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Airbus benennt Compliance-Berater

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Bei Airbus wird ein Independent Compliance Review Panel (ICRP) auf die Prozesse im Konzern achten. Das ICRP ist mit renommierten externen Beratern besetzt. So hat das unabhängige Gremium zur Kontrolle der Einhaltung des regelkonformen Geschäftsgebarens („Compliance“) folgende Mitglieder: unter anderem der Brite Lord Gold, die Französin Noëlle Lenoir und der Deutsche Theo Waigel. Als erfahrene Compliance-Berater für große Konzerne werden sie Zugang zu allen Ebenen des Unternehmens haben und den CEO und das Board von Airbus dabei unterstützen, die Prozesse, Richtlinien, Strukturen und die Unternehmenskultur in Bezug auf Compliance noch weiter zu verbessern.

Airbus CEO Tom Enders sagte: „Airbus hat seinen Compliance-Prozess und die entsprechenden Richtlinien und Strukturen in den vergangenen zehn Jahren aufgebaut und kontinuierlich verbessert. Vor einem Jahr haben wir selbst Auslassungen und falsche Angaben in Unterlagen festgestellt und diese gegenüber den Behörden offengelegt. In den anschließenden Untersuchungen haben wir in vollem Umfang mit den Ermittlungsbehörden zusammengearbeitet. Unsere wichtigste Aufgabe ist es nun, unser Compliance-System noch weiter zu verbessern. Um einwandfreies Verhalten fest in allen unseren Geschäftsprozessen zu verankern, müssen wir sowohl unsere Systeme als auch unsere Unternehmenskultur genau unter die Lupe nehmen. Deshalb haben wir uns entschieden, erfahrene unabhängige Experten hinzuzuziehen, die uns auf unserem weiteren Weg hinterfragen und beraten. Lord Gold, Noëlle Lenoir und Theo Waigel werden uns dabei unterstützen, ein wirksames Veränderungsprogramm aufzusetzen, das die identifizierten Themen angeht“, sagte Enders.

Lord Gold war 37 Jahre als Rechtsanwalt bei Herbert Smith tätig, in den Jahren 2005 bis 2010 als Senior Partner der Sozietät. Im März 2011 gründete er das Consultingunternehmen David Gold & Associates, das hochrangige Experten für die strategische Rechtsberatung bereitstellt. Lord Gold ist einer der führenden Prozessanwälte Großbritanniens und verfügt über enorme Erfahrung in der Arbeit auf höchster Ebene mit Konzernen, Regierungen und Aufsichtsbehörden weltweit. Lord Gold prüfte, nachdem gegen Rolls-Royce in verschiedenen Ländern Bestechungs- und Korruptionsvorwürfe erhoben worden waren, die weltweiten Compliance-Richtlinien des Herstellers zur Korruptionsbekämpfung. Er ist Life Peer (Peer auf Lebenszeit) der Conservative Party im britischen House of Lords.

Noëlle Lenoir ist als Partnerin der Sozietät Kramer Levin auf Wettbewerbsrecht, öffentliches Wirtschaftsrecht und wirtschaftsrechtliche Regelungen sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene spezialisiert. Von 2002 bis 2004 war Lenoir Frankreichs Ministerin für Europäische Angelegenheiten und war das jüngste jemals in den französischen Verfassungsrat berufene Mitglied. Seit 1984 ist sie Mitglied des französischen Conseil d’Etat (Staatsrat für Verwaltungs- und Steuerangelegenheiten).

Dr. Theodor Waigel war von 1989 bis 1998 Bundesminister der Finanzen im Kabinett von Helmut Kohl und von 1989 bis 1999 Vorsitzender der Christlich-Sozialen Union (CSU) in Bayern. Von 1972 bis 2002 war er Mitglied des Bundestags. Der angesehene Rechtsanwalt praktiziert seit 1967 und berät seit 1999 Konzerne und Regierungsstellen in Vergütungs-, Governance- und Compliance-Fragen. Von 2009 bis 2012 war Dr. Waigel als externer Berater für die Einhaltung der Compliance-Richtlinien bei Siemens tätig.

Airbus hatte bereits früher bekannt gegeben, dass in Folge der von Airbus selbst gemeldeten Auslassungen und falschen Angaben im Zusammenhang mit externen Beratern koordinierte Ermittlungen seitens der britischen Antikorruptionsbehörde (Serious Fraud Office – SFO) und der französischen Finanzstaatsanwaltschaft (Parquet National Financier – PNF) aufgrund des Verdachts auf Betrug, Bestechung und Korruption im zivilen Luftfahrtgeschäft von Airbus eingeleitet wurden.

Airbus ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Luft- und Raumfahrt sowie den dazugehörigen Dienstleistungen. Der Umsatz von Airbus betrug im Jahr 2016 67 Mrd. Euro, die Anzahl der Mitarbeiter rund 134.000. Weitere Informationen über das ICRP und seine Compliance-Aktivitäten stellt Airbus hier bereit.

Hannover mit neuen Zielen von drei Airlines

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Die Fluggesellschaften Aegean Airlines und Wizz Air steuern ab sofort neue Destinationen ab Hannover an. Und auch Eurowings ist jetzt mit einer neuen Strecke dabei.

Der erste Flug aus Athen landete Samstag um 16:25 Uhr auf der Südbahn. Zur Begrüßung gab es ein Foto mit der Crew vor dem A320 von Aegean Airlines. Ab sofort geht es montags, mittwochs und samstags in die griechische Metropole.

Und auch die Wizz Air ist heute mit einem neuen Ziel an den Start gegangen. Ab sofort verbindet sie Hannover mit der serbischen Hauptstadt Belgrad. Wizz Air fliegt von Hannover bereits nach Bukarest, Kiew, Skopje und Budapest. Ein weiteres Highlight an diesem Wochenende: Ab morgen geht es immer sonntags mit der Lufthansa-Tochter Eurowings nach Cagliari, die größte Stadt Sardiniens.

Die vielen neuen Verbindungen wirken sich auch positiv auf die Verkehrsstatistik am Hannover Airport aus. Besonders der Monat April lag mit rekordverdächtigen 12 Prozent über dem Vorjahr. Von Januar bis April starteten und landeten insgesamt 1,44 Millionen Fluggäste am Hannover Airport. Das ist ein Plus von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Auf den Fotos: Das Begrüßungsfoto mit der Crew des Erstfluges und Roger Niermann, Leiter Vertrieb des Hannover Airport und Silke Bergemann, Senior Key Account Manager Germany von Aegean Airlines.

LHT: Neue Leiter für VIP & Special Mission Aircraft Service

Lufthansa Technik (LHT) hat ab sofort neue Leiter für den Geschäftsbereich VIP & Special Mission Aircraft Services: Kai-Stefan Röpke, Vice President Commercials, und Thomas Decher, Vice President Operations. Der bisherige Leiter, Walter Heerdt, ist Mitte Mai in den Ruhestand eingetreten. Der Führungswechsel erfolgt zu einem Zeitpunkt mit sehr guter Auftragslage für die LHT. Das Unternehmen konnte in den letzten Wochen Verträge mit zwei Regierungskunden über große Modifikationen für drei Airbus A340 und eine A319 sowie die Completion einer A321 abschließen. Weitere Vertragsabschlüsse werden in den kommenden Wochen erwartet.

„Ich danke Walter Heerdt für die exzellente Arbeit, die er in den letzten Jahrzehnten auf verschiedenen Positionen für die Lufthansa Technik geleistet hat“, sagte Constanze Hufenbecher, Mitglied des Vorstands der LHT für die Ressorts Finance, Corporate Services und VIP. “ Als Leiter unserer VIP und Special Mission Aircraft Aktivitäten hat er dieses Geschäftsfeld in den letzten Jahren sehr erfolgreich an die Herausforderungen eines volatilen Marktes angepasst. Gleichzeitig weiß ich diesen Bereich bei seinen Nachfolgern Kai-Stefan Röpke und Thomas Decher in den besten Händen. Beide bringen die notwendigen langjährigen Erfahrungen aus dem Geschäftsfeld mit, um Lufthansa Techniks führende Position als Anbieter von technischen Dienstleistungen im VIP-, Special Mission und Regierungskundenmarkt weiter auszubauen. Wir werden deshalb weiter in diesen Bereich und in den Standort Hamburg investieren.“

Auch im Geschäft mit Wartungs-, Reparatur- und Überholungsdienstleistungen (MRO) und Versorgung von Narrow- und Widebody-Flugzeugen nicht nur für Privat- und VIP-Kunden, sondern auch für Regierungs- und Special Mission Maschinen ist das Unternehmen in den nächsten Monaten sehr gut aufgestellt. Die Nachfrage nach technischen Services für die beiden letztgenannten Bereiche spielt für das Unternehmen eine zunehmend wichtigere Rolle. Hier konnte sich die Lufthansa Technik in den letzten Jahren als führender MRO-Anbieter positionieren.

Mit mehr als 60 jährigen MRO Erfahrung und einem weltweiten Netzwerk von mehr als 30 Standorten in räumlicher Nähe zu den Kunden kann LHT verschiedenste Systeme und Komponenten in kommerzielle und VIP-Flugzeuge installieren und integrieren. Dazu gehören neben dem physischen Einbau alle luftfahrt- und zulassungsrechtlich erforderlichen Arbeiten, die Planung des Umbaus, die Materialversorgung für den Umbau, die Integration diverser High-End-Komponenten, wie zum Beispiel dem WLAN Access Point, die Materialversorgung im regulären Flugbetrieb sowie auch die Reparatur defekter Komponenten.

ESA-Astronaut Pesquet vor der Landung auf der Erde

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Der ESA-Astronaut Thomas Pesquet und der russische Sojus-Kommandant Oleg Nowizkij sollen am Freitag, den 02. Juni nach einem sechsmonatigen Aufenthalt auf der Internationalen Raumstation (ISS) wieder zur Erde zurückkehren. Am 02. Juni verfolgt die ESA im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) in Köln die Rückkehr von Thomas Pesquet zur Erde. Die verschiedenen Veranstaltungen beinhalten eine Live-Übertragung von der Landung der Raumkapsel, einen Fototermin mit Thomas Pesquet bei seiner Ankunft am Kölner Flughafen sowie eine Konferenz drei Tage nach der Landung.

Nach einem dreistündigen Flug in der Sojus-Kapsel werden sie voraussichtlich um 16:09 Uhr MESZ in der kasachischen Steppe landen. Für das Publikum kann die Landung gemeinsam mit Kollegen und Freunden des Astronauten im EAC in Köln live mitverfolgt werden. Bei dieser Gelegenheit können auch ESA-Fachleute interviewt werden, um Auskunft über Pesquets Ausbildung, seine Mission und den Rückflug zur Erde zu geben.

Wenige Stunden nach der Landung wird Pesquet nach Köln zum EAC weiterfliegen, das die Basis aller Astronauten der ESA ist. Pesquet ist bereits der neunte ESA-Astronaut, der eine Langzeitmission im Weltraum absolviert und nach Alexander Gerst, Andreas Mogensen und Tim Peake der vierte, der unmittelbar nach seiner Landung weiter nach Köln fliegen wird, wo er am Samstag, den 03. Juni gegen 04:00 Uhr MESZ erwartet wird. Gleich nach der Landung erwartet ihn auf dem Rollfeld ein Fototermin.

