Start Blog Seite 348

Pluto in neuen Bildern von New Horizon – „just mind blowing“

0

Die neuesten Bilder vom Kleinplaneten Pluto zeigen eine schroffe Oberfläche mit Eisbergen. Diese Gebilde in der Nähe der herzförmigen Struktur erheben sich bis 3.500 Meter über die eisige Oberfläche.

Über 5.600.000.000 km hat die Sonde zurückgelegt, und dabei nicht weniger als neun Jahre gebraucht. Doch die Ergebnisse der Raumsonde übertreffen bereits jetzt die Erwartungen und seien „just mind blowing“, sagte Alan Stern, Principal Investigator für New Horizons an dem Southwest Research Institute (SwRI) in Boulder, Colorado. Dabei wurden die Bilder bisher aufgrund der geringen Übertragungsrate nur in komprimierter Form zur Erde gesandt.

Die Berge auf Pluto sind laut NASA wahrscheinlich nicht älter als 100 Mio. Jahre. Was bedeuten würde, das die Gegend auf der Nahaufnahme, etwa ein Prozent der Plutooberfläche, immer noch geologische Aktivität zeigen könnte. Es ist eine der jüngsten Oberflächen, die bisher im gesamten Sonnensystem zu sehen waren.

Auch der Riesenmond Charon zeigt eine junge und vielseitige Oberfläche, mit überraschend wenig Kratern. Auf seiner brüchig erscheindenden Oberfläche lässt sich ein etwa sieben bis neun km tiefer Graben erkennen. Das dritte Foto zeigt Charon auf einer Aufnahme des Long Range Reconnaissance Imager (LORRI) der New Horizons Sonde vom 13. Juli 2015 aus 466.000 Kilometern Entfernung. Die Farben wurden vom Instrument Ralph beigesteuert.

Eine Darstellung in Falschfarben aus den Ralph-Daten zeigt die beiden Körper mit sehr verschiedenartiger Oberfläche. Veränderungen erfahren diese Strukuren durch das Weltraumwetter, etwa die Strahlung aus dem All. Das Surface Composition Team ist schon dran und versucht zu verstehen um welche Eisarten es sich handelt und welche Substanzen auf der Oberfläche vorkommen könnten.

Die gesamte Übermittlung der Daten der Raumsonde New Horizons in hoher Qualität soll über ein Jahr beanspruchen. Dabei fliegt die Sonde weiter in Richtung Rand des Sonnensystems.

In einer imposanten GIF-Animation zu Pluto zeigt die NASA auch das sich wandelnde Bild von Pluto über die Zeitalter verschiedener Messmethoden, etwa auch mit Hubble-Aufnahmen.

Foto: NASA/APL/SwRI, NASA-JHUAPL-SwRI, NASA/Bill Ingalls

NASA und DLR: Dornier und Gulfstream vermessen Traunstein

Baumkronen und Zweige dicht an dicht, nur vereinzelt geben Lichtungen den Blick auf Stamm und Wurzeln preis. Ob deutscher Fichtenwald oder tropischer Regenwald – nur wenige Sensoren sind in der Lage durch diesen grünen Teppich zu blicken und die Strukturen deutlich sichtbar zu machen.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt eine Radartechnologie, die Waldgebiete erstmals in hoher Auflösung dreidimensional abbildet, von den Wipfeln bis zum Boden. In einer gemeinsamen Messkampagne mit der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA haben die Radarexperten des DLR die Leistungsfähigkeit des speziellen F-SAR Systems nun bestätigt. Ziel der Zusammenarbeit war es die Möglichkeiten von Radardaten hinsichtlich der Ableitung von verschiedenen Parametern zu validieren, etwa die Höhe oder die vertikale Struktur eines Waldes.

„Die Zusammenarbeit mit der NASA ermöglicht es uns, sowohl die Sensortechnik als auch die verwendete Algorithmik auf Herz und Nieren zu testen. Schön, dass alles so gut geklappt hat“, sagt Projektkoordinator Priv.-Doz. Dr. Andreas Reigber vom DLR-Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme.

Dornier und Gulfstream über Traunstein

Für einen Kreuzvergleich der Daten erstellten NASA und DLR Aufnahmen desselben Gebiets mit jeweils unterschiedlichen Sensorsystemen. Die Messflüge fanden über einem Testgebiet bei Traunstein statt: Das NASA-Jet Propulsion Laboratory nutzte seinen UAVSAR-Sensor an Bord eines Forschungsflugzeugs vom Typ Gulfstream-III. Nach zwei Tagen hatten die Partner aus Pasadena alle Aufnahmen „im Kasten“.

Unter Beachtung möglichst identischer Bedingungen und Wetterverhältnisse startete rund eine Woche später das DLR-Team vom Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme seine Messreihe. Mit dem DLR-Forschungsflugzeug Dornier Do-228 überflogen Reigber und seine Kollegen das Testgebiet Gebiet zehn Mal in kurzer Abfolge. Der Wald wurde dabei aus verschiedenen Blickwinkeln aufgenommen. Nur so lässt sich aus den Einzelaufnahmen später ein dreidimensionales Bild erstellen.

Das F-SAR System des DLR-Instituts für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme ist für den Wald-Einsatz besonders geeignet, da es Messungen in mehreren Wellenlängen gleichzeitig erlaubt. In nur einem Überflug kann das F-SAR so verschiedene Ebenen eines Gebiets erfassen. Für die räumliche Vermessung des Traunsteiner Waldes wurden drei verschiedene Wellenlängen eingesetzt: Um den oberen Bereich der Waldkrone abzutasten, setzten die DLR-Wissenschaftler auf Radarsensoren im C-Band und X-Band Frequenzbereich. Das L-Band hingegen dringt durch die Vegetation und gibt sozusagen den Blick frei auf den Waldboden.

Die ersten Auswertungen der Messkampagne bestätigen nun die Messgenauigkeit des F-SAR Radars. Die Vergleichsdaten der NASA können die DLR-Wissenschaftler außerdem nutzen, um das Radarsystem noch gezielter zu kalibrieren. Unterschiede in den Aufnahmen geben den Radarexperten Aufschluss über die Fähigkeit eines Sensors bestimmte Waldeigenschaften zu erkennen. Die dreidimensionalen Radarbilder des Waldes, das „Endprodukt“, erstellen die Wissenschaftler nach der vollständigen Auswertung der Daten.

Klimafaktor Biomasse: Grün der Wälder

Die Eigenschaften eines Waldes auf einem Blick zu erhalten, egal wie komplex, undurchdringlich und weitläufig dieser ist – davon träumen nicht zuletzt Umwelt- und Klimaforscher. Denn anhand der Struktur eines Waldes können sie seine Biomasse ermitteln. Biomasse hat als natürlicher Kohlenstoffspeicher unmittelbaren Einfluss auf den Treibhauseffekt. Die Radar-Tomographie eröffnet damit ganz neue und effiziente Methoden einen grundlegenden Klimafaktor zu bestimmen.

Die DLR-Wissenschaftler wollen die 3D-Radarvermessung von Waldgebieten für den Regelbetrieb etablieren – und auch auf Satelliten zum Einsatz bringen. Die erfolgreiche Messkampagne zusammen mit dem NASA-Jet Propulsion Laboratory hat nun bestätigt, dass die Radartechnologie aus Oberpfaffenhofen genau auf dem richtigen Weg ist. Die Zusammenarbeit war somit ein wichtiger Schritt zur Vorbereitung der nächsten Erdbeobachtungsmissionen.

Im Auftrag der europäischen Weltraumorganisation ESA bereitet das DLR-Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme derzeit „BIOMASS“ vor, eine satellitengestützte Mission zur Radarbeobachtung der Erdoberfläche. Im Fokus: die Bestimmung der Biomasse tropischer Regenwälder. Darüber hinaus steht das Institut an der Speerspitze von „Tandem-L„, einer hochinnovativen Satellitenmission zur Erfassung von dynamischen Prozessen auf der Erdoberfläche mittels Radar. Ausblicke der Forschung, die ein Waldüberflug zunächst nicht vermuten lässt.

Bilder aus der Messreihe

Waldgebiet Traunstein – F-SAR Aufnahme: Polarimetrische Radaraufnahme des Testgebiets Traunstein, aufgenommen durch den F-SAR Sensor im L-Band (22 cm Wellenlänge) am 30. Juni 2015. Darstellung in Falschfarben: Waldgebiete erscheinen in grün, Oberflächen mit niedriger Vegetation in blau/rot.

Vertikales Profil des Waldgebiets, Testgebiet Traunstein: Beispiel für ein vertikales Profil der Radarrückstreuung dieses Waldgebiets. Die Rückstreuung ist in Grüntönen skaliert, von dunkelgrün (geringe Rückstreuung) bis weiß (hohe Rückstreuung). Die durchgezogenen Linien stellen die Höhen von Waldboden und -krone, bestimmt durch Lidarmessungen, dar.

NASA/DLR-Teamfoto: Gruppenbild der NASA- und DLR-Wissenschaftler bei der gemeinsamen Messkampagne zur dreidimensionalen Vermessung von Waldgebieten. Das DLR-Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme und das Jet Propulsion der NASA (JPL) verbindet seit vielen Jahren eine gute Zusammenarbeit.

Forschungsflugzeug der NASA: Die Wissenschaftler des NASA-Jet Propulsion Laboratory nutzten dieses Forschungsflugzeug vom Typ Gulfstream III (G-III).

Forschungsflugzeug des DLR: Für die Messflüge mit dem F-SAR-System nutzten die DLR-Wissenschaftler das DLR-Forschungsflugzeug Dornier Do-228. Für die Bereitstellung und den Einsatz der Forschungsflotte ist der Flugbetrieb der DLR-Einrichtung Flugexperimente in Oberpfaffenhofen und Braunschweig zuständig.

Fotos: DLR/DLR (CC-BY 3.0)

BDL-Report: Luftfahrtkunden in Deutschland zufriedener

0

Die Ergebnisse des Verbraucherreports 2015 aus der Luftfahrt zeigen: Die Investitionen der Fluggesellschaften und Flughäfen in guten Service zahlen sich aus. Denn bei dem harten Wettbewerb in der Luftfahrt kommen nur zufriedene Kunden wieder. Die Verbraucher wurden nicht nur zum Flugerlebnis, sondern auch schon zu ihren Erfahrungen am Boden befragt. 94 Prozent der Passagier haben sich bei ihrem letzten Abflug gut oder sehr gut am Flughafen zurechtgefunden. Allerdings gibt es bei einigen Kriterien noch Verbesserungspotenzial.

„91 Prozent der Fluggäste waren mit ihrem letzten Flug zufrieden oder sehr zufrieden – das ist ein Spitzenwert bei deutschen Passagieren“, sagte Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) in Berlin bei der Vorstellung des neuen Verbraucherreports 2015. „Alle deutschen Flughäfen – egal ob großer oder kleinerer Flughafen – konnten dabei ähnlich hohe Zufriedenheitswerte erzielen“, so Siegloch.

Verbesserungspotenzial Sitzkomfort

Es gibt aber auch ein Qualitätskriterium, bei dem die Ansprüche der Kunden und ihre Zufriedenheit deutlich auseinanderklaffen: Der Komfort der Sitze in der Flugzeugkabine ist 91 Prozent der Befragten wichtig, für 38 Prozent sogar sehr wichtig. Und sogar jeder dritte Passagier ist nicht damit zufrieden. 54 Prozent der Befragten geben an, dass sie für mehr Sitzkomfort auch einen höheren Ticketpreis zahlen würden, bei den vorwiegend Geschäftsreisenden sind 64 Prozent dazu bereit.

