Start Blog Seite 212

Ryanair zieht Basis in Memmingen vor

Ungewöhnlich hohe Buchungen aus dem deutschsprachigen Raum führten zur Entscheidung der irischen Fluggesellschaft Ryanair, schon am 05. September statt wie ursprünglich angekündigt Ende Oktober eine Maschine in Memmingen zu stationieren.

Mit Eröffnung dieser neuen Basis der Airline am Flughafen Memmingen sollen dann sofort sieben neue Routen geflogen werden. Airport-Geschäftsführer Ralf Schmid sieht in dieser überraschenden Entwicklung ein positives Zeichen. In Memmingen baut Ryanair, seit 2009 dort aktiv, sein Angebot damit noch einmal deutlich aus. „Der vorgezogene Start beschert uns nochmal zusätzlich 30.000 Passagiere in diesem Jahr“, betont Ralf Schmid. Das würde auch bedeuten, dass das prognostizierte Fluggastaufkommen am Flughafen Memmingen von 1,1 Millionen für 2017 auf jeden Fall übertroffen werde.

So führt eine der sieben neuen Ryanair-Strecken erstmals in die polnische Hauptstadt Warschau, weitere nach Sevilla im Süden Spaniens, ins marokkanische Fes und nach Thessaloniki in Griechenland. Darüber hinaus stehen ab 5. September nun die schwedische Hauptstadt Stockholm, Lviv in der Ukraine und Oradea im Westen Rumäniens auf dem Memminger Flugplan. Obendrein wird die beliebte Verbindung nach Palma de Mallorca zukünftig ganzjährig angeboten. Insgesamt bietet Ryanair dann 17 Ziele ab und nach Memmingen an.

Flughafen Heringsdorf bereit für mehr Passagiere

Traditionelle Saisonauftaktfeier mit Wirtschaftsminister Harry Glawe auf dem Heringsdorfer Flughafen. Der Wirtschaftsminister nutze das Treffen am Sonnabend, um die mit Unterstützung des Landes neu angeschafften Vorfeldmaschinen sowie die Feuerwehr und die umgesetzten Investitionsmaßnahmen im Linienbetrieb in Augenschein zu nehmen.

„Der Flughafen hat sich gut entwickelt. Er ist ein wichtiger Faktor für die Tourismus- und Wirtschaftsregion Insel Usedom und Vorpommern“, sagte der Wirtschaftsminister. „Wir haben noch deutliches Potenzial für mehr ausländischen Gäste in Mecklenburg-Vorpommern. Insofern ist es gut, wenn wir die Möglichkeiten der Erreichbarkeit der Gäste für unser Land auch weiter verbessern.“

„Der Saisonauftakt mit unseren Mitstreitern in der Region aus der Tourismusbranche, Politik und Verwaltung ist immer eine gute Gelegenheit, über die neuesten Entwicklungen und Zukunftschancen bezüglich des Flughafens Heringsdorf ins Gespräch zu kommen. Auch in diesem Jahr haben wir einige Abläufe neu gestaltet, verbessert und uns viel vorgenommen“, betonten Flughafengeschäftsführer Dirk Zabel und Aufsichtsratsvorsitzender Norbert Raulin.

Airport Heringsdorf erhält Wachstumsimpulse

„Mit der erfolgten Anpassung der Sicherheitstechnik an die geltenden Standards und den weiteren noch anstehenden Maßnahmen zur Kapazitätserweiterung des Flughafens Heringsdorf werden wichtige Voraussetzungen für die weitere Entwicklung des internationalen Tourismus in der Region und somit auch für den Erhalt bestehender und die Ansiedlung neuer Betriebe geschaffen.“ So haben sich seit Saisonstart am 08. April schon die neue 18-stufige Passagiertreppe, die Ground Power Unit, eine Bodenstromversorgung für Flugzeuge, ein Elektrokleinschlepper für Bodengeräte und Gepäckhänger sowie eine Gepäckförderanlage zur Verladung in Luftfahrzeuge bestens bewährt. Die Verbesserungsmaßnahmen am Inselairport unterstützte das Wirtschaftsministerium mit einem Zuschuss von 1,15 Millionen Euro. Die Gesaminvestitionen beliefen sich auf 1,54 Millionen Euro.

Der Linienverkehr startete in Heringsdorf am 08. April mit den Eurowings-Linien aus Düsseldorf und Stuttgart und am 15. April mit der Lufthansa aus Frankfurt am Main. Ab dem 26. Mai wird wöchentlich wieder mit der Austrian Airlines Linz in Österreich angeflogen, ab dem 4. Juni kommen mit der SkyWork Airlines auch wieder die Schweizer Urlauber aus Bern und Basel. Im Spätsommer ab dem 02. September folgt die Germania mit einem Flugangebot aus Dortmund, das von Usedom aus zum direkten Weiterflug nach Palma de Mallorca genutzt werden kann. Im vergangenen Jahr nutzten insgesamt 42.160 Fluggäste den Heringsdorfer Flughafen, davon 22.497 Linienflugpassagiere.

Die Insel Usedom konnte 2016 nach Angaben des Statistischen Amtes 1.08 Millionen Ankünfte (plus 6,3 Prozent) und 5,36 Millionen Übernachtungen verzeichnen (plus 4,7 Prozent). Sie kann damit an den positiven Trend des Vorjahres (Ankünfte plus 5,5 Prozent; Übernachtungen plus 2,8 Prozent) anknüpfen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag mit 4,9 Nächten über dem Landesschnitt von 4,0 Nächten.

Rekord bei Übernachtungen

Mecklenburg-Vorpommern hat im Gesamtjahr 2016 einen Übernachtungsrekord erzielt. Im vergangenen Jahr sind nach Angaben des Statistischen Amtes 30,3 Millionen Übernachtungen registriert worden. Im Vergleich zum Vorjahr (29,5 Millionen Übernachtungen) ist das ein Zuwachs um 2,8 Prozent. Auch die Anzahl der Gästeankünfte liegt mit 7,6 Millionen und einem Zuwachs von 2,3 Prozent deutlich über dem Vorjahresergebnis.

Auf dem Bild: Wirtschaftsminister Harry Glawe, Aufsichtsratsvorsitzender Norbert Raulin (re.) und Flughafengeschäftsführer Dirk Zabel (li.) beobachteten den Abflug des Airbusses nach Düsseldorf vom Flughafentower. Kurz zuvor hatte die Maschine 90 Urlauber auf die Insel gebracht; Wirtschaftsminister Harry Glawe ließ es sich nehmen, mit der neuen Feuerwehr eine „Spritztour“ auf der Landebahn zu unternehmen; (v.l. Flughafenchef Dirk Zabel, Aufsichtsratsvorsitzender Norbert Raulin, Thomas Fischer vom Flughafen und Wirtschaftsminister Harry Glawe).

Flug nach Orlando Schauplatz von live-Konferenz

0

Lufthansa und SAP in einer Technologie-Konferenz in 10.000 Metern Höhe. Themen wie künstliche Intelligenz und Zukunft der Arbeit stehen im Fokus. Schauplatz der Konferenz ist dabei der Flug nach Orlando/USA zur SAPPHIRE NOW, der weltweit größten SAP-Kundenveranstaltung.

Die „SAPPHIRE NOW“ beginnt in diesem Jahr bereits einen Tag früher: Auf dem Flug LH464 nach Orlando. An Bord findet ein „FlyingLab“ statt, mit dem Lufthansa die Chancen der Digitalisierung sicht- und greifbar macht. „Wir stimmen so die Passagiere bereits thematisch auf die Konferenz ein“, sagt Dr. Torsten Wingenter, Senior Director Digital Innovations bei der Lufthansa.

Die Teilnehmer des Lufthansa-Flugs nach Orlando werden kurz nach dem Start am 15. Mai per Video-Einspieler von Dr. Jürgen Müller, SAP Chief Innovation Officer begrüßt. „Innovation beginnt beim Austausch von Ideen. Wir freuen uns, gemeinsam mit Lufthansa bereits auf dem Flug zu zeigen, wie die Zukunft der Digitalisierung aussieht und so den Teilnehmern interessante Denkanstöße zu geben“, sagt Müller.

State-of-the-Art zum Ausprobieren

Das FlyingLab besteht immer aus einem Konferenz- und einem Test-Teil. Beim Test-Teil des FlyingLabs können die Passagiere neueste technische Entwicklungen ausprobieren. Auf dem zehnstündigen Flug nach Florida ist es das Gerät „Muse“ – eine Technologie, die Gehirnströme misst, dazu Feedback gibt und beim Meditieren unterstützt. Viele Gäste empfinden Flugreisen als stressig, besonders für sie ist es interessant, „Muse“ einmal auszuprobieren.

Herzstück des Lufthansa-FlyingLabs ist der Konferenz-Teil. Sechs Redner geben an Bord Einblick in die Themen Zukunft der Arbeit (Martin Wezowski, SAP), technische Hilfen auf Reisen (Teemu Arina, Autor und Biohacker) sowie Roboter als Zukunft der Arbeit (Ingrid Rothe, RSB Partners). Die Vortragenden stehen in der Boeing 747-400 vor einer Kamera. Den Video-Livestream und die Präsentationsunterlagen empfangen die Teilnehmer über WLAN an Bord. Dieses Netzwerk ist unabhängig vom FlyNet (Internetzugang) und wird speziell für das FlyingLab installiert. Während der Vorträge können die Passagiere an ihrem Sitzplatz über ihre eigenen Geräte schriftlich Fragen an die Redner stellen. So entsteht nicht nur eine einmalige Konferenzatmosphäre in 10.000 Metern über dem Atlantik, sondern auch ein Dialog zwischen Passagieren und Sprechern.

Bislang gab es drei Lufthansa FlyingLabs an Bord zu den Themen Zukunft des Reisens und Virtual Reality nach San José, zur Fashion Week nach New York sowie zur Digitalkonferenz South by Southwest (SXSW) in Austin (Texas). Die Themen der FlyingLabs sind jeweils auf Veranstaltungen am Zielort abgestimmt. „Wir bieten unseren Gästen damit eine effizientere Nutzung ihrer Reisezeit und fördern den Dialog an Bord“, sagt Dr. Wingenter.

Unter dem Motto „New Heights with Innovation“ veranstaltet die Lufthansa das FlyingLab mit der SAP und damit erstmals mit einem Unternehmen. Gemeinsam mit dem SAP Innovation Center Network gestaltet Lufthansa Digital Innovations das Programm für die Inflight-Konferenz. Die Gastgeber, Dr. Torsten Wingenter und Upen Barve, der die Abteilung Customer Strategy & Experience des SAP Innovation Center Networks leitet, werden die Passagiere bereits in Frankfurt mit einem Gate-Event zur SAPPHIRE NOW willkommen heißen. Die größte SAP Kundenkonferenz findet vom noch bis 18. Mai in Orlando statt.

Konferenz-Sprecher an Bord

„Future of Travel: From VR to FlyingLab“: Dr. Torsten Wingenter, Head of Digital Innovations, Lufthansa

„Upgrade and Biohack Your Travel Habits“: Teemu Arina, Serial Technology Entrepreneur, Author, Biohacker

„Build a future we want to live in“: Martin Wezowski, Chief Designer, SAP

„Robots -The Future of Work?“: Ingrid Rothe, Senior Vice President Operations, RSB Partners

„Corporate Innovation at the Otto Group“: Michael Backes, Managing Director, Otto Group Digital Solutions GmbH

„The future of products is data“: Dave Mathews

easyJet will jetzt A321neo – 450 Piloten gesucht

0

easyJet will seine Bestellung bei Airbus von 30 Flugzeugen der A320neo in größere A321neo umwandeln. Diese sollen eine Konfiguration mit 235 Sitzplätzen haben und ab Sommer 2018 ausgeliefert werden. Das Platzangebot soll damit gegenüber der A319 um 50 Prozent gesteigert werden, gegenüber der A320 sind es noch 30 Prozent. easyJet will mit gesteigernden Kapazitäten Wachstum in Slot-begrenzten Flughäfen schaffen. Gleichtzeitig gab der Low-Cost-Carrier bekannt, bis zu 450 neue Stellen für Piloten zu schaffen und kündigte dazu ein Bewerbungsrunde an.

