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Piloten kritisieren Verdrängung von Sozialstandards

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Auf der Ministerkonferenz in Brüssel diskutieren die Verkehrspolitiker intensiv die immer weitere Verbreitung von atypischen Beschäftigungsverhältnissen in der Luftfahrt. Doch nicht nur auf europäischer Ebene, sondern auch in Deutschland breiten sich diese fragwürdigen Konstrukte, die für die Vereinigungen der Piloten nichts anderes als Sozialbetrug und Arbeitnehmerausbeutung bedeuten, immer weiter aus. Ein aktuelles Beispiel für die immer größere Verbreitung dieser unlauteren Methoden ist die Stationierung von Ryanair-Flugzeugen am Flughafen Frankfurt. Die Airline baut nicht etwa neue Strecken zu neuen Zielen auf, sondern ersetzt mit ihren Flügen nur bestehende Routen.

Durch diese Verdrängung werden gut tarifierte und vernünftig abgesicherte Arbeitsplätze durch solche mit äußerst zweifelhaften Vertragskonstrukten ersetzt. Das schadet nicht nur den Arbeitnehmern, sondern auch direkt dem Sozialsystem. Durch diese Verdrängung werden gut tarifierte und vernünftig abgesicherte Arbeitsplätze durch solche mit äußerst zweifelhaften Vertragskonstrukten ersetzt. Das schadet nicht nur den Arbeitnehmern, sondern auch direkt dem Sozialsystem.

„Die Fraport AG unterstützt mit der Stationierung dieser Fluggesellschaft in Frankfurt, die durch niedrige Kosten und fragwürdige Versprechen angelockt wurde, direkt die Ausbeutung der Arbeitnehmer. Volker Bouffier und die hessische Landesregierung dulden den Sozialbetrug und die Vernichtung von Arbeitsplätzen auch noch“, so Ilja Schulz, Präsident der Vereinigung Cockpit. „Es ist Zeit, dass die Politik diesem Treiben Einhalt gebietet und solchen Methoden einen rechtlichen Riegel vorschiebt. Die Minister müssen das Problem jetzt auf europäischer Ebene angehen und auch in Deutschland darf es nicht auf die lange Bank geschoben werden“, so Schulz weiter.

Pilot am Flughafen Memmingen 80 Jahre nach erster Landung

Pilot Ludwig Piller ist mit seinen 102 Jahren ein außergewöhnlicher Zeitzeuge und ein Stück lebende Geschichte. Er ist der wohl älteste Gast, der je den Memminger Flughafen besucht hat, und er war einer der ersten Piloten, die bereits vor 80 Jahren auf dem neu erbauten Rollfeld vor den Toren Memmingens gelandet sind.

Am 03. Juni 1937 setzte der junge Pilot seine Do 17 erstmals auf der Graspiste des neu erbauten Militärflughafens auf, nun, 80 Jahre später, besuchte er gemeinsam mit seiner Frau Charlotte (97) auf Einladung von Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid Bayerns dritten Verkehrsflughafen. Der ehemalige Kampfflieger und Fluglehrer, der zahlreiche Luftschlachten des Zweiten Kriegs sowie zwei Abschüsse überlebt hat, zeigte sich durchaus zufrieden mit dem, was da in den letzten zehn Jahren entstanden ist.

Mehrfach nutzte das Ehepaar Flugverbindungen ab Memmingen. Was den 1914 in Vohburg an der Donau geborenen Ludwig Piller einst nach Memmingen führte und warum er der Stadt treu geblieben ist, steht auch in der soeben erschienenen Sonderausgabe des Allgäu AirReport, der kostenlos am Flughafen erhältlichen Schrift für alle Kunden und Freunde des Airports, der in wenigen Tagen sein zehnjähriges Bestehen feiert.

Auf dem Bild: Einmal Flieger – immer Flieger Ludwig Piller fühlt sich auch mit 102 Jahren an einem Flughafen rundum wohl. Airport Geschäftsführer Ralf Schmid hatte ihn und seine Frau Charlotte anlässlich des anstehenden Jubiläums eingeladen. Piller, der vor 80 Jahren erstmals in Memmingen landete, ist der wohl älteste Gast, der jemals den Flughafen Memmingen besucht hat.

OHB SE auf der Paris Air Show

Der Technologiekonzern OHB SE will sich in diesem Jahr gemeinsam mit den europäischen Tochterunternehmen wieder auf der Paris Air Show aufstellen. Die Gruppe wird ihr Leistungsspektrum in den beiden Geschäftsbereichen Weltraumsysteme (Space Systems) und Produkte für die Luft- und Raumfahrt (Aerospace + Industrial Products) präsentieren. Die 52. Paris Air Show findet vom 19. bis 25. Juni 2017 am Flughafen Le Bourget statt. In Halle 2 C am deutschen Gemeinschaftsstand ist die OHB SE auf einem 260 Quadratmeter großen Stand Nr. C318 vertreten. Auch aus dem Bereich „Aerospace and Industrial Products“ interessante Themen präsentiert, nicht umsonst ist die MT Aerospace AG größter deutscher Zulieferer für das Ariane-Programm.

Die Ausstellung ist vielfältig und gibt einen Einblick in das Portfolio der OHB-Gruppe: von den Galileo-FOC-Satellitenmodellen über wissenschaftliche Missionen und Erdbeoachtung bis hin zum „Shooting-Star“ des Jahres 2017, einem Modell aus der SmallGEO-Satellitenreihe. Unter der Überschrift „What’s new @OHB?“ werden interessante Informationen zu den jüngsten Investitionen der OHB Venture Capital GmbH gezeigt.

„Wir sind die ‚AEROSPACE FAMILY‘, und das in doppelter Hinsicht: Mit unseren Tochterunternehmen, die in ganz Europa Raumfahrtlösungen auf Topniveau anbieten, fühlen wir uns familiär verbunden. Und als familiengeführtes Unternehmen können wir oft flexibler und schneller reagieren als unsere Wettbewerber. Deshalb laden wir unsere Auftraggeber und Geschäftspartner sowie Medienvertreter ein, uns auch in diesem Jahr wieder auf der Paris Air Show in familiärer Atmosphäre zu treffen“, sagt Dr. Fritz Merkle, Mitglied des Vorstands und Chief Marketing Officer der OHB SE. „Natürlich werden wir auch an den Publikumstagen über die Faszination der Raumfahrt und das Leistungsspektrum der Unternehmensgruppe informieren“.

OHB SE: Hochtechnologie seit 35 Jahren

Im Unternehmensbereich ‚Space Systems‘ liegt der Fokus in der Entwicklung und Umsetzung von Raumfahrtprojekten – insbesondere erdnaher und geostationärer Satelliten für Navigation, Wissenschaft, Kommunikation und Erdbeobachtung einschließlich der wissenschaftlichen Nutzlasten. In der Astronautischen Raumfahrt stehen Projekte für Ausstattung und Betrieb der Internationalen Raumstation ISS im Vordergrund. Im Bereich Exploration arbeiten unsere Experten an der Erforschung unseres Sonnensystems mit den Schwerpunkten Mars und Mond. Leistungsstarke Aufklärungssatelliten sowie die breitbandige Funkübertragung von Bildaufklärungsdaten sind darüber hinaus die Kerntechnologien für Sicherheit und Aufklärung.

Der Unternehmensbereich ‚Aerospace + Industrial Products‘ setzt die Schwerpunkte in der Fertigung von Produkten für die Luft- und Raumfahrt sowie in der Telematik. Hier hat sich die OHB SE als bedeutender Ausrüster für Aerospace-Strukturen, insbesondere in der Raumfahrt, positioniert.

Medienvertreter werden gebeten, Wünsche nach Interviews oder Hintergrundgesprächen mit Vertretern der OHB Gruppe sowie Drehs am Messestand möglichst vor Messebeginn mitzuteilen. Gute Planung kommt immer beiden Seiten zu Gute, daher bitten wir um Kontaktaufnahme per E-Mail an julia.riedl@ohb.de mit folgenden Angaben: gewünschte Themen / Unternehmen; gewünschte/mögliche Messetage sowie vollständiger Name, Organisation, ggf. Mobilfunknummer zur Terminvereinbarung vor Ort.

Berlin wieder non-Stop an Toronto angebunden

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Air Canada Rouge hat ihre erste Verbindung zwischen Kanada und Deutschland aufgenommen und fliegt bis Anfang Oktober viermal wöchentlich – immer dienstags, mittwochs, freitags und sonntags – von Berlin-Tegel in die Stadt am Ontariosee.

Über das Drehkreuz Toronto haben Fluggäste gute Anschlussmöglichkeiten zu anderen Zielen in Kanada und den USA. Die Strecke Berlin – Toronto wird mit einer Boeing 767 bedient, die Flugzeit beträgt planmäßig 08:45 Stunden. Der Air Canada Manager Germany Jean-Christophe Hérault freut sich über die neue Strecke und meint: „In 2017 feiert Kanada seinen 150. Jahrestag und Air Canada ihr 80. Jubiläum. Die Aufnahme der ersten Nonstop-Verbindung von Air Canada Rouge in Deutschland in eben diesem Jahr wird für immer in Erinnerung bleiben.“

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „…Mit dieser Langstreckenverbindung ist Toronto nach 14 Jahren endlich wieder direkt von Berlin aus zu erreichen. Städtereisende und Naturliebhaber werden sich gleichermaßen über den Nonstop-Flug in die kanadische Metropole freuen, die unweit der Niagara-Fälle liegt. Und für Berlin-Fans aus Kanada rückt Deutschland noch ein Stück näher.“

An Bord stehen den Passagieren die beiden Serviceklassen Economy und Premium Rouge zur Verfügung. Die moderne Kabinenausstattung bietet in der Economy-Class schlanke Slimline-Sitze für mehr Komfort und Beinfreiheit, kostenlose Mahlzeiten und alkoholfreie Getränke sowie ein Freigepäckstück bis 23 kg.

In der Premium Rouge haben Fluggäste mit breiteren Sitzen und mehr Beinfreiheit viel Platz zum entspannten Reisen. Außerdem können Premium Rouge Gäste zwei Gepäckstücke bis je maximal 32 kg aufgeben, am Flughafen genießen sie exklusive Services wie Priority Check-in und Priority Boarding und erhalten an ausgesuchten Flughäfen Zugang zu den Maple Leaf Lounges. Im Flugzeug werden die Premium Rouge Gäste mit ausgezeichneter Bordküche, serviert auf Porzellangeschirr, verwöhnt.

Air Canada Rouge ist eine der ersten Fluggesellschaften in Nordamerika, die ein „Streaming Inflight Entertainment System“ anbietet. Passagiere können sich vorab die kostenlose „player“-App herunterladen und so eine große Auswahl an aktuellen Filmen, Serien, Musiktiteln, Kinderprogrammen und vieles mehr auf ihrem eigenen Laptop oder Apple- bzw. Android-Gerät genießen. Bei Bedarf können Fluggäste an Bord ein Apple iPad gegen eine geringe Gebühr leihen. In der Premium Rouge Kabine stehen iPads kostenfrei zur Verfügung.

