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Hannover Airport gibt Tipps und Informationen zur Ferienzeit

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Am 23. Juli beginnen in Niedersachsen die Sommerferien und Hunderte von Urlaubern starten ab Hannover in die schönste Zeit des Jahres. Die stärksten Verkehrstage sind am ersten Ferienwochenende (24. Juli bis 26. Juli), dann starten und landen rund 200 Flugzeuge täglich mit knapp 20.000 Passagieren.

Auch in diesem Jahr gehören alle Ziele rund ums Mittelmeer wie Balearen (Palma d. Mallorca), Türkei (Antalya), Griechenland (Diverse Ziele) und Bulgarien (Varna und Burgas) zu den Begehrtesten.

Damit die Entspannung schon vor dem Flugbeginnt, gibt es hier Informationen für Fluggäste:

Parken

Parken am Hannover Airport ist einfach und leicht verständlich. Mit über 14.000 Parkplätzen bietet der Flughafen Hannover eine Verfügbarkeitsgarantie – jeder Fluggast bekommt jederzeit einen Parkplatz. Die Parktarife sind nach Parkflächen gestaffelt, d.h. die Nähe des Parkplatzes zu den Terminals und auch die Ausstattung der Parkanlage (Parkhaus vs. Parkplatz) beeinflusst den Parktarif.

Wer sicher sein möchte, den günstigsten Tarif zu erwischen, kann online kostenlos seinen Wunschtarif reservieren.

Am Info-Parkplatz auf der Flughafenzufahrtstraße kann man sich über die aktuelle Parkplatzlage informieren. Alle Tarifarten finden sich auf dem gesamten Gelände im Parkleitsystem wieder.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Die S-Bahnlinie S5 zum Hannover Airport verkehrt von 03:35 – 01:05 Uhr alle 30 Minuten zwischen Hauptbahnhof und Flughafen und bringt die Fluggäste direkt ins Terminal C. Die Fahrt dauert ca. 18 Minuten. Fahrtreppen und Aufzüge führen vom S-Bahnhof zum Abflugbereich. Fahrplanauskünfte erhält man beim DB Reise-Service unter der Rufnummer Tel.: 0800 150 7090 oder auf der Homepage der Deutschen Bahn AG.

Service

Das Airport Service Center ist Ansprechpartner am Airport.  Neben der persönlichen Bearbeitung hält das Team des Airport Service Center eine Vielzahl attraktiver Serviceleistungen bereit. Es befindet sich in der Ankunftsebene in Terminal B und ist rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche geöffnet.

Reisen mit Kindern

In allen Terminals stehen Spielmöglichkeiten für die kleinen Gäste zur Verfügung, dazu gibt es in jedem Terminal Wickelräume. In den Marché und Mövenpick-Standorten gibt es die Möglichkeit Babynahrung aufwärmen zu lassen. Für alle Eltern, die mit Kinderwagen reisen und diesen am Sperrgepäckschalter abgeben müssen, gibt es gegen einen Pfand von 1 € Kinderbuggies, die bis zum Einstieg ins Flugzeug genutzt werden können. Für eine babygerechte Bordverpflegung ist es möglich Babynahrung und -flasche mit an Bord des Flugzeugs zu nehmen. Zu den Handgepäckbestimmungen bezüglich der Mitnahme von Flüssigkeiten gibt es umfangreiche Informationen auf den Internetseiten des Flughafens.

Drahtloser Internetzugang (WLAN)

Für alle Fluggäste und Besucher des Hannover Airport steht 60 Minuten freies WLAN zur Verfügung. In allen drei Terminals gibt es einen Zugang zum Internet über das WLAN der Telekom. Jeden Tag sind die ersten 60 Minuten WLAN kostenlos, danach kann zu Telekom-Tarifen weiter gesurft werden.

Hannover Airport App

Mit der kostenlosen App sind Smartphone-Besitzer stets auf dem neusten Stand. Die wichtigsten Informationen für Passagiere und Besucher können so immer aktuell abgerufen werden. Mit einem Klick gibt es alle An- und Abflüge in Echtzeit, einen Parktarifrechner und natürlich eine Übersichtskarte zur besseren Orientierung in den Terminals. Über den kostenlosen Push Service bekommt man auf Wunsch die neusten Informationen zum Flugstatus, Flugzeiten und Gatebelegung direkt auf das mobile Endgerät oder via Email mitgeteilt. 

Vorabend-Check-in/Online-Check-in

Damit Fluggäste entspannt anreisen und an Bord gehen können, bieten die nachfolgenden Airlines die Möglichkeit am Vorabend für alle Abflüge am darauffolgenden Tag das Reisegepäck einzuchecken.

Air Berlin: 18:00 – 20:00 Uhr für alle Flüge des Folgetages (Gebühr: € 8,- pro Person, Kinder sind frei)

Condor: 18:00 – 20:00 Uhr für alle Flüge des Folgetages (Gebühr: € 5,- pro Person, Kinder sind frei)

Lufthansa: 19:00 – 20:00 Uhr kostenloser Vorabend-Check-In an den Schaltern A119-117

Viele Fluggesellschaften bieten ihren Gästen an, bequem von zu Hause den Sitzplatz online auszuwählen und die Bordkarte selber ausdrucken.

Weitere Informationen erhalten alle Reisenden direkt bei ihrer Fluggesellschaft.

Gepäck

Ausführliche Informationen zu Gepäck finden alle Fluggäste auf der Homepage des Hannover Airport oder direkt bei ihrer Fluggesellschaft. Möglichst jedes Gepäckstück sollte innen und außen mit Namen und Anschrift (nicht für jedermann lesbar) versehen werden. Wichtige Dokumente, Wertsachen und benötigte Medikamente sollten stets im Handgepäck mitgeführt werden.

Sämtliche Gegenstände, die nicht automatisch über die Gepäckanlage befördert werden können, werden als Sperrgepäck bezeichnet. Hierzu zählen unter anderem:

Surfbretter, Fahrräder, Tiere in Transportboxen, Kinderwagen, zerbrechliche Gegenstände, besonders großes bzw. schweres Gepäck. In allen Terminals finden Passagiere spezielle Sperrgepäckschalter, an denen sie ihre Sperrgepäckstücke nach dem Check-in separat aufgeben können.

Aufenthalt am Airport

Passagiere und Besucher finden am Hannover Airport ein vielfältiges Angebot an gastronomischen Einrichtungen. Zudem lädt die Erlebnisausstellung Welt der Luftfahrt oder die Aussichtsterrasse ein, die Wartezeit bis zum Flug zu überbrücken. Pünktlich zu Beginn der Sommerferien eröffnet zudem in der Welt der Luftfahrt die neue Fotoausstellung „„JUST SKY – NO LIMIT, Die Welt aus Sicht eines Piloten“.

Last-Minute

Norddeutschlands größter Reisemarkt lockt mit attraktiven Last-Minute-Angeboten für alle Kurzentschlossenen und kompetenter Beratung. Egal ob Strandurlaub oder Städtereise: In einem der rund 30 Reisebüros in den Terminals ist für jeden die passende Reise dabei!

Neugestalteter Wartebereich am Hamburg Airport eröffnet

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Noch „hamburgischer“, noch moderner, noch mehr Service: Der Flughafen Hamburg hat heute einen neugestalteten Wartebereich für die Passagiere eröffnet. Das sogenannte „Upper Deck“, zu dem alle Fluggäste kostenlos Zutritt haben, befindet sich im Sicherheitsbereich in Höhe von Gate A17. Zahlreiche Steckdosen und komfortable Sitzmöglichkeiten sorgen für ein entspanntes Warten in hanseatischer Atmosphäre und verkürzen die Zeit bis zum Abflug.

In einem umfangreichen Projekt wird Hamburg Airport in den kommenden Monaten weitere Wartebereiche in der Fluggastpier modernisieren und individuell nach verschiedenen Hamburg-Merkmalen designen.

„Der Flughafen soll für alle Gäste ein Gesamterlebnis sein“, betont Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport. „Besonders wichtig ist uns, in den Wartebereichen einen Hamburg-Bezug herzustellen und die zahlreichen Schönheiten der Hansestadt hervorzuheben. Die Fluggäste sollen etwas vom Flair der Stadt mit auf die Reise nehmen.“

Das Upper Deck ist in Anlehnung an die grüne Stadt Hamburg designt worden. Erholung und Freizeit stehen wie in den vielen Parks und den beliebten Alsterwiesen an erster Stelle. Frische Farben, viel Grün und die bequemen Hamburger Parksessel – auch „Hummelstühle“ genannt – stehen den Fluggästen hier zur Verfügung. Verstärkt wird die „Park-Atmosphäre“ auch akustisch. Zunächst probeweise wird über Lautsprecher dezentes Vogelzwitschern eingespielt.

Auch für Technik ist in dem neugestalteten, insgesamt rund 200 Quadratmeter großen Bereich bestens gesorgt. Zusätzliche Stromanschlüsse stehen zur Verfügung, an denen die Fluggäste an herkömmlichen Steckdosen ebenso wie an USB-Anschlüssen ihre Laptops und Tablets oder Mobiltelefone aufladen können.

„Unser Ziel ist es, nach und nach auch in den anderen Pierbereichen Wartezonen, Gastronomie und Shopping immer mehr zu integrieren und vor allem die Anforderungen der unterschiedlichen Passagiergruppen noch stärker zu berücksichtigen“, sagt Michael Eggenschwiler. So sollen die unterschiedlichen Bereiche mit offenen, fließenden Übergängen auch optisch eine noch stärkere Einheit bilden. „Dazu kommt das Lokalkolorit, das wir ausstrahlen möchten – ein Stück von der besonderen Atmosphäre unserer Stadt“, sagt Michael Eggenschwiler. „Und so wollen wir Hamburg als grüne Stadt am Wasser ebenso wie als moderne Handelsmetropole und attraktive Freizeit- und Erlebnisstadt präsentieren.“

Flughafen Schönefeld: Erster Abschnitt der Pistensanierung fertig

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Der erste Bauabschnitt im Rahmen der Sanierung der Start- und Landebahn des Flughafens Schönefeld ist wie geplant fertig gestellt. Der Asphalt auf der Bahn wurde abgefräst und erneuert. Zusätzlich wurden die Seitenstreifen befestigt und neue Schlitzrinnen für die Entwässerung montiert. Als letztes wurden die für den Flugbetrieb benötigten Markierungen auf der Bahn aufgebracht.