Im Juni soll dazu eine Kampagne mit dem Titel „For the love of Flying“ gestartet werden. Erst letztes Jahr lief ein Programm für 426 Piloten. Derzeit beschäftigt die Airline nach eigenen Angaben über 3.000 Piloten, für 265 Airbus-Flugzeuge.

Bremen – Dalaman in der Ägäis gestartet

Die türkischen Strände sind für sonnenhungrige Bremer nun näher gerückt: Erstmals hob ein Airbus A319, mit Platz für 138 Fluggäste, um 14:45 Uhr am Flughafen Bremen in Richtung Dalaman ab und landete 19:00 Uhr Ortszeit auf dem internationalen Flughafen an der Mittelmeerküste.

Was wäre ein Urlaub ohne Sonne und Strand? Die türkische Ägais bietet ihren Urlaubern nicht nur das, sondern auch köstliches Essen und Einblicke in antike Kulturen. Die Stadt Dalaman an der Südwestküste der Türkei, zählt zu den aktuellsten touristischen Destinationen des Landes. Dank ihrer schönen Naturstrände und der umgebenden Landschaft mit Wander- und Klettermöglichkeiten hat die Region rund um die Stadt am Mittelmeer ein riesiges Ferienpotenzial.

Die türkische Küste an der Ägais gilt als ein El Dorado für Badeurlauber und Wassersportler, ebenso wie für Naturliebhaber, die beim Besuch im angrenzenden, riesigen Delta auf ihre Kosten kommen. Wer sich dem Segeln verschrieben hat, dem liegt als ambitionierter Segler das Segelrevier im Golf von Fethiye zu Füßen. In den Hotels werden vor allen Dingen Wellness und Spa großgeschrieben. Von hier aus sind weitere in der Region liegende Touristikzentren wie Dalyan, Marmaris und Fethiye sowie der Ferienort Sarigerme gut zu erreichen.

Im Sommerflugplan 2017 fliegt die Fluggesellschaft Germania jeden Montag den Airport Dalaman an und baut damit ihr Engagement am Airport Bremen weiter aus. Der Ferienort liegt genau in der geographischen Mitte, zwischen Izmir und Antalya. Mit der neuen Direktverbindung schließt die Berliner Fluggesellschaft eine Lücke im Angebot an der südwestlichen Mittelmeerküste. Aktuell startet damit die grün-weiße Airline von der Hansestadt aus zu 20 Destinationen und gehört damit, neben Ryanair, zu der Fluggesellschaft mit den meisten Urlaubszielen am Bremen Airport.

D-AIUQ gratuliert Flughafen München durch ganz Europa

Ein Lufthansa-Airbus A320 wird noch bis zum Herbst eine besondere Aufschrift haben. „Herzlichen Glückwunsch! 25 Jahre Flughafen München“. Diese Botschaft trägt das Flugzeug mit der Kennung D-AIUQ ab jetzt durch ganz Europa.

Die Entwicklung der Lufthansa in München ist eng mit der des Flughafens verbunden. Mit dem ungewöhnlichen Geburtstagsgruß soll ein Vierteljahrhundert gemeinsame Erfolgsgeschichte gefeiert werden, erläuterte Wilken Bormann, CEO Hub München. Am Samstag, den 20. Mai, wird das Flugzeug außerdem auf dem Family Day, der großen Geburtstagsparty des Flughafens für die ganze Familie, zu sehen sein.

Gemeinsame Historie

Die Partnerschaft zwischen Lufthansa und dem Münchner Flughafen geht bis auf die Anfänge zurück. So war eine Lufthansa-Boeing 737 das letzte Flugzeug, das am 17. Mai 1992 vom Flughafen in Riem kurz vor 23:00 Uhr startete. Am nächsten Morgen setzten zwei Lufthansa-Flugzeuge, die „Erding“ und die „Freising“, zeitgleich auf der Süd- und auf der Nordbahn auf. Auch das erste Flugzeug, das am neuen Flughafen an den Start rollt, trägt eine Lufthansa-Bemalung: Um 05:59 Uhr hebt eine Boeing 747 mit Ehrengästen zu einem Alpenrundflug ab.

Bereits 1995 werden die ersten Schritte zum Ausbau des künftigen Lufthansa Drehkreuzes in München eingeleitet.Den Startschuss gibt die Stationierung zweier Langstreckenflugzeuge vom Typ Airbus A340. Drei Jahre später beschließt der Lufthansa-Aufsichtsrat die Beteiligung am künftigen Terminal 2. Zum ersten Mal planen, finanzieren und bauen eine Fluggesellschaft und ein Flughafen ein Terminal gemeinsam. 2003 eröffnet das Abfertigungsgebäude, das ganz auf die Bedürfnisse der umsteigenden Passagiere zugeschnitten ist. Das Terminal 2 legt den Grundstein für die weitere rasante Entwicklung des Münchner Drehkreuzes. So wird bereits ein Jahr nach der Eröffnung der 10-millionste Passagier begrüßt.

Meilensteine des Aufbaus

Bereits 2010 beschließen die Aufsichtsgremien der FMG und der Lufthansa die Erweiterung durch ein Satellitengebäude, das seit April 2016 geöffnet ist. Seitdem bietet das Terminal 2 Platz für insgesamt 36 Millionen Passagiere. Ein weiterer Meilenstein folgt im Februar 2017: Lufthansa und der Flughafen München begrüßen die erste A350. Das weltweit modernste und umweltfreundlichste Langstreckenflugzeug wird künftig mit insgesamt 15 Flugzeugen am Münchner Lufthansa Drehkreuz stationiert. Kurz darauf wird der nächste gemeinsame Erfolg erreicht: Bei den World Airports Awards 2017 des Londoner Skytrax Instituts wird das Terminal 2 am Münchner Flughafen zum besten Terminal der Welt gewählt.

Geburtstag des Flughafen FKB – neue Reisestrecken

Am 17. Mai feiert der Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) seinen 20.Geburtstag, denn am 17. Mai 1997 hob der erste Flug mit der Fluggesellschaft Spanair nach Palma de Mallorca vom damaligen Baden-Airport ab. Grund zur Freude besteht am FKB jedoch schon seit Jahresbeginn, denn die Passagierzahlen wachsen kontinuierlich. Im April 2017 nutzten 110.000 Fluggäste den FKB, was einem Anstieg von elf Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Noch deutlicher fällt der Vergleich für die ersten vier Monate des Jahres aus. Von Januar bis einschließlich April wurden 282.100 Passagiere am FKB gezählt und damit eine Steigerung um 18,6 Prozent zum Vorjahr erzielt.

Das stark erweiterte Angebot im Winterflugplan, der ab dem 29. Oktober 2017 beginnt, verspricht weitere Steigerungen der Verkehrszahlen. Neben den neuen Ryanair-Flügen nach Edinburgh, Eilat Owda, Lissabon, Palma de Mallorca, Tel Aviv, Thessaloniki und Warschau-Modlin ergänzt 1 wöchentlicher Flug der TUIfly nach Hurghada das Direktstreckennetz ab FKB im Winter. Erstmals wird Palma de Mallorca ganzjährig bedient und auch die Kanareninseln Teneriffa, Gran Canaria und Fuerteventura werden ohne Unterbrechung durch TUIfly angeflogen.

Die ägyptische Fluggesellschaft Fly Egypt fliegt bereits ab dem 07. Juli und auch im Winter 2017 / 2018 im Auftrag des deutschen Reiseveranstalters FTI mit einer modernen Boeing 737-800 einmal pro Woche nonstop nach Hurghada.

15 Prozent mehr April-Passagiere am Flughafen Zürich

Der Flughafen Zürich begrüßte im April 2017 insgesamt 2.537.301 Passagiere. Das entspricht einem Plus von 15,2 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Die Anzahl Lokalpassagiere stieg im April 2017 um 13,3 Prozent auf 1.851.095. Der Transferanteil lag bei 26,9 Prozent (plus 1,2 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr). Die Zahl der Umsteigepassagiere stieg um 20,6 Prozent auf 681.882. Die Anzahl Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,3 Prozent auf 22.354 Starts oder Landungen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 128,5 Fluggästen 11,3 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat um 4,7 Prozentpunkte auf 80,0 Prozent gestiegen. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im April 38.097 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einem Wachstum von 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Flair von Hamburg schon am Pier im Flughafen

Hamburg als Erlebnis- und Eventstadt zeigt sich ab sofort auch am Flughafen schon so: In Kooperation mit dem renommierten Hamburg Ballett wurde das Ambiente der Wartebereiche an den Gates C02 bis C05 neugestaltet und dem Thema „Kultur und Events“ gewidmet.

John Neumeier, Ballettintendant und Chefchoreograf beim Hamburg Ballett und Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport, haben den neugestalteten Gatebereich feierlich eingeweiht. „Das Hamburg Ballett steht in der Hansestadt für Kultur der internationalen Spitzenklasse und ist weit über die Grenzen Hamburgs hinaus bekannt“, sagt Michael Eggenschwiler. „Zusammen mit dieser berühmten Hamburger Institution haben wir einen ganz besonderen Gate-Bereich für unsere Passagiere geschaffen: Die neugestalteten Sitz- und Arbeitsbereiche wurden mit schillernden Event- und künstlerischen Ballettmotiven ergänzt.“ An vielen zusätzlichen Strom- und USB-Anschlüssen können die Fluggäste Laptops, Tablets und Mobiltelefone aufladen.

„Das Hamburg Ballett ist in jeder Saison mit repräsentativen Gastspielen auf mehreren Kontinenten präsent und wird dort als Kulturbotschafter Hamburgs und Deutschlands wahrgenommen. Der Hamburg Airport bildet gewissermaßen den Ausgangspunkt unserer Tourneen wie auch meiner eigenen Tätigkeit als Gastchoreograf bei weltweit führenden Ballettcompagnien. Insofern bin ich die Kooperation gerne eingegangen und freue mich über die gelungene Gestaltung des neuen Gatebereichs, der unser internationales Engagement eindrucksvoll aufgreift“, so Ballettintendant John Neumeier.

Komfortable Sitzgelegenheiten

Die Farben, Materialien und Motive des neugestalteten Wartebereichs sind genau auf das Thema „Kultur und Events“ abgestimmt. Großformatige Bilder vom Hamburg Ballett, vom Blue Port und vom Hamburger Dom auf dem Heiligengeistfeld setzen an den Gates C02 bis C05 typisch hamburgische Akzente. So vielfältig wie die Hansestadt sind auch die neuen Sitzgruppen, die den Fluggästen viel Platz zum Kommunizieren, Arbeiten und Entspannen bieten. Die verschiedenen Sitzgelegenheiten stehen dabei für die Vielfalt zwischen Alster und Elbe.

Pier-Ambiente für echtes Hamburg-Flair

Der jetzt umgestaltete Wartebereich ist Teil des neuen Pier-Ambientes am Hamburg Airport, bei dem besonderer Wert auf Hamburg-Akzente gelegt wird. Das übergeordnete Thema Hamburg wird nach und nach mit jedem Umbau auf weitere Bereiche des Flughafens übertragen: mit Fotomotiven, Zitatwänden und dem dazu passenden Möbel-Design.

So wurde zunächst der kostenlose Wartebereich „Upper Deck“ auf der Höhe von Gate A17 neugestaltet und erinnert durch frische Farben und viel Grün an die zahlreichen Parks der Hansestadt. Im Jahr 2016 wurde das Projekt „Kunst am Gate“ gestartet, das seither Künstlerinnen und Künstlern aus der Region eine Ausstellungsfläche für ihre Werke bietet. Im gleichen Jahr wurden zwei weitere Gate-Bereiche modernisiert: Am stilvollen Lounge-Wartebereich A17 verleiht das Thema „Handel und Kontor“ ein original hanseatisches Flair.

