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A320neo an Vistara aus Indien übergeben

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Airbus hat die erste A320neo an Vistara, eine in Delhi beheimatete Fluggesellschaft der Tata Sons Ltd. und Singapore Airlines (SIA), übergeben. Es sollen noch sechs weitere Flugzeuge über BOC Aviation geliefert werden.

In drei Klassen finden 158 Passagiere Platz (acht in der Business Class, 24 in der Premium und 126 in der Economy Class). Vistara betreibt schon 13 Maschinen der A320 auf heimischen Routen in Indien.

Dreamliner aus San Francisco nach München im Einsatz

Reisende von der bayerischen Landeshauptstadt bringt jetzt eine Boeing 787-800, eines der modernsten Flugzeuge der Welt, in weniger als zwölf Stunden zur Westküste der USA. Der Dreamliner der Fluggesellschaft United Airlines nimmt ab sofort die Linienverbindung von München nach San Francisco auf.

Das neue Streckenziel wird täglich um 12:10 Uhr ab München bedient, der Rückflug aus Kalifornien landet planmäßig um 10:25 Uhr auf dem Airport im Erdinger Moos. Mit San Francisco hat United Airlines nach Chicago, Houston, New York und Washington bereits die fünfte Verbindung zu attraktiven US-Metropolen von München aus ins Programm genommen. Zum Erstflug nach San Francisco gab es für die United Airlines-Crew und alle Passagiere Lebkuchenherzen.

Zum Erstflug nach San Francisco gab es für die United Airlines-Crew und alle Passagiere Lebkuchenherzen. Das traditionelle Ribbon Cutting ließen sich Marcel Fuchs, Vice President Atlantic & Pacific worldwide Sales von United (1. Reihe, 4. von links) und der Airport-Chef Dr. Michael Kerkloh (1. Reihe, 2. von rechts) nicht nehmen. Darüber hinaus wurden Crew und Passagiere des Erstfluges von der Münchner Flughafenfeuerwehr mit einer Wassertaufe verabschiedet.

Porto Eurowings-Flugziel ab Düsseldorf

Mit Flügen zur portugiesischen Hafenstadt Porto bietet Eurowings ab kommenden Winterflugplan zwei wöchentliche Verbindungen ab Düsseldorf an. Diese Flüge an den Atlantik sind ab sofort buchbar. Eurowings erweitert die Strecke Düsseldorf – Porto und startet ab dem 29. Oktober jeweils am Sonntagnachmittag ab Düsseldorf nach Porto, der Rückflug ist für den frühen Abend angesetzt. Ab dem 02. November kommt jeden Donnerstag eine zweite Verbindung hinzu. Der Hinflug findet in der Mittagszeit statt, der Rückflug von der portugiesischen Metropole wieder Richtung Düsseldorf am frühen Nachmittag.

Porto ist eine faszinierende und lebhafte Stadt, die sich langsam in ein beliebtes Urlaubsziel verwandelt. Sie gilt als Namensgeberin des Landes und wird daher als heimliche Hauptstadt Portugals gesehen. Die Stadt befindet sich an der Mündung des Douro, einem 897 Kilometer langen Fluss, der im Atlantik mündet. Am besten lässt sich die Stadt bei einem Spaziergang erkunden. In einem Labyrinth aus engen Straßen des Ribeira Viertels, dem ältesten Viertel der Stadt, das zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, können sich Touristen vorbei an antiken Gebäuden treiben lassen oder in einem der zahlreichen Cafés entspannen.

Boeing 747-400F für Frachter-Start-up in Russland

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Sky Gates Cargo Airlines will seine Frachtflotte nach der erfolgreichen Einführung seiner Verkehre zwischen Russland, Europa und dem Fernen Osten im vergangenen Jahr weiter ausbauen. Den jüngsten Neuzugang soll eine zusätzliche Boeing 747-400F Fullfreighter machen.

Nidjat Babayev, Senior Vice President of Sky Gates Cargo Airlines und für die Geschäftsentwicklung zuständig, nannte Mitte Juni für den Zukauf des zweiten Frachtflugzeuges. Sky Gates Cargo Airlines ist eine russische Luftfrachtgesellschaft mit einem europäischen Umschlagshub in Maastricht, das über Moskau und Nowosibirsk in regelmäßigem Abstand den Fernen Osten bedient. Die Boeing 747-400F, ein früheres Cathay-Pacific-Flugzeug wird momentan von einer Partnerfluggesellschaft von Sky Gates, der Silk Way West Airlines, eingesetzt.

„Als ein Start-up-Unternehmen unter den Frachtführern in der Luftfahrt freuen wir uns, dass wir den sukzessiven Ausbau unserer Flotte fortsetzen können. Wenn wir das zweite Flugzeug erhalten haben, werden wir die Planungen für den Erwerb der dritten Boeing 747-400F in Angriff nehmen“, so Nidjat Babayev. „Der Zuspruch, den wir von unseren Kunden erhalten, ermutigt uns in der täglichen Arbeit. Wir glauben, dass der russische Luftfrachtmarkt und dessen Potential viele Chancen für Sky Gates offerieren. Wir berufen uns dabei nicht nur auf die Flugstunden unseres ersten Flugzeuges, sondern auch die Zusagen, die wir für unsere zweite 747-400F bereits haben.“

Vision Jet von Cirrus erhält Zulassung in Europa

Cirrus Aircraft hat für den weltweit ersten einmotorigen Personal Jet die EASA-Zulassung erhalten. Der Vision Jet wurde gleichzeitig erstmals nach Europa geliefert. Der einstrahlige Vision Jet war auf der bis heute stattfindenden European Business Aviation Convention & Exhibition (EBACE) in Genf zu sehen.

Mit der Zulassung der EASA können nun die Auslieferungen in den europäischen Markt hochgefahren werden. In den USA erhielt Cirrus Aircraft die Musterzulassung für den Vision Jet von der Federal Aviation Administration (FAA) im Oktober 2016. Mit laut Cirrus 600 reservierten Einheiten startete die Produktion dann im letzten Dezember. Auch die australische Civil Aviation Safety Authority (CASA) hat dem Eintriebwerk-Jet die Zulassung jüngst erteilt.

Der Markt wartet bereits auf solche Jets, nachdem die EASA seit März diesen Jahres kommerzielle Flüge von Eintriebwerkflugzeugen nach IFR in Europa erlaubt. Private und Geschäftsflugzeuge mit einem Triebwerk dürfen nun auch nachts und nach SET-IMC (Instrument Meteorological Conditions) fliegen.

16. Ordentliche Hauptversammlung der Fraport AG

Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte erläuterte auf der ordentlichen Hauptversammlung der Fraport AG in der Jahrhunderthalle Frankfurt den Aktionärinnen und Aktionären das volatile Geschäftsjahr 2016. Der Vorstand wurde entlastet und die Dividende festgelegt.

Zur 16. ordentlichen Hauptversammlung hatte die Fraport AG ihre Aktionärinnen und Aktionäre am Dienstag, den 23. Mai 2017, in die Jahrhunderthalle in Frankfurt-Höchst eingeladen. Die Hauptversammlung wurde vom Aufsichtsratsvorsitzenden der Fraport AG, Karlheinz Weimar, geleitet.

Terror schwächt Urlaubsreisen

Am Frankfurter Flughafen konnte die schwache Entwicklung des Passagieraufkommens im Sommer auch durch einen starken Jahresbeginn und -ausklang nicht vollständig kompensiert werden. „Ausschlaggebend waren die geopolitische Lage und die Terrorgefahr in Europa mit weniger Fluggästen vor allem aus Asien und den USA, aber auch das starke Wachstum von Low-Cost-Airlines insbesondere an Flughäfen in unserem Einzugsgebiet. Mit der weiteren Öffnung des Frankfurter Flughafens für Low-Cost-Airlines haben wir hier die notwendige Antwort gegeben. Der Kern unseres Geschäfts bleibt gleichwohl unverändert das Premium-Hub-Segment und unsere Partnerschaft mit unserem Hauptkunden Lufthansa“, betonte Dr. Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG.

Insgesamt ging das Passagieraufkommen leicht um 0,4 Prozent zurück auf 60,79 Millionen und blieb damit hinter der Marktentwicklung zurück, die zunehmend vom Low-Cost-Segment geprägt ist. Das Cargo-Aufkommen hingegen legte 2016 um 1,8 Prozent auf etwa 2,11 Millionen Tonnen zu.

Das operative Ergebnis (EBITDA) konnte trotz des leicht rückläufigen Verkehrsaufkommens und des nachlassenden Retail-Geschäfts in Frankfurt deutlich um 24,2 Prozent auf 1.054 Millionen Euro verbessert werden. Getrieben wurde das starke Ergebnis durch die erhaltene Entschädigungszahlung für das Manila-Projekt und den erfolgreichen Anteilsverkauf in St. Petersburg. Unter dem Strich erreichte Fraport ein Konzern-Ergebnis von 400 Millionen Euro.

Entsprechend zeigte sich Schulte zufrieden mit der wirtschaftlichen Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr: „Dies ist das beste Ergebnis, das Fraport jemals erzielt hat. An diesem Erfolg möchten wir die Aktionärinnen und Aktionäre durch einen erhöhten Dividendenvorschlag auf 1,50 Euro pro Aktie beteiligen.“ Im Jahr 2016 hatte das Unternehmen 1,35 Euro pro Anteilsschein ausgeschüttet.

Damit Fraport auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleibe, müsse man die Veränderungen im Markt ernst nehmen und auf sie reagieren, so Schulte zu den herausfordernden Rahmenbedingungen. „Low-Cost wird vom Kunden heute erwartet. Wenn dieses Segment inzwischen über 40 Prozent des kontinentaleuropäischen Flugverkehrs ausmacht, wenn wir zuletzt deutlich Kunden an umliegende Konkurrenzflughäfen mit Low-Cost-Angeboten verloren haben, dann kann ein Flughafen wie Frankfurt nicht dauerhaft sagen, wir ignorieren diese Marktentwicklung“, führte Schulte aus.