Karsten Mühlenfeld, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die Sanierung der Start- und Landebahn Nord zum jetzigen Zeitpunkt ist nötig, damit wir zum Start des BER im zweiten Halbjahr 2017 über zwei voll funktionstüchtige Bahnen verfügen. Wir liegen gut im Zeitplan und werden die Bahn wie geplant zum Beginn des Winterflugplans am 24. Oktober dieses Jahres wieder in Betrieb nehmen.“

Der erste Bauabschnitt liegt im westlichen Teil des Flughafens und stellte mit 2.100 Metern Länge die größte Baufläche dar. Mit der Fertigstellung ändern sich nun auch die Rollwege für Flugzeuge vom Flughafen Schönefeld zur derzeit genutzten südlichen Start- und Landebahn. Der Rollweg führt jetzt über die frisch asphaltierte Fläche ganz im Westen von Schönefeld. Damit ist der Weg frei für die Sanierungsarbeiten im zweiten Bauabschnitt.

Dieser ist 700 Meter lang und befindet sich in der Mitte der Start- und Landebahn. Hier werden rund 43.000 Quadratmeter Asphalt abgefräst und erneuert, auf rund 30.000 Quadratmetern die Seitenstreifen befestigt, 600 Meter Entwässerungsleitung per Inliner saniert und 50 Lampen für die Befeuerung mit LEDTechnik montiert. Die Bauarbeiten im dritten und letzten Abschnitt starten Mitte August.

Derzeit sind rund 100 Bauarbeiter im Einsatz. Während der Sanierung wird der Flugverkehr von Schönefeld über die temporär in Betrieb genommene südliche Start- und Landebahn abgewickelt.

Bauarbeiten und -ablauf

Die Sanierung der nördlichen Start- und Landebahn umfasst vier Arbeitspakete:

  • Auf 190.000 Quadratmetern werden die oberen beiden Asphaltschichten abgefräst und erneuert (ca. 12 Zentimeter). Anschließend wird auf 220.000 Quadratmetern ein Antirutsch-Belag aufgebracht.
  • Die Sicherheitsflächen, die die Start- und Landebahn umgeben, sowie die Runway End Safety Areas (RESA) an den Startbahnköpfen werden analog der Südbahn nach EASA-Standard konstruktiv ertüchtigt.
  • Rund 1.500 „Lampen“ für die Anflugbefeuerung, Start- und Landebahnfeuer und Rollbahnfeuer werden im Zuge der Nordbahnsanierung ausgetauscht. Auf der Start- und Landebahn und den Rollwegen wird dabei auf aktuelle LED-Technik umgerüstet.
  • Die beidseitig der Nordbahn angeordneten Schlitzrinnen werden abgebrochen und neu gebaut, Abschnitte des Regenwasserkanalsystems saniert und Teile eines Schmutzwasserkanals ausgetauscht.

Information der Anwohner zur Nordbahnsanierung

Die Flughafengesellschaft hat für die Dauer der Arbeiten eine per E-Mail und Telefon erreichbare Anwohnerinfo eingerichtet, bei der sich die Flughafen-Nachbarn über den Stand der Bauarbeiten informieren und eventuelle Lärmbelästigungen melden können. Anwohnerinfo Tel.: +49 (0)30 | 6091-6091E-Mail: kontakt@anwohnerinfo-ber.de

Lufthansa Group veröffentlicht 21. Nachhaltigkeitsbericht

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Konzern investiert 500 Millionen Euro in Innovationen bis 2020. Passagierflotten der Lufthansa Group mit neuem Treibstoff-Effizienzrekord. Engagement im aktiven Schallschutz und in der Klimaforschung ausgeweitet. Verbessertes Talent Management implementiert. Gesellschaftliches Engagement neu ausgerichtet. Um das Reisen für ihre Fluggäste noch effizienter, nachhaltiger und attraktiver zu gestalten, setzt die Lufthansa Group verstärkt auf ein vernetztes Innovationsmanagement und investiert bis 2020 500 Millionen Euro in Innovationen.

Im heute vorgestellten Nachhaltigkeitsbericht „Balance“ kommt dem Thema „Innovation – der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft“ daher ein ganz besonders hoher Stellenwert zu. Auf einer Sonderstrecke wird im Bericht die große Bedeutung des Innovationsmanagements beim weltweit größten Luftfahrtkonzern ausführlich dargestellt. „Innovation und Digitalisierung“ ist eines von sieben zentralen Handlungsfeldern des strategischen Arbeitsprogramms „7to1 – Our way forward“, das der Konzern im Jahr 2014 aufgelegt hat.

„Nach Sicherheit hat für uns Zukunftsfähigkeit oberste Priorität. Mit unserem neuen Arbeitsprogramm haben wir die Grundlagen für eine nachhaltige Ergebnisverbesserung und eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Lufthansa Group geschaffen. Wir haben damit auch die Weichen für einen noch klimafreundlicheren Luftverkehr gestellt“, so Carsten Spohr, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG, im Vorwort des Berichts.

Mit ihrem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht „Balance“ informiert die Lufthansa Group transparent über die vielfältigen Aktivitäten, Ziele und Fortschritte des Konzerns in den Bereichen Ökonomie, Soziales, Umwelt, Produkt und Gesellschaft. Die 116 Seiten umfassende Publikation ist ab sofort als ePaper auf der Internetseite www.lufthansagroup.com/verantwortung verfügbar.

Die Flugzeuge der Passagierflotten verbrauchten im Jahr 2014 durchschnittlich nur noch 3,84 Liter Kerosin (2013: 3,91 l/100pkm), um einen Fluggast 100 Kilometer weit zu befördern. Dies ist ein neuer Effizienzrekord und entspricht einer Verbesserung von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bis heute entwickelten die Experten für Treibstoffeffizienz mehr als 1.300 Ideen und Projekte für die Einsparung von Treibstoff. Allein im Berichtsjahr 2014 hat der Konzern 145 entsprechende Projekte umgesetzt. In Verbindung mit der umfangreichsten Flottenmodernisierung in der Geschichte der Lufthansa Group – zwischen 2015 und 2025 erhält der Konzern 272 moderne und treibstoffeffiziente Flugzeuge – ist eine weitere Reduzierung des spezifischen Kerosinverbrauchs bereits heute absehbar. 

Im Berichtsjahr hat das Unternehmen auch sein Engagement im aktiven Schallschutz ausgeweitet. Seit November 2014 stattet Lufthansa als erste Fluggesellschaft weltweit ihre Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge der Typen Airbus A319, A320 und A321 mit lärmmindernden Bauteilen an der Flügelunterseite aus. Insgesamt fliegen künftig mehr als 200 Lufthansa-Jets dadurch deutlich leiser und entlasten insbesondere die Anrainer von Flughäfen. Darüber hinaus hat Lufthansa ihr Engagement beim Klimaforschungsprojekt IAGOS (In-service Aircraft for a Global Observing System) ausgeweitet und ein zweites Flugzeug mit einem Klimaforschungslabor ausgestattet. Dieses sammelt nun auf jedem Flug Daten von atmosphärischen Spurenstoffen und Wolkenteilchen in Reiseflughöhe, die von zahlreichen Forschungseinrichtungen weltweit genutzt werden. Für ihre Vorreiterrolle beim Klimaschutz hat die Lufthansa Group Anfang 2015 bereits zum zweiten Mal in drei Jahren die renommierte Auszeichnung „Eco-Airline of the Year” des US-Fachmagazins Air Transport World erhalten.

Im Personalbereich hat der Konzern 2014 neue Prozesse und Instrumente eingeführt – darunter ein neues Talent Management. Die frühzeitige Identifizierung von internen und externen Talenten ist von zentraler Bedeutung für den Geschäftserfolg. Zusätzlich rückt das Fördern von Talenten als eine der zentralen Aufgaben der Führungskräfte künftig stärker in den Fokus. Zudem hat die Lufthansa Group im Berichtsjahr die „Charta der Vielfalt“, eine Unternehmensinitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen, unterzeichnet. Lufthansa unterstreicht damit einmal mehr die Bedeutung der Vielfalt in der Unternehmenskultur des global agierenden Luftfahrtkonzerns mit rund 119.000 Mitarbeitern und 143 Nationalitäten. 

Die Lufthansa Group übernimmt zudem Verantwortung für gesellschaftliche Belange. Anfang 2015 hat das Unternehmen sein bürgerschaftliches Engagement unter dem Namen „Lufthansa Group Social Care“ neu ausgerichtet. Durch eine noch stärkere Fokussierung auf soziale und humanitäre Projekte soll die Effizienz auf diesem wichtigen Gebiet deutlich erhöht werden. 

Flughafen Berlin Schönefeld: Bundespolizisten finden Revolver im Gepäck

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Die Bundespolizisten am Flughafen Berlin Schönefeld staunten nicht schlecht, als sie am letzten Freitag das Großgepäck eines 59-jährigen Reisenden überprüften. Eingewickelt in ein Badetuch fanden die Beamten einen Trommelrevolver der Marke Smith & Wesson. Eine Waffenbesitzkarte konnte der Mann hierfür nicht vorweisen. Nach Einleitung eines Strafverfahrens durfte der Mann seine Urlaubsreise nach Antalya in der Türkei fortsetzen.

Der Mann gab an, die Waffe im Sommer 2006 auf einem Rastplatz gefunden und eingesteckt zu haben. Was er damit im Urlaub wollte, konnte er nicht erklären.

Junkers Ju 52 zu Gast am Flughafen Stuttgart

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Am Donnerstag, 23. Juli 2015 ist die „Tante Ju“ am Landesflughafen zu Gast sein. Das älteste, kleinste und langsamste Passagierflugzeug der Welt startet am Vormittag zu mehreren Rundflügen, bevor es am frühen Nachmittag weiter nach Friedrichshafen geht.

Das Flugzeug, das 1936 in Dessau in den Junkers-Flugzeugwerken gebaut wurde, steht seit Kurzem als „fliegendes Denkmal“ unter Denkmalschutz.

Die wenigen Touren ab Stuttgart sind bereits alle ausgebucht. Zwischen den Rundflügen steht die Ju 52 auf ihrer Parkposition vor den Terminals; von der Besucherterrasse aus ist sie dort gut zu sehen (Eingang zur Besucherterrasse im Terminal 3, Ebene 5).

