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Lufthansa gibt Tipps fürs Reisen als Familie

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Zum Beginn der Sommerferien in Hessen und Rheinland-Pfalz am 30. Juni starten viele Familien mit Lufthansa vom Frankfurter Flughafen zu ihren Urlaubszielen in Europa oder in der Ferne. Entsprechend vorbereitet hat sich die Fluggesellschaft bei den deutlich höheren Passagierzahlen in der Ferienzeit auch auf Familien.

In den kommenden Wochen erwartet Lufthansa an ihrem Drehkreuz Frankfurt häufig mehr als 70.000 Fluggäste pro Tag – an Spitzentagen sind es fast 80.000. Beliebte Reiseziele im Sommer 2017 sind in Europa vor allem Spanien und auf der Langstrecke die Ost- und Westküste der USA sowie Destinationen in Asien. Erweitert hat Lufthansa im aktuellen Sommerflugplan ihr touristisches Flugangebot in Europa: Neu sind drei wöchentliche Flüge nach Santiago de Compostela (Spanien) und zwei wöchentliche Verbindungen nach Bordeaux (Frankreich). Außerdem bietet Lufthansa jetzt auch Shannon (Irland) als Ziel ab Frankfurt an. Abgerundet wird die Sommerziel-Offensive ab Frankfurt mit Pula (Kroatien) und dem Ostseeheilbad Heringsdorf. Außerdem hat Lufthansa nun auch im Sommer Flüge nach Madeira (Portugal) im Programm.

Schon online einzuchecken

Lufthansa bietet bereits 23 Stunden vor Abflug online die Möglichkeit für den Flug einzuchecken und die Bordkarte zu Hause selbst auszudrucken oder aufs mobiles Endgerät zu laden. Der Sitzplatz kann ebenfalls bequem von zu Hause aus reserviert werden. Am Frankfurter Flughafen können die Passagiere für die Gepäckaufgabe neben den leicht bedienbaren Self-Bag-Drop-Automaten außerdem den Vorabend-Check-In nutzen.

Am Abreisetag sollten Fluggäste besonders in den Ferienwochen ausreichend Zeit vor dem Abflug einplanen und sich rechtzeitig zum Flughafen begeben. Um reibungslose Abläufe am Flughafen zu ermöglichen, empfiehlt Lufthansa ihren Passagieren, sich vorab über die geltenden Einreise- und Gepäckbestimmungen zu informieren. Auf Kontinentalstrecken gelten für die Gepäckmitnahme die Europa-Tarife. Fluggäste können in der Economy Class aus unterschiedlichen Tarifen wählen und, abhängig vom gebuchten Tarif, nur mit Handgepäck oder einem zusätzlichen Gepäckstück à 23 Kilogramm reisen. Auf Langstreckenflügen ist in der Economy Class generell ein Gepäckstück, in der Premium Economy Class sind zwei Gepäckstücke à 23 Kilogramm frei. Passagiere der Business Class können sowohl auf Europa-Routen als auch auf Interkontinentalflügen zwei Gepäckstücke à 32 Kilogramm, First-Class-Passagiere drei mitnehmen.

Reisen mit Kindern

Mit dem Online-Check-In können Familien mit Kindern zum Beispiel wertvolle Zeit am Flughafen sparen. Eltern mit bis zu zwölf Jahre alten Kindern stehen in Frankfurt zudem die Family-Check-In-Bereiche zur Verfügung. Die Lufthansa-Mitarbeiter an den besonders familienfreundlich gestalteten Schaltern stellen den Reisenden die Bordkarten aus und berücksichtigen besondere Sitzplatzwünsche. Zum Ferienauftakt erwarten die jungen Passagiere dort am 30. Juni und 01. Juli die Lufthansa-Maskottchen Lu und Cosmo mit einigen Überraschungen.

Um den jungen Fluggästen die Wartezeit bis zum Abflug zu verkürzen, gibt es am Flughafen speziell für Kinder konzipierte Spielecken. Frequent Traveller können im Juli und August ihre Familien gegen eine Gebühr in die Lufthansa Business Lounges in Deutschland, den USA und weitere ausgewählte Lounges mitnehmen. Beim Boarding haben Familien mit Kindern die Möglichkeit, das Flugzeug vor den anderen Passagieren zu betreten. Auch an Bord bietet Lufthansa den jungen Passagieren ausreichend Unterhaltung, zum Beispiel durch eigens für die Airline entwickeltes Spielzeug oder das kindgerechte Entertainmentprogramm. Außerdem werden spezielle Kindermenüs und Babynahrung angeboten, die bis zu 24 Stunden vor dem Abflug vorbestellt werden können.

Kindern, die alleine reisen, steht auch in den Sommerferien der Lufthansa Betreuungsservice zur Verfügung. Sie werden am Flughafen, während des Fluges und nach der Landung von den Mitarbeitern betreut. Jährlich wird dieser Dienst für mehr als 70.000 allein reisende Kinder gebucht. Für fünf- bis elfJährige, die ohne Begleitung fliegen, ist die Betreuung obligatorisch. Aber auch ältere Kinder können den Dienst auf Wunsch der Eltern in Anspruch nehmen. Eltern sollten bereits bei der Flugbuchung angeben, dass ihr Kind alleine reisen wird und sich vorab ausreichend über die Bestimmungen informieren.

Asteroid Day weltweit mit Veranstaltungen und Prominenz

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Für den Asteroid Day am 30. Juni 2017, dem 109. Jahrestag des Tunguska-Ereignisses, bei dem 1908 in Folge eines Asteroidenimpakts in Sibirien (Russland) über 2000 Quadratkilometer (770 Quadratmeilen) Waldfläche verwüstet wurden, sind weltweit über 700 Events in 190 Ländern geplant.

Asteroid Day wurde 2014 von Dr. Brian May, Astrophysiker und Lead-Gitarrist der Rockband Queen, Danica Remy, Präsidentin von B612, dem Apollo Astronauten Rusty Schweickart und dem deutschen Filmemacher Grig Richters gegründet. Asteroid Day findet jährlich am 30 Juni statt, um an den Jahrestag des größten Asteroidenimpakts in der Geschichtsschreibung zu erinnern. Beim Tunguska-Ereignis wurden über 2000 Quadratkilometer Waldfläche zerstört, eine Fläche einer größeren Metropolregion heute.

Veranstaltungen zum Asteroid Day finden auf allen fünf Kontinenten statt und zählen dieses Jahr bedeutende Weltraumbehörden zu ihren Teilnehmern. Asteroid Day wurde 2016 von den Vereinten Nationen als internationaler Tag der Bildung anerkannt, um die Öffentlichkeit auf Asteroiden und deren Rolle in unserem Sonnensystem aufmerksam zu machen und auf die Notwendigkeit hinzuweisen, Wissenschaft und Technologie zu nutzen, um unser Wissen und die Fähigkeit, die Menschheit vor gefährlichen Einschlägen zu schützen und zukünftige Erkundungsmissionen zu vereinfachen.

Veranstaltungen weltweit

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA), die Japanische Weltraumforschungsbehörde (JAXA) und die NASA, die nationale Aeronautik- und Raumfahrtbehörde der Vereinigten Staaten von Amerika, wo jeder Tag Asteroid Day ist. Veranstaltungen für alle Altersgruppen werden in Wissenschaftszentren, Planetarien, Observatorien, Museen, Schulen, Theatern, Bibliotheken, Stadthallen und öffentlichen Plätzen stattfinden. Die meisten Events (liste hier) sind frei zugänglich und können auf der Asteroid Day Weltkarte eingesehen werden.

Tucson, Arizona, USA: University of Arizona (UA), Flandrau Science Center and Planetarium, 27. Juni: Meteorite Man Geoff Notkin vom Science Channel veranstaltet eine wichtige Konferenz mit fünf führenden UA Asteroiden-Forschern: Dante Lauretta, Projektleiter für NASAs OSIRIS-REx Mission und Professor am Lunar and Planetary Laboratory, Eric Christensen, Direktor, Catalina Sky Survey for Near-Earth Objects und Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Lunar and Planetary Laboratory, Heather Enos, Stellvertretende Projektleiterin der OSIRIS-REx Mission, Vishnu Reddy, Assistenzprofessor am Lunar and Planetary Laboratory, Daniella DellaGiustina, Image Processing Lead der OSIRIS-REx Mission. Am Wochenende des 30. Juni: Das Flandrau Science Center & Planetarium der Universität Arizonas organisiert besondere Veranstaltungen über Asteroiden und die OSIRIS-REx Mission, Asteroiden Planetarien Shows und Ausstellungen über Asteroiden für die Öffentlichkeit.

London, Vereinigtes Königreich: Imperial College. Asteroid Day wurde in London mitbegründet. Debbie Lewis, Stellvertretende Vorsitzende des Asteroid Day Fachgremiums und Spezialistin für Risiko, Krisen und Disaster Management empfängt Helen Sharman, die erste britische Astronautin, Clemens Rumpf, Dr. Simon Green, Jerry Stone, Denis Pellerin, Peter Birtwhistle, Jonathan Tate, und Prof. Lewis Dartnell.

Barcelona, Spanien: Centre Cultural Terrassa. Ein Programm das darauf ausgerichtet ist, gefährliche Asteroiden von Katalonien, Spanien aus zu überwachen. In Zusammenarbeit mit Òmnium Cultural, Agrupació Astronòmica de Terrassa (AAT), Institut de Ciències de l’Espai (ICE), Consejo Superior de Investigaciones Científicas (CSIC) und dem Institut d’Estudis Espacials de Catalunya (IEEC) organisiert.

Posen, Polen: Der Bürgermeister der Stadt Posen, Herr Jacek Jaśkowiak wird dem Asteroid Day Poland Regional Coordinator Tomasz Kluwak eine Auszeichnung für seine Arbeit bezüglich der Aufklärung der Öffentlichkeit über Asteroiden überreichen. Kluwak hat Veranstaltungen in und um Posen und Warschau herum koordiniert, darunter astronomische Observatorien, ein Konzert und ein tolles Event im Park! Über 1000 Studenten werden erwartet.

Madagaskar: HABAKA Innovation Hub. Veranstaltet von Haikintana Astronomy, um Aufmerksamkeit für das SKA international project am American Center Madagascar in Antananarivo zu schaffen, die Veranstaltung beinhaltet Bildungsprogramme und Aktivitäten und eine spezielle Sternbeobachtung nachts.

Israel (mehrere Städte): „Fire from the Sky“ Vorlesung vom Asteroid Day Israel Regional Coordinator Victor Bar bei der Israeli Astronomical Association im Giv’atayim Observatorium, dem ältesten Observatorium Israels und der Basis der israelischen Amateurastronomen. Zwei weitere Events zum Thema Asteroiden werden in Netanya und Yarka stattfinden.

Pakistan (mehrere Städte). Organisiert von Mohammad Iftekhar Yezdani, Journalist und Ingenieur. Findet im Freien statt und beinhaltet: den Asteroid Day Walk, eine Kunstausstellung, Vorträge, Abspielen von Vorträgen, die im Voraus aufgenommen wurden und abschließend Sternbeobachtungen nach Sonnenuntergang.

Mexiko-Stadt. Mexiko: María Guadalupe Cordero, Professorin für Geologie und Planetenatmosphäre an der National Autonomous University of Mexico, organisiert in Zusammenarbeit mit SOMA (Mexikanische Gesellschaft für Astrobiologie) sechs Vorträge über Asteroiden und bereitet Lehrmaterial vor, das in drei Museen und Planetarien um Mexiko-Stadt vorgestellt werden wird.

Lincoln, Nebraska, USA: 29. Juni, am University of Nebraska College of Law Space, Cyber, and Telecommunications Law Program und im University of Nebraska State Museum, Morrill Hall. Sonderveranstaltung, die von Professor Frans von der Dunk, einem Originalunterzeichner der Asteroid Day Deklaration eröffnet wird. Anschließend ein kurzer Vortrag von Elsbeth Magilton, Program Executive Director, und zwei Vorführungen: „Firefall“ und „B612 Asteroid Show“. Asteroid Day „Live“

Asteroid Day LIVE ist die erste 24-Stunden-Liveübertragung über die Gefahr, die von Asteroiden ausgeht und will am 30. Juni als Plattform für die erste weltweite Diskussion über Asteroiden dienen. Gastgeber ist der britische Physiker, Schriftsteller und Reporter Brian Cox. Zu den Teilnehmern zählen Top-Wissenschaftler, Technologen und Forscher der Planetenwissenschaften, wie z.B. die NASA Astronauten Rusty Schweickart, Ed Lu und Nicole Stott, die ESA Astronauten Michel Tognini, Jean-François Clervoy, der erste rumänische Astronaut und Präsident der ASE Dorin Prunariu, UN COPUOS, die Astrophysiker und Planetenwissenschaftler Susan McKenna-Lawlor, Julia De Leon, Mark Boslough, Patrick Michel, Besitzer und CEO von OHB SE Marco Fuchs und Etienne Schneider, Stellvertretender Premierminister Luxemburgs.