Wildnispatenschaft

Als Erstfluggeschenk haben die Passagiere eine zeitlich unbegrenzte Wildnispatenschaft über je 16 Quadratmeter temperierten Regenwald in Kanada von der gemeinnützigen Stiftung „Wilderness International“ erhalten. Air Canada Rouge und die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH haben insgesamt eine Patenschaft über 4512 Quadratmeter unberührten Regenwaldes übernommen, die sie an die Fluggäste verschenken. Das Naturschutzgebiet „Land der Wapitis“ befindet sich im Toba Valley an der Westküste Kanadas.

Auf dem Foto: Mit Air Canada Rouge nonstop nach Toronto. Seit 04. Juni 2017 fliegt Air Canada Rouge viermal wöchentlich ab Berlin nach Toronto, in die größte Stadt Kanadas. V.l.n.r.: Mountie, Elmar Kleinert (Geschäftsfeldleiter Operations, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH), Jean-Christophe Hérault (Air Canada Manager Germany), Frank Hartung (Air Canada Sales Manager Germany), Mountie.

Flughafen München sucht Ideen für Verbesserungen im Terminal

Wie kann man die Wartezeit auf das Gepäck kurzweiliger gestalten? Was wünschen sich Passagiere vor dem Abflug im Gate-Bereich und worauf legen Abholer besonderen Wert? Antworten auf diese Fragen können kreative Köpfe jetzt auf der Crowdsourcing Plattform innovationpilot des Münchner Flughafens einreichen. Der „InnovationPilot“ geht mit einem neuen, aktuellen Thema in die dritte Runde: „Dein Weg vom / zum Gate mal anders…“. Der Fokus liegt dabei auf dem Terminal 1. Noch bis Ende Juli erwartet die Flughafen München GmbH Ideen, wie man den Weg von der Ankunft bis hin zum Gate oder umgekehrt noch entspannter und interessanter gestalten kann. Aber auch innovative Vorschläge zur effektiven Nutzung der Wartezeit im Terminal 1, z.B. an den Sicherheitskontrollen, an der Gepäckausgabe oder bei der Abholung von Passagieren sind willkommen.

Ziel der Crowdsourcing Plattform ist es, Besucher und Passagiere bereits in die Konzeption neuer Projekte einzubeziehen und ihnen so die Möglichkeit zu geben, die Abläufe am Airport aktiv mitzugestalten. Für die Teilnahme ist lediglich eine Online-Registrierung erforderlich. Die veröffentlichten Ideen werden anschließend von der „Online-Community“ kommentiert, bewertet, diskutiert und weiterentwickelt. Der beste Vorschlag wird mit einer VIP-Abfertigung für zwei Personen belohnt, die zweitbeste Idee mit einem Shopping-Gutschein im Wert von 100 Euro – einlösbar in allen Shops und Restaurants am Flughafen München. Der Drittplatzierte erhält einen Lounge-Eintritt für die Europa oder Atlantik Lounge für zwei Personen. Die Gewinner werden Ende August benachrichtigt.

Lufthansa fliegt Ziele an den Rändern Europas an

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Lufthansa startet heute ab Frankfurt mit gleich sechs neuen Zielen in Europa in die Wintersaison. Kuusamo (Finnland), Cluj und Timișoara (beide Rumänien) werden ab Frankfurt erstmals angeboten und ergänzen das Lufthansa-Flugangebot. Die Lufthansa Sommerziele Reykjavik (Island), Palermo (Italien) und Santiago de Compostela (Spanien) werden nun auch erstmals ab Frankfurt ganzjährig angeboten. Die neuen Ziele für den Winter 2017/18 sind ab sofort im Verkauf verfügbar. Die rumänischen Städte Cluj und Timişoara werden mit dem Beginn des neuen Winterflugplans 2017/18 (gültig ab 29. Oktober 2017) erstmals ab Frankfurt jeweils täglich angeboten und in das Lufthansa-Europaangebot aufgenommen.

Rumänien im Blick

Die beiden Metropolen werden seit mehreren Jahren bereits erfolgreich mit Abflug ab München angeboten. Lufthansa bietet damit ihren Fluggästen neben den beliebten Verbindungen nach Bukarest und Sibiu (nur aus München) aktuell vier Städteverbindungen von Deutschland nach Rumänien an. Das deutlich erweiterte Angebot bietet Geschäfts- und Urlaubsreisenden gleichermaßen zahlreiche Direktverbindungen zu Zielen in Rumänien an.

Das Wirtschaftszentrum Cluj in Siebenbürgen ist eine der größten Städte Rumäniens und zählt in ihrem weiten Einzugsbereich rund 2,5 Millionen Einwohner. Die Umgebung besticht mit einer wunderschönen Landschaft aus Bergen, Wäldern und Seen und lädt ein zu Wanderungen durch die Natur. Die Innenstadt von Cluj ist von historischen Gebäuden gekennzeichnet. Zahlreiche Kirchen bieten sich für Besichtigungen an.

Timişoara ist heute das historische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Banat. Die moderne, multikulturelle Stadt, ist geprägt von Barock- und Jugendstil-Gebäuden. Bis heute nennt man Timişoara auch das „kleine Wien“. Diesen Namen hat die Stadt sowohl ihrer Bausubstanz als auch ihrem Charme zu verdanken. Aber Timişoara freut sich heute mehr denn je über einen anderen Beinamen und zwar: „Stadt der Rosen und Parkanlagen“, die alle Reisenden zum Verweilen einladen.

Kuusamo viertes Lufthansa-Ziel in Lappland

Ab dem 23. Dezember 2017 geht es jeden Samstag erstmals von Frankfurt ins nordfinnische Kuusamo. Wegen seiner Natur und durch das Skisportzentrum Ruka ist Kuusamo eines der wichtigsten Touristenzentren Finnlands. Mit Tromsø, Ivalo und Kittilä, (Kittilä bieten Lufthansa nur ab München an), ist Kuusamo bereits das vierte Lappland-Ziel, das Europas größte Airline aufgrund ihrer Beliebtheit bei Wintersportlern und Nordlicht-Fans im Angebot führt.

Reykjavik, Palermo und Santiago de Compostela ganzjährig

Gute Nachrichten auch für alle Island-, Sizilien- und Spanien-Fans: die bisherigen Lufthansa-Sommerziele Reykjavik, Palermo und Santiago de Compostela (ab Frankfurt und München) werden nun auch aufgrund der großen Nachfrage im Winter fortgesetzt. Dreimal die Woche geht es dann von Frankfurt aus in die isländische Hauptstadt Reykjavik. Palermo wird nun auch im Winter bis zu zweimal wöchentlich aus der Rhein-Main-Metropole angeflogen. Santiago de Compostela kann nun ganzjährig dreimal wöchentlich aus Frankfurt und einmal wöchentlich aus München besucht werden. Flüge können auch bei den Lufthansa-Reisebüropartnern sowie an den Lufthansa-Verkaufsschaltern an den Flughäfen gebucht werden.

Die neuen Verbindungen auf einen Blick

Frankfurt (FRA) – Cluj (CLJ)

  • Einmal täglich (ab 29. Oktober 2017)
  • LH1412: FRA 14:45 Uhr – 17:50 Uhr CLJ
  • LH1413: CLJ 18:35 Uhr – 19:45 Uhr FRA
  • Preis: ab 159 Euro inklusive Steuern und Gebühren
  • Entfernung: 1.173 km (634 Nautische Meilen)
  • Embraer 190

Frankfurt – Timișoara (TSR)

  • Einmal täglich (ab 29. Oktober 2017)
  • LH1416: FRA 09:00 Uhr – 11:50 Uhr TSR
  • LH1417: TSR 12:45 Uhr – 13:45 Uhr FRA
  • Preis: ab 149 Euro inklusive Steuern und Gebühren
  • Entfernung: 1.062 km (573 Nautische Meilen)
  • Embraer 190

Frankfurt (FRA) – Kuusamo (KAO)

  • Einmal wöchentlich (Samstag ab 23. Dezember 2017)
  • LH872: FRA 10:05 Uhr – 14:10 Uhr KAO
  • LH873: KAO 15:15 Uhr – 17:30 Uhr FRA
  • Preis: ab 199 Euro inklusive Steuern und Gebühren
  • Entfernung: 2.134 km (1152 Nautische Meilen)
  • Airbus A319

Frankfurt – Reykjavik (KEF)

  • Dreimal wöchentlich (Dienstag, Donnerstag, Sonntag ab 29. Oktober 2017)
  • LH1416: FRA 11:40 Uhr – 14:35 Uhr KEF
  • LH1417: KEF 15:25 Uhr – 20:05 Uhr FRA
  • Preis: ab 229 Euro inklusive Steuern und Gebühren
  • Entfernung: 2.408 km (1.300 Nautische Meilen)
  • Airbus A320

Frankfurt – Palermo (PMO)

  • Bis zu zweimal wöchentlich (Samstag, Sonntag ab 29. Oktober 2017)
  • LH1416: FRA 13:50 Uhr – 16:05 Uhr PMO
  • LH1417: PMO 17:15 Uhr – 19:40 Uhr FRA
  • Preis: ab 109 Euro inklusive Steuern und Gebühren
  • Entfernung: 1.365 km (737 Nautische Meilen)
  • Airbus A320 oder A321

Frankfurt – Santiago de Compostela (SCQ)

  • Dreimal wöchentlich (Montag, Donnerstag, Freitag ab 29. Oktober 2017)
  • LH1110: FRA 09:50 Uhr – 12:30 Uhr SCQ
  • LH1111: SCQ 13:50 Uhr – 16:15 Uhr FRA
  • Preis: ab 129 Euro inklusive Steuern und Gebühren
  • Entfernung: 1.522 km (822 Nautische Meilen)
  • Airbus A320

Hochfeste Legierungen der Luft- und Raumfahrt

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Mit hochfesten Triebwerksbauteilen präsentiert AWB Aviation seine Innovationen am 12. Tag der Luft- und Raumfahrtregionen. Das Unternehmen aus Lampertheim in Hessen forscht dabei auch an neuen Werkstoffen.

Als Schwerzerspaner arbeitet das Unternehmen mit einigen der härtesten und hitzestabilsten Legierungen, die zum Beispiel in Gasturbinen ihren Einsatz finden. Am 07. Juni 2017 präsentiert AWB Aviation seine zukunftsweisenden Technologien für die Luft- und Raumfahrtbranche und bietet dem Fachpublikum beim Unternehmensbesuch in zwei Workshops interessante Einblicke in die Zukunft der Luft- und Raumfahrt an.

AWB Aviation gehört zur AWB Gruppe mit 45 Mitarbeitern und ist seit 2015 als ISO 9100 zertifiziertes Luftfahrtunternehmen auf die Entwicklung und Fertigung von Triebwerksbauteilen aus hochwarmfesten Werkstoffen spezialisiert. 2015 bündelte die AWB Unternehmensgruppe ihre Luft- und Raumfahrtkompetenzen in der AWB Aviation und fertigt für Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrtindustrie als zugelassener Lieferant Prototypen, Einzelteile und Kleinserien. Für die Herstellung von komplexen Maschinenteilen und Baugruppen verwendet das Unternehmen Sondermaterialien wie Inconel, Hastelloy und Nimonic. 

