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Kirchentag ein Großereignis für Luftüberwachung

Etwa 120.000 Menschen versammelten sich zum Abschluss des Evangelischen Kirchentags am 28. Mai 2017 in der Lutherstadt Wittenberg. Das Team des DLR-Projekts VABENE++ erstellte aktuelle Luftbilder und analysierte die Verkehrsströme rund um den Veranstaltungsort.

Dabei kam das echtzeitfähige 4k-Kamerasystem zum Einsatz, das die Wissenschaftler speziell zum Monitoring von Großveranstaltungen entwickelt haben. Das Verkehrs- und Sicherheitsmanagement der insgesamt fünftägigen Großveranstaltung wurde so vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterstützt,

Aktuelle Informationen auf einen Blick

Aus ganz Deutschland zog es die Besucher in Reisebussen, Privatfahrzeugen und öffentlichen Verkehrsmitteln zu der außerhalb der Stadt gelegenen Festwiese von Wittenberg. Ein Verkehrsaufkommen auf teils ländlichen Straßen, das mit kommerziell verfügbarer Sensorik nicht zu erfassen gewesen wäre. Für die Auswertungen nutzte das VABENE++-Team daher ausschließlich luftgestützte Daten. Die Verkehrsexperten des DLR konnten dazu ihre umfassenden Kompetenzen einbringen – von der Datenerhebung, über die Verarbeitung bis zur mobilen Bereitstellung der aktuellen Lagekarten und Informationsprodukte. Der Nutzerkreis umfasste die Veranstaltungsleitung, die Johanniter, das Technische Hilfswerk, das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt sowie die Landespolizei.

Hoch über dem Geschehen, an Bord des DLR-Forschungshubschraubers BO 105, waren die Wissenschaftler für die Aufnahme der aktuellen und flächendeckenden Luftdaten zuständig. Mit Hilfe ihres neuen 4k-Kameraystems lieferten sie innerhalb von Sekunden hochaufgelöste Bilder, die per Mikrowellenlink direkt zu einer mobilen Empfangsstation übertragen wurden. Am Boden extrahierten dann die DLR-Experten dann die „Trajektorien“, also die Bewegungslinien der Fahrzeuge auf den Straßen. Daraus berechneten sie schließlich die Verkehrsqualität (Level of Service, LOS), welche mit den typischen Ampel-Markierungen grün, gelb und rot für fließenden, stockenden und stehenden Verkehr den jeweiligen Verkehrszustand kennzeichnet.

Die Personenströme rund um die Veranstaltungsorte behielt das VABENE-Team mit ihrer Technologie auch im Blick, um das Sicherheitsmanagement der Veranstalter zu unterstützen. Im Vorfeld hatte außerdem das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum des DLR seinen ZKI-DE Service für Bundesbehörden zur Verfügung gestellt und mit Satellitenbildern sowie Luftbildern des 4k-Kamerasystems die Aufbauten auf der Festwiese und die Infrastruktur der Umgebung festgehalten. So konnten die Einsatzkräfte ihre Aktivitäten genauer koordinieren und Vorher-Nachher Situationen aktuell vergleichen. ZKI-DE ist eine besondere Kooperation zwischen dem Bundesministerium des Innern (BMI) und dem DLR zur kurzfristigen Beschaffung und Analyse aktueller Geoinformationen für die zivile und öffentliche Sicherheit.

VABENE++

Im Projekt VABENE++ werden leistungsfähige Unterstützungswerkzeuge für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben und Verkehrsbehörden für den Umgang mit Katastrophen und Großveranstaltungen entwickelt. Im Rahmen des DLR-Verkehrsforschungsprogramms arbeiten in diesem Projekt verschiedene DLR-Institute und Partnereinrichtungen fachübergreifend zusammen und werden durch die DLR-Flugbetriebe unterstützt.

Auf den Bildern

  • Lageerfassung vor der Veranstaltung: Zur Unterstützung der Einsatzplanung erstellte der ZKI-DE Service für Bundesbehörden vorab Lagebilder von Veranstaltungsort und Infrastrukur der Umgebung.
  • Der Einsatz zum Deutschen Evangelischen Kirchentag 2017 wurde vom Institut für Verkehrssystemtechnik, dem Institut für Methodik der Fernerkundung, dem Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum, sowie dem Flugbetrieb des DLR durchgeführt.
  • Einbau der Messinstrumente: Fitmachen für den Einsatz: In der Vorbereitungsphase wurden die Sensoren für das VABENE++-Verkehrsmonitoring passgenau in den DLR-Forschungshubschrauber integriert.
  • Blick aus dem Hubschrauber: Überflug über das Veranstaltungsgelände von Wittenberg: Für das Verkehrsmonitoring des Evangelischen Kirchentags 2017 nutzte das VABENE++-Team ausschließlich luftgestützte Daten.
  • Monitoring des Veranstaltungsortes: Die roten Linien markieren die Flugstreifen des DLR-Verkehrsmonitorings über Wittenberg.
  • Fußweg zur Festwiese: Die DLR-Experten unterstützen das Verkehrsmanagement des Kirchentags rundum mit luftgestützten Lageinformationen. Das Analyse hier zeigt den Besucherstrom aus der Innenstadt in Richtung Pontonbrücke zur Festwiese von Wittenberg.
  • Kontakt zur Bodenstation: Die Aufnahmen des 4k-Kamerasystems wurden innerhalb von Sekunden an Bord des DLR-Forschungshubschraubers BO 105 prozessiert und an die Bodenstation übermittelt.
  • Bodencrew: Verkehrsanalyse in nahe-Echtzeit: Die Wissenschaftler am Boden berechnen anhand der VABENE++-Luftdaten die Verkehrsqualität der überflogenen Gebiete (Level of Service) und kennzeichnen den Verkehrszustand mit den typischen Ampel-Markierungen grün, gelb und rot für fließenden, stockenden und stehenden Verkehr.

Südbahn-Sperrung am Flughafen Hannover

Am Flughafen Hannover steht aufgrund von notwendigen Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten wieder eine Sperrung der Südbahn an. Eine regelmäßige Wartung der Flugbetriebsflächen ist unumgänglich. Auf dem Prüfstand stehen dann etwa Fugen, Beton, Elektrik und Markierungen. Auch der Gummiabrieb von den Flugzeugreifen muss immer wieder entfernt werden. Diese Arbeiten erfordern eine Sperrung der Start- und Landebahnen. Sämtliche Flugbewegungen gehen während dieser Zeit über die Nordbahn. Schlechte Wetterbedingungen oder unvorhersehbare Ereignisse können noch dazu führen, dass sich diese Termine kurzfristig ändern. Vor jeder Sperrung informiert die Flughafengesellschaft zusätzlich.

Die Südbahn muss für Wartungsarbeiten zeitweilig gesperrt werden von

  • Dienstag, 06. Juni 2017 bis Freitag, 16. Juni 2017.

Die Flughafengesellschaft bittet die betroffenen Anwohner um Verständnis.

Hier die vorläufigen Termine weiterer Sperrungen für 2017:

  • Südbahn: 16. Oktober bis 20. Oktober 2017
  • Nordbahn: 04. September bis 22. September 2017

Ruag Space eröffnet Werk in Alabama

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Im US-Bundesstaat Alabama weihte Ruag Space seinen neuen Produktionsstandort ein. In Decatur begleiteten knapp 200 Politiker, Partner, Kunden und Vertreter der Raumfahrtindustrie die Feierlichkeiten. Ruag baut hier seine erste Produktionsstätte für Composite-Strukturen in den USA auf.

Ruag Space, einer der führenden Zulieferer der Raumfahrtindustrie, präsentierte dabei dem feierlichen Empfang in Decatur seine Fortschritte auf dem Weg zur vollen Produktionskapazität. Gemeinsam mit Urs Breitmeier, CEO des Ruag Konzerns, begrüßte das Team bei dem Event knapp 200 führende Akteure, Vertreter der Raumfahrtindustrie und Medien sowie verschiedene weitere Unterstützer. Das Werk mit einer Fläche von über 12.000 Quadratmetern befindet sich auf dem Gelände eines der Hauptkunden von Ruag, United Launch Alliance (ULA), und wird Composite-Strukturen für Trägerraketen produzieren. Die ersten Maschinen und Montagestationen, wie zum Beispiel für die Integration des Interstage-Adapters, der die zwei Stufen einer Trägerrakete verbindet, sind bereits aufgebaut.

Urs Breitmeier betonte den hohen Stellenwert des US-Markts für das Unternehmen: „Die Vereinigten Staaten sind der grösste Raumfahrt-Markt. Wir wollen an diesem Markt teilhaben, in dem wir nahe bei unseren Kunden sind, hier investieren und Arbeitsplätze schaffen. Mit dem Werk in Decatur, das seinen Betrieb in wenigen Monaten aufnehmen wird, bauen wir unsere Präsenz in den USA nun noch weiter aus.“

Neben den Ruag Vertretern betraten auch Luther Strange (US-Senator), Mo Brooks (Kongressabgeordneter), Arthur Orr (Mitglied des Senats von Alabama), Tab Bowling (Bürgermeister von Decatur), und Ray Long (Beauftragter des Landkreises Morgan) die Bühne, machten sich für das weitere Wachstum in Alabama stark und wertschätzten, dass Ruag in den USA neue Arbeitsplätze schafft.

Senator Luther Strange sagte: „Durch die Partnerschaft von Ruag Space USA und ULA bleibt unser Bundesstaat unter den Innovationsführern in der Raumfahrtindustrie. Ich bin stolz auf die hochqualifizierten Einwohner Alabamas, die hier in Decatur den Weg für die Zukunft bereiten, und unterstütze ihr Bemühungen weiterhin im Senat in Washington, D.C.“ Ruag Space hat bereits in vier US-Bundesstaaten Standorte eröffnet: das große Produktionswerk für Composite-Strukturen in Decatur, Alabama, das neue Entwicklungszentrum im Silicon Valley, das Engineering-Team in Denver und das Produktionswerk für Satellitenstrukturen in Florida.

