Start Blog Seite 383

Ryanair mit 30 Prozent mehr Passagieren im Januar 2014

0

Ryanair hat ihre Passagier- und Auslastungsstatistik für Januar 2015 veröffentlicht. Die Passagierzahlen von Ryanair stiegen im Januar um 1,3 Millionen auf über 5,98 Millionen beförderte Fluggäste. Das bedeutet ein Plus von gut 30 Prozent. Die Auslastung stieg dazu um 12 Prozent auf 83 Prozent. Verbesserungen im Programm wie frühe Buchungsmöglichkeiten, neue Streckenverbindungen, erhöhte Flugfrequenzen und ein Business Plus Service, haben zu einer erhöhten Zahl an Vorabbuchungen geführt.

Zudem ist die Auslastung im deutlich ausgeweiteten Winterflugplan ist besser als erwartet angestiegen.

  Januar 2013 Januar 2014 Zuwachs
Passagiere 4,6 Mio 5,98 Mio 30 %
Auslastung 71 Prozent 83 Prozent 12 %

 

CanSat Schüler-Wettbewerb mit Satelliten: Bewerben bis 27. Februar

2

Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren aus ganz Deutschland erhalten erneut die außergewöhnliche Möglichkeit, einen voll funktionsfähigen Mini-Satelliten in der Größe einer Getränkedose zu entwickeln, zu bauen und diesen im Rahmen des deutschen CanSat-Wettbewerbs auf einer Rakete starten zu lassen.

Dieses Jahr findet die zweite Auflage des im letzten Jahr mit großem Erfolg durchgestarteten ersten deutschen CanSat-Wettbewerbs statt. Bewerbungsschluss für den deutschen Wettbewerb ist der 27. Februar 2015.

CanSat-Sieger geht zum ESA-Wettbewerb europaweit

Dabei wird, wie bei einer echten Raumfahrtmission, der Forschungssatellit im Kleinformat mit einer Rakete auf eine Höhe von 1.000 m gebracht und aktiviert. Im Laufe des Wettbewerbs müssen sich die Schülerteams und ihre CanSat-Projekte hinsichtlich des wissenschaftlichen Anspruchs, der technischen Umsetzung und der Teamarbeit beweisen.

Das Siegerteam qualifiziert sich mit der selbstentwickelten Nutzlast für den von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) veranstalteten europaweiten Wettbewerb. Dort darf das Team dann als amtierender deutscher Meister an den Start gehen. So nimmt das letztjährige Siegerteam Spaceclub_berlin aus Berlin im kommenden Juni am Wettbewerb in Portugal teil.

Seit den späten 1990ern gibt es schon CanSat-Initiativen in den USA. Es folgte 2010 der europaweite Wettbewerb der ESA und 2014 der erste deutsche Wettbewerb in Bremen. Das zweite deutschlandweite Wettbewerbsfinale findet vom 05. bis zum 09. Oktober 2015 wieder in Bremen statt. CanSat stellt Jugendliche vor die Aufgabe, abseits des Klassenzimmers ein vollständiges Raumfahrtprojekt ganz praxisnah zu durchlaufen.

Sekundärmission und eigenverantwortliche Konstruktion

Mathematische und physikalische Inhalte werden hier in praktische Anwendungen umgesetzt, denn die Teams entwickeln nicht nur die Idee für die wissenschaftliche Funktion des Satelliten, sondern übernehmen eigenverantwortlich die Konstruktion und Integration der Bauteile in das CanSat-Modul. Sie tüfteln ein Fallschirmsystem zur Bergung der Nutzlast aus und erleben schließlich am 07. Oktober 2015 hautnah den Höhepunkt des Wettbewerbs: den Raketenstart ihres Satelliten vom Flugplatz Rotenburg Wümme.

Während der Flugphase müssen die Nutzlast und das Bergungssystem des CanSat dann ihre Funktionsfähigkeit beweisen. Vorgabe ist, dass neben den technischen Anforderungen zwei wissenschaftliche Missionen erfüllt werden: Bei der Primärmission sollen Luftdruck, Steighöhe, Temperaturveränderung und Fallgeschwindigkeit gemessen werden. Dagegen ist es das Ziel der Sekundärmission, von den teilnehmenden Schüler-Teams selbst entwickelte wissenschaftlich-technische Aufgaben durchzuführen, z.B. ein Sensor zur Messung der UV-Strahlung einzusetzen, wodurch ein wissenschaftlicher Beitrag zur Atmosphärenforschung geleistet würde.

CanSat-PPartner und Förderer aus Raumfahrtindustrie

Als Partner unterstützt das Zentrum für Angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) den Deutschen CanSat-Wettbewerb in organisatorischen Belangen, begutachtet die eingereichten Wettbewerbsvorschläge, stellt Jury-Mitglieder während der Durchführung des CanSat-Wettbewerbs und organisiert eine Abendveranstaltung, den sogenannten "Icebreaker", auf der sich die für die Finalrunde qualifizierten Schüler-Teams vor Beginn der Startkampagne kennenlernen können. Diese findet in der Integrationshalle des Fallturms statt und bietet den Schülerinnen und Schülern nebenbei die Möglichkeit, viel Interessantes über die Funktionsweise der Fallturmanlage zu erfahren.

Weitere Förderer und Paten unterstützen sowohl den Wettbewerb als auch die teilnehmenden Teams, darunter die Europäische Weltraumagentur (ESA), das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Institut für Aerospace-Technologie (IAT) der Hochschule Bremen, die Bremer Raumfahrtunternehmen Airbus Defence and Space, OHB und Digitale Signalverarbeitungssysteme & Informationtstechnik GmbH (DSI), Watterott Electronics GmbH, die Wirtschaftsförderung für Bremen (WfB), Sparkasse Bremen, der Flugplatz Rotenburg Wümme, die Moskito Werbeagentur Szabó & Christiani oHG, BerlinDruck GmbH & Co. KG, Spacebenefit e.V., Aviabelt Bremen, das Technische Bildungszentrum Mitte, das Ökumenische Gymnasium zu Bremen, das Schulzentrum SII Utbremen – Europaschule, das Gymnasium Vegesack und nicht zuletzt die Europäische Union über den European Regional Development Fund.

Die Ausschreibung des deutschlandweiten CanSat-Wettbewerbs läuft noch bis zum 27. Februar 2015. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich ab sofort hier bewerben: Informationen für Lehrkräfte sind verfügbar unter info@cansat.de.

ESA bald mit Estland als 21. Mitgliedsstaat

0

Mit der heutigen Unterzeichnung des Abkommens über Estlands Beitritt zum ESA-Übereinkommen haben die Beziehungen zwischen der ESA und ihrem künftigen 21. Mitgliedstaat eine neue Ebene erreicht. Die Unterzeichnungszeremonie fand in der ESA-Hauptverwaltung in Paris im Beisein von ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain, der für Außenhandel und Unternehmen zuständigen estnischen Ministerin für Wirtschaft und Kommunikation, Anne Sulling, der Abgeordneten und Vorsitzenden des estnischen Weltraumausschusses, Ene Ergma, und des estnischen Botschafters in Frankreich, Sven Jürgenson, statt.

Zu den anwesenden Regierungsvertretern und Persönlichkeiten gehörten ferner Repräsentanten des estnischen Weltraumbüros, von Enterprise Estonia und der Universität Tartu.

Begonnen hatte die Zusammenarbeit zwischen Estland und der ESA mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung am 20. Juni 2007 in Tallinn. Am 10. November 2009 folgte mit der Unterzeichnung eines Abkommens für Europäische Kooperierende Staaten ein Ausbau dieser Zusammenarbeit.

Estland blickt auf eine lange Tradition in der astrophysikalischen Forschung zurück und hat zu mehreren Wissenschafts- und Technologievorhaben der ESA beigetragen. Die aktive Beteiligung des Landes am Plan für Europäische Kooperierende Staaten (PECS) erstreckt sich auf die Bereiche Weltraumwissenschaft, Erdbeobachtung, Lebens- und Werkstoffwissenschaften und Weltraumtechnologie.

Estlands erster Satellit, ESTCube‑1, ein von der Universität Tartu im Rahmen des Studentensatellitenprogramms des Landes entworfener Technologiedemonstrator, wurde am 07. März 2013 mit einer Vega (Flug VV02) ins All befördert.

Estland dürfte das Verfahren zur Ratifikation seines ESA-Beitritts zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr zum Abschluss bringen. Mit der Hinterlegung der Ratifikationsurkunde bei der französischen Regierung wird Estland dann offiziell 21. Mitgliedsstaat der ESA.

Die ESA hat 20 Mitgliedsstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik und das Vereinigte Königreich. Davon sind 18 auch Mitgliedstaaten der EU. Zwei weitere EU-Mitgliedstaaten, Ungarn und Estland, dürften demnächst neue Mitgliedstaaten der ESA werden.

Im Rahmen von Kooperationsabkommen unterhält die ESA Beziehungen zu sechs anderen EU-Mitgliedstaaten. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil.

Lufthansa Technik: Lebenszyklus von Triebwerken verlängern

0

Lufthansa Technik hat ein neues Produkt zur optimalen Betreuung von älteren Motormustern bis zum Ende ihres Einsatzes im Flugbetrieb entwickelt. Durch den Einsatz verschiedener Elemente und Synergieeffekte in der Instandhaltung soll mit smart.life der erfahrungsgemäß gerade zum Ende des Lebenszyklus erhöhte Aufwand für solche Flugtriebwerke für Kunden minimiert werden.

Hinter smart.life steht im Prinzip ein Wechsel bei der Herangehensweise an Reparaturen und Überholungen von Triebwerken der zweiten Lebenshälfte. "Anstelle einer klassischen Überholung verfolgen wir mit smart.life den Ansatz, in dieser Phase des Produktlebens Schub zu liefern – Ziel ist es, die Restlebensdauer eines Triebwerks, Triebwerksmoduls oder Bauteils optimal auszunutzen." sagte Bernhard Krüger-Sprengel, Leiter des Geschäftsbereichs Triebwerksinstandhaltung der Lufthansa Technik.

