2016 eine neue globale 3D-Karte der Erde entsteht.

Bereits für etwa 40 Prozent der Landfläche – zum Beispiel ganz Australien, große Gebiete Nord- und Südamerikas, Sibiriens, Süd- und Westafrikas sowie auch erste gebirgige Regionen im Nordosten Russlands und im Mittleren Osten – sind die sehr genauen digitalen Höhenmodelle aktuell verfügbar. Diese Erfahrung soll in eine neue, zukunftsweisende Radarmission einfließen: Zurzeit untersucht eine gemeinsam mit der japanischen Raumfahrtagentur JAXA durchgeführte Machbarkeitsstudie die Umsetzung der Mission Tandem-L.

Mit innovativer Radartechnologie soll ein Satelliten-Paar zweimal pro Woche die gesamten Landmassen der Erde mit einer hohen Auflösung und in 3D abbilden. Durch diese häufige Wiederholungsfrequenz können dann dynamische Veränderungen der Erde erfasst und Fragen aus den Bereichen Bio-, Geo-, Kryo- und Hydrosphäre beantwortet werden. Der Start für eine solche Mission könnte bereits 2020 erfolgen.

Wiederverwendbarkeit für Raumtransporter

Das DLR legt ab 2015 einen neuen programmatischen Schwerpunkt auf die Wiederverwendbarkeit im Raumtransport. "Nur wenn einzelne Bestandteile bei Weltraummissionen mehrfach eingesetzt werden können, ist es möglich, in der Raumfahrt Kosten zu sparen", betont DLR-Raumfahrtvorstand Prof. Hansjörg Dittus. Jeder Flug wird zu einem Testlabor, da die Forscher an den zurückgekehrten Komponenten sehen, wie sie auf die Einsatzbedingungen reagiert haben und entsprechend verbessert werden können.

In Zukunft wird deshalb in einem Zwei-Jahres-Rhythmus jeweils ein Flugexperiment starten, mit dem das "Recycling" von Bauelementen wissenschaftlich untersucht wird. Das erste Flugexperiment des DLR soll bereits in drei Jahren starten.

Luftfahrt-Forschung

Klima: HALO-Forschungsflüge im asiatischen Monsungebiet

Für den Sommer 2015 ist die Flugmesskampagne OMO (Oxidation Mechanism Observations) im Einflussgebiet des asiatischen Sommermonsuns geplant. Ziel der Forschungskampagne ist es, den Einfluss des Monsuns auf die großräumige Verteilung von Luftverunreinigungen und auf die Selbstreinigungskraft der Atmosphäre zu bestimmen. Luftschadstoffe werden in der Atmosphäre im Zuge der Selbstreinigung in Verbindungen umgewandelt, die mittels Niederschlägen aus der Atmosphäre herausregnen.

Die OMO-Messungen werden unter anderem dazu beitragen, den Einfluss von Stickoxiden des Luftverkehrs auf die Konzentration der Klimagase Ozon und Methan besser quantifizieren zu können. Ab Ende Januar finden, ausgehend vom DLR-Standort Oberpfaffenhofen, erste vorbereitende Messflüge mit HALO über Europa statt. Unter Koordination des Max-Planck-Instituts für Chemie beteiligen sich an der OMO-Kampagne Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich, des Karlsruher Instituts für Technologie, der Universitäten Bremen, Heidelberg und Wuppertal und des DLR.

Interdisziplinäres Forschungsprojekt Fluglärm

Im Dezember 2013 etablierte das DLR den Fachausschuss Fluglärm, der nun das vierjährige Projekt MIDAS (Maßnahmen und Instrumente des Aktiven Schallschutzes bei Fluglärm) initiiert hat. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, einen Katalog sinnvoller Maßnahmen des aktiven Schallschutzes zu erstellen, der dem Flugbetrieb und den örtlichen Gegebenheiten verschiedener Flughäfen Rechnung trägt.

Fragestellungen der Fluglärmwirkung, der Fluglärmberechnung, der Quellen von Fluglärm sowie lärmoptimierter Flugverfahren sollen dazu ganzheitlich untersucht werden. Außerdem erarbeiten die Forscher im Rahmen des Projekts Konzepte zum Belastungs- und Lärmwirkungsmonitoring.

Im Fachausschuss Fluglärm bringt das DLR alle relevanten wissenschaftlichen Disziplinen wie Physik, Ingenieurswissenschaften, Medizin, Psychologie und Verkehrswissenschaften zusammen. Als maßgebliche Luftfahrtforschungseinrichtung Deutschlands setzt sich das DLR intensiv und vielschichtig mit der Problematik Fluglärm auseinander und ist dabei Ansprechpartner für Industrie, Politik, Verwaltung, Betroffene und Umweltverbände.

Windenergie mit Smart Blades

2015 wird das DLR an multidisziplinären Simulationsmethoden arbeiten und außerdem intelligente Rotorblattkonzepte mit sogenannten "Smart Blades" entwickeln. Dazu werden zum Beispiel Klappentechnologien aus der Luftfahrt für den Einsatz an großen Windanlagen-Rotorblättern mit über 80 Meter Länge angepasst. So können Anlagen immer leistungsstärker werden, um den Anteil von Volllaststunden zu erhöhen. Aktuelle Ergebnisse liegen im DLR-Projekt MERWind vor: Bei Analysen der gesamten Windenergieanlage beobachteten Forscher Effekte wie Windscherung und Designprobleme, die bei den immer größer werdenden Anlagen eine wichtige Rolle spielen. Die Ergebnisse fließen in den Entwurf von neuen Anlagen ein.

