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A320neo verzeichnet Großaufträge in Paris

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GE Capital Aviation Services (GECAS), das Flugzeug-Finanzierungs- und Leasinggeschaft von General Electric, hat auf der Paris Air Show eine feste Bestellung von 100 Flugzeugen der A320neo-Familie unterzeichnet.

Die Flugzeuge werden von Triebwerken LEAP-1A aus dem Hause CFM angetrieben werden. Insgesamt hat GECAS damit fast 600 Flugzeuge bei Airbus in Auftrag, 220 davon sind A320neo.

Einen Folgeauftrag gibt es auch von der Air Lease Corporation aus Los Angeles. Diese hat 12 weitere Flugzeuge des Typs A321neo bestellt. ALC bekommt damit schon 279 Flugzeuge von Airbus, 70 Großraumflugzeuge und 209 Jets mit Einzelgang. Die A321neo wachsen in ihrem Segment gewissermaßen über sich hinaus – auch kurze Langstrecken sollen Airlines mit ihr bedienen können.

MC-21 klappt Fahrwerke ein

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Das Testflugprogramm für den neuen MC-21-300 nimmt Fahrt auf. Das neue Passagierflugzeug hat nun erste Flüge mit eingeklappten Fahrwerken durchgeführt.

Oleg Demchenko, Präsident der Irkut Corporation, sagte, das sei ein großer Schritt für die weiteren Tests. Mit dem ein- und ausgefahrenem Fahrwerk können nun umfassendere Flugmodi erprobt werden. Die Irkut Corporation nimmt auch mit einer Delegation an der Paris International Air Show teil, die am Montag in Le Bourget gestartet ist. Dabei will man insbesondere mit potenziellen Airlinekunden für den neuen Mittelstreckenjet MC-21 ins Gespräch kommen.

High-Tech des DLR auf der Paris Air Show

Am deutschen Gemeinschaftsstand in Halle 2C zeigt das DLR technische Innovationen für ökoeffizientes Fliegen mit geringeren CO2- und Lärmemissionen ebenso wie wegweisende Satellitenprojekte für das globale Monitoring des dynamischen Systems Erde am Boden und in der Atmosphäre, wobei immer größere Datenmengen professionell gehandhabt werden.

Mit den Schwerpunkten Mobilität und Digitalisierung präsentiert sich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) vom 19. bis 25. Juni 2017 auf der diesjährigen Paris Air Show. Darunter sind nicht nur eine Asteroidenmission sowie neue technologische Entwicklungen für Raketentriebwerke, sondern auch Kommunikation durchs All über Laser mit bisher unerreichten Datenraten. Für den 21. Juni 2017 ist zudem die offizielle Vereinbarung zweier neuer Kooperationen des DLR mit Onera und Airbus sowie mit Embraer geplant.

„Als ingenieur-wissenschaftliche Forschungseinrichtung legt das DLR als Partner der Industrie die technologischen Grundlagen für neue Produkte der Luft- und Raumfahrtindustrie,“ betont Frau Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR, „Luft- und Raumfahrt sind aus der modernen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Es gilt, diese Technologien verantwortungsvoll im Interesse der Gesellschaft zu gestalten und nachhaltig einzusetzen. Eine Aufgabe, der sich das DLR im Auftrag der Politik mit Nachdruck widmet.“

Der 52. Aerosalon Paris, als eine der größten Luftfahrtmessen der Welt, bietet auch die Plattform für neue Partnerschaften. Auf der diesjährigen Fachmesse sind Austeller aus mehr als 50 Ländern vertreten, Fachbesucher kommen aus circa 90 Ländern. Einer der Schwerpunkte in diesem Jahr sind Start ups, von denen mehr als 100 ihre Produkte zeigen werden. Begleitet wird die Messe zudem von einem B2B-Meeting-Programm, in dem der Wissens- und Erfahrungsaustausch in Kombination mit der Lösungssuche im Luft- und Raumfahrtsektor im Vordergrund steht.

„Mit der Präsenz auf dem Aerosalon 2017 in Paris demonstriert die deutsche Luft- und Raumfahrtbranche eindrucksvoll ihre Wettbewerbsfähigkeit für die Mobilität der Zukunft. Insbesondere auf dem Gebiet der Digitalisierung, die zunehmend den gesamten Lebenszyklus der Produkte bestimmt, sind Unternehmen aus Deutschland von der Entwicklung bis zum Betrieb vorn mit dabei,“ erklärt Dr. Wolfgang Scheremet, Abteilungsleiter Industriepolitik im Bundeswirtschaftsministerium.

„Die Basis für den Erfolg der Branche bilden neben dem Ideenreichtum der Unternehmen auch die Förderung von Innovation durch das Luftfahrtforschungsprogramm (LuFo) und unsere Raumfahrtprogramme im nationalen und europäischen Rahmen. Durch die interdisziplinären Forschungsarbeiten trägt das DLR als nationale Forschungseinrichtung und Raumfahrtagentur ganz wesentlich dazu und zur Stärkung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes Deutschland bei.“ Das DLR präsentiert im Einzelnen auf dem diesjährigen Aerosalon in Paris folgende Themen aus der Luft und Raumfahrt:

CRISPmulti: Leises und umweltschonendes Triebwerk

Die Effektivität der Schuberzeugung eines Triebwerks steigt, wenn die Geschwindigkeit des Luftstrahls am Triebwerksaustritt reduziert wird. Gleichzeitig sinkt der sogenannte Strahllärm, da die Wirbelbildung am Strahlrand – eine Hauptquelle der Geräuscherzeugung am Triebwerk – abnimmt. Im Projekt CRISPmulti (Counter Rotating Integrated Shrouded Propfan) bilden zwei gegenläufige ummantelte Rotoren den Fan am Einlauf des Triebwerks. Dieses Konzept bietet die Chance, Flugzeugtriebwerke effizienter, umweltfreundlicher und leiser zu machen sowie das Gewicht und den Außendurchmesser zu verringern.

Aerodynamik mit aktiver Strömungskontrolle

Ein technisch hochdetailliertes Modell des größten DLR-Forschungsflugzeugs Airbus A320 ATRA (Advanced Technology Research Aircraft) gibt am DLR-Stand Einblick in aktuelle Forschungsarbeiten zur aktiven Strömungskontrolle. An dem aus 400 Einzelkomponenten bestehenden, modularen Funktionsmodell wird ein Seitenleitwerk mit einem vereinfachten Absaugsystem die HLFC-Technologie (Hybrid Laminar Flow Control) veranschaulichen, die in diesem Jahr im Rahmen des EU-Projektes AFLoNext (Active Flow Loads & Noise Control on Next Generation Wing) erstmals im Flugversuch erprobt werden soll. Des Weiteren wird an dem Modell ein äußerst effizientes UHBR-Triebwerk (Ultra High Bypass Ratio) gezeigt und über aktuelle Tätigkeiten im EU-Projekt Clean Sky 2 zur aktiven Strömungskontrolle am Triebwerk-Flügel-Übergang informiert.

ACCESS und ECLIF – Klimaschonende Flugtreibstoffe

Flugzeugtriebwerke stoßen Rußpartikel aus. Diese wirken als Kondensationskeime für kleine Eiskristalle, die als Kondensstreifen sichtbar werden. Diese können sogenannte länger bestehende Kondensstreifen-Zirren bilden, die heute eine ähnlich große Klimawirkung haben wie alle über mehr als 100 Jahre in der Atmosphäre gesammelten Kohlendioxid-Emissionen des Luftverkehrs zusammen. Eine Beimischung von Biotreibstoff reduziert im Reiseflug die Rußpartikelemissionen eines Flugzeugtriebwerks um 50 bis 70 Prozent gegenüber der Verbrennung von reinem Kerosin.

Dies zeigt eine im Fachjournal NATURE erschienene Studie, die auf gemeinsamen Forschungsflügen der NASA, des DLR und des kanadischen National Research Council (NRC) beruht. Mit der Möglichkeit anhand von Biotreibstoffen die Rußemissionen in Triebwerksabgasen um mehr als die Hälfte zu verringern, öffnet sich ein Weg die Klimawirkung von Kondensstreifen zu reduzieren. Bei weiteren Forschungsarbeiten im Rahmen des DLR-Projekts ECLIF (Emissions and Climate Impact of alternative Fuel) wird sich die NASA bei Forschungsflügen Anfang 2018 in Deutschland beteiligen.

Klimaoptimierte Flugrouten

Um die Klimawirkungen des Luftverkehrs zu reduzieren, werden nicht nur optimierte Flugzeuge und Triebwerke benötigt, sondern auch geänderte Routen. Eine genaue Analyse der tagesgenauen meteorologischen Bedingungen hat gezeigt, dass je nach aktueller Wetterlage die Klimawirkung der Luftverkehrsemissionen um das zehnfache variiert. Hierdurch ergeben sich besondere Einsparpotenziale bei der Klimawirkung des Luftverkehrs, insbesondere durch Optimierung der Nicht-CO2-Emissionen – Stickoxide, Kondensstreifen und Rußpartikel – über die Vermeidung der Bildung von Kondensstreifen und des Klimagases Ozon. Die Ergebnisse einer anhand von Computermodellen durchgeführten 1-Tages- Studie des Nordatlantischen Flugkorridors zeigen, dass leicht veränderte Flugrouten die Klimawirkung durch Kondensstreifen und Ozon deutlich um rund 25 Prozent verringern, wobei die Betriebskosten nur geringfügig um rund 0,5 Prozent steigen.

Deutsch-französische Klimamission MERLIN

Methan (CH4) ist nach Kohlendioxid (CO2) der zweitgrößte Beitrag zur vom Menschen verursachten Klimaerwärmung. Ein von den Vereinten Nationen eingesetztes Wissenschaftlergremium bescheinigte Methan ein 25-fach höheres Potenzial zur globalen Erwärmung als CO2. Um effektiven Klimaschutz betreiben zu können, ist es dringend notwendig, den Zyklus des Treibhausgases Methan besser zu verstehen. Die hochpräzise globale Vermessung des Methangehaltes in der Erdatmosphäre kann nur vom Weltraum aus erfolgen.

Besonders Schlüsselregionen wie tropische Feuchtgebiete, Regenwälder und Permafrost-Regionen sind ohne Satelliten nur schwer zugänglich. Der deutsch-französische Kleinsatellit MERLIN (Methane Remote Sensing LIDAR Mission) soll mit Hilfe eines LIDAR-Instruments (Light Detecting and Ranging) ab 2021 aus einer Höhe von rund 500 Kilometern Methan aufspüren und überwachen. Ziel der dreijährigen Mission des DLR und der französischen Raumfahrtagentur CNES ist unter anderem die Erstellung einer globalen Weltkarte der Methankonzentrationen.

Tandem-L erfasst Erdoberfläche dynamisch

Tandem-L ist ein Vorschlag für eine hochinnovative Satellitenmission zur globalen Beobachtung von dynamischen Prozessen auf der Erdoberfläche in einer bisher nicht erreichten Qualität und Auflösung. Aufgrund seiner neuartigen Abbildungstechniken und seiner enormen Aufnahmekapazität mittels zweier Radarsatelliten, die das nahmensgebende L-Band nutzen, wird Tandem-L dringend benötigte Informationen aus den Bereichen der Bio-, Geo-, Kryo- und Hydrosphäre liefern.

Wichtige Missionsziele sind die globale Messung der Waldbiomasse zum besseren Verständnis des Kohlenstoffkreislaufs, die systematische Erfassung von Deformationen der Erdoberfläche im Millimeterbereich für Erdbebenforschung und Risikoanalyse, die Quantifizierung von Gletscherbewegungen und Schmelzprozessen in den Polarregionen, die großflächige Beobachtung von Meeresströmungen sowie die feinskalige Messung von Variationen in der oberflächennahen Bodenfeuchte. Tandem-L trägt damit entscheidend zu einem besseren Verständnis des dynamischen Systems Erde bei und liefert wichtige bisher fehlende Informationen zu Auswirkungen und Ausmaß von Klimaänderungen.

FireBIRD: Feuerdetektion per Satellit

Die DLR-Satellitenmission FireBIRD ist auf die Feuerfernerkundung aus dem Weltraum ausgerichtet. Dazu zählen das Entdecken und Vermessen von sogenannten Hochtemperaturereignissen und die Bereitstellung der Fernerkundungsdaten für die wissenschaftliche Forschung im DLR und für externe Partner. Das Raumsegment besteht aus den beiden Satelliten TET-1 (Technologie-Erprobungsträger) und BIROS (Berlin InfraRed Optical System).

