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Ferienflieger Germania nimmt Nürnberg – Athen auf

Germania hat am Montag ihre neue Direktverbindung zwischen Nürnberg und Athen aufgenommen. Immer montags und donnerstags fliegt die grün-weiße Airline in der Sommersaison zwischen beiden Städten nonstop und ermöglicht für beide Seiten neue Reisemöglichkeiten.

Claus Altenburg, Director Sales bei Germania, und Dr. Michael Hupe, Flughafengeschäftsführer, haben die neue Route offiziell eröffnet. Der erste Flug von Nürnberg nach Athen startete pünktlich um 10:45 Uhr mit 129 Gästen an Bord. Griechenland gehört in diesem Sommer zu einem der am meisten nachgefragten Länder. Neben der Hauptstadt Athen locken auch zahlreiche Inseln in den weiß-blauen Urlaub, die nun noch einfacher erreicht werden können. Durch ein Codeshare-Abkommen mit der griechischen Partner-Airline Sky Express können Germania-Kunden in Athen auf Flüge zu über zehn Inseln umsteigen. Zu ihnen gehören unter anderem Kreta, Santorini, Mykonos, Paros, Karpathos, Zakynthos, Chios, Syros oder Naxos.

Dr. Michael Hupe, Flughafengeschäftsführer: „Germania ist ein wichtiger und verlässlicher Partner. Wir freuen uns, dass sich die Airline entschlossen hat, ihr Angebot ab Nürnberg nochmals zu erweitern. Die Verbindung nach Athen ist eine Bereicherung für unseren Flugplan. Nicht nur die Stadt selbst ist ein spannendes und abwechslungsreiches Urlaubsziel, auch die Möglichkeit weitere Inseln zu entdecken ist äußerst attraktiv.“

Claus Altenburg, Director Sales der Germania Fluggesellschaft: „In Nürnberg finden wir sehr gute Bedingungen, unsere Sommerangebot voranzubringen. Deshalb haben wir uns entschlossen, Athen hier zu starten und sehen uns schon jetzt bestätigt für ein langfristiges Engagement.“ Tickets nach Athen soll es es one-way ab 69 Euro, inklusive Steuern und Gebühren sowie bereits der gesetzlich vorgeschriebenen Luftverkehrsabgabe, geben.

Mai 2017 für Fraport starker Monat

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Mit einem Zuwachs um 5,7 Prozent auf 5,6 Millionen legten die Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen im Mai 2017 erneut deutlich zu. Belebend wirkte sich eine im Vergleich zum Vorjahresmonat geringere Zahl an Feiertagen aus. Zudem war der Mai 2016 insgesamt von einem eher schwachen Passagieraufkommen und witterungsbedingten Annullierungen geprägt. Kumuliert über die Monate Januar bis Mai 2017 lag der Zuwachs bei 4,3 Prozent. Das Cargo-Aufkommen stieg im Berichtsmonat um 5,1 Prozent auf 186.547 Tonnen, das höchste Mai-Volumen der vergangenen sechs Jahre. Gestützt wurde das Wachstum durch die verbesserte wirtschaftliche Lage insbesondere im Industriesektor der Eurozone und entsprechend gestiegenen Exporten.

Die Zahl der Flugbewegungen nahm um 1,8 Prozent auf 41.915 Starts und Landungen zu, die Summe der Höchststartgewichte lag mit 2,6 Millionen Tonnen leicht über dem Vorjahresmonat (plus 0,2 Prozent). Die internationalen Fraport-Beteiligungen zeigten ebenfalls eine sehr positive Entwicklung. Der slowenische Flughafen Ljubljana verbuchte einen Anstieg von 25,5 Prozent auf 146.257 Fluggäste. Der Flughafen Lima (Peru) begrüßte im Berichtsmonat knapp 1,7 Millionen Passagiere, ein Plus von 4,4 Prozent. Die beiden Twin Star Airports im bulgarischen Varna und Burgas erreichten gemeinsam einen Zuwachs von 3,8 Prozent auf 238.128 Passagiere.

Die 14 griechischen Flughäfen erreichten im Mai – dem ersten vollen Monat seit der Übernahme und Konsolidierung der Flughäfen durch Fraport – ein Wachstum von insgesamt 7,4 Prozent auf rund 2,6 Millionen Passagiere. Besonders deutlich fiel das Wachstum bei den Flughäfen Zakynthos (plus 27,4 Prozent), Kos (plus 18,8 Prozent), Mykonos (plus 16,0 Prozent) sowie Santorini (plus 14,1 Prozent) aus.

Den türkischen Airport Antalya nutzten rund 2,6 Millionen Fluggäste, was einem Zuwachs von 38,3 Prozent entspricht. Der deutsche Beteiligungsflughafen in Hannover zählte 543.639 Passagiere, ein Anstieg von 9,5 Prozent. Ebenfalls positiv entwickelten sich der Airport in St. Petersburg (Russland) mit einem Wachstum von 26,0 Prozent auf rund 1,4 Millionen Fluggäste und der chinesische Flughafen Xi’an mit einem Plus von 14,0 Prozent auf rund 3,4 Millionen Passagiere.

Dassault Falcon 7X zum Heavy-Maintenance-Check bei Ruag

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Ruag Aviation hat seinen ersten Heavy-Maintenance-Check einer Dassault Falcon 7X erfolgreich abgeschlossen. Dies war einer von drei so genannten C-Checks, die Ruag Aviation im autorisierten Service Center für Dassault Falcon-Flugzeuge in Genf zeitgleich durchgeführt hat.

Bei den beiden anderen handelte es sich um einen 3C- und einen 2C-Check an Flugzeugen vom Typ Dassault Falcon 2000. Der Besitzer der Falcon 7X konnte sein Flugzeug im Rahmen einer offiziellen Feier dieses Meilensteins pünktlich entgegennehmen. Mit der erfolgreichen Auslieferung der Daussault Falcon 7X endeten drei parallele Instandhaltungsprojekte, die im Februar 2017 bei Ruag Aviation in Genf begonnen hatten.

Das Heavy-Maintenance-Projekt stellte das Team von Ruag vor neue Herausforderungen. Der erste Dassault Falcon 7X C-Check lief gleichzeitig mit zwei C-Checks von Flugzeugen des Typs Dassault Falcon 2000. Die Spezialisten von Ruag Aviation definierten neue Prozesse, lösten neue SAP-Workflows aus und integrierten die zusätzlichen temporären Arbeitskräfte in das bestehende Team.

„Das ist ein Meilenstein für uns“, sagte David Ricklin, General Manager Site Genf, Ruag Aviation. „Wir sind stolz auf die Leistung unseres Teams. Unsere Mitarbeiter haben Professionalität und Engagement gezeigt, um qualitativ hochwertigen Service zu liefern. Sie sind mit präziser Planung und genau koordinierten technischen Abläufen an ihr erstes Falcon-7X-Projekt herangegangen“, so David Ricklin weiter. „Die Kundenzufriedenheit sei hoch gewesen, da die Inspektion nach Plan und innerhalb des Budgets verlaufen und das Flugzeug zum gewünschten Zeitpunkt wieder einsatzbereit gewesen sei“

Diese Neuerungen erforderten noch mehr Disziplin und Konzentration von der gesamten Organisation, um den Projekterfolg sicherzustellen – vom Wartungs- und Betriebsmanagement bis hin zu den Technikern und den Support-Spezialisten in der Werkstatt. Gemeinsam arbeitete das Team in Doppelschichten, um das hohe Arbeitsaufkommen zu bewältigen und die pünktliche Lieferung der Flugzeuge zu garantieren.

„Unsere Mitarbeiter, unsere Einrichtungen und unsere Prozesse haben als Ganzes funktioniert und dabei Flexibilität, Reaktionsfähigkeit und hervorragende Teamarbeit gezeigt – für unsere Kunden und deren Flugzeuge“, erklärt Stéphane Ruh, Maintenance Manager, Ruag Aviation. „Die Kunden verlassen sich auf die vollständige Transparenz unserer Projekte und auf termingerechte Lieferung. Und wir verlassen uns auf unser gesamtes Team, das mit seinen Fähigkeiten, seiner Effizienz und seinen bewährten Verfahren dafür sorgt, dass Ruag Aviation die Erwartungen erfüllt“, so Stéphane Ruh. Ruag Aviation ist ein Entwicklungsbetrieb nach EASA Part 21/J, ein Herstellungsbetrieb nach EASA Part 21/G und ein Instandhaltungsbetrieb nach EASA Part 145.

Recaro erhält Auszeichnung als Arbeitgeber

Recaro Aircraft Seating gehört weltweit zu den besten Arbeitgebern im Mittelstand. Dies bestätigt das Top Employers Institute, das die Personalführung und -strategie sowie die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter des Flugzeugsitzherstellers in einer unabhängigen Untersuchung genau unter die Lupe nahm.

Das Top Employers Institute zeichnet einmal im Jahr die weltweit besten Arbeitgeber in mehreren Kategorien aus. Die herausragenden Leistungen des schwäbischen Traditionsunternehmens Recaro Aircraft Seating als Arbeitgeber hat das Institut dieses Jahr erstmals in der Kategorie Mittelstand zertifiziert. „Wir sind sehr stolz darauf, erneut die renommierte Auszeichnung des Top Employers Institutes zu erhalten“, sagt Peter Müller, Executive Vice President Finance & Administration bei Recaro Aircraft Seating.

Die Jury würdigte die außerordentliche Konzentration des Unternehmens auf die Mitarbeiterorientierung, die stetige Verbesserung des Arbeitsumfelds und die kontinuierliche Investition in die Mitarbeiterentwicklung. Recaro erhielt als einziger Betrieb der Luft- und Raumfahrtbranche einen der begehrten Top-Employers-Titel. Bereits im Jahr 2016 überzeugte Deutschlands größter Flugzeugsitzhersteller die Jury als Top Arbeitgeber für Ingenieure.