Triebwerke: Aus zwei mach eins

smart.life beinhaltet verschiedene technische und wirtschaftliche Elemente: Das sind zum einen die Erstellung eines individuellen Aufbau-/Reparaturplans für jeden Motor sowie die Herstellung eines zuverlässigen Motors aus zwei defekten Triebwerken. Hinzu kommen Leasing-Modelle ebenso wie der Ankauf von Kundentriebwerken und das direkte Zurückleasen der Motoren (Purchase and Lease-back) sowie das Pooling von kundeneigenen Ersatztriebwerken.

Durch die optimale und maßgeschneiderte Kombination der vorhandenen Möglichkeiten sollen Synergieeffekte erzielt und dadurch Einsparungen für den Kunden generiert werden. Dabei werden die jeweilige Kundensituation, die Flottengröße, die gewünschte Restlebensdauer sowie gesetzliche Erfordernisse berücksichtigt.

Betroffene Triebwerksmuster am Ende der Lebenszeit

Die Notwendigkeit für ein flexibleres Management der Triebwerksinstandhaltung für ältere Motormuster ist auch der derzeitigen Marktsituation geschuldet. Verschiedene Triebwerksmuster erreichen kurz- bis mittelfristig das Ende ihres Produktlebens. Im Fokus des neuen Produktes stehen daher zunächst das GE CF6-80, das Pratt & Whitney PW4000, sowie das CFM56-5A und -5C von CFMI. Langfristig gehören aber alle Triebwerke, die ihre zweite Lebenshälfte erreichen, zur Zielgruppe von smart.life.

DLR feiert doppelt: 50.000 Besucher der Schülerlabore

0

Weit über 30.000 Schülerinnen und Schüler werden pro Jahr in den insgesamt zwölf Schülerlaboren des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt betreut. Nun werden Meilensteine gefeiert.

In diesen Tagen begrüßen nun gleich zwei dieser DLR_School_Labs jeweils ihren 50.000sten jugendlichen Gast: sowohl in Köln als auch in Göttingen.

Vorbereitung auf die Raumfahrt

Im DLR_School_Lab Köln wurde am 03. Februar 2015 die Marke von 50.000 Schülerinnen und Schülern "geknackt". Zu Besuch war die Klasse 6 b des Erzbischöflichen St. Angela Gymnasiums aus Wipperfürth. Wer von den 27 Kindern dabei genau die "Nummer 50.000" war, wurde natürlich nicht gezählt. Stattdessen bekamen alle Schülerinnen und Schüler zu Beginn des Besuchs ein kleines Geschenk.

Das Kölner Schülerlabor ist in der großen Zentrifugenhalle des DLR angesiedelt, wo auch viele Astronauten auf ihre Flüge vorbereitet werden. Und so bildet die Raumfahrt auch einen der inhaltlichen Schwerpunkte im DLR_School_Lab Köln: Kinder und Jugendliche können hier zum Beispiel an einem kleinen Fallturm Experimente zum Thema Schwerelosigkeit durchführen – mit konkretem Bezug zu Experimenten, wie sie auch der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst auf der Internationalen Raumstation ISS absolviert hat.

Schüler stellen "Kometen" selber her

Bei einem anderen Versuch stellen die Schüler aus Eis und Mineralien "Kometen" her, die in einer Vakuumkammer von einer künstlichen Sonne beschienen werden. In vereinfachter Form ähnelt dieses Mitmach-Experiment den Forschungsarbeiten, wie sie im Vorfeld der Rosetta-Mission durchgeführt wurden. Leise Flugzeugtriebwerke durch Antischall, die Entgiftung von kontaminiertem Wasser allein mittels Sonnenlicht, Gravitationsbiologie, Kreislaufphysiologie und Werkstoff-Forschung: Das alles sind weitere Themen im DLR_School_Lab Köln.

"Die Schüler lernen nicht nur, wozu das in der Schule vermittelte Wissen später einmal dienen kann", sagt Dr. Richard Bräucker, Leiter des Kölner Labors. "Sie merken auch, dass Forschung oftmals interdisziplinär ist und verschiedene Schulfächer betrifft." Schülerinnen und Schüler ab der 4. Klasse sind eingeladen einen Tag im DLR_School_Lab Köln zu verbringen. Allerdings müssen sie von der Anmeldung durch die Lehrkräfte bis zum Besuch etwas Geduld aufbringen: Die Wartezeit für einen Termin beträgt aufgrund der hohen Nachfrage mindestens 13 Monate. "Wir werden von Schulen mit Anfragen überhäuft", erklärt Bräucker.

Flugzeugmodelle im Windkanal testen

Im DLR_School_Lab Göttingen wird der 50.000ste Besucher für den 05. Februar erwartet. An diesem Tag wird eine 11. Klasse der dortigen Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule in das Schülerlabor kommen, das vor allem Themen aus der Luftfahrt behandelt: Warum und wie fliegen Flugzeuge überhaupt? Welche Ziele hat die aktuelle Forschung rund um Flugzeuge und auch Hubschrauber? Und mit welchen Methoden wird da entwickelt und geforscht?

Die Schülerinnen und Schüler führen bei den meist eintägigen Besuchen eine ganze Reihe spannender Experimente zu diesen Fragestellungen durch – immer unter Anleitung studentischer Tutoren. Sogar ein echter großer Windkanal steht ihnen zur Verfügung, um die Umströmung eines Flugzeugs am Modell zu untersuchen. Mit einer professionellen Hochgeschwindigkeitskamera, wie sie auch in der Forschung zur Analyse von Verbrennungsprozessen in Brennkammern eingesetzt wird, beobachten die Jugendlichen verschiedene Vorgänge – etwa das Platzen eines Luftballons. Und den Ursachen des Fluglärms gehen sie mit einer "akustischen Kamera" aus mehreren Mikrophonen auf die Spur.

DLR auch für Grundschüler – Modellbau-AG

"Es macht den Schülerinnen und Schülern einfach Spaß, diese faszinierende Welt der Forschung für sich selbst zu entdecken", sagt Dr. Oliver Boguhn, Leiter des Göttinger DLR_School_Labs. "Und das gilt nicht nur für ältere Jahrgänge: Auch im Grundschulalter können die Kinder schon anhand ganz einfacher Versuche eine Menge lernen und vom Prinzip her verstehen." Wer sich dann über den einmaligen Besuch mit der Schulklasse hinaus für das Thema interessiert, kann auch in der Modellbau-AG des Schülerlabors mitmachen.

Insgesamt haben inzwischen weit über 200.000 Schülerinnen und Schüler die DLR_School_Labs besucht, die es an acht DLR-Standorten und vier befreundeten Universitäten gibt. Immer steht dabei das eigene Experimentieren im Mittelpunkt des Programms – und immer geht es darum, junge Leute für Forschung und Technik zu begeistern und ihnen interessante berufliche Perspektiven vorzustellen. Weitere Informationen zu den DLR_School_Labs bietet das DLR auch online an.

Germanwings nimmt Stuttgart – Tirana in den Flugplan

0

Neues Germanwings-Ziel ab Stuttgart: Im kommenden Sommer bietet die deutsche Airline neu Flüge nach Tirana an. Die neue Strecke wird zum 23. Juli 2015 gestartet und dann jeweils donnerstags bedient. Germanwings verlässt den Flughafen Stuttgart dann um 06:05 Uhr und erreicht die albanische Kapitale um 08:00 Uhr. Der Rückflug startet in Tirana um 08:35 Uhr. Die albanische Hauptstadt ist bei Städtereisenden noch nicht besonders bekannt. Dabei finden sich dort zahlreiche wunderschöne Sehenswürdigkeiten und in der umliegenden Region spannende Ausflugsziele.

Als kultureller Mittelpunkt des Landes hat die Stadt einen wichtigen Einfluss auf die Künstler des Landes. Wer sich für Kunst interessiert, findet Museen und Kunstgalerien, die wechselnde Ausstellungen nationaler und internationaler Künstler zeigen. Bei einem Rundgang durch die Stadt erleben Urlauber zahlreiche historische Bauten und andere Sehenswürdigkeiten. Abends laden die vielen kleinen Restaurants zu landestypsicher Küche ein, auch Nachtschwärmern wird einiges geboten. Die Flüge sind bei Germanwings bereits bereits buchbar.

A400M für die RMAF beim Jungfernflug

Airbus Airbus Defence and Space hat den ersten A400M für die Royal Malaysian Air Force (RMAF) zum Jungfernflug abheben lassen.

Das Flugzeug mit der Werksnummer MSN22 hob am 30. Januar in Sevilla in Spanien ab und landete eineinhalb Stunden später wieder. Die RMAF hat insgesamt vier Maschinen des Lufttransporters A400M bestellt. Die Fotos zeigen die MSN22 bei ihrem ersten Flug.

Fotos: (c) Airbus Defence and Space

Red Bull Air Race mehr „Mann gegen Mann“

0

Neuerung beim Red Bull Air Race: Mit der Erweiterung des Starterfeldes auf 14 Piloten wurde auch das Rennformat der schnellsten Motorsportserie der Welt angepasst. In den ersten beiden Runden ("Round of 14" und "Round of 8") treten die Piloten in "Mann gegen Mann"-Duellen gegeneinander an. Die sieben "Round of 14"-Gewinner qualifizieren sich ebenso für die "Round of 8" wie der schnellste Verlierer. Die vier Sieger der Achter-Runde ermitteln anschließend im "Final 4" den Sieger. In der Saison 2014 wurde nur die erste Runde im Mann gegen Mann Duell ausgetragen.

"Das neue Format ist eine große Herausforderung für die Piloten. Sie müssen noch präziser und besser als jemals zuvor fliegen, und wir sind uns sicher, dass das Red Bull Air Race dadurch noch spannender und wettbewerbsfähiger wird", sagt Jim DiMatteo, Renndirektor des Red Bull Air Race. "Verbunden mit dem größeren Starterfeld haben wir nach einer Möglichkeit gesucht, das Rennen noch interessanter und aufregender für die Fans an der Strecke und vor den TV-Geräten zu machen. Die Piloten sind sich bewusst, dass schon der kleinste Fehler in der ‚Round of 14‘ oder ‘Round of 8‘ das Aus bedeuten kann."