Satellit TET-1 ist bereits seit Juli 2012 in einer polaren Umlaufbahn und hat den ersten Teil seiner Mission als Technologie-Erprobungsträger erfolgreich abgeschlossen. Satellit BIROS, der am 22. Juni 2016 startete, ist zusätzlich mit einem Antriebssystem für aktive Lage- und Bahnregelung ausgestattet. Hauptnutzlast beider Satelliten ist ein multispektrales Kamerasystem, das im mittleren Infrarot optimal Feuer detektiert und im fernen Infrarot vor allem die Hintergrundtemperatur als Vergleichsgrundlage erfasst.

Laser Communications Terminal

Im Rahmen der globalen Vernetzung verlangt unsere Informationsgesellschaft immer höhere Datenübertragungsraten. Die Satellitenkommunikation bietet eine hervorragende Möglichkeit zur Ergänzung terrestrischer Netze. Die Technologie für den wegweisenden Datenlink stammt aus Deutschland: Das Laserkommunikationsterminal (LCT) wurde vom Raumfahrtmanagement des DLR mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert und federführend von der Tesat-Spacecom GmbH entwickelt. Laser Communication Terminals sind Kernbestandteil des entstehenden satellitengestützten Europäischen Daten-Highways EDRS (European Data Relay System): Im EDRS übertragen Satelliten Daten in Echtzeit per Laser zu Relaisknoten im All und von dort dann zu Bodenstationen auf der Erde.

Kostengünstiges und schubstarkes Raketentriebwerk

Im „Prometheus-Projekt“ arbeiten die französische nationale Raumfahrtagentur CNES, Airbus Safran Launchers/Ariane Group und das DLR gemeinsam an der Entwicklung eines kostengünstigen, schubstarken und wiederverwendbaren Raketentriebwerks, das mit Flüssigsauerstoff (LOX) und Methan angetrieben werden soll. Die Möglichkeiten von Methan reichen von einer Ergänzung zu den derzeitigen Flüssigkeitsantrieben der Ariane-Trägerraketen bis hin zum vollständigen Ersatz von Flüssigwasserstoff. In einer 12-monatigen Testkampagne am Prüfstand P3 des DLR-Standorts Lampoldshausen konnten bereits wichtige Ergebnisse zur Weiterentwicklung notwendiger kritischer Technologien wie beispielsweise der Brennkammer erzielt werden.

Nächstes Ziel ist es nun, einen LOX/Methan-Technologiedemonstrator mit 100 Tonnen Schub unter repräsentativen Bedingungen zu testen. Dieses Triebwerk hat das Potenzial, die Kosten des in den 1980er Jahren entwickelten europäischen Hauptstufentriebwerks Vulcain um den Faktor zehn zu verringern. Die Forschung und Technologieentwicklung im Rahmen des „Prometheus-Programms“ sind seit 2016 Teil des „Future Launchers Preparatory Programme“ der Europäischen Weltraumorganisation ESA.

MASCOT: Landung auf einem Asteroiden

Der Asteroidenlander MASCOT, den das DLR gemeinsam mit der französischen Raumfahrtagentur CNES entwickelt hat, ist unterwegs zum Asteroiden Ryugu (1999 JU3). Am 3. Dezember 2014 begann der „Mobile Asteroid Surface Scout“ an Bord der japanischen Sonde Haysabusa2 seine Reise durchs All. Im Sommer 2018 wird er sein Ziel erreichen. Während der Hayabusa2-Orbiter im dichten Flug über dem Asteroiden Material von seiner Oberfläche „einsaugen“ und zur Erde zurückbringen wird, soll MASCOT auf Ryugu aufsetzen und erstmals in der Raumfahrtgeschichte an mehreren Orten Messungen auf einem Asteroiden durchführen.

Auf den Bildern

Vulcain2: beim Test in Lampoldshausen.

Messung während des Projekts ACCESS: Über Kalifornien folgte die Falcon der mit alternativem Kraftstoff betriebenen DC-8 der Nasa, um den Effekt der Emissionen auf andere Flugzeuge in der Luft zu untersuchen.

Radartechnologie Tandem-L: Mit Tandem-L ist ein Abbild Erde mit einer hohen Auflösung und Wiederholungsfrequenz möglich.

Stand des DLR auf der Paris Air Show: Mit zehn Exponaten vom Triebwerk der Zukunft bis zum Asteroidenländer präsentiert sich das DLR auf der Paris Air Show 2017. Ein technisch hochdetailliertes Modell des größten DLR-Forschungsflugzeugs Airbus A320 ATRA (Advanced Technology Research Aircraft) gibt am DLR-Stand Einblick in aktuelle Forschungsarbeiten zur aktiven Strömungskontrolle.

Schallschutztage informierten Anwohner der Flughäfen Berlin

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) informierte am 16. und 17. Juni bei den Schallschutztagen 2017 Anwohner über das Schallschutzprogramm BER und setzte damit das im vergangenen Jahr begonnene Format fort. Auch in diesem Jahr steht ein Schallschutzteam der FBB für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Anwohner wurden insbesondere über die neuen Schalldämmlüfter informiert und erhielten Hinweise zu den von der FBB angebotenen Modulen. Dazu gaben Baufirmen Auskunft über die bauliche Umsetzung von Schallschutzmaßnahmen. Dr. Manfred Bobke-von Camen, Geschäftsführer Personal der FBB: „Viele Fragen lassen sich am besten im persönlichen Gespräch klären. Mit den Schallschutztagen möchten wir unseren Anwohnern diese Möglichkeit anbieten und an den Erfolg der Schallschutztage 2016 anknüpfen.“ Besucher hatten die Möglichkeit, selbst mit den Experten ins Gespräch zu kommen und sich zur Beauftragung und Umsetzung der Schallschutzmaßnahmen an ihren Häusern zu informieren.

Schallschutztelefon

Die FBB hat die Telefonzeiten des Schallschutztelefons (030-609173500) deutlich ausgeweitet. Die Flughafengesellschaft steht nun für Fragen und Anliegen der BER-Anwohner zu folgenden Zeiten zur Verfügung:

  • Montag 09:00 bis 18:00 Uhr
  • Dienstag 09:00 bis 18:00 Uhr
  • Mittwoch 09:00 bis 19:30 Uhr
  • Donnerstag 09:00 bis 19:30 Uhr
  • Freitag 09:00 bis 16:00 Uhr

Neue Schalldämmlüfter

Im Fokus der Schallschutztage stehen auch die neuen Schalldämmlüfter. Die neuen Lüfter erfüllen die hohen Anforderungen des Schallschutzprogramms BER, sie verfügen über eine hohe Schalldämmung, haben ein sehr niedriges Eigengeräusch und können ausreichend Luft in die Räume transportieren.

Darüber hinaus verfügen die neuen Geräte über eine automatische Be- und Entlüftungsfunktion und erfüllen somit die Anforderungen des Oberverwaltungsgerichts Berlin Brandenburg (Urteil vom 03.05.2016, OVG 6 A 31.14). Mit einer im Gerät verbauten Wärmerückgewinnungsfunktion und hochwertigen Pollenfiltern bringen sie einen deutlichen Komfortgewinn für die Anwohner.

Tausende Häuser nachgerüstet

Das Schallschutzprogramm der FBB hat in den letzten Jahren deutliche Fortschritte gemacht. Fast 20.900 Anträge auf Schallschutzmaßnahmen sind inzwischen bei der FBB eingegangen. Davon sind 90 Prozent abgearbeitet und die Anwohner können die Schallschutzmaßnahmen durch eine Baufirma ihrer Wahl umsetzen lassen. Weitere sieben Prozent der Anträge sind für die FBB derzeit nicht bearbeitbar, da die Anwohner nicht erreichbar sind oder um eine spätere Bearbeitung ihres Antrags gebeten haben. Die restlichen drei Prozent befinden sich derzeit in der Bearbeitung. In rund 2.900 Fällen haben Anwohner bislang Schallschutzmaßnahmen an ihren Häusern komplett oder teilweise umsetzen lassen. Hinzu kommen mehr als 5.200 ausgezahlte Entschädigungen, über die die Anwohner frei verfügen können.

„Wir wollen Baufirmen und Anwohner zusammenbringen und für eine stärkere Umsetzung der Schallschutzmaßnahmen werben“, betont Ralf Wagner, Leiter Schallschutz der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. „Viele Anwohner, denen wir bereits mitgeteilt haben, welche Schallschutzmaßnahmen wir Ihnen erstatten, haben diese noch nicht in Auftrag gegeben“. Die FBB empfiehlt auch allen Anwohnern, die eine reine Entschädigungszahlung erhalten haben, das Geld für die Umsetzung von Schallschutzmaßnahmen zu nutzen und stellt dafür eine kostenfreie Beratung zur Verfügung. Anwohner haben dabei die Möglichkeit, die Schalldämmung an ihrem Haus mit einem unabhängigen Ingenieurbüro zu besprechen.

Auf dem Bild (v.l.n.r.): Dr. Bobke-von Camen, Dr. Herbert Burmeister und Ralf Wagner begrüßen die Gäste bei den Schallschutztagen der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH im Dialog-Forum, ehemalige airportworld, gegenüber Bahnhof Schönefeld.

Le Bourget: Airbus zeigt A380plus

Zum Beginn der Luftfahrtschau in Paris Le Bourget hat Flugzeugbauer Airbus eine Neuauflage seines Riesenjets A380 angekündigt. Dies könnte die eher überschaubaren Stückzahlen des zweistöckigen Passagierflugzeugs ankurbeln. Die technischen Tricks dazu sind aber schon von anderen Flugzeugfamilien bekannt.

Als auffälligstes Merkmal soll die A380plus genannte Version Flügelflossen erhalten. Diese sind bei den Maschinen der neo-Reihe Standard, für die A320ceo gibt es Nachrüstungen. Dadurch verbessert sich der Auftrieb und macht größere Reichweiten oder mehr Nutzlast möglich. Für die A380plus sollen somit vier Prozent Treibstoffersparnis erreicht werden. Dazu kommen Umgestaltungen in der Kabine, womit Airbus in der Standardausführung mit drei Klassen 80 Passagiere mehr unterbringen möchte. An den Triebwerken soll es bisher keine Änderungen geben.

ADV sieht Bestätigung für eigene Flughäfen

Kon­nek­ti­vi­tät ist die Wäh­rung der Flug­hä­fen. Der euro­päi­sche Flughafenverband Air­port Coun­cil Inter­na­tio­nal (ACI) stellte hierzu eine Studie vor. Die Stu­die zeigt, dass Frank­furt (FRA) der am bes­ten ver­netzte Flug­ha­fen der Welt ist. Platz sechs belegt Mün­chen (MUC). Das ADV-Mitglied Zürich (ZRH) belegt Platz 9. Düs­sel­dorf (DUS) ist mit Platz 16 und Berlin-Tegel (TXL) mit Platz 20 erst­mals in den Top 20. Die Stu­die wertete für alle Flug­hä­fen die Anzahl der ange­flo­ge­nen Ziele sowie die Häufig­keit und die Qua­li­tät der Ver­bin­dun­gen aus. Die Stu­die bestä­tigt auch die eigenen Ana­ly­sen, so der Flug­ha­fen­ver­ban­d ADV. Tat­säch­lich ist die Zahl der ange­bo­te­nen Lang­stre­cken­ver­bin­dun­gen im letz­ten Jahr in Deutsch­land rück­läu­fig. Der Interkont-Verkehr ging um minus 0,2 Prozent zurück. Konkurrierende euro­päi­sche Luft­ver­kehrs­stand­orte legen im Interkontinental­ver­kehr teil­weise zwei­stel­lig zu.

Von den inter­na­tio­na­len Flug­ver­bin­dun­gen pro­fi­tie­ren Wirt­schaft und Regionen. Nutz­nie­ßer sind sowohl Geschäfts- als auch Pri­vat­rei­sende. „Ange­sichts der hohen Bedeu­tung der inter­na­tio­na­len Flug­ver­bin­dun­gen für die glo­bal ver­netzte deut­sche Wirt­schaft ist der Rück­gang bei den wich­ti­gen Interkont-Strecken ein Alarmzeichen für den Stand­ort Deutsch­land“, so Ralph Bei­sel, Haupt­ge­schäfts­füh­rer des Flug­ha­fen­ver­ban­des ADV.