Am Tag der Luft- und Raumfahrtregionen zeigt AWB Aviation etwa Projekte zur Entwicklung von Eisenaluminide-Legierungen als neuen Luft- und Raumfahrtwerkstoff sowie deren jeweilige Spezialwerkzeuge und Bearbeitungsprozesse. Zudem können sich die Besucher über AWB Aviation Werkzeug- und Werkstattcontainer für die Luftfahrt informieren. Eine neue Internetplattform AVITIME für zielgerichtete Dienstleistungen in der Luft- und Raumfahrt wird ebenso vorgestellt.

„Als Zulieferer und Innovationspartner für die Luft- und Raumfahrtindustrie sind wir Teil einer globalen Wertschöpfungskette, die nicht nur im internationalen Wettbewerb immer wieder nach den besten Lösungen sucht, sondern auch neue Technologien und Herstellungsverfahren anbietet sowie Arbeitsplätze in der Region sichert“, so Heiko Utsch, Geschäftsführer der AWB Unternehmensgruppe.

„Jedes einzelne Bauteil für die Luft- und Raumfahrtindustrie muss zuverlässig arbeiten, egal wie viel Kraft oder Temperatur darauf einwirkt. Um diese Maxime zu gewährleisten, steckt AWB Aviation einen hohen Aufwand in die Entwicklung. Der Tag der Luft- und Raumfahrtregionen bietet uns eine exzellente Gelegenheit, diese Ergebnisse dem Fachpublikum vorzustellen und weitere Ideen aufzunehmen“, so Thomas Röser, Business Development Manager von AWB Aviation.

In zwei Kreativworkshops der Advanced Foresight Group sollen die Themen „Faszination und Zukunft der Luft- und Raumfahrt“ mit den Zukunftsforschern K. Christoph Keller und Dr. Bernhard Albert mit einer 360 Grad Perspektive beim Unternehmensbesuch in Lampertheim ausgeleuchtet werden. Der Tag der Luft- und Raumfahrtregionen wird gemeinsam vom BDLI-Regionalforum und Hessen Aviation organisiert. Mitveranstalter ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Auf dem Foto: Die Besucher des 12. Tages der Luft- und Raumfahrtregionen am heutigen 07. Juni 2017 werden bei AWB Aviation in Lampertheim von Geschäftsführer Heiko Utsch (rechts) und Thomas Röser, Business Development Manager bei AWB Aviation, begrüßt.

A400M beim Sommerfest des Flughafens Münster/Osnabrück

Sommerfest für die ganze Familie – zu dieser Veranstaltung lädt der Flughafen Münster/Osnabrück am kommenden Sonntag, 11. Juni 2017. Ein buntes Bühnenprogramm sorgt von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr für abwechslungsreiche Unterhaltung.

Besonders der Auftritt von Markus Becker, bekannt durch den Song „das rote Pferd“, wird das Publikum begeistern. Außerdem stehen den kleinen Besuchern auf dem Flughafengelände viele Spielattraktionen, wie ein Hindernisparcours, ein Bungee-Trampolin, ein Paddelbecken, Kinderschminken oder ein Kinder-Quad-Parcours, zur Verfügung.

Flughafenführungen

Flughafenbegeisterte haben die Möglichkeit, an einer kostenlosen Schnupperführung teilzunehmen. Das FMO-Besucherserviceteam bietet Interessierten einen spannenden Blick hinter die Kulissen des Flughafens. Die Bundeswehr wird mit einem Transportflugzeug vom Typ Airbus A400M Atlas vor Ort sein, das im Rahmen der Führungen ebenfalls besichtigt werden kann. Die Führungen starten halbstündlich und dauern ca. 40 Minuten. Anmeldungen können nur vor Ort erfolgen, so lange noch Plätze frei sind.

Große Modellbauausstellung

Auch der FMO-Modellbautag findet in diesem Jahr zeitgleich mit dem Sommerfest bereits zum neunten Mal statt. Es wird im Flughafenterminal eine interessante Ausstellung an Flugzeug-, Eisenbahn-, Schiffs- und Automodellen präsentiert. Liebhaber des Modellbaus können sich hier mit den zahlreichen Ausstellern austauschen, mit Profis fachsimpeln und Sammlerstücke erwerben. Für die Kinder findet ein großer Modellbauworkshop statt, bei dem sie selbst Flugzeugmodelle bauen können.

Oldtimer von Münster Classics

Des Weiteren gibt es nicht nur historische Flugzeuge, sondern auch historische Fahrzeuge zu bestaunen. Erstmalig legt die Münster Classics einen Stopp bei ihrer Ausfahrt am Flughafen Münster/Osnabrück ein. Etwa 160 Oldtimer treffen gegen Mittag nacheinander ein und werden während der Fahrerpausen auf dem Parkplatz P1 in Höhe der Showbühne abgestellt und können dort besichtigt werden.

Buchen und Fliegen

Die Reisebüros im Flughafenterminal versorgen die Besucher des Sommerfestes mit aktuellen Informationen über Urlaubsangebote und Flugziele direkt ab Münster/Osnabrück. Auch die Fluggesellschaften Germania, Lufthansa, Eurowings und Turkish Airlines präsentieren an eigenen Messeständen ihr Flugangebot ab FMO. Für alle Gäste, die an diesem Tag vor Ort eine Reise oder einen Flug vom FMO buchen, gibt es einen Parkwertscheck in Höhe von 15 Euro.

Für das leibliche Wohl ist an diversen Cateringstationen gesorgt, u. a. gibt es eine original Airport-Almhütte. Parkplätze stehen ausreichend zur Verfügung. Der Airport empfiehlt das Parkhaus PA und den Parkplatz P4 zum Preis von zwei Euro pro Stunde.

Norwegian nimmt neue Ziele in Spanien ab Hannover auf

Norwegian fliegt jetzt ab Hannover ein neues Ziel an. Ab sofort geht es neben Málaga jetzt auch in die spanische Hafenstadt Alicante.

Zweimal wöchentlich – jeweils mittwochs und sonntags – geht es mit der norwegischen Fluggesellschaft direkt und günstig an die Costa Blanca. In der kommenden Woche baut Norwegian ihren Streckenplan ab Hannover noch weiter aus. Am 11. Juni kommt der Direktflug nach Palma de Mallorca hinzu – jeweils mittwochs und samstags. Auf allen Strecken werden neue Maschinen vom Typ Boeing 737-800 eingesetzt. An Bord gibt es kostenloses WLAN. Das Begrüßungsfoto zeigt die Crew des Erstfluges und Martin Altemöller, Verkehrsleiter des Hannover Airport (3. v. r.).

Chinook von Boeing mit Verbundbauteilen aus Sachsen

Boeing bezieht wichtige Komponenten für den Schweren Transporthubschrauber H-47 Chinook jetzt aus Sachsen. Der Auftrag zur Herstellung mit einer Laufzeit von fünf Jahren ist der erste Vertrag von Boeing mit den Spezialisten der COTESA GmbH mit Firmensitz in Mittweida.

COTESA wird für die weltweite Chinook-Flotte Teile der Tunnel Cover Section herstellen – Sandwichbauteile, die einen Teil der Außenhaut des Helikopters bilden. Mit dieser Vereinbarung wird COTESA Teil des etablierten Boeing Zuliefernetzwerks in Deutschland, das fast 100 Zulieferer und Partner umfasst.

„Der an COTESA vergebene Auftrag trägt dem Technologiepotenzial in Deutschland Rechnung und ist ein weiterer wichtiger Meilenstein in unserer Partnerschaft mit der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie“, sagte Sir Michael Arthur, President Boeing Europe. Boeing hat bisher mehr als 900 H-47 Chinook Hubschrauber ausgeliefert, die in 19 Ländern weltweit betrieben werden. Dazu zählen acht NATO-Staaten: Kanada, Griechenland, Italien, die Niederlande, Spanien, die Türkei, das Vereinigte Königreich (60 Hubschrauber) sowie die USA (300 Hubschrauber für die Air Force). Dies ermöglicht mehr Interoperabilität zwischen den Mitgliedss taaten der NATO während gemeinsamer Trainings- und Entsendungseinsätze weltweit.

„Die Entscheidung von Boeing für COTESA ist ein weiterer Beleg für das sächsische Know-how im Bereich Luft- und Raumfahrt“, sagte Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen. „Unsere rund 160 Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind zuverlässige Partner der großen Flugzeughersteller und bei internationalen Großprojekten. Von der Forschung über die Materialentwicklung bis hin zur Produktion von Bauteilen oder Sensorik können wir in Sachsen die komplette Wertschöpfungskette abbilden. Ich freue mich, dass COTESA nun seine Leichtbau-Expertise bei Boeing einbringen kann.“

Stolz zeigte sich auch Jörg Hüsken, CEO von COTESA. „Dieser Auftrag eröffnet COTESA und unseren Mitarbeitern neue Möglichkeiten, unser Wissen und unsere Erfahrung im Bereich Hochleistungs-Faserverbundwerkstoffe unter Beweis zu stellen.“ „Die Expertise von COTESA, einem führenden Produktions- und Entwicklungsunternehmen für Faserverbundbauteile, trägt zu unserem Ansatz bei, den Chinook Transporthubschrauber kontinuierlich weiter zu optimieren und unseren Kunden erstklassige und kosteneffiziente Lösungen zu bieten“, sagte Michael Hostetter, Boeing Defense, Space & Security Director of Vertical Lift Programs, Deutschland.

Der Chinook ist eine überzeugende Plattform und für die Streitkräfte von 19 Ländern weltweit von entscheidender Bedeutung. „Der Chinook hat ein bewährtes Leistungsprofil; zu den Einsatzanforderungen zählen unter anderem humanitäre Einsätze und Katastrophenhilfe. Daher ist es für uns umso wichtiger, weiterhin die Branchenbesten für die Plattform zu gewinnen – und das ist bei COTESA der Fall.“

Vermessungsflüge der Center- und Südbahn des Fraport

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In der Zeit vom 09. bis zum 11. Juni 2017 sollen am Flughafen Frankfurt Vermessungsflüge durchgeführt werden. Diesmal werden die Abflugverfahren der Center- und Südbahn überprüft. Untersucht werden die Betriebsrichtung 25 (Westwetterlage) der Südbahn sowie 07 (Ostwetterlage) der Centerbahn. Hierbei kommt wie üblich ein Vermessungsflugzeug vom Typ Beechcraft Super King Air 350, eine zweimotorige Propellermaschine, zum Einsatz. In dieser Zeit ist auch in der Nacht mit Fluglärmaufkommen zu rechnen.

Trotz des Nachtflugverbots am Flughafen Frankfurt dürfen technische Überprüfungsflüge, wie zum Beispiel Vermessungsflüge, auch während der Nacht stattfinden. Tagsüber würden diese Flüge zu einer großen Beeinträchtigung des regulären Flugverkehrs führen. Die Vermessung technischer Einrichtungen ist für die Sicherheit im Luftverkehr unverzichtbar. Daher bittet die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH die Bevölkerung um Verständnis.

