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Drohnen-Schau mit Indoor-Flugfeld auf der AERO-EXPO 2015

Die gute alte Luftpost und die Rohrpost haben jetzt einen modernen Nachfolger gefunden, der auch auf einem Werksgelände im Einsatz ist und einen schnellen internen Transport ermöglicht. Dieser kann überall starten und landen und ist per Luftlinie schnell beim Kunden: Drohnen sind im zivilen Einsatz stark gefragt, um Informationen und Güter auf dem Luftweg zu transportieren.

Die neuen Fluggeräte sind außerdem flexibel einsetzbar, senden zuverlässig Bilder an die Bodenstation oder bringen diverse Waren ganz individuell an den Zielort. Drohnen im täglichen zivilen Einsatz sind deshalb auch auf der Internationalen Luftfahrtmesse AERO (15. bis 18. April 2015) ein großes Thema. Der Ausstellungsbereich RPAS-Expo (Remotely Piloted Aircraft Systems) bietet einen umfassenden Überblick über die Einsatzmöglichkeiten der unbemannten Flugobjekte.

AERO Indoor Flying Display für Drohnen

Fachbesucher werden informiert, wie weit die Entwicklung ziviler Drohnen bereits fortgeschritten ist. Bemannte als auch unbemannte Luftfahrzeuge verschiedener Anbieter, ausgerüstet mit modernster Mess- und Sensortechnik werden ausgestellt. Für die unbemannten Flieger, die zur Allgemeinen Luftfahrt gehören, gibt es bereits ein breites Einsatzspektrum, das von Umweltforschung über Erdbeobachtung bis hin zur Lebensrettung reicht. Zudem wird auf der AERO ein Indoor Flying Display präsentiert, bei dem die Fluggeräte zeigen, was sie leisten können.

"Wir möchten die Chancen und den Nutzen von Drohnen für den zivilen Bereich aufzeigen", betont AERO-Projektleiter Roland Bosch und ist überzeugt, dass die Präsentation im Rahmen einer Luftfahrtmesse eine breite Plattform benötigt. "Die Fluggeräte sind technisch ausgereift, auch Multikopter und Hybridflugzeuge sind im Einsatz. Unerlässlich ist ein hohes Sicherheitsniveau von Hard- und Software. Dies ist derzeit insbesondere bei nicht kommerziell betriebenen UAS (Unmanned Aerial Systems) problematisch, denn die Sicherheit des Luftverkehrs darf nicht beeinträchtigt werden."

Einsatzmöglichkeiten von Überwachung bis Erste Hilfe

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielschichtig: Überwachung von Verkehr, Umwelt, Polizei, Feuerwehr, Schutz von Pipelines und Stromleitungen, etc. Auch bei der Ersten Hilfe und dem schnellen Transport des Defibrillators an den Einsatzort können Drohnen eingesetzt werden. Ebenso bei Inspektionen und bei der Schadensfeststellung in schwer zugänglichen Bereichen leisten die Fluggeräte für Versicherungen gute Dienste. Bei der Kommunikation im Katastrophenschutz und auch bei Werbefilmen und Fernsehaufnahmen sind Drohnen heute schon im Einsatz. Geodäsie, Kartographie, Landvermessung, digitale Geländemodelle sind weitere Möglichkeiten, um mit Drohnen zu operieren.

Auf der Luftfahrtmesse AERO sollen alle relevanten Zielgruppen angesprochen werden: Energieversorger, Geo-Informatiker, Geografen, Geologen, Kartografen, Katastrophenhilfe, Feuerwehr und Rettungsdienste, Beobachtungs- / Überwachungskräfte, Kommunen, Behörden, Umweltanalytiker, Vermesser, Wasserwirtschaftler sowie Ausbildungsbetriebe für RPAS-Piloten, ebenso Hochschulen und Institute.

Spezielles Programm ist auf der AERO

  • UAV-DACH Anwenderkonferenz mit Workshops
  • Ausstellungsfläche in der Halle A2
  • Indoor-Flugfeld in unmittelbarer Nähe zur Ausstellung
  • Outdoor-Flugbereich über dem Messe See am Eingang West

Mit dem UAV-DACH e.V., dem Dachverband für unbemannte Luftfahrzeuge, hat die AERO Friedrichshafen einen starken Partner, um die Thematik der Remotely Piloted Aircraft Systems (RPAS) inhaltlich hochwertig auszuleuchten. Mit Hilfe von Vorträgen, Foren, Podiumsdiskussionen und Workshops vor Ort kann die Thematik von Spezialisten gezielt weiterentwickelt werden.

Vom 15. bis 18. April 2015 findet die wichtigste Messe für die Allgemeine Luftfahrt in Friedrichshafen am Bodensee statt. In 11 Messehallen und auf dem Static Display zwischen Messe und Flughafen präsentieren mehr als 630 Aussteller aus 35 Ländern die Innovationen der Branche – vom Ultraleichtflugzeug und Gyrocopter bis zum zweimotorigen Propeller-Flugzeug, vom Hubschrauber bis zum Business Jet.

ANA bestellt weitere Airbus A321

Die japanische ANA hat bei Airbus sieben Flugzeuge des Typs A321, darunter vier A321ceo mit Sharklets und drei A321neo, nachbestellt. Die Airline hatte zudem im Juli 2014 erst 30 Maschinen der A320neo-Familie, sieben A320neo und 23 A321neo, fest in Auftrag gegeben.

Damit wird die Airline der erste japanische Betreiber sowohl der A321ceo als auch der A321neo jeweils mit Sharklets, den Flossen an den Flügelenden, welche die Aerodynamik verbessern. Mit den insgesamt 37 bestellten Flugzeugen soll schrittweise die Einzelgang-Flotte erneuert werden. ANA wurde 1987 zum Airbus-Kunden, als sie ihre ersten A320-Flugzeuge bestellte. 1995 kamen die größeren A321 mit insesamt sieben Flugzeugen hinzu.

airberlin erweitert Flüge nach Madrid

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airberlin und die Iberia Group bauen ihre bestehende Codeshare-Vereinbarung aus. Ab sofort tragen alle Flüge der Iberia Group von Hamburg, Hannover und Stuttgart nach Madrid eine airberlin Flugnummer. airberlin operiert bereits Nonstop-Flüge ab Berlin, Düsseldorf und Wien nach Madrid, die im Codeshare mit Iberia angeboten werden. Mit der erweiterten Partnerschaftsvereinbarung erhalten Fluggäste von Iberia ab sofort ebenfalls Zugang zu Nonstop-Flügen von airberlin ab Alicante und Málaga nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz.

Auch den Flug von airberlins österreichischer Tochtergesellschaft NIKI von Valencia nach Wien bietet Iberia ab sofort zusätzlich unter ihrer Flugnummer an. Stephan Nagel, Senior Vice President Alliances & Cooperation bei airberlin, sagt: "Die Erweiterung des Codeshare-Abkommens zwischen airberlin und unserem oneworld® Partner Iberia ist ein wichtiger Meilenstein unserer Partnerschaft, der unsere Marktposition in Spanien stärkt. Gemeinsam mit Iberia können wir unseren Gästen nun mehr als 450 wöchentliche Direktflüge anbieten. Dabei verbinden wir insgesamt elf Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit fünf Destinationen auf dem spanischen Festland."

Neil Chernoff, Director Network Development and Alliances bei Iberia, sagt: "Deutschland ist einer der wichtigsten Märkte in Europa für Iberia und der Ausbau des Codeshares mit airberlin stärkt unsere Position dort ebenso wie in Österreich und der Schweiz. Dies ist Teil unseres Engagements, ein erweitertes Netzwerk für unsere Gäste zu entwickeln." Die Flüge sind bereits buchbar.

Austrian Airlines übernimmt Destination Odessa von Ukraine International

Austrian Airlines nimmt im Jahr 2015 wieder eine neue Destination in ihrem Fokusmarkt Osteuropa ins Flugprogramm: Ab Montag, 30. März 2015 hebt die österreichische Fluglinie vier Mal pro Woche, und zwar jeweils Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag, nach Odessa in der Ukraine ab. Die Flüge werden mit einer Fokker durchgeführt. "Die Ukraine zählt für Austrian Airlines nach wie vor zu den wichtigsten Märkten in Osteuropa, zumal ein Großteil der Passagiere in unser Netz nach Westeuropa, in den Nahen Osten oder Richtung Nordatlantik umsteigt", so Austrian Chief Commercial Officer Andreas Otto.

Auch wenn die Krise im letzten Jahr zu einer schwächeren Nachfrage geführt hat, habe der Markt nach wie vor Potenzial. Austrian Airlines bietet in der Ukraine derzeit vier Destinationen an. Mit Odessa erweitert der österreichische Homecarrier die Anzahl der Destinationen neben Kiew, Kharkov, Dnjepropetrovsk und Lemberg auf fünf.

Derzeit hat Austrian Airlines noch einen Code Share auf den Flügen von und nach Odessa bei der Fluglinie Ukraine International, die ihre Flüge auf dieser Strecke aber zum Ende des Winterflugplans 2015 einstellt.

Sperrung der Flughafenstraße in Stuttgart – Umweg zu den Terminals

Wegen des Abbaus eines Baukrans ist die Flughafenstraße in der Nacht von Samstag, 31.01.2015 ab 20:00 Uhr, bis Sonntag, 01.02.2015 um 09:00 Uhr gesperrt. Die Sperrung ist nur in Richtung Osten nötig und betrifft die Fahrtrichtung, die von der Bundesstraße B 27 von Tübingen oder Echterdingen her kommend zu den Terminals führt. Verkehrsteilnehmer werden über eine kurze Umleitung über die Flughafenentlastungsstraße durch den Tunnel unter der Messe hindurchgeführt und erreichen die Terminals dann vom westlichen Ende der Flughafenstraße her.

Die Umleitung ist vor Ort ausgeschildert. Die Ausfahrt von den Terminals weg ist in beide Richtungen ungehindert möglich.

ANA bestellt wieder Boeing 787-10 Dreamliner und NG 737-800

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Boeing und die japanische Airline All Nippon Airways (ANA) gaben die Kaufabsicht der Airline für drei 787-10 Dreamliner bekannt. Desweiteren kommen fünf Next-Generation 737-800 zu den Aufträgen hinzu.

Die Vereinbarungen haben einen Wert von 1,4 Mrd. US-Dollar nach derzeitigen Listenpreisen. Die Dreamliner-Flotte der Fluggesellschaft ANA wird dadurch die erste sein, in der alle Modelle der 787 fliegen.

Die 737-800 ist die meistverkaufte Version der Next-Generation 737 Flugzeugfamilie. Weiterentwicklungen der B737 mit einer Steigerung der Flugleistung und des Reisekomforts für Passagiere spiegeln sich im Markterfolg bei Flugzeugen mit Einzelgang wider. Mit der Next-Generation 737 will ANA ihre Flotte ausbauen. Boeing hat insgesamt mehr als 6.800 Aufträge für das Flugzeug erhalten.