Seine erste Nacht auf der Erde wird Pesquet in der Envihab-Einrichtung der deutschen Raumfahrtagentur DLR verbringen, wo das medizinische Team der ESA beobachten wird, wie sich sein Körper nach mehreren Monaten in der Schwerelosigkeit wieder umstellen wird. Außerdem werden dort Wissenschaftler zusammenkommen, um die Experimente des Programms fortzusetzen und die Daten zu Pesquets Wiedereingewöhnung zu erfassen.

Flughafen Wien legt deutlich verbesserte Quartalszahlen vor

Die Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice verzeichnete mit insgesamt 5,6 Mio. Passagieren von Januar bis März 2017 einen Passagierzuwachs von 6,6 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Am Standort Wien stieg die Zahl der Passagiere von Januar bis März 2017 trotz der heuer in den April fallenden Osterfeiertage um 3,7 Prozent auf 4.562.824 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm dabei in den ersten drei Monaten 2017 um 4,5 Prozent, die Anzahl der Transferpassagiere um 0,8 Prozent zu. Nach Westeuropa stieg das Passagieraufkommen um 3,7 Prozent an, nach Osteuropa nahm das Passagieraufkommen um 3,6 Prozent zu.

Das Passagieraufkommen in den Fernen Osten stieg in Q1/2017 um 4,4 Prozent an, jenes in den Nahen und Mittleren Osten nahm um 9,8 Prozent zu. Das Passagieraufkommen nach Nordamerika ging aufgrund von saisonalen Kapazitätsreduktionen und dem Einsatz kleinerer Flugzeuge um 19,4 Prozent zurück, nach Afrika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit einem Zuwachs von 13,6 Prozent positiv.

„Das Geschäftsjahr 2017 beginnt für den Flughafen Wien sehr gut und wir konnten im ersten Quartal das sechste Jahr in Folge wieder deutliche Verbesserungen bei Umsatz und Ergebnis erzielen. Auch der Standort prosperiert: Das neue Moxy-Hotel wurde vor kurzem eröffnet, die Erweiterung des Frachtzentrums und die Planungen für Office Park 4 sind in vollem Gange und in Kürze startet ein Logistikpartner mit der Errichtung seiner Betriebszentrale in der unmittelbaren Airport-Nachbarschaft. Das unterstreicht die Rolle des Flughafens als zentralen Job- und Wirtschaftsmotor der gesamten Region. Damit das auch in Zukunft so bleibt, braucht der Airport die dritte Piste.„, erläutert Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

„Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien entwickelt sich hervorragend: Nach einem guten Wachstum im ersten Quartal 2017 verzeichneten wir im April ein starkes Passagierplus von 14,6 Prozent, was vor allem auf die neuen Angebote im Sommerflugplan und die Osterfeiertage zurückzuführen ist. Auch der Verkehr nach Osteuropa hat stark zugelegt, insbesondere von und nach Russland konnten wir im April aufgrund von zusätzlichen Services ein Wachstum von über 35 Prozent verzeichnen. Die gute Entwicklung spiegelt sich auch in steigenden Umsätzen bei Shopping und Gastronomie wider. Das für das Gesamtjahr 2017 erwartete Passagierwachstum von bis zu 2 Prozent könnte bei einer Fortsetzung der aktuell sehr guten Entwicklung durchaus übertroffen werden. Langfristig wird daher mehr Pistenkapazität am Boden notwendig sein.“, erläutert Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Die Flugbewegungen am Flughafen Wien gingen von Januar bis März 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,0 Prozent auf 47.864 Starts und Landungen zurück. Die durchschnittliche Auslastung (Sitzladefaktor) entwickelte sich weitgehend stabil mit 66,7 Prozent in den ersten drei Monaten des Jahres 2017 im Vergleich zu 66,8 Prozent im Vorjahr. Das Frachtaufkommen stieg im selben Zeitraum um 1,4 Prozent auf 65.440 Tonnen (Luftfracht und Trucking).

Gute Entwicklung in Flughäfen Malta und Kosice

Auch die Auslandsbeteiligungen Malta und Kosice entwickeln sich sehr gut: Der Flughafen Malta verzeichnete in den ersten drei Monaten 2017 ein starkes Plus von 22,2 Prozent auf 981.955 Passagiere. Der Flughafen Kosice konnte im gleichen Zeitraum ein deutliches Passagierplus von 8,5 Prozent auf 76.472 Reisende vermelden.

Verbesserungen bei Finanzkennzahlen

In den ersten drei Monaten sind die Umsatzerlöse der Flughafen-Wien-Gruppe um 4,3 Prozent auf 160,6 Mio. Euro gestiegen und das EBITDA hat sich um 1,6 Prozent auf 60,7 Mio. Euro verbessert. Das EBIT verbesserte sich um 3,5 Prozent auf 26,0 Mio. Euro und durch das verbesserte Finanzergebnis konnte das Nettoergebnis1 im Q1/2017 um 9,8 Prozent auf 15,9 Mio. Euro verbessert werden. Die Nettoverschuldung konnte weiter auf 324,6 Mio. Euro reduziert werden. Der Free-Cashflow lag bei 40,7 Mio. Euro (Q1/2016: 116,2 Mio. Euro).

Umsatz und Ergebnisentwicklung in Segmenten

Die Umsätze des Segments Airport stiegen im Q1/2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,4 Prozent auf 75,0 Mio. Das Segment-EBIT verbesserte sich auf 4,7 Mio. (Q1/2016: 4,3 Mio. Euro). Das Segment Handling verzeichnete einen Anstieg der Umsatzerlöse um 8,9 Prozent auf 39,0 Mio. Euro Dabei verbesserte sich das Segment-EBIT auf 2,5 Mio. Euro (Q1/2016: 0,1 Mio. Euro). Darin sind auch die Sicherheitsdienstleistungen der VIAS sowie die Abfertigungsdienstleistungen der Vienna Aircraft Handling (VAH) und der Vienna Passenger Handling Services (VPHS) enthalten.

Im Segment Retail & Properties legten die Umsätze in den ersten drei Monaten 2017 aufgrund höherer Erlöse aus Shopping, Gastronomie und Vermietung um 3,2 Prozent auf 29,4 Mio. Euro zu. Das Segment-EBIT betrug 13,5 Mio. Euro (Q1/2016: 15,5 Mio. Euro). Die Umsätze des Segments Malta stiegen um 15,8 Prozent auf 13,4 Mio. Euro Das Segment-EBIT verbesserte sich auf 3,5 Mio. Euro nach 1,8 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Die Umsätze der Sonstigen Segmente lagen im Q1/2017 mit -8,4 Prozent bei 3,8 Mio. Euro Das Segment-EBIT betrug 1,9 Mio. Euro (Q1/2016: 3,3 Mio. Euro).

Investitionen

In den ersten drei Monaten 2017 wurden in Summe 35,6 Mio. Euro investiert. Der Großteil entfiel auf Grundstückskäufe für die Entwicklung von Immobilienprojekten in Höhe von 14,2 Mio. Euro, sowie auf den Ausbau des Air Cargo Centers mit 4,3 Mio. Euro, auf Terminalumbauten am Flughafen Malta mit 4,2 Mio. Euro und den Ausbau einer Trafostation in Höhe von 1,5 Mio. Euro

Verkehrsentwicklung im April 2017

Starkes Passagierplus der Flughafen-Wien-Gruppe auf 2,7 Mio. Passagiere: Im April 2017 stieg das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) um 16,8 Prozent auf 2,7 Mio. Reisende. Kumuliert von Januar bis April 2017 nahm das Passagieraufkommen um 9,7 Prozent auf 8,3 Mio. Reisende zu. Auch der Standort Flughafen Wien entwickelte sich mit einem Passagierplus von 6,9 Prozent auf 6.683.622 Reisende von Januar bis April 2017 sehr gut.

Starkes Passagierplus am Flughafen Wien im April 2017: Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen im April 2017 um 14,6 Prozent gegenüber dem April des Vorjahres auf 2.120.798 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere stieg um 14,8 Prozent und die Anzahl der Transferpassagiere nahm um 14,6 Prozent zu. Die Flugbewegungen gingen im April 2017 um 1,7 Prozent zurück, beim Frachtkommen verzeichnete der Flughafen Wien ebenfalls einen Rückgang von 3,6 Prozent im Vergleich zum April des Vorjahres.

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa stieg im April 2017 um 11,4 Prozent an und Osteuropa verzeichnete ein starkes Plus von 20,4 Prozent. Das Passagieraufkommen in den Fernen Osten nahm im April 2017 um 19,7 Prozent zu, jenes in den Nahen und Mittleren Osten stieg sogar um 25,5 Prozent an. Nach Nordamerika nahm das Passagieraufkommen um 22,3 Prozent zu und nach Afrika stieg die Anzahl der Passagiere aufgrund von Angebotserweiterungen bei Destinationen in Ägypten und Äthiopien um 98,2 Prozent.

Ein Passagierplus gab es im April 2017 auch für Malta mit einem starken Zuwachs um 26,6 Prozent. In Kosice nahm das Passagieraufkommen ebenfalls deutlich um 12,5 Prozent zu.

Prognose Passagierentwicklung und Finanzguidance

Die bisherige Passagierentwicklung für 2017 macht es wahrscheinlicher, dass im Gesamtjahr sowohl die bisherige Guidance-Obergrenze von 2 Prozent für die Passagierentwicklung der Flughafen Wien AG, wie auch die Guidance-Obergrenze für das Passagierwachstum der Flughafen-Wien-Gruppe von 3 Prozent übertroffen werden könnten. Für 2017 wird eine Steigerung beim Umsatz auf mehr als 740 Mio. Euro erwartet und ein EBITDA von mehr als 315 Mio. Euro angepeilt. Das Ergebnis nach Steuern wird aus heutiger Sicht bei mindestens 120 Mio. Euro liegen. Die Nettoverschuldung des Unternehmens soll auf unter 350 Mio. Euro reduziert werden.

1. Periodenergebnis vor nicht beherrschenden Anteilen

Hinweis: Q1/2016 ist angepasst; in Entsprechung eines Bescheids der Finanzmarktaufsicht betreffend der Konsolidierung des Flughafen Malta wurden die Konzernabschlüsse und Konzernzwischenabschlüsse 2016 der Flughafen Wien AG so angepasst, als wäre diese Konsolidierung bereits im Jahr 2006 erfolgt.