Ausbildungsbörse am Flughafen Köln Bonn

Rund 30 Unternehmen werden sich in Terminal 2 mit ihre Ausbildungsmöglichkeiten vorstellen. Mit dabei am 29. Juni 2017 sind außer der Flughafen Köln/Bonn GmbH unter anderem Bayer, die Deutsche Flugsicherung, die Bundespolizei und weitere Unternehmen, die am Flughafen oder in dessen Umfeld ansässig sind. Eingeladen sind vor allem diejenigen Schülerinnen und Schüler, die im kommenden Jahr 2018 eine Ausbildung beginnen möchten. Einige Unternehmen suchen aber auch noch Auszubildende für dieses Jahr. Der Eintritt ist kostenfrei.

Veranstaltungsdaten

  • Was? Ausbildungsbörse „Heb ab in deine Zukunft“
  • Wo? Köln Bonn Airport, Terminal 2
  • Wann? 29.06.2017, 10:00 bis 15:00 Uhr

Unternehmen und Institutionen mit einem Stand

  • Alfred H. Schütte GmbH & Co. KG
  • Althoff Grandhotel Schloss Bensberg
  • AOK Rheinland/Hamburg
  • BARMER
  • Bayer AG
  • BQN Region Köln
  • Bundesagentur für Arbeit Köln
  • Bundespolizei
  • Bundeswehr – Karriereberatungsbüro Köln
  • Deutz AG
  • DFS
  • DLR
  • Excelsior Hotel Ernst AG
  • F&L GmbH
  • Flughafen Köln/Bonn GmbH
  • Handwerkskammer zu Köln
  • Hauptzollamt Köln
  • Hebbel GmbH Reisebüro
  • IHK Köln
  • Kühne + Nagel (AG & Co.) KG
  • KVB – Kölner Verkehrs-Betriebe AG
  • Martin Kirschner GmbH
  • Randstad Deutschland GmbH
  • Rheinische Fachhochschule Köln gGmbH
  • Sparkasse Köln/Bonn
  • StudiMed GmbH
  • TUI Flughafenstation Koeln Bonn
  • Wisskirchen Logistik GmbH

Pilotenschule der Lufthansa wechselt auf Cirrus SR 20

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Der US-Standort von Lufthansa Aviation Training beherbergt seit 1972 Flugschüler für das Training auf dem einmotorigen Flugzeugmuster Beechraft F33A Bonanza. Rund 350 Pilotenschüler bildet die Flugschule in Arizona pro Jahr aus. Ein Großteil steuert im Anschluss Verkehrsmaschinen der Lufthansa Gruppe.

Angetrieben werden die Cirrus SR 20 von einem modernen Lycoming IO-390 mit 215 PS. Die Flugzeuge sind zudem mit Perspective+™ Flight Deck von Garmin® mit zwei großen Displays und mit Systemen typisch für Airliner ausgestattet, so einem Flight Management System (FMS) KeypadController, einem Electronic Stability and Protection system, dazu einer integrierten Triebwerksanzeige mit Alarm- und Warnsystemen für die Besatzung. Die Cirrus SR 20 hat eine Struktur komplett aus Verbundwerkstoffen und enthält auch das Fallschirmrettungssystem von Cirrus (Cirrus Airframe Parachute System®/CAPS®).

Neben der Fluggesellschaft Lufthansa selbst lassen aber auch andere Airlines wie KLM, All Nippon Airways (ANA) oder die Bundeswehr ihre Piloten in Phoenix trainieren. Im Oktober beginnt die Auslieferung der Schulungsflugzeuge Cirrus SR 20. Im Februar 2018 sollen dann alle insgesamt 25 Maschinen in Arizona sein. Sie werden das Logo der European Flight Academy tragen. Unter dieser Marke bündelt die LAT ihre Flugschulen in Deutschland, der Schweiz und in den USA. „Mit der neuen einmotorigen Cirrus SR 20 fliegen die Schüler nicht nur ein mit den neuesten Features ausgestattetes Modell, sondern auch die Betriebs- und Wartungskosten lassen sich um 50 Prozent reduzieren“, sagt Rainer Hiltebrand, CEO von Lufthansa Aviation Training.

Bonanza: Verkauf an Piloten möglich

Eine Entscheidung darüber, was mit den Bonanzas nach ihrer Ausmusterung geschieht, ist derzeit noch nicht gefallen. „Wahrscheinlich werden wir sie den ehemaligen Pilotenschülern aus Phoenix zum Kauf anbieten“, so Hiltebrand. „Für viele unserer einstigen Schüler und heutigen Piloten haben sie einen sehr hohen emotionalen Wert.“

Lufthansa Aviation Training (LAT) ist Anfang 2017 aus der Zusammenführung von Lufthansa Flight Training und Swiss Aviation Training hervorgegangen. Lufthansa Aviation Training zählt mit zwölf Ausbildungsstandorten und einem Kundenportfolio von über 200 Airlines zu Europas führenden Unternehmen im Bereich Flight Training. Die Lufthansa Konzernfluggesellschaften und international renommierte Airlines bilden Cockpit- und Kabinenpersonal bei LAT aus.

Luftfahrt-Fest am Leipzig/Halle Airport zeigt AN-124 von innen

Der Flughafen Leipzig/Halle lädt anlässlich seines 90. Jubiläums am 10. und 11. Juni (jeweils 10:00 bis 18:00 Uhr) zu einem großen Flughafenfest ein. Das Programm umfasst eine Luftfahrt- und Technikschau auf dem Vorfeld Ost, Rundflüge, Flughafen-Touren inklusive Flugzeugbesichtigungen, das Familienfestival Kids & Family Day auf der Grünen Mitte und eine Geschichtsmeile im Terminal. Bei Airlebnis-Touren, die exklusiv am Festwochenende stattfinden, können die Besucher einen Blick hinter die Kulissen werfen und gleich zwei Frachtmaschinen, eine Antonow 124 und einen Airbus A300, besichtigen. Zu Rundflügen starten an beiden Tagen eine AN-2, der größte einmotorige Doppeldecker der Welt, eine Cessna und ein Hubschrauber. Der Eintritt zum Flughafenfest ist frei.

Technikschau und Reisen im Gewinnspiel

Zudem präsentieren der Flughafen und seine Partnerfirmen rund vierzig Fahrzeuge und Geräte auf dem Vorfeld Ost, darunter Feuerwehr-, Winterdienst-, Lade- und Abfertigungstechnik. Hier sind auch viele Flugzeuge und Hubschrauber aus unterschiedlichen Epochen zu sehen. Auf zwei Showbühnen im Außengelände wird ein buntes und informatives Nonstop-Programm, unter anderem mit Linda Hesse und Gerhard Schöne, geboten.

Des Weiteren findet hier die Verlosung attraktiver Preise, wie Reisegutscheine und Flugtickets, statt. Hauptgewinn ist eine Pauschalreise nach Ägypten. Beim Familienfestival Kids & Family Day gibt es Spiel-, Sport- und Abenteuerwelten und viele Mitmachaktionen sowie ein 35 Meter hohes Riesenrad. Das Parken kostet ganztägig acht Euro.

Rundflug im Flugzeug oder Hubschrauber

An beiden Festtagen werden verschiedene Flugzeuge Besucher an Bord nehmen. Den ganzen Tag über wird eine Antonow AN-2 – der größte einmotorige Doppeldecker der Welt – und eine Cessna zu Rundflügen starten. Gebucht werden können die Flüge auch spontan vor Ort auf der Grünen Mitte. Der Flug mit der Antonov AN-2 kostet pro Person 60 Euro.

Zudem wird an beiden Tagen ein rund zehnminütiger Rundflug mit einem Hubschrauber angeboten. Der Flug kostet pro Person 40 Euro. Die Buchung ist vorab telefonisch unter 03943-922720 oder vor Ort auf der Grünen Mitte möglich.

Besuchertouren mit Flugzeugbesichtigung

Anlässlich seines 90. Jubiläums bietet der Flughafen spezielle Airlebnis-Touren an. Bei diesen exklusiv am Jubiläumswochenende stattfindenden Touren erhalten die Besucher die einmalige Gelegenheit, gleich zwei große Frachtmaschinen zu besichtigen und sich im Inneren des Frachtraumes ein Bild von der Faszination und Leistungsfähigkeit dieser viel genutzten Luftfahrttechnik zu machen.

Zur Besichtigung bereit stehen voraussichtlich eine Antonow 124, das größte in Serie gebaute Frachtflugzeug der Welt, und ein für DHL fliegender Airbus A300. Angeboten werden die Airlebnistouren zum Preis von 15 Euro pro Person für Erwachsene und zehn Euro pro Person für Kinder.

Außerdem wird es eine Tour zur Wetterwarte des Deutschen Wetterdienstes (DWD) geben, bei der das Landebahnbeobachtungshaus an der Start- und Landebahn Nord und das angrenzende Messfeld besichtigt werden können. Die Führung dauert rund eine Stunde und 15 Minuten und kostet für Erwachsene fünf Euro. Kinder zahlen drei Euro. Tickets für alle Führungen können am Festwochenende im Zelt des Besucherservices auf der Grünen Mitte erworben werden. Einen Überblick über das große Flughafenfest erhalten die Gäste von der Besucherterrasse. Der Eintritt hierfür kostet zwei Euro.

Vorfeld Ost: Flughafentechnik und An-124 von innen

Ein Highlight der Luftfahrtausstellung auf dem Vorfeld Ost wird die Antonow AN-124 sein. Mit einer Flügelspannweite von über 73 Metern, einer Höhe von über 20 Metern und einem maximalen Startgewicht von rund 400 Tonnen gehört die AN-124 zu den größten Flugzeugen der Welt. Das Flugzeug ist für die Gäste des Flughafenfestes bei Teilnahme an einer Airlebnis-Tour von innen zu besichtigen.

Darüber hinaus präsentiert die am Standort ansässige Fluggesellschaft European Air Transport, die für DHL Express-Fracht fliegt, eine Boeing B757 sowie einen Airbus A300. Letzterer kann im Rahmen der Airlebnis-Touren ebenso besichtigt werden.

Mit der Iljuschin IL-76, der Antonow AN-26 und der Antonov N-12 werden drei weitere Transportflugzeuge zu sehen sein. Ebenfalls dabei ist eine AWACS, die zur Luftraumüberwachung eingesetzt wird. Die Bundeswehr stellt zudem einen Lockheed-Seeaufklärer vom Typ P3 Orion zur Schau. Beide Flugzeuge können geführt besichtigt werden.

Gezeigt werden außerdem ein Metroliner, zwei Polizeihubschrauber sowie mehrere ehemalige Militärschulflugzeuge vom Typ Jakowlew Jak-52 und Jakowlew Jak-18. Einen Blick aus der Nähe können die Besucher zudem auf eine PZL-104 Wilga, eine Zlin, eine Pützer Elster, und einen Fieseler Storch (MS 505) werfen. Außerdem werden der Doppeldecker Stampe SV 4, ein Sportflugzeug Bölkow 207, eine Aeronca C-65, ein Doppeldecker vom Typ Antonow AN-2, mehrere Ultraleichtflugzeuge und eine Cessna 172 zu sehen sein.

