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Kameratechnik fürs Weltall entdeckt jetzt Waldbrände

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Alarm! 13:28 Uhr am 02. Juli 2015, in der Waldbrandzentrale Wünsdorf wird das Signal ausgelöst: Rauchentwicklung in der Oberförsterei Baruth. Der Deutsche Wetterdienst hat für diese Tage die Waldbrandgefahr auf die höchste Stufe festgesetzt.

Früher saßen Mitarbeiter des Landesbetriebs Forst Brandenburg auf den Türmen, 100 Stufen über dem Boden, das Fernglas in der Hand, und hielten im heißen Sommerwetter unter schwierigen Bedingungen Ausschau nach möglichen Waldbränden. Heute erledigen dies in fünf deutschen Bundesländern 180 Kameras, deren ursprüngliches Aufgabengebiet alles andere als irdisch war.

„Die Kameratechnologie von FireWatch wurde vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bereits vor 20 Jahren entwickelt. Diese basierte auf der Technologie der ROLIS-Kamera auf dem Lander Philae, die inzwischen spektakuläre Bilder vom Kometen Churyumov-Gerasimenko aufgenommen hat“, erläutert Dr. Ekkehard Kührt, Kometenforscher am DLR und Wissenschaftler der europäischen Rosetta-Mission. Gleichzeitig leitet er auch das mehrfach preisgekrönte Technologietransferprojekt FireWatch.

In den letzten Jahren wurde FireWatch von einem kleinen DLR-Team aus dem Institut für Planetenforschung und mit Unterstützung durch das Technologiemarketing des DLR gemeinsam mit dem Industriepartner IQ wireless GmbH aus Berlin weiter entwickelt und an die Erfordernisse ausländischer Märkte angepasst. Auch die Software, die die aufgezeichneten Graustufen auswertet, wurde am DLR auf der Basis von Know-How aus Weltraummissionen entwickelt.

„Im All analysieren wir Kometenstaub, auf der Erde Rauchwolken“, bringt Ekkehard Kührt den feinen Unterschied auf den Punkt. Das Waldbrandfrüherkennungssystem reagiert nämlich nicht auf Hitze oder Flammen, sondern behält die Rauchentwicklung im Auge – und das mit größerer Präzision, als das menschliche Auge dies könnte.

Sensoren statt Augen

„Die Mitarbeiter auf den Feuerwachturm haben sich früher oft wie Grillhähnchen in der Hitze gefühlt“, erzählt Raimund Engel, Waldbrandschutzbeauftragter im Landesbetrieb Forst Brandenburg. Die Türme waren damals von 10 bis 21 Uhr besetzt, damit frühzeitig schon die kleinsten Anzeichen eines Waldbrandes gemeldet werden konnten. Nachts sorgt zumindest in unseren Breiten die Luftfeuchtigkeit dafür, dass Brände kaum entstehen, doch tagsüber mussten Forstarbeiter über den Wald wachen. „Aber optische Sensoren sind dem menschlichen Auge deutlich überlegen – die ermüden nicht und erkennen bereits viel früher und präziser eine Rauchentwicklung.“

Innerhalb von sechs Minuten rotiert jede Kamera um ihre Achse und überwacht bis zu 700 Quadratkilometer. Dabei filtert sie aus 16.000 Grauwerten auch kaum erkennbare Rauchwolken aus der Umgebung mit Bäumen, Städten, Siedlungen, Seen oder Feldern und meldet diese samt Fotos an die Waldbrandzentralen. Dort werden die Koordinaten des Brandortes automatisch berechnet und auf einer Landkarte dargestellt. Diese Erkennung der Waldbrände ist eine große Herausforderung, denn das System soll früh genug warnen, aber natürlich möglichst wenige Fehlalarme auslösen. Letztendlich entscheidet dann der diensthabende Forstbeamte anhand der von FireWatch übermittelten Daten, ob es sich um einen Waldbrand handelt und wie viele Mannschaften bei der Feuerbekämpfung zum Einsatz kommen sollen.

Vom Weltall auf die Erde

Ihren Anfang nahm die terrestrische Anwendung der Raumfahrt-Technologie Mitte der 90er Jahre. Damals las DLR-Kometenforscher Ekkehard Kührt in einer regionalen Tageszeitung von den Problemen der Forstbetriebe, mit menschlichem Einsatz von hohen Türmen aus die Wälder zu überwachen. Die Arbeiten für den DLR-Kleinsatelliten BIRD zur Waldbranderkennung aus dem All liefen da bereits, die Entwicklungen für die ROLIS-Kamera auf dem Lander Philae ebenfalls. Waldbrand und Kameras waren nichts Neues für das DLR-Institut für Planetenforschung, und man bot Hilfe an.

Das erste irdische Pilotprojekt lief ab 1999 im Forstamt Peitz in Brandenburg mit drei Kameras. Ab 2001 übernahm die Firma IQ wireless GmbH die Serienproduktion und Vermarktung für das Firewatch-System. Seitdem kamen in jedem Jahr weitere Kameras hinzu. „Wo in Deutschland erhöhte Waldbrandgefahr herrscht, ist inzwischen auch eine Firewatch-Kamera in Betrieb“, sagt Geschäftsführer Holger Vogel. „Auch im Ausland – zum Beispiel in Kasachstan, den USA, den baltischen Staaten und in Mexiko wird FireWatch mittlerweile eingesetzt.“ Kameras und Auswertesoftware treffen dort allerdings auf andere Landschaftsformen und Umweltbedingungen. In Südeuropa oder Australien ist zudem die Waldbrand-Detektion auch während der Nacht notwendig.

„Das FireWatch-System funktioniert mittlerweile sehr gut und hat sich bewährt“, betont DLR-Wissenschaftler Dr. Ekkehard Kührt. Im Laufe eines Jahres brennt allein in Deutschland rund 1000 Mal der Wald. Als am 2. Juli 2015 die Warnmeldungen in der Oberförsterei Baruth eingingen, war dem Waldbrandschutzbeauftragten Raimund Engel schnell klar: Das wird etwas Größeres. Er schickte gleich eine größere Mannschaft an den Einsatzort. Durch die schnelle Alarmierung konnte der Brand effektiv bekämpft werden. Für Brandenburg war dies einer von bisher 160 Waldbränden in diesem Jahr.

Bilderstrecke FireWatch

Waldbrand in der Oberförsterei Baruth: FireWatch – Am 02. Juli 2015 meldete das FireWatch-System die Entwicklung einer Rauchwolke an die entsprechende Waldbrandzentrale. Dabei kommt eine Kamera zum Einsatz, deren Technologie das DLR ursprünglich für den Weltraum entwickelte.

Brandmeldung mit Weltraum-Technik: FireWatch – Die Kamera auf diesem Feuerwachturm im Landesbetrieb Forst Brandenburg sondiert die Umgebung und analysiert Rauchentwicklungen präziser als das menschliche Auge. Entwickelt wurde sie vom DLR vor 20 Jahren für die europäische Rosetta-Mission.

Waldbrandfrüherkennung: Herzstück von „FireWatch“ ist das hochauflösende optische Sensorsystem auf einem Turm. Es liefert Bilder in Echtzeit, die mit einer Software zur Raucherkennung ausgewertet werden.

Fotos: Landesbetrieb Forst Brandenburg (2x), DLR.

airberlin stabilisiert Auslastung im Juni

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Auf Basis einer weitreichenden Kapazitätsreduzierung um 8,5 Prozent verringerte sich die Passagieranzahl bei airberlin im Vergleich zum Vorjahresmonat sowohl kapazitätsbedingt als auch aufgrund der Ferienverschiebung um 7,0 Prozent. Insgesamt sind im Juni 2015 3.023.700 Fluggäste mit airberlin geflogen. Die Zahl der im globalen Streckennetz der Airline von den Gästen zurückgelegten Kilometer ging analog dazu um zehn Prozent auf 4,360 Milliarden Kilometer (RPK) zurück.

Die angebotenen Sitzplatzkilometer (ASK) verringerten sich um 9,5 Prozent auf 5,216 Milliarden. Trotz geringerer Nachfrage aufgrund der Ferienverschiebung blieb die Gesamtauslastung (RPK/ASK) nahezu unverändert und lag mit 83,6 Prozent nur 0,4 Prozentpunkte unter der im Juni 2014. Von Januar bis einschließlich Juni des Jahres 2015 stieg die Auslastung um 0,4 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt 82,6 Prozent. Die Passagieranzahl verringerte sich seit Beginn dieses Jahres um 4,1 Prozent auf insgesamt 14.035.619 Fluggäste im Vergleich zum Vorjahr.

Stefan Pichler, CEO airberlin group: „Das erste Halbjahr steht im Zeichen der ersten Initiativen zum Umbau des Streckennetzes und Steuerung auf rentablere Destinationen. Dies spiegelt sich auch in einem leicht verbesserten Ergebnis im Kurzstreckensegment wider. Die gestiegene Gesamtauslastung zeigt, dass wir mit den eingeleiteten Kapazitätskonsolidierungen als ersten Schritt einer grundlegenden Neuausrichtung auf dem richtigen Weg sind.“

Juni 2015 kumuliert 2015
Kapazität 3.638.897 (-8,5 %) 17.641.779 (-6,4 %)
Fluggäste 3.023.700 (-7,0 %) 14.035.619 (-4,1 %)
ASK in Mio. 5216 (-9,5 %) 26.694 (- 3,5 %)
RPK in Mio. 4.360 (-10 %) 22.037 (-3,0 %)
Auslastung in % 83,6 (-0,4 PP) 82,6 (+0,4 PP)

Betriebsvarianten am Flughafen Zürich gesucht

Heute Morgen haben Vertreter von Behördenorganisationen im Norden, Osten und Westen des Flughafens Zürich einen Vorschlag für eine mögliche Betriebsvariante für den größten Schweizer Flughafen präsentiert. Er entspricht weitgehend dem heutigen Betriebsregime in Zürich. Der Vorschlag berücksichtigt allerdings einseitig die Interessen bestimmter Himmelsrichtungen und blendet flugbetriebliche Aspekte sowie die Bevölkerungsdichte aus. Der Flughafen Zürich betonte seine für die Volkswirtschaft tragende Bedeutung. Ziel müsse sein, unter Berücksichtigung von Sicherheitsüberlegungen und flugbetrieblichen Aspekten Planungssicherheit sowohl für die Gemeinden als auch für die Flughafen Zürich AG als Betreiber- und Eigentümergesellschaft zu erlangen.

