Start Blog Seite 349

airberlin mit Luxury Fashionlabel von Wolfgang Joop

Stars on Board! Das von Wolfgang Joop gegründete luxury Fashionlabel WUNDERKIND fliegt ab sofort auf den airberlin Langstreckenflügen mit. Gemeinsam mit WUNDERKIND entwickelte airberlin ein neues Amenity Kit für die Business Class.

Die Kultur- und Hygienetasche beinhaltet hochwertige Accessoires zum Wohlfühlen. „Es ist schon etwas Besonderes, mit WUNDERKIND und somit auch mit einem weltbekannten Designer wie Wolfgang Joop zusammenzuarbeiten. Auf das Ergebnis der neuen Kooperation dürfen sich unsere Gäste freuen“, sagt Thomas Ney, Leiter für Hospitality & Operations bei airberlin.

Die zwei eleganten Unisex Kits (für Strecken ex Deutschland und nach Deutschland) beinhalten Lippenpflege (Lip-Balm) und Gesichtscreme (Facial Moisturizer) von WUNDERKIND sowie weitere Komfort-Artikel wie Schlafmaske, Zahnbürste und Socken. Die silbergrauen Amenity Kits werden nach dem Flug garantiert nicht ausgedient haben und bleiben somit auch ein schönes Erinnerungsstück von einem airberlin Flug.

Auch die Waschräume an Bord der Business Class sind von nun an mit Handwaschgel und Körperlotion der Marke WUNDERKIND ausgestattet. Der Gast wird sich mit den neuen Beauty-Produkten rundum wohlfühlen. Jetzt wird Fliegen mit airberlin noch entspannter.

In den vergangenen Monaten hatte airberlin den Business Class Komfort kontinuierlich ausgebaut. 2014 wurden in allen Langstrecken-Fliegern die neuen Full-Flat-Sitze eingebaut.

Die Gäste der Business Class genießen ab sofort zudem mit den so genannten Privacy Dividern (Trennwände) bei den Doppelsitzen mehr Privatsphäre. Und neu ist außerdem der Updatezyklus beim Entertainmentprogramm auf der Langstrecke. Statt aller vier Monate, gibt es ab sofort alle zwei Monate einen Programmwechsel inklusive aktueller Blockbuster.

Philae schaltet Messgeräte ein

Lander Philae hat am 09. Juli 2015 von 19:45 Uhr bis 20:07 Uhr erneut Daten gesendet – darunter auch Messdaten des Instruments CONSERT. Auch wenn die Verbindung dabei mehrfach abbrach, blieb ein Kontakt zu Philae über insgesamt zwölf Minuten stabil. „Philaes Lebenszeichen beweist uns, dass die Kommunikationseinheit am Lander weiterhin funktioniert und unsere Kommandos empfängt“, sagt DLR-Ingenieur Dr. Koen Geurts aus dem Lander-Kontrollraumteam am DLR Köln. Dabei war die Stimmung in den letzten Tagen durchaus durchwachsen gewesen.

Seit dem 24. Juni 2015 hatte sich der Lander sich nicht mehr bei seinem Team im Lander-Kontrollzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeldet. Auch auf ein erstes Test-Kommando, das Instrument CONSERT einzuschalten, reagierte der Lander am 05. Juli 2015 nicht. Philae hatte es seinem Team nicht leichtgemacht, an sein Überleben auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko zu glauben. Jetzt antwortete Philae erneut auf ein zweites Kommando, CONSERT einzuschalten.

Extrem weite Fernsteuerung

„Wir haben Philae nie aufgegeben und sind optimistisch geblieben“, betont Koen Geurts vom DLR. Die Freude war groß, als Philae sich am 13. Juni 2015 nach sieben Monaten Winterschlaf wieder zurückmeldete und Daten über seinen Gesundheitszustand schickte. Der Lander war fit für den Betrieb an seinem fernen Arbeitsplatz in rund 300 Millionen Kilometer Entfernung von der Erde. Doch keine neue Flugbahn durch den Orbiter Rosetta, der als Funkrelais Philaes Daten zum Boden leitet, keine ausgeklügelte Annäherung an den Kometen ermöglichten eine regelmäßige Kommunikation mit dem Lander.

Aus den letzten gesendeten Lander-Daten am 24. Juni 2015 ließ sich allerdings auch nicht erkennen, dass Philae technische Schwierigkeiten hätte. Die gemessene Temperatur von null Grad Celsius in seinem Inneren ließ das Team des DLR darauf hoffen, dass Philaes Batterie sich nun sogar wieder aufladen würde. Damit wäre ein wissenschaftlicher Betrieb unabhängig von den Tageszeiten auf dem Kometen möglich. Rosetta ist eine Mission der ESA mit Beiträgen von ihren Mitgliedsstaaten und der NASA. Rosettas Lander Philae wird von einem Konsortium unter der Leitung von DLR, MPS, CNES und ASI beigesteuert.

Zurzeit werten die Lander-Experten des DLR die empfangenen Daten aus: „Wir sehen bereits, dass wir mit unserem Kommando, dass wir am 09. Juli gesendet haben, das CONSERT-Instrument erfolgreich eingeschaltet haben“, erläutert Koen Geurts. Allerdings: Auch jetzt stellt Lander Philae sein Team vor Rätsel. „Wir haben noch keine genaue Erklärung, warum er sich jetzt gemeldet hat und in den vergangenen Tagen nicht.“

Die Flugbahn des Orbiters beispielsweise wurde im Vergleich zu den vergangenen drei Wochen nicht verändert. Sicher ist aber: Philae hat die harschen Bedingungen auf Komet Churyumov-Gerasimenko bisher überstanden und reagiert auch auf Kommandos seines DLR-Teams. „Das sind extrem gute Nachrichten für uns“, sagt Philaes technischer Manager, Koen Geurts.

Mehr Ziele bringen Passagiere zum Flughafen Hannover

Das neue Strecken- und Airlineangebot am Hannover Airport hat für ein sehr gutes erstes Verkehrshalbjahr gesorgt. Von Januar bis Juni dieses Jahres sind 2,46 Mio. Passagiere von und nach Hannover geflogen. Das ist ein Plus von 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Der Touristikmarkt für den Sommerflugplan 2015 sieht in Hannover in diesem Jahr ein starkes Mengenwachstum bei den angebotenen Sitzen von ca. 15 Prozent vor. Dieses Wachstum wird im Wesentlichen von den Carriern TUIfly, Condor und der SunExpress getrieben.

Größeres Fluggerät, neue Airlines, attraktive Strecken und ein flexibler Flugplan sind die hauptsächlichen Gründe für das Verkehrsplus. Kurz vor Beginn der Sommerferien in Niedersachsen steht der Hannover Airport vor weiteren verkehrsstarken Wochen. Besonders beliebt bleiben dabei die Verbindungen nach Palma de Mallorca und Antalya. Auch die neue Ägypten-Verbindung mit Air Cairo nach Hurghada und die neue Zadar Strecke mit TUIfly sorgen für ein weiteres Reiseplus.

Die Vorzeichen für ein insgesamt erfolgreiches Verkehrsjahr 2015 am Hannover Airport sind gut. Ab Herbst wird SunExpress den Flughafen einmal wöchentlich mit Ras al Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten verbinden.

Auch der Ausblick für den Winterflugplan ist positiv: Condor bietet dann La Palma neu im Programm ab Hannover an. Und auch die Wintersportfreunde kommen auf ihre Kosten: TUIfly wird im Winterflugplan Salzburg neu in das Flugangebot aufnehmen.

SWISS Business Class in Boeing 777-300ER

Die Schweizer Fluggesellschaft SWISS läutet mit ihren neun Boeing 777-300ER ab Januar 2016 eine neue Ära auf der Langstrecke ein. In der SWISS Konfiguration werden die Flugzeuge mit insgesamt 340 Sitzplätzen ausgestattet und in allen drei Reiseklassen über eine hochmoderne Kabinenausstattung verfügen.

Die Boeing-Flugzeuge werden ab dem Sommerflugplan 2016 auf Strecken nach Asien, Südamerika und an die Westküste der USA eingesetzt.

Im Rahmen ihrer Strategie „Next Generation Airline of Switzerland“ wird SWISS ab 2016 auch ihre Langstreckenflotte erneuern. Insgesamt neun Boeing 777-300ER (Extended Range) werden ab Anfang 2016 in die Flotte integriert. Dafür schafft SWISS in den kommenden Jahren rund 360 neue Arbeitsplätze für Kabinenpersonal. Hochmoderne Kabinenausstattung in allen drei Klassen Die Boeing 777-300ER Flugzeuge werden in der SWISS Konfiguration über 340 Sitzplätze verfügen: acht First Class, 62 Business Class sowie 270 Economy Class Sitze.

Die vollständig überarbeitete Kabinenausstattung des neuen SWISS Flaggschiffs wird in allen drei Reiseklassen höchsten Ansprüchen an Komfort und Ästhetik gerecht. So lässt sich jeder SWISS First Sitz unkompliziert in eine Privatsuite verwandeln, die über den industrieweit größten Bildschirm von 32 Zoll verfügt. Hinzu kommen für die SWISS First Gäste elektrisch verstellbare Jalousien sowie eigene Garderoben. Ebenfalls neu an Bord: eine drahtlose Internetverbindung.

Härtegrad der Business Sitze einstellbar

Die SWISS Business Fluggäste profitieren künftig von einem auf Basis von Kundenwünschen weiterentwickelten und verbesserten Reiseerlebnis. So ermöglicht die Anordnung der Sitze ein Maximum an Privatsphäre und Bewegungsfreiheit, zudem kann der Härtegrad des Sitzkissens individuell reguliert werden. Standardmäßig lassen sich alle Sitze in der SWISS Business in ein über zwei Meter langes Bett verwandeln. Fluggäste der SWISS Economy kommen dank neuer Sitzkissentechnologie und eines großen persönlichen Touchscreens in den Genuss einer neuen Art des Reisens. Allen SWISS Economy Gästen steht neben dem regulären Service ein Selbstbedienungskiosk mit einer breiten Auswahl an Getränken und Snacks zur Verfügung.

Die neun Boeing 777-300ER Flugzeuge verfügen über drahtloses Internet. Der Zugang wird über eine Breitbandverbindung hergestellt. Dadurch können SWISS Fluggäste künftig auf ihren Laptops, Tablets oder Smartphones im Internet surfen und E-Mails versenden. „Mit der Boeing 777-300ER setzt SWISS neue Maßstäbe in Sachen Reiseerlebnis und Komfort für die Fluggäste. Darüber hinaus werden durch den Einsatz hochmoderner Triebwerke wesentliche Einsparungen beim Treibstoffverbrauch und CO2-Ausstoß erzielt“, so Harry Hohmeister, CEO von SWISS.

Ersatz für Airbus A340

Die Boeing 777-300ER verfügt über die ideale Reichweite, um die längsten Flüge im SWISS Streckennetz nonstop ab der Schweiz durchzuführen. Per Sommerflugplan 2016 werden die Boeing-Flugzeuge primär auf Strecken nach Hongkong, Bangkok und Los Angeles eingesetzt. Flüge nach San Francisco, São Paulo sowie Tel Aviv werden ebenfalls mehrmals wöchentlich bedient.

Die ersten sechs Airbus A340 Flugzeuge, die aus der SWISS Flotte ausscheiden, werden an die entsprechende Leasinggesellschaft zurückgegeben. Zwischen 2017 und 2018 werden drei weitere Airbus A340 durch Boeing 777-300ER ersetzt. Diese drei Flugzeuge werden bei der SWISS Schwestergesellschaft Edelweiss zum Einsatz kommen.

VC: Verfassungsbeschwerde gegen Tarifeinheitsgesetz

Die Vereinigung Cockpit hat sich seit Beginn der Diskussionen um das Gesetz klar gegen ein solches Vorhaben positioniert und eine Verfassungsbeschwerde angekündigt, sollte das Gesetz in der geplanten Form verabschiedet werden.