Verkehrsentwicklung April 2017

Flughafen Wien (VIE) April 2017 Veränderung in Prozent Januar – April 2017 kumuliert Veränderung in Prozent
Passagiere 2.120.798 +14,6 6.683.622 +6,9
Lokalpassagiere 1.560.450 +14,8 5.021.793 +7,5
Transferpassagiere 555.650 +14,6 1.625.718 +5,1
Flugbewegungen (an + ab) 18.631 -1,7 66.495 -1,9
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking) 24.166 -3,6 89.606 -0,0

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

in Mio. Euro
Q1/2017 Q1/20161 Veränderung in Prozent
Umsatzerlöse 160,6 154,0 +4,3
Sonstige betriebliche Erträge 2,3 3,6 -36,4
Betriebsleistung 162,9 157,6 +3,4
Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen -10,6 -9,2 +16,1
Personalaufwand -67,6 -66,8 +1,3
Sonstige betriebliche Aufwendungen -24,4 -22,2 +10,1
Anteilige Periodenergebnisse at-Equity Unternehmen 0,3 0,2 +71,2
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 60,7 59,7 +1,6
Planmäßige Abschreibungen -34,2 -34,5 -1,1
Wertminderungen -0,4 0,0 n.a.
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 26,0 25,2 +3,5
Zinsertrag 0,1 0,4 -81,1
Zinsaufwand -4,6 -5,8 -21,0
Finanzergebnis -4,5 -5,4 +16,8
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 21,5 19,7 +9,1
Ertragsteuern -5,6 -5,2 +7,1
Periodenergebnis 15,9 14,5 +9,8
Davon entfallend auf:
Gesellschafter der Muttergesellschaft 14,9 13,9 +7,6
Nicht beherrschende Anteile 1,0 0,7 +55,6
Ergebnis je Aktie (in Euro, verwässert = unverwässert)2 0,18 0,17 +7,6

1. Werte für Q1/2016 angepasst

2. Das Ergebnis je Aktie wurde aufgrund IAS 33.26 angepasst

Board of Directors bei airberlin mit neuen Mitgliedern

Henning zur Hausen, Kevin Knight, Dr. Matthias Kloepper und Thilo Schmidt sind neue Mitglieder im Aufsichtsratsgremium der Air Berlin PLC. airberlin CEO Thomas Winkelmann zu den Entscheidungen: „Wir begrüßen unsere neuen Board-Mitglieder und freuen uns auf weitere Impulse bei der Neuausrichtung der airberlin. Das Gremium wird von der interdisziplinären Expertise profitieren.“ Dr. Hans-Joachim Körber (Chairman), James Hogan (Vice Chairman), James Rigney und Johannes Zurnieden haben das Gremium auf eigenen Wunsch verlassen. Bis zur Ernennung eines neuen Chairmans wird Achim Hunold interimistisch den Vorsitz des Gremiums ausüben.

Nach sechs Jahren als Chairman und mit Erreichen des 70. Lebensjahres hat Dr. Hans- Joachim Körber – wie angekündigt – sein Mandat beendet. Das Board of Directors dankt Dr. Hans-Joachim Körber für die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit und seine Tätigkeit als Chairman sowie James Hogan, der seit 2012 in seiner Funktion als Vice Chairman im Gremium mitgewirkt hat. Darüber hinaus gilt der Dank Johannes Zurnieden, der von 2006 bis 2010 den Vorsitz innehatte und James Rigney, seit 2012 Mitglied des Board of Directors der Air Berlin PLC.

Im neuen Board of Directors der Air Berlin PLC

Henning zur Hausen, General Counsel and Company Secretary bei der Etihad Aviation Group, ist Jurist und ein erfahrener Luftfahrtexperte mit Managementerfahrung bei der Lufthansa AG, Lufthansa Cargo sowie Cargolux Airlines International S.A.

Kevin Knight ist seit 2016 Group Chief Strategy & Planing Officer bei Etihad Airways und ein international ausgewiesener Luftfahrtmanager mit einer über 30-jährigen Branchen-Expertise. Vor seiner Tätigkeit bei Etihad Airways war Kevin Knight in führenden Managementpositionen bei den amerikanischen Fluggesellschaften United Airlines und Northwest tätig.

Dr. Matthias Kloepper war von 2005 bis 2016 Chief Financial Officer der FERI AG und ist aktuell in verschiedenen Aufsichtsratsämtern führender Unternehmen aus Deutschland, Luxemburg und der Schweiz tätig. Zuvor sammelte der promovierte Ökonom unter anderem nationale und internationale Erfahrung als Chief Executive Managing Director der Gesellschaft für Fondsanalyse und bei der Unternehmensberatung Roland Berger.

Thilo Schmidt ist stellvertretender Vorstandsvorsitzender der FASAG (Federal Aviation Security Association of Germany e.V.) und Partner bei der Copernicus Strategic Consulting CSC GmbH. Schmidt war während seiner beruflichen Laufbahn unter anderem als Experte der Bundesregierung bei der ICAO in Montreal tätig und übte den Vorsitz des Management Boards der EASA aus. Darüber hinaus leitete Thilo Schmidt die Abteilung Luftfahrt im Bundesverkehrsministerium. Er unterstützt das Board of Directors mit seinen umfassenden Kompetenzen in der Luftfahrtindustrie.

LTME im Aviation District Dubai South voll einsatzbereit

Lufthansa Technik Middle East (LTME) hat ihren neuen Standort im Aviation District in Dubai South jetzt komplett in Betrieb genommen.

In Anwesenheit Seiner Hoheit Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, dem Präsidenten der zivilen Luftfahrtbehörde von Dubai und Vorsitzender der Emirates Group, Seiner Exzellenz Khalifa Al Zaffin, dem Vorstandsvorsitzenden der Dubai Aviation City Corporation und von Dubai South, und Seiner Exzellenz Günter Rauer, dem Deutschen Generalkonsul in Dubai, wurde der neue Standort am Dienstag, dem 16. Mai 2017 offiziell eingeweiht.

Zuvor fand die erfolgreiche Abnahme des Standortes durch das Deutsche Luftfahrt-Bundesamt und unterschiedliche Kunden aus der Region statt. Während der letzten Wochen wurden bereits diverse Komponenten vor Ort repariert, z.B. Schubumkehrer, Inlet Cowls und Radarkuppeln.

Luftfahrt-Ökosystem soll entstehen

Seine Exzellenz Khalifa Al Zaffin, Vorstandvorsitzender der Dubai Aviation City Corporation sagte: „Es freut uns, einen Global Player wie Lufthansa Technik für den Aviation District gewonnen zu haben. Auf dem 7,2 km² großen Areal bauen wir schrittweise ein Luftfahrt-Ökosystem auf, das mit den Besten der Welt konkurrieren kann, im Sinne der Vision Seiner Hoheit Scheich Mohammeds. Ich bin sicher, dass Lufthansa Technik ein wichtiger Bestandteil innerhalb der Luftfahrt-Landschaft von Dubai South werden wird.“

Ziad Al Hazmi, CEO von Lufthansa Technik Middle East, sagte: „Die offizielle Einweihung unserer neuen Anlage ist ein großer Meilenstein unserer Geschäftsstrategie für diese wichtige Region. Während der vergangenen Wochen haben verschiedene Fluglinien mit Sitz im Mittleren Osten hohes Interesse an unserem neuen Leistungsangebot gezeigt.“ Das Unternehmen ist das erste, das den Betrieb innerhalb der Luftfahrtversorgungskette des Dubai South Aviation District aufnimmt. LTME nimmt eine Schlüsselpräsenz im Aviation District ein und soll es ermöglichen, eine führende Rolle im regionalen MRO-Geschäft einzunehmen.

Als Ergebnis gemeinsamer Beratungen mit Kunden wird das Leistungsangebot von LTME um weitere Komponenten ausgedehnt. Derzeit bietet LTME Dienstleistungen für ARC® (Airframe Related Component), AOG (Aircraft-On-Ground), Fahrwerke und Triebwerke an; außerdem Triebwerkswäsche und einen lokalen Material-Support-Desk. Der Material-Pool wurde erweitert und umfasst nun auch Teile und Komponenten für die Boeing 787, 777 und Airbus A320 und A350. Zusätzlich werden abhängig vom Kundenbedarf Evaluationen im Hinblick auf weitere Leistungen durchgeführt. Der LTME-Standort am Dubai International Airport bleibt weiterhin in Betrieb.

Auf dem Foto, erste Reihe von links nach rechts: Seine Exzellenz Khalifa Al Zaffin, Seine Exzellenz Günter Rauer, Seine Hoheit Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Ziad Al Hazmi.

Flughafenabenteuer für Kids am HAJ

Kinder können am Hannover Airporjetzt noch mehr erleben: Diese Woche eröffnete in der Erlebniswelt am Hannover Airpor auf der Aussichtsterrasse ein Abenteuer-Flughafen im Kleinformat.

Thema der neuen Spielwelt: Vom Hannover Airport direkt an den Badestrand. Spielerisch können die Kinder hier die Stationen einer Flugreise erkunden. Von der Abflugtafel gelangen sie über wackelnde Koffer zur Torsonde – oder auf dem Gepäckweg durch einen X-Ray-Tunnel. Dann wartet schon das Spielflugzeug. An einem Wackeltriebwerk können die Kinder ihre Balance testen. Auf dem Pilotensitz geht es dem Urlaub entgehen. Von dort aus rutschen die Kleinen direkt an den Badestrand mit Palmenschaukel.

Der Mini-HAJ mit den brandneuen Spielgeräten befindet sich auf der Nordseite der Aussichtsterrasse. Der ebenfalls erneuerte Bodenbelag leuchtet in den passenden Farben. Damit alle Landungen am Kid’s Airport weich ausfallen, ist er aus Gummi.

Zur Einweihung nahm ein unabhängiges Expertengremium den Mini-HAJ ausgiebig unter die Lupe: Zwei vierte Klassen der Grundschule Schloß Ricklingen kamen zum Probespielen. Ihr Fazit: Super, dass man hier Spaß und Bewegung hat und dabei auch noch etwas lernen kann.

PC-24 Prototyp P03: Serienstandard auf der EBACE in Genf

Mit dem dritten Prototyp des Pilatus-Jets PC-24 wird gleichzeitig der Serienstandard gezeigt, wenn er auf der diesjährigen European Business Aviation Exhibition (EBACE) in Genf vom 22. bis 24. Mai 2017 für die Öffentlichkeit zu sehen ist.

Am Hauptsitz von Pilatus wurde die PC-24 Serienproduktion kontinuierlich hochgefahren, damit die Auslieferungen der ersten Kundenflugzeuge nach der Zertifizierung fristgerecht erfolgen können. Premiere hat der dritte PC-24, der P03, anlässlich der EBACE 2017 für die Öffentlichkeit. Der Super Versatile Jet mit seinem auffallenden und edel schimmernden Perlglanzeffektfarbkleid und dem Executive-Interieur „Zermatt“ schickt sich an, das Publikum begeistern. Nebst dem PC-24 P03 wird auch ein 1:1 Mock-Up mit dem Interieur „Vail“ ausgestellt sein, erstmals in der flexiblen sechs plus zwei Sitzkonfiguration.

Flüge für die Zulassung und Serienproduktion

Der PC-24 ist der erste Businessjet weltweit, der serienmäßig mit einem Frachttor ausgestattet ist und auf sehr kurzen Pisten sowie auf Naturpisten starten und landen kann. Außerdem verfügt er über eine äußerst geräumige Kabine, deren Interieur den persönlichen Bedürfnissen angepasst werden kann. Die besonders hohe Flexibilität des PC-24 soll ein unglaubliches Maß an Möglichkeiten bieten – ob als Businessjet, Ambulanz-Flugzeug oder für sonstige Spezialmissionen. Das macht ihn zum Super Versatile Jet, einem vielseitig und für individuelle Bedürfnisse einsetzbaren Flugzeug.