Ruag Space USA hat in weniger als zwei Jahren knapp 50 neue Arbeitsplätze geschaffen. Allein der Standort Decatur soll innerhalb von zwei Jahren 100 neue Mitarbeiter einstellen. Das große Produktionswerk für Composite-Strukturen wird unter anderem Verkleidungen, Interstage-Adapter und Hitzeschilder herstellen. Auf dem Foto: Ruag Group CEO Urs Breitmeier, Morgan County Commissioner Ray Long, U.S. Senator Luther Strange, U.S. Congressman Mo Brooks, Alabama Senator Arthur Orr, Mayor of Decatur Tab Bowling .

Ausgleiche nach EU261: Für Ryanair weiter vor irischen Gerichten

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Ryanair begrüßt eine Entscheidung des Amtsgerichts Liverpool, welche die Richtlinie der Billigairline bezüglich EU261-Fällen aufrechterhält und besagt, dass Rechtsfälle von betreffenden „Ausgleichsjägern“ vor irischen Gerichten angehört werden müssen. Der Antrag der Ausgleichsjäger-Firma Hughes Walker, ihre Fälle in England anzuführen, um mehr Kunden unnötigerweise vor Gerichte zu führen, wurde abgelehnt. Fälle, in die britische „Ausgleichsjäger“-Firmen involviert sind, werden in den irischen Gerichten unter einer Zuständigkeitsklausel (die seit 2010 Bestandteil von Ryanairs Geschäftsbedingungen ist) angehört, allein um Verbraucher zu schützen, wie Ryanair betont, und britische „Ausgleichsjäger“ zu zwingen, ihre missbräuchlichen Praktiken, Verbrauchern bis zu 50 Prozent ihrer Ausgleichszahlungen als Provision berechnen, zu beenden.

Für den Fall, dass ein Verbraucher aus dem Vereinigten Königreich seinen Anspruch gemäß der EU261-Regelung (so wie empfohlen) direkt bei Ryanair geltend macht und dieser abgelehnt wird, kann der Verbraucher frei darüber entscheiden, den jeweiligen Anspruch auch vor einem Gericht im Vereinigten Königreich geltend zu machen.

Ryanair fordert alle Kunden mit gültigen EU261-Ausgleichsansprüchen auf, ihre Forderungen direkt bei Ryanair geltend zu machen und „Ausgleichsjäger“-Firmen zu meiden, die Verbraucher ausnehmen würden und bis zu 50 Prozent ihrer Ausgleichszahlungen als Provision berechnen, indem sie sie dazu auffordern, Pfandrechte zu unterzeichnen und vorsätzlich vor Gerichte bringen. Kunden mit rechtsgültigen Ansprüchen sollten diese ohne Abzug direkt bei Ryanair geltend machen.

Ryanair forderte die Wettbewerbs- und Marktbehörde (CMA) erneut auf, bessere Vorschriften gegen „Ausgleichsjäger“ durchzusetzen, um Verbraucher davor zu schützen, von diesen eigennützigen Firmen ausgenutzt zu werden. Diese „Ausgleichsjäger“ der Luftfahrtbranche führten die Kunden in die Irre, so Kenny Jacobs, Chief Marketing Officer von Ryanair. Sie fordern sie dazu auf, Pfandrechte zu unterzeichnen und bringen sie vor Gerichte, um in die eigene Tasche zu wirtschaften und bis zu 50 Prozent der Ausgleichsforderung erhalten wollen für etwas, das kostenlos bei der Airline selbst getan werden könne.

1.000 Flugbewegungen mehr am Airport MUC um Pfingsten

Mit den Pfingstferien startet ab dem kommenden Wochenende die nächste große Reisewelle am am Münchner Flughafen. Bereits zum Auftakt der beiden Ferienwochen steht morgen, am 02. Juni 2017, mit 1.256 geplanten Starts und Landungen der verkehrsreichste Tag dieser Reisezeit auf dem Programm. Bis zu 150.000 Fluggäste werden allein an diesem Freitag erwartet. Weit über zwei Millionen Passagiere werden den Airport während der Ferien für eine Flugreise nutzen. Insgesamt wurden für die Zeit vom 02. Juni bis einschließlich 18. Juni rund 19.000 Flüge angemeldet – rund 1.000 Starts und Landungen mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Die meisten internationalen Starts ab München gehen in den Pfingstferien zu klassischen Feriendomizilen rund um das Mittelmeer. Über 3.000 Flieger heben in Richtung Italien, Spanien, Frankreich, Türkei, Griechenland, Portugal und Ägypten ab. Allein 190 Flugzeuge starten dabei in die Urlauberhochburg Palma de Mallorca.

Wen es in die Ferne zieht, der kann zwischen 360 Abflügen nach Nordamerika wählen, über 150 Mal werden Ziele am Arabischen Golf angesteuert. 193 Maschinen starten in der Ferienzeit von Bayerns internationaler Luftverkehrs-Drehscheibe zu Destinationen in China, Indien, Japan, Singapur, Südkorea und Thailand. 17 Mal heben Flugzeuge in Richtung Südafrika ab.

Früher anreisen empfohlen

Aufgrund des zu erwartenden hohen Verkehrsaufkommens auf den Straßen empfiehlt die Flughafen München GmbH Reisenden, ein Zeitpolster einzuplanen. Pfingsturlauber können ihren Parkplatz vorab online buchen. Für die unmittelbar am Terminal gelegenen Parkhäuser P5, P7 und P20 gibt es einen speziellen Ferientarif: eine Woche Parken ab 79 Euro. Alle Informationen rund um das Park-Special.

Wer einen elektronischen Reisepass oder einen entsprechenden Personalausweis zur Nutzung von „EasyPass“ besitzt und mindestens 18 Jahre alt ist, hat die Möglichkeit die automatisierte Grenzkontrolle zu nutzen, um Wartezeiten zu verkürzen. Die „EasyPass“-Stationen befinden sich im Terminal 1, Modul C auf der Ebene 5 nach der Sicherheitskontrolle und im Terminal 2 ebenfalls nach der Sicherheitskontrolle auf der Ebene 5 beim Zugang in den Non-Schengen-Bereich.

Im Terminal 2 und dem dazugehörigen Satellitengebäude steht ein mobiler Welcome-Service bereit: Speziell geschulte und gut erkennbare Mitarbeiter sprechen Reisende an, die Informationen oder Orientierungshilfe benötigen. Ob Passagiere ihre Reise vom Terminal 2 oder vom Satelliten aus starten, verrät ein Blick auf das Flugticket: Die Gates zu den Schengen und Non-Schengen-Bereichen im Terminal 2 sind mit den Buchstaben G bzw. H gekennzeichnet. Hat der Passagier ein K (Schengen) oder L (Non-Schengen) auf dem Ticket, betritt er sein Flugzeug vom Satellitengebäude aus.

LHT versorgt weiter B747 und auch A330 von Wamos Air

Die spanische Charterfluggesellschaft Wamos Air und die Lufthansa Technik AG (LHT) haben ihren bestehenden Vertrag um weitere zwei Jahre verlängert. Im Rahmen eines Total Component Support (TCS®) versorgt Lufthansa Technik die Boeing 747-400-Flotte von Wamos Air bereits seit 2003 mit Komponenten. Der jetzt verlängerte Vertrag umfasst neben der Reparatur und Überholung der Komponenten auch die Lagerhaltung und das Pooling von Ersatzteilen am Drehkreuz von Wamos Air in Madrid. Seit 2016 werden auch die zwei Airbus A330 der spanischen Fluglinie von Lufthansa Technik im Rahmen eines TCS® mit einer Laufzeit von fünf Jahren betreut.

Mit Aufnahme eines dritten Airbus A330 in die Flotte wurden sowohl der Leistungsumfang des Vertrags als das Spektrum der Komponenten (Teilenummern) deutlich erweitert.

Flughafen Bremen öffnet Lounge für alle

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E-Mails bearbeiten, die letzten Vorbereitungen für den Geschäftstermin erledigen oder einfach noch mal entspannt durchatmen und einen Kaffee genießen, bevor das Flugzeug abhebt. Das ist ab sofort in entspannter Atmosphäre in einer neuen Bremen Airport Lounge möglich.

Anfang der Woche wurde die Lounge als ein Teilprojekt von Smart Departure im Gatebereich des Terminal 3 eröffnet. Und das Beste: Gegen Gebühr hat jeder Fluggast Zugang zur Lounge, auch ohne dass er Statuskunde bei einer Airline ist.

Gemeinsam mit dem Möbelhersteller Vitra entwickelte der Bremen Airport im Abflugbereich eine hochwertig ausgestattete Wohlfühl-Lounge mit 45 Sitzplätzen. Gemütliche Lounge-Möbel bringen Entspannung und in einem einladenden Bistro-Bereich ist für das leibliche Wohl gesorgt. Hier gibt es den ganzen Tag über ein frisches und reichhaltiges Angebot an kulinarischen Snacks mit kalten und warmen Speisen – vom Minibrötchen und Kuchen über Obst und Joghurt bis hin zur saisonalen Suppe.

Zudem eine hochwertige Auswahl an Kaffee, Tee, Softdrinks, Bieren, Weinen und Spirituosen. Workspaces und Free WIFI ermöglichen vor dem Abflug noch schnell ein paar Mails zu bearbeiten oder sich in Ruhe auf ein Meeting vorzubereiten. Eine Auswahl internationaler Pressemedien sowie TV stehen ebenfalls zur Verfügung. Über die Fluggastmonitore sind die Lounge-Gäste jederzeit über den Status des Abfluges informiert.

Den Zugang erhalten Fluggäste über FLIO, die neue Airport-App, am Info-Counter im Terminal oder direkt in der Lounge für 23,50 pro Person. Freien Zutritt haben sowohl La Prémiere- und Elite Plus-Mitglieder (plus einen Gast) als auch Business Class-Fluggäste von Air France/KLM. Die Bremen Airport Lounge ist je nach Flugplan, von 05:00 Uhr bis 22:00 Uhr geöffnet.

Tannen kompensieren CO2-Ausstoß

Flughafen München GmbH (FMG) hat die im Bergwald des Berchtesgadener Landes 2.000 junge Tannen gepflanzt und damit ein Versprechen eingelöst. Mit der von den Bayerischen Staatsforsten durchgeführten Pflanzaktion kompensierte die FMG CO2-Emissionen.