„Mit der Unterschrift des Bundespräsidenten unter das Gesetz zur Tarifeinheit hat die Bundesregierung die letzte Hürde genommen ein Grundrecht abzuschaffen“, so Ilja Schulz, Präsident der Vereinigung Cockpit. „Wir haben die vorbereitete Verfassungsbeschwerde – einschließlich Antrag auf eine einstweilige Anordnung – heute, mit Inkrafttreten des Gesetzes, eingereicht“, so Schulz weiter.

Mit dem Gesetz zur Tarifeinheit werde ein elementarer Teil des Art. 9 Abs. 3. GG ausgehöhlt und kleineren Gewerkschaft die Möglichkeit genommen, notfalls per Arbeitskampf die Interessen ihrer Mitglieder zu vertreten. Das vielerorts verbreitete Argument, es würde sich lediglich um eine „Ausgestaltung eines Grundrechtes“ oder die „Wiederherstellung eines abgeschafften Rechtszustandes“ handeln, ist falsch.

Das nun unterschriebene Gesetz stellt ein Grundrecht unter Mehrheitsvorbehalt. Hierzu zieht Ilja Schulz den Vergleich zum Demonstrationsrecht: „Zu demonstrieren ist für alle Bürger, insbesondere für Minderheiten, ein Grundrecht. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um eine große oder kleine Gruppe handelt. Würde nur noch die Gruppe eine Genehmigung für eine angemeldete Demonstration erhalten, welche nachweisbar die Mehrheitsmeinung vertritt, ist das Grundrecht aller Bürger abgeschafft.“

Vertreten wird die Vereinigung Cockpit bei ihrer Klage durch Bundesinnenminister a.D. Gerhart Baum, welcher schon mehrfach erfolgreich Verfassungsbeschwerde eingelegt hat. Beispielsweise gegen das Luftsicherheitsgesetz und die Online-Durchsuchung.

OVG bestätigt Betriebsgenehmigung des Flughafen Köln/Bonn

0

Das Oberverwaltungsgericht Münster hat die Klage von Anwohnern gegen die Betriebsgenehmigung des Flughafens Köln/Bonn abgelehnt. Die Kläger wollten gerichtlich feststellen lassen, dass der Flughafen nicht als planfestgestellt gilt. Das Gericht hat in seinem Urteil bestätigt, dass die Genehmigungslage des Flughafens rechtmäßig ist. Eine Revision wurde nicht zugelassen. Das Oberverwaltungsgericht hat mit dem heutigen Urteil die Bestandskraft der Betriebsgenehmigung und die Rechtsauffassung des Flughafens somit nochmals bestätigt.

„Mit seiner aktuellen Entscheidung hat das OVG das genehmigungsrechtlich sichere Fundament des Flughafens Köln/Bonn zusätzlich untermauert.“, sagt Flughafenchef Michael Garvens. Mit der Frage der fiktiven Planfeststellung hatten sich zuvor schon verschiedene Gerichte bis hin zum Bundesverwaltungsgericht befasst und die Rechtmäßigkeit der Betriebserlaubnis festgestellt.

20 Jahre PCF am Flughafen Frankfurt

0

Das Perishable Center Frankfurt (PCF) ist das Zentrum für temperaturgeführte Logistik direkt am Frankfurter Flughafen und europaweit die größte Einrichtung ihrer Art an einem Airport mit direkter Vorfeldanbindung.

Das PFC ist seit zwei Jahrzehnten die Nummer 1 in Europa – Über 9.000 Quadratmeter temperierte Lagerfläche direkt am Frankfurter Flughafen – über 120.000 Tonnen „Perishables“ laufen hier pro Jahr durch und bis zu 700 Tonnen täglich.

„Für die Luftfracht am Frankfurter Flughafen ist das Perishable Center Frankfurt ein ganz wichtiger Player, von dem die Groß- und Supermärkte und insbesondere natürlich die Verbraucher in der Rhein-Main-Region und weit darüber hinaus profitieren. Es ist ein enorm zuverlässiger Garant für leicht verderbliche Waren, dessen Dienste und Services allen Unternehmen am Standort offenstehen“, so Joachim von Winning, Geschäftsführer der Air Cargo Community Frankfurt. „Im Namen der Community gratuliere ich dem Perishable Center Frankfurt mit seinen rund 120 Mitarbeitern zum 20-jährigen Jubiläum und wünsche dem Luftfrachtumschlagslager Nummer 1 für temperaturgeführte Logistik in Europa eine weiterhin erfolgreiche Zukunft in einem wachsenden Luftfrachtmarkt.“

Täglich bis zu 700 Tonnen leicht verderbliche Waren, so genannte „Perishables“, aus fernen und exotischen Ländern gelangen vom Flugzeug direkt ins PCF, wo sie zwischengelagert, verzollt, kontrolliert und nach nur kurzer Aufenthaltsdauer zum Weitertransport verladen werden. Pro Jahr durchlaufen so Sendungen mit Fleisch, Fisch, Krustentieren, Pharmazeutika, Obst, Gemüse, Blumen und Pflanzen mit einem Gesamtvolumen vor mehr als 120.000 Tonnen das PCF. All dies wird in 20 streng überwachten Temperaturbereichen zwischen -24° C und +24° C abgewickelt. Fastcooling, Vakuumcooling, Nachbeeisen, Qualitätskontrollen und vieles mehr runden das breitgefächerte Dienstleitungsportfolio des PCF ab.

Absturz ohne Pilotensitz und Türverriegelung

0

Nach Angaben des Luftfahrzeughalters hatte der Pilot am Vortag mit ihm ein Telefongespräch geführt, in dem mitgeteilt worden war, dass Reparaturarbeiten am Luftfahrzeug durchgeführt werden und der linke Sitz sowie die linke Türverriegelung ausgebaut seien.

Identifikation

  • Art des Ereignisses: Unfall
  • Datum: 07. August 2013
  • Ort: Heist
  • Luftfahrzeug: Flugzeug
  • Hersteller / Muster: Reims Aviation Cessna / Cessna F 172N
  • Personenschaden: zwei Personen tödlich verletzt
  • Sachschaden: Luftfahrzeug zerstört
  • Drittschaden: geringer Flurschaden

Ereignisse und weiterer Flugverlauf

Der Pilot und ein Fluggast fuhren morgens gemeinsam im Fahrzeug zum Flugplatz Uetersen, um mit dem Flugzeug des Piloten einen Rundflug durchzuführen.

Als Eigentümer des Luftfahrzeuges besaß der Pilot die Schlüssel für das Büro des Halters am Flugplatz und konnte so die Papiere und die Schlüssel für den Rundflug erhalten. Nach Zeugenaussagen wurde die Cessna vor dem Start betankt und beide Personen wurden hintereinander sitzend im Luftfahrzeug gesehen. Gegen 11:08 Uhr startete die Cessna vom Flugplatz Uetersen auf der Piste 09.

Nach einem Rundflug von ca. 27 Minuten meldete sich der Pilot beim Turm über Flugfunk zur Landung. Es wurde ihm die Landerichtung 09 zugewiesen. Kurz darauf ist beobachtet worden, wie das Luftfahrzeug ca. 1,5 km vom Flugplatz entfernt in ein Waldgebiet stürzte. Das Luftfahrzeug wurde zerstört und beide Insassen wurden tödlich verletzt. Die Bilder zeigen Fotos der Unfallstelle.

Angaben zu Personen

Der 80-jährige Luftfahrzeugführer war seit dem 13.06.2007 Inhaber einer Lizenz für Privatpiloten, ausgestellt nach den Richtlinien der ICAO. Die Berechtigung als verantwortlicher Pilot auf einmotorigen Landflugzeugen (SEP land) war bis 30.06.2015 gültig. Sein flugmedizinisches Tauglichkeitszeugnis Klasse 2 war bis 20.01.2014 gültig, verbunden mit der Auflage (VML) eine Sehhilfe zu tragen und eine entsprechende Ersatzbrille mitzuführen.

Die Ausbildung zum Luftfahrzeugführer erfolgte in der Zeit vom 31.06.2006 bis 12.06.2007. Seine Gesamtflugerfahrung betrug ca. 180 Stunden mit 238 Landungen. Die Flüge wurden von ihm fast ausschließlich auf seinem Luftfahrzeug absolviert. In den letzten 90 Tagen hatte er 14 Flüge mit einer Flugzeit von 06:51 Stunden durchgeführt.

Angaben zum Luftfahrzeug

Die Cessna F 172 N ist ein einmotoriger Hochdecker in Metallbauweise mit festem Fahrwerk und ca. zehn Meter Spannweite. Das Luftfahrzeug war mit einem Motor Lycoming O-320H2AD und einem Zweiblattpropeller ausgerüstet. Ca. 150 Liter Kraftstoff konnten in den beiden Flügeltanks mitgeführt werden. Vor Antritt des Fluges wurden ca. 86 l AVGAS getankt. Das Flugzeug war in Deutschland zum Verkehr zugelassen und hatte eine Gesamtbetriebszeit von 11.615 Stunden. Die letzte Prüfung der Lufttüchtigkeit erfolgte am 23.06.2013.

Meteorologische Informationen

Zur Startzeit herrschten nach Zeugenaussagen CAVOK-Sichtflugbedingungen ohne Besonderheiten. Aus östlicher Richtung wehte der Wind mit ca. 5 kt.

Funkverkehr

Es bestand Funkverkehr mit Uetersen Info auf der Frequenz 122,7 MHz. Der Funkverkehr wurde nicht aufgezeichnet.

Angaben zum Flugplatz

Der Verkehrslandeplatz Uetersen (EDHE) verfügt über eine 1.100 Meter lange Grasbahn in der Ausrichtung 09/27. Für den Motorflug ist eine südliche Platzrunde in 750 ft AMSL vorgesehen.

Flugdatenaufzeichnung

An Bord des Luftfahrzeuges wurden keine Geräte zur Flugdatenaufzeichnung mitgeführt. Der BFU lagen die Radardaten der Flugsicherheitsorganisation zur Auswertung vor.

Unfallstelle und Feststellungen am Luftfahrzeug

Das Luftfahrzeug lag in Rückenlage ca. 1,5 km südwestlich vom Bahnbeginn der Grasbahn 09 entfernt in einem Waldgelände mit ca. 20 Meter hohem Baumbestand. Bevor das Luftfahrzeug mit großer Bahnneigung den Boden berührt hatte, war es ca. 26 Meter nordöstlich der Unfallstelle zur Baumberührung gekommen. Der Kabinenbereich des Luftfahrzeuges war zertrümmert, die Tragflächen waren zum Teil vom Rumpf abgetrennt und mehrfach gebrochen.

Vom Leitwerk blieb lediglich das rechte Höhenleitwerk fast unbeschädigt. Die Landeklappen waren ausgefahren und die Kraftstoffversorgung konnte uneingeschränkt nachvollzogen werden. Der Tankwahlschalter und der Zündschlüssel wurden in der Position „both“ vorgefunden.

Der Mixerhebel befand sich in der Position „full rich“. Die Kontrolle des Kerzenbildes ergab keine Besonderheiten. Der Propeller war an beiden Blattseiten annähernd gleichmäßig nach hinten verbogen und wies keine größeren Beschädigungen auf. Aus den Trümmern des Wracks konnte nur der rechte Pilotensitz geborgen werden. Der linke Pilotensitz war nicht eingebaut gewesen. In der linken Tür fehlte die Verriegelung.

Medizinische und pathologische Angaben

Beide verunfallten Personen wurden obduziert. Als Todesursache wurden polytraumatische Verletzungen infolge des Absturzes angegeben. Hinweise auf eingeschränkte Handlungsfähigkeit des Piloten ergaben sich nicht.

Brand

Es entstand kein Brand.

Organisationen und deren Verfahren

Nach Angaben des Luftfahrzeughalters wurde dem Eigentümer und Piloten vor Antritt des Fluges mitgeteilt, dass wegen anstehender Reparaturarbeiten das Luftfahrzeug nicht flugbereit wäre. Im Ausrüstungsverzeichnis des Flughandbuches der Cessna F 172 N wird der Pilotensitz als Mindestausrüstung gefordert und muss daher im Luftfahrzeug eingebaut sein. Der linke vordere Sitz ist in der Beladeordnung des Flughandbuches als Pilotensitz festgelegt und sollte nach den luftrechtlichen Forderungen vom verantwortlichen Luftfahrzeugführer eingenommen werden.