Austrian Airlines: Dubai wird nicht mehr direkt angeflogen

Austrian Airlines wird Dubai nicht mehr direkt anfliegen. Passagiere der Lufthansa Group können die Großstadt in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) zukünftig über Frankfurt, Zürich oder München erreichen. Die in den letzten Jahren aufgebauten Überkapazitäten mit bis zu 800 angebotenen Sitzen pro Tag führten zu einem harten Preiswettbewerb, der die Strecke Wien-Dubai für Austrian Airlines unwirtschaftlich macht. Austrian fliegt seit 1996 in die größte Stadt der Arabischen Emirate. Der letzte Flug mit OS-Flugnummer wird am 13. September 2015 von Wien nach Dubai bzw. am 14. September 2015 von Dubai nach Wien durchgeführt.

„Die Strecke Wien-Dubai ist für uns leider unwirtschaftlich geworden. Die frei werdenden Kapazitäten setzen wir ab Oktober für neue, attraktive Strecken wie Miami, Mauritius und Colombo in Sri Lanka ein“, sagt Austrian CCO Andreas Otto.

Ab 16. Oktober 2015 wird die Austrian Airlines fünf Mal pro Woche Miami in den USA anfliegen. Ab 27. Oktober 2015 wird Austrian Airlines jeweils dienstags in die Hauptstadt Sri Lankas, nach Colombo, fliegen. Und ab 29. Oktober 2015 geht es mit Austrian Airlines auch bis zu zweimal wöchentlich nonstop nach Mauritius.

Austrian Airlines ist Österreichs größte Fluggesellschaft und betreibt ein weltweites Streckennetz von rund 130 Destinationen. In Zentral- und Osteuropa ist das Streckennetz mit 40 Destinationen besonders dicht. Der Heimatflughafen Wien ist durch seine günstige geografische Lage im Herzen Europas eine ideale Drehscheibe zwischen Ost und West. Austrian Airlines ist Teil des Lufthansa Konzerns, dem größten Airline Verbund Europas sowie Mitglied der Star Alliance, dem ersten weltumspannenden Verbund internationaler Fluggesellschaften.

Hannover Airport: Neues Cross Dock-Terminal von DB Schenker

Am Freitag fand der Spatenstich für das neue Cross Dock-Terminal von DB Schenker im Business Park Ost (Münchner Straße) statt. Das Umschlagsterminal soll dem Ausbau und der Optimierung der europäischen Netzwerkverkehre des Transport- und Logistikunternehmens dienen.

Auf der ca. 70.000 m² großen Gewerbefläche des Flughafens entsteht eine etwa 7.800 Quadratmeter große Stückgutlagerhalle mit 109 Ladehäusern. Die dazu gehörenden Büro- und Verwaltungsgebäude werden eine Nutzfläche von ca. 1.500 Quadratmetern schaffen. Für Lkw und Pkw wird es großzügige Parkkapazitäten geben. Die Einweihung ist für Mitte 2016 geplant.

„Wir investieren hier in die Zukunftsfähigkeit und Qualität unserer Transport- und Logistikdienstleistungen“, sagt Christian Schulz, Leiter der Geschäftsstelle Hannover (Landverkehr, Logistik) in Langenhagen. „Durch die bessren Platzverhältnisse und mehr Tore können wir unsere Fahrzeuge noch effizienter auslasten. Damit reduzieren wir auch die Verkehrsbelastung und schonen die Umwelt.“

Der neue Standort am Flughafen ergänzt den bestehenden in der Bayernstraße, wo auf 50.000 Quadratmetern weitere 8.000 Quadratmeter Hallen und zwei Hochregallager mit insgesamt 15.000 Stellplätzen vorhanden sind. Diese sollen künftig für Logistikprojekte der hannoverschen Wirtschaft weiter genutzt werden und nach der Inbetriebnahme des neuen Cross Dock-Terminals modernisiert werden.

Köln/Bonn: Sicherheitslandung eines Airbus A330

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Der Pilot eines Airbus A330, der sich auf dem Weg von Miami nach Düsseldorf befand, hat sich wegen vermuteter Fahrwerksprobleme zu einer Sicherheitslandung in Köln/Bonn entschieden.

Das Flugzeug ist heute Morgen um 6.51 Uhr sicher in Köln/Bonn gelandet. An Bord der Maschine befanden sich 252 Passagiere, die das Flugzeug ganz normal über Fluggastbrücken verlassen haben. 

Brandübung am Flugzeug: Neue Attrappe fertig

Nach über einem Jahr Bauzeit konnte heute die zur Zeit modernste Brandsimulationsanlage auf dem Flughafen München in Betrieb genommen werden, an der die Airport-Feuerwehr künftig die vorgeschriebenen regelmäßigen Übungen abhalten wird. Die neue Übungsanlage ist der Form einer Boeing 747 nachempfunden.

Die Stahlkonstruktion löst die alte, deutlich kleinere Anlage ab. Das neue Übungsgerät wurde nötig, weil auch die Flugzeuge auf dem Münchner Airport im Laufe der Jahre immer größer wurden. Die Flugzeugattrappe ist 44 Meter lang, elf Meter hoch und 35 Meter breit. Die Anlage aus Stahl wiegt rund 200 Tonnen und verfügt über drei Ebenen, einen Frachtraum, drei Triebwerke, Flügel und Fahrwerke. Auch die Innenausstattung entspricht einer Boeing 747 mit Sitzen, Küche und WC.

Entsprechend können in der Simulationsanlage „Übungs-Jumbos“ die verschiedensten Szenarien realistisch dargestellt werden: Das Übungsspektrum reicht vom Feuer in der Bordküche, im Frachtraum, in den Trieb- oder Fahrwerken bis hin zum großflächigen Brand von Flüssigkeiten. Die Außenhaut des Übungsflugzeuges wurde so konzipiert, dass an verschiedenen Stellen der Umgang mit dem Gelenklöscharm und der sogenannten Löschlanze trainiert werden kann.

Obwohl die Anlage der Flughafenfeuerwehr die Möglichkeit bietet, verschiedene Einsatzszenarien äußerst realistisch zu simulieren, werden Umweltbelastungen weitgehend vermieden. Betrieben wird die Anlage ausschließlich mit Propangas, dadurch fallen bei den Übungen keine schädlichen Emissionen wie früher beim Kerosinfeuer an. Außerdem lassen sich durch die neueste Technik die Löschwirkungen verschiedenster Löschmittel darstellen, ohne dass tatsächlich Schäume oder Pulver eingesetzt werden müssten. Mit dem Bau der Anlage (im Bild) wurde bereits letztes Jahr begonnen.

Spende an Wings of Help

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Die Geschäftsführung von Condor, Ralf Teckentrup, Uwe Balser und Ulrich Johannwille, übergab einen Spendenscheck in Höhe von 13.995 Euro an die gemeinnützige Organisation Luftfahrt ohne Grenzen e.V. (LOG) – Wings of Help. Die stolze Summe ist der Erlös aus dem Verkauf von Teddybären an Bord.

LOG sorgt mit ihrer weitreichenden Erfahrungen und der guten Vernetzung dafür, dass dringend benötigte Hilfsgüter bei den Bedürftigen aus aller Welt ankommen.

„Es ist uns jedes Mal eine Freude mit unserem wichtigen Partner Condor zusammenarbeiten zu dürfen,“ sagt Frank Franke, Präsident der Hilfsorganisation. „Mit diesen Spendengeldern können wir notleidende Menschen in Krisengebieten tatkräftig unterstützen.“

Das Geld fließt unter anderem in Hilfsprojekte im Nordirak (Kurdistan) sowie Projekte zur Errichtung von festen Unterkünften in Nepal. Auch Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Condor Flugdienst GmbH, freut sich über den großen Erfolg des Teddybärenverkaufs: „Es ist uns ein Anliegen, bedürftigen Menschen in großer Not zu helfen. Mit Luftfahrt ohne Grenzen e.V. haben wir einen zuverlässigen Partner, der dafür Sorge trägt, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie am meisten gebraucht wird.“

In Zukunft sollen weitere Teddybären für einen guten Zweck an Bord verkauft werden. Mit nur wenig Geld kann zur Unterstützung der Notleitenden in Krisengebieten beigetragen werden.

High Altitude Flugzeug dem Monsun auf der Schliche

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Insgesamt fünf Wochen lang spüren die Atmosphärenforscher bei der Mission OMO (Oxidation Mechanism Observations) die Schadstoff-Emissionen auf, die der Monsun vom Boden bis in große Höhen befördert und großräumig verteilt.

Vollgepackt mit mehr als zwölf Messinstrumenten macht sich der Forschungsflieger HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) am 21. Juli 2015 auf den Weg nach Zypern. Von dort aus geht es dann für Messflüge in das Einflussgebiet des asiatischen Sommermonsuns über der Arabischen See, dem Indischen Ozean, dem Golf von Bengalen und dem östlichen Mittelmeer.

„Mit OMO messen wir erstmals vollständig die chemische Luftzusammensetzung in diesem Atmosphärenphänomen“, sagt Dr. Hans Schlager, Atmosphärenforscher am DLR-Institut für Physik der Atmosphäre und zuständig für die wissenschaftliche Beteiligung des DLR an der Mission. „Wir wollen mit diesen Daten den Einfluss des Monsuns auf die großräumige Verteilung von Luftverunreinigungen und auf die Selbstreinigungskraft der Atmosphäre bestimmen.“

Messdaten in Echtzeit

Rund 120 Stunden Flugzeit und insgesamt etwa 100.000 Kilometer haben die Forscher für ihre Mess-Kampagne eingeplant. Dabei ist DLR-Flieger HALO auf Flüge mit einer Reichweite von bis zu 8.000 Kilometern und in einer Höhe von bis 15 Kilometern ausgelegt – und erlaubt so die entsprechenden Flugstrecken, die für die Messungen im riesigen Monsun-Gebiet notwendig sind. „Der asiatische Sommermonsun ist ein sehr großräumiges Phänomen und verteilt Emissionen aus Indien und Südostasien auf ein Gebiet vom östlichen Mittelmeer bis nach China“, betont DLR-Atmosphärenforscher Hans Schlager.

