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Fraport lädt alle Interessierten zum Tag der Luftfahrt

Fans von Luftfahrt und Flughafengeschehen sowie Technikbegeisterte haben vier lange Jahre darauf warten müssen, doch am 24. und 25. Juni ist es endlich wieder soweit: Der deutschlandweite „Tag der Luftfahrt“ wird am letzten Juni-Wochenende etwa wieder 80.000 Menschen an den Hauptveranstaltungsort am Airport Frankfurt locken. Es gibt spannende Einblicke in den (Berufs-)Alltag am Flughafen.

Die Deutsche Flugsicherung präsentiert einen Tower-Simulator, auch die Fraport AG stellt verschiedene Flugsimulatoren aus. Zu den Highlights des mittlerweile zweiten „Tags der Luftfahrt“ zählen etwa 30 Flugzeugexponate – vom Oldtimer bis zur A380. Außerdem gibt es einen großen flughafenspezifischen Fahrzeugpark mit den Schwerpunktthemen E-Mobilität, Feuerwehr und Rettung. Zoll und Bundespolizei führen unter anderem ihre Hundestaffeln vor.

Flughafen-Chef und Vorsitzender des veranstaltenden Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), Dr. Stefan Schulte, freut sich auf das bevorstehende Event: „Der Tag der Luftfahrt eröffnet interessierten Besuchern einen einzigartigen Einblick in die Luftverkehrsbranche mit all ihren spannenden Facetten. Zahlreiche wichtige Akteure der deutschen Luftverkehrswirtschaft sind mit von der Partie und präsentieren zu diesem Anlass ihre Unternehmen und Organisationen, ihre besondere Qualifikation, ihr Know-how und ihr technisches Equipment.“

Flugzeugschau und Berufsberatung

Der „Tag der Luftfahrt“ sei insofern eine logistische Herausforderung, der man sich am Flughafen Frankfurt gern gestellt habe. „Die Fraport AG ist stolz darauf, in diesem Jahr Hauptgastgeber sein zu dürfen und hat gemeinsam mit den anderen BDL-Partnern ein faszinierendes Programm rund um das Thema Fliegen zusammengestellt. Ein Besuch der Veranstaltung ist ein Muss für jeden Aviation-Fan und lohnt sich insbesondere auch für Menschen, die beruflich in die Luftfahrt einsteigen möchten“, erläutert Schulte.

Alle Aussteller bieten zudem kompetente Beratung und Anregungen zu Ausbildung und Job. Abgerundet wird das Angebot mit einem abwechslungsreichen Programm im Hauptzelt und auf der gesamten Fläche. Bei einer Gewinnspielrallye werden attraktive Preise ausgelobt, darunter Reisegutscheine und exklusive Besichtigungstouren für den Tower und die Lufthansa-Basis. Für das leibliche Wohl sorgen zahlreiche Catering-Angebote.

Insgesamt präsentieren sich beim „Tag der Luftfahrt“ in Frankfurt rund 30 Aussteller. Die größten Veranstaltungspartner der Fraport AG sind die Lufthansa Group, Condor, die Deutsche Flugsicherung, Bundespolizei und Zoll sowie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Die etwa 80.000 Quadratmeter große Veranstaltungsfläche befindet sich im Süden des Frankfurter Flughafens, direkt an der Bundesautobahn A5. Besucher, die mit dem Pkw anreisen, nutzen die Ausfahrt Zeppelinheim/Cargo City Süd und folgen der Beschilderung zu den mehr als 4.000 kostenlosen Parkplätzen. Für Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs wird ein ebenfalls kostenloser Shuttle-Service per Bus eingerichtet, der den ganzen Tag über zwischen dem Parkplatz P36 am Terminal 1 des Airports und dem Veranstaltungsgelände pendelt. Der „Tag der Luftfahrt“ findet an beiden Tagen jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr statt. Der Eintritt ist gratis.

Eurowings und Singapore Airlines vereinbaren Codeshare

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Nach dem Start der neuen Direktverbindung zwischen Düsseldorf und dem Stadtstaat Singapur hatten Eurowings und Singapore Airlines bereits im vergangenen Jahr ihre Zusammenarbeit begonnen. Mit beide Airlines reisen Fluggäste künftig komfortabel nach Singapur und weiter nach ganz Asien. Mit dem zusätzlichen Abschluss einer umfangreichen Codeshare-Vereinbarung intensivieren die Qualitäts-Low-Cost-Airline und der Star Alliance Partner diese Kooperation jetzt weiter. Sie bezieht sich neben den Verbindungen nach Düsseldorf jetzt auch auf die schon länger bestehenden Langstreckenflüge von Singapore Airlines ab München, Zürich und Manchester.

Das Codeshare-Abkommen beginnt am 22. Juni 2017 für insgesamt 15 Europa-Strecken der Eurowings ab und nach Düsseldorf, München, Zürich und Manchester. Künftig können die Zubringerflüge mit Eurowings in einem Ticket mit den Langstreckenflügen der vielfach preisgekrönten Fluggesellschaft kombiniert werden. Dafür tragen viele Eurowings-Flüge in Zukunft zusätzlich die SQ-Flugnummern von Singapore Airlines. Für Kunden bedeutet dies, dass sie neben günstigen Zubringerverbindungen vom nahtlosen Übergang von der Langstrecke auf die Kurzstrecke und umgekehrt profitieren.

Eurowings-Geschäftsführer Oliver Wagner: „Wir freuen uns, dass eine der renommiertesten Fluggesellschaften der Welt Eurowings als Partner für eine enge Zusammenarbeit auf unseren Strecken nach Düsseldorf, München, Zürich und auch nach Manchester ausgewählt hat. Im Sinne der Kundenfreundlichkeit werden beide Partner von der neuen Zusammenarbeit profitieren…“

„Wir freuen uns, mit Eurowings zusammenzuarbeiten, um zusätzliche Verbindungen zwischen Singapur und Europa anzubieten. Die Kooperation ist Teil unseres Konzepts, die Reichweite unseres Streckennetzes stetig zu erweitern. Unsere Kunden haben dadurch mehr Möglichkeiten, ihre Reisebedürfnisse zu erfüllen“, erklärte Tan Kai Ping, Senior Vice President Marketing und Planung von Singapore Airlines.

Reisende von Singapore Airlines erhalten bequemen Zugang zu 15 Strecken von Eurowings:

  • Via Dusseldorf: Berlin, Budapest, Dresden, Hamburg, Leipzig, Manchester, Nürnberg, Prag, Vienna, Warschau und Breslau
  • Via München: Edinburgh und Rom
  • Via Manchester und Zurich: Hamburg

Condor startet 2018 nonstop nach Phoenix

Ab dem 18. Mai 2018 lässt sich mit Condor ab Frankfurt am Main erstmals in das Tal der Sonne nach Phoenix abheben. Immer montags und freitags startet eine Boeing 767-300 und bringt Reisende ganz bequem nonstop nach Arizona. Condor sieht großes Potenzial in dem neuen Ziel.

Zusätzlich stockt Deutschlands beliebteste Airline die Frequenzen nach Calgary von drei auf vier wöchentliche Flüge auf und eröffnet so ebenfalls neue Möglichkeiten für Nordamerika-Fans. Im „Valley of the Sun“ gelegen lockt die amerikanische Metropole mit ganzjährig warmen Temperaturen und vielen Sonnenstunden. Phoenix eignet sich als idealer Ausgangspunkt für eine Rundreise, um die atemberaubende Landschaft und den Südwesten der USA zu erkunden. Dabei lassen sich das Condor Ganzjahresziel Las Vegas sowie der Grand Canyon Nationalpark ideal einbinden.

Endlich nonstop-Verbindung nach Europa

„Wir freuen uns sehr über diese neue Verbindung und wir werden alles dafür tun, die neue Condor Route zu einem vollen Erfolg zu machen“, so der Bürgermeister von Phoenix, Greg Stanton. „Eine nonstop Verbindung nach Europa hat bislang in Phoenix gefehlt und das Angebot ist sehr sinnvoll. Es ist gleichzeitig ein Zeichen für die Stärke unseres Marktes und der Wirtschaft in unserer Region. Wir sind überzeugt, dass die neuen Flüge den Tourismus sowohl für Arizona als auch für unsere deutschen Freunde ankurbeln werden.“

Günstige Flüge von Frankfurt nach Phoenix soll es zu einem Oneway-Komplettpreis ab 349,99 Euro in der Economy Class, ab 499,99 Euro in der Premium Class und ab 999,99 Euro in der Business Class geben.

Frankfurt – Phoenix im Sommer 2018

Verkehrstag Montag, Freitag
Fluggerät Boeing 767-300
Flugzeiten Hinflug (Ortszeit) DE2026, montags, 17:35 – 20:40 Uhr; DE2026, freitags, 11:40 – 14:45 Uhr
Flugzeiten Rückflug (Ortszeit) DE2027, montags, 22:55 – 19:00+1 Uhr; DE2027, freitags, 16:55 – 13:00+1 Uhr
Abpreise (oneway, inklusive aller Steuern und Gebühren) Ab 349,99 Euro Economy Class; Ab 499,99 Euro Premium Class; Ab 999,99 Euro Business Class
Flugdauer (durchschnittlich) Hinflug: 12:05 Stunden; Rückflug: 11:05 Stunden

Langstreckenziele im Sommer 2018 ab Frankfurt

Nicht alle Ziele oder Verkehrstage stehen ganzsaisonal im Flugplan

Ziel Flugtage
Anchorage Dienstag, Donnerstag, Samstag, Sonntag
Austin Montag, Donnerstag
Baltimore/Washington Montag, Mittwoch, Freitag
Barbados Dienstag
Calgary Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag
Cancun Montag, Dienstag, Donnerstag, Samstag
Fairbanks Donnerstag
Fortaleza Sonntag
Halifax Dienstag, Donnerstag, Freitag, Samstag
Havanna Montag, Mittwoch, Samstag
Holguin Mittwoch, Sonntag
Kapstadt Dienstag, Donnerstag, Samstag
Kilimanjaro Mittwoch
Las Vegas Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Sonntag
Mahé Freitag
Mauritius Mittwoch, Freitag, Sonntag
Minneapolis Dienstag, Freitag, Sonntag
Mombasa Montag, Mittwoch, Donnerstag
Montego Bay Mittwoch, Samstag
New Orleans Donnerstag, Sonntag
Phoenix Montag, Freitag
Portland Montag, Mittwoch, Samstag
Pittsburgh Dienstag, Samstag
Punta Cana Montag, Dienstag, Freitag, Samstag
Recife Mittwoch
San José Mittwoch, Sonntag
San Juan Samstag
Sansibar Montag, Donnerstag
Santo Domingo Mittwoch, Sonntag
Seattle Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag
Tobago Sonntag
Toronto Dienstag
Vancouver Montag, Mittwoch, Freitag, Sonntag
Varadero Montag, Mittwoch, Donnerstag, Samstag, Sonntag
Whitehorse Donnerstag, Sonntag
Windhoek Sonntag, Dienstag, Samstag

OHB für weitere acht Galileo-Satelliten

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OHB System AG ist mit der Fertigung acht weiterer Navigationssatelliten für das Galileo-Programm beauftragt worden. Der Vertrag hat eine Größenordnung von 324 Mio. Euro. Damit wächst die Zahl der Satelliten aus dem Hause OHB für die Galileo-Konstellation auf insgesamt 30.