Beurteilung

Der Luftfahrzeugführer hatte die erforderliche Lizenz zur Durchführung des Fluges und ausreichend Erfahrung auf dem Flugzeugmuster. Zur Durchführung des Rundfluges wurde vom Piloten der rechte Pilotensitz gewählt, obwohl er das Luftfahrzeug bisher nur vom linken Sitz aus geflogen war. Die Bedienung vom rechten Sitz ist vergleichsweise anders. Auch die Übersicht auf die Kontrollinstrumente ist deutlich verändert.

Das Luftfahrzeug war ordnungsgemäß zum Verkehr zugelassen und nachgeprüft. Aufgrund der laufenden Reparaturarbeiten an der linken Kabinentür und des ausgebauten linken Pilotensitzes war das Luftfahrzeug nicht lufttüchtig. Trotz der ungewöhnlichen Beladung des Luftfahrzeuges lagen die Beladung und die Schwerpunktangaben für das Luftfahrzeug innerhalb der vorgegebenen Betriebsgrenzen. Die Wetterbedingungen waren gut und hatten keinen einschränkenden Einfluss auf die Flugdurchführung.

Die Auffindsituation des Luftfahrzeuges deutete darauf hin, dass der Aufprall auf dem Boden sehr steil und mit geringer Triebwerksleistung erfolgt war. Bei der Untersuchung wurden neben der fehlenden Türverriegelung und dem ausgebauten linken Sitz keine technischen Mängel festgestellt.

Zeugen, die den Absturz beobachtet hatten, beschrieben einen fast senkrechten Bahnneigungsflug aus ca. 200 Meter Höhe. Es ist sehr wahrscheinlich, dass das Luftfahrzeug aus dieser Höhe in einen überzogenen Flugzustand gelangt war.

Schlussfolgerung

Der Flugunfall ist darauf zurückzuführen, dass das Luftfahrzeug beim Fliegen der Landeeinteilung aus geringer Flughöhe aufgrund von Strömungsabriss in einen steilen Bahnneigungsflug gelangte, der vom Luftfahrzeugführer bis zum Aufprall auf den Boden nicht beendet wurde.

Der Vorgang könnte durch die Steuerführung aus ungewohnter Sitzposition begünstigt worden sein. Mit der Entscheidung, das Luftfahrzeug trotz ausgebautem linken Sitz von rechts zu fliegen, nahm der Pilot ein erhöhtes Risiko durch ungewohnte Sicht auf die Instrumente und ungewohnte Steuerführung des Flugzeuges in Kauf.

Alle angegebenen Zeiten, soweit nicht anders bezeichnet, entsprechen Ortszeit. Quelle und Bilder: BFU.

Tipps beim Ferienandrang am Flughafen Zürich

Aufgrund der Sommerferien herrscht an den kommenden Wochenenden am Flughafen Zürich Hochbetrieb. Mit ein paar einfachen Maßnahmen können Passagiere das Reisen angenehmer und effizienter gestalten. Auch in diesem Jahr werden die Sommerferien wieder zu einem Großandrang am Flughafen Zürich führen – an Spitzentagen werden bis zu 95.000 Passagiere erwartet. Zum Vergleich: An einem durchschnittlichen Tag reisen knapp 70.000 Passagiere über den Flughafen Zürich (Statistik von 2014). Die erwarteten Verkehrsspitzen an den Sommerferienwochenenden, verbunden mit verschiedenen laufenden Bauarbeiten erfordern von allen Flughafenpartnern eine gute Koordination.

Für Passagiere, aber auch Bringer und Abholer, gibt es ein paar einfache Massnahmen für eine effiziente Reise ab dem Flughafen Zürich:

Genügend Zeit planen und vorab einchecken

Aufgrund des hohen Passagieraufkommens ist es ratsam, mindestens zwei Stunden vor Abflug am Flughafen Zürich einzutreffen. Je nach Fluggesellschaft können Passagiere bereits am Vorabend oder zu Hause per Web Check-in oder Mobile Check-in einchecken. Auch an über 50 Bahnhöfen in der Schweiz wird ein Check-in inklusive Gepäckaufgabe angeboten. So können Passagiere bequem ihr Gepäck aufgeben und direkt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an den Flughafen Zürich reisen. Hier Informationen zu den verschiedenen Check-in-Möglichkeiten.

Behinderungen beim Anreisen

Auf der Anfahrt zum Flughafen und in der Drop off Zone kann es aufgrund verschiedener Bauarbeiten zu Behinderungen im Privatverkehr kommen. Reisende sollten daher für die Anfahrt genügend Zeit einplanen. Bringer können Passagiere in der Drop off Zone während der ersten fünf Minuten kostenlos absetzen. Für längere Aufenthalte zwecks Begleitung der Reisenden in die Abflughallen stehen die Parkhäuser P1-3 zur Verfügung. Abholer benützen ebenfalls die Parkhäuser P1-3. Einen Parkplatz in einem der Parkhäuser kann man online im Voraus buchen. Es ist ratsam, nach Möglichkeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

Sicherheitsbestimmungen

Für Flüssigkeiten im Handgepäck gelten unverändert folgende Bestimmungen: Parfums, Cremes, Getränke, Zahnpasta oder Ähnliches müssen in einem transparenten 1-Liter-Plastikbeutel, beispielsweise einem Gefrierbeutel, mitgeführt werden. Die einzelnen Flüssigkeitsgefässe dürfen nicht mehr als 100 ml fassen. Pro Person ist ein Plastikbeutel erlaubt. Ersatz-Batterien oder Akkus von Kameras und anderen elektronischen Geräten müssen im Handgepäck mitgeführt werden, im aufgegebenen Gepäck ist der Transport nicht gestattet. Informationen zu den Flüssigkeitsbestimmungen und Ausnahmeregelungen.

Flughafen-App

Infolge der Neueröffnung des Check-in 2 haben zahlreiche Fluggesellschaften ihren Check-in-Standort geändert. Passagiere können sich auf den Anzeigetafeln oder über die App des Flughafens Zürich informieren, in welchem Check-in-Bereich welche Flüge abgefertigt werden. Die App bietet weitere hilfreiche Informationen wie die Statusabfrage von Ankünften oder Abflügen oder Links zu besonderen Dienstleistungen wie beispielsweise die Betreuung von Passagieren mit eingeschränkter Mobilität. Passagiere mit speziellen Check-in-Bedürfnissen sollten sich vorab bei ihrer Fluggesellschaft informieren, da je nach Dienstleistung unterschiedliche Annahmezeiten gelten können.

Airbus schickt A350 XWB auf Demo-Tour nach Amerika

0

Airbus seinen neuen leichten Langstreckenflieger A350 XWB auf Demo Tour durch den amerikanischen Kontinent. Als erste Station landete das Flugzeug auf dem Sao Paulo Guarulhos International Airport (ICAO: SBGR, IATA: GRU).

Dabei konnten Airlinerepräsentanten von TAM, dem A350 Erstkunden der XWB aus Amerika, wie auch Vertreter anderer Airlines und Regierungen an einem Rundflug an Bord der MSN2 über Sao Paulo teilnehmen. Allein die LATAM Airlines Group, aus LAN Airlines und TAM Airlines hervorgegangen, hat 27 A350-900 bestellt. Auch Synergy Aerospace, Hauptanteilseigner von Avianca und Eigner von Avianca Brasil, hat zehn Maschinen der A350 XWB bestellt. Auf der Demo Tour kommt das Testflugzeug MSN2 noch an anderen großen Airports in Lateinamerika vorbei, so in Campinas (ICAO: SDAM, IATA: CPQ), Brasilien und Bogota (ICAO: SKBO, IATA: BOG), Kolombuien, bevor es in die USA weiterfliegt.

Das A350-900 MSN2 Testflugzeug zeigt in Sao Paulo seine Zweiklassenkabine mit 42 Business Class Sitzen, die sich, immer vier nebeneinander, völlig flach ausfahren lassen. Die 210 Economy-Class Sitze sind zu neunt in einer Reihe angeordnet. Bei Airbus-Flugzeugen können dank ihres größeren Rumpfquerschnitts Sitze mit einer Breite von 18 Zoll (46 cm) in der Economy-Klasse eingebaut werden. Maximal kann die A350 in zwei Klassen für bis zu 369 Passagiere konfiguriert werden und 8.000 Nautische Meilen (ca. 14.816 km) fliegen. Airbus hat für die A350 XWB bisher 781 feste Bestellungen.

173 Ferienflieger starten ab Leipzig/Halle und Dresden

Zum Beginn der Sommerferien in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen herrscht Hochbetrieb an den beiden Flughäfen der Mitteldeutschen Flughafen AG. Von Freitag bis Sonntag starten 80 Flugzeuge – 60 am Leipzig/Halle Airport, 20 am Flughafen Dresden International – zu Sonnenzielen am Mittelmeer, Atlantik, Schwarzen und Roten Meer. Am Leipzig/Halle Airport fliegen die meisten Urlaubsmaschinen nach Antalya an der Türkischen Riviera (15 Starts), Palma de Mallorca (neun) und Burgas (fünf). Jeweils drei Starts gibt es zum Ferienauftakt nach Kreta, Istanbul und Varna.

Auch am Flughafen Dresden International stehen Antalya (sieben Flüge), Palma de Mallorca (fünf) und Kreta (zwei) bei den Urlaubern hoch im Kurs. Je eine Maschine startet nach Burgas, Varna, Korfu, Rhodos, Barcelona und Gran Canaria.

In der ersten Ferienwoche hält der Ansturm auf die Ferienflieger an: Dann starten in Leipzig/Halle insgesamt 125 Flugzeuge Richtung Südeuropa, Nordafrika und Vorderasien. In Dresden heben 48 Flugzeuge zu den Sonnenzielen ab.

Parken fürs Parken

An den beiden mitteldeutschen Flughäfen stehen rund 8.000 Parkplätze zur Verfügung – rund 5.000 in Leipzig/Halle und 3.000 in Dresden. Parkplätze können bequem im Internet gebucht werden.

Preisbeispiele Leipzig/Halle: Auf den Low-Cost-Parkplätzen P15 (nur online buchbar) und P20 kosten 4-8 Tage Parkdauer 20 Euro, 9-15 Tage 35 Euro, 16-20 Tage 55 Euro und 21 und mehr Tage 60 Euro.

Preisbeispiele Dresden: Auf dem „Super Low Cost“-Parkplatz P3 kosten 7-9 Tage Parkdauer 15 Euro, 10-16 Tage 25 Euro und 17-21 Tage 35 Euro. Zugriff online hier.

DLR und kanadische NRC verstärken Zusammenarbeit

In den nächsten fünf Jahren sollen gemeinsame bestehende Forschungsprojekte beispielsweise in den Bereichen der alternativen Treibstoffe vertieft und neue Kooperationsprojekte unter anderem in der UAV- und Kabinenforschung erleichtert werden.

Gute Kontakte in beide Richtungen bestanden zwar bereits auch schon bisher, doch mit der Unterzeichnung eines Kooperationsrahmenabkommens am 09. Juli 2015 haben das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und dem National Research Council of Canada ihre Zusammenarbeit noch bestärkt.

Luftfahrtforschung aus Deutschland und Kanada

Das DLR ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Seine Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit sind in nationale und internationale Kooperationen eingebunden. Darüber hinaus ist das DLR im Auftrag der Bundesregierung für die Planung und Umsetzung der deutschen Raumfahrtaktivitäten zuständig. Zudem sind im DLR zwei Projektträger zur Forschungsförderung angesiedelt.

Der National Research Council of Canada (NRC) ist die führende Forschungs- und Technologieorganisation der kanadischen Regierung. In der Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern bietet der NRC Innovationsförderung, strategische Forschung sowie wissenschaftliche und technische Dienstleistungen.