Die Kon­se­quen­zen lie­gen aus Sicht der ADV klar auf der Hand: Die internatio­nale Anbin­dung des Luft­ver­kehrs­stand­or­tes Deutsch­land muss ver­bes­sert wer­den – sowohl an den gro­ßen Dreh­kreu­zen als auch an den inter­na­tio­na­len Ver­kehrs­flug­hä­fen in den ande­ren Bun­des­län­dern. Zur Wahrung der inter­na­tio­na­len Konnek­ti­vi­tät ist einer­seits eine wei­tere Liberali­sie­rung des inter­na­tio­na­len Luft­fahrt­mark­tes not­wen­dig; auf der ande­ren Seite sind unsere deut­schen Air­lines von hausge­mach­ten regulatori­schen Fes­seln zu befreien und deren inter­na­tio­nale Wettbewerbsfä­hig­keit zu stär­ken.

„Bombe“ war schlechter Scherz: LKW-Fahrer erhält Hausverbot

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Ein LKW-Fahrer hatte am Freitag für eine kurzzeitige Sperrung der Zufahrt zum Frachtbereich am Köln Bonn Airport gesorgt. Weil er bei der Sicherheitskontrolle eine Kiste im Fahrerhaus nicht überprüfen lassen wollte und im Beisein der Sicherheitskontrollkräfte das Wort „Bombe“ benutzte, wurde die Polizei hinzugezogen. Das fanden die Sicherheitsbediensteten offensichtlich nicht allzu lustig. Die Zufahrt zum Frachtbereich war ab 15:00 Uhr für etwa 20 Minuten gesperrt. Die Polizei ermittelte. Der Flughafen hat dem Fahrer des LKW Hausverbot erteilt.

Nach einer Überprüfung des Gegenstandes stellte sich der Inhalt der Kiste als harmlos heraus.

Baubeginn für Campus zur Lotsenausbildung für die Bundeswehr

Die Deutsche Flugsicherung baut in der Nähe des Fliegerhorstes Kaufbeuren einen Campus für die militärische Flugsicherungsausbildung. Am heutigen Montag fand der erste Spatenstich statt. Prof. Klaus-Dieter Scheurle, Vorsitzender der DFS-Geschäftsführung, Dr. Marcel Huber, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Sonderaufgaben, Stefan Bosse, Oberbürgermeister der Stadt Kaufbeuren, und Joachim Keck, Geschäftsführer der DFS-Tochtergesellschaft Kaufbeuren ATM Training GmbH, gaben damit den offiziellen Startschuss für die Bauarbeiten. Die DFS investiert in den neuen Ausbildungscampus insgesamt 18 Millionen Euro. Er besteht aus einem Schulungsgebäude sowie zwei Unterkunftsgebäuden für 80 Lehrgangsteilnehmer.

Eine Million Euro für neue Simulatoren

Mit der Kaufbeuren ATM Training GmbH hat die DFS Anfang 2017 die Ausbildungsverantwortung für das militärische Flugsicherungspersonal von der Bundeswehr übernommen. Um dafür die technischen Voraussetzungen zu schaffen, hatte die Deutsche Flugsicherung zuvor die Simulatortechnik der Bundeswehr komplett erneuert und dafür bereits rund 1.000.000 Euro investiert, dabei wurden die bisher genutzten analogen Geräte durch moderne, digitale Simulatoren ersetzt. Ebenso erneuert wurde die Software.

Außerdem installierte die DFS einen neuen Towersimulator, ein hochmodernes Rückprojektionssystem mit 16 Laser-Beamern, die eine Auflösung von mehr als 36 Millionen Pixel liefern. Anfang Februar 2017 starteten auf dem Fliegerhorst Kaufbeuren die ersten von insgesamt 60 Kursen, die für dieses Jahr geplant sind. Knapp 160 Lehrgangsteilnehmer wurden seither am Standort ausgebildet. Die im April 2016 gegründete Kaufbeuren ATM Training GmbH hat aktuell 76 Mitarbeiter. Darunter sind 23 Lehrer und Simulationsassistenten, die von der Bundeswehr dauerhaft beigestellt werden.

Standortschließung, Ausbildung verlagert

Grund für den Neubau des Ausbildungscampus ist, dass die Bundeswehr den Standort Kaufbeuren 2022 schließen will; eine Ausbildung in den bisherigen Räumlichkeiten wäre daher nicht mehr möglich. Die DFS hat deshalb ein rund 13.400 Quadratmeter großes Grundstück mit insgesamt vier Unterkunftsgebäuden von der Bundeswehr gekauft, das in direkter Nachbarschaft des Fliegerhorstes liegt. Zwei der Gebäude werden umfangreich modernisiert, zwei sind bereits abgerissen. An dieser Stelle entsteht das neue Schulungszentrum. Auf drei Etagen und einer Fläche von rund 2.400 Quadratmetern finden sich Simulatorräume, Schulungsräume, Büroräume sowie eine Mensa für bis zu 100 Besucher. Auch der neue Towersimulator wird in das neue Schulungszentrum umziehen. Die Eröffnung des Ausbildungscampus ist für Ende 2019 vorgesehen.

Anforderungen „übertreffen“

„Ich bin stolz, feststellen zu können: Der Übergang der Flugsicherungsausbildung von der Bundeswehr auf die DFS-Gruppe ist gelungen“, sagt Prof. Klaus-Dieter Scheurle, Vorsitzender der Geschäftsführung der DFS. Mit dem Neubau des Ausbildungscampus folgt nun ein zweiter wichtiger Schritt. „Die 18 Millionen Euro sind eine Investition in die Qualität der militärischen Flugsicherungsausbildung am Standort. Sie hat eine 60-jährige Tradition, und wir sind stolz darauf, dass wir diese Tradition fortführen dürfen. Wir haben den Ehrgeiz, die hohen Anforderungen, die die Bundeswehr an uns stellt, nicht nur zu erfüllen, sondern zu übertreffen.“

Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist ein bundeseigenes, privatrechtlich organisiertes Unternehmen mit rund 5.550 Mitarbeitern (Stand 31.12.2016). Die DFS sorgt für einen sicheren und pünktlichen Flugverlauf. Die rund 2.000 Fluglotsen lenken täglich bis zu 10.000 Flüge im deutschen Luftraum, im Jahr rund drei Millionen. Die Tochtergesellschaft „DFS Aviation Services GmbH“ vermarktet flugsicherungsnahe Produkte und Dienstleistungen und ist für die Flugverkehrskontrolle an neun deutschen Regionalflughäfen sowie am Flughafen London-Gatwick verantwortlich.

Ju52 fliegt um die Förde zur Kieler Woche

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Die Ju52 „D-AQUI“ kann nach aufwendiger Reparatur an diesem Wochenende wieder starten. Bei der Kieler Woche wird die „alte Tante Ju“ über den hunderttausend Besuchern gemächlich diverse Ehrenrunden drehen.

Lange Zwangspause

Dass die Ju52, unterhalten von der Deutschen Lufthansa Berlin Stiftung (DLBS), schon zum zweiten Mal nach den achtziger Jahren generalüberholt zu neuen Höhenflügen abheben kann, ist einem kompetenten und engagierten Expertenteam von Ingenieuren und Technikern der DLBS und der Lufthansa Technik in Hamburg zu verdanken. Ein komplizierter Mittelholmbruch, aufgetreten im September 2015, machte eine aufwändige Reparatur nötig. Kurz zuvor war die „Tante Ju“ als erstes für den gewerblichen Flugbetrieb zugelassenes historisches Verkehrs-Flugzeug den Status eines „fliegenden technischen Denkmals“ verliehen worden.

Technologisches Neuland am Oldtimer betreten

Die lange Zwangspause – auf die komplette Flugsaison 2016 der Ju52 musste schweren Herzens verzichtet werden – wurde von der DLBS genutzt, um der „Grande Dame der Lüfte“ einen wahren „Jungbrunnen“ zu verpassen. So wurde nicht nur einer der acht Mittelholme – eines der wichtigsten Strukturelemente des aus dem Jahr 1936 stammenden Flugzeugs – erneuert. Bei komplett abmontierten Tragflächen wurde auch die eigentlich erst in einigen Jahren notwendige Erneuerung von Flächenholmen vorgezogen.

Dabei betrat das Technik-Team der DLBS technologisches Neuland; denn einen Austausch der Holme hatte der Flugzeugbauer Hugo Junkers in den 30er Jahren nicht dokumentiert – im Gegensatz zu allen anderen Vorgaben in den Junkers Handbüchern, an die sich die DLBS-Mechaniker auch heute noch akribisch halten. Junkers hatte wohl seinerzeit nicht geahnt, dass seine Ju52 „im Flug“ über 80 Jahre alt werden könnte und einmal neue Flächenholme bekommen müsste. Odyssee durch Amerika

Auch große Stücke der makanten „Wellblechhaut“ wurden durch neue Teile ersetzt. Die bestand in Wirklichkeit schon immer aus Aluminium, auch schon 1936, als das Flugzeug mit der Luftfahrt-Kennung D-AQUI von den Dessauer Junkers-Werken an die damalige Lufthansa ausgeliefert wurde. Der Beginn einer für ein Flugzeug beispiellos bewegten bis dramatischen „Lebensgeschichte“: Schon bald wurde die Ju52 nach Norwegen verkauft, wo sie – mit Schwimmern ausgestattet – mehrere Jahre lang für die Flugverbindung zwischen einzelnen Fjorden sorgte.

Erst gealtert, jetzt mit IFR

Nach dem Krieg erlebte das Flugzeug eine wahre Odyssee mit Einsätzen in Süd- und Nordamerika, unter anderem als Verbindungsflugzeug zu Ölbohrercamps im Amazonas-Gebiet und später als „Iron Lady“ genannte Touristenattraktion auf Flugschauen im amerikanischen Mittelwesten. In erbarmungswürdigem Zustand von Lufthansa Piloten zufällig auf einem Flugfeld im Süden der USA entdeckt, wurde sie 1984 von der Lufthansa gekauft und „nach Hause“ geholt.

Es folgte eine erste, knapp zwei Jahre dauernde Restaurierung und Totalüberholung bei der Lufthansa Technik in Hamburg. Dabei wurde die Ju52 mit leistungsstarken Kolben-Sternmotoren ausgestattet und technisch so aufgerüstet, dass sie vom Luftfahrtbundesamt für den gewerblichen Luftverkehr selbst unter Instrumentenflugbedingungen zugelassen wurde.

Als die „Tante Ju“ wieder flugtüchtig war, wurde im Juni 1986 unter der Ägide des damaligen stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Lufthansa, Reinhardt Abraham, die Deutsche Lufthansa Berlin Stiftung ins Leben gerufen. Ihr gemeinnütziger Zweck: „Förderung von Kultur und Wissenschaft durch die Erhaltung historischen Fluggeräts und Vorführung am Boden und im Flug.“ Dies geschah bis zum Herbst 2015 auf tausend Rund- und Streckenflügen in ganz Deutschland uns im benachbarten Ausland. Insgesamt kam die „Tante Ju“ in den vergangenen 30 Jahren auf über 5.000 Flugstunden. Mehr als 120.000 Fluggäste erlebten dabei an Bord des Oldtimers kurze Zeitreisen in die frühen Jahre der zivilen Luftfahrt und das wunderbare Gefühl der Entschleunigung.

Restaurierung im Ehrenamt

Jetzt schenkten die Ju-erfahrenen Ingenieure, Mechaniker und Elektroniker der DLBS, von Lufthansa Technik und Kaelin Aero Technologies dem „fliegenden Denkmal“ ein erneutes Comeback und den Start in ein „drittes fliegerisches Leben“ – und das mit aller gebotenen Sorgfalt und perfekter Vorbereitung. Am 09. Mai verlies die „wiedergeborene“ Ju52 erstmals den Wartungshangar für ein „Run-up“, einem Testlauf der Motoren. Es folgten Startläufe auf einer Runway des Hamburger Flughafens mit intensiven Tests von Steuerung, Bremsen, Motoren und Elektronik.

Nachdem auch ein erster „Werkstattflug“ reibungslos verlaufen war, flog die Ju52 Mitte Mai – äußerlich noch ein wenig derangiert wegen der vielen mit gelber Rostschutzfarbe bedeckten neuen Teile an Rumpf und Tragflächen – für vier Tage in ein „Painthangar“ im niederländischen Lelystadt. Dort sorgten holländische Spezialisten kostenlos (!) dafür, dass das Wellblechkleid der alten Dame jetzt wieder makellos silbrig glänzt.