Dabei ging es spziell durch die Anreise der Teilnehmer der CDP-Klimaschutzkonferenz (Carbon Disclosure Projects) im vergangenen Oktober am Flughafen München verursachtes Kohlenstoffdioxid. Als Gastgeber dieser Konferenz zum Thema Klimaschutz hatte sich der Airport bereit erklärt, damit verbundene Emissionen auszugleichen.

Die FMG setzt sich konsequent für den Umwelt- und Klimaschutz ein und verfolgt das Ziel, den Münchner Airport als ersten deutschen Flughafen klimaneutral zu betreiben. Dieses Ziel soll bis zum Jahr 2030 durch Einsparungen und Kompensationsmaßnahmen erreicht werden. Das Unternehmen wird dafür insgesamt 150 Millionen Euro investieren.

Avianca bestuhlt Airbus A320 mit Recaro CL3710

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Über 3.000 Flugzeugsitze vom Typ CL3710 für Avianca – damit verzeichnet Recaro Aircraft Seating erstmals einen Auftrag einer südamerikanischen Fluggesellschaft für den CL3710.

Der für Langstreckenflüge entwickelte Economy-Class-Sitz soll Passagieren von Avianca künftig ein besonderes Flugerlebnis in den Flugzeugen vom Typ Airbus A320 der Airline bieten. Die 1919 gegründete Fluggesellschaft aus Südamerika erhält rund 3.200 Einheiten des Recaro-Bestseller-Modells CL3710, der speziell für Langstreckenflüge entwickelt wurde. Seit der Erstauslieferung des Sitzes im Jahr 2014 erobert dieser Leichtbausitz zunehmend den Markt – mit rund 200.000 verkauften Einheiten des CL3710 in den Auftragsbüchern des Herstellers.

Der Leichtbausitz mit weniger als 12 Kilogramm Gewicht entwickelt sich zu einem Klassiker in der Luftfahrtindustrie. Die modulare Leichtbauweise des Modells bietet Flugzeugherstellern und Fluggesellschaften viele Möglichkeiten. Der Sitz zeichnet sich durch seine flexible und sechsfach verstellbare Kopfstütze, einen speziellen Stiftehalter, modernste IFE-Systeme und größtmögliche Beinfreiheit für Fluggäste aus.

Avianca ist Mitglied der Star Alliance und fliegt aktuell mehr als 108 Ziele in 28 Ländern an. Auf dem Foto: Avianca bestellt 3.170 Recaro Flugzeugsitze vom Typ CL3710 (v. l.); Dr. Mark Hiller, geschäftsführender Gesellschafter Recaro Aircraft Seating Germán Efromovich, Chairman of the Board & Cofounder of Avianca Holdings S.A. Sunitha Vegerla, General Manager Recaro Aircraft Seating Americas, Inc.

Bardividende und Schaffung neuer Aktien bei Lufthansa

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Die Bardividende in Höhe von 0,50 Euro je Aktie soll man in Form von neuen Aktien der Gesellschaft Lufthansa erhalten können. Dies ist das erneute Angebot von Deutsche Lufthansa AG an ihre Aktionäre. Für rund 68 Millionen Aktien wurde diese Option gewählt. Das Bezugsverhältnis lag bei 46,4:1 und führte zur Schaffung von rund 1,5 Millionen neuer Aktien. Die Barausschüttung beträgt rund 211 Millionen Euro. Nach Eintragung der Kapitalerhöhung in das Handelsregister werden die neuen Aktien zum Börsenhandel zugelassen und voraussichtlich am 07. Juni 2017 in die Depots der Aktionäre eingebucht.

Die Auszahlung der Bardividende soll bereits am 06. Juni 2017 erfolgen. Am gleichen Tag wird der Barausgleich für die Dividendenansprüche überwiesen, deren Anzahl nicht den Bezug einer ganzen neuen Aktie ermöglichen.

Internetzugang über WLAN für alle an Tegel und Schönefeld

WLAN rund um die Uhr und kostenfrei – das gibt es jetzt an den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel für Passagiere und Besucher. Das Flughafen-WLAN ist über den Hotspot „_Free Airport WiFi“ erreichbar. Die Nutzer müssen keine Daten eingeben, sondern sind nach Akzeptieren der Nutzungsbedingungen mit einem Klick online. Nach dem Login unter „_Free Airport WiFi“ steht den Nutzern eine Landingpage mit den wichtigsten Informationen und Service-Angeboten bereit. Dazu gehören Fluganzeigen inklusive Merk-Funktion, Abfahrtszeiten des Nahverkehrs sowie Flughafenpläne. Desweiteren erhält man Informationen zu Besucherterrassen, Lounges sowie Verlinkungen auf die Berlin Airport App, die Webseite und den Twitterkanal der Berliner Flughäfen.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Das neue 24/7-WLAN ist besonders schnell und einfach. Es bietet Passagieren den Service, den alle heutzutage erwarten: Unkompliziert online gehen zu können – fast wie Zuhause. Vor allem unsere internationalen Gäste werden davon profitieren.“

Hamburger Landebahn 05/23 Niendorf/Langenhorn gesperrt

Start- und Landebahnen erfordern jährlich wiederkehrende Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten. Hamburg Airport führt diese an der Start- und Landebahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn) von Mittwoch, 07. Juni (06:00 Uhr), bis einschließlich Mittwoch, 21. Juni 2017 (23:00 Uhr) durch, die dafür außer Betrieb genommen wird. Unter anderem gehören zu den Arbeiten die Beseitigung von Gummiabrieb an den Aufsetzpunkten, Beton- und Asphaltarbeiten, das Spülen der Sielleitungen, Erneuerung der Markierung sowie der Austausch und die Instandhaltung der Startbahnbefeuerung. Während dieser Zeit wird vorübergehend der gesamte Flugbetrieb über die Start- und Landebahn 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) abgewickelt.

Umgekehrt ist es geplant, die Start- und Landebahn 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) voraussichtlich vom 06. bis einschließlich 20. September 2017 zu warten – dementsprechend werden die Flüge in diesem Zeitraum über die Piste 05/23 (Niendorf/Langenhorn) erfolgen. „Um einen sicheren Flugbetrieb zu gewährleisten, müssen wir unsere Start- und Landebahnen regelmäßig warten. Dabei liegt uns der Schutz unserer Nachbarn und Anwohner sehr am Herzen. Um die Auswirkungen für alle Beteiligten so gering wie möglich zu halten, bündeln wir die Arbeiten daher an 14 Tagen im Jahr“, sagt David Liebert, Bereichsleiter Real Estate Management am Flughafen Hamburg.

Die Termine für die notwendigen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten wurden gezielt ausgewählt, um den Sperrungszeitraum möglichst kurz zu halten. So liegen die Pistensperrungen nicht in der Ferien- oder Hauptreisezeit, denn dann werden beide Start- und Landebahnen für einen sicheren und zügigen Flugverkehr benötigt. Darüber hinaus sind viele Instandhaltungsarbeiten nur bei trockener und warmer Witterung möglich. Im Frühjahr und Herbst hingegen wären die witterungsbedingten Unsicherheiten deutlich höher, sodass die Arbeiten mit großer Wahrscheinlichkeit nicht innerhalb von zwei Wochen abgeschlossen werden könnten. Hamburg Airport bittet um Verständnis für die Maßnahmen und die daraus resultierende, vorübergehende Nutzungsänderung der Start- und Landebahnen, etwa was das Fluglärmaufkommen betrifft.

Dreamliner aktiviert neue Europa-Ziele bei Etihad Airways

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Zwei neue Boeing 787-9 stoßen zur Flotte der Etihad Airways hinzu und bauen das europäisches Dreamliner-Netzwerk entsprechend zu zwei Zielen aus. Die Flugzeuge mit 299 Plätzen sollen ab 01. September auf der Strecke Abu Dhabi – Amsterdam und ab 01. Oktober auf der Strecke Abu Dhabi – Madrid eingesetzt werden.

Bisher fliegt Etihad Airways mit dem Dreamliner in Europa die Ziele Düsseldorf und Zürich an. Zusätzlich wird der Flugzeugtyp während der Sommermonate von und nach Athen eingesetzt. Etihad Airways erhält dieses Jahr insgesamt neun neue Boeing 787-9, die nach und nach unterschiedliche internationale Ziele von Abu Dhabi aus anfliegen werden.

Derzeit betreibt Etihad Airways 13 Boeing 787-9, die insgesamt elf Ziele anfliegen: Washington, Düsseldorf, Zürich, Johannesburg, Amman, Riad, Singapur, Schanghai, Tokio, Perth und Brisbane. In den nächsten Monaten werden außerdem Beirut, Peking, Seoul und Melbourne an das 787-Netzwerk angeschlossen.

Auf der Strecke Abu Dhabi – Amsterdam wird der Dreamliner bereits zwischen dem 02. und 30. Juni eingesetzt, um der erhöhten Nachfrage zu Beginn der Sommersaison gerecht zu werden. Auch die Kapazitäten auf der Strecke Abu Dhabi – Madrid werden bereits im Juni erhöht: ab dem 01. Juni bietet Etihad Airways täglich einen Flug von und nach Madrid an. Bis jetzt wurde diese Route vier Mal pro Woche bedient. Etihad Airways hat insgesamt 58 weitere Dreamliner bestellt, die in den kommenden Jahren schrittweise ausgeliefert werden sollen.

Horizons: Alexander Gerst reist 2018 als Kommandant zur ISS

In knapp einem Jahr soll der ESA-Astronauten Alexander Gerst zu seiner nächsten Mission „Horizons“  starten. Ende April 2018, fliegt der 41-jährige Geophysiker mit der Expedition 56/57 in seiner zweiten „Forschungsreise“ zur Internationalen Raumstation ISS.

Gerst wird nach dem Belgier Frank de Winne der zweite Europäer sein, der als Kommandant auf der ISS eingesetzt wird. Ein halbes Jahr – bis Ende Oktober 2018 – soll Gerst in knapp 400 Kilometern Höhe unterwegs sein. Der englische Name der Mission, Horizons, symbolisiert dabei die Neugier und Faszination, Unbekanntes zu entdecken und zu erforschen.

Erstmals haben sich zudem kreative Köpfe außerhalb der Raumfahrt wesentlich an der Logo-Entwicklung beteiligt: Studierende im Fach Kommunikationsdesign der Hochschule Darmstadt um Prof. Christian K. Pfestorf, Leiter des Steinbeis-Beratungszentrums rhein.main.international.institute, haben auf Initiative des Raumfahrtmanagements im Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und in enger Kooperation mit Alexander Gerst selbst aus acht Entwürfen das finale Horizons-Logo entwickelt.