Bau von Flugsteig G vorziehen?

Um dem erwarteten, stärkeren Passagierwachstum gerecht zu werden, prüft Fraport derzeit die Option, den Flugsteig G, der im Planfeststellungsbeschluss zu Terminal 3 bereits vorgesehen ist, baulich vorzuziehen. Der Flugsteig mit einer Kapazität von vier bis sechs Millionen Passagieren würde spezifisch auf die Anforderungen von Low-Cost-Verkehren zugeschnitten, aber entsprechend der Planfeststellung einschließlich aller Umsteigefunktionalitäten realisiert. Das Investitionsvolumen läge bei etwa 100 bis 200 Millionen Euro.

Parallel werden die geplanten Investitionen zur weiteren Stärkung des Hub-Produkts weiter vorangetrieben. Als wichtigstes Projekt nannte Schulte Terminal 3, das als Premium-Produkt den Fokus auf Umsteigeverkehre und Netzwerk-Carrier setze. Zusätzliche Investitionen in den Bestand, wie beispielsweise eine neue Station im Flugsteig C für die Sky Line-Bahn am Terminal 1, das neue Transit-Hotel „MY CLOUD“ oder die neue VIP Lounge sollen die Aufenthaltsqualität und Zufriedenheit der Passagiere steigern und das Service-Angebot erweitern.

Als ertragsstarkes und wachsendes Geschäftsfeld bezeichnete Dr. Stefan Schulte die internationalen Beteiligungsflughäfen. So helfe die breite internationale Aufstellung, Schwächephasen in einzelnen Märkten durch Zuwächse in anderen Regionen auszugleichen. Als Beispiel nannte Schulte die Türkei. Diese Risikostreuung solle weiterbetrieben werden.

Ausblick bleibt positiv

Bereits heute erwirtschaftet Fraport im Segment External Activities & Services mehr als 20 Prozent des Umsatzes und über ein Drittel des Konzern-Ergebnisses – im Geschäftsjahr 2016 aufgrund der besonderen Situation durch Manila und St. Petersburg sogar rund 60 Prozent. Mit der erfolgreichen Übernahme der 14 griechischen Regionalflughäfen und dem erhaltenen Zuschlag für den Betrieb zweier brasilianischer Airports baut Fraport das internationale Geschäft weiter aus.

An dem Ausblick für das laufende Geschäftsjahr hält Schulte fest. Fraport erwartet einen Anstieg beim Passagieraufkommen zwischen zwei und vier Prozent, beim Umsatz soll ein deutliches Plus auf bis zu 2,9 Milliarden Euro erreicht werden. Das Konzern-Ergebnis wird zwischen 310 und 350 Millionen Euro erwartet. Gegenüber dem bereinigten Konzern-Ergebnis für 2016 von knapp 300 Millionen Euro entspricht dies einem deutlichen Anstieg.

Vorstand entlastet

Die Aktionärinnen und Aktionäre stimmten dem Dividendenvorschlag von 1,50 Euro je Aktie zu. Die Zustimmung lag bei 99,99 Prozent. Damit steigt die Dividende für das Geschäftsjahr 2016 um 15 Cent je Aktie. Zuletzt war die Dividende für das Geschäftsjahr 2014 erhöht worden.

Außerdem entlasteten die Anteilseigner den Vorstand (99,76 Prozent Zustimmung) und den Aufsichtsrat (96,05 Prozent Zustimmung) der Flughafenbetreiber-Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2016. Zuvor hatte Schulte Fragen der Aktionärinnen und Aktionäre beantwortet. Zur diesjährigen Hauptversammlung kamen insgesamt 1.115 Aktionärinnen und Aktionäre der Fraport AG.

Schönefeld mit mehr Fluggästen als am Flughafen Köln/Bonn

Im April dieses Jahres sind über 2,9 Millionen Passagiere ab den Flughäfen Schönefeld und Tegel geflogen. Das sind 12,2 Prozent mehr als im April 2016. Am Flughafen Schönefeld stieg die Passagierzahl im Vergleich zum Vorjahr sogar um 23,5 Prozent auf über 1,1 Millionen. Von Januar bis April flogen allein in Schönefeld 3,9 Millionen Fluggäste, über 500.000 Passagiere mehr als vom Flughafen Köln/Bonn. Im aktuellen Verkehrsbericht finden sich die Zahlen für Passagiere, Flugbewegungen und Luftfracht für den Monat April 2017 sowie kumuliert seit Jahresbeginn, jeweils im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Verkehrszahlen Januar bis April 2017

  • Passagiere: Von Januar bis April flogen 10.006.059 Passagiere ab Schönefeld und Tegel. Das ist ein Plus von 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld starteten und landeten 3.888.297 Passagiere, das sind 18 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2016. Ab Tegel flogen 6.117.762 Fluggäste, etwa gleich viele wie im Vorjahreszeitraum.
  • Flugbewegungen: Die Zahl der Flugbewegungen in Schönefeld und Tegel zusammen stieg von Januar bis April 2017 auf 87.045 Starts und Landungen, eine Zunahme um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen auf 31.797. Das entspricht einem Anstieg von 10,9 Prozent. In Tegel gab es 55.248 Starts und Landungen, das sind fünf Prozent weniger als im Vorjahr.
  • Luftfracht: Insgesamt wurden von Januar bis April 16.219 Tonnen Luftfracht registriert, das bedeutet einen Anstieg von 17,3 Prozent in Relation zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld wurden in den ersten beiden Monaten 2.906 Tonnen Luftfracht abgefertigt (plus 17,3 Prozent), in Tegel waren es 13.312 Tonnen (plus 17,2 Prozent).

Verkehrszahlen April 2017

  • Passagiere: Im April 2017 starteten und landeten 2.922.311 Passagiere an den Flughäfen Schönefeld und Tegel. Das ist ein Zuwachs von 12,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Ab Schönefeld flogen im April 1.112.372 Passagiere (plus 23,5 Prozent), in Tegel waren es 1.809.939 Fluggäste (plus 6,2 Prozent).
  • Flugbewegungen: Die Zahl der Flugbewegungen an den Flughäfen Schönefeld und Tegel sank im April 2017 auf 23.398 Starts und Landungen, eine Veränderung um minus 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Tegel ging die Zahl der Flugbewegungen im April auf 15.005 zurück (minus 5,2 Prozent). In Schönefeld dagegen wuchs die Zahl der Flugbewegungen auf 8.393 (plus fünf Prozent).
  • Luftfracht: Bei der Luftfracht wurden im April 2017 an den Flughäfen Schönefeld und Tegel 4.342 Tonnen registriert, ein Plus von 19,6 Prozent im Vergleich zum April 2016. In Schönefeld waren es 721 Tonnen, das sind 7,1 Prozent mehr als im April 2016. Bei der Luftfracht in Tegel wurden 3.621 Tonnen registriert (plus 22,4 Prozent).

Flufghafen München versteigert wieder Fundsachen

Die neue Saison der Versteigerungen von Fundsachen am Münchner Airport steht vor der Tür: Viele Fundsachen, die am Flughafen verloren oder vergessen wurden, kommen diesen Samstag, den 27. Mai 2017, ab 13:00 Uhr im Rahmen der Gewerbetage Erding am Schrannenplatz unter den Hammer. Die Versteigerung wird auch dieses Mal von Josef „Sepp“ Mittermeier geleitet. Wer mitbieten will, hat von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr die Gelegenheit, die Fundsachen vorab zu besichtigen. Das Spektrum der Auktionsgüter reicht von A wie Armbanduhren bis Z wie Zippo-Feuerzeuge – von Bekleidung über Musikinstrumente hin zu wertvollen Laptops, Kameras, Handys, Schmuck und Sonnenbrillen.

Ob Hydraulik Handpumpe oder Navigationsgerät, auch dieses Mal ist garantiert für alle Interessenten etwas geboten. Wer Verwendung dafür findet, kann auch skurrile und außergewöhnliche Dinge wie eine Oskar-Figur oder einen Modelhubschrauber ersteigern. Sicherlich gespannt sind viele Interessenten auf den Inhalt der ungeöffneten Koffer und Boxen, die als Überraschungspakete versteigert werden. Ebenfalls sind wieder verschiedene Themen-Koffer im Angebot. Ein Teil der Erlöse wird für karitative Zwecke in der Flughafenregion verwendet. Die ersteigerten Fundsachen sind bar zu bezahlen.

Tracking von GSE soll Handling vereinfachen

„GSE 4.0“ von Lufthansa Technik ist ein System, mit dem sich Ground Support Equipment (GSE), also alle Betriebsmittel am Boden mit einer Deichsel oder einem Zündschloss, mithilfe einer neuen Lokalisierungssoftware sofort auffinden lassen sollen.

Damit erübrigt sich die zeitaufwändige Suche nach verfügbarem GSE, wie beispielsweise Leitern, Anhängern, Loadern, Schleppern und Schleppstangen sowie Start- und Klimageräten. Im April startete Lufthansa Technik mit der Umsetzung des Pilotprojektes. In der Zwischenzeit wurde die Hard- und Software installiert, alle Antennen auf den Hallendächern positioniert und rund 1.500 GSE vernetzt. Das System wurde bereits in Hamburg und Frankfurt online gestellt. Demnächst soll es in München und bei weiteren Nutzern innerhalb der Lufthansa Gruppe, beispielsweise bei der Lufthansa Cargo, zur Anwendung kommen.