Die vergangenen Wochen waren ausgefüllt mit intensivem Pilotentraining und weiteren technischen Checks, ehe in der vergangenen Woche bei einem Flughafenfest im Münsterland erstmals nach knapp zwei Jahren wieder glückliche Oldtimer-Fans als Rundflug-Passagiere mit der „Tante Ju“ abheben konnten. In den kommenden Wochen und Monaten wird die Ju52 – entsprechend dem von der DLBS veröffentlichtem Saison-Flugplan – wieder auf allerleit Flugplätzen und bei Flugschauen in ganz Deutschland zu sehen sein. Bei vielen der anstehenden Rund- und Streckenflügen sind in Folge der langen Zwangspause die meisten der 16 Passagierplätze an Bord der Ju52 bereits ausgebucht. Einzelne freie Plätze sind aber immer noch buchbar, beispielsweise am 17. Juni in Kiel, am 05. Juli in Mainz und am 11. Juli in Erfurt. Und die beste Nachricht für Ju-Fans: Auf einigen der am Wochenende geplanten Rundflüge über der Kieler Förde und den prachtvollen Windjammern sind noch Plätze frei.

Im Flug zum 100. Geburtstag

Und alle, die in dieser Saison nicht mehr zum Zuge kommen, müssen nach Überzeugung von DLBS-Chef Werner Knorr nicht traurig sein. Er ist sich sicher, dass in den nächsten Jahren noch viele tausend Fluggäste an Bord der verjüngten „Tante Ju“ das faszinierende Gefühl der „Entschleunigung“ erleben werden: „Unsere Ju ist jetzt wieder so fit – die wird auch ihren 100. Geburtstag noch fliegend erreichen!“ Un der steht erst im Jahr 2036 an.

Die jeweils 30-, 45- oder 60-minütigen Oldtimer-Flüge mit der Ju52 im Sommerhalbjahr 2017 sollen zwischen 239 und 399 Euro kosten. Flüge lassen sich online buchen, bezahlen und falls gewünscht, als Gutschein ausdrucken.

BepiColombo: Mission zum Merkur vor dem Start

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Von den Planeten des inneren Sonnensystems ist Merkur der am wenigsten erforschte. BepiColombo soll an den vielen verblüffenden Ergebnissen der NASA-Mission Messenger anknüpfen und den Geheimnissen des Planeten mehr denn je auf den Grund gehen. So wird die Sonde die besonderen Eigenschaften der internen Struktur des Merkur und der Erzeugung seines Magnetfelds sowie dessen Interaktion mit der Sonne und dem Sonnenwind untersuchen. BepiColombo ist eine Gemeinschaftsmission von ESA und JAXA, die Merkur-Sonde steht nun vor ihrem Transport zum europäischen Raumflughafen Kourou in Französisch-Guyana, von wo aus sie nächstes Jahr gestartet werden soll.

Das Forschungsprogramm der Mission BepiColombo dürfte unsere Kenntnisse über die Entstehung des Sonnensystems und die Entwicklung von in der nächsten Umgebung ihres Zentralgestirns befindlichen Planeten revolutionieren. Analysiert werden die Eigenschaften und chemische Beschaffenheit der Oberfläche, wie etwa das Wassereis in den in permanentem Schatten liegenden Kratern an den Polen des Planeten Merkur.

Zur Verwirklichung dieser Ziele haben die ESA und die JAXA zwei Orbiter gebaut, die den Planeten von einander ergänzenden Umlaufbahnen aus beobachten werden. Für ihren siebenjährigen Flug zum sonnennächsten Planeten sind die beiden Sonden auf dem Merkur-Transfermodul befestigt.

Zurzeit werden die Raumfahrzeuge in ihrem kompletten Startkonfigurationsverbund endgültigen Tests unterzogen. Am 06. Juli werden sie im Europäischen Zentrum für Weltraumforschung und -technologie (ESTEC) im niederländischen Noordwijk bei einer letzten, von der ESA, der JAXA, Airbus und Thales Alenia organisierten Missionspräsentation zu sehen sein. Im März nächsten Jahres werden die Raumfahrzeuge dann Europa verlassen, um im Oktober planmäßig von Kourou aus gestartet werden zu können.

Kosovaren bekommem Heimatverbindung ab Friedrichshafen

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Einmal wöchentlich wird bald die Fluggesellschaft Air Bucharest die Strecke Friedrichshafen – Prishtina nonstop bedienen. Mit dieser Verbindung wird das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Kosovo direkt erreichbar, was vor allem für die rund 50.000 Mitbürger in der Vier-Länder-Region mit familiären Wurzeln im Kosovo ein äußerst attraktives Angebot darstellt. Bereits ab 24.06.17 kann der Bodensee-Airport diese neue Flugverbindung anbieten. Zum Einsatz kommen Boeing 737 der Fluggesellschaft Air Bucharest.

Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer des Bodensee-Airport Friedrichshafen: „Wir freuen uns, dass neben Belgrad, Tuzla und Skopje nun bereits die vierte Destination in Südosteuropa nonstop mit dem Bodensee-Airport verbunden wird. Dieses Flugangebot richtet sich vor allem an unsere Mitbürger aus dem Kosovo, die aus der Vierländerregion zeitsparend in ihre Heimat fliegen möchten, um dort Familie und Freunde in der „alten Heimat“ zu besuchen.“ Die zunächst bis Mitte September verfügbaren Charterflüge sind direkt über die Reisebüro Prishtina buchbar.

Flugplan von 24.06.2017 – 16.09.2017

Friedrichshafen – Prishtina
Verkehrstag ab / an Flug-Nr.
Samstag 14:40 – 16:40 BUR 614
Prishtina – Friedrichshafen
Verkehrstag ab / an Flug-Nr.
Samstag 11:40 – 13:40 BUR 613

MC-21-300 fliegt weiteres Testprogramm

Am 14. und 15. Juni hat der neue Passagierjet MC-21-300 vom Airfield der Irkutsk Aviation Flugzeugwerke seinen zweiten und dritten Flug absolviert. Auf dem Testprogramm stand zunächst das Verhalten des Flugzeugs bei Start und Landung.

Bei seinem dritten Flug war der MC-21-300 eineinhalb Stunden in der Luft. Dabei wurden die Übergänge der Systeme vom Start in den Reiseflug getestet. Nach Angaben der russischen Hersteller wurden alle Missionsziele ohne Störungen erreicht. Der neue Airliner aus Russland soll mit verschiedenen Triebwerken lieferbar sein und insbesondere durch Flügel aus leichten Verbundwerkstoffen der Konkurrenz voraus und treibstoffsparender sein.

Messflüge für ILS am Flughafen Stuttgart

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) will das neue Instrumentenlandesystem am Flughafen Stuttgart in der Woche vom 19. bis 23. Juni aus Landerichtung 25 (von Osten kommend) vermessen. Dafür sind mehrere Anflüge auf die Landebahn geplant. Diese finden überwiegend am Tag statt, vereinzelt kann es auch zu Vermessungsflügen in der Nacht kommen. Flugsicherung und Flughafen Stuttgart GmbH bitten die Bevölkerung für eventuelle Ruhestörungen um Verständnis. Am Flughafen Stuttgart starten und landen über 10.000.000 Passagiere im Jahr. Rund 55 Airlines verbinden das Land mit über 100 Zielen weltweit.

Messflüge sind gesetzlich vorgeschrieben und notwendig, um die Funktion des Instrumentenlandesystems zu gewährleisten. Sie werden üblicherweise mit einem King Air 350 Propellerflugzeug durchgeführt.

Verband lobt Flughafen München für Konzepte zur CO2-Reduktion

Der europäische Flughafenverband Airports Council International Europe (ACI) hat den Flughafen München auf seiner Jahrestagung in Paris für herausragende Leistungen beim Umwelt- und Klimaschutz ausgezeichnet. Mit der Verleihung des diesjährigen „Eco-innovation award“ wurden die hohen Münchner Umweltstandards und die innovativen Konzepte und Maßnahmen gewürdigt. Dabei war die internationale Jury insbesondere von der systematischen Erfassung von Emissionsdaten und der konsequenten Einhaltung von Reduktionszielen beeindruckt. So betreibt die Flughafen München GmbH ein eigenes, höchst effizientes Blockheizkraftwerk zur Energieversorgung und zur Beleuchtung der Vorfelder wird besonders energiesparende LED-Technik eingesetzt.

Nachhaltiges Bauen, eine Umstellung des Fuhrparks auf E-Mobilität oder die Einführung eines umweltfreundlichen Landeanflugverfahrens sind weitere Bausteine für das beispielhafte Klimaschutzprogramm mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 150 Millionen Euro. Damit verfolgt der Flughafen München das ambitionierte Ziel, trotz des weiter wachsenden Verkehrsaufkommens bis zum Jahr 2030 einen klimaneutralen Flughafen zu betreiben. Dafür sollen seine CO2-Emissionen um 60 Prozent reduziert und die verbleibenden 40 Prozent durch geeignete Klimaprojekte kompensiert werden.

Windkraft soll von intelligenten Rotorblättern profitieren

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Rotorblätter von Windenergieanlagen sind sehr unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt und unterliegen dadurch einer höheren Abnutzung als eigentlich nötig. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat in dem Verbundprojekt SmartBlades Lösungen gefunden, die die Rotorblätter größer, leichter und haltbarer machen.

Ein Rotorblatt einer Windenergieanlage ist inzwischen bis zu 85 Meter lang und dreht sich auf einer Höhe von über 200 Meter, mit dem Vorteil der höheren Energiegewinnung dank größerer Höhe und größerem Durchmesser. Dies hat jedoch zur Folge, dass das überproportional steigende Eigengewicht der Rotorblätter einen großen Teil der Festigkeit der Blätter beansprucht. Dadurch wirken sich wiederkehrende Belastungen der Rotorblätter, die beispielsweise durch Windböen oder die unterschiedliche Windschichtung mit der Höhe entstehen, stärker auf die Lebensdauer der Blätter aus. Gelänge es, diese Belastungen zu reduzieren, könnten Lebensdauer der Blätter sowie Größe weiter gesteigert werden. Beides erlaubt den Betreibern von Windparks einen höheren Energieertrag und somit geringere Stromentstehungskosten.

Ideal wären daher Rotorblätter, die ihre Geometrie bezüglich Lastreduktion und Ertragssteigerung an die lokalen Windeinwirkungen anpassen können: die Smart Blades. Gemeinsam mit dem Fraunhofer IWES und ForWind, dem Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen, hat das DLR im Projekt Smart Blades die Wirkung dieser Technologien im Forschungsverband Windenergie (FVWE) untersucht.

Aktive und passive Technologien

Heraus kamen drei Schlüsseltechnologien für neuartige Rotorblätter, die nun weiter untersucht und entwickelt werden. Die Smart Blades arbeiten mit aktiven oder passiven Technologien, durch die sich einzelne Rotorblätter auf die jeweiligen Windgegebenheiten einstellen können. „Der passive Ansatz wird so bezeichnet, weil er alleine mit den Kräften des Windes arbeitet“, erklärt Dr. Martin Pohl vom DLR-Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik. „Verdreht sich beispielsweise ein Rotorblatt bei starkem Wind und bietet so dem Wind weniger Angriffsfläche, sprechen wir von einer Biege-Torsionskopplung“.

Als eine der aktiven Lösungen untersuchten die Wissenschaftler einen beweglichen Vorflügel am Rotorblatt, der die Effizienz von Windenergieanlagen unter stark schwankenden turbulenten Windbedingungen verbessern kann. Dieser Mechanismus erlaubt es, ein Rotorblatt in einem größeren Windgeschwindigkeitsbereich optimal zu nutzen, indem er besser auf die jeweiligen Strömungsverhältnisse reagieren kann.

Bei der zweiten aktiven Technologie liegt das Augenmerk der DLR-Forscher aber auf den aktiven Mechanismen, die die Hinterkanten eines Rotorblattes verändern. In diesem Fall verfügt die Hinterkante über eigene Antriebe und Motoren, die durch mehrfache Ausschläge pro Sekunde direkt auf Böen reagieren und so Schwingungen ausgleichen können. „Dadurch werden die unterschiedlichen Belastungen und Biegemomente der Blätter reduziert“, erklärt Pohl dieses Verfahren. Die Idee der aerodynamischen Steuerung an der Hinterkante ist nicht neu. Sie kommt aus der Luftfahrt, wo sie in Form von Rudern zur Steuerung von Flugzeugen verwendet wird.

Das gleiche Prinzip kann auch für die aerodynamische Beeinflussung von Windenergierotorblättern verwendet werden. Wesentlich ist dabei jedoch ein Unterschied: Bei den Rudern von Flugzeugen werden in den überwiegenden Fällen Klappen mit Spalten und Gelenken verwendet, da diese Lösung konstruktiv einfach umzusetzen und seit Jahrzehnten bewährt ist. Im Fall von Windenergierotorblättern ist dieser Weg jedoch nicht möglich, da Regen, Staub und Schmutz in die Gelenke und Spalte eindringen und so nach kurzer Zeit zum Ausfall der Klappe führen würden. Aus dem Grund wird eine spaltlose und flexibel verformbare Hinterkante verwendet, die sowohl wasser- als auch staubdicht ist.