Asteroid Day LIVE wird am 30. Juni weltweit über das SES Satellitennetzwerk ausgestrahlt und kann auf abonnierten Lokalsendern und online bei Asteroid Day verfolgt werden. Sponsoren sind OHB, BCE und die luxemburgische Regierung, die Hauptsponsoren von Asteroid Day. Das vollständige Programm der Liveübertragung aus Luxemburg ist hier einsehbar. OHB SE ist der Hauptsponsor von Asteroid Day LIVE.

Für Asteroid Day wurden zwei Sondersendungen produziert, die am 30. Juni weltweit ausgestrahlt werden: „How to Survive an Asteroid Impact“ (Wie man einen Asteroidenimpakt überlebt) und ein dreiminütiges Virtual Reality Video, das dem Zuschauer einen Einblick in die Risiken eines Asteroiden gibt, was Wissenschaftler tun, um unseren Planeten zu schützen und wie Zuschauer sich verhalten sollten, falls ein Asteroid auf Kollisionskurs mit ihrer Stadt wäre. Eine siebenteilige Serie, die die Menschen vorstellt, die daran arbeiten, uns vor Asteroiden zu schützen. Sprecher ist der berühmte Astrophysiker Neil deGrasse Tyson. Weitere Teilnehmer (hier) der Serie sind der UK Astronomer Royal, Lord Martin Rees, Dr. Brian May, Peter Gabriel, zahlreiche Astronauten und Asteroiden-Experten.

100X Asteroiden Deklaration

Zentraler Bestandteil von Asteroid Day ist die 100x Deklaration, die eine hundertfachen Anstieg in der Erkennung und Überwachung von Asteroiden fordert. Sie wird von vielen Menschen weltweit unterzeichnet und setzt sich die Deklaration als Ziel, „die Herausforderung der Menschheit, die Sicherheit unserer Familien und die Erhaltung unserer Lebensqualität auf der Erde für die Zukunft zu sichern.“ Die Deklaration ist online zugänglich und kann von allen unterschrieben werden, denen am Fortschritt der Erforschung und Technologie von Asteroiden liegt.

Asteroid Day

2016 haben die Vereinten Nationen, Asteroid Day als einen internationalen Tag der Bildung anerkannt, um das Wissen über Asteroiden zu fördern. Zu den Gründungspartnern zählen: Die Association of Space Explorers, B612 und der Discovery Channel und globale Sponsoren sind unter anderem: OHB, SES, BCE und die luxemburgische Regierung.

„Asteroiden sind Himmelsobjekte die alle, junge Menschen und erfahrene Forscher, faszinieren“, meint Marco Fuchs, Besitzer und CEO von OHB. „Die Erde vor Asteroidenimpakten durch den Einsatz von speziell dafür vorgesehenen Satelliten zu schützen und die zukünftige kommerzielle Ausbeutung von Asteroiden durch Rohstoffabbau stellen globale Bestrebungen für kommende Generationen dar. OHB ist stolz darauf zur Vorbereitung dieser Möglichkeiten mit eigenen technischen Entwicklungen und Investitionen beizutragen.“

Eurowings erschließt Agadir direkt ab Wien

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Mehr Sonnenziele für Österreich, denn im Winter kommt von Eurowings eine neue Verbindung nach Agadir im Süden Marokkos hinzu. Der Low-Cost-Carrier der Lufthansa Group eröffnet die Strecke am 04. November 2017, sie wird jeweils samstags mit einem Airbus A319 beflogen. Eurowings startet mittags um 12:40 Uhr ab Wien, der Flug dauert 04:30 Stunden. Damit entsteht ab Österreichs Hauptstadt ein Streckennetz, das beliebte Urlaubsziele und interessante Metropolen für Geschäfts-, Wochenend- und Eventreisen kombiniert. Eurowings ist neben Wien in Österreich auch in Salzburg mit einer eigenen Basis vertreten und damit seit mehr als einem Jahr auch in Österreich besonders präsent und erfolgreich.

Agadir liegt im Süden Marokkos und direkt am Atlantik. Hinter der Stadt erheben sich die Gebirgszüge des Atlas-Gebirges, von dort aus können Besucher direkt in die Sahara eintauchen. 1960 wurde Agadir bei einem starken Erdbeben fast komplett zerstört. Nur die alte Kasbah, eine Festung über der Stadt, hat das Beben überlebt. In der Folge wurde Agadir nach modernen Gesichtspunkten neu aufgebaut. Daher findet man dort heute eine gute Infrastruktur, Straßen im Schachbrett-Muster und einen modernen Hafen.

Die Flugzeiten und -nummern

  • EW 5944 Wien (VIE) – Agadir (AGA): Start 12:40 Uhr, Landung 16:10 Uhr (lokale Zeit)
  • EW 5945 Agadir (AGA) – Wien (VIE): Start 17:10 Uhr, Landung 22:30 Uhr (lokale Zeit)

Zuvor hatte die Airline das Nachbarland ausschließlich aus bestehenden Standorten in Deutschland heraus angeflogen. Die Expansion erst nach Österreich und seit wenigen Wochen auch mit einem eigenen Drehkreuz auf Mallorca markieren den Beginn der europaweiten Expansion der Lufthansa-Tochter. Die neuen Flüge nach Agadir können ab Juni 2017 gebucht werden können.

Planetenpreis für Ausstellung um Komet Chury und Rosetta

Der Europlanet-Preis 2017 für „Public Engagement with Planetary Science“ wurde an das Team hinter der äußerst erfolgreichen Ausstellung „KOMETEN – die Mission Rosetta: Eine Reise zu den Ursprüngen des Sonnensystems“ im Museum für Naturkunde in Berlin vergeben.

Die Sonderausstellung in dem Museum im Herzen Berlins wurde von August 2016 bis Januar 2017 von 820.000 Personen besucht – neben spektakulären Saurierskeletten und den weltberühmten Tierpräparaten eine zusätzliche Attraktion in den Räumen des berühmten, 1889 gegründeten Naturkundemuseums an der Invalidenstraße. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hatte die Ausstellung in Kooperation mit dem weltbekannten Berliner Museum und der Max-Planck-Gesellschaft zusammengestellt.

Ulrich Köhler, Dr. Barbara Stracke und Dr. Ekkehard Kührt vom DLR-Institut für Planetenforschung werden die Auszeichnung im Namen des gesamten Ausstellungsteams entgegennehmen. Seit 2005 bietet Europlanet der Planetenforschungs-Community in Europa eine Plattform zum Austausch von Ideen und Mitarbeitern, zum gemeinsamen Nutzen von Forschungstools, Daten und Einrichtungen, zur Festlegung der wichtigsten wissenschaftlichen Ziele für die Zukunft und, um Interessenvertreter, politische Entscheidungsträger und EU-Bürger für die Planetenforschung zu begeistern.

Komplexe Mission und ebenso die Ausstellung

Dr. Thierry Fouchet, Vorsitzender der Jury für den Europlanet-Preis 2017, sagte: „Die Jury-Mitglieder waren vom Engagement und Enthusiasmus des Ausstellungsteams während der Entwicklung dieser Ausstellung und von der Energie, die das Team in die Vorbereitung der weltweiten Tour und der Online-Version gesteckt hat, beeindruckt. Rosetta ist eine der komplexesten Weltraummissionen zur Erforschung des Sonnensystems und ein großer Erfolg für die europäische Planetenforschung. Diese Ausstellung hat einen sehr wichtigen Beitrag für die Darstellung der Missionserfolge und der Begeisterung um Rosetta in der Öffentlichkeit geleistet.“

Prof. Tilman Spohn, Leiter des DLR-Instituts für Planetenforschung, sagte: „Das Ausstellungsteam hat von einigen Mitgliedern, die mehr als einmal vollen Einsatz gezeigt haben, profitiert. Ohne deren unermüdlichen Einsatz, Geduld und Vision wäre die Ausstellung nie realisiert worden.“

Das Herzstück der Ausstellung ist ein Modell des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko im Tausendermaßstab, das auf Daten des OSIRIS-Kamerasystems an Bord der Rosetta-Sonde basiert. Das Modell ist von mehreren großen hinterleuchteten Schautafeln mit Bildern des Kometen, Informationen zu den Höhepunkten der Mission sowie von ausgewählter Hardware des Raumfahrzeugs und von Instrumenten und Erinnerungsstücken der Mission umgeben. Die Ausstellung beinhaltet historische und wissenschaftliche Hintergrundinformationen zu Kometen als wichtige Bausteine des Sonnensystems sowie zur Mission Rosetta und ihren aktuellen, wissenschaftlichen Ergebnissen insgesamt. Ebenso zeigen mehrere Videos die persönlichen Geschichten der Männer und Frauen, die die Rosetta-Mission ermöglichten.

Ausstellung wandert international

Ab 2018 wird sie als Wanderausstellung an verschiedenen Veranstaltungsorten, darunter auch im Naturhistorischen Museum in Wien, und in weiteren Museen in Deutschland, der Schweiz und voraussichtlich den Vereinigten Staaten zu sehen sein. Noch in diesem Jahr wird eine virtuelle Version der Ausstellung online verfügbar sein und in den kommenden Jahren mit neuen, wissenschaftlichen Erkenntnissen der Rosetta-Mission aktualisiert werden.

Der Europlanet-Preis, der mit 4.000 Euro dotiert ist, wird am Montag, 18. September 2017, während des European Planetary Science Congress 2017 in Riga, Lettland, überreicht. Die Ausstellung wird von Horizon 2020, einem EU-Förderprogramm für Forschung und Innovation, über die Finanzhilfevereinbarung mit der Nr. 686709 finanziell unterstützt.

Auf den Bildern

Modell des Kometen Churyumov-Gerasimenko in der Ausstellung: Eine der Attraktionen der Ausstellung „KOMETEN – die Mission Rosetta. Eine Reise zu den Ursprüngen des Sonnensystems“ war das originalgetreue, über vier Meter großes Modell des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko im Maßstab 1:1000. Als Grundlage diente ein digitales Geländemodell des Kometen, das Wissenschaftler des DLR-Instituts für Planetenforschung aus Stereobilddaten der deutschen Kamera an Bord der Rosetta-Mission berechnet hatten.

Alles Wissenswerte über Kometen und die Mission Rosetta: Ein halbes Jahr lang informierten sich insgesamt mehr als 700.000 Besucher im Museum für Naturkunde Berlin über „KOMETEN – die Mission Rosetta: Eine Reise zu den Ursprüngen des Sonnensystems“, einer gemeinsamen Ausstellung von DLR, dem Museum und der Max-Planck-Gesellschaft, über die rätselhaften ‚Schweifsterne‘.

Modell des kleinen Forschungsmoduls Philae auf der Kometenoberfläche: Höhepunkt der Mission war die Landung des kleinen Forschungsmoduls Philae auf der Kometenoberfläche, die an mehreren Stationen in der Ausstellung ausführlich geschildert und an Modellen nachvollzogen werden konnte.

Panther 8×8: Größtes Löschfahrzeug für Flughafen Wien

Die Sicherheit steht an Flughäfen im Vordergrund: Der Flughafen Wien – täglich über 60.000 Passagiere und 20.000 Beschäftigte – investiert über 5.000.000 Euro in neue und hochmoderne Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge und setzt dabei auf österreichisches Know-how.

Der oberösterreichische Hersteller Rosenbauer liefert bis Jahresende 2017 zwei neue Panther 6×6 S sowie im Jahr 2018 weitere vier Einsatzfahrzeuge vom Typ Panther 8×8 an den Wiener Airport. Damit verfügt der Flughafen Wien künftig über eine der weltweit modernsten Flotten an Flughafenlösch- und Rettungsfahrzeugen – und ist mit den großen Airports wie Dubai und Paris-Charles-de-Gaulle einer der ersten Flughäfen, an denen dieses hochmoderne Gerät zum Einsatz kommt.