Sicherheit zu Wasser und Land

Echtzeitdienste für maritime Sicherheit

Für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ist die zivile maritime Sicherheitstechnik ein wichtiges Handlungsfeld zur Stärkung der deutschen maritimen Wirtschaft und Bestandteil des Nationalen Masterplans Maritime Technologien (NMMT). Neue Technologien sollen eine sichere Schifffahrt garantieren. Um die Aktivitäten und die Expertise aus Wirtschaft und Forschung zu bündeln und weiterzuentwickeln, wird im Rahmen des NMMT die Forschungsplattform eMIR (eMaritime Integrated Research Platform) aufgebaut.

Mit dieser Initiative soll den beteiligten Partnern die Möglichkeit gegeben werden, den Nutzern neueste Entwicklungen und Technologien im maritimen Sicherheitsbereich zu demonstrieren. Das DLR beteiligt sich bei eMIR unter anderem mit dem Projekt "Echtzeitdienste für die Maritime Sicherheit-Security" (EMSec) sowie im Forschungshafen Rostock. Dort werden unter anderem über Sendemasten am Boden die Signale des noch im Aufbau befindlichen europäischen Satellitennavigationssystems Galileo simuliert, so dass zukünftige Systeme und Anwendungen für die hochgenaue und verlässliche Navigation dort bereits jetzt entwickelt werden können. Die Aktivitäten und Demonstrationsanlagen von eMIR sollen der Öffentlichkeit im Laufe des Jahres vorgestellt werden.

Echtzeit-Luftbilder helfen Katastrophenschutz

Neue Lösungen für ein verbessertes Krisenmanagement sind gefragt, um zukünftig Naturkatastrophen wie Überflutungen, Eisstürmen oder Tsunamis bestmöglich begegnen zu können. Eine Zukunftstechnologie sind ferngeführte Luftfahrzeugsysteme, die non-stop über lange Zeiträume Lagebilder eines Katastrophengebiets liefern. Im Rahmen des EU-Projekts DRIVER (Driving Innovation in Crisis Management for European Resilience) entwickelt das DLR ein System zur Führung und Einsatzplanung für unbemannte, ferngesteuerte Fluggeräte (RPAS, Remotely Pilotes Aircraft System).

Ebenfalls steuert das DLR ein Kamerasystem zur Lagebilderfassung und verschiedene Komponenten zur Verkehrsdatenerfassung bei. Für September 2015 ist der Test aller beteiligten Komponenten am Beispiel eines Überflutungsszenarios geplant. Das DLR-Forschungsflugzeug Do-228 D-CODE fungiert dabei als RPAS-Demonstrator und wird vom Boden aus gesteuert. DRIVER wird als Teil des 7. Forschungsrahmenprogrammes von der Europäischen Kommission gefördert.

Unter der Leitung von Atos Spain und der Beteiligung von 37 Partnern aus 15 Nationen werden bis 2018 neue Technologien für den Katastrophenschutz zusammengeführt und bei großräumigen Übungen erprobt. Beteiligte des DLR sind die Institute für Flugführung und Verkehrssystemtechnik sowie das Earth Observation Center.

Ryanair fliegt Berlin – Glasgow ab Herbst 2015

0

Ryanair kündigte eine neue Verbindung von Berlin nach Glasgow als Teil des erweiterten Winterflugplans 2015 an. Ab Oktober 2015 wird Ryanair fünf Mal wöchentlich in die schottische Metropole fliegen. Tickets können ab Mitte März gebucht werden. Kunden aus Deutschland können aus acht Verbindungen ab Berlin nach Dublin, in die East Midlands, London, Madrid, Mailand, Palermo, Porto und Shannon wählen und sich über Sitzplatzreservierungen, ein zweites freies Handgepäck, Reisen mit mobilen Bordkarten, ein Family Extra oder das Business Plus-Programm freuen.

Ryanair will somit Familien, Geschäftsreisende und Urlauber ansprechen. Colm O’Shea, Sales and Marketing Manager Deutschland bei Ryanair: "Ryanair freut sich die neue Verbindung zwischen Berlin und Glasgow bekannt zu geben, die als Teil des Winterflugplans 2015 ab Oktober angeboten wird. Die Tickets können demnächst gebucht werden.

2014 war für Ryanair ein Rekordjahr. Wir haben unser Always Getting Better-Programm zur Verbesserung des Kundenservices gestartet und werden auch 2015 sowie darüber hinaus weitere Verbesserungen vornehmen. Kunden in Deutschland wählen uns bereits jetzt aufgrund unserer niedrigen Preise und unseres branchenführenden Services.

Um unsere neue Verbindung und unseren 30. Geburtstag zu feiern, bieten wir 100.000 Sitzplätze ab 19,99 Euro für Reisen im Februar, März und April an, die bis Donnerstag, 22. Januar um Mitternacht buchbar sind." Diese Tickets sind erfahrungsgemäß schnell vergriffen

Diamond DA50-JP7 überzeugt mit Turboprop-Antrieb

Das auf der AERO Friedrichshafen 2013 vorgestellte Konzept einer Diamond DA50 mit Turbine hob am 19. Januar 2015 zu seinem Erstflug in Wiener Neustadt (Österreich) ab. Testpilot war Christian Dries, Geschäftsführer von Diamond Aircraft, mit Ingmar Mayerbuch, Leiter Flugerprobung.