Aus Sicht der Flughafen Zürich AG ist es wichtig, dass das Betriebsreglement 2014 mit dem Hauptelement der Entflechtung von An- und Abflugrouten in der Luft aus Sicherheitsüberlegungen wie geplant umgesetzt werden kann. Diese Entflechtung ist eine der wesentlichen Maßnahmen aus der umfassenden Sicherheitsüberprüfung und im Sachplan so vorgesehen. Der Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt, SIL, ist das Raumplanungsinstrument des Bundes. Der SIL legt den Rahmen für eine moderate Entwicklung des Schweizer Tors zur Welt für die nächsten 15 bis 20 Jahre fest. Im Rahmen der nächsten Etappe des SIL-Prozesses ist die Leistungsfähigkeit des Flughafens mittel- und langfristig raumplanerisch zu sichern.

Lufthansa Gesamtschlichtung mit VC gescheitert

Die Vereinigung Cockpit (VC) hatte eine Gesamtschlichtung zu allen Konfliktthemen gefordert. Diese hatte Lufthansa zunächst abgelehnt, dann aber im April 2015 auf ihrer Hauptversammlung doch angenommen. In den unter Beteiligung des vorgesehenen Schlichters bisher geführten Gesprächen hat Lufthansa jedoch verhindert, dass sämtliche Konfliktthemen geschlichtet werden können. Schon aus dem Begriff „Gesamtschlichtung“, der ja auch vom Lufthansa-Management verwendet wird, geht hervor, dass diese Schlichtung allumfassend sein muss, also alle Konfliktpunkte behandelt, teilt die VC mit.

„Eine Gesamtbefriedung des Konflikts ist nur möglich, wenn alle Tarifthemen auf den Tisch kommen“, sagt Markus Wahl, Sprecher der VC. Indem Lufthansa sich hinter der unternehmerischen Freiheit versteckt und darauf besteht, die Arbeitsplatzthemen aus der Gesamtschlichtung auszuklammern, verkennt sie die elementaren Interessen des eigenen Cockpitpersonals, so die Pilotenvereinigung.

„Die Aufgabe des Schlichters sollte es in unserem Konflikt ja gerade sein, einerseits die Interessen der Piloten nach Perspektiven und Sicherheit sowie andererseits die Frage der unternehmerischen Entscheidungsfreiheit in ein angemessenes Gleichgewicht zu bringen“, so Wahl.

Streiks der Piloten bei Lufthansa

Rückblickend entpuppten sich die Aussagen auf der Lufthansa-Hauptversammlung als ein kurzfristiges taktisches Manöver, mit dem die VC, aber auch die Kunden und Aktionäre, getäuscht würden. Die VC hat seit Beginn der Auseinandersetzung betont, zum Zwecke der dauerhaften Befriedung zu Zugeständnissen bereit zu sein.

Die VC wird das erfolglose Ende der Sondierung in den zuständigen Gremien sowie gemeinsam mit den VC-Mitgliedern bewerten. Eine erneute Eskalation des Konfliktes ist damit wahrscheinlich geworden. Die einseitige Zusage der VC, bis Ende dieses Monats jedenfalls keine Arbeitskampfmaßnahmen durchzuführen, galt unter der Annahme, dass eine Gesamtschlichtung stattfindet. Da dies von Lufthansa nunmehr verweigert wurde, gilt ab sofort diese Zusage nicht mehr.

Zeppelinflug zum Feuerwerk am Bodensee

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In diesem Jahr findet zum ersten Mal ein Feuerwerk Zeppelinflug statt: Am 18. Juli starten die beiden Zeppeline „Bodensee“ und „Baden- Württemberg“ zum Seehasenfest-Feuerwerk.

Mit Sicherheit ein einzigartiges Erlebnis. Für den perfekten Start in den Abend hat sich das Restaurant Zeppelin-Hangar ein spezielles Seehasenfest-Menü einfallen lassen – natürlich auch für alle, die das Feuerwerk nicht aus dem Zeppelin sondern vom Boden aus bestaunen werden.

Zeppelin NT

Der Zeppelin NT (Neue Technologie) ist das größte und einzige für den kommerziellen Passagierbetrieb zu gelassene Luftschiff der Welt und verfügt über eine starre Innenstruktur. Antriebe, Leitwerke und Kabine sind direkt an die Tragstruktur montiert und verleihen dem Zeppelin NT ein Höchstmaß an Sicherheit, Komfort und Leistung. Mit einer Länge von 75 m und einem Volumen von 8.425 Kubikmeter ist der Zeppelin NT das derzeit größte halbstarre Luftschiff. Die ZLT setzt auf die Kombination von bewährten Erfahrungswerten und modernster Technik. Der Zeppelin NT ist für den kommerziellen Flugbetrieb bis 13 Passagiere durch LBA, EASA, FAA und JCAB zugelassen.

ZLT Zeppelin Luftschifftechnik

Die ZLT Zeppelin Luftschifftechnik GmbH & Co KG mit Sitz in Friedrichshafen wurde 1993 gegründet. Die ZLT entwickelt, baut und vermarktet den Zeppelin NT, ein modernes Luftschiff für eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten: Passagierluftfahrt, Sondermissionen für wissenschaftliche und industrielle Projekte, Werbeflüge und Multimedia-Einsätze.

Deutsche Zeppelin Reederei

Die Deutsche Zeppelin Reederei GmbH ist eine 100 Prozent Tochtergesellschaft der ZLT. Die DZR wurde im Januar 2001 als Betreibergesellschaft für den Zeppelin NT gegründet. Neben dem Flugbetrieb ist die Ausbildung von Luftschiffpiloten ein weiterer Aufgabenbereich der DZR.

Foto: Seehasenfest-Feuerwerk in Friedrichshafen (© Achim Mende).

Ladestationen und größere Parkplätze am Hamburg Airport

Mehr als 12.000 Stellplätze garantieren Autofahrern am Hamburg Airport entspanntes Parken. Jetzt gibt es einen weiteren Service: Im Parkhaus P4, gegenüber dem Terminal 2, sorgt ein Exklusiv-Parkbereich mit 37 Stellplätzen in Überbreite und zusätzlicher Beleuchtung für noch mehr Komfort.

Darüber hinaus können Fahrer von Elektroautos ihre Wagen an vier Ladestationen „auftanken“. Für das Exklusivparken wurde die Spur W in der Ankunftsebene (Ebene 0) ausgewählt. „Mit dem neuen Angebot kommen wir dem Wunsch vieler Fluggäste nach, die gern noch geräumigere Parkplätze haben möchten“, sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung von Hamburg Airport. „Darüber hinaus kommen zunehmend auch Fragen nach Auflademöglichkeiten für Elektroautos.

Gern leisten wir unseren Beitrag, um die Akzeptanz solcher Energien zu unterstützen und unseren Passagieren einen zusätzlichen Service bieten zu können.“ Gerade für Passagiere, die morgens zu einem Termin starten und nachmittags oder abends zurückkommen, ist die Möglichkeit, in der Zwischenzeit das Auto mit Strom zu versorgen, ein idealer Service.

Stromtankstelle mit Reservierung

Die Spur W im Parkhaus P4 ist mit Hinweisschildern deutlich gekennzeichnet und hat eine eigene Schranke, hinter der sich direkt die Einstellplätze mit den E-Ladepunkten befinden. Sie sind von der Decke hängend installiert und können unkompliziert mit dem Fahrzeug verbunden werden. Die Ladestationen verfügen über Anschlusskabel und Ladestecker. Die Ladeleistung ist auf 3,7 Kilowatt begrenzt. Diese Parkplätze können telefonisch unter 040-50753303 reserviert werden.

„Als umweltbewusster Flughafen freuen wir uns, dass wir unseren Gästen dieses zusätzliche Angebot präsentieren können“, betont Volker Budde, Umweltreferent am Hamburg Airport. „Schließlich haben wir uns selbst ein ‚Mobilitätskonzept 2020‘ gegeben, nach dem schon in fünf Jahren mehr als die Hälfte aller Fahrzeuge unserer Hamburg-Airport-Gruppe mit alternativen Energien fahren soll. Standardfahrzeuge wie Personenwagen, Kleintransporter, Sprinter und Busse sollen sogar zu 100 Prozent mit umweltfreundlichen Antriebsarten betrieben werden.“

Edelweiss Zeppelin tourt durch Schweizer Himmel

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Die Fluggesellschaft Edelweiss feiert ihren 20. Geburtstag mit dem Edelweiss Zeppelin, der am 18. Mai erstmals in der Schweiz landete. Der König der Lüfte soll dort während des ganzen Sommers am Himmel zu bestaunen sein.

An insgesamt sechs Standorten haben die Menschen die Möglichkeit, die Schweiz von einer ganz anderen Sicht kennenzulernen. Mit 75 Metern ist das Luftschiff gar noch länger als das grösste zivile Verkehrsflugzeug, der Airbus A380.

An den sechs verschiedenen Standorten führt Edelweiss bis Ende August zahlreiche Rundflüge durch, die über Wiesen, Seen, Berge und Täler führen. Dabei gibt es einiges zu bestaunen: So fliegt der Zeppelin ab Mönchaltorf über die Stadt Zürich, in Interlaken ist er über den Seen in einer eindrücklichen Alpenregion unterwegs und ab Sitterdorf geht es Richtung Bodensee.

Aber auch die Flüge ab Basel, Grenchen und Birrfeld versprechen ein einzigartiges Flugerlebnis. An jedem Standort findet zudem jeweils ein großes Fest mit verschiedenen Attraktionen statt. Auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt sämtliche Flüge ausverkauft sind, werden an diesen Anlässen einige wenige zusätzliche Tickets verkauft oder an Wettbewerben verlost.

Edelweiss Zeppelin am Flughafen Zürich

Zu Beginn der schweizweiten Tour machte der Edelweiss Zeppelin einen Abstecher über den Flughafen Zürich. Im Tiefflug flog er entlang der Piste vorbei an der Zuschauerterrasse und an zahlreichen Flugzeugen an den Terminals. Nach diesem „Lowpass“ setzte der Zeppelin seinen Flug fort über die Stadt Zürich zurück nach Mönchaltorf.

Das Fliegen mit dem Zeppelin ist bequem, fast geräuschlos und ermöglicht eine besondere Entdeckungsreise. „Mit dem Edelweiss Zeppelin möchten wir der Schweizer Bevölkerung die Möglichkeit geben, das eigene Land aus einer ganz neuen Perspektive zu erleben“, sagt Bernd Bauer, CEO von Edelweiss. Die Planung und Rekognoszierung dieser Tour dauerte weit über ein Jahr. Die Abklärungen, Bewilligungen und logistischen Herausforderungen waren äusserst komplex und benötigten viel Herzblut. „Umso mehr freut es uns, den Zeppelin jetzt erstmals in Mönchaltorf begrüssen zu dürfen“, so Bauer weiter.