Neue Piloten und Stationen für die WM 2015

Zu den zwölf Piloten der vergangenen Saison stoßen bei der acht Stationen umfassenden Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2015 mit dem Auftakt in Abu Dhabi (13./14. Februar) noch der Franzose Francois Le Vot und der Spanier Juan Velarde. Beide gingen im vergangenen Jahr noch im Challenger Cup an den Start, der in dieser Saison eine Premiere erlebt. Erstmals tragen die aufstrebenden Piloten ihr Rennen nicht mehr am Qualifikationstag, sondern am Wettkampftag vor der "Round of 14" aus.

Der Brite Nigel Lamb wird in der anstehenden Saison versuchen, seinen Titel von 2014 vor allem gegen Vize-Weltmeister Hannes Arch (Österreich) und den WM-Dritten Paul Bonhommme (Großbritannien) zu verteidigen. Neu im Rennkalender sind bei der WM 2015 Stopps in Japan und Russland, hinzu kommt die Rückkehr nach Budapest (Ungarn). Die schnellste Motosportserie der Welt macht zudem Halt an fünf populären Locations der Saison 2014: Abu Dhabi (UAE), Ascot (GBR), Spielberg (AUT), Fort Worth und Las Vegas (USA).

Red Bull Air Race Rennkalender 2015

Abu Dhabi, UAE: (13./14. Februar)

Chiba, Japan: (16./17. Mai)

Sotschi, Russland: (30. /31. Mai)

Budapest, Ungarn: (4./5. Juli)

Ascot, Großbritannien: (15./16. August)

Spielberg, Österreich: (5./6. September)

Fort Worth, Texas, USA: (26./27. September)

Las Vegas, Nevada, USA: (17./18. Oktober)

Cathay Pacific fliegt Düsseldorf – Hongkong

0

Der Düsseldorfer Flughafen ist um eine erstklassige Interkontinentalverbindung nach Asien mit einem weiteren Hochkaräter der internationalen Luftfahrtallianz oneworld reicher. Cathay Pacific Airways, derzeit als weltbeste Airline betrachtet, bietet ab September viermal die Woche Nonstop-Flüge zwischen der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt und der chinesischen Metropole Hongkong an. Die Flüge starten in Düsseldorf montags, dienstags, donnerstags und samstags jeweils um 13:20 Uhr. Die Flugdauer beträgt rund zwölf Stunden. Cathay Pacific besitzt eine der jüngsten und modernsten Flugzeugflotten. Auf der neuen Verbindung von Düsseldorf nach Hongkong setzt die Airline eine Maschine vom Typ Boeing B777-300ER ein.

Die Fünf-Sterne-Airline aus Hongkong bedient aktuell rund 190 Ziele (inkl. Codeshare-Services) weltweit in über 40 Ländern. Der Heimatflughafen sowie der Unternehmenssitz der Fluggesellschaft ist der internationale Flughafen Chep Lap Kok in Hongkong. Cathay Pacific ist seit 1998 Gründungsmitglied der internationalen Luftfahrtallianz oneworld.

"Wir freuen uns, unseren Kunden erstmals einen zweiten deutschen Abflughafen in Deutschland anbieten zu können. Wie Frankfurt ist Düsseldorf eine starke Business Destination. Somit können wir unseren Kunden insgesamt elf wöchentliche Flüge ab Deutschland zur Verfügung stellen", sagt Tony Sham, Country Manager Germany & Eastern Europe bei Cathay Pacific Airways in Deutschland.

Das Flugzeug, die B777-300ER mit 275 Sitzen, wurde speziell für Langstrecken entwickelt. Es ist in einer Vier-Klassen-Konfiguration ausgestattet. Neben den Buchungsklassen First-, Business- und Economy-Class gibt es zusätzlich eine Premium-Economy-Class.

Großes Potential für neue Verbindung

"Wir freuen uns sehr über das Engagement der Cathay Pacific in Düsseldorf. Diese neue Partnerschaft ist ein weiterer großer Erfolg für unseren Airport. Hier in der Landeshauptstadt konzentriert sich der hochwertige Geschäftsreise- und Tourismusverkehr. Bei der Entwicklung neuer Strecken stehen für uns die hiesigen Marktbedürfnisse im Vordergrund. Um den Export-Standort NRW mit den bedeutenden Wirtschaftszentren dieser Welt zu verbinden, brauchen wir am Düsseldorfer Flughafen hochwertige Langstrecken- und Europaverbindungen", betont Flughafengeschäftsführer Thomas Schnalke.

"Meine erste offizielle Auslandsreise als Stadtoberhaupt habe ich im November nach China unternommen", erklärte Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel. "Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen und China sind seit vielen Jahren gute und verlässliche Partner mit engen Verbindungen. Viele chinesische Unternehmen und Institutionen haben sich in den vergangenen Jahren in Düsseldorf und der Region angesiedelt. Nun freuen wir uns über die Hongkong-Verbindung von Cathay Pacific – für unsere Stadt eine weitere Auszeichnung."

Flugnachfrage wächst mit Wirtschaftsentwicklung

"In Düsseldorf nehmen die Zahlen der chinesischen Investitionen und Unternehmensansiedlungen stark zu. Der China-Standort Düsseldorf wächst stetig, und mit unserer neuen Verbindung nach Hongkong können wir die Wirtschaftsbeziehungen zu China sowie Hongkong als internationales Drehkreuz noch stärker fördern", ergänzt Cathay Pacific Chief Executive Ivan Chu.

Die neue Verbindung ist insbesondere für die hiesige Wirtschaft von hohem Interesse. Das Gebiet um Hongkong am Perlfluss-Delta zählt zu den aktivsten Wirtschaftsräumen Chinas. Mit den Städten Guangzhou und Shenzhen bildet Hongkong am Perlfluss eine nahezu durchgehende Stadtlandschaft mit einer hohen industriellen Konzentration.

Dr. Udo Siepmann, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf: "Die Aufnahme der direkten Flugverbindung zwischen Düsseldorf und Hongkong ist für die Wirtschaft eine hervorragende Nachricht. Alle in der Region ansässigen Großunternehmen, aber auch immer mehr Mittelständler, sind geschäftlich sehr eng mit China verbunden. Und für chinesische Firmen ist Düsseldorf die bevorzugte Ansiedlungsregion in Deutschland. Die Flugverbindung wird dazu beitragen, dass das Rheinland und China noch enger zusammenwachsen."

Flugplan Düsseldorf – Hongkong

Flugnr. Abflug Abflugzeit Ziel Ankunftszeit Frequenz
CX375 HKG 00:50 Uhr DUS 7:15 Mo, Di, Do, Sa
CX376 DUS 13:20 Uhr HKG 6:35 +1 Mo, Di, Do, Sa

Alle Zeitangaben sind lokale Zeitangaben. Flugplan unterliegt der Zustimmung der Regierung und kann ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Das eingesetzte Fluggerät variiert. Die Verfügbarkeit unterliegt betrieblichen Anforderungen.

  • Flugzeugtyp: Boeing 777-300ER
  • Sitze: 275 Sitze in Vier-Klassen-Konfiguration (First, Business, Premium Eco, Economy)
  • Verkaufsstart: 03. Februar 2015

Irritationen bei FMO-Flughafenfinanzierung: Vertrauen für Geschäftsführung

Vor dem Hintergrund jüngster Äußerungen des Landrates des Kreises Steinfurt hat der Aufsichtsrat der FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH in seiner heutigen Sitzung der Geschäftsführung des Unternehmens das volle Vertrauen ausgesprochen. Die Vertreter des Kreises Steinfurt konnten sich dem jedoch noch nicht anschließen. Der Aufsichtsrat erwartet deshalb, dass die zwischen dem stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Landrat Thomas Kubendorff und dem Geschäftsführer Prof. Gerd Stöwer im Zusammenhang mit Entscheidungen des Gesellschafters Kreis Steinfurt zur Flughafenfinanzierung entstandenen Irritationen bilateral ausgeräumt werden.

Stöwer bedauerte, dass seine Äußerungen und Einschätzungen zum Thema im Kreis Steinfurt zu unterschiedlichen Interpretationen und Missverständnissen geführt haben. Aufsichtsrat und Geschäftsführung wollen gerade im Hinblick auf die derzeit besonders herausfordernde Situation im Luftverkehr und hier speziell am FMO weiter eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten.

Q400 NextGen-Bestellung und Extended Service Program für Dash 8-300

0

Bombardier hat von Chorus Aviation Inc., dem Mutterkonzern von Jazz Aviation LP, einen festen Auftrag über 13 Flugzeuge der Q400 NextGen erhalten. Der Vertrag beinhaltet zudem Optionen über zehn weitere Q400 NextGen für Chorus. Chorus und Jazz werden zudem die Erstkunden für das Extended Service Program zur Lebensverlängerung von Dash 8-300-Flugzeugen.

Mit diesem Programm soll die Lebenszeit von Dash 8-300 Turbopropflugzeugen von bisher 80.000 Flugzyklen auf 120.000 Flugzyklen erweitert werden.

Der Kauf der Q400 NextGen-Flugzeuge hat einen Wert von 424 Mio. US-Dollar, mit den Kauf-Optionen 758 Mio. US-Dollar. Die Flugzeuge sollen die Regionalflotte von Jazz erneuern, und unter Flagge Air Canada Express betrieben werden. Zudem werden Kapazitäten aufgebaut, womit die Airline einem Capacity Purchase Agreement mit Air Canada entspricht. Die Kurzstrecken-Flugzeuge können für bis zu 86 Passagiere, aber auch in Zwei-Klassen-Konfiguration oder auch als Frachter ausgebaut werden.