Davon sind die ersten 14 Satelliten bereits im All. Als Hersteller der Satellitenplattform und Systemführer für Galileo ist OHB für das Satellitenkonzept, die Satellitenplattform, die Integration der Satelliten und deren Verifikation zuständig, außerdem unterstützt das Unternehmen die notwendigen Aktionen während der Startvorbereitungen und der In-Orbit-Verifikation.

„Mit dieser Lieferung von OHB kann die Galileo-Konstellation vollendet werden, wobei sowohl im Weltraum wie auch auf dem Boden Reserven vorhanden sind. Durch die 30 Satelliten, die die vier IOV-Satelliten ergänzen, wird die notwendige Festigkeit der Infrastruktur gesichert, die für die weltweite Bereitstellung der Galileo-Dienste unerlässlich ist. Wir freuen uns darauf, in der nächsten Phase wieder mit OHB zusammenarbeiten zu können,“ sagte Paul Verhoef, Direktor Satellitennavigation bei der ESA.

Fortführung des bewährten Satellitendesigns

„Unser modulares Satellitendesign ist hervorragend und hat sich bestens bewährt. Ein großer Teil unserer bisher gefertigten Satelliten konnte ihre Funktionsfähigkeit bereits im All unter Beweis stellen. Daher werden diese acht Satelliten weitgehend baugleich gefertigt, derzeit gehen wir von einem ersten Startdatum 2020 aus“, sagt Dr. Wolfgang Paetsch, der als Direktor Navigation der OHB System AG bereits die Satelliten aus der ersten und zweiten Ausschreibung verantwortete.

Kooperationen fortsetzen

OHB kann sich auf bewährte Kooperationen und Unterauftragnehmer stützen. Wie bei den beiden vorherigen Verträgen trägt auch jetzt wieder der britische Partner der OHB, Surrey Satellite Technology Ltd. (SSTL) mit der Lieferung der Navigationsnutzlast zum Erfolg des Projekts bei. Dies und das modulare Design der Satelliten ermöglichen es, zwei Satelliten innerhalb von drei Monaten nach Fertigstelllung der vorherigen beiden Satelliten produzieren zu können.

Vorstand Dr. Ingo Engeln ist für die institutionellen Raumfahrtprojekte der OHB System AG zuständig und freut sich, die Satellitenproduktion weiterführen zu können: „Unsere bewährten Prozesse und Strukturen, die sieben Fertigungsinseln in Bremen und entsprechende Einrichtungen an den anderen Integrations- und Test-Standorten sowie nicht zuletzt die gut eingespielten Teams der beteiligten Unternehmen sind ideale Voraussetzungen, die Satellitenkonstellation zügig ausbauen zu können.“

Zukunft gestalten

In Bremen arbeitet man schon intensiv an Konzepten für die nächste Generation der Galileo-Satelliten. In verschiedenen Studien für die ESA beschäftigen sich die Ingenieurinnen und Ingenieure mit neuen Materialien, neuen Technologien und weiteren Diensten, die die nächste Generation mitbringen soll. Der Erfahrungsschatz aus Konzeption und Produktion der bisherigen Navigationssatelliten fließen hier selbstredend ein.

Auf diese Weise kann OHB weiterführende Vorschläge in die Konzeption der nächsten Satellitengeneration einbringen und dem Kunden den einzigartigen Erfahrungsschatz der erfolgreichen ersten Serie zur Verfügung stellen.

Europäisches Navigationssystem Galileo

Die Konstellation wird globale Positionsbestimmung und Navigation ermöglichen und einen internationalen Such- und Rettungsdienst (COSPAS-SARSAT) unterstützen. Die Navigationssignale sollen in zwei Frequenzbändern gesendet werden. Auf den offenen Dienst (Open Service OS) kann mit einem entsprechenden Receiver frei zugegriffen werden. Der verschlüsselte Commercial Service (CS) wird gegen Gebühr verfügbar sein und bietet eine gesteigerte Genauigkeit durch weitere Signale.

Der verschlüsselte Public Regulated Service (PRS) verspricht erhöhte Integrität und größeren Schutz vor Störsendern und soll vorwiegend durch die Sicherheitsbehörden (Polizei, Militär) sowie für sicherheitskritische Transportaufgaben verwendet werden.

Die Phase bis zum Erreichen der vollen Einsatzkapazität (FOC – full operational capability) des Galileo-Programms wird von der Europäischen Union finanziert. Die Europäische Kommission und die Europäische Raumfahrtagentur ESA haben eine Übertragungsvereinbarung unterzeichnet, gemäß der die ESA im Auftrag der Kommission als die für die Entwicklung und die Beschaffung verantwortliche Stelle handelt.

Auf den Bildern

Galileo FOC Satelliten von OHB beim so genannten „Fit-Check“ in einem Reinraum am Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana.

vlnr W. Paetsch, Direktor Navigation OHB System AG, P. Delsaux, Stellvertretender Generaldirektor DG Growth, Europäischen Kommission, M. Fuchs, CEO OHB System AG, J. Woerner, Generaldirektor der ESA, P. Verhoef, Direktor Navigation, ESA.

Am 17.11.2016 wurden vier von OHB entwickelte und gebaute Galileo FOC Satelliten erfolgreich mit einer Ariane 5 ES Rakete gestartet.

2018 bedient Lufthansa A350 wieder München – Singapur

Zu Beginn des kommenden Sommerflugplans nimmt Lufthansa die Verbindung von München – Singapur wieder auf. Die A350-900 mit dem Kranich startet ab dem 27. März 2018 fünfmal in der Woche unter der Flugnummer LH 790. Singapur ist ein spannender Schmelztiegel zwischen Ost und West, in dem die historischen Viertel noch lebendig geblieben sind. Der kleinste Staat in Südostasien bietet eine imposante Skyline und ist zugleich eine der wenigen Weltstädte mit einem Urwald im Stadtgebiet. Beliebte Touristenziele sind vor allem die Marina Bay, das Ausgehviertel Clarke Quay entlang des Singapore River, das Raffles Hotel und die zahlreichen großen Parkanlagen wie die Gardens by the Bay mit den spektakulären „Supertrees“. Abflug vom Terminal 2 ist jeweils um 22:00 Uhr.

Damit bestehen optimale Umsteigeverbindungen aus ganz Deutschland und Europa. „Wir freuen uns, mit Singapur und München zwei der besten Flughäfen der Welt zu verbinden. Beide Standorte haben ein wirtschaftlich hohes Potenzial und bieten viele touristische Attraktionen. Singapur ist damit unsere erste A350-Destination in Südostasien“, sagt Wilken Bormann, CEO Hub München. Singapur gehört zu den wirtschaftlich stärksten Staaten Asiens und ist ein wichtiger Standort für die High-Tech Industrie, Forschung, Entwicklung und Dienstleistung.

Die A350-900 ist das weltweit modernste und umweltfreundlichste Langstreckenflugzeug. Es verbraucht 25 Prozent weniger Kerosin, erzeugt 25 Prozent weniger Emissionen und ist bei Start und Landung wesentlich leiser als vergleichbare Flugzeugtypen. Das erste von 15 Flugzeugen ist seit Februar in München stationiert. Die A350-900 bietet 293 Passagieren Platz: 48 Gästen in der Business Class, 21 in der Premium Economy Class und 224 in der Economy Class. Den Hin- und Rückflug von München nach Singapur soll es bei Lufthansa ab 599 Euro (Preisbeispiel beim Kauf des Tickets bis zum 18. Juli 2017, Reisezeitraum vom 27. März 2018 bis zum 31. Mai 2018), geben.

DLR und ONERA gemeinsam für Strömungssimulation

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat am 21. Juni 2017 auf der Paris Air Show eine strategische Partnerschaft mit Airbus und der französischen Luftfahrtforschungseinrichtung ONERA bei der Entwicklung einer neuen Software im Bereich Strömungssimulation (CFD, Computational Fluid Dynamics) vereinbart.

Die Zusammenarbeit wird sich auf die Entwicklung neuer gemeinsamer Möglichkeiten bei der Strömungssimulation und Strömungsvorhersage konzentrieren und eine gemeinsame Plattform für die europäische Forschungsgemeinschaft bieten. DLR, ONERA und Airbus vereinbaren dabei ein starkes gemeinsames Entwicklungs- und Integrationsteam aufzubauen, das in die Lage versetzt wird, eine industrietaugliche, getestete Software mit den neuesten und modernsten luftfahrtrelevanten Funktionen bereitzustellen. Diese soll zukünftig eine zentrale Rolle bei der Entwicklung der nächsten Flugzeuggeneration spielen. Das Kooperationsabkommen unterzeichneten Prof. Rolf Henke, DLR-Luftfahrtvorstand, Charles Champion, Executive Vice-President Engineering Airbus, und Thierry Michal, technischer Generaldirektor der ONERA.

Simulationssoftware neuer Generation

„Im DLR greifen wir den aktuellen Trend der Digitalisierung in der Luftfahrt auf, um den Herausforderungen, denen sich die Europäische Luftfahrtbranche in den kommenden Jahrzehnten gegenüber sieht, treffend zu begegnen“, betont DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke. „Wir freuen uns über die Gelegenheit, nun gemeinsam mit Airbus und ONERA an der Simulationssoftware der nächsten Generation zu arbeiten. Der große Erfahrungsschatz des DLR bei der Programmierung numerischer Strömungsdynamik für Luft- und Raumfahrtanwendungen wird einer der zentralen Bestandteile der Zusammenarbeit sein.“

„Wir sind sehr stolz, diese Partnerschaft mit ONERA und dem DLR einzugehen. Die Vereinigung des erstklassigen Know-hows auf dem Gebiet der numerischen Strömungsdynamik beider Forschungseinheiten in einer gemeinsamen Software der nächsten Generation wird uns nicht nur einen Technologievorsprung auf der industriellen Seite verschaffen, sondern uns außerdem eine großartige Plattform für die Forschungsgemeinschaft bieten, die die bisherigen Grenzen der numerischen Strömungsdynamik durchbricht“, sagt Charles Champion, Vizepräsident Engineering bei Airbus.

„Diese Partnerschaft ist eine gute Gelegenheit, die Zusammenarbeit von ONERA und dem DLR mit Airbus zu stärken. Die Grundlage für dieses anspruchsvolle Projekt bilden Kompetenzzentren auf dem Gebiet CFD in Frankreich und in Deutschland“, so Thierry Michal, General Technical Director bei ONERA. „Es soll eine hochmoderne Simulationssoftware entwickelt werden, die die Herausforderungen der 2020er meistert und zugleich offen für die externe Zusammenarbeit bleibt.“

Auf den Bildern

Strömungssimulation: Die Computergestützte Strömungssimulation ist eine Basis für die Entwicklung der Flugzeuge der nächsten Generation.

Rückblick auf bisherige Zusammenarbeit: Prof. Rolf Henk, DLR Luftfahrt-Vorstand lobt die bisherige Zusammenarbeit.

Gemeinsam für neue Möglichkeiten bei der Strömungssimulation: Marc Fisher, Senior Vice President Flight Physics Airbus, Charles Champion (Executive Vice-President Engineering, Airbus), Thierry Michal (General Technical Director, ONERA) und Rolf Henke (DLR Luftfahrt-Vorstand) unterzeichnen das Kooperationsabkommen.