Die international anerkannte Auszeichnung des Top Employers Instituts erhalten Unternehmen nur, wenn sie in verschiedenen Kategorien hohe Anforderungen erfüllen. Alle teilnehmenden Unternehmen durchlaufen während des Zertifizierungsprogramms einen einheitlichen Untersuchungsprozess. Das dabei abgefragte und bewertete Spektrum umfasst die Kategorien Talentstrategie, Personalplanung, Onboarding, Training und Entwicklung, Performance Management, Führungskräfteentwicklung, Unternehmenskultur, Karriere & Nachfolgeplanung und Compensation & Benefits.

„Vergleichbar bessere Arbeitsbedingungen als im Markt üblich für unsere Mitarbeiter zu schaffen ist ein großes Anliegen für uns bei Recaro. Die Zertifizierung durch das Top Employers Institute sehen wir als Bestätigung für unsere Investitionen in diesem Bereich, aber auch als Antrieb uns stetig auf Basis der Erkenntnisse zu verbessern“, sagt Fabian Nickel, Director Human Resources bei Recaro Aircraft Seating. „Durch diese Auszeichnung wird sichtbar, dass wir einer der attraktivsten Arbeitgeber in der Luft- und Raumfahrtbranche sind.“

Neue Airline fliegt besonders Ski-Touristen ab Hamburg nach Sitten

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Mit dem schweizerischen Sitten (französisch „Sion“) wird im Winterflugplan 2017/2018 eine weitere beliebte Skidestination von einer neugegründeten Fluggesellschaft ab Hamburg angeflogen. Die PowdAir wird den Ort im französischsprachigen Kanton Wallis ab dem 18. Dezember 2017 zweimal wöchentlich montags und freitags mit der Hansestadt verbinden. Die Verbindung wird saisonal bis April 2018 bedient. Sitten, der Hauptort des Kantons Wallis, gilt als sonnenverwöhnteste Stadt der Schweiz. Dank ihrer zentralen Lage ist die belebte Kleinstadt auch als Ausgangspunkt geeignet, um die Sommer- und Winterferienorte in den nahen Walliser Seitentälern zu entdecken.

Im Winter hat man von Sitten schnellen Zugang zu den nahen Skigebieten. Darunter Anzère, Crans-Montana, 4 Vallées oder Val d’Hérens. Aber auch Sitten selbst beeindruckt mit einer vielfältigen Kulturszene, einer charmanten Altstadt mit historischen Gebäuden und Denkmälern sowie einem abwechslungsreichen Einkaufsviertel.

Ski-Gepäck dabei

Die neugegründete Fluggesellschaft PowdAir hat sich auf Skitourismus spezialisiert und wird ab Dezember 2017 Winterurlauber in die Schweizer Alpen fliegen. Gegenüber der Anreise via Genf sparen die Passagiere rund zwei Stunden. Der Transport der Skier ist zusätzlich zum regulären Gepäck im Ticket inbegriffen. Die Flüge nach Sitten sind ab sofort bei der Airline oder im Reisebüro buchbar.

Premium auf Langstrecken: Lufthansa A380 in München

Die Deutsche Lufthansa AG plant die Stationierung von fünf Großraumflugzeugen an ihrem Münchner Drehkreuz. Die Maschinen vom Typ Airbus A380 sollen im Sommer kommenden Jahres dort einziehen.

Durch den Einsatz des weltweit größten Passagierflugzeugs wird die Lufthansa nicht nur einen erheblichen Kapazitätsgewinn im Langstreckenverkehr von und nach München erzielen, sondern auch ein neues Premiumangebot für die ab München reisenden Fluggäste etablieren. Manche Ziele werden ab München erstmals mit den fünf  Großraumflugzeugen von Lufthansa bedient. Münchens Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh begrüßte die Entscheidung der Lufthansa als „zukunftsweisende Weichenstellung“. Kerkloh weiter: „Das ist ein großer Tag für den Luftverkehrsstandort München. Unser Flughafen ist damit endgültig und dauerhaft im Kreis der großen europäischen Drehkreuze angekommen.“

Lufthansa mit neuen Flugzeugen

Für Michael Kerkloh ist die geplante Stationierung des Riesen-Airbus eine folgerichtige Konsequenz aus dem gemeinsamen Hub-Aufbau der vergangenen Jahre. „Wir ernten jetzt die Früchte einer überaus erfolgreichen Systempartnerschaft von Lufthansa und Flughafen München GmbH, die sich tagtäglich im gemeinsamen Betrieb des Terminals 2 und des neuen Satellitengebäudes bewährt…Mit der bereits beschlossenen Stationierung von 15 Langstreckenflugzeugen vom Typ Airbus A350 und den nun hinzukommenden fünf Airbus A380 sorgt die Lufthansa dafür, dass der Freistaat Bayern künftig noch besser an das weltumspannende Luftverkehrsnetz angebunden sein wird.“

Neue Regulierung für Flughafen Zürich in Teilen umsetzen

Die Flughafen Zürich AG hat dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) Ende 2013 das Betriebsreglement 2014 zur Genehmigung eingereicht. Da die darin enthaltene Entflechtung der An- und Abflugrouten im Osten ohne Zustimmung Deutschlands nicht umgesetzt werden kann, soll nun der von Deutschland unabhängige Teil des Betriebsreglements genehmigt werden. Aufgrund neuer Lärmberechnung muss die Teilgenehmigung nochmals öffentlich aufgelegt werden. Die von der Flughafen Zürich AG Ende 2013 eingereichten Anpassungen des Betriebsreglements wurden unter dem Titel Betriebsreglement 2014 zusammengefasst. Inhaltlich ging es um die Umsetzung weiterer Maßnahmen aus der Sicherheitsüberprüfung am Flughafen Zürich, insbesondere auch um eine Entflechtung der An- und Abflugrouten im Osten des Flughafens.

Ohne die Anpassung kann der durch die Entflechtung Ost angestrebte Sicherheitsgewinn vorläufig nicht umgesetzt werden. Der Flughafen Zürich und das BAZL hatten die deutschen Behörden ersucht, die Regelungen über die Anflüge über deutschem Hoheitsgebiet für die neuen Routen im Ostkonzept anzupassen. Diese Anpassung ist bisher nicht erfolgt.

Das BAZL will das Genehmigungsverfahren nun für diejenigen Teile des Betriebsreglements 2014 fortführen, die unabhängig von Deutschland realisiert werden können. Darunter fallen Änderungen der Flugrouten im Süd- und Ostkonzept sowie im Bisenkonzept (ohne Südstarts geradeaus). Für diese Teilgenehmigung liegen unterdessen neue Berechnungen des Fluglärms vor. Diese zeigen gegenüber dem ursprünglichen Gesuch lokale Verschiebungen der Lärmbelastung in den Gemeinden Neerach und Winkel.

Die Teilgenehmigung des Betriebsreglements 2014 steht in keinem Zusammenhang mit dem parallel laufenden Verfahren für die zweite Etappe der Anpassung des SIL-Objektblattes (SIL 2). Entsprechend sind Themen wie Südstarts geradeaus oder Pistenverlängerungen nicht im Betriebsreglement 2014 enthalten.

Das BAZL legt die neuen Fluglärmberechnungen zum Betriebsreglement 2014 im Kanton Zürich öffentlich auf. Die vor zwei Jahren eingereichten Einsprachen gegen das Betriebsreglement 2014 behalten ihre Gültigkeit und müssen nicht noch einmal eingebracht werden. Das Auflagedossier ist ab dem 13. Juni auch auf der Webseite des BAZL einsehbar. Die Einsprachefrist läuft vom 15. Juni bis zum 14. Juli 2017.

airberlin mit 79 Prozent Auslastung im Mai 2017

airberlin beförderte im Monat Mai weltweit 2.232.915 Fluggäste und hat 2,818 Millionen Sitze angeboten. Insgesamt legten die Fluggäste 3,387 Milliarden Passagierkilometer (RPK) bei 4,290 Milliarden verfügbaren Sitzplatzkilometern (ASK) zurück – im Vorjahr waren es 4,996 Milliarden Kilometer. Der Sitzladefaktor betrug im Mai 79,0 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Rückgang der Auslastung für den Monat Mai von über einem Prozentpunkt. Die Fluggesellschaft steckt im Umbruch und will in ihrer Geschäftsumstellung Kapazitäten reduzieren, bündeln und mehr Auf profitable Langstrecken setzen.

Übersicht Verkehrszahlen airberlin

Mai 2017 2017 kumuliert
Kapazität 2.817.818  11.749.750
Fluggäste  2.232.915  9.036.306
ASK in Mio. 4.290 18.745
RPK in Mio. 3.387 15.121
Auslastung in % 79,0 80,7

14.000 Einsatz für Rettungshubschrauber Nordhausen

„Christoph 37“, der Nordhäuser Hubschrauber der DRF Luftrettung, wird regelmäßig zu Schlaganfallpatienten alarmiert. So auch in der vergangenen Woche, als eine ältere Frau in Bad Sachsa dringend notärztliche Hilfe benötigte.

Die Untersuchung durch Hubschraubernotarzt und Notfallsanitäterin ergab deutliche Zeichen auf die gefährliche Gehirnerkrankung. Daher bereitete die Crew alles für den Transport in eine Spezialklinik vor und schloss die Patientin an die Überwachungsgeräte des Hubschraubers an. Wenige Minuten nach dem Start landete der Pilot bereits am Südharz-Klinikum Nordhausen und die Patientin wurde dem Team der zentralen Notaufnahme zur weiteren Versorgung übergeben. Dies war der 14.000. Einsatz, zu dem die Station seit der Übernahme des Flugbetriebs durch die DRF Luftrettung im Juli 2006 alarmiert wurde.

Nach aktuellen Schätzungen erleiden jedes Jahr rund 270.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Wenn sich die gefürchteten Symptome wie Sprachstörungen oder einseitige Lähmungen zeigen, tickt die Uhr für die Betroffenen, ihr Leben ist in Gefahr. Sie müssen so schnell wie möglich in einer Spezialklinik versorgt werden. Die Luftrettung spart hier wertvolle Minuten.