Nach dem Erstflug des P03 am 06. März 2017 ist die PC-24 Testflugzeugflotte komplett. Bis anhin wurden gesamthaft 950 Flüge und 1.525 Flugstunden von den drei Prototypen absolviert, aktuell erfolgen weitere Zertifizierungsflüge. Die Zertifizierung des Super Versatile Jets ist für das vierte Quartal 2017 vorgesehen, erste Ablieferungen an Kunden sollen unmittelbar danach erfolgen.

Parallel zu den Zertifizierungsflügen wird am Hauptsitz in Stans bereits mit Hochdruck an den ersten Kundenflugzeugen gearbeitet. Die ersten PC-24 sind im Produktionsstatus schon weit fortgeschritten und das erste Kundenflugzeug hat bereits das Farbschema erhalten.

Derzeit keine Bestellungen mehr möglich

Im Jahr 2014 konnte Pilatus innerhalb von eineinhalb Tagen 84 PC-24 verkaufen. Das Bestellbuch ist aktuell geschlossen und soll 2018 wieder geöffnet werden. Dies sobald die ersten positiven Erfahrungsberichte von PC-24 Betreibern vorliegen. Die definitiven Leistungsdaten des PC-24 wird Pilatus nach Erhalt der Zertifizierung veröffentlichen. Die Daten, welche Pilatus bis jetzt sammeln konnte, zeigen, dass die Leistungen des Super Versatile Jets die Erwartungen übertreffen werden.

Stefan Tschudin folgt als COO am Flughafen Zürich

Stefan Tschudin soll die Nachfolge des Chief Operation Officer (COO) bei der Flughafen Zürich AG, Stefan Conrad, antreten. Tschudin, Leiter Lärm und Verfahren, wird zum 01. Oktober 2017 zum neuen COO und Mitglied der Geschäftsleitung der Flughafenbetreiberin ernannt.

Mitte April 2017 wurde bekannt gegeben, dass Stefan Conrad per 01. November 2017 als CEO die Aktivitäten der Flughafen Zürich AG in Lateinamerika vor Ort führen wird. Aufgrund des Wechsels nach Lateinamerika tritt Conrad per Ende September 2017 aus der Geschäftsleitung der Flughafen Zürich AG aus. Die Suche nach einem Nachfolger als COO und Mitglied der Geschäftsleitung der Flughafen Zürich AG war noch im April gestartet worden.

Die Flughafen Zürich AG freut sich, mit der Ernennung des 49-jährigen Stefan Tschudin einmal mehr einen internen Nachfolger präsentieren zu können. Er tritt die Stelle als COO per 01. Oktober 2017 an. Tschudin trat 2007 als Projektleiter in den Bereich Aviation der Flughafen Zürich AG ein. Er war unter anderem verantwortlich für sämtliche Verfahren rund um das Betriebsreglement des Flughafens Zürich sowie für die aviatischen Teile im Rahmen der Sachplanung Infrastruktur der Luftfahrt (SIL). Aktuell leitet Stefan Tschudin die Abteilung Lärm und Verfahren, welche neben den Flugbetriebsverfahren auch das Schallschutzprogramm und den Anwohnerschutz umfasst.

Stefan Tschudin hat das Studium der Jurisprudenz an der Universität Zürich abgeschlossen. Er startete seine Berufskarriere als Linienpilot bei der Swissair und später SWISS und war anschliessend als Generalsekretär bei einer Pensionskasse tätig. Tschudin ist verheiratet, Vater von drei Kindern und wohnt in der Flughafenregion.

Hamburg – Tallinn im Streckenplan von Nordica Regional Jet

Nordica Regional Jet als neue Fluggesellschaft am Hamburg Airport startet nun nach Tallinn. Nach der Verbindung ab Berlin feierte die estnische Airline ihren Erstflug ab Hamburg nach Tallinn und vergrößert damit das Angebot ins Baltikum.

Tallinn liegt an der estnischen Ostseeküste und lädt zu abwechslungsreichen Städtetrips ein. „In Tallinn trifft die moderne Welt einer Hauptstadt auf eine historische Umgebung; eine lebendige Kulturszene wird durch ein vielfältiges Nachtleben ergänzt“, sagt Dr. Jörgen Kearsley, Leiter Aviation Marketing am Hamburg Airport. „Als Wirtschaftszentrum Estlands ist Tallinn darüber hinaus ein wichtiges Ziel für Geschäftsreisende. Für unsere Passagiere ist die neue Strecke nach Tallinn daher eine gute Bereicherung in unserem Streckennetz.“

Bei der Fluggesellschaft Nordica Regional Jet handelt es sich um ein Tochterunternehmen des 2015 gegründeten Start-Ups Nordica. Seit dem 19. November 2016 kooperiert Nordica mit LOT Polish Airlines, wodurch LOT 49 Prozent an dem Tochterunternehmen Nordica Regional Jet erhielt. Durch diese Kooperation entstehen über die drei wöchentlichen Direktflüge hinaus viele Umsteigeverbindungen ins Baltikum via Warschau an anderen Wochentagen sowie zu weiteren Abflugzeiten.

Nordica Regional Jet fliegt die Strecke von Hamburg nach Tallinn zunächst saisonal vom 16. Mai bis zum 04. Oktober 2017. Die Verbindung wird dreimal wöchentlich dienstags, freitags und sonntags mit Maschinen des Typs CRJ 900 bedient.

Schlafen am Flughafen: GoSleep-Kapseln in Hamburg

Hamburg Airport bietet als erster deutscher Verkehrsflughafen seinen Passagieren die „PODs“ des finnischen Unternehmens GoSleep an. Es handelt sich hierbei um Schlafkapseln, die im Flughafen aufgestellt werden und es den Passagieren ermöglichen, sich fernab des lebhaften Treibens in den Terminals etwas auszuruhen.

Lutz Deubel, Leiter Center Management am Hamburg Airport: „Die GoSleep PODs bieten einen idealen Rückzugsort an belebten Orten wie unserem Flughafen. Unsere Fluggäste können sich in aller Ruhe entspannen und mit neuer Energie ihre Reise antreten.“

Die GoSleep PODs werden den Hamburger Fluggästen zunächst im Rahmen einer Promotion-Aktion im Mai und Juni kostenlos zur Verfügung gestellt. Jeweils freitags und sonntags wird die Aktion von Promotern begleitet, die den Passagieren und Besuchern von Hamburg Airport die PODs vorführen. Die PODs des finnischen Unternehmens sind bereits an Flughäfen auf der ganzen Welt zu finden, zum Beispiel an den Airports von Abu Dhabi, Amsterdam oder Helsinki.

Unternehmenspreis Gesundheit für Flughafen Frankfurt

Die Fraport AG wurde für ihr vorbildliches Gesundheitsmanagement mit dem renommierten Deutschen Unternehmenspreis Gesundheit ausgezeichnet. Die Gesundheit, Leistungsfähigkeit und damit Produktivität der Beschäftigten langfristig zu erhalten, gehörten für den Flughafen zum Fokus des Personalmanagements.

Der Preis des BKK Dachverbandes e.V. in der Kategorie „Handel/Transport/Verkehr“ wurde am gestrigen Mittwoch, dem 17.05.2017, im Rahmen einer feierlichen Verleihung in Berlin an Fraport-Arbeitsdirektor Michael Müller und das Team des Gesundheitsmanagements überreicht. In insgesamt sechs Kategorien zeichnete eine Fachjury aus Vertretern der Arbeitgeberseite, der Gewerkschaften, der Krankenkassen und der Wissenschaft Unternehmen aus, die ihre Aktivitäten nicht nur auf die individuellen Verhaltensweisen der Beschäftigten ausrichten, sondern auch Maßnahmen zur Optimierung der betrieblichen Rahmenbedingungen erfolgreich umsetzen und das betriebliche Gesundheitsmanagement als Bestandteil der Unternehmensstrategie betrachten. „Wir freuen uns, dass unsere Gesundheitsstrategie auf diese Weise von einer hochkarätigen Jury gewürdigt wird. Gerade wegen des hohen Anteils Beschäftigter mit körperlicher Tätigkeit und im Schichtdienst sind zielgruppenspezifische Angebote der richtige Weg“, betont Fraport-Arbeitsdirektor Michael Müller anlässlich der Preisverleihung.

Deutschlands größter Arbeitsplatz Fraport verfolgt den Ansatz, die Arbeit im Unternehmen für die Beschäftigten so wenig belastend wie möglich zu gestalten und ergänzende Angebote zur Gesunderhaltung zu machen. So können Beschäftigte beispielsweise im flughafeneigenen Fitnessstudio Fitpoint für einen geringen Monatsbeitrag an modernen Sportgeräten trainieren. Für ein kostenloses Gesundheitsangebot bietet das Fraport Fitness-Mobil, ein mit Spezialgerät ausgestatteter und umgebauter LKW, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der operativen Bereiche eine mobile Trainingsstätte direkt auf dem Flughafen-Vorfeld.

Darüber hinaus bietet das Gesundheitskonzept der Fraport noch viele regelmäßige oder fortlaufende Aktionen an, die zur Kombination von Beruf und Sport animieren, so etwa die Kampagnen „Mit dem Rad zur Arbeit“ oder „Fit am Arbeitsplatz“. Gesundheitsbezogene Weiterbildungsangebote wie Ernährungsvorträge oder Gesundheitsworkshops dienen zudem als präventive Maßnahmen. „Indem wir die Gesunderhaltung unserer Beschäftigten fördern, leisten wir einen klaren Beitrag zur Erreichung strategischer Unternehmensziele“, erklärt Michael Müller.

Prüfstand für pneumatische Starter bei MTU in Kanada

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Ein Prüfstand für pneumatische Starter mit hohem Durchfluss erweitert die Möglichkeiten beim Service für Triebwerke, Anbaugeräte und Line Replaceable Units (LRUs) der MTU Maintenance Canada.

Für den Kunden bedeutet der Prüfstand für pneumatische Starter, der vor Kurzem installiert und in Betrieb genommen wurde, mehr Leistungen aus einer Hand, schnellere Durchlaufzeiten, verbesserte Logistik und erhöhte Kosteneffizienz. Die neue Prüfanlage erreicht einen Dauerdurchfluss von bis zu 1.500 SCFM (Kubikfuß pro Minute) sowie einen Kurzzeitdurchfluss von 8.000 SCFM, was sie zu einer der weltweit leistungsfähigsten Einrichtungen ihrer Art macht.

Der Prüfstand mit Kompressor, Ölabscheider, Trockeneinrichtung sowie Druckluftbehältern erzeugt Druckluft von hoher Qualität nach ISO 8573-1: 2010 [Klasse 1,2,1] und eignet sich für Starter, wie sie in 25 verschiedenen Triebwerkstypen zum Einsatz kommen, so unter anderem im größten zivilen Antrieb der Welt, dem GE90. Derzeit führt die MTU Maintenance Canada diese Art von Tests an Startern für das CF6-50 und -80, das V2500 sowie das CFM56-7 durch. Demnächst wird der Standort Tests für Starter von GE90-110/-115B- und CF34-8-/-10-Triebwerken neu in sein Programm aufnehmen.