Nonstop nach Seattle: Condor sartet jetzt ab München

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Condor baut das Langstreckennetz aus und bringt Passagiere nun zwei Mal in der Woche nonstop von München nach Seattle. Immer mittwochs und samstags startet die deutsche Fluggesellschaft mit einer Boeing 767-300 in die größte Stadt im Nordwesten der USA. Umgeben von Flüssen, Seen und Wäldern ist Seattle besonders bei Outdoor-Fans beliebt.

Reisende sollten aber auch dem Wahrzeichen der Stadt einen Besuch abstatten: Der futuristisch entworfene Aussichtsturm „Space Needle“ (englisch für „Weltraumnadel“) wurde 1962 im Zuge der Weltausstellung erbaut, ist 184 Meter hoch und bietet einen herrlichen Blick über die ganze Stadt.

Wizz Air fliegt Weltkulturerbe Lemberg/Lwiw – Berlin

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Ab sofort verbindet Wizz Air Berlin-Schönefeld mit Lwiw (Lemberg) in der westlichen Ukraine. Die Flüge starten mittwochs und sonntags jeweils um 11:15 Uhr. In gut anderthalb Stunden erreichen Passagiere die malerische Stadt unweit der Karpaten.

Lwiw ist das sechste neue Flugziel von Wizz Air ab Berlin. Die Airline nahm im März 2016 ihren Flugbetrieb ab Schönefeld auf. Weitere Verbindungen sind Skopje in Mazedonien, Cluj-Napoca in Rumänien, Kutaissi in Georgien, Tuzla in Bosnien-Herzegowina und Chișinău in der Republik Moldau. Alle Strecken werden mit Maschinen des Typus Airbus A320 bedient.

Lwiw – Weltkulturerbe am Fuße der Karpaten

Die 1256 gegründete Stadt, am Knotenpunkt zwischen Ost und West, war über die Jahrhunderte für viele verschiedene Ethnien ein Zuhause. Es wurde polnisch, deutsch, russisch, ukrainisch, armenisch, jiddisch und österreichisch gesprochen. Die wechselvollen Zeiten Lwiws spiegeln sich auch in der Architektur der im Zweiten Weltkrieg nahezu unzerstörten Stadt wider. So weist das historische Zentrum eine geschlossene Bebauung der Renaissance, des Barocks, des Klassizismus und Historismus, des Jugendstils und Art déco auf und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Heute beleben Touristen, Geschäftsreisende und vor allem auch die vielen Studenten die Metropole am Fuße der Karpaten, in der 2012 auch die Fußball-Europameisterschaft ausgetragen wurde.

Von Berlin in die Ukraine

Wizz Air ist die größte Low-Cost-Fluggesellschaft in Zentral- und Osteuropa und verfügt über 83 Maschinen der Typen Airbus A320 und A321, die von 28 Flughäfen aus mehr als 500 Strecken zu 141 Zielen in 42 Ländern bedienen. Die rund 3.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Wizz Air bieten erstklassigen Service zu äußerst konkurrenzfähigen Flugpreisen und machten die Airline damit für 23,8 Millionen Fluggäste im letzten Finanzjahr, das am 31.03.2017 endete, zur Fluggesellschaft ihrer Wahl. Auf dem Foto: Johannes Mohrmann (Aviation Marketing, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, mitte) mit Crew von Wizz Air.

Ryanair baut Anschlüsse über Rom aus

Ryanair hat bekanntgegeben, den Service für Anschlussflüge um den Flughafen Mailand Bergamo zu erweitern. Ryanair-Kunden können somit aus einer größeren Auswahl an Verbindungen wählen und haben die Möglichkeit, Ryanair-Anschlussflüge direkt zu buchen und umzusteigen.

Anknüpfend an den erfolgreichen Start von Anschlussflügen über den Flughafen Rom Fiumicino im vergangenen Monat können Ryanair-Kunden ab dem 03. Juli 2017 nun:

  • Anschlussflüge für 25 ausgewählte Strecken (von über insgesamt 300 neuen Verbindungen) via Mailand Bergamo nutzen
  • Umsteigeverbindungen von und nach Alicante, Athen, Barcelona, Bari, Brindisi, Cagliari, Catania, Ibiza, Korfu, Lanzarote, Lamezia, Madrid, Malaga, Malta, Neapel, Palermo, Pescara, Trapani, Saragossa und Valencia wählen
  • direkt zu Anschlussflügen umsteigen ohne erneut „an Land zu gehen“
  • aufgegebenes Gepäck direkt zum Zielort transportieren lassen
  • eine gemeinsame Buchungsnummer für beide Flugbuchungen erhalten

Dieser Service für Anschlussflüge ist die jüngste Innovation im Rahmen des vierten Jahres des „Always Getting Better“-Programms von Ryanair. Im Verlauf dieses Jahres werden noch weitere Angebote für Anschlussflüge an anderen Flughäfen im Streckennetz von Ryanair eingeführt. Dieser neue Service wird um weitere Flughäfen im Ryanair-Streckennetz ergänzt. Bei der Airline werden online außerdem 20 Langstreckenverbindungen von Air Europa nach Nord- und Südamerika angeboten. Darüber hinaus gibt es Gespräche mit Aer Lingus, Norwegian sowie anderen potenziellen Partnern, mit dem Ziel noch in diesem Jahr Flugverbindungen mit diesen Unternehmen realisieren zu können.

Emilio Bellingardi, Generaldirektor der Flughafengesellschaft SACBO, sagte: „Die Einführung von Ryanair-Anschlussflügen an unserem Flughafen ist ein weiterer Schritt im Entwicklungsprozess, der an der Hauptbasis Italiens und Südeuropas dieser Fluggesellschaft vollzogen wurde. Im Hinblick auf die Anzahl der Verbindungen, wird diese Basis damit zum wichtigsten Drehkreuz in Europa. Die 15-jährige Partnerschaft verläuft sowohl in Bezug auf operative Aspekte als auch in Bezug auf das Angebot an Reisezielen und die Pünktlichkeit erfolgreich. Diese Zusammenarbeit fußt auf der entsprechenden Resonanz durch die Infrastruktur des Flughafens, welche darauf ausgelegt ist, noch umfassendere Leistungen anzubieten, um den Bedürfnissen der Passagiere noch besser gerecht zu werden.“

Industrie und ESA wollen 5G-Dienste initiieren

Die ESA und 16 führende Unternehmen der Satellitenindustrie haben auf der Pariser Luft- und Raumfahrtausstellung eine gemeinsame Erklärung über ihre Zusammenarbeit bei der Initiative „Satelliten für 5G“ unterzeichnet. Die ESA und die europäische Raumfahrtindustrie bündeln dabei ihre Kräfte, um den Mehrwert von Satelliten für 5G aufzuzeigen und entsprechende Entwicklungsarbeiten in die Wege zu leiten. Im Rahmen der für den Zeitraum 2018 bis 2020 und darüber hinaus geplanten ESA-Initiative „Satelliten für 5G“ werden die ESA und die europäische Raumfahrtindustrie bei bestimmten Vorhaben zusammenarbeiten.

Dabei geht es um folgende Vorhaben:

  • Testläufe für 5G-Dienste, einschließlich der Satellitenfähigkeiten, mit Schwerpunkt auf ausgewählten vertikalen Sektoren für 5G, wie Verkehr, Medien und Unterhaltung sowie die öffentliche Sicherheit;
  • bereichsübergreifende Tätigkeiten für die Entwicklung von Anwendungen, die Standardisierung, Aspekte des Ressourcenmanagements, den Nachweis der Interoperabilität sowie unterstützende Technologien;
  • die Öffentlichkeitsarbeit.

Als nächsten Schritt werden die Unterzeichner bis Jahresende die Charakteristika der Testlaufprojekte und der bereichsübergreifenden Tätigkeiten konsolidieren.

Diese Tätigkeiten stehen im Einklang mit den bestehenden 5G-Initiativen der Europäischen Kommission und bauen auf diesen auf. Sie sollen außerdem andere europäische, nationale und internationale Initiativen ergänzen. In der heute unterzeichneten gemeinsamen Erklärung wird außerdem dafür plädiert, die Industrieunternehmen und Institutionen in Europa im Hinblick auf 5G auf eine gemeinsame Linie zu bringen – eine Forderung, die auch auf der von der ESA und dem Europäischen Institut für Weltraumpolitik (ESPI) organisierten Konferenz zum Thema „Raumfahrt und die Satellitenkommunikation für 5G – Verkehr und vernetzte Mobilität in Europa“ am 27./28. Juni 2017 erneut unterstrichen wird.

Die gemeinsame Erklärung wurde auf der diesjährigen internationalen Pariser Luft- und Raumfahrtausstellung von Magali Vaissière, der ESA-Direktorin für Telekommunikation und integrierte Anwendungen, sowie Vertretern von 16 Satellitenbetreibern, Satellitendienstanbietern und Satellitenbauern im Beisein von ESA-Generaldirektor Jan Wörner unterzeichnet.

„5G bietet unserer Raumfahrtindustrie sowie dem Raumfahrt- und Satellitensektor die große Chance, fester Bestandteil der künftigen Generation von Kommunikationsnetzen und -diensten zu werden. Diese gemeinsame Erklärung macht deutlich, dass unsere wichtigsten industriellen Akteure bereit sind, ihre Kräfte für diese ehrgeizigen Industrieziele zu bündeln. Die ESA wird den Rahmen zur Unterstützung der Tätigkeiten der Industrie festlegen, um die institutionelle Unterstützung in Europa, insbesondere mit der Europäischen Kommission, verstärkt zu fördern und zu koordinieren“ so Magali Vaissière.

Embraer kooperiert mit DLR bei Flugzeugforschung

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Der Brasilianische Flugzeughersteller Embraer und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben ein Abkommen über die Vertiefung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit im Bereich Luftfahrt unterzeichnet.

Das Abkommen wurde auf der Paris Air Show in Le Bourget während eines bilateralen Treffens des DLR-Luftfahrtvorstands Prof. Rolf Henke mit dem Embraer Vize-Präsidenten für Technologieentwicklung, Daniel Moczydlower, der Öffentlichkeit präsentiert. Beide wollen zukünftig deutlich umfangreicher gemeinsam an verschiedenen Forschungsfragen arbeiten, beispielsweise an der Verringerung von Fluglärm und Emissionen, an Verbesserungen der aerodynamischen und aeroelastischen Leistungsfähigkeit von Flugzeugen sowie zahlreichen Aspekten des Flugzeugleichtbaus mit faserverbundverstärkten Kunststoffen und integrierten adaptronischen Systemen.

„Wir wollen zunehmend in weltweiten internationalen Kooperationen die Kompetenzen der DLR-Forschung mit starken Partnern aus Industrie und Wissenschaft zusammenführen“, sagt Prof. Henke anlässlich des Abkommens. „Es freut uns daher sehr, dass wir diesen gemeinsamen Weg in der Luftfahrtforschung nun mit dem Flugzeughersteller Embraer noch enger beschreiten werden.“ Moczydlower zur Innovatiosstragetie: „Um dabei noch besser zu werden, heben wir unsere Partnerschaft mit dem DLR nun auf eine neue Ebene und freuen uns auf die vertiefte Zusammenarbeit mit einem so anerkannten Partner, der an der Spitze der Luftfahrtforschung wirkt.“

Seit 2001 haben das DLR und EMBRAER schon in einzelnen Projekten kooperiert. So gibt es bereits gemeinsame Forschungsaktivitäten bei der Modellierung der Eisbildung an Flugzeugen (Aircraft Dynamic Modelling with Accreted Ice), der Aerodynamik-Modellierung (Online Parameter Identification for Integrated Aerodynamic Modelling) sowie im Bereich Aeroelastik.