Der mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Notfallsanitäter besetzte Hubschrauber der DRF Luftrettung startet von der Station des Deutschen Roten Kreuzes am Südharzklinikum aus täglich von 07:00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang zu Rettungseinsätzen. „Christoph 37“ wird in den Landkreisen Nordhausen, Harz, Goslar, Osterode, Eichsfeld, Kyffhäuser, Unstrut-Hainich, Sömmerda, Erfurt und Mansfeld-Südharz angefordert. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern erreichen die Besatzungen in maximal 15 Flugminuten.

Airport DUS international bei Vernetztung vorn

Erstmals in seiner Geschichte gehört der Flughafen Düsseldorf 2017 zu den 20 europäischen Flughäfen mit der besten Konnektivität im weltweiten Luftverkehrsnetz. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Airport Council International, dem internationalen Dachverband der Flughafenbetreiber, die am Dienstag in Paris vorgestellt wurde. Die Vernetzung der Metropolregionen durch den Luftverkehr wird in unserer globalisierten Welt seit Jahren immer wichtiger. Je besser vernetzt eine Region mit dem Rest der Welt ist, desto erfolgreicher und wohlhabender ist sie in aller Regel. Konkret belegt der größte Flughafen Nordrhein-Westfalens unter den am stärksten vernetzten europäischen Airports den 16. Platz. Lediglich die Flughäfen Frankfurt und München verfügen in Deutschland über eine höhere Konnektivität.

Die Studie wertete für alle Flughäfen die Anzahl der angeflogenen Ziele sowie die Häufigkeit und die Qualität der Verbindungen aus. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Airport-Konnektivität im Mittleren Osten (+109 Prozent), im asiatisch-pazifischen Raum (+74 Prozent) wie auch in Südamerika (+47 Prozent) und in Afrika (+46 Prozent) stark überdurchschnittlich entwickelt. Nordamerika (+21 Prozent) und Europa (+21 Prozent) liegen deutlich unter dem weltweiten Durchschnitt (+31 Prozent). Vor allem der Einsatz moderner Flugzeugmodelle, wie dem Airbus A380, dem Airbus A350 oder der Boeing 787 (Dreamliner) und die weltweit wachsenden Marktanteile von Low Cost Carriern, tragen maßgeblich zur Entstehung neuer Verkehrsnetze und mit ihnen auch Verkehrs- und Wertschöpfungsströmen bei.

„Konnektivität ist heutzutage in aller Munde. Unsere Gesellschaft ist digital ebenso vernetzt wie in der realen Welt. Flughäfen haben seit jeher den Auftrag, die Menschen, ihre Heimatregionen und die Wirtschaft physisch mit dem Rest der Welt zu verbinden. In unserer globalisierten Welt ist diese direkte Vernetzung mit anderen Wirtschaftsräumen Grundvoraussetzung für Prosperität, Arbeitsplätze und eine erfolgreiche Zukunft im Wettbewerb der Regionen“, erklärt Thomas Schnalke, Sprecher der Geschäftsführung des Flughafens Düsseldorf.

„Wir freuen uns daher sehr darüber, zu den Top-20-Airports in Europa zu zählen. Die Platzierung ist in erster Linie das Ergebnis harter Arbeit in den vergangenen Jahren. Die Studie deckt aber auch Wettbewerbsnachteile gegenüber anderen internationalen Flughäfen auf. Damit Nordrhein-Westfalen dauerhaft von seiner internationalen Anbindung profitieren und seine Wirtschaftskraft ausbauen kann, braucht unser Airport dringend die beantragte Wachstumsperspektive. Denn in anderen Regionen der Welt schreitet die Vernetzung untereinander sehr viel schneller voran, als dies in Europa der Fall ist. Und Verbindungen, die wir in Düsseldorf auf Grund fehlender Kapazität nicht realisieren können, gehen Nordrhein-Westfalen in der Regel ganz verloren.“

Triple-Band-Antenne für Spezialflugzeuge bei Diamond

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Erstmalig wurde in nur einer Antenne der Empfang für S-Band und C-Band vereint, dies war bisher nur mit zwei separaten Antennen möglich.

Die österreichischen High-Tech Unternehmen, der Flugzeughersteller Diamond Aircraft und der Antennenhersteller PIDSO-Propagation Ideas & Solutions haben gemeinsam diese Weltneuheut entwickelt. Diamond Aircraft war auf der Suche nach solch einer Antenne für die Spezialflugzeuge DA42 MPP und DA62 MPP und hat in PIDSO den perfekten Partner gefunden.

Alexander Hauthaler, Technical Director Special Mission Aircraft, Diamond Aircraft Industries Austria: „Diamond Aircraft ist bekannt für technische Raffinessen und Innovationen, um unseren Kunden die neuesten Technologien bieten zu können. Gerade in der Datenkommunikation ist ersichtlich, wie schnell sich die Technik weiterentwickelt. Dies war der Grundstein für die Entwicklung einer Triple-Band plus dual-polarisierten Antenne, die auch zukünftigen Anforderungen entspricht. Das daraus resultierende Produkt von PIDSO zeigt perfekte Eigenschaften und Performance.“

Zwei separate Antennen, die bisher verwendet wurden, sind nun in einem Antennengehäuse integriert. Das hat zur Folge, dass die Aerodynamik weniger stark beeinflusst wird. „Darüber hinaus wird auch wertvolle Montagezeit bei der Erstausstattung sowie bei Austauscharbeiten eingespart, da nur noch eine Antenne montiert werden muss“, sagt PIDSO Vertriebsleiter Mag. Armin Hirsch, MBA. Die dual-polarisierte Triple-Band Antenne hat auch einen integriertem Blitzschutz und wurde speziell für MIMO-Meshing-Anwendungen konstruiert. Eine Technologie, mit der in Zukunft viele Kundenanforderungen erfüllt werden könnten, wie Dr. Christoph Kienmayer, PIDSO CEO DI, erläuterte.

60.000 besuchten Geburtstagsfest des Leipzig/Halle Airports

Der Flughafen Leipzig/Halle lud anlässlich seines 90. Jubiläums am 10. und 11. Juni zu einem großen Flughafenfest mit Luftfahrt- und Technikschau, Rundflügen, Flughafen-Touren inklusive Flugzeugbesichtigungen, dem Familienfestival Kids & Family Day sowie einer Geschichtsmeile im Terminal.

Das Flughafenfest anlässlich des 90. Jubiläums und den Kids & Family Day besuchten über 60.000 Gäste, mit 1.930 Teilnehmern restlos ausgebucht waren die AIRLEBNIS-TOUREN, die exklusiv an diesem Festwochenende stattfanden. Bei den Touren über den Flughafen hatten die Besucher die Möglichkeit, gleich zwei Frachtmaschinen, eine Antonow 124 der Volga Dnepr beziehungsweise Antonov Airlines sowie einen Airbus A300 der DHL, zu besichtigen.

Großen Zuspruch fanden die rund 150 Rundflüge, die mit der Antonow 2, dem größten einmotorigen Doppeldecker der Welt, Hubschraubern und Cessnas angeboten worden. Auf großes Interesse stieß die umfassende Flugzeugschau. Zu sehen waren unter anderem zwei Antonow 124, das größte in Serie gebaute Frachtflugzeug der Welt, sowie Flugzeuge vom Typ Boeing 757 und Airbus A300, die für DHL im Einsatz sind. Des Weiteren war am Sonnabend eine Antonow AN22, das größte Propellerflugzeug der Welt, zu Gast.

Insgesamt wurden rund 30 unterschiedliche Flugzeuge ausgestellt. Die Palette reichte von der AWACS, die zur Luftraumüberwachung eingesetzt wird, über Frachtmaschinen der Typen Iljuschin IL-76, Antonow AN-26 und AN-12 bis hin zu diversen Schul- und Ausbildungsflugzeugen sowie historischem Fluggerät und Hubschraubern.

Zahlreiche Besucher nutzen ebenfalls die Möglichkeit, rund 40 Bodenabfertigungsgeräte sowie die ausgestellte Flughafen-, Feuerwehr- und Winterdiensttechnik in Augenschein zu nehmen. Reges Treiben herrschte auch wieder beim Kids und Family Day auf der Grünen Mitte, wo die die jüngsten Besucher neben einem 35 Meter hohen Riesenrad jede Menge Spiel, Spaß und Mitmachaktionen erwartete. Auch das vielfältige Bühnenprogramm, mit Show-Acts und Künstlern wie Linda Hesse und Gerhard Schöne, begeisterte die Gäste des Flughafenfestes.

Die Flughafen Leipzig/Halle GmbH ist ein Tochterunternehmen der Mitteldeutschen Flughafen AG. 2016 wurden rund 2,2 Millionen Fluggäste und 1,05 Millionen Tonnen Luftfracht registriert. Leipzig/Halle Airport ist damit der zweitgrößte Frachtflughafen in Deutschland und Nummer 5 in Europa.

Ruag baut Stage Adapter für Space Launch System

Der Technologiekonzern aus der Schweiz Ruag soll künftig zusammen mit Dynetics, Inc. aus Huntsville im US-Bundesstaat Alabama, den Universal Stage Adapter für die geplante Trägerrakete der NASA, das Space Launch System (SLS), entwickeln und produzieren.

Diese moderne Schwerlast-Trägerrakete soll als flexibles und erweiterbares System auch in die Tiefen des Weltraums („deep space“) vordringen können. Ruag Space wird den Hauptauftragnehmer Dynetics bei der Fertigung des Universal Stage Adapter unterstützen, der auf der Hauptstufe des SLS montiert wird. Konkret wird Ruag über seine Niederlassungen in Denver (Colorado) und das jüngst eröffnete Werk in Decatur (Alabama) Strukturen aus Kohlefaser-Verbundstoff bereitstellen. Unterstützung kommt auch von den auf Trägerraketen spezialisierten Teams aus der Schweiz.