Übersicht Zeppelin-Flugtage und Events

Standort Flugtage Event
Mönchaltorf ZH 18. Mai – 01. Juni 23. – 24. Mai
Basel/Münchenstein 06. – 12. Juli 11. – 12. Juli
Interlaken BE 27. Juli – 2. August 01. – 02. August
Sitterdorf TG 07. – 09. August 07. – 09. August
Grenchen SO 17. – 24. August 22. – 23. August

Neue easyJet Ziele ab Wien

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Im kommenden Winterflugplan erhöht easyJet das Flugangebot ab Wien um fünf weitere Ziele. Ab Herbst 2015 bietet die Airline Flüge von Wien nach Manchester (England), Amsterdam (Niederlande), London Luton (England) und Berlin Schönefeld (Deutschland) an. Mit Bristol (England) bedient easyJet eine neue Destination von Wien aus. Jährlich fliegen mehr als 66 Millionen Passagiere mit easyJet, 12 Millionen davon sind Geschäftsreisende. easyJet operiert mit einer Flotte von mehr als 230 Flugzeugen und bietet über 750 Strecken zu 130 Flughäfen in 33 Ländern an. Über 300 Millionen Europäer wohnen weniger als eine Stunde Fahrzeit von einem easyJet Flughafen entfernt, mehr als bei jeder anderen Airline.

„Wir freuen uns sehr, dass easyJet – einer der renommiertesten Low-Cost-Carrier Europas – mit fünf weiteren Routen ab kommendem Winterflugplan sein Engagement in Wien ausbaut. Vor allem der englische Markt bietet attraktives Potenzial und wird nun aus Österreich noch besser bedient“, sagt Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

„Wien ist ein sehr beliebtes Reiseziel innerhalb Europas“, sagt Thomas Haagensen, Geschäftsführer easyJet Deutschland. „Daher freuen wir uns, unser Angebot ab der österreichischen Hauptstadt um fünf neue Destinationen zu erweitern und Europa nach Wien zu fliegen. Damit bieten wir nun insgesamt acht Strecken ab Wien an. Darunter befinden sich wichtige Geschäftsreiseziele wie London genauso wie beliebte Urlaubsdestinationen wie Amsterdam. “

Fünf neue easyJet Ziele ab Wien

Die neue Verbindung nach London Luton starten ab 23. Oktober 2015 jeweils Montag und Freitag, die Flüge nach Berlin Schönefeld erfolgen ab 26. Oktober 2015 Montags, Donnerstags, Freitags und Sonntags. Ab 05. November 2015 wird easyJet zudem jeweils Dienstag, Donnerstag und Sonntag Wien mit Manchester verbinden. Die Flüge nach Bristol starten ab 06. November 2015 jeweils Montag und Freitag. Ab 17. Dezember 2015 verbindet die Airline Wien mit vier wöchentlichen Flügen nach Amsterdam (Mo, Do, Fr, So).

Dolderer scheidet mit Penalty in Ungarn aus

Der Deutsche Matthias Dolderer hat die große Überraschung bei der vierten Station der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft im ungarischen Budapest nur denkbar knapp verpasst. In der Round of 8 war der 44-Jährige im Duell gegen den WM-Führenden Paul Bonhomme der schnellere Pilot im Track, kassierte allerdings eine Zeitstrafe und schied unglücklich aus. Nach durchwachsenen Trainingssessions und einem enttäuschenden Qualifying hatte sich Dolderer am Abend vor dem Rennen im Kreise der Familie und Freunde neues Selbstvertrauen für das Rennen geholt. Das zahlte sich bereits in der Auftaktrunde, der Round of 14, aus.

„Ohne den Penalty wäre hier in Budapest mehr drin gewesen. Ich weiß nicht, woran es liegt, dass ich bei jedem Run einen Penalty bekomme. Aber es ist so knapp, es entscheiden Hundertstel, und ich hoffe, dass ich in Ascot wieder glücklicher bin.“ so Dolderer.

In einem packenden Duell schmiss Dolderer den Japaner Yoshihide Muroya, Zweiter im Qualifying am Samstag, aus dem Wettbewerb und sorgte damit für die erste große Überraschung des Tages Noch bei der dritten Zwischenzeit lagen beide Piloten bei brütender Hitze und vor einer einmaligen Kulisse mit dem ungarischen Parlament am Ufer der Donau im Hintergrund exakt gleichauf. Am Ende stoppte die Uhr für den Deutschen bei 1:02,072 Sekunden und damit 0,207 Sekunden vor der des Japaners.

„Da geht der Spaß schon los“

„Hier ein Rennen in Budapest über der Donau zu haben, ist natürlich ein Wahnsinn. Vor dem Parlament unter der Brücke hindurch zu fliegen, da geht der Spaß schon los. Aber so einfach der Kurs hier aussieht, er ist sehr anspruchsvoll. Die Atmosphäre hier ist sensationell und ich hoffe, dass wir im nächsten Jahr wieder hier sein dürfen“, so Dolderer. Der Sieg in Ungarns Hauptstadt ging im abschließenden Final 4 in 59,350 Sekunden an den Österreicher Hannes Arch.

Es war nach Rovinj in Kroatien bereits der zweite Sieg in Folge in dieser Saison für den Weltmeister von 2008. Rang zwei ging an den WM-Führenden Paul Bonhomme (Großbritannien), dem lediglich 0,207 Sekunden zu seinem dritten Saisonsieg fehlten. Dritter wurde Martin Sonka aus der Tschechischen Republik vor dem Kanadier Pete McLeod. „Es könnte zurzeit nicht besser laufen. Der Schlüssel zum Erfolg ist, das alles zum richtigen Zeitpunkt ineinandergreift. Es bringt dir nichts, wenn es im Training oder Qualifying super läuft. Ich habe zurzeit einfach das Selbstvertrauen, dass es zur richtigen Zeit rund läuft“, erklärt Arch.

Unterdessen schied der in dieser Woche mehr als überzeugende Matt Hall in der Round of 8 überraschend aus. Der Australier hatte in allen drei Trainingssessions sowie im Qualifying die Bestmarke gesetzt und war als großer Favorit auf den Sieg in Budapest ins Rennen gegangen. Hall verpasste damit auch, im WM-Ranking an Bonhomme vorbeizuziehen. Der Brite für zur Halbzeit der Saison das Gesamtranking mit 34 Punkten vor den punktgleichen Arch und Hall (beide 29 Punkte) an. Der deutsche Pilot Matthias Dolderer belegt nach vier von acht Station mit zwölf Punkten Rang sieben.

Die insgesamt 14 Piloten aus 11 Nationen navigieren beim Red Bull Air Race ihre äußerst leichten und extrem manövrierfähigen Rennflugzeuge mit einer Geschwindigkeit von bis 370 km/h nur wenige Meter über dem Boden bzw. Wasser durch einen Parcours, der aus 25 m hohen aufgeblasenen Pylonen besteht, und erreichen dabei Fliehkräfte von bis zu 10G.

WM-Ranking

  1. Bonhomme (34 Punkte)
  2. Arch (29)
  3. Hall (29)
  4. Sonka (16)
  5. McLeod (14)
  6. Lamb (13)
  7. Dolderer (12)
  8. Goulian (8)
  9. Ivanoff (6)
  10. Besenyei (5)
  11. Muroya (4)
  12. Chambliss (2)
  13. Velarde (0)
  14. Le Vot (0)

Wizz Air fliegt Friebrichshafen FDH – Skopje SKP

Jeweils Montag und Freitag gibt es mit der Low Cost Airline Wizz Air eine Verbindung vom Bodensee-Airport in die mazedonische Hauptstadt Skopje.

Wizz Air ist die größte Low Cost Airline-Gruppe in Zentral- und Osteuropa und bietet mit einer modernen Flotte von 55 Airbus A320 von 20 Basen über 360 Routen und verbindet so 110 Destinationen in 37 Ländern. Im letzten Geschäftsjahr 2014 verzeichnete Wizz Air über 15,8 Millionen Passagiere auf ihren Strecken. Zum Einsatz nach Skopje kommen moderne Airbus A320 mit jeweils 180 Sitzplätzen. Die erste planmäßige Landung von Wizz Air am Bodensee-Airport wurde standesgemäß mit einer Begrüßungsfontäne durch die Flughafen Feuerwehr zelebriert.

Alternative zu Fernbuslinien

Daniel de Carvalho, Corporate Communications Manager bei Wizz Air: „Wir sind hocherfreut, dass wir heute den Erstflug auf unserer ersten WIZZ-Strecke ab Friedrichshafen feiern können. Mit unseren äußerst günstigen Ticketpreisen ab 9,99 Euro möchten wir nicht nur den Tourismus in den Bodenseeraum fördern, sondern auch noch mehr Besucher bequem in die mazedonische Hauptstadt Skopje bringen. Wir freuen uns auf viele zufriedene Passagiere und die vertrauensvolle Partnerschaft mit dem Bodensee-Airport Friedrichshafen.“

Claus Dieter Wehr, Geschäftsführer des Bodensee-Airport Friedrichshafen ergänzt: „Das Low-Cost Produkt, das Wizz Air anbietet, ist komplementär zu den Premium Linienverbindungen, auf die sich der Bodensee-Airport in seinem Portfolio konzentriert, zu sehen. Die Konkurrenz für Low-Cost-Verbindungen nach Ost Europa sind die Fernbuslinien, mit Wizz Air gibt es jetzt eine preiswerte und schnelle Alternative – und damit eine äußerst attraktive Erweiterung unseres Streckenangebotes.“

Flugplan (FDH) – Skopje (SKP)

Friedrichshafen (FDH) – Skopje (SKP)

  • Mo & Fr 16:05 – 18:05 Uhr W6 7726

Skopje (SKP) – Friedrichshafen (FDH)

  • Mo & Fr 13:30 – 15:35 Uhr W6 7725

Die Fotos zeigen neben dem Empfang des Flugzeuges durch die Flughafenfeuerwehr Andreas Humer-Hager, Bereichsleiter Marketing & Kommunikation Flughafen Friedrichshafen GmbH (2. v. rechts), Daniel de Carvalho, Corporate Communications Manager Wizz Air (6. v. rechts), Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer Flughafen Friedrichshafen GmbH (5. v. links) und Stefan Liebenz, Marketing Flughafen Friedrichshafen GmbH (2. v. links) bei der Begrüßung der Wizz Air Besatzung am Flughafen Friedrichshafen. Dazu der Anschnitt der Erstflugtorte durch Stefan Liebenz (2. v. links); Daniel de Carvalho (3. v. links); Claus-Dieter Wehr (4. v. links) und Andreas Humer-Hager (5. v. links).