Dash 8-300 Aircraft Extended Service

Das Extended Service Program für die Dash 8-300 verlängert das Leben der Flugzeuge um 50 Prozent, das sind ungefähr 15 Jahre. Ab 2017 sollen damit nun mindestens 19 Flugzeuge der 50-sitzigen Turboprops betreut werden. Das Muster passe vorzüglich in die Regionalflug-Märkte der Air Canada Express, und seine wirtschaftlichkeit sei kaum zu schlagen, so Joseph Randell, President and Chief Executive Officer von Chorus und Jazz.

Das Extended Service Program wird aufgrund struktureller und Maschinenseitiger Analysen umgesetzt, in das Daten aus Tests und Materialermüdung, die über die Dash 8-300 gesammelt wurden, einfließen. Dazu wurde ein Service Bulletin mit Verweis auf eine neue Ergänzung für das Wartungsprogramm erstellt. Entsprechend dieses Bulletins und der Ergänzung tauscht Erstbetreiber des Programms Jazz nun bestimmte Komponenten der Flugzeugstruktur und der Systeme aus. Ein ähnliches Programm zur Lebensverlängerung für die Dash 8-100 war erstmals 2009 von Widerøe’s Flyveselskap AS aus Norwegen erfolgreich umgesetzt worden.

Mit der Chorus-Bestellung liegen Bombardier nun 534 feste Bestellungen für die Q400 NextGen vor, wobei Aufträge zunehmend auch von Flugzeug-Leasinggebern kommen. Weltewit haben Q400- und Q400 NextGen-Flugzeuge mehr als 5,7 Mio. Flugstunden und 6,1 Mio. Starts und Landungen absolviert.

Flughafen Zürich organisiert Geschäftsleitung neu

0

Im Zuge des Wechsels an der Spitze der Flughafen Zürich AG wird die Organisationsstruktur zum 01. April 2015 angepasst. Die Geschäftsleitung wird verkleinert, Geschäftsleitungsmitglied Michael Schallhart verlässt im Laufe des Jahres 2015 das Unternehmen. Die bisher aus vier Unternehmensbereichen bestehende Organisation der Flughafen Zürich AG wird auf die drei Einheiten Aviation (bisher Operations), Non-Aviation (bisher Marketing & Real Estate) und Finance reduziert. Die bis anhin im Bereich Services angesiedelten zentralen Stabsfunktionen werden teilweise direkt dem CEO unterstellt beziehungsweise in die bestehenden Bereiche integriert.

Mit dem Realisierungsentscheid zum Grossprojekt The Circle wird wie angekündigt eine Miteigentümergemeinschaft mit Swiss Life gegründet, an welcher die Flughafen Zürich AG 51 Prozent halten wird. Der bisherige Gesamtprojektleiter Beat Pahud fungiert gleichzeitig als Geschäftsführer der Miteigentümergemeinschaft The Circle und trägt die operative Gesamtverantwortung des Projektes.

Infolge der Verschlankung der Organisationsstruktur wird der bisherige Geschäftsbereich Services aufgelöst. Michael Schallhart, welcher diesen Bereich seit Ende 2008 geleitet hat, wird deshalb im Verlauf des Jahres 2015 aus der Unternehmung ausscheiden. Der Verwaltungsrat dankte Michael Schallhart für seinen engagierten Einsatz und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.

Die Geschäftsleitung der Flughafen Zürich AG besteht ab 01. April 2015 somit aus Stephan Widrig als Chief Executive Officer, Daniel Schmucki als Chief Financial Officer, Stefan Conrad als Leiter des Geschäftsbereiches Aviation und Chief Operations Officer und Patrick Candrian als Leiter des Geschäftsbereiches Non-Aviation und Chief Commercial Officer.

40.000 Cyclean®-Triebwerkswäschen – auch für GP7200 des A380

0

Die Lufthansa Technik AG (LHT) setzt die Erfolgsgeschichte mit der Triebwerkswäsche Cyclean® Engine Wash fort. Mehr als 40 Airline-Kunden weltweit nutzen mittlerweile dieses Verfahren. Kürzlich wurde die 40.000. Triebwerkswäsche an der Service-Station im japanischen Osaka durchgeführt.

Cyclean® Engine Wash wird jetzt auch für die Triebwerksmuster GP7200, GEnx-1B und LF507 angeboten. Das Produkt-Portfolio wurde damit auf die modernen Triebswerkmuster aller großen Hersteller wie General Electric, Rolls-Royce, Pratt & Whitney, CFMI und IAE ausgeweitet. Lufthansa Technik bietet bereits Triebwerksreinigungen an Service-Stationen in Nord- und Südamerika, Europa und Asien an. Weitere Cyclean®-Stationen im Nahen Osten sind in Planung. Im Bild ist die Wäsche an einem Triebwerk für Germanwings.

Triebwerkswäsche am Gate – Adapter für A380

Cyclean® Engine Wash ist die einzige am Markt etablierte Triebwerkswäsche, die innerhalb einer Stunde direkt am Gate ausgeführt werden kann. Dank enormer Zeitersparnis, hoher Treibstoff- und Emissions-Einsparungen sowie Senkung der Wartungskosten für Triebwerke ist sie für viele Airline-Kunden mittlerweile unverzichtbar.

Als erster Kunde im Nahen Osten benutzt Etihad seit 2012 Cyclean®. Damit diese Triebwerkswäsche auch für das Triebswerkmuster GP7200 des neuen Airbus A380 eingesetzt werden kann, hat Lufthansa Technik einen entsprechenden Sprühadapter entwickelt. Die Triebwerkswäsche wird am Hub von Etihad in Abu Dhabi durchgeführt.

Foto: Gregor Schläger, Lufthansa Technik, HAM TS/M

Austrian Airlines gibt AIRail Linz – Wien den Vorzug vor Flugzeug

0

Austrian Airlines hat entschieden, das Angebot AIRail, die Kooperation von Austrian Airlines und ÖBB auf der Strecke zwischen der oberösterreichischen Hauptstadt und Wien auf der Schiene, noch stärker zu auszubauen. Damit folgt die österreichische Fluglinie einem Trend, der in Europa bei Ultrakurzstreckenflügen immer mehr zu beobachten ist. Die am 14. Dezember 2014 auf der Strecke zwischen dem Hauptbahnhof Linz und dem Flughafen Wien gestartete Kooperation wird von den Passagieren sehr gut angenommen. Viele Oberösterreicher nützen dieses Angebot und kombinieren Flug und Bahn.

Der Vertrag mit Welcome Air, die seit dem Jahr 2012 im Rahmen eines sogenannten Wet-Lease Agreements für Austrian Airlines die Strecke Linz-Wien bedient, wurde daher nicht verlängert. Die derzeit von Welcome Air durchgeführten vier täglichen Flüge werden daher per 31. März 2015 eingestellt.

Nicht wirtschaftlich betreibbar – Dash 8-Q400 am Tagesrand bleibt

Der von Austrian Airlines selbst mit einer Dash 8-Q400 durchgeführte Morgenflug Linz-Wien und der Abendflug Wien-Linz bleiben aber weiterhin bestehen. Damit reduzieren sich die Flüge von Linz nach Wien, sodass es ab 01. April 2015 nur mehr sechs pro Woche statt fünf täglich geben wird. Die Flüge von Linz nach Düsseldorf, die Austrian Airlines bis zu zwei Mal täglich durchführt, bleiben unverändert.

Die Strecke Wien-Linz hat zuletzt einen Verlust in der Höhe von einem signifikanten einstelligen Millionen-Betrag pro Jahr verzeichnet. Trotz mehrfacher Versuche in den vergangenen Jahren die Strecke zu halten, konnte sie nicht wirtschaftlich bedient werden. Auch der Versuch, Linz durch den Abschluss des Wet-Leases mit Welcome Air durch mehr Flüge mit kleineren Flugzeugen zu halten, führte in drei Jahren nicht zum angestrebten Erfolg. Zu guter Letzt brachte dann die 2011 unerwartet eingeführte Flugabgabe eine enorme Zusatzbelastung, die die Bahn als Alternative viel interessanter gemacht hat. Seit Einführung der Ticketsteuer ist das Fluggastaufkommen in Linz um rund ein Fünftel zurückgegangen.

195 Verbindungen pro Woche von und nach Linz

Austrian und Lufthansa bieten den Passagieren in Oberösterreich mit der neuen Intermodalität, also der Kombination aus Flug und Bahn, eine Auswahl an unterschiedlichen Verkehrsverbindungen. Insgesamt stehen dem Passagier so im Sommerflugplan 2015 195 Verbindungen pro Woche von und nach Linz zur Verfügung, davon 94 Verbindungen pro Woche ab Linz und 101 nach Linz. Von den 94 Verbindungen ab Linz fallen bis zu 49 auf die Bahn und bis zu 45 auf das Flugzeug. Neben dem von Austrian Airlines sechs Mal pro Woche durchgeführten Morgenflug Linz-Wien und dem Abendflug Wien-Linz, stehen den Oberösterreichern sieben tägliche Direktverbindungen der Bahn vom Hauptbahnhof Linz zum Flughafen Wien zur Verfügung, von wo aus es weiter in das Austrian Streckennetz zu rund 130 Destinationen weltweit geht.

Zusätzlich bietet Austrian Airlines bis zu zwei tägliche Flugverbindungen zwischen Linz und Düsseldorf an. Alternativ stehen den Passagieren vier tägliche Flüge mit Lufthansa von Linz nach Frankfurt zur Verfügung, um von dort in das weltumspannende Streckennetz der Lufthansa zu fliegen. Die Oberösterreicher können so individuell aus einer Vielzahl an Möglichkeiten wählen, welches die ideale Verkehrsverbindung, das bevorzugte Verkehrsmittel oder der geeignete Verkehrsknotenpunkt für die Weiterreise ist. Mit diesem Verkehrskonzept folgt Österreich einem internationalen Trend.