Für die 787 war ANA bereits Erstkunde und hat mit 34 Flugzeugen weltweit auch die meisten Dreamliner im aktiven Flugdienst. Als neuester Kunde für die 787-10 hat die Airline nun insgesamt 46 Maschinen aus der Langstreckenfamilie in Auftrag.

Die 787-10 ist das dritte und längste Mitglied aus dem hocheffizienten Dreamliner-Programm. Mit weniger Treibstoff-Verbrauch und mehr Fracht und Reichweite soll die 787-10 um 25 bis 30 Prozent mehr Effizienz als Flugzeuge der gleichen Größe aufweisen, und laut Boeing immer noch zehn Prozent besser sein als alles, was die Konkurrenz in Zukunft anzubieten hat.

Roll-out der ersten Cessna Citation Latitude für den Markt

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Cessna feierte am heutigen Donnerstag den Roll-out der ersten für den Markt bestimmten Citation Latitude aus den Produktionshallen des Flugzeugbauers in Wichita, Kansas. Die erste Cessna Citation Latitude kommt somit drei Jahre nach ihrer Ankündigung.

Der Bau der neuen Latitude findet gleichzeitig mit einer Reihe von technoloigschen Weiterentwicklungen bei den Herstellungsprozessen statt, wie z.B. automatischen Robotern und ergonomischen Arbeitsplätzen. Für das Zulassungsprogram der Citation Latitude, das vier fliegende Flugzeuge umfasst, hat die Testflotte bereits 1.200 Flugstunden auf 500 Flügen angesammelt. Die Musterzulassung durch die Federal Aviation Administration (FAA) soll im zweiten Halbjahr 2015 erfolgen.

Die Citation Latitude kann bis zu neun Passagiere aufnehmen, erreicht eine Reisehöhe von 13.106 Metern in nur 24 Minuten und hat eine Reichweite von 2.700 Nautischen Meilen (ca. 5.000 km). Ausgestattet ist sie mit Garmin G5000 Avionik und zwei Pratt & Whitney Canada PW306D1 Triebwerken.

Die Cessna Citation Latitude wurde mit einem völlig neuen Rumpf entwickelt, um mehr Platz und Licht im Segment der mittelgroßen Kabinen der Business-Jets zu schaffen. Die Höhe der Kabine von 1,83 Meter mit flachem Boden verleiht der Latitude den breitesten Rumpf unter den Citation Jets. Der Kabinendruck wird vergleichbar auf 6.000 Fuß (1.829 m) noch in der maximalen Flughöhe von 45.000 Fuß (13.716 m) gehalten.

FBB empfiehlt Bürgern Schallschutz-Einbau vor Flughafen-Eröffnung

Auch im Jahr 2015 führt die FBB das Schallschutzprogramm BER mit voller Kraft fort. Ziel ist, dass alle Anwohner bis Ende des Jahres ihre individuellen Anspruchsermittlungen erhalten und somit in die Lage versetzt werden, sich rechtzeitig vor der BER-Eröffnung Schallschutz einbauen zu lassen. Zudem erweitert die FBB ihr Informations- und Beratungsangebot rund um das Schallschutzprogramm: 2015 werden die im vergangenen Jahr angelaufenen Informationsveranstaltungen in den Nachbargemeinden fortgeführt. Zusätzlich startete die FBB ein freiwilliges Beratungsangebot zur Umsetzung individueller Schallschutzmaßnahmen für die Bürger, die eine Entschädigung erhalten.

Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: "Wir wollen die Antragsteller in die Lage versetzen, frühestmöglich Schallschutzmaßnahmen realisieren zu lassen. Dazu gehört der Versand der Anspruchsermittlungen in diesem Jahr genauso wie eine intensive Nachbarschaftsarbeit mit zahlreichen Informationsveranstaltungen und neuen individuellen Beratungsangeboten. Wir wollen 2015 mit einer verlässlichen Arbeit am Schallschutzprogramm zeigen, dass wir ein guter Nachbar sind."

In der zweiten Jahreshälfte 2014 hatte die FBB zunächst die Anspruchsermittlungen für die Anwohner im Bereich der südlichen Start- und Landebahn verschickt, um die Voraussetzungen für die am 02. Mai dieses Jahres startende Sanierung der nördlichen Start- und Landebahn zu schaffen. Wie vorgesehen erweitert die FBB nun die Arbeit am Schallschutzprogramm auf das Gesamtgebiet rund um den BER. 58 Prozent der Anwohner haben Anspruchsermittlungen erhalten

Derzeit liegen für ca. 19.400 Wohneinheiten Anträge auf Schallschutzmaßnahmen vor. Für rund 11.300 Anträge, also rund 58 Prozent, hat die FBB die Auflagen erfüllt. Das heißt, die Anspruchsermittlungen sind verschickt und die Eigentümer können Schallschutz einbauen lassen oder haben dies bereits getan.

Informations- und Beratungsangebote für Bürger

Die FBB führt seit September 2014 regelmäßig Informationsveranstaltungen für die Antragsteller in den Schallschutzgebieten durch. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt zehn Informationsveranstaltungen im Teilvollzugsgebiet der südlichen Start- und Landebahn, so. z.B. in Blankenfelde, Schulzendorf und Schmöckwitz angeboten. Insgesamt rund 800 Bürger nahmen die Angebote an und erörterten ihre konkreten Fragen mit den Schallschutzmitarbeitern.

Die FBB wird in diesem Jahr zahlreiche weitere Informationsveranstaltungen anbieten und die Anwohner dazu persönlich einladen. Vor Ort stehen Ansprechpartner des Schallschutzteams, der Ingenieurbüros und der Verkehrswertgutachter sowie der ausführenden Baufirmen für alle individuellen Fragen zur Verfügung. Neues Beratungsangebot: Schallschutz statt Entschädigung

In den bisher versendeten Anspruchsermittlungen konnte die FBB den Antragstellern überwiegend die Erstattung baulicher Schallschutzmaßnahmen zusagen. Wesentlich weniger Anwohner als zunächst gedacht erhalten eine Entschädigung, da bei ihnen die Kosten für den Einbau von Schallschutzmaßnahmen über 30 Prozent des schallschutzbezogenen Verkehrswerts liegen. Die FBB empfiehlt den Anwohnern, die eine Entschädigung erhalten, das Geld für die Umsetzung von baulichen Schallschutzmaßnahmen zu nutzen.

Für diese Anwohner gibt es seit Dezember 2014 ein neues Beratungsangebot durch ein unabhängiges Ingenieurbüro. Die FBB konnte dafür das Berliner Schalltechnische Büro BeSB gewinnen. BeSB nimmt Kontakt zu den interessierten Anwohnern auf und vereinbart Beratungstermine, die im Dialog-Forum in der Mittelstraße 11 in Schönefeld stattfinden.

Anwohnertelefon für Fragen zum Schallschutz

Alle Anwohner, die Interesse an einer Beratung zu ihrer Entschädigungszahlung haben oder Fragen zum Schallschutzprogramm oder zum Stand ihrer Antragsbearbeitung stellen möchten, können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schallschutzteams am Anwohnertelefon erreichen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schallschutzteams sind Dienstag bis Donnerstag jeweils von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr unter der Telefonnummer 030-609173500 zu erreichen. Wer sich tiefergehend mit den fachlichen und rechtlichen Grundlagen des Schallschutzprogrammes beschäftigen möchte, dem empfiehlt die FBB die Lektüre des Leitfadens Technischer Schallschutz und des Leitfadens Schallschutzbezogene Verkehrswertermittlung.

Flughafen Stuttgart lässt Instrumentenlandesystem Kategorie III b vermessen

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Die Deutsche Flugsicherung (DFS) wird in der kommenden Woche das Instrumentenlandesystem neu vermessen. In den Nächten von Montag, 02. Februar 2015, bis Mittwoch, 04. Februar 2015 wird ein spezielles Messflugzeug wiederholte Anflüge auf die Landebahn durchführen, um die Genauigkeit des Systems zu überprüfen. Bei schlechtem Wetter zum Anfang der Woche müssten auch in der Nacht zum Donnerstag noch Flüge nachgeholt werden. Die Messflüge sind gesetzlich regelmäßig vorgeschrieben und zwingend notwendig, um die Funktion des Instrumentenlandesystems und die Sicherheit bei Anflügen zu gewährleisten.

Der Stuttgarter Flughafen hat ein Instrumentenlandesystem der Kategorie III b. Damit sind Landungen bei Sichtweiten von nur 75 Metern und einer Entscheidungshöhe von 0 Metern möglich. Voraussetzung ist, dass das betreffende Flugzeug über die dafür notwendigen Instrumente verfügt und die Piloten die entsprechende Ausbildung haben.

Testflüge des Pilatus PC-24 Prototypen in temporärem Schweizer Luftraum

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Die Pilatus Flugzeugwerke arbeiten zurzeit an der Fertigstellung des ersten PC-24 Prototypen. Der Erstflug des neuen Businessjets ist im Mai 2015 geplant. Pilatus hat nun für die sichere Durchführung von Testflügen einen Antrag zur Errichtung eines temporär genutzten Luftraums gestellt.

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt in der Schweiz BAZL führt zu diesem Zweck bei den betroffenen Kantonen, Gemeinden und Verbänden eine Anhörung durch.

Temporär aktivierbare Flugbeschränkungsgebiete für Testflüge

Für die kommenden Testflüge des PC-24 Businessjets möchte Pilatus im Gebiet südöstlich der Flugplätze Buochs und Alpnach fünf temporär aktivierbare Flugbeschränkungsgebiete errichten. Diese können individuell aktiviert werden und sind normalerweise nicht alle gleichzeitig in Betrieb. Das Foto zeigt den Rollout des ersten Pilatus PC-24 aus der Produktionshalle.

Pilatus begründet diesen Antrag damit, dass der PC-24 deutlich schneller und höher fliegen wird als die bisherigen Pilatus-Flugzeuge. Zusammen mit dem BAZL, der Flugsicherung Skyguide, der Luftwaffe und den Aviatikverbänden hat Pilatus ein Luftraumkonzept erarbeitet, das sowohl den Sicherheitsanforderungen der Luftfahrt genügt als auch zu möglichst wenig Einschränkungen für andere Luftfahrtteilnehmer führen soll.

Einordnung in bestehendes Luftraumkonzept

Das Luftraumkonzept beinhaltet neben den bestehenden militärischen Trainingsräumen (Lufträume hoch, 3.950 bis 14.350 Meter über Meer) insgesamt fünf temporäre Lufträume rund um den Flugplatz Buochs (Lufträume tief), welche in der Regel von Montag bis Freitag während den Betriebszeiten des Flugplatzes Buochs einzeln oder als zusammenhängende Räume belegt werden können und durch Skyguide bewirtschaftet werden.