Die Bilder zeigen den Erstflug der DA50-JP7, Christian Dries sagte nach dem Erstflug: „Dieses Flugzeug mit diesem Triebwerk ist schon fast eine Rakete.“ Das einmotorige Turboprop Flugzeug mit Platz für bis zu sieben Personen trägt den Namen „DA50-JP7“ (JP = Jet Prop). Das Flugzeug wird in Zukunft in zwei Varianten gebaut. Einmal als Tundra-Version mit besonders großen Rädern und extrem stabilem Fahrwerk für Start und Landung auf unbefestigten Pisten. Die zweite Variante zielt auf den Flugtraining- und Privatkunden mit Bedarf an hoher Leistung. Die DA50-JP7 Turboprop eignet sich hervorragend für Regionen mit harschem Klima und Temperaturen von -50°C bis +50°C.

DA50-JP7 465 PS: FADEC-Jetprop aus der Ukraine

Die 465 PS-starke Turbine „AI-450S“ wird von der ukrainischen Firma Motor Sich gebaut und wurde gemeinsam mit dem Unternehmen Ivchenko Progress, eigens für die Anwendung in einem Flächenflugzeug, neu entwickelt. Die AI-450S verbraucht gut 20 Prozent weniger Treibstoff als ähnliche Turbinen und fliegt besonders in mittleren Höhen sehr sparsam. Zweifach elektronisch gesteuert mit einem mechanischen Back-up System (Dual FADEC) ist sie sehr einfach zu bedienen. Für den Start reicht ein Knopfdruck.

Nach ihrer Zulassung, die für Mitte bis Ende 2016 erwartet wird, soll die DA50-JP7 am Diamond Aircraft Hauptstandort in Wiener Neustadt gebaut werden. Austro Engine ist auch an der Zulassung, Wartung und Überholung der Triebwerke beteiligt. Weiteres zur Diamond DA50-JP7 soll es auf der AERO Friedrichshafen im April 2015 geben. Auf dem letzten Foto (v.l.n.r.): Igor F. Kravchenko (Chef Designer Ivchenko Progress), Christian Dries (CEO Diamond Aircraft) und Vyacheslav A. Boguslayev (Präsident Motor Sich JSC) nach dem Erstflug der DA50-JP7.

AS365-Flugsimulator nun auch mit SAR-Missionen

0

Der AS365 Dauphin Full-Flight Hubschrauber-Simulator am Trainingszentrum von Airbus Helicopters in Singapur wurde für hochrealistische Search and Rescue-Missionsszenarien zu Tag und bei Nacht aufgerüstet. Somit können diese herausfordernden Lebensrettungs-Einsätze von den Piloten künftig trainiert werden.

Dazu wurde von Airbus Helicopters Southeast Asia am Standort Seletar Aerospace Park ein CMA9000 Flugmanagementsystem in den bewegungsgesteuerten AS365-Flugsimulator integriert und der APM 2010 Vier-Achsen-Autopilot um einen SAR-Modus erweitert. Am AS365 Dauphin Full-Flight Simulator bei Airbus Helicopters Southeast Asia wurden seit Dienstbeginn im April 2012 bisher schon über 300 Piloten aus über 20 Ländern ausgebildet.

Es ist gerade diese Schnittstelle zwischen den beiden Avionik-Einheiten, die diese neuen SAR-Szenarien ermöglichen. So werden genaueres Navigieren für Suchmuster im Hovering, aber auch das Absetzen von Rettungbooten, Leuchtfeuer und Rauchzeichen im Flugsimulator darstellbar (im Titelbild: AS365 N2 Marine bei der Durchführung einer SAR-Mission.)

Das CMA9000 wird bereits von Rettungs- und Sicherheitsdiensten eingesetzt. APM 2010 ermöglicht als digitaler Duplex-Autopilot automatische Hover-Stabilität, entlastet somit den Piloten und erhöht die Situational Awareness.

Betreiber von Dauphin-Hubschraubern, besonders der zivilen Version AS365 N3/N3+ und der militärischen Panther AS565 MBe Variante, erfahren damit einen enormen Vorteil bei der Durchführung von Search and Rescue-Missionen, welche zu den anspruchsvollsten Einsätzen überhaupt gehören.

Der erste Kunde für die neuen Trainings ab März wird die Royal Thai Police sein. Die Gesetzeshüter haben eine AS365 N3+ Dauphin in SAR-Konfiguration, ausgestattet mit dem CMA9000 Flugmanagementsystem, einer elektrischen Winde, einem System zum Abseilen sowie einen Frachthaken und Suchscheinwerfer. Ein zweiter ähnlich ausgestatteter AS365 N3+ Hubschrauber wird der Royal Thai Police noch dieses Jahr übergeben werden.

Foto: Ref. EXPH-0036-53, © Copyright Anthony Pecchi

Flugzeug-Enteisung: Eis abschütteln ohne Schmelzen

0

Das morgendliche Eiskratzen ist für viele Autofahrer im Winter tägliches Ritual. Auch in der Luftfahrt ist Eis auf der Flugzeughaut lästig, denn vereisende Tragflächen können die Flugfähigkeit einer Maschine beeinträchtigen. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) tüfteln an neuen Methoden, die das Eis von Rumpf, Tragflächen und Leitwerken besonders energiesparend entfernen.