„Sicherheit steht für Flughäfen im absoluten Vordergrund und der Flughafen Wien setzt hier auf die modernsten Technologien. Rosenbauer ist der führende Hersteller für Flughafenlöschfahrzeuge, die Fahrzeuge kommen auf den weltweit größten Flughäfen zum Einsatz. Mit dem Panther erweitern wir unsere Einsatzflotte auf das derzeit höchste technologische Level und wir freuen uns besonders, dass das derzeit größte und modernste Feuerwehreinsatzfahrzeug aus Österreich kommt.“, so Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Flughafen Wien modernisiert Löschfahrzeug-Flotte

Aktuell modernisiert der Flughafen Wien seine gesamte Flughafenlöschfahrzeug-Flotte. Schon im Einsatz ist seit März 2017 eine neue Rettungstreppe E8000/E3000 von Rosenbauer. Die derzeit rund fünf Löschfahrzeuge am Flughafen Wien werden sukzessive gegen modernere Geräte ausgetauscht: Bis Jahresende werden zwei neue Panther 6×6 S von Rosenbauer in den Dienst gestellt. Im Jahr 2018 werden weitere vier neue Panther 8×8 in den Fuhrpark aufgenommen.

Damit wird der Flughafen Wien über die weltweit modernste Flotte an Flughafenlösch- und Rettungsfahrzeugen verfügen. Insgesamt geht mit dieser Modernisierung eine Reduktion der Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge und eine damit verbundene Einsparung von rund 4.000.000 Euro bis 2018 einher.

Highend-Fahrzeug zum Feuer löschen

Der Panther 8×8 ist das leistungsstärkste Flughafenlöschfahrzeug aus dem Hause Rosenbauer. Er kommt auf internationalen Großflughäfen zum Einsatz, die über zwei oder mehr Landebahnen verfügen und Flugzeuge wie den Airbus A380 bedienen – darunter große Luftfahrtdrehscheiben, wie die beiden Pariser Flughäfen Orly und Charles de Gaulle, die deutschen Drehkreuze Berlin und Düsseldorf sowie die Flughäfen Athen, Genf, Moskau, Oslo und Prag.

Änderungen für Schweizer Flugplätze verabschiedet

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Der Bundesrat in der Schweiz hat heute die neuen Objektblätter des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) für die Flugplätze Mollis (GL) und Yverdon (VD) sowie die Heliports Lauterbrunnen (BE) und Erstfeld (UR) verabschiedet. Bei weiteren vier Flugplätzen sowie bei einem Heliport wurden Anpassungen und Fortschreibungen an den bestehenden Objektblättern vorgenommen. Die allgemeinen Ziele und Vorgaben des SIL hat der Bundesrat im Jahr 2000 verabschiedet. Der SIL bildet die Grundlage für die Entwicklung der Luftfahrtinfrastruktur und definiert den künftigen Rahmen für die Bauten und den Betrieb von Flugplätzen.

Für jeden Flugplatz werden in einem SIL-Objektblatt verbindliche Aussagen zu den betrieblichen Rahmenbedingungen, zum Flugplatzperimeter, zur Lärmbelastung und Hindernisbegrenzung sowie zum Natur- und Landschaftsschutz gemacht. Seit 2002 hat der Bundesrat in elf Serien die Objektblätter für insgesamt 51 Flugplätze verabschiedet, darunter diejenigen für die Landesflughäfen Zürich und Basel-Mulhouse. Heute wurden für vier weitere Flugplätze und Heliports neue Objektblätter verabschiedet, bei fünf Flugplätzen oder Heliports wurden Anpassungen oder Fortschreibungen des bestehenden Objektblatts gemacht.

Dabei handelt es sich einerseits um die Flugplätze Mollis (GL) und Yverdon (VD) sowie die Heliports Lauterbrunnen (BE) und Erstfeld (UR), die neue Objektblätter erhalten haben. Dafür wurden eine Anhörung der betroffenen Kantone und Gemeinden sowie eine Mitwirkung der Bevölkerung durchgeführt. In Mollis bildet das Objektblatt die Grundlage für die nun anstehende Umnutzung des ehemaligen Militärflugplatzes in ein ziviles Flugfeld. Dieses Verfahren soll noch in diesem Jahr eröffnet werden.

Andererseits wurden weiter das Objektblatt des Flugplatzes Payerne (VD) angepasst sowie diejenigen von Interlaken (BE), Triengen (LU), Olten (SO) und Bex (VD) fortgeschrieben. Diese Anpassung und diese Fortschreibungen beinhalten geringfügige Änderungen des Flugplatzperimeters, Änderungen der Hindernisbegrenzungsflächen, welche die An- und Abflugwege für einen sicheren Flugbetrieb vor Hindernissen schützen, sowie die Aktualisierung überholter Inhalte.

MTU Aero Engines öffnet Werksmuseum in München

Zum zweiten Mal im Jahr öffnet die MTU Aero Engines ihr Werksmuseum in München: Am kommenden Sonntag, 02. Juli, können Luftfahrtbegeisterte die einzigartige Sammlung zwischen 13:00 und 18:00 Uhr besuchen. Für Führungen und die Beantwortung von Fragen stehen MTU-Experten bereit. Ein Besuch lohnt sich, denn Deutschlands führender Triebwerkshersteller zeigt in seinem Museum an der Dachauer Straße Zeugnisse aus allen Epochen der motorisierten Luftfahrt: Zu sehen sind rund 50 Exponate – historische Flugmotoren aus der Anfangszeit des Motorflugs, darunter weltweite Unikate, sowie komplette Triebwerke und Antriebskomponenten von heute.

Ein Star der Ausstellung flankiert unübersehbar den Museumseingang: das Triebwerk, mit dem der A380 von Airbus – das größte Passagierflugzeug der Welt – in die Luft steigt: das GP7000. Präsentiert werden auch innovative Antriebstechnologien für die Luftfahrt von morgen. Im Jahresverlauf gibt es dann noch zwei weitere Öffnungstermine: Am Sonntag, 26. November, ist das MTU-Werksmuseum wieder von 13:00 bis 18:00 Uhr zugänglich und während der Langen Nacht der Münchner Museen am Samstag, 14. Oktober, von 19:00 bis 02:00 Uhr.

Über die MTU Aero Engines Die MTU Aero Engines AG ist Deutschlands führender Triebwerkshersteller. Die Kernkompetenzen der MTU liegen bei Niederdruckturbinen, Hochdruckverdichtern, Turbinenzwischengehäusen sowie Herstell- und Reparatur-verfahren. Im zivilen Neugeschäft spielt das Unternehmen eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung, Fertigung und dem Vertrieb von Hightech-Komponenten im Rahmen internationaler Partnerschaften. Im Bereich der zivilen Instandhaltung zählt das Unternehmen zu den Top 5 der weltweiten Dienstleister für Luftfahrtantriebe und Industriegasturbinen. Die Aktivitäten sind unter dem Dach der MTU Maintenance zusammengefasst. Auf dem militärischen Gebiet ist die MTU Aero Engines der Systempartner für fast alle Luftfahrtantriebe der Bundeswehr. Die MTU unterhält Standorte weltweit; Unternehmenssitz ist München. Im Geschäftsjahr 2016 haben rund 9.000 Mitarbeiter einen Umsatz in Höhe von rund 4,7 Milliarden Euro erwirtschaftet.

OHB unterzeichnet Vertrag mit DLR für Satelliten Heinrich Hertz

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Die OHB System AG, eine Tochtergesellschaft der OHB SE, hat heute für die nationale Heinrich Hertz-Satellitenmission einen Vertrag über 310,5 Mio. Euro mit dem DLR-Raumfahrtmanagement unterschrieben. Neben dem wissenschaftlich-technischen Missionsanteil im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) (federführend für die Gesamtmission) wird auf diesem Telekommunikationssatelliten der Heinrich Hertz-Mission im Wege einer Kooperation mit dem Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) eine operationelle Kommunikationsnutzlast der Bundeswehr mitgeführt.

Mit der Mission sollen neue Technologien getestet werden. Es ist nach langer Zeit ein wieder in Deutschland entwickelter und gebauter Kommunikationssatellit.

Eurofighter: erstes Flugzeug an Sultanat Oman ausgeliefert

Die Luftwaffe Omans hat ihren ersten Eurofighter übergeben bekommen. Für die Royal Air Force of Oman (RAFO) nahm Vizemarshal Mattar bin Ali bin Mattar Al Obaidani das erste Flugzeug auf der Adam Air Base entgegen.

Das Sultanat hat 12 Flugzeuge des Eurofighter Typhoon bestellt. Der Rollout der ersten Maschine fand am 15. Mai bei BAE Systems in Warton, Großbrittanien, statt.

DRF informiert über Rettungsflug am Angermünder Stadtfest

Musik, kulinarische Highlights, Kinderprogramm und vieles mehr erwartet Bürger und Besucher am kommenden Freitag und Samstag beim diesjährigen Angermünder Stadtfest. Auch die DRF Luftrettung, die seit rund zwei Jahren eine Hubschrauberstation in Angermünde betreibt, wird mit dabei sein.

Am Samstag werden Mitarbeiter an einem Infostand über die lebensrettende Arbeit der Besatzungen berichten. Der mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzte rot-weiße Hubschrauber der DRF Luftrettung ist täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. „Christoph 64“ wird schwerpunktmäßig in den Landkreisen Barnim, Uckermark und Oberhavel angefordert. Die gemeinnützig tätige Luftrettungsorganisation wird Besucher zudem über die Möglichkeit informieren, sie als Förderer zu unterstützen.

Theresia Kneschke, Leiterin des Fördervereins der DRF Luftrettung, unterstreicht, warum diese finanzielle Unterstützung so wichtig ist: „Um unsere hohe Qualität sicher zu stellen, investieren wir fortlaufend in die Modernisierung unserer Flotte, die Fortbildung unseres fliegerischen und medizinischen Personals und die Optimierung medizintechnischer Geräte. Für diese Investitionskosten kommen wir teilweise selbst auf, teilweise treten wir in teure finanzielle Vorleistung. Das wäre ohne die Hilfe unserer Förderer nicht möglich.“

Sicherheitsbereich am Flughafen Köln Bonn zeitweise geräumt

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Die Bundespolizei am Köln Bonn Airport räumte heute Nachmittag gegen 15:00 Uhr den Sicherheitsbereich auf der Abflugebene in Terminal 1. Zuvor war ein Passagier in den Sicherheitsbereich gelangt, dessen Handgepäck-Kontrollvorgang noch nicht vollständig abgeschlossen war. Infolge dessen mussten vorschriftsgemäß alle Personen, die sich im Sicherheitsbereich aufhalten, diesen verlassen, um sich anschließend einer erneuten Kontrolle zu unterziehen. Der Flugbetrieb lief unterdessen weiter. Starts und Landungen fanden in Terminal 2 statt. Es kam zu Verzögerungen bei Abflügen in Terminal 1.

Die Bundespolizei hat den Sicherheitsbereich im Terminal 1 gegen 16:40 Uhr wieder freigegeben. Zwei Flüge wurden gestrichen, zwei Starts wurden vom Terminal 1 ins Terminal 2 verlegt. Es kam infolge der Maßnahme zu Verspätungen bei Abflügen. Von der Räumung waren rund 1.500 Passagiere betroffen. Die Passagierkontrolle ist eine hoheitliche Aufgabe der Bundespolizei.

Roter Teppich für Passagiere: A350-Fassade mit 3D-Effekt

Die Westfassade des Terminal 2 am Münchner Flughafen zeigt seit dem 01. Mai ein Riesenposter auf 111 Metern Länge, und daraug die Lufthansa A350, das modernste Langstreckenflugzeug der Welt. Es ist Deutschlands größte Außenwerbefläche.

Zum besonderen Hingucker wird das Plakat aber ab dem 19. Juni: Ein 134 Meter langer und drei Meter breiter roter Teppich wird sich von der Fassade bis auf den Boden der vorgelagerten Plaza des Munich Airport Center ziehen. Ende April wurde mit der Installation begonnen. Bis Ende September können Passagiere auf dem roten Teppich schaulaufen.

Rettungsdienst Schwarzwald erwartet Einflottung der H145

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Am 01. Juli wird die DRF Luftrettung einen Hubschrauber des Typs H 145 an der Luftrettungsstation der DRK Rettungsdienst Schwarzwald Baar gGmbH in Betrieb nehmen.