„Wir freuen uns, dass wir in einem starken Team an dieser wesentlichen Komponente des Space Launch System der NASA arbeiten werden, einem der prestigeträchtigsten Projekte in der Raumfahrt“, erklärt Peter Guggenbach, CEO von Ruag Space. Robert Wright, Programmleiter von Dynetics, erklärt: „Unsere Kooperationspartner, darunter auch Ruag Space, bündeln ihr umfassendes Know-how und ihre Erfahrung, um gemeinsam Flughardware zu konzipieren und zu entwickeln, welche die Menschheit und Wissenschaftsmissionen noch tiefer in den Weltraum bringen wird.“

Kohlefaserstruktur Autoklaven fertigen

Erst vor einer Woche hatte Ruag den Startschuss für sein Werk in Decatur gefeiert, das unter anderem Nutzlastverkleidungen, Interstage-Adapter und Hitzeschilder herstellen wird. K. Bruce Morris, kommissarischer General Manager der Ruag Space Teams in Alabama und Colorado, fügt hinzu: „Der Standort Decatur und seine modernen Fertigungstechnologien für Verbundstoffstrukturen werden entscheidend dazu beitragen, diesen Auftrag zu erfüllen.“ In Alabama wurde der bereits in Emmen, Schweiz erfolgreich lancierte Fertigungsprozess repliziert, der die Herstellung von Kohlefaserstrukturen ohne Einsatz eines Autoklaven ermöglicht.

Dynetics plant, den 9,9 Meter langen Universal Stage Adapter (in der Computergrafik dargestellt) mit einem Durchmesser von 8,4 Metern an seiner breitesten Stelle am Standort Huntsville, im neuen Decatur Aerospace Structures Complex und am großen Produktionswerk für Verbundstoffstrukturen von Ruag Space USA zu entwickeln, fertigen und testen. Nach Montage und Tests wird der Universal Stage Adapter an das Kennedy Space Center in Cape Canaveral (Florida) ausgeliefert. Der Gesamtwert des Vertrags beträgt schätzungsweise 221 Millionen US-Dollar bei Ausübung aller Optionen. Der sogenannte Block 1B, der den Universal Stage Adapter umfasst, soll in den 2020er Jahren starten.

Stuttgart – Lissabon mit TAP Portugal gestartet

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Die Fluggesellschaft TAP Portugal verbindet Stuttgart und Lissabon von nun an mit zwei täglichen Nonstopflügen. In Stuttgart starten die Maschinen jeweils morgens gleich nach Betriebsstart um 06:00 Uhr und abends kurz nach 18:00 Uhr zu dem rund dreistündigen Flug in die portugiesische Hauptstadt. Eingesetzt werden Maschinen des Typs Embraer 190 mit bis zu 106 Sitzplätzen.

TAP Portugal ist Mitglied der Star Alliance ist und bietet ab ihrem Drehkreuz Lissabon viele internationale Umsteigemöglichkeiten vor allem Richtung Süd- und Nordamerika sowie Afrika. Die TAP-Maschinen fliegen zum Beispiel neben São Paulo, Rio de Janeiro, Boston, Miami auch die Kapverdischen Inseln, Accra/Ghana, Luanda/Angola, Dakar/Senegal an. „Die neue Strecke Stuttgart-Lissabon ist ein entscheidender Baustein in unserer Strategie für den deutschen Markt. Wir sind fest von dem Erfolg dieser neuen Verbindung überzeugt.“ sagt Marta Alves, Area Sales Manager für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Airbus A319 außer Plan gelandet, Koffer von Polizei gesprengt

Der Pilot eines Flugzeugs A319 auf dem Weg von Ljubljana nach London ist Samstagabend gegen 18:30 Uhr außerplanmäßig in Köln gelandet, nachdem er über ein verdächtiges Gespräch an Bord informiert worden war. Nach der sicheren Landung des Flugzeugs vom Typ A319 verließen die 151 Passagiere die Maschine über Notrutschen und wurden in ein Transitgate gebracht. Die Polizei wurde informiert und hat Maßnahmen eingeleitet. So mussten sich die Fluggäste unmittelbar nach der Landung einer Kontrolle unterziehen. Das Gepäck der Fluggäste wurde polizeilich kontrolliert. Ein Gepäckstück wurde von Experten gesprengt.

Für die betroffenen Passagiere wurden Getränke und Lebensmittel ausgegeben. Neun Fluggäste wurden medizinisch versorgt. In der Nacht wurden die Passagiere mit Taxis in Kölner Hotels gebracht. Nach Informationen der Airline sollen die Passagiere heute um 13:00 Uhr nach London weiterfliegen. Aufgrund der polizeilichen Maßnahmen fand am Samstag ab 19:00 Uhr vorerst kein weiterer Flugbetrieb statt. Sechs Passagiermaschinen wurden an andere Flughäfen umgeleitet. Es kam auch zu Verspätungen bei Abflügen.

Der Flugbetrieb am Köln Bonn Airport wurde später am Abend für Starts wieder freigegeben, Landungen waren aber vorerst weiterhin nicht möglich. Wegen des Polizeieinsatzes nach der unplanmäßigen Zwischenlandung des Airbus` waren Starts und Landungen bis 21:50 Uhr nicht möglich, danach zunächst nur Starts. Es wurden zehn Flüge zu anderen Flughäfen umgeleitet und bei 20 Abflügen kam es zu Verspätungen. Von den Umleitungen waren etwa 3.000 Passagiere betroffen. Zwei Flüge wurden gestrichen.

Seit Sonntag um 00:30 Uhr waren am Köln Bonn Airport auch Landungen wieder möglich und der Flugbetrieb normalisierte sich. Der Flugverkehr am Köln Bonn Airport lief am Sonntag wieder normal und es gab keine Unregelmäßigkeiten mehr im Flugplan.

Großer Andrang beim Versteigerungs-Event am Hahn Airport

Der Flughafen Frankfurt-Hahn lädt alle zwei Jahre zu einer Kofferversteigerung ein. Über 400 Besucher waren nun am Samstag dabei, um bei der Aktion auf Fundsachen aller Art zu bieten.

Einen wahren Wettstreit boten sich die Besucher am Wochenende bei der Fundsachenversteigerung des Flughafens Frankfurt-Hahn. Über 1.000 Fundstücke, darunter Koffer, Rucksäcke und weitere „Schätze“ kamen bei der Auktion unter den Hammer. „Schon kurz nach der Öffnung der Halle waren die ersten Bieter vor Ort, um sich ein Bild von den vielen verschiedenen Gegenständen zu machen“, berichtet Flughafen-Sprecherin Hanna Hammer. Lange Schlangen bildeten sich vor den Ausstellungsvitrinen, in denen Handys, Tablets, Laptops, Uhren und Schmuck ausgestellt waren. Für Aufsehen sorgte auch der meterhohe Kofferberg, der auf der Bühne der Bürgerhalle Sohren, wo die Versteigerung in diesem Jahr erstmals stattfand, aufgeschichtet worden war.

„Die Koffer haben für die Mitbietenden den besonderen Reiz, dass man vorher nicht weiß, was sich darin befindet“, erzählt Hanna Hammer. Deswegen werden auch die Rucksäcke ungeöffnet versteigert, ebenso wie manche „Überraschungskisten“, in denen sich dann allerlei Fundstücke befinden. Gleich der erste Koffer erzielte einen Preis von 120 Euro – was den einen oder anderen der rund 400 Besucher dann doch erstaunte. Doch nicht immer wurde derart hoch gepokert. Die Besucher konnten allerlei Schnäppchen machen und sich zwischendurch darüber wundern, wie viele unterschiedliche Dinge an einem Flughafen verloren gehen.

Unter den Fundsachen sind traditionell allerlei schräge Stücke. Für Belustigung sorgte eine drei Meter hohe Metallgarderobe ebenso wie ein gemaltes Bild mit galoppierenden Pferden. Die Mitarbeiter des Auktionshauses Wendt, die vom Flughafen für die Veranstaltung beauftragt worden waren, führten dementsprechend mit viel Humor durch die Veranstaltung. Bei einer Tüte mit Hüten setzten sie sich die schönsten Stücke gleich selbst auf. Einen Koffer boten sie als den „hässlichsten“ des Tages an. Immer mit Erfolg: Jedes Stück wurde unter die Leute gebracht – auch der vermeintlich unschöne Koffer bekam einen neuen Besitzer.

Millionen-Defizit dennoch bestes Ergebnis am Flughafen Dortmund

Der Dortmunder Flughafen bilanzierte das abgelaufene Geschäftsjahr 2016, jetzt mit Prüfung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC. Demnach schließt der Dortmunder Flughafen das vergangene Jahr mit einem Jahresergebnis von minus 14,8 Millionen Euro ab. Zum Vergleich: Im Jahr 2015 betrug das Defizit noch 17,8 Millionen Euro. Damit erzielte der Dortmunder Flughafen das beste Jahresergebnis seit 2001. Das Betriebsergebnis nach den EU-Richtlinien (ohne Abschreibungen, Zinsen und hoheitliche Aufgaben) sank auf den bislang niedrigsten Wert von minus 1,84 Millionen Euro. Damit nähert sich die Flughafengesellschaft weiter dem Ziel, bis 2023 ein ausgeglichenes Betriebsergebnis zu erreichen.

Mit Passagierzahlen knapp unter der 2.000.000-Marke ist der Dortmund Airport weiterhin der drittgrößte Flughafen in Nordrhein-Westfalen. 1.918.843 Fluggäste flogen im Geschäftsjahr 2016 vom oder zum Dortmunder Flughafen. Dies entspricht 3,35 Prozent weniger Passagieren als im Vorjahr. Insbesondere die Rückgänge bei den Türkeiverkehren wirkten sich am Dortmund Airport, wie auch an vielen anderen Verkehrsflughäfen, erheblich aus. Nur neun von den 22 internationalen Verkehrsflughäfen konnten 2016 Passagierzuwächse verbuchen, an den anderen Standorten traten Passagierrückgänge zwischen minus 0,4 bis minus 9,3 Prozent auf.