Breitling Super Constellation am Flughafen Nürnberg

Die Breitling Super Constellation ist das einzige noch fliegende Exemplar dieses legendären Verkehrsflugzeugs der 1950er Jahre in Europa. Am Samstag, 04. Juli 2015, war die „Queen of the Skies“ zu Besuch in Nürnberg.

2003 von dem Schweizer Verein „Super Constellation Flyers Association“ in den USA erworben, wurde sie mit Unterstützung des Sponsors Breitling liebevoll restauriert und wieder flugfähig gemacht. In diesem Jahr wird die Breitling Super Connie 60 Jahre alt – genau wie der Albrecht Dürer Airport Nürnberg.

Auf Initiative des Flugzeugmodellherstellers Herpa kam der besondere Gast zum Albrecht Dürer Airport Nürnberg. „Die Flugzeug Fans der Super Constellation wollten schon lange einmal die Produktion von Herpa besuchen und sehen, wie in Dietenhofen die Herpa-Modelle entstehen“, so Daniel Stiegler, Marketingleiter der Firma Herpa. Der Tag der offenen Tür ist ein schöner Anlass, die Besucher einzuladen und ihnen einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren – und auch von oben: Vor der Landung in Nürnberg flog die Super Connie, wie das Flugzeug von seinen Fans genannt wird, über das Herpa-Gelände in Dietenhofen.

Führungen durch historischen Flugzeugrumpf

Zu sehen und zu hören war der Besuch der „alten Dame“ von der Zuschauerterrasse, wo sich viele Flugzeugbegeisterte mit Fotokameras und Ferngläsern versammelt hatten. Die angebotenen Führungen durch den Rumpf der Maschine waren sehr begehrt. „Die Super Constellation ist eine fliegende Legende und ein gern gesehener Gast bei uns am Albrecht Dürer Airport Nürnberg. Die Produkte und Flugzeugmodelle von Herpa gehören zum festen Bestand in den Shops bei uns am Flughafen. Genau wie Herpa, leben wir die Faszination Luftfahrt jeden Tag“, so Dr. Michael Hupe, Geschäftsführer des Albrecht Dürer Airport.

Um 17:00 Uhr hob die fliegende Legende schließlich wieder ab, begleitet von den staunenden Blicken vieler großer und kleiner Flugzeugfans.

Herpa hat eigens zum 60-jährigen Jubiläum der Super Connie zwei Miniaturmodelle gestaltet, die in unserem Airport Shop ab sofort, und damit drei Monate vor offiziellem Verkaufsstart, erhältlich sind. Das Metallmodell für 25,90 Euro ist im Maßstab 1:500 gestaltet, das Plastik-Steckmodell für 23,90 Euro im Maßstab 1:200. Zudem wird, neben verschiedenen Flugzeugmodellen, ein Diorama des Albrecht Dürer Airport Nürnberg in der Abflughalle 2 zu sehen sein.

Dortmund Airport mit Passagierwachstum

Im ersten Halbjahr 2015 nutzten fast eine Million Passagiere den Dortmunder Flughafen (932.103) und somit 6,0 Prozent mehr als in der ersten Jahreshälfte des Vorjahres. Auch für das zweite Quartal des Jahres verzeichnet der Dortmund Airport weiter steigende Passagierzahlen. Insgesamt 550.871 Fluggäste und damit 15.045 mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres nutzten den Ruhrgebietsflughafen im zweiten Jahresviertel. Das entspricht einem Wachstum von 2,8 Prozent. Gerade der besonders starke März brachte 8,6 Prozent mehr Passagiere, insgesamt 177.763.

Nach 4,0 Prozent (190.713) Wachstum im April trübte lediglich ein gegenüber dem Vorjahresmonat um -3,4 Prozent etwas schwächerer Juni die Bilanz. Mit 182.395 Passagieren lag der letzte Monat des Quartals um 6.398 unter dem Vorjahreswert. Das Wachstum freut die Flughafenbetreiber vor allem, weil seit März auf der sehr gefragten Strecke nach Palma de Mallorca, nach dem Rückzug von Air Berlin, einige wöchentliche Flüge weniger als im Vorjahr angeboten werden.

„Trotz aller Anstrengungen konnten wir bisher die Mallorca-Flüge nicht ganz auf das Vorjahresniveau heben. Das dennoch insbesondere die starke Nachfrage nach Flügen aus Mittel- und Osteuropa nach Dortmund und auch in die Gegenrichtung diese Entwicklung ausgleicht, stimmt mich zuversichtlich. Auch die nun begonnenen Sommerferien werden sich voraussichtlich auf dem Niveau des Vorjahres bewegen. Dennoch bleibt abzuwarten, wie sich die fehlenden Palma-Verbindungen auf das dritte Quartal auswirken“, erklärte Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager.

Gleichzeitig wirken sich die steigenden Passagierzahlen auch auf das Dienstleistungsangebot am RuhrgebietsAirport aus. Bereits seit Anfang Mai können Fluggäste auf der Website des Flughafens Parkplätze online buchen und nehmen den Service gerne an. Auch das seit einem Monat neue Folier-Angebot für Koffer werde bereits gut genutzt. „Dass unsere Dienstleistungen rund um den Flug so rege genutzt werden, bestärkt uns in der Haltung, dem Passagier hier einen echten Mehrwert liefern zu können“, so Mager.

Flughafen BER: Zahlen und neuer Aufsichtsratsvorsitz

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, ist neuer Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Müller wurde durch die Mitglieder des Aufsichtsrats der FBB einstimmig gewählt. Er folgt auf Brandenburgs Flughafenkoordinator Rainer Bretschneider, der das Amt seit Dezember 2014 als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender kommissarisch ausgeübt hatte und künftig den Projektausschuss führen wird. Neu im Aufsichtsrat sind zudem Gabriela Pantring, Vorstandsmitglied der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB), und Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung von Berlin.

Auch für Karsten Mühlenfeld war es nach seiner Wahl im Februar die erste Aufsichtsratssitzung als Chef der Flughafengesellschaft. Themen im Aufsichtsrat waren der aktuelle Stand bei Planung und Bau des BER, die Sicherung der Kapazitäten des Luftverkehrsstandortes Berlin-Brandenburg sowie der Jahresabschluss 2014 der Flughafengesellschaft.

Flughafen Schönefeld länger in Betrieb

Michael Müller sagte nach der Aufsichtsratssitzung: „Nach meiner Überzeugung muss Politik aktiv Verantwortung für Kernthemen übernehmen. Deshalb habe ich heute die Führung des Aufsichtsrats der Flughafengesellschaft übernommen. Meine klare Priorität ist, den BER so schnell wie möglich ans Netz zu bringen. Dazu wird das BER-Terminal jetzt ohne weitere Änderungen fertig gestellt. Ich habe heute auch deutlich gemacht, dass wir langfristig die Luftverkehrskapazität der Region Berlin-Brandenburg absichern müssen. Dazu brauchen wir Schönefeld länger als bislang gedacht. Wir haben der Flughafengesellschaft den Auftrag erteilt, uns in den nächsten Monaten detailliert darzulegen, wie sie die in Zukunft nötigen Kapazitäten bereitstellen will.“

Karsten Mühlenfeld: „Die FBB ist als Flughafenbetreiber ausgesprochen erfolgreich. Wir verzeichnen wachsende Passagierzahlen in Schönefeld und Tegel. Und wir wollen, dass das so bleibt. Daher investieren wir in Tegel in diesem Jahr 19 Millionen Euro. Wir haben dem Aufsichtsrat heute unser Sofortprogramm für Schönefeld vorgestellt, mit dem wir uns auf die Ryanairbasis und die zusätzlichen Flüge einer ganzen Reihe von Airlines einstellen. Wir haben im Aufsichtsrat auch die Frage diskutiert, wie wir die BER-Kapazitäten nach der Eröffnung weiter entwickeln können. Wir werden nun in den nächsten Monaten die strategischen Erweiterungsoptionen erarbeiten und der Öffentlichkeit vorstellen, wenn sie spruchreif sind.“

Baufortschritt am BER

Die Flughafengesellschaft hat in den ersten beiden Quartalen die übergeordneten Meilensteine für die Fertigstellung des BER erreicht. Dazu zählen die Einreichung des 5. Nachtrags zur Baugenehmigung, die Fertigstellung der Pavillons sowie der Hauptverkabelung. Verzögerungen gibt es weiterhin bei einigen Detailmeilensteinen, wie die Flughafengesellschaft bereits mehrfach gemeldet hat. Der kritische Weg ist und bleibt der Brandschutz, der angesichts der Vielzahl innenliegender Räume im zentralen Gebäudeteil sehr anspruchsvoll ist. „Wir sind im Moment im Plan“, sagte Mühlenfeld. „Aber es bleibt dabei, dass wir noch eine ganze Wegstrecke vor uns haben. Ich erwarte von den Planungsbüros und Baufirmen weiterhin ein hohes Engagement, dass sie ihre Arbeiten wie verabredet erledigen.“

Die nächsten Meilensteine auf dem im Dezember 2014 vorgestellten Zeitplan sind u.a. die Einreichung des 6. Nachtrags, die Fertigstellung der Trassensanierung und des ersten Elements der ÜSSPS (Übergeordnete sicherheitsgerichtete speicherprogrammierbare Steuerung). Die Flughafengesellschaft hatte den Fahrplan zur Eröffnung des BER im zweiten Halbjahr 2017 im Dezember 2014 vorgestellt. Hier gibt der FBB online die aktuellen Neuigkeiten und ein monatliches Update zu den wichtigsten Kennzahlen bei Planung und Bau des BER.

Bahnsanierung in Schönefeld

Die Sanierungsarbeiten an der Start- und Landebahn des Flughafens Schönefeld sind im Plan. Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts soll in diesem Monat erfolgen. Aktuell sind rund 150 Bauarbeiter damit beschäftigt, die Seitenstreifen zu befestigen, neue Schlitzrinnen zu montieren, die oberste Asphaltschicht abzufräsen sowie neuen Asphalt einzubauen. Die Nordbahn soll am 24. Oktober 2015 wieder in Betrieb genommen werden. Die Flughafengesellschaft hat für die Dauer der Bauarbeiten ein Anwohnertelefon eingerichtet.

Schönefeld auf Vordermann bringen

Durch das verstärkte Engagement von Airlines wie Ryanair, Norwegian und Germanwings ist es nötig, den Flugbetrieb in Schönefeld zu optimieren. Dafür wurde in einem ersten Schritt ein Sofortprogramm aufgelegt. In den kommenden Monaten wird zunächst das Terminal C mit drei Sicherheits-kontrollstellen ausgerüstet. Passagiere, die bereits online eingecheckt haben und ohne Gepäck reisen, können hier schnell zu ihrem Abfluggate gelangen. Auch das Wegeleitsystem am Flughafen wird entsprechend angepasst.