Der neue „Christoph 11“ ist mit seiner Leistungsstärke, sein hochmodernes digitales Cockpit und die neue Medizintechnik für den Einsatz in der Luftrettung hervorragend ausgerüstet. Die H145 wird – wie die bisher eingesetzte Maschine des Typs EC135 – im Tagbetrieb fliegen. „Der Einsatz der H145 ist in jeglicher Hinsicht ein Innovationssprung. Von den Vorteilen, wie beispielsweise dem neuen medizinischen Innenraumkonzept, profitieren die Patienten in der Region, die auf die schnelle Rettung aus der Luft angewiesen sind“, betont Dr. Peter Huber, Vorstand der DRF Luftrettung. Träger der Luftrettungsstation Villingen-Schwenningen ist seit 1975 die DRK Rettungsdienst Schwarzwald Baar gGmbH. Ihr Partner ist die DRF Luftrettung, die seit 1996 für den Flugbetrieb verantwortlich zeichnet.

„An der Station Villingen-Schwenningen laufen bereits die Vorbereitungen für den Hubschrauberwechsel am 01. Juli“, erklärt Winfried Baumann, Geschäftsführer der DRK Rettungsdienst Schwarzwald Baar gGmbH. „Dazu gehört die Einweisung des in der Luftrettung eingesetzten medizinischen Personals der DRK Rettungsdienst Schwarzwald Baar gGmbH sowie des Schwarzwald-Baar-Klinikums. Die Piloten verfügen durch ihre Tätigkeit an anderen Stationen der DRF Luftrettung bereits über große Erfahrung mit dem Hubschraubermuster H145.“

OneWeb schaltet die Montagelinie ein

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OneWeb Satellites ist ein Joint Venture des global tätigen Telekommunikationsunternehmens OneWeb, das sich zum Ziel gesetzt hat, die gesamte Welt mit kostengünstigem Internetzugang versorgen, und Airbus Defence and Space. Der erste Auftrag umfasst den Bau von 900 Telekommunikationssatelliten für die in niedriger Erdumlaufbahn (Low Earth Orbit – LEO) positionierte OneWeb-Satellitenflotte. OneWeb Satellites eröffnete nun seine Montagelinie in Toulouse, dem Herzstück der Fertigungskompetenz von Airbus, und beginnt die End-to-End-Validierung, Prüfung und Integration der ersten Satelliten, die in etwas mehr als neun Monaten starten sollen.

In der 4.600 Quadratmeter großen Fertigungsanlage in Toulouse werden die Produktionsmethoden validiert, die zur Herstellung von Hochleistungssatelliten in einem nie da gewesenen Produktionsumfang erforderlich sind, potenzielle Risiken gemindert und die Grundlagen für das größere Werk von OneWeb Satellites mit mehreren Fertigungslinien gelegt, das in Florida in der Nähe des Kennedy Space Centers derzeit errichtet wird. Die ersten zehn Pilot-Satelliten, die in Toulouse produziert werden, müssen ein ausführliches Testprogramm durchlaufen, bevor sie als erste der OneWeb-Flotte ins All gehen.

OneWeb als Startprodukt für den Marktzugang

Mit dem Know-how von Airbus in den Bereichen Produktion und Raumfahrt für die Montagelinie wird über hochmoderne Automatisierungstechnik, Testausrüstung und Datenerfassungsfähigkeiten verfügt, welche Montagezeiten verkürzen und eine Analyse der Werksleistung und Prozessverbesserungen ermöglichen. Die Pilot-Satelliten werden zudem wertvolle In-Orbit-Daten liefern. Sie dienen der Finalisierung und der möglichen weiteren schrittweisen Verbesserung der Satellitenkonstruktion. Zudem sollen mit diesen Satelliten die Beobachtung und Korrektur von Unregelmäßigkeiten im Fertigungsprozess in Nahezu-Echtzeit ermöglicht werden.

„Wir haben nur noch gut neun Monate bis zum Start des ersten Satelliten unserer Flotte“, sagte Greg Wyler, Gründer und Geschäftsführer von OneWeb. „Wenn alles gut läuft, werden wir anschließend mit der weltweit größten Startkampagne beginnen, in der wir im Rhythmus von 21 Tagen neue Satelliten ins All bringen werden. Somit entsteht nicht nur eine Flotte, sondern eine digitale Brücke, über die wir Milliarden bisher nicht angebundene Nutzer auf der ganzen Welt mit kostengünstigem Internetzugang versorgen können.“

Validierung und Weiterentwicklung der Satelliten

Parallel zum Bau der Satelliten-Flotte wird OneWeb Satellites zudem kundenspezifisch zugeschnittene Versionen dieser Ultra-Hochleistungssatelliten sowie Plattformen und Kerntechnologien an Airbus liefern, um das Drittgeschäft mit anderen kommerziellen und institutionellen Betreiber weltweit zu unterstützen. Basierend auf einer leistungsstarken Produktionslinie werden die Minisatelliten in Sachen Kosten und Performance neue Perspektiven für Bedarfsträger auf dem Erdbeobachtungs-, Aufklärungs- und Telekommunikationsmarkt bieten.

„Es ist eine gewagte Mission, globalen Internet-Zugang mit den OneWeb-Satelliten ermöglichen zu wollen – und wir sind sehr begeistert, ein Teil des Projekts zu sein“, sagte Tom Enders, CEO von Airbus. „Airbus hat Erfolg durch Innovation und Innovation steht im Mittelpunkt dieses gemeinsamen Unterfangens mit OneWeb. Nie zuvor wurden qualitativ hochwertige Satelliten zu so geringen Kosten, in einem solch schnellem Tempo und in so großen Mengen produziert. So ist OneWeb wirklich ein Transformationsprojekt – nicht nur für Airbus, sondern für die Raumfahrt als Ganzes.“ Die Entwicklung dieser Fertigungsanlage wurde von Bpifrance im Rahmen des französischen PIA-Programms (Programm d’Investissements d’Avenir) unterstützt

Airbus erwartet weiteres Anziehen der Luftfahrt bis 2036

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Die weltweite Flotte von Passagierflugzeugen mit mehr als 100 Sitzen soll sich in den nächsten zwei Jahrzehnten mehr als verdoppeln und die Zahl von 40.000 Flugzeugen übersteigen.

Das Verkehrsaufkommen soll in diesem Zeitraum um 4,4 Prozent jährlich zunehmen. Zu diesem Ergebnis kommt Airbus in seiner jüngsten globalen Marktprognose (Global Market Forecast, GMF) für den Zeitraum 2017 bis 2036. Immer mehr Menschen, die erstmals mit dem Flugzeug reisen, steigende verfügbare Einkommen, die für Flugreisen ausgegeben werden, der expandierende Tourismus, die Liberalisierung der Branche, neue Routen und sich wandelnde Airline-Geschäftsmodelle lassen in diesem Zeitraum eine Nachfrage nach 34.170 Passagierflugzeugen und 730 Frachtflugzeugen im Wert von insgesamt 5,3 Billionen – 5.300.000.000.000 – US-Dollar entstehen.

Über 70 Prozent der neuen Flugzeuge entfallen auf Single-Aisle-Modelle. Das immense Wachstumspotenzial zeigt sich zum einen im stetigen Kapazitätsausbau der großen Hersteller – zuletzt eröffnete Airbus ein Werk in den USA – aber auch in dem Vorstoß neuer Player in diesen Markt. So kommen mit der C-Serie von Bombardier, dem Superjet 100 oder bald dem MC-21 aus Russland neue Hersteller von Flugzeugen für dieses Segment auf.

Viele 100.000 neue Piloten und Techniker

Davon werden 60 Prozent für das Wachstum und 40 Prozent als Ersatz für weniger treibstoffeffiziente Flugzeuge benötigt. Die Verdoppelung der kommerziellen Flotte in den nächsten 20 Jahren wird zu einem Bedarf an 530.000 neuen Piloten und 550.000 neuen Wartungstechnikern führen und dem globalen Servicegeschäft von Airbus wichtige Wachstumsimpulse geben. Airbus hat sein weltweites Netzwerk von Ausbildungsstandorten innerhalb von drei Jahren von fünf auf 16 erweitert.

Das stärkste Wachstum im Luftverkehr verzeichnen Schwellenmärkte wie China und Indien, die übrigen Länder Asiens und Lateinamerika. In diesen Regionen wird der Luftverkehr voraussichtlich doppelt so schnell wachsen wie in reifen Märkten wie Nordamerika und Westeuropa, in denen ein Wachstum von jährlich 3,2 Prozent erwartet wird. Von den 7,4 Milliarden Menschen auf der Erde leben derzeit 6,4 Milliarden in Schwellenländern. Diese werden bis 2036 knapp 50 Prozent zum privaten Konsum weltweit beitragen.

„Der Luftverkehr verkraftet Erschütterungen von außen erstaunlich gut und verdoppelt sich alle 15 Jahre“, sagte John Leahy, Chief Operating Officer – Customers von Airbus Commercial Aircraft. „Der asiatisch-pazifische Raum wird weiterhin das Wachstum antreiben, und der Inlandsverkehr in China wird sich zum weltweit größten Markt entwickeln. Mit den steigenden verfügbaren Einkommen wird sich die Zahl der Flugreisenden in Schwellenländern zwischen heute und 2036 nahezu verdreifachen.“

5.000.000.000 Menschen in der Mittelschicht

In den nächsten 20 Jahren werden Fluggesellschaften aus dem asiatisch-pazifischen Raum 41 Prozent der neu ausgelieferten Flugzeuge übernehmen, gefolgt von Europa mit 20 Prozent und Nordamerika mit 16 Prozent. Der Mittelschicht werden rund fünf Milliarden Menschen angehören – fast doppelt so viel wie heute. Mit dem steigenden Wohlstand steht die Möglichkeit des Fliegens immer mehr Menschen offen – besonders in Schwellenländern, in denen sich die Ausgaben für Flugreisen verdoppeln werden.

Im Großraumsegment, das u.a. durch die A330-Familie, die A350 XWB-Familie und die A380 abgedeckt wird, prognostiziert Airbus einen Bedarf von rund 10.100 Flugzeugen im Wert von 2,9 Billionen – 2.900 Milliarden – US-Dollar.

Im Single-Aisle-Segment, wie etwa der A320neo-Familie, erwartet Airbus einen Bedarf von rund 24.810 Flugzeugen im Wert von 2,4 Billionen US-Dollar. Fluggesellschaften, die zur Erweiterung ihrer Kapazität auf das größte Single-Aisle-Modell, die A321, umsteigen, können bei der A321neo dank ihrer Reichweite von 4.000 nm und ihrer überragenden Treibstoffeffizienz noch mehr Geschäftschancen nutzen. Über 40 Prozent der ausgelieferten Single-Aisle-Jets und über 60 Prozent der bestellten Single-Aisle-Jets entfielen im Jahr 2016 auf die A321.

Auf den Bildern: Airbus übergibt im Juni in Toulouse die erste Maschine vom Typ A320neo für die Fluggesellschaft easyJet an die Airline. Das Flugzeug ist gleichzeitig die 300. Maschine aus der A320-Familie. easyJet hat von der A320 insgesamt 130 Flugzeuge bestellt.

Aiport DUS verteilt Schecks an kreative Nachbarn

Geburtstagsständchen per Video, aufwändige Kuchenkreationen, kurzweilige Gedichte, große Gemälde und selbst gebastelte Flugzeuge. Die Beteiligung und die inhaltliche Breite der Einsendungen war unerwartet groß: Fast 100 Vereine aus der Nachbarschaft des Düsseldorfer Airports haben dem Flughafen mit kreativen Ideen sowie mit liebevollen, originellen und aufwändig gestalteten Beiträgen zu seinem runden Geburtstag gratuliert und ihm alles Gute für die Zukunft gewünscht. Der Airport hatte anlässlich seines 90. Geburtstages diese Aktion ins Leben gerufen, um zusätzlich zu den laufenden Projekten im Flughafenumfeld noch einmal Vereine aus den umliegenden Städten und Kommunen ein Geschenk zu machen.

Am Samstag überreichte die Geschäftsführung den Vereinen bei einer kleinen Feierstunde jeweils einen großen Scheck in Höhe von 1.927 Euro – in Erinnerung an das Gründungsjahr vor 90 Jahren. Denn von Anfang an begleiteten die Nachbarn die Entwicklung zum größten Airport Nordrhein-Westfalens, seit jeher ist er eng mit der Region verbunden.