Bei der Vorstellung seiner zweiten Langzeitmission auf der ISS am 29. Mai 2017 im Europäischen Astronautenzentrum der ESA in Köln betonte Alexander Gerst denn auch: „Neue Horizonte zu erreichen und auch zu überwinden treibt uns an. Mit der ISS sind wir zum ersten Mal in der Lage, unser Raumschiff Erde zu verlassen. Denn die Raumstation ist nicht nur ein einzigartiges Labor, sondern auch ein erstes Schiff, dass uns in einer Kontinente übergreifenden Gemeinschaft zeigt, wie wir außerhalb der Erde zusammen leben können. Horizons ist für mich auch eine ziemlich perfekte Fortführung meiner Blue Dot-Mission. Dort lag der Fokus auf unserem blauen Planeten, jetzt freue ich mich, mit Horizons den Blick noch zu erweitern.“

Prof. Pascale Ehrenfreund, DLR-Vorstandsvorsitzende, hob hervor, dass die Forschung auf der ISS und auch die Mission Horizons wichtige Beiträge und Impulse im Umgang mit gesellschaftlichen und globalen Herausforderungen liefere, zum Beispiel mit Blick auf die zunehmende Digitalisierung, den Klimawandel und Industrie 4.0. „Für einen Hochtechnologiestandort und eine Exportnation wie Deutschland ist die astronautische Raumfahrt als Spitzentechnologie unverzichtbar. Deutschland ist bei den ESA-ISS-Elementen und bei der europäischen ISS-Nutzung der wichtigste Partner. Denn nicht zuletzt ist die ISS eine einzigartige und innovative Labor- und Testumgebung für Experimente, die auf der Erde in dieser Form nicht durchgeführt werden können. Alexander Gerst ist bei seiner kommenden Mission `Horizons‘ der erste deutsche Kommandant der ISS. Wir bieten ihm unsere volle Unterstützung an, aus Science Fiction echte Science Facts zu machen.“

Etwa 35 Experimente aus Deutschland

Etwa 35 Experimente sollen Wissenschaftler deutscher Universitäten und Forschungseinrichtungen, deutsche Firmen und das DLR als Forschungszentrum für die Mission Horizons beisteuern. Die geplante thematische Bandbreite reicht dabei von biologischen und medizinischen Experimenten über (astro-)physikalische und materialwissenschaftliche Fragestellungen bis hin zu reinen Technologiedemonstrationen, einem Bildungsprogramm für Kinder und Jugendliche und industriell oder kommerziell motivierten Anwendungen.

Tweets zu Alexander Gersts neuer Mission „horizons“

Von Technologiedemonstrationen…

„Die ISS wird zunehmend auch für industriell motivierte Technologiedemonstrationen genutzt. So soll zum Beispiel das Experiment SpaceTex, das Materialien für eine optimale Funktionsbekleidung testet und das im Rahmen der ersten ISS-Mission Blue Dot von Alexander Gerst 2014 begonnen wurde, fortgesetzt werden, um die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu verbessern und statistisch zu untermauern“, erläutert Volker Schmid, Horizons-Missionsmanager im DLR. Im Experiment MetabolicSpace soll ein am Körper tragbares Messsystem den menschlichen Metabolismus analysieren. So sollen wichtige Daten der Atmung und andere Indikatoren während sportlicher und normaler Aktivitäten der Astronauten aufgenommen werden. Aktuelle Systeme an Bord der ISS sind nicht am Körper tragbar, so dass bislang nur kurze Beobachtungsfenster zur Verfügung stehen.

Die geplante Technologiedemonstration Bake in Space, die auch im Rahmen des diesjährigen DLR INNOspace-Masters mit dem ESA-BIC-Startup-Challenge-Preis ausgezeichnet worden ist, möchte einen weltraumqualifizierten Ofen auf die ISS schicken, um die Astronauten dort mit frischem Brot zu versorgen – mithilfe einer ebenfalls für die Weltraumumgebung geeigneten Teigmischung. DLR Missionsmanager Volker Schmid: „Wenn dieses Experiment tatsächlich alle notwendigen Qualifikationen im Vorfeld schafft und auf die ISS kommt, kann dies auch interessant im Hinblick auf die Versorgung mit frischen Lebensmitteln für Langzeitmissionen sein, wie etwa einen Flug zum Mars.“

… über Grundlagenforschung…

Voraussichtlich zwölf deutsche Experimente der Horizons-Mission befassen sich mit biologischen, medizinischen, physikalischen und materialwissenschaftlichen Grundsatzfragen. Eine Auswahl:

Premiere auf der ISS hätte FLUMIAS – ein hochauflösendes Fluoreszenzmikroskop, das bisher schon auf DLR Parabelflügen für kurze Zeit im schwerelosen Einsatz war: Mit FLUMIAS kann „live“ beobachtet werden, was sich in den Zellen von Pflanzen, Tieren und Menschen abspielt. Das Mikroskop zeigt gezielt bestimmte Strukturen und Zellbestandteile und wie sie sich ohne Schwerkraft verändern. FLUMIAS ist ein Technologie-Demonstrator. In Zukunft soll es ein größeres Mikroskop mit Zentrifuge auf der ISS geben, mit dem die Schwerkraft „an-“ und „abgeschaltet“ werden kann. So lassen sich auf zellulärer Ebene Rätsel lösen zur Wirkung der Schwerkraft etwa auf Muskel- und Knochenstoffwechsel und auf das Immun- und Nervensystem.

Im europäischen Columbus-Modul der Internationalen Raumstation soll im Experiment MyotonS ein kleines Gerät Alexander Gerst helfen, zu überprüfen, wie fit er wirklich ist: Das Gerät kann durch einen Impuls auf der Haut in Sekundenschnelle das Verhalten der darunter liegenden Muskulatur kontrollieren. So lässt sich erstmals schnell und einfach der Erfolg von Maßnahmen gegen den in der Schwerelosigkeit auftretenden Muskel- und Knochenschwund überwachen und bewerten. Langfristig wird es so möglich, individualisierte, auf Muskelgruppen bezogene Trainingsprogramme für die Astronauten zu erstellen. Und auch für uns Erdenbürger gilt: jeder, der sich nach langer Krankheit oder Verletzung in der Rehabilitation befindet, kann durch das Gerät gezielter trainieren.

Bereits Ende 2017 soll die neue NASA-Forschungsapparatur CAL (Cold Atoms Lab) – ein Minilabor zur Erforschung ultra-kalter Atome – zur ISS gebracht werden. Bei den Experimenten im CAL arbeiten deutsche und amerikanische Wissenschaftler eng zusammen. Unter anderem wollen sie auch Bose-Einstein-Kondensate in Schwerelosigkeit untersuchen – dies sind sehr fragile, aus mehreren tausenden von Atomen bestehende Quantengase, die unter Schwerkraft sehr schnell wieder auseinandergerissen werden.

Alexander Gerst soll die deutschen Wissenschaftler bei ihrer Forschung im CAL unterstützen, denn die ISS bietet ein einzigartiges Beobachtungsfenster für diesen ansonsten extrem „unanschaulichen“ Mikrokosmos. Die Forschung ist zum einen interessant für die Überprüfung der Allgemeinen Relativitätstheorie von Albert Einstein, zum anderen spielen ultra-kalte Atome eine Rolle bei extrem genauen Messverfahren für Längen und Zeiten, für die Messung von Gravitationswellen oder auch die Entwicklung von Quantencomputern.

Die bereits laufenden Experimentserien zu Plasmakristallen und Elektromagnetischer Levitation – also der Erforschung des Erstarrungsverhaltens von Metallen in der Schmelze – soll Alexander Gerst fortführen. Ebenso fortgesetzt werden soll die Simulation MagVector/MFX, die Gerst 2014 erfolgreich in Betrieb genommen hat. Das Experiment aus dem Bereich Astrophysik untersucht die Wechselwirkungen des Erdmagnetfelds mit anderen Himmelskörpern mithilfe von elektrisch gekühlten Hochtemperatur-supraleitern.

… bis hin zu Assistenzsystemen…

CIMON (Crew Interactive Mobile CompanioN) ist ein mobiles und autonomes Assistenzsystem, das Alexander Gerst bei seinem Alltag auf der ISS unterstützen soll. Zum Einsatz kommt hierbei zum ersten Mal eine künstliche Intelligen (KI). CIMON ist ein Experiment des DLR Raumfahrtmanagements in Kooperation mit Airbus Defence and Space, IBM und der Ludwig-Maximilians-Universität München. Das System ist ein Technologiedemonstrator, der unter anderem folgende Bereiche abdecken soll: Effektivitäts- und Produktivitätssteigerung, persönliche Assistenzfunktionen mit Sprach- und Gesichtserkennung und Erprobung der Mensch-Maschine-Interaktion mit KI über längere Phasen.

Im Experiment ICARUS (International Cooperation for Animal Research Using Space) geht es um das Migrationsverhalten von Tieren. Das Wanderverhalten von Zugvögeln aber auch von kleineren Tieren wie Insekten gibt zum Beispiel Aufschluss über klimatische Veränderungen auf der Erde. Es können auch Rückschlüsse zum Schutz von Arten und Lebensräumen gezogen werden. Dazu werden die Tiere mit Minisensoren ausgestattet (Animal-Tracker), deren Daten von der ISS empfangen und zurück zur Erde gesendet werden. Die entsprechende Hardware soll Ende 2017 zur ISS transportiert werden und an der Außenseite des russischen Swesda-Moduls installiert werden. Das Projekt wird vom DLR Raumfahrtmanagement mit Mitteln den BMWi gefördert, die wissenschaftliche Leitung liegt beim Max-Planck-Institut für Ornithologie in Radolfzell.