Unter dem Motto „Hamburger Stadtbild“ laden die Gates A18 bis A19 mit einer Zusammenstellung aus Fotos der Michel-Wiese, aus grünen Platanen und edlen Liegestühlen zum Verweilen ein. Auch ein eigener Pop-up-Store wurde im Rahmen des neuen Pier-Ambientes eröffnet und bietet den Passagieren ein abwechslungsreiches Shopping-Erlebnis in hanseatisch gestalteter Umgebung direkt an Gate A17.

Flugplatz St. Gallen – Altenrhein mit EASA-Zertifikat

Durch die Teilnahme der Schweiz an der European Aviation Safety Agency (EASA) sind auch die Flugplätze Zürich, Genf, Bern, Lugano und St. Gallen – Altenrhein von den entsprechenden Vorgaben betroffen. Das BAZL überprüfte in einem mehrtägigen Audit, ob die beschriebenen Sicherheitsprozesse den Vorgaben entsprechen und ob diese vom Flugplatzhalter wie beschrieben angewendet werden. Die Sicherheitsprozesse des Flugplatzes St. Gallen – Altenrhein erfüllen die Anforderungen der EASA. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat der Betreibergesellschaft Airport Altenrhein AG das entsprechende Zertifikat erteilt.

Die EASA hat von der EU-Kommission den Auftrag erhalten, für einheitliche und verbindliche Vorgaben in Sachen Sicherheit in der europäischen Luftfahrt zu sorgen und hat zu diesem Zweck in der EU-Verordnung Nr. 139/2014 die Vorgaben für Organisation, Betrieb und Infrastruktur von Flugplätzen im Geltungsbereich der EASA festgelegt. Diese Vorgaben definieren beispielweise, wie ein Flugplatz die Betankung der Flugzeuge, den Einsatz der Feuerwehr, die periodische Zustandskontrolle von Pisten und Anflugbefeuerung sowie die Schneeräumung zu organisieren hat.

Der Flugplatz St. Gallen – Altenrhein ist nach Genf und Lugano der dritte Flugplatz der Schweiz, welcher ein EASA-Zertifikat erhält. Die Flughäfen Zürich und Bern werden bis Ende 2017 ebenfalls gemäß den Vorgaben der EASA zertifiziert. Die Regionalflugplätze Sion, Grenchen, Les Eplatures, Samedan, Ecuvillens, Lausanne, Birrfeld und Bressaucourt werden weiterhin nach den Vorgaben der International Civil Aviation Authority (ICAO) zertifiziert.

Luftfahrtbündnis Star Alliance wächst ins dritte Jahrzehnt

0

Die Sommersitzung des Vorstands von Star Alliance, bestehend aus den CEO aller 28 Mitgliedsfluggesellschaften, fand am 14. Mai in Frankfurt statt, am Geburtsort des Luftfahrtbündnisses, das nun 20 Jahre „Connecting People and Cultures“ feiert. Dort haben sich die CEO über die Fortschritte bei der Umsetzung des aktuellen Businessplans der Allianz und die zukünftige Strategie informiert. Für die kommenden zehn Jahre will die Star Alliance ihre Strategie auf die Nutzung digitaler Technologien ausrichten, um das Reiseerlebnis der Fluggäste weiter zu optimieren. Die Sitzung fand genau 20 Jahre nach dem Datum statt, an dem die Gründungsairlines – Air Canada, Lufthansa, Scandinavian Airlines, THAI und United – die Luftfahrtbranche mit der Ankündigung überraschten, gemeinsam das weltweit erste globale Luftfahrtbündnis zu gründen.

„Unsere Gründungsväter hatten 1997 eine sehr vorausschauende Vision“, erklärte Jeffrey Goh, seit Januar dieses Jahres CEO von Star Alliance. „Seither steht Star Alliance für Innovation im Luftfahrtsektor. Wir haben diesen Weg in den vergangenen 20 Jahren erfolgreich beschritten und uns kontinuierlich dafür eingesetzt, die ursprüngliche Vision eines nahtlosen Reiseerlebnisses für internationale Fluggäste in einem globalen Streckennetz Wirklichkeit werden zu lassen.“

Globales Netzwerk auf 1.300 Ziele gewachsen

In das dritte Jahrzehnt ihres Bestehens startet die Allianz mit einem starken und ausgedehnten Streckennetz, das über 1.300 Ziele in 191 Ländern umfasst. Mit neuen Strecken und häufigeren Frequenzen bauen die Mitgliedsairlines die verfügbaren Flugverbindungen kontinuierlich aus. Gleichzeitig wächst das Streckennetz durch die Integration lokaler und regionaler Fluggesellschaften über das Connecting Partner-Konzept.

Vor diesem Hintergrund hat sich der strategische Fokus der Allianz vom Ausbau des Streckennetzes hin zur Gewährleistung eines nahtlosen Reiseerlebnisses verlagert, insbesondere für die mehr als 14 Millionen jährlichen Kunden, die auf ihren Reisen Umsteigeverbindungen der Mitgliedsairlines nutzen. Herzstück der zukünftigen Strategie sind digitale Technologien.

„Der Zugriff auf stets aktuelle Informationen an nahezu jedem Ort der Welt hat die Kundenerwartungen an das Reiseerlebnis unumkehrbar verändert“, so Pedro Heilbron, CEO von Copa Airlines und derzeitiger Chairman des Vorstands von Star Alliance. „Die Fluggäste möchten jederzeit die volle Kontrolle über ihre Reise haben. Dies bedeutet den vollumfänglichen Zugang zu einem breiten Informationsangebot, aber auch die Möglichkeit, dieses entsprechend den eigenen Bedürfnissen zu personalisieren. Die Erbringung derartiger Leistungen für den ‚digitalen‘ Reisenden von heute auf Ebene unserer Allianz bildet die zentrale Säule unseres neuen strategischen Fokus.“

IT und gegenseitige Harmonisierung

Die IT-Hub-Infrastruktur, die Star Alliance in den vergangenen Jahren eingerichtet hat, ermöglicht eine verbesserte Integration der Back-End-Services zwischen den Mitgliedsgesellschaften. Basierend auf dieser Struktur können wir nun digitale Anwendungen entwickeln und anbieten. Dank der neuen IT-Hub-Infrastruktur konnte die Allianz beispielsweise bereits die Zuverlässigkeit von Prozessen wie das Durchchecken auf Reisen mit mehreren Mitgliedsairlines oder die Schnellgutschrift gesammelter Vielfliegermeilen auf dem richtigen Kundenkonto verbessern.

Neu ist auch, dass im unwahrscheinlichen Fall nicht gutgeschriebener Meilen Mitglieder aller Vielfliegerprogramme von Star Alliance die nachträgliche Gutschrift nun online über die Webpräsenz des jeweiligen Vielfliegerprogramms beantragen können, auch wenn die Meilen auf einem Flug mit einer anderen Star Alliance Airline gesammelt wurden.

Der Gepäck-Hub, das jüngste IT-Hub-Projekt, ging Ende 2016 live und macht die Übermittlung von Baggage Messages zwischen Mitgliedsairlines, Groundhandlern und den Gepäckabfertigungssystemen am Flughafen möglich. Heute werden über den Hub durchschnittlich fünf Millionen Baggage Messages pro Tag verarbeitet. So können die Airlines die Gepäckprozesse besser steuern und die Kunden besser über den Gepäckstatus informieren. Nach der Implementierung im gesamten Streckennetz wird es so einfacher werden, die Fluggäste aktiv über den Status ihres Gepäcks zu informieren.

Über den bestehenden IT-Hub hat Star Alliance zudem eine neue Funktion eingeführt, mit der Frontline-Mitarbeiter Kunden im Falle von Unregelmäßigkeiten besser unterstützen können. Bei Verspätung eines Zubringerflugs kann die den Flug durchführende Airline nun auf die Boarding Pass-Daten für den Anschlussflug zugreifen, wodurch die Umbuchung schneller und einfacher wird. Bisher musste in solchen Fällen manchmal noch die andere beteiligte Fluggesellschaft telefonisch kontaktiert werden.

„Unsere Strategie konzentriert sich auf die zentrale Entwicklung digitaler Kapazitäten, die dann von unseren Mitgliedsgesellschaften zur Verbesserung der jeweils eigenen Produkte genutzt werden können. Sie haben so die Möglichkeit, ihre Stammkunden besser zu bedienen, auch bei Reisen außerhalb des eigenen Streckennetzes“, so Jeffrey Goh. „In den kommenden Jahren werden wir viele derartige Verbesserungen einführen. Einzeln werden diese für eine schrittweise Optimierung sorgen, zusammen werden sie jedoch der Garant dafür sein, dass unsere Kunden Information und Reisekontrolle auf einer ganz neuen Ebene erleben.“

Um die Umsetzung der neuen Strategie zu unterstützen, hat Star Alliance die Geschäftstätigkeit am Hauptsitz in Frankfurt neu organisiert und das Führungsteam der Allianz mit folgenden Personen und Positionen neu strukturiert:

Janice Antonson, Vice President Commercial and Communications. Sie verfügt über umfassende Erfahrung im oberen Flughafenmanagement und bekleidete Führungspositionen in fünf Ländern, zuletzt bei der privaten Flughafengesellschaft Northern Queensland Airports Inc. in Australien.

Christian Draeger, Vice President Customer Experience. Er wechselte von Swissport International zu Star Alliance, zunächst in die Position des Director Customer Experience. Bei Swissport war er als Managing Director für Geschäftseinheiten an verschiedenen Standorten im globalen Streckennetz tätig und bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung im Luftfahrtsektor mit.

Dr. Martin Mueller, neuer Director Finance and Strategy, kam im Jahr 2009 als Director Alliance Development zu Star Alliance. Zuvor war er für Unternehmen wie LSG Sky Chefs, Thomas Cook und Lufthansa eCommerce tätig.

Alska Scherer, nun General Counsel & Director Human Resources, stieß 2005 als Legal Manager zu Star Alliance.

Meilenmillionär-Wettbewerb

Im Rahmen der Aktivitäten anlässlich des 20-jährigen Jubiläums führt Star Alliance unter dem Motto „Connecting People and Cultures“ einen weltweiten Wettbewerb durch, bei dem die Teilnehmer Meilenmillionär werden können. Im jedem der 21 Vielfliegerprogramme von Star Alliance winken dem Sieger des Wettbewerbs eine Million Meilen (oder ein entsprechender Wert).

Die Teilnehmer müssen ein Bild von sich selbst und ein Foto eines persönlichen kulturellen Erlebnisses unter www.staralliance.com/mileagemillionaire hochladen. Die kulturellen Erlebnisse werden auf einer interaktiven Weltkarte visualisiert. Der Wettbewerb läuft von 14. Mai bis 31. Juli 2017.

Inspiration der Vielfliegerprogramme von Star Alliance dazu, was man mit einer Million Meilen anfangen kann, sowie Berichte über einige ungewöhnliche Reiseerlebnisse sind auf abrufbar.

Zur Unterstützung der Kampagne rund um das 20-jährige Jubiläum empfiehlt jede der 28 Mitgliedsgesellschaften von Star Alliance ein einzigartiges kulturelles Erlebnis. Die fünf Gründungsairlines Air Canada, Lufthansa, Scandinavian Airlines, THAI und United sind sogar noch einen Schritt weiter gegangen und haben Robert Reid, Reisenomade bei National Geographic, gebeten, ihre Empfehlungen persönlich zu testen und von seinen Erfahrungen zu berichten. Die Vorschläge reichen von Fliesenmalerei in Portugal über lokale Küche in einem Privathaus in Shenzhen, China, bis hin zum Fahrradsonntag in Bogotá, an dem die Hauptverkehrsstraßen der kolumbianischen Metropole zur Fahrradzone werden.

Die weltweite Kampagne wird durch zahlreiche lokale Aktivitäten an diversen Orten rund um den Globus unterstützt. Kunden, die um den 14. Mai eine der sechs Star Alliance Lounges besuchen, erhalten beispielsweise Geschenke mit lokaler Note und kommen in den Genuss besonderer kulinarischer Angebote, mit denen die Kulturen und Aromen dieser Welt im Monat Mai in den Fokus gerückt werden. Auch in vielen Airline-Lounges an unseren größeren Drehkreuzen wird das Jubiläum mit Sonderaktionen gefeiert. Zudem sind punktuelle Veranstaltungen an verschiedenen Flughäfen weltweit geplant.