Diese Lufträume sind begrenzt durch die Kontrollzone des Flugplatzes Emmen im Norden, den Sihlsee im Osten, Flüelen im Süden und dem Lungernsee im Westen. Vertikal reichen die Lufträume ab minimal 1.500 Meter bis maximal 3.950 Meter über Meer und tragen damit den Lärmschutzbedürfnissen der Bevölkerung Rechnung. Von den ca. 1.100 Flugstunden, die in der Schweiz mit dem PC-24 absolviert werden müssen, entfallen ungefähr die Hälfte auf die Lufträume tief. Die Anhörung der betroffenen Kreise dauert bis zum 10. Februar 2015.

Foto: Pilatus Aircraft

Flughafen BER mit drittem Nachtrag zur Baugenehmigung für Pier Süd

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat heute beim Bauordnungsamt des Landkreises Dahme-Spreewald den dritten Nachtrag zur Baugenehmigung für den BER-Gebäudeteil Pier Süd eingereicht. In dem Nachtrag sind die baulichen Änderungen zusammengefasst, die nötig sind, um die Nutzungsfreigabe für den Gebäudeteil zu erhalten. Mit der Einreichung des Antrags ist die Genehmigungsplanung für das Pier Süd abgeschlossen. Die Unterlagen werden nun durch das Bauordnungsamt geprüft. Im Anschluss an die behördliche Genehmigung weitet die FBB die Bauaktivitäten innerhalb des Pier Süd erheblich aus.

Bereits fortgeschritten sind die Arbeiten an der unterirdischen Sprinklerzentrale für das Pier Süd, die am östlichen Ende des Gebäudeteils entsteht, und die Sanierung der Kabeltrassen.

Flughafenchef Hartmut Mehdorn: "Die rechtzeitige Einreichung des Bauantrags ist für den BER ein guter Start ins Jahr 2015. Wir werden die Öffentlichkeit über die weiteren Schritte der BER-Fertigstellung regelmäßig informieren, so wie wir es Ende 2014 angekündigt haben."

Der dritte Nachtrag zur Baugenehmigung umfasst vor allem den Ausbau des VIP-Bereichs, die Errichtung einer Gaslöschzentrale, Änderungen der Raumaufteilung sowie die Anpassung von Schächten, Triebwerksräumen und Treppen.

Airbus A380 kommt zum Düsseldorf Airport – Emirates fliegt nach Dubai

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Die Position des Düsseldorfer Airports als bedeutendster Flughafen Nordrhein-Westfalens wird weiter gestärkt. Die Fluggesellschaft Emirates wird ab dem 01. Juli das größte Passagierflugzeug der Welt, den Airbus A380, im täglichen Linienflugbetrieb auf der "Rennstrecke" zwischen Düsseldorf und Dubai einsetzen.

"Das ist eine Erfolgsstory: Emirates ist für uns seit 14 Jahren ein wichtiger und zuverlässiger Partner. Seit die Fluggesellschaft hier ansässig ist, hat sie ihr Angebot stetig ausgeweitet. Mit der Streckenaufnahme ihres neuen Flaggschiffs in Düsseldorf betont Emirates die hohe Bedeutung, die unsere Region für die Airline hat. Nordrhein-Westfalen zählt zu den wichtigsten Märkten der Welt", betont Flughafengeschäftsführer Thomas Schnalke.

Riesen-Airbus A380 statt kleinerer B777-300ER

Emirates baut damit ihr Erfolgsmodell am größten Flughafen Nordrhein-Westfalens weiter aus. Die Airline aus den Vereinigten Arabischen Emiraten fliegt zweimal täglich von Düsseldorf nach Dubai. Bisher setzte Emirates auf dieser Verbindung von der NRW-Landeshauptstadt zu einem der wichtigsten globalen Drehkreuze im Luftverkehr jeweils eine Boeing B777-300ER ein. Durch den Einsatz des noch größeren Flugzeugtyps A380 auf der Mittagsverbindung wird die Fluggesellschaft künftig ihre Sitzplatzkapazitäten weiter erhöhen.

"Die Entscheidung der Airline ist für unseren Airport eine besondere Auszeichnung, stellt sie doch eine weitere Qualitätsverbesserung unseres Langstreckenangebotes dar. Der Einsatz des A380 ist der nächste konsequente Entwicklungsschritt, um das Mobilitätsbedürfnis der Menschen in der Rhein-Ruhr-Region zu bedienen. Wir haben uns in den vergangenen Monaten sehr intensiv und gewissenhaft auf das moderne und leise Großraumflugzeug vorbereitet und blicken dem 01. Juli – vermutlich gemeinsam mit vielen Passagieren – mit großer Freude entgegen."

Duschen im Flugzeug für die First Class

Die Flüge der Emirates starten in Düsseldorf Richtung Dubai täglich um 15:25 Uhr mit dem A380 beziehungsweise um 21:25 Uhr mit der Boeing B777-300ER. Auf der Strecke Düsseldorf-Dubai setzt Emirates den Airbus A380 in einer Drei-Klassen-Konfiguration mit 489 Sitzplätzen ein, davon 14 Privatsuiten in der First Class, 76 Flachbettsitze mit individueller Minibar in der Business Class sowie 399 moderne Economy-Class-Sitze mit eigenem Bildschirm. Auf dem Oberdeck steht First- und Business-Class-Reisenden eine exklusive Bord-Lounge mit Bar zur Verfügung.

Hubert Frach, Emirates Divisional Senior Vice President, Commercial Operations-West: "Emirates ist stolz, als erste Airline mit der A380 im Liniendienst nach Düsseldorf zu fliegen, die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen und eine der wirtschaftlich stärksten Regionen in Deutschland. Die Emirates-A380 verspricht dank der besonderen Ausstattung ein erstklassiges Flugerlebnis für Passagiere in allen drei Klassen: Passagiere der First Class kommen in den Genuss von zwei großzügigen Spa-Duschen.

Gäste der First Class und der Business Class erleben während des Fluges außerdem die Bord-Lounge mit Bar als beliebten Treffpunkt über den Wolken. In allen Klassen genießen Fluggäste kostenlosen WLAN-Zugang und unser vielfach ausgezeichnetes Bordunterhaltungsprogramm mit über 2.000 On-Demand-Kanälen. Nordrhein-Westfalen ist das bevölkerungsreichste Bundesland und wird ab Juli 2015 mit dem weltweit größten Passagierflugzeug bedient."

Bewegliche Fluggastbrücken und größere Fahrzeuge für A380

Mit Blick auf die A380-Fähigkeit hatte der Düsseldorfer Flughafen in den vergangenen Monaten am Flugsteig C einen Verbindungsanbau mit drei beweglichen Fluggastbrücken gebaut, über die die Passagiere des Superjumbos komfortabel, schnell und sicher ein- und aussteigen können. Die baulichen Veränderungen im Gate-Bereich des Flugsteigs werden bis Ende Februar durchgeführt. Der Flughafen investiert in diese Baumaßnahme rund fünf Millionen Euro.

Neben den Fluggastbrücken werden für den A380-Betrieb größere Fahrzeuge wie Tankwagen, Schlepper, Enteisungs- oder Cateringfahrzeuge benötigt. Auf dem Vorfeld sind lediglich einige Markierungsarbeiten von Nöten, um überall die A380-konforme Rollwegbreiten zu gewährleisten.

Auf dem Bild: Airbus A380 auf der ILA Berlin 2014 (Quelle: Aibus Group).

40 Flugausfälle am Köln Bonn Airport – Auf Handgepäck verzichten

Am Köln Bonn Airport hat um 00:00 Uhr der von der Dienstleistungs-gewerkschaft ver.di angekündigte ganztägige Warnstreik an den Passagier-Kontrollstellen begonnen. Große Teile der Mitarbeiter der privaten Sicherheitsdienste haben die Arbeit niedergelegt. In den Terminals sind derzeit nur vier Spuren für die Fluggastkontrolle geöffnet. Aktuell gibt es keine langen Warteschlangen. Airlines haben insgesamt 40 Flüge gestrichen (35 Abflüge, fünf Ankünfte). Im Laufe des Tages muss mit weiteren Beeinträchtigungen des Flugbetriebs gerechnet werden.

Während des Streiks werden die Flüge im Terminal heute einzeln aufgerufen und die Passagiere Flug für Flug zur Passagierkontrolle gebeten. Der Flughafen bittet daher alle Gäste, besonders auf die Durchsagen im Terminal zu achten und möglichst auf Handgepäck zu verzichten.

Der Warnstreik dauert laut Verdi bis 24:00 Uhr an. Es kann über das Streikende hinaus zu Unregelmäßigkeiten im Flugplan kommen. Fluggäste werden gebeten, sich bei ihren Airlines, auf deren Webseiten im Internet über den Status ihres Flugs zu erkundigen. Dort sind Sonderflugpläne veröffentlicht. Der Flughafen hat eine Telefon-Hotline unter 02203-404000 eingerichtet.

Insgesamt stehen am heutigen Donnerstag 190 Flugbewegungen (95 Starts, 95 Landungen) auf dem Flugplan des Köln Bonn Airport. Die Sicherheitskontrollen am Köln Bonn Airport sind eine hoheitliche Aufgabe in der Verantwortung der Bundespolizei. Der Flughafen ist nicht Tarifpartner, sondern nur die Arbeitsstätte, an der dieser Arbeitskampf ausgetragen wird.

Bruchlandung einer Cabri G2 nach Start von EDFE nach EDMA

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Am Unfalltag beabsichtigte der Pilot in Begleitung eines Passagiers, der Inhaber einer Privatpilotenlizenz für Hubschrauber war, mit einem Hubschrauber vom Typ Guimbal Cabri G2 im Nachtflug vom Verkehrslandeplatz Frankfurt-Egelsbach (EDFE) zum Verkehrslandeplatz Augsburg (EDMA) zu fliegen. Als auf seltsame Geräusche ein Drehzahlvelust folgte.

Identifikation

  • Art des Ereignisses: Unfall
  • Datum: 18. Oktober 2014
  • Ort: nahe Egelsbach
  • Luftfahrzeug: Hubschrauber
  • Hersteller / Muster: Hélicoptères Guimbal / Cabri G2
  • Personenschaden: keiner
  • Sachschaden: Luftfahrzeug schwer beschädigt Drittschaden: keiner

Sachverhalt

Ereignisse und weiterer Flugverlauf

Nach Angaben beider Personen an Bord waren kurz nach dem Start in Richtung Osten und dem Überflug des örtlichen Industriegebietes um ca. 18:55 Uhr schlagartige Geräusche zu vernehmen.

Da der Pilot hierfür keine Erklärung hatte, wollte er nach seinen Angaben unverzüglich zum Flugplatz zurückfliegen und kehrte um. Dabei bemerkte er einen plötzlichen Drehzahlverlust, leitete eine Autorotation ein und kurvte wiederum in Richtung des gerade überflogenen freien Feldes. Bild 2 zeigt eine vereinfachte Darstellung des Flugverlaufes (BFU / Google earth TM).