Selbst für Langstreckenflieger HALO ist der asiatische Sommermonsun aber zu weiträumig, und so wechselt das Team nach zwei Wochen auf die maledivische Insel Gan, um von dort aus weitere Flüge im östlichen Bereich des Monsuns durchzuführen. DLR-Atmosphärenforscher Hans Schlager und seine Kollegen werden die schöne Umgebung allerdings eher nicht zu sehen bekommen, denn sie sitzen entweder im Forschungsflieger bei ihren Messinstrumenten oder am Boden in einem Flugzeughangar, wo die im Flug gemessenen Daten in Echtzeit online zur ersten Begutachtung zur Verfügung stehen.

Selbstreinigungskraft der Atmosphäre

Im Fokus der Mission OMO steht die Selbstreinigungskraft der Atmosphäre, die im Monsun-Gebiet besonders gut untersucht werden kann. Schadstoffe, die am Boden emittiert und durch die gigantischen Luftströmungen des Monsun bis in eine Höhe von 15 Kilometern transportiert werden können, reagieren in der Atmosphäre zu wasserlöslichen Verbindungen, die dann „ausgewaschen“ und abgeregnet werden können. „Mit HALO und seiner Messinstrumentierung haben wir ein optimales „Fliegendes Labor“ für unsere OMO-Untersuchungen“, erläutert DLR-Wissenschaftler Hans Schlager. In Echtzeit werden dabei beispielsweise vom DLR Stickoxide gemessen, eine Schlüsselkomponente für die Ozonbildung, und auch Schwefeldioxid, das wichtigste Aerosol-Vorläufergas.

„Ein verbessertes Verständnis der dynamischen und luftchemischen Prozesse in der oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre ist eine der Voraussetzungen, um die Auswirkung des Luftverkehrs auf die Atmosphäre besser bestimmen zu können – ein Schwerpunkt der Forschungsarbeiten an unserem Institut“, sagt Prof. Markus Rapp, Direktor des DLR-Instituts für Physik der Atmosphäre. Bei der Luftchemie spielen sehr reaktive Verbindungen, sogenannte Hydroxylradikale, eine Schlüsselrolle, die ebenfalls bei OMO gemessen werden. Sie sind für die Oxidationsreaktionen in der Atmosphäre besonders bedeutsam und werden daher auch als „Waschmittel“ der Atmosphäre bezeichnet.

Optimierung der Klimamodelle

Die OMO-Mission wird gemeinsam von DLR, dem Max-Planck-Institut für Chemie, dem Forschungszentrum Jülich, dem Karlsruhe Institute for Technology und den Universitäten Bremen, Heidelberg, Leipzig und Wuppertal durchgeführt. Die wissenschaftliche Leitung der Mission liegt beim Max-Planck-Institut für Chemie.

Am 26. August 2015 wird HALO dann wieder am heimischen Flughafen des DLR in Oberpfaffenhofen aufsetzen. Die gemessenen Daten werden anschließend detailliert an den beteiligten Forschungseinrichtungen und Universitäten ausgewertet: „Jeder der Partner fügt mit seinen Messungen bei OMO einen wichtigen Baustein zum Gesamtbild der Chemie im asiatischen Sommermonsun bei“, betont DLR-Wissenschaftler Hans Schlager. Das DLR-Institut für Physik der Atmosphäre nutzt die OMO-Daten zudem nicht nur für luftchemische Forschungsfragen, sondern auch zur Evaluierung und Optimierung seines Chemie-Klimamodells.

Hinweise für Passagiere ab Frankfurt zu den Ferien

Am kommenden Freitag beginnen in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland die Sommerferien und damit für viele Familien die Urlaubszeit. Aufgrund des zur Ferienzeit deutlich erhöhten Passagieraufkommens von bis zu 220.000 Fluggästen täglich, empfiehlt Flughafenbetreiber Fraport eine frühzeitige Anreise zum Airport – auch für Geschäftsreisende.

Passagiere sollten sich generell spätestens zweieinhalb Stunden vor dem Abflug an ihren Check-in Schaltern einfinden. Die Website und eine Flughafen App liefern viele weitere sinnvolle Hinweise und Planungshilfen, um unnötigen Stress zu Beginn des Urlaubs zu vermeiden und den Aufenthalt am Airport erlebnisreich zu gestalten. Besonders anschaulich: Die wichtigsten Informationen für Reisende gibt es auch als Film und Podcast sowie zum Ausdrucken auf einem übersichtlichen Faktenblatt.

Viele Reiseprozesse lassen sich dank Internet schon von zu Hause aus regeln oder vorbereiten: den optimalen Parkplatz finden, einchecken, zusätzliche Services buchen, Pass- und Zollformalitäten klären und – vor allem – richtig packen.

Begleitet wird der Start in die Ferien am Samstag, dem 25. Juli von Künstlern und Akrobaten des Zirkus Zarakali aus Frankfurt. Clowns, Stelzenläufer und Zauberer verkürzen in beiden Terminals mit einem bunten Programm die Wartezeit am Check-in und am Zugang zum Transitbereich. Das beliebte Maskottchen des Flughafens Frankfurt – der „Fluggi“ – hat an diesem Tag ebenfalls einen Auftritt als zwei Meter große Plüschfigur und darf gern mit aufs erste Urlaubsfoto.

Wichtig für Rückkehrer und Abholer: Derzeit ist die Terminalvorfahrt am Terminal 1 auf der Ankunftsebene aufgrund von Sanierungsmaßnahmen gesperrt. Tipps und Informationen zur geänderten Verkehrsführung gibt es hier. Die Passagiere können während Ihres Aufenthalts am Frankfurter Flughafen das WLAN des Airports rund um die Uhr kostenfrei nutzen.

Ich habe meine Bordkarte verloren!

Am Tag der Reise hat man viel zu tun und viel zu bedenken. Da kann es schnell passieren, dass man wichtige Dinge, wie etwa die Bordkarte irgendwo liegen lässt. In diesem Fall befürchtet jeder Fluggast den Abbruch der Reise. Doch es besteht kein Grund zur Panik! Die Airlines am Frankfurter Flughafen können jedem Passagier eine Ersatzkarte ausstellen. Befindet man sich vor der Sicherheitskontrolle, wird am Check-in weitergeholfen. Hat man bereits die Sicherheitskontrolle hinter sich, helfen die Mitarbeiter der jeweiligen Airline am Gate gerne weiter.

Reisepass abgelaufen

Es kann schnell passieren: man bedenkt bei den Reisevorbereitungen nicht die Gültigkeitsdauer des Reisepasses und bemerkt erst in der Warteschlange am Flughafen, dass der Reisepass nicht mehr gültig oder für das Zielland nicht mehr lang genug gültig ist – schon kann der Abflug gefährdet sein. In vielen Fällen kann die Bundespolizei am Frankfurter Flughafen helfen.

Die Behörde kann für deutsche Staatsbürger Passersatzpapiere ausstellen, die in allen EU-Ländern und in einigen weiteren Ländern gültig sind. Die Gültigkeit ist auf die Reisedauer und längstens auf einen Monat begrenzt. Für Passagiere mit anderen Staatsangehörigkeiten besteht die Option, einen „Notreiseausweis“ zu erhalten. Dieser muss vom Zielland akzeptiert werden. Standorte: Terminal 1, Abflughalle A sowie jede Wache im Transitbereich.

Reise mit Kindern

Um die Wartezeit für Familien angenehmer zu gestalten, gibt es am Flughafen Frankfurt im Transitbereich mehrere Kinderspielflächen sowie einen Abenteuerspielplatz auf der Food Plaza des Terminal 2. Separate Baby-Wickelräume mit Rückzugsmöglichkeit für stillende Mütter sind bei allen größeren Sanitäranlagen zu finden. Weitere Tipps für „kleine Passagiere“ sind auf einen Blick in dem Flyer „Reisen mit Kindern“ zusammengefasst.

DA42 MPP zur Seeaufklärung: Suche nach Flüchtlingsbooten

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Im April 2015 startete Christian Dries, CEO Diamond Aircraft Industries, die Initiative JONAS (Joint Nautical Safety) als Reaktion auf die Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer.

Durch den Einsatz speziell ausgerüsteter Überwachungsflugzeuge vom Typ DA42 MPP (Multi-Purpose Platform) Guardian kann JONAS bei der Ortung von Flüchtlingsbooten in Seenot und bei der Koordination der Rettungseinsätze relevante Hilfe leisten. Basierend auf ersten Lageerkundungsflügen Anfang Mai und Besprechungen mit den maltesischen Behörden wurde eine Einsatzplanung entworfen. Aufgrund dieser startete am 25. Juni eine DA42 MPP Guardian mit einer Überwachungscrew bestehend aus einem Piloten und einem Sensor-Operator an Bord nach Malta.

Flugzeug mit Optik und Radar

Das Flugzeug ist ausgestattet mit modernster Ortungstechnik, wie einer elektro-optischen Kamera, einem von Diamond Aircraft für die Seeaufklärung aus der Luft modifizierten Radar und einer Anlage für die Satellitenübertragung von Sprache, Text und Daten. Dadurch lassen sich sämtliche Boote und Schiffe im Meer identifizieren und lokalisieren. Bei Handlungsbedarf können diese Informationen jederzeit an die Seenotrettungsdienste vor Ort weitergegeben werden, um diese an die richtige Stelle zu lotsen.

Über fast zwei Wochen, vom 25. Juni bis zum 07. Juli, waren vier Einsatzcrews (je zwei pro Woche) in Summe 125,5 Stunden in der Luft, um das Meer zwischen Malta, Lampedusa, Tunesien und Libyen nach Flüchtlingsbooten abzusuchen. Die Missionen wurden jeweils vormittags und nachmittags mit abwechselnden Teams und Flugrouten geflogen. Bei jedem Flug wurde jeweils eine Fläche von rund 40.000,00 Quadratkilometer abgesucht, dies entspricht in etwa der Fläche der Schweiz (41.285 Quadratkilometer). Flüchtlingsboote wurden vor allem entlang der libyschen Seegrenze in der Nähe der Gasfelder gesichtet. Die Beobachtungen vor Ort zeigten außerdem, dass ein Großteil der Flüchtlinge bereits unmittelbar beim Eintritt in internationale Gewässer gerettet und geborgen wird.