Dazu haben die Luftfahrtforscher eigens einen Enteisungsprüfstand an der TU-Braunschweig aufgebaut. Um neue Methoden präziser zu nutzen, aber auch um das klassische Eisschmelzen energiesparender einsetzen zu können, entwickeln die Ingenieure ebenfalls eine detaillierte Eiserkennung.

"Wo genau auf dem Flugzeug befindet sich grobkörniges oder kompaktes Eis in welcher Stärke? Das wollen wir mit unserer Eiserkennung herausfinden", erklärt Mendig. "Dann kann das Eis gezielt an den betroffenen Stellen eines Flugzeugs geschmolzen oder abgelöst werden, ohne Energie an eisfreien Stellen zu verschwenden." Ebenfalls werden alternative Oberflächenbeschichtungen getestet, die dem Eis von vornherein möglichst wenig Halt bieten.

Eis Abschütteln anstatt zu schmelzen

Bisher begegnen Flugzeuge der Vereisung in der Luft vor allem mit beheizten Flügelvorderkanten. Dabei wird aus den Triebwerken heiße, komprimierte Luft abgezapft und in die Tragflächen hinein geleitet. Oder Heizmatten wärmen die Flügel mit großem Stromverbrauch. "Bisherige Methoden verbrauchen einfach zu viel Energie, was die Reichweite der Flugzeuge einschränkt", sagt DLR-Ingenieur Christian Mendig. Er will mit seinen Kollegen vom Braunschweiger DLR-Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik dem Eis mit allerlei mechanischen Tricks zu Leibe rücken.

"Anstatt das Eis zu schmelzen, wollen wir es ohne Wärme energiesparend abschütteln", so Mendig. Dazu erproben die Forscher im Braunschweiger Enteisungsprüfstand, wie sie die unversteiften Bereiche der Tragflügel gezielt in Schwingung versetzen können. Vibrationen sollen dabei das Eis brechen und ablösen. Weitere Versuche werden mit einer verformbaren Außenhaut am Tragflügel unternommen. "Dabei wird die Außenhaut stark gedehnt, um die Eisanhaftungen ebenfalls mechanisch aufzubrechen", beschreibt Mendig die neuartige Methode, die Schritt für Schritt weiterentwickelt wird.

Flüssiges Wasser unter Null Grad

Wenn ein Flugzeug in eine Wolke mit unterkühlten Wassertropfen hineinfliegt, können Tragflächen, Leitwerke und Scheiben vereisen. "Die Wassertropfen sind dabei trotz eisiger Temperaturen unter null Grad Celsius in der Luft noch flüssig", erklärt Mendig. Treffen diese auf die Flugzeugflügel, gefriert ein Teil sofort. Der andere Teil bildet zunächst einen Wasserfilm, der sich unterschiedlich verformt und entlang der Tragflächen ausbreiten, und dann schrittweise ebenfalls gefrieren kann. Ohne Enteisungssystem nimmt der Auftrieb der Tragflächen in solch einer Situation ab, während der Luftwiderstand des Flugzeugs steigt.

"Umso mehr Eis an den Tragflächen haftet, desto stärker sind die Auswirkungen. Das führt ohne Gegenmaßnahmen zu einem steigenden Kerosinverbrauch und im Extremfall zum Verlust der Steuerbarkeit", so DLR-Forscher Mendig weiter. Daher müssen Hersteller im Rahmen der Zulassung neuer Flugzeuge nachweisen, dass diese ausreichend lange unter Vereisungsbedingungen fliegen können. Die dafür notwendigen Kerosinreserven erhöhen das Gesamtgewicht des Flugzeugs und damit auch wieder den Verbrauch.

Windkanal im Tiefkühlraum

Der Enteisungsprüfstand der DLR-Forscher in Braunschweig besteht aus einem Windkanal, der in einem wohnzimmergroßen Tiefkühlraum untergebracht ist. Ein Düsensystem sprüht Wassertropfen ein, die von der Strömung beschleunigt werden. Dabei unterkühlen die bis zu einem Drittel Millimeter großen Tropfen unter null Grad Celsius ohne zu gefrieren. In der Messtrecke treffen die Tropfen auf einen Prüfling und gefrieren. Charakteristische Eisarten wie Rau-, Klar- und Mischeis können so erzeugt werden.

Der Prüfstand wird im Rahmen der Helmholtz-Allianz DLR@Uni-Braunschweig gemeinsam mit dem Institut für Adaptronik und Funktionsintegration an der TU-Braunschweig betrieben. Das Projekt SuLaDI (Supercooled Large Droplets Icing), das einen Großteil der Forschungsarbeiten abdeckt, stellt das Leitprojekt der DLR@Uni Initiative für den Standort Braunschweig dar.

Auf dem letzten Bild: Gemeinsam forscht Christian Mendig (rechts) mit seinen beiden Kollegen von der TU-Braunschweig Martin Schulz (Mitte) und Matthias Endres (links) für weniger Eis an Flugzeugtragflächen.