„Mithilfe von ‚GSE 4.0‘ ist Location Tracking jetzt jederzeit und überall möglich, so dass wir alle vernetzten GSE auf den Außenflächen und in den Hallen ausfindig machen können“, so Projektleiter Gerrit Rexhausen. Durch die schnelle und genaue Standortbestimmung wird die Verfügbarkeit von jedem einzelnen Ground Support Equipment besser und völlig transparent geplant. Darüber hinaus kann jedes GSE sogar relevante Informationen, wie beispielsweise den Tankfüllstand, die Außentemperatur oder Defekte, anzeigen.

Möglich wird „GSE 4.0“ durch den Einsatz einer speziellen Hard- und Software. Während bei der Lokalisierung mit Tracker und Gateway eine etablierte Hardware zum Einsatz kommt, wurde die Visualisierungssoftware extra entwickelt. Alle Tracker sind mit einer Onboard-Sensorik ausgestattet. Die Sensorik kann, je nach Bedarf und GSE, flexibel konfiguriert werden und durch vorhandene externe Sensorik, wie beispielsweise Tankfüllstände von Fahrzeugen, erweitert werden.

Usedom aus Österreich und der Schweiz ein Sommerziel

Am Freitag, dem 26. Mai, startet die Austrian Airlines mit einer wöchentlichen Verbindung nach Linz. Bis zum 15. September bringt jeweils am Freitag eine Maschine vom Typ Bombardier Dash8 Q400 Urlauber aus Österreich auf die Sonneninsel.

Gemeinsam mit den Partnern von der ARGE der Hoteliers, der Gemeinde Heringsdorf und Usedom Tourismus GmbH konnte diesem Jahr wieder ein österreichischet Flughafen mit in den Flugplan geholt werden. „Grüezi“ heißt es dann ab dem 04. Juni. Jeden Sonntag bis zum 10. September fliegt dann eine SAAB 2000 der Fluggesellschaft Skywork Airlines aus Bern und Basel die Insel Usedom an. Darunter sind viele ältere Stammgäste und junge Familien. Im Spätsommer ab dem 02. September folgt abschließend die Germania mit einem Flugangebot aus Dortmund, das von Usedom aus zum direkten Weiterflug nach Palma de Mallorca genutzt werden kann. Mit einer Boeing 737-700 kann diese Verbindung bis zum 28. Oktober gebucht werden.

Ryanair bietet Langstreckenflüge an

Ryanair und Air Europa wollen sich für Langstreckenflüge zusammentun. Dies ermöglicht es über den Low Cost-Carrier Ryanair, einen Langstreckenflug mit Air Europa buchen. Zunächst kann man ab sofort kann man aus 20 Langstreckenverbindungen ab Madrid zu 16 Zielen in Nord-, Mittel und Südamerika, einschließlich Argentinien, Brasilien, Kuba, Mexiko und den USA wählen.

Die Zusammenarbeit mit Air Europa ist die jüngste Initiative im Rahmen des vierten Jahres des „Always Getting Better“-Programms von Ryanair und folgt auf den Start der Ryanair-Anschlussflüge ab Rom Fiumicino letzte Woche.

Eine zweite Stufe der Zusammenarbeit mit Air Europa soll im Verlauf dieses Jahres vorgestellt werden. Sie soll es Ryanair-Kunden ermöglichen, Air Europa-Langstreckenflüge via Madrid wahrzunehmen. Ryanair ist derzeit mit weiteren Fluggesellschaften mit Langstreckenangebot zu einer möglichen Partnerschaft für Zubringer- und Anschlussflüge im Gespräch. Ryanair betreibt derzeit über 50 Kurzstrecken von und nach Madrid. Jetzt können Kunden schon einmal Langstreckenverbindungen mit Air Europa zu Zielen wie Buenos Aires, Havanna und New York buchen.

Laut Javier Hidalgo, Chief Executive Officer der Globalia Group, verdopple mit dieser Vereinbarung Air Europa die Anzahl seiner Verbindungen in Kontinentaleuropa, da diese um 53 europäische Städte erweitert wird. Die Vereinbarung stärke die Airlne – die einzige Linienfluggesellschaft mit hundertprozentigem Kapital in Spanien – als Anbieter mit den besten Preisen für Flüge zwischen Europa und Amerika.

Ryanair und Air Europa haben damit 20 Strecken von und nach Madrid im Portfolio:

Ziel Flughafen
Argentinien Buenos Aires
Bolivien Santa Cruz
Brasilien Salvador

Dominikanische Republik

Sao Paulo
Punta Cana
Santo Domingo
Ecuador Guayaquil
Honduras San Pedro Sula
Israel Tel Aviv
Kolumbien Bogota
Kuba Havanna
Mexiko Cancun
Paraguay Asuncion
Peru Lima
Puerto Rico San Juan
Uruguay Montevideo
USA Boston
Miami
New York (JFK)
Venezuela Caracas

SAS modifiziert BL3520 in 40 ihrer Flugzeuge

SAS modifiziert die Economy-Class-Sitze BL3520 von Recaro Aircraft Seating für rund 40 Flugzeuge ihrer Flotte. Die Komponenten für das Modifikationsprojekt der Fluggesellschaft Scandinavian Airlines System, will der deutsche Flugzeugsitzhersteller schon im Herbst 2017 liefern.

Zwischen Auftrag und Lieferung liegen also nur wenige Monate. SAS hat bereits ihre gesamte Kurzstreckenflotte mit Recaro Sitzen ausgerüstet. SAS hat bei Recaro Aircraft Seating Modifikationskits für insgesamt rund 5.000 Economy-Class-Sitze der Baureihe BL3520 bestellt. Sie werden auf diese Weise mit USB-Anschlüssen modernisiert. „Wir schätzen die gute Zusammenarbeit mit Recaro Aircraft Seating sehr. Mit dieser Modifikation bieten wir unseren Fluggästen einen hohen Komfort auf unserer Kurzstreckenflotte“, erklärt Per Tidéus, Product Manager Cabin Interior bei SAS.

Der mehrfach ausgezeichnete Flugzeugsitz BL3520 von Recaro ist mittlerweile ein Klassiker in der Luftfahrtbranche und wurde seit seiner Markteinführung bereits in sechstelligem Volumen weltweit geordert. Der Economy-Class-Sitz ist eines der erfolgreichsten Produkte im Portfolio des deutschen Flugzeugsitzherstellers aus Schwäbisch Hall. Punkten kann der Sitz durch seine Kombination aus Leichtbau, Komfort und Raumgewinn. Zusätzliche Modifikationen lassen sich am BL3520 leicht realisieren, sodass er flexibel an die Wünsche der Fluggesellschaften angepasst werden kann.

Die 1946 gegründete Fluggesellschaft SAS feiert dieses Jahr 70 Jahre als Skandinaviens bevorzugte und größte Fluglinie. Scandinavian Airlines fliegt mehr als 100 Destinationen in Skandinavien, Europa, Nordamerika und Asien an. Scandinavian Airlines ist eines der Gründungsmitglieder des weltweit größten Luftfahrtbündnisses Star Alliance. Gemeinsam mit den 27 Mitgliedern der Star Alliance fliegt SAS mehr als 1.300 Destinationen in 192 Ländern an.

Stuttgart im Sommer an Insel Zakynthos angebunden

Die ionische Insel Zakynthos bietet Urlaubern beste Möglichkeiten zum Sonnenbaden, Tauchen oder Beobachten von Meeresschildkröten. Die Fluggesellschaft Condor verbindet Stuttgart ab sofort den ganzen Sommer über mit der griechischen Insel.

Das Flugzeug von Condor startet in Stuttgart jeden Mittwoch früh um 05:50 Uhr zu dem rund zweistündigen Flug. Zurück geht es dann jeweils ab dem Internationalen Flughafen Zakynthos um 10:10 Uhr, die Landung in Stuttgart ist um 11:40 Uhr.

Treibstoff-Software OMEGA bringt Excellence-Award

Mit dem Projekt „OMEGA – CO2-Reduzierung auf Basis von Big Data“ hat Lufthansa Cargo den „German Award for Excellence“ der DQS in der Kategorie „Environmental Responsibility“ gewonnen. Die Gewinner wurden am 17. Mai im Rahmen der DQS Nachhaltigkeitskonferenz 2017 im Maritim Hotel Düsseldorf bekanntgegeben. Um aktives Umwelt-Engagement in der Wirtschaft weiter anzuspornen, zeichnet die DQS konkrete Aktivitäten von Unternehmen aus. Der Preis wird in verschiedenen Kategorien mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit vergeben, darunter zum Beispiel Sustainable Leadership, Responsible Sourcing, Society Engagement International und Environmental Responsibility.

Der „Ops Monitor and Efficiency Gap Analyzer“ (OMEGA) ist ein Tool, das gesammelte Daten während der Frachtflüge nutzt, um die Effizienz zukünftiger Flüge zu erhöhen. Dadurch leistet das Tool einen unmittelbaren Beitrag in die Umweltstrategie von Lufthansa Cargo. Durch den Abgleich von Plan-, Ist- und Optimalwerten liefert OMEGA wichtige Daten, um so den Treibstoff und den CO2-Ausstoß zu verringern. Piloten können die Analysen nutzen, um sich optimal auf den Flug vorzubereiten und mögliche Planabweichungen frühzeitig zu erkennen.

Die Software wurde von dem Spezialisten Aviaso zusammen mit Lufthansa entwickelt. Für Lufthansa Cargo wurden spezielle Applikationen zum Beispiel zur Trim-Bewertung hinzugefügt. „Lufthansa Cargo hat sich im Bereich der Klima- und Umweltverantwortung ehrgeizige Ziele gesetzt. Wir sind stolz darauf, dass mit OMEGA eine unserer zahlreichen Maßnahmen honoriert wurde, mit denen wir die ökologische Effizienz im Flugbetrieb nachhaltig steigern und entsprechend zur Zielerreichung beitragen werden“, sagte Bettina Jansen, Head of Environmental Management.