„Wir sind wirklich überwältigt von der Vielzahl der eingegangenen Glückwünsche zu unserem runden Geburtstag. Viele Vereine haben sich so unglaublich viel Mühe gegeben und hatten dabei offenbar auch noch richtig viel Spaß. Es hat uns sehr viel Freude bereitet, diese wundervollen Beiträge anzuschauen. Zahlreiche Einsendungen haben bei uns bleibenden Eindruck hinterlassen. Wir hatten im wahrsten Sinne des Wortes die Qual der Wahl. Ich danke allen Vereinen für ihre Teilnahme und freue mich, mit den 20 Gewinnern heute gemeinsam unseren 90. Geburtstag und vor allem die langjährige Nachbarschaft zu feiern“, betonte Thomas Schnalke, Sprecher der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens.

„Weil sich die Vereine rund um unseren Flughafen so viel Mühe gegeben haben, war es für uns keine Frage, uns neben den 20 Hauptpreisen zusätzlich bei weiteren 20 Vereinen mit einem Betrag in Höhe von 500 Euro zu bedanken. Mit diesem Geburtstagsgeschenk möchten wir die Vereine der Umgebung bei ihrer wichtigen ehrenamtlichen Arbeit unterstützen“, so Schnalke weiter.

Die 20 Gewinner-Vereine auf einen Blick

  • Diakonie Düsseldorf / Evangelische Tageseinrichtung für Kinder (Düsseldorf)
  • SOS Kinderdorf Düsseldorf / SOS-Jugendtreff Garrath (Düsseldorf)
  • SOS Kinderdorf Düsseldorf / Sterntalergruppe (Düsseldorf)
  • Theodor-Fliedner-Gymnasium (Düsseldorf-Kaiserswerth)
  • St. Sebastianus Bruderschaft Kalkum 1429 e.V. (Düsseldorf-Kalkum)
  • Reitclub Bergerhof (Düsseldorf-Lohausen)
  • Reit- und Fahrverein Lohausen (Düsseldorf-Lohausen)
  • TuS Mündelheim e.V. (Duisburg)
  • Förderverein „Wir sind Höhe e.V. / Tusem Verein (Essen)
  • Die bunten Luftballons Krützboomweg e.V. (Krefeld)
  • TSV Meerbusch e.V. (Meerbusch)
  • Familienzentrum Unter`m Regenbogen (Meerbusch-Lank)
  • Verein der Freunde und Förderer des kath. Kindergartens St. Stephanus (Meerbusch)
  • Verein der Freunde und Förderer der Kita Schatzinsel (Meerbusch)
  • Initiative Tschernobyl-Kinder e.V. (Mülheim an der Ruhr)
  • Marie-Curie-Gymnasium (Neuss)
  • Verein der Freunde und Förderer der Adolf-Clarenbach-Schule (Neuss)
  • Berufliche Orientierung Junger Erwachsener – BOJE (Ratingen)
  • Städtische Gemeinschaftsgrundschule Paul-Maar-Schule (Ratingen)
  • Verein zur Förderung der Über-Mittag-Betreuung in Ratingen e.V. (Ratingen)

Eurowings verbindet Basen Wien und Dortmund

Im kommenden Winterflugplan mit Start zum 29. Oktober 2017 führt Eurowings auch eine direkte Verbindung zwischen Wien und Dortmund ein. Damit erreichen Besucher aus dem Ruhrgebiet die schöne Stadt an der Donau noch leichter und schneller, und umgekehrt rückt der nördliche Teil des bevölkerungsstärksten deutschen Bundeslandes für die Wiener näher. Die Strecke wird täglich außer samstags geflogen – die Lufthansa-Tochter setzt dafür einen Airbus A320 ein, der in Wien stationiert ist.

Wochentags startet Eurowings jeweils um 15:30 Uhr ab Wien nach Dortmund, sonntags etwa zwei Stunden später. Ab Dortmund fliegt die Airline unter der Woche um 17:55 Uhr am frühen Abend zurück in die österreichische Hauptstadt.

Mit der neuen Strecke stärkt die Fluggesellschaft gleich beide Standorte – Wien und Dortmund. An beiden Flughäfen hat die Qualitäts-Low-Cost-Airline eigene Flugzeuge stationiert und bietet den Kunden damit ein umfangreiches Portfolio attraktiver Strecken an, das sie stetig weiterentwickelt.

Mit Wien hatte die Airline ihren ersten Standort im Ausland eröffnet, vor kurzem kam mit Mallorca auch der erste Standort im nicht deutschsprachigen Ausland hinzu. Ziel von Eurowings ist die verstärkte Positionierung als europaweit agierende Low-Cost-Airline mit starken Standorten in ganz Europa. Alle Flüge können bereits gebucht werden, es gibt auch schon Pauschalreisen, die die neue Flugstrecke beinhalten.

Die Flugzeiten Wien – Dortmund

EW 5972 Wien (VIE) – Dortmund (DTM)

  • Start montags bis freitags um 15:30 Uhr, Landung um 17:15 Uhr
  • Start sonntags um 17:20 Uhr, Landung um 19:05 Uhr

EW 5973 Dortmund (DTM) – Wien (VIE)

  • Start montags bis freitags um 17:55 Uhr, Landung um 19:40 Uhr
  • Start sonntags um 19:45 Uhr, Landung um 21:30 Uhr

Bundeswehr hat jetzt alle H145M LUH SOF

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Airbus Helicopters hat den 15. und letzten leichten Mehrzweckhubschrauber vom Typ H145M LUH SOF an die Bundeswehr übergeben. Die in Laupheim stationierten Helikopter werden für die Spezialkräfte der Bundeswehr in den Einsatz gehen.

Mit dieser letzten Auslieferung hat Airbus Helicopters das gesamte Programm fristgerecht und im Budget umgesetzt. LUH SOF steht für „Light Utility Helicopter (LUH) Special Operations Forces (SOF)“, also „Leichter Unterstützungshubschrauber für Spezialkräfte“, die Bundeswehr hatte im Jahr 2013 als Erstkunde insgesamt 15 Maschinen des leistungsfähigen Modells bestellt und Ende 2015 die ersten Hubschrauber in Empfang genommen.

H145M: Spezialversion für Einsatzkräfte

„Das LUH SOF Projekt ist ein hervorragendes Beispiel dafür, was eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr, Behörden und Industrie leisten kann,“ sagte Wolfgang Schoder, CEO von Airbus Helicopters Deutschland. Bei der H145M handelt es sich um die militärische Version des schon vielfach eingesetzten zweimotorigen Zivilhubschraubers H145, der 2014 erstmals ausgeliefert wurde. Inzwischen hat die gesamte H145-Flotte über 50.000 Flugstunden erreicht.

Mit einem maximalen Abfluggewicht von 3,7 Tonnen kann die agile H145M für ein breites Spektrum an Aufgaben in den Bereichen Transport, Versorgung, Überwachung, Luftrettung, bewaffnete Aufklärung und medizinische Evakuierung verwendet werden. Die H145M LUH SOF der Bundeswehr sind ausgestattet mit einem Abseilsystem zur Verbringung von Spezialkräften, einem Hochleistungskamerasystem zur Aufklärung sowie Vorrichtungen zur Feuerunterstützung im Einsatz und ermöglicht damit den Spezialkräften Einsatzmöglichkeiten in verschiedenen Szenarien. Darüber hinaus bietet der neue Hubschrauber mit einem ballistischen Schutz sowie einer elektronischen Selbstschutzanalage zusätzliche Sicherheit.

Der Hubschrauber wurde für Einsätze bei Tag und Nacht sowie unter widrigsten Umständen entwickelt. Der Antrieb erfolgt über zwei Turbomeca Arriel 2E Gasturbinen, die über das FADEC-System (full authority digital engine control) gesteuert werden können. Darüber hinaus ist der Hubschrauber mit der digitalen Avioniksuite Helionix ausgestattet und bietet damit neben einem innovativen Flugdatenmanagement auch einen leistungsfähigen 4-Achsen-Autopiloten, wodurch die Piloten in ihren Einsätzen erheblich entlastet werden. Ihre besonders niedrigen Geräuschemissionen machen die H145M zum leisesten Hubschrauber ihrer Klasse.

Durch engen Service verfügbar halten

2015 hat Airbus Helicopters mit der Bundeswehr außerdem einen umfassenden, kooperativen Servicevertrag geschlossen, der die Unterstützung der Industrie bis mindestens ins Jahr 2021 regelt. Zu den Pflichten Airbus Helicopters‘ zählen dabei unter anderem die Organisation und Durchführung von Wartungs- und Reparaturarbeiten, die Versorgung mit Ersatzteilen und die Sicherung der Flugfähigkeit. Die bereits über 3.900 geleisteten Flugstunden sprechen für das gewählte Supportkonzept und die gute Kooperation sowie die Zuverlässigkeit der Maschinen.

„Es hat sich gezeigt, dass diese Form der leistungsbasierten Betreuung einen wesentlichen Beitrag zur hohen Verfügbarkeit des Systems für die Truppe leistet“, so Wolfgang Schoder. „Diese enge Zusammenarbeit von Industrie und Betreiber hat sich im zivilen Bereich bewährt und wird auch für militärische Kunden immer wichtiger. Hier gibt es noch einiges Potential, das wir gemeinsam mit der Bundeswehr realisieren können.“

Hubschrauber der H145-Familie haben ihre Bedeutung für militärische Kunden bereits mehrmals bewiesen. Die Streitkräfte der US Army haben beispielsweise bereits insgesamt 427 Helikopter des verwandten Modells UH-72A Lakota für verschiedene Zwecke bestellt. Alle Maschinen wurden innerhalb des Zeit- und Kostenplans ausgeliefert. Der UH-72A erreicht eine durchschnittliche Verfügbarkeit von über 94 Prozent. Die Republik Serbien hat neun Maschinen des Typs H145M bestellt, Thailand fünf.

Reisevorbereitungen ab Fraport – über 200.000 Reisende pro Tag

Anfang Juli beginnen in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland bereits die Sommerferien und damit für viele Familien die Urlaubszeit. Aufgrund des zur Ferienzeit deutlich erhöhten Passagieraufkommens von bis zu 210.000 Fluggästen täglich, empfiehlt Flughafenbetreiber Fraport eine frühzeitige Anreise zum Airport – auch für Geschäftsreisende.

Passagiere sollten sich generell spätestens zweieinhalb Stunden vor dem Abflug an ihren Check-in Schaltern einfinden. Vor Reiseantritt lohnt sich ein Blick auf die Flughafensite zu den Schalternummern der Airlines vielen weiteren sinnvollen Hinweisen und Planungshilfen, um unnötigen Stress zu Beginn des Urlaubs zu vermeiden und den Aufenthalt am Airport erlebnisreich zu gestalten. Eine andere Möglichkeit ist auch eine Frankfurt Airport App, sie steht kostenlos zum Download zur Verfügung.

Viele Reiseprozesse lassen sich schon von zu Hause aus regeln oder vorbereiten: für den Flug einchecken, zusätzliche Services buchen, Pass- und Zollformalitäten klären und – vor allem – richtig packen. Der optimale Parkplatz lässt sich bis zu 24 Stunden vor Abreise reservieren und vorausbezahlen und mit der mobilen Parkkarte finden. Familien, Fluggäste mit eingeschränkter Mobilität sowie Passagiere mit Tieren erhalten hier wertvolle Anregungen. Lagepläne, Restaurant-, Shopping-, und Erlebnistipps für die Zeit vor dem Abflug runden das Informationsangebot ab. Übrigens: Passagiere können das WLAN des Airports rund um die Uhr gratis nutzen.

Reisende mit kleinen Kindern profitieren insbesondere vom kostenfreien Buggy-Verleih des Airports und von den zahlreichen Kinderspielflächen. Zudem gibt es im Terminal 1 in den Flugsteigen A und Z eine Gaming World mit Computerspielen, welche die Wartezeit spannend verkürzen. Das Angebot ist für die ganze Familie geeignet und kostenlos nutzbar.

Wer sich vor der Reise nach einem Moment der Ruhe und Entspannung sehnt, kann im Flugsteig Z den neuen Raum der Stille aufsuchen oder in einem der beiden Yoga-Räume meditieren.