„Zwischen DLR und NRC gibt es vielfältige gemeinsame Forschungsinteressen und komplementäre Einrichtungen und Fähigkeiten“, erläutert DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke. Dies ist zum Beispiel bei Forschungsflugzeugen, Turbinentestständen oder Windkanälen der Fall. „Beide leisten zudem Pionierarbeit in der nachhaltigen Luftfahrt und schätzen enge Kooperationen mit der jeweils nationalen Luftfahrtindustrie.“

Mit den Unterschriften von DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke und dem NRC-Luftfahrt-Direktor Jerzy Komorowski wird der Wissensaustausch und die Zusammenarbeit der beiden Forschungseinrichtungen im Bereich Luftfahrt gefestigt. Das Kooperationsrahmenabkommen wird die Zusammenarbeit in Projekten an den DLR-Instituten erleichtern.

Erfolgreiche Kooperationen

Ein Beispiel für die bisherige gute Zusammenarbeit ist die Flugmission ACCESS-II (Alternative Fuel Effects on Contrails und Cruise Emissions), die DLR, NRC und NASA gemeinsam im Mai 2014 durchführten. Im Formationsflug hinter einer DC-8 der NASA untersuchten DLR und NASA die Abgaszusammensetzung und NRC forschte zur Dynamik der DC-8-Wirbelschleppe. Ziel war es dabei, die Emissionen sowie die Kondensstreifenbildung beim Einsatz alternativer Treibstoffe im Flug zu untersuchen.

Die Zusammenarbeit bei ACCESS II fand unter dem Dach des Internationalen Forums für Luftfahrtforschung IFAR (International Forum for Aviation Research) statt, in dem DLR, NRC und NASA drei unter 26 Mitgliedseinrichtungen sind. Erste Kontakte und ein Wissensaustausch mit dem NRC bestehen unter anderem bereits mit dem DLR-Institut für Flugsystemtechnik, dem DLR-Institut für Verbrennungstechnik und dem DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik.

Im Titelbild: Ein Beispiel für die bisherige gute Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und dem National Research Council of Canada (NRC) ist die Flugmission ACCESS-II (Alternative Fuel Effects on Contrails und Cruise Emissions), die DLR, NRC und NASA gemeinsam im Mai 2014 durchführten.

Abb. 2: Unterschrift für eine engere Zusammenarbeit DLR Mit den Unterschriften von DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke (r.) und dem NRC-Luftfahrt-Direktor Jerzy Komorowski wird der Wissensaustausch und die Zusammenarbeit der beiden Forschungseinrichtungen im Bereich Luftfahrt gefestigt. Das Kooperationsrahmenabkommen wird die Zusammenarbeit in Projekten an den DLR-Instituten erleichtern.

Fotos: DLR (CC-BY 3.0), NRC.

Condor erweitert Flüge – Neu nach Varna

0

Condor bietet im Zeitraum vom 15. Juli bis zum 26. August mehr Flüge zu Reisezielen auf der Kurz- und Mittelstrecke an. Um der großen Nachfrage nach diesen beliebten Sommerzielen nachzukommen, geht es montags zusätzlich von Frankfurt, Düsseldorf und Leipzig nach Palma de Mallorca sowie von München nach Antalya.

Mittwochs wird ein zusätzlicher Flug von Stuttgart nach Palma de Mallorca sowie von Leipzig nach Antalya angeboten. Neu im Sommer-Programm des Ferienfliegers ist das Ziel Varna in Bulgarien, das von Frankfurt und München aus immer mittwochs angeflogen wird.

Die bulgarische Küstenstadt besticht mit ihrer traumhaften Lage am berühmten Goldstrand, dem türkisblauen Wasser des Schwarzen Meeres und kulturellen Highlights wie zum Beispiel der imposanten Muttergottes-Kathedrale oder dem Felsenkloster Aladzha. Auch als Veranstaltungsort für internationale Musik- und Filmfestivals ist Varna ein beliebtes Reiseziel.

„Es freut uns sehr, dass unsere Kurz- und Mittelstreckenziele im Sommer 2015 so gut angenommen werden, sodass wir nun sogar noch zusätzliche Flüge nach Bulgarien, Mallorca und Antalya anbieten können“, sagt Tammo Gause, Commercial Director Short & Medium Haul der Condor Flugdienst GmbH.

Sonderausstellung zu 100 Jahre Flughafen Friedrichshafen

Der Flughafen Friedrichshafen wurde am 07. Juni 2015, 100 Jahre alt. Zu diesem Anlass gab es eine besondere Ausstellungseröffnung: Das Dornier Museum Friedrichshafen lässt mit einer neuen Sonderausstellung die 100-jährige bewegte Geschichte des Flughafens lebendig werden.

Zur Eröffnung kam Staatssekretärin Brigitte Zypries, im Bundes-Wirtschaftsministerium zuständig für Luft- und Raumfahrt. Als zweitältester Flughafen Deutschlands gilt der heutige Bodensee Airport als wichtige Institution bei der stadtgeschichtlichen Entwicklung des Luft- und Raumfahrtstandorts Friedrichshafen – und Dornier ist von Beginn ein Teil dieser Geschichte.

Anfänge der Luftfahrt

Somit wird das Dornier Museum Friedrichshafen zum Schauplatz dieser bewegenden Flughafengeschichte. Über einer Nachbildung der heutigen Start- und Landebahn des Bodensee-Airports starten Flugzeugmodelle aus den verschiedenen Epochen der Luftfahrtgeschichte in Richtung Zukunft. Bild- und Texttafeln begleiten die Besucher auf ihrer Reise.

Am 07. Juni 1915 erhob sich das am Flugplatz Löwental gebaute Luftschiff zu seiner Jungfernfahrt. Damit ist der Flughafen Friedrichshafen nach dem Flughafen Hamburg der zweitälteste Flughafen Deutschlands, der noch in Betrieb ist. Auch der Ort der Ausstellung ist gut gewählt, denn die Dornier Unternehmensgeschichte ist mit dem Flughafen Friedrichshafen eng verbunden – deshalb hat das Dornier Museum auch seinen Platz am Flughafen: Im Jahr 1924 mietet sich Claude Dornier am Flugplatz Löwental ein, baut dort in der Zeppelinhalle ein Holzmodell des später weltberühmten Flugschiffs Do X und erprobt die beiden Passagiermaschinen Dornier Komet und Merkur auf dem Flugplatzgelände.

1928 – vom Flugplatz zum Flughafen

Bei der Gründung der Flughafen Friedrichshafen GmbH im Jahr 1928 wird die Dornier Metallbau GmbH zum Hauptgesellschafter neben der Stadt Friedrichshafen. Durch den Anschluss an das Liniennetz der Luft Hansa AG und dem Zeppelin LZ 127 „Graf Zeppelin“ wird der Flugplatz auch für die zivile Luftfahrt von Bedeutung. Von nun an heißt es „Von Friedrichshafen in die Welt“. Heute trägt der Bodensee-Airport mit seinen jährlich 600.000 Passagieren maßgeblich zur Stärke des Wirtschaftsstandortes Bodensee bei.

Berthold Porath, Direktor des Dornier Museums: „Das Dornier Museum ist Teil der Luftfahrtgeschichte in Friedrichshafen. Zudem ist das Wirken des Luftfahrt Pioniers Claude Dornier hier am Ort zeitlich eng verknüpft mit der Gründung des Flughafens.“ Claude Dornier kam 1910 zu Zeppelin, gründete dort 1914 seine eigene Abteilung „Do“ und begann mit der Konstruktion von Flugzeugen – ein Jahr vor Eröffnung des Flugplatzes. „Ich bin froh, dass wir die Sonderausstellung in einem so großen Rahmen zeigen können“, sagt Porath: „Bei unseren ‚DO-DAYS‘ am 8. und 9. August werden wir mit vielen historischen Maschinen das Thema buchstäblich abheben lassen.“

Claus-Dieter Wehr: „Keimzelle der Industrie“

Der neue Geschäftsführer des Bodensee Airport, Claus-Dieter Wehr, war zuvor Geschäftsführer des Hamburger Flughafens, des ältesten Flughafens in Deutschland, der im Jahr 2011 sein 100-jähriges Jubiläum feierte. Nun ist er zum zweitältesten Flughafen nach Friedrichshafen gewechselt und kann dieses Jubiläum ein zweites Mal begleiten – was ihn sichtlich freut: „Ich bin immer wieder davon fasziniert, an einem Flughafen mit derart langer Historie tätig zu sein“, sagt Claus-Dieter Wehr – und sieht es als Verpflichtung für die Zukunft: „Immerhin ist dieser Standort eine der Keimzellen für einen einzigartigen Cluster an Industrie, der weltweit Bedeutung hat. Der Bodensee-Airport Friedrichshafen wird deshalb alles tun, um auch künftig diese international orientierte Region mit ihren Menschen zuverlässig an den weltweiten Luftverkehr anzuschließen.“

Brigitte Zypries: „Friedrichshafens Tor zur Welt“

Die Bedeutung Friedrichshafens für ganz Deutschland betonte Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin und Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft-und Raumfahrt: „Der Flughafen Friedrichshafen ist ganz eng mit der Geschichte der Luftfahrtindustrie in der Bodenseeregion verbunden. Hier hat Graf Zeppelin seine Luftschiffe entwickelt und gebaut. Dornier hat mit epochalen Flugzeugentwürfen den Luftverkehr geprägt. Friedrichshafen und Baden Württemberg sind bis heute wichtige Industriestrandorte der deutschen Luft- und Raumfahrt. Daran hat auch der Flughafen als Friedrichshafens Tor zur Welt seinen Anteil. Ich wünsche dem Flughafen alles Gute für die Zukunft!“

Kein VIP für Joschka Fischer

„In den Siebzigern stand hier noch eine Luftaufsichts-Baracke, wie bei Reinhard Mey“, erzählt Ottmar Landwehr, der einst als Pilot bei der in Friedrichshafen ansässigen Fluggesellschaft Delta Air und im Dornier-Werksverkehr flog. „Morgens kochten wir dort erst Kaffee für unsere Passagiere, dann gingen wir zu unserer Do 228.“ Verspätete Passagiere wurden auch mal auf dem Flugfeld bei laufenden Motoren durch die Gepäckklappe an Bord genommen. Bei Nebel wusste man „bei der Schlosskirche rechts unten“, dass der Landeanflug stimmte.

Claudia Jungschmidt saß damals im Tower: „Ich war immer froh, wenn ich das Fahrwerk von Herrn Landwehr bei mir vorbeischweben sah.“ Ihre Erinnerungen für die Jubiläumsschrift schrieb sie unter dem Titel „Fluglotsin im Wilden Westen“. Said Bellout kam 1976 als französischer Soldat nach Friedrichshafen, hat danach viele Jahre als Fluggast Kontrolleur das Wachsen des Flughafens miterlebt. Sein witzigstes Erlebnis: Als ihn einmal Joschka Fischer vergeblich nach einer VIP-Lounge fragte. So etwas lag damals noch in weiter Ferne.

Auf dem Bild: Berthold Porath, Direktor des Dornier Museums Friedrichshafen eröffnet gemeinsam mit Staatssekretärin Brigitte Zypries sowie Esther Perband, Geschäftsführerin der Dornier Holding und Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer der Flughafen Friedrichshafen GmbH die Sonderausstellung.

Evakuierung von Passagieren: Tegel übt den Notfall

0

Am heutigen Donnerstag, 09.07.2015 ca. von 21:30 bis 23:00 Uhr, wird die Flughafengesellschaft einen Notfalleinsatz am Flughafen Berlin-Tegel simulieren. Angenommenes Szenario ist der Brand eines Vorfeldfahrzeuges im Luftsicherheitsbereich von Terminal C3. Die Fluggesellschaft airberlin stellt im Zusammenhang mit der Übung eine ihrer Maschinen zur Verfügung, um die Evakuierung über Notrutschen zu proben. Nach den Bestimmungen der ICAO (International Civil Aviation Organization) ist die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH verpflichtet, umfassende Notfallübungen im Abstand von nicht mehr als zwei Jahren durchzuführen.