Die Fluggesellschaften und Hersteller reagieren bereits darauf: Der Trend geht zunehmend zu sogenannten Slimline Sitzen im Flieger, die dünne Rückenlehnen haben und leichter als andere Sitze sind. Dies erhöht die Beinfreiheit und verbessert gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit, da leichtere Sitze auch weniger Verbrauch an Kerosin bedeuten. Einige Fluggesellschaften bieten auch gegen einen Aufpreis Plätze in Premium Economy mit größerem Sitzabstand und anderen Annehmlichkeiten an.

Weitere Ergebnisse der Umfrage

  • Am wichtigsten ist den Kunden beim Fliegen die Sauberkeit an Bord (97 Prozent), gefolgt vom Sicherheitsgefühl (96 Prozent), der Erreichbarkeit des Flughafens (92 Prozent), der Freundlichkeit des Personals (92 Prozent) und dem Komfort der Sitze in der Kabine (91 Prozent).
  • 54 Prozent der Kunden bevorzugen für längere Strecken das Flugzeug (Auto 21 Prozent, Bahn 21 Prozent, Bus zwei Prozent).
  • Für 94 Prozent der Passagiere (Privatreisende) ist der Ticketpreis wichtig oder sehr wichtig bei der Ticketbuchung, gefolgt von direkten Flugverbindungen (82 Prozent) und günstigen Abflugzeiten (76 Prozent). Bei den Geschäftsreisenden werden günstige Abflugzeiten als am wichtigsten eingestuft (93 Prozent), gefolgt von direkten Verbindungen (73 Prozent) und dann erst dem Ticketpreis (65 Prozent).
  • 97 Prozent der Passagiere haben sich bei ihrem letzten Flug sicher gefühlt.
  • In einer zusätzlichen Umfrage nach dem Germanwings-Unglück sagten 97 Prozent, dass sie ihr Flugverhalten nicht ändern werden.

In dem jährlich veröffentlichten Report präsentiert der BDL aktuelle Kennzahlen zum Thema Kundenzufriedenheit und Verbraucherschutz im Luftverkehr. Die Ergebnisse beruhen auf einer repräsentativen Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen, bei der insgesamt 1.010 Bürger und Bürgerinnen befragt wurden, die in den vergangenen zwei Jahren geflogen sind. Der BDL-Verbraucherreport kann hier online eingesehen werden.

Kompsat3a: erste Farbfotos mit 1 Meter Auflösung

Seit 112 Tagen fliegt der koreanische Kompsat3a-Satellit nun in 528 Kilometern Höhe um die Erde – „und die Auswertung der ersten Bilder zeigt uns, dass die elektronische Kamera-Einheit präzise arbeitet“, sagt Dr. Andreas Eckardt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Der Satellit mit einem hochauflösenden optischen Instrument sowie einer Infrarot-Fähigkeit an Bord startete am 25. März 2015 um 23:08 Uhr mitteleuropäischer Zeit und gehört zu einem Satellitenprogramm des Korea Aerospace Research Institute (KARI). Das DLR-Institut für Optische Sensorsysteme entwickelte die Fokalebene sowie den Fokussierungsmechanismus des optischen Kanals bei. „Wir sorgen unter anderem dafür, dass die Aufnahmen die richtige Schärfe haben.“

Mehrzweck-Satellit für Fotos aus dem All

Bereits bei dem Vorläufer-Modell Kompsat3 war das DLR im Unterauftrag beteiligt, nun ist es erstmals direkter Vertragspartner der KARI. Der „Korean Multi Purpose Satellite“ kann bei seinen Überflügen etwa ein Meter große Objekte am Boden erkennen – und sieht damit bereits besser als Vorgänger Kompsat3 (1,4 Meter). Zudem verfügt er über eine Kamera im mittleren Infrarotbereich, die in Dunkelheit rund zehn Meter große Objekte erkennen kann.

Eingesetzt werden kann Kompsat3a beispielsweise für die Schiffsdetektion, aber auch bei der Erfassung von „Hot spots“, also Hochtemperaturereignisse. „In der Kombination von Infrarot- und visuellen Aufnahmen mit hoher Auflösung können dadurch exaktere Aussagen getroffen und mögliche Fehlalarme herausgefiltert werden“, erläutert DLR-Projektleiter Dr. Andreas Eckardt. Die Satellitendaten werden zudem auch in Deutschland verarbeitet und verwendet. „Kompsat3a kann täglich bis zu 150.000 Quadratkilometer abdecken, während er mit sieben Kilometern in der Sekunde um die Erde kreist.“

Nationale und internationale Aufgaben

Seine Erfahrungen im Bereich der optischen Sensoren bringt das DLR-Institut für Optische Systeme bereits in verschiedenen Programmen wie der OPSIS-Satelliten-Mission der italienischen Raumfahrtagentur ASI, aber auch in Kooperationen mit der Industrie für den nationalen und internationalen Markt ein. „Dabei kommt es auf höchste Präzision an“, betont DLR-Wissenschaftler Eckardt. Vor allem bei der Erdbeobachtung mit Satelliten in niedrigen Erdumlaufbahnen und Flugzeugen sind die am DLR entwickelten Sensoren und Systeme im Einsatz. Dazu gehören Entwicklungen der Echtzeitdatenverarbeitung, der Fokalebenen-Technologie, der Echtzeitkalibrierung und der Sensorsignalverarbeitung sowie die Beteiligung an der Entwicklung von Kleinsatelliten.

Kompsat3a-Satellitenaufnahme: Die „Palmeninsel“ Dubai. Diese Aufnahme des Kompsat3a-Satelliten zeigt die künstliche „Palmeninsel“ in Dubai. Rechts im Bild ist am Ufer das Hotel Burj Al Arab Jumeirah mit seiner segelförmigen Architektur, das inoffiziell auch als 7 Sterne Hotel beschrieben wird, erkennbar. Die hohe Auflösung von 0,5 Metern GSD (Ground Sampling Distance) ist mit den Bildern der WorldView-Satelliten vergleichbar. 

Der südkoreanische Han-Fluss: Anhand der exakten Abbildung in allen Richtungen der Eisenbahnbrücken über den südkoreanischen Han-Fluss können die Wissenschaftler des DLR erkennen, wie exakt die Kamera des Kompsat3a-Satelliten arbeitet. Selbst die gerade einmal 50 Zentimeter breiten Querverstrebungen der Brücke wurden im Überflug mit einer Geschwindigkeit von ca. sieben Kilometern in der Sekunde präzise aufgenommen. Die Falschfarben vor den Autos (oben rechts im Bild) entstehen durch die schrittweise spektrale Auflösung des Scheinwerferlichts.

Satellitenaufnahme von Seoul: Diese Kompsat3a-Satellitenaufnahme von Seoul wurde im mittleren Infrarotkanal (5 Meter Ground Sampling Distance) aufgenommen. Der Satellit fliegt dabei in 528 Kilometern Höhe mit einer Geschwindigkeit von circa sieben Kilometern in der Sekunde über die Erdoberfläche.

Wärmeeinleitungen in Seouls Hauptfluss: In der Verarbeitung eines Seoul-Bildes im mittleren Infrarotkanal zeigen sich beispielsweise Wärmeeinleitungen in den Hauptfluss oder besonders aufgeheizte Plätze in dunklerem Violett. Dies ermöglicht zum Beispiel für die Stadtplanung, Thermoflüsse in urbanen Gebieten zu erkennen. Selbst Schiffe sind aus über 500 Kilometern Höhe als kleine Punkte am Fluss-Ufer am Tag und in der Nacht zu erkennen.

Bilder: KARI

Gefahr von Vergiftungen durch Zapfluftsysteme

Am 22. Juni 2014 verstarb Warren Edward Brady, Flugbegleiter bei British Airways, im Alter von nur 47 Jahren auf einem Flug von Sao Paolo nach London. Bei der im Auftrag des Senior Coroners von London durchgeführten Autopsie konnte zunächst keine Todesursache festgestellt werden.

Bei einer weiteren Untersuchung von Bradys Herzgewebe, das der niederländische Pathologe Dr. Frank van de Groot im Auftrag von Bradys Mutter durchgeführt hat, zeigte sich, dass massive Schäden am Herzen, die sich nur durch Vergiftungen erklären lassen, zum Tod geführt haben. Die Ergebnisse decken sich auffällig mit den Befunden, die auch bei dem verstorbenen Piloten Richard Westgate festgestellt worden waren.

Nach dem Tod des Piloten Richard Westgate und des Besatzungsmitglieds Mathew Bass ist dies nun der dritte Fall, bei dem die wahrscheinliche Todesursache in direktem Zusammenhang mit kontaminierter Kabinenluft steht.

„Ölrückstände und andere Giftstoffe haben zum Schutze der Passagiere und der Besatzungen nichts in der Kabinenluft verloren“, so Markus Wahl, Sprecher der Vereinigung Cockpit. „Hier muss dringend gehandelt werden: Wir brauchen Filter und Sensoren in der Luftzufuhr der Kabine und bei neu gebauten Flugzeugen darf die Kabinenluft nicht mehr aus den Triebwerken abgesaugt werden, wenn nicht sichergestellt werden kann, dass diese unschädlich ist. Dies ist sowohl im Sinne der Flugsicherheit als auch des Gesundheitsschutzes unabdingbar!“, so Wahl weiter.

„RAM-Air“: 787 Dreamliner macht`s vor

Die VC fordert, dass bei zukünftigen Flugzeugmustern eine Kontamination der Kabinenluft technisch ausgeschlossen wird, zumal eine bestens geeignete alternative Technologie zur Verfügung steht. Die Kabinenluft wird aus der normalen Umgebungsluft des Flugzeuges entnommen, ohne sie zuvor durch die Triebwerke zu leiten. Die so gewonnene Luft nennt man „RAM-Air“. Dieses Verfahren kommt bereits im Flugzeugtyp Boeing 787 zur Anwendung. Das Flugzeug bezieht die Luft also aus extra Offnungen im Flugzeugrumpf, anstatt sie aus dem Triebwerk abzuführen.

Weil diese Forderung für die bestehenden Flugzeugmuster nicht umsetzbar ist, fordert die  VC den umgehenden Einbau von Filtern, um die Kabinenluft möglichst schadstofffrei halten zu können.

Um fatale Auswirkungen bei akuten starken Fume Events zu verhindern, ist sollen Sensoren in die heutigen Flugzeugmuster eingebaut werden, die es der Cockpitcrew ermöglichen, schnellstmöglich zu reagieren. Denn neben dem Selbstschutz (z.B. das Aufsetzen der Sauerstoffmaske) ist auch eine schnelle und effektive Fehleranalyse notwendig, um den sicheren Weiterflug zu garantieren und somit die Gesundheit aller Flugzeuginsassen zu schützen. Solange keine technischen Anwendungen im Einsatz sind, die eine saubere Kabinenluft garantieren, und keine Sensoren zur Bestimmung der Qualität der Kabinenluft eingebaut sind, gilt das Minimierungsgebot.

Anlässlich der Premiere des Films „Ungefiltert eingeatmet – Die Wahrheit über das aerotoxische Syndrom“, befinden sich alle an der Untersuchung von Warren Brady beteiligten Wissenschaftler und Mediziner heute Abend in Berlin. Vor der Aufführung des Films, um 17:30 Uhr im Kino Babylon, Luxemburger Str. 30, 10178 Berlin wird eine Konferenz mit den Beteiligten stattfinden.