Passagierzahlen steigen wieder

Flughafengeschäftsführer Udo Mager erläuterte in der Aufsichtsratssitzung die Ergebnisentwicklung: „Trotz der Passagierrückgänge ist es uns gelungen, das Jahresergebnis 2016 um 3 Millionen zu verbessern. Dies weist in die richtige Richtung und ist ein wichtiges Signal an die EU-Kommission. Die angestoßenen und bereits durchgeführten Maßnahmen zum sukzessiven Ergebnisausgleich entfalten in einem schwierigen Umfeld mit veränderten geopolitischen Rahmenbedingungen und zum Teil disruptivem Marktgeschehen in der Luftverkehrswirtschaft ihre Wirkung. Grund genug, diesen Weg konsequent weiterzuverfolgen.“

In der Aufsichtsratssitzung wurden auch die Verkehrszahlen der ersten fünf Monate des laufenden Geschäftsjahrs vorgestellt. Insgesamt verzeichnete der Dortmunder Flughafen von Januar bis Mai 2017 751.573 Fluggäste – kumuliert betrachtet sind das 2,5 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahreszeitraum. Udo Mager konstatierte: „Die bereits im November 2016 einsetzende Erholung der Verkehrszahlen dauert an. Die Neuverkehre nach Thessaloniki und die erhöhte Anzahl der Verbindungen nach Mallorca haben positive Effekte. Im Juli werden wir außerdem eine neue Flugstrecke von Dortmund nach Varna aufnehmen, die zusätzliches Passagieraufkommen bringen wird.“ Ziel bleibt das Überschreiten der 2-Millionen-Passagier-Grenze bis zum Jahresende.

Fluggastbefragung am Flughafen Dortmund: Drittel Geschäftsreisende

Die Schwerpunkte unter den Dortmunder Destinationen sind laut einer Marktforschung, die in der ersten Maihälfte des laufenden Jahres durchgeführt wurde, Osteuropa, München und London. Rund ein Viertel der befragten Passagiere waren auf dem Weg nach Polen, insbesondere nach Kattowitz (12,9 Prozent) und Danzig (5,3 Prozent). Die wichtigste Einzeldestination ist jedoch München (14,5 Prozent), die Deutschland direkt hinter Polen auf Platz 2 der Länderliste bringt. Die Passagiere nach Großbritannien (13,6 Prozent) landen entweder in Stansted oder in Luton. Nach Rumänien fliegen 11,7 Prozent. Gestiegen ist die Zahl der Geschäftsreisenden. Mehr als 36 Prozent aller Passagiere ab Dortmund sind aus beruflichen Gründen unterwegs.

Bürgerinitiative bemängelt Hamburger Senat und Intransparenz

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Der von Umweltbehörde und Senat vorgelegte Entwurf der zweiten Fortschreibung des Luftreinhalteplans für Hamburg vom 08.05.17 weist laut der BAW, Bürgerinitiative für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein, grobe fachliche und rechnerische Mängel auf. So würden im Teilaspekt „Luftverkehr“ (Kap. 5.1.3; S. 38 ff.) die flugverkehrsbezogenen Emissionen (Landing Take Off Zyklen – LTO) fälschlicherweise nur unterhalb von 300 Metern dem Flughafen zugehörig zugeordnet. Richtigerweise sind jedoch nach der ICAO (die Internationale Zivilluftfahrtorganisation) Emissionen unterhalb von ca. 900 Metern (3.000 ft.) dem Hamburger Flughafen zuzuordnen. Die dem Luftreinhalteplan der Umweltbehörde zugrunde liegenden Daten der flugverkehrsbezogenen Emissionen (LTO-Zyklen und APU-Emissionen) basierten auch nicht auf echten Messergebnissen, sondern auf einer numerischen Simulation mit dem Flughafen-eigenen Programm LASPORT.

Dies lasse jegliche Transparenz bzgl. der Parametrisierung dieses Programms vermissen. Ebenso würden keinerlei Aussagen zur Validität der Simulationsergebnisse vorgestellt, welhalb das Zahlenwerk der Umweltbehörde unter dem großen Vorbehalt der unabhängigen Überprüfbarkeit durch Dritte stehe.

BAW: Unwägbarkeiten und Annahmen

Im vorgelegten Luftreinhalteplan existiert kein Maßnahmenpaket zur Reduzierung der Luftverkehrsbelastungen. Vom Bezugsjahr 2014 mit einem flugverkehrsbezogenen Schadstoffausstoß von 442 Tonnen NOx pro Jahr wird stattdessen eine Emissionssteigerung innerhalb weniger Jahre bis 2020 um 56 Prozent auf dann 689 Tonnen NOx pro Jahr prognostiziert, ohne dass auch nur eine einzige Gegenmaßnahme im Luftreinhalteplan aufgeführt wird.

Für das Prognosejahr 2025 wird dann unbegründet von einem „Null-Prozent“ Emissionszuwachs gegenüber dem Prognosejahr 2020 ausgegangen. Die jährlichen Zuwachsraten im Luftverkehr betragen jedoch durchschnittlich fünf Prozent. Für die Umweltbehörde ist das offensichtlich kein Anlass dieses in die langfristige Prognose einzurechnen. Während es eine quantifizierende Gesamtdarstellung der bestehenden NOx-Belastungsarten der Jahre 2012 – 2014 gibt (Tabelle 21), fehlt eine derartige Zusammenstellung für die Prognosezeiträume 2020 und 2025.

Hamburger Senat zu unkritisch

„Die Umweltbehörde beaufschlagt die Bevölkerung mit zusätzlichen flugverkehrsbedingten Schadstoffemissionen. Dieser sogenannte Luftreinhalteplan ist insbesondere in seinem Teilaspekt Luftverkehr ein Spiegelbild der mangelhaften Umweltpolitik des regierenden Senats. Eine kritische Befassung mit dem Emissionsträger Luftverkehr fehlt in Gänze. Ohne dass auch nur eine einzige Gegenmaßnahme im Luftreinhalteplan aufgeführt wird, lässt sie den Schadstoffausstoß massiv steigen.

Im Gegensatz zu den anderen motorbezogenen Verkehrs-arten gibt es kein einziges Maßnahmenpaket zur Reduzierung dieser Emissionsart. Das ist ein Skandal! Außerdem stellt sich die Frage, ob der Emissionszuschlag mit den bekanntgewordenen Ausbauplänen am Flughafen in Verbindung steht“, fasst Martin Mosel, Sprecher der BAW die Gesamtsituation zusammen.

airberlin und Etihad Investment weiter zur Transaktion von NIKI

Im Dezember 2016 kündigte airberlin an, dass sie mit der Etihad Investment Company LLC eine Übereinkunft getroffen hat, sämtliche von ihr indirekt an der NIKI Luftfahrt GmbH gehaltenen Anteile zu veräußern. Jetzt haben airberlin und Etihad noch einmal bestätigt, dass dieser Verkauf zu gegebener Zeit und unter Berücksichtigung der Regularien der Europäischen Union fortgesetzt wird. Etihad und airberlin werden zu gegebener Zeit weitere Informationen dazu bekannt geben. Bis diese Transaktion abgeschlossen ist, wird NIKI weiterhin als separate Geschäftseinheit innerhalb der airberlin Group agieren und sich auf Kurz- und Mittelstrecken-Destinationen des Touristikgeschäfts konzentrieren.

Der NIKI Winterflugplan 2017 wurde veröffentlicht und alle Buchungen bleiben bestehen. Thomas Winkelmann, Chief Executive Officer von airberlin, sagt: „Innerhalb der airberlin Group wird es zwei klar getrennte Divisionen geben. Flüge zu Langstreckenzielen und zu den wichtigsten Geschäftszentren in Deutschland und Europa werden von airberlin ab Düsseldorf und Berlin durchgeführt. NIKI, als eigenständige Einheit, wird Reisenden Flüge zu beliebten Urlaubszielen anbieten.

Damit können sowohl die neue airberlin als auch das Touristikgeschäft, welches von NIKI durchgeführt wird, mit der richtigen Organisation und entsprechenden Ressourcen betrieben werden, bis die Übernahme von NIKI abgeschlossen wurde.“ Ray Gammell, Interim Chief Executive Officer der Etihad Aviation Group, ergänzt: „Wir werden weiterhin das airberlin-Management in seinen Bestrebungen während der Umstrukturierung des Unternehmens unterstützen. Gleichzeitig steht unsere Investition in NIKI und wir sind bestrebt, die Transaktion in Kürze abzuschließen.“

Stemme Horizons führt Segeflugzeuge bis nach Kroatien

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Alljährlich lädt der Sportflugzeughersteller Stemme aus Strausberg bei Berlin seine Kunden und Interessenten zu einer Tour der besonderen Art ein – der Stemme Horizons. Zu diesem Anlass heben bis zu zehn Flugzeuge gemeinsam ab und bereisen die Top-Segelflug-Hot-Spots in Europa.

In diesem Jahr führt es die Teilnehmer von Strausberg nach Lienz und von dort für etwa eine Woche weiter nach Opatija, Grobnik und Sinj in Kroatien. Dort werden mit dem Segelflugzeug täglich neue Regionen aus der Luft erkundet, in einer Gruppe von gleichgesinnten Flugenthusiasten haben die Piloten die Gelegenheit ihre Flugzeuge von ganz neuen Seiten zu erfahren, aufregende Landschaften zu erkunden und sich abends über das Erlebte auszutauschen.

Das Unternehmen Stemme sorgt neben aufregenden Flugrouten auch für besondere Hotels, Highlights wie regionale Abende in familiärer Atmosphäre und spannende Begegnungen. Doch am Ende geht es den Teilnehmern vor allem um eines: den Flugspaß mit ihrem Segelflugzeug. Das neueste Modell aus dem Hause Stemme, die Twin Voyager S12, biete alle Eigenschaften eines perfekten Reise- und Sport-Motorsegelflugzeugs, so der Veranstalter. Mit einer Spannweite von 25 Metern und einer Gleitzahl von bis zu 1:53 bleiben keine Segelwünsche offen.

Für Start, Landung und Reiseetappen gibt der 115 PS starke Rotax-Turbo-Motor genug Power für Distanzen von bis zu 1.759 km. Wer selber einmal einen Blick auf gleich mehrere dieser faszinierenden Sportflugzeuge werfen möchte, kann am 18. Juni zum Flughafen Innsbruck kommen. Dank des dort ansässigen Stemme-Partners Mountain Soaring ist Innsbruck auch letzte Station der Horizons 2017.