Im Terminal D wird ein zusätzlicher Bereich für Non-Schengen-Passagiere mit entsprechenden Passkontrollen sowie Einkaufsgelegenheiten geschaffen. Für die Ryanair-Basis werden Räume für das Personal neu errichtet. Vorfeldseitig werden zusätzliche Standplätze für Flugzeuge geschaffen. Zudem steht 2015 noch die Planung für weitere Maßnahmen an, die erst 2016 umgesetzt werden, wie eine Erweiterung der Warteräume im Terminal A und eine verbesserte landseitige Anbindung für Passagiere. Jahresabschluss 2014

Der Luftverkehr in Berlin-Brandenburg entwickelt sich bereits seit zwölf Jahren überdurchschnittlich. 2003 flogen 13,3 Millionen Passagiere von und nach Berlin. Im Jahr 2014 waren es mit knapp 28 Millionen Passagieren mehr als doppelt so viele. Die positive Entwicklung spiegelt sich auch in den gestiegenen Umsatzerlösen im Aviation- sowie Non-Aviation-Bereich wider. Damit leistet die Flughafengesellschaft ihren Eigenanteil zur Finanzierung des BER.

Die wichtigsten Geschäftszahlen aus 2014

  • Die gesamten Umsatzerlöse lagen 2014 bei 288,8 Mio. Euro.
  • Die Aviation-Umsatzerlöse sind um 3,0 Prozent auf 198,0 Mio. Euro gestiegen.
  • Die Umsatzerlöse aus dem Non-Aviation-Bereich sind um 5,4 Prozent auf 49,8 Mio. Euro angestiegen.
  • Der FBB-Konzern weist im Jahr 2014 einen Konzernfehlbetrag von 171,3 Mio. Euro (im Vorjahr 181,7 Mio. Euro) aus.
  • Das EBITDA lag mit 56,1 Mio. Euro auf gleichem Niveau wie im Vorjahr.

Ausführliche Daten teilt die Flughafengesellschaft im Geschäftsbericht (PDF) mit.

Sicherheitslandung blockiert Flughafen Dortmund

Nach einer Sicherheitslandung eines zweimotorigen Flugzeugs vom Typ Partenavia P68 war der Dortmund Airport heute zeitweise für den Flugbetrieb gesperrt. Seit 13:20 Uhr findet wieder Flugbetrieb statt. Bereits vorab wurde die Feuerwehr vom Tower alarmiert und stand am Rand der Start- und Landebahn bereit. Nach der erfolgten Bergungsfreigabe durch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wird umgehend die Bergung der P68 eingeleitet. Nach der erfolgreichen Bergung der Maschine wurde die Start- und Landebahn wieder freigegeben.

Flugbetrieb wurde ab 11:30 Uhr eingestellt. Davon betroffen waren zwei Maschinen der Wizz Air aus Targu Mures und Sibiu. Die Flugzeuge werden nun nach einer Zwischenlandung in Paderborn beziehungsweise nach einer Warteschleife mit rund 45-minütiger Verspätung in Dortmund für den Weiterflug nach Targu Mures und Cluj erwartet.

Die rund 340 betroffenen abfliegenden Passagiere wurden aufgrund der hohen Temperaturen während der Wartezeit von Flughafenpersonal betreut und mit Wasser versorgt. Der Pilot der P68 landete die von Sylt kommende Maschine gegen 11:30 Uhr mit einem nur teilweise ausgefahrenen Bugfahrwerk. Er und die beiden weiteren Insassen konnten das Flugzeug unverletzt verlassen. Bereits vorab wurde die Feuerwehr vom Tower alarmiert und stand am Rand der Start- und Landebahn bereit.

Flughafen München: 30 Millionen für die Gesellschafter

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Dank eines hervorragenden Wirtschaftsergebnisses 2014 schüttet die Flughafen München GmbH (FMG) an ihre drei Gesellschafter 30 Millionen Euro aus dem Gewinn aus. Der Betrag wird entsprechend der Gesellschafteranteile an den Freistaat Bayern (51 Prozent), die Bundesrepublik Deutschland (26 Prozent) und die Stadt München (23 Prozent) abgeführt. Rein formal steht die Zustimmung der Stadt München zur Gewinnverwendung noch unter Gremienvorbehalt. Bei einem Konzernumsatz in Höhe von rund 1,2 Milliarden Euro hatte der FMG-Konzern ein Gesamtergebnis nach Steuern (EAT) von rund 100 Millionen Euro erzielt.

Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung, verweist aus diesem Anlass auf die Leistungsfähigkeit des Airports: „Der Flughafen München erwirtschaftet seit vielen Jahren Gewinne und kann seine Ausbauvorhaben aus eigenen Mitteln finanzieren. Mit dieser Ausschüttung profitieren unsere Eigentümer unmittelbar von einer der Wirtschaftslokomotiven des Freistaats Bayern.“

Lufthansa Technik: Baubeginn für Bremsenwerkstatt

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Baubeginn für die neue Räder- und Bremsenwerkstatt der Lufthansa Technik AG am Frankfurter Osthafen. Knapp 60 Millionen Euro investiert das Unternehmen in die neue Fertigungsstätte, die alle Anforderungen an eine Lean Production, eine ergonomische Arbeitsumgebung und ein nachhaltig entwickeltes und zu betreibendes Gebäude erfüllen wird.

Dr. Johannes Bußmann, Vorsitzender des Vorstandes der Lufthansa Technik AG, vollzog gemeinsam mit Bernhard Maßberg, Abteilungsleiter Mobilität, Luftverkehr, Eisenbahnwesen im hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung (HMWEVL) und Stadtrat Markus Frank, Wirtschaftsdezernent der Stadt Frankfurt, sowie dem Vorstand der Deutschen Lufthansa AG und Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Passage Karl Ulrich Garnadt den ersten Spatenstich.

Eigenes Blockheizkraftwerk

Die geplante Gebäudetechnik wird es ermöglichen, die Anforderungen der Energieeinsparverordnung um 30 Prozent zu übertreffen. Dafür wird zum Beispiel ein eigenes Blockheizkraftwerk gebaut. Auch die Abwärme der Maschinen wird intelligent für die Klimatisierung des Gebäudes genutzt werden.

Anfang 2017 soll die neue Betriebsstätte dann den Betrieb aufnehmen. Sie ermöglicht der Lufthansa Technik als weltweit führendem Anbieter von flugzeugtechnischen Dienstleistungen, auch im Segment Räder- und Bremseninstandsetzung weiter zu wachsen. Damit sichert die Lufthansa Technik die bestehenden 130 Arbeitsplätze am Standort Frankfurt und schafft Optionen für weiteres Wachstum. Zuletzt lag die Steigerungsrate bezogen auf die Menge der gewarteten Räder und Bremsen bei mehr als drei Prozent pro Jahr.

Auf dem 35.000 qm großen Grundstück entsteht eine hochmoderne Betriebsstätte mit 14.500 qm Bruttogeschossfläche. Der neue Standort ermöglicht dank optimierter, ganz an die Instandhaltungsanforderungen ausgerichteter Prozesse, einer maßgeschneiderten Logistik und neuester Anlagentechnik auch in Zukunft die kostengünstige Versorgung des Flugbetriebs der Lufthansa und zahlreicher anderer europäischer Kunden mit Rädern und Bremsen. Darüber hinaus bietet er die Möglichkeit, zum Beispiel im bereits starken Geschäft mit Low-Cost-Fluggesellschaften weiter zu wachsen.

Werk ganz bewusst in Deutschland

Dr. Johannes Bußmann, Vorsitzender des Vorstands Lufthansa Technik: „Wir betreiben schon jetzt eine der größten Instandhaltungswerkstätten für Flugzeugräder und -bremsen weltweit. Von dem neuen Werk, das wir ganz bewusst in Deutschland, in Frankfurt bauen, versprechen wir uns noch effizientere Abläufe bei hervorragenden Arbeitsbedingungen. Ich bin sicher, dass es uns gelingen wird, von den heute 26.000 instandgesetzten Rädern und 4.500 instandgesetzten Bremsen in den kommenden Jahren auf 32.000 beziehungsweise 6.000 Einheiten pro Jahr zu wachsen.“

Bernhard Maßberg, Abteilungsleiter Luftverkehr, Mobilität, Eisenbahnwesen im HMWEVL: „Die Luftverkehrswirtschaft hat eine herausragende wirtschaftliche Bedeutung für die Rhein-Main Region und für ganz Hessen. Die Deutsche Lufthansa AG ist der größte Arbeitgeber Hessens. Dabei ist, wie wir hier sehen, das Spektrum der Lufthansa Group äußerst vielschichtig. Die Landesregierung begrüßt das Engagement der Lufthansa Technik, die mit ihrer Investition hier am Standort Frankfurt – in für die Luftverkehrsgesellschaften wirtschaftlich nicht ganz einfachen Zeiten – 130 Arbeitsplätze erhalten wird und weitere schaffen kann. Ebenso begrüßenswert ist die Absicht, die Produktionsanlage mit besonderem Blick auf Energieeffizienz zu errichten und zu betreiben.“

Werkstatt: Kapazität längst überschritten

Die bestehende Werkstatt am Frankfurter Flughafen hat längst ihre Kapazitätsgrenze überschritten. Ursprünglich war sie für 15.000 Räder und 2.500 Bremsen pro Jahr ausgelegt worden.

Wegen ihrer Bedeutung für die Sicherheit des Flugbetriebs wird die Wartung von Flugzeugrädern und -bremsen mit einigem Aufwand betrieben. Lufthansa Technik übernimmt vom Räder- und Bremsenwechsel, über Reparaturen bis hin zur kompletten Überholung eines Rades und einer Bremse sämtlich notwendigen Arbeiten. Jede Einheit durchläuft zahlreiche Stationen, bis sie schließlich nach einer gründlichen Überprüfung gemäß den weltweit geltenden luftfahrtrechtlichen Vorgaben in der Endkontrolle freigegeben wird.

Boeing 767-300 D-ABUS neu in Condor Langstreckenflotte

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Eine weitere Boeing 767 mit der Kennung D-ABUS ist ab sofort Teil der Condor Langstreckenflotte und die 13. ihrer Art. Das Flugzeug startet am 04. Juli 2015 mit DE6060 von Frankfurt (FRA) nach Toronto (YYZ), Kanada, auf ihren ersten Passagierflug für den Ferienflieger.