… und Nachwuchsförderung

Auch Bildungsarbeit ist fester Bestandteil der Horizons-Mission von Alexander Gerst 2018 – neben dem Schülerwettbewerb „Earth Guardian 2“ und dem Studentenwettbewerb „Überflieger“ gibt es verschiedene Mitmachexperimente („Flying Classroom 2“) – und das „Projekt _4D – Die Zeitkapsel“: Eine Aluminiumkugel, gefertigt von Auszubildenden des DLR, wird von Gerst an Bord der ISS versiegelt und soll erst 50 Jahre später, also 2068, geöffnet werden. Den Inhalt können alle mitbestimmen: Noch bis zum 30. Juni 2017 läuft die Aktion „Projekt_4D“, bei der das Jugendportal DLR_next gemeinsam mit der Stiftung Lesen Schülerinnen und Schüler deutschlandweit dazu aufruft, ihre Wünsche und Vorstellungen für die Zukunft zu formulieren.

Auf den Bildern

„Horizons“ – die neue Mission von Alexander Gerst: Der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst hat am 29. Mai 2017 seine „Horizons“-Mission vorgestellt, bei der er voraussichtlich im April 2018 zur Internationalen Raumstation aufbrechen soll. Er wird der zweite europäische Commander an Bord der ISS.

Zeitkapsel übergeben: Die DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Pascale Ehrenfreund (r.) hat dem deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst die Zeitkapsel überreicht. Auch ESA-Generaldirektor Prof. Johann-Dietrich Wörner war bei der Missionsvorstellung mit dabei.

„Horizons“-Logo vorgestellt: Am 29. Mai 2017 präsentierte der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst zum ersten Mal das Logo seiner nächsten Mission zur Internationalen Raumstation. Mit im Bild der Studierende Marcel Marquardt, Logo-Mitgestalter Michael Hartmann, die Studierende Megan Luedke und Studienleiter Prof. Christian K. Pfestorf (v. l.).

Missionslogo „Horizons“: Die ISS-Mission „Horizons“ soll Ende April 2018 starten und bis Ende Oktober andauern. Während der Mission wird der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst zeitweilig die Aufgabe des Commanders übernehmen.

HACC: Ein Jahr mit starkem Plus bei Fracht

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Hamburg Airport Cargo Center betreibt sein neues Luftfrachtzentrum modern und effizient, seit der offiziellen Inbetriebnahme vor nun genau einem Jahr. Seit der Eröffnung des HACC am 30. Mai 2016 verzeichnet Hamburg Airport kontinuierlich steigende Frachtzahlen.

Von Anfang Juni 2016 bis Ende Mai 2017 hat sich die Menge an abgefertigter Fracht am Hamburger Flughafen um insgesamt 28,6 Prozent erhöht. „Mit dem Hamburg Airport Cargo Center haben wir eine leistungsfähige Infrastruktur geschaffen, die für die Zukunft optimal aufgestellt ist“, sagt Alexander Laukenmann, Geschäftsführer am Hamburg Airport.

„Da wir viele Nutzer von Anfang an in die Planungen miteinbezogen haben, sind schon beim Bau die Bedürfnisse und Ansprüche der Speditionen, Airlines und Abfertiger berücksichtigt worden. Die positive Entwicklung bei den Frachtzahlen zeigt: Wir sind in die richtige Richtung gegangen. Ich bin mir sicher, dass wir diesen Trend zusammen mit unseren Partnern auch in den kommenden Jahren fortsetzen werden.“

HACC treibt Frachtentwicklung an

Die Gesamtmenge der abgefertigten Fracht am Hamburger Flughafen betrug im ersten Betriebsjahr von Juni 2016 bis Mai 2017 nach Hochrechnungen insgesamt 71.031 Tonnen. Im Vorjahreszeitraum waren es 55.255 Tonnen. Das macht einen Anstieg von 28,6 Prozent aus. Von der im ersten Betriebsjahr abgefertigten Fracht waren entsprechend 35.623 Tonnen geflogene Luftfracht, im Vorjahreszeitraum waren es noch 32.887 Tonnen (plus 8,3 Prozent). Der stärkste Anstieg war bei der getruckten Fracht zu verzeichnen: Die Menge der LKW-Fracht ist am Hamburg Airport vorläufig auf 35.408 Tonnen angestiegen (plus 58,3 Prozent). Im Vorjahreszeitraum betrug die getruckte Fracht 22.367 Tonnen.

Das starke Wachstum bei der abgefertigten Luftfracht ist unter anderem auf die Rückkehr der LKW-Fracht von Lufthansa Cargo zum Hamburg Airport zurückzuführen. Vor Eröffnung des HACC war diese in Norderstedt angesiedelt. Auch die positive Entwicklung der Strecke von Emirates nach Dubai sowie der Einsatz von größerem Fluggerät auf der Strecke von United Airlines nach New York-Newark trugen zum Wachstum bei, da mehr Frachtkapazitäten bei den Airlines entstanden.

Von Lkw-Rampe bis Flugzeug-Verladung

Insgesamt 150.000 Tonnen Fracht können im HACC pro Jahr abgefertigt werden. Das Logistikzentrum bietet hierfür modernste Technik und ermöglicht optimale Betriebsabläufe – gerade für zeitsensible Waren ein entscheidender Punkt. Der über 50 Millionen Euro teure Bau löste das vorherige Luftfrachtzentrum aus den 60er-Jahren ab, das den steigenden Anforderungen an eine schnelle und effiziente Abfertigung nicht mehr gerecht wurde.

„Heute ist es für einen Logistik-Standort wichtiger denn je, dass die Infrastruktur von der Lkw-Rampe über die Warenannahme und das Sicherheitsscreening bis zur Flugzeug-Verladung schnelle, effiziente Prozessabläufe gewährleistet. Das spart Zeit und Kosten – und ist daher für unsere Kunden besonders attraktiv“, erklärt Alexander Müller, Abteilungsleiter Cargo am Hamburg Airport und zuständig für das Luftfrachtzentrum am Standort.

Modernste Infrastruktur

Auf dem insgesamt 60.000 Quadratmeter großen Grundstück stehen 44 Laderampen und 36 Lkw-Stellplätze sowie drei Bürogebäude zur Verfügung. Herzstück ist die Luftfrachthalle mit rund 20.000 Quadratmetern Fläche. Die Büro- und Hallenflächen des Komplexes sind seit der Inbetriebnahme vollständig vermietet. Durch eine 60 Meter lange Unterführung des Weg beim Jäger ist das Zentrum direkt mit dem Flughafen-Vorfeld verbunden.

Zu den Vorteilen des HACC gehören darüber hinaus eine eigene Grenzkontrollstelle (Veterinär- und Einfuhramt), mehrere Zollbeschauflächen sowie temperaturgeführte Bereiche, die besonders für die Zwischenlagerung pharmazeutischer Produkte notwendig sind. Moderne Technik wie Truckdocks, eine Palettierstation, Kühl- und Tiefkühlräume, Tresore, Strahlenschutzräume sowie Gefahrstofflager runden das infrastrukturelle Angebot ab.

Piloten testen reparierte Ju52 bei ersten Flügen

Die „Tante Ju“ darf endlich wieder fliegen. Nach umfangreichen Reparations- und Restaurierungsmaßnahmen war die historische Maschine vom 24. bis zum 31. Mai zu einer Reihe von Übungsflügen am Paderborn – Lippstadt Airport zu Gast. Dieses „Piloten-Trainingslager“ im Vorfeld der neuen Flugsaison fand erstmals am PAD statt.

Insgesamt rund eineinhalb Jahre dauerten die Arbeiten zur Wiederherstellung der Lufttauglichkeit der Maschine, die bereits stolze 81 Jahre zählt. Jetzt ist die „Tante Ju“ wieder einsatzbereit. Doch wie vor jeder Flugsaison erfolgen zunächst diverse Übungsflüge, bei denen die Piloten den Umgang mit der historischen Maschine trainieren. Dafür wurden eine Woche lang täglich vier bis fünf Übungsdurchgänge mit dem „fliegenden Denkmal“ am Airport PAD absolviert. Aufgrund der günstigen Trainingsbedingungen an dem Standort könnten die Übungsflüge auch künftig dort stattfinden.

„Die Faszination der JU52 ist ungebrochen. Dieses Flugzeug nach der langen Wartungspause jetzt bei den Trainingsflügen an unserem Heimathafen beobachten zu können, ist etwas ganz Besonderes“, freut sich Roland Hüser, Prokurist und kaufmännischer Leiter der Flughafen Paderborn/Lippstadt GmbH, der selbst als Pilot aktiv ist. Die „Tante Ju“ startet ab Juni ihre Tour zu verschiedenen deutschen Flughäfen und bietet hierbei eine Reihe von Rund- sowie auch einige Streckenflüge an. Am Paderborn – Lippstadt Airport ist das berühmte Oldtimer-Flugzeug das nächste Mal am 08. und 09. Juni zu Gast. Aufgrund der großen Nachfrage sind die Rundflüge ab PAD aber bis auf Restplätze bereits ausgebucht.

Von CityLine zu Lufthansa: Ausbau von FMO – München

Durch den Einsatz deutlich größerer Flugzeuge und einer erhöhten Frequenz ergibt sich für den Flughafen Münster/Osnabrück ab dem 29. Oktober ein Kapazitätswachstum von rund 25 Prozent auf der Route nach München.

Lufthansa setzt dazu maßgeblich Fluggerät der Airbus A320-Familie mit 168 Sitzplätzen (A320) bzw. 138 Sitzen (A319) ein und wird so mit Beginn des kommenden Winterflugplans die Verbindung deutlich ausbauen. Insgesamt bietet die größte Fluggesellschaft Deutschlands dann 64 wöchentliche Hin- und Rückflüge ab FMO in die bayrische Landeshauptstadt an. Werktäglich gibt es zehn tägliche Starts und Landungen von und nach München (dienstags acht). An Wochenenden wird achtmal pro Tag geflogen. Tickets für die einfache Stecke soll es bereits ab 42 Euro geben. Bislang wird die Verbindung zwischen dem FMO und München vor allem mit kleineren Flugzeugen der Tochtergesellschaft Lufthansa CityLine bedient.

Mit 225.000 Fluggästen in 2016 ist die Strecke die am meisten frequentierte Flugverbindung von und nach Münster/Osnabrück. Das Ziel München erfreut sich sowohl bei Geschäftsreisenden, Privatreisenden, Städtetouristen und auch Umsteigern im weltweit mehr als 150 Zielorte umfassenden Streckennetz der Lufthansa und ihrer Partner ab der bayrischen Metropole großer Beliebtheit.