Bis 2020 will Lufthansa Cargo den Ausstoß spezifischer CO2-Emissionen um 25 Prozent auf Basis von 2005 senken. Dieses Ziel soll durch verschiedenste operative und technische Maßnahmen erreicht werden. In den vergangenen Jahren konnten zum Beispiel durch die Modernisierung der Flotte und Gewichtsreduktion an Bord bereits wesentliche CO2 Einsparungen erzielt werden. Wie genau OMEGA in der Praxis funktioniert, erklärt die Lufthansa hier.

BER-Aufsichtsrat billigt Jahresabschluss 2016

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Zu Themen wie dem Stand bei der Fertigstellung des Flughafens Berlin Brandenburg, das Ausbauprogramm BER und die Masterplanung wurden bei der letzten Sitzung des Aufsichtsrats der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH behandelt, daneben wurde der Jahresabschluss 2016 des Unternehmens einstimmig gebilligt. Im nächsten Schritt muss nun die Gesellschafterversammlung ebenfalls zustimmen. Diese tagt Anfang Juni. Boris Schucht, Vorsitzender der Geschäftsführung bei 50hertz, wurde als neues Berliner Mitglied im Aufsichtsrat begrüßt.

Das operative Ergebnis (EBITDA) der Berliner Flughäfen ist im Jahr 2016 um 28 Prozent auf 109 Millionen Euro gestiegen. 32,9 Millionen Passagiere flogen im letzten Jahr von Berlin, ein Plus von 11,4 Prozent.

Staatssekretär Rainer Bretschneider, Vorsitzender des Aufsichtsrats: „Nachdem im März die Geschäftsführung neu aufgestellt wurde, ist nun auch der Aufsichtsrat des Unternehmens wieder komplett. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit. Der heute vorgestellte Jahresabschluss der Flughafengesellschaft zeigt, dass die FBB den Flugbetrieb operativ und wirtschaftlich sehr gut managt. Gleichzeitig ist klar, dass wir auch bei unserem wichtigsten Thema, der Fertigstellung des BER, weiter vorankommen müssen.“

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Wir haben ein gutes wirtschaftliches Ergebnis erreicht. Diese sehr positive Geschäftsentwicklung ist auch ein Beleg dafür, dass die Flughäfen als Arbeitgeber in Berlin und Brandenburg immer wichtiger werden. Als drittgrößter Flughafenstandort in Deutschland sind wir ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die gesamte Region.

21.000 Menschen finden im Flughafen und dem Airport-Umfeld Arbeit. Unser Geschäftsmodell ist mit den vier großen Airlines airberlin, Lufthansa-Konzern, Ryanair und easyJet sowie weiteren rund 80 Fluggesellschaften breit aufgestellt. Wir sehen das Geschäftsergebnis auch als Ansporn für die Zukunft. Der Erfolg ist vor allem das Verdienst von engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Tag und Nacht für den Erfolg und einen reibungslosen Ablauf an den Flughäfen arbeiten.“

Schönefeld im Parallelbetrieb

Um die steigenden Passagierzahlen mittelfristig bis 2023 abfertigen zu können, soll der Flughafen Schönefeld und der BER übergangsweise parallel betrieben und dafür weitere Ausbauten vorgenommen werden. In der Aufsichtsratssitzung wurde heute vorgestellt, die Konfiguration des in diesem Rahmen zusätzlich geplanten Terminals T1-E in der Nähe von Pier Nord anzupassen. Das Terminal soll nun für sechs Millionen Passagiere pro Jahr ausgelegt werden und rund 100 Millionen Euro kosten. Es wird über Check-in-Schalter mit Gepäckannahme, Sicherheitslinien und eine Gepäckausgabe verfügen. Die Baufertigstellung ist für das Frühjahr 2020 vorgesehen.

Lufthansa-747-8 „Hessen“ bekommt Hessentagslogo

D-ABYL, eine moderne Boeing 747-8 der Lufthansa, trägt zur Feier des Hessentages 2017 in Rüsselsheim das Hessentagslogo auf ihrem Rumpf. Die Folie wurde bei Lufthansa Technik in Frankfurt auf das Langstreckenflugzeug geklebt.

Anschließend ist die „Yankee Lima“ – so die interne Bezeichnung für das Flugzeug mit der Kennung D-ABYL – um 22:05 Uhr mit der Flugnummer LH506 in Richtung Sao Paolo in Brasilien aufgebrochen. Patrick Burghardt, Oberbürgermeister der Stadt Rüsselsheim: „Als Stadt präsentiert sich Rüsselsheim am Main auf dem Hessentag international und kulturell vielfältig. Mit der Deutschen Lufthansa machen wir nicht nur beim Anflug in der Region auf die Mega-Veranstaltung aufmerksam, sondern sogar über die Landesgrenzen hinweg.“

3,2 Liter Verbrauch auf 100 Passagierkilometer

Die B747-8 erhielt am 06. Februar 2014 ihren Taufnamen „Hessen“ und ist am Lufthansa Drehkreuz Frankfurt beheimatet. Neben Tokio und New York gehören derzeit zwölf weitere Destinationen, wie beispielsweise Sao Paulo und Seoul zum Streckennetz der „Hessen“. Sie bietet 362 Fluggästen in vier Klassen Platz und ist 76,3 Meter lang. Aufgrund ihrer neuen Triebwerke von General Electric und den neuartigen Tragflächen, verbraucht die B747-8 nur 3,2 Liter Treibstoff pro Passagier und 100 km und damit rund 15 Prozent weniger als ihr Vorgängermodell. Der Lärmteppich fällt um 30 Prozent kleiner aus.

Auf dem diesjährigen Hessentag ist auch die help alliance, die Hilfsorganisation der Lufthansa Group, gemeinsam mit ihrem lokalen Partner „Stern des Südens“ aus Flörsheim mit einem Stand vertreten. In dem Projekt kümmern sich Lufthanseaten unter anderem um Kinder mit Migrationshintergrund und führen diese spielerisch und kreativ an die deutsche Sprache heran.

Lufthansa Group in Hessen

Mit rund 38.000 Mitarbeitern ist die Lufthansa Group Hessens größter Arbeitgeber – mit vielfältigen Arbeitsplätzen bei Lufthansa, Lufthansa Cargo, der LSG Group, Lufthansa Technik und weiteren Tochterunternehmen, die ihren Sitz in der Rhein-Main-Region haben. Von den 3.000 Mitarbeitern, die der Konzern im Jahr 2017 einstellt, werden alleine 1.500 für den Standort Frankfurt gesucht.

Die Lufthansa Group betreibt am Flughafen Frankfurt ihr weltweit größtes Drehkreuz, mit rund 39 Millionen abfliegenden und ankommenden Fluggästen pro Jahr. Zwei von drei Flügen am Frankfurter Flughafen werden von einer Airline der Lufthansa Group durchgeführt.

Flughafen Zürich erhält weitere Konzession in Brasilien

Die Flughafen Zürich AG gewinnt die Konzession für den Flughafen Diego Aracena (IATA: IQQ) in Iquique im Norden von Chile. Über A-port Chile S.A., einer 100 Prozentigen Tochtergesellschaft der Flughafen Zürich AG, haben die Schweizer die Neuausschreibung der Konzession für den Internationalen Flughafen Diego Aracena gewonnen. Der Flughafen liegt im Norden von Chile, ca. 40 km südlich der Hafenstadt Iquique mit 300.000 Einwohner im Grossraum, am Rande der Atacama-Wüste. Mit 1,2 Mio. Passagieren jährlich gilt er als fünftgrösster Flughafen in Chile und ist für die lokale Minenindustrie und den Tourismus von besonderer Bedeutung.

Mit dem Zuschlag sichert sich A-port Chile S.A. das Recht für den Ausbau und den Betrieb des Flughafens über das Ende der bestehenden Konzession hinaus, welche im März 2018 endet. Die neue Konzession weist eine verkehrsabhängige, variable Konzessionsdauer von erwarteten 18 Jahren bis maximal 25 Jahre auf. A-port Chile S.A. wird die Infrastruktur des Flughafens erweitern und verbessern, um sein maximales Wachstumspotenzial auszuschöpfen und den Passagieren, Fluggesellschaften und anderen Anspruchsgruppen höchstmögliche Servicequalität zu bieten.

Die Flughafen Zürich AG hat langjährige Erfahrung im Betrieb von Flughäfen in Chile. Neben Iquique hält sie aktuell über ihre Tochtergesellschaft A-port Chile S.A. die Konzession für den internationalen Flughafen Cerro Moreno (jährlich zwei Mio. Passagiere), welcher die Stadt Antofagasta bedient. Die Flughafen Zürich AG ist derzeit außerhalb der Schweiz an sechs Flughäfen beteiligt. Nebst den brasilianischen Flughäfen in Belo Horizonte und Florianópolis ist die Zürcher Flughafenbetreiberin bei vier weiteren Flughäfen in Lateinamerika aktiv, in Bogotá, Curaçao und den zwei Regionalflughäfen in Chile.

Überflüge und Starts in Frankfurt temporär geändert

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Aktuell wird die Startbahn 18 „West“ am Flughafen Frankfurt noch bis zum 26. Mai durch die Fraport AG instandgesetzt, abflüge werden über andere Pisten abgewickelt. Dadurch kommt es zu einer veränderten Überflugsituation. Die Planungen der Fraport AG sehen vor, dass die Startbahn für Abflüge in südlicher Richtung in der Zeit vom 22. bis 24. Mai nur für so genannte „Intersection Take-offs“ zur Verfügung steht. In dieser Zeit können zweistrahlige Flugzeuge mit wenigen Ausnahmen die verkürzte Piste nutzen. Am 25. und 26. Mai schließlich ist die Bahn voll gesperrt, und steht vom 27. Mai an ab 05:00 Uhr wieder uneingeschränkt zur Verfügung.