An der Übung beteiligt sind neben Mitarbeitern der Flughafengesellschaft und airberlin auch die Berliner Feuerwehr, die Berliner Polizei, die Bundespolizei, die Deutsche Flugsicherung sowie Bodenverkehrsdienstleister. Die Notfallübung dient u.a. der Überprüfung interner Abläufe und ist nicht öffentlich. Über die Ergebnisse informiert die Flughafengesellschaft zusammen mit den beteiligten Partnern nach Auswertung der Übung.

Cessna 172 verunglückt mit Fluglehreranwärter und Schüler

0

Die Cessna 172 R startete um 13:03 Uhr auf der Piste 25 des Flughafens Augsburg zu einem Schulflug. Auf den beiden vorderen Sitzen Sitz befanden sich ein Flugschüler (links) und sein Lehrer (Fluglehreranwärter, rechts).

Identifikation

  • Art des Ereignisses: Unfall
  • Datum: 03. Februar 2015
  • Ort: Augsburg
  • Luftfahrzeug: Flugzeug
  • Hersteller / Muster: Cessna Aircraft Company / Cessna 172 R
  • Personenschaden: keiner
  • Sachschaden: Luftfahrzeug zerstört
  • Drittschaden: leichter Flurschaden

Ereignisse und weiterer Flugverlauf

Es war der erste Flug des Flugschülers mit dem Fluglehreranwärter sowie mit dem Luftfahrzeug Cessna 172 R. Auf dem hinteren rechten Sitz saß ein weiterer Fluglehrer als Fluggast, der den Flugschüler überwiegend ausgebildet hatte.

Der Schulflug sollte kurz vor dem Abschluss der Ausbildung einer simulierten Prüfung mit Schwerpunkt Funknavigation dienen. Das Luftfahrzeug stand über Nacht im Freien und wurde nach Angaben der Besatzung und des Fluggastes vor dem Start von einer Schneeauflage befreit. Die drei an Bord befindlichen Personen gaben weiter an, dass sich unter dem Schnee kein Eis befunden habe. Der Flugschüler gab zu Protokoll, dass es während des Startlaufes keine Auffälligkeiten gegeben habe. Abb. 2 zeigt den Flugweg und die Unfallstelle (Quelle: BFU/ Google EarthTM).

Kurz nach dem Abheben, bei einer Geschwindigkeit von 62 bis 65 Knoten, sei die Cessna „schlagartig nach rechts weggedreht“. Er habe daraufhin das linke Seitenruder voll getreten, das Flugzeug habe aber nicht reagiert. Unmittelbar danach habe der Fluglehreranwärter eingegriffen und versucht mit dem Querruder gegenzusteuern, was ebenfalls keine Wirkung zeigte. Das Flugzeug habe weiter nach „rechts gedreht“ und erst durch „Nachdrücken auf eine Linkskorrektur reagiert“.

Die Cessna habe kurz darauf mit der rechten Tragfläche den Flugplatzzaun berührt und sich nachfolgend überschlagen. Der Platzverkehrslotse gab an, das Abdriften der Cessna 172 sowie ein Abkippen über die linke Tragfläche beobachtet zu haben. Die an Bord befindlichen Personen konnten das Flugzeug ohne Verletzungen selbstständig verlassen. Die Cessna 172 wurde durch den Aufprall zerstört.

Angaben zu Personen

Der 41-jährige verantwortliche Luftfahrzeugführer war seit dem 08.05.2014 Inhaber einer unbefristeten Lizenz für Berufspiloten CPL (A), ausgestellt nach den Regelungen der Europäischen Union. In die gemäß Teil FCL nach ICAO-Standards erteilte Lizenz waren die Klassenberechtigungen für einmotorige und zweimotorige Flugzeuge mit Kolbentriebwerk (SEP land, MEP land), jeweils gültig bis 31.05.2015, eingetragen.

Für beide Klassenberechtigungen war zusätzlich eine Instrumentenflugberechtigung (IR) mit gleichem Gültigkeitsdatum eingetragen. Das Tauglichkeitszeugnis Klasse 1 war bis 25.10.2015 (Rechte für Klasse 1) und 25.10.2016 (Rechte für Klasse 2 und LAPL) datiert, verbunden mit der Auflage, eine Brille zu tragen und eine Ersatzbrille mitzuführen.

Nach bestanderer Fluglehrerprüfung war er als Fluglehreranwärter tätig. Die Gesamtflugerfahrung betrug 918 Stunden, davon 107 Stunden als Fluglehreranwärter. In den letzten 90 Tagen hatte er rund 30 Stunden mit 55 Starts, überwiegend auf dem Muster Cessna 172, durchgeführt. Der 32-jährige links sitzende Flugschüler befand sich seit Oktober 2013 in der Ausbildung zum Privatpiloten PPL (A) nach den Regelungen der Europäischen Union, Part-FCL.

Er hatte eine Flugerfahrung von insgesamt ca. 59 Flugstunden mit 155 Starts. Die Flüge hatte er auf den Mustern Cessna 152 sowie Cessna 172 P und Cessna 172 S (ausgestattet mit Glascockpit) absolviert, davon rund zehn Stunden im Alleinflug. Das flugmedizinische Tauglichkeitszeugnis Klasse 2 war bis zum 22.08.2018 gültig. Der auf dem hinteren Sitz befindliche Mitflieger war ebenfalls Fluglehrer. Bei ihm hatte der Flugschüler seine bisherige praktische Ausbildung absolviert.

Angaben zum Luftfahrzeug

Die Cessna 172 R ist ein abgestrebter Schulterdecker in Metallbauweise mit vier Sitzplätzen. Das Flugzeug wurde 1998 mit der Werknummer 17280524 des Herstellers Cessna Aircraft Company gebaut. Es verfügte über einen Lycoming IO-360-L2A- Motor.

Die maximal zulässige Gesamtmasse liegt bei 1.111 kg. Es wurden an der Unfallstelle ca. 80 Liter Kraftstoff ausgelitert. Als Abflugmasse wurden 1.103 kg ermittelt. Der Schwerpunkt lag bei 1070,2. Das Luftfahrzeug war in Deutschland zum Verkehr zugelassen und wurde von einem Verein betrieben. Die Gesamtbetriebszeit betrug 3.583 Stunden mit 9.509 Landungen. Die letzte Prüfung der Lufttüchtigkeit erfolgte am 04.08.2014. Die letzte 100-Stunden-Kontrolle fand am 20.01.2015 statt, danach wurde das Flugzeug sechs Stunden geflogen. Vor dem Unfallereignis wurde die Cessna 172 R das letzte Mal zwei Tage zuvor am 01.02.15 betrieben.

Meteorologische Informationen

Am Flughafen Augsburg betrugen die Sichten über zehn Kilometer. Der Wind kam aus 310 Grad mit ca. drei Knoten. Die Temperatur lag um -1 Grad und der Luftdruck (QNH) betrug 1.002 hPa. In den frühen Morgenstunden des 03.02.2015 lagen die Temperaturen im zweistelligen Minusbereich und es herrschte Nebel vor. Am 02.02.2015 lagen die Temperaturen tagsüber um den Gefrierpunkt und es gab Niederschläge in Form von Schnee. Nach dem Unfall und während der Bergung und dem Transport des Flugzeugwracks in den Hangar war es niederschlagsfrei.

Funkverkehr

Es bestand Funkverbindung mit der Flugverkehrskontrollstelle von Augsburg. Der Funkverkehr wurde aufgezeichnet.

Angaben zum Flugplatz

Der Flughafen Augsburg (EDMA) befindet sich unmittelbar nordöstlich der Stadt Augsburg in einer Höhenlage von 1.515 ft AMSL. Er verfügt über eine 1.594 Meter mal 30 Meter lange Asphaltpiste mit der Ausrichtung 070/250 Grad. Zum Zeitpunkt des Unfalls war die Piste 25 in Betrieb.

Flugdatenaufzeichnung

Das Luftfahrzeug war weder mit einem Flugdatenschreiber (FDR) noch mit einem Cockpit Voice Recorder (CVR) ausgestattet. Beide Aufzeichnungsgeräte waren nach den gültigen luftrechtlichen Regelungen nicht gefordert.

Unfallstelle und Feststellungen am Luftfahrzeug

Bei Eintreffen der BFU befand sich das Flugzeugwrack in einem Hangar. Die Polizei hatte zuvor Übersichtsfotos von der Unfallstelle angefertigt. Detailaufnahmen der Wrackteile und Skizzen von der Unfallstelle mit Aufschlagspuren lagen der BFU nicht vor. Die Unfallstelle lag außerhalb des Flughafengeländes auf einer mit Schnee bedeckten Ackerfläche. Sie war rund 700 Meter vom Beginn des Startlaufes und 300 Meter vom Abhebepunkt entfernt. Der Abstand von der Pistenmitte betrug 100 Meter. Die Längsachse der Cessna 172 R in Rückenlage zeigte mit dem Vorderteil in Richtung 250 Grad. Der Rumpf war hinter dem Cockpit um 90 Grad zur Seite abgeknickt.

Das hintere Rumpfsegment sowie die Leitwerke mit den Rudern waren mehrfach geknickt und verbogen. Das Hauptfahrwerk sowie die beiden Streben waren optisch unversehrt, das Bugrad abgebrochen. Die Cockpithaube war gebrochen und teilweise abgelöst. Die Tragflächen waren mehrfach gestaucht, aber noch mit dem Rumpf verbunden. Querruder und Klappen waren verbeult und die beiden Randbögen jeweils nach oben gebogen.

Der Motor nebst Anbauteilen war beschädigt und die Motoraufhängung zum Teil abgerissen. Der Propeller war auf einer Seite verbogen und beide Blattspitzen wiesen Einschlagmarkierungen auf. Das Titelbild und Abb. 3 zeigen die Unfallstelle (Quelle: Polizei).

Aus beiden Flächentanks wurden ca. 80 Liter Kraftstoff entnommen, eine unbestimmte Menge Kraftstoff war nach Angaben der Ersthelfer ins Erdreich eingedrungen. Die Klappen wurden in Stellung null Grad (Klappenstellung und Bedienhebel) vorgefunden. Leistungshebel (Throttle) und Durchflussregler (Mixture) standen jeweils auf „voll reich“ und der Tankwahlhebel war auf beide Tanks geschaltet. Die Stellung der Trimmung konnte infolge eines gerissenen Verbindungsseils nicht nachvollzogen werden. Der Schalter „Pitot Heat“ (Heizung für Staudrucksonde) war abgebrochen.

Am linken Steuerhorn war ein mobiles Navigations-Tablet befestigt. Hinweise auf technische Mängel an Triebwerk und Steuerung ergaben sich bei der Untersuchung nicht. An den Oberseiten der beiden Tragflächen wurden nach der Bergung und Lagerung in einem Hangar von der BFU flächendeckend gefrorene Tropfen festgestellt. Abb. 4 und 5 zeigen die Tragflächenoberseite mit vereisten Tropfen. Informationen zu Zeitpunkt und Art der Entstehung der Tropfen lagen der BFU nicht vor.

Brand

Es entstand kein Brand.

Der Untersuchungsbericht wurde gemäß § 18 FlUUG summarisch abgeschlossen, d.h. ausschließlich mit Darstellung der Fakten.

Alle angegebenen Zeiten, soweit nicht anders bezeichnet, entsprechen Ortszeit. Quelle sowie Bilder, wenn nicht anders angegeben: BFU.

Thomas Kuhn neuer Präsident und CEO bei BizJet International

Thomas Kuhn ist neuer Präsident und Vorstandsvorsitzender (CEO) bei BizJet International Sales and Support, Inc., einer US-Tochtergesellschaft von Lufthansa Technik in Tulsa, Oklahoma. Er folgt Manfred Gärtner nach, der seit 2013 an der Spitze von BizJet International stand.

Manfred Gärtner wird Lufthansa Technik Ende Juli verlassen und seine Laufbahn außerhalb der Lufthansa Gruppe fortsetzen. Thomas Kuhn war zuletzt Director Engineering Services im Geschäftsbereich VIP & Executive Jet Maintenance der Lufthansa Technik in Hamburg, Deutschland.