Neuartiges Rotorblatt bis 30G

Das DLR hat nach diesem Prinzip ein Modell eines Rotorblattes mit einer aktiven Hinterklappenkante von zwei Metern Spannweite gebaut. Es besteht aus einer flexiblen Glasfaserstruktur, die durch Servomotoren in verschiedene Positionen gebracht werden kann. Die Spaltfreiheit wurde dadurch erreicht, dass Gummiabdeckungen sowohl große Verformungen zulassen, als auch Wasser, Staub, Dreck und Insekten außerhalb des Bauteils halten. Im September 2017 wird dieses Rotorblatt in einer Testanlage in Dänemark Schleuderversuchen ausgesetzt, die die Funktion des Mechanismus im Betrieb und bei einer Fliehkraft bis zum Dreißigfachen der Erdanziehung (30G) unter Beweis stellen sollen. Außerdem soll überprüft werden, inwieweit die Aerodynamik des Rotorblattsegmentes und die Schwingungsdynamik der Versuchsanlage beeinflusst werden können. Dafür ist das Versuchsmodell mit einer Vielzahl an Messsensorik ausgestattet.

Dieses und noch weitere Themen aus den Forschungen rund um adaptive Strukturen – nicht nur im Bereich Windkraft – stehen auch im Zentrum des „Symposiums für smarte Strukturen und Systeme“, das vom 21. bis zum 22. Juni 2017 in Braunschweig stattfindet. Veranstaltet wird die Konferenz von Fraunhofer und dem DLR.

Auf den Bildern

Prinzipdemonstrator der flexiblen Hinterkante Prinzipdemonstrator der flexiblen Hinterkante: Das neuartige Rotorblatt besteht aus einer flexiblen Glasfaserstruktur, die durch Motoren in verschiedene Positionen gebracht werden kann.

Modell des aktiven Rotorblattes: Dr. Martin Pohl bereitet das Modell für die Versuche im September vor. 

Nachfrageschub bringt drittes Germania-Flugzeug nach Dresden

Zum Sommer 2018 wird die Germania Fluggesellschaft ein drittes Flugzeug am Flughafen Dresden fest stationieren und neue Ziele ins Flugprogramm aufnehmen. Das ergibt sich aus dem Rahmenprogramm, das die Airline mit den grün-weißen Flugzeugen ab der sächsischen Landeshauptstadt am Donnerstag buchbar gestellt hat. Neues Ziel ist etwa die griechische Hauptstadt Athen mit zwei wöchentlichen Verbindungen und auch von dort gibt es weitere neue Reisemöglichkeiten. Durch ein bestehendes Codeshare-Abkommen zwischen Germania und der regionalen Fluggesellschaft Sky Express können Reisende ab Dresden unter anderem auf die Inseln Mykonos, Santorini, Paros oder Karpathos umsteigen. Insgesamt sind hier zehn neue Reiseziele im Angebot.

„Wir beobachten eine sehr hohe Nachfrage unseres touristischen Angebots durch Reiseveranstalter, die wir teilweise nicht voll befriedigen können“, sagte Claus Altenburg, Director Sales der Germania Fluggesellschaft, mit Blick auf das laufende Sommergeschäft. „Um dem gesamten Bedarf Rechnung zu tragen, wird das Flugangebot im kommenden Sommer mit einer dritten Boeing 737-700 gestärkt: die bisherigen 33 wöchentlichen Abflüge werden um weitere 14 Abflüge erhöht.“

Öfter als bislang geht es dann auf die griechischen Inseln Kreta, Rhodos und Kos. Auch nach Antalya in der Türkei wird Germania das Flugangebot aufstocken, mit vier wöchentlichen Verbindungen wird das Volumen verdoppelt. Die tägliche Verbindung nach Palma de Mallorca wird fortgesetzt, wie auch das Angebot auf die Kanarischen Inseln.

Germania als Dresdner Homecarrier hat das Potenzial der Region erkannt und sich zum mittlerweile größten Anbieter von touristischen Flügen ab Dresden entwickelt. Mit dem dritten Flugzeug erhalten die Passagiere aus dem Dreiländereck neue Reisemöglichkeiten und zeitliche Flexibilität. Griechenland erfährt als Feriendestination einen sehr dynamischen Aufschwung.

Flüge soll es one-way bereits ab 49 Euro geben, inklusive Steuern und Gebühren und der gesetzlich vorgeschriebenen Luftverkehrsabgabe. Die Fluggesellschaft bietet entgegen dem Trend den bewährten Service an Bord aus kostenfreien Snacks, Softdrinks, Zeitschriften und mindestens 20 Kilogramm Freigepäck. Im Geschäftsmodell vereint Germania die Bereiche Linien-, Charter- und Werksverkehr. Zusammen mit der Schweizer Schwestergesellschaft Germania Flug AG betreibt das Unternehmen derzeit 27 Flugzeuge.

Zufahrten zum Hamburger Flughafen eingeschränkt

An diesem Wochenende beeinträchtigen zwei Straßensperrungen die An- und Abfahrt vom und zum Hamburg Airport. Reisende und Abholer aus dem Norden sollten Anfahrtshinweise auf der Seite des Flughafens Hamburg berücksichtigen und gegebenenfalls mehr Zeit einplanen. Passagiere aus dem Süden sind dieses Mal nicht betroffen. Eine Sperrung erstreckt sich von heute Abend bis einschließlich Montag früh, die andere lediglich von Samstag  Abend bis Sonntag Nachmittag.

Folgende Sperrungen beeinträchtigen die An- und Abfahrt vom und zum Hamburg Airport:

  • 16.-19. Juni: Sperrung der Oldesloer Straße (B 432) Richtung Flughafen

Von Freitag, 16. Juni 2017, 22:00 Uhr, bis Montag, 19. Juni 2017, 05:00 Uhr, ist die Oldesloer Straße (B 432) im Bereich der A7-Unterführung in Richtung Hamburg Airport für 55 Stunden gesperrt. Damit verbunden ist eine Teilsperrung im Bereich der A7-Ausfahrt Schnelsen-Nord, die den anreisenden Verkehr aus dem Norden in Richtung Flughafen betrifft. Ebenfalls betroffen sind Anreisende aus dem Hamburger Stadtteil Schnelsen.

17.-18. Juni: A7-Vollsperrung zwischen Henstedt-Ulzburg und Kaltenkirchen

Vom 17. Juni 2017, 20:00 Uhr, bis 18. Juni 2017, 14:00 Uhr, ist die A7 zwischen den Anschlussstellen Henstedt-Ulzburg und Kaltenkirchen in beide Richtungen voll gesperrt. Von dieser Sperrung sind An- und Abreisende aus dem Norden betroffen.

Tierunterkunft am Flughafen Düsseldorf in Betrieb

Auf einer Fläche von insgesamt 134 Quadratmetern finden Hunde, Katzen, Kleintiere sowie Vögel Platz am Flughafen Düsseldorf. Allesamt Tiere, die mit dem Flugzeug aus dem Ausland (Nicht-EU und Non-Schengen-Bereich) einreisen und deren Papiere nicht vollständig sind oder bei denen ein Krankheitsverdacht besteht. Ein Team der Flughafen Düsseldorf Cargo GmbH (FDCG) nimmt sich der Tiere in enger Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt Düsseldorf an. Für bis zu 72 Stunden. Ist danach noch nicht alles geklärt, nehmen Tierheime in der Landeshauptstadt die „Bewohner“ bei sich auf. Im ersten Moment erinnert der Bau an einen modernen Bungalow.

Die puristische Holzlamellenverkleidung reicht bis vor die Fenster – und versteht sich blind mit den dunkelgrauen Stahlelementen. Wer einen Blick ins Innere wirft, erkennt allerdings: Hier handelt es sich um die neue Tierverwahrstation des Düsseldorfer Airports. „Grob gesagt, ist das Gebäude in zwei Flügel mit unterschiedlichen Eingangsbereichen unterteilt“, erklärt Massoumeh Raissi, projektleitende Architektin des Flughafenbereichs „Technische Planung und Bau“. „Linkerhand werden Vögel untergebracht. Rechterhand können wir bei Bedarf gleichzeitig bis zu fünf Hunde, mehrere Katzen sowie diverse Kleintiere aufnehmen.“ Alle Bereiche verfügen, gemäß der Vorgaben des Veterinäramts, über Fenster. Durch die Holzbauweise werden sie über Lamellen leicht abgedunkelt und sorgen so auch bei Sonnenschein für ein angenehmes Raumklima. Die Beheizung und Kühlung des Gebäudes erfolgt über eine energiesparende Multisplit-Wärmepumpenanlage. Wasserschläuche an den Wänden und Bodenabläufe in allen Bereichen sorgen dafür, dass die Bereiche für die Tiere einfach gereinigt werden können. Darüber hinaus sind spezielle Untersuchungs-, Lager- und Kühlräume vorhanden.

„Die neue Tierverwahrstation am Airport ist beispielhaft“, so Dr. Klaus Meyer, Leiter des Veterinäramts der Stadt Düsseldorf. „Die Bauweise mit Holzfassade lässt sich daher einfach umsetzen und an die Umgebung anpassen. Das Gebäude selbst ist robust, äußerst zweckmäßig und entspricht allen hygienischen Standards. Wir überlegen daher, sie als Prototypen für weitere neue Tierstationen an anderen Standorten zu verwenden.“

Die neue Tierverwahrstation befindet sich gegenüber des Düsseldorf Air Cargo Centers (DACC) im Osten des Flughafengeländes. Betrieben wird es von der Flughafengesellschaft, der Flughafen Düsseldorf GmbH (FDG). Ein Team aus acht Mitarbeitern der Airporttochter FDCG verpflegt die Tiere und wurde daher in speziellen Lehrgängen dementsprechend ausgebildet. Vier dieser Mitarbeiter wurden zusätzlich hinsichtlich der Life Animal Regulations (LAR) der IATA, International Air Transport Association, geschult.

Passagiere, die ihr Haustier mit auf Reisen nehmen möchten, sollten sich bereits vor der Buchung bei ihrer Airline über die dort geltenden Richtlinien sowie beim Konsulat des entsprechenden Urlaubslandes über die Ein- und Ausfuhrbestimmungen sowie einzuhaltende Tierschutzbestimmungen schlau machen. Wer darüber nachdenkt, ein Straßen- oder Heimtier einzuführen, sollten sich ebenfalls vorab über die geltenden Bestimmungen in Deutschland in Kenntnis setzen. Beispielsweise auf der Website des Veterinäramts Düsseldorf Weitere „tierische“ Reise- und Einreisebestimmungen hat zudem unter anderem der Zoll hier zusammengefasst.

Erster Platz im Dreamliner – CL6710 in der Business Class

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Nach der gefeierten Marktvorstellung des CL6710 2014 wird der neue Business-Class-Sitz für die Langstrecke von Recaro Aircraft Seating nun erstmals eingebaut – in einem Boeing 787 Dreamliner, dessen Kabine komplett mit Recaro Flugzeugsitzen ausgestattet ist. Der preisgekrönte Sitz überzeugt mit seinem ansprechenden Design, einem flachen Bett und direktem Zugang zum Gang.

Vom CL6710 hat man immer einen eigenen Bereich mit direktem Zugang zum Gang. Sitzlänge, Sitzbreite und die verschiedenen Sitzpositionen des CL6710 laden ein, sich auszustrecken und auszuruhen, auf Knopfdruck verwandelt sich der Sitzbereich dabei in einen Relaxsessel oder ein komplett flaches Bett. Positionsänderungen werden in einem idealen, vordefinierten Winkel durchgeführt, die den Körper des Fluggasts jederzeit optimal und sicher im Sitz unterstützen.

Anpassung an Airlinewünsche

„Unser Business-Class-Sitz CL6710 lässt keine Wünsche für einen angenehmen Langstreckenflug offen“, sagt Dr. Mark Hiller, geschäftsführender Gesellschafter bei Recaro Aircraft Seating. „Wir bieten den Passagieren ergonomischen Komfort und ein herausragendes Platzangebot bei gleichzeitig attraktiv geringem Gewicht. Zudem zeichnet sich der CL6710 durch sein hochwertiges Design aus und ermöglicht eine effiziente Raumnutzung in der Kabine.“ Der CL6710 Langstrecken-Sitz wurde am Recaro Hauptsitz in Schwäbisch Hall entwickelt und wird aktuell auch dort gefertigt.