Luftfahrtbündnis Star Alliance

Star Alliance wurde 1997 als erste wirklich weltweite Kooperation von Fluggesellschaften mit dem Ziel gegründet, ihren internationalen Kunden ein globales Streckennetz, gegenseitige Anerkennung des Vielfliegerstatus und ein nahtloses Reiseerlebnis zu bieten. Die Marktakzeptanz zeigt sich in zahlreichen Auszeichnungen. So erhielt Star Alliance den Market Leadership Award der Fachzeitschrift Air Transport World und wurde vom Business Traveller Magazine sowie von Skytrax zur besten Airline-Allianz gekürt.

Mitgliedsfluggesellschaften sind: Adria Airways, Aegean Airlines, Air Canada, Air China, Air India, Air New Zealand, ANA, Asiana Airlines, Austrian, Avianca, Avianca Brazil, Brussels Airlines, Copa Airlines, Croatia Airlines, EGYPTAIR, Ethiopian Airlines, EVA Air, LOT Polish Airlines, Lufthansa, Scandinavian Airlines, Shenzhen Airlines, Singapore Airlines, South African Airways, SWISS, TAP Portugal, Turkish Airlines, THAI und United. Insgesamt bieten die Mitglieder des Star Alliance Netzwerks über 18.400 tägliche Flugverbindungen an und bedienen 1.300 Ziele in 191 Ländern.

250 Besucher blickten Austro Control über die Schulter

Arbeiten als Fluglotse: Den Blick hinter die Kulissen der Flugsicherung standen im Mittelpunkt des Austro Control Recruiting-Days am 13. Mai in Wien. Über 250 Besucherinnen und Besucher informierten sich im Rahmen von exklusiven Führungen in den Tower-Simulator über die Ausbildung zum Fluglotsen.

Austro Control sorgt rund um die Uhr für einen sicheren und pünktlichen Flugverkehr in Österreich. Fluglotsinnen und Fluglotsen garantieren die Sicherheit von Passagieren und Flugzeugen. Sie geben Flugroute und Flughöhe vor, erteilen Start- und Landeerlaubnis und sorgen dafür, dass Flugzeuge sich nie zu nahe kommen.

Gesucht werden Maturantinnen und Maturanten, die über ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen verfügen, belastbar sind und sich den Herausforderungen einer selektiven Ausbildung stellen wollen. Voraussetzung für die Aufnahme ist das Bestehen eines mehrstufigen Selektionsverfahrens mit abschließendem Assessment-Center und ein positiver fliegerärztlicher Medical-Check. Die Ausbildung im Austro Control Ausbildungszentrum Wien dauert rund drei Jahre. Pro Jahr nimmt Austro Control bis zu 20 Trainees auf.

Nürnberg – Birmingham mit bmi regional eingeläutet

bmi regional fliegt jetzt sechs Mal pro Woche direkt von Nürnberg nach Birmingham. Am 11. Mai wurde die neue Direktverbindung von Dr. Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, Jochen Schnadt, CCO von bmi regional, und Dr. Michael Hupe, Flughafengeschäftsführer, offiziell eröffnet. Vor allem die Automobilindustrie profitiert von der neuen Verbindung.

Die neue Direktverbindung zwischen Nürnberg und Birmingham ist für beide Wirtschaftsstandorte von enormer Wichtigkeit. Speziell die fränkische Automobil-Zulieferer-Industrie begrüßte die Einführung der neuen Strecke. Viele fränkische Unternehmen, wie Schaeffler, Brose oder Rehau, pflegen enge wirtschaftliche Beziehungen zu britischen Automobilbauern und -zulieferern, wie Jaguar Land Rover, Aston Martin, Goodyear Dunlop oder Certec, deren Firmensitze sich in der Region um Birmingham befinden. In der britischen Automobilindustrie sind in den Midlands rund 115.000 Menschen beschäftigt, in Nordbayern stellt die Automotive-Branche rund 88.000 Arbeitsplätze.

Die Metropolregion Nürnberg bietet international tätige Konzerne. Das international vernetzte Cluster der Automobilzulieferer spielt dabei eine sehr große Rolle. Die neue Verbindung nach Birmingham, dem Zentrum des britischen Automobilbaus, ist daher eine Bereicherung für die wirtschaftlichen Beziehungen, wie Dr. Michael Hupe, Geschäftsführer Airport Nürnberg, erläutert.

Dr. Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg und Geschäftsführer des Forums Wirtschaft und Infrastruktur der Europäischen Metropolregion Nürnberg, sieht durch das neue Flugangebot neue Chancen für den Wirtschaftsstandort: „Die High Tech-Regionen Nürnberg und Birmingham rücken dank Albrecht-Dürer-Airport Nürnberg und der Verbindung von bmi regional enger zusammen. Das gibt neue Chancen für eine engere Vernetzung und Synergien. Zum Beispiel in Automotive-Bereich sind die Metropolregion Nürnberg und Birmingham stark. Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus beiden Regionen können beim Zukunftsthema nachhaltige Mobilität nun enger kooperieren.“

Jochen Schnadt, CCO von bmi regional: „Wir freuen uns über diese neue Verbindung nach Birmingham, deren Vorzüge unsere Geschäftsreisenden und Urlauber gleichermaßen nutzen können. Unser Ziel war und ist es, unseren Passagieren stets attraktive neue Destinationen und Verbindungen zu bieten. Beste Qualität, exzellenter Service und Professionalität sind unser Markenzeichen und mit Nürnberg gesellt sich nun mittlerweile unsere siebente Destination in Deutschland zu unserem stetig wachsenden Netzwerk.“

Die Flüge sollen ab 88 Euro für den einfachen Flug zwischen Nürnberg und Birmingham inkl. Steuern und Servicegebühren gebucht werden können. Der Preis versteht sich pro Person und ist nach Verfügbarkeit online buchbar. Darin enthalten sind 23 kg Freigepäck plus 12 kg Handgepäck, kostenlose Snacks und Drinks an Bord, 30 Minuten Quick Check-In und zugeordnete 2:1 Lederbestuhlung an Bord der modernen Embraer Flotte.

Extras zur ersten Dekade DUS Expert Lounge

0

Der DUS Expert Lounge bietet bereits seit einem Jahrzehnt viele Services. Dazu gehört unter anderem das ermäßigte Parken für Reisebüromitarbeiter im terminalnahen Parkhaus P8 oder der rabattierte Zugang in die Hugo Junkers Lounge für Expedienten und eine Begleitperson. Die DUS Expert Lounge, das Expedienten-Extranet des Düsseldorfer Airports, feiert in diesem Jahr seinen zehnten Geburtstag gebührend, dabei kommen die Reiseprofis in den Genuss der Geburtstagsgeschenke. Bis zum Jahresende können die Expedienten direkt über die DUS Expert Lounge jeweils zehn Karten für zehn attraktive Events – vom Popkonzert über eine Sportveranstaltung bis hin zu einem exklusiven Fam-Trip – gewinnen.

Hinzu kommen regelmäßige Gewinnspiele mit Partnern, Einladungen zu Vertriebsveranstaltungen, exklusive Flughafenrundfahrten für Reisebüromitarbeiter und eine Begleitperson, Cabin Visits gemeinsam mit den Airlines und natürlich der direkte Kontakt zum Vertriebsteam des Düsseldorfer Flughafens.

Auch in Zukunft möchte sich der Flughafen an den Bedürfnissen der Expedienten orientieren und gestaltet sein Extranet weiter dynamisch sowie dialogorientiert. So sind beispielsweise Talk-Veranstaltungen geplant, in denen Branchenkenner zu aktuellen Themen Stellung beziehen und ihren Standpunkt mit den Reiseprofis diskutieren. Für weitere Informationen und Events kann mich sich online registrieren.

Claus-Dieter Wehr weiter Chef am EDNY

Claus-Dieter Wehr ist seit Juni 2015 als Geschäftsführer der Flughafen Friedrichshafen GmbH tätig. Davor verantwortete er verschiedene Positionen in der Luftfahrtindustrie und war u.a. bei Swissair, Condor und dem Flughafen Hamburg tätig. Der Aufsichtsrat des Flugahfens bestätigte nun die Vertragsverlängerung für den Flughafengeschäftsführer.

„Mit dieser Verlängerung des Vertrages möchte der Aufsichtsrat die Kontinuität bei der weiteren Entwicklung des Bodensee-Airport sicherstellen. Im extrem herausfordernden Umfeld des Regionalluftverkehrs konnte Claus-Dieter Wehr mit seinem ausgeprägten Know-How und seinem unermüdlichen Einsatz den Bodensee-Airport auch durch dieses schwierige Fahrwasser steuern. Wir freuen uns deshalb, dass er auch für die nächsten fünf Jahre an der Spitze des Unternehmens stehen wird.“ sagt Dr. Konstantin Sauer, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Flughafen Friedrichshafen GmbH.

„Ich freue mich über diese Entscheidung und das damit verbundene Vertrauen, weiß aber auch um die große Verantwortung. Grundsätzlich hat der Bodensee-Airport Friedrichshafen mit seinem starken Umfeld sehr gute Zukunftschancen, allerdings spiegelt die wirtschaftliche Entwicklung auch die starken Turbulenzen wider, die wir in den letzten zwei Jahren durchlebten. In den nächsten Jahren geht es hier um wichtige Weichenstellungen für die Zukunft des Unternehmens und seiner herausragenden Bedeutung für die Vierländer-Region.“ sagt Claus-Dieter Wehr zu seiner Vertragsverlängerung als Geschäftsführer der Flughafen Friedrichshafen GmbH.

12. easyJet in Berlin-Schönefeld stationiert

0

Zum Start des Sommerflugplans erweitert easyJet seine Flotte am Standort Berlin-Schönefeld um ein neues Flugzeug auf insgesamt zwölf Maschinen. Damit investiert die Airline weiter in die Region Berlin-Brandenburg und engagiert sich als wichtiger Arbeitgeber vor Ort.

Insgesamt 36 Stellen werden mit der neuen Maschine am Standort Berlin-Schönefeld geschaffen, der Großteil von ihnen Flugbegleiter und Piloten. Alle Mitarbeiter sind lokal mit deutschen Arbeitsverträgen mit tariflich gebundener Vergütung angestellt. Die Anzahl der Berliner Mitarbeiter wächst damit auf über 500, deutschlandweit kommt die Airline auf rund 600 Mitarbeiter.

Thomas Haagensen, Geschäftsführer easyJet Deutschland: „Wir sind uns unserer Bedeutung als Arbeitgeber am Standort Berlin bewusst und glauben an die wirtschaftliche und touristische Kraft der Hauptstadt. Hier weitere direkte Arbeitsplätze schaffen zu können, ist für easyJet von enormer Bedeutung. Unser Anliegen ist es, als Partner der Stadt, Tourismus und Wirtschaft gleichermaßen zu stärken.“ Die neuen Arbeitsplätze sind Teil der größten Einstellungsoffensive in der Geschichte von easyJet mit mehr als 1.200 unbefristeten Festanstellungen beim Kabinenpersonal über das gesamte Netzwerk der Fluggesellschaft, 90 davon allein in Deutschland.

„Wir heißen das 12. easyJet-Flugzeug in Schönefeld herzlich willkommen“, sagt Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Die beständigen Investitionen von easyJet in den Standort Schönefeld haben deutlich zu dessen Wachstum beigetragen. easyJet ist seit 2004 dort aktiv. Allein in den vergangenen 12 Monaten hat der Carrier drei weitere Flugzeuge in Berlin stationiert und damit viele qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen. Im Juni dieses Jahres kommen drei neue Flugziele der Airline hinzu, easyJet fliegt dann zu insgesamt 48 Destinationen ab Berlin.