PortGround, das Abfertigungsunternehmen am Flughafen Leipzig/Halle, präsentiert viele seiner Bodenabfertigungsgeräte. Unter anderem werden ein Pushback-Fahrzeug, zwei Highloader, ein Flugzeugenteiser und ein Follow-me-Fahrzeug zur Schau gestellt. Ein Simulationsmodell der Start- und Landebahnbefeuerung, Fahrzeuge der Flughafenwerkstatt, der Grünflächenpflege sowie Bergetechnik können zudem besichtigt werden.

Ein Film zur Flugzeugenteisung und ein ausgestelltes Förderband bringen den Besuchern die Arbeit der Flugzeugabfertigung näher. Von der Flughafenfeuerwehr können ein Höhenlöschfahrzeug, ein Flugfeldlöschfahrzeug und viele weitere Geräte unter die Lupe genommen werden. Zudem präsentiert sich der Winterdienst des Flughafens mit seiner Technik – unter anderem auch einer Pistenraupe – und vermittelt ein Bild davon, wie man einen Flughafen bei Schnee und Eis betriebsbereit hält.

Die Bundespolizei und die Landespolizei präsentieren sich beim Flughafenfest mit zwei Hubschraubern. Zudem tragen sie unter anderem mit einer Präsentation zur Taschendiebstahlprävention und dem Auftritt des Bundespolizeiorchesters Berlin zum Bühnenprogramm bei. Auch die Maskottchen der Bundespolizei, Bär Toni und Poldi von der Landespolizei, lassen sich das Flughafenfest nicht entgehen. Beide sind auch bei der Maskottchenparade am 10. und 11. Juni, jeweils 14:30 bis 15:00 Uhr, dabei.

Das Technikmuseum Hugo Junkers Dessau präsentiert einen „Riedel-Anlasser“. Dabei handelt es sich um einen Teil des Jumo 004, des ersten serienreifen Strahltriebwerkes der Welt. Weitere Aussteller auf dem Vorfeld Ost sind der Zoll, die Aircraft Maintenance and Engineering Service GmbH (AMTES), Lufthansa Technik mit einer Auswahl an Maintenance-Equipment, die STILL GmbH mit historischen und modernen Gabelstaplern und der Leipziger Kurierservice fox-COURIER.

Showbühne, Kids & Family Day und Riesenrad

Neben der Luftfahrt- und Technikausstellung bietet eine Showbühne auf dem Vorfeld Ost über die gesamte Zeit des Flughafenfestes ein unterhaltsames Programm. Mit Musik, Tanz, Informationen zum Reisen, zur Flughafengeschichte und vielem mehr wird für jeden Geschmack etwas dabei sein. Höhepunkt des Programms ist der Auftritt der Sängerin Linda Hesse mit ihrer Band (Sonntag, 15:00 bis 16:00 Uhr).

Auf der Showbühne findet zudem an beiden Tagen die Verlosung des großen Gewinnspiels mit spannenden Preisen statt. Hauptgewinn ist eine FTI-Pauschalreise für zwei Personen nach Ägypten. Außerdem sind Fluggutscheine von Condor, Eurowings, Turkish Airlines und Rusline zu gewinnen, des Weiteren Reisegutscheine von Express Travel International, TUI und Reiseland Frömmigen, Gutscheine für den Flugsimulator von Flightdeck LE, eine Heißluftballonfahrt von enviaM/MITGAS sowie diverse Sachpreise.

Beim Kids und Family Day auf der Grünen Mitte erwartet die Besucher ein buntes Programm für Groß und Klein. Auf der Bühne werden an beiden Tagen Kinder-Theater, Tanz-Shows und vieles mehr zur Unterhaltung beitragen. Der Liedermacher Gerhard Schöne („Jule wäscht sich nie“) entführt die Besucher ins „Kinderland“ und bildet am Sonntag, 16:00 bis 17:30 Uhr, den krönenden Abschluss des Kids & Family Days.

Auf der Grünen Mitte wird zudem ein 35 Meter hohes Riesenrad stehen, das den Gästen einen beeindruckenden Blick auf das Festtagsgelände bietet.

Weitere Attraktionen beim Kids & Family Day:

  • MITGAS- und enviaM: Spieleareal
  • STILL GmbH: Human Table Soccer, Beach-Stapler, Stapler-Basketball, Live-Musik
  • AOK PLUS: Kinderprogramm mit Jolinchen, Kletterparcours, Ballonkunst, Malen und Lesen
  • ŠKODA: Roadshow mit Gewinnspielen, Hüpfburg, Mitmachaktionen „Eddy der Teddy“
  • Ravensburger Spielzelte
  • BRIO-Holzeisenbahnlandschaft

Aktion Stammzelltypisierung und Vereine

Die Deutsche Stammzellspenderdatei (DSD) präsentiert am 10. und 11. Juni ihre Wanderausstellung. Die Besucher des Flughafenfestes sind eingeladen, sich im Rahmen des Kids und Family Days typisieren zu lassen und dadurch Menschen zu helfen.

Auf der Geschichts- und Reisemeile im Terminal präsentieren sich unter anderem Turkish Airlines, das Reisebüro Paneurasia mit Informationen zu Russlandreisen und das Reiseland Frömmingen. Die Deutsche Post verkauft anlässlich des 90. Jubiläums Sonderbriefumschläge und verteilt Sonderstempel an Sammler. Auch die Aerophilatelisten verkaufen einen Sonderumschlag in limitierter Auflage.

Der Leipziger Verein für Luftfahrt stellt zudem einige seiner Exponate und Schriftstücke aus. Auch die Gesellschaft zur Bewahrung von Stätten deutscher Luftfahrtgeschichte (GBSL) präsentiert neben einem Bücherstand ihre Ausstellung „Messeflug“. Ebenfalls eine Ausstellung betreut das Technikmuseum Hugo Junkers Dessau.

Hispasat 36W-1 für Regelbetrieb übergeben

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Der Anfang des Jahres gestartete Telekommunikationssatellit H36W-1 aus dem Hause OHB System AG wurde nach einer über 80-tägigen Erprobungsphase im Weltraum an den spanischen Satellitenbetreiber HISPASAT übergeben. Damit bewährte sich das Konzept und das Design der neuen europäischen Satellitenplattform SmallGEO.

Die innovationsstarke Technologie steht dabei auch für die wichtiges strategisches Ziel erreicht, das für die Weiterentwicklung unserer Firma von hoher Bedeutung ist. Gleichzeitig wird mit der Rückkehr zur Systemfähigkeit auch ein Teil der nationalen Raumfahrtstrategie umgesetzt“, sagte Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender der OHB System AG, anlässlich der Übergabe des Satelliten an HISPASAT. H36W-1 ist der erste Satellit, der auf der von OHB entwickelten SmallGEO-Plattform basiert.

Er wurde im Rahmen eines PPP-Projektes (private-public partnership) zwischen der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), OHB und HISPASAT realisiert. „Ich möchte dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), der ESA und unserem Kunden HISPASAT für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit danken. Bei der Neuentwicklung eines solchen Produkts bedarf es eines hohen Maßes an gegenseitigem Vertrauen und das schließt auch die Teams mit ein: Nur mit großem persönlichen Einsatz konnten wir alle gemeinsam diese Vision Wirklichkeit werden lassen“.

Dienstantritt im All

„Unser SmallGEO-Erstling hat seine volle Funktionsfähigkeit im Orbit eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Damit wurde das technische Design der neuen Satellitenplattform bestätigt“, erklärte Dr. Dieter Birreck, der für H36W-1 verantwortliche Projektleiter bei der OHB System AG. Die umfangreichen In-Orbit Tests und Manöver hat der erste geostationäre Satellit des Bremer Satellitenherstellers mit Bravour bestanden. „Es war eine außergewöhnliche und intensive Teamleistung zwischen Raumfahrtindustrie, ESA und unserem Kunden. Wir geben unseren Satelliten in die sehr erfahrenen Hände von HISPASAT und wünschen alles Gute!“

H36W-1 wurde bereits in die Satellitenflotte von HISPASAT eingegliedert. Von seiner geostationären Position, von der sich der Name des Satelliten ableitet, über dem 36. westlichen Längengrad aus soll der Telekommunikationssatellit über einen Zeitraum von gut 15 Jahren die flexible Breitbandversorgung der Iberischen Halbinsel, der Kanarischen Inseln und Südamerikas übernehmen.

Erfolg für OHB und die OHB-Unternehmensgruppe

Die OHB System AG fungierte bei H36W-1 als industrielle Hauptauftragnehmerin und griff dabei auf die Expertise dreier Schwesterfirmen zurück: OHB Sweden lieferte innovative Teilsysteme für den elektrischen Satellitenantrieb und das Lage- und Orbitkontrollsystem. Luxspace stellte Telemetrie- und Telekommandoteilsysteme zur Verfügung und beteiligte sich an deren Validierung auf Satellitenebene. Luxspace trug außerdem zur Entwicklung des Satellitensimulators bei. OHB Italia lieferte die Nutzlaststeuerungseinheit und war an der Entwicklung des Thermalsteuerungsteilsystems beteiligt.

Die Wertschöpfung bei H36W-1 war auch in Deutschland hoch: OHB nahm die Tesat-Spacecom GmbH aus Backnang als Hauptauftragnehmerin für die Telekommunikationsnutzlast unter Vertrag. Die Jena Optronik GmbH wurde mit der Lieferung der Sternsensoren beauftragt. Darüber hinaus waren zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) eingebunden.

Die SmallGEO-Plattform: Flexibilität in der 3-Tonnen-Klasse

Mit SmallGEO hat OHB im ESA-ARTES-Programm (Advanced Research in Telecommunications Systems) eine vielseitige geostationäre Satellitenplattform entwickelt. Die Anwendungen umfassen Telekommunikation und Erdbeobachtung sowie Technologieerprobung (In-Orbit Verification). Dank modularer Bauweise kann flexibel auf Kundenbedürfnisse eingegangen werden. Beim Satellitenantrieb stehen die Varianten klassisch, hybrid und elektrisch zur Wahl.

Die Startmasse der unterschiedlichen Satellitentypen bewegt sich zwischen 2.500 und 3.500 kg, wobei die jeweils erlaubte Nutzlastmasse zwischen 450 kg und 900 kg variiert. Der 3,7 mal 1,9 mal 2,0 Meter große H36W-1 wies beim Start eine Masse von 3.200 kg auf.

Nach der Mission ist vor der Mission

„Mit der Übergabe eines voll funktionsfähigen SmallGEO-Satelliten konnten wir einen weiteren Meilenstein in der Unternehmensgeschichte setzen. Wir sind erfolgreich am kommerziellen Markt für Telekommunikationssatelliten angekommen. Acht aktuelle SmallGEO-Satellitenprojekte belegen die Zukunftsfähigkeit der Plattform“, sagt Vorstandsmitglied Andreas Lindenthal, der das operative Geschäft des Unternehmens verantwortet. „Mit der voll elektrisch angetriebenen Konfiguration SmallGEO, die im Projekt Electra ihren ersten Antritt machen wird, haben wir die richtigen Weichen gestellt, um uns auch langfristig am kommerziellen Markt behaupten zu können.“

Aufgrund des geringeren Gewichts des elektrischen Antriebssystems kann diese Konfiguration deutlich mehr Nutzlast mitführen. Dieses elektrische Antriebssystem – Electra – wird von OHB in einem ppp-Projekt mit ESA und dem Satellitenbetreiber SES S.A. aus Luxemburg entwickelt und realisiert. OHB Sweden wurde mit der Entwicklung und Qualifizierung des elektrischen Antriebssystems sowie mit Bereitstellung der Lageregelungssoftware betraut.