Als ersten konkreten Schritt der vertieften Zusammenarbeit planen beide Partner bis Ende 2017 ein gemeinsames Forschungsprojekt im Bereich Flugdynamik auf den Weg zu bringen. Auf dem Foto: Prof. Henke (l.), DLR Luftfahrt-Vorstand und Embraer Vize-Präsidenten für Technologieentwicklung, Daniel Moczydlower.

Fraport leistet langfristiges Consulting neues Terminal in Bahrain

Die Fraport AG hat von der Betreibergesellschaft des Flughafens Bahrain BAC (Bahrain Airport Company) den Auftrag für ein mehrjähriges Consulting-Projekt zur Bereitstellung sogenannter ORAT-Dienstleistungen erhalten.

ORAT steht für „Operational Readiness and Airport Transfer“ und bezeichnet umfassende Beratungs- und Servicedienstleistungen zur reibungslosen Inbetriebnahme neuer Flughafenanlagen. Der ORAT-Beratungsauftrag der Fraport AG am Flughafen Bahrain erstreckt sich sowohl auf das neue Terminalgebäude als auch auf andere Infrastrukturanlagen, wie etwa die Vorfeldbereiche, eine Feuerwache, das Tanklager und Flugzeugwartungshallen. Der Vertrag zwischen der Fraport AG und der BAC wurde unlängst von den Vorstandsvorsitzenden der beiden Gesellschaften, Dr. Stefan Schulte und Mohamed Yousif Al Binfalah, im Beisein des Verkehrs- und Telekommunikationministers von Bahrain, Kamal bin Ahmed Mohamed, unterzeichnet.

Es ist damit das Herzstück des von der BAC vorangetriebenen umfangreichen Modernisierungsprogramms am Flughafen Bahrain und die Fraport AG wird für das Projekt ihr komplettes Spektrum an Beratungs- und Serviceleistungen im Bereich ORAT bereitstellen. Dabei werden über eine Laufzeit von 32 Monaten die ORAT-Leistungen in drei Beratungsphasen gebündelt, für die insgesamt 4.700 Personenstunden (PS) vorgesehen sind. Das neue Passagierterminal am Flughafen Bahrain soll in 2019 eröffnet werden und über eine Kapazität von jährlich 14 Millionen Passagieren verfügen.

Der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG, Dr. Stefan Schulte, äußerte sich erfreut über die Vertragsunterzeichnung: „Der Zuschlag für das ORAT-Projekt am Flughafen Bahrain zeigt erneut, dass Fraport weltweit zu den führenden Anbietern von Consulting-Leistungen bei der Inbetriebnahme neuer Flughafenanlagen zählt. Größe und Umfang dieses Projektes unterstreichen das Bestreben der Bahrain Airport Company, den Flughafen Bahrain in den kommenden Jahren zu einem führenden internationalen Luftverkehrsdrehkreuz auszubauen. Für die Fraport AG ist das ORAT-Consultingprojekt in Bahrain nicht nur das bislang größte, sondern auch das umfangreichste seiner Art, umfasst es doch Beratungs- und Servicedienstleistungen sowohl in der Vorbereitungsphase als auch während und nach der Inbetriebnahme des neuen Terminals.“

Die von Fraport im Bereich ORAT angebotenen Dienstleistungen und Werkzeuge umfassen u.a. Projektmanagement, Konzeptentwicklung und SOP (Standard Operating Procedures), Trainings und Einarbeitung, Personalbeschaffung, betriebliche Probeläufe (Simulation), Beratung bei der Standortverlegung von Flughäfen sowie Unterstützung im Nachgang einer Terminal-Neueröffnung. Das ORAT-Beratungspaket der Fraport AG verfolgt somit einen ganzheitlichen und prozessorientierten Ansatz, bei dem das Beraterteam alle wesentlichen Prozessabläufe in den Blick nimmt, seien es die Flughafenanlagen, Systeme und Verfahren oder das Personal. Dadurch können die ORAT-Experten der Fraport alle Schwachstellen und Probleme, die der reibungslosen Inbetriebnahme einer neuen Flughafeninfrastruktur im Wege stehen könnten, rechtzeitig erkennen und beheben.

Michael Kunz, Leitung Consulting der Fraport AG, erläuterte: „Das ORAT-Angebot der Fraport beruht auf unserer über 90-jährigen Erfahrung in der Luftverkehrsbranche, die wir seit den Anfängen unseres Unternehmens im Jahre 1924 in Frankfurt sammeln konnten. Heute hat sich die Fraport AG im internationalen Flughafen-Beteiligungsgeschäft einen Namen gemacht und betreibt Airports auf der ganzen Welt, die wir erfolgreich ausbauen oder weiterentwickeln. Auch beim Flughafen-Consulting haben wir uns dank unserer jahrzehntelangen Erfahrung international einen hervorragenden Ruf erworben. Dafür spricht auch unsere Erfolgsbilanz bei bereits durchgeführten ORAT-Projekten sowohl an unserem Heimatflughafen in Frankfurt als auch weltweit.“ Zu den von Fraport erfolgreich abgeschlossenen internationalen ORAT-Projekten zählen u.a. die Eröffnung neuer Terminals in São Paulo, St. Petersburg, Varna und Burgas sowie Kairo als auch die Modernisierung des Terminals in Lima. Gegenwärtig ist Fraport außerdem an einem umfangreichen ORAT-Projekt mit fünfjähriger Laufzeit am Flughafen Genf beteiligt, welches noch bis zum Jahre 2020 läuft.

Das ORAT-Programm soll es speziall möglichen, lange vor der eigentlichen Inbetriebnahme eines neuen Terminals oder anderer Flughafenanlagen alle eventuellen Schwachstellen zu erkennen und zu beheben. Durchgeführte operative Probeläufe darin sind das wirksamste Mittel, wenn es darum geht, kritische Bereiche zu identifizieren oder die einwandfreie Funktionalität neuer Anlagen oder Systeme zu prüfen sowie auch die Mitarbeiter auf neue Anlagen vorzubereiten.

Lufthansa aktiviert Flüge im A380 ab München

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Ab dem 25. März 2018 heißt Lufthansa fünf A380 an ihrem Drehkreuz München willkommen. Die Flüge nach Los Angeles, Hongkong und Peking können ab sofort gebucht werden, dazu gibt es eine Rabattaktion. Im kommenden Sommerflugplan startet LH 452 jeweils um 12:00 Uhr nach Los Angeles, um 19:15 Uhr folgt LH 722 nach Peking.

Am Abend hebt dann um 22:30 Uhr der A380-Flug LH730 nach Hongkong ab, all diese Flüge stehen täglich auf dem Flugplan. Lufthansa will im kommenden Sommer insgesamt fünf ihrer 14 A380-Flugzeuge in München stationieren, wann die Überführungsflüge von Frankfurt nach München genau stattfinden, wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. „Mit der A380 bieten wir unseren Kunden ein Premium-Flugzeug am weltweit besten Terminal an. Der Einsatz des Flaggschiffs in München ist ein klarer Schritt in Richtung weiteren Wachstums“, sagt Wilken Bormann, CEO Hub München. Bis zu 500 neue Arbeitsplätze entstehen dadurch am Standort.

Zum Auftakt der A380-Flüge gibt es eine Reihe von Einstiegspreisen. So soll der Hin- und Rückflug beispielsweise am 25. März 2018 nach Hongkong ab 639 Euro, nach Peking ab 559 Euro, nach Los Angeles ab 849 Euro kosten. Informationen und die Möglichkeit zur Buchung von Lufthansa-Flügen gibt es online, die Lufthansa-App oder über die Lufthansa-Service-Center. Flüge können auch bei den Lufthansa-Reisebüropartnern sowie an den Lufthansa-Verkaufsschaltern an den Flughäfen gebucht werden.

Flugzeugverleaser bestellt erstmalig 12 C295

Stellwagen, ein Luftfahrtfinanz- und Leasingunternehmen und 100-prozentige Tochter der kanadischen Aktiengesellschaft Acasta Enterprises Inc., hat eine Festbestellung für zwölf mittelschwere Airbus-Transportflugzeuge des Typs C295 unterzeichnet. Dies ist für Airbus Defence and Space der erste Verkauf an ein Leasingunternehmen.

Dank der Vereinbarung, die auch Optionen für zwölf weitere Flugzeuge umfasst, kann Stellwagen die Anforderungen des Zivilmarktes, humanitären Hilfsorganisationen und Frachtunternehmen für Missionen unter schwierigen Einsatzbedingungen sowie von Regierungsbehörden, wie zum Beispiel von Such- und Rettungsdiensten, erfüllen. Die C295, ein mit einer Rampe ausgestattetes mittelschweres Transport- und Einsatzflugzeug, verfügt über eine Kapazität von neun Tonnen und ist bei 28 Betreibern in 25 Ländern im Einsatz.

Die C295 gilt als ein außergewöhnlich leistungsfähiges und vielseitiges Flugzeug mit Potenzialen zum Einsatz für zivile und humanitäre Missionen. Stellwagen ist ein vollintegrierter Anbieter von Lösungen für Asset-Management, Technikmanagement sowie für Flotten- und Kapitalfinanzierung für die globale Luftfahrtindustrie und ihre Investoren. Stellwagen wurde 2013 gegründet, um die Lücke auf dem Markt für Flugzeugfinanzierung nach der Finanzkrise zu schließen. Seit seiner Gründung hat Stellwagen sein Aufgabengebiet auf Flugzeugwartung und Investitionsmanagement ausgeweitet. Mit der jetzigen Vereinbarung steigt die Zahl der C295-Festbestellungen auf 198, inklusive Optionen sogar auf über 200 Flugzeuge, was für Airbus die marktführende Position der Maschine in dem Segment bestätigt.

Einsätze unter schwierigen Bedingungen

Geoff Beattie, Chairman von Acasta, sagte: „Diese bahnbrechende Vereinbarung mit Airbus über die Lieferung der einzigartigen C295 wird Stellwagen verändern. Zudem validiert sie den Geschäftsplan des Unternehmens, stellt seine kontinuierliche Innovations- und Führungsfähigkeit unter Beweis und ermöglicht dem Konzern den weiteren Ausbau des kommerziellen Marktes.“

Bernhard Brenner, Head of Marketing and Sales bei Airbus Defence and Space, sagte: „Die ist eine richtungsweisende Vereinbarung. Stellwagen kann der C295 neue Perspektiven eröffnen, ein neues Geschäftsmodell schaffen und als unser Partner eine zentrale Rolle bei der Stärkung der Marktposition dieses Flugzeugs spielen.“

Iridium-NEXT: die nächsten Satelliten mit warmer Kleidung

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Während am 25. Juni die zweiten zehn Satelliten des neuen Satelliten-Telekommunikations-Systems Iridium-NEXT ins All gebracht werden, liefert Ruag Space Austria das letzte Fertigungslos von Thermalisolation für die Serie der neue Satellitengeneration.