Im Anschluss an den Film wird Vorstandsmitglied Jörg Handwerg an einer Podiumsdiskussion zum Thema teilnehmen. Bereits seit einigen Jahren fordert die Vereinigung Cockpit (VC), dass die Luft an Bord von Flugzeugen frei von jeglichen giftigen Stoffen sein muss. In der Initiative SafeSKY identifiziert die VC dieses Thema sogar als eines der dringendsten und wichtigsten Themen im Bereich der Flugsicherheit.

Zum Bild: Die Außenluft wird über die Triebwerke angesaugt (1), die heiße komprimierte Luft wird gekühlt (2) und mit aus der Kabine zurückgeführter, gefilterter Luft vermischt (3). Das Gemisch aus angesaugter Außenluft und recycelter Kabinenluft (Rezirkulationskreislauf) wird in die Kabine gegeben (4). Während Außenluft eintritt, wird gleichzeitig verbrauchte Luft aus der Kabine ausgeleitet (5).

Quelle: Vereinigung Cockpit

Dritte Startbahn in München erhält Baurecht

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat mit Beschlüssen vom 22. Juni 2015 die Beschwerden des Bundes Naturschutz in Bayern und mehrerer Privatpersonen gegen die Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Verwaltungsgerichthofs München vom 19. Februar 2014 zurückgewiesen. Der Verwaltungsgerichtshof München hatte mit dem angefochtenen Urteil die Klagen der Beschwerdeführer gegen den Planfeststellungsbeschluss der Regierung von Oberbayern für die Erweiterung des Verkehrsflughafens München durch die Anlage und den Betrieb einer dritten Start- und Landebahn abgewiesen.

Die Beschwerden des Landkreises Freising und mehrerer Gemeinden gegen die Nichtzulassung der Revision hat das Bundesverwaltungsgericht bereits im Februar 2015 zurückgewiesen. Die verbliebenen Beschwerden des Bund Naturschutz Bayern e.V. und weiterer fünf Privatkläger gegen die Nichtzulassung der Revision im Gerichtsverfahren um die dritte Start- und Landebahn am Münchner Flughafen wurden nun ebenfalls zurückgewiesen. Das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs München ist jetzt insgesamt rechtskräftig; die Flughafen München GmbH hat Baurecht für eine dritte Start- und Landebahn.

Voraussetzung für Wachstumsperspektiven

Airlines und die Luftverkehrswirtschaft nehmen das Urteil positiv auf. Lufthansa etwa begrüßt die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zum Ausbau des Flughafens München. „Damit ist die letzte juristische Hürde für dieses wichtige Infrastrukturprojekt genommen. Wir sind zuversichtlich, dass die Politik nun einen geeigneten Weg zur Realisierung der dritten Bahn findet“ erklärt Thomas Klühr, Mitglied des Lufthansa Passagevorstands Finanzen & Hub München.

Mit dem Ausbau des Münchner Flughafens als Bayerns Tor zur Welt sei eine der wesentlichen Voraussetzungen für langfristige Wachstumsperspektiven der Lufthansa und eine verbesserte, internationale Anbindung Münchens und des Freistaates Bayern gegeben.

Mit dieser Entscheidung aus Leipzig hat die Genehmigung Bestandskraft. Hierzu erklärt Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen): „Die heutige Entscheidung des höchsten deutschen Verwaltungsgerichts ist eine Weichenstellung für die künftige Entwicklung des Münchner Flughafens. Sie ist ein wichtiges Signal für die Zukunftsfähigkeit des Flughafenstandortes Deutschland.“

Durch den Richterspruch wird der Ausbaubedarf für den Flughafen München bestätigt. Weiterhin wird das der Planung zugrunde gelegte Lärmschutzkonzept als rechtmäßig anerkannt.

Die Flughafeninfrastruktur in Deutschland benötigt ausreichend Kapazitäten, um sich im weltweiten Wettbewerb zu behaupten. „Die geplante dritte Start- und Landebahn am Drehkreuz München ist eines der wichtigsten Infrastrukturvorhaben Deutschlands. Sie ist Garant für Wachstum und Arbeitsplätze. Wir setzen darauf, dass die Politik das Signal aus Leipzig wahrnimmt und sich zu dem Zukunftsprojekt dritte Bahn bekennt“, so Ralph Beisel.

Chancen für Internationales Luftdrehkreuz

„Die dritte Bahn am Münchner Flughafen ist eine der zentralen Ausbaumaßnahmen für den Luftverkehrsstandort Deutschland. Nach den letzten Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts muss die Politik nun die für Bayern und Deutschland wichtige Erweiterung auf den Weg bringen. Jetzt muss sie die Zukunft anpacken“, sagt Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft.

„Die deutsche Luftfahrt ist eine Wachstumsbranche, die Wirtschaftskraft, Arbeitsplätze und Mobilität für die Menschen bringt. Nach zehnjähriger Planung für die dritte Startbahn am Münchner Flughafen und der abschließenden juristischen Klärung heute kann nun die Erfolgsgeschichte dieses Flughafens fortgeschrieben werden“, so Siegloch.

Flughafen BER: Kein Vorteil aus Verschiebung

0

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH tritt Berichten entgegen, die den Eindruck vermitteln könnten, die Betreibergesellschaft der Berliner Flughäfen könnte durch die verschobene Inbetriebnahme des BER einen finanziellen Vorteil erzielt haben. Darin heiße es, die Summe sei dem Vernehmen nach deutlich höher, als die FBB selbst wegen der BER-Nichteröffnung an Airlines oder andere betroffene Firmen bisher zahlte. Die Autoren beziehen sich damit auf eine angebliche Zahlung einer Managerhaftpflichtversicherung in Höhe von 12 Mio. Euro an die Flughafengesellschaft und rechnet diese gegen angebliche Zahlungen der FBB auf.

Richtig sei, dass die Flughafengesellschaft mit der Verschiebung der Inbetriebnahme keinen Gewinn erzielt. Ganz im Gegenteil: Wie im aktuellen Geschäftsbericht ausgewiesen, belaste die verzögerte BER-Eröffnung das wirtschaftliche Ergebnis insgesamt. Die FBB gibt an, dass sie kein kein Kapital aus der verschobenen Inbetriebnahme schlägt. Das Ziel ist und bleibt die zügige Eröffnung in der zweiten Jahreshälfte 2017.

Vollere Flugzeuge in Zürich: Mehr Passagiere, weniger Fracht

0

Im Juni 2015 sind 2.311.757 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Dies entspricht einem Plus von 0,8 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Die Zahl der Lokalpassagiere stieg im Juni 2015 um 2,1 Prozent auf 1.635.039. Der Transferanteil lag im gleichen Zeitraum bei 29,1 Prozent (-0,9 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr) und die Zahl der Umsteigepassagiere sank um 2,3 Prozent auf 670.264. Mit 23.604 Flugbewegungen sank im Juni 2015 deren Anzahl um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 115 Fluggästen 2,4 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Die Sitzplatzauslastung ist im Juni um 0,7 Prozentpunkte auf 77,7 Prozent gestiegen. Im Juni 2015 wurden 34.842 Tonnen Fracht am Flughafen Zürich abgewickelt. Dies entspricht einem Rückgang um 3,1 Prozent gegenüber Juni 2014.

Erlös aus Fundsachen kommt Hilfsverein zugute

Jedes Jahr vergessen die Passagiere am Hamburg Airport etliche Gegenstände. Die Fundstücke, ob Bücher, Handys oder Laptops, werden nach einer dreimonatigen Aufbewahrungsfrist im Fundbüro des Airport Offices öffentlich versteigert. Der Erlös der Versteigerungen wird traditionell für einen guten Zweck gespendet.

In diesem Jahr haben sich die Mitarbeiter des Airport Office am Flughafen Hamburg dafür ausgesprochen, den Erlös an den Hamburger Verein Hilfspunkt e.V., der sich gegen die Armut in Hamburg einsetzt, zu spenden.

Aus diesem Grund ist Gisela Thun, Vorstandsmitglied und Mitgründerin des Vereins Hilfspunkt, heute von den Mitarbeitern des Airport Office im Hamburger Flughafen empfangen worden. Anschließend wurde der Scheck im Wert von 6.000 Euro überreicht.

Hilfspunkt ist ein gemeinnütziger Verein, der einen Beitrag zur Linderung der Armut leistet. So bieten die ehrenamtlichen Helfer des Vereins bedürftigen Menschen an verschiedenen Standorten in Hamburg unter anderem gemeinsame Mahlzeiten, Grill- und Weihnachtsfeste, kreative Aktivitäten, Filmabende sowie Unterstützung bei Behördengängen oder Arztbesuchen an. Für Kinder und Jugendliche werden regelmäßig Aktionen wie Spiele- und Bastelnachmittage oder Backkurse angeboten Der Verein existiert seit Januar 1993 und hieß bis 2002 Aktion Armenhilfe. Die Aufwendungen des Vereins werden über Spenden finanziert.

Mehr Passagiere mit Easyjet und Ryanair in Stuttgart

0

Am Flughafen Stuttgart wurden im ersten Halbjahr nach vorläufigen Berechnungen 4.692.799 Fluggäste gezählt, das sind 7,9 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr (4.350.928 Fluggäste). Mit 61.760 Starts und Landungen von Januar bis Juni gab es dabei 3,4 Prozent mehr Flugbewegungen als im Vergleichszeitraum (59.758 Bewegungen). „Wir sind ab Jahresbeginn unerwartet stark gestartet, und der Trend hat stetig zugelegt. Unsere etablierten Airlines stellen sich dem Wettbewerb und die Angebote der neuen Airlines Easyjet und Ryanair werden vom Markt gut angenommen. Ohne die Streiks beim Sicherheitspersonal und bei den Piloten wäre das Wachstum wohl noch deutlicher ausgefallen“, bilanzierte Prof. Georg Fundel, Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG).

„Erstmals im Monat Mai konnten wir die Marke von einer Million Passagieren überschreiten. Die Pfingstferien brachten dabei den ersten Ansturm. Im Juni hatten wir ebenfalls über eine Million Fluggäste, und in den Sommermonaten rechnen wir mit weiterer starker Nachfrage. Erfreulich ist, dass das Wachstum bei den Fluggästen auch im Umsatz ankommt. Bis zum Jahresende erwarten wir insgesamt über 10 Millionen Fluggäste.“

Große Fortschritte gibt es parallel in der Airport City. „Alle unsere Bauprojekte liegen im Zeitrahmen“, erklärte Geschäftsführer Walter Schoefer. „Das New Office Stuttgart Airport an der Flughafenstraße wird Ende 2015 an die Unternehmensberatung Ernst & Young als Hauptmieter übergeben. Der Fernbus-Bahnhof für die Landeshauptstadt in dem neuen Parkhaus P 14 mit rund 1.500 Stellplätzen wird fristgerecht fertig, und unsere neue Firmenzentrale ist Anfang 2016 zum Bezug bereit. Alle drei Projekte haben ein Investitionsvolumen von rund 160 Millionen Euro“, so Schoefer.

„Die nächsten Veränderungen stehen bereits an: der optimierte Flughafenbahnhof im Rahmen des Bahnprojekts Stuttgart – Ulm, die Verlängerung der Stadtbahn U 6 vom Fasanenhof zum Flughafen und der Neubau eines Kongresshotels direkt neben der Landesmesse – die nächsten Jahre bringen weitere Bauaktivitäten und machen den Flughafen zu einem der interessantesten und besterschlossenen Standorte in Baden-Württemberg“.

Flugtag des Dornier Museums am Flughafen Friedrichshafen

Einmal im Jahr wird aus dem Dornier Museum ein „Fliegendes Museum“. Und jedes Mal werden an einem Wochenende im August historische Maschinen zu den DO DAYS eingeladen.