Thomas Kuhn (51) studierte Luftfahrttechnik und schloss seine Ausbildung mit einem Diplom ab. Kuhn startete seine Laufbahn bei Lufthansa Technik 1989 als Flugzeugingenieur. In den folgenden Jahren bekleidete er verschiedene Managementfunktionen, vor allem im Geschäftsbereich Flugzeugwartung. Im Jahr 2008 wurde Thomas Kuhn Teilbereichsleiter Überholung bei Ameco Beijing, einem Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Air China. 2011 übernahm er die Verantwortung als Director Engineering Services im Geschäftsbereich VIP & Executive Jet Maintenance bei Lufthansa Technik in Hamburg, Deutschland.

Kratky und Froese mit neuen Aufgaben in der Lufthansa Group

Klaus Froese, Chief Operating Officer (COO) der Austrian Airlines, wird per 01. September 2015 in den Vorstand der Lufthansa Passage wechseln und dort als COO Kay Kratky nachfolgen. Dies wurde gestern im Vorstand der Deutschen Lufthansa AG beschlossen.

Kratky (im Bild links) wechselt bekanntlich als Chief Executive Officer (CEO) per 01. August 2015 zur Austrian Airlines nach Wien. Froese übernimmt in seiner Funktion auch die Verantwortung für das Drehkreuz der Lufthansa am Hub Frankfurt und übergreifend für den Flugbetrieb (Operations).

„Klaus Froese hat erfolgreich an der Restrukturierung und der Zusammenführung von Tyrolean Airways mit der Austrian Airlines gearbeitet und damit einen wichtigen Beitrag für die Zukunft der Austrian geleistet. Für seinen Einsatz und seine erfolgreiche Arbeit danken wir ihm, und wir wünschen ihm ebenso viel Erfolg und Freude in seiner neuen Aufgabe am Hub in Frankfurt“, sagt Harry Hohmeister, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Austrian Airlines. Die Nachfolgeregelung bei der Austrian Airlines wird in den nächsten Wochen noch bekanntgegeben.

Mit Wirkung zum 01. November 2015 wechselt auch Thomas Winkelmann (rechts im Bild), seit 2006 Sprecher der Geschäftsführung der Germanwings GmbH, zur Lufthansa Passage. Neben der Leitung des südlichen Drehkreuzes der Lufthansa, dem Hub München, verantwortet Winkelmann künftig Finanzen und Controlling der Lufthansa Passage. Thomas Klühr, der diese Aufgabe bislang innehat, wird eine neue Vorstandsposition innerhalb der Lufthansa Group übernehmen. Weitere Einzelheiten werden dazu im September bekannt gegeben. Über Zusammensetzung und Struktur der Geschäftsführung von Eurowings/Germanwings soll ebenfalls im Herbst entschieden werden.

Klaus Froese (52) begann seine fliegerische Laufbahn 1987 als Erster Offizier beim Vorläufer der Lufthansa CityLine, der Deutschen Luftverkehrsgesellschaft mbH, DLT. Seit 1989 fliegt er als Pilot in der Lufthansa Gruppe. Er war Pilot auf der Embraer 120 und 190/195, der Bombardier CRJ 200/700/900, der Fokker 50, der Boeing 737, der Boeing 747 sowie Ausbildungskapitän der Airbus A320 Flotte.

1998 startete Klaus Froese parallel seine Managementkarriere, indem er zum Leiter des Qualitätsmanagements ernannt wurde. 2002 übernahm er die Leitung der Abteilung „Konzernsicherheitspilot und Qualitätsmanagement Operations“ der Lufthansa. 2006 wurde der Bonner zum Geschäftsführer der Lufthansa CityLine GmbH bestellt. 2013 wechselte er als Geschäftsführer der Tyrolean Airways nach Österreich. Mit der Zusammenführung der Tyrolean und der Austrian übernahm er 2015 als COO die Verantwortung über den gesamten Flugbetrieb der Austrian Airlines.

WFS will Mehrheit von Fraport Cargo Services FCS

Die Fraport AG und WFS haben eine strategische Partnerschaft im Bereich Frachtabfertigung beschlossen. Im Rahmen dieser Vereinbarung verkauft Fraport 51 Prozent der am Flughafen Frankfurt ansässigen Fraport Cargo Services GmbH (FCS).

Gemeinsames Ziel ist es, das Geschäftsmodell der FCS verstärkt international aufzustellen und im zunehmend wettbewerbsintensiveren Umfeld der Frachtabfertigung nachhaltig erfolgreich weiterzuentwickeln und damit den Frachtstandort Frankfurt zu stärken. Fraport bleibt mit 49 Prozent maßgeblicher Anteilseigner und behält dadurch auch in Zukunft eine wesentliche Rolle in der Unternehmensführung der FCS. Über die Höhe des Vertragsabschlusses haben die beiden Parteien Stillschweigen vereinbart. Der Anteilsverkauf soll voraussichtlich bis September 2015 vollzogen werden.

„Das Frachtgeschäft bleibt auch in Zukunft ein grundlegender Bestandteil unseres Geschäftsmodells. Um dieses erfolgreich weiterzuentwickeln, war es unser Wunsch, einen starken und kompetenten Partner zu finden, der ein gutes internationales Netzwerk zur Ausweitung des Geschäfts bieten kann. Wir freuen uns, dass wir mit WFS einen anerkannten internationalen Partner gefunden haben, mit dem wir das Geschäftsmodell nun auf eine breitere Basis stellen und erfolgreich weiterentwickeln können“, sagte Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG.

Der Flughafen Frankfurt ist der mit Abstand interessanteste Luftfrachtstandort in Europa. FCS ist dort als traditioneller Qualitätsanbieter führend in der Luftfrachtabwicklung tätig und fertigt internationale Fluglinien, Speditionen und Logistikunternehmen in modernen Fracht-Terminals in der CargoCity Süd ab. Das sehr gute Know-how von über 600 erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, bewährte Prozesse und vorbildliche Einrichtungen sorgen dabei für reibungslose und schnelle Abläufe.

Olivier Bijaoui, Vorstandsvorsitzender der WFS, sagte: „Dies ist eine bedeutende Transaktion, die unser gemeinsames Unternehmen als führenden Frachtabfertiger an einem der bedeutendsten Cargo-Hubs der Welt aufstellen wird. Deutschland, als größte Volkswirtschaft in Europa, hat einen besonderen Stellenwert in unserer Wachstumsstrategie. Daher konnten wir uns hier auch keinen besseren Partner als Fraport wünschen, der die gleiche Leidenschaft für Qualität und Leistung verfolgt wie wir und seit mehr als 40 Jahren erfolgreich sein Know-how in der Frachtabfertigung unter Beweis stellt.“

Der neue Partner WFS, in 1971 gegründet, ist weltweit führend im Frachtgeschäft und in der Erbringung von Bodenverkehrsdienstleistungen und technischen Services an Flughäfen tätig und erwirtschaftet jährliche Gesamtumsätze von 700 Mio. Euro weltweit pro Jahr. WFS hat weltweit ca. 14.000 Beschäftigte, ist an über 145 Standorten in mehr als 22 Ländern auf fünf Kontinenten tätig, fertigt insgesamt über 50 Millionen Passagiere ab und schlägt insgesamt über vier Millionen Tonnen Fracht pro Jahr für 300 Airline-Kunden um.

Tausch im Management der Airbus Group

Die Airbus Group hat Jean-Pierre Talamoni, 58, zum Executive Vice President Marketing & Sales von Airbus Defence and Space ernannt. In dieser Position wird Talamoni Mitglied des Executive Committee von Airbus Defence and Space und berichtet an Bernhard Gerwert, Chief Executive Officer der Division. Bei Airbus Defence and Space wird er Nachfolger von Christian Scherer, 53, der seinerseits Talamonis derzeitige Position als Leiter von Airbus Group International übernehmen wird. Scherer wird an Marwan Lahoud, Chief Strategy and Marketing Officer der Airbus Group, berichten. Beide Ernennungen werden zum 01. September 2015 wirksam.

„Dieser Rollentausch ist für die Airbus Group von großem Nutzen“, sagte Marwan Lahoud. „Mit seiner umfassenden Expertise im Verteidigungsbereich, die er in langen Jahren als Top-Vertriebsmann bei MBDA erworben hat, und seiner internationalen Erfahrung mit Behörden- und Privatkunden auf der ganzen Welt, empfiehlt sich Jean-Pierre Talamoni bestens für die Leitung der weiteren Internationalisierungsarbeit von Airbus Defence and Space.

Ähnliches gilt für Christian Scherer, den ich herzlich in meinem Team begrüße. Er ist einer der führenden Köpfe hinter der A320neo, und insbesondere durch seine über Jahrzehnte erworbene immense Erfahrung im kommerziellen Geschäft wird er dazu beitragen, die Internationalisierungsstrategie des Konzerns in den kommenden Jahren voranzutreiben.“

Bernhard Gerwert, Chief Executive Officer von Airbus Defence and Space, fügte hinzu: „Christian Scherer hat einen enormen Beitrag zur Gründung von Airbus Defence and Space geleistet, insbesondere dank seines tiefen Verständnisses der internationalen und zivilen Märkte. Jetzt freue ich mich, dass mir Jean-Pierre Talamoni bei der Umsetzung unserer internationalen Marktstrategie für unser Kerngeschäft zur Seite steht.“

E-Golf erweitern Fuhrpark des Flughafen Düsseldorf

Der Düsseldorfer Airport führt sein nachhaltiges Engagement fort und hält an seinem Vorhaben fest, die CO2-Emissionen am Airport deutlich zu senken. Eines seiner damit einhergehenden Umweltziele, bis 2020 rund 30 Fahrzeuge auf alternative Antriebe umzustellen, packt der Airport jetzt an: Vier Elektroautos vom Typ E-Golf von Volkswagen sind ab sofort auf dem Flughafengelände im Einsatz. Sie ergänzen den Fahrzeugpool der Flughafenzentrale, der insgesamt 15 Fahrzeuge für Dienstfahrten der Mitarbeiter des Unternehmens bereithält. Da es sich meist um kurze Wegstrecken handelt, ist der Einsatz von Elektroautos geradezu prädestiniert für diese Fahrten.

Bereits seit Mai letzten Jahres ist mit dem BMW i3 ein elektrisch angetriebenes Auto auf dem Airport-Gelände unterwegs, das sich in der täglichen Praxis bewährt hat. Gemeinsam mit den vier neuen E-Golfs besteht nun ein Drittel des Fahrzeugpools der Flughafenzentrale aus umweltfreundlichen Elektroautos.

In Zusammenarbeit mit dem Klimaschutzprogramm Airport-Carbon-Accreditation (ACA) hat der Düsseldorfer Airport 2010 einen sogenannten CO2-Fußabruck erstellt und auf dieser Erkenntnis ein Reduktionsziel festgelegt und konsequent nachgehalten. Demnach soll der CO2-Ausstoß seit dem Erfassungszeitpunkt bis zum Jahr 2020 pro Verkehrseinheit1 um zehn Prozent von 2,83 auf 2,55 Kilogramm CO2 gesenkt werden. Dr. Ludger Dohm, Sprecher der Flughafen-Geschäftsführung, erklärt: „Wir sind auf einem guten Weg unser Reduktionsziel zu erreichen. Derzeit liegt der Wert bereits bei 2,61 Kilogramm CO2 pro Verkehrseinheit. Der Einsatz der Elektroautos wird diese Entwicklung neben anderen Umweltmaßnahmen weiter vorantreiben. Die Umstellung weiterer Airport-Fahrzeuge auf alternative Antriebe ist sukzessive für die nächsten Jahre geplant.“

Vollständig aufgeladen hat der E-Golf eine Reichweite bis zu 190 Kilometern. Im Verbrauch, dieser liegt durchschnittlich bei 12,7 Kilowattstunden pro 100 Kilometer, ist das Fahrzeug gegenüber einem Benziner klimaschonender, da er emissionsfrei fährt und die lokale Luftqualität nicht belastet.