Die MTU Maintenance Canada ist die nordamerikanische Niederlassung im Netzwerk der MTU Maintenance, dem weltweit größten unabhängigen Anbieter von Instandhaltungsdienstleistungen für zivile und militärische Luftfahrtantriebe, und das Kompetenzzentrum der MTU für die Reparatur von Anbaugeräten. Direkt neben dem internationalen Flughafen von Vancouver angesiedelt, bietet das Unternehmen seinen Kunden neben Leistungen auf dem Gebiet der klassischen Instandsetzung und Überholung von Triebwerken und Anbaugeräten auch LRU-Managementlösungen an. Die MTU Maintenance Canada verfügt über eigene Reparatur- und Prüfeinrichtungen für Komponenten von Kraftstoffsystemen, etwa Pumpen, Kraftstoffregler und Stellantriebe, sowie für Pneumatik-Komponenten, wie Ventile und Anlasser; dazu kommen auch Fähigkeiten zur Instandhaltung einer Reihe elektrischer Bauteile und Schalter.

airberlin ab TXL nach Los Angeles – Casting für Flugbegleiter

Mit Los Angeles als neuem Ziel baut airberlin ihre Spitzenposition am Flughafen Berlin-Tegel weiter aus. Drei Mal pro Woche verbindet die Airline die deutsche Hauptstadt ab sofort mit der zweitgrößten Stadt der Vereinigten Staaten.

„Wir gehen mit der neuen Langstrecke von Berlin-Tegel nach Los Angeles den nächsten Schritt bei der strategischen Neuausrichtung der airberlin. Für die internationale Filmindustrie sind beide Standorte von großer Bedeutung. Daher macht es Sinn, die beiden Metropolen miteinander zu verbinden“, sagt airberlin CEO Thomas Winkelmann zum Erstflug AB7022 der Strecke.

Komofort auf den USA-Flügen

Nach Los Angeles startet airberlin nun drei Mal pro Woche um 13:35 Uhr mit einem Airbus A330-200. Gäste an Bord können Komfort in der Business Class bei einem Drei-Gänge-Menü und hochwertigen Getränken und Weinen genießen. Die FullFlat Seats mit mehr als 180 cm Liegefläche versprechen erholsamen Schlaf. Auch in der Economy Class, zum Beispiel auf einem der 46 XL Seats, die 20 Prozent mehr Beinfreiheit bieten, vergeht die Zeit wie im Flug.

Passagiere, die einen Langstreckenflug in der Economy Class mit airberlin gebucht haben, können als schmackhafte Alternative zum regulären Catering bis zwölf Stunden vor Abflug den Restaurantservice airgusto nutzen: Dabei kann aus mehr als 20 Menüs von 17 verschiedenen Szenerestaurants eines gewählt werden. Die Bestellung ist bis zwölf Stunden vor Abflug mithilfe der Buchungsnummer online über iFleat oder über die kostenlose iFleat-App möglich.

Weitere Ziele stehen bevor

Ein weiterer Erstflug folgt Ende Mai von Berlin-Tegel nach San Francisco. Bereits mit Beginn des Sommerflugplans wurde das Angebot ab Berlin-Tegel nach New York (JFK) auf zwei tägliche Flüge ausgebaut. Miami wird seither fünfmal pro Woche ab Berlin-Tegel angeboten. Insgesamt bietet airberlin im aktuellen Sommerflugplan ab Berlin-Tegel 33 Nonstop-Flüge pro Woche zu fünf Zielen in den USA an: New York (JFK), Miami, Chicago sowie neu nach Los Angeles und San Francisco. Alle Flüge in die USA sind optimal in das airberlin Streckennetz eingebunden, so dass viele Anschlussflüge zur Verfügung stehen.

Flugbegleiter-Casting

Der Beruf des Flugbegleiters ist nach wie vor ein Traumjob für viele Schulabgänger. Passend zum nahenden Schuljahresende suchen airberlin und die Luftfahrtgesellschaft Walter (LGW) jetzt Nachwuchs. Gemeinsam laden airberlin und LGW am kommenden Freitag, 19. Mai 2017, interessierte Neueinsteiger und bereits erfahrene Flugbegleiter für die Position des Senior Cabin Crew Member zu einem Casting-Termin in Düsseldorf ein. Die Bewerber absolvieren am Casting-Tag ein Interview auf Englisch, einen kurzen Test des Allgemeinwissens und anschließend ein persönliches Gespräch.

Praktische und kulturelle Kompetenzen

Gesucht werden kontaktfreudige und kommunikationsstarke Bewerber ab 18 Jahren mit abgeschlossener Schulausbildung, deren Herz für die Gastfreundschaft an Bord sowie für die Sicherheit und Zufriedenheit der Passagiere schlägt. Ein hohes Maß an Eigeninitiative, Selbstständigkeit, Flexibilität und Belastbarkeit sind ebenso wichtig wie gute Deutsch- und Englischkenntnisse. Ein freundliches Auftreten und ein gepflegtes Äußeres runden das Bewerberprofil ab.

Erfolgreiche Neueinsteiger werden in einer rund vierwöchigen Schulung in Dortmund auf ihren Einsatz an Bord vorbereitet. Dazu gehört unter anderem das Erlernen der Sicherheitsverfahren an Bord sowie ein Erste-Hilfe-Training. Auch spezielle Schulungen in den Bereichen Service und Verkauf, Kommunikation und interkulturelle Kompetenz gehören zur Ausbildung dazu. Nach dem erfolgreichen Abschluss werden die Flugbegleiter auf Kurzstrecken innerhalb Europas eingesetzt. Nach zwölfmonatiger Flugerfahrung haben die Berufseinsteiger Weiterentwicklungsmöglichkeiten zum Senior Cabin Crew Member. Erfahrene seniorfähige Flugbegleiter können diese Position bereits nach einer kurzen Schulung direkt wahrnehmen.

Bewerber sollten einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mitbringen. Die LGW ist langjähriger Partner von airberlin und betreibt eine junge und moderne Flotte mit Flugzeugen des Typs Bombardier Dash8-Q400. Die LGW verbindet zahlreiche Flughäfen in Europa mit den airberlin Drehkreuzen in Berlin und Düsseldorf. Ort des Castings ist Düsseldorf, Maritim Airport, Maritim-Platz 1, 40474 Düsseldorf. Zeit: Freitag, 19. Mai 2017 von 10:00 bis 18:00 Uhr. Letzter Einlass um 17:00 Uhr.

Ryanair in Rom: Netzwerken mit anderen Airlines

Anschlussflüge über den Flughafen Rom Fiumicino sind nun auch bei Ryanair möglich. Reisende können somit auf ein noch größeres Streckennetz der Airline zugreifen und haben erstmals die Möglichkeit, Ryanair-Anschlussflüge direkt zu buchen und umzusteigen. Beginnend mit zunächst zehn Strecken ab Rom, kann man nun zum Anschlussflug wechseln, ohne erneut einchecken zu müssen. Auch das Gepäck kann einfach bis zum Zielort aufgeben werden. Der Service für Anschlussflüge ist die aktuelle Neuheit im Rahmen des vierten Jahres des „Always Getting Better“-Programms von Ryanair. Erweist sich der Rom-Fiumicino-Testversuch als erfolgreich, werden im Verlauf dieses Jahres noch weitere Angebote für Anschlussflüge im gesamten Streckennetz von Ryanair eingeführt.

Ab sofort können Ryanair-Kunden

  • Anschlussflüge ab Rom Fuimicino online suchen
  • Anschlussflüge auf einer der anfänglich zehn Strecken von und nach Rome Fiumicino buchen (weitere sollen folgen)
  • Verbindungen von und nach Alicante, Barcelona, Bari, Brüssel, Catania, Cpomiso, Malta und Palermo über Rom Fuimicino wählen
  • direkt zu Anschlussflügen umsteigen ohne erneut „an Land zu gehen“
  • Aufgegebenes Gepäck direkt zum Zielort transportieren lassen
  • Eine Buchungsnummer für beide Flugbuchungen erhalten

    Darüber werden Gespräche mit Aer Lingus, Norwegian sowie anderen potenziellen Partnern mit dem Ziel fortgesetzt, noch in diesem Jahr Flugverbindungen mit Drittfluggesellschaften realisieren zu können.

Über 11 Prozent mehr Passagiere in Leipzig/Halle und Dresden

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Die Flughäfen Leipzig/Halle Airport und Dresden International verzeichneten je ein zweistelliges Wachstum bei den Passagierzahlen. Insgesamt wurden 311.087 Fluggäste gezählt, was einem Zuwachs von 12,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Am Flughafen Leipzig/Halle erhöhte sich im April die Zahl der Passagiere im Vergleich zum Vorjahresmonat um 12,8 Prozent und stieg auf 172.658. In den ersten vier Monaten des Jahres wurden insgesamt 562.533 Fluggäste gezählt. Damit stieg das Passagieraufkommen um 7,8 Prozent. Das Frachtaufkommen an Deutschlands zweitgrößtem Luftfrachtdrehkreuz erhöhte sich bis April dieses Jahres auf rund 352.051 Tonnen und wuchs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,6 Prozent.

Am Flughafen Dresden konnte mit 138.429 Fluggästen im April ein Plus in Höhe von 11,6 Prozent ausgewiesen werden. Damit setzt sich das zweistellige Wachstum aus dem März fort. Das Passagieraufkommen von Januar bis April stieg im Vergleich zum Vorjahr um 11,1 Prozent auf 490.185 Fluggäste.

Getragen wird das Wachstum an beiden Flughäfen sowohl von der positiven Entwicklung des Linien- als auch Touristikverkehrs. Dabei verzeichneten nahezu alle angeflogen touristische Ziele eine erhöhte Nachfrage. So erhöhte sich in den ersten vier Monaten dieses Jahres die Zahl der Fluggäste nach Spanien am Flughafen Dresden um mehr als 40 Prozent. Deutliche Zuwächse verzeichneten ebenso die Reiseländer Griechenland und Portugal.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum Januar bis April stieg das Aufkommen nach Ägypten am Flughafen Leipzig/Halle um mehr als 50 Prozent. Deutlich erhöhte sich auch die Zahl der Fluggäste nach Griechenland, Portugal, Marokko, Tunesien, Spanien und Zypern. Weiter unter dem Vorjahresniveau liegt an beiden Standorten das Aufkommen in die Türkei.

Eurowings macht Buchungsaktivitäten flexibler

Eurowings geht speziell auf die wachsende Zahl der Veranstalter-Kunden ein. Im Rahmen des Zukunftsprogramms „MakeMyWay“, das viele innovative Projekte und digitale Services der Fluggesellschaft bündelt, wurde das zielgruppenspezifische Angebot MICE Flex entwickelt. MICE steht für Meetings Incentives Conventions Events und bezeichnet Agenturen oder Organisationen, die sich mit der Durchführung von Tagungen oder Kongressen beschäftigen. Mit MICE Flex reagiert Eurowings auf eine hohe Nachfrage dieser wichtigen Zielgruppe und will darin mehr Komfort und Flexibilität bei deren Reiseplanung bieten.