Das Hilfsprojekt JONAS zeigt somit, dass es möglich ist, vor allem in Gebieten mit hohem Flüchtlingsbootaufkommen, diese Boote zu suchen und genau zu lokalisieren, sowie über die Geschehnisse vor Ort präzise zu informieren und zu berichten. Dies ist vor allem bei einer Häufung von Seenotfällen in kurzen Zeiträumen wichtig, um schnell die tatsächliche Lage zu erfassen und bei der Einteilung der Rettungskräfte je nach Priorität (z.B. Zustand des Bootes, Art des Notfalls) zu helfen. Durch den Einsatz mehrerer Überwachungsflugzeuge könnte eine durchgängige Beobachtungskette gewährleistet werden, um bei Notfällen kontinuierlich und zuverlässig vor Ort zu sein und Leben zu retten. Weitere Flüge sind in Planung.

Eckdaten der Einsätze

  • Einsatzzeitraum: 25.06. – 07.07.2015
  • Gesamt-Flugstunden: 125,5 Std.
  • Treibstoffverbrauch: ~400 L/Tag
  • Flughöhe: 700 – 2.500 Fuß (213 – 762 m) über dem Meeresspiegel
  • Einsatzbasis: Malta International Airport
  • Erkundungsflugzeug: eine DA42 MPP Guardian
  • Einsatzcrews: vier Crews bestehend aus je einem Piloten und einem Operator – je zwei pro Woche und Tag (eine vormittags, eine nachmittags)
  • Einsatzszenario: je ein Erkundungsflug vormittags und nachmittags 

Im Titelbild: Erkundungsflüge der JONAS Initiative mit einer DA42 MPP Guardian – Lagebericht über die Situation im Mittelmeer. Die JONAS DA42 MPP Guardian, ausgestattet mit elektro-optischer Kamera, Seeradar und Satellitenübertragung auf dem Flughafen Malta, der Einsatzbasis. Ein durch die DA42 MPP GUARDIAN über Satellit, in Echtzeit übertragenes Bild vom 06.07.2015 (15:46 Uhr) zeigt die Evakuierung eines Flüchtlingsbootes im abgesuchten Gebiet.

100 Flugzeuge beim Kindertag am Flughafen Hamburg

Ein Kindervergnügen mit Blick auf startende und landende Flugzeuge hautnah: Die Airport Days Hamburg machen’s möglich! Am Sonnabend, 22. August, und Sonntag, 23. August, präsentieren Hamburg Airport und Lufthansa Technik neben 100 historischen und modernen Flugzeugen ein breites Angebot an Unterhaltung.

Auch auf die kleinen Besucher wartet an beiden Tagen zwischen 10:00 und 18:00 Uhr ein umfangreiches Programm, das ganz im Zeichen der Fliegerei steht. Auf gleich vier Hüpfburgen geht es nicht nur hoch her, sondern auch hoch hinaus in Richtung Himmel. Selbst die Jüngsten können auf den Airport Days einen „Pilotenschein“ machen. Allerdings müssen sie dafür im Flugzeug-Bobby-Car auf einem kleinen Parcours zuerst Geschick und Tempo zeigen.

Auch Ältere werden hier ihren Spaß finden. Kinder können in die Kindermalstraße, und wer lieber basteln möchte, kann sich unter fachkundiger Anleitung beim Bau eines Papierfliegers betätigen. Natürlich gehört zu einem großen Fest auch ein Karussell, daher wird sich ein riesiges Kettenkarussell für die jüngsten Gäste drehen. Die Kinderspielmeile auf den Airport Days Hamburg befindet sich zentral ganz in der Nähe der großen Flugzeugausstellung.

100 Flugzeuge und Oldtimer ausgestellt

Für die Airport Days Hamburg öffnen sich am 22. und 23. August 2015 die Vorfelder sowie einige Hallen der Lufthansa Technik für die Besucher. Während der Flugverkehr am Hamburg Airport weiterläuft, bilden diese für die Öffentlichkeit normalerweise unzugänglichen Orte die perfekte Kulisse für die Stars der Lüfte aus aller Welt. Rund 100 Flugzeuge vom modernen Düsenjet bis zum Oldtimer stehen im Mittelpunk.

Zu der Veranstaltung unter dem Motto „Entdecke die Welt des Fliegens“ werden rund 100.000 Besucher erwartet. Darüber hinaus können die Gäste in der „Halle der Innovationen“ schon einen Blick in die Zukunft der Fliegerei werfen. Auch Rundfahrten hinter die Kulissen des Flughafens sowie Rundflüge und ein kleines Flugprogramm warten auf die Besucher.

Kampfmittel behindern Anfahrt zum Hannover Airport

Aufgrund einer geplanten Entschärfungsaktion der Stadt Langenhagen am Sonntag, den 19. Juli 2015, und den damit verbundenen Sperrungen kommt es zu Auswirkungen auf den Straßen- und öffentlichen Nahverkehr im Großraum Langenhagen. Auch die An- und Abreise zum Hannover Airport ist von den geänderten Verkehrsführungen betroffen. Eine umfangreiche Beschilderung ist so aufgestellt, dass die An- und Abreise vom Flughafen auf Umleitungsstrecken gewährleistet ist. Durch die Umleitungen oder Ersatzverkehre kann es zu verlängerten Anreisezeiten zum Flughafen kommen.

Die Terminals und Gebäude des Flughafens sind nicht von der Evakuierung betroffen.

Ausweichlandung eines Airbus A320 von easyJet in Berlin

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Um 16:45 Uhr erfolgte gestern eine Ausweichlandung einer EasyJet-Maschine EZY 4784 am Flughafen Berlin Schönefeld (SXF). Die Maschine des Typs Airbus A320 war auf dem Weg von Manchester nach Tel Aviv mit 175 Passagieren und sechs Crew-Mitgliedern an Bord. Während des Fluges klagten drei Passagiere über Unwohlsein. Der Pilot erbat darauf hin eine Landeerlaubnis für eine Zwischenlandung am Flughafen Schönefeld. Nach der Landung wurden die drei Passagiere ins Krankenhaus gebracht und mittlerweile wieder entlassen. Der Verdacht auf eine Kohlenmonoxid-Vergiftung hat sich nicht bestätigt.

Die Ausweichlandung um 16:45 Uhr bewirkte die Aktivierung der Flughafenfeuerwehr. Zunächst wurde von einer erhöhten Anzahl an betroffenen Personen ausgegangen, dies hat die Einbeziehung des Landkreises zur Folge. Die Flughafenfeuerwehr hat bei CO-Messungen in und außerhalb der Maschine durchgeführt. Insgesamt waren am Donnerstagabend rund 100 Einsatzkräfte vor Ort.

Die Flughafenfeuerwehr hatte kurz nach der Landung der Maschine mit 175 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern an Bord keine erhöhten Kohlenmonoxid-Werte feststellen können. Alle Passagiere am Flughafen Schönefeld wurden ärztlich begutachtet. Auch hier bestätigte sich der Verdacht auf eine Kohlenmonoxid-Vergiftung nicht. Der außerplanmäßig gelandete easyJet-Airbus A320 wird derzeit noch von der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) begutachtet und befindet sich auf dem Flughafenvorfeld.

Immer wieder in der Diskussion um Kabinenluft und mögliche Ursachen für Unwohlsein oder Bewusstlosigkeit bis hin zu neurologischen Schäden sind allerdings auch Ölrückstände, die möglicherweise durch Zapfluft vom Triebwerk in die Kabine eines Flugzeuges gelangen können. Dazu können derzeit aber noch keine Angaben gemacht werden.

Die Ursache für das Unwohlsein der Passagiere von Manchester nach Tel Aviv ist weiter unklar. Der Notfalleinsatz am Flughafen Berlin-Schönefeld wurde seit 22:57 Uhr beendet. Für die Weiterreise am Abend nach Tel Aviv hatte die Fluggesellschaft für ihre Passagiere eine Ersatzmaschine organisiert.

Wirtschaftsminister Gerber bei MTU in Ludwigsfelde

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Der brandenburgische Wirtschaftsminister Albrecht Gerber hat der MTU Maintenance Berlin-Brandenburg in Ludwigsfelde am Donnerstag einen Besuch abgestattet. Empfangen wurde der Minister vom Geschäftsführer des MTU-Standorts André Sinanian. Albrecht Gerber war vor allem von dem Engagement des Unternehmens zur Standortsicherung der Luftfahrtindustrie in Brandenburg beeindruckt. Bei seinem Werksbesuch konnte sich der Wirtschaftsminister von der Leistungsfähigkeit des Standorts und dessen rund 600 Mitarbeiter im MTU-Werk überzeugen. Er informierte sich über die Instandsetzung von Flugzeugtriebwerken, Industriegasturbinen und deren Reparaturverfahren.

„Die MTU ist eine wichtige Säule des Luftfahrtstandorts Berlin-Brandenburg. Seit fast 25 Jahren bietet das Unternehmen den Menschen in der Region Hightech-Arbeitsplätze an. Das soll auch in Zukunft so bleiben.“

Mit Geschäftsführer André Sinanian hatte sich Gerber zuvor über die aktuellen Entwicklungen am Standort ausgetauscht und sich zu den Veränderungen des letzten Jahres unterrichten lassen. Der Standort hatte seine Organisationsstruktur gemäß veränderter Anforderungen im Instandhaltungsmarkt in allen Triebwerks- und Turbinen-Programmen im Juli 2014 funktional neu aufgestellt. „Um langfristig am Markt bestehen zu können, mussten wir uns als schlankes, flexibles und schnell lernendes Unternehmen organisieren,“ so Sinanian. Entsprechend wurden interne Prozesse optimiert, der Austausch von produktübergreifendem Wissen verstärkt und Strukturen verschlankt. Die Entscheidung zeigt bereits Wirkung.

„Die positive Geschäftsentwicklung in den letzten Monaten gibt uns recht und ist für uns Ansporn und Verpflichtung, die technologische Vorreiterrolle und die Marktposition der MTU in Berlin-Brandenburg weiter auszubauen,“ so André Sinanian. Mit Wirtschaftsminister Gerber ging es auch um erste Schritte für eine digitale Zukunft mit Fokus auf Industrie 4.0 diskutiert.

Löwen per Luftfracht transportiert

Air Charter Service (ACS), einer der weltweit führenden Anbieter für Passagier- und Frachtcharterflüge, hat sieben wilde Löwen von Südafrika nach Ruanda geflogen. Die fünf weiblichen und zwei männlichen Tiere sollen im Akagera-Nationalpark für eine dauerhafte Wiederansiedlung der Raubkatzen in Ruanda sorgen.

Bevor sich die Raubkatzen in ihrem neuen Lebensraum richtig eingewöhnen können, wurden sie zwei Wochen lang in einem 1.000 Quadratmeter großen Gehege gehalten und mittels Satellitenhalsbändern überwacht. Linienverbindungen kamen für den Transport nicht in Frage.