MTU Aero Engines erklärt Technik auf Paris Air Show

Die MTU Aero Engines, Deutschlands Technologieführer im Triebwerksbau, zeigt sich auf der diesjährigen Paris Air Show mit einem ganz neuen Standkonzept. Auf dem „Path of Excellence“ präsentiert das Unternehmen den Besuchern seine innovativen Hightech-Produkte und Services entlang des gesamten Lebenszyklus für zivile und militärische Flugzeugantriebe.

Highlights auf dem Messestand in Halle 2A, StandNr. C254, sind neben den Hightech-Triebwerken und -Komponenten der MTU ihre Einblicke in die Zukunft der Digitalisierung für die Antriebsentwicklung und -fertigung. Neben Animationen zeigt die MTU Aero Engines auch Exponate von Triebwerksteilen.

Neue Wege bei Entwicklung und Fertigung

Mausklick statt Trial & Error: Simulationsverfahren verändern Entwicklung und Produktion – auch in der Luftfahrtindustrie. Wie es funktioniert zeigt anschaulich ein Simulationsscreen auf dem MTU-Stand. Diese Verfahren sind für die MTU unersetzlich, denn dank virtueller Entwicklung werden Prozesse schneller, effizienter und ökonomischer. Sie erlauben eine abgesicherte und verbesserte Auslegung des Antriebs. Gleiches gilt auch in der Produktion.

Bei Fertigungstechnologien gehört die MTU Aero Engines zur Weltspitze: Blisks sind Hochtechnologie-Bauteile, bei denen Scheibe und Schaufeln aus einem Stück bestehen. Für die Herstellung von Hochdruckverdichter-Blisks aus Nickel hat MTU Aero Engines ein neues Verfahren entwickelt – das Präzise Elektrochemische Abtragen (PECM). Aber auch Additive Fertigungsverfahren ermöglichen die schnelle 3D-Herstellung hochkomplexer Bauteile. Im Triebwerksbau ist der MTU Aero Engines hier ein Durchbruch gelungen: Als eines der ersten Unternehmen produziert sie ein additiv gefertigtes Bauteil in Serie für den A320neo-Getriebefan PurePower® PW1100G-JM.

Zivile und militärische Highlights

Die aktuellsten Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge haben eine neue Ära der effizienten und nachhaltigen Luftfahrt eingeläutet. Prominentestes Beispiel sind die Getriebefan-Antriebe (GTF) der PurePower® PW1000G-Triebwerksfamilie. Sie werden in Form einer Holografiebox, einer interaktiven Kommunikationsplattform, allen Messebesuchern erlebbar gemacht. Die 3D-Animationen und Filmsequenzen bieten unter anderem Informationen zu den MTU-Kernmodulen, wie dem Hochdruckverdichter oder der schnelllaufenden Niederdruckturbine. Letztere ist auf dem Messestand ebenfalls als Exponat im Original zu sehen.

Im Fokus stehen die Vorteile der GTF-Technologie für den Kunden und die Umwelt: Verringerung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen um 16 Prozent, die Halbierung des subjektiv empfundenen Lärms sowie die Senkung der Instandhaltungskosten. Die Botschaft ist auf dem Markt angekommen: Der Auftragsbestand liegt derzeit bei mehr als 8.000 Triebwerken.

Für die Antriebe im Langstrecken-Segment zeigt die MTU unter anderem das Turbinenzwischengehäuse eines GEnx-Triebwerks für den Boeing 787 Dreamliner und die Boeing 747-8. Weitere Exponate aus dem militärischen Bereich sind neben dem Schnittmodell des Eurofighter-Triebwerks EJ200 auch ein T408-Triebwerk, das zukünftig den Sikorsky Hubschrauber CH-53K antreiben wird.

Kundenlösungen zugeschnitten

Der Geschäftsbereich der zivilen Instandhaltung präsentiert aktuelle Lösungen für den Aftermarket, beispielsweise das Reparaturverfahren ‚Drum Repair‘ für den Antrieb V2500. Diese Methode verhindert den Verschleiß an den mittleren Stufen des Hochdruckverdichters, indem von der MTU entwickelte Dämpfungsdrähte mit verbesserten Enden eingebaut werden. Ein weiteres innovatives Reparaturverfahren ist das MTUPlus ERcoateco, eine hochtemperaturfeste Erosionsschutzschicht für Hochdruckverdichterlauf- und leitschaufeln.

Hergestellt mittels Nanotechnologie, soll das Verfahren damit den spezifischen Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen senken. Außerdem lässt sich damit die Lebensdauer von Lauf- und Leitschaufeln verlängern, indem der Grundwerkstoff vor übermäßiger Schädigung geschützt wird. Beide Lösungen können anhand eines ausgestellten V2500-Hochdruckverdichters am MTU-Stand demonstriert werden.

Zukunftsperspektive

Die Luftfahrt hält auch in der Zukunft noch jede Menge Innovationen bereit. Als Gäste auf dem MTU-Stand präsentieren Zukunftsforscher des Münchner Luftfahrt-Think-Tanks „Bauhaus Luftfahrt“ ihre neueste Konzeptstudie. In Zusammenarbeit mit zwölf Studenten der Glasgow School of Art haben 25 Wissenschaftler des Bauhaus Luftfahrt ein aufeinander abgestimmtes Flughafen- und Flugzeugkonzept entwickelt: „CentAirStation“ und „CityBird“. Ihre Mission: Neue Innenstadtflughäfen und neue Flugzeuge, die regional zwischen diesen neuen Innenstadtflughäfen und konventionellen Flughäfen operieren, können einen wichtigen Beitrag zur Lösung der Herausforderungen des Luftverkehrs im Jahr 2040 und darüber hinaus leisten.

2018 steht Generalsanierung der Landebahn am CGN an

Der Flughafen Köln/Bonn treibt die Erneuerung seines Start- und Landebahnsystems voran. Im April 2018 soll nun mit der Generalsanierung der Haupt-Bahn mit der Bezeichnung 14L/32R begonnen werden. Dabei wird die Oberfläche der 3.815 Meter langen und 60 Meter breiten Asphaltpiste bei laufendem Flugbetrieb Schritt für Schritt ausgetauscht. Die Sanierung der großen Bahn, auf der die Mehrheit der Starts und Landungen in Köln/Bonn erfolgt, stellt hohe Ansprüche an Planer und Ingenieure und erfordert langfristige Vorbereitungen sowie umfassende behördliche Genehmigungen. „Die größte Herausforderung besteht darin, den Flugbetrieb, die Bautätigkeit und den Schutz der Anwohner vor Lärm in Einklang zu bringen“, sagt Flughafenchef Michael Garvens.

Die große Start- und Landebahn (14L/32R) wurde in den 60er Jahren in Spannbetonweise gebaut und zuletzt 1995/1996 generalüberholt. Nach nunmehr 20-jähriger Nutzung müssen die alten Asphaltschichten ausgetauscht werden. Die Landebahnbefeuerung wird auf LED-Technologie umgerüstet und eine Bahnzustandsmeldeanlage eingebaut, die Witterungseinflüsse feststellt und automatisch mitteilt.

April bis November 2018

Bereits in diesem Jahr wird in Vorbereitung der Sanierung eine Kabeltrasse zur Stromversorgung gebaut und die Baustelle eingerichtet. Sämtliche Arbeiten finden auf dem Flughafengelände statt. Die Generalsanierung soll dann zwischen dem 07. April und dem 30. November 2018 erfolgen. Gearbeitet wird jeweils an Wochenenden von Samstag 12:00 Uhr bis Sonntag 18:00 Uhr. Innerhalb dieser 30-stündigen Baufenster wird der bestehende Asphalt abschnittsweise abgetragen und erneuert. Für die komplette Sanierung der 3,8 Kilometer langen Piste sind 23 Wochenenden eingeplant, elf weitere sind als Schlechtwetterreserve vorgesehen.

Während der Baueinsätze ist die große Bahn für den Flugbetrieb gesperrt. Um die Auswirkungen auf den Flugbetrieb und die Anwohner so gering wie möglich zu halten, hat sich der Flughafen für ein vergleichsweise kurzes Zeitfenster in der relativ verkehrsarmen Zeit am Wochenende entschieden.

Sondergenehmigung für geänderte Flugführung

Der Verkehr wird in dieser Zeit über die kleine Parallelbahn (14R/32L) und die Querwindbahn (06/24) geleitet. Anders als bei der Zwischensanierung der Bahn 2016 sind keine nächtlichen Starts und Landungen auf der Querwindbahn in bzw. aus westlicher Richtung, also über Porz-Wahn, vorgesehen. Für nächtliche Abflüge auf der Parallelbahn in Richtung Süden beantragt der Flughafen beim NRW-Verkehrsministerium allerdings eine befristete Sondergenehmigung für den Sanierungszeitraum.

An sechs Wochenenden vom 21. April bis 10. Juni (zwei zusätzliche Wochenenden Wetter-Reserve) finden Arbeiten im Kreuzungsbereich zwischen großer Bahn und Querwindbahn statt. Dann steht nur die kleine Bahn für den Flugbetrieb zur Verfügung. Sie soll dann auch für Starts/Landungen in/aus Richtung Norden genutzt werden dürfen. Auch dafür beantragt der Flughafen eine Sondergenehmigung beim zuständigen Ministerium.

Die Generalsanierung der Hauptbahn ist Bestandteil der schrittweisen Modernisierung des Startbahnsystems in Köln/Bonn. Zum Sanierungsprogramm zählt auch die Ertüchtigung der Querwindbahn, die noch bis März 2018 läuft. Ein Teil der 2.459 Meter langen Piste war bereits 2015 ertüchtigt worden. 2016 wurde dann eine Zwischensanierung der großen Bahn vorgenommen, um deren Verfügbarkeit bis zur Generalsanierung zu gewährleisten.

Flughafen Stuttgart sammelt kreative Ideen von Kindern

Mit dem Wettbewerb „Fliegen der Zukunft“ ruft die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) junge Experten dazu auf, sich auszumalen, wie hochmoderne Flugzeuge in einigen Jahren aussehen werden. Kinder im Alter von fünf bis 12 Jahren können ab sofort ihre Ideen in Form von selbst gemalten Bildern beim Flughafen Stuttgart einreichen.