1. Internationale Berechnungsgröße für einen Passagier mit Gepäck oder 100 Kilogramm Frachtgut.

Airshow Breitscheid 2015 mit Hubschrauber Kunstflug

0

Auch wenn die Planungen und Verhandlungen hinter den Kulissen noch nicht abgeschlossen sind, versprechen die Organisatoren schon heute den Besuchern ein Programm vom Feinsten. Ein Abstecher auf die „Hub“ dürfte sich an den beiden Veranstaltungstagen allemal lohnen und zur Erlebnisreise werden.

Die Zeiten für die Freunde großer Airshows oder anderer Luftfahrt-Events werden hierzulande härter. Nachdem in diesem Jahr mit „Tannkosh“ in Oberschwaben, dem größten Luftfahrttreffen Europas, und dem beliebten Oldtimermeeting auf der „Hahnweide“ gleich zwei gewichtige Zacken aus der Flugtagkrone herausgebrochen sind – beide Traditionsveranstaltungen wurden von den Veranstaltern abgesagt – bleibt unterm Strich nicht mehr viel an bedeutenden, zivil organisierten Aero-Spektakeln übrig. Das ist auch die Folge ständig restriktiver werdender Auflagen und Anforderungen.

Viele der zumeist vereinsgebundenen Veranstalter können dies, von den finanziellen Risiken einmal abgesehen, nicht mehr stemmen. Da ist der Internationale Großflugtag am Flugplatz in Breitscheid im Westerwald, den die Luftsportgruppe Breitscheid-Haiger für das letzte Augustwochenende (29. und 30.08.) plant, ein Lichtblick am zunehmend düster werdenden bundesdeutschen Airshow-Himmel. Die Westerwald-Piloten wollen es nach dreijähriger Pause noch einmal wissen und damit gleichzeitig an die lange Erfolgsreihe ihrer entsprechend ausgerichteten Aktionen anknüpfen.

Hurricane und Spitfire am Start

Den „Heavy-Metal-Fans“ unter den Luftfahrtfreunden ist die Verpflichtung zweier exquisiter WK-II-„Warbirds“ geschuldet, die bislang noch nie am Westerwälder Himmel aufgetaucht sind, weder in kriegerischer, noch in friedlicher Mission. Nach Bf 109, Focke-Wulf 190 oder P-51 Mustang in den Vorjahren wird das entsprechende Portfolio diesmal erweitert, und zwar um eine Hawker Hurricane MK IIB und eine Spitfire MK IX. Letztere entstammt der Historienflotte der niederländischen Luftwaffe.

Die belgischen Kollegen hingegen kommen „teuflisch“ daher und entsenden mit den „Red Devils“ ihre weltbekannte Kunstflugformation. Die roten „Beelzebubs“ gehen mit vier Siai SF-260 Marchettis an den Start. Und da will die ARMEE DE L’AIR natürlich nicht zurückstehen. Die französischen Freunde schicken zum dritten Male in Folge ihr fliegerisches Aushängeschild, die Patrouille Cartouche Doré in den mittelhessischen Luftraum. Ihr Formationskunstflug mit drei TB-30 Epsilons ist spektakulär. Das gilt seit Jahren auch für das, was Vater und Sohn Eichhorn an den Himmel zaubern, neuerdings mit zwei Extras 330 LT.

„PATRULLA ASPA“ erstmals in Deutschland

Und dann heißt es Viva Espana: Die Iberier kommen mächtig ins Rotieren und möchten mit der „PATRULLA ASPA“ d a s Highlight zur Show beisteuern. Die aus fünf Eurocopter EC-120 („Colibri“) bestehende Heli-Kunstflug-Equipe wird zum ersten Male seit ihrer Gründung im Jahre 2003 auf einer Luftfahrtveranstaltung in Deutschland zu bestaunen sein.

Überhaupt ist die Drehflügler-Fraktion an diesen beiden ereignisreichen Tagen nicht gerade unterrepräsentiert. Im Aufgebot u.a. eine MIL-MI 24 („Hirschkuh“) der tschechischen Luftstreitkräfte, eine Westland Sea Lynx MK88 der deutschen Marineflieger, der Eurocopter EC 365 der Johanniter-Luftretter und ein Bell 206 Jet-Ranger.

Flugzeug aus Hollywood-Film

Weitere Punkte auf der „Besetzungsliste“: Catalina-Flugboot (PBY-5A), Beech-17 „Staggerwing“, Beech B-18, Super King Air B200, Boeing Stearman, Glasair 3 RG, North-American T6 im Dreier-Pack, Piaggio P149D, Rhin DR-107 One Design, eine wunderschön restaurierte Ryan PT-22 und ein echter Filmstar: die originale Twin-Beech aus dem Hollywood-Film „Captain America“. Die Bundesluftwaffe steuert mit einer „Transall“ das kapitalste Flugzeug zur Luftshow bei.

Etwas kleiner, aber immer noch ein „dicker Brummer“, die Ende der 40-er Jahre entwickelte, 1425 PS starke T-28 „Trojan“, die unbeladen fast drei Tonnen auf die Waage bringt. Aber das alles ist noch nicht das Ende der aero-tischen Fahnenstange. Die Veranstalter verhandeln derzeit noch mit weiteren interessanten und spektakulären Headlinern. Während der Samstag, der 29. August, als Flugplatzfest deklariert und u.a. dem „Warm-up“, dem Training der Piloten und der Ausstellung der teilnehmenden Flugzeuge und Hubschrauber vorbbehalten ist, geht es am darauffolgenden Tag richtig in die Vollen. Einlass ist ab 09:00 Uhr morgens. Das Vorprogramm beginnt um 12:00 Uhr, während die eigentliche, über vierstündige Non-Stop-Airshow um 13:30 von den am Platz beheimateten Skydivern eingeläutet wird.

Weitere Informationen und Checklisten für Besucher gibt es hier online, sowie Kurzvorstellungen der Teilnehmer.

Auf den Bildern:

  • Patrulla-Aspa: Erstmals auf einem deutschen Flugtag zu bestaunen, die Patrulla Aspa der spanischen Luftstreitkräfte. Mit ihren fünf „Colibri“-Europcopter liefern die Heli-Piloten eine spektakuläre Show.
  • Red Devils: Die „Roten Teufel“ sind das weltbekannte Aushängeschild der der Belgischen Luftwaffe. Mit vier Siai SF-260 Marchettis sevieren die Gäste Formationskunstflug vom Feinsten.
  • Hurricane: Die Hawker „Hurricane“ gibt in Breitscheid ihr deutsches Airshow-Debüt. Da schlagen die Herzen der „Heavey-Metal-Fans“ unter den Luftfahrtfreunden höher. Diese Maschine ist in den Farben der „Rhodesien Air Force“ lackiert und wird von einem 1600 PS starken Rolls Royce-Merlin-Motor angetrieben. Foto: Gerhard Schmid

Luftfracht ersetzt Fährschiffe von Calais

Streiks im Fährhafen von Calais führen zu mehr Luftfracht. Da die Seeleute im Hafen streiken, ist die Fährverbindung zwischen Frankreich und Großbrittanien unterbrochen. Chapman Freeborn, Dienstleister für individuelle Fluglösungen, verzeichnet dafür einen erheblichen Anstieg der Nachfrage nach Flügen für Luftfrachtcharter und On Board Courier Dienstleistungen.

Durch einen Arbeitskampf strandeten auch Tausende LKW und andere Nutzfahrzeuge am Eurotunnel. Viele europäische Hersteller und Spediteure nutzten aufgrund des Verkehrschaos in Calais Charterflüge, um die Blockade zu umgehen.

Pierre van der Stichele, Cargo Business Development Director bei Chapman Freeborn, kommentiert: „Durch den Streik in Calais in der vergangenen Woche bestand für viele unserer britischen Kunden die Gefahr eines Produktionsausfalls, da wichtige Fertigungsteile nicht zeitnah ausgeliefert werden konnten. Dies hat zu einem erheblichen Anstieg der Nachfrage nach Charterflügen und On Board Courier (OBC) Dienstleistungen geführt. “

Der Dominoeffekt des Streiks war in allen europäischen Niederlassungen spürbar. Insbesondere in Deutschland, wo sich das Zentrum des Automotive-Logistik Geschäfts befindet, war eine starke Nachfrage zu verzeichnen. Die Charterspezialisten nutzten Frachtflugzeuge der Typen Antonov AN-12, Antonov AN-26, ATR 72, Boeing B727F, Dornier Do 228 und MD-11F (im Bild), um die zeitkritischer Fracht nach Großbritannien zu transportieren.

Im heutigen Chartermarkt ist der Einsatz von Großraumfrachtern, wie der MD-11F, auf Strecken von beispielsweise Lüttich nach Doncaster eher unüblich. Wenn jedoch 80 Tonnen zeitkritische Fracht verspätet zugestellt werden und die Produktionen unterbrochen werden müssen, kann das Hersteller schon Millionen kosten. Spediteure und Logistikunternehmen wurden vor weiteren Streikaktivitäten der französischen Hafenarbeiter in Calais gewarnt.

8,5 Prozent mehr Passagiere am Airport PAD

Im Juni reisten rund 91.000 Fluggäste am Flughafen Paderborn/Lippstadt. Das entspricht einem Anstieg um 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Besonders die attraktive Flugverbindung der Lufthansa nach München wird bei Reisenden ab PAD immer beliebter. Im Juni 2015 flogen mehr als 11.900 Gäste mit der Linienmaschine in die bayrische Landeshauptstadt. Dies entspricht einer Steigerung von mehr als 15 Prozent gegenüber 2014. Lufthansa hat die Kapazitäten in diesem Jahr aufgrund der guten Nachfrage sogar noch deutlich erhöht und setzt nun größere Flugzeuge ein.

Gleichzeitig sind die Passagierzahlen sowie die Auslastung der Maschinen nach München – insbesondere seit Beginn des Sommerflugplans – nochmals deutlich angestiegen.

Die touristischen Strecken haben sich im Juni mit einem Passagierzuwachs von acht Prozent ebenfalls ausgezeichnet entwickelt. Flughafen – Geschäftsführer Dr. Marc Cezanne zeigt sich besonders zufrieden mit dieser Entwicklung: „Das umfangreiche Streckenangebot zu den Sonnenzielen auf den Kanaren, Balearen, in der Türkei, Bulgarien und Griechenland wird von den Gästen hervorragend angenommen. Zu den positiven Passagierzahlen tragen dabei auch die kurzfristig noch verfügbaren günstigen Angebote der Fluggesellschaften bei.“ Der seit Mitte 2014 beobachtbare positive Trend setzt sich so in diesem Jahr fort. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2015 stieg die Passagierzahl gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,1 Prozent.

Ryanair wird 30 Jahre alt – Erstaunliches Wachstum

Ryanair begeht das 30. Jubiläum ihres ersten Fluges, indem sie eine besondere Geburtstagsaktion startet. Zum Geburtstag spendiert Ryanair 1 Million Sitzplätze im kompletten europäischen Netzwerk zu einem Preis von 19,85 Euro für Reisen im Zeitraum von September 2015 bis Januar 2016.

Das Geburtstagsangebot ist am heutigen Mittwoch, 08. Juli 2015 bis 24:00 Uhr am Sonntag, 12 Juli 2015 buchbar.