Während der Sperrung kommt es auch zu einer veränderten Abflugsituation. Flugzeuge, die normalerweise von der Piste 18 „West“ starten, nutzen dann das Parallelbahnsystem. Deshalb kann es in Teilen des Rhein-Main-Gebietes zu anderen Überflügen kommen. Insbesondere in Städten südlich des Flughafens wird dies bemerkbar sein. Bei Ostwind sind dies Langen, Dreieich, Heusenstamm und Dietzenbach. Sie alle befinden sich im Bereich zweier regulärer Abflugstrecken, die vom Parallelbahnsystem aus in Richtung Süden führen. Ist die Startbahn 18 „West“ verfügbar, werden diese Abflugstrecken wenig genutzt.

Bei Westwind werden Abflüge, die in Richtung Süden führen, ebenfalls über das Parallelbahnsystem in Richtung Westen geführt. Danach folgen sie den Abflugstrecken in Richtung Süden und Südosten, so dass östlich von Raunheim und Rüsselsheim vermehrt Abflüge zu sehen sein werden.

Die Lärmpausen können während der Zeit der Instandhaltung ausgesetzt werden, diese Maßnahme wurde im Vorfeld zwischen Fraport und dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung (HMWEVL) abgestimmt.

Wizz Air startet jetzt ab Flughafen Frankfurt

Mit 180 Passagieren an Bord hat die größte Low Cost Fluggesellschaft in Zentral- und Osteuropa Wizz Air jetzt am Frankfurter Flughafen ein neues Kapitel ihrer Firmengeschichte aufgeschlagen. Die erste Maschine machte mit dem Flug nach Sofia den Beginn ihres Flugbetriebs am Fraport.

Nun geht es täglich in die bulgarische Hauptstadt. Ab 15. Dezember verbindet Wizz Air Frankfurt auch mit Ungarns Hauptstadt Budapest. Mit der Aufnahme Frankfurts in das ständig wachsende Streckennetz bietet Wizz Air nun 80 Low Cost Strecken von elf deutschen Flughäfen. Insgesamt verbindet die Airline jetzt 141 Ziele in 42 Ländern und umwirbt Millionen von Passagieren mit einem zuverlässigen Flugverkehr, günstigen Tarife und kundenfreundlichem Service. Im Jahr 2016 beförderte Wizz Air auf seinen deutschen Strecken 2,7 Millionen Passagiere. Das bedeutet ein Wachstum von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Indirekt wurden dadurch vor Ort rund 2.000 Arbeitsplätze in flugaffinen und touristischen Bereichen gefördert. Flüge ab Frankfurt sollen dabei zu Tarifen ab 29,99 Euro gebucht werden können.

Gabor Vasarhelyi, Unternehmenssprecher von Wizz Air, erklärte: „Wir sind begeistert, jetzt ab Frankfurt, dem elften Wizz-Airport in Deutschland, starten zu können. Wir verbinden nun Frankfurt täglich mit Sofia und eröffnen schon bald eine zweite Strecke nach Budapest, eine weitere dynamische Hauptstadt in Zentral-Osteuropa. Ob Businessflieger und Urlauber, wir sind uns sicher, dass jeder unsere niedrigen Preise attraktiv finden und den exzellenten Service an Bord genießen wird. Wir freuen uns, die fruchtbare Partnerschaft mit dem Frankfurter Airport fortsetzen und mehr Low Cost Angebote nach Deutschland bringen zu können.“

Winfried Hartmann, Leiter Vertrieb und Kundenbetreuung der Fraport AG: „Wir freuen uns sehr, mit Wizz Air die größte Lowcost-Airline Mittel- und Osteuropas heute hier in Frankfurt begrüßen zu können. Die täglichen Flügen in die bulgarische Hauptstadt Sofia bieten eine weitere hervorragende Ergänzung des Streckennetzes am Flughafen Frankfurt mit modernsten Airbus A-321 Flugzeugen Wir wünschen Wizz Air Always Happy Landings at FRA!“ Wizz Air fliegt in Deutschland ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Hannover und seit 22. Mai ab Frankfurt.

Wizz Air fliegt mit einer modernen Flotte aus 81 Airbus A320 und A321 von 28 Basen über 500 Strecken und verbindet so 141 Ziele. Auf dem Bild: Süße Begrüßung in Frankfurt. Die Crew des ersten Flugs von Wizz Air ab Frankfurt Flughafen wurde von Gabor Vasarhelyi, Unternehmenssprecher Wizz Air (2.v.l.) mit einem leckeren Kuchen überrascht.

Airbus baut ACJ330neo für nonstop Europa – Australien

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Airbus Corporate Jets hat das Programm für die Privatversion seines neuen A330neo gestartet. Die technischen Verbesserungen bei Aerodynamik und Verbrauch sollen Komfort mit echter „Non Stop in die Welt“-Reichweite ermöglichen.

Der ACJ330neo, soll 25 Passagiere auf auf Strecken von bis zu 9.400 Nautischen Meilen (17.400 km) oder 20 Flugstunden befördern. Das macht Direktflüge von Europa nach Australien möglich. Damit bietet Airbus laut eigenen Angaben Ländern eine unvergleichliche Kombination aus modernem Design und Produktivität für ihre Regierungschefs und deren Delegationen. In der geräumigen Kabine des ACJ330neo finden etwa Konferenz- und Speiseareale Platz.

Induktionskochstelle für Flugzeuge bald in ETSO

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Für seine Induktionskochplatte beginnt Lufthansa Technik den Prozess der ETSO (European Technical Standard Order). Die Serie aus einer Vielzahl an komplexen Tests beginnt im August 2017 und rückt so die Möglichkeit der frischen Zubereitung von Essen an Bord in greifbare Nähe. Gleichzeitig will Lufthansa Technik für die Kochplatte ein Service Bulletin entwickeln, mit einem Fokus auf eine einfache Installation. Die einzigartige Induktionskochplatte bietet verschiedene Vorteile bei der Zubereitung von frischen Speisen. So kann der Koch je nach Gericht zwischen Topf, Pfanne, Toaster oder Reiskocher wählen. Diese Vielzahl an Gebrauchsmöglichkeiten garantiert optimale Arbeitsabläufe, trotz der räumlichen Beschränkung an Bord. Durch die integrierte Dunstabzugshaube und ein spezielles Filtersystem werden Koch-Gerüche eliminiert.

Ein ausgeklügeltes Sicherheitssystem bedeckt und fixiert Topf und Deckel während aller Phasen der Vorbereitung und des Kochens, insbesondere bei Turbulenzen. Mit einem Maß von nur 287 x 570 x 269 Millimetern (ARINC Size vier und Einbauvariante) und einem Gewicht von rund 13,5 Kilogramm passt sie in jede Flugzeugküche. Sie wird als Komplettlösung, inklusive Stromaggregat, Dunstabzug sowie des speziellen Deckel- und Verschlusssystems angeboten.

„Wir freuen uns sehr über unsere Induktionskochplatte, die wir mit Hilfe wertvoller Anregungen von verschiedenen anspruchsvollen Airline Kunden und Airline Caterern entwickeln konnten. Angesichts der durchgeführten Vortests sind wir sehr zuversichtlich, dass der ETSO-Prozess erfolgreich sein wird und dass das Produkt Anfang 2018 für die Installation bereit sein wird „, sagt Andrew Muirhead, Vice President des Geschäftsbereiches Original Equipment Innovation, der Lufthansa Technik.

Tipps zur Reisewelle am Flughafen Hamburg

Wenn Ende Juni die Sommerferien in Niedersachsen, Bremen und Dänemark sowie Ende Juli in Hamburg und Schleswig-Holstein beginnen, ist auch am Hamburg Airport Hauptreisezeit. Für einen entspannten Urlaubsstart rät der Flughafen Hamburg allen Passagieren, genügend Zeit einzuplanen und mindestens zwei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. Zudem bittet Hamburg Airport die Passagiere, rechtzeitig vor ihrem Urlaub einen Parkplatz am Flughafen zu reservieren sowie im Urlaubsmonat Juli vorzugsweise mit alternativen Anreisemitteln zum Flughafen zu kommen.

Alle wichtigen Tipps für den entspannten Start in die schönste Zeit des Jahres hat der Flughafen online auf einer Unterseite in einer Rubrik „Parken & Anreise/Tipps Urlaubsanreise“ zusammengestellt. Hier können sich die Reisenden auch eine praktische Checkliste zum Abhaken herunterladen sowie ein kurzes Video mit nützlichen Tipps anschauen. Die Internetseite ist auf Deutsch und Dänisch abrufbar.

Parkplatzreservierung oder alternative Anreise

Die Parkplätze des Hamburger Flughafens sind in der Sommerreisezeit sehr stark gebucht. Fluggäste, die mit dem Pkw anreisen, sollten frühzeitig einen Parkplatz online reservieren. Die Online-Reservierung ist unter der Rubrik „Parken & Anreise“ möglich. Nur die Vorab-Reservierung garantiert einen Stellplatz auf den Flächen des Flughafens.

Hamburg Airport bittet zudem seine Passagiere, in der Hauptreisezeit vorzugsweise alternative Anreisemittel zu nutzen, um zum Flughafen zu gelangen. Diese Empfehlung gilt vor allem für die Zeit vom 01. bis 27. Juli 2017. Vom Hauptbahnhof aus fährt die S-Bahnlinie S1 direkt zum Airport, die Fahrt dauert 25 Minuten. Mit dem Taxi erreicht man den Flughafen aus der Hamburger Innenstadt ebenfalls innerhalb einer halben Stunde. Zum Ein- oder Aussteigen können Abholer und Bringer kurz auf der Zufahrt vor der Abflugebene der Terminals parken. Tickets können sie für eine Höchstdauer von 60 Minuten lösen. Die Parkscheinautomaten befinden sich am Anfang und am Ende der Parkzone.