Auf die neun Sieger wartet eine spannende Entdeckungsreise durch die Terminals und auf dem Vorfeld. Zu gewinnen gibt es für sie und eine Begleitperson einen Platz bei einer exklusiven Flughafenführung mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit am Samstag, 16. September 2017. Einsendeschluss ist der 16. August 2017.

Emissionsfreies und leises Fliegen ist auch die Mission des Brennstoffzellenflugzeugs HY4. Sie feierte 2016 als weltweit erste viersitzige Passagiermaschine ihrer Art ihren Erstflug am Heimatflughafen Stuttgart. Gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) fördert die FSG die Entwicklung innovativer Flugzeugtechnologien wie dieser. Auf dem Weg zum fairport STR hat sich die Flughafengesellschaft das Ziel gesetzt hat, einer der nachhaltigsten und leistungsstärksten Flughäfen in Europa zu sein.

Feinschmecker für internationale und lokale Küche zum MAC

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Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr geht das große Food-Festival „Taste&Style“ im Forum des München Airport Centers (MAC) in die zweite Runde. Das Feinschmecker-Event zwischen den Terminals beginnt am Donnerstag, den 15. Juni, geschlemmt wird dann vier Tage lang bis zum Sonntag, den 18. Juni. Dieses Mal stehen spanische Tapas in all ihren Variationen im Mittelpunkt: ganz neu interpretiert, mal mit bayerischer Note, mal inspiriert von den Küchen aus aller Welt – alles frisch zubereitet und unkompliziert auf die Hand serviert. Auf dem „Marktplatz der Genüsse“ locken nachhaltig produzierende Betriebe, Start-ups und kleine Manufakturen mit feinen Delikatessen.

Verschiedene Marktstände und Food Trucks beispielsweise lassen das kulinarische Herz der Gäste höher schlagen, Mit dabei sind unter anderem Burrito Company, Chakula mit veganer Küche auf Rädern oder Leilanis Shave Ice mit hawaiianischem Slush-Eis. Zentrale Anlaufstelle bei Taste & Style ist die Bühne, auf der live gekocht wird: Hier verraten bekannte Köche wie Sebastian Copien, Ludwig Maurer oder der Landshuter Tobi Stegmann ihre Künste. Schweiger Brauhaus aus Markt Schwaben verwöhnt die Gäste mit Pulled Pork, 3Bears mit Porridge-Mischungen oder Vins Son Cavaller mit mallorquinischen Weinen. Besucher können eine breite Palette an regionalen und internationalen Leckereien vor dem Kauf probieren und die Köstlichkeiten anschließend einfach mit nach Hause nehmen.

Am „Welttag der Tapas“, Donnerstag, den 15. Juni, zeigt der baskische Koch Alejandro Cepeda, mit welchen Tricks Tapas und baskische Pintxos als leckere Appetitanreger für Urlaubsfeeling daheim sorgen. Am Abend präsentiert die Band Calle Mambo landestypische Musik mit heißen Rhythmen. Das Food-Festival für die ganze Familie hat an allen vier Tagen von 12:00 bis 21:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Ein abwechslungsreiches Musikprogramm verspricht eine entspannte Ferienatmosphäre. Besucher der Veranstaltung parken fünf Stunden kostenlos im Parkhaus P20.

Arbeitnehmervertreter kritisieren Politik des Sozialdumpings scharf

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Die Industriegewerkschaft Luftverkehr (IGL), die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) e.V. sowie der europäische Kabinenverband EurECCA verurteilen die Subventionierung sozial unverträglicher Beschäftigungspraktiken in der Luftverkehrsindustrie aufs Schärfste. Insbesondere die mittlerweile größte europäische Airline Ryanair steht im Mittelpunkt der Kritik. Seit März 2017 startet die irische Billigfluglinie mit Flugzeugen und ihrem unfairen Geschäftsmodell vom Frankfurter Flughafen. Dies wurde durch erhebliche Rabatte bei den Entgelten der Frankfurter Flughafengesellschaft Fraport auch noch gefördert. Zuvor hatte auch schon die Pilotenvereinigung diese Problematik kritisiert.

Die Gewerkschafter fordern die politischen Entscheidungsträger auf, zukünftig auf die Genehmigung von Rabatten und zusätzlichen Kapazitäten für Firmen zu verzichten, die selbst die geringsten Sozialstandards und geltendes Recht ignorieren. Die hessische Landesregierung und das Bundesverkehrsministerium haben Rabatte auf das Entgelt für die Fluglinie Ryanair am Frankfurter Flughafen genehmigt. Weiterhin wurden für den Winterflugplan vier zusätzliche Starts und Landungen pro Tag zugelassen – passgenau auf die Kapazitätserhöhung von Ryanair.

Nachteile bei Ryanair

Diese Bevorzugungen subventionieren und fördern sozial prekäre Beschäftigungsmodelle. Ryanair-Mitarbeiter genießen keine betriebliche Mitbestimmung und sind nicht tariflich geschützt. Die irische Fluglinie führt, bei in Deutschland stationierten Mitarbeitern, nicht ordnungsgemäß Sozialversicherungsbeiträge ab. Außerdem zahlt das Unternehmen in Deutschland keine Steuern und unterläuft in vielen Fällen den deutschen Mindestlohn.

Die hessische Landesregierung und das Bundesverkehrsministerium subventionieren dadurch im Ergebnis Sozialdumping und die Ausweitung prekärer Beschäftigung. „Wir wenden uns gegen diese Praxis. Das Wachstum im Luftverkehr bleibt dadurch ein quantitatives und geht zu Lasten der deutschen Steuerzahler und Sozialversicherten. Das Geschäftsgebaren befeuert außerdem eine Abwärtsspirale bei Beschäftigungsbedingungen in der Luftfahrt – der Wettbewerb wird verzerrt“, sagt Nicoley Baublies, Vorsitzender der IGL und Vorstand der UFO.

Prekäres Wachstum

„Wir als Industriegewerkschaft für den gesamten Luftverkehr, verlangen von Fraport und den politischen Entscheidungsträgern in Brüssel, Berlin und Wiesbaden, in Zukunft auf sozialverträgliches, qualitatives Wachstum zu setzen. Nicht die einseitige Steigerung des Luftverkehrs führt zu sinnvollem Wachstum, sondern nur die Stärkung des Luftverkehrs mittels sozialverträglicher, nachhaltiger Beschäftigungsverhältnisse. Denn nur diese gesunden, tariflichen Beschäftigungsverhältnisse sind es, die den Wirtschaftsstandort Deutschland langfristig stark machen“, äußert sich Baublies abschließend.

Star Trek-Fans sorgen für Verlängerung bei Enterprise

Die Mannschaft der Enterprise fliegt noch eine Ehrenrunde: Das Dornier Museum Friedrichshafen verlängert die erfolgreiche Star Trek-Sonderausstellung „Science & Fiction –  50 Jahre Raumschiff Enterprise“ um zwölf Wochen bis zum 08. September.

Eigentlich hätte am 18. Juni Schluss sein sollen, pünktlich zum Ende der Pfingstferien. Aber es rufen viele Star Trek-Fans sogar aus Berlin an und sagen, dass sie die Schau unbedingt sehen wollen, es aber nicht vor den Sommerferien schaffen, an den Bodensee zu kommen. „Die Ausstellung läuft aber so gut, dass wir beschlossen haben, sie noch über die gesamten Sommerferien weiterlaufen zu lassen“, sagt Philipp Lindner, Sprecher des Museums.

Über 30.000 Besucher haben seit der Eröffnung am 28. Oktober 2016 die exklusive Ausstellung mit Original-Requisiten, Film-Kostümen, und Sammlerstücken aus dem Enterprise-Universum bislang gesehen. „Jetzt können wir auf vielfachen Wunsch in die Verlängerung gehen“, sagt Lindner: „Die Verhandlungen mit Lizenz- und Leihgebern dazu liefen reibungslos.“

Anfragen bis aus Berlin

Ein Grund für die Verlängerung sind auch die vielen Anfragen, die das Museum aus ganz Deutschland . Das positive Feedback der Besucher hat sich offenbar im Verlauf der Ausstellung unter den Fans der US-Serie stark verbreitet. Ingo Weidig, Kurator der Ausstellung, freut sich sehr über die gute Resonanz der Ausstellung. „Mit der Ausstellung „Science & Fiction – 50 Jahre Raumschiff Enterprise“ haben wir es geschafft den Science-Fiction-Interessierten eine Plattform der Begegnung und des Austausches zu bieten.

Für uns als technik-historisches Museum bietet das Star-Trek-Universum zudem die Möglichkeit, unsere komplexen Raumfahrtexponate mit einer Brise Spaß und Freude zu erläutern und die Botschaft „wir gestalten unsere Zukunft“ hervorzuheben. Dazu sehen die Besucher in der Ausstellung Originale, die sonst nur auf anderen Kontinenten gezeigt werden.“

„Virtual Reality“ ist der Renner

Das Rahmenprogramm zur Ausstellung hat offenbar ebenfalls eingeschlagen: vier „Star Trek Nights“ mit Oldie-Disco und jeweils rund 400 Besuchern, acht Fachvorträge vor durchschnittlich 150 Zuhörer, einer Kinonacht und mehrere Star Trek-Dinner: Die Veranstalter sind hochzufrieden. Um Weihnachten kam dann noch die „Virtual Reality“-Station dazu: Auf Captain Kirks Kommandosessel sitzen und sich mit der VR-Brille ins Weltall zur Internationalen Raumstation ISS mit Blick auf die Erde beamen – das kommt bei den Besuchern richtig gut an.

Faszinierend: Die Weltraum-Toilette

Zur Verlängerung wird es einige weitere Attraktionen geben: Der Flugzeughangar ist im Eintrittspreis inbegriffen; dort ist das Modell der ISS zu bestaunen und eine original Weltraum-Toilette mit ihrer faszinierenden Funktionsweise – übrigens ein Geschenk von Airbus zur Ausstellungseröffnung. Dazu gibt es zwei Fotostationen: für Selfies mit den lebensgroßen Star Trek-Figuren und eine Fotowand zum Kopf durchstecken.