Kontinuierlicher Standortausbau

Der Wachstumstrend setzt sich fort: Innerhalb eines Jahres stationiert easyJet bereits die dritte neue Maschine in Berlin und hat in diesem Zeitraum mehr als 100 Arbeitsplätze geschaffen. Mit der elften neuen Maschine konnte easyJet zuletzt in Berlin im ersten Geschäftshalbjahr 2017 und damit während der Wintersaison im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent wachsen. Im April 2004 eröffnete easyJet in Berlin-Schönefeld die erste deutsche Basis und fliegt inzwischen jährlich mehrere Millionen Passagiere von und nach Berlin.

Im laufenden Geschäftsjahr konnte die Airline im Mai in der Hauptstadt sogar die Marke von 45 Millionen Passagieren knacken. Allein im Geschäftsjahr 2016 hat die easyJet 5,2 Millionen Passagiere von und nach Berlin befördert – und damit über acht Prozent mehr als im Vorjahr. In diesem Jahr werden es schätzungsweise über 5,7 Millionen Passagiere sein, bei den Kapazitäten erwartet die Fluggesellschaft ein Wachstum um sogar mehr als 10 Prozent im Jahresvergleich. Neue Sommerstrecken ab Ende Juni

Mit neuem Flugzeug kommen mehr Kapazität und neue Strecken in den Flugplan. So steuert easyJet ab Ende Juni insgesamt drei neue Ziele ab Berlin-Schönefeld an: Bastia (Korsika) ab dem 26.6.2017, Pula (Kroatien) ab dem 27.6.2017 sowie Warna (Bulgarien) ab dem 28.6.2017. Darüber hinaus sind im deutschen Sommerflugplan ab Hamburg auch Bordeaux ab dem 4.6.2017, Rhodos ab dem 5.6.2017 und Valencia ab dem 28.6.2017 neu dabei. Damit erweitert die Airline ihr deutsches Netzwerk im kommenden Sommer auf insgesamt 93 Strecken.

easyJet fliegt mit einer Flotte von über 250 Flugzeugen auf mehr als 874 Strecken zwischen über 138 Flughäfen in mehr als 31 Ländern. Über 300 Millionen Europäer wohnen weniger als eine Stunde Fahrzeit von einem easyJet-Flughafen entfernt.

easyJet erweitert seine Flotte und stationiert ein 12. Flugzeug am Standort Berlin-Schönefeld. Thomas Haagensen (Geschäftsführer easyJet Deutschland, links) und Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup (Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH) im Cockpit einer easyJet-Maschine.

Vor dem Flugzeug (v.l.n.r.): Leo Davies (First Officer easyJet), Stephan Gasser (Captain easyJet), Viviana Cimino (Cabin Crew easyJet), Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup (Vorsitzender der Geschäftsführung Flughafen Berlin Brandenburg GmbH), Thomas Haagensen (Geschäftsführer easyJet Deutschland) und Ruth Probst, Adrian Oliveros Rodriguez, Bruno Kucis (Cabin Crew easyJet)

MC-21 vor seinem Erstflug

Der MC-21-300, der neue Passagierjet aus Russland, wird für den Start des Testflugprogramms im Werk des Konsortiums Irkutsk Aviation vorbereitet.

Der MC-21-300 mit der Werksnummer 0001 besteht aus Verbundmaterial und soll international konkurrenzfähig sein. Beim Erstflug sollen die Systeme des Flugzeugs, das Anlassen der Triebwerke sowie der APU und das Taxiing, also das manövrieren des Flugzeugs auf dem Gelände, getestet werden. Laut Hersteller kommt das Programm für den neuen Airliner nach Zeitplan voran.

Trends der Flugsicherungen: Safety Conference in Frankfurt

EUROCONTROL CEO Safety Conference in Frankfurt – Am 10. und 11. Mai trafen sich dazu insgesamt 66 CEO sowie Safety Manager europäischer Flugsicherungsorganisationen. Bei der im Turnus von zwei Jahren stattfindenden Veranstaltung gab es zwei Schwerpunkte: Zum einen ging es um die Frage, wie sich die Flugsicherungsorganisationen gegen Cyber-Angriffe auf ihre technische Infrastruktur schützen können. Zum anderen wurde die Frage diskutiert, welche Vorgaben und Zielwerte zum Thema Safety in der nächsten Regulierungsperiode sinnvoll sind. „Managing complexity in a fast changing world“ war das Motto der EUROCONTROL CEO Safety Conference, die unter Regie der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH stattfand.

Zwei Tage lang diskutierten die Chefs der europäischen Flugsicherungsorganisationen darüber, wie sich das hohe Sicherheitsniveau im europäischen Luftraum noch weiter steigern lässt. Als Experte zum Thema Cyber-Security war Prof. Chris Johnson eingeladen. Der IT-Professor an der University of Glasgow beschäftigt sich mit dem Schutz kritischer Infrastruktur gegen Cyber-Attacken und hat bereits Betreiber von Kernkraftwerken, aber auch zahlreiche Flugsicherungsorganisationen beraten.

Parkhaus legt Flughafen lahm

Er wies darauf hin, dass Cyber-Attacken vielfältige Angriffspunkte haben können. Sie reichen von Mitarbeitern, denen E-Mails mit Schad-Software zugeschickt wird, über technische Standardprodukte wie Überwachungskameras bis hin zur IP-Telefonie. Den Flugsicherungsorganisationen bescheinigte er, das Thema erkannt und Maßnahmen ergriffen zu haben, um insbesondere ihre operativen Systeme zu schützen. Allerdings lasse sich der Luftverkehr noch auf vielen anderen Wegen blockieren – zum Beispiel, indem man die IT im Flughafenparkhaus und damit den ganzen Airport lahmlege.

Ein zweiter Schwerpunkt der Safety Conference war die Frage, inwieweit das Thema Safety in der nächsten EU-Regulierungsperiode berücksichtigt werden soll, die 2020 beginnt. Hier waren sich die CEOs einig, dass es nicht sinnvoll ist, derzeit Safety-Zielwerte europaweit vorzuschreiben. Dies werde den Unterschieden der verschiedenen Flugsicherungsorganisationen in Europa nicht gerecht und bringe auch keinen Zuwachs an Sicherheit.

Nationale Ebene fairer

„Es ist viel fairer, das auf nationaler Ebene zu tun, weil dann auch nationale Besonderheiten berücksichtigt werden“, sagte Prof. Klaus-Dieter Scheurle, CEO der DFS und Gastgeber der diesjährigen Veranstaltung. „Safety ist ein wichtiger Wert in jeder Flugsicherungsorganisation. Ziel jeder europäischen Flugsicherungsorganisation muss es sein, sich auf diesem Gebiet immer weiter zu verbessern. Dazu ist ein regelmäßiger Austausch eine wichtige Voraussetzung. Die DFS ist stolz darauf, in diesem Jahr als Ausrichter der EUROCONTORL CEO Safety Conference die Plattform für einen solchen Austausch geschaffen zu haben.

Wenn alle Flugsicherungsorganisationen – von England bis Italien, von Luxemburg bis Litauen – ihre Anstrengungen bündeln, werden wir das hohe Sicherheitsniveau im europäischen Luftraum halten und womöglich noch steigern können“, sagte Prof. Scheurle zum Abschluss der Veranstaltung. „Die CEOs in Europa sind der Sicherheit verpflichtet. Das ist unsere Botschaft an die gesamte Welt der Luftfahrt.“ Die nächste EUROCONTROL CEO Safety Conference findet 2019 in Dänemark statt.

30 weitere A321ceo für Delta Air Lines

0

Delta Air Lines aus Atlanta will von Airbus 30 weitere A321ceo kaufen. Die Bestellung ist schon die vierte der größten Current Engine Option-Version von Delta. Die erste A321 war im März 2016 an die US-Fluggesellschaft ausgeliefert worden. Viele A321 für Delta sollen dabei vom neuen US-Werk von Airbus in Mobile kommen.

Insgesamt hat Delta Air Lines nun 112 A321 bestellt, die je mit CFM56-Triebwerken ausgestattet sind. Gil West, Deltas Sr. Executive Vice President und Chief Operating Officer des Carriers sagte, die Wirtschaftlichkeit und der Komfort dieses Flugzeugs machten es zwingend erforderlich für ihr Heimatnetzwerk. Die CEO werden mit Flügelflossen ausgestattet, die Treibstoff sparen und so die Reichweite erhöhen. Delta hat nun 187 Flugzeuge des europäischen Herstellers in der Flotte, darunter 145 der Familie A320 und 42 Großraumflugzeuge A330.

Viertel mehr an Passagierein im April bei Lufthansa

0

Die Lufthansa Group habt mit ihren Fluggesellschaften im April 2017 rund 11,2 Millionen Fluggäste an Bord ihrer Flugzeuge begrüßt. Dies entspricht einer Steigerung von 25,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die angebotenen Sitzkilometer lagen um 15,8 Prozent über dem Vorjahr, gleichzeitig konnte der Absatz um 25,2 Prozent gesteigert werden. Daraus ergibt sich ein Sitzladefaktor, der mit 82,3 Prozent um 6,2 Prozentpunkte höher ausfällt als im April 2016. Damit hat die Lufthansa Group sowohl bei der Zahl der Passagiere als auch bei der Auslastung ihrer Flugzeuge neue Rekordwerte für den Monat April erreicht.

Das Preisumfeld entwickelte sich im April im Vorjahresvergleich währungsbereinigt negativ, da die Osterfeiertage mit ihrem hohen Privatreiseanteil, anders als im Vorjahr, in diesen Monat gefallen sind. Das Frachtangebot lag im April um 3,8 Prozent über dem Vorjahr, die abgesetzten Tonnenkilometer um sechs Prozent höher. Daraus ergibt sich ein um 1,4 Prozentpunkte höherer Nutzladefaktor.

Netzwerk-Airlines

Die Netzwerk-Airlines Lufthansa German Airlines, Swiss und Austrian Airlines haben im April insgesamt rund 8,4 Millionen Fluggäste befördert und damit zwölf Prozent mehr als im gleichen Monat des Vorjahres. Das Angebot in Sitzkilometern wurde im April um 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgeweitet, obwohl die Zahl der Flüge um 0,9 Prozent zurückgegangen ist. Der Absatz stieg im gleichen Zeitraum um 14,1 Prozent. Damit erhöhte sich der Sitzladefaktor um 6,2 Prozentpunkte auf 82,4 Prozent.

Lufthansa German Airlines hat im April 5,7 Millionen Fluggäste in ihren Flugzeugen befördert und damit 10,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Einem im April um drei Prozent erhöhten Angebot an Sitzkilometern stand ein um zwölf Prozent höherer Absatz gegenüber. Der Sitzladefaktor lag mit 82,4 Prozent um 6,6 Prozentpunkte über dem des Vorjahresmonats.

Punkt-zu-Punkt-Airlines

Im Punkt-zu-Punkt-Verkehr hat die Lufthansa Group mit den Airlines Eurowings (inklusive Germanwings) und Brussels Airlines im April rund 2,8 Millionen Fluggäste befördert, davon 2,6 Millionen auf Kurzstreckenflügen und 0,2 Millionen auf Langstreckenflügen. Dies entspricht einer Steigerung von 93,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Einem im April um 129,7 Prozent erhöhten Angebot stand ein um 148,4 Prozent erhöhter Absatz gegenüber, woraus sich ein um 6,2 Prozentpunkte höherer Sitzladefaktor ergibt.

Auf der Kurzstrecke wurden im April die angebotenen Sitzkilometer um 81,4 Prozent erhöht, die verkauften Sitzkilometer stiegen im gleichen Zeitraum um 102 Prozent. Daraus ergibt sich auf diesen Flügen ein um 8,2 Prozentpunkte höherer Sitzladefaktor als im April 2016. Auf der Langstrecke ist der Sitzladefaktor im selben Zeitraum hingegen um 9,1 Prozentpunkte auf 84,1 Prozent zurückgegangen. Hier stand einem um 394,6 Prozent erhöhten Angebot ein um 346,1 Prozent gestiegener Absatz gegenüber.