Der Business-Class-Sitz CL6710 hebt erstmals in den Boeing 787 Dreamlinern der Fluggesellschaft EL AL ab. Die Airline hat das neue Flugzeug kürzlich der Öffentlichkeit vorgestellt. Das obere Staufach sowie das Design des CL6710 wurden kundenspezifisch angepasst. Die Airline wird 15 Flugzeuge der Modelle B787-9 und B787-8 mit Recaro Sitzen ausstatten, weitere sind geplant. Neben dem CL6710 kommen mit dem PL3530 und dem CL3710 auch in der Premium Economy und der Economy Class Recaro Sitze zum Einsatz.

Flughafen Wien will CO2-neutral werden

Um mehr als 27 Prozent hat der Flughafen Wien seine CO2-Emissionen seit 2012 reduziert und plant noch weitere Maßnahmen. Für diese erfolgreichen Anstrengungen wurde dem Wiener Airport nun vom internationalen Dachverband der Flughäfen (ACI, Airport Council International) das Level 3-Zertifikat im Rahmen des weltweiten CO2-Reduktionsprogramms verliehen. Im Rahmen des 4-stufigen „Airport Carbon Accreditation System (ACAS)“ verpflichten sich Flughäfen weltweit, ihre CO2-Emissionen ganzheitlich und nachhaltig zu reduzieren. Als nächstes Ziel möchte der Flughafen Wien nun ein komplett CO2-neutraler Betrieb werden.

„Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sind für den Flughafen Wien wichtige Unternehmensziele und die Level 3-Zertizifierung durch ACI bestätigt, dass wir hier sehr erfolgreich unterwegs sind. Die Ergebnisse der letzten Jahre zeigen, dass es möglich ist, wirtschaftlich erfolgreich zu sein und Kosten und Energieverbrauch zu senken. Bis 2022 wollen wir den CO2-Ausstoß im Vergleich zu 2012 um 30 Prozent reduzieren. Langfristig soll der Flughafen Wien ein CO2-neutraler Betrieb werden.“, so Dr. Günther Ofner und Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Flughäfen wollen CO2 reduzieren

Von 2012 bis 2016 konnte der Flughafen Wien seine CO2-Emissionen um rund 27 Prozent und den spezifischen Strombedarf pro Verkehrseinheit um 14,2 Prozent durch laufendes ökologisches Engagement und kontinuierliche Verbesserungen, die in überwiegendem Maße auch Kosteneinsparungen mit sich bringen, reduzieren. Im Jahr 2016 beliefen sich die CO2-Emissionen auf 34.175 Tonnen (1,34 kg/Verkehrseinheit) nach 46.876 Tonnen (1,95 kg/Verkehrseinheit) im Jahr 2012. Im selben Zeitraum (2012 bis 2016) wurden der Treibstoffverbrauch der Fahrzeuge am Flughafen Wien um 10,3 Prozent sowie der Gesamtenergiebedarf um 6,7 Prozent verringert, trotz einer Steigerung der Verkehrseinheiten um 5,7 Prozent.

Das Airport Carbon Accreditation System (ACAS) ist ein ausschließlich für Flughäfen entwickeltes Programm zur Bilanzierung und Reduktion von beeinflussbaren CO2-Emussionen am Standort. Dabei werden auf Basis internationaler Normen die Treibhausgasemissionen von Airports mit einer unabhängigen Überprüfung der errechneten CO2-Bilanz erfasst und Reduktionsziele festgelegt – mit dem Ziel, ein CO2-neutraler Flughafen zu werden. Der Weg dorthin erfolgt in vier Stufen: Der Flughafen Wien wurde bereits im Jahr 2013 Level 1 zertifiziert, 2015 erfolgte der Aufstieg zum Level 2. Um Level 3 zu erreichen, müssen alle Standort ansässige Unternehmen in die CO2-Optimierung eingebunden werden.

Flughafen Wien ist Level 3-zertifiziert

Level 3 hat der Flughafen Wien jetzt erreicht. Dazu waren umfangreiche Erhebungen der Emissionen erforderlich, die auch den Flugverkehr und den landseitigen Verkehr beinhalten. Neben der zusätzlichen Darstellung der CO2-Emissionen des gesamten LTO-Zyklus (Landing and Take-off/ Start und Landung unterhalb von 1.000m) und des CO2-Ausstoß durch Triebwerksprobeläufe, durch Bodenabfertigungsgeräte von Dritten, des gesamten Strombezuges des Standortes Flughafen Wien (inkl. Mieter und anderer Unternehmen am Standort) sowie des gesamten landseitigen Verkehrs, verursacht sowohl durch an- und abreisende Passagiere als auch Mitarbeiter waren Maßnahmen gefordert, die unternehmensübergreifend zu einer Verringerung des gesamten CO2-Ausstoßes beitragen.

CO2-Ausstoß bis 2022 weiter senken

Darüber hinaus hat sich die Flughafen Wien AG das Ziel gesetzt, den CO2-Ausstoß pro Verkehrseinheit bis 2022 im Vergleich zu 2012 um 30 Prozent zu senken. Dazu sind Investitionen in Energieeffizienz und CO2-Reduktionsmaßnahmen von bis zu 30 Millionen Euro vorgesehen. So wurden schon 2016 zwei Photovoltaik-Anlagen mit über 2.000 Solarmodulen auf einer Gesamtfläche von rund 3.200 m² in Betrieb genommen und erzeugen mehr als 500.000 kWh Solarstrom pro Jahr. Eine weitere Anlage wird 2017 am Dach des Air Cargo Centers entstehen und mit rund 5.000 m² eine der größten Photovoltaikeinrichtungen Österreichs sein.

Durch Umrüstung der Beleuchtungsanlagen und Klimaeinrichtungen, Optimierung der Fernleitungssysteme sowie Investitionen im Fuhrparkbereich konnten bereits nachhaltige Verbesserungen in der Energieeffizienz erreicht werden. Bis 2020 soll der Flughafen-Fuhrpark umfassend auf elektro- und erdgasbetriebene Fahrzeuge umgestellt werden, bereits heute betreibt der Flughafen Wien eine der größten Erdgasauto-Flotten Österreichs. Durch die Umstellung von dieselbetriebenen auf künftig 30 Stück elektro-betriebene Catering-Hubwägen werden jährlich rund 275.000 Liter Diesel eingespart.

Nürnberg und Hamburg bekommen Lyon und Nantes als Ziel

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Die Air France-Tochter Hop! verbindet ab 04. September 2017 Nürnberg sechsmal pro Woche mit Lyon. Zum Einsatz kommt eine Embraer ERJ 145 mit 50 Sitzplätzen (auf den Bildern). Auch eine Verbindung ab Hamburg nach Nantes startet im Herbst. Jeweils werden Anschlüsse innerhalb Frankreichs möglich.

Von Lyon aus haben die Passagiere beste Anbindung an das Streckennetz von Hop! Air France in Europa, etwa nach Göteborg, Florenz und Rom. Innerhalb Frankreichs sind 14 Destinationen optimal erreichbar, darunter solche, die nicht über Paris-Charles de Gaulle angeboten werden, wie Caen, Metz-Nancy, Lille, Poitiers und Straßburg. Der Transfer in Lyon ist schnell und einfach, die Mindestumsteigezeit liegt bei nur 25 Minuten.

Lyon ist die Hauptstadt der Region Auvergne-Rhône-Alpes im Südosten Frankreichs und mit rund 506.000 Einwohnern nach Paris und Marseille die drittgrößte Stadt des Landes. Die Altstadt sowie ein Teil der Halbinsel sind Weltkulturerbe der Unesco.

Flüge Nürnberg – Lyon

Flugnummer Abflug Nürnberg Ankuft Lyon Flugtage
AF7062 06:45 Uhr 07:55 Uhr Montag – Freitag
AF7062 07:40 Uhr 08:50 Uhr Samstag
Flugnummer Abflug Lyon Ankunft Nürnberg Flugtage
AF7063 20:10 Uhr 21:40 Uhr Montag – Freitag & Sonntag

Hamburg – Nantes

Ab 29. Oktober 2017 verbindet Hop! Hamburg dazu dreimal pro Woche mit Nantes. Diese Strecke wird mit Flugzeugen des Typs Bombardier CRJ 1000 und 700 mit 70 bis 100 Sitzplätzen geflogen.

Flug AF7059 startet montags, mittwochs und freitags jeweils um 12:55 in Hamburg und landet um 14:50 Uhr in Nantes. Von Nantes an die Hansestadt hebt Flug AF7058 an den gleichen Tagen um 10:15 Uhr ab mit Ankunft um 12:15 Uhr in Hamburg. In Nantes haben die Passagiere aus Hamburg gute Anschlussmöglichkeiten zu weiteren französischen Zielen wie Lille, Saint Nazaire, Lyon, Marseille, Montpellier und Toulouse. Alle Flüge sind ab sofort buchbar.

ESA mit Pavillion auf der Paris Air Show

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Am Montag, den 19. Juni wird in Le Bourget die 52. internationale Pariser Luft- und Raumfahrtausstellung eröffnet. Die ESA ist mit ihrem Pavillon vertreten, der sich in der Nähe des Luft- und Raumfahrtmuseums zwischen den beiden maßstabsgetreuen Ariane-1- und Ariane-5-Modellen befindet. Die ESA stellt dort Europas ehrgeizige Missionen und Vorhaben in allen Bereichen der Raumfahrt vor, wobei der Schwerpunkt auf den jüngsten Erfolgen und anstehenden Herausforderungen steht. Kernthema einer Präsentation zu Beginn ist die von ESA-Generaldirektor Jan Wörner propagierte „Raumfahrt 4.0“ – ein neues Zeitalter für den Raumfahrtsektor, der sich von einer den Regierungen einiger weniger Raumfahrtnationen vorbehaltenen Domäne zunehmend hin zu einem Sektor mit verschiedensten unterschiedlichen Akteuren weltweit wandelt.

So entwickeln sich die Aktivitäten vom öffentlichen hin zum Privatsektor, von der lokalen auf die globale Ebene und von den Hochschulen hin zu den Bürgern. Die von der ESA herausgestellten Vorhaben reichen von der Weltraumwissenschaft über die Raumfahrttechnologie, künftige Pläne für die bemannte Raumfahrt, die robotische Exploration und Raumtransportsysteme bis hin zu satellitengestützten Diensten und Anwendungen. Im zentralen Forum sind jeden Tag verschiedene themenbezogene Veranstaltungen geplant, die alle das übergreifende Konzept „Raumfahrt 4.0“ gemein haben.

Extra Flughafentouren zu den Ferien in Dresden

Am Flughafen der sächsischen Landeshauptstadt können Ferienkinder bei informativen und spannenden Führungen viel erleben. Der Kundendienst organisiert ab 25. Juni Mini-, Maxi- und Sommerabendtouren. Dabei erkunden die Teilnehmer zunächst kurz das Terminal-Gebäude und durchlaufen eine Sicherheitskontrolle. Danach geht’s im Vorfeldbus zur Flugzeugabfertigung. Wer die Maxi- oder Abendtour gebucht hat, lernt auch die Löschtechnik der Flughafenfeuerwehr kennen, zum Beispiel das 1.250 PS starke Fahrzeug „Panther 8×8“.

Mini-Tour (60 Minuten)

  • Jeden Dienstag und Freitag in den sechs sächsischen Sommerferienwochen, Beginn: 11:00 Uhr, maximal 30 Personen
  • Preis je Kind ohne Ferienpass: fünf Euro, mit Ferienpass: vier Euro (Ferienpass mitbringen!), Preis für jeden Erwachsenen: sieben Euro

Maxi-Tour (90 Minuten)

  • Jeden Dienstag und Freitag in den sechs sächsischen Sommerferienwochen, Beginn: 14:00 Uhr, max. 30 Personen
  • Preis je Kind: sieben Euro, Preis für jeden Erwachsenen: zehn Euro

Sommerabend-Tour (90 Minuten)

  • Sonntags vom 25. Juni bis 20. August 2017, Beginn: 18:30 Uhr, max. 30 Personen
  • mit Vorführung des Löschfahrzeuges „Panther“
  • Preis je Kind: acht Euro, Preis für jeden Erwachsenen: 12 Euro

Für alle Touren ist eine Anmeldung erforderlich: Tel. 0351-8813300 und -3360 oder per E-Mail. Das Filmen und Fotografieren ist möglich (außer an der Sicherheitskontrolle). Treff- und Endpunkt ist jeweils die Flughafen-Information im Terminal (Erdgeschoss).

Radarsatellit TerraSAR-X kreist seit einer Dekade

Fünf Jahre sollte er sich im All beweisen und einzigartige Aufnahmen von der Erde liefern. Nun ist der deutsche Radarsatellit TerraSAR-X doppelt so lange im Einsatz und ein Ende noch auf Jahre nicht in Sicht.