In dem ostafrikanischen Staat waren Löwen im Zuge von Bürgerkrieg und Völkermord bereits ausgerottet. „Die sieben Löwen, die der genetischen Vielfalt wegen aus zwei unterschiedlichen südafrikanischen Nationalparks stammen, legten den Großteil der mehr als 4.000 Kilometer langen Strecke an Bord einer Maschine vom Typ Antonow An-26 zurück“, erklärt Lyndee du Toit, Managing Director von Air Charter Service Südafrika.

Löwen für Linienflug zu schwer

„Die Crew war im Vorfeld des Einsatzes umfassend gebrieft worden und stellte in Zusammenarbeit mit den beiden Experten an Bord den reibungslosen Ablauf des Transportes sicher. Während des Fluges befanden wir uns in stetigem Austausch mit dem Team“, betont du Toit und ergänzt: „Wir haben vorab sehr viel Arbeit in die Planung des Projektes gesteckt. Das hat sich ausgezahlt. Es ist uns eine Ehre, dass wir Teil dieses wichtigen Wiederansiedlungsprogramms sein durften. Wir werden die weitere Entwicklung der Löwen mit großem Interesse verfolgen.“

Linienverbindungen schieden als Transportoption sowohl aufgrund der Transitzeiten als auch wegen des Gewichts der Tiere aus. Allein die beiden männlichen Löwen wogen jeweils rund eine Viertel Tonne. „Um die Tiere möglichst stressfrei zu transportieren, haben wir uns für die An-26 entschieden. Die Maschine verfügt über eine adäquate Belüftung sowie ausreichend Platz für die Löwen, die beiden Tierbegleiter und das Flugpersonal“, so du Toit.

Die ruandische Regierung verfolgt das Ziel, Löwen im Akagera-Nationalpark wiederanzusiedeln, die im Land bereits ausgerottet waren. Dazu kam es in Folge der blutigen Auseinandersetzungen und dem Völkermord der Hutu an den Tutsi im Jahr 1994. Damals nahm die Bedeutung von Landbesitz und Viehbestand enorm zu. Das wiederum führte dazu, dass wo immer Löwen Rinder rissen, die Viehzüchter vergiftete Kadaver auslegten, um das ganze Rudel zu töten. Um das Jahr 2000 gab es in Ruanda keine Löwen mehr.

Virgin Australia integriert SabreSonic

Die Sabre Corporation und Virgin Australia verlängern ihren bestehenden Technologievertrag und vertiefen ihre Zusammenarbeit. Die Vereinbarung umfasst nun auch den Einsatz von SabreSonic, wodurch elementare Airline-Prozesse, wie Reservierungen, Inventar und Abflugkontrollen optimiert und automatisiert werden – Fluglinien können so differenziertere Kundenerlebnisse anbieten.

Mit dieser Erweiterung kann Virgin Australia schrittweise ein breiteres Spektrum an Sabre-Lösungen einführen, einschließlich des Vertriebs- und Personalisierungskonzeptes von SabreSonic. Zu den kundenorientierten Vertriebslösungen zählen das Customer Data Hub, der Customer Experience Manager und Dynamic Retailer. Die Vereinbarung regelt auch die Verwendung des SabreSonic Select Shopping-Konzeptes, mobiler Lösungen und zusätzlicher Software mit denen Personalisierungen unterstützt werden.

Hierzu erklärt Lawrie Turner, Chief Information Officer von Virgin Australia: „Die Partnerschaft mit Sabre erlaubt es, unsere weltweite Präsenz noch besser zum Nutzen unserer Kunden sowie unserer Allianz- und Verkaufspartner einzusetzen. Wir bauen auf diese Partnerschaft und arbeiten mit Sabre zusammen, um ein nahtloses Kundenerlebnis auf Weltklasse-Niveau in allen nationalen und internationalen Märkten anbieten zu können.“

Im Rahmen der Vereinbarung arbeiten Sabre und Virgin Australia zusätzlich bei der Identifizierung von Möglichkeiten zur Umsatzsteigerung und Erhöhung der Fluggastzufriedenheit zusammen.

Flughafenverband ADV kontert Vorwürfe der Airlines

Der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) hat der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB) vorgeworfen, ihre angeblich marktbeherrschende Stellung auszunutzen, um „Monopolrenditen“ in unangemessener Höhe zu erwirtschaften. Dieser Vorwurf wird vom Flughafenverband ADV zurückgewiesen. Der Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV Ralph Beisel stellt klar: „Die vom BDF erhobenen Vorwürfe sind völlig haltlos: Kein einziger deutscher Flughafen kann derzeit kostendeckende Entgelte am Markt durchsetzen. Alle Flughäfen zahlen ca. zehn bis zu 50 Prozent der Kosten drauf.“

Um überhaupt schwarze Zahlen zu schreiben, müssten Flughäfen das strukturelle Defizit im Aviation-Geschäft durch Erträge aus anderen Geschäftsfeldern ausgleichen. Dies gelinge derzeit nur acht von 22 Flughäfen. Der ADV-Hauptgeschäftsführer sieht hierin eine bedrohliche Entwicklung für alle Systempartner des Luftverkehrs: „Die Airlines sind hier auf einem gefährlichen Weg. Wenn sie sich immer weiter aus der Nutzerfinanzierung zurückziehen, dann müssen am Ende die Steuerzahler in Form von Zuwendungen der öffentlichen Hand die Zeche zahlen. Das kann nicht die gewollte Lösung sein.“

Marktbeherrschende Stellung der Airlines

Dem Vorwurf der marktbeherrschenden Stellung hält Beisel entgegen, dass es in Deutschland keinen Flughafen gebe, an dem die jeweils beiden größten Airlines nicht mindestens auf einen Marktanteil von 60 Prozent kommen. „Hier liegt in Wahrheit eine marktbeherrschende Stellung der Airlines vor, die es den Flughäfen unmöglich macht, kostendeckende Entgelte zu erzielen“, so Beisel abschließend.

FMG: Passagierrekord und wieder mehr Flugzeuge

Der Münchner Airport verzeichnete im ersten Halbjahr 2015 in allen Verkehrssegmenten Zuwächse: Mit 19,4 Millionen Fluggästen wurde in den ersten sechs Monaten dieses Jahres erneut ein Passagierrekord erzielt. Dies ist ein Plus von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. „Wir sind auf gutem Weg, die Marke von 40 Millionen Fluggästen erstmals innerhalb eines Kalenderjahres zu überspringen, wie wir das Anfang des Jahres bereits angekündigt haben.“, erklärte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH (FMG), Dr. Michael Kerkloh.

Bei der Anzahl der Starts und Landungen konnte nach den Rückgängen der letzten drei Jahre jetzt wieder ein Zuwachs verzeichnet werden: Die Flugbewegungen stiegen im ersten Halbjahr um 1,1 Prozent auf über 186.000.

Flotten erneuert, Schere schließt sich

Die Schere in der Entwicklung von Passagier- und Bewegungszahlen beginnt sich wieder langsam zu schließen, weil die Flottenumstellungen verschiedener Airlines auf größere Flugzeuge mittlerweile weitgehend abgeschlossen sind. Um die weiter steigende Passagiernachfrage befriedigen zu können, haben daher die Fluggesellschaften in München im ersten Halbjahr dieses Jahres wieder mehr Flüge angeboten. Flughafenchef Kerkloh sprach in diesem Zusammenhang von einer „wichtigen Trendwende“.

Das Münchner Luftverkehrsdrehkreuz zieht mit seinem attraktiven und umfangreichen Streckennetz insbesondere im Fernreiseverkehr immer mehr Fluggäste an. Auf den Langstrecken wurden erstmals über drei Millionen Fluggäste innerhalb eines ersten Halbjahres gezählt – rund fünf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im kontinentalen Verkehr wurde das Flugangebot von rund 11,6 Millionen Fluggästen genutzt, drei Prozent mehr als im Vorjahr. Auch der innerdeutsche Verkehr legte um drei Prozent auf rund 4,7 Millionen Fluggäste zu.

12 Prozent mehr Luftfracht

Noch stärker als die Passage entwickelte sich im ersten Halbjahr 2015 das Luftfrachtgeschäft am Münchner Airport. Mit insgesamt über 156.000 Tonnen geflogener Luftfracht wurden sogar rund zwölf Prozent mehr an Gütern und Waren als im Vorjahreszeitraum umgeschlagen.

Angesichts der dynamischen Wachstumsentwicklung und vor dem Hintergrund der gestrigen Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes zur dritten Start- und Landebahn am Münchner Airport sollten, so Kerkloh, jetzt die Weichen für eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung des Flughafen gestellt werden, damit „der Mobilitätsbedarf der Menschen und Wirtschaftsunternehmen in Bayern auch langfristig befriedigt werden kann.“

Verkehrszahlen für das erste Halbjahr 2015

2015 2013 Veränderung
Passagieraufkommen Gewerblicher Verkehr 19.416.487 18.754.096 + 3,5 %
Flugzeugbewegungen Gesamtverkehr 186.434 184.327 + 1,1 %
Frachtumschlag (in Tonnen) geflogene Luftfracht 156.419 140.130 +11,6 %

Badespaß ohne Rettungshubschrauber – Tipps der DRF

Viele Menschen suchen bei der Sommerhitze Abkühlung am Badesee oder auch nur im Planschbecken. Vor Gefahren, die darin lauern, warnt die DRF Luftrettung, damit sie mit ihrem Hubschrauber möglichst gar nicht erst losfliegen muss, und gibt entsprechende Tipps.

Wenn doch ein Notfall passiert, kommt die schnellste Hilfe oft aus der Luft: Innerhalb von zwei Minuten sind die Hubschrauber der DRF Luftrettung auf dem Weg zum Patienten. Einsatzorte in einem Umkreis von 60 Kilometern können Luftretter in maximal 15 Minuten erreichen – unabhängig von der Verkehrslage oder unwegsamem Gelände. Damit Notsituationen gar nicht erst entstehen, gibt die DRF Luftrettung Tipps für unbeschwerte Stunden am Wasser:

  • Gehen Sie nie alleine ins tiefe Wasser! Vergewissern Sie sich, dass Sie gesehen werden.
  • Eltern sollten kleine Kinder immer beobachten, auch wenn sie nur am Ufer oder in seichten Gewässern spielen. Bleiben Sie aufmerksam!
  • Springen Sie nicht von Brücken und Badestegen ins Wasser. Sie wissen nie, wie tief es an dieser Stelle genau ist. Weisen Sie auch Ihre Kinder darauf hin.
  • Vorsicht mit Luftmatratzen und Schlauchbooten: Herrscht eine starke Strömung, treiben diese schnell ab.
  • Ist ein Badeunfall passiert, rufen Sie sofort die Notrufnummer 112 an und leisten Sie sofort Erste Hilfe.