Das Museum selbst wird bei dem FLY-IN zum Flugzeughangar und auf den Außenflächen können Luftfahrtenthusiasten und Freunde historischer Mobilität die Gastflugzeuge bestaunen.

Auftakt bildet stets das Sommerfest des Förder- und Freundeskreises am Freitagabend. Bei Barbecue und in traumhafter Kulisse tauschen sich ehemalige Dornianer, Flieger-Fans und Gäste unmittelbar neben dem Rollfeld des Flughafens Friedrichshafen aus.

Samstags und sonntags gibt es für kleine und große Fliegerfans jede Menge Programm. Nicht nur die Flugenthusiasten kommen dabei auf ihre Kosten. Historische Gastflugzeuge und die Gelegenheit, einmal selbst einen Rundflug zu erleben, begeistern jeden Besucher. Und auch für Familien ist mit dem bunten Kinderprogramm für Spaß und Spannung gesorgt.

Frühschoppen und Unterhaltung

Für das leibliche Wohl sorgt u. a. das hauseigene DO-X Restaurant mit verschiedenen Speise- und Getränkeangeboten sowie Kaffee- und Kuchenspezialitäten.

  • Samstag, 08. August 20:00 Uhr: Pilot‘s Party mit „ROCKSOX“ Rockiges Open-Air-Konzert auf der Terrasse am Rollfeld mit Hits der 70er, 80er und 90er Jahre. Eintritt frei!
  • Sonntag, 09. August 10:00 – 13:00 Uhr: Frühschoppen mit der Schussenrieder Josefskapelle.
  • 14:00 – 17:00 Uhr: Beatrice Nice Band sorgt am Nachmittag für beste musikalische Unterhaltung Kartenvorverkauf: DO-DAYS-Ticket im Vorverkauf oder an der Kasse. Karten erhalten Sie ab sofort im Dornier Museum vor Ort

Sonderpreise: Erwachsene: 7 Euro, Kinder/Jugendliche (6 – 16 Jahre): 3,50 Euro. Familien (zwei Erwachsene + zwei Kinder): 15 Euro.

Anfahrt: Das Dornier Museum liegt direkt neben dem Flughafen Friedrichshafen und ist mit dem ÖPNV (Bus oder Bahn) direkt zu erreichen. Parkplätze vor dem Museum und in unmittelbarer Nähe.

Bus: Im ca. 20 Minuten-Takt fahren Oldtimer-Shuttle-Busse für nur 1 Euro/Person (Kinder bis 16 Jahre frei) vom Stadt- und Hafenbahnhof zum Dornier Museum und zurück.

Programm und Highlights täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr

  • Ausstellung und Besichtigung historischer Gastflugzeuge
  • Besichtigung des Jagdbombers Tornado und des Militärtransportflugzeuges Transall der Bundeswehr
  • The Flying Bulls u. a. mit dem Dornier Alpha Jet
  • Mit- und Rundflugangebote über den Bodensee
  • Virtuelle Rundflüge im Do 27 Flugsimulator
  • Vorführungen der Flughafenfeuerwehr
  • Verschiedene Oldtimer zu Lande
  • Angebote für Familien, Kinder & Jugendliche
  • Musik- und Unterhaltungsprogramm auf der Terrasse u.v.m.

Gastflugzeuge

Zahlreiche Do 27-Flugzeuge u. a. mit der D-ENTE, Do 24 ATT, The Flying Bulls mit dem Dornier Alpha Jet und Cessna 337 Push-Pull, Jagdbomber Tornado und Transall der Bundeswehr, Messerschmitt Me-163, Mustang P-51, Yak-52, Pilatus PC-7, Oldtimerformation des Fliegermuseum Altenrhein u.v.m

FC Bayern fliegt mit Lufthansa Boeing B747-400 nach China

Mit einer Boeing B747-400 startet der FC Bayern am 16. Juli zu der „Audi Summer Tour China 2015“, einer zehntägigen China-Reise. Das Langstreckenflugzeug mit der Kennung D-ABVU wurde einmalig mit dem FC Bayern Logo und einem speziellen Schriftzug beklebt. Der „Jumbo“ landet an diesem Donnerstag voraussichtlich um 17:00 Uhr aus Frankfurt und startet mit der Mannschaft, den Trainern und Gästen gegen 20:00 Uhr von München nach Peking. Weitere Stationen sind Shanghai und Guangzhou. Insgesamt werden drei Spiele ausgetragen: Gegen den FC Valencia (Peking), Inter Mailand (Shanghai) und Guangzhou Evergrande (Guangzhou).

Die Rückkehr nach München ist am 24. Juli voraussichtlich um 06:10 Uhr geplant. Die Partnerschaft zwischen Lufthansa und dem FC Bayern besteht seit dem Jahr 2004. Als Premium Partner ist Lufthansa seitdem Official Carrier des FC Bayern.

„TTIP für den Luftverkehr“ wirft Fragen auf

0

Ein kleine Gruppe Länder drängt hastig und ohne die dadurch entstehenden Konsequenzen zu beachten auf eine vollständige Liberalisierung des globalen Luftverkehrs. Der Vorschlag liegt zurzeit auf dem Tisch der zuständigen Kommission der ICAO und besitzt das Potential die Errungenschaften im Bereich der Flugsicherheit, Wirtschaftlichkeit und der Arbeitnehmerrechte zu beschädigen. „Dies ist wie TTIP für den Luftverkehr, aber auf einem globalen Level – vollständige, sofortige, weltweite Liberalisierung, durch die sich über Nacht die Luftverkehrsindustrie verändert“, sagt Dirk Polloczek, Präsident der European Cockpit Association (ECA).

„Das man zu diesen tiefgreifenden Änderungen keine Diskussion hört liegt nicht daran, dass ein Konsens herrsche, sondern daran, dass aktiv versucht wird, diese Diskussion aus der Öffentlichkeit herauszuhalten. Wir halten die Art und Weise wie diese Vereinbarung entstanden ist sowie deren Inhalt für skandalös“.

Der der ICAO vorliegende Vorschlag hat zwei Ziele. Die vollständige Liberalisierung des Zugangs zum internationalen Luftverkehrsmarkt und die Aufweichung der aktuellen Regularien zum Mehrheitsbesitz und der Unternehmenskontrolle (Ownership & Control, O&C). Weiterhin zielt der Vorschlag darauf ab, die „Last“ von Gesetzen und Regeln sowie staatlicher Mitsprache zu beenden. Themen wie Arbeitnehmerrechte, Umwelt und fairer Wettbewerb, die von nicht minderer Relevanz sind, werden gar nicht erst angesprochen.

Das Fehlen dieser Punkte zeige deutlich, wie die ursprünglichen Vorgaben, die dem jetzt vorliegenden Vorschlag eigentlich zu Grunde liegen, nämlich „die Sicherstellung der Berücksichtigung des höchstmöglichen Levels der Flugsicherheit und das Prinzip eines fairen und gleichberechtigten Wettbewerbs unter allen Staaten und deren Stakeholder“ weiterhin vollständig ignoriert werden. Diese Themen können nicht einfach abgetrennt werden um sie zu einem späteren Zeitpunkt zu bearbeite, teilt auch die Vereinigung Cockpit mit.

Schon die unbeabsichtigten Konsequenzen der bereits stattgefundenen Liberalisierung sind schwer zu beherrschen. Nun sollen bestehende O&C-Regeln zugunsten einer Regelung basierend auf dem „Ort der Hauptgeschäftstätigkeit“ (principle place of business) weichen, obwohl das Beispiel „Norwegian“ in der jüngsten Vergangenheit bereits die Schwächen eines solchen Systems aufgezeigt hat. Damit wird Unternehmen die Möglichkeit geschaffen weltweit „Briefkastenfirmen“ zu eröffnen um nicht nur der Sozialgesetzgebung, sondern auch bei uns geltenden Sicherheitsbestimmungen zu entgehen.

„Wir haben erst kürzlich von zwei Airline-CEOs gehört, dass ILO-Konventionen und fundamentale Rechte sie nicht im geringsten Interessieren. Dies bedeutet, dass zur Umsetzung von Arbeitnehmerrechten und dem Schutz der Umwelt auf den guten Willen kein Verlass sein wird“, so Jon Horne, Vizepräsident der ECA. „Ein gerechtes und ausgeglichenes multilaterale Luftverkehrsabkommen sollte folgende Mindestvorgaben erfüllen:

  • Eine durchsetzbare Sozialklausel,
  • Vorgaben für fairen Wettbewerb,
  • Bestimmungen zu und eine klare Definition des Principle Place of Business und zu O&C sowie
  • Maßnahmen zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit.“

Sollte der vorliegende Entwurf in seiner jetzigen Form unterzeichnet und ratifiziert werden, würden durch ihn hunderte bereits bestehende und gut durchdachte bilaterale Abkommen abgelöst werden und Regelungen zur Flugsicherheit den Staaten überlassen werden, die aufgrund einer vagen und undefinierten Beschreibung eines „Principle Place of Business“ von einer Fluggesellschaft dazu ausgewählt wurden. Eine derartige radikale Abkehr von bisherigen Prinzipien sollte gut überlegt sein und nicht übers Knie gebrochen werden.

Kataster zur Lärmbelastung am Flughafen Zürich veröffentlicht

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt der Schweiz hat den Lärmbelastungskataster für den Flughafen Zürich publiziert. Die Ausarbeitung der Lärmbelastungskataster ist eine der Grundlagen, um Maßnahmen gegen den Fluglärm zu treffen. Die Schweizer Gesetzgebung für den Umweltbereich (Umweltschutzgesetz und Lärmschutzverordnung) überträgt der zuständigen Behörde die Aufgabe, in einem Kataster die Lärmimmissionen von Luftfahrtanlagen festzuhalten. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) ist deshalb verpflichtet, die Lärmkurven für Luftfahrteinrichtungen darzustellen.

Der Lärmbelastungskataster basiert auf dem vorläufigen Betriebsreglement des Flughafens Zürich. Die Lärmkataster stellen lediglich ein Inventar der Lärmsituation dar und haben keine direkten juristischen Auswirkungen für die betroffenen Grundeigentümer. Den Betreibern der Flughäfen dient dieses Instrument dazu, Maßnahmenpläne gegen übermässige Lärmbelastungen auszuarbeiten, beispielsweise im Zusammenhang mit Sanierungsmaßnahmen. Auch Kantonale und kommunale Behörden nutzen die Lärmbelastungskataster für die Raumplanung, etwa bei der Erteilung von Baubewilligungen. Im konkreten Fall des Flughafens Zürich wurden die Lärmkurven bereits im Verfahren zum vorläufigen Betriebsreglement festgelegt. Für den Kanton Zürich und andere Flughäfen können die Lärmkataster beim BAZL hier als PDF bezogen werden.

Die durchschnittliche Lärmbelastung wird mit Kurven auf den Landeskarten dargestellt. Bei den Lärmkurven handelt es sich um Berechnungen, die auf den tatsächlichen beziehungsweise prognostizierten Flugbewegungen und den bekannten Lärmemissionen der verschiedenen Flugzeugtypen beruhen, und nicht um effektive Messungen. Im Kataster werden nicht nur die Auswirkungen auf die Anwohner aufgeführt, sondern auch die Angaben zur Raumplanung (Zonenpläne). Ferner werden auch die Lärmempfindlichkeitsstufen jeder einzelnen Zone (beispielsweise Wohnzonen oder Gewerbezonen) aufgezeigt.