In den letzten viereinhalb Jahren wurden für die 81 Iridium-NEXT Satelliten knapp 12.000 einzelne Isolationsmatten im Berndorfer Werk von Ruag Space Austria hergestellt und in einzelnen Tranchen nach und nach ausgeliefert. Das weltumspannende Netz der Iridium Telekommunikationssatelliten solle weltweite Sprach- und Datenübermittlung auch für abgelegene Gebiete und so eine optimale Erreichbarkeit von jedem Punkt der Erdoberfläche aus ermöglichen. Die bereits 1998 in Betrieb genommenen Iridium®-Satelliten werden unter der Führung von Thales Alenia Space nun nach und nach durch eine neue, modernere Generation ersetzt. Die Iridium-NEXT Satelliten werden in Zukunft zusätzlich auch weltweiten Breitband-Internetzugang anbieten können.

Die Iridium-NEXT Satelliten sollen jeweils in Tranchen von zehn Satelliten mit einer SpaceX Falcon 9 Rakete von der US-amerikanischen Air Force Base in Vandenberg aus starten. Der Start der ersten zehn Satelliten erfolgte Mitte Januar, die nächsten zehn sollen nun dieses Wochenende folgen. Bis Mitte 2018 sollen schließlich 70 Satelliten ins Weltall gebracht worden sein. Sie umkreisen die Erde in nur 780 Kilometern Höhe auf sechs unterschiedlichen Umlaufbahnen. Die verbleibenden Satelliten werden als Reserve entweder bereits ins Weltall gebracht oder vorerst noch auf der Erde gelagert.

Basis für eine reibungslose Funktion der Satelliten über ihre geplante Lebensdauer von bis zu 15 Jahren sind stabile Temperaturverhältnisse im Inneren. Erreicht wird dies durch von Ruag Space Austria gelieferte Thermalisolationen. Diese aus mehreren Lagen hauchdünner metallbedampfter Polyimidfolie bestehende Hülle schützt die Satelliten vor den extremen Temperaturschwankungen auf ihren Umlaufbahnen. Trotz ihrer relativ geringen Größe von 3,1 x 2,4 x 1,5 m benötigt man für jeden Iridium-NEXT Satelliten 147 einzelne Isolationsteile. Die größtenteils völlig unterschiedlichen Formen und Ausführungen wurden von Ruag Space in Wien entwickelt und berechnet. Die Produktion der insgesamt knapp 12.000 Isolationsmatten für die 81 Iridium-NEXT Satelliten lief noch bis Frühjahr 2017 und wird nun mit der Auslieferung der letzten Tranche Ende Juni abgeschlossen.

Erst durch den Einsatz maschinengestützter, teil-automatisierter Fertigung sowie laufend weiter optimierter Fertigungsabläufe konnte nach einer Design- und Fertigungsvorbereitungsphase von rund 1,5 Jahren die Großserienfertigung innerhalb des geforderten Zeitraums von nur 36 Monaten bewältigt werden. Durch eine ausgeklügelte Lieferlogistik konnte die zeitgerechte Lieferung der einzelnen Isolationsteile sichergestellt werden. Im Auftrag des Satellitenhauptauftragnehmers Thales Alenia Space France in Cannes wurde die Thermalisolation von Ruag Space zur Montage auf den Satelliten direkt an Orbital ATK in Chandler/Arizona geliefert.

Als ein weiterer Beitrag von Ruag Space aus Schweden kommt die Payload Interface Unit, die als Teil des Zentralcomputers die Signalübertragung zur Satellitensteuerung sowie zur Ausrichtung der Antennen und zur Steuerung des Temperatursystems der Iridium NEXT Satelliten übernimmt. Iridium Global Network Constellation – das weltumspannende Netz der Iridium Kommunikationssatellite

Ausbildungsstellen am Flughafen Stuttgart werden vorgestellt

Am Freitag, 30. Juni 2017 bietet die Ausbildungsmesse „Drehkreuz“ jungen Leuten viele Infos über Ausbildungsmöglichkeiten rund um den Stuttgarter Flughafen. Von 13:00 Uhr bis 19:00 Uhr präsentieren sich im Terminal 1, Anhang West, Unternehmen auf dem Airport-Campus, bei denen man ins Berufsleben starten kann.

Wer sich also für Berufsbilder vom Fluglotsen über den Bankettkoordinator bis hin zum Servicekaufmann im Luftverkehr interessiert, ist hier an der richtigen Stelle. Mit dabei sind auch die Deutsche Flugsicherung (DFS) und die Lufthansa Technik AG, dazu viele Dienstleister und Logistiker wie Reiseveranstalter, Hotels und Speditionen, aber auch Behörden wie der Zoll oder die Bundespolizei. Zum Probieren gibt es vor Ort verschiedene Auswahltests, mit denen Bewerber oft konfrontiert werden. An vielen Ständen geben Auszubildende selbst Auskunft zu Fragen und viele Infos aus erster Quelle.

Den ganzen Nachmittag über kann man Arbeitsplätze auf dem gesamten Gelände des Flughafens Stuttgart anschauen. So gibt es Einblicke in die Arbeit eines 4-Sterne-Hotels, eines Reisebüros oder eines Luftfrachtexperten, aber auch Ausflüge in die Ausbildungswerkstatt der Flughafengesellschaft zu den Mechatronikern. Dazu gibt es Vorträge und Tipps, worauf bei einer guten Bewerbung zu achten ist. Neben klassischen Ausbildungen gibt es auch Angebote für duale Studiengänge, in denen man einen Abschluss als Bachelor machen kann.

Alle Besucher, die bei einer kleinen Umfrage mitmachen, nehmen an einer Verlosung teil. Die Preise wurden von den teilnehmenden Ausstellern gestiftet, darunter z. B. ein Frühstücksgutschein, Eintrittskarten für den Messeherbst, je ein hochwertiger Damen- oder Herrenduft und vieles andere mehr.

Ralf Schmid weiter Chef am Flughafen Memmingen

Ralf Schmid wird auch in den nächsten Jahren die Geschicke des Flughafen Memmingen leiten. Der Aufsichtsrat der Flughafen Memmingen GmbH verlängerte jetzt den Vertrag des langjährigen Geschäftsführers vorzeitig um weitere drei Jahre.

„Damit würdigen wir die hervorragende Arbeit, die Ralf Schmid in den letzten Jahren gemeinsam mit seinem Team geleistet hat“, erklärt Thilo Butzbach. Der geschäftsführende Gesellschafter der in Kellmünz bei Illertissen ansässigen Butzbach GmbH, ein international tätiger Spezialist für Tor- und Fassadensysteme, hat vor kurzem den Vorsitz des Aufsichtsrates der Flughafen Memmingen GmbH übernommen.

Mit der Vertragsverlängerung wolle man die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre kontinuierlich fortsetzen und ein klares Zeichen setzen. Der 50-jährige Bauingenieur Schmid arbeitet seit 2002 für den Memminger Flughafen und hat dessen Aufbau maßgeblich geleitet. Bereits seine Diplomarbeit schrieb er über die Konversion des Baden Airport vom Militär- zum Regionalflughafen, wo er bis zu seinem Wechsel nach Memmingen als Leiter Betrieb und Technik gearbeitet hat.

Auf dem Foto: Ein erfolgreiches Duo mit Zukunftsplänen. Thilo Butzbach (links) hat den Aufsichtsrats-Vorsitz der Flughafen Memmingen GmbH übernommen, als deren Geschäftsführer Ralf Schmid weitere drei Jahre tätig sein wird.

Kassel Calden Airport mit verbessertem Bustakt erreichbar

Mit dem Sommerflugplan, der am Flughafen Calden mit 01. Juli 2017 beginnt, startet auch die NVV-Buslinie 100 mit zusätzlichen Fahrten. Bis zum 31. Oktober wird die Linie rund um die Uhr zwischen Kassel-Wilhelmshöhe und Calden-Flughafen stündlich unterwegs sein.

Dabei hält sie an weiteren Punkten in der Stadt Kassel wie am Hauptbahnhof, Stern oder Halit-Platz, aber auch am Schäferberg und in Calden am Rathaus. Sie benötigt 40 Minuten vom Bahnhof Wilhelmshöhe und nur 30 Minuten vom Hauptbahnhof in Kassel.

Bisher begann der Fahrplan gegen 05:00 Uhr und endete um 23:00 Uhr und an den Wochenende fuhr die Linie 100 nur alle zwei Stunden. Künftig wird nicht mehr zwischen Wochentagen und Wochenende unterschieden, der stündliche Takt bleibt.

Damit bietet der NVV für alle ankommenden und abfliegenden Maschinen zukünftig eine attraktive Verbindung mit dem öffentlichen Nahverkehr an. Nicht nur Reisende profitieren von den zusätzlichen Möglichkeiten, sondern auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Schichtdienst für Service und Sicherheit am Flughafen sorgen.

Was bewirkt bessere Erreichbarkeit?

Wolfgang Rausch, Geschäftsführer des Nordhessischen Verkehrsverbundes betonte, dass mit der Fahrplanerweiterung erste Erfahrungen gesammelt werden sollen: „Wir machen diese Angebot, um eine gute Erreichbarkeit des Flughafens sicherzustellen. Wir werden von Juli bis Oktober die Fahrgastzahlen erheben, um belastbare Zahlen für die Verbindung zu sammeln und herauszufinden, ob die Kunden die Buslinie zum Flughafen annehmen. Deswegen rufen wir die Fluggäste dazu auf, den Komfort für sich zu nutzen und die Buslinie auszuprobieren!“

Der komfortable und einfache Zugang zum öffentlichen Nahverkehr für  Flughafen bedeutet einen weiteren Qualitätsgewinn für die Reisenden. Geplant ist, den Sommerflugplan zu Erprobung zu nutzen und bei guter Resonanz zum Winterflugplan ab November entsprechende Anpassungen vorzunehmen. Damit soll auch im Winter der Flughafen gut erreichbar sein.

Den ausführlichen Fahrplan gibt es hier (PDF).

Last Minute mit den meisten Sonnenstunden

Last Minute buchen geht auch am Hannover Airport, Niedersachsen ist ganz vorne mit dabei mit dem frühen Ferienstart am 22. Juni und garantiert lange Sommerabende und ein Maximum an Sonnenstunden.

Ab Donnerstag fliegen Tausende Urlauber ab dem Hannover Airport in die schönste Zeit des Jahres. Die verkehrsstärksten Tage sind schon am ersten Ferienwochenende (23. bis 25. Juni) zu erwarten, denn ann starten und landen täglich knapp 25.000 Passagiere am HAJ.

Beliebte Ziele

Auch in diesem Jahr wieder heiß begehrt: alle Ziele rund ums Mittelmeer wie Balearen (Palma de Mallorca und Ibiza), Griechenland (Heraklion und Rhodos), Ägypten (Hurghada und Sharm el Sheikh) und Türkei (Antalya und Istanbul).

Auch in den Ferien ist der Hannover Airport für Last-Minute-Flüge die erste Adresse. Günstige Angebote gibt es im Airport-Reiseportal oder in den Reisebüros vor Ort.