Dabei gibt es auch noch viel zu tun. Seit dem Bilderbuchstart am 15. Juni 2007 vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur ist die Mission TerraSAR-X des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein beständiger auf Erfolg. „TerraSAR-X steht seit zehn Jahren für herausragende Forschungs- und Entwicklungsleistungen und Satellitenbetrieb auf höchstem Niveau. Bis heute setzt diese Satellitenmission Standards in Genauigkeit und Bildauflösung.

Formation ermöglicht neue Dimension der Vermessung

Dank seiner weltweit einzigartigen Radartechnologie hat TerraSAR-X eine neue Ära in der Fernerkundung eröffnet und den Weg für die ebenso erfolgreiche Nachfolgemission TanDEM-X bereitet. Ich freue mich, dass beide Satelliten bis heute vollständig funktions- und leistungsfähig sind“, betont Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR.

TerraSAR-X und sein 2010 gestarteter Zwilling TanDEM-X fliegen seit 2010 im engen Formationsflug. Gemeinsam erstellen sie hochaufgelöste dreidimensionale Bilder der Erdoberfläche. Das spezielle Missionskonzept von TanDEM-X, mit der bistatischen Radarinterferometrie im Weltall, ist bis heute ein Alleinstellungsmerkmal und wurde am DLR-Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme entwickelt.

Aber mit TerraSAR-X und ihrer Nachfolgemission TanDEM-X wurde auch auch industriepolitisch Neuland betreten, TerraSAR-X war das erste Raumfahrtprojekt, das als eine Public Private Partnership – kurz PPP – zwischen dem DLR und der Raumfahrtindustrie abgeschlossen wurde. Initiiert vom Raumfahrtmanagement im DLR mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Big Data für die Erdbeobachtung

303.714 Aufnahmen hat der Satellit bereits geliefert. Die Daten werden über ein weltweites Netzwerk von Bodenstationen empfangen und von den Experten des DLR-Earth Observation Center (EOC) verarbeitet und ausgewertet. Bereits die ersten Analysen dokumentieren unbestreitbare Details des Klimawandels, unter anderem den Rückzug von Gletschern weltweit. Rund 1.000 Wissenschaftler aus mehr als 50 Ländern nutzen heute den Datenschatz für ihre Forschungsarbeiten – und die Nachfrage steigt. Für die Umwelt- und Klimaforschung sind die globalen Radaraufnahmen von besonderem Wert. Den langfristigen Zugang sichert das DLR im Deutschen Satellitendatenarchiv in Oberpfaffenhofen.

So hat das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum bisher mehr als 1,85 Millionen Kommandos an TerraSAR-X gesendet und mit weiteren 1,4 Millionen Kommandos den ihn umkreisenden Satelliten TanDEM-X gesteuert. Eine besondere Herausforderung, ob in der Entwicklung oder im Betrieb, war und ist der „Doppelhelix-Tanz“ der beiden Radarsatelliten.

Die engste Formation zwischen TerraSAR-X und TanDEM-X wurde 120 Meter senkrecht zur Flugrichtung geflogen – bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 7,6 Kilometer pro Sekunde. Die herausragenden Leistungen und Erfolge beruhen dabei nicht zuletzt auf der engen interdisizplinären Zusammenarbeit im DLR. In Oberpfaffenhofen haben knapp 100 Mitarbeiter aus vier DLR-Instituten ihre Kompetenzen verknüpft, so dass sie seit nunmehr zehn Jahren die gesamte Prozesskette der Mission TerraSAR-X und TanDEM-X beherrschen.

Die Zukunft

Die außergewöhnliche Lebensdauer des Satelliten ist dem sorgfältigen Betrieb und der robusten Bauweise zu verdanken. Erst rund die Hälfte des Treibstoffvorrats ist verbraucht und der Leistungsstand der Batterien liegt bei etwa 72 Prozent, so dass die Experten auf weitere fünf Jahre mit TerraSAR-X hoffen. Auch Zwillingssatellit TanDEM-X zeigt keine Anzeichen von Müdigkeit, so dass bis zum Herbst 2017 weitere hochaufgelöste Höhenbilder erstellt und der globale Datensatz ergänzt werden. Der Fokus liegt auf Gebieten, die starke Veränderungsprozesse aufweisen und dadurch von besonderem wissenschaftlichem Interesse sind. Dazu zählen die Küstengebiete der Antarktis, Grönland und Permafrostgebiete und die Amazonas-Regenwaldgebiete.

„Die neuen Aufnahmen dienen zugleich auch zur Demonstration und Vorbereitung von Tandem-L: Mit Tandem-L haben die Wissenschaftler des DLR eine neue Satellitenmission konzipiert, die den Wandel der Erde beobachtet – zehn Jahre lang, im Wochentakt, hochgenau und in 3D. Für Wissenschaft und Politik wären solche Daten von unschätzbarem Wert“, erläutert Prof. Dr. Hansjörg Dittus, Mitglied des DLR-Vorstandes für Raumfahrtforschung und Technologie.

In Hinblick auf Ausmaß und Auswirkungen von Klimaänderungen etwa könnte Tandem-L wichtige und bis heute fehlende Informationen bereitstellen – für verbesserte wissenschaftliche Prognosen und darauf aufbauend gesellschaftspolitische Handlungsempfehlungen. Das Konzept baut auf den Erfahrungen und herausragenden Erfolgen der Missionen TerraSAR-X und TanDEM-X auf. Erhält der Missionsvorschlag „grünes Licht“, wird Tandem-L die Radarfernerkundung 2022 in die nächste Ära der Technologien und Anwendungen überführen.

Mit der X-Band SAR Linie hat sich Deutschland über Jahrzehnte eine weltweit anerkannte Expertise und Alleinstellungsmerkmal erarbeitet. Um diese Führungsrolle auch zukünftig sicherzustellen, wird im DLR-Raumfahrtmanagement an der Fortführung der X-Band-Linie gearbeitet. Die Zukunft liegt in einer noch höheren Auflösung bei gleichzeitig größerer Streifenbreite. Hiermit sollen die wissenschaftlichen, hoheitlichen und kommerziellen Bedarfsträger kontinuierlich mit Daten versorgt werden.

Über die Mission

TerraSAR-X wurde im Auftrag des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie realisiert. Es ist der erste deutsche Satellit, der im Rahmen einer so genannten Public Private Partnership (PPP) zwischen dem DLR und der Airbus Defence and Space GmbH (vormals Astrium) realisiert wurde: Die Nutzung von TerraSAR-X-Daten für wissenschaftliche Zwecke liegt in der Zuständigkeit des DLR, das auch die Konzeption und Durchführung der Mission sowie die Satellitensteuerung übernimmt. Die Airbus Defence and Space GmbH beteiligte sich an den Kosten für Entwicklung, Bau und Einsatz des Satelliten. Die Infoterra GmbH, eine eigens zu diesem Zweck gegründete Tochtergesellschaft der ehemaligen Astrium GmbH, übernahm die kommerzielle Vermarktung der Daten.

Auf den Bildern

Das erste TerraSAR-X-Bild – Russland westlich von Wolgograd: Das erste TerraSAR-X-Bild, welches das Verarbeitungssystem des DLR lieferte, zeigt eine Region in der südrussischen Steppe etwa 500 Kilometer nordöstlich des schwarzen Meeres und circa 50 Kilometer westlich von Wolgograd.

Reykjavík im Spotlight – Isländische Hauptstadt Reykjavík: Die TerraSAR-X Aufnahme zeigt eine Detailansicht der Küstenstadt. Mit dem „Staring Spotlight“-Modus blickt der Satellit auf das etwa 6km x 3km große Stadtgebiet und seine besonderen Strukturen. So ist beispielsweise im oberen Bildbereich der Hafen zu erkennen oder inmitten der Stadt der große Tjörnin See, an dessen Nordufer sich das Rathaus befindet. Auch das Wahrzeichen von Reykjavík , die Hallgrímskirche, tritt rechts des Sees im Stadtbild hervor.

Berüchtigte Vulkane – Vulkangebiet an der Südküste Islands: Das TerraSAR-X-Bild stammt vom 25. November 2014, wenige Wochen nach dem Ausbruch des Gletschervulkans Bardarbunga (Markierung 2). Die Spuren der Vulkanaktivitäten sind deutlich zu erkennen – ein großflächiges Lavafeld unterhalb des Zentralvulkans Askja (Markierung 3). Ein weiterer „berüchtigter“ Gletschervulkan befindet sich weiter westlich an der Küste (Markierung 1): Der Ausbruch des Eyjafjallajökull im April 2010 und seine darauffolgende Aschewolke brachte den Flugverkehr über Europa tagelang zum Erliegen. Die Radaraufnahme erfasst die Südküste Islands auf etwa 260 km x 210 km. Dazu wurde der „Wide ScanSAR“-Modus genutzt. Es ist der neueste der insgesamt fünf Aufnahmemodi von TerraSAR-X und ermöglicht die Abbildung extrem großer Gebiete.

Feststellung von Gletscherbewegungen: Anhand der TerraSAR-X-Daten lassen sich Gletscherbewegungen genau ermitteln. Rot umrandet sind Seen unter dem Eis.

TerraSAR-X Satellitenbild von Las Vegas (USA). TerraSAR-X liefert eine einzigartige geometrische Genauigkeit. Mit sechs Bildmodi werde eine Auflösung von 25 cm bis 40 Meter erreicht. Sogar die Wärmeausdehnung von Gebäuden lässt sich damit erfassen. Das ist etwa für Bauprojekte, deren Überwachung und Sicherheit interessant.

Lufthansa Cargo bekommt Performance-Auszeichnung in Italien

Lufthansa Cargo wurde mit der höchsten Branchenauszeichnung in Italien als beste Frachtfluggesellschaft 2016 ausgezeichnet. Der renommierte Quality Award for Overall Performance wurde dem Carrier von der A.N.A.M.A. verliehen, dem italienischen Verband der Luftfrachtspediteure. Aber Lufthansa Cargo erhielt nicht nur den Hauptpreis für die beste Gesamtleistung, sondern war darüber hinaus für vier von fünf weiteren Kategorien nominiert. So belegte die deutsche Luftfrachtgesellschaft den ersten Platz für Safety & Security, jeweils den zweiten Platz in den Kategorien Innovation und All Services und den dritten Platz in der Customer Satisfaction-Wertung.

Die A.N.A.M.A.-Vorsitzende Marina Marzani unterstrich die Gründe für die Ehrung der Lufthansa Cargo: „Für ihr umfangreiches Streckennetz und das breite Kundenangebot, für ihre Zuverlässigkeit und weil der Vorstand von A.N.A.M.A. anerkennt, dass die Fluggesellschaft auch hält, was sie verspricht.“ Thomas Egenolf, Vice President Western Europe, fühlte sich geehrt, den Preis im Namen der Gesellschaft entgegennehmen zu dürfen: „Ich freue mich sehr, dass uns diese renommierte Auszeichnung zum zweiten Mal verliehen wurde. Ein großes Dankeschön an die italienische Luftfrachtbranche und mein großartiges Team in Italien.“

Seit 2012 zeichnet der italienische Verband der Luftfrachtspediteure jedes Jahr die führenden General Sales Agents, Handling Agents und Airlines im Land aus. Die Preise in den einzelnen Kategorien werden nach Umfrageergebnissen vergeben. Darüber hinaus werden herausragende Persönlichkeiten geehrt und der begehrte Quality Award for Overall Performance vom Präsidium des Verbandes verliehen. Lufthansa Cargo ist die einzige Fluggesellschaft, die jetzt schon zweimal den Quality Award for Overall Performance bekommen hat.

Eurowings baut DUS – MUC aus und steuert Wien an

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Ab dem 29. Oktober 2017 nimmt die Fluggesellschaft Eurowings den Flughafen Wien-Schwechat in ihr Flugprogramm ab Dortmund auf. Wien 21:30 Uhr. Die Landeshauptstadt Österreichs ist eine der attraktivsten Metropolen in Europa und bietet neben dem Stephansdom, der Spanischen Hofreitschule oder dem Schloss Schönbrunn eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. Der Flughafen Wien ist zugleich ein Knotenpunkt für Flüge nach Osteuropa und in den Nahen Osten und Heimatflughafen zahlreicher Airlines. Ebenfalls mit Beginn des Win terflugplans 2017/18 trägt die Eurowings auch der starken Nachfrage nach München-Verbindungen Rechnung und ergänzt die drei täglichen Flüge um einen weiteren Umlauf.

Durch diese Ergänzung ist Dortmund perfekt mit München verbunden. Die Möglichkeiten, attraktive Drehkreuzverbindungen zu erreichen, werden damit nochmals erhöht.