Mehr Passagiere und weniger Flüge am Flughafen Wien

0

Die Anzahl der abgefertigten Passagiere stieg im Juni 2015 im Vorjahresvergleich um 1,7 Prozent auf insgesamt 2.170.898 an. Die Anzahl der Lokalpassagiere stieg ebenfalls im selben Zeitraum um 1,9 Prozent an. Bei den Transferpassagieren verzeichnete der Flughafen Wien im Juni 2015 einen Anstieg von 0,9 Prozent gegenüber dem Juni 2014. Die Flugbewegungen sanken um 0,8 Prozent, das Höchstabfluggewicht (Maximum Take Off Weight) entwickelte sich hingegen mit Plus 5,0 Prozent positiv. Das Frachtaufkommen stieg im Juni 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozent.

Die Anzahl der Passagiere nach Westeuropa stieg im Juni 2015 um 0,7 Prozent. Osteuropa verzeichnete bei den Passagierzahlen, unter anderem bedingt durch die Krisensituationen in Russland und der Ukraine, einen Rückgang von 2,3 Prozent. Das Passagieraufkommen in den Nahen und Mittleren Osten stieg im Juni 2015 um 10,3 Prozent, jenes in den Fernen Osten um 6,6 Prozent. Stark angestiegen ist das Passagieraufkommen nach Nordamerika mit Plus 23,2 Prozent im Juni 2015. Der Passagieranteil nach Afrika sank aufgrund der Ereignisse in Tunesien gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 13,4 Prozent.

Am Flughafen Kosice stieg die Anzahl der Passagiere von Januar bis Juni 2015 um 15,7 Prozent auf 143.493 Passagiere. Die Verkehrsergebnisse von Malta Airport für Juni 2015 werden in den nächsten Wochen veröffentlicht, von Januar bis Mai 2015 lag das Wachstum bei Plus 6,4 Prozent auf 1.527.752 Passagiere.

Juni 2015 Veränderung in Prozent Januar – Juni 2015 kumuliert Veränderung in Prozent
Passagiere: 2.170.898 +1,7 10.456.454 -0,8
Lokalpassagiere: 1.549.647 +1,9 7.611.750 +1,8
Transferpassagiere: 611.564 +0,9 2.793.094 -8,4
Maximum Take Off Weight (in Tonnen): 766.533 +5,0 4.014.756 +2,7
Flugbewegungen (an + ab): 20.690 -0,8 109.980 -2,2
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking): 21.241 +0,8 130.024 -0,6

Pluto gewinnt an Konturen

Heute ist es so weit. Nach fast zehnjähriger Reise fliegt die Raumsonde New Horizons an Pluto vorbei und sammelt einmalig (und einmalige) Daten über den fernen Ex-Planeten.

Die Nasa hat in der Nacht auf Dienstag dieses Foto von der eisigen Welt veröffentlicht. Plutos leuchtendes, rätselhaftes „Herz“, eine noch unscharfe Struktur, rückt auf der Aufnahme ins Blickfeld. Das Foto wurde am 12.07.2015 aus einer Entfernung von 2,5 Mio. Kilometern aufgenommen. Die Region wird beim Vorbeiflug heute am Dienstag weiter in den Fokus der Kamera genommen.

Das zweite Bild zeigt Pluto mit seinem Mond Charon. Für Forscher muten die beiden Körper eher wie zwei Fremde denn wie zwei Zwillinge an, so die Nasa.

Fotos: NASA-JHUAPL-SWRI

Vereinigung Cockpit gegen Zapfluft für die Kabine

Schon seit Jahren fordert die Vereinigung Cockpit (VC), dass die Luft an Bord von Flugzeugen absolut frei von jeglichen giftigen Rückständen sein muss. Besonders Ölrückstände haben in der Atemluft an Bord nichts verloren – sie können potenziell starke Auswirkungen auf die Gesundheit der Passagiere und der Crews haben.

Im Rahmen der Kampagne SafeSKY hat die VC dieses Thema auch als eines der Topthemen für die Arbeit der Vereinigung Cockpit identifiziert und mahnen deutliche Verbesserungen an. In der Vergangenheit hat es bereits mehrfach kritische Gesundheitsproblebe auf Grund von Dämpfen in der Kabinenluft gegeben.

Forderungen der VC zur Kabinenluft

  • Abkehr vom System das auf Zapfluft basiert
  • Einbau von Sensoren zur Erkennung von giftigen Substanzen in der Luft
  • Nachrüstung aller Flugzeuge mit Filtertechnologie

Um dieser Problematik noch einmal Nachdruck zu verleihen, hat die Vereinigung Cockpit einen kurzen Film ihrem YouTube Kanal veröffentlicht: VCockpit „Kontaminierte Kabinenluft“.

In diesem Zusammenhang weist die VC auch noch einmal auf die Premiere der Dokumentation „UNFILTERED BREATHED IN – THE TRUTH ABOUT THE AEROTOXIC SYNDROME“ hinweisen. Die Premiere findet im Berliner Programmkino „Babylon“ statt und ist für VC-Mitglieder kostenlos. Im Anschluss an den Film wird es eine Podiumsdiskussion mit Politikern und betroffenen Besatzungsmitgliedern sowie eine After Party im Kino geben.

„Tante Ju“ zu Besuch: JU 52 am Flughafen Nürnberg

Sie stattet der Metropolregion Nürnberg ihren traditionellen Besuch ab: die älteste noch fliegende Junkers JU 52, betrieben von der Lufthansa Stiftung, gibt sich die Ehre. Zwischen Dienstag 14. Juli und Dienstag 21. Juli können Luftfahrtbegeisterte Rundflüge in der fliegenden Legende buchen. Das erste Ganzmetallflugzeug der Welt trägt den liebevollen Spitznamen „Tante Ju“.

Besuch von der Verwandtschaft mag vielleicht nicht immer Grund zur Freude sein – diese Tante aber ist etwas ganz Besonderes. Sie ist behäbig, brummt gemütlich und trägt ihre Falten mit Stolz: ihre Wellblechkonstruktion macht die Tante Ju unverwechselbar. Der Oldtimer, Baujahr 1936, ist ein Synonym für Zuverlässigkeit, Sicherheit und Qualitätsarbeit und prägte die zivile Luftfahrt wie nur wenige andere Flugzeuge.

Die Junkers JU 52 wurde von der Lufthansa Stiftung liebevoll restauriert und mit einem modernen, digitalen Cockpit ausgestattet. Außerdem arbeiten nicht mehr die original Motoren aus dem Jahr 1936 in der Maschine – diese wurden durch drei deutlich zuverlässigere 9-Zylinder-Sternmotoren ersetzt. Äußerlich sind der alten Tante Ju diese Modernisierungsmaßnahmen nicht anzusehen. Die silberglänzende Wellblechhaut des Flugzeugs wurde lediglich instand gesetzt und auf Hochglanz poliert.

Bis zu 16 Passagiere können bei den Rundflügen im Rumpf der Ju 52 Platz nehmen und den Rundflug im berühmtesten Großraumflugzeug der 30er Jahre genießen, denn es gibt nur Fensterplätze. „Wir sind sehr froh über die gute Zusammenarbeit mit der Lufthansa Stiftung“, so Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe, „wir leben die Faszination Luftfahrt und wollen unsere Leidenschaft mit möglichst vielen Flugbegeisterten teilen. Für jeden, der den Flair des Anfangs der Passagierluftfahrt erleben möchte, ist ein Besuch bei Tante Ju ein absolutes Muss“.

Buchen können alle Fans der legendären Passagiermaschine die Rundflüge, diese dauern zwischen 30 und 60 Minuten. Einen Überblick findet man hier.

VC bei der ICAO Performance Based Navigation Study Group

Die Performance Based Navigation Study Group (PBNSG) der ICAO beschäftigt sich auf höchster Ebene mit modernen Navigationmöglichkeiten und allem was über die konventionelle Navigation von Funkfeuer zu Funkfeuer hinausgeht. Dort werden auch international gültige Navigationsstandards und -verfahren festgelegt. Mit der technischen Weiterentwicklung in diesem Bereich werden auch die Anwendungen entsprechender Verfahren immer vielfältiger. Es gibt mittlerweile fast überall nicht nur einfache RNAV-Anflüge, sondern auch modernere Verfahren wie Radius-To-Fix-Turns, Curved Approaches und PBN-to-ILS-Transitions.

Um sicherzustellen, dass bei der Einführung von Regularien in diesem Bereich stets die Flugsicherheit die oberste Priorität bleibt, entsendet die Arbeitsgruppe Air Traffic Services der Vereinigung Cockpit einen Vertreter in dieses Gremium, der als Repräsentant des Weltpilotenverbandes IFALPA die Meinung der Piloten vertritt.

EASA: Erweitertes Training für Berufspiloten

Die europäische Agentur für Luftaufsicht (European Aviation Safety Agency, EASA) und ide International Air Transport Association (IATA) haben eine Veröffentlichung angekündigt, die den Trainingskatalog für Berufspiloten um Situationen erweitern soll, die potenziell zum Verlust der Kontrolle führen können. Die so genannten „upset prevention and recovery training“ (UPRT)-Anforderungen zielen darauf, Piloten besser auf unerwartete Situationen vorzubereiten, die die Kontrolle gefährden. Alle europäischen Fluggesellschaften und kommerzielle Business Jet Betreiber müssen diese Regeln bis Mai 2016 umsetzen.

Diese Anforderungen beruhen laut EASA auf den Standards der International Civil Aviation Organization (ICAO) sowie empfohlener Praktiken, und wurden von der EASA, unter Beratung von führenden Experten aus der Industrie, entwickelt. EASA Executive Director Patrick Ky sagte, dass solche Vorkommnisse von Kontrollverlust (Loss Of Control in Flight, LOCI) in den letztn Jahren mit einer Reihe von Unfällen die Wichtigkeit für die Flugsicherheit aufzeigte und mit höchster Priorität angegangen werden müsse. „Obwohl LOC-I Vorkommnisse selten seien, haben doch 97 Prozent von LOC-I Unfällen in den letzten fünf Jahren fatale Folgen für Passagiere oder Crew gehabt.

Gemeinsam mit der EASA soll wird diese wichtige Initiative, die auf globalen Standards und Best Practice basiert, die Wahrscheinlichkeit für sollche Fälle in Zukunft reduziert.“ sagte Tony Tyler, IATA Director General und CEO. Die IATA entwickelt bereits über ihre Pilot Training Task Force eine detaillierte Anleitung zur Unterstützung der europäischen Mitglieder bei der Einführung der neuen Richtlinien. Von der EASA wurde Ende Juni das Annex I zu ED Decision 2015/012/R herausgegeben.

Baubeginn am Instrumentenlandesystem des Dortmund Airport

Ab dem 20. Juli beginnen die Bauvorbereitungen für die Erneuerung des Instrumentenlandesystems (ILS) am Dortmund Airport. Der eigentliche Baubeginn ist für den 03. August geplant. Zunächst werden insbesondere Erdbauarbeiten vorgenommen, um im kommenden Frühjahr mit dem Austausch der Anlagen fortzufahren. Bis Ende 2016 wird das System in beiden Anflugrichtungen ausgetauscht. Um einen möglichst störungsfreien Flugbetrieb zu ermöglichen, finden die Bauarbeiten ausschließlich außerhalb der Betriebszeiten des Ruhrgebietsflughafens statt und damit in der Zeit von 23:00 bis 06:00 Uhr.

Die Systeme müssen altersbedingt erneuert werden. Das ILS wurde in Dortmund bereits in den Jahren 1997 und 1999 in Betrieb genommen.