Das im Jahr 2001 gebaute Flugzeug ist wie die gesamte Condor Flotte mit einer komplett neuen Kabine mit neuer Business Class ausgestattet: Alle 259 Sitze bieten ein modernes In-Seat Entertainment, über das der Gast sein Programm individuell auswählen kann.

„Condor wächst: Anfang Juni haben wir einen werksneuen Airbus A321-211 in unsere Flotte integriert, nun kommt auch auf der Langstrecke ein Flugzeug hinzu. Seit 2011 ist das bereits die vierte zusätzliche Boeing 767″, so Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Condor Flugdienst GmbH. „Entsprechend wächst auch unser Streckennetz. Ab Frankfurt starteten seit Juni Portland, Oregon und Providence, Rhode Island. Unser Angebot aus München verstärken wir im Sommer 2016 mit neuen Flügen zum Beispiel nach Halifax, Kanada, und Windhuk, Namibia.“

Weeze Airport mit mehr Passagieren

Der Airport Weeze verzeichnete in der ersten Jahreshälfte 2015 ein Plus von 10,1 Prozent bei den Passagierzahlen. Insgesamt sind in diesem Zeitraum fast 900.000 Fluggäste begrüßt worden. Von Januar bis Ende Juni sind an dem niederrheinischen Airport insgesamt 7.800 Mal Flugzeuge gestartet und gelandet. Der verkehrsreichste Monat des ersten Halbjahres war der Mai mit über 200.000 Passagieren und einem Zuwachs von 15,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

In dieser Sommersaison fliegen die sieben in Weeze stationierten Ryanair – Jets wöchentlich zu insgesamt 41 Zielen in Europa und Nordafrika. Die niederländische Transavia fliegt in der Hochsaison außerdem Palma und Burgas in Bulgarien an. In der laufenden Saison entscheiden sich zunehmend auch Pauschalurlauber für Weeze. Die Nachfrage in diesem Segment ist spürbar angestiegen, seitdem namhafte deutsche und niederländische Reiseveranstalter ihre Touristikangebote mit einem günstigen Ryanairflug kombinieren.

Ludger van Bebber zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung im ersten Halbjahr: „2015 sind wir mit einem optimierten Flugangebot und überdurchschnittlichen Auslastungen auf einem guten Kurs und freuen uns über das positive Halbzeitergebnis. Zum Ende des Jahres erwarten wir insgesamt 1,9 Mio. Passagiere.“

Hertz kündigt Ryanair Vertrag zur Autovermietung

Ryanair hat heute früh eine Meldung von Hertz erhalten, die eine Beendigung des exklusiven Vertrages zur Autovermietung mit Ryanair ab 12:00 Uhr des 02. Juli zum Inhalt hatte, und das in der Hauptreisezeit. Hertz behauptet, dass Ryanairs Vereinbarung mit GDS einen Vertragsbruch darstellt. Eine Behauptung, welche Ryanair abstreitet, da Ryanair bereits seit April 2014 (ein Zeitraum von 15 Monaten) mit Hertz` Wissen und Unterstützung das GDS Vertriebssystem nutzt. Hertz bestätigte in der Mitteilung, dass alle bestehenden Buchungen gültig bleiben würden und Kunden auch nach dem Auftragsende heute um 12:00 Uhr in der Lage sein würden, Ihre Buchungen auf der Microsite abzuändern.

Ryanair hält diese Beendigung für einen Verstoß gegen ihren langfristigen Exklusivvertrag mit Hertz, der erst vor kurzem für einen Zeitraum von fünf Jahren bis 2020 verlängert wurde.

Ryanair plant nun, wegen Vertragsbruch und den daraus resultierenden Schäden gegen Hertz vorzugehen. In der Zwischenzeit wird Ryanair für einen Zeitraum von ungefähr drei Monaten leider nicht in der Lage sein, seinen Kunden Autovermietungs-Dienste über die eigene Website anzubieten, während nach einem passenden Ersatz-Lieferanten gesucht wird.

Ohne Angebot – Nachfolger gesucht

Gesondert davon wird Ryanair heute bis Geschäftsschluss eine Ausschreibung für die Bereitstellung von Mietwagen-Diensten für Ryanairs Kundenstamm bekanntgeben. Ryanair geht davon aus, bis Oktober 2015 einen Ersatz-Lieferanten zu finden, der mit der Ryanair-Website gekoppelt sein wird. Dies wird voraussichtlich mit der Einführung der neuen und grundlegend verbesserten personalisierten Website und Mobile App von Ryanair zusammenfallen.

Die irische Airline bedauerte die Entscheidung von Hertz, diese Mietwagen-Vereinbarung heute so kurzfristig beendet zu haben, was maximale Unannehmlichkeiten für die Kunden verursacht. Man hätte eine lange und erfolgreiche Partnerschaft mit Hertz und es sei schade, dass diese auf eine so bedauerliche und verfrühte Weise enden musste. In der Zwischenzeit freue sich die Airline auf den Austausch mit anderen Mietwagen-Anbietern, die ihre Dienstleistungen für Ryanairs europäische Kundenbasis (100 Millionen Passagiere pro Jahr) anbieten möchten.

Michael O’Leary von Ryanair: „Wir entschuldigen uns in aller Form bei unseren Kunden für das Fehlen von Autovermietungs-Angeboten auf der Ryanair-Website von 12:00 Uhr heute Mittag an und betonen, dass uns diese Entscheidung von Hertz durch ihre kurzfristige Kündigung heute früh aufgezwungen wurde. Wir hoffen, dass diese Situation nicht allzu viele Unannehmlichkeiten für unsere Kunden bedeuten wird, während wir einige Monate lang nach einem geeigneten Ersatzanbieter suchen, der in den kommenden fünf Jahren Ryanairs Partner in einer Phase starken Wachstums werden will. Da wir erwarten, dass etwaige Verluste, die aus dieser Unterbrechung unserer Autovermietung resultieren, von unserem Verfahren gegen Hertz wiedergewonnen werden, erwarten wir, dass diese Unterbrechung keinen wesentlichen Einfluss auf unsere aktuelle Ertragslage haben wird.“

Peter Besenyei vor Red Bull Air Race über der Donau

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Der Ungar Peter Besenyei präsentierte seinen Red Bull Air Race Kontrahenten Martin Sonka (Tschechische Republik) und Francois LeVot (Frankreich) im Rahmen des traditionellen Erkundungsflugs in der Rennwoche die Stadt Budapest mit dem einzigartigen Racetrack über der Donau aus der Vogelperspektive. Peter Besenyei, der erste Pilot überhaupt, der kopfüber unter der atemberaubenden Kettenbrücke von Budapest hindurch geflogen ist, nahm seine Red Bull Air Race Kontrahenten mit auf einen Erkundungsflug über die Hauptstadt von Ungarn. Besenyei hofft, dass er mit seiner neuen Edge 540 V3 wieder zurück auf die Erfolgsspur und das Podium findet.

Der mit dem WM-Titel 2003 und acht Einzelsiegen geschmückte Besenyei zeigte Sonka and LeVot die „Perle der Donau“ an einem warmen Sommerabend. Der Flug führte das Trio über die Kettenbrücke hinweg, entlang der Donau Promenade und mehrfach vorbei am prachtvollen, neogotischen Parlament am Ufer der Donau. Es ist das weltweit drittgrößte Parlamentsgebäude und bietet einen atemberaubenden Anblick aus der Luft, vom Boden und Wasser.

Am Wochenende ist Budapest zum achten Mal Austragungsort eines Rennens der schnellsten Motorsportserie der Welt. Inmitten der City fliegen die Piloten durch die 25 Meter hohen Pylone auf der Donau und werden dabei von einem begeisterten Publikum am Ufer unter die Lupe genommen, das näher gar nicht am Geschehen dran sein könnte.

Business und Guter Zweck gewinnt Sabre Hack Wettbewerb

Vierundzwanzig Stunden intensivstes Programmieren, kreatives Denken und Problemlösen endeten am vergangenen Sonntag in London mit der Siegerehrung im Destination Hack von Sabre Corporation.

Sabre, ein weltweit führender Technologiedienstleister der Reise- und Tourismusbranche, veranstaltete am vergangenen Wochenende in London seinen Reise-Hackathon rund um das Sabre Dev Studio. Entwickler waren aufgefordert, bahnbrechende Technologien für die Reisebranche zu entwickeln. Während des Coding-Wettbewerbs wurden neue Applikationen kreiert, die das Potenzial haben, die Art und Weise zu beeinflussen, wie Menschen reisen.

Neununddreißig Entwicklerteams, z.B. aus dem Mittleren Osten, Bolivien und den Vereinigten Staaten, reisten an und nahmen an dem Wettbewerb teil – alle versuchten den Hauptpreis von £ 10.000 zu gewinnen. Entwickler aus den unterschiedlichsten Bereichen – Studenten, Start-ups bis hin zu großen Marken der Branche – programmierten um insgesamt elf Preise, die ihnen bei der Markteinführung ihrer Ideen behilflich sein werden.

Gegenstände als Business Gepäck 

Der Gewinner des Hauptpreises von £ 10.000 ist Travita, eine Online-Plattform, die auf die soziale Verantwortung von Unternehmen ausgerichtet ist. Geschäftsreisende, die überschüssige Reisegepäckkapazitäten haben, werden über die App mit Wohltätigkeitsorganisationen verknüpft, die Unterstützung benötigen. Über die Applikation können Reisende jene Gegenstände finden, die Wohltätigkeitsorganisationen an den Reisezielen benötigen. Sie können so entscheiden, ob sie diese Gegenstände auf ihre Reise mitnehmen wollen und sie dann an einem Abholort am Flughafen für die Wohltätigkeitsorganisationen hinterlegen.

Diese App ist ebenfalls mit Flugmeilen verbunden, die Reisende für ihre Unterstützung erhalten. Travita wurde von einem Viererteam gegründet, bestehend aus drei 19 Jahre alten Studienbeginnern an der Queen Mary University, London, Sameen Islam, Kristina Semenyuk, Jaykumar Pradeep Rawal sowie der 35-jährigen Katie Rushton, die über Erfahrung in der Arbeit mit Start-ups verfügt. Das Team nahm am Destination Hack mit seiner Idee teil, da „für derartige Dienstleistungen eine echte Marktlücke besteht.“

„Wir haben Travita als Gesamtsieger gewählt, da das Team die ungewöhnlichste Verwendung von Technologie präsentierte, die Vielfliegern eine neuartige Möglichkeit bietet, einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten“, sagt Greg Webb, einer der fünf Juroren und President von Sabre Travel Network. „Etwas Vergleichbares gibt es bisher nicht und die App hat Zukunftspotenzial.“

Möglichkeiten und Potenziale prämiert

„Dieser Hackathon war ohne Frage ein Aha-Erlebnis und zeigt uns sehr deutlich, wie viel wir mit Reisetechnologie noch erreichen können, und wie die APIs von Sabre und seinen Partnern sogar kleinen Unternehmerteams die Möglichkeit bieten, ihre innovativen Ideen schneller als je zuvor zu verwirklichen“, fügt sein Kollege, Karl Peterson, Senior Partner von TPG hinzu.