Crazy Sunday mit Kubanischer Musik am Flughafen Köln/Bonn

Am 09. Juli lädt der Flughafen Köln/Bonn zum sommerlichen Familienfest in der Reihe „Crazy Sunday“ ein. Unter dem Motto „Holiday Feeling“ gibt es von 11:00 bis 17:00 Uhr auf der Besucherterrasse und in den Terminals viele Mitmach-Aktionen speziell für kleine und große Gäste. Auf der Besucherterrasse dreht sich dieses Mal alles ums Fliegen: Kinder können im Flugzeugparcours in unseren Airport-Tretfliegern ihren eigenen Pilotenschein erwerben, ein Fotograf steht bereit, um ein Erinnerungsfoto zu schießen. Zur Stärkung gibt es Spezialitäten vom Grill und sommerliche Erfrischungen wie Soft- oder Slush-Eis. Für musikalische Unterhaltung sorgt die kubanische Live-Band „Havanna con Klasse“.

Spannend wird es beim Gewinnspiel um 16:00 Uhr. Dann werden zwei Fluggutscheine von Eurowings im Wert von je 100 Euro verlost. Auch in den Terminals gibt es sommerliche und vielseitige Angebote in Restaurants, Shops und Reisebüros zu entdecken. Und wieder geht es fliegerisch zu: Mitten in Terminal 1 können Besucher zu Luftfahrern werden. Hier steht ein Flugsimulator bereit. An der Bastelstation in Terminal 1, Bereich B, werden Kindersonnenbrillen (UV-Schutz 400) dekoriert. „Holiday Feeling“ kommt auch in der Fotostation auf, wo sich Besucher virtuell am karibischen Strand, in Las Vegas oder direkt auf dem Vorfeld des Airports fotografieren lassen können.

Mit etwas Glück wird dann auch noch der Restaurantbesuch zum Schnäppchen: Wer mit seiner Restaurant-Rechnung am Gewinnspiel „Sie essen – wir zahlen“ teilnimmt, hat die Chance, diese vom Flughafen erstattet zu bekommen.

Der Airport-Besucherdienst bietet auch an diesem Sonntag nach Anmeldung im Terminal 1, Bereich B (Personalausweis mitbringen) wieder kostenlose Führungen über das Gelände an (die Platzanzahl ist begrenzt). Gäste, die bei all dem „Holiday Feeling“ das Fernweh packt und die noch am Flughafen Köln/Bonn ihren nächsten Urlaub buchen wollen, finden dafür im Terminal 2 im Reisemarkt Reise-Angebote. Die ersten 200 Veranstaltungsbesucher, die eine Reise ab Köln/Bonn buchen, dürfen ihr Auto während der Urlaubsreise bis zu zwei Wochen kostenlos im Parkhaus 2 abstellen.

Für Gäste der Veranstaltung ist das Parken wie immer sonntags günstiger: Für Ein- und Ausfahrten zwischen 08:00 und 20:00 Uhr bezahlen sie im Parkhaus 2 und 3 lediglich den Tarif von drei Euro.

ACARE frischt Agenda für sauberere Luftfahrt auf

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Das europäische Forum für Luftfahrtforschung ACARE (Advisory Council for Aviation Research and Innovation in Europe) hat auf der Paris Air Show die aktualisierte Forschungsagenda SRIA (Strategic Research and Innovation Agenda) veröffentlicht.

Der ACARE-Vorsitzende und DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke übergab die Forschungsagenda an Clara de la Torre, Direktorin Verkehr der Europäischen Kommission. Bis 2050 soll entlang der aktualisierten Leitlinien für die ökoeffiziente Luftfahrt von Morgen geforscht werden, eine Agenda zeigt dazu Forschungswege hin zu emissionsarmen und leisen Fluggeräten der Zukunft auf, um die Luftfahrt mit ihren einzigartigen Möglichkeiten in Einklang mit den Herausforderungen des Klimawandels zu bringen. Zusätzlich werden in der erweiterten Agenda aktuelle Entwicklungen, wie Digitalisierung und Cybersecurity aufgegriffen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird dabei seinen Beitrag leisten.

„Die internationale Luftfahrt ist Motor der Globalisierung und gleichzeitig setzt sie auch für andere Branchen Maßstäbe, unter anderem bei neuen Materialien, Produktionstechnologien und Sicherheitsstandards“, betont Prof. Rolf Henke bei der Übergabe. „Als Antwort auf die immer anspruchsvolleren Anforderungen an die Umweltverträglichkeit des Luftverkehrs haben intensive europaweite Forschungsaktivitäten weltweit führende Technologien hervorgebracht. Hier gilt es, entlang der nun veröffentlichten Forschungsagenda SRIA, die Zukunftsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Luftfahrt weiter zu stärken mit einer zielgerichteten Umsetzung in europäischen und nationalen Forschungsprogrammen.

Seit 2012 die erste Europäische Agenda für Luftfahrtforschung und -Innovation SRIA veröffentlicht wurde, hat sich die Luftfahrt weiter gewandelt. Die Handlungsfelder haben sich deshalb in der Neuauflage der SRIA unter anderem erweitert auf Entwicklungen bei Digitalisierung und Big Data, neue Mobilitätskonzepte inklusive unbemanntem Fliegen, gesteigerte Herausforderungen für die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Luftfahrtbranche, neue Sicherheitsfragen, wo sie die Forschung betreffen, Herausforderungen in der Cybersecurity, erhöhte Bedenken zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Partikelemissionen, sowie neue Technologien, die nun zur Verfügung stehen.

75 Prozent weniger CO2-Emissionen bis 2050

Die heute veröffentlichte aktualisierte Forschungsagenda SRIA soll die europäischen Ziele in der Luftfahrt ins Visier nehmen, die bereits im März 2011 durch die Europäische Kommission unter dem Titel „Flightpath 2050“ festgeschrieben wurden: Unter anderem sollen Lärm- und CO2-Ausstoß des Luftverkehrs im Jahr 2050 um 65 Prozent beziehungsweise 75 Prozent unter den Werten des Jahres 2000 liegen. Dabei wird gleichzeitig auf eine Leistungssteigerung im europäischen Flugverkehr gesetzt, mit dem Ziel 90 Prozent aller Reisenden in unter vier Stunden von Tür zu Tür zu befördern. Geplant ist zudem ein Luftverkehrsmanagementsystem, das 25 Millionen innereuropäische Flüge pro Jahr bewerkstelligt.

Seit dem Jahr 2000 erstellt ACARE als Forum aller großen Luftfahrt-Akteure in Europa Leitlinien für die Luftfahrtforschung. Mit der aktualisierten Forschungsagenda SRIA gibt es ein zentrales europäisches Dokument, das die Arbeit in Forschung und Entwicklung auf dem Weg zum zukunftsfähigen, sauberen, leisen, komfortablen und sicheren Flugverkehr langfristig vorgibt.

Auf dem Bild zur Zusammenarbeit für das Fliegen der Zukunft (v.l.n.r.): Michel Wachenheim, Airbus, Rolf Henke, DLR Luftfahrt-Vorstand, Clara de la Torre, Europäische Kommission, René de Groot, KLM.

Sanierung der Rollbahn A am Flughafen Bremen

Vom 26. Juni bis zum 07. Juli steht eine Sanierung der Rollbahn A auf dem Flughafen Bremen an. Der Flugbetrieb soll dadurch aber nicht behindert werden. Für Starts Richtung Osten gelangen in dieser Zeit die Flugzeuge über den Rollweg C auf die Startbahn, rollen diese gen Westen entlang und machen einen sogenannten „Backtrack“ – um dann nach einer Drehung auf der regulären Start- und Landebahn den Start wie gewohnt einzuleiten. Kleine und mittelgroße Maschinen drehen direkt auf der Runway, große Maschinen nutzen in dieser Zeit für ihren Backtrack die Sonderstartbahn „West“, da sie einen größeren Radius zum Drehen benötigen, rollen dann bis zur Schwelle der regulären Start- und Landebahn und starten von dort. 

Die Landesluftfahrtbehörde hat dieses Verfahren genehmigt und die Gemeinde Stuhr hat ihm ebenfalls zugestimmt.

Alexander Karst wird Leiter Vertrieb der Lufthansa Group

Der Deutschlandvertrieb der Lufthansa Group erhält eine neue Spitze: Alexander Karst (47) übernimmt zum 01. September 2017 die Position des Senior Director Sales Germany Lufthansa Group Airlines. Karst wird mit einem Team von 100 Account Managern den Vertrieb im größten Markt für die Lufthansa Group leiten und an Jürgen Siebenrock, Vice President Sales Home Markets & Global Key Account Management Lufthansa Group Airlines berichten. Alexander Karst folgt auf Dirk Janzen, der zum 01. Juni 2017 als Vice President Pricing, Revenue Management & Distribution zu Brussels Airlines gewechselt hat.

Mit Alexander Karst soll als erfahrene Manager für diese Position den Deutschlandvertrieb für die Herausforderungen der kommenden Jahre aufzustellen. Der Diplom-Betriebswirt Karst hat über 20 Jahre Managementerfahrung, u.a. hat er für die Deutsche Bahn AG und die O2 Telekommunikation gearbeitet, bevor er 2002 zur Lufthansa Group wechselte. Von 2002 bis 2017 war er für Lufthansa Cargo tätig und verantwortete dort verschiedene Managementpositionen, mitunter den Vertrieb und die Kundenentwicklung in Frankfurt für den umsatzstärksten Hub der Lufthansa Cargo. Zuletzt hat er als Director Sales and Handling für Lufthansa Cargo in New York gearbeitet.

Ferien ab und an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden

Zum Beginn der Sommerferien in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen herrscht Hochbetrieb an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden. Von Freitag bis Sonntag starten 81 Flugzeuge – davon 58 am Leipzig/Halle Airport und 23 am Flughafen Dresden International – zu Sonnenzielen am Mittelmeer, Atlantik, Schwarzen und Roten Meer. Ab Leipzig/Halle fliegen die meisten Urlaubsmaschinen nach Palma de Mallorca (13 Starts), Antalya an der Türkischen Riviera (12) und Burgas (fünf). Darüber hinaus starten je vier Ferienflieger nach Heraklion und Hurghada.

Auch am Flughafen Dresden International stehen Palma de Mallorca und Antalya mit jeweils fünf Starts bei den Urlaubern hoch im Kurs. Der Flughafen Rhodos wird dreimal angeflogen. Nach Hurghada heben zwei Maschinen ab.

Sommer-Ferienziele mit Direktflug ab Leipzig/Halle

Small Planet Airlines startet seit dem 07. April dienstags und freitags nach Larnaca auf der Mittelmeerinsel Zypern. Die größte Urlaubs-Airline am Standort Leipzig/Halle ist Condor. Sie bietet mit 43 Abflügen pro Woche die meisten Möglichkeiten, von Leipzig/Halle aus in den Sommerurlaub zu starten. Allein mit Condor sind 13 Ziele in Spanien, Portugal, Griechenland, Ägypten und der Türkei zu erreichen. Als neues Ziel steuert die Ferienfluggesellschaft in dieser Sommersaison Burgas in Bulgarien an.

Nummer zwei im Ferienflugverkehr sind mit jeweils 14 wöchentlichen Starts die Fluggesellschaften Sun Express Deutschland und Niki. Auf Platz drei folgt Bulgarian Air Charter mit elf Abflügen pro Woche. Darüber hinaus wird das Mallorca-Angebot durch bis zu sieben wöchentliche Flüge der Eurowings ergänzt. Die Lufthansa-Tochter startet seit dem 08. April auf die beliebteste Urlaubsinsel der Deutschen.

Insgesamt sind in der Sommersaison 2017 ab Leipzig/Halle rund 190 zusätzliche Flüge nach Palma de Mallorca im Angebot, 30 Prozent mehr als das Vorjahresangebot umfasste.

Sommer-Ferienziele mit Direktflug ab Dresden

Germania startet seit dem 30. März donnerstags und sonntags nach Faro, das Zentrum der portugiesischen Ferienregion Algarve. Im Türkei-Tourismus setzt die Berliner Fluggesellschaft mit Dalaman, gelegen an der südwestlichen Mittelmeerküste, einen neuen Reiseanreiz. Das Ziel steht seit 08. Mai montags auf dem Flugplan. Ab 28. Juni bereichert die isländische Hauptstadt Reykjavik das Flugangebot ab Dresden. Germania startet mittwochs und samstags zum Keflavik Airport.

Germania, die größte Urlaubs-Airline in Dresden, bietet im Sommer Verbindungen zu 18 Urlaubszielen in Spanien, Portugal, Griechenland, Ägypten, Ungarn, der Türkei sowie auf Zypern und Island. Am häufigsten fliegt sie nach Palma de Mallorca – seit Mai wieder täglich. Mittwochs gibt es einen Direktflug nach Paphos, die Europäische Kulturhauptstadt 2017.