Lufthansa Group Airlines Gesamt Monat Veränderung zum Vorjahr Kumulativ Veränderung zum Vorjahr
Fluggäste in 1.000 11.164 +25,1% 36.398 +16,5%
Angebotene Sitzkilometer (Mio.) 27.442 +15,8% 96.332 +11,4%
Verkaufte Sitzkilometer (Mio.) 22.592 +25,2% 75.053 +15,4%
Sitzladefaktor (%) 82,3 +6,2P. 77,9 +2,7P.
Angebotene Fracht-Tonnenkilometer (Mio.) 1.293 +3,8% 4.851 +3,6%
Verkaufte Fracht-Tonnenkilometer (Mio.) 897 +6,0% 3.397 +7,7%
Frachtnutzladefaktor (%) 69,4 +1,4P. 70,0 +2,6P.
Zahl der Flüge 94.572 +9,4% 341.361 +7,0%

Airbus gründet Drohnen-Startup

Drohnen-Startup „Airbus Aerial“: Airbus verkündet die Firmengründung, die Aufnahme des Geschäftsbetriebs die Gründung eines US-Standorts auf der Fachmesse und Konferenz AUVSI Xponential in Dallas. Im Mittelpunkt des Geschäfts von Airbus Aerial, das sowohl in den USA als auch in Europa ansässig sein soll, steht die Entwicklung neuer Bilddatendienste. Diese Dienste sollen auf Basis der weltweit besten Software- und Luft- und Raumfahrttechnologien belastbare Daten von Drohnen, Satelliten, hoch fliegenden Luftfahrzeugen und anderen Quellen liefern und auswerten.

„Mit Airbus Aerial sind wir hervorragend aufgestellt, um das Geschäft für kommerzielle unbemannte Flugsysteme (UAS) mit vollem Einsatz voranzutreiben. Das neue Unternehmen bringt Partner aus der gesamten Branche zusammen – Plattformhersteller, Datenanalyseunternehmen, Dienstleister und andere – und ermöglicht so datenfokussierte Dienstleistungen in großem Umfang“, sagte Dirk Hoke, Chief Executive Officer von Airbus Defence and Space. „Airbus Aerial führt durch die Kombination von Ressourcen – von Drohen bis hin zu Satellitenbilddaten – eine breite Palette neuer Bilddatendienste ein. Weitere Säulen des Geschäfts von Airbus Aerial werden die Bereiche Frachtdrohnendienste und luftgestützte Konnektivität sein.“

Das US-Geschäft von Airbus Aerial mit Sitz in Atlanta, Georgia, wird von Jesse Kallman geführt, einem UAS-Spezialisten mit mehr als zwölf Jahren Branchenerfahrung. Kallman war bisher unter anderem in der Forschung an der Hochschule Georgia Tech, in der US-Bundespolitik bei der Luftfahrtbehörde FAA sowie im Bereich kommerzielle UAS bei Airware tätig und leistete Interessenvertretungsarbeit für Verbände wie den internationalen Verband für unbemannte Flugsysteme (Association for Unmanned Vehicle Systems International – AUVSI). Kallman arbeitete zudem als Berater von Führungskräften mehrerer Fortune-500-Unternehmen, von Kongressmitgliedern, hochrangigen Beamten der FAA und des Weißen Hauses sowie führenden Venture Capital Unternehmen im Silicon Valley.

„Drohnen sind für uns nur ein kleiner Ausschnitt eines viel größeren Gesamtbildes“, sagte Kallman. „Airbus Aerial bringt eine Vielzahl unterschiedlicher Luft- und Raumfahrttechnologien zusammen – einschließlich Drohnen und Satelliten –, verknüpft sie durch eine gemeinsame Softwareinfrastruktur und nutzt branchenspezifische Analyseverfahren, um unseren Kunden maßgeschneiderte Lösungen für ihre anspruchsvollsten Aufgaben zu liefern.“

Die Bilddatendienste von Airbus Aerial sind auf eine Reihe von Anwendungen für kommerzielle Wirtschaftszweige wie Versicherungen, Landwirtschaft, Öl&Gas- und Versorgungsunternehmen ebenso wie für Kunden auf Staats- und Kommunalebene ausgerichtet. Die Rekrutierung von Personal, unter anderem für die Bereiche Software-Entwicklung, Datenanalyse und Drohnenbetrieb, ist bereits angelaufen. Um diese neuen Services auf den Markt zu bringen, strebt Airbus Aerial auch neue Partnerschaften an.

A321neo und A350: Flotten mit neuen Maschinen von Airbus

Airbus hat in den letzten Tagen komplette Musterneulinge an verschiedene Airlines ausgeliefert. Von der A320-Familie bis zum Langstreckenjet sind damit neue Flugzeugtypen in die Flotten gekommen.

Langstreckenjet A350 ausgeliefert

So erhielt Asiana Airlines aus Südkorea ihren ersten A350-900 und wurde damit die 12. Airline, die den leichten und effizienten Langstreckenjet betreibt. Ihre A350-900 bekam ein Dreiklassenlayout mit insgesamt 311 Sitzplätzen. 28 davon als Business Smartium, die sich in komplett flache Betten umwandeln lassen, 36 Sitze als Economy Smartium und 247 in der Hauptkabine. Insgesamt hat Asiana Airlines 30 Airbus A350 bestellt, die später von Seoul auch nach Europa und USA, etwa London und San Francisco fliegen sollen.

Gerade hat auch China Southern Airlines eine Vereinbarung mit Airbus über 20 Maschinen der A350-900 unterzeichnet. China Southern Airlines betreibt nun schon eine der größten Airbus-Flotten der Welt: Über 300 Flugzeuge sind dort im Dienst. Darunter A320, A330 und fünf A380. Hersteller Airbus hat nach eigenen Angaben derzeit 841 feste Bestellungen für die A350 XWB.

Neu in der A320-Familie

An die US-Airline Virgin America hat Airbus den allerersten A321neo ausgeliefert. Das moderne Flugzeug mit Triebwerken LEAP-1A von CFM International wurde in Hamburg Ende April feierlich an die Fluggesellschaft übergeben, die eine reine Airbusflotte betreibt. Seit Dezember 2016 gehört Virgin America zur Alaska Air Group. Der Carrier betreibt 36 Airbus-Flugzeuge, A319ceo und A320ceo, die von CFM56-5B angetrieben werden. Der A321neo ist damit das größte Flugzeug in ihrer Flotte. Er bietet 185 Passagieren Platz. Man bekommt an Bord dafür moderne individuell abrufbare Unterhaltungsangebote mit Touchscreen-Steuerung und Stromanschlüsse an jedem Platz. Die erste Route des neuen Flugzeugs führte vom San Francisco International Airport (SFO) zum Ronald Reagan Washington National Airport (DCA).

Schon 2010 war Virgin America Erstkunde für die A320neo. Der neue und sparsame A321neo mit Standardrumpf erlaubt dank seiner Effizienz sogar die Bedienung von Langstrecken. Er ist um die Hälfte leiser und mit Performance-steigernden Sharklet an den Flügeln ausgestattet. Laut Hersteller liegen die Stickoxidemissionen um die Hälfte niedriger, als wie vom Committee on Aviation Environmental Protection (CAEP) derzeit gefordert. Und mit der Treibstoffersparnis von 15 Prozent würden im Jahr pro Flugzeug 5.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Der Airbus A321neo ist die größte Version aus der A320-Flugzeugfamilie. Airbus nennt schon Bestellungen für 1.300 Einheiten.

WOW air, die Low-Cost-Airline aus Island, hat ihren ersten Airbus A320neo (im Titelbild) bekommen. Das über die Air Lease Corporation beschaffte Flugzeug stößt zur reinen Airbus-Flotte von jetzt 12 Flugzeugen. Die Einklassen-Kabine fasst 180 Passagiere. Angetrieben wird das Flugzeug von CFM-Triebwerken zu Zielen in Europa.

Auch Air India hat kürzlich ihren ersten A320neo von 14 bestellten Flugzeugen bekommen. Die Maschine wurde über die in Kuwait beheimatete ALAFCO beschafft und ist mit NEO-Triebwerken von CFM ausgestattet. Für ALAFCO ist es ebenfalls das erste von 85 bestellten Flugzeuge der Familie A320neo. Air India betreibt bereits 66 Flugzeuge der Familie A320.

Piloten: Unfug der Luftverkehrssteuer beenden

Mehreinnahmen von mehr als 54 Mrd. Euro kennzeichnen die aktuelle Steuerschätzung des Bundes für den Zeitraum bis 2021. Die Vereinigung Cockpit (VC) spricht sich dafür aus, Teile der zusätzlichen Steuereinnahmen auch für die Stärkung der deutschen Luftverkehrswirtschaft und damit auch zur Sicherung von gut 800.000 Arbeitsplätzen zu nutzen. Die Luftverkehrsabgabe ist 2011 eingeführt worden, um kurzfristig zur Haushaltsentlastung beizutragen, als aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise die Steuereinnahmen weggebrochen sind. Diese Situation ist nun vorbei und die Begründung für die Luftverkehrsabgabe als zusätzliche Belastung der Branche entfallen. So sieht es auch das Bundesverkehrsministerium in seinem kürzlich vorgelegten Luftverkehrskonzept.

Ilja Schulz, Präsident der Vereinigung Cockpit, dazu: „Jetzt ist die Gelegenheit, aus der Luftverkehrssteuer keine zweite Sektsteuer werden zu lassen. Wir dürfen uns nichts vormachen: Die Luftverkehrssteuer schadet vor allem den deutschen Unternehmen und gefährdet damit deutsche Arbeitsplätze. Der Luftverkehr hat ausgeholfen – jetzt ist die richtige Zeit, diesen Unfug zu beenden.“

Weitere Teile der neu gewonnenen Handlungsspielräume sollten nach Ansicht der VC vorrangig in die Verbesserung der Infrastruktur investiert werden, wo sie einen wichtigen Beitrag für den Wirtschaftsstandort Deutschland leisten. Bessere Schienenanbindung der Flughäfen wie auch Maßnahmen zur Lärmreduzierung bieten sich hier an. Investitionen in leisere und verbrauchsärmere Flugzeuge sollten gefördert und Bürger besser beim passiven Schallschutz unterstützt werden.

Fluggastzahlen für April und Geschäftszahlen der airberlin

0

airberlin beförderte innerhalb des weltweiten Streckennetzes im April 2.004.969 Fluggäste. Dabei legten die Passagiere 3,349 Milliarden Passagierkilometer (RPK) zurück. Der Sitzladefaktor belief sich im Monat April auf stabile 82,8 Prozent. Bei der Kapazitätsentwicklung hat airberlin bei einer fortlaufenden Kapazitätsanpassung 2,447 Millionen Sitze und 4,044 Milliarden Sitzplatzkilometer (ASK) angeboten. Das Geschäftsjahr 2016 und das erste Quartal 2017 stehen bei der Fluggesellschaft ganz im Zeichen der Umstellung auf das neue Geschäftsmodell. Strukturelle Probleme des alten Geschäftsmodells sowie hohe Restrukturierungskosten prägen die Berichtszeiträume.

Fluggastzahlen April

April 2017 2017 kumuliert
Kapazität 2.446.937 8.931.932
Fluggäste 2.004.969 6.803.391
ASK in Mio. 4.044 14.455
RPK in Mio. 3.349 11.734
Auslastung in % 82,8 81,2

Geschäftslage airberlin

Laut Dimitri Courtelis, CFO der airberlin, werde das erste Halbjahr 2017 wie auch 2016 durch die strukturellen Probleme der „alten airberlin“ und den hohen Aufwand für den Umbau der Airline geprägt. Es sei ein Tal zu durchschreiten bei einem Umbau dieser Größenordnung, bevor die Verbesserungen spürbar werden.