Kinder mit neuem Zeitvertreib im Besucherpark des MUC

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Der Münchner Flughafen hat seinen Erlebnisspielplatz im Besucherpark neu aufgestellt. Die offizielle Eröffnung nach einem großangelegten Umbau wird im Zuge eines „Weltreisefests“ ausgiebig gefeiert. Am Pfingstmontag, den 05. Juni, verwandelt sich der Besucherpark von 11:00 bis 17:00 Uhr dafür in eine riesige Abenteuerinsel. Spiel, Spaß und Spannung für die ganze Familie ist garantiert. Der neue Erlebnisspielplatz wurde in fünf unterschiedliche Bereiche gegliedert und nach den Erdteilen Europa, Asien, Afrika sowie Nord- und Südamerika gestaltet. Kinder können die Vielfalt der Länder durch spannende Spiele und Attraktionen entdecken.

Die Spielbereiche stehen nämlich für die Kontinente, die vom Münchner Flughafen aus nonstop zu erreichen sind. So werden beispielsweise in Europa der Pilotenschein gemacht und in Asien filigrane Kunstwerke gebastelt. Als weitere Attraktionen erwarten die kleinen Besucher ein Klettergerüst in Form von Kamelkarawanen sowie ein großes Spielflugzeug. Neu ist auch ein barrierefreies Karussell für körperlich eingeschränkte Kinder. Zu den besonderen Highlights am Pfingstmontag gehören die Schatzsuche, die Goldwäsche und das Bullriding. Für ein einzigartiges Erlebnis sorgen außerdem echte oberbayerische Kamele, auf denen Kinder einen kleinen Ausflug unternehmen können.

Mit dem neuen Spielplatzparadies am Flughafen München wird der schon jetzt als Ausflugsziel sehr beliebte Besucherpark gerade für junge Familien noch attraktiver. Speziell zum Weltreisefest werden zwei Flugreisen mit Eurowings zu frei wählbaren Zielen verlost. Zusätzlich werden ab 10:00 Uhr die spannenden Kids-Airport-Touren angeboten. Kinder können die Tour kostenfrei miterleben, auch die Eltern fahren zu einem ermäßigten Preis mit. Der neue Erlebnisspielplatz steht allen Kids ganzjährig kostenlos zur Verfügung.

Mallorca mit Eurowings an Bremen angebunden

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Eine riesengroße Sonnenbrille über dem Cockpit markierte außergewöhnlich das Erstflug-Event der Lufthansa-Tochter auf dem Flughafen der spanischen Insel Mallorca. Dorthin geht es jetzt für Eurowings los. Auf der Insel lässt sich nicht nur feiern, sondern auch viel Natur erleben.

Mit bis zu vier wöchentlichen Flügen (Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag) fliegt Eurowings von Bremen nach Palma de Mallorca. Das macht nun bis zu 26 wöchentliche Flüge ab Bremen auf die spanische Insel buchbar.

Palma de Mallorca, die „Perle im Mittelmeer“ – eine vielseitige und aufregende Großstadt – egal ob Kultur, Shoppen, Relaxen, Sport, Strandtage, Nachtleben oder was der Besucher sonst von einer Metropole erwartet. Die mediterrane Großstadt erfüllt nahezu alle Wünsche… Eine mehr als 300-jährige maurische Herrschaft hat hier ihre Spuren hinterlassen. Wer diese ergründen möchte, nimmt sich am besten gute Schuhe mit ins Reisegepäck, denn alles ist sehr gut fußläufig erreichbar.

Auch das Nachtleben von Palma hält für Nachtschwärmer eine große Auswahl an Clubs, Bars und Diskotheken bereit. Das Altstadtviertel der Mittelmeerstadt hat den größten Altstadtkern Europas und dementsprechend groß ist hier das Angebot an Restaurants und Cafés: Es reicht von traditionellen Tapas-Bars bis hin zum Designerrestaurant.

Zwar ist die Hauptstadt der Balearen eher für Partys bis in den frühen Morgen bekannt, Palma de Mallorca hat aber auch einiges für diejenigen zu bieten, die sich eine kurze und ruhige Auszeit wünschen. Die zentrale Insellage ist ein idealer Ausgangspunkt für einen ein Ausflug zu den magischen Drachenhöhlen, in denen sich der größte unterirdische See Europas befindet. Die Reitsportliebhaber erwartet ein besonderes Bonbon: auf Mallorcas Rancho Grande lässt sich ein Tag im Sattel auf dem Pferdes genießen und so die schöne ländliche Gegend der Insel aus einer einzigartigen Perspektive kennenlernen.

Cirrus-Piloten der COPA flogen am EDNY ein

50 Mitglieder der europäischen Gruppe der COPA (Cirrus Owners and Pilots Association) fanden sich zu ihrem traditionellen Jahrestreffen am vergangenen Wochenende auf dem Bodensee-Airport ein. Die Teilnehmer reisten dazu mit rund 20 Flugzeugen am EDNY an.

Den Privatpiloten, die aus ganz Europa mit ihren Cirrus-Flugzeugen der Typen SR20, SR22 und S22T einflogen, wurde ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm geboten. Bei bestem Bodenseewetter besuchten die Gäste unter anderem die Blumeninsel Mainau, das Zeppelin- und Dorniermuseum und genossen bei einem Rundflug den Ausblick auf die Zugspitze und Schloss Neuschwanstein von oben.

Die Treffen fanden in den vergangenen Jahren in Toulouse, Jersey, Bornholm, Elba, Zell am See und am Schwarzen Meer statt – in diesem Jahr wurde der Bodensee-Airport als Treffpunkt ausgewählt. Prof. Dr. Dieter Kistler als Veranstalter dankte dem Team des Bodensee-Airport: „Nicht nur wettermäßig, auch organisatorisch konnten wir eine hervorragende Visitenkarte für die Region abgeben.“

Claus-Dieter Wehr ergänzt: „Wir freuen uns, dass wir die Gruppe der Cirrus Owner und Pilots Association zum Jahrestreffen 2017 für den Bodensee-Airport gewinnen konnten. Somit konnten wir bei diesen wichtigen Multiplikatoren eindrucksvoll die hervorragende aviatische Infrastruktur am Flughafen als auch die Bedeutung des Luftfahrtstandortes Friedrichshafen in der Vergangenheit und Gegenwart präsentieren.“

Auf dem Gruppenfoto (v.l.n.r.): Organisator Prof. Dr. Dieter Kistler mit dem Repräsentant für Cirrus (Deutschland, Österreich, Schweiz) sowie Mitgliedern der europäischen Gruppe der Cirrus Owners and Pilots Association.

Viel Betrieb auf dem Vorfeld des Bodensee-Airports (Galeriebild): Jedes Jahr treffen sich Mitglieder der europäischen Gruppe der Cirrus Owners and Pilots Association (COPA) in einem anderen Land Europas zum Erfahrungsaustausch, zur Fortbildung und zur Pflege der Freundschaft.

Fast 360 Starts und Landungen am Freitag in Stuttgart

Die Pfingstferien in Baden-Württemberg sorgen für Hochbetrieb in den Terminals des Flughafens Stuttgart. Als verkehrsreichster Tag gilt der Freitag, 02. Juni 2017 mit derzeit 358 angemeldeten Flugbewegungen. Insgesamt werden am Freitag über 40.000 an- und abfliegende Passagiere in den Terminals erwartet.

Zu den beliebtesten Flugzielen ab Stuttgart zählt Spanien mit Palma de Mallorca an der Spitze, viel gefragt sind aber auch Griechenland, die Türkei und Ägypten, die alle mit konstant warmen Temperaturen und viel Sonne locken. Für einen stressfreien Start in den Urlaub wird Fluggästen während der gesamten Ferien empfohlen, genügend Zeit für die Anreise und Parken, für den Check-in und die Sicherheitskontrollen einzuplanen – spätestens zwei Stunden vor dem geplanten Abflug sollten Passagiere bereits am Airport sein. Denn zu Spitzenzeiten kann es an den Sicherheitskontrollen punktuell zu längeren Wartezeiten kommen.

Wer mit dem Auto zum Flughafen kommt, sollte mithilfe des Parkleitsystems frühzeitig einen Parkplatz ansteuern und zur Sicherheit etwas mehr Zeit für den Fußweg bis zum Check-In einkalkulieren. Am Terminal gibt es kostenlose Kofferkulis, die mit einer Pfandmünze (1 Euro oder 50 Cent) benutzt werden können. Bei vielen Airlines gibt es einen Online-Check-In, die Fluggesellschaft Eurowings bietet für ihre Flüge auch Self-Bagdrop-Schalter an, an dem Passagiere, die bereits eingecheckt sind, ihr Gepäck selbst aufgeben können.

Auf der Website des Airports gibt es eine Rubrik „Vor dem Flug“ mit Informationen zu den Bestimmungen für Reise- und Handgepäck. Fluggäste sollten bereits beim Kofferpacken zu Hause die geltenden Regelungen beachten. Passagiere können sich vor der Abreise auch bei ihrer Fluggesellschaft informieren.

A330 der airberlin startet USA-Verbindung ab Tegel

Nonstop-Verbindung ab Berlin-Tegel nach San Francisco; airberlin hat jetzt ihre neue Langstreckenverbindung in die USA aufgenommen. Flug AB7396 startete mit rund 200 Gästen und 12 Crew-Mitgliedern an Bord. Die Landung erfolgt planmäßig nach rund 12 Stunden Flugzeit um 11:55 Uhr Ortszeit am San Francisco International Airport.

Ab sofort verbindet airberlin vier Mal pro Woche die deutsche Hauptstadt mit der kalifornischen Metropole, deren Markenzeichen unter anderem die Golden Gate Bridge und die historischen Cable Cars sind.

USA-Programm wird ausgebaut

„Mit San Francisco nehmen wir neben Los Angeles und Orlando die dritte der drei neuen Strecken in die USA in diesem Sommer auf und vervollständigen damit unsere Expansion auf der Langstrecke…“, sagt airberlin CEO Thomas Winkelmann. Die Metropole am Pazifik – unweit des Silicon Valley – ist nicht nur ein attraktives Reiseziel für USA-Urlauber, sondern auch eine wichtige Destination für Geschäftsreisende.