In einigen Bundesländern haben die großen Ferien bereits begonnen, Berlin, Brandenburg und Hamburg folgen heute. Sonnenschein und hohe Temperaturen locken Familien und Jugendgruppen ins Freibad, an Badeseen und ans Meer. „Auch viele Erwachsene unterschätzen Gefahren wie starke Strömungen im Meer und Hitze“, weiß Christoph Lind, Rettungsassistent der DRF Luftrettung. Daher sollten Badefreunde nur in bewachten Gewässern schwimmen und sich gerade in der Mittagszeit im Schatten aufhalten, sonst kann ein Sonnenstich die Folge sein. „Auch ein hoher Sonnenschutz ist wichtig. Abkühlungen im Wasser und ein frischer Wind können dazu führen, dass ein Sonnenbrand erst viel zu spät bemerkt wird“, erklärt Lind.

Gerade bei Kleinkindern ist erhöhte Wachsamkeit geboten. Ertrinken gehört bei Kindern im Alter zwischen ein und fünf Jahren zu den häufigsten Todesursachen. „Die meisten dieser Unfälle passieren im eigenen Garten oder in der näheren Wohnumgebung, denn bereits wenige Zentimeter Wassertiefe können zur tödlichen Gefahr werden“, warnt Christoph Lind.

Airlines fordern Transparenz beim Entgelt der FBB Berlin

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Der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) fordert die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB) zu mehr Kostentransparenz und sinkenden Gebühren für die Bestandsflughäfen Tegel und Schönefeld auf. Dies erklärte BDF-Geschäftsführer Michael Engel heute anlässlich der Vorstellung der neuen Entgeltordnungen der FBB, die ab dem 01.01.2016 in Tegel und Schönefeld gelten sollen. Für den Flughafen Tegel hatte die FBB in ihrem Geschäftsbericht 2014 erst jüngst einen neuen Rekordüberschuss von 88,1 Mio. Euro ausgewiesen – ein Plus von rund 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ergebnisse für den Flughafen Schönefeld veröffentlicht die FBB in ihrem Geschäftsbericht nicht.

Engel: „Seit Jahren bringen die Airlines Jahr für Jahr fast zehn Prozent mehr Passagiere nach Berlin. Jahr für Jahr erwirtschaftet die FBB mit den beiden Bestandsflughäfen fette Gewinne und verlangt trotzdem immer mehr Geld von den Airlines. Weder wir noch unsere Passagiere sind bereit, die Gelddruckmaschinen Tegel und Schönefeld weiter mit steigenden Gebühren zu befeuern.“

Die FBB hat für den Flughafen Tegel im zurückliegenden Jahr seine Gewinn-Marge auf über 30 Prozent gesteigert, während die Margen der deutschen Fluggesellschaften im niedrigen einstelligen Bereich liegen. Engel: „Das ist Ausdruck einer marktbeherrschenden Stellung des Flughafens mit einer erkennbaren Monopolrendite.“

Engel: „Wir wollen Preise, die sich an den tatsächlichen Kosten der beiden Flughäfen orientieren. Beide Flughäfen sind fast vollständig abgeschrieben. Wie kann es da sein, dass die Gebühren immer weiter steigen.“ 

Eurofighter Typhoon durch Upgrade verbessert

Airbus Defence and Space hat die ersten einer Reihe von Flugtests des Eurofighter Typhoon Swing-Role Fighter mit aerodynamischen Upgrades erfolgreich durchgeführt. Dabei sollen die Beweglichkeit und Fähigkeiten der Waffenausstattung erweitert werden.

Das Aerodynamic Modification Kit (AMK) ist Teil eines noch umfassenderen Programmes, das EFEM (Eurofighter Enhanced Manoeuvrabilita) heißt und die Überlegenheit des Kampfflugzeuges auch in den nächsten Jahren sichterstellen soll. Das Foto zeigt den IPA7 Eurofighter Typhoon während der Tests.

Dabei wurden u.a. die Rumpfplanken und Vorderkantenverankerung verstärkt, was den maximalen Auftrieb der Flügel um 25 Prozent erhöht. Dies führt zu einer schnellen Wendegeschwindigkeit, verkleinertem Wenderadius und verbesserter Bugausrichtung bei geringer Geschwindigkeit. Es sind essenzielle Fähigkeiten beim Luft-zu-Luft Kampf.

Eurofighter Projekktpilot für Deutschland Raffaele Beltrame sagte: „Dieses Programm zeigt einen enormen Erfolg mit sehr beeindruckenden Ergebnissen – in manchen Bereichen sogar noch besser als erwartet.“ Die Handhabung und Manövrierbarkeit des Flugzeuges wirkten bei den einsatzähnlichen Operationen deutlich verbessert. Es zeigten sich Werte für den Anstellwinkel, die ca. 45 Prozent über denen des Standardflugzeuges liegen, und bis zu doppelt so hohe Rollgeschwindigkeiten.

Den Testflügen gehen ca. fünf Jahre an Studien voraus. Eurofighter Testpiloten aus Deutschland, Italien und dem Vereinigten Königreich führten von Manching aus 36 Lufteinsätze mit dem IPA7-FLugzeug aus. Das Projekt EFEM/AMK bringt schließlich so ein neues Flugzeug mit deutlich verbesserter Leistungsfähigkeit hervor.

Foto: Andreas Zeitler, Airbus Defence and Space.

Condor visiert Ziel Austin in Texas an

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Im Sommer 2016 nimmt der Ferienflieger Condor sein 14. Nordamerika-Ziel ins Flugprogramm auf. Ab dem 27. Juni 2016 geht es zwei Mal wöchentlich nonstop nach Austin in Texas.

Das Ziel, Austin-Bergstrom International Airport oder ABIA (IATA: AUS, ICAO: KAUS), wird montags und donnerstags mit einer Boeing 767-300 in einer drei-Klassen-Konfiguration ab Frankfurt angeflogen. Austin, die Hauptstadt von Texas, dem zweitgrößten Bundesstaat der USA, ist ein idealer Startpunkt für Reisen durch die überwältigenden texanischen Landschaften. Die Naturbilder variieren von mächtigen Sandsteinschluchten im Landesinnern bis zu den weiten Prärien und dem von Lagunen durchzogenen Küstengebiet.

Texas entspricht mit seinen Cowboys und weitläufigen, rauen Ebenen in vielerlei Hinsicht dem Bild Amerikas, das viele Europäer anzieht. Aber auch die Stadt Austin selbst ist mit ihrer malerischen Berg- und Flusslandschaft am Colorado River eine Erkundungstour wert.

„Die Aufnahme des neunten Ziels in den USA im nächsten Sommer zeigt deutlich, wie wichtig der amerikanische Markt für Condor ist. Unser Programm ist dabei so vielfältig wie das Land selbst und spiegelt alle Facetten des nordamerikanischen Kontinents wider. Austin in Texas ist eine äußerst beliebte Touristendestination und Condor bietet künftig als einzige Airline Nonstop-Flüge aus Kontinentaleuropa an“, erklärt Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Geschäftsführung.

„Ich freue mich, Condor ab nächstem Sommer mit ihren Nonstop-Flügen am internationalen Austin-Bergstrom Flughafen willkommen heißen zu dürfen. Neue Flüge bedeuten immer auch mehr Geschäftsverkehr, Jobs und Tourismus für Austin,“ sagt Steve Adler, der Bürgermeister von Austin in Texas.“Vor kurzem wurden am Flughafen eine größere, bessere Zollstation und eine helle, großzügig geschnittene Sicherheitskontrolle eröffnet. Außerdem fördern wir das Wachstum weiterhin mit dem geplanten Terminalausbau.“

Austin ergänzt im nächsten Sommer das bestehende Condor Nordamerika-Programm neben Baltimore/Washington (BWI), Las Vegas (LAS), Portland/Oregon (PDX), Providence/Rhode Island (PVD), Minneapolis/Minnesota (MSP), Seattle (SEA), Anchorage (ANC), Calgary (YYC), Fairbanks (FAI), Halifax (YHZ), Toronto (YYZ), Vancouver (YVR) und Whitehorse (YXY). Mit den Thomas Cook Airlines UK stehen derzeit außerdem die US-Destinationen Miami (MIA), Orlando (MCO), Las Vegas (LAS) und New York (JFK) sowie ebenfalls ab Sommer 2016 Boston (BOS) und Los Angeles (LAX) zur Auswahl. Die Flüge nach Austin sind ab sofort auf allen Kanälen buchbar.

Verkehrstag Montag und Donnerstag
Fluggerät Boeing 767-300 mit Economy Class, Premium Class und Business Class
Flugzeiten Hinflug (Ortszeit) DE2082 montags 13:25 – 17:55 Uhr

DE2082 donnerstags 13:25 – 17:55 Uhr
Flugzeiten Rückflug (Ortszeit) DE2083 montags 19:55 – 13:10+ Uhr

DE2083 donnerstags 19:55 – 13:10+ Uhr
Preise (oneway, inklusive aller Steuern und Gebühren) Ab 349,99 Euro Economy Class

Ab 499,99 Euro Premium Class

Ab 799,99 Euro Business Class
Flugdauer (durchschnittlich) Hinflug: 11:30 Minuten

Rückflug:10:15 Minuten

Ariane 5 bringt Meteosat-11 ins All

Der Wettersatellit MSG-4, jüngster Spross von Europas höchst erfolgreicher zweiter Meteosat-Generation, wurde am 15. Juli um 23:42 Uhr MESZ mit einer Ariane-5 von Europas Raumflughafen in Kourou, Französisch-Guayana, in den Weltraum gestartet.

Das aus zwei Satelliten bestehende MSG-System stellt alle 15 Minuten aktuelle Wetterinformationen für Europa und Afrika und alle fünf Minuten „Rapid-Scan“-Aufnahmen von Europa bereit.