Regionalflugzeug-Hersteller ATR: 2014 bestes Jahr der Firmengeschichte

0

Das Jahr 2014 war für den Regionalflugzeug-Hersteller ATR noch besser als das Jahr zuvor – Mit neuen Rekorden bei Umsatz, Auslieferung und Aufträgen. Die Flugzeugverkäufe des zur Airbus Group gehörenden Herstellers beliefen sich auf 160 Maschinen, mit 120 Optionen. Das entspricht etwa der Hälfte des Marktes der Flugzeuge mit unter 90 Sitzen.

Das neueste und meistgefragte Modell ATR-600 nimmt dabei sogar 80 Prozent im Segment der Turboprop-Flugzeuge ein. Zuletzt hat es die Zulassung für das neue und leistungsstärkere PW127N-Triebwerk erhalten. Auch die moderne Avionik soll helfen, mit Satelliten-Navigation besser und unabhängig vom Boden auf Kurs zu bleiben und dabei den Piloten entlasten.

Der Umsatz von ATR erreichte mit 1,8 Mrd. US-Dollar 2014 einen neuen Höchstwert (2013: 1,63 Mrd. US-Dollar). Ausgeliefert wurden 83 Flugzeuge (74 Flugzeuge 2013). Zusammen mit den insgesamt 280 Flugzeugen in den Auftragsbüchern hob ATR zum Jahresende zu einem neuen Level an. Die Aufträge belaufen sich auf einen Gesamtwert von 6,8 Mrd. US-Dollar. Selbst bei gesteigerten Auslieferungen kann ATR somit drei Jahre an Auslastung garantieren.

Im Jahr 2014 verzeichnete ATR auch die höchste Bestellzahl für einen Kunden. So stiegen die fest georderten Regionalflugzeuge für die indonesische Lion Air auf 100 Maschinen an, darunter wird auch der Meilenstein der 1000. ATR 72 sein. Sie wird die Flagge der Airlines PNG, der Papua New Guinea Airline, tragen.

Seit dem Start 1981 hat ATR netto 1.470 Flugzeug-Bestellungen, 470 ATR 42 und 1.000 ATR 72, verbucht. Und der Flugzeugbauer will weiter expandieren: Demnächst sollen eine Verkaufsniederlassung in Tokio und ein Ersatzteillager in Sao Paulo eröffnet werden.

alltours führt Flugreisen von Dortmund nach Mallorca durch

0

Ab Mai bietet alltours einen wöchentlichen Flug von Dortmund nach Palma de Mallorca an. Mit einer bei der Airline Germania gecharterten Boeing 737 mit 148 Plätzen wird der Reiseveranstalter bis Oktober immer freitags die Balearen-Insel anfliegen. "Wir freuen uns, dass auch alltours auf die frei gewordenen Mallorca-Kapazitäten in Dortmund reagiert. Damit kommen wir unserem Ziel näher, weiterhin auf gewohntem Niveau Flüge nach Palma de Mallorca anbieten zu können", erklärte Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager. Im Oktober wurde bekannt, dass bereits buchbare Mallorca-Flüge von airberlin für den Sommer 2015 überraschend gestrichen wurden, Reisende sollten ihren Flug an Alternativ-Flughäfen antreten.

Doch für die Fluggäste kam eine Umbuchung auf andere Flughäfen nicht in Frage. Nicht zuletzt dieser starke Zuspruch und ein breites Bekenntnis zum Dortmund Airport halfen, die Angebotslücke wieder zu schließen. "Mit alltours haben wir nun einen renommierten Partner an der Seite, der erstmalig einen Vollcharter-Flug ab Dortmund anbietet", freute sich Mager über das ungebrochene Interesse an Flügen von Dortmund nach Mallorca.

Die Nachricht über den Wegfall der Flüge kam unerwartet und spät. Das erschwerte die Bemühungen, noch freie Kapazitäten zu finden. Daher ist das alltours-Engagement umso positiver zu bewerten, so Mager.
Auch Germanwings hat die Mallorca-Flüge bereits ausgeweitet.

MTU und EOS: Kooperation zu DMLS-Verfahren für Triebwerksbauteile

0

EOS, weltweiter Technologie- und Qualitätsführer im High-End-Bereich der Additiven Fertigung (AM), und die MTU Aero Engines, Deutschlands führender Triebwerkshersteller, arbeiten bei der Qualitätssicherung für additiv gefertigte Triebwerksbauteile aus Metall enger zusammen. Ein Rahmenvertrag zur gemeinsamen strategischen Technologieentwicklung wurde jetzt unterzeichnet. Erstes Ergebnis der gemeinsamen Arbeit ist eine von der MTU entwickelte Optische Tomographie (OT), die das modular aufgebaute EOS-Monitoring-Portfolio ideal und leistungsstark ergänzt.

Denn neben zahlreichen Sensoren, die den allgemeinen Systemzustand überwachen, kontrolliert die kamerabasierte OT-Technologie den Belichtungsprozess und das Schmelzverhalten des Werkstoffes zu jeder Zeit, um die optimale Beschichtungs- und Belichtungsqualität sicherzustellen.