Rechtzeitige Anreisen zum Flughafen

Sommerzeit ist Hauptreisezeit am Hamburg Airport. Daher gibt es beim Check-in sowie in der Sicherheitskontrolle eine hohe Auslastung. Fluggäste sollten dies bei der Anreise bedenken und mindestens zwei Stunden vor dem Abflug am Flughafen sein. Außerdem empfiehlt der Flughafen, sich rechtzeitig über die Verkehrslage zu informieren. Gerade auf der Autobahn A7 ist zu Beginn der Ferien mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen, verstärkt durch den Baustellenbereich rund um die Flughafen-Abfahrt Schnelsen-Nord.

G20-Gipfel vom 06. bis 09. Juli

Am 07. und 08. Juli 2017 findet in Hamburg das G20-Gipfeltreffen der größten Industrienationen und Schwellenländer statt. Derzeit erwartet der Flughafen in den Terminals 1 und 2 keine signifikanten Beeinträchtigungen des Passagierbetriebs. Allerdings kann es während der An- und Abreisezeiten des G20-Gipfels vom 06. bis 09. Juli auf den Zufahrtsstraßen zu vorübergehenden polizeilichen Sperrungen und möglichen Sicherheitskontrollen kommen.

Deshalb wird allen Fluggästen und Abholern empfohlen, auf ihrem Weg zum Airport etwas mehr Zeit einzuplanen. Empfohlen wird vor allem die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, insbesondere der S-Bahn-Linie S1, die direkt zum Flughafen fährt. Hamburg Airport veröffentlicht hier laufend aktuelle Informationen zu möglichen Auswirkungen des G20-Gipfeltreffens am Flughafen.

Die Polizei Hamburg bietet seit Anfang April ein kostenfreies Bürgertelefon, bei dem man sich über Straßensperrungen oder sonstige Verkehrsbehinderungen informieren kann: Telefon 08000-428650 (Montag bis Freitag von 08:00 bis 16:00 Uhr).

Zusätzliche Stellplätze

Hamburg Airport hat sich im Vorwege auf die Spitzenzeiten vorbereitet: Der Flughafen hat zusätzliche Saisonparkplätze mit vielen zusätzlichen Stellplätzen für Urlauber eingerichtet. Die Saisonparkplätze befinden sich im Umkreis von sechs Kilometern um den Flughafen. Informationen über die Lage, Preise und Shuttle-Verbindungen der zusätzlichen Parkflächen erhalten die Reisenden direkt bei einer Online-Reservierung in der Rubrik „Parken & Anreise“.

Belgrad ab Friedrichshafen von Wizz Air angeflogen

Die serbische Hauptstadt Belgrad wird neben Skopje und Tuzla bereits das dritte Ziel, das von der Low Cost-Airline Wizz Air mit dem Bodensee-Airport Friedrichshafen verbunden wird.

Zweimal pro Woche ist die Hauptstadt Serbiens im bequemen Direktflug erreichbar und eine Erweiterung des Flugangebotes nach Osteuropa. Die Millionenmetropole am Zusammenfluss von Save und Donau gilt als eine unentdeckte In-Location mit einem aufregenden Nachtleben. Die Fluggesellschaft Wizz Air ist bereits seit Juni 2015 regelmäßiger Gast am Bodensee-Airport mit Flügen nach Skopje, der Hauptstadt Mazedoniens und Tuzla, der drittgrößten Stadt von Bosnien-Herzegowina.

Eingesetzt werden auf der Strecke modernste Flugzeuge vom Typ Airbus A 320. Bei der heutigen Erstflugbegrüßung übergab das Team des Bodensee-Airport der Crew des Airbus die traditionelle Erstflugtorte, Blumen und Zeppelinmodelle – als speziellen aviatischen Gruß aus Friedrichshafen. Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer des Bodensee-Airport: „Wir freuen uns, dass Wizz Air als führende Low Cost Airline im Osteuropaverkehr nun bereits die dritte Strecke ab Friedrichshafen in ihr Streckennetz aufnimmt. Das ist ein klares Bekenntnis zu den Marktchancen in der Vierländerregion in diesem Segment. Die Destination Belgrad ist nicht nur für die rund 70.000 Mitbürger mit serbischen Hintergrund interessant, sondern bietet sich für einen Citytrip abseits der ausgetretenen Touristenpfade an – besonders bei Nutzung der äußerst günstigen Flugtarife.“

Flugplan ab sofort gültig

Friedrichshafen – Belgrad

Verkehrstage ab/an Flug-Nr.

Mo + Fr 08:00 – 09:35 W6 4112

Belgrad – Friedrichshafen

Verkehrstage ab/an Flug-Nr.

Mo + Fr 05:40 – 07:30 W6 4111

Zukunftsmarkt Drohnen und Copter formiert sich

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PricewaterhouseCoopers (PwC) beziffert das weltweite Marktpotenzial für drohnenbasierte Geschäftsanwendungen derzeit auf rund 130 Milliarden Dollar im Jahr 2020, so eine aktuelle Studie nicht nur der kürzlich gegründeten Drohnensparte des Beratungshauses. Am größten ist das Potenzial in den Bereichen Infrastruktur und in der Bauindustrie. Hier ließe sich nach Berechnungen der Berater mit Drohnen rund 45 Milliarden Dollar verdienen. Es folgen die Bereiche Landwirtschaft, zivile Sicherheit sowie Medien und Unterhaltung. Einen Profiteur sieht PwC in der Versicherungsbranche. Diese habe nicht nur Bedarf an vielfältigen Informationen aus der Luft, sondern könne Versicherungen für Drohnenbetreiber anbieten.

Auch die Zahlen von Drone Industry Insights (DRONEII), einem Marktforschungsinstitut für die kommerzielle Nutzung von Drohnen, bestätigen das immense Potenzial. Der Bewertungsansatz von DRONEII ist jedoch ein anderer: „Wir bewerten den Markt von unten nach oben auf Basis echter Marktzahlen und –Indikatoren. Wir schauen uns bspw. die Investitionen in bestimmte Bereiche an. So stieg die durchschnittliche Invest-Summe in eine Drohnenfirma von 2015 bis 2016 um 185 Prozent, die Anzahl der strategischen Partnerschaften wuchs im gleichen Zeitraum um 330 Prozent.“, sagt Kay Wackwitz, CEO von DRONEII. Trotzdem lasse sich der Markt heute nur schwer einschätzen. „Die Entwicklungen sind so rasant, dass technische Innovationen und neue Anwendungen teilweise nur schwer quantifiziert werden können.“, so Kay Wackwitz.

Wo liegen die Möglichkeiten

In den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen von Unternehmen und in unterschiedlichsten Fachbereichen von Universitäten werden weltweit neue Drohnenanwendungen erprobt und entwickelt. Experten sind sich sicher, dass wir bisher erst die Spitze des Eisbergs sehen.

Vom 26. bis 28. September 2017 präsentiert die Branche ihr Potenzial auf der Interaerial Solutions in Berlin. Die größte Drohnenshow Europas findet im Rahmen der Weltleitmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement INTERGEO statt. Drohnenhersteller, Zulieferer, Zubehörhersteller, Dienstleister sowie kommerzielle Nutzer und Anwender verschiedener Industrien treffen auf die Top-Entscheider der weltweiten UAS-Community.

Fachleute und Präsentation

Best Practice steht im Mittelpunkt von Praxisforum und FlightZone auf dem Berliner Messegelände am Funkturm. Schwerpunkte sind der Drohneneinsatz in Vermessung und Inspektion. Brauchte ein klassischer Vermessungstrupp noch rund eine Woche für die Vermessung von Großbaustellen, kann das heute eine Drohne im vollautomatischen Flug innerhalb von wenigen Minuten deutlich präziser erledigen. Demoflüge der international führenden Hersteller werden die Anwendungsmöglichkeiten vor Ort live erlebbar machen.

Auch bei der Inspektion von Anlagen und Bauwerken sind UAS längst im Einsatz. Drohnen mit Wärmebildkameras erkennen, welches Panel im Solarpark defekt ist. Betreiber von Windrädern und Fluggesellschaften suchen mit HD-Kameras zentimetergenau nach kleinsten Rissen und Schäden in den Strukturen. Gleiches gilt für die technischen Kontrollen von Brücken, Staudämmen oder Türmen. Auch da, wo es für Menschen gefährlich wird, z. B. bei komplizierten Wartungen auf Bohrinseln, bieten Drohnen die sichere und zuverlässige Lösung. Weitere Themen im Praxisforum sind der Drohneneinsatz im Katastrophenschutz, im Rettungswesen, in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Sicherheitsbereich.

Einen besonderen Anreiz bietet das Praxisforum der Interaerial Solutions mit seiner hohen Expertendichte für Unternehmen, die zwar bereits ambitioniert Drohnen testen, den echten „Game Changer“ für ihr Geschäftsmodell jedoch noch nicht gefunden haben.

Rechtlicher Rahmen für Drohneneinsätze

Die im März verabschiedete „Drohnenverordnung“ schreibt u.a. ab dem 1. Oktober einen Führerschein für Fluggeräte ab zwei Kilo Gewicht vor. Dieser soll durch von durch das Luftfahrtbundesamt (LBA) anerkannte Stellen nach bestandener Theorieprüfung erteilt werden. Eine praktische Prüfung sieht die Verordnung nicht vor.