Angelehnt an die Konditionen des Dynamic Flex genannten Angebots, können registrierte Kunden innerhalb des MICE Flex-Programms tagesaktuelle SMART- und BEST-Tarife buchen und flexible Zusatzoptionen nutzen. So sind kostenfreie Umbuchungen ebenso gewährleistet wie die Möglichkeit zur Stornierung bis einschließlich des geplanten Abflugtages gegen eine Gebühr von 50 Euro pro Person/Strecke. Ein besonders wichtiger Vorteil in diesem Segment ist die kostenfreie Namensänderung. Auf Kurz-und Mittelstreckenflügen können Kunden zudem nach Verfügbarkeit einen Sitzplatz im More Legroom Bereich kostenfrei reservieren.

Das MICE Flex ist bei allen Kurz- und Mittelstreckendestinationen der Eurowings und auf bestimmten Fernstrecken verfügbar. Durch den Zugang von 33 Flugzeugen des Kooperationspartners airberlin wächst Eurowings zurzeit wie keine andere Airline in Europa. Das Streckennetz umfasst 150 Destinationen. Registrierung sowie die Buchung der Tarife sind kostenfrei online möglich.

Mallorca ab Dortmund im Germania-Flugplan

Germania fliegt vom Dortmunder Flughafen nach Palma de Mallorca. Ab Samstag, den 20. Mai, gibt es zusätzlich zu den bestehenden Verbindungen auf die Urlaubsinsel dreimal wöchentlich Flüge mit der deutschen Airline. Reisende können immer montags, mittwochs und samstags mit der grün-weißen Airline in Richtung Mallorca abheben. Tickets soll es bereits ab einem Preis von 59 Euro geben. Zum Sommer 2017 eröffnet die Germania Fluggesellschaft eine Basis in Palma de Mallorca und stationiert damit ein Flugzeug vom Typ Boeing 737-700 am bekannten Flughafen Son Sant Joan.

Die Fluggesellschaft bietet entgegen dem Trend einen Service an Bord aus kostenfreien Snacks, Softdrinks, Zeitschriften und mindestens 20 Kilogramm Freigepäck.

Gruppenbuchung bei der Lufthansa Group per Tool verbessert

Lufthansa Group startete exklusiv für Reiseveranstalter, Ticketgroßhändler (Consolidator) sowie Reisebüros ein integriertes Gruppenbuchungstool. In nur einem Online-Tool können Gruppenreisen ab zehn Personen mit den drei Netzwerk-Airlines in beliebiger Kombination angefragt und mit direkter Bestätigung gebucht werden. Dabei ist es egal, ob es sich um private Reisegruppen, Geschäftsreisegruppen oder touristische Gruppen handelt. Das „Book-a-Group“-Tool, das in 14 Sprachen verfügbar ist, liefert nach der Anfrage ein Angebot in Echtzeit. Die kommerziellen Regelungen für Gruppenreisen sind nochmals verbessert worden und in einem für alle Netzwerk-Airlines gültigen Vertrag vereinheitlicht worden, der mit der Einführung des Lufthansa Group weiten „Book-a-Group“-Tools für Neubuchungen zur Anwendung kommt.

Wesentliche Verbesserung ist beispielsweise die Einführung einer Optionsbuchung: Zukünftig können Buchungen noch innerhalb der letzten 60 Tage vor Abflug 72 Stunden nach Buchung kostenfrei storniert werden. Der Service erfolgt zukünftig nur noch über einen Service-Ansprechpartner statt separater Kontaktpersonen je Airline.

„Mit dem neuen, integrierten ‚Book-a-Group‘-Tool haben wir einen weiteren Schritt bei der Harmonisierung unserer Angebote über alle drei Netzwerk-Airlines umgesetzt“, erläutert Jürgen Siebenrock, Vice President Sales Home Markets & Global Key Account Management Lufthansa Group Airlines. „Damit wird es für unsere Reisemittler noch leichter, Gruppen bei Lufthansa Group anzufragen und zu buchen.“

Buchungsanfragen in Kombination mit weiteren Lufthansa Group Airlines (Brussels Airlines und Eurowings) sowie vielen anderen Lufthansa-Partner-Airlines sind über das „Book-a-Group“-Tool ebenfalls möglich. So können Reisemittler und Reisebüromitarbeiter ihren Kunden ein noch größeres Streckennetz sowie mehr Verfügbarkeiten anbieten. Ein weiteres Plus: Auch nach der Buchung haben die Reiseprofis Zugriff auf alle wichtigen Daten und können Gruppen eigenständig verwalten.

Startbahn 18 West in Frankfurt wird neu beschichtet

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An insgesamt fünf Tagen wird auf der Startbahn 18 West des Flughafens Frankfurt die Asphalt-Deck- und Binderschicht ausgetauscht. Der Austausch der 14 Zentimeter dicken Asphaltoberfläche wurde, wie auf stark befahrenen Autobahnen auch, turnusmäßig aufgrund von Abnutzung und witterungsbedingter Beschädigungen notwendig.

Nach derzeitigem Planungsstand ist die Startbahn 18 während der Instandhaltungsmaßnahme in der Zeit vom 22. bis 24. Mai nur eingeschränkt nutzbar, das heißt, die Piste steht in dieser Zeit nur für sogenannte „Intersection Take-offs“ zur Verfügung. Starts sind dann wegen der um 1.250 Meter verkürzten Piste nur von zweistrahligen Luftfahrzeugen ab dem Taxiweg „S“ möglich. Am 25. und 26. Mai ist die Bahn voll gesperrt. Planmäßig soll die Startbahn 18 wieder ab dem 27. Mai, 05:00 Uhr zur Verfügung stehen.

100 Arbeiter im Schichtbetrieb

Die Maßnahme stellt eine herausfordernde ingenieurtechnische Aufgabe dar: Insgesamt werden in fünf Tagen rund 44.000 Quadratmeter der Oberfläche erneuert, das entspricht in etwa der Größe von fünf Fußballfeldern. Rund 30.000 Tonnen Asphalt, so viel wie etwa 21.500 VW-Golf wiegen, werden im Zuge der Maßnahme bewegt. Auf der Baustelle werden rund 100 Personen im Mehrschichtbetrieb tätig sein. Im Zusammenhang mit dieser Baumaßnahme wird zudem die gesamte Befeuerung – rund 600 Ober- und Unterflurleuchten – der Startbahn 18 West gegen stromsparende und langlebige LED-Leuchten ausgetauscht.

Erstmalig in Deutschland kommen sechs hochmoderne Großfräsen zum Einsatz. Für das Abfräsen der Asphaltschichten arbeiten diese Maschinen mit einer neuen 3D-Steuerungstechnik mit GPS-unterstützer Positionsbestimmung ohne den Einsatz von optischen Vermessungsgeräten. Dadurch können selbst kleinste Unebenheiten mit hoher Genauigkeit abgefräst werden. Ein solch anspruchsvolles Projekt bedarf einer intensiven und langfristigen Vorbereitung. So wurde bereits bei der saisonalen Vorplanung das Vorhaben entsprechend berücksichtigt und ein Zeitraum identifiziert, in dem das Flugaufkommen niedriger als in den vorherigen und nachfolgenden Wochen des Sommerflugplans ist. Gemeinsam mit den Airlines, zuständigen Behörden sowie der Deutschen Flugsicherung GmbH (DFS) wurden der Flugplan und die operationellen Abläufe intensiv für diese Phase vorgeplant.

Unwägbarkeiten bei Bahnerneuerung

Trotz der intensiven Vorausplanung kann die geänderte Bahnnutzung während der Instandhaltungsmaßnahme auch zu Verspätungen im Flugbetrieb und vereinzelten Flugstreichungen führen. Fluggäste werden daher gebeten, sich vor der Anreise auf den Onlineportalen des Flughafens oder der entsprechenden Airline über den Status des Flugs zu informieren und entsprechend mehr Zeit einzuplanen. Für die Dauer der Instandhaltungsmaßnahme wird Fraport eine Aussetzung der Lärmpausen beim Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung (HMWEVL) beantragen, da für die Umsetzung der Lärmpausen die volle Verfügbarkeit der vorhandenen Pisten Voraussetzung ist.

INNOspace Masters bringt neue High-Tech-Ideen hervor

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Gefolgt sind dem INNOspace Masters-Aufruf, zukunftsweisende Ideen für die Raumfahrt einzureichen, mehr als 140 Teilnehmer aus Unternehmen, Start-Ups, Universitäten und Forschungseinrichtungen in zehn europäischen Ländern. Fragen wie: „Wie können die Entwicklung und die Produktion von Satelliten, Nutzlasten und Trägersystemen verbessert werden?“ galt es beim zweiten INNOspace Masters Wettbewerb des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zu beantworten. Von den 66 Projektvorschlägen haben es neun Entwürfe bis in die Endrunde des Ideenwettbewerbs geschafft. Die Gewinner in den drei Kategorien des Wettbewerbs überzeugten mit ihren Lösungen für neuartige Energiespeicher für Satelliten, Produktionstechniken im Baukastenprinzip und einer Technologie, welche die Zubereitung frischer Backwaren im Weltraum ermöglicht.

Ideenwettbewerb INNOspace Masters

Veranstalter des INNOspace Masters ist das DLR Raumfahrtmanagement im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Der Wettbewerb ist Teil der Initiative INNOspace, die seit 2013 Innovationen und Technologietransfers zwischen Raumfahrt und raumfahrtfremden Industriezweigen fördert. Partner des Wettbewerbs sind die ESA Business Incubation Centres (BIC) Bavaria und Darmstadt sowie der Raumfahrtkonzern Airbus Defence and Space. Organisiert wird der INNOspace Masters durch die Anwendungszentrum GmbH Oberpfaffenhofen (AZO), die auch den Copernicus Masters und den European Satellite Navigation Competition (ESNC) ausrichtet.

Überreicht wurden die Preise im Rahmen der INNOspace Masters Konferenz am 17. Mai 2017 von der Bundeswirtschaftsministerin und Beauftragten der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt, Brigitte Zypries, in Berlin.

Digitalisierung verschmilzt Branchen

„Space 4.0, Industrie 4.0 und Digitalisierung sind drei zentrale und eng miteinander verbundene Zukunftstrends der Raumfahrt, für die wir Innovationen und Ideen brauchen“, betonte Zypries. „Damit diese Ideen und Innovationen entstehen, benötigen wir einen intensiveren Austausch zwischen den verschiedenen Wirtschafts- und Technologiebereichen. Der Ideenwettbewerb INNOspace Masters beflügelt genau das und zeigt beeindruckende Lösungsvorschläge für neue Technologien und Verfahren.“ Eröffnet wurde die Preisverleihung von Dr. Gerd Gruppe, Vorstand des DLR Raumfahrtmanagements.

„Mit dem Wettbewerb haben wir im DLR Raumfahrtmanagement die Suche nach neuen Konzepten und Lösungen aus anderen Branchen für die Raumfahrt aufgenommen“, unterstrich Dr. Gruppe. „In jeder der drei Wettbewerbskategorien mussten sich die Teilnehmer einer Experten-Jury stellen. Die vielen guten Ideen haben uns die Auswahl der Gewinner schwer gemacht. Dieser Wettbewerb zeigt, dass Raumfahrt eine hochinnovative Industrie ist.“

Karbonfasern als Energiespeicher für Satelliten

Das Projekt „Wall#E“ vom Institut für Raumfahrtsysteme der TU Braunschweig überzeugte die Jury der „DLR Raumfahrtmanagement-Challenge“, die sich auf die Forschungs- und Entwicklungsphase konzentriert. „Wall#E“ ist gleichzeitig der Gesamtgewinner des INNOspace Masters 2017.