Qualitätssicherung schon im Herstellungsprozess

EOS ist ein Pionier und weltweit führend im Bereich des Direkten Metall Laser Sinterns (DMLS), mit einem Lösungsportfolio im industriellen 3D-Druck-Prozess. Dr. Adrian Keppler, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing (CMO) bei EOS betont: "Die MTU und EOS verbindet eine jahrelange und intensive Zusammenarbeit, die jetzt auf Basis dieses Qualitätssicherungstools in eine noch engere, partnerschaftliche Technologie-Kooperation mündet." Die OT-Lösung ermöglicht in der Metall-Technologie eine noch ganzheitlichere Qualitätskontrolle des additiven Bauprozesses – Schicht für Schicht, Bauteil für Bauteil. Ein sehr großer Teil der bisher nachgeschalteten Qualitätssicherung kann somit während des Herstellungsprozesses vorgenommen werden, was die Kosten der Qualitätssicherung erheblich reduziert.

Thomas Dautl, Leiter Fertigungstechnologien bei der MTU in München ergänzt: "EOS setzt mit der von uns für die Serienfertigung konzipierten Qualitätssicherung beim Direkten Metall Laser Sintern (DMLS) auf eine industrieerprobte Lösung. Sie hat sich bei uns im Praxistest bewährt und soll jetzt auch anderen Kunden zugänglich gemacht werden." Die MTU sammelt mit diesem Tool auf EOS-Systemen seit Jahren Erfahrung und stellt nicht nur eine umfassende Transparenz und Qualitätsanalyse des gesamten Bauprozesses sicher, sondern ermöglicht gleichzeitig auch deren lückenlose Dokumentation.

Senkung der Stückkosten bei der Additiven Fertigung

Laut Dautl beschleunigen EOS und die MTU gemeinsam die Qualifizierung der Additiven Fertigung für die Luft- und Raumfahrt und senken gleichzeitig die Kosten. Die Monitoring-Lösung wird so zum Mehrwert für die EOS-Technologie und auch für jeden Kunden.

Der Qualitätssicherung kommt insbesondere im Serienumfeld eine besondere Bedeutung zu, da hier zum einen wiederholbare Bauteilqualitäten sichergestellt werden müssen. Zum anderen gilt es, die Kosten der Qualitätssicherung für mit dieser Technologie hergestellte Bauteile kontinuierlich zu reduzieren, was letztlich dann auch die Stückkosten erheblich senkt. Grundsätzlich werden auf den EOS-Systemen im laufenden Bauprozess die Systemeinstellungen und Prozessparameter stetig überwacht, um optimale System- und Bauprozessbedingungen für eine hohe Teilequalität sicherzustellen.

Vereinigung Cockpit einigt sich mit Lufthansa bei Eurowings-Piloten

0

Für die rund 300 Piloten der Eurowings GmbH gelten mit Wirkung vom 01. Januar 2015 neue Tarifverträge. Die Airline einigte sich zu Beginn des Jahres mit der Vereinigung Cockpit auf neue Verträge, die mit einer Laufzeit von fünf Jahren abgeschlossen wurden. Darin werden unter anderem die Weiterentwicklung der Arbeitsbedingungen geregelt, sowie Bestandsschutzklauseln für die Laufzeit der Verträge festgeschrieben. So wurde zwischen den Tarifpartnern eine Vergütungserhöhung von 2,5 Prozent für das Jahr 2015 und in Abhängigkeit von der jeweiligen Inflationsrate mindestens zwei Prozent für die Folgejahre vereinbart.

Mit dem Abschluss der Tarifverträge wird die anstehende Umflottung der Eurowings-Flotte in Airbus A320 und damit auch Bestand und Zukunftsperspektive der Eurowings tarifpolitisch begleitet und unterstützt. Zuvor wurden bereits in anderen Flugbetrieben der Lufthansa Gruppe zukunftsfähige Abschlüsse mit verschiedenen Pilotengewerkschaften erzielt.

SWISS: Neuer Gesamtarbeitsvertrag

Bei Swiss International Air Lines haben sich kurz vor Weihnachten die Geschäftsleitung und der Vorstand des Pilotenverbandes Aeropers auf die Grundlagen eines neuen Gesamtarbeitsvertrages geeinigt. Hierbei sind insbesondere Produktivitätsverbesserungen und die Erhöhung des Pensionsalters auf 60 Jahre vereinbart worden. Der ausgehandelte Kompromiss beinhaltet überdies einen verbesserten Kündigungsschutz, sowie Grundlagen für ein neues Karrieremodell und für eine Beteiligung beider Pilotenkorps an der Einführung der neuen Flugzeuge Bombardier CSeries und Boeing 777-300ER. Die vertraglichen Details werden in den nächsten Wochen ausgearbeitet.

Im Falle einer Annahme wird der Vertrag ab 01. April 2015 wirksam und wird den aktuellen Gesamtarbeitsvertrag ersetzen. Mit dem anderen Pilotenverband IPG wurde ein neu ausgehandelter Gesamtarbeitsvertrag bereits Ende Mai 2014 unterschrieben.

Austrian Airlines: Neuer Konzern-Kollektivvertrag

Im Oktober 2014 war zudem bei Austrian Airlines eine wichtige Einigung mit dem fliegenden Personal erzielt worden. Der neue Konzern-Kollektivvertrag gilt für die rund 900 Piloten und 2.300 Flugbegleiter und regelt seit 01. Dezember 2014 die zukünftigen Gehälter und Pensionen, Arbeitszeit sowie die Karriereentwicklung für das Cockpit- und Kabinenpersonal. Wesentlicher Bestandteil des neuen Vertrages ist die Wechselmöglichkeit der Piloten und Flugbegleiter von der 100-prozentigen Tochter Tyrolean zu Austrian Airlines. Das fliegende Personal hat mit dieser Einigung einen wichtigen Beitrag zur Zukunftssicherung von Austrian Airlines geleistet.