Parken am Hannover Airport ist ganz einfach. Jeder Fluggast findet garantiert den richtigen Parkplatz mit dem Parkleitsystem vor Ort. Die Parktarife sind nach Parkflächen gestaffelt. Eine Online-Reservierung ist möglich.

Anreise mit der Bahn Der Hannover Airport ist 18 S-Bahn-Minuten vom Hannover Hauptbahnhof entfernt. Die Linie S5 hält direkt unter Terminal C. Reisende finden im Airport Service Center persönliche Ansprechpartner – rund um die Uhr. Es befindet sich in der Ankunftsebene in Terminal B.

Reisen mit Kleinkindern

In den Marché- und Mövenpick-Standorten gibt es die Möglichkeit, Babynahrung aufwärmen zu lassen. Eltern müssen Kinderwagen als Sperrgepäck aufgeben. Für den Weg ins Flugzeug können sie Kinderbuggies ausleihen. Babynahrung darf in begrenzter Menge mit ins Handgepäck.

Drahtloser Internetzugang (WLAN) In den Terminals steht allen Besuchern und Fluggästen ein WLAN zur Verfügung. Für die ersten drei Stunden ist die Nutzung kostenlos.

Sperrgepäck

Als Sperrgepäck gilt alles, was zu groß für die Gepäckförderanalage ist. Unter anderem sind das: Surfbretter, Fahrräder, Tiere in Transportboxen, Kinderwagen, zerbrechliche Gegenstände, besonders großes bzw. schweres Gepäck. In allen Terminals gibt es Sperrgepäckschalter für die separate Gepäckaufgabe.

Dank der Erlebniswelt Hannover Airport vergeht auch die Wartezeit wie im Fluge: Die Erlebnisausstellung Welt der Luftfahrt lüftet das Geheimnis des Fliegens. Auf der Aussichtsterrasse bietet sich ein guter Ausblick auf das Vorfeld.

Boeing 737 MAX mit hunderten Aufträgen von Le Bourget

Die neuen Versionen der Boeing 737 finden bei den Airlines Abnehmer in ganz großer Zahl auf der Paris Air Show. Darunter auch die neueste angekündigte Version, die Boeing 737 MAX 10. Wir geben einen Überblick über die wichtigsten Bestellungen.

Ryanair hat bei Boeing einen Kauf von zehn weiteren 737 MAX auf der Paris Air Show festgemacht. Für den irischen Low-Cost Carrier stehen damit jetzt 110 Flugzeuglieferungen mit noch einmal 100 Optionen für die größere 737 MAX 8 aus. Ebenso kommen noch 65 Next-Generation 737-800. Die MAX 737 hat acht Sitze mehr als die derzeitige 737-800 mit 189 Sitzen. Ryanair ist ein reiner Boeing-Betreiber.

Boeing und die Air Lease Corporation aus Kalifornien haben auf der Paris Air Show für 12 Flugzege der 737 MAX ein MOU (Memorandum of Understanding) unterzeichnet. Diese teilen sich auf in fünf 737 MAX 7 und sieben 737 MAX 8. ALC hat mit den 12 Flugzeugen 130 Maschinen der 737 MAX in Auftrag und war schon einer der ersten Kunden für das Muster.

Okay Airways will 15 737 MAX beschaffen, darunter acht 737 MAX 10 und sieben 737 MAX 8. Dazu hat die Flugesellschaft ein MOU für fünf 787-9 Dreamliners aunterzeichnet. Okay Airways hat ihren Sitz in Peking und ihr Drehkreuz am Tianjin Binhai International Airport. Die Flotte besteht nur aus Boeing-Flugzeugen, 17 B737-800, vier Boeing 737-900ER und ein Frachter Boeing 737-300. Der Programmstart der Boeing 737 MAX 10 wurde am Montag auf der Paris Air Show verkündet.

Mit der Aviation Capital Group (ACG) hat Boeing eine Bestellung von 20 737 MAX 10 für einen Listenpreis von 2,49 Mrd. US-Dollar bekanntgegeben. ACG hat bereits 60 Flugzeuge aus der Familie 737 MAX bestellt, darunter 8er und 9er.

Die Lion Air Group will 50 Flugzeuge der 737 MAX 10 anschaffen (Listenpreis: 6,24 Mrd. US-Dollar. Die Lion Air Group hat weltweit die erste B737 MAX 8 in Dienst genommen und als erste die 737 MAX 9 bestellt. Die Airline ist bereits einer der größten Betreiber der Next-Generation 737 und hat schon vormals 201 MAX bestellt.

Auch die China Aircraft Leasing Group (CALC) hat in Le Bourget eine Bestellung für 50 Flugzeuge der Boeing 737 MAX bekanntgegeben. Darunter sind 15 der neuen 737 MAX 10. Für CALC ist es die erste Direktbestellung bei Boeing. Der Listenpreis der Flugzeuge beträgt 5,8 Mrd. US-Dollar nach Listenpreisen. Bisher betreibt CALC 89 Flugzeuge, 139 Flugzeuge sind jetzt von CALC bestellt und sollen bis 2023 ausgeliefert werden.

Avolon hat ein MOU für 75 Flugzeuge der 737 MAX 8 unterzeichnet. Der Kauf ist nach Listenpreisen 8,4 Mrd. US-Dollar schwer. Dazu kommen Kaufrechte für weitere 50 737 MAX 8. Avolon aus dem irischen Dublin ist ein führender Flugzeugverleaser. Die Firma hat 850 Flugzeuge im Einsatz oder schon in Auftrag. Damit hat Avalon die größte und jüngste Flotte der Welt.

United Airlines hat auf der Paris Air Show mitgeteilt, dass es 100 der bisher bestellten 737 MAX als 737 MAX 10 konvertieren will. Damit wird United der größte Einzelkunde für die B737 MAX 10 weltweit. Die US-amerikanische Fluggesellschaft soll die 737 MAX 10 ab Ende 2020 erhalten. Die Airline hatte schon fast jede Version der 737, die Boeing je produziert hat, in der Flotte. Zudem will United vier weitere 777-300ER beziehen. United hatte damit insgesamt 18 777-300ER in Auftrag und erhält diese seit 2016. Die 777-300ER für United werden die Polaris Business Class erhalten, die exklusive United-Sitze beherbergt, besonderes Speisen bieten soll und ein Schlaferlebnis von Saks Fifth Avenue ermöglicht.

Boeing rüstet alle neuen 737 MAX, so auch die MAX 10, mit neuesten CFM International LEAP-1B Triebwerken aus. Dazu kommen die Advanced Technology Winglets und das Boeing Sky Interiory. 2019 sollen die Mittelstreckenjets um die Versionen 737 MAX 7 und eine 737 MAX 8 mit 200 Sitzplätzen erweitert werden. Die MAX 10 soll etwa 2020 starten.

BMW Plug-In-Hybride für den VIP-Fuhrpark am Hamburg Airport

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VIP-Passagiere am Hamburg Airport können künftig auch emissionsfrei zu ihren Flugzeugen gebracht und von dort abgeholt werden.

Dafür hat der Fuhrpark drei neue Limousinen erhalten, die sowohl elektrisch als auch mit Kraftstoff betrieben werden können – Fahrzeuge aus der BMW 7er-Reihe mit einem sogenannten Plug-in-Hybrid (740Le iPerformance). „Für den Betrieb auf unserem Vorfeld sind die Fahrzeuge bestens geeignet und fahren hier ohne zugeschalteten Benzinmotor. Sie bieten damit unseren Gästen hohen Komfort, ohne die Umwelt zu belasten“, sagt Sören Engels, Leiter des Passagierservice am Hamburg Airport. „Mit der Einführung der 7er-BMWs wird unser VIP-Service um ein weiteres Komfort-Detail ergänzt und bietet den Gästen ein noch exklusiveres Handling.“

Der Vorsitzende der Geschäftsführung von Hamburg Airport, Michael Eggenschwiler, sieht in dem neuen Angebot einen doppelten Vorteil: „Der aktive Umwelt- und Ressourcenschutz geht Hand in Hand mit der wirtschaftlichen Aktivität unseres Flughafens, und deshalb freue ich mich insbesondere über die Plug-In-Hybride von BMW, die sowohl unseren Umweltmanagement-Ansatz als auch das Premiumangebot unseres VIP-Services unterstreichen“.

Übrigens ist dieser Service nicht nur Prominenten vorbehalten. Die exklusive Betreuung kann jeder Fluggast buchen. Ebenso die Airport Lounge, die Reisenden vor und während ihres Flugs erstklassigen Service und Komfort bietet. Neben einem Panorama-Blick auf das Vorfeld und die Airport Plaza verfügt die Lounge über großzügige Räumlichkeiten mit Sofas und kleinen Séparées sowie insgesamt 22 Arbeitsplätzen.

Beim Einsatz der Elektrofahrzeuge verfolgt Hamburg Airport weiter das Ziel seines Mobilitätskonzepts 2020. Danach soll spätestens in drei Jahren mehr als die Hälfte des gesamten Fuhrparks alternativ angetrieben werden. Bei Standardfahrzeugen wie Personenwagen, Kleintransportern und Bussen ist sogar ein hundertprozentiger Austausch bis 2020 angestrebt.

Fluglotsen beim Sprechfunk lauschen: Tag der Luftfahrt

Am 24. und 25. Juni 2017 laden auf Initiative des BDL die Unternehmen und Verbände der deutschen Luftfahrt zum gemeinsamen „Tag der Luftfahrt“ in Deutschland ein. Die deutschen Flughäfen, Fluggesellschaften und Dienstleister im Luftverkehr öffnen ihre Tore für interessierte Besucher. Geboten werden Aktivitäten rund um die Luftfahrt, Familienspaß, sowie Unterhaltung und Wissenswertes über das Fliegen. Auch die DFS Deutsche Flugsicherung beteiligt sich am „Tag der Luftfahrt“ und präsentiert sich am kommenden Wochenende an Deutschlands größtem Verkehrsflughafen – auf dem südlichen Flughafengelände in Frankfurt am Main. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei.

Jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr lässt sich am Stand der DFS viel Wissenswertes über den Luftverkehr erfahren und erleben. Am Towersimulator sind die Besucher mittendrin statt nur dabei und können dem Fluglotsen über die Schulter blicken und hören seinen Sprechfunk mit den Cockpits bei Start- und Landefreigaben. Besucher können so sehen, wie Flugsicherung funktioniert. Fragen zum Beruf und zur Lotsenausbildung beantworten erfahrene und angehende Fluglotsen. Und auch über andere Berufe der Flugsicherung kann man sich informieren.

Eine Darstellung der Live-Luftlage zeigt, wie viele Flugzeuge gerade am Himmel über Frankfurt am Main oder über ganz Deutschland unterwegs sind. Welche Herausforderungen das für die Flugsicherung bedeutet und welchen Beitrag die DFS zur Sicherheit im Luftraum und am Flughafen leistet, kann hier direkt erfahren werden.

Zusätzlich informieren DFS und Fraport an einem gemeinsamen Stand zum Thema Drohnen. Ziel und Aufgabe der DFS ist die sichere und faire Integration von Drohnen in den Luftraum. Experten erklären, wie das funktionieren kann, welche Regeln beim Drohnenflug zu beachten sind und welche anderen Aspekte es aus Flugsicherungssicht gibt. Besucher haben die Möglichkeit an einem DFS-Preisausschreiben teilzunehmen. Zu gewinnen gibt es neben vielen Sachpreisen auch einen Besuch in der Kontrollzentrale in Langen.