Das Mallorca-Angebot wird durch fünf wöchentliche Flüge der Eurowings ergänzt. Auch die Lufthansa-Tochter startet seit 08. April auf die beliebte Baleareninsel. Damit schließt Eurowings die Lücke, welche entstanden ist, nachdem Air Berlin sich aus strategischen Gründen aus dem touristischen Flugplan zurückgezogen hat. Eine neue Airline im Dresdner Flugplan ist FlyEgypt. Sie fliegt seit 07. Mai sonntags in den Badeort Hurghada am Roten Meer.

Flughafenführungen an beiden mitteldeutschen Flughäfen

Auch in den Sommerferien können kleine und große Flughafen-Fans hinter die Kulissen blicken und bei einer spannenden Tour Wissenswertes rund um den Airport erfahren. Eine Anmeldung ist an beiden Flughäfen unbedingt erforderlich.

DHL honoriert Zuverlässigkeit von Frachtleister Lufthansa

DHL hat den diesjährigen „Carrier Award for Reliability and Excellence“ (CARE) gemeinsam an Lufthansa Cargo und Swiss World Cargo sowie zwei weitere Luftfrachtfluglinien vergeben. Seit 2016 werden mit dem DHL CARE Award Luftfrachtdienstleister ausgezeichnet, deren Leistungen beim Transport von temperaturempfindlichen Pharmazeutika für die Branche wegweisend sind. Die Gewinner des Awards vom weltgrößten Logistik- und Transportanbieter weisen durchgehend besonders hohe Leistungswerte in Verbindung mit durchgängigen Zertifizierungen und umfassenden Investitionen in die Infrastruktur auf.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung mit dem diesjährigen DHL CARE Award. Empfindliche Medikamente schnell und zuverlässig dorthin zu befördern, wo sie benötigt werden, ist eine Aufgabe, die uns mit Stolz erfüllt. Auch deshalb erweitern wir derzeit unser Cool-Center, sodass wir unseren Kunden in Kürze noch mehr Kapazität an unserem Drehkreuz Frankfurt anbieten können. Mit nützlichen Innovationen wie unserem Cool Control Tower und unserer langjährigen Erfahrung werden wir auch in Zukunft ein zuverlässiger Partner sein“, sagte Dr. Martin Schmitt, Vorstand Finanzen und Personal von Lufthansa Cargo.

Die DHL CARE Awards wurden in dieser Woche im Rahmen der 17. DHL Global Life Sciences and Healthcare Konferenz in Singapur verliehen, bei der sich knapp 400 Branchenexperten über die für ihr Fachgebiet bedeutendsten logistischen Entwicklungen austauschen. Die diesjährigen Gewinner der DHL CARE Awards wurden aus einer Vielzahl von Luftfrachtfluglinien anhand verschiedener Kriterien wie Transportqualität, Kompetenz bei der Bodenabfertigung sowie dem Grad an technischer und prozessualer Innovation ermittelt.

Verkehrszahlen an den Flughäfen Berlins steigen weiter

Von Januar bis Mai 2017 sind über 13.000.000 Passagiere ab Schönefeld und Tegel geflogen. Damit hält das überdurchschnittliche Wachstum an den Berliner Flughäfen an. Im aktuellen Verkehrsbericht stehen die Zahlen für Passagiere, Flugbewegungen und Luftfracht.

Die Daten sind vom Monat Mai 2017 sowie kumuliert seit Jahresbeginn, jeweils im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Verkehrszahlen Januar bis Mai 2017

  • Passagiere: Von Januar bis Mai flogen 13.116.043 Passagiere ab Schönefeld und Tegel. Das ist ein Plus von 6,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld starteten und landeten 5.032.369 Passagiere, das sind 16,8 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2016. Ab Tegel flogen 8.083.467 Fluggäste, 1,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
  • Flugbewegungen: Die Zahl der Flugbewegungen in Schönefeld und Tegel zusammen stieg von Januar bis Mai 2017 auf 113.167 Starts und Landungen, eine Zunahme von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen auf 40.971. Das ist ein Anstieg um 9,8 Prozent. In Tegel gab es 72.196 Starts und Landungen, das sind 2,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
  • Luftfracht: Insgesamt wurden von Januar bis Mai 21.079 Tonnen Luftfracht registriert, das bedeutet einen Anstieg von 21,4 Prozent in Relation zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld wurden in den ersten fünf Monaten 3.758 Tonnen Luftfracht abgefertigt (plus 15,6 Prozent), in Tegel waren es 17.321 Tonnen (plus 22,7 Prozent).

Verkehrszahlen Mai 2017

  • Passagiere: Im Mai 2017 starteten und landeten 3.109.984 Passagiere an den Flughäfen Schönefeld und Tegel. Das ist ein Zuwachs von 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Ab Schönefeld flogen im Mai 1.114.072 Passagiere (plus 13 Prozent), in Tegel waren es 1.965.912 Fluggäste (plus 5,6 Prozent).
  • Flugbewegungen: Die Zahl der Flugbewegungen an den Flughäfen Schönefeld und Tegel stieg im Mai 2017 auf 26.122 Starts und Landungen, ein Anstieg um 5,2 Prozent im Vergleich zum Mai 2016. In Schönefeld wuchs die Zahl der Flugbewegungen auf 9.174 (plus 6,5 Prozent). In Tegel stieg die Zahl der Flugbewegungen im Mai auf 16.948 (plus 4,5 Prozent).
  • Luftfracht: Bei der Luftfracht wurden im Mai 2017 an den Flughäfen Schönefeld und Tegel 4.860 Tonnen registriert, ein Plus von 37,4 Prozent im Vergleich zum Mai 2016. Die Luftfracht in Schönefeld erreichte 852 Tonnen, das sind zehn Prozent mehr als im Mai 2016. Bei der Luftfracht in Tegel wurden 4.008 Tonnen registriert (plus 45 Prozent).

Flugwetter von Austro Control und MeteoSchweiz

Zur fundierten Flugvorbereitung gehört die Auseinandersetzung mit dem aktuellen und künftigen Wettergeschehen. Für die Alpenregion gibt es eine neuen Flugwetterdienst aus Österreich und der Schweiz. Zu diesem aktuellen online-Flugwetterangebot vermeldet Austro Control viele positive Rückmeldungen von Pilotinnen und Piloten.

Die User nennen insbesondere die einfachere Bedienbarkeit, übersichtliche und logische Menüführung, das responsive Design und die hohe Qualität der Prognosen und Warnungen. Darüber hinaus wird das erweiterte Angebot wie beispielsweise die RGB Satellitenbilder und die Meteogramme für die jeweiligen Standorte geschätzt, dabei ist auch eine höhere Auflösung des Wetterradars Österreich, dieses wurde aufgrund vieler Rückmeldungen weiter verbessert. Auch der Infobutton mit Hintergrundinformationen zu den einzelnen Produkten wird gerne genutzt.

Diese Besonderheiten des Flugwetters führten dazu, dass sich seit Juni vergangenen Jahres mehr als 4.000 neue Inhaber eines Pilotenscheins für das erweiterte Angebot registrierten. Mittlerweile verwenden mehr als 15.000 Piloten sowohl die webbasierten Seiten als auch die mobile Version zur Flugvorbereitung. Auch in unseren Nachbarstaaten werden die von den Austro Control Meteorologen und Flugwetterberatern erstellten Prognosen gerne angenommen. So nutzen derzeit ca. 5.000 User mit ausländischer Lizenz Angebot aus dem Alpenstaat.

Neue sinnvolle Funktionen für die Karte

Die seit November 2016 in Zusammenarbeit mit der MeteoSchweiz erstellte Low-Level Significant Weather Chart Alps ist das neue Vorzeigeprodukt der Abteilung Meteorologie. Diese Karte kombiniert Warnung und Vorhersage, ist rund um die Uhr verfügbar, wird ständig überwacht und nötigenfalls berichtigt. Sie gilt vom Boden bis FL250 und enthält nicht nur Informationen über die Wettersituation über dem Gebiet Österreichs und der Schweiz, sondern auch für die umliegenden Staaten. Die Low-Level SWC Alps wird von den User aufgrund ihrer Übersichtlichkeit und Kompaktheit der enthaltenen Informationen besonders geschätzt.

Neu seit Anfang Juni 2017 werden die Karten Wind/Temperatur Alpen, Höhenwind Alpen und QNH Alpen auf vielfachen Wunsch um den Vorhersagezeitraum, der den gesamten nächsten Tag enthält, erweitert. Zudem wurde die bereits aus dem alten Flugwetter bekannte Karte mit der als Liniendiagramm dargestellten Druckdifferenz zwischen Alpensüd- und -nordseite adaptiert und um die tatsächlich gemessene Differenz in den vergangenen Stunden seit Ausgabe des Modells ergänzt.

SOFIA: Boeing 747SP durchfliegt lange Nächte in Neuseeland

Das Flugzeugteleskop SOFIA des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA wird zum vierten Mal über mehrere Wochen – bis zum 10. August 2017 – in 25 Beobachtungsflügen den Südhimmel ins Visier nehmen.

Bereits am 26. Juni wird das Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie – kurz SOFIA – zum ersten Wissenschaftsflug der diesjährigen Kampagne starten. Die fliegende Sternwarte in der Boeing 747SP, die besonders hoch fliegen kann, nutzt die langen Winternächte in Neuseeland, da hier während dieser Zeit die Wasserdampfkonzentration in der irdischen Atmosphäre sehr viel geringer ist als in unserem Sommer auf der Nordhalbkugel.

Lange Winternächte für ungetrübte Sicht

SOFIA ist am 21. Juni 2017 von ihrer Heimatbasis in Palmdale in Kalifornien gestartet und nach einem Zwischenstopp zum Auftanken auf Hawaii in Christchurch gelandet. Ideale Voraussetzungen für ungetrübte Beobachtungen. Denn schon kleinste Mengen an Wasserdampf in der Luft können die Infrarotstrahlung aus dem All absorbieren, also: „verschlucken“, sodass diese nicht mehr von den Spektrometern gemessen werden kann, wie DLR-Projektleiter Heinz Hammes erläutert. Zudem kann Infrarotes Licht Staub viel besser passieren. Man kann damit quasi in Staubwolken im All hineinschauen.

In einer Flughöhe von rund 13 Kilometern fliegt SOFIA weitestgehend über dem Wasserdampf und kann so von Neuseeland aus prominente Sternentstehungsgebiete wie die Große und die Kleine Magellansche Wolke viel klarer betrachten und untersuchen: „Diese Regionen kennen wir zwar schon von optischen Beobachtungen. Im Infrarotbereich sind sie bisher allerdings kaum erforscht. Hier knüpfen wir nahtlos an die letzte Beobachtungskampagne vom Juni 2016 an, um noch mehr über diese Gebiete zu erfahren“, so Hammes. Um Materiebewegungen zu untersuchen, wird das SOFIA-Teleskop auch auf das Zentrum der Milchstraße gerichtet, das von der südlichen Hemisphäre wesentlich besser und länger als vom Nordhimmel aus zugänglich ist.

Instrumente für unterschiedliche Aufgaben

Damit SOFIA ihre vielfältigen Beobachtungen machen kann, werden an das 2,7 Meter durchmessende Spiegelteleskop verschiedene Instrumente angeschlossen. „In diesem Jahr kommen in Neuseeland wieder drei Beobachtungsinstrumente zum Einsatz. Mit ihnen können die Wissenschaftler Sternentstehungsgebiete in den verschiedensten Stadien ihrer Entwicklung untersuchen“, erklärt Hammes.

So kommen während dieser Kampagne die in Deutschland gebauten Ferninfrarotspektrometer GREAT (German Receiver for Astronomy at Terahertz Frequencies) und FIFI-LS (Field-Imaging Far-Infrared Line Spectrometer) sowie das US-amerikanische Instrument FORCAST (Faint Object InfraRedCAmera for the SOFIA Telescope) zum Einsatz. Mit ihnen lässt sich die Gesamtdynamik der Sternentstehung im Detail untersuchen und spektrale „Fingerabdrücke“ von Atomen und Molekülen nehmen, um Gasdichten, Temperaturen und Geschwindigkeiten der Wolken zu bestimmen.