Auch Lufthansa CityLine hat Ende vergangenen Jahres einen Abschluss mit der Vereinigung Cockpit erzielt. Damit wurde die tarifpolitische Grundlage für den Einsatz von Airbus A340-300 auf Langstrecken bei der Konzerntochter geschaffen.

Durch die jüngsten Tarifabschlüsse gibt es in der Lufthansa Group mit nahezu allen Piloten eine Einigung, die den veränderten Rahmenbedingungen der Industrie Rechnung trägt und zukunftsfähige Tarifbedingungen einführt.

Keine Einigung bei Passage

Offen sind hingegen noch die Tarifverträge der Lufthansa Passage, Lufthansa Cargo und Germanwings. Im Dezember 2014 bot Lufthansa weitere Gespräche mit einem konkreten Schlichtungsplan zu den offenen Tarifthemen an. Dieses Angebot lehnte die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit ab. Die Streik-Gefahr hat sich daher wieder erhöht. Lufthansa bekundet sich jederzeit gesprächsbereit, um gemeinsam zu einer für alle Seiten tragfähigen Lösung zu kommen.

MTU Triebwerks-Instandhaltung für japanische Solaseed Air in China

0

MTU Maintenance, einer der weltweit führenden Anbieter von Instandhaltungsleistungen für zivile Flugantriebe, hat mit dem japanischen Billigfluganbieter Solaseed Air einen exklusiven Vertrag zur Instandhaltung aller 24 CFM56-7B und -7BE Antriebe für die Boeing 737-800-Flotte der Airline unterzeichnet. Mit einer Laufzeit von zwölf Jahren hat der Vertrag einen Wert von etwa 200 Millionen Euro (260 Mio. US-Dollar). Zusätzlich zur Triebwerksinstandhaltung wird die MTU Maintenance Solaseed Air mit Ersatztriebwerken und On-Site-Diensten versorgen.

Die MTU Aero Engines als führender Triebwerkshersteller in Deutschland entwickelt, fertigt, vertreibt und betreut Komponenten ziviler und militärischer Luftfahrtantriebe sowie Industriegasturbinen. Technologisch führend ist sie bei Niederdruckturbinen, Hochdruckverdichtern, Herstell- und Reparaturverfahren. Für die MTU Maintenance ist dies der größte Auftrag von einem japanischen Kunden seitdem das Unternehmen 2010 im japanischen Markt aktiv geworden ist. Die Triebwerke werden am asiatischen Standort der MTU Maintenance, in Zhuhai, China, instandgesetzt.

Ausbau im japanischen Markt

Die MTU Maintenance hat ihre Zusammenarbeit mit Solaseed Air 2011 mit einem Instandhaltungsvertrag für die CFM56-3 Triebwerke der Airline begonnen. Frank Bodenhage, Geschäftsführer der MTU Maintenance Zhuhai: "Dass Solaseed Air uns ein weiteres Triebwerksmodell anvertraut ist ein sicheres Zeichen, dass die Services der MTU Maintenance bei unseren Kunden in Japan sowie im restlichen asiatischen Raum äußerst angesehen sind. Wir sind zuversichtlich, diesen Erfolg in der Zukunft weiterführen zu können."

"Die MTU Maintenance hat sich als zuverlässiger und vertrauenswürdiger Partner mit einer herausragenden Servicequalität erwiesen. Wir freuen uns, dass sich das Unternehmen nun auch um unsere neusten Triebwerksmodelle kümmert", sagte Hiroshi Takahashi, CEO von Solaseed Air. Als Vorteil des Total Engine Care-Programms der MTU Maintenance für Solaseed Air nannte er auch, dass zusätzliche Services aus einer Hand angeboten werden. Solaseed Air, eingetragen als Skynet Asia Airways Co. Ltd., wurde 2002 gegründet und bedient mehrere Inlandsziele in Japan.

MTU in China

Als Teil des Netzwerks der MTU Maintenance hat sich der Standort in Zhuhai auf die Instandhaltung von CFM56 und V2500-Antrieben spezialisiert. Das Unternehmen ist ein 50:50 Joint Venture zwischen der MTU Aero Engines und Chinas größter Airline, China Southern Air Holding. Die MTU Maintenance Zhuhai ist heute Marktführer in China und unter den top MRO-Anbietern in Asien. Aufgrund seines herausragenden Rufs und der stetig steigenden Nachfrage nach MRO-Diensten im asiatischen Markt, hat das Unternehmen seine Kapazitäten 2012 um 50 Prozent von 200 auf 300 Shop Visits pro Jahr gesteigert.

Über Solaseed Air Solaseed Air, ehemals Skynet Asia Airways Co., Ltd, bedient seit 2002 Ziele im Süden von Japan. Damals startete das Unternehmen mit Flügen zwischen seiner Heimatstadt Miyazaki, eine Urlaubsregion im südlichen Kyushu, der südlichsten von Japans vier Inseln – und Tokio. Zwischenzeitlich ist das Netzwerk von Solaseed Air auf 62 tägliche Flüge auf acht Routen gewachsen. Die Airline verbindet große Städte in Kyushu – Miyazaki, Kumamoto, Nagasaki, Oita und Kagoshima – mit Tokio, dem subtropischen Okinawa im südlichsten Archipelago Japans sowie Kobe.