Hinweis für Reisende am Hamburg Airport

0

Wenn am 16. Juli in Hamburg und am 20. Juli in Schleswig-Holstein die Sommerferien beginnen, herrscht wieder Urlaubsstimmung am Hamburg Airport. In den ersten fünf Hamburger Ferientagen (16. Juli bis 20. Juli) starten 1.013 Flugzeuge mit ca. 123.000 Passagieren vom Hamburg Airport. Hauptreisetag ist Freitag, der 17. Juli 2015 mit insgesamt 226 Abflügen. Ganz oben auf der Liste der beliebtesten Urlaubsländer stehen auch diesmal wieder Spanien, die Türkei und Griechenland. Im Urlaub entspannen sich Geist und Seele. Damit die Erholung schon am Flughafen beginnt, sollten sich Fluggäste vor ihrer Reise gut darüber informieren, was praktisch, erlaubt oder verboten ist.

Informationen zum Parken

Zur Hauptreisezeit der Sommerferien sind die Parkplätze am Hamburg Airport sehr gut gebucht. Aktuelle Informationen über die Parkplatzsituation und die gültigen Parkpreise am Hamburg Airport finden Fluggäste online beim Flughafen. Kurzzeitparker können am Hamburg Airport ganz bequem Passagiere abholen und bringen: Auf der Abflugebene können Tickets im 20-Minuten-Takt bis zu einer Höchstparkdauer von 60 Minuten gelöst werden. Parkscheinautomaten stehen am Anfang und Ende der Parkzonen (zwei Euro je 20 Minuten). In den terminalnahen Parkhäusern P1, P2, P4 und P5 kostet das Parken in den ersten 20 Minuten einen Euro.

Autobahn A7 und öffentliche Verkerhsmittel

Auf der Autobahn 7 ist zu Beginn der Ferien mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Dies betrifft auch den Baustellenbereich rund um die Flughafen-Abfahrt Schnelsen-Nord. Autofahrer mit Ziel Flughafen sollten daher bei der Anreise ausreichend Zeit einplanen und sich rechtzeitig über die Verkehrslage informieren. Informationen und weitere Tipps gibt es online hier in der Rubik „Anfahrt über die A7“.

Als Alternative zur Anreise mit dem eigenen PKW bietet es sich an, den öffentlichen Nahverkehr und die S-Bahn zu nutzen. In nur 25 Minuten Fahrzeit gelangen Fahrgäste mit der S-Bahn-Linie S1 vom Hauptbahnhof zum Hamburg Airport und das in der Hauptverkehrszeit im 10-Minuten-Takt. Der aktuelle Fahrplan ist erhältlich unter www.hvv.de.

Kostenloses WLAN und Wartezeitanzeige

Schnell vor dem Abflug wichtige E-Mails auf dem Laptop, Tablet-PC oder Smartphone checken, ein Hotel am Flugziel buchen oder die Wartezeit mit dem World Wide Web verkürzen – das ist am Hamburg Airport eine Stunde lang kostenlos möglich. Auf der Internetseite in der Rubrik „Rund ums Fliegen“ und in der Hamburg Airport App bekommen Passagiere zudem die aktuelle Wartezeit an den Sicherheitskontrollen in Echtzeit angezeigt.

Vorabend-Check-in bedeutet weniger Wartezeit

Schon einen Tag vorher das Reisegepäck aufgeben – mit dem beliebten Vorabend-Check-in wird der Ferienbeginn noch entspannter. Für alle Abflüge am darauffolgenden Tag bieten Air Berlin (Terminal 1) und Condor (Terminal 2) den Check-in am Vorabend von 18:00 bis 20:00 Uhr an. Für Abflüge am nächsten Tag bis 12:00 Uhr können Passagiere von SunExpress und SunExpress Deutschland (Terminal 1) am Vorabend ebenfalls von 18:00 bis 20:00 Uhr einchecken. Passagiere von Lufthansa (Terminal 2) checken von 19:00 bis 21:00 Uhr für alle Flüge des nächsten Tages ein. Bei Flügen von Condor, SunExpress und SunExpress Deutschland wird für den Vorabend-Check-in eine Gebühr in Höhe von fünf Euro pro Person erhoben, bei Air Berlin sind es acht Euro pro Person.

Koffer richtig packen

Meist kommt die Urlaubsvorfreude schon beim Packen des Koffers auf. Badehose, Sonnenbrille und Handtuch sind ein Muss. Einige Gegenstände gehören aber nicht in Koffer und Handgepäck. Dazu zählen Butangasbehälter, Nassbatterien, Bleichmittel oder Feuerwerkskörper. Gasfeuerzeuge (nur 1 Stück pro Person) dürfen ausschließlich direkt am Körper transportiert werden (nicht im Hand- oder Reisegepäck). Die Mitnahme von Benzinfeuerzeugen (z.B. von Zippo) ist weder im Hand- noch im Reisegepäck zulässig. Einzige Ausnahme: Das Feuerzeug ist neu und noch originalverpackt.

Auch Taucherlampen dürfen ausschließlich im Handgepäck transportiert werden, bei ihnen ist während des Fluges die Licht- oder Energiequelle zu entfernen. Damit Kameras unbeschädigt an den Urlaubsort gelangen, sind sie ebenfalls besser im Handgepäck aufgehoben. Alle spitzen und scharfen Gegenstände wie Messer, Schere oder auch Wanderstöcke sind an Bord des Flugzeuges nicht erlaubt (Klingen nur bis zu einer Länge von maximal sechs cm), können aber im oder als Reisegepäck aufgegeben werden. Weitere Fragen zu diesem Thema beantwortet die jeweilige Fluggesellschaft.

Flüssigkeiten am besten in den Koffer

Laut EU-Vorschrift dürfen Fluggäste Flüssigkeiten wie Getränke, Gels, Cremes und Pasten im Handgepäck nur noch in geringen Mengen mit sich führen. Deshalb packt man die Flüssigkeiten am besten in den aufzugebenden Koffer. Wer auf Flüssigkeiten im Handgepäck nicht verzichten kann, muss Folgendes beachten: Flüssigkeiten dürfen nur in Einzelbehältern mit einem maximalen Fassungsvermögen von jeweils 100 ml mitgeführt werden. Diese müssen in einem transparenten und wieder verschließbaren Plastikbeutel mit einem maximalen Fassungsvermögen von einem Liter verstaut werden.

Jeder Passagier darf nur einen solchen Beutel im Handgepäck transportieren. Die Beutel – z.B. handelsübliche Gefrierbeutel mit Zippverschluss – sind von den Fluggästen selbst mitzubringen. Alternativ können sie an einem der sieben Flight-Bag-Automaten erworben werden, die im Bereich der zentralen Sicherheitskontrolle in der Airport Plaza stehen. Eine Packung mit zwei Beuteln kostet 1,00 Euro. Ausnahmen von der Beschränkung für Flüssigkeiten im Handgepäck gibt es für Medikamente und Babynahrung. Ausführliche Informationen hierzu sind im Internet unter www.hamburg-airport.de zu finden.

Achtung: Souvenirkauf und Artenschutz

Mit einem Souvenir aus fernen Ländern holt man sich die Urlaubsstimmung nach Hause – doch aufgepasst: Viele Tiere stehen unter Artenschutz, weshalb es verboten ist, Souvenirs von geschützten Tieren aus dem Urlaub mitzubringen. Hierzu zählen zum Beispiel Elfenbeinprodukte, Korallen, Krokodilleder und Felle von Großkatzen. Eine Artenschutzvitrine am Hamburg Airport, die in der Fluggastpier steht, klärt Reisende schon vor dem Start in den Urlaub darüber auf, welche Souvenirs sie meiden sollten.

Sicherheit auf Reisen

Zum Thema „Sicherheit auf Reisen“ informieren wieder Bundespolizei und Polizei Hamburg Passagiere am Flughafen. Am 16. und 17. Juli 2015 jeweils von 07:00 bis 16:00 Uhr sind sie mit einem Informationsstand im öffentlichen Bereich des Terminal 1 auf der Abflugebene vertreten.

Uwe Kattwinkel wird neuer airberlin Kommunikationschef

0

Uwe Kattwinkel wird Anfang August neuer Kommunikationschef von airberlin. Er berichtet direkt an CEO Stefan Pichler.

Uwe Kattwinkel (52) übernimmt die Position des Senior Vice President Communications und folgt damit auf Aage Dünhaupt, der airberlin auf eigenen Wunsch verlässt, um sich neuen Aufgaben zuzuwenden. Aage Dünhaupt wird weiterhin als Berater für airberlin tätig sein.

„Ich danke Aage Dünhaupt für die geleistete Arbeit, insbesondere auch in der Neuausrichtung von Social Media und interner Kommunikation und wünsche ihm für seine künftige berufliche und persönliche Entwicklung viel Erfolg. Zugleich freue ich mich, dass wir mit Uwe Kattwinkel einen versierten Kommunikationsprofi gewinnen, der uns durch seine breite Erfahrung auf dem Weg durch die Sanierung und einen neuen Wachstumspfad begleiten wird“, sagt CEO Stefan Pichler.

Der gelernte Werbekaufmann und Dipl. Kommunikationswirt startete nach seinem Berliner Studium der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation seine berufliche Laufbahn bei der Düsseldorfer Kommunikationsagentur Kothes & Klewes, bevor er 1992 in Berlin Redakteur eines TV Senders wurde. 1995 übernahm Uwe Kattwinkel die Leitung der Unternehmenskommunikation der Robinson Club GmbH und anderer Hotelgesellschaften von TUI Deutschland und wechselte 1999 in eine freiberufliche Tätigkeit als Kommunikationsberater. Von 2004 bis 2013 leitete er die Konzern-kommunikation der TUI AG und ist seither wieder als Kommunikationsberater aktiv.

easyJet verbindet London Gatwick mit Friedrichshafen

Mit easyJet wird eine weitere große europäische Low Cost Airline den Bodensee-Airport Friedrichshafen in ihr Streckennetz aufnehmen: Ab 12. Dezember 2015 wird die britische Fluggesellschaftz weimal pro Woche (Samstag und Sonntag) Linienflüge von Friedrichshafen nach London anbieten, vorerst während der Wintersaison. Geflogen wird mit modernen Flugzeugen vom Typ Airbus A319 mit 156 Sitzen und Airbus A320 mit 180 Sitzen, dabei wird der Flughafen London-Gatwick angesteuert. In der ersten Saison wird erwartet, dass über 10.000 Skitouristen die neue Verbindung nutzen werden.

Die Linienflüge zur Wintersaison sind vorerst auf den starken Incoming-Ski-Markt in der Vierländerregion ausgerichtet. Mit kurzen Wegen und höchster Zuverlässigkeit hat sich der Bodensee-Airport als feste Größe im Skisegment etabliert. Hier erfreuen sich die Skireisenden besonders der operativen Verlässlichkeit des Flugangebotes, die durch die moderne Infrastruktur des Bodensee-Airports garantiert wird.

Die Bekanntheit von Friedrichshafen, des Bodensees und der Vierländerregion haben aufgrund des Engagements zahlreicher Airlines in den letzten Jahren zugenommen – ein Effekt, der sich mit dem Markteintritt von easyJet weiter fortsetzen wird. Jährlich fliegen mehr als 66 Millionen Passagiere mit easyJet, davon sind 12 Millionen Geschäftsreisende. easyJet fliegt mit einer Flotte von über 230 Flugzeugen auf mehr als 750 Strecken zwischen über 130 Flughäfen in mehr als 33 Ländern.

Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer Bodensee-Airport Friedrichshafen: „Wir sind glücklich, dass wir easyJet als neuen Partner für den Bodensee-Airport gewinnen konnten. Dies ist ein klares Signal, welches die Bedeutung des Bodensee-Airports für die Vierländerregion, besonders auch im Winter, unterstreicht. Hier können wir besonders durch unsere Zuverlässigkeit und die kurzen Wege am Airport sowie als ideales „Gateway“ zu den Wintersportgebieten glänzen.“

Flugzeiten von easyJet aus London Gatwick

London (Gatwick) – Friedrichshafen Friedrichshafen – London (Gatwick)
Samstag ab 10:50 Uhr

an 13:35 Uhr

ab 14:15 Uhr

an 15:00 Uhr

Sonntag ab 07:30 Uhr

an 10:15 Uhr

ab 10:55 Uhr

an 11:40 Uhr

Instandhaltung für Allgemeine Luftfahrt vereinfacht

Die europäische Kommission hat die „VERORDNUNG (EU) 2015/1088 DER KOMMISSION vom 03. Juli 2015 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 1321/2014 im Hinblick auf Erleichterungen für die Instandhaltungsverfahren für Luftfahrzeuge der allgemeinen Luftfahrt“ erlassen. Sie tritt zum 27.07.2015 in Kraft. Dazu teilt das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) mit, dass mit den Bestimmungen dieser Verordnung die Pflicht der Halter von nicht gewerblich betriebenen ELA1-Luftfahrzeugen behördlich genehmigte oder von CAMOs im indirekten Genehmigungsverfahren genehmigte Instandhaltungsprogramme (IHP) vorzuhalten, entfällt.

Vielmehr wird diesen Haltern auch die Möglichkeit eingeräumt, ein IHP auf der Basis eines sogenannten Mindestinspektionsprogramms per „Selbsterklärung“ zu genehmigen. Diese Selbsterklärung wird Bestandteil der Betriebsaufzeichnungen und muss nicht dem LBA vorgelegt werden.

Die Selbsterklärung ist von der durchführenden Stelle (zurzeit nur CAMO, später auch hierfür genehmigte Instandhaltungsbetriebe) anlässlich der jährlichen Lufttüchtigkeitsprüfung zu prüfen. Damit kann für nicht gewerblich betriebene ELA 1-Luftfahrzeuge das gebührenpflichtige Antragsverfahren auf Genehmigung eines IHP beim LBA entfallen. Da auch die Kosten für die indirekte Genehmigung durch die CAMO wegfallen können, wurde hier, zumindest finanziell, eine Entlastung der Halter umgesetzt.

Die Entscheidung, durch welche Form der Halter ein IHP erhält, ob behördlich im direkten bzw. indirekten Genehmigungsverfahren oder per Selbsterklärung, liegt in seinem Ermessen. Das LBA erarbeitet zurzeit weitere Informationen für die verwaltungsseitige Umsetzung der Verordnung. Neben der Veröffentlichung per NfL werden auch entsprechende Informationen online beim LBA erscheinen.

Elektroflugzeug E-Fan überquert Ärmelkanal

E-Fan Technologie Demonstrator von Airbus hat hat als erster rein dopppel-elektrisch angetriebenes Flugzeug aus eigener Energie den Ärmelkanal überquert.

106 Jahre nach dem historischen Flug von Louis Blériot legte der elektrische E-Fan die 74 Kilometer (46 Meilen) zwischen Lydd in England und Calais in Frankreich in 36 Minuten zurück. Der Antrieb des E-Fan wird aus Lithium-Ionen Batterien gespeist und hat mittlerweile 60 Prozent mehr Kapazität als die erste Version. Mit Testpilot Didier Esteyne an Bord wog das Flugzeug ca. 600 Kilogramm (1.320 Pounds) und erreichte eine maximale Höhe von 1.000 Metern (ca. 3.500 Fuß).

Louis Blériot vollbrachte den Kanal-Überflug mit seiner Blériot XI, mit der er nicht nur mehrere Rekorde aufstellte. Es war auch das erste serienmäßig hergestellte Flugzeug in Frankreich und somit der Start der Luftfahrtindustrie in dem Land. Und in der selben Anlage in Suresnes bei Paris, in der Blériot seine Flugzeuge baute, hat nun auch das E-Fan Team seinen Sitz.

Menschheit erwartet erste Detailaufnahmen von Pluto

Es ist das erste Mal, dass der ehemals „neunte Planet“ des Sonnensystems Besuch bekommt und aus der „Nähe“ – sprich aus rund 12.500 Kilometern Distanz, das ist weniger als ein Erddurchmesser – erforscht werden kann.

Nach einer neuneinhalb Jahre langen Reise wird die NASA-Raumsonde New Horizons am 14. Juli 2015 um 13:50 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit und etwa 4,8 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt am Zwergplaneten Pluto vorbeifliegen. Es ist das erste Mal, dass der ehemals „neunte Planet“ des Sonnensystems Besuch bekommt und aus der „Nähe“ – sprich aus rund 12.500 Kilometern Distanz, das ist weniger als ein Erddurchmesser – erforscht werden kann.

Schnellste Raumsonde des Universums

New Horizons startete am 19. Januar 2006 von Cape Canaveral (Florida). Am 28. Februar 2007 wurde die knapp 500 Kilogramm schwere Sonde durch einen Nahvorbeiflug am Jupiter auf ihre endgültige Reisegeschwindigkeit beschleunigt: Danach entfernte sie sich mit 83.600 Kilometern von der Sonne. Der Vorbeiflug an Pluto und Charon wird mit einer relativen Geschwindigkeit von 50.400 Stundenkilometern erfolgen – damit ist New Horizons die schnellste Raumsonde, die je im Sonnensystem unterwegs war.

Pluto ist von der Erde wie die ebenfalls weit entfernten Planeten Uranus und Neptun mit dem bloßen Auge nicht zu sehen. Die Internationale Astronomische Union ordnete 2006 das Planetensystem neu und stufte Pluto als Zwergplanet ein, hauptsächlich wegen des Arguments, dass sich auf seiner Bahn möglicherweise noch weitere Körper befinden, die Pluto mit seiner Schwerkraft noch nicht „aus dem Weg“ geräumt hat, wie es bei den anderen acht „klassischen“ Planeten der Fall ist. Bereits im Januar 2015 hat New Horizons mit den Beobachtungen von Pluto und Charon begonnen. Der Zwergplanet hat insgesamt fünf Monde – von dem gesamten Pluto-System gibt es bislang allerdings nur wenige aussagekräftige Teleskopbeobachtungen und einige Bilder des Hubble-Weltraumteleskops.

Während der Vorbeiflugphase werden sieben wissenschaftliche Experimente Fotos, Spektren und physikalische Messwerte aufzeichnen: Neben drei optischen Geräten – dem UV-Spektrometer Alice sowie den hochauflösenden Kamerasystemen LORRI und Ralph – befinden sich zwei Plasma-Instrumente (PEPSSI und SWAP), ein Staubdetektor (Venetia) und ein Radioexperiment (REX) an Bord. REX soll mit Radiowellen die Atmosphären sondieren, die Oberflächentemperaturen und die Einzelmassen von Pluto und Charon bestimmen. Es ist das einzige Instrument auf New Horizons, an dem mit den Planetenforschern des Rheinischen Instituts für Umweltforschung an der Universität zu Köln deutsche Wissenschaftler beteiligt sind.

Das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat die Beteiligung von Dr. Martin Pätzold an dem REX-Experiment mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gefördert. „Als so genannter Co-Investigator führen wir zwei Experimente während des Vorbeiflugs von New Horizons an Pluto durch“, berichtet Pätzold, der die heiße Phase der Mission am Applied Physics Laboratory (APL) der Johns-Hopkins-Universität in Laurel (Maryland) in den USA erlebt, das die Mission für die NASA durchführt und steuert. „Wir messen Oberflächentemperaturen von Pluto und seinem Mond Charon im Mikrowellenbereich. Und wir wollen die individuellen Massen und Dichten von Pluto und Charon direkt bestimmen. Masse und Dichte geben wichtige Hinweise auf den inneren Aufbau von planetaren Körpern und ihre Entstehung“, so Pätzold weiter.

Eisige Körper, Milliarden Kilometer entfernt

Mit REX wird auch erstmals ein Experiment durchgeführt, bei dem Radiosignale von der Erde zur Raumsonde gesendet werden – üblicherweise werden Signale analysiert, die von einer Sonde zur Erde gefunkt wurden. Dieses Mal soll eine Ablenkung und Schwächung der Signale, die von der Erde durch eine möglicherweise dünne Atmosphäre von Pluto und Charon beeinflusst und dann von REX aufgezeichnet werden, Aufschluss über Temperatur und Druck der Atmosphäre in der Nähe der Oberflächen geben.

„Der etwa 2.310 Kilometer große Pluto sowie sein naher und etwas kleinerer Begleiter Charon stellen für die Planetenforschung eine noch fast unbekannte Welt dar. Aus diesem Grund werden die Bilder und Messungen von New Horizons von Wissenschaftlern auf der ganzen Welt mit Spannung erwartet“, verdeutlicht Prof. Tilman Spohn, Direktor des DLR-Instituts für Planetenforschung in Berlin.

Mit den Fotos erhoffen sich die Wissenschaftler, die Geologie von Pluto und Charon sowie die zugrunde liegenden Prozesse zu verstehen. Außerdem werden die Bestandteile der Oberfläche geochemisch und mineralogisch analysiert und die hauchdünne Atmosphäre aus verdampfenden Eisverbindungen untersucht. Aus geophysikalischen Messungen soll der innere Aufbau des Doppelkörpersystems Pluto-Charon entschlüsselt werden.

Pluto: Nische für einfaches Leben

„Dies macht Pluto sogar zu einem Objekt für die Suche nach ökologischen Nischen, in denen die Entwicklung von einfachen Lebensformen vorstellbar wäre“, sagt DLR-Planetenforscher Spohn, und ergänzt: „Pluto ist das größte bekannte Objekt des so genannten Kuiper-Edgeworth-Gürtels, einer Zone von eisigen Körpern jenseits der Bahn des Neptun in fünf bis zehn Milliarden Kilometern Entfernung zur Sonne.

Ähnlich den Asteroiden und Kometen sind diese ‚Eiszwerge‘ seit ihrer Entstehung vermutlich kaum durch geologische Prozesse verändert worden. Wie der Komet 67P ‚Tschuri‘, den wir im Moment mit der Sonde Rosetta untersuchen, könnte uns Pluto also viel über die früheste Zeit des Sonnensystems verraten!“ Ein Einschwenken in eine Umlaufbahn ist allerdings wegen der extrem hohen Geschwindigkeit von rund 50.000 Stundenkilometern, mit der sich New Horizons Pluto nähert, nicht möglich.

Datenübertragung dauert ein Jahr

Das APL geht davon aus, dass die ersten Bilder von Pluto und Charon aus nächster Nähe am 15. Juli 2015 zur Verfügung stehen. Wegen der langen Signallaufzeit im Funkverkehr mit der Sonde von fast viereinhalb Stunden für die einfache Wegstrecke wird es aber noch über ein Jahr dauern, ehe alle wissenschaftlichen Aufzeichnungen aus dem Bordcomputer zur Erde übertragen sind.

Abb. 1: New Horizons sendet erste Eindrücke von der Farbe Plutos: Bereits aus 15 Millionen Kilometern Entfernung zeigen die Aufnahmen des Teleskops LORRI an Bord von New Horizons, die mit Farbinformationen des Kamerasystems Ralph kombiniert wurden, überraschend viele Details auf der Oberfläche von Pluto und seinem Begleiter, dem Mond Charon. Pluto hat einen Durchmesser von etwa 2.380 Kilometern, Charon von etwa 1.200 Kilometern. Die Bilddaten wurden zwischen dem 23. und 29. Juni 2015 aufgenommen.