Mit GREAT spektroskopisches Neuland erkunden

Ursprünglich betrieb das Spektrometer GREAT einen Detektor, um damit beispielsweise mehr über die chemische Zusammensetzung von Sternentstehungsgebieten zu erfahren. Bei dieser Kampagne kommen nun zwei wesentlich verbesserte Versionen des Instruments zum Einsatz: upGREAT besitzt 21 Detektoren, die auf zwei sogenannten Arrays (14+7) angeordnet sind und nun zum ersten Mal die gleichzeitige Beobachtung bei zwei unterschiedlichen Frequenzen parallel ausführen. Mit 4GREAT werden die spektroskopischen Möglichkeiten dann noch bis hinunter zu 490 GHz erweitert (besonders interessant für Spektrallinien von Wasser und Ammoniak) und mit vier Einzeldetektoren Beobachtungen in vier unterschiedlichen Frequenzbereichen gleichzeitig durchgeführt.

„Mit diesen Erweiterungen erhöht sich die Leistungsfähigkeit und die Beobachtungseffizienz unseres Instruments um mehr als das Zehnfache und neue bislang unerforschte Frequenzbereiche werden erschlossen „, erläutert Dr. Rolf Güsten, der Leiter des GREAT-, 4GRAT- und upGREAT-Instruments vom Max-Planck Institut für Radioastronomie (MPIfR) in Bonn. „In diesem Jahr reichen die Untersuchungen von Kartierung des atomaren Sauerstoffs in den Magellanschen Wolken und im Galaktischen Zentrum zu Studien der Chemie protoplanetarer Scheiben und Planetarischer Nebel, bis hin zur Suche nach im Weltall bislang nicht nachgewiesener Moleküle“, ergänzt Dr. Güsten.

FIFI-LS misst Daten zur Sternentstehung

Bereits zum zweiten Mal erkundet FIFI-LS die Südhemisphäre. Dieses Instrument mit zwei Detektorarrays misst bei deutlich mehr Wellenlängen als GREAT und kann schneller großflächige Kartierungen ausgedehnter Molekülwolken vornehmen. FIFI-LS wird wieder insbesondere die Elemente Sauerstoff, Stickstoff und Kohlenstoff in Sternentstehungsgebieten und im interstellaren Medium – dem Raum zwischen den Sternen – beobachten. Diesmal gerät sowohl unsere Milchstraße als auch ein riesiges Sternentstehungsgebiet der Großen Magellanschen Wolke sowie andere entferntere Galaxien ins Visier.

„Damit können wir auch erstmals eine detailgetreue Inventur der Materie in der Umgebung des galaktischen Zentrums durchführen“, erläutert Prof. Alfred Krabbe, Leiter des FIFI-LS-Instruments und des Deutschen SOFIA Instituts (DSI) an der Universität Stuttgart. Außerdem sollen die Materiebewegungen in der Umgebung des Schwarzen Lochs im Zentrum unserer Milchstraße erfasst werden. Soetwas geht nur mit SOFIA von Neuseeland aus.

Kampagnen-Abschluss mit Instrument FORCAST

Bei seinen sechs Einsätzen misst FORCAST bei kürzeren Wellenlängen als FIFI-LS und GREAT und beobachtet insbesondere Staubscheiben um neu entstandene Sterne, aber auch die von alten Sternen und Supernovae ins Weltall zurückgeschleuderten Staubmassen. Am 13. August soll SOFIA wieder nach Palmdale zurückfliegen. Nach einer Wartung des Flugzeugs und des Teleskops sollen dann ab Anfang September bis Mitte November 2017 weitere 32 Wissenschaftsflüge von Kalifornien aus durchgeführt werden.

SOFIA, das „Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie“ ist ein Gemeinschaftsprojekt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) und der National Aeronautics and Space Administration (NASA). Es wird vom DLR Raumfahrtmanagement mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), des Landes Baden-Württemberg und der Universität Stuttgart durchgeführt. Die Entwicklung der deutschen Instrumente ist finanziert mit Mitteln der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des DLR. Der wissenschaftliche Betrieb wird auf deutscher Seite vom Deutschen SOFIA-Institut (DSI) der Universität Stuttgart koordiniert, auf amerikanischer Seite von der Universities Space Research Association (USRA).

Auf den Bildern

Landung von SOFIA am Flughafen Christchurch: Am 23. Juni 2017 um 1:05 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (11:05 Uhr Ortszeit) landetet die fliegende Sternwarte SOFIA am Flughafen von Christchurch, Neuseeland. Von dort aus wird sie bis zum 10. August den Südhimmel erforschen.

Das Instrument FORCAST wurde ans Teleskop montiert: Die ersten Beobachtungsflüge der diesjährigen Neuseeland-Kampagne werden mit dem U.S.-amerikanischen Instrument FORCAST durchgeführt.

Mit an Bord ist das Maskottchen von FIFI-LS: Das Instrument FIFI-LS (Field-Imaging Far-Infrared Line Spectrometer) ist am Teleskop von SOFIA montiert. Auf dem Instrument sitzt „Fifi“ der Maskottchen-Dackel und begleitet die Messflüge.

Innovation Hub der Lufthansa in Deutschland auf Platz 1

Was bringen Innovations-Labore eigentlich wirklich? Der Innovation Hub der Lufthansa in Berlin ist jedenfalls zum besten Innovation Lab Deutschlands gewählt worden. Der Preis wurde am 21.06. bei einem feierlichen Event in Berlin verliehen. Die Hamburger Managementberatung Infront Consulting hatten zuvor 34 Innovations-Center verglichen.

Welche Strategien haben Erfolg? Wie gut funktioniert der Austausch zwischen Konzern und dem Digitalableger? Diesen Fragen ist u.A. die Hamburger Managementberatung Infront Consulting im Rahmen einer Studie zu den deutschen Innovations-Laboren nachgegangen. In dieser ersten großen Bestandsaufnahme der deutschen Digitallabore und Acceleratoren wurden 34 Innovations-Einheiten – darunter Ableger von Daimler, Porsche, Thyssen Krupp, Deutsche Bank, Lufthansa – systematisch unter die Lupe genommen und bewertet.

Das Ergebnis: Der Lufthansa Innovation Hub schneidet unter den deutschen Innovations-Labs am besten ab und wurde im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung in Berlin mit dem Award als Bestes Innovations-Lab Deutschlands ausgezeichnet.

„Wir freuen wir uns sehr über diese Auszeichnung. Sie bestätigt, dass wir vieles richtig angehen, schließlich stellt die Digitalisierung alle Unternehmen vor eine neue Herausforderungen und es gibt keine Blaupausen. Gleichzeitig ist sie Ansporn, uns auch in Zukunft immer wieder selbst auf den Prüfstand zu stellen, um unseren Mehrwert für die Lufthansa Group stetig zu vergrößern,“ so Holger Schneider, Geschäftsführer des Lufthansa Innovation Hub.

Die Bewertung erfolgte nach sechs Erfolgsfaktoren. Beurteilt wurde die Unterstützung des Topmanagements, die Balance zwischen klaren Zielvorgaben und Freiheitsgrad, die klare Auswahl von Themen und Geschäftsideen, das Funktionieren des Austauschs zwischen Konzern und Digitalableger, der Methodeneinsatz, die Skalierungsperspektive der Ideen sowie das Netzwerk externer Partner und Kunden. Der Lufthansa Innovation Hub schneidet über alle Kategorien sehr gut ab, höchste Bewertungen erhält er für das besonders gut funktionierende Ineinandergreifen des Lufthansa Konzerns und des Innovation Hubs und die Wirksamkeit des Methodeneinsatzes.

Auf dem Bild: Holger Schneider, Geschäftsführer des Lufthansa Innovation Hub und Gleb Tritus, Director Venture Development bei der Award-Verleihung in Berlin.

Lufthansa bündelt online-Check-in für Reisende und Airlines

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Vor allem Vielflieger kennen den Stress vor Abflug: Wann beginnt der Check-in? Wie lautete noch mein Buchungscode? Bekomme ich noch einen Gang- oder Fensterplatz? Dieses Problem soll AirlineCheckins, ein von Lufthansa Innovation Hub entwickelte Lösung, bieten und checkt Reisende automatisch für mehr als 100 Airlines weltweit ein.

Bereits im letzten Jahr hat der Lufthansa Innovation Hub den Service im Kleinen als Prototyp getestet. Auf Basis der Erkenntnisse der ersten Testphase wurde AirlineCheckins weiterentwickelt und steht Flugreisenden ab jetzt als technologisch ausgereifte Lösung zur Verfügung. „Der Check-in ist eine Hürde vor Reiseantritt, die es so nur beim Fliegen gibt – immer mit Aufwand und oft mit Stress verbunden. Wer nicht rechtzeitig eincheckt, landet am Ende auf dem ungeliebten Mittelsitz. Unser Ziel ist es, diese Hürde für Reisende zu beseitigen und damit das Reisen ein Stück weit angenehmer zu machen“, so Holger Schneider, Geschäftsführer des Lufthansa Innovation Hub.

Der Lufthansa Innovation Hub, eine 100 Prozent-Tochtergesellschaft der Lufthansa Group mit Sitz in Berlin, will den weltweit größten Luftfahrtkonzern mit relevanten Akteuren der globalen Technologie-Ökosysteme verbinden. Er initiiert unter anderem strategische Partnerschaften zwischen den Airlines der Lufthansa Group und relevanten Digitalunternehmen und entwickelt neuartige Produkte und Services, die Einzug in den Konzern halten oder als unabhängige Unternehmen mit Fokus auf alle Reisenden im Markt positioniert werden.

Vorteile für Reisende

Reisende können sich über AirlineCheckins online registrieren und im Kundenprofil ihre Sitzplatzpräferenzen hinterlegen. Für alle Flüge, die mit der persönlichen E-Mail-Adresse gebucht werden, wird der Fluggast automatisch eingecheckt. Als erste industrieweite Lösung deckt AirlineCheckins nicht nur Flüge der Lufthansa Group Airlines ab, sondern erledigt den Check-in für alle Airlines weltweit, die einen Online-Check-in anbieten. Der Check-in erfolgt in den ersten Minuten, nachdem der Online-Check-in der jeweiligen Airline startet. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Reisende ihren gewünschten Sitzplatz erhalten. Die Bordkarte erhält der Reisende automatisch per Mail oder SMS. Bereits in der initialen Testphase wurde der Service von 5.000 Reisenden aus 60 Ländern genutzt. Insgesamt wurden 2016 über 10.000 Check-in-Anfragen durchgeführt.

In den vergangenen Wochen wurde besonders die technologische Basis des Produkts überarbeitet, um einen stabilen Prozess zu gewährleisten, der wachsenden Nutzerzahlen und einem vielfach größeren Check-in-Volumen standhält. Damit wurde die Basis geschaffen, um den Service einem großen Kundenkreis anzubieten. Flugreisende profitieren von einer Reihe neuer Funktionen: Nutzer können nun Mitreisende in ihrem Profil angeben, um einen reibungslosen Check-in für mehrere Reisende zu ermöglichen. Künftig werden beim Check-in zudem Angaben von Frequent-Flyer-Programmen berücksichtigt und Ausweisdokumente können im eigenen Profil verwaltet werden, um einen unkomplizierten Check-in auf Langstreckenflügen sicherzustellen. Eine neue Flugübersicht über bevorstehende und vergangene Flüge sorgt für einen transparenten Überblick über die eigenen Reiseaktivitäten.

Der Online-Check-in bei einer Fluggesellschaft gilt als strategisch wichtiger Kundenkontaktpunkt in der Reisekette. Dem könnten damit maßgeschneiderte Angebote für Aktivitäten am Zielort oder den Flughafentransfer folgen. „Das ausgesprochen positive Feedback im bisherigen Testbetrieb zeigt, dass wir damit ein substantielles Kundenbedürfnis adressieren“, so Gleb Tritus, Director Venture Development und Mitglied der Geschäftsleitung des Lufthansa Innovation Hub.

Mit dem Launch der überarbeiteten Version geht das Produkt in die zweite Testphase. Nachdem bereits belegt werden konnte, dass ein airline-übergreifender Check-in-Service den Nerv vieler Flugreisender trifft, liegt der Fokus nun auf der Weiterentwicklung und Validierung unterschiedlicher Geschäftsmodellansätze im direkten Austausch mit den Kunden (z.B. dem Angebot destinationsbezogener Leistungen, wie Mietwagen, Hotels oder Aktivitäten). Für die Reisenden bleibt der Service AirlineCheckins kostenlos.