Von Linz Hauptbahnhof zum Flughafen Wien in Zwei Stunden

Mit AIRail können Austrian Passagiere die neuen Direktverbindungen der ÖBB mit Austrian Flugnummer zwischen dem Hauptbahnhof Linz und dem Flughafen Wien in Kombination mit einem vorangehenden bzw. anschließenden Austrian-Flug nutzen. In Summe stehen acht Zugverbindungen pro Tag von Wien nach Linz und sieben von Linz nach Wien zur Auswahl. Die Fahrzeit von Linz Hauptbahnhof zum Flughafen Wien beträgt 01:47 Stunden. Ab Dezember 2015 wird die Zugverbindung weiter ausgebaut: ÖBB railjets und IC (Intercity) Züge werden im 30 Minuten Takt eingesetzt. Die Fahrzeit verkürzt sich dann auf 01:42 Stunden.

AIRail-Meilen können sammelt werden

Parallel zu den Flugverbindungen können Austrian Passagiere im Rahmen des Miles & More Programms auch mit AIRail auf der Strecke zwischen Linz und Wien Meilen sammeln. Darüber hinaus profitieren sie von einer garantierten Anschlussverbindung, egal ob die Weiterreise mit dem Flugzeug oder mit der Bahn erfolgt. An den Bahnsteigen in Linz und am Flughafen Wien hilft ein ÖBB-Porter beim Ein- und Ausladen des Gepäcks. Austrian Business-Class Passagiere reisen im Zug in der 1. Klasse und erhalten außerdem freien Zugang zur neu gestalteten ÖBB Lounge vor der Abfahrt am Hauptbahnhof Linz.

Austrian Airlines-Flüge zwischen Linz und Wien ab 01.04.2015

Strecke Tage Flugnummer Flugzeiten
Linz-Wien Täglich außer Sonntag OS 958 05:50 Uhr – 06:30 Uhr
Wien-Linz Täglich außer Samstag OS 957 22:20 Uhr – 23:00 Uhr

 

Stefan Pichler tritt als airberlin-Chief Executive Officer an

0

Stefan Pichler (57) hat heute an seinem ersten Arbeitstag die Funktion des Chief Executive Officer (CEO) der airberlin group mit Verantwortung für alle Gruppen-Unternehmen und Marken übernommen. Seine Ernennung durch den Board of Directors erfolgte am 03. November 2014. Die erste Arbeitswoche wird von einer Vielzahl an Terminen mit den Mitarbeitern am Standort Berlin, dem traditionellen Hub der Gruppe, geprägt sein. Zusätzlich wird es erste politische Gespräche und auch Treffen mit Branchenvertretern geben. Der zweite große Standort Düsseldorf steht bereits am Montag der folgenden Woche auf dem Programm, auch hier werden zuerst die Mitarbeiter die Gelegenheit haben den neuen CEO kennenzulernen.

Stefan Pichler übernimmt die neue Aufgabe mit dem Ziel, die Neustrukturierung der Gruppe voranzutreiben und damit eine nachhaltige und langfristige Rentabilität für airberlin zu garantieren. Seit 25 Jahren in der Luftverkehrsbranche tätig, besitzt der ausgewiesene Experte einzigartige Erfahrungen in der Führung von Low-Cost-, Charter- und Linienfluggesellschaften mit profitablen Streckennetzen.

Auf Qualitäten aufbauen

"Die Herausforderung, airberlin in den nächsten Monaten wieder als profitable und begeisternde Fluggesellschaft aufzustellen, habe ich gern angenommen – ich werde mich dieser Aufgabe mit ganzer Kraft verschreiben und freue mich auf Berlin. Über 31 Millionen Kunden schenken uns jährlich ihr Vertrauen, wir haben ein wettbewerbsfähiges Produkt und sind in den wichtigen europäischen Märkten gut aufgestellt. Wir haben Erfahrung und Unternehmertum in unseren Mitarbeiterreihen, darauf will ich aufbauen", sagte Stefan Pichler auf der ersten Mitarbeiterversammlung in Berlin.

Bis Ende Januar war er bei Fiji Airways tätig, wo er ein Turnaround-Programm durchsetzte, um die Fluggesellschaft wieder in die Gewinnzone zu führen. Bevor er zu Fiji Airways ging, war er Managing Director & Chief Executive von Jazeera Airways, wo sein erfolgreiches Restrukturierungsprogramm der Fluggesellschaft zu Gewinn-margen von über 30 Prozent verhalf. Als Chief Commercial Officer & Deputy CEO bei Virgin Blue Airlines, entwickelte der die Gesellschaft 2006 und 2007 zu einer der ertragsstärksten weltweiten Airlines.

Gleichzeitig hat er V Australia gegründet und war dort bis 2009 als Vorsitzender des Aufsichtsrates tätig. Davor war Stefan Pichler Vorsitzender des Vorstandes der Thomas Cook AG. Außerdem hat er verschiedene leitende Positionen bei Lufthansa innegehabt, zuletzt als Chief Commercial Officer und Mitglied des Vorstandes.

Marathonläufer Pichler will airberlin auf Trab bringen

Der passionierte Marathonläufer und Neu-Berliner Stefan Pichler folgt auf Wolfgang Prock-Schauer, der seine Funktion als Chief Strategy & Planning Officer wieder aufnimmt, in der er ursprünglich im Jahr 2012 der Gruppe beitrat.

Mitarbeitermotivation und Talententwicklung werden neben den wirtschaftlichen Herausforderungen eines seiner Haupthandlungsfelder sein: "Wir brauchen gegenseitiges Vertrauen, Teamwork, Entschlossenheit, Verantwortungsgefühl und Energie auf allen Ebenen. Wir müssen Kompetenz fördern, über Hierarchien hinweg. Wir müssen uns unserer Lage bewusst sein und dennoch Mut zum schnellen Handeln haben. Und nicht zuletzt wünsche ich mir eine offene und ehrliche Kommunikation", so Pichler weiter.

DRF Luftrettung flog 2014 in ganz Deutschland 35.368 Einsätze

0

2014 wurden ihre rot-weißen Hubschrauber zu 35.368 Einsätzen alarmiert. Ein Schüler, der mit seinem Fahrrad in Sachsen-Anhalt von einem Pkw erfasst wird; auf Sylt erleidet ein Urlauber einen Schlaganfall und muss dringend in eine Spezialklinik transportiert werden; eine junge Frau wird in Bayern durch eine Gasexplosion in ihrer Küche lebensgefährlich verletzt: Patienten wie diesen schnellstmöglich notärztliche Hilfe zu bringen, ist die Aufgabe der DRF Luftrettung. Insgesamt 536 mehr Einsätze als 2013 leisteten die Piloten, Notärzte und Rettungsassistenten der DRF Luftrettung an ihren bundesweit 28 Stationen.

Atemnot, Enge in der Brust und ein stechender Schmerz – Herzinfarkt! Minuten entscheiden dann über Leben und Tod. Neben Schlaganfällen gehörten Herzinfarkte im vergangenen Jahr zu den häufigsten Alarmierungen für die rot-weißen Luftretter. Darüber hinaus waren die Besatzungen auch bei Verkehrs- und Freizeitunfällen von Inliner-, Fahrrad- und Motorradfahrern und bei Grill- oder Ertrinkungsunfällen von Kleinkindern im Einsatz. Jeder vierte von der DRF-Luftrettung versorgte Notfallpatient musste an Bord der Hubschrauber schnellstmöglich in eine Klinik transportiert werden.

Da sich Kliniken bundesweit immer mehr auf bestimmte Krankheitsbilder spezialisieren, mussten bei rund einem Viertel aller Hubschraubereinsätze Patienten unter intensivmedizinischer Betreuung zwischen Kliniken transportiert werden. An acht Stationen ist die DRF Luftrettung auch nachts im Einsatz: Jeden fünften Einsatz flogen die Besatzungen in den Nachtstunden.

2014 setzte die DRF-Luftrettung an 30 Stationen in Deutschland und Österreich Hubschrauber für die Notfallrettung und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein. Darüber hinaus wurden an Bord von Ambulanzflugzeugen 743 Patienten aus dem Ausland zur Behandlung in ihre Heimatländer transportiert.

Zur Finanzierung ihrer oft lebensrettenden Arbeit ist die gemeinnützig tätige DRF Luftrettung auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen. Infotelefon, Montag bis Freitag von 08:00 bis 20:00 Uhr: 0711-70072211.

Boeing liefert ersten 787 Dreamliner an Low-Cost Carrier Scoot

Boeing hat den ersten 787 Dreamliner an die in Singapur ansässige Scoot Pte Ltd. übergeben. Mit dem Flugzeug will sich der Low-Cost Carrier weiterentwickeln und beginnt damit den strategischen Aufbau der Langstreckenflotte.

Insgesamt hat die Airline 20 Maschinen der 787 bestellt. Die Flugzeuge waren von der Muttergesellschaft Singapore Airlines bestellt worden, dabei wurden zehn 787-9 und zehn 787-8 Dreamliner geordert.

Flughafen München hilft beim Ausbau von arabischen Großflughäfen

0

Der Münchner Flughafen wird den Ausbau der arabischen Flughäfen in Doha, Maskat und Salalah auch in den kommenden Jahren mit bayerischem Knowhow unterstützen. Im Rahmen der Reise einer Delegation der Flughafen München GmbH (FMG) unter Führung von Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh wurde jetzt das Fundament für die Fortsetzung und Erweiterung der Zusammenarbeit mit den Partnern in Katar und im Oman und gelegt.

Flughafenchef Kerkloh zog am Ende der Reise ein sehr positives Resümee: "Der Münchner Airport konnte bereits 25 Flughafenprojekte auf vier Kontinenten erfolgreich begleiten. Wie die jetzt getroffenen Vereinbarungen deutlich machen, bleibt unsere Expertise insbesondere in den Ländern am Arabischen Golf auch künftig gefragt."

Bereits seit 2009 engagieren sich die Berater der FMG im arabischen Emirat Katar, der ersten Station der Delegationsreise an den Golf. Sie trugen mit ihrer Expertise dazu bei, dass der Hamad International Airport in der Hauptstadt Doha Ende Mai vergangenen Jahres reibungslos in Betrieb gehen konnte. Vor der Eröffnung wurde von den Münchner Beratern unter anderem ein 125-tägiger Probebetrieb organisiert und abgewickelt.