Strukturen aus Karbonfasern sollen in die tragenden Strukturen von Satelliten und Raumfahrzeugen integriert und mit neuartigen Feststoffbatterie-Materialien ausgestattet werden. Hierdurch würden Masse und Volumen eingespart, wodurch sich die Entwicklungs- und Startkosten für die Missionen reduzieren. Langfristig könnte die neue Technologie auch für Trägerraketensysteme, Raumstationen und Baukonstruktionen auf der Erde Anwendung finden.

Satellitenproduktion in Industrie 4.0

Gewinner der „Airbus Defence and Space-Challenge“, in der Vorschläge für bereits einsatzfähige Lösungen eingereicht werden können, ist das Projekt „MSP“ (Modulare MikrosSatellitenProduktion). In der Raumfahrt werden zunehmend Megakonstellationen und Formationen von Kleinstsatelliten eingesetzt. Um die aufkommende Massenproduktion im Sinne der Industrie 4.0 umsetzen zu können, hat das Zentrum für Telematik e.V. in Würzburg neue Methoden und Werkzeuge für die Produktion von Satelliten in die Raumfahrt transferiert. Dabei wird die Produktion der Elektronik modular, also im Baukastenprinzip, aufgebaut und standardisiert werden. Schwerpunkt bei dem Projekt ist die zukünftige Zusammenarbeit von Mensch und Roboter.

Backwaren für Besatzung der ISS

Frische Brötchen für die Astronauten: Mit dieser Idee hat die Bake in Space GmbH aus Bremen die Kategorie der „ESA BIC Startup-Challenge“ gewonnen, die nach konkreten Geschäftsideen für Start-ups suchte. Zu diesem Zweck wird ein weltraumqualifizierter Ofen zum Backen einer für die Weltraumumgebung geeigneten Teigmischung gebaut. Frisches Essen im Weltraum herstellen zu können steigert die Lebensqualität und das Wohlbefinden der Menschen, die für längere Zeit im Weltall leben und arbeiten müssen, etwa an Bord der Internationalen Raumstation ISS. Besonders interessant ist diese Versorgung mit frischen Lebensmitteln auch im Hinblick auf die Langzeitmissionen von morgen, wie etwa einen Flug zum Mars.

Nordica hebt von Berlin nach Tallinn ab

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Berlin-Tegel – Tallinn steht ab sofort im Flugplan der estnischen Gesellschaft Nordica. Die Flüge in die Hauptstadt von Estland starten zweimal wöchentlich ab Tegel. Flugtage sind Mittwoch und Samstag. In der Hochsaison wird die Strecke bis zu viermal wöchentlich geflogen. Die Flugzeit beträgt etwa 01:45 Stunden.

Mittelalterliches Kleinod

Tallinn, das bis 1918 als Hansestadt Reval bekannt war, gehörte im Mittelalter zu den am besten befestigten Städten an der Ostsee. Heute gilt die historische Altstadt als ein sehr gut erhaltenes Beispiel für eine mittelalterliche nordeuropäische Handelsstadt. 1997 wurde die Altstadt Tallinns mit ihren beeindruckenden Stadtmauern und Türmen zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Die Stadt am Finnischen Meerbusen liegt rund 70 Kilometer Luftlinie von der finnischen Hauptstadt Helsinki entfernt. Fähren verbinden beide Hauptstädte miteinander, die schnellste in rund 95 Minuten.

Nordica mit LOT-Buchungsnummer

Nordica hat ihren Sitz in Tallinn. Im September 2015 wurde sie unter dem Namen Nordic Aviation gegründet, um das baltische Land besser an das internationale Luftverkehrsnetz anzubinden. Nordica nutzt die Buchungsplattform der LOT Polish Airlines, daher werden alle Nordica-Flüge als LOT Polish Airlines-Flüge (LO8xxx) angezeigt.

Auf dem Bild: Von Tegel nach Tallinn – Die estnische Fluggesellschaft Nordica fliegt seit 17. Mai 2017 von Berlin-Tegel nach Tallinn. V.l.n.r.: Mathieu Laurent (Nordica, Flight Officer), Heile Gavrila (Nordica, Flight attendant), Jana Friedrich (Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Aviation Marketing), Urmas Haljaste (Nordica, Captain), Jana Olumets (Nordica, Senior Cabin Crew Member).

Condor wieder als beliebte Airline bewertet

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Condor wurde wieder zur Airline mit den zufriedensten Kunden in Deutschland gewählt und kann den Titel „Beliebteste Airline der Deutschen“ für sich reklamieren. Im Rahmen der Umfrage setzte sich der traditionsreiche Ferienflieger gegen acht weitere Wettbewerber, darunter Lufthansa, Eurowings und Ryanair durch. Durchgeführt wurde die Umfrage nach 2012 und 2015 zum dritten Mal vom Deutschen Institut für Service Qualität (DISQ). Für die Vergabe der Auszeichnung wurden im Januar und Februar 2017 insgesamt 1.039 Personen, die in den letzten zwölf Monaten mindestens eine Flugreise unternommen hatten, online befragt.

„Wir fühlen uns sehr geehrt, trotz der starken Konkurrenz schon zum dritten Mal diese Auszeichnung zu erhalten“, so Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Geschäftsführung von Condor. „Das Urteil der Kunden ist uns immens wichtig, denn um sie dreht sich unsere tägliche Arbeit. Wir möchten, dass für Condor Gäste der Urlaub bereits beim Betreten des Flugzeuges beginnt. Umso schöner ist es, wenn das anerkannt wird und unsere Fluggäste mit Service, Zuverlässigkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis zufrieden sind. Gleichzeitig möchte ich all unseren Mitarbeitern danken, die einen wesentlichen Anteil an diesem Erfolg haben.“

Die Teilnehmer der Umfrage äußerten sich zu Zuverlässigkeit und Sicherheit, Preis-Leistungs-Verhältnis, Service, Flugangebot, Ärgernissen und ob sie die Airline weiterempfehlen würden. Aus allen Antworten leitete das DISQ die Kundenzufriedenheit mit der jeweiligen Airline ab. Mit insgesamt 73,4 Punkten behauptete Condor den ersten Platz. Bereits vor der Wahl zur beliebtesten Airline konnte Condor mit Auszeichnungen aufwarten.

Flughafen München heute Bayerns Tor zur Welt

Münchens Tor zur Welt hat sich am neuen Standort seit 25 Jahren zu Bayerns Tor zur Welt weiterentwickelt. Als „Juwel“ in der bayerischen Infrastruktur bezeichnete der Aufsichtsratsvorsitzende der Flughafen München GmbH (FMG), Bayerns Finanzminister Dr. Markus Söder, den Münchner Airport in seiner Rede zum Festakt in der Allerheiligen-Hofkirche der Münchner Residenz.

Zugleich hat der Flughafen erheblich dazu beigetragen, dass sich die Wirtschaft im Freistaat so hervorragend entwickeln konnte. „Damit der Flughafenauch in 25 Jahren dieser Rolle gerecht wird, müssen wir jetzt die Voraussetzungen schaffen und die Infrastruktur anpassen. Der Flughafen München braucht die dritte Start- und Landebahn“, erklärte Söder (3 v.l.).

Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh (3 v.r.) betonte in seiner Ansprache, dass die Erfolgsgeschichte des Münchner Flughafens nicht zuletzt das Ergebnis eines überzeugenden Teamworks sei. Kerkloh: „Deshalb bin ich mit Blick auf das nächste Vierteljahrhundert nicht bange. Solange es uns gelingt, diesen besonderen Münchner Spirit zu pflegen, werden wir mit dem Flughafen München auch in Zukunft eine exzellente Visitenkarte für den Freistaat Bayern und einen zuverlässigen Motor für Konjunktur und Beschäftigung haben.“ Auf dem Foto: Umrahmt von zwei Mitarbeiterinnen aus den Passagierdiensten der FMG präsentierten sich dem Fotografen neben den beiden Rednern auch Andrea Gebbeken und Thomas Weyer aus der FMG-Geschäftsführung.

Feuerwehr des Leipzig/Halle Airport hautnah erlebbar

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Feuerwehrfans können bald etwas Besonderes erleben: Der Besucherservice des Flughafens Leipzig/Halle bietet am 03. Juni um 17:00 Uhr eine spezielle Besichtigungstour der Flughafenfeuerwehr an. Bei der zweistündigen Tour können Gäste eine Löschvorführung im Feuerwehrausbildungszentrum Fire Training live erleben und einen Blick hinter die Kulissen der Werkfeuerwehr des Flughafens Leipzig/Halle werfen. Dabei erfahren sie viel Wissenswertes über das Geschehen am Flughafen und die speziellen Anforderungen an die Werkfeuerwehr. Die Tour startet am Schalter Flughafenführungen im zentralen Check-in-Bereich. Anschließend geht es mit dem Bus zum Fire-Training.

Während der Fahrt gewährt eine Fotoshow unterhaltsame Einblicke in die Geschichte der Flughafenfeuerwehr und veranschaulicht die Einsätze und den Dienst vergangener Jahre. Auf dem Gelände des Fire-Training angekommen, können sich die Gäste umfassend über den aktuellen Alltag der Flughafenfeuerwehr informieren und den Boeing-747-Brandsimulator besichtigen. Wissenswertes rund um Feuerwehrtechnik, Einsatztaktik und Übungsanlagen wird vor Ort anschaulich erläutert. Bei der anschließenden Löschvorführung kann ein modernes Flugfeldlöschfahrzeug vom Typ Panther in Aktion beobachtet werden. Zum Abschluss besichtigen die Gäste die Atemschutzübungsanlage.

Die Fire-Training-live-Tour startet am 03. Juni um 17:00 Uhr und kann zum Preis von 35 Euro und kann online beim Flughafen gebucht werden. Für die Teilnahme an einer der Touren sind eine Voranmeldung sowie das Mitführen des Personalausweises (Personen ab 16 Jahre) erforderlich. Das Mindestalter beträgt 12 Jahre. Der Besucherservice ist telefonisch unter 0341-2241414 (montags bis sonntags 09:00 bis 17:00 Uhr) erreichbar.

Bombenentschärfung: Geringe Auswirkungen auf Flugverkehr

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Fliegerbombe in Köln-Gremberghoven gefunden: Wegen der Entschärfung der Bombe am heutigen Nachmittag sind am Köln Bonn Airport zwischenzeitlich Starts und Landungen nur eingeschränkt möglich. Nach Angaben der Deutschen Flugsicherung (DFS) ist während der Entschärfung aber nur mit Verzögerungen im Flugbetrieb in geringem Umfang zu rechnen. Auf den regulären Betrieb in den Terminals hat dies keine Auswirkungen. S-Bahnen und Fernzüge, die auf der Strecke zwischen Köln und Troisdorf fahren, werden ab Beginn der Entschärfung gestoppt.

Wer den Airport im Zeitraum der Entschärfung mit der Bahn erreichen möchte, sollte sich bei der Deutschen Bahn über seine Verbindung zu informieren.