Bei der Autorotationslandung, im Ausrutschen des Hubschraubers auf dem Feld, schlug der Hauptrotor durch den Heckausleger. Hierbei wurde der Hubschrauber schwer beschädigt. Beide Insassen konnten unverletzt den Hubschrauber verlassen.

Angaben zu Personen

Der 43-jährige Pilot war im Besitz einer Berufspilotenlizenz für Hubschrauber (CPL(H)), erteilt gemäß Teil-FCL. In der Lizenz waren die Berechtigungen als verantwortlicher Pilot auf den Mustern AS350/EC130, Cabri G2, EC 120B und R44 eingetragen. Zusätzlich besaß er die Lehrberechtigung für die Flugausbildung sowohl zum Privat- als auch zum Berufspiloten und für Nachtflug (FI(H) CPL, PPL, SE SP, ME SP, night). Er verfügte über ein medizinisches Tauglichkeitszeugnis Klasse 1 gemäß Teil-MED mit einer Einschränkung (VDL), gültig bis 24.10.2014. Seine Gesamtflugerfahrung betrug ca. 2.233 Stunden, von denen ca. 663 Stunden auf dem Muster Cabri G2 geflogen wurden.

Der 26-jährige Passagier verfügte über eine Privatpilotenlizenz für Hubschrauber (PPL(H)) mit den Berechtigungen als verantwortlicher Pilot auf den Mustern Cabri G2 und R44.

Angaben zum Luftfahrzeug

Das Muster Cabri G2 ist ein zweisitziger Hubschrauber des Herstellers Hélicoptères Guimbal. Er verfügt über ein Kufenlandegestell, einen Dreiblatt-Hauptrotor und einen Fenestron zum Drehmomentausgleich um die Hochachse. Die maximal zulässige Abflugmasse beträgt 700 kg. Der Hubschrauber ist mit einem Kolbentriebwerk Lycoming O-360-J2A ausgerüstet. Zur Kraftübertragung vom Kolbentriebwerk zum Hauptgetriebe wird ein Keilrippen-Antriebsriemen genutzt. Das Muster wurde im Jahr 2007 durch die EASA nach der Bauvorschrift CS-27 zugelassen.

Der betroffene Hubschrauber Cabri G2, Baujahr 2012, hatte die Seriennummer 1041. Das Betriebsleergewicht betrug laut Wägebericht ca. 428 kg. Die Gesamtbetriebszeit des Hubschraubers belief sich auf ca. 420 Stunden. Die letzte Bescheinigung über die Prüfung der Lufttüchtigkeit (ARC) wurde am 12.11.2013 ausgestellt. Der Hubschrauber war in Deutschland zum Betrieb zugelassen.

Extra-Wartung: Öl-verschmutzter Antriebsriemen

Am 21.03.2014 bei 406,3 Betriebsstunden und am 25.03.2014 bei 408,1 Betriebsstunden wurden unplanmäßige Wartungsarbeiten aufgrund eines rutschenden Antriebsriemens durchgeführt. Beide Male wurde laut Wartungsunterlagen ein mit Öl und Fett verschmutzter Antriebsriemen vorgefunden. Am 17.04.2014 bei 410,4 Betriebsstunden wurde aufgrund Leckagen das Hauptgetriebe neu abgedichtet. Der letztmalige "Release to Service" wurde am 27.08.2014 bei 418,8 Betriebsstunden in Egelsbach nach einer planmäßigen Wartungsmaßnahme (Lycoming SB 480 und HG SB 14-013) ausgestellt.

Meteorologische Informationen

Laut Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) lag Deutschland zwischen einem Tief nordwestlich von Irland und einer Hochdruckzone, die sich von den Alpen bis nach Osteuropa erstreckte. Mit einer südwestlichen Strömung floss sehr milde Luft ein. Tagsüber und noch in der folgenden Nacht blieb die stabilisierende Wirkung des Hochs wetterbestimmend.

Entsprechend der Routinewettermeldung (METAR) um 18:50 Uhr des nahe gelegenen Verkehrsflughafens Frankfurt-Main (EDDF) wurden zur Ereigniszeit folgende Flugwetterbedingungen beobachtet:

Der Wind kam aus 060° mit 5 kt. Die Sicht in Bodennähe betrug mehr als zehn km und es lag keine Bewölkung unterhalb 5.000 ft vor (CAVOK). Die Temperatur wurde mit 15 °C und der Taupunkt mit 14 °C angegeben. Der Luftdruck (QNH) betrug 1.021 hPa. Sonnenuntergang war um ca. 18:29 Uhr.

Angaben zum Flugplatz

Der Verkehrslandeplatz Frankfurt-Egelsbach liegt westlich von Egelsbach und ca. acht nautische Meilen (NM) südlich von Frankfurt. Die Piste hat die Ausrichtung 090°/270° mit einer Länge von 1.400 m. Die Flugplatzhöhe beträgt 385 ft AMSL.

Flugdatenaufzeichnung

Der Hubschrauber war nicht mit einem Flight Data Recorder (FDR) oder Cockpit Voice Recorder (CVR) ausgerüstet. Diese Aufzeichnungsgeräte werden von den gültigen Luftfahrtvorschriften nicht gefordert.

Unfallstelle und Feststellungen am Luftfahrzeug

Die Unfallstelle befand sich im Bereich der Darmstädter Straße im Abflugbereich der Piste 09 auf einem freien Feld. Der Hubschrauber stand aufrecht auf seinen Kufen. Am Ende der mehrere Meter langen Rutschstrecke waren die Kufen in den weichen Untergrund eingesunken.

Der Heckausleger war kurz vor der vertikalen Flosse mit dem Fenestron abgeschlagen. Die Fenestron-Ummantelung hatte umlaufende Kratzspuren und teilweise Ausbrüche. Am Fenestron waren zwei der sieben Blätter zerstört. Das horizontale Leitwerk war in mehrere Stücke zerbrochen. Eines der drei Hauptrotorblätter wies starke Beschädigungen und eine durchgehend aufgesprungene Endleiste auf.

Im Bereich der Kraftübertragung zwischen Triebwerk und Hauptgetriebe wurde der zerstörte, in viele Streifen und Stücke zerrissene Antriebsriemen gefunden. Streifen davon hatten sich um die Heckrotorwelle gewickelt. Bild 3 und das Titelbild zeigen einen Überblick über die Unfallstelle und Beschädigungen.

Nach der Bergung wurde im Beisein des Herstellers, eines Versicherungsvertreters und des Eigentümers eine weitergehende Untersuchung durchgeführt. Hierbei wurde festgestellt, dass der gesamte Bereich zwischen Brandschott, Triebwerk und Hauptgetriebe, also der Bereich um den Antriebsriemen, mit Öl und Fett verschmutzt war. Teile des Antriebsriemens waren ebenfalls mit Öl und Fett verschmutzt. Gummirippen des Riemens fühlten sich weich und schmierig an (siehe Bild 5). Bild 4 zeigt die Beschädigungen und Feststellungen im Bereich des Antriebsriemens (Fotos: Hersteller).

Nach der Zerlegung des Hubschraubers im Werk des Herstellers wurde zusätzlich festgestellt, dass die linke Antriebsriemenführung verbogen war und wahrscheinlich einen nicht ausreichenden Abstand zum Antriebsriemen aufwies (siehe Beurteilung und Schlussfolgerung des Herstellers, Bilder 6 bis 8). Darin wird angemerkt, dass diese Fehlstellung hauptursächlich für den Unfall sei, da bereits weniger als ein Millimeter Spiel bei den Vibrationen in normalen Betriebsfrequenzen unsachgemäßen Kontakt des Riemens zu seiner Führung zur Folge hat.

Brand

Es entstand kein Brand.

Zusätzliche Informationen

Nach Angaben des Herstellers kam es bis zu diesem Unfall noch nie zu einem Versagen eines Antriebriemens bei dem betroffenen Muster.

Nach dem Unfall veröffentlichte der Hersteller am 27.10.2014 das Service Bulletin (SB) 14-026A "Transmission Belt Check" (siehe Bild 9 in der Anlage).

Anlagen zum Untersuchungsbericht

Bild 5: Feststellung des Herstellers (Observations)

Bild 6 und 7: Beurteilung des Herstellers (Analysis)

Bild 8: Schlussfolgerung des Herstellers (Conclusions)

Bild 9: Service Bulletin 14-026A des Herstellers vom 27.10.2014

Der Untersuchungsbericht wurde gemäß § 18 FlUUG summarisch abgeschlossen, d.h. ausschließlich mit Darstellung der Fakten.

Alle Zeiten, soweit nicht anders bezeichnet, Ortszeit. Quelle und Fotos, sofern nicht anders angegeben: BFU.

Flughafen Saarbrücken mit mehr Urlaubszielen und weniger Defizit

Mit dem Sommerflugplan wartet der Flughafen Saarbrücken mit einigen Neuigkeiten auf. Die für die Fluggäste angenehmste Nachricht: Die TUIfly bedient von Saarbrücken aus einmal wöchentlich fünf neue Urlaubsdestinationen, darunter die beliebten Inseln Gran Canaria und Fuerteventura sowie Kos, Kreta und Rhodos in der griechischen Ägäis.

Daneben wird TUIfly sechs Mal pro Woche nach Mallorca und vier Mal nach Antalya fliegen. Positive Veränderungen sind auch im Linienflug zu verzeichnen: Die airberlin bietet zusätzlich einen Mittagsflug nach Berlin an und fliegt damit 23 Mal wöchentlich in die Bundeshauptstadt. Die Luxair fliegt freitags und montags einmal zusätzlich nach Hamburg. Die Zahl der Flüge beträgt damit 14.

Staionierung einer Boeing 737-800 in Saarbrücken

In den Sommermonaten wird es insgesamt 83 Abflüge pro Woche von Saarbrücken aus geben, davon 51 Linien- und 32 Charterflüge. Im Sommerflugplan 2014 waren es 57 Abflüge. Das bedeutet eine Steigerung um mehr als 30 Prozent. Hinzu kommen noch die touristischen Sonderflüge mit vier Zielen. Deshalb wird die TUIfly eine Boeing 737-800 in Saarbrücken stationieren. Außerdem wird die renommierte Chartergesellschaft Avanti Air mit einer Fokker F100 von Saarbrücken aus den Ad hoc Charter-Markt bedienen.