Ausbau für 48 und 50 Millionen Fluggäste

Auch den Flughafenumzug hat die FMG geplant, vorbereitet und durchgeführt. Er wurde mit einem Volumen von 3.000 Lkw-Ladungen Umzugsgut innerhalb weniger Stunden erfolgreich abgeschlossen. Jetzt sollen die Münchner Experten dabei helfen, den Betrieb am neuen Airport zu optimieren und die nächste Ausbaustufe vorzubereiten. Im Zuge dieser Erweiterung ist eine Erhöhung der Passagierkapazität auf 50 Millionen Fluggäste vorgesehen.

In der omanischen Hauptstadt Maskat, dem zweiten Reiseziel der Münchner Flughafendelegation, unterzeichneten die Repräsentanten beider Kooperationspartner ein Vertragswerk zur Fortsetzung ihrer Zusammenarbeit an den Airports Maskat und Salalah. Am Flughafen in Maskat soll die Passagierkapazität durch ein umfangreiches Ausbauprogramm auf 48 Millionen Fluggäste pro Jahr vervierfacht werden. Der Abschluss sämtlicher Erweiterungsmaßnahmen inklusive der Fertigstellung des Terminalgebäudes ist für Ende 2016 geplant.

Bereits im Dezember 2014 konnten eine neue Start- und Landebahn sowie ein neuer Kontrollturm in Betrieb genommen werden. Zu den Ausbaumaßnahmen am Salalah Airport im Süden des Omans gehören ebenfalls eine neue Startbahn, ein neuer Tower sowie ein zusätzliches Terminalgebäude. Diese Projekte sollen noch Mitte 2015 abgeschlossen werden. An beiden Standorten begleiten die Berater der FMG insbesondere die Vorbereitungen auf die Inbetriebnahme der Abfertigungsgebäude einschließlich der Erprobung der Gepäcksysteme. Darüber hinaus unterstützen die Münchner Experten die Umzugsvorbereitungen sowie die Schulungsmaßnahmen an beiden Flughäfen.

Luftfracht-Angebot am Bodensee Airport ausgebaut

0

Am Freitag war es soweit. Die Schenker Deutschland AG hält Einzug in das Kundenportfolio am Bodensee Airport. Gleich wurden diverse MTU-Ersatzteile im Auftrag von MTU nach Istanbul versandt.

Der Luftfracht Versandservice, der in Kooperation mit der Firma APRON Airline Support Services GmbH seit dem 15.Dezember 2015 am Bodensee Airport Friedrichshafen angeboten wird, erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Das versenden von Luftfracht vom Bodensee Airport bietet viele Vorteile, für die ansässigen Airlines, aber auch für die regionalen Unternehmen, die rege von dem neuen Angebot Gebrauch machen.

Der Bodensee Airport ist der südlichste Verkehrsflughafen Deutschlands und liegt unweit von Österreich, Schweiz und Liechtenstein in Baden-Württemberg. Mit rund 600.000 Passagieren jährlich trägt der Bodensee Airport maßgeblich zur Stärke des Wirtschaftsstandortes bei. Turkish Airlines verbindet Friedrichshafen täglich mit dem Hub in Istanbul und mehr als 260 Destinationen. Über das Drehkreuz der Star Alliance in Frankfurt und das Drehkreuz der oneworld in Palma de Mallorca sind weltweite Destinationen angebunden.

Frachtraum in Passagier-Jets genutzt

Besonders profitieren die regionalen Unternehmen von der neuen Versandmöglichkeit, da die kurzen Anlieferwege und die geringe Vorlaufzeit es ermöglichen, sehr kurzfristig, zeitsensible Güter wie z.B. Ersatzteile, in die ganze Welt zu verschicken. Es handelt sich hierbei um Beiladungen auf bereits existierenden Linienverbindungen wie z.B. mit Turkish Airlines via Istanbul, was die Strecke auch für die diversen Airlines attraktiver macht.

Gerold Tumulka: "Mit dem Cargo Angebot haben wir eine weitere Nische erschlossen, die uns hilft bestehende Verbindungen für Airlines weiter zu stärken. Zusätzlich bieten wir den Unternehmen in der Region einen Wichtigen Infrastrukturellen Vorteil, da nun Waren schnell und kurzfristig aus der Region in die ganze Welt gelieferr werden können. Wir freuen uns, dass das neue Angebot so gut angenommen wird und wir nun mit der Schenker Deutschland AG einen großen Namen der Branche am Bodensee Airport begrüßen dürfen."

Auf dem Bild: Stefan Liebenz, Marketing & Vertrieb Flughafen Friedrichshafen GmbH; Udo Schwarzböck, Niederlassungsleiter Friedrichshafen, Schenker Deutschland AG; Jörg Conrad, APRON GmbH; Ibrahim Günaydin, Director Turkish Airlines Friedrichafen.

Foto: Bodensee Airport

Spotter-Contest: Vogel Strauß im Flug – auf Airbus A320-200 von airberlin

Milo, die neue Werbefigur von airberlins Vielfliegerprogramm topbonus, ist zukünftig als überlebensgroßes Motiv im europäischen Streckennetz der Airline unterwegs. Der Airbus A320-200 mit der Registrierung D-ABFO startete am Samstag erstmals mit dem Sondermotiv um 08:20 Uhr in München und landet um 09:40 Uhr in Hamburg.

Anschließend nahm Milo Kurs auf Mallorca und landete 13:40 Uhr erstmals in Palma de Mallorca. 15:20 Uhr ging es dann nach Faro im Süden Portugals.

Das Motiv von Milo, dem roten Strauß, ist auf einer Länge von rund 22 Metern über beide Seiten des Airbus aufgebracht. Zwei Tage dauerte die Beklebung, die airberlins Technik-Standort in München von sieben Mitarbeitern vorgenommen wurde.

"Milo geht in die Luft und wird von jetzt an topbonus im europäischen Streckennetz an den rund 115 Flughäfen prominent sichtbar machen. Wir arbeiten in diesem Jahr weiter daran, die Attraktivität unseres Vielfliegerprogramms auch denjenigen näher zu bringen, die noch nicht so häufig fliegen und sind überzeugt, dass der Airbus mit dem sympathischen Milo die Bekanntheit von topbonus bei dieser Zielgruppe weiter steigern wird", so Anton Lill, Geschäftsführer von topbonus.

Spotter-Contest: Alle auf den Milo-Airbus A320-200

Auf den Kanälen in den Sozialen Medien von airberlin wird am 02. Februar 2015 zu den ersten Flügen des topbonus Fliegers ein Spotter-Contest ausgerufen. Das Routing des Airbus für die jeweils nächsten Tage kann man sich online ansehen, um den Vogel auf dem Flieger zu erhaschen.

topbonus setzt mit dem neuen Motiv des roten Strauß Milo insbesondere auf die Ansprache von Wenigfliegern. Als größter Vogel der Erde, der nicht fliegen kann, erfüllt sich Milo den Traum vom Fliegen mit topbonus und den zahlreichen Möglichkeiten, auch als Wenigflieger bei rund 100 Partnerunternehmen am Boden Meilen zu sammeln. Diese können beispielsweise in Freiflüge eingelöst werden.

Erste Airline aus China erhält Boeing Next-Generation 737-900ER

Boeing lieferte das erste Flugzeug des Typs Next-Generation 737-900ER an eine chinesische Fluggesellschaft aus. Okay Airways erhielt diese Maschine, und soll noch weitere sieben NG 737-900ER (Extended Range) bekommen.

Die 737-900ER für Okay Airways sind in einer Ein-Klassen-Konfiguration mit 200 Sitzen ausgestattet. Reisende erfahren an Bord das Boeing Sky Interior mit mehr Platz und Stauraum, sowie moderner LED-Beleuchtung.

Okay Airways, die erste Airline in China in privatem Besitz, ist in Beijing beheimatet und betreibt ihren Hub am Tianjin Binhai International Airport (TSN). Die Jet-Flotte umfasst 13 Boeing 737-800 und eine Boeing 737-300 Freighter. Die Airline bedient über 100 heimische und internationale Ziele.

HRS Real Estate wird Partner für Business-Zentrum am Flughafen Zürich

0

Die Flughafen Zürich AG und Swiss Life AG haben HRS Real Estate AG als Partner für die bauliche Umsetzung von "The Circle" ausgewählt. Der Entscheid fiel in einem mehrstufigen Auswahlverfahren. Die Hochbauarbeiten beginnen im September dieses Jahres. Am Auswahlverfahren, in welchem schrittweise aus 13 Anbietern das siegreiche Team ausgewählt wurde und welches mehrere Monate dauerte, waren Fachpersonen der Flughafen Zürich AG und der Swiss Life AG beteiligt. Die Flughafen Zürich AG hat nun in Abstimmung mit dem Co-Investor Swiss Life AG HRS Real Estate AG den Zuschlag für Ausführungsplanung und Realisierung des Hochbaus von "The Circle" erteilt.

Das vereinbarte Kostendach liegt im Rahmen der ursprünglichen Kostenerwartungen. Die Abbrucharbeiten sind bereits im Gange. Voraussichtlich im September 2015 beginnen die Hochbauarbeiten mit dem Baugrubenaushub. Die Fertigstellung der ersten Etappe ist für Ende 2018 vorgesehen.

"The Circle" soll als Dienstleistungszentrum eine eigene Destination am Flughafen Zürich in Gehdistanz zu den Terminals mit neuem, architektonisch prägnantem Gebäudekomplex werden.

Hunderte Passagiere landeten wegen Eis am Paderborn-Lippstadt Airport

0

Wegen starker Schneefälle kam es am Morgen zu außerplanmäßigen Landungen am Paderborn-Lippstadt Airport. Am Flughafen Dortmund war die Start- und Landebahn dermaßen vereist, dass eintreffende Flüge umgeleitet werden mussten. Gegen 08:30 Uhr landeten kurz hintereinander vier Maschinen der Fluggesellschaft Wizz Air, an Bord waren 630 Passagiere aus Budapest, Bukarest, Kattowitz und Danzig, die im Laufe des Vormittags unter anderem in Bussen nach Dortmund gebracht worden sind.