Weitere Projekte im klassischen Telekommunikationsbereich sind EDRS-C (Laserrelais) und Heinrich Hertz (In Orbit Verifikation zahlreicher nationaler wissenschaftlicher und technischer Innovationen sowie Satellitenkommunikation für die Bundeswehr). Die EUMETSAT-Satelliten „Meteosat Third Generation“ für Europas künftige Wettersatellitenflotte basieren ebenfalls auf der SmallGEO-Satellitenplattform.

Auf dem Titelbild: Nach Abschluss der Integrationsarbeiten in Bremen Anfang 2015 war der Satellit bereit für die umfangreiche Testkampagne.Galeriebild: Der SmallGEO Satellit H36W-1 beim beim Ausrichten der Antennen im Januar 2016.

Klausenburg mit Blue Air erstmals Ziel ab Hamburg

Eine völlig neue Verbindung von Hamburg nach Cluj-Napoca (Klausenburg) in Rumänien feierte mit der Fluggesellschaft Blue Air ihren Erstflug. Die Airline bindet die Region jetzt zweimal pro Woche – jeden Mittwoch und Samstag – an die Kulturstadt in Transsilvanien an.

Cluj-Napoca ist ein komplett neues Ziel im Streckennetz von Hamburg Airport und wurde noch nie zuvor von hier direkt angeflogen. Auf der Verbindung setzt Blue Air moderne Maschinen des Typs Boeing 737 ein. „Mit ihrer neuen Verbindung kommt Blue Air der großen Nachfrage nach Flügen von Hamburg in südosteuropäische Städte nach“, erzählt Dr. Jörgen Kearsley, Leiter Aviation Marketing am Hamburg Airport. „Cluj-Napoca zählt zu den meistbesuchten Städten Rumäniens. Für unsere Passagiere ergeben sich durch die neue Strecke vielfältige Reisemöglichkeiten, ob für Familienbesuche, Städtetrips oder Geschäftsreisen.“

Tudor Constantinescu, Blue Air Chief Commercial Officer, sagt: „Wir sind begeistert, unsere zweite Strecke ab Hamburg zu eröffnen und das Netzwerk unserer Basis Cluj-Napoca weiter auszubauen. Dank der wachsenden IT-Branche und des immer größeren Handels zwischen Deutschland und Rumänien, insbesondere der Region Transsilvanien (Siebenbürgen), die sich in diesem Bereich rasch entwickelt hat, haben wir keinen Zweifel daran, dass diese neue Route ein weiterer Erfolg sein wird. Die Ausweitung unserer Präsenz in Hamburg fördert tourismus- und bildungsbezogene Reisen, unterstützt durch Blue Airs attraktive Flugpreise sowie dem hohen Maß an Komfort und Sicherheit. Wir freuen uns, unsere Zusammenarbeit mit dem Hamburger Flughafen zu vertiefen, um den Erfolg des künftigen Dienstes zu gewährleisten.“

Cluj-Napoca ist die zweitgrößte Stadt Rumäniens und gilt inoffiziell als die Hauptstadt der zentral gelegenen Region Transsilvanien. In Cluj-Napoca kommen Kulturliebhaber auf ihre Kosten: Hier können unzählige historische Burgen, Festungen, botanische Gärten, Museen und Parks erkundet werden. Auch die Kunst- und Musikszene von Cluj-Napoca ist umfangreich und bietet etwas für jeden Geschmack, von klassisch bis modern. Der transsilvanische Ort stellt zudem einen idealen Ausgangspunkt für Reisen in die zahlreichen Städte und Dörfer der sagenumwobenen Region Transsilvanien oder in das Gebirge der Karpaten dar.

Aufgrund der guten Nachfrage hat Blue Air zudem die Frequenzen ihrer bestehenden Strecke nach Bukarest erhöht: Seit dem Start des Sommerflugplans 2017 verbindet die Fluggesellschaft Hamburg dreimal statt wie bisher zweimal wöchentlich mit der rumänischen Hauptstadt und fliegt dienstags, freitags und sonntags nach Bukarest. Flüge nach Cluj-Napoca soll es schon ab 19,99 Euro (inklusive Steuern) pro Strecke geben.

Ryanair feierte eine Dekade mit Basis am Flughafen Weeze

Ryanair hat das zehnjährige Jubiläum der Basis am Flughafen Düsseldorf (Weeze) gefeiert. Reisende können mit der Airline im Sommer 2017 inzwischen 43 Verbindungen von und nach Düsseldorf (Weeze) nutzen.

Seit Eröffnung der Basis am Flughafen Düsseldorf (Weeze) hat Ryanair:

  • Aktuell 21.000.000 Kunden befördert
  • Die Anzahl der Strecken von 16 auf 43 ausgebaut
  • Den Umfang der stationierten Flugzeuge von zwei auf sechs erweitert
  • Die Zahl der beförderten Passagiere von 800.000 auf 2.000.000 pro Jahr erhöht

Robin Kiely, Head of Communications von Ryanair, sagte: „Als größte Fluggesellschaft am Flughafen Düsseldorf (Weeze) freut sich Ryanair, das 10-jährige Jubiläum der Basis zu feiern. Ryanair hat über 21 Millionen Passagiere von und nach Düsseldorf (Weeze) befördert und baut somit das Wachstum von Verkehr, Streckenanzahl und Arbeitsplätzen weiter aus. Kürzlich haben wir die neue Verbindung nach Eilat (Owda) gestartet und bieten 43 Routen im Sommer 2017 sowie 22 Routen im Winter 2017/2018 an.“ Dadurch sollen allein in diesem Jahr zwei Millionen Passagiere befördert werden.

UTair verbindet Hauptstädte Moskau mit Berlin und Wien

Die russische Fluggesellschaft UTair verbindet ab sofort täglich die Hauptstädte Deutschlands und Österreichs mit Moskau. Berlin-Tegel und Wien werden nonstop mit dem Flughafen Moskau-Vnukovo verbunden.

Der Flughafen Moskau-Vnukovo (VKO) liegt ungefähr zwölf Kilometer südwestlich von Moskau. Er ist der am nächsten zur Moskauer Innenstadt gelegene Flughafen. Ein Expresszug bringt Passgiere und Besucher in nur 35 Minuten zum Kiewer Bahnhof, einem Verkehrsknotenpunkt im Zentrums Moskau.

Prachtvolle Weltstadt

Moskau ist das politische, wirtschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Zentrum Russlands. Die Weltstadt gehört aufgrund ihrer zentralen Lage zu den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten des Landes. Über 11.000.000 Einwohner leben in der Metropole an der Moskwa, in der Moderne und Tradition wortwörtlich aufeinander treffen. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten und Plätzen der Stadt gehören der Rote Platz mit der aus insgesamt neun Kirchen bestehenden Basilius-Kathedrale, der Moskauer Kreml, das Lenin-Mausoleum, das Bolschoi-Theater, zahlreiche Museen und Galerien, das größte Kaufhaus des Landes (das GUM) sowie die imposanten U-Bahnstationen der Moskauer Metro. Die Flugdauer zwischen Berlin und Moskau beträgt knapp zweieinhalb Stunden.

UTair ist Russlands drittgrößte Fluggesellschaft. Die Airline fliegt primär Charter- und Linienflüge innerhalb Russlands und bedient zusätzlich ausgewählte internationale Ziele. Wichtigster Flughafen und Drehkreuz ist der Flughafen Moskau-Vnukovo. UTair Aviation ist das Kernunternehmen der UTair Gruppe, die verschiedenste Unternehmen im Bereich Flugzeugbetrieb (Starr- und Drehflügler), Instandhaltungsfähigkeit und Zuverlässigkeit von Flugzeugen, Personalausbildung sowie Bereitstellung und Verkauf von Flugleistungen beinhaltet. Im Jahr 2016 beförderte die Flotte von UTair Aviation 6.654.417 Passagiere. In der Hauptsaison fliegt UTair 170 Destinationen an, darunter 65 als exklusive Ziele. Die Flotte von UTair besteht aus über 60 modernen Flugzeugen, die den Flughafen Vnukovo International Airport in Moskau als Hauptdrehkreuz nutzen und von dort täglich zu über 160 Flügen starten. Das Hauptquartier der UTair Gruppe befindet sich in Surgut. UTair wird seit 2008 im IOSA Verzeichnis geführt.

Auch ab Wien: täglich nach Moskau-Vnukovo

Seit 01. Juni 2017, fliegt die russische Fluglinie UTair zwischen Wien und Moskau-Vnukovo. „Mit UTair begrüßen wir eine neue Airline am Flughafen Wien, mit der die Hauptstadt Russlands für Passagiere ab sofort noch besser erreichbar wird. Die russische Fluglinie verbindet Wien mit dem Flughafen Moskau-Vnukovo, der als drittgrößter und ältester internationaler Verkehrsflughafen im Großraum der russischen Hauptstadt am Nächsten zum Stadtzentrum gelegen ist. Damit genießen Passagiere eine noch bequemere Anreise zu Städtetrips nach Moskau. Mit der neuen Flugverbindung bieten wir insgesamt acht tägliche Frequenzen in die russische Hauptstadt an. Das bestätigt, dass sich der russische Markt aktuell sehr gut entwickelt.“ freut sich Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG über die neue Flugverbindung.

„UTair Aviation macht europäische Destinationen für russische Reisende besser erreichbar. Die neue Flugverbindung aus und nach Wien schafft kürzere Transferzeiten für unsere Passagiere, die hauptsächlich aus russischen Regionen reisen, wie beispielsweise aus Kazan, Krasnodar, Krasnoyarsk, Kurgan, Magnitogorsk, Makhachkala, Mineralnye Vody, Rostov-on-Don, Samara, Sankt Petersburg, Sochi, Stavropol, Surgut, Syktyvkar, Tyumen, Ufa und Cheboksary.“ erläuterte Pavel Permyakov, Chief Commercial Officer von UTair Passenger Airlines. Dabei habe man bewuss Wien als eine der ersten europäischen Destinationen gewählt. Im Jahr 2014 verzeichnete die Hauptstadt Österreichs 20.000.000 Gäste, darunter auch die Touristen aus Russland. Österreich ist das ganze Jahr lang ein interessantes Reiseziel, sowohl zum Skifahren im Winter als auch zum Besuch verschiedenster berühmter Musikfestivals im Sommer.

Verbindung nach Moskau-Vnukovo

Die russische Fluglinie UTair bedient die Strecke zwischen Wien und Moskau-Vnukovo täglich mit einer Boeing 737. Aus Moskau startet UTair um 11:45 Uhr und kommt um 13:40 Uhr in Wien an. Der Rückflug hebt um 14:40 Uhr aus Wien ab und landet um 18:20 Uhr wieder in Moskau-Vnukovo.