CEO der airberlin Thomas Winkelmann: „Die unscharfe Marktposition, das stark saisonabhängige Streckennetz sowie die hohen operativen Kosten der alten airberlin haben zu diesen hochgradig unbefriedigenden Finanzergebnissen geführt. Im Herbst 2016 wurde die strategische Kehrtwende der Airline eingeleitet, ein wichtiger Schritt zum Umbau der airberlin. Ich bin angetreten, um aus dem defizitären Hybrid-Carrier eine fokussierte, kosteneffiziente Netzwerk-Airline zu gestalten. Das heißt auch, über die bestehende Strategie hinaus neue Möglichkeiten auszuloten.“

Finanzkennzahlen

airberlin Geschäftsjahr 2016 in € Geschäftsjahr 2015 in €
Umsatz 3,79 Milliarden 4,08 Milliarden
EBIT -667,1 Millionen -307,0 Millionen
EBIT bereinigt -332,2 Millionen -215,4 Millionen
Restrukturierungskosten (Flottenharmonisierung, Personalrückstellungen, Consulting-Dienstleistungen) 334,8 Millionen 91,6 Millionen
Nettoergebnis -781,9 Millionen -446,6 Millionen
Sitzladefaktor 84,3 Prozent 84,2 Prozent

Der Umsatzrückgang im Geschäftsjahr 2016 ist vor allem auf die Kapazitätsreduzierung in Höhe von vier Prozent sowie den Rückgang der Erlöse pro Passagier (Yield) um 3,8 Prozent zurückzuführen. Die Terrorgefahr im östlichen Mittelmeerraum führte zu Überkapazitäten und einem damit verbundenen Preisverfall in der Touristik. Diese Faktoren beeinflussten in 2016 das Geschäftsergebnis negativ. Entgegen dieser Entwicklung konnte airberlin durch die Erweiterung ihres Langstreckenangebotes Auslastungsrückgänge aus dem defizitären saisonabhängigen Tourismusgeschäft kompensieren. Durch die Einführung von Buy-on-Board, den XL-Seats sowie der European Business Class hat airberlin darüber hinaus die Zusatzerlöse an Bord um signifikante 20 Prozent in 2016 erhöht.

Infolge der notwendigen Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 334,8 Millionen Euro für den Übergang in die neue airberlin verschlechterte sich das EBIT auf -667,1 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr. Die Rückstellungen wurden vor allem für die Flottenharmonisierung auf Airbus sowie für Personal und Consulting-Dienstleistungen getätigt.

Das Geschäftsergebnis für das erste Quartal 2017

Das erste Quartal 2017 ist weiter durch negative Struktureffekte der alten airberlin geprägt.

Hinzu kommen externe Faktoren wie der Streik der Bodendienstleister am Flughafen Berlin-Tegel sowie die operativen Einschränkungen durch den neuen Bodendienstleister, die zu Flugstreichungen und Kapazitätsreduzierungen führten.

Ausblick und Fortschritte in der Restrukturierung

Winkelmann: „Wir haben 2017 jede Menge Arbeit vor uns. Aufgrund der infrastrukturellen Grenzen in Berlin werden wir beim weiteren Ausbau unserer Langstrecke zunächst einen stärkeren Fokus auf Düsseldorf legen. Der Umbau der airberlin läuft. Wir werden uns nun in aller Konsequenz den nächsten Schritte für die Neuaufstellung der airberlin widmen.“

Die strategische Kehrtwende für die neue airberlin wurde Ende 2016 eingeleitet. Seitdem hat die Airline drei wesentliche Fortschritte erzielt:

  • Die neue airberlin konzentriert ihr Streckennetz auf Flüge innerhalb Deutschlands, zu europäischen Städtezielen und mehr Langstreckenverbindungen. Sie bietet ab Mai 2017 noch mehr Verbindungen in die USA an. Ferner hat airberlin ihr Netzwerk auf die neue Flottenzielgröße von 75 Flugzeugen angepasst und ihr Streckennetz bereits von 387 auf unter 100 Strecken gestrafft. Die Flottenharmonisierung auf Airbus wurde abgeschlossen.
  • Das Wet-Lease-Abkommen mit der Lufthansa Group über 38 Flugzeuge entwickelt sich erfolgreich. Wie geplant, wurden bereits 35 von 38 Flugzeugen erfolgreich transferiert.
  • Die Trennung vom saisonabhängigen Warmwasser-Touristik-Geschäft ist angelaufen. In einem ersten Schritt wurden mit Beginn des Sommerflugplans 2017 35 Ferienflieger zu NIKI transferiert. Der zweite Schritt steht nun mit der formellen Genehmigung des Joint Ventures zwischen Etihad, NIKI und TUI aus.

Fluggesellschaften kritisieren aktuelle Eckwerterhöhung

0

Die Eckwerte am Frankfurter Flughafen sollen ab dem Winterflugplan 2017/18 von 100 auf 104 pro Stunde erhöht werden. Eckwerte beschreiben die maximal möglichen Starts und Landungen, die innerhalb einer Stunde durchgeführt werden dürfen. Das Board of Airline Representatives in Germany (BARIG) unterstützt grundsätzlich eine Kapazitätserweiterung an Deutschlands größtem Flughafen. Dennoch kritisiert der Verband, der rund 100 nationale und internationale Fluggesellschaften vertritt,  scharf die durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Einvernehmen mit dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung erfolgte Genehmigung des Fraport-Antrages zur Erhöhung der Eckwerte.

Denn aktuell sind die Rahmenbedingungen dafür aus seiner Sicht noch nicht erfüllt. „Wir befürchten durch diese Erhöhung der Eckwerte weitere, für unsere Fluggesellschaften nicht mehr hinnehmbare Nachteile“, erläutert BARIG Generalsekretär Michael Hoppe. „Bereits jetzt stößt die Infrastruktur des Flughafens in den wichtigen Verkehrszeiten an ihre Leistungsgrenzen. Zusätzliche Flüge, insbesondere in Spitzenzeiten, belasten die Leistungsfähigkeit des auf Umsteigeverkehre angewiesenen Airports in erheblichem Maße. Die vorhandene Infrastruktur des Drehkreuzes Frankfurt ist dafür aktuell nicht ausgelegt. Die Folgen sind eine weitere Verschlechterung der Stabilität und Qualität in der Verkehrsabwicklung. Bereits jetzt ist die Pünktlichkeit in Frankfurt aus Sicht der Airlines und ihrer Kunden nicht immer zufriedenstellend. Unser gemeinsames Ziel sollte es sein, den Standort durch eine hohe Qualität im internationalen Wettbewerb zu stärken. Andernfalls entscheiden sich die Fluggäste für andere Umsteigeflughäfen.“

Nach Ansicht des BARIG und seiner Mitglieds-Airlines muss die aktuelle und weitere Entwicklung am Flughafen Frankfurt zukunftsweisend mit Weitsicht und ruhiger Hand geplant und umgesetzt werden. Michael Hoppe: „Neue Punkt-zu-Punkt-Verkehre, die sich derzeit außerhalb der Drehkreuzprozesse entwickeln, dürfen auf keinen Fall die operationelle Stabilität und Pünktlichkeit in den Spitzenstunden am Flughafen gefährden. Mit der heutigen Entscheidung zur Erhöhung der Starts und Landungen steht zu befürchten, dass Fluggesellschaften und Passagiere mit weiteren Einschränkungen rechnen müssen und dass sich dadurch die Zahl der Beschwerden erhöhen wird.“

CHC: Die Helfer über Luft feiern Jubiläum

Lufthansa Cargo unterstützt das Projekt Cargo Human Care (CHC), das vor nun zehn Jahren gegründet wurde, von Anfang. CHC wurde von Mitarbeitern der Lufthansa Cargo und Ärzten aus Deutschland mit dem Ziel, den ärmsten Menschen in Not in Kenia unbürokratisch und nachhaltig zu helfen, ins Leben gerufen. Medizin und Ausbildung sind die Eckpfeiler des Engagements: Heute betreibt der Verein ein Waisenhaus für 120 Kinder, eine Medizinstation, in der 50 deutsche Ärzte regelmäßig im Einsatz sind, sowie ein Jugendheim für die Berufsausbildung der Schulabgänger des Waisenhauses. Der Fracht-Carrier stellt unter anderem die Flugtickets für die Ärzte sowie freie Transportkapazität für medizinische Geräte zur Verfügung.

„Als wir CHC vor zehn Jahren gegründet haben, hätte ich im Leben nicht geglaubt, dass wir dorthin kommen, wo wir heute stehen: 560 Mitglieder, 220 Kinder und Jugendliche im Patenprogramm, jeden Monat 2.000 Behandlungen in unserem eigenen Medical Centre und ein Jahr für Jahr steigendes Spendenaufkommen“, sagte Fokko Doyen, Gründungsmitglied und 1. Vorsitzender. Doyen fliegt als Kapitän bei Lufthansa Cargo auf der MD-11F und war neun Jahre lange Flottenchef für sein Flugzeugmuster. „Die Identifikation mit diesem ,Cargo-Projekt‘ ist im ganzen Unternehmen zu spüren. Seit unserer Gründung ist die Zahl der Mitglieder auf mehr als 550 gestiegen. Wir haben aber nicht nur passive, zahlende Mitglieder, sondern vor allem auch sehr viele Menschen, die sich mit in die Arbeit einbringen: als Ärzte, als Betreuer verschiedener Patenkinder-Gruppen und in der Organisation der Vereinsarbeit. Unser stärkstes Pfund ist aber die großartige Unterstützung von Lufthansa Cargo: Die Übernahme der Kosten für Flüge unserer Ärzte und Aktiven nach Nairobi ermöglicht es uns, das gespendete Geld direkt den Menschen in Kenia zugutekommen zu lassen.“ Nur 0,6 Prozent aller Ausgaben von Cargo Human Care entfallen auf Verwaltungskosten.

„Es ist wirklich beeindruckend, mit welchem Engagement die zahlreichen Freiwilligen, die zum großen Teil auch aus den Reihen von Lufthansa Cargo kommen, den Verein Cargo Human Care in den vergangenen zehn Jahren zu dem gemacht haben, was er heute ist“, lobte Peter Gerber, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo. „Das Besondere an Cargo Human Care ist für mich die große Direktheit der Hilfe. Hier haben Menschen aus unserem Unternehmen etwas tun wollen – und sie tun es. Ganz besonders freut es mich, dass wir auch als Unternehmen mit unseren Kernkompetenzen Frachttransport und Fliegen einen wichtigen Beitrag für Menschen leisten können, die schlechte Startchancen ins Leben hatten. Deswegen wird Lufthansa Cargo die Arbeit von Cargo Human Care weiter nach Kräften unterstützen.“ Seit November 2015 fliegt Lufthansa Cargos MD-11F „D-ALCH“ mit den Abdrücken von insgesamt 24 Kinderfüßen auf dem Rumpf um die Welt. Die Airline hat den Frachter damit zur fliegenden Botschafterin für die Hilfsorganisation Cargo Human Care gemacht.

Was leistet CHC

Die bisher über 200 Patenschaften sind eine der wichtigsten Säulen der CHC-Entwicklungsarbeit. Mit ihren regelmäßigen Beiträgen ermöglichen die Paten solide, nachhaltige Schul- und Berufsausbildungen und medizinische Versorgung der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsene im CHC-Umfeld. Die Paten spendeten 2016 insgesamt 108.000 Euro. 3,5 Millionen Euro kamen insgesamt in den vergangenen zehn Jahren zusammen. Dadurch können Bildungseinrichtungen mit guten Qualitätsstandards, die außerschulische Begleitung und Förderung durch Sozialarbeiter sowie eine medizinische Versorgung bei chronischen Erkrankungen sichergestellt werden.

Das Mothers’ Mercy Home (MMH) ist ein Heim für Waisenkinder im Norden von Nairobi. Es wurde 2001 von Frauen der Anglikanischen Kirche gegründet und 2008 von CHC mit einem Neubau erweitert. Dort sorgt Cargo Human Care mit der Hilfe von Spenden und Patenschaften für 120 Waisenkinder.

Bis zu 24 junge Menschen leben während ihrer Berufsausbildung in der Hausgemeinschaft der nach einem verstorbenen MMH-Waisen benannten John Kaheni Residence. Hier werden alle CHC-Berufsausbildungsaktivitäten außerhalb des MMH durch CHC-Sozialarbeiter und Externe koordiniert. Wichtige Elemente sind die Förderung persönlicher Kompetenzen, Kommunikations-Coachings, Berufsorientierung und Bewerbungstrainings, Vermittlung von Praktika und auch IT-Know-how.