Als die Schneefront später auch über den PAD zog, kam der Flugverkehr zeitweise ins Stocken, da aufgrund des heftigen Schneefalls die wetterbedingten Winterdienstmaßnahmen und Flugzeug-Enteisungen eingestellt werden mussten. Für 330 Passagiere auf dem Weg nach Antalya (geplanter Start 09:40 Uhr – Abflug 13:50 Uhr), Mallorca (geplanter Start 11:15 Uhr – Abflug 13:55) und München (geplanter Start 09:30 – Abflug 13:22) verspätete sich hierdurch der Abflug.

Spezialfahrzeuge befreiten alle sieben wartenden Flugzeuge unter Einsatz eines erhitzten Wasser/Glykol-Gemisches von gefährlichem Eisansatz. Mittlerweile läuft am Paderborn-Lippstadt Airport wieder alles nach Plan.

Als sich die Wetterlage gegen 12:30 Uhr auflockerte, arbeiteten alle Winterdienstmitarbeiter unermüdlich und befreiten sowohl die Start- und Landebahn als auch die Rollwege und das Vorfeld von Eis und Schnee. Allein die Fläche der Start- und Landebahn am Paderborn-Lippstadt Airport ist mit 98.100 Quadratmetern vergleichbar mit rund 14 Fußballfeldern. Für die Räumung der Bahn auf voller Länge und Breite benötigen die Flughafenmitarbeiter rund 15 Minuten.

Damit der Flugverkehr auch in der Wintersaison sicher und planmäßig stattfinden kann, arbeiten alle Winterdienstmitarbeiter rund um die Uhr und trotzen so Schnee- und Frost.

Klaus-Dieter Scheurle und Robert Schickling bleiben Geschäftsführer der DFS

Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH gibt Änderungen ihrer Personalstruktur infolge der Beschlüsse des Aufsichtsrates bekannt. Der Aufsichtsrat der DFS hat in seiner Sitzung am 22. Januar 2015 der Verlängerung der Verträge der Geschäftsführer Prof. Klaus-Dieter Scheurle und Robert Schickling über das Jahr 2015 hinaus bis 2020 zugestimmt. Prof. Scheurle hatte zum 01. Januar 2013 den Vorsitz der Geschäftsführung der DFS übernommen, Robert Schickling die Funktion des Geschäftsführers Betrieb.

Der Vertrag von Dr. Michael Hann, Geschäftsführer Personal, hat eine Laufzeit bis 2017. Eine Entscheidung über eine Verlängerung steht daher gegenwärtig nicht an.

Lufthansa zeigt A320-Flugzeug für die neue Eurowings

0

Am Sonntag, den 01. Februar 2015 startet die neue Eurowings zu ihrem Erstflug. Ein Airbus A320 mit der Registrierung D-AIZQ fliegt um 10:55 Uhr in neuer Lackierung von Hamburg nach Prag, wo für 12:00 Uhr die Landung erwartet wird.

Das Flugzeug, das 162 Passagieren Platz bietet, ist der erste Airbus A320 in der Eurowings-Flotte. In den kommenden Wochen werden weitere folgen. Insgesamt werden 23 Canadair Jets vom Typ CRJ 900 durch Airbus A320 ersetzt.

Der Beginn der Umstellung der Eurowings-Flotte auf Airbus A320 mit neuem Markenauftritt ist ein weiterer wichtiger Meilenstein bei der Umsetzung des WINGS-Konzepts. Mit den privatreiseorientierten Angeboten unter der Marke Eurowings erschließt die Lufthansa Gruppe neue Kundenpotenziale. Zudem sichert die Airline Gruppe ihre führende Position in ihren Heimatmärkten Deutschland, Österreich, Schweiz und Belgien auch bei den Punkt-zu-Punkt-Verbindungen langfristig ab.

Zunächst werden die Flüge wie bisher im Auftrag der Germanwings unter Germanwings-Flugnummer durchgeführt. Bis Ende 2015 sollen dann unter dem Markennamen "Eurowings" und unter einem gemeinsamen Dach die Fluggesellschaften Eurowings und Germanwings, sowie weitere Flugbetriebe in Europa mit kostengünstigen Kurz- und Langstreckenangeboten neue Kunden gewinnen und dabei Qualität zu günstigen Preisen bieten.

Multigigabitverbindung über Satellit: EDRS der ESA

ESA und Airbus DS besiegelten wie beabsichtigt ihre Partnerschaft zur Fertigstellung des Europäischen Datenrelaissatellitensystems EDRS. Der gemeinsame Beschluss erfolgte im Anschluss an den erfolgreichen Test der ersten optischen Multigigabitverbindung zwischen dem Copernicus-Satelliten Sentinel-1A und dem Satelliten Alphasat. Dieser als Vorläufer für das eigentliche Europäische Datenrelaissatellitensystem, abgekürzt EDRS, ausgelegte Test ebnete den Weg für ein völlig neues Konzept der Datenübertragung, bei dem Weltraumsystemen eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung des weltweiten Datenvolumens zukommt.

Zu EDRS gehören die Nutzlast EDRS-A, die Mitte 2015 mit dem Satelliten Eutelsat-9B gestartet werden soll, und der Satellit EDRS-C, der auf der von der OHB Systems AG gebauten Satellitenplattform SmallGeo beruht und außerdem die Telekommunikationsnutzlast HYLAS-3 von Avanti mitführt.

Kommunikation über Laser

Das Besondere an EDRS sind eine bidirektionelle optische Verbindung von Satellit zu Satellit mit 1,8 Gbit pro Sekunde auf der Grundlage des vom deutschen Unternehmen TESAT mit Mitteln der deutschen Raumfahrtagentur DLR entwickelten Laserkommunikationsterminals, eine bidirektionelle Ka-Band-Verbindung mit einer Bandbreite von 300 MHz auf der Nutzlast EDRS-A sowie eine Speiseverbindung zum Boden mit 1,8 Gbit pro Sekunde. Die Positionierung der beiden EDRS-Nutzlasten auf der geostationären Umlaufbahn ermöglicht echtzeitnahe Datenübertragungen, um z.B. Aufnahmen für die Zwecke der Erdbeobachtung mit einer bisher noch nicht erreichten Geschwindigkeit um die ganze Welt zu übertragen.

Wizz Air fliegt ab Sommer 2015 Nürnberg – Skopje

0

Skopje ist der geographische Mittelpunkt des Balkans, Mazedoniens Parlaments- und Regierungssitz, sowie kulturelles und wirtschaftliches Zentrum des Landes. Seit 1982 ist Skopje Nürnbergs Partnerstadt. Ab 01. Juli fliegt Wizz Air zweimal wöchentlich Nürnbergs Partnerstadt Skopje an.

Zusätzlich zu den neuen Direktverbindungen nach Sylt, Dubrovnik, Lamezia Terme in Kalabrien und Tivat in Montenegro kommt im Sommer ab Nürnberg damit noch ein fünftes neues Ziel hinzu.

Neben den im Oktober 2014 aufgenommenen Verbindungen nach Rumänien (Bukarest und Cluj/Napoca, Klausenburg in Siebenbürgen) ist bald auch Mazedonien mit Wizz Air nonstop ab Nürnberg zu erreichen. Die Fluggesellschaft stationiert einen dritten Airbus in der Mazedonischen Hauptstadt. "Mit dem Ausbau unserer Flotte in Skopje wollen wir auch den Tourismus in Mazedonien weiter anregen", betont John Stephenson, Executive Vize President von Wizz Air.

Bewährt hat sich die Städte-Partnerschaft nicht nur im humanitären, sondern vor allem im kulturellen Bereich. Es findet reger Austausch im Bereich der Bildenden Kunst statt, außerdem auch zwischen Jugendeinrichtungen, sowie im medizinischen und sozial-wissenschaftlichen Bereich. Gute Kontakte und eine enge Zusammenarbeit bestehen auch zwischen den Berufsfeuerwehren Nürnberg und Skopje, sowie dem Nürnberger Tiergarten und dem Zoo der Mazedonischen Hauptstadt. Wer in Skopje ins Fußballstadion geht, sitzt auf Sitzschalen aus dem Nürnberger Stadion – ein Geschenk an den Mazedonischen Fußballbund.

"Wir freuen uns, dass die neue Direktverbindung die intensive Städtepartnerschaft noch weiter belebt", so Dr. Norbert Schürgers, Leiter des Amts für Internationale Beziehungen in Nürnberg. Ab dem Sommer rücken die Partnerstädte durch den Albrecht Dürer Airport Nürnberg noch näher zusammen.

Recaro-Belegschaft am Stammsitz in Schwäbisch Hall wächst auf 1.000

Die Beschäftigtenzahl von Recaro Aircraft Seating in der deutschen Unternehmenszentrale hat im Januar 2015 erstmals die Tausendermarke überschritten. Dabei verzeichnete der Bereich Customer Service aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach Recaro Service-Leistungen und Sitzmodifikationen den größten Zuwachs: Fast 40 Kollegen sind hier im vergangenen Jahr eingestellt worden. Den Wachstumskurs will der Fugzeugsitzlieferant mittelfristig an allen internationalen Standorten fortsetzen.

Bei einer Mitarbeiterversammlung in dieser Woche hieß die Geschäftsleitung die neue Kollegin Jana Engelmann feierlich willkommen."Unser Unternehmen ist im vergangenen Jahr in Deutschland stark gewachsen", sagt Dr. Mark Hiller, geschäftsführender Gesellschafter von Recaro Aircraft Seating. "Anfang 2014 waren in der Schwäbisch Haller Zentrale rund 930 Mitarbeiter tätig. Mittlerweile konnten wir die tausendste Mitarbeiterin an Bord begrüßen."