Seit dem Erstflug am 08. Juli 1985 ist Ryanair folgendermaßen gewachsen:

  • Von einer Route (Waterford nach London Gatwick) auf über 1.600 Strecken
  • Von 2 Länder auf 30 Länder in Europa und Nordafrika
  • Von 4 Flügen täglich auf über 1.600 Flüge täglich
  • Von 1 Flugzeug auf über 315, weitere 380 sind bestellt
  • Von 1 Basis auf 74 Basen
  • Von einem 51-köpfigen Team zu einem Team von über 9.500 Luftfahrt-Professionals
  • mit über 45 Nationalitäten
  • Von der Beförderung von 5.000 Kunden pro Jahr zur Beförderung von über
  • 100 Millionen pro Jahr und über 750 Millionen Kunden insgesamt

Ryanair habe das Fliegen in Europa revolutioniert, so Chief Marketing Officer von Ryanair, Kenny Jacobs. Und weiter: „…30 Jahre später sind wir zur größten europäischen Airline gewachsen, die jährlich 100 Millionen Menschen in 30 Ländern befördert und europäischen Kunden jedes Jahr eine Ersparnis von mehr als 11 Milliarden Euro einbringt, indem sie Ryanair hochpreisigen Wettbewerbern vorziehen. Tatsächlich bedeutet die 19,85 Euro-Aktion für die Kunden eine weitere Ersparnis von mehr als 125 Millionen Euro.“

Bluecopter: Airbus Helicopters mit neuer Technologie

1

Airbus Helicopters hat jetzt am Unternehmensstandort Donauwörth den Bluecopter vorgestellt, einen Demonstrator für leisere und treibstoffeffizientere Hubschrauber der Zukunft.

Mit ihm werden wegweisende Technologien wie ein weiterentwickelter Fenestron®, verbesserte Rotor- und Zellendesigns sowie ein intelligentes Triebwerksleistungsmanagement erprobt. Der Demonstrator basiert auf einer leichten bis mittelschweren zweimotorigen Maschine von Airbus Helicopters und verfügt über transversale Technologien, die künftig in der gesamten Produktpalette des Unternehmens eingesetzt werden können.

In bereits mehr als 28 Flugstunden intensiver Flugerprobung hat der Bluecopter gezeigt, dass die ehrgeizigen Ziele durch eine umweltfreundlichere Hubschrauberauslegung und neuartige effiziente Technologien umsetzbar sind und gleichzeitig im Einklang mit den etablierten, hohen Standards von Qualität und Sicherheit bei Airbus Helicopters stehen.

Treibstoffverbrauch um 40 Prozent gesenkt

„Mit der Bündelung unserer innovativsten Technologien ebnen wir den Weg für leisere, sparsamere und effizientere neue Hubschraubergenerationen“, erklärte Marius Bebesel, Leiter des Forschungs- und Innovationsprogramms für den Bluecopter Demonstrator. „Mit dem Bluecopter haben wir unser Vorhaben erreicht, den Treibstoffverbrauch um 40 Prozent, den wahrnehmbaren Geräuschpegel um rund 10 Dezibel unter ICAO-Grenzwert und den CO2-Ausstoß deutlich zu senken. Gleichzeitig konnten wir die maximale Nutzlast und den Passagierkomfort steigern.“

Der Bluecopter ist mit einem weiterentwickelten Fenestron® ausgerüstet, dem hauseigenen ummantelten Heckrotor von Airbus Helicopters, der nun durch ein optimiertes Stator- und Rotorblattdesign höhere Leistungen bietet. Die in die Ummantelung integrierte akustische Auskleidung und das aktive Seitenruder am Heck tragen zur verringerten Lärmemission des Technologieträgers bei.

Lagerloser Hauptrotor: größer und langsamer

Sein neues Hauptrotorsystem verbessert die Betriebseffizienz und reduziert zusätzlich die Geräuschentwicklung. Möglich wird dies durch den lagerlosen Fünfblatthauptrotor mit BlueEdge™-Technologie, größerem Durchmesser, deutlich reduzierter Geschwindigkeit an den Blattspitzen und dem optimierten Blattprofil über die gesamte Rotorblattlänge.

Um die ehrgeizigen CO2-Emissionsziele zu erreichen, wurde der Bluecopter mit einem eigenen Triebwerksleistungsmanagement ausgerüstet. Im Reiseflug kann durch den sparsamen Eco-Modus eines der beiden Triebwerke ausgeschaltet werden. Durch nur ein aktives Triebwerk steigt die Effizienz und der Treibstoffverbrauch sinkt deutlich. Der Eco-Modus basiert auf einem automatischen Steuerungssystem, das die Crew entlastet und gleichzeitig den sicheren Betrieb des Hubschraubers gewährleistet.

Für einen niedrigeren Luftwiderstand verfügt der Bluecopter unter anderem über Verkleidungen am Hauptrotor und den Landekufen, ein verändertes Design am Heck der Zelle und ein spezielles T-Tail-Höhenleitwerk. Das umweltfreundliche Konzept des Bluecopters beinhaltet die Verwendung von modernsten wasserbasierten Lacken fortgeführt.

Bluecopter wurde in einem befristeten Projekt nach der „Skunk Works“-Methode entwickelt und größtenteils unternehmensintern finanziert. Einige der im Demonstrator eingesetzten Technologien entstanden im Rahmen der europäischen Gemeinschaftsinitiative Clean Sky und des vierten zivilen Luftfahrtforschungsprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (LuFo IV).

Flughafen FKB begrüßt 3,4 Prozent mehr Reisende

Am Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) wurden im ersten Halbjahr 2015 rund 457.000 Passagiere gezählt. Dies entspricht einem Zuwachs um 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (442.170 Passagiere). Nach Steigerungen der Passagierzahlen im März und Mai des Jahres konnte der positive Trend auch im Juni fortgesetzt werden: 118.000 Fluggäste starteten und landeten am FKB. Das Passagieraufkommen wuchs damit um 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der Start der Fluggesellschaft Turkish Airlines und die große Nachfrage der Bevölkerung nach deren viermal wöchentlichen Istanbulflügen garantieren weitere Wachstumsimpulse.

Baden-Airpark Geschäftsführer Manfred Jung weist besonders auf die erfreuliche Entwicklung im Pauschalreiseverkehr, dem sogenannten Ferienflugverkehr, hin: „Im Juni begann für 29.670 Passagiere der Urlaub am FKB. Das waren 40,2 Prozent mehr als im Juni 2014. Hier machen sich die Rückkehr der Fluggesellschaft TUIfly mit ihrem größeren Fluggerät und das deutlich erweiterte Flugangebot nach Antalya bemerkbar.“

Zahlreiche Zusatzflüge während der Herbst- und Weihnachtsferien zu den beliebten Zielen rund ums Mittelmeer sind ebenfalls positive Signale, die eine weitere Steigerung der Passagierzahlen im zweiten Halbjahr erwarten lassen. Manfred Jung prognostiziert daher „bis zu 1,1 Millionen Passagiere im Jahr 2015“.

Nachtsichgeräte bei Christoph Thüringen jetzt im Einsatz

Seit Ende letzter Woche können die Bad Berkaer Luftretter bei ihren nächtlichen Flügen Nachtsichtgeräte (Night Vision Goggles – NVG) einsetzen. In der Nacht zum 04. Juli kamen diese erstmals zum Einsatz: Die Besatzung wurde zu einem eiligen Patiententransport angefordert.

Aufgrund einer Hirnblutung musste ein 57 Jahre alter Mann zur dringenden Operation in eine Spezialklinik mit angeschlossener Neurochirurgie transportiert werden. Als die medizinische Besatzung am Kreiskrankenhaus Heiligenstadt eintraf, wurde sie vom Klinikpersonal bereits erwartet. Die Patientenübergabe verlief reibungslos, sodass die beiden Piloten schon wenige Minuten später Kurs auf die rund 140 Kilometer Luftlinie entfernte Uniklinik Jena nehmen konnten.

„Der Patient war intubiert und beatmet, sein Kreislauf war die ganze Zeit über stabil. Die Narkose haben wir während des Transports weiter geführt“, berichtet der Notarzt. „Wir haben den Patienten an das Monitoring angeschlossen und seine Vitalwerte während des Fluges permanent kontrolliert“, ergänzt der Rettungsassistent im Team von Christoph Thüringen. Nach rund 40 Flugminuten landete die Crew an der Uniklinik Jena, die medizinische Besatzung brachte den 57-Jährigen direkt in die Notaufnahme.

Schulung und Ausrüstung für Flug mit NVG

„Von fliegerischer Seite war dieser Einsatz ein besonderer“, berichtet Pilot Roy Fleischer. „Denn erstmals haben wir auf einem nächtlichen Patiententransport Nachtsichtgeräte eingesetzt. Als Restlichtverstärker multiplizieren sie vorhandene Lichtquellen, die in der Dunkelheit mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind, um ein Vielfaches und machen so unsere nächtlichen Einsätze noch sicherer“, fährt er fort. Um solche NVG nutzen zu dürfen, müssen u.a. Cockpit und Kabinenbeleuchtung des Hubschraubers für diesen Zweck ausgerüstet sein. „Unser neues Hubschraubermuster EC 145, das seit Anfang Juli neben der Bell 412 in Bad Berka eingesetzt wird, hat eine entsprechende NVG-Zulassung. Außerdem sind sämtliche Piloten der Station eingehend auf die Verwendung von NVGs geschult worden“, so Fleischer abschließend.

11 Prozent mehr Passagiere an Berliner Flughäfen

Im Juni starteten und landeten 2.679.900 Passagiere an den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel. Das ist ein Zuwachs von 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In Schönefeld wurden im Juni 738.314 Passagiere registriert (+11,9 Prozent), in Tegel waren es 1.941.586 Fluggäste (+1,7 Prozent). Die Zahl der Flugbewegungen lag im Juni bei insgesamt 23.568 Starts und Landungen, eine Zunahme von 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld betrug die Zahl der Flugbewegungen 7.067. Das entspricht einem Plus von 10,5 Prozent im Vorjahresvergleich. Auch in Tegel stieg die Zahl der Flugbewegungen mit 16.501 (+0,5 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr leicht an.

Im ersten Halbjahr nutzten insgesamt 13.732.263 Passagiere die Flughäfen Schönefeld und Tegel, ein Plus von 4,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Karsten Mühlenfeld, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Knapp 10 Millionen Passagiere in Tegel und fast vier Millionen in Schönefeld sind sehr gute Werte zur Jahreshälfte. Damit können wir mehr als zufrieden sein. Da die Passagierentwicklung weiter nach oben geht, muss aber auch an beiden Standorten investiert werden. In Tegel werden wir dieses Jahr 19 Millionen Euro in betriebserhaltende Maßnahmen stecken. Und mit rund drei Millionen schaffen wir in Schönefeld die notwendigen Voraussetzungen für den weiter steigenden Flugverkehr.“

Von Januar bis Juni wurden in Tegel 9.943.252 Fluggäste gezählt, das sind 1,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig wurden am Flughafen Schönefeld 3.789.011 Passagiere abgefertigt, das sind 11,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2014. Die Zahl der Flugbewegungen stieg von Januar bis Juni auf insgesamt 125.076 Starts und Landungen, eine Zunahme um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen auf 35.752. Das entspricht einem Anstieg von 3,4 Prozent im Vorjahresvergleich. In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 0,9 Prozent. Insgesamt wurden in Tegel von Januar bis Juni 89.324 Flugbewegungen registriert. Bei der Luftfracht konnten im Juni an den Flughäfen Schönefeld und Tegel 3.404 Tonnen registriert werden, das sind 8,8 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Erster Boeing 787 Dreamliner für Vietnam Airlines

Boeing und Vietnam Airlines streben bei einer Zeremonie vor der Auslieferung des ersten Dreamliners an die Fluggesellschaft noch weitere Flugzeuggeschäfte an. Anwesend bei der Veranstaltung am Ronald Reagan Washington National Airport waren mehr als 200 Delegierte, darunter Minister und Botschafter aus Vietnam und den USA.

Das gezeigte Flugzeug 787 Dreamliner soll noch diesen Monat an Vietnam Airlines übergeben werden. Es ist das erste von 19 Flugzeugen diesen Typs an die Fluggesellschaft. Zusätzlich unterzeichnete die Airline mit Boeing ein Memorandum of Collaboration für den weiteren Flottenausbau.

Boeing machte der Airline dabei ein Angebot über acht 787-10 Dreamliner und acht 777-8X, welches diese annahm. Dem steht aber noch ein Berichten an die Regierungsbehörden bevor, bis beide Unternehmen die Zusammenarbeit dann offiziell beschließen können. Vietnam Airlines führt täglich über 360 Flüge mit einer jungen Flotte durch. Die Airline mit Sitz in Hanoi ist seit 2010 Mitglied in der SkyTeam Alliance.