13.310 Euro aus Versteigerung von Flughafen-Fundsachen

0

Der Landesflughafen hat heute die Rekordsumme von 13.310 Euro an den Verein Frauen helfen Frauen Filder e.V. übergeben. Der Betrag wurde am dritten Adventssonntag im Terminal 3 mit Hilfe zahlreicher spendierfreudiger Gäste erzielt, die bei der spannenden Versteigerung von rund 40 Gepäckstücken durch das Auktionshaus Eppli mitgeboten hatten.

Walter Schoefer, Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart GmbH, sagte bei der Übergabe, zu der auch Roland Klenk, Oberbürgermeister der Stadt Leinfelden-Echterdingen gekommen war: "Wir freuen uns, dass wir den Verein Frauen helfen Frauen Filder e.V. auch in diesem Jahr mit einer bedeutenden Summe unterstützen können – unser Dank geht an die vielen Besucher unserer Kofferauktion, die bereitwillig und mit großer Begeisterung für den guten Zweck mitgeboten haben. Wir unterstützen den Verein bereits seit mehreren Jahren; er leistet eine wichtige Arbeit und hilft mit seinen Angeboten Frauen und Kindern quer durch alle Schichten."

Der Verein Frauen helfen Frauen Filder e.V. bietet eine Beratungsstelle für Frauen mit Gewalterfahrung und betreibt ein Frauen- und Kinderschutzhaus. 2014 hatten über 170 bedrohte Frauen Beratung benötigt oder vorübergehend im Frauenhaus Schutz gesucht.

Auf dem Foto: Walter Schoefer, Geschäftsführer Flughafen Stuttgart GmbH (FSG), Vera Bümlein-Lees, Vorsitzende des Vereins Frauen helfen Frauen Filder e.V., Nina Gomolka, Centermanagement FSG, Organisatorin der Kofferversteigerung und Roland Klenk, Oberbürgermeister der Stadt Leinfelden-Echterdingen.

Lufthansa Technik versorgt A330-200-Flotte von Azul

0

Die Lufthansa Technik AG und die brasilianische Billigfluglinie Azul Linhas Aéreas Brasileiras haben einen umfassenden, langfristigen Vertrag zur Komponentenversorgung der sieben Airbus A330-200 der Fluglinie unterzeichnet. Das Abkommen läuft bis Ende 2019. Das Total Component Support-Abkommen umfasst Wartungs-, Reparatur- und Überholungsdienstleistungen für Komponenten, sowie Ingenieursleistungen. Die Bereitstellung von Ersatzteilen erfolgt über einen Komponentenpool und Home Base Lease am Hauptstandort der Fluglinie in Campinas/Viracopos.

Die Versorgung mit Komponenten wird durch das Lufthansa Technik Netzwerk in den USA und Europa sichergestellt. "Wir freuen uns über unsere Partnerschaft mit Lufthansa Technik bei der Komponentenversorgung unserer A330 Flotte", sagte Amir Nasruddin, Director Aircraft Programs & Procurement von Azul, zu dem Total Component Support TCS®-Abkommen.

"Lufthansa Technik hat uns davon überzeugt, dass auch ein großer Anbieter von Wartungs-, Reparatur- und Überholungsservices in der Lage ist, sich den individuellen Bedürfnissen einer Fluglinie anzupassen, die hochfrequente internationale Verbindungen aufbaut und dabei ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit benötigt.

Jörg Femerling, Vice President Sales Latin America & the Caribbean, erklärte: "Ich danke Azul für das uns geschenkte Vertrauen. Dieser Vertrag ist ein großer Erfolg für uns im wachsenden, aber umkämpften brasilianischen Markt. Als starker Partner werden wir eine optimale Komponentenversorgung gewährleisten, um Azul ein weiteres erfolgreiches Wachstum zu ermöglichen."

München Airport Center MAC mit Papierfabrikant Leipa

0

Im Mai 2015 eröffnet die Firma Leipa Georg Leinfelder GmbH eine neue Büroniederlassung im München Airport Center. Von hier aus werden künftig auf rund 500 Quadratmetern sämtliche Aktivitäten der neuen Holding der Leipa Gruppe gesteuert. Ausschlaggebend für den Umzug zum Münchner Airport sind die hervorragende internationale Verkehrsanbindung und die mit der Premiumlage verbundene repräsentative Außenwirkung der neuen Firmenzentrale. Auch für die Mitarbeiter ist ein Arbeitsplatz in der architektonisch anspruchsvollen Airport City sehr attraktiv.

Die Leipa Gruppe ist mit 1.500 Mitarbeitern einer der weltgrößten Papierhersteller für Qualitätsprodukte auf Altpapier-Basis. Neben den Geschäftsbereichen Magazinpapier und Verpackungen sind die Servicebereiche Logistik und Recyclingstoffe bedeutende Geschäftsfelder der Firmengruppe.

Die auch stark auf das internationale Geschäft ausgerichtete Firma Leipa betreibt Produktionsstandorte in Schwedt, Schrobenhausen und in Bukarest und ist zudem mit der MAD GmbH im Münchner Stadtgebiet ansässig.