Flughafenverband bekräftigt Umweltmotto zum Tag der Umwelt

Der Tag der Umwelt an die­sem Pfingst­mon­tag steht unter dem Motto „Umwelt macht natür­lich glück­lich“. Der Ver­lust der bio­lo­gi­schen Viel­falt zählt neben dem Kli­ma­wan­del zu den größ­ten Her­aus­for­de­run­gen unse­rer Zeit. Der Erhalt und die För­de­rung von Bio­di­ver­si­tät ist längst zu einem gesell­schafts­po­li­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Thema von inter­na­tio­na­ler Bedeu­tung gewor­den. So hätten die deut­schen Air­ports seit 2010 ihre CO2-Emissionen abso­lut um 15 Pro­zent gesenkt. Und das, obwohl die Passagier­zah­len im glei­chen Zeit­raum um knapp 18 Pro­zent gestie­gen sind. Die ADV-Flughäfen unter­stüt­zen und för­dern seit Jah­ren viele natur­schutz­fach­li­che Maß­nah­men, nicht nur in deren Umge­bung und an den Flug­hä­fen.

Hierzu erklärt ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Bei­sel: „Die deut­schen Flug­hä­fen neh­men beim Umwelt- und Kli­ma­schutz eine Spit­zen­po­si­tion ein und gehö­ren zu den Vor­rei­tern einer gan­zen Bran­che in Europa. Die freiwilligen Reduk­ti­ons­ziele der ADV-Flughäfen tra­gen einen wich­ti­gen Teil dazu bei, die natio­na­len Vor­ga­ben umzu­set­zen. Auch außer­halb ihres direkten Ein­fluss­be­rei­ches enga­gie­ren sich die Flug­hä­fen für den Klimaschutz: Über emis­si­ons­ab­hän­gige Start- und Lan­de­ent­gelte set­zen sie den Air­lines Anreize für den Ein­satz der sau­bers­ten Flug­zeuge“.

Wie viel­fäl­tig der Lebens­raum Flug­ha­fen ist und was die Flug­hä­fen dafür tun, zeigt die ADV-Broschüre „Natur­schutz im Blick“: Seit 2016 unterstützen die ADV-Flughäfen die Dia­log­platt­form Unter­neh­men Biologische Viel­falt 2020 des Bun­des­um­welt­mi­nis­te­ri­ums. Im Rah­men von Unter­neh­men Bio­lo­gi­sche Viel­falt 2020 enga­gie­ren sich das Bundesministerium für Umwelt, Natur­schutz, Bau und Reak­tor­si­cher­heit (BMUB) mit dem Bun­des­amt für Natur­schutz (BfN), Wirt­schafts­ver­bän­den und Natur­schutz­or­ga­ni­sa­tio­nen für eine Trend­wende beim Ver­lust der biologi­schen Viel­falt.

Fundsachendepot am Hahn Airport wird versteigert

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In der Bürgerhalle Sohren findet am Samstag, 10. Juni, die beliebte Versteigerung der Fundsachen statt. Rund zwei Jahre haben die Mitarbeiter des Flughafens Frankfurt-Hahn alle liegengelassenen Koffer und Gegenstände gesammelt. Nun werden diese „Schätze“ versteigert.

Im Fundsachenlager am Flughafen Frankfurt-Hahn stapeln sich verlorene Gegenstände. Viele Koffer sind darunter, aber auch Kameras, Tablets oder Handys. „Es gibt praktisch nichts, was nicht verloren geht“, sagt Monika Wagner, die stellvertretende Leiterin des Terminals. Für die kommende Versteigerung, die am Samstag, 10. Juni, stattfindet, ist eine neue Rekordzahl an Fundstücken im Angebot. Denn in den vergangenen zwei Jahren haben sich über 1.000 Gegenstände im Flughafen-Fundlager angesammelt. Diese kommen nun von einem öffentlich bestellten und vereidigten Auktionator unter den Hammer.

Treffpunkt ist in diesem Jahr die Bürgerhalle in Sohren. Die Versteigerung beginnt um 12:00 Uhr, anschauen kann man sich die Fundsachen jedoch bereits ab 10:00 Uhr. Das lohnt sich nicht nur, um insbesondere die Wertgegenstände unter die Lupe zu nehmen, sondern auch, um sich einen Sitzplatz zu sichern. Denn die Flughafen-Auktionen erfreuen sich immer wieder großer Beliebtheit. Wie in den Vorjahren wird es wieder einen großen „Kofferstapel“ geben, dazu kommen jede Menge Handtaschen und Tüten, die jeweils ungeöffnet als „Wundertüten“ versteigert werden.

Dabei lassen sich mit etwas Glück tolle Schnäppchen machen. Bei der letzten Versteigerung vor zwei Jahren war dies beispielweise bei einem Mann der Fall, der für wenige Euro einen Kinderrucksack erstand – und darin ein Tablet entdeckte. „Da war die Freude natürlich groß“, sagt Monika Wagner, die mit den Kollegen des Terminals die vergangenen Wochen dazu genutzt hat, die Fundsachen für die Aktion vorzubereiten.

Neben den Koffern und Taschen sind es vor allem die elektronischen Geräte, die auf der Auktion unter den Hammer kommen und das Publikum anziehen. In diesem Jahr besteht das Angebot aus Kameras, Smartphones, Tablets, Laptops, E-Book-Readern, Kopfhörern und portablen Spielekonsolen. Darüber hinaus sind auch einige Kuriositäten im Angebot: So wurde am Flughafen ein Ölbild vergessen, und auch ein Gebiss kommt unter den Hammer. Für Eltern mit Kindern sind ebenfalls viele Fundstücke in der Auktion, darunter ein Spielzeug-Schlagzeug und ein Kinderfahrrad. Und wer nach einem Geschenk sucht, kann unter diversen Schmuck-Artikeln auf das passende Accessoire mitbieten.

Wien – Göteborg mit Embraer der AUA wiederbelebt

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Austrian Airlines Flug mit der Nummer OS 323 ist pünktlich um 09:50 Uhr zu seinem Erstflug von Wien nach Göteborg in Schweden abghoben. Mit einem Embraer geht es ab sofort drei Mal pro Woche in die zweitgrößte Stadt Schwedens. Zusätzlich hat die heimische Airline ihr Angebot nach Stockholm um sechs Flüge aufgestockt und fliegt die schwedische Hauptstadt aktuell 27 Mal pro Woche direkt aus Wien an. Insgesamt geht es somit 30 Mal pro Woche direkt aus Wien nach Schweden. Die Strecke Wien – Göteborg wurde bis 2012 von Austrian angeflogen und im Zuge der Flottenreduktion der Boeing 737 aus dem Flugprogramm genommen.

Die Flugdauer nach Göteborg beträgt rund zwei Stunden. Zusätzlich bietet Austrian Airlines bestmögliche Umsteigeverbindungen in die Bundesländer sowie nach Zentral- und Osteuropa.  Buchbar sollen die Flüge von Wien nach Göteborg ab 139 Euro hin und retour inkl. Steuern und Gebühren sein.

Wien – Göteborg – Wien

Strecke Flugnummer Wochentag Abflug – Ankunft
Wien-Göteborg OS 323 Montag, Mittwoch, Freitag 09:50 Uhr – 11:50 Uhr
Göteborg-Wien OS 324 Montag, Mittwoch, Freitag 12:30 Uhr – 14:30 Uhr

Köln Bonn Airport nimmt zwei Landebahnen außer Betrieb

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Am Samstag, den 10. Juni 2017, steht die große Start- und Landebahn am Köln Bonn Airport zwischen 06:00 und 10:00 Uhr wegen diverser Wartungsarbeiten nicht für den Flugbetrieb zur Verfügung. Da die Querwindbahn zurzeit ebenfalls saniert wird und nicht verfügbar ist, müssen die im Zeitfenster vorgesehenen Flüge verlegt werden. Dies betrifft etwa 42 Starts und Landungen, die von den Airlines entweder zeitlich verschoben, umgeleitet oder annulliert werden. Fluggäste mit Flügen im oben genannten Zeitfenster werden von ihrer Airline über die geänderten Flugdaten informiert. Unter anderem müssen Leuchtmittel der Bahnbefeuerung erneuert, die Startbahn von Gummibelag befreit und Ausbesserungen am Asphalt vorgenommen werden.

Der Flughafen bedauert die damit einhergehenden Unannehmlichkeiten für die Fluggäste. Der Flughafen hat für die Arbeiten die verkehrsärmste Zeit ausgesucht.

iPad für Flugbegleiter: Lufthansa digitalisiert mit „crewFlight“

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Lufthansa stattet gerade ihre rund 20.000 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter mit iPad Minis aus. Das so genannte Cabin Mobile Device (CMD) wird in den nächsten Wochen sukzessive an das gesamte Kabinenpersonal ausgegeben.

Ein leichter Druck auf den Home Button und die digitale Welt öffnet sich. Ein Finger wischt über die Oberfläche, navigiert zu einer gelben App. Mit den „Lufthansa crewFlight“-Apps öffnet sich sekundenschnell die Sitzplankarte und liefert der Kabinen-Crew nützliche Informationen über die Gäste des nächsten Fluges. Im Cockpit gibt es bereits seit Anfang 2015 das so genannte Electronic Flight Bag, das 4.300 Piloten zur Flugvorbereitung und -durchführung nutzen. Gleichzeitig erhielten die Kabinenchefs ein Tablet, das nun aufgrund der guten Erfahrung als CMD für alle Kabinenmitarbeiter weiterentwickelt wurde.

Mit dem CMD können die Kabinenmitarbeiter anhand verschiedener Apps auf sämtliche Informationen für ihre Arbeit an Bord zugreifen, in Handbüchern nachschlagen sowie ihre Dienstpläne abrufen und unkompliziert etwaige Planänderungen einsehen. Das CMD läutet ein papierloses Arbeiten ein und vereinfacht bestehende Prozesse, um so insgesamt mehr Zeit für den Kunden zu haben. Auch Informationen über spezielle Kundenwünsche sind auf diese Weise einfacher verfügbar. Darüber hinaus ermöglichen die Geräte eine deutlich schnellere Kommunikation des Unternehmens mit seinen Crews.

Die Lufthansa Group hat das Jahr 2017 unter das Motto ‚Jahr der Digitalisierung‘ gestellt. Dieses Projekt ist Teil eines großen, aktuellen Transformationsprogramms ‚OPSession‘, das zum Ziel hat, die operativen Bereiche von Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines weiter zu digitalisieren. Dabei sollen Mitarbeiter ohne festen Arbeitsplatz mit mobilen Endgeräten ausgestattet werden, um noch besser und individueller auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen zu können.

Frachtkompetenz um Flughafen Wien wächst

Mit dem Spatenstich für eine neue Betriebsanlage als Erweiterung des Logistikbetriebes von cargo-partner wächst die Vienna Airport Region auf einer Fläche von rund 21.000 Quadratmetern weiter. cargo-partner betreibt bereits Logistikdienstleistungen in Fischamend und erweitert jetzt seine Kapazitäten. Anwesend waren dazu Mag. Stefan Krauter, CEO cargo-partner, Petra Bohuslav, Wirtschaftslandesrätin des Landes Niederösterreich, Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG und Nobuo Katamine, Geschäftsführer des Standortpartners Makita.