Dazu bietet das Museum verstärkt öffentliche Führungen durch die Star Trek-Ausstellung an, vor allem an Wochenenden und in den Ferien. Bei den DO-Days am 12. und 13. August ist die Star Trek-Schau im Eintrittspreis mit drin. Da warten dann coole Aktionen. Unter anderem wird „Mister Star Trek“ Martin Netter vor Ort sein, der Mit-Kurator und größte Leihgeber der Ausstellung, und auch aus dem Nachbar-Universum von „Star Wars“ hat sich Besuch angekündigt.

Prosit mit „Spocktail“ und „Warp Driver“

Das Museumsrestaurant „DO-X“ lockt wieder mit einer ganz neuen, originellen Star Trek-Karte. Wem das „Gerippe vom Tark“ geschmeckt hat, der sollte hinterher unbedingt einen „Spocktail“ schlürfen, einen „Warp Driver“ oder einen „Vulcan Salute“.

Party zum Abschluss

Der neue Schlusstermin passt hervorragend: Am 08. September ist der wahre Jubiläumstag, denn da lief 1966 die erste Folge im US-Fernsehen. Eigentlich war auch die Eröffnung auf dieses Datum geplant; jetzt passt es immerhin für eine Abschlussparty zum 51. Jubiläumstag. Viel Musik wird es dabei geben, aber eher keine Oldie-Night, sagt Philipp Lindner: „Wir wollen diesmal auch ein jüngeres Zielpublikum ansprechen.“ Dazu werden einige Ausstellungsstücke verlost oder für einen guten Zweck versteigert.

Ein Warp-Schub für das ganze Museum

Für das Dornier Museum hat sich die Ausstellung schon jetzt gelohnt – auch über die Besucherzahlen hinaus: Was den bundesweiten Bekanntheitsgrad angeht, wirkte die Star Trek-Schau wie ein wahrer Warp-Schub. „TV-Sender haben darüber berichtet, sowie zahlreiche überregionale, bundesweite und internationale Medien“, schwärmt Philipp Lindner: „Medien, die wir sonst mit unserer Dauerausstellung nie erreicht hätten. Das hat uns auf ein ganz neues Level gebracht, auch für die kommenden Jahre.“

Mit dem Kombi-Ticket habe auch die Dauerausstellung ganz klar profitiert, sodass das Museum seit Ausstellungsbeginn einen Besucherzuwachs von rund 50 Prozent verzeichnen kann. Für die Stadt Friedrichshafen, so Philipp Lindner, sei die Verlängerung der Sonderausstellung ebenfalls ein Gewinn: Sie ist nun über die Haupt-Tourismussaison um eine Attraktion reicher.

Cessna liefert 2.000. CJ-Jet aus

Cessna hat kürzlich den 2.000. Business-Jet der CJ-Familie ausgeliefert. Das Flugzeug war eine Cessna Citation CJ3+ aus der leichten Jet-Familie.

Die Citatin CJ3+ wird mit G3000 Touch-Screen Avionik ausgeliefert, kann neun Passagiere bei einer Reichweite von 2.040 Nautischen Meilien (ca. 3.780 km) aufnehmen und wird dabei von nur einem Piloten gesteuert. Die Meilenstein-Maschine ging an einen langjährigen Cessna-Kunden. Cessna ist seit Jahrzehnten mit verschiedenen Jets im Geschäft. Nach eigenen Angaben haben die Flugzeuge der Citation M2, Citation CJ3+ und Citation CJ4, schon fast 5.000.000 Flugstunden akkumuliert.

Neuer Zahlungsservice am Check-in-Schalter bei Lufthansa Group

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Die Lufthansa Group lässt Bezahlungen auf dem Flughafen jetzt auch mit Amadeus Airport Pay durchführen. Das soll ein einfaches und sicheres Zahlungsverfahren am Check-in-Schalter ermöglichen. Das Verfahren wurde von Amadeus und Ingenico entwickelt und wird nun sukzessive an über 170 Flughäfen weltweit ausgerollt.

Kunden können damit Zusatzleistungen wie Übergepäck per Chipkarte (Debit-/Kreditkarte) und Girocard oder mit kompatiblen digitalen Brieftaschen bezahlen. Das Flughafenpersonal kann darüber aber auch an den Terminals Entschädigungszahlungen veranlassen – so zum Beispiel wenn Fluggäste freiwillig von einem überbuchten Flug zurücktreten.

Amadeus Airport Pay wird an den weltweiten Flughäfen und genutzt und ermöglicht den Passagieren beim Einchecken oder am Gate das Buchen maßgeschneiderter Zusatzleistungen für ihren Flug. „Da es sich um eine computergestützte Lösung handelt, bietet Amadeus Airport Pay der Lufthansa Group die volle Kontrolle über ihre Zahlungsinfrastruktur dank bilateraler Verknüpfungen mit unterschiedlichen Zahlungsdienstleister. Wir freuen uns, diesen Service schon bald an unseren Check-in- und Ticketschaltern an über 170 Flughäfen einführen zu können“, sagt Philipp Vetten, Head of IT Payment Projects Lufthansa Group Hub Airlines hinzu.

Der von Amadeus Airport Pay verwendete Standard ist zudem vollständig mit PCI-DSS kompatibel, dem von den Zahlungskartenanbietern vorgegebenen Sicherheitsstandard. Dank der Verwendung von PIN-Nummern ist auch eine betrügerische Verwendung während des Zahlungsvorgangs ausgeschlossen.

Baufortschritt auf der Querwindbahn am Köln Bonn Airport

Die Sanierung der Querwindbahn am Köln Bonn Airport ist in vollem Gange. Die 2.459 Meter lange Bahn ist zu diesem Zweck seit Oktober 2016 bis voraussichtlich März 2018 für den Flugbetrieb gesperrt. Da auch die kleinere Parallelbahn wegen der Arbeiten geschlossen ist, wird der gesamte Flugbetrieb in dieser Zeit über die große Start- und Landebahn des Flughafens abgewickelt. Im ersten Bauabschnitt im Frühjahr dieses Jahres wurde auf der Querwindbahn zunächst die alte Beton- und Asphaltoberfläche auf einer Gesamtlänge von 1.500 Metern bis zu 60 Zentimeter tief abgebrochen. Anschließend wurden neue Schachtbauwerke gesetzt, rund 3,2 Kilometer Entwässerungsleitungen und 30 Kilometer Rohre u.a. für die Elektroverkabelung verlegt und eine neue Tragschicht aus 20.000 Kubikmeter Schotter, der überwiegend aus recyceltem Abbruchmaterial besteht, eingebracht.

Um einen reibungslosen und schnellen Nachschub des Materials zu gewährleisten, wurde für die Zeit der Baumaßnahmen eigens eine temporäre Betonmischanlage auf dem Baufeld errichtet. Seit Ende Mai sind auf der Baustelle große Fertigungsgeräte im Einsatz, auf einer Fläche von 100.000 Quadratmetern wird die neue Asphalt- bzw. Betondecke eingebracht. Nach Fertigstellung der Oberflächenarbeiten erfolgt die Umstellung der gesamten Befeuerung auf LED-Technik.

Die rund 14,5 Millionen Euro teure Sanierung ist notwendig, um die Bahn für die ab 2018 anstehende Sanierung der großen Start- und Landebahn zu ertüchtigen. Ein erster, rund 1.000 Meter langer Teilbereich der Querwindbahn war bereits 2015 saniert worden, die jetzigen Maßnahmen umfassen die übrigen Teilbereiche. Die letzte umfangreiche Erneuerung der Bahn fand vor 20 Jahren statt.

UFO: TUI nach gescheiterten Gesprächen weiter in der Pflicht

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Die heute verkündete Beendigung der Kooperationsgespräche zwischen TUI und Etihad zur Gründung einer neuen, schlagkräftigen Fluggesellschaft im touristischen Segment wirft Fragen nach der Zukunft der TUIfly auf. Nach der fast neunmonatigen Hängepartie sei für die Flugbegleiterorganisation UFO nun das Konzern-Management gefordert, einen Alternativplan vorzulegen. Der touristische Markt biete großes Potential. Das sieht man allein daran, dass andere Fluggesellschaften wie Eurowings oder Ryanair immer stärker in dieses Marktsegment vorstoßen. TUI kann seine Stärke als Veranstalter hier ausspielen und die Passagierströme noch stärker als bisher auf die konzerneigene TUIfly umlenken; so wie dieses auch in anderen Quellmärkten geschieht.

Aber auch eine externe Lösung mit anderen Mittbewerbern, wie z.B. Eurowings oder Condor wäre ein mögliches Szenario. „Der TUI- Konzern muss eine langfristige und tragfähige Strategie für sein Fluggeschäft entwickeln; innerhalb des Konzerns oder außerhalb. Die anstehende Konsolidierung im Ferienfluggeschäft kann eine große Chance für die TUIfly und andere unter Druck stehende Wettbewerber sein; wenn der größte europäische Touristikkonzern eine aktive Rolle dabei spielt“, sagt Alexander Behrens, Vorstandsvorsitzender der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation (UFO) e.V..

Die UFO ist davon überzeugt, dass der deutschsprachige Markt auf jeden Fall mindestens eine touristisch fokussierte Fluggesellschaft verträgt und braucht. TUIfly mit seiner Verankerung im Konzern muss hier eine aktive Rolle im anstehenden Konsolidierungsprozess spielen. TUI könne und müsse als finanzstarkes und gesundes Unternehmen Verantwortung übernehmen und die anstehende Neuordnung aktiv steuern und vorantreiben.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in den letzten Monaten durch ihren Einsatz gezeigt, dass sie trotz aller widrigen operationellen Umstände eine hohe Loyalität zu ihrer TUIfly haben. Sie sind das wichtigste und wertvollste Kapital dieser Fluggesellschaft und verdienen eine entsprechende Perspektive“, erklärt Christoph Drescher, Vorstand für Lobbyarbeit und Berufspolitik der UFO.