Für Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger sind die Entscheidung der EU-Kommission für den Flughafen Saarbrücken und die Aufnahme der neuen Flugverbindungen ein positives Zeichen: „Wir erwarten eine dauerhafte Steigerung der Passagierzahlen um bis zu 30 Prozent. Damit werden unsere Bemühungen sicher erleichtert, die Zukunft des Flughafens Saarbrücken zu sichern und damit den Wirtschaftsstandort Saarland durch gute Verkehrsverbindungen attraktiv zu halten.“

Flughafen Saarbrücken: 2020 ohne Euro Defizit

Die wirtschaftliche Lage des Flughafens Saarbrücken verbesserte sich seit 2012 stetig: Im Jahr 2014 konnte das Defizit um rund 1,3 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr vermindert werden und bewegt sich derzeit bei rund acht Millionen Euro. 2012 betrug es noch rund 9,5 Millionen Euro. Für 2015 sieht der Geschäftsplan die Minderung um eine weiter Million Euro vor.

Für Flughafen-Geschäftsführer Thomas Schuck hat die wirtschaftliche Konsolidierung des Flughafens Saarbrücken vor dem Hintergrund der Vorgaben des Landeshaushalts und der neu gefassten EU-Richtlinien höchste Priorität. Diese Bemühungen hätten, so Schuck, 2012 systematisch begonnen und zeigten Erfolge. Thomas Schuck wörtlich: „Wir bewegen uns im Rahmen unserer langfristigen Finanzplanung und werden bis zum Jahr 2020 wohl ohne Defizit im Flugbetrieb auskommen“.

Die Fluggastzahlen bewegten sich nach den Angaben Schucks mit 400.000 Passagieren in etwa auf dem Niveau von 2013. Insgesamt sind am Standort Flughafen Saarbrücken, insbesondere im Bereich der Dienstleistung, rund 600 Menschen beschäftigt.

Neue Ziele und ihre Anbieter

Etwa 30 Veranstalter bieten im Sommerflugplan zahlreiche attraktive Ziele in sonnige Gefilden an. Unter den Veranstaltern sind TUI, Neckermann Reisen, FTI, alltours, Dertour und Ögertours. Angeboten werden die Flüge von den ebenso renommierten Airlines TUIfly, Air Berlin, Sun Express und Freebird.

Neben der beliebten Baleareninsel Mallorca, die 17 Mal in der Woche angeflogen wird, locken jetzt auch neue Reiseziele auf den Kanarischen Inseln: Fuerteventura und Gran Canaria punkten mit langen Sandstränden und vielfältigen touristischen Angeboten. Reizvolle Kontraste erwarten den Urlauber an der türkischen Riviera, dem Urlaubsparadies mit über 300 Sonnenstunden im Jahr. Der Sommerflugplan bietet nunmehr neun Flüge in der Woche nach Antalya.

Weite Strände und kristallklares Wasser lassen den Sonnenhungrigen auf den griechischen Inseln Kreta, Rhodos und Kos auf seine Kosten kommen. Sie werden jeweils einmal in der Woche angeflogen. Und für Abwechslung sorgen die 1.200 Küstenkilometer Tunesiens. Auch hierhin geht einmal in der Woche ein Flug.

In diesem Sommer wird es auch wieder einmalige Sonderflüge von DERTOUR geben: die betörende Landschaft Andalusiens, die kulturellen Schätze und Schönheiten Apuliens, der Ätna auf Sizilien. Ein weiteres Sonderziel ist der französische Wallfahrtsort Lourdes.

Extra-Flughafentouren durch den Flughafen Leipzig/Halle zu den Ferien

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Der Besucherservice des Leipzig/Halle Airport bietet während der Winterferien in Sachsen-Anhalt und Sachsen montags bis freitags für alle großen und kleinen Airportfans zusätzliche Besichtigungstouren an. Während der zweistündigen Rundfahrt können die Besucher einen Blick hinter die Kulissen des Airports werfen. Die Tour startet im zentralen Check-in-Bereich am Schalter "Flughafen-Führungen". Während der gesamten Führung wird Wissenswertes zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Flughafens Leipzig/Halle vermittelt. Als Höhepunkt dieses Ferienerlebnisses werden die Besucher als "Co-Piloten" auf eine rasante Busfahrt über eine der Start- und Landebahnen mitgenommen.

Im weiteren Verlauf wird das Airportgeschehen im Zentralterminal und auf dem Vorfeld gezeigt. So können die Tourteilnehmer den Flugbetrieb und das Geschehen rund um die Flugzeuge hautnah miterleben. Bei einem Halt an der Flughafenfeuerwehr erwartet die Besucher Spezialfahrzeuge und große Technik.

Die zusätzlichen Touren finden vom 02. bis 20. Februar jeweils montags bis freitags ab 13:30 Uhr statt. Die Ferientouren können direkt beim Besucherservice des Leipzig/Halle Airports zum Preis von acht Euro pro Person sowie bequem von zu Hause aus online unter der Rubrik "Flughafenführungen – Anfragetool" gebucht werden.

Für die Teilnahme an einer der Touren sind eine Voranmeldung sowie das Mitführen des Personalausweises (Personen ab 16 Jahre) erforderlich. Voranmeldung unter Tel.: 0341-2241414 montags bis sonntags 09:00 bis 17:00 Uhr.

Lufthansa bringt Premium Economy Class in weitere Langstreckenziele

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35 Jahre nach Einführung der Business Class bietet Lufthansa ihren Gästen wieder eine neue Reiseklasse, die nun auch erstmals ab München erlebt werden kann.

Tokio/Haneda, Hongkong und Shanghai heißen die ersten Destinationen mit der neuen Premium Economy Class an Bord, Mitte Februar folgt die Verbindung nach Seoul. Mit der Umrüstung weiterer Flugzeuge vom Typ Airbus A340-600 werden im Sommer weitere Ziele ab München folgen. "Die neue Premium Economy Class bietet deutlich mehr Platz, Komfort und viele zusätzliche Annehmlichkeiten. Der bisherige Buchungseingang übertrifft schon heute deutlich die Erwartungen. Das zeigt, dass wir mit dem neuen Angebot dem Wunsch vieler Geschäfts- und Privatreisender entgegen kommen", sagt Thomas Klühr, Mitglied des Lufthansa Passagevorstands Finanzen & Hub München.

Die Preise für ein Ticket in der Premium Economy Class liegen im Durchschnitt näher an der Economy als an der Business Class. Derzeit wird die neue Klasse schrittweise in die gesamte Lufthansa-Langstreckenflotte eingebaut.

50 Prozent mehr Freiraum "Made in Germany"

Der zusammen mit der Firma müller/romca Industrial Design in Kiel entworfene und von der Firma ZIM Flugsitz am Bodensee produzierte Sitz ist je nach Flugzeugtyp um bis zu drei Zentimeter breiter als in der Economy Class. Zusätzlich sorgt eine eigene, breite Armlehne an jedem Sitz für mehr Privatsphäre. Reisende in der Premium Economy haben dadurch insgesamt rund zehn Zentimeter mehr Freiraum zur Seite. Die Rückenlehne lässt sich weiter nach hinten neigen und der Sitzabstand ist mit 38 Inch oder 97 Zentimeter insgesamt 17 Zentimeter größer als in der Economy Class.

Somit wächst der persönliche Freiraum im Vergleich zur Economy Class um etwa die Hälfte. Die stufenlos einstellbare Kopfstütze ist auch an den Seiten klappbar und gibt bequemen Halt. Höhenverstellbare Fußstützen ab der zweiten Reihe und Beinauflagen mit integrierter Fußstütze in der vorderen Reihe bieten zusätzlichen Komfort. Praktische Details am Sitz wie ein Flaschenhalter, eine eigene Steckdose und viel Stauraum für persönliche Gegenstände tragen ebenfalls zu einer entspannten Reise bei.

Zusätzliche Services in der Premium Economy

Mit zwei Gepäckstücken bis zu je 23 Kilogramm kann jeder Fluggast doppelt so viel aufgegebenes Freigepäck mitnehmen wie in der Economy Class. Gegen einen Aufpreis von 25 Euro haben die Passagiere zudem die Möglichkeit, vor ihrem Abflug die Annehmlichkeiten der Lufthansa Business Lounges zu genießen. Die Nutzung der Lounges war bislang ausschließlich Statuskunden vorbehalten und kann ansonsten nicht dazu gebucht werden. Der Check-in- und der Boardingprozess sowie die Handgepäckbestimmungen entsprechen denen der Economy Class.

An Bord erwartet die Passagiere der Premium Economy ein aufgewerteter Service: Jeder Fluggast wird mit einem Welcome Drink begrüßt, und am Platz erwarten die Gäste eine eigene Wasserflasche sowie ein hochwertiges Amenity Kit mit praktischen Reiseaccessoires. Die Mahlzeiten werden in einem der neuen Klasse entsprechenden Rahmen mit Menükarten präsentiert und auf Porzellangeschirr serviert.

Das umfangreiche Bordunterhaltungsprogramm können die Fluggäste über den eigenen Touchscreen-Bildschirm im Vordersitz bedienen und zusätzlich mit einer Fernbedienung steuern, die gleichzeitig auch als Controller für die Computerspiele dient. Der Monitor ist mit einer Bilddiagonale von 11 beziehungsweise12 Zoll je nach Flugzeugtyp um mindestens zwei Zoll größer als der Monitor in der Economy Class. Eine vielfältige Auswahl an Zeitungen und Zeitschriften runden das Angebot ab.

Der Preis in der neuen Premium Economy Class für einen Hin- und Rückflug über den Nordatlantik oder nach Asien beträgt der Aufschlag je nach Streckenlänge im Schnitt circa 600 Euro. Tickets nach Shanghai sind ab 1.419 Euro buchbar, Passagiere nach Tokio/Haneda erhalten ab 1.819 Euro die Möglichkeit, das neue Reiseerlebnis zu genießen.

Flugausfälle durch Streik am Köln Bonn Airport zu erwarten

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat für morgen, Donnerstag, 29. Januar 2015, ganztägig die privaten Sicherheitsdienste am Köln Bonn Airport zu einem Warnstreik aufgerufen. Bestreikt werden die Fluggast-Kontrollstellen in den Terminals. Mit Flugausfällen und Verspätungen ist zu rechnen. Passagiere werden gebeten, sich im Internet auf der Website ihrer Airline über den Status ihres Flugs zu erkundigen. Die Sicherheitskontrollen am Köln Bonn Airport sind eine hoheitliche Aufgabe in der Verantwortung der Bundespolizei. Der Flughafen ist nicht Tarifpartner, sondern lediglich die Arbeitsstätte, an der dieser Arbeitskampf ausgetragen wird.

Der Flughafen schaltet heute ab 17:00 Uhr unter 02203-404000 eine telefonische Hotline. Auf dem Flugplan stehen morgen für den gesamten Tag 95 Abflüge.

Hubschrauber-Markt: Airbus Helicopters mit 44 Prozent und Neuheiten

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Nach einem beispiellosen Jahr neuer Produktzulassungen und Markteinführungen in einem weltweit anspruchsvollen Markt beabsichtigt Airbus Helicopters den besten Service zu bieten. Im Jahr 2014 lieferte Airbus Helicopters insgesamt 471 zivile, halbstaatliche und militärische Hubschrauber aus und verbuchte 402 Nettoaufträge.