„Flugtraining und Erfahrung sind jedoch ebenso essentiell für eine sichere Nutzung wie das Wissen um Technik und rechtliche Grundlagen. Im Luftraum darf kein Platz sein für Autodidakten, die nach dem Prinzip „fly & error“ vorgehen.“, sagt Frank Lemm, Trainer bei FF-Multicopter & Drones, einem der größten Schulungsanbieter Deutschlands.

Ebenso ist heute noch unklar, wer die „anerkannten Stellen“ sein werden, die Führerscheinprüfungen abnehmen werden. Das Forum der Interaerial Solutions 2017 wird Interessierten aktuelle Antworten rund um den Führerschein liefern. Auch die Würdigung der immer komplexer werdenden nationalen und internationalen Rechtsvorschriften bildet einen Schwerpunkt des Praxisforums. So wird die deutsche Drohnenverordnung mit der kommenden EU-Lösung verglichen. Auch Themen wie Datensicherheit und Datenschutz stehen auf dem Programm.

Award für Ideen von Anwendungen

Erstmalig wird im Rahmen der Interaerial Solutions der Drone Pioneer Award verliehen. Übergreifendes Ziel ist es, den Entwicklungsprozess von Nutzungsmöglichkeiten der Drohneneinsätze zu fördern. Der Award zeichnet nicht eine Drohnentechnologie an sich aus. Vielmehr prämiert er Problemlösungen mit Hilfe von Drohnen, die sich den in der UN Agenda 2030 formulierten globalen Zielen annehmen. Führende Industrieunternehmen verschiedener Branchen sollen ermutigt werden, über ein Engagement für den Drone Pioneer Award unentdeckte Nutzungsmöglichkeiten von Drohnen zu erschließen. Initiator des Awards sind neben Michael Wieland von COPTERView, die Kreativagentur TRIAD Berlin und die Interaerial Solutions.

Rostock für Kreuzfahrt-Reisende ab Zürich und Wien

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Germania hat am Freitag erstmals eine Städteverbindung ab Rostock nach Zürich aufgenommen. Damit wird ein für die Region wichtiger ausländischer Quellmarkt neu an Mecklenburg-Vorpommern angebunden.

Zweimal wöchentlich fliegt die grün-weiße Airline aus der Schweiz heraus komfortabel in nur 90 Flugminuten an die beliebte Ostseeküste. Die Flugtage Freitag und Sonntag bieten dabei ideale Voraussetzungen für einen Wochenend- oder auch ausgedehnten Ferienaufenthalt am Ostseestrand.

Wien und Zürich nonstop ab Rostock

Doch das ist nicht die einzige Neuheit am Flughafen Rostock-Laage: ab dem kommenden Freitag, den 26. Mai 2017, wird die Hansestadt auch direkt mit Wien verbunden. Zum ersten Mal können Reisende dann mit Germania nonstop aus Österreich an die Ostsee fliegen. Die Verbindung besteht ebenfalls zweimal wöchentlich (freitags und sonntags), so dass sich zahlreiche neue Reisemöglichkeiten in beide Richtungen ergeben.

Zur Eröffnung der Städteverbindung am Freitag war die Stimmung entsprechend fröhlich: Passagiere wurden mit einem Stück „Erstflugtorte“ und Livemusik begrüßt. Die Präsidentin des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Sylvia Bretschneider, der Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock, Roland Methling, Director Sales bei Germania, Claus Altenburg, und Dörthe Hausmann, Geschäftsführerin des Flughafens, machten den Weg beim traditionellen „Ribbon Cutting“ für die Passagiere frei. Der erste Flug nach Zürich startete dann pünktlich um 11:30 Uhr.

Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Erreichbarkeit ist ein wesentliches Kriterium, um sich neue Märkte und Gästegruppen zu erschließen. Flugverbindungen machen Urlaubsregionen sichtbar und attraktiv. Wir sind daher sehr froh, dass es nach einigen Jahren Pause wieder gelungen ist, eine Linienverbindung von Zürich nach Rostock einzurichten. Dahinter steckt eine Gemeinschaftsleistung vieler Akteure, die zeigt, dass im Miteinander unsere Stärke liegt. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass die in den letzten Jahren erheblich gesteigerten Zahlen von Schweizer Gästen weiter wachsen. Schon bald könnten die Eidgenossen die Spitzenposition internationaler Urlauber in Mecklenburg-Vorpommern übernehmen.“

Kreuzfahrt ab Wien und Zürich

Kreuzfahrt-Reisen ab Warnemünde beginnen künftig komfortabel schon ab Zürich. Der Flughafen Rostock-Laage und Rostock Port als zwei Unternehmen im Konzern „Hansestadt Rostock“ kooperieren seit vergangenem Jahr um Kreuzfahrtgäste aus ganz Europa an der Warnow ihren Ostsee-Trip starten zu lassen. Die Koffer gehen in der Wiener oder Züricher Abflughalle aufs Kofferband und erreichen in Warnemünde in der gebuchten Kabine der Kreuzfahrtschiffe. Die Anbieter wollen diesen Service als Stärken im Wettbewerb um Touristen und Verkehrsströme nutzen.

Dörthe Hausmann, Geschäftsführerin des Flughafens Rostock-Laage dazu: „In den letzten Jahren wurden erfolgreich Verbindungen aus Süddeutschland etabliert. Mit den neuen Linienflügen aus den Hauptstädten der Schweiz und Österreichs, Zürich und Wien, werden zukünftig noch mehr Touristen in unsere Region fliegen.“

Claus Altenburg, Director Sales bei der Germania Fluggesellschaft: „Wir freuen uns, Partner der Regionen zu sein und den gegenseitigen Austausch zu verstärken. Die beiden Städteverbindungen erweitern darüber hinaus unser touristisches Angebot ab Rostock-Laage für Reisende aus Mecklenburg-Vorpommern. Wien und Zürich sind zwei großartige Metropolen – wir sind stolz, sie im Angebot zu haben.“

Germania ist eine unabhängige deutsche Fluggesellschaft mit über 30 Jahren Unternehmensgeschichte. Auf Kurz- und Mittelstrecke fliegt die Airline mit dem grün-weißen Logo jährlich mehr als 2,8 Millionen Passagiere. Von 20 Abflughäfen in Europa bietet Germania Verbindungen zu mehr als 55 Zielen innerhalb des Kontinents, nach Nordafrika sowie in den Nahen und Mittleren Osten. Die Fluggesellschaft bietet entgegen dem Trend den bewährten Service an Bord aus kostenfreien Snacks, Softdrinks, Zeitschriften und mindestens 20 Kilogramm Freigepäck. Im Geschäftsmodell vereint Germania die Bereiche Linien-, Charter- und Werksverkehr. Zusammen mit der Schweizer Schwestergesellschaft Germania Flug AG betreibt das Unternehmen derzeit 26 Flugzeuge. Für deren Wartung sorgt die Germania Technik Brandenburg.

Auf dem Foto: Anschnitt der Erstflugtorte (v.l.): Roland Methling-Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock, Sylvia Bretschneider – Präsidentin des Landtages und des Tourismusverbandes M-V, Dörthe Hausmann – Geschäftsführerin des Flughafens Rostock-Laage und Claus Altenburg – Director Sales – Revenue Management – Development Routes der Airline.

Cessna Citation Longitude erreicht Genf zur EBACE

Cessna zeigt den neuen super-midsize-Jet Citation Longitude zum ersten Mal auf der European Business Aviation Convention and Exhibition (EBACE). Die Maschine ist das vierte Flugzeug im Longitude-Testprogramm.

Als erstes Modell hat das Flugzeug dabei ein voll ausgestattetes Interieur. Mit der Maschine sollen alle Passagier-relevanten Systeme und Technologien für das Reiseerlebnis geprüft werden.

Mit den übrigen Testflugzeugen wurden bereits neben Kabinentechnologien auch Avionik, Steuerung und die Stabilität geprüft. Auch wurde für das Zulassungsverfahren der Citation Longitude schon ein Flugzeug mit der maximalen Beladung, bei der Flügel und Rumpf der höchsten Belastung ausgesetzt werden. Ebenfalls wurden Klimatests durchgeführt, wozu die Longitude zur Eglin Air Force Base in Florida, ins McKinley Climatic Laboratory der US-Air Force, wo auch schon der Airbus A350 in extremer Kälte getestet wurde.

Die erste Longitude hob im Oktober 2016 ab. Bisher hat das Testprogramm über 450 Flugstunden bei 230 Starts erreicht. Im Sommer soll noch ein fünftes Testflugzeug fertiggestellt werden. Cessna will die Zulassung für die Citation Longitude in den USA noch dieses Jahr erreichen, die EASA soll 2018 folgen.

Airbus stellt Premium Corporate Hubschrauber auf EBACE vor

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Airbus Corporate Helicopters ist auf der EBACE 2017. Die Premiummarke von Airbus Helicopters wurde mit ihrem charakteristischen ACH-Logo vorgestellt. So baut das Unternehmen mit außerordentlich hochwertiger Ausstattung, Verarbeitung und individuellem Service für höchste Ansprüche seine Führungsrolle auf dem Privat- und Geschäftskundenmarkt aus.

Die exklusive Plattform von ACH bietet Kunden führende Produkte, individuell angepasste Ausstattungen und einen maßgeschneiderten Service. Ähnlich wie die Schwestermarke Airbus Corporate Jets (ACJ) wird ACH bestehende und künftige Kunden von der Wahl des richtigen Hubschraubers bis hin zur individuellen Ausstattung umfassend und exklusiv betreuen. Zudem profitieren Kunden während ihrer gesamten Zeit als Hubschrauberbesitzer vom Supportservice im Concierge-Stil, der nicht nur weltweit höchste Maschinenverfügbarkeit gewährleistet, sondern durch intensive Betreuung und Unterstützung durch den Hersteller auch zum Werterhalt des Hubschraubers beiträgt.