  • Montag bis Freitag
  • Dortmund 10:20 Uhr
  • München 11:25 Uhr
  • München 12:05 Uhr
  • Dortmund 13:15 Uhr

„Mit der Neuaufnahme von Wien in den Flugplan und der Ausweitung der München-Verbindung steigert Eurowings das Angebot in Dortmund signifikant. Dass damit eine Fluggesellschaft, die ihre Wurzeln in Dortmund hat, wieder zum Wachstum am Airport beiträgt, freut mich ganz besonders“, kommentiert Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager. Die Nachricht über die Kapazitätserhöhung erreichte am Rande der heutigen Sitzung auch die Mitglieder des Aufsichtsrates der Flughafen Dortmund GmbH. Das Gremium zeigte sich über die damit verbundenen Entwicklungsperspektiven ebenfalls optimistisch.

MUC-Chef Michael Kerkloh jetzt Präsident des ACI

Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH (FMG), wurde in Paris zum Präsidenten des Airport Council International (ACI), dem europäischen Dachverband der internationalen Verkehrsflughäfen gewählt. Kerkloh ist seit vielen Jahren im Board des ACI Europe und bekleidete zuletzt das Amt des ersten Vizepräsidenten. Der ACI Europe vertritt die Interessen von über 500 Flughäfen in 45 europäischen Ländern. Kerkloh war zuletzt vier Jahre lang Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) und gehört dem Präsidium des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) an.

„Die europäischen Flughäfen stehen derzeit vor großen Herausforderungen. Dazu gehören die zunehmenden Kapazitätsengpässe an den großen europäischen Luftverkehrsdrehkreuzen, die stetig steigende Kosten für Sicherheit im Luftverkehr, der Strukturwandel innerhalb der Airlinebranche und die Verminderung von Emissionen. Diese Themen stehen ganz oben auf der Agenda, bei der die grenzüberscheitende Zusammenarbeit der Airports eine Schlüsselrolle spielt“, erklärte Kerkloh anlässlich seiner Wahl.

Seit September 2002 steht Michael Kerkloh an der Spitze der Flughafen München GmbH. Er ist Vorsitzender der Geschäftsführung und bekleidet zugleich das Amt des Arbeitsdirektors. Unter seiner Leitung entwickelte sich Bayerns Tor zur Welt zu einer der führenden und wirtschaftlich erfolgreichsten europäischen Luftverkehrsdrehscheiben mit zuletzt über 42 Millionen Fluggästen.

Panda an Bord: Flug aus Chengdu direkt nach Berlin

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Pandas vor dem Abflug – und wie bereitet man einen Panda-Flug vor? Woraus besteht das Panda-Catering an Bord? Diese Fragen rund um das Thema Panda-Transport beantworteten Jörg Bodenröder, Leiter Tiertransporte und Tierschutzbeauftragter Lufthansa Cargo und der Leitende Zoo-Tierarzt Dr. Andreas Ochs. Denn: Pandabären landen in Berlin!

Die wichtigste Frage – wann die Pandas in Berlin landen: Voraussichtlich gegen 14:00 Uhr wird es soweit sein, erwartet wird die MD-11F aus Chengdu auf dem Flughafen Berlin Schönefeld am 24. Juni. „Diesen Transport mit zu verantworten ist für uns auch eine Auszeichnung unserer langjährigen Expertise im artgerechten Tiertransport. Wir freuen uns, unsere umfassende Erfahrung in die Zusammenarbeit einfließen zu lassen und erstklassigen Service zu bieten“, so Jörg Bodenröder.

Als Ergänzung zum Lufthansa-First-Class-Angebot erhalten auch alle tierischen Passagiere mit Lufthansa Cargo einen optimalen Rundumservice. Dieser beginnt bei der artgerechten Unterbringung am Gateway des Frankfurter Flughafens über den Transport in speziellen, gemeinsam mit Züchtern und Tierärzten entwickelten Containern und reicht bis zur intensiven Betreuung durch geschultes Personal in der Luft und am Boden. Mit der „Frankfurt Animal Lounge“ bietet Lufthansa Cargo zudem eine der modernsten Tierstationen an einem Flughafen weltweit – eine Art „First Class Lounge“ für die tierischen Passagiere.

Flug für die Pandas umgeleitet

Die Frankfurter Animal Lounge werden die Berliner Pandas jedoch nicht kennenlernen, denn der Linienflug von Peking nach Frankfurt wurde für die beiden VIP-Fluggäste extra über Chengdu und Berlin umgeleitet. „Mit 42 Großtierställen, 39 Hundeboxen, speziellen Klimakammern oder Schwarzlichtpositionen zur Untersuchung von Zierfischen, haben wir für jedes Tier die passende Lösung“, erklärt Jörg Bodenröder, der bereits seit 2001 bei Lufthansa Cargo arbeitet. „Die häufigsten Tiere, die wir transportieren sind Fische. Zootiere sind, oft allein aufgrund der Größe ein besondere Herausforderung, der wir uns gerne stellen“, sagt Bodenröder weiter. Die neue Pandaanlage in Berlin soll von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Chinas Staatspräsident Xi Jinping eröffnet werden.

Die beiden Pandas werden von zwei Tierpflegern aus Chengdu und dem Leitenden Zoo-Tierarzt Dr. Andreas Ochs begleitet. Der berichtet auch schon von den kleinen Details des Transports: „Versorgt werden Meng Meng und Jiao Qing unterwegs mit ausreichend Bambussnacks. Eine Tränke ist selbstverständlich auch in der Transportbox vorhanden. Wir können die Tiere während des gesamten Fluges jederzeit besuchen und sicherstellen, dass es ihnen gut geht.“ Auch für das kleine Geschäft unterwegs ist gesorgt: Die Transportbox ist mit Saugmatten ausgelegt, sodass Herr und Frau Panda im Fall der Fälle trocken und ohne Geruchsbelästigung ihre Reise fortsetzen können. Die kalkulierte Flugzeit von Chengdu über Novosibirsk nach Berlin beträgt rund 12:20 Stunden.

Auf dem Foto: Dr. Andreas Ochs (l.), leitender Tierarzt Zoo Berlin, und Jörg Bodenröder, Leiter Tiertransporte und Tierschutzbeauftragter Lufthansa Cargo.

Fast 7 Prozent Passagierplus am Vienna Airport im Mai

Im Mai 2017 stieg das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) um 7,5 Prozent auf 2,8 Mio. Reisende. Kumuliert von Januar bis Mai 2017 nahm das Passagieraufkommen um 9,1 Prozent auf 11,1 Mio. Reisende zu. Auch der Standort Flughafen Wien entwickelte sich mit einem Passagierplus von 6,7 Prozent von Januar bis Mai 2017 sehr gut. Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen im Mai 2017 um 6,0 Prozent gegenüber dem Mai des Vorjahres auf 2.227.839 Reisende an.

Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm um 4,9 Prozent und die Anzahl der Transferpassagiere um 9,3 Prozent zu. Die Flugbewegungen gingen im Mai 2017 um 0,6 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres leicht zurück. Beim Frachtaufkommen verzeichnete der Flughafen Wien einen Rückgang von 5,6 Prozent im Vergleich zum Mai des Vorjahres.

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Osteuropa stieg im Mai 2017 um 15,4 Prozent an, was vor allem auf die zusätzlichen Flugverbindungen nach Russland zurückzuführen ist. Westeuropa verzeichnete ein Plus von 4,0 Prozent. Das Passagieraufkommen in den Fernen Osten stieg im Mai 2017 um 4,5 Prozent an, jenes in den Nahen und Mittleren Osten sank um 6,5 Prozent. Nach Nordamerika stieg das Passagieraufkommen um 6,0 Prozent an, nach Afrika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit plus 15,2 Prozent positiv.

Ein starkes Passagierplus gab es im Mai 2017 für den Flughafen Malta mit einem Zuwachs um 14,4 Prozent. Auch in Kosice gab es einen erfreulichen Anstieg um 8,7 Prozent.

Verkehrsentwicklung Mai 2017

Mai 2017 Veränderung in % Januar – Mai 2017 kumuliert Veränderung in %
Flughafen Wien (VIE)
Passagiere 2.227.839 +6,0 8.911.461 +6,7
Lokalpassagiere 1.640.677 +4,9 6.662.072 +6,8
Transferpassagiere 580.400 +9,3 2.206.516 +6,2
Flugbewegungen (an + ab) 20.500 -0,6 86.995 -1,6
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking) 23.441 -5,6 113.048 -1,2
Malta Airport (MLA, vollkonsolidiert)
Passagiere 548.354 +14,4 2.060.885 +21,1
Lokalpassagiere 545.680 +14,7 2.046.494 +21,1
Transferpassagiere 2.016 +171,7 9.212 +248,4
Flugbewegungen (an + ab) 4.008 +12,5 15.324 +16,0
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking) 1.224 +4,0 6.000 +5,9
Flughafen Kosice (KSC, at-Equity-Konsolidiert)
Passagiere 32.233 +8,7 139.377 +9,4
Lokalpassagiere 32.233 +8,7 139.377 +9,4
Transferpassagiere
Flugbewegungen (an + ab) 483 +5,7 2.138 +11,7
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking) 3 -84,2 17 -57,2
Flughafen Wien und Beteiligungen (VIE, MLA, KSC)
Passagiere 2.808.426 +7,5 11.111.723 +9,1
Lokalpassagiere 2.218.590 +7,2 8.847.943 +9,9
Transferpassagiere 582.416 +9,5 2.215.728 +6,5
Flugbewegungen (an + ab) 24.991 +1,4 104.457 +0,9
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking) 24.668 -5,2 119.065

Lufthansa nennt neue Langstrecken ab ihren Hubs

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Lufthansa erweitert ihr Streckennetz und nimmt im Sommer 2018 ab Frankfurt und München neue Interkontinental-Destinationen auf. Eine besondere Rolle nehmen dabei die Flaggschiffe Airbus A380 der Lufthansa ein.

Neue Strecken ab Frankfurt

San Diego (USA) ist die zweitgrößte Stadt im US-Bundesstaat Kalifornien und die achtgrößte der Vereinigten Staaten. Die Stadt liegt im Südwesten von Kalifornien nahe der Grenze zu Mexiko. Wegen des angenehmen Klimas wird San Diego von seinen Bewohnern als „America’s Finest City“ bezeichnet. Die Stadt lockt mit ihren kilometerlangen Stränden nicht nur Urlauber an, sie ist auch Zentrum der Biotech- und Telekommunikationsindustrie. San Diego wird Lufthansa ab Sommer 2018 fünfmal die Woche ab Frankfurt anbieten.

Neue Strecken ab München

Lufthansa nimmt im Sommer 2018 die Strecke München – Singapur wieder in den Flugplan auf. Gleich fünfmal die Woche geht es dann aus der bayrischen Landeshauptstadt in die lebendige Wirtschaftsmetropole in Asien. Darüber hinaus stockt Lufthansa ab München ihre Frequenzen nach Chicago (USA) deutlich auf. Statt bisher siebenmal in der Woche fliegt Lufthansa nun zehnmal aus Bayern in die „Windy City“ am Michigan-See.

Gute Nachrichten für Münchener Airbus A380-Fans: Ab Sommer 2018 werden die Langstreckenziele Los Angeles, Hongkong und Peking von der bayerischen Landeshauptstadt aus mit einem Airbus A380 angeflogen. Daher wird Lufthansa fünf ihrer 14 bestellten A380 in München stationieren. Es ist das größte und schwerste Passagierflugzeug der Welt: Mit seinen knapp 73 Metern Länge, 24 Metern Höhe und 560 Tonnen Startgewicht hat der A380 Platz für 526 Fluggäste. Bis zu 500 neue Arbeitsplätze entstehen dadurch an dem Standort.

5 Sterne Fliegen – A380 für die Langstrecke

„Mit der A380 bieten wir unseren Kunden in München ein Premium-Flugzeug an einem 5‑Sterne-Hub,“ sagt Harry Hohmeister, Mitglied des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG und verantwortlich für das Ressort Hub Management. „In den vergangenen Jahren haben wir große Fortschritte in der Steuerung unserer Drehkreuze gemacht. Wir haben Prozesse harmonisiert und integriert. Das bedeutet, dass wir jetzt auch unsere Flugzeuge viel flexibler an unseren Standorten einsetzen können. Qualität, Effizienz und Wachstumsmöglichkeiten sind dabei für uns maßgeblich.“ In den nächsten zwei Jahren soll darüber hinaus die Lufthansa-Langstreckenflotte am Standort München um zwei weitere Flugzeuge wachsen. Auf dem Foto: Skyline von San Diego.