Am Destination Hack wurden weitere herausragende Anwendungen ebenfalls mit Preisen ausgezeichnet:

  • Publikumspreis – £ 1.000 (von Sabre) – verliehen an Safe Destination, mit der Reisende über die Sicherheit von Zielorten anhand von Echtzeitinformationen aus sozialen Medien informiert werden
  • Best Wearable Hack – £ 1.000 (von Sabre) – verliehen an Further, eine App, mit der Nutzer ihre Reiseerlebnisse aufgrund von Ratschlägen Einheimischer buchen können
  • Bester Einsatz von TripCase APIs – £ 1.500 (von TripCase) – verliehen an Travita
  • Best Twilio Implementation – Raspberry Pi 2 für jedes Teammitglied (von Twilio) – verliehen an OhSeat!, mit der Passagiere ihre Sitze wählen können, bevor sie diese kaufen
  • Größtes Potenzial – £ 500 plus eine Woche Acceleration in Bordeaux, Frankreich, für das gesamte Team im Wert von £ 7.000 (von 33 Entrepreneurs) – verliehen an IkarVRs, mit der an Bord virtuelle Erlebnisse ermöglicht werden, die zum Kauf von Zusatzleistungen anregen
  • Größte Erfolgschance – £ 500 plus kostenloser API-Zugang, Unterstützung, Co-Working-Möglichkeit, Marketing (von Sabre) – verliehen an Further
  • Innovativste Verwendung der GetYourGuide API – £ 100 Gutschein für alle Teammitglieder für den Kauf von GetYourGuide Produkten (von GetYourGuide) – verliehen an Curated, mit der Nutzer ihre Reisen anhand von Empfehlungen von Freunden buchen können
  • Bester Einsatz der GIATA API – ein Wochenende für zwei Personen in Berlin (von GIATA) – verliehen an Hotel Splitter, mit der Nutzer mehrere Hotels buchen können
  • Kundenwahl-Challenge – Multimodalreisen (£ 1.000) – verliehen an zwei Gewinner, Route 99 und Waynaut, die beide Reisebuchungen von Tür-zu-Tür ermöglichen
  • Bester Einsatz der SeatGuru API – £ 650 (SeatGuru von TripAdvisor) – verliehen an OhSeat!
  • Virtual Reality Vision Preis – Oculus Rift SDK2 + Vorstellung in Timelooper (Timelooper) – verliehen an IkarVRs

„Die beeindruckende Teilnehmerzahl und die außerordentliche Qualität der Einreichungen unterstreichen das Talent und die technologische Innovation, die in der heutigen Reisebranche vorhanden aind“, so Webb. „Wir haben zwar einige Preise verliehen, aber ich glaube, der wichtigste Gewinn für alle Teilnehmer war das unmittelbare kreative Niveau, das sie mit der Hilfe von Sabre Dev Studio erreichen konnten.“

Die Entwickler konnten die Sabre Dev Studio APIs sowie offene Schnittstellen anderer Anbieter bei der Schaffung ihrer Prototypen verwenden.

Flughafen Saarbrücken: Juni mit Allzeithoch an Passagieren

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Im Juni 2015 verzeichnete der Flughafen Saarbrücken mit rund 58.000 Fluggästen das stärkste Passagieraufkommen überhaupt – rund 1.500 mehr als im Juni 2000, dem bisher stärksten Monat.

Insgesamt, so der Flughafen, erfüllen die Entwicklung der Passagierzahlen und die Buchungszahlen bei den Reiseveranstaltern die Erwartungen, sodass die angestrebten Ziele für 2015 erreicht werden können.

Am Flughafen herrscht derzeit Hochbetrieb. Das lässt sich unter anderem daran messen, dass an mehreren Tagen in der Woche jeweils rund 500 Passagiere drei Mal täglich in die beiden Feriendestinationen Palma und Antalya gebracht werden, und zwar durch mit mehrere Fluggesellschaften. Auch an den Check-In-Schaltern im Terminal, im Parkhaus und auf den Parkplätzen ist einiges los: Am 26. Mai und am 26. Juni, den bisher am stärksten frequentierten Tagen, wurden jeweils rund 1.200 Passagiere an allen sieben Schaltern abgefertigt.

Mehr Personal für Abfertigung eingestellt

Airport-Geschäftsführer Thomas Schuck freut sich über die positive Entwicklung, vor allem aber darüber, dass die Mitarbeiter des Flughafens auf das erhöhte Flug- und Passagieraufkommen vorbereitet waren. „Wir verzeichnen bisher weitgehend reibungslose Abläufe. Das zeigt, dass unsere Mitarbeiter sehr engagiert sind und die erforderliche Flexibilität aufbringen. Es herrscht Aufbruchstimmung und Optimismus an unserem Airport.“

Schuck betont, dass zusätzlicher Flugverkehr hilfreich für die Konsolidierung des Flughafens sei. Man habe des Weiteren mit dem Wechsel des Partners beim Betanken ein weiteres Geschäftsfeld erschlossen. Die Zahlen belegen dies: Konnte das Betanken bisher als Einnahmequelle vernachlässigt werden, so flossen im Mai 2015 rund 1,3 Mio. Liter Flugbenzin in die Flugzeugtanks, davon allein 720.000 Liter im Juni 2015. Dafür konnten zwei Mitarbeiter des ehemaligen Flughafens Zweibrücken eingestellt werden; in Kürze kommt ein weiterer hinzu. Eine weitere Kraft aus Zweibrücken wurde in den Bodenverkehrsdienst übernommen.

Jugend gegen AIDS am Köln Bonn Airport aktiv

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Gestern Nachmittag hat Jugend gegen AIDS e.V. mit seinen Kooperationspartnern die Aufklärungskampagne am Köln Bonn Airport anlässlich des Christopher Street Days in Köln offiziell eröffnet. Dabei waren zahlreiche Politiker und andere Prominente anwesend, die das Projekt unterstützen.

Die Schirmherrschaft trägt hierbei Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Der Staatssekretär für Bauen, Wohnen und Verkehr, Michael von der Mühlen, richtete in Vertretung Grüße und Dankesworte an die Organisatoren und Partner aus.

„Die Kampagne ‘WE LOVE YOU. WELCOME AS YOU ARE.‘ heißt jeden willkommen, egal wer er ist oder auf wen er steht. Mit lockeren Sprüchen auf Kölsch vermitteln wir diese Botschaft auf großen Bannern am Köln Bonn Airport. So sprechen wir auch ein brandheißes Thema an, die „Ehe für alle“, und regen zu einem entspannten Umgang an. Irland, USA und andere sind schon voran gegangen. Jetzt muss Deutschland nachziehen. Und keine Angst: „Et hätt noch immer joot jejange“, sagte Daniel Nagel, Vorsitzender des Vorstands Jugend gegen AIDS e.V. Am Sonntag wird die Aktion mit zwei großen Trucks über die Christopher Street Day Parade fahren.

Vueling fliegt Berlin-Tegel – Santiago de Compostela

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Seit dem 28. Juni 2015 fliegt die spanische Fluggesellschaft Vueling von Berlin-Tegel nach Santiago de Compostela. Der Flieger startet in der galizischen Stadt immer sonntags um 07:15 Uhr und landet in Tegel um 10:10 Uhr.

Ab Berlin fliegt die Airline um 10:50 Uhr und kommt um 13:50 Uhr in Santiago de Compostela an. Das Bild zeigt links Patrick Zeuner, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, und Ulla Siebke, Vueling Country Manager Germany & Austria bei der Ankunft der Flughafengesellschaft bei der neue Strecke von Berlin nach Santiago de Compostela.

60 Grad auf dem Vorfeld – 1.000 Liter für Mitarbeiter

Hoch Annelie heizt Hessen derzeit kräftig ein – im Verlauf des Wochenendes werden im Rhein-Main-Gebiet bis zu 38 Grad erwartet. Die hohen Temperaturen bedeuten für die Beschäftigten des Frankfurter Flughafens Schwerstarbeit.

Denn bei der körperlich ohnehin anstrengenden Abfertigung der Flugzeuge auf dem Vorfeld gibt es wenig Schatten und der Beton reflektiert die Wärme, wodurch die Temperaturen dort auf über 60 Grad ansteigen können. Dabei tragen die Beschäftigten Sicherheitskleidung wie zum Beispiel lange Hosen, festes Schuhwerk, Stoßkappen und Handschuhe. Um bei diesen Bedingungen die Flüssigkeitsversorgung der Arbeiterinnen und Arbeiter zu gewährleisten, setzt die Fraport AG fünf Getränkewagen ein, welche die Teams kostenlos mit gekühltem Multivitaminsaft, Limonade und Wasser sowie warmem Tee und Bouillon versorgen.

Bei Temperaturen deutlich über 30 Grad, wie es aktuell der Fall ist, werden so bis zu 1.000 Liter Flüssigkeit pro Tag an den Getränkewagen entnommen – zusätzlich zu den Getränken, welche die Beschäftigten von zu Hause mitbringen oder in der Kantine zu sich nehmen. Außerdem verteilen die Dienststellen in diesen Tagen Sonnencreme und an Personen mit Fahrtätigkeit auch Sonnenbrillen, um die Kolleginnen und Kollegen bei blauem Himmel vor der Sonneneinstrahlung zu schützen.

Großauftrag für A330 und Auslieferungscenter in China

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Airbus hat einen Großauftrag aus China für das Großraumflugzeug A330 erhalten. Die CAS (China Aviation Supplies Holding Company) hat mit dem Flugzeugbauer ein General Terms Agreement (GTA) für 45 Flugzeuge aus der A330 Familie und ein Memorandum of Understanding (MoU) für Optionen von 30 weiteren A330 unterzeichnet.

Die GTA und MoU wurden in Paris von Airbus President und CEO Fabrice Brégier sowie Li Hai, President und CEO von CAS und in Gegenwart des chinesischen Premies Li Keqiang und Premierminister Manuel Valls unterzeichnet.

 Für Fabrice Brégier ist diese Großbestellung ein neuer Beleg des Vertrauens in die A330 Flugzeugfamilie, das heute schon das beliebteste Großraumflugzeug in China ist. In zehn Jahren soll der heimische Luftverkehr in China der größte der Welt sein. Der europäische Hersteller erwartet in den kommenden Jahren bis 2033 in dem Land einen Bedarf von 5.300 neuen Maschinen bei Flugzeugen mit 100 Sitzen und Frachtern. 