Boeing 737 MAX an erste Airline übergeben

Boeing hat das erste Flugzeug des neuen Typs 737 MAX ausgeliefert. Die 737 MAX 8 wurde in Seattle an Malindo Air übergeben.

Die Airline aus Malaysien flottet sie als erste in den kommerziellen Flugdienst ein. Alle 737 MAX kommen mit dem Boeing Sky Interior, modernen Space Bins und Bordbeleuchtung durch LED. 3.700 Flugzeuge hat der US-Hersteller schon für die Familie laut eigenen Angaben in den Auftragsbüchern.

Low Cost-Flieger: Zunehmend auch auf Langstrecken

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Eurowings dominiert, Ryanair und Easyjet wachsen stark und zunehmend rücken die großen Flughäfen ins Visier der Billigflieger in Deutschland. Dabei verschärft sich der Wettbewerb zunehmend und ein Rekordangebot günstiger Flugverbindungen drückt die Ticketpreise nach unten.

Diese Ergebnisse stehen im nun erschienenen „Low Cost Monitor 1/2017″ des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Der Bericht wird seit 2006 jeweils im Frühling und Herbst veröffentlicht. Die vom DLR im Low Cost Monitor betrachteten Fluggesellschaften werden nicht aufgrund ihres Geschäftsmodells identifiziert, sondern sind solche, die eine hohe Anzahl von Angeboten im Niedrigpreissegment des Gesamtmarktes aufweisen.

Typisch für das Low Cost-Segment bleiben die niedrigen Preise, ihre generelle Verfügbarkeit und die in Abhängigkeit von der Vorausbuchungsdauer große Spreizung zwischen dem billigsten und dem teuersten Preisangebot auf einer Strecke. Die genannten Ergebnisse der Studie basieren auf Daten einer Referenzwoche im Januar 2017. airberlin, bis vor einem Jahr im Low Cost Monitor berücksichtigt, wird aufgrund der strukturellen Veränderungen in der Studie nicht mehr betrachtet.

So viele günstige Flugverbindungen wie nie

„Das Streckennetz der Low Cost Carrier erreicht mit 518 unterschiedlichen Strecken ab Deutschland in einem Winterhalbjahr einen neuen Höchstwert“, sagt Dr. Peter Berster vom DLR-Institut für Flughafenwesen und Luftverkehr in Köln. „Am stärksten erweitert Ryanair das Streckennetz mit zusätzlichen 35 Verbindungen, einem Plus von 25 Prozent. Auch Easyjet legt zu und fliegt sieben neue Ziele an.“

Dominierend, wenn auch ohne Wachstum zum Vorjahr, bleibt die Eurowings/Germanwings, die im Winter 2017 über das größte Angebot an Low Cost-Flügen in und ab Deutschland mit mehr als 50 Prozent Marktanteil verfügt. Dahinter folgt Ryanair mit einem Anteil von 21,5 Prozent und Easyjet mit elf Prozent. „Allein Ryanair steigert das Angebot um ein Fünftel und bietet rund 150 Flüge mehr an als noch im Vorjahr“, so Studienleiter Berster. Gesellschaften wie Transavia und Norwegian verdoppeln ihr Angebot sogar. Über 23 Prozent aller Flüge ab Deutschland sind Low Cost Verbindungen.

Ticketpreise fallen weiter

Ein weiter niedriger Ölpreis und der sich verschärfende Wettbewerb mit zunehmender Konkurrenz auf gleichen Strecken lässt die durchschnittlichen Bruttopreise der Low Cost Carrier für einen einfachen Flug auf einen Bereich von 44 bis 105 Euro sinken. Im Vorjahr lag diese Spannweite noch bei 64 bis 107 Euro. Ryanair und Wizz haben trotz verstärkter Präsenz an Großflughäfen die Preise gegenüber dem letzten Jahr gesenkt und den Trend fallender Ticketpreise gestärkt“, so Berster.

Spanien und Osteuropa immer beliebter

Mit knapp 30 Prozent sind innerdeutsche Low Cost Flüge am beliebtesten, obwohl es hier nur knapp ein Zehntel aller Strecken gibt. „Dagegen entfallen 16 Prozent und damit 85 Strecken ab Deutschland auf das immer beliebtere Reiseziel Spanien“, so Berster. „Ein Zuwachs von 20 Prozent gegenüber dem Winter 2016.“ Daneben werden osteuropäische Länder wie Rumänien, Ungarn oder Bulgarien zunehmend häufiger angeflogen. Durch die Langstreckenangebote von Eurowings haben auch die USA, Thailand oder Mittelamerika weiter an Bedeutung gewonnen.

Große Flughäfen rücken ins Visier

Die meisten Low Cost-Angebote in Deutschland gibt es im Winter 2017 in Berlin-Schönefeld, Düsseldorf, Hamburg und Köln/Bonn. Berlin-Schönefeld verzeichnet dabei mit über 30 Prozent die höchste Steigerung, was hauptsächlich auf Ryanair und Easyjet zurückzuführen ist. Um 23 Prozent steigt der Anteil in Hamburg, unter anderem aufgrund der Expansion von Ryanair. Aber auch Germanwings, Easyjet und Norwegian bauen ihre Angebote dort aus und Wizz kommt neu hinzu.

Auch an Deutschlands größtem Flughafen Frankfurt gewinnt der Low Cost Verkehr langsam an Bedeutung, allerdings mit einem Anteil von einem Prozent am Frankfurter Gesamtflugaufkommen auf noch sehr geringem Niveau. „Dies wird sich zukünftig weiter ändern“, erklärt Berster. „Denn Ryanair plant Frankfurt ab Herbst 2017 mit über 20 Flugzielen zu bedienen.“ Aktuell hat Ryanair einen Anteil von fünf Prozent am gesamtdeutschen Flugverkehr, der sich damit weiter steigern dürfte. Auch Eurowings hat große Pläne mit einer eigenen Basis in Frankfurt ab 2018, nachdem in diesem Jahr bereits eine Basis am Flughafen München entstanden ist.

Low Cost Carrier in Europa

Größte europäische Low Cost-Fluggesellschaft ist weiterhin Ryanair mit mehr als 11.000 Starts im Januar 2017. „Die irische Fluglinie konnte ihr Angebot gegenüber dem Vorjahr europaweit noch einmal um mehr als zehn Prozent steigern, wobei das Streckennetz sogar um mehr als 18 Prozent gewachsen ist“, erklärt Berster. „Dabei hat der Ausbau in Deutschland einen gewichtigen Anteil.“

Das Land mit dem größten Billigflugangebot bleibt Großbritannien mit über 9.000 Starts pro Woche. Dabei umfasst das Netz dieses Landes im Winter 2017 mehr als 1.000 Strecken zu europäischen und inländischen Zielen. Mittlerweile gibt es dabei knapp 800 Verbindungen, bei denen zwei und knapp 100 Verbindungen, bei denen mehr als zwei Gesellschaften im Wettbewerb stehen. Bald ein Drittel aller Flüge in Europa gehören bereits zum Low Cost Segment.

Billigflüge auf der Langstrecke gewinnen zuletzt deutlich an Bedeutung. Während seit 2013 bereits Norwegian Flüge in die USA und nach Asien mit der modernen Boeing 787 ab Kopenhagen, Oslo oder Stockholm anbietet, gibt es diese mittlerweile auch ab London, Paris oder Barcelona. Zudem bietet Eurowings seit Ende 2015 Low Cost Langstrecken nach Asien und Amerika ab Köln/Bonn an und hat die Anzahl der Abflüge in diesem Frühjahr gegenüber dem letzten Jahr deutlich erhöht. Insgesamt gibt es bereits 92 interkontinentale Low Cost Flüge pro Woche ab Europa gegenüber 55 im Vorjahr.

Qualifizierte Carrier: Bei Luftfracht immer wichtiger

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Qualitätsmanagement spielt auch im Logistikbereich eine immer größere Rolle. Auch für Unternehmen der Luftfracht gilt: Qualitätsstandards schaffen Vorteile gegenüber dem Wettbewerb. Die Anzahl an Standards, Kennzeichnungen und Zertifizierungen ist jedoch beinahe unübersichtlich groß.

Einen Überblick verschaffte Wolfgang Engel, Leiter des Competence Center Logistics (CCL) der DQS GmbH, bei einer Veranstaltung des Aircargo Club Deutschlands in Frankfurt am Main. Die Angebote an Zertifizierungen auf dem deutschen Markt, die zum Teil auch noch stark ineinander verzahnt sind, seien enorm vielfältig.

Zertifikate: Externe Qualitätsnachweise

Nimmt man beispielsweise die Zertifizierung der Sicherheit einer Lieferkette, so kommen da eine Reihe an unterschiedlichen Normen zusammen, nach denen zertifiziert werden kann: Neben einem gezielten Qualitäts- (ISO 9001) und Umweltmanagement (ISO 14001) gehören dazu auch die Zugangskontrolle (ISO 28001/TAPA) sowie vertrauenswürdige IT-Systeme (ISO 27001). Darüber hinaus muss die Einhaltung der europäischen Good Distribution Practice (GDP)-Richtlinie für pharmazeutische Produkte nachgewiesen werden und Chemielogistiker müssen sich an den Safety & Quality Assessment System (SQAS)-Standard halten.

„Zertifizierungen sind ein externer Qualitätsnachweis, der dazu beiträgt, dass die deutsche Transportbranche transparenter und sicherer wird. Damit erhöhen sie nicht nur das Vertrauen des Auftraggebers in den Frachtführer, sondern auch das Vertrauen des Fahrers bzw. Mitarbeiters in den zukünftigen Arbeitgeber“, sagt Wolfgang Engel vom Competence Center Logistics der DQS GmbH, auf der ACD-Veranstaltung. Auch für die Luftfrachtbranche wird Qualitätsmanagement immer wichtiger werden, wollen Logistikunternehmen – heute nur mit hochwertigen und sicheren Leistungen – langfristig am Markt bestehen.

Qualified Carrier für rechtliche Verlässlichkeit

Der sogenannte „Qualified Carrier“ ist speziell im Frachtbereich eine weitere wichtige Zertifizierung. Mit diesem Gütesiegel können Transportunternehmer beweisen, dass sie rechtliche, wirtschaftliche und soziale Rahmenbedingungen ihres Geschäfts meistern und sich somit von ihren Wettbewerbern abheben. Das Bewertungssystem beinhaltet mehr als 40 Leistungskriterien, die etwa von branchenerfahrenen Auditoren der DQS GmbH geprüft werden können. Zum Kriterienkatalog gehören unter anderem kalkulatorische Grundlagen, Vorgehen bei Unfällen, unternehmerische Zukunftsplanung, Umgang mit vorgeschriebenen Schulungen sowie die Einhaltung gesetzlicher Versicherungs- und Sozialstandards.

Eine Lösung, um bei der Fülle von Zertifizierungen den Überblick zu behalten und sich professionell aufzustellen, bieten integrierte Managementsysteme. Darin werden alle Managementthemen, wie beispielsweise Umweltmanagement, Supply Chain Security, IT Sicherheit und vieles mehr, in einer einheitlichen Struktur zusammengefasst. Damit wird der gesamte Zertifizierungsprozess übersichtlicher, schlanker und professioneller.