Hochgeschwindigkeitshubschrauber von Airbus und DLR

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Mehr als 400 Kilometer pro Stunde. So schnell soll der Hochgeschwindigkeits-Hubschrauber RACER (Rapid And Cost-Effective Rotorcraft) fliegen, der in Le Bourget von Airbus Helicopters auf der Paris Air Show vorgestellt wurde.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist an entscheidender Stelle bei der aerodynamischen Gestaltung der Flügel und des Höhenleitwerks beteiligt. Um die Lärmemissionen zu minimieren, haben DLR-Forscher die akustischen Eigenschaften der neuartigen Hubschrauberkonfiguration RACER analysiert, die neben dem Hauptrotor auch über zwei kleine Tragflächen mit extra Propellern verfügt. Der nun vorgestellte Technologiedemonstrator ist Teil des europäischen Luftfahrtforschungsprogramms Clean Sky 2.

Racer soll die Möglichkeiten für schnelle und kosteneffektive Hubschrauber der nächsten Generation vorführen. Dazu wird Racer verschiedene Innovationen enthalten und auf eine Reisegeschwindigkeit von über 400km/h ausgelegt, um Geschwindigkeit, Kosteneffizienz, Nachhaltigkeit und Missionsleistung optimal zu kombinieren. Die Endmontage soll 2019 beginnen, damit die Maschine im darauffolgenden Jahr zum Erstflug abheben kann.

Tragflächen für zusätzlichen Auftrieb

Der RACER-Demonstrator folgt einem sehr anschaulichen Konstruktionsprinzip, das Sicherheit und Kosteneffektivität verbindet. Das innovative „Boxwing“-Design für maximale aerodynamische Effizienz ermöglicht das Abheben im Flugmodus, während es die Passagiere im Bodenbetrieb von den seitlichen Rotoren abschirmt, die im Vorwärtsflug für Schub sorgen. Neben dem klassischen Hauptrotor sorgen zusätzliche aerodynamisch optimierte Doppeldeckertragflächen für zusätzlichen Auftrieb während des Reisefluges, wobei die an den Enden montierte Propeller den nötigen Vorwärtsschub für hohe Geschwindigkeiten liefern.

Dieses flexible Konzept eröffnet den Einsatz für ein weites Spektrum an Missionsszenarien, bei denen senkrechtes Starten und Landen, eine hohe Reisegeschwindigkeit und Effektivität in Aerodynamik und Verbrauch gefragt sind. Dies ist insbesondere im Bereich der Notfallmedizin, der Luftrettung sowie im Geschäftsflug- und Airlinebetrieb zu erwarten. Der Erstflug des Demonstrators ist für 2020 geplant.

Ausgehend vom charakteristischen Doppeldecker-Konzept, hat das DLR verschiedene Flügelentwürfe erstellt. Davon wurden in enger Zusammenarbeit mit Airbus Helicopters geeignete Designs ausgewählt und weiter optimiert. Das endgültige Design erfüllt nun alle Anforderungen und ermöglicht insbesondere die außergewöhnliche Flugleistung des Hubschraubers im gesamten Flugbereich, gleichzeitig wird der Kraftstoffverbrauch gesenkt.

Hochgeschwindigkeitshubschrauber bergen das Potenzial für zeitkritische Services bis 2030 und darüber hinaus.  Im Rahmen von Clean Sky 2 bringen dutzende europäische Partner ihr Wissen und Können in dieses neue, sehr kühne Projekt Racer ein, das durch eine einfache, sichere und bewährte aerodynamische Auslegung bei angemessenem Kostenaufwand größere Geschwindigkeit und Reichweite bieten soll.

Leise Flugprofile mit Start-Stop

Schließlich wurden die akustischen Eigenschaften des Hubschrauber-Demonstrators für eine Vielzahl von Flugbedingungen analysiert. Identifizierte Flugzustände mit geringer Schallemission sollen Airbus-Helicopters und Betreibern helfen, Flugprofile mit minimalen Lärmwirkungen auf die Anwohner zu entwickeln.

Zwei RTM322-Triebwerke treiben die leistungsstarken, geräuscharmen Seitenrotoren sowie den Hauptrotor an. Der Triebwerkshersteller wird zudem einen Eco-Modus testen, um in einem Triebwerk ein elektrisches Start-Stopp-System zu simulieren, das Treibstoff einspart und die Reichweite erhöht. Der Racer erhält zudem eine Hubschrauberzelle aus Metall und Verbundwerkstoff, die Gewicht und wiederkehrende Kosten gering hält. Der neu entwickelte Hochspannungs-Gleichstromgenerator macht die Maschine nochmals deutlich leichter.

Das Racer-Projekt basiert auf dem erfolgreichen, eigenfinanzierten X3-Demonstrator, der die aerodynamische Verbundkonfiguration mit einem klassischen Hauptrotor und innovativen Seitenrotoren eingeführt hat und 472 km/h schnell flog. Der Racer soll das Konzept stärker auf den Betrieb ausrichten und zeigen, dass es sich für verschiedenste Missionen eignet, bei der höhere Geschwindigkeit und Effizienz sowohl der Bevölkerung als auch den Betreibern deutlichen Mehrwert einbringen. Dies gilt insbesondere für die notärztliche Versorgung, Such- und Rettungseinsätze sowie öffentliche und kommerzielle Versorgungs- und Transportflüge sowie private und Geschäftsflüge.

Forschungsriese DLR mit am Start

Die Forschungsaktivitäten wurden gemeinsam mit der französischen Luftfahrtforschungseinrichtung ONERA in einem Partnerprojekt zum Europäischen Vorhaben Clean Sky 2 – Airframe durchgeführt. Dabei war die ONERA für die Gestaltung der Propeller und der vertikalen Stabilisatoren verantwortlich, während die akustische Analyse gemeinsam von DLR und ONERA durchgeführt wurde.

Der Beitrag des DLR erfolgt im Rahmen des gemeinschaftlich von DLR und ONERA durchgeführten Projekts NACOR (New Innovative Aircraft COnfigurations and Related Issues). Die Forschungsarbeiten in NACOR profitieren erheblich von der Dynamik der partnerschaftlichen Forschung von DLR und ONERA, die seit 1998 über ein gemeinsames Hubschrauber-Forschungsprogramm koordiniert werden.

Mit seinen Forschungsarbeiten erweitert das DLR den Wissensstand bei Hubschraubern und stellt fortschrittliche Methoden und Technologien für zukünftige Hubschrauber bereit. Beispielsweise wurde der Racer nicht nur partnerschaftlich entworfen, sondern Airbus Helicopters setzt auch den vom DLR entwickelten Strömungslöser TAU für die aerodynamische Simulation des Racer ein. Dieses Projekt wird durch das Europäische Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 gefördert.

Auf den Bildern

Hochgeschwindigkeits-Hubschrauber RACER: Bis zu 400 Kilometer pro Stunde schnell kann das neue Hubschrauber Modell von Airbus Helicopters dank Forschung des DLR fliegen.

Computergestützte Strömungssimulation des RACER: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist beim Hochgeschwindigkeitshubschrauber RACER an entscheidender Stelle bei der aerodynamischen Gestaltung der Flügel und des Höhenleitwerks beteiligt.

Modell des RACER bei der Paris Air Show: Am 20. Juni 2017 wurde der Hochgeschwindigkeitshubschrauber RACER auf der Paris Air Show vorgestellt.

RACER mit Beiträgen des DLR und der ONERA: Der Beitrag des DLR zum Hochgeschwindigkeitshubschrauber RACER erfolgt im Rahmen des gemeinschaftlich von DLR und ONERA durchgeführten Projekts NACOR (New Innovative Aircraft COnfigurations and Related Issues).

airberlin verzichtet auf Antrag für Staatsbürgerschaft

Das Management von airberlin hat entschieden, keine Staatsbürgschaft zur Stützung der angeschlagenen Airline zu beantragen. airberlin CEO Thomas Winkelmann sagte: „Wir hatten eine Voranfrage auf eine Bürgschaft gestellt, da wir im Sinne vorausschauender Unternehmensführung alle Möglichkeiten bei der Restrukturierung der airberlin ausloten. Wir haben jedoch zu keinem Zeitpunkt einen verbindlichen Antrag auf eine Bürgschaft gestellt, und werden auch keinen Antrag stellen.“ Durch erfolgreiche Nachverhandlungen unter anderem bei Leasingverträgen für Flugzeuge sowie durch die Senkung von Vertriebskosten konnten für 2018 bereits Kosteneinsparungen im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich realisiert werden.

Das Unternehmen mache gute Fortschritte bei der Restrukturierung, „Eine Absicherung von Krediten über eine Staatsbürgschaft ist schlichtweg nicht mehr nötig“, so Winkelmann.

Biodetektive am Flughafen Hamburg schon erfolgreich

Vor zwei Monaten sind sie am Hamburg Airport in die Flugsaison 2017 gestartet: sechs Bienenvölker mit insgesamt rund 200.000 Tieren. Jetzt konnte Flughafenimker Ingo Fehr den ersten Honig ernten. Sein Urteil: „Einfach lecker!“

Bereits zum 18. Mal haben die Bienen ihr Quartier am Rande eines kleinen Waldstücks ganz in der Nähe der Start- und Landebahnen bezogen. Von dort aus fliegen sie jeden Tag hinaus in ihr riesiges Revier, das Gelände des Flughafens, dazu die Kleingärten und Parks und die Gewässer ringsum, bieten den Bienen die größte zusammenhängende Grünfläche Hamburgs, größer noch als der Stadtpark. „Insgesamt sind sie auf einer Fläche von bis zu zwölf Quadratkilometern unterwegs“, erläutert der Imker.

Ingo Fehr geht davon aus, dass auch in diesem Jahr insgesamt etwa 160 Kilogramm Honig zusammenkommen werden. „Leider reicht die Menge nicht aus, um ihn zu verkaufen. Das ist so ähnlich wie bei dem Wein vom Stintfang. Stattdessen nutzen wir den Honig für kleine Präsente bei Empfängen und anderen Anlässen“, so der Imker, der seit vielen Jahren hauptamtlich als Umweltingenieur am Airport arbeitet. Trotzdem: Das Arbeitspensum jeder einzelnen Biene ist gewaltig: Jede macht täglich rund 40 Ausflüge und besucht etwa 4.000 Blüten. Für ein Kilo Honig sind etwa drei Kilo Nektar notwendig. Eine Biene sammelt im Laufe ihres Lebens etwa einen Teelöffel Honig.