Darüber hinaus wurde der Auftragsbestand um 33 NH90 abgebaut. Airbus Helicopters gelang im ersten Jahr nach der Einführung seiner neuen Identität und der vollständigen Eingliederung in die Airbus Group erstmals die Zulassung und Indienststellung von gleich drei neuen Hubschraubern – der EC175 in der 7-Tonnen-Kategorie, der leichten zweimotorigen EC145 T2 und der EC135 T3/P3. 2014 erzielte Airbus Helicopters außerdem deutliche Fortschritte bei der Umsetzung seines Transformationsplans: Kunden profitieren nun von einem verbesserten Support- und Serviceangebot, Sicherheit steht weiterhin an erster Stelle.

Neuheiten für den stabilisierten Hubschrauber-Markt

Auch die Entwicklung neuer Produkte schritt 2014 zügig voran, sodass die X4 in diesem Jahr zum Erstflug starten kann. Die mittelschwere, zweimotorige Maschine der nächsten Generation soll am 03. März auf der Fachmesse HELI-EXPO vorgestellt werden. Hiermit reagiert Airbus Helicopters laut President Guillaume Faury auf die internationale Marktlage und rüstet sich für die Zukunft.

"2015 wird sich unsere Branche stabilisieren", erklärt Faury (Titelbild). "In diesem Zusammenhang wird Airbus Helicopters seine Transformation fortsetzen und seine Kunden dabei unterstützen mehr Planungssicherheit zu haben und über die richtigen Hubschrauber für ihre anspruchsvollen Missionen zu verfügen." Die Auslieferungen und Bestellungen werden sich 2015 fortsetzen, gestärkt vom Produktionshochlauf und einem Plan zur Ausreifung der Maschine.

Zu den Highlights des vergangenen Jahres zählen die starken Verkaufszahlen der zivilen und militärischen Varianten der EC145-Familie, deren Auftragsbestand sich im Jahresverlauf fast verdoppelte, und die Auslieferung von 53 NH90 sowie 48 Super Puma, womit die Marke von 100 schweren Hubschraubern überschritten wurde. Im Dezember wurde zudem die EC175 in Dienst gestellt, die seitdem auf Öl- und Gasplattformen in der Nordsee operiert.

Auch das neue Avioniksystem Helionix® von Airbus Helicopters feierte im letzten Jahr an Bord der EC175 (Bild 2) und EC145 T2 seine Markteinführung. Damit hat das Unternehmen als erster Hubschrauberhersteller ein derart modernes System mit hauseigenem Know-how entwickelt und in seine Maschinen integriert. Helionix bietet Betreibern erhöhte Sicherheit durch die Entlastung des Piloten, eine bessere Lageübersicht und Flugbereichssicherung sowie eine hohe Systemredundanz.

EC225 wieder im Dienst, Tiger-Auslieferungen und EC145 für U.S. Army

Im kommerziellen Bereich festigte Airbus Helicopters 2014 mit einem Anteil von 44 Prozent der Auslieferungen seine Position auf dem zivilen und halbstaatlichen Markt. In den Vorjahreszahlen enthalten ist auch das große Liefervolumen der EC225 (Bild 3): Diese nahm 2014 den Betrieb wieder auf und gewann das Vertrauen der Kunden zurück, nachdem das Muster wegen Bruchs von Wellen in zwei EC225 über der Nordsee 2012 durch die Behörden am Boden bleiben musste. Verbesserungen und Vorkehrungen zur Gefahrenvermeidung wurden von der EASA als sicher eingestuft. Einige Betreiber aus der Öl- und Gasindustrie verzeichneten eine Flottenverfügbarkeit von über 90 Prozent.

Bei den militärischen Hubschraubern konnte Airbus Helicopters im vergangenen Jahr seine Marktposition mit einem Anteil von 11 Prozent der Auslieferungen behaupten. Zu den Meilensteinen zählt der Abschluss des Hauptentwicklungsvertrags für das Tiger-Kampfhubschrauberprogramm, im Zuge dessen die ersten beiden Tiger HAD "Block 2" an Frankreich und die ersten beiden Tiger HAD/E an Spanien ausgeliefert werden konnten. Das Unternehmen wurde von der U.S. Army mit der Bereitstellung von 51 leichten Mehrzweckhubschraubern des Typs UH-72A Lakota, einer leichten Mehrzweckhubschrauber-Variante der EC145, beauftragt.

Fortschritte machte Airbus Helicopters auch bei Support und Service: Darauf verweisen wachsende Zahlen bei der Flottenverfügbarkeit für Kunden und Betreiber, wozu auch die zu 98 Prozent pünktlichen Ersatzteillieferungen beitragen. Zum 01. Januar führte das Unternehmen zudem eine erweiterte Garantie über drei Jahre oder 2.000 Flugstunden inklusive unentgeltlicher Arbeit im ersten Jahr ein. Mit dieser Initiative unterstreicht Airbus Helicopters im Rahmen der Transformation sein Engagement für Kundenzufriedenheit.

Auch 2014 stellte Airbus Helicopters das Thema Sicherheit an erste Stelle und zeigte einen branchenweit einzigartigen Einsatz: So empfahl und unterstützte das Unternehmen Veränderungen, welche die Lufttüchtigkeit und Überlebensfähigkeit verbessern und zudem die Standardisierung der Flottensicherheitsvorkehrungen seitens der Betreiber fördern. In diesem Rahmen veröffentlichte Airbus Helicopters als erster Anbieter ein Flugbetriebshandbuch (Flight Crew Operating Manual, FCOM) mit bewährten Vorgehensweisen und Empfehlungen für den EC225-Betrieb in Öl- und Gas-Missionen. In einer weiteren Initiative stattete das Unternehmen seine Produkte 2014 zunehmend mit dem Bild- und Flugdatenaufzeichnungssystem "Vision 1000" aus, das ab diesem Jahr für alle neuen Maschinen zur Standardausstattung gehört.

2014 für Airbus Helicopters im Rückblick

  • Die Produkte im Zivilsegment machten 52 Prozent, im Militärsegment 48 Prozent des konsolidierten Umsatzes aus.
  • 58 Prozent des konsolidierten Umsatzes von Airbus Helicopters wurde über Produkte, 42 Prozent über Dienstleistungen erwirtschaftet.
  • 54 Prozent des konsolidierten Umsatzes wurde in Europa, dem Nahen Osten und Afrika generiert, 27 Prozent in Lateinamerika und 19 Prozent in Asien und der Pazifikregion.

Auftragseingang 2014: 402 Nettobestellungen nach Produkten

  • EC120/Ecureuil/Fennec/EC130-Familie: 176
  • EC135: 43
  • EC145: 115
  • Dauphin/Panther/EC155-Familie: 28
  • EC175: 8
  • Super Puma/Cougar, EC225/EC725-Familie: 32

Foto: © Copyright Lorette Fabre – 2015

Ryanair ab FKB mit mehr Flügen

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Am FKB gibt es gute Nachrichten für alle Kunden der Fluggesellschaft Ryanair: Der aktualisierte Sommerflugplan wartet mit 13 Flugverbindungen in beliebte Städte- und Sonnenziele sowie mit zahlreichen Zusatzflügen auf. Die Ryanairflüge nach Alicante, Barcelona-Girona, Bari, Cagliari, London-Stansted, Malaga, Mallorca, Porto, Rom-Ciampino, Thessaloniki, Trapani und Zadar werden alle mindestens zweimal wöchentlich sowie nach Gran Canaria einmal wöchentlich angeboten, so dass sich die Kunden ihre individuelle Reisedauer leicht zusammenstellen können.

Die Freischaltung zahlreicher Zusatzflüge ermöglicht weitere Kombinationsmöglichkeiten:

  • Barcelona-Girona vom 04.08. bis 25.08. zusätzlich dienstags
  • Bari vom 07.04. bis 28.07. und vom 01.09. bis 20.10. zusätzlich dienstags
  • Palma de Mallorca vom 04.04. bis 30.05. samstags zweimal anstatt einmal täglich sowie vom 04.06. bis 30.07. und vom 03.09. bis 22.10. donnerstags zweimal anstatt einmal täglich
  • Thessaloniki vom 02.04. bis 28.05. zusätzlich donnerstags
  • Zadar vom 06.06. bis 24.10. zusätzlich samstags und vom 06.08. bis 27.08. zusätzlich donnerstags

Datenautobahn EDRS: Partner wollen Beschluss fassen

Das Einsatzszenario für EDRS, die europäische High-Speed Datenautobahn im All, nimmt nun Gestalt an. In den letzten Wochen haben alle am Programm beteiligten Partner, insbesondere die Europäische Kommission, die ESA und Airbus, intensiv auf dieses Ziel hingearbeitet. Es ist die feste Absicht der ESA, gemeinsam mit allen Partnern auf der Grundlage dieser Konsolidierung mit dem Aufbau des vollständigen EDRS-Programms fortzufahren, was den Start des Satelliten EDRS-C einschließt. Heute soll bei einer Zusammenkunft der beiden wichtigsten Partner, ESA und Airbus, das weitere Vorgehen hinsichtlich der vollständigen Durchführung des EDRS-Programms beschlossen werden.

Die Infrastruktur von EDRS setzt sich aus zwei Verbindungsknoten in der Umlaufbahn und dem zugehörigen Bodensegment zusammen: Die erste der beiden EDRS-Nutzlasten (EDRS-A) wird auf dem von Airbus Defense and Space gebauten Satelliten Eutelsat-EB9B mitgeführt, der 2015 seinen Betrieb aufnehmen soll.

Die zweite EDRS-Nutzlast und die Nutzlast Hylas-3 vom Londoner Unternehmen Avanti Communications werden auf dem von der Bremer OHB System AG gefertigten Satelliten EDRS-C an den Start gehen.

EDRS ist für Europa von strategischer Bedeutung, da hiermit eine neue weltraumgestützte Datenautobahn zur zeitnahen Übertragung großer Datenmengen zur Verfügung gestellt wird, dank der auf Daten von Erdbeobachtungsmissionen noch schneller als bisher zugegriffen werden kann.

Boeing 737-500 wird Ausbildungs-Flugzeug bei Lufthansa Technik

Feierstunde auf der Basis der Lufthansa Technik in Hamburg. Die Lufthansa Technical Training GmbH (LTT) übernahm heute eine eigene Boeing 737-500. Sie dient künftig der technischen Berufsausbildung.

Nach 50.623 Flugstunden auf 45.287 Flügen im Dienste der Lufthansa Passage Airline wird die D-ABIA damit gleichzeitig der Nachwelt als technischer Meilenstein und wichtiger Teil der Lufthansa-Geschichte erhalten bleiben.