A330 Programm in China 

Airbus hat zudem ein Rahmenabkommen mit chinesischen Partnern, der Tianjin Free Trade Zone Investment Company Ltd. (TJFTZ) und der Aviation Industry Corporation of China (AVIC), für den Aufbau eines Fertigungs- und Auslieferungszentrums (Completion and Delivery Centre, C&DC) für die A330 in Tianjin geschlossen. Bisher gibt es schon eine Final Assembly Line (FAL) mit Auslieferungszentrum für die A320 Flugzeugfamilie in der Stadt.

Die Vereinbarung wurde von Fabrice Brégier, Yang Bing, President der TJFTZ und Pang Zhen, Vice President, Commercial Aircraft, AVIC als Vertreter der chinesichen Partner im Airbus-Werk in Toulouse unterzeichnet. Damit stehen die Zeichen für Airbus weiter auf Expansion. Auch in Mobile in den USA entsteht bereits ein Airbus-Flugzeugwerk.

 Das A330 C&DC Tianjin wird sich in der Nähe der Airbus A320 FAL befinden. Dort wird die Fertigstellung der Flugzeuge untergebracht, dazu gehören der Aufnahme von Flugzeugen, der Kabineneinbau, die Bemalung, Treibwerkslauf und der Flugtest. Bei dem Projekt werden die A330 Großraumflugzeuge für das A330 C&DC Tianjin also in Toulouse zusammengebaut, aber bemalt und bestuhlt in Tianjin. Derzeit fliegen in China bereits 1.150 Flugzeuge von Airbus, über 980 A320, über 150 A330 und fünf A380.  

Meteosat MSG-4 startbereit in Kourou

Der vierte und letzte Meteosat der zweiten Generation ist bereit für seinen Start in den Weltraum. An der Spitze der europäischen Trägerrakete Ariane 5 soll der Satellit am Mittwoch, 08. Juli, vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou abheben. Ruag Space hat für diesen neuen Wettersatelliten eine Reihe von Baugruppen zugeliefert.   

Darunter sind die Struktur und das Datenverarbeitungssystem. Dazu kommen die Thermalisolation, einen UHF-Empfänger, Antennen sowie eine spezielle Elektronikeinheit, welche die pyrotechnische Entfernung mechanischer Sicherungen nach dem Start steuert.  

Meteosat der zweiten Generation

Von ihrer geostationären Position in 36.000 km Höhe beobachten die Meteosats das Wettergeschehen vor allem über Europa und sind längst unverzichtbarer Bestandteil unseres Alltags geworden. Ganze Wirtschaftszweige, beispielsweise die Landwirtschaft, die Bauindustrie oder der Tourismus, profitieren von den Daten der Wettersatelliten, die von der europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten, Eumetsat, betrieben werden. 

Der Satellit, der jetzt zum Start bereit steht, ist der vierte Meteosat der zweiten Generation und wird deshalb auch als MSG-4 (Meteosat Second Generation) bezeichnet. Im Vergleich zu den ersten Meteosats sind die aktuellen Satelliten wesentlich leistungsfähiger und ermöglichen dadurch genauere Wettervorhersagen. Satelliten der zweiten Generation werden Europa bis zum Jahr 2020 mit Wetterdaten versorgen. Danach wird eine noch leistungsfähigere dritte Meteosat-Generation, MTG (Meteosat Third Generation), übernehmen. Die Entwicklung hat bereits begonnen und Ruag Space wird auch am Bau dieser neuen Satelliten massgeblich beteiligt sein.

Ruag Space-Teile des Satelliten

Ruag Space hat die Struktur für den Meteosat geliefert. Sie ist tonnenförmig, hat einen Durchmesser von 3,20 Meter und besteht größtenteils aus Aluminium. Diese Struktur bildet das „Rückgrat“ des Satelliten, sie beherbergt nicht nur das Messinstrument, welches die Wetterdaten liefert, sondern auch alle anderen Baugruppen. 

Das zentrale Datenverarbeitungssystem des Wettersatelliten stammt ebenfalls von Ruag Space. Dieser Computer ist einerseits zuständig für die Verarbeitung der Messdaten, andererseits verarbeitet der Rechner auch eine Vielzahl von Daten, die für die Steuerung und den Betrieb des Satelliten gebraucht werden.

Auch die Antennen, welche die Steuersignale für den Satelliten empfangen, stammen von Ruag Space. Im All ist der Meteosat Temperaturschwankungen ausgesetzt, die bis zu 400°C betragen können. Ruag Space rüstet die Meteosats deshalb mit einer speziellen thermischen Isolation aus, welche die empfindlichen Instrumente an Bord vor diesen Temperaturen schützt. 

 Während des Starts sind viele Bauteile des Satelliten mechanisch fixiert und gesichert. Nach dem Aussetzen im All werden sie durch Zündung kleiner Sprengladungen gelöst. Dazu liefert Ruag Space eine spezielle Elektronikeinheit, welche das Entfernen der Sicherungen steuert.

Luftretter geben Tipps bei der Hitze

DRF Luftrettung gibt Tipps, wie man sich in der Hitze verhalten sollte. Temperaturen von bis zu 40 Grad – wenn der Sommer an diesem Wochenende einen ersten Höhepunkt erreicht, steigt auch das Notfallrisiko bei Aktivitäten im Freien. Im Notfall sind die rot-weißen Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung innerhalb von zwei Minuten in der Luft und auf dem Weg zum Patienten.  

Wenn die Sonne brennt, kein Wind weht und das Thermometer auf 40 Grad klettert, ist Vorsicht geboten. „Wer bei solchen extremen Bedingungen nicht genügend trinkt und sich zu lange der prallen Sonne aussetzt, läuft Gefahr einen Kreislaufkollaps oder im schlimmeren Fall einen Hitzschlag zu erleiden“, weiß Dr. Jörg Braun, Medizinischer Leiter der DRF Luftrettung. „Immer wieder unterschätzen Menschen die heißen Temperaturen. Aufgrund akuten Wassermangels bleibt die Schweißproduktion aus und der Körper kann seine Temperatur nicht mehr regulieren und herunterkühlen. Anzeichen für einen Hitzschlag sind oft Krämpfe, Bewusstseinstrübungen und Verwirrtheit“, warnt der Notarzt. 

Einsatzorte im Umkreis von rund 60 km erreichen die Luftretter in maximal 15 Minuten. „Besonders an Seen und Gewässern appellieren wir an alle, vorsichtig zu sein. Kopfsprünge in unbekannte Gewässer sind lebensgefährlich! Oft müssen verunglückte Wassersportler durch unsere Notärzte medizinisch versorgt werden. Immer wieder benötigen Patienten aufgrund von Knochenbrüchen oder schweren Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen schnelle notärztliche Hilfe“, warnt der erfahrene Luftretter.

Tipps der DRF Luftrettung, für Hitze ohne Notfälle

  • Hitze belastet den Kreislauf: Trinken Sie daher mindestens drei Liter Wasser oder Fruchtsaftschorlen am Tag!
  • Meiden Sie nach Möglichkeit anstrengende Arbeiten und sportliche Aktivitäten – insbesondere in der Mittagssonne!
  • Tragen Sie eine Kopfbedeckung, wenn Sie sich in der Sonne aufhalten. Die Gefahr eines Sonnenstichs ist bei hohen Temperaturen enorm!
  • Lassen Sie Kinder auf keinen Fall bei Hitze im Auto zurück, auch nicht für kurze Zeit! Es besteht Lebensgefahr, da sich der Wagen innerhalb von Minuten aufheizt.
  • Alarmieren Sie bei einem Notfall sofort den Rettungsdienst! Die bundesweit gültige Notrufnummer lautet 112.

Entscheid: Flugbetriebsgebühren in Zürich zurückgewiesen

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Das Bundesverwaltungsgericht in der Schweiz hat im Beschwerdeverfahren über die Festsetzung der Flugbetriebsgebühren am Flughafen Zürich für die Jahre 2014 bis 2017 am 25. Juni 2015 einen Entscheid gefällt. Die von den Fluggesellschaften angefochtene Verfügung vom 14. November 2013 wird zur teilweisen Neubeurteilung an das Bundesamt für Zivilluftfahrt, BAZL, zurückgewiesen. Das Bundesverwaltungsgericht hat zu verschiedenen Fragen Eckpunkte definiert und so die Weichen gestellt für das weitere Vorgehen des BAZL. Wenn das Urteil nicht von einer Partei weitergezogen wird, wird das BAZL auf Basis der Überlegungen des Gerichts einen neuen Entscheid fällen müssen. 

Die Flughafen Zürich AG wird nun die Erwägungen und Aussagen des Bundesverwaltungsgerichts im Einzelnen prüfen und dann über das weitere Vorgehen entscheiden. 

Weil mit dem Urteil noch kein endgültiger Entscheid vorliegt, können die in der Genehmigungsverfügung vom 14. November 2013 vorgesehenen neuen Flugbetriebsgebühren vorerst nicht in Kraft gesetzt werden. Es werden also weiterhin die bisherigen Flugbetriebsgebühren (insbesondere Landegebühren und Passagiergebühren) erhoben.

Ryanair mit 93 Prozent Auslastung im Mai 2015

Ryanair hat heute ihre Passagier- und Auslastungsstatistik für Juni 2015 veröffentlicht. Die Passagierzahlen von Ryanair stiegen im Juni um 14 Prozent auf über 9,5 Millionen beförderte Fluggäste. Die Auslastung stieg dazu um fünf Prozent auf 93 Prozent. Die Airline führt diesen Anstieg einer starken Frühbucherstrategie, aber auch dem Erfolg des „Always Getting Better“-Programms (AGB) zurück. Das Programm hat die Auslastung in unserem deutlich ausgeweiteten Sommerflugplan besser als erwartet angehoben. Nach neuen Routen, erhöhten Flugfrequenzen und Programmen für Business Reisende und Familien wird das Angebot noch weiter ausgebaut. 

Dazu zählen eine neue Webseite und eine verbesserte App, eine neue Kabineneinrichtung, neue Uniformen für die Bordbesatzung und ein ausgeweitetes Bordmenü, aber auch geringere Flughafengebühren. Auch soll bald eine Preissicherungs-Option, Informationen zu Reisezielen und die Möglichkeit, Preise zu vergleichen, hinzukommen. 

Juni 14 Juni 15 Zuwachs
Passagiere 8,3 Mio 9,5 Mio +14 Prozent
Auslastung 88 Prozent 93 Prozent +5 Prozent