Hubschrauber eignen sich durch ihre einzigartigen Möglichkeiten bestens für das Corporate- und VIP-Segment. Vor allem bringen sie Geschäfts- und Privatkunden direkt vom Start zum Ziel und ermöglichen VIP-Kunden einen luxuriösen Lebensstil, indem diese komfortabel zwischen ihren Residenzen reisen oder entlegene, schwer zugängliche Orte besuchen können. Das Angebot von ACH soll durch maßgeschneiderten Service ergänzt werden, um auch höchste Kundenanforderungen zu erfüllen. Dabei sind folgende drei Produktlinien verfügbar:

  • ACH Line – Diese Kabinenausstattung auf Basis des unternehmenseigenen Stilkonzepts ist optimal für alle, die sich ein funktionales, effizientes Design wünschen. Sie zeichnet sich durch klare Linien und einen schlichten Stil aus.
  • ACH Exclusive – Diese Innenausstattung bietet ein exklusives Ambiente und wird höchsten Ansprüchen an Luxus und Komfort gerecht.
  • ACH Editions – Bei diesem Portfolio arbeitet ACH mit Luxusmarken und -designern wie Hermes, Mercedes-Benz und dem weltbekannten Peder Eidsgaard zusammen.

Die Maschinenverfügbarkeit wird für alle Kunden immer wichtiger. Gerade im VIP-Bereich, wo die Jahresflugleistung oft gering ausfällt, ist es besonders wichtig, dass der Hubschrauber im Bedarfsfall auch einsatzbereit ist. Daher führt ACH mit HCare First, einer individualisierten Version von HCare, das branchenweit umfassendste Supportpaket ein, das Kunden weltweit Unterstützung im Concierge-Stil ermöglichen soll.

Mit ACH wird Airbus zum einzigen Luftfahrtunternehmen mit speziellem Jet- und Hubschrauberportfolio. Das Unternehmen nutzt seine langjährige Erfahrung nun für eine einzigartige Palette an Maschinen für Geschäfts- und VIP-Kunden im Premium-Marktsegment.

Drohnen und der rechtliche Betrieb in Österreich

Der Betrieb von Drohnen wirft viele Fragen auf. Wo darf ich meine Drohne fliegen lassen? Wann wird eine Genehmigung benötigt? Bei einer Konferenz präsentierten das Kuratorium für Verkehrssicherheit, Austro Control und der österreichishe Versicherungsverband alles Wissenswerte zum Thema Drohnen.

In Österreich gilt seit 2014 das novellierte Luftfahrtgesetz, das erstmalig den Einsatz von Drohnen ermöglicht. Es werden allerdings genaue Kriterien und Standards definiert, die sicherstellen sollen, dass diese Luftfahrzeuge sicher unterwegs sind und niemanden gefährden. Austro Control hat dazu Durchführungsbestimmungen erlassen, die bei der Bewilligung in erster Linie auf das Gefährdungspotential abstellen. Unterschieden werden Einsatzgebiete (unbebaut, unbesiedelt, besiedelt und dicht besiedelt) und Gewichtsklassen (bis fünf kg, fünf bis 25kg und 25 bis einschließlich 150kg).

Daraus ergeben sich unterschiedliche Kategorien und in weiterer Folge die Strenge der Auflagen. „Mit diesem Regulativ hat Österreich in Europa eine Vorreiter-Rolle übernommen“, erklärt Dr. Heinz Sommerbauer, CEO von Austro Control. „Dabei gilt: Die Höhe des Risikos definiert die Auflagen. Das ist ein Ansatz, den wir entwickelt haben und der jetzt von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA), die an einem gesamteuropäischen Regelwerk arbeitet, übernommen wird.“

Bei einer aktuelle Erhebung des KFV geben 58 Prozent der Befragten an, zumindest ungefähr über die rechtlichen Vorschriften bzgl. der Nutzung von Drohnen informiert zu sein. Zugleich geben vier von zehn Personen zu, gar nichts über die rechtlichen Aspekte der Drohnennutzung zu wissen. „Die Ergebnisse unserer Erhebung zeigen deutlich, dass hinsichtlich der Frage, was rund um die Nutzung von Drohnen erlaubt ist, noch großer Aufklärungs- und Informationsbedarf besteht“, betont Dr. Othmar Thann, Direktor des KFV. Laut der aktuellen KFV-Erhebung würde jeder dritte Österreicher gerne eine Drohne nutzen. Der häufigste Grund, sich eine Drohne zu kaufen, ist demnach der Spaß-Faktor. Doch auch eine Drohne viel Freude macht, sollte die Sicherheit nicht zu kurz kommen.

13 Jahre Wizz Air mit steigendem Engagement

Wizz Air schreibt weiter ihre Erfolgsgeschichte. Was vor 13 Jahren mit dem ersten Flug begann, ist heute die größte Low Cost-Fluggesellschaft in Zentral- und Osteuropa. Die Maschinen beförderten in dieser Zeit rund 135 Millionen Passagiere und legten eine Gesamtstrecke von einer Milliarde Kilometer zurück, was rund 25.000 Erdumkreisungen entspricht.

Am 13. Jahrestag des ersten Fluges – er ging am 19. Mai 2004 von Kattowitz nach London Luton – blickt die Airline auf zahlreiche Meilensteine zurück und beschenkte ihre Kunden mit einem 30-prozentigen Rabatt bei Buchungen bis Mitternacht auf allen Strecken. „Wir feiern an diesem Tag den Erfolg des gesamten Wizz-Teams, das in 13 Jahren herausragende Ergebnisse und ein starkes Wachstum erzielen konnte“, erklärt CEO József Váradi.

Zum Geburtstag dürfen sich auch junge Kroaten freuen. Ihr Team errang bei einem erstmals europaweit ausgetragenen WIZZ Jugend-Wettbewerb den ersten Platz und kann nun ein Jahr lang auf allen Strecken des Wizz Air Netzes kostenfrei reisen. 978 Teams junger Talente hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt, die besten 40 konnten ihre Projekte einer Jury, der auch Mitglieder der Senior Managements von Wizz Air angehörten, vorstellen.

Die aus mittlerweile 81 Airbus A320 und A321 bestehende Flotte – eine der jüngsten in Europa – fliegt täglich mehr als zwölf Stunden und hat insgesamt 880.000 Flüge absolviert. Sie verbrachte dabei 1,4 Millionen Stunden in der Luft, was bemerkenswerten 163 Jahren ständigen Fliegens entspricht. Obendrein wurden rund zehn Millionen Tafeln Schokolade und 135.000 Teddybären verteilt.

Zurzeit bietet die Airline mehr als 500 Strecken von 141 Flughäfen in 42 Ländern. Sie verfügt damit über das vielseitigste Netzwerk aller europäischen Low Cost Airlines – von Teneriffa im Westen bis nach Astana im Osten und mit der Strecke von Kattowitz nach Dubai mit 4,639 Kilometern über die längste Route. In diesem Jahr werden 40 neue Strecken dazukommen. Bis zum 30. April sind in den zwölf Monaten zuvor bereits mehr als 24 Millionen Passagiere mit Wizz Air geflogen, betreut von täglich  3.300 Mitarbeitern mit 42 Nationalitäten.

Zum Bild: And the winner is Croatia! Ein Nachwuchsteam aus Kroatien gewann den erstmals ausgetragenen Wettbewerb junger Talente. Owain Jones (2.v.l.), Chief Corporate Officer von Wizz Air, übergab die Preise.

Drei Flugzeuge der Small Planet Airlines für acht Ziele am PAD

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Acht Ziele steuert Small Planet Airlines in der Sommersaison 2017 mit 20 wöchentlichen Flügen ab Paderborn-Lippstadt Airport an, und wächst damit deutlich.

Die deutsche Ferienfluggesellschaft fliegt im Auftrag der Reiseveranstalter Thomas Cook und TUI zu beliebten Urlaubsdestinationen in Spanien, Griechenland und Bulgarien. Zur Vermeidung von langen Wartezeiten und Verspätungen hat die Airline zudem ein drittes Flugzeug als Reservemaschine am Paderborn-Lippstadt Airport stationiert.

Mit Beginn am 19. Mai fliegt Small Planet Airlines den Sommer über täglich nach Palma de Mallorca. Hinzukommen Verbindungen zu den Kanarischen Inseln Fuerteventura und Gran Canaria, zu den griechischen Inseln Kreta, Rhodos und Kos sowie an die bulgarische Schwarzmeerküste nach Varna und Burgas. Vor fast genau einem Jahr hatte die deutsche Ferienfluggesellschaft den Flugbetrieb am Paderborn – Lippstadt Airport aufgenommen und im Sommer 2016 zunächst 14 Flüge wöchentlich durchgeführt.

„Die positive Entwicklung zeigt, dass die Entscheidung für den Standort Paderborn – Lippstadt die richtige war. Unsere Angebote sind von den Passagieren sehr gut angenommen worden und wir freuen uns darauf, in diesem Sommer noch mehr Reisende aus der Region an Bord begrüßen zu dürfen“, sagt Oliver Pawel, CCO bei der Small Planet Airlines GmbH.

„Die wachsende Zahl an Destinationen und Frequenzen, die Small Planet für die Reiseveranstalter Thomas Cook und TUI den Passagieren an unserem Flughafen verfügbar macht, sind eine große Bereicherung in unserem Flugplan. Ich bin überzeugt, dass die Vielzahl an attraktiven Angeboten dazu führt, dass Small Planet die Erfolgsgeschichte weiter fortsetzen kann“, so Dr. Marc Cezanne, Geschäftsführer der Flughafen Paderborn/Lippstadt GmbH.