Lehrobjekt für Mechaniker und Dual Studierende

Mehr als 300 junge Menschen sind aktuell bei der Lufthansa Technik in Hamburg auf dem Weg in das Berufsleben. In der dualen Ausbildung auf dem Weg beispielsweise zu Fluggerätmechanikern oder als Dual Studierende künftige Ingenieurinnen und Ingenieure sind Praxiselemente wichtiger Teil neben der Theorie aus Berufs- oder Hochschule. Ab sofort steht mit der Boeing 737 zusätzlich zu Ausbildungs- und Fachwerkstätten ein voll funktionsfähiges Flugzeug mit allen Systemen für die angehenden Techniker bereit.

Karsten Schmidt, Leiter Operations der LTT, sagte: "Die duale Ausbildung ist das Rückgrat der technischen wie der persönlichen Kompetenz unserer Mannschaft. Wir haben uns für den Kauf dieses Flugzeugs entschieden, um auch künftig die beste Basis für unseren Nachwuchs bieten zu können. Dass wir damit gleichzeitig ein für die Geschichte der Lufthansa bedeutendes Muster erhalten können, macht uns stolz."

Für Michael Paarmann, Ausbildungsleiter der LTT, steht fest, "dass mit einem 'lebenden' Flugzeug noch tiefere Einblicke in die Zusammenhänge der unterschiedlichen Systeme für die Auszubildenden möglich sind. Bedingungen wie im realen Flugbetrieb bieten ein perfektes Umfeld beispielsweise bei Prüfungen." Zudem steht für ihn fest: "Dieses Flugzeug wird eine ganz neue Ebene der Identifikation der Azubis mit ihrer Ausbildung und dem Flugbetrieb ermöglichen." Das Bild zeigt den Ausbau eines CFM56-3-Triebwerks von einer Boeing 737-500 bei Lufthansa Technik Budapest.

Alle erforderlichen Flugzeug-Checks im Wartungsbetrieb

Die D-ABIA wurde am 20. Dezember 1990 als eine der ersten drei von insgesamt 30 Boeing 737-500 von der Lufthansa beim Hersteller Boeing übernommen und war seitdem in ganz Europa unterwegs. Ihr letzter Flug führte sie mit Boeing 737-Flottenchef Cpt. Ulrich Pade und dem Technischen Piloten Cpt. Rainer Frischkorn von Frankfurt zum Hamburg Airport. Am Heimatstandort der Lufthansa Technik wird sie künftig gemeinsam von LTT, Auszubildenden und dem Wartungsbetrieb betreut. Dies schließt alle erforderlichen Checks ein.

Lufthansa Technik verbindet wie auch die Lufthansa Passage Airline eine lange Tradition mit der Boeing 737. Bereits frühzeitig erkannte Lufthansa den Bedarf für ein solches Flugzeug. Ingenieure des damaligen technischen Bereichs (heute Lufthansa Technik) leisteten unter Leitung von Prof. Ernst Simon in der Mitte der 1960er-Jahre wichtige Beiträge bei der Entwicklung. Insgesamt 140 Boeing 737 verschiedener Generationen flogen und fliegen noch für die Airline mit dem Kranich. Rund 500 Boeing 737 und 737NG werden derzeit weltweit exklusiv von der Lufthansa Technik betreut.

Foto: © Gregor Schläger / Lufthansa Technik AG

Flughafen Dortmund übernimmt Azubis

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Alle Auszubildenden des aktuellen Jahrgangs am Dortmund Airport haben ihre Ausbildung erfolgreich beendet. Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager gratulierte am Montag gemeinsam mit Ausbildungsleiter Bernd Ossenberg und Ausbildungskoordinatorin Jana Lewin den frisch gebackenen Service-Kaufleuten im Luftverkehr. Die Airport-Azubis Melanie Kniffka, Sarah Minkov, Alannah Jägermann und Christian Hue werden auch über das Ausbildungsende hinaus am Flughafen beschäftigt.

"Ich freue mich sehr, dass alle vier Auszubildenden ihren Weg am Airport fortsetzen. Als Ausbildungsbetrieb übernehmen wir schließlich nicht nur gesellschaftliche Verantwortung, sondern investieren auch aktiv in unsere Zukunft", hob Mager die Bedeutung der Berufsausbildung hervor. Dies sei "die beste Antwort auf einen drohenden Fachkräftemangel", erklärte Mager. Unter der Leitung von Bernd Ossenberg lernen Auszubildende am Flughafen Dortmund über drei Jahre alle Bereiche – von der Abfertigung über die Buchhaltung bis hin zu Marketing und Vertrieb – kennen, die für den Betrieb eines Flughafens unerlässlich sind.

Dabei sind jährlich bis zu vier neue Ausbildungsstellen zu vergeben. Die Auswahl für das kommende Ausbildungsjahr ist bereits abgeschlossen. Das Auswahlverfahren für den Ausbildungsstart im Sommer 2016 beginnt im August 2015. Informationen dazu werden rechtzeitig auf der Flughafen-Homepage veröffentlicht.

Condor Online Check-in Basic jetzt kostenfrei

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Der Ferienflieger Condor erweitert sein Angebot zum Online Check-in mit dem Comfort Check-in für noch entspannteres Reisen. Jeder Gast kann ab 24 Stunden bis zwei Stunden vor Abflug mit dem Comfort Check-in seinen Wunschplatz wählen und erhält das Priority Package dazu.

Der neue Service kostet 14,99 Euro auf Kurz- und Mittelstrecken (Zonen eins und zwei) und 19,99 Euro auf Langstreckenflügen (Zonen drei bis fünf). Das Priority Package beinhaltet darüber hinaus die Nutzung der "Fast Lane" an der Sicherheitskontrolle (an allen teilnehmenden Flughäfen), Priority Boarding bei Condor und eine beschleunigte Gepäckverladung am Ankunftsort.

Der reguläre Online Check-in (Basic Check-in) ist ab sofort kostenfrei. Der Gast kann ab 24 Stunden bis zwei Stunden vor Abflug in wenigen Klicks einen Sitzplatz wählen und erhält eine Online Bordkarte zum Ausdrucken oder für die Nutzung mit einem mobile Endgerät. Mit dem Online Check-in können Reisende zusätzlich Zeit sparen und ihr Gepäck am Abflugtag einfach am "Baggage Drop-off" aufgeben. Gäste, die nur mit Handgepäck reisen, gehen direkt zum Abflugsteig. Gäste, die sich ihren Wunschplatz langfristig sichern möchten, können diesen bereits kostenpflichtig bei der Buchung reservieren.

Für Gäste der Business Class und der Premium Economy Class ist der Comfort Check-in mit allen Services enthalten. Bereits vorgenommene Sitzplatzreservierungen bleiben wie gehabt bestehen. Für Fluggäste, die mit Tieren reisen, Alleinreisende, unbegleitete Kinder, Reisende mit eingeschränkter Mobilität, oder Teilnehmer einer Gruppenbuchung mit mehr als neun Personen sowie für Fluggäste, die mit Sondergepäck reisen, für welches am Flughafen Entgelt zu entrichten ist, ist der Online Check-in allerdings nicht möglich. Der Online Check-in ist für Condor-Flüge (außgenommen nach Kapstadt) an vielen Abflughäfen zur Verfügung möglich.

16. Boeing 747-8 landet bei Lufthansa gelandet

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Die Lufthansa Group setzt die Modernisierung ihrer Flugzeugflotte auch 2015 fort. Heute, am 27. Januar 2015, landete die 16. Lufthansa Boeing 747-8 planmäßig aus Seattle an ihrem künftigen Heimatflughafen in Frankfurt.

Nach dem rund neun stündigen Überführungsflug ergänzt die neueste "Königin der Lüfte" die Jumbo-Flotte von Lufthansa und ersetzt eine ältere Boeing 747-400, die außer Dienst gestellt wird. Die "Strich Acht" mit der Kennung D-ABYR ist eines von vier Flugzeugen dieses Typs, den Lufthansa in diesem Jahr fabrikneu erhält. Einer nach dem anderen treffen die hochmodernen Jets in den nächsten Monaten von Beoing in Frankfurt ein.

Nach Abschluss der Kabinenausstattung bei Lufthansa Technik in Frankfurt und der Betriebszulassung geht die "Yankee Romeo" ab Mitte Februar in den Liniendienst. Erstes Ziel wird voraussichtlich New York sein.

Weniger Treibstoff und Fluglärm

Neben vier Boeing 747-8 erhält Lufthansa zwei Airbus A380, zehn Flugzeuge aus der A320-Familie sowie einen Frachter vom Typ Boeing 777F für Lufthansa Cargo. Die Investition in ein Langstreckenflugzeug vom Typ Boeing 747-8 mit neuester Technologie und bestem Kundenkomfort hat ein Volumen von über 360 Millionen US-Dollar zu Listenpreisen. Die Beschäftigungswirkung entspricht mit mehr als 220 Lufthansa-Mitarbeitern einem mittelständischen Unternehmen. Verbesserte Ökoeffizienz auf Kurz-, Mittel- und Langstrecken

Dank der neuen Flugzeuge, die der Lufthansa Group in diesem Jahr zugehen, sinken die Lärmemissionen und der Kerosinverbrauch der eingesetzten Flugzeuge spürbar. So zeichnet sich beispielsweise die Boeing 747-8 durch eine deutliche Effizienzsteigerung aus: Die Flugzeuge mit ihren hochmodernen Triebwerken verbrauchen weniger Kerosin und verbessern die CO2-Emissionen pro Passagier um 15 Prozent, der Lärmteppich wird 30 Prozent kleiner.

Die Flugzeugflotte des Lufthansa-Konzerns durchläuft gegenwärtig eine grundlegende Erneuerung. Nach den in den letzten Jahren erfolgten Flugzeugbestellungen hat der Konzern mehr als 263 fabrikneue Flugzeuge zu einem Listenwert von rund 37 Milliarden Euro auf seiner Bestellliste. Diese sollen bis zum Jahr 2025 ausgeliefert werden.

Reisekomfort in allen Reiseklassen verbessert

Die neuen Flugzeuge bieten auch einen gesteigerten Reisekomfort. An Bord der 747-8 können Passagiere beispielsweise die neue Business Class, die sich per Knopfdruck in ein Bett mit horizontaler Liegefläche verwandeln lässt, erleben. Neben dem herausragendem Liege- und Sitzkomfort bietet die Business Class zusätzlichen Stauraum und einen größeren, 15-Zoll-Monitoren, für das individuelle Unterhaltungssystem.

Die First Class bietet den Reisenden dank der Außenhautdämmung sowie einem Sitz, der sich zu einem Bett mit 2,07 Metern Länge und 80 Zentimetern Breite umwandeln lässt, ein exklusives Reiseerlebnis. Und Gäste der Economy Class reisen dank des weiterentwickelten Sitzes ebenfalls komfortabel an ihr Ziel. Die vor kurzem eingeführte Premium Economy Class wartet mit neuem Freiraum und mehr Sitzabstand auf.