Um einen Beitrag zur medizinischen Versorgung der bedürftigsten Bevölkerung in der Umgebung des Waisenhauses zu leisten, wurde 2009 das Cargo Human Care Medical Centre eröffnet. Es verfügt neben den Behandlungsräumen über ein Labor und eine Apotheke. Regelmäßig arbeiten insgesamt 50 Fachärzte aus Deutschland ehrenamtlich für circa eine Woche in der Ambulanz und unterstützen damit ein zwölfköpfiges Team lokaler Kräfte. 2016 halfen sie rund 7.000 mittellosen Patienten mit mehr als 25.000 Behandlungen. Weiterhin hilft CHC derzeit auch rund 6.000 Menschen in vier Dörfern in der Region Marsabit, im Norden Kenias, mit Spendenaufrufen und Hilfslieferungen gegen Hungersnot.

Fraport AG erreicht eigene Klimaziele vorzeitig

Die Fraport AG hat im letzten Geschäftsjahr die selbstgesteckten Klimaschutzziele für das Jahr 2020 deutlich vor der Zeit erfüllt. Vor diesem Hintergund hat sie sich, nunmehr für das Jahr 2030, in Anlehnung an den Klimaschutzplan der Bundesregierung neue Klimaschutzziele gesetzt. Bis dahin sollen die CO2-Emissionen aus der Geschäftstätigkeit der Fraport AG am Standort Frankfurt auf 80.000 Tonnen gesenkt werden. Gegenüber dem Stand von 1990, dem Basisjahr des internationalen Klimaschutzabkommens, entspricht dies einer Minderung von 65 Prozent. Die relative Emisson pro Verkehrseinheit (ein Passagier beziehungsweise 100 kg Fracht oder Post) soll auf 0,9 kg CO2 sinken.

Die neuen Klimaschutzziele werden im aktuellen Bericht des Fraport-Konzerns zum Geschäftsjahr vorgestellt. In dem Bericht werden die wirtschaftliche und nachhaltige Entwicklung der Fraport AG in einer gemeinsamen Ausgabe publiziert.

„Dass wir unser Ziel zur CO2-Reduzierung bereits vier Jahre früher erreicht haben, zeigt, dass unsere Maßnahmen erfolgreich sind. Wir werden auch weiterhin kontinuierlich an der Optimierung der Energieeffizienz unserer Gebäude, Anlagen und Prozesse arbeiten. Möglich wird dies nicht zuletzt durch unsere engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Frankfurt und weltweit. Einige stellen wir exemplarisch im aktuellen Bericht persönlich vor. Darüber hinaus informieren wir unsere Stakeholder und die interessierte Öffentlichkeit in komprimierter Form über die wirtschaftliche Entwicklung des Fraport-Konzerns sowie seine Ziele, Aktivitäten und Fortschritte im Sinne verantwortungsvoller Unternehmensführung. Dazu gehört auch die Achtung der zehn Prinzipien des UN Global Compact, zu denen wir uns seit 2007 ausdrücklich bekennen. Daher war es für uns selbstverständlich, die Ziele für nachhaltige Entwicklung, die Teil der UN-Agenda 2030 sind, in unsere Berichterstattung aufzunehmen. Unser Fokus liegt dabei auf elf Zielen, die im „Kompakt“-Bericht erläutert werden“, erklärte Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG.

Das Fraport-Leitbild „Gute Reise! Wir sorgen dafür“ wird, wie schon im Bericht des Vorjahres, aufgegriffen und vertieft. Über Mitarbeiterporträts wird gezeigt, wer bei Fraport hinter dem „Wir“ steckt. Auch die zunehmend internationale Ausrichtung des Fraport-Konzerns wird im Bericht ausführlich dargestellt. Neu in diesem Jahr sind fünf Extrakapitel mit Informationen aus den Standorten mit Mehrheitsbeteiligung. Für die dortigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird es jeweils eine englische Ausgabe geben, in der „ihr“ Kapitel in Landessprache erscheint. Neben dem Standort Frankfurt ist Fraport weltweit an Flughäfen auf vier Kontinenten aktiv. Hinzu kommt die geplante Übernahme der beiden brasilianischen Flughäfen Fortaleza und Porto Alegre in 2018. Den Berichtsstandard der Global Reporting Initiative (GRI) mit vielen Detailfragen erfüllt Fraport auch weiterhin mit einem eigenen Bericht.

Dock E erlaubt direkten Blick auf Airbus A380 am ZRH

0

Besuche einer interessierten Öffentlichkeit haben eine über sechzigjährige Tradition am Flughafen Zürich. Um die Faszination Fliegen auch den Passagieren näherzubringen und die Aufenthaltsqualität weiter zu erhöhen, lanciert die Flughafenbetreiberin nun eigens zwei Angebote. Passagiere im Dock E können nun auf einer Terrasse verweilen oder eine persönliche Führung mitten im Passagierbetrieb buchen. Beide Angebote erhöhen die Aufenthaltsqualität am Flughafen Zürich. Die Terrasse auf dem Dock E wird seit 08. Mai 2017 während bestimmter Zeitfenster für Passagiere, welche ab Dock E abfliegen, geöffnet. Inmitten der drei Pisten gelegen, bietet die Terrasse E frische Luft vor dem Abflug und eine spektakuläre Aussicht auf startende und landende Flugzeuge.

Der Airbus A380 – das zurzeit grösste Passagierflugzeug der Welt – dockt mehrmals täglich in unmittelbarer Nähe an und kann live beobachtet werden. Montierte Ferngläser und Kinderspielgeräte runden das Angebot ab. Der Zutritt ist für Passagiere kostenlos. Im Sommer ist die Terrasse E zu bestimmten Zeiten jeweils am Mittwoch, Samstag, Sonntag und an Feiertagen für öffentliche Rundfahrten sowie Spezialanlässe reserviert. Für Passagiere bleibt die Terrasse E während dieser Zeit geschlossen. Im Winterhalbjahr ist die Terrasse E dafür täglich von 08:00 bis 19:00 Uhr durchgehend für Passagiere geöffnet.

Öffnungszeiten Passagierterrasse Dock E im Sommer

  • Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 08:00 – 21:00 Uhr
  • Mittwoch 08:00 – 11:30 und 17:45 – 21:00 Uhr
  • Samstag 08:00 – 10:30 und 17:45 – 21:00 Uhr
  • Sonntag 08:00 – 10:30 und 17:45 – 21:00 Uhr

Passagierführungen an den Docks

Auf den von geschulten Tour Guides geführten Besichtigungen erfahren Passagiere viel Wissenswertes rund um den Flughafenbetrieb. Treffpunkt und Start der Tour ist jeweils im Airside Center – der Drehscheibe für alle abfliegenden Passagiere. Das Dock A und Dock B, das Vorfeld, die Gepäcksortieranlage und die Zuschauerterrasse B bilden weitere mögliche Stationen der rund 90-minütigen Besichtigungstour, die in dieser Art weltweit einzigartig ist. Die Führungen für Einzelpersonen oder Gruppen bis zu acht Personen sind täglich für den Zeitraum von 09:00 bis 21:00 Uhr buchbar. Pro Gruppe kostet die Führung 200 Schweizer Franken. Voraussetzung ist ein am Besichtigungstag gültiges Flugticket.

Antalya lässt Passagierzahl am PAD steigen

Ein Zwischenfazit der ersten vier Monate zeigt einen positiven Trend bei den Passagierzahlen am Paderborn-Lippstadt Airport. Bis Ende April starteten und landeten insgesamt 135.000 Passagiere an dem Flughafen. Das entspricht einem Zuwachs von rund 7,5 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Die positive Entwicklung beruht insbesondere auf den starken Passagierzuwächsen der Lufthansa-Verbindungen sowie der Antalya-Strecke. Mit den 34 wöchentlichen Anbindungen an die Drehscheiben München und Frankfurt und damit an das weltweite Streckennetz der Lufthansa konnten die Passagierzahlen in den ersten vier Monaten des Jahres um mehr als 14 Prozent gesteigert werden. Um mehr als 17 Prozent stiegen im gleichen Zeitraum die Passagierzahlen nach Antalya.

Zufrieden blickt Flughafen-Geschäftsführer Dr. Marc Cezanne auf diese Entwicklung und bleibt weiterhin optimistisch: „Mit Eurowings, Niki und Fly Egypt bereichern neue Fluggesellschaften unser Programm. Die Reiseveranstalter Thomas Cook und TUI legen auch in diesem Sommer ein umfangreiches Flugprogramm auf. In deren Auftrag fliegt die Fluggesellschaft Small Planet Airlines Urlauber insgesamt 21 Mal die Woche nach Palma de Mallorca, Fuerteventura und Gran Canaria, Burgas und Varna (Bulgarien) sowie zu den griechischen Inseln Kreta, Kos und Rhodos. Wir freuen uns sehr, dass neben den vielen Geschäftsreisenden auch immer mehr Privatreisende die Lufthansa-Drehkreuzverbindungen über Frankfurt und München nutzen und so zu einem deutlichen Anstieg der Passagierzahlen beitragen.“

Portfolio von LHC wächst mit Zielen von Eurowings

0

Lufthansa Cargo (LHC) bedient mit einem Airbus A330 zweimal pro Woche Las Vegas (LAS). Im Juli kommen Seattle (SEA, 2/7), Orlando (MCO, 2/7) und Windhoek (WDH, 2/7) als weitere Ziele ab Köln hinzu. Weiterhin sind Frachtstationen auf Kuba in Varadero (VRA, 3/7) und Havanna (HAV, 1/7) geplant. Diese Ziele kommen über die Beiladekapazitäten der Eurowings-Langstreckenflüge ins Streckennetz des Fracht-Carriers. Lufthansa Cargo fliegt jetzt schon zu rund 300 Zielorten in 100 Ländern und bietet damit eines der besten Streckennetze im Luftfrachtbereich. Dieses starke Netz aus Frachterverbindungen, den Frachtkapazitäten der Passagierflugzeuge von Lufthansa und Austrian Airlines verbessert der Carrier aus Frankfurt durch die neuen Eurowings-Langstreckenflüge auf verschiedenen Strecken somit nochmals.

Wurde die chinesische Metropole Shanghai (PVG) bisher sieben Mal wöchentlich mit Frachtflugzeugen der Lufthansa Cargo angeflogen, wird es ab September regulär neun wöchentliche Verbindungen geben. Zudem wird diese Strecke künftig ausschließlich von Frachtern des Typs Boeing 777F mit einer Standardladekapazität von rund 103 Tonnen bedient. Bisher verkehrten hier auch Maschinen vom Typ MD-11F. Die Frachterverbindung nach Guangzhou (CAN) wird ab Juli um je einen Flug wöchentlich auf fünf Frequenzen aufgestockt.

Auch die Deutsche Lufthansa stockt im Sommer zahlreiche Verbindungen mit Passagiermaschinen auf: So verkehrt ab 12. Mai zwei Mal wöchentlich ein Airbus A340 zwischen Frankfurt und Montreal (YUL), ab 14. Mai täglich eine zusätzliche Maschine vom Typ Airbus A330 zwischen Frankfurt und Boston (BOS) und ab 18. Mai eine zusätzliche Boeing 747-8i zwischen Frankfurt und Los Angeles (LAX). Bereits seit 01. Mai gibt es einen neuen täglichen Service von München (MUC) nach Vancouver (YVR) mit einem Airbus A330. Neu im Sommerflugplan der Lufthansa Passage sind auch zusätzliche Verbindungen ab Frankfurt nach Kapstadt (CPT) und Reykjavik (KEF).

Lufthansa Cargo baut zudem ihre Partnerschaften weiter aus. Nach dem erfolgreichen Start der Kooperation mit der japanischen ANA Cargo vor zwei Jahren und dem Beginn der Zusammenarbeit mit Cathay Pacific Cargo aus Hongkong im letzten Jahr wurde kürzlich ein Cargo Joint Venture mit United Airlines verkündet.