Abb. 2: New Horizons erreicht Pluto und Charon: Am 14. Juli 2015 erreicht die NASA-Raumsonde New Horizons den Zwergplaneten Pluto und dessen Begleiter Charon. Zum ersten Mal wird ein Objekt im Kuiper-Edgeworth-Gürtels des Sonnensystems aus nächster Nähe erforscht. New Horizons wird in etwa 12.500 Kilometer Höhe über die beiden eisigen Welten fliegen, so wie in dieser künstlerischen Darstellung vorweg genommen. Stand heute ist New Horizons noch ca. 3,3 Mio. km von Pluto entfernt, und nähert sich mit einer relativen Geschwindigkeit von ca. 13,8 km pro Sekunde. Von der Erde ist die Sonde bereits 4,7 Mrd. km entfernt, die Funksignale benötigen wie Licht acht Stunden und 50 Minuten für die Strecke.

Abb. 3: Ein winziger, wandernder Lichtpunkt – Die Entdeckung Plutos: Jedes Schulkind in den USA lernt die Geschichte der Entdeckung Plutos: Der amerikanische Astronom Percival Lowell (1855 – 1916) sagte aufgrund von Bahnstörungen des Neptun 1905 die Existenz eines neunten Planeten voraus. Elf Jahre lang versuchte Lowell diesen Himmelskörper aufzuspüren. Die Entdeckung war ihm jedoch nicht mehr vergönnt. Das gelang erst 14 Jahre nach Lowells Tod einem jungen wissenschaftlichen Assistenten namens Clyde Tombaugh. Er beobachtete in Flagstaff (Arizona) am Lowell-Observatorium – nun benannt nach dem berühmten Astronomen, der hier wirkte – im Winter von 1929 auf 1930 über viele Wochen jenen Quadranten des Nachthimmels, in dem der Planet vermutet wurde – ehe er mit einem so genannten Blink-Komparator der Firma Carl Zeiss aus Jena am 18. Februar 1930 auf zwei fotografischen Platten den wandernden Lichtpunkt entdeckte. Bekannt gegeben wurde die Entdeckung am 13. März – dem Geburtstag Lowells.

Abb. 4: Grafische Darstellung der Raumsonde mit Instrumenten.

Quelle: Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory/Southwest Research Institute (JHUAPL/SwRI) 2x, Lowell Observatory.

Lufthansa Cargo mit leichtem Frachtzuwachs

Lufthansa Cargo hat in den ersten sechs Monaten des Jahres 811.000 Tonnen Fracht- und Postsendungen befördert. Dies ist ein Zuwachs von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum in einem herausfordernden Marktumfeld.

Die Auslastung der Frachträume erreichte 67,6 Prozent, ein Rückgang um 2,5 Prozentpunkte. Deutliche Frachtzuwächse um vier Prozent erzielte Lufthansa Cargo auf den Amerika- und Afrika-Strecken, in Europa und Asien sank der Verkauf dagegen leicht.

„Nach einem außergewöhnlich guten Start in das Jahr 2015 haben wir im zweiten Quartal erneut die herausfordernde Marktlage gespürt. Wir beobachten den Markt sehr aufmerksam und reagieren mit unserem Streckenangebot flexibel und zügig auf Nachfrageänderungen. So können wir den Wünschen unserer Kunden gerecht werden und gleichzeitig die Profitabilität der einzelnen Verbindungen sicherstellen“, so der Vorsitzende des Vorstandes, Peter Gerber. Unter anderem hat Lufthansa Cargo die brasilianische Stadt Natal in ihr Netz integriert und bietet im Sommer einen zusätzlichen Service von und nach Vietnam an.

135,4 Passagiere pro Passagierflug im Juni am Fraport

Am Flughafen Frankfurt setzte sich in der ersten Jahreshälfte 2015 das Wachstum der Passagierzahlen fort. Insgesamt 28,9 Millionen Passagiere bedeuteten ein kräftiges Plus von 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und eine neue Höchstmarke fürs Halbjahr. Dabei stieg der Durchschnittswert „Passagiere pro Passagierflug“ auf 135,4 und lag so hoch wie nie zuvor in Frankfurt. Die Höchststartgewichte stiegen um 3,3 Prozent auf 14,4 Millionen Tonnen an, während die Zahl der Flugbewegungen bei 229.582 Starts und Landungen stabil blieb (plus 0,2 Prozent). Das Cargo-Aufkommen hingegen verzeichnete ein Minus von 1,8 Prozent auf rund 1,04 Millionen Tonnen.

Der Juni 2015 brachte Deutschlands größtem Airport ebenfalls neue Höchstwerte. Mit rund 5,7 Millionen Passagieren (plus 2,8 Prozent) war es der verkehrsreichste Juni aller Zeiten. Das Cargo-Aufkommen verzeichnete einen Rückgang von 2,5 Prozent auf 173.984 Tonnen. Die Höchststartgewichte stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,4 Prozent auf rund 2,6 Millionen Tonnen. Insgesamt 42.288 Starts und Landungen bedeuten einen Anstieg um 0,8 Prozent.

Die beiden Kennzahlen Passagiere pro Passagierflug (145,7) und Höchststartgewicht pro Landung (124,2 Tonnen) erreichten neue Juni-Höchstwerte. „Diese Zahlen zeigen, dass größere und besser gefüllte Flugzeuge weiterhin dazu beitragen, dass die Anzahl der Flugbewegungen nur unterproportional zum Passagierwachstum ansteigt“, kommentiert Fraport-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte die Verkehrsbilanz.

Auch bei den internationalen Konzernflughäfen der Fraport AG setzt sich weitestgehend der Wachstumstrend fort. Die jüngste Beteiligung, der Hauptstadt-Flughafen Ljubljana in Slowenien, zeigte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 626.525 Passagieren ein kräftiges Plus von 9,7 Prozent. Im Juni konnte sogar eine Steigerung von 17 Prozent (149.541 Fluggäste) erzielt werden. Auch der Flughafen Lima in Peru wies in der ersten Jahreshälfte mit acht Millionen Passagieren (plus 8,7 Prozent) beziehungsweise im Juni mit 1,3 Millionen (plus 8,4 Prozent) eine sehr positive Entwicklung auf.

Rückläufig entwickelte sich hingehen der Verkehr der beiden Twinstar-Flughäfen Burgas und Varna in Bulgarien, die in den ersten sechs Monaten des Jahres zusammen 948.519 Fluggäste zählten (minus 12,8 Prozent); im Juni waren es 632.172 Fluggäste (minus 16,4 Prozent). Ebenfalls verzeichneten die Flughäfen Antalya in der Türkei (im ersten Halbjahr 10,5 Millionen Fluggäste, minus 4,2 Prozent / im Juni 3,6 Millionen Passagiere, minus 6,9 Prozent) und St. Petersburg in Russland (im ersten Halbjahr 6,1 Millionen Fluggäste, minus 4,3 Prozent / im Juni rund 1,5 Millionen Passagiere, minus 8,3 Prozent) Rückgänge.

Der Airport in Hannover wiederum lag in den ersten sechs Monaten bei rund 2,5 Millionen Fluggästen mit 5,3 Prozent und im Juni bei 537.323 Passagieren sogar acht Prozent im Plus. Der Flughafen Xi‘an in China konnte in der ersten Jahreshälfte mit 15,7 Millionen Passagieren eine starke Steigerung von 15,3 Prozent zum Vorjahr vermelden, im Juni waren es rund 2,7 Millionen Fluggäste (plus 11,3 Prozent).

7,3 Prozent weniger Passagiere bei Austrian Airlines

Auch das Verkehrsergebnis im Monat Juni spiegelt die laufende Konsolidierungsstrategie der Austrian Airlines wider: Der Kontinentalverkehr ist durch das schwache Geschäft in Osteuropa mit Krise zwischen Russland und derUkraine rückläufig, wenn auch nicht so stark wie in den Vormonaten. Zuwächse gibt es trotz Krise im Nahen Osten hingegen im Interkontinentalgeschäft. Während der Europaverkehr im Monat Juni mit minus 1,4 Prozent auf 908.000 Fluggäste rückläufig war, wuchs der Interkontinentalverkehr im selben Monat um plus 5,8 Prozent auf 159.000 Fluggäste.

Andreas Otto, Chief Commercial Officer der Austrian Airlines dazu: „Wir sehen auch die nächsten Monate in Europa eher verhalten. Die Langstrecke entwickelt sich hingegen sehr zufriedenstellend. Hier sehen wir trotz Nahost-Krise weiteres Potential. Die neue Verbindung nach Miami wird uns nochmals mehr Passagiere bringen, die Buchungen liegen bereits über unseren Erwartungen.“

Im Monat Juni 2015 hat Austrian Airlines in Summe rund 1,1 Mio. Passagiere befördert. Dies sind um rund 0,4 Prozent weniger Passagiere als im Juni des Vorjahres. Das Angebot gemessen in angebotenen Sitzkilometern (ASK) stieg um 5,2 Prozent, was vor allem aus den Nordatlantik Flügen resultiert. Die ausgelasteten Passagierkilometer (RPK) sind um 3,5 Prozent gestiegen. Das deutet auf den verstärkten Fokus der Austrian Airlines auf das Thema Steigerung der Profitabilität hin. Die Auslastung der Flüge (Passagierfaktor) lag im Juni 2015 im Durchschnitt bei 79,7 Prozent und damit um 1,3 Prozentpunkte niedriger als im Juni 2014.

Die Zahlen des ersten Halbjahres 2015 zeigen folgendes Bild: Das Angebot gemessen in ASK hat sich in Summe um 0,1 Prozent geringfügig erhöht, die RPK sind um 3,2 Prozent gesunken. Die Passagierzahl lag mit knapp 5,0 Millionen um 7,3 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Die Auslastung ist um 2,5 Prozentpunkte auf 75 Prozent zurückgegangen. Angesichts der weiter steigenden Überkapazitäten auf den Strecken in die Golfregion ist die Auslastung in diesen Märkten weiter rückläufig.

Verkehrsleistung Juni Januar bis Juni
2015 Veränderung zum Vorjahr in % 2015 Veränderung zum Vorjahr in %
Ausgelastete Passagier-Km (RPK) Mio 1.750,7 3,5 8.260,2 -3,2
Europa 806,9 -2,9 3.552,9 -10,2
Interkontinental 943,8 9,6 4.707,2 2,9
Angebotene Sitz-Km (ASK) Mio. 2.197,9 5,2 11.015,0 0,1
Europa 1.027,3 -1,0 4.886,9 -7,2
Interkontinental 1.170,7 11,4 6.128,1 6,7
Passagierfaktor % 79,7 -1,3 P. 75,0 -2,5 P.
Europa 78,6 -1,5 P. 72,7 -2,5 P.
Interkontinental 80,6 -1,3 P. 76,8 -2,8 P.
Beförderte Passagiere in 1.000 1.066,7 -0,4 4.976,4 -7,3
Europa 907,7 -1,4 4.174,7 -8,5
Interkontinental 159,0 5,8 801,7 -0,5
Ausgelastete Tonnen-Km (RTK) Mio. 207,1 3,6 1.001,8 -2,3
Europa 81,0 -2,7 357,5 -9,9
Interkontinental 126,1 8,0 644,4 2,6
Angebotene Tonnen-Km (ATK) Mio 288,6 7,6 1.454,9 2,1
Europa 107,6 -1,5 512,3 -7,8
Interkontinental 181,0 13,9 942,7 8,3
Gewichtsladefaktor % 71,8 -2,8 P 68,9 -3,0 P.
Europa 75,3 -0,3 P 69,8 -1,6 P.
Interkontinental 69,7 -3,8 P 68,4 -3,9 P.