Gut 40 Minuten nach dem Start fand in der geplanten Übergangsbahn die Abtrennung des MSG-4 von der Ariane-5 statt. In den kommenden zehn Tagen wird der Satellit von seinem Antriebssystem in eine geostationäre Umlaufbahn ca. 36.000 km über dem Äquator gelenkt, in der seine Geschwindigkeit genau der der Erdrotation entspricht.

Sobald diese anfänglichen, vom Europäischen Raumflugkontrollzentrum in Darmstadt wahrgenommenen Betriebsabläufe abgeschlossen sind, wird der Satellit zur Einsatzerprobung der Nutzlast an seinen Eigentümer, die Europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten (EUMETSAT), übergeben.

ESA-Generaldirektor Johann-Dietrich Wörner erklärte: „Nach nur zwei Wochen als neuer ESA-Generaldirektor war es für mich eine besondere Freude, nicht nur den Start dieses Satelliten, sondern auch die kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen der ESA und EUMETSAT mitzuverfolgen. Mit dem heutigen Start werden auch weiterhin Wetterbeobachtungen von hoher Qualität aus dem Weltraum und die rasche Erfassung von Extremwetterlagen und entsprechenden Frühwarnungen, die für die Sicherheit der europäischen Bürger unerlässlich sind, ermöglicht.“

Satellit in Parkposition

Nach der Einsatzerprobung wird MSG-4 in Meteosat-11 umgetauft und „geparkt“, bis er einen seiner Vorgänger ersetzen und die kontinuierliche Bereitstellung von Daten sicherstellen wird, bis die ersten Meteosat-Satelliten der dritten Generation (MTG) in Betrieb gehen, was für 2019 und 2021 geplant ist.

„Wir haben bereits eine Menge über das langfristige „Parken“ von Satelliten gelernt, was uns für künftige Betriebssysteme wie die Sentinel-Satelliten von Nutzen sein wird“, so der ESA-Direktor für Erdbeobachtungsprogramme Volker Liebig. „Der hervorragende Zustand der Meteosat-Satelliten in der Umlaufbahn hat dazu geführt, dass der Start von MSG-4 fünf Jahre später als ursprünglich erwartet erfolgt.“

Der Beitrag der ESA zur Überwachung von Wetter und Klima beschränkt sich indes nicht nur auf die Meteosat-Satellitenreihe: sie hat auch die – ebenfalls von EUMETSAT betriebenen – MetOp-Wettersatelliten entwickelt.

Zudem werden die von der ESA ausgearbeiteten Sentinel-4- und -5-Missionen zur Überwachung der Zusammensetzung der Atmosphäre im Rahmen des europäischen Copernicus-Programms jeweils an Bord von MTG- bzw. MetOp-Satelliten der zweiten Generation mitgeführt.

Foto (c): ESA/CNES/ARIANESPACE-Optique Video du CSG, S. Martin

Wachstum an Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden

Die beiden Verkehrsflughäfen unter dem Dach der Mitteldeutschen Flughafen AG, Leipzig/Halle und Dresden, zählten im ersten Halbjahr insgesamt 1.785.530 Fluggäste. Das Passagieraufkommen an beiden Airports lag damit 1,1 Prozent über dem Vorjahr. Nachteilig auf die Entwicklung des ersten Halbjahres wirkten sich die bis zu sechs Streiks im Luftverkehr sowie 57 wetterbedingte Flugstreichungen aus. In Folge dessen konnten rund 8.000 Passagiere ihren Flug von und nach Dresden nicht antreten. In Leipzig/Halle entfielen rund 4.900 Fluggäste auf Grund nicht durchgeführter Flüge.

Die Zahl der Flugbewegungen an beiden Flughäfen stieg um 2,9 Prozent auf 45.735 Starts und Landungen.

Flughafen Dresden

Am Flughafen Dresden lag das Passagieraufkommen vom Januar bis Juni bei 769.094 und damit 0,1 Prozent über dem Vorjahreswert. Deutliche Zuwächse verzeichnete die Zahl der Flugbewegungen, die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf Prozent auf 14.574 Starts und Landungen stieg.

Flughafen Leipzig/Halle

Der Flughafen Leipzig/Halle verzeichnete im ersten Halbjahr 1.016.436 Passagiere. Damit lag das Ergebnis 1,9 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Zahl der Flugbewegungen stieg in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um zwei Prozent auf 31.161.

Das Frachtaufkommen am Flughafen Leipzig/Halle, Deutschlands zweitgrößtem Frachtdrehkreuz, stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,7 Prozent auf 480.380,2 Tonnen. Damit setzt sich nach 2014, dem zehnten Rekordjahr in Folge, auch 2015 das Wachstum nachhaltig fort und liegt weiterhin deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

Löschfahrzeuge für die Flughafenfeuerwehr in Sierra Leone

Unterstützung für Feuerwehrkollegen in tausenden Kilometern Entfernung: Werkfeuerwehren aus ganz Baden-Württemberg haben gemeinsam mit der Flughafenfeuerwehr Stuttgart eine Aktion gestartet, um beim Aufbau des Rettungswesens in Sierra Leone zu helfen.

Die Feuerwehrleute spendeten insgesamt drei Löschfahrzeuge und verschiedene Ausrüstungsgegenstände im Wert von rund 50.000 Euro. Winfried Hermann, Minister für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg übergab die Fahrzeuge jetzt offiziell an Jongopie Siaka Stevens, den Botschafter der Republik Sierra Leone in Deutschland. Per Schiff geht die Spende nun auf Reise in das westafrikanische Land, der Flughafen Stuttgart übernimmt dabei die Frachtkosten von rund 15.000 Euro.

Auslöser der Hilfsaktion war ein Besuch von Nazir Bongay, dem Leiter der National Fire Force von Sierra Leone, der im Juli 2014 zwei Wochen lang zu einer Hospitation bei der Flughafenfeuerwehr Stuttgart zu Gast war. Bongays Aufgabe ist der Aufbau des Brandschutz- und Rettungswesens, landesweit und in seiner Heimatstadt Freetown, die rund eine Million Einwohner zählt. Zu den von ihm betreuten Einrichtungen gehört auch der Lungi International Airport und der Hafen von Freetown, der von großen Kreuzfahrtschiffen angesteuert wird.

Bei seinem Besuch informierte sich Bongay, der bereits in Singapur, China und Großbritannien beruflich Station gemacht hat, über Flugzeugbergung, vorbeugenden Brandschutz und das Rettungswesen. Die Feuerwehr am Flughafen Stuttgart war dabei dank ihrer umfassenden Ausstattung ein idealer Ausgangspunkt für die Hospitation.

Auf dem Foto v.l.: Willi Drechsler, Honorarkonsul für Sierra Leone in Baden-Württemberg, Willi Dongus, Geschäftsführer des Landesfeuerwehrverbands Baden-württemberg e.V., Peter Jahn, Bürgermeister der Gemeinde Denkendorf, Ambassador Jongopie Siaka Stevens, Außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der Republik Sierra Leone in Deutschland, mit Frau, Winfried Hermann, Minister für Verkehr und Infrastruktur in Baden-Württemberg, Debali Konteh, Vorsitzender des Vereins Sierra Leone Baden-Württemberg, Walter Schoefer, Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart GmbH, Andreas Rudlof, Erster Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Werkfeuerwehren in Baden-Württemberg e.V.

Flughafen Memmingen darf ausgebaut werden

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Nachdem der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) am Dienstag sämtliche Klagen gegen einen Ausbau des Allgäu Airport abgewiesen hat, steht einer Umsetzung der geplanten Baumaßnahmen nichts mehr im Wege. Weitere Pläne wie der Ausbau des Terminals, der Bau neuer Hallen und die Optimierung der Vorfeldflächen seien an den Bedarf gekoppelt, berichtet Geschäftsführer Ralf Schmid. Entwickle sich der Airport weiter positiv, werde man reagieren. Der Planfeststellungsbeschluss sehe das vor. So erreicht das bisherige Passagier-Terminal seine Belastungsgrenze bei einem jährlichen Fluggastaufkommen von 1,8 Millionen Passagieren.

„Dieses Urteil gibt uns Planungssicherheit und ist ein deutliches Signal für die Zukunft des Allgäu Airport“, kommentiert dessen Geschäftsführer Ralf Schmid den Richterspruch. Die Einwände der klagenden Gemeinden, Bürger und des Bundes Naturschutz gegen die bereits im März 2013 vom Luftamt Südbayern genehmigten Pläne seien allesamt nicht haltbar gewesen. Auch die bestätigte Ausweitung der abendlichen Flugzeit bis 23:00 Uhr sei ein positives Signal. „Das erhöht“, so Schmid, „unsere Attraktivität für den Linienflugverkehr und die Wirtschaftlichkeit.“

Nach dem positiven VGH-Urteil können nun die Ingenieurbüros mit der Planung beginnen. „Als erstes erfolgt die EU-weite Ausschreibung für die Verbreiterung der Start- und Landebahn“, berichtet Rüdiger Franke, der Leiter des Bereichs Infrastruktur und Technik am Allgäu Airport. Von bisher 30 auf 45 Meter soll das rund drei Kilometer lange Asphaltband verbreitert und damit internationalen Standards angepasst werden. Parallel zum Ausbau der Start- und Landebahn werde auch der Ausbau des Instrumentenlandesystems ILS 06 vorangetrieben.

Mehr Flüge und Passagiere ab Memmingen

Für das Jahr 2015 rechnet er mit 860.000 Passagieren und einem deutlichen Wachstum. 28 Flugziele werden in diesem Sommer ab Memmingen angeflogen. Auch im kommenden Winter stehen die Zeichen auf Expansion. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erhöht sich die Zahl der Flüge um 80 Prozent. Großen Anteil daran hat das deutliche Plus an innerdeutschen Flügen nach Hamburg, Berlin und Köln. Im März dieses Jahres war der Allgäu Airport laut Statistik Nummer eins unter den deutschen Airports beim Thema Wachstum. Mit einem Plus von 20,4 Prozent lag er ganz vorne.

Nachdem die Gesellschafter des Allgäu Airport vor Kurzem beschlossen haben, ihre Anteile um mindestens vier Millionen Euro zu erhöhen, hoffen die Airport-Betreiber nun auch auf weitere positive Beschlüsse der Gebietskörperschaften. Der Freistaat Bayern hat für den Ausbau einen Zuschuss von rund zehn Millionen Euro in Aussicht gestellt. Weitere Gespräche laufen.