Alle airberlin-Flüge in die USA werden mit Langstreckenjets des Typs A330-200 durchgeführt. Jedes der Flugzeuge ist mit einer Business Class mit 19 FullFlat Seats ausgestattet. Gäste genießen dort einen exklusiven Service sowie ausgewählte Speisen und Getränke in Premium-Qualität. Auch in der Economy Class legt airberlin Wert auf den größtmöglichen Komfort: Auf jedem der 46 XL Seats, genießen airberlin Gäste 20 Prozent mehr Beinfreiheit und damit im Branchenvergleich den größten Sitzabstand auf Transatlantikflügen.

Passagiere, die einen Langstreckenflug in der Economy Class mit airberlin gebucht haben, können als schmackhafte Alternative zum regulären Catering bis zwölf Stunden vor Abflug den Restaurantservice airgusto nutzen: Dabei können Gäste aus zahlreichen Menüs von verschiedenen Berliner Szenerestaurants wählen.

Auf den Fotos

Von Berlin nonstop nach San Francisco: airberlin fliegt ab sofort viermal wöchentlich ab Berlin-Tegel nach San Francisco. Flug AB7396 startete am Montag, den 29. Mai 2017, um 09:40 Uhr, mit rund 200 Passagieren und 12 Crew-Mitgliedern an Bord. Der Flug an die US-Westküste dauert rund 12 Stunden.

Zum Surfen an die Westküste der USA: airberlin startet mit San Francisco ihre zweite Langstreckenverbindung ab Berlin-Tegel an die US-Westküste und ihre fünfte insgesamt in die USA. V.l.n.r.: Björn Schmidt (Senior Cabin Attendant, airberlin), Remy Lignie (Flugbegleiter, airberlin), Therese Patzer (Senior Cabin Attendant, airberlin), Manuel Stappenbeck (Kapitän, airberlin), Daniel Rabas (Erster Offizier, airberlin), Andreas Ley (Aviation Marketing, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH), Karina Kiel-Leifels (Flugbegleiter, airberlin), Maria Doering (Flugbegleiter, airberlin), Marlene Heber (Flugbegleiter, airberlin) Ivo Paulo Cosso (Flugbegleiter, airberlin).

CS300 erstmals an Swiss ausgeliefert

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Bombardier hat das erste CS300-Flugzeug für die Fluggesellschaft Swiss International Air Lines (SWISS) ausgeliefert. Der neue Airliner wurden von Bombardier-Werk für die C-Serie in Mirabel, Kanada, übergeben. Swiss wird damit die erste Airline sein, die beide CS-Varianten einsetzt.

Swiss will die CS300 zum Juni kommerziell einsetzen. Der erste Flug soll von der Basis in Genf nach London Heathrow führen. Die CS300 für Swiss bietet 20 Sitzplätze mehr als die CS100, insgesamt haben die Schweizer 30 Flugzeuge der CS100 und CS300 bestellt. Von den 12 ausgelieferten Flugzeugen der Kanadier gingen neun an Swiss.

Etihad Airways bekommt letzten Airbus A380

Airbus hat mit dem zehnten A380 alle bestellten Doppelstockflugzeuge an die Fluggesellschaft Etihad Airways ausgeliefert.

Die feierliche Übergabe wurde von Mitarbeitern von Etihad Airways und Airbus auf dem Betriebsgelände des europäischen Flugzeug-Herstellers in Hamburg Finkenwerder begleitet. Von dort startete der zehnte und letzte Airbus A380 seinen Überführungsflug nach Abu Dhabi. Etihad Airways setzt den A380 u.a. auf Flügen von Abu Dhabi nach London, Sydney, New York und Paris (ab dem 01. Juli) ein.

Die preisgekrönten A380 Doppelstock-Flugzeuge von Etihad Airways gehören zu den am besten ausgestatteten Exemplaren ihrer Klasse und zeichnen sich durch einzigartige Innovationen wie The Residence aus. The Residence ist eine private 3-Zimmer-Suite für bis zu zwei Personen, in der sich ein Wohnzimmer, ein Schlafzimmer und ein eigenes Bad mit Dusche befinden. Das Flugzeug bietet Reisenden außerdem neun First Apartments, 70 Business Studios, eine Lobby Lounge und 415 Economy Smart Seats. Auf dem Titelfoto: Mitarbeiter von Etihad Airways und Airbus feiern die Übergabe des zehnten und letzten Airbus A380 an die Airline in Hamburg Finkenwerder.

Flotte der H225M in Brasilien wächst weiter

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Helibras hat in den letzten Wochen zwei H225M an die Brasilianischen Streitkräfte ausgeliefert.

Der erste Hubschrauber wurde in voller Betriebskonfiguration geliefert und bringt spezielle Missionssysteme für die Armee mit. Die H225M soll in Taubaté stationiert und von der Ersten BAvEx eingesetzt werden. Es ist die neunte H225M in der Flotte der Armee.

Die zweite H225M wurde in vollständiger Betriebskonfiguration für Combat SAR (Search And Rescue) geliefert. Er dient in der Luftwaffe und wird in Río de Janeiro von der Dritten und Achten GAV-Einheit betrieben. Dies ist der 12. Hubschrauber für die brasilianische Luftwaffenflotte.

Insgesamt sollen vier H225M in diesem Jahr an das Militär geliefert werden. Gefertigt werden die H225M bei Helibras in Itajuba. Insgesant fliegen 28 H225M in dem Land: 12 bei der Luftwaffe, neun für die Armee und sieben für die Seestreitkräfte. Auf 50 Hubschrauber des Typs soll die Flotte insgesamt bis 2022 anwachsen.

Airbus Helicopters beginnt Bau für H135-FAL in China

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Airbus Helicopters baut strategische Partnerschaft mit China mit dem Bau der Endmontagelinie (FAL, Final Assembly Line) für die H135 aus. Die Produktionsstätte gilt als erste ihrer Art in China nicht nur für das Unternehmen, sondern für die gesamte Hubschrauberbranche der westlichen Welt.

Die neue FAL in Qingdao in der ostchinesischen Provinz Shandong soll bis 2018 fertiggestellt sein. Ein im Juni 2016 unterzeichneter Rahmenvertrag sieht vor, dass in den nächsten zehn Jahren 100 H135 endmontiert werden, die erste davon soll Mitte 2019 vom Band rollen. Die FAL wird mit einer einer Gesamtjahreskapazität von 18 H135 ausgelegt, diese könnte im Falle eines schnellen Wachstums erweitert werden.

Mehrheitsbeteiligung von Airbus Helicopters

„Der erste Spatenstich ist ein wichtiger Meilenstein für die globale Präsenz von Airbus Helicopters und zeigt unser Engagement, enger mit Chinas rasant wachsender Luftfahrtbranche zusammenzuarbeiten“, sagte Guillaume Faury, CEO von Airbus Helicopters. „Wir sind überzeugt, dass das Projekt dazu beitragen wird, nicht nur die Anforderungen lokaler Kunden zu erfüllen, sondern auch die Entwicklung wichtiger Hubschrauberdienste zum Nutzen der chinesische Bevölkerung zu fördern.“

Airbus Helicopters und Qingdao United General Aviation Company Limited (UGAC), ein Gemeinschaftsunternehmen von China Aviation Supplies Holding Company (CAS) und Qingdao United General Aviation Industrial Development Company Limited (UGA), werden das neue Werk im High-Tech-Industriegebiet Jimo gemeinsam betreiben. Laut Joint-Venture-Vertrag vom April 2017 ist Airbus Helicopters mit 51 Prozent mehrheitlich beteiligt.

„Die H135-Endmontagelinie ist ein weiteres eindrucksvolles Beispiel für die chinesisch-europäische Zusammenarbeit und wird die Entwicklung von Chinas allgemeiner Luftfahrtindustrie deutlich voranbringen“, erklärte Li Hai, Präsident der CAS. „Wir sind von dieser Partnerschaft überzeugt und sehen dem Start des erste in China endmontierte Airbus-Hubschrauber mit Freude entgegen.“

H135 in vielen zivilen Rollen

Die H135 ist einer der beliebtesten leichten zweimotorigen Hubschrauber in China. Die aktuelle Flotte im Land ist vor allem bei der Luftrettung per Hubschrauber (HEMS), Such-, Rettungs- und Polizeimissionen, Brandbekämpfungseinsätzen und im Tourismus, aktiv. Aktuell sind weltweit über 1.200 Hubschrauber der H135-Familie in Betrieb, die mehr als vier Millionen Flugstunden absolviert haben.

China war 2016 gemessen am jährlichen Auftragseingang erstmals der größte zivile Markt für Airbus Helicopters. Aufgrund der raschen Entwicklung von HEMS, öffentlichen Dienstleistern und der Offshore-Windindustrie im Land wird in den nächsten beiden Jahrzehnten mit einer potenziellen Nachfrage von 600 zweimotorigen Leichthubschraubern gerechnet.

Berlin – New York JFK täglich im Delta Air Lines-Flugplan

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Delta Air Lines flog nun zum ersten Mal wieder von Berlin aus. Der Erstflug markierte nach sechs Jahren Unterbrechung den Beginn der neuen täglichen Verbindung der US-Fluggesellschaft nach New York-JFK in der aktuellen Sommersaison.

Führungskräfte der Airline wohnten den Erstflugfeierlichkeiten ebenso bei wie der Geschäftsfeldleiter Operations der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Elmar Kleinert, sowie Kent Logsdon, Chargé d’Affaires ad interim in der örtlichen US-Botschaft.

Services auf Deutschland-Flügen von Delta

  • WLAN-Verbindung und Bildschirme in der Rückenlehne des Vordersitzes mit Delta Studio™ on demand und Zugriff auf mehr als 300 Filme, TV-Serien, Musik und Videospiele an jedem Sitz.
  • Delta One mit vollständigen Flachbettsitzen und von Spitzenköchen kreierte Menüs, ausgezeichnete Weine sowie Amenity Kits von TUMI mit Produkten von Kiehl’s since 1851 und Westin Heavenly Bedding, die exklusiv von Westin Hotels & Resorts für Delta designt wurden.
  • Zugang zur Sky Lounge in Berlin-Tegel und zum Delta Sky Club in New York-JFK inklusive Delta Sky Deck für Premiumkunden.
  • Delta Comfort+ mit zusätzlicher Beinfreiheit und größerem Neigungswinkel der Rückenlehne als in der Main Cabin.
  • Kostenfreie alkoholische Getränke wie Bier, Wein und Spirituosen in allen Klassen.