Auch Neuzugang Jana Engelmann ist als Forecasting Manager im After-Sales-Bereich beschäftigt. In ihrer Funktion kümmert sie sich um Prognosemethoden zur Unterstützung der Umsatzplanung, der Einkaufsaktivitäten und der Lagerbestandsplanung.

"Wir haben in den vergangenen Jahren in den Ausbau der Kapazitäten und in künftige Produktgenerationen investiert, um das Unternehmen fit für die Zukunft zu machen", erklärt Fabian Nickel, Leiter des Bereichs Personal bei Recaro Aircraft Seating, den Personalausbau. "Aufgrund der positiven Marktentwicklung und der wachsenden Nachfrage nach Recaro Produkten mussten wir unsere Organisation weiterentwickeln – sowohl im Inland als auch im Ausland. Daher haben wir unseren Mitarbeiterstamm kontinuierlich erweitert."

Aktuell entwickeln, fertigen und vertreiben weltweit mehr als 1.900 Mitarbeiter von Recaro Aircraft Seating Sitze für Passagierflugzeuge von Airbus und Boeing sowie für alle führenden Airlines. Mittelfristig soll der Wachstumskurs fortgesetzt werden.

ESA-Raumgleiter IXV bereit für Wiedereintritts-Mission

0

Das IXV der ESA ist startbereit: Am 11. Februar um 14:00 Uhr MEZ soll das "Intermediate eXperimental Vehicle" bzw. vorläufige experimentelle Raumfahrzeug an Bord einer Vega-Trägerrakete von Europas Raumflughafen in Französisch-Guayana aus abheben, um bei dieser Mission sein Verhalten beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre zu testen.

Die IXV-Mission dient der Erprobung fortschrittlicher Systeme und Technologien, um Europa unabhängige Kapazitäten für den Atmosphärenwiedereintritt und ein Bauelement für wiederverwendbare Raumtransportsysteme zur Verfügung zu stellen. Damit soll die Funktionstüchtigkeit von Konzepten für Auftriebskörper nachgewiesen werden, die die Vorteile einfacher Kapseln mit der Leistungsfähigkeit von Raumfahrzeugen mit Flügeln vereinen und somit für Präzisionslandungen sehr genau gesteuert und manövriert werden können.

Raumflug-Kompetenzen bis zum weichen Landen

Die ESA hat mittlerweile Kompetenzen entwickelt, die über die Einbringung von Raumfahrzeugen in ihre Umlaufbahnen hinaus auch automatische Andockmanöver mit kooperativen und unkooperativen Zielen und sogar Landungen auf fernen Himmelskörpern unseres Sonnensystems einschließen. Die Beherrschung unabhängiger Kapazitäten zur Rückkehr aus dem Weltraum verbunden mit einer weichen Landung auf der Erde eröffnet völlig neue Perspektiven, denn sie ist Grundvoraussetzung für wiederverwendbare Raketenstufen, die Rückführung von Bodenproben von anderen Planeten und den Rückflug von Astronauten zur Erde, darüber hinaus aber auch für künftige Missionen in den Bereichen der Erdbeobachtung, der Schwerelosigkeitsforschung und der Wartung und Entsorgung von Satelliten.

Erste Ergebnisse des Fluges werden etwa sechs Wochen nach dem Start erwartet. Die Auswertung der Flugdaten wird dem Programm für Europas wiederverwendbaren orbitalen Demonstrator (PRIDE) zugutekommen, das derzeit mit den auf den letzten beiden ESA-Ministerratstagungen bewilligten Finanzmitteln vorbereitet wird. Das wiederverwendbare Raumfahrzeug PRIDE soll mit Europas kleiner Trägerrakete Vega gestartet und in eine Erdumlaufbahn gebracht werden und anschließend automatisch auf einer Landebahn wieder aufsetzen können.

IXV-Start und Wiedereintritt aus 450 km Höhe

Nach der Trennung des IXV von seiner Vega-Trägerrakete in einer Höhe von 320 km über der Erde wird das fünf Meter lange und zwei Tonnen schwere Raumfahrzeug bis zu einer Höhe von etwa 450 km aufsteigen, um anschließend wieder in die Erdatmosphäre einzudringen, wobei es während des Sinkflugs mit seinen zahlreichen teils herkömmlichen, teils komplexen Sensoren eine Fülle von Daten sammeln wird.

Nachdem das IXV wieder von hypersonischen auf supersonische Geschwindigkeiten abgebremst haben wird, wird es einen mehrstufigen Fallschirm entfalten und die Fallgeschwindigkeit weiter verlangsamen. Schwimmballons werden das Raumfahrzeug nach seiner Wasserung im Pazifik über der Wasseroberfläche halten. Anschließend wird ein Schiff das Fahrzeug bergen, um die von ihm gesammelten Daten eingehend analysieren zu können. Die Dauer des IXV-Flugs soll insgesamt etwa 100 Minuten betragen.

Fotos: ESA–M. Pedoussaut, 2015, außer zweites Foto: Copyright ESA (Id: 333381).

Deutsche Flughäfen für maßgeschneiderte Modelle zum Lärmschutz

In Berlin hat der Flughafenverband ADV am heutigen Freitag auf die großen Fortschritte beim Thema Vermeidung von Fluglärm aufmerksam gemacht. Für die deutschen Flughäfen sprachen Stuttgarts Flughafengeschäftsführer Prof. Georg Fundel und der Kölner Geschäftsführer Michael Garvens gemeinsam mit ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel.

Der Luftverkehr ist bereits heute der am stärksten reglementierte Verkehrssektor in Deutschland. Darauf machte der Flughafenverband ADV am Freitag bei einer Pressekonferenz in Berlin aufmerksam. Die Flughäfen sehen bundeseinheitliche Vorgaben bei lärmabhängigen Start- und Landeentgelten, wie sie derzeit vom Gesetzgeber geplant sind, kritisch.

"Die lärmabhängigen Entgelte an den deutschen Flughäfen sind ein Erfolgsmodell. Mit lokalen Lösungen entwickeln Flughäfen gemeinsam mit den Bundesländern maßgeschneiderte Modelle, um dem Schutzbedürfnis der Flughafennachbarn zu entsprechen. Pauschale Vorgaben durch den Bund wären ein eindeutiger Rückschritt. Die zuständigen Landesgenehmigungsbehörden können zusammen mit den Flughafenbetreibern die Lage vor Ort am besten beurteilen und so lokale Lösungen durchsetzen, die von der Bevölkerung mitgetragen werden."

Bundesvorschriften wären Standardlösungen, die als sogenannte "one size fits all"-Regelungen den lokalen und regionalen Besonderheiten nicht gerecht werden, mahnte Beisel. Lärmabhängige Start- und Landeentgelte wurden erstmals in den 1970er Jahren auf Initiative der ADV-Flughäfen eingesetzt. Mit ihnen werden Fluggesellschaften für den Einsatz leiser Flugzeuge belohnt, für laute Flugzeuge hingegen gibt es deutliche Aufschläge. Dieses Steuerungsinstrument hat sich inzwischen europaweit zu einem wichtigen Instrument zur Minderung von Lärm im Umfeld von Flughäfen entwickelt. Laut aktuellen Zahlen des Umweltbundesamtes sank die Zahl der von Fluglärm Betroffenen in den vergangenen fünf Jahren um 36.000 – trotz einer deutlichen Zunahme der Zahl der beförderten Passagiere.

Die Erfolge des Engagements der Flughäfen sind sichtbar, wie Prof. Georg Fundel, Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart GmbH erläuterte: "Die deutschen Flughäfen haben sich gemeinsam mit den zuständigen Länderbehörden auf neue Entgelte verständigt. Der Anteil der lärmabhängigen Entgelte am gesamten Entgeltaufkommen hat sich in den letzten drei Jahren mehr als verdoppelt. Für die Fluggesellschaften wird der Einsatz von leisen Flugzeugen mehr denn je belohnt."

Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, stellte die Vorteile des derzeitigen Entgeltesystems dar: "Unsere Gebührenordnung ist ein elementarer Bestandteil unseres Lärmschutzkonzeptes und ein wirkungsvolles Steuerungsinstrument. Flüge in der Nacht sind grundsätzlich wesentlich teurer als am Tag, gleichzeitig gewähren wir Rabatte für den Einsatz leiser Frachtflugzeuge. Beides zusammen entfaltet eine deutliche Lenkungswirkung und führt zu weniger Fluglärm."

Bei der Einführung von lärmabhängigen Entgelten sind die deutschen Flughäfen in Europa führend. "Auf diese Vorreiterrolle sind wir sehr stolz und wollen sie auch verteidigen", betonte ADV-Hauptgeschäftsführer Beisel. Auch in Zukunft werden die deutschen Flughäfen das erfolgreiche System der lärmabhängigen Flughafenentgelte weiterentwickeln. Unter Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten wie dem Flugzeugtyp-Mix und Betriebszeitenregelungen werden die Flughäfen die komplexe Berechnungsmethodik der lärmabhängigen Flughafenentgelte erweitern und an ständig neue Anforderungen anpassen.

Darüber hinaus fördern die deutschen Flughäfen auch weitere Initiativen zum Lärmschutz: Sie arbeiten intensiv mit Fluggesellschaften an optimierten Anflugverfahren und der Flugroutenplanung, um den Fluglärm zu mindern. Die Flughäfen fordern die Bundesregierung auf, die Branche bei ihren Bemühungen zu unterstützen: "Der wirksamste Lärmschutz setzt an der Quelle an. Hierfür brauchen die Fluggesellschaften die nötigen Mittel zur Modernisierung ihrer Flotte. Das sind entscheidende Hebel. Hier sollte die Bundesregierung ansetzen und Innovationen vorantreiben", so Ralph Beisel abschließend.

Auf dem Foto: Prof. G. Fundel, M. Garvens, R. Beisel (von links). Hier gibt es Informationen zu den Aktivitäten für Lärmschutz am Flughafen Stuttgart, Frankfurt, Köln/Bonn, Berlin.