Flughafen Stuttgart als „Bester Arbeitgeber“ ausgezeichnet

Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) hat beim Wettbewerb "Bester Arbeitgeber" den ersten Platz in der Gesamtbranche Verkehr und Logistik belegt und die Auszeichnung bei der Veranstaltung "Gegenwart trifft Zukunft" am Montag, 26. Januar 2015, in Berlin erhalten.

Bereits 2014 war die FSG in der Kategorie der mittelständischen Unternehmen auf dem ersten Rang der Branche gelandet. "Dass wir wieder auf dem ersten Platz gelandet sind, spricht für die Qualität unserer Arbeitsplätze und für die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter. Wir werden weiterhin auf Kurs bleiben um ein guter und zuverlässiger Arbeitgeber zu sein", sagte Walter Schoefer, Geschäftsführer der Flughafen GmbH anlässlich der Auszeichnung.

In der größten deutschen Befragung dieser Art ermittelte das Nachrichtenmagazin Focus, das soziale Netzwerk Xing in Kooperation mit kununu, dem Internetportal für Arbeitgeberbewertungen, und das Hamburger Marktforschungsinstitut Statista die 806 besten Arbeitgeber Deutschlands. Die rund 1.000 Mitarbeiter der FSG arbeiten demnach bei einem der attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands.

Führungsverhalten, Gehalt und Image des Unternehmens

Die Befragten aller Hierarchie- und Altersstufen gaben unter anderem an, wie zufrieden sie mit dem Führungsverhalten ihres Vorgesetzten, ihren beruflichen Perspektiven, dem Gehalt sowie dem Image ihres Arbeitgebers sind. Es wurde zudem die Weiterempfehlungsbereitschaft für den eigenen Arbeitgeber sowie für andere Arbeitgeber innerhalb derselben Branche abgefragt. Insgesamt wurden über 70.000 Urteile verwendet. Mit Platz 28 unter allen 806 bewerteten Unternehmen aus 22 Branchen verbesserte sich die FSG auch im Gesamtranking.

Propellerflugzeug für Messflüge über Zürich bei Nacht

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Der Flughafen Zürich erhält die Möglichkeit, im laufenden Jahr zwei Serien von Messflügen außerhalb der Betriebszeiten durchführen zu lassen. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat ein entsprechendes Gesuch der Flughafen Zürich AG genehmigt. Die Messflüge finden Mitte März und Ende August bis Anfang September statt. Um den Verkehrsablauf nicht unnötig zu behindern, lässt die Flughafen Zürich AG diese Flüge seit Jahren teilweise ausserhalb der Betriebszeiten durchführen.

Nachdem sich gezeigt hatte, dass die Messflüge während des Tages den Betriebsablauf stören, suchte der Flughafen beim BAZL um eine Ausnahmebewilligung für die nächtlichen Messflüge nach.

Die internationalen Luftfahrt-Normen sehen vor, dass die Funktionalität und Genauigkeit von Navigationsanlagen auf Flughäfen zweimal jährlich überprüft werden müssen. Dazu ist jeweils eine Reihe von Anflügen mit einem speziell ausgerüsteten Messflugzeug erforderlich. In der Schweiz werden die Flüge durch die Flugsicherungsfirma Skyguide ausgeführt.

Das BAZL ist bei der Prüfung des Gesuchs zum Schluss gekommen, dass die Messflüge die ordentliche Abwicklung des Flugverkehrs behindern und die Stabilität des Betriebs beeinträchtigen können. Deshalb hat das Amt der Flughafen Zürich AG die Bewilligung erteilt, auch im laufenden Jahr zwei Serien von Messflügen zwischen 23:30 und 02:00 Uhr vornehmen zu lassen.

Die erste Reihe der Messflüge findet vom 09. bis 22. März und die zweite vom 24. August bis 06. September 2015 statt. Zum Einsatz gelangt ein Propellerflugzeug, das weniger Lärm verursacht als ein Jet.

Flugzeug-Konzert im Condor-Flug nach Namibia

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Gestern um 09:25 Uhr startete am Flughafen Frankfurt ein rekordverdächtiger Condor-Flug nach Windhuk in Namibia. Die Passagiere kamen in den Genuss des vermutlich höchsten Konzerts der Welt.

Die Schlagersängerin und erste deutsche Grand-Prix-Gewinnerin Nicole performte in Begleitung von drei Musikern an Bord der Boeing 767 über den Wolken exklusiv Lieder aus ihrem neuen Album "Das ist mein Weg" sowie einige ihrer bekanntesten Hits.

Das "Konzert über den Wolken" fand im Rahmen des Benefizkonzerts "Die Nacht des deutschen Schlagers" der Stiftung Fly & Help statt. Am 31. Januar 2015 werden Nicole, Roberto Blanco und Mary Roos mit vielen weiteren Künstlern in der namibischen Hauptstadt auftreten. Die von Reiner Meutsch ins Leben gerufene Initiative Fly & Help geht an verschiedene soziale Projekte in Afrika, Südamerika und Asien. Der Erlös aus der Schlagernacht in Windhuk soll verschiedenen Schulprojekten in den ärmsten Gebieten Afrikas zukommen. Im Rahmen von ConTribute, dem Condor Programm für gemeinnütziges Engagement, unterstützt Condor Fly & Help unter anderem mit der Bereitstellung kostenfreier Flüge für die Künstler, die für ihren Auftritt komplett auf ihre Gage verzichten, so dass der volle Erlös sozial benachteiligten Kindern zugutekommen kann.

"Ich freue mich riesig darauf, dass mein Traum, als erste Sängerin ein kleines Konzert über den Wolken geben zu können, nun wahr wird", zeigte sich Nicole begeistert. "Auch freue ich mich darüber, dass ich durch meine Mitwirkung beim Schlagerabend in Windhuk dazu beitragen kann, dass den Kindern eine schulische Ausbildung und somit eine bessere Zukunft ermöglicht wird."

"Jeder Flug ist einzigartig, doch selten wird man Zeuge eines Rekords an Bord, wie er nun mit dem wohl höchsten Konzert der Welt aufgestellt wurde", so Condor Kapitän Bernd Oettinger, der die Boeing 767 sicher nach Windhuk brachte. "Es ist schön, unseren Gästen ein besonderes Erlebnis zu bereiten und dabei gleichzeitig noch auf einen guten Zweck aufmerksam machen zu können."

Erst zum aktuellen Winterflugplan hat Condor die Direktverbindung nach Namibia neu in den Flugplan aufgenommen. Deutschlands beliebtester Ferienflieger befördert seine Gäste im Winter 2014/15 immer montags und donnerstags, sowie im Sommer 2015 immer dienstags und samstags nonstop von Frankfurt (FRA) nach Windhuk (WDH). Zum Winterflugplan 2015/16 passt Condor zudem die Flugzeiten der Flüge nach Windhuk an, sodass diese dann auf vielfachen Kundenwunsch nachts durchgeführt werden. Die Flüge von Frankfurt nach Windhuk soll es zu einem Oneway-Komplettpreis ab 299,99 Euro in der Economy Class geben.

Streik am Köln Bonn Airport ohne Auswirkungen auf Flugbetrieb

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Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di hat für den heutigen Dienstag in der Zeit von 02:00 bis 22:00 Uhr zu einem Streik des Sicherheitspersonals an den Personal- und Warenkontrollstellen aufgerufen. Die Passagierkontrollen am Köln Bonn Airport sind von dem Streikaufruf jedoch nicht betroffen. Der Flugbetrieb wird auch nicht beeinträchtigt. Infolge des Streiks kommen die Teile Flughafenmitarbeiter nur mit Verzögerungen zur Arbeit, deren Arbeitsplatz im Sicherheitsbereich liegt. Erst letzte Woche hatte ein Warnstreik der Sicherheitskontrolleure zu Verzögerungen in Hamburg und Stuttgart geführt.

Die Flughäfen sind nicht Tarifpartner, sondern lediglich die Arbeitsstätte, an der der Arbeitskampf ausgetragen wird.

ADAC-Luftretter 2014 mit 129 Einsätzen pro Tag

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Insgesamt 52.577 Einsätze flogen die gelben Engel der ADAC Luftrettung 2014. Der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr mit 50.986 zum Großteil auf die neue Station in Augsburg zurückzuführen. Dort flog "Christoph 40", der erst seit 28. Januar 2014 im Dienst ist, im vergangenen Jahr 1.132 Einsätze.

Wie in den vergangenen Jahren war auch 2014 die häufigste Einsatzursache mit knapp 50 Prozent "internistischer Notfall", wie beispielsweise eine akute Herz- und Kreislauferkrankung. Danach folgen neurologische Notfälle (zwölf Prozent) und Verkehrsunfälle mit fast zehn Prozent.

In Bayern und Berlin am häufigsten im Einsatz

Die weitaus meisten Einsätze flogen die ADAC Hubschrauber in Bayern. Von den 13 Stationen in Bayern und den daran angrenzenden Bundesländern hoben die Gelben Engel der Lüfte 11.430 mal ab. Danach folgen im Bundesländervergleich Rheinland-Pfalz (7.124), Nordrhein-Westfalen (6.720) und Niedersachsen mit 5.237 Einsätzen. Auch dort kommen nicht nur die im jeweiligen Bundesland stationierten Hubschrauber zum Einsatz, sondern auch welche aus den umliegenden Bundesländern.

Die am häufigsten alarmierte Station war "Christoph 31" in Berlin: 3.714 Einsätze absolvierte die Crew im vergangenen Jahr. Danach folgen "Christoph Europa 1" in Aachen (2.238) und "Christoph 5" in Ludwigshafen (2.013). Weitere Ursachen für den Anstieg der Einsätze sind die Veränderung der Notarztstrukturen in den Flächenbundesländern und eine geänderte Leitstellentechnik in einigen Gebieten.

Neue Hubschrauber und Luftrettungstation ab Sommer

Die ADAC Luftrettung ist mit 50 Hubschraubern an 36 Stationen (davon zwei Standorte im Ausland) die größte zivile Luftrettungsorganisation in Deutschland. Voraussichtlich im Sommer 2015 wird mit der Eröffnung der Station in Dinkelsbühl-Sinbronn, die letzte Versorgungslücke in Bayern geschlossen werden.

Bis 2018 wird ein großer Teil der ADAC Hubschrauberflotte modernisiert sein. Neue Vorgaben der EU machen diesen Wechsel notwendig, bei dem 17 Helikopter vom Typ BK 117 ausgetauscht werden. Insgesamt investiert die ADAC Luftrettung gGmbH ca. 130 Millionen Euro in die neuen Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber. Insbesondere an Standorten, die wegen der Rettungswinde oder des intensivmedizinischen Missionsprofils leistungsstarke Hubschrauber benötigen, wird die EC145 T2 zum Einsatz kommen. "Christoph Murnau" hebt in diesen Tagen zu den ersten Einsätzen mit der neuen Maschine ab.