 Fluggäste auf der neuen Berlin-Strecke haben die Wahl zwischen über 60 bequemen Umsteigeverbindungen ab New York-JFK in ganz Nordamerika, Lateinamerika und der Karibik. Durch Großinvestitionen in das Terminal 4 am New Yorker Flughafen ermöglicht Delta ihren Kunden mehr Umsteigeverbindungen am selben Terminal und verbessert mit einem größeren Shopping- und Gastronomieangebot zudem das Kundenerlebnis vor Ort. Im vergangenen Jahr waren die Vereinigten Staaten laut einer Statistik von Visit Berlin mit über 1,1 Millionen Besuchern der drittgrößte Kernmarkt für Berlin, was einem Plus von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Der Delta-Flug DL222 landete morgens aus New York JFK, um die deutsche Bundeshauptstadt wenig später wieder in Richtung Atlantik zu verlassen. Vor dem Abflug kam es im Rahmen der Feierlichkeiten neben dem Anschnitt des Erstflugkuchens auch zur traditionellen Ribbon-Cutting-Zeremonie. Den Passagieren des Erstfluges wurden vor dem Boarding zudem Teddybären – das Symbol Berlins – und Cupcakes überreicht.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Willkommen zurück in Berlin! Dass Delta Air Lines die Verbindung Berlin – New York nach sechs Jahren wieder in ihren Flugplan aufnimmt, wird bei Fluggästen hier in der Region auf positive Resonanz stoßen. Die Metropole am Atlantik ist für USA-Urlauber, für Businesskunden und für Städtereisende ein attraktives und beliebtes Reiseziel. Auch Berlin ist bei den New Yorkern sehr attraktiv. Unsere Stadt wird durch zusätzliche Besucher aus den USA profitieren. Wir wünschen Delta Air Lines allzeit einen guten Flug.“

Deltas Berlin-Verbindung

„Mit diesem Flug bedient Delta jetzt fünf Städte in Deutschland, das ist mehr als in jedem anderen europäischen Markt“, so Nat Pieper, Deltas Senior Vice President Alliances. „Uns verbindet eine gemeinsame Geschichte mit Berlin, und wir freuen uns, diesen Sommer in die Hauptstadt zurückzukehren und unser Streckennetz ab Deutschland weiter auszubauen.“

  • Flug DL222 – Abflug 12.55 Uhr Berlin – Ankunft 15.45 Uhr New York JFK
  • Flug DL422 – Abflug 08.33 Uhr New York JFK – Ankunft 11.00 Uhr Berlin (+1 Tag)

Startbahn 18 West am Flugfhafen Frankfurt wieder betriebsbereit

Flughafen Frankfurt schloss die Instandhaltungsmaßnahme auf der Startbahn 18 West, bei der innerhalb von nur fünf Tagen wurden auf rund 44.000 Quadratmetern Fläche 14 Zentimeter der Asphaltdecke der Bahn abgetragen und durch zwei neue Schichten ersetzt wurden, planmäßig am frühen Samstagmorgen ab.

Aufgrund intensiver und langfristiger Vorausplanung der Bauarbeiten und einer engen Abstimmung der Maßnahme mit der Deutschen Flugsicherung, den Airlines und den zuständigen Behörden kam es wegen der Arbeiten nur zu sehr geringen Verzögerungen im Flugbetrieb; Flugstreichungen konnten aber weitestgehend vermieden werden. Ein solch anspruchsvolles Projekt bedarf einer intensiven und langfristigen Vorbereitung. So wurde bereits bei der saisonalen Vorplanung das Vorhaben entsprechend berücksichtigt und ein Zeitraum identifiziert, in dem das Flugaufkommen niedriger als in den vorherigen und nachfolgenden Wochen des Sommerflugplans ist.

Trotz der geänderten Bahnnutzung während der Baumaßnahme kam es zu keinen nennenswerten Auswirkungen für die Passagiere. Nun stehen wieder alle Start- und Landebahnen zur Verfügung. Die Maßnahme stellte dafür eine herausfordernde logistische Aufgabe dar: In nur fünf Tagen wurde eine Oberfläche erneuert, die in etwa der Größe von fünf Fußballfeldern entspricht. Rund 30.000 Tonnen Asphalt wurden im Zuge der Maßnahme bewegt. Auf der Baustelle waren rund 100 Personen im Mehrschichtbetrieb tätig.

Im ersten Schritt der Arbeiten wurde die alte Oberfläche mit modernster GPS-unterstützter 3D-Technik abgefräst. Nach einer gründlichen Reinigung durch Kehrmaschinen wurde ein Haftbelag aufgebracht, der die Grundlage für die neue Asphaltschicht bildete. Danach wurde der Asphalt eingebaut und der Ablauf für die zweite Asphaltschicht wiederholt. Sobald die Asphaltfläche abgekühlt war, konnten die Bodenmarkierungen aufgebracht und die neue LED-Befeuerung eingebaut werden. Nach Abschluss der Bauarbeiten erfolgte in der Nacht von Freitag auf Samstag die Abnahme der Startbahn 18 West durch die Verkehrs- und Projektleitung, sodass zum Betriebsstart am Samstag um 05:00 Uhr wieder das gesamte Start- und Landebahnsystem zur Verfügung stand. In den folgenden Wochen finden jeweils nachts zwischen 23:00 und 05:00 Uhr Restarbeiten an der Befeuerung der Startbahn und der angrenzenden Rollbahnen statt.

MC-21: Neuer Passagierjet aus Russland meistert Jungfernflug

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Airliner MC-21-300 hat auf dem Flugfeld der Irkutsk Flugwerft seinen Erstflug absolviert. Das völlig neu entwickelte Flugzeug stammt aus den Werken der Irkut Corporation, die zum Konsortium UAC gehört und stieg für einen 30 minütigen Flug bei 300 km/h auf eine Höhe von 1.000 Metern.

Der erste Testflug diente der Prüfung von Steuerbarkeit und Flugstabilität sowie der elektrischen Leistungskontrolle, wie der Hersteller berichtet. Gesteuert wurde das Flugzeug von Testpilot Commander Oleg Kononenko und Copilot Roman Taskayev. Sie führten auch einen simulierten Landeanflug mit Wendung durch und berichteten keine außergewöhnlichen Ereignisse während des Fluges.

Design auf der Höhe der Zeit

Yury Slyusar, Präsident der UAC (United Aircraft Corporation), betonte, der MC-21 entstammt einer großen Kooperation, zu der neben Irkut auch andere Unternehmen von UAC gehören wie solche für die Herstellung der modernen Kompositmaterialien oder das UAC Integration Center in Moskau. Diese Art der industriellen Zusammenarbeit erreiche damit eine neue Stufe. Das Konsortium schätzt den Bedarf für Flugzeuge aus der Kategorie des MC-21 auf 15.000 Einheiten in den nächsten 20 Jahren.

Der MC-21 soll für 163 bis 211 Passagiere ausgelegt sein und zielt damit auf das größte Segment im Luftfahrtmarkt, in das auch andere Hersteller drängen. Die Russen sprechen dabei von einem neuen Komfort-Level, da der MC-21 den größten Rumpfdurchmesser im Standardrumpfsegment – Flugzeuge mit einem Mittelgang – hat. Das bringt mehr Platz für die Passagiere und Gepäck, dazu kommen große Fenster.

Aber auch durch neue Technologien soll der russische Passagierjet effizienter sein als vergleichbare Modelle. So sei es laut Irkut das weltweit erste Flugzeug mit Standardrumpf für mehr als 130 Passagiere, dessen Flügel aus Verbundmaterialien hergestellt werden. Solches gibt es bislang erst mit der neuen Version der Boeing 777X, beim 787 Dreamliner oder dem Airbus A350 XWB, die jedoch größere Langstreckenflugzeuge sind. Der Anteil an Verbundwerkstoffen beträgt beim MC-21 mehr als 30 Prozent und ist in dieser Kategorie einzigartig.

Triebwerke aus USA oder Russland

Erstmals in der russischen Flugzeugproduktion haben Airlinekunden beim MC-21 auch die Auswahl von zwei verschiedenen Triebwerken: Dem PW1400G von Pratt & Whitney oder dem PD-14 der United Engine Corporation aus Russland. Mit modernen Triebwerken sollen Treibstoffverbrauch und die Umweltauswirkungen gesenkt werden und den Flugzeugtyp auch für zukünftige Standards sicher machen. Irkut gibt hier um 12 bis 15 Prozent niedrigere Werte an und spricht von 175 bestellten Einheiten, mit denen die Produktion hochgefahren werden soll.

MC-21-300 Leistungsdaten

Zweiklassen-Layout 163 Sitze (16 Business und 147 Economy)
Hochdichte Bestuhlung 211 Sitze
Maximales Startgewicht 79.250 kg
Maximale Nutzlast 22.600 kg
Maximale Reichweite 6.000 km
Länge 42,2 m
Flügelspannweite 35,9 m
Höhe 11,5 m

Boeing will Raumflugzeug Phantom Express entwickeln

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Boeing und US-amerikanische DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) wollen für einen Technologiedemonstrator zusammenarbeiten. Dazu soll ein Schiff für das Experimentelle Raumflugzeugprogramm (XS-1) gebaut und erprobt werden.

Boeing soll dazu ein autonomes, wiederverwendbares Raumflugzeug entwickeln, dass eine zusätzliche Oberstufe erlaubt, mit der kleine Satelliten in einen niedrigen Erdorbit befördert werden können. Insgesamt sollen dabei für kleinere Nutzlasten die Kosten sinken.

Das Raumflugzeug trägt den Namen Phantom Express und soll bis an den Rand des Weltalls fliegen, die zweite Stufe freisetzen und dann zur Erde zurückkehren. Nach der Landung auf einer Piste soll das Vehikel, ähnlich der Wartung normaler Flugzeuge, wieder startklar für die nächste Mission gemacht werden können.

Das Triebwerk Aerojet Rocketdyne AR-22, ein Vermächtnis des legendären Space Shuttles, soll das Raumflugzeug antreiben. Es wird mit flüssigem Sauerstoff und flüssigem Wasserstoff betrieben. Im Testprogramm sollen zehn flüge in zehn Tagen durchgeführt werden.