Wie schon in den Vorjahren, wird der Honig auch diesmal wieder von einem unabhängigen Umweltlabor untersucht. „In all den Jahren wurde uns immer einwandfreie Qualität bescheinigt“, sagt Ingo Fehr. Für Hamburg Airport ist die Honigqualität zugleich ein zusätzlicher Hinweis, dass die Luftgüte einwandfrei ist, da die fleißigen Insekten bei nennenswerter Belastung gar nicht zu ihrem Bienenstock zurückkehren, sondern unterwegs verenden, erklärt der Experte. „Sie sind also auch eine Art Biodetektive.“

Wildbienenprojekt gut angelaufen

Nicht nur Honigbienen, sondern auch viele Wildbienen fühlen sich auf den Grünflächen von Hamburg Airport offenbar wohl. Das vor zwei Jahren zusammen mit der Deutschen Wildtier Stiftung gestartete Projekt zum Schutz von Wildbienen kommt gut voran. „Zusätzlich zu den bereits vorhandenen Grünanlagen auf unserem Gelände haben wir weitere blütenreiche Flächen geschaffen. Insgesamt sind das rund 5.000 Quadratmeter, auf denen die Wildbienen bei uns einen idealen Lebensraum erhalten“, erläutert Imker Ingo Fehr, der sich auch über zunehmende „Nachfrage“ der Tiere für einen Platz in den beiden „Wildbienenhotels“ freut. Eine der hölzernen Konstruktionen befindet sich auf dem oberen Deck des Parkplatzes P4, die andere auf der Terrasse des Airport-Verwaltungsgebäudes.

Mit der Aktion wollen Hamburg Airport und die Deutsche Wildtier Stiftung zum Schutz der hochbedrohten Wildbienen beitragen, die einen wichtigen Beitrag als Bestäuber leisten. Von den in der Roten Liste erfassten 561 Bienenarten in Deutschland sind schon mehr als die Hälfte in ihrem Bestand gefährdet. „Wir freuen uns, dass wir einen kleinen Beitrag leisten können, um der Entwicklung entgegenzuwirken und vielleicht auch auf das Problem aufmerksam zu machen“, betont der Imker. Übrigens: Wildbienen stechen nicht. „Keine Angst also, wenn Ihnen am Airport die eine oder andere begegnet“, sagt Ingo Fehr.

50 Bombardier Q400 für indische SpiceJet

Bombardier Commercial Aircraft berichtet von der International Paris Air Show eine Kaufabsicht (Letter Of Intent, LOI) von SpiceJet aus Indien für bsi zu 50 Flugzeuge des Typs Q400. Darunter sind fest 25 Turboprop-Passagierflugzeuge und weitere 25 als Optionen.

Nach Listenpreisen hat der Kauf demnach einen Wert von 1,7 Mrd. US-Dollar. Die Regionalflugzeuge sollen im schnell wachsenden Markt der Asien-Pazifik-Region eingesetzt werden, wo die Bombardier Q400 für 86 Passagiere Kurz- und Mittelstrecken bedienen sollen. Auf solchen Strecken sind Turbopropflugzeuge deutlich günstiger im Betrieb als Jetflugzeuge.

Die Q400 ist das größte Turbopropflugzeug auf dem Markt, wie der kanadische Hersteller mitteilt. SpiceJet hat seit 2010 schon 15 Maschinen der Q400 erhalten. 20 Flugezuge der Q400 mit einer 78-Sitzkonfiguration werden auf dem heimischen Markt eingesetzt. Insgesamt nennt Bombardier 585 feste Bestellungen für die Q400.

Flughafenfest in Nürnberg zum Tag der Luftfahrt

Am Sonntag, 25. Juni 2017, 11:00 bis 17:00 Uhr, steigt am Albrecht Dürer Airport Nürnberg das große Flughafenfest zum „Tag der Luftfahrt“. Den Besuchern werden vielerlei Attraktionen für die ganze Familie geboten.

Um 11:00 Uhr fällt der Startschuss für das ganztägige Fest am Airport. Und die Faszination Luftfahrt lässt sich schon hautnah auf der Freifläche U1 (neben dem Tower) erleben, wo eine Ausstellung mit Flugzeugen und Vorfeldfahrzeugen zu bestaunen ist. Ebenfalls dabei: der VAG Infobus.

Region präsentiert sich

Nicht weit entfernt, gegenüber dem Tower, lädt das Umweltdorf interessierte Gäste ein: Die Bayerischen Staatsforsten, das Luftamt Nordbayern, der Zeidler Verein (Imkerei), der Landschaftspflegeverband, das Walderlebniszentrum Tennenlohe, der Maschinenring Regnitz-Franken e.V., der Landesbund für Vogelschutz, der Pegnesische Blumenorden sowie die Umweltabteilung des Flughafens stehen mit Informationen, Spiel und Spaß zur Verfügung.

Im Eventpalast läuft ab 11:00 Uhr eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Wirtschaft und Tourismus der Metropolregion Nürnberg zum 60. EU-Jubiläum. Ihre Teilnahme angekündigt haben neben Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe die Leiterin der Congress- und Tourismus-Zentrale Yvonne Coulin, Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas sowie Dirk von Vopelius, Präsident der Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken. Außerdem wird eine Jobmesse zum Thema „Arbeitsmarkt Luftfahrt“ ausgerichtet. Hier finden Sie das Programm mit Lageplan.

Nebenan, auf dem Parkplatz P7, zeigen Flughafenfeuerwehr und Polizei, was sie zu bieten haben: Die Besucher erwartet eine Ausstellung von Geräten und Vorführungen der Polizeihunde. Halbstündige Busrundfahrten über das Vorfeld erlauben einen Blick hinter die Kulissen. Wer abheben möchte, kann dies bei Rundflügen in Kleinflugzeugen des Aero Clubs.

Kostenlos im Oldtimer anreisen

Den Urlaub planen können Gäste beim Reisemarkt in Terminalnähe an Ständen der Airlines Germania, Wizz Air und fly RNA sowie der Städteziele Madrid, Krakau, Bergamo und Dalaman. Auf die kleinen Gäste wartet ein umfangreiches Kinderprogramm mit Aktionsflächen von Playmobil, Tucherland, der Nürnberger Versicherung, TUI, dem Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne, Hüpfburg und Bungee-Trampolin.

Neben den Restaurants und Bistros am Airport wird es wieder eine Foodtruck-Straße geben: 12 Trucks sorgen für Vielfalt – von veganer Küche über RibWich bis Frozen Yogurt ist alles vertreten. Tipp zur Anreise: Zwei Oldtimerbusse der VAG pendeln kostenlos vom Wegfeld zum Flughafen. Parkmöglichkeiten gibt es in den Parkhäusern P1, P2 und P3 in der Zeit von 09:00 bis 18:00 Uhr für max. fünf Euro.

Ferientour druch den Flughafen Lepizig/Halle

Der Besucherservice des Flughafens Leipzig/Halle bietet während der Sommerferien in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen montags bis freitags für alle Ferienkinder zusätzliche Erlebnistouren an.

Während der zweistündigen Rundfahrt lässt sich ein aufschlussreicher Blick hinter die Kulissen des Airports werfen. Die Tour startet im zentralen Check-in-Bereich am Schalter „Flughafen-Führungen“. Im weiteren Verlauf wird das Airport-Geschehen im Terminal und auf dem Vorfeld gezeigt. So erleben die Tourteilnehmer den Flugbetrieb und das Geschehen rund um die Flugzeuge hautnah. Beim Besuch der Flughafenfeuerwehr kann die eindrucksvolle Einsatztechnik bestaunt werden. Während der Führung wird Wissenswertes zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Flughafens Leipzig/Halle vermittelt. Höhepunkt dieses Ferienerlebnisses ist die rasante Busfahrt über eine der Start- und Landebahnen.

Ferientouren – Termine und Preise

Die Ferientouren finden in der Zeit vom 26. Juni bis zum 09. August montags bis freitags immer 13:30 Uhr statt. Sie können direkt beim Besucherservice des Leipzig/Halle Airports zum Preis von acht Euro pro Person gebucht werden.

Für die Teilnahme an einer der Touren sind eine Voranmeldung sowie das Mitführen des Personalausweises (Personen ab 16 Jahre) erforderlich. Anmeldung direkt über ein Buchungs-Tool, Kontakt per E-Mail oder Tel.: 0341 224 1414 (täglich 09:00 bis 17:00 Uhr).

Rettungspilot erhält Blaues Kreuz

Die in Fresach stationierten Besatzungen der ARA Flugrettung kooperieren regelmäßig mit Kollegen von anderen Rettungsdienstorganisationen. Am 13 Juni wurde das besondere Engagement der Station gewürdigt.

Als Dank für die kontinuierlichen Schulungen am RK-1 für die Mitarbeiter der Österreichischen Wasserrettung (ÖWR) Villach erhielt Walter Pürcher, Flugbetriebsleiter der ARA Flugrettung und Pilot in Fresach, das Blaue Kreuz in Bronze. ÖWR Einsatzstellenleiter Wolfram Krenn überreichte Pürcher die Auszeichnung auch als Zeichen der guten und zuverlässigen Zusammenarbeit mit der Flugrettung Fresach.

Die österreichische ARA Flugrettung gemeinnützige GmbH betreibt in Fresach und Reutte professionelle Notfallmedizin mit Notarzthubschraubern. Das Luftrettungsunternehmen mit Sitz in Klagenfurt gehört zur DRF Luftrettung und ist ein nach gültigen Richtlinien für die Luftfahrt lizenziertes Unternehmen mit einem Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC).

ARA Flugrettung

Im Gegensatz zu Hubschrauberbetreibern, die nur in der Wintersaison zu Einsätzen fliegen, leistet die ARA Flugrettung das ganze Jahr über täglich von 07:00 Uhr bis Sonnenuntergang schnelle Notfallhilfe, ob bei lebensbedrohlichen Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall oder bei Verkehrsunfällen.

Der Fresacher Notarzthubschrauber „RK-1“ ist mit erfahrenen Piloten, Notärzten, Windenoperatoren/Notfallsanitätern und Flugrettern besetzt und medizintechnisch voll ausge­stattet. Er wird in Mittel- und Oberkärnten, vor allem in den Gebieten um den Katschberg im Norden, den Weissensee im Westen, das Dreiländereck im Süden und den Wörthersee alarmiert.

Hubschrauber mit Seilwinde

Die in Fresach und Reutte stationierten Notarzthubschrauber sind mit einer Rettungswinde ausgerüstet. Diese Sonderausstattung ist für die Rettung von Verletzten in Bergregionen unbedingt erforderlich. Regelmäßige Rettungsübungen mit der Winde sind für die gesamte Crew, die auf den Hubschraubern der ARA Flugrettung tätig sind, Pflicht. Ebenso müssen sie Kurse zur Fels- und Eisrettung belegen. Auf dem Foto: Walter Pürcher, ARA Flugrettung (Mitte) und Wolfram Krenn, Einsatzstellenleiter Villach der Österreichischen Wasserrettung Landesverband Kärnten (ganz rechts), mit der diensthabenden Crew in Fresach.

Einflug der Golfprofis zur BMW International Open 2017

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Ankunft der ersten Golf-Stars, die an den „BMW International Open 2017“ im Golfclub München-Eichenried teilnehmen. Der Flughafen München ist offizieller Partner des Turniers. Deutschlands bester Golfer und zweifacher Majorsieger, Martin Kaymer (2.v.r.) landete direkt aus Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin, wo die US Open stattfanden.

Zusammen mit dreiweiteren internationalen Golf-Professionals – dem Österreicher Bernd Wiesberger (2.v.l.), dem Engländer Tommy Fleetwood (3.v.l.) und dem Spanier Rafael Cabrera-Bello (4.v.l.) wurden die Golfer auf dem Rollfeld von der Geschäftsführerin Commercial und Security der Flughafen München GmbH, Andrea Gebbeken und dem Leiter BMW Golfsport Marketing International, Christian Masanz (links) begrüßt.