Damit schafft cargo-partner etwa 35 neue Arbeitsplätze in der Region – künftig werden am erweiterten Betriebsstandort insgesamt rund 280 Beschäftigte tätig sein. Durch die unmittelbare Nachbarschaft zur derzeit in Bau befindlichen Unternehmenszentrale von Makita Österreich und der Nähe zum Flughafen Wien nutzt cargo-partner die Vorteile der Vienna Airport Region.

„Die Betriebserweiterung von cargo-partner stärkt die Standortgemeinde, schafft Arbeitsplätze und setzt Wachstumsimpulse für die Regionalentwicklung. Genau das ist das Ziel der Vienna Airport Region: Gemeinsam mit unseren Nachbargemeinden und Wirtschaftspartnern bündeln wir die Kompetenzen aller Partner und schaffen optimale Standortbedingungen für neue Betriebsansiedlungen lokaler und internationaler Unternehmen.“, erläutert Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

„Wir investieren momentan stark in die Erweiterung unserer weltweiten Warehouse-Kapazitäten. Mit dem iLogistics Center Fischamend setzen wir darüber hinaus ein Zeichen für nachhaltige Logistik-Innovationen.“, so Mag. Stefan Krauter, CEO cargo-partner.

Betriebsstandort Vienna Airport Region

Die Vienna Airport Region umfasst die Gebiete rund um den Flughafen Wien und ist ein optimaler Standort für Unternehmen, die Wachstumsmöglichkeiten, eine umfassende Nahversorgungs- und Verkehrsinfrastruktur sowie eine leistungsfähige Anbindung an internationale Märkte suchen. Gemeinsam mit den Nachbargemeinden und Wirtschaftsorganisationen vermarktet der Flughafen Wien die Region als Betriebsstandort für lokale und internationale Unternehmen. Das schafft neue Arbeitsplätze und stärkt Kaufkraft und Lebensqualität in der gesamten Region. So stieg die Zahl der Einwohner in den Gemeinden rund um den Flughafen in den letzten zehn Jahren um 12,3 Prozent.

Sonderführung zur Junkers Ju 52 am FMO

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Das Traditionsflugzeug Junkers Ju 52 wird am Flughafen Münster/Osnabrück zum Objekt einer speziellen Besucherführung. Das historische Flugzeug wurde 1936 gebaut und durch die Deutsche Lufthansa Berlin-Stiftung aufwendig restauriert. Seit 1986 besucht sie auch den Flughafen Münster/Osnabrück regelmäßig für Rundflüge.

Bei der Themenführung können die Besucher eines der weltweit letzten Flugzeuge dieses Typs, das auch liebevoll „Tante Ju“ genannt wird, aus nächster Nähe Besichtigen. Auch ein aktiver Flugkapitän der Ju 52 wird für Fragen zur Verfügung stehen. Der Termin für die Spezialführung „Ju 52“ ist der

  • Montag, 12. Juni 2017, 11:30 Uhr.

Die Führung dauert ca. 90 Minuten und bedarf einer vorherigen Anmeldung unter Telefon 025-71941515 (Montag bis Freitag) oder per E-Mail hier. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Kosten betragen pro Person 15 Euro inkl. MwSt. (Kinder bis 16 Jahre zahlen 10,50 Euro).

Eurowings nimmt Las Vegas ab Köln/Bonn auf

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Köln/Bonn ist ab sofort mit einer der spektakulärsten Städte der USA verbunden. Am Mittag hob der Airbus A330 der Eurowings zum Erstflug in Richtung Las Vegas ab. Zweimal wöchentlich – jeden Montag und Freitag – fliegt Eurowings nun in die Metropole im US-Bundestaat Nevada. Las Vegas ist nicht nur für all diejenigen attraktiv, die die Glitzer- und Glücksspielwelt der Vergnügungsmetropole reizt, sondern auch für Geschäftsreisende und Touristen, die die Stadt als Ausgangspunkt für ihre Amerikatour nutzen möchten. USA-Reisende ab Köln/Bonn können sich auf weitere Lowcost-Langstreckenverbindungen freuen: Auch Seattle und Orlando nimmt die Eurowings noch dieses Jahr in den Flugplan auf.

„Wir freuen uns sehr, dass der Köln Bonn Airport ab sofort mit dieser schillernden Metropole verbunden ist. Damit bauen wir unser Streckennetz in die USA aus – Las Vegas ist nach Miami unser zweites Ziel in den Vereinigten Staaten“, sagt Flughafenchef Michael Garvens. Tickets nach Las Vegas soll es ab 199,99 Euro pro Strecke geben. Die Flugdauer beträgt etwa 12:45 Stunden.

Flugdaten Eurowings nach Las Vegas

Hinflug Abflug Köln/Bonn Ankunft Las Vegas
Montag 13:45 Uhr 16:30 Uhr
Freitag 13:00 Uhr 15:45 Uhr
Rückflug Abflug Las Vegas Ankunft Köln/Bonn
Montag 18:15 Uhr 14:00 Uhr
Freitag 17:30 Uhr 13:15 Uhr

Michael Kerkloh Flugafenchef bis 2019

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Der Vertrag mit Dr. Michael Kerkloh als Chef des Münchner Airports wurde vom Aufsichtsrat der Flughafen München GmbH (FMG) vorzeitig verlängert. Er wurde somit für ein weiteres Jahr zum Vorsitzenden der Geschäftsführung berufen. Damit bleibt der 63-Jährige bis Ende 2019 an der Spitze der Flughafengesellschaft.

Neben Kerkloh führen auch weiterhin Thomas Weyer und Andrea Gebbeken als Geschäftsführer die Flughafengesellschaft. Dr. Markus Söder, Bayerns Finanzminister und Aufsichtsratsvorsitzender der FMG, betonte: „Diese Entscheidung ist auch ein Dank und Vertrauensbeweis der Gesellschafter für ein äußerst erfolgreiches Flughafenmanagement. Wir sind zuversichtlich, dass die bewährte Führungscrew den Münchner Airport weiterhin auf Erfolgskurs hält.“

Seit September 2002 steht Dr. Michael Kerkloh an der Spitze der Flughafen München GmbH. Er ist Vorsitzender der Geschäftsführung und bekleidet zugleich das Amt des Arbeitsdirektors. Unter seiner Leitung entwickelte sich Bayerns Tor zur Welt zu einer der führenden und wirtschaftlich erfolgreichsten europäischen Luftverkehrsdrehscheiben mit zuletzt über 42 Millionen Fluggästen. Die stetig steigende Passagiernachfrage führte in den vergangenen Jahren immer wieder zu erheblichen Erweiterungen der Abfertigungskapazität. Der letzte große Ausbauschritt war das neue Satellitengebäude, dass die FMG gemeinsam mit der Deutschen Lufthansa im April 2016 im vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmen in Betrieb nahm. Damit stieg die Gesamtkapazität des Flughafens auf über 50 Millionen Passagiere pro Jahr.

logitrans mit wachsendem ifm Istanbul Expo Center

Als Dreh- und Angelpunkt der Logistikbranche stellt sich vom 15. bis 17. November 2017 wieder das ifm Istanbul Expo Center auf. Bereits zum elften Mal bietet die logitrans Entscheidungsträgern aus dem eurasischen Raum ein Forum zum Kontaktaufbau und der Pflege vorhandener Beziehungen in der Region auch in schwierigen Zeiten. Aber neben der Kontaktpflege steht auch der Wissensaustausch im Vordergrund. Dem widmet sich das an allen drei Tagen laufende Konferenzprogramm mit ausführlichen Informationen zu den wichtigsten Trends in der sich schnell wandelnden Region. Dazu zählt unter anderem die Frage, wie vorhandene große Datenmengen am effizientesten für Unternehmen nutzbar gemacht werden können.

Im Logistiksektor zeichnet sich die Türkei neben seiner exzellenten Lage vor allem durch hohe Investitionen im Bereich Infrastruktur aus. Allein in Istanbul werden derzeit mit der dritten Bosporus-Brücke und dem neuen Flughafen zwei Großvorhaben in kürzester Zeit umgesetzt. Hinzu kommen die Privatisierung staatlicher Häfen und Schienennetze sowie der Aufbau eines Netzwerks von Logistikdrehkreuzen überall im Land. Im Bereich Schienenverkehr wurde das Investitionsvolumen innerhalb der letzten 14 Jahre auf umgerechnet knapp acht Milliarden Euro gesteigert.

Durch die genannten Faktoren ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten auch für internationale Logistiker. „Die logitrans stellt eine wichtige Vermarktungsplattform dar. Dabei geht es nicht allein um Zugänge zum türkischen Markt, auch der Kontakt zu den Anrainerstaaten spielt eine bedeutende Rolle“, betont Lars Günsel von der Logistics Alliance Germany. Georg Karabaczek, österreichischer Wirtschaftsdelegierter für die Türkei ergänzt: „Auch für österreichische Unternehmen ist der Bereich Logistik eine wichtige Branche und die Türkei ein bedeutender Markt. Die Messe bringt die Vertreter von internationalen Logistikanbietern zusammen und ist mit ihren steigenden Besucherzahlen eine gute Gelegenheit Kontakte aufzubauen.“

Ryanair erweitert Flugzeug-Basen in Bremen und Weeze

Ryanair will an den Basen in Bremen und Düsseldorf (Weeze) im Zeitraum von Oktober bis November 2017, jeweils ein zusätzliches Flugzeug zu stationieren, um der weiter wachsenden Nachfrage deutscher Kunden für Wintersonnenflüge (insbesondere während der Schulherbstferien) nachzukommen. Die zwei weiteren Flugzeuge sollen von Bremen zusätzliche Flüge nach Griechenland (Chania und Thessaloniki), Italien (Neapel), Portugal (Faro und Porto) und Spanien (Alicante, Girona, Malaga und Palma de Mallorca) und von Düsseldorf (Weeze) nach Griechenland (Chania), Portugal (Faro) und Spanien (Alicante, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, Malaga, Palma de Mallorca, Teneriffa und Valencia) anbieten.

Tickets für die zusätzlichen Flüge soll es ab 19,99 Euro für Reisen im Oktober 2017 geben. Diese günstigen Angebote sind noch bis Sonntag, den 04. Juni 2017, um Mitternacht (24:00 Uhr) buchbar.

Embraer von LOT verbindet Stuttgart mit Warschau

LOT verbindet wieder Stuttgart und Warschau mit einem Nonstopflug. Montags bis freitags starten täglich zwei Flüge in die polnische Hauptstadt, jeweils ein Hin- und Rückflug am Vormittag und abends, am Samstag und Sonntag steht ein Vormittagsflug von und nach Warschau im Plan.

Eingesetzt werden Maschinen des Typs Embraer mit bis zu 80 Sitzplätzen, der Flug dauert knapp zwei Stunden. Die polnische Fluggesellschaft LOT, die seit 2013 Mitglied der Star Alliance ist, bietet ab Warschau viele Umsteigemöglichkeiten nach Asien und Nordamerika. Im Flugplanstehen neben Toronto, Chicago, Los Angeles und New York auch